Kurztitel

Übereinkommen (Nr. 102) über die Mindestnormen der Sozialen Sicherheit

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 33 aus 1970,

Typ

Vertrag – Multilateral

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 0

Inkrafttretensdatum

05.12.2020

Außerkrafttretensdatum

14.12.2021

Unterzeichnungsdatum

28.06.1952

Index

69/02 Arbeitsrecht

Langtitel

(Übersetzung)

ÜBEREINKOMMEN (Nr. 102) ÜBER DIE MINDESTNORMEN DER SOZIALEN SICHERHEIT

StF: BGBl. Nr. 33/1970 (NR: GP XI RV 1309 AB 1370 S. 149. BR: S. 280.)

Änderung

BGBl. Nr. 506/1978 (K – Geltungsbereich)

BGBl. Nr. 507/1978 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 151/2014 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 227/2017 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 219/2019 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 208/2020 (K – Geltungsbereich)

Sprachen

Englisch, Französisch

Vertragsparteien

*Österreich 506 aus 1978,, römisch drei 507 aus 1978,, römisch drei 151 aus 2014, *Albanien römisch drei 151 aus 2014, *Argentinien römisch drei 227 aus 2017, *Barbados 507 aus 1978,, römisch drei 151 aus 2014, *Belgien 33 aus 1970,, 507 aus 1978,, römisch drei 151 aus 2014, *Benin römisch drei 219 aus 2019, *Bolivien 507 aus 1978,, römisch drei 151 aus 2014, *Bosnien-Herzegowina römisch drei 151 aus 2014, *Brasilien römisch drei 151 aus 2014, *Bulgarien römisch drei 151 aus 2014, *Cabo Verde römisch drei 208 aus 2020, *Costa Rica 507 aus 1978,, römisch drei 151 aus 2014, *Dänemark 33 aus 1970,, 507 aus 1978,, römisch drei 151 aus 2014, *Deutschland römisch drei 151 aus 2014, *Deutschland/BRD 33 aus 1970,, 507 aus 1978, *Dominikanische R römisch drei 227 aus 2017, *Ecuador römisch drei 151 aus 2014, *Frankreich 507 aus 1978,, römisch drei 151 aus 2014, *Griechenland 33 aus 1970,, 507 aus 1978,, römisch drei 151 aus 2014, *Honduras römisch drei 151 aus 2014, *Irland 33 aus 1970,, 507 aus 1978,, römisch drei 151 aus 2014, *Island 33 aus 1970,, 507 aus 1978,, römisch drei 151 aus 2014, *Israel 33 aus 1970,, 507 aus 1978,, römisch drei 151 aus 2014, *Italien 33 aus 1970,, 507 aus 1978,, römisch drei 151 aus 2014, *Japan römisch drei 151 aus 2014, *Jordanien römisch drei 151 aus 2014, *Jugoslawien 33 aus 1970,, 507 aus 1978, *Kongo/DR römisch drei 151 aus 2014, *Kroatien römisch drei 151 aus 2014, *Libyen 507 aus 1978,, römisch drei 151 aus 2014, *Luxemburg 33 aus 1970,, 507 aus 1978,, römisch drei 151 aus 2014, *Marokko römisch drei 219 aus 2019, *Mauretanien 33 aus 1970,, 507 aus 1978,, römisch drei 151 aus 2014, *Mexiko 33 aus 1970,, 507 aus 1978,, römisch drei 151 aus 2014, *Montenegro römisch drei 151 aus 2014, *Niederlande 33 aus 1970,, 507 aus 1978,, römisch drei 151 aus 2014, *Niger 33 aus 1970,, 507 aus 1978,, römisch drei 151 aus 2014, *Nordmazedonien römisch drei 151 aus 2014, *Norwegen 33 aus 1970,, 507 aus 1978,, römisch drei 151 aus 2014, *Peru 33 aus 1970,, 507 aus 1978,, römisch drei 151 aus 2014, *Polen römisch drei 151 aus 2014, *Portugal römisch drei 151 aus 2014, *Rumänien römisch drei 151 aus 2014, *Russische F römisch drei 219 aus 2019, *Schweden 33 aus 1970,, 507 aus 1978,, römisch drei 151 aus 2014, *Schweiz 507 aus 1978,, römisch drei 151 aus 2014, *Senegal 33 aus 1970,, 507 aus 1978,, römisch drei 151 aus 2014, *Serbien römisch drei 151 aus 2014, *Slowakei römisch drei 151 aus 2014, *Slowenien römisch drei 151 aus 2014, *Spanien römisch drei 151 aus 2014, *St. Vincent/Grenadinen römisch drei 227 aus 2017, *Togo römisch drei 151 aus 2014, *Tschad römisch drei 227 aus 2017, *Tschechische R römisch drei 151 aus 2014, *Türkei 507 aus 1978,, römisch drei 151 aus 2014, *Ukraine römisch drei 227 aus 2017, *Uruguay römisch drei 151 aus 2014, *Venezuela römisch drei 151 aus 2014, *Vereinigtes Königreich 33 aus 1970,, 507 aus 1978,, römisch drei 151 aus 2014, *Zypern römisch drei 151/2014

Sonstige Textteile

Nachdem das von der Allgemeinen Konferenz der Internationalen Arbeitsorganisation in Genf am 28. Juni 1952 angenommene Übereinkommen (Nr. 102) über die Mindestnormen der sozialen Sicherheit samt Anhang und einer Erklärung der Republik Österreich, welche also lauten: …

die verfassungsmäßige Genehmigung des Nationalrates erhalten hat, erklärt der Bundespräsident dieses Übereinkommen mit vorstehender Erklärung der Republik Österreich für ratifiziert und verspricht im Namen der Republik Österreich die gewissenhafte Erfüllung der darin enthaltenen Bestimmungen.

Zu Urkund dessen ist die vorliegende Ratifikationsurkunde vom Bundespräsidenten unterzeichnet, vom Bundeskanzler, vom Bundesminister für soziale Verwaltung, vom Bundesminister für Finanzen und vom Bundesminister für Auswärtige Angelegenheiten gegengezeichnet und mit dem Staatssiegel der Republik Österreich versehen worden.

Geschehen zu Wien, am 10. September 1969

Ratifikationstext

Anmerkung, , letzte Anpassung durch Kundmachung Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 208 aus 2020,)

Der Nationalrat hat anläßlich der Genehmigung des vorstehenden Übereinkommens in seiner Sitzung vom 10. Juli 1969 beschlossen, daß dieses Übereinkommen durch Erlassung von Gesetzen zu erfüllen ist.

Die Ratifikation des Übereinkommens durch Österreich wurde am 4. November 1969 beim Generaldirektor der Internationalen Arbeitsorganisation eingetragen. Das vorliegende Übereinkommen tritt daher gemäß seinem Artikel 79 Absatz 3 für Österreich am 4. November 1970 in Kraft.

Österreich

Erklärung

gemäß Artikel 2 Litera b, des Übereinkommens (Nr. 102) über die Mindestnormen der Sozialen Sicherheit

Die Republik Österreich erklärt, gemäß Artikel 2 Litera b, des Übereinkommens über die Mindestnormen der Sozialen Sicherheit die Verpflichtungen aus dessen Teilen römisch zwei, römisch fünf, römisch sieben und römisch acht zu übernehmen.

Erklärung

gemäß Artikel 4 Absatz 1 des Übereinkommens (Nr. 102) über die Mindestnormen der Sozialen Sicherheit

Die Republik Österreich erklärt gemäß Artikel 4 Absatz 1 des Übereinkommens über die Mindestnormen der Sozialen Sicherheit, die Verpflichtungen aus dessen Teil römisch vier zu übernehmen.

Derzeit gehören dem Übereinkommen folgende weitere Staaten an, die anläßlich der Ratifikation angegeben haben, die Verpflichtungen aus dem Übereinkommen für die nachstehenden Teile zu übernehmen:

Albanien (Teile römisch zwei bis römisch sechs und römisch acht bis römisch zehn), Argentinien (hinsichtlich der Teile römisch zwei, römisch fünf, römisch sieben, römisch acht, römisch neun und römisch zehn), Barbados1 (Teile römisch drei, römisch fünf, römisch sechs, römisch neun und römisch zehn), Belgien (Teile römisch zwei bis römisch fünf und römisch sieben bis römisch zehn), Benin (hinsichtlich der Teile römisch fünf, römisch sechs, römisch sieben, römisch acht, römisch neun und römisch zehn), Bolivien1 (Teile römisch zwei, römisch fünf und römisch sieben bis römisch zehn), Bosnien und Herzegowina (Teile römisch zwei bis römisch fünf, römisch acht und römisch zehn), Brasilien (Teile römisch zwei bis römisch zehn), Bulgarien (Teile römisch zwei, römisch drei, römisch fünf, römisch sechs, römisch sieben, römisch acht und römisch zehn), Costa Rica (Teile römisch zwei und römisch fünf bis römisch zehn), Dänemark (Teile römisch zwei, römisch vier bis römisch sechs und römisch neun), Deutschland1 (Teile römisch zwei, römisch vier, römisch fünf und römisch sieben bis römisch zehn), Dominikanische Republik (hinsichtlich der Teile römisch zwei, römisch drei, römisch fünf, römisch sechs, römisch sieben, römisch acht, römisch neun und römisch zehn), Ecuador1 (Teile römisch fünf, römisch neun und römisch zehn), Frankreich (Teile römisch zwei und römisch vier bis römisch neun), Griechenland (Teile römisch zwei bis römisch sechs und römisch acht bis römisch zehn), Honduras (Teile römisch zwei, römisch drei, römisch fünf, römisch acht, römisch neun und römisch zehn), Irland (Teile römisch drei, römisch vier und römisch zehn), Island (Teile römisch fünf, römisch sieben und römisch neun), Israel (Teile römisch fünf, römisch sechs und römisch zehn), Italien (Teile römisch fünf, römisch sieben und römisch acht), Japan (Teile römisch drei bis römisch fünf), Jordanien (Teile römisch fünf, römisch sechs, römisch neun und römisch zehn), Demokratische Republik Kongo (Teile römisch fünf, römisch sieben, römisch neun und römisch zehn), Kroatien (Teile römisch zwei bis römisch fünf, römisch acht und römisch zehn), Libyen1 (Teile römisch zwei, römisch vier, römisch fünf und römisch sieben bis römisch zehn), Luxemburg (Teile römisch zwei, römisch vier, römisch fünf und römisch sieben bis römisch zehn), Marokko (hinsichtlich der Teile römisch zwei, römisch drei, römisch fünf, römisch sechs, römisch sieben, römisch acht, römisch neun und römisch zehn), Mauretanien (Teile römisch fünf bis römisch sieben, römisch neun und römisch zehn), die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien (Teile römisch zwei bis römisch fünf, römisch acht und römisch zehn), Mexiko (Teile römisch zwei, römisch drei, römisch fünf, römisch sechs und römisch acht bis römisch zehn), Montenegro (Teile römisch zwei bis römisch fünf, römisch acht und römisch zehn), Niederlande1 (Teile römisch zwei, römisch vier, römisch fünf und römisch sieben bis römisch zehn), Niger (Teile römisch fünf bis römisch acht), Norwegen1 (Teile römisch zwei, römisch vier und römisch fünf bis römisch sieben), Österreich1 (Teile römisch zwei, römisch vier, römisch fünf, römisch sieben und römisch acht), Peru (Teile römisch zwei, römisch drei, römisch fünf, römisch acht und römisch neun), Polen (Teile römisch zwei, römisch fünf, römisch sieben, römisch acht und römisch zehn), Portugal (Teile römisch zwei bis römisch zehn), Rumänien (Teile römisch zwei, römisch drei, römisch fünf, römisch sieben und römisch acht), Russische Föderation (hinsichtlich der Teile römisch zwei, römisch drei, römisch fünf, römisch sechs, römisch acht, römisch neun und römisch zehn), Schweden (Teile römisch zwei, römisch vier, römisch sieben und römisch acht), Schweiz1 (Teile römisch fünf bis römisch sieben, römisch neun und römisch zehn), Senegal (Teile römisch sieben und römisch acht), Serbien (Teile römisch zwei bis römisch fünf, römisch acht und römisch zehn), Slowakei1 (Teile römisch zwei, römisch fünf und römisch sieben bis römisch zehn), Slowenien (Teile römisch zwei bis römisch fünf, römisch acht und römisch zehn), Spanien (Teile römisch zwei bis römisch vier und römisch sechs), St. Vincent und die Grenadinen (hinsichtlich der Teile römisch zwei, römisch drei, römisch fünf, römisch sechs, römisch acht, römisch neun und römisch zehn), Togo (Teile römisch fünf, römisch sieben, römisch acht und römisch zehn), Tschad (hinsichtlich der Teile römisch fünf, römisch sechs, römisch sieben, römisch neun und römisch zehn), Tschechische Republik1 (Teile römisch zwei, römisch fünf und römisch sieben bis römisch zehn), Türkei (Teile römisch zwei, römisch drei, römisch fünf, römisch sechs und römisch acht bis römisch zehn), Ukraine (hinsichtlich der Teile römisch zwei, römisch drei, römisch vier, römisch fünf, römisch sechs, römisch sieben, römisch acht, römisch neun und römisch zehn), Uruguay (Teile römisch zwei, römisch vier, römisch sieben und römisch acht), Venezuela1 (Teile römisch zwei, römisch fünf und römisch acht bis römisch zehn), Vereinigtes Königreich (Teile römisch zwei bis römisch fünf, römisch sieben und römisch zehn), Zypern1 (Teile römisch drei, römisch vier, römisch fünf, römisch neun und römisch zehn).

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1 Infolge der Ratifikation des Übereinkommens Nr. 128 und gemäß dessen Artikel 45, sind bestimmte Teile des vorliegenden Übereinkommens nicht mehr anwendbar.

Vorbehalte und Erklärungen zu diesem Übereinkommen – mit Ausnahme derer Österreichs und territorialer Anwendungen – werden im Teil römisch drei des Bundesgesetzblattes nicht veröffentlicht. Sie sind in englischer und französischer Sprache auf der Webseite der Internationalen Arbeitsorganisation unter unter http://www.ilo.org/ abrufbar [C102].

Bolivien, Peru, Türkei.

Cabo Verde

Cabo Verde hat gemäß Artikel 2, Litera b, angegeben, die Verpflichtungen aus dem Übereinkommen für die nachstehenden Teile zu übernehmen: Teile römisch drei, römisch fünf und römisch sieben

Tschad

Die Regierung des Tschad hat gemäß Artikel 3, Absatz eins, des Übereinkommens die in den Artikel 27, Litera d,, Artikel 33, Litera b,, Artikel 34, Absatz 3,, Artikel 41, Litera d,, Artikel 55, Litera d und Artikel 61, Litera d, vorgesehenen zeitweiligen Ausnahmen für sich in Anspruch genommen.

Präambel/Promulgationsklausel

Die Allgemeine Konferenz der Internationalen Arbeitsorganisation, die vom Verwaltungsrat des Internationalen Arbeitsamtes nach Genf einberufen wurde und am 4. Juni 1952 zu ihrer fünfunddreißigsten Tagung zusammengetreten ist,

hat beschlossen, verschiedene Anträge anzunehmen betreffend die Mindestnormen der Sozialen Sicherheit, eine Frage, die zum fünften Gegenstand ihrer Tagesordnung gehört, und hat dabei bestimmt, daß diese Anträge die Form eines internationalen Übereinkommens erhalten sollen.

Die Konferenz nimmt heute, am 28. Juni 1952, das folgende Übereinkommen an, das als Übereinkommen über Soziale Sicherheit (Mindestnorm), 1952, bezeichnet wird.

Schlagworte

e-rk3

Zuletzt aktualisiert am

05.09.2022

Gesetzesnummer

10008243

Dokumentnummer

NOR40228224