<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><risdok stylesheet="RISJudikaturXML2XHTML11.xsl" h-version="4.1.6_02.09.2024" h-creator="PWRIVIE44.BR2RIS.BR2RISConverter_21.10.2024_15:15:23" h-created="21. Oktober 2024, 15:32:49" xmlns="http://www.bka.gv.at"><metadaten /><nutzdaten><abschnitt nr="1" typ="ns" paperf="h" endnhier="true"><kzinhalt typ="p"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Bundesrecht konsolidiert</absatz></kzinhalt><kzinhalt typ="f"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Bundesrecht konsolidiert</absatz></kzinhalt><fzinhalt typ="p"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5c*+MERGEFORMAT+"><span>2</span></feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5c*+MERGEFORMAT+"><span>2</span></feld></absatz></fzinhalt><fzinhalt typ="f"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5c*+MERGEFORMAT+"><span>1</span></feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5c*+MERGEFORMAT+"><span>1</span></feld></absatz></fzinhalt><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kurztitel</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kurztitel" halign="j">Lehrplan der Volksschule</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kundmachungsorgan</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kundmachungsorgan" halign="j">BGBl. Nr. 134/1963 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 379/2020</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Typ</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="typ" halign="j">V</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">§/Artikel/Anlage</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="artikel_anlage" halign="j">Anl. 1</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Inkrafttretensdatum</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="ikra" halign="j">01.09.2020</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Außerkrafttretensdatum</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="akra" halign="j">31.08.2023</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Index</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="index" halign="j">70/02 Schulorganisation; 70/07 Schule und Kirche</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Beachte</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="beachte" halign="j">zum gestaffelten Außerkrafttreten vgl. Art. 1 Z 2, BGBl. II Nr. 375/2021</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Text</ueberschrift><ueberschrift typ="anlage" ct="text" halign="r">Anlage A</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LEHRPLAN DER VOLKSSCHULE</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">ERSTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Volksschule hat – wie alle österreichischen Schulen – im Sinne des § 2 des Schulorganisationsgesetzes die Aufgabe, an der Entwicklung der Anlagen der Jugend nach sittlichen, religiösen und sozialen Werten sowie nach den Werten des Wahren, Guten und Schönen durch einen ihrer Entwicklungsstufe und ihrem Bildungsweg entsprechenden Unterricht mitzuwirken. Sie hat die Jugend mit dem für das Leben und den künftigen Beruf erforderlichen Wissen und Können auszustatten und zum selbsttätigen Bildungserwerb zu erziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die jungen Menschen sollen zu gesunden, arbeitstüchtigen, pflichttreuen und verantwortungsbewussten Gliedern der Gesellschaft und Bürgern der demokratischen und bundesstaatlichen Republik Österreich als Mitglied der Europäischen Union herangebildet werden. Sie sollen zu selbstständigem Urteil und sozialem Verständnis geführt, dem politischen und weltanschaulichen Denken anderer aufgeschlossen, sowie befähigt werden, am Wirtschafts- und Kulturleben Österreichs, Europas und der Welt Anteil zu nehmen und in Freiheits- und Friedensliebe an den gemeinsamen Aufgaben der Menschheit mitzuwirken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Humanität, Solidarität, Toleranz, Frieden, Gerechtigkeit und Umweltbewusstsein sind tragende und handlungsleitende Werte in unserer Gesellschaft. Auf ihrer Grundlage soll jene Weltoffenheit entwickelt werden, die vom Verständnis für die existenziellen Probleme der Menschheit und von Mitverantwortung getragen ist. Dabei hat der Unterricht aktiv zu einer den Menschenrechten verpflichteten Demokratie beizutragen sowie Urteils- und Kritikfähigkeit, Entscheidungs- und Handlungskompetenzen zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gemäß § 9 des Schulorganisationsgesetzes hat die Volksschule in der Vorschulstufe die Aufgabe, die Kinder im Hinblick auf die für die 1. Schulstufe erforderliche Schulreife zu fördern, wobei die soziale Integration behinderter Kinder zu berücksichtigen ist. In den darauf folgenden vier Schulstufen der Grundschule hat die Volksschule eine für alle Schülerinnen und Schüler gemeinsame Elementarbildung unter Berücksichtigung einer sozialen Integration von Kindern mit Behinderungen zu vermitteln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dabei soll den Kindern eine grundlegende und ausgewogene Bildung im sozialen, emotionalen, intellektuellen und körperlichen Persönlichkeitsbereich ermöglicht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von den individuellen Voraussetzungen der einzelnen Schülerinnen und Schüler, hat die Grundschule daher folgende Aufgabe zu erfüllen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entfaltung und Förderung der Lernfreude, der Fähigkeiten, Interessen und Neigungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Stärkung und Entwicklung des Vertrauens der Schülerin bzw. des Schülers in seine eigene Leistungsfähigkeit;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erweiterung bzw. Aufbau einer sozialen Handlungsfähigkeit (mündiges Verhalten, Zusammenarbeit, Einordnung, Entwicklung und Anerkennung von Regeln und Normen; Kritikfähigkeit);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erweiterung sprachlicher Fähigkeiten (Kommunikationsfähigkeit, Ausdrucksfähigkeit);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwicklung und Vermittlung grundlegender Kenntnisse, Fertigkeiten, Fähigkeiten, Einsichten und Einstellungen, die dem Erlernen der elementaren Kulturtechniken (einschließlich eines kindgerechten Umganges mit modernen Kommunikations- und Informationstechnologien), einer sachgerechten Begegnung und Auseinandersetzung mit der Umwelt sowie einer breiten Entfaltung im musisch-technischen und im körperlich-sportlichen Bereich dienen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schrittweise Entwicklung einer entsprechenden Lern- und Arbeitshaltung (Ausdauer, Sorgfalt, Genauigkeit;</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme);</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgehend von den eher spielorientierten Lernformen der vorschulischen Zeit zu bewusstem, selbstständigem, zielerreichendem Lernen hinführen.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Der umfassende Bildungsauftrag der Grundschule setzt sich die individuelle Förderung eines jeden Kindes zum Ziel. Dabei soll einerseits der individuellen Erziehungsbedürftigkeit und Bildsamkeit der Schülerinnen und Schüler entsprochen werden, andererseits bei allen Schülerinnen und Schülern eine kontinuierliche Lernentwicklung angebahnt werden. Damit soll die Grundschule die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Lernen in den weiterführenden Schulen schaffen.</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der nur noch selten geführten Oberstufe (5. bis 8. Schulstufe) hat die Volksschule die Aufgabe, eine grundlegende Allgemeinbildung zu vermitteln sowie die Schüler je nach Interesse, Neigung, Begabung und Fähigkeit für das Berufsleben und zum Übertritt in mittlere Schulen oder in höhere Schulen zu befähigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Volksschule als sozialer Lebens- und Erfahrungsraum</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schule ist ein vielfältiger Erfahrungs- und Handlungsraum für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern. Schulleben geht über den Unterricht weit hinaus. Neben sachlichem Lernen findet in der Schule immer auch soziales Lernen in unterschiedlichen Formen und Situationen statt. Dies wird insbesondere dann der Fall sein, wenn Kinder mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen bzw. Kinder mit Behinderungen (Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf) sowie Kinder mit speziellen Bedürfnissen gemeinsam unterrichtet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Volksschule muss dem Kind Raum und Schutz gewähren, damit es Selbstwertgefühl entwickeln und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufbauen kann. Durch eine Situation gefühlsmäßiger Sicherheit und Entspanntheit wird einerseits schulisches Lernen begünstigt, andererseits wird aber auch soziales Verhalten positiv beeinflusst. Eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür ist das grundsätzlich wertschätzende Verhalten der Lehrerin bzw. des Lehrers jedem einzelnen Kind gegenüber. Ein Klima des Vertrauens, der Zuneigung, der Anerkennung und Offenheit begünstigt soziale Verhaltensformen der Kinder.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Volksschule soll den Kindern die Möglichkeit geben, ihre Bedürfnisse und Interessen unter Berücksichtigung anderer Personen wahrzunehmen und zu vertreten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Konflikte, die sich aus dem Zusammenleben bzw. aus Interessenunterschieden ergeben, müssen frühzeitig zum Gegenstand gemeinsamer Reflexion gemacht werden; dabei wird die Schülerin bzw. der Schüler Mittel und Wege der Konfliktbewältigung kennen lernen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine besondere sozialerzieherische Aufgabe erwächst der Grundschule dort, wo sie interkulturelles Lernen ermöglichen kann, weil Kinder mit deutscher und nichtdeutscher Muttersprache unterrichtet werden. Die Aspekte des interkulturellen Lernens unter besonderer Berücksichtigung des Kulturgutes der entsprechenden Volksgruppe werden im besonderen Maße in jenen Bundesländern zu verwirklichen sein, in denen Angehörige einer Volksgruppe bzw. österreichische und ausländische Kinder gemeinsam unterrichtet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Rahmen der Auseinandersetzung mit dem jeweils anderen Kulturgut sind insbesondere Aspekte wie Lebensgewohnheiten, Sprache, Brauchtum, Texte (zB Erzählungen, Märchen, Sagen), Tradition, Liedgut usw. aufzugreifen. Interkulturelles Lernen beschränkt sich nicht bloß darauf, andere Kulturen kennen zu lernen. Vielmehr geht es um das gemeinsame Lernen und das Begreifen, Erleben und Mitgestalten kultureller Werte. Aber es geht auch darum, Interesse und Neugier an kulturellen Unterschieden zu wecken, um nicht nur kulturelle Einheit, sondern auch Vielfalt als wertvoll erfahrbar zu machen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interkulturelles Lernen soll in diesem Zusammenhang einen Beitrag zum besseren gegenseitigen Verständnis bzw. zur besseren gegenseitigen Wertschätzung, zum Erkennen von Gemeinsamkeiten und zum Abbau von Vorurteilen leisten. Ausgehend von schulischen und außerschulischen Erfahrungen mit Menschen aus anderen europäischen Staaten, insbesondere aus einem an das eigene Bundesland angrenzenden Nachbarstaat soll interkulturelles Lernen helfen, europäisches Bewusstsein bzw. Weltoffenheit anzubahnen. Querverbindungen zum didaktischen Grundsatz des sozialen Lernens und zum Unterrichtsprinzip Politische Bildung einschließlich Friedenserziehung sind sicherzustellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine günstige Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit und das Lernen der Kinder sind in hohem Maße von der Persönlichkeit der Lehrerin bzw. des Lehrers abhängig. Aus der Sicht der Schülerinnen und Schüler befindet sich die Lehrerin bzw. der Lehrer in einer Vorbildrolle. Diese Rolle wird bestimmt durch Art und Fähigkeit der Lehrerin bzw. des Lehrers, der Schülerin bzw. dem Schüler offen zu begegnen. Sie bzw. er soll auf die Bedürfnisse des Einzelnen eingehen, auftretende Schwächen mit Einfühlungsvermögen und Verständnis akzeptieren und an ihrer Behebung bewusst mitarbeiten. Darüber hinaus muss die Lehrerin bzw. der Lehrer durch ihr bzw. sein Verhalten Vorbild in Konfliktsituationen, Partner in mitmenschlichen Beziehungen sowie Helfer und Berater bei der Auseinandersetzung mit Schwierigkeiten sein. Im täglichen Unterricht darf sich die Lehrerin bzw. der Lehrer nicht ausschließlich als Wissensvermittler und Belehrender, sondern auch als Lernender verstehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Nicht nur Lehrerverhalten, sondern auch bestimmte Rahmenbedingungen für Unterricht spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle: kooperative Arbeitsformen, Abbau zu starker Lenkung, Einschränkung von Konkurrenzsituationen usw. Dadurch erfahren die Selbsttätigkeit und die Eigeninitiative der Schülerinnen und Schüler eine besondere Förderung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">ZWEITER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">I. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN FÜR DIE GRUNDSCHULE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Art, Funktion und Gliederung des Lehrplanes nach Lehrplan-Grundstufen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan der Grundschule ist ein Lehrplan mit Rahmencharakter. Dieser äußert sich in der allgemeinen Festlegung des Bildungsziels, der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs für die einzelnen Unterrichtsgegenstände sowie der fächerübergreifenden Lernbereiche. Der Lehrplan bildet die Grundlage für die eigenverantwortliche Planung und Durchführung des Unterrichts durch die Lehrerin bzw. durch den Lehrer.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gemäß § 12 Abs. 2 des Schulorganisationsgesetzes ist die Grundschule in der Grundstufe I mit einem getrennten Angebot von Vorschulstufe (bei Bedarf) sowie 1. und 2. Schulstufe oder mit einem gemeinsamen Angebot von Schulstufen der Grundstufe I zu führen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen ist die Planungsgrundlage für die Arbeit in der Vorschulstufe der Lehrplan. Wegen des vielfältigen Förderauftrages und des kompensatorischen Charakters der Vorschulstufe wird im Lehrplan eine umfassende Aufgabenbeschreibung der vorschulischen Erziehung vorgenommen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Er ist als Planungskonzept angelegt, das der Lehrerin bzw. dem Lehrer in der Auswahl der Aufgaben und Inhalte ein Eingehen auf die individuellen Bedürfnisse und Voraussetzungen der Kinder und die besonderen Gegebenheiten in der jeweiligen Vorschulklasse bzw. bei gemeinsamer Führung von Schulstufen der Grundstufe I ermöglicht. Es ist im Sinne dieser Lehrplankonzeption, dass ein Durchlaufen des gesamten Vorschulstufenlehrplanes für in diese Schulstufe aufgenommene Kinder nicht zwingend erforderlich ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Grundstufe I sind der Lehrplan der Vorschulstufe und der Lehrplan der darauf folgenden 1. und 2. Schulstufen so aufeinander abgestimmt, dass ein Wechsel gemäß § 17 Abs. 5 des Schulunterrichtsgesetzes während des Unterrichtsjahres ermöglicht wird, um eine Über- oder Unterforderung auszuschließen. Ein solcher Wechsel der Schulstufe kann erst nach dem Ausschöpfen dieser in den Lehrplanstufen vorgesehenen Möglichkeiten erfolgen. Bei der Unterrichtsplanung gemäß Ziffer 5 ist dies entsprechend zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Neuordnung des Schuleingangsbereiches soll auch der Förderung von besonders begabten Schülerinnen und Schülern dienen, indem diese von der 1. in die 2. Schulstufe wechseln können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit dem allgemeinen Bildungsziel und den Bildungs- und Lehraufgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände ist der Lehrplan zielorientiert. Der Lehrstoff der einzelnen Unterrichtsgegenstände deckt den Inhaltsaspekt des Unterrichts ab. Die allgemeinen didaktischen Grundsätze und die den einzelnen Unterrichtsgegenständen zugeordneten didaktischen Grundsätze geben Leitlinien für unterrichtliches Entscheiden und Handeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrstoff ist im Lehrplan in zwei Spalten dargestellt: In der linken Spalte wird die stoffliche Grobstruktur angegeben und dadurch die inhaltliche Linienführung eines Unterrichtsgegenstandes verdeutlicht. In der rechten Spalte wird die Grobstruktur modellhaft konkretisiert, sehr oft beispielhaft interpretiert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan umfasst</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Allgemeines Bildungsziel,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Allgemeine Bestimmungen einschließlich der Unterrichtsprinzipien,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Allgemeine didaktische Grundsätze,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Stundentafel,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bildungs- und Lehraufgaben sowie Lehrstoff und didaktische Grundsätze der Unterrichtsgegenstände.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Zur leichteren Lesbarkeit des Lehrplanes wurde die unten folgende Gliederung vorgenommen, bei der zunächst die primär für die Vorschulstufe geltenden Bestimmungen aufscheinen. Wegen der notwendigen Vernetzung aller für die Grundschule geltenden Lehrplanteile sind selbstverständlich auch jene Bestimmungen, die schwerpunktmäßig für die Grundstufe II gelten, zu beachten.</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundsätzlich werden die je einem Schuljahr entsprechenden Schulstufen im Lehrplan der Volksschule (Grundschule) zu zwei Grundstufen zusammengefasst, und zwar so, dass sich die Grundstufe I über die Vorschulstufe sowie die erste und zweite Schulstufe, die Grundstufe II über die dritte und vierte Schulstufe erstreckt. Die Grundstufe I und die Grundstufe II bilden die Grundschule.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Innerhalb einer Grundstufe sind die im Lehrplan angegebenen Jahresziele als Richtmaß anzusehen. Die Zusammenfassung von Schulstufen zu Lehrplan – Grundstufen ermöglicht die Verlängerung der Lernzeit durch einen sich über zwei bzw. mehrere Unterrichtsjahre erstreckenden Zeitraum, wenn dies aus didaktischen Gründen erforderlich ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zum Schuleingangsbereich vergleiche auch Punkt 11 und zur Volksschuloberstufe Punkt II.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Zur Organisation der Grundstufe I – Wechsel der Schulstufen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Grundschule ist gemäß § 12 des Schulorganisationsgesetzes in der Grundstufe I</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit einem getrennten Angebot von Vorschulstufe (bei Bedarf) sowie der 1. und 2. Schulstufe oder</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit einem gemeinsamen Angebot von Schulstufen der Grundstufe I zu führen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei gemeinsamer Führung von Schulstufen der Grundstufe I gibt es zB folgende Möglichkeiten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorschulstufe gemeinsam mit der 1. Schulstufe,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorschulstufe gemeinsam mit der 1. und 2. Schulstufe,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>1. und 2. Schulstufe.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Grundstufe I sind erforderlichenfalls der Lehrplan der Vorschulstufe und der Lehrplan der darauf folgenden 1. und 2. Schulstufen aufeinander abgestimmt einzusetzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wechsel der Schulstufen gemäß § 17 des Schulunterrichtsgesetzes</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitpunkt des Wechselns von Schulstufen wird von der individuellen Entwicklung des einzelnen Kindes bestimmt. Bevor ein Wechsel von Schulstufen vorgenommen wird, sind alle Förder- bzw. Differenzierungsmaßnahmen auszuschöpfen. Ein Wechsel der Schulstufe bezieht sich auf alle verbindlichen Übungen bzw. Pflichtgegenstände. Dieser Wechsel ist unabhängig von der Organisationsform zu gewährleisten und hat somit entsprechende Konsequenzen für die Unterrichtsplanung und -gestaltung, sowie auf die Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten im Sinne des § 19 Abs. 4 des Schulunterrichtsgesetzes.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Verbindliche Übungen auf der Vorschulstufe</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen ist der Lehrstoff der Vorschulstufe im Lehrplan nach verbindlichen Übungen gegliedert. Diese Gliederung der Lehrplanangebote in verbindliche Übungen und deren weiteren Untergliederung in Teilbereiche weist die Lehrerin bzw. den Lehrer auf die Vielseitigkeit der Aufgaben hin und zielt auf die Ausgewogenheit des Bildungsangebotes.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Arbeit in der Vorschulstufe ist von einer strengen Scheidung des Lehrstoffes nach verbindlichen Übungen Abstand zu nehmen, vielmehr ist deren enge Verklammerung sicherzustellen. Die konkrete Lernsituation hat auf die schulischen und außerschulischen Erlebnisse, Erfahrungen und Interessen der Kinder Bezug zu nehmen. Lernanlässe ergeben sich aus kindnahen Sach- und Lebensbereichen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Gliederung der Bildungsangebote nach Unterrichtsgegenständen – Dauer unterrichtlicher Einheiten</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Grund der §§ 6 und 10 des Schulorganisationsgesetzes ist der Lehrstoff der Grundschule nach Unterrichtsgegenständen gegliedert, denen in den Stundentafeln Zeitrichtwerte zugeordnet werden. Damit ist die Lehrerin bzw. der Lehrer verpflichtet, den Kindern Bildungsangebote aus allen angeführten Lernbereichen zu machen. Dem Wesen des Grundschulunterrichts entspricht es, eine strenge Scheidung des Lehrstoffs nach Unterrichtsgegenständen zu vermeiden. Dies ist schon deshalb nötig, weil der Unterricht in der Grundschule – besonders auf der Grundstufe I – womöglich von den Erfahrungen, Interessen und Bedürfnissen der Kinder ausgeht oder diese zumindest einbezieht. Somit sind die Lernanlässe oft situationsorientiert und fachübergreifend. Auf der Grundstufe II wird sich der Unterricht in größerem Ausmaß an den Eigengesetzlichkeiten bestimmter Lernbereiche orientieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Dauer unterrichtlicher Einheiten in der Grundschule orientiert sich vor allem an der Konzentrations- und Lernfähigkeit der Kinder und hängt von der jeweiligen Lehraufgabe und vom Lehrstoff ab. Sie wird sich deshalb – mit Ausnahme von raum- bzw. personengebundenem Unterricht (zB Bewegung und Sport, Werkerziehung) – im Allgemeinen nicht an der schulorganisatorischen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zeiteinheit „Unterrichtsstunde” orientieren. Im Stundenplan ist daher nur der raum- bzw. personengebundene Unterricht auszuweisen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei gemeinsamer Führung ist das Wochenstundenausmaß entsprechend der gewählten Stundentafel I oder II vom Schulforum gemäß Art. I § 4 Abs. 4 festzulegen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darüber hinaus ist grundsätzlich für ein entsprechendes Ausmaß an täglicher Bewegungszeit für die Kinder zu sorgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die verbindliche Übung Lebende Fremdsprache ist auf der 1. und 2. Schulstufe der Grundstufe I integrativ zu führen (in kürzeren Einheiten fächerübergreifend). Auf der Grundstufe II kann die verbindliche Übung Lebende Fremdsprache im Rahmen der in der Stundentafel vorgesehenen Wochenstunden in längeren Unterrichtseinheiten bzw. integrativ geführt werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">5. Unterrichtsplanung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne des § 17 Abs. 1 des Schulunterrichtsgesetzes ist unterrichtliches Planen Ausdruck der eigenständigen und verantwortlichen Unterrichts- und Erziehungsarbeit der Lehrerin bzw. des Lehrers.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan dient der Lehrerin bzw. dem Lehrer bei der Planung als Grundlage für</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Konkretisierung des allgemeinen Bildungsziels, der besonderen Bildungsaufgaben und fachübergreifenden Lernbereiche sowie der Bildungs- und Lehraufgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Konkretisierung und Auswahl der Lehrstoffe;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die zeitliche Verteilung und Gewichtung der Ziele und Lehrstoffe;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Festlegung der Methoden (Unterrichtsgliederung, Sozial- und Arbeitsformen, Projekte, Differenzierungsmaßnahmen und Ähnliches) und Medien des Unterrichts.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Jede Lehrerin bzw. jeder Lehrer hat der Arbeit eine Planung zu Grunde zu legen, welche kontinuierlich zu entwickeln ist. Angebotene Jahrespläne dienen der Lehrerin bzw. dem Lehrer als Hilfe für diese Planungsentscheidungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Jede Lehrerin bzw. jeder Lehrer hat bei der unterrichtlichen Arbeit von einer Jahresplanung auszugehen, die eine Konkretisierung des Lehrplanes für die jeweilige Schulstufe oder Lerngruppe und Schulsituationen bezogen auf ein Unterrichtsjahr, darstellt. Die Arbeit mit dem Lehrbuch ist dieser Konzeption unterzuordnen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Planung der Jahresarbeit auf der Vorschulstufe verlangt von der Lehrerin bzw. vom Lehrer besondere Überlegungen hinsichtlich flexibler Gestaltung von Lernsituationen und individueller Fördermaßnahmen. In dieser Planung sind sowohl die Inhalte der einzelnen verbindlichen Übungen aufzunehmen, die allen Kindern angeboten werden sollen, als auch die speziellen Lernangebote zur differenzierenden und individualisierenden Förderung einzelner Schüler und Schülerinnen bzw. Schülergruppen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Jahresplan erfolgt ab Beginn des Schuljahres eine erste vorläufige zeitliche Anordnung der Lehrstoffe, und zwar nach Gegebenheiten des Jahreskreises, unter Berücksichtigung der regionalen und örtlichen Bedingungen, hinsichtlich der Möglichkeit von Querverbindungen zwischen verschiedenen Unterrichtsgegenständen (vorfachlicher, fachübergreifender Unterricht), nach vorgesehenen Schulveranstaltungen usw. sowie nach sachlogischen bzw. lehrgangsmäßigen Gesichtspunkten gemäß der Stoffstrukturen. Für Übung, Wiederholung, freies Lernen, Spiel und Feier usw. ist bereits bei der Jahresplanung ein entsprechender Zeitrahmen vorzusehen. Aktuelle Ereignisse und Lernanlässe sind im Sinne des Gelegenheitsunterrichts aufzugreifen. Der Grundschule ist damit mehr Möglichkeit gegeben, Lebens- und Erfahrungsraum für Kinder zu sein. Die klassenbezogene Jahresplanung soll während des Schuljahres durch mittelfristige Planungen ergänzt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese sollen auch die aktuellen Bedürfnisse und Interessen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen und ihnen ein dem Alter und der Entwicklung entsprechendes Maß an Mitbestimmung ermöglichen können. Hier bieten sich ua. auch Formen des offenen Unterrichts an.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">6. Lernen und Lehren in der Grundschule</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Lernorganisation auf der Vorschulstufe</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Bei der Planung und Gestaltung des Schultages ist auf eine entsprechende Rhythmisierung zu achten. Dabei ist auf den Wechsel der Lernbereiche, der individuellen und sozialen Lernphasen (Wechsel der Sozialformen) und der Arbeits- und Pausenzeiten Bedacht zu nehmen.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Innerhalb und in der Wechselwirkung der Lernbereiche ist auf Ausgewogenheit der kognitiven, affektiven und psychomotorischen Lerndimension zu achten.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Auf Grund der besonderen psychischen und sozialen Situation der Kinder der Vorschulstufe beginnt der Schultag insbesondere in den ersten Monaten des Unterrichtsjahres mit einer Phase freien Spielens. Bei der Dauer der Lernphasen sowie beim Übergang zu neuen Aktivitäten ist auf die Belastbarkeit der Kinder bzw. auf die Einplanung von entsprechend gestalteten Erholungsphasen Rücksicht zu nehmen. Der Großteil der zur Verfügung stehenden Zeit eines Schultages ist für die Kleingruppenaktivitäten vorzusehen; dies ermöglicht den Kindern die Betätigung in unterschiedlichen Lernbereichen sowie ein Nebeneinander von verschiedenen didaktischen Grundformen (Arbeit und Spiel). Kleingruppenaktivitäten stellen eine besonders geeignete Form der Aktivierung und Motivierung der Schülerinnen und Schüler dar und bieten der Lehrerin bzw. dem Lehrer Gelegenheit zur individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Für die Durchführung der Kleingruppenaktivitäten, aber auch für gemeinsames Tun der Klasse (Gruppe) kommt der Einrichtung und Gestaltung des Raumes – auch im Hinblick auf das Bewegungsbedürfnis der Kinder – besondere Bedeutung zu. Durch eine entsprechende Ausstattung wird der Klassenraum zu einer kindgemäßen Lern- und Lebensstätte. Dafür ist eine Aufgliederung in Spiel-, Bau- und Leseecke mit den entsprechenden Spiel- und Arbeitsmitteln zweckmäßig. Gezielte Förderungsmaßnahmen dürfen grundsätzlich nicht zu Leistungsdruck und Überforderung führen. Dies erfordert genaue Beobachtung und setzt bei der Lehrerin bzw. beim Lehrer großes Verständnis für kognitive, physische, emotionale und soziale Belastbarkeit der Kinder voraus. Hausaufgaben sind auf dieser Stufe nicht zu geben.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Zum Beobachten, Erkunden und Klären von Sachverhalten kommt den unmittelbaren Begegnungen mit der Wirklichkeit auch außerhalb des Schulhauses besondere Bedeutung zu; in diesem Zusammenhang kommt den Lehrausgängen großes Gewicht zu.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Lernformen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Um den Unterricht in der Grundschule kindgemäß, lebendig und anregend zu gestalten, soll die Lehrerin bzw. der Lehrer verschiedene Lernformen ermöglichen. Ausgehend von den eher spielorientierten Lernformen der vorschulischen Zeit soll zu bewusstem, selbstständigem, zielorientiertem Lernen hingeführt werden. Dieses Lernen kann durch folgende grundschulgemäße Formen gefördert werden:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lernen im Spiel,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>offenes Lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>projektorientiertes Lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>entdeckendes Lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>informierendes Lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wiederholendes und übendes Lernen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">ua. mehr.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Lerngesetzmäßigkeiten und Lerntechniken</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Bei der Planung und Organisation von Lernprozessen sollen für das Lernen in der Schule relevante Erkenntnisse der Lernforschung Berücksichtigung finden. Lern- und Arbeitstechniken sind situationsbezogen zu vermitteln und einzuüben.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Moderne Kommunikations- und Informationstechniken (Einsatz nach Maßgabe der ausstattungsmäßigen Gegebenheiten an der Schule)</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Die Möglichkeiten des Computers sollen zum selbstständigen, zielorientierten und individualisierten Lernen und zum kreativen Arbeiten genutzt werden. Der Computer kann dabei eine unmittelbare und individuelle Selbstkontrolle der Leistung ermöglichen. Beim praktischen Einsatz des Computers im Unterricht ist auf den möglichst unkomplizierten und einfachen Zugang für die Schülerinnen und Schüler zu achten. Dies wird durch den integrativen Einsatz des Computers im Klassenzimmer in der Regel besser erreicht als durch die Benutzung zentraler Computerräume. Ergonomische Gesichtspunkte sind zu beachten.</schlussteil></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">7. Integration</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zu einer körperlichen bzw. geistigen Behinderung kommen häufig gesellschaftliche Benachteiligungen, wie etwa Vorurteile, Unwissenheit, unangemessenes Mitleid, Unverständnis und Berührungsängste. Die Solidarität mit Behinderten zu fördern und ein gemeinsames Aufwachsen im Wohnort zu ermöglichen, sind Anliegen der sozialen Integration. Die Schule wird somit zum Begegnungsort behinderter und nichtbehinderter Kinder. Im Vordergrund steht die soziale Integration der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in die Gemeinschaft der Gleichaltrigen. Wesentlich für das Gelingen von sozialer Integration ist auch die Einbeziehung und Information aller Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schüler der Klasse.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Regel wird der Lehrplan der Grundschule den Ausgangspunkt der Lernplanung bilden. Beim gemeinsamen Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern können sowohl der Lehrplan der Grundschule als auch der Lehrplan einer Sonderschule – auch unterschiedlicher Schulstufen – insgesamt oder für einzelne Unterrichtsgegenstände zur Anwendung kommen und somit die Grundlage für die Unterrichtsplanung bilden. Maßgeblich dafür sind die individuellen Lernvoraussetzungen der Kinder und ihre spezifischen Bedürfnisse, um eine Über- oder Unterforderung auszuschließen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfes während des Unterrichtsjahres hat das Ausschöpfen aller zur Verfügung stehenden Fördermaßnahmen voranzugehen. Schulische Integration ist ein Entwicklungsprozess, der von den Lehrerinnen und Lehrern Offenheit für geänderte Unterrichtssituationen und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit (gemeinsame Planung; Abstimmung der Ziele und methodisch-didaktischen Maßnahmen im Unterricht; gemeinsame Verantwortung für alle Kinder) verlangt. Integrativer Unterricht bietet aber auch Gelegenheit, neue Wege des schulischen Lernens zu gehen und jene Unterrichtsqualitäten zu entwickeln, die in Zukunft im Sinne des lebensbegleitenden Lernens an Bedeutung gewinnen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Rahmencharakter der Lehrpläne für die Grundschule (Volksschule, Sonderschule) eröffnet die Möglichkeit auf unterschiedliche Situationen hilfreich, ermutigend und individualisierend einzugehen, um bei der Leistungsfeststellung die Schülerinnen und Schüler in ihrem Selbstwertgefühl, ihrem Selbstvertrauen und in ihrer Erfolgszuversicht zu stärken.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">8. Unterrichtsprinzipien</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schule sind viele Bildungs- und Erziehungsaufgaben gestellt, die nicht einem Unterrichtsgegenstand oder wenigen Unterrichtsgegenständen zugeordnet werden können, sondern nur fächerübergreifend im Zusammenwirken vieler oder aller Unterrichtsgegenstände zu bewältigen sind. Kennzeichnend für diese Bildungs- und Erziehungsaufgaben ist, dass sie in besonderer Weise die Grundsätze der Lebensbezogenheit und Anschaulichkeit und die Konzentration der Bildung berücksichtigen; kennzeichnend für sie ferner, dass sie nicht durch Lehrstoffangaben allein beschrieben werden können, sondern als Kombination stofflicher, methodischer und erzieherischer Anforderungen zu verstehen sind; und schließlich, dass sie unter Wahrung ihres interdisziplinären Charakters jeweils in bestimmten Unterrichtsgegenständen oder Teilen von Unterrichtsgegenständen einen stofflichen Schwerpunkt besitzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als solche Bildungs- und Erziehungsaufgaben, die auch „Unterrichtsprinzipien” genannt werden, sind aufzufassen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gesundheitserziehung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Leseerziehung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Medienerziehung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Musische Erziehung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Politische Bildung (einschließlich Friedenserziehung)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Interkulturelles Lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sexualerziehung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sprecherziehung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erziehung zum Umweltschutz</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verkehrserziehung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wirtschaftserziehung (einschließlich Sparerziehung und Konsumentenerziehung)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erziehung zur Gleichstellung von Frauen und Männern</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Umsetzung der Unterrichtsprinzipien im Schulalltag erfordert eine wirksame Koordination der Unterrichtsgegenstände unter Ausnützung ihrer Querverbindungen, den Einsatz geeigneter zusätzlicher Unterrichtsmittel und allenfalls die gelegentliche Heranziehung außerschulischer Fachleute. Für diese Umsetzung bieten sich vor allem projektorientierter Unterricht und Formen offenen Unterrichts an. Die Unterrichtsprinzipien sollten jedoch nicht eine Vermehrung des Lehrstoffs bewirken, sondern zu einer intensiven Durchdringung und gezielten Auswahl des im Lehrplan beschriebenen Lehrstoffs beitragen. Unterrichtsprinzipien bleiben auch gleichbedeutend, wenn in bestimmten Schulstufen zur selben Thematik eigene Unterrichtsgegenstände geführt werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">9. Entscheidungsfreiräume im Lehrplan – Methodenfreiheit und Methodengerechtheit</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Rahmencharakter des Lehrplanes ermöglicht der Lehrerin bzw. dem Lehrer Entscheidungsfreiräume hinsichtlich der Auswahl und Gewichtung, der zeitlichen Verteilung, der Konkretisierung und Strukturierung der Lehrstoffe sowie hinsichtlich der Festlegung der Unterrichtsmethoden und -mittel nach verschiedenen didaktischen Gesichtspunkten. Durch die Anwendung von Lehrplanteilen verschiedener Schulstufen bzw. von Lehrplänen verschiedener Schularten (Volksschule, Sonderschule) gemäß § 17 Abs. 4 des Schulunterrichtsgesetzes erwächst der Lehrerin bzw. dem Lehrer eine verantwortungsvolle Aufgabe zur Sicherung der Kontinuität der individuellen Lernentwicklung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aus der Entscheidungsfreiheit der Lehrerin bzw. des Lehrers hinsichtlich der Unterrichtsarbeit erwächst die pädagogische und didaktische Verantwortung. Wahl und Anwendung von Unterrichtsmethoden sind zudem eine schöpferische Leistung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Auswahl und Gewichtung der Lehrstoffe innerhalb der einzelnen Pflichtgegenstände, verbindlichen und unverbindlichen Übungen ist Ausgewogenheit anzustreben; soziale, emotionale, intellektuelle und körperliche Bildung stehen in engem Zusammenhang und sind daher entsprechend zu berücksichtigen. Außerdem sollen bei der Auswahl und Gewichtung der Lehrstoffe und Unterrichtsmittel beachtet werden:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Berücksichtigung des Lernstandes der Klasse im Allgemeinen sowie einzelner Schülerinnen und Schüler im Besonderen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Berücksichtigung des sozialen und kulturellen Umfeldes des Kindes und der Schule sowie aktueller Anlässe;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Vermeiden von Überlastungen bzw. Überforderungen der Schülerin bzw. des Schülers durch zu umfangreiche, verfrühte oder zu komprimierte Anforderungen, die sowohl der notwendigen Vertiefung und Verinnerlichung von Lern- und Bildungsinhalten als auch einer ausgewogenen Persönlichkeitsentwicklung hinderlich sind;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Berücksichtigung exemplarischer Lehrstoffe, das heißt solcher Inhalte, die in besonderer Weise geeignet erscheinen, grundlegende und bedeutsame Einsichten und Erkenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten, Erfahrungen und Erlebnisse auf andere Sachverhalte zu übertragen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Nutzen moderner Kommunikations- und Informationstechniken (nach Maßgabe der ausstattungsmäßigen Gegebenheiten an der Schule).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">10. Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten, schulischen und außerschulischen Einrichtungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Hinblick auf die vielfältigen Aufgaben der Grundschule ist der enge Kontakt zwischen Lehrerin bzw. Lehrer und Eltern besonders wichtig. Lehrerinnen bzw. Lehrer und Eltern sollten insbesondere über Maßnahmen beraten, die erforderlich sind, um eine bestmögliche Förderung der Kinder sicherzustellen. Diese Zusammenarbeit wird in besonderem Maße gefördert, wenn die Eltern auch an der Gestaltung schulischer Aktivitäten mitwirken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aber auch die enge Wechselwirkung von schulischem und außerschulischem Lernen macht eine kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen der Schule und den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten erforderlich. Je konsequenter die gegenseitige Information wahrgenommen wird, desto leichter wird es gelingen, Unterschiede in den Erziehungsformen der Schule und jenen des Elternhauses zu erkennen und pädagogische Maßnahmen zu überlegen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrerin bzw. dem Lehrer fällt auch die Aufgabe zu, die Erziehungsberechtigten nicht nur über Inhalte und Gestaltung des Unterrichts, sondern auch über den individuellen Leistungsstand ihres Kindes zu informieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hiebei hat die Lehrerin bzw. der Lehrer besonders in der Vorschulstufe die Eltern über Maßnahmen zu beraten, die die Gesamtentwicklung des Kindes fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der gemeinsamen Führung von Schulstufen der Grundstufe I sind erforderlichenfalls der Lehrplan der Vorschulstufe und der Lehrplan der darauf folgenden höheren Schulstufen der Grundschule flexibel bzw. individuell auszuschöpfen. Das erfordert einen intensiven Kontakt zu Eltern und Erziehungsberechtigten, im Besonderen, wenn ein Kind für das Durchlaufen der Grundstufe I drei Jahre benötigt. Durch die Zusammenarbeit zwischen Lehrerinnen und Lehrern und Eltern bzw. Erziehungsberechtigten können unterschiedliche Erwartungen und Anforderungen an das Kind durchschaubar und daraus resultierende Belastungen reduziert werden. Für die Erziehungs- und Unterrichtsarbeit der Lehrerin bzw. des Lehrers kann es eine große Hilfe sein, wenn die Erziehungsberechtigten Aufschlüsse über das Kind geben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die individuelle Förderung der Kinder in der Vorschulstufe sowie in den weiteren Schulstufen der Grundschule ist auch die Kooperation der Lehrerin bzw. des Lehrers mit anderen Einrichtungen erforderlich. Besonders wichtig ist die Kontaktnahme mit dem Kindergarten und der 1. Schulstufe der Grundschule. Darüber hinaus ist auch die Kooperation der Lehrerinnen und Lehrer mit anderen Einrichtungen vorteilhaft (vgl. hiezu auch die Ziffern 11 und 12).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wertvolle Hilfestellung kann durch den schulpsychologischen Dienst, die Schulärztin bzw. den Schularzt und allenfalls weiteren in der Klasse beschäftigten Lehrerinnen und Lehrern sowie gegebenenfalls durch Sonderpädagogische Zentren usw. erfolgen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">11. Schuleintritt</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einer pädagogischen Gestaltung der Schuleingangsphase kommt besondere Bedeutung zu. In Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten und vorschulischen Institutionen soll der Schuleintritt möglichst harmonisch erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In den ersten Schultagen und Schulwochen erwirbt das Kind wichtige Orientierungen für künftiges Leben und Lernen. Das Kind soll Zeit und Gelegenheit haben, seine Mitschülerinnen und Mitschüler kennen zu lernen und zu ihnen wie zur Lehrerin bzw. zum Lehrer positive Kontakte herzustellen. Es soll mit dem Schulhaus und der Zeiteinteilung in der Schule vertraut werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese ersten schulischen Erfahrungen entscheiden mit darüber, ob sich die Lernfähigkeit und Lernbereitschaft eines Kindes entsprechend entwickeln können. Es ist daher darauf zu achten, dass zunächst die dem Kind bekannten und vertrauten Formen des täglichen Lebens, der Sprache, des Spielens und des häufig eher zufälligen Lernens von der Schule aufgenommen werden. Allmählich und behutsam sind diese Formen zu eher zielorientierten Lernformen zu erweitern. Die bereits angeführten Möglichkeiten des Ausschöpfens des Rahmencharakters des Lehrplanes der Vorschulstufe einerseits und der darauf folgenden Schulstufen andererseits dienen insbesondere der Vermeidung von Über- bzw. Unterforderungen beim Wechsel von Schulstufen gemäß § 17 Abs. 5 des Schulunterrichtsgesetzes. Anzustreben ist eine sachbezogene Arbeitshaltung, die unter anderem durch Genauigkeit, Sorgfalt und Ausdauer gekennzeichnet ist, die aber auch Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme mit einschließt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Besonderes Augenmerk ist darauf zu richten, dass es nicht durch ein zu rasches Ansteigen der Lernanforderungen im Schuleingangsbereich bei einzelnen Schülerinnen bzw. einzelnen Schülern zu Überforderungen kommt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfahrungsaustausch zwischen Lehrerinnen, Lehrern und Eltern kann widersprüchliche Lern- und Erziehungsmuster durchschaubar machen und daraus resultierende Belastungen für Kinder abbauen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Derartige Ziele werden nur dann erreichbar sein, wenn im Sinne der Schulpartnerschaft (siehe die §§ 62, 63a sowie § 19 Abs. 8 des Schulunterrichtsgesetzes) die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus sowie ein entsprechendes Vertrauensverhältnis gegeben sind.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">12. Schulübertritt</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der pädagogischen Gestaltung des Schulübertritts kommt besondere Bedeutung zu. In Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten und den weiterführenden Schulen soll der Schulübertritt möglichst harmonisch erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als besonders empfehlenswert haben sich Projekte zum gegenseitigen Kennenlernen erwiesen (zB Schnuppertage, Schulfeste, Tage der offenen Tür, Besuche in der abgebenden bzw. aufnehmenden Schule).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Möglichst häufige Kommunikation zwischen den Lehrerinnen und Lehrern sowie den Erziehungsberechtigten kann unterschiedliche bzw. widersprüchliche Lern- und Erziehungsmuster durchschaubar machen und daraus resultierende Belastungen der Kinder abbauen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne der Aktivierung und Motivierung, aber auch des Sozialen Lernens der Schülerinnen und Schüler kann die Kenntnis über die Arbeitsweisen in den weiterführenden Schulen wesentlich zum Gelingen des Schulübertritts beitragen. Die Schülerinnen und Schüler sollen auf die neue Lernwelt vorbereitet werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">13. Lehrplan-Zusatz „Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache”</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan-Zusatz „Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache” ist in Verbindung mit dem Lehrplan „Deutsch, Lesen, Schreiben” bzw. „Deutsch, Lesen” Grundlage für das Lehren und Lernen von Deutsch als Zweitsprache.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine detaillierte Berücksichtigung der zum Teil sehr unterschiedlichen Vorkenntnisse der Schülerinnen bzw. der Schüler in der Zweitsprache Deutsch kann nicht im Lehrplan, sondern nur auf der Ebene der klassenbezogenen Jahresplanung unter Berücksichtigung des jeweiligen lernorganisatorischen Modells, das an der Schule verwirklicht wird, erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan-Zusatz „Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache” ist nicht nach Schulstufen gegliedert. Er versteht sich als ein mehrjähriges Lernkonzept, das von Schülerinnen bzw. Schülern mit mangelhaften Sprachkenntnissen in Deutsch jeweils vom Beginn an durchlaufen wird (unabhängig von der Schulstufe, in die die Schülerin bzw. der Schüler eingestuft wird), das bei bestehenden Vorkenntnissen aber auch in Teilzeitbereichen übersprungen werden kann.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan-Zusatz „Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache” ist im Wesentlichen als Differenzierungs- und Individualisierungshilfe für einen Unterricht zu verstehen, der sich immer auch an den Lernzielen und Vermittlungsformen des allgemeinen Lehrplanes für Deutsch orientiert. Dies ist schon allein deshalb erforderlich, weil Schülerinnen bzw. Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache in vielen Fällen in einem mehr oder weniger großen Ausmaß am Unterricht in „Deutsch, Lesen, Schreiben” bzw. „Deutsch, Lesen” teilnehmen bzw. in diesen immer wieder einbezogen werden. Die unterrichtspraktische Verklammerung zwischen einzelnen Teilbereichen des Lehrplanes für Deutsch mit jenen des Lehrplan-Zusatzes wird mit zunehmender Lernzeit wachsen und zu fließenden Übergängen führen. Hinsichtlich der Volksschuloberstufe siehe Anlage 1 zur Verordnung über die Lehrpläne der Hauptschulen, BGBl. II Nr. 134/2000, in der jeweils geltenden Fassung.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">14. Schulautonome Lehrplanbestimmungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulautonome Lehrplanbestimmungen (§ 6 Abs. 1 des Schulorganisationsgesetzes) sind in der 1. bis 4. Schulstufe der Grundschule im Bereich der Pflichtgegenstände (ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion“), der verbindlichen Übung „Lebende Fremdsprache“ und der unverbindlichen Übungen vorgesehen. Die Gesamtwochenstundenzahl für die einzelnen Schulstufen ist in einem Rahmen vorgegeben. Innerhalb dieses Rahmens können in den einzelnen Pflichtgegenständen sowie in der verbindlichen Übung „Lebende Fremdsprache“ die Wochenstunden pro Schulstufe um höchstens eine Wochenstunde, insgesamt um höchstens zwei Wochenstunden, erhöht bzw. verringert werden. Die gänzliche Streichung eines Unterrichtsgegenstandes auf einer Schulstufe ist nicht zulässig.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulautonome Lehrplanbestimmungen haben sich an der jeweiligen Bedarfs- und Problemsituation in einer Klasse oder Schule an einem bestimmten Schulort sowie aus den daraus resultierenden Wunsch- bzw. Zielvorstellungen zu orientieren und haben den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerwochenstunden und Möglichkeiten der räumlichen und ausstattungsmäßigen Gegebenheiten der Schule zu beachten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sofern durch die schulautonomen Lehrplanbestimmungen ein höheres Stundenausmaß vorgesehen wird, als für den Fall des Nichtbestehens schulautonomer Lehrplanbestimmungen in diesem Lehrplan vorgeschrieben wird, können durch die zusätzlichen Lehrplanbestimmungen zusätzlich Bildungs- und Lehraufgaben, didaktische Grundsätze und Lehrstoffumschreibungen vorgenommen werden. In diesem Zusammenhang sind folgende Gesichtspunkte von grundsätzlicher Bedeutung:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Im Rahmen des Konzeptes der Allgemeinbildung ist ein breit gefächertes Bildungsangebot sicherzustellen, das die Vielfalt von Begabungen und Interessen berücksichtigt und zu frühe Spezialisierungen vermeidet.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Allgemeinbildung schließt eine zu frühe, einengende Ausrichtung an möglichen Schul- und Berufslaufbahnen durch spezielle Vorbereitungs- und Qualifikationsangebote aus. Dies steht nicht im Widerspruch zum Bedarf nach erweiterten und intensivierten Angeboten zur Berufsorientierung und Schullaufbahnberatung.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Auf die Bildungsaufgabe der Volksschule und die Übertrittsmöglichkeiten ist Bedacht zu nehmen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Bei der Erweiterung des Lernangebotes im Rahmen bestehender Unterrichtsgegenstände hat es sich um eine vertiefende, besondere Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigende Erweiterung zu handeln, die nicht Bildungsinhalte anderer Schularten in wesentlichen Bereichen vorwegnehmen darf.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">15. Betreuungsplan für ganztägige Schulformen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Betreuungsteil an ganztägigen Schulformen umfasst die Bereiche gegenstandsbezogene Lernzeit, individuelle Lernzeit sowie Freizeit (einschließlich Verpflegung). Der Betreuungsteil kann sowohl in zeitlicher Trennung vom Unterricht als auch mit diesem verschränkt organisiert werden.</absatz><absatz typ="satz" ct="text" halign="j"><b>Aufgaben des Betreuungsteils:</b></absatz><absatz typ="satz" ct="text" halign="j">Allgemein:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Individuelle Interessens- und Begabungsförderung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Soziales Lernen, Bestärken des Zusammenlebens und Persönlichkeitsbildung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sprachliche Förderung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Leseförderung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung des Gesundheitsbewusstseins</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="satz" ct="text" halign="j">Freizeit:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erholung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>individueller Freiraum</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Motivation zu körperlicher Bewegung – ergänzende Bewegungseinheiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der Kreativität</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anregung zu sinnvoller Freizeitgestaltung</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="satz" ct="text" halign="j">Lernzeiten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der Lernmotivation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Festigung des Unterrichtsertrages</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterstützung des schulischen Erfolgs</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anleitung zu eigenständiger Lernorganisation</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="satz" ct="text" halign="j"><b>Zur Verwirklichung dieser Aufgaben sind folgende Grundsätze zu beachten:</b></absatz><absatz typ="satz" ct="text" halign="j"><b>Pädagogisches Konzept und Planung:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Zusammenwirken von Unterricht, Lern- und Freizeit sowie die konkreten Angebote sind durch mittel- und langfristige Planung inhaltlich und organisatorisch-konzeptionell abzustimmen und in einem standortspezifischen pädagogischen Konzept festzuhalten. In der Planung ist auf die Heterogenität (zB Entwicklungsstand, Alter, Schulstufen) der Gruppen sowie auf die unterschiedlichen Interessen und Fähigkeiten aller Schülerinnen und Schüler durch ein gefächertes Bildungsangebot und Differenzierung einzugehen. Dabei sind die vor- und außerschulischen Erfahrungen und Potentiale (Mehrsprachigkeit, Interkulturalität usw.) der Schülerinnen und Schüler einzubeziehen.</absatz><absatz typ="satz" ct="text" halign="j"><b>Kommunikation und Austausch:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bezüglich der zu erreichenden Lernziele und Lernfortschritte der einzelnen Schülerinnen und Schüler sowie hinsichtlich der Quantität und Qualität der Aufgabenstellungen aus dem Unterricht (zB Hausübungen) hat in regelmäßigen Abständen ein Austausch zwischen den Pädagoginnen und Pädagogen des Unterrichtsteils und jenen des Betreuungsteils zu erfolgen, um eine optimale Förderung in beiden Phasen zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine sinnvolle und zweckmäßige Kommunikation zwischen Pädagoginnen und Pädagogen des Unterrichtsteils und des Betreuungsteils mit den Erziehungsberechtigten, insbesondere hinsichtlich der Lernfortschritte und der zu erledigenden Aufgaben, ist sicherzustellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Ablauf von Lern-, Ruhe-, Bewegungs-, Spiel-, Förder- und Essenszeiten ist unter Berücksichtigung der Leistungskurve altersgemäß differenziert zu gestalten. Rückzugsmöglichkeiten und Freiräume sollen in ausreichendem Ausmaß vorgesehen werden. Als notwendige Erholungsphase vor der Lernzeit soll nach Möglichkeit Freizeit eingeplant werden. Die Schülerinnen und Schüler erhalten in der Lernzeit individuelle Unterstützung bei der Bearbeitung von Aufgabenstellungen aus dem Unterricht (zB Hausübungen) und der Festigung der Lerninhalte des Unterrichtsteils. Bestandteile des Freizeitteils sind die individuelle Förderung und Entdeckung kreativer, musischer sowie sportlicher Begabungen und Interessen. Damit die schulische Tagesbetreuung ein qualitativ hochwertiges Angebot sein kann, ist die Anwesenheit bis zumindest 16:00 Uhr erforderlich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es sind Möglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler zu schaffen, soziale Kontakte über die Zugehörigkeit zu Gesellschaftsschichten, Religionen, Kulturen uä. hinweg zu knüpfen und zu pflegen sowie in der Gruppe zu lernen und sich gemeinsam weiter zu entwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umfassende, fächerübergreifende sprachliche Bildung sowie eine nachhaltige Sprach- und Lesekultur sind zentrale Aufgaben in allen Bereichen der ganztägigen Schulform und somit fixer Bestandteil des Angebotes sowohl in der Lernzeit als auch in der Freizeit. Der Leseförderung ist als Teil der sprachlichen Bildung Platz einzuräumen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Projekte sollen das Angebot an ganztägigen Schulen ergänzen. Diese können in weniger intensiven Phasen des Unterrichtsjahres über einen längeren Zeitraum und auch übergreifend zwischen Freizeit und Lernzeiten auf Basis der mittel- und langfristigen Planung stattfinden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wo die Möglichkeit besteht, sollen Aktivitäten im Freien vorgesehen werden und soll die Betreuung auch an dislozierten Betreuungsorten (Ausflüge und Exkursionen) Teil des Angebotes sein.</absatz><absatz typ="satz" ct="text" halign="j"><b>Lernzeiten:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lernzeiten müssen strukturiert sein und dienen der Festigung und der Förderung der Unterrichtsarbeit aus dem Unterrichtsteil (zB durch Hausübungen) sowie der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler, nicht jedoch der Erarbeitung neuer Lerninhalte. Der Lernbetreuung kommt die Aufgabe der Unterstützung und nicht die Kompensation des Unterrichts zu. Dabei muss auf angepasste Angebote geachtet werden und angeregt werden, Schritte in Richtung Weiterentwicklung zu tun. Es soll ermutigt werden, Energie und Zeit in das eigene Lernen (Schülerinnen- und Schülerinvolvement) zu investieren. Pädagoginnen und Pädagogen haben dabei nach Bedarf Unterstützung zu leisten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch eine offene und anregende Gestaltung ist eine positive Lernatmosphäre sicherzustellen, die die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler unterstützt. Der Vermittlung von Lerntechniken ist Raum zu geben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, eigenverantwortlich individuelle Lernarbeit zu bewältigen. Das individuelle Lernziel (Lenkung), die selbstständige Lernkontrolle (Steuerung), die eigenverantwortliche Energieeinteilung (Lernökonomie) sowie die individuelle Nutzung von Begabungen werden gefördert. Dabei ist darauf zu achten, dass fehlende Unterstützung der Entwicklung und des Lernfortschrittes durch die Erziehungsberechtigten durch das ganztägige schulische Angebot nach Möglichkeit ausgeglichen werden soll.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne der individuellen Betreuung sind innere Differenzierung und häufiges Arbeiten in kleinen Gruppen oder in Einzelarbeitsphasen vorzunehmen, vor allem wenn Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassen gemeinsam betreut werden.</absatz><absatz typ="satz" ct="text" halign="j"><b>Aufgabenstellungen aus dem Unterricht:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabenstellungen aus dem Unterricht (zB Hausübungen) dienen dazu, das im Unterricht Erarbeitete durch Üben und die selbstständige Auseinandersetzung zu festigen, einzuprägen und anzuwenden, Lernvorgänge selbst zu organisieren sowie Arbeitsmittel und Arbeitstechniken selbst zu wählen und einzusetzen. Es liegt im Ermessen und im Erfahrungsbereich der Lehrkraft des Unterrichtsteils, Hausübungen qualitativ und quantitativ sinnvoll und gezielt einzusetzen. Es ist darauf zu achten, dass diese Aufgaben in Absprache zwischen den Pädagoginnen und Pädagogen des Unterrichtsteils und des Betreuungsteils (Lernzeit) grundsätzlich so zu stellen sind, dass sie im zeitlichen Ausmaß der im Betreuungsteil für die individuelle Lernzeit anberaumten Wochenstunden erledigt werden können.</absatz><absatz typ="satz" ct="text" halign="j"><b>Gegenstandsbezogene Lernzeit:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die gegenstandsbezogene Lernzeit umfasst drei Wochenstunden (sofern schulautonom keine andere Festlegung erfolgt), wobei nicht mehrere Stunden an einem Tag vorgesehen werden sollen. In der gegenstandsbezogenen Lernzeit ist der Ertrag der Unterrichtsarbeit zu sichern und durch entsprechende Übungen zu festigen. Dabei soll nicht die Menge, sondern die Wesentlichkeit der Bildungsinhalte im Vordergrund stehen. Neue Lernstoffe dürfen nicht erarbeitet werden. Im Sinne der Individualisierung ist offenen Arbeitsformen mit gezielt zusammengestellten Aufgabenpaketen der Vorzug zu geben. Die Unterstützung durch die Pädagogin und den Pädagogen darf nur so weit gehen, dass die Erledigung der gestellten Aufgabe die selbstständige Leistung der Schülerin und des Schülers bleibt. Vorbereitete Lernimpulse sind zur Vertiefung und zur Förderung der Talente zu setzen.</absatz><absatz typ="satz" ct="text" halign="j"><b>Individuelle Lernzeit:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die individuelle Lernzeit umfasst vier Wochenstunden (sofern schulautonom keine andere Festlegung erfolgt). Im Mittelpunkt der individuellen Lernzeit steht die eigenständige Vertiefung. Zweckmäßige und zeitökonomische Verfahrensweisen des selbstständigen Lernens (Erledigung der Aufgabenstellungen aus dem Unterricht wie zB Hausübungen, Aneignung des Lernstoffes, Vermittlung von Lerntechniken, Vorbereitung auf Leistungsfeststellungen usw.) stehen im Vordergrund. Jede Schülerin und jeder Schüler ist in der individuellen Lernzeit von den betreuenden Pädagoginnen und Pädagogen durch individuelle Lernunterstützung bestmöglich zu begleiten. Die Organisation und Struktur der Lernzeit soll eigenständiges Lernen begünstigen und den Schülerinnen und Schülern nach Bedarf Hilfestellungen zukommen lassen.</absatz><absatz typ="satz" ct="text" halign="j"><b>Schulautonome Gestaltung der gegenstandsbezogenen und der individuellen Lernzeiten:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann das Ausmaß der gegenstandsbezogenen Lernzeit und der individuellen Lernzeit unter Bedachtnahme auf pädagogische, räumliche und ausstattungsmäßige Gegebenheiten entsprechend der nachfolgenden Tabelle festgesetzt werden:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle1" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lernzeiten</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Wochenstunde(n)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gegenstandsbezogene Lernzeit</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Individuelle Lernzeit</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.98pt;" /><td width="92" style="border:none;width:69.33pt;" /><td width="92" style="border:none;width:69.33pt;" /><td width="92" style="border:none;width:69.33pt;" /><td width="93" style="border:none;width:69.38pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wenn es in Ermangelung des erforderlichen Personals nicht möglich ist, individuelle Lernzeit im Ausmaß von zumindest zwei Wochenstunden vorzusehen, dann ist statt der individuellen Lernzeit die gegenstandsbezogene Lernzeit mit fünf Wochenstunden festzulegen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sowohl in der gegenstandsbezogenen als auch in der individuellen Lernzeit sollen die Möglichkeiten von Informations- und Kommunikationstechnologien genutzt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ebenso können therapeutische und funktionelle Übungen – auch unter Einbeziehung von geeigneten Computerprogrammen – vorgesehen werden, die wichtige psychische und physische Grundfunktionen stärken und damit die Voraussetzungen zur Erreichung der Lehrplanziele verbessern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei Schülerinnen und Schülern mit erhöhtem Förderbedarf ist dem richtigen Einüben von Alltagshandlungen im Sinne eines lebenspraktischen Trainings besonderes Augenmerk zu schenken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Gestaltung des Betreuungsteiles soll gegebenenfalls eine Koordinierung mit außerschulischen Therapiemaßnahmen für einzelne Schülerinnen und Schüler oder Gruppen von Schülerinnen und Schülern vorgenommen werden.</absatz><absatz typ="satz" ct="text" halign="j"><b>Freizeit:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Freizeitteil ist verstärkt auf individuelle Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler einzugehen und Erholungsphasen sind einzubauen. Freiräume zur selbstbestimmten Planung durch Schülerinnen und Schüler sind einzuplanen. Es sollen auch Anreize geboten werden, sich mit neuen Bereichen auseinanderzusetzen. Auch dem Bedürfnis nach Sich-Zurückziehen und Erholung sowie Bewegung im Freien ist ausreichend Raum zu geben. Projekte können unter Wahrung der Zeiteinheiten übergreifend in Lern- und Freizeit organisiert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen zu einem sinnvollen Freizeitverhalten geführt werden, indem sie Einstellungen, Kompetenzen und Fähigkeiten erwerben, die über die Schulzeit hinaus positive Wirkung haben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Angebot unterschiedlicher Aktivitäten ist unter Einbeziehung und Mitgestaltung der Schülerinnen und Schüler zu erstellen. Es sollten, sofern es die Rahmenbedingungen zulassen, Wahlmöglichkeiten geboten werden, um bedürfnisorientierte Entscheidungen zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Teil der Freizeit ist das Mittagessen mit einem altersgerechten Speisenangebot und einem abwechslungsreichen Speiseplan. Durch richtige Ernährung wird ein wichtiger Beitrag zur körperlichen Gesundheit geleistet. Aspekte der Ernährungspädagogik sind dabei zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="satz" ct="text" halign="j"><b>An ganztägigen Schulformen hat die Angebotspalette insbesondere folgende Bereiche zu berücksichtigen:</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Physische Fitness durch ausreichende Bewegung, um Bewegungsmangel auszugleichen und die motorische Entwicklung zu unterstützen; insbesondere an jenen Tagen, an denen im Stundenplan kein Unterricht in „Bewegung und Sport“ vorgesehen ist, sind die Angebote im Bereich der Freizeit nach Möglichkeit so zu setzen, dass eine Bewegungseinheit angeboten wird. Dafür sind geeignete und zur Verfügung stehende Außen- und Innenbereiche einzubeziehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schulische Kulturarbeit zur Entfaltung von Kreativität und sozialen Kompetenzen: Theater, Instrumentalmusik, Chor, Tanz, Spielpädagogik, Medienpädagogik, Erlebnispädagogik, kreatives Gestalten, Werken, Malen, Zeichnen usw.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Soziales Lernen: Entwicklung von Kontaktfähigkeit, Toleranz, Konfliktmanagement, Interreligiosität usw. als Beiträge zu Inklusion, Friedenserziehung, Gewaltprävention, politischer Bildung uä. Peer-Mediation kann in das Angebot integriert werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lesen: Die Kulturtechnik „Lesen“ ist durch eine positive Lesekultur und Leseatmosphäre, ein altersadäquates Literaturangebot und Bibliotheksnutzung zu fördern.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Persönlichkeitsbildung: Stärkung von Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl, Stärkung des Selbstkonzepts, eigene Stärken und Schwächen erkennen, Umgang mit Gefühlen usw.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geschlechterbewusste Pädagogik: Unterschiedliche Rollen und Verhaltensweisen von Männern und Frauen in unserer Gesellschaft einbeziehen und reflektieren; Stereotypen begegnen und mit entsprechenden Angeboten entgegenwirken.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Freizeitverhalten: Ohne Leistungs- und Konkurrenzdruck zu einem sinnvollen Freizeitverhalten führen (zB spielerische und sportliche Aktivitäten, Umgang mit den Medien und Social Media, Lesen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erholung: Für die Schülerinnen und Schüler sind Freiräume (in den Außen- und Innenbereichen) und Erholungsphasen zur selbstständigen Ausgestaltung vorzusehen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">II. Allgemeine Bestimmungen für die Volksschuloberstufe</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die verhältnismäßig gleichartige Zusammensetzung der Schülerjahrgänge der 1. bis 4. Schulstufe ist auf der Oberstufe der Volksschule nicht mehr gegeben. Der Übertritt von Schülerinnen bzw. Schülern in Hauptschulen und in allgemein bildende höhere Schulen bedingt sehr veränderte Leistungssituationen, besonders im Zusammenhang mit den verschiedenen Organisationsformen der wenig gegliederten Schulen. Da die örtlichen Gegebenheiten der einzelnen Oberstufen der Volksschule sehr verschieden sind, wird die Festlegung der Bildungs- und Lehraufgaben sowie des Lehrstoffes der einzelnen Pflichtgegenstände den Landesschulräten übertragen, wobei sich diese am Lehrplan der Hauptschule, Anlage 1 zur Verordnung über die Lehrpläne der Hauptschulen, BGBl. II Nr. 134/2000, in der jeweils geltenden Fassung, zu orientieren haben. In den Pflichtgegenständen Deutsch, Mathematik und Lebende Fremdsprache hat diese Orientierung an den Anforderungen für die II. Leistungsgruppe zu erfolgen. In Klassen, die mehrere Schulstufen in sich vereinigen, ist der Lehrstoff so weit wie möglich in gleichwertigen Jahreswechselfolgen durchzunehmen. Auf diese Weise soll ein Zersplittern des Unterrichts vermieden werden. Das Lehrgut ist dabei so aufzuteilen, dass die jeweils neu hinzutretenden Schülerinnen bzw. Schüler den Anschluss an den jeweiligen Abschnitt der Wechselfolge ohne Schwierigkeiten finden können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Hinblick auf eine abgerundete Bildung können zur Behandlung einzelner Bildungseinheiten alle Entlassungsschüler zeitweise zusammengefasst werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In ähnlicher Weise ist auf der 8. Schulstufe für die Förderung begabter Schülerinnen bzw. Schüler, besonders im Hinblick auf den Übertritt in weiterführende Schulen, zu sorgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Übrigen finden die Bestimmungen der Anlage 1 zur Verordnung über die Lehrpläne der Hauptschulen, BGBl. II Nr. 134/2000, in der jeweils geltenden Fassung, unter Bedachtnahme auf die organisatorischen Gegebenheiten sinngemäß Anwendung.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">DRITTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">I. Allgemeine didaktische Grundsätze für die Grundschule</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Arbeit der Lehrerin bzw. des Lehrers in der Grundschule insbesondere in der Vorschulstufe sind</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Aufgreifen von Lerngelegenheiten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Arrangieren von Lernsituationen und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Organisieren von Lernprozessen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">von besonderer Bedeutung.</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit den folgenden didaktischen Grundsätzen sollen wesentliche und kennzeichnende Merkmale eines kind- und grundschulgemäßen Unterrichts charakterisiert werden:</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Kindgemäßheit und Berücksichtigung der Lernvoraussetzungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Grundschullehrerin bzw. der Grundschullehrer hat den Unterricht grundsätzlich am Kind zu orientieren, an seinen Lernmöglichkeiten und -grenzen im Spannungsfeld von dem, was es braucht, und dem, was es will. Dies bedeutet auch, dass den Kindern ein ihrem Alter und ihrer Entwicklung entsprechendes Maß an Mitwirkung bei der Vorbereitung und Durchführung des Unterrichts wie bei der Gestaltung des Schullebens insgesamt eingeräumt wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Individualisierung verlangt von der Lehrerin bzw. vom Lehrer, dass sie bzw. er trotz der vereinheitlichenden Tendenz jedes Klassenunterrichts die Verschiedenartigkeit der kindlichen Persönlichkeiten und ihrer Bedingtheiten ernst nimmt und ihnen zu entsprechen versucht. Dabei wird sie bzw. er die unterschiedlichen Entwicklungsstufen und Individuallagen der Schülerinnen bzw. der Schüler im Allgemeinen sowie den sachstrukturellen Entwicklungsstand auf einem umschriebenen Sachgebiet auf Grund bisheriger Lernerfahrungen im Besonderen, also die verschiedenen Bildungsvoraussetzungen der Kinder, berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterschiedlichkeiten der Kinder betreffen im Einzelnen ihr Lerntempo, ihre Lernbereitschaft und Lernfähigkeit, ihre Interessen, ihre Vorerfahrungen, ihre Kooperationsbereitschaft und Kooperationsfähigkeit, ihre Zugehörigkeit zu einem bestimmten Kulturkreis, ihre Kommunikationsfähigkeit, ihre Selbstständigkeit und anderes. Diesen Unterschiedlichkeiten der Kinder soll die Lehrerin bzw. der Lehrer durch differenzierende und individualisierende Maßnahmen entsprechen. In diesem Sinne sind auch die wahrgenommenen Lernfortschritte des Kindes zu berücksichtigen. Ein besonderes Augenmerk gilt auch jenen Kindern, die nach dem Lehrplan der Vorschulstufe unterrichtet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Unterrichtsgestaltung ist darauf zu achten, dass dem besonderen Bewegungsbedürfnis des Kindes Rechnung getragen wird. Es gibt zahlreiche Lernsituationen, die keinerlei Sitzzwang erfordern. Schulkurzturnen wie gymnastische Übungen, Bewegungsspiele und andere motorische Aktivitäten sind in den Unterricht einzubauen. Besondere Bedeutung kommt auch der Pausengestaltung zu. Bei der Bemessung der Hausübungen muss darauf Bedacht genommen werden, dass auch langsamen und lernschwachen Kindern genügend Zeit für Bewegung und Spiel bleibt. An ganztägigen Schulen sollen die Aufgabenstellungen aus dem Unterricht (zB Hausübungen) hinsichtlich Quantität und Qualität in Abstimmung mit den Pädagoginnen und Pädagogen des Betreuungsteils erfolgen. Die Aufgaben sind so zu stellen, dass sie nach Möglichkeit im zeitlichen Ausmaß der im Betreuungsteil für die individuelle Lernzeit anberaumten Wochenstunden erledigt werden können.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Soziales Lernen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Soziales Lernen hat wie alles Lernen in der Schule Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung. Die Entwicklung der sozialen Fähigkeiten spielt im Lebensvollzug des Kindes und des Erwachsenen eine ebenso bedeutende Rolle wie seine Kenntnisse und Fertigkeiten. Zielorientiertes soziales Lernen greift geeignete Situationen auf und ist um eine kontinuierliche Lernentwicklung bemüht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Verbindung mit und neben dem sachlichen Lernen hat die Lehrerin bzw. der Lehrer auch das soziale Lernen der Kinder anzuregen, zu fördern und es damit weiter zu entfalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Förderung der Persönlichkeit der Kinder zielt einerseits auf die Stärkung des Selbstwertgefühles und andererseits auf die Entwicklung des Verständnisses für andere ab. In besonderer Weise ermöglicht diese: das Mit- und Voneinanderlernen, das gegenseitige Helfen und Unterstützen, das Erwerben einfacher Umgangsformen, das Entwickeln und Akzeptieren von Regeln bzw. eines Ordnungsrahmens als Bedingung für Unterricht, das gewaltfreie Lösen bzw. das Vermeiden von Konflikten, das Erkennen und Durchleuchten von Vorurteilen, das ansatzweise Verständnis für Manipulation, die Sensibilisierung für Geschlechterrollen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Möglichkeiten dazu bieten zum Beispiel verschiedene Situationen im Zusammenleben der Klasse, das Lernen in kooperativen Sozialformen (Kreisgespräch, Partner- und Gruppenarbeit, Rollenspiel, Kinder als Helfer für Kinder usw.) und das Aufgreifen und Anbieten von sozialen Themen im Unterricht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um soziales Lernen zu ermöglichen, muss die Lehrerin bzw. der Lehrer trachten, ein Klima des gegenseitigen Vertrauens und der mitmenschlichen Verantwortung zu schaffen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Klasse und Schule sollen von Lehrerinnen bzw. Lehrern sowie Schülerinnen bzw. Schülern gemeinsam als Hilfe-, Aussprache-, Arbeits-, Spiel- und Feiergemeinschaft gestaltet und erlebt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Weg führt dabei von der Entwicklung möglichst vieler positiver Ich-Du-Beziehungen über den Aufbau eines Wir-Bewusstseins zur gemeinsamen Verantwortung aller für alle. Dies gilt in der Klasse oder Lerngruppe beim Mitgestalten einer lebendigen Schulgemeinschaft und dient dem Verständnis für andere größere Sozialgebilde, wie Gemeinde, Bundesland und Österreich als Staat in Europa. Damit soll Verantwortungsbewusstsein für verschieden große Solidargemeinschaften bei den Kindern grundgelegt werden. Dies gelingt nur, wenn Vorurteile bewusst gemacht und Toleranz zu üben gelernt werden. Soziales Lernen erhält besonders große Bedeutung und Chance, wenn Kinder mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, Kinder unterschiedlicher Schulstufen, Kinder mit unterschiedlicher Muttersprache, Kinder mit Behinderungen (Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf) sowie Kinder mit speziellen Bedürfnissen gemeinsam unterrichtet werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Lebensbezogenheit und Anschaulichkeit</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Grundsätze der Lebensbezogenheit und der Anschaulichkeit verlangen von der Lehrerin bzw. vom Lehrer, dass der Unterricht nach Möglichkeit von der konkreten Erlebniswelt des Kindes ausgeht und zu dieser auch wieder zurückführt. Veranschaulichung verlangt von der Lehrerin bzw. vom Lehrer, dass sie bzw. er die Lehrstoffe den Erfahrungen der Kinder zugänglich machen soll. Dies kann auf der Ebene der Sinneswahrnehmungen oder auf der Ebene der Vorstellungen geschehen. Inhalte können zum einen dadurch konkret erfahrbar gemacht werden, dass man sie ihrer Art entsprechend, zB durch Sehen, Hören usw., zugänglich macht, zum anderen, dass man sie durch Beispiele bzw. durch Nutzung der modernen allenfalls vorhandenen Informationstechniken vergegenwärtigt. Wo es für das Lernen sinnvoll erscheint, soll es mehr- bzw. vielsinnig angeregt werden. Von diesen Erfahrungen ausgehend, soll das Kind zum Denken und zur Abstraktion geführt werden. Lernprozesse des Erkennens und Verstehens, des Denkens und Abstrahierens werden oft durch die Auseinandersetzung mit der konkreten Wirklichkeit, oft aber auch durch Nachbildungen, Abbildungen oder Symbole ermöglicht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrerin bzw. der Lehrer soll Lerngelegenheiten arrangieren bzw. aufgreifen, die das soziale, kulturelle und naturhafte Umfeld des Kindes und der Schule, die Alltagssituationen oder aktuelle Ereignisse bieten. Sie bzw. er wird versuchen, dem Kind die Bedeutsamkeit und Sinnhaftigkeit der Lehraufgaben und Lehrstoffe für sein gegenwärtiges und zukünftiges Leben zu vermitteln. Die Lebensbezogenheit drückt sich auch in der Verbundenheit der Schule und des Unterrichts mit dem Leben außerhalb der Schule aus.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Konzentration der Bildung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schulerziehung hat den ganzen Menschen zu bilden und darf keinen Seinsbereich, vom Körperlichen bis zum Seelisch-Geistigen, vernachlässigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Hinblick auf das Bildungsgut der Schule bedeutet dies, dass der Stoff in größeren Sinnganzheiten unter Ausnützung aller Wechselbeziehungen an die Schülerin bzw. den Schüler heranzubringen ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vom eher ganzheitlichen Erleben der Kinder ausgehend, wird die Wirklichkeit unter verschiedenen Aspekten betrachtet. Damit wird, ausgehend vom vorfachlichen Unterricht auf der Grundstufe I, auf der Grundstufe II allmählich zu einem stärker fachlich gegliederten Unterricht fortgeschritten. Zugleich werden der Lebenszusammenhang und der sachstrukturelle Zusammenhang eines Lehrstoffes bei seiner Vermittlung berücksichtigt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">5. Sachgerechtheit</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrerin bzw. der Lehrer hat im Unterricht den Anspruch der Sache zur Geltung zu bringen, hiebei ist Sachrichtigkeit grundsätzlich erforderlich, auch wenn aus psychologischen bzw. methodischen Gründen Vereinfachungen geboten sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Außerdem ist der Unterricht so zu führen, dass die Schülerin bzw. der Schüler genügend Zeit zur persönlichen Auseinandersetzung mit den Lehrstoffen hat. Es bedeutet auch keinen Verstoß gegen diesen didaktischen Grundsatz, den Kindern die Möglichkeit zu geben, auf dem Umweg über Irrtümer zu lernen, was häufig viel nachhaltiger und damit letztlich effektiver ist. (Dies gilt jedoch nicht für den Teilbereich Rechtschreiben.) Denn auch dieses Lernen ist von der Absicht geleitet, zum Erfassen des „Sachrichtigen” hinzuführen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sachgerechtheit und Kindgemäßheit sind einander notwendigerweise ergänzende, keinesfalls einander ausschließende oder widersprechende Grundsätze.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">6. Aktivierung und Motivierung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In allen Bereichen des Unterrichts sollen, wo immer möglich, spontanes Interesse, Neugierverhalten, Wissensbedürfnis und Leistungsbereitschaft der Schülerin bzw. des Schülers geweckt und gepflegt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne dieses Grundsatzes soll die Lehrerin bzw. der Lehrer an die natürliche Aktivität der Kinder anknüpfen, und es gilt, möglichst viele und vielfältige Möglichkeiten für hantierenden Umgang bzw. für das Handeln zu eröffnen. Das Tun soll zum Überlegen, Abwägen, Ordnen, Planen und zum Erkennen führen. Die Aktivitäten reichen vom spielerischen Tun über planmäßiges Arbeiten bis zum selbst gesteuerten, entdeckenden Lernen auf eigenen Wegen. Die Kinder können an der Vorbereitung (zB durch vorbereitende Hausübungen) des Unterrichts, gelegentlich auch am Nachdenken über Unterricht beteiligt werden. Die Kinder sollen durch Unterricht auch zu verschiedenen Aktivitäten außerhalb der Schule angeregt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Erlernen und Beherrschen von verschiedenen Arbeits- bzw. Lerntechniken ist eine wichtige Grundlage für die Möglichkeit selbsttätigen Bildungserwerbs in verschiedenen Unterrichts- und Sozialformen. Eine wichtige Voraussetzung für Aktivierung und Motivierung schafft die Lehrerin bzw. der Lehrer dadurch, dass sie bzw. er versucht, die Bedeutsamkeit von Lehraufgaben und Lehrstoffen, dort, wo es sinnvoll ist, über die subjektive Betroffenheit der Kinder zu vermitteln. Damit wird einerseits der Sinn eines Unterrichtsabschnitts einsichtig, andererseits die Aufmerksamkeit für das Unterrichtsangebot geweckt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die medienspezifischen Vorteile moderner Kommunikations- und Informationstechniken können zur Aktivierung und Motivierung beitragen (Einsatz nach Maßgabe der ausstattungsmäßigen Gegebenheiten an der Schule).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">7. Individualisieren, Differenzieren und Fördern</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Grundschule unterscheiden sich die Schülerinnen und Schüler, insbesondere die Schulanfängerinnen und Schulanfänger hinsichtlich des Entwicklungsstandes des Sozialverhaltens, der Kommunikationsfähigkeit, der Selbstständigkeit, der Interessen, der Motivation, des Vorwissens, der Lernfähigkeit, der Arbeitshaltung ua., wie kaum in einer anderen Schulart.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese Unterschiede müssen erkannt, beachtet und zum Ausgangspunkt für individualisierende und differenzierende Lernangebote und Lernanforderungen gemacht werden. Eine verantwortungsvolle Berücksichtigung der Unterschiede schafft die Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen aller Schülerinnen und Schüler und hilft mit, Über- bzw. Unterforderungen möglichst zu vermeiden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein das Lernen fördernder Unterricht soll in einer pädagogischen Atmosphäre von Ermutigung und Erfolgszuversicht, Geduld und Güte, Vertrauen und Verständnis, gegenseitiger Achtung und Rücksichtnahme erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dies erfordert von der Lehrerin bzw. vom Lehrer, dass sie bzw. er sich um die bestmögliche Förderung jeder einzelnen Schülerin bzw. jedes einzelnen Schülers bemüht. Der Klassenraum soll sowohl als lernanregende Umwelt als auch als Raum für kindliches Zusammenleben gestaltet sein und eine flexible Sitzordnung ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Jeder Unterrichtstag soll inhaltlich und zeitlich so ausgewogen gestaltet sein, dass Arbeit und Spiel, Anstrengung und Entspannung einander ergänzen und durchdringen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Maßnahmen der Individualisierung bzw. inneren Differenzierung sind im Sinne des Förderns und des Forderns zu verstehen und zu gestalten. Sie tragen dazu bei, dass die Grundschule auch die sehr wichtige Aufgabe der Begabungsförderung erfüllt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Rahmen der Differenzierung werden innerhalb der Jahrgangsklassen oder heterogenen Lerngruppen unterschiedliche, stets veränderbare Schülergruppierungen vorgenommen. Als mögliche Kriterien für Gruppierungen gelten: Interesse, Selbsteinschätzung, unterschiedliche Lernvoraussetzungen, Freundschaftsbeziehungen, Lerntempo usw. Differenzierungsmaßnahmen beziehen sich auf Schülergruppen und Individualisierungsmaßnahmen beziehen sich auf das einzelne Kind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als mögliche Verfahren bieten sich ua. an:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterschiede in der Aufgabenstellung (zB Anzahl der Aufgaben, Zeitaufwand, Schwierigkeitsgrad, Anzahl der Wiederholungen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Sozialformen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Medien und Hilfsmittel;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Hilfestellung durch Lehrpersonen und Kinder.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Realisierung der Individualisierung, der inneren Differenzierung und Förderung wird durch eine entsprechende Ausstattung der Schule bzw. der Klasse mit Arbeitsmitteln, technischen Medien, modernen Informations- und Kommunikationsmedien usw. unterstützt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderunterricht bietet die Möglichkeit, Lernprozesse durch gezielte Übungen, individualisierende Arbeitsweisen, intensivierte Lehrerhilfen und zeitlich längeres Verweilen an Stoffelementen zu unterstützen, einzelnen Schülerinnen bzw. Schülern den Anschluss an den Lernfortschritt der Klasse zu sichern sowie vorhandene Lücken zu schließen und einen kontinuierlichen Lernzuwachs zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrerin bzw. der Lehrer wird sich nicht nur im Förderunterricht bemühen, vor allem lernschwächeren Schülerinnen bzw. Schülern kontinuierliche Erfolgserlebnisse zu ermöglichen, die eine auf Selbstvertrauen begründete Leistungsbereitschaft entstehen lassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Unterstützung von Förderungsmaßnahmen sowie vor schwer wiegenden Entscheidungen soll die Schule beratende Einrichtungen in Anspruch nehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wertvolle Hilfestellung wird dabei vor allem durch den schulpsychologischen Dienst erfolgen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">8. Sicherung und Kontrolle des Unterrichtsertrages</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schulanfängerinnen und Schulanfänger kommen im Allgemeinen mit einer hohen Lernbereitschaft in die Schule. Eine wichtige Aufgabe der Grundschule ist es, diese ursprüngliche Lernbereitschaft der Kinder weiterzuentwickeln und damit ihre Lernfähigkeit zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vorerfahrungen, das Vorwissen, die Lern- und Leistungsfähigkeit, das Lerntempo, die Konzentrationsfähigkeit und vieles andere mehr sind bei den einzelnen Schülerinnen bzw. Schülern in der Regel sehr unterschiedlich ausgebildet. Daher darf grundsätzlich nicht erwartet werden, dass Kinder im gleichen Zeitraum gleiche Leistungen erbringen. Das Lernangebot hat diese unterschiedlichen Voraussetzungen zu berücksichtigen, um leistungsmäßige Über- wie Unterforderung möglichst zu vermeiden. Es sind auch unterschiedlich lange Lernzeiten zu gewähren. Vor allem ist den Kindern im Rahmen der Grundstufe I für die Erstlehrgänge in den Bereichen Lesen, Schreiben und Mathematik gegebenenfalls unter Einbeziehung von Teilen der verbindlichen Übungen „Sprache und Sprechen, Vorbereitung auf Lesen und Schreiben” sowie „Mathematische Früherziehung” genügend Zeit zu lassen. Beim Durchlaufen der Grundstufe I in drei Schuljahren wird die für das erfolgreiche Absolvieren erforderliche Lernzeit zur Verfügung gestellt, ohne dass es zu einem Wiederholen einer Schulstufe kommt. Um die Lern- bzw. Leistungsfreude und -fähigkeit der Kinder zu erhalten und womöglich zu steigern, wird die Lehrerin bzw. der Lehrer versuchen, ihnen Erfolgserlebnisse im Lernen und Leisten zu ermöglichen. Dazu wird sie bzw. er trachten, den Lernertrag zu sichern und zu bewahren, und zwar einerseits durch kontinuierliches, abwechslungsreiches und sinnvolles Zusammenfassen und Üben bzw. Wiederholenlassen des Wesentlichen, andererseits durch das Anwendenlassen des Gelernten in andersartigen Aufgabenstellungen und in verschiedenen Zusammenhängen (auch in mündlichen und schriftlichen nachbereitenden Hausaufgaben, wobei auf die Belastbarkeit des einzelnen Kindes Bedacht zu nehmen ist). So wird der Lernerfolg zur sicheren Grundlage für weiteres Lernen und Leisten. Damit Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung als ermutigende Rückmeldung auf den individuellen Lernprozess wirken können, soll im Rahmen der Lernzielorientierung auch der individuelle Lernfortschritt des Kindes berücksichtigt werden. Lernkontrolle ist ein integrierter Bestandteil von Lernprozessen. Die Kinder sollen daher allmählich angeleitet werden, Lernkontrolle zunehmend auch in der Form von Selbstkontrolle ihrer Lernprozesse wahrzunehmen. Dies wird ua. durch den Einsatz eines Computers erleichtert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lernen und schulische Leistungen beschränken sich nicht allein auf Fachwissen. Sozialverhalten und Arbeitsverhalten sind zwei entscheidende Dimensionen schulischen Lernens, die Aufschlüsse darüber geben, wie Leistungen zu Stande kommen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lernkontrolle und Beobachtung der Schülerleistung dienen der Lehrerin bzw. dem Lehrer dazu, die Wirksamkeit der Unterrichtsarbeit zu überprüfen und Maßnahmen zu ihrer Verbesserung zu treffen; sie informieren aber auch Schülerinnen bzw. Schüler und Eltern über den Leistungsstand und über Lernfortschritte beim einzelnen Kind. Die dazu erforderlichen Kontakte sind sorgsam zu pflegen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die schulische Leistungsbereitschaft von Kindern wird wesentlich von ihrem Selbstwertgefühl, ihrem Selbstvertrauen und ihrer Erfolgszuversicht bestimmt. Leistungsbeurteilungen haben daher äußerst behutsam zu erfolgen. Der Rahmencharakter des Grundschullehrplanes eröffnet für eine ermutigende, hilfreiche und individualisierende Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung ausreichende Möglichkeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">II. Didaktische Grundsätze der Volksschuloberstufe</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die didaktischen Grundsätze der Volksschuloberstufe orientieren sich an jenen der Hauptschule.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">VIERTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">GESAMTSTUNDENZAHL UND STUNDENAUSMASS DER PFLICHTGEGENSTÄNDE, DER VERBINDLICHEN ÜBUNGEN, DES FÖRDERUNTERRICHTES, DER FREIGEGENSTÄNDE UND UNVERBINDLICHEN ÜBUNGEN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">a) Stundentafel der Vorschulstufe</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle2" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:19.85pt;"><td style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verbindliche Übungen</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Klasse</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sachbegegnung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1,5–2<super>1)</super></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verkehrserziehung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0,5</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sprache und Sprechen, Vorbereitung auf Lesen und Schreiben</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3,5</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematische Früherziehung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1,5</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Singen und Musizieren</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1,5</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Rhythmisch-musikalische Erziehung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1–1,5</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerisches Gestalten</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Werkerziehung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6–7<super>1)</super></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spiel</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gesamtwochenstundenzahl</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">20</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Förderunterricht<super>2)</super></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="395" style="border:none;width:296.57pt;" /><td width="182" style="border:none;width:136.77pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">_________________________</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1. Wird gemäß Art. I § 4 Abs. 4 vom Schulforum festgelegt und dient insbesondere bei gemeinsamer Führung der Vorschulstufe mit der 1. bzw. 1. und 2. Schulstufe der Vermeidung von organisatorischen Problemen, die sich durch ein unterschiedliches Stundenausmaß der Vorschulstufe und den darauf folgenden Schulstufen ergeben können.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2. Siehe Z 3 der Bemerkungen zur Stundentafel der Vorschulstufe.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bemerkungen zur Stundentafel der Vorschulstufe</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die in der Stundentafel für die einzelnen verbindlichen Übungen angeführten Wochenstunden sind als Richtmaß aufzufassen, wobei die Aufteilung der zur Verfügung stehenden Zeit auf kleinere Lernsequenzen der Lehrerin bzw. dem Lehrer überlassen bleibt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>In der Vorschulstufe kann im Rahmen der verbindlichen Übung „Sprache und Sprechen, Vorbereitung auf Lesen und Schreiben“ eine besondere Förderung in der Muttersprache des Kindes im Ausmaß von drei Wochenstunden bei Bedarf parallel zum Unterricht in den verbindlichen Übungen bzw. ganz oder teilweise mit diesem gemeinsam geführt werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Zur Förderung im Hinblick auf einen Wechsel können Förderangebote zur Anwendung kommen, wobei die in der Stundentafel vorgesehenen Gesamtwochenstundenzahlen nicht überschritten werden sollen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">b) Stundentafel der 1. bis 4. Schulstufe</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle3" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:11.3pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td colspan="8" style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Schulstufen und Wochenstunden</b><super><b>1)</b></super></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>1.</b></absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>2.</b></absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>3.</b></absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>4.</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Gesamt</b></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sachunterricht</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch, Lesen, Schreiben</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikerziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technisches Werken</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="2" rowspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="2" rowspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" rowspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Textiles Werken</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Verbindliche Übungen</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>2)</super></absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>2)</super></absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verkehrserziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>3)</super></absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>3)</super></absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>3)</super></absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>3)</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesamtwochenstundenzahl</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>20–23</b></absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>20–23</b></absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>22–25</b></absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>22–25</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>90</b></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Förderunterricht</b><super><b>4)</b></super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td colspan="9" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Unverbindliche Übungen</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td colspan="9" style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:<super>5)</super></listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chorgesang</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spielmusik</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Darstellendes Spiel</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikalisches Gestalten</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerisches Gestalten</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Interessens- und Begabungsförderung</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)–2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Muttersprachlicher Unterricht</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–6</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–6</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–6</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–6</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td colspan="9" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chorgesang</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spielmusik</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Darstellendes Spiel</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikalisches Gestalten</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerisches Gestalten</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Interessen- und Begabungsförderung</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Muttersprachlicher Unterricht</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–6</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–6</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–6</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–6</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="264" style="border:none;width:198.13pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.13pt;" /><td width="15" style="border:none;width:11.38pt;" /><td width="45" style="border:none;width:33.88pt;" /><td width="30" style="border:none;width:22.63pt;" /><td width="30" style="border:none;width:22.63pt;" /><td width="45" style="border:none;width:33.88pt;" /><td width="15" style="border:none;width:11.38pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.13pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">_______________________________________</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1. Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen können innerhalb des vorgesehenen Rahmens die Wochenstunden in den einzelnen Pflichtgegenständen (ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion“) sowie in der verbindlichen Übung „Lebende Fremdsprache“ pro Schulstufe um höchstens eine Wochenstunde, insgesamt um höchstens zwei Wochenstunden, erhöht bzw. verringert werden. Eine Verringerung des Stundenausmaßes im Pflichtgegenstand „Bewegung und Sport“ ist nicht zulässig. Die gänzliche Streichung eines Unterrichtsgegenstandes auf einer Schulstufe ist nicht zulässig. Siehe zweiter Teil, Abschnitt I Z 14 (Schulautonome Lehrplanbestimmungen).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2. 32 Jahresstunden, die im Rahmen der zur Verfügung stehenden Gesamtwochenstundenzahl der Unterrichtsgegenstände zu berücksichtigen sind. Die Gesamtwochenstundenzahl wird dadurch nicht verändert.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3. Zehn Jahresstunden, die im Rahmen der zur Verfügung stehenden Gesamtwochenstundenzahl der Unterrichtsgegenstände zu berücksichtigen sind. Die Gesamtwochenstundenzahl wird dadurch nicht verändert.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4. Siehe Z 3 der Bemerkungen zur Stundentafel der Grundschule.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">5. Siehe Z 6 der Bemerkungen zur Stundentafel der Grundschule.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bemerkungen zur Stundentafel der Grundschule, 1. bis 4. Schulstufe:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Bei gemeinsamer Führung von Schulstufen der Grundstufe I kann gemäß § 13 Abs. 1 des Schulorganisationsgesetzes für noch nicht schulreife Kinder eine entsprechend ausgebildete Lehrerin bzw. ein Lehrer zusätzlich eingesetzt werden. Gleiches gilt in Klassen, in denen Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichtet werden, oder für Kinder in Deutschförderklassen, in Deutschförderkursen sowie ordentliche Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache, bei denen weiterhin Förderbedarf in der Unterrichtssprache gemäß Z 5 festgestellt wird. Wenn wegen zu geringer Schülerzahl mehrere Schulstufen in einer Klasse zusammengefasst werden, kann die zuständige Schulbehörde über Antrag der Schulleiterin bzw. des Schulleiters für einen gesondert zu führenden Unterricht aus den Pflichtgegenständen „Deutsch, Lesen, Schreiben“ und „Mathematik“ bis zu insgesamt 5,5 Wochenstunden bewilligen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Unterrichtsgegenstände mit einer Wochenstunde können mit zwei Stunden in jeder zweiten Woche während eines ganzen Unterrichtsjahres geführt werden. </listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Der Förderunterricht in der Grundschule ist als fachübergreifende Unterrichtsveranstaltung je Unterrichtsjahr und Klasse bei Bedarf – für Schülerinnen bzw. Schüler, die eines zusätzlichen Lernangebotes bedürfen – anzubieten. Dieser Förderunterricht kann additiv oder integrativ durchgeführt werden. Bei der Feststellung der Förderbedürftigkeit durch die Lehrerin bzw. den Lehrer gemäß § 12 Abs. 6 und 7 des Schulunterrichtsgesetzes sind die voraussichtliche Dauer (Kursdauer) des Förderunterrichts, die Art der Förderung (schriftliches Förderkonzept) sowie der Unterrichtsgegenstand, auf den sich die Förderung bezieht („Deutsch, Lesen, Schreiben“ und/oder „Mathematik“), anzugeben.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text"><i>(Anm.: Z 4 aufgehoben durch Z 15 BGBl. II Nr. 379/2020)</i></schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Für ordentliche Schülerinnen bzw. Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache kann bei Bedarf abweichend vom Förderunterricht im Sinne der Z 3 ein besonderer Förderunterricht im Ausmaß von bis zu fünf Wochenstunden angeboten werden. Dieser Förderunterricht kann sowohl parallel zum Unterricht in den Pflichtgegenständen bzw. verbindlichen Übungen als auch mit diesen gemeinsam geführt werden. Bei Bedarf ist eine ganzjährige Führung dieses Förderunterrichtes zulässig. Bei einer drei- bis fünfstündigen Führung dieses Unterrichtes kann für die teilnehmenden Schülerinnen bzw. Schüler eine Kürzung der Gesamtwochenstundenzahl in den Pflichtgegenständen bis zu drei Wochenstunden vorgesehen werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Im Sinne einer flexiblen Organisation können die unverbindlichen Übungen bei schulautonomen Lehrplanbestimmungen geblockt oder im gleichen Wochenstundenausmaß während des ganzen Unterrichtsjahres geführt werden. „(1)“ bedeutet, dass eine unverbindliche Übung auch mit weniger als einer ganzen Wochenstunde geführt werden kann.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Bei der unverbindlichen Übung „Muttersprachlicher Unterricht“ siehe Artikel I § 4 Abs. 1 lit. a der Verordnung.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">c) Stundentafel der Volksschuloberstufe</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle4" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:11.3pt;"><td style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Schulstufen und Wochenstunden</b></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>5.</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>6.</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>7.</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>8.</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Gesamt</b></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">16–18</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">13–19</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6–11</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geographie und Wirtschaftskunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7–12</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">15–21</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geometrisches Zeichnen</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–6</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6–13</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik und Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6–12</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikerziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4–11</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7–12</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technisches Werken</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7–12</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Textiles Werken</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ernährung und Haushalt</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–6</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">13–18</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Verbindliche Übung</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Berufsorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1–4<super>2)</super></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesamtwochenstundenzahl</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>27–31</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>27–31</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>28–32</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>30–34</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>120</b></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="264" style="border:none;width:198.19pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.19pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.19pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.19pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.19pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.19pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Förderunterricht</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wien die nachfolgende Z 2.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Freigegenstände und unverbindliche Übungen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wien Anlage B (Lehrplan der Hauptschule) vierter Teil (Stundentafel)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle5" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:11.3pt;"><td style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Schulstufen und Wochenstunden</b></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>5.</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>6.</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>7.</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>8.</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Gesamt</b></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">17</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">14</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geographie und Wirtschaftskunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">16</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geometrisches Zeichnen</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik und Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikerziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technisches Werken</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Textiles Werken</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ernährung und Haushalt</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1,5</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1,5</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">13</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Verbindliche Übung</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Berufsorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>3)</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>3)</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>3)</super></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesamtwochenstundenzahl</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>29</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>29,5</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>29,5</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>32</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>120</b></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="264" style="border:none;width:198.19pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.19pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.19pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.19pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.19pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.19pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Förderunterricht</absatz><table id="Tabelle6" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td rowspan="3" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="289" style="border:none;width:216.67pt;" /><td width="289" style="border:none;width:216.67pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Anlage 1 zur Verordnung über die Lehrpläne der Hauptschulen, BGBl. II Nr. 134/2000, in der jeweils geltenden Fassung, vierter Teil (Stundentafel).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">_______________________________</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1. Als alternativer Pflichtgegenstand</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2. Kann geblockt geführt werden, wobei Schulveranstaltungen zur „Berufsorientierung“ bis zur Hälfte des in den einzelnen Schulstufen vorgesehenen Stundenausmaßes eingerechnet werden dürfen. Die verbindliche Übung „Berufsorientierung“ kann integriert in den Unterricht der Pflichtgegenstände geführt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3. In der 7. und 8. Schulstufe je 32 Jahresstunden integriert in den Unterricht der Pflichtgegenstände, wobei Schulveranstaltungen zur „Berufsorientierung“ bis zur Hälfte des in den einzelnen Schulstufen vorgesehenen Stundenausmaßes eingerechnet werden dürfen. Die Gesamtwochenstundenzahl wird dadurch nicht verändert.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bemerkungen zur Stundentafel:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Unterrichtsgegenstände mit einer Wochenstunde können mit zwei Stunden in jeder zweiten Woche während des ganzen Unterrichtsjahres geführt werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Der Unterricht in Ernährung und Haushalt kann in der 3. und 4. Klasse statt mit 1,5 Wochenstunden zB mit 3 Wochenstunden in jeder zweiten Woche oder nach den standortbezogenen Möglichkeiten auch in anderer Zusammenfassung während des ganzen Unterrichtsjahres geführt werden. Er ist in koedukativ zu führenden Schülergruppen zu erteilen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Das Stundenausmaß für Religion in der geteilt geführten einklassigen Volksschule beträgt für die Untergruppe und für die Obergruppe je zwei Wochenstunden. In gleicher Weise ist die ungeteilte einklassige Volksschule für den Religionsunterricht in zwei Gruppen mit je zwei Wochenstunden zu teilen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Der Förderunterricht in der Volksschuloberstufe ist als fachübergreifende Unterrichtsveranstaltung je Unterrichtsjahr und Klasse bei Bedarf anzubieten. Bei Feststellung der Förderbedürftigkeit durch den Lehrer gemäß § 12 Abs. 7 des Schulunterrichtsgesetzes sind die voraussichtliche Dauer (Kursdauer) des Förderunterrichtes sowie der Unterrichtsgegenstand, auf den sich der Förderunterricht bezieht („Deutsch“, „Mathematik“ und/oder „Lebende Fremdsprache"), anzugeben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen können bei Vorliegen folgender Bedingungen bis zu sechs Wochenstunden in zusätzliche Angebote umgewandelt werden:</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>außerordentlich schwierige regionale Bedingungen (zB Erreichbarkeit der Schule) und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausreichende Nachfrage nach zusätzlichen Angeboten und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorliegen eines anspruchsvollen Konzeptes, das der Förderung der Interessen, Begabungen und Lernmotivation der Schüler und der Steigerung der Vielfalt der Angebote, auch in Form eines wohnortnäheren Unterrichts, dient.</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Im Übrigen gelten die Bemerkungen zur Stundentafel der Hauptschule gemäß Anlage 1 der Verordnung über die Lehrpläne der Hauptschulen, BGBl. II Nr. 134/2000, in der jeweils geltenden Fassung.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">d) Stundentafeln der Deutschförderklassen</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Stundentafel der Vorschulstufe</listelem></aufzaehlung></liste><table id="Tabelle7" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verbindliche Übungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Wochenstunden pro Semester</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch in der Deutschförderklasse</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">15</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Weitere verbindliche Übungen<super>1</super></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td></tr><tr style="height:9.35pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gesamtwochenstundenzahl</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">20</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="377" style="border:none;width:282.42pt;" /><td width="199" style="border:none;width:149.37pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">_____________________________</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1. Einzelne oder mehrere verbindliche Übungen (mit Ausnahme der verbindlichen Übung Religion) gemäß der Stundentafel der Vorschulstufe; die Festlegung der verbindlichen Übungen sowie der Anzahl der Wochenstunden, die auf die einzelnen verbindlichen Übungen entfallen, erfolgt durch die Schulleitung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Stundentafel der 1. bis 4. Schulstufe</listelem></aufzaehlung></liste><table id="Tabelle8" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Wochenstunden pro Semester</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch in der Deutschförderklasse</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">15</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Weitere Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen<super>1</super></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>2</super></absatz></td></tr><tr style="height:9.35pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gesamtwochenstundenzahl</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>3</super></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="377" style="border:none;width:282.42pt;" /><td width="199" style="border:none;width:149.37pt;" /></tr></table><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie Stundentafel der 1. bis 4. Schulstufe (Abschnitt b)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">___________________________________</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1. Einzelne oder mehrere Pflichtgegenstände (ausgenommen den Pflichtgegenstand Religion) und verbindliche Übungen gemäß der Stundentafel der 1. bis 4. Schulstufe; die Festlegung der weiteren Pflichtgegenstände und der verbindlichen Übungen sowie der Anzahl der Wochenstunden, die auf die einzelnen Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen entfallen, erfolgt durch die Schulleitung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2. Die Anzahl der Wochenstunden ergibt sich aus der Differenz zur Gesamtwochenstundenzahl.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3. Die Gesamtwochenstundenzahl entspricht jener der jeweiligen Schulstufe gemäß der Stundentafel der 1. bis 4. Schulstufe</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Stundentafel der Volksschuloberstufe</listelem></aufzaehlung></liste><table id="Tabelle9" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Wochenstunden pro Semester</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch in der Deutschförderklasse</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">20</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Weitere Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen<super>1</super></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>2</super></absatz></td></tr><tr style="height:9.35pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gesamtwochenstundenzahl</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>3</super></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="377" style="border:none;width:282.42pt;" /><td width="199" style="border:none;width:149.37pt;" /></tr></table><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie Anlage 1 zur Verordnung über die Lehrpläne der Hauptschule, BGBl. II Nr. 134/2000, in der jeweils geltenden Fassung, Vierter Teil (Stundentafel).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">_____________________________________</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1. Einzelne oder mehrere Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen gemäß der Stundentafel der Volksschuloberstufe; die Festlegung der weiteren Pflichtgegenstände und der verbindlichen Übungen sowie der Anzahl der Wochenstunden, die auf die einzelnen Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen entfallen, erfolgt durch die Schulleitung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2. Die Anzahl der Wochenstunden ergibt sich aus der Differenz zur Gesamtwochenstundenzahl.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3. Die Gesamtwochenstundenzahl entspricht jener der jeweiligen Schulstufe gemäß der Stundentafel der Volksschuloberstufe.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">FÜNFTER TEIL.</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT AN HAUPTSCHULEN.</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">(Bekanntmachung gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes.)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">a) Katholischer Religionsunterricht</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Katholischer Religionsunterricht im Rahmen der schulischen Bildung</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Im Religionsunterricht verwirklicht die Schule in besonderer Weise ihren Auftrag zur Mitwirkung an der religiösen Bildung (Art. 14 Abs. 5a des Bundes-Verfassungsgesetzes und § 2 des Schulorganisationsgesetzes) in Form eines eigenen Unterrichtsgegenstandes. Dieser versteht sich als Dienst an den Schülerinnen und Schülern und an der Schule.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Er nimmt das unterschiedliche Ausmaß kirchlicher Sozialisation bzw. religiöser Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler durch Differenzierung und Individualisierung ernst und will alle Schülerinnen und Schüler ansprechen, wie unterschiedlich ihre religiösen Einstellungen auch sein mögen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Im Sinne ganzheitlicher Bildung hat der Religionsunterricht kognitive, affektive und handlungsorientierte Ziele, die entsprechend dem christlichen Menschenbild davon ausgehen, dass der Mensch auf Transzendenz ausgerichtet ist. So erhalten die zu behandelnden Grundfragen nach Herkunft, Zukunft und Sinn eine religiöse Dimension.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Religionsunterricht ist konfessionell geprägt und gewinnt seinen Standpunkt aus der Orientierung an der biblischen Offenbarung und der kirchlichen Tradition.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ökumenische und interreligiöse Anliegen sollen nach Möglichkeit Berücksichtigung finden und so ein gelebtes Zeichen des Dialogs zwischen Konfessionen und Religionen sein.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Inhalt und Anliegen des Religionsunterrichts</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">In der Mitte des Religionsunterrichts stehen die Schülerinnen und Schüler, ihr Leben und ihr Glaube.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Daher sind Inhalt des Religionsunterrichts sowohl das menschliche Leben als auch der christliche Glaube, wie er sich im Laufe der Geschichte entfaltet hat und in den christlichen Gemeinden gelebt wird. Lebens-, Glaubens- und Welterfahrungen der Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer werden dabei aus der Perspektive des christlichen Glaubens reflektiert und gedeutet. Dieser Glaube hat in Jesus Christus seine Mitte.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zugleich werden Schülerinnen und Schüler ermutigt, ihre persönlichen Glaubensentscheidungen zu treffen und dementsprechend ihr Leben und ihren Glauben zu gestalten. Damit leistet der Religionsunterricht einen wesentlichen Beitrag zur Sinnfindung, zu religiöser Sachkompetenz und zur Werteerziehung sowie zur Gestaltung des Schullebens und der Schulkultur.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bedeutung des Religionsunterrichts für die Gesellschaft</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Religionsunterricht zielt darauf ab, dass die Schülerinnen und Schüler besser mit sich selbst und mit der eigenen Religion und Konfession vertraut werden. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Herkunft und der Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche soll einen Beitrag zur Bildung von Identität leisten, die eine unvoreingenommene und angstfreie Öffnung gegenüber dem Anderen erleichtert. Das erfordert eine ausführliche Beschäftigung mit anderen Kulturen, Religionen, Weltanschauungen und Trends, die heute vielfach konkurrierend unsere pluralistische Welt prägen. Es geht sowohl um eine Befähigung zu Toleranz gegenüber Menschen mit unterschiedlichen Überzeugungen, als auch gegebenenfalls um die Kompetenz zu sachlich begründetem Einspruch.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Thematisierung der gesellschaftlichen Bedeutung von christlichem Glauben soll zum Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung ermutigen und befähigen. Damit verbunden ist die Einladung an die Schülerinnen und Schüler, sich in Kirche und Gesellschaft zu engagieren.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Die Stellung des Religionsunterrichts an der Volksschule</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Religiöse Bildung im Religionsunterricht ist ein kommunikatives und prozessorientiertes Geschehen und bringt die dem christlichen Glaubensverständnis eigene Sicht von Gott, Mensch und Welt ein. Sie nimmt dabei Rücksicht auf biografische, geschlechtsspezifische und entwicklungspsychologische Gegebenheiten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sie leistet einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung und Entwicklung der eigenen Identität durch die Erschließung des Lebens aus der christlichen Perspektive.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Religionsunterricht ist Teil des Bildungs- und Erziehungsauftrages der Volksschule. Die allgemeinen Unterrichtsprinzipien gelten auch für den Religionsunterricht. Als Pflichtgegenstand leistet er einen wesentlichen Beitrag zur Allgemein- und Persönlichkeitsbildung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Religionsunterricht lädt ein, aus christlichen Wurzeln zu leben, eine persönliche Spiritualität zu entwickeln und den Glauben in unterschiedlichen Ausdrucksformen zu feiern.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Aufgaben der Schule</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Katholischer Religion leistet auf dem Hintergrund der christlichen Botschaft einen eigenständigen Beitrag zu den wesentlichen Aufgaben der Schule:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zur Werteerziehung und zur Gestaltung kultureller Werte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zur Entwicklung und Vermittlung grundlegender Kenntnisse, Fähigkeiten, Einsichten und Einstellungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zur Entwicklung der Persönlichkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zum sozialen Lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zur individuellen Förderung eines jeden Kindes</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zur Konfliktbewältigung und zur Friedenserziehung und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu interreligiösem, ökumenischem und interkulturellem Lernen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Integration</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">In der Regel sind der Lehrplan der Grundschule und die individuellen Lernvoraussetzungen der Kinder und ihre spezifischen Bedürfnisse Ausgangspunkte der Unterrichtsplanung (siehe Lehrplan der Volksschule, Zweiter Teil, I, Z 7 zu „Integration“). Inklusiver Unterricht eröffnet neue Perspektiven schulischen Lernens und ermöglicht Unterrichtsqualitäten zu entwickeln, die im Sinne des gemeinsamen lebensbegleitenden Lernens von Bedeutung sind.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Allgemeine didaktische Grundsätze</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die allgemeinen didaktischen Grundsätze des Lehrplans der Grundschule gelten auch für den Religionsunterricht:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kindgemäßheit und Berücksichtigung der Lernvoraussetzungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Soziales Lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lebensbezogenheit und Anschaulichkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Konzentration der Bildung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sachgerechtheit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aktivierung und Motivierung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Individualisieren, Differenzieren und Fördern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sicherung und Kontrolle des Unterrichtertrages</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Religionsdidaktische Grundsätze</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Basis für die religionsdidaktischen Grundsätze bildet die theologische Korrelation als wechselseitige Erschließung von Glauben und Leben. Das Prinzip „der doppelten Treue, der Treue zu Gott und der Treue zu den Menschen“, wie es in Catechesi Tradendae (Nr. 55) festgehalten ist, ist Grundlage für die religionspädagogische Arbeit in der Grundschule.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><b>a)</b></symbol><b>Theologisieren – Den Glauben gemeinsam reflektieren lernen</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><tab position="35.4" />Im Theologisieren wird Sprache für Religiöses gefunden, vielfältig vernetztes Wissen aufgebaut und Raum gegeben für existenzielle Fragen der Menschheit.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><b>b)</b></symbol><b>Traditionen – Aus den christlichen Wurzeln lernen</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><tab position="35.4" />Die christliche Tradition bietet Antworten auf die Sinnfragen des Menschen. Glaubenswissen, tragende Rituale, Grundgebete und Brauchtum zeigen, wie Menschen leben und gelebt haben.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><b>c)</b></symbol><b>Biblische Texte – Aus Biografien lernen</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><tab position="35.4" />Im Religionsunterricht kommt das Leben zur Sprache. Wie Gott im Leben der Menschen wirkt, wird in der Bibel offenbar. Der Zugang zu biblischen Texten, das Erzählen und Lebendigwerden des Textes sind wesentliche Grundzüge eines Religionsunterrichts, der sich seiner biblischen Schätze bewusst ist.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><b>d)</b></symbol><b>Kräfteschulung – Mit allen Sinnen lernen</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><tab position="35.4" />Die Schulung menschlicher Grundkräfte – staunen, bitten, loben, danken, sich freuen, Empathie üben, achtsam sein, trösten – gehört zu den Aufgaben des Religionsunterrichts.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><b>e)</b></symbol><b>Beziehungen – Beten lernen</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><tab position="35.4" />Beziehung und Kommunikation beeinflussen entscheidend das Gelingen von Lernprozessen. Der Religionsunterricht hilft, eine Sprache zu finden für die Hinwendung zum DU und für das Gebet.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><b>f)</b></symbol><b>Symbole, Rituale und Sakramente – Feiern lernen</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><tab position="35.4" />Symbolerziehung<tab position="70.8" />trägt dazu bei, dass Wirklichkeit mehrdimensional wahrgenommen werden kann. Im Religionsunterricht werden die Symbole des Glaubens erschlossen und Möglichkeiten eröffnet, Leben und Glauben zu feiern (Kirchenjahr, Sakramente, Rituale für unterschiedliche Lebenssituationen, Brauchtum, Schulkultur).</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><b>g)</b></symbol><b>Bild und Sprache – Ästhetisches Lernen</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><tab position="35.4" />Ästhetische Erziehung bemüht sich um eine erhöhte Wahrnehmungskompetenz und einen differenzierten und kritischen Zugang zur Wirklichkeit. Religionsunterricht erschließt die vielfältige Sprache von Kunst, unterstützt ein Lernen mit allen Sinnen und fördert kreative Ausdrucksformen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><b>h)</b></symbol><b>Gewissensbildung – Versöhnung lernen</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><tab position="35.4" />Aufbauend auf christlichen Werten ermöglicht ethisches Lernen einen konstruktiven Umgang mit Konflikten und Krisen, Schuld und Sünde, gibt Orientierung und wirkt gemeinschaftsstiftend. Das Lernen einer solidarischen und empathischen Grundhaltung und die Bereitschaft zur Versöhnung angesichts der Brüchigkeit des Lebens sind wichtige Beiträge des Religionsunterrichts für die Herzensbildung der Schülerinnen und Schüler.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><b>i)</b></symbol><b>Multireligiosität – Von der Vielfalt lernen</b></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><tab position="35.4" />Schule spiegelt die multikulturelle Gesellschaft wider. Das Wissen um die eigene Identität und Religion und um andere Religionen und Bekenntnisse, sowie die Akzeptanz des bleibenden Fremdseins fördern den Dialog. Sie bauen mit an einer ökumenischen Grundhaltung, die von gegenseitiger Achtung getragen ist. Sie sind ein wesentlicher Beitrag zur Friedenserziehung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Art und Gliederung des Lehrplans</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Lehrplan für den Religionsunterricht der Grundschule ist ein Lehrplan mit Rahmencharakter. Er beinhaltet verpflichtende Themenfelder und Grundanliegen. Die Themenfelder und Inhalte der einzelnen Schulstufen sind so angeordnet, dass Differenzierung und Individualisierung in Planung und Umsetzung erleichtert werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Lehrplan gliedert sich in Grundstufe I (Vorschulstufe, erste und zweite Schulstufe) und Grundstufe II (dritte und vierte Schulstufe) und ermöglicht den Religionslehrerinnen und Religionslehrern Entscheidungsfreiräume hinsichtlich der zeitlichen Verteilung, der Konkretisierung und Strukturierung der Lehrinhalte.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Besondere schulische und pastorale Gegebenheiten können eine Verschiebung der Themenfelder notwendig machen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Durch fächerübergreifendes und projektorientiertes Arbeiten unter Wahrung der fachspezifischen Ziele und Inhalte wird ein ganzheitlicher Lernprozess angestrebt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Lehrplan der Vorschulstufe ermöglicht einen Schulstufenwechsel entsprechend dem Entwicklungsstand des Kindes.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Kirchenjahr, bestimmte Feste und Festzeiten sowie Gedenktage der Heiligen prägen das schulische Geschehen der Grundschule. Dies wird auf allen vier Schulstufen mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung berücksichtigt und gilt ebenso für die Gebets- und Sakramentenerziehung.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Die Schulstufen gliedern sich jeweils in</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ein Leitmotiv</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sieben Themenfelder mit einem Grundanliegen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Themen und exemplarische Inhalte</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Vorschulstufe</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">GEBORGENHEIT SUCHEN – GOTT SCHENKT MIR VERTRAUEN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 1</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">ICH BIN – GOTT IST MIT MIR</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sich selbst und andere wahrnehmen und vertrauen – Gott ist bei mir</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ich und mein Name</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ich und die Anderen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gott ist bei mir</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 2</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">ICH ENTDECKE DIE WELT – GOTT IST DA</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Auf die Schöpfung Gottes schauen und vertrauen – Gott ist da</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Welt ist voller Wunder – entdecken und staunen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Welt ist voller Geheimnisse – wachsen und vergehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gott ist da – loben und danken</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 3</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">ICH ERLEBE LICHT – GOTT SCHENKT LICHT</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Jesus, das Licht Gottes, erwarten und feiern</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Licht und Dunkelheit erfahren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Heilige Menschen bringen Licht in unsere Welt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Jesus, das Licht von Gott</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 4</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">ICH ENTDECKE MEINE RELIGION – GOTT TEILT SICH MIT</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Still werden und von Jesus hören, wie Gott ist</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Still werden und hören</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Durch die Bibel von Jesus erfahren, wie Gott ist</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Miteinander beten</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 5</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">ICH ERLEBE LEID UND FREUDE – GOTT TRÄGT</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Freude und Leid in unserem Leben und im Leben Jesu zur Sprache bringen, bedenken und feiern</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ablehnung und Angenommensein</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Jesus geht einen schweren Weg – Gott trägt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Freude der Osterbotschaft</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 6</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">ICH BIN GERUFEN – GOTT SCHENKT MIR NEUES LEBEN</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Durch die Taufe zur Gemeinschaft der Christinnen und Christen gehören</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wachsen und sich verändern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gott ruft mich beim Namen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Taufe</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 7</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">ICH LEBE IN GEMEINSCHAFT– GOTTES GEIST VERBINDET</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Freude und Begeisterung erleben</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gottes Geist verbindet und hält lebendig</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Freude und Begeisterung stecken an</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Das Leben feiern – der Sonntag</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gottes Geist wirkt</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">1. Schulstufe</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">GEBORGENHEIT SUCHEN – GOTT SCHENKT VERTRAUEN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 1.1</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">NICHT ALLEIN SEIN – GOTTES ZUWENDUNG ERFAHREN</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Sehnsucht nach Geborgenheit wahrnehmen und vertrauen, dass Gott da ist</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Ich bin beim Namen gerufen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>Ich bin einmalig – ich habe einen Namen (Jes 43,1)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Erfahrung von Zuwendung und Sehnsucht nach Geborgenheit</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ich bin nicht allein – ich habe meinen Platz</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufeinander zugehen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Menschen erfahren Gottes Zuwendung</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gott segnet Abraham (Gen 15,1–7)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ich bin da (Ex 3,1–17)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gott geht mit (Buch Jona); Hannah (1 Sam 1,1–2,1); Elija (1 Kön 19)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zeichen des Segens – das Kreuzzeichen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 1.2</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">DIE WELT STAUNEND ENTDECKEN – GOTT FÜR DIE SCHÖPFUNG LOBEN UND DANKEN</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Auf die Schöpfung Gottes schauen: Staunen – Loben – Danken</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Welt staunend entdecken</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fülle des Lebens: Die Natur mit allen Sinnen erfahren – Erntedank</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geheimnis des Lebens: Werden und Vergehen – Allerheiligen und Allerseelen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Welt als kostbares Geschenk Gottes sehen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Menschen glauben: Gott hat die Welt erschaffen und uns anvertraut (Gen 1–2,4a)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Im Gebet Gott loben und danken (Ps 148)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 1.3</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">LICHT UND FINSTERNIS ERLEBEN – GOTT SCHENKT LICHT</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erfahrungen von Licht und Dunkelheit mitteilen und deuten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Jesus, das Licht Gottes, erwarten und feiern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Licht und Finsternis erfahren</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfahrungen von Licht und Dunkelheit deuten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Menschen bringen Licht in die Welt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Heilige</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Jesus ist das Licht Gottes für die Menschen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Menschen warten auf Jesus – Advent (Jes 9,1.5–6a)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Jesus, das verheißene Licht (Lk 1,26–38)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Geburt Jesu (Lk 2,1–20)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 1.4</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">HÖREN UND ERZÄHLEN – GOTT TEILT SICH MIT</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Still werden, Hören und Erzählen einüben und offen werden für die Erfahrung, dass Gott sich den Menschen in Jesus mitteilt</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Worte berühren</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufmerksamkeit und Stille üben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bedeutsame Worte und Geschichten miteinander teilen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Frohe Botschaft berührt</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Bibel – das Buch des Lebens für Christinnen und Christen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Begegnungen mit Jesus</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Jesus und die Kinder (Mk 10,13–16)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Jesus macht sehend – Bartimäus (Mk 10,46–52</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wer ist dieser Jesus – Seesturm (Lk 8,22–25)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Beten – Dasein vor Gott</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vom Vertrauen beim Beten (Mt 7,7–10)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Das Vater unser (Mt 6,9–13)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gebetshaltungen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 1.5</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">NÄHE ERSEHNEN – GOTT WILL UNSER HEIL</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Angenommensein und Abgelehntwerden zur Sprache bringen und die Auferstehung Jesu als Ja zum Leben feiern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Sehnsucht nach Angenommensein</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfahrungen von Ablehnung und Angenommensein</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Jesus heilt einen Aussätzigen (Lk 5,12–16)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Österliche Bußzeit – Fastenzeit</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Jesus erfährt Ablehnung und liebt bis in den Tod</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Heilige Woche</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Ostern – Auferstehung feiern</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Jesus lebt (Joh 20,11–18)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Das Osterfest</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 1.6</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">DEM LEBEN VERTRAUEN – GOTT SCHENKT NEUES LEBEN</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wachsen und Werden erleben und beobachten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Taufe als Aufnahme in die Gemeinschaft der Christinnen und Christen verstehen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Freude am Wachsen und Werden</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lebenskraft Erde – vom Aufblühen der Natur</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lebenskraft Liebe – von der Verwandlung der Menschen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Gott schenkt in der Taufe neues Leben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Symbole der Taufe</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gott ruft mich beim Namen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufgenommen in die Gemeinschaft der Christinnen und Christen (Apg 16,13–15)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 1.7</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">FREUDE WEITERGEBEN – VON GOTTES GEIST ERFÜLLT SEIN</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Freude und Begeisterung zur Sprache bringen und das Wirken des Heiligen Geistes als ansteckende und verändernde Kraft erleben</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Freude und Begeisterung erleben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Worüber ich mich freue – was mich begeistert</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Begeisterung steckt an</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Pfingsten feiern</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gott sendet seinen Geist (Apg 2,1–6)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gottes Geist erfüllt die Herzen der Menschen und verändert sie</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Botschaft Jesu breitet sich aus</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Christinnen und Christen leben und feiern miteinander – Sonntag</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">2. Schulstufe</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">MITEINANDER LEBEN UND FEIERN – GOTT BEGEGNEN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 2.1</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">ZU JEMANDEM GEHÖREN – VON GOTT GETRAGEN SEIN</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erfahrungen von Geborgenheit wahrnehmen, darin für Gottes Gegenwart offen werden und darauf antworten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Menschen, die mein Leben prägen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wohin ich gehöre – wem ich vertraue</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ich brauche jemanden, der mich annimmt (Sir 6,14)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Menschen erleben: Gott liebt uns, er hält zu uns</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gott sorgt – der gute Hirte (Ps 23; Lk 15,3–7)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gott segnet – die Jakobserzählung (Gen 27–33)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Auf die Gegenwart Gottes antworten</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beten: danken, bitten, loben, schweigen, klagen, singen, tanzen, …</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gebetsräume, Gebetszeiten</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 2.2</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">MITEINANDER LEBEN – IN JESUS GOTT BEGEGNEN</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sich der Vielfalt von Begegnungen bewusst werden</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gottes Liebe im Umgang Jesu mit den Menschen entdecken und neue Handlungsmöglichkeiten sehen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Miteinander leben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Auf vielfältige Weise einander begegnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einander zum Segen werden</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>In Jesus Gott begegnen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sehend werden – Heilung eines Blinden bei Betsaida (Mk 8,22–25)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Heil werden – Tochter des Jairus (Mk 5,21–24.35–43)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbrechen – Männer und Frauen gehen mit Jesus mit (Lk 8,1–3; Mt 4,18–22)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 2.3</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">EMPFANGEN UND GEBEN – GOTT SCHENKT UNS SEINEN SOHN</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Empfangen und Schenken als Grunderfahrungen des Menschen wahrnehmen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Geburt Jesu als Geschenk Gottes feiern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Beschenkt werden und schenken</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grunderfahrung des Schenkens und des Beschenktwerdens</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Leben ist Geschenk</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Gott schenkt Leben – Unerwartetes geschieht</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Elisabet und Maria (Lk 1,5–45)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gegrüßet seist Du, Maria</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Gott schenkt sich selbst – in Jesus ist er uns ganz nahe</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Weihnachtsevangelium (Lk 2,1–20)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 2.4</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">SICH NACH DEM HEIL SEHNEN – GOTT ERMÖGLICHT VERSÖHNUNG</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Auf die Auswirkungen des eigenen Handelns aufmerksam werden</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Neue Wege suchen und sich von Gottes Liebe aufrichten lassen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Menschen sehnen sich nach dem Guten</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wahrnehmen, wer ich bin</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schuldig werden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Versöhnung erfahren: Zeichen und Gesten der Versöhnung</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Jesus sagt den Menschen Gottes Vergebung zu</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>„Deine Sünden sind dir vergeben“ (Lk 5,17–26)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>„Dein Glaube hat dir geholfen“ (Lk 7,36–50)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>„Heute ist diesem Haus das Heil geschenkt“ (Lk 19,1–10)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Gottes Vergebung erfahren</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wege der Versöhnung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Der barmherzige Vater (Lk 15,11–32)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Das Sakrament der Versöhnung</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 2.5</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">FÜREINANDER DASEIN – JESUS LEBT FÜR UNS</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Brot in seiner Bedeutung wahrnehmen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die geheimnisvolle Gegenwart Jesu in Brot und Wein feiern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Brot </b>–<b> Nahrung für das Leben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Brot für Leib und Seele</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Jesus – das Brot des Lebens</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Brot für alle (Joh 6,1–15)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Gegenwart Jesu – das letzte Abendmahl (Lk 22,14–20)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Jesu Leben für andere – über den Tod hinaus</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Jesus, das lebendige Brot – Emmaus (Lk 24,13–35)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 2.6</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">MAHL FEIERN – JESUS IN DER EUCHARISTIE BEGEGNEN</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Über die Erfahrungen des Miteinander-Mahlfeierns die Bedeutung der Eucharistiefeier verstehen lernen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Um einen Tisch versammelt</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gemeinsames Essen verbindet</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Miteinander feiern</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Mit dem Auferstandenen Mahl feiern</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Jesus lädt uns ein</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Das Wort Gottes hören</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Jesus begegnet uns in Brot und Wein (Apg 2, 46–47)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gesegnet in den Alltag gehen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Fronleichnam – Feier der bleibenden Gegenwart Jesu unter uns</b></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 2.7</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">EINANDER BESTÄRKEN – GOTT BEGLEITET UNS</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sich der eigenen Fähigkeiten und Stärken bewusst werden und für eine gerechte Gesellschaft eintreten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Gott geht alle Wege mit</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Josefsgeschichte (Gen 37–50)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Meinen Stärken auf der Spur</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Was mich stark macht</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wie wir einander bestärken können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Der Geist der Stärke</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Apostel handeln im Geist Jesu (Apg 5,12–16)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Menschen handeln heute im Geist Jesu</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">3. Schulstufe</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">MITEINANDER UNTERWEGS SEIN – GOTT BEGLEITET UNS</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 3.1</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">GEMEINSAM LEBEN – MIT GOTT VERBUNDEN SEIN</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Leben in Gemeinschaft als Gabe und Aufgabe sehen und Gott als geheimnisvolle Mitte erahnen</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gemeinschaft stärkt und fordert heraus</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Leben in Gemeinschaften als Gabe und Aufgabe</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Glaube lebt in Gemeinschaft</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gott inmitten der Menschen</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst (Ps 8)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Jesu Versprechen: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“ (Mt 18,20)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Jesu Zusage und Auftrag: „Der Friede sei mit euch“ (Joh 20,19–23)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 3.2</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">GEMEINSAM UNTERWEGS SEIN – GOTT GEHT MIT</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das eigene Leben als Glaubensweg deuten und in der Exoduserzählung Rettung und Befreiung durch Gott erkennen</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Wegerfahrungen</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Spuren des Glaubens im Alltag</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Persönliche Wegerfahrungen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gott geht mit – die Exodusgeschichte</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mit Jahwe den Aufbruch wagen (Ex 1–11)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Jahwe rettet und befreit (Ex 12–20; Num 13,18–20.25–28)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gott geht auch meine Wege mit</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 3.3</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">EINE HEILE WELT ERSEHNEN – GOTT RETTET</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Welt in ihrer Brüchigkeit und die Sehnsucht nach Rettung wahrnehmen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Jesus als den von Gott verheißenen Retter feiern</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Wenn Wege auseinander führen</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Brüche und Aufbrüche</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Auf Herbergssuche sein</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Menschen sehnen sich nach Heil</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hoffnungsbilder</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Propheten verheißen den Messias (Jes 7,14b; Jes 11,1–10)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Weihnachten: Christus, der Retter ist da</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfüllte Verheißung (Lk 1,46–56)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Der freudenreiche Rosenkranz</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gott rettet (Mt 1,18–25)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Menschen auf der Suche nach Gott</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Huldigung der Sterndeuter (Mt 2,1–12)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 3.4</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">EINANDER ERMUTIGEN – AUS GOTTES FÜLLE LEBEN</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">In biblischen Erzählungen die Zusage Gottes entdecken: Gott will ein Leben in Fülle für alle</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Spuren des Reiches Gottes im eigenen Leben finden</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Einander ermutigen und aufrichten</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfahrung von Ermutigung und Zuspruch</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Liebe lernen (Buch Rut)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Jesus richtet auf – die gekrümmte Frau (Lk 13,10–17)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gott will ein Leben in Fülle</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Senfkorn und Sauerteig (Mt 13,31–33)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vom Schatz im Acker und von der Perle (Mt 13,44–46)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Seligpreisungen (Mt 5,1–12)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 3.5</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">MIT GRENZEN LEBEN – GOTTES ERLÖSENDER KRAFT VERTRAUEN</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grenzen erkennen und mit ihnen leben lernen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aus dem Glauben an die Auferstehung neue Kraft gewinnen</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Wenn ein Lebensweg zum Kreuzweg wird</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grenzen erleben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Leidvolle Wege</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Der Kreuzweg Jesu</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Der schmerzhafte Rosenkranz</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Jesus überwindet Sünde und Tod</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Botschaft des Engels: „Er ist auferstanden“ (Mt 28,1–8)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Botschaft des Auferstandenen: „Fürchtet euch nicht“ (Mt 28,9–10)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Christi Himmelfahrt (Apg 1,1–11)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Neues bricht auf – das Leben feiern</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Neuanfänge im Alltag</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 3.6</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">ALS BESCHENKTE DANKBAR SEIN – ERLÖSUNG FEIERN</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mit dem Aufbau der Heiligen Messe vertraut werden und diese als Feier des neuen Lebens verstehen</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Eucharistie feiern – Geschenk der Erlösung</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Frohe Botschaft hören</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geheimnis des Glaubens: „Deinen Tod o Herr verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit“</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>„Tut dies zu meinem Gedächtnis“ (Lk 22,19b)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Der Aufbau der Heiligen Messe</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 3.7</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">IN GEMEINSCHAFT DAS LEBEN WAGEN – DURCH GOTTES GEIST VEREINT UND ERMUTIGT</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Kirche als Gemeinschaft der Glaubenden in ihren Anfängen und ihrem bleibenden Auftrag kennen lernen und von ihren Aufgaben, Visionen und Taten hören</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lebendige Gemeinschaft wird sichtbar</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Was eine Gemeinschaft lebendig macht</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Das Leben der Urgemeinde: Gemeinschaft, Teilen, Mahl halten, Lobpreis (Apg 2,42–47)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Menschen verkünden das Wort Gottes, handeln in seinem Geist und werden Gemeinde</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Berufung des Saulus (Apg 9,1–30)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gottes Geist führt zusammen (Apg 13–28)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kirche – Volk Gottes unterwegs – Haus aus lebendigen Steinen</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Was eine Pfarrgemeinde lebendig macht</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">4. Schulstufe</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">DIE WELT MITGESTALTEN – GOTT RUFT UND ERMUTIGT UNS</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 4.1</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">WUNDER IN DER WELT ENTDECKEN – DIE SCHÖPFUNG ALS GESCHENK GOTTES BEGREIFEN</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Welt in ihrer Vielfalt entdecken, dankbar und verantwortungsvoll mitgestalten und Gott als Schöpfer bekennen</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Unsere Welt – vielfältig und geheimnisvoll</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Welt entdecken, ergründen und bestaunen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Menschen fragen: Woher kommen wir und wohin gehen wir</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Die Welt ist Gottes Schöpfung und Geschenk</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gottes Atem schafft Leben (Gen 2,4b–25)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>„Lobe den Herrn, meine Seele“ (Ps 104)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>„Preist den Herrn, all ihr Werke des Herrn“ (Dan 3,57–82)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Menschen übernehmen Verantwortung für die Schöpfung</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Christinnen und Christen bekennen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">„Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.“</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 4.2</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">DAS LEBEN GESTALTEN – AUF GOTTES WEISUNGEN ACHTEN</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">In den Geboten Gottes Orientierung und Hilfe für ein geglücktes Leben finden</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Mein Leben – meine Welt</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>In verschiedenen Welten leben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Gestaltung unseres Lebensraumes</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sich nach geglücktem Leben sehnen – Allerheiligen, Allerseelen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gottes Gebote als Weisung für ein Leben in Freiheit und Verantwortung</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gott will, dass es den Menschen gut geht (Joh 5,1–9; Mk 2,23–28)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gott führt in die Freiheit (Gal 5,1; Ex 20,1–2)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die zehn Gebote (Ex 20,1–17)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 4.3</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">VIELE STIMMEN RUFEN – AUF GOTTES RUF HÖREN</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sich von Gott gerufen wissen und die Menschwerdung Gottes feiern</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Vieles spricht an und fordert heraus</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ich bin gerufen und gemeint</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ich kann entscheiden und antworten</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gott spricht Menschen an – sie hören sein Wort und antworten</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Abraham, Sara, Hagar (Gen 12–22)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Johannes der Täufer (Lk 3,1–20)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gott wird Mensch – Weihnachten</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Der Engel des Herrn</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Simeon und Hanna bezeugen die Menschwerdung Gottes (Lk 2,25–38)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gott wird Mensch, auch heute</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Christinnen und Christen bekennen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">„Ich glaube (…) an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria.“</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 4.4</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">ORIENTIERUNG SUCHEN – SICH NACH DER BOTSCHAFT JESU RICHTEN</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">In der Nachfolge Jesu Orientierung für die eigene Lebensgestaltung finden</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Ins Leben gehen – Orientierung suchen</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Traditionen prägen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Menschen als Wegweiser</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Menschenrechte – Kinderrechte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Goldene Regel (Mt 7,12)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Auf Jesus schauen – Orientierung finden</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Jesus lebt in der Tradition des Judentums – der zwölfjährige Jesus im Tempel (Lk 2,41–52)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Jesus hört die Not (Mt 15,21–28)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Jesus nachfolgen – Lieben lernen</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Das Gebot der Liebe (Mk 12,28–34)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Der barmherzige Samariter (Lk 10,25–37)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Werke der Barmherzigkeit (Mt 25,35–40)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 4.5</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">DEM LEID BEGEGNEN – SICH IN DUNKLEN STUNDEN VON GOTT BEGLEITET WISSEN</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leid als Teil unseres Lebens sehen und in der Botschaft vom Leiden, Sterben und Auferstehen Jesu den Grund unseres Glaubens und unserer Hoffnung erkennen</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Leid und Unheil fordern heraus</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfahrungen von Abschied, Verlust und Sterben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Menschen stehen einander bei – mitfühlen, mittragen und trösten</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Menschen fragen – Warum lässt Gott uns leiden?</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Klagepsalmen (Ps 13; Ps 22,2)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Jesus vertraut im Leid auf Gott</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Leidensgeschichte (Mt 26–27)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Der Auferstandene gibt Hoffnung über den Tod hinaus</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Feier der Osternacht</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Auferweckung Jesu (1 Kor 15,1–7)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Dem Auferstandenen begegnen – Jesus und Thomas (Joh 20,24–29)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben (Joh 14,1–6)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Christinnen und Christen bekennen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">„(…), gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.“</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 4.6</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">VON GEMEINSAMEN IDEEN GETRAGEN SEIN – MIT CHRISTUS KIRCHE WERDEN</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Kraft gemeinsamer Ideen entdecken, den Glauben bekennen und das Heilshandeln für die Menschen als Auftrag der Kirche begreifen</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Der Glaube an Jesus Christus breitet sich aus und lebt in der Kirche fort</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Der Auftrag des Auferstanden (Mt 28,16–20)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Begabungen, Berufungen, Dienste und Ämter (1 Kor 12,4–11)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Miteinander verbunden – Ortskirche und Weltkirche</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Christinnen und Christen bekennen und feiern den gemeinsamen Glauben</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gebetsschatz der Kirche</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Liturgische Feiern</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Christinnen und Christen bekennen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">„Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige Katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen“</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenfeld 4.7</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">UNTERWEGS MIT ALLEN MENSCHEN – MIT GOTT DEN FRIEDEN WAGEN</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Grundanliegen:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gemeinsames und Unterscheidendes der Konfessionen und Religionen entdecken und in Solidarität für Mensch und Welt gemeinsam handeln</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Menschen suchen und fragen nach Gott</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Christlichen Konfessionen – Ökumene</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Abrahamitischen Religionen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>In Wertschätzung einander begegnen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gerechtigkeit, Friede und Bewahrung der Schöpfung als gemeinsame Aufgaben aller Menschen</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Menschen sehnen sich nach Gerechtigkeit und Frieden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Menschen arbeiten für eine gerechte Welt und für die Bewahrung der Schöpfung</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gottes Verheißung</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Am Ende der Tage wird es geschehen (Mi 4,1–5)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ein neuer Himmel und eine neue Erde (Offb 21,1–4)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Volksschule Oberstufe</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Volksschule Oberstufe siehe die Bekanntmachung für den Katholischen Religionsunterricht an Hauptschulen, BGBl. II Nr. 571/2003.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">b) Evangelischer Religionsunterricht</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 395/2019 in der jeweils geltenden Fassung</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">c) Altkatholischer Religionsunterricht.</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allgemeine Bestimmungen und didaktische Grundsätze.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die allgemeinen Bestimmungen und die didaktischen Grundsätze der vom Bundesministerium für Unterricht durch Verordnung festgesetzten Lehrpläne für die allgemeinbildenden Pflichtschulen sind nach gegebener Möglichkeit anzuwenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Werden Schüler von mehreren Schulstufen zu einer Religionsunterrichtsgruppe zusammengezogen, so kann eine entsprechende Wechselfolge der Lehrpläne einsetzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Es liegt in der Verantwortung der Religionsunterrichtsleitung und der Religionslehrkraft, die Lehrstoffverteilung jeweils unter Beobachtung des Stundenausmaßes, der Leistungsfähigkeit und der Stufenzusammensetzung der Religionsunterrichtsgruppe zu erstellen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allgemeines Bildungsziel.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Ziel des altkatholischen Religionsunterrichtes ist es, Persönlichkeiten heranzubilden, die sich ihrer Verantwortung vor Gott und den Menschen bewußt sind. Der Religionsunterricht hat daher die Aufgabe, die Schüler mit Kenntnissen und Werthaltungen auszustatten, die sie befähigen, ihr Leben nach christlichen Grundsätzen einzurichten sowie aktive und wertvolle Mitglieder ihrer Kirche, des Staates und der menschlichen Gesellschaft zu werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgaben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundstufe I (erste und zweite Schulstufe):</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Einführung in den Religionsunterricht soll vom Lebenskreis des Kindes, dem Elternhaus, sowie der Schule ausgehen und die Grundbegriffe einer christlichen Persönlichkeitsbildung an das Kind herantragen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">(Sofern Schüler der zweiten Schulstufe zu einer Religionsunterrichtsgruppe zusammengezogen werden, ist nach den Bildungs- und Lehraufgaben eine Vertiefung und Erweiterung der in der ersten Schulstufe erworbenen Bildung anzustreben.)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es soll der Schüler mit dem Beten (Anlaß, Form, Inhalt und Ort des Betens im allgemeinen Sinne) und der Kirche als Ort des gemeinsamen Gottesdienstes vertraut gemacht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die christlich-sittliche Erziehung soll die Glaubens- und Sozialbeziehungen des Schülers berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In den Mittelpunkt des Unterrichtes ist zu</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">stellen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gott und die Schöpfung (Mensch, Tier und Pflanze, das Lebende in Gottes Welt).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Heilighalten Gottes (der Sonntag, Feste des Kirchenjahres, der Kindergottesdienst und das „Vaterunser“).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In diesem Rahmen sind Gottes Gebote zu behandeln, ohne deren Wortlaut zum Gegenstande des Unterrichtes zu machen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Hinblick auf den umschriebenen Lehrstoff sind Geschichten aus dem Neuen Testament auszuwählen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ebenso ist in Verbindung mit dem Lehrstoff eine Auswahl von Gebeten und Liedern zu treffen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundstufe II (dritte und vierte Schulstufe):</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Hauptaufgabe der Lehrplan-Mittelstufe ist es, den Schülern das Verständnis christlicher Glaubens- und Lebensgrundlagen an Hand der Bibel im allgemeinen zu vermitteln. Dabei sind die Feste und Festkreise des Kirchenjahres zu beachten. Eine Auswahl von Liedern und Gebeten ist in Verbindung mit dem Lehrstoff zu treffen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">D r i t t e S c h u l s t u f e:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Alte Testament in Auswahl, soweit es für die Darstellung der Glaubensumwelt von Jesus, dem Christus, und seinem Wirken von Bedeutung ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Kindergottesdienst in Einzelauswertung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">V i e r t e S c h u l s t u f e :</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Neue Testament in Auswahl.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gottes Gebote und Sakramente im Überblick.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrplan der Volksschuloberstufe.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Erteilung des Religionsunterrichtes an der Volksschuloberstufe sind die Bildungs- und Lehraufgaben der entsprechenden Hauptschulstufen nach Möglichkeit in Anwendung zu bringen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">d) Israelitischer Religionsunterricht.</ueberschrift><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lehrziel:</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Der israelitische Religionsunterricht an allen Lehranstalten, in allen Klassen, bei allen Altersstufen hat die Aufgabe, die jüdische Jugend religiös-sittlich zu erziehen, sie zur Teilnahme am religiösen Leben zu befähigen, von der Erhabenheit unseres Glaubens zu überzeugen, sie in ihrer Selbstachtung zu bestärken schon im Hinblick auf die Größe unserer mehrtausendjährigen Geschichte, auf den unüberbietbaren Opfermut und Opferwillen des jüdischen Volkes, dessen Mentalität sich auch in unseren Tagen beim Werden des altneuen ISRAEL dokumentierte.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Zur Erreichung dieses Lehrzieles dienen an der vierklassigen Volksschule die Unterweisung in der Biblischen Geschichte, in den wichtigsten Lehren des Judentums, die Einführung in das Verständnis des Gebetbuches durch Unterricht der hebräischen Sprache, durch Teilnahme am Jugendgottesdienst, durch Anschauungsunterricht biblischer Themen und der Aufbauarbeit im Lande ISRAEL.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die nachstehende Lehrstoffverteilung hat in vollem Ausmaße nur an jenen Lehranstalten Geltung, an denen der israelitische Religionsunterricht klassenweise erteilt wird. In Abteilungen, die infolge Schülermangels, zwei oder mehrere Klassengruppen umfassen, hat der Religionslehrer auf Grund der ihm von seiner Religionsbehörde erteilten Instruktion eine dem Schülermaterial entsprechende Auswahl zu treffen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vierklassige Volksschule:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">E r s t e K l a s s e:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Erzählungen aus der Biblischen Geschichte:</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Gott ist Schöpfer der Welt. Der Sabbat</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Adam und Eva. Kain und Abel.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Die Sintflut — Noah.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Turmbau zu Babel.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Abraham: seine Berufung. Abrahams Friedensliebe und Gastfreundlichkeit.</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Hebräisch: Bei Beginn des dritten Quartals:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Leseübung in der Fibel — ungefähr die Hälfte der vorhandenen Leseübungen der Buchstaben. Memorieren des „Sch`ma-Gebetes“ bis „M`odecha“ mit der Übersetzung. Einige Wortbegriffe aus dem jüdischen Leben. Segensspruch über Brot. Sprechübungen: die hebräische Benennung der Gegenstände im Schulzimmer.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Z w e i t e K l a s s e:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Erzählungen aus der Biblischen Geschichte. Nach der Wiederholung des Lehrstoffes der ersten Klasse, wobei die Schöpfungsgeschichte mit den einzelnen Tagen angeführt wird.</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Abrahams Menschenliebe, Untergang Sodoms.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Abrahams Opferbereitschaft — Isaak.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Sarahs Tod — Höhle Machpela.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Elieser, der treue Diener — Rebekka.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Esau und Jakob.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Erzählungen aus dem Leben Jakobs bis zu seiner Heimkehr. Der Name Israel — jetzt auch der Name des Landes.</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Hebräisch: Wiederholung des Lehrstoffes der ersten Klasse. Beendigung der Leseübungen in der Fibel. Das „Sch`ma-Gebet“, erster Abschnitt mit der Übersetzung. Segenssprüche beim Händewaschen und beim Genuß von Baum- und Erdfrüchten. Einige Anschauungsbegriffe aus dem religiösen Leben, zum Beispiel Benennung der Feiertage, Hagadah, Seder, Thora. Sprechübungen aus dem durchgenommenen hebräischen Lehrstoff und Benennung von Gegenständen im Elternhaus.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">D r i t t e K l a s s e:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Erzählungen aus der Biblischen Geschichte: Wiederholung des bisher durchgenommenen Lehrstoffes. Aus dem Lehrbuch „Biblische Geschichte“ die Erzählungen der Bibel von Joseph und seine Brüder“ bis zum „Durchzug durch das Rote Meer“.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Hebräisch: Leseübungen aus dem Jugendgottesdienstbuch. Einzelne Stücke des Jugendgottesdienstes, und zwar „Aschre“ — die „Tefilla“ (die ersten drei Benediktionen). Tischgebet — erster Abschnitt. Die Chanuka — Segenssprüche, Wiederholung der Segenssprüche über Genußmittel. Wortbegriffe und Sprechübungen aus dem durchgenommenen Lehrstoff.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">V i e r t e K l a s s e:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Erzählungen aus der Biblischen Geschichte. Wiederholungen des bisher durchgenommenen Lehrstoffes. Aus dem Lehrbuch „Biblische Geschichte“ die „Wanderung der Israeliten durch die Wüste“ bis zum „Tode Mosis“, die Zehn Gebote. Die Fest- und Gedenktage sind jeweils vor dem Eintritte derselben in allen Klassen der Volksschule zu behandeln, ebenso ist der Anschauungsunterricht unter Benützung von Illustrationen biblischer und nachbiblischer Themen zu pflegen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Hebräisch: Wiederholung des bisher durchgenommenen Lehrstoffes. Im Jugendgottesdienstbuch der Freitag-Abend-Gottesdienst an der Hand der deutschen Übersetzung. Einübung der synagogalen Gesänge. Beim Unterricht der Mädchen auch die Segenssprüche beim Anzünden der Sabbat- und Feiertagslichter; bei den Knaben die Segenssprüche beim Aufruf zur Thora. Erzählungen aus dem Lande Israel in biblischer und neuer Zeit.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">SECHSTER TEIL.</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN, LEHRSTOFF UND DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE DER VERBINDLICHEN ÜBUNGEN DER VORSCHULSTUFE</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Sachbegegnung</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabe der verbindlichen Übung Sachbegegnung ist das Bewusstmachen sozialer und gegenständlicher Sachverhalte der unmittelbaren Umwelt des Kindes, Grundlegung von Einsichten und Einstellungen, sowie eine allmähliche Erweiterung des Verhaltens, des Wissens und Könnens sowie der Lern- und Arbeitsweisen in diesem Bereich auf Grund eigener Erfahrungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgehend vom natürlichen Neugierverhalten zunehmend zum Klären, Deuten und Handeln in ihrer sozialen und gegenständlichen Umwelt angeregt werden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre eigenen Lernerfahrungen durch neue Arbeitsweisen erweitern,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwicklungsrückstände im Erfassen der sozialen und gegenständlichen Umwelt verringern bzw. aufholen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zunehmend befähigt werden, Umwelteindrücke und Erfahrungen zu verbalisieren.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die verbindliche Übung Sachbegegnung nimmt ihre Inhalte aus folgenden Erfahrungs- und Lernbereichen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gemeinschaft</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Natur</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Raum</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wirtschaft</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Technik</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Auswahl der Lehrstoffe sind Themenbereiche aufzugreifen, die bereichs- und fachübergreifendes Lernen zulassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle10" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:28pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfahrungs- und Lernbereich Gemeinschaft</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Orientierung im neuen Lebensraum</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>In kontaktbehaglicher Atmosphäre einander vorstellen und kennen lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Klasse als neue Gemeinschaft akzeptieren</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zusammenleben</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Spiel- und Arbeitsregeln finden und einhalten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Gemeinschaft mitgestalten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeiten gemeinsam ausführen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umgangsformen beachten (einander helfen, zuhören, aufeinander Rücksicht nehmen, …)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schule als Gemeinschaft</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Andere Personen bzw. andere Klassen im Schulhaus kennen lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>An der Schulgemeinschaft mitwirken</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Familie als Lebensgemeinschaft</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Das Zusammenleben in der Familie Familienmitglieder</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gleichberechtigung von Frau und Mann, Aufgabenteilung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Liebe und Partnerschaft</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wenn ein Baby kommt (Schwangerschaft, Geburt, Säuglingsalter, …)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfahrungs- und Lernbereich Natur</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Begegnung mit Tieren und Pflanzen um uns</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kinder betreuen Tiere und Pflanzen und berichten darüber (Tiere und Pflanzen in der Wohnung, in der Klasse, …)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Tiere und Pflanzen, die wir beobachtet haben (im Park, im Wald, auf der Wiese, am Wasser, …)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gemeinsame Merkmale und Unterschiede finden (zB Tiere mit Fell; Tiere, die schwimmen können usw.)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Tiere und Pflanzen bringen Freude, aber auch Gefahren (sachgemäßer Umgang mit Tieren, gefährliche Tiere bzw. Pflanzen, …)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Naturerscheinungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beobachtungen und einfache Versuche machen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Tageszeiten (Tag, Nacht)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Himmelskörper</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wetter</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Jahreszeiten</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Natur- und Umweltschutz</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zum Natur- und Umweltschutz beitragen (Abfall richtig trennen; Energie sparen)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kind und Gesundheit</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Der eigene Körper</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Körperteile benennen, Sinneseindrücke bewusst erleben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Regelmäßige Körperpflege/Zahnpflege</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewegung und Sport</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Freude und Wohlbefinden</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ernährung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vom Essen und Trinken (vielseitige Ernährung, Flüssigkeitsbedarf,…)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Richtiger Umgang mit Lebensmitteln (Sauberkeit, Frische)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gefahren für unsere Gesundheit</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umgang mit technischen Geräten, mit elektrischem Strom; mit Medikamenten; Reinigungsmitteln; mit alkoholischen Getränken, …)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Krank sein</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Von verschiedenen Krankheiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ärztin bzw. Arzt, Zahnärztin bzw. Zahnarzt, Krankenhaus,…</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Abbau übertriebener Ängste</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wovor wir Angst haben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verhalten in Situationen, die Kindern Angst machen</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfahrungs- und Lernbereich Raum</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Orientierung</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in der neuen Umgebung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>auf dem Schulweg</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einrichtung der Klasse (Bezeichnung, Lage und Funktion der Einrichtungsgegenstände)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Räumlichkeiten der Schule (deren Lage und Funktion)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Orientierungsspiele und -aufgaben in Klasse und Schule</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Orientierungsgesichtspunkte finden und beschreiben Wege beschreiben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(Querverbindungen zur Verkehrserziehung herstellen)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Raumlagebegriffe und Raumlagebeziehungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Links, rechts, oben, unten, … (Querverbindungen zur Mathematischen Früherziehung herstellen)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Arbeit mit Modellen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Räumliche Gegebenheiten mit Bausteinen darstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Selbst hergestellte Modelle verwenden (Einrichtung der Klasse planen; mein Wunschzimmer; …)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfahrungs- und Lernbereich Zeit</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Tagesablauf erfassen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Den Tagesablauf gliedern (am Morgen; am Nachmittag; in der Klasse; in den Ferien; … )</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zeitliche Begriffe wie heute, gestern, morgen, … verwenden</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Uhr</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verschiedene Uhren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen der Uhrzeit vorbereiten (Stunden, halbe Stunde,…)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Größere Zeitabschnitte</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wochenablauf, Wochentage, Jahreszeiten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gliedern des Jahres durch Feste und Feiern</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erinnerungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sich an Kindergartenzeit, an Geburtstage, Feste, Ereignisse erinnern …</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Woran sich andere Menschen erinnern (Großeltern, Eltern, Verwandte, Bekannte)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Viele Dinge sahen früher anders aus (Spielsachen, Kleidung, Fahrzeuge, Wohnung)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfahrungs- und Lernbereich Wirtschaft</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Familie als Wirtschaftsgemeinschaft</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wirtschaften in der Familie (Zusammenhang Arbeit – Verdienst – Geld ausgeben)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Dinge, die wir zum täglichen Leben brauchen (Lebensmittel, Kleidung, …)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterschiedliche Wohn- und Lebensbedingungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wünsche und Wunscherfüllung</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Arbeit und Arbeitsstätten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeit der Eltern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ausgewählte Berufe und Arbeitsstätten kennen lernen (zB Polizistin bzw. Polizist, Ärztin bzw. Arzt, Handwerksberufe; Post, Feuerwehr, …)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erstes Kennen lernen der Arbeitswelt</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfahrungs- und Lernbereich Technik</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wie Dinge funktionieren</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Funktionsweise ausgewählter Geräte und Maschinen aus der Umgebung des Kindes kennen lernen (Haushaltsgeräte, Taschenlampe, Rad, …)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gefahren der Technik</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sachgemäßer, sicherer Umgang mit einfachen Geräten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Handhabung von Werkzeug</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umgang mit elektrischem Strom (zB Steckdose, elektrische Geräte, Spielsachen, PC …)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Medien informieren und unterhalten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewusstes Ansehen bzw. Anhören von Fernseh-, Rundfunksendungen, CD, Kassetten, Videos, …</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Spiele und Lernen mit dem Computer</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gefahren der Medien</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anbahnen einer kritischen Haltung beim Gebrauch der Medien</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr height="0"><td width="210" style="border:none;width:157.72pt;" /><td width="312" style="border:none;width:234.12pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht geht von den sehr unterschiedlichen Lebens- und Lernerfahrungen der Kinder aus, hebt sie ins Bewusstsein, verdeutlicht, klärt bzw. ordnet sie und erweitert sie durch neue Erfahrungen und Einsichten. Dabei ist auf die Weckung und Pflege der Motivation, auf die Förderung der Wahrnehmungs- und Handlungsfähigkeit, auf das soziale Lernen, auf die Erweiterung des Sprachgebrauchs sowie auf das Gewinnen und Sichern von Grundeinsichten und -einstellungen besonderer Wert zu legen. In diesem Zusammenhang sind die zahlreichen Möglichkeiten des Beobachtens, Vergleichens und Erprobens zu konkreten Sachverhalten in und außerhalb der Klasse zu nützen.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Verkehrserziehung</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgaben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Vorschulstufe soll Verkehrserziehung eine kritische und verantwortungsbewußte Einstellung zum Straßenverkehr wecken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im einzelnen soll Verkehrserziehung</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die optische und akustische Wahrnehmungsfähigkeit gezielt fördern,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Motorik, Reaktions- und Konzentrationsvermögen schulen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verkehrsgerechtes soziales Verhalten anbahnen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu richtigem Verhalten als Fußgänger und als Mitfahrer hinführen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>entsprechende Kenntnisse vermitteln,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>dazu führen, Polizeibeamtinnen als Helferinnen bzw. Polizeibeamte als Helfer anzuerkennen (Abbau von Angst).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle11" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Verkehrserziehung als soziales Lernen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Partnerverständnis aufbauen und angstfrei gestalten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verschiedene Verkehrspartner in verschiedenen Verkehrssituationen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Behinderte im Verkehrsgeschehen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einsatzpersorial – Funktionserklärung,,,Angstabbau“</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kontaktaufnahme mit Verkehrsteilnehmern</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verschiedene Möglichkeiten der Kontaktaufnahme besprechen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vorbildfunktion anderer Menschen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">kritisch sehen und beurteilen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">und im Spiel erfahren (Blickkontakt, Handzeichen, ... )</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Im Spiel und in der Realität bestimmte (richtige und falsche)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verhaltensweisen darstellen, verbalisieren und kritisch beurteilen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verständnis für die Notwendigkeit von Verkehrsregeln wecken</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">In unterschiedlichen Situationen einfache Verkehrsregeln beobachten, üben und unter dem Gesichtspunkt der gegenseitigen Rücksichtnahme anwenden</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">Umwelterfahrung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle12" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Der Schulweg</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mein sicherer täglicher Schulweg (der sichere Umweg)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mögliche Veränderungen auf dem Schulweg (Witterungseinflüsse, Licht- und Sichtverhältnisse, besondere Verkehrssituationen,...)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Das Verkehrsgeschehen unter besonderen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bedingungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Veränderungen bringen Gefahren für alle Verkehrsteilnehmer (Straßenglätte, Nebel, ...)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Besondere Reaktionen anderer erwarten (Straßenglätte – Bremsweg, Nebel – Sichtweite, .. )</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Baustelle</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">Seh- und Hörerziehung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle13" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schulung der optischen und akustischen Wahrnehmungsfähigkeit</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spezifische Zeichen und Signale unterscheiden, bewußt wahrnehmen und darauf entsprechend reagiere</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schulung des Bewegungssehens</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegungsabläufe bewußt wahrnehmen und verfolgen (die Bewegung eines Fahrzeuges, ... )</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schätzen von Entfernungen und Geschwindigkeiten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Begriffe klären: weit – nahe, langsam – schnell,...</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Größe und Entfernung vergleichen Verschieden lange Strecken abgehen (Schritte zählen, schätzen,…)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sehen und gesehen werden</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verschiedene Spiele (,,blinde Kuh“,…)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bestimmte Situationen besprechen, spielen und in der Realität erleben (Dunkelheit – helle Kleidung, ... )</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="225" style="border:none;width:169.02pt;" /><td width="352" style="border:none;width:264.32pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">Bewegungserfahrung – Bewegungserziehung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle14" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kontrolliertes Bewegen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gehen, laufen, springen, ... dabei ausweichen, nicht zusammen oder anstoßen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Nebeneinander, hintereinander gehen ...</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Jemanden führen, jemandem folgen (Querverbindung auch zu Bewegung und Sport)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gleichgewichtsübungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Balanceübungen auf Bodenmarkierungen und auf Schnüren und Bänken (Querverbindung auch zu Bewegung und Sport)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Begriffsverständnis</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Rechts – links, oben – unten, vorne – hinten, davor – dahinter, geradeaus – schräg, vorwärts – rückwärts, ...</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schulung des Reaktionsvermögens</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vielfältige Reaktionsübungen (Querverbindung auch zu rhythmisch-musikalischer Erziehung)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Richtig reagieren lernen (Mutter wartet auf der anderen Straßenseite, Ball auf der Straße, ...)</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="225" style="border:none;width:169.02pt;" /><td width="352" style="border:none;width:264.32pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">Verhalten im Straßenverkehr</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle15" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verkehrsteilnehmer:</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Der Mensch als Teilnehmer am Straßenverkehr in verschiedenen Rollen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kinder als Fußgänger und Mitfahrer, ihr Verhalten gegenüber</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fahrzeuglenkern</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Begegnung verschiedener Verkehrsteilnehmer</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beobachten und Einschätzen verschiedener Verhalten im Straßenverkehr (Aggressionen, Ängstlichkeit, Hilfsbereitschaft, Vorsicht, partnerschaftliches Verhalten,...)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Aufzeigen und Besprechen von Gründen für bestimmte Verhaltensweisen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verhalten in Unfallsituationen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Situationsgerechtes, altersgemäßes Handeln anbahnen (Hilfe holen, durch Neugier nicht behindern, sich selbst nicht in Gefahr bringen,...)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verhalten bei der Überquerung (grundsätzliches Verhalten)</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Stehenbleiben am Gehsteigrand oder an der Sichtlinie, Blicke nach allen Seiten, Beobachten der Verkehrssituation, Entscheidung zum Überqueren treffen, zugig gehen (bei Unsicherheit nicht zurückgehen, Fahrbahn nicht diagonal, sondern auf dem kürzesten Weg überqueren)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Überqueren an gesicherten Übergängen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ampel und Handzeichen von Exekutive und Schülerlotsen als Überquerungshilfe</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Funktion der Fußgängerampel</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">,,Grün“ heißt nicht unbedingt gehen (abbiegende Fahrzeuge)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Negatives Vorbild der Erwachsenen nicht übernehmen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Überqueren an ungesicherten Übergängen (siehe Verhalten bei der Uberquerung)</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Achtung, Zebrastreifen ist kein „Schutzweg"!</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bodenmarkierungen (,,Spuren“ auf der Straße)</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Hinweise auf Bodenmarkierungen und ihre Bedeutung, besonders im örtlichen Bereich des Kindes</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verkehrswege:</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Unterscheiden und Benennen von Verkehrsflächen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gehsteig, Über- und Unterführung, Zebrastreifen, Radweg, Fahrbahn; der Gehsteigrand als Grenze (Sichtlinie)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bestimmte Verkehrsflächen für bestimmte Verkehrsteilnehmer</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gehsteig – Fußgänger</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Radweg – Radfahrer</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fahrbahn – Auto</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verkehrsmittel:</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fahrzeuge, die das Kind selbständig benützt</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kinderfahrzeuge und deren richtige Handhabung (Roller, Rollschuhe, Skateboard, Kinderfahrrad, ...)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verschiedene Fahrzeuge auf der Straße</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lastauto, Personenwagen, Einsatzfahrzeuge, öffentliche Verkehrsmittel, Schienenfahrzeuge, Bus, …</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Merkmale der Fahrzeuge: Farbe, Form, Größe, Geräusche, Lichter usw., einspurig, mehrspurig</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Finden von Unterschieden: große, kleine, stehende und fahrende, schnelle und langsame Fahrzeuge</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fahrzeuge in Bewegung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vom Anfahren, Bremsen, Anhalten und Abbiegen, das Schleudern, der Zusammenstoß</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Öffentliche Verkehrsmittel</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Richtiges V erhalten an der Haltestelle beim Ein- und Aussteigen, in Verkehrsmitteln</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wichtige Verkehrsmittel</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verkehrsregeln:</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einsicht für die Notwendigkeit von Verkehrsregeln</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Regelwissen nur so weit vermitteln, wie es im Hinblick auf verkehrssicheres Verhalten des Kindes notwendig ist: Überqueren der Fahrbahn, Gehen auf der Freilandstraße, Spielen auf Verkehrsflächen, ...</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verkehrsregeln beobachten, beschreiben und erklären</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Regelung durch Exekutive – Handzeichen,...</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Regelung durch Ampel – Bedeutung der Farben,...</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Regelung durch Verkehrszeichen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewußtes Anwenden und Einüben der wichtigsten auf das Kind bezogenen Verkehrsregeln</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Oftmaliges Üben in bestimmten Situationen (Gewöhnungseffekt!)</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="225" style="border:none;width:169.02pt;" /><td width="352" style="border:none;width:264.32pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend vom unterschiedlichen Entwicklungsstand der physischen und psychischen Anlagen des Schulanfängers wird Verkehrserziehung vorwiegend auf die Bereiche Reaktionsvermögen, Abstraktionsvermögen, Konzentrationsvermögen und Differenzierungsvermögen Einfluß zu nehmen haben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verkehrserziehung versteht sich auch als Teil des sozialen Lernens und soll daher den unterschiedlichen sozialen Voraussetzungen der Kinder Rechnung tragen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verkehrserziehung kann grundsätzlich nicht isoliert betrachtet werden, sie soll immer auch in Verbindung mit den anderen verbindlichen Übungen der Vorschulstufe gesehen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der unterrichtlichen Arbeit ist von den Erfahrungen des Kindes in seiner Umwelt auszugehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Praktische Übungen sind zunächst im sicheren Raum (Schulhof, Spielplatz, Turnsaal, Verkehrsgarten, . . .) durchzuführen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erst später soll auch richtiges Verhalten in der Verkehrswirklichkeit trainiert werden, wobei die Beiziehung der Exekutive möglich ist. Bei all diesen Vorhaben ist der körperlichen Sicherheit der Kinder größte Aufmerksamkeit zu schenken. Kooperation mit den Erziehungsberechtigten und der Exekutive ist erforderlich.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Sprache und Sprechen, Vorbereitung auf Lesen und Schreiben</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese verbindliche Übung gliedert sich in „Sprache und Sprechen” und „Vorbereitung auf Lesen und Schreiben”.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei „Sprache und Sprechen” geht es im Einzelnen darum,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Erweiterung der Sprachfähigkeit der Kinder behutsam zu fördern,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu einer adäquaten Verwendung der Standardsprache hinzuführen – ausgehend von der individuellen Sprache des Kindes,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die verfügbaren sprachlichen Mittel der Kinder zu üben, zu erweitern und als Verständigungsmittel zunehmend besser und sicherer einsetzen zu lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den kreativen Umgang mit Sprache zu fördern,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im Gebrauch der Sprache eine gewisse Sicherheit und Selbstständigkeit zu erreichen und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Erlebnis- und Ausdrucksfähigkeit durch die Begegnung mit Literatur anzuregen, das Verständnis für die Umwelt anzubahnen und das schöpferische Denken zu fördern.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Vorbereitung auf Lesen und Schreiben” hat die Aufgabe, sowohl die individuelle Motivation zum Lesen und Schreiben anzubahnen, zu entwickeln und zu fördern als auch die Grundleistungen für das Erlernen des Lesens und Schreibens zu sichern und dient der Sicherung des Wechsels nach § 17 Abs. 5 Schulunterrichtsgesetz.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle16" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:28pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Situationsbezogenes Sprachhandeln</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Alltagssituationen sprachlich bewältigen, zB Auskunft geben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kinder informieren (zB in Frage-und-Antwort-Spielen)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">über die eigene Person, über andere Personen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">über Tiere, Gegenstände</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">über Sachverhalte (Situationen in der Schule, am Schulweg, in der Sachbegegnung)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Auskunft einholen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kinder erkundigen sich</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">über Personen, Tiere, Sachverhalte</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">über Gegenstände (Name, Form, Farbe, Material, Geruch, Geschmack …)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Jemandem etwas wünschen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">In verschiedenen Situationen jemandem entsprechende Wünsche ausdrücken (Wünsche zu Anlässen, zu Ereignissen, zu Vorhaben …)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Äußern von Bedürfnissen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">In entsprechenden Handlungssituationen Bedürfnisse ausdrücken (zur Spielordnung, zur Sitzordnung, zur Raumordnung, zur Zeiteinteilung …)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Trösten, Helfen, in Schutz nehmen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Notsituationen bei Mitschülern erkennen und durch Sprachhandeln zu lösen versuchen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Grüßen, Bitten, Danken</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">In natürlichen Sprechsituationen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">entsprechende Grußformen kennen lernen und anwenden (beim Kommen, beim Gehen, zu verschiedenen Tageszeiten…)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">verschiedene Formen des Bittens und Dankens verwenden und ausbauen</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erzählen und Zuhören</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erlebtes und Beobachtetes erzählen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Den Kindern Gelegenheit geben, Erlebtes zu erzählen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Situationen schaffen, in denen die Kinder einen Vorgang beobachten und danach beschreiben können (Pflanzen setzen, Tisch decken …)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildgeschichten ordnen und erzählen lassen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sensibilisierung der Wahrnehmungsfähigkeit (Kimspiele, „Geschichtenjagd“, …)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zuhören und Verstehen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Aufnahmebereitschaft des Kindes wecken und fördern (geeignete Erzählsituationen schaffen, eventuell Aufmerksamkeitsübungen)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Aufnahmefähigkeit des Kindes beachten (Wechsel zwischen Zuhören und Mitreden, zwischen Stillsitzen und Mithandeln)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Den Kindern ausreichend Zeit geben, das Gehörte zu verarbeiten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gehörtes wiedergeben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Über Erzähltes oder Vorgelesenes sprechen (ohne Anspruch auf Genauigkeit und Vollständigkeit)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zu Gehörtem Fragen stellen</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Miteinander sprechen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vorformen des Gesprächs</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">In entsprechenden Spielen (Frage-Antwort-Spiele …) das gegenseitige Kennenlernen, Kontaktnehmen und Ansprechen ermöglichen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Aufgreifen geeigneter Anlässe für spontane Gespräche</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gespräche aus dem Erfahrungs- und Interessenbereich der Kinder in der Kleingruppe anregen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einfache Gesprächsregeln</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beim Miteinander-Sprechen Gesprächsregeln kennen lernen bzw. vereinbaren und sich um deren Einhaltung bemühen, zB</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Sprecher ansehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>dem Sprecher zuhören</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Sprecher ausreden lassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich zu Wort melden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Gesprächspartner mit dem Vornamen anreden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Sprecher nicht auslachen, wenn er etwas Unpassendes sagt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Wort weitergeben (Redeketten)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>beim Thema bleiben</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gesprächsformen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Hinführen zu Gesprächen (im Kreis, in einer Gruppe, mit einem Partner)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewältigung und Klärung von Emotionen durch Sprache</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Eigene Gefühle, Empfindungen und Emotionen äußern</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spontane sprachliche Äußerungen von Gefühlen, Angst, Wünschen ermöglichen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Darstellungsspiele und andere Spielformen arrangieren, bei denen Kinder lernen, Gefühle auszudrücken</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durch Erzählen, Vorlesen, Vorspielen … und mit Hilfe von Medien Gefühlsäußerungen der Kinder provozieren (im Spiel lustige, gefährliche ua. Situationen darstellen …)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gefühle, Empfindungen und Emotionen anderer verstehen und beschreiben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Dargestellte (zB in Pantomime) bzw. durch Fotos oder Bilder vermittelte Gefühlszustände (jemand ist fröhlich, zornig, traurig, übermütig …) besprechen und deuten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Emotionen bewältigen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Für Situationen emotionaler Not (Angst vor dem Alleinsein …) Lösungsmöglichkeiten finden und besprechen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spiele zum sozialen Lernen (Helferspiele …) und Situationsdarstellungen in Kinderbüchern als Lerngelegenheiten zur Bewältigung von Emotionen anbieten</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erweiterung der Sprachfähigkeit</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die individuelle Sprache des Kindes akzeptieren</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Grundlage für alle weiterführenden Maßnahmen ist, dass die individuellen Sprachäußerungen des Kindes zunächst angenommen werden</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Hinführen zur Standardsprache</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Unter besonderer Berücksichtigung der mundartlichen Ausdrucksformen Üben von Modellsätzen in spielerischer Form</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Memorieren von kurzen Texten (Sprüche, Lieder, alltagssprachliche Texte …)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sprachgehemmten Kindern entsprechende Hilfen anbieten (gemeinsames Sprechen, Reim und Rhythmus ausnützen)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gemeinsames Sprechen vorgeformter Texte (Reime, Sprüche, einfache Kindergedichte …)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erweiterung des Wortschatzes (Begriffsbildung)</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Benennen von Personen, Tieren, Pflanzen, Gegenständen und Tätigkeiten in Situationen, in denen das Kind die Wortbedeutung konkret erfahren kann</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Benennen, Beschreiben und Vergleichen von Wahrgenommenem (Gesehenes, Gehörtes …) in möglichst lebensnahen Situationen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Finden einfacher Oberbegriffe</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ordnungsübungen zum Finden einfacher Oberbegriffe</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutliches Sprechen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Artikuliertes Sprechen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Individuelle Hilfen für das richtige Bilden von Lauten anbieten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schwierige Lautverbindungen üben (Pfl …)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Übungen im artikulierten Sprechen von Wörtern (Flüstersprache, verschiedene Tonhöhen, langsam, schnell, tonlos artikulieren …)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spielerische Umgang mit geeigneten Reimen (Zungenbrecher, Schnellsprechübungen …)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Unterscheiden von Lauten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Übungen zum Unterscheiden von Lauten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wörtern mit gleichem Anlaut, Inlaut und allenfalls Auslaut</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ähnlich klingende Wörter und Reimwörter suchen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erlebnishafte Lautbegegnungen in spielerischer Form (bekannte Lieder auf la la singen, Sätze in der „a-Sprache“, „u-Sprache“ … sprechen)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erster Umgang mit Literatur</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zum Umgang mit Literatur motivieren</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bilderbücher anbieten, die Unbekanntes beinhalten (wie Kinder in anderen Ländern leben …)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bilderbücher, Geschichten und Gedichte im Zusammenhang mit aktuellen Erlebnissen der Kinder anbieten (Geburtstag, Streit …)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bilder aus Büchern anbieten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Eigene Bücher der Schüler mit einbeziehen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Allmählich eine eigene Bibliothek für die Klasse zusammenstellen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bilderbücher für einige Zeit nach Hause entlehnen</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="210" style="border:none;width:157.72pt;" /><td width="312" style="border:none;width:234.12pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle17" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:28pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wahrnehmung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Anregung und Differenzierung der optischen Wahrnehmung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vertieftes und wiederholtes Betrachten von Illustrationen verschiedener Stilrichtungen; ausgehend von Abbildungen, die deutlich dargestellt und leicht zu überblicken sind, bis zu Bildern, die eine Fülle an Details zeigen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Anregung und Differenzierung der akustischen Wahrnehmungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wiederholtes und deutliches Anbieten (Erzählen, Vorlesen …) von Bilderbuchtexten, Geschichten, Märchen, Reimen und Gedichten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Anregung der Aufmerksamkeit, der Konzentration und des Gedächtnisses</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wiederholtes Sich-Erinnern an Vorgelesenes und Betrachtetes</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verarbeiten der Eindrücke durch Erzählen, im Rollenspiel, im bildnerischen Gestalten …</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erweiterung des Wissens</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Erkennen von Zusammenhängen in sachlichen und mitmenschlichen Bereichen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bilder und Geschichten darbieten, die sachlich richtige</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Informationen über den Menschen, die Natur, die Technik, die Arbeitswelt, das Leben in fernen Ländern geben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bilder, Geschichten und Märchen, die dem Kind mitmenschliche Beziehungen einsichtig machen</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sprachfähigkeit</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Erweiterung des Wortschatzes und der Begriffe</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bilderbücher, Geschichten, Märchen, Gedichte mit differenzierter Sprache und anschaulichen Begriffen anbieten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Anregung der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lustbetonte Frage-und-Antwort-Passagen aus Bilderbüchern, Bilderbuch- oder Märchenthemen im Rollenspiel oder Handpuppenspiel darstellen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildergeschichten in Worte kleiden lassen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bilderbuchgeschichten und Märchen mit eigenen Worten wiedergeben …</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Förderung des Sprachverständnisses (Wortbedeutung, Wortklang, Rhythmus, Sinnzusammenhang …)</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gedichte zu verschiedenen Themen, Festen, Stimmungen anbieten; lautmalende Volksreime, kurze Gedichte, Abzählreime, … lernen; über das Gehörte sprechen, etwa „Was hat mir besonders gut gefallen?“; …</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Kreativer und kritischer Umgang mit der Sprache</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Reimspiele, Laut- und Wortverdrehspiele, Zungenbrecher, lautmalende Wörter, Zaubersprüche, Werbesprüche anbieten und selbst erfinden lassen …</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fantasie und Gestaltungsfreude</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Bei Problemstellungen nach verschiedenen Lösungsmöglichkeiten suchen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beim Erzählen einer Geschichte oder eines Märchens an einem bestimmten Punkt abbrechen und die Kinder</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">weitererzählen lassen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichten mit offenem Schluss anbieten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einen gegebenen Schluss verändern</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Sich eine literarische Figur, eine Szene, einen Handlungszusammenhang vorstellen können</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Immer wieder Geschichten und Märchen erzählen, welche die Kinder dazu anregen, sich den Ort der Handlung, die Figuren und die Ereignisse in der Phantasie vorzustellen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Sich etwas Neues vorstellen können, das es in der Realität nicht gibt</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kurze Geschichten und Fantasiefiguren selbst erfinden lassen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Bilderbuchgeschichten, Märchen oder selbsterfundene Geschichten und Figuren zeichnen und gestalten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gestaltungsmöglichkeiten bieten sich an im Rollenspiel, mit Handpuppen, Aufstellfiguren, Bau- und Konstruktionsmaterial, Knetmasse, Malmaterialien …</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Soziales und emotionales Verhalten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Sensibilisieren für soziale Probleme</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Modelle für soziales Verhalten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">kennen lernen und kritisch betrachten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Aufgreifen von problematischen Situationen in der Klasse, Probleme bewusst machen, Lösungsstrategien entwickeln</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bilderbücher, Geschichten und Märchen anbieten, die zeigen, wie Kinder und Erwachsene sich in verschiedenen Lebenssituationen verhalten. Mit den Kindern über diese Verhaltensmodelle sprechen, einzelne Verhaltensweisen bewusst machen, kritisch betrachten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Gefühle und Probleme durch</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Identifikation mit den literarischen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Figuren nachempfinden</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Über die Gefühle und Probleme der literarischen Figuren sprechen und mit eigenen Emotionen vergleichen. Auf die individuellen Probleme und Gefühle der Kinder eingehen und ihnen beim Bewusstmachen und Bewältigen ihrer Gefühle helfen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Verständnis für aktuelle</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">gesellschaftliche Probleme gewinnen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bilderbücher anbieten, die Probleme, wie Umweltschutz, Kritik an den Konsumgewohnheiten, Friedenserziehung … behandeln. Mit den Kindern über diese Probleme sprechen und im Rollenspiel verarbeiten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Verständnis für Werte fördern</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bilderbuchgeschichten und Märchen auswählen, die Werte, wie das Recht auf Anerkennung der eigenen Individualität, Toleranz und Achtung anderen Menschen gegenüber Anbieten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lieblingsbücher mitbringen und darüber sprechen, was daran so gut gefällt</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lernfreude und Bildungswillen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Lernen, die eigenen Interessen und Fragen auch durch Literatur zu befriedigen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zur Beantwortung von Fragen und Problemen Bilderbücher und Bilderlexika bereitstellen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anhand von Bilderbüchern einen Lehrausgang vorbereiten: zB Feuerwehr, Bäcker …</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erlebnisse und Fragen, die sich nach einem Ausgang ergeben, mit Hilfe von Bilderbüchern klären und verarbeiten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Klassenbücherei allmählich vervollständigen und sie gemeinsam mit den Kindern nach Themen ordnen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einen Besuch in einer Bibliothek, in einer Buchhandlung machen</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kreativer Umgang mit Sprache</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Namen und Begriffe finden und erfinden</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kindliche Begriffsbildung annehmen und anregen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mit Sprache spielerisch umgehen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wortspielereien und Reimbasteleien anbieten und anregen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichten erfinden und ändern</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fantasiegeschichten ausdenken (realitätsnah und irreal)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zu einfachen, kurzen Geschichten einen Schluss finden</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vorbereitung des Lesens</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Interesse am Lesen wecken und</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">entwickeln</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfahren, dass Zeichen Bedeutung haben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deuten und Übersetzen von Zeichen aus der Umwelt des Kindes</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Freude am Umgang mit Literatur (Bilderbücher; vergleiche auch den einschlägigen Teilbereich)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Akustische Gliederungs- und Merkfähigkeit</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Akustische Signale und Geräusche erkennen, deuten, unterscheiden und lokalisieren</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Akustische Eigenschaften wie laut – leise, hoch – tief, hell – dunkel erkennen und spielerisch anwenden</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erleben, dass Sprache gegliedert ist (Sätze, Wörter)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ähnlich klingende Wörter voneinander unterscheiden und später akustisch wieder erkennen (zB Tasche – Masche, Hand – Hund)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Akustisch dargebotene Reime nachsprechen und wiedergeben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Reimwörter erkennen und bilden</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gleiche Wortanfänge und Wortenden erkennen (zB Hase – Hafen, Dose – Hose)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einen vorgegebenen Laut im Wort erkennen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Position eines vorgegebenen Lautes im An-, In- und Auslaut erkennen (nicht bei Auslautverhärtung, zB Hand, Korb, Tag)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einfache Wörter in Laute zerlegen und die Anzahl der Laute feststellen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erkennen, dass sich die Bedeutung des Wortes durch Hinzufügen, Weglassen bzw. Austauschen (zB ein – dein; Maus – aus; Maus – Haus) ändert</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einfache Wörter „zusammenbauen“, auch aus vorgegebenem Lautbestand</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Visuelle Gliederungs- und Merkfähigkeit</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Formen, Formmerkmale und Größenunterschiede (an Gegenständen, an Bildern, mit Lernspielen …) erfassen und wieder erkennen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Symbolcharakter von Zeichen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verstehen, Verwenden und Bilden von symbolischen Darstellungen (Symbolformen für Gegenstände, Sachverhalte, Tätigkeiten, Symbolreihen für Handlungsabläufe …)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vorhandene Motivation zum Lesenlernen nutzen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zur individuellen Sicherung und Förderung der Grundvoraussetzungen und für einen beabsichtigten Wechsel von Schulstufen findet Lehrplanteil „Erstlesen“ (Grundleistungen) der Grundstufe I Anwendung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Grundlegende Begriffe</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vor allem Raumordnungsbegriffe, wie links, rechts, oben, unten, zwischen, erwerben</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vorbereitung des Schreibens</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Interesse am Schreiben wecken und entwickeln</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Freude am grafischen Gestalten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Freude am Nachahmen von grafischen Formen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erlebnisse erzählen und aufzeichnen („Schreibzeichnen“);</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">grafisches Gestalten auch in Verbindung mit Musik</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Grob- und feinmotorische Übungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lockerungsübungen, insbesondere für die Schulter-, Arm-, Hand- und Fingermuskulatur, beidhändig, Fingerspiele …</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sensibilität für Bewegungsrichtung und Bewegungsrhythmus entwickeln</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kräftigungsübungen für die Hand- und Fingermuskulatur (Kneten, Falten, Formen, Biegen, Reißen …)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schulung der Auge-Hand-Koordination</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vorgegebene einfache und zusammenhängende Bewegungsabläufe übernehmen und nachvollziehen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vorgegebene rhythmische Bewegungsreihen übernehmen und nachvollziehen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schreibhaltung; verschiedene Schreibgeräte, Schreibmaterialien gebrauchen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Hilfen und Hinweise zur Körper- und Handhaltung</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfahrung im Umgang mit verschiedenen Schreibgeräten, auch auf unterschiedlichen Schreibflächen, sammeln</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Orientierung auf Schreibflächen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Grunderfahrung auf verschiedenen Schreibflächen erwerben (oben – unten, links – rechts, Mitte …)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zeilenführung Abstände</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Formelemente der Schrift</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zunächst ausgehend vom kindlichen Formerleben verschiedene</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Formelemente wie Kreis, Quadrat, Dreieck, Strich (waagrecht, senkrecht), Oval, Spitze, Girlande, Schleife nachbilden und kreativ gestalten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Symbolverständnis vorbereiten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einfache Symbole erfinden, grafisch festhalten und deuten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vorhandene Motivation zum Schreibenlernen nutzen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zur individuellen Sicherung und Förderung der Grundvoraussetzungen und für einen beabsichtigten Wechsel von Schulstufen findet Lehrplanteil „Erstlesen“ (Grundleistungen) der Grundstufe I Anwendung</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="210" style="border:none;width:157.72pt;" /><td width="312" style="border:none;width:234.12pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Alles sprachliche Lernen auf diese Schulstufe geht von den individuellen sprachlichen Vorerfahrungen der Kinder aus. Differenzierte und gezielte Förderung der kindlichen Sprachentwicklung versteht sich als Erweiterung der Sprachfähigkeit durch vielfältige Anregungen zum Sprachhandeln und behutsame Anleitung zum richtigen Sprachgebrauch.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundhaltung in allen sprachlichen Lernsituationen sollte es sein, das Vertrauen des Kindes in seine eigene Sprachfähigkeit zu stärken bzw. zu wecken. Keinesfalls soll die Hinführung zu den Formen der Standardsprache unter Leistungsdruck erfolgen und dadurch sprachliche Hemmungen hervorrufen. Alle Lernsituationen, die auf Richtigkeit des Sprachgebrauches zielen, sollten mechanisierende Übungsformen möglichst vermeiden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrersprache kommt auf der Vorschulstufe grundlegende Bedeutung zu. Die Lehrerin bzw. der Lehrer muss beim Sprechen berücksichtigen, dass die Sprechmuster die kindliche Sprachentwicklung anregen sollen, die sprachlichen Äußerungen müssen aber auch dem Sprachverständnis der Kinder entsprechen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Da Sprache für den Menschen vor allem in Handlungssituationen bedeutsam wird, sich ihm dort als Orientierungs-, Verständigungs- und Denkhilfe erweist, muss besonderes Gewicht auf das situationsbezogene Sprachhandeln gelegt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Solche Lernanlässe (Sprachlernsituationen) beziehen sich auf gegenwärtige und künftige Lebenssituationen (Alltagssituationen). Als didaktische Möglichkeiten bieten sich der Lehrerin bzw. dem Lehrer das Aufgreifen von geeigneten Situationen aus dem Schulalltag (spontane Sprechsituationen) und das Herbeiführen gezielter Sprachhandlungssituationen (angeregte Sprechsituationen).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Vorbereitung auf Lesen und Schreiben“ stellt keineswegs die Vorwegnahme eines systematischen Lese- und Schreiblehrganges dar. Wohl aber sollen individuelle Entwicklungen in dieser Richtung verstärkt und gefördert werden, um einen kontinuierlichen und leichteren Übergang zu den weiterführenden Lehrplaninhalten aus der 1. Schulstufe des Pflichtgegenstandes „Deutsch, Lesen, Schreiben“ zu gewährleisten. Dieser fließende Übergang erfolgt individuell und ist während des ganzen Unterrichtsjahres möglich.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Mathematische Früherziehung</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabe der Mathematischen Früherziehung ist es, die Kinder in grundlegende Fähigkeiten, Fertigkeiten und Einstellungen einzuführen, die ein bewusstes Erfassen der Umwelt ermöglichen und in das begriffliche Vorfeld der Mathematik einmünden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mathematische Früherziehung ist Hinführen auf mathematisches Handeln und Denken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Folgende grundlegende Zielbereiche aus der kognitiven und der sozioemotionalen Dimension sind anzustreben:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anbahnung einfacher mathematischer Denkweisen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Feststellen von Eigenschaften, Unterscheiden, Vergleichen</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Ordnen, Zuordnen, Zusammenfassen, Klassifizieren</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Herstellen von Beziehungen</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Symbolisieren, Abstrahieren</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Verallgemeinern</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung des Denkens in handlungsorientierten Lernsituationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwicklung sachbezogenen Sprechens</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anregung eigenständigen Problemlöseverhaltens</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der Kreativität</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der Bereitschaft zu kooperativen Verhalten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anregung spontaner Aktivitäten</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle18" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:28pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vertrautwerden mit Eigenschaften von Gegenständen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfahren der Beschaffenheit</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Größe (groß, klein)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Farbe (Grundfarben; hell, dunkel)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Form (eckig, rund; spitz, stumpf)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Masse (schwer, leicht)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Oberfläche (rau, glatt)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Material (Werkstoff)</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Freies Auseinandersetzen mit Gegenständen im Klassenraum, aus dem Umweltbereich des Kindes, mit Naturmaterial und strukturiertem Material</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Übungen zur Wahrnehmungsdifferenzierung (Greifen, Tasten, Fühlen, Betrachten, Beobachten usw.)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Förderung der Fähigkeit, die Aufmerksamkeit auf bestimmte Eigenschaften eines Gegenstandes – unabhängig vom emotionalen Gehalt – zu richten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Übungen zum eigenständigen Erklären der Beschaffenheit, zum Benennen der Gegenstände, zum Beschreiben der Eigenschaften</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erproben der Materialeigenschaften durch Hantieren</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vielfältiger Umgang mit Naturmaterial, Bausteinen, verschiedenen Werkstoffen, wertlosem Material …. zur Steigerung des kreativen Verhaltens und der experimentellen Neugier, ohne und mit Werkerklärung (Bauen, Stapeln, Legen, Formen, Reißen, Schneiden, Kleben, Fädeln, Knoten, Stecken, Schrauben, Einfüllen, Umfüllen, …)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vertrautwerden mit dem Raum/Raumerleben</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erleben des Raums</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Platz</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Nähe, Ferne</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Abstand</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegungsaufgaben, wie Platz suchen, wieder finden, nahe herangehen/weit weggehen, den Raum unter Rücksichtnahme auf andere ausnützen, Abstände zu anderen bzw. zu Gegenständen herstellen und einhalten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfahren der Raumlage</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– oben, unten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– neben; links, rechts</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– vorne, hinten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– innen, außen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Übungen zur Wahrnehmung der räumlichen Position und zur Sicherung einfacher Raumlagebegriffe</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Herstellen von Lagebeziehungen der Gegenstände zum</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">eigenen Körper</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewusstwerden von links und rechts am eigenen Körper</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfahren der Eigenschaften von Körpern</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Freies Auseinandersetzen und kreatives Gestalten (Bauen, Stapeln, Legen, Einfüllen, Formen, Reißen, Schneiden, Falten, Kleben …) mit Materialien aus dem Umweltbereich des Kindes (Naturmaterial, Knetmasse, wertloses Material und Bausteine, Würfel, Stäbe, Bälle, Perlen, Legeplättchen, strukturiertes Material, Steckspiele, Baukästen, didaktische Spiele)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Übungen zur Wahrnehmungsdifferenzierung (Greifen, Tasten, Fühlen …)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geometrische Eigenschaften</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– rund</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– eckig</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Übungen zum eigenständigen Erklären, Benennen und Beschreiben der Eigenschaften rund (kugelrund, walzenförmig; kreisrund), eckig (würfelförmig, viereckig, dreieckig)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anerkennen kindlicher Formulierungen</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Handelnder Umgang mit Gegenständen zur Anbahnung mathematischen Denkens</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Naives Zuordnen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– gleiche Dinge finden</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– zusammengehörige Dinge finden</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Paare finden</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Gegensatzpaare finden</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Aufgabenstellung aus dem Aufforderungscharakter des Materials nach selbst gefundenen oder vorgegebenen Regeln mit allmählich steigenden Anforderungen (Dinge aus dem Umweltbereich des Kindes; selbst hergestelltes Material; didaktische Spiele, wie Lotto, Memory, …)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Förderung des eigenständigen Verbalisierens der beim Hantieren gewonnenen Einsichten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Reihen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Bilden von Reihen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Auffassen und Fortsetzen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Üben des Erkennens und Einhaltens einfacher Regeln beim Legen, Stecken, Fädeln, Stapeln (Naturmaterial, Bausteine, Legeplättchen, Steckmaterialien, Perlen …)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sortieren</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– nach Eigenschaften</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– nach Oberbegriffen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Dinge nach eigenen Vorstellungen und vorgegebenen Gesichtspunkten ordnen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schätzen der Mächtigkeit der geordneten Dinge (viel, wenig; mehr, weniger) zur Förderung des unbestimmten Zahlbegriffs</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gruppieren</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Zweiergruppen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Dreiergruppen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Vierergruppen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Hantieren mit Naturmaterialien, Bausteinen, teilstrukturiertem Material, … in verschiedenen Anordnungen zur Förderung der Simultan- bzw. Gestaltauffassung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– durch Angabe der Eigenschaft</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– durch Zuordnen zu Oberbegriffen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sammeln, Aufsuchen, Aneinanderfügen von Dingen aus der Umwelt des Kindes und den vorhandenen Arbeitsmitteln nach einem vorgegebenen Kriterium und Zusammenfassen durch Verwendung von Reifen, Behältern, Mengenseilen…</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– durch Zuordnen zu Symbolen für</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">einen Oberbegriff bzw. die</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Eigenschaft</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Förderung des Symbolverständnisses durch gemeinsames Erarbeiten von Symbolen und Verwendung von selbst hergestellten Merkmalkärtchen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Eigenständiges Auffinden und Verbalisieren von Kriterien zur Gruppierung</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Feststellen der Zugehörigkeit/Nichtzugehörigkeit</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Handelnder Umgang mit elementaren Raumformen/Raumerleben</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Raumlagebeziehungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Herstellen von Lagebeziehungen – von Gegenständen bzw. Personen zueinander (zB vor mir; unter dem Tisch; links und rechts)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Richtungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegungsübungen im Raum/Hantieren mit Gegenständen, auch mit Verwendung optischer/akustischer Signale</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Aktive sprachliche Anwendung der gewonnenen Begriffe</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Relationen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Körper einander gegenüberstellen und ihre Eigenschaften vergleichen (Bausteine, strukturiertes Material, Materialien aus dem Umweltbereich des Kindes mit annähernd geometrischer Form)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Übungen zum Verbalisieren der gewonnenen Einsichten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Aufsuchen von Gegensatzpaaren</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Raumlage</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Eigenschaften</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gegenüberstellen von Dingen mit deutlich unterschiedlicher</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Raumlage/mit stark unterschiedlichen Eigenschaften zur</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sicherung der Raumlage- und Eigenschaftsbegriffe und</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ihrer Bezeichnungen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erleben der Relativität von Eigenschaften</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gegenüberstellen von Dingen mit unterschiedlichen Eigenschaften (ein und derselbe Gegenstand kann zB größer/kleiner sein als der jeweilige Vergleichsgegenstand)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gestalten raumhafter Gebilde aus geometrischen Grundformen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Aufgabengebundenes Bauen mit Bausteinen, Würfeln, Stäben usw. bzw. mit Materialien aus dem Umweltbereich des Kindes, deren Form annähernd einem geometrischen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Körper entspricht (zB Verpackungen)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Förderung des Denkens durch eigenständiges Finden von Lösungen und Lösungsvarianten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anwenden der gefundenen Lösungsmöglichkeiten beim Hantieren mit anderen Materialien</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Nachbauen mit Regelveränderung</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Eigenständiges Entwickeln von Regeln</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Reihen von Körpern unter einem Ordnungsgesichtspunkt</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Unter Berücksichtigung der Eigenschaften bestimmte Anordnungen von Körpern nach Regeln (nach der Größe, Dicke usw.) herstellen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfahren der Symmetrie</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bauen und Legen mit teilstrukturiertem Material (Bausteine, Legeplättchen …)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spiegelsymmetrische Gebilde mit einer Achse</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Falten und Schneiden einfacher symmetrischer Figuren</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Untersuchen von Mengen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Auffassen von Mengen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch Angabe der mengenbildenden Eigenschaften</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch Angabe des Oberbegriffes</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anwenden der beim handelnden Umgang mit Mengen erworbenen Erkenntnisse</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Übungen zum eigenständigen Erklären der zur Mengenbildung angewandten Kriterien (mengenbildende Merkmale)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anbahnung der Abstraktion durch Verwendung bildhaften Materials, durch Verwendung von Diagrammen und Rastern</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Versuch der bildhaften Wiedergabe gewonnener Einsichten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Setzen von Symbolen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>für den Oberbegriff</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>für die Eigenschaft</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>für die Anzahl (maximal 6)</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ausbau des Symbolverständnisses, behutsame Steigerung des Abstraktionsniveaus, Verwendung der Ziffern nur im für die gezielte individuelle Förderung nötigen Ausmaß (insbesondere dann, wenn der Wechsel in die 1. Schulstufe geplant ist)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mächtigkeitsvergleiche durch</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">eindeutige Zuordnung (gleich viel,</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">mehr, weniger)</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zunächst Verwendung von Dingen, die eine natürliche Zuordnung herausfordern (Ei – Eibecher, Tasse – Untertasse,…)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sichtbarmachen der Zuordnung durch Anfügen, Anlegen, Anbinden, Legen von Schnüren, Ziehen von Strichen, …</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bilden bzw. Finden gleich mächtiger Mengen (bis 4, maximal 6)</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Üben des Erkennens der Gleichmächtigkeit (auch bei Änderung der räumlichen Verteilung der Elemente) zur Förderung des kardinalen Aspekts</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ordnen von Mengen (bis maximal 6)</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sortieren nach Anzahlen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ordnen der Anzahlen nach steigender/fallender Reihenfolge</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anbahnen der Abstraktion durch Verwendung bildhaften Materials (Tuchtafelmaterial, bildliche Darstellungen von Mengen, …)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Untersuchen im räumlichen Bereich/geometrische Grunderfahrungen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfahren räumlicher Situationen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>offen, geschlossen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>innen, außen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Aufsuchen konkreter Situationen, Darstellen in Spielsituationen (Käfig, Zaun, …)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Symbolhafte Darstellung mit Seilen, Schnüren, …</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anwenden der gewonnenen Erfahrungen (Irrgarten bauen, Irrwege gehen, …)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Auffassen des geometrischen Formtypus</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wieder erkennen an Gegenständen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Identifizieren in verschiedenen Lagen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erkennen der geometrischen Eigenschaften und Formen an Gegenständen aus der Umwelt des Kindes</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Übungen zum eigenständigen Beschreiben</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfassen der Struktur in zusammengesetzten Figuren</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Nachbauen und Auslegen von einfachen Vorlagen mit Teilfiguren (Bausteine, Plättchen, …)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sichern der gewonnenen Erkenntnisse in didaktischen Legespielen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfahren der Symmetrie</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erweitern der Symmetrievorstellungen durch Legen, Falten, Schneiden</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sichern der gewonnenen Erkenntnisse in didaktischen Legespielen</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="210" style="border:none;width:157.72pt;" /><td width="312" style="border:none;width:234.12pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundvoraussetzungen für die Erfüllung der kompensatorischen Aufgabe der Mathematischen Früherziehung ist die Berücksichtigung der individuellen Ausgangslage. Unterschiede sind vorwiegend in folgenden Bereichen zu beobachten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wahrnehmungsfähigkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anschauliches Vorstellungsvermögen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Denkentwicklung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfahrungen im Umgang mit Materialien</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fähigkeit, mathematische Sachverhalte sprachlich auszudrücken</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Soziales Verhalten</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlage für die Jahresplanung ist die Auswahl der Bildungsinhalte auf Grund der Individuallage der Kinder.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Erarbeitung der Bildungsinhalte des Lehrplans erfolgt in den drei Schritten</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vertrautwerden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Handelnder Umgang</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Untersuchen/Ordnen und Sichern von Grunderfahrungen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Reihenfolge des Lehrstoffes innerhalb eines Schrittes bedeutet nicht unbedingt eine zeitliche Aufeinanderfolge.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Damit die mathematische Frühförderung allen Kindern weitgehend gerecht wird, sind differenzierende Maßnahmen erforderlich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Erarbeiten mathematischer Grunderfahrungen soll von den Kindern durch Handeln in konkreten Situationen erlebt werden und darf nicht isoliert von anderen Lernbereichen erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lernatmosphäre soll frei sein von Leistungsdruck und Zwang, von Überforderung und Mechanisierung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als Lernform bietet sich das Spiel in Kleingruppen-, Partner- und Einzelaktivitäten besonders an.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Spiel als handelnde Auseinandersetzung mit der Umwelt schafft Möglichkeiten für entdeckendes Lernen, in dem mathematische Sachzusammenhänge selbsttätig erfasst werden können. Spielformen wie Regelspiele, Begriffsspiele, Erkundungsspiele, Planspiele usw. sind besonders geeignet.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausreichende Verwendung und Variation der Arbeitsmittel ist eine wesentliche Voraussetzung für die Einleitung mathematischer Denkprozesse. Sie sollen nicht nur an didaktischen Materialien, sondern vorerst an Gegenständen der kindlichen Erfahrungswelt entwickelt werden. Es sind solche Arbeitsmaterialien zu bevorzugen, die dem unterschiedlichen Leistungsvermögen der Kinder gerecht werden und Lösungen verschiedener Art zulassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Didaktische Materialien umfassen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Homogenes Material (gleiche Form, Größe, Farbe; viele Exemplare): zB Würfel</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Teilstrukturiertes Material (unterschiedliche Form, Größe, Farbe; jeweils mehrere Exemplare): zB Baukasten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Strukturiertes Material (unterschiedliche Form, Größe, Farbe; jeweils ein Exemplar): zB logische Blöcke</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Einsatz von Arbeitsblättern soll nicht zu früh erfolgen und richtet sich nach den individuellen Voraussetzungen der Kinder. Arbeitsblätter dienen keinesfalls als Ersatz für konkrete Aktivitäten.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Singen und Musizieren</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgaben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Singen und Musizieren soll die natürliche Freude der Kinder an musikalischer Betätigung, an der Bewegung, an verschiedenen Geräusch- und Klangerlebnissen entfalten und fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein vielseitiges musikalisches Angebot ermöglicht den Kindern intensive Erfahrungen im musikalischen Bereich, wirkt gemütsbildend, trägt zur Lockerung bei psychophysischen Hemmungen bei, steigert Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer und erleichtert die Entfaltung sozialer Verhaltensweisen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Vorschulstufe soll Singen und Musizieren sicherstellen, daß</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Freude der Kinder an Musik erhalten und gefördert wird,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Kinder sich musikalisch schöpferisch entfalten können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>der altersgemäße Liedschatz der Kinder erweitert wird,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Kinder für eine Vielfalt akustischer Reize sensibilisiert werden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Kinder erste Erfahrungen im melodischen Bereich sowie mit musikalischen Ordnungen machen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Singen eines altersgemäßen Liedgutes</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle19" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Freude am Singen und Musizieren erhalten bzw. wecken und fördern</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ermutigung zu spontanem Singen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schrittweiser Abbau von vorhandenen Hemmungen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Grundlegung bzw. Erweiterung des kindlichen Liedschatzes</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Liedauswahl nach Art, Gattung und Inhalt (alte und neueKinderlieder, Lieder aus der Erfahrungswelt der Kinder, Lieder aus fremden Ländern, Kreis-, Spiel-, Tanzlieder)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Weiterentwicklung der musikalischen Ausdrucksfähigkeit</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erhalten bzw. Wecken und Fördern des natürlichen musikalischen Ausdrucksbedürfnisses</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewußtmachen der verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten je nach Liedcharakter (fröhlich, lebhaft, traurig, schnell, leise, …)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gemeinsame Liedgestaltung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erleben der Musik als Möglichkeit zu Kontakt und Spiel mit anderen Erlernen und Üben sozialer Verhaltensweisen (Einordnen, Führen, Rücksichtnahme, ...)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">An geeigneten Liedtexten Rhythmus und Melodie von Sprache erleben</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Allmähliches Bewußtmachen von Rhythmus und Grundmelodie der Sprache</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Singstimme richtig gebrauchen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einfache Atemübungen (langsam ausatmen, „Blasespiele”, ...)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einfache Übungen zur Stimmbildung; spielerische Formen der Vokal- und Konsonantenbildung, zB Kichern (hihihi), Erschrekken (au, hu), Tierstimmen, ...</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Behutsame Hinführung zum richtigen Singen</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfahrungen mit Geräuschen, Tönen und einfachen musikalischen Ordnungen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geräuscherfahrung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewußtes Hören von Geräuschen der Umwelt (im Klassenzimmer, Straßengeräusche, …)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wahrnehmen, Erkennen und Unterscheiden von Geräuschen Wiedererkennen und Wiedergeben von Geräuschen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Tonerfahrungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wahrnehmen, Erkennen und Unterscheiden von – kurz – lang (Tonlänge)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– schnell – langsam (Tempo)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– laut – leise (Lautstärke)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– hoch – tief (Tonhöhe) usw.</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wiedererkennen, Wiedergeben von Tonfolgen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfahrungen mit Schall- undKlangerzeugern, erster Einsatz von Instrumenten</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Freies Ausprobieren und Einsetzen des vorhandenen (Orff-)- Instrumentariums</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Herstellen von Geräuschinstrumenten (zum Schütteln, Anschlagen, Zupfen, Blasen, Reiben, …) und darauf spielen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anbahnen des Verständnisses für Notation</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erkennen der Möglichkeit, akustische Wahrnehmungen optisch zu fixieren Zuordnung der entsprechenden Symbole zu rhythmischen und tonalen Motiven</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erste Erfahrungen mit Musik und Musikinstrumenten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikhören</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geeignete Beispiele aus der Musikliteratur anhören</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erleben, Entdecken und Besprechen musikalischer Phänomene (Ausdruck, Stimmung, Tempo, ...)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kennenlernen von Musikinstrumenten</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erstes Verständnis für unterschiedliche Bauart und Funktion von Musikinstrumenten</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kreativer Umgang mit musikalischen Elementen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Imitieren und Improvisieren</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Nachmachen und Erfinden von Geräuschen, Lauten und Tönen mit der Stimme, mit dem Körper, mit Instrumenten und mit verschiedenen Materialien (Tierstimmen, Maschinengeräusche, Naturgeräusche, ...)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfinden und Gestalten von Klanggeschichten, zB am Morgen zu Hause (Wecker, waschen, gurgeln, ...)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Finden von Melodien zu einfachen Texten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Finden von Phantasietexten zu bekannten Melodien</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spielerischer Umgang mit einfachen musikalischen Motiven (musikalisches Frage- und Antwortspiel, Motive verändern, ausbauen, fortsetzen, ...)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mit Klanginstrumenten zu Kinderliedern eine Begleitung finden</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Darstellen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geräusche, Klänge und Melodien grafisch, plastisch, körperlich, szenisch umsetzen</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musikerziehung in der Vorschulstufe ist nicht lehrgangsmäßig aufzubauen. Alles musikalische Tun soll aus dem kindlichen Erfahrungsbereich erwachsen; in spielerischer Form sollen die Kinder mit den angebotenen Inhalten der Musikerziehung vertraut gemacht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die gemeinsame Begegnung mit Musik soll in einer ungezwungenen Atmosphäre stattfinden, die Freude an der Musik empfinden läßt und die Bildung von sozialen Kontakten fördert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Arbeitsplanung ist die tägliche Begegnung mit Musik sicherzustellen.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Rhythmisch-musikalische Erziehung</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgaben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Rhythmisch-musikalische Erziehung in der Vorschulstufe versteht sich als Beitrag zur Entwicklung der kindlichen Gesamtpersönlichkeit; ihre grundlegenden Elemente sind Bewegung und Musik. Die Angebote der rhythmisch-musikalischen Erziehung konzentrieren sich auf die Erweiterung jener kindlichen Verhaltensweisen (Konzentration, Beherrschung, Reaktion, Phantasie uam.), die in der Folge affektive, motorische und kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten stützen sollen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Sozialübungen</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle20" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einordnen, Unterordnen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Freigewählte und vorgegebene Bewegungsübungen einhalten (mit und ohne Gerät)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gruppen-, Kreis- und Reihenbildungsübungen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Warten, Verzichten</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Das Ende einer bestimmten Situation (musikalische bzw. rhythmische Motivation, Bewegung eines Gerätes, . . . ) abwarten, erkennen und anschließend eine vereinbarte Handlung setzen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ohne Reihenvorgabe und ohne verbale Kontaktnahme setzt ein Kind nach dem anderen eine vereinbarte Handlung (Bauen eines Rasselbüchsenturms, …)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Führen und Folgen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kinder bewegen sich paarweise (Partnerübungen wie zB „blindes” Kind führen, …)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kinder bewegen sich in Gruppen (Gänsemarsch, Dirigentenspiel, ...)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegungsart, Bewegungssystem und Zeitpunkt des Führungswechsels werden von den Kindern selbst bestimmt</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Ordnungsübungen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">- im freien und beschränkten Raum</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erleben und Erfassen des Bewegungsraumes durch freigewählte bzw. vorgegebene unterschiedliche Bewegungsarten (Laufen, Springen im freien Raum)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ordnungserfahrung durch verschiedene Bewegungsarten in vorgegebenen kleinen Raumeinheiten (Raumteilung durch Seile, Reifen, ...)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">- mit verschiedenen Materialienund Geräten</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewußtes Ordnen und Gruppieren von Rhythmikgeräten (Rasseln, Seile, Klanghölzer, ...) und verschiedenen Materialien (Kastanien, Zweige, Spulen, ...)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Aktivität – Ruhe</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spannung – Entspannung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewußtes Erleben von Spannung und Entspannung, Aktivität und Ruhe durch Anregungen verschiedener Art. Kinder nehmen nach verschiedenen akustischen oder visuellen Angeboten gespannte oder entspannte Haltung ein (Ausschwingen eines Seils, Ausklingen eines Instruments, ...)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Reaktionsübungen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Unterbrechen und Ändern einer Bewegung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Eine Bewegung (Kind oder Gerät) wird nach vereinbarten Signalen unterbrochen (ein in einem Reifen rollender Ball wird auf Signal in der Bewegung verändert – „Umschalten”)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Antworten auf ein rhythmisches Motiv</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Auf rhythmische Angebote durch Übernahme, Variation, Gegenbewegung usw. reagieren (Körperbewegung bzw. klopfen, klatschen, ...)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Konzentrationsübungen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Akustische, visuelle, taktile und motorische Konzentrationsübungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich auf verschiedene Reize konzentrieren und mit entsprechenden Bewegungen reagieren, zB: Mit geschlossenen Augen das Geräusch eines sich drehenden Reifens erfassen und in Bewegung umsetzen, …</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Übungen zur Förderung der Kreativität</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verschiedene eigenständige Bewegungs- und Gestaltungsmöglichkeiten finden und erproben</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Körperliche Ausdrucksformen (BeAusdrucksformen (Bewegung, Gestik, …) finden, verändern, variieren und erweitern</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zu einem Motiv mehrere Bewegungsmöglichkeiten finden</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Experimentieren und Gestalten (Bauen, Gruppieren, Legen, ...) mit Rhythmikgeräten und anderen Materialien</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Grundlegung von Begriffen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durch vielseitiges Erleben und vielfältiges Gestalten rhythmischer Elemente (Raum, Zeit, Kraft, Form) werden die Grundlagen für Begriffe geschaffen: vor – hinter, schnell – langsam, schwer – leicht, Kreis – Gerade, …</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Kind sammelt vor Eintritt in die Vorschulstufe verschiedene Erfahrungen hinsichtlich Bewegung und Musik.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Aktivitäten im Bereich der rhythmisch-musikalischen Erziehung haben sich an den unterschiedlichen Fähigkeiten der einzelnen Kinder zu orientieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Aufgabenstellung im Bereich der Rhythmik hat so zu erfolgen, daß alle Kinder auf Grund ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten reagieren können. Von Kindern gefundene Lösungen sollten grundsätzlich akzeptiert werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Bildnerisches Gestalten</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgaben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabe des bildnerischen Gestaltens ist das Hinführen der Schüler zu lustbetontem, freiem Gestalten im grafischen, malerischen und plastischen Bereich, wobei das Dargestellte mit der Umwelt des Kindes in enger Beziehung stehen soll.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Kinder sollen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine Gestaltungsaufgabe selbständig lösen oder gemeinsam Lösungsmöglichkeiten finden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>auf Gestaltungsanregungen spontan und kreativ reagieren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfahrungen im Umgang mit Material und Werkzeug sammeln,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in ihrer Fähigkeit zu bewußtem Schauen gefördert werden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gesehenes verstehen und darüber sprechen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle21" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Sammeln von Erfahrungen im grafischen und malerischen Bereich</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zeichnen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zeichnen mit verschiedenen Werkzeugen (Bleistift, Buntstift, Filzstift, Kreide, Ölkreide, Kohle, …) auf unterschiedichen Materialien (Zeichenblätter, Packpapier, Naturpapier, Karton, Tafel, …)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Malen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Malen mit verschiedenen Werkzeugen (Pinsel, Spachtel, kleine Malerwalzen, Finger, …) mit und auf unterschiedlichen Materialien (Fingerfarbe, Pigmentfarbe, Deckfarbe, Kleisterfarbe, Tusche usw. auf Zeichenblättern, Packpapier, Karton, Stoff, Glas, …)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Drucken</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einfache Druckverfahren (Schablonendruck, Materialdruck, Kordeldruck, Stempeldruck, … ) mit verschiedenen Materialien (Kork, Hartschaumstoff, Pappe, Bausteine, …)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Herstellen und Verändern von Bildern</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gestalten durch verschiedene Verfahren wie Reißen, Schneiden, Kleben, Nähen, … Collage, Frottage, Spritztechnik, Applikation, …</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Sammeln von Erfahrungen im plastischen Bereich</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erleben von Formen und Oberflächen verschiedener Gegenstände (vor allem haptische Erfahrungen)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Betasten, Berühren und Betrachten verschiedener Formen (rund, – eckig, spitz, …) sowie verschiedener Oberflächen (rauh, glatt, warm, kalt, weich, hart, …)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erste Erfahrungen mit verschiedenen plastischen Materialien</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Formen und Verformen verschiedener plastischer Materialien (Ton, Plastilin, Wachs, Papiermache, Gips, Sand, … ) durch Kneten, Drücken, Dehnen, Durchbohren, Rollen, Walzen, Klopfen, Schneiden, Kratzen, Schaben, …</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gestalten mit „wertlosen”Materialien</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durch Kleben, Stecken, Binden, Montieren, … Figuren, Gebilde, … aus verschiedenen Materialien (Naturmaterial, Schachteln, Rollen, Dosen, Netze alte Kleidungsstücke, …) herstellen</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Sammeln von Erfahrungen im visuellen und emotionalen Bereich</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erkennen, Erleben und Deuten der Aussage von Zeichen und Bildern</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Betrachten und Besprechen von Illustrationen, Bilderbüchern, Plakaten, Postern, Reproduktionen, Schildern und anderen Zeichen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kennen und Erleben von Farben</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die richtigen Farbnamen kennen Beim Umgang mit Farben deren Wirkung erfahren Farben durch Mischen verändern</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="289" style="border:none;width:216.67pt;" /><td width="289" style="border:none;width:216.67pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Eintritt in die Vorschulstufe sind die Erfahrungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder in den Bereichen des bildnerischen Gestaltens sehr unterschiedlich. Diese unterschiedlichen Voraussetzungen sowie vorhandene Unsicherheiten und Hemmungen sind zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Arbeit soll vorwiegend in Kleingruppen durchgeführt werden. Die Gruppen können nach Interessen, Sympathien oder Fähigkeiten gebildet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gruppierungen sind grundsätzlich veränderbar. Bei Einführung unbekannter Materialien, neuer Werkzeuge oder wichtiger Verhaltensweisen können alle Kinder zusammengefaßt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Durchführung selbstgewählter oder gestellter Aufgaben ist den Kindern genügend Zeit zu gewähren.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Werkerziehung</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgaben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch tätige Auseinandersetzung mit Material (Werkstoff) und Werkzeug sollen grundlegende Einsichten in den Bereichen Bauen – Wohnen, Technik und Produktgestaltung – einschließlich textiler Produktgestaltung gewonnen werden, wobei auch einfache Fertigkeiten vermittelt werden. Gleichzeitig soll auf die Entwicklung einer entsprechenden Begriffsbildung und Verbalisierung Bedacht genommen werden. Darüber hinaus soll es den Schülern ermöglicht werden, auch neue Situationen in allen Tätigkeitsbereichen zu bewältigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Kinder sollen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfahrungen im Umgang mit Materialien (Werkstoffen) und Werkzeug sammeln,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Werkzeug und Material zweckentsprechend verwenden lernen und dabei mögliche Gefahren richtig einschätzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Fertigkeiten (Handgeschicklichkeit uam.) kennen, erwerben und verbalisieren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>an einfache technische Sachverhalte herangeführt werden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorhaben besprechen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>beim Entdecken, Erforschen, Experimentieren und Konstruieren sich kreativ verhalten und Freude am Tun gewinnen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle22" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Materialerfahrungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beim Bauen mit Bausteinen, Baukästen, Bausätzen, Holz, Stoffen, wertlosem Material, … sammeln die Kinder Erfahrungen im Hinblick auf Art, Beschaffenheit und Verwendungsmöglichkeit der Materialien</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Dabei entstehen Bauwerke aus der Erfahrungs- und Erlebniswelt der Kinder (Turm, Haus, Zelt, Bauernhof, Tiergarten, Eisenbahn, Straße, Brücke, …)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bauerfahrungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Im spielerischen Umgang mit dem Gebauten gewinnen die Kinder vielfältige Erfahrungen hinsichtlich Standsicherheit, Gewicht, Raumgröße, Raumform, ...</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Dabei wird den Kindern ausreichend Zeit gewährt, Bauten und Gebilde zu verändern, zu erweitern und zu neuen Bauwerken umzuformen</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Sammeln von Erfahrungen im technischen Bereich</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zerlegen und Zusammensetzen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beim Auseinandernehmen verfügbaren technischen Geräts (alte Uhr, . . . ), beim Auseinandernehmen und Zusammensetzen einacher Geräte (Küchengeräte, … ) sowie beim Umgang mit Baukastensystemen gewinnen die Kinder Erfahrungen und Einsichten in elementare technische Zusammenhänge</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Herstellen von einfachen technischen Geräten</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geräte können aus vorgegebenen Teilen (Bauelementen von Baukästen und Bausystemen) sowie aus leicht zu bearbeitendem Material (Papier, Pappe, weiches Holz, Holzstäbe, weicher Draht, …) hergestellt werden</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Dabei wenden die Kinder vielseitige Werkverfahren an (Trennen: Schneiden, Reißen, …; Fügen: Schrauben, Leimen, Kleben, Binden, …; Formen: Biegen, …)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erproben der hergestellten Werkstücke</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beim Erproben der Werkstücke (Wippe, Waage, Schaukel, Fahrzeug, Flugzeug, Floß, Boot, …) werden Grundlagen für erste Einblicke in Naturgesetze geschaffen</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Produktgestaltung – einschließlich textile Produktgestaltung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Materialerfahrungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bei der aktiven Auseinandersetzung mit verschiedenen Werkmaterialien wie Papier und Pappe, Naturmaterialien, Knetmassen, Holz, Metall, Fadenmaterial und Textilien machen die Kinder vielfältige Erfahrungen hinsichtlich Aussehen, Beschaffenheit und Verwendbarkeit</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Herstellen von einfachen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Produkten</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durch Bearbeitung (Schneiden, Reißen, Sägen, Kleben, Falten, Formen, …) der Materialien erleben und erweitern die Kinder ihre Fähigkeit, Material zu verändern und gewinnen dabei elementare Einsichten in Zweck, Funktion, Absicht und Aussehen.</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Arbeit ist der zweckentsprechende Gebrauch von Werkzeug und Material zu beachten (richtige Nadelhaltung, ..)</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Eintritt in die Vorschulstufe sind die Erfahrungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder in den Bereichen der Werkerziehung sehr unterschiedlich. Diesen unterschiedlichen Voraussetzungen sowie vorhandenen Unsicherheiten und Hemmungen ist durch entsprechende Maßnahmen zu begegnen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Mittelpunkt der verbindlichen Übung Werkerziehung steht das praktische Tun der Kinder. Die Arbeit wird vorwiegend in Kleingruppen durchgeführt, wobei in besonderem Maße der Sicherheit der Kinder Rechnung zu tragen ist. Die Gruppen können nach Interesse, Sympathie oder Fähigkeiten gebildet werden. Die Gruppierungen sind grundsätzlich veränderbar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein sinnvoller Wechsel zwischen Phasen des Planens, des praktischen Tuns und des Nachdenkens über das Tun soll berücksichtigt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine sorgfältige Einführung in die Handhabung von Werkzeugen und Materialien und der Hinweis auf mögliche Gefahren ist von besonderer Bedeutung, ebenso ist auf sinnvollen und sparsamen Einsatz der Materialien Bedacht zu nehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Arbeit in den Bereichen „Bauen und Wohnen” und „Technik” können Baukastensysteme verwendet werden oder geeignete Geräte und Materialien (Tische, Sessel, Schachteln, Stoffe, . . . ).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den Bereich Produktgestaltung – einschließlich textiler Produktgestaltung – ist eine Vorbereitung der Bedarfsmaterialien erforderlich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Werkstoffe mit geringem Bearbeitungswiderstand werden bevorzugt. Die Verwendung von Naturmaterial und wertlosem Material richtet sich nach den örtlichen Gegebenheiten.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Bewegung und Sport</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabe von Bewegung und Sport ist – ausgehend von der individuellen Entwicklung und der motorischen Lernfähigkeit –, durch ein vielfältiges Bewegungsangebot die Gesamtpersönlichkeit des Kindes zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Bewegung und Sport auf der Vorschulstufe soll</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bewegungs- und Spielfreude der Kinder erhalten bzw. wecken und steigern und durch ein vielseitiges Bewegungsangebot den individuellen Bewegungsbedürfnissen und Interessen entsprechen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zum kreativen Umgang mit der Bewegung anregen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Erprobung sozialer Verhaltensweisen im Bewegungsspiel und beim gemeinsamen Üben ermöglichen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zur Steigerung der motorischen Eigenschaften durch vielfältiges Üben der grundlegenden Bewegungsfertigkeiten führen und damit der Wahrung der Gesundheit und der Verbesserung der Leistungsfähigkeit dienen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Spiele</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle23" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lauf- und Hüpfspiele</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bei verschiedenen Spielen (Platzsuchspiele, Fangspiele, Reaktionsspiele; Tempelhüpfen, ...) an das Einhalten von Regeln gewöhnen; allenfalls auch Finden von Spielideen oder zusätzlichen Spielregeln</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ballspiele</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spiele mit Zuwerfen und Fangen bzw. Zielwerfen (mit dem Part</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ner oder in der Gruppe)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Auch Erfinden von einfachen Spielformen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sing- und Tanzspiele</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegungsformen an die Musik, an den Partner, an die Gruppe anpassen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Finden von passenden Bewegungen zu gegebenen Rhythmen und Melodien (selbstausgedachte Bewegungsformen)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kooperationsspiele</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spiele, die zum Miteinander- und nicht Gegeneinanderspielen führen („Kennenlernen”, „Vormachen – Nachmachen”, „Kontakt aufnehmen”, ...)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sinnesübende Spiele</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spiele zur Verbesserung der Wahrnehmungsfähigkeit (im visuellen, akustischen und taktilen Bereich) und zur Steigerung der Konzentrationsfähigkeit durchführen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Scherzspiele</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spiele mit altersgemäßen Inhalten (foppen, necken, nicht lachen, ...)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einander nicht kränken, Überempfindlichkeit abbauen</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Grundlegende Bewegungsfertigkeiten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Laufen und Gehen unter verschiedenen Bedingungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beim Laufen und Gehen mit verschiedenen Bewegungsaufgaben (etwas tragen, ausweichen, Anpassen an einen Rhythmus oder an einen Partner, Richtungsänderung, ...) lernen, einen eigenen Weg zu finden und auf andere Kinder Rücksicht zu nehmen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Im Laufen und Gehen den Raum erleben (weit – nah, vorwärts – rückwärts, links – rechts, ...)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Hüpfen und Springen in vielen verschiedenen Formen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verschiedene Möglichkeiten des Hüpfens und Springens (einbeinig, beidbeinig; linksherum, rechtsherum, ...) finden und erproben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Niedrige Hindernisse sowohl mit freien Sprüngen als auch mit Stütz- und Hangsprüngen überwinden (ohne Bewegungsvorschriften)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Rutschen und Kriechen mit verschiedenen Aufgabenstellungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zwischen und unter Hindernissen durchkriechen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Üben an Gerätebahnen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Rutschen auf schrägen Flächen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Steigen und Klettern an festen Geräten</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beim Steigen über verschiedene Hindernisse und an lotrechten Leitern (Höhe begrenzen) im besonderen die Griff- und Trittsicherheit üben Klettern über, durch und um verschiedene Hindernisse</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schwebegehen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zwischen Linien, auf Linien und auf niedrigen Flächen verschiedene Formen des Schwebegehens erproben</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schaukeln, Hängen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Im Sitz aus eigener Kraft schaukeln</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Flüchtiges Hängen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erste Versuche im viergriffigen Hangeln</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Heben und Tragen von Geräten</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verschiedene Geräte allein, mit einem Partner und in der Gruppe heben und tragen (kein gegenseitiges Heben und Tragen)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Finden und Durchführen von Transportmöglichkeiten (auf schonende Behandlung achten)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ziehen und Schieben</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beim Ziehen und Schieben geeigneter Geräte oder eines Partners Widerstand und Schwere erleben</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Rollen, Werfen, Fangen, Prellen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beim freien Spielen mit verschiedenen Bällen und anderen geeigneten Hand- und Behelfsgeräten (geknotete Schnüre, Kartonröllchen, ...) Roll- und Flugeigenschaften erleben und die Auge-Hand-Koordination üben</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schwimmen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wassergewöhnungsübungen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>Fortbewegen in knie- bis hüfttiefem Wasser</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>Tauchen und Springen in Spielform als Vorbereitung des Schwimmens</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Rutschen, Rodeln, Eislaufen, Schifahren</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Finden und Erproben verschiedener Möglichkeiten der Fortbewegung, des Richtungswechsels und des Bremsens auf Schnee und Eis</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Kunststücke</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einfache Kunststücke auf dem Boden und an Geräten</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sammeln von Bewegungserfahrungen Üben auf dem Boden (Wälzen, Purzelbaum, . . .) und an Geräten (Überdrehen an den Ringen, ...)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Aufgreifen, Übernehmen und Verändern von Kunststücken aus dem freien Spiel der Kinder</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einfache Kunststücke mit Handgeräten</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfinden und Üben kleiner Kunststücke (wie Schnurspringen, Balancieren mit Bällen, Stäben, …)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Allgemeine Körperbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kräftigungs- und Schmeidigungsübungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Übungen in Spiel- und Zweckform zur Entwicklung der Ausdauer, der Schnelligkeit, der Kraft und der Beweglichkeit</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gesundheitserziehung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Körperpflege</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gewöhnen an regelmäßige Körperpflege</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kleidung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gewöhnen an Reinlichkeit und Zweckmäßigkeit der Kleidung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ernährung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anregen zu gesunder Ernährung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gewöhnen an eine tägliche Bewegungszeit</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anbahnen von positiven sportlichen Freizeitgewohnheiten (Eislaufen, Schwimmen, Wandern, ...)</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Interaktionsspiel (Schulspiel)</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle24" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Symbolspiel:</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Grundlegende Erfahrungen sammeln</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– mit sich selbst</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– mit anderen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich etwas vorstellen (Ich binein Baum; ein Zwerg, …</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mir ist kalt; heiß, ...)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Aufmerksamkeit konzentriert nach innen richten (in sich hineinhorchen, ...)Sich körperlich, emotional und sprachlich auf die Partner einstellen (Bewegungen gemeinsam ausführen, jemanden führen, sich einer Person, einer Gruppe zuordnen – Bilder stellen, miteinander sprechen, gemeinsam sprechen, ...)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Nachahmen und Finden von Bewegungen bestimmter Menschen, Tiere, Pflanzen, Phantasiewesen, Naturkräfte, in der Gruppe; dazu entsprechende Geräusche,Laute, Worte, ... finden (mit dem Körper oder mit Gegenständen)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– im Raum</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durch freies und gelenktes Bewegen den Raum erleben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Lage eines Gegenstandes im Raum wahrnehmen und sich nach einiger Zeit daran erinnern</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Den Raum mit offenen und geschlossenen Augen erleben und „begreifen” Geräusche orten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die eigene Stimme im Raum erleben (die Stimme durch den Raum schicken und dabei Lautstärke, Höhe, Tiefe, ... erfahren)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– mit Requisiten</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erleben, wie Requisiten die sprachlichen emotionellen und körperlichen Ausdrucksfähigkeiten bereichern und kreative Einfälle fördern</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Reale Requisiten: Verkleidungen, Gegenstände, ...</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Symbolische Requisiten: Tuch als Puppe, als Teppich, als Wind, ...</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vorgestellte Requisiten: Mit etwas Ausgedachtem spielen, sprechen, ...</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Spontanes Rollenspiel (freies Spiel):</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich selbst und seine Beziehungen zur Umwelt darstellen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mit und ohne Requisiten (Verkleidungen, Handpuppen, ...)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– eigene Alltagserlebnisse im Spiel wiedergeben bzw. neu gestalten (Tagesablauf, Geburtstag, . . .)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– eigene Gefühle (Freude, Angst, ...), Wünsche (im Mittelpunkt stehen wollen, Berufswünsche, ...)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Stimmungen (lustig sein, traurig sein, …),</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ideen im Spiel ausdrücken (jemanden retten, ...)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Konflikte ausspielen dürfen, um sich durchzusetzen, um Kompromisse zu schließen, um nachgeben zu lernen (Streit um ein Spiel, ...)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Andere und deren Beziehungen zur Umwelt darstellen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Rollen von vertrauten Menschen, von Tieren,… (Vater, Mutter, Kasperl, Hund, …) übernehmen und deren Gefühle, Wünsche, Stimmungen, ... darstellen; Konflikte ausspielen</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Gelenktes Rollenspiel:</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bei vorgegebener Problemstellung und offener Lösung Erfahrungen sammeln und Probleme zu bewältigen versuchen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durch Sprache, durch Bewegung und durch Geräusche verschiedene Situationen, Themen und Probleme darstellen und Lösungsstrategien entwickeln (Ich habe eine Geldbörse gefunden. Ein neuer Schüler ist da ...)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bei vorgegebenem Spielverlauf und festgelegtem Spielausgang Erfahrungen sammeln und Probleme zu bewältigen versuchen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durch Sprache, durch Bewegung und durch Geräusche verschiedene Situationen, Themen und Probleme darstellen und Lösungsstrategien entwickeln (mit keinem Fremden mitgehen, beim Kaufmann eine Ware zurückweisen, ...)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Experimentier- und Konstruktionsspiel (siehe auch Werkerziehung)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfahrungen mit verschiedenen Baumaterialien machen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beim Hantieren die Beschaffenheit von Bausteinen (Holz, Kunststoff, . . .) kennenlernen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beziehungen zwischen verschiedenen Bausteinen erfahren</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">eim Bauen Größenbeziehungen erfassen, Gleichgewicht herstellen, ...</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verschiedene Konstruktionselemente kennenlernen und eventuell auch benennen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beim Umgang mit verschiedenen Konstruktionssystemen die Funktionen verschiedenartiger Konstruktionselemente, wie Grundbaustein, Rad, Achse, Zahnrad, Riemen, ... erfahren</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verschiedene Verbindungstechniken zwischen Bauelementen ausprobieren und mit dem dazugehörigen Werkzeug umgehen lernen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einsichten und Erfahrungen beim</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Stecken, Klemmen, Schieben, Schrauben, ... gewinnen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Stabile und bewegliche Konstruktionen planen und herstellen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Nach eigenen Überlegungen und vorgegebenen Plänen konstruieren (Häuser, Brücken, Autos, Kräne, …), Material anbieten, das das Herstellen funktionsfähiger Konstruktionen ermöglicht</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Regelspiel</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wahrnehmungsdifferenzierung durch Erkennen, Unterscheiden und Benennen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">In verschiedenen Spielen die Wahrnehmungsfähigkeit der Kinder ausgehend von der konkreten Umwelt fördern: zB</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– von Farben, Formen und Oberflächenstrukturen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Ich seh`, ich seh`, was nicht siehst, …</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– von Bewegungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Bilderlotto</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– von räumlichen Beziehungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Gegenstände ertasten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– von Geräuschen und Klängen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Typische Tätigkeiten erkennen und nachspielen (springen, rühren, kämmen, ...)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– von Geruch und Geschmack</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– In Bewegungsspielen räumliche Beziehungen erfahren (in einem Kreis stehen, um den Kreis laufen, ...)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Beim Vergleich von Bildern bzw. von Gegenständen Raumlageunterschiede finden (links – rechts, oben – unten, darüber – darunter, ...)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Verschiedene Speisen, Gewürze, Blüten, ... am Geruch bzw. Geschmack mit geschlossenen Augen erraten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich an Wahrgenommenes erinnern</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">In verschiedenen Spielen die Merkfähigkeit der Kinder fördern;</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gedächtnisspiele mit Gegenständen, Bildern, Melodien, Bewegungen, ... (Koffer packen, Kim-Spiele, ...)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Denk- und Sprachförderung durch:</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">In entsprechenden Spielen verschiedene Ordnungsgesichtspunkte finden (vergleichen, zusammenfassen, verallgemeinern, ...</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Herstellen von Beziehungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spiele zum Herstellen von Beziehungen (Gegenstände und Bilder nach bestimmten Gesichtspunkten ordnen, ...)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Finden von Oberbegriffen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spiele zum Finden von Oberbegriffen (Eßbares: Brot, Milch, Obst, ... Obst: Apfel, Birne, ...)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Erkennen von Gegensätzen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spiele zum Erkennen von Gegensätzen (Gegenstände und Bilder mit gegensätzlichen Eigenschaften finden, wie dick – dünn, groß – klein, ...)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Erkennen und Verbalisieren von Sinnzusammenhängen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spiele zum Erkennen und Verbalisieren von Sinnzusammenhängen (Bildergeschichten sinnvoll legen und die entstandenen Geschichten erzählen, ...)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Förderung der sozialen und emotionalen Fähigkeit</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– einander helfen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– gemeinsam Probleme lösen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kooperative Spiele, bei denen das Spielziel nur gemeinsam erreicht werden kann Spiele und Spielideen, die das Akzeptieren der eigenen Gefühle und der Gefühle anderer anbahnen</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="231" style="border:none;width:173.42pt;" /><td width="352" style="border:none;width:263.72pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Bewegungsspiel</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">(Siehe verbindliche Übung Bewegung und Sport)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Körperliche Aktivität ist das wesentlichste Element von Bewegung und Sport. Durch gezielte vielseitige körperliche Betätigung soll das Kind sowohl im motorischen Bereich als auch im kognitiven, sozialen und emotionalen Bereich gefördert werden, wobei die physischen und psychischen Voraussetzungen des einzelnen Kindes zu beachten sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Verbesserung der Aktivitäts- und Zuwendungsbereitschaft soll den Kindern die Möglichkeit zum freien Spielen mit der Bewegung und mit verschiedenen Geräten, die Möglichkeit zum selbstständigen Erfahrung Sammeln am Übungsort, an Geräten und in der Gruppe geboten werden. Erst nach dieser ausgiebigen Orientierungsphase sollen die Kinder auch zu einfachen Kunststücken angeregt bzw. angeleitet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht von Bewegung und Sport soll so geführt werden, dass er zu kooperativem Verhalten und gegenseitigem Helfen (aber kein „Hilfe geben“) erzieht, Konkurrenzverhalten weitestgehend vermeidet und Bewegungsängste abbauen hilft.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ängstliche Kinder bedürfen besonderer Motivation. Der oft sehr unterschiedlichen körperlichen und motorischen Ausgangslage der Kinder ist durch ein differenziertes Bewegungsangebot zu entsprechen und nicht durch Zwang zur Bewegung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegung und Sport soll möglichst oft im Freien durchgeführt werden (zB Wiese, Wasser, Schnee, Eis ...).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene ist auf eine geeignete Kleidung Bedacht zu nehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf der Grundlage der in der Stundentafel angegebenen Wochenstundenzahl ist auch bei ungünstigen räumlichen Gegebenheiten die tägliche Bewegungseinheit anzustreben.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">SIEBENTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN SOWIE LEHRSTOFF UND DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE DER PFLICHTGEGENSTÄNDE DER GRUNDSCHULE UND DER VOLKSSCHULOBERSTUFE</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">A. GRUNDSCHULE</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Sachunterricht</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Sachunterricht soll die Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, ihre unmittelbare und mittelbare Lebenswirklichkeit zu erschließen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In diesem Sinne hat der Sachunterricht die Aufgabe, an entsprechenden Beispielen die vielseitige Betrachtungsweise der Wirklichkeit sowie die Stellung des Menschen – insbesondere die der Schülerin bzw. des Schülers – in dieser Wirklichkeit bewusst zu machen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein kindgemäßer und gleichzeitig sachgerechter Unterricht führt die Kinder – allmählich zu einem differenzierten Betrachten und Verstehen ihrer Lebenswelt und befähigt sie damit zu bewusstem, eigenständigem und verantwortlichem Handeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sachunterricht sind Lernprozesse so zu organisieren, dass Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie Kenntnisse, Einsichten und Einstellungen grundgelegt werden. Dabei soll die Schülerin bzw. der Schüler auch fachgemäße Arbeitsweisen erlernen sowie Lernformen erwerben, die zur eigenständigen Auseinandersetzung mit der Lebenswirklichkeit und zu selbstständigem Wissenserwerb führen. Die Kinder lernen dabei schrittweise, sich Informationen zu beschaffen, zu interpretieren und kritisch zu bewerten. Sie entwickeln die Fähigkeit, Aufgaben und Problemstellungen selbständig und lösungsorientiert zu bearbeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Sachunterricht ist in folgende Erfahrungs- und Lernbereiche gegliedert:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gemeinschaft</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Natur</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Raum</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wirtschaft</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Technik</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Unterrichtsplanung und der Unterrichtsgestaltung ist darauf Bedacht zu nehmen, dass Inhalte aus den einzelnen Teilbereichen unter besonderer Berücksichtigung der Erfahrungs- und Erlebniswelt der Schülerinnen und Schüler aufeinander abgestimmt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darüber hinaus sollen Zusammenhänge im Lernen und Denken der Schülerinnen und Schüler durch situationsorientierte Unterrichtsanlässe, durch handlungsorientierte Lernformen (zB entdeckendes Lernen, projektorientiertes Lernen) sowie durch sinnvolles Vernetzen von bereichsübergreifenden Aspekten angestrebt werden.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Erfahrungs- und Lernbereich</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Gemeinschaft</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Teilbereich gewinnt seine Lerninhalte aus der unmittelbaren sozialen Umwelt der Kinder. Dabei werden Einsichten in größere soziale Gebilde und Zusammenhänge gewonnen. Auszugehen ist daher vom Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler. Dem Schulleben als unmittelbarem sozialem Lebens- und Handlungsraum kommt besondere Bedeutung zu.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In diesem Teilbereich ist anzustreben, dass sich die Schülerinnen und Schüler zunehmend selbst besser kennen lernen und ihre soziale Handlungsfähigkeit erweitern. Sie lernen zunehmend, sich in andere Lebens- und Sichtweisen hineinzuversetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Nachdenken über Werte und Normen sowie über unterschiedliches Verhalten von Menschen werden schrittweise die Fähigkeiten zum Perspektivenwechsel angebahnt, Toleranz und Akzeptanz gefördert, aber auch die Fähigkeit zu begründeter Abgrenzung gegenüber anderen Sicht- und Handlungsweisen entwickelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Kinder lernen miteinander zu kooperieren, Kompromisse einzugehen und mit Konflikten konstruktiv umzugehen. So erwerben sie Kenntnisse, Fähigkeiten und Haltungen, die für die Mitwirkung an der Gestaltung einer demokratischen Gesellschaft und für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen grundlegend sind.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Erfahrungs- und Lernbereich</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Natur</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Arbeit in diesem Teilbereich geht von den Erfahrungen und Begegnungen der Schülerinnen und Schüler mit der Natur sowie den Erfahrungen mit dem eigenen Körper aus.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anzustreben ist ein Verständnis für die Natur als Lebensgrundlage des Menschen und für den Menschen selbst als einen Teil der Natur. Der Unterricht soll über das Gewinnen von Grundkenntnissen und dem Erlernen fachspezifischer Arbeitsweisen zu verantwortungsbewusstem Verhalten gegenüber der Natur führen. Damit soll den Kindern auch die Bedeutsamkeit gesunder Lebensführung bewusst gemacht werden.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Erfahrungs- und Lernbereich</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Raum</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Teilbereich setzt an der Orientierung der Schülerinnen und Schüler in ihrer unmittelbaren Umgebung an und vertieft Einsichten in das Beziehungsgefüge von Mensch und Raum.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erste Einsichten können auf der Grundlage der Erfahrungen der Kinder am Beispiel des Heimatortes, des politischen Bezirkes, des Bundeslandes sowie größerer Regionen gewonnen werden. Dabei werden erste geographische Grundkenntnisse angebahnt und einfache fachspezifische Techniken vermittelt.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Erfahrungs- und Lernbereich</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Zeit</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Erfahrungs- und Lernbereich soll bei den Schülerinnen und Schülern die Fähigkeit entwickeln, zeitliche Dimensionen zur Orientierung nutzen (Vergangenes, Gegenwärtiges, Zukünftiges).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen erfahren, dass Zeitabläufe beobachtbar sind, Zeit gliederbar und messbar ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Bewusstsein, dass sich soziale, politische wirtschaftliche und kulturelle Gegebenheiten und Entwicklungen der Vergangenheit in der Gegenwart auswirken und die Zukunft beeinflussen, soll gefördert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es soll ein erstes Verständnis für soziale Hintergründe, Ereignisse und Entwicklungen angebahnt werden. So lernen Kinder, Handlungen von Menschen nicht nur aus heutiger Perspektive, sondern unter Berücksichtigung von Gegebenheiten und Entwicklungen früherer Situationen wahrzunehmen und zu bewerten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darüber hinaus sollen Bemühungen des friedlichen Zusammenlebens und Zusammenwirkens bewusst gemacht werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen die Veränderung menschlicher Gewohnheiten, Lebensumstände und Bedürfnisse an ausgewählten Beispielen erkennen.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Erfahrungs- und Lernbereich</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Wirtschaft</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Teilbereich soll von den unmittelbaren Erfahrungen und Begegnungen der Schülerin bzw. des Schülers mit wirtschaftlichen Beziehungen und Einrichtungen ausgehen. Dabei stehen die wirtschaftlichen Grundbedürfnisse der Kinder in Bezug zu ihrem Lebensraum im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler sollen Einblicke in die Arbeitswelt erhalten und die Notwendigkeit einer guten Ausbildung verstehen. An konkreten Beispielen wird ein erster Einblick in wirtschaftliche Zusammenhänge vermittelt. Darüber hinaus soll ein überlegtes, kritisches Konsumverhalten angebahnt werden.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Erfahrungs- und Lernbereich</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Technik</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Arbeit in diesem Teilbereich Technik geht von der Begegnung der Kinder mit technischen Gegebenheiten, mit Kräften und ihren Wirkungen sowie Stoffen und deren Veränderungen aus.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anzustreben ist das Verständnis, dass der Mensch mit seinem technischen Wissen und Können in das Ordnungsgefüge der Natur eingebettet, von den Naturgesetzen abhängig und für die Auswirkungen seiner Eingriffe in die Umwelt verantwortlich ist.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">In diesem Erfahrungs- und Lernbereich sollen die Kinder Grundkenntnisse und Einsichten gewinnen. Dabei gilt es fachspezifische Arbeitstechniken zu vermitteln und zu sachgerechtem und verantwortungsbewusstem Umgang mit Stoffen und technischen Geräten anzuleiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Auswahl der Lehrstoffe sind solche Themenbereiche aufzugreifen, die bereichs- und fachübergreifendes Lernen zulassen.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Grundstufe I</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Erfahrungs- und Lernbereich</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Gemeinschaft</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle25" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Schulklasse als neue Gemeinschaft erleben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich in der neuen Gemeinschaft zurechtfinden und das Gemeinschaftsleben mitgestalten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Regeln für das Zusammenleben finden, anerkennen und einhalten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einige Beiträge für das Zusammenleben leisten (einander helfen,</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">mit anderen teilen, Aufgaben übernehmen und ausführen,... )</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">An der Gestaltung von Festen und Feiern zu verschiedenen Anlässen mitwirken (zB Frühlingsbeginn, Buchausstellung; Brauchtum; Nationalfeiertag)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Schulklasse als Teil der Schulgemeinschaft erfahren</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Das Zusammenleben in verschiedenen Gemeinschaften</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Familie als Lebensgemeinschaft</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verschiedene Funktionen und Rollen der Familienmitglieder besprechen (zB unterschiedliche Rollen erkennen, andere Rollenverteilung überlegen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Liebe und Partnerschaft in der Familie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>besondere Ereignisse in der Familie aufgreifen (zB wenn ein Baby kommt, Taufe, Hochzeit)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Formen von Familien besprechen (zB Familiengröße, Geschwistersituation, unvollständige Familie) verschiedene Verwandschaftsbeziehungen kennen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Über Erfahrungen, die wir in anderen Gemeinschaften (Freunde, Spielgruppe, Nachbarn, ... ) gesammelt haben, sprechen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Notwendigkeit von Regelungen und Ordnungen in größeren Gemeinschaften einsehen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich selbst und andere kennenlernen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Eigenes Verhalten und die eigene Rolle gegenüber anderen beobachten: sich selbst beschreiben (persönliche Daten), andere darstellen (Rollenspiele, ... )</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gefühle und Stimmungen in bestimmten Situationen beschreiben (zB Ich bin glücklich, traurig, wütend ... ); Wirkungen von Gefühlen bei sich und anderen erkennen (zB Wenn ich mich freue, dann ... )</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spiele zur Verbesserung der Kommunikation (zB Kennenlern- und Kommunikationsspiele)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">das Anderssein der Mitmenschen (zB Wünsche, Meinungen) wahrnehmen, sich damit auseinandersetzen und andere akzeptieren</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Über Versuche zur Bewältigung von Schwierigkeiten, die sich im Zusammenleben mit anderen ergeben, sprechen; richtiges Verhalten gegenüber möglicher Verführung und Gewalt</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Erfahrungs- und Lernbereich</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Natur</ueberschrift><table id="Tabelle26" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebensvorgänge und biologische Zusammenhänge</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Begegnungen mit der Natur, dabei erste spezifische Arbeitsweisen und Fertigkeiten erlernen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Natur in der unmittelbaren Umgebung (zB Pflanzen, Tiere, Veränderungen) aufmerksam betrachten und beobachten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einzelne Naturobjekte untersuchen (zB Früchte, Samen) Naturvorgänge (Pflanzen und Tiere im Jahresablauf) und Verhaltensweisen (zB Nahrungsaufnahme, Fortbewegung, Nestbau) beobachten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erstes Experimentieren (zB verschiedenen Samen fliegen lassen, Samen zum Keimen bringen)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wetterbeobachtungen einfacher Art durchführen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erste Einsichten über Lebensvorgänge und biologische Zusammenhänge gewinnen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebensvorgänge an Pflanzen (zB Aufbrechen von Knospen, Blüten) und Tieren (zB Nahrungsaufnahme, Fortbewegung,</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fortpflanzung) kennenlernen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einfache biologische Zusammenhänge erfassen (zB Bedingungen für das Wachsen der Pflanzen wie Wärme, Licht, Wasser, Nahrung; Nahrungsaufnahme – Freßwerkzeuge, Nahrungssuche – Fortbewegung)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Formenvielfa!t in der Natur</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Begegnung mit der Natur, dabei erste spezifüche Arbeitsweisen und Fertigkeiten erlernen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Suchen, Sammeln und Betrachten (zB Blätter, Früchte, Samen; Federn), Ordnen (nach Farbe, Größe)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vergleichen und Zuordnen nach auffälligen Formen und leicht erkennbaren Einzelmerkmalen (zB Fell, Federn; Blätter, Nadeln)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erste Formenkenntnisse über Pflanzen und Tiere gewinnen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einige Pflanzen und Tiere der unmittelbaren Umgebung kennen und benennen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Den Bau von Pflanzen und Tieren besprechen; einl.elne Teile benennen (.:z.B Stamm, Krone, Wurzel, Blatt, Blüte, Frucht, Samen; Kopf, Rumpf, Schnabel, Schnauze, Fluge!, Pfoten, Krallen;</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verantwortungsbewußtes Verhalten gegenüber der Natur</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Beziehung des Menschen zur Natur verstehen lernen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Bedeutung von Pflanzen und Tieren für den Menschen erkennen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>für die Ernährung (Gemilse, Obst, Futterpflanzen; Eier, Milch, Fleisch)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>für die Verbesserung der Lebensqualität (Pflanzen als Luftverbesserer, Schattenspender, Pflanzen im Wohnbereich; Haustiere als Gefährten)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Bedeutung von Pflanzen und Tieren fur unseren Lebensraum erkennen (Pflanzen- und Tierschutz)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zimmer- und Gartenpflanzen pflegen (zB gießen, umtopfen)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die eigene Verantwortung gegenüber der Natur allmählich erkennen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfahrungen im Umgang mit Haustieren besprechen (zB Nahrung, Reinhaltung, Zuwendung, Disunz)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Umweltbewußt handeln: Umweltverschmutzung im eigenen Bereich vermeiden</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Der Mensch: Körper und Gesundheit</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kenntnisse über den menschlichen Körper erwerben</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Gliederung des menschlichen Körpers (Kopf, Rumpf, Gliedmaßen) besprechen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die wichtigsten Funktionen von Körperteilen und von äußeren</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Organen (zB Sinnesorgane) kennen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Bedeutung der eigenen Gesundheit erkennen lernen und gesundheitsbewußtes Verhalten anbahnen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Voraussetzungen einer gesunden Lebensführung kennenlernen (zB Körperpflege, Ernährung, Kleidung, Bewegung)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verhalten bei Krankheiten und Unfällen Medizinische Einrichtungen kennen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Elementares Wissen und eine positive Einstellung zur menschlichen Sexualität anbahnen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Information über die menschliche Sexualit:it gewinnen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geschlechtsunterschiede von Mädchen und Bub, Frau und Mann</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Liebe und Pannerschaft zwischen Mann und Frau</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Tatsache der Elternschaft (Mutterschaft, Vaterschaft)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Erfahrungs- und Lernbereich</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Raum</ueberschrift><table id="Tabelle27" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die unmittelbare Umgebung kennenlernen, sich darin zurechtfinden und erste Orientierungsgesichtspunkte erfassen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Räumliche Beziehungen (zB links – rechts, davor – dahinter, weit – nahe, hinauf – hinunter) in der Klasse, im Schulhaus, in der Wohnung (Wohnhaus) erkennen und benennen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Standorte von Dingen, Wege und Entfernungen beschreiben (Suchspiele in der Klasse)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Orientierungsgesichtspunkte gewinnen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>an Modellen (zB Spielzeughä.user, Puppenküche, Räume einrichten und gestalten)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in der unmittelbaren Umgebung (zB Wege, Plä.tze beschreiben und darstellen; einfache Skizzen anfenigen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>an Fixpunkten (zB Gebä.ude, Brücke, Ampel, Kreuzung)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Im Zusammenhang mit der Verkehrserziehung den Schulweg und andere Wege beschreiben, Verkehrseinrichtungen kennen und finden</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einfache geographische Gegebenheiten der näheren Umgebung kennen und benennen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB Geländeformen, Gewässer, Verkehrswege, Wohnstätten,…</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Erfahrungs- und Lernbereich</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Zeit</ueberschrift><table id="Tabelle28" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durch Erlebnisse und Erfahrungen zu einem altersgemäßen Geschichtsverständnis gelangen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Von eigenen Erlebnissen und Ereignissen berichten und diese zeitlich zuordnen (jetzt, früher, später; gestern, heute, morgen)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erinnerungen und Erfahrungen anderer Personen aus der Umwelt des Kindes etfragen und darüber berichten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Alte und neue Gegenstände (Spielsachen, Kleidungsstücke, Gebrauchsgegenstände, Bilder, Schrifmücke, Bücher) mitbringen und in der Klasse ausstellen sowie beschreiben und vergleichen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zeitabläufe erfassen (fagesablauf, Wochenplan, Jahreskreis) und einfach darzustellen versuchen (Beispiele: Gebunstagskalender, Festkalender, Klassentagebuch, Zeitleisten und ähnliches)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Uhr und Kalender zur Bestimmung und Gliederung der Zeit (Stunde, Minute; Tage, Wochen, Monate; Jahreszeiten) verwenden</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Alte Gebäude, Kulturdenkmäler in unmittelbarer Umgebung des Kindes als Zeugnisse der Vergangenheit aufsuchen, nach den Interessen des Kindes besprechen und einfachste historische Bedingungen erfahren</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="289" style="border:none;width:216.67pt;" /><td width="289" style="border:none;width:216.67pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Erfahrungs- und Lernbereich</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Wirtschaft</ueberschrift><table id="Tabelle29" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ein erstes Verständnis für das Versorgtwerden und Versorgen gewinnen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Elementare Einsichten über Dinge gewinnen, die wir z.um täglichen leben brauchen (zB Nahrung, Kleidung, Wohnung)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erste Erfahrungen über die Herstellung von Waren sammelnEinen einfachen Produktionsvorgang beobachten und z.u überschauen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Versuchen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einfache Kenntnisse über Arbeit und Verdienst erwerben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Elementare Kenntnisse Uber einige Berufe• und Arbeitsstätten erwerben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Über grundlegende Zusammenhänge zwischen Arbeit, Geldverdienen und Geldausgeben Bescheid wissen</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="289" style="border:none;width:216.67pt;" /><td width="289" style="border:none;width:216.67pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Erfahrungs- und Lernbereich</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Technik (in Verbindung mit dem Unterrichtsgegenstand Werkerziehung)</ueberschrift><table id="Tabelle30" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technische Gegebenheiten in der Umwelt des Kindes</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kenntnisse über technische Gegebenheiten in der unmittelbaren Umgebung des Kindes erwerben</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geräte und deren Verwendung besprechen (zB Spielzeug, Werkzeug, Gebrauchsgegenstände)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durch den Umgang mit diesen Geräten wichtige Teile underen Funktion kennenlernen (zB Rad, Griff, Schalter)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umgang mit Objekten, dabei spezifische Arbeitsweisen kennenlernen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Objekte· erkunden durch</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Betrachten (zB Ball, Hammer, Taschenlampe)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Messen (zB Länge, Masse, Temperatur, Zeit)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erstes Experimentieren (zB Umgang mit einfachen·Werkzeugen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">und Geräten)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verantwortungsbewußtes Handeln beim Gebrauch technischer Geräte entwickeln</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Über Gefahren beim Gebrauch technischer Geräte Bescheid wissen;durch sachgemäßen und vorsichtigen Umgang Unfalle vermeiden</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mit technischen Geräten und Einrichtungen sinnvoll und sparsam umgehen (zB Wasser sparen, Energie sparen, Lärm vermeiden) und zum Umweltschutz beitragen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kräfte und ihre Wirkungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Auswirkungen einiger „Naturkräfte“ (zB Magnetkraft, Windund Wasserenergie) kennenlernen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erste Kenntnisse über Kräfte und ihre Wirkungen erwerben</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Im Zusammenhang mit der Werkerziehung Nutzungsmöglichkeiten dieser Kräfte (zB Windrad, Segel;,,Magnetspiele“, Wasserrad) erproben und besprechen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mit Hilfe entsprechender Lehrmittel die Wirkungsweise von Kräften beobachten und einfache Experimente durchführen</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Stoffe und ihre Veränderungen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kenntnisse über Stoffe und ihre Veränderungen erwerben</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ausgehend von Gegenständen aus der Umwelt des Kindes einige Stoffe benennen und besprechen (zB Glas, Holz, Metall, Wolle, Gummi, Kunststoff; Luft, Wasser, Öl) und dabei einige ihrer Eigenschaften festste!Ien (zB rauh, hart, flüssig)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zweckmäßigkeit der Verwendung bestimmter Stoffe besprechen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Veränderungen (flüssig, fest) einiger Stoffe (zB Wasser, Butter, Wachs) kennenlernen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Spezifische Arbeitsweisen kennenlernen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einige stoffliche Eigenschaften bewußt wahrnehmen (zB Tasten, Riechen)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erstes Experimentieren:</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durch Hantieren und Erproben die stoffliche Beschaffenheit von Gegenständen untersuchen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Diese Gegenstände nach ihren Eigenschaften und der Beschaffenheit vergleichen, ordnen und zuordnen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sachgemäßes und verantwortungsbewußtes Handeln im Umgang mit Stoffen entwickeln</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Gefährlichkeit bestimmter Stoffe (Medikamente, Reinigungsmittel, Schädlingsbekämpfungsmitte!) kennen und richtiges Verhalten besprechen; den Umgang mit den als gefährlich gekennzeichneten Stoffen vermeiden</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sachgemäßes und umweltgerechtes Handeln beim Gebrauch bestimmter Stoffe erlernen</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="289" style="border:none;width:216.67pt;" /><td width="289" style="border:none;width:216.67pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Grundstufe II</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Erfahrungs- und Lernbereich</ueberschrift><ueberschrift typ="g1min" ct="text" halign="c">Gemeinschaft</ueberschrift><table id="Tabelle31" cellspacing="0" style="width:423pt;border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Zusammenleben in der Schule verstehen und mitgestalten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gemeinsame Aktivitäten als sinnvolle und fruchtbare Form des Zusammenlebens und Zusammenlernens erfahren</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Rechte und Pflichten in der Klasse kennen und wahrnehmen, dabei die Bedeutung von Klassen- und Schulregeln für das Zusammenleben erkennen, Rituale und Regeln finden, akzeptieren und anwenden</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gemeinsame Erlebnisse vorbereiten und gestalten (zB Feste, Feiern, Ausstellungen, Schulveranstaltungen)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgaben im Rahmen der Klassen- bzw. Schulgemeinschaft erkennen und übernehmen, Möglichkeiten der Mitgestaltung wahrnehmen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An demokratischen Entscheidungen in der Klasse (im Schulleben) mitwirken</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aktuelle Konflikte im Zusammenleben lösungsorientiert bearbeiten (nach Ursachen suchen, Lösungen finden)</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vielfalt des Zusammenlebens in Gemeinschaften außerhalb der Schule kennen lernen und mitgestalten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Über „Familie“ als Lebensgemeinschaft sprechen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verschiedene Formen der Lebensgemeinschaft „Familie“ besprechen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Von anderen Gemeinschaften (zB Spiel-, Sport-, Hobbygruppen) berichten, Verständnis für deren Aufgaben und die verschiedenen Rollen ihrer Mitglieder anbahnen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Besondere Situationen des Gemeinschaftslebens wahrnehmen (zB die Hilfsbedürftigkeit anderer erkennen, evt. sich an Hilfsaktionen beteiligen; sich in Konfliktsituationen angemessen verhalten)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Soziale Alltagskonflikte im Rollenspiel darstellen, Lösungsmöglichkeiten erproben und in einfacher Form zu bewerten versuchen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Möglichkeiten der Gestaltung von Festen und Feiern kennen lernen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in Familie und Verwandtschaft</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in Heimat- bzw. Urlaubsregionen der Schülerinnen und Schüler</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>allenfalls in Regionen europäischer Partnerschulen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Über örtliches Brauchtum sprechen (zB Wohnort, Urlaubsregion)</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich selbst und andere verstehen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgewählte Erfahrungen mit anderen Menschen bewusst machen und besprechen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verschiedenheit von Menschen erkennen und Anderssein verstehen und respektieren</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich eigener Neigungen, Fähigkeiten und Schwächen bewusst werden</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eigene Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse sowie die anderer (zB Freude, Angst, Zuneigung, Einsamkeit) wahrnehmen und Möglichkeiten finden, damit umzugehen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kindliche Wahrnehmungen und Erlebnisse (wie Schwangerschaft, Geburt, Partnerschaft, Nacktsein) sowie die damit verbundenen Gefühle und sozialen Erlebnisse besprechen und reflektieren</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Konflikte aus dem Verständnis für andere bewältigen lernen, mit Konflikten leben können</absatz><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Gegenüber Sexualtätern schützende und rettende Verhaltensweisen kennen lernen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Nachdenken darüber, wie sich Menschen in bestimmten Rollen oder Situationen (zu) verhalten (haben); Vorstellungen über verantwortungsbewusstes Handeln entwickeln</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verständnis für kulturelle Vielfalt entwickeln</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprachliche und kulturelle Vielfalt wahrnehmen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschiedliche Lebensweisen, Traditionen und Wertorientierungen respektieren</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfluss verschiedener Kulturen auf den eigenen Lebensbereich wahrnehmen (Feste, Bräuche, …)</absatz><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Sich eigener Fremdheitserfahrungen bewusst machen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Alltagsprobleme bei Menschen mit unterschiedlichen Lebens- und Verhaltensweisen besprechen (wechselseitige Toleranz bzw. Akzeptanz)</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Öffentliche Einrichtungen, Verwaltungs- und Gemeinschaftseinrichtungen kennen lernen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einblicke, Verständnis und elementares Wissen gewinnen über:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einrichtungen und Organe der öffentlichen Ordnung und Sicherheit (zB Feuerwehr, Polizei, Rettung)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Öffentliche Dienstleistungsbetriebe (zB Post, Bahn)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich in einem öffentlichen Amt orientieren lernen (zB Gemeindeamt) und dabei Aufgaben und Organisation der Organe von Gemeinde und Bezirk kennen lernen (zB Bürgermeister, Gemeinderat, Bezirkshauptmann)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die wichtigsten Ämter im Staat kennen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allenfalls Gleichheit und Unterschiede solcher Einrichtungen in einigen den Kindern bekannten europäischen Regionen besprechen</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen über (ausgewählte) sozial bedeutsame Ereignisse und Einrichtungen selbstständig ermitteln</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Medien als Informationsquelle nutzen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gestaltung und Wirkung von Informationen vergleichen und bewerten</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Überlegungen über den eigenen Bildungsweg anstellen lernen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen über weiterführende Schulen sammeln</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Angebotene Kontakte („Schnupperstunden“) wahrnehmen, Tage der offenen Tür nutzen</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="282" style="border:none;width:211.5pt;" /><td width="282" style="border:none;width:211.5pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Erfahrungs- und Lernbereich</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Natur</ueberschrift><table id="Tabelle32" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lebensvorgänge und biologische sowie ökologische Zusammenhänge</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Begegnung mit der Natur, dabei spezifische Arbeitstechniken und Fertigkeiten erweitern, festigen und bewusst anwenden</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der unmittelbaren Auseinandersetzung mit der Natur die bisher erlernten Arbeitstechniken wie Untersuchen, Beobachten, Betrachten erweitern, festigen und bewusst anwenden</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bei Tieren bestimmte Verhaltensweisen beobachten und verstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Experimente (gemeinsam) planen, durchführen und auswerten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Pflanzen unter verschiedenen Lebensbedingungen aufziehen, zB Knospenzweige zum Blühen bringen</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsichten über Lebensvorgänge und biologische Zusammenhänge verstehen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einige Entwicklungsvorgänge bei Pflanzen (zB Samen – Keimling – Pflanze; Blüte – Frucht – Samen) und Tieren (zB Laich – Kaulquappe – Frosch) erfassen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einige Aufgaben einzelner Pflanzenteile erfassen (zB Wurzel zur Verankerung, Nahrungsaufnahme, Nahrungsspeicherung, Vermehrung; Stängel als Saftleiter)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Einsicht in Entwicklungsvorgänge am Beispiel Ei – Larve – Puppe – Insekt erweitern</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erste Einsichten in einfache ökologische Zusammenhänge gewinnen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsichten in Zusammenhänge innerhalb einzelner Lebensräume gewinnen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Veränderungen in der Pflanzen- und Tierwelt (zB Laubfall, Frühblüher; Überwinterung der Tiere) erkennen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einrichtungen für bestimmte Lebensweisen bzw. Lebensräume (zB Tiere als Wasserbewohner, Waldbewohner, Tiere als Springer, Flieger; Bodenbeschaffenheit – Wurzellänge) verstehen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Pflanzengesellschaften (Stockwerkbau des Mischwaldes, …)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wechselbeziehung zwischen Pflanzen und Tieren (Wiese, Hecke, ...)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Störung von natürlichen und naturnahen Lebensräumen durch den Menschen (zB Trockenlegung von Feuchtgebieten, Verschmutzung von Gewässern, Einsatz von Unkraut- und Schädlingsbekämpfungsmitteln)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Möglichkeiten verbesserter Lebensbedingungen für Tiere (zB Nistgelegenheiten; Naturwiese; Tümpel)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wachstum von Pflanzen (zB Düngung – Überdüngung; Verschmutzung des Gießwassers mit Öl, Waschmitteln, Salz; Änderung der Bodendichte)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Formenvielfalt in der Natur</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Begegnung mit der Natur, dabei spezifische Arbeitsweisen und Fertigkeiten erweitern und bewusst anwenden</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die bisher erlernten Arbeitsweisen (Sammeln, Suchen, Betrachten und Benennen; Ordnen, Vergleichen und Zuordnen nach gemeinsamen Formen und Merkmalen) vertiefen, erweitern und selbst anwenden:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anlegen einfachster Sammlungen (zB Herbarium); begonnene Sammlungen erweitern und an der Gestaltung von Ausstellungen mitwirken (zB Blätter-, Früchte-, Rinden-, Steine<gdash />, Federsammlungen)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Naturobjekte durch Vergleichen von Objekt und Bild (Vorgänge zur Tier- und Pflanzenbestimmung) bestimmen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Altersgemäße Bestimmungsbücher gebrauchen lernen</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formenkenntnis über Pflanzen und Tiere erweitern und festigen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgewählte Pflanzen und Tiere der näheren und allmählich auch der weiteren Umgebung kennen und benennen; auch einige geschützte Pflanzen und Tiere</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Wissen über den Bau von Pflanzen und Tieren erweitern: einige Blattformen; Merkmale von Säugetieren, Vogel, Fisch, Insekten</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Auffinden gemeinsamer Merkmale Tier- und Pflanzengruppen bilden (Anbahnen eines biologischen Ordnungsverständnisses)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weitere Ordnungsgesichtspunkte über Pflanzen und Tiere gewinnen im Hinblick auf:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>jahreszeitliche Gegebenheiten (Frühblüher, Herbstfrüchte; Wintergäste, Tierspuren, ...)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Nutzbarkeit (Nutzpflanzen; Haustiere, ...)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lebensräume (zB Wasser, Wald)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwicklungsstufen (zB Zweige im Knospenzustand; Jungtiere)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verantwortungsbewusstes Verhalten gegenüber der Natur</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aus der Einsicht in biologische Zusammenhänge die Nutzung der Natur und deren Auswirkungen erkennen und bewerten lernen, möglichst an einfachen Beispielen der unmittelbaren Umgebung der Schülerinnen und Schüler</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verständnis über die ökologischen Auswirkungen menschlichen Handelns gewinnen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>dabei die Erkenntnis gewinnen, dass der Mensch die Natur behutsam nutzen, sie aber auch stören und zerstören kann (Probleme identifizieren: Abfall, Luft- und Wasserverschmutzung)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Notwendigkeit von Gesetzen und Maßnahmen zur Erhaltung der Natur verstehen (zB Pflanzen- und Tierschutz, Schutzgebiete)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sich umweltgerecht verhalten</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auswirkungen des eigenen Verhaltens auf Natur und Umwelt erfassen und Folgen von Fehlverhalten (zB Verschmutzen, Lärmen, Verbrauchen von Energie) abschätzen und aus diesem Verständnis entsprechend handeln</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aus dem Wissen um die hohe Verantwortung jedes Einzelnen der Natur und Umwelt gegenüber selbst zu umweltbewusstem Verhalten gelangen</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Mensch: Körper und Gesundheit</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kenntnisse über den menschlichen Körper erweitern und vertiefen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgaben und Leistungen einzelner Körperteile und ausgewählter äußerer (zB Ohr, Auge) sowie innerer Organe (zB Herz, Magen) kennen lernen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Zusammenwirken mehrerer Körperteile und Organe an einfachen Beispielen erfassen (zB Auge – Hand – Koordination)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zusammenhänge zwischen einzelnen Körperteilen und Organen und dem ganzen Körper (zB kranke Zähne – kranker Magen – einseitige Ernährung) kennen (zB Möglichkeiten der Gesunderhaltung formulieren und begründen)</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedeutung gesunder Lebensführung erkennen.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gesundheitsbewusstes Verhalten an einigen Beispielen (Körperpflege, Ernährung; Kleidung, …) anbahnen</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedeutung aktiver Erholung bzw. ausgleichender Bewegung erkennen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegungserfahrungen besprechen</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegung und Entspannung für das eigene Wohlbefinden im Alltag bewusst machen</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfachste Erste-Hilfe-Maßnahmen kennen lernen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unfallverhütung</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sachgerechtes Versorgen leichter Verletzungen</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lebensrettende Sofortmaßnahmen (zB Absichern der Gefahrenzone; Notruf; stabile Seitenlage)</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Elementares Wissen und eine positive Einstellung zur menschlichen Sexualität anbahnen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Über Bereiche menschlicher Fortpflanzung grundlegendes Wissen erwerben und allmählich erweitern (zB Entstehung menschlichen Lebens, Schwangerschaft, Geburt, Bedürfnisse des Säuglings)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Liebe und Partnerschaft auch als wichtige Grundlagen menschlicher Sexualität verstehen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Zusammenwirken mit den Eltern (Erziehungsberechtigten) auf die bevorstehenden geschlechtsspezifischen Entwicklungen vorbereiten</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="283" style="border:none;width:212.07pt;" /><td width="283" style="border:none;width:212.07pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Erfahrungs- und Lernbereich</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Raum</ueberschrift><table id="Tabelle33" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich im Raum orientieren</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkundungs- und Orientierungsübungen durchführen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hilfen zur Orientierung im Raum kennen und anwenden</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Wirklichkeit modellhaft darstellen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im örtlichen Bereich und in der näheren Umgebung durch Erkundungsübungen (insbesondere bei Lehrausgängen) die Orientierungsfähigkeit erweitern,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bezeichnungen für Geländeformen und Arten der Gewässer verwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Verlauf von Wegen und die Landschaftsformen feststellen und beschreiben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>öffentliche Einrichtungen, Verkehrsnetz, Lage der Geschäfte etc. besprechen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Orientierungsübungen an verschiedenen Darstellungen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>modellhaft: Umgebung der Schule, Wohnviertel, Ortskern mit einfachen Mitteln (zB Bausteine, Spielzeug, Zündholzschachteln) oder im Sandkasten darstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>anhand von Abbildungen (zB Landschaftsfoto, Flugbild, Gemälde, Wandskizze) Landschaft und Siedlung der näheren Umgebung (zB Tal, Bezirk, Stadtteil) besprechen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Skizzen und Pläne selbst herstellen und zur Orientierung nützen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Himmelsrichtungen durch den Sonnenstand beschreiben</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfache Orientierungsübungen mit dem Kompass</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lage bedeutsamer Orientierungspunkte (zB Gebäude, Berg) durch Angabe der Himmelsrichtung beschreiben</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend vom Modell (zB Klasse, Wohnung; hergestellt in Verbindung mit dem technischen Werken) Grundrisse herstellen, vorgegebene Grundrissdarstellungen interpretieren und dabei des Verständnis für Verebnung und Verkleinerungen in geographischen Darstellungen anbahnen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfache Situationsskizzen anfertigen, die zB den Verlauf des eigenen Schulweges angeben, und mit einem Plan des Heimatortes vergleichen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sich auf vorgelegten Ortsplänen grob orientieren (zB über Gebäude, Wege und Richtungen Auskunft geben)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Pläne und Karten als geografische Darstellungsformen kennen und als Orientierungshilfen verwenden</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf der Grundlage anschaulicher Erfahrungen die Landschaftsdarstellung auf einfachen Karten erarbeiten</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Maßstab, Verkleinerung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Höhendarstellung</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungen im Umgang mit Karten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kartenzeichen kennen lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Karte mit Hilfe des Kompasses ausrichten (Einorden)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verschiedene Karten lesen (zB Wanderkarte, Landkarte, Straßenkarte)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfe von Landkarten Einsichten in das eigene Bundesland erweitern</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Räume erschließen, dabei grundlegende geographische Einsichten und Informationen gewinnen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kenntnisse über wichtige Bauwerke, Sehenswürdigkeiten, regionalen Besonderheiten etc. des Wohnortes/des Wohnbezirkes erwerben</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Übersichten über die Lage einzelner Landschaften erarbeiten (Orte, Flüsse, Gebirge, Verkehrswege) und dabei Verständnis für Zusammenhänge anbahnen (zB Landschaft, Siedlung, Wirtschaft)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Das Beziehungs- und Wirkungsgefüge von Mensch und Landschaft an einem Beispiel (zentrale Lage – Verkehrsknoten – Industrie, schöne Landschaft – Fremdenverkehrszentrum) verstehen lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Übersicht über das eigene Bundesland gewinnen (beispielhaft über Verkehrswege, politische Bezirke, Wirtschaft und Kultur sprechen)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einen ersten Überblick über Österreich gewinnen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aspekte des Eingebundenseins in die Gemeinschaft Europas und der Welt diskutieren: Durch den Bezug zum eigenen Erlebten eine vorurteilsfreie Annäherung an fremde Kulturen schaffen</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="283" style="border:none;width:212.07pt;" /><td width="283" style="border:none;width:212.07pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Erfahrungs- und Lernbereich</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Zeit</ueberschrift><table id="Tabelle34" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Veränderungen in der engeren und erweiterten Umwelt im Ablauf der Zeit erschließen und deuten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Veränderungen im Leben von Menschen (zB Kindheit der Eltern, der Großeltern und davor) beobachten und an altersgemäß verständlichen Entwicklungsreihen feststellen (zB Wohnung, Bekleidung, Verkehr)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einblick in Veränderungen von Umwelt und Gesellschaft anhand ausgewählter Beispiele (zB Besiedlung, Feste, Brauchtum) gewinnen</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erste Einsichten für Veränderungen durch fachspezifische Arbeitstechniken gewinnen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beobachten und Erkunden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sammeln und Vergleichen von Bildern und Quellen (zB Chroniken, Erzählungen, Sagen und Bilddokumente)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Museumsbesuche, Lehrausgänge (zB historische Stätten)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Befragungen (zB Fachleute, Zeitzeuginnen, Zeitzeugen)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch ausgewählte Bilder und andere Quellen aus der Geschichte und Kultur der Heimat einen ersten historischen Überblick gewinnen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vergangenheit des Wohnortes an einigen anschaulichen Beispielen erschließen, erste Kenntnisse aus der frühen lokalen und regionalen Geschichte gewinnen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vergangenes (zB im Bundesland, in Österreich, in Europa) an einfachen Beispielen historischer Zeitbilder kennen lernen, einige zeitlich einordnen (zB Anlegen eines Zeitstreifens) und gegebenenfalls eine Beziehung zur Gegenwart herstellen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beispiele aus dem Kulturschaffen des Landes kennen lernen</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verständnis für Zukünftiges anbahnen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zukünftiges allmählich strukturieren und einteilen lernen (zB Eintragen von Terminen, Planen und Einteilen von Zeiträumen)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die mögliche Unsicherheit zukünftiger Ereignisse bewusst machen (zB Überraschungen, Wetter, Spielverläufe) und damit den Gedanken der Vorsorge anbahnen.</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="283" style="border:none;width:212.07pt;" /><td width="283" style="border:none;width:212.07pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Erfahrungs- und Lernbereich</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Wirtschaft</ueberschrift><table id="Tabelle35" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Verständnis für Bereiche des Versorgtwerdens, Versorgens und Vorsorgens erweitern und vertiefen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eigene wirtschaftliche Bedürfnisse erkennen und einschätzen lernen, Möglichkeiten ihrer Erfüllung besprechen und verstehen, dass nicht allen Wünschen entsprochen werden kann</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An ausgewählten Beispielen die Bedeutung erkennen, dass nicht alle Waren im Inland erzeugt werden (Einfuhr-Ausfuhr)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erste Kenntnisse über die wirtschaftliche Versorgung größerer Gemeinschaften erwerben (Transport, Handel, Energie)</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kenntnisse über Arbeit, Beruf, Verdienst und Geld gewinnen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die persönliche und wirtschaftliche Bedeutung von Arbeit, Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit erkennen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erste Einsichten über Arbeitsbedingungen (zB Arbeitsstätten, Arbeitszeit, Entlohnung) und deren mögliche Auswirkungen auf die Lebensgestaltung gewinnen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verschiedene Berufe besprechen und erkennen, dass sie unterschiedliche Ausbildung erfordern</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsicht in wirtschaftliche Zusammenhänge und dementsprechend eigenverantwortliches Handeln anbahnen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An leicht überschaubaren Beispielen aus dem täglichen Leben den wirtschaftlichen Zusammenhang der Erzeugung, Verteilung und des Verbrauchs von Waren erkennen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An einfachen Beispielen Zusammenhänge zwischen Wirtschaft und Umwelt erkennen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die wirtschaftliche Bedeutung der Freizeitgestaltung kennen (Freizeiteinrichtungen; Freizeitaktivitäten; Urlaub, Reisen, …)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bedeutung der Werbung kennen lernen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Werbung (Werbesendungen, Plakate, Slogans, …)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einfluss auf das Kaufverhalten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Modetrend bzw. Marken</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein erstes Verständnis für Risikoverhalten anbahnen (zB borgen, gewinnen, verlieren)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit Geld richtig umgehen lernen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über den Sinn des Sparens sprechen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kosten abschätzen (zB Handyrechnung, Internet)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr height="0"><td width="283" style="border:none;width:212.07pt;" /><td width="283" style="border:none;width:212.07pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Erfahrungs- und Lernbereich</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Technik</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n>Technische Gegebenheiten in der Umwelt des Kindes</n></ueberschrift><table id="Tabelle36" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kenntnisse über technische Gegebenheiten in der Umwelt des Kindes erwerben</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Zusammenhang mit dem technischen Werken an konkreten Beispielen die Funktion von Werkzeugen, Geräten und einfachen Maschinen kennen lernen, erproben und verstehen (zB Technikspielzeug, Fahrrad)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An einem Beispiel aus der Umwelt eine aus mehreren Teilen zusammengesetzte technische Einrichtung kennen lernen (zB Wasserversorgung, Wasserentsorgung, Heizungsanlage); wesentliche Teile und deren Funktion erkennen (zB Wasserbehälter, Wasserleitung, Abwasserkanal)</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spezifische Arbeitstechniken anwenden; Experimentieren</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Zusammenhang mit dem technischen Werken werden im sachgemäßen Umgang mit Materialien und Werkzeugen, grundlegende Fertigkeiten erworben</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsicht in technische Gegebenheiten durch fachspezifische Arbeitsweisen (zB gezieltes Beobachten, Beschreiben und Ordnen nach Eigenschaften, Merkmalen und Funktionen) gewinnen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch probierendes und konstruierendes Tun sollen neben elementaren Handlungserfahrungen und grundlegenden Einsichten auch Arbeitsweisen des Experimentierens erworben werden</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Gewinnung und Vertiefung von Kenntnissen über den elektrischen Strom (Stromkreis, Leiter, Isolator) nur im Kleinstspannungsbereich (bis maximal 24 Volt) experimentieren, dabei auf die Lebensgefährlichkeit der Netz- und Hochspannung ausdrücklich hinweisen</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sachgemäßes und verantwortungs-bewusstes Handeln beim Gebrauch der Technik vertiefen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sachgemäßen Umgang mit Werkzeugen lernen; dabei wichtige Fertigkeiten einüben und Vorsichtsmaßnahmen beachten</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aus der Einsicht in die Gefährlichkeit von Materialien, Geräten und elektrischem Strom vorsichtig handeln</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vorsichtsregeln zur Vermeidung von Unfällen verstehen und einhalten</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="283" style="border:none;width:212.07pt;" /><td width="283" style="border:none;width:212.07pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n>Kräfte und Wirkungen</n></ueberschrift><table id="Tabelle37" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kenntnisse über Kräfte und ihre Wirkungen erwerben</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Wirkung der Magnetkraft (auf Metalle, zwischen Magneten; Kompassnadel) erproben, beobachten und als Gesetzmäßigkeit erkennen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einige Auswirkungen von Wärme kennen lernen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wärmeausbreitung in unterschiedlichen Stoffen gezeigt an Alltagsbeispielen (Topfgriffe, Kühltasche, …)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ausdehnung von Stoffen (zB gezeigt am Beispiel des Thermometers)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wettererscheinungen (zB Gewitter, Nebel, Sturm), dabei auch besondere Gefahrenquellen kennen und beachten</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Wirkungsweise verschiedener Kräfte kennen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gewicht als Kraft (Verformung durch Belasten)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Auftrieb, Schwimmen, Sinken</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spezifische Arbeitstechniken anwenden</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Experimente mit Magneten durchführen Langzeitbeobachtungen (des Wetters) durchführen und Tabellen anlegen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vergleichen und Messen von Kräften (zB Tauziehen; Federwaage)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Experimente durchführen (zB Schwimm- und Sinkversuche, Rutsch- und Gleitversuche)</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="283" style="border:none;width:212.07pt;" /><td width="283" style="border:none;width:212.07pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n>Stoffe und ihre Veränderungen</n></ueberschrift><table id="Tabelle38" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kenntnisse über Stoffe und ihre Veränderungen erwerben</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Erscheinungsformen verschiedener Stoffe kennen und benennen (fest, flüssig, gasförmig)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedingungen für die Zustandsänderungen des Wassers kennen lernen (zB Erhitzen, Abkühlen)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wasserlösliche (zB Salz, Zucker, Seife, bestimmte Farben) und nichtwasserlösliche Stoffe (zB Öl, Sand, Erde) unterscheiden</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gewinnung und Nutzung von Bodenschätzen an einem Beispiel unter Beachtung regionaler Gegebenheiten besprechen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Luft als bedeutsamen Stoff (zB Atmung, Verbrennung) kennen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umweltbelastende Stoffe (zB Abgase, Kunststoffe, Waschmittel) und Verfahrensweisen zu deren Beseitigung kennen lernen</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Spezifische Arbeitstechniken anwenden:</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beobachten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schmelzen von Eis, Gefrieren von Wasser, Verfärben bei Erwärmung, Verdunsten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Klassifizieren</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ordnen und Zuordnen nach bestimmten Gesichtspunkten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nach Eigenschaften, zB schwimmt – schwimmt nicht, magnetisch – nicht magnetisch</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nach Veränderungen, zB wird größer, wird fest; wird leichter</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Experimentieren</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Experimente und einfache Versuchsreihen durchführen zB mit Wasser: Verdunsten, Verdampfen, Gefrieren, Schmelzen; Reinigen des Wassers durch Filtern, Mischen und Trennen von Stoffen Einfache Versuche an Beispielen der Verbrennung oder der Verrottung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Dokumentieren</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beschreiben beobachteter Vorgänge (zB Schmelzen: Eis, Fett; Auflösen in Wasser: Salz, Zucker, Dicksaft) und Ergebnisse von Experimenten in geeigneter Weise (zB Tabellen, Wetterkarten; Protokollieren) festhalten</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Im Umgang mit Stoffen sachgemäß und verantwortungsbewusst handeln</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Kennzeichnung gefährlicher Stoffe (zB Beipackzettel) kennen und den Umgang mit als gefährlich gekennzeichneten Stoffen vermeiden</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Gefahren der Wasserverschmutzung kennen und sich um die Reinhaltung des Wassers bemühen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Sammlung wiederverwertbarer Stoffe (Gegenstände) beitragen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umweltgerechtes Handeln bei der Anschaffung, beim Gebrauch und bei der Beseitigung bestimmter Stoffe erlernen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Möglichkeiten zur Beseitigung und Wiederverwertung von Stoffen kennen lernen“</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="283" style="border:none;width:212.07pt;" /><td width="283" style="border:none;width:212.07pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Aufgliederung des Sachunterrichts in sechs Erfahrungs- und Lernbereiche ist für die Planung und die Gestaltung der täglichen Unterrichtsarbeit nicht das primär strukturierende Prinzip. Vielmehr ist sicherzustellen, dass über die allgemeinen didaktischen Grundsätze hinaus Lernprozesse in konkreten Erlebnis-, Handlungs- und Sachzusammenhängen ermöglicht werden. Es sind daher solche Themenbereiche aufzugreifen, die bereichs- und fachübergreifendes Lernen zulassen (zB Wohnen, Arbeiten, sicher versorgen, die Umwelt gestalten), dabei können auch erste Einblicke über die Grenzen Österreichs hinaus gemacht werden. Bei der didaktischen Umsetzung der „europäischen Dimension“ im Unterricht geht es vor allem um das Entwickeln von Einstellungen, Haltungen und Orientierungen. Auf der Grundstufe II wird sich der Unterricht in größerem Ausmaß an der Eigengesetzlichkeit der einzelnen Erfahrungs- und Lernbereiche orientieren können.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erfahrungs- und Lernbereich Gemeinschaft</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lernen in diesem Bereich erfordert besondere didaktische Maßnahmen und Bedingungen und ist nicht selten auf langfristige Prozesse angewiesen; auch Umwege können positive Elemente dieses Lernens sein. Als Voraussetzung bedarf solches Lernen besonders der emotionellen Betroffenheit aller Beteiligten. Darüber hinaus ist es angewiesen auf eine Atmosphäre gegenseitigen Vertrauens und gegenseitiger Toleranz. Die Lehrerin bzw. der Lehrer sollte den Kindern Vorbild in demokratischer Haltung und wertschätzendem Umgang sein. Diskretion, Taktgefühl und Behutsamkeit sind vor allem im Bereich der Sexualerziehung angebracht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als wichtige Rahmenbedingungen sind gerade in diesem Erfahrungs- und Lernbereich die Formen kooperativen Lernens und ein pädagogisches Klima, in dem sich alle wohl fühlen können, anzusehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dafür steht eine Vielfalt methodischer Möglichkeiten zur Verfügung:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Aufgreifen realer sozialer Begebenheiten und Situationen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die verbale Darstellung und Verarbeitung sozialer Ereignisse und Probleme in unterschiedlichen Gesprächssituationen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verbalisieren von Gefühlen, Einstellungen und Meinungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Verdeutlichen sozialer Erscheinungen und Abläufe sowie von Gefühlen durch Darstellen und Bearbeiten in verschiedenen Spielformen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Einholen und Verarbeiten von Informationen über sich selbst und andere;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>soziale Situationen erfahrbar machen und für sie verschiedene Lösungsmöglichkeiten suchen (zB Bild- und Textvorgaben);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die vielfältigen Möglichkeiten des Schullebens für Begegnungen, soziales Planen, Entscheiden und Handeln nützen (zB klassenübergreifende Aktionen, Patenschaften, Einbeziehung der Eltern);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Planen und Durchführen sozialer Vorhaben.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erfahrungs- und Lernbereich Natur</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die didaktischen Überlegungen für den Lernbereich Natur müssen sich auf die Tatsache stützen, dass das Grundschulkind (bei der Auseinandersetzung mit der Umwelt) besonderes Interesse an der Natur zeigt. Eine wichtige Voraussetzung für Lernmotivation und guten Unterricht ist es, wenn die direkte Begegnung mit der Natur ermöglicht werden kann. Ergänzend dazu wird es notwendig sein, nicht unmittelbare Abläufe und Gegebenheiten den Kindern durch geeignete Medien anschaulich zu vermitteln. Der Unterricht hat solchen didaktischen Konzepten zu folgen, die im Kind den Wunsch zum Entdecken und Erforschen der Natur verstärken. Die Schülerin bzw. der Schüler soll in den Gebrauch altersgemäßer Informationsquellen, wie zB Bestimmungsbücher eingeführt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Vernetzung des Lernbereiches Natur mit den anderen Bereichen des Sachunterrichts wird die Vertiefung verantwortungsvollen und umweltgerechten Verhaltens angestrebt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erfahrungs- und Lernbereich Raum</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Erfahrungs- und Lernbereich Raum werden erste Einblicke in nahe und weiter entfernte Bezugsräume ermöglicht. Dabei ist darauf zu achten, dass es um erste Einsichten, sowie das Erkennen von Zusammenhängen geht und nicht um vordergründiges, abfragbares Begriffswissen. Bei der Auswahl der Lerninhalte steht die Lebens- und Erfahrungswelt der Kinder im Vordergrund und nicht die Systematik.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend davon, dass sich die Kinder bereits in ihrer unmittelbaren Umgebung zurechtfinden können, soll diese Orientierungsfähigkeit erweitert und ausgebaut werden (zB durch Orientierungsspiele und kindgemäße Übungen).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beispiele aus der Umgebung der Kinder bilden die Grundlage für das Erkennen und Verstehen von Zusammenhängen zwischen landschaftlichen, kulturellen, wirtschaftlichen und verkehrstechnischen Gegebenheiten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Folgende methodische Möglichkeiten bieten sich an:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bewusste Betrachtung landschaftlicher Geländeformen und Vergleichen mit der Wirklichkeit und realistischen Abbildungen zB Fotos, Zeichnungen, Bildkarten, Prospekte;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellen, Beschreiben der geographischen Umwelt des Wohnortes, des Schulortes, der Gemeinde, des politischen Bezirkes und des Bundeslandes;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sammeln von Anschauungsmaterial zur Illustration und Festigung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsatz von Modellen und einfachen Skizzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Orientierungshilfen: zB in der Natur; Kompass, Plan, Karte.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erfahrungs- und Lernbereich Zeit</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulanfängerinnen und Schulanfängern ist die Orientierung in zeitlichen Dimensionen nur in erlebnismäßig erfassbarem Ausmaß möglich; das Orientierungsvermögen muss daher durch entsprechende Hilfeleistung zunehmend ausgebaut und begrifflich erfassbar gemacht werden, indem Ereignisse, Personen, Gegenstände, zu denen die Schülerin bzw. der Schüler Beziehungen herstellen kann, in den Unterricht einbezogen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An bedeutsamen Zeitbildern aus der Erlebnis- und Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler soll der historische Raum zunehmend erfasst werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als Lern- und Arbeitsformen bieten sich an:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sammeln, Ordnen und Vergleichen von Informationen unter historisch–kulturellem Aspekt;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkunden und Erkennen von Veränderungen der Umwelt der Schülerin bzw. des Schülers und ihrer bzw. seiner Bezugspersonen durch Beschreiben, Darstellen (Rollenspiel), Vergleichen, zeitliches Zuordnen (Entwicklungsreihen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Begegnung mit Zeitzeugen; anderen Quellen der Vergangenheit;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>andere Quellen der Vergangenheit.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erfahrungs- und Lernbereich Wirtschaft</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Elementares wirtschaftskundliches Lernen erfolgt primär in der unmittelbaren Begegnung und Auseinandersetzung mit jenen Ausschnitten und Zusammenhängen der Wirtschaft, denen die Schülerinnen bzw. Schüler in ihrem täglichen Leben begegnen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darüber hinaus sind immer wieder Erfahrungen aufzugreifen, die das Kind aus seiner eigenen wirtschaftlichen Situation gewonnen hat.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Folgende Vorgehensweisen bieten sich an:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>der wirtschaftskundlich akzentuierte Lehrausgang; das Auswerten von Erkundungs- und Beobachtungsaufgaben; das Befragen von Personen, die von ihren eigenen wirtschaftlichen Erfahrungen berichten können (zB Eltern, Expertinnen und Experten);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Arrangieren von Lernsituationen mit Hilfe originaler Materialien aus dem Bereich Wirtschaft (Lebensmittel, Kleidung, Verpackungsmaterial, Werbemittel, Werkzeuge und dergleichen) sowie mit einschlägigem didaktischem Material;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch Erarbeiten bzw. Klären grundlegender Begriffe aus dem Wirtschaftsleben Tatsachen und Zusammenhänge besser verständlich machen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Abläufe wirtschaftlichen Handelns in spielerischer Form durchschaubar machen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>angemessene Verhaltensweisen in Geschäften und Betrieben (zB Einkaufen, Reklamieren, Werbeangebot, Preis- und Qualitätsauszeichnungen) besprechen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erfahrungs- und Lernbereich Technik</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die didaktischen Überlegungen für den Lernbereich Technik müssen von der Tatsache ausgehen, dass das Interesse des Grundschulkindes sehr stark auf naturwissenschaftliche Sachverhalte seiner Umwelt ausgerichtet ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der unmittelbaren Begegnung mit der Wirklichkeit soll dem Kind handlungsorientiertes und entdeckendes Lernen ermöglicht werden. Dabei spielt das freie und angeleitete Experimentieren eine zentrale Rolle. Hier bietet sich Kindern die Gelegenheit, von ihren Alltagsvorstellungen zu sachlich fundierten Kenntnissen zu gelangen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sachtexte und Sachzeichnungen sollen das experimentierende Arbeiten begleiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schülerversuche integrieren sämtliche fachspezifische Arbeitsweisen und fördern Lernbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein und Kooperationsfähigkeit;</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Vernetzung des Lernbereiches Technik mit den anderen Bereichen des Sachunterrichts wird die Vertiefung verantwortungsvollen und umweltgerechten Verhaltens angestrebt;</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darüber hinaus sind die Querverbindungen zum Unterrichtsgegenstand Technisches Werken wahrzunehmen und Überschneidungen zu vermeiden.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Deutsch, Lesen, Schreiben</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht hat die Aufgabe, die Schüler – unter Berücksichtigung der individuellen Lernvoraussetzungen – in ihrer Bereitschaft und Fähigkeit zu zwischenmenschlicher Verständigung im mündlichen und schriftlichen Bereich durch Lernen mit und über Sprache zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im einzelnen geht es darum,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die individuelle Sprache des Kindes zur Standardsprache zu erweitern;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den richtigen Sprachgebrauch im mündlichen und schriftlichen Bereich zu üben und zu festigen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zum Lesen und zur Auseinandersetzung mit dem Gelesenen anzuregen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einen kreativen Sprachgebrauch zu ermöglichen und zu fördern;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einige Grundeinsichten in Funktion und Struktur unserer Sprache gewinnen zu lassen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Arbeits- und Lerntechniken zu vermitteln, die in zunehmendem Maße zu selbständigem Bildungserwerb befähigen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Deutsch gliedert sich in folgende Teilbereiche:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sprechen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lesen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schreiben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verfassen von Texten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechtschreiben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sprachbetrachtung.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese Aufgliederung in Teilbereiche verdeutlicht Sachstrukturen und die stoffliche Linienführung des Lehrplans, soll aber keinesfalls einer sinnvollen Vernetzung von Lernbereichen entgegenstehen, und ermöglicht daher dem Lehrer einen kindgemäßen und sachgerechten Unterricht.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Abs. 5 aufgehoben</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprechen ist einer der wichtigsten Teilbereiche des Deutschunterrichts, gliedert sich in fünf Aufgabenfelder und umfaßt grundlegende und langfristige Ziele. Wesentliche Aufgabe des Teilbereiches Sprechen ist es, die Bereitschaft und Fähigkeit der Schüler zur mündlichen Kommunikation allmählich zu erhöhen und sie zu einem möglichst sicheren Gebrauch der Standardsprache zu führen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lesen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Leseunterricht auf der Grundstufe I hat die Aufgabe, den Schülern die grundlegende Lesefertigkeit zu vermitteln und damit die Begegnung und Auseinandersetzung mit Texten zu ermöglichen. Zunehmend erfahren die Schüler das Lesen als einen bedeutenden Zugang zu unserer Kultur, insbesondere als ein wesentliches Mittel zur Informationsgewinnung und zur Unterhaltung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Leseunterricht auf der Grundstufe II sollen die Schüler erfahren, daß sie durch Lesen und durch die Auseinandersetzung mit dem Gelesenen über ihre realen Lebenserfahrungen hinaus das Verständnis für sich selbst und für andere vertiefen sowie sich und andere informieren und unterhalten können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die vielfältige Begegnung und Auseinandersetzung mit Texten verschiedenster Art dient der Anbahnung der Lesemündigkeit. In diesem Zusammenhang ist auch die Lesefertigkeit der Schüler zu erweitern und zu festigen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schreiben:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabe des Schreibunterrichtes ist es, die Schüler zum Gebrauch grundlegender konventioneller grafischer Zeichensysteme anzuleiten. Dabei sollen sie erfahren, dass Schreiben eine Form der Kommunikation und Dokumentation ist. Es geht aber auch um einfache Möglichkeiten des Layouts sowie um fantasievolles Anwenden von Schrift, Schriftzeichen und Skripturalem. Im Besonderen soll der Schreibunterricht zur sicheren Beherrschung unseres Schriftsystems führen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schrift und Typografie (Schreiben):</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle39" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:28pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schrift und Schriftzeichen sowie einfache Möglichkeiten des Layouts im Alltag</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Briefe, Einladungen, Plakate, Schülerzeitungen, … herstellen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schrift und Schriftzeichen als Verständigungsmittel und als Bildelemente</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">… auch Blockschrift und Gemischtantiqua; Buchstaben auch stempeln, schablonieren, ausschneiden, zerschneiden und anders zusammensetzen, aufkleben</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewusstes Wahrnehmen von Schrift und Schriftzeichen in der engeren Umwelt</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Plakate, Lichtreklamen, Geschäftsaufschriften, Zeitungsköpfe, Embleme, Fernsehsignets, …</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fantasievolles Anwenden von Schrift, Schriftzeichen und Skripturalem</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Skripturale Kritzeleien; übernommene, variierte oder frei erfundene Schriftzeichen; unterschiedlichste Materialien und Werkzeuge; ein- und mehrfärbig“</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="268" style="border:none;width:201.37pt;" /><td width="269" style="border:none;width:201.82pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Verfassen von Texten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Teilbereich Verfassen von Texten sollen sich die Schüler auf der Grundlage ihrer Mitteilungsbereitschaft und der erworbenen Fähigkeiten im Sprechen, Schreiben und Rechtschreiben zunehmend selbständig schriftlich äußern, und zwar sowohl ichbezogen, zB über Erlebnisse, Beobachtungen, als auch partnerbezogen, zB Wünsche, Fragen; auf der Grundstufe II auch sachbezogen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Rechtschreiben:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabe des Rechtschreibunterrichtes ist es, die Schüler zu normgerechtem Schreiben zu motivieren, grundlegende Rechtschreibkenntnisse zu vermitteln und in der Folge ihr Rechtschreibkönnen kontinuierlich zu erweitern, sie zum Erkennen und Anwenden einfacher Regeln zu führen und ihnen eine möglichst geläufige Nachschlagetechnik zu vermitteln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabe der Sprachbetrachtung ist es, allmählich wachsende Einsichten in Funktion und Struktur unserer Sprache zu vermitteln und zunehmend begrifflich zu sichern.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="c">Grundstufe I (1. und 2. Schulstufe)</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als Schwerpunkte innerhalb der einzelnen Aufgabenfelder bis zum Ende der 2. Schulstufe gelten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">beim Erzählen, Mitteilen, Zuhören</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>beim Erzählen und Mitteilen anderer bewußt zuhören und sich zu Gehörtem äußern können; beim situationsbezogenen Sprechen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in verschiedenartigen Situationen sprachlich angemessen handeln; beim Gespräch</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich in verschiedenen Gesprächsformen beim Sprechen, Hören und Verstehen einander zuwenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einsehen, daß Miteinander Sprechen geregelt werden muß, und daher einfache Gesprächsregeln vereinbaren und beachten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in der Schule erworbene Sprechformen und sprachliche Mittel allmählich auch im Gespräch anwenden; bei der Sprachübung (Erweiterung der Sprachfähigkeit)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Wortschatz auf verschiedenen Ebenen (Wortbedeutung, Wortfeld, Wortfamilie, Oberbegriffe usw.) erweitern;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über häufig gebrauchte Satzmuster verfügen und allmählich zur Standardsprache hingeführt werden; bei der Sprechübung (Deutliches Sprechen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Laute richtig bilden sowie Wörter und Texte gut artikulieren können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausdrucksvoll sprechen können.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle40" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erzählen, Mitteilen, Zuhören:</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Motivation</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">In einer entspannten Atmosphäre Freude und Bereitschaft zum Erzählen, Mitteilen und Zuhören entwickeln</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geeignete Situationen aufgreifen oder schaffen, die zum Erzählen anregen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erlebnisse, Beobachtungen und Gefühle mitteilen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Von persönlichen Erlebnissen, Ereignissen, Beobachtungen usw. erzählen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zu Bildern und Bildgeschichten sprechen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Eigene Gefühle und Empfindungen äußern sowie die anderer wahrnehmen und verstehen, zB durch Trösten, Beruhigen und dergleichen verbal Hilfe anbieten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spielerischer, kreativer Umgang mit Sprache</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Laut- und Wonspielereien, Reimbasteleien uam. versuchen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Namen, Begriffe, Geschichten usw. erfinden und verändern</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zuhören</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Dem Erzählen des Lehrers zuhören und daraus Anregungen für das eigene Erzählen gewinnen; dem Erzählen·der Mitschüler aufmerksam zuhören</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Aufnahmebereitschaft und -fähigkeit durch geeignete Erzählsituationen (Erzäh!kreis, regelmäßige Erzäh!zeiten vorsehen, eventuell Aufmerksamkeitsübungen und dergleichen) wecken und fördern Gehörtes (zunächst ohne Anspruch auf Genauigkeit und Vollständigkeit) wiedergeben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich zu Gehörtem äußern (zB Fragen stellen)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Situationsbezogenes Sprechen:</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">In einfachen Sprechsituationen Erfahrungen sammeln, Situationen sprachlich bewältigen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sprechsituationen aufgreifen und spielerisch erproben, zB</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Begrüßen, Verabschieden, sich entschuldigen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich erkundigen bzw. Auskunft geben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorschläge äußern (Sitzordnung, Pausengestaltung, Spiele, Freizeitgestaltung)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gespräch:</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Hinführen zum Gespräch; Vorformen des Gesprächs</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spielerische Formen des Miteinander-Sprechens (zB Kennenler· nen, Rate- und Fragespiele, Zuhörspiele und Spiele zur Weitergabe des Wortes)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einfache Kommunikationsformen (Weiterrufen in der Sprechkette, Erzählkreis usw.)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schrittweises Sichern einfacher Formen des Ansprechens, Anknüpfens, Weiterführens und dergleichen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schulung des Hörens und Verstehens</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vom Wahrnehmen ober das bewußte Hinhören und Zuhören zum Aufeinander-Hören</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einsehen, Vereinbaren und Beachten einiger wichtiger Gesprächsregeln</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Wichtigkeit von Gesprächsregeln einsehen bzw. vereinbaren nd beachten (zB das Won weitergeben, den Sprecher ansehen und ihm zuhören, ihn ausreden· lassen, den Sprecher nicht auslachen, wenn er Unpassendes oder Unverständliches sagt, seine eigene Meinung begründen können)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Hinführen zu verschiedenen Gesprächsformen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Partner-, Gruppen- und Kreisgespräche zu Themen aus dem Erfahrungs- und lnteressensbereich der Kinder oder aus achbegegnungen in verschiedenen Lernbereichen oder über das Miteinander-Sprechen selbst (zB mittels Kasper-Spielen)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sprachübung (Erweiterung der Sprachfähigkeit):</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wortschatz erweitern und differenzieren</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Über Gegenstände, Bilder und ähnliches sprechen: Tätigkeiten, Geräusche, Beobachtungen usw. sprachlich darstellen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vorhandene sprachliche Elemente zu neuen Woneinheitenzusammenfügen und deren Bedeutung suchen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Bedeutung von Wönern umgrenzen, inhaltlich bestimmen, zB durch zugehörige Gegenwörter (groß – klein) oder durch kleine sprachliche Felder</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Richtige Satzmuster üben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sätze mit gleichem Satzbau analog bilden Üben von Satzmustern, die häufig fehlerhaft verwendet werden, insbesondere Fehlformen, die sich aus dem Umerschied zwischen Mundan- und Standardsprache ergeben</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sprechübung (Deutliches Sprechen):</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Natürlich und ausdrucksvoll sprechen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fördern und Verstärken des natürlichen Sprechens der Kinder</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sprache ausdrucksvoll gestalten (zB Emotionen, Meinungen, Interessen durch sprachlicheAusdrucksmittel unterstützen)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutlich sprechen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewußtes Beachten der Artikulation beim Sprechen; Zungenbrecher und ähnliche Texte anikulien nachsprechen; Sprachspiele</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Übungen zur Lautumerscheidung (zB singen – sinken, reden – retten, Liebe – Lippe)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Texte nachgestaltend und sinngestaltend sprechen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sprechen von Reimen, Versen und Gedichten; Reimwörter finden Verse und kurze Gedichte frei vortragen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mundart – Standardsprache</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mundart und Standardsprache vergleichen; Gemeinsamkeiten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">und Unterschiede feststellen</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Lesen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Unterrichtsarbeit ist anzustreben, daß die Schüler bis zum Ende der 2. Schulstufe</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine möglichst anhaltende Lesemotivation entwickelt haben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in der Lage sind, altersgemäße Texte in gemischter Antiqua geläufig zu lesen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Sinn dieser Texte erfassen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich mit Texten in einfacher Weise auseinandersetzen können.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erstlesen (Grundleistungen):</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den nachfolgend genannten Grundleistungen kommt als Voraussetzung für den Erstleseunterricht im engeren Sinn besondere Bedeutung zu (siehe dazu auch diesbezügliche didaktische Grundsätze).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle41" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lesemotivation</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Permanente und gezielte Maßnahmen zur Weckung des Lesewillens und zur Erhaltung der Lesefreude</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sprachforderung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Umfassende und gezielte Maßnahmen zur Sprachentwicklung; wechselseitige Unterstützung von mündlichem Sprachunterricht und Lesenlernen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sprechmotorik</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Artikulierendes Sprechen, Beobachten der Lautbildung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Akustische Gliederungs- und Merkfähigkeit</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gehörte Sprache in Wöner gliedern; Wöner von ähnlich klingenden anderen unterscheiden und später wiedererkennen; Einzel!aute erkennen, von anderen unterscheiden und später ieder erkennen; einfache Reime erkennen, sich merken,</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">selbst bilden</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Visuelle Gliederungs- und Merkfähigkeit</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Auf Bildern Einzelheiten erkennen und später wiedererkennen; die Gliederung von gedruckten und geschriebenen Texten in Wöner wahrnehmen, einige Wöner von anderen unterscheien und später wiedererkennen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Symbolcharakter der Schrift und</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">anderer Zeichen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Edassen, daß Schrift und andere Zeichen {zB Verkehrszeichen) etwas bedeuten und daß man ihre Bedeutung durch „Lesen“</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">finden kann</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Grundlegende Begriffe</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wort, Laut, Schrift, Buchstabe; links, rechts, oben, unten, vorne, hinten und dergleichen</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erstleseunterricht (Lehrgang):</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unabhängig von der gewählten Methode und Ausgangsschrift umfaßt der Erstleseunterricht imeigentlichen Sinn der Grundstufe I mehrere Teilschritte, wobei ihre Reihenfolge keine bindende methodische Abfolge ausdrucken.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle42" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Übungen zum akustischen, sprechmotorischen und visuellen Durchgliedern von Sätzen und Wörtern</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durchgliedern von Sätzen in Wörter</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ähnlich klingende Wöner sprechen, vergleichen und unterscheiden</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Laute und Lautgruppen heraushören und sprechen.</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gleiche Buchstabengruppen in verschiedenen Wörtern feststellen, von anderen unterscheiden und kennzeichnen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durchgliedern von Wörtern durch Ah- und Aufbauübungen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Laute und Buchstaben austauschen und neue Wöner entstehen lassen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfassen der Laut-Buchstaben-Zuordnung in ihren verschiedenen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">In vielseitigen Übungen jedem Buchstaben den ihm entsprechenden Laut zuordnen und artikulieren .(zB Buchstaben suchen, feststellen, benennen, sortieren, unterscheiden usw.)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Varianten und Qualitäten; Beherrschen der Buchstaben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Benimmte Buchstaben auch fur mehrere Laute anwenden (zB in sehen und Straße)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Unterschiedliche Buchstaben bzw. Buchstabengruppen für den gleichen Laut einander zuordnen (zB Großbuchstaben – Kleinbuchstaben)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Speichern und Wiedergeben von Wörtern nd Buchstabengruppen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einprägen von ausgewählten Wörtern durch oftmaliges Anbieten ihres Schrift- und Klangbildes und sprechmotorisches Wiedergeben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Übungen zum raschen Wiedererkennen von Wörtern und uchstabengruppen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Aufbauendes Zusammenlesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Aufhauendes Zusammenlesen zunächst von bekannten, dann von unbekannten Wörtern; Erfassen ihrer Bedeutung</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Nonsenswörter aufbauen und lesen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vielfältige Auf- und Abbautibungen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durch Austauschen, Weglassen und Hinzufügen von Buchstaben bei bekannten und später bei unbekannten Wörtern, die Bedeutung eines Wortes verändern</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">In neuen Wörtern bekannte Elemente auffinden und als Lesehilfe verwenden</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sätze mit bekannten und neu gelernten Wörtern bauen und umbauen. Erfassen ihrer Bedeutung bzw. ihrer Bedeutungsänderung</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Weiterführendes Lesen:</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Steigerung der Lesesicherheit und der Lesegeläufigkeit</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vielfältige Übungen zur guten Ausspfache</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Überschauendes Lesen von Texten in immer größeren Sinnschritten, zB durch Übungen im „Blitzlesen“</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beachtung der wichtigsten Satzzeichen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Übungen zum sinnerfassenden Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vom lauten zum stillen Lesen von Texten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beantworten von Fragen zum gelesenen Text</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Unterscheiden von Wichtigem und Unwichtigem</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schriftliche Anweisungen, Aufforderungen und ähnliches verstehen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Begegnung mit literarischen Texten in möglichst natürlichen Lesesituatioaon</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Umweltgeschichten, Märchen, Kinderlyrik, kurze dramatische Szenen usw.</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einbeziehung von Privatlektüre</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erste Übungen zum partnerbezogenen sinngestaltenden Lesen (Vorlesen) von vorgeübten Texten in natürlichen Lesesituationen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Literarische Texte</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gebrauchstexte (zB Anleitungen, Einladungen, Aufforderungen, Hinweise, Anordnungen, Anfragen, Listen, Notizen)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Eigene Niederschriften und Niederschriften von Mitschülern lesen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anbahnung selbständiger Auseinandersetzung mit Texten verschiedener Art</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gespräche und Diskussionen zur Sinnverarbeitung</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Stellungnahmen, Vergleiche, Gegenüberstellungen, Veränderungen und phantasievolle Weiterführungen usw.</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Schreiben</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Unterrichtsarbeit ist anzustreben, daß die Schüler bis zum Ende der 2. Schulstufe</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Buchstaben, Ziffern und Zeichen in einer der österreichischen Schulschrift angenäherten Form aus der Vorstellung schreiben können (dies schließt nicht aus, daß die Schüler mit dem Schreiben der Druckschrift vertraut gemacht werden);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze Texte gut lesbar – auch aus der Vorstellung – schreiben können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ansätze zu einer geläufigen Schrift erkennen lassen.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Der Schüler soll seine Grundvoraussetzungen für das Schreibenlernen festigen und zumindest in folgenden Teilbereichen weiterentwickeln:</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei diesen Übungen werden Leistungsunterschiede deutlich erkennbar. Sie geben Hinweise, in welchen Teilbereichen die einzelnen Schüler individuell zu fördern sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf die wechselseitigen Beziehungen zwischen Schreiben-, Lesen- und Rechtschreiblernen ist zu achten, wobei aber auch den unterschiedlichen Lernfortschritten der Kinder in diesen Bereichen Rechnung zu tragen ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unabhängig von der gewählten Methode und Ausgangsschrift umfaßt der Schreibunterricht der Grundstufe I folgende Bereiche:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle43" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schreibmotivation</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Freude am grafischen Gestalten, am möglichst genauen Ausfoliren von grafischen Formen) an der gelungenen Verständigung durch grafische Zeichen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Training der filr das Schreiben bedeutsamen Grob- und Feinmotorik</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lockerungsubungen, insbesondere für die Schulter-, Arm-, Hand- und Fingermuskulatur; auch beidhändige Übungen; ingerspiele und anderes</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegungsabläufe von der Großmotorik in Richtung Feinmotorik berführen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kräftigungsübungen für die Hand- und Fingermuskulatur (Kneten, Falten, Formen, Biegen, Reißen und dergleichen)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Grundlegendes Begriffsverständnis für Bewegungsrichtungen und Bewegungsformen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Im. Zusammenhang mit dem Training der Grob- und Feinmotorik:</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">auf, ab, hinaus, hinunter, nach links, nach rechts, schräg;</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">in der Mitte, oberhalb, unterhalb;</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">gerade, eckig, rund spitz</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schulung, der Auge-Hand-Koordination</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vorgegebene einfache und zusammenhängeride Bewegungsabläufe übernehmen und möglichst genau nachvollziehen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vorgegebene rhythmische Bewegungsreihen übernehmen und möglichst genau nachvollziehen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegungen aus der Vorstellung möglichst genau nachvollziehen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Übungen in kleiner werdenden Spurvorlagen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schreibhaltung; verschiedene Schreibwerkzeuge und Schreibmaterialien gebrauchen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Hilfen und Hinweise zur Körper- und Handhaltung</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfahrung im Umgang mit verschiedenen Schreibgeräten auf unterschiedlichen Schreibflächen sammeln</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Grundformen der Ausgangsschrift nachbilden und schreiben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Formelemente und Grundformen der Schreibbewegung üben; zB Aufstrich, Abstrich, Waagrechte, -Parallele, Spitze, Arkade, Girlande, Oval, Schleife</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Das Zeichenverständnis vorbereiten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einfache Zeichen (zB Verkehrszeichen, Symbole) darstellen und ihre Aussage verbalisieren</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei Qiesen Übungen werden Leistungsunterschiede .deutlich erkennbar. Sie geben Hinweise, in welchen Teilbereichen die einzelnen Schüler individuell zu fordern sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf die wechselseitigen Beziehungen zwischen Schreiben-, Lesen- und Rechtschreiblernen ist zu achten; wobei aber auch den unterschiedlichen Ler.nfonschritten der Kinder in diesen Bereichen Rechnung zu tragen ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unabhängig von der gewählten Methode und Ausgangsschrift umfaßt der Schreibunterricht der Grundstufe I folgende Bereiche:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle44" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Buchstaben und Ziffern formgerecht und im richtigen Bewegungsablauf ausfuhren</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Aus Form- und Bewegungselementen entstehen Buchstaben und Ziffern; Wechseln von Schriftgröße und Schreibgerät</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wörter und Sätze gut lesbar ab- und aufschreiben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Buchstaben· zu Wörtern. und Sätzen zusammenfügen; dabei Schreiben als sinnvolle Tätigkeit erfahren; Selbstgeschriebenes stets auch lesen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bei der Schulschrift: Zeigen und Beschreiben schwieriger Bewegungsabläufe, zB Richtungswechsel, Buchstabenverbindungen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wörter zunehmend als Ganzes abschreiben; Hinführen zum Aufschreiben (Schreiben aus der Vorstellung)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schreibabläufe zunehmend automatisieren</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Allmähliches. Beschleunigen des Bewegungsablaufes, zB durch Nachfahren von Buchstabenverbindungen und kurzen Wörtern</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schreibbewegungen automatisieren, damit Schrift frei verfugbar wird</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Formgerechtes und geordnetes Schreiben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Formale Ordnungen beim Schreiben einhalten; zB Steilheit des Schriftwinkels, Verhältnis der Ober-Mittel-Unterlängen; gleiche Wort.abstände und Zeilenabstände; Rand beachten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Beziehungen zwischen Druckschrift und Schulschrift</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Druckschrift und Schulschrift miteinander vergleichen; auf der 2. Schulstufe Wörter und kurze Texte von Druckschrift in die Schulschrift übertragen</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Verfassen von Texten</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als Schwerpunkte der einzelnen Aufgabenfelder können bis zum Ende der 2. Schulstufe angesehen werden:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Freude am Verfassen von Texten entwickeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mitteilungen, Wünsche, Fragen, Antworten und dergleichen niederschreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Erlebnisse, Beobachtungen und ähnliches in kurzen Sätzen aufschreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über Personen, Tiere, Gegenstände, Handlungsabläufe und Sachverhalte schreiben.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle45" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vorbereitende und begleitende Übungen zum Verfassen von Texten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Das mündliche Erzählen und Mitteilen der Schüler allmählich in die Form kurzer schriftlicher Texte lenken</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vorgegebene kurze Texte, aber auch einzelne Sätze und Wortgruppen abschreiben und diese gelegentlich auch ohne Vorlage aufschreiben</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wichtiges von weniger Wichtigem bzw. Unwichtigem unterscheiden</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ungeordnet vorgegebene Wörter zu einem Satz, ungeordnet vorgegebene Sätze zu einem sinnvollen Text ordnen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Passende Überschriften zu einfachen Geschichten, zu Bildern ua. finden und schreiben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die inhaltlichen Aussagen einer Bildfolge in Sätzen ausdrücken</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorgegebene Textteile ergänzen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB zu einer Geschichte einen Schluß finden</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Situationsbezogene Formulierungsübungen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Im Bereich des Wortschatzes und der Satzstrukturen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einfache schriftliche Muster funktionsgerecht anwenden</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB Beschriften von Heften und BüChern; Adressen auf Grußkarten; Bücherlisten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gemeinsames Erarbeiten eines Textes</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB zu einem Ereignis, Bild</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Texte verfassen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Selbständig verfaßte Niederschriften können anfangs nur aus einem Wort, einer Wortgruppe oder einem kurzen Satz bestehen. Sie werden im allgemeinen erst allmählich (etwa auch durch das gemeinsame Verfassen von Texten) auf zwei oder mehrere kurze Sätze erweitert. Beim Verfassen von Texten ist – von der ursprünglich starken Ichbezogenheit des kindlichen Schreibens ausgehend – darauf hinzuarbeiten, daß allmählich eine oder mehrere vorwiegende Schreibabsichten berücksichtigt werden:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>andere unterhalten oder Anteil nehmen lassen (zB eigene Erlebnisse aufschreiben, damit sie andere lesen können)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>andere informieren (z.B durch Mitteilungen, durch einfache Beschreibungen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>an andere appellieren (zB durch Bitten, Wünsche, Anfragen, Einladungen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich etwas notieren (zB Merkzettel, Verzeichnis)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Rechtschreiben</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Unterrichtsarbeit ist anzustreben, dass die Schüler bis zum Ende der 2. Schulstufe</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einen begrenzten Wortschatz gründlich geübt haben und möglichst sicher beherrschen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich einiger Strategien bedienen können, um zu normgerechtem Schreiben zu gelangen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einige grundlegende Kenntnisse der Großschreibung, der Interpunktion und der Trennung erworben haben.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle46" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Motivation</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Das Bemühen um normgerechtes Schreiben wecken und fördern</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erarbeitung und Sicherung eines begrenzten Wortschatzes</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Auswahl des Wortschatzes</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wörter, deren Bedeutung bereits erfasst wurde, nach folgenden Kriterien auswählen: aktiver Wortschatz, Häufigkeit, exemplarischer Wert auch im Hinblick auf spätere Analogie- und Regelbildungen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wörter durchgliedern</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wörter akustisch, optisch und sprechmotorisch durchgliedern</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Entsprechungen, Teilentsprechungen und Nichtentsprechungen zwischen Lautung und Schreibung entdecken</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">In verschiedenen Wörtern gleiche Schreibungen feststellen (Verdopplungen, Endungen ua.)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wörter einüben</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wörter, Wortgruppen und kurze Sätze abschreiben und aufschreiben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Den erarbeiteten Wortschatz in verschiedenen sprachlichen Zusammenhängen anwenden</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Von gesicherten Wörtern zur Schreibung anderer Wortformen bzw. anderer Wörter gelangen (Stammprinzip; Wortfamilien)</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beispiele:</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Straße – Straßen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Baum – Bäume</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Stange – Stängel</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">kalt – kälter</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">gehen – geht</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">essen – isst</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">fahren – mitfahren – Fahrzeug</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bahn, Autobahn, Eisenbahn</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Besonderheiten der Rechtschreibung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Großschreibung</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Aus vielen Analogiebildungen erfassen,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>dass man Namenwörter großschreibt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>dass das erste Wort im Satz und das erste Wort einer Überschrift groß zu schreiben sind</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Interpunktion</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Satzschlusszeichen Punkt, Fragezeichen und</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Rufzeichen in leicht erfassbaren Beispielen richtig</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">anwenden</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Trennung</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einfache Zusammensetzungen in einzelne Wörter trennen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">In einfachen Fällen: Wörter nach Sprechsilben trennen</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Unterstützende Strategien beim Rechtschreibenlernen:</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>akusto-sprechmotorisch</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutlich artikulierendes Sprechen in schriftnaher Überlautung als gelegentlich mögliche Hilfe zum normgerechten Schreiben erkennen können, insbesondere hinsichtlich der Vokallänge für die Schreibung von „ss“ und „ß“</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beim Schreiben leise mitsprechen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>visuell-schreibmotorisch</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich durch Lesen und Schreiben normgerechte Schreibungen einprägen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wörter zunehmend aus der Vorstellung aufschreiben</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erstes Rechtschreibwissen anwenden</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Elementare Einsichten in die Regelhaftigkeit der Rechtschreibung anwenden</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hilfen für das Rechtschreiben</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Den Lehrer, auch Eltern und Mitschüler um Auskunft bitten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einführung in den Gebrauch des Wörterbuchs; das Wörterbuch und andere schriftliche Unterlagen verwenden</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Sprachbetrachtung</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Unterrichtsarbeit ist anzustreben, daß die Schüler bis zum Ende der 2. Schulstufe</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">– Interesse am bewußten Umgang mit Sprache entwickeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle47" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einsicht in Sprache durch Entdecken, Vergleichen und Betrachten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Im Zusammenhang mit dem Erstleseunterricht können viele sprachliche Erscheinungen (in den Bereichen Satz, Wort, Buchstabe) bewußt gemacht werden, zB die Gliederung von gedruckten oder geschriebenen Texten in·Wörter; Buchstaben in verschiedenen Positionen eines Wortes</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wiederholtes Vergleichen und Betrachten am anschaulich vorliegenden Sprachmaterial führen zunehmend zum Erfassen in Teilbereichen zum Benennen) sprachlicher Erscheinungen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Dabei kann auch die Erkenntnis angebahnt oder unterstützt werden, daß sich durch die geänderte Bedeutung die grafische Gestalt und die Lautgestalt eines Wortes meist ändert (Puppe – Puppen, Maus – Mäuschen)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einsicht in Sprache durch spielerischen Umgang mit sprachlichen Elementen.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Neue Wörter durch Weglassen, Hinzufügen oder Austauschen eines Buchstaben oder eines Lautes bilden</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Reimwörter</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Unsinnige Wörter</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Der Satz als Sinneinheit</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sätze bauen und umbauen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Unvollständige Sätze ergänzen bzw. Lückeflsätze vervollständigen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Satzschlußzeichen anwenden:</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Punkt, Fragezeichen, Rufzeichen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Wortart „Namenwort“</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sammeln und Ordnen von Namen au s der Lebenswelt des Schülers (Namen von Menschen, Tieren, Pflanzen, Dingen)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Suchen von Namenwörtern in Sätzen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Den meisten Namenwönem können die Begleiter der, die oder das zugeordnet werden</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sprachbezogene Begriffe</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Begriffe „Buchstabe“,,,Won“,,,Satz“ anhand von Beispielen verstehen (nicht ·definieren) und i m Umgang mit Sprache anwenden</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="c">Grundstufe II</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als Schwerpunkte innerhalb der einzelnen Aufgabenfelder bis zum Ende der 4. Schulstufe gelten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erzählen, Informieren, Zuhören</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sprachliche Ausdrucksformen allmählich bewußt einsetzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch aufmerksames Zuhören Sachverhalte, Gedanken und die Lage anderer erfassen; Situationsbezogenes Sprechen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verschiedenartige Situationen einschätzen und sprachlich angemessen bewältigen; Gespräch</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>relativ selbständig partner-, sach- und problembezogene Gespräche in verschiedenen Formen führen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gesprächsregeln formulieren, begründen und beachten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Gesprächstechniken kennen und situationsgerecht anwenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in der Schule erworbene Sprech- und Sprachformen im Gespräch anwenden; Sprachübung (Erweiterung der Sprachfähigkeit)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einen grundlegenden Wortschatz inhaltlich erschlossen und begrifflich verfügbar haben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zunehmende Sicherheit im Gebrauch der Standardsprache erlangt haben;Sprechübung (Deutliches Sprechen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sicherheit im ausdrucksvollen und lautrichtigen Sprechen gewinnen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>3. Schulstufe</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle48" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erzählen, Informieren, Zuhören:</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Interessant und anschaulich erzählen, andere unterhalten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Über Ereignisse, persönliche Erlebnisse und dergleichen in zeit•</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">lieh richtiger Abfolge erzählen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beim Erzählen wesentliche Einzelheiten berücksichtigen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durch Erzählen andere unterhalten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kurze gelesene oder gehörte Geschichten anderen erzählen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ausgedachte Geschichten erzählen (zu Bildern, Geräuschen,</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wörtern, Pantomimen usw.)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Andere informieren</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einfache Sachverhalte und Handlungsabläufe möglichst genau sprachlich darstellen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Eigene Gefühle, Gedanken und Wünsche anderen mitteilen Auffallende Merkmale von Gegenständen, Tieren und Menschen beschreiben</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Aufmerksam·zuhören</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anderen Sprechern längere Zeit aufmerksam zuhören</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wesentliches erfassen und wiedergeben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zu Gehönem Stellung nehmen</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Situationsbezogenes Sprechen:</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verschiedenartige Sprechhandlungssituatiollen sprachlich allmählich sicher bewältigen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Reale Handlungssituationen bzw. in Rollenspielen dargestellte Situationen sprachlich bewältigen:</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">zB:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit jemandem Kontakt aufnehmen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>trösten, wünschen, fordern, richtigstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einem anderen zustimmen, die Meinung eines anderen anerkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die eigene Meinung begründen</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gespräch:</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Weitergehende Schulung des Zuhörens, Aufeinander-Hörens und erstehens</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB durch verschiedene kommunikative Spiele; Unterscheiden von Wesentlichem und Unwesentlicheffi; Zusammenfassen wichtiger Ergebnisse eines kurzen Gespdi.chs</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erweitern der Gesprächsregeln und der Gesprächstechniken</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB beim Thema bleiben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Eigene Behauptungen begründen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Nicht alles unbefragt hinnehmen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anteilnehmen durch Rückfragen, Zustimmen, Ablehnen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Klärung von Sachverhalten und Problemen anstreben (zB durch Fragen, Beurteilen von Gesprächsbeiträgen)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich auf Gesprächsteilnehmer und deren jeweilige Rolle einstellen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beherrschen einfacher Gesprächsformen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Panner-, Gruppen- und Kreisgespräche zu Sachthemen und -problemen aus dem Erfahrungs- und Interessensbereich der inder oder aus Sachbegegnungen in verschiedenen Lernbereichen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wie auf'der Grundstufe I können sich Gesprächsanlässe spontan aus bestimmten Situationen ergeben oder gezielt angeregt werden</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sprachübung (Erweiterung der Sprachfähigkeit):</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wonschatz erweitern und differenzieren</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gegenstände und Bilder besprechen oder beschreiben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beobachtungen und Vorgänge sprachlich darstellen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Möglichkeiten der Wonbildung erproben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wortbedeutungen durch Ordnen, Vergleichen und Anwenden unterscheiden</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Standardsprachliche Satzmuster üben und erweitern</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vorwöner mit dem richtigen Fall gebrauchen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Üben von Satzmustern mit steigendem Schwierigkeitsgrad, um Fehlformen vorzubeugen (Satzreihen und Satzgefüge)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sprechübung (Deutliches Sprechen):</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ausdrucksvoll sprechen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Persönliche Aussagen ausdrucksvo!l gestalten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sprachliche Äußerungen durch Mimik und Gestik unterstützten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verschiedene Ausdrucksmöglichkeiten sprachlichen Handelns für bestimmte Situationen erproben (Rollenspiele)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutlich sprechen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Übungen zur Schulung der Anikulation: Wöner und Texte bewußt artikulien sprechen (Sprechspiele, Zungenbrecher, Seherztexte und dergleichen)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sicherung der Lautbildung und Übungen zur Lautunterscheidung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Texte nachgestaltend und umgestaltend sprechen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durch unterschiedliches Sprechen von Texten (fröhlich, weinerlich,…) verschiedene Stimmungen ausdrücken</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>4. Schulstufe</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle49" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erzählen, Informieren, Zuhören:</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">In bewußter Gestaltungsabsicht erzählen, andere unterhalten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beim Erzählen allmählich die eigene Gestaltungsabsicht umsetzen (Höhepunkt gestalten, Spannung bewirken, Mitgefühl erwecken und dergleichen)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Andere informieren</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wesentliche Merkmale von Gegenständen, Tieren und Personen treffend beschreiben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sachinformationen weitergeben (zB von sachlichen Zusammen• hängen mit Hilfe von Texten, Bildern, Tafelbildern, ... berichten)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Arbeitsergebnisse zusammenfassen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Eigene Gefühle, Gedanken und Wünsche anderen mitteilen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Aufmerksam zuhören</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sprachangeboten verschiedenster An (auch Medien) über längere Zeit aufmerksam zuhören</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wesentliches erfassen und möglichst genau wiedergeben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zu Gehörtem Stellung nehmen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Feststellen, wodurch eine Darstellung gefällt, wodurch eine Erzählung lustig, traurig, spannend wirkt</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Situationsbezogenes Sprechen:</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verschiedenartige Sprechhandlungssituationen sprachlich allmählich sicher bewältigen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Reale Handlungssituationen bzw. in Rollenspielen dargestellte Situationen sprachlich bewältigen:</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">zB:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit jemandem Kontakt aufnehmen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ermuntern, wünschen, richtigstellen, sich beschweren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einem anderen zustimmen, die Meinung eines anderen anerkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die eigene Meinung begründen und vertreten</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gespräch:</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Weitergehende Schulung- des Zuhörens, Aufeinanider-Hörens und Verstehens</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB durch verschiedene ko.mmllnikative Spiele; Zusammenfassen wesentlicher Ergebnisse eines· Gesprächs; Auswählen und Auswerten von Gesprächsbeiträgen unter bestimmten Gesichtspunkten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wichtige Redeelemente für das Gespräch</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB Einleitung, Anknüpfung, Überleitung, Weiterführung, Zusammenfassung und llhnliches</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erweitern der Gesprächsregeln und der Gesprächstechnik</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Seine Meinung vertreten (nicht sofon aufgeben)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Seine Meinung ändern, wenn man überzeugt worden ist</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich Stichwort-Notizen machen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Das Gespräch durch eigene Initiativen voranbringen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Klärung von Sachverhalten und Problemen anstreben (zB durch Vermtitungen, Fragen, Erkundigungen, Argμmente, Bestätigung und Widerspruch)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beherrschen verschiedener Gesprächsformen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Auch längere Partner•, Gruppen• und Kreisgespräche bzw. -diskussionen zu Sachthemen und -problemen aus dem Erfahrungs- und lnteressensbereich der Kinder oder aus Sachbegegnungen in verschiedenen Lernbereichen führen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Über den Gesprächsablauf (zB anhand einer Tonbandaufnahme) miteinander sprechen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Gesprächsanlässe können sich spontan aus bestimmten Situationen ergeben oder angeregt werden</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sprachübung (Erweiterung der Sprachfähigkeit):</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wortschatz erweitern und differenzieen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vorgänge und Handlungsabläufe treffend, folgerichtig und begrifflich klar darstellen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verschiedene Möglichkeiten der Wortbildung erproben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wortbedeutungen durch Vergleichen ·und Abgrenzen u'nterscheiden</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Standardsprachliche Verwendung einzelner Wortarten üben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sicherung des normgerechten Gebrauchs von Zeitwort, Namenwort und Eigenschaftswort Korrektur von Fehlformen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Standardsprachliche Satzmuster üben und erweitern</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sichern von Satzmustern mit komplexerer Struktur, um Fehlformen vorzubeugen</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sprechübung (Deutliches Sprechen):</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ausdrucksvoll sprechen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Übungen zum siche!en Gebrauch unterschiedlicher Mittel des ausdrucksvollen Sprechens (Lautstärke, Anikulation, Tempo, Pausen, Mimik, Gestik)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ausdrucksvolles Gestalten dialogischer Situationen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutlich sprechen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erhöhte Anforderungen bei der Schulung der Artikulation (Flüstersprache, größere Entfernung usw.)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sprechtechnische Übungen: Wortreihen und Texte schnell und deutlich sprechen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sicherung der Lautbildung und Übungen zur Lautunterscheidung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Texte nachgestaltend und umgestaltend sprechen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durch Verändern von Texten spielerisch neue Lautgestalten bilden owie durch unterschiedliches Sprechen von Texten verschiedene Stimmungen und Charakterzüge ausdrücken</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Lesen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bei der Unterrichtsarbeit ist anzustreben, daß die Schüler bis zum Ende der 4. Schulstufe</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihr Lesen zunehmend an persönlichen Interessen orientieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>altersgemäße Texte selbständig lesen und inhaltlich erschließen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch die Auseinandersetzung mit Texten deren Absichten, Wirkungen und dergleichen erkennen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vorbereitete Texte sinngestaltend vorlesen können.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>3. Schulstufe</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle50" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Förderung und Unterstützung der Lesebereitschaft und der individuellen Leseinteressen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Möglichst oft auf aktuelle, altersgemäße Texte hinweisen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vielfältige altersgemäße Texte anbieten (Klassenbibliothek, Schulbibliothek)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zur selbständigen Textbeschaffung anregen (Bibliotheksbesuch, Büchertausch)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfahren, daß man aus Texten Sinn ntnehmen kann</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aus literarischen Texten</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">In Märchen, Sagen, Erzählungen, Umweltgeschichten usw. Handlungszusammenhänge erleben und erkennen; einfache Handlungsabfolgen richtig wiedergeben (zB erzählen, spielen); Pointen erfassen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gemeinsam über Texte und ihre unterschiedliche Wirkung sprechen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zu Texten die eigene Meinung äußern und begründen, Texte phantasievoll weiterführen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aus Gebrauchstexten</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bilder und Bildunterschriften als Zusatzinformation nützen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Inhaltsverzei chnisse, Kurzbeschreibungen usw. a!s Informationsquelle benützen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Aus Nachschlagewerken Informationen entnehmen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Aus Überschriften, Buchtiteln usw. auf Informationsgehalt schließen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Steigerung der Lesefertigkeit</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Überschauendes Lesen in immer größeren Sinnschritten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lesen von Texten in verschiedener räumlicher Anordnung (zB in Pyramidenform)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lesen von Texten ohne Wortabstände, ohne Satzzeichen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lesen v on Texten verschiedener Druckgrößen und Schriftarten verschiedene Formen der Block• und Druckschrift, lateinische Schreibschrift)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vielfältige Übungen zur guten Aussprache</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lesen einfacher Texte unter Beachtung der Leseflüssigkeit</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lesen einfacher Texte in zunehmend steigendem.Tempo</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vorbereitung. und Übung –textgerechten Vorlesens und Vortragens</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vielfältiges Üben sinnentsprechenden und sinngestaltenden Lesens und Vortragens</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lesen und Vortragen von Kinderreimen, Gedichten Geschichten uam. unter besonderer Beachtung der Klangstruktur und der Sprechpausen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Lesen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>4. Schulstufe</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle51" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Förderung und Festigung ·guter Lesegewohnheiten; individuel!e .. Leseinteressen ausweiten und bilden</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Möglichst oft :zur Auseinandersetzung mit aktuellen, altersgemäßen Texten anregen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vielfältige altersgemäße Texte anbieten (Klassenbibliothek, Schulbibliothek)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die selbständige Textauswahl fördern (Bibliotheksbesuch, Büchertausch usw.)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ausweitung der Inhaltserschließung und des Textverständnisses</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Literarische Texte</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Märchen, Sagen, Fabeln, Umweltgeschichten, Erzählungen, dialogische Texte usw. lesen, um sich zu unterhalten, um mit zuempfinden, um sich anregen zu lassen usw.</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Den Verlauf. einer Handlung, eines Geschehens durch Erzählung, durch spielerische oder pantomimische Darstellung</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">wiedergeben</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gebrauchstexte</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sachbücher, Nachschlagwerke, kurze Gebrauchstexte (z·B Spielregeln, Anleitungen, Kochrezepte) lesen, um sich zu informieren Informationen auswerten und anwenden</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich mit Texten verschiedener Art selbständig auseinandersetzen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verschiedene Texte zum gleichen Thema einander gegenüberstellen, nach. Unterschieden suchen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">An Texten (Werbetexten usw.) Absichten erkennen und besprechen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zu Texten in einfacher Form Stellung nehmen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Steigerung der.Lesefertigkeit</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Überschauendes Lesen in immer größeren Sinnschritten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lesen von Texten in verschiedenen räumlichen Anordnungen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lesen von Texten verschiedener Druckgrößen und Schriftarten (verschiedene Formen der Gemischtantiqua, lateinische Schreibschrift, Fraktur)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lautrichtiges, wortgetreues Lesen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lesen einfacher Texte mit zunehmender Steigerung der Leseflüssigkeit</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lesen einfacher Texte in zunehmend steigendem Tempo</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vorbereitung und Obung textgerechten Vorlesens und Vortragens</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vielfältiges Üben sinnentsprechenden und sinngestaltenden Lesens und Vortragens</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lesen und Vortragen von Gedichten, dialogischen Texten, Geschichten uam. unter besonderer Beachtung der Sprechpausen und der Ausdrucksgestaltllng</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Auswendiglernen und Vortragen voll Gedichten</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Verfassen von Texten</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Als Schwerpunkt bis zum Ende der 4. Schulstufe gelten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine anhaltende Freude am Verfassen von Texten entwickelt haben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Erlebnisse, Beobachtungen, Dialoge, Erfundenes und ähnliches aufschreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mitteilungen, Aufforderungen, Wünsche, Hinweise, Anleitungen, Aufträge und ähnliches aufschreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über Personen, Tiere, Gegenstände, Handlungsabläufe und Sachverhalte in ganzen Sätzen und in Stichwörtern schreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einzelbilder und Bildfolgen schriftlich versprachlichen sowie Texte ergänzen und verändern;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Briefe, Grußkarten und ähnliches zu verschiedenen Anlässen schreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gelesenes, Gehörtes, Gesehenes, Gefühltes und Gedachtes in eigenen Worten (ganze Sätze oder Stichworte) schriftlich wiedergeben.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>3. Schulstufe</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle52" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Begleitende Übungen zum Verfassen von Texten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wichtiges von weniger Wichtigem bzw. Unwichtigem unterscheiden</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB passende ·Überschriften zu Bildern und Texten finden</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gedanken ordnen und damitMöglichkeiten des Textaufbaus erkennen und finden</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB vorg,:gebene Bildfolgen und Textteile ordnen und ergänzen; Anfang, Höhepunkt, Abschluß von Texten erkennen und formulieren</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gedanken möglichst klar, gehau,anschaulich und folgerichtig ausdrücken</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Im Bereich des Wonschatzes und der Satzstrukturen immer mehr situationsbezogen formulieren: treffende Wöner; Aufforderungen, usrufe, Fragen; Anrede-, Einleitungs- und Schlußformel in Briefen; Verwenden der wörtlichen Rede</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Texte zu einer Erfahrungsgrundlage gemeinsam erarbeiten</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Texte zu einem gemeinsamen Erlebnis, zu einem Bild und ähnliches in kleinen Gruppen oder mit der Klasse erarbeiten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache schriftliche Muster funktionsgerecht anwenden</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einfache Formulare, Tabellen und ähnliches ausfüllen; Adressen, Listen und ähnliches schreiben</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Texte verfassen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vor allem, um andere zu unterhalten oder Anteil nehmen zu lassen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB durch eigene Erlebnisse, Träume; durch einfache Geschichten zu.vorgegebenen oder selbstgefertigten Bildern, zu.Reizwörtern, zu einem Erzählkern; durch Weitererzählen begonnener Geschichten; durch Sprechblasentexte, erfundene Geschichten, lustige Verse, Briefe, Karten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vor allem, um andere zu informieren</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB durch einfache Beschreibung, durch Anleitungen; Einladungen, AnkUndigungen; Aufgabenpläne, Verlustanzeigen; durch Briefe und Karten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vor allem, um an andere (um eventuell auch an sich selbst) zu appellieren</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB durch Einladungen, einfache Werbetexte (in Prospekt-, Plakat-, Schildform und ähnliches), Ge- und Verbote</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vor .allem, um etwas für Sich zu notieren</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB (telefonische) Mitteilungen, Einkaufswaren, Kochrezepte; kurze Sachtexte, Liedtexte</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Lesen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>4. Schulstufe</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle53" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Förderung und Festigung ·guter Lesegewohnheiten; individuel!e .. Leseinteressen ausweiten und bilden</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Möglichst oft :zur Auseinandersetzung mit aktuellen, altersgemäßen Texten anregen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vielfältige altersgemäße Texte anbieten (Klassenbibliothek, Schulbibliothek)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die selbständige Textauswahl fördern (Bibliotheksbesuch, Büchertausch usw.)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ausweitung der Inhaltserschließung und des Textverständnisses</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Literarische Texte</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Märchen, Sagen, Fabeln, Umweltgeschichten, Erzählungen, dialogische Texte usw. lesen, um sich zu unterhalten, um mit zuempfinden, um sich anregen zu lassen usw.</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Den Verlauf. einer Handlung, eines Geschehens durch Erzählung, durch spielerische oder pantomimische Darstellung</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">wiedergeben</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gebrauchstexte</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sachbücher, Nachschlagwerke, kurze Gebrauchstexte (z·B Spielregeln, Anleitungen, Kochrezepte) lesen, um sich zu informieren Informationen auswerten und anwenden</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich mit Texten verschiedener Art selbständig auseinandersetzen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verschiedene Texte zum gleichen Thema einander gegenüberstellen, nach. Unterschieden suchen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">An Texten (Werbetexten usw.) Absichten erkennen und besprechen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zu Texten in einfacher Form Stellung nehmen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Steigerung der.Lesefertigkeit</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Überschauendes Lesen in immer größeren Sinnschritten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lesen von Texten in verschiedenen räumlichen Anordnungen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lesen von Texten verschiedener Druckgrößen und Schriftarten (verschiedene Formen der Gemischtantiqua, lateinische Schreibschrift, Fraktur)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lautrichtiges, wortgetreues Lesen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lesen einfacher Texte mit zunehmender Steigerung der Leseflüssigkeit</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lesen einfacher Texte in zunehmend steigendem Tempo</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vorbereitung und Obung textgerechten Vorlesens und Vortragens</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vielfältiges Üben sinnentsprechenden und sinngestaltenden Lesens und Vortragens</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lesen und Vortragen von Gedichten, dialogischen Texten, Geschichten uam. unter besonderer Beachtung der Sprechpausen und der Ausdrucksgestaltllng</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Auswendiglernen und Vortragen voll Gedichten</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Verassen von Texten</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>4. Schulstufe</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle54" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Begleitende Übungen zum Verfassen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">von Texten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wichtiges von weniger Wichtigem bzw. Unwichtigem unterscheiden</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB in Texten das Wichtigste unterstreichen; Stichworte und Sätze zu Gelesenem und Gehörtem aufschreiben</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gedanken ordnen und damit Möglichkeiten des Textaufbaus erkennen nd finden</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB vorgegebene Bildfolgen und Textteile ordnen und ergänzen; Anfang, Abschluß, Höhepunkt von Texten erkennen und formulieren; sich die Reihenfolge und Verknüpfung von Sätzen. bewußt machen und diese beim eigenen Schreiben beachten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gedanken möglichst klar, genau, anschaulich und folgerichtig sprachlich darstellen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB Dinge, Tätigkeiten, Eigenschaften, Sachverhalte, Situationen usw. immer angemessener sprachlich darstellen: treffende Wöner finden, Begründungen formulieren, die entsprechenden Zeitformen wählen, die wörtliche Rede gezielt einsetzen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Texte zu einer Erfahrungsgrundlage gemeinsam erarbeiren</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Texte zB zu. einem gemeinsamen Erlebnis, zu Bildern, zu einem sachunterrichtlichen Thema und ähnlichem in kleinen Gruppen oder im Klassengespräch erarbeiten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schriftliche Muster funktionsgerecht anwenden</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB Formulare, Erlagscheine und ähnliches ausfüllen; Listen, Verzeichnisse und ähnliches schreiben; eine Kartei anlegen,etwa für die Klassenbilcherei</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Texte verfassen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Schüller sollen immer bewußter erkennen, daß die Art der Abfassung eines Textes von der vorwiegenden Schreibabsicht .abhängt und davon, an Wen sich der Text richtet</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vor allem, um andere zu unterhalten oder Anteil nehmen zu lassen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB durch das Erzählen von eigenen Erlebnissen, Träumen, Geschichten zu vorgegebenen oder selbstgefertigten Bildern, zu Reizwörtern, zu einem Erzählkern; Anfang und Schluß zu Erzählungsfragmenten; Sprechblasentexte, erfundene Geschichten, lustige Collage von Wörtern und Sätzen, Geheimsprache, Witze, Dialoge; Briefe, Karten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vor allem, um andere zu informieren</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB durch das Beschreiben vori Personen, Tieren, Gegenständen, Handlungsabläufen und Sachverhalten; durch das Nacherzählen einfacher Texte (auch mit verä'ndertem Standpunkt); durch Gebrauchs- und Bastelanleitungen, Einladungen, Verkaufs-, Tausch- und Verlustanzeigen; durch Briefe und Karten zu verschiedenen Anlässen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vor allem, um an andere (und eventuell auch an sich selbst) zu appelieren</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB durch Spielregeln, Einladungen, Programme, Werbetexte (in Prospekt-, Plakat-, Schildform und ähnlichem), verschiedene Anzeigen; Flugblätter</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vor allem, um etwas filr sich zu notieren</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB Mitteilungen und Vormerkungen aller Art, Kochrezepte; Wissenswertes, Sachtexte, Liedtexte; Erlebnisse in einem Tagebuch</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Rechtschreiben</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Unterrichtsarbeit ist anzustreben, dass die Schüler bis zum Ende der 4. Schulstufe</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einen allgemein gebrauchten, aber begrenzten Schreibwortschatz gründlich geübt haben und möglichst sicher beherrschen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einige grundlegende Phänomene und Probleme der Rechtschreibung kennen, zB die gebräuchlichsten Fälle der Großschreibung, der Interpunktion sowie der Bezeichnung von Vokallänge und Vokalkürze;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zunehmend selbstständig Schreibstrategien anwenden können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich Regelmäßigkeiten bewusst machen und daraus erarbeitete einfache Regeln formulieren und anwenden.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>3. Schulstufe</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle55" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Motivation</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Das Bemühen um normgerechtes Schreiben erhalten und festigen</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erarbeitung und Sicherung eines begrenzten Wortschatzes</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Auswahl des Wortschatzes</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wörter, deren Bedeutung bereits erfasst wurde, nach folgenden Kriterien auswählen: aktiver Wortschatz, Häufigkeit, exemplarischer Wert auch im Hinblick auf Analogie- und Regelbildungen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wörter durchgliedern</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wörter akustisch, optisch und sprechmotorisch</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">durchgliedern</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Entsprechungen, Teilentsprechungen und Nichtentsprechungen zwischen Lautung und Schreibung entdecken</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">In verschiedenen Wörtern gleiche Schreibungen feststellen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wortschreibungen festigen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wörter, Wortgruppen und Sätze mit zunehmender Sprachbewusstheit schreiben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Den erarbeiteten Wortschatz in verschiedenen sprachlichen Zusammenhängen anwenden</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Von rechtschreibmäßig gesicherten Wörtern zur Schreibung anderer Wortformen bzw. anderer Wörter gelangen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wortzusammensetzungen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wortableitungen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Analogien</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einfache Wortfamilien; der Wortstamm als Hilfe</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Besonderheiten der Rechtschreibung:</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Großschreibung</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Festigung der Großschreibung von Namenwörtern, des ersten Wortes im Satz und des ersten Wortes einer Überschrift</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Großschreibung des Anredefürwortes „Sie“ und des entsprechenden besitzanzeigenden Fürwortes „Ihr“ sowie deren Ableitungen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bezeichnung der Vokallänge</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wörter mit bezeichneter und nicht bezeichneter Vokallänge sammeln und üben (zB Saal; nahm; kam – keine Gegenüberstellungen!)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bezeichnung der Vokalkürze</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wörter mit bezeichneter und nicht bezeichneter Vokalkürze sammeln und üben</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Häufungen von aufeinanderfolgenden Konsonantenzeichen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wörter üben, bei denen eine Häufung von aufeinanderfolgenden Mitlautzeichen auftritt (zB pflegen, pflücken; empfangen; Schlusssatz, Krepppapier)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Trennung</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zusammengesetzte Wörter in einzelne Wörter trennen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wörter des Schreibwortschatzes nach Sprechsilben trennen (zB Ap=fel, Wes=pe, ras=ten)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Keine Trennung von „ck“ (zB Zu=cker)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Interpunktion</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sichere Anwendung der Satzschlusszeichen Punkt, Fragezeichen und Rufzeichen in einfachen Fällen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einfache Fälle der Beistrichsetzung, zB in Aufzählungen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zeichen bei der einfachsten Form der wörtlichen Rede (zB Eva fragt: „…?“)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Hilfen für das Rechtschreiben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erworbenes Rechtschreibwissen zunehmend anwenden</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wörter alphabetisch ordnen, auch nach dem zweiten Buchstaben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Übungen im Gebrauch des Wörterbuches</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Das Wörterbuch als zuverlässige Rechtschreibhilfe nutzen lernen</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Rechtschreiben</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>4. Schulstufe</b></absatz><table id="Tabelle56" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Motivation</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Das Bemühen um normgerechtes Schreiben erhalten und festigen</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erarbeitung und Sicherung eines begrenzten Wortschatzes</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Auswahl des Wortschatzes</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wörter, deren Bedeutung bereits erfasst wurde, nach folgenden Kriterien auswählen: aktiver Wortschatz, Häufigkeit, exemplarischer Wert auch im Hinblick auf Analogie- und Regelbildungen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wörter durchgliedern</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wörter akustisch, optisch und sprechmotorisch</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">durchgliedern</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Entsprechungen, Teilentsprechungen und Nichtentsprechungen zwischen Lautung und Schreibung entdecken</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">In verschiedenen Wörtern gleiche Schreibungen feststellen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wortschreibungen festigen, Schreibstrategien bewusst anwenden</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wörter, Wortgruppen und Sätze mit zunehmender Sprachbewusstheit schreiben, dabei erworbenes Regelwissen anwenden</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Von rechtschreibmäßig gesicherten Wörtern zur Schreibung anderer Wortformen bzw. anderer Wörter gelangen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wortzusammensetzungen, Wortableitungen, Analogien;</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wortfamilien; der Wortstamm als Hilfe</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Besonderheiten der Rechtschreibung:</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Großschreibung</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anredefürwort „Sie“ und das entsprechende besitzanzeigende Fürwort „Ihr“ sowie deren Ableitungen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Das erste Wort einer wörtlichen Rede</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einfache Fälle nominalisierter Verben (das Lesen, beim Schreiben und dergleichen)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einfache Fälle nominalisierter Adjektive (das Neue, alles Liebe und Gute)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bezeichnung der Vokallänge</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wörter mit bezeichneter und nicht bezeichneter Vokallänge rechtschreibmäßig sichern</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bezeichnungsformen der Vokallänge kennen und zunehmend selbstständig richtig anwenden (Verdoppelung, „ie“, Dehnungs-h, „ß“)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bezeichnung der Vokalkürze</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wörter mit bezeichneter und nicht bezeichneter Vokalkürze rechtschreibmäßig sichern</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bezeichnungsformen der Vokalkürze kennen und zunehmend selbstständig richtig anwenden (Verdopplung, „tz“, „ck“)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Häufungen von aufeinanderfolgenden Konsonantenzeichen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wörter rechtschreibmäßig sichern, bei denen eine Häufung von aufeinander folgenden Mitlautzeichen auftritt (zB „Arzt“, „schnell“).</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Trennung</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Trennung von Wörtern des Schreibwortschatzes sichern (zB Vorsilben, Wortbestandteile)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Interpunktion</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zeichen bei einfachen Formen der wörtlichen Rede (zB „…!“, rief Markus.)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Hilfen für das Rechtschreiben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erworbenes Sprachwissen bewusst anwenden</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wörter alphabetisch ordnen, auch nach dem dritten (zB Maler, Mann, Maus) und nach dem vierten Buchstaben (zB schauen, schief, schreiben)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Übungen zum Erwerb einer möglichst geläufigen Nachschlagetechnik im Wörterbuch</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Verwendung des Wörterbuches ist bei allen schriftlichen Arbeiten, bei der Überarbeitung von Diktaten und auch bei den Schularbeiten zu ermöglichen</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Sprachbetrachtung</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bei der Unterrichtsarbeit ist anzustreben, daß die Schüler bis zum Ende der 4. Schulstufe</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Satzglieder durch die Verschiebeprobe ermitteln können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wortarten unterscheiden und mit der deutschen Fachbezeichnung benennen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erste Einsichten in Wortbildung und Wortbedeutung gewonnen haben.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>3. Schulstufe</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle57" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ersten Einblick in Funktion und Bau von Sätzen gewinnen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Der Satz als Sinneinheir</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sinnvolles Ergänzen von Satzfragmenten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Unsinnige Sätze richtigs tellen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durch die Betonung verschiedener Wörter den Sinn eines Satzes etwas än dern</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Satzarten unterscheiden</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sätze nach ihren Leistungen unterscheiden; aussagen, fragen, auffordern, ausrufen (in konkreten Situationen erproben)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Den Satz in gleichen Wortfolgen mit verschiedener Intonation sprechen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die entsprechenden Satzschlußzeichen anwenden</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Satzglieder als umstellbare Elemente erkennen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Umstellung erproben und dabei Unterschiede hinsichtlich Bedeutung oder Wirkung angeben (,,zerschnittene“ Sätze)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die wichtigsten Wortarten kennen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zeitwörter als Wörter zur Benennung von Tätigkeiten, Vorgängen und Zus tänden</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB Tätigkeiten ausführen und benennen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zu bestimmten Sachbereichen Tätigkeiten finden</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Hinführen zu den Zeitstufen (Gegenwärtiges, Vergangenes, Zukünftiges) in möglichst natürlichen Situationen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Namenwörter als Wörter zur Benennung von Menschen, Tieren, Pflanzen, Dingen, Gedanken und Vorstellungen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wortreihen aus verschiedenen Sachbereichen zusammenstellen(Benennung von Tieren, Pflanzen u nd Dingen)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Abstraktes mit Namenwörtern bezeichnen, zB Freude, Angst, Glück</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Namenwörter nach Einzahl und Mehrzahl unterscheiden und ordnen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Namenwörter in die Mehrzahl setzen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Namenwörter in die Einzahl setzen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Artikel als mögliche Begleiter desNamenwortes</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Namenwörter nach dem Artikel ordnen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigenschaftswörter zur Kennzeichnung von Eigenschaften</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Eigenschaftswörter als Mittel zur genaueren Beschreibung· von Eigenschaften von Lebewesen und Dingen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zu Namenwörtern inhaltlich passende Eigenschaftswörtersuchen</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einblick in·Wortbildung und Wortbedeutung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zusammensetzen von Wörtern</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einfache Zusam·mensetzungen aus Namenwörtern bilden</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Genauere Bezeichnungen durch Zusammensetzen von Wörtern finden (zB Tiergarten, hellgelb, fingerbreit)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sammelnamen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zusammenfassen von Personen, Speisen, Pflanzen, Tieren und Gegenständen durch Sammelnamen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wortfamilien</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zu eineni Wortstamm gehörende Wörter sammeln, ihre Bedeutung besprechen</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Sprachbetrachtung</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>4. Schulstufe</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle58" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einsichten in· Funktion und -Bau von Sätzen gewinnen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Stellung des Zeitwortes in verschiedenen Satzarten</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mit Satzgliedern spielerisch umgehen (Satzstreifen)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Entdecken, wo das Zeitwort in einzelnen Satzarten steht</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verfahren zur Ermittlung von Satzgliedern (Verschiebe-, Ersatz-, Weglaß-. und Erweiterungsprobe)</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sätze mit Hilfe der. Verschiebeprobe untersuchen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Information durch Austausch eines Saizgliedes oder durch Umstellung verändern</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ausgebaute Sätze verkürzen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kurze Sätze durch Ergänzungen erweitern und die auf diese Weise veränderte Information besprechen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Satzteile (Subjektsteil, Prädikatsteil)</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ausgebaute Sätze bis auf den Subjekts-· und Prädikatsteil verkürzen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zusätzliche Information dur ch Ergänzungen feststellen</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die wichtigsten Wortarten kennen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zeitwörter</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die wichtigsten sprachlichen Zeitformen einander gegenüberstellen, Formveränderungen besprechen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Unterscheiden der Vergangenheitsform beim mündlichen Erzählen (Vergangenheit – ich habe gespielt) und in schriftlichen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erzählungen (Mitvergangenheit – ich spielte)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Namenwörter</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verschiedene“ Formen (Fälle) des Namenwortes in Texten entdecken</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die vier Fälle des Namenwortes erkennen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fürwörter als Stellvertreter für Namenwörter</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">In Spielen und Gesprächen Fürwörter durch Gesten ersetzen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Namenwörter durch Fürwörter ersetzen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigenschaftswörter</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebewesen und .Dingen bestimmte Eigenschaften zuordnen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gleichheit und Unterschiede mit Hilfe von Eigenschaftswörtern feststellen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Veranschaulichen der Vergleichsformen (Grundstufe, Mehrstufe, Meiststufe)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einblick in Wortbildung und Wortbedeutung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zusammensetzen von Wörtern</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bilden zusammengesetzter Wöner aus verschiedenen Wortarten (zB kaufen – Haus: Kaufhaus; Kohle – schwarz: kohl-schwarz)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vor- und Nachsilben</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Neue Wöner durch Nachsilben bzw. Vorsilben bilden</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wortfamilien</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zu einem Wonstamm gehörende Wörter sammeln und nach schon bekannten Wortarten ordnen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wortfelder</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sinnverwandte Wörter sammeln (zB sich fortbewegen) Bedeutungsunterschiede beschreiben</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Sprechen:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgangspunkt für sprachliches Lernen sowie für eine gezielte Förderung der kindlichen Sprachentwicklung in der Grundschule sind die individuellen sprachlichen Vorerfahrungen der Kinder. In allen sprachlichen Lernsituationen ist es erforderlich, das Vertrauen des Kindes in seine eigene Sprechfähigkeit zu wecken bzw. zu stärken. Um sprachliche Hemmungen zu vermeiden bzw. abzubauen, soll das Hinführen zu den Formen der Standardsprache keinesfalls unter Leistungsdruck erfolgen. Vielfältige Anregungen zum Sprechen sowie eine behutsame Anleitung zum richtigen Sprachgebrauch werden die Sprechfähigkeit der Kinder erweitern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gespräch:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Gespräch ist eine Hochform des Sprechens. Es stellt hohe Ansprüche an alle Teilnehmer und setzt daher die Schaffung eines entsprechenden Gesprächsklimas voraus. Dies erfolgt durch: grundsätzliches Akzeptieren und Ermutigen von Äußerungen der Schüler in ihrer Herkunftssprache; Maßnahmen zur ausgewogenen Gesprächsbeteiligung aller Kinder; aktives Zuhören des Lehrers und Verringerung seines Sprechanteiles zugunsten der Kinder. Bei allen Formen der mündlichen Kommunikation muß durch günstige äußere Bedingungen (Sitzordnung, Gruppenbildung uam.) ein entsprechender Kontakt der Schüler untereinander gewährleistet sein.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachübung (Erweiterung der Sprachfähigkeit):</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprachübung gründet auf dem Sprachkönnen, das der Schüler in seiner Familie und seiner sprachlichen Umwelt erworben hat. Der Übergang von der Mundart oder der regionalen Umgangssprache zur Standardsprache soll sich ohne Bruch vollziehen. Für die Erweiterung der kindlichen Sprachfähigkeit ist es wichtig, daß Gesprächsthemen aus der Erfahrungswelt und dem Interessensbereich der Kinder entnommen werden. Jede Abwertung der Herkunftssprache der Kinder ist dabei zu vermeiden. Für die Entwicklung ihrer Sprachfähigkeit brauchen die meisten Schüler gezielte Sprachübung, jedoch sollten mechanisierende Übungsformen möglichst vermieden werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlegende Bedeutung kommt auch der Lehrersprache zu. Beim Sprechen wird der Lehrer beachten, daß seine Sprechmuster einerseits die kindliche Sprachentwicklung anregen, andererseits aber die sprachlichen Äußerungen des Lehrers von den Kindern verstanden werden müssen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Lesen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erstlesen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulanfänger weisen in bezug auf den Teilbereich Lesen sehr unterschiedliche Lernvoraussetzungen auf. Diesen hat der Leseunterricht durch differenzierte Lernangebote gerecht zu werden. Jedenfalls ist dem Erwerb der für das Lesenlernen im engeren Sinn erforderlichen Grundleistungen durch jeden einzelnen Schüler besondere Beachtung zu schenken, dh. erst wenn der einzelne Schüler (Schülergruppe) die für das Lesenlernen erforderlichen Voraussetzungen erreicht hat, ist mit dem Erstleseunterricht (Leselehrgang) zu beginnen. Erstleseunterricht hat sowohl den Erwerb dieser Grundlagen als auch das Lesenlernen im engeren Sinn in geeigneten Lernsituationen und durch entsprechende Lernmittel zu ermöglichen. Dem Kind ist ausreichend Lernzeit zur Verfügung zu stellen und dem Selbstentdecken genügend Raum zu geben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungen zur Steigerung der Lesefähigkeit und Lesefertigkeit sollen abwechslungsreich sein und so lebendig wie möglich in den Unterricht eingebaut werden. Sinnerfassung und Lesevergnügen sollen den Unterricht von Anfang an leiten, wobei auch ganzheitliches („naives”, „erratendes”) Lesen zum Tragen kommt (zB Lesen von Kinderreimen, die die Kinder auswendig können; Namenskärtchen der Kinder, Aufschriften, Plakate, Ge- und Verbotstafeln).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Weiterführendes Lesen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Da das Lesenlernen sehr individuell erfolgt, wird der Übergang vom Erstleseunterricht zum weiterführenden Leseunterricht für die einzelnen Kinder zu verschiedenen Zeitpunkten stattfinden. Deshalb werden einerseits die Übungen zur Steigerung der Lesefertigkeit bis zum Ende der Grundstufe I und darüber hinaus durchgeführt und andererseits die Begegnung und Auseinandersetzung mit Texten für einzelne Kinder schon sehr frühzeitig ermöglicht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Leseunterricht auf der Grundstufe II sollen die Schüler zunehmend erfahren, daß sie durch Lesen und durch die Auseinandersetzung mit dem Gelesenen über ihre realen Lebenserfahrungen hinaus das Verständnis für sich selbst und für andere vertiefen sowie sich und andere informieren und unterhalten können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die vielfältige Begegnung und Auseinandersetzung mit Texten verschiedenster Art dient der Anbahnung der Lesemündigkeit. In diesem Zusammenhang ist auch die Lesefertigkeit der Schüler zu erweitern und zu festigen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Schreiben</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Regel hat das Kind schon vor seinem Schuleintritt im Umgang mit Schreibmaterial Erfahrung gesammelt. Es darf aber nicht übersehen werden, daß die Schreibmuskulatur, der Stützapparat der Schreibhand, die Bewegungssteuerung und die Koordinationsfähigkeit des Schulanfängers für den Schreibunterricht nicht voll entwickelt sind, und daß der jeweils erreichte Entwicklungsstand dieser Bereiche innerhalb einer Schulklasse oft erhebliche Unterschiede aufweist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Daraus ergibt sich für den Erstschreibunterricht die Notwendigkeit einer gründlichen Vorschulung und Differenzierung. Durch sie soll der Schüler auf den eigentlichen Schreibvorgang sowie auf das Erfassen der Funktion der Schrift vorbereitet werden. Kinder mit ausgeprägter Linkshändigkeit dürfen nicht gezwungen werden, mit der rechten Hand zu schreiben. In Grenzfällen kann jedoch der Lehrer das Schreiben mit der rechten Hand behutsam anregen. Auf der Grundstufe II ergibt sich als zusätzliche Zielsetzung auch der kreative Umgang mit Schrift.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Verfassen von Texten</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lernbereich „Verfassen von Texten” geht von der Mitteilungsbereitschaft des Kindes und von dessen Bedürfnis aus, etwas schriftlich festzuhalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In diesem komplexen Lernbereich wirken unterschiedliche Teilleistungen unmittelbar ineinander, und zwar vor allem das Sprechen, das Schreiben und das Rechtschreiben. Das Verfassen von Texten stellt daher hohe Ansprüche an das Kind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Da auch die Ausgangslage und der Lernverlauf der Schüler in diesem Teilbereich individuell sehr unterschiedlich sind, müssen die Anforderungen an Umfang und Selbständigkeit der Niederschriften und die Fördermaßnahmen im Unterricht entsprechend den schreibmotorischen (eventuell auch den rechtschreibmäßigen) Fähigkeiten, dem Wortschatz und dem Satzbau differenziert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Keinesfalls dürfen Texte der Schüler auf der Grundstufe I hinsichtlich ihrer rechtschreibmäßigen Mängel eingeschätzt bzw. beurteilt werden. Vielmehr muß jede schriftliche Arbeit so organisiert werden, daß die Schüler während der Niederschrift bzw. vor der Abgabe im Zweifelsfall lexikale Lösungswege einschlagen können. Die unsicheren Schreibungen werden Gegenstand des nachfolgenden Rechtschreibunterrichts. Es können aber auch die Schüler auf der Grundstufe I zB dem Lehrer ihre eigenen Geschichten ansagen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrer hat geeignete Schreibgelegenheiten zu schaffen bzw. aufzugreifen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Lernbereich Verfassen von Texten sollen sich die Schüler auf der Grundlage ihrer Mitteilungsbereitschaft und der erworbenen Fähigkeiten im Sprechen, Schreiben und Rechtschreiben schriftlich äußern, und zwar sowohl ichbezogen, zB über Erlebnisse, Beobachtungen, als auch partnerbezogen, zB in Wünschen, Fragen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auch auf der Grundstufe II bildet die Mitteilungsbereitschaft der Kinder eine wesentliche Grundlage für das Lernen in diesem Teilbereich. Ihre Fähigkeit, etwas schriftlich auszudrücken, darzustellen bzw. anderen mitzuteilen, ist wegen der Abhängigkeit von den Teilleistungen, vor allem im Sprechen, Schreiben und Rechtschreiben sehr unterschiedlich. Deshalb sind sowohl das eigentliche Verfassen von Texten wie dessen begleitende Übungen entsprechend den individuellen Lernerfordernissen zu differenzieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entsprechend der Steigerung ihrer Fähigkeiten im Sprechen, Schreiben und Rechtschreiben sollen sich die Schüler in kontinuierlicher Fortführung der Arbeit auf der Grundstufe I selbständig und immer angemessener ich-, partner- und sachbezogen schriftlich äußern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Rechtschreiben</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Erlernen der Rechtschreibung ist ein komplexer Vorgang, der in engem Zusammenhang mit anderen Teilbereichen des Deutschunterrichts steht:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bevor die normgerechte Schreibung eines Wortes erworben wird, sollen die Schüler seine Bedeutung verstehen (Sprechen). Außerdem sollen sie die Lautbestandteile eines Wortes und deren Abfolge wahrnehmen und den Schriftzeichen zuordnen können (Erstlesen). Schließlich müssen die Grundformen der Schrift erworben sein und die Schüler Geschriebenes auch lesen können (Schreiben, Lesen).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Rechtschreibunterricht legt schon auf der Grundstufe I großen Wert auf Üben und sicheres Beherrschen eines begrenzten Schreibwortschatzes, um eine bloß oberflächliche Aneignung möglichst vieler Wörter zu vermeiden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wörter sollen in verschiedenen Zusammensetzungen, in unterschiedlichen Textvarianten und in vielseitigen Lernsituationen geübt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den Lernprozess sind</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Verstehen der Wortbedeutung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das bewusste Wahrnehmen des Lautbestandes,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Einprägen der normgerechten Schreibung sowie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das gründliche Einüben des Bewegungsablaufes wesentliche Komponenten.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bloß eindimensionale Vermittlungsweisen können demnach diese Aufgabe nicht zufriedenstellend lösen. Daneben sollen durch das Zusammenstellen gleichartiger Formen bestimmte Einzelphänomene der Rechtschreibung bewusst gemacht werden. Die Gegenüberstellung unterschiedlicher Schreibungen ist dann sinnvoll, wenn dies als Lösungsweg unverzichtbar ist bzw. sich daraus Rechtschreibsicherheit ergibt (zB Lärche – Lerche; gut – das Gute; schreiben – beim Schreiben). Wenig sinnvoll erscheint jedoch eine Gegenüberstellung bei der Bezeichnung oder Nichtbezeichnung der Vokallänge (zB Wörter mit „a“ – „aa“ – „ah“ oder „i“ – „ie“ – „ih“). Die Vermittlung der Interpunktion ist in engem Zusammenhang mit der Sprachbetrachtung zu sehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf der Grundstufe II soll die gründliche Vermittlung eines begrenzten Schreibwortschatzes fortgesetzt werden. Durch vielseitige methodische Maßnahmen wird sich auf der Grundlage dieses Wortschatzes die Rechtschreibfähigkeit der Schüler erweitern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das wiederholte Zusammenstellen gleichartiger Formen soll zu ersten Regelbildungen führen; diese sollen von den Schülern auch angewendet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vermittlung einer möglichst geläufigen Nachschlagetechnik führt in der Regel dazu, dass sich die Schüler an den Gebrauch des Wörterbuches als verlässliche Hilfe bei ihren Rechtschreibproblemen schneller und leichter gewöhnen. Diese Technik soll bei allen schriftlichen Arbeiten, zB bei der Überarbeitung von Diktaten, angewendet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verwendung des Wörterbuches ist auch bei den Schularbeiten zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Beurteilung von schriftlichen Leistungsfeststellungen, die nicht ausschließlich der Überprüfung von bestimmten Rechtschreibkenntnissen dienen, ist § 15 der Verordnung über die Leistungsbeurteilung zu berücksichtigen.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Sprachbetrachtung</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="c">Grundstufe I</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Voraussetzung für das Gewinnen von Einsichten in Sprachstrukturen ist eine gewisse Sicherheit im Gebrauch der Sprache. Da zudem die Fähigkeit zur Abstraktion und Begriffsbildung bei den meisten Schülern der Grundstufe I noch auf konkrete Erfahrung angewiesen und daher begrenzt ist, kommt der Sprachbetrachtung geringere Bedeutung zu als der Erweiterung der Sprachfähigkeit. Sprachbetrachtung ist überall dort besonders angebracht, wo es gelingt, die Freude am Spracherleben und am Umgang mit sprachlichen Elementen zu fördern. Dies schließt die Überbetonung grammatischer Begriffsbildung aus.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="c">Grundstufe II</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auch auf der Grundstufe II ist die Voraussetzung für das Gewinnen von Einsichten in Sprachstrukturen eine gewisse Sicherheit im Gebrauch der Sprache.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Da sich die Fähigkeit der Schüler zu Abstraktion und Begriffsbildung erst auf der Grundstufe II entsprechend entwickelt, bleibt Sprachbetrachtung mit Ausnahme der Beobachtung einiger leicht zu erfassender sprachlicher Erscheinungen der Unterrichtsarbeit der 3. und 4. Schulstufe vorbehalten; aber auch hier ist das Lernziel nicht das Beherrschen einer vordergründigen Begrifflichkeit.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung erfolgt möglichst im Rahmen solcher Unterrichtsformen, die Gespräche über Sprache ermöglichen und bei denen die Kinder Einsichten in Sprachstrukturen durch Entdecken, Ordnen und Vergleichen gewinnen. Dabei wird sowohl die gesprochene als auch die geschriebene Sprache zum Gegenstand der Betrachtung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachbegriffe werden erst dann eingeführt, wenn die Schüler durch vielfältigen Umgang mit Sprachmaterial eine Sprachform in ihrer Funktion erkannt haben. Werden Fachbegriffe ohne entsprechende Einsicht, also zu früh verwendet, bleiben sie leere Worthülsen. Zu einer ersten Benennung können auch Vorbegriffe herangezogen werden. Der Lehrer soll jedoch vermeiden, bei der Einführung dieser Bezeichnungen im Unterricht vordergründige inhaltliche Deutungen zu verwenden, die das grammatische Phänomen unzureichend oder irreführend beschreiben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf der 4. Schulstufe sind die wichtigsten Fachbegriffe zu sichern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auch auf dieser Schulstufe ist jedoch die Überbetonung grammatischen Begriffswissens zu vermeiden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Schularbeiten</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Auf der 4. Schulstufe vier bis sechs Schularbeiten. Es ist jedoch sicherzustellen, dass bei einer Reduzierung der Anzahl der Schularbeiten im 2. Semester jedenfalls zwei Schularbeiten vorzusehen sind.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrplan-Zusatz</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Deutsch für Schüler mit nichtdeutscher</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Muttersprache</b></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Erwerb der Zweitsprache Deutsch durch Schüler nichtdeutscher Muttersprache ist Teil von vielfältigen interkulturellen Lernvorgängen, die sich als ein Mit- und Voneinanderlernen von Menschen verschiedener Herkunftskulturen auffassen lassen und auf jeden Kulturbereich beziehen können. Beim interkulturellen Lernen geht es vor allem darum, die spezifischen Lebensbedingungen der Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache und die aus der Migration erwachsenden Probleme zu berücksichtigen sowie die Bereitschaft und Fähigkeit zu entwickeln, Aspekte der eigenen Kultur darzustellen, das Anderssein des jeweiligen anderen wahrzunehmen, zu verstehen und sich damit kritisch auseinanderzusetzen; unter Umständen vorhandene Vorurteile gegenüber anderen Kulturen abzubauen, die eigene Kultur zu relativieren und entsprechend diesen Einsichten zu handeln. Zugleich gilt es aber auch, kulturelles Selbstwertgefühl und eine von Friedfertigkeit und Toleranz getragene kulturelle Identität zu bewahren bzw. aufzubauen. In der Schule soll interkulturelles Lernen als Chance für eine inhaltliche und soziale Bereicherung aller Schüler zur Vorbereitung auf ein Leben in einer multikulturellen Weltgemeinschaft erfahren und genützt werden. Diese Einbettung des Erwerbs der Zweitsprache in das interkulturelle Lernen soll kooperatives Von- und Miteinanderlernen aller Schüler ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel der Unterrichtsarbeit ist es, daß die Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Freude am Zuhören und Mitsprechen sowie am Lesen und Schreiben in der Zweitsprache entwickeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die deutsche Standardsprache immer besser verstehen können (zuerst nur Gesprochenes, dann auch Geschriebenes);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich zunehmend differenziert in deutscher Standardsprache verständigen bzw. sich am Unterricht beteiligen können: zuerst nur mündlich, dann auch schriftlich;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Texte als eigenständige, für schulisches und außerschulisches Lernen bedeutsame Formen der Verarbeitung von Sprache verstehen, lesen, schreiben und verfassen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeits- und Lerntechniken erwerben, welche den Erwerb der Zweitsprache unterstützen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unter Wahrung ihrer sprachlichen und kulturellen Identität in die neue Sprach- und Kulturgemeinschaft als aktives Mitglied hineinwachsen.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Dieser Lehrplan-Zusatz gliedert sich in folgende Teilbereiche, die mit dem Hauptteil des Lehrplans folgendermaßen korrespondieren:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Hörverstehen und Sprechen</b> mit ”Sprechen”, das für alle anderen Teilbereiche grundlegend ist und daher im Zentrum der Sprachförderung steht;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Lesen- und Schreibenlernen</b> mit „Lesen – Erstlesen;</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Erstleseunterricht”; „Schreiben”: Dem Schüler werden in der Zweitsprache Deutsch zunächst die elementaren Lese- und Schreibkompetenzen vermittelt.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Weiterführendes Lesen</b> mit „Lesen – Weiterführendes Lesen”;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Weiterführendes Schreiben</b> mit „Verfassen von Texten”, „Rechtschreiben”,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Sprachbetrachtung</b> mit „Sprachbetrachtung”.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weitgehend stehen die Teilbereiche jeweils nicht für gesonderte, nacheinander ablaufende Lernprozesse. Sie sind vielmehr als zum Teil parallel laufende, einander ergänzende und stützende Vorgänge zu verstehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der klassenbezogenen und individuellen Lernplanung ist zu berücksichtigen, daß die Schüler besonders hinsichtlich der Sprachkompetenz sowohl in der Muttersprache als auch in der deutschen Sprache (Zweitsprache) überaus unterschiedliche und möglicherweise alters- und schulstufenunabhängige Lernvoraussetzungen haben. Im Bereich der schriftlichen Sprachkompetenz ist es wichtig, zunächst festzustellen, ob ein Kind in seiner Muttersprache bereits alphabetisiert wurde bzw. welche Schriftart es beherrscht.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unabhängig von den einzelnen Teilbereichen sollen sich sprachliche Lernsituationen auf folgende Lebens- bzw. Handlungsbereiche beziehen, wobei die einzelnen Themen immer die kulturellen und soziokulturellen Aspekte aller in der Klasse vertretenen Kulturen (der Herkunftskultur der Schüler und der Migrantenkultur und der Kultur des Gastlandes) umfassen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>die eigene Person und die Familie</b>: eigene Lebensumstände, Erfahrungen, Interessen, Bedürfnisse, Wünsche, Gefühle; Eltern, Geschwister, Großeltern; Ernährung (Speisen und Getränke), Kleidung, Gesundheitspflege, Wohnung, ...;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>die Schule</b>: Mitschüler, Schulsachen, Schulgebäude, Mitgestalten des Klassen- und Schullebens; verschiedene Lernbereiche bzw. Unterrichtsgegenstände, ...;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>die Freizeit</b>: Freunde, Spielformen und Spielzeug, Hobbies, Tiere und Pflanzen, Reisen, Massenmedien ...;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>die Öffentlichkeit</b>: Straßenverkehr, Einkaufen (Lebensmittel; Geld, ...) und Telefonieren, Postamt, Bahnhof, Arztordination und Krankenhaus, Bücherei, Berufs- und Arbeitswelt ...;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Lebensformen und Lebensgewohnheiten</b>: Rollenverhalten von Buben und Mädchen, Männern und Frauen, Erwachsenen und Kindern; Sitten und Bräuche, Feste und Feiern; Wertvorstellungen und Normen ...;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>die Zeit</b> (Uhrzeit, Tageszeit, Jahreszeit) und das Wetter.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Hörverstehen und Sprechen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">(korrespondiert mit dem Teilbereich des Fachlehrplanes „Sprechen”)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Mündliches Sprachhandeln</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle59" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Den Sinn einfacher sprachlicher Äußerungen aus dem Sprechkontext erschließen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verstehen des Wesentlichsten auf Grund der Sprechsituation, der Gestik und Mimik des Sprechers bzw. der Sprecher, von Intonation (Melodie, Tonführung) und Rhythmus des Gesprochenen sowie auf Grund der Reaktionen der Sprechpartner bzw. Zuhörer</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einfache (gesprochene) Texte verstehen und angemessen reagieren</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verstehen des Wesentlichen auf Grund sachbezogener und sprachlicher oder nur auf Grund sprachlicher Vorkenntnisse (auch vorgelesene und auf Tonträgern gespeicherte Texte)ZB nach Bitten, Aufforderungen, Anleitungen uä. handeln</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich zu Gehörtem äußern</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gehörtes sinngemäß und in einfachen Worten wiedergeben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Äußern, daß man etwas nicht versteht; um Wiederholung des Gesagten bitten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fragen zu dem Gehörten stellen, etwas dazu ergänzen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Etwas bejahen oder verneinen, Zustimmung oder Ablehnung ausdrücken,. . .</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich in verschiedenen Sprechsituationen absichtsgemäß und partnerbezogen äußern</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kontakte aufnehmen und weiterführen: Grüßen, sich verabschieden, sich am Telefon melden und verabschieden, sich selbst oder jemand anderen mit einfachen Worten vorstellen, jemand einladen, sich nach dem Befinden erkundigen, jemand für etwas danken, sich entschuldigen,. . .</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Handlungen anbahnen bzw. veranlassen: jemanden um etwas bitten, jemandem etwas anbieten (zB Hilfe), Vorschläge machen, Wünsche äußern (zB Sitzordnung, Pausengestaltung, Spiele, Freizeitgestaltung), jemanden um etwas ersuchen, etwas anordnen,...</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Informationen bzw. Auskünfte einholen und geben:</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">sich nach etwas oder nach jemandem erkundigen bzw. jemandem Auskunft geben</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erzählen und Mitteilen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Über sich oder über jemand anderen erzählen;</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erlebnisse und Ereignisse, Erfahrungen und</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beobachtungen in einfachster Form/Weise mitteilen;</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gefühle und Empfindungen (persönliches</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Befinden) äußern; zu Einzelbildern und Bildfolgen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">sprechen („Bildlesen"); über Gegenstände,</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sachverhalte und Vorgänge sprechen; sich an</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gesprächen beteiligen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Rollensprechen im szenischen Darstellen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einfaches Rollenhandeln in Spielszenen erproben und einüben</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="289" style="border:none;width:216.67pt;" /><td width="289" style="border:none;width:216.67pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Sprachstrukturen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">(Die Auswahl des sprachlichen Materials soll den Kindern vielfältige Begegnungs- und Übungsformen zu folgenden Schwerpunkten zur Verfügung stellen. Dabei ist auf konsequente Wiederbegegnung und ein allmähliches Fortschreiten vom Leichteren zum Schwereren zu achten.)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle60" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einfache Aussagen situationsadäquat machen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verneinung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufforderungen mit Imperativformen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fragen mit und ohne Fragewörter</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fragen, bei denen Fragewörter verwendet bzw. nicht verwendet werden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Satzgefüge (zB Ich glaube, daß … Ich möchte …, weil…)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Hinführen zu den Zeitstufen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">in möglichst natürlichen Situationen (Gegenwärtiges, Vergangenes, Zukünftiges)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beachten der Wortfolge</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>insbesondere Stellung des Prädikats</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eventuell auch Umkehrung der Subjekt-Prädikat-Folge (Inversion)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wortveränderungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mehrzahlbildungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwenden der Fälle</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Artikel (in Verbindung mit dem Namenwort)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedlicher Gebrauch des Eigenschaftswortes (attributiv, prädikativ, adverbial)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verwendung der Personalformen des Verbs in Verbindung mit dem persönlichen Fürwort</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anredefürwörter</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anredefürwörter adressatenbezogen anwenden (zB bei Du/Sie)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Strukturwörter</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die gebräuchlichsten Strukturwörter in Satzzusammenhängen verstehen und intentionsgemäß sowie sprachrichtig anwenden:</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Artikel, Fürwörter, Präpositionen, Konjunktionen, Verneinungswörter (nicht, keine, nie . . .) und „Füllwörter“ (bitte, doch, einmal, je, denn, wohl, schon,...)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Auf die Bedeutung von Sprachvergleichen mit der Muttersprache bei unterschiedlichen Sprachstrukturen zB bei der Verwendung von Artikel, Fürwort, Präposition usw. verweisen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Grammatische Übereinstimmung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die richtige Übereinstimmung der entsprechenden Wörter im Satzzusammenhang beachten, üben und anwenden:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Subjekt — Prädikat (Vermeiden von Infinitivformen, zB Ich gehen . . .)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Artikel — Eigenschaftswort — Namenwort (zB die rot. . . Tasche)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Artikel — Namenwort</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fürwort — Namenwort (zB mein . . . Tasche</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Wortschatz</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle61" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wortbedeutung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Bedeutung eines Wortes aus der Sprachhandlungssituation, aus dem Text und dem Satzzusammenhang erschließen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Bedeutung von Wörtern zB durch das Erlernen ihrer Gegenwörter (klein — groß, reden — schweigen, Frau — Mann…), durch das Ordnen von Wörtern (zB nach Größe und Gewicht, autstärke, Tempo), durch Wortbausteine (Maus — Mäuschen, Mäuslein, schön — unschön…), durch das Zusammenstellen von Wortfeldern mit häufig gebrauchten Wörtern (gehen, sagen ...) und durch das Erlernen wichtiger inhaltlicher Übereinstimmungen (Hähne krähen, Hennen gackern, Hunde bellen, Katzen miauen…) genauer erfassen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Alltagswortschatz</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">In Sprachhandlungssituationen des Alltags und in Rollenspielen einen passiven Verstehens- und einen aktiven Sprechwortschatz erwerben und kontinuierlich erweitern/differenzieren</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fachwortschatz</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Den zur Bewältigung der verschiedenen Unterrichtsaufgaben unbedingt benötigten Fachwortschatz für das (passive) Verstehen wie für das (aktive) Sprechen kontinuierlich aufbauen und ständig erweitern</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wortbildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bilden von neuen Wörtern mit Hilfe von Vor- und Nachsilben, von Lautveränderungen (zB fliegt — flog — Flug; jung — jünger, gut — gütig, Kraft — kräftig) und von Wortzusammensetzungen</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Gehörschulung und Aussprache</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle62" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gewöhnung an Intonation und Rhythmus der deutschen Sprache</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Intonation (Melodie, Tonführung) und den Rhythmus von Wörtern, Sätzen und Texten anzheitlich erfassen und angemessen deuten; Aussagen bzw. Feststellungen, Fragen, Ausrufe und Aufforderungen unterscheiden</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Rhythmische Sprechübungen durchführen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wörter, Sätze und Texte melodisch und rhythmisch richtig nachsprechen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Intonation und Rhythmus intentions-, adressaten-, sach- und situationsgemäß einsetzen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Artikulation (deutliches Sprechen)</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wörter, Wortgruppen, Sätze und Texte artikuliert sprechen; Gehörtes nachsprechen (Echoübungen)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Phonetische Übungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Laute und Lautgruppen in ihren Eigenschaften wahrnehmen, unterscheiden und bilden, zB ähnlich klingende Laute (i-u-ü-o-ö, ei-eu-au, m-n, d-t, b-p…), für das Deutsche charakteristische Laute (Umlaute, Zwielaute, H-Anlaut, SCH-Laut, CH-Laut…); kurze, stets offen gesprochene Vokale (offen…) und lange, stets geschlossen gesprochene Vokale (zB Ofen) Konsonantenhäufungen (pflegen, strickst, sprichst,…)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">den Laut, der die Wortgrenzen im Satz markiert und zusammengesetzte Wörter unterteilt (Arbeits- amt, Schicht-arbeit. . .) suchen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lautgedichte, Kinderreime, Abzählverse, Sprachabwandlungsspiele uä. nachsprechen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bedeutungsunterscheidende Lautveränderung in Wörtern</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich der unterschiedlichen Funktion von Lauten und Lautgruppen in Wörtern bewußt werden, zB Vokallänge (Hüte — Hütte) Vokaltausch (Berg — Burg), Konsonantentausch (backen — pakken)</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lesen- und Schreibenlernen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">(korrespondiert mit dem Teilbereich des Fachlehrplanes: „Lesen — Erstlesen, Erstleseunterricht“; „Schreiben")</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Lesen- und Schreibenlernen von Schülernmit nichtdeutscher Muttersprache erfolgt im Regelfallin einer zumeist wenig vertrauten und kaum altersgemäß beherrschten Sprache. Daraus ergibt sich, daß zunächst im Teilbereich Hörverstehen und Sprechen die erforderlichen Lernvoraussetzungen geschaffen werden müssen. Kinder, die in ihrer Muttersprache bereits lesen und schreiben können, haben im Bereich des Erstlesens und Erstschreibens der Zweitsprache Schwierigkeiten, wenn entweder die Buchstabenschrift ihrer Muttersprache von der im Deutschen gebräuchlichen abweicht (zB kyrillisches Alphabet) oder wenn ihre Muttersprache überhaupt andere Schriftsysteme (zB Bilder-, Silben- oder Konsonantenschriften) benützt. Das Lesenlernen ist in jedem Fall durch die von der Muttersprache abweichenden Laut-Buchstaben-Zuordnungen erheblich erschwert (zB Schreibung der Diphthonge), wobei etwa folgende Unterschiede auftreten können:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gleiche Zeichen in beiden Sprachen, aber unterschiedliche Laute,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gleiche Laute, aber verschiedene Zeichen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>weder Laut noch Zeichen sind in der Muttersprache vorhanden.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Schreibenlernen kann durch abweichende Buchstabenformen bzw. Schreibrichtungen erschwert sein.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für das Erlernen des Lesens und Schreibens wird entsprechend den jeweiligen Vorkenntnissen in der Muttersprache ganz individuell gesteckt werden müssen. Im allgemeinen wird diesen Kindern für den Schriftspracherwerb wesentlich mehr Lernzeit einzuräumen sein, weil sie didaktische Schleifen benötigen. Damit sind in diesem Zusammenhang zusätzliche und spezielle Maßnahmen gemeint, welche den erfolgreichen Verlauf und Abschluß des Lese- und Schreiblernprozesses überhaupt erst ermöglichen, zum Beispiel:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>besonders intensive Übungen zum akustischen Identifizieren, Diskriminieren und Artikulieren von Einzellauten, Lautgruppen und Wörtern (Hör- und Sprechübungen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erarbeiten des zum Lesen und Schreiben erforderlichen Wortschatzes sowie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erarbeiten der zum Lesen und Schreiben benötigten Satz- und Wortbildungsformen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Unterrichtsarbeit ist anzustreben, daß die Schüler nichtdeutscher Muttersprache — direkt zum Verständnis der Funktion der Buchstabenschrift und</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unter Beachtung des jeweiligen muttersprachlichen Lautinverntars — zur Laut-Buchstaben-Zuordnung geführt werden, um von Anfang an möglichst selbständig mit Schrift umgehen zu können.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Weiterführendes Lesen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">(korrespondiert mit dem Teilbereich des Fachlehrplanes „Lesen – Weiterführendes Lesen”)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ist der Leselernprozeß abgeschlossen, ist aufbauend auf der erworbenen Lesefertigkeit sowie auf den Fähigkeiten im Hörverstehen und Sprechen die Lesefähigkeit hinsichtlich der Sinnentnahme und der Sinngestaltung von einfachen Texten zu erweitern und zu festigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle63" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Klanggestaltendes Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lautgedichte, Sprachspiele uä. vorlesen und „nachlesen“ (eines vorgelesenen Textes)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ausspracherichtiges Lesen bearbeiteter und nicht bearbeiteter Texte</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Artikulation, Intonation und Rhythmus deutscher Wörter, Sätze und Texte durch Vorlesen üben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beachten der wichtigsten Satzzeichen (Punkt, Frage-, Ruf- und Redezeichen)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sinngestaltendes und hörerbezogenes Lesen vorgeübter Texte</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Literarische Texte (zB auch Rollentexte), Gebrauchstexte (zB Einladungen) sowie eigene Niederschriften vorlesen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Überschauendes Lesen von Texten in immer größeren Sinnschritten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Ausspracherichtigkeit und die Sinngestaltung zB über das Hören und Vergleichen von Tonbandaufnahmen überprüfen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sinnerfassendes Lesen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich den wesentlichen Sinn eines Textes auf Grund der bereits bekannten Wörter und Strukturen, aber auch der Einbettung in einen verbalen/sprachlichen oder/und nonverbalen/nichtsprachlichen (illustrationsunterstützten) Kontext erschließen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Das Verstehen des Gelesenen zeigen, zB durch das sinngemäße Ausführen von schriftlichen Aufforderungen, Anweisungen, Anleitungen uä., durch das entsprechende Beantworten von Fragen, durch das Äußern von Gedanken zum Text, durch das sinngestaltende Vorlesen, Nachspielen ua.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit dem Schwerpunkt der Festigung und Erweiterung des Wortschatzes</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Den Wortschatz mittels verschiedener Wörterbücher, Wortlisten uä. sowie durch das Lesen einfacher Texte verschiedener Art festigen und erweitern</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit dem Schwerpunkt der Festigung und Erweiterung der Sprachstrukturen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich durch das Lesen einfacher Sätze und Texte an die Eigenarten des deutschen Satzbaus gewöhnen (Sätze mit gleichen Satzteilen, mit demselben atzmuster)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sachtexte uä. lesen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Texte mit einfachen Aufgaben, Informationen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">sinnentnehmend lesen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Selbständige Auseinandersetzung mit verschiedenen Texten anbahnen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beantworten und Stellen von Fragen sowie Äußern von Gedanken zum Text</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gespräche über den Text, zu Texten Stellung nehmen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Texte miteinander vergleichen, sie untersuchen, eiterdenken, nachspielen; Textteile neu zusammenstellen, verändern ua.</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Weiterführendes Schreiben</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">(korrespondiert mit dem Teilbereich des Fachlehrplanes „Verfassen von Texten”, „Rechtschreiben”)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle64" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Verfassen von Texten</b></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vorbereitende und begleitende Übungen zum Verfassen von Texten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einzelne vorgegebene Wörter, Wortgruppen und Sätze sowie kurze Texte abschreiben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ungeordnet vorgegebene Wörter zu einem Satz, ungeordnet vorgegebene Sätze zu einem sinnvollen Text ordnen (mit und ohne Bildunterstützung)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einzelne Bilder und Bilderfolgen als Schreibanlässe nützen: zB vorgegebene Wörter, Wortgruppen und Sätze zuordnen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vorgegebene Textteile ergänzen, zB zu einer Geschichte einen Schluß finden</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gemeinsames Erarbeiten eines Textes, zB zu einem Ereignis oder Bild</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im Bereich des aktiven Wortschatze</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">durch Schreiben in Sinnzusammenhängen wiederholen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">und festigen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sinnzusammenhänge durch die bedeutungsgenaue Wortverwendung schriftlich darstellen bzw. festhalten und verändern</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im Bereich der Satz- und Textstrukturen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Situationsbezogene Formulierungsübungen mit Hilfe einfacher Satz- und Textmuster</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die wichtigsten Satzzeichen (Punkt, Frage- und Rufzeichen sowie Redezeichen) sinnbezogen anwenden</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich in verschiedenen Schreibsituationen absichtsund partnerbezogen äußern</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sehr einfache schriftliche Muster funktionsgerecht anwenden, zB Adressen auf Ansichts- und Postkarten, Beschriften von Heften und Büchern</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einfache Gebrauchstexte verfassen, zB Feriengrüße,</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Merkzettel, Einladungen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Über sich schreiben, über eigene Gefühle und Empfindungen schreiben.</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Rechtschreiben</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Besondere Rechtschreibprobleme ergeben sich aus den Unterschieden zwischen der jeweiligen Muttersprache und der Zweitsprache Deutsch hinsichtlich ihrer Lautstruktur und Verschriftung. Deshalb sind auch für diesen Teilbereich die Kompetenzen im Hörverstehen und Sprechen von großer Bedeutung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Unterrichtsarbeit, die vor allem auf die notwendigen individuellen Schwerpunktbildungen eingehen soll, ist anzustreben, daß die Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Strategien des Abschreibenlernens entwickeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einen gebräuchlichen aber begrenzten Schreibwortschatz aufbauen und im Sinne des morphematischen Prinzips erweitern;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gleiche Formen zusammenstellen und Regeln erkennen und anwenden lernen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>allmählich eine geläufige Nachschlagetechnik erwerben.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">(korrespondiert mit dem Teilbereich des Fachlehrplanes „Sprachbetrachtung”)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Unterrichtsarbeit ist anzustreben, daß die Schüler nichtdeutscher Muttersprache Interesse am bewußten Umgang mit der Zweitsprache und am Vergleichen der Zweitsprache mit der eigenen Muttersprache entwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wiederholtes Betrachten und Vergleichen von anschaulich vorliegendem Sprachmaterial führen zunehmend zum Entdecken und Erfassen (in Teilbereichen auch Benennen) verschiedener sprachlicher Erscheinungen, zB daß Wörter anzeigen, ob sie etwa nur eine Person bzw. einen Gegenstand oder mehrere Personen bzw. Gegenstände meinen. An derartigen Beobachtungen kann erfahren werden, daß eine Änderung in der Wortbedeutung häufig auch eine veränderte Laut- und Schriftgestalt eines Wortes entspricht.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle65" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erste grundlegende Einsichten in die deutsche Sprache durch Betrachten, Vergleichen und Entdecken gewinnen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vor allem im Zusammenhang mit dem Erstleseunterricht und womöglich im Vergleich mit der eweiligen Muttersprache können viele sprachliche Erscheinungen erfaßt werden, zB die Gliederung von Texten in Sätze, von Sätzen in Wörter und von Wörtern in Laute bzw. Buchstaben;</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Laute bzw. Buchstaben in verschiedenen Positionen von Wörtern;</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wörter und Wortgruppen in verschiedenen Positionen von Sätzen (zB stehen Adjektive stets vor den Namenwörtern, die sie näher bestimmen; Verben an Satzanfängen leiten Frage- oder Aufforderungssätze ein) Zusammenstellen von Wörtern zum selben Stammwort: „Wortfamilien“ bilden</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Den Satz als Sinneinheit erfassen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sätze bauen und umbauen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Unvollständige Sätze ergänzen bzw. Lückensätze vervollständigen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Satzschlußzeichen sinngemäß anwenden: Punkt, Fragezeichen, Rufzeichen; Redezeichen (Anführungszeichen) intentionsgemäß anwenden</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die wichtigsten Wortarten kennenlernen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zeitwörter</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die wichtigsten sprachlichen Zeitformen einander gegenüberstellen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Namenwort</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sammeln und Ordnen von Namen aus der Lebenswelt des Schülers (Namen von Menschen, Tieren, Pflanzen, Dingen); Suchen von Namenwörtern in Sätzen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Artikel</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfahren, daß den meisten Namenwörtern Artikel zugeordnet werden können</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Persönliche Fürwörter</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Namenwörter durch Fürwörter ersetzen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigenschaftswörter</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zu Namenwörtern inhaltlich passende Eigenschaften suchen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sprachbezogene Begriffe</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Begriffe Wort, Satz, Text, Laut (langes/kurzes A, E usw.), Buchstabe (großer, kleiner Anfangsbuchstabe), Schrift anhand von Beispielen verstehen (nicht definieren) und im Umgang mit Sprache anwenden</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache erwerben die Zweitsprache Deutsch im Rahmen der schulischen Gemeinschaft, darüber hinaus aber auch in vielen außerschulischen Lernsituationen. Im Regelfall kann davon ausgegangen werden, daß der Unterricht an ein vorhandenes Bedürfnis nach Kommunikation in der Zweitsprache und nach sozialer Integration in die Lerngemeinschaft anknüpfen kann.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Erwerb sprachlicher Kompetenzen geschieht im engen Wechselbezug mit dem Erwerb von sozialen und sachlichen Kompetenzen. Deshalb ist auch die soziale Eingliederung der Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache von Anfang an in den Klassenverband für ihren Lernerfolg von besonderer Bedeutung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Alltagskommunikation geschieht meistens teils in der Muttersprache des Kindes und teils in deutscher Umgangssprache oder in einer Mundart, weniger in deutscher Standardsprache.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Erwerb von Begriffen setzt die Konfrontation mit Dingen und Sachverhalten voraus. Daher ist dem didaktischen Grundsatz der „Lebensbezogenheit und Anschaulichkeit” in diesem Zusammenhang besondere Beachtung zu schenken. Lernorte außerhalb des Klassenzimmers bieten dem Spracherwerb besonders wirkungsvolle Impulse.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Spracherwerb erfolgt möglichst unter Rückgriff auf bereits verfügbare Kenntnisse der Muttersprache und auf eventuell vorhandene Kenntnisse der Zweitsprache.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Spracherwerb geschieht im Wechselspiel von Global- und Detailverständnis. Bei der Sinnerschließung helfen vor allem der Handlungs- und der Sprachkontext (vor allem im schriftlichen Bereich unterstützen beigefügte Illustrationen), bei der Sinnvermittlung unter anderem nonverbale Elemente der Mimik und Gestik.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wesentliche Bedeutung für Fortschritte im Prozeß des Spracherwerbes kommt der Fähigkeit und Bereitschaft zu, die eigenen Sprachäußerungen im Wechselspiel der Kommunikation zu reflektieren, zu vergleichen und zu korrigieren. Es ist Aufgabe des Unterrichtes, diese Bereitschaft und Fähigkeit zu fördern und zu entwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wo es sich anbietet, soll der Bezug zur jeweiligen Muttersprache und Herkunftskultur des Kindes hergestellt werden (Vergleich von Sprachen und Kulturen). Dazu sind Kontakte, Kooperation und Absprachen, vor allem mit dem Lehrer für den muttersprachlichen Zusatzunterricht, aber auch mit den Eltern des Kindes, sehr hilfreich. Wenigstens gelegentlich sollte die Erarbeitung eines Themas in beiden Sprachen gleichzeitig erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat an die besondere Motivationslage dieser Schüler anzuknüpfen. Die anfänglich meist vorhandene Leistungsbereitschaft soll erhalten und womöglich noch gesteigert werden. Dadurch kann der Gefahr des Stehenbleibens und Verfestigens auf einem bestimmten Niveau der Zweitsprache begegnet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kinder, die sich kaum auf Deutsch verständigen können, sollten keinesfalls zum Freischreiben angehalten werden. Gerade für sie müssen alle Formen eines lustbetonten Schreibens aufgespürt werden:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">zB Pictogramme gestalten, Zeichnungen beschriften, dem Lehrer einen Text ansagen und dann abschreiben, Brieferl schreiben, Plakate entwerfen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die allgemeine Sprachkompetenz ist in jedem Unterrichtsgegenstand, nicht nur im Sprachunterricht, zu fördern: Jeder Unterricht ist auch als eine Sprachlernsituation aufzufassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darüber hinaus sind in jedem einzelnen Unterrichtsgegenstand die dort benötigte fachliche Terminologie sowie die fachlichen Sprach- und Handlungsstrukturen aufzubauen. Die Textorientiertheit des schulischen Sprachgebrauchs bedeutet eine spezifische Form der kognitiven Orientierung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die verschiedenen schriftlichen Texte sollen durch optische Gliederung, durch das Hervorheben von Leit(Schlüssel)wörtern und -begriffen ua. in besonderer Weise aufbereitet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Texte sind durch das Kürzen von Sätzen, das Auflösen von Satzgefügen, eine gezielte Wortwahl, durch Konzentration auf das Wesentliche, Einfügen von Erklärungen und Beispielen in verständlicher Alltagssprache ua. zu vereinfachen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es sind besondere Hilfsmittel bereitzustellen bzw. einzusetzen und verschiedene Arbeitstechniken zu vermitteln. Den verschiedenen Lösungshilfen beim Rechtschreiben ist besondere Beachtung zu schenken:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Nachschlagen in verschiedenartigen ein- und zweisprachigen Wörterbüchern und in Lexika, Erstellen und Gebrauchen von Wortlisten, Arbeit mit muttersprachlichen Paralleltexten ua. mehr.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Korrekturen in sprachlicher und in sachlicher Hinsicht sind sehr behutsam, verständnis- und taktvoll vorzunehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dort, wo es sachlich möglich und gerechtfertigt ist, wird das Erlernen der Sprache teilbereichsübergreifend bzw. integrativ erfolgen, gelegentlich auch unter Rückgriff auf die jeweilige Muttersprache. Im Unterricht ist daher dem sprachkomparativen Prinzip sowie dem kontrastierenden Lernen (besonders im Bereich der Sprachbetrachtung) besondere Beachtung zu schenken. Soweit die Schüler ihre Muttersprache bereits schriftmäßig beherrschen, können sie die Besonderheiten der deutschen Rechtschreibung, wo es sich anbietet, im kontrastierenden Vergleich erlernen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für das erfolgreiche Unterrichten von Deutsch als Zweitsprache ist es nötig, daß sich der Lehrer darum bemüht, seine eigene Muttersprache unter dem Gesichtspunkt der Neuheit und Fremdheit zu betrachten. Mit diesem Versuch einer gewissen Distanznahme von etwas ihm sehr Nahem kann er die Schwierigkeiten, die Menschen nichtdeutscher Muttersprache beim Erlernen des Deutschen haben, wenigsten erahnen und ihnen didaktisch angemessen begegnen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Hinblick auf seine Rolle als entscheidendes Sprachvorbild ist es für Lehrer besonders wichtig, daß sie möglichst oft das einzelne Kind ansprechen, besonders deutlich artikulieren, ihr gewohntes Sprechtempo etwas verringern und das gesprochene Wort bei normaler Intonation und Rhythmisierung mimisch und gestisch unterstützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungsreihen sollten im Regelfall in der Reihenfolge Hören – Verstehen – Sprechen – Lesen – Schreiben aufgebaut werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gleichlautende, aber in ihrer grammatischen (syntaktischen und morphologischen) Funktion unterschiedliche Formen sollten nicht gleichzeitig, sondern mit hinreichendem zeitlichem Abstand erarbeitet werden.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Mathematik</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Mathematikunterricht soll dem Schüler Möglichkeiten geben,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schöpferisch tätig zu sein;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>rationale Denkprozesse anzubahnen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die praktische Nutzbarkeit der Mathematik zu erfahren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegende mathematische Techniken zu erwerben.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schöpferische Fähigkeiten sind durch spielerisches, forschend-entdeckendes und konstruktives Tun aufzubauen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Rationale Denkprozesse sind an geistigen Grundtätigkeiten wie Vergleichen, Ordnen, Zuordnen, Klassifizieren, Abstrahieren, Verallgemeinern, Konkretisieren sowie Analogisieren zu schulen. Besonderes Gewicht ist auf die Entwicklung des logischen Denkens und des Problemlöseverhaltens zu legen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sachverhalte der Umwelt sind mit Hilfe von Zahlen, Größen und Operationen zu durchdringen, räumliche Vorstellungen sind aufzubauen. Die Vielfalt der angebotenen kindgemäßen mathematischen Situationen aus den Bereichen Wirtschaft, Technik und Kultur soll dem Schüler die Bedeutung der Mathematik bewußt machen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben dem Erwerb der grundlegenden mathematischen Techniken sind praktische mathematische Fertigkeiten wie Umgehen mit Zeichengeräten anzustreben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Mathematik gliedert sich in folgende Teilbereiche:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbau der natürlichen Zahlen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechenoperationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Größen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geometrie.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf der Grundstufe II wird diese Gliederung durch das Kapitel „Bruchzahlen” (im Anschluß an die Rechenoperationen) erweitert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese Aufgliederung in Teilbereiche verdeutlicht Sachstrukturen und stoffliche Linienführung des Lehrplanes. Das soll aber keinesfalls zu einer isolierten Behandlung der einzelnen Teilbereiche führen, sondern deren sinnvolle Vernetzung ist möglichst durchgehend anzustreben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundstufe I</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">Aufbau der natürlichen Zahlen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als Schwerpunkte bis zum Ende der 2. Schulstufe gelten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Sichern des Verständnisses für Zahlen unter Berücksichtigung des Kardinal-, Ordinal-, Rechen- und Maßzahlaspekts und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Erarbeiten des Zahlenraumes bis 100 ausgehend von gesicherten Zahlenräumen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle66" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Entwickeln grundlegender mathematischer Fähigkeiten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Feststellen von Eigenschaften, Unterscheiden und Vergleichen, Zuordnen, Ordnen, Zusammenfassen, Klassifizieren</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Entwickeln des Zahlbegriffs</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gewinnen des Zahlbegriffs im jeweiligen Zahlenraum einschließlich der Null (zB Zählen, Simultanerfassung)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Auf- und Ausbauen des Zahlenraums bis 100</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Handlungsorientiertes Darstellen und Durchgliedern des schrittweise zu erarbeitenden Zahlenraumes</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Entwickeln von Zahlvorstellungen (zB durch Mächtigkeitsvergleiche, Ordnen von Zahlen, Bündeln)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Veranschaulichen von Zahlen (zB durch Zahlbilder, Mengendarstellungen, Zahlenstrahl, symbolische Darstellung)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Orientieren im jeweiligen Zahlenraum: Auf- und Abbauen von Zahlenreihen, Herstellen von Relationen unter Verwendung der Symbole =, ¹, <lt />, <gt /></absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schaffen des Verständnisses für den dekadischen Aufbau</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lesen und Schreiben von Ziffern bzw. Zahlen, Unterscheiden</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">von Ziffer und Stellenwert der Ziffer</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Operatives Durchforschen von Zahlen: zB Finden von Nachbarzahlen, additives und multiplikatives Zerlegen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">(zB 64 = 60 + 4, 80 = 4 . 20), Vergleichen (auch Termvergleiche wie 10 + 2 = 2 . 6, 50 <gt /> 30 + 10)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Rechenoperationen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Als Schwerpunkte bis zum Ende der 2. Schulstufe gelten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Erarbeiten der Operationsbegriffe in engem Zusammenhang mit der Entwicklung des Zahlenverständnisses;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Durchführen der Rechenoperationen im additiven und im multiplikativen Bereich ohne und mit Notation der Rechensätze;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>operatives Üben, zB Tausch-, Nachbar-, Umkehr-, Zerlegungsaufgaben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Gewinnen handlungsorientierter Erfahrungen zur Bedeutung von Rechenregeln und das Anwenden zunehmend auch als Lösungshilfe;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Anwenden der Rechenoperationen in Spiel- und Sachsituationen.</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verstehen der Operationsstrukturen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ausführen von Handlungen, zB Dazugeben, Wegnehmen, Ergänzen, Vervielfachen, Teilen, Messen, die die Einsicht in Operationsstrukturen vorbereiten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Herausarbeiten der Operationsstrukturen aus diesen Handlungen unter Verwendung adäquater Sprechweisen, wie plus, minus, (ist) gleich, mal, geteilt durch, enthalten in</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sichern der Einsicht in die Operationsstrukturen über verschiedene Darstellungsebenen (handelnd, bildhaft, symbolisch)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verwenden der entsprechenden Symbole</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">( +, –, =, ., : )</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Rechenoperationen im additiven</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bereich</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gewinnen der additiven Rechenoperationen ohne Zehnerüber- und Zehnerunterschreitung vorerst im kleineren Zahlenraum ohne und mit Notation der Rechensätze</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anwenden verschiedener Darstellungsmodelle (zB Zahlenstrahl, Operatorschreibweise) und Festigen der gewonnenen Rechenoperationen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erweitern der additiven Rechenoperationen bei steigendem Schwierigkeitsgrad mit Zehnerüber- und Zehnerunterschreitung im größeren Zahlenraum</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erkennen von Zusammenhängen, zB Tausch-, Nachbar-, Umkehr- und Analogieaufgaben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Überprüfen (Abschätzen, Plausibilität, …) der Ergebnisse von Rechenoperationen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vergleichen von Rechenausdrücken unter Verwendung der Relationszeichen =, <binary nr="1" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40226719/hauptdokument.img1is.png</src></binary>, <lt />, <gt /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Rechenoperationen im multiplikativen Bereich</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sammeln von Grunderfahrungen zu multiplikativen Operationen im kleineren Zahlenraum nur in Verbindung mit konkretem Handeln und bildhaftem Darstellen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anwenden verschiedener Darstellungsmodelle und Festigen der gewonnenen Rechenoperationen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vertiefen des Verständnisses für multiplikative Beziehungen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">auch unter Verwendung der Null</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erarbeitung des Einmaleins und Einsineins unter Beachtung von Zusammenhängen wie fortgesetztes Addieren, Verdoppeln, Halbieren, Vertauschen, Zerlegen, Messen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Operatives Üben, zB Tausch-, Nachbar-, Umkehr-, Zerlegungsaufgaben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Weit gehendes Automatisieren von Grundaufgaben, insbesondere des kleinen Einmaleins</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Überprüfen (Abschätzen, Plausibilität, …) der Ergebnisse von Rechenoperationen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vergleichen von Rechenausdrücken unter Verwendung der Relationszeichen =, <binary nr="2" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40226719/hauptdokument.img2is.png</src></binary>, <lt />, <gt /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spielerisches Umgehen mit Zahlen und Operationen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beispielsweise: Bilden von Zahlenfolgen, spielerisches Anbahnen des Verständnisses von Rechengesetzen, Erkennen von Zusammenhängen und Rechenvorteilen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durchführen von Würfelspielen, Wegspielen, Rechenpuzzles, Zahlenrätseln, Strategiespielen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Operieren nach Spielplänen, Lösen von Magischen Quadraten</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lösen von Sachproblemen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematisieren von Spiel- und Sachsituationen nur aus dem kindlichen Erlebnisbereich</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beschreiben von realen oder bildhaft dargestellten Sachsituationen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zuordnen von Rechenoperationen zu Sachsituationen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Finden von Sachsituationen zu Rechenoperationen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Herausarbeiten mathematischer Strukturen aus einfachen Texten mit Hilfe stufengemäßer Darstellungsformen, wie Rollenspiel, Situationsskizzen, Rechenpläne</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Errechnen und Überprüfen des Ergebnisses</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Formulieren sachlich richtiger Antworten</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Größen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Als Schwerpunkte bis zum Ende der 2. Schulstufe gelten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Begriffsbildung über Vergleichen und Formulieren von Relationen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsetzen willkürlich gewählter Maßeinheiten zum Messen von Repräsentanten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einführen genormter Maßeinheiten:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="3" art="normal" ct="text">Größenbereich Länge: Meter (m), Dezimeter (dm), Zentimeter (cm);</schlussteil><schlussteil ebene="3" art="normal" ct="text">Größenbereich Masse: Kilogramm (kg), Dekagramm (dag);</schlussteil><schlussteil ebene="3" art="normal" ct="text">Größenbereich Raum: Liter (l);</schlussteil><schlussteil ebene="3" art="normal" ct="text">Größenbereich Zeit: Sekunde (s), Minute (min), Stunde (h); Tag, Woche, Monat, Jahr;</schlussteil><schlussteil ebene="3" art="normal" ct="text">Größenbereich Geld;</schlussteil><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwenden von Größen in Sachsituationen und bei Sachaufgaben zur Vertiefung des Verständnisses für Größen.</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Entwickeln von Vorstellungen zu Größen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Entdecken auffallender größenbezogener Merkmale (Länge, Rauminhalt, Geldwert) an Objekten aus dem kindlichen Erfahrungsbereich</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Hantieren mit Repräsentanten für Größen aus Spiel- und Sachsituationen (zB Stab, Stein, Becher, Tauschobjekt)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewusstes Erleben von Zeitabläufen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Herstellen von Relationen durch unmittelbares und mittelbares Vergleichen auf der Handlungsebene, durch Messen (mit willkürlich gewählten Maßeinheiten), Zuordnen, Ordnen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Interpretieren von Mess-Ergebnissen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einführen und Anwenden von Maßeinheiten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anschauliches Einführen der genormten Maßeinheiten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schaffen von Modellvorstellungen zu Maßeinheiten ohne Herstellen von Maßbeziehungen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Arbeiten mit Größen in Sachsituationen und Kennen lernen der Notwendigkeit verschiedener genormter Maßeinheiten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Messgeräte</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Herstellen von Maßbeziehungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfassen der Maßbeziehungen: m – cm, kg – dag; Geld</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Herstellen der Beziehung Tag – Stunde, Woche – Tag, Jahr – Monat, Minute – Sekunde, Stunde – Minute</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kennenlernen gebräuchlicher Notationen bei der Uhrzeit und bei Geldbeträgen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Operieren mit Größen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anwenden von Größen in Sachaufgaben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vergleichen, Ordnen und Messen unter Verwendung der Maßeinheiten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Feststellen der Größe von Objekten durch Vergleich mit den Maßeinheiten</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geometrie</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Als Schwerpunkte bis zum Ende der 2. Schulstufe gelten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beobachten, Ordnen und Strukturieren von räumlichen Beziehungen und von Formen aus der Erlebniswelt der Kinder;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Steigern des Orientierungsvermögens;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hinführen zum Gebrauch von Zeichengeräten und das Herstellen von Querverbindungen zur Arbeit mit Größen als integrierender Bestandteil des Unterrichts;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösen von Sachproblemen.</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Orientieren im Raum:</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Räumliche Positionen und Lagebeziehungen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfahren und Erfassen von Begriffen aus der Erlebniswelt des Kindes, wie oben, unten, rechts, links, vorne, hinten, innen, außen; vor/davor, hinter/dahinter, neben/daneben, über/darüber, unter/darunter, zwischen/dazwischen, rechts von, links von, oberhalb, unterhalb, außerhalb, innerhalb, in der Mitte, auf dem Rand</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Unterscheiden von Innerem und Rand bei Körpern (Außenfläche) und Flächen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Umspannen, Umfahren, Umlegen, Umfassen von Körpern und Flächen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Richtungen und Richtungsänderungen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Richtungen und Richtungsänderungen angeben, Durchführen von Orientierungsübungen, zB Bewegungsaufträge und Suchübungen, Wege begehen und (auch aus der Vorstellung) beschreiben</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfassen und Beschreiben einfacher geometrischer Figuren:</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Untersuchen von Körpern</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Feststellen der Eigenschaften einfacher Körper durch Bauen, Bewegen, Begreifen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verwenden von Begriffen wie spitz, stumpf, eckig, rund; krumm, gerade; offen, geschlossen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Hantieren mit würfel- und kugelförmigen Körpern aus der Umwelt des Kindes und Erfassen ihrer Eigenschaften</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Aufsuchen solcher Körper</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verwenden der Begriffe kantig, eckig, rund; Kante, Ecke</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gegenstände aus der Umwelt geometrischen Eigenschaften zuordnen (zB rund: Dose, Flasche, Ball)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Benennen von Würfel und Kugel</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vergleichen von Körpern und Ordnen nach ihren Eigenschaften</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Auf- und Abbauen von Körpern (zB mit Bausteinen)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Untersuchen von Flächen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Begrenzungsflächen von Körpern hantierend erfassen und beschreiben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sammeln von Erfahrungen zum Begriff Fläche, zB Begreifen, Ausmalen, Nachfahren, Falten, Schneiden, Auslegen,…</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Aufsuchen und Benennen von viereckigen, dreieckigen und runden Flächen, Flächen vergleichen und nach ihren Eigenschaften ordnen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Spielerische Gestalten mit Körpern und Flächen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Freies Bauen mit Würfeln, Bausteinen, …</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Formen geometrischer Körper (zB mit Knetmasse)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fortsetzen, Nachlegen, Herstellen, Erfinden geometrischer Figuren (zB Muster)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Handelndes Entdecken von Symmetrien, Herstellen und Untersuchen einfacher symmetrischer Figuren (zB Faltschnitte, jedoch ohne Verwendung einschlägiger Begriffe wie etwa Symmetrieachse)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Hantieren mit Zeichengerät</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Freies und gezieltes Umgehen mit dem Lineal</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zeichnen gerader Linien in verschiedenen Lagen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Herstellen von Mustern (zB unter Verwendung von Karopapier)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Messen von Längen an konkreten Gegenständen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Messen von vorgegebenen Strecken</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zeichnen von Strecken bestimmter Länge</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lösen von Sachproblemen:</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durchforschen von Räumen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Eigenschaften von Körpern und deren Lage in realitätsnahen Situationen beschreiben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wege beschreiben und deren Längen abschätzen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wegskizzen erstellen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Längen vergleichen, Unterschiede feststellen, messen, addieren (zB Stäbe, Bänder, Wege)</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="206" style="border:none;width:154.82pt;" /><td width="371" style="border:none;width:278.52pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundstufe II</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">Aufbau der natürlichen Zahlen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend vom Vorwissen der Grundstufe I ist der Zahlenraum schrittweise zu erweitern. Das Verstehen großer Zahlen ist mit sach- und größenbezogenen Hilfsvorstellungen aufzubauen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>3. Schulstufe</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle67" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erweitern und Veniefen des Zahlenverständnisses</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Festigen von Zahlvorste!Iungen im bekannten Zahlenraum</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Aushauen des Zahlenraumes bis 1 000</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erarbeiten des neuen Zahlenraumes über Grobstrukturen zur Feinstruktur</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Veranschaulichen von Zahlen (zB Zahlbilder, Zahlenstrahl, symbolische Darstellungen)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ausbauen und Festigen des Verständnisses für den dekadischen Aufbau</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lesen und Schreiben von Zahlen, Unterscheiden von Ziffer und Stellenwert der Ziffer</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Orientieren im Zahlehraum: Auf- und Abhauen von Zahlen folgen, Herstellen von Relationen unter Verwendung der bekannten Symbole, Runden von Zahlen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Operatives Durchforschen von Zahlen: Vergleichen (auch Termvergleiche wie 200+300=400 + 100, 200 + 300<lt />900), Ordnen, additives und multiplikatives Zerlegen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schaffen von sach- und größenbezogenen Vorstel!ungen zu großen Zahlen, zB mit Geldwerten, Längen (Entfernungen),...</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>4. Schulstufe</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle68" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erweitern und Vertiefen des Zahlenverständnisses</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Festigen von Zahlvorstellungen im bekannten Zahlenraum</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ausbauen des Zahlenraumes bis zur Million</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erarbeiten des neuen Zahlenraumes bis 100 000 über Grobstrukturen zur Feinstruktur, bis zur Million in Grobstrukturen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Veranschaulichen von Zahlen (zB Zahlenmahl, symbolische Darstellung, einfache graphische Darstellung), Ausbauen und Festigen des Verständnisses für den dekadischen Aufbau</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lesen und Schreiben von Zahlen, Unterscheiden von Ziffer und Stellenwert der Ziffer</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Orientieren im Zahlenraum: Auf- und Abhauen von Zahlenreihen, Herstellen von Relationen unter Verwendung der bekannten Symbole, Runden von Zahlen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Operatives Durchforschen von Zahlen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vergleichen (auch Termverg!eiche wie 7 000-1 ooo= 4 000+2 ooo, 48 ooo<gt /> 20 000+25 ooo)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Additives und multiplikatives Zerlegen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schaffen von sach- und größenbezogenen Vorstellungen zu großen Zahlen, zB mit Geldwenen, Langen (Entfernungen),,,.</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ablesen und Interpretieren von Daten aus graphischen Darstellungen (zB Tabellen, Diagramme, Graphen)</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">Rechenoperationen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Über die Schwerpunkte der Grundstufe I hinaus gilt:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das mündliche Rechnen hat Bedeutung für die Förderung des Zahlenverständnisses, der Rechenfertigkeit, des Operationsverständnisses und für das Lösen von Sachproblemen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die schriftlichen Rechenoperationen dienen vor allem der Lösung kindgemäßer Sachprobleme;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zum Lösen von Sachproblemen sind besonders überschlagendes Rechnen, Einschranken und vorteilhaftes Rechnen zu pflegen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle69" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verstehen der Operationsstruktur</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sichern der Einsichten in die Rechenoperationen wie</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Dividieren als Teilen und Messen deuten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorgegebene Handlungen und Darstellungen interpretieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechenoperationen durch Handlungen, Darstellungen usw. repräsentieren (zB Längendarstellungen, Mengendarstellungen)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durchführen der Rechenoperationen im Zahlenraum 1 000:</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mündliches Rechnen im additiven und multiplikativen Bereich</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sichern der Grundaufgaben im additiven Bereich Erweitern der additiven</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Rechenoperationen unter besonderer Berilcksichtigung von Operationen folgender An: 300±200, 540± 120, 954±8</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sichern der Grundaufgaben im multiplikativen Bereich:</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einmaleins – Automatisierung</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einsineins ohne und mit Rest</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erweitern der multiplikativen Rechenoperationen mit steigendem Schwierigkeitsgrad unter besonderer Berücksichtigung von Aufgaben folgender An: 40. 3, 200. 4, 130 : 5, 800. 4</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verstehen des Operierens mit Null als Faktor</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lösen einfacher Operationen unter Nutzung vorteilhafter Rechenwege (zB durch Tauschaufgaben, Nachbaraufgaben, Umkehraufgaben, Analogieaufgaben, Zerlegungsaufgaben)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vergleichen von Rechenausdriicken unter Verwendung der Relationszeichen =, <binary nr="3" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40226719/hauptdokument.img3is.png</src></binary>, <lt />, <gt /></absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lösen einfacher Zahlengleichungen mit Platzhaltern (Variablen)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durchfuhren von Rechenoperationen durch Zerlegen und Notieren der einzelnen Teilschritte, Berücksichtigen der Stellenwene, Anwenden von Rechenregeln, zB Veneilungsregel</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schriftliches Rei:hnen im additiven und multiplikativen Bereich</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gewinnen der schriftlichen Rechenverfahren:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Addieren und Subtrahieren (Ergänzungsverfahren) zwei und dreistelliger Zahlen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Multiplizieren mit einstelligem Multiplikator, Dividieren durch einstelligen Divisor (ohne und mit Rest)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Begründen der Rechenschritte nach Einsicht in die den Operationen zugrunde liegenden Rechenregeln (zB Bündelungsprinzip, Monotonie der Subtraktion)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bezeichnen der Rechenoperationen (Addition, ... ) und der dazugehörigen Tätigkeiten (Addieren, ...)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Abschätzen von Ergebnissen, zB überschlagendes Rechnen, Einschranken</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durchführen von Rechenproben</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lösen von Sachproblemen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematisieren von Sachsituationen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beschreiben von dargestellten Sachverhalten, die zB in stufengemäßen Texten, Problembildern, Datenmaterial, graphischen Darstellungen enthalten sind</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Herausarbeiten mathematischer Problemstellungen (zB Versprachlichen des Problems, Verwenden stufengemäßer Darstellungsformen, wie Situationsskizzen, Rechenpläne, Tabellen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zuordnen von Rechenoperationen, Beschreiben von Sachverhalten mit Zahlen und Platzhaltern. (Variablen) – Erstellen einfacher Gleichungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Überschlagendes Rechnen, Einschranken</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösen durch mündliches Rechnen oder durch schriftliche Verfahren</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kontrollieren und Verbalisieren der Ergebnisse Finden von Sachsituationen zu Rechenoperationen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spielerisches Umgehen mit Zahlen und Operationen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beispielsweise: Erfinden von Spielen, Durchfuhren von Strategiespielen, Erkennen von Zusammenhängen und Rechenvorteilen, Zahlenrätsel</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>4. Schulstufe</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle70" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verstehen der Operationsstruktur</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vertiefen der Einsicht in die Reclienoperationen (Deuten, Interpretieren, Repräsentieren, zB- durch Zahlens trahldarstellungen, Merigendarstellungen)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durchfuhren der Rechenoperationen im Zahlenraum 100 000</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mündliches Rechnen im additiven und multiplikativen Bereich</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erweitern der additiven Rechenoperationen mit steigendem Schwierigkeitsgrad beschrankt auf sinnvolles Zahlenmaterial besonders im Hinblick auf überschlagendes Rechnen (zB 8 500 ± 4 600, 25 000 ± 16 000)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erweitern der multiplikativen Rechenoperationen mit steigenden Schwierigkeitsgraden beschränkt auf sinnvolles Zahlenmaterial {zB 6 000. 3, 30. 20, 45. 10, 25 000. 4, 12 000 : 3, 1 800 : 30)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lösen einfächer Operationen unter Nutzung vorteilhafter Rechenwege (zB durch Tauschaufgaben, Nachbaraufgaben, Umkehraufgaben, Analogieaufgaben). Vergleichen von Rechenausdrücken unter Verwendung der Relationszeichen =, <binary nr="4" shapetype="is" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40226719/hauptdokument.img4is.png</src></binary>, <lt />, <gt /></absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lösen einfacher Zahlengleichungen mit Platzhalter (Variablen)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durchfuhren von Rechenoperationen durch Zerlegen und Notieren der einzelnen Teilschritte, Berllcksichtigen"des Stellenwertes, Anwenden von Rechenregeln (zB Verteilungsregel)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schriftliches Rechnen im additiven und multiplikativen Bereich</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erweitern der schriftlichen Verfahren:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Addieren und Subtrahieren mehrstelliger Zahlen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Multiplizieren mit. ein- und zweistelligem Multiplikator, Dividieren durch ein- und zweistelligen Divisor (ohne und mit Rest) mit sinnvollen Schwierigkeitsgraden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Begründen der Rechenschritte durch Einsicht in die den Operationen zugrunde liegenden Rechenregeln (zB Bundelungsprinzip, Verteilungsregel)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verwenden der auf der dritten Schulstufe eingefühnen Bezeichnungen für die Opetationen und zugehörigen Tätigkeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Abschätzen von Ergebnissen, zB Ubenchlagendes Rechnen, Einschranken. Durchfuhren von Rechenproben</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lösen von Sachproblemen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematisieren von Sachsituationen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Diskutieren der dargestellten Sachverhalte, die zB in.Texten, Problembildern, Datenmaterial, graphischen Darstellungen enthalten sind</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Herausarbeiten mathematischer Problemstellungen (zB Versprachlichen von Problemen, Verwenden stufengemäßer Darstellungsformen, wie Situationsskizzen, Rechenpläne, Tabellen, Diagramme)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zuordnen von Rechenoperationen, Beschreiben von Sachverhalten mit Zahlen und Platzhaltern (Variablen), Erstellen einfacher Gleichungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Überschlagendes Rechnen, Einschranken</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösen durch mimdliches Rechnen ode'r durch schriftliche Verfahren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kontrollieren und Verbalisieren der Ergebnisse</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Finden von Sachsituationen zu Rechenoperationen und einfachen Gleichungen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spielerisches Umgehen mit Zahlen und Operationen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beispielsweise: Erfinden von Spielen, Durchführen von Strategiespielen, Erkennen von Zusammenhängen und Rechenvorteilen, Zahlenrätsel und Zahlentricks</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">Bruchzahlen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Vordergrund steht die Einsicht in das Weseh der Bruchzahlen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verwenden von Bruchzahlen, die sich als Brüche nur mit den Nennern 2, 4, 8 schreiben lassen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Durchführen von Rechenoperationen mit Bruchzahlen nur im Zusammenhang mit einfachen Sachsituationen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>4. Schulstufe</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle71" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Entwickeln des Bruchzahlbegriffs</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Teilen (Brechen, Zerschneiden, Falten) von konkreten Dingen in 2, 4 oder 8 gleich große Teile und Benennen dieser Teile</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildhaftes Darstellen von Bruchteilen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Aufsuchen von Repräsentanten für Bruchteile</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Darstellen von Bruchzahlen und Verwenden der Bruchschreibweise</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfassen, daß die Größe der Bruchteile von der Bezugsgröße abhängig ist</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deuten des Bruches zB als Teil eines Ganzen, als Teil einer Menge, als Teil einer Größe, als Division</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lesen und Schreiben von Bruchzahlen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Operatives Durchforschen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vergleichen von Bruchzahlen, auch unter Verwendung von Symbolen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Additives Zerlegen und Ergänzen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lösen von Sachproblemen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Arbeiten mit Bruchzahlen in einfachen Sachaufgaben</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">Größen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Über die Schwerpunkte der Grundstufe I hinaus gelten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Schätzen, Messen und Vergleichen unter sachgerechter Verwendung der Maßeinheiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Maßumwandlungen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>3. Schulstufe</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle72" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Entwickeln von Vorstellungen zu Größen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Veniefen des Verständnisses für die bereits eingeführten Größen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einführen neuer Maßeinheiten und Herstellen von Maßbeziehungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anschauliches Einfuhren der Einheiten Millimeter (mm), Kilometer (km), Gramm (g), Tonne (t)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schaffen von Modellvorstellungen zu diesen Maßeinheiten Erfassen der Maßbeziehung 1 000 zu l; m – mm, km – m, kg-g,t-kg</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Arbeiten mit Maßreihen: m-dm-cm-mm, kg-dag-g</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfassen der Maßreihe: m-dm-cm-mm</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erarbeiten der Maßeinheit Minute (min)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Herstellen der Maßbeziehung: h – min</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Operieren mit Größen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schätzen, Messen und Vergleichen unter sachgerechter Verwendung der Maßeinheiten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durchf uhren einfacher Maßumwandlungen im allgemeinen zwischen benachbanen Maßeinheiten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anwenden von Größen in Sachaufgaben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Addieren, Subtrahieren und Ergänzen von dezimalen Geldbeträgen handlungsorientiert anbahnen und festigen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wählen sach- und situationsgerechter Maßeinheiten</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>4. Schulstufe</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle73" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Weiterentwickeln von Vorstellungen zu Größen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vertiefen des Verständnisses für die bereits eingeführten Größen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einführen neuer Maßeinheiten und Herstellen von Maßbeziehungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einführen der Maßeinheiten m<super>2</super>, dm<super>2</super>, cm<super>2</super>, mm<super>2</super>, a, ha, km<super>2</super></absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schaffen .von Modellvorstellungen zu diesen Maßeinheiten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfassen der Maßbeziehungen: m<super>2</super> – dm<super>2</super>, dm<super>2</super> – cm<super>2</super>, cm<super>2</super>- mm<super>2</super></absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erarbeiten der Maßeinheit Sekunde (s)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Herstellen der Maßbeziehung min – s</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfassen der Notation der Uhrzeit</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lesen einfacher Zeitpläne</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Unterscheiden von Zeitpunkt und Zeitspanne (Zeitdauer)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Operieren mit Größen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schätzen, Messen und Vergleichen unter sachgerechter Verwendung der Maßeinheiten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durchführen einfacher Maßumwandlungen im allgemeinen zwischen benachbarten Maßeinheiten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anwenden von Größen in Sachaufgaben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">zB Rechnen mit dezimalen Geldbeträgen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Addition, Subtraktion</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Multiplikation mit ganzzahligem, allenfalls zweistelligem Multiplikator</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wählen sach- und situationsgerechter Maßeinheiten für Größen beim Lösen von Sachaufgaben</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Geometrie</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Über die Schwerpunkte der Grundstufe I hinaus gelten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Entdecken und Klassifizieren geometrischer Grundformen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Feststellen vielfältiger Beziehungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Ausme ssen und Messen und das Hantieren mit Zeichengeräten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Entwickeln der Begriffe des Umfangs und des Flächeninhalts einschließlich des Berechnens der Umfangslänge und des Flächeninhalts</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>3. Schulstufe</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle74" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Orientieren im Raum</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>räumliche Positionen und Lagebeziehullgen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Festigen der bekannten räumlichen Positionen und Lagebeziehungen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erkennen der Abhängigkeit einer Lage beziehung vom Standort</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Feststellen von Positionen in einfachen Plänen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beschreiben von Lagebeziehungen zwischen Geraden bzw. Strecken unter Verwendung von Begriffen, wie parallel, einander schneidend, einen rechten Winkel bildend</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Richtungen und Richtungsänderungen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beschreiben von Wegen zu Objekten und Punkten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beschreiben auch mit Hilfe einfacher Pläne</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bestimmen der Lage von Objekten und Punkten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Herstellen von rechten Winkeln, zB durch Falten</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfassen und Beschreiben geometrischer Figuren</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>weiterführendes Untersuchen von Körpern</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Hantieren mit Körpern</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Untersuchen und Feststellen von Eigenschaften, wie Form und Anzahl der Begrenzungsflächen, Anzahl der Kanteri und Ecken, gegenseitige Lage von Kanten (parallel, im rechten Winkel)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vergleichen von Körpern nach Form, Größe</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Begründen von Körperformen, besonders nach funktionalen und ästhetischen Gesichtspunkten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>weiterführendes Untersuchen von Flächen, besonders von Rechteck und Quadrat</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gewinnen von Flächen durch Nachfahren</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Abklatschen von Begrenzungsflächen von Körpern</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Darstellen von Flächen durch Ausschneiden, Falten, Zeichnen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Feststellen von Eigenschaften, wie zwei gleich lange Steiten, parallele Seiten, rechter Winkel, symmetrisch</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erfassen und Benennen der besonderen Eigenschaften von Rechteck und Quadrat</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Auslegen von Flächen, Zerlegen einer Fläche in Teilflächen, Zusammensetzen von Flächen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vergleichen von Flächen nach Form, Größe</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Festigen der Berechnung der Länge des Umfangs</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Begründen von Flächenfonnen, besonders. nach funktionalen und ästhetischen Gesichtspunkten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Entwickeln des Begriffs Flächeninhalt</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Flächeninhalt handelnd erfahren, zB durch Auslegen, Ausmalen, Flächeninhalte vergleichen, ·zB durch Übereinanderlegen, Auslegen und Abzählen, Rastern</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Berechnen des Flächeninhalts von Rechteck und Quadrat</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Berechnen des Flächeninhalts mit Einheitsmaßen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spielerisches Gestalten mit Körpern und Flächen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beispielsweise:</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Formen geometrischer Körper mit Knetmasse</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Herstellen von Kantenmodellen, etwa aus Stäben, gefalteten Papierstreifen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gewinnen der Begrenzungsflächen von Körpern durch Kippen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gestalten symmetrischer Bilder auf Rastern</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Herstellen eines Puzzles, etwa durch Zerschneiden eines Planes</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Arbeiten mit Größen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Rauminhalte hantierend vergleichen, zB durch· Umschütten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Flächeninhalte und Längen messen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Flächeninhalte und Umfänge berechnen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Hantieren mit Zeichengeräten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Hinführen zum sorgfältigen Arbeiten mit Zeichengeräten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Feststellen daß Flächen verkleinen und vergrößert dargestellt werden können</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erkennen, daß das Verhältnis zweier oder mehrerer Flächen zueinander beim Vergrößern bzw. beim Verkleinern erhalten bleibt</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Über die im allgemeinen Teil angeführten didaktischen Grundsätze hinaus sind folgende fachdidaktische Grundsätze zu berücksichtigen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Operatives Aufbauen und Durcharbeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Funktionen des Übens</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Variation der Veranschaulichung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Variation der Darstellungsebenen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mathematische Variation.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Operatives Aufbauen und Durcharbeiten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Erkenntnisgewinnung und Denkentwicklung sind im Sinne des operativen Aufbauens und Durcharbeitens das Lernen über Handlungen an vielfältigen Materialien, die Betonung von Problemdarstellungen, die Grundlegung eines forschenden, experimentierenden Vorgehens, das Aufdecken verschiedener Lösungswege, das Herausstreichen von Zusammenhängen und das Erkennen verwandter Operationen wesentlich. So entsteht zB durch das Einbinden von Tauschaufgaben, Nachbaraufgaben, Umkehraufgaben, Analogieaufgaben und Probeaufgaben ein flexibles Gesamtsystem von Operationen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine dynamische Begriffsbildung wird zB in der Geometrie durch Handlungen wie Kippen von Körpern, durch Abnehmen von Begrenzungsflächen, durch Faltübungen und durch Umfangen und Auslegen von Flächen erreicht.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Funktionen des Übens:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwischen operativem Üben (Aufbauen von Rechenfähigkeiten) und Üben von Fertigkeiten ist zu unterscheiden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Operatives Üben zielt auf Vertiefen des Verständnisses, zB durch das Erkennen von Zusammenhängen, durch das Sichern von Begriffen und das Verwenden überschaubaren Zahlenmaterials. Durch diese Vertiefung des Verständnisses wird die Gefahr eines reproduktiven, rein mechanischen Verhaltens vermindert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Üben von Fertigkeiten zielt auf Automatisieren von Grundaufgaben und Techniken.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Variation der Veranschaulichung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein möglichst allgemeines Erfassen mathematischer Operationen und Begriffe ist nur zu erreichen, wenn die Bindung an ein bestimmtes Material oder eine bestimmte Veranschaulichung vermieden wird. So werden zB Bruchzahlen als Teile von Gegenständen, Teile von Flächen, Teile von Größen, Teile von Mengen oder als Division dargestellt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Variation der Darstellungsebenen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der wiederholte Wechsel der Darstellungsebenen (handelnd, bildhaft, symbolisch) ist einerseits für ein Sichern von Begriffen und die Einsicht in Operationsstrukturen, andererseits als Hilfe für das Finden von Lösungsstrategien notwendig.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mathematische Variation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um das Wesentliche eines Begriffs oder einer Operation zu verdeutlichen, müssen die jeweils unwesentlichen Merkmale vielfältig verändert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">So sind zB die beim Quader mathematisch unwesentlichen Merkmale, wie räumliche Lage, Farbe, Material, Ausmaße zu verändern, um begriffsbestimmende Merkmale, wie Anzahl von Ecken und Kanten und Art der Begrenzungsflächen, herauszustellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Messen des Umfanges können entsprechend Objekt bzw. Meßgerät variiert werden, das Wesen des Messens bleibt jedoch unverändert.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hinweise zu den einzelnen Teilbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Aufbau der natürlichen Zahlen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Lernen geschieht in kindnahen Situationen (zB in Sachsituationen, mit Lernspielen). Als Lernmaterialien finden etwa Gegenstände des kindlichen Alltags, didaktische Lernspiele, strukturierte und später zahlensystemorientierte Materialien Verwendung. Aufgabenstellungen aus der Arbeit mit Mengen sind einzuschließen, wobei auf eine altersadäquate, nicht formalistische Sprechweise zu achten ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Erfassen von Analogien im Zahlenaufbau und das Notieren der Zahlen in Stellenwerttafeln dienen dem Verständnis des dekadischen Systems, insbesondere sind auf der Grundstufe II die dekadischen Stufen (1 000, 10 000, 100 000) mehrfach zu repräsentieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die divergierende Sprech- und Schreibweise der Zahlen ist aufzuarbeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Rechenoperationen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Erlernen der additiven (Addieren, Subtrahieren) und multiplikativen (Multiplizieren, Dividieren) Rechenoperationen ist vom Erfahrungsbereich der Schüler auszugehen. Aus praktischem Handeln und bildhaftem Darstellen, wie zB Hinzufügen, Zusammenlegen, Vermehren, Vereinigen, Ergänzen, Wegnehmen, Abtrennen, Vermindern, sind die additiven Rechenoperationen abzuleiten, zu interpretieren und zu begründen. Die multiplikativen Rechenoperationen sind aus Situationen, wie zB wiederholtes Aneinanderfügen gleichmächtiger Mengen, Vervielfachen, wiederholtes Ausgliedern gleichmächtiger Mengen, Verteilen, Messen, abzuleiten, zu interpretieren und zu begründen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Rechensicherheit bei Grundaufgaben ist in kindgemäßer Form anzustreben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Bewältigung von Operationen, die durch mündliches Rechnen nicht mehr leicht lösbar sind, dienen schriftliche Verfahren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wesentlich an diesen Verfahren ist das Schaffen des Verständnisses für Rechenabläufe und Rechentechniken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim mündlichen und schriftlichen Rechnen ist auf das Verständnis der Zusammenhänge zwischen den Operationen, auf das Erkennen zugrunde liegender Rechenregeln und das Finden von Lösungsstrategien Wert zu legen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um das Zahlengefühl, die Kreativität, das logische Denken und die Konzentrationsfähigkeit zu fördern, ist das spielerische Umgehen mit Zahlen und Operationen besonders wichtig; dabei ist das lustbetonte Rechnen in Arbeitsweisen wie Partner- und Gruppenarbeit in spielerischer Form zu pflegen. Rechenspiele bieten vielfältige Möglichkeiten der Individualisierung und Differenzierung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Bruchzahlen (nur 4. Schulstufe)</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Arbeiten mit Bruchzahlen erfolgt nur im Zusammenhang mit Veranschaulichungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von konkreten Erfahrungen des Teilens werden Bruchteile als Repräsentanten für Bruchzahlen erarbeitet. Bruchzahlen werden in Bruchschreibweise notiert.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Größen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Begriffsbildung bei allen Größen erfolgt durch handelnden Umgang mit konkreten Objekten. Es ist notwendig, Größen in Vergleich</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Entwicklung von Modellvorstellungen zum Geld soll anhand des Wertes von Objekten aus dem kindlichen Erfahrungsbereich erfolgen. Geldbeträge können sowohl mehrnamig als auch in Kommaschreibweise notiert werden. Auf die Schreibweise mit zwei Nachkommastellen sollte beim Geld grundsätzlich geachtet werden. Von den im Zusammenhang mit dem Sachrechnen erforderlichen Rechenoperationen ist die Division ausgenommen, und das Sachrechnen mit Geld sollte sich auf einfache und sinnvolle Sachbezüge beschränken. Überschreitungen, die sich doch nicht ganz vermeiden lassen, könnten über Umwandlungen gelöst werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">zueinander zu setzen; Relationen wie zB „... ist so lang wie</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">...”... ist länger/kürzer als ...” sind zu formulieren. Aus dem</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">unmittelbaren und mittelbaren Vergleich werden zunächst willkürlich gewählte Einheiten als Repräsentanten entwickelt. Dabei ist die Einsicht in das Verhältnis von Einheit und Maßzahl anzubahnen. Erst dann wird auf genormte Meßeinheiten übergegangen. Von diesen sind Modellvorstellungen zu entwickeln. Durch die vielfältige Anwendung in Sachsituationen und Sachaufgaben erfolgt die notwendige Vertiefung des Verständnisses für Größen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Arbeiten mit Größen verlangt auch auf der Grundstufe II Sachbezogenheit, konkretes Handeln steht dabei im Vordergrund. Die Umwelt des Kindes bietet die entsprechenden Anlässe. Modellvorstellungen für die einzelnen Maßeinheiten sind zu schaffen. Im besonderen sind Querverbindungen zum Sachunterricht und zur Werkerziehung anzustreben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Anwenden von Maßeinheiten und Maßbeziehungen ist integrierender Bestandteil aller Teilbereiche des Mathematikunterrichts.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Geometrie</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Begriffsbildung soll im besonderen über Tätigkeiten, wie Bauen, Nachbauen, Nachlegen, Auslegen, Umfüllen, Formen, Falten, Schneiden, Zeichnen, erfolgen; diese Elemente erlauben spielerisches Gestalten und schöpferisches Tun.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend vom Hantieren, Beschreiben und Benennen sollen Objekte auf ihre Eigenschaften und deren Beziehungen untersucht werden. Häufig werden Körper als Ausgangspunkt der Betrachtung gewählt; an diesen werden Flächen und Linien entdeckt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Herstellen von Querverbindungen zur Arbeit mit Größen ist integrierender Bestandteil des Unterrichts. Bei allen Arbeiten sind auch kindliche Formulierungen anzuerkennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Schularbeiten</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf der 4. Schulstufe vier bis sechs Schularbeiten. Es ist jedoch sicherzustellen, dass bei einer Reduzierung der Anzahl der Schularbeiten im 2. Semester jedenfalls zwei Schularbeiten vorzusehen sind.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Musikerziehung</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musikerziehung hat die Aufgabe, unter Berücksichtigung der akustisch-musikalischen Umwelt und der besonderen Eigenart des einzelnen Kindes</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zum Singen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Musizieren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bewußten Hören,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewegen zur Musik und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zum kreativen musikalischen Gestalten</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">zu führen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musikerziehung soll die Kinder zu lustbetonter musikalischer Betätigung anleiten und ihnen die Möglichkeit geben, Freude, Bereicherung und Anregung durch die Musik der Gegenwart und der Vergangenheit zu erfahren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend vom aktiven Umgang mit Musik sind grundlegende Informationen und Kenntnisse über Musik zu vermitteln. Das Verständnis für Musik als künstlerische Ausdrucksform ist anzubahnen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musikalische Aktivitäten wirken auf die Persönlichkeitsbildung der Heranwachsenden nachhaltig ein. Ausgehend von den individuellen Anlagen und Fähigkeiten des Schulanfängers sind daher durch sinnvolle Verknüpfung von Inhalten und Übungen im besonderen zu fördern:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">die Erlebnis- und Ausdrucksfähigkeit durch gezielten Einsatz von Stimme, Instrumenten und Bewegung,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">die sprachlichen Fähigkeiten durch Sprachgestaltung, Klangexperimente mit Sprech- und Singstimme und das Beschreiben von Höreindrücken,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">die Wahrnehmungs- und Konzentrationsfähigkeit durch Steigerung der Hörfähigkeit und des Unterscheidungsvermögens für akustisch-musikalische Eindrücke,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">die Fähigkeit zur kritischen und toleranten Auseinandersetzung mit der musikalischen Umwelt durch Umgang mit Informationen und die Aneignung von Kenntnissen über Musik und Musikleben, die Fähigkeit zur Rücksichtnahme auf einzelne und die Gruppe bei gemeinsamen musikalischen Aktivitäten,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">die Bewegungskoordination durch freies und gebundenes Bewegen zur Musik, die Bereitschaft zur Teilnahme auch an außerschulischen musikalischen Aktivitäten durch den Erwerb grundlegender Fertigkeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Singen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einstimmige Lieder gemeinsam rhythmisch und melodisch richtig singen. Textinhalte verstehen. Texte gut artikulieren und verständlich wiedergeben. Einfache Melodiebewegungen und Tonfolgen erfassen, im Notenbild erkennen und beim Singen mitverfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf der Grundstufe II ist anzustreben, ein- und mehrstimmige Lieder rhythmisch und melodisch richtig zu singen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Textinhalte zu verstehen. Texte gut zu artikulieren und verständlich wiederzugeben. Melodieabschnitte und Tonfolgen zu erfassen, im Notenbild zu erkennen und gegebenenfalls singend nachzuvollziehen. Musikalische Grundbegriffe zu erfassen und zu benennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Musizieren</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit Instrumenten wie Handtrommeln, Klangstäben uam. richtig umgehen können, Takt und Metrum mitzuvollziehen, einfache Tonfolgen und Rhythmen erfassen und spielen (ohne und mit Notationen).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Instrumente wie Handtrommeln, Klangstäbe uam. sind auf der Grundstufe II differenzierter einzusetzen, richtig handzuhaben und neue Klangmöglichkeiten zu finden. Takt und Metrum ist mitzuvollziehen. Tonfolgen und Rhythmen sind zu erfassen und zu spielen (ohne und mit Notationen). Nach den Zeichen eines Spielleiters ist zu musizieren. Musikalische Grundbegriffe sind zu erfassen und zu benennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Hören</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Geräusche und Klänge aus der Umwelt erkennen, benennen, nachahmen und in grafische Zeichen umsetzen. Einige Musikinstrumente an ihrem Klang erkennen und benennen. Musik aus der Umwelt erfassen und dazu Stellung nehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf der Grundstufe II Musikinstrumente und Stimmen nach ihrem Klang erkennen und unterscheiden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Veränderungen im Verlauf von Musikbeispielen hören.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wirkungen von Höreindrücken beschreiben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Höreindrücke in grafische Zeichen umsetzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Funktionsbereiche von Musik bestimmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Komponisten und ihre Werke in beispielhaften Zusammenhängen kennenlernen. Musikalische Grundbegriffe erfassen und benennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Bewegen zur Musik</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Zusammenwirken von Musik und Bewegung Gewinnen von Körperbewußtsein, Raum- und Zeiterfahrung sowie Formempfinden. Bewegungen zur Musik erfinden. Vorgegebene Bewegungsabläufe zur Musik ausführen. Auf der Grundstufe II auch Bewegung in Musik umsetzen und musikalische Grundbegriffe erfassen und benennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="c">Grundstufe I</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Singen</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle75" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lieder aus dem Tages- und Jahreskreis; Kinder-, Spiel- und Tanzlieder; regionale Volkslieder; allenfalls auch Lieder aus anderen Ländern</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vor- und Nachsingen, auch in Verbindung mit optischen und motorischen Vorste!lungshilfen zum Me!odiever!auf (zB vereinfachte Notationen – Notenschrift – Handzeichen) bei häufigem Wechsei von Gruppen-, Klassen- und Einzelgesang; Atem- und Stimmbildungsübungen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sprachgestaltungen und Erfinden eigener Melodien</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Situationsbedingte Rufe, kleine Dialoge ausdrucksvol! Gestalten Me!odieerfindungen zu einem vorgegebenen Text usw.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Klangexperimente mit Sprech- und Singstimme</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB Nachahmen von Tierstimmen, Maschinengeräuschen, Naturgeräuschen; Musikinstrumenten</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Musizieren</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle76" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Rhytmische Begleimimmen zu Liedern und gesprochenen Texten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Metrum, Akzente und einfache rhythmische Ostinati</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einfache Tonfolgen und Rhythmen auch als Textuntermalung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Dem Text entsprechende Rhythmen und Klänge erfinden, dazupassende Instrumente auswählen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Klangexperimente</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Klangmöglichkeiten von Körperinstrumenten, von selbstgebauten Instrumenten und Orff-Instrumenten erforschen und erleben; einfache Handlungsabläufe klanglich darstellen, auf Tonband aufzeichnen, abhören und darüber sprechen (zB am Morgen, in der Pause, Kinder spielen Ball)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Selbsterfundene und vorgegebene Notationen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Grafische Zeichen (Punkte, Kurven,...) auf verschiedenen Instrumenten in Klang umsetzen, nach einfachen Notationen einzeln und gemeinsam musizieren</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Hören</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle77" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geräusche und Klänge aus dem Lebensbereich der Kinder</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Höraufgaben zu unmittelbar erzeugten Geräuschen und Klängen und zu Tonaufnahmen stellen (zB zu Geräuschen im Klassenzimmer, in der Wohnung, im Straßenverkehr)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Übungen zum Unterscheiden von Geräuschen und Klängen verschiedener Instrumente und Materialien (Holz, Papier, Metall uam.). Übungen zum räumlichen Hören (Orten von langquellen, Verfolgen der Bewegungsrichtung von Klängen im Raum)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geräusche und Klänge grafisch notieron</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB Ticken einer Uhr, Sirene, Gongschlag, Motorengeräusche zuerst großräumig darstellen (in der Luft, auf dem Tisch), dann grafisch nachzeichnen (zuerst groß-, dann kleinformatig)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Hörbeispiele mit selbstgebauten Instrumenten, Orff-lnstrumenten und Instrumenten deS Lehrers sowie kurze Werkausschnitte</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einzeln und gleichzeitig erklingende Instrumente unterscheiden</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Subjektive Höreindrücke beschreiben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Übungen zum Unterscheiden von Tonhöhe, Tondauer, Tempo, Lautstärke und Klangfarbe sowie deren Veränderungen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kurze Hörbeispiele von Musik aus der Umwelt des Kindes</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anknüpfend an Erlebnisse der Kinder verschiedene Anlässe esprechen, bei denen Musik erklingt (zB Gottesdienste, Aufmarsch, Konzert)</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Bewegen zur Musik</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle78" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Grunderfahrungen mit Musik und Bewegung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Übungen zum Erfahren und Bewußtmachen von Tempo (langsam – schnell, langsamer – schneller), Tondauer (kurz, lang, Pause), Lautstärke (laut – leise, lauter – leiser)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spüren von Spannung und Entspannung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB eine versteinerte Figur, ein schmelzender Schneemann sein</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Freie Bewegungen zur Musik einzeln und in verschiedenen Gruppierungen (auf der Stelle, im Raum)</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB einerl Roboter, einen Gummimenschen darstellen; Bewegungen in Schlange, zu dritt</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegungsgestaltung und szenische Darstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB Verse und Reime, Stegreifspiele, Märchen; Bil der szenisch und musikalisch ausgestalten (in Verbindung mit den Unterrichtsgegenständen Deutsch, Lesen, Schreiben, Leibesübungen und Bildnerische Erziehung)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kindertänze</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spiel- und Tanzlieder, Kindenänze und einfache Volkstänze in erleichterter Form</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="c">Grundstufe II</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Singen</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle79" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lieder aus dem Tages-, Jahres- und Lebenskreis der Kinder; regionaleVolkslieder; Lieder aus anderen Ländern; Bundeshymne; Kanons und mehrstimmige Lieder</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verschiedene Arten der Liederarbeitung, Lieder durch Zusatzstimmen mehrstimmig gestalten (zB Stimme oder lnstrtument des Lehrers, Finden von Über- oder Unterstimmen, eigene Tonaufnahmen als „Playback"); Atem- und Stimmbildungsübungen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Selbsterfundene Lieder</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Melodieerfindung zu einem selbstges ta!teten Text, Erfinden weiterer Texte Zu vorgegebenen Melodien</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sprachgestaltungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB Erfinden von Phantasiesprachen, Dialogen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Klangexperimente mit Sprech- und Singstimme</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spiele mit den Ausdrucksmöglichkeiten der menschlichen Stimme (zB wütend, erstaunt, lustig, traurig)</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Musizieren</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle80" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Rhythmische und rrielodische Begleitstimmen zu Liedern ·und gesprochenen Texten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Rhythmische Ostinati, musikalische Akzente an bestimmten Stellen (Textstellen hervorheben, Pausen ausfüllen), Bordun (zB Dudelsackquint), einfache Stufenfolgen; Vor-, Zwischen- und Nachspiele</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Tonfolgen, Rhythmen und einfache Formverläufe</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Tonfolgen, Rhythmen und Formverläufe erfassen, notieren und spielen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Notationen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Nach einfachen Notationen einzeln und gemeinsam musizieren</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Klangexperimente</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Klangergebnisse vergleichen, beurteilen und ordnen (f onbandaufzeichnungen); :Klänge und Geräusche zur Ausgestaltung von Stimmungsbildern und Texten e insetzen (zB Gewitter, Streitgespräch)</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Hören</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle81" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kurze Hörbeispiele mit Musikinstrumenten, mit Sprech- und Singstimme</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einzeln, hintereinander und gleichzeitig erklingende Instrumente</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">und Stimmen benennen und unterscheiden; Üburigen zum Unterscheiden von Lautstärke, Tondauer, Tempo, Tonhöhe und Klangfarbe und deren Veränderung; beispielhafte Informationen zur Klangerzeugung; Höraufgaben zum Erkennen einfacher Formverläufe (Wiederholung, Reihung, Wiederkehr)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kurze Hörbeispiele Arten von Musik, Klängen und Geräuschen verschiedener</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Subjektive Höreindrücke beschreiben und vergleichen, in grafisches und bildnerisches Gestalten oder in Bewegung umsetzen(in Verbindung mit den Unterrichtsgegenständen Bildnerische Erziehung, Schreiben und Leibesübungen)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beispiele von Musik zu verschiedenen Anlässen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Hörbeispiele Funktionsbereichen zuordnen (zB Volks-, Kirchen-, Tanz-, Konzert-, Theater- und Filmmusik)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kurze, in sich abgeschlossene Werkausschnitte bekannter Komponisten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Allenfalls einige Informationen über den Komponisten und seine Zeit, die zum besseren Verständnis des Werkes beitragen</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Bewegen zur Musik</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle82" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Grunderfahrungen mit Musik und Bewegung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Übungen zum Erfahren und Bewußtmachen von Tempo, Tondauer, Lautstärke und von Formverläufen (Wiederholung, Reihung, Wiederkehr)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Freie Bewegungsabläufe zur Musik einzeln und in verschiedenen Gruppierungen (auf der Stelle, im Raum)</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Metrum, Takt, Rhythmus, Lautstärke und Melodie in Bewegung übenragen (Körpersprache); sich im Kreis, frei in der Gruppe in verschiedenen Richtungen bewegen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegungsgestaltung und szenische Darstellung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB Verse und Reime, Stegreifspiele, Märchen; Bilder, Bildgeschichten; Bewegungen aus der Umwelt (zB Arbeit, Sport) szenisch und musikalisch ausgestalten (in Verbindung mit den UnterrichtSgegenständen Deutsch, Lesen; Leibesübungen und Bildnerische Erziehung, SChreiben)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Tänze</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fixierte Tanzformen aus vorbereiteten Bewegungen und Schrittarten aufbauen. Einfache Volkstänze und historische Tänze in erleichterter Form</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Mittelpunkt der Musikerziehung steht das musikalische Handeln des Kindes. Dies wird angeregt durch</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigenständiges musikalisches Nachgestalten und Gestalten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bewußtes Aufnehmen von Musik und kritische Auseinandersetzung mit Musik.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Musikerziehung fördert die Entwicklung der gesamten Persönlichkeit. Sie entfaltet die</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kognitiven,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>emotionalen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>psycho-motorischen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kreativen und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sozialen Fähigkeiten.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Unterrichtsplanung und -gestaltung ist dies durch ausgewogenen Wechsel der Lernbereiche und Arbeitsweisen zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musikerziehung dienst auch der Orientierung im vielfältigen Musikangebot unserer Zeit und erfordert daher die ständige Bezugnahme auf das Musikleben und die verschiedenen Arten von Musik.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die einzelnen Teilbereiche gelten folgende Hinweise:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Singen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Pflege der Stimme und des Gehörs ist im Rahmen des gesamten Unterrichts von wesentlicher Bedeutung. Atem-, Intonations- und Artikulationsübungen sind in spielerischer Form regelmäßig in den Unterricht einzubauen. Dabei ist das Vormachen des Lehrers (Vorsingen, Gegenüberstellung von falsch und richtig) wesentlich. Kinder, deren Stimme oder Gehör Mängel aufweisen, sind besonders zu betreuen. Neben dem bewußten Erleben, Erproben und Kennenlernen der eigenen Stimme sind die Kinder zum gemeinsamen Singen zu führen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Liedauswahl hat sich der Lehrer am Lebens- und Interessensbereich der Kinder zu orientieren und deren Fassungsvermögen zu beachten. Die Vermittlung von Liedern soll allmählich auf einen zunehmend selbständigen Liederwerb hin ausgerichtet sein. Lieder sind in vielfältiger Weise zu wiederholen. Dadurch soll erreicht werden, daß die Kinder allmählich eine steigende Anzahl von Liedern auswendig singen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Kontakt zur traditionellen Notenschrift und anderen Notationsformen ist herzustellen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Musizieren</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vielfalt der Möglichkeiten der Selbsterfahrung mit verschiedenen Instrumenten von Klangexperimenten bis hin zu Gruppenimprovisationen soll dem schöpferischen Gestaltungsvermögen der Kinder breiten Entwicklungsraum bieten. Instrumente können das Singen unterstützen und zur Begleitung von Liedern eingesetzt werden. Dabei ist immer wieder der Kontakt zu verschiedenen Notationsformen herzustellen. Erfahrungen beim Musizieren sollen die Kinder zum Erlernen von Musikinstrumenten anregen. Der Einsatz des vom Lehrer gespielten Instrumentes ist bei der Liedbegleitung, der Hörerziehung und beim Gruppenmusizieren von großer Bedeutung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Hören</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wesentliches Anliegen der Hörerziehung ist die Schulung des bewußten Hörens. Ausgehend von Höreindrücken im Lebens- und Interessensbereich der Kinder soll der akustisch-musikalische Erfahrungshorizont allmählich erweitert werden. Eine kritische Auseinandersetzung mit der Vielfalt möglicher Höreindrücke ist anzustreben. Dabei ist eine tolerante Haltung gegenüber verschiedenen Meinungen zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Auswahl von Musikbeispielen ist von Anfang an die Vielfalt musikalischer Erscheinungsformen zu berücksichtigen. Informationen und Kenntnisse über musikkundliche, musikgeschichtliche und musiksoziologische Zusammenhänge sind in Verbindung mit Hörbeispielen kindgemäß und sachgerecht zu vermitteln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Bewegen zur Musik</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dem natürlichen Bedürfnis der Kinder nach Bewegung in Verbindung mit Musik ist zu entsprechen. Dadurch soll ihnen ein weiterer Zugang zur Musik erschlossen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben dem freien Bewegen zur Musik sind auch einfache Tanzformen zu erarbeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im allgemeinen sind Gruppentänze Paartänzen vorzuziehen. Bewegungserziehung ist nicht mit dem Tanzunterricht im eigentlichen Sinn zu verwechseln. Querverbindungen zu den Unterrichtsgegenständen Bewegung und Sport, Deutsch, Lesen (Schreiben) bzw. Bildnerische Erziehung (Schreiben) sind herzustellen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Gestalten</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dem kreativen Gestalten ist in allen Bereichen der Musikerziehung eine angemessene Zeit einzuräumen. Ereignisse, Gedichte, Erzählungen und Stimmungen können einen Anreiz zur Improvisation bieten. Dabei sind verschiedene Möglichkeiten freien Gestaltens zu nutzen. Neben der Stimme und neben den herkömmlichen Instrumenten sollen auch selbstgefertigte Musikinstrumente eingesetzt werden. Querverbindungen zur Werkerziehung, zu Deutsch, Lesen (Schreiben), zu Bildnerischer Erziehung (Schreiben) und allenfalls zum Sachunterricht sind herzustellen.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Bildnerische Erziehung</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Bildnerische Erziehung ist Teil der kulturellen Bildung und soll grundlegende Erfahrungen des Wahrnehmens und Gestaltens motivierend vermitteln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Kinder sollen Vertrauen in ihre individuelle Gestaltungsfähigkeit gewinnen und Lust bekommen, diese über die Schule hinaus eigenständig weiterzuentwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Bildnerische Erziehung soll Möglichkeiten anbieten, Gefühle, Gedanken und Vorstellungen bildhaft auszudrücken, damit die Kinder etwas über sich selbst, andere und die Umwelt erfahren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die selbständige gestalterische Tätigkeit wird ergänzt und weiterentwickelt durch die Reflexion der eigenen Arbeit sowie durch kindgemäße Auseinandersetzung mit Beispielen aus Alltagskultur, Medien und Kunst.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese Auseinandersetzung beinhaltet vielfältige Lernchancen: Sensibilisieren der Wahrnehmung, Verbalisieren persönlicher Eindrücke, Erkennen von Zusammenhängen zwischen bildnerischen Sachverhalten und deren möglichen emotionalen Wirkungen, Akzeptanz anderer Auffassungen, Neugier auf nähere Information, Anregung für eigene Gestaltungsideen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der bildnerischen Tätigkeit geht es einerseits um das Kennenlernen, Erproben und Anwenden von Ausdrucksmöglichkeiten in Bereichen wie Grafik, Malerei, Plastik, Raum, Schrift, Fotografie, Film, Video, Neue Medien, Spiel und Aktion sowie Gestaltung der eigenen Umwelt. Andererseits geht es um die Entwicklung des bildhaften Denkens und persönlichkeitsbezogener Eigenschaften wie Offenheit, Flexibilität, Experimentierfreude, Einfallsreichtum, Sensibilität, Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer, Kooperationsbereitschaft und Rücksichtnahme.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan gliedert sich in die Teilbereiche „Bildnerisches Gestalten“ sowie „Wahrnehmen und Reflektieren“.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildnerische Erziehung ermöglicht die Verknüpfung sowohl von sinnlichen und emotionalen als auch von kognitiven und psychomotorischen Zugängen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="c">Grundstufe I</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">Bildnerisches Gestalten</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle83" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Eigene Einfälle einbringen und entwickeln</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Persönliche Vorstellungen darstellen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Erlebnisse und Fantasien, Situationen aus Geschichten und aus der eigenen sozialen Umwelt</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Grafische, malerische und plastische Mittel einsetzen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Sich visuell verständlich machen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">- Sachverhalte verdeutlichen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Tiere, Personen, Tätigkeiten usw. treffend darstellen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Wesentliches für andere erkennbar machen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Verdeutlichung durch Hervorhebung, etwa durch Größe und Farbe oder durch Reduktion auf das Wesentliche</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Gestaltungen mit verschiedenen bildnerischen Techniken und visuellen Ausdrucksformen (zB Pantomime) Herstellen von Masken und Handpuppen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Gefühle sichtbar machen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Stimmungen ausdrücken durch Farben, Formen, Bewegung, usw.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Expressives Arbeiten mit grafischen, malerischen und plastischen Mitteln (zB Kohle, Kreide, Wachsmalstifte, Kleisterfarben, Fingerfarben, Erde, Sand, Lehm)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Großformatiges Arbeiten, Aktivitäten im Freien</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Spielen mit Masken und Handpuppen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Verdeutlichung von Gefühlen durch Körpersprache</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Experimentierfreude entwickeln</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Förderung von Offenheit und Risikobereitschaft</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Ausprobieren von Zufallseffekten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Spielerischer Umgang mit Farbe (zB Nass-in-Nass-Malerei, Abklatschtechnik)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Spielerisches Arbeiten mit Naturmaterialien (Steine, Äste, Blätter, ...) – auch im Freien</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Spiele mit Licht und Schatten, mit Wind und Wasser usw.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Umgestaltungsfähigkeit und Flexibilität fördern</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Formelemente aus ihrem Zusammenhang lösen und zu neuen Bedeutungszusammenhängen fügen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Gebilde aus Alltagsgegenständen, Abfall oder Naturmaterial</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Collagen (zB Bildteile aus Illustrierten ausschneiden und für eigene Darstellungsabsichten nützen)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Verschiedene Kombinationsmöglichkeiten ausprobieren, durch neue Anordnungen neue Sinnzusammenhänge herstellen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Verwandeln von Räumen durch Umstellen der Möbel, mit Hilfe von Tüchern, Abdeckfolien, farbigem Licht, ...</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Bildnerische Techniken kennen lernen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Spielerisches Erproben von Materialeigenschaften und Arbeitsverfahren</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Erfahrungen sammeln mit bildnerischen Arbeitsverfahren und ihren Wirkungen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Zweckmäßige Verwendung von Werkzeugen und Materialien</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Berücksichtigung logischer Abfolgen von handwerklichen Vorgängen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Entwickeln von Fertigkeiten in verschiedenen bildnerischen Bereichen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Umgang mit: Farbe und Pinsel, Schere und Klebstoff, einfachen Drucktechniken, Materialien für plastisches Gestalten, neuen Medien, ...</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Sinnliche Wahrnehmungen verfeinern</gs></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Sensibilisieren für</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Farben, Formen und deren Anordnung sowie zB für visuell oder haptisch erfassbare Eigenschaften von Materialien</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Spielerische Aktivitäten im Bereich aller Sinne</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Sensibilisierung für Materialoberflächen (glatt, rau, flauschig, ...); für plastische Qualitäten (kantig, rund, geschlossen, raumgreifend, ...); für Geruch und Geschmack usw.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Raumerfahrungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Erkunden und Entdecken von Raumsituationen (Innenraum, Umraum, eng, weit, dunkel, hell, ...)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Gemeinsam arbeiten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– In Gestaltungsprojekten soziale Kompetenz entwickeln (Kooperationsfähigkeit, Toleranz, Verantwortungsgefühl, ...)</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Partner- und Gruppenarbeit, gemeinsame Ideensuche, demokratische Formen der Entscheidungsfindung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Fremdes mit Eigenem in Beziehung setzen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Umgang mit Spannungen zwischen unterschiedlichen Interessen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Gemeinschaftliche Gestaltungen in der Klasse, im Schulhaus, ...</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Wahrnehmen und Reflektieren</gs></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Mit allen Sinnen wahrnehmen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Werke betrachten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Eigene Arbeiten und Arbeiten von Mitschülerinnen und Mitschülern betrachten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Gemeinsamkeiten und Unterschiede entdecken</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Beispiele aus Alltag, Medien und Kunst genau anschauen, Details entdecken</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Persönliche Eindrücke anderen mitteilen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Vermutungen über dargestellte Inhalte äußern, unterschiedliche Meinungen und Mehrdeutigkeiten akzeptieren</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Eigene Empfindungen, eigene Wahrnehmungen und Assoziationen den anderen mitteilen, auch durch Mimik, Gestik, Musik, ...</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Auf Informationen über Kunst und Kultur neugierig werden</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Interessantes erfahren</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Über einzelne Werke und deren Gestalterinnen und Gestalter</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Über das kulturelle Umfeld des Kindes, auch in Verbindung mit anderen Unterrichtsgegenständen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Verhältnis zwischen Aufgabenrahmen und persönlichem Gestaltungsspielraum besprechen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Eigene bildnerische Ausdrucksformen finden</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Inhaltliche und gestalterische Ideen zu einem Thema im Klassengespräch sammeln</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Sich durch Beispiele aus Alltag, Medien und Kunst zu eigenständigen Gestaltungen anregen lassen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Unterschiedliche Gestaltungsweisen besprechen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="241" style="border:none;width:180.57pt;" /><td width="325" style="border:none;width:243.57pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Grundstufe II</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Bildnerisches Gestalten</gs></ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle84" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Eigene Einfälle einbringen und entwickeln</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Persönliche Vorstellungen darstellen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Erlebnisse und Fantasien, Situationen aus Geschichten und aus der eigenen sozialen Umwelt</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Themen, die zur Darstellung von Bewegung anregen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Repertoire der Zeichen zunehmend differenzieren und erweitern</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Gestaltung von Personen, Tieren, Pflanzen und Gegenständen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Darstellung von räumlichen Beziehungen; grafische, malerische und plastische Mittel</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Sich visuell verständlich machen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Sachverhalte verdeutlichen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Tiere, Personen, Tätigkeiten usw. treffend darstellen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Wesentliches für andere erkennbar darstellen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Verdeutlichung durch Hervorhebung, etwa durch Größe und Farbe oder durch Reduktion auf das Wesentliche</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Erfinden von Bildzeichen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Bildgeschichten, Plakate, Kombinationen von Text und Bild</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Gestaltungen mit verschiedenen bildnerischen Techniken und visuellen Ausdrucksformen (zB Pantomime); Herstellen von Masken und Handpuppen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Gefühle sichtbar machen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Stimmungen ausdrücken durch Farben, Formen, Bewegung, usw.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Expressives Arbeiten mit grafischen, malerischen und plastischen Mitteln (zB Kohle, Kreide, Wachsmalstifte, Kleisterfarben, Fingerfarben, Erde, Sand, Lehm)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Großformatiges Arbeiten, Aktivitäten im Freien</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Spielen mit Masken und Handpuppen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Verdeutlichung von Gefühlen durch Körpersprache, Festhalten ausdrucksstarker Momente mit Hilfe von Foto und Video</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Bewusste Übertreibung von Farben und Formen als Ausdrucksmittel</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Visualisieren musikalischer Eindrücke</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Experimentierfreude entwickeln</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Förderung von Offenheit und Risikobereitschaft, Frustrationstoleranz und Entscheidungsfähigkeit</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Spielerisches Arbeiten mit Naturmaterialien (Steine, Äste, Blätter, ...) – auch im Freien;</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Spiele mit Licht und Schatten, mit Wind und Wasser, ...</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Den Zufall für bildnerische Wirkungen nützen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Ausprobieren von Zufallseffekten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Spielerischer Umgang mit Farbe (zB Nass-in-Nass-Malerei, Abklatschtechnik, Frottage)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Wahl von Ausschnitten für Kalenderblätter, Hefteinbände, ...</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Umgestaltungsfähigkeit und Flexibilität fördern</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Formelemente aus ihrem Zusammenhang lösen und zu neuen Bedeutungszusammenhängen fügen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Gebilde aus Alltagsgegenständen, Abfall oder Naturmaterial</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Collagen (zB Bild und Schrift aus Illustrierten ausschneiden und für eigene Darstellungsabsichten nützen)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Verschiedene Kombinationsmöglichkeiten ausprobieren, durch neue Anordnungen neue Sinnzusammenhänge herstellen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Verfremdungseffekte – Verwandeln von Räumen durch Umstellen der Möbel, mit Hilfe von Tüchern, Abdeckfolien, farbigem Licht, ...</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Verwandlung durch Kleidung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Bildnerische Techniken kennen lernen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Erproben von Materialeigenschaften und Arbeitsverfahren</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Erkennen von Zusammenhängen zwischen bildnerischen Arbeitsverfahren und ihren Wirkungen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Zweckmäßige Verwendung von Werkzeugen und Materialien</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Berücksichtigung logischer Abfolgen von handwerklichen Vorgängen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Abstimmung von Thema und Technik sowie zunehmend selbstbestimmte Wahl der Technik</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Entwickeln von Fertigkeiten in verschiedenen bildnerischen Bereichen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Umgang mit Farbe und Pinsel, Schere und Klebstoff, einfachen Drucktechniken, Materialien für plastisches Gestalten, neuen Medien, ...</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Verschiedene Aspekte der Schriftgestaltung kennen lernen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Schrift als Informationsträgerin und bildnerisches Ausdrucksmittel</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Einsatz verschiedener Materialien und Arbeitsweisen (Malen, Schneiden, Kleben, Drucken, Einsatz neuer Medien, ...)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Schriftgestaltung für Einladungen, Plakate, Hefteinbände, ...</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Anordnung von Bildern und Texten für Schautafeln, Projektdokumentationen, ...</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Erfinden von Geheimschriften, Bilderschriften, Kritzelzeichen usw., auch auf Objekten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Sinnliche Wahrnehmungen fördern</gs></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Sensibilisieren für</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Farben, Formen und deren Anordnung sowie zB für visuell oder haptisch erfassbare Eigenschaften von Materialien</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Zusammenwirken von Farben, Ausprobieren verschiedener Anordnungen und Gruppierungen (Regelmäßigkeit, Unregelmäßigkeit, Symmetrie, Rhythmus, Gleichgewicht, ...)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Spielerische Aktivitäten im Bereich aller Sinne</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Sensibilisierung für Materialoberflächen (glatt, rau, flauschig, ...); plastische Qualitäten (kantig, rund, geschlossen, raumgreifend, ...); für Geruch und Geschmack usw.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Raumerfahrungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Erkunden und Entdecken von Raumsituationen (Innenraum, Umraum, eng, weit, dunkel, hell, ...)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Gemeinsam arbeiten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– In Gestaltungsprojekten soziale Kompetenz entwickeln (Kooperationsfähigkeit, Toleranz, Verantwortungsgefühl, ...)</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Partner- und Gruppenarbeit, gemeinsame Ideensuche, demokratische Formen der Entscheidungsfindung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Fremdes mit Eigenem in Beziehung setzen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Umgang mit Spannungen zwischen unterschiedlichen Interessen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Gemeinschaftliche Gestaltungen in der Klasse, im Schulhaus, im öffentlichen Raum</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Bildnerisches Arbeiten im Rahmen von Projekten zB Theateraufführungen (Masken, Kostüme, Kulissen, Plakate, ...), Elternabenden, Schulfesten usw.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Dokumentation von Unterrichtsprojekten (Foto, Text, Video, neue Medien, ...)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Wahrnehmen und Reflektieren</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Werke betrachten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Eigene Arbeiten und Arbeiten von Mitschülerinnen und Mitschülern betrachten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Gemeinsamkeiten und Unterschiede entdecken</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Beispiele aus Alltag, Medien und Kunst genau anschauen, Details entdecken</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Inhaltliche Zusammenhänge erfassen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Persönliche Eindrücke anderen mitteilen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Eigene Gefühle und Assoziationen den anderen mitteilen, auch durch Mimik, Gestik, Musik, ...</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Persönliche Eindrücke begründen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Zusammenhänge zwischen bildnerischen Gestaltungsweisen und ihren Wirkungen erkennen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Subjektive Eindrücke anderen verständlich machen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Emotionale Wirkungen von Gestaltungsmitteln erkennen (Farben, Formen, Größenverhältnisse, Kontraste, ...)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Vermutungen über die dargestellten Inhalte äußern, unterschiedliche Meinungen und Mehrdeutigkeiten akzeptieren</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Manipulationsmöglichkeiten, zB in Film/Video, Fotografie und Printmedien wahrnehmen und reflektieren</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Auf Informationen über Kunst und Kultur neugierig werden</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Erweitern des Erfahrungshorizonts im Bereich der kulturellen Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Ausgewählte Kunstwerke (Bilder, Plastiken, Bauwerke, Aktionen, ...)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Ausgewählte Künstlerinnen und Künstler</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Ausgewählte Materialien und Arbeitsweisen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Auseinandersetzung mit Beispielen aus der Alltagskultur: Spielzeug, Fernsehen, Computer, Film, Comics, Illustrierte, Werbung, Mode, Esskultur</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Bewusstes Wahrnehmen von Schriftgestaltung in der engeren Umwelt (Plakate, Geschäftsaufschriften, Logos, Piktogramme, ...)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Verbindung zu den anderen Unterrichtsgegenständen herstellen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Verhältnis zwischen Aufgabenrahmen und persönlichem Gestaltungsspielraum besprechen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Eigene bildnerische Ausdrucksformen finden</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Inhaltliche und gestalterische Ideen zu einem Thema im Klassengespräch sammeln</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Sich durch Beispiele aus Alltag, Medien und Kunst zu eigenständigen Gestaltungen anregen lassen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Gestaltungsmöglichkeiten besprechen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Auf bildnerische Probleme aufmerksam machen (zB Wechselbeziehung zwischen Thema, Technik und Format sowie zwischen Ausdrucksabsicht und Gestaltungsmittel)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Auch handlungsbetonte Gestaltungsweisen in Raum und Zeit nützen (Spiel, Aktion, ...)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Eigene Gestaltungserfahrungen besprechen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Unterschiedliche Ausdrucksweisen anerkennen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Darstellungsabsichten erklären</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Schwierigkeiten und Entdeckungen schildern</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Die Wirkung der eigenen Arbeit auf andere Betrachter erfahren</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Verbindungen herstellen zwischen der eigenen Arbeit und verwandten Beispielen aus Alltag und Kunst</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="241" style="border:none;width:180.57pt;" /><td width="325" style="border:none;width:243.57pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Aufgliederung in die Teilbereiche „Bildnerisches Gestalten“ sowie „Wahrnehmen und Reflektieren“ verdeutlicht die sachliche und stoffliche Struktur des Unterrichtsgegenstandes sowie die mit ihm verbundenen Lernchancen. Grafik, Malerei, Plastik/Objekt/Raum, Fotografie und Film/Video, Spiel und Aktion sind in diese Teilbereiche integriert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Unterrichtspraxis ist es von größter Wichtigkeit, die in den beiden Teilbereichen getrennt angeführten Ziele und Inhalte in enge wechselseitige Beziehung zu bringen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die individuellen Äußerungen der Kinder sind anzuerkennen. Die gesamte unterrichtliche Tätigkeit soll von einer positiven Erwartungshaltung getragen sein. Wertungen sind vor allem im Sinne einer positiven Verstärkung einzusetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Themen für die bildnerische Tätigkeit sollen sich auf die Erlebnis- und Vorstellungswelt der Kinder beziehen. Aus organisatorischen Gründen, aber auch im Hinblick auf die angestrebten Lernziele (siehe Lehrstoff) kann es sinnvoll sein, die Gestaltung eines Themas gelegentlich an eine bestimmte Technik zu binden. Technik und Darstellungsabsicht sollen sinnvoll aufeinander abgestimmt sein. Die Entscheidung soll zunehmend in die Eigenverantwortlichkeit der Schülerinnen und Schüler übertragen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Einführung in ein Thema ist so zu gestalten, dass die Fantasie und der bildnerische Einfallsreichtum geweckt werden. Der Aufgabenrahmen soll eine Orientierung bieten, aber gleichzeitig so viel Spielraum lassen, dass jedes Kind seine persönlichen Ideen und Vorlieben einbringen und sich mit dem fertigen Werk identifizieren kann. Dieser Gestaltungsspielraum ist auch notwendig, um den unterschiedlichen Entwicklungsphasen und Begabungen innerhalb einer Klasse gerecht zu werden. Im Vergleich mit den anderen kann jedes Kind sich in seiner Eigenart erkennen und gleichzeitig die Eigenart der anderen anerkennen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Aufgabenrahmen kann auch – im Sinne demokratischen Handelns – in Zusammenarbeit mit den Kindern entwickelt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Von schematischem Festlegen von Gestaltungsweisen und dem bloßen Ausmalen von Vorlagen ist abzusehen, weil dadurch die kreativen Fähigkeiten der Kinder unterbunden werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In gemeinsamer Arbeit sollen fallweise größere Projekte verwirklicht werden. Dabei geht es nicht nur um die Förderung im Bereich des sozialen Lernens, sondern auch um die Erfahrung, die eigene Umwelt verändern zu können und ein Thema ganzheitlich darzustellen. Die wechselseitige Anregung von reflektierenden und gestalterischen Lernphasen bietet vielfältige Möglichkeiten für die Verknüpfung mit anderen Unterrichtsgegenständen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der zeitliche Rahmen für die bildnerische Arbeit orientiert sich – entsprechend Punkt 4 der Allgemeinen Bestimmungen des Lehrplans – vor allem an der Konzentrations- und Lernfähigkeit der Kinder sowie an der jeweiligen Themen- bzw. Problemstellung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bei der Präsentation von Reproduktionen soll auf Wiedergabequalität und ausreichende Größe geachtet werden. Ausstellungs-, Museums- und Atelierbesuche ermöglichen die Begegnung mit Originalen sowie den Dialog mit Fachleuten und sind daher ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Technisches Werken</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Technisches Werken soll den Schülerinnen und Schülern elementare Zugänge zur technisch gestalteten und gebauten Umwelt vermitteln sowie zur Orientierung und zu verantwortungsvollem Verhalten der Umwelt gegenüber beitragen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zentrale Aufgabe des Unterrichtsgegenstandes ist die handlungsorientierte Beschäftigung mit den Produkten menschlichen Schaffens in den Teilbereichen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gebaute Umwelt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Technik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Produktgestaltung.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der handelnde Umgang mit Materialien und Werkzeug soll allmählich die kognitive Begegnung und den Transfer zur technischen und gestalteten Wirklichkeit durch Vernetzung mit anderen Unterrichtsgegenständen ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben dem Erwerb von Qualifikationen wie Eigenverantwortung, Teamfähigkeit und Kooperationsgemeinschaft sollen manuelle Fertigkeiten sowie die Einsicht über die Bedeutung von Ordnung am Arbeitsplatz angebahnt und die Wichtigkeit der Unfallverhütung erkannt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei zielgerichteter, gemeinsamer Tätigkeit zur Herstellung von Produkten können soziale Erfahrungen gewonnen werden, die auch einen ersten Einblick in die Berufs- und Arbeitswelt gewähren. Die Achtung und Wertschätzung der Produkte anderer – auch anderer Kulturen – müssen ebenso grundgelegt werden, wie das Anbahnen des Bewusstseins der Gleichstellung von Frauen und Männern im Arbeitsprozess.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Grundstufe I</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Gebaute Umwelt</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle85" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erleben und Gestalten von Räumen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Raumerfahrung sammeln</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spielerische Begegnung mit wirklichen Objekten (Schule, öffentliche Gebäude, alte Bauten, …) – Raumgröße, -form, -funktion erfassen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Wohnfantasien entwickeln</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Persönliche Raumeindrücke beschreiben, begehbare Räume errichten und herstellen (Wohnraummodelle, Zelt, Räume aus großen Schachteln bauen usw.)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verschieben und Kombinieren von Möbelelementen (zB Puppenhaus)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Erfahrungen mit Werkmaterialien erwerben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bau von Objekten (Astzelt, Schneeburg usw.) mit geeigneten Materialien (Natur- und Fundmaterialien usw.) gestalten und erproben</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Konstruieren und Bauen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Bau- und Konstruktionserfahrungen gewinnen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Im spielerischen freien Bauen (mit Holzbauklötzen, Bausteinen, Baukästen usw.) erste Einsichten hinsichtlich Standsicherheit, Gleichgewicht und Belastung gewinnen (Türme, Mauerverbände, Überbrückungen usw.)</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="241" style="border:none;width:180.57pt;" /><td width="325" style="border:none;width:243.57pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Technik</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle86" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fahren – Gleiten – Schwimmen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Einsichten in die Bereiche Fahren, Gleiten und Schwimmen erwerben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Elementares Wissen über die Eigenschaften verschiedener Fahrzeuge erwerben: Fahrzeuge mit Kufen, Rädern, Flugkörper, Schwimmfahrzeuge</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Einsichten in Funktionsweisen anbahnen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zerlegen, untersuchen, experimentieren (zB technisches Spielzeug)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Bau-, Material- und Konstruktionserfahrungen sammeln</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB Flugkörper und Schwimmkörper: Material auswählen und auf Eignung prüfen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Energie sichtbar machen und nutzen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Mit elementaren Kräften (Wind, Wasser, Wärme) Bewegung erzeugen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durch den Bau einfacher Modelle (Wasserrad, Windrad ua.) die Wirkungsweisen von elementaren Kräften und deren Möglichkeiten zur Energieerzeugung erfahren</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kräfte sparen und Kräfte übertragen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Grundfunktionen und Wirkungsweisen technischer Bauelemente kennen lernen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kraft- und Bewegungsabläufe an einfachen Maschinen (zB Rad, Kurbel, Hebel) verständlich machen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einfache Geräte und Maschinen aus Baukästen und Bausystemen herstellen und erproben</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="241" style="border:none;width:180.57pt;" /><td width="325" style="border:none;width:243.57pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Produktgestaltung</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle87" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Betrachten, Erproben, Fertigen einfacher Gebrauchsgegenstände</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Die Bedeutung von Form, Funktion und Farbe erkennen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durch die vergleichende Betrachtung, Erkundung und Erprobung von Spielzeug und Gebrauchsgegenständen aus der Lebenswelt der Kinder Einsichten in den Zusammenhang von Größe, Form, Farbwirkung und Werkstoff gewinnen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Verschiedene Fertigungsverfahren zum Umformen, Trennen und Verbinden kennen lernen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB Falten, Biegen; Schneiden, Lochen; Kleben, Klammern</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Einsichten in die Herstellung von Gebrauchsgegenständen gewinnen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beim Herstellen von einfachen Spiel- und Gebrauchsgegenständen (Tischfußball, einfacher Schläger, Eierbecher, Kerzenständer, Werkzeuge, Verpackungen usw.) erste Kenntnisse in Bezug auf Funktion, Form und Werktechnologie erwerben</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beim Einsatz verschiedener Werkstoffe, Werkzeuge und Arbeitsverfahren unfallverhütende Maßnahmen sowie Werterhaltung und Pflege beachten</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="241" style="border:none;width:180.57pt;" /><td width="325" style="border:none;width:243.57pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Grundstufe II</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Gebaute Umwelt</b></absatz><table id="Tabelle88" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erleben, Bauen und Gestalten von Räumen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Räumlich – funktionelle Zusammenhänge der gebauten Umwelt kennen lernen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erkunden der kindlichen Umwelt, wie Schulhaus bzw. Schulumgebung, Wohnhaus bzw. Wohnbereich, andere Bauobjekte (zB Spielplatz, Supermarkt): lokale, regionale, ländliche oder städtische Gegebenheiten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Einsichten in Anordnung, Nutzung und Ausgestaltung von Räumen erwerben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fördern des bewussten Erlebens, Planens und Herstellens einfacher Raummodelle, zB: Bauen mit großen Schachteln; interkulturelle Behausungen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ausstattung und Funktion dieser Raummodelle – auch im Hinblick auf Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Merkmale von Konstruktionsmethoden erkennen und anwenden</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bei einfachen Bauaufgaben mit leicht bearbeitbaren Bauelementen Konstruktionsmerkmale einsichtig machen: ZB Gerüst, Brücke, Seilabspannungen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Kritische Einstellung gegenüber der gebauten Umwelt anbahnen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Präsentation gebauter Objekte, Besprechung und Diskussion</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="241" style="border:none;width:180.57pt;" /><td width="325" style="border:none;width:243.57pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Technik</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle89" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fahren – Gleiten – Schwimmen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Vertiefte Einsichten in die Bereiche Fahren, Gleiten und Schwimmen erwerben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Planen, Herstellen, Erproben und Vergleichen von einfachen, auch lenkbaren Fahrzeugen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fahr-, Flug- und Schwimmfähigkeit von Fahrzeugen erproben</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gegebenenfalls Konstruktionsfehler des Gebauten erkennen und Verbesserungen vornehmen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Pflege und Wartung technischer Geräte</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB einfache Reparaturen beim Fahrrad (Glühbirne austauschen, Rad wechseln, …)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Energie sichtbar machen und nutzen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Bewegungsenergie in Antriebsenergie umwandeln</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einblick gewinnen in die Umwandlung von Bewegungsenergie in Antriebsenergie wie zB beim Fahrrad, bei Motoren</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Elektrische Bauteile und deren Funktion</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bauteile und deren Funktion (Stromquelle, Schalter usw.) im einfachen Stromkreis kennen lernen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schutzmaßnahmen und Regeln für den Umgang mit elektrischer Energie (bis zu 24 V, 20-30 mA)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kräfte sparen und Kräfte übertragen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Grundfunktionen und Wirkungsweisen technischer Bauelemente kennen lernen und anwenden</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erkennen der Grundfunktionen und Wirkungsweisen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– von einfachen Maschinen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– von technischen Geräten in der Umwelt des Kindes (Fahrrad, …)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Messen und Vergleichen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Untersuchen und Bauen einfacher Messinstrumente</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durch Untersuchen bzw. gegebenenfalls Bauen von einfachen Messinstrumenten sollen diese verstanden und angewendet werden, zB Sonnenuhr</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Anwendung von Maßstäben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Bedeutung des Messens in verschiedenen technischen Zusammenhängen erkennen</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="241" style="border:none;width:180.57pt;" /><td width="325" style="border:none;width:243.57pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Produktgestaltung</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle90" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Form – Funktion – Fertigung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Erproben und Betrachten einfacher Spiel- und Gebrauchsgegenstände (einschließlich Produktanalyse)</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Selbst hergestellte, handwerklich oder industriell gefertigte Gebrauchsgegenstände bzw. Konsumgüter hinsichtlich Funktion, Brauchbarkeit und Zweckmäßigkeit beurteilen lernen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Konsumkritisches Verhalten erwerben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durch Betrachten und Erproben von einfachen Gebrauchsgegenständen, allenfalls auch durch Demontage von einfachen Gebrauchsgegenständen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Möglichkeiten zur Entsorgung und Wiederverwertung kennen lernen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">ZB Trennung von Werkstoffen und Recycling</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Berufsfelder/Arbeitswelt</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Technische, wirtschaftliche und soziale Bedingungen in der heutigen Arbeitswelt kennen lernen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durch Auseinandersetzung mit den Bedingungen der Produktfertigung Einsichten in technische, wirtschaftliche und soziale Abläufe der heutigen Arbeitswelt gewinnen (zB Arbeit in Beruf und Haushalt, Gespräche mit Arbeitenden, Besuch von Werkstätten)</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="241" style="border:none;width:180.57pt;" /><td width="325" style="border:none;width:243.57pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der verantwortungsbewussten Auswahl von Themeninhalten und Technologien müssen sowohl ökologische als auch ökonomische Überlegungen berücksichtigt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Planung des Unterrichts ist zu berücksichtigen, dass die Fachbereiche stufenweise immer komplexer behandelt werden. Wegen des besonderen Motivationscharakters ist es wichtig, dass verwendbare Produkte hergestellt werden. Bei der Auswahl der Themen ist die kindliche Spiel- und Erlebniswelt zu berücksichtigen. Da der Unterrichtsertrag in diesem Unterrichtsgegenstand meist in der Prozessorientiertheit liegt, sind Planen, Skizzieren, Arbeiten mit Baukästen und Herstellen von Vormodellen bei manchen Werkthemen unerlässlich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsichten in technische Zusammenhänge können auch durch experimentierendes und prozesshaftes Erarbeiten gewonnen werden, wobei nicht immer unbedingt Werkstücke entstehen müssen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die angestrebte Eigenständigkeit bei der Problemlösung und die Übernahme von Verantwortung bei der Organisation von Lern- und Arbeitsprozessen erfordern alle möglichen grundschulgemäßen Lernformen. Dafür ist ein entsprechendes Werkstoffangebot erforderlich. Der Einsatz und die Verwendung von fertigen Bausätzen und rezeptartigen Anleitungen werden daher weitgehend auszuschließen sein, doch kann der gelegentliche Einsatz von „Werkpackungen“, die eigenständiges und kreatives Arbeiten zulassen, aus Kostengründen bzw. wegen der einfacheren Materialbeschaffung durchaus vorteilhaft sein.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundsätzlich ist der Unterricht koedukativ zu führen, da die Inhalte des Technischen Werkens sowohl für Mädchen als auch für Knaben gleichermaßen relevant sind. Der handlungsorientierte Unterricht bietet besonders Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf spezifische Möglichkeiten für das Verständnis technischer und gestalterischer Inhalte. Es ist ein wichtiges Anliegen des Unterrichtsgegenstandes, eine grundsätzliche wertschätzende Haltung gegenüber der eigenen und der fremden Arbeit zu fördern, Kritikfähigkeit zu üben und das Selbstwertgefühl zu stärken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Umgang mit Werkzeugen, Geräten, einfachen Maschinen und Werkstoffen erfordert sachgemäße Hinweise und Handhabung, wobei die Vorbildwirkung der Lehrerin bzw. des Lehrers besonders wichtig ist. Werkprozesse sind so zu planen und durchzuführen, dass eine Gefährdung und Beeinträchtigung der Gesundheit ausgeschlossen werden können. Einfache Maschinen (Tischbohrmaschine, Dekupiersäge/„Laubsäge“, Mini-Tools und anderes) dürfen nur unter Aufsicht der Lehrerin bzw. des Lehrers verwendet werden. Dabei ist besonders auf die individuellen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler sowie auf unfallverhütende Maßnahmen (Schutzbrille, Haarnetz,…) zu achten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bei Werkstücken oder Aufgaben, die die Arbeit mit elektrischem Strom vorsehen, darf nur eine maximale Stromspannung von 24 Volt bzw. 20-30 mA zur Anwendung kommen. Auf die Gefahren bei der Arbeit mit elektrischem Strom ist besonders hinzuweisen.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Textiles Werken</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Textilien im weiteren Sinn spielen eine wesentliche Rolle in der Lebenswelt der Menschen (zB Lebensraum, Spiel, Kunst und Kultur). Dies bedingt eine bewusste Auseinandersetzung mit entsprechenden Materialien, Prozessen und Produkten. Dabei sind funktionale, ästhetische, soziale, wirtschaftliche, kulturelle und pädagogische Aspekte sowie deren mögliche Zusammenhänge zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Textilen Werken sollen fachspezifische Erkenntnisse über Materialien, textile Herstellungsverfahren und Gestaltungsprozesse erworben werden und beim Herstellen beziehungsweise Umgestalten textiler Produkte Anwendung finden. Im Mittelpunkt steht die tätige Auseinandersetzung mit Textilien und anderen Materialien. Der Wert des praktischen Arbeitens soll erfahren werden und dadurch an Bedeutung gewinnen. Die regelmäßige Werkbetrachtung ermöglicht eine entsprechende Reflexion.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Umgang mit Material, Werkzeug und Maschinen sollen Gefahren erkannt und Sicherheitsmaßnahmen sowie Verhaltensregeln eingehalten werden. Auf entsprechende Gestaltung des Arbeitsplatzes ist Rücksicht zu nehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterrichtsinhalte sind miteinander zu verknüpfen sowie Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen (zB zum Sachunterricht, zu Deutsch, Lesen, Schreiben, zu Bildnerischer Erziehung und zum Technischen Werken) herzustellen. Aufbauend auf individuellen Fähigkeiten, Vorkenntnissen, Bedürfnissen und Interessen sollen Fertigkeiten geübt und die Selbständigkeit gefördert werden. Spezifische Kriterien der Wahrnehmung und Motorik sollen bei allen Tätigkeiten Berücksichtigung finden und auch gezielt trainiert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kreativität, Experimentierfreude, Spontaneität und Flexibilität sollen einen zentralen Stellenwert im Textilen Werken einnehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Soziale Kompetenzen wie zB Teamfähigkeit oder Hilfsbereitschaft sollen beim gemeinsamen Tun gefördert werden und zur Persönlichkeitsentwicklung beitragen. Im Unterrichtsgegenstand Textiles Werken sollen sowohl der Weg als auch das Ergebnis gleichwertige Bedeutung haben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Grundstufe I</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26"><b>Materialien erkunden, verarbeiten und gestalten</b></gs></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle91" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Materialerfahrung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Sammeln elementarer Erfahrungen mit textilen Materialien und anderen Werkstoffen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Materialien durch Betrachten und Fühlen kennen lernen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Materialeigenschaften erleben und bewusst machen durch Ordnen, Bearbeiten, Verändern, Färben, Drehen usw.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Grundlegendes über Herkunft und Gewinnung textiler Rohstoffe wie zB Baumwolle, Schafwolle oder Jute erfahren</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Unterscheiden lernen von Fasern, Fäden und Flächen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Aufbau und Eigenschaften textiler Werkstoffe wie zB Gewebe, Maschenware und Filz erkunden, unterscheiden und beschreiben</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Den spielerischen Umgang mit Materialien erleben, zB durch Fadenspiele</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Erproben von Materialien</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Mit Materialien arbeiten, dabei textilspezifische Verfahren wie zB Wickeln und Drehen anwenden</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Wahrnehmung und Motorik</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Sensibilisieren der Wahrnehmung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Unterschiedliche textile Materialien haptisch-taktil und visuell unterscheiden, beschreiben, benennen, gezielt begreifen, ordnen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Schulen der Feinmotorik</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Fördern der Sensomotorik beim Durchführen von Tätigkeiten wie Einfädeln, Auffädeln, Verknoten, Applizieren usw.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Stärken der Hand und Fingerkraft durch Anwenden einfacher textiler Techniken wie zB Filzen, Drucken usw.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Trainieren der Finger- und Handgelenksbeweglichkeit beim Stecken, Fädeln, Knüpfen, Flechtweben und Sticken</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Werkzeugerfahrung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Einfache Werkzeuge und Arbeitsgeräte</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Entwickeln und Erproben einfacher Werkzeuge und Arbeitsgeräte</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Materialgerechten Werkzeugeinsatz bewusst machen und durch gezieltes Üben einprägen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Handhabung von Werkzeugen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Einfache Werkzeuge und Arbeitsgeräte entwickeln und erproben</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Unfallverhütung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Zur Unfallverhütung durch sachgerechten Umgang mit Werkzeug und Material beitragen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Herstellungsverfahren</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Grundlegende Herstellungsverfahren kennen lernen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Erste Einsichten in die Entstehung textiler Gefüge gewinnen, zB durch Betrachten, Ordnen, „Zerlegen“</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Herstellen von Schnüren und Bändern durch Drehen, Flechten, Knüpfen usw.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Herstellen von einfachen Flächen und Formen durch Filzen, Weben usw.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Verbinden von Teilen miteinander durch Zusammenhängen, Binden, Nähen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Gestaltungsprozesse</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Verändern und Gestalten von und mit textilen und anderen Materialien</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Gestalten mit Fäden und Flächen durch Einziehen, Binden, Verknoten, Schlingen, freies Sticken, Applizieren usw.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Gestalten durch Bedrucken oder Färben von Textilien wie zB mittels Materialdruck, Stempeldruck, Plangi (Stofffärbetechnik), Tauchfärben</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Einfache Schnitte entwickeln</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Planen und Entwickeln einfacher Schnittformen für Flächen und Hüllen zur Gestaltung und Herstellung textiler Produkte</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="241" style="border:none;width:180.57pt;" /><td width="325" style="border:none;width:243.57pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26"><b>Produkte entwerfen, herstellen und darüber reflektieren</b></gs></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle92" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Spiel, Material und Ausdruck</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Textilien als Impuls zum Spielen und Lernen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Miteinander Spiele aus Materialmix erfinden, entwickeln, erproben und dabei Materialien nach ihrer Eignung aussuchen und verwenden</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Spielwerkstatt – mit unterschiedlichen Materialien und einfachen Verfahren Spiele planen und gestalten wie zB Sinnesspiele, Bewegungsspiele</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Sich selbst für Spiele verändern, in Rollen schlüpfen wie zB durch Verkleiden</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Lebensraum – Textil</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Textilien in Alltags- und Berufswelt kennen lernen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Auf textile Entdeckungsreisen gehen – Materialien und Produkte suchen, sammeln, vergleichen, ordnen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Textile Hüllen in Bezug auf Verwendung und Brauchbarkeit in Beruf und Alltag zuordnen und prüfen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Textilien und textile Produkte erleben, bewusst machen und verändern</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Einfache Produkte herstellen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Einfache textile Produkte für sich und die nähere Umgebung entwerfen, planen und herstellen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Kultur und Kunst</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Verschiedenen Kulturen begegnen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Entdecken und Erforschen der eigenen Kultur und Kennenlernen anderer Kulturen in den Bereichen Schmuck, Kleiden, Wohnen und Spielen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">ZB Schmuck im Zusammenhang mit Kleidung kennen lernen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">– Textilkunst kennen lernen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextb" ct="text" halign="j">Textilkunst – Kunstbegegnung durch Kunstbetrachtung erfahren</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="241" style="border:none;width:180.57pt;" /><td width="325" style="border:none;width:243.57pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Grundstufe II</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26"><b>Materialien erkunden, verarbeiten und gestalten</b></gs></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle93" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Materialerfahrung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Erweitern von Erfahrungen mit textilen Materialien und anderen Werkstoffen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erworbenes Wissen über Herkunft und Gewinnung textiler Rohstoffe wie Baumwolle, Schafwolle, Jute usw. erweitern</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Pflegeeigenschaften textiler Materialien erfahren und „erleben“</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Experimentieren und Arbeiten mit Materialien</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Experimentieren mit Materialien zB durch Zerlegen, Verbinden und Umgestalten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verwendung und Einsatz von Textilien durch Prüfverfahren, wie zB Knittern, Reißen erkennen, und zuordnen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Veredelung von Textilien durch Färben und Drucken kennen lernen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wahrnehmung und Motorik</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Erkennen der Zusammenhänge zwischen Wahrnehmung, Motorik und dem Handeln</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sensibel machen für die Verwendung verschiedener Materialien</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bei Arbeitsprozessen wie zB beim Weben, Filzen, Drucken Bewegungsabläufe entdecken, erproben und trainieren</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gezieltes und selbständiges Auswählen und Anwenden bereits trainierter Bewegungsabläufe</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Werkzeugerfahrung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Erlernen sachgerechter Handhabung von Werkzeugen in komplexen Arbeitsprozessen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Werkzeug materialgerecht einsetzen, mit Bedienungsanleitungen vertraut machen und diese praktisch anwenden</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Werkzeuge und Arbeitsgeräte entwickeln, erproben und einsetzen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Einbeziehen historischer Aspekte</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einblick in die historische Entwicklung von Arbeitsgeräten gewinnen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Unfallverhütung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Maßnahmen zur Unfallverhütung durch sachgerechten Umgang mit Werkzeug und Material erkennen und gezielt einsetzen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Herstellungsverfahren</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Erproben, Einsetzen und Kombinieren textiler Techniken</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Herstellen von Fäden, Schnüren und Bändern durch Spinnen, Zwirnen, Flechten, Knüpfen usw.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Herstellen von Flächen und Formen durch Filzen, experimentelles Weben, Maschenbilden usw.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erleben der Entwicklung von der Fläche zum Körper durch spezielle Formgebung, durch Verbinden von Teilen miteinander</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Einsichten in industrielle Herstellungsverfahren gewinnen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Handwerkliche und industrielle Verfahren vergleichen wie zB Nähen mit der Hand, Nähen mit der Nähmaschine</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gestaltungsprozesse</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Erweitern der Gestaltungsmöglichkeiten mit textilen und anderen Materialien</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verändern und Gestalten mit Fäden und Flächen durch Sticken, Einweben, Einflechten, Knüpfen usw.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gestalten durch Bedrucken oder Färben von Textilien, zB mittels Modelldruck, Schablonendruck, Marmorieren, Batik</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Kombinieren verschiedener textiler Gestaltungsverfahren unter Berücksichtigung ästhetischer Kriterien</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Unterscheiden, Anwenden und Kombinieren von Gestaltungsverfahren</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Berücksichtigen einfacher Gestaltungskriterien wie zB Reihung, Streuung, Ballung, Motiv</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Eigenständiges Suchen nach individuellen Gestaltungsmöglichkeiten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Erweitern der Kenntnisse fortgeschrittener Schnittentwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Individuelle Schnittformen für Flächen, Hüllen und Körper zur Gestaltung und Herstellung textiler Produkte entwickeln und anwenden</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="241" style="border:none;width:180.57pt;" /><td width="325" style="border:none;width:243.57pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26"><b>Produkte entwerfen, herstellen und darüber reflektieren</b></gs></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle94" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spiel, Material und Ausdruck</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Gestalten von Spielobjekten, Kostümen und Spielumgebungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Textile Spielobjekte wie Bälle, Figuren usw. entwerfen, planen, herstellen und gestalten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mit Kleidungsstücken und Accessoires kommunizieren und Signale setzen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spielumgebung mit textilen Materialien schaffen wie Bühnenbilder, Kulissen, Requisiten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Entwicklung von Spielen und Spielobjekten kennen lernen wie zB Fadenspiele oder Figuren</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Historische und kulturelle Aspekte des Spiels</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spiele aus verschiedenen Kulturen vergleichen und herstellen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebensraum – Textil</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Textilien im Alltag und in der Berufswelt</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichten über Textilien und textile Produkte kennen lernen und sich mit textiler Alltagskultur auseinandersetzen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Textile Produkte unterscheiden und nach verschiedenen Kriterien beurteilen lernen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Verändern und Gestalten textiler Produkte</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Produkte aus den Bereichen Kleiden und Wohnen verändern und umgestalten – Textilrecycling</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Individuelle Ideen und Bedürfnisse in Bezug auf den Lebensraum entdecken und umsetzen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mit Textilien und textilen Accessoires Räume gestalten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kultur und Kunst</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Textile Tradition und ihre Ausdrucksform</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Bedeutung von textilen Materialien, Objekten und Kleidungsstücken aus der Vergangenheit kennen lernen und mit denen der Gegenwart vergleichen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einflüsse der Mode bewusst machen zB bei der „Kindermode“</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schmuck in Zusammenhang mit Kleidung kennen lernen und Schmuckstücke herstellen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Textiltechniken erfahren, vergleichen, erproben und anwenden</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Interkulturelle Begegnungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Begegnung mit anderen Kulturen aus den Bereichen Kleiden und Wohnen erleben und verstehen, zB durch Erproben unterschiedlicher Textiltechniken, durch Herstellen textiler Produkte</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Textilkunst erfahren</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mit Textilien und textilähnlichen Materialien Kunstobjekte gestalten und präsentieren</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="241" style="border:none;width:180.57pt;" /><td width="325" style="border:none;width:243.57pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Textilen Werken soll Kindern an unterschiedlichen Beispielen bewusst gemacht werden, dass Textilien aus dem Alltag nicht wegzudenken sind. Im handelnden Umgang mit Textilien kann eine positive Einstellung zum Material aufgebaut werden. Durch vielfältiges Arbeiten und Gestalten mit und an Materialien werden Interesse und Motivation geweckt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Freude am Tun kann ausschließlich durch kindgemäße und anschauliche Aufbereitung der Themen und Aufgabenstellungen geweckt und erlebt werden. Die Wertschätzung der Lehrperson gegenüber den Arbeiten der Kinder kann wesentlich zu deren positiver Einstellung gegenüber dem Unterrichtsgegenstand beitragen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Rahmen einer Werkbetrachtung wird den Kindern die Möglichkeit gegeben, sich über die Arbeiten gedanklich auszutauschen und darüber miteinander zu reflektieren. Gegenseitiges Akzeptieren wird dabei erlernt, Kritikfähigkeit geübt und die individuelle Persönlichkeit gefördert. Die Reflexion über die eigene praktische Arbeit dient ua. zum Sammeln und Gewinnen von Kenntnissen, die bei nachfolgenden Arbeiten Verwendung finden sollen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Erproben textiler Verfahren und Prozesse und beim Herstellen von Produkten werden vielfältige Erfahrungen gesammelt. Dabei ist eine kritische Auseinandersetzung mit textilen Produkten anzubahnen und zu fördern. Bei der Produktplanung sollen Kinder auch Einblick in die Möglichkeiten der Materialbeschaffung und des sparsamen Umgangs mit Material gewinnen. In spielerischer Form ist kritisches Konsumverhalten zu fördern und an Hand einfacher Beispiele wirtschaftliches Handeln durchschaubar zu machen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Indem sich die Auswahl der Themen an den Interessen, Bedürfnissen und Erfahrungen der Kinder orientiert, wird der Zugang zu Arbeitsprozessen erleichtert. Sie erleben dabei das Herstellen von Produkten für den jeweils eigenen, ganz persönlichen Bedarf und das Mitgestalten ihrer Umwelt. Bei der Auswahl der Verfahren soll auf Aktualität, Verwendungszweck, Praxisbezug usw. Rücksicht genommen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ebenso bieten aktuelle Situationen und Aktivitäten Möglichkeiten für fächerübergreifendes Arbeiten. Ganzheitliches Lernen und Lernen in Sinnzusammenhängen sollen den Kindern ermöglichen, die Vernetzung einzelner Fachbereiche und Unterrichtsgegenstände bewusst zu erkennen. Theoretisches Wissen soll in enger Verbindung mit tätiger Auseinandersetzung stehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kinder erfahren durch das Ausstellen und Präsentieren ihrer Arbeiten Anerkennung und Wertschätzung. Wesentliches Faktum ist jedoch, dass bei der Präsentation Lern- und Arbeitsprozesse sichtbar gemacht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Sammeln und Vergleichen von Informationen und praktischen Erfahrungen lernen Kinder ua. Achtung und Verständnis für Textilien aus der Gegenwart und aus der Vergangenheit. Bei der Auseinandersetzung mit Textilien können Einsichten sowohl in die eigene Kultur als auch in andere Kulturen gewonnen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entdeckendes und problemlösendes Lernen fördern das selbständige Lösen von Aufgaben. Dies geschieht zB durch Betrachten, Ordnen, Erproben, Experimentieren, Verändern, Bearbeiten usw. Ein Arbeiten mit Schablonen und Vorlagen versperrt dem Kind jedoch diesen für seine Entwicklung so wichtigen Zugang.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schöpferisches Tun in verschiedensten Sozialformen wie Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit und der Arbeit im Team ermöglicht die Zuordnung nach persönlichen Neigungen und Fähigkeiten. Individuelle, auf die Situation des Kindes abgestimmte Aufgabenstellungen fördern Arbeitshaltung, Ausdauer und Konzentration.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Rechts- und Linkshändigkeit sind zu berücksichtigen. Bei der Unterrichtsplanung und Gestaltung ist entsprechend den Voraussetzungen der Kinder auf größtmögliche Differenzierung Wert zu legen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Materialien erkunden, verarbeiten und gestalten</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Bereich bezieht sich auf Basiserfahrungen bzw. auf einfache Anwendungen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Materialerfahrung</b>:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Sammeln elementarer Erfahrungen mit textilen Werkstoffen wird der Zusammenhang vom Rohstoff bis zum Werkverfahren durchschaubar. Kinder lernen beim Ordnen, Spielen, Experimentieren, Bearbeiten, Verändern usw. Material zu unterscheiden und dem Verwendungszweck entsprechend zuzuordnen und einzusetzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Wahrnehmung und Motorik:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die bereits erworbenen Fähigkeiten des Kindes in den Bereichen Wahrnehmung und Motorik werden durch Erfahrungen mit vornehmlich textilem Material erweitert. Textile Materialien sind vielfältig, haben Aufforderungscharakter, sind leicht zu bearbeiten usw. Die Wahrnehmung wird beim Unterscheiden, Auswählen und Bearbeiten von Textilien geschult. Durch das gezielte feinmotorische Training wird die Handgeschicklichkeit des Kindes gefördert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Somit spielen bei praktischen Tätigkeiten sowohl Wahrnehmung als auch Motorik eine wesentliche Rolle.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Werkzeugerfahrung:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei jedem Arbeitsprozess soll der werkzeuggerechte Einsatz in Verbindung mit Material geschult und kontinuierlich überprüft werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Unfallverhütung:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im aktiven Umgang mit Material und Werkzeug sollen Kinder auf Gefahren aufmerksam gemacht und dazu angeleitet werden, Sicherheitsmaßnahmen und Verhaltensregeln zu beachten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Herstellungsverfahren:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Prozessorientiertes Arbeiten ermöglicht Einblick in verschiedene Herstellungsverfahren und auch den Vergleich von Handwerk und Industrie. Kenntnisse über entsprechende Herstellungsverfahren können die Grundlage für eine erfolgreiche Planung und Herstellung von Werkarbeiten bilden. Bei der Auswahl der Verfahren soll auf Aktualität und Praxisbezug usw. Rücksicht genommen werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Gestaltungsprozesse:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neue individuelle Ausdrucksformen und gestalterische Ordnungsgefüge entstehen durch praktisches Tun. Kinder experimentieren und gestalten mit Farben, Formen und Materialien. Sie lernen dabei Zusammenhänge zwischen Material, Gestaltungsverfahren und geplantem Produkt kennen. Sowohl bereits vorhandene als auch selber hergestellte Produkte können mit ausgewählten Verfahren gestaltet bzw. umgestaltet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Produkte entwerfen, herstellen und darüber reflektieren</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieser Bereich erleichtert eine entsprechende Auswahl von Themen im Zusammenhang mit Textilien und textilähnlichen Materialien und Produkten, welche die Interessen der Grundschulkinder wecken sollen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Spiel, Material und Ausdruck:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein vielfältiges Angebot von textilen und textilähnlichen Materialien gibt Kindern Impulse zum Spielen, Lernen, Erfinden und Herstellen von Spielen, Spielobjekten usw. Spiele eröffnen dem Kind die Welt der Fantasie. Im Rahmen von Theateraufführungen sind Textilien sowohl bei den Darstellern als auch in der Spielumgebung nicht wegzudenken – kreatives Gestalten wird gefördert.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Lebensraum – Textil:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die engere sowie die weitere Umgebung der Kinder bieten eine Vielfalt an Möglichkeiten Textilien wahrzunehmen, zuzuordnen und zu beurteilen. Eigene Interessen und Freude zur individuellen Gestaltung der persönlichen Umgebung nach persönlichen Bedürfnissen können geweckt und auch entsprechend verwirklicht werden. Kinder erfahren, dass sie selbst einen wesentlichen Beitrag zum eigenen Wohlbefinden leisten können. Im Sinne des Umweltbewusstseins finden auch bereits vorhandene Textilien ihren Einsatz – sie können zB umgestaltet oder für einen anderen Verwendungszweck verändert werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Kultur und Kunst:</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">In der Begegnung mit Textilkunst wird der traditionelle Einsatz von Textilien veranschaulicht und auch Einblick in den Bereich Kunst ermöglicht. Dies gelingt einerseits durch Kunstbetrachtung, aber auch durch persönliches Gestalten von Objekten. Die Vielfalt der textilen Ausdrucksformen eröffnet Kindern den Zugang in eigene und fremde Kulturen.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Bewegung und Sport</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Bewegung und Sport hat für die ganzheitliche Bildung und Erziehung der Schülerinnen und Schüler eine wichtige Funktion. Er leistet im Hinblick auf deren körperliche, motorische, soziale, affektive, motivationale und kognitive Entwicklung einen grundlegenden Beitrag. In Bezug auf eine nachhaltige Gesundheitserziehung kommt ihm eine besondere Bedeutung zu.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabe des Unterrichtsgegenstandes ist daher die Entwicklung einer umfassenden bewegungs- und sportbezogenen Handlungskompetenz. Sowohl die fachspezifischen als auch fächerübergreifenden Fähigkeiten, Fertigkeiten und Einstellungen werden in sechs Erfahrungs- und Lernbereichen erworben: Motorische Grundlagen, Spielen, Leisten, Wahrnehmen und Gestalten, Gesund leben, Erleben und Wagen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für eine umfassende Handlungskompetenz in Bewegung und Sport ist bei der langfristigen Unterrichtsplanung auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den einzelnen Erfahrungs- und Lernbereichen (Lehrstoff) zu achten. Ein optimales Maß an regelmäßiger Bewegung ist aber in jedem Fall zu gewährleisten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die in den einzelnen Erfahrungs- und Lernbereichen festgelegten Lernerwartungen sollen die Entwicklung der entsprechenden Fach-, Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenz für die Grundstufe I und II sicherstellen.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Erfahrungs- und Lernbereich</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Motorische Grundlagen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Motorische Grundlagen sind wichtige Voraussetzungen für den Erwerb von Alltagsmotorik, sportlichem Bewegungskönnen, Spielfähigkeit und Bewegungssicherheit. Ausgehend von den jeweils individuellen Voraussetzungen stehen dabei das Verbessern der Wahrnehmungsfähigkeit, das Erweitern der Körper- und Bewegungserfahrung, das Weiterentwickeln der koordinativen und konditionellen Fähigkeiten sowie der Aufbau eines umfangreichen Bewegungsschatzes im Mittelpunkt. Vor allem sollen die Schülerinnen und Schüler durch entsprechende Bewegungsreize und positive Bewegungserlebnisse gefördert werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle95" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lernerwartungen: Grundstufe I</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lernerwartungen: Grundstufe II</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Schülerinnen und Schüler</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Schülerinnen und Schüler</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können bei einfachen Bewegungs-anforderungen die einzelnen Bewegungselemente aufeinander abstimmen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können bei komplexen Bewegungs-anforderungen die einzelnen Bewegungselemente räumlich und zeitlich aufeinander präzise abstimmen</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können einfache Gleichgewichtsaufgaben lösen (zB Rückwärtsgehen auf der Turnbank, Stab balancieren)</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können statische und dynamische Gleichgewichtsanforderungen bei der Lösung von Bewegungsaufgaben erfüllen und Gegenstände in Balance halten</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können sich bei einfachen Bewegungsaufgaben situationsgerecht orientieren</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können sich bei komplexeren Bewegungsaufgaben hinsichtlich Raum, Zeit, Partner und Gruppe (zB „Linienlauf“, „Nummernball“) situationsgerecht orientieren</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können Bewegungsrhythmen aufnehmen und umsetzen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können den für sportliche Bewegungen typischen Rhythmus situationsgemäß anwenden (zB Absprungbewegungen; richtiges Atmen beim Brustschwimmen)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können auf Signale schnell reagieren</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können auf Signale mit unterschiedlichen Bewegungsausführungen schnell reagieren</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können Bewegungen über kurze Zeit schnell ausführen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können Bewegungen über kurze Zeit mit höchster Intensität schnell ausführen</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügen über ein für grundlegende Bewegungsformen ausreichendes Kraftniveau</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">(zB Körperspannung; Körpergewicht halten)</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügen über ein für komplexere Bewegungsformen im Alltag und im Sport ausreichendes Kraftniveau (zB Wurfkraft)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können sich über einen mittleren Zeitraum mit gleichbleibender Geschwindigkeit bewegen (Richtwert: bis zu Anzahl der Lebensjahre in Minuten)</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können sich ausdauernd bewegen (Richtwert: mindestens Anzahl der Lebensjahre in Minuten)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr height="0"><td width="288" style="border:none;width:215.87pt;" /><td width="288" style="border:none;width:215.87pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Erfahrungs- und Lernbereich</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Spielen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine bewegungsorientierte Spielerziehung baut auf dem grundlegenden Erregungs- und Spannungsbedürfnis der Schülerinnen und Schüler auf, das es zu erhalten und zu fördern gilt. Konkret geht es dabei um die Entwicklung der Spielfreude als anhaltende Bereitschaft zum spontanen Spielen mit Gegenständen/Elementen, Personen und Situationen. Ziel ist die Vermittlung einer allgemeinen Spielfähigkeit, wofür das Erlernen grundlegender Spielfertigkeiten gleichermaßen bedeutsam ist wie ein umfassendes Spielverständnis.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Fähigkeit zu kommunikativem und kooperativem Verhalten (Verständigung, Hilfsbereitschaft, Umgang mit Emotionen und Konflikten, Fairness) kann besonders in diesem Erfahrungs- und Handlungsfeld entwickelt werden. Auf diese Weise sollen die Schülerinnen und Schüler auch lernen, sich im Spiel unter steter Beachtung von Fairness als Leitidee zu bewähren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle96" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lernerwartungen: Grundstufe I</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lernerwartungen: Grundstufe II</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Die Schülerinnen und Schüler</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Die Schülerinnen und Schüler</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verstehen die Grundidee einfacher Spiele (zB „Versteinern“, „Ball über die Schnur“) und halten dabei die jeweiligen Regeln ein</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verstehen die Grundidee anspruchsvollerer Spiele (zB „Brennball“, „Mini-Fußball“) und können regelkonform spielen</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können Bewegungen mit einfachen Spielgeräten ausführen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können vielfältige Sportspielgeräte zweckentsprechend verwenden</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können sich bei einfachen Spielen auf Mitspielerinnen und Mitspieler einstellen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können sich auf Mit- bzw. Gegenspielerinnen und Mit- bzw. Gegenspieler einstellen</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können sich in abgegrenzten Spielräumen orientieren und kontrolliert bewegen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können sich in unterschiedlichen Spielräumen orientieren und regelkonform bewegen</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können eine vorgegebene Spielidee miteinander variieren und erproben</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können ein Spiel erfinden, variieren, organisieren, spielen und einfache Spielleitungsaufgaben übernehmen</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>haben grundlegende Fertigkeiten und Fähigkeiten für einfache Spiele erworben und können diese anwenden</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>haben Fertigkeiten und Fähigkeiten für komplexere Spiele („Mini-Sportspiele“, „Sportspiele“) erworben und können diese anwenden</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennen faires/unfaires Spielverhalten und können sich in einfachen Spielen fair verhalten</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können die Merkmale von fairem/unfairem Verhalten auch in komplexeren Spielen benennen und selbst fair spielen</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr height="0"><td width="288" style="border:none;width:215.87pt;" /><td width="288" style="border:none;width:215.87pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Erfahrungs- und Lernbereich</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Leisten</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Leisten und Können sind neben den spielerischen und gestalterischen Handlungsweisen für den Sport kennzeichnend. Ein vielseitiges Bewegungskönnen als Fundament grundlegender motorischer Fertigkeiten für alltagsmotorische und sportliche Handlungsfelder ist daher zu vermitteln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Entwicklung eines positiven Selbstkonzepts soll gefördert und die individuelle Lern- und Leistungsbereitschaft entfaltet werden. Dabei steht das Lösen vielfältiger Bewegungsaufgaben als elementare Form des Leistens (Können) im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler sollen insbesondere auch erfahren, wie sie ihre Leistungsgrenzen durch Lernen und gezieltes Üben verschieben können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle97" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lernerwartungen: Grundstufe I</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lernerwartungen: Grundstufe II</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Die Schülerinnen und Schüler</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Die Schülerinnen und Schüler</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können einfache freie Bewegungsformen am Boden und an Geräten (zB Balancieren, Stützen, Schwingen) ausführen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können komplexere freie Bewegungsformen am Boden und an Geräten ausführen</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>beherrschen einfache Übungen des Boden- und Gerätturnens (zB Rolle, Standwaage)</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können schwierigere Übungen des Boden- und Gerätturnens einzeln und in Verbindungen vorzeigen</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können vielfältige Bewegungsformen des Laufens, Springens und Werfens ausführen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können in leichtathletischen Einzel- und/oder Gruppenwettkämpfen Leistungen erbringen</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können sich im Wasser auf vielfältige Weise und sicher bewegen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können in mindestens einer Technik eine kurze Strecke schnell und eine mittlere Distanz gleichmäßig schwimmen</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können grundlegende Bewegungsfertigkeiten auf mindestens einem gleitenden, rollenden oder fahrenden Gerät (zB Skier, Schlittschuhe, Fahrrad, Skateboard) ausführen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können sich auf weiteren gleitenden, rollenden und/oder fahrenden Geräten sicher fortbewegen</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können ihre motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten in einfachen Wettbewerben einbringen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können ihre sportliche Leistungsfähigkeit richtig einschätzen und diese in Einzel- sowie Gruppenwettkämpfen einbringen</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können den Schwierigkeitsgrad von Bewegungsaufgaben richtig einschätzen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können den Schwierigkeitsgrad von Bewegungsaufgaben richtig einschätzen und passende Herausforderungen wählen</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>beachten in einfachen Wettbewerben die Regeln und verhalten sich fair</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>beachten in vielfältigen Wettkampfformen die Regeln und verhalten sich fair</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr height="0"><td width="288" style="border:none;width:215.87pt;" /><td width="288" style="border:none;width:215.87pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Erfahrungs- und Lernbereich</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Wahrnehmen und Gestalten</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wahrnehmen und Bewegen spielen eine entscheidende Rolle für sensomotorische, körperliche, kognitive, emotionale und soziale Entwicklungsprozesse und sind wichtig für die soziale Anerkennung und Identitätsfindung. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre Wahrnehmungsfähigkeit verbessern und ihre Körper- und Bewegungserfahrungen erweitern. Sie sollen befähigt werden, sich mit dem eigenen Körper auseinander zu setzen und ihn als Mittel der Darstellung, Gestaltung und Verständigung einzusetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die bewegungsbezogene Ausdrucks- und Gestaltungsfähigkeit (Kreativität) soll durch die Beschäftigung mit Alltagsmaterialien, Rhythmen, tänzerischen und gymnastischen Bewegungsformen geweckt und gefördert werden. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeit haben, frei zu experimentieren und zu spielen, eigene Ideen einzubringen, kreative Lösungen zu finden und ihre Erfahrungen miteinander auszutauschen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle98" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lernerwartungen: Grundstufe I</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lernerwartungen: Grundstufe II</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Schülerinnen und Schüler</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Schülerinnen und Schüler</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können den eigenen Körper, Personen, Gegenstände, (Bewegungs-)Räume wahrnehmen und Wahrnehmungsunterschiede erkennen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können komplexere sensomotorische Anforderungen bewältigen (zB Auge-Hand Koordination; Lage im Raum)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können (Alltags-) Materialien, Objekte und Kleingeräte zum Bewegen und Spielen nützen und Eigenschaften zuordnen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können mit Alltagsmaterialien und Kleingeräten allein und in der Gruppe vielfältige Bewegungs- und Ausdrucksformen finden</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können unterschiedliche Geräusche, Klänge, Rhythmen, Musik erfassen und in Bewegung umsetzen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können sich rhythmisch bewegen und ihren eigenen Bewegungsrhythmus finden</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können in Rollen schlüpfen, Gefühle und Begriffe aufnehmen und diese deuten</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können sich über Bewegung ausdrücken und miteinander verständigen</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können einfache gymnastische Bewegungsformen nachmachen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können vorgegebene gymnastische Bewegungsformen variieren, eigene Elemente einbringen, einzeln oder in der Gruppe ausführen</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>beherrschen einfache Bewegungsformen der rhythmischen Gymnastik</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können gymnastische Grundfertigkeiten zu Bewegungsverbindungen zusammenführen und einzeln oder in der Gruppe präsentieren</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können einfache Tanzschritte auch in unterschiedlichen Ordnungsformen ausführen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können unterschiedliche Tänze ausführen, eigene tänzerische Bewegungsformen einbringen und vorzeigen</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr height="0"><td width="288" style="border:none;width:215.87pt;" /><td width="288" style="border:none;width:215.87pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Erfahrungs- und Lernbereich</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Gesund leben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegung fördert das physische, psychische und soziale Wohlbefinden, wodurch ein wesentlicher Beitrag zur Gesundheit in einem ganzheitlichen Sinn erzielt wird. Durch den Unterricht soll besonders die Freude der Schülerinnen und Schüler an Bewegung und Sport geweckt und erhalten sowie wichtige Ressourcen zur Stärkung der Gesundheit aufgebaut werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen den eigenen Körper und dessen Funktionen bewusst wahrnehmen sowie gesunde Bewegungsgewohnheiten entwickeln. Ihre Haltung und ihre körperliche Fitness sollen durch gezielte Formen der Bewegungsförderung verbessert werden. Sie sollen auch erfahren, wie sie Bewegung und Sport in ihren Alltag im Hinblick auf einen rhythmischen Wechsel von geistiger und körperlicher Aktivität sowie Entspannung integrieren können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, Risiken zu erkennen, zu deren Vermeidung beizutragen und sich bei Unfällen und in Gefahrensituationen richtig zu verhalten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle99" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lernerwartungen: Grundstufe I</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lernerwartungen: Grundstufe II</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Schülerinnen und Schüler</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Schülerinnen und Schüler</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können Reaktionen ihres Körpers im Zusammenhang mit Bewegung (zB Herzschlag, Atmung, Schwitzen) bewusst wahrnehmen und beschreiben</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können Reaktionen ihres Körpers im Zusammenhang mit Bewegung bewusst wahrnehmen und begründen</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügen über eine altersgemäße Fitness</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügen über eine altersgemäße Fitness und wissen, wie man diese erwerben und erhalten kann</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können ihre eigenen Stärken in herausfordernden Situationen richtig einschätzen und sich in eine Gruppe integrieren</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können ihre eigenen Stärken in herausfordernden Situationen richtig einschätzen, sich entsprechend verhalten und bei Gruppenaufgaben andere unterstützen</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennen einfache Möglichkeiten der Entspannung und können diese anwenden</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wissen über Zusammenhänge von Belastung und Erholung Bescheid, kennen Möglichkeiten der Entspannung und können diese anwenden</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können zwischen gesundem und ungesundem Verhalten unterscheiden und gesunde Verhaltensweisen übernehmen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verhalten sich selbst und anderen gegenüber im Alltag und beim Sport gesundheitsbewusst und können dafür Gründe nennen</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="background-color:#FFFFFF;vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennen Gefahrenquellen und können sich situationsgemäß verhalten</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="background-color:#FFFFFF;vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennen Gefahrenquellen, können diese minimieren und sich in Unfallsituationen entsprechend verhalten (zB kindgemäße Maßnahmen zur Ersten Hilfe, insbesondere zur Rettungskette)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr height="0"><td width="288" style="border:none;width:215.87pt;" /><td width="288" style="border:none;width:215.87pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Erfahrungs- und Lernbereich</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Erleben und Wagen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Erfahrungs- und Lernbereich Erleben und Wagen geht es vor allem um elementare Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler in körperlicher, emotionaler, kognitiver und sozialer Hinsicht. Diese Primärerfahrungen sollen durch geeignete Unterrichtsformen vor allem im Freien bzw. in der Natur ermöglicht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen mit individuell passenden Herausforderungen so konfrontiert werden, dass es weder zu Unterforderung noch zu Überforderung kommt. Sie sollen lernen, ihre jeweiligen Fähigkeiten und Grenzen auszuloten, die dabei gegebenen Risiken abzuschätzen und sich entsprechend zu verhalten. Dabei sollen das Selbstvertrauen gesteigert und nachhaltig die Verantwortung gegenüber sich selbst, gegenüber den Mitschülerinnen und Mitschülern und der Natur entwickelt werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen deshalb auch befähigt werden, über ihre Eindrücke, Erfahrungen und Gefühle im Zuge des Sporttreibens in der Natur zu sprechen und sich darüber mit anderen zu verständigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle100" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lernerwartungen: Grundstufe I</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lernerwartungen: Grundstufe II</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Schülerinnen und Schüler</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Schülerinnen und Schüler</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sind in der Lage, einfache Gelegenheiten zum Bewegen und Spielen im Freien und in der Natur zu nützen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sind in der Lage, vielfältige Gelegenheiten zum Bewegen und Spielen im Freien und in der Natur zu erkennen und zu nützen</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>haben Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und lassen sich einzeln und gemeinsam auf neue ungewohnte räumliche und gerätspezifische Bewegungserfahrungen ein</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können die eigenen Fähigkeiten und sich selbst realistisch einschätzen und einzeln und in der Gruppe herausfordernde Bewegungssituationen(zB Klettern; Zirkuskünste) bewältigen</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr style="height:35.3pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können sich bei einfachen Partnerkämpfen mit anderen vergleichen und dabei die Regeln einhalten (zB Gleichgewicht halten; Raum verteidigen)</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können nach vereinbarten Regeln kämpfen und sich so verhalten, dass die eigene körperliche Unversehrtheit sowie die der Partner gewährleistet ist</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können sich auf das Verhalten anderer einstellen und ihnen vertrauen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können sich auf das Verhalten anderer einstellen, ihnen vertrauen und Verantwortung übernehmen</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können sich gegenüber Mitschüler/innen und Umwelt verantwortungsbewusst verhalten</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können sich gegenüber Mitschüler/innen und Umwelt verantwortungsbewusst verhalten und dafür Gründe nennen</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennen Gefahrenquellen und Risiken bei Erlebnissituationen</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können Gefahrensituationen und mögliche Verletzungsrisiken erkennen und adäquat handeln (zB Baderegeln; Pistenregeln)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügen über grundlegende Material-kenntnisse und wenden sie unter Anleitung zweckentsprechend an</listelem></aufzaehlung></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können die erforderliche Ausrüstung selbstständig funktionsgerecht einsetzen</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr height="0"><td width="288" style="border:none;width:215.87pt;" /><td width="288" style="border:none;width:215.87pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff und besondere didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die besonderen didaktischen Grundsätze sind in den Lehrstoff integriert und in <i>Kursivschrift</i> gehalten.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Erfahrungs- und Lernbereich</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Motorische Grundlagen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegung mit Freude erleben: Das alltags- und sportmotorische Bewegungsrepertoire ausgehend von den motorischen Bedürfnissen und den individuellen Bewegungserfahrungen erweitern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegung und Freude individuell erfahren und den natürlichen Bewegungsdrang ausleben: Bewegungserfahrungen und Bewegungsfähigkeiten durch Vielfalt und situativ – variable Lerngelegenheiten erwerben, einen breiten Erfahrungsschatz aufbauen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle101" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="page-break-inside:avoid;"><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Koordinative Grundlagen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Zusammenwirken verschiedener Wahrnehmungsformen und Steuerungselemente im Hinblick auf geordnete und zielgerichtete Bewegungsabläufe optimieren.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Die koordinativen Fähigkeiten (Differenzierung, Gleichgewicht, Orientierung, Rhythmus, Reaktion) werden über konkrete Übungen (Fertigkeiten) entwickelt. Da ein isoliertes Üben eines Fähigkeitsbereiches nicht möglich ist, sind immer mehrere Fähigkeitsbereiche gleichzeitig zu schulen.</i></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegungsgefühl entwickeln, die Kraft dosieren, Bewegungselemente räumlich und zeitlich aufeinander präzise abstimmen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gehen, Springen und Rutschen auf unterschiedlichem Untergrund</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wälzen und Rollen auf schiefen Ebenen und unterschiedlichen Matten</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Greifen, Ziehen, Hängen, Stützen, Schieben und Drücken an und mit unterschiedlichen Geräten</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den eigenen Körper im statischen und dynamischen Gleichgewicht halten und bei Störungen dieses wieder herstellen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf stabiler Unterstützungsfläche (zB Gehen, Hüpfen, Drehen auf Linien, Turnbank, Übungsbalken, in einer Bewegungslandschaft)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf beweglicher Unterstützungsfläche (Balancieren und Fahren auf unterschiedlichen Geräten wie zB Turnbank beweglich einhängen, Rollbrett, Skateboard, Inline-Skates, Fahrrad, Pedalo, Slackline)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Dem Gerät entsprechende Sicherheitsvorkehrungen sind zu beachten: Siehe Erfahrungs- und Lernbereich „Gesund leben“</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Partnerin oder Partner aus dem Gleichgewicht bringen (zB Schiebewettkampf)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gegenstände im Gleichgewicht halten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungen mit unterschiedlichen Geräten und Körperteilen (zB Gymnastikstab vertikal balancieren)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lage und die Lageveränderungen des eigenen Körpers, von anderen Personen und Objekten räumlich und zeitlich wahrnehmen und in die eigene Bewegung optimal integrieren</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegungen ohne Gerät (zB Rollen, Drehen, Gehen, Laufen, Kriechen, Springen)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegungen an Geräten (zB Klettern, Steigen, Stützen, Hangeln, Springen)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegungen in Partnerinnen- oder Partnerübungen und Gruppenübungen (zB mit Bällen: Rollen, Prellen, Werfen, Fangen; Dribbeln am Stand/ im Gehen/ im Laufen)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Die räumliche und zeitliche Orientierungsfähigkeit lässt sich weitgehend durch Grundtätigkeiten der Alltagsmotorik mit Richtungswechsel und Drehungen um Körperachsen und Bewegungstechniken entwickeln</i></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Rhythmen aufnehmen und umsetzen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eigener Bewegungsrhythmus (zB Schrittkombinationen springen, Gummitwist, Ballprellen)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vorgegebener Bewegungsrhythmus (zB Springen nach Musik, ein schwingendes Langseil durchlaufen, Reifenbahn)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gemeinsamer Bewegungsrhythmus (zB in der Gruppe synchron zur Musik bewegen)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf unterschiedliche Signale (optisch, akustisch, taktil) schnell und angemessen, zielgerichtet in einfachen und komplexen Situationen reagieren</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfachreaktionen (zB auf Klatschen – Ball fallen lassen)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Komplexe Reaktionen (zB Startübungen aus unterschiedlichen Ausgangsstellungen wie Stand, Hockstand, Bauchlage)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auswahlreaktionen: aus mehreren Möglichkeiten die optimale wählen (zB Pass oder Torschuss)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Die Schulung der Reaktionsfähigkeit ist vorrangig zu Stundenbeginn durchzuführen</i></absatz></td></tr><tr><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Konditionelle Grundlagen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die motorischen Fähigkeiten Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer verbessern und die Beweglichkeit erhalten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Die konditionellen Fähigkeiten stellen zentrale Leistungsvoraussetzungen zum Erlernen und Realisieren von Bewegungen dar. Vielfältige Übungen sollen daher kindgerecht und abwechslungsreich gestaltet und dem individuellen Können (keine Über- bzw. Unterforderung) angepasst sein.</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schnelligkeit entwickeln</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vielfältige Formen von reaktiven Sprüngen: prellende Sprünge (zB Seilspringen), Nieder-Hochsprünge, ein- und beidbeinige Sprünge (zB vorwärts, rückwärts, seitwärts)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungen zur Steigerung der Frequenzschnelligkeit (zB Fuß-/ Handtapping, Kniehebelauf am Ort, Hopserlauf, Schrittsprünge)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Läufe mit höchster Geschwindigkeit ausführen [zB Staffelläufe und Nummernwettkämpfe <i>(Richtwert: Streckenlänge bis 15 Meter, Pausen 60 Sekunden)</i>]</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kleine Spiele mit kurzen maximalen Antritten [zB Versteinern <i>(Fängerin bzw. Fänger sind dabei häufig zu wechseln)</i>]</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Schnelligkeitsübungen sind unverzichtbar und im Grundschulalter besonders gut trainierbar. Es ist zu berücksichtigen, dass bei Ermüdungserscheinungen die Schnelligkeit nicht mehr verbessert wird</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kraft fördern</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Es ist auf eine dynamische, abwechslungsreiche (auch in spielerischer Form) und vor allem wirbelsäulengerechte Durchführung der Übungen zu achten</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spiele auf allen Vieren (zB Krebsfußball), Hindernisturnen, Schiebe- und Ziehwettkämpfe</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kräftigen mit und an Geräten (zB Kleingeräte wie Medizinball; Sprossenwand, Turnbank, Barren, Reck, Sessel; Treppen)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kräftigen durch Hangeln, Schwingen, Stützen, Klettern</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausdauer erwerben</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kleine Laufspiele (zB Schleifenrauben), kleine Teamspiele mit und ohne Ball (zB Paarfangen, Parteiball, Tupfball), Sportspiele (zB Minihandball, Minibasketball, Minifußball, Hockey), Staffeln mit Belastungsdifferenzierung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausdauerläufe mit Zusatzaufgaben (zB Biathlon mit Zielwürfen, Zeit- und Temposchätzläufe, Orientierungslauf in kindgemäßer Ausführung)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Eine altersadäquate Ausdauerbelastung ist abwechslungsreich, umfangbetont und nicht intensitätsbetont. Während der Belastung ist darauf zu achten, dass die Schülerinnen und Schüler noch dazu in der Lage sind, sich zu unterhalten</i></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="281" style="border:none;width:211.08pt;" /><td width="3" style="border:none;width:2.33pt;" /><td width="286" style="border:none;width:214.53pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Erfahrungs- und Lernbereich</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Spielen</ueberschrift><table id="Tabelle102" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Spielen lernen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Altersgemäße Spielfähigkeit und soziale Handlungsfähigkeit durch unterschiedliche Spielformen (alleine, miteinander und in Konkurrenz) entwickeln und erweitern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Spielen ist ein elementares kindliches Bedürfnis. Das vorrangige Ziel der Spielerziehung in der Grundschule ist daher, bei den Schülerinnen und Schülern die Freude am Spiel zu wecken, zu erhalten und zu fördern. Spielen hat für die Schülerinnen und Schüler seinen Zweck in sich selbst (zweckfreies, spontanes Spielen). Eine wesentliche Aufgabe der Spielvermittlung ist, die Schülerinnen und Schüler vom ichbezogenen zum kooperativen Spielen zu führen (Spiel als Methode). Sportliche Bewegungsspiele bilden bei entsprechender Intensität und Reizsetzung eine kindgerechte Basis zur Förderung der koordinativen und konditionellen Fähigkeiten.</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein Spielrepertoire erwerben und dabei ein vielseitiges Spielkönnen entwickeln</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spiele und spielerische Übungsformen im Hinblick auf motivierendes, entdeckendes, kreatives und angstfreies Lernen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lauf- und Fangspiele (zB Versteinern, Bänderfangen, Kettenfangen), Staffelspiele (zB Transportstaffel, Hindernisstaffel, Autorallye), Ballspiele (zB Ball über die Schnur, Treibball, Schnappball), Ball und Schläger (zB Tischtennis, Family-Tennis)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spiele in unterschiedlichen Umgebungen (zB Fangspiele im Wasser, Laufspiele im Freien über kleine Hindernisse, Schatzsuche). <i>Siehe Erfahrungs- und Lernbereiche „Erleben und Wagen“ und „Leisten“</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darstellende Spiele (zB Laufen wie ein Roboter, „Pferderennen“, „Popcorn“). <i>Siehe Erfahrungs- und Lernbereich „Wahrnehmen und Gestalten“</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spiele zur Übung der Sinne/ Vertrauens- und Wahrnehmungsspiele (zB Farben fangen, Laufen und Signalen folgen, „Gordischer Knoten“). <i>Siehe Erfahrungs- und Lernbereiche „Erleben und Wagen“ und „Wahrnehmen und Gestalten“</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spiele für Bewegungspausen im Unterricht vorbereiten (zB Tempelhüpfen, Seilspringen, Boccia). <i>Siehe Erfahrungs- und Lernbereich „Gesund leben“</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spiele erfinden, beschreiben, Spielbedingungen herstellen und eigene Spiele über einen bestimmten Zeitraum spielen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">zB Spielideen entwickeln und sich über Spielideen austauschen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spielvereinbarungen für gemeinsames Spielen treffen, Spielregeln anerkennen und einhalten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vermittlung einfacher taktischer Fähigkeiten unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Interessen, Begabungen und Erfahrungen (zB sich den Ball untereinander zuspielen, sich freilaufen, decken)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vorbereitungsspiele für Sportspiele (zB Jägerball mit Variationsformen, Korbball zur Vorbereitung von Basketball)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Die Regelstrukturen der Sportspiele sind in der Grundstufe I noch zu komplex, als dass alle Schülerinnen und Schüler handlungstragend daran teilnehmen können. Deshalb ist es erforderlich, als Ausgangspunkt bei der Spielvermittlung solche Elementarformen zu wählen, die bereits die grundlegende Idee der Sportspiele repräsentieren und diese schrittweise vorbereiten. Die methodischen Formen und die Spielbedingungen sind so zu wählen, dass alle Schülerinnen und Schüler ihren Voraussetzungen entsprechend teilnehmen können</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fair spielen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Merkmale für faires Verhalten finden, benennen und umsetzen (zB Regeln anwenden und einhalten, partnerschaftliches Verhalten, kooperatives Spielen)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Es ist darauf zu achten, dass sowohl die eigene körperliche Unversehrtheit, als auch die der/des anderen Spielteilnehmer/s über das Erreichen des Spielziels gesetzt werden</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kooperative Spiele zur Förderung des partnerschaftlichen Verhaltens (zB Parteiball, Jägerball)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Das gruppendynamische Geschehen ist zu beobachten und gegebenenfalls darauf Einfluss zu nehmen. Bei Regelunklarheiten oder Konflikten ist zur Einigung beizutragen</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit Sieg und Niederlage umgehen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spielverhalten anderer Spielerinnen und Spielern oder Mannschaften beobachten (zB positive Merkmale beschreiben), eigenes Spielverhalten oder das der Gruppe/Mannschaft verbessern</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Sieg und Niederlage sind zu besprechen, der Spielverlauf ist zu reflektieren</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spiele leiten helfen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übernehmen einfacher Aufgaben (zB eine Linie beobachten, Punkte zählen)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Kleine Spiele</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernen und Üben von Spielfertigkeiten und deren Anwendung in altersgemäßen Spielformen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mit kleinen Bewegungsspielen soll den Schülerinnen und Schülern das Erlebnis von Spaß und Freude vermittelt werden, sie sollen Selbsterfahrungen, Partnerinnen-oder Partnererfahrungen und Gruppenerfahrungen machen, die Eigengesetzlichkeit verschiedener Materialien kennen- und gegebenenfalls im Wettkampfgeschehen einsetzen lernen. Kleine Spiele eignen sich aber auch zur Vorbereitung auf die Sportspiele im Hinblick auf technische und taktische Fertigkeiten, koordinative und konditionellen Voraussetzungen sowie die dafür notwendigen sozialen Kompetenzen.</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegungserfahrungen mit unterschiedlichen Spielgeräten und Materialien sammeln</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlernen der elementaren Fertigkeiten im Umgang mit unterschiedlichen Spielgeräten, vor allem mit dem Ball:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegungserfahrungen mit unterschiedlichen Bällen sammeln und einfache Ballspiele zur Ballgewöhnung (zB Spielen mit Luftballons, Wettwanderball)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zielwurfspiele (zB Ball gegen die Wand spielen, Burgball)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlernen elementarer Ballfertigkeiten wie Rollen, Werfen, Fangen, Prellen, Schießen, Schleudern (zB Schnappball, Korbball)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Es ist auf Beidseitigkeit Wert zu legen (rechts/links und vorwärts/rückwärts). Es ist mit weichen, leichten Bällen zu üben und zu spielen</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Technische Fertigkeiten und taktische Fähigkeiten erwerben, Spielfähigkeit entwickeln</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfache technische Fertigkeiten (zB den Ball kontrolliert prellen, zielgerichtet werfen und sicher fangen)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfache taktische Fähigkeiten (zB den Ball untereinander zuspielen, sich freilaufen, gegen eine Mitspielerin oder einen Mitspieler verteidigen)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ballgeschicklichkeit und Ballfertigkeiten in wettkampfähnlichen Situationen (zB Prellstaffeln mit Hand und Fuß, Zielwerfen, Ball in der Mannschaft halten)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spielfähigkeit in einfachen Gruppen- und Mannschaftsspielen lernen und erweitern (zB Kooperative Spiele, Lauf- und Fangspiele, einfache Ballspiele, einfache Tor- und Korbballspiele ohne Beachtung von Regeln)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfache Mannschaftsspiele spielen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zielwurfspiele ohne Beeinflussung durch Gegnerinnen oder Gegner und ohne zwingende Kooperation (zB Jägerball mit Variationen, Rangierball)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfache Mannschaftsspiele ohne direkten Kontakt zu Gegnerinnen oder Gegnern (zB „Tanzende Luftballons“, Ball unter/über die Schnur)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfache Mannschaftsspiele in getrennten Spielfeldern, jedoch mit gegenseitiger Beeinflussung, wobei Kooperation wünschenswert ist (zB Parteiball, Korbball)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein Team bilden können</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Teambildung durch Wahl (zB Freundschaft), nach dem Zufallsprinzip (zB Spielkarten), nach Leistungsstärke, durch Lehrereinfluss; Mädchen und Buben gemeinsam/getrennt</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Auf keinen Fall darf es im Zuge der Teambildung zu einer Diskriminierung oder Ausgrenzung von Schülerinnen und Schülern kommen</i></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>(Mini-)Sportspiele</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Weg führt von den „Kleinen Spielen“ über die „Mini-Sportspiele“ zu den „Großen Sportspielen“ (wie Hand-, Basket-, Fuß- und Volleyball, vorzugsweise in der Grundstufe II).</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sportliche Bewegungsspiele</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vorformen der Wurfspiele (zB „Ball an die Wand“, Prellball)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vorformen der Torschussspiele (zB Mattenball)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vorformen der Rückschlagspiele (zB Family-Tennis)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Mini-Sportspiele“</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vorübungen und vorbereitende Spiele (Mannschaftsspiele) mit gezieltem Miteinander und Gegeneinander, in gemischten Spielfeldern, mit Wechsel von Angriff und Verteidigung (zB Kastenball, Tigerball)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sportspiele</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Rückschlagspiele (zB Badminton, Tischtennis, Tennis, Volleyball)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zielschussspiele (zB Fußball, Basketball, Handball, Hockey)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schlagballspiele (zB Brennballvarianten)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Dabei sind verschiedene Wettkampf- und Turnierformen zu beachten wie zB Turnierformen über quergespanntes Netz. Weiters haben Spiele auf mehreren Spielfeldern gleichzeitig ebenso wie Mannschaftswechsel nach jeder Spielrunde stattzufinden</i></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="282" style="border:none;width:211.27pt;" /><td width="289" style="border:none;width:216.67pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Erfahrungs- und Lernbereich</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Leisten</ueberschrift><table id="Tabelle103" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Elementare Bewegungsformen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundlegende alltags- und sportmotorische Fertigkeiten erlernen, festigen und in vielfältigen Situationen (auch in Vorführungen und Wettbewerben) anwenden können.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Das Lösen vielfältiger Bewegungsaufgaben als elementare Form des Leistens (Können) soll im Vordergrund stehen. Dem Vergleich mit eigenen Leistungen (Leistungsverbesserung) kommt in dieser Altersstufe gleichrangige Bedeutung zu. Gruppenbewerbe mit differenzierten Anforderungen erlauben eine ausreichende Berücksichtigung der individuellen Voraussetzungen. Einfache Wettbewerbe mit genormten Regeln sollen in einem ausgewogenen Verhältnis zu den genannten Formen stehen.</i></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Bewegen an Geräten</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Durch vielfältiges Bewegen und Spielen an Geräten Bewegungserfahrungen sammeln und sich damit auseinander setzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Zur Förderung der Kreativität sind offene Bewegungsaufgaben vorzugeben. Es ist dem jeweiligen Können angemessene Hilfe anzubieten. Für Schülerinnen und Schüler, die Angst vor Geräten haben, sind häufig Übungs- und Spielformen zur Stärkung der Selbstsicherheit einzubauen. Weiters ist die Bedeutung von Körperspannung bewusst zu machen.</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Freie Bewegungsformen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">des Balancierens und Drehens</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einzelübungen und Partnerinnen- oder Partnerübungen (zB Linien, Turnbank, schiefe Ebene, Reck, rollende Geräte; Platzwechsel). <i>Die Höhe ist anzupassen, besondere Vorsicht gilt bei beweglichen Geräten</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">des Stützens</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einzelübungen und Partnerinnen- oder Partnerübungen (zB Boden, Turnbank, Reck, Kasten). <i>Entsprechende Stützkraft ist sowohl Voraussetzung als auch Entwicklungsziel für eine gute Haltung. Auf Sicherung ist besonders zu achten</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">des Rollens</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">des Springens</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">des Hängens, Hangelns und Kletterns</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungen des Rollens vor-, rück- und seitwärts, auf und ab, auch auf schiefen Ebenen und mit Partnerin oder Partner. <i>Folgende Voraussetzungen sind zu berücksichtigen: Armkraft und runde Körperhaltung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprungformen mit Anlauf und beidbeinigem Absprung (zB Streck-, Hock- und Grätschsprünge, Sprünge mit Drehungen)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungen an Tauen, Ringen, Stangen. Übungen an der Sprossenwand, Gitterleiter, Strickleiter (zB Wanderklettern), Kletterschluss. <i>Die Kletterhöhe ist dem Können anzupassen und zu begrenzen (Markierung). Kopfüberpositionen sind vorzusehen</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">des Schaukelns und Schwingens sicher beherrschen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungen an Tauen und Ringen (zB „Flussüberquerung“). <i>Die individuelle Haltekraft muss berücksichtigt werden</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">an Gerätebahnen und in offenen Bewegungssituationen anwenden</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vorgegebene und frei gestaltbare Gerätearrangements (zB Bewegungsbaustelle, Abenteuerland, Zirkuszelt, Jahrmarkt). <i>Auf ordnungsgemäße Sicherung ist zu achten</i></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Fertigkeiten des Boden- und Gerätturnens</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fertigkeiten des Boden- und Gerätturnens erlernen, festigen und auch in Wettkämpfen anwenden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Die Fertigkeiten (Übungen) an jedem Gerät sind mittels methodischer Übungsreihen zumindest in Grobform zu vermitteln. Die Gerätehöhen sind an motorische Voraussetzungen und Körpergröße anzupassen. Für eine Sicherung der Sturzräume ist zu sorgen.</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fertigkeiten des Boden- und Gerätturnens:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Boden</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlegende Fertigkeiten zB Strecksprung (auch mit halber Drehung), Wechselschritt und Schersprung, Standwaage, Rolle vorwärts, allenfalls Rolle rückwärts, Rad und Handstand. <i>Es ist auf Stützkraft und Körperspannung zu achten</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Turnbank</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlegende Fertigkeiten zB Pferdchensprung, Schrittsprung, Halbe Drehung, Streck- und Hocksprung als Abgang</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Reck</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlegende Fertigkeiten zB Sprung in den Stütz; Ein- und Rückspreizen, Hüftabschwung vorlings vorwärts, allenfalls Unterschwung, Hüftaufschwung und Hüftumschwung, Kniehangab- und Kniehangaufschwung, Spreizumschwung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bock/Kasten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlegende Fertigkeiten zB Aufknien und Mutsprung, Aufhocken und Strecksprung, Hockwende, allenfalls Hocke und Grätsche</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fertigkeiten des Boden- und Gerätturnens als kurze Übungsverbindungen und/oder synchron mit Partnerin oder Partner ausführen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einzel- und Gruppenwettkämpfe. <i>Schülerinnen und Schüler sind in die Bewertungen einzubeziehen. </i>Erwerb von Turnleistungsabzeichen</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Laufen, Springen, Werfen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Durch vielfältiges Laufen, Springen und Werfen Bewegungserfahrungen sammeln und sich damit auseinander setzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Laufen, Springen und Werfen bilden eine wichtige Basis für alltagsmotorische und sportartspezifische Anforderungen. Der Entwicklung dieser sportmotorischen Fähigkeiten in variablen Situationen kommt in diesen Altersstufen besondere Bedeutung zu und ist entsprechend zu fördern.</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schnell, ausdauernd, mit Richtungsänderungen und Orientierungsanforderungen sowie rhythmisch über Hindernisse laufen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gruppenläufe (zB Staffeln, Fangspiele, Sieben-Tage-Rennen, Hallenbiathlon, Hindernisgarten, Orientierungslauf, Fotorallye). <i>Bei Läufen mit Ausdauerbelastung ist die passende Dosierung zu berücksichtigen</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In die Weite und in die Höhe mit unterschiedlichen Absprung- und Landevarianten springen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein- und beidbeinige Sprünge mit und ohne Anlauf (zB Standweitsprung, Seriensprünge, Schersprung), Absprünge von unterschiedlichen Unterlagen (zB Rasen, Sand) und über Hindernisse (zB Sprunggarten<i>). Es sind Sprünge mit unterschiedlichen Absprungzonen vorgesehen. Bei den Sprüngen ist auf sicheres Landen zu achten.</i> Beidseitig springen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In die Weite und auf Ziele werfen und schleudern</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wurfbewerbe mit verschiedenen Wurfgeräten (zB Wandball, Wurfbude, Frisbee), Würfe auf bewegliche Ziele (zB Treibball), Beidseitig werfen. <i>Ein Organisationsrahmen mit optimaler Sicherheit ist zu gewährleisten</i></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Fertigkeiten der Leichtathletik</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leichtathletische Fertigkeiten (Lauf, Sprung, Wurf) erlernen, festigen und in Wettkämpfen anwenden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Die leichtathletischen Grundtechniken des Laufens, Springens und Werfens sind zumindest in Grobform mit Hilfe methodischer Übungsreihen vermitteln.</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Grundtechnik des Kurzstreckenlaufs ausführen können</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungen zu Körperhaltung, Ballenaufsatz, Kniehub und Armschwung (zB Sechs-Sekunden-Sprint, Klatschparade)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kurze Distanzen mit maximaler Geschwindigkeit zurücklegen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einzel- und Gruppenläufe mit Hochstart (allenfalls Tiefstart). Staffeln mit kurzen Belastungen (maximal 8 Sekunden). <i>Richtwert: 30 Meter</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mittlere Distanzen in gleichmäßigem Tempo zurücklegen können. Über Tempogefühl und Durchhaltewillen verfügen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einzel- und Gruppenläufe, Zeitschätzläufe, Staffeln mit Kräfteausgleich. <i>Richtwert für die Laufdauer: Lebensjahre in Minuten</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Grundtechnik des Weit- und Hochsprungs können</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungen zu Anlauf, Absprung und Landung. Weit- und Hochsprung als Einzel- und Teamwettkampf. <i>Bei Sprüngen ist auf sicheres Landen zu achten</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bewegung des Schlagballwurfs ausführen können</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungen zu Anlauf, Wurfauslage, Abwurf (zB Zielwerfen, auf Weite werfen)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In genormten leichtathletischen Wettkämpfen die individuelle Bestleistung erbringen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mehrkämpfe mit Gruppen- und Einzelwertung</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Bewegen im Wasser</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Durch vielfältiges Bewegen und Spielen im Wasser Erfahrungen sammeln und sich damit auseinander setzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beim Unterricht im Wasser ist auf die Sicherheitsbestimmungen besonders zu achten. Für ängstliche Kinder sind häufig Übungs- und Spielformen zur Stärkung der Selbstsicherheit und des Selbstvertrauens einzubauen. Auf eine geeignete Wassertiefe (knie-, hüft- bis brusttief) ist Bedacht zu nehmen.</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Auftrieb des Wassers spüren und die Wirkung beschreiben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auftriebswirkung verschiedener Gegenstände erkunden (scheinbarer Gewichtsverlust). Im Wasser mit und ohne Auftriebskörper schweben (zB Liegestuhlschwimmen, Partnerin oder Partner transportieren)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In das Wasser ausatmen und die Augen unter Wasser offen halten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zeichen und Laute unter Wasser erkennen (zB Symbole, sprechende Fische). Gegenstände aus dem Wasser bergen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Widerstand des Wassers erleben und beschreiben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wettläufe und Staffeln im knie-, hüft- und brusttiefen Wasser. Gegenstände durch das Wasser ziehen und treiben</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit und ohne Auftriebshilfen im Wasser gleiten und eine optimale Gleitlage beschreiben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gleiten mit und ohne Partnerinnen- oder Partnerhilfe (zB Baumstammflößen). Gleiten mit zusätzlichem Widerstand (Gegensatzerfahrung). Möglichst weite Strecken auch in Wettkampfform gleiten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit Armen und/oder Beinen einen Vortrieb der Körpers erzeugen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aus dem Gleiten (Bauch-, Rücken- und Seitenlage) mit und ohne Auftriebshilfen beschleunigen (zB Erfinder-Schwimmen)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kunststücke im Wasser erfinden und einander präsentieren</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit Partnerin oder Partner und in der Gruppe (zB Tiere imitieren, Unterwasser-Artistinnen und Unterwasser-Artisten)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Schwimmen, Tauchen, Springen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fertigkeiten des Schwimmens, Tauchens und Springens erlernen, festigen und in Wettkämpfen anwenden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Die Grundtechniken des Schwimmens (Grobform), Springens und Tauchens sollen mit Hilfe methodischer Übungsreihen vermittelt werden. Zumindest eine Schwimmtechnik ist zu erlernen.</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kurze Distanzen in einer Lage schnell schwimmen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungen zu Wasserlage, Atmung, Arm- und Beintempo</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Tempogefühl (Selbsteinschätzung) erwerben und Durchhaltewillen stärken. <i>Richtwert 25 Meter</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Abtauchen und eine kurze Strecke unter Wasser zurücklegen können</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vom Beckenrand beziehungsweise aus der Gleitlage (zB Delfinspringen, Tunneltauchen)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich unter Wasser orientieren und Gegenstände aus dem Wasser tauchen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als Einzelanforderung und in Form von Gruppenbewerben (zB Schatztauchen)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Genormte Sprünge vom Beckenrand bzw. 1<gdash />Meter-Brett beherrschen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fuß- und Kopfsprung, Strecksprung mit Drehung auch als Wettkampf mit Einzel- und Gruppenwertung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Freie Sprünge ausführen, aber auch erfinden und einander präsentieren</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hock-, Schritt-, Grätsch- und Paarsprünge</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Anforderungen eines Schwimmabzeichens erfüllen können</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Der Erwerb von altersadäquaten Schwimmabzeichen soll ermöglicht werden</i></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Bewegen auf Geräten</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fertigkeiten des Gleitens und Fahrens erlernen und in Wettbewerben anwenden. Stürzen lernen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Die Schülerinnen und Schüler sollen Bewegungsfertigkeiten auf gleitenden, rollenden und fahrenden Geräten zumindest in jeweils einer der diesbezüglichen Winter- und Sommerportarten in der Grobform erlernen. Dabei sollen sie die auftretenden Kräfte (Schwerkraft, Fliehkraft) erleben, aber insbesondere auch lernen, diese zu regulieren.</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Weiters sollen sie den sachgerechten Umgang mit den Sportgeräten und besonders bei Natursportarten ein entsprechendes Verhalten einüben.</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Auf sichere Bedingungen beim Üben und vor allem auch in Spiel- und Wettkampfformen ist besonders zu achten. Stürzen ist zu lernen.</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eislaufen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Abstoßen, beschleunigen und bremsen; Körperspannung; vorwärts und rückwärts fahren; Richtungsänderungen; Einwärts- und Auswärtsbogen; einfache Figuren (zB Schwan, Waage); paarweise Laufen; Fangspiele; Staffeln</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Skilaufen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gleiten, Schussfahren, Pflug, Kurven, Kanten-Rutschen/alpines Fahrverhalten, Carven; Spiel- und Wettkampfformen mit Stangen, Bällen, etc.; Wellenbahn; Geschicklichkeitsparcours; Liftfahren; Pistenregeln kennen und einhalten können</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Skilanglaufen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Snowboarden</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Abstoß, Gleiten, Stockeinsatz, Abfahren; Spiele und Wettkämpfe (zB Staffeln, Fangspiele, Geschicklichkeitsparcours und Orientierungslauf)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gewöhnen; Gleitübungen; Rutschen und Kanten; Driftschwung. <i>Die Anfängerschulung hat einen Partnerinnen- oder Partnerbezug aufzuweisen</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Rollschuh fahren, Inline-Skaten, Skateboard fahren</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beschleunigen und Bremsen; Richtungsänderungen; Spiel- und Übungsformen (zB Slalomfahren, Hindernisparcours; Biathlon; Gerätekombinationen); einfache Formationen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Stürzen ist zu lernen und Schutzkleidung ist zu tragen</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Radfahren</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auch Übungs- und Spielformen (zB Synchronfahren, Slalomgarten, Spur halten, langsam fahren und Bremstest; Geschicklichkeitsparcours)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Auf Sicherheit (Ausrüstung und Verhalten; Organisationsform) ist besonders zu achten. Es sind verkehrsfreie Flächen zu benützen</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Falls das Ablegen der Radfahrprüfung beabsichtigt ist, soll auf die Erfüllung der dafür nötigen Bedingungen geachtet werden</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Siehe Erfahrungs- und Lernbereich „Erleben und Wagen“</i></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="282" style="border:none;width:211.27pt;" /><td width="289" style="border:none;width:216.67pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Erfahrungs- und Lernbereich</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Wahrnehmen und Gestalten</ueberschrift><table id="Tabelle104" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Wahrnehmen und Bewegen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Den eigenen Körper und die Umwelt bewusst wahrnehmen – sich selbst begegnen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Das Zusammenspiel von unterschiedlichen Wahrnehmungsleistungen und sensomotorischen Fähigkeiten stellt eine wichtige Voraussetzung für alle menschlichen Entwicklungsbereiche und für das schulische Lernen (zB Erwerb von Kulturtechniken) dar. Körpererfahrungen sind auch immer wichtige Selbsterfahrungen. Die Kinder sollen dadurch Selbstvertrauen und ein positives Bild über sich selbst und ihren Körper gewinnen.</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit unterschiedlichen Sinnen den eigenen Körper, Personen, den Raum, Gegenstände wahrnehmen, entdecken und erfahren</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sensibilisierung der Sinne (Fernsinne, Nahsinne) durch Spiel- und Übungsformen mit einfachen Wahrnehmungsaufgaben:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beobachtungsspiele (zB Spiegelbildaufgaben, Führen und Folgen, Buchstaben/Linien laufen), Spiele mit Farb- und Formbegriffen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Geräusche, Klänge unterscheiden und darauf reagieren (zB Klangwege, Klangmaschine; Tiere nachmachen)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Tastspiele (zB Partnerin oder Partner/Objekte mit Händen/Füßen erkennen; Rückenmalen; Taststraße); Körperkontaktspiele (zB Begrüßung durch Körperkontakte, Leute zu Leute; Vertrauenskreis)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aktions- und Einsatzmöglichkeiten verschiedener Körperteile erfahren und verändern (zB Beugen, Strecken, Drehen; Ziehen und Schieben von Gegenständen/Partnerin oder Partner; Mattenschaukel; Entspannungsübungen; spielerische Massage)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufrechterhalten des Gleichgewichts (zB Balancespiele, Versteinern, Stopp – Go; Dreh- und Rollbewegungen um die Körperachse; Federungen auf elastischem Untergrund)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Wahrnehmungsprozesse sind bewusst einzugrenzen, um die Aufmerksamkeit in einem Bereich zu erhöhen</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sensomotorische Fähigkeiten (weiter-) entwickeln und diese Körper- und Bewegungserfahrungen zuordnen können</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Körperhaltungen in Ruhe (zB „groß wie eine Tanne“) und in Bewegung einnehmen (zB Schattenpantomime, Redensarten darstellen); Körperteile wahrnehmen und benennen (zB Reise durch den Körper); Körperteile anspannen und entspannen (zB „Luftmatratze“, „Aufwachen“); Körperbewegungen an Objekte anpassen (zB „Bewegen wie eine Feder im Wind“); Körpersignale verstehen (zB „auf den eigenen Atem hören“); Körperschema erfahren (zB Denkmal bauen, Körper mit Seil auslegen; „Schaufensterpuppen“ bewegen)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Raumdimensionen erfahren und begreifen (zB weit – eng, hoch, mittel, tief); Raumwege/Bewegungsrichtungen variieren (zB Orientierungsübungen im Raum); Differenzerfahrungen machen (zB schnell – langsam, kraftvoll – locker, weich – hart); Bewegungstempo anpassen (zB an eine Gruppe, an Materialien)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Teilbewegungen koordinieren (zB Schwingen, Kreisen, beidhändiges Fangen; Gehen mit unterschiedlichen Armbewegungen; Rechts/Links unterscheiden); Auge-Hand/Fuß-Koordination (zB Ball fangen; über Reifenreihe laufen)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Bewegungen sind mit Raumwegen, Dynamik und Tempo zu verbinden</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich mit Materialien, Objekten und Kleingeräten auseinandersetzen und dabei vielfältige Bewegungs- und Ausdrucksformen entdecken, erproben und variieren</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungs- und Spielformen mit Alltagsmaterialien und Kleingeräten (zB Zeitungen, Luftballons, Tücher, Reissäckchen, Teppichfliesen): zB Gegenstände in der Luft halten, auf Körperteilen balancieren, als Hindernisse nutzen, eigene Bewegungsmuster allein und in der Gruppe finden; um Objekte (zB Stab, Hut, Folie) Bewegungsideen entwickeln</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>(Alltags-)Materialien können Impulse für kreative Prozesse und für eine differenzierte Wahrnehmung sein. Sie regen zum Entwickeln von Phantasie und Vorstellungsvermögen an und fördern die Kommunikation mit der Gruppe</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschiedliche Geräusche, Klänge, Rhythmen, Musik, Sprache erfassen und diese Impulse in Bewegungen umsetzen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Vordergrund stehen das Experimentieren und Spielen mit rhythmischen Abläufen, das Nachahmen und Anpassen an einen vorgegebenen Rhythmus/Musik sowie das Erleben von Metrum, Takt, Rhythmus und Dynamik</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich rhythmisch bewegen: zB Rhythmen selbst erzeugen und gestalten (zB Rhythmusspiele, Sprechverse, Bewegungslieder), sich von Rhythmen lenken lassen (zB Walzer, Samba, Rock´n Roll); den eigenen Rhythmus finden (zB Laufen und Springen im Schwungseil)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Die Bewegung ist mit Klanggesten (Klatschen, Stampfen, Schnipsen) und einfachen Instrumenten (zB Orff – Instrumentarium) zu unterstützen</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gymnastische Bewegungsformen ohne und mit Handgeräten erkunden, erproben und Grundfertigkeiten erwerben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In freien und gebundenen Bewegungsaufgaben: mit und ohne Unterstützung durch Klanggesten, Rhythmen, einfache Instrumente, Musik; allein, mit dem Partner oder der Partnerin und in der Gruppe; unter Einbeziehung der Gestaltungsaspekte Raum, Zeit, Dynamik und Form:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Laufen, Hüpfen, Federn, Springen, Drehen, Schwingen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ball (zB Rollen, Prellen, Werfen und Fangen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Reifen (zB Rollen, Werfen, Fangen, Drehen, Schwingen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Seil (zB Laufen, Springen, Schwingen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Band (zB in Bewegung halten, am Platz und in der Fortbewegung)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Bewegung darstellen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sich durch Bewegung ausdrücken und über Bewegung verständigen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Im Wechselspiel zwischen Wahrnehmen (sich selbst spüren) und Gestalten (Bewegungsempfindungen zum Ausdruck bringen) entfaltet sich der individuelle Ausdruck und ergeben sich Möglichkeiten, sich über Bewegung/Ausdruck/Tanz mitzuteilen und auszutauschen. Es ist der Wechsel zwischen vorgegebener Form und Improvisation zu beachten.</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Personen, Tiere, Gegenstände, Begriffe oder (Alltags-) Situationen imitieren, in Rollen schlüpfen und eigene Ausdrucksmöglichkeiten finden</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darstellungsaufgaben (zB Roboter, Clown; Tiergestalten; Namen – Pantomime.); Alltagssituationen (zB Morgentoilette; Begrüßungszeremonien; Sportszenen); Thema (zB Zirkus; Sprichwörter darstellen)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Für kreative Prozesse, für darstellendes und gestaltendes Tun benötigen Kinder immer einen Anlass, der ihnen vorzugeben ist. Dies kann ein Thema sein, ein Material, eine Musik, eine Bewegungsaufgabe</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlebnisse, Stimmungen und Gefühle wahrnehmen, deuten und über Bewegung, Mimik und Gestik ausdrücken</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegungsaufgaben (allein, zu zweit und in der Gruppe) (zB eine Reise machen; Gefühle wie Wut, Angst, Stress ausdrücken; Gehgeschichten; Pferderennen)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Tänzerische und gymnastische Bewegungsformen an einen Raum, einen Rhythmus, eine Partnerin, einen Partner, eine Gruppe anpassen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich rhythmisch bewegen und tanzen (zB sich durch den Raum bewegen, klatschen, stampfen, Figuren bilden; einfache Tanzschritte (zB Nachstellschritt, Tippschritt, Ferse – Spitze, Kreuzschritt, Swing), Tanzfassungen und -figuren (zB Einhand-, Zweihandfassung, Handtour; Tor)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Tanzen in unterschiedlichen Ordnungsformen und Raumwegen (zB Linie, Kreis, Gasse, Dreier-, Vierergruppen); Tanzen nach unterschiedlichen Rhythmen mit einfachen Koordinationsanforderungen)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Musikstrukturen sind durch Klatschen, Stampfen, Schnippen zu verdeutlichen</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfache Tänze, Tanzspiele und Bewegungslieder unterschiedlicher Kulturen und Stilrichtungen erfahren, mitgestalten und gemeinsam erleben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Tänze aus unterschiedlichen Ländern kennenlernen (zB Troika, Kolo, Mixer, Siebenschritt)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Bewegungen gestalten – Tanzen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sich Bewegungs- und Ausdrucksmöglichkeiten erschließen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Es ist anzustreben, dass die Schülerinnen und Schüler eigene kreative Ausdrucksmöglichkeiten finden, vorgegebene Formen variieren, Elemente selber gestalten und kreativ tanzen. Sie sind in den Prozess der Gestaltung mit einzubeziehen und an den Entscheidungen zu beteiligen. Eigene Ideen und Bewegungsgestaltungen sind vorzuzeigen.</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegungs- und Darstellungsideen auswählen, ordnen, zu kleinen Bewegungsgestaltungen zusammenfügen und vorzeigen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegungsanlässe mit freien Improvisationselementen anbieten: unterschiedliche Alltagssituationen und <gdash />handlungen (zB Hauptbahnhof, Sportplatz); abstrakte Aufgabenstellungen (zB Skulpturen, Kristalle); Musikimpulse (zB Karneval der Tiere); Materialien/Objekte/Kleingeräte (zB Teppichfliese, Seil, Tuch, Regenschirm, Zirkus)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Für die praktische Umsetzung und Anregung von kreativen Prozessen sind folgende Phasen wichtig: das Nachahmen von Bewegung; das freie Erfahren/Erproben; das Verändern/Verfremden; das Gestalten und Reflektieren.</i> <i>Die Schülerinnen und Schüler sind in den Prozess der Gestaltung mit einzubeziehen und an den Entscheidungen zu beteiligen</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gymnastische Grundfertigkeiten zu kleinen Bewegungsgestaltungen verbinden und vorzeigen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegungsgestaltungen (alleine, zu zweit, in der Gruppe) ohne Handgeräte (zB verschiedene Schrittfolgen, Drehungen usw. miteinander verbinden); mit Handgeräten (zB Reifen der Partnerin oder dem Partner zurollen, zuwerfen, fangen, am Platz drehen, eigene Bewegungsvariationen finden)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Die Gestaltungsaspekte Raum, Zeit, Dynamik und Form, die jeder Bewegung und Musik als Struktur zu Grunde liegen, bieten viele Spielräume für unzählige Kombinationen.</i> <i>Auf Bewegungsqualität ist zu achten</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfache Tänze selbst-, mit- und nach- gestalten, präsentieren und Erfahrungen austauschen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allein, miteinander, in der Gruppe tanzen (zB Tanzformen mit eigenen Elementen kombinieren); Tanzvariationen finden (zB Break Mixer); vorgegebene Tänze nachtanzen (zB folkloristische und moderne Tänze)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Beobachtungsaufgaben sind festzulegen, Erfahrungen sind in der Gruppe zu besprechen</i></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="282" style="border:none;width:211.27pt;" /><td width="289" style="border:none;width:216.67pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Erfahrungs- und Lernbereich</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Gesund leben</ueberschrift><table id="Tabelle105" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Körperliche Fitness verbessern</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Körperschema und Körperbild entwickeln, Bewegung ökonomisieren, Haltung optimieren, leistungsfähiger werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Körperliche Fitness beugt Haltungsschwächen, Adipositas und Herz-Kreislauferkrankungen vor und wird durch Bewegung und Sport wesentlich entwickelt. Das Wissen um die Bedeutung körperlicher Fitness ist zu vermitteln.</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den eigenen Körper bewusst wahrnehmen, erfahren und begreifen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungen zum Erfahren des Körperschemas und der –grenzen (zB Schätzaufgaben, Roboterspiel, Regentropfenspiel, sich mit Sandsäckchen eingraben, „Autowaschstraße“)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Funktionen des eigenen Körpers kennen lernen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">(Bewegungs-)Aufgaben (zB Puls fühlen; Ruhe-, Belastungspuls; auf die Atmung hören; Körperteile richtig einsetzen; Körperpositionen finden; Rechts/Links Unterscheidung)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Siehe Erfahrungs- und Lernbereich „Wahrnehmen und Gestalten“</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gesunde Bewegungsgewohnheiten entwickeln</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spiele und Übungen für Bewegungspausen (zB mit Luftballons, Alltagsmaterial, Schulsachen)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mobiles und aktives Sitzen (zB auf Sitzball); aufrechtes Stehen (zB Gegenstand auf Kopf balancieren); richtiges Heben und Tragen (zB Schultasche, Turngeräte)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Selbstmassage und Partnerinnen oder Partnermassage (zB Ballmassage); Entspannungsübungen (zB Phantasiereise)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Alltagshaltungen durch Kräftigung, Dehnung und Mobilisation der Muskulatur verbessern</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungen zur Kräftigung (zB mit Theraband) besonders der Rücken- (zB „Katzenbuckel“), Bauch- (zB „Käfer zappelt auf dem Rücken“) und Fußmuskulatur (zB auf Medizinball oder Gleichgewichtskreisel balancieren, mit Zehen Gegenstände aufheben); Bewegungsgeschichten (zB „Stark wie ein Bär“, „Die Raupe und der Schmetterling“)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungen zur Körperstabilisierung (zB auf labilen Unterlagen; auf dem Pezziball; „Statuen bilden“)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungen zur Dehnung und Mobilisation (zB Storchenschritt, Apfelpflücken, Kinderyoga-Figuren)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Koordinationsfähigkeit gezielt einsetzen und Bewegungssicherheit gewinnen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegungsparcours mit differenzierten Aufgabenstellungen (zB Gerätebahnen, Bewegungslandschaften); Übungen zum richtigen Fallen (zB Judorolle); Lauf- und Fangspiele</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Siehe Erfahrungs- und Lernbereiche „Spiele“ und „Motorische Grundlagen“</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlagenausdauer erwerben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spiel- und Übungsformen (zB Rundlaufstaffeln mit Zusatzaufgaben)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Siehe Erfahrungs- und Lernbereich „Motorische Grundlagen“</i></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Sich wohl und gesund fühlen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Bewegungsbedürfnis ausleben und zur Ruhe kommen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Die Schülerinnen und Schüler sollen allein und in der Gruppe Freude und Spaß mit und durch Bewegung und Sport erleben. Der Aufbau von Schutzfaktoren und die Vermeidung von Risikofaktoren sind anzustreben. Bewegungsangebote sind nach den kindlichen Bewegungsbedürfnissen auszurichten, Bewegung und Sport sollen lustvoll erlebt werden.</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Personale und soziale Schutzfaktoren stärken</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Situationen/Übungen, in denen man sich emotional stark und sicher fühlen lernt (zB „Vertrauensnetz“)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Situationen/Übungen/Spiele, die das Zutrauen in die eigenen Kräfte stärken (zB Spiele mit dem Schwungtuch)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Situationen/Übungen, die Erfahrungen bieten, eigene Grenzen zu erkennen und sich richtig einzuschätzen (zB Geräteparcours mit motopädagogischen Elementen; Mutsprung; Rutschen, Klettern). <i>Siehe Erfahrungs- und Lernbereich „Erleben und Wagen“</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Situationen/Übungen, die eigene Stimmungen/Gefühle bewusst machen und ausdrücken (zB „Skala des Wohlbefindens“; „Energiedaumen“, Gefühle imitieren)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit sich selbst zurechtkommen und sich als Teil der Gruppe wohl fühlen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spiel- und Übungsformen, die die eigenen Stärken fördern und helfen, Grenzen mit Hilfestellungen in der Gruppe zu erweitern (zB „Seilquadrat“)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungen zur Förderung des Partnerinnen- oder Partnerverhaltens und Gruppenverhaltens und zur Stärkung des Selbstvertrauens (zB „Du führst mich“; „Lotse“); Kooperations- und Kommunikationsspiele (zB Deckenball, Schwungtuch). <i>Siehe Erfahrungs- und Lernbereich „Wahrnehmen und Gestalten“</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den eigenen Rhythmus in der Abfolge von belastenden und entspannenden Tätigkeiten finden (Rhythmisierung des Alltags)</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegung als Ausgleich zu kognitiven Leistungsanforderungen: offene Lernphasen mit Bewegung schaffen (zB mit Luftballons; Rollbrett); Bewegungspausen (zB Übungen als Ausgleich zum Sitzen; „Pferderennen“); Entspannungsübungen (zB Muskelentspannung nach Jacobson; Gedankenreise; Selbstmassage und Partnerinnen- oder Partnermassage)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Gemeinsam gesund handeln</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nähe und Abgrenzung erproben und zwischenmenschliche Beziehungen selbst gestalten.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eigene Ziele und Ideen miteinander verwirklichen (Gesundheit selbstständig leben)</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Offene Bewegungs- und Spielangebote (zB freies und spontanes Spielen mit und ohne Partnerin oder Partner in einer Gerätelandschaft; einen Abenteuerparcours bewältigen; eine Kletterlandschaft ohne Bodenkontakt bezwingen). <i>Selbstständige Erfahrungen sind zu ermöglichen</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Gemeinschaft Teamfähigkeiten üben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kooperationsaufgaben bzw. Teamspiele zu folgenden Zielsetzungen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich selbst und andere in die Gruppe integrieren (zB „Alle auf den Balken“; „Spinnennetz“)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vertrauen in die Mitschülerin oder den Mitschüler setzen (zB „Vertrauenskreis“)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verantwortung für sich selbst und andere übernehmen (zB Sichern und Helfen)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Rücksicht nehmen (zB leistungsschwächere Kinder bei Sport und Spiel integrieren)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Teamgeist entwickeln und gemeinsames Ziel verfolgen (zB „Gordischer Knoten“)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aktiven Beitrag zum Erfolg leisten (zB Aufträge in Gruppen bewältigen)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Sich gesund verhalten</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Um- und Mitwelt eigenverantwortlich gesund und bewegt gestalten.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedeutung der körperlichen Gesundheit erkennen und auf einen gesunden Umgang mit dem Körper achten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gesunde Verhaltensweisen anbahnen und Einsichten gewinnen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausreichende, regelmäßige Bewegung; sportliche Kleidung und richtige Ausrüstung (zB Turnschuhe, Turnkleidung; Wanderschuhe; Anorak); Hygiene (zB Hände waschen, Fußdesinfektion im Schwimmbad); Körperpflege (zB Sonnenschutz bei Sport im Freien)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gesunde Ernährung und angemessene Trinkgewohnheiten (zB gesunde Jause; Wasser)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schule und Umgebung als Lebensraum mit und durch Bewegung erleben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Situationen und Übungen, die auf das Pausen- und Freizeitverhalten übertragbar sind: zB Übungen mit Jongliermaterial, Geräte zur Gleichgewichtsschulung; alte Spiele im Schulhof (zB „Tempelhüpfen“, „Anmäuerln“, „Sackhüpfen“); Gelände – und Orientierungsspiele (zB „Schnitzeljagd“)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Siehe Erfahrungs- und Lernbereich „Erleben und Wagen“</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gefahren erkennen und richtig reagieren</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unfallverhütung gezielt üben (zB richtiges Abbremsen nach dem Laufen/nicht mit den Händen gegen die Wand; Körpervorlage beim Pedalofahren; sicheres Fallen und Landen); Regeln einhalten (zB Pistenregeln); Schutzausrüstung verwenden (zB (Ski-)Helm, Handschuhe beim Eislaufen)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfache Maßnahmen zur Ersten Hilfe (Rettungskette) kennen und anwenden (zB Absicherung der Gefahrenzone, Abgabe eines Notrufs; sachgerechte Versorgung leichter Verletzungen, stabile Seitenlage). <i>Die Teilnahme an Sicherheitsinitiativen ist anzustreben (zB ÖJRK, AUVA)</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Siehe Erfahrungs- und Lernbereich „Erleben und Wagen“</i></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="282" style="border:none;width:211.27pt;" /><td width="289" style="border:none;width:216.67pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Erfahrungs- und Lernbereich</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Erleben und Wagen</ueberschrift><table id="Tabelle106" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Erleben im Freien</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Neugierde wecken, Neues entdecken, Erfahrungen mit dem eigenen Körper, mit der Partnerin oder dem Partner, in der Gruppe und in der Umwelt sammeln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erlebnisräume im Freien aufspüren, entdecken und nutzen und dabei unmittelbare Erfahrungen sammeln.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegungsgelegenheiten im Freien zu jeder Jahreszeit entdecken und erschließen und vielfältige Körper-, Bewegungs- und Naturerfahrungen machen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Raumerfahrung und Raumeroberung im Schulhof bzw. in schulnaher Umgebung (zB Wald, Wiese, Park, Schnee, Eis, Wasser)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlegende Bewegungsmöglichkeiten aufgreifen und das Gelände nützen (zB Laufen, Springen, Werfen, Balancieren, Rollen, Verstecken)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Naturerfahrungsspiele (zB „Baum fühlen“, „Tastmemory“, „Blinde Karawane“)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gelände- und einfache Orientierungsspiele (zB „Schatzsuche“, „Platzsuchspiele“)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spiele im Schnee und auf dem Eis (zB Rodeln, Schneeskulpturen bauen, Schneeballweitwurf)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spielen im Wasser (zB „Versteinern“, „Parteiball“)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wandern</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vielfältige Bewegungs- und Spielimpulse im Freien kennenlernen und diese eigenständig umsetzen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulhof als Raum für Bewegungsspiele, Pausenspiele und Hindernisparcours nutzen <i>(Siehe Erfahrungs- und Lernbereich „Gesund leben“):</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lauf-, Fang- und Versteckspiele; Wurfspiele (zB Frisbee)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hüpfspiele (zB Gummitwist, Tempelhüpfen, Seilspringen)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Klettern auf Klettergeräten und Kletterbäumen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spiele mit dem Ball (zB Zehnerln)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Rückschlagspiele (zB Federball, Familytennis, Goba)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Neues wagen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sich auf neue Herausforderungen einlassen, das eigene Können einschätzen und angemessen handeln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kinder haben das Bedürfnis, Neues zu wagen, ihre Grenzen auszuloten, ihre Leistungen wahrzunehmen und einzuschätzen sowie neue Situationen und Herausforderungen zu bewältigen. Durch die bewusste Hinführung zu angemessenen Wagnissituationen soll die Fähigkeit zur Selbsteinschätzung weiterentwickelt werden.</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich auf neue und unbekannte Situationen und Herausforderungen alleine, mit Partnerin oder Partner, in der Gruppe, mit Materialien einlassen und dabei Grenzen erfahren, aufspüren und bewältigen können</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kletterarrangements aufbauen, die anregen, in die Höhe zu klettern bzw. sich in der Höhe kletternd fortzubewegen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Auf den sachgerechten Auf- und Abbau der Geräte und entsprechende Absicherung durch Matten ist zu achten</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Klettern und Hangeln</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Kletter- und Schaukelgeräten (zB Sprossenwand, Klettertau, Kletterstangen, Strickleiter, Schrägleiter, Ringe) unbekannte Raumlagen wahrnehmen, neue Körpererfahrungen im Bereich Höhe, Schwerkraft, Gleichgewicht und Fliehkraft sammeln und Wagnissituationen bewältigen können</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schaukeln und Schwingen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schaukeln und Schwingen in unterschiedlichen Höhen und Weiten (zB sich Weiterbewegen von Gerät zu Gerät, Gegenstände transportieren)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Tiefsprünge</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In die Tiefe springen und sicher landen können</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zirkuskünste erproben, erfahren und anwenden</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Alleine, paarweise oder in der Gruppe jonglieren (zB mit Chiffontüchern, Bällen)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diabolo spielen, Reifen treiben, Teller drehen, Einrad fahren</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Partnerinnen- oder Partnerakrobatik und Gruppenakrobatik</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Auf entsprechende Körperspannung und funktionelle Körperpositionen ist zu achten</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Fahren und Rollen Erfahrungen sammeln, einfache Fertigkeiten erlernen und in das Freizeitverhalten übernehmen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit verschiedenen Geräten (zB Fahrrad, Inline-Skates, Rollbrett, Pedalo, Scooter, Skateboard) Geschwindigkeit erleben und regulieren können</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungen zur Verlagerung des Körperschwerpunkts, um die Fliehkraft auszugleichen (zB Kurvenfahren)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungen zum Bremsen und zum sicheren Verhalten bei Stürzen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Eine verkehrssichere Fahrradausstattung ist zu besprechen.</i> Schutzausrüstung (zB Helm, Knie-, Handgelenks- und Ellbogenschoner) kennen und bei der Sportausübung tragen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Kräftemessen und Kämpfen in spielerischer Form die eigenen Kräfte erproben, und sich mit anderen vergleichen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Körperkontakt anbahnen (zB „Schleifenrauben“, „Atomspiel“)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kämpfe um das Gleichgewicht (zB „Hahnenkampf“, „Balanceakt“)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zieh- und Schiebekämpfe (zB „Tauziehen“, „Rückenschieben“)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kämpfe um Geräte (zB „Schatzwächter“, „Diebstahl“)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kämpfe mit Partnerin oder Partner (zB „Schildkröte wenden“)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kämpfe in und mit der Gruppe (zB „Gesprengter Kreis“)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Raum verteidigen (zB „Schatz bewachen“, „Gefängnisausbruch“)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>In Situationen des Kräftemessens und Kämpfens ist besonders auf die spielerische Form und die körperliche Unversehrtheit aller Beteiligten zu achten (faires Raufen und Rangeln, an vereinbarte Regeln halten)</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlebte Gefühle und Eindrücke von wagnis- und erlebnisreichen Bewegungserfahrungen verbal und/oder nonverbal ausdrücken und in einer Gruppe mitteilen können</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Reflexionsmethoden (zB „Stimmungsbaro-meter“)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Vertrauen und sicher bewegen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vertrauen aufbauen können und verantwortungsbewusst handeln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Bewegungsunterricht leistet einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Bewegungssicherheit aus physischer und psychischer Sicht. Weiters trägt dieser wesentlich zum Erwerb sozialer Kompetenzen bei und fördert insbesondere die ganzheitliche Persönlichkeitsbildung des Kindes. Die Bedeutung des Bewegungsunterrichts ist zu vermitteln.</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vertrauen aufbauen und Verantwortung übernehmen gegenüber sich selbst und den Mitschülerinnen und Mitschülern</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vertrauensbildende Spiele und Übungen (zB „Blind-Führen“, „Vertrauenskreis“)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gemeinschaftliches Lösen von Bewegungsaufgaben (zB „Rücken-an-Rücken- Aufstehen“, „Gordischer Knoten“)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einen respektvollen und verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur ins alltägliche Verhalten übernehmen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wahrnehmungs- und Suchspiele (zB „Blätterdomino“, „Das große Suchen“)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In wagnis- und erlebnisorientierten Bewegungshandlungen Gefahren erkennen und einschätzen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gefahrenquellen in Bewegungsräumen bewusst machen (zB uneinsehbare Geländeformationen, rutschige Unterlagen)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Die Bedeutung von Verhaltensregeln ist zu vermitteln. Auf sachgerechten Umgang mit Geräten und Materialien ist zu achten. Siehe Erfahrungs- und Lernbereich „Gesund leben“</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlegendes Wissen über den Einsatz von Sport- und Spielgeräten bzw. über Ausrüstungsgegenstände</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="282" style="border:none;width:211.27pt;" /><td width="289" style="border:none;width:216.67pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Didaktisch – methodische Leitvorstellungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterrichtsgegenstand Bewegung und Sport sind die allgemeinen didaktischen Grundsätze des dritten Teils zu Grunde zu legen. Die nachfolgenden didaktisch-methodischen Grundsätze gelten für den gesamten Bewegungs- und Sportunterricht und erfahren eine wesentliche Ergänzung durch die im Lehrstoff an unmittelbarer Stelle aufgenommenen Hinweise.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bildungs- und Lehraufgabe in den sechs Erfahrungs- und Lernbereichen ist durch geeignete Lehrinhalte umzusetzen. Dabei sind in jeder Schulstufe alters- und entwicklungsgemäße Schwerpunkte zu setzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Belastungs- und Bewegungsreize sind ausreichend und vielseitig anzubieten und sollen nachhaltig die Bewegungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler gewährleisten. Eine regelmäßige, möglichst tägliche und gesundheitswirksame Bewegungszeit ist daher vorzusehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf die unterschiedlichen Voraussetzungen (Vorerfahrungen, Vorwissen) der Schülerinnen und Schüler ist durch Maßnahmen der Individualisierung, Differenzierung und Förderung in der Unterrichtsplanung und Unterrichtsgestaltung einzugehen. Die individuelle Lernmotivation ist durch vielseitige und spielerische Bewegungs- und Körpererfahrungen zu entwickeln. Wahrnehmung und Koordination sind im Hinblick auf den motorischen Fähigkeitserwerb in der Grundschule besonders zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Erhalten und Verbessern der motorischen Grundlagen ist als wesentliche Voraussetzung für das Lernen in den einzelnen Erfahrungs- und Lernbereichen anzusehen. Daher ist diesem vor allem in der Grundstufe I ausreichend Platz einzuräumen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht ist so zu gestalten, dass er den elementaren Bewegungsbedürfnissen der Kinder gerecht wird und vielfältige, anregende Erfahrungs- und Lerngelegenheiten bereitstellt, die den Kindern durch selbsttätiges Handeln individuelle Lernprozesse ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Aufteilung des Lehrstoffes auf die Grundstufe I und die Grundstufe II sind regionale Gegebenheiten und der Erfahrungs- und Könnensstand der jeweiligen Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen, wobei jedenfalls auf einen kontinuierlichen Aufbau der Inhalte Wert zu legen ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Koedukation im Unterrichtsgegenstand Bewegung und Sport erfordert eine bewusste Auseinandersetzung mit geschlechtsspezifischen Rollenbildern und Verhaltensmustern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Grundsätze der inklusiven Pädagogik sind anzuwenden: Schülerinnen und Schüler sind nach dem jeweiligen Bewegungsvermögen in den Unterricht einzubeziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Förderung von Kindern mit Bewegungsschwächen und von sportlich talentierten Kindern kommt besondere Bedeutung zu. Zusätzliche interessens- und leistungsdifferenzierte Bewegungs- und Sportangebote sind nach Möglichkeit anzubieten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat den Dialog, die Reflexion, das Verstehen, die Unterstützung, Anleitung und Beratung durch die Lehrkraft zu beinhalten: Das Schaffen einer angstfreien Lernatmosphäre (soziales Wohlbefinden, persönliche Wertschätzung) ist für positive Lernprozesse wesentlich und die Vorbildwirkung der Lehrerinnen und Lehrer hat eine entscheidende Funktion. Der Bezug zur Bewegungswelt des Kindes ist herzustellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Erreichen dieser vielfältigen Lernziele, als Lernerwartungen in den Erfahrungs- und Lernbereichen formuliert, ist auf geeignete Weise zu dokumentieren. Solche Erhebungen des aktuellen Lernstandes bzw. des nachhaltigen Lernfortschritts sind dabei entsprechend dem Grundsatz eines freudvollen Unterrichts vorrangig zur Motivierung der Schülerinnen und Schüler anzuwenden und dienen ebenso zur Sicherung des Unterrichtsertrages.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Unterrichtsorganisation</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht ist grundsätzlich in gleichmäßig aufgeteilten Einzelstunden durchzuführen. Zur Umsetzung von besonderen Inhalten (zB Schwimmen, Schneesport, Eislaufen) können auch andere Organisationsformen (zB Blockung, Kurs) herangezogen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wegen der lebenserhaltenden und lebensrettenden Funktion des Schwimmens ist es Ziel des Unterrichts, je nach organisatorischen Möglichkeiten jeder Schulabgängerin und jedem Schulabgänger zumindest eine grundlegende Schwimmfertigkeit zu vermitteln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht ist grundsätzlich in geeigneten Bewegungsräumen (zB Sporthalle, Sportplatz, Schwimmhalle) abzuhalten und sollte so oft wie möglich im Freien stattfinden (zB vorhandene Sportfreiflächen, Wald, Wiese, Park, Spielplatz). Lokale und regionale Gegebenheiten (kulturelle Spiel- und Bewegungsformen) sollen allenfalls einbezogen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler, die an Schulveranstaltungen mit bewegungserzieherischen Inhalten teilnehmen, sind, wenn organisatorisch möglich, im Unterrichtsgegenstand darauf vorzubereiten. Die Teilnahme an altersgemäßen Spielfesten, Sportfesten, Schulsportwettkämpfen (zB als schulbezogene Veranstaltung) ist in die Unterrichtsplanung einzubeziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Bewegungs- und Sportanlässen sollen Verbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen (zB Sachunterricht, Mathematik, Deutsch, Musik) hergestellt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterrichtsgegenstand Bewegung und Sport sollen Impulse zur Nutzung weiterer Bewegungsangebote im Sinne einer bewegten Schulkultur (zB bewegungsförderliche Schulräume, bewegte Pause, bewegtes Lernen) gegeben werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Gesundheit und Sicherheit</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das mit Bewegung und Sport verbundene Gesundheitsrisiko ist durch kompetentes, verantwortungsvolles und vor allem sorgfältiges Handeln der Lehrerinnen und Lehrer zu minimieren. Es ist daher jene Sorgfalt (zB durch einen geeigneten methodischen Aufbau) einzuhalten, die nach den gegebenen Umständen und Verhältnissen erforderlich ist. Über- und Unterforderung sind jedenfalls zu vermeiden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht ist darauf auszurichten, dass die Schülerinnen und Schüler Gefahren erkennen, über Sicherheitsvorschriften und –gebote Bescheid wissen und sich diesen gemäß verhalten können (zB Transport, Auf- und Abbau von Geräten, Organisation von Bewegungssituationen, Aufenthalt in Sporteinrichtungen).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um eine sichere Sportausübung zu gewährleisten, ist in risikoträchtigen Sportarten eine entsprechende Schutzausrüstung zu verwenden [zB Inlineskaten (Helm, Handgelenkprotektoren, Knie- und Ellenbogenschützer), Radfahren (Radhelm) oder Schneesport (Helm)].</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um gesundheitsorientierte Bewegungsgewohnheiten der Schülerinnen und Schüler zu entwickeln, sind die Räumlichkeiten der Schule und der Schulumgebung als Lebensraum vielfältig zu nutzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Schülerinnen und Schülern ist altersgemäß zu vermitteln, welche Verhaltensweisen nachhaltig zur Gesundheit beitragen (zB Körperpflege, Hygiene, Ernährung bzw. Trinkgewohnheiten, geeignete Sportkleidung).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verantwortungsbewusstes Verhalten bei Bewegung und Sport in der Natur (zB Lärm, Müllentsorgung, Schutz von Pflanzen und Tieren) soll als Selbstverständlichkeit erfahren und gelebt werden.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">B. VOLKSSCHULOBERSTUFE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgaben sowie Lehrstoff der einzelnen Unterrichtsgegenstände:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe den zweiten Teil, Abschnitt II.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze :</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die diesbezüglichen Bestimmungen in Anlage 1 zur Verordnung über die Lehrpläne der Hauptschulen, BGBl. II Nr. 134/2000, in der jeweils geltenden Fassung, die entsprechend den jeweils festgelegten Bildungs- und Lehraufgaben sowie dem festgelegten Lehrstoff sinngemäß anzuwenden sind; hiebei gelten für die Pflichtgegenstände Deutsch, Mathematik und Lebende Fremdsprache die Bestimmungen für die II. Leistungsgruppe sinngemäß.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">ACHTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN SOWIE LEHRSTOFF UND DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE DER VERBINDLICHEN ÜBUNGEN</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">A. GRUNDSCHULE</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Verbindliche Übung „Lebende Fremdsprache“</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>(1. bis 4. Schulstufe)</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">(Englisch, Französisch, Italienisch, Kroatisch, Slowakisch, Slowenisch, Tschechisch oder Ungarisch)</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Fremdsprachenunterricht in der Grundschule hat die Aufgabe,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Motivation zur Beschäftigung mit anderen Sprachen grundzulegen und zu vertiefen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Fähigkeit zur Kommunikation in einer Fremdsprache anzubahnen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>dazu beizutragen, dass die Schüler Menschen mit anderer Sprache und Kultur offen und unvoreingenommen begegnen und sich als Teil einer größeren, insbesondere europäischen Gemeinschaft verstehen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese Zielstellungen stehen in engem Zusammenhang und beeinflussen einander.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Förderung der Persönlichkeitsentwicklung, insbesondere der sozialen Kompetenzen der Grundschüler geleistet. Der Fremdsprachenunterricht in der Grundschule soll die Begegnung mit der zweiten Sprache in einer kindgemäßen und zwanglosen Atmosphäre herbeiführen. Die Freude der Kinder am Erlernen der Zweitsprache soll geweckt und eine positive Haltung gegenüber anderen Sprachen aufgebaut werden. Der Fremdsprachenerwerb wird als konkrete Tätigkeit anhand von Themen, Situationen und Aktivitäten erfahren, die auf die unmittelbaren Interessen des Kindes Bezug nehmen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ziele im Bereich der Fertigkeiten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Fremdsprachenlernen in der Grundschule hat den der Altersstufe entsprechenden Aufbau des Hörverstehens und der mündlichen Kommunikationsfähigkeit zum Schwerpunkt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Leseverstehen und Schreiben sollen als lernunterstützende Maßnahme erst auf der Grundstufe II eingesetzt werden, sobald das Klangbild abgesichert ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Am Ende der vierten Schulstufe sollen die Schüler in der Lage sein,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Äußerungen im Rahmen der erarbeiteten Gesprächsstoffe zu verstehen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Hörtexte über Medien zu erfassen, sofern sie thematisch an Bekanntes anschließen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im Rahmen der erarbeiteten Gesprächsstoffe Kontakte mit jemandem aufzunehmen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationen zu geben und einzuholen und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gefühle, Wünsche und persönliches Befinden zum Ausdruck zu bringen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1. bis 4. Schulstufe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend vom Unterrichtsgeschehen und dem Transfer einfacher Alltagssituationen aus der Erlebnis- und Erfahrungswelt der Grundschüler, sollen die Schüler lernen, sprachliche Äußerungen anderer zu verstehen, und ermutigt werden, eigene Sprechabsichten mit einfachen sprachlichen Mitteln zu verwirklichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle107" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schulung des Hörens und Hörverstehens</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Hinführen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zum bewussten Zuhören durch Übungen zur Lautwahrnehmung und Lautunterscheidung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zum Einander-Zuhören und zum Verstehen und Erschließen fremdsprachlicher Äußerungen, Anweisungen und Aufforderungen unter Zuhilfenahme aller Sinne</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zum richtigen Reagieren auf fremdsprachliche Äußerungen, Anweisungen und Aufforderungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zum Verstehen längerer fremdsprachlicher Texte wie zB Gesprächen oder einfachen Geschichten unter Zuhilfenahme unterstützender Maßnahmen wie Mimik, Gestik und dem Einsatz von Medien (Bildern, Skizzen, Folien)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zum Verstehen von Äußerungen verschiedener Sprecher und von über Medien dargebotenen Sprechtexten</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewältigung einfacher Sprechsituationen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Jemanden grüßen; sich verabschieden</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sagen, wer man ist</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Freunde/Familienmitglieder vorstellen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Jemanden ersuchen, etwas zu tun</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Um etwas bitten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Hilfe anbieten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Jemanden einladen; eine Einladung annehmen/ablehnen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich am Telefon melden</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich bedanken</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich entschuldigen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sagen, dass man etwas nicht versteht/um Wiederholung ersuchen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anerkennung äußern</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mitleid/Bedauern ausdrücken</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gefallen und Missfallen äußern</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Reagieren auf Fragen und Erteilen von Auskünften</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Etwas bejahen/verneinen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Über sein Befinden, seine Fähigkeiten usw. Auskunft</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">geben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Über den eigenen Besitz/den Besitz anderer Auskunft</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">geben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Angaben zu Personen (sich und anderen) machen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gegenstände identifizieren und nach bestimmten Kriterien (Farbe, Größe, Form usw.) beschreiben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Angaben machen, wo sich jemand/etwas befindet</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Auskünfte zu bestimmten Alltagssituationen (Wetter, Kleidung, Uhrzeit, Tagesablauf usw.)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewältigung komplexerer Sprechsituationen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Alltagssituationen in der Fremdsprache bewältigen (zB etwas einkaufen, sich nach jemandem/etwas erkundigen, nach dem Weg fragen, Wünsche äußern und darauf reagieren, etwas anbieten und darauf reagieren)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wiedergeben von einfachen Texten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kurze Reime, Gedichte, rhythmische Sprüche, Beschreibungen, einfache Handlungsabläufe, einfache Geschichten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Singen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erlernen von Kinder-, Spiel- und Tanzliedern</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Themen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Themen des Fremdsprachenlernens ergeben sich aus der klassenbezogenen Jahresplanung und verstehen sich als integrierter Teilbereich des Unterrichts.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sie werden im Laufe der gesamten Grundschulzeit immer wieder bearbeitet und erweitert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Folgende Themenbereiche bieten sich an:</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ich, meine Familie und meine Freunde</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ich und meine Schule</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ich und meine Freizeit</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ich im Jahresablauf</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ich; mein Körper und mein Befinden</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ich und die Natur</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ich und meine Umgebung</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ich und die Welt der Phantasie</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mit Ausnahme von „Deutsch, Lesen, Schreiben“ bzw. „Deutsch, Lesen“ eignen sich im Wesentlichen alle Unterrichtsgegenstände zur phasenweisen Verwendung der Fremdsprache als Unterrichtssprache, um einfache Sachverhalte auszudrücken.</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachmittel</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auswahl der Sprachmittel richtet sich nach dem Lernvermögen der Schüler und soll von einfachsten zu komplexeren sprachlichen Äußerungen führen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von der Sensibilisierung für die Zielsprache und der behutsamen Anbahnung der mündlichen Kommunikationsfähigkeit soll der Fremdsprachenunterricht in der Grundschule am Ende der vier Lernjahre zu einem in zunehmendem Maße sicheren, altersadäquaten Gebrauch der erworbenen sprachlichen Fertigkeiten führen.</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Aussprache</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schulung des Gehörs und Pflege der Aussprache</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gewöhnen an den Klang der Zielsprache</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schulung sprachspezifischer Laute und Lautkombinationen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Übungen zur Lautunterscheidung</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Pflege von sprachspezifischer Intonation und Sprachrhythmus</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Grundwortschatz</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Aufbau</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erlernen eines sorgfältig ausgewählten, themenbezogenen Wortschatzes (rezeptiv und produktiv) unter Berücksichtigung der Altersgemäßheit, der leichten Erlernbarkeit und der vielseitigen Anwendbarkeit</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grammatik</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Redemittel werden auf dieser Lernstufe ganzheitlich erfahren und erlebt. Eine formale Kategorisierung (und Benennung) ist nicht altersgemäß; von einer Vorgabe grammatikalischer Regeln ist daher abzusehen.</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dem Wesen des Unterrichts in der Grundschule entsprechend, erfolgt das Lernen der Fremdsprache auf der <b>Grundstufe I </b>als integrierter Bestandteil des Grundschulunterrichts in kürzeren Einheiten, deren Dauer sich nach der Aufnahmefähigkeit der Kinder richtet. Die Vermittlung der Fremdsprache erfolgt im Rahmen der Pflichtgegenstände wie Sachunterricht, Musikerziehung, Leibesübungen, Bildnerische Erziehung und Mathematik, ohne dass es zu einer Kürzung des Bildungsangebots kommt. Der Zeitpunkt für den Beginn des Fremdsprachenlernens kann im Hinblick auf die jeweilige Klassensituation in den ersten Schulmonaten individuell festgelegt werden, die Anzahl der in der Stundentafel vorgesehenen Jahresstunden wird dadurch nicht verändert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf der <b>Grundstufe II </b>steht im Rahmen der verbindlichen Übung eine Wochenstunde zur Verfügung. Das Erlernen der Fremdsprache kann in längeren Einheiten bzw. integrativ erfolgen. Die Fremdsprache kann auch wie auf der Grundstufe I in den Pflichtgegenständen als Kommunikationsmittel verwendet werden, ohne dass es dadurch zu einer Kürzung des Bildungsangebotes kommt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Da der Erwerb einer Fremdsprache den Menschen in seiner Gesamtheit betrifft und Kommunikation immer soziales Verhalten einschließt, ist das bewusst geplante Lernen kooperativer Verhaltensweisen unabdingbar.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schülerzentrierte Arbeitsformen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zu Beginn des Unterrichts auf der Grundstufe I überwiegen lehrerzentrierte Phasen. Es sollte jedoch allmählich zu schülerzentrierten Arbeitsformen (Partnerarbeit, Gruppenarbeit) übergegangen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schüler sollen nicht zum Sprechen gedrängt werden, sondern Zeit zur Entwicklung der Sprechbereitschaft haben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einsprachigkeit</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Fremdsprachenunterricht in der Grundschule ist auch bei integrativer Führung Einsprachigkeit anzustreben. Zur Klärung eines situativen Rahmens und zB bei der Angabe von Spielregeln kann Deutsch verwendet werden. Als Regel dafür gilt: so wenig wie möglich, so viel wie nötig.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Verwendung von Medien</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beachtung des Prinzips der Anschaulichkeit ist im weitgehend einsprachig geführten Fremdsprachenunterricht besonders wichtig. Als Medien kommen in Betracht: Gegenstände wie Handpuppen, Stofftiere, Tuchtafelbilder, Tafelskizzen, Folien, Wandbilder, Wort- und Bildkarten, Bilderbücher, Tonund Videokassetten, CDs usw.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wiederholung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf eine gezielte und ausreichende Wiederholung ist zu achten. Sie sollte vorwiegend in musischer und spielerischer Form erfolgen. Insbesondere muss darauf Bedacht genommen werden, dass der bisher gelernte Sprachschatz stets in neuen Situationen verwendet bzw. erweitert wird (Transfer). Zur Wiederholung eignen sich besonders einfache Rate-, Wett- oder Rollenspiele sowie Sing- und Tanzspiele.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hörverstehen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kinder werden wesentlich mehr verstehen, als sie zunächst sprachlich produzieren können. Hörverstehen entwickelt sich im primär einsprachig geführten Fremdsprachenunterricht durch das Verstehen der Lehreräußerungen sowie durch das Lösen von gezielten Aufgaben zum Hörverstehen, die über Medien vermittelt werden. Dabei kann es sich um Reime, Lieder, rhythmische Sprüche, Geschichten, Dialoge, Rollenspiele, Sketsches handeln. Für die Grundstufe I sollen die Aufgaben jedoch so gestaltet sein, dass sie ohne Rückgriff auf die Fertigkeit des Lesens oder Schreibens bewältigt werden können.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Sprechfertigkeit wird anhand von Minidialogen, Spielen, Reimen, rhythmischen Sprüchen, Rollenspielen, Sketsches und Geschichten entwickelt. Dabei muss besonders auf der Grundstufe I der Schwierigkeitsgrad an die sehr geringe fremdsprachliche Kompetenz angepasst werden. Ziel ist die Anbahnung der spontanen Verwendung der Fremdsprache in altersadäquaten Gesprächssituationen. Die Schaffung „echter“ Gesprächsanlässe durch das Einbeziehen von Personen, die die vermittelte Fremdsprache als Muttersprache sprechen, ist anzustreben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lesen und Schreiben</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Leseverstehen und Schreiben werden im Fremdsprachenunterricht der Grundstufe I nicht als eigenständige Fertigkeit angestrebt, um Interferenzen zu vermeiden. In der Grundstufe II können die Kinder mit dem Schriftbild vertraut gemacht werden, sobald das Klangbild abgesichert ist. Auf der Grundstufe II können einfache Texte, die mündlich erarbeitet worden sind, auch gelesen werden. Das Schreiben ist auch auf der Grundstufe II auf ein Minimum zu beschränken, da der erforderliche Zeitaufwand in keinem vertretbaren Verhältnis zum Lernergebnis stehen würde.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wortschatzvermittlung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Wortschatz soll kontextuell (im Wortfeld, im sinnvollen Satz) dargeboten und geübt werden. Realia, Bildmaterial, Gestik, Mimik usw. unterstützen die Bedeutungsvermittlung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ausspracheschulung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausspracheschulung sollte im Allgemeinen nicht isoliert betrieben, sondern in allen Phasen des Unterrichts integriert werden. Ihr Auftreten ergibt sich aus den einfachen Gesprächen, die der Lehrer von Anfang an mit den Kindern führt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine gute Möglichkeit, Ausspracheschulung attraktiv zu gestalten, ergibt sich zB durch die Verwendung von kurzen Reimen und rhythmischen Sprüchen, die eine größere Anzahl der zu übenden Laute enthalten, durch das Zusammenstellen von Reimpaaren oder das Verwenden von sprachspezifischen lautmalerischen Klangbildern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Übungsformen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dem Spielerischen und Musischen kommt im Fremdsprachenunterricht in der Grundschule besondere Bedeutung zu. Geeignete Übungsformen sind Vor- und Nachsprechen mit besonderer Berücksichtigung der für die Zielsprache charakteristischen Laute; Übungen zur Lautunterscheidung, soweit der vorgesehene Wortschatz dies erlaubt. Reime, Lieder, rhythmische Sprüche, Lernspiele und Geschichten sind wirkungsvolle Motivationsträger.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Gebrauch der Fremdsprache wird im Rollen-, Rate-, Denk-, Wett-, Sing- und Tanzspiel oder beim Einsatz von Lernspielen zur Selbstverständlichkeit, wenn der Schüler daran aktiv teilnimmt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fehlerkorrektur</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Korrektur von Fehlern beim Sprechen ist stets behutsam durchzuführen, wobei der Lehrer die Rolle eines Helfers einnimmt. Es ist jedoch entscheidend, dass die Schüler allmählich auch fremdsprachlich</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Verbindliche Übung „Lebende Fremdsprache“</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>(3. und 4. Schulstufe)</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gilt längstens bis einschließlich zum Schuljahr 2002/2003, sofern der Landesschulrat gemäß § 129 des Schulorganisationsgesetzes die Unterrichtserteilung der verbindlichen Übung „Lebende Fremdsprache“ in der 1. Und 2. Schulstufe aussetzt.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">a) Englisch</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3. und 4. Schulstufe</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von einfachen Alltagssituationen aus der Erlebnis- und Erfahrungswelt der 8- bis 10jährigen soll der Schüler lernen, sprachliche Äußerungen anderer zu verstehen, und ermutigt werden, eigene Sprechabsichten mit einfachsten sprachlichen Mitteln zu verwirklichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Sprechabsichten können im Rahmen folgender Themenkreise realisiert werden:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterricht, Klassenzimmer, Schulsachen; Familie und Freunde, Alltag zu Hause, Feste; Einkaufen; Arbeit und Freizeit; Essen und Trinken; Kleidung; Zeit; Wetter; Ferien, Reisen; Tiere uä.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechabsichten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle108" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kontakte aufnehmen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Grüßen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich verabschieden</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich vorstellen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Freunde/Familienmitglieder vorstellen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">This is … His/Her name is…</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einladen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Can you come …? (zB zu einer Party, zu sich nach Hause)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Eine Einladung annehmen bzw. ablehnen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich am Telefon melden</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">2-3-7-5-0/Hello! This is Peter B.</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Befinden erfragen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">How are you, Are you (O.K.)?</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Über sein Befinden Auskunft geben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">I`m fine, thanks. Not so well.</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">I`m cold/hot/tired/hungry usw.</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Jemanden ansprechen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Excuse me. Can you help me?</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">(zB um nach dem Weg zu fragen)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich entschuldigen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">I`m sorry.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Handlungen anbahnen bzw veranlassen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vorschläge machen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Let's ... (zB Spiel/ Klassengespräch)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Hilfe erbitten bzw. anbieten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anordnungen erteilen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">zB: Hurry up! Stop! Go and get ...!</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Jemanden ersuchen, etwas zu tun</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">zB: Show me ..., please.</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Allenfalls: Could you ..., please?</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Informationen einholen und geben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fragen/Feststellen, wem ein bestimmter Gegenstand gehört</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Is this your ...? No, it's ... Peter's ...</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Identifizieren eines bestimmten Gegenstandes (zB anhand der Farbe, Größe)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">is trus your ...? No, my ... is (blue, bigger, ... ).</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Allenfalls: What colour is ...? lt's ...</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bedeutung eines englischen Wortes/einer englischen Beziehung erfragen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">What's ... in German? What's this/ ... in English?</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Angaben über sich und andere machen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">(zB Name, Alter, Besitz, Wohnort)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Angaben über Name, Alter usw. vom Partner oder über eine dritte Person erfragen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Who ...? What ...? How old ...? Have you got ...?</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sagen, daß man etwas nicht weiß</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">(l'm) sorry. I don't know. (nur als Phrase)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fragen bzw. feststellen, wo sich etwas befindet</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">... in/on/under/ ...</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Auskünfte über Lieblingstiere, Spielsachen, Kleidungsstücke usw. geben bzw. erfragen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zeitangaben erfragen und Zeitangaben machen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">What's the time? When ...?</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Auskünfte über Fähigkeiten erfragen bzw. geben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Can you ...?</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">(zB in Verbindung mit Spiel und Sport)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fragen nach der Menge/ dem Preis</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">How many ...?</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">How much is it?</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sagen, daß man nicht versteht/um Wiederholung ersuchen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">l'm sorry.</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">I don't understand. (nur als Phrase)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Please say it again.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Stellungnahmen abgeben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zustimmung bzw. Ablehnung äußern</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Good! That's fine;</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">positive und negative Kurzantworten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Etwas verneinen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">zB: l haven't got ...</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">No, I haven't. No, it isn't. No, I don't.</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Um Erlaubnis bitten und darauf reagieren</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">May I ... ? Can I ...?</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">(zB in der Klassensituation)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anerkennung äußern</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">lt's/That's very fine/ good/ nice.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wünsche und Gefühle ausdrücken bzw. erfragen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gefallen und Mißfallen äußern</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">I like/1 don't like. (nur als Phrase)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">That's a nice/good/pretty ...</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">(zB in Verbindung mit Nahrung, Kleidung usw.)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wünsche äußern und danach fragen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">I'd like a/to ... Can I have . .. ?</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">(zB zu Hause/im Restaurant)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zufriedenheit ausdrücken</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">zB: Very good./Fine./ .. .</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich bedanken</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mitleid/Bedauern ausdrücken</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">I'm (so) sorry.</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wortschatz:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterrichtsarbeit hat sich an einem Grundwortschatz zu orientieren, der nach den Kriterien der Themenbezogenheit, der Altersgemäßheit und des leicht Erlernbaren sowie unter Berücksichtigung des für Wiederholung und Sicherung des Unterrichtsertrages notwendigen Zeitaufwandes festzulegen ist.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grammatik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Redemittel werden auf dieser Lernstufe ganzheitlich erfahren und erlebt. Eine formale Kategorisierung (und Benennung) ist nicht altersgemäß; von einer Vorgabe grammatikalischer Regeln ist daher abzusehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="c">Aussprache</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung der beiden Fertigkeiten Hörverstehen und Sprechen sind die Schulung des Gehörs und die Pflege der Aussprache. Der Englischunterricht an der Grundschule soll die Kinder an den Klang der englischen Sprache gewöhnen und eine richtige Aussprache anbahnen, wobei neben der Lautschulung auch der englischen Tonführung, der Wortbindung und dem Rhythmus Aufmerksamkeit zu schenken ist. Ausspracheschulung sollte im allgemeinen nicht isoliert betrieben, sondern in alle Phasen des Unterrichts integriert werden. Geeignete Übungsformen sind Vor- und Nachsprechen mit besonderer Berücksichtigung der für das Englische charakteristischen Laute; Übungen zur Lautunterscheidung, soweit der vorgesehene Wortschatz dies erlaubt, sowie einfache Reime, Sprüche und rhythmische Sprechübungen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schülerzentrierte Arbeitsformen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Lehren einer Fremdsprache wird nur dann erfolgreich vor sich gehen, wenn das Unterrichtsgeschehen nicht ausschließlich vom Lehrer dominiert wird. Es ist darauf zu achten, daß auf lehrergesteuerte Phasen (Demonstration, Lehrer-Schüler-Gespräch) schülerzentrierte Arbeitsformen folgen, um die Eigenaktivität der Schüler sicherzustellen und die Sprechzeit zu erhöhen. Folgende schülerzentrierte Arbeitsformen bieten sich an:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Alle Schüler arbeiten gleichzeitig zu zweit (pair work), in kleinen Gruppen (group work); alle Schüler bewegen sich gleichzeitig im Klassenzimmer und jedes Kind führt mit verschiedenen Partnern einfache Gespräche.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einsprachigkeit:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Fremdsprachenunterricht in der Grundschule ist Einsprachigkeit anzustreben. Zur Klärung eines situativen Rahmens (role, setting usw.) und bei der Angabe von Spielregeln kann die Muttersprache verwendet werden. Als Regel für die Verwendung der Muttersprache gilt: so wenig wie möglich, so viel wie nötig.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Medien:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beachtung des Prinzips der Anschaulichkeit ist im weitgehend einsprachig geführten Fremdsprachenunterricht besonders wichtig.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Als Medien kommen in Betracht:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verwendung von Gegenständen, Tuchtafelbilder, Tafelskizzen, Folien, Wandbilder, Wort- und Bildkarten, Kassetten u. dgl. Darüber hinaus spielt das Verknüpfen von Sprechen und Handeln unter Einbeziehung von Gestik und Mimik eine wichtige Rolle.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fehler:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Korrektur von Fehlern beim Sprechen ist stets behutsam durchzuführen, wobei der Lehrer die Rolle eines Helfers einnimmt. Es ist jedoch entscheidend, daß die Schüler in Transfersituationen spüren, daß sie auch frei agieren können, ohne daß Korrekturen durch den Lehrer vorgenommen werden, soweit durch den Fehler nicht die Kommunikation beeinträchtigt wird.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wiederholung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf eine gezielte und ausreichende Wiederholung ist zu achten. Insbesondere muß darauf Bedacht genommen werden, daß der bisher gelernte Sprachschatz stets in neuen Situationen verwendet bzw. erweitert wird (Transfer).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wenn möglich, sollte der Fremdsprachenunterricht in der Grundschule in Halbstunden erteilt werden, um das Behalten zu sichern und um die optimale Aufmerksamkeitszuwendung der Kinder zu garantieren.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hörverstehen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler wird wesentlich mehr verstehen als er sprachlich produzieren kann. Hörverstehen entwickelt sich im primär einsprachig geführten Fremdsprachenunterricht durch das Verstehen der Lehreräußerungen sowie durch das Lösen von gezielten Aufgaben zum Hörverstehen (tasks), die über Medien (Tonband/Kassette) vermittelt werden. Die Aufgaben müssen jedoch so gestaltet sein, daß sie ohne den Rückgriff auf die Fertigkeit des Lesens oder Schreibens bewältigt werden können. (Die Schüler kreuzen zB aus einer Folge von Bildern das Bild an, das dem Gehörten entspricht.)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Sprechfertigkeit der Kinder wird anhand authentischer, altersgemäßer Minidialoge geschult, wobei die Verwendung der gesprochenen Sprache (Kurzformen, Schwachformen) zu beachten ist. Die Schüler reproduzieren und variieren die Dialoge nach der Darbietung in Partnerarbeit (pair work).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Nicht das bloße auswendige Aufsagen von Minidialogen ist als Ziel anzustreben, sondern die Anbahnung der spontanen Verwendung der Fremdsprache in den für den Grundschulunterricht charakteristischen Situationen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist darauf zu achten, daß ein möglichst natürliches Sprechtempo eingehalten wird, welches die Grundlage für eine gute Aussprache, Wortbildung und Intonation bildet.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lesen und Schreiben:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Leseverstehen und Schreiben nehmen im Englischunterricht der Grundschule einen so bescheidenen Platz ein, daß man von einer Ausbildung dieser beiden Fertigkeiten nicht sprechen kann. Texte (Wörter, Wortgruppen, Sätze, Minidialoge) können aber als Gedächtnisstütze eingesetzt werden, wenn den Kindern das Klangbild vertraut ist und von ihnen ohne Schwierigkeiten reproduziert wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schreiben ist aus dem Englischunterricht in der 3. Schulstufe auszuklammern und soll auch in der 4. Schulstufe auf ein Mindestmaß beschränkt bleiben, da der erforderliche Zeitaufwand in keinem vertretbaren Verhältnis zum Lernergebnis stehen würde.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wortschatz:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Wortschatz soll kontextuell (im Wortfeld, im sinnvollen Satz) dargeboten und geübt werden. Realia, Bildmaterial, Gestik und Mimik usw. unterstützen die Bedeutungsvermittlung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Qualitative hat generell Vorrang vor dem Quantitativen. Es kommt nicht darauf an, möglichst viele Wörter zu vermitteln, sondern einen kleinen sorgfältig ausgewählten Grundwortschatz zu erarbeiten, zu üben und vielfältig anzuwenden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aussprache:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schulung des Gehörs und die Pflege der Aussprache ist eine sehr wichtige Aufgabe des Englischunterrichts in der Grundschule.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schüler sollen lernen, die für das Englische charakteristischen Laute und Lautfolgen richtig zu hören und wiederzugeben. Besondere Aufmerksamkeit ist dabei den sinntragenden Phonemen zu schenken, da deren unrichtige Artikulation zur Störung der Verständigung führen kann (zB: /*/-/e/-/pan – pen/-/*/-/s/, /mouth – mouse/,/b/-/p/-/big – pig/ ua. . . . ).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sie sollen aber auch Wortbindungen (zB: Stand up! Have an apple …) sowie fallende und steigende Endintonation richtig hören und nachsprechen können und erkennen, daß mit Hilfe der prachmelodie auch Gefühle, wie Verwunderung, Zweifel, Ärger, Begeisterung usw., ausgedrückt werden können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die englischen Laute werden nicht isoliert vermittelt. Ihr Auftreten ergibt sich aus den einfachen Gesprächen, die der Lehrer von Anfang an mit den Kindern führt. Kinder dieser Altersgruppe lernen vor allem durch Nachsprechen. Der Lehrer spricht im normalen Sprechtempo vor, die Schüler hören zu, beobachten die Mundstellung des Lehrers und sprechen nach. Ergänzend dazu wird es sich in einigen Ausnahmefällen nützlich erweisen, kognitive Hilfen zu bieten, zB:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Andeuten der Satzmelodie und Wortbindung durch die Hand des Lehrers</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Besondere Hinweise auf die Mundstellung, auf die Lage der Zunge (zB: bei /*/ und /*/)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fühlen des Vibrierens am Kehlkopf /z/ oder des starken Luftstroms am Handrücken (bei /p/ und /t/).</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">--------------------------------------------------------------------</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">* Sonderzeichen nicht darstellbar!</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe gedruckte Form des BGBl</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">--------------------------------------------------------------------</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine gute Möglichkeit, Ausspracheschulung attraktiv zu gestalten, ergibt sich durch die Verwendung von kurzen Reimen, die eine größere Anzahl der zu übenden Laute enthalten. Auch das Zusammenstellen von Reimpaaren (zB: hat – cat, hen – pen usw.) oder das Erfinden von Klangbildern (zB: Imitieren von Regentropfen „pitter – patter, pitter – patter”, Zwitschern eines Vogels „twittery twittery twit”, Summen einer Biene „zzzzzz” usw.) bereitet den Kindern viel Spaß und hilft die bei der Ausspracheschulung drohende Monotonie zu vermeiden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Übungsformen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dem Spielerischen und Musischen kommt im Englischunterricht in der Grundschule besondere Bedeutung zu. Reime, Lieder und Lernspiele sind für 8- und 9jährige äußerst wirkungsvolle Motivationsträger. Sie ermöglichen es dem Lehrer, sehr viel Abwechslung in das Unterrichtsgeschehen zu bringen, darüber hinaus aber auch grundlegende Redemittel in einer die Schüler sehr ansprechenden Form zu üben, zu festigen und anzuwenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Gebrauch der englischen Sprache wird im Rollenspiel, Ratespiel, Denkspiel, Wettspiel, Sing- oder Tanzspiel zur zwingenden Notwendigkeit, wenn der Schüler an einem Geschehen teilnehmen möchte, das offensichtlich allen Freude bereitet. Das Erleben der fremden Sprache in Verbindung mit spielerischer Tätigkeit oder das Singen fremdsprachiger Lieder vermittelt den Kindern ein Erfolgsgefühl und fördert damit die Bereitschaft zu weiterer Beschäftigung mit der Sprache.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Werden Äußerungsmuster nicht mit Hilfe von Spielen erarbeitet, dann bieten sich kurze Reihenübungen sowie Frage- und Antwortketten an.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Abzulehnen ist das Üben reiner Grammatiksätze, weil sie infolge des Mangels an Sinnhaftigkeit rasch vergessen werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lieder und Reime:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auswahl orientiert sich an den Kriterien der Altersgemäßheit und am sprachlichen Niveau der Texte. Dabei ist zu beachten, daß die geforderten Sprachleistungen immer im Rahmen des für die Grundschüler leicht Erlernbaren bleibt. Vorrang ist den „action songs” und solchen Liedern zu geben, die die Möglichkeit des selbständigen Findens von Strophen und des Veränderns bieten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">b) Französisch</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3. und 4. Schulstufe</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von einfachen Alltagssituationen aus der Erlebnis- und Erfahrungswelt der 8- bis 10jährigen soll der Schüler lernen, sprachliche Äußerungen anderer zu verstehen, und ermutigt werden, eigene Sprechabsichten mit einfachsten sprachlichen Mitteln zu verwirklichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Sprechabsichten können im Rahmen folgender Themenkreise realisiert werden:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterricht, Klassenzimmer, Schulsachen; Familie und Freunde, Alltag zu Hause, Feste; Einkaufen; Arbeit und Freizeit; Essen und Trinken; Kleidung; Zeit; Wetter; Ferien, Reisen; Tiere uä.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle109" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sprechabsichten:</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kontakte aufnehmen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Grüßen, jemanden ansprechen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">sich verabschieden</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">sich vorstellen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Je m'appelle ... je suis ...</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Freunde/Familienmitglieder vorstellen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">C'est ... Voici ... ll/elle s'appelle</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einladen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Tu peux venir ... Tu viens ...</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Eine Einladung annehmen bzw. ablehnen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich am Telefon melden</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Allo, c'est ... C'est le ...</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Befinden erfragen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ca va Tu/vous vas / allez bien?</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Über sein Befinden Auskunft geben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Merci, fa va. Je vais bien/mal. (Phrase) J'ai froid / chaud /</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">faim / soif / sommeil etc.</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich entschuldigen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Handlungen anbahnen bzw. veranlassen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vorschläge machen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">On va ... On joue (zB Weg/Spiel)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bitten äußern, jemanden ersuchen, etwas zu tun</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Donne/donnez-moi ... s'il te / vous plalt.</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Passe/passez-moi ... s'il te / vous plait.</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Hilfe erbitten bzw. anbieten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Tu peux m'aider? Je peux t'aider? Prenez donc (Phrase)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anordnungen erteilen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vite ! Arrete ! Attention! V a/ allez ... Viens/V enez ...</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Informationen einholen und geben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fragen/Feststellen, wem ein bestimmter Gegenstand gehört</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">C'est ton/ta ... Non, c'est le/la ... de Marc</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Identifizieren eines bestimmten Gegenstandes (zB anhand der</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Farbe, Größe)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">C'est ton/ta ... Non, mon/ma ... est rouge, petit ... )</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Allenfalls: Ton/ta ... est de quelle</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">couleur? il/elle esi: rouge ...</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bedeutung eines Wortes/einer Beziehung erfragen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Quel est le mot allemand/francais pour ...</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Angaben über sich und andere machen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">(zB Name, Alter, Besitz, Wohnort)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Angaben über Name, Alter usw. vom Partner oder über eine</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">dritte Person erfragen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Tu t'appelles comment?</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Comment t'appelles-tu?</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Tu/vous as/ avez quel äge?</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Quel äge as-tu?</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Qui est ce(ette)garfon ...?</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sagen, daß man etwas nicht weiß</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Je ne sais pas. Je ne le sais pas. (nur als Phrase)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fragen bzw. feststellen, wo sich etwas befindet</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ou est ... Ou sont ...?</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zeitangaben erfragen und Zeitangaben machen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">II est quelle heure? II est ... Aujourd• hui, ... nous sommes ... (Phrase)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Auskünfte über Fähigkeiten erfragen bzw. geben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Tu sais / vous savez ...</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">(zB in Verbindung mit Spiel und Sport)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fragen nach der Menge/ dem Preis</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fragen, wieviel etwas kostet</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><lt />;a fait / coute combien?</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sagen, daß man nicht versteht</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Je ne comprends pas/rien. (nur als Phrase)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Um Wiederholung ersuchen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Pardon? Comment? Encore une fois. Repete, s'il te plait.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Stellungnahmen abgeben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zustimmung bzw. Ablehnung äußern</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">D'accord. Bien! C'est bien!</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Avec plaisir.</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">positive und negative Kurzantworten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Etwas verneinen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Non, ce n'est pas ...</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Non, je ne peux pas .. .</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Non, je ne sais pas .. .</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Um Erlaubnis bitten und darauf reagieren</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Je peux ... Oui, d'accord ...</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anerkennung äußern</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bravo!</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">C'est / beau / gentil / parfait.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wunsche und Gefühle ausdrücken bzw. erfragen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gefallen und Mißfallen äußern</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">J'aime ca ... J'aime beaucoup ...</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">C'est beau/joli …</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">(zB in Verbindung mit Nahrung, Kleidung usw.)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wünsche äußern und danach fragen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Je veux ... et toi?</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Toi aussi?</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">(zB zu Hause/im Restaurant)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zufriedenheit ausdrücken</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">zB Bien. Tres bien. Excellent.</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich bedanken</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mitleid/Bedauern ausdrucken</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Pauvre Marc/chat.</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wortschatz:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterrichtsarbeit hat sich an einem Grundwortschatz zu orientieren, der nach den Kriterien der Themenbezogenheit, der Altersgemäßheit und des leicht Erlernbaren sowie unter Berücksichtigung des für Wiederholung und Sicherung des Unterrichtsertrages notwendigen Zeitaufwandes festzulegen ist.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grammatik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Redemittel werden auf dieser Lernstufe ganzheitlich erfahren und erlebt. Eine formale Kategorisierung ( und Benennung ) ist nicht altersgemäß; von einer Vorgabe grammatikalischer Regeln ist daher abzusehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aussprache</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung der beiden Fertigkeiten Hörverstehen und Sprechen sind die Schulung des Gehörs und die Pflege der Aussprache. Der Französischunterricht an der Grundschule soll die Kinder an den Klang der französischen Sprache gewöhnen und eine richtige Aussprache anbahnen, wobei neben der Lautschulung auch der französischen Intonation, der Wortbindung und dem Rhythmus Aufmerksamkeit zu schenken ist. Ausspracheschulung sollte im allgemeinen nicht isoliert betrieben, sondern in alle Phasen des Unterrichts integriert werden. Geeignete Übungsformen sind Vor- und Nachsprechen mit besonderer Berücksichtigung der für das Französische charakteristischen Laute; Übungen zur Lautenunterscheidung, soweit der vorgesehene Wortschatz dies erlaubt, sowie einfache Reime und Sprüche.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerzentrierte Arbeitsformen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Lehren einer Fremdsprache wird nur dann erfolgreich vor sich gehen, wenn das Unterrichtsgeschehen nicht ausschließlich vom Lehrer dominiert wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist darauf zu achten, daß auf lehrergesteuerte Phasen (Demonstration, Lehrer – Schüler – Gespräch) schülerzentrierte Arbeitsformen folgen, um die Eigenaktivität der Schüler sicherzustellen und die Sprechzeit zu erhöhen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Folgende schülerzentrierte Arbeitsformen bieten sich an:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Alle Schüler arbeiten gleichzeitig zu zweit, in kleinen Gruppen; alle Schüler bewegen sich gleichzeitig im Klassenzimmer und jedes Kind führt mit verschiedenen Partnern einfache Gespräche.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einsprachigkeit:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Fremdsprachenunterricht in der Grundschule ist Einsprachigkeit anzustreben. Zur Klärung eines situativen Rahmens und bei der Angabe von Spielregeln kann die Muttersprache verwendet werden. Als Regel für die Verwendung der Muttersprache gilt: so wenig wie möglich, so viel wie nötig.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Medien:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beachtung des Prinzips der Anschaulichkeit ist im weitgehend einsprachig geführten Fremdsprachenunterricht besonders wichtig.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Als Medien kommen in Betracht:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verwendung von Gegenständen, Tuchtafelbilder, Tafelskizzen, Folien, Wandbilder, Wort- und Bildkarten, Kassetten und dgl. Darüber hinaus spielt das Verknüpfen von Sprechen und Handeln unter Einbeziehung von Gestik und Mimik eine wichtige Rolle.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fehler:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Korrektur von Fehlern beim Sprechen ist stets behutsam durchzuführen, wobei der Lehrer die Rolle eines Helfers einnimmt. Es ist jedoch entscheidend, daß die Schüler in Transfersituationen spüren, daß sie auch frei agieren können, ohne daß Korrekturen durch den Lehrer vorgenommen werden, soweit durch den Fehler nicht die Kommunikation beeinträchtigt wird.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wiederholung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf eine gezielte und ausreichende Wiederholung ist zu achten. Insbesondere muß darauf Bedacht genommen werden, daß der bisher gelernte Sprachschatz stets in neuen Situationen verwendet bzw. erweitert wird (Transfer).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wenn möglich, sollte der Fremdsprachenunterricht in der Grundschule in Halbstunden erteilt werden, um das Behalten zu sichern und um die optimale Aufmerksamkeitszuwendung der Kinder zu garantieren.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hörverstehen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler wird wesentlich mehr verstehen als er sprachlich produzieren kann. Hörverstehen entwickelt sich im primär einsprachig geführten Fremdsprachenunterricht durch das Verstehen der Lehreräußerungen sowie durch das Lösen von gezielten Aufgaben zum Hörverstehen, die über Medien ( Tonband / Kassette ) vermittelt werden. Die Aufgaben müssen jedoch so gestaltet sein, daß sie ohne den Rückgriff auf die Fertigkeit des Lesens oder Schreibens bewältigt werden können. (Die Schüler kreuzen zB aus einer Folge von Bildern das Bild an, das dem Gehörten entspricht).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Sprechfertigkeit der Kinder wird anhand authentischer, altersgemäßer Minidialoge geschult, wobei die Verwendung der gesprochenen Sprache (Kurzformen) zu beachten ist. Die Schüler reproduzieren und variieren die Dialoge nach der Darbietung in Partnerarbeit.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Nicht das bloße auswendige Aufsagen von Minidialogen ist als Ziel anzustreben, sondern die Anbahnung der spontanen Verwendung der Fremdsprache in den für den Grundschulunterricht charakteristischen Situationen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist darauf zu achten, daß ein möglichst natürliches Sprechtempo eingehalten wird, welches die Grundlage für eine gute Aussprache, Wortbildung und Intonation bildet.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lesen und Schreiben:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Leseverstehen und Schreiben nehmen im Französischunterricht der Grundschule einen so bescheidenen Platz ein, daß man von einer Ausbildung dieser beiden Fertigkeiten nicht sprechen kann. Texte (Wörter, Wortgruppen, Sätze, Minidialoge) können aber als Gedächtnisstütze eingesetzt werden, wenn den Kindern das Klangbild vertraut ist und von ihnen ohne Schwierigkeiten reproduziert wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Schreiben ist auch im 2. Lernjahr auf ein Mindestmaß zu beschränken, da der erforderliche Zeitaufwand in keinem vertretbaren Verhältnis zum Lernergebnis stehen würde.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wortschatz:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Wortschatz soll kontextuell ( im Wortfeld, im sinnvollen Satz) dargeboten und geübt werden. Realia, Bildmaterial, Gestik und Mimik usw. unterstützen die Bedeutungsvermittlung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Qualitative hat generell Vorrang vor dem Quantitativen. Es kommt nicht darauf an, möglichst viele Wörter zu vermitteln, sondern einen kleinen sorgfältig ausgewählten Grundwortschatz zu erarbeiten, zu üben und vielfältig anzuwenden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aussprache:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schulung des Gehörs und die Pflege der Aussprache ist eine sehr wichtige Aufgabe des Französischunterrichts an der Grundschule. Die Schüler sollen lernen, Laute und Lautfolgen (zB: /in/,/bl/, usw.) richtig zu hören und wiederzugeben. Besondere Aufmerksamkeit ist dabei den sinntragenden Phonemen zu schenken, da deren unrichtige Artikulation zur Störung der Verständigung führen kann (zB: /*/ – /*/ – / son – sans/,/s/-/z/-/son – maison/,/b/-/p/-/bon – pont/ua.).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sie sollen aber auch Wortbindungen (zB: mon ami! C`est un ami!) sowie fallende und steigende Endintonation richtig hören und nachsprechen können und erkennen, daß mit Hilfe der Sprachmelodie auch Gefühle wie Verwunderung, Zweifel, Ärger, Begeisterung, usw., ausgedrückt werden können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die französischen Laute werden nicht isoliert an die Kinder herangetragen. Ihr Auftreten ergibt sich aus den einfachen Gesprächen, die der Lehrer von Anfang an mit den Kindern führt. Kinder dieser Altersgruppen lernen vor allem durch Nachsprechen. Der Lehrer spricht im im normalen Sprechtempo vor, die Schüler hören zu, beobachten die Mundstellung des Lehrers und sprechen nach. Ergänzend dazu wird es sich in einigen Ausnahmefällen nützlich erweisen, kognitive Hilfen zu bieten, zB:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Andeuten der Satzmelodie und Wortbindung durch die Hand des Lehrers</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fühlen des Vibrierens am Kehlkopf bzw. Nasenflügel /z/ und /*/.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">--------------------------------------------------------------------</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">* Sonderzeichen nicht darstellbar!</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe gedruckte Form des BGBl</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">--------------------------------------------------------------------</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine gute Möglichkeit, Ausspracheschulung attraktiv zu gestalten, ergibt sich durch die Verwendung von kurzen Reimen, die eine größere Anzahl der zu übenden Laute enthalten. Auch das Zusammenstellen von Reimpaaren, das Erfinden von Klangbildern (zB: Summen einer Biene „zzzzzzz” usw.) und das Verwenden von Auszählreimen bereitet den Kindern viel Spaß und hilft die bei der Ausspracheschulung leicht drohende Monotonie zu vermeiden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Übungsformen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dem Spielerischen und Musischen kommt im Französischunterricht in der Grundschule besondere Bedeutung zu. Reime, Lieder und Lernspiele sind für 8- und 9jährige äußerst wirkungsvolle Motivationsträger. Sie ermöglichen es dem Lehrer sehr viel Abwechslung in das Unterrichtsgeschehen zu bringen, darüber hinaus aber auch grundlegende Redemittel in einer die Schüler sehr ansprechenden Form zu üben, zu festigen und anzuwenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Gebrauch der französischen Sprache wird im Rollenspiel, Ratespiel, Denkspiel, Wettspiel, Sing- oder Tanzspiel zur zwingenden Notwendigkeit, wenn der Schüler an einem Geschehen teilnehmen möchte, das offensichtlich allen Spaß bereitet. Das Erleben der fremden Sprache in Verbindung mit spielerischer Tätigkeit oder das Singen fremdsprachlicher Lieder vermittelt den Kindern ein Erfolgsgefühl und fördert damit die Bereitschaft zu weiterer Beschäftigung mit der Sprache.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Abzulehnen sind nicht-kontextualisierbare Sätze (wie: je vois un . . . Et toi?) und isolierte „exercices structuraux” (Schüler 1:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Je joue avec un ami, Schüler 2: Tu joues avec un ami, Schüler 3: Il joue avec un ami), mit Hilfe derer Strukturen und Wortschatz ohne den Reiz des Spiels geübt werden sollen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lieder und Reime:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lieder haben vor allem die Funktion, Abwechslung und Spaß in den Unterricht zu bringen. Ihre Auswahl orientiert sich an den Kriterien der Altersgemäßheit, am Jahresablauf und am sprachlichen Niveau der Texte, und es ist zu beachten, daß die geforderte Sprachleistung immer im Rahmen des für Grundschüler leicht Erlernbaren bleibt.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">c) Italienisch, Kroatisch, Slowakisch, Slowenisch, Tschechisch und Ungarisch</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3. und 4. Schulstufe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von einfachen Alltagssituationen aus der Erlebnis- und Erfahrenswelt der 8- bis 10jährigen, soll der Schüler lernen, sprachliche Äußerungen anderer zu verstehen, und ermutigt werden, eigene Sprachabsichten mit einfachsten sprachlichen Mitteln zu verwirklichen. Die Sprechabsichten können im Rahmen folgender Themenkreise realisiert werden:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterricht, Klassenzimmer, Schulsachen; Familie und Freunde, Alltag zu Hause, Feste; Einkaufen; Arbeit und Freizeit; Essen und Trinken; Kleidung; Zeit; Wetter; Ferien; Reisen; Tiere uä.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle110" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sprechabsichten:</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kontakte aufnehmen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Grüßen, jemanden ansprechen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich verabschieden</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich vorstellen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Freunde/Familienmitglieder vorstellen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einladen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Eine Einladung annehmen bzw. ablehnen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich am Telefon melden</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Befinden erfragen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Über sein Befinden Auskunft geben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Jemanden ansprechen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich entschuldigen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fragen/Feststellen, wem ein bestimmter Gegen-</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">stand gehört</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Handlungen anbahnen bzw. veranlassen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vorschläge machen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bitten äußern, jemanden ersuchen, etwas zu tun</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Hilfe erbitten bzw. anbieten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anordnungen erteilen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Informationen einholen und geben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Identifizieren eines bestimmten Gegenstandes (zB anhand der Farbe, Größe)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bedeutung eines Wortes/einer Beziehung erfragen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Angaben über sich und andere machen (zB Name, Alter, Besitz, Wohnort)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Angaben über Name, Alter usw. vom Partner oder über eine dritte Person erfragen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sagen, daß man etwas nicht weiß</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fragen bzw. feststellen, wo sich etwas befindet Auskünfte über Lieblingstiere, Spielsachen, Kleidungsstücke usw. geben bzw. erfragen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zeitangaben erfragen und Zeitangaben machen Auskünfte über Fähigkeiten erfragen bzw. geben (zB in Verbindung mit Spiel und Sport)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fragen nach der Menge/dem Preis</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fragen, wieviel etwas kostet</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sagen, daß man nicht versteht</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Um Wiederholung ersuchen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Stellungnahmen abgeben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zustimmung bzw. Ablehnung äußern</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Positive und negative Kurzantworten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Etwas verneinen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Um Erlaubnis bitten und darauf reagieren Anerkennung äußern</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wünsche und Gefühle ausdrücken bzw. erfragen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gefallen und Mißfallen äußern (zB in Verbindung mit Nahrung, Kleidung usw.)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wünsche äußern und danach fragen (zB zu Hause/im Restaurant)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zufriedenheit ausdrücken</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich bedanken</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mitleid/Bedauern ausdrücken</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wortschatz:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterrichtsarbeit hat sich an einem Grundwortschatz zu orientieren, der nach den Kriterien der Themenbezogenheit, der Altersgemäßheit und des leicht Erlernbaren sowie unter Berücksichtigung des für Wiederholung und Sicherung des Unterrichtsertrages notwendigen Zeitaufwandes festzulegen ist.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grammatik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Redemittel werden auf dieser Lernstufe ganzheitlich erfahren und erlebt. Eine formale Kategorisierung (und Benennung) ist nicht altersgemäß; von einer Vorgabe grammatikalischer Regeln ist daher abzusehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aussprache:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung der beiden Fertigkeiten Hörverstehen und Sprechen sind die Schulung des Gehörs und die Pflege der Aussprache. Der Unterricht in der Grundschule soll die Kinder an den Klang der Sprache gewöhnen und eine richtige Aussprache anbahnen, wobei neben der Lautsschulung auch der Intonation, der Wortbindung und dem Rhythmus Aufmerksamkeit zu schenken ist. Ausspracheschulung sollte im allgemeinen nicht isoliert betrieben, sondern in alle Phasen des Unterrichts integriert werden. Geeignete Übungsformen sind Vor- und Nachsprechen mit besonderer Berücksichtigung der charakteristischen Laute; Übungen zur Lautunterscheidung, soweit der vorgesehene Wortschatz dies erlaubt, sowie einfache Reime und Sprüche.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schülerzentrierte Arbeitsformen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Lehren einer Fremdsprache wird nur dann erfolgreich vor sich gehen, wenn das Unterrichtsgeschehen nicht ausschließlich vom Lehrer dominiert wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist darauf zu achten, daß auf lehrergesteuerte Phasen (Demonstration, Lehrer-Schüler-Gespräch) schülerzentrierte Arbeitsformen folgen, um die Eigenaktivität der Schüler sicherzustellen und die Sprechzeit zu erhöhen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Folgende schülerzentrierte Arbeitsformen bieten sich an: Alle Schüler arbeiten gleichzeitig zu zweit, in kleinen Gruppen; alle Schüler bewegen sich gleichzeitig im Klassenzimmer, und jedes Kind führt mit verschiedenen Partnern einfache Gespräche.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einsprachigkeit:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Fremdsprachenunterricht in der Grundschule ist Einsprachigkeit anzustreben. Zur Klärung eines situativen Rahmens und bei der Angabe von Spielregeln kann die Muttersprache verwendet werden. Als Regel für die Verwendung der Muttersprache gilt: sowenig wie möglich, soviel wie nötig.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Medien:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beachtung des Prinzips der Anschaulichkeit ist im weitgehend einsprachig geführten Fremdsprachenunterricht besonders wichtig.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Als Medien kommen in Betracht:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verwendung von Gegenständen, Tuchtafelbildern, Tafelskizzen, Folien, Wandbildern, Wort- und Bildkarten, Kassetten u. dgl. Darüber hinaus spielt das Verknüpfen von Sprechen und Handeln unter Einbeziehung von Gestik und Mimik eine wichtige Rolle.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fehler:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Korrektur von Fehlern beim Sprechen ist stets behutsam durchzuführen, wobei der Lehrer die Rolle eines Helfers einnimmt. Es ist jedoch entscheidend, daß die Schüler in Transfersituationen spüren, daß sie auch frei agieren können, ohne daß Korrekturen durch den Lehrer vorgenommen werden, soweit durch den Fehler nicht die Kommunikation beeinträchtigt wird.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wiederholung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf eine gezielte und ausreichende Wiederholung ist zu achten. Insbesondere muß darauf Bedacht genommen werden, daß der bisher gelernte Sprachschatz stets in neuen Situationen verwendet bzw. erweitert wird (Transfer).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wenn möglich, sollte der Fremdsprachenunterricht in der Grundschule in Halbstunden erteilt werden, um das Behalten zu sichern und um die optimale Aufmerksamkeitszuwendung der Kinder zu garantieren.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hörverstehen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler wird wesentlich mehr verstehen, als er sprachlich produzieren kann. Hörverstehen entwickelt sich im primär einsprachig geführten Fremdsprachenunterricht durch das Verstehen der Lehreräußerungen sowie durch das Lösen von gezielten Aufgaben zum Hörverstehen, die über Medien (Tonband/Kassette) vermittelt werden. Die Aufgaben müssen jedoch so gestaltet sein, daß sie ohne den Rückgriff auf die Fertigkeit des Lesens oder Schreibens bewältigt werden können. (Die Schüler kreuzen zB aus einer Folge von Bildern das Bild an, das dem Gehörten entspricht.)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Sprechfertigkeit der Kinder wird anhand authentischer, altersgemäßer Minidialoge geschult, wobei die Verwendung der gesprochenen Sprache (Kurzformen) zu beachten ist. Die Schüler reproduzieren und variieren die Dialoge nach der Darbietung in Partnerarbeit.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Nicht das bloße auswendige Aufsagen von Minidialogen ist als Ziel anzustreben, sondern die Anbahnung der spontanen Verwendung der Fremdsprache in den für den Grundschulunterricht charakteristischen Situationen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist darauf zu achten, daß ein möglichst natürliches Sprechtempo eingehalten wird, welches die Grundlage für eine gute Aussprache, Wortbildung und Intonation bildet.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lesen und Schreiben:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Leseverstehen und Schreiben nehmen im Unterricht der Grundschule einen so bescheidenen Platz ein, daß man von einer Ausbildung dieser beiden Fertigkeiten nicht sprechen kann. Texte (Wörter, Wortgruppen, Sätze, Minidialoge) können aber als Gedächtnisstütze eingesetzt werden, wenn den Kindern das Klangbild vertraut ist und von ihnen ohne Schwierigkeiten reproduziert wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Schreiben ist auch im 2. Lernjahr auf ein Mindestmaß zu beschränken, da der erforderliche Zeitaufwand in keinem vertretbaren Verhältnis zum Lernergebnis stehen würde.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wortschatz:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Wortschatz soll kontextuell (im Wortfeld, im sinnvollen Satz) dargeboten und geübt werden. Realia, Bildmaterial, Gestik und Mimik usw. unterstützen die Bedeutungsvermittlung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Qualitative hat generell Vorrang vor dem Quantitativen. Es kommt nicht darauf an, möglichst viele Wörter zu vermitteln, sondern einen kleinen, sorgfältig ausgewählten Grundwortschatz zu erarbeiten, zu üben und vielfältig anzuwenden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aussprache:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schulung des Gehörs und die Pflege der Aussprache sind eine sehr wichtige Aufgabe des Unterrichts in der Grundschule. Die Schüler sollen lernen, Laute und Lautfolgen richtig zu hören und wiederzugeben. Besondere Aufmerksamkeit ist dabei den sinntragenden Phonemen zu schenken, da deren unrichtige Artikulation zur Störung der Verständigung führen kann.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sie sollen aber auch Wortbindungen sowie fallende und steigende Endintonationen richtig hören und nachsprechen können und erkennen, daß mit Hilfe der Sprachmelodie auch Gefühle, wie Verwunderung, Zweifel, Ärger, Begeisterung usw., ausgedrückt werden können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Laute werden nicht isoliert an die Kinder herangetragen. Ihr Auftreten ergibt sich aus den einfachen Gesprächen, die der Lehrer von Anfang an mit den Kindern führt. Kinder dieser Altersgruppe lernen vor allem durch Nachsprechen. Der Lehrer spricht im normalen Sprechtempo vor, die Schüler hören zu, beobachten die Mundstellung des Lehrers und sprechen nach. Ergänzend dazu wird es sich in einigen Ausnahmefällen als nützlich erweisen, kognitive Hilfen zu bieten, zB:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Andeuten der Satzmelodie und Wortbildung durch die Hand des Lehrers,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fühlen des Vibrierens am Kehlkopf bzw. Nasenflügel.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine gute Möglichkeit, Ausspracheschulung attraktiv zu gestalten, ergibt sich durch die Verwendung von kurzen Reimen, die eine größere Anzahl der zu übenden Laute enthalten. Auch das Zusammenstellen von Reimpaaren, das Erfinden von Klangbildern und das Verwenden von Auszählreimen bereiten den Kindern viel Spaß und helfen, die bei der Ausspracheschulung leicht drohende Monotonie zu vermeiden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Übungsformen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dem Spielerischen und Musischen kommt im Unterricht in der Grundschule besondere Bedeutung zu. Reime, Lieder und Lernspiele sind für 8- und 9jährige äußerst wirkungsvolle Motivationsträger. Sie ermöglichen es dem Lehrer, sehr viel Abwechslung in das Unterrichtsgeschehen zu bringen, darüber hinaus aber auch grundlegende Redemittel in einer die Schüler sehr ansprechenden Form zu üben, zu festigen und anzuwenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Gebrauch der Fremdsprache wird im Rollenspiel, Ratespiel, Denkspiel, Wettspiel, Sing- oder Tanzspiel zur zwingenden Notwendigkeit, wenn der Schüler an einem Geschehen teilnehmen möchte, das offensichtlich allen Spaß bereitet. Das Erleben der fremden Sprache in Verbindung mit spielerischer Tätigkeit oder das Singen fremdsprachiger Lieder vermittelt den Kindern ein Erfolgsgefühl und fördert damit die Bereitschaft zu weiterer Beschäftigung mit der Sprache.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Werden Äußerungsmuster nicht mit Hilfe von Spielen erarbeitet, dann bieten sich kurze Reihenübungen sowie Frage- und Antwortketten an.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Abzulehnen ist das Üben reiner Grammatiksätze, weil sie infolge des Mangels an Sinnhaftigkeit rasch vergessen werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lieder und Reime:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lieder haben vor allem die Funktion, Abwechslung und Spaß in den Unterricht zu bringen. Ihre Auswahl orientiert sich an den Kriterien der Altersgemäßheit, am Jahresablauf und am sprachlichen Niveau der Texte, und es ist zu beachten, daß die geforderte Sprachleistung immer im Rahmen des für Grundschüler leicht Erlernbaren bleibt.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Verbindliche Übung ”Verkehrserziehung”</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Verkehrserziehung in der Volksschule soll eine kritische, verantwortungsvolle und umweltbewußte Einstellung zum Straßenverkehr geweckt und ein sicheres Verhalten als Fußgänger, Mitfahrer und Radfahrer angestrebt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lernprozesse in der Verkehrserziehung sind unter dem Anspruch der Förderung sozialer Bewußtseinsbildung und sozialer Haltung zu organisieren. Durch entsprechende Formen der Vermittlung sollen Einsichten, Einstellungen, Verhaltensweisen und Kenntnisse grundgelegt werden; dies sowohl mit dem Ziel, das Grundschulkind zur Teilnahme als Fußgänger am Straßenverkehr zu befähigen, als auch unter dem Gesichtspunkt seiner künftigen Verkehrsteilnahme als Jugendlicher und Erwachsener.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im einzelnen soll Verkehrserziehung</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsichten in elementare Zusammenhänge der Verkehrsregelung und des Verkehrsablaufs sowie zwischen Straßenverkehr und Umweltschutz erschließen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zur Bereitschaft führen, vorgegebene Normen und Regelungen sowie sonstige Erfordernisse und Gegebenheiten im Straßenverkehr zu akzeptieren und sich um soziales, auf Sicherheit gerichtetes, die Umwelt schützendes Verhalten zu bemühen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die optische und akustische Wahrnehmungsfähigkeit, die Motorik, das Konzentrationsvermögen und die Reaktionssicherheit der Kinder als Voraussetzung für eine selbständige, sichere Teilnahme am Straßenverkehr verfeinern;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die als Grundlage für verkehrsangemessenes Verhalten erforderlichen Kenntnisse über Verkehrseinrichtungen, Verkehrsvorschriften, Verkehrswege und Verkehrsmittel sowie Kenntnisse über den Umweltschutz und seine Bedeutung vermitteln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch Einübung konkreter Verhaltensmuster zur Bewältigung der täglichen Anforderungen als Fußgänger und als Mitfahrer in privaten und öffentlichen Verkehrsmitteln, aber auch als Radfahrer befähigen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verkehrserziehung in der Grundschule hat bestimmte Grundleistungen zur Voraussetzung; sie sind auf allen vier Schulstufen zu fördern und durch gezielte Maßnahmen zu sichern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle111" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die optische Wahrnehmung verfeinern und das Symbolverständnis für optische Zeichen erweitern</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lichtzeichen von Anlagen und Lichtzeichen an Fahrzeugen wahrnehmen, ihre Signalfunktion verstehen und ihre Bedeutung für das Verhalten der Verkehrsteilnehmer kennen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verkehrszeichen (Farbe, Form), andere Verkehrseinrichtungen und Fahrzeuge im Verkehr von weitem wahrnehmen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die optischen Wahrnehmungsmöglichkeiten anderer Verkehrsteilnehmer in Betracht ziehen: selbst gesehen werden</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die akustische Wahrnehmung verfeinern und das Symbolverständnis für akustische Zeichen erweitern</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verkehrsgeräusche bewußt wahrnehmen, unterscheiden und das eigene Verhalten darauf einstellen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Motorengeräusche (Moped, Motorrad, Traktor, PKW, LKW usw.)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fahrgeräusche (Anfahren, Beschleunigen, Bremsen, Rutschen usw.)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geräuschquellen orten: ihre Lage bzw. Richtung angeben, ihre Entfernung vom eigenen Standpunkt schätzen</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Kommunikationsfähigkeit im Straßenverkehr fördern</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Im Straßenverkehr gebräuchliche nonverbale Kommunikationsmuster wahrnehmen, verstehen und das eigene Verhalten darauf einstellen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Handzeichen, Gesten, Blickkontakt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewegungsabläufe von Fahrzeugen (Geschwindigkeit, Beschleunigung, Verzögerung, Richtungsänderung)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Warnsignale (Fahrradglocke, Hupe, Folgetonhorn usw.)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Typische Merkmale bestimmter Verkehrsteilnehmer erkennen und auf ihr mögliches Verhalten Rücksicht nehmen: alte Menschen, Behinderte, Kinder usw.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Das Kommunikationsvermögen und die die Reaktionssicherheit verfeinern</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Im realen Verkehrsgeschehen wesentliche Einzelheiten wahrnehmen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Konzentration beeinträchtigende Faktoren Erkennen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Entfernungen und Geschwindigkeiten situationsgemäß richtig beurteilen und darauf angemessen reagieren</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundstufe I (1. und 2. Schulstufe)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle112" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:10.9pt;"><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><i>Vorgegebene Regeln akzeptieren</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Entwickeln von Einsichten in die Notwendigkeit der Verkehrsordnung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Auf Grund von Beobachtungen und Erfahrungen die Einsicht erschließen,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>daß der Straßenverkehr durch eine Verkehrsordnung geregelt werden muß und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>daß diese Regelungen auch für das eigene Verhalten im Straßenverkehr Schutz und Hilfe bieten</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><i>Vertrautmachen mit den Verkehrsverhältnissen im Einzugsbereich der Schule</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewußtmachen besonderer Merkmale der örtlichen Verkehrsflächen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gehsteig, Gehweg, Fahrbahn; Fußgängerübergang, Kreuzung; Straßen im verbauten Gebiet, Freilandstraßen; schmale/breite Straßen; viel/wenig Verkehr; übersichtliche/unübersichtliche Stellen; Schulwegsicherung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erkennen besonderer Gefahrenstellen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verparkte Straßen, Haltestellen; Baustellen, Umleitungen; schneller Verkehrsstrom; gefährliche Stellen auf Freilandstraßen, erschwerte Sichtverhältnisse (Kurven, Kuppen, Nebel, Dämmerung usw.)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erkennen von empfehlenswerten Überquerungsstellen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Unter- bzw. Überführung, geregelter Übergang (Ampel, Exekutive, Schülerlotsen, Schulwegpolizei), Zebrastreifen, übersichtliche Stellen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verhalten von Kindern als Mitfahrer</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Grundlegende Gesichtspunkte über das Verhalten in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Schulbus, im PKW</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><i>Der Fußgänger im Straßenverkehr — Aufbau von angemessenen Verhaltensweisen</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verkehrszeichen beachten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die für den Fußgänger bedeutendsten Verkehrszeichen kennen und das eigene Verhalten darauf einstellen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verhalten auf dem Gehsteig oder Gehweg</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die wichtigsten Verkehrsregeln kennen und beachten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Benützen von Gehsteigen und Gehwegen (Benützungspflicht, auf der der Fahrbahn abgelegenen Seite gehen usw.)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wenn Gehsteige und Gehwege nicht vorhanden sind (zB auf Freilandstraßen): Links gehen – Gefahr sehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nicht überraschend die Fahrbahn betreten</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verhalten vor dem Überqueren der Fahrbahn ohne Überquerungshilfe</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewußte Auswahl der Überquerungsstelle; Stehenbleiben am Gehsteig-/Fahrbahnrand bzw. an der Sichtlinie; mehrmaliger Blick nach beiden Seiten; allenfalls Kontaktaufnahme mit Fahrzeuglenkern (Blickkontakt); Entscheidung zum Überqueren treffen (witterungsbedingte Straßenverhältnisse berücksichtigen, anderen nicht blindlings nachgehen)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verhalten vor dem Überqueren der Fahrbahn auf Zebrastreifen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Nach Möglichkeit für das Überqueren der Fahrbahn Zebrastreifen wählen; vor dem Betreten den Verkehr genau beobachten; bedenken, daß der Zebrastreifen keinen absoluten Schutz bietet</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verhalten vor dem Überqueren der Fahrbahn auf ampelgeregelten Kreuzungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich nach vorhandenen Ampelregelungen (Mittelampel, Fußgängerampel, Druckknopfampel) richten; auch bei Grün nicht gleich gehen, sondern zuerst schauen (zB abbiegende Fahrzeuge)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verhalten vor dem Überqueren der Fahrbahn auf durch Exekutivbeamte oder Schülerlotsen geregelten Kreuzungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich nach den Handzeichen richten, womöglich Blickkontakt herstellen; auch hier beim Freizeichen nicht gleich gehen, sondern zuerst schauen (zB abbiegende Fahrzeuge)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verhalten beim Überqueren der Fahrbahn</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Auch jetzt nach beiden Seiten schauen, rasch gehen (nicht laufen), auf kürzestem Weg überqueren</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bei vor dem Zebrastreifen anhaltenden Fahrzeugen auch auf Überholer achten; bei vorzeitigem Phasenwechsel der Ampel weitergehen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beim Herannahen von Einsatzfahrzeugen (Folgetonhorn, Blaulicht) besonders vorsichtig sein</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><i>Vertrautmachen mit den Regelungen für das Spielen auf der Straße</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Regelungen für das Spielen auf der Straße kennenlernen und sich entsprechend verhalte</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beachten des prinzipiellen Verbots für das Spielen auf der Fahrbahn, auf dem Gehsteig und auf Gehwegen (Ausnahmeregelungen bei Spiel- und Wohnstraßen)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Beachten des Sicherheitsaspekts und Wecken der Rücksichtnahme</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3. Schulstufe</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die folgenden Lehrstoffe können je nach den regionalen Verkehrsgegebenheiten unterschiedlich akzentuiert werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle113" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><i>Das für die Teilnahme als Fußgänger am Straßenverkehr erworbene Wissen und Verhalten erweitern und vertiefen</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verkehrszeichen und Verkehrsregeln kennen und beachten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zusätzliche, für das Verhalten der Fußgänger bedeutsame Verkehrszeichen und sonstige Verkehrseinrichtungen kennen und das eigene Verhalten darauf einstellen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die für Fußgänger bedeutsamen Verkehrsregeln kennen, akzeptieren und danach handeln</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erweitern des Regelverständnisses</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Auch Ausnahmeregelungen sind Verkehrsregeln (zB Zusatztafeln bei Verkehrszeichen, Vorrang für Einsatzfahrzeuge)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><i>Soziales, auf Sicherheit gerichtetes Verhalten im Straßenverkehr erweitern</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verantwortungsbewußtes und vorausschauendes Verhalten entwickeln</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Das eigene Verhalten im Straßenverkehr kritisch reflektieren; sich zunehmend der eigenen Verantwortung für dieses Verhalten bewußt werden; Konfliktsituationen vermeiden</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer beobachten; Fehlverhalten erkennen und das eigene Verhalten darauf einstellen Mögliche Gefahren im Straßenverkehr rechtzeitig erkennen und das eigene Verhalten darauf einstellen, zB</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verkehrszeichen, die auf Gefahren hinweisen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>besondere Beschaffenheit der Verkehrsfläche (Glatteis, Schnee, Nässe, Laub usw.)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beeinträchtigung der Sicht (Nebel, Regen, Dunkelheit usw.)</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Personen der Verkehrsüberwachung unterstützen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">„Ordnungshüter“ im Straßenverkehr (Exekutive, Schülerlotsen, Schulwegpolizei) anerkennen und durch eigenes Verhalten unterstützen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Richtiges Verhalten bei Unfällen erwerben</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bei Unfällen situationsgerecht und altersgemäß handeln (Hilfe holen, nicht durch Neugier andere behindern, in besonderen Fällen selbst einfache Hilfeleistungen vornehmen)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><i>Das Kind als Mitfahrer in öffentlichen und privaten Verkehrsmitteln — Aufbau von angemessenen Verhaltensweisen</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Öffentliche Verkehrsmittel im Umkreis des Schulstandortes</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Das öffentliche Verkehrsnetz im Einzugsbereich der Schule kennen: Bahn, Bus, Straßenbahn, U-Bahn</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erste Einsichten in die Bedeutung des öffentlichen Verkehrs für den Umweltschutz gewinnen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verkehrsgerechtes Verhalten der Benützer von öffentlichen Verkehrsmitteln und Schulbussen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verhalten vor dem Einsteigen, zB</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>auf dem Gehsteig bleiben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>auf Bahnsteigen Sicherheitsabstand zu den Gleisen einhalten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erst einsteigen, wenn das Fahrzeug/der Zug hält</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>beim Einsteigen nicht drängen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verhalten im Verkehrsmittel, zB</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich festhalten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nach Möglichkeit Sitzplätze benützen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>älteren Menschen und Behinderten den</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sitzplatz überlassen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ruhe und Ordnung bewahren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Fahrer nicht stören</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Einrichtungen des Verkehrsmittels möglichst schonend behandeln</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verhalten beim und nach dem Aussteigen, zB</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im Schulbus erst aufstehen, wenn der Bus hält</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in öffentlichen Verkehrsmitteln rechtzeitig zum Ausgang gehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Fahrbahn erst überqueren, nachdem das Verkehrsmittel abgefahren ist</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verkehrsgerechtes Verhalten beim Mitfahren in/ auf anderen (privaten) Verkehrsmitteln</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verhalten als Mitfahrer im PKW, zB</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>auf der Gehsteigseite ein- und aussteigen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rücksitz benützen und Sicherheitsgurte anlegen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Fahrer nicht stören oder ablenken</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verhalten als Mitfahrer auf landwirtschaftlichen Fahrzeugen, zB</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nur auf gut gesicherten Sitzen sitzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich gut festhalten</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><i>Das Kind als Radfahrer </i>— <i>Vermittlung erster Kenritnisse, Einsichten und Verhaltensweisen</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Das Fahrrad — ein Verkehrsmittel</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anbahnung einer sachlichen Einstellung zum Gebrauch des Fahrrades: kein Spielzeug, sondern ein Verkehrsmittel</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gesetzliche Regelungen über Altersgrenzen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die für das Lenken eines Fahrrades wichtigsten Altersgrenzen kennen, sie akzeptieren und sich entsprechend verhalten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verkehrszeichen beachten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die für Radfahrer bedeutendsten Verkehrszeichen kennen und das eigene Verhalten darauf einstellen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verkehrssicheres Fahrrad und Sicherheitsausrüstung des Lenkers</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Vorschriften über die Beschaffenheit und Ausrüstung des Fahrrades kennen; das eigene Fahrrad diesbezüglich überprüfen und eventuelle Mängel ergänzen (lassen)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die für die Sicherheit des Lenkers erforderliche Ausrüstung (zB Sturzhelm) kennen und benützen</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4. Schulstufe</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die folgenden Lehrstoffe können je nach den regionalen Verkehrsgegebenheiten unterschiedlich akzentuiert werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle114" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><i>Soziales, auf Sicherheit gerichtetes Verhalten im Straßenverkehr erweitern und vertiefen</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich als Fußgänger sicher verhalten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Besondere Situationen beim Überqueren der Fahrbahn kennen und das eigene Verhalten darauf einstellen (wenn die Verkehrsampel nicht funktioniert, wenn Fahrzeuge abbiegen wollen, wenn man allein an einer ungeregelten Kreuzung ist usw.)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich beim Überqueren von beschrankten und unbeschrankten Eisenbahnübergängen verkehrsgerecht verhalten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich bei Baustellen, Umleitungen und anderen Verkehrsbehinderungen verkehrsgerecht verhalten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Für andere Verkehrsteilnehmer Verantwortung übernehmen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kleinere Kinder im Straßenverkehr führen (zB kleinere Geschwister, Schulwegpartnerschaften)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Behinderten und älteren Menschen helfen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mögliche Gefahren rechtzeitig erkennen und darauf angemessen reagieren</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Das eigene Verhalten auf die besondere Art der Fortbewegung von Verkehrsmitteln einstellen, zB</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schwierigkeiten des Spurhaltens einspuriger Fahrzeuge</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Spurgebundenheit der Schienenfahrzeuge</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Überbreite und/oder Überlänge von Fahrzeugen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ausscheren langer Fahrzeuge in Kurven</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><i>Sich als Mitfahrer in öffentlichen und privaten Verkehrsmitteln zunehmend selbständig und sicher verhalten</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Benutzen öffentlicher Verkehrsmittel und Schulbusse</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erweiterte Kenntnisse über das öffentliche Verkehrsnetz erwerben (Verkehrsknotenpunkte, Verkehrsanschlüsse, Taktverkehr usw.)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Das eigene Verhalten und das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer kritisch reflektieren</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mögliche Konflikt- und Gefahrenquellen kennen, sie rechtzeitig erkennen und das eigene Verhalten darauf einstellen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mitfahren in/auf anderen (privaten) Verkehrsmitteln</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sich als Mitfahrer im PKW richtig verhalten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Vorschriften für das Mitfahren auf Fahrrädern kennen und sich dementsprechend verhalten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mögliche Gefahrenquellen kennen und entsprechende Schutzmaßnahmen ergreifen (zB Sicherheitsgurten, Schutzhelm; aber auch: sich gut festhalten)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einsichten in das Verhalten von Fahrzeuglenkern gewinnen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durch Technik und Witterung bedingte Probleme kennen: toter Winkel, Bremsweg, Sichtbehinderung usw.</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Andere Störfaktoren beachten: Lärm, Ablenkung, Behinderung bei der Fahrtätigkeit usw</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><i>Als Radfahrer Sicherheit im Straßenverkehr erwerben</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Das Fahrrad — ein Gebrauchsgegenstand und Verkehrsmittel</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erkennen und einsehen, daß. das Fahrrad ein Verkehrsmittel ist, dessen Benutzung viele Vorteile bringt, aber auch Gefahren in sich birgt</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Im Einzugsbereich der Schule vorgesehene Verkehrsflächen für Radfahrer kennen und benutzen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sichere Beherrschung des Fahrrades</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Bedeutung einer sicheren Spurführung auf gerader Fahrbahn und in Kurven für die eigene Sicherheit und die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer kennen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Bedeutung zeitgerechten Bremsens mit der Vorderrad- und Hinterradbremse erkennen und das eigene Verhalten darauf einstellen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verkehrszeichen und andere Verkehrseinrichtungen kennen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die für Radfahrer bedeutsamen Verkehrszeichen kennen und sich ihrer Bedeutung entsprechend verhalten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die verschiedenen Bodenmarkierungen kennen und sich ihrer Bedeutung entsprechend verhalten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Das Vorrangprinzip, Vorrang- und Nachrangregeln kennen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Prinzipien „Vorrang“ — „Nachrang“ und ihre Bedeutung für die Verkehrssicherheit kennen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die für Radfahrer wichtigsten Vorrang- und Nachrangregeln kennen und in praktischen Beispielen im Schonraum erproben</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zur Sicherheit im Straßenverkehr beitragen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die Bedeutung des Defensivverhaltens im Straßenverkehr kennen und selbst beachten, zB</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>angemessene Geschwindigkeit (insbesondere beim Bergabfahren)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sicherheitsabstand einhalten (vorne und seitlich)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Fahrweise der Oberflächenbeschaffenheit der Fahrbahn anpassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gepäcksstücke (zB Schultasche) sicher befördern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Vorrang von Einsatzfahrzeugen beachten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die besondere Regelung des Vorrangs für Schienenfahrzeuge beachten</listelem></aufzaehlung></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Radfahren im verbauten Gebiet und auf Freilandstraßen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Wichtige Verhaltensregeln für das Radfahren in verbauten Gebieten und auf Freilandstraßen kennen und einhalten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verbote und Gebote</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die für Radfahrer gesetzlich festgelegten Verbote und Gebote kennen und einhalten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Abbiegen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sicheres Verhalten beim Rechtsabbiegen auf geregelten und ungeregelten Kreuzungen durch Üben im Schonraum erwerben</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die schwierige Situation des Linksabbiegens auf geregelten und ungeregelten Kreuzungen im Schonraum besonders gut einüben</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Überholen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Die für das Überholen und Überholtwerden geltenden Regelungen kennen und anwenden; mögliche Gefahren bewußtmachen</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><i>Den Zusammenhang zwischen Straßenverkehr und Umwelt erschließen</i></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erste Einsichten in die Beziehungen zwischen Wohnumwelt und Straßenverkehr</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Den Zusammenhang zwischen Wohnraum, Wirtschaftsraum und Verkehrsnetz an einem regionalen Beispiel erkennen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kritische Aspekte zwischen dem Anspruch auf gesundes Wohnen und dem Bedarf an Straßenverkehr rschließen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Möglichkeiten einer Veränderung des Straßenverkehrs im Einzugsbereich der Schule zugunsten besserer Wohnqualität überlegen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Luftverschmutzung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Durch den Vergleich Straßenfahrzeuge (ohne Fahrräder) — Schienenfahrzeuge den Unterschied der Luftverschmutzung (Schadstoffemission) erkennen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lärmentwicklung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verkehrsmittel in solche mit hoher, mit mittelmäßiger, mit geringer und mit keiner Lärmentwicklung einteilen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Grundwasserverschmutzung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gefahren der Grundwasserverschmutzung durch Benzin und Öl erkennen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ausnutzungsgrad</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Den unterschiedlichen Ausnutzungsgrad verschiedener Verkehrsmittel erkennen (Menschen- und Gütertransport durch Fahrrad, PKW, LKW, Bus, Bahn; Begriff Massenverkehrsmittel)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Landschaftsverbrauch</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Den unterschiedlichen Landschaftsverbauch für den Straßenverkehr einerseits und den Schienenverkehr andererseits erkennen</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der verbindlichen Übung Verkehrserziehung sind besondere Bildungs- und Lehraufgaben sowie konkrete Lehrstoffe zugeteilt, um eine weitgehend eigenständige Behandlung dieses bedeutsamen Erziehungsauftrags der Grundschule sicherzustellen. Als solche steht sie zwar in engem Zusammenhang mit dem fächerübergreifenden Unterrichtsprinzip Verkehrserziehung, sie ersetzt dieses Prinzip jedoch nicht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verkehrserziehung ist ihrem Wesen nach auf die Aneignung normgerechten, situationsangemessenen Verhaltens, das der eigenen Sicherheit und der Sicherheit anderer dient, ausgerichtet.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Da sich Verhalten im allgemeinen sowohl aus dem individuellen Selbstkonzept des Kindes als auch durch auf Lernen gerichtete Anregungen und Herausforderungen und die darauf folgenden Rückmeldungen entfaltet, ergeben sich in Übereinstimmung mit den allgemeinen didaktischen Grundsätzen des Lehrplans ua. folgende spezifische didaktische Ansprüche an den Unterricht:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Verkehrserziehung schöpft auf allen vier Schulstufen ihre Lernanlässe und Inhalte überwiegend aus den realen Verkehrsverhältnissen und -ereignissen im Einzugsbereich der Schule. Dies schließt die Möglichkeit von Gelegenheitsunterricht ein. Außerdem können im Sinne des Rahmencharakters des Lehrplans insbesondere auf der 3. und 4. Schulstufe bei der Stoffauswahl die Schwerpunkte den regionalen Verkehrsgegebenheiten entsprechend unterschiedlich gesetzt werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Im Hinblick auf den Grundsatz der Kindgemäßheit des Unterrichts ist insbesondere bei der Vermittlung der rechtlichen Vorschriften behutsam vorzugehen. Um auf das Verhalten der Kinder einzuwirken, sind diese Vorschriften wiederholt und in verschiedenen Sinnzusammenhängen aus dem realen Verkehrsgeschehen einsichtig zu machen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Neben sachlichem Lernen ist Verkehrserziehung wesentlich auch auf soziales Lernen ausgerichtet. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit ist auf die Eingebundenheit des am Verkehr teilnehmenden Kindes in die große Gruppe der Verkehrsteilnehmer im Sinne einer gut eingespielten Verkehrsgemeinschaft hinzuweisen. Jeder trägt nicht nur für sich selbst, sondern in hohem Maß auch für andere Verantwortung. Das Rollenspiel kann als eines der Mittel zur Selbsterfahrung in diesem Lernbereich empfohlen werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Um auf die Entfaltung des Verhaltens der Kinder nachhaltig einwirken zu können, ist zur Bewältigung konkreter Verkehrssituationen des Alltags das Einüben von Verhaltensmustern in geeigneten Schonräumen (Verkehrserziehungsgarten, Schulhof, Turnsaal u. dgl.) unerläßlich. Dabei können auch Beamte der Exekutive über das „Standardprogramm für den schulischen Einsatz der Exekutivbeamten in der Verkehrserziehung” und über die Vorbereitung auf die „Freiwillige Radfahrprüfung” hinaus einbezogen werden. Um Lernen durch Einsicht zu ermöglichen, ist die Begründung dieser Verhaltensmuster durch die Schüler notwendig.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">e)</symbol>Regelmäßige Wiederholung und systematische Festigung der im Abschnitt Lehrstoff angegebenen Verhaltsweisen sind wichtige Voraussetzungen für die Sicherung des Unterrichtsertrages. Dabei ist auf eine enge Verklammerung der Inhalte der Verkehrserziehung von der 1. bis zur 4. Schulstufe zu achten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">f)</symbol>Verkehrserziehung sollte auf allen vier Schulstufen vom Lehrer so engagiert angelegt werden, daß sie von jedem Kind als etwa besonders Wichtiges, Lebensbedeutsames erkannt und akzeptiert wird. Richtiges, zunehmend selbständiges Verhalten im Straßenverkehr sollte als echte Lernleistung anerkannt und bei entsprechenden Gelegenheiten auch verstärkt werden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">B. VOLKSSCHULOBERSTUFE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="c">Berufsorientierung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie verbindliche Übung „Berufsorientierung“ in Anlage 1 zur Verordnung über die Lehrpläne der Hauptschulen, BGBl. II Nr. 134/2000, in der jeweils geltenden Fassung.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">NEUNTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN SOWIE LEHRSTOFF UND DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE DER FREIGEGENSTÄNDE UND UNVERBINDLICHEN ÜBUNGEN</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">A. GRUNDSCHULE</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Unverbindliche Übungen</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Spielmusik</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als Ergänzung zum Pflichtgegenstand Musikerziehung soll Spielmusik die Freude am gemeinsamen Musizieren fördern und das Verständnis für Musik vertiefen. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf dem Musizieren in der Gruppe. Spielmusik kann und soll außerschulischen Instrumentalunterricht nicht ersetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle115" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spielstücke, regionale Volksmusik; Klangexperimente und Improvisationen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Rhythmische und melodische Begleitstimmen zu Liedern</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musizieren des Lehrers als Hilfe und Ergänzung; gelegentlicher Einsatz technischer Medien (Tonbandmitschnitte zur Hörkontrolle, Musikbeispiele als Anregung und zum Vergleich)</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auswahl der Spielliteratur hat sich am Leistungsvermögen der Gruppe zu orientieren, um Überforderungen zu vermeiden. Möglichkeiten zum Musizieren auch gemeinsam mit dem Schulchor bei schulischen und außerschulischen Veranstaltungen sollen genützt werden.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Chorgesang</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als Ergänzung zum Pflichtgegenstand Musikerziehung soll Chorgesang die Freude am Singen fördern und das Verständnis für Musik vertiefen. Die musikalischen Fähigkeiten des einzelnen sind unter Berücksichtigung der Gruppenzusammensetzung (Klassen- bzw. Schulchor) zu fördern.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle116" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ein- und mehrstimmige Lieder (zB Kinderlieder, regionale Volkslieder, Lieder aus anderen Ländern)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sprachgestaltungen, Klangexperimente mit Sprach- und Singstimme</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gezielte Atem-, Stimmbi!dungs- und Artikulationsübungen; gelegentlicher Einsatz von Musikinstrumenten und technischen Medien (fonbandmitschnitte zur Hörlernkontrolle, Musikbeispiele als Anregung und zum Vergieich)</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Liedauswahl hat sich am Leistungsvermögen der Kinder zu orientieren, um Überforderungen insbesondere in stimmlicher Hinsicht zu vermeiden. Dabei hat der Lehrer auch auf kindgemäße Textinhalte und die geschmacksbildende Funktion der Lieder zu achten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Möglichkeiten zum Singen bei schulischen und außerschulischen Veranstaltungen auch gemeinsam mit der Spielmusikgruppe sollen genützt werden.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Bewegung und Sport</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als Ergänzung zum Pflichtgegenstand Bewegung und Sport sollen die dort angeführten Lehrstoffinhalte entweder im Sinne</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einer vertieften Behandlung ausgewählter Übungsbereiche,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eines Aufholens bestehender Defizite bei motorischen Fertigkeiten und Fähigkeiten oder</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einer besonderen Förderung von Begabten</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">angeboten werden.</schlussteil></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Pflichtgegenstand</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrstoffauswahl hat sich an den Bedürfnissen der Schüler zu orientieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Angebot (vor allem) zum Bewegen und Spielen soll besonders jenen Schülern ermöglicht werden, die auf Grund einer geringen Vorerfahrung weniger leistungsbereit sind. Dabei ist zu berücksichtigen, daß Ängstlichkeit lernhemmend wirkt und die Lerninhalte daher angstabbauend sein sollten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dem unterschiedlichen Leistungsvermögen ist in Gruppen, die dem Aufholen von Defiziten dienen, durch differenzierten Unterricht Rechnung zu tragen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Erleben in Übungsbereiche-, die organisatorisch im Rahmen des Pflichtgegenstandes nur schwer berücksichtigt werden können, soll den Begabten ermöglicht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Leistungsbetonte Aktivitäten können auch durch den Erwerb von kindgemäßen Leistungsabzeichen abgeschlossen werden.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">DARSTELLENDES SPIEL</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die unverbindliche Übung „Darstellendes Spiel” baut sowohl auf dem Lehrplan der Vorschulklasse auf (siehe verbindliche Übung: „Spiel”) als auch auf dem „Lernen im Spiel”, das in den allgemeinen Bestimmungen des Lehrplans für die Grundschule als Lernform in allen Pflichtgegenständen empfohlen wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das „Darstellende Spiel” dient vor allem der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im einzelnen geht es darum,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Lust am Spiel, die Lebensfreude und Heiterkeit der Kinder zu erhalten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich mit den eigenen Gefühlen, Ideen, Wünschen und Bedürfnissen auseinanderzusetzen (Selbsterfahrung) und das Selbstwertgefühl zu stärken</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich in die Rolle des anderen hineinzuversetzen (Empathie)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kooperative Verhaltensweisen zu entwickeln (soziales Lernen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Spannungen zu lösen und Aggressionen im Spiel abzubauen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Phantasie, Kreativität und divergentes Denken weiterzuentwickeln.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Darstellendes Spiel” ist im weitesten Sinn „Lernen durch Erfahrung”, betont dabei alle musischen Komponenten und enthält wesentliche Zielsetzungen des sozialen Lernens und der Politischen Bildung.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle117" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Interaktionsspiele zum Aufbau von Kontakt- und Spielbereitschaft</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lockerungs- und Vertrauensspiele, Kontakt- und Kommunikationsspiele, Sensibilisierungsspiele, Spiele zur Entspannung, zur Konzentration und zum Abbau von Aggressionen, Spiele ohne Sieger</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ausdrucksübungen zur Förderung der Spielfähigkeit und -fertigkeit</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Alle Formen des nonverbalen Repertoires wie Mimik, Gestik, Tanz, Pantomime,...</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verbale Ausdrucksmöglichkeiten mit Lauten, Musik, Sprache,...</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Improvisationen zum Einstieg ins Rollenspiel</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einfache Bewegungs- und Sprechszenen, pantomimische Darstellung, Geräuschbilder, Schatten-,. Figuren-, Masken- und Puppenspiel, Tanz- und Bewegungsspiel, Animation, Singspiel, eventuell auch Planspiel, Parodie, Kabarett und episches Theater</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Auseinandersetzung mit verschiedenen technischen Mitteln und Requisiten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verkleidungen, Tücher, Stäbe, Gebrauchsgegenstände, Licht, Tontechnik, Musik in allen Formen, Kostüme, Masken, Bühnenbild,... Einsatz von Film und Video als Kontrollhilfe und zur Dokumentation</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Hinweise:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auswahl der Spielinhalte richtet sich in erster Linie nach den Bedürfnissen und Interessen der Kinder. Das Kind soll auf spielerische Weise, lustbetont, ohne jeden Leistungsdruck lernen, seine individuellen Fähigkeiten zu erleben und darzustellen. Das „Darstellende Spiel” bietet dem Kind eine Möglichkeit der Selbsterfahrung im Rahmen einer Gemeinschaft.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim „Darstellenden Spiel” soll der Spielprozeß im Vordergrund stehen. Das Spiel vor Zuschauern kann, muß aber nicht das Ziel sein.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Rolle des Lehrers erfordert ein einfühlsames Verhalten den Spielern und den Spielprozessen gegenüber. Leistungsbeurteilungen sollten vermieden werden. Beim „Darstellenden Spiel” ist – neben dem Spiel in der gesamten Gruppe – das Spiel in Kleingruppen anzustreben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Mitspielen und das Darstellen von Rollen sollte immer auf der Freiwilligkeit der Spieler beruhen.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Muttersprachlicher Unterricht</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Muttersprachlichen Unterrichts ist der Erwerb der Muttersprache zur Herstellung von Kontinuität und Stützung der Persönlichkeitsentwicklung, ausgehend von der Zugehörigkeit zum Sprach- und Kulturkreis der Eltern. Gefördert werden soll eine positive Einstellung zur Muttersprache und zum bikulturellen Prozeß (in der neuen Umwelt Österreich). Die prinzipielle Gleichwertigkeit von Muttersprache und Deutsch muß im Unterricht für die Schüler erlebbar sein, dann kann die Bedeutung der Zweisprachigkeit und der Bikulturalität den Schülern einsichtig gemacht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Erreichung der Zweisprachigkeit ist Ziel des Muttersprachlichen Unterrichts, die Gleichwertigkeit von Muttersprache und Deutsch ist anzustreben. Zur Wahrung der Bildungschancen ist auf die Herstellung einer altersgemäßen Kommunikationsfähigkeit im schriftlichen wie mündlichen Bereich zu achten, die Kommunikationsbereitschaft und richtiger Sprachgebrauch sind zu fördern und zu festigen. Schließlich sind Grundeinsichten in die Sprachstruktur und in die Literatur der jeweiligen Sprache zu vermitteln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Muttersprachliche Unterricht umfaßt folgende drei Aufgabenbereiche:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Festigung der Muttersprache/Primärsprache als Grundlage für den Bildungsprozeß überhaupt sowie für den Erwerb weiterer Sprachen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vermittlung von Kenntnissen über das Herkunftsland (Kultur, Literatur, gesellschaftliche Struktur, ökonomische, politische Verhältnisse, usw.)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Auseinandersetzung mit dem bikulturellen Prozeß (das ist Migrantenkultur, neue Sozialisationsbedingungen, neues kulturelles Umfeld, soziokulturelle und psychosoziale Konfliktfelder usw.)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Grundstufe I (1. und 2. Schulstufe)</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das muttersprachliche Können der Kinder muß (oft) zu einem beträchtlichen Teil erst aufgebaut werden, dh. die Kinder verfügen (in der Regel) über sehr unterschiedliche Spracherfahrungen und unterschiedlich entwickelte Sprachfähigkeiten. Die Umwelt der Schüler bietet sehr unterschiedliche Anlässe und Möglichkeiten zur Verwendung der Muttersprache, die in der bikulturellen Lebenswelt gemachten Erfahrungen haben unterschiedliche Haltungen zur Muttersprache sowie zu Deutsch zur Folge. Deutsch ist als die primäre Unterrichtssprache zu erwerben, während die Muttersprache die primäre Erlebnis-, Erfahrungs- und Sozialisationssprache der Kinder ist. Unter diesen Gegebenheiten bildet sich ein unterschiedlich entwickelter Bilinguismus heraus. Kulturelle Unterschiede, Mißverständnisse und Verunsicherungen sind aufzugreifen, zu verbalisieren und aufzuarbeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Grundstufe I umfaßt der Muttersprachliche Unterricht folgende Bereiche und Grobziele:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erhalt, Pflege und Weiterentwicklung der im Vorschulalter erworbenen Sprachkenntnisse</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung und Weiterentwicklung der Begriffsbildung * Grundeinsichten in kontrastive Strukturen Muttersprache – Deutsch</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erweiterung der Kommunikationsfähigkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vermittlung von Grundwissen über das Herkunftsland</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>„Integrationsarbeit” (Reflexion über und Auseinandersetzung mit dem bikulturellen Prozeß)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Durchführung von interkulturellen Projekten</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel der Kommunikation in der Muttersprache soll auf die Bewältigung realer Kommunikationsanforderungen sowie auf reale Sprachverwendungszusammenhänge ausgerichtet sein. Thematische Kriterien sollen Vorrang vor formallinguistischen haben. Soziokulturelle Situationen, eigene Erfahrungen der Kinder sollen aufgegriffen werden und den gegenwärtigen oder künftigen Verständigungsinteressen und -bedürfnissen Rechnung tragen. Gefordert ist ein Unterricht, der ein offenes, flexibles Angebot zuläßt, darüber hinaus ist eine stark differenzierende und individualisierende Vorgangsweise im Unterricht notwendig.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehr- und Lernzieldefinition</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Alphabetisierung in der Muttersprache, Vermittlung allgemeiner Kulturtechniken (ua. Rechnen) sowie nach Möglichkeit anderer Inhalte (Sachunterricht ua.) in der Muttersprache</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Herstellung bzw. Erreichung altersgemäßer muttersprachlicher Sprachstandards</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erweiterung der Kommunikationsfähigkeit (und zwar bezüglich des Wortschatzes, der Begrifflichkeit, des Satzbaues sowie hinsichtlich soziokommunikativer Situationen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sensibilisierung für zweisprachige Kommunikation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vermittlung einer positiven Einstellung zur Muttersprache und zur Zweisprachigkeit</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Teilziele</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Mündliche Kommunikation:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Steigerung der Verstehenskompetenz und der Sprechfähigkeit sind folgende Zwischenschritte notwendig:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erweiterung des muttersprachlichen Grundwortschatzes bzw. Herstellung gemeinsamer muttersprachlicher und begrifflicher Standards</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erweiterung der syntaktischen Mittel (vollständige Sätze, komplexere Satzgefüge, usw.)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zusammenhängendes mündliches Darstellen von Ereignissen, Erlebnissen, Sachverhalten, usw. aus dem persönlichen Erfahrungsbereich der Kinder</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Nacherzählungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung dialogischen Sprechens (später monologisches Sprechen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schaffung von Sprechanlässen, die für die Kinder motivierend sind und ihren Mitteilungsbedürfnissen entsprechen. Dabei sollen die Schüler ihre Ausdrucksmöglichkeiten so einbringen und gezielt erweitern können, daß sie nicht nur einzelne Äußerungen zu verstehen und zu produzieren, sondern nach und nach in ganzen Sequenzen zu denken und sprachlich zu handeln imstande sind.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Explizite Schulung des Verstehens und der rezeptiven Sprachfähigkeiten (und zwar an Verstehenssituationen, die der Realität möglichst nahekommen)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Schriftliche Kommunikation:</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Alphabetisierung in der Muttersprache</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beherrschung der Kulturtechniken „Lesen” und „Schreiben”</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schreiben von Texten als sprachliches Handeln im Kommunikationszusammenhang (Adressatenbezug und Inhalt der Mitteilung spielen dabei eine wichtige Rolle)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Orientierung der Schreibanlässe an realenKommunikationssituationen (Kurzmitteilungen, Briefe – zB an Verwandte uä.)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wichtig ist hier die Koordination mit dem Deutschunterricht. In der Regel soll die Alphabetisierung in der Muttersprache dem Lese-/ Schreibunterricht in Deutsch vorangehen oder parallel stattfinden. Allmählich sollen strukturelle Unterschiede zwischen Deutsch und der Muttersprache bewußt gemacht werden. (Dies kann insbesondere anhand von deutsch-muttersprachlichen Paralleltexten veranschaulicht werden.)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im fortgeschrittenen Stadium des Lese-/Schreibprozesses sind zunehmend sinnvolle Schreibanlässe zu bieten und Motivationen für eigene schriftliche Produktionen zu schaffen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Lesen:</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erreichung der Lesefertigkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Frühzeitige Orientierung des Leselernprozesses als Wirklichkeitsaneignung an authentischen Texten und an verschiedenen Textsorten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vermittlung der Grundtechniken der Texterschließung (Erfassung des Informationsgehaltes und dessen Einbettung in die eigene Erfahrungswelt), „Übersetzung” eines Textes in zeichnerische, pantomimische ua. kreative Tätigkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeit mit Wörterlisten und Verwendung von Wörterbüchern (einsprachigen wie zweisprachigen) nach Erreichung der Lesefähigkeit</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Sprachbetrachtung:</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewußtmachen der Unterschiede von gesprochener und geschriebener Sprache</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Segmentieren des Sprechflusses (Erkennen der Wort- und Satzgrenzen) im Zuge des Erwerbs der Kulturtechniken Lesen und Schreiben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewußtmachen von Sprache als Beobachtungs- und Reflexionsfeld (Erkennen sprachlicher Varietäten, Erkennen „des Eigenen und des Fremden” in der Sprache, Reflexion über Sprachgefühl und Sprachrichtigkeit, Stil, uä. ...)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Grundstufe II (3. und 4. Schulstufe)</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Grundstufe II umfaßt der Muttersprachliche Unterricht folgende Bereiche und Grobziele:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erhalt, Pflege und Weiterentwicklung der in der Grundstufe I erworbenen Sprachkenntnisse</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung und Weiterentwicklung der Begriffsbildung, insbesondere in Richtung eines Fachwortschatzes</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundeinsichten in kontrastive Strukturen Muttersprache – Deutsch</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erweiterung der Kommunikationsfähigkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vermittlung von Grundwissen über das Herkunftsland</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>„Integrationsarbeit” (Reflexion über und Auseinandersetzung mit dem bikulturellen Prozeß)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Durchführung von interkulturellen Projekten</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufbauend auf Grundstufe I soll das Ziel der Kommunikation in der Muttersprache auf die Bewältigung realer Kommunikationsanforderungen sowie auf reale Sprachverwendungszusammenhänge ausgerichtet sein. Thematische Kriterien sollen Vorrang vor formallinguistischen haben. Soziokulturelle Situationen, eigene Erfahrungen der Kinder sollen aufgegriffen werden und den gegenwärtigen oder künftigen Verständigungsinteressen und -bedürfnissen Rechnung tragen. Gefordert ist ein Unterricht, der ein offenes, flexibles Angebot zuläßt, darüber hinaus ist eine stark differenzierende und individualisierende Vorgangsweise im Unterricht notwendig.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Lehr- und Lernzieldefinition:</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung einer möglichst ausgeglichenen Zweisprachigkeit * Hebung der Kommunikationsfähigkeit (Wortschatzerweiterung mit Orientierung auf thematische Vielfalt)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Allmähliches Hinführen zur muttersprachlichen und Migrantenliteratur</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Motivierung zum Lesen und zur Benutzung von Bibliotheken * Ausbau der Arbeits- und Lerntechniken</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hinführung zum selbständigen Arbeiten und Wissenserwerb * Einführung in die Arbeit mit dem (einsprachigen bzw. zweisprachigen) Wörterbuch</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hebung des Standards der Rechtschreibung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Selbständiges Verfassen von einfachen Texten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Durchführung von interkulturellen Projekten</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Teilziele</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Mündliche Kommunikation:</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verwendung der Muttersprache in verschiedensten Kommunikationssituationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vermittlung eines altersgemäßen Fachwortschatzes (zB in Mathematik sowie anderen Unterrichtsbereichen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>selbständiges Nacherzählen und Erzählen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vermittlung einer gewissen metasprachlichen Kompetenz, dh. zB Erklärungen über die Sprache, Handlungsanweisungen in der Muttersprache uä.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hinführen zu sinngemäßem Übertragen von Inhalten der Muttersprache ins Deutsche und umgekehrt Schriftliche Kommunikation:</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verfassen von kurzen schriftlichen Äußerungen und Darstellungen aus dem Erfahrungs- und Lebensbereich der Kinder</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundprinzipien der Rechtschreibung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sprachliche Sensibilisierung für die Unterschiede von geschriebener und gesprochener Sprache (inklusive umgangssprachlicher oder regionalsprachlicher Varianten)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hinführen zu selbständigem Gebrauch des Wörterbuches und anderer ein- bzw. zweisprachiger Nachschlagewerke</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Lesen:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Grundstufe II ist der Schwerpunkt auf sinnerfassendes Lesen zu setzen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anleitung zum selbständigen Lesen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lesen von kulturspezifischen Texten (darunter auch mit interkulturellem Inhalt), einfache Beispiele aus der muttersprachlichen und Migrantenliteratur</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Widerspiegelung der zweisprachigen Erfahrung in Lesetexten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der sprachlichen Kreativität (Wortspiele, Anspielungen, Sprachwitze uä.)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Sprachbetrachtung:</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Reflexion über Sprachstruktur und Sprachverwendung der Muttersprache</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sprachliches Sensibilitätstraining, Bewußtmachen von Sprachschwierigkeiten, sprachlichen Varietäten (regionale, dialektale Spracherfahrungen, Sprachgewohnheiten; Abgrenzung zur Standardsprache)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vergleiche mit dem Deutschen: Bewußtmachen der Unterschiede in Struktur und Sprachverwendung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sprachkritik: zB Werbetexte, soziale Sprachschichtungen, Stil usw.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufgreifen von Interferenzen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allgemeines zur Situation des Faches Muttersprachlicher Unterricht</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Muttersprachliche Unterricht soll Hilfestellung bei der Integration und Identitätsbildung – dh. bei der Auseinandersetzung mit der neuen Lebenswelt bieten. Das Ziel ist die Entfaltung der Bikulturalität und die Entwicklung sowie Festigung der Zweisprachigkeit. Das Unterrichtsprinzip Interkulturelles Lernen (siehe dort) ist auch im Muttersprachlichen Unterricht zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Muttersprachliche Unterricht wendet sich an Kinder, deren Primärsprache nicht Deutsch ist. In der Regel unterscheidet sich ihre erworbene Umgangssprache (oft die Haus-/Familiensprache) nicht unerheblich von der „muttersprachlichen” Schulsprache, die gleichzeitig die Standardsprache ist. Diese muttersprachliche Schulsprache muß nicht identisch mit der jeweiligen Staatssprache des Herkunftslandes sein (vgl. zB Kurdisch und Türkisch). Bei vielen Kindern ist daher schon von einer primären Zweisprachigkeit (oder Mehrsprachigkeit) auszugehen. Darüber hinaus ist bei Kindern, die nicht im Milieu ihrer Muttersprache aufwachsen, damit zu rechnen, daß ihre Muttersprache bereits Interferenzen mit dem Deutschen zeigt. Es ist daher insgesamt davon auszugehen, daß die ausländischen Kinder zahlreiche und vielschichtige Abweichungen von der muttersprachlichen Standardsprache zeigen, ua.:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Abweichungen und Defizite in der Aussprache, im Wortschatz, dialektale Interferenzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Defizite insbesondere in der soziokommunikativen Kompetenz auf Grund der oft begrenzten sozialen Erfahrungsmöglichkeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Defizite im kognitiven Bereich, dann, wenn die Eltern nicht in der Lage sind, sich mit den Kindern in der neuen Umwelt adäquat auseinanderzusetzen, ihnen Erklärungsmuster zu vermitteln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Es kann daher nicht vorausgesetzt werden, daß die Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache hinsichtlich ihrer sprachlichen, kulturtechnischen, kognitiven usw. Vorbildung einigermaßen homogen sind.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Besondere Hinweise</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verwendung unterschiedlicher Sozialformen: insbesondere Sesselkreis, Partnerarbeit, Einzelarbeit, Rollenspiel, Gruppenarbeit, uä. (Vor allem in der Grundstufe I ist auf Grund der unterschiedlichen sprachlichen Vorerfahrungen der Kinder individualisierenden Unterrichtsformen der Vorrang zu geben.)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Koordination mit dem deutschsprachigen Unterricht, nach Möglichkeit Teamteaching. Der Erstlese- und Schreibunterricht (Alphabetisierung) in der Grundstufe I kann entweder muttersprachlich oder zweisprachig erfolgen. Es sollen auch andere Gegenstandsbereiche (zB Rechnen, Sachunterricht, Musik, ...) in der Muttersprache oder zweisprachig vermittelt werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufgreifen und Verbalisieren von unaufgearbeiteten Erfahrungen im Umgang mit der Muttersprache, der Bikulturalität und mit dem Prozeß der Identitätsbildung und -festigung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vermittlung verschiedener Arbeits- und Lerntechniken, die in zunehmendem Maße zu selbständigem Bildungserwerb befähigen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Durchführung von interkulturellen Projekten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Methodische Stützung für das ungesteuerte Lernen (Lernen außerhalb des Unterrichts, Spracherfahrung)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">MUSIKALISCHES GESTALTEN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als Ergänzung zum Pflichtgegenstand Musikerziehung soll</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Musikalisches Gestalten dem Kinde ermöglichen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch musikalische Aktivitäten Freude und Erfolg zu erleben,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch vermehrte Auseinandersetzung mit ausgewählten Inhalten der einzelnen Bereiche des Pflichtgegenstandes Schwerpunkte zu setzen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigeninitiativen auf dem Gebiet der Musik zu entwickeln,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zusätzliche Anregungen zu lustbetonter musikalischer Betätigung zu erhalten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch Aufführungen/Aktionen/Projekte in der Schulgemeinschaft und über den engeren Bereich der Schule hinaus wirksam zu werden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle118" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Inhalte des Pflichtgegenstandes</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verstärkte Berücksicl:itigung von Arbeiten, die einen höheren Zeit- und Organisationsaufwand erfordern (zB Erarbeiten von größeren musikalischen, aber auch fachübergreifenden Vorhaben, Verbinden von Singen, Musizieren und Darstellen)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Szenisch-musikalisches Gestalten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">zB Märchenspiele, Kinderbücher, Kinder-Musical, Kinderoper, Kindertänze, Brauchtum im Jahreskreis</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikalische Aktivitäten innerhalb und außerhalb der Schule</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">zB schulische Veranstaltungen, J ugendsingen, Adventsingen, Maisingen; der regionalen Tradition entsprechendes Brauchtum</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verstärkte Begegnung mit Werken, Interpreten und Komponisten</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">zB Konzertbesuche, Lehrausgänge zu Instrumentenbauern, in ein Musikstudio, Besuch von Interpreten und Komponisten</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auswahl der Inhalte, auch fächerübergreifend, richtet sich in erster Linie nach den Bedürfnissen und Interessen der Kinder sowie den Rahmenbedingungen der Schule.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fallweise können am musikalischen Geschehen in der Schule Interessierte zu gemeinsamen Projekten eingeladen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im allgemeinen wird man mit der für die unverbindliche Übung vorgesehenen Doppelstunde das Auslangen finden; in Ausnahmefällen kann vorübergehend eine Blockung erfolgen.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">BILDNERISCHES GESTALTEN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als Ergänzung zum Pflichtgegenstand Bildnerische Erziehung soll</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildnerisches Gestalten dem Kinde ermöglichen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in einer offenen, partnerschaftlichen Atmosphäre sein schöpferisches Potential voll zu entfalten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch bildnerische Aktivitäten Freude und Erfolg zu erleben,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch vertiefte Auseinandersetzung mit ausgewählten Inhalten der einzelnen Fachbereiche des Pflichtgegenstandes persönliche Schwerpunkte zu setzen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bei der praktischen Arbeit vermehrt zu experimentieren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch Ausstellungen/Aufführungen/Aktionen/Projekte in der Schulgemeinschaft und über den engeren Bereich der Schule hinaus wirksam zu werden und dadurch erhöhte Handlungskompetenz zu gewinnen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle119" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Inhalte des Pflichtgegenstandes</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verstärkte Berücksichtigung von Vorhaben, die einen höheren Zeit- und Organisationsaufwand erfordern oder nur in kleineren Gruppen durchführbar sind (zB Großplastiken, Körper- und Objektbemalungen, großflächiges Malen, Herstellen eines Videofilms, fotografieren mit der Lochkamera, Siebdruck, Wandmalereien; Feste, Projekte)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Allenfalls animatorische Aktionen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">zB von Mitschülern Begonnenes fortsetzen; gemeinsam an einem Bild malen; Melodien/Rhythmen grafisch oder malerisch umsetzen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verstärkte Begegnung mit Werken und Schaffenden aus den Bereichen Kunst und Alltagsästhetik</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">zB Atelier-, Museums- und Werkstattbesuche; Lehrausgänge zu Objekten, Bauten und Anlagen;</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einladung von Fachleuten</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="216" style="border:none;width:161.92pt;" /><td width="362" style="border:none;width:271.42pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auswahl der Inhalte, auch fächerübergreifend, richtet sich in erster Linie nach den Bedürfnissen und Interessen der Kinder sowie den Rahmenbedingungen der Schule.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Hauptgewicht soll auf der Selbsttätigkeit der Kinder liegen, wobei praktisches Arbeiten und das selbständige Suchen von Lösungen im Vordergrund stehen. In entspannter, freundlicher Atmosphäre können positive Einstellungen zB im Sinne des sozialen Lernens entwickelt werden. Fallweise können außerschulische Institutionen oder Personen (zB die Eltern bzw. die Erziehungsberechtigten) zu gemeinsamen Projekten eingeladen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Regel wird man mit der für die unverbindliche Übung vorgesehenen Doppelstunde das Auslangen finden; in Ausnahmefällen kann vorübergehend eine Blockung erfolgen.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">LEBENDE FREMDSPRACHE</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zusätzlich zu der im Rahmen der verbindlichen Übung gewählten lebenden Fremdsprache kann eine weitere lebende Fremdsprache im Rahmen einer unverbindlichen Übung ausgewählt und angeboten werden. Für die Bildungs- und Lehraufgabe, den Lehrstoff und die didaktischen Grundsätze gelten die Bestimmungen der entsprechenden verbindlichen Übung im achten Teil.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Interessen- und Begabungsförderung</b></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die unverbindliche Übung „Interessen- und Begabungsförderung” ermöglicht den Schülerinnen und Schülern zusätzliche Lernaktivitäten, durch die sie ihre persönlichen Interessen und individuellen Begabungen entwickeln können. Dabei werden Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie Kenntnisse in besonderer Weise entfaltet, erweitert und vertieft. Das Ziel dieser unverbindlichen Übung ist es, bedeutsame Persönlichkeitsdimensionen zu fördern, um zu einer harmonischen Persönlichkeitsentwicklung beizutragen und Einseitigkeiten zu vermeiden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die inhaltliche Auswahl für die unverbindliche Übung hat auf der Grundlage des allgemeinen Bildungszieles der Grundschule sowie der Bildungs- und Lehraufgaben der Pflichtgegenstände, der verbindlichen und unverbindlichen Übungen zu erfolgen. Entscheidende Auswahlkriterien sind dabei die spezifischen Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lernaktivitäten können sich auf Teilbereiche eines Unterrichtsgegenstandes oder mehrerer Unterrichtsgegenstände sowie auf fachübergreifende Inhalte beziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Themen für Interessenbereiche können unter anderem sein:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sprache – Spiel – Ausdruck – Verständigung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zeichen – Form – Klang – Bewegung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Natur – Leben – Mensch – Gesundheit – Gemeinschaft – Umwelt;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Maß – Zahl – Raum – Technik.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die unverbindliche Übung „Interessen- und Begabungsförderung” ist durch ein offenes Lehrstoffkonzept charakterisiert, das weitgehende Spielräume bei den gewählten Themenbereichen zuläßt. Diese korrespondieren mit den Inhalten einzelner Teilbereiche bzw. den Lern- und Erfahrungsbereichen der Pflichtgegenstände sowie mit fächerübergreifenden Lernfeldern und vor allem mit den unmittelbaren</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>auch außerschulischen – Interessen der Schülerinnen und Schüler.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Beschäftigung mit diesen Inhalten sollen spezielle Interessen und Begabungen entdeckt, bewußt entfaltet und weiterentwickelt werden. Dies erfordert im Sinne der Z 6 der Bemerkungen zur Stundentafel der Grundschule ein schülerbezogenes Planungskonzept.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Wahl des Themas und die Aufgabenstellung sowie die Festlegung der Ziele, Arbeitsweisen, Organisation, des zeitlichen Rahmens, des Ortes usw. sollen nach Möglichkeit mit den Schülerinnen und Schülern und Eltern gemeinsam getroffen werden. Die Initiative zur Einrichtung dieser unverbindlichen Übung kann von den Schülerinnen und Schülern, den Eltern bzw. den Lehrerinnen und Lehrern ausgehen. Schulstufenübergreifende Gruppen sind möglich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Wahl der Methoden stehen grundschulgemäße Projekte und schüleraktivierende Lern- und Arbeitsformen im Vordergrund, in welchen die emotionalen, sozialen, kognitiven sowie praktischen Dimensionen des Lernens miteinander verbunden werden können.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">B. VOLKSSCHULOBERSTUFE</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Freigegenstände und unverbindlichen Übungen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Anlage 1 zur Verordnung über die Lehrpläne der Hauptschulen, BGBl. II Nr. 134/2000, in der jeweils geltenden Fassung.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">ZEHNTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">BILDUNGS- UND LEHRAUFGABE SOWIE LEHRSTOFF UND DIDAKTISCHE GRUNSÄTZE DER UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE DER DEUTSCHFÖRDERKLASSEN</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><n>A. VORSCHULSTUFE</n></ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Deutsch in der Deutschförderklasse</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Deutschförderklassen soll sichergestellt werden, dass jene Schülerinnen und Schüler, die aufgrund mangelnder Kenntnisse der Unterrichtssprache gemäß § 16 des Schulunterrichtsgesetzes (SchUG), BGBl. Nr. 472/1986, dem Unterricht nicht folgen können und gemäß § 4 Abs. 2 lit. a SchUG bei Einschulung den außerordentlichen Status erhalten haben, diese frühzeitig erlernen und möglichst bald gemeinsam im Klassenverband dem Lehrplan der jeweiligen Schulstufe als außerordentliche Schülerinnen und Schüler mit Deutschförderkurs oder ordentliche Schülerinnen und Schüler folgen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um einen schnellen Übergang in den Regelunterricht zu gewährleisten, sind Deutschförderklassen grundsätzlich auf ein Semester ausgerichtet. Wenn das Lehrziel laut gesetzlich vorgeschriebenem Testverfahren von der jeweiligen Schülerin oder dem jeweiligen Schüler nicht erreicht wurde, kann die Deutschförderklasse ein weiteres Semester, maximal jedoch vier Semester lang besucht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan beschreibt Zielkompetenzen, die für den Wechsel in die Regelklasse notwendig sind. Darüber hinaus gibt der Lehrplan einen Rahmen vor, der den Pädagoginnen und Pädagogen jenen Gestaltungsspielraum bietet, der erforderlich ist, um jedes Kind nach den jeweils eigenen Fähigkeiten und Begabungen zu fördern. Im Sinne eines schnellen Übergangs ist es daher sinnvoll, Bildungssprache und Fachwortschatz anhand bestimmter verbindlicher Übungen – etwa Mathematische Früherziehung oder Sachbegegnungen <gdash /> zu erarbeiten und die Förderung der Kinder je nach individuellen Lernvoraussetzungen und organisatorischer Umsetzbarkeit auch in diesen Gegenständen zu gewährleisten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Unterrichtsgestaltung sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbau von Sprachkompetenzen in der Alltags- und Bildungssprache, wenn möglich in Bezugnahme auf den Fachwortschatz einzelner Unterrichtsgegenstände;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sicherstellung der kontinuierlichen Förderung und der Beachtung einer angemessenen Progression sowohl innerhalb eines Semesters als auch beim Besuch der Deutschförderklasse um ein weiteres Semester;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsatz von Diagnoseinstrumenten, die den kontinuierlichen Sprachaufbau in Deutsch sicherstellen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Ausgangssituation</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Deutsch wird in der Deutschförderklasse gesteuert und zudem in vielen außerschulischen (Lern<gdash />)Situationen in der zielsprachlichen Umgebung ungesteuert erlernt. Der Unterricht hat an diese besondere sprachliche Ausgangssituation der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen: Es werden Sprechanlässe geboten, die geeignet sind, Kommunikationsmöglichkeiten außerhalb des Unterrichts zu eröffnen. Die soziale Verschränkung mit der Regelklasse von Anfang an ist für den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler von besonderer Bedeutung und Lernorte außerhalb des Klassenzimmers bieten dem Spracherwerb besonders wirkungsvolle Impulse.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Positive Lernatmosphäre/Geschützter Raum</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht geht vom Sprachhandlungsbedarf der Schülerinnen und Schüler aus und greift ihre aktuellen Erfahrungen mit dem Deutschen als Zweitsprache auf. Dabei wird die Deutschförderklasse zu einem geschützten Lernraum, der eine wertschätzende und respektvolle Lernatmosphäre bietet und in dem die Schülerinnen und Schüler das Gelernte erproben können. Wo es sich anbietet, wird der Bezug zu der/den jeweiligen Erst<gdash /> bzw. Familiensprache/n hergestellt und es können unterschiedliche Erfahrungen und Einstellungen reflektiert werden. Dazu sind Kontakte, Kooperationen und Absprachen wichtig und hilfreich, sowohl mit den Klassenlehrpersonen der Regelklasse und zuständigen Betreuungspersonen als auch mit den muttersprachlichen Lehrkräften und mit den Eltern der Lernenden. Die zeitlich abgestimmte Erarbeitung eines Themas in Deutsch und der jeweiligen Erstsprache bzw. den jeweiligen Erstsprachen der Schülerinnen und Schüler ist sinnvoll und soll bei vorhandenem Angebot des Muttersprachlichen Unterrichts anlassbezogen erfolgen. Auch für die Entwicklung der Sprachlernkompetenz, der Selbstkompetenz, der sozialen Kompetenz und der interkulturellen Handlungsfähigkeit ist Kooperation von großer Bedeutung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Mehrsprachigkeit</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrperson der Deutschförderklasse hat spezifische Aufgaben als Wissensvermittlerin, Sprachlernberaterin und Brückenbauerin zwischen den Sprach-, Bildungs- und Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler. Die Schülerinnen und Schüler werden in ihrer Entwicklung der individuellen lebensweltlichen Mehrsprachigkeit und in der Ausbildung von Sprach(en)bewusstsein (<i>language awareness</i>) unterstützt. Ihr gesamtes sprachliches Repertoire wird für den Erwerb der (neuen) Sprache Deutsch genutzt. Sprachliche und kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede sind positiv besetzt und werden als Lernanlass gesehen. Sie werden als Möglichkeit zum Austausch genutzt. Die Lehrperson führt die Schülerinnen und Schüler in den Besuch der Schulbibliotheken und <gdash /> wenn möglich <gdash /> von öffentlichen Bibliotheken und Mediatheken ein, wo diese die Angebote auch in ihrer Erstsprache nutzen können.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Alltagssprache vs. Bildungssprache</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben der Entwicklung der sprachlichen Handlungsfähigkeit für den (außer<gdash />)schulischen Kommunikationsbedarf werden im Rahmen der Sprachförderung in Deutschförderklassen auch die bildungs- und fachsprachlichen Kompetenzen der Lernenden (ua. mündliche Textkompetenz) altersgerecht ausgebildet. Der Weg von der Alltagssprache bis zur Bildungs- und Fachsprache bedarf einer kontinuierlichen Begleitung. Die Deutschförderklasse kann nur einen ersten Grundstein legen für eine sprachliche Entwicklung, die in weiterer Folge sowohl durch weitere Sprachförderung als auch in hohem Maß durch sprachsensiblen Unterricht in allen Fächern unterstützt wird. Dabei orientieren sich die Aussprache und Intonation aller Lehrpersonen an der Standardsprache. Die Schülerinnen und Schüler erhalten (in der Deutschförderklasse) auch die Möglichkeit, ein Bewusstsein für die sprachliche Variation des Deutschen in Österreich zu entwickeln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Sprachförderung als Teamarbeit</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Sprachentwicklung der Schülerinnen und Schüler, insbesondere die der Bildungssprache, liegt in der Verantwortung aller Lehrpersonen. Sprachsensibler Unterricht und Sprachförderung werden als integrative Bestandteile jeden Unterrichts gesehen, da die Unterrichtssprache Deutsch als zentrales Werkzeug des Lernens und Kommunikationsmittel in allen Fächern von großer Bedeutung ist. Jeder Unterricht ist auch als eine Sprachlernsituation aufzufassen und alle beteiligten Lehrpersonen fungieren als Sprachvorbilder. Die Kooperation aller beteiligten Lehrpersonen mit Unterstützung der Schulleitung ist dabei von großer Bedeutung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Methodische Erläuterungen</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Insbesondere die Lehrpersonen, die die Schülerinnen und Schüler in ihrer Sprachentwicklung unterstützen, setzen ihre Sprache gezielt und systematisch ein (auch durch die Versprachlichung von Tätigkeiten), um Wortschatz sowie sprachliche Muster und Strukturen anzubieten. Sie verstehen den Spracherwerb als Prozess, in dessen Verlauf die Schülerin/der Schüler befähigt wird, sprachliche Mittel selbstständig einzusetzen. Das Wissen um die (grammatische) Progression ist dabei grundlegend. Die Lehrperson der Deutschförderklasse weiß um die Bedeutung von Fehlern als Ausdruck einer individuellen Lernersprache, zB durch Übergeneralisierungen und Übertragungen von Strukturen der Erstsprache auf das Deutsche (Interferenzen). Korrektives Feedback und ein Anleiten zur Selbstkorrektur sind Möglichkeiten darauf zu reagieren. Das Wissen um die Erstsprachen der Schülerinnen und Schüler ermöglicht es, besonderes Augenmerk auf Strukturen und Laute zu legen, die sich von denen in der deutschen Sprache unterscheiden. In Phasen des freien Sprechens sind Fehler, auch in der Aussprache, zu vernachlässigen, solange die Aussage verständlich ist und das kommunikative Ziel erreicht wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrperson ermutigt zum Gebrauch des Deutschen und stellt sprachliche Mittel zur Verfügung, um die Schwierigkeit eines Sprechanlasses zu reduzieren. Die Wortschatzarbeit ist in engem Zusammenhang mit dem Aufbau von Konzepten zu sehen. Sie steht nicht isoliert, sondern wird immer in eine kommunikative Situation eingebettet. Auf methodische Vielfalt, von strukturiert-gelenkten bis sehr offenen-spielerischen Übungsformen, ist ebenso zu achten wie auf ganzheitliche Aufgabenstellungen, die unterschiedliche Lerntypen ansprechen. Die Arbeit mit altersgemäßen literarischen Texten unterstützt die Schülerinnen und Schüler in ihrer Sprachentwicklung, indem sie neue Wörter im Textzusammenhang erschließen, schriftsprachliche Ausdrucksweisen hören und bei vorgelesenen Texten die korrekte Aussprache erfahren. Über literarisches Lernen wird bedeutungsvolles und vertiefendes Lernen zugänglich gemacht. Auch Musik und theaterpädagogische Elemente ermöglichen einen abwechslungsreichen Zugang zur deutschen Sprache und fördern neben dem Ausdruck die Aufmerksamkeit, die Wahrnehmung, die Kooperation und den Selbstwert. Die Lehrperson sorgt dabei für eine klare Trennung von Lern- und Prüfungssituationen. Sprachlernstrategien werden bewusst gemacht und die Selbstkompetenz im Hinblick auf eigenständiges Lernen gestärkt (selbstverantwortliche Lernorganisation).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Umgang mit Heterogenität</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschiedliche Vorkenntnisse/-erfahrungen, Lernbiografien, mitgebrachte Sprachen und ev. sogar Schrift sowie unterschiedlicher Sprachstand führen u. U. zu einer sehr heterogenen Lernergruppe, der die Lehrperson mit Binnendifferenzierung begegnet. Dabei müssen auch Unterschiede im Lernalter, im Lerntempo und im Unterstützungsbedarf berücksichtigt werden. Inhaltlich und methodisch differenzierte Lernangebote unterstützen alle Lernenden in ihrer Kompetenzentwicklung: Arbeitsaufträge werden unterschiedlich formuliert und streben verschiedene Lernziele an, zB beim Lernen an Stationen oder durch das Variieren von Fragestellungen im Gespräch. Kooperative Lernformen ermöglichen sprachliche Interaktion und Hilfestellung. Verfügbare Unterrichtsmaterialien können dabei nicht immer passgenau sein, sondern werden als Baukasten genutzt, aus denen Bilder, Hörtexte, Übungen und Aufgaben ausgewählt werden. Die Nutzung digitaler Medien ist zu begrüßen, da sie die Individualisierung von Lernangeboten und ein Mehr an Sprachlernanlässen (zB wiederholbare Hörtexte) ermöglichen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Einsatz von Diagnoseinstrumenten</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um möglichst zielgerichtet fördern zu können, sind Sprachstandsbeobachtungen unerlässlich, sobald der Sprachstand Beobachtungen zulässt. Daran schließt die Erstellung individueller Förderpläne an. Wenn möglich sollte auch der Sprachstand in der Erstsprache in Zusammenarbeit mit muttersprachlichen Lehrkräften festgestellt werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die in der Deutschförderklasse zu erwerbenden Kompetenzen werden in <b>vier Lernbereiche</b> gegliedert, deren Nummerierung keine Hierarchie ausdrückt:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 1:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Mündliche Sprachhandlungskompetenz zur Bewältigung kommunikativer Situationen (=Pragmatik) und mündliche Textkompetenz zur Vorbereitung auf bildungssprachliche Anforderungen, realisiert mit Hilfe von drei Fertigkeiten:</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hörverstehen und Hör-/Sehverstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sprechen/Mündliches Sprachhandeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Phonologische Bewusstheit</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 2:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Linguistische Kompetenzen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wortschatz</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Strukturen: Wortformen (Morphologie), Satzbau (Syntax)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aussprache</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 3:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Sprachlernkompetenz (Sprachlernstrategien)</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 4:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Selbstkompetenz, soziale Kompetenz, interkulturelle Handlungsfähigkeit</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Realisierung der kommunikativen Kompetenzen des Lernbereichs 1 mit Hilfe der drei Fertigkeiten sind die sprachlichen Mittel des Lernbereichs 2 die Grundlage und sie haben somit dienende Funktion.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich eine Sprache anzueignen, bedeutet zuallererst, den eigenen Handlungsraum zu erweitern. Im Mittelpunkt der Sprachförderung in Deutschförderklassen der Vorschulstufe steht die Ausbildung der mündlichen Handlungsfähigkeit. Dabei werden die rezeptiven Fertigkeiten („Hörverstehen und Hör-/Sehverstehen“ und „Verstehen vorgelesener Text“) <b>vor</b> den produktiven Fertigkeiten („Sprechen/Mündliches Sprachhandeln“) entwickelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulische Lernangebote wecken die Motivation, das erworbene Wissen und Können in vielfältigen Kontexten anzuwenden. Um eine systematische Kompetenzentwicklung jeder Schülerin und jedes Schülers zu ermöglichen, werden je nach Alter und Entwicklungsstand der Kinder unterschiedliche inhaltliche und methodische Schwerpunkte gesetzt. Die Themen und Lernsituationen beziehen sich sowohl auf Lebens- bzw. Handlungsbereiche der Schülerinnen und Schüler, wie Familie, Freizeit oder Öffentlichkeit, als auch auf die Lehrpläne der verbindlichen Übungen laut Stundentafel der Vorschulstufe. So ist kompetenzorientiertes Lernen einerseits an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet und eröffnet andererseits allen Schülerinnen und Schüler Zugänge zum frühen fachlichen Lernen. Letzteres kann durch die konkrete Erarbeitung der sprachlichen Grundlagen einer verbindlichen Übung (wie Fachwortschatz und fachsprachliche Strukturen) passieren. Die Vermittlung sprachlicher Kompetenzen soll deshalb auch über die Vermittlung der fachlichen Grundlagen in den Grundkompetenzen (zB Mathematische Früherziehung) erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Folgenden tabellarisch aufgeführten Anforderungen benennen Kompetenzen, die die Schülerin bzw. der Schüler erwirbt und in altersgemäßen Kommunikationssituationen nachweisen muss. Im Unterricht werden die Kompetenzbereiche nicht isoliert behandelt, sondern sind Bestandteile eines Gesamtzusammenhangs.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Kommunikative Kompetenzen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 1:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Mündliche Sprachhandlungskompetenz zur Bewältigung kommunikativer Situationen (=Pragmatik) und mündliche Textkompetenz zur Vorbereitung auf bildungssprachliche Anforderungen.</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Hörverstehen und Hör-/Sehverstehen</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler versteht altersgerechte Informationen in Gesprächen und sehr einfachen gesprochenen Texten zu vertrauten und konkreten Themen in Alltagssituationen in der Standardsprache, vorausgesetzt es wird deutlich und langsam gesprochen. Sie/Er kann darauf sach- und situationsgerecht reagieren und bei Bedarf nachfragen.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht einfache unterrichtstypische Sprachhandlungen (Fragen, Arbeitsanweisungen, Aufforderungen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht bekannte Themen von kurzen Gesprächen, an denen sie/er nur als Zuhörer/in beteiligt ist.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erschließt die Hauptaussage einfacher sprachlicher Äußerungen im Unterrichtsalltag aus dem vertrauten Sprechkontext.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht die Hauptaussage einfacher und kurzer Texte sowie klar strukturierter, bekannter Situationen (zB Rollenspiele).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>folgt sprachlich einfachen und kurzen Medienausschnitten zu bekannten Alltagsthemen (Hörtexte bzw. Hör-/Sehtexte wie Radio, Fernsehen, Film) und versteht deren Hauptaussage.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht sehr kurze, einfache vorgelesene Texte zu vertrauten Themen mit vorwiegend bekanntem Wortschatz, vorausgesetzt es wird deutlich und langsam gesprochen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Sprechen/Mündliches Sprachhandeln</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler kann über vertraute Themen ihrer/seiner Lebenswelt und Sachverhalte mit einem begrenzten Repertoire an Wörtern und Strukturen kommunizieren. Dabei kann sie/er noch elementare und das Verständnis störende Fehler machen.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>reagiert auf Sprachhandlungen anderer und stellt selbst sprachliche Kontakte in vertrauten Situationen her, kann diese weiterführen und beenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet in kurzen, zielorientierten Alltagsgesprächen erlernte Wendungen und Ausdrücke an.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bewältigt in einfacher Form kurze Gespräche mit beschreibendem und erzählendem Charakter zu vertrauten Themen (Erfahrungen, Erlebnisse, Beobachtungen, Sachverhalte).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>holt in kurzen und einfachen Dialogen Informationen ein und gibt Informationen weiter.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>benennt und beschreibt bekannte Gegenstände, Personen, Lebewesen, Tätigkeiten, einfache Sachverhalte und Ereignisse (zB persönliche Daten, Familie, Schule, Essen, Wohnen, Freizeit, Natur und Umwelt).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>drückt in kurzen, einfachen Sätzen konkrete Bedürfnisse, Gefühle und Stimmungen in vertrauten Situationen aus (zustimmen, ablehnen, Vorlieben äußern, fragen, nachfragen, auffordern, bitten, wünschen, danken, Meinungen äußern, ua.).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erzählt eine einfache Geschichte anhand von Bildern oder anderen Impulsen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt und versteht basale Gesprächsregeln (zB anderen aufmerksam zuhören, andere aussprechen lassen, Blickkontakt aufnehmen bzw. erwidern, Redebedarf anzeigen, je nach Situation leise oder laut sprechen) und versucht diese einzuhalten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet ansatzweise stimmliche (Lautstärke, Betonung, Pause, Sprechtempo) und körpersprachliche (Mimik, Gestik) Mittel der Kommunikation an.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet im Fall von Nichtverstehen Strategien wie zB Nachfragen, Bitten um sprachliche Hilfe oder Klärung an und kann auch ihre/seine Erstsprache oder weitere Sprachen als Brückensprache(n) nutzen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Phonologische Bewusstheit</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verfügt über eine grundlegende phonologischer Bewusstheit (auch in den Erstsprachen), ist in der Lage mit Unterstützung von z. B. Klatschen oder Reimen Laute, Silben und Wörter zu unterscheiden und kann einzelne vertraute Laute eines Wortes erkennen. Sie/Er hat ein erstes Verständnis über die Bedeutung von Symbolen und kann einfache Symbole erkennen, erfinden, grafisch festhalten und deuten.</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 2:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Linguistische Kompetenzen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Wortschatz</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verfügt über einen gesicherten altersgemäßen Grundwortschatz (rezeptiv und produktiv) zur Ausführung der im Lernbereich 1 genannten Sprachhandlungen sowie über Ausschnitte aus dem Aufbauwortschatz, die für ein Folgen des Unterrichts in der Regelklasse gebraucht werden.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügt über einen standardsprachlich korrekten Grundwortschatz, der sich auf ihr/sein unmittelbares Lebensumfeld bezieht, muss aber noch nach Worten suchen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>entwickelt ihren/seinen passiven Aufbauwortschatz bei einzelnen im Unterricht behandelten fachbezogenen Themen über den Grundwortschatz hinaus.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügt in Alltagssituationen und im Unterricht über einige wenige wichtige memorierte Wendungen (Chunks).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erweitert ihren/seinen Wortschatz auf verschiedenen Ebenen kontinuierlich (ua. Wortbedeutung, Wortfeld, Wortfamilie, Oberbegriffe).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fragt aktiv nach Bezeichnungen, Bedeutungen und Zusammenhängen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erschließt sich zunehmend die Bedeutung eines Wortes auch aus Sprachhandlungssituationen und Sinnzusammenhängen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Strukturen</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verfügt über ein kleines Repertoire häufig verwendeter einfacher Strukturen zur Ausführung der im Lernbereichen 1 genannten Sprachhandlungen. Sie/Er kann reguläre grammatische Formen erkennen und anwenden. Sie/Er kann noch elementare Fehler machen, zB Subjekt-Verb-Kongruenz, Verbstellung oder Verwendung von Zeitformen.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verwendet einfache Satzmuster und Wendungen, um über sich selbst, andere Personen, Situationen oder Orte zu informieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennt und beschreibt ihm/ihr vertraute Handlungen, Ereignisse und Sachverhalte als gegenwärtig, vergangen oder zukünftig.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>drückt einfache Bitten, Wünsche, Erlaubnisse, Verbote, Möglichkeiten, Fähigkeiten, Verneinungen und Verpflichtungen aus.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennt Modalitäten und Bedingungen und drückt diese aus, zB mit Modalverben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verbindet Wortgruppen und einfache Sätze mit Konnektoren (zB <i>und, und dann, dann, wenn, aber, weil</i>)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>formuliert Fragen und Antworten.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Aussprache</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verwendet Artikulation und Intonation, die sich an der Standardsprache orientieren, weitgehend richtig, es kommt jedoch noch zu Interferenzen mit dem Lautsystem der Erstsprache.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet die meisten Laute und Lautgruppen korrekt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet und unterscheidet ähnlich klingende Laute.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet kurze und lange, offene und geschlossene Vokale (zB in <i>hoffen/Hof</i>).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet Konsonantenhäufungen (zB in <i>Herbst, springst, ängstlich</i>).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>macht unterschiedliche Sprechabsichten wie Aussage, Frage oder Aufforderung durch den richtigen Einsatz der Prosodie deutlich.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet Artikulation und Intonation in Lautgedichten, Wortspielen, Kinderreimen, Abzählversen, Zungenbrechern u. Ä. an.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Überfachliche Kompetenzen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 3:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Sprachlernkompetenz (Sprachlernstrategien)</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Sprachlernkompetenz</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler wendet Sprachlernstrategien mit Unterstützung und/oder selbstständig an, um Wortschatz und Sprachhandlungsfähigkeit zu erweitern.</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Konkrete Sprachlernstrategien finden sich als Kompetenzbeschreibungen der Fertigkeiten und der sprachlichen Mittel (Lernbereiche 1 und 2).</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Siehe auch Leitfaden zur Grundschulreform 3 „Sprachliche Förderung am Übergang vom Kindergarten in die Grundschule“</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 4:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Selbstkompetenz, soziale Kompetenz, interkulturelle Handlungsfähigkeit</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Selbstkompetenz</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler kann ihre/seine Stärken und Fähigkeiten realistisch einschätzen und entsprechend einbringen, übernimmt Eigenverantwortung, zeigt Eigeninitiative und Engagement, hat Zutrauen zu sich selbst und in ihre/seine Sprach(lern)fähigkeiten und ist motiviert, Neues zu lernen oder zu schaffen.</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Siehe auch Soziale und personale Kompetenzen. Lehrplanbezüge</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Soziale Kompetenz</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler lernt mit und von anderen, hilft anderen und bittet selbst um Unterstützung, hält vereinbarte Regeln ein, übernimmt Verantwortung und ist konfliktfähig.</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Siehe auch Soziale und personale Kompetenzen. Lehrplanbezüge</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Interkulturelle Handlungsfähigkeit</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler ist zum Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt befähigt.</b></absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Weitere verbindliche Übungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die weiteren verbindlichen Übungen ist der jeweilige Lehrstoff des Sechsten Teils anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><n>B. GRUNDSCHULE</n></ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Deutsch in der Deutschförderklasse</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Deutschförderklassen soll sichergestellt werden, dass jene Schülerinnen und Schüler, die aufgrund mangelnder Kenntnisse der Unterrichtssprache gemäß § 16 des Schulunterrichtsgesetzes (SchUG), BGBl. Nr. 472/1986, dem Unterricht nicht folgen können und gemäß § 4 Abs. 2 lit. a SchUG bei Einschulung den außerordentlichen Status erhalten haben, diese frühzeitig erlernen und möglichst bald gemeinsam im Klassenverband dem Lehrplan der jeweiligen Schulstufe als außerordentliche Schülerinnen und Schüler mit Deutschförderkurs oder ordentliche Schülerinnen und Schüler folgen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um einen schnellen Übergang in den Regelunterricht zu gewährleisten, sind Deutschförderklassen grundsätzlich auf ein Semester ausgerichtet. Wenn das Lehrziel laut gesetzlich vorgeschriebenem Testverfahren von der jeweiligen Schülerin oder dem jeweiligen Schüler nicht erreicht wurde, kann die Deutschförderklasse um ein weiteres Semester, maximal jedoch vier Semester lang besucht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan beschreibt Zielkompetenzen, die für den Wechsel in die Regelklasse notwendig sind. Darüber hinaus gibt der Lehrplan einen Rahmen vor, der den Pädagoginnen und Pädagogen jenen Gestaltungsspielraum bietet, der erforderlich ist, um jedes Kind nach den jeweils eigenen Fähigkeiten und Begabungen zu fördern. Im Sinne eines schnellen Übergangs ist es daher sinnvoll, Bildungssprache und Fachwortschatz anhand bestimmter Gegenstände – etwa Mathematik oder Sachunterricht <gdash /> zu erarbeiten und die Förderung der Kinder je nach individuellen Lernvoraussetzungen und organisatorischer Umsetzbarkeit auch in diesen Gegenständen zu gewährleisten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Unterrichtsgestaltung sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbau von Sprachkompetenzen in der Alltags- und Bildungssprache, wenn möglich in Bezugnahme auf den Fachwortschatz einzelner Unterrichtsgegenstände der jeweiligen Schulstufe;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sicherstellung der kontinuierlichen Förderung und der Beachtung einer angemessenen Progression sowohl innerhalb eines Semesters als auch beim Besuch der Deutschförderklasse über mehrere Semester;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsatz von Diagnoseinstrumenten, die den kontinuierlichen Sprachaufbau in Deutsch sicherstellen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Ausgangssituation</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Deutsch wird in der Deutschförderklasse gesteuert und zudem in vielen außerschulischen (Lern<gdash />)Situationen in der zielsprachlichen Umgebung ungesteuert erlernt. Der Unterricht hat an diese besondere sprachliche Ausgangssituation der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen: Es werden Sprechanlässe geboten, die geeignet sind, Kommunikationsmöglichkeiten außerhalb des Unterrichts zu eröffnen. Die soziale Verschränkung mit der Regelklasse von Anfang an ist für den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler von besonderer Bedeutung und Lernorte außerhalb des Klassenzimmers bieten dem Spracherwerb besonders wirkungsvolle Impulse.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Positive Lernatmosphäre/Geschützter Raum</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht geht vom Sprachhandlungsbedarf der Schülerinnen und Schüler aus und greift ihre aktuellen Erfahrungen mit dem Deutschen als Zweitsprache auf. Dabei wird die Deutschförderklasse zu einem geschützten Lernraum, der eine wertschätzende und respektvolle Lernatmosphäre bietet und in dem die Schülerinnen und Schüler das Gelernte erproben können. Wo es sich anbietet, wird der Bezug zu der/den jeweiligen Erst<gdash /> bzw. Familiensprache/n hergestellt und es können unterschiedliche Erfahrungen und Einstellungen reflektiert werden. Dazu sind Kontakte, Kooperationen und Absprachen wichtig und hilfreich, sowohl mit den Klassenlehrpersonen der Regelklasse und zuständigen Betreuungspersonen als auch mit den muttersprachlichen Lehrkräften und mit den Eltern der Lernenden. Die zeitlich abgestimmte Erarbeitung eines Themas in Deutsch und der jeweiligen Erstsprache bzw. den jeweiligen Erstsprachen der Schülerinnen und Schüler ist sinnvoll und soll bei vorhandenem Angebot des Muttersprachlichen Unterrichts anlassbezogen erfolgen. Auch für die Entwicklung der Sprachlernkompetenz, der Selbstkompetenz, der sozialen Kompetenz und der interkulturellen Handlungsfähigkeit ist Kooperation von großer Bedeutung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Mehrsprachigkeit</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrperson der Deutschförderklasse hat spezifische Aufgaben als Wissensvermittlerin, Sprachlernberaterin und Brückenbauerin zwischen den Sprach-, Bildungs- und Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler. Die Schülerinnen und Schüler werden in ihrer Entwicklung der individuellen lebensweltlichen Mehrsprachigkeit und in der Ausbildung von Sprach(en)bewusstsein (<i>language awareness</i>) unterstützt. Ihr gesamtes sprachliches Repertoire wird für den Erwerb der (neuen) Sprache Deutsch genutzt. Sprachliche und kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede sind positiv besetzt und werden als Lernanlass gesehen. Sie werden als Möglichkeit zum Austausch genutzt. Die Lehrperson führt die Schülerinnen und Schüler in den Besuch der Schulbücherei und <gdash /> wenn möglich <gdash /> von öffentlichen Büchereien und Mediatheken ein, wo diese die Angebote auch in ihrer Erstsprache nutzen können.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Alltagssprache vs. Bildungssprache</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben der Entwicklung der sprachlichen Handlungsfähigkeit für den (außer<gdash />)schulischen Kommunikationsbedarf werden im Rahmen der Sprachförderung in Deutschförderklassen auch die bildungs- und fachsprachlichen Kompetenzen der Lernenden (ua. mündliche und schriftliche Textkompetenz) altersgerecht ausgebildet. Der Weg von der Alltagssprache bis zur Bildungs- und Fachsprache bedarf einer kontinuierlichen Begleitung. Die Deutschförderklasse kann nur einen ersten Grundstein legen für eine sprachliche Entwicklung, die in weiterer Folge sowohl durch weitere Sprachförderung als auch in hohem Maß durch sprachsensiblen Unterricht in allen Fächern unterstützt wird. Dabei orientieren sich die Aussprache und Intonation aller Lehrpersonen an der Standardsprache. Die Schülerinnen und Schüler erhalten (in der Deutschförderklasse) auch die Möglichkeit, ein Bewusstsein für die sprachliche Variation des Deutschen in Österreich zu entwickeln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Sprachförderung als Teamarbeit</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Sprachentwicklung der Schülerinnen und Schüler, insbesondere die der Bildungssprache, liegt in der Verantwortung aller Lehrpersonen. Sprachsensibler Unterricht und Sprachförderung werden als integrative Bestandteile jeden Unterrichts gesehen, da die Unterrichtssprache Deutsch als zentrales Werkzeug des Lernens und Kommunikationsmittel in allen Fächern von großer Bedeutung ist. Jeder Unterricht ist auch als eine Sprachlernsituation aufzufassen und alle beteiligten Lehrpersonen fungieren als Sprachvorbilder. Die Kooperation aller beteiligten Lehrpersonen mit Unterstützung der Schulleitung ist dabei von großer Bedeutung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Methodische Erläuterungen</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Insbesondere die Lehrpersonen, die die Schülerinnen und Schüler in ihrer Sprachentwicklung unterstützen, setzen ihre Sprache gezielt und systematisch ein (auch durch die Versprachlichung von Tätigkeiten), um Wortschatz sowie sprachliche Muster und Strukturen anzubieten. Sie verstehen den Spracherwerb als Prozess, in dessen Verlauf die Schülerin/der Schüler befähigt wird, sprachliche Mittel selbstständig einzusetzen. Das Wissen um die (grammatische) Progression ist dabei grundlegend. Die Lehrperson der Deutschförderklasse setzt Methoden zur Bewusstmachung grammatischer Strukturen ein, dabei wird auch sprachvergleichend gearbeitet. Sie weiß um die Bedeutung von Fehlern als Ausdruck einer individuellen Lernersprache, zB durch Übergeneralisierungen und Übertragungen von Strukturen der Erstsprache auf das Deutsche (Interferenzen). Korrektives Feedback und ein Anleiten zur Selbstkorrektur sind Möglichkeiten darauf zu reagieren. Das Wissen um die Erstsprachen der Schülerinnen und Schüler ermöglicht es, besonderes Augenmerk auf Strukturen und Laute zu legen, die sich von denen in der deutschen Sprache unterscheiden. In Phasen des freien Sprechens sind Fehler, auch in der Aussprache, zu vernachlässigen, solange die Aussage verständlich ist und das kommunikative Ziel erreicht wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrperson ermutigt zum Gebrauch des Deutschen und stellt sprachliche Mittel zur Verfügung, um die Schwierigkeit eines Sprechanlasses, einer (Schreib<gdash />)Aufgabe oder eines Textes zu reduzieren. Die Wortschatzarbeit ist in engem Zusammenhang mit dem Aufbau von Konzepten zu sehen. Sie steht nicht isoliert, sondern wird immer in eine kommunikative Situation eingebettet. Auf methodische Vielfalt, von strukturiert<gdash />gelenkten bis sehr offenen<gdash />spielerischen Übungsformen, ist ebenso zu achten wie auf ganzheitliche Aufgabenstellungen, die unterschiedliche Lerntypen ansprechen. Die Arbeit mit altersgemäßen literarischen Texten unterstützt die Schülerinnen und Schüler in ihrer Sprachentwicklung, indem sie neue Wörter im Textzusammenhang erschließen, schriftsprachliche Ausdrucksweisen hören/lesen und bei vorgelesenen Texten die korrekte Aussprache erfahren. Über literarisches Lernen wird bedeutungsvolles und vertiefendes Lernen zugänglich gemacht. Auch kreative Lese- und Schreibaufgaben, Musik und theaterpädagogische Elemente ermöglichen einen abwechslungsreichen Zugang zur deutschen Sprache und fördern neben dem Ausdruck die Aufmerksamkeit, die Wahrnehmung, die Kooperation und den Selbstwert. Die Lehrperson sorgt dabei für eine klare Trennung von Lern- und Prüfungssituationen. Sprachlernstrategien werden bewusst gemacht und die Selbstkompetenz im Hinblick auf eigenständiges Lernen gestärkt (selbstverantwortliche Lernorganisation).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Alphabetisierung und Zweitschrifterwerb</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Erwerb von Schrift und Rechtschreibung (Orthografie) geht den schriftlichen Fertigkeiten Lesen und Schreiben voraus und verlangt eine intensive Begleitung seitens der Lehrperson von Anfang an. Die Schülerinnen und Schüler werden in der Deutschförderklasse in möglichst enger Abstimmung mit der Lehrperson der Regelklasse alphabetisiert, um einen guten Übertritt in die Regelklasse zu gewährleisten. Von großem Vorteil wäre hierbei die Möglichkeit einer zweisprachigen Alphabetisierung. Mit der Alphabetisierung bzw. dem Zweitschrifterwerb geht der Aufbau phonologischer Bewusstheit (auch in den Erstsprachen) einher, ehe das Schreiben selbst, insbesondere das orthografisch korrekte Schreiben, in den Mittelpunkt rückt. Die Rechtschreibung hat im Verhältnis zu den anderen Kompetenzbereichen einen geringen Stellenwert.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Umgang mit Heterogenität</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschiedliche Altersgruppen, Vorkenntnisse/-erfahrungen, Lernbiografien, mitgebrachte Sprachen und Schrift sowie unterschiedlicher Sprachstand führen u.U. zu einer sehr heterogenen Lernergruppe, der die Lehrperson mit Binnendifferenzierung begegnet. Dabei müssen auch Unterschiede im Lernalter, im Lerntempo und im Unterstützungsbedarf berücksichtigt werden. Inhaltlich und methodisch differenzierte Lernangebote unterstützen alle Lernenden in ihrer Kompetenzentwicklung: Arbeitsaufträge werden unterschiedlich formuliert und streben verschiedene Lernziele an, zB beim Lernen an Stationen oder durch das Variieren von Fragestellungen im Gespräch. Kooperative Lernformen ermöglichen sprachliche Interaktion und Hilfestellung. Verfügbare Unterrichtsmaterialien können dabei nicht immer passgenau sein, sondern werden als Baukasten genutzt, aus denen Bilder, (Hör-)Texte, Übungen und Aufgaben ausgewählt werden. Die Nutzung digitaler Medien ist zu begrüßen, da sie die Individualisierung von Lernangeboten und ein Mehr an Sprachlernanlässen (zB wiederholbare Hörtexte) ermöglichen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Einsatz von Diagnoseinstrumenten</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um möglichst zielgerichtet fördern zu können, sind Sprachstandsbeobachtungen unerlässlich, sobald der Sprachstand Beobachtungen zulässt. Daran schließt die Erstellung individueller Förderpläne an. Wenn möglich sollte auch der Sprachstand in der Erstsprache in Zusammenarbeit mit muttersprachlichen Lehrkräften festgestellt werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die in der Deutschförderklasse zu erwerbenden Kompetenzen werden in <b>vier Lernbereiche</b> gegliedert, deren Nummerierung keine Hierarchie ausdrückt:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 1:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Mündliche/schriftliche Sprachhandlungskompetenz zur Bewältigung kommunikativer Situationen (=Pragmatik) und mündliche/schriftliche Textkompetenz zur Bewältigung bildungssprachlicher Anforderungen, realisiert mit Hilfe der vier Fertigkeiten:</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hörverstehen und Hör-/Sehverstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sprechen/Mündliches Sprachhandeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lesen und Leseverstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schreiben/Schriftliches Sprachhandeln</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 2:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Linguistische Kompetenzen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wortschatz</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Strukturen: Wortformen (Morphologie), Satzbau (Syntax)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aussprache</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schrift: Alphabetisierung bzw. Zweitschrifterwerb</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechtschreibung (Orthografie)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 3:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Sprachlernkompetenz (Sprachlernstrategien)</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 4:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Selbstkompetenz, soziale Kompetenz, interkulturelle Handlungsfähigkeit</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Realisierung der kommunikativen Kompetenzen des Lernbereichs 1 mit Hilfe der vier Fertigkeiten sind die sprachlichen Mittel des Lernbereichs 2 die Grundlage und sie haben somit dienende Funktion.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich eine Sprache anzueignen, bedeutet zuallererst, den eigenen Handlungsraum zu erweitern. Im Mittelpunkt der Sprachförderung in Deutschförderklassen steht deshalb zunächst die Ausbildung der mündlichen und erst in weiterer Folge der schriftlichen kommunikativen Handlungsfähigkeit. Dabei werden die rezeptiven Fertigkeiten („Hörverstehen und Hör-/Sehverstehen“ und „Lesen und Leseverstehen“) <b>vor</b> den produktiven Fertigkeiten („Sprechen/Mündliches Sprachhandeln“ und „Schreiben/Schriftliches Sprachhandeln“) entwickelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für das Lesen und Schreiben sind schriftsprachliche Kenntnisse grundlegend. Die Vermittlung der Schreib- und Lesefähigkeit – ob als Alphabetisierung für Schülerinnen und Schüler, die bislang nicht lesen und schreiben gelernt haben, oder als Zweitschrifterwerb für Schülerinnen und Schüler, die bereits in ihrer Erstsprache alphabetisiert sind – geht diesen Prozessen voraus.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulische Lernangebote wecken die Motivation, das erworbene Wissen und Können in vielfältigen Kontexten anzuwenden. Um eine systematische Kompetenzentwicklung jeder Schülerin und jedes Schülers zu ermöglichen, werden je nach Alter und Entwicklungsstand der Kinder unterschiedliche inhaltliche und methodische Schwerpunkte gesetzt. Die Themen und Lernsituationen beziehen sich sowohl auf Lebens- bzw. Handlungsbereiche der Schülerinnen und Schüler, wie Familie, Freizeit oder Öffentlichkeit, als auch auf die Lehrpläne der Unterrichtsgegenstände der jeweiligen Schulstufe. So ist kompetenzorientiertes Lernen einerseits an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet und eröffnet andererseits allen Schülerinnen und Schüler Zugänge zum fachlichen Lernen. Letzteres kann durch die konkrete Erarbeitung der sprachlichen Grundlagen eines Unterrichtsgegenstands (wie Fachwortschatz und fachsprachliche Strukturen) auf die Teilnahme vorbereiten. Die Vermittlung sprachlicher Kompetenzen soll deshalb auch über die Vermittlung der fachlichen Grundlagen in den Grundkompetenzen (zB Mathematik) erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Folgenden tabellarisch aufgeführten Anforderungen benennen Kompetenzen, die die Schülerin bzw. der Schüler erwirbt und in altersgemäßen Kommunikationssituationen nachweisen muss. Dabei ist auf die Altersgemäßheit der Anforderungen entsprechend der Einstufung der Schülerin bzw. des Schülers (Vorschule bzw. erste bis vierte Schulstufe) zu achten. Im Unterricht werden die Kompetenzbereiche nicht isoliert behandelt, sondern sind Bestandteile eines Gesamtzusammenhangs.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Kommunikative Kompetenzen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 1:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Mündliche/schriftliche Sprachhandlungskompetenz zur Bewältigung kommunikativer Situationen (=Pragmatik) und mündliche/schriftliche Textkompetenz zur Bewältigung bildungssprachlicher Anforderungen.</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Hörverstehen und Hör-/Sehverstehen</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler versteht altersgerechte Informationen in Gesprächen und einfachen gesprochenen Texten zu vertrauten und konkreten Themen in Alltagssituationen in der Standardsprache, vorausgesetzt es wird deutlich und langsam gesprochen. Sie/Er kann darauf sach- und situationsgerecht reagieren und bei Bedarf nachfragen.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht unterrichtstypische Sprachhandlungen (Fragen, Arbeitsanweisungen, Aufforderungen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht das Thema von kurzen Gesprächen, an denen sie/er nur als Zuhörer/in beteiligt ist.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erschließt die Hauptaussage einfacher sprachlicher Äußerungen im Unterrichtsalltag aus dem vertrauten Sprechkontext.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht die Hauptaussage einfacher und kurzer Texte sowie klar strukturierter Situationen (zB Rollenspiele).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>folgt sprachlich einfachen Medienausschnitten zu bekannten Alltagsthemen (Hörtexte bzw. Hör-/Sehtexte wie Radio, Fernsehen, Film) und versteht deren Hauptaussage.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Sprechen/Mündliches Sprachhandeln</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler kann über vertraute Themen ihrer/seiner Lebenswelt und Sachverhalte mit einem begrenzten Repertoire an Wörtern und Strukturen kommunizieren. Dabei kann sie/er noch elementare und das Verständnis störende Fehler machen.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>reagiert auf Sprachhandlungen anderer und stellt selbst sprachliche Kontakte in vertrauten Situationen her, kann diese weiterführen und beenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet in kurzen, zielorientierten Alltagsgesprächen erlernte Wendungen und Ausdrücke an.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bewältigt in einfacher Form Gespräche mit beschreibendem und erzählendem Charakter zu vertrauten Themen (Erfahrungen, Erlebnisse, Beobachtungen, Sachverhalte).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>holt in kurzen und einfachen Dialogen Informationen ein und gibt Informationen weiter.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>benennt und beschreibt Gegenstände, Personen, Lebewesen, Tätigkeiten, einfache Sachverhalte und Ereignisse (zB persönliche Daten, Familie, Schule, Essen, Wohnen, Freizeit, Natur und Umwelt).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>drückt in kurzen, einfachen Sätzen konkrete Bedürfnisse, Gefühle und Stimmungen in vertrauten Situationen aus (zustimmen, ablehnen, Vorlieben äußern, fragen, nachfragen, auffordern, bitten, wünschen, danken, Meinungen äußern, ua.).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erzählt eine einfache Geschichte anhand von Bildern, Stichwörtern oder anderen Impulsen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt und versteht basale Gesprächsregeln (zB anderen aufmerksam zuhören, andere aussprechen lassen, Blickkontakt aufnehmen bzw. erwidern, Redebedarf anzeigen, je nach Situation leise oder laut sprechen) und versucht diese einzuhalten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet ansatzweise stimmliche (Lautstärke, Betonung, Pause, Sprechtempo) und körpersprachliche (Mimik, Gestik) Mittel der Kommunikation an.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet im Fall von Nichtverstehen Strategien wie zB Nachfragen, Bitten um sprachliche Hilfe oder Klärung an und kann auch ihre/seine Erstsprache oder weitere Sprachen als Brückensprache(n) nutzen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Lesen und Leseverstehen</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler liest und versteht kurze, einfache und altersgemäße Texte (unterschiedliche Textsorten) zu vertrauten und konkreten Themen. Sie/Er erschließt sich deren Hauptaussage/n und entnimmt ihnen gezielt wesentliche Informationen. Sie/Er nutzt dabei Hilfestellungen zur Texterschließung (zB Wortschatzliste, Bilder, Fragen).</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügt über grundlegendes Leseverständnis auf der Wort- und Satzebene zu Themen in Alltagssituationen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht wesentliche Informationen einfacher schriftlicher Äußerungen und Arbeitsanweisungen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>liest kurze, einfache Texte zu vertrauten Themen mit vorwiegend bekanntem Wortschatz, versteht sie global und entnimmt ihnen gezielt Informationen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht kurze und einfache authentische Texte zu vertrauten Themen global und entnimmt ihnen gezielt Informationen (zB Texte aus Kinderzeitschriften, Fernseh-/Veranstaltungsprogramme, Bastelanleitungen, Gebrauchsanweisungen, Spielregeln u. Ä.).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>liest einen kurzen einfachen Text möglichst ausspracherichtig vor.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erschließt sich den Wortschatz und den Inhalt eines kurzen, einfachen Textes mit Hilfe geeigneter Techniken, zB mittels (elektronischer) Nachschlagewerke.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erschließt sich, mit Unterstützung, das Internet als Lesequelle.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Schreiben/Schriftliches Sprachhandeln</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verfasst kurze und einfache altersgemäße Texte zu vertrauten Themen ihrer/seiner Lebenswelt mit einem begrenzten Repertoire an Wörtern und Strukturen. Sie/Er nutzt dabei sprachliche Vorgaben als Hilfestellung. Sie/Er kann dabei noch elementare Fehler machen, dennoch wird klar, was sie/er ausdrücken möchte.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügt über grundlegende Kenntnisse der Schreibweise von Wörtern und Sätzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>benennt und beschreibt Gegenstände, Personen, Lebewesen, Tätigkeiten, einfache Sachverhalte und Ereignisse mit einem begrenzten Wortschatz und einfachen Strukturen (zB persönliche Daten, Familie, Schule, Essen, Wohnen, Freizeit, Natur und Umwelt).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfasst kurze, einfache persönliche Mitteilungen (Notizen, Einladungen, E-Mails, SMS, Nachrichten in Social Media ua.).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfasst kurze und einfache Geschichten anhand von Bildern, Stichwörtern oder anderen Impulsen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gestaltet einfache kreative Aufgaben zu Textvorlagen, wie Reime, Gedichte, Lieder, Sachtexte (ua. generatives Schreiben).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 2:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Linguistische Kompetenzen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Wortschatz</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verfügt über einen gesicherten altersgemäßen Grundwortschatz (rezeptiv und produktiv) zur Ausführung der im Lernbereichen 1 genannten Sprachhandlungen sowie über Ausschnitte aus dem Aufbauwortschatz, die für ein Folgen des Unterrichts in der Regelklasse gebraucht werden.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügt in aktiver Sprachverwendung über grundlegende idiomatische Wendungen und einen standardsprachlich korrekten Grundwortschatz, der sich auf ihr/sein unmittelbares Lebensumfeld bezieht, muss aber noch nach Worten suchen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>entwickelt ihren/seinen passiven Aufbauwortschatz in kleinen Schritten über den Grundwortschatz hinaus, um verschiedene sach- und fachbezogene Unterrichtsaufgaben erledigen zu können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügt in Alltagssituationen und im Unterricht über einige wichtige memorierte Wendungen (Chunks).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erweitert ihren/seinen Wortschatz auf verschiedenen Ebenen kontinuierlich (ua. Wortbedeutung, Wortfeld, Wortfamilie, Oberbegriffe).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>speichert Wortfelder, Wortfamilien und Wortgruppen (Antonyme, Synonyme, u. Ä.) vernetzt ab (<i>thematic webbing</i>).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fragt aktiv nach Bezeichnungen, Bedeutungen und Zusammenhängen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erschließt sich die Bedeutung eines Wortes auch aus Sprachhandlungssituationen und Sinnzusammenhängen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nutzt Hilfsmittel effektiv (zB ein- und zweisprachiges Wörterbuch, Bildwörterbuch, Bild-Wort-Kartei, digitale Wörterbücher und Lern-Apps etc.).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Strukturen</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verfügt über ein Repertoire häufig verwendeter Strukturen zur Ausführung der im Lernbereichen 1 genannten Sprachhandlungen. Sie/Er kann reguläre grammatische Formen erkennen und anwenden. Sie/Er kann noch elementare Fehler machen, zB Subjekt-Verb-Kongruenz, Verbstellung oder Verwendung von Zeitformen.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verwendet einfache Satzmuster und Wendungen, um über sich selbst, andere Personen, Situationen oder Orte zu informieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennt und beschreibt ihm/ihr vertraute Handlungen, Ereignisse und Sachverhalte als gegenwärtig, vergangen oder zukünftig.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>drückt Bitten, Wünsche, Erlaubnisse, Verbote, Möglichkeiten, Fähigkeiten, Verneinungen und Verpflichtungen aus.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennt Modalitäten und Bedingungen und drückt diese aus, zB mit Modalverben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verbindet Wortgruppen und einfache Sätze mit Konnektoren (zB <i>und, und dann, dann, wenn, aber, weil</i>)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>formuliert Fragen und Antworten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>stellt unter Anleitung in spielerischer Form einfache Sprachvergleiche (auf Wort- und Satzebene) auch zwischen Sprachen, zB Verbstellung, Verbformen, Verneinung, Wochentage in mehreren Sprachen) an.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt grundlegende grammatische Begriffe.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Aussprache</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verwendet Artikulation und Intonation, die sich an der Standardsprache orientieren, weitgehend richtig, es kommt jedoch noch zu Interferenzen mit dem Lautsystem der Erstsprache.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet die meisten Laute und Lautgruppen korrekt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet und unterscheidet ähnlich klingende Laute.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet kurze und lange, offene und geschlossene Vokale (zB in <i>hoffen/Hof</i>).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet Konsonantenhäufungen (zB in <i>Herbst, springst, ängstlich</i>).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>macht unterschiedliche Sprechabsichten wie Aussage, Frage oder Aufforderung durch den richtigen Einsatz der Prosodie deutlich.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet Artikulation und Intonation in Lautgedichten, Wortspielen, Kinderreimen, Abzählversen, Zungenbrechern u. Ä. an.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Schrift</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler kennt die grundlegenden Laut-Buchstaben-Verbindungen der Standardsprache und kann alle Buchstaben der (Schreib- und) Druckschrift richtig schreiben.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>entwickelt Fähigkeiten im Bereich der phonologischen Bewusstheit, beispielsweise werden Reime, Silben, Anlaute, Endlaute, Wortlängen und Lautsynthesen unabhängig von ihrer Schreibweise richtig erkannt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennt Laute und Buchstaben als kleinste bedeutungsunterscheidende Elemente (Haus/Maus, Hase/Hose).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt den Unterschied zwischen Buchstabe und Laut.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wandelt Buchstaben in Laute um.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>stellt Verbindungen zwischen den Lauten her (Lautverschmelzung).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ordnet einem bestimmten Laut den korrekten Buchstaben zu und schreibt ihn auf.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ordnet einem bestimmten Laut die korrekten Buchstabengruppe zu und schreibt sie richtig (ei, ie, eu, äu, au, sch, st, sp, qu, ck, ch, usw.).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schreibt Wörter des erlernten Wortschatzes, einfache Sätze und kurze, einfache Texte in gut lesbarer Schrift.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verwendet beim Schreiben eine ökonomische Stifthaltung und erreicht ein möglichst zügiges Schreibtempo.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt und nutzt die Vorteile einer ordentlichen Heftführung, beispielsweise Hinzufügen des Datums, Beachten von Rändern, Einsatz typographischer Mittel, Schreibrichtung, Orientierung im Heft.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Rechtschreibung</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verfügt über Einsicht in erste orthografische Prinzipien</b> <b>innerhalb ihres/seines produktiven Wortschatzes.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt die elementaren Regeln der Groß- und Kleinschreibung und die wichtigsten Interpunktionszeichen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fragt aktiv nach einer bestimmten Schreibung bzw. verfügt über Nachschlagetechniken (analog und digital).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Überfachliche Kompetenzen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 3:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Sprachlernkompetenz (Sprachlernstrategien)</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Sprachlernkompetenz</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler wendet Sprachlernstrategien mit Unterstützung und/oder selbstständig an, um Wortschatz und Sprachhandlungsfähigkeit zu erweitern.</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Konkrete Sprachlernstrategien finden sich als Kompetenzbeschreibungen der Fertigkeiten und der sprachlichen Mittel (Lernbereiche 1 und 2).</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Siehe auch Leitfaden zur Grundschulreform 3 „Sprachliche Förderung am Übergang vom Kindergarten in die Grundschule“</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 4:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Selbstkompetenz, soziale Kompetenz, interkulturelle Handlungsfähigkeit</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Selbstkompetenz</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler kann ihre/seine Stärken und Fähigkeiten realistisch einschätzen und entsprechend einbringen, übernimmt Eigenverantwortung, zeigt Eigeninitiative und Engagement, hat Zutrauen zu sich selbst und in ihre/seine Sprach(lern)fähigkeiten und ist motiviert, Neues zu lernen oder zu schaffen.</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Siehe auch Soziale und personale Kompetenzen. Lehrplanbezüge</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Soziale Kompetenz</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler lernt mit und von anderen, hilft anderen und bittet selbst um Unterstützung, hält vereinbarte Regeln ein, übernimmt Verantwortung und ist konfliktfähig.</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Siehe auch Soziale und personale Kompetenzen. Lehrplanbezüge</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Interkulturelle Handlungsfähigkeit</gs></absatz><absatz typ="satz" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler ist zum Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt befähigt.</b></absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Weitere Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die übrigen Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen ist der jeweilige Lehrstoff wie im Siebenten sowie Achten Teil anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Freigegenstände und unverbindliche Übungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Freigegenstände und unverbindlichen Übungen ist der jeweilige Lehrstoff wie im Neunten Teil anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><n>C. VOLKSSCHULOBERSTUFE</n></ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Deutsch in der Deutschförderklasse</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Deutschförderklassen soll sichergestellt werden, dass jene Schülerinnen und Schüler, die aufgrund mangelnder Kenntnisse der Unterrichtssprache gemäß § 16 des Schulunterrichtsgesetzes (SchUG), BGBl. Nr. 472/1986, dem Unterricht nicht folgen können und gemäß § 4 Abs. 2 lit. a SchUG bei Einschulung den außerordentlichen Status erhalten haben, diese frühzeitig erlernen und möglichst bald gemeinsam im Klassenverband dem Lehrplan der jeweiligen Schulstufe als außerordentliche Schülerinnen und Schüler mit Deutschförderkurs oder ordentliche Schülerinnen und Schüler folgen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um einen schnellen Übergang in den Regelunterricht zu gewährleisten, sind Deutschförderklassen grundsätzlich auf ein Semester ausgerichtet. Wenn das Lehrziel laut gesetzlich vorgeschriebenem Testverfahren von der jeweiligen Schülerin oder dem jeweiligen Schüler nicht erreicht wurde, kann die Deutschförderklasse ein weiteres Semester, maximal jedoch vier Semester lang besucht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan beschreibt Zielkompetenzen, die für den Wechsel in die Regelklasse notwendig sind. Darüber hinaus gibt der Lehrplan einen Rahmen vor, der den Pädagoginnen und Pädagogen jenen Gestaltungsspielraum bietet, der erforderlich ist, um jedes Kind nach den jeweils eigenen Fähigkeiten und Begabungen zu fördern. Im Sinne eines schnellen Übergangs ist es daher sinnvoll, Bildungssprache (zB Fachwortschatz) anhand bestimmter Gegenstände – etwa Mathematik, Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung oder Geographie und Wirtschaftskunde – zu erarbeiten und die Förderung der Kinder und Jugendlichen je nach individuellen Lernvoraussetzungen und organisatorischer Umsetzbarkeit auch in diesen Gegenständen zu gewährleisten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Unterrichtsgestaltung sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbau von Sprachkompetenzen in der Alltags- und Bildungssprache, wenn möglich in Bezugnahme auf den Fachwortschatz einzelner Unterrichtsgegenstände der jeweiligen Schulstufe;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sicherstellung der kontinuierlichen Förderung und der Beachtung einer angemessenen Progression sowohl innerhalb eines Semesters als auch beim Besuch der Deutschförderklasse über mehrere Semester;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsatz von Diagnoseinstrumenten, die den kontinuierlichen Sprachaufbau in Deutsch sicherstellen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Ausgangssituation</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Deutsch wird in der Deutschförderklasse gesteuert und zudem in vielen außerschulischen (Lern<gdash />)Situationen in der zielsprachlichen Umgebung ungesteuert erlernt. Der Unterricht hat an diese besondere sprachliche Ausgangssituation der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen: Es werden Sprechanlässe geboten, die geeignet sind, Kommunikationsmöglichkeiten außerhalb des Unterrichts zu eröffnen. Die soziale Verschränkung mit der Regelklasse von Anfang an ist für den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler von besonderer Bedeutung; jede Möglichkeit die Zweitsprache Deutsch zu sprechen, zu üben und zu festigen sollte ergriffen werden; und Lernorte außerhalb des Klassenzimmers bieten dem Spracherwerb besonders wirkungsvolle Impulse.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Positive Lernatmosphäre/Geschützter Raum</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht geht vom Sprachhandlungsbedarf der Schülerinnen und Schüler aus und greift ihre aktuellen Erfahrungen mit dem Deutschen als Zweitsprache auf. Dabei wird die Deutschförderklasse zu einem geschützten Lernraum, der eine wertschätzende und respektvolle Lernatmosphäre bietet und in dem die Schülerinnen und Schüler das Gelernte erproben können. Es ist zu beachten, dass sich die Lernenden in ihrer Zweitsprache Deutsch auf einer niedrigeren Stufe bewegen als es ihrem Alter angemessen wäre und so ein Missverhältnis zwischen ihren intellektuellen Fähigkeiten und der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit besteht. Wo es sich anbietet, wird der Bezug zu der/den jeweiligen Erst- bzw. Familiensprache/n hergestellt und es können unterschiedliche Erfahrungen und Einstellungen reflektiert werden. Dazu sind Kontakte, Kooperationen und Absprachen wichtig und hilfreich, sowohl mit den Fachlehrpersonen und weiteren Betreuungspersonen als auch nach Möglichkeit mit den muttersprachlichen Lehrkräften und mit den Eltern der Lernenden. Die zeitlich abgestimmte Erarbeitung eines Themas in Deutsch und der jeweiligen Erstsprache bzw. den jeweiligen Erstsprachen der Schülerinnen und Schüler ist sinnvoll und soll bei vorhandenem Angebot des Muttersprachlichen Unterrichts anlassbezogen erfolgen. Auch für die Entwicklung der Sprachlernkompetenz, der Selbstkompetenz, der sozialen Kompetenz und der interkulturellen Handlungsfähigkeit ist Kooperation von großer Bedeutung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Mehrsprachigkeit</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrperson der Deutschförderklasse hat spezifische Aufgaben als Wissensvermittlerin, Sprachlernberaterin und Brückenbauerin zwischen den Sprach-, Bildungs- und Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler. Die Schülerinnen und Schüler werden in ihrer Entwicklung der individuellen lebensweltlichen Mehrsprachigkeit und in der Ausbildung von Sprach(en)bewusstsein (<i>language awareness</i>) unterstützt. Ihr gesamtes sprachliches Repertoire wird für den Erwerb der (neuen) Sprache Deutsch genutzt: Sprachenvergleiche, die Nutzung von vorhandenen Fremdsprachenkenntnissen und Reflexionen des Spracherwerbs erweitern die Prozesse der Sprachentwicklung. Sprachliche und kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede sind positiv besetzt und werden als Lernanlass gesehen. Sie werden als Möglichkeit zum Austausch genutzt. Die Lehrperson führt die Schülerinnen und Schüler in den Besuch der Schulbibliotheken und – wenn möglich – von öffentlichen Bibliotheken und Mediatheken ein, wo diese die Angebote auch in ihrer Erstsprache nutzen können.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Alltagssprache vs. Bildungssprache</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben der Entwicklung der sprachlichen Handlungsfähigkeit für den (außer-)schulischen Kommunikationsbedarf werden im Rahmen der Sprachförderung in Deutschförderklassen auch die bildungs- und fachsprachlichen Kompetenzen der Lernenden (ua. mündliche und schriftliche Textkompetenz) altersgerecht ausgebildet. Der Weg von der Alltagssprache bis zur Bildungs- und Fachsprache bedarf einer kontinuierlichen Begleitung. Insbesondere in der Sekundarstufe sind Kenntnisse in der Bildungs- und Fachsprache Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme am Regelunterricht. Die Deutschförderklasse kann nur einen ersten Grundstein legen für eine sprachliche Entwicklung, die in weiterer Folge sowohl durch weitere Sprachförderung als auch in hohem Maß durch sprachsensiblen Unterricht in allen Fächern unterstützt wird. Dabei orientieren sich die Aussprache und Intonation aller Lehrpersonen an der Standardsprache. Die Schülerinnen und Schüler erhalten (in der Deutschförderklasse) auch die Möglichkeit, ein Bewusstsein für die sprachliche Variation des Deutschen in Österreich zu entwickeln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Sprachförderung als Teamarbeit</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Sprachentwicklung der Schülerinnen und Schüler, insbesondere die der Bildungssprache, liegt in der Verantwortung aller Lehrpersonen. Sprachsensibler Unterricht und Sprachförderung werden als integrative Bestandteile jeden Unterrichts gesehen, da die Unterrichtssprache Deutsch als zentrales Werkzeug des Lernens und Kommunikationsmittel in allen Fächern von großer Bedeutung ist. Jeder Unterricht ist auch als eine Sprachlernsituation aufzufassen und alle beteiligten Lehrpersonen fungieren als Sprachvorbilder. Die Kooperation aller beteiligten Lehrpersonen mit Unterstützung der Schulleitung ist dabei von großer Bedeutung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Methodische Erläuterungen</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Insbesondere die Lehrpersonen, die die Schülerinnen und Schüler in ihrer Sprachentwicklung unterstützen, setzen ihre Sprache gezielt und systematisch ein (auch durch die Versprachlichung von Tätigkeiten), um Wortschatz sowie sprachliche Muster und Strukturen anzubieten. Sie verstehen den Spracherwerb als Prozess, in dessen Verlauf die Schülerin/der Schüler befähigt wird, sprachliche Mittel selbstständig einzusetzen. Das Wissen um die (grammatische) Progression ist dabei grundlegend. Die Lehrperson der Deutschförderklasse setzt Methoden zur Bewusstmachung grammatischer Strukturen ein, dabei wird auch sprachvergleichend gearbeitet. Sie weiß um die Bedeutung von Fehlern als Ausdruck einer individuellen Lernersprache, zB durch Übergeneralisierungen und Übertragungen von Strukturen der Erstsprache auf das Deutsche (Interferenzen). Korrektives Feedback und ein Anleiten zur Selbstkorrektur sind Möglichkeiten darauf zu reagieren. Das Wissen um die Erstsprachen der Schülerinnen und Schüler ermöglicht es, besonderes Augenmerk auf Strukturen und Laute zu legen, die sich von denen in der deutschen Sprache unterscheiden. Gezielte Ausspracheübungen unterstützen die Schülerinnen und Schüler in der Aneignung dieser Laute. In Phasen des freien Sprechens sind Fehler, auch in der Aussprache, zu vernachlässigen, solange die Aussage verständlich ist und das kommunikative Ziel erreicht wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrperson ermutigt zum Gebrauch des Deutschen und stellt sprachliche Mittel zur Verfügung, um die Schwierigkeit eines Sprechanlasses, einer (Schreib<gdash />)Aufgabe oder eines Textes zu reduzieren. Die Wortschatzarbeit ist in engem Zusammenhang mit dem Aufbau von Konzepten zu sehen. Sie steht nicht isoliert, sondern wird immer in eine kommunikative Situation eingebettet. Auf methodische Vielfalt, von strukturiert<gdash />gelenkten bis sehr offenen<gdash />spielerischen Übungsformen, ist ebenso zu achten wie auf ganzheitliche Aufgabenstellungen, die unterschiedliche Lerntypen ansprechen. Die Arbeit mit altersgemäßen literarischen Texten unterstützt die Schülerinnen und Schüler in ihrer Sprachentwicklung, indem sie neue Wörter im Textzusammenhang erschließen, schriftsprachliche Ausdrucksweisen hören/lesen und bei vorgelesenen Texten die korrekte Aussprache erfahren. Über literarisches Lernen wird bedeutungsvolles und vertiefendes Lernen zugänglich gemacht. Auch kreative Lese- und Schreibaufgaben, Musik und theaterpädagogische Elemente ermöglichen einen abwechslungsreichen Zugang zur deutschen Sprache und fördern neben dem Ausdruck die Aufmerksamkeit, die Wahrnehmung, die Kooperation und den Selbstwert. Die Lehrperson sorgt dabei für eine klare Trennung von Lern- und Prüfungssituationen. Sprachlernstrategien werden bewusst gemacht und die Selbstkompetenz im Hinblick auf eigenständiges Lernen gestärkt (selbstverantwortliche Lernorganisation).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Alphabetisierung und Zweitschrifterwerb</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Erwerb von Schrift und Rechtschreibung (Orthografie) geht den schriftlichen Fertigkeiten Lesen und Schreiben voraus und verlangt eine intensive Begleitung seitens der Lehrperson von Anfang an. Von großem Vorteil wäre hierbei die Möglichkeit einer zweisprachigen Alphabetisierung. Mit der Alphabetisierung bzw. dem Zweitschrifterwerb (Schreib<gdash /> und Druckschrift) geht der Aufbau phonologischer Bewusstheit (auch in den Erstsprachen) einher, ehe das Schreiben selbst, insbesondere das orthografisch korrekte Schreiben, in den Mittelpunkt rückt. Die Rechtschreibung hat im Verhältnis zu den anderen Kompetenzbereichen einen geringen Stellenwert.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Umgang mit Heterogenität</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschiedliche Altersgruppen, Vorkenntnisse/-erfahrungen, Lernbiografien, mitgebrachte Sprachen und Schrift sowie unterschiedlicher Sprachstand führen u. U. zu einer sehr heterogenen Lernergruppe, der die Lehrperson mit Binnendifferenzierung begegnet. Dabei müssen auch Unterschiede im Lernalter, im Lerntempo und im Unterstützungsbedarf berücksichtigt werden. Inhaltlich und methodisch differenzierte Lernangebote unterstützen alle Lernenden in ihrer Kompetenzentwicklung: Arbeitsaufträge werden unterschiedlich formuliert und streben verschiedene Lernziele an, zB beim Lernen an Stationen oder durch das Variieren von Fragestellungen im Gespräch. Kooperative Lernformen ermöglichen sprachliche Interaktion und Hilfestellung. Verfügbare Unterrichtsmaterialien können dabei nicht immer passgenau sein, sondern werden als Baukasten genutzt, aus denen Bilder, (Hör<gdash />)Texte, Übungen und Aufgaben ausgewählt werden. Die Nutzung digitaler Medien ist zu begrüßen, da sie die Individualisierung von Lernangeboten und ein Mehr an Sprachlernanlässen (zB wiederholbare Hörtexte) ermöglichen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Einsatz von Diagnoseinstrumenten</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um möglichst zielgerichtet fördern zu können, sind Sprachstandsbeobachtungen unerlässlich, sobald der Sprachstand Beobachtungen zulässt. Daran schließt die Erstellung individueller Förderpläne an. Wenn möglich sollte auch der Sprachstand in der Erstsprache in Zusammenarbeit mit muttersprachlichen Lehrkräften festgestellt werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die in der Deutschförderklasse zu erwerbenden Kompetenzen werden in <b>vier Lernbereiche</b> gegliedert, deren Nummerierung keine Hierarchie ausdrückt:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 1:</u> <b>Mündliche/schriftliche Sprachhandlungskompetenz zur Bewältigung kommunikativer Situationen (=Pragmatik) und mündliche/schriftliche Textkompetenz zur Bewältigung bildungssprachlicher Anforderungen, realisiert mit Hilfe der vier Fertigkeiten:</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hörverstehen und Hör<gdash />/Sehverstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sprechen/Mündliches Sprachhandeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lesen und Leseverstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schreiben/Schriftliches Sprachhandeln</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 2:</u> <b>Linguistische Kompetenzen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wortschatz</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Strukturen: Wortformen (Morphologie), Satzbau (Syntax)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aussprache</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schrift: Alphabetisierung bzw. Zweitschrifterwerb</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechtschreibung (Orthografie)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 3:</u> <b>Sprachlernkompetenz (Sprachlernstrategien)</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 4:</u> <b>Selbstkompetenz, soziale Kompetenz, interkulturelle Handlungsfähigkeit</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Realisierung der kommunikativen Kompetenzen des Lernbereichs 1 mit Hilfe der vier Fertigkeiten sind die sprachlichen Mittel des Lernbereichs 2 die Grundlage und sie haben somit dienende Funktion.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich eine Sprache anzueignen, bedeutet zuallererst, den eigenen Handlungsraum zu erweitern. Im Mittelpunkt der Sprachförderung in der Deutschförderklasse steht deshalb zunächst die Ausbildung der mündlichen und erst in weiterer Folge der schriftlichen kommunikativen Handlungsfähigkeit. Dabei werden die rezeptiven Fertigkeiten („Hörverstehen und Hör<gdash />/Sehverstehen“ und „Lesen und Leseverstehen“) <b>vor</b> den produktiven Fertigkeiten („Sprechen/Mündliches Sprachhandeln“ und „Schreiben/Schriftliches Sprachhandeln“) entwickelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für das Lesen und Schreiben sind schriftsprachliche Kenntnisse grundlegend. Die Vermittlung der Schreib<gdash /> und Lesefähigkeit – ob als Alphabetisierung für Schülerinnen und Schüler, die bislang nicht lesen und schreiben gelernt haben, oder als Zweitschrifterwerb für Schülerinnen und Schüler, die bereits in ihrer Erstsprache alphabetisiert sind – geht diesen Prozessen voraus.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulische Lernangebote wecken die Motivation, das erworbene Wissen und Können in vielfältigen Kontexten anzuwenden. Um eine systematische Kompetenzentwicklung jeder Schülerin und jedes Schülers zu ermöglichen, werden je nach Alter und Entwicklungsstand der Kinder unterschiedliche inhaltliche und methodische Schwerpunkte gesetzt. Die Themen und Lernsituationen beziehen sich sowohl auf Lebens- bzw. Handlungsbereiche der Schülerinnen und Schüler, wie Familie, Freizeit oder Öffentlichkeit, als auch auf die Lehrpläne der Unterrichtsgegenstände der jeweiligen Schulstufe. So ist kompetenzorientiertes Lernen einerseits an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet und eröffnet andererseits allen Schülerinnen und Schülern Zugänge zum fachlichen Lernen. Letzteres kann durch die konkrete Erarbeitung der sprachlichen Grundlagen der Unterrichtsgegenstände (wie Fachwortschatz und fachsprachliche Strukturen) auf die Teilnahme vorbereiten, wodurch eine sinnvolle Verknüpfung von Sprach- und Fachlernen sichergestellt wird. Dafür ist eine intensive Kooperation zwischen der Lehrperson der Deutschförderklasse und den Fachlehrpersonen notwendig. Die Vermittlung sprachlicher Kompetenzen soll deshalb auch über die Vermittlung der fachlichen Grundlagen in den Grundkompetenzen (zB Mathematik oder Englisch) erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Folgenden tabellarisch aufgeführten Anforderungen benennen Kompetenzen, die die Schülerin bzw. der Schüler erwirbt und in altersgemäßen Kommunikationssituationen nachweisen muss. Im Unterricht werden die Kompetenzbereiche nicht isoliert behandelt, sondern sind Bestandteile eines Gesamtzusammenhangs.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Kommunikative Kompetenzen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 1:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Mündliche/schriftliche Sprachhandlungskompetenz zur Bewältigung kommunikativer Situationen (=Pragmatik) und mündliche/schriftliche Textkompetenz zur Bewältigung bildungssprachlicher Anforderungen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Hörverstehen und Hör-/Sehverstehen</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler versteht wesentliche Informationen in Gesprächen und sehr einfachen gesprochenen Texten zu vertrauten und konkreten Themen in Alltagssituationen sowie unterrichts- und sachbezogene mündliche Sprachhandlungen in der Standardsprache, vorausgesetzt es wird deutlich und langsam gesprochen. Sie/Er kann darauf sach- und situationsgerecht reagieren und bei Bedarf nachfragen.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht unterrichtstypische Sprachhandlungen (Fragen, Arbeitsanweisungen, Aufforderungen, Ankündigungen, Erklärungen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht das Thema von kurzen Gesprächen, an denen sie/er nur als Zuhörer/in beteiligt ist.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erschließt die Hauptaussage einfacher sprachlicher Äußerungen und Gespräche im Unterrichtsalltag bzw. einfacher Sachdarstellungen aus dem Sprechkontext und entnimmt ihnen gezielt wesentliche Informationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht die Hauptaussage einfacher und kurzer (auch literarischer) gesprochener Texte sowie klar strukturierter Situationen (zB Rollenspiele).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>folgt kurzen und sprachlich einfachen Medienausschnitten zu bekannten Alltags- sowie Sachthemen (Hörtexte bzw. Hör-/Sehtexte wie Radio, Fernsehen, Film) und versteht deren Hauptaussage.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Sprechen/Mündliches Sprachhandeln</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler kann über vertraute Themen ihrer/seiner Lebenswelt und Sachverhalte mit einem begrenzten Repertoire an Wörtern und Strukturen zusammenhängend kommunizieren (mündliche Textkompetenz). Sie/Er bewältigt zunehmend komplexer werdende Sprachhandlungen in der mündlichen schulischen Interaktion. Dabei kann sie/er noch elementare und das Verständnis störende Fehler machen.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>reagiert auf einfache Sprachhandlungen anderer und stellt selbst sprachliche Kontakte in vertrauten Situationen her, kann diese weiterführen und beenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet in kurzen, zielorientierten Alltagsgesprächen erlernte Wendungen und Ausdrücke an, kann sie an unterschiedliche Sprechsituationen anpassen und neu kombinieren, sofern es sich um einen vertrauten Kontext handelt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bewältigt in einfacher Form Gespräche mit berichtendem, beschreibendem und erzählendem Charakter zu vertrauten Themen (Erfahrungen, Erlebnisse, Beobachtungen, Sachverhalte).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>holt in kurzen und einfachen Dialogen Informationen ein und gibt Informationen weiter.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>benennt und beschreibt Gegenstände, Personen, Lebewesen, Tätigkeiten, einfache Sachverhalte und Ereignisse (zB persönliche Daten, Familie, Schule, Essen, Wohnen, Freizeit, Natur und Umwelt).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>drückt in kurzen, einfachen Sätzen konkrete Bedürfnisse, Beobachtungen, Meinungen, Gefühle und Stimmungen in vertrauten Situationen aus (zustimmen, ablehnen, Vorlieben äußern, fragen, nachfragen, auffordern, bitten, wünschen, danken, ua.).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>begründet in einfacher Form Handlungen, Meinungen, Wünsche, Ziele, Absichten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erzählt eine einfache zusammenhängende Geschichte anhand von Bildern, Stichwörtern oder anderen Impulsen bzw. gibt in einfachen zusammenhängenden Sätzen die Handlung von Geschichten, Büchern, Filmen wieder.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fasst in einfachen zusammenhängenden Sätzen die Hauptaussage von Sachtexten zu vertrauten Themen zusammen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>trägt eine vorbereitete Präsentation zu einem vertrauten Thema (Familie, Freizeit, Ausbildung) bzw. Arbeitsergebnisse zu einem vertrauten Sachthema vor und beantwortet einfache Informationsfragen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bewältigt einfache und kurze mündliche Sprachhandlungen in formellen Situationen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt und versteht basale Gesprächsregeln (zB anderen aufmerksam zuhören, andere aussprechen lassen, Blickkontakt aufnehmen bzw. erwidern, Redebedarf anzeigen, je nach Situation leise oder laut sprechen), versucht diese einzuhalten und besitzt das Wissen um Konventionen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet stimmliche (Lautstärke, Betonung, Pause, Sprechtempo) und körpersprachliche (Mimik, Gestik) Mittel der Kommunikation an.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet im Fall von Nichtverstehen Strategien wie zB Nachfragen, Bitten um sprachliche Hilfe oder Klärung an und kann auch ihre/seine Erstsprache oder weitere Sprachen als Brücken-sprache(n) nutzen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Lesen und Leseverstehen</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler liest und versteht kurze, einfache Texte (unterschiedliche Textsorten) zu vertrauten und konkreten Themen. Sie/Er erschließt sich deren Hauptaussage/n und entnimmt ihnen gezielt wesentliche Detailinformationen. Sie/Er nutzt dabei Hilfestellungen zur Texterschließung (zB Wortschatzliste, Bilder, Fragen).</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügt über grundlegendes Leseverständnis auf der Wort und Satzebene.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht wesentliche Informationen kurzer, konkreter schriftlicher Äußerungen und Arbeitsanweisungen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>liest einfache (auch literarische) Texte zu vertrauten Themen mit vorwiegend bekanntem Wortschatz, versteht sie global und entnimmt ihnen gezielt die wesentlichen Informationen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht kurze und einfache authentische Texte zu vertrauten Themen global und entnimmt ihnen gezielt Detailinformationen (zB Texte aus Jugendzeitschriften, Zeitungsartikel, Fernseh-/Veranstaltungsprogramme, Gebrauchsanweisungen, Formulare, Prospekte, Broschüren, Fahrpläne u. Ä.).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>liest einen kurzen einfachen Text möglichst ausspracherichtig vor.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erschließt sich den Wortschatz und den Inhalt von kurzen, einfachen Texten mit Hilfe geeigneter Techniken, zB mittels (elektronischer) Nachschlagewerke.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nutzt Textsignale (Überschrift, Zwischenüberschrift, Hervorhebungen, Absätze, Einrückungen, Gliederungszeichen, begleitende Bildelemente) zum Textverständnis.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erschließt sich, mit Unterstützung, das Internet als Lesequelle.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Schreiben/Schriftliches Sprachhandeln</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verfasst kurze, einfache Texte (unterschiedliche, aber bekannte Textsorten) zu vertrauten Themen ihrer/seiner Lebenswelt mit einem begrenzten Repertoire an Wörtern und Strukturen. Sie/Er nutzt dabei sprachliche Vorgaben als Hilfestellung. Sie/Er kann dabei noch elementare Fehler machen, dennoch wird klar, was sie/er ausdrücken möchte.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügt über grundlegende Kenntnisse der Schreibweise von Wörtern und Sätzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>benennt und beschreibt Gegenstände, Personen, Lebewesen, Tätigkeiten, einfache Sachverhalte und Ereignisse mit einem begrenzten Wortschatz und einfachen Strukturen (zB persönliche Daten, Familie, Schule, Essen, Wohnen, Freizeit, Natur und Umwelt).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfasst einfache persönliche Mitteilungen (Notizen, Einladungen, E-Mails, SMS, Nachrichten in Social Media ua.).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfasst kurze und einfache Geschichten anhand von Bildern, Stichwörtern oder anderen Impulsen und stellt dabei einfache Satzverbindungen her (und, aber, weil, zuerst, dann, und dann).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bewältigt in einfacher Form schriftliche Sprachhandlungen mit berichtendem, beschreibendem und erzählendem Charakter zu vertrauten Themen (Erfahrungen, Erlebnisse, Beobachtungen, Sachverhalte).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfasst einfache, kurze zusammenhängende Texte zu vertrauten Themen (Notizen, Beschreibungen, Zusammenfassungen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>hält gehörte, gelesene und medial vermittelte einfache und kurze Informationen stichwortartig fest.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfasst einfache Präsentationen zu bekannten Themen und fasst Arbeitsergebnisse in einfacher Form schriftlich zusammen (Mind-Maps, Cluster u. Ä.).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gestaltet einfache kreative Aufgaben zu Textvorlagen, wie Reime, Gedichte, Lieder, Sachtexte, Leserbriefe.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verwendet die wichtigsten Satzzeichen sinnbezogen (Punkt, Frage-, Ruf- und Redezeichen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nutzt unter Anleitung Überarbeitungsstrategien, um eigene Texte weiterzuentwickeln (sprachlich, inhaltlich, orthografisch).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 2: Linguistische Kompetenzen</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Wortschatz</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verfügt über einen gesicherten altersgemäßen Grundwortschatz (rezeptiv und produktiv) zur Ausführung der im Lernbereich 1 genannten Sprachhandlungen sowie über Ausschnitte aus dem Aufbauwortschatz und Fachwortschatz, die für ein Folgen des Unterrichts in der Regelklasse gebraucht werden.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügt in aktiver Sprachverwendung über grundlegende idiomatische Wendungen und einen standardsprachlich korrekten Grundwortschatz, der sich auf sein/ihr unmittelbares Lebensumfeld bezieht, muss aber noch nach Worten suchen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erweitert in Ansätzen ihren/seinen passiven Aufbauwortschatz und Fachwortschatz über den Grundwortschatz hinaus, um verschiedene sach<gdash /> und fachbezogene Unterrichtsaufgaben erledigen zu können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügt in Alltagssituationen und im Unterricht über einige wichtige memorierte Wendungen (chunks).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erweitert ihren/seinen Wortschatz in vernetzter Form auf verschiedenen Ebenen kontinuierlich (ua. Wortbedeutung, Wortfeld, Wortfamilie, Oberbegriffe, Stilebenen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fragt aktiv nach Bezeichnungen, Bedeutungen, Zusammenhängen und erschließt sich Bedeutungen aus dem Kontext sowie mit Hilfe von Wortbildungsregeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nutzt Hilfsmittel effektiv (zB ein- und zweisprachiges Wörterbuch, Bildwörterbuch, Bild-Wort-Kartei, digitale Wörterbücher und Lern-Apps etc.).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Strukturen</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verfügt über ein Repertoire häufig verwendeter Strukturen zur Ausführung der im Lernbereich 1 genannten Sprachhandlungen. Sie/Er kann reguläre grammatische Formen erkennen und anwenden. Sie/Er kann noch elementare Fehler machen, zum Beispiel Subjekt-Verb-Kongruenz, Verbstellung oder Verwendung von Zeitformen.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verwendet einfache Satzmuster und Wendungen, um über sich selbst, andere Personen, Situationen oder Orte zu informieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>beschreibt ihr/ihm vertraute Handlungen, Ereignisse und Sachverhalte als gegenwärtig, vergangen oder zukünftig.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>drückt Bitten, Wünsche, Erlaubnisse, Verbote, Möglichkeiten, Fähigkeiten, Erwartungen, Verneinungen und Verpflichtungen aus.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>drückt Modalitäten und Bedingungen aus, zB mit Modalverben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verbindet Wortgruppen und einfache Sätze mit Konnektoren (zB und, und dann, dann, wenn, aber, weil).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>formuliert Fragen und Antworten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>stellt in spielerischer Form einfache Sprachvergleiche (auf Wort- und Satzebene) Formen und Strukturen (auch zwischen Sprachen, zB Verbstellung, Verbformen, Verneinung, Wochentage in mehreren Sprachen) an.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Aussprache</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verwendet Artikulation und Intonation, die sich an der Standardsprache orientieren, weitgehend richtig, es kommt jedoch noch zu Interferenzen mit dem Lautsystem der Erstsprache.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet die meisten Laute und Lautgruppen korrekt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet und unterscheidet ähnlich klingende Laute.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet kurze und lange, offene und geschlossene Vokale (zB in hoffen/Hof).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet Konsonantenhäufungen (zB in Herbst, springst, ängstlich).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>macht unterschiedliche Sprechabsichten wie Aussage, Frage oder Aufforderung durch den richtigen Einsatz der Prosodie deutlich.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet Artikulation und Intonation in Lautgedichten, Wortspielen, Zungenbrechern u. Ä. an.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Schrift</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler kennt die grundlegenden Laut-Buchstaben-Verbindungen der Standardsprache und kann alle Buchstaben der Schreib- und Druckschrift richtig schreiben.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>entwickelt Fähigkeiten im Bereich der phonologischen Bewusstheit, beispielsweise werden Reime, Silben, Anlaute, Endlaute, Wortlängen und Lautsynthesen unabhängig von ihrer Schreibweise richtig erkannt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennt Laute und Buchstaben als kleinste bedeutungsunterscheidende Elemente (Haus/Maus, Hase/Hose).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt den Unterschied zwischen Buchstabe und Laut.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wandelt Buchstaben in Laute um.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>stellt Verbindungen zwischen den Lauten her (Lautverschmelzung).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ordnet einem bestimmten Laut den korrekten Buchstaben zu und schreibt ihn auf.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ordnet einem bestimmten Laut die korrekten Buchstabengruppe zu und schreibt sie richtig (ei, ie, eu, äu, au, sch, st, sp, qu, ck, ch, usw.).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schreibt Wörter des erlernten Wortschatzes, einfache Sätze und kurze, einfache Texte in gut lesbarer Schrift.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verwendet beim Schreiben eine ökonomische Stifthaltung und erreicht ein möglichst zügiges Schreibtempo.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt und nutzt die Vorteile einer ordentlichen Heftführung, beispielsweise Hinzufügen des Datums, Beachten von Rändern, Einsatz typographischer Mittel, Schreibrichtung, Orientierung im Heft.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Rechtschreibung</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verfügt über Einsicht in erste orthografische Prinzipien</b> <b>innerhalb ihres/seines produktiven Wortschatzes.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt und verwendet orthografische und grammatische Regel- und Merkelemente, wobei es zum Teil noch zu Übergeneralisierungen kommt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt die elementaren Regeln der Groß- und Kleinschreibung und die wichtigsten Interpunktionszeichen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fragt aktiv nach einer bestimmten Schreibung und verfügt über Nachschlagetechniken (analog und digital).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Überfachliche Kompetenzen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 3: Sprachlernkompetenz (Sprachlernstrategien)</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Sprachlernkompetenz</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler wendet Sprachlernstrategien mit Unterstützung und/oder selbstständig an, um Wortschatz und Sprachhandlungsfähigkeit zu erweitern.</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Konkrete Sprachlernstrategien finden sich als Kompetenzbeschreibungen der Fertigkeiten und der sprachlichen Mittel (Lernbereiche 1 und 2).</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 4: Selbstkompetenz, Soziale Kompetenz, Interkulturelle Handlungsfähigkeit</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Selbstkompetenz</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler kann ihre/seine Stärken und Fähigkeiten realistisch einschätzen und entsprechend einbringen, übernimmt Eigenverantwortung, zeigt Eigeninitiative und Engagement, hat Zutrauen zu sich selbst und in ihre/seine Sprach(lern)fähigkeiten und ist motiviert, Neues zu lernen oder zu schaffen.</b> <i>Siehe auch Soziale und personale Kompetenzen. Lehrplanbezüge</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Soziale Kompetenz</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler lernt mit und von anderen, hilft anderen und bittet selbst um Unterstützung, hält vereinbarte Regeln ein, übernimmt Verantwortung und ist konfliktfähig.</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Siehe auch Soziale und personale Kompetenzen. Lehrplanbezüge</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Interkulturelle Handlungsfähigkeit</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler ist zum Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt befähigt.</b></absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Weitere Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die übrigen Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen ist der jeweilige Lehrstoff wie im Siebenten Teil anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Freigegenstände und unverbindliche Übungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Freigegenstände und unverbindlichen Übungen ist der jeweilige Lehrstoff wie im Achten und Neunten Teil anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Zuletzt aktualisiert am</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="geaendert" halign="j">21.10.2024</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Gesetzesnummer</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="gesnr" halign="j">10009275</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Dokumentnummer</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="doknr" halign="j">NOR40226719</absatz></abschnitt></nutzdaten><layoutdaten paperf="7" paperh="841.95" paperw="595.35" margl="85.05" margr="85.05" margt="85.05" margb="85.05" headerd="28.35" footerd="65.2" gutter="0" gutterpos="0" deftab="35.4" /></risdok>