<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><risdok stylesheet="RISJudikaturXML2XHTML11.xsl" h-version="4.1.6_02.09.2024" h-creator="PWRIVIE44.BR2RIS.BR2RISConverter_21.10.2024_15:15:18" h-created="21. Oktober 2024, 15:20:52" xmlns="http://www.bka.gv.at"><metadaten /><nutzdaten><abschnitt nr="1" typ="ns" paperf="h" endnhier="true"><kzinhalt typ="p"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Bundesrecht konsolidiert</absatz></kzinhalt><kzinhalt typ="f"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Bundesrecht konsolidiert</absatz></kzinhalt><fzinhalt typ="p"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5c*+MERGEFORMAT+"><span>2</span></feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5c*+MERGEFORMAT+"><span>2</span></feld></absatz></fzinhalt><fzinhalt typ="f"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5c*+MERGEFORMAT+"><span>1</span></feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5c*+MERGEFORMAT+"><span>1</span></feld></absatz></fzinhalt><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kurztitel</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kurztitel" halign="j">Lehrplan der Volksschule</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kundmachungsorgan</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kundmachungsorgan" halign="j">BGBl. Nr. 134/1963 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 379/2020</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Typ</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="typ" halign="j">V</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">§/Artikel/Anlage</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="artikel_anlage" halign="j">Anl. 3/3</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Inkrafttretensdatum</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="ikra" halign="j">01.09.2020</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Außerkrafttretensdatum</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="akra" halign="j">31.08.2023</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Index</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="index" halign="j">70/02 Schulorganisation; 70/07 Schule und Kirche</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Text</ueberschrift><ueberschrift typ="anlage" ct="text" halign="r">Anlage C 3</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">LEHRPLAN DER SONDERSCHULE FÜR BLINDE KINDER</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">1. PRÄAMBEL</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan der Sonderschule für blinde Kinder ist ein Lehrplan mit Rahmencharakter und bildet die Grundlage für die eigenverantwortliche Planung und Durchführung des Unterrichts durch die Lehrerin bzw. den Lehrer. Er ist als Planungskonzept angelegt, der den Lehrerinnen und Lehrern ein Eingehen auf die individuellen Bedürfnisse und Voraussetzungen blinder bzw. hochgradig sehbehinderter Schülerinnen und Schüler ermöglicht. Bei hochgradig sehbehinderten Schülerinnen und Schülern kommt dieser Lehrplan dann zur Anwendung, wenn die aus ihrer Sehbeeinträchtigung erwachsenden pädagogisch – inhaltlichen Erfordernisse jenen blinder Schülerinnen und Schülern gleichzusetzen sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan umfasst acht Schulstufen, welche in die Grundstufe I einschließlich der Vorschulstufe, die Grundstufe II und die Sekundarstufe I gegliedert sind, und enthält folgende Abschnitte:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Präambel;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Pädagogische Ausgangslage;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Allgemeines Bildungsziel;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Allgemeine Bestimmungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Allgemeine didaktische Grundsätze;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Stundentafeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lehrpläne für den Religionsunterricht;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bildungs- und Lehraufgaben sowie Lehrstoff und didaktische Grundsätze der blindenspezifischen verbindlichen Übungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ergänzende Ausführungen zu den Pflichtgegenständen, den verbindlichen und unverbindlichen Übungen sowie den Freigegenständen der Vorschulstufe, Grundschule und Mittelschule.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für blinde bzw. hochgradig sehbehinderte Schülerinnen und Schüler, die eine zusätzliche Behinderung aufweisen, ist der Lehrplan einer Sonderschule anderer Art sinngemäß anzuwenden, wobei die Bestimmungen der nach den Behinderungsarten in Betracht kommenden Sonderschullehrpläne soweit als möglich heranzuziehen sind.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">2. PÄDAGOGISCHE AUSGANGSLAGE</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die sonderpädagogische Förderung blinder bzw. hochgradig sehbehinderter Schülerinnen und Schüler bezieht sich auf Kinder und Jugendliche mit einer angeborenen oder erworbenen schweren Sehbeeinträchtigung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von den Erkenntnissen der Blinden- bzw. Sehbehindertenpädagogik sowie den medizinischen und technischen Fortschritten erschließen sich für das sehbeeinträchtigte Kind in der Regel bereits im vorschulischen Bereich Fördermöglichkeiten, deren Wirksamkeit mit Eintritt in die Schule erhalten und weiterentwickelt werden muss.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die kindliche Entwicklung sind Form und Intensität der Kommunikation mit den nächsten Bezugspersonen entscheidend. In der Auseinandersetzung mit ihnen entfalten und bilden sich Persönlichkeit und Identität, wird emotionales und soziales Verhalten erlernt und erweitern sich der Wissens- und Bildungsstand sowie das Abstraktionsvermögen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Blinde bzw. hochgradig sehbehinderte Schülerinnen und Schüler nehmen Informationen aus der Umwelt vollständig oder überwiegend über die anderen Sinne und Wahrnehmungskanäle auf. Die pädagogische Förderung zielt darauf ab, sie dazu zu befähigen, alternative Wahrnehmungsstrategien zu entwickeln und anzuwenden. Das Funktionsniveau der zur Verfügung stehenden Sinne kann durch günstige Lernbedingungen bedeutend angehoben werden. Schülerinnen und Schüler, die nach dem vorliegenden Lehrplan unterrichtet werden, benötigen spezielle zusätzliche Lernangebote, Unterstützungsmaßnahmen und Hilfsmittel (Z 8) sowie eine weit reichende individuelle Förderung unter Berücksichtigung der Auswirkung der Blindheit auf ihren persönlichen Lebens- und Bildungsweg.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Da die Schülerinnen und Schüler aufgrund ihrer Sehschädigung für die Erfassung der Lernangebote mehr Zeit benötigen, wird es oft zweckmäßig sein, geeignete Schwerpunktsetzungen und Gewichtungen vorzunehmen sowie ausreichende Übungszeiten im Rahmen der vom Lehrplan vorgegebenen Stundentafeln vorzusehen.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">3. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Sonderschule für blinde Schülerinnen und Schüler hat die Aufgabe, im Sinne der Paragraphen § 2 und des § 22 des Schulorganisationsgesetzes an der Heranbildung der jungen Menschen beim Erwerb von Wissen, bei der Entwicklung von Kompetenzen und bei der Vermittlung von Werten mitzuwirken, Lernprozesse und Lernbedingungen zu schaffen, welche bestehende Barrieren abbauen sowie blinde oder hochgradig sehbehinderte Schülerinnen und Schüler in einer ihrer Behinderungsart entsprechenden Weise zu fördern und sie zu einer positiv erfüllten Lebensgestaltung zu führen. Innerhalb der Schulgemeinschaft sollen die Schülerinnen und Schüler Sachkompetenz, Selbstkompetenz und Sozialkompetenz in einem ausgewogenen Verhältnis entwickeln und Fähigkeiten erwerben, die später in Ausbildung und Beruf gebraucht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die jungen Menschen sollen zu gesunden, arbeitstüchtigen, pflichttreuen und verantwortungsbewussten Gliedern der Gesellschaft und Bürgern der demokratischen und bundesstaatlichen Republik Österreich als Mitglied der Europäischen Union herangebildet werden. Die Wahrnehmung von demokratischen Mitsprache- und Mitgestaltungsmöglichkeiten in den unterschiedlichen Lebens- und Gesellschaftsbereichen erfordert die Befähigung zur sach- und wertbezogenen Urteilsbildung und zur Übernahme sozialer Verantwortung. Zur Entwicklung dieser Fähigkeiten ist in hohem Maße Selbstsicherheit sowie selbst bestimmtes und selbst organisiertes Lernen und Handeln zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Rahmen der Förderung blinder bzw. hochgradig sehbehinderter Schülerinnen und Schüler müssen im Bewusstsein über die Auswirkungen der Sehbeeinträchtigung oder Blindheit für den Lebens- und Bildungsweg eines Kindes oder Jugendlichen die Lernangebote weit gehend individuell gestaltet werden. Spezifische ergänzende Lerninhalte, Methoden und Hilfsmittel sollen die Persönlichkeitsbildung der Schülerinnen und Schüler fördern und bestehende Barrieren weitestgehend abbauen und dazu beitragen, sie auf eine ihrer Begabungen, Neigungen und Leistungsfähigkeit entsprechende Eingliederung in das Arbeits- und Berufsleben sowie in die Gesellschaft vorzubereiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Nutzung von blindenspezifischen Informations- und Kommunikationstechnologien ist eine Grundvoraussetzung für den aktiven und ungehinderten Zugang der Schülerinnen und Schüler zu Informationen und Wissenserwerb. Dadurch wird ihre Integration in die Welt der Sehenden erleichtert und die Chance für eine künftige gesellschaftliche und berufliche Teilhabe sowie für ein Höchstmaß an selbständiger Lebensführung beträchtlich erhöht.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Lehrplan wird von folgenden Leitprinzipien getragen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Schulung der Sinne insbesondere durch Tasterziehung und Hörerziehung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Entwicklung und Förderung des Körperschemas, der Körperkoordination und der taktil-kinästhetischen Fähigkeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwendung der Prinzipien von Low Vision bei hochgradig sehbehinderten Schülerinnen und Schülern;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Förderung von lebenspraktischen Fertigkeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einbindung der Prinzipien von Orientierung und Mobilität;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Anwendung blindenspezifischer Schriftsysteme;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Anwendung sehbehinderten- bzw. blindenspezifischer Hilfsmittel;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Förderung der Kommunikation und Interaktion;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Überwindung bestehender Hemmnisse und Abhängigkeiten.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben der Schaffung sehgeschädigtengerechter Rahmenbedingungen des Unterrichts, die einen adäquaten Erwerb der Bildungsinhalte gewährleisten und der Einbeziehung des Umfelds in die Unterrichtsgestaltung soll eine geeignete Vorbereitung auf künftige Lebenssituationen erfolgen. Dieses Bildungsziel wird insbesondere durch die Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten sowie anderen relevanten schulischen und außerschulischen Einrichtungen angestrebt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">4. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4.1 Gliederung nach Lehrplan-Hauptstufen</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die acht Schulstufen des Lehrplans der Sonderschule für blinde Kinder sind in drei Lehrplan-Hauptstufen zusammengefasst:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundstufe I: erste und zweite Schulstufe (einschließlich der Vorschulstufe)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundstufe II: dritte und vierte Schulstufe</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sekundarstufe I: 5. bis 8. Schulstufe</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundsätzlich werden die je einem Schuljahr entsprechenden Schulstufen der Grundstufe I und II zu zwei Grundstufen zusammengefasst, und zwar so, dass sich die Grundstufe I über die Vorschulstufe sowie die erste und zweite Schulstufe, die Grundstufe II über die dritte und vierte Schulstufe erstreckt. Die Sekundarstufe I besteht aus vier aufeinander folgenden Schulstufen, die jeweils einem Schuljahr entsprechen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Innerhalb der Grundstufe I und II sind die im Lehrplan angegebenen Jahresziele als Richtmaß anzusehen. Die Zusammenfassung von Schulstufen zu den beiden Lehrplan-Grundstufen ermöglicht die Verlängerung der Lernzeit durch einen sich über zwei bzw. mehrere Unterrichtsjahre erstreckenden Zeitraum, wenn dies aus didaktischen Gründen erforderlich ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sofern eine Vorschulstufe geführt wird, ist der zugrunde liegende Lehrplan die Planungsgrundlage für die Arbeit im Vorschulstufenbereich. Wegen des vielfältigen Förderauftrages und des kompensatorischen Charakters der Vorschulstufe wird im Lehrplan eine umfassende Aufgabenbeschreibung der vorschulischen Erziehung vorgenommen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Er ist als Planungskonzept angelegt, das der Lehrerin bzw. dem Lehrer in der Auswahl der Aufgaben und Inhalte ein Eingehen auf die individuellen Bedürfnisse und Voraussetzungen der Kinder und die besonderen Gegebenheiten in der jeweiligen Vorschulklasse bzw. bei gemeinsamer Führung von Schulstufen der Grundstufe I ermöglicht. Es ist im Sinne dieser Lehrplankonzeption, dass ein Durchlaufen des gesamten Vorschulstufenlehrplanes für in diese Schulstufe aufgenommene Kinder nicht zwingend erforderlich ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Wechsel der Schulstufen gemäß § 17 des Schulunterrichtsgesetzes</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Grundstufe I sind der Lehrplan der Vorschulstufe und der Lehrplan der darauf folgenden 1. und 2. Schulstufen so aufeinander abgestimmt, dass ein Wechsel gemäß § 17 Abs. 5 des Schulunterrichtsgesetzes während des Unterrichtsjahres erleichtert wird, um eine Über- oder Unterforderung auszuschließen. Ein solcher Wechsel der Schulstufe kann erst nach dem Ausschöpfen dieser in den Lehrplanstufen vorgesehenen Möglichkeiten erfolgen. Bei der Unterrichtsplanung gemäß Ziffer 4.3 ist dies entsprechend zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schuleingangsbereich soll auch der Förderung von besonders begabten Schülerinnen und Schülern dienen, indem diese von der 1. in die 2. Schulstufe wechseln können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitpunkt des Wechselns von Schulstufen wird von der individuellen Entwicklung des einzelnen Kindes bestimmt. Bevor ein Wechsel von Schulstufen vorgenommen wird, sind alle Förder- bzw. Differenzierungsmaßnahmen auszuschöpfen. Ein Wechsel der Schulstufe bezieht sich auf alle verbindlichen Übungen bzw. Pflichtgegenstände. Dieser Wechsel ist unabhängig von der Organisationsform zu gewährleisten und hat somit entsprechende Konsequenzen für die Unterrichtsplanung und -gestaltung, sowie auf die Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten im Sinne des § 19 Abs. 4 des Schulunterrichtsgesetzes.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Verbindliche Übungen auf der Vorschulstufe</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Gliederung der Lehrplanangebote in verbindliche Übungen und deren weitere Untergliederung in Teilbereiche weist die Lehrerin bzw. den Lehrer auf die Vielseitigkeit der Aufgaben hin und zielt auf die Ausgewogenheit des Bildungsangebotes.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Vorschulstufe ist von einer strengen Scheidung des Lehrstoffes nach verbindlichen Übungen Abstand zu nehmen, vielmehr ist deren enge Verklammerung sicherzustellen. Die konkrete Lernsituation hat auf die schulischen und außerschulischen Erlebnisse, Erfahrungen und Interessen der Kinder Bezug zu nehmen. Lernanlässe ergeben sich aus kindnahen Sach- und Lebensbereichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit dem allgemeinen Bildungsziel und den Bildungs- und Lehraufgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände ist der Lehrplan zielorientiert. Der Lehrstoff der einzelnen Unterrichtsgegenstände deckt den Inhaltsaspekt des Unterrichts ab. Die allgemeinen didaktischen Grundsätze und die den einzelnen Unterrichtsgegenständen zugeordneten didaktischen Grundsätze geben Leitlinien für unterrichtliches Entscheiden und Handeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4.2 Gliederung der Bildungsangebote nach Unterrichtsgegenständen – Dauer unterrichtlicher Einheiten</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Grundstufe I und II ist der Lehrstoff nach Unterrichtsgegenständen gegliedert, denen in den Stundentafeln Zeitrichtwerte zugeordnet werden. Damit ist die Lehrerin bzw. der Lehrer verpflichtet, den Kindern Bildungsangebote aus allen angeführten Lernbereichen zu machen. Eine strenge Scheidung des Lehrstoffs nach Unterrichtsgegenständen ist zu vermeiden. Dies ist schon deshalb nötig, weil der Unterricht – besonders auf der Grundstufe I – womöglich von den Erfahrungen, Interessen und Bedürfnissen der Kinder ausgeht oder diese zumindest einbezieht. Somit sind die Lernanlässe oft situationsorientiert und fachübergreifend. Auf der Grundstufe II wird sich der Unterricht in größerem Ausmaß an den Eigengesetzlichkeiten bestimmter Lernbereiche orientieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Dauer unterrichtlicher Einheiten in der Grundstufe I und II orientiert sich vor allem an der Konzentrations- und Lernfähigkeit der Kinder und hängt von der jeweiligen Lehraufgabe und vom Lehrstoff ab. Sie wird sich deshalb – mit Ausnahme von raum- bzw. personengebundenem Unterricht (zB Bewegung und Sport, Werkerziehung) – im Allgemeinen nicht an der schulorganisatorischen Zeiteinheit „Unterrichtsstunde“ orientieren. Im Stundenplan ist daher nur der raum- bzw. personengebundene Unterricht auszuweisen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei gemeinsamer Führung von Vorschulstufe und Grundstufe I ist das Wochenstundenausmaß entsprechend der gewählten Stundentafel vom Schulforum gemäß Art. I § 4 Abs. 4 festzulegen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darüber hinaus ist grundsätzlich für ein entsprechendes Ausmaß an täglicher Bewegungszeit für die Kinder zu sorgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die verbindliche Übung Lebende Fremdsprache ist auf der 1. und 2. Schulstufe der Grundstufe I integrativ zu führen (in kürzeren Einheiten fächerübergreifend). Auf der Grundstufe II kann die verbindliche Übung Lebende Fremdsprache im Rahmen der in der Stundentafel vorgesehenen Wochenstunden in längeren Unterrichtseinheiten bzw. integrativ geführt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4.3 Unterrichtsplanung</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne des § 17 Abs. 1 des Schulunterrichtsgesetzes ist unterrichtliches Planen Ausdruck der eigenständigen und verantwortlichen Unterrichts- und Erziehungsarbeit der Lehrerin bzw. des Lehrers.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Lehrplan dient der Lehrerin bzw. dem Lehrer bei der Planung als Grundlage für</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Konkretisierung des allgemeinen Bildungsziels, der besonderen Bildungsaufgaben und fachübergreifenden Lernbereiche sowie der Bildungs- und Lehraufgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Konkretisierung und Auswahl der Lehrstoffe;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die zeitliche Verteilung und Gewichtung der Ziele und Lehrstoffe;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Festlegung der Methoden (Unterrichtsgliederung, Sozial- und Arbeitsformen, Projekte, Differenzierungsmaßnahmen und Ähnliches) und Medien des Unterrichts;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Eröffnung von vielfältigen Zugängen zum Wissen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Schaffung von Gelegenheiten, Können zu entwickeln und anzuwenden sowie Erfahrungen und Eindrücke zu gewinnen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Arbeit mit Individuellen Förderplänen (Allgemeine didaktische Grundsätze Z 5.12).</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bei der Planung und Durchführung des Unterrichts sind insbesondere folgende Grundsätze zu beachten:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Jede Lehrerin bzw. jeder Lehrer hat bei der unterrichtlichen Arbeit von einer Jahresplanung auszugehen, die eine Konkretisierung des Lehrplanes für die jeweilige Schulstufe oder Lerngruppe und Schulsituationen bezogen auf ein Unterrichtsjahr darstellt und auch in den Individuellen Förderplänen ihren Niederschlag findet. Die Arbeit mit dem Lehrbuch ist dieser Konzeption unterzuordnen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Planung der Jahresarbeit auf der Vorschulstufe verlangt von der Lehrerin bzw. vom Lehrer besondere Überlegungen hinsichtlich flexibler Gestaltung von Lernsituationen und individueller Fördermaßnahmen. In dieser Planung sind sowohl die Inhalte der einzelnen verbindlichen Übungen aufzunehmen, die allen Kindern angeboten werden sollen, als auch die speziellen Lernangebote zur differenzierenden und individualisierenden Förderung einzelner Schüler und Schülerinnen bzw. Schülergruppen. Im Jahresplan erfolgt ab Beginn des Schuljahres eine erste vorläufige zeitliche Anordnung der Lehrstoffe, und zwar nach Gegebenheiten des Jahreskreises, unter Berücksichtigung der regionalen und örtlichen Bedingungen, hinsichtlich der Möglichkeit von Querverbindungen zwischen verschiedenen Unterrichtsgegenständen (vorfachlicher, fachübergreifender Unterricht), nach vorgesehenen Schulveranstaltungen usw. sowie nach sachlogischen bzw. lehrgangsmäßigen Gesichtspunkten gemäß der Stoffstrukturen. Für Übung, Wiederholung, freies Lernen, Spiel und Feier usw. ist bereits bei der Jahresplanung ein entsprechender Zeitrahmen vorzusehen. Aktuelle Ereignisse und Lernanlässe sind im Sinne des Gelegenheitsunterrichts aufzugreifen. Der Grundschule ist damit mehr Möglichkeit gegeben, Lebens- und Erfahrungsraum für Kinder zu sein. Die klassenbezogene Jahresplanung soll während des Schuljahres durch mittelfristige Planungen ergänzt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese sollen auch die aktuellen Bedürfnisse und Interessen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen und ihnen ein dem Alter und der Entwicklung entsprechendes Maß an Mitbestimmung ermöglichen können. Hier bieten sich ua. auch Formen des offenen Unterrichts an.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4.4 Lernen und Lehren</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">a) Blindenspezifische Übungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die in diesem Lehrplan verankerten Blindenspezifischen Übungen dienen einerseits einer möglichst weit reichenden Kompensation des eingeschränkten Sehvermögens und unterstützen andererseits die Aneignung notwendiger Fähigkeiten und Fertigkeiten für eine weitgehend selbstständige Lebensbewältigung. Ausgehend vom Entwicklungsstand, dem Schweregrad der Sehbeeinträchtigung und den speziellen Bedürfnissen sind im vorgesehenen Rahmen jene Angebote in einem individuellen Ausmaß auszuwählen, durch die eine umfassende Förderung der einzelnen Schülerinnen und Schüler erzielt werden kann.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um die beschriebenen Bildungs- und Lehraufgabe der Blindenspezifischen Übungen erfüllen zu können, sind deren Inhalte sowohl im Rahmen der dafür vorgesehenen Stunden zu vermitteln als auch fächerübergreifend im Unterricht zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die dargestellten Lehrstoffangaben bieten nur eine exemplarische Auswahl von Lehrinhalten an. Diese sind in der Planungsverantwortlichkeit der Lehrerinnen und Lehrer im Hinblick auf die Lebensbedeutsamkeit für die einzelnen Schülerinnen und Schüler auszuwählen bzw. entsprechend zu ergänzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Orientierung und Mobilität soll die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, sich in ihrer näheren und weiteren Umwelt zu orientieren, sich selbstständig, sicher und effektiv fortzubewegen, ihren Lebensraum zu erschließen und Alltagssituationen möglichst unabhängig bewältigen zu können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Bewältigung lebenspraktischer Aufgabenstellungen bedarf es gezielter, individuell angepasster Handlungsstrategien durch den Unterricht in lebenspraktischen Fertigkeiten. Diese sind wesentliche Voraussetzungen für eine selbständige Organisation des Alltags sowie für sicheres Auftretens in der Öffentlichkeit und erleichtern dadurch die soziale Integration.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verschiedene Faktoren, wie Lichtverhältnisse, Kontraste, subjektives Allgemeinbefinden usw. beeinflussen das Sehvermögen. Es ist daher wichtig, noch vorhandenes Sehvermögen optimal zu nützen und geeignete Sehhilfen durch Low Vision Übungen kennen zu lernen und einzusetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Da blinde und hochgradig sehbehinderte Schülerinnen und Schüler nicht automatisch besser und differenzierter hören als sehende kommt der Hörerziehung besondere Bedeutung zu. Viele Geräusche können nicht einer bestimmten Tätigkeit oder einem bestimmten Gegenstand zugeordnet werden, weil sie als akustische Information allein noch keine eindeutigen Hinweise liefern. Die Schülerinnen und Schüler müssen lernen, unbestimmtes Hören in aktives Zuhören umzuwandeln. Gezielte Übungen helfen dabei, Geräuschquellen zu orten, zu unterscheiden und Informationen aus den akustischen Stimuli zu gewinnen. Dies sind sowohl wesentliche Voraussetzungen für Orientierung und Mobilität als auch im Rahmen konkreter Umwelterfahrungen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bei der Blindenspezifischen Übung Tasterziehung sind folgende Aspekte besonders zu beachten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das im wahrsten Sinn des Wortes „hautnahe“ Erleben ist von intensivem, subjektivem Reiz und hat damit großen Einfluss auf Gefühle und seelische Haltungen. Die daraus resultierenden Vorstellungen über die Umwelt sind von hoher Subjektivität mit starker emotioneller Färbung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Häufig führt diese Verarbeitung der Tasteindrücke zu einer weniger genauen Vorstellung über Material, Größe, Funktion und räumliche Beziehungen der erkundeten Objekte. Es entsteht eine andere Bewertung und Gliederung der erfassten Strukturen, was zu einem geringeren realen Anschauungswissen führen kann. Daher ist die Sensibilisierung des Tastsinnes durch geeignete und wiederholte Übungsangebote zu fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">b) Kommunikations- und Informationstechnologien</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Blinden- und sehbehindertenspezifische elektronische Hilfsmittel stellen besonders wichtige Kommunikations-, Informations- und Arbeitsmedien dar und tragen wesentlich zum Abbau bestehender Barrieren bei bzw. eröffnen den Schülerinnen und Schülern erst die Möglichkeit, ihren Erfahrungsraum zu erweitern sowie aktiv und ungehindert an Lernprozessen teilzunehmen. Die Aneignung von Kompetenzen bei der Verwendung von Computern, Anwendungsprogrammen und Kommunikationseinrichtungen sowie anderen behinderungsspezifischen Medien ist für blinde oder hochgradig sehbehinderte Schülerinnen und Schüler eine wesentliche Schlüsselqualifikation sowohl für die Bewältigung schulischer als auch künftiger beruflicher und gesellschaftlicher Anforderungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsatz und Auswahl der entsprechenden Technologien orientieren sich an den Voraussetzungen der einzelnen Schülerinnen und Schüler.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">c) Lernorganisation auf der Vorschulstufe</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Planung und Gestaltung des Schultages ist auf eine entsprechende Rhythmisierung zu achten. Dabei ist auf den Wechsel der Lernbereiche, der individuellen und sozialen Lernphasen (Wechsel der Sozialformen) und der Arbeits- und Pausenzeiten Bedacht zu nehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Innerhalb und in der Wechselwirkung der Lernbereiche ist auf Ausgewogenheit der kognitiven, affektiven und psychomotorischen Lerndimension zu achten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Grund der besonderen psychischen und sozialen Situation der Kinder der Vorschulstufe beginnt der Schultag insbesondere in den ersten Monaten des Unterrichtsjahres mit einer Phase freien Spielens. Bei der Dauer der Lernphasen sowie beim Übergang zu neuen Aktivitäten ist auf die Belastbarkeit der Kinder bzw. auf die Einplanung von entsprechend gestalteten Erholungsphasen Rücksicht zu nehmen. Der Großteil der zur Verfügung stehenden Zeit eines Schultages ist für die Kleingruppenaktivitäten vorzusehen; dies ermöglicht den Kindern die Betätigung in unterschiedlichen Lernbereichen sowie ein Nebeneinander von verschiedenen didaktischen Grundformen (Arbeit und Spiel). Kleingruppenaktivitäten stellen eine besonders geeignete Form der Aktivierung und Motivierung der Schülerinnen und Schüler dar und bieten der Lehrerin bzw. dem Lehrer Gelegenheit zur individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Durchführung der Kleingruppenaktivitäten, aber auch für gemeinsames Tun der Klasse (Gruppe) kommt der Einrichtung und Gestaltung des Raumes – auch im Hinblick auf das Bewegungsbedürfnis der Kinder – besondere Bedeutung zu. Durch eine entsprechende Ausstattung wird der Klassenraum zu einer kindgemäßen Lern- und Lebensstätte. Dafür ist eine Aufgliederung in Spiel-, Bau- und Leseecke mit den entsprechenden Spiel- und Arbeitsmitteln zweckmäßig. Gezielte Förderungsmaßnahmen dürfen grundsätzlich nicht zu Leistungsdruck und Überforderung führen. Dies erfordert genaue Beobachtung und setzt bei der Lehrerin bzw. beim Lehrer großes Verständnis für kognitive, physische, emotionale und soziale Belastbarkeit der Kinder voraus. Hausaufgaben sind auf dieser Stufe nicht zu geben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zum Beobachten, Erkunden und Klären von Sachverhalten kommt den unmittelbaren Begegnungen mit der Wirklichkeit auch außerhalb des Schulhauses besondere Bedeutung zu; in diesem Zusammenhang kommt den Lehrausgängen großes Gewicht zu.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">d) Lernformen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um den Unterricht in der Grundstufe I und II kindgemäß, lebendig und anregend zu gestalten, soll die Lehrerin bzw. der Lehrer verschiedene Lernformen ermöglichen. Ausgehend von den eher spielorientierten Lernformen der vorschulischen Zeit soll zu bewusstem, selbstständigem, zielorientiertem Lernen hingeführt werden. Dieses Lernen kann durch folgende grundschulgemäße Formen gefördert werden:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lernen im Spiel;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>offenes Lernen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>projektorientiertes Lernen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>entdeckendes Lernen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>informierendes Lernen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wiederholendes und übendes Lernen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>usw.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">e) Lerngesetzmäßigkeiten und Lerntechniken</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Planung und Organisation von Lernprozessen sollen für das Lernen in der Schule relevante Erkenntnisse der Lernforschung Berücksichtigung finden. Lern- und Arbeitstechniken sind situationsbezogen zu vermitteln und einzuüben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">f) Schularbeiten</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf der 4. Schulstufe sind in Deutsch und Mathematik je vier bis sechs Schularbeiten durchzuführen. Im 2. Semester sind jedenfalls je Unterrichtsgegenstand zwei Schularbeiten vorzusehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der 5. bis 8. Schulstufe beträgt in jenen Unterrichtsgegenständen, für welche Schularbeiten vorgesehen sind, der Zeitrahmen für deren Durchführung pro Schuljahr insgesamt vier bis fünf Unterrichtseinheiten und die Anzahl der Schularbeiten vier bis sechs. Im ersten Lernjahr einer Fremdsprache stehen für drei bis vier Schularbeiten drei bis vier Unterrichtseinheiten zur Verfügung. Die Festlegung der Anzahl der Schularbeiten erfolgt – vorbehaltlich einer Regelung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen – durch die jeweilige Lehrerin oder den jeweiligen Lehrer.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4.5 Fächerverbindender und fächerübergreifender Unterricht</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schule sind viele Bildungs- und Erziehungsaufgaben gestellt, die nicht einem Unterrichtsgegenstand oder wenigen Unterrichtsgegenständen zugeordnet werden können, sondern nur fächerübergreifend im Zusammenwirken vieler oder aller Unterrichtsgegenstände zu bewältigen sind. Dieses Zusammenwirken erfolgt durch fächerverbindenden und fächerübergreifenden Unterricht. Dabei erfolgt eine Bündelung von allgemeinen und fachspezifischen Zielen unter einem speziellen Blickwinkel, wodurch es den Schülerinnen und Schülern eher ermöglicht wird, sich Wissen in größeren Zusammenhängen selbstständig anzueignen. Anregungen bzw. Aufträge für fächerverbindenden und fächerübergreifenden Unterricht ergeben sich sowohl aus den Allgemeinen Bestimmungen als auch aus den Lehrplänen der einzelnen Unterrichtsgegenstände.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den Unterricht von blinden bzw. hochgradig sehbehinderten Schülerinnen und Schülern sind folgende Bereiche von besonderer Bedeutung:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sinnesschulung (zB Tasterziehung, Hörerziehung);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Training der lebenspraktischen Fertigkeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Orientierung und Mobilität;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Low Vision;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwenden blindenspezifischer Hilfsmittel und Schriftsysteme.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Sekundarstufe I ist für die Umsetzung des fächerverbindenden Unterrichts zu beachten, dass im Rahmen ihres Fachunterrichts mögliche, die Fächergrenzen überschreitende Sinnzusammenhänge herzgestellt werden. Die Organisation des nach Fächern getrennten Unterrichts bleibt hier bestehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei fächerübergreifender Unterrichtsgestaltung steht ein komplexes, meist lebens- oder gesellschaftsrelevantes Thema oder Vorhaben im Mittelpunkt. Die einzelnen Unterrichtsgegenstände haben im integrativen Zusammenwirken – zB im Sinne des Projektunterrichts – ihren themenspezifischen Beitrag zu leisten. Dies bedingt eine aufgabenbezogene besondere Organisation des Fachunterrichts und des Stundenplans. Die Organisation kann über längere Zeiträume sowie klassen- und schulstufenübergreifend erfolgen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4.6 Entscheidungsfreiräume im Lehrplan – Methodenfreiheit und Methodengerechtheit</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Rahmencharakter des Lehrplanes ermöglicht der Lehrerin bzw. dem Lehrer Entscheidungsfreiräume hinsichtlich der Auswahl und Gewichtung, der zeitlichen Verteilung, der Konkretisierung und Strukturierung der Lehrstoffe sowie hinsichtlich der Festlegung der Unterrichtsmethoden und -mittel nach verschiedenen didaktischen Gesichtspunkten. Durch die Anwendung von Lehrplanteilen verschiedener Schulstufen bzw. von Lehrplänen verschiedener Schularten (Volksschule, Mittelschule, Sonderschule) gemäß § 17 Abs. 4 des Schulunterrichtsgesetzes erwächst der Lehrerin bzw. dem Lehrer eine verantwortungsvolle Aufgabe zur Sicherung der Kontinuität der individuellen Lernentwicklung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aus der Entscheidungsfreiheit der Lehrerin bzw. des Lehrers hinsichtlich seiner Unterrichtsarbeit erwächst die pädagogische und didaktische Verantwortung. Wahl und Anwendung von Unterrichtsmethoden sind zudem eine schöpferische Leistung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Auswahl und Gewichtung der Lehrstoffe innerhalb der einzelnen Pflichtgegenstände, verbindlichen und unverbindlichen Übungen ist Ausgewogenheit anzustreben; soziale, emotionale, intellektuelle und körperliche Bildung stehen in engem Zusammenhang und sind daher entsprechend zu berücksichtigen. Außerdem sollen bei der Auswahl und Gewichtung der Lehrstoffe und Unterrichtsmittel beachtet werden:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Berücksichtigung des Lernstandes der Klasse im Allgemeinen sowie einzelner Schülerinnen und Schüler im Besonderen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Berücksichtigung des sozialen und kulturellen Umfeldes des Kindes und der Schule sowie aktueller Anlässe;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Vermeiden von Überlastungen bzw. Überforderungen der Schülerin bzw. des Schülers durch zu umfangreiche, verfrühte oder zu komprimierte Anforderungen, die sowohl der notwendigen Vertiefung und Verinnerlichung von Lern- und Bildungsinhalten als auch einer ausgewogenen Persönlichkeitsentwicklung hinderlich sind;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Berücksichtigung exemplarischer Lehrstoffe, das heißt solcher Inhalte, die in besonderer Weise geeignet erscheinen, grundlegende und bedeutsame Einsichten und Erkenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten, Erfahrungen und Erlebnisse auf andere Sachverhalte zu übertragen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Nutzen moderner Kommunikations- und Informationstechniken (nach Maßgabe der ausstattungsmäßigen Gegebenheiten an der Schule).</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4.7 Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten, schulischen und außerschulischen Einrichtungen</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Während der gesamten Schullaufbahn der Kinder und Jugendlichen kommt der Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten, dem schulpsychologischen Dienst, der Schulärztin bzw. dem Schularzt, der Fachärztin bzw. dem Facharzt, anderen Lehrerinnen und Lehrern sowie mit den Diversitätsmanagerinnen und Diversitätsmanagern in der Bildungsregion große Bedeutung zu. Zusätzliche wertvolle Hilfestellungen können gegebenenfalls durch andere schulische sowie außerschulische Einrichtungen für blinde und sehbehinderte Menschen erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Hinblick auf die vielfältigen Aufgaben der Sonderschule für blinde Kinder ist der enge Kontakt zwischen Lehrerin bzw. Lehrer und Erziehungsberechtigten besonders wichtig. Lehrerinnen bzw. Lehrer und Erziehungsberechtigten sollten insbesondere über Maßnahmen beraten, die erforderlich sind, um eine bestmögliche Förderung der Kinder und Jugendlichen sicherzustellen. Diese Zusammenarbeit wird in besonderem Maße gefördert, wenn die Erziehungsberechtigten auch an der Gestaltung schulischer Aktivitäten mitwirken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrerin bzw. dem Lehrer fällt auch die Aufgabe zu, die Erziehungsberechtigten nicht nur über Inhalte und Gestaltung des Unterrichts, sondern auch über den individuellen Leistungsstand ihres Kindes zu informieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hiebei hat die Lehrerin bzw. der Lehrer besonders in der Vorschulstufe die Erziehungsberechtigten über Maßnahmen zu beraten, die die Gesamtentwicklung des Kindes fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der gemeinsamen Führung von Schulstufen der Grundstufe I sind erforderlichenfalls der Lehrplan der Vorschulstufe und der Lehrplan der darauf folgenden höheren Schulstufen der Grundstufe II flexibel bzw. individuell auszuschöpfen. Das erfordert einen intensiven Kontakt zu Erziehungsberechtigten, im Besonderen, wenn ein Kind für das Durchlaufen der Grundstufe I drei Jahre benötigt. Durch die Zusammenarbeit zwischen Lehrerinnen und Lehrern und Erziehungsberechtigte können unterschiedliche Erwartungen und Anforderungen an das Kind durchschaubar und daraus resultierende Belastungen reduziert werden. Für die Erziehungs- und Unterrichtsarbeit der Lehrerin bzw. des Lehrers kann es eine große Hilfe sein, wenn die Erziehungsberechtigten Aufschlüsse über das Kind geben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die individuelle Förderung der Kinder in der Vorschulstufe sowie in den weiteren Schulstufen ist auch die Kooperation der Lehrerin bzw. des Lehrers mit anderen Einrichtungen wie zB Frühfördereinrichtungen, dem Kindergarten, den zuständigen Diversitätsmanagerinnen und Diversitätsmanagern der Bildungsregion sowie Augenärzten oder dem Schulpsychologischen Dienst erforderlich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4.8 Schuleintritt</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einer pädagogischen Gestaltung der Schuleingangsphase kommt besondere Bedeutung zu. In Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten und vor- bzw. außerschulischen Institutionen soll der Schuleintritt möglichst harmonisch erfolgen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beim Schuleintritt eines blinden bzw. hochgradig sehbehinderten Kindes sind folgende Maßnahmen besonders zu beachten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Einbeziehung von Personen und Institutionen des sozialen Umfeldes zur Abklärung des Entwicklungsstandes, der individuellen Lebensumstände sowie der besonderen Bedürfnisse des Kindes;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Arbeit mit Individuellen Fördeplänen (Allgemeine didaktische Grundsätze Z 5.12);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>interdisziplinäre Zusammenarbeit;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>geeigneter Sitzplatz, Raumakustik, Tageslichtbeleuchtung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Feststellung des Bedarfs an erforderlichen Hilfsmitteln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>enge Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kontaktaufnahme der einschreibenden Schule mit den zuständigen Diversitätsmanagerinnen und Diversitätsmanagern der Bildungsregion (im Fall von Integrationsschülerinnen bzw. Integrationsschülern).</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In den ersten Schultagen und Schulwochen erwirbt das Kind wichtige Orientierungen für künftiges Leben und Lernen. Das Kind soll Zeit und Gelegenheit haben, seine Mitschülerinnen und Mitschüler kennen zu lernen und zu ihnen wie zur Lehrerin bzw. zum Lehrer positive Kontakte herzustellen. Es soll mit dem Schulhaus und der Zeiteinteilung in der Schule vertraut werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese ersten schulischen Erfahrungen entscheiden mit darüber, ob sich die Lernfähigkeit und Lernbereitschaft eines Kindes entsprechend entwickeln können. Es ist daher darauf zu achten, dass zunächst die dem Kind bekannten und vertrauten Formen des täglichen Lebens, der Sprache, des Spielens und des häufig eher zufälligen Lernens von der Schule aufgenommen werden. Allmählich und behutsam sind diese Formen zu eher zielorientierten Lernformen zu erweitern. Die bereits angeführten Möglichkeiten des Ausschöpfens des Rahmencharakters des Lehrplanes der Vorschulstufe einerseits und der darauf folgenden Schulstufen andererseits dienen insbesondere der Vermeidung von Über- bzw. Unterforderungen beim Wechsel von Schulstufen gemäß § 17 Abs. 5 des Schulunterrichtsgesetzes. Anzustreben ist eine sachbezogene Arbeitshaltung, die unter anderem durch Genauigkeit, Sorgfalt und Ausdauer gekennzeichnet ist, die aber auch Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme mit einschließt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Besonderes Augenmerk ist darauf zu richten, dass es nicht durch ein zu rasches Ansteigen der Lernanforderungen im Schuleingangsbereich bei einzelnen Schülerinnen bzw. einzelnen Schülern zu Überforderungen kommt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfahrungsaustausch zwischen Lehrerinnen, Lehrern und Erziehungsberechtigten kann widersprüchliche Lern- und Erziehungsmuster durchschaubar machen und daraus resultierende Belastungen für Kinder abbauen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Derartige Ziele werden nur dann erreichbar sein, wenn im Sinne der Schulpartnerschaft (siehe die §§ 62, 63a sowie § 19 Abs. 8 des Schulunterrichtsgesetzes) die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus sowie ein entsprechendes Vertrauensverhältnis gegeben sind.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4.9 Schulübertritt</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Anbetracht eines bevorstehenden Schulübertritts eines blinden bzw. hochgradig sehbehinderten Kindes nach der vierten Schulstufe ist der sonderpädagogische Förderbedarf zu überprüfen, um die daraus resultierenden Fördermaßnahmen entsprechend anzupassen. Im Sinne eines nahtlosen Übergangs ist mit den Erziehungsberechtigten sowie mit anderen schulischen und außerschulischen Einrichtungen (zB den zuständigen Diversitätsmanagerinnen und Diversitätsmanagern der Bildungsregion) eine intensive Zusammenarbeit anzustreben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Möglichst häufige Kommunikation zwischen den Lehrerinnen und Lehrern sowie den Erziehungsberechtigten kann unterschiedliche individuelle und behinderungsspezifische Bedürfnisse sowie Lern- und Erziehungsmuster durchschaubar machen und daraus resultierende Belastungen der Kinder abbauen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne der Aktivierung und Motivierung, aber auch des Sozialen Lernens der Schülerinnen und Schüler kann die Kenntnis über die Arbeitsweisen in den weiterführenden Schulen wesentlich zum Gelingen des Schulübertritts beitragen. Die Schülerinnen und Schüler sollen auf die neue Lernwelt vorbereitet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um die Kontinuität des Lernens zu wahren, ist auf die Lehrplananforderungen und die gebräuchlichen Lernformen der Grundstufe I und II Bezug zu nehmen. Die Lernanforderungen, die an die Schülerinnen und Schüler gestellt werden, müssen den Übergang von der bisherigen Schulart berücksichtigen und dürfen nicht zu rasch gesteigert werden. Leistungsfeststellungen sollen zunächst vor allem der gezielten individuellen Rückmeldung des Lernfortschritts dienen (Informationsfeststellungen), die Leistungsbeurteilung soll erst nach einer angemessenen Eingewöhnungs- und Einarbeitungsperiode beginnen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vor dem Übertritt in eine weiterführende Schule sind die Schülerinnen und Schüler schrittweise und gezielt auf die neuen Arbeitsweisen und Organisationsformen vorzubereiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Abschluss- und Austrittsphasen ist eine Vorbereitung auf zukünftige Arbeits- und Organisationsformen erforderlich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4.10 Nahtstelle Schule-Beruf</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch eine rechtzeitige und systematische Berufswahlvorbereitung werden die Jugendlichen befähigt, ihre individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten einzuschätzen und Kompetenzen, Qualifikationen, Neigungen und Interessen zu erkennen. Berufsorientierung und Berufsvorbereitung im Rahmen der sonderpädagogischen Förderung beinhalten eine Auseinandersetzung mit den Anforderungen in Ausbildung und Beruf auf der Grundlage realistischer Perspektiven.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Vorbereitung auf die berufliche Integration ist eine enge Zusammenarbeit mit Einrichtungen zur Berufseingliederung, Ausbildungsbetrieben und den zuständigen Diversitätsmanagerinnen und Diversitätsmanagern der Bildungsregion bzw. einschlägigen Beratungsstellen notwendig.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4.11 Öffnung der Schule</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schule ist in ein soziales Umfeld eingebettet, zB in die Nachbarschaft, den Stadtteil, die Gemeinde. Durch Öffnung nach außen und nach innen ist dem Rechnung zu tragen, um die darin liegenden Lernchancen zu nutzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Öffnung nach außen kann durch Unterricht außerhalb der Schule erfolgen sowie durch Ergänzung des Unterrichts in Form von Schulveranstaltungen. Den Grundsätzen der Anschaulichkeit und der Alltagsbezogenheit entsprechend eignen sich Betriebe, öffentliche Einrichtungen, Naturräume usw. als Unterrichts- bzw. Lernorte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Öffnung nach innen bedeutet, Personen aus dem Umfeld der Schule einzubeziehen, die ihre Erfahrungen, ihre Fertigkeiten und ihre Kenntnisse an die Schülerinnen und Schüler weitergeben können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4.12 Lehrplan-Zusatz „Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit anderen Erstsprachen als Deutsch“</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan-Zusatz „Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit anderen Erstsprachen als Deutsch“ ist in Verbindung mit dem Lehrplan „Deutsch, Lesen, Schreiben“ bzw. „Deutsch, Lesen“ Grundlage für das Lehren und Lernen von Deutsch als Zweitsprache.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine detaillierte Berücksichtigung der zum Teil sehr unterschiedlichen Vorkenntnisse der Schülerinnen bzw. der Schüler in der Zweitsprache Deutsch kann nicht im Lehrplan, sondern nur auf der Ebene der klassenbezogenen Jahresplanung unter Berücksichtigung des jeweiligen lernorganisatorischen Modells, das an der Schule verwirklicht wird, erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan-Zusatz „Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit anderen Erstsprachen als Deutsch“ ist nicht nach Schulstufen gegliedert. Er versteht sich als ein mehrjähriges Lernkonzept, das von Schülerinnen bzw. Schülern mit mangelhaften Sprachkenntnissen in Deutsch jeweils vom Beginn an durchlaufen wird (unabhängig von der Schulstufe, in die die Schülerin bzw. der Schüler eingestuft wird), das bei bestehenden Vorkenntnissen aber auch in Teilzeitbereichen übersprungen werden kann.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan-Zusatz „Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit anderen Erstsprachen als Deutsch“ ist im Wesentlichen als Differenzierungs- und Individualisierungshilfe für einen Unterricht zu verstehen, der sich immer auch an den Lernzielen und Vermittlungsformen des allgemeinen Lehrplanes für Deutsch orientiert. Dies ist schon allein deshalb erforderlich, weil Schülerinnen bzw. Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache in vielen Fällen in einem mehr oder weniger großen Ausmaß am Unterricht in „Deutsch, Lesen, Schreiben“ bzw. „Deutsch, Lesen“ teilnehmen bzw. in diesen immer wieder einbezogen werden. Die unterrichtspraktische Verklammerung zwischen einzelnen Teilbereichen des Lehrplanes für Deutsch mit jenen des Lehrplan-Zusatzes wird mit zunehmender Lernzeit wachsen und zu fließenden Übergängen führen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4.13 Gender Mainstreaming</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gender Mainstreaming bedeutet, bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern immer zu berücksichtigen, da es keine geschlechtsneutrale soziale Wirklichkeit gibt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Begriff Gender soll sichtbar machen,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>dass unsere Vorstellungswelt, unsere Sprache und unsere Gesellschaftsstrukturen durch das Denken in zwei Geschlechtern geprägt sind;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>dass Geschlecht nicht nur biologisch definiert ist, sondern ebenso eine soziale und kulturelle Kategorie darstellt, die historisch gewachsen, veränderbar und politisch gestaltbar ist;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>dass die Verhältnisse zwischen den Geschlechtern nicht von der Natur vorgegeben, sondern gesellschaftlich konstruiert sind und damit nicht statisch sondern veränderbar sind;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>dass das soziale und kulturelle Geschlecht täglich in den Beziehungen zwischen den Menschen, Organisationen und Institutionen hergestellt wird;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>dass gesellschaftliche und politische Entscheidungen unterschiedliche Auswirkungen auf Männer und Frauen, Buben und Mädchen haben; die Genderperspektive richtet den Blick auf beide Geschlechter und nimmt sie in ihrer Unterschiedlichkeit wahr.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mit Gender Mainstreaming sind daher folgende inhaltliche Anliegen verbunden:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewusstmachung von geschlechtsspezifischer Sozialisation durch Familie, Schule, Medien und Arbeitswelt sowie von Auswirkungen dieser Sozialisation auf die Ausbildungs- und Berufswahl, Lebensplanung, Freizeitgestaltung und das eigene Denken und Verhalten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wahrnehmung von Ursachen und Formen geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung im Privatbereich und in der Arbeitswelt und der damit verbundenen Berufschancen und Arbeitsbedingungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen möglicher Beiträge zur Tradierung und Verfestigung von Rollenklischees im Lebensfeld Schule;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Reflexion des eigenen Verhaltens, der Interaktionen im Unterricht, des täglichen Umgangs miteinander und der eigenen Geschlechtsrollenvorstellungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewusst machen von alltäglichen Formen von Gewalt und Sexismus, sowie Aufzeigen von Möglichkeiten der Prävention und Intervention;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der Bereitschaft zum Abbau von geschlechtsspezifischen Vorurteilen sowie Förderung des partnerschaftlichen Verhaltens von Buben und Mädchen, Frauen und Männern.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4.14 Schulautonome Lehrplanbestimmungen</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulautonome Lehrplanbestimmungen (§ 6 Abs. 1b des Schulorganisationsgesetzes) sind in der 1. bis 4. Schulstufe im Bereich der Pflichtgegenstände (ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion“), der verbindlichen Übung „Lebende Fremdsprache“ und der unverbindlichen Übungen vorgesehen. Die Gesamtwochenstundenzahl für die einzelnen Schulstufen ist in einem Rahmen vorgegeben. Innerhalb dieses Rahmens können in den einzelnen Pflichtgegenständen sowie in der verbindlichen Übung „Lebende Fremdsprache“ die Wochenstunden pro Schulstufe um höchstens eine Wochenstunde, insgesamt um höchstens zwei Wochenstunden, erhöht bzw. verringert werden. Eine Verringerung des Stundenausmaßes im Pflichtgegenstand „Bewegung und Sport“ ist nicht zulässig. Die gänzliche Streichung eines Unterrichtsgegenstandes auf einer Schulstufe ist nicht zulässig.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulautonome Lehrplanbestimmungen haben sich an der jeweiligen Bedarfs- und Problemsituation in einer Klasse oder Schule an einem bestimmten Schulort sowie aus den daraus resultierenden Wunsch- bzw. Zielvorstellungen zu orientieren und haben den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerwochenstunden und Möglichkeiten der räumlichen und ausstattungsmäßigen Gegebenheiten der Schule zu beachten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sofern durch die schulautonomen Lehrplanbestimmungen ein höheres Stundenausmaß vorgesehen wird, als für den Fall des Nichtbestehens schulautonomer Lehrplanbestimmungen in diesem Lehrplan vorgeschrieben wird, können durch die zusätzlichen Lehrplanbestimmungen zusätzliche Bildungs- und Lehraufgaben, didaktische Grundsätze und Lehrstoffumschreibungen vorgenommen werden. In diesem Zusammenhang sind folgende Gesichtspunkte von grundsätzlicher Bedeutung:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Im Rahmen des Konzeptes der Allgemeinbildung ist ein breit gefächertes Bildungsangebot sicherzustellen, das die Vielfalt von Begabungen und Interessen berücksichtigt und zu frühe Spezialisierungen vermeidet.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Allgemeinbildung schließt eine zu frühe, einengende Ausrichtung an möglichen Schul- und Berufslaufbahnen durch spezielle Vorbereitungs- und Qualifikationsangebote aus. Dies steht nicht im Widerspruch zum Bedarf nach erweiterten und intensivierten Angeboten zur Berufsorientierung und Schullaufbahnberatung.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Auf die Bildungsaufgabe der Sonderschule für blinde Kinder und die Übertrittsmöglichkeiten ist Bedacht zu nehmen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Bei der Erweiterung des Lernangebotes im Rahmen bestehender Unterrichtsgegenstände hat es sich um eine vertiefende, besondere Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigende Erweiterung zu handeln, die nicht Bildungsinhalte anderer Schularten in wesentlichen Bereichen vorwegnehmen darf.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Sekundarstufe I eröffnet der Lehrplan besonders gekennzeichnete Freiräume, für deren Nutzung schulautonome Lehrplanbestimmungen erforderlich sind. Auszugehen ist von den spezifischen Bedarfs- und Problemsituationen in einzelnen Klassen oder an der gesamten Schule. Die Nutzung von Freiräumen im Rahmen der Schulautonomie soll sich nicht in isolierten Einzelmaßnahmen erschöpfen, sondern erfordert ein auch auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler ausgerichtetes Gesamtkonzept. Dies ist in einer sachlich fundierten Auseinandersetzung, in die grundsätzlich alle am Schulleben Beteiligten einzubeziehen sind, unter Berücksichtigung der räumlichen, ausstattungsmäßigen und personellen Standortbedingungen sicherzustellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Soweit schulautonom Unterrichtsgegenstände eingeführt werden, die in diesem Lehrplan nicht enthalten sind, müssen die schulautonomen Lehrplanbestimmungen neben Lehrstoffumschreibungen auch Bildungs- und Lehraufgaben und didaktische Grundsätze enthalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wenn Unterrichtsgegenstände mit fächerübergreifendem Charakter geschaffen werden, kann es – um Stoffwiederholungen zu vermeiden – erforderlich sein, Teile aus den Kernbereichen bestehender Unterrichtsgegenstände in diese Unterrichtsgegenstände zu verlagern. In den schulautonomen Lehrplanbestimmungen sind diese Verlagerungen auszuweisen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wird schulautonom das Stundenausmaß für einen bestehenden Unterrichtsgegenstand erhöht, können Zusätze zu dessen Fachlehrplan formuliert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Festlegung schulautonomer Lehrplanbestimmungen ist auf Folgendes zu achten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Abstimmung der inhaltlichen Angebote und der angestrebten Kompetenzen mit den Aufgaben des allgemein bildenden Schulwesens bzw. einer Sonderschule und insbesondere mit dem Bildungsziel der Sonderschule für blinde Kinder;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sicherstellung eines breit gefächerten Bildungsangebots, das die Begabungen und Interessen sowie die jeweils erforderlichen speziellen Lernmethoden und Unterstützungsmaßnahmen berücksichtigt;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einhaltung der Verfahrensbestimmungen (siehe § 63a des Schulunterrichtsgesetzes).</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4.15 Betreuungsplan für ganztägige Schulformen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Betreuungsteil an ganztägigen Schulformen umfasst die Bereiche gegenstandsbezogene Lernzeit, individuelle Lernzeit sowie Freizeit (einschließlich Verpflegung). Der Betreuungsteil kann sowohl in zeitlicher Trennung vom Unterricht als auch mit diesem verschränkt organisiert werden.</absatz><absatz typ="satz" ct="text" halign="j"><b>Aufgaben des Betreuungsteils:</b></absatz><absatz typ="satz" ct="text" halign="j">Allgemein:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Individuelle Interessens- und Begabungsförderung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Soziales Lernen, Bestärken des Zusammenlebens und Persönlichkeitsbildung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sprachliche Förderung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Leseförderung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung des Gesundheitsbewusstseins</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="satz" ct="text" halign="j">Freizeit:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erholung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>individueller Freiraum</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Motivation zu körperlicher Bewegung – ergänzende Bewegungseinheiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der Kreativität</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anregung zu sinnvoller Freizeitgestaltung</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="satz" ct="text" halign="j">Lernzeiten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der Lernmotivation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Festigung des Unterrichtsertrages</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterstützung des schulischen Erfolgs</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anleitung zu eigenständiger Lernorganisation</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="satz" ct="text" halign="j"><b>Zur Verwirklichung dieser Aufgaben sind folgende Grundsätze zu beachten:</b></absatz><absatz typ="satz" ct="text" halign="j"><b>Pädagogisches Konzept und Planung:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Zusammenwirken von Unterricht, Lern- und Freizeit sowie die konkreten Angebote sind durch mittel- und langfristige Planung inhaltlich und organisatorisch-konzeptionell abzustimmen und in einem standortspezifischen pädagogischen Konzept festzuhalten. In der Planung ist auf die Heterogenität (zB Entwicklungsstand, Alter, Schulstufen) der Gruppen sowie auf die unterschiedlichen Interessen und Fähigkeiten aller Schülerinnen und Schüler durch ein gefächertes Bildungsangebot und Differenzierung einzugehen. Dabei sind die vor- und außerschulischen Erfahrungen und Potentiale (Mehrsprachigkeit, Interkulturalität usw.) der Schülerinnen und Schüler einzubeziehen.</absatz><absatz typ="satz" ct="text" halign="j"><b>Kommunikation und Austausch:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bezüglich der zu erreichenden Lernziele und Lernfortschritte der einzelnen Schülerinnen und Schüler sowie hinsichtlich der Quantität und Qualität der Aufgabenstellungen aus dem Unterricht (zB Hausübungen) hat in regelmäßigen Abständen ein Austausch zwischen den Pädagoginnen und Pädagogen des Unterrichtsteils und jenen des Betreuungsteils zu erfolgen, um eine optimale Förderung in beiden Phasen zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine sinnvolle und zweckmäßige Kommunikation zwischen Pädagoginnen und Pädagogen des Unterrichtsteils und des Betreuungsteils mit den Erziehungsberechtigten, insbesondere hinsichtlich der Lernfortschritte und der zu erledigenden Aufgaben, ist sicherzustellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Ablauf von Lern-, Ruhe-, Bewegungs-, Spiel-, Förder- und Essenszeiten ist unter Berücksichtigung der Leistungskurve altersgemäß differenziert zu gestalten. Rückzugsmöglichkeiten und Freiräume sollen in ausreichendem Ausmaß vorgesehen werden. Als notwendige Erholungsphase vor der Lernzeit soll nach Möglichkeit Freizeit eingeplant werden. Die Schülerinnen und Schüler erhalten in der Lernzeit individuelle Unterstützung bei der Bearbeitung von Aufgabenstellungen aus dem Unterricht (zB Hausübungen) und der Festigung der Lerninhalte des Unterrichtsteils. Bestandteile des Freizeitteils sind die individuelle Förderung und Entdeckung kreativer, musischer sowie sportlicher Begabungen und Interessen. Damit die schulische Tagesbetreuung ein qualitativ hochwertiges Angebot sein kann, ist die Anwesenheit bis zumindest 16:00 Uhr erforderlich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es sind Möglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler zu schaffen, soziale Kontakte über die Zugehörigkeit zu Gesellschaftsschichten, Religionen, Kulturen uä. hinweg zu knüpfen und zu pflegen sowie in der Gruppe zu lernen und sich gemeinsam weiter zu entwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umfassende, fächerübergreifende sprachliche Bildung sowie eine nachhaltige Sprach- und Lesekultur sind zentrale Aufgaben in allen Bereichen der ganztägigen Schulform und somit fixer Bestandteil des Angebotes sowohl in der Lernzeit als auch in der Freizeit. Der Leseförderung ist als Teil der sprachlichen Bildung Platz einzuräumen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Projekte sollen das Angebot an ganztägigen Schulen ergänzen. Diese können in weniger intensiven Phasen des Unterrichtsjahres über einen längeren Zeitraum und auch übergreifend zwischen Freizeit und Lernzeiten auf Basis der mittel- und langfristigen Planung stattfinden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wo die Möglichkeit besteht, sollen Aktivitäten im Freien vorgesehen werden und soll die Betreuung auch an dislozierten Betreuungsorten (Ausflüge und Exkursionen) Teil des Angebotes sein.</absatz><absatz typ="satz" ct="text" halign="j"><b>Lernzeiten:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lernzeiten müssen strukturiert sein und dienen der Festigung und der Förderung der Unterrichtsarbeit aus dem Unterrichtsteil (zB durch Hausübungen) sowie der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler, nicht jedoch der Erarbeitung neuer Lerninhalte. Der Lernbetreuung kommt die Aufgabe der Unterstützung und nicht die Kompensation des Unterrichts zu. Dabei muss auf angepasste Angebote geachtet werden und angeregt werden, Schritte in Richtung Weiterentwicklung zu tun. Es soll ermutigt werden, Energie und Zeit in das eigene Lernen (Schülerinnen- und Schülerinvolvement) zu investieren. Pädagoginnen und Pädagogen haben dabei nach Bedarf Unterstützung zu leisten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch eine offene und anregende Gestaltung ist eine positive Lernatmosphäre sicherzustellen, die die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler unterstützt. Der Vermittlung von Lerntechniken ist Raum zu geben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, eigenverantwortlich individuelle Lernarbeit zu bewältigen. Das individuelle Lernziel (Lenkung), die selbstständige Lernkontrolle (Steuerung), die eigenverantwortliche Energieeinteilung (Lernökonomie) sowie die individuelle Nutzung von Begabungen werden gefördert. Dabei ist darauf zu achten, dass fehlende Unterstützung der Entwicklung und des Lernfortschrittes durch die Erziehungsberechtigten durch das ganztägige schulische Angebot nach Möglichkeit ausgeglichen werden soll.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne der individuellen Betreuung sind innere Differenzierung und häufiges Arbeiten in kleinen Gruppen oder in Einzelarbeitsphasen vorzunehmen, vor allem wenn Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassen gemeinsam betreut werden.</absatz><absatz typ="satz" ct="text" halign="j"><b>Aufgabenstellungen aus dem Unterricht:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabenstellungen aus dem Unterricht (zB Hausübungen) dienen dazu, das im Unterricht Erarbeitete durch Üben und die selbstständige Auseinandersetzung zu festigen, einzuprägen und anzuwenden, Lernvorgänge selbst zu organisieren sowie Arbeitsmittel und Arbeitstechniken selbst zu wählen und einzusetzen. Es liegt im Ermessen und im Erfahrungsbereich der Lehrkraft des Unterrichtsteils, Hausübungen qualitativ und quantitativ sinnvoll und gezielt einzusetzen. Es ist darauf zu achten, dass diese Aufgaben in Absprache zwischen den Pädagoginnen und Pädagogen des Unterrichtsteils und des Betreuungsteils (Lernzeit) grundsätzlich so zu stellen sind, dass sie im zeitlichen Ausmaß der im Betreuungsteil für die individuelle Lernzeit anberaumten Wochenstunden erledigt werden können.</absatz><absatz typ="satz" ct="text" halign="j"><b>Gegenstandsbezogene Lernzeit:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die gegenstandsbezogene Lernzeit umfasst drei Wochenstunden (sofern schulautonom keine andere Festlegung erfolgt), wobei nicht mehrere Stunden an einem Tag vorgesehen werden sollen. In der gegenstandsbezogenen Lernzeit ist der Ertrag der Unterrichtsarbeit zu sichern und durch entsprechende Übungen zu festigen. Dabei soll nicht die Menge, sondern die Wesentlichkeit der Bildungsinhalte im Vordergrund stehen. Neue Lernstoffe dürfen nicht erarbeitet werden. Im Sinne der Individualisierung ist offenen Arbeitsformen mit gezielt zusammengestellten Aufgabenpaketen der Vorzug zu geben. Die Unterstützung durch die Pädagogin und den Pädagogen darf nur so weit gehen, dass die Erledigung der gestellten Aufgabe die selbstständige Leistung der Schülerin und des Schülers bleibt. Vorbereitete Lernimpulse sind zur Vertiefung und zur Förderung der Talente zu setzen.</absatz><absatz typ="satz" ct="text" halign="j"><b>Individuelle Lernzeit:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die individuelle Lernzeit umfasst vier Wochenstunden (sofern schulautonom keine andere Festlegung erfolgt). Im Mittelpunkt der individuellen Lernzeit steht die eigenständige Vertiefung. Zweckmäßige und zeitökonomische Verfahrensweisen des selbstständigen Lernens (Erledigung der Aufgabenstellungen aus dem Unterricht wie zB Hausübungen, Aneignung des Lernstoffes, Vermittlung von Lerntechniken, Vorbereitung auf Leistungsfeststellungen usw.) stehen im Vordergrund. Jede Schülerin und jeder Schüler ist in der individuellen Lernzeit von den betreuenden Pädagoginnen und Pädagogen durch individuelle Lernunterstützung bestmöglich zu begleiten. Die Organisation und Struktur der Lernzeit soll eigenständiges Lernen begünstigen und den Schülerinnen und Schülern nach Bedarf Hilfestellungen zukommen lassen.</absatz><absatz typ="satz" ct="text" halign="j"><b>Schulautonome Gestaltung der gegenstandsbezogenen und der individuellen Lernzeiten:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann das Ausmaß der gegenstandsbezogenen Lernzeit und der individuellen Lernzeit unter Bedachtnahme auf pädagogische, räumliche und ausstattungsmäßige Gegebenheiten entsprechend der nachfolgenden Tabelle festgesetzt werden:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle1" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lernzeiten</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Wochenstunde(n)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gegenstandsbezogene Lernzeit</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Individuelle Lernzeit</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.98pt;" /><td width="92" style="border:none;width:69.33pt;" /><td width="92" style="border:none;width:69.33pt;" /><td width="92" style="border:none;width:69.33pt;" /><td width="93" style="border:none;width:69.38pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wenn es in Ermangelung des erforderlichen Personals nicht möglich ist, individuelle Lernzeit im Ausmaß von zumindest zwei Wochenstunden vorzusehen, dann ist statt der individuellen Lernzeit die gegenstandsbezogene Lernzeit mit fünf Wochenstunden festzulegen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sowohl in der gegenstandsbezogenen als auch in der individuellen Lernzeit sollen die Möglichkeiten von Informations- und Kommunikationstechnologien genutzt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ebenso können therapeutische und funktionelle Übungen – auch unter Einbeziehung von geeigneten Computerprogrammen – vorgesehen werden, die wichtige psychische und physische Grundfunktionen stärken und damit die Voraussetzungen zur Erreichung der Lehrplanziele verbessern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei Schülerinnen und Schülern mit erhöhtem Förderbedarf ist dem richtigen Einüben von Alltagshandlungen im Sinne eines lebenspraktischen Trainings besonderes Augenmerk zu schenken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Gestaltung des Betreuungsteiles soll gegebenenfalls eine Koordinierung mit außerschulischen Therapiemaßnahmen für einzelne Schülerinnen und Schüler oder Gruppen von Schülerinnen und Schülern vorgenommen werden.</absatz><absatz typ="satz" ct="text" halign="j"><b>Freizeit:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Freizeitteil ist verstärkt auf individuelle Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler einzugehen und Erholungsphasen sind einzubauen. Freiräume zur selbstbestimmten Planung durch Schülerinnen und Schüler sind einzuplanen. Es sollen auch Anreize geboten werden, sich mit neuen Bereichen auseinanderzusetzen. Auch dem Bedürfnis nach Sich-Zurückziehen und Erholung sowie Bewegung im Freien ist ausreichend Raum zu geben. Projekte können unter Wahrung der Zeiteinheiten übergreifend in Lern- und Freizeit organisiert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen zu einem sinnvollen Freizeitverhalten geführt werden, indem sie Einstellungen, Kompetenzen und Fähigkeiten erwerben, die über die Schulzeit hinaus positive Wirkung haben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Angebot unterschiedlicher Aktivitäten ist unter Einbeziehung und Mitgestaltung der Schülerinnen und Schüler zu erstellen. Es sollten, sofern es die Rahmenbedingungen zulassen, Wahlmöglichkeiten geboten werden, um bedürfnisorientierte Entscheidungen zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Teil der Freizeit ist das Mittagessen mit einem altersgerechten Speisenangebot und einem abwechslungsreichen Speiseplan. Durch richtige Ernährung wird ein wichtiger Beitrag zur körperlichen Gesundheit geleistet. Aspekte der Ernährungspädagogik sind dabei zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="satz" ct="text" halign="j"><b>An ganztägigen Schulformen hat die Angebotspalette insbesondere folgende Bereiche zu berücksichtigen:</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Physische Fitness durch ausreichende Bewegung, um Bewegungsmangel auszugleichen und die motorische Entwicklung zu unterstützen; insbesondere an jenen Tagen, an denen im Stundenplan kein Unterricht in „Bewegung und Sport“ vorgesehen ist, sind die Angebote im Bereich der Freizeit nach Möglichkeit so zu setzen, dass eine Bewegungseinheit angeboten wird. Dafür sind geeignete und zur Verfügung stehende Außen- und Innenbereiche einzubeziehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schulische Kulturarbeit zur Entfaltung von Kreativität und sozialen Kompetenzen: Theater, Instrumentalmusik, Chor, Tanz, Spielpädagogik, Medienpädagogik, Erlebnispädagogik, kreatives Gestalten, Werken, Malen, Zeichnen usw.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Soziales Lernen: Entwicklung von Kontaktfähigkeit, Toleranz, Konfliktmanagement, Interreligiosität usw. als Beiträge zu Inklusion, Friedenserziehung, Gewaltprävention, politischer Bildung uä. Peer-Mediation kann in das Angebot integriert werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lesen: Die Kulturtechnik „Lesen“ ist durch eine positive Lesekultur und Leseatmosphäre, ein altersadäquates Literaturangebot und Bibliotheksnutzung zu fördern.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Persönlichkeitsbildung: Stärkung von Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl, Stärkung des Selbstkonzepts, eigene Stärken und Schwächen erkennen, Umgang mit Gefühlen usw.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geschlechterbewusste Pädagogik: Unterschiedliche Rollen und Verhaltensweisen von Männern und Frauen in unserer Gesellschaft einbeziehen und reflektieren; Stereotypen begegnen und mit entsprechenden Angeboten entgegenwirken.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Freizeitverhalten: Ohne Leistungs- und Konkurrenzdruck zu einem sinnvollen Freizeitverhalten führen (zB spielerische und sportliche Aktivitäten, Umgang mit den Medien und Social Media, Lesen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erholung: Für die Schülerinnen und Schüler sind Freiräume (in den Außen- und Innenbereichen) und Erholungsphasen zur selbstständigen Ausgestaltung vorzusehen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">5. ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5.1 Orientierung an den Schülerinnen und Schülern sowie Berücksichtigung der Lernvoraussetzungen</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat sich grundsätzlich an den Voraussetzungen und individuellen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler zu orientieren sowie an ihre Vorkenntnisse, Vorerfahrungen und an ihre Vorstellungswelt anzuknüpfen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Partielles oder fehlendes Sehvermögen bedeutet eine andere Wahrnehmung der Umwelt. Für den Unterricht von blinden bzw. hochgradig sehbehinderten Schülerinnen und Schülern bedeutet dies:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine verstärkte Einbeziehung aller vorhandenen Sinne in die Unterrichtsgestaltung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Anpassung der Arbeitsweisen und eine blindenspezifische Adaptierung der Arbeits- und Anschauungsmittel an die individuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine sorgfältige Aufbereitung, Konkretisierung und Auswahl der Lehrstoffe sowie der Einsatz der erforderlichen blindenspezifischen Methoden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Berücksichtigung besonderer sehgeschädigtenspezifischer Bedürfnisse im Bezug auf akustische Bedingungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterrichtssoftware und elektronische Informationssysteme sollen für Braillezeilen geeignet sein;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Klassenräume sollen als lernanregende Umwelt gestaltet werden und klar strukturiert sein.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Individualisierung verlangt von den Lehrerinnen und Lehrern, dass sie trotz der vereinheitlichenden Tendenz jedes Klassenunterrichts die Verschiedenartigkeit der Schülerpersönlichkeiten und ihrer Bedingtheiten ernst nehmen und ihnen zu entsprechen versuchen. Dabei werden sie die unterschiedlichen Entwicklungsstufen und Individuallagen der Schülerinnen bzw. der Schüler im Allgemeinen sowie den Grad ihrer jeweiligen Sehschädigung und ihre bisheriger Lernerfahrungen berücksichtigen. Diesen Unterschiedlichkeiten der Kinder soll durch differenzierende und individualisierende Maßnahmen entsprochen werden (siehe Z 5.12).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Unterrichtsgestaltung ist insbesondere in der Grundstufe I und II darauf zu achten, dass dem besonderen Bewegungsbedürfnis der Kinder Rechnung getragen wird. Es gibt zahlreiche Lernsituationen, die keinerlei Sitzzwang erfordern. Schulkurzturnen wie gymnastische Übungen, Bewegungsspiele und andere motorische Aktivitäten sind in den Unterricht einzubauen. Besondere Bedeutung kommt diesbezüglich auch der Pausengestaltung zu. Bei der Bemessung der Hausübungen muss darauf Bedacht genommen werden, dass auch langsamen und lernschwachen Schülerinnen und Schülern genügend Zeit für Bewegung und Freizeitaktivitäten bleibt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Bewusstmachung und Entwicklung der persönlichen Identität ist es notwendig:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die persönliche Auseinandersetzung mit der eigenen Sehbehinderung oder Blindheit zu ermöglichen und zu begleiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Schülerinnen und Schüler zu ermutigen, ihre persönlichen Bedürfnisse zu artikulieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Entwicklung der Persönlichkeit und Identität als Mensch mit Sehbehinderung oder Blindheit zu unterstützen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>für die Schülerinnen und Schüler Gelegenheiten zu schaffen, sich mit dem Leben anderer sehgeschädigter Menschen auseinanderzusetzen und mit ihnen in Kontakt zu treten sowie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Möglichkeiten und Grenzen, die durch die Behinderung entstehen bewusst zu machen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5.2 Verstärkter Einsatz aller vorhandenen Sinne</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Nichtvisuelle Wahrnehmungen (Tasten, Spüren, Fühlen, Hören, Riechen, Schmecken) sind die Grundlage für die Entwicklung von kompensatorischen Fertigkeiten. Die Synthese aller Wahrnehmungen ermöglicht den sachrichtigen Aufbau von Vorstellungen. Bei der Planung und der methodischen Aufbereitung des Unterrichts ist die gezielte Schulung aller vorhandenen Sinneskanäle zu berücksichtigen, um die aktive Teilnahme der Schülerinnen und Schüler zu fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5.3 Orientierung und Mobilität, Lebenspraktische Fertigkeiten</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die schrittweise erworbenen Fähigkeiten aus den Bereichen Orientierung und Mobilität sowie der Lebenspraktischen Fertigkeiten müssen im Schulalltag angewendet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5.4 Hörerziehung</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören hilft die Sehschädigung teilweise zu kompensieren. Der Hörsinn wendet die Aufmerksamkeit vom eigenen Körper weg und leitet sie zu den Vorkommnissen in der Außenwelt. Die Fähigkeit des differenzierenden Hörens muss besonders geschult werden. Besondere Informationen werden dem Tonfall, der Sprachmelodie und der deutlichen Aussprache als Kompensationsmöglichkeit zur nicht wahrnehmbaren Körpersprache entnommen. Vielfältige Übungen sollen dazu beitragen, Geräusche, Klänge und Töne als wichtige Informationsquelle zu erkennen. Die Schülerinnen und Schüler sollen erfahren, dass sie durch aktives Zuhören an vielen Abläufen und Ereignissen teilhaben und dadurch einen besseren Überblick über das Geschehen gewinnen können. Ungeplant auftretende Höreindrücke sollen im Unterrichtsgeschehen aufgegriffen und ausgewertet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5.5 Tasterziehung</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend vom individuellen Entwicklungsstand und von den bereits vorhandenen Tasterfahrungen der Schülerinnen und Schüler soll durch vielfältige Material- und Übungsangebote die Motivation zur Tastbereitschaft gesteigert werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5.6 Verbalisierung</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Visuell wahrnehmbare Ereignisse oder Impulse müssen verbal begleitet werden. Dies ermöglicht den Schülerinnen bzw. den Schülern eine aktivere Teilnahme am Unterricht und am sozialen Geschehen in der Klasse.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5.7 Konzentration der Bildung</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die schulische Erziehung hat die Aufgabe, den ganzen Menschen zu bilden und darf keinen Seinsbereich, vom Körperlichen bis zum Seelisch-Geistigen, vernachlässigen. Im Hinblick auf das Bildungsgut der Schule bedeutet dies, dass der Stoff in größeren Sinnganzheiten unter Ausnützung aller Wechselbeziehungen an die Schülerin bzw. den Schüler heranzubringen ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vom eher ganzheitlichen Erleben der Kinder ausgehend, wird die Wirklichkeit unter verschiedenen Aspekten betrachtet. Damit wird, ausgehend vom vorfachlichen Unterricht auf der Grundstufe I, auf der Grundstufe II allmählich zu einem stärker fachlich gegliederten Unterricht fortgeschritten. Zugleich werden der Lebenszusammenhang und der sachstrukturelle Zusammenhang eines Lehrstoffes bei seiner Vermittlung berücksichtigt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5.8 Anschaulichkeit und Herstellen von Bezügen zur Lebenswelt</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei blinden oder hochgradig sehbehinderten Schülerinnen und Schülern ist besonders darauf zu achten, dass – ausgehend von der realen Sachbegegnung über das Modell bis hin zur zweidimensionalen Darstellung – Inhalte veranschaulicht werden. Wiederholtes Anbieten von Tasterfahrungen und präzises Verbalisieren sind von zentraler Bedeutung. Der Erwerb grundlegender und sachlich richtiger Begriffe ist zu gewährleisten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Grundsätze der Lebensbezogenheit und der Anschaulichkeit verlangen, dass der Unterricht nach Möglichkeit von der konkreten Erlebniswelt der Schülerinnen und Schüler ausgeht und zu dieser auch wieder zurückführt Veranschaulichung verlangt, dass die Lehrstoffe den Erfahrungen der Kinder und Jugendlichen zugänglich gemacht werden sollen. Dies kann auf der Ebene der Sinneswahrnehmungen oder auf der Ebene der Vorstellungen geschehen. Inhalte können zum einen dadurch konkret erfahrbar gemacht werden, dass man sie ihrer Art entsprechend, zB durch Tasten, Hören usw., zugänglich macht, zum anderen, dass man sie durch Beispiele bzw. durch Nutzung der Informationstechniken vergegenwärtigt. Wo es für das Lernen sinnvoll erscheint, soll es mehr- bzw. vielsinnig angeregt werden. Von diesen Erfahrungen ausgehend, sollen die Schülerinnen und Schüler zum Denken und zur Abstraktion geführt werden. Lernprozesse des Erkennens und Verstehens, des Denkens und Abstrahierens werden oft durch die Auseinandersetzung mit der konkreten Wirklichkeit, oft aber auch durch Nachbildungen, Abbildungen oder Symbole ermöglicht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrerin bzw. der Lehrer soll Lerngelegenheiten arrangieren bzw. aufgreifen, die das soziale, kulturelle und naturhafte Umfeld der Schülerinnen und Schüler und der Schule, die Alltagssituationen oder aktuelle Ereignisse bieten. Sie bzw. er ist angehalten, den Kindern und Jugendlichen die Bedeutsamkeit und Sinnhaftigkeit der Lehraufgaben und Lehrstoffe für ihr gegenwärtiges und zukünftiges Leben zu vermitteln. Im Sinne des exemplarischen Lernens sind möglichst zeit- und lebensnahe Themen zu wählen, durch deren Bearbeitung Einsichten, Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Methoden gewonnen werden, die eigenständig auf andere strukturverwandte Probleme und Aufgaben übertragen werden können. Die Materialien und Medien, die im Unterricht eingesetzt werden, haben möglichst aktuell und anschaulich zu sein, um die Schülerinnen und Schüler zu aktiver Mitarbeit anzuregen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lebensbezogenheit drückt sich auch in der Verbundenheit der Schule und des Unterrichts mit dem Leben außerhalb der Schule aus. Begegnungen mit Fachleuten, die in den Unterricht eingeladen werden können, sowie die Einbeziehung außerschulischer Lernorte bzw. die Ergänzung des lehrplanmäßigen Unterrichts durch Schulveranstaltungen stellen wesentliche Bereicherungen dar. Den neuen Technologien kommt verstärkt Bedeutung zu.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5.9 Sachgerechtheit</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrerin bzw. der Lehrer hat im Unterricht den Anspruch der Sache zur Geltung zu bringen, hiebei ist Sachrichtigkeit grundsätzlich erforderlich, auch wenn aus psychologischen bzw. methodischen Gründen Vereinfachungen geboten sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Außerdem ist der Unterricht so zu führen, dass die Schülerin bzw. der Schüler genügend Zeit zur persönlichen Auseinandersetzung mit den Lehrstoffen hat. Es bedeutet auch keinen Verstoß gegen diesen didaktischen Grundsatz, den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, auf dem Umweg über Irrtümer zu lernen, was häufig viel nachhaltiger und damit letztlich effektiver ist. (Dies gilt jedoch nicht für den Teilbereich Rechtschreiben.) Denn auch dieses Lernen ist von der Absicht geleitet, zum Erfassen des „Sachrichtigen“ hinzuführen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5.10 Aktivierung und Motivierung</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In allen Bereichen des Unterrichts sollen, wo immer möglich, spontanes Interesse, Neugierverhalten, Wissensbedürfnis und Leistungsbereitschaft der Schülerin bzw. des Schülers geweckt und gepflegt werden. Kommunikations- und Informationstechnologien tragen in einem großen Ausmaß zur Aktivierung und Motivierung blinder und hochgradig sehbehinderter Schülerinnen und Schüler bei, die Kommunikationsmöglichkeiten mit der „sehenden“ Umwelt werden verbessert und erweitert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen auch zu verschiedenen Aktivitäten außerhalb der Schule angeregt und mit behindertenspezifischen Angeboten vertraut gemacht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne dieses Grundsatzes soll die Lehrerin bzw. der Lehrer an die natürliche Aktivität der Schülerinnen und Schüler anknüpfen, und es gilt, möglichst viele und vielfältige Möglichkeiten für hantierenden Umgang bzw. für das Handeln zu eröffnen. Das Tun soll zum Überlegen, Abwägen, Ordnen, Planen und zum Erkennen führen. Die Aktivitäten reichen vom spielerischen Tun – insbesondere auf der Grundstufe I und II – über planmäßiges Arbeiten bis zum selbst gesteuerten, entdeckenden Lernen auf eigenen Wegen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Erlernen und Beherrschen von verschiedenen Arbeits- bzw. Lerntechniken ist eine wichtige Grundlage für die Möglichkeit selbsttätigen Bildungserwerbs in verschiedenen Unterrichts- und Sozialformen. Eine wichtige Voraussetzung für Aktivierung und Motivierung wird dadurch geschaffen, dass die Lehrerin bzw. der Lehrer versucht, die Bedeutsamkeit von Lehraufgaben und Lehrstoffen, dort, wo es sinnvoll ist, über die subjektive Betroffenheit der Schülerinnen und Schüler zu vermitteln. Damit wird einerseits der Sinn eines Unterrichtsabschnitts einsichtig, andererseits die Aufmerksamkeit für das Unterrichtsangebot geweckt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5.11 Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auch durch bloße Übernahme von Erfahrungen anderer können das Wissen, Können und Erleben erweitert werden. Im Unterricht ist durch das Schaffen einer entsprechenden Lernatmosphäre <gdash /> nicht zuletzt auf Grund der wachsenden Bedeutung dynamischer Fähigkeiten <gdash /> die selbsttätige und selbstständige Form des Lernens besonders zu fördern. Dafür bieten sich auch projektartige und offene Lernformen an.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind ihrem Alter entsprechend zu kritischem und eigenverantwortlichem Denken zu führen. Es sind Impulse zu setzen, die die Entwicklung eigener Wert- und Normvorstellungen bei den Schülerinnen und Schülern anregen und fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Schülerinnen und Schülern ist Lernen als Prozess verständlich zu machen. Sie sollen die an sie gestellten Anforderungen kennen, sich selbst einschätzen lernen und darin auch Motivation für ihre Arbeit finden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vermittlung von Lerntechniken ist eine unabdingbare Voraussetzung für selbsttätiges Erarbeiten von Kenntnissen und Fertigkeiten, dient aber auch dem Zweck, eine Basis für den lebensbegleitenden selbstständigen Bildungserwerb zu legen. Bei der Gestaltung des Unterrichts ist darauf zu achten, dass für die Präsentation individuellen Wissens Möglichkeiten geboten werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5.12 Individualisieren, Differenzieren und Fördern</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler, die nach dem vorliegenden Lehrplan unterrichtet werden, benötigen eine weitreichende individuelle Förderung unter Berücksichtigung der Auswirkungen der Sehbeeinträchtigung auf ihren persönlichen Lebens- und Bildungsweg.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um diese Aufgabe bestmöglich erfüllen zu können, hat jede Lehrerin bzw. jeder Lehrer von einer individuellen Planung auszugehen. Individuelle Förderpläne unterstützen eine spezifizierte Planung im Sinne des Differenzierens und Individualisierens. Die Grundlage für die Erstellung derartiger Förderpläne ergibt sich aus den jeweiligen Entwicklungs-, Lern- und Kommunikationsvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Individuelle Förderpläne enthalten eine pädagogische Diagnose (Analyse der persönlichen sowie der umfeldbezogenen Bedingungen), benennen aus ganzheitlicher Sicht Ziele und Maßnahmen der Unterstützung, dokumentieren den individuellen Lern- und Entwicklungsfortschritt und sind im Hinblick auf notwendige Adaptierungen einer regelmäßigen Überprüfung zu unterziehen. Zu ihrer erfolgreichen Umsetzung tragen alle am Bildungsprozess Beteiligten in gemeinsamer Verantwortung bei.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Grundstufe I und II unterscheiden sich die Schülerinnen und Schüler, insbesondere die Schulanfängerinnen und Schulanfänger hinsichtlich des Entwicklungsstandes des Sozialverhaltens, der Kommunikationsfähigkeit, der Selbstständigkeit, der Interessen, der Motivation, des Vorwissens, der Lernfähigkeit, der Arbeitshaltung ua. oft sehr häufig voneinander.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese Unterschiede müssen erkannt, beachtet und zum Ausgangspunkt für individualisierende und differenzierende Lernangebote und Lernanforderungen gemacht werden. Ein das Lernen fördernder Unterricht soll in einer pädagogischen Atmosphäre von Ermutigung und Erfolgszuversicht, Geduld und Güte, Vertrauen und Verständnis, gegenseitiger Achtung und Rücksichtnahme erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrerin bzw. der Lehrer ist angehalten, nicht nur im Förderunterricht vor allem lernschwächeren Schülerinnen bzw. Schülern kontinuierliche Erfolgserlebnisse zu ermöglichen, die eine auf Selbstvertrauen begründete Leistungsbereitschaft entstehen lassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Unterstützung von Förderungsmaßnahmen sowie vor schwerwiegenden Entscheidungen soll die Schule beratende Einrichtungen in Anspruch nehmen. Wertvolle Hilfestellung wird dabei vor allem durch den schulpsychologischen Dienst erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabe der Schule ist es, die Schülerinnen und Schüler zur bestmöglichen Entfaltung ihrer individuellen Leistungspotenziale zu führen. Leistungsfähigkeit und besondere Begabungen sind dabei kontinuierlich zu fördern. Differenzierungsmaßnahmen beziehen sich auf Schülergruppen und Individualisierungsmaßnahmen beziehen sich auf die einzelne Schülerin bzw. den einzelnen Schüler.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den Unterricht ergeben sich daraus folgende mögliche Aufgabenstellungen bzw. pädagogisch- didaktische Konsequenzen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erstellung von differenzierten Lernangeboten, die individuelle Zugänge und auch immer wieder neue Einstiege und Anreize bieten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eingehen auf die individuell notwendige Arbeitszeit, auf unterschiedliche Lerntypen sowie auf Vorkenntnisse, Vorerfahrungen und kulturelles Umfeld;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Berücksichtigung des unterschiedlichen Betreuungsbedarfs;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewusstmachen der Stärken und Schwächen im persönlichen Begabungsprofil der Schülerinnen und Schüler, wobei bevorzugt an die Stärken anzuknüpfen ist;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Sozialformen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>blindenspezifische Medien und Hilfsmittel;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Hilfestellung durch Lehrpersonen und Schülerinnen bzw. Schüler;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwicklung von Rückmeldeverfahren, um festzustellen, ob die Schülerinnen und Schüler tatsächlich ihr individuelles Leistungspotenzial optimal entfalten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Herstellung eines individuell förderlichen Lernklimas und Vermeidung von Demotivation.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Differenzierung in Deutsch, Mathematik und Lebende Fremdsprache in der Sekundarstufe I</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die für alle Unterrichtsgegenstände formulierten Aussagen zur Differenzierung und Individualisierung gelten auch für die differenzierten Unterrichtsgegenstände Deutsch, Mathematik und Lebende Fremdsprache. Diesen Unterrichtsgegenständen kommt im Hinblick auf den weiteren Bildungs- bzw. Ausbildungsweg besondere Bedeutung zu, als Kulturtechniken vermittelt werden, die Kommunikationsfähigkeit erweitert wird und die Übertrittsmöglichkeiten in mittlere und höhere Schulen in besonderem Maße auf die Leistungen in diesen Unterrichtsgegenständen abzielen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In den differenzierten Pflichtgegenständen Deutsch, Mathematik und Lebende Fremdsprache erfolgt ab der 6. Schulstufe im Kernbereich eine Unterscheidung nach den beiden Leistungsniveaus „Standard“ und „Standard AHS“, wobei das Leistungsniveau „Standard AHS“ dem Leistungsniveau der Unterstufe der allgemein bildenden höheren Schule entspricht. Die Auseinandersetzung mit den grundlegenden Bildungsinhalten im Leistungsniveau „Standard AHS“ ist auf einem höheren Komplexitätsgrad vorzusehen. Der Komplexitätsgrad einer Aufgabenstellung zeigt sich darin, welche Art der Denkleistungen die Aufgabenstellung von Schülerinnen und Schülern fordert und welche Wege der Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung Schülerinnen und Schüler beschreiten, um zu einer Lösung zu kommen. Einen Plan zu entwickeln, Daten und Belege zu verwenden, Lösungswege zu argumentieren sind komplexe Anforderungen und stellen somit einen höheren kognitiven Anspruch dar als das Wiedergeben von Informationen und Fakten oder das Anwenden von einfachen Verfahren. Da komplexe Aufgabenstellungen das strategische und problemlösungsorientierte Denken fördern, sind im Unterricht auch Schülerinnen und Schüler, die dem Leistungsniveau „Standard“ zugeordnet sind, mit komplexen Aufgabenstellungen zu konfrontieren und bei deren Bearbeitung und Bewältigung zu unterstützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein differenziertes Angebot an grundlegenden und vertiefenden Aufgaben ist grundsätzlich vorzusehen und dient einerseits dem Zugang und der Herausforderung für alle sowie andererseits der Sicherstellung der Durchlässigkeit im Schulwesen. Pädagogische Bemühungen sollen möglichst viele Schülerinnen und Schüler zum Bildungsziel des Leistungsniveaus „Standard AHS“ führen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Anforderungen der beiden Leistungsniveaus sind den Schülerinnen und Schülern einsichtig zu machen, vor allem über transparente Beurteilungskriterien mit Bezug zu den zu erwerbenden Kompetenzen. Die Reflexion und Einschätzung des eigenen Leistungsstandes sind zu fördern und es sind den Schülerinnen und Schülern Wege zur Verbesserung ihrer Leistungsfähigkeit zu eröffnen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ab der 6. Schulstufe ist die Zuordnung der Leistungen der Schülerin oder des Schülers zu den beiden Leistungsniveaus „Standard“ und „Standard AHS“ im Rahmen der Benotung auszuweisen. Die Zuordnung zu den Leistungsniveaus in den einzelnen Pflichtgegenständen erfolgt gemäß den Bestimmungen des § 31b SchUG.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrerinnen und Lehrer haben ihre Einschätzung in Bezug auf den Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler regelmäßig durch genaue Beobachtung zu aktualisieren, die Differenzierungsmaßnahmen darauf abzustimmen und bei Bedarf eine Neuzuordnung zu einem Leistungsniveau vorzunehmen. Einschätzungen und Prognosen über die Leistungsfähigkeit dürfen nicht bewirken, dass einzelnen Schülerinnen und Schülern Teile des Bildungsangebots vorenthalten werden. Über den aktuellen Stand ihrer Leistungen sind die Schülerinnen und Schüler und deren Erziehungsberechtigte regelmäßig zu informieren (§ 19 Abs. 1a SchUG).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die organisatorische Umsetzung hat sich nach Maßgabe der ausführungsgesetzlichen Bestimmungen ausschließlich an diesen pädagogischen Zielstellungen zu orientieren. Grundlage ist dabei der von den Prinzipien der Individualisierung/Personalisierung getragene Unterricht im Klassenverband. Das Lernen der Schülerinnen und Schüler rückt (gegenüber dem Lehren) in den Mittelpunkt des Unterrichts. Dieses didaktische Grundschema wird entscheidend unterstützt, wenn Lehrerinnen und Lehrer im Team unterrichten bzw. zusammenarbeiten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5.13 Förderunterricht in der Sekundarstufe I</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderunterricht stellt eine der grundlegenden Maßnahmen im Sinne des § 19 Abs. 3a des Schulunterrichtsgesetzes („Frühwarnsystem“) dar, welche der Zielsetzung folgt, Schülerinnen und Schüler, die von einem Leistungsabfall betroffen oder bedroht sind, vor Schulversagen zu bewahren. Darüber hinaus stellt der Förderunterricht für Schülerinnen und Schüler, die in der Anfangsstufe des betreffenden Pflichtgegenstandes auf Schwierigkeiten stoßen, ein zusätzliches Lernangebot dar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In die zeitgemäße Förderdidaktik fließen die neuesten Erkenntnisse der Lern- und Motivationsforschung ein. Insbesondere geht es darum, eine individuell passende und andere als die im Unterricht verwendete Herangehensweise zu eröffnen, wenn alle Bemühungen im Rahmen von Differenzierung und Individualisierung/Personalisierung nicht ausreichend waren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Planung und Umsetzung pädagogischer Fördermaßnahmen sind die in der Schule wirkenden Beziehungen (Schüler/in-Schüler/in, Schüler/in-Lehrer/in, Schüler/in-Eltern etc.), die soziale Situation, lernhinderliche Bedingungen oder mögliche Nebenwirkungen zu beachten. Eine gezielte Förderung setzt eine genaue und sensible Beobachtung, am besten durch das gesamte Lehrerteam, voraus. Aus dieser Beobachtung werden Hypothesen über Entwicklungsmöglichkeiten gebildet.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung baut auf den Stärken und Ressourcen und nicht auf Schwächen oder Defiziten auf. Eine Defizitorientierung ermöglicht es nicht, die jeweiligen Schülerinnen und Schüler in ihrer gesamten Situation zu sehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Analog zur Arbeit im differenzierten, individualisierten Regelunterricht im heterogenen Gruppen- oder Klassenverband wird die Arbeit im Förderunterricht ständig beobachtet und reflektiert, um die Fördermaßnahmen gegebenenfalls flexibel weiter zu entwickeln oder neu zu konzipieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Deutsch, Mathematik und Lebende Fremdsprache ist jedenfalls ein Förderunterricht für jene Schülerinnen und Schüler vorzusehen, die eines zusätzlichen Lernangebots bedürfen, um mit dem gesteigerten Grad an Komplexität in Aufgabenstellungen des Leistungsniveaus „Standard AHS“ entsprechend umzugehen. Schülerinnen und Schüler, die nach dem Leistungsniveau „Standard „AHS“ unterrichtet werden, dürfen erst nach nachweislicher Ausschöpfung aller möglichen Fördermaßnahmen dem Leistungsniveau „Standard“ zugeordnet werden (§ 31b Abs. 5 SchUG). Analog sind für Schülerinnen und Schüler, die nach dem Leistungsniveau „Standard“ unterrichtet werden, jedenfalls geeignete Fördermaßnahmen zu ergreifen, wenn sich abzeichnet, dass sie durch eine zusätzliche Förderung die Anforderungen des Leistungsniveaus „Standard AHS“ erfüllen können. Dies entspricht der Aufgabe der Mittelschule, Schülerinnen und Schüler nach Möglichkeit zum Bildungsziel des Leistungsniveaus „Standard AHS zu führen (§21b Abs. 2 SchOG). Ein Förderunterricht kann im Rahmen der der Schule zur Verfügung stehenden Lehrerwochenstunden in allen Pflichtgegenständen angeboten werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Förderunterricht kann als Klassen-, Mehrklassen- oder Mehranstaltenkurs geführt werden und ist einem bestimmten Pflichtgegenstand zuzuordnen. Er kann in allen Pflichtgegenständen in Kursform, geblockt oder in den Unterricht des jeweiligen Pflichtgegenstandes integriert durchgeführt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für Förderunterricht dürfen in jeder Klasse pro Schuljahr insgesamt 72 Unterrichtsstunden und für jede/n Schüler/in 48 Unterrichtsstunden vorgesehen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für Schülerinnen und Schüler mit einer anderen Erstsprache als Deutsch wird auf Z 4 der Bemerkungen zu den Stundentafeln der Sekundarstufe I verwiesen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5.14 Soziales Lernen</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Soziales Lernen hat wie alles Lernen in der Schule Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung. Die Entwicklung der sozialen Fähigkeiten spielt im Lebensvollzug von Kindern und Erwachsenen eine ebenso bedeutende Rolle wie ihre Kenntnisse und Fertigkeiten. Zielorientiertes soziales Lernen greift geeignete Situationen auf und ist um eine kontinuierliche Lernentwicklung bemüht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Verbindung mit und neben dem sachlichen bzw. fachlichen Lernen ist auch das soziale Lernen der Kinder und Jugendlichen anzuregen, zu fördern und weiter zu entfalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Förderung der Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler zielt einerseits auf die Stärkung des Selbstwertgefühles und andererseits auf die Entwicklung des Verständnisses für andere ab. In besonderer Weise ermöglicht diese: das Mit- und Voneinanderlernen, das gegenseitige Helfen und Unterstützen, das Erwerben von Umgangsformen, das Entwickeln und Akzeptieren von Regeln bzw. eines Ordnungsrahmens als Bedingung für Unterricht, das gewaltfreie Lösen bzw. das Vermeiden von Konflikten, das Erkennen und Durchleuchten von Vorurteilen, das Verständnis für Manipulation, die Sensibilisierung für Geschlechterrollen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Möglichkeiten dazu bieten zum Beispiel verschiedene Situationen im Zusammenleben der Klasse, das Lernen in kooperativen Sozialformen (Kreisgespräch, Partner- und Gruppenarbeit, Rollenspiel, Peer Tutoring usw.) und das Aufgreifen und Anbieten von sozialen Themen im Unterricht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um soziales Lernen zu ermöglichen, muss ein Klima des gegenseitigen Vertrauens und der mitmenschlichen Verantwortung geschaffen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Klasse und Schule sollen von Lehrerinnen bzw. Lehrern sowie Schülerinnen bzw. Schülern gemeinsam als Hilfe-, Aussprache-, Arbeits-, Spiel- und Feiergemeinschaft gestaltet und erlebt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Weg führt dabei von der Entwicklung möglichst vieler positiver Ich-Du-Beziehungen über den Aufbau eines Wir-Bewusstseins zur gemeinsamen Verantwortung aller für alle. Dies gilt in der Klasse oder Lerngruppe beim Mitgestalten einer lebendigen Schulgemeinschaft und dient dem Verständnis für andere größere Sozialgebilde (Gemeinde, Bundesland, Österreich als Staat in Europa usw.) Damit soll Verantwortungsbewusstsein für verschieden große Solidargemeinschaften bei den Schülerinnen und Schülern grundgelegt bzw. gefestigt werden. Dies gelingt nur, wenn Vorurteile bewusst gemacht und Toleranz zu üben gelernt werden. Soziales Lernen erhält besonders große Bedeutung und Chance, wenn Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, unterschiedlicher Schulstufen, mit unterschiedlicher Muttersprache, Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen (mit sonderpädagogischem Förderbedarf) sowie Kinder und Jugendliche mit speziellen Bedürfnissen gemeinsam unterrichtet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5.15 Interkulturelles Lernen</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interkulturelles Lernen beschränkt sich nicht bloß darauf, andere Kulturen kennen zu lernen. Vielmehr geht es um das gemeinsame Lernen und das Begreifen, Erleben und Mitgestalten kultureller Werte. Aber es geht auch darum, Interesse und Neugier an kulturellen Unterschieden zu wecken, um nicht nur kulturelle Einheit, sondern auch Vielfalt als wertvoll erfahrbar zu machen. Durch die identiditätsbildende Wirkung des Erfahrens von Gemeinsamkeiten und Unterschieden der Kulturen, insbesondere in ihren alltäglichen Ausdrucksformen (Lebensgewohnheiten, Sprache, Brauchtum, Texte, Liedgut usw.), sind die Schülerinnen und Schüler zu Akzeptanz, Respekt und gegenseitiger Achtung zu führen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auseinandersetzung mit dem Kulturgut der in Österreich lebenden Volksgruppen ist in allen Bundesländern wichtig, wobei sich jedoch bundeslandspezifische Schwerpunktsetzungen ergeben werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschiedliche Ausgangsbedingungen sind zu berücksichtigen. Eine allenfalls vorhandene Zwei- oder Mehrsprachigkeit soll positiv besetzt und die Schülerinnen und Schüler ermuntert werden, Kenntnisse in der Muttersprache im Unterricht sinnvoll einzubringen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5.16 Bewusste Koedukation</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Koedukation beschränkt sich nicht auf gleichzeitiges Unterrichten von Schülerinnen und Schülern. Vielmehr ist eine bewusste Auseinandersetzung mit geschlechtsspezifischen Vorurteilen zu führen. Es ist wesentlich, Lerninhalte auszuwählen, die gleichermaßen Mädchen und Knaben ansprechen, den Unterricht so zu gestalten, dass er sowohl den Bedürfnissen der Mädchen als auch der Knaben entgegenkommt, ein (Lern-)Klima der gegenseitigen Achtung zu schaffen sowie Erwartungshaltungen und Umgangsformen der Lehrerinnen und Lehrer gegenüber Mädchen und Knaben zu reflektieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterricht in geschlechtshomogenen Gruppen kann zu einer Erweiterung des Verhaltens- und Interessensspektrums von Mädchen und Knaben beitragen. Daher kann es im Zusammenhang mit speziellen Themen oder Situationen sinnvoll sein, unter Beachtung der von der Ausführungsgesetzgebung gemäß § 8a des Schulorganisationsgesetzes festgelegten Voraussetzungen den Unterricht nach Geschlechtern getrennt durchzuführen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5.17 Sicherung des Unterrichtsertrages und Rückmeldungen</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulanfängerinnen und Schulanfänger kommen im Allgemeinen mit einer hohen Lernbereitschaft in die Schule. Eine wichtige Aufgabe in der Grundstufe I und II ist es, diese ursprüngliche Lernbereitschaft der Kinder weiterzuentwickeln und damit ihre Lernfähigkeit zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vorerfahrungen, das Vorwissen, die Lern- und Leistungsfähigkeit, das Lerntempo, die Konzentrationsfähigkeit und vieles andere mehr sind bei den einzelnen Schülerinnen bzw. Schülern in der Regel sehr unterschiedlich ausgebildet. Daher darf grundsätzlich nicht erwartet werden, dass Kinder im gleichen Zeitraum gleiche Leistungen erbringen. Das Lernangebot hat diese unterschiedlichen Voraussetzungen zu berücksichtigen, um leistungsmäßige Über- wie Unterforderung möglichst zu vermeiden. Es sind auch unterschiedlich lange Lernzeiten zu gewähren. Vor allem ist den Kindern im Rahmen der Grundstufe I für die Erstlehrgänge in den Bereichen Lesen, Schreiben und Mathematik gegebenenfalls unter Einbeziehung von Teilen der verbindlichen Übungen „Sprache und Sprechen, Vorbereitung auf Lesen und Schreiben“ sowie „Mathematische Früherziehung“ genügend Zeit zu lassen. Beim Durchlaufen der Grundstufe I in drei Schuljahren wird die für das erfolgreiche Absolvieren erforderliche Lernzeit zur Verfügung gestellt, ohne dass es zu einem Wiederholen einer Schulstufe kommt. Um die Lern- bzw. Leistungsfreude und -fähigkeit der Kinder zu erhalten und womöglich zu steigern, wird die Lehrerin bzw. der Lehrer versuchen, ihnen Erfolgserlebnisse im Lernen und Leisten zu ermöglichen. Dazu wird sie bzw. er trachten, durch kontinuierliches, abwechslungsreiches und sinnvolles Zusammenfassen, Üben, Wiederholen, Anwenden des Gelernten in andersartigen Aufgabenstellungen und in verschiedenen Zusammenhängen (auch in mündlichen und schriftlichen nachbereitenden Hausaufgaben), den Lernertrag zu sichern und zu bewahren, wobei auf die Belastbarkeit des einzelnen Kindes Bedacht zu nehmen ist. An ganztägigen Schulen sollen die Aufgabenstellungen aus dem Unterricht (zB Hausübungen) hinsichtlich Quantität und Qualität in Abstimmung mit den Pädagoginnen und Pädagogen des Betreuungsteils erfolgen. Die Aufgaben sind so zu stellen, dass sie nach Möglichkeit im zeitlichen Ausmaß der im Betreuungsteil für die individuelle Lernzeit anberaumten Wochenstunden erledigt werden können. So wird der Lernerfolg zur sicheren Grundlage für weiteres Lernen und Leisten. Damit Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung als ermutigende Rückmeldung auf den individuellen Lernprozess wirken können, soll im Rahmen der Lernzielorientierung auch der individuelle Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt werden. Die Kinder sollen daher allmählich angeleitet werden, Lernkontrolle zunehmend auch in der Form von Selbstkontrolle ihrer Lernprozesse wahrzunehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lernkontrolle ist ein integrierter Bestandteil von Lernprozessen. Lernkontrolle und Beobachtung der Schülerleistung dienen der Lehrerin bzw. dem Lehrer dazu, die Wirksamkeit der Unterrichtsarbeit zu überprüfen und Maßnahmen zu ihrer Verbesserung zu treffen; sie informieren aber auch Schülerinnen bzw. Schüler und Erziehungsberechtigte über den Leistungsstand und über Lernfortschritte beim einzelnen Kind. Die dazu erforderlichen Kontakte sind sorgsam zu pflegen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lernen und schulische Leistungen beschränken sich nicht allein auf Wissen und Fertigkeiten. Sozialverhalten und Arbeitsverhalten sind zwei entscheidende Dimensionen schulischen Lernens, die Aufschlüsse darüber geben, wie Leistungen zu Stande kommen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Rahmen der Bestimmungen über die Leistungsbeurteilung (Leistungsbeurteilungsverordnung) sind auch Methodenkompetenz und Teamkompetenz in die Leistungsbeurteilung so weit einzubeziehen, wie sie für den Unterrichtserfolg im jeweiligen Unterrichtsgegenstand relevant sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die schulische Leistungsbereitschaft von Kindern und Jugendlichen wird wesentlich von ihrem Selbstwertgefühl, ihrem Selbstvertrauen und ihrer Erfolgszuversicht bestimmt. Leistungsbeurteilungen sollten daher behutsam vorgenommen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine detaillierte Rückmeldung über die erreichte Leistung ist wichtig und soll auch bei der Leistungsbeurteilung im Vordergrund stehen. Klar definierte und bekannt gemachte Bewertungskriterien sollen Anleitung zur Selbsteinschätzung sein und Motivation, Ausdauer und Selbstvertrauen der Schülerinnen und Schüler positiv beeinflussen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind in die Planung und Gestaltung, Kontrolle und Analyse ihrer Arbeitsprozesse und Arbeitsergebnisse in zunehmendem Maße aktiv einzubeziehen, damit sie schrittweise Verantwortung für die Entwicklung ihrer eigenen Kompetenzen übernehmen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrerinnen und Lehrer haben ihr Gesamtkonzept der Rückmeldung und Leistungsfeststellung den Schülerinnen und Schülern sowie den Erziehungsberechtigten in geeigneter Weise bekannt zu geben.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">6. STUNDENTAFELN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">A. Stundentafel der Vorschulstufe</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle2" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:11.3pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Verbindliche Übungen</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Wochenstunden</b></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sachbegegnungen</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1,5-2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verkehrserziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0,5</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sprache und Sprechen, Hören</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vorbereitung auf Lesen und Schreiben</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3,5</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematische Früherziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1,5</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Singen und Musizieren</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1,5</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Rhythmisch-musikalische Erziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1-1,5</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerisches Gestalten</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Werkerziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport, Spiel</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6-7</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesamtwochenstundenzahl</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>20</b></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Förderunterricht</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">X</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Blindenspezifische Übungen (Orientierung und Mobilität, Lebenspraktische Fertigkeiten, Low Vision, Hörerziehung, Tasterziehung)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="385" style="border:none;width:288.57pt;" /><td width="181" style="border:none;width:135.57pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Ergänzende Anmerkungen</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Förderunterricht</u>: Siehe Z 3 der Bemerkungen zur Stundentafel der Vorschulstufe.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Blindenspezifische Übungen:</u> Bis zu 80 Jahresstunden, die im Rahmen der zur Verfügung stehenden Gesamtwochenstundenzahl der Unterrichtsgegenstände zu berücksichtigen sind. Die Gesamtwochenstundenzahl wird dadurch nicht verändert.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bemerkungen zur Stundentafel der Vorschulstufe</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die in der Stundentafel für die einzelnen verbindlichen Übungen angeführten Wochenstunden sind als Richtmaß aufzufassen, wobei die Aufteilung der zur Verfügung stehenden Zeit auf kleinere Lernsequenzen der Lehrerin bzw. dem Lehrer überlassen bleibt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>In der Vorschulstufe kann im Rahmen der verbindlichen Übung „Sprache und Sprechen, Vorbereitung auf Lesen und Schreiben" eine besondere Förderung in der Muttersprache des Kindes im Ausmaß von drei Wochenstunden bei Bedarf parallel zum Unterricht in den verbindlichen Übungen bzw. ganz oder teilweise mit diesem gemeinsam geführt werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Zur Förderung im Hinblick auf einen Wechsel können Förderangebote zur Anwendung kommen, wobei die in der Stundentafel vorgesehenen Gesamtwochenstundenzahlen nicht überschritten werden sollen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Aus den Blindenspezifischen Übungen sind im vorgesehenen Rahmen jene Teilbereiche der verbindlichen Übung für das einzelne Kind zu wählen, die auf den vorhandenen individuellen Kompetenzen aufbauen, um dadurch eine bestmögliche Förderung der Schülerinnen und Schüler zu erzielen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">B. Stundentafel der Grundstufe I und II (1. bis 4. Schulstufe)</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle3" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:11.3pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td colspan="10" style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Schulstufen und Wochenstunden</b></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>1.</b></absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>2.</b></absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>3.</b></absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>4.</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Gesamt</b></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Sachunterricht</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch, Lesen, Schreiben</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikerziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technisches/Textiles Werken</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Verbindliche Übungen</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Blindenspezifische Übungen:</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Orientierung und Mobilität</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Lebenspraktische Fertigkeiten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Blindenspezifische Schriftsysteme</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Anwendung elektronischer Hilfsmittel</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Low Vision</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Tasterziehung</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">– Hörerziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verkehrserziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesamtwochenstundenzahl</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>22-24</b></absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>22-24</b></absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>25-27</b></absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>26-28</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>99</b></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Förderunterricht</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td colspan="11" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Unverbindliche Übungen</b></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td colspan="11" style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">1. Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Blindenspezifische Übungen</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chorgesang</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spielmusik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Darstellendes Spiel</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikalisches Gestalten</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerisches Gestalten</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Interessen und Begabungsförderung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(1)-2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Muttersprachlicher Unterricht</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-6</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-6</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-6</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-6</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td colspan="11" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td colspan="11" style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">2. Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Blindenspezifische Übungen</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chorgesang</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spielmusik</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Darstellendes Spiel</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikalisches Gestalten</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerisches Gestalten</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprachen</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Interessen- und Begabungsförderung</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Muttersprachlicher Unterricht</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-6</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-6</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-6</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-6</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="264" style="border:none;width:198.1pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.1pt;" /><td width="15" style="border:none;width:11.35pt;" /><td width="45" style="border:none;width:33.85pt;" /><td width="30" style="border:none;width:22.6pt;" /><td width="6" style="border:none;width:4.6pt;" /><td width="24" style="border:none;width:18.1pt;" /><td width="45" style="border:none;width:33.85pt;" /><td width="3" style="border:none;width:2.35pt;" /><td width="12" style="border:none;width:9.1pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.1pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Ergänzende Anmerkungen</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Schulstufen und Wochenstunden</u>: Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen können von der ersten bis zur vierten Schulstufe innerhalb des vorgesehenen Rahmens die Wochenstunden in den einzelnen Pflichtgegenständen (ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion“) pro Schulstufe um höchstens eine Wochenstunde, insgesamt um höchstens zwei Wochenstunden, erhöht bzw. verringert werden. Eine Verringerung des Stundenausmaßes im Pflichtgegenstand „Bewegung und Sport“ ist nicht zulässig. Die gänzliche Streichung eines Unterrichtsgegenstandes auf einer Schulstufe ist nicht zulässig.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Blindenspezifische Übungen:</u> Die im Rahmen der verbindlichen Übungen angeführten einzelnen Blindenspezifischen Übungen können auf Grund der unterschiedlichen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schülern nicht einer bestimmten Schulstufe zugeordnet werden. Die Auswahl und der Zeitpunkt des Einsatzes der Unterrichtsangebote erfolgen auf der Grundlage des jeweils individuellen Status der vorhandenen Sehschädigung. Der Unterricht kann sowohl in Form von fixen Wochenstunden als auch geblockt in Kursform oder <gdash /> sofern zweckmäßig <gdash /> integrativ im Rahmen der Pflichtgegenstände angeboten werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Tasterziehung, Hörerziehung:</u> Je 16 Jahresstunden, die im Rahmen der zur Verfügung stehenden Gesamtwochenstundenzahl der Unterrichtsgegenstände zu berücksichtigen sind. Die Gesamtwochenstundenanzahl wird dadurch nicht verändert.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lebende Fremdsprache:</u> 32 Jahresstunden, die im Rahmen der zur Verfügung stehenden Gesamtwochenstundenzahl der Unterrichtsgegenstände zu berücksichtigen sind. Die Gesamtwochenstundenanzahl wird dadurch nicht verändert.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Verkehrserziehung: </u>Zehn Jahresstunden, die im Rahmen der zur Verfügung stehenden Gesamtwochenstundenzahl zu berücksichtigen sind. Die Gesamtwochenstundenanzahl wird dadurch nicht verändert.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Förderunterricht: </u>Siehe Z 3 der Bemerkungen zur Stundentafel.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Unverbindliche Übungen</u>: Das Angebot stellt in der Regel eine Vertiefung bzw. Ergänzung eines Pflichtgegenstandes bzw. der verbindlichen Übungen dar und soll so ausgewogen und breit zu sein, dass die Schülerinnen und Schüler eine Auswahl entsprechend ihrer Interessen, Neigungen und speziellen Bedürfnisse vorfinden. Auf eine geeignete Schwerpunktsetzung ist jedenfalls Bedacht zu nehmen. Ebenso können zusätzliche Freigegenstände und unverbindliche Übungen im Hinblick auf die besonderen Bedürfnisse, Interessen und Neigungen der Schülerinnen und Schüler vorgesehen werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Muttersprachlicher Unterricht:</u> Für Schülerinnen und Schüler anderen Erstsprachen als Deutsch.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bemerkungen zur Stundentafel der Grundstufen I und II (1. bis 4. Schulstufe)</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Unterrichtsgegenstände mit einer Wochenstunde können mit zwei Stunden in jeder zweiten Woche während eines ganzen Unterrichtsjahres geführt werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Der Förderunterricht ist als fachübergreifende Unterrichtsveranstaltung je Unterrichtsjahr und Klasse bei Bedarf – für Schülerinnen und Schüler, die eines zusätzlichen Lernangebotes bedürfen – anzubieten. Dieser Förderunterricht kann additiv oder integrativ durchgeführt werden. Bei der Feststellung der Förderbedürftigkeit durch die Lehrerin bzw. den Lehrer gemäß § 12 Abs. 6 und 7 des Schulunterrichtsgesetzes sind die voraussichtliche Dauer (Kursdauer) des Förderunterrichts, die Art der Förderung (schriftliches Förderkonzept) sowie der Unterrichtsgegenstand, auf den sich die Förderung bezieht, anzugeben.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text"><i>(Anm.: Z 3 aufgehoben durch Art. 1 Z 48, BGBl. II Nr. 379/2020)</i></schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Für ordentliche Schülerinnen und Schüler mit anderen Erstsprachen als Deutsch kann bei Bedarf abweichend vom Förderunterricht im Sinne der Z 3 ein besonderer Förderunterricht im Ausmaß von bis zu fünf Wochenstunden angeboten werden. Dieser Förderunterricht kann sowohl parallel zum Unterricht in den Pflichtgegenständen bzw. verbindlichen Übungen als auch mit diesen gemeinsam geführt werden. Bei Bedarf ist eine ganzjährige Führung dieses Förderunterrichtes zulässig. Bei einer drei- bis fünfstündigen Führung dieses Unterrichtes kann für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler eine Kürzung der Gesamtwochenstundenzahl in den Pflichtgegenständen bis zu drei Wochenstunden vorgesehen werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Im Sinne einer flexiblen Organisation können die unverbindlichen Übungen bei schulautonomen Lehrplanbestimmungen geblockt oder im gleichen Wochenstundenausmaß während des ganzen Unterrichtsjahres geführt werden. „(1)“ bedeutet, dass eine unverbindliche Übung auch mit weniger als einer ganzen Wochenstunde geführt werden kann.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Bei der unverbindlichen Übung „Muttersprachlicher Unterricht“ siehe Artikel I § 4 Abs. 1 lit. a der Verordnung.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">C. Stundentafeln der Sekundarstufe I (5. bis 8. Schulstufe)</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1. Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle4" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:middle;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>1. Kl.</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>2. Kl.</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>3. Kl.</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>4. Kl.</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schulstufe</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Summe</b></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">15-21</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">12-18</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung </absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5-10</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geographie und Wirtschaftskunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7-12</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">14-20</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7-12</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik und Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6-13</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikerziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6-11</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technisches Werken</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Textiles Werken</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7-12</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ernährung und Haushalt</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-6</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">12-18</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Verbindliche Übungen</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Blindenspezifische Übungen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">- Anwendung elektronischer Hilfsmittel</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">- Blindenspezifische Schriftsysteme</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">- Orientierung und Mobilität</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">- Lebenspraktische Fertigkeiten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">- Low Vision</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">- Hörerziehung</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">- Tasterziehung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-6</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-6</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-6</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-6</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">12-24</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Berufsorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-1</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-1</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1-2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1-4</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesamtwochenstundenzahl</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>30-34</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>31-35</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>31-36</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>32-37</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>132</b></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="264" style="border:none;width:198.19pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.19pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.19pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.19pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.19pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.19pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2. Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle5" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:middle;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>1. Kl.</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>2. Kl.</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>3. Kl.</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>4. Kl.</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schulstufe</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>5.</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>6.</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>7.</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>8.</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Summe</b></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">17</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">15</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung </absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geographie und Wirtschaftskunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">17</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik und Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikerziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technisches Werken</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Textiles Werken</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ernährung und Haushalt</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1,5</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1,5</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">12</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Verbindliche Übungen</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Blindenspezifische Übungen</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">- Anwendung elektronischer Hilfsmittel</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">- Blindenspezifische Schriftsysteme</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">- Orientierung und Mobilität</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">- Lebenspraktische Fertigkeiten</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">- Low Vision</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">- Hörerziehung</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">- Tasterziehung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">16</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Berufsorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">--</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">--</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesamtwochenstundenzahl</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>32</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>33,5</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>33,5</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>33</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>132</b></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="264" style="border:none;width:198.19pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.19pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.19pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.19pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.19pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.19pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle6" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Freigegenstände und unverbindliche Übungen</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Allgemeine Interessen- und Begabungsförderung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spezielle Interessen- und Begabungsförderung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Berufsorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chorgesang</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Darstellendes Spiel</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einführung in die Informatik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Blindenkurzschrift, Maschinschreiben und Textverarbeitung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Orientierung und Mobilität</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebenspraktische Fertigkeiten</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Low Vision</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Anwendung elektronischer Hilfsmittel</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Schach</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spielmusik (Instrumentalmusik)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technisches Werken bzw. Textiles Werken</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verkehrserziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Freigegenstand Lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6-12</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Muttersprachlicher Unterricht</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:solid windowtext 0.5pt;border-right:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8-24</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="264" style="border:none;width:198.19pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.19pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.19pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.19pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.19pt;" /><td width="60" style="border:none;width:45.19pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Ergänzende Anmerkungen</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Technisches Werken, Textiles Werken</u>: Als alternative Pflichtgegenstände.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Blindenspezifische Übungen: </u>Die im Rahmen der verbindlichen Übungen angeführten Blindenspezifischen Übungen Orientierung und Mobilität, Lebenspraktische Fertigkeiten und Low Vision können auf Grund der unterschiedlichen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schülern nicht einer bestimmten Schulstufe zugeordnet werden. Die Auswahl und der Zeitpunkt des Einsatzes der Unterrichtsangebote erfolgen auf der Grundlage des jeweils individuellen Status der vorhandenen Sehschädigung. Anwendung elektronischer Hilfsmittel und Blindenspezifische Schriftsysteme sind aufbauende Unterrichtsgegenstände und beginnen mit der 5. Schulstufe. Der Unterricht kann sowohl in Form von fixen Wochenstunden als auch geblockt in Kursform oder <gdash /> sofern zweckmäßig <gdash /> integrativ im Rahmen der Pflichtgegenstände angeboten werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Berufsorientierung: </u>Kann auch geblockt oder integriert in den Unterricht von Pflichtgegenständen geführt werden (im Rahmen der autonomen Stundentafel). Sofern keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen in der 3. und 4. Klasse je 32 Jahresstunden integriert in den Unterricht der Pflichtgegenstände.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Freigegenstände; Allgemeine Interessen- und Begabungsförderung: </u>Es ist sowohl die ganzjährige, als auch eine kürzere, auf aktuelle Anlässe reagierende, kursmäßige, allenfalls geblockte Führung möglich. Das Angebot stellt in der Regel eine Vertiefung bzw. Ergänzung eines Pflichtgegenstandes bzw. der verbindlichen Übungen dar und soll so ausgewogen und breit zu sein, dass die Schülerinnen und Schüler eine Auswahl entsprechend ihrer Interessen, Neigungen und speziellen Bedürfnisse vorfinden. Auf eine geeignete Schwerpunktsetzung ist jedenfalls Bedacht zu nehmen. Ebenso können zusätzliche Freigegenstände und unverbindliche Übungen im Hinblick auf die besonderen Bedürfnisse, Interessen und Neigungen der Schülerinnen und Schüler vorgesehen werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Muttersprachlicher Unterricht</u>: Für Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bemerkungen zu den Stundentafeln der Sekundarstufe I (5. bis 8. Schulstufe)</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Unterrichtsgegenstände mit weniger als zwei Wochenstunden können in größeren Einheiten geblockt geführt werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Für Schülerinnen und Schüler, die die allgemeine Schulpflicht in der 2. oder 3. Klasse vollenden, kann in der 1. und 2. Klasse bzw. in der 2. Klasse ein bestimmtes Angebot an zusätzlichen Freigegenständen vorgesehen werden (zB Ernährung und Haushalt, Berufsorientierung).</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text"><i>(Anm.: Z 3 aufgehoben durch Art. 1 Z 49, BGBl. II Nr. 379/2020)</i></schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Für ordentliche Schülerinnen und Schüler mit anderen Erstsprachen als Deutsch kann zusätzlich zum Förderunterrichtsangebot ein besonderer Förderunterricht im Ausmaß von bis zu sechs Wochenstunden angeboten werden. Dieser Förderunterricht kann sowohl parallel zum Unterricht in den Pflichtgegenständen als auch mit diesem gemeinsam geführt werden. Bei Bedarf ist eine ganzjährige Führung dieses Förderunterrichts zulässig. Sofern dieser Unterricht mehr als zwei Wochenstunden umfasst, kann für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler die Gesamtwochenstundenanzahl der Pflichtgegenstände um bis zu drei Wochenstunden gekürzt werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Wird schulautonom das Stundenausmaß für einen bestehenden Unterrichtsgegenstand erhöht, können Zusätze zu dessen Fachlehrplan formuliert werden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">D. Stundentafeln der Deutschförderklassen</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1. Stundentafel der Vorschulstufe</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle7" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Verbindliche Übungen</b></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Wochenstunden pro Semester</b></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch in der Deutschförderklasse</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">15</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Weitere verbindliche Übungen<super>1</super></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td></tr><tr style="height:9.35pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesamtwochenstundenzahl</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>20</b></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="377" style="border:none;width:282.42pt;" /><td width="199" style="border:none;width:149.37pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">________________________</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1 Einzelne oder mehrere verbindliche Übungen (mit Ausnahme der verbindlichen Übung Religion) gemäß der Stundentafel der Vorschulstufe; die Festlegung der verbindlichen Übungen sowie der Anzahl der Wochenstunden, die auf die einzelnen verbindlichen Übungen entfallen, erfolgt durch die Schulleitung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2. Stundentafel der Grundstufen I und II (1. bis 4. Schulstufe)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle8" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen</b></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Wochenstunden pro Semester</b></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch in der Deutschförderklasse</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">15</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Weitere Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen<super>1</super></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>2</super></absatz></td></tr><tr style="height:9.35pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesamtwochenstundenzahl</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>x</b><super><b>3</b></super></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="377" style="border:none;width:282.42pt;" /><td width="199" style="border:none;width:149.37pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">_______________________</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1 Einzelne oder mehrere Pflichtgegenstände (ausgenommen den Pflichtgegenstand Religion) und verbindliche Übungen gemäß der Stundentafel der Grundstufen I und II (1. bis 4. Schulstufe); die Festlegung der weiteren Pflichtgegenstände und der verbindlichen Übungen sowie der Anzahl der Wochenstunden, die auf die einzelnen Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen entfallen, erfolgt durch die Schulleitung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2 Die Anzahl der Wochenstunden ergibt sich aus der Differenz zur Gesamtwochenstundenzahl.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3 Die Gesamtwochenstundenzahl entspricht jener der jeweiligen Schulstufe gemäß der Stundentafel der Grundstufen I und II (1. bis 4. Schulstufe).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="l"><b>Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="l">Wie Stundentafel der Grundstufen I und II (1. bis 4. Schulstufe)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="satz" ct="text" halign="j">3. Stundentafel der Sekundarstufe I (5. bis 8. Schulstufe)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle9" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen</b></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Wochenstunden pro Semester</b></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch in der Deutschförderklasse</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">20</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Weitere Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen<super>1</super></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>2</super></absatz></td></tr><tr style="height:9.35pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Gesamtwochenstundenzahl</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>x</b><super><b>3</b></super></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="377" style="border:none;width:282.42pt;" /><td width="199" style="border:none;width:149.37pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">____________________________</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1 Einzelne oder mehrere Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen gemäß der Stundentafel der Sekundarstufe I (5. bis 8. Schulstufe); die Festlegung der weiteren Pflichtgegenstände und der verbindlichen Übungen sowie der Anzahl der Wochenstunden, die auf die einzelnen Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen entfallen, erfolgt durch die Schulleitung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2 Die Anzahl der Wochenstunden ergibt sich aus der Differenz zur Gesamtwochenstundenzahl.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3 Die Gesamtwochenstundenzahl entspricht jener der jeweiligen Schulstufe gemäß der Stundentafel der Sekundarstufe I (5. bis 8. Schulstufe).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="l"><b>Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="l">Wie Stundentafel der Sekundarstufe I (5. bis 8. Schulstufe)</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">7. </gs>LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">a) Katholischer Religionsunterricht</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wird gesondert bekannt gemacht.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">b) Evangelischer Religionsunterricht</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung in Anlage C1</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">c) Altkatholischer Religionsunterricht</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Erteilung des Religionsunterrichtes an den Sonderschulen sind mit Bedachtnahme auf die gegebenen Voraussetzungen die Bildungs- und Lehraufgaben der Lehrpläne für die entsprechende Volksschule (Anlage A) in Anwendung zu bringen.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">8. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN SOWIE LEHRSTOFF UND DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE DER BLINDENSPEZIFISCHEN VERBINDLICHEN UND UNVERBINDLICHEN ÜBUNGEN</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Orientierung und Mobilität</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, sich in einer Welt, in der das Sehen eine große Rolle spielt, zurechtzufinden und eine altersentsprechende, der Situation angepasste Orientierungsfähigkeit und Mobilität zu erreichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sie sollen dazu befähigt werden, sich in ihrer näheren und weiteren Umwelt zu orientieren, sich selbstständig, sicher und effektiv fortzubewegen und ihren Lebensraum zu erschließen. Der Unterricht in Orientierung und Mobilität führt zu einem bewussten und eigenständigen Handeln in der Bewältigung von Alltagssituationen sowie zu einem höheren Selbstwertgefühl und bildet damit eine wesentliche Voraussetzung für größere Selbstständigkeit und Unabhängigkeit.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ausmaß der anzustrebenden Selbstständigkeit hängt vom Entwicklungsstand, von den Vorerfahrungen, den Fähigkeiten und Bedürfnissen, von den örtlichen Rahmenbedingungen und von der individuellen Motivation ab. Die Inhalte dieser Verbindlichen Übung könne daher nicht einer bestimmten Schulstufe zugeordnet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Aufbau des Körperschemas</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Körperbewusstsein entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Körperteile und -ebenen erkennen und benennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Relationen und Bewegungen dieser Teile zueinander verstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verhältnis zu Objekten (Entfernung und Richtung) richtig einschätzen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Begriffsbildung</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Konkretisieren und Abstrahieren der Verschiedenartigkeit von Objekten, Tätigkeiten, Vorgängen, Funktionen usw.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ähnlichkeiten wahrnehmen, unterscheiden, abstrahieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schemata erwerben und etikettieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Generalisierung; Ähnlichkeiten oder abstrahierte Eigenschaften auf eine neue Erscheinungsform anwenden</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Förderung der motorischen Fähigkeiten</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schulung der Grob- und Feinmotorik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schulung der Körperkontrolle und Körperhaltung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einübung harmonischer Bewegungsabläufe</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Förderung der Wahrnehmung</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der Nah- und Fernsinne: taktil, propriozeptiv, vestibulär, gustatorisch, olfaktorisch, auditiv, visuell</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wahrnehmungen interpretieren und die gewonnenen Informationen umsetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Abstand von/zu Geräuschquellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Intensität sensorischer Wahrnehmungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bewegte und unbewegte Objekte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entfernung, Zeit, Proportionen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Orientierung</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Räumliche Konzepte und deren Grundbegriffe verstehen und anwenden lernen, Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>senkrecht, waagrecht, parallel, quer, diagonal</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>rechter und 45° Winkel</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bewusst Richtungen einhalten und ändern, Drehungen, Gleiten, Ausrichten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>markante Punkte erkennen, schaffen, suchen und benützen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Orientierung in geschlossenen und freien Räumen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vier-Seiten-Konzept</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>visuelle Informationen in öffentlichen Gebäuden und auf öffentlichen Plätzen (Piktogramme usw.)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Routen gehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Strategien erlernen um den Verlust der Orientierung zu korrigieren</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Systematische Suchtechniken</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Objekte lokalisieren, suchen und finden:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im Handtastraum</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im Armtastraum</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit dem ganzen Körper</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Körperschutztechniken</gs></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gesichts-, Oberkörper-, Unterkörperschutz</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Sehende Begleitung</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kontaktaufnahme</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Richtungswechsel- und Änderung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>halber und ganzer Seitenwechsel</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>enge Stellen und Türen passieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Treppen steigen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Platz nehmen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Langstocktechniken</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Stockintegration und Koordination</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Diagonaltechnik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Pendeltechnik, senkrecht gehaltener Stock</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Stockeinsatz bei Treppen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterbringung des Stockes</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Soziale Interaktion</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kontaktaufnahme mit fremden Personen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationen erfragen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hilfe gezielt annehmen bzw. ablehnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einkaufsgespräche führen, an Kassen bezahlen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fahrscheine lösen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Einsatz von taktilen, akustischen, optischen und elektronischen Medien</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit taktilen Plänen, Skizzen, Modellen, Kompassen arbeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsatz akustischer Hilfsmittel</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umgang mit optischen Hilfsmitteln für die Nähe und Ferne</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsatz von elektronischen Hilfsmitteln zum Einholen von Informationen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erarbeitung von Umweltmustern</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verkehrsregeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verhalten im Verkehr</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Merkmale von Verkehrsflächen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Häuserblock</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Parkplätze, Baustellen, usw.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umgang mit Geld</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verschiedene Arten von Geschäften</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Benützung von Rolltreppen und Fahrstühlen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Benützung von öffentlichen Verkehrsmitteln</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Orientierungs- und Mobilitätsunterricht soll die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler gewährleisten, auf ihre speziellen Bedürfnisse eingehen und ihren realen Lebenssituationen gerecht werden. Das vorhandene Sehvermögen soll in bestmöglicher Weise genutzt werden. Die Erarbeitung und Einübung von adäquaten Verhaltensweisen ist nach Möglichkeit in konkreten Umweltsituationen durchzuführen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll so gestaltet werden, dass er von den Schülerinnen und Schülern als besonders wichtig und lebensbedeutsam erkannt und akzeptiert wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Orientierung und Mobilität ist auch in anderen geeigneten Unterrichtsgegenständen fächerübergreifend zu berücksichtigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Lebenspraktische Fertigkeiten</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch den Unterricht in Lebenspraktischen Fertigkeiten sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, ihren Alltag möglichst selbstständig zu organisieren. Voraussetzung dafür sind die Aneignung der entsprechenden Fertigkeiten, die Kenntnis von Funktionsabläufen sowie die Verwendung effektiver Hilfen und spezieller Methoden. Zur Bewältigung lebenspraktischer Aufgabenstellungen bedarf es gezielter, individuell angepasster Handlungsstrategien. Das Beherrschen von Alltagsfertigkeiten gehört zu den Grundlagen sicheren Auftretens in der Öffentlichkeit und erleichtert die soziale Integration.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Selbsttätigkeit, selbstbestimmtes Handeln so wie die Übernahme von Eigenverantwortung sind wesentliche Kompetenzen für die gegenwärtige und künftige Lebensgestaltung. Deshalb sollen im Unterricht besonders die Motivation und die Bereitschaft gefördert werden, Neues auszuprobieren und zu erlernen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ausmaß der erreichbaren Selbstständigkeit hängt insbesondere von den individuellen Voraussetzungen, den Anwendungsmöglichkeiten im Alltag, sowie der Mitarbeit des häuslichen und schulischen Umfeldes.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Begriffsbildung</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Klärung von bekannten Begriffen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erarbeitung neuer Begriffe</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Förderung motorischer Fähigkeiten</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der Feinmotorik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der Körperkontrolle und Körperhaltung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>harmonische Bewegungsabläufe einüben</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Förderung der Wahrnehmung</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung von gustatorischen, olfaktorischen, propriozeptiven, taktilen Sinneseindrücken</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schulung des Temperatursinnes</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schulung des Gehörs</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kinesthetik</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Gestaltung des individuellen Lebens- und Arbeitsumfeldes</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verwendung von geeigneten Kontrasten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erarbeitung eines Ordnungssystems und klarer Strukturen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>systematische Suchtechniken erlernen und anwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sicherheitsmaßnahmen für die Bewältigung selbstständiger Handlungen kennen und anwenden</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Soziale Kompetenz</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>entsprechende Umgangsformen (zB das Gesicht dem Gesprächspartner zuwenden) kennen lernen und anwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>soziale Interaktionen (Gesprächsregeln beachten usw.)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Annahme bzw. Ablehnung von Hilfestellungen in angemessener Form</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">An- und Ausziehen</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Orientierung am Kleidungsstück</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wichtige Details bei den eigenen Kleidungsstücken erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kleidung wenden, zusammenlegen oder aufhängen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>richtiges Aus- und Anziehen verschiedener Kleidungsstücke einschließlich der Handhabung diverser Verschlüsse</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Essensfertigkeiten</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Orientierung am Essplatz und am Teller</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>angemessene Umgangsformen bei Tisch, Esskultur</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verschiedene Utensilien rund um das Essen kennen lernen, Erleichterung durch adäquates Geschirr schaffen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>richtige Handhabung des Bestecks (Schiebetechnik, Schneidetechnik)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kontroll- und Suchtechniken beim Essen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Speisen entnehmen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Flüssigkeiten eingießen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Körperpflege</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fertigkeiten für die persönliche Hygiene erwerben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verschiedene Mittel und Gebrauchsgegenstände zur Körperpflege kennen lernen und anwenden</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Hilfsmittel für den Alltag</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Markierungssysteme für verschiedene Lebensbereichen (Lebensmittel kennzeichnen, CDs beschriften usw.)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verschiedene Messinstrumente kennen lernen und anwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verschiedene Reinigungsmittel kennen lernen, Entwicklung und Förderung umweltbewussten Verhaltens</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umgang mit dem Telefon</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kleiderpflege</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kleidung sachgerecht versorgen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Auswahl zusammenpassender Kleidungsstücke</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schuhe putzen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Zubereitung von einfachen Speisen</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verschiedene Fertigkeiten wie messen, schälen, schneiden erlernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umgang mit Hitze</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bedienung verschiedener Haushaltsgeräte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sehbehinderten- und blindengerechte Adaptierungen im Umfeld Küche</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Organisation des Arbeitsplatzes und der Arbeitsschritte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gefahrenquellen erkennen und Regeln zur Unfallverhütung beachten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sicherheitsmaßnahmen beim Kochen treffen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vermeidung von Verletzungsgefahren durch die Vermittlung entsprechender sicherer Methoden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verschiedene Verpackungen und unterschiedlichen Möglichkeiten für das Öffnen und Verschließen kennen lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Möglichkeiten der Mülltrennung kennen lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>systematisches Reinigen von kleinen und großen Flächen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Einkaufen</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einkaufszettel erstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geschäfte und Abteilungen in den Geschäften kennen lernen verschiedene</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>um Hilfe ersuchen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fachberatung im Geschäft</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwendung höflicher Umgangsformen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einkaufsgespräche führen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geldmünzen und Geldscheine erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verwendung von Gelderkennungshilfen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ordnungsmöglichkeiten in der Geldtasche</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umgang mit Geld</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Schwarzschrift, Unterschrift</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>motorische Vorübungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verschiedene Schreibhilfen und Stiftarten kennen lernen und ausprobieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erarbeitung einer angemessenen Stifthaltung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erarbeitung einer Auswahl taktiler Buchstaben und Zahlen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schreiben mit verschiedenen Hilfsmitteln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schreibschriftbuchstaben für die eigene Unterschrift erlernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterschrift als persönliches Ausdrucksmittel anerkennen und anwenden</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Alle vorhandenen Sinneseindrücke und bereits erworbenen Grunderfahrungen sollen genutzt werden, um das Spektrum an Begriffen zu erweitern, in neuen Situationen entsprechende Lösungsstrategien zu entwickeln und komplexe Bereiche des Alltags selbstständig zu bewältigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist besonders wichtig, allenfalls vorhandenes Sehvermögen optimal zu nützen und eventuell Sehhilfen für bestimmte Tätigkeiten auszuprobieren und einzusetzen. Kontraste in der Gestaltung des Umfeldes sollen hochgradig sehbehinderten Schülerinnen und Schülern die selbstständige Bewältigung von Alltagssituationen erleichtern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die verwendeten Methoden müssen unter dem Aspekt der Sicherheit an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die erlernten Fertigkeiten müssen regelmäßig im Alltag angewendet werden, um mehr Sicherheit in der Durchführung von täglich wiederkehrenden Handlungsabläufen erwerben zu können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur praktischen Unterrichtsgestaltung sind beispielhafte Lernanlässe aus dem Leben der Schülerinnen und Schüler zu wählen. Aufgabenstellungen sollen dabei in kleinste Schritte zerlegt und systematisch erarbeitet und geübt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Anwendung lebenspraktischer Fertigkeiten ist auch in anderen geeigneten Unterrichtsgegenständen fächerübergreifend zu üben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Blindenspezifische Schriftsysteme</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Beherrschen von blindenspezifischen Schriftsystemen ist eine wesentliche Kompetenz für die Bewältigung schulischer sowie künftiger beruflicher und gesellschaftlicher Anforderungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch blindenspezifische Schriftsysteme können Barrieren in der Kommunikation und im Zugang zu Informationen verringert und selbständiges Arbeiten erleichtert werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Blindenvollschrift</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gebrauch der Blinden-Schreibmaschine und des Punktschriftpapiers</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Tastübungen als Vorbereitung für das Lesen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>richtiger Fingersatz</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Blindenschriftzeichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Orientierungsübungen am Leseblatt</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Blindenkurzschrift</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lautgruppenkürzungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einformige Wortkürzungen, Ableitungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vor- und Nachsilben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wortkürzungen mit Ankündigungspunkt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ein- und zweiformige Wort- und Wortstammkürzungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwendungsregeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schwierige Wortzusammensetzungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hilfszeichen und besondere Schreibweisen wie Großschreibung, Sperrdruck, Abkürzungen für Münz-, Maß- und Gewichtsbezeichnungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Steigerung der Lesesicherheit, Lesegeläufigkeit und des Lesetempos</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sinnerfassendes und sinngestaltendes Lesen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Überblick über Texte und Brailleseiten gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schreibtechnik, Schreibsicherheit und Schreibgeläufigkeit</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Spezialschriften</gs></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eurobraille (8-Punkt-Computer-Braille-Schrift)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Spezielle Schriftzeichen in Mathematik</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Blindenvollschrift ist in der Regel in der Grundstufe I einzuführen. Bei später erblindeten Schülerinnen und Schülern erfolgt die Einführung der Blindenvollschrift individuell und unabhängig von der Schulstufe. Gegebenenfalls kann die Schreibtafel eingeführt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Erlernen der deutschen Blindenkurzschrift hängt von den sprachlichen und kognitiven Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler ab. Der Zeitpunkt der Einführung ist deshalb individuell festzulegen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Kurzschrift kann im Sinne eines ganzheitlichen Unterrichtes auch fächerübergreifend in allen entsprechenden Unterrichtsgegenständen angewendet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Voraussetzung für den Gebrauch des Computers ist die Beherrschung der 8-Punkt-Computer-Braille-Schrift (Eurobraille).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Mathematikschrift wird mit dem jeweiligen Lehrstoff gemeinsam erarbeitet, geübt und vertieft. Sie soll sich an einem im deutschsprachigen Raum gebräuchlichen Schriftsystem orientieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Andere Spezialschriften, wie zB die Blindennotenschrift, diakritische Zeichen in der Fremdsprache und Kurzschrift in Fremdsprache können nach den individuellen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler vermittelt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei hochgradig sehbehinderten Schülerinnen und Schülern ist individuell zu bestimmen, ob und zu welchem Zeitpunkt sie in die verschiedenen Punktschriftsysteme eingeführt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Schreiben mit der Blinden-Schreibmaschine ist sicherzustellen, dass der Fingersatz genau eingehalten und ein gleichmäßiger Anschlag erreicht wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Lesen der Brailleschrift ist darauf zu achten, dass möglichst beide Hände am Lesevorgang beteiligt sind. Der lesende Finger soll mit geringen vertikalen Bewegungen horizontal über die Schriftzeichen geführt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um das Erlernen der Blindenschriftsysteme zügig und einprägsam zu gestalten, sollen Lese- und Schreibübungen abwechselnd angeboten werden. Die Anforderungen an Schwierigkeit und Tempo sind dabei langsam zu steigern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Anwendung elektronischer Hilfsmittel</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kompetenz bei der Verwendung von Computern, Anwendungsprogrammen und Kommunikationseinrichtungen ist gerade für blinde oder hochgradig sehbehinderte Schülerinnen und Schüler eine Schlüsselqualifikation für die Bewältigung der schulischen und künftigen beruflichen und gesellschaftlichen Anforderungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Blinden- und sehbehindertenspezifische elektronische Hilfsmittel stellen besonders wichtige Kommunikations-, Informations- und Arbeitsmedien dar. Die umfangreichen Möglichkeiten der Anwendung elektronischer Hilfsmittel sollen den Schülerinnen und Schülern auch durch fächerübergreifenden Einsatz verdeutlicht werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Gebrauch elektronischer Hilfsmittel</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umgang mit und Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien, insbesondere des Computers samt Peripheriegeräten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>richtige Körper- und Handhaltung, Tastatur gründlich kennen lernen, Schreiben nach dem Zehnfingersystem</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwendung sehbehinderten- und blindenspezifischer Software</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verwendung der Braillezeile</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>8-Punkt-Computer-Braille-Schrift</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sprachausgabeprogramme</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Strategien zum Lösen von technischen Problemen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ergonomische Aspekte beim Einsatz elektronischer Hilfsmittel</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitpunkt der Einführung der Anwendung elektronischer Hilfsmittel und die Auswahl der Lehrinhalte sind unter Berücksichtigung des Entwicklungsstandes und der Lernvoraussetzungen der einzelnen Schülerinnen und Schüler individuell festzulegen und können daher nicht einer bestimmten Schulstufe zugeordnet werden. Dies erfordert genaue methodische Überlegungen und die Planung eines entsprechenden Zeitrahmens.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zu Beginn der Einführung in die Anwendung elektronischer Hilfsmittel ist ein Unterrichtsschwerpunkt auf den sicheren Umgang mit sehgeschädigtenspezifischen Ein- und Ausgabegeräten zu legen. Die Kenntnis der Namen und der Funktionsweise aller Tasten der PC-Tastatur sowie das sichere Schreiben im Zehnfingersystem sind so rasch als möglich anzustreben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In weiterer Folge stehen sowohl angeleitetes Erproben als auch selbsttätiges Lernen und eigenständiges Experimentieren im Vordergrund.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Einführung von Programmen wird in der Regel zunächst die Bedienung über Menüs vermittelt, damit ein sicherer Weg zur Steuerung eingeprägt wird. Danach sollten Shortcuts bzw. Hotkeys eingeführt werden, um das Arbeitstempo zu erhöhen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein EDV-spezifisches Fachvokabular, ergänzt um sehgeschädigtenspezifische Fachbegriffe, ist aufzubauen und zu festigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als Ersatz für die Benutzung der Maus sollen sowohl die in den Hilfsprogrammen implementierten Möglichkeiten als auch die Nutzung der Routingtasten auf der Braillezeile, aber vor allem die Verwendung von Tastaturbefehlen vermittelt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch interaktives Arbeiten mit elektronischen Hilfsmitteln können Motivation und Kreativität gefördert werden. Es sollen möglichst verschiedenartige Anwendungsbeispiele unter Berücksichtigung der individuellen Zugangsformen gewählt werden. Viele Aufgabenstellungen ergeben sich aus den Anforderungen der verschiedenen Unterrichtsgegenstände.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Low Vision</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verschiedene Faktoren, wie Lichtverhältnisse, Kontraste, subjektives Allgemeinbefinden usw. beeinflussen das Sehvermögen. Es ist daher wichtig, noch vorhandenes Sehvermögen optimal zu nützen und geeignete Sehhilfen kennen zu lernen und einzusetzen. Die Schülerinnen und Schüler sollen erfahren, welche Auswirkungen ihre Augenerkrankung auf ihr Leben hat und lernen, damit entsprechend umzugehen sowie ihre Bedürfnisse in geeigneter Weise mitzuteilen. Low Vision soll dazu beitragen, dass sie die Wichtigkeit spezieller Maßnahmen für die Gestaltung ihres Alltags erkennen und akzeptieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Sehvermögen</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vermittlung altersgemäßer Informationen über die Augenerkrankung und deren Auswirkungen auf den Alltag</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Klärung von optischen Grundlagen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Klärung von Grundbegriffen im Zusammenhang mit dem Sehen (Sehschärfe, Gesichtsfeld, Kontrastsehen, Farbsehen usw.)</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Funktionelles Sehen</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Übungen zur Verbesserung des funktionellen Sehvermögens (Augenentspannungsübungen, Fixationsübungen usw.)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erarbeitung von Kompensationstechniken (Übungen im exzentrischen Fixieren, Tracking, Scanning usw.)</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Optische und elektronische Hilfsmittel</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verschiedene optische und elektronische Hilfsmittel für den Nah- und Fernbereich kennen lernen, ausprobieren und anwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vor- und Nachteile einzelner Hilfsmittel</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hilfsmittel an die verschiedenen schulischen und visuellen Anforderungen individuell anpassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hilfsmittel altersgemäß und zielgerichtet verwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Berücksichtigung ergonomischer Aspekte beim Einsatz von optischen und elektronischen Hilfsmittel</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Andere Hilfsmittel</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>spezielle Hilfsmittel (Hefte mit Speziallineatur, diverse Schreibgeräte, Konzepthalter, Schreib-Lesepult, Lampen usw.) kennen lernen, ausprobieren und anwenden</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Soziale Kompetenz</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>alters- und entwicklungsadäquate Informationen über die eigene Augenerkrankung geben können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sehbehindertenspezifische Bedürfnisse in entsprechender Form vermitteln können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hilfe erbitten, annehmen oder ablehnen können</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen (Beleuchtung, Arbeitsplatzgestaltung, Kontrast usw.) sind im Bereich Low Vision von zentraler Bedeutung. Nach Abklärung des funktionellen Sehvermögens müssen geeignete Hilfsmittel für den Unterricht ausgewählt werden. Diesbezüglich ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit außerschulischen Fachleuten empfehlenswert. Bei allen Maßnahmen stehen die individuelle Augenerkrankung und deren Auswirkungen im Mittelpunkt. Die Anwendung der Hilfsmittel muss im Hinblick auf den selbständigen Gebrauch speziell geübt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Tasterziehung</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Tasterziehung sollen die Schülerinnen und Schüler eine möglichst hohe Differenzierungsfähigkeit und Sensibilität des Tastsinns erreichen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Tasterziehung soll</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Motivation zur Tastbereitschaft fördern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Aufmerksamkeit auf taktile Eindrücke im Hand- und Fingertastraum lenken</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die manuelle Differenzierungs- und Identifizierungsfähigkeit steigern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>räumliche Beziehungen innerhalb eines Tastraums herstellen und gliedern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Konzentration bei der Wahrnehmung erhöhen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine grundlegende Begriffsbildung fördern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Symbolverständnis für Gegenstände fördern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zur Überwindung von eventuell vorhandenen negativen Emotionen beim Ertasten beitragen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Bewusstsein für Gefahren entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung des Tastsinns als wichtige Informationsquelle vermitteln</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Tastübungen und Taststrategien</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Übungen zur Schulung der Feinmotorik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gegenstände taktil erkennen, verschiedene Gegenstände voneinander unterscheiden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbau eines taktilen Vokabulars</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Taststrategien erwerben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verschiedene Tastqualitäten erkennen und unterscheiden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verschiedenen Gegenständen unterschiedliche Tastqualitäten zuordnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ordnungs- und Sortieraufgaben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kategorisieren nach Tastqualitäten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gegenstände mit dem Tastsinn und zusätzlich mit anderen Sinnen erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gegenstände mit anderen Körperteilen taktil erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Positionen der eigenen Körperteile kennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lagebeziehungen auf einer ebenen Fläche und im Raum beschreiben können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Positionsbegriffe beim Tasten anwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in einem größeren Tastraum bestimmte Objekte finden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Tastrichtung einhalten und größerer Objekte systematische ertasten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>taktile Abbildungen von Reihen nachlegen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>taktile Punktmuster erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gegenstände, Figuren schnell wieder erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gegenstände zerlegen und zusammensetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mengen erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Tasteindrücke übertragen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>reale Gegenstände als Modell erfassen lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>von der Realität zur zweidimensionalen Darstellung gelangen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>taktile Bilder erarbeiten</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein beträchtlicher Teil der Informationsaufnahme erfolgt über den Tastsinn. Dies muss bei der Planung und Gestaltung des Unterrichts entsprechend berücksichtigt werden. Dabei sind die taktilen Vorerfahrungen und die physische Beweglichkeit und Geschicklichkeit (Grob- und Feinmotorik) der Schülerinnen und Schüler zu beachten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Vergleich zum Sehsinn kann der Tastsinn nur ein geringes Maß an gleichzeitig wahrgenommener Information vermitteln. Da die Informationsaufnahme nur sukzessiv erfolgt, ist zu berücksichtigen, dass es wesentlich länger dauert einen Gegenstand gründlich abzutasten als ihn visuell zu erfassen. Deshalb sind in der Regel längere Erarbeitungs- und Übungsphasen notwendig.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Haptisch wahrgenommene Informationen werden nur bei häufigen Wiederholungen im Gedächtnis behalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Tastsinn ist nur in der Reichweite des Hand- und Armtastraums anwendbar. Dies ist im Unterricht durch die entsprechende Gestaltung des Anschauungsmaterials zu berücksichtigen. Nach Möglichkeit sind Modelle, Skizzen und Bilder in taktil erfassbarer Form zur Veranschaulichung einzusetzen. Komplexe Darstellungen müssen in einzelne Bilder aufgelöst werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Große Objekte, aber auch abstrakte Begriffe entziehen sich der haptischen Erfassung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vielfältige Angebote in vertrauensvoller Atmosphäre sollen eine eventuelle Tastscheu abbauen und die Schülerinnen und Schüler motivieren ihren Tastsinn gezielt einzusetzen. In der Tasterziehung ist mit größter Sensibilität in Bezug auf das Tastorgan Hand vorzugehen, da die Hände die „Augen“ blinder Menschen sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Tasterziehung ist im Sinne eines Unterrichtsprinzips auch fächerübergreifend in allen Gegenständen durchzuführen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Hörerziehung</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Hören ermöglicht als Distanzsinn Informationen aufzunehmen, die außerhalb des Tastraumes liegen. Für Menschen mit einer Sehschädigung sind akustischen Informationen bedeutsam für die Identifikation von Objekten, Personen und Vorgängen in der Umwelt sowie für die Erfassung räumlicher Bezüge und für das ästhetische Erleben. Durch die Hörerziehung sollen die Schülerinnen und Schüler selektives Hören lernen bzw. verfeinern, um wichtige auditive Informationen aus der Fülle der Umgebungsgeräusche herausfiltern zu können. Daher ist einer gezielten Förderung des Hörsinns breiter Raum zu geben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hörerziehung soll befähigen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geräusche bewusst wahrzunehmen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geräusche von einander zu unterscheiden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geräuschquellen zu identifizieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geräuschen Bedeutungen zuzuordnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich durch akustische Informationen räumlich zu orientieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aus akustischen Informationen das Wichtigste zu entnehmen, zu interpretieren und danach zu handeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Alltagssituationen mit Hilfe auditiver Wahrnehmung zu bewältigen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Personen an charakteristischen akustischen Merkmalen wieder zu erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>besondere Informationen dem Tonfall, der Sprachmelodie und der Aussprache zu entnehmen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewusstsein für den Schutz vor akustischer Umweltbelästigung zu entwickeln</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Hörübungen und Hörstrategien</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schulung des auditiven Gedächtnisses durch aktives Zuhören</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schulung der Aufmerksamkeit und der Konzentration</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit verschiedenen Gegenständen zur Geräuschentwicklung hantieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Geräusche erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zwischen bekannten und unbekannten Geräuschen unterscheiden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Filtern von Geräuschen und Zuordnen zur Geräuschquellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kategorisieren von Geräuschen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geräuschquellen lokalisieren, darauf zeigen und darauf zugehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gegenstände finden, die akustische Signale abgeben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verschiedene Stimmen unterscheiden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Personen an der Stimme erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entfernungen zu einer Stimme oder zu einem Objekt abschätzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Stimmungslagen unterscheiden, gegebenenfalls hinterfragen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bewusstes Hören in der Kommunikation einsetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kommunikationssituationen (Sprachmelodie, Sprechpausen richtig interpretieren usw.)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Abfolgen von Aufforderungen richtig ausführen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schulung rezeptiver Fähigkeiten für den Erwerb von Fremdsprachen („Listening“)</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine ruhige Lernatmosphäre hilft den Schülerinnen und Schülern besser und gezielter zuzuhören. Es ist darauf zu achten, dass der allgemeine Lärmpegel möglichst gering gehalten und eine akustische Reizüberflutung vermieden wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hintergrundgeräusche oder plötzliche Höreindrücke können von den Schülerinnen und Schülern visuell nicht überprüft werden und lenken die Aufmerksamkeit ab. Störende Geräusche müssen nach Möglichkeit vermieden, beseitigt oder zumindest kommentiert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Fähigkeit zur Interpretation nonverbaler akustischer Informationen ist durch ein wiederholtes vielfältiges Übungsangebot zu schulen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hörerziehung ist als Unterrichtsprinzip auch fächerübergreifend in allen Gegenständen durchzuführen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">9. ERGÄNZENDE AUSFÜHRUNGEN ZU DEN PFLICHTGEGENSTÄNDEN, DEN VERBINDLICHEN UND UNVERBINDLICHEN ÜBUNGEN SOWIE DEN FREIGEGENSTÄNDEN</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">9 A) VORSCHULSTUFE</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">VERBINDLICHE ÜBUNGEN</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Anlage A, Sechster Teil, mit den nachstehenden Ergänzungen in den folgenden Gegenständen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Sachbegegnung</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler benötigen in der Regel einen größeren Zeitaufwand für die Erarbeitung des Lehrstoffes. Es ist daher eine Auswahl grundlegender Inhalte zu treffen, an Hand derer die vorgegebenen Lernziele erreicht werden können. Im Verlauf dieses Lernprozesses sind bereits vorhandene Kenntnisse immer wieder auf ihre sachliche Richtigkeit und anschauliche Fundierung zu überprüfen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erfahrungs- und Lernbereich Gemeinschaft</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>altersgemäße Auseinandersetzung mit der Blindheit oder hochgradigen Sehbehinderung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Thematisierung der Auswirkungen des Sehens bzw. des Nichtsehens</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kind und Gesundheit</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>spielerische Übungen zum Erwerb des Körperschemas</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen lernen verschiedenster Speisen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>selbständiges Essen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umgang mit möglichen Gefahrenquellen im Schulbereich</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erfahrungs- und Lernbereich Raum</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen lernen zweidimensionaler taktiler Darstellungen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erfahrungs- und Lernbereich Zeit</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorbereitung der Zeitmessung mit blindenspezifischen Hilfsmitteln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>genaues Kennenlernen der Uhr</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Vermittlung des Lehrstoffes ist auf die eingeschränkte Möglichkeit der visuellen Beobachtung Rücksicht zu nehmen. Alle vorhandenen Sinne müssen gezielt und umfassend eingesetzt werden. Bei der Erarbeitung der Inhalte sind die speziellen didaktischen Grundsätze des Trainings der Lebenspraktischen Fertigkeiten und des Trainings für Orientierung und Mobilität zu beachten. Bei blinden oder hochgradig sehbehinderten Schülerinnen und Schülern ist in besonderem Maße auf die unterschiedlichen Lebens- und Lernerfahrungen zu achten. Diese bilden die Basis für das Lernen in den einzelnen Sachbereichen. Auf die Vermittlung sachrichtiger Begriffe ist besonderer Wert zu legen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Verkehrserziehung</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrstoff der Verkehrserziehung ist eng verknüpft mit dem Unterrichtsprinzip und der Blindenspezifischen Übung Orientierung und Mobilität. Die Auswahl der Lehrinhalte orientiert sich am Entwicklungsstand des jeweiligen Kindes und erfordert einen individuellen Aufbau.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte der Verkehrserziehung sind so zu wählen, dass sie sich an der Umsetzbarkeit für blinde oder hochgradig sehbehinderte Schülerinnen und Schüler orientieren und ihre Möglichkeiten zu selbständigem Verhalten im Verkehrsgeschehen anbahnen bzw. erweitern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den Erwerb der Inhalte der Verkehrserziehung kommen die Methoden der Blindenspezifischen Übung Orientierung und Mobilität zur Anwendung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Sprache und Sprechen, Hören, Vorbereitung auf Lesen und Schreiben</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildmaterialien (Bilderbücher, Bildgeschichten, Fotos usw.) sind nur sehr eingeschränkt einsetzbar und durch Schaffung von Erlebnissen, konkretes Handeln, Hör- und Tasteindrücke, Hörbücher, Tastbücher oder allenfalls durch Beschreibungen zu ersetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erzählen und Zuhören</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bedingt beobachtbare Vorgänge durch aktives Handeln ergänzen und somit begreifbar und beschreibbar machen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Miteinander sprechen</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Elemente der nonverbalen Kommunikation kennen und anwenden lernen (nicken, sich dem Sprecher zuwenden, seinen Gesprächspartner finden usw.)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Bewältigung und Klärung von Emotionen durch Sprache</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gefühle, Empfindungen und Emotionen über die Stimme deuten lernen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erster Umgang mit Literatur</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgewählte Hörbücher (Kassetten, CDs usw.) gezielt anbieten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Tasterfahrungen, einfache Tastbilder und in weiterer Folge Tastbilderbücher (gegebenenfalls mit Punktschrift) anbieten</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Wahrnehmung</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anregung und Differenzierung der taktilen Wahrnehmung, genaues Erfassen von Details bis zur Gewinnung eines Gesamteindrucks</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterscheidung von Wesentlichem und Unwesentlichem für die Interpretation von Eindrücken</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erweiterung des Wissens</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sachinformationen über verschiedene Sinneskanäle anbieten und durch aktives Hantieren mit Gegenständen einsichtig machen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Sprachfähigkeit</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schaffen von konkreten Erlebnissen und diese in Worte kleiden lassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geschichten aus Hörbüchern mit eigenen Worten wiedergeben</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Lernfreude und Bildungswillen</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lernen, Fragen durch die Hilfe anderer Personen beantwortet zu bekommen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Nutzung der Klassenbücherei</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Vorbereitung des Lesens</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beschriftung der näheren Umgebung mit Punktschrift</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfahrung, dass diese taktilen Zeichen Bedeutung haben</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Taktile Gliederungs- und Merkfähigkeit</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfassen taktiler Formen Muster und Größenunterschiede</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Orientierung auf einem Blatt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen verschiedener Zeilenlängen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Finden von Zeilenanfängen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sensibilisierung für feine Tastunterschiede</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Vorbereitung des Schreibens</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Freude am taktilen Gestalten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwickeln und Nachahmen von Punktmustern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fingerspiele innerhalb des Punktesystems</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Grob- und feinmotorische Übungen</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Übungen zur Beweglichkeit und Koordination der Finger</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>spielerischer Umgang mit blindenspezifischen Schreibgeräten</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Formelemente der Schrift</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Orientierung innerhalb des Punktesystems</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Symbolverständnis vorbereiten</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Punktsymbole erfinden, taktil festhalten und deuten</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Blinde und hochgradig sehbehinderte Schülerinnen und Schüler benötigen vermehrte sprachliche Zuwendung und Erklärungen. Die aktive Teilnahme des Kindes an der mündlichen Kommunikation muss spezifisch unterstützt und gefördert werden. Auf die richtige Artikulation ist besonders zu achten. Verwendete Begriffe müssen anschaulich mit Inhalt gefüllt und die Literatur entsprechend ausgewählt werden. Die Begegnung mit Schrift muss durch gezielte Maßnahmen initiiert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungen zur differenzierten Auswertung von Hörerlebnissen sind durchzuführen und die mündliche Kommunikation ist für das Erfassen von Handlungsabläufen verstärkt einzusetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Mathematische Früherziehung</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Handelnder Umgang mit Gegenständen zur Anbahnung mathematischen Denkens</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schätzen zur Förderung des unbestimmten Zahlenbegriffes im „überschaubaren“ Hand- oder Armtastraum</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Handelnder Umgang mit elementaren Raumformen/Raumerleben</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfahren der Symmetrie durch Falten, Bauen und Legen entlang einer Achse</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Untersuchen von Mengen</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen von klar unterscheidbaren mengenbildenden Eigenschaften</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verbale Wiedergabe gewonnener Einsichten</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die mathematischen Vorerfahrungen der Mengenerfassung (4 Tischbeine, 5 Finger einer Hand usw.) sind bei einem blinden oder hochgradig sehbehinderten Kind oft in geringerem Maße vorhanden als bei sehenden Schülerinnen und Schülern. Daher müssen das bewusste Erfassen der Umwelt und die mathematische Begriffsbildung einen besonderen Stellenwert im Unterricht einnehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mathematische Denkprozesse müssen bewusst initiiert werden, weil natürliche Lernanlässe zum Zählen, Ordnen, Vergleichen usw. oftmals fehlen. Die sukzessive Erfassung über den Tastsinn erfordert einen höheren Zeitaufwand als die Simultanerfassung mit dem Sehsinn. Didaktische Arbeitsmittel müssen durch speziell adaptierte, taktil gut unterscheidbare, alle Sinne ansprechende Materialien ergänzt werden. Günstig ist ein Angebot, das leicht zu handhaben, überschaubar angeordnet und ständig verfügbar ist. Der Aufbau räumlicher Strukturen und deren Verständnis erfolgt durch aktives Tun ausgehend vom eigenen Körper über die nähere und weitere Umgebung. Raumerfahrungen brauchen Zeit und eine geschützte Atmosphäre.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Singen und Musizieren</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Rahmen der musikalischen Erziehung soll verstärkt auf die Hörerziehung geachtet werden. Optische Vorstellungshilfen können nicht oder nur sehr eingeschränkt angewendet werden. Gegebenenfalls werden Handzeichen am Körper der Schülerinnen und Schüler mitvollzogen und nachgeahmt und durch Verbalisierung unterstützt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Bewegungen des eigenen Körpers kommt bei blinden oder hochgradig sehbehinderten Schülerinnen und Schülern eine besondere Bedeutung zu. Singen und Musizieren bieten neue Bewegungsmöglichkeiten und können dazu beitragen, auffällige Bewegungsmuster und eventuelle Hemmungen abzubauen bzw. deren Entstehen zu verhindern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gezielte Unterstützung und Anleitung bei rhythmischen und tänzerischen Aktivitäten sind erforderlich. Die Erweiterung des Körperbewusstseins und der eigenen Bewegungsmuster kann vor allem beim Tanzen gefördert werden. Eine choreographische Bewegungsgestaltung muss von exakten sprachlichen Anleitungen begleitet werden. Bei Kreis-, Spiel- und Tanzliedern muss beachtet werden, dass keine visuelle Nachahmung möglich ist. Die Erarbeitung solcher Lieder soll in kleinste Einheiten zerlegt werden. Die einzelnen Lernschritte müssen direkt am Körper erfahrbar gemacht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im kreativen Umgang mit musikalischen Elementen soll die grafische Darstellung zu Gunsten der körperlichen, plastischen und szenischen Umsetzung in den Hintergrund treten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Rhythmisch-musikalische Erziehung</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erarbeiten von geeigneten akustischen oder taktilen Zeichen für die Durchführung von nonverbalen Sozialübungen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Sammlung verschiedener Erfahrungen hinsichtlich Bewegung und Musik ist zu bedenken, dass blinde oder hochgradig sehbehinderte Schülerinnen und Schüler bei der Nachahmung besonderer Hilfestellung bedürfen. Bewegungsabläufe müssen am Körper erfahrbar gemacht werden. Die Beziehung zwischen verbalem Ausdruck und Bewegung soll angebahnt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Bildnerisches Gestalten</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Experimentieren mit verschiedenen Zeichen- und Malmaterialien ist für das blinde Kind sehr wichtig, wenn die Unterschiede auch haptisch, kienästhetisch und olfaktorisch wahrnehmbar sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit Hilfe von Einzelelementen (auf der Magnettafel, Tuchtafel usw.) werden Bilder erstellt oder verändert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch das Begreifen von Tastbildern, Tastbilderbüchern und Symbolen soll die Aussage von Zeichen und Bildern erkannt, erlebt und gedeutet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Farbnamen sollen kennen gelernt und Gegenständen und Begriffen zugeordnet werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei blinden und hochgradig sehbehinderten Schülerinnen und Schülern ist zu berücksichtigen, dass durch die fehlende bzw. sehr eingeschränkte optische Wahrnehmung kreatives und selbstständiges Gestalten über andere Sinneskanäle angebahnt werden muss. Im Umgang mit verschiedenen Materialien und Werkzeugen können die Schülerinnen und Schüler zu grundlegenden, einfachen lebenspraktischen Fertigkeiten (öffnen – schließen, falten, schneiden usw.) heran geführt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Fähigkeit zum bewussten Wahrnehmen mit allen Sinnen soll gefördert werden. Das Wahrgenommene soll besprochen werden, um das Verständnis zu vertiefen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Eintritt in die Vorschulstufe sind die Erfahrungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten blinder und hochgradig sehbehinderter Kinder in den Bereichen des Bildnerischen Gestaltens sehr unterschiedlich und weichen von denen der gleichaltrigen sehenden Schülerinnen und Schüler meist ab.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Arbeit soll vorwiegend in Kleingruppen durchgeführt werden, wobei eine individuelle Betreuung möglich sein sollte (bei der Erarbeitung von Inhalten, beim Ausprobieren neuer Materialien bzw. von Werkzeugen usw.). Als Anregung zum kreativen und selbständigen Gestalten sind anstatt der vielen visuellen Impulse multisensorische zu setzen. Für die Durchführung selbst gewählter oder gestellter Aufgaben ist den Schülerinnen und Schülern ausreichend Zeit zu gewähren und der Lehrstoff gegebenenfalls zu adaptieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Werkerziehung</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einzelne handwerkliche Fertigkeiten wie Reißen, Falten, Schneiden, Kleben, Nageln, Fädeln, Binden usw. stehen im Vordergrund und sollen nach der Erarbeitung so lang geübt werden, bis ein Herstellen von einfachen Werkstücken möglich ist. Dabei sollte den Kindern immer der Bezug zur alltäglichen Anwendung vermittelt werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Werkerziehung auf der Vorschulstufe bietet blinden Kindern die Möglichkeit, ihre Kreativität zu entfalten und lebenspraktische Fertigkeiten nach ihrem individuellen Entwicklungsstand anzubahnen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vorhandene Fähigkeiten und Fertigkeiten sollen in einem dem Entwicklungsstand des blinden bzw. hochgradig sehbehinderten Kindes angepassten Tempo erweitert und dadurch die Selbständigkeit gesteigert werden. Dafür ist oftmals ein erhöhter Zeitaufwand notwendig.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Erlernen von Fertigkeiten und Arbeitsabläufen ist das Zerlegen in Einzelschritte notwendig. Der Anspruch auf Exaktheit richtet sich nach den wahrnehmungsmäßigen Kontrollmöglichkeiten des Kindes. Auf den Erwerb von Orientierungs- und Ordnungsschemata ist großer Wert zu legen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei allen Verfahrensweisen, Techniken, Geräten, Hilfsmitteln und Materialien ist auf eine taktile und/oder akustische Kontrollmöglichkeit zu achten und die erforderliche Sicherheit zu gewährleisten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Bewegung und Sport, Spiel</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Blinden und hochgradig sehbehinderten Schülerinnen und Schülern fehlt die Möglichkeit, Bewegungsabläufe durch Imitation zu lernen. Daher sind bereits vorhandene Bewegungsmuster zu vervollständigen sowie neue Bewegungsabläufe aufzubauen. Die Erweiterung motorischer Fertigkeiten ist besonders für die Mobilität und Selbstständigkeit von großer Bedeutung. Vielfältige Angebote steigern die Bewegungsmotivation. Sicherheit und Freude beim Bewegen ermöglichen Erfolgserlebnisse und ein gestärktes Selbstvertrauen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unter Beachtung entsprechender Sicherheitsvorkehrungen sollen nach Möglichkeit alle Inhalte dieses Gegenstandes angemessene Berücksichtigung finden. Ein blindes oder hochgradig sehbehindertes Kind erlernt komplexe Bewegungsabläufe überwiegend durch auditive und taktile Unterstützung. Das Zerlegen dieser Abläufe in kleine Teilschritte ist erforderlich, um die fehlende visuelle Erfassung zu kompensieren. Bei der Planung des Unterrichts ist der benötigte Zeitaufwand zu beachten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Damit sich die Kinder an Spielen aktiv beteiligen können, ist ein geeigneter Ordnungsrahmen vorzugeben (akustische Signale, Verringern des Geräuschpegels, Abändern von Spielregeln usw.). Geeignete Bälle (Klingelball, Softball, Schnurball usw.) erleichtern die Erlebnismöglichkeiten beim Rollen, Werfen, Fangen und Prellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Hinblick auf Raumwahrnehmung und Orientierung, Körperhaltung, Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination sind zur Förderung der körperlichen Entwicklung vielseitige Anregungen zu geben. Dazu eignen sich besonders Übungsgeräte wie Wackelbrett, Pedalo, Rollbrett, Therapiekreisel, Klingelball usw.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die regelmäßige Körperpflege, das An- und Ausziehen sind für ein blindes oder hochgradig sehbehindertes Kind oft mit Schwierigkeiten verbunden und besonders zu üben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Je nach Spielverhalten des blinden oder hochgradig sehbehinderten Kindes sollten Variationen erarbeitet und das gemeinsame Spielen gefördert werden. Durch Erhöhung des Spielerepertoires soll eine größere Interaktionsbreite mit anderen Schülerinnen und Schülern geschaffen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgangspunkt für Spiele mit abstrahierten Spielmodellen soll immer die Realbegegnung sein (reales Geld, Obst usw.). Auf einem höheren Abstrahierungsniveau können Modelle, Figuren oder Bezugsobjekte eingesetzt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Bereich des Experimentier- und Konstruktionsspiels soll das Raumverständnis und der Wechsel vom dreidimensionalen Objekt zur zweidimensionalen Darstellungsweise verständlich gemacht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Regelspiele erfordern die Verbalisierung der getätigten Handlungen. Spiele mit auditiver Komponente sind verstärkt einzusetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">9 B) GRUNDSTUFE I UND II, SEKUNDARSTUFE I</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe BGBl. Nr. 134/1963, Anlage A, Siebenter Teil sowie Anlage 1 Sechster Teil der Verordnung über die Lehrpläne der Mittelschulen, Art. 1 des NMS-Umsetzungspakets, BGBl. II Nr. 185/2012, in der jeweils geltenden Fassung, mit den nachstehenden Ergänzungen in den folgenden Gegenständen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Sachunterricht</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wenn Lernziele durch visuell gesteuerte Tätigkeiten (aufmerksam betrachten, beobachten usw.) erreicht werden sollen, sind blindenspezifische Zugänge zu wählen. Die sensorischen Wahrnehmungen (tasten, spüren, fühlen, hören, riechen, schmecken) sind daher in den Unterricht stärker einzubeziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Veranschaulichung der Lehrinhalte ist die unmittelbare Sachbegegnung von grundlegender Bedeutung. Die Schritte des Erfassens führen beim blinden oder hochgradig sehbehinderten Kind von der primären Erfahrung der Realität <gdash /> wo das nicht möglich ist <gdash /> über das Modell bis hin zu zweidimensionalen Tastbildern. Dabei ist die wiederholte Verbalisierung der Inhalte von zentraler Bedeutung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lehrausgänge, Exkursionen und Unterrichtsprojekte sind so vorzubereiten und zu strukturieren, dass deren Inhalte durch vielfältige Sinneswahrnehmungen erfahrbar werden und eine aktive Teilnahme ermöglicht wird.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erfahrungs- und Lernbereich Gemeinschaft</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Thematisierung von Behinderung sollen die damit verbundenen Fähigkeiten und Grenzen aufgezeigt werden. Körpersprache (Haltung, Mimik, Gestik usw.) soll für das blinde oder hochgradig sehbehinderte Kind erfahrbar gemacht werden. Konventionen und Umgangsformen sehender Menschen sollen kennen- und anwenden gelernt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erfahrungs- und Lebensbereich Raum</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Orientierung im Raum kommt eine besondere Bedeutung zu. Dabei ist von der unmittelbaren Umgebung des Kindes auszugehen: der Arbeitsplatz, der Klassenraum, andere Räume im Haus, das Schulhaus, der Heimweg usw.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Orientierungsfähigkeit wird unter anderem durch die Verwendung blindenspezifischer Orientierungshilfen (Blindenkompass, Aufbau im Umgang mit taktilen Skizzen, tastbare Pläne, Modelle usw.) geschult. Der Abstraktionsschritt von der dreidimensionalen Wahrnehmung zur zweidimensionalen Darstellung ist ein wichtiger Prozess für ein blindes oder hochgradig sehbehindertes Kind und erfordert eine detaillierte Aufbereitung der Inhalte.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erfahrungs- und Lebensbereich Natur</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zum Erwerb des Körperschemas sind vielfältige Übungen durchzuführen und mit dem Verständnis von Raum-Lagebeziehungen zu verknüpfen. Der eigene Körper ist Ausgangspunkt für Vergleiche und für das Erkennen von Unterschieden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei Bestimmungsübungen soll sichergestellt werden, dass alle Kennzeichen einer Pflanze bzw. einer Tierart erkannt werden und einige grundlegend voneinander unterschieden werden können. Bei Pflanzen und Tieren ist eine exemplarische Auswahl von typischen Formen unerlässlich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erfahrungs- und Lernbereich Zeit</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Zeitmessung ist auch mit sehgeschädigtenspezifischen Hilfsmitteln durchzuführen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erfahrungs- und Lernbereich Wirtschaft</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zum Erkennen und Ordnen von Geldstücken und Geldscheinen sind geeignete Hilfsmittel einzusetzen. Das Verwalten von Taschengeld oder das Tätigen eigener Einkäufe fördert den realistischen Umgang mit Geld.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erfahrungs- und Lernbereich Technik</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Viele technische Vorgänge sind taktil nicht erfahrbar und müssen auf verbale Beschreibungen beschränkt werden. Daher sind die zugrunde liegenden technisch-physikalischen Phänomene besonders ausführlich zu behandeln und zu wiederholen, damit eine Vernetzung der Lehrinhalte möglich wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Vermittlung des Lehrstoffes ist ein erhöhter Zeitaufwand zu berücksichtigen. Bereits vorhandene Kenntnisse müssen von den Kindern immer wieder auf ihre sachliche Richtigkeit und anschauliche Fundierung überprüft werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Geschichte und Sozialkunde</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Einstellungen und Haltungen gegenüber Menschen mit Behinderungen können als Gradmesser für die Entwicklung von Gesellschaft und Kultur gesehen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Beitrag behinderter Menschen an Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur im Laufe der Geschichte soll das Selbstverständnis der blinden und hochgradig sehbehinderten Schüler und Schülerinnen in der Gesellschaft unterstützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Geographie und Wirtschaftskunde</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Tastbare Abbildungen zeigen nicht das Gleiche wie schwarzweiße oder bunte Ausgangsbilder. Sie müssen dem Tastsinn und dem Vorstellungsvermögen blinder und hochgradig sehbehinderter Schülerinnen und Schüler entsprechen. Es können nicht alle Informationen einer grafischen Darstellung auf einen tastbaren Plan übertragen werden. Bildinhalte müssen vereinfacht, vergrößert, Informationen weggelassen oder über eine Folge von Bildern oder Skizzen verteilt werden. Die Arbeit mit taktilen Plänen, Landkarten und Diagrammen ist zeitaufwändig und benötigt Hilfestellung durch die Lehrerin bzw. den Lehrer.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Blindenspezifische Orientierungshilfen wie Tastskizzen, Blindenkompass, verbale Beschreibungen sollten fächerübergreifend gemeinsam mit dem Bereich Orientierung und Mobilität erarbeitet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Erwerb grundlegender Informationen sollen auch entsprechende Informations- und Kommunikationstechnologien zum Einsatz kommen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Biologie und Umweltkunde</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Bearbeitung aller Themen ist eine konkrete Auseinandersetzung mit den Tieren, Pflanzen und Objekten anzustreben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind zu eigenständigen Arbeitsschritten und zu Problemerfassendem und Problemlösendem Denken hinzuführen. Anhand von realen Objekten, Modellen, Tastskizzen, mit Hilfe von IKT und der Fachliteratur sollen Informationen erarbeitet, verglichen und geordnet werden. Dabei sind die Grenzen der Tastfähigkeit zu berücksichtigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Physik und Chemie</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Hauptaugenmerk bei der Auswahl von Versuchen ist auf akustisch, taktil und olfaktorisch erfassbare Reaktionen zu legen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildmaterial, Skizzen, Diagramme usw. sind sprachlich oder taktil so aufzubereiten, dass ein Nachvollziehen der Informationen gewährleistet ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es müssen entsprechende Anreize zum selbständigen Forschen und Entdecken geschaffen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Formeln und Berechnungen müssen so dargestellt werden, dass sie für blinde und hochgradig sehbehinderte Schülerinnen und Schüler lesbar sind.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Deutsch, Lesen, Schreiben/Deutsch</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Schreiben Grundstufe I</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen am Ende der Grundstufe I die Brailleschrift sicher anwenden können.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Erlernen des Schreibens erfolgt zB durch:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>spielerisches Kennen lernen der blindenspezifischen Schreibgeräte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bedienung der Schreibgeräte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kräftigungsübungen der Finger</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Orientierungsübungen innerhalb des Punktschriftsystems</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fingerspiele innerhalb des Punktschriftsystems</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zuordnungsübungen: Finger – Taste – Punkt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Koordination der Finger in der Anwendung der Schreibtasten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einübung des richtigen Fingersatzes</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Übungen zur Bedienung der Sondertasten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kreatives Gestalten von graphischen Mustern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erarbeitung und Anwendung der einzelnen Buchstaben und Ziffern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen lernen verschiedener Korrekturmöglichkeiten</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Lesen Grundstufe I</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Erlernen des Lesens der Brailleschrift erfolgt zB durch:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sensibilisierung des Tastsinnes durch Hantieren mit vielen verschiedenen Materialien</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>blindenspezifischer Umgang mit Blättern, Büchern und Mappen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Orientierungsübungen auf dem Blatt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zeilenführende Übungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Identifizieren einzelner Zeichen/Buchstaben in einer Zeile</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zeichen zählen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Finden von Zeilenanfängen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Finden versteckter Zeichen in einer Zeile</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der Lesemotivation (Beschriftung von Gegenständen, Schaffung einer literarischen Umgebung, usw.)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Üben verschiedener Lesetechniken (ein- und beidhändiges Lesen)</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Sprechen</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die mündliche Kommunikation ist für blinde oder hochgradig sehbehinderte Schülerinnen und Schüler das soziale Bindeglied zu anderen Menschen. Sie hilft, die Umwelt zu verstehen, eigene Wünsche und Gefühle auszudrücken und die Wünsche und Gefühle anderer zu erfassen sowie Abläufen und gerade stattfindenden Handlungen sachrichtig folgen zu können. Sie gewährleistet eine soziale Orientierung und ermöglicht eine aktive Teilnahme am sozialen Geschehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf die Klärung von Begriffen und deren sachrichtige Anwendung ist besonders zu achten. Anschaulich erarbeitete und gefestigte Begriffe bilden die Voraussetzung für eine aktive Teilnahme an Gesprächen Die Schülerinnen und Schüler sollen einen lebendigen Wortschatz erwerben, den sie mit Inhalten verbinden können, damit die Bildung von Worthülsen (Verbalismen) möglichst vermieden wird. Körpersprache muss verbal erklärt, erfahrbar gemacht und geübt werden, damit sie von den Schülerinnen und Schülern selbst angewendet werden kann.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Da optische Impulse (Körpersprache, Zunicken, Anschauen, Handbewegungen usw.) zum Sprechen wegfallen, brauchen blinde oder hochgradig sehbehinderte Schülerinnen und Schüler manchmal eine deutlichere Aufforderung sich zu äußern und sollen immer mit ihrem Namen angesprochen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bilder sind als Sprechimpulse nicht geeignet. Daher müssen alternative Möglichkeiten, wie Hörbilder, Modelle, Reizwortgeschichten usw. angeboten werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Gespräch</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Kommunikationsregeln in einem Gruppengespräch müssen klar strukturiert und nachvollziehbar sein. Die Schülerinnen und Schüler müssen erkennen, dass sie mit dem Sprechen an der Reihe sind und dass ihnen zugehört wird (Ansprechen mit dem Namen, das Geschehen verbalisieren usw.).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Lesen</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um die Schülerinnen und Schüler zum lustbetonten und interessierten Lesen anzuregen, müssen dafür spezielle Leseanreize geschaffen werden, weil alltägliche Lesegelegenheiten und zusätzlich motivierende Bilder (Schriftzüge auf Verpackungen, Werbeplakate, Verkehrszeichen, Bilderbücher usw.) für sie nicht erfassbar sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist zu beachten, dass Schülerinnen und Schüler mit einer Sehbeeinträchtigung mit vielen Begriffen in einem Lesestück noch keine realen oder nur eine lückenhafte Vorstellung verbinden. Diese Begriffe müssen intensiv geklärt und wenn möglich anschaulich gemacht werden. Die Veranschaulichung erfolgt ausgehend vom realen Objekt über zweidimensionale Abstraktion bis hin zu einfachen Skizzen und Symbolen. Das Lesen der Brailleschrift erfordert einen erhöhten Zeitaufwand, da die Zeichen nur sukzessiv erfasst werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Auswahl von Sprechsituationen sowie beim Lesen und Verstehen von Texten müssen Begriffe zum Verstehen von Zusammenhängen entsprechend geklärt werden. Bei der Auswahl von Texten ist auf die Nachvollziehbarkeit der Inhalte zu achten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Texte und Informationen müssen in Brailleschrift zur Verfügung gestellt werden. Das flüssige, zügige Lesen der Brailleschrift, sowie das Auffinden von Informationen in den Punktschriftbüchern und auf Datenträgern muss geübt werden. Ein geeignetes Ordnungssystem für die Arbeitsdateien am Computer und Braillelayout am Blatt müssen erarbeitet und geübt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erstlesen</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vorübungen zur Erhöhung der taktilen Differenzierungsfähigkeit, zur Einhaltung der Leserichtung, zur Grundorientierung auf einem Blatt ist besondere Beachtung zu schenken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Lesen müssen die Besonderheiten der haptischen Wahrnehmung beachtet werden. Der Finger erfasst die einzelnen Braillezeichen sukzessiv. Daher ist ein ganzheitliches Lesen bzw. ein Lesen in größeren Sinneinheiten nicht möglich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitpunkt für die Einführung des Lesens mit einzeiligem Abstand und von doppelseitigem Druck ist individuell zu wählen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Schreiben</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Blinde und hochgradig sehbehinderte Schülerinnen und Schülern müssen den Gebrauch der Punktschrift lernen. Zum Schreiben der Brailleschrift werden mechanische und/oder elektronische Hilfsmittel verwendet. Die Bedienung dieser Geräte muss erlernt werden. Die Kinder sollen am Ende der Grundstufe I einfache und kurze Texte in Punktschrift schreiben können. Die Symbole der Schwarzschrift sollen in Form von tastbaren Buchstaben angeboten werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für das Erlernen des Schreibens ist der Einsatz entsprechender Hilfsmittel erforderlich. Der Unterricht ist aufbauend zu gestalten (Blinden-Schreibmaschine/Fingersatz, Computer/Zehnfingersystem usw.) um in der Folge zu einer sicheren Anwendung der Geräte zu gelangen. Die Einteilung eines Textes auf dem Blatt muss geübt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Verfassen von Texten</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht sind Erlebnissituationen zu schaffen, die schriftlich selbstständig verarbeitet werden können. Erfahrungen durch die anderen Sinne (Hören, Tasten, Riechen, Schmecken, Temperatursinn usw.) verändern die Gewichtung der Inhalte in den Texten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildimpulse müssen für blinde oder hochgradig sehbehinderte Schülerinnen und Schüler „übersetzt“ werden. Sie sind auf eine vielfältige und lebendige Beschreibung von Bildmaterial angewiesen, um ihren Wortschatz zu erweitern, mögliche Handlungsabläufe zu durchschauen, Stimmungen zu verstehen usw. Die verbale Beschreibung von visuellen Impulsen kann nicht als gleichwertiger Ersatz für das Sehen gewertet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Akustische Impulse (zB Hörbilder) stellen ebenfalls eine geeignete Möglichkeit dar, um Anregungen für das Verfassen von Texten zu geben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Rechtschreiben</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um Rechtschreibkenntnisse zu sichern, müssen Wortbilder und schriftliche Ausdrücke in Brailleschrift zugänglich sein und wiederholt angeboten werden. Akustische Differenzierungen (Stimmvariationen, Aussprache usw.) können beim Erwerb von Wortbildern wichtige Merkhilfen darstellen. Das Buchstabieren als Methode zur Wiederholung und Sicherung der Rechtschreibkenntnisse hat große Bedeutung, ebenso die Zuordnung der Wörter zu den Wortarten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Arbeit mit dem Wörterbuch ist für Schülerinnen und Schüler mit einer Sehbeeinträchtigung in der Grundstufe I wegen des Buchumfanges in Brailleschrift nicht sinnvoll. Das alphabetische Ordnen der Wörter ist jedoch zu üben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Lehrplan – Zusatz „Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit anderen Erstsprachen als Deutsch</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Abschnitte „Lehrplan-Zusatz Deutsch für Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache“ im Lehrplan der Volksschule (Anlage A Siebenter Teil Abschnitt A) bzw. „Besondere didaktische Grundsätze, wenn Deutsch Zweitsprache ist“ im Lehrplan der Mittelschule, Anlage 1 der Verordnung über die Lehrpläne der Mittelschulen, Art. 1 des NMS-Umsetzungspakets, BGBl. II Nr. 185/2012, in der jeweils geltenden Fassung, unter Berücksichtigung der erforderlichen blindenspezifischen Adaptierungen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Lebende Fremdsprache</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein Hauptziel des Fremdsprachenunterrichtes ist die Kommunikation. Für blinde oder hochgradig sehbehinderte Schülerinnen und Schüler sollen neben dem verbalen Ausdruck auch Mimik, Gestik und Haltung erfahrbar gemacht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Fremdsprachenunterricht spielt das Schriftbild in der Grundstufe I und II noch eine untergeordnete Rolle. Im Unterricht wird häufig mit visuellen Angeboten gearbeitet. Flash Cards, Bilder, Videos, Pantomime usw. sind für das Kind nur erfahrbar, wenn diese in blindengerechter Form angeboten oder entsprechend interpretiert werden. Wenn den Schülerinnen und Schülern das Klangbild vertraut ist, können Wortkärtchen und Kurztexte in Braille als Gedächtnisstütze angeboten werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zum Aufbau des Wortschatzes und zur Kommunikation eignen sich reale Objekte, und Modellspielmaterialien für bestimmte Themenbereiche. Wenn das Erlernen von Inhalten durch Bewegungen unterstützt wird, sollen diese in kleinen Schritten erarbeitet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Einsatz von blindengerechten taktilen Bildern ist in manchen Bereichen wichtig. Als Angebote eignen sich einfache Darstellungen von Menschen, Tieren, Pflanzen und Dingen; einzelne einfache Piktogramme und Pläne usw.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aktivitäten, die nur visuell wahrnehmbar sind (Pantomime, Mimik, Gestik usw.) müssen beschrieben werden, damit das Kind diese nachahmen und seine pantomimischen und darstellerischen Fähigkeiten entwickeln kann.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lebensbedeutsame Fachausdrücke in Verbindung mit Blindheit bzw. Sehbehinderung sollen vermittelt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Lesen von fremdsprachigen Texten müssen die Besonderheiten der haptischen Wahrnehmung beachtet werden. Der Finger erfasst die einzelnen Braillezeichen sukzessiv. Daher ist das Erfassen ganzer Wortbilder schwer bzw. nicht möglich. Das Beherrschen der Lautschrift ist nur eingeschränkt möglich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Da Phonem und Graphem in den meisten Fremdsprachen nicht identisch sind, müssen für die Erarbeitung und Festigung von Wortbildern intensive Übungsphasen eingeplant werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den Unterrichtsgegenstand Lebende Fremdsprache sind auf allen Schulstufen die für Deutsch/Lesen/Schreiben bzw. Deutsch beschriebenen blindenspezifischen didaktischen Grundsätze sinngemäß anzuwenden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Mathematik</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Operatives Aufbauen und Durcharbeiten</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die anschauliche Erfassung von Mengen in ihrem Umfang und ihrer Qualität ist bei blinden und hochgradig sehbehinderten Schülerinnen und Schülern eingeschränkt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlage des operativen Handelns ist die konkrete Mengenvorstellung, die vor allem am eigenen Körper beginnt. Die Informationsaufnahme (Handlungen an vielfältigen Materialien usw.) über den Tastsinn, das Abtasten von Mengen verschiedener Materialien braucht mehr Zeit und Konzentration. Der Überblick über eine größere Menge ist nicht gegeben – die Wahrnehmung erfolgt sukzessiv. Der Wegfall optischer Reize in ihrer motivierenden Vielfalt kann durch die weit weniger differenzierenden Tastreize nicht zur Gänze wettgemacht werden. Durch entsprechende Adaptierungen der verwendeten Materialien mit geeigneten unterscheidbaren Tastqualitäten lässt sich dieser Mangel teilweise ausgleichen. Geeignete Anschauungsmaterialien sollen auf einer Unterlage so fixiert werden, damit sie nicht durch Verrutschen mehrfach erfasst werden. Eine wesentliche Rolle beim operativen Aufbauen und Durcharbeiten spielen die individuellen Tasterfahrungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Auswahl praxisorientierter Aufgaben ist zu berücksichtigen, dass sich die unmittelbare Erlebniswelt blinder und hochgradig Sehbehinderter von der Sehender grundlegend unterscheidet.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um auf elektronische Hilfen zugreifen zu können, ist ein schrittweises Erlernen der Arbeit mit dem Computer ohne Orientierungsmöglichkeit auf dem Bildschirm notwendig. Zahlreiche Tastenkombinationen müssen zusätzlich zum Unterrichtsstoff erarbeitet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Funktionen des Übens</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Informationsaufnahme durch den Tastsinn muss auf verstärktes Üben und Wiederholen geachtet werden. Vielseitiges Materialangebot und unterschiedliche Übungsformen wirken motivierend. Für die Bewältigung von Aufgaben ist in der Regel mehr Zeit erforderlich, daher wird oft eine exemplarische Auswahl zu treffen sein. Mündliches Rechnen und Schätzen sind besonders zu üben. Vereinfachte Darstellungen sind häufig erforderlich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Aufbau der natürlichen Zahlen</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Einführung des schriftlichen Rechnens sind die Regeln der Mathematik – Brailleschrift zu beachten. Dies gilt ganz besonders für die Anwendung von Bruchzahlen und die Darstellung von Maßen und Maßzahlen. Die Handhabung spezieller Hilfsmittel, die lineare Darstellung der Brailleschrift und die sukzessive Erfassung der Braillezeichen bedingen einen erhöhten Zeit- und Übungsaufwand, führen zu einer früheren Abstraktion, erfordern mehr Konzentration und manchmal eine Reduktion der Übungsbeispiele.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Veranschaulichung der mathematischen Grundlagen ist handlungsorientiertes Arbeiten mit Materialien aus der Lebensumwelt der Schülerinnen und Schüler erforderlich und wiederholt vertiefend anzuwenden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Rechenoperationen</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Folgende typische Merkmale sind beim Schreiben und Lesen von Mathematik – Brailleschrift zu beachten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>feststehende Zeichenabstände und Zeichengrößen sowie feste lineare Zeilenabstände</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eingeschränkte Möglichkeiten zu kreativer grafischer Gestaltung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kein blockweißes Erfassen von Texten und Zahlen (es sind immer nur einzelne Symbole haptisch erfassbar)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Während des Schreibvorganges ist eine gleichzeitige Kontrolle des Geschriebenen nicht möglich.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben dem Erlernen von Rechenoperationen muss sowohl das Anordnen von Ziffern und Rechenzeichen während des Schreibvorganges als auch das Auffinden der richtigen Zahlen durch den tastenden Finger speziell geübt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die 8-Punkte Schrift (Braillezeile) unterscheidet sich in der Mathematik wesentlich von der 6<gdash />Punkte Schrift (Blinden-Schreibmaschine).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Arbeit am Computer mit der Braillezeile ist eine andere methodische Aufbereitung des Stoffs nötig als für die Arbeit mit der Blinden-Schreibmaschine.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf der Braillezeile ist das einzeilige Rechnen besonders wichtig, Korrekturen sind leicht möglich. Die Orientierung auf dem PC ohne optische Hilfe ist eine zusätzliche Herausforderung und muss eingehend trainiert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Korrekturen auf der Blinden-Schreibmaschine erschweren bei mehrzeiligen Rechenvorgängen die Orientierung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Große Zahlen können nur ziffernweise ertastet werden. Sie sind als solche nicht sofort erkennbar, das Erlesen bedeutet einen erhöhten Zeitaufwand. Wenn es für das Erfassen der zu erlernenden Rechenvorgänge unerheblich ist, können sie durch kleinere Zahlen ersetzt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Arbeiten mit Variablen ist zu beachten, dass zwischen Zahlen und den Variablen a bis j im 6<gdash />Punkte Braille keine Unterscheidung zwischen Ziffern und Buchstaben möglich ist, wenn kein Abstand gelassen wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Abstände zwischen Zahlen und Maßeinheiten, ebenso zwischen Zahlen und dem Prozentzeichen erleichtern das Lesen auf der Braillezeile und erhöhen die Effizienz.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Darstellung von Brüchen unterscheidet sich im 6<gdash />Punkte Braille und im 8-Punkte Braille wesentlich voneinander. Ein einfacher Bruch benötigt bereits 2 bis 3 Zeichen und kann als solcher nicht simultan erfasst werden. Das "Durchstreichen" beim Kürzen muss durch eine neuerliche lineare Darstellung ersetzt werden. Zum Erfassen der Rechenregeln beim Bruchrechnen ist einfachen Brüchen der Vorzug zu geben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Potenzschreibweisen im 6<gdash />Punkte Braille und im 8<gdash />Punkte Braille sind sehr unterschiedlich. In beiden Fällen sind 3 Zeichen für eine Potenz notwendig, wodurch das  simultane Erfassen einer Potenz nicht möglich ist. Zum Erarbeiten der Potenzregeln sind Vereinfachungen angemessen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Elektronische Rechenhilfen müssen für blinde bzw. hochgradig sehbehinderte Schülerinnen und Schüler geeignet sein.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Größen</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit der Anwendung von taktil oder akustisch adaptierten Messgeräten ist der handelnde Umgang mit konkreten Objekten möglich. Blindenspezifische Messgeräte zur Längenmessung sind nur in Zentimeterabständen markiert, kleinere Maßeinheiten sind nicht mehr erfassbar.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Geometrie</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die verschiedenen Begriffe zur exakten Beschreibung räumlicher Beziehungen sind gründlich zu erarbeiten, weil sie für die Raumorientierung und das Ordnungssystem maßgebend sind. Das Handeln mit anschaulichen Modellen unterstützt die Verknüpfung von geometrischen Grundbegriffen mit den räumlichen Erfahrungen im Alltag. Lerninhalte der Geometrie schaffen wichtige Querverbindungen für die Orientierung und Mobilität im täglichen Leben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die geometrischen Modelle müssen besondere Eigenschaften aufweisen (verschiedene Oberflächenstrukturen, begreifbare Innenräume usw.).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Zeichnen geometrischer Figuren mit Hilfe adaptierter Lehrmittel verlangt eine exemplarische Auswahl des Lehrstoffes.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Blindenspezifische Messgeräte zur Winkelmessung haben Markierungen im Abstand von zehn Grad.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Zeichnen geometrischer Figuren mit Hilfe adaptierter Lehrmittel ist zeitaufwändig. Korrekturen sind nicht möglich. Verschiedene Linien in engen Abständen sind weder konstruierbar noch deutbar. Eine Vereinfachung der Zeichnungen ist notwendig.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vorgefertigte Skizzen und Modelle sind als Orientierungshilfe bei der Bewältigung von Sachaufgaben ein wesentlicher Faktor.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Notwendigkeit des taktilen Erfassens von Körpern spielen perspektivische Darstellungen und Schrägrisse in der Erlebniswelt blinder bzw. hochgradig sehbehinderter Schülerinnen und Schüler keine Rolle.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Musikerziehung</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der musikalischen Betätigung kommt eine hohe kompensatorische Bedeutung zu. Der Zugang zur Musik ist für blinde oder hochgradig sehbehinderte Schülerinnen und Schüler im Vergleich zu anderen künstlerischen Ausdrucksformen aktiv und passiv sehr gut möglich. Sowohl beim selbstständigen Musizieren und Singen als auch beim Zuhören kann die emotionale Befindlichkeit ausgelebt und verändert werden. Durch Musikerziehung bieten sich viele Möglichkeiten, die sozialen Kontakte zu erweitern. Insbesondere ist auf die Schulung des Tongedächtnisses, auf gute Lautbildung und richtige Stimmfunktion Bedacht zu nehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Einsatz elektrischer und elektronischer Instrumente ist darauf zu achten, dass sie für blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler benutzbar sind.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Singen</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Tonfolgen und Melodiebewegungen der Lieder werden vor allem durch Vor- und Nachsingen erfasst. Hörbeispiele von Tonträgern kommen ebenso zum Einsatz wie die Singstimme des Lehrers bzw. der Lehrerin, der Klassengemeinschaft oder der Instrumentalbegleitung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Optische Vorstellungshilfen (Handzeichen usw.) können nicht angewendet werden, gegebenenfalls werden Handzeichen am eigenen Körper und durch Verbalisierung mitvollzogen und nachgeahmt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Notation in Punktschrift ist ein spezielles Schriftsystem. Allenfalls kann die Blindennotenschrift, abhängig von den individuellen Voraussetzungen und Begabungen eingeführt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Bewegen zur Musik</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Rhythmisch-musikalische Aktivitäten können dazu beitragen, mögliche vorhandene auffällige Bewegungsmuster und eventuelle Hemmungen abzubauen bzw. deren Entstehen zu verhindern. Bei rhythmischen und tänzerischen Aktivitäten ist eine gezielte Unterstützung und Anleitung erforderlich. Die Erweiterung des Körperbewusstseins und der eigenen Bewegungsmuster kann vor allem beim Tanzen gefördert werden. Eine choreographische Bewegungsgestaltung muss von genauen sprachlichen Anleitungen begleitet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Bildnerische Erziehung</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildnerische Erziehung soll dazu beitragen, die kreativen Potentiale blinder und sehbehinderter Schülerinnen und Schüler zu aktivieren und zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schwerpunkte sind in jenen Bereichen zu setzen, in denen lebenspraktisch bedeutsame Fertigkeiten vermittelt und die Erlebniswelt erweitert werden kann. Die aktive Auseinandersetzung mit den kreativen Produkten anderer, besonders blinder Menschen, soll ermöglicht werden. Manchmal sind Beschreibungen eine Hilfe, doch sie sollen nicht im Vordergrund stehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auswahl der Werkmittel, Verfahren und bildnerischer Inhalte ist abhängig von deren Erfahrbarkeit für die Schülerinnen und Schüler. Dem Experimentieren mit verschiedenen Materialien und Techniken soll genügend Raum gegeben werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Grafik</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler müssen mit der zweidimensionalen Darstellung von Gegenständen bekannt gemacht werden. Dabei sollen sie verschiedene Materialien und Techniken kennen lernen, um einfache tastbare Grafiken erkennen und zeichnen zu können. Sie sollen ermutigt werden, ihre grafische Darstellungsfähigkeit zu erweitern und sich gegebenenfalls künstlerisch auszudrücken. Das Verständnis für Symbole, die im Alltag überall Anwendung finden, muss erarbeitet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Malerei und Plastik / Objekt und Raum</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die kreative Arbeit mit Objekt und Raum unterstützt den Erwerb wichtiger räumlicher Begriffe und das Vertraut machen mit Größenverhältnissen. Für die Schulung der Tastwahrnehmung bietet sich eine Vielfalt von Materialien an. Dabei kann vorhandene Tastscheu abgebaut, der Tastsinn weiter entwickelt und ein ästhetisches Empfinden aufgebaut werden. Besonderes Augenmerk ist auf die Details von Objekten zu richten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Schrift und Typographie</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Experimentieren mit der Punktschrift fördert den kreativen Umgang mit diesem Schriftsystem. Als Vorbereitung für die eigene Unterschrift werden grafomotorische Übungen durchgeführt. Darüber hinaus sollen Formen der verschiedenen Schriftarten in Schwarzschrift kennen gelernt und spielerisch produziert werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Spiel und Aktion</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kunstpädagogischen Spielaktionen und Aktionskunst kann die soziale Teilnahme am Gruppengeschehen fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Technisches / Textiles Werken</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe didaktische Grundsätze der verbindlichen Übung Werkerziehung im Lehrplan der Vorschulstufe.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewusstes Wahrnehmen mit allen Sinnen muss geübt und das Wahrgenommene reflektierend besprochen werden. Mögliche falsche Vorstellungen von mechanischen, technischen, architektonischen und künstlerischen Sachverhalten müssen korrigiert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die erforderlichen Arbeitsabläufe müssen erklärt, nachvollzogen und erlebt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Geruchs-, Gehör- und Tastsinn sollen bei der Herstellung von Werkstücken gezielt gefördert werden. Bei der Identifikation von Objekten muss immer wieder die richtige Anleitung zum Ertasten gegeben werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vorhandenes Sehvermögen soll mit Sehhilfen für bestimmte Tätigkeiten bestmöglich genutzt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Technisches Verständnis soll durch Beobachten, Vergleichen, Erkunden und Analysieren erworben werden. Begegnungen mit der technischen Wirklichkeit sind daher immer wieder erforderlich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundbegriffe müssen durch modellhafte Aufbereitung und Erkundungsversuche erschlossen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sachbegriffe (zB Dachfirst, Bug eines Bootes usw.) müssen aufgebaut, Lösungen geplant und erprobt (zB Wohnmodell, Kran usw.) und Fehlerquellen ergründet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Zusammenarbeit mit anderen Schülerinnen und Schülern und das gegenseitige Helfen sind zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Sauberkeit und Ordnung am Arbeitsplatz ist besonders zu achten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht ist auf die Ausformung des Geschmacks, des persönlichen Stils und Erkennen eigener Interessen durch das Experimentieren mit Materialien, Formen und Farben zu achten. Die Erhöhung der Sicherheit bei ästhetischen Entscheidungen wird angestrebt. Die Anerkennung der Einzigartigkeit des eigenen Produktes hebt den emotionalen Bezug zur textilen Arbeit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Ernährung und Haushalt</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ernährung und Haushalt soll in engem Zusammenhang mit der verbindlichen Übung Lebenspraktische Fertigkeiten gestaltet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dem Kennen lernen und der Verwendung blindenspezifischer Haushaltsgeräte und Hilfsmittel kommt besondere Bedeutung zu.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die richtige Anwendung der Grundtechniken (Schneiden, Rühren usw.) im Zuge der Speisenzubereitung ist besonders zu beachten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Die Tischkultur ist auf vielfältige Art zu üben wie zB:</gs></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>richtiger Einsatz des Besteckes</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Benehmen bei Tisch</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verwenden unterschiedlichen Geschirrs und Besteckes</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Tisch decken</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Tischdekoration</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Tischgestaltung zu unterschiedlichen Anlässen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den Unterrichtsgegenstand Ernährung und Haushalt ist ein erhöhter Zeitaufwand einzuplanen und ein adäquater organisatorischer Rahmen zu schaffen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Bewegung und Sport</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe didaktische Grundsätze der verbindlichen Übung Bewegung und Sport, Spiel im Lehrplan der Vorschulstufe.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Wahrnehmung der Schülerinnen und Schüler von der eigenen Bewegung weicht oft stark von der tatsächlich ausgeführten Bewegung ab.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht sollen mögliche Bewegungsängste, Hemmungen und motorische Unsicherheiten verringert oder abgebaut werden. Haltungsschwächen, die durch die Sehbeeinträchtigung bedingt sind, Koordinationsstörungen, geringer Muskelspannung und psychomotorischen Besonderheiten soll entgegengewirkt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht muss an die individuelle Sehschädigung, mögliche zusätzliche Behinderungen sowie die körperliche Belastbarkeit angepasst werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sportstätten und Sportgeräte sollen mithilfe tastbarer und visuell verstärkter Markierungen adaptiert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für blinde und hochgradig sehbehinderte Schülerinnen und Schüler stehen mit teilweise abgeändertem Regelwerk die unterschiedlichsten Ballspielarten zur Verfügung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Speziell für blinde Menschen entwickelte Ballspiele (zB Torball, Showdown, Goalball usw.) sollen Eingang in den Sportunterricht finden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegung und Sport bietet im Bereich der Orientierung und Mobilität große Schulungsmöglichkeiten, insbesondere wenn man den Schülerinnen und Schülern die Zeit und Möglichkeit gibt sich frei im Raum zu bewegen. Dabei ist zu große Hilfestellung nicht immer sinnvoll, da eigenständige Erfahrungen wichtig sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf intensive Gleichgewichts- und Koordinationsschulung ist besonderes Augenmerk zu legen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lebenspraktische Fertigkeiten spielen auch im Unterrichtsgegenstand Bewegung und Sport eine wichtige Rolle. Für Aktivitäten wie zB Duschen und Umziehen soll genügend Zeit eingeplant werden und Raum für das selbständige Erlernen gelassen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Verkehrserziehung</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Verkehrserziehung muss sich an den gegebenen örtlichen Verhältnissen orientieren. Die Lerninhalte erfordern eine gezielte Auswahl und einen individuellen Aufbau.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Besonderer Aufmerksamkeit bedürfen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Übungen zum Körperschema, Raumlage und Seitenkonzept</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Begriffsbildung (Fahrbahn, Kreuzung, Straße, Überführung usw.)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vereinfachte haptische Darstellung (Pläne, Verkehrssituationen usw.)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwendung der Begriffe aus dem Mobilitätstraining (markante Punkte, Leitlinie, Hinweise usw.)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gezieltes Hören und Tasten</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Inhalte aus der verbindlichen Übung Verkehrserziehung sind so auszuwählen, dass selbstständiges Verhalten im Verkehrsgeschehen angebahnt wird. Auch blinde und hochgradig sehbehinderte Schülerinnen und Schüler müssen die Regeln der Straßenverkehrsordnung, das Verhalten im Straßenverkehr und gesellschaftliche Konventionen kennen lernen und verstehen. Zu ihrem eigenen Schutz soll den Schülerinnen und Schülern die Notwendigkeit der Kennzeichnung ihrer Sehschädigung (Langstock, Schleife usw.) vermittelt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verkehrserziehung ist mit der verbindlichen Übung Orientierung und Mobilität zu verknüpfen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Berufsorientierung</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die rechtliche Stellung von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft und am Arbeitsplatz</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wichtige Anlaufstellen und Adressen, die für Menschen mit Behinderungen von Bedeutung sind (Bildungs- und Ausbildungsstätten, Behörden und Ämter, Bezugsquellen von Hilfsmitteln, Selbsthilfegruppen, Freizeitaktivitäten usw.)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Da durch den fehlenden Blickkontakt die Kontrolle fehlt, wie man auf andere Menschen wirkt, ist ausführliches Üben und Reflektieren von Verhaltensmustern und -regeln (Mimik, Gestik usw.) erforderlich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedeutung einer umfassenden Mobilität und die Beherrschung lebenspraktischer Fertigkeiten für ein selbstbewusstes und selbstbestimmtes (berufliches) Leben ist den Schülerinnen und Schülern verständlich und einsichtig zu machen.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">9 c) Grundstufe I und II, Sekundarstufe I</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Freigegenstände und Unverbindliche Übungen</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Darstellendes Spiel</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausdrucksformen im Bereich Mimik, Gestik und Haltung müssen besonders geübt werden. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie Menschen Gefühle, Einstellungen und Stimmungen durch Mimik und Gestik ausdrücken und welche Haltungen in bestimmten Situationen üblich sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gezielte Übungen sollen dazu beitragen, eigene Gefühle, Einstellungen und Stimmungen begleitet durch Mimik, Gestik und Haltung auszudrücken, um Missverständnisse zu vermeiden, die möglicherweise durch typische Körperhaltungen und Bewegungen blinder oder hochgradig sehbehinderter Menschen entstehen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entsprechende Übungen zur Schulung der Mimik, Gestik und Haltung sollen dazu beitragen, das Darstellungsrepertoire zu verbessern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Arbeit an der Mimik, Gestik und Haltung kann im Rahmen der gesamten Gruppe oder gegebenenfalls individuell durchgeführt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Muttersprachlicher Unterricht</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In den verschiedenen Kulturen nimmt Blindheit einen jeweils unterschiedlichen Stellenwert ein. Dies kann sich in folgenden Bereichen besonders auswirken:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Begriffsbildung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kommunikationsfähigkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sozialisation (gesellschaftliche Akzeptanz der Blindheit im eigenen Kulturkreis)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sprachen mit eigenen Schriftzeichen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Alphabetisierung in der Muttersprache kann unter Umständen den Erwerb zusätzlich notwendiger Schriftzeichen in Punktschrift erfordern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der muttersprachliche Unterricht soll zur Entwicklung eines gesunden Selbstbewusstseins in Bezug auf die eignen Blindheit und deren gesellschaftliche Akzeptanz beitragen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Unterrichtsgestaltung ist auf die entsprechenden blindenspezifischen Maßnahmen Bedacht zu nehmen. Diese sind vor allem bei der Alphabetisierung und im Erstleseunterricht von großer Bedeutung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Spielmusik</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Erlernen und Beherrschen eines Instrumentes kann wesentlich zur Persönlichkeits- und Sozialentwicklung beitragen. Im Rahmen des Musizierens mit einem Instrument werden rhythmisch-musikalische Grundbegriffe erlernt, das Zusammenspiel in der Gruppe gefördert und Möglichkeiten geboten, die erarbeiteten Musikstücke vorzutragen, wodurch die Motivation und das Selbstwertgefühl der Schülerinnen und Schüler gesteigert werden können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Instrumentalunterricht können Grundlagen für lebensbegleitende, Sinn gebende Aktivitäten geschaffen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><gs sperrweite="26">Schach</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das „königliche Spiel“ leistet einen wertvollen Beitrag zur Teilhabe an der Gesellschaft, weil auch blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen in diesem Bereich spielerisch miteinander und mit Sehenden kommunizieren und konkurrieren können. Im Schachunterricht werden zahlreiche kognitive Fähigkeiten geübt, wie zB das Merkvermögen, das systematische und strukturelle Denken und die Raumvorstellung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispielsweise:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Festigung und Anwendung von Begriffen des Alltags: Quadrat, Diagonale, Linie, Reihe; vorne, hinten, gerade, quer, schräg usw.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erarbeitung eines Ordnungssystems zum Aufbewahren und Finden der Figuren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbau eines schachspezifischen Fachvokabulars</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Notieren von Zügen und Diagrammen in der Blindenschachschrift oder mit Hilfe eines Notizgerätes</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Spiel auf zwei Brettern, wobei alle Züge notiert, die eigenen Züge angesagt und die eigenen sowie die gegnerischen Züge ausgeführt werden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erlernen des „Blindspielens“, wenn das räumliche Vorstellungsvermögen hoch entwickelt ist</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erlernen der Verwendung von Schachuhren mit tastbarem Zifferblatt oder von digital/akustischen Schachuhren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einführung in die Verwendung akustischer Schachcomputer oder von Schach-Software</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vor dem Erlernen der Züge und der Regeln muss sichergestellt sein, dass weiße und schwarze Felder, weiße und schwarze Figuren unterschieden werden können und dass das Spielbrett richtig aufgelegt wird. Die Art der Bewegung der Figuren muss sowohl am Brett als auch verbal vermittelt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei hochgradig sehbehinderten Schülerinnen und Schülern ist besonders auf die Größe und den Kontrast des Spielbrettes sowie die Form und die farblichen Merkmale der Figuren zu achten. Unterstützend kann auch der Tastsinn eingesetzt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Da blinde Schülerinnen und Schüler Mühe haben, lange Diagonalen zu verfolgen und Stellungen mit vielen Figuren zu erfassen, kommt auch hier dem Tastsinn besondere Bedeutung zu.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Da kein Demonstrationsbrett verwendet werden kann, müssen die Spielzüge individuell demonstriert werden.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">10. ERGÄNZENDE AUSFÜHRUNGEN ZU DEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDEN DER DEUTSCHFÖRDERKLASSEN</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">A) VORSCHULSTUFE</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Deutsch in der Deutschförderklasse</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Anlage A Zehnter Teil Abschnitt A</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Weitere verbindliche Übungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die weiteren verbindlichen Übungen ist der jeweilige Lehrstoff wie im Abschnitt 9A des 9. Teils anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">B) GRUNDSTUFE I UND II</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Deutsch in der Deutschförderklasse</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Anlage A Zehnter Teil Abschnitt B</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Weitere Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die weiteren Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen ist der jeweilige Lehrstoff wie im Abschnitt 9 B des 9. Teils anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Freigegenstände und unverbindliche Übungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Freigegenstände und unverbindlichen Übungen ist der jeweilige Lehrstoff wie im Abschnitt 9 C des 9. Teils anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">C) SEKUNDARSTUFE I</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Deutsch in der Deutschförderklasse</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie Anlage A Zehnter Teil Abschnitt C</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Weitere Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die weiteren Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen ist der jeweilige Lehrstoff wie im Abschnitt 9 B des 9. Teils anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Freigegenstände und unverbindliche Übungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Freigegenstände und unverbindlichen Übungen ist der jeweilige Lehrstoff wie im Abschnitt 9 C des 9. Teils anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Zuletzt aktualisiert am</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="geaendert" halign="j">21.10.2024</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Gesetzesnummer</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="gesnr" halign="j">10009275</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Dokumentnummer</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="doknr" halign="j">NOR40226205</absatz></abschnitt></nutzdaten><layoutdaten paperf="7" paperh="841.95" paperw="595.35" margl="85.05" margr="85.05" margt="85.05" margb="85.05" headerd="28.35" footerd="65.2" gutter="0" gutterpos="0" deftab="35.4" /></risdok>