Absatz eins,Die Strahlenschutzunterweisungen für Arbeitskräfte gemäß Paragraph 68, StrSchG 2020 haben vor Aufnahme ihrer Tätigkeit, in weiterer Folge mindestens einmal jährlich sowie aus gegebenem Anlass, wie etwa vor der Einführung neuer Verfahren oder nach Zwischenfällen, zu erfolgen. Die Unterweisungen haben zu umfassen:
- Ziffer einsAufklärung der strahlenexponierten Arbeitskräfte über das mit ihrer Tätigkeit verbundene Strahlenrisiko;
- Ziffer 2allgemeine Strahlenschutzmaßnahmen mit einer inhaltlichen Vertiefung jener Maßnahmen, die für ihre Arbeiten im Rahmen der betreffenden Tätigkeit von besonderer Bedeutung sind;
- Ziffer 3die für sie relevanten Teile der Notfallpläne;
- Ziffer 4die Bedeutung, die der Beachtung der Strahlenschutzmaßnahmen zukommt;
- Ziffer 5Aufklärung der weiblichen strahlenexponierten Arbeitskräfte darüber, dass es angesichts der Risiken einer Exposition für das ungeborene Kind wichtig ist, eine Schwangerschaft frühzeitig mitzuteilen;
- Ziffer 6bei Tätigkeiten mit offenen radioaktiven Stoffen, bei denen eine Inkorporation von Radionukliden auftreten kann, die eine nicht außer Acht zu lassende Exposition für den Säugling bewirkt, eine Aufklärung darüber, dass es angesichts der Risiken einer Exposition für den Säugling wichtig ist, die Absicht, ein Kind zu stillen, mitzuteilen;
- Ziffer 7bei Tätigkeiten mit hoch radioaktiven umschlossenen Quellen zusätzlich:
- Litera aspezielle Anweisungen für den sicheren Umgang mit solchen Quellen und deren Kontrolle, um die betroffenen Arbeitskräfte angemessen auf Ereignisse vorzubereiten, die sich auf den Strahlenschutz auswirken,
- Litera bdie erforderlichen Sicherheitsanforderungen an solche Quellen,
- Litera cspezifische Informationen über die möglichen Folgen des Verlustes einer angemessenen Kontrolle über solche Quellen.