Kurztitel

Allgemeines Grundbuchsgesetz 1955

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 39 aus 1955, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 81 aus 2020,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 137

Inkrafttretensdatum

25.07.2020

Abkürzung

GBG 1955

Index

20/11 Grundbuch

Text

FÜNFTES HAUPTSTÜCK.

Schlußbestimmungen.

Paragraph 137,

  1. Absatz eins,Dieses Bundesgesetz tritt drei Monate nach seiner Kundmachung in Kraft.
  2. Absatz 2,Gleichzeitig treten außer Kraft:
    1. Ziffer eins
      das Gesetz vom 25. Juli 1871, RGBl. Nr. 95, über die Einführung eines Allgemeinen Grundbuchsgesetzes;
    2. Ziffer 2
      die Paragraphen eins und 3 des Gesetzes vom 4. Juni 1882, RGBl. Nr. 67, enthaltend Bestimmungen über die Entbehrlichkeit der Legalisierung gewisser Unterschriften auf Tabularurkunden und über Erleichterungen des Beweises der Identität einer Person bei Legalisierungen und anderen Beurkundungen;
    3. Ziffer 3
      das Gesetz vom 5. Juni 1890, RGBl. Nr. 109, betreffend die grundbücherliche Einverleibung auf Grund von Privaturkunden in geringfügigen Grundbuchsachen;
    4. Ziffer 4
      Artikel römisch 39 des Gesetzes vom 1. August 1895, RGBl. Nr. 112, betreffend die Einführung des Gesetzes über das gerichtliche Verfahren in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten (Zivilprozeßordnung);
    5. Ziffer 5
      die Paragraphen 37, erster und zweiter Satz, 38 bis 41, 44 bis 46, 47 Absatz eins, 48 bis 50 sowie die Worte „des Paragraph 30, des Allgemeinen Grundbuchsgesetzes und“ in Paragraph 51, Absatz 2, der Kaiserlichen Verordnung vom 19. März 1916, RGBl. Nr. 69, über die dritte Teilnovelle zum Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch;
    6. Ziffer 6
      das Bundesgesetz vom 4. Juni 1923, Bundesgesetzblatt Nr. 306, über die Erhöhung der Wertgrenze im Gesetz vom 5. Juni 1890, RGBl. Nr. 109, betreffend die grundbücherliche Einverleibung auf Grund von Privaturkunden in geringfügigen Grundbuchsachen;
    7. Ziffer 7
      die Artikel römisch eins bis römisch drei des Bundesgesetzes vom 31. März 1927, Bundesgesetzblatt Nr. 118, betreffend geringfügige Grundbuchsachen;
    8. Ziffer 8
      Artikel 1 der Grundbuchsnovelle Bundesgesetzblatt Nr. 4 aus 1930,;
    9. Ziffer 9
      die Verordnung zur Änderung und Ergänzung des Grundbuchsrechts im Geltungsbereich des Österreichischen Allgemeinen Grundbuchsgesetzes vom 19. Jänner 1942, Deutsches RGBl. I S. 37, in der Fassung der Druckfehlerberichtigung Deutsches RGBl. 1942 römisch eins S. 50; Paragraph 10, Absatz 2, dieser Verordnung tritt jedoch erst am 1. Jänner 1960 außer Kraft;
    10. Ziffer 10
      die Paragraphen eins und 3 des Bundesgesetzes vom 21. Juni 1950, Bundesgesetzblatt Nr. 141, über die Änderung einiger grundbuchsrechtlicher Vorschriften;
    11. Ziffer 11
      Artikel römisch 26 des Einführungsgesetzes zur Exekutionsordnung, Bundesgesetzblatt Nr. 6 aus 1953,.
  3. Absatz 3,Andere Vorschriften grundbuchsrechtlichen Inhaltes bleiben unberührt.
  4. Absatz 4,Paragraph 27, Absatz 2 und 3, Paragraph 31, Absatz 6,, Paragraph 33, Absatz eins,, Paragraph 82 a und Paragraph 98, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 100 aus 2008, treten mit 1. Jänner 2009 in Kraft. Vor dem 1. Jänner 2009 datierte Urkunden, auf Grund deren eine bücherliche Eintragung geschehen soll, müssen bloß den zu diesem Zeitpunkt geltenden gesetzlichen Bestimmungen entsprechen. Dies gilt auch, wenn nur eine der Vertragserklärungen vor dem 1. Jänner 2009 unterfertigt wurde.
  5. Absatz 5,Paragraph 27, Absatz eins,, Paragraph 53, Absatz 4,, Paragraph 54,, Paragraph 56, Absatz eins,, Paragraph 57, Absatz 3,, Paragraph 57 a,, Paragraph 82 a, Absatz 3,, 6 und 7, Paragraph 84,, Paragraph 86,, Paragraph 119 und Paragraph 131, Absatz 2, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 30 aus 2012, treten mit 1. Mai 2012 in Kraft. Paragraph 83, in der Fassung dieses Bundesgesetzes tritt mit 1. November 2012 in Kraft. Vor dem 1. Mai 2012 datierte Urkunden, auf Grund deren eine bücherliche Eintragung geschehen soll, müssen bloß den bis zum Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes geltenden gesetzlichen Bestimmungen entsprechen. Dies gilt auch, wenn nur eine der Vertragserklärungen vor dem 1. Mai 2012 unterfertigt wurde.
    1. Absatz 6,, Ziffer eins
      Paragraph 33, Absatz eins, in der Fassung des Erbrechts-Änderungsgesetzes 2015 (ErbRÄG 2015), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 87 aus 2015,, tritt mit 17. August 2015 in Kraft und ist anzuwenden, wenn der Verstorbene an oder nach diesem Tag gestorben ist; in Fällen, in denen er vorher gestorben ist, sind sie weiterhin in der nicht geänderten Fassung anzuwenden.
    2. Ziffer 2
      Paragraph 23 und die Aufhebung des Paragraph 24, in der Fassung des ErbRÄG 2015 treten mit 1. Jänner 2017 in Kraft.
  6. Absatz 7,Die Paragraphen 20 und 31 in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 58 aus 2018,, treten mit 1. August 2018 in Kraft. Anmerkungen über die Bestellung eines Sachwalters sind nach Ablauf des 30. Juni 2019 über Auftrag des Bundesministers für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz automatisiert zu löschen.
  7. Absatz 8,Paragraph 57 a, Absatz 2 a, 5 und 6, Paragraph 76 a und Paragraph 119, Absatz eins, in der Fassung der Grundbuchs-Novelle 2020, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 81 aus 2020,, treten mit 1. Oktober 2020 in Kraft.

Anmerkung

EG/EU: Artikel 11, Paragraph 2,, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 71 aus 2009,

Schlagworte

RGBl. Nr. 95 aus 1871,, RGBl. Nr. 67 aus 1882,, RGBl. Nr. 109 aus 1890,, RGBl. Nr. 112 aus 1895,, RGBl. Nr. 69 aus 1916,, Bundesgesetzblatt Nr. 118 aus 1927,, dRGBl. römisch eins S 37 aus 1942,, dRGBl. römisch eins S 50 aus 1942,, Bundesgesetzblatt Nr. 141 aus 1950,

Zuletzt aktualisiert am

22.02.2024

Gesetzesnummer

10001941

Dokumentnummer

NOR40225239