<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><risdok stylesheet="RISJudikaturXML2XHTML11.xsl" h-version="4.1.6_02.09.2024" h-creator="PWRIVIE45.BR2RIS.BR2RISConverter_04.11.2024_10:30:18" h-created="4. November 2024, 10:33:04" xmlns="http://www.bka.gv.at"><metadaten /><nutzdaten><abschnitt nr="1" typ="ns" paperf="h" endnhier="true"><kzinhalt typ="p"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Bundesrecht konsolidiert</absatz></kzinhalt><kzinhalt typ="f"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Bundesrecht konsolidiert</absatz></kzinhalt><fzinhalt typ="p"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5c*+MERGEFORMAT+"><span>2</span></feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5c*+MERGEFORMAT+"><span>2</span></feld></absatz></fzinhalt><fzinhalt typ="f"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5c*+MERGEFORMAT+"><span>1</span></feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5c*+MERGEFORMAT+"><span>1</span></feld></absatz></fzinhalt><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kurztitel</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kurztitel" halign="j">Lehrplan der Polytechnischen Schule und Lehrplan für das Berufsvorbereitungsjahr</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kundmachungsorgan</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kundmachungsorgan" halign="j">BGBl. II Nr. 236/1997 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 235/2019</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Typ</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="typ" halign="j">V</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">§/Artikel/Anlage</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="artikel_anlage" halign="j">Anl. 1</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Inkrafttretensdatum</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="ikra" halign="j">01.09.2019</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Außerkrafttretensdatum</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="akra" halign="j">31.08.2020</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Index</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="index" halign="j">70/02 Schulorganisation; 70/07 Schule und Kirche</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Text</ueberschrift><ueberschrift typ="anlage" ct="text" halign="r">Anlage</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LEHRPLAN DER POLYTECHNISCHEN SCHULE</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">I. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Polytechnische Schule hat gemäß § 28 des Schulorganisationsgesetzes die Aufgabe, auf das weitere Leben und insbesondere auf das Berufsleben vorzubereiten. Die Schüler sind im Anschluß an die 8. Schulstufe je nach Interesse, Neigung, Begabung und Fähigkeit für den Übertritt in Lehre und Berufsschule bestmöglich zu qualifizieren sowie für den Übertritt in weiterführende Schulen zu befähigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Von ihrer persönlichen Situation ausgehend sind die Jugendlichen durch Vertiefung und Erweiterung der Allgemeinbildung sowie durch Vermittlung einer Berufsorientierung und einer Berufsgrundbildung in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern und für eine weitere Ausbildung zu motivieren und zu befähigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht baut auf die Vorbildung der ersten acht Schulstufen auf und hat im Sinne der Allgemeinbildung und Berufsgrundbildung zum Ziel, daß die Schüler</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>für das weitere Leben bedeutsame Fähigkeiten und Kenntnisse vertiefen und erweitern,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich mit wesentlichen Fragen ihres zukünftigen Lebens auseinandersetzen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihre Kreativität entwickeln,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ihr Urteils- und Entscheidungsvermögen ausbauen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>theoretisch und praktisch Erlerntes auf neue Situationen anwenden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorteile und Eigenarten einer Dualität von Arbeit und Ausbildung erkennen und nutzen lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch praktisches, beruflich anwendbares Lernen auf einen frühen Berufseintritt vorbereitet werden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>persönliche und berufliche Handlungsfähigkeit (Selbst, Sozial- und Sachkompetenz) entwickeln und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich auf Mobilität und lebensbegleitendes Lernen einstellen.</listelem></erlliste></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Berufsgrundbildung vermittelt auf große Berufsfelder (Gruppen von verwandten Berufen) bezogene grundlegende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten, die in der weiteren Ausbildung und im späteren Leben als breite Basis nutzbar sind und einen Beitrag zur Berufsorientierung leisten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Berufsorientierung als prinzipielles Anliegen aller Unterrichtsgegenstände unterstützt prozeßorientiert die persönliche Berufsentscheidung, macht Informationen über die Arbeitswelt zugänglich, beinhaltet Raum für Reflexion von Erfahrungen und bietet Möglichkeiten für Erprobungen und Erkundungen. Der Schüler soll arbeitnehmerisches und unternehmerisches Denken kennen- und einschätzen lernen, persönliche Lebens- und Berufsperspektiven entwickeln und in die Lage versetzt werden, sich selbständig und erfolgreich auf dem Arbeitsmarkt um einen Ausbildungsplatz zu bewerben bzw. motiviert sein, eine Berufsausbildung in einer weiterführenden Schule anzustreben.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">II. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">A. ART UND GLIEDERUNG DES LEHRPLANES</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Rahmencharakter des Lehrplans für die Polytechnische Schule räumt dem Lehrer Entscheidungsfreiräume hinsichtlich der Auswahl, der Gewichtung und der zeitlichen Verteilung der Lehrinhalte und Lernziele sowie hinsichtlich der Festlegung der Unterrichtsmethoden und -mittel nach verschiedenen didaktischen Gesichtspunkten ein.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Rahmen der Pflichtgegenstände ermöglichen alternative Pflichtgegenstände unter Bedachtnahme auf die ausstattungsmäßigen Gegebenheiten die Berücksichtigung der Interessen der Schüler. Die alternativen Pflichtgegenstände sind jeweils zu Fachbereichen zusammengefaßt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Lehrstoff aller Pflichtgegenstände wird zum besseren Erkennen des Wesentlichen ein Kernbereich festgelegt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei den alternativen Pflichtgegenständen (im Fachbereich) wird ein Erweiterungsbereich mit zusätzlichen Lehrinhalten ausgewiesen, wodurch leistungsfähige Schüler zusätzliche Qualifikationen erlangen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um den besonderen Erfordernissen in der Region Rechnung zu tragen, weist der Lehrplan für die Polytechnische Schule Freiräume für schulautonome Bestimmungen auf (siehe Abschnitt III).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">B. FACHBEREICHE (WAHLPFLICHTBEREICHE)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Berufsgrundbildung wird in Form von Fachbereichen, die großen Berufsfeldern der Wirtschaft entsprechen, den Schülern als Bereiche von alternativen Pflichtgegenständen zur Wahl angeboten. In den Fachbereichen werden grundlegende Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse (Schlüsselqualifikationen) vermittelt. Durch betont handlungsorientiertes Lernen soll die Erschließung der individuellen Begabungen und die Lernmotivation gefördert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Fachbereiche eröffnen eine Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten und die abgestimmte Fortsetzung des Bildungsweges in weiterführenden Schulen. Entsprechend den beruflichen Interessen der Schüler und den Möglichkeiten am Standort sind daher möglichst viele verschiedene Fachbereiche den Schülern zur Wahl anzubieten. Jeder Schüler hat einen Fachbereich zu wählen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Fachbereiche gliedern sich in technische Fachbereiche</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fachbereich METALL,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fachbereich ELEKTRO,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fachbereich BAU,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fachbereich HOLZ,</listelem></erlliste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">und in wirtschaftlich / sozial / kommunikative Fachbereiche</schlussteil><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fachbereich HANDEL-BÜRO,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fachbereich DIENSTLEISTUNGEN,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fachbereich TOURISMUS.</listelem></erlliste></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An jedem Standort sind je nach Schülerzahl in Abstimmung mit den ausstattungsmäßigen Gegebenheiten mindestens drei verschiedene Fachbereiche anzubieten, wobei ausstattungsmäßige Verbesserungen zur Erweiterung des Angebotes beitragen. Die Fachbereiche können auch klassen- oder schulübergreifend geführt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann vorgesehen werden, daß die Fachbereiche METALL und ELEKTRO, BAU und HOLZ sowie DIENSTLEISTUNGEN und TOURISMUS kombiniert oder auch in Form einer inneren Differenzierung geführt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann auch ein im Lehrplan nicht enthaltener Fachbereich vorgesehen werden (siehe Abschnitt III, schulautonome Lehrplanbestimmungen).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">C. ORIENTIERUNGSPHASE</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine Orientierungsphase am Beginn des Schuljahres (§ 11 Abs. 1 des Schulunterrichtsgesetzes) dient dem Schüler zur Abklärung des anzustrebenden Berufsfeldes und der Einsicht in das Zusammenwirken der Berufe im Wirtschaftsleben sowie dem Aufbau einer entsprechenden Lernmotivation für das Schuljahr. Dem Schüler soll die Möglichkeit geboten werden, möglichst alle an der Schule zur Wahl angebotenen Fachbereiche kennenzulernen. Die Einbindung von berufspraktischen Tagen ist sinnvoll.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">D. UNTERRICHTSPRINZIPIEN</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Polytechnischen Schule sind viele Bildungs- und Erziehungsaufgaben gestellt, die als Kombination inhaltlicher und methodischer Anforderungen zu verstehen sind und fächerübergreifend im Zusammenwirken vieler oder aller Unterrichtsgegenstände zu bewältigen sind (Unterrichtsprinzipien):</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorbereitung auf die Arbeits- und Berufswelt;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erziehung zur Gleichstellung von Frauen und Männern;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gesundheitserziehung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Interkulturelles Lernen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Leseerziehung und Sprecherziehung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Medienerziehung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Musische Erziehung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Politische Bildung (einschließlich staatsbürgerlicher Erziehung);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sexualerziehung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umwelterziehung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verkehrserziehung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorbereitung auf neue Techniken, insbesondere Kommunikations- und Informationstechniken;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wirtschaftserziehung (einschließlich Sparerziehung und Konsumentenerziehung).</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">E. DIFFERENZIERUNGSFORMEN</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Differenzierungsmaßnahmen dienen der bestmöglichen individuellen Förderung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen (siehe Abschnitt III) sind in den Pflichtgegenständen Deutsch, Lebende Fremdsprache und Mathematik Differenzierungsmaßnahmen festzulegen, die im Hinblick auf den beabsichtigten Beruf bzw. auf die weitere Schullaufbahn möglichst individuell interessen- und begabungsfördernd wirken sollen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In den Unterrichtsgegenständen Deutsch, Lebende Fremdsprache und Mathematik sind die Schüler in ihrer Leistungsfähigkeit und Lernmotivation entweder durch Leistungsgruppen und/oder durch Interessensgruppen zu fördern. Dem Förderauftrag kann auch in heterogenen Schülergruppen durch innere Differenzierung entsprochen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sofern in den Unterrichtsgegenständen Deutsch, Lebende Fremdsprache und Mathematik eine Differenzierung nach Leistung erfolgt, sind die Schüler in zwei oder drei Leistungsgruppen zusammenzufassen. Der Unterricht in den einzelnen Leistungsgruppen unterscheidet sich sowohl durch die Komplexität des Stoffangebotes als auch durch die methodische Aufbereitung, etwa in Berücksichtigung unterschiedlicher Fähigkeiten der Schüler, Probleme selbständig zu formulieren und zu interpretieren, zu lösen sowie Lösungswege und Lösungen zu bewerten. Die Schüler der I. Leistungsgruppe erhalten ein über die Grundanforderungen hinausgehendes Lernangebot, das im Hinblick auf den Abstraktionsgrad und Komplexitätsgrad eine vertiefte oder erweiterte Auseinandersetzung mit den grundlegenden Bildungsinhalten ermöglicht. Für die Schüler der II. und III. Leistungsgruppe stehen die Sicherung und Festigung der Grundanforderungen und ihre Anwendung in lebens- und berufspraktischen Situationen im Vordergrund.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sofern in den Unterrichtsgegenständen Deutsch, Lebende Fremdsprache und Mathematik eine Differenzierung nach Interessen erfolgt, sind die Schüler in Interessensgruppen nach dem gewählten Fachbereich, bzw. Gruppen von Fachbereichen zusammenzufassen, um sowohl beim Lernen wie auch beim Lehren besondere Anschaulichkeit und Motivation zu erzielen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sofern die für die Führung von Leistungs- oder Interessensgruppen erforderliche Schülerzahl nicht erreicht wird, können auch Formen der inneren Differenzierung durchgeführt werden. Innere Differenzierung dient dem optimalen individuellen Lernfortschritt und kann vor allem nach Lernzielen, Lernzielreihenfolge, Lernzeit, Unterrichtsverfahren und Unterrichtsmitteln erfolgen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">F. FÖRDERMASSNAHMEN</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">1. Für Schüler, die in Pflichtgegenständen eines zusätzlichen Lernangebotes bedürfen, kann ein <b>Förderunterricht</b> bis zum Ausmaß von 60 Unterrichtsstunden pro Klasse angeboten werden. Der Förderunterricht findet in Kursform von jeweils bis zu acht Unterrichtsstunden statt, wobei wöchentlich eine Unterrichtsstunde anzubieten ist. Aus pädagogischen oder organisatorischen Gründen kann der Förderunterricht auch geblockt, klassenübergreifend bzw. gruppenübergreifend oder integriert in den Unterricht des jeweiligen Pflichtgegenstandes geführt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">2. <b>Schüler ohne positiven Abschluß der 8. Schulstufe</b> sollen an der Polytechnischen Schule neue Lern- und Begabungspotentiale aktivieren und motivierende Lebens- und Berufsperspektiven entwickeln. Diese Schüler sind hinsichtlich ihrer Befähigung für das Arbeits- und Berufsleben besonders zu fördern und ausgehend vom individuellen Bildungsstand zu einem bestmöglichen Bildungsabschluß (§ 28 Abs. 3 des Schulunterrichtsgesetzes) zu führen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Da die Lernvoraussetzungen für diese Schüler außerordentlich unterschiedlich sein können, ist durch schulautonome Lehrplanbestimmungen (siehe Abschnitt III) ein besonderes Förderprogramm (Auswahl und Schwerpunktsetzung aus den Kernbereichen des Lehrstoffs der Pflichtgegenstände bzw. in Deutsch, Mathematik und Lebende Fremdsprache auch nach dem Lehrplan der Hauptschule) zu erstellen. Sofern ein besonderes Förderprogramm nicht durch schulautonome Lehrplanbestimmungen erlassen wird, hat die Festlegung eines solchen durch zusätzliche Lehrplanbestimmungen des Landesschulrates zu erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiters kann durch Verordnung des Landesschulrats die Gesamtwochenstundenanzahl für diese Schülergruppe auf bis zu 29 Wochenstunden verringert werden, wenn dadurch Fördermaßnahmen besonders intensiviert werden können und der Einstieg ins Berufsleben unterstützt werden kann.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">3. Für <b>außerordentliche Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache</b> kann zum Erwerb der Unterrichtssprache ein besonderer Förderunterricht im Ausmaß von bis zu zwölf Wochenstunden angeboten werden. Dieser Förderunterricht kann sowohl parallel zum Unterricht in den Pflichtgegenständen als auch mit diesem gemeinsam geführt werden. Sofern die Organisation des besonderen Förderunterrichtes nur zusätzlich zum Unterricht in den Pflichtgegenständen möglich ist, ist durch Begrenzung des Förderunterrichtes oder durch entsprechende Kürzungen in anderen Unterrichtsgegenständen dafür Sorge zu tragen, daß eine zusätzliche zeitliche Belastung von höchstens sechs Wochenstunden nicht überschritten wird. Bei Bedarf ist eine ganzjährige Führung dieses Förderunterrichtes zulässig.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für <b>ordentliche Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache</b> kann bei Bedarf abweichend vom Förderunterricht ein besonderer Förderunterricht im Ausmaß von bis zu sechs Wochenstunden angeboten werden. Dieser Förderunterricht kann sowohl parallel zum Unterricht in den Pflichtgegenständen als auch mit diesem gemeinsam geführt werden. Bei Bedarf ist eine ganzjährige Führung dieses Förderunterrichts zulässig. Bei einer drei- bis sechsstündigen Führung dieses Unterrichts kann für die teilnehmenden Schüler eine Kürzung der Gesamtwochenstundenzahl in den Pflichtgegenständen bis zu drei Wochenstunden vorgesehen werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">G. Betreuungsplan für ganztägige Schulformen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Betreuungsteil an ganztägigen Schulformen umfasst die Bereiche gegenstandsbezogene Lernzeit, individuelle Lernzeit sowie Freizeit (einschließlich Verpflegung). Der Betreuungsteil kann sowohl in zeitlicher Trennung vom Unterricht als auch mit diesem verschränkt organisiert werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Aufgaben des Betreuungsteils:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allgemein:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Individuelle Interessens- und Begabungsförderung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Soziales Lernen, Bestärken des Zusammenlebens und Persönlichkeitsbildung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sprachliche Förderung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Leseförderung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung des Gesundheitsbewusstseins</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Freizeit:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erholung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>individueller Freiraum</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Motivation zu körperlicher Bewegung – ergänzende Bewegungseinheiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der Kreativität</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anregung zu sinnvoller Freizeitgestaltung</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernzeiten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der Lernmotivation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Festigung des Unterrichtsertrages</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterstützung des schulischen Erfolgs</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anleitung zu eigenständiger Lernorganisation</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zur Verwirklichung dieser Aufgaben sind folgende Grundsätze zu beachten:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Pädagogisches Konzept und Planung:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Zusammenwirken von Unterricht, Lern- und Freizeit sowie die konkreten Angebote sind durch mittel- und langfristige Planung inhaltlich und organisatorisch-konzeptionell abzustimmen und in einem standortspezifischen pädagogischen Konzept festzuhalten. In der Planung ist auf die Heterogenität (zB Entwicklungsstand, Alter, Schulstufen) der Gruppen sowie auf die unterschiedlichen Interessen und Fähigkeiten aller Schülerinnen und Schüler durch ein gefächertes Bildungsangebot und Differenzierung einzugehen. Dabei sind die vor- und außerschulischen Erfahrungen und Potentiale (Mehrsprachigkeit, Interkulturalität usw.) der Schülerinnen und Schüler einzubeziehen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kommunikation und Austausch:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bezüglich der zu erreichenden Lernziele und Lernfortschritte der einzelnen Schülerinnen und Schüler sowie hinsichtlich der Quantität und Qualität der Aufgabenstellungen aus dem Unterricht (zB Hausübungen) hat in regelmäßigen Abständen ein Austausch zwischen den Pädagoginnen und Pädagogen des Unterrichtsteils und jenen des Betreuungsteils zu erfolgen, um eine optimale Förderung in beiden Phasen zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine sinnvolle und zweckmäßige Kommunikation zwischen Pädagoginnen und Pädagogen des Unterrichtsteils und des Betreuungsteils mit den Erziehungsberechtigten, insbesondere hinsichtlich der Lernfortschritte und der zu erledigenden Aufgaben, ist sicherzustellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Ablauf von Lern-, Ruhe-, Bewegungs-, Spiel-, Förder- und Essenszeiten ist unter Berücksichtigung der Leistungskurve altersgemäß differenziert zu gestalten. Rückzugsmöglichkeiten und Freiräume sollen in ausreichendem Ausmaß vorgesehen werden. Als notwendige Erholungsphase vor der Lernzeit soll nach Möglichkeit Freizeit eingeplant werden. Die Schülerinnen und Schüler erhalten in der Lernzeit individuelle Unterstützung bei der Bearbeitung von Aufgabenstellungen aus dem Unterricht (zB Hausübungen) und der Festigung der Lerninhalte des Unterrichtsteils. Bestandteile des Freizeitteils sind die individuelle Förderung und Entdeckung kreativer, musischer sowie sportlicher Begabungen und Interessen. Damit die schulische Tagesbetreuung ein qualitativ hochwertiges Angebot sein kann, ist die Anwesenheit bis zumindest 16:00 Uhr erforderlich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es sind Möglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler zu schaffen, soziale Kontakte über die Zugehörigkeit zu Gesellschaftsschichten, Religionen, Kulturen uä. hinweg zu knüpfen und zu pflegen sowie in der Gruppe zu lernen und sich gemeinsam weiter zu entwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umfassende, fächerübergreifende sprachliche Bildung sowie eine nachhaltige Sprach- und Lesekultur sind zentrale Aufgaben in allen Bereichen der ganztägigen Schulform und somit fixer Bestandteil des Angebotes sowohl in der Lernzeit als auch in der Freizeit. Der Leseförderung ist als Teil der sprachlichen Bildung Platz einzuräumen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Projekte sollen das Angebot an ganztägigen Schulen ergänzen. Diese können in weniger intensiven Phasen des Unterrichtsjahres über einen längeren Zeitraum und auch übergreifend zwischen Freizeit und Lernzeiten auf Basis der mittel- und langfristigen Planung stattfinden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wo die Möglichkeit besteht, sollen Aktivitäten im Freien vorgesehen werden und soll die Betreuung auch an dislozierten Betreuungsorten (Ausflüge und Exkursionen) Teil des Angebotes sein.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lernzeiten:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lernzeiten müssen strukturiert sein und dienen der Festigung und der Förderung der Unterrichtsarbeit aus dem Unterrichtsteil (zB durch Hausübungen) sowie der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler, nicht jedoch der Erarbeitung neuer Lerninhalte. Der Lernbetreuung kommt die Aufgabe der Unterstützung und nicht die Kompensation des Unterrichts zu. Dabei muss auf angepasste Angebote geachtet werden und angeregt werden, Schritte in Richtung Weiterentwicklung zu tun. Es soll ermutigt werden, Energie und Zeit in das eigene Lernen (Schülerinnen- und Schülerinvolvement) zu investieren. Pädagoginnen und Pädagogen haben dabei nach Bedarf Unterstützung zu leisten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch eine offene und anregende Gestaltung ist eine positive Lernatmosphäre sicherzustellen, die die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler unterstützt. Der Vermittlung von Lerntechniken ist Raum zu geben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, eigenverantwortlich individuelle Lernarbeit zu bewältigen. Das individuelle Lernziel (Lenkung), die selbstständige Lernkontrolle (Steuerung), die eigenverantwortliche Energieeinteilung (Lernökonomie) sowie die individuelle Nutzung von Begabungen werden gefördert. Dabei ist darauf zu achten, dass fehlende Unterstützung der Entwicklung und des Lernfortschrittes durch die Erziehungsberechtigten durch das ganztägige schulische Angebot nach Möglichkeit ausgeglichen werden soll.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne der individuellen Betreuung sind innere Differenzierung und häufiges Arbeiten in kleinen Gruppen oder in Einzelarbeitsphasen vorzunehmen, vor allem wenn Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassen gemeinsam betreut werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Aufgabenstellungen aus dem Unterricht:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabenstellungen aus dem Unterricht (zB Hausübungen) dienen dazu, das im Unterricht Erarbeitete durch Üben und die selbstständige Auseinandersetzung zu festigen, einzuprägen und anzuwenden, Lernvorgänge selbst zu organisieren sowie Arbeitsmittel und Arbeitstechniken selbst zu wählen und einzusetzen. Es liegt im Ermessen und im Erfahrungsbereich der Lehrkraft des Unterrichtsteils, Hausübungen qualitativ und quantitativ sinnvoll und gezielt einzusetzen. Es ist darauf zu achten, dass diese Aufgaben in Absprache zwischen den Pädagoginnen und Pädagogen des Unterrichtsteils und des Betreuungsteils (Lernzeit) grundsätzlich so zu stellen sind, dass sie im zeitlichen Ausmaß der im Betreuungsteil für die individuelle Lernzeit anberaumten Wochenstunden erledigt werden können.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gegenstandsbezogene Lernzeit:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die gegenstandsbezogene Lernzeit umfasst drei Wochenstunden (sofern schulautonom keine andere Festlegung erfolgt), wobei nicht mehrere Stunden an einem Tag vorgesehen werden sollen. In der gegenstandsbezogenen Lernzeit ist der Ertrag der Unterrichtsarbeit zu sichern und durch entsprechende Übungen zu festigen. Dabei soll nicht die Menge, sondern die Wesentlichkeit der Bildungsinhalte im Vordergrund stehen. Neue Lernstoffe dürfen nicht erarbeitet werden. Im Sinne der Individualisierung ist offenen Arbeitsformen mit gezielt zusammengestellten Aufgabenpaketen der Vorzug zu geben. Die Unterstützung durch die Pädagogin und den Pädagogen darf nur so weit gehen, dass die Erledigung der gestellten Aufgabe die selbstständige Leistung der Schülerin und des Schülers bleibt. Vorbereitete Lernimpulse sind zur Vertiefung und zur Förderung der Talente zu setzen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Individuelle Lernzeit:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die individuelle Lernzeit umfasst vier Wochenstunden (sofern schulautonom keine andere Festlegung erfolgt). Im Mittelpunkt der individuellen Lernzeit steht die eigenständige Vertiefung. Zweckmäßige und zeitökonomische Verfahrensweisen des selbstständigen Lernens (Erledigung der Aufgabenstellungen aus dem Unterricht wie zB Hausübungen, Aneignung des Lernstoffes, Vermittlung von Lerntechniken, Vorbereitung auf Leistungsfeststellungen usw.) stehen im Vordergrund. Jede Schülerin und jeder Schüler ist in der individuellen Lernzeit von den betreuenden Pädagoginnen und Pädagogen durch individuelle Lernunterstützung bestmöglich zu begleiten. Die Organisation und Struktur der Lernzeit soll eigenständiges Lernen begünstigen und den Schülerinnen und Schülern nach Bedarf Hilfestellungen zukommen lassen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Schulautonome Gestaltung der gegenstandsbezogenen und der individuellen Lernzeiten:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann das Ausmaß der gegenstandsbezogenen Lernzeit und der individuellen Lernzeit unter Bedachtnahme auf pädagogische, räumliche und ausstattungsmäßige Gegebenheiten entsprechend der nachfolgenden Tabelle festgesetzt werden:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle1" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lernzeiten</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Wochenstunde(n)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gegenstandsbezogene Lernzeit</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Individuelle Lernzeit</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.98pt;" /><td width="92" style="border:none;width:69.33pt;" /><td width="92" style="border:none;width:69.33pt;" /><td width="92" style="border:none;width:69.33pt;" /><td width="93" style="border:none;width:69.38pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wenn es in Ermangelung des erforderlichen Personals nicht möglich ist, individuelle Lernzeit im Ausmaß von zumindest zwei Wochenstunden vorzusehen, dann ist statt der individuellen Lernzeit die gegenstandsbezogene Lernzeit mit fünf Wochenstunden festzulegen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sowohl in der gegenstandsbezogenen als auch in der individuellen Lernzeit sollen die Möglichkeiten von Informations- und Kommunikationstechnologien genutzt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ebenso können therapeutische und funktionelle Übungen – auch unter Einbeziehung von geeigneten Computerprogrammen – vorgesehen werden, die wichtige psychische und physische Grundfunktionen stärken und damit die Voraussetzungen zur Erreichung der Lehrplanziele verbessern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei Schülerinnen und Schülern mit erhöhtem Förderbedarf ist dem richtigen Einüben von Alltagshandlungen im Sinne eines lebenspraktischen Trainings besonderes Augenmerk zu schenken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Gestaltung des Betreuungsteiles soll gegebenenfalls eine Koordinierung mit außerschulischen Therapiemaßnahmen für einzelne Schülerinnen und Schüler oder Gruppen von Schülerinnen und Schülern vorgenommen werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Freizeit:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Freizeitteil ist verstärkt auf individuelle Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler einzugehen und Erholungsphasen sind einzubauen. Freiräume zur selbstbestimmten Planung durch Schülerinnen und Schüler sind einzuplanen. Es sollen auch Anreize geboten werden, sich mit neuen Bereichen auseinanderzusetzen. Auch dem Bedürfnis nach Sich-Zurückziehen und Erholung sowie Bewegung im Freien ist ausreichend Raum zu geben. Projekte können unter Wahrung der Zeiteinheiten übergreifend in Lern- und Freizeit organisiert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen zu einem sinnvollen Freizeitverhalten geführt werden, indem sie Einstellungen, Kompetenzen und Fähigkeiten erwerben, die über die Schulzeit hinaus positive Wirkung haben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Angebot unterschiedlicher Aktivitäten ist unter Einbeziehung und Mitgestaltung der Schülerinnen und Schüler zu erstellen. Es sollten, sofern es die Rahmenbedingungen zulassen, Wahlmöglichkeiten geboten werden, um bedürfnisorientierte Entscheidungen zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Teil der Freizeit ist das Mittagessen mit einem altersgerechten Speisenangebot und einem abwechslungsreichen Speiseplan. Durch richtige Ernährung wird ein wichtiger Beitrag zur körperlichen Gesundheit geleistet. Aspekte der Ernährungspädagogik sind dabei zu berücksichtigen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">An ganztägigen Schulformen hat die Angebotspalette insbesondere folgende Bereiche zu berücksichtigen:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Physische Fitness durch ausreichende Bewegung, um Bewegungsmangel auszugleichen und die motorische Entwicklung zu unterstützen; insbesondere an jenen Tagen, an denen im Stundenplan kein Unterricht in „Bewegung und Sport“ vorgesehen ist, sind die Angebote im Bereich der Freizeit nach Möglichkeit so zu setzen, dass eine Bewegungseinheit angeboten wird. Dafür sind geeignete und zur Verfügung stehende Außen- und Innenbereiche einzubeziehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schulische Kulturarbeit zur Entfaltung von Kreativität und sozialen Kompetenzen: Theater, Instrumentalmusik, Chor, Tanz, Spielpädagogik, Medienpädagogik, Erlebnispädagogik, kreatives Gestalten, Werken, Malen, Zeichnen usw.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Soziales Lernen: Entwicklung von Kontaktfähigkeit, Toleranz, Konfliktmanagement, Interreligiosität usw. als Beiträge zu Inklusion, Friedenserziehung, Gewaltprävention, politischer Bildung uä. Peer-Mediation kann in das Angebot integriert werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lesen: Die Kulturtechnik „Lesen“ ist durch eine positive Lesekultur und Leseatmosphäre, ein altersadäquates Literaturangebot und Bibliotheksnutzung zu fördern.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Persönlichkeitsbildung: Stärkung von Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl, Stärkung des Selbstkonzepts, eigene Stärken und Schwächen erkennen, Umgang mit Gefühlen usw.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geschlechterbewusste Pädagogik: Unterschiedliche Rollen und Verhaltensweisen von Männern und Frauen in unserer Gesellschaft einbeziehen und reflektieren; Stereotypen begegnen und mit entsprechenden Angeboten entgegenwirken.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Freizeitverhalten: Ohne Leistungs- und Konkurrenzdruck zu einem sinnvollen Freizeitverhalten führen (zB spielerische und sportliche Aktivitäten, Umgang mit den Medien und Social Media, Lesen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erholung: Für die Schülerinnen und Schüler sind Freiräume (in den Außen- und Innenbereichen) und Erholungsphasen zur selbstständigen Ausgestaltung vorzusehen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">H. POLYTECHNISCHE SCHULEN, DIE EINER SONDERSCHULE ANGESCHLOSSEN SIND</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrstoffangaben in diesem Lehrplan gelten auch für Polytechnische Schulen, die in organisatorischem Zusammenhang mit Sonderschulen stehen, die nach dem Lehrplan der Volks- oder Hauptschulen unterrichten. Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen können an diesen Schulen therapeutisch-funktionelle Übungen im Ausmaß bis zu zwei Wochenstunden festgesetzt werden, die in die Gesamtwochenstundenzahl der Pflichtgegenstände einzurechnen sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für Polytechnische Schulen, die in organisatorischem Zusammenhang mit Sonderschulen für Blinde oder Gehörlose sowie mit Allgemeinen Sonderschulen stehen und als solche zu bezeichnen sind, gelten die Lehrstoffangaben dieses Lehrplanes als unter den herrschenden schulischen Gegebenheiten anzustrebende Richtmaße. Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann das Stundenausmaß der einzelnen Pflichtgegenstände unter Berücksichtigung der jeweiligen schulischen Gegebenheiten im Rahmen der Gesamtwochenstundenzahl festgelegt werden, wobei eine Verringerung der Gesamtwochenstundenanzahl auf bis zu 29 Wochenstunden erfolgen kann.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulautonome Lehrplanbestimmungen (§ 6 Abs. 1 des Schulorganisationsgesetzes) eröffnen in dem vorgegebenen Rahmen Freiräume im Bereich der Stundentafel, der durch den Lehrplan geregelten Inhalte des Unterrichts (Lehrpläne der einzelnen Unterrichtsgegenstände), der Lern- und Arbeitsformen sowie der Lernorganisation. Für eine sinnvolle Nutzung dieser Freiräume ist die Orientierung an der jeweiligen Bedarfs- und Problemsituation in der Schule oder in der Klasse an einem bestimmten Schulstandort sowie an den daraus resultierenden Zielvorstellungen von wesentlicher Bedeutung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Nutzung der schulautonomen Freiräume bedarf eines an den Bedürfnissen der Schüler, der Schulpartner insgesamt sowie des schulischen Umfeldes orientierten Konzeptes (Schulprofil).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die schulautonomen Lehrplanbestimmungen haben auf den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerwochenstunden und auf die räumlichen und ausstattungsmäßigen Gegebenheiten der Schule Bedacht zu nehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulautonome Lehrplanbestimmungen sind auf das allgemeinbildende, das berufsorientierende und berufsgrundbildende Ausbildungsziel der Polytechnischen Schule sowie auf die Erhaltung der Übertrittsmöglichkeiten im Rahmen des Schulwesens abzustimmen. Bemerkungen zur Stundentafel und Rahmenvorgaben</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch schulautonome Bestimmungen kann im vorgegebenen Rahmen (siehe Z 2 der Stundentafel – Ermächtigung für schulautonome Bestimmungen) die Wochenstundenanzahl bei jedem Pflichtgegenstand (ausgenommen Religion) erhöht bzw. verringert werden. Im Ausmaß von schulautonom festgelegten Reduktionen können auch zusätzliche alternative Pflichtgegenstände vorgesehen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aus pädagogischen oder organisatorischen Gründen kann ein Pflichtgegenstand geteilt werden bzw. mit einem bezüglich Fachgebiet und Methodik verwandten Pflichtgegenstand als zusammengefaßter Pflichtgegenstand geführt werden. Aus der neuen Bezeichnung müssen die Bezeichnungen der lehrplanmäßig festgelegten Pflichtgegenstände hervorgehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ferner sind durch schulautonome Lehrplanbestimmungen Differenzierungsmaßnahmen und erforderlichenfalls ein besonderes Förderprogramm festzulegen. Erfolgt schulautonom keine derartige Festlegung, so sind die erforderlichen Lehrplanbestimmungen durch den Landesschulrat zu treffen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiters können durch schulautonome Lehrplanbestimmungen eine verbindliche Übung, zusätzliche Freigegenstände und unverbindliche Übungen, Abweichungen vom Förderunterrichtsangebot, ein geändertes Stundenausmaß in den im Lehrplan vorgesehenen Freigegenständen und unverbindlichen Übungen sowie eine nähere Bezeichnung der unverbindlichen Übung „Interessen- und Begabungsförderung, Sport“ festgelegt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Soweit in diesem Lehrplan nicht enthaltene Unterrichtsgegenstände geschaffen werden, haben die schulautonomen Lehrplanbestimmungen die Unterrichtsgegenstandsbezeichnung sowie das Stundenausmaß, Bildungs- und Lehraufgaben, Lehrstoff sowie Didaktische Grundsätze zu enthalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Wege schulautonomer Bestimmungen können einzelne Unterrichtsgegenstände auch in Kursform über einen Teil des Schuljahres geführt werden. Stundenplanmäßige Blockungen der Wochenstunden sind in allen Unterrichtsgegenständen aus pädagogischen oder organisatorischen Gründen zulässig.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Freigegenstände und unverbindliche Übungen können in verschiedenen organisatorischen Formen (zB Kurse, Projekte, klassenübergreifend) geführt werden. Die unverbindliche Übung „Interessen- und Begabungsförderung, Sport“ kann im Rahmen eines Gesamtstundenausmaßes von bis zu 80 Unterrichtsstunden auch kursmäßig über einen Teil des Schuljahres geführt werden. Diese unverbindliche Übung kann auch integriert in andere Unterrichtsgegenstände geführt werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Verminderung der Gesamtwochenstundenanzahl</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann für einzelne Klassen oder Gruppen einer Schule eine Verminderung der Gesamtwochenstundenanzahl um 2 Wochenstunden festgelegt werden, sofern folgende Bedingungen zutreffen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lernvoraussetzungen in der Klasse oder Gruppe sind nach den örtlichen Gegebenheiten außerordentlich schwierig, und es liegt ein besonderes Konzept der Förderung vor.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Schulautonomer Fachbereich</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Falls die berufliche Interessenslage einer genügend großen Gruppe von Schülern andere als die im Lehrplan vorgesehenen Fachbereiche erfordert, können im Lehrplan angeführte Unterrichtsgegenstände und im genannten Ausmaß (siehe Stundentafel) auch zusätzliche alternative Pflichtgegenstände zu einem schulautonomen Fachbereich zusammengefaßt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Fachbereichsbezeichnung muß den inhaltlichen Schwerpunkt des Fachbereiches wiedergeben.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">IV. STUNDENTAFEL</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle2" cellspacing="0" style="width:435.85pt;border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="21" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">A. Pflichtgegenstände</ueberschrift></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Wochen-stunden</absatz></td></tr><tr><td colspan="21" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr><td colspan="21" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Berufsorientierung und Lebenskunde</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr><td colspan="21" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Politische Bildung und Wirtschaftskunde</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr><td colspan="21" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td></tr><tr><td colspan="21" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache (Englisch)<super>1</super>)</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td></tr><tr><td colspan="21" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td></tr><tr><td colspan="21" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Naturkunde und Ökologie, Gesundheitslehre</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td></tr><tr><td colspan="21" style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport.</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr><td colspan="21" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextr" ct="text" halign="r">Zwischensumme (A)</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">18</absatz></td></tr><tr style="height:6.25pt;"><td colspan="3" rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="l">B. Alternative Pflichtgegenstände</ueberschrift></td><td colspan="23" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">FACHBEREICHE</absatz></td></tr><tr style="height:6.25pt;"><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Metall</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Elektro</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Holz</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Bau</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Handel-Büro</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Dienstleis-tungen</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Touris-mus</absatz></td></tr><tr style="height:3.75pt;"><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technisches Seminar <super>2</super>) <super>3</super>)</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td></tr><tr style="height:3.75pt;"><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technisches Zeichnen <super>4</super>)</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td></tr><tr style="height:3.75pt;"><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fachkunde</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td></tr><tr style="height:3.75pt;"><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Werkstätte</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td></tr><tr style="height:3.75pt;"><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Betriebswirtschaftliches Seminar <super>5</super>)</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td></tr><tr style="height:3.75pt;"><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Human-kreatives Seminar <super>6</super>)</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td></tr><tr style="height:3.75pt;"><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Buchführung <super>7</super>)</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr style="height:3.75pt;"><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Textverarbeitung</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td></tr><tr style="height:3.75pt;"><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fachpraktische Übungen</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td></tr><tr style="height:3.75pt;"><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ernährung, Küchenführung, Service</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td></tr><tr style="height:3.75pt;"><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kreatives Gestalten</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td></tr><tr style="height:3.75pt;"><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zweite lebende Fremdsprache <super>8</super>)</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr style="height:3.75pt;"><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextr" ct="text" halign="r">Zwischensumme (B)</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">15</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">15</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">15</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">15</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">15</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">15</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">15</absatz></td></tr><tr style="height:3.75pt;"><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextr" ct="text" halign="r">Summe (A, B)</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">34</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">34</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">34</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">34</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">34</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">34</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">34</absatz></td></tr><tr><td colspan="22" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">C. Freigegenstände</ueberschrift></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Wochen-stunden</absatz></td></tr><tr><td colspan="22" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Angewandte Informatik</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr><td colspan="22" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kommunikation, Werbung</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr><td colspan="22" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Textiles Werken</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr><td colspan="22" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erweiterte Gesundheitslehre</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr><td colspan="22" style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Muttersprachlicher Unterricht</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td></tr><tr><td colspan="26" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">D. Unverbindliche Übungen</ueberschrift></td></tr><tr><td colspan="22" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Interessen- und Begabungsförderung, Bewegung und Sport</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr><td colspan="22" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verkehrserziehung</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td></tr><tr><td colspan="22" style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Muttersprachlicher Unterricht</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td></tr><tr><td colspan="26" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">E. Förderunterricht <super>10</super>)</ueberschrift></td></tr><tr><td colspan="26" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:</ueberschrift></td></tr><tr><td colspan="22" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">A. Pflichtgegenstände</ueberschrift></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 1.5pt;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">Wochen-stunden</absatz></td></tr><tr><td colspan="22" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr><td colspan="22" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Berufsorientierung und Lebenskunde</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–3</absatz></td></tr><tr><td colspan="22" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Politische Bildung und Wirtschaftskunde</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1–3</absatz></td></tr><tr><td colspan="22" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–4</absatz></td></tr><tr><td colspan="22" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache <super>1</super>) <super>8</super>)</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–4</absatz></td></tr><tr><td colspan="22" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–4</absatz></td></tr><tr><td colspan="22" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Naturkunde und Ökologie, Gesundheitslehre</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1–3</absatz></td></tr><tr><td colspan="22" style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–3</absatz></td></tr><tr><td colspan="22" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextr" ct="text" halign="r">Zwischensumme (A)</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">16–20</absatz></td></tr><tr style="height:6.25pt;"><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 1.5pt;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="l">B. Alternative Pflichtgegenstände</ueberschrift></td><td colspan="25" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">FACHBEREICHE</absatz></td></tr><tr style="height:6.25pt;"><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Metall</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Elektro</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Holz</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Bau</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Handel-Büro</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Dienst-leistungen</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Touris-mus</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Auto-nom</absatz></td></tr><tr style="height:3.75pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technisches Seminar <super>2</super>) <super>3</super>)</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3–5</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3–5</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–3</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–3</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 1.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–5</absatz></td></tr><tr style="height:3.75pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technisches Zeichnen <super>4</super>)</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–3</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3–5</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3–5</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–5</absatz></td></tr><tr style="height:3.75pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fachkunde</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1–2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1–2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1–2</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1–2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–3</absatz></td></tr><tr style="height:3.75pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Werkstätte</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5–9</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5–9</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5–9</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5–9</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–9</absatz></td></tr><tr style="height:3.75pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Betriebswirtschaftliches Seminar <super>5</super>)</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="5" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3–5</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="5" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–5</absatz></td></tr><tr style="height:3.75pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Human-kreatives Seminar <super>6</super>)</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3–5</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3–5</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–5</absatz></td></tr><tr style="height:3.75pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Buchführung <super>7</super>)</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3–4</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1–3</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1–3</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–5</absatz></td></tr><tr style="height:3.75pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Textverarbeitung</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–4</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–3</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–3</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–4</absatz></td></tr><tr style="height:3.75pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fachpraktische Übungen</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3–6</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–5</absatz></td></tr><tr style="height:3.75pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ernährung, Küchenführung, Service</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="5" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–4</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3–5</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–5</absatz></td></tr><tr style="height:3.75pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kreatives Gestalten</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1–4</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–3</absatz></td></tr><tr style="height:3.75pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zweite lebende Fremdsprache <super>8</super>)</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="5" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c" /></td><td colspan="5" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–3</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–3</absatz></td></tr><tr style="height:3.75pt;"><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zusätzliche alternative Pflichtgegenstände <super>9</super>)</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–4</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–4</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–4</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–4</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–4</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–4</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–4</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–6</absatz></td></tr><tr style="height:14.15pt;"><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextr" ct="text" halign="r">Zwischensumme (B)</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">12–16</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">12–16</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">12–16</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">12–16</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">12–16</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">12–16</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">12–16</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">12–16</absatz></td></tr><tr><td colspan="19" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">C. Verbindliche Übung</ueberschrift></td><td colspan="7" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">0–1</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextr" ct="text" halign="r">Summe (A, B, C)</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">32</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">32</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">32</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">32</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">32</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">32</absatz></td><td colspan="5" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">32</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">32</absatz></td></tr><tr><td colspan="19" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">D. Freigegenstände</ueberschrift></td><td colspan="7" style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–4</absatz></td></tr><tr><td colspan="19" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">E. Unverbindliche Übungen</ueberschrift></td><td colspan="7" style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–4</absatz></td></tr><tr><td colspan="26" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">F. Förderunterricht <super>10</super>)</ueberschrift></td></tr><tr height="0"><td width="165" style="border:none;width:124pt;" /><td width="9" style="border:none;width:7.1pt;" /><td width="37" style="border:none;width:27.65pt;" /><td width="1" style="border:none;width:0.7pt;" /><td width="9" style="border:none;width:7.1pt;" /><td width="37" style="border:none;width:27.65pt;" /><td width="1" style="border:none;width:0.7pt;" /><td width="19" style="border:none;width:14.15pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.25pt;" /><td width="9" style="border:none;width:6.4pt;" /><td width="1" style="border:none;width:0.7pt;" /><td width="37" style="border:none;width:27.65pt;" /><td width="1" style="border:none;width:0.7pt;" /><td width="1" style="border:none;width:0.75pt;" /><td width="36" style="border:none;width:27.3pt;" /><td width="19" style="border:none;width:14.5pt;" /><td width="1" style="border:none;width:0.75pt;" /><td width="36" style="border:none;width:26.9pt;" /><td width="29" style="border:none;width:21.95pt;" /><td width="1" style="border:none;width:0.75pt;" /><td width="8" style="border:none;width:5.65pt;" /><td width="0" style="border:none;width:0.3pt;" /><td width="38" style="border:none;width:28.65pt;" /><td width="10" style="border:none;width:7.15pt;" /><td width="1" style="border:none;width:0.75pt;" /><td width="46" style="border:none;width:34.7pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">__________________</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>1</super>) einschließlich Fachsprache.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>2</super>) Technisches Seminar und Grundlagen der Mechanik im Fachbereich METALL.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>3</super>) Technisches Seminar und Grundlagen der Elektrotechnik im Fachbereich ELEKTRO.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>4</super>) Technisches Zeichnen und Konstruktionsübungen im Fachbereich HOLZ bzw. BAU.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>5</super>) Betriebswirtschaftliches Seminar und angewandte Informatik.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>6</super>) Human-kreatives Seminar und fachpraktische Übungen.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>7</super>) Buchführung und Wirtschaftsrechnen im Fachbereich HANDEL – BÜRO.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>8</super>) Die Fremdsprache ist in Klammer einzusetzen.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>9</super>) Die Festlegung erfolgt durch schulautonome Lehrplanbestimmungen.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>10</super>) Siehe Abschnitt II Unterabschnitt F Z 1.</schlussteil></liste><absatz typ="satz" ct="text" halign="j"><b>3. Stundentafel der Deutschförderklassen:</b></absatz><table id="Tabelle3" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände und Verbindliche Übungen</b></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Wochenstunden pro Semester</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch in der Deutschförderklasse</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">20</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Weitere Pflichtgegenstände, Alternative Pflichtgegenstände und Verbindliche Übungen<super>1</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">10</absatz></td></tr><tr style="height:9.35pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Summe</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">32</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="377" style="border:none;width:282.42pt;" /><td width="199" style="border:none;width:149.37pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Freigegenstände und Unverbindliche Übungen:</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie Stundentafel der Polytechnischen Schule (Ziffer 1 Abschnitte C und D bzw. Ziffer 2 Abschnitte D und E)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1) Wie Pflichtgegenstände (ausgenommen den Pflichtgegenstand Religion), alternative Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen der Stundentafeln der Polytechnischen Schule; die Festlegung der weiteren Pflichtgegenstände und der verbindlichen Übungen sowie der Anzahl der Wochenstunden, die auf die einzelnen Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen entfallen, erfolgt durch die Schulleitung.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">V. ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht geht von den Erfahrungen, dem Bildungsstand und der persönlichen Lebenssituation der Schüler aus.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Auswahl und Gewichtung der Lehrinhalte sowie die Gestaltung der Arbeitsweisen (insbesondere durch handlungsorientierten Unterricht) sind sowohl die Interessen und Fähigkeiten als auch die Anwendbarkeit auf die berufliche und private Lebenssituation der Schüler maßgeblich, sodaß die erworbenen Kenntnisse, Fertigkeiten und Verhaltensweisen ein breites Spektrum von beruflichen bzw. schulischen Möglichkeiten eröffnen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Verwirklichung des Lehrplans und zum Erwerb der individuell am besten zu nützenden Lerntechniken sind abwechslungsreiche Arbeits-, Interaktions- und Unterrichtsformen anzuwenden, wie auch verschiedene Unterrichtsmittel und in besonderer Weise neue technische Medien zweckmäßig einzusetzen. Die Schüler sollen zum zielführenden Fragen und Forschen ermuntert werden. Der Personalcomputer als zeitgemäßes Schreib-, Speicher- bzw. Kommunikationswerkzeug soll als lernunterstützendes Medium verwendet werden, und die Informationsbeschaffung soll in vielfältigen Formen erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Entwicklung und Förderung von Schlüsselqualifikationen gehören zu den Hauptanliegen der Polytechnischen Schule.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bildungs- und Lehraufgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände erfordern die Berücksichtigung von Veränderungen und Neuerungen in der Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur sowie von fachlichen Entwicklungen. Der Unterricht soll auf Besonderheiten und aktuelle Begebenheiten in der Region eingehen und ist möglichst fächerübergreifend und vernetzt auszurichten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Pflege eines altersgemäßen mündlichen und schriftlichen Ausdrucks ist in allen Unterrichtsgegenständen Aufmerksamkeit zu schenken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der gründlichen Erarbeitung in der notwendigen methodischen Vereinfachung ist der Vorzug gegenüber einer oberflächlichen Vielfalt zu geben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch vielfältige Wiederholung (nicht in Form von Leistungsfeststellungen) der wichtigen Hauptanliegen des Lehrplanes, getragen vom Verständnis für Zusammenhänge, ist der Unterrichtsertrag dauerhaft zu festigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An ganztägigen Schulen sollen die Aufgabenstellungen aus dem Unterricht (zB Hausübungen) hinsichtlich Quantität und Qualität in Abstimmung mit den Pädagoginnen und Pädagogen des Betreuungsteils erfolgen. Die Aufgaben sind so zu stellen, dass sie nach Möglichkeit im zeitlichen Ausmaß der im Betreuungsteil für die individuelle Lernzeit anberaumten Wochenstunden erledigt werden können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Veranstaltung von Exkursionen, Lehrausgängen und Berufspraktischen Tagen und Unterricht an außerschulischen Lernorten soll die Einsicht in fachlich-technische und betrieblich-organisatorische Zusammenhänge sowie in soziale Beziehungen und persönliche Befindlichkeiten in der Arbeitswelt gefördert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Leistungsdifferenzierung soll nicht nur auf den Lehrstoff bezogen werden, sondern auch prozeßorientiert (durch Bearbeitung der im Lehrstoff angeführten Themen auf unterschiedlichem Niveau) erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf die Sicherung der Grundkenntnisse und Grundfertigkeiten durch Nutzung von Zeitressourcen zur Vertiefung und Festigung der Lehrinhalte des Kernbereiches ist Wert zu legen. Auf der Grundlage dieser gesicherten Kenntnisse und Fertigkeiten in den wesentlichen Inhalten des Kernbereiches bietet der im Lehrstoff der alternativen Unterrichtsgegenstände (Fachbereiche) ausgewiesene Erweiterungsbereich leistungsfähigen Schülern die Möglichkeit zum Erwerb zusätzlicher, weiterführender Lehrinhalte.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Technische Fachbereiche</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die in den vor dem Besuch der Polytechnischen Schule zurückgelegten Schulstufen gewonnenen Erfahrungen mit Natur und Technik sind in den Fachbereichen HOLZ, BAU, METALL oder ELEKTRO durch Realbezug anzuwenden und weiterzuentwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrstoffauswahl ist je nach Fachbereich den Berufsfeldern metallverarbeitender, elektrotechnischer, holzverarbeitender Berufe bzw. der Bau- und Baunebengewerbeberufe zu entnehmen und unter Berücksichtigung aktueller Daten und Technologien – allenfalls auch in Zusammenarbeit mit anderen Bildungseinrichtungen – zu bearbeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei den gemeinsamen Lern- und Arbeitsprozessen sind zur Verbesserung der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit, insbesondere für die Arbeitswelt, kommunikativ ausgeprägte Sozialformen zu wählen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte aus dem jeweiligen technischen Fachbereich sind durch die Vernetzung von Lernfeldern zueinander in Beziehung zu bringen. Dies betrifft insbesondere die Fächer Mathematik, Technisches Seminar, Technisches Zeichnen sowie die Fachkunde und vor allem Werkstätte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Auswahl der Inhalte sind Interessen und Neigungen sowie das Leistungsvermögen der Schüler zu berücksichtigen, sodaß in allen Gegenständen ein individueller Lernfortschritt erzielt werden kann.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wichtig ist auch die Sensibilisierung und Schärfung der Wahrnehmung bezüglich der Folgen naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und technischer Eingriffe auf Natur, Tier und Mensch.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Handlungsorientierter Unterricht und ganzheitliche Lern- und Arbeitsweisen fördern die Fähigkeit zum Weiterlernen und zur Gestaltung der eigenen Lernprozesse.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Fachbereich HANDEL-BÜRO</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrstoffauswahl ist dem Berufsfeld der kaufmännischen Berufe (insbesondere Einzelhandels- und Bürokaufmann) zu entnehmen und unter Berücksichtigung aktueller Daten und Technologien – allenfalls auch in Zusammenarbeit mit anderen Bildungseinrichtungen – zu bearbeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beispiele sind praxisnah zu wählen und in einer der beruflichen Situation möglichst naheliegenden Arbeitsweise zu bearbeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die eigenständige Beschaffung von nachschlagbaren Daten, Routineberechnungen und Routineabläufe sollen durch die Verwendung von in der Praxis gebräuchlichen Hilfsmitteln unterstützt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anstelle einer isolierten Darbietung der Inhalte ist eine Vernetzung im gesamten Fachbereich anzustreben.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Fachbereiche DIENSTLEISTUNGEN und TOURISMUS</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Praktische und handlungsorientierte Arbeitsweisen sollen eine möglichst verständliche Aufarbeitung von fachtheoretischen Themen ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Regionale Aspekte und Schülerinteressen sind zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrstoffauswahl ist nach den beruflichen Interessen der Schüler den Berufsfeldern von Dienstleistungsberufen und Tourismusberufen zu entnehmen und unter Berücksichtigung aktueller Daten und Technologien – allenfalls auch in Zusammenarbeit mit anderen Bildungseinrichtungen – zu bearbeiten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">VI. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">(Bekanntmachung gemäß § 2 des Religionsunterrichtsgesetzes)</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">a) Katholischer Religionsunterricht</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 198/2017.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">b) Evangelischer Religionsunterricht <super><i>(Anm. 1)</i></super></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Allgemeines Bildungsziel:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der evangelische Religionsunterricht an den Polytechnischen Schulen soll den jungen Menschen vor der Berufswahl die Grundwahrheiten ihres evangelischen Glaubens in einfacher Form an Hand biblischer Texte vor Augen stellen und sie durch einen Überblick über die Probleme und Tatsachen ihres Lebens und des Lebens der Allgemeinheit aus christlicher Schau zu einem aus dem Geist des Evangeliums gestalteten Dasein leiten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Folgende Themenkreise können je nach Umständen in Auswahl behandelt werden:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Leitthema: „Seid aber Täter des Wortes und nicht Hörer allein“ (Jak. 1,22).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">I. Wir leben in unserem Glauben</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bibel – Wer ist Jesus Christus? – Das Christentum und die moderne Wissenschaft – Die Ökumene – Das Christentum und andere Formen religiösen und geistigen Lebens – Warum sind wir evangelisch?</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">II. Wir leben aus unserem Glauben</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mensch und Mitmensch: Ehe und Familie – Kinder, Eltern, Lehrer – Kameradschaft, Freundschaft, Liebe – Der Christ in der Wirtschaft.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Mensch in der modernen Welt: Beruf und Arbeit – Technik, Fluch oder Segen? – Krieg und Frieden – Der Mensch: Zerstörer oder Hüter der Schöpfung?</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Mensch und die Freizeit: Die Massenmedien – Natur und Sport – Kunst und Wissenschaft.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie bleibe ich evangelischer Christ in der modernen Welt? Ich und meine Gemeinde – Mein Dienst in der Christenheit und in der Welt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>(_________________</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Anm. 1: Anlage 4 der Bekanntmachung BGBl. II Nr. 395/2019 tritt ab 1.9.2020 an die Stelle der Bekanntmachung BGBl. II Nr. 236/1997)</i></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">c) Altkatholischer Religionsunterricht</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">I. Allgemeines:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Bildungsgang für den altkatholischen Religionsunterricht an der Polytechnischen Schule schließt an den Bildungs- und Lernerfolg der Volks-, Haupt- und Sonderschule an. Dementsprechend sind die allgemeinen Bestimmungen, die didaktischen Grundsätze und die allgemeinen Bildungsziele der geltenden Lehrpläne für den altkatholischen Religionsunterricht an den Volks-, Haupt- und Sonderschulen in sinnvoller Weise zu beachten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Können Schüler der Polytechnischen Schule zu eigenen Sammelgruppen zusammengezogen werden, dann ist nach den unter Punkt II gebotenen Lehrplanaufgaben zu unterrichten. Im anderen Falle sind einzelne Schüler einer entsprechenden Volks-, Haupt- oder Sonderschulgruppe beizuziehen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">II. Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Vertiefung der bisher im Religionsunterricht gewonnenen Kenntnisse.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Behandlung der Erfahrungen des täglichen Lebens in ihren Beziehungen zur christlichen Lehre.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im besonderen ist auf eine Darlegung des Verhältnisses zwischen Kirche und Staat sowie der ökumenischen Situation Bedacht zu nehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ferner ist das Verhältnis des einzelnen Gemeindemitgliedes zu seiner Kirche unter Beachtung von Verfassung, Lehre und Liturgie zu erörtern.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">d) Israelitischer Religionsunterricht</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Geschichte:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wiederholung des Stoffes der 4. Hauptschulklasse, Geschichte der Juden in Österreich unter besonderer Berücksichtigung der Geschichte der Juden in Wien.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Geschichte der zionistischen Bewegung bis zur Staatsgründung (Pinsker, Herzl, Achad Haam, Weizmann, Balfour-Deklaration). Bedeutung des UNO-Beschlusses über die Errichtung eines jüdischen Staates in Palästina, die Verwirklichung dieses Beschlusses am 14. Mai 1948 (5.Ijar, Tag der Unabhängigkeit).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gebetbuch:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Nähere Kenntnisse der Gebetsordnungen. Inhalt und Sinn der wichtigen Gebete an den Wochentagen, am Sabbat und an den Feiertagen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Hebräische Sprache:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fortsetzung des hebräischen Sprachunterrichtes, aufgebaut auf dem bisher Gelernten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">e) Islamischer Religionsunterricht</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Bekanntmachung BGBl. Nr. 421/1983.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">f) Neuapostolischer Religionsunterricht</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Bekanntmachung BGBl. II Nr. 82/2006.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">g) Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">h) Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">i) Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Bekanntmachung BGBl. Nr. 441/1991.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">j) Buddhistischer Religionsunterricht</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Bekanntmachung BGBl. Nr. 225/1992.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">VII. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">A. PFLICHTGEGENSTÄNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">BERUFSORIENTIERUNG UND LEBENSKUNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler soll</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in Selbständigkeit und Selbstbewußtsein gefördert werden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich seiner Neigungen, Interessen, Fähigkeiten und persönlichen Erfahrungen bewußt werden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>positive Werthaltungen, kreative Handlungsfähigkeiten und soziale Kompetenz erwerben und diese in unterschiedlichen Lebensbereichen einsetzen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>persönliche Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit im Berufsfindungsprozeß entwickeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich Kenntnisse über die Berufs- und Arbeitswelt aneignen und sich aktiv mit der gesellschaftlichen Bedeutung von Beruf und Arbeit auseinandersetzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>lebensbegleitendes Lernen, kontinuierliches Neuorientieren und Qualifizieren als Erfordernis bei sich ständig verändernden Berufsanforderungen erkennen.</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kernbereich:</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Berufsorientierung:</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Persönlichkeit und Beruf:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interessen, Neigungen und Fähigkeiten (Selbsteinschätzung) – berufliche Anforderungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgewählte Berufsfelder bzw. Berufe. Berufsbiografien.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Reflexion des persönlichen Berufsfindungsprozesses:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Berufswunsch und Realisierbarkeit, Lebens- und Karriereplanung, Auswertung von Realbegegnungen und Lehrstellenbewerbungen, Berufsberatung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bedeutung und Bedingungen beruflicher Arbeit:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Arbeit als Teilnahme am gesellschaftlichem Leben und Dienst am Menschen. Arbeitsmarkt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Arbeitnehmerisches und unternehmerisches Denken bzw. Handeln (Wirtschaftlichkeitsprinzip).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Formen sozialer Absicherung, berufliche Benachteiligung von Frauen, Arbeitslosigkeit.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Integration behinderter Menschen in die Arbeitswelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Menschengerechte Berufs- und Arbeitswelt, Arbeitsbedingungen, Berufskrankheiten; Aspekte des Umweltschutzes im Betrieb.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interessenvertretungen und deren Aufgabenbereiche, Jugendvertrauensrat.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ausbildungmöglichkeiten im Anschluß an die Schulpflicht:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulische Bildungswege.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Ausbildung im dualen System: Lehrvertrag, Ausbildungsvorschriften; Lernen als Lehrling; Arbeitsbedingungen; Mitbestimmung, Mitgestaltung und Mitverantwortung am Arbeitsplatz; Arbeitszeit, Entgelt. Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Berufstätige.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Lebenskunde:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Klassen- und Schulgemeinschaft; soziales Lernen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Persönliche Situation des Schülers; von Mädchen und Burschen. Erlebte Erziehung. Konflikte – Lösungsmöglichkeiten. Sinnvolle Freizeitgestaltung, Medien.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lern- und Entspannungstechniken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwickeln persönlicher Zukunftsperspektiven; Lebensgeschichten. Auseinandersetzung mit wesentlichen Fragen des Lebens.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Menschen in Bedrängnis: Randgruppen, Minderheiten, Sekten, Sucht, Armut, Vorurteile.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Individuelle Freiheit und gesellschaftliche Normen, der Jugendliche im Rechtsstaat.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Partnerschaft und Sexualität.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Berufsorientierung und Lebenskunde kommt – insbesondere in der Orientierungsphase – eine fächerübergreifende und vernetzende Funktion zu.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht ist erfahrungs- und schülerorientiert, berücksichtigt generationsübergreifendes Lernen bietet Anregungen zu sinnvoller Freizeitgestaltung. Die Beachtung von Anliegen und Befindlichkeiten einzelner Schüler, von Schülergruppen bzw. der Klassengemeinschaft, aktuelle Anlässe im Schulleben können der geeignete Ausgangspunkt für das Verfolgen der Bildungsziele sein.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Realbegegnungen in ihrer unterschiedlichen Form (Lehrausgänge, Berufspraktische Tage bzw. Wochen, Betriebserkundungen, außerschulische Experten im Unterricht, usw.) unterstützen die Persönlichkeitsbildung und Berufsorientierung und sind wertvolle Hilfen für die Berufsentscheidung. Für Schüler, die noch zu keiner Entscheidung in Hinblick auf ihre Berufs- und Bildungswahl gekommen sind, sollen begleitende Maßnahmen zur persönlichen Beratung und Betreuung gesetzt werden.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">POLITISCHE BILDUNG UND WIRTSCHAFTSKUNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler soll</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgehend von den gegenwärtigen Ereignissen im gesellschaftlichen, politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Leben in Österreich, Europa und der Welt altersgemäße Einblicke in Ursachen, Zusammenhänge und zeitgeschichtliche Hintergründe erhalten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Fähigkeit erlangen, sich bewußt zu informieren, um durch objektives und verantwortungsbewußtes Handeln Verständigungsbereitschaft und Demokratiebewußtsein zu entwickeln.</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kernbereich:</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Politische Bildung:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Menschenrechte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Demokratie (direkte und indirekte), Konflikte und Konfliktlösungen in der Gesellschaft.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundzüge der österreichischen Verfassung, Politische Parteien, Interessenvertretungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Möglichkeiten politischer Partizipation auf Schul-, Gemeinde-, Landes- und Bundesebene.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Österreich und die Europäische Union.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wesentliche Ereignisse der jüngsten Geschichte (Zeitgeschichte) auf politischem, wirtschaftlichem, sozialem, gesellschaftlichem und kulturellem Gebiet unter besonderer Berücksichtigung Österreichs.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auseinandersetzung mit aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen von regionaler und überregionaler Bedeutung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Wirtschaftskunde:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlagen der Wirtschaft und des Wirtschaftens.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Familienhaushalt, privater Zahlungsverkehr.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Österreichs Wirtschaftssystem: Soziale Marktwirtschaft, Öffentlicher Haushalt (Budget), Sozialpartnerschaft.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Betriebliche Organisation (Grundlagen). Der Betrieb in der Marktwirtschaft.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beispiele für wirtschaftliche Veränderungen (zB Globalisierung) und ökonomische und ökologische Auswirkungen in verschiedenen Ländern, wirtschaftsgeografischer und geopolitischer Überblick.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Pflichtversicherungen, freiwillige Versicherungen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kriterien für die Auswahl der Lehrinhalte bzw. Schwerpunktsetzungen können gegenwärtige Verhältnisse, tagespolitisch oder wirtschaftlich aktuelle sowie die Zukunft der Schüler betreffende Ereignisse sein. Für den Schüler soll durchschaubar werden, daß die Lehrinhalte in Beziehung zueinander stehen. Auf einen altersgemäßen Überblick und Einblick in Zusammenhänge ist stets zu achten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen aus Medien sollen gezielt herangezogen werden, Vergleiche können zum kritischen Umgang mit diesen Informationen hinführen. Anhand von überschaubaren Beispielen soll ein kritisches Bewußtsein in Bezug auf gezielte Beeinflussung, Steuerung von Meinungen durch verschiedene Möglichkeiten der medialen Darstellung geweckt werden.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">DEUTSCH</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler soll</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in seiner sprachlichen Handlungsfähigkeit,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im Gesprächs- und Sozialverhalten sowie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in der schriftlichen Kommunikation</listelem></erlliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzen ausbauen, die seine persönliche und berufliche Entwicklung fördern und ihm die Teilnahme sowie Mitgestaltung am kulturellen und öffentlichen Leben ermöglicht.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kernbereich:</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mündliche Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kommunikationsbarrieren überwinden durch Rollenspiel, nonverbale Kommunikation usw.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diskussionstechniken verbessern (bewußt zuhören, eigene Meinung formulieren, andere Meinungen anerkennen und überprüfen; Konflikte erkennen und Lösungsmöglichkeiten finden).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlebtes, Gelesenes und Gehörtes reflektieren und wiedergeben (auch unter Nutzung elektronischer Kommunikationsmittel): erzählen, beschreiben, erklären, zusammenfassen, referieren und informieren; in gespielten und realen Situationen; an Inhalten, die den Interessen und beruflichen Zielen der Schüler entsprechen, wie zB Lehrstellensuche, Vorstellungsgespräch, Telefonat.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen einholen und kritisch verarbeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Formlose und normierte Texte des persönlichen und geschäftlichen Schriftverkehrs verfassen (zB Kurzmitteilungen, Berichte, Protokolle, Exzerpte, Lebenslauf, Bewerbungsschreiben); formale Gestaltung von Geschäftsbriefen nach gebräuchlichen Normen, Schriftverkehr mit Ämtern, Behörden und Firmen (Kaufvertrag); Formulare und Drucksorten ausfüllen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Normen der Sprach- und Schreibrichtigkeit praxisorientiert anwenden, Rechtschreibschwächen durch individuelle Übungen unter Zuhilfenahme von Nachschlagewerken verbessern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Formen kreativen Schreibens weiterentwickeln und Gebrauchstexte inhaltlich und graphisch gestalten (zB Einladung, Plakat, Schülerzeitung usw.).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache bewußt, kritisch und konstruktiv einsetzen, den altersgemäßen Wortschatz (auch in Hinblick auf berufliche Interessen) vergrößern und allgemein gebräuchliche Fremdwörter entsprechend anwenden können.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Texte und Medien:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Motivieren zum Lesen als Freizeitbeschäftigung und Bildungsfaktor.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verbessern der Technik des sinnerfassenden Lesens.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen und Reflektieren von Beispielen aus der Jugendliteratur und der allgemeinen Literatur.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Selbständiges Erweitern des Wissens durch Lesen und durch Nachschlagen in berufsorientierten Gebrauchstexten sowie Sach- und Fachbüchern bzw. elektronischen Datenträgern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Persönliches Beurteilen und kritisches Auswählen von Texten und elektronischen Medien.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Schriftliche Arbeiten:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">4 bis 6 Schularbeiten im Schuljahr im Gesamtausmaß von 4 bis 7 Unterrichtseinheiten (mindestens 2 Schularbeiten pro Semester).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Üben mündlicher und schriftlicher Kommunikation soll sinnvollerweise in fachübergreifenden Handlungszusammenhängen erfolgen. Jeder Unterrichtsgegenstand soll explizit zur Sprachbildung beitragen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine sinnvolle Abstimmung mit dem Unterricht anderer Unterrichtsgegenstände ist stets anzustreben. ZB schaffen die Kenntnisse und Fertigkeiten im korrekten Schriftverkehr einer Privatperson mit Firmen, Ämtern, Behörden des Unterrichtsgegenstandes Deutsch die Grundlagen für den Schriftverkehr zwischen Firmen in Textverarbeitung und Betriebswirtschaftlichem Seminar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht soll in allen Lernbereichen anwendungsorientierte Kenntnisse vermitteln und bei geeigneten Anlässen Möglichkeiten der neuen Kommunikations- und Informationstechniken nutzen und vielfältige Medien einsetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interessens- und Leistungsdifferenzierung soll nicht nur auf Schwierigkeitsgrad, Auswahl und Menge der Lehrstoffinhalte bezogen werden, sondern vor allem durch Art der Bearbeitung der im Lehrstoff angeführten Themen auf unterschiedlichem Niveau erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verbesserung der Rechtschreibung soll sich an den individuellen Vorkenntnissen der Schüler und an konkreten Schreibanlässen orientieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Leistungsbeurteilung sind alle Lernbereiche gleichermaßen zu berücksichtigen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrplan-Zusatz „Deutsch für Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache“</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anlage 1 zur Verordnung über die Lehrpläne der Hauptschulen, BGBl. II Nr. 134/2000, in der jeweils geltenden Fassung (Lehrplan der Hauptschule) findet unter besonderer Berücksichtigung der vorausgegangenen schulischen Lernerfahrungen sowie unter Einbeziehung einer für die künftige berufliche Tätigkeit erforderlichen grundlegenden fachsprachlichen Schwerpunktsetzung Anwendung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan-Zusatz „Deutsch für Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache“ ist in Verbindung mit dem Lehrplan für den Unterrichtsgegenstand „Deutsch“ an der Polytechnischen Schule als Grundlage für das Lehren und Lernen von Deutsch als Zweitsprache im Rahmen des interkulturellen Lernens auf der Zielebene („Bildungs- und Lehraufgabe“), auf der Stoffebene und auf der methodisch-medialen Ebene („Didaktische Grundsätze“) zu verstehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan-Zusatz „Deutsch für Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache“ ist im wesentlichen als Differenzierungshilfe für einen Unterricht zu verstehen, der sich immer auch an den Lernzielen und Vermittlungsformen des allgemeinen Lehrplans für Deutsch an der Polytechnischen Schule orientiert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine Berücksichtigung der zum Teil sehr unterschiedlichen Vorkenntnisse der Schüler in der Zweitsprache Deutsch soll auf der Ebene der jeweiligen Unterrichtsplanung unter Berücksichtigung des jeweiligen lernorganisatorischen Modells, das an der Schule verwirklicht wird, erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dies ist schon allein deshalb erforderlich, weil Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache in vielen Fällen in einem mehr oder weniger großen Ausmaß am Unterricht des Pflichtgegenstandes „Deutsch“ teilnehmen bzw. in diesen immer wieder integriert werden. Die unterrichtspraktische Verklammerung zwischen einzelnen Teilbereichen des Lehrplanes für Deutsch mit jenen des Lehrplan-Zusatzes wird mit zunehmender Lernzeit wachsen und schließlich fließend ineinander übergehen.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">LEBENDE FREMDSPRACHE (Englisch)</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c"><n>(Französisch, Italienisch, Kroatisch, Slowenisch, Ungarisch)</n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler soll</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Situationen des beruflichen und privaten Lebens in der Fremdsprache bewältigen können und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine aufgeschlossene Haltung gegenüber Menschen anderer Sprachgemeinschaften, deren Lebensweise und Kultur einnehmen und offen sein für Kontakte von Mensch zu Mensch.</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kernbereich:</gs></absatz><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Der private Alltag und die Umwelt von Jugendlichen:</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Persönliche Daten, Familie, Freunde, Freizeitaktivitäten, Sport und Gesundheit, Medien, Verabredungen, gemeinsame Unternehmungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationsmaterial, Gebrauchsanweisungen, Reparaturanleitungen verstehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Jugendliche im Ausland:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Reisemöglichkeiten, Unterbringung, Speisen, Getränke, Einkaufen, Weg erfragen und beschreiben, Post, Bank, medizinische Versorgung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Brieffreundschaften (auch per Telekommunikation). Fremdsprachige Literatur.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Fachsprache:</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Jugendliche in der Arbeitswelt:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Berufe und berufliche Tätigkeiten beschreiben, Vorstellungsgespräch, Anfragen, Mitteilungen, Telefonate, usw.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufbau eines berufsbezogenen Wortschatzes und dessen Anwendung in grundlegender berufsbezogener Kommunikation (zB Telefonate, Verkaufsgespräche, Beratungsgespräche).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Schularbeiten:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">4 bis 6 Schularbeiten im Schuljahr im Gesamtausmaß von 4 bis 7 Unterrichtseinheiten (mindestens 2 Schularbeiten pro Semester).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch schulautonome Bestimmungen kann auch eine andere Lebende Fremdsprache zum Gegenstand des Sprachunterrichts bestimmt werden (siehe Abschnitt IV Z 2). Der Unterricht baut auf den Vorkenntnissen aus dem Sprachunterricht der vorhergehenden Schulstufen auf. Grundsätzlich wird die Fremdsprache im Unterricht verwendet. Auf die mündliche Ausdrucksfähigkeit ist daher besonderer Wert zu legen. Hauptkriterium für die Lehrstoffauswahl ist die Anwendbarkeit im Privat- und Berufsleben mit dem Schwerpunkt Kommunikation, wobei die Fähigkeit und Bereitschaft sich zu verständigen vor der unbedingten grammatikalischen Richtigkeit steht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interessens- und Leistungsdifferenzierung soll nicht nur auf Schwierigkeitsgrad, Auswahl und Menge der Lehrstoffinhalte bezogen werden, sondern vor allem durch Art der Bearbeitung der im Lehrstoff angeführten Themen auf unterschiedlichem Niveau erfolgen. Die sprachlichen Fertigkeiten sollen laufend in realitätsbezogenen, auf Schülerinteressen abgestimmten Situationen geübt werden. Die Förderung des Hörverständnisses soll den Schüler befähigen, Englisch im direkten Kontakt mit fremdsprachigen Menschen und über Medien zu verstehen. Der selbständige Umgang mit Texten soll gepflegt werden. Die Arbeit mit dem zweisprachigen Wörterbuch ist zu üben, ein Grundwortschatz an Fachvokabular ist anzustreben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Grammatik dient zur Unterstützung der mündlichen und schriftlichen Kommunikationsfertigkeiten und soll nicht isoliert vermittelt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfache Texte und Gebrauchsanleitungen von einfachen Geräten oder gängiger Software sollen sinngemäß richtig (übersetzt) wiedergegeben bzw. interpretiert werden.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">MATHEMATIK</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler soll</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Sicherheit in den Grundrechnungsarten, im Schlußrechnen und Prozentrechnen verbessern;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gängige private und berufliche Aufgabenstellungen selbständig mathematisch lösen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Zusammenhang von Problemstellung und Arbeitsweisen zu deren Lösung erkennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>anhand lebenspraktischer Beispiele einfache Funktionen in verschiedenen Formen darstellen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundkenntnisse im Bereich des technischen Fachrechnens erlangen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundkenntnisse im Bereich des wirtschaftlichen Rechnens vertiefen und Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung kennenlernen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu wirtschaftlichem Denken und längerfristigem Planen angeregt und zu kritischem Konsumverhalten hingeführt werden.</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kernbereich:</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wirtschaftsrechnen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundrechnungsarten (mit Bestimmung von Stellenwerten), Prozentrechnung anhand vorwiegend wirtschaftlicher Aufgabenstellungen (zB Preislisten, Umsatzsteuer, Skonto, Rabatt) auch in Form einfacher Buchführung im Privathaushalt und im Kleinstbetrieb (Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben, Kassabuch). Rechnen mit Zehnerpotenzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Funktionen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Direkte und indirekte Proportionalität, Koordinatensystem, Wertetabelle, Linearität und deren Darstellung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darstellung von Daten durch Diagramme und Mittelwerte. Gleichungssysteme.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allenfalls Einführung in die Vektorrechnung (Vektorbegriff, Addition und Subtraktion von Vektoren, Multiplikation eines Vektors mit einer Zahl).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sachrechnen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sachverhalte strukturieren, Lösungswege festlegen, fehlende Informationen erkennen und selbständig beschaffen (berechnen), Lösungsschritte logisch und ökonomisch gliedern und übersichtlich darstellen sowie Ergebnisse überprüfen (Schätzen, Kopfrechnen usw.), formulieren und interpretieren.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aufgabenstellungen aus Sachbereichen wie:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bauen und Wohnen: Betriebskosten, Flächen- und Körperberechnungen, Maßstab, Maßverwandlungen, Anwendung des Pythagoräischen Lehrsatzes.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Rund ums Geld: Sparen und Kredite, Währungen, Lohn, Lebenshaltungskosten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Reisen: Fahrplan, Geschwindigkeit, Wechselkurse, Kalkulation.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Rund ums Kraftfahrzeug: Kosten, Steuer, Versicherung, Anhalteweg, Diagramme.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Arbeiten mit Werkstoffen: Dichte, Masse, Mischungen, Verschnitt, Bohrungen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Schularbeiten:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">4 bis 6 Schularbeiten im Schuljahr im Gesamtausmaß von 4 bis 7 Unterrichtseinheiten (mindestens 2 Schularbeiten pro Semester).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interessens- und Leistungsdifferenzierung soll nicht nur auf Schwierigkeitsgrad, Auswahl und Menge der Lehrstoffinhalte bezogen werden, sondern vor allem durch Art der Bearbeitung der im Lehrstoff angeführten Themen auf unterschiedlichem Niveau erfolgen. Je nach Leistungsfähigkeit der Schüler soll schrittweise eine höhere Abstraktionsebene angestrebt werden. Bei der Auswahl aus den anwendungsorientierten Aufgabenstellungen ist von den Interessen und dem Leistungsvermögen der Schüler auszugehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Lernbereich Wirtschaftsrechnen sollen – vom persönlichen Erleben und vom Privathaushalt ausgehend – wirtschaftliche Zusammenhänge rechnerisch erfaßt werden. Grundlegende Buchführungstechniken (Ein- und Ausgabenrechnung) nach den sogenannten „Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung“ sind in dem Ausmaß zu vermitteln, wie es für den privaten Gebrauch, das Verständnis der Kostenrechnung und für die Vermittlung betriebswirtschaftlichen Grundwissens notwendig ist. Um auf diesen Kenntnissen in anderen Unterrichtsgegenständen aufbauen zu können, sollte dieser Unterrichtsabschnitt zu Beginn des Schuljahres eingeplant werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einige umfassende Aufgabenstellungen (Sachrechnen) aus dem Interessensbereich (Fachbereich) des Schülers sollen projektartig und nach Möglichkeit fächerübergreifend selbständig bearbeitet werden, wobei auch Freude an kreativen Lösungsmöglichkeiten erlebt werden soll.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch geeignete Kontrollverfahren (zB Kopfrechnen, Überschlagsrechnungen, Schätzen) sollen Rechenergebnisse stets auf ihre Richtigkeit und Sinnhaftigkeit überprüft werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der elektronische Taschenrechner sowie der Computer (Tabellenkalkulation) sind als zeitgemäße Werkzeuge bei verschiedenartigen Aufgabenstellungen sinnvoll einzusetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand von Beispielen soll ein kritisches Bewußtsein in Bezug auf gezielte Beeinflussung durch verschiedene Möglichkeiten der Zahlendarstellung (auch durch moderne Techniken) erreicht werden.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">NATURKUNDE UND ÖKOLOGIE, GESUNDHEITSLEHRE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler soll</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundkenntnisse über physikalische, chemische, technische und biologische Vorgänge, sowie ökologische Zusammenhänge, die im täglichen Leben eine Rolle spielen, vertiefen und erweitern;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich der Verantwortung für die eigene Gesundheit und für die der Mitmenschen bewußt werden und Präventivmaßnahmen zur Gesunderhaltung kennenlernen.</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kernbereich:</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Naturkunde und Ökologie:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Energieträger in Haushalt und Wirtschaft: Formen, Gewinnung, Umwandlung, Alternativenergien.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Elektrizität: Energieumwandlungskette, Möglichkeiten der Spannungserzeugung, Stromarten; Versorgung und Verbrauch; Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit Elektrizität.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verhältnis Mensch – Technik: Funktionen, Nutzen, Möglichkeiten und Auswirkungen moderner Technologien; aktuelle Entwicklungen im Transport- und Nachrichtenwesen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wohnen: Wohnraumgestaltung, Infrastruktur, Haustechnik, Baustoffe (Eigenschaften).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lebensraum: Wasser, Luft, Boden, Klima, Vegetation, ökologisches Wirkungsgefüge; Auswirkungen menschlicher Eingriffe (Ökosysteme und Stoffkreisläufe); Maßnahmen zur Erhaltung und Wiederherstellung des ökologischen Gleichgewichtes. Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Gesundheitslehre:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Körperbewußtsein. Etablierung eines Gesundheitsverständnisses unter Berücksichtigung der physischen, psychischen und sozialen Gesundheit. Funktionen und Gesunderhaltung der Sinnesorgane und des Bewegungsapparates. Zivilisationskrankheiten. Suchtprävention (Ursachen und Folgen von Sucht). Sexualerziehung bzw. Kontrazeption. Gesundheitsvorsorge.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erste Hilfe (Sofortmaßnahmen).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beziehung der Lehrinhalte zur Lebens- und Interessenwelt der Jugendlichen soll anhand von praktischen Beispielen, Anschauungsmaterialien, Nutzung neuer Techniken bzw. experimentellen Nachweisen auch unter Einbeziehung von außerschulischen Lernorten hergestellt werden. Wo immer möglich, sollen handlungsorientierte bzw. projektbezogene Arbeitsweisen und Reflexion des eigenen Verhaltens zu Natur und Gesundheit zu tieferem Verständnis führen.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">BEWEGUNG UND SPORT</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Bewegung und Sport soll einen wichtigen Beitrag zur ganzheitlichen Bildung und Erziehung des Schülers leisten. Zur Erfüllung dieser Aufgabe sind für den Schüler ausreichend und regelmäßig motorische Aktivitäten sicherzustellen. Im Unterricht soll die Sach-, Selbst- und Sozialkompetenz des Schülers entwickelt und gefördert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler soll vor allem</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die konditionellen und koordinativen Grundlagen in den Anwendungsbereichen des Wettkämpfens, Spielens, Leistens und Gestaltens sowie des gesundheitsbedachten Bewegungshandelns im Alltag, im Beruf und in der Freizeit ausbauen (motorische Kompetenz),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Befähigung zum Gruppenhandeln und zur Kooperation erhalten sowie Regelbewußtsein, Bereitschaft zum fairen Handeln entwickeln und Bewegungshandlungen organisieren und leiten können (soziale Kompetenz),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Leistungsbereitschaft, Spielgesinnung, Bewegungsfreude, Gesundheitsbewußtsein und Körpergewissen entwickeln sowie zur Körpersprache und zum Bewegungsausdruck befähigt sein (Selbstkompetenz),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sachgerechtes Bewegungshandeln in der Natur in allen Belangen des Natursports entwickeln (Umweltkompetenz) und in verschiedenen Natursportarten seine individuellen und verantwortbaren Leistungsgrenzen erfahren (Selbstkompetenz),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wissen zum Bewegungshandeln als Voraussetzung einer kritisch-verantwortlichen Haltung gegenüber allen Erscheinungen der Bewegungskultur und einen Überblick zu regionalen Bewegungsformen, zu individuellen und gesellschaftlichen Auswirkungen von Sport, Spiel und Bewegung erhalten (Fachkompetenz).</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kernbereich:</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Motorische Grundlagen:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verbessern der konditionellen und koordinativen Grundlagen. Insbesondere Verbessern der Kraft durch Bewältigung leichter Geräte und des eigenen Körpergewichtes, der Ausdauer durch Dauer- bzw. Intervallbelastung im vorwiegend aeroben Bereich, der Reaktions-, Aktions- und Kraftschnelligkeit, der Gelenkigkeit/Beweglichkeit durch ausgewählte Stretch – und Dehnprogramme und des statischen und dynamischen Gleichgewichtes.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausbau der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten durch Ansprache verschiedener Sinne, durch Bewußtmachen des eigenen Bewegungsverhaltens, durch situative Veränderung der Raumlage, durch Gestalten und Nachvollziehen verschiedener Rhythmussequenzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umsetzen der erlernten Grundstrukturen in unterschiedlichsten Sportarten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiterentwickeln und Festigen des Leistungswillens der Schüler durch Bewußtmachen des Wertes der motorischen Leistungsfähigkeit für ihr eigenes Leben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Sportlich-wetteifernde Bewegungshandlungen:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durchführen von Einzel- und Gruppenwettkämpfen in verschiedenen Sportarten unter den Aspekten des Sich-Bewährens, der Fairneß und der Beachtung der Wettkampfregeln sowie der Bewältigung von Sieg und Niederlage.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erhalten und Verbessern eines individuellen und vielseitigen sportlichen Leistungsniveaus (Leistungsbreite, Leistungssteigerung. Entwickeln von Durchsetzungsvermögen).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Spielerische Bewegungshandlungen:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spontanes und kreatives Spielen in verschiedenen Situationen mit und ohne Gerät; kooperative Spiele; Spiele ohne Verlierer; regelungebundene und regelgebundene Spiele.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Große Sportspiele oder Vorformen der großen Sportspiele im Hinblick auf eine Wahl als lebensbegleitende Sportart. Weiterentwicklung von Spielfähigkeit und Befähigung zum Setzen von taktischen Maßnahmen und Erprobung in Wettkämpfen innerhalb und außerhalb der Schule.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Gestaltende und darstellende Bewegungshandlungen:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Körperwahrnehmung und ästhetische Bewußtseinsbildung ermöglichen. Erlebnisse, Stimmungen und Gefühle in und durch Bewegung zum Ausdruck bringen. Eigentätigkeit und Kreativität im Variieren, Kombinieren und Erfinden von Bewegungen fördern. Erfahren der Koordination von Raum, Zeit und Objekten vermitteln. Umsetzen von Musik und Rhythmus in Bewegung. Einzel- und Gruppengestaltung. Tanzformen. Gauklerische Kunstformen (Jonglieren, akrobatische Elemente).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Gesundheitsorientiert-ausgleichende Bewegungshandlungen:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Körpergefühl entwickeln: Bewußtmachen der Körperfunktionen und Bewegungswirkungen für das physische, psychische und soziale Wohlbefinden durch Verbessern der organischen Leistungsfähigkeit (aktive Erholung und ausgleichende Bewegung).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfahren lassen funktionell richtigen Bewegens in Alltags- und Berufstätigkeit und bei sportlichen Aktivitäten. Feststellen, Ausgleichen und Vermeiden muskulärer und motorischer Defizite. Reaktionen des Körpers erfahren. Sicherheitsmaßnahmen, Erste Hilfe. Fitneßübungen (auch an Fitneßgeräten).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachspezifische Informationen: Wirbelsäule und Muskelfunktion. Ermüdung. Pulsfrequenz. Art, Aufbau und Wartung von Sportgeräten. Grundlegendes Wissen zur Bewegungskultur (Spielregeln, Wettkampfbestimmungen, Sicherheitsmaßnahmen, Erste Hilfe usw.) und zu Gefahren bei Natursportarten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erlebnisorientierte Bewegungshandlungen:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entdecken und Erschließen von Bewegungen (zB auf festen Flächen, Schnee, Wasser, Eis, Luft, oa.) oder auf rollenden und gleitenden Untersätzen (zB Fahrrad, Einrad, Rollbrett, Rollschuhe, Inlineskater, Eisschuhe, Ski, Snowboard). Sicherheit durch gemeinsames Handeln gewinnen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht erfordert besondere Bemühungen, die Schüler bis zum Schulabschluss ausreichend zu befähigen und anzuregen, Bewegung, Spiel und Sport auch über die Schulzeit hinaus zu betreiben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterrichtsverfahren und die Leistungsanforderungen sind besonders auf das motorische Entwicklungs- und Leistungsniveau abzustellen und der unterschiedliche Stand von Erfahrung und Können der Schüler ist so zu berücksichtigen, dass sich in der Folge möglichst eine lebenslange Bewegungsfreude entwickelt. Sinnvolle Kooperationen mit sportlich- und gesundheitsorientierten Freizeiteinrichtungen können sowohl den Unterricht wie auch das Freizeitverhalten der Jugendlichen nachhaltig bereichern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit den Lehrinhalten soll nicht nur der motorische Bereich angesprochen werden, sondern über einen argumentierenden Unterricht auch der affektive, soziale und kognitive Anteil im sportlichen Handeln berücksichtigt werden. Je nach den Interessen und Bedürfnissen der Schüler kann eine Schwerpunktsetzung im Lehrstoff erfolgen (z. B. Trendsportarten, Pflege lokaler und historischer Bewegungskultur).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch das Bilden schwerpunktmäßiger Gruppen (auch klassenübergreifend) für bestimmte Bewegungsformen auch über längere Zeit hinweg kann Schülerinteressen besser entsprochen werden und damit ein Beitrag zum Bewusst machen lebensbegleitenden Sporttreibens erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Querverbindungen zu anderen Gegenständen sind anzustreben; fachbezogener Projektunterricht und fächerübergreifender Projektunterricht können vor allem im Rahmen von bewegungserziehlichen Schulveranstaltungen motivierend wirken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als eine mögliche Motivation zum sportlichen Handeln sind Wettkämpfe und Wettspiele (innerhalb der Klasse, innerhalb der Schule, mit anderen Schulen und im außerschulischen Sport) sowie der Erwerb von Leistungsabzeichen zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Inhalte und Organisation des Unterrichtes sollen nicht nur von den Rahmenbedingungen am jeweiligen Schulstandort abhängen. Insbesondere eröffnet die Einbeziehung von Schulveranstaltungen und/oder von Kooperationen mit außerschulischen Partnern die angestrebte Vielfalt der Unterrichtsangebote.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht ist zu jeder Zeit ein höchstmögliches Maß an Sicherheit der Schüler zu gewährleisten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">B. ALTERNATIVE PFLICHTGEGENSTÄNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">TECHNISCHES SEMINAR UND GRUNDLAGEN DER MECHANIK</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c"><n>(Fachbereich METALL)</n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler soll</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>physikalische und chemische Vorgänge beobachten, beschreiben und berechnen können, Gesetzmäßigkeiten erkennen und gesicherte Grundkenntnisse erwerben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundkenntnisse der Mechanik erwerben und ihre Bedeutung für technische Abläufe erkennen, um zu einer exakten Arbeitsweise bei graphischen und rechnerischen Lösungsmethoden zu gelangen.</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kernbereich:</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Angewandte Physik:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrstoff im Kernbereich des Pflichtgegenstands Technisches Seminar im Fachbereich HOLZ bzw. BAU.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Angewandte Chemie und Umwelttechnik:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrstoff im Kernbereich des Pflichtgegenstands Technisches Seminar im Fachbereich HOLZ bzw. BAU.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Grundlagen der Mechanik:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlagen der Statik: Kennzeichen der Kraft, Kräftemaßstab, Verschiebungssatz, Wechselwirkungsgesetz.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darstellen und Zusammensetzen von Kräften (grafische und rechnerische Methoden).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kraftmoment, Hebelgesetz und Momentensatz mit einfachen Anwendungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Reibung: Haft- und Gleitreibung, Reibungsgesetz.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Festigkeitslehre: Grundbegriffe, Beanspruchungsarten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erweiterungsbereich:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gleichgewichtslehre und Schwerpunktsbestimmung anhand ausgewählter Beispiele. Zusammensetzen und Zerlegen von Kräften (deren Wirkungslinien sich nicht in einem einzigen Punkt schneiden). Freimachen von Bauteilen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zugversuch, Spannungs- und Dehnungsdiagramm.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie im Pflichtgegenstand Technisches Seminar (Fachbereiche HOLZ bzw. BAU).</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">TECHNISCHES SEMINAR UND GRUNDLAGEN DER ELEKTROTECHNIK</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c"><n>(Fachbereich ELEKTRO)</n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler soll</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>physikalische und chemische Vorgänge beobachten, beschreiben und berechnen sowie Gesetzmäßigkeiten erkennen und gesicherte Grundkenntnisse erwerben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache elektrotechnische Berechnungen durchführen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundgesetze der Elektrotechnik auf Aufgaben der Fachpraxis anwenden können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu einer genauen Arbeitsweise und zu gesicherten Grundkenntnissen auch in Hinblick auf die geltenden Sicherheitsvorschriften geführt werden.</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kernbereich:</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Angewandte Physik:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrstoff im Kernbereich des Pflichtgegenstands Technisches Seminar im Fachbereich HOLZ bzw. BAU.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Angewandte Chemie und Umwelttechnik:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrstoff im Kernbereich des Pflichtgegenstands Technisches Seminar im Fachbereich HOLZ bzw. BAU.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Grundlagen der Elektrotechnik:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gefahren und Wirkungen des elektrischen Stromes, Fehlerarten, Arbeitssicherheit, Schutzmaßnahmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ohm`sche Gesetz, Zusammenhänge im einfachen Stromkreis (Zeichnen von Schaltplänen, Aufbau von Schaltungen, Handhabung von Meßgeräten, Verfassen von Versuchsberichten).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Widerstandsbestimmungen, Leitwert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Reihen- und Parallelschaltung von ohm`schen Widerständen, gemischte Widerstandsschaltungen. Kirchhoff`sche Gesetze.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bauarten von Widerständen. Elektrische Arbeit und Leistung bei rein ohm`schen Verbrauchern und Wirkwiderständen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Elektrochemie: Elektrolyse, Galvanische Primär- und Sekundärelemente.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erweiterungsbereich:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Reihen- und Parallelschaltung von Spannungsquellen. Praktische Aufgabenstellungen in Form von Schaltübungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Elektrische Arbeit und Leistung: Stromabrechnung (Grund-, Meß- und Arbeitspreis).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das elektrische Feld: Stromdichte und Ladungsmenge, Kondensatoren im Gleichstromkreis, Laden/Entladen von Kondensatoren, Bauarten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Elektromagnetismus: Magnetfeld, magnetischer Kreis, elektrodynamischer Effekt (Motorprinzip), elektromagnetische Induktion (Generator und Transformatorprinzip).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie im Pflichtgegenstand Technisches Seminar (Fachbereiche HOLZ bzw. BAU).</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">TECHNISCHES SEMINAR</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c"><n>(Fachbereiche HOLZ, BAU)</n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler soll</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>physikalische und chemische Vorgänge beobachten, beschreiben und berechnen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gesetzmäßigkeiten erkennen und gesicherte Grundkenntnisse erwerben.</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kernbereich:</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Angewandte Physik:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Internationales Einheitensystem und normgerechte Terminologie.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundkenntnisse der Mechanik wie Geschwindigkeit, Beschleunigung, Gravitation, Trägheit, Masse, Kraft, Gewichtskraft, Reibung, Arbeit, Leistung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundkenntnisse flüssiger und gasförmiger Körper wie Aggregatzustände, Druck, Oberflächenspannung, Kapillarität, Strömungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wesen des elektrischen Stroms (Grundlagen der Elektrizität, Stromarten, einfacher Stromkreis).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Angewandte Chemie und Umwelttechnik:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Chemische Stoffe (Gemenge, Verbindung, Reinstoff). Chemische und</absatz><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">physikalische Trennverfahren.</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufbau der Materie: Atomaufbau, Atommodelle, Periodensystem.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Säuren und Basen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anorganische Werk- und Hilfsstoffe bezogen auf die Fachbereiche.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Chemische Grundkenntnisse für die Fachbereiche.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erweiterungsbereich:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Physik: Kinematik (Zusammengesetzte Bewegung). Dynamik (Newton`sche Axiome, Impuls). Energiesatz.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Chemie: Stöchiometrische Gesetze und einfache Berechnungen. Energieverhältnisse chemischer Reaktionen. Redoxreaktionen. Inerte Gase.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend vom aktuellen Wissensstand der Schüler werden physikalische und chemische Zusammenhänge an Beispielen aus den Fachbereichen experimentell und rechnerisch erarbeitet. Querverbindungen zu den Fachgegenständen Naturkunde und Ökologie, Gesundheitslehre, Mathematik und den anderen Gegenständen des Fachbereiches sollen aufbauend genützt werden. Der aufbauende Charakter des Unterrichtsgegenstandes verlangt eine ständige Festigung und Vertiefung bereits gewonnener Erkenntnisse.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Physikalische und chemische Grundkenntnisse erlauben einen schlüssigen Übergang zu Mechanik und Grundlagen der Elektrotechnik. Graphische und rechnerische Lösungsmethoden sollen angewandt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Besonderer Wert ist auf das selbständige Durchführen und Dokumentieren von einfachen Laborübungen zu legen. Nach Möglichkeit soll computerunterstützes <i>(Anm.: richtig: computerunterstütztes)</i> Lernen mit geeigneter Software für Computermeßmethoden, Simulationen, Datenerfassung und Auswertung, Erstellen von Diagrammen und Tabellen sowie der Einsatz von Meßgeräten und Bauteilen die Lehrinhalte veranschaulichen. Technische Anschauungsmittel und die Betrachtung einfacher mechanischer Alltagsgegenstände erleichtern das Verständnis für Zusammenhänge und Wirkungen.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">TECHNISCHES ZEICHNEN</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c"><n>(Fachbereiche METALL, ELEKTRO)</n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler soll</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Zeichengeräten, Normen und den in der Praxis üblichen Formen der Darstellung vertraut werden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Skizzen und Werkzeichnungen technisch richtig und sauber ausführen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das räumliche Vorstellungsvermögen ausweiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zeichnungen und Pläne aus der Praxis lesen können.</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kernbereich:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verwendung und Pflege der Zeichengeräte. Aufbau und Normen der technischen Zeichnung; Normschrift, Linienarten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Freihandskizzen, Situationsskizzen und Modellaufnahmen als Grundlage für technische Zeichnungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darstellung einfacher ebenflächiger Körper in den zugeordneten Normalrissen. Räumliche Darstellung von Werkstücken. Schnittdarstellung von Werkstücken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Normgerechte Bemaßung. Maßstäbliches Zeichnen. Erstellung von Stücklisten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Computerunterstütztes Zeichnen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erweiterungsbereich:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Toleranzen und Passungen in der technischen Zeichnung. Oberflächenbezeichnungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verwendung der elektrischen Schaltsymbole in technischen Zeichnungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsatz von Toleranz- und Werkstofftabellen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch das Lesen von Zeichnungen und die Einsicht in die Herstellung der Werkstücke soll dem Schüler das Verständnis für Zusammenhänge vermittelt werden (zB durch Fertigungszeichnungen für die in der Werkstätte herzustellenden Werkstücke mit Stücklisten). Auf genaue Ausführung und normgerechte Bemaßung im Hinblick auf die Fertigung von Werkstücken ist besonderes Augenmerk zu legen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Anschaulichkeit des Unterrichtes wird durch Modelle, Bilder, Filme und den Einsatz von einfachen Grafik- und Konstruktionsprogrammen am Computer sowie durch Exkursionen und Lehrausgänge gefördert.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">TECHNISCHES ZEICHNEN UND KONSTRUKTIONSÜBUNGEN</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c"><n>(Fachbereiche HOLZ, BAU)</n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler soll</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Zeichengeräten, einschlägigen Normen und den in der Praxis üblichen Formen der Darstellung vertraut werden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Skizzen und Werkzeichnungen technisch richtig und sauber ausführen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das räumliche Vorstellungsvermögen ausweiten und einfache Technische Zeichnungen und Pläne aus der Praxis lesen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Objekte, insbesondere deren Proportionen, nach der Natur und nach Modellen zeichnerisch darstellen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zeichnungen passend beschriften und den Materialbedarf aus den Zeichnungen erstellen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im Bereich darstellender Geometrie aus Rissen eines Objektes dessen Aufbau ablesen, die in der Zeichnung enthaltenen Informationen deuten und konstruktiv verwerten können sowie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>geometrische Formen an technischen Objekten erkennen und unter Anwendung geeigneter Abbildungsmethoden zeichnerisch darstellen können.</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kernbereich:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Technisches Zeichnen in den Fachbereichen METALL bzw. ELEKTRO.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darstellung von einfachen Werkstücken aus Holz und Holzverbindungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Konstruktionsgrundlagen für Bauzeichnungen und Detailzeichnungen einzelner Bauelemente. Lesen von Plänen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Darstellende Geometrie:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Geometrische Grundkonstruktionen (Profile, Rundungen, Bögen usw.); Geometrische Hilfen. Parallelprojektion von Punkt, Gerade und Ebene mittels kotierter Angabe im kartesischen Koordinatensystem. Gerade in besonderer und allgemeiner Lage. Wahre Länge von Strecken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Normale Axonometrie: Darstellung von Werkstücken aus der Werkstätte in normalaxonometrischen Abbildungsverfahren (Einschneideverfahren).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lösung einfacher stereometrischer Aufgaben mit Hilfe von Normalprojektionen, Körper in besonderer Lage.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Freihandzeichnen:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schriftbilder. Zeichnen von Linien, Flächen und Körpern. Zerlegen von Körpern in einfache geometrische Hilfsformen. Proportionsgerechte Wiedergabe von Werkstücken in Entwurfsskizzen. Modellaufnahme. Parallelprojektionen und einfache Perspektiven. Zeichnen und Malen in Hinblick auf die Gestaltung von Bauplänen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erweiterungsbereich für den Fachbereich HOLZ:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fertigungszeichnungen. Möbelkonstruktion. Möblierungspläne und deren Gestaltungselemente an einfachen Aufgaben. Lage von Geraden zueinander, allgemeine und projizierende Ebenen. Lösung stereometrischer Aufgaben mit Hilfe von Normalprojektion mit ebenflächig begrenzten Körpern in allgemeiner Lage.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erweiterungsbereich für den Fachbereich BAU:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausführung einfacher Lagepläne, Hauspläne und Gebäudeschnitte. Modellanfertigungen. Bildvergrößerungsmethoden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Künstlerisches Design und eigene kreative und funktionale Entwürfe.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie in Technischem Zeichnen in den Fachbereichen METALL und ELEKTRO.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Persönliche Gestaltungsideen der Schüler und deren Umsetzung in fachgerechte Konstruktion sollen gefördert werden. Die Schulung des räumlichen Vorstellungsvermögens sowie die Umsetzung von Technischen Zeichnungen in reale Ausführungen soll auch durch Realbegegnungen (Betriebserkundungen; Lehrausgänge auf Baustellen usw.) unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften unterstützt werden.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">FACHKUNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c"><n>(Fachbereiche METALL, ELEKTRO)</n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler soll</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>theoretische Grundlagen des allgemeinen Maschinenbaus;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Maße, Meß- und Prüfgeräte und ihre Funktion kennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gängige Fertigungsverfahren im Fachbereich verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gebräuchliche Werkstoffe kennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sicherheitsvorschriften und Schutzvorschriften im Umgang mit Werkzeugen und Werkzeugmaschinen kennen.</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kernbereich:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sicherheitsvorschriften, Erste Hilfe bei Arbeitsunfällen, Unfallursachen, Sicherheitszeichen, Sicherheitsmaßnahmen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Messen, Prüfen und Anreißen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Längen, Winkel, Ebenheit (Maßstab, Meßschieber, Winkelmesser, Anschlagwinkel, Haarlineal, Radiuslehre). Nenn- und Istmaß, Toleranz.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fertigungstechnik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Handwerkzeuge, einfache Maschinen und Arbeitstechniken der spanlosen und spanabhebenden Formgebung wie</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">spanende Fertigungsverfahren von Hand (Sägen, Feilen, Reiben, Gewindeschneiden);</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">spanende Fertigungsverfahren mit Werkzeugmaschinen (Bohren, Drehen, Fräsen);</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">spanlose Fertigungsverfahren (Biegen, Schmieden);</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verbindungstechniken (Schrauben, Verstiften, Nieten, Löten; Schweißen).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Werkstoffkunde: Eigenschaften, Verwendung und Entsorgung von Eisen und Stahl.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erweiterungsbereich:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spezielle Meß- und Prüfverfahren (zB Meßschraube, Meßuhren).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verfahren aus den Bereichen Urformen (zB Gießen, Sintern), Umformen (zB Schmieden, Biegen), Trennen, Zerteilen, Fügen und Stoffeigenschaften ändern (zB Härten).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Werkstoffkunde: Eigenschaften, Verwendung und Entsorgung der gebräuchlichsten Werk- und Hilfsstoffe (Nichteisenmetalle und Legierungen, Kunststoffe).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Werkstattmäßige Prüfung von Werkstoffen. Oberflächen- und Korrosionsschutz.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Fachgegenstand bildet die theoretische Basis für den Unterricht in Werkstätte. Dabei ist die Notwendigkeit umfassender theoretischer und sicherheitstechnischer Kenntnisse für jegliche praktische Umsetzung zu verdeutlichen. Eine angemessene Fachterminologie ist zu pflegen. Die Gewichtung der Lehrstoffauswahl nimmt auf die berufliche Interessenslage der Schüler und die Anwendbarkeit in der Praxis Bedacht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zweckmäßigerweise werden die physikalischen Vorkenntnisse und persönlichen praktischen Erfahrungen angesprochen und mit praktischen beruflichen Anwendungen in Zusammenhang gesetzt. Zur Abstimmung von Theorie und Praxis sind Querverbindungen und die zeitliche Abstimmung mit den Pflichtgegenständen Technisches Seminar und Werkstätte notwendig. Demonstrationen und Mitwirkung von außerschulischen Fachkräften sowie berufspraktische Tage oder/und dislozierter Unterricht in beruflichen Ausbildungseinrichtungen können die Praxisnähe fördern.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">FACHKUNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c"><n>(Fachbereiche HOLZ, BAU)</n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler soll</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die im Fachbereich verwendeten Werkstoffe, Maße, Werkzeuge und Maschinen kennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gängige Fertigungsverfahren im Fachbereich unter dem Aspekt der technisch und wirtschaftlich richtigen Anwendung und ihrer Umweltverträglichkeit verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sicherheits- und Schutzvorschriften im Umgang mit Werkzeugen und Werkzeugmaschinen kennen.</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kernbereich:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sicherheitsvorschriften, Erste Hilfe bei Arbeitsunfällen, Unfallursachen, Sicherheitszeichen, Sicherheitsmaßnahmen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Werkstoff Holz:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufbau und Eigenschaften des Holzes, Verwendung, Verarbeitung, Holztrocknung, Lagerung, Krankheiten, Fehler und Güteklassen, Holzschutz.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Zusätzlich für den Fachbereich HOLZ:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Tischlerwerkstatt, Handwerkzeuge, Arbeitsgeräte und Maschinenwerkzeuge des Tischlers.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hilfswerkstoffe wie Dübel, Schrauben, Nägel, Kleber, Leime.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bedeutung des Waldes, Waldpflege, Waldbestand, Umweltbeziehungen, Wachstum und Teile des Baumes. Wirtschaftlich wichtige Holzarten deren Eigenschaften und Verwendung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Holzschnitte, Furniere.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Zusätzlich für den Fachbereich BAU:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen von Werkzeugen, Maschinen und Geräten aus dem Bereich der Bau- und Vermessungstechnik.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufbau, Eigenschaften, Herstellung und Verwendung der wichtigsten Baustoffe.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen der Elemente eines Bauwerkes wie Fundament, Mauerwerk, Deckenkonstruktion.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Malerarbeiten: Grundlagen der Farbenlehre. Eigenschaften und Verwendung gebräuchlicher Streichmittel; Kennenlernen von Werkzeugen, Geräten und Arbeitstechniken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fliesenlegerarbeiten: Herstellung, Eigenschaften und Verwendung der wichtigsten Platten und Fliesen, Klebe- und Fugenmörtel. Kennenlernen von Werkzeugen und Geräten. Einfache Verlegeregeln und Materialbedarfsberechnungen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erweiterungsbereich im Fachbereich HOLZ:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Projektartige Erweiterung ausgewählter Themenbereiche.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Holzanatomie (mikroskopischer und makroskopischer Aufbau).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Plattenwerkstoffe (Arten, Aufbau, Herstellung und Eigenschaften).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erweiterungsbereich im Fachbereich BAU:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ablauf eines Bauvorhabens von der Planung bis zur Fertigstellung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wichtige Bauvorschriften. Grundlagen der Statik im Baubereich.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entsprechend den beruflichen Interessen der Schüler erfolgt eine Schwerpunktsetzung im Lehrstoff.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie im Pflichtgegenstand Fachkunde METALL bzw. ELEKTRO.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">WERKSTÄTTE</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c"><n>(Fachbereiche METALL, ELEKTRO)</n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler soll</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Anforderungen von Tätigkeiten im Metall- und Elektroberufen kennen und einschätzen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fachbezogene Grundfertigkeiten und Grundkenntnisse erwerben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich eine genaue und verantwortungsbewußte Arbeitsweise unter Bedachtnahme auf die geltenden Sicherheits- und Schutzvorschriften aneignen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im Unterricht des Fachbereiches verwendete Einrichtungen, Werkzeuge und Arbeitsbehelfe handhaben und instandhalten können.</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kernbereich:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Werkstättenordnung, Unfallverhütung, Arbeitshygiene, Entsorgungsvorschriften.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlernen grundlegender Arbeitstechniken (Handfertigkeiten) an einfachen Werkstücken nach Zeichnungen und Arbeitsplänen: Messen und Prüfen, Anreißen, Körnen, Richten, Biegen, Feilen, Schleifen, Sägen, Gewindeschneiden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bohren: Maschinenaufbau; Grundfertigkeiten: Bohren, Senken.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Zusätzlich für den Fachbereich METALL:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundfertigkeiten der handwerklichen Blechbearbeitung: Falzen, Abkanten, Löten, Nieten, Korrosionsschutz.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Zusätzlich für den Fachbereich ELEKTRO:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlagen der Elektrotechnik; Herstellen von Verbindungen, Anfertigen von Draht- und Kabelformen, Isolieren, einfache Installationsschaltungen; einfache Meßtechnik im Kleinspannungsbereich.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erweiterungsbereich:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Festigung der Grundfertigkeiten. Herstellung komplexerer Werkstücke.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Montage und Demontage von Fahrzeugen bzw. Fahrzeugteilen (zB Fahrrad, Moped-, Motorteile) oder gebräuchlichen Geräten zur Funktionsuntersuchung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen einfacher maschineller Fertigungstechniken. Erweiterte Schaltübungen; Herstellung einfacher gedruckter Schaltungen (im Fachbereich ELEKTRO).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der <gs sperrweite="26">Kernbereich</gs> im Unterrichtsgegenstand Werkstätte beschreibt gemeinsame Grundfertigkeiten für die Fachbereiche METALL und ELEKTRO und Zusätze, die jeweils für einen Fachbereich gelten. Je nach den beruflichen Interessen, der Leistungsfähigkeit der Schüler und den organisatorischen bzw. ausstattungsmäßigen Möglichkeiten erfolgt durch die Fachlehrkraft die Schwerpunktsetzung im Lehrstoff des Kern- und Erweiterungsbereiches.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine zeitliche Koordinierung mit den Inhalten der Unterrichtsgegenstände des Fachbereiches insbesondere mit Fachkunde und Technischem Seminar ist anzustreben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Arbeiten im Bereich der Elektrotechnik dürfen grundsätzlich nur im spannungslosen Zustand, meßtechnische Arbeiten durch Schüler nur im Kleinspannungsbereich durchgeführt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vor dem Beginn der einzelnen praktischen Arbeiten müssen die Schüler mit den Grundzügen des Aufbaues, der Funktion, der Bauarten und der Bedienung der Werkzeuge, Maschinen, Einrichtungen und Arbeitsbehelfe sowie mit den Eigenschaften der verwendeten Werk- und Hilfsstoffe, vor allem aber mit den einschlägigen Sicherheitsvorschriften und Schutzmaßnahmen (gemäß Allgemeiner Unfallversicherungsanstalt) vertraut gemacht werden. Dies gilt in besonderem Maße auch für Formen des dislozierten Unterrichts und im Zuge von berufspraktischen Tagen. Werkzeuge und Maschinen dürfen von Schülern nur nach genauer Unterweisung und Maßnahmen zur Unfallverhütung gehandhabt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Am Beginn jeder Arbeit soll eine Planungsphase Material-, Werkzeug- und Zeitbedarf sowie die Arbeitsorganisation (zB Teamarbeit) klären. Bei der Anfertigung von Werkstücken soll Werkstoffen bzw. Werkstoffkombinationen sowie Verfahren der Vorrang gegeben werden, die in der Arbeitswelt Verwendung finden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Dokumentation und Reflexion über die durchgeführten Arbeiten (Zeichnungen, Arbeitsweisen, Werkstoffe, Werkzeuge, Zeiteinheiten usw.) dienen Besprechungen und geeignete Aufzeichnungen (zB Werkstättenbuch).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, Genauigkeit und Sauberkeit bei der Arbeit sind im Unterricht ebenso anzustreben wie die Beachtung der Vorschriften über Unfallverhütung, Arbeitshygiene und Umweltschutz und ein ökologisch maßvoller und wirtschaftlich vertretbarer Einsatz von Energie.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">WERKSTÄTTE</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c"><n>(Fachbereiche HOLZ, BAU)</n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler soll</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Anforderungen von Tätigkeiten in Holz-, Bau und Baunebengewerbeberufen kennen- und einschätzen lernen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fachbezogene Grundfertigkeiten und Grundkenntnisse erwerben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich eine genaue und verantwortungsbewußte Arbeitsweise unter Bedachtnahme auf die geltenden Sicherheits- und Schutzvorschriften aneignen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im Unterricht des Fachbereichs verwendete Einrichtungen, Werkzeuge und Arbeitsbehelfe handhaben und instandhalten können.</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kernbereich:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unfallverhütung, Werkstättenordnung. Vertrautmachen mit der Werkstättenorganisation, fachgerechter und sicherer Umgang mit Werkzeug und Handmaschinen, Arbeitsorganisation, Material- und Zeitbedarf. Einhaltung der Umweltauflagen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Benennen, Handhaben und Instandhalten von Werkzeugen, Handmaschinen, Einrichtungen und Arbeitsbehelfen zur Holzbearbeitung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlernen von Grundtätigkeiten, wie Messen, Anreißen, Aufreißen, Sägen, Stemmen, Raspeln, Feilen, Bohren, Hobeln, Putzen usw. an einfachen Werkstücken.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Zusätzlich für den Fachbereich HOLZ:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Herstellen einfacher Holzverbindungen auch unter Einsatz von Verbindungsmitteln wie zB Schrauben, Nägel, Dübel, Leim.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Herstellen von Gebrauchsgegenständen und Werkstücken, an denen Grundtätigkeiten, Holzverbindungen, Verbindungsmittel und Oberflächenbehandlungen praktisch angewandt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Zusätzlich für den Fachbereich BAU</gs> (Schwerpunkte nach beruflichen Interessen der Schüler):</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vermessungsarbeiten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen von Meßgeräten. Längen-, Winkel- und Höhenmessung, Waagriß.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Maurerarbeiten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Errichtung von Mauerteilen unter Berücksichtigung von Verbandsregeln und meßtechnischen Vorgaben; Zwischenwandelemente in Trockenbauweise (zB Holz, Gipsverbundplatten).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Maler- und Anstreicherarbeiten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Meßtechnische Vorarbeiten. Vorbehandlung von Untergründen, Auftragstechniken, Gestaltung von Übungsflächen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungen zu den Erkenntnissen der Farbenlehre (Farbmischung, Farbkontraste, usw.); Gestalten von einfachen Ornamenten und Schriften.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fliesenlegerarbeiten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Meßtechnische Vorarbeiten. Be- und Verarbeitung von keramischen Werkstoffen und deren Verfugung unter Berücksichtigung von Verlegungsregeln an Übungsflächen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erweiterungsbereich:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Festigung der Grundfertigkeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anfertigung bzw. Gestaltung komplexerer Werkstücke und Bauteile in Projekten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beton- bzw. Mörtelbereitung; Kennenlernen von Verputzarbeiten und Errichten einfacher Ziegelverbände.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gestaltung von Außenflächen (zB Pflasterung eines Gehweges im Sandbett), Gestaltung von Innenräumen (zB Tapeziererarbeiten).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Kernbereich im Unterrichtsgegenstand Werkstätte beschreibt gemeinsame Grundfertigkeiten für die Fachbereiche HOLZ und BAU und Zusätze, die jeweils für einen Fachbereich gelten. Je nach den beruflichen Interessen, der Leistungsfähigkeit der Schüler und den organisatorischen bzw ausstattungsmäßigen Möglichkeiten erfolgt die Schwerpunktsetzung im Lehrstoff des Kern- und Erweiterungsbereiches. Weitere Didaktische Grundsätze wie im Pflichtgegenstand Werkstätte im Fachbereich METALL bzw. ELEKTRO.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHES SEMINAR UND ANGEWANDTE INFORMATIK</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c"><n>(Fachbereich HANDEL-BÜRO)</n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler soll</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die wichtigsten Einrichtungen des Wirtschaftslebens und der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen kennenlernen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einblick in den Aufbau und in den Entscheidungsablauf eines Unternehmens gewinnen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Tätigkeiten und Anforderungen aus dem Bereich der Handels-, Büro- und Kommunikationberufe <i>(Anm.: richtig: Kommunikationsberufe)</i> je nach Interesse kennenlernen und selbständig ausführen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu wirtschaftlichem Denken angeleitet werden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ein konstruktiv-kritisches Verhältnis für sämtliche Anwendungsformen der Mikroelektronik und Telematik entwickeln.</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kernbereich:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einblick in den Aufbau und die Organisation von Unternehmen. Bedeutung von Betrieben im regionalen Bereich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Unternehmen in Bezug auf sein soziales, ökologisches, technologisches und rechtliches Umfeld.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kaufvertrag: Rechtliche Grundlagen, Anbahnung, Inhalt, Abschluß und Erfüllung des Kaufvertrages. Praxisnahe Erstellung der gängigen Schriftstücke im Rahmen des Kaufvertrages und Abwicklung des modernen Zahlungsverkehrs.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundkenntnis von Aufbau, Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten der im kaufmännischen Bereich üblichen elektronischen Hilfsmittel, Geräte und Datenverarbeitungsanlagen (Hardware, Software, Benutzeroberfläche).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bearbeitung kaufmännischer Aufgabenstellungen unter Verwendung moderner Verfahren: Textbearbeitung, Datenbeschaffung und -bearbeitung, Tabellenkalkulation, Grafik.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erweiterungsbereich:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Projektartige Aufgabenstellungen zum Kaufvertrag, Zahlungsverkehr. Umgang mit modernen Kommunikationsmedien.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spezielle Formen des Zahlungsverkehrs und der Finanzierung.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll handlungsorientiert und praxisorientiert organisiert werden. In der Praxis gebräuchliche Hilfsmittel und Drucksorten sollen nach Möglichkeit auch im Unterricht verwendet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schüler sollen zeitgemäße Informations- und Bürotechniken kennenlernen und Computer lernzielorientiert als Arbeitsmittel einsetzen.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">HUMAN-KREATIVES SEMINAR UND FACHPRAKTISCHE ÜBUNGEN</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c"><n>(Fachbereiche DIENSTLEISTUNGEN, TOURISMUS)</n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler soll</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu positiven Werthaltungen und Grundsätzen für das persönliche und berufliche Leben gelangen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sicheres und selbstbewußtes Auftreten erlangen und zur Selbstreflexion befähigt werden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>für die Situationen und Anliegen anderer unter besonderer Berücksichtigung von Randgruppen der Gesellschaft sensibilisiert werden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verständnis für die Bedeutung des Tourismus in wirtschaftlicher, sozialer, kultureller und ökologischer Hinsicht erlangen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in Ergänzung zu den Unterrichtsgegenständen des Fachbereiches Kenntnisse erweitern und Fertigkeiten üben, die für die Bewältigung der Anforderungen des jeweiligen Berufsfeldes bedeutend sind;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kommunikative Grundvoraussetzungen erwerben, um Gespräche selbstbewußt zu führen und berufsbezogene Schriftstücke zu formulieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gestalterische Fertigkeiten zur kreativen Ausführung von berufsbezogenen Arbeiten erwerben.</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kernbereich:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Formen des menschlichen Zusammenlebens in unserer Gesellschaft; Beruf und Freizeit.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ursachen, Folgen und Bewältigung von Konflikten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Tourismus: Entwicklung und Bedeutung des Tourismus, positive und negative Auswirkungen. Tourismusgeografie Österreichs (landwirtschaftliche und kulturelle Gegebenheiten).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Betriebsformen (Hotel, Restaurant, Jugendherberge, Ferienwohnungen).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Konsumverhalten, Konsumentenschutz, Gewährleistung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wohnen, Wohnraumgestaltung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mode; Kosmetik.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Fachpraktische Übungen:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einblicknahme in betriebliche Arbeitsprozesse; praktische Übungen an der Schule und/oder in öffentlichen oder betrieblichen Bildungseinrichtungen in den Anwendungsbereichen der Fachbereiche DIENSTLEISTUNGEN und TOURISMUS.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Büroorganisation.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mündliche und schriftliche Kommunikation wie Argumentationstechnik, Gesprächsstrategie, Telefonat, Rollenspiel, Vorstellungsgespräch; Geschäftsbriefe, Protokolle, Postbearbeitung, moderne Kommunikationsmittel.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Werbung und Präsentation, Werbetechniken wie Kataloge, Plakate, sonstige Werbeträger, Dekoration, Verpackung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umgang mit Medien: Funktionsweise von gängigen Geräten aus dem Berufsbereich.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erweiterungsbereich:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwickeln, üben persönlicher Lerntechniken und Entspannungstechniken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erste Hilfe. Hauskrankenpflege. Über Ernährung, Betreuung und Pflege von Kleinkindern und anderen betreuungsbedürftigen Menschen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Organisation und wirtschaftliche Abwicklung von Projekten wie Schulfesten, Schulveranstaltungen, Informationsveranstaltungen, usw.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Gewichtung und Auswahl von Schwerpunkten im Lehrstoff und verschiedene Formen der Differenzierung nehmen auf die berufliche Interessenslage der Schüler Bedacht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Teamfähigkeit, Kreativität, selbständiges Denken und andere Schlüsselqualifikationen können durch Formen offenen Unterrichts gefördert werden. Projektartige Arbeitsweisen unterstützen einen schülerzentrierten, fachübergreifenden und handlungsorientierten Unterricht. Übungen zu persönlichen Lern- und Entspannungstechniken können jederzeit bedarfsorientiert eingesetzt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Demonstrationen und Mitwirkung von außerschulischen Fachkräften sowie berufspraktische Tage oder/und dislozierter Unterricht in beruflichen Ausbildungseinrichtungen fördern die Praxisnähe. Für die Bewältigung der Situationen an außerschulischen Lernorten ist eine gründliche Vorbereitung und reflektierende Analyse unerläßlich.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">BUCHFÜHRUNG UND WIRTSCHAFTSRECHNEN</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c"><n>(Fachbereich HANDEL-BÜRO)</n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler soll</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Aufgaben des betrieblichen Rechnungswesens kennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Buchführungsarbeiten bei erweiterten Geschäftsfällen anhand von Belegen praxisgerecht und selbständig ausführen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die notwendige Sicherheit und Fertigkeit bei der Durchführung von in der Berufspraxis erforderlichen Rechenoperationen erwerben.</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kernbereich:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrstoff im Pflichtgegenstand Buchführung in den Fachbereichen DIENSTLEISTUNGEN, TOURISMUS.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Geschäftsfälle: Debitoren, Kreditoren, Umsatzsteuer, Bezugs- und Versandkosten, Skonto, Rabatt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Abschluß: einfache Um- und Nachbuchungen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wirtschaftsrechnen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Rechnen mit gebräuchlichen Maßen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schlußrechnungen (Mengen- und Preisberechnungen, Währungsrechnungen).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durchschnittsrechnungen (einfacher und gewogener Durchschnitt).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Prozentrechnung (einfache Beispiele zur Kalkulation, Handelsspanne, Zinsen- und Ratenberechnungen).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erweiterungsbereich:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verbuchung von Geschäftsfällen eines Abrechnungsmonats anhand von losen Belegen inklusive Summen und Saldenbilanz.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf- und Abschlagfaktoren (Kalkulation). Kostenaufstellungen und Vergleiche (Angebote, Erträge).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie im Pflichtgegenstand Buchführung in den Fachbereichen DIENSTLEISTUNGEN bzw. TOURISMUS.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für Wirtschaftsrechnen wird mindestens ein Ausmaß von einer Wochenstunde vorzusehen sein.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">BUCHFÜHRUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c"><n>(Fachbereiche DIENSTLEISTUNGEN, TOURISMUS)</n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler soll</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Aufgaben des betrieblichen Rechnungswesens kennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Buchführungsarbeiten anhand von Belegen praxisgerecht und selbständig ausführen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die notwendige Sicherheit und Fertigkeit bei der Durchführung von in der Berufspraxis erforderlichen Rechenoperationen erwerben.</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kernbereich:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Organisation des betrieblichen Rechnungswesen in Klein- und Mittelbetrieben: Aufgaben des Rechnungswesens, Buchführungsvorschriften, Bücher, Belegwesen. Buchführungssysteme (Überblick).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">System der doppelten Buchführung und Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bilanz und Inventarium: Konto; Konteneröffnung; Kontierung und Verbuchung einfacher laufender Geschäftsfälle im Hauptbuch; Kontenabschluß, Kontenrahmen und Kontenplan;</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Summen- und Saldenbilanz; Erfolgsrechnung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erweiterungsbereich:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verbuchen einfacher Geschäftsfälle unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einblick in den Aufbau und die Organisation von Tourismus- und Dienstleistungsbetrieben.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zahlenverständnis, sichere Beherrschung kaufmännischer Rechenverfahren und Hilfsmittel (Taschenrechner) sollen vom Schüler durch ständige Anwendung gepflegt und weiterentwickelt und durch Ergebniskontrolle überprüft werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Querverbindungen mit anderen Unterrichtsgegenständen – besonders mit den Pflichtgegenständen Mathematik und Politische Bildung und Wirtschaftskunde sowie den Unterrichtsgegenständen des Fachbereiches sollen gepflegt werden. Die im Gegenstand Mathematik vertieften Fertigkeiten wirtschaftlichen Rechnens (Grundrechnungsarten, Prozentrechnung und deren Anwendung) sollen aufgegriffen und weiterentwickelt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Führung von Büchern und Aufzeichnungen anhand von Belegen und unter Verwendung von Hilfsmitteln (nach Möglichkeit auch elektronischen) soll möglichst praxisnahe geübt werden. Einfache computerunterstützte Trainigsprogramme für Buchführungsaufgaben können den Unterricht bereichern.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">TEXTVERARBEITUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c"><n>(Fachbereiche HANDEL-BÜRO, DIENSTLEISTUNGEN, TOURISMUS)</n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler soll</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>normgerechte Schriftstücke mit der Schreibmaschine bzw. mit dem Computer unter Anwendung der Zehn-Finger-Tastschreibmethode anfertigen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Standardfunktionen eines gängigen Textverarbeitungsprogrammes anwenden können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>allenfalls eigene Niederschriften und kurzschriftliche Vorlagen in Verkehrsschrift lesen und übertragen können.</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kernbereich:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Maschinenkunde.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erarbeitung des Tastenfeldes bzw. Geläufigkeitsübungen im Zehn-Finger-Tastschreiben. Zehn-Minuten-Abschriften mit mindestens 1 000 Anschlägen und einem Fehlerprozentsatz von maximal 0,5%.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gestaltung von Schriftstücken nach den geltenden Normen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anwendung der Grundfunktionen eines gängigen Textverarbeitungsprogrammes (Editieren, Gestalten, Sichern und Drucken von Schriftstücken).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Büroorganisation.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erweiterungsbereich:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Abschreiben von vorgegebenen Texten mit einer Geschwindigkeit von 1 500 Bruttoanschlägen in zehn Minuten (maximal 0,5% Fehler).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Elementarer Erwerb der Verkehrsschrift zum Notieren und Konzipieren von praxisgemäßen Texten mit einer Geschwindigkeit von 40 Silben pro Minute.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf die Einhaltung der Zehn-Finger-Tastschreibmethode und auf sorgfältige ÖNORM-gerechte Ausfertigung der Schriftstücke ist besonderer Wert zu legen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Verwendung der Verkehrsschrift (Stenotypie) ist das Hauptaugenmerk auf das Übertragen von Texten zu legen (die Richtigkeit des Stenogramms ist nicht Gegenstand der Beurteilung). Die Verwendung von Hilfsmitteln (Wörterbuch, elektronische Rechtschreibüberprüfung, usw.) zur orthografisch richtigen Stenogrammübertragung ist sinnvoll.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">FACHPRAKTISCHE ÜBUNGEN</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c"><n>(Fachbereich HANDEL-BÜRO)</n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler soll</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die im gesamten Fachbereich erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten vertiefen und erweitern und praxisnah umsetzen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kommunikative Grundvoraussetzungen erwerben, um Gespräche selbstbewußt zu führen und berufsbezogene Schriftstücke zu formulieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gestalterische Fertigkeiten zur kreativen Ausführung von berufsbezogenen Arbeiten erwerben.</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kernbereich:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kaufmännische Aufgabenstellungen und Sachverhalte strukturieren, selbständig Informationen beschaffen, Lösungsmöglichkeiten suchen, Ergebnisse überprüfen und interpretieren, Lösungen präsentieren und auf ähnliche Aufgabenstellungen übertragen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kaufmännische Tätigkeiten und Kenntnisse in Projekten anwenden. Einblicknahme in betriebliche Arbeitsprozesse; praktische Übungen an der Schule in den Anwendungsbereichen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Büroorganisation.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mündliche und schriftliche Kommunikation wie Argumentationstechnik, Gesprächsstrategie, Telefonat, Rollenspiel, Vorstellungsgespräch; Geschäftsbriefe, Protokolle, Postbearbeitung, moderne Kommunikationsmittel.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Werbung und Präsentation, Werbetechniken wie Kataloge, Plakate, sonstige Werbeträger, Dekoration, Verpackung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umgang mit Medien: Funktionsweise von gängigen Geräten aus dem Berufsbereich.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erweiterungsbereich:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwickeln, üben persönlicher Lerntechniken und Entspannungstechniken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Organisation und wirtschaftliche Abwicklung von Projekten wie Schulfesten, Schulveranstaltungen, Informationsveranstaltungen, usw.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Vordergrund steht die konkrete Anwendung und Vertiefung der in den anderen Fachbereichsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten. Die Gewichtung und Auswahl von Schwerpunkten im Lehrstoff und verschiedene Formen der Differenzierung nehmen auf die berufliche Interessenslage der Schüler Bedacht. Teamfähigkeit, Kreativität, selbständiges Denken und andere Schlüsselqualifikationen können durch Formen offenen Unterrichts gefördert werden. Projekte und büroähnliche bzw. übungsfirmenähnliche Arbeitsweisen unterstützen einen schülerzentrierten, fachübergreifenden und handlungsorientierten Unterricht. Übungen zu persönlichen Lern- und Entspannungstechniken können jederzeit bedarfsorientiert eingesetzt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Berufspraktische Tage und dislozierter Unterricht in beruflichen Ausbildungseinrichtungen fördern die Realitätsnähe.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">ERNÄHRUNG, KÜCHENFÜHRUNG, SERVICE</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c"><n>(Fachbereiche DIENSTLEISTUNGEN, TOURISMUS)</n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler soll</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung der Ernährung zur Gesunderhaltung des Menschen und die Qualitätskriterien unter Einbeziehung ernährungswissenschaftlicher Grundlagen erkennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gängige Speisen der regionalen und internationalen Küche unter Berücksichtigung ergonomischer, hygienischer, umweltschonender und wirtschaftlicher Erfordernisse herstellen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Nahrungsmittel des Küchenbedarfs verwalten können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundwissen in den Bereichen Service und Tischkultur erfahren und umsetzen können.</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kernbereich:</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ernährung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Nahrung: Zusammensetzung, Aufgabe.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ernährungsbedarf, Nährstoffe und deren Bedeutung für die Gesunderhaltung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lebensmittelanalyse, Nährwertberechnungen, Energieverbrauch.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eßverhalten und Kostformen (Normal-, Natur- und Vollwertkost, Fehlernährung).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hauptkriterien der Qualitätsbeurteilung von Lebensmitteln; Lagerung, Konservierung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lebensmittelgruppen (pflanzliche, tierische, synthetische).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Getränke (alkoholfreie, alkoholische, Mixgetränke).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Garmachungsarten und deren Einfluß auf die Lebensmittel.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Küchenführung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Speisenfolgen, Menüpläne, Mengenberechnungen, Wareneinsatzkosten und Kalkulation.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einführung in den Küchenbetrieb (Arbeitsplatz, Arbeitsbehelfe, Maschinen und deren ökonomischer Einsatz, Handhabung und Wartung).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundrezepturen für Suppen, Saucen, Teige und Cremes. Garverfahren für unterschiedliche Speisen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Richtlinien für Portionieren, Anrichten, Garnieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Alkoholfreie und alkoholische Getränke.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Service:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Berufskleidung, Hygiene, Umgangsformen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundbegriffe des Servierens, Servierregeln, Servierarten und einfaches Getränkeservice.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfache Gedecke, Tischgestaltung, Eß- und Trinkkultur.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erweiterungsbereich:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verfeinerte Ableitungen der Grundrezepturen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen computerunterstützter Lagerhaltung und Rezepturensammlung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Planung und Gestaltung von Festen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Herstellung und Nutzung natürlicher Materialien für Kosmetik, Hygiene und Umwelt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse und Hygiene sind Fundament für die praktische Umsetzung in der Nahrungszubereitung und Küchenpraxis.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erhebungen zu jahreszeitlichen Angeboten und den sich daraus ergebenden Preisschwankungen tragen zu kostenbewußtem Einkaufsverhalten bei.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf die gesetzlichen Bestimmungen wie Lebensmittel- und Bazillenausscheidegesetz, Hygienevorschriften, Berufskleidung und Unfallverhütung ist im praktischen Unterricht besonderes Augenmerk zu richten.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">KREATIVES GESTALTEN</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c"><n>(Fachbereich DIENSTLEISTUNGEN)</n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler soll</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich mit möglichst vielfältigen Ausdrucksformen, Materialien, bildnerischen und musikalischen Elementen und Mitteln auseinandersetzen und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in der Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden.</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kernbereich:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gestalten mit verschiedenen formbaren Materialien, Herstellen einfacher Gegenstände.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Design: gestalterischer Zusammenhang zwischen Farb-, Formelementen und Funktion, wie Vitrinengestaltung, Raumgestaltung, Tischschmuck, Verpackung usw.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Textiles Gestalten: flächenbildende und flächengestaltende Verfahren, Drucktechniken, Applikationen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Körpersprache, Gestik, Mimik, Pantomime. Tänze, musikalischer Ausdruck.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kosmetik.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erweiterungsbereich:</gs></absatz><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Projektartige Gestaltung einer Feier. Multimediales Gestalten.</schlussteil></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auswahl der im Abschnitt „Lehrstoff“ angeführten Inhalte soll ausgehend von den Interessen und Begabungen der Schüler unter dem Aspekt der Förderung individueller Kreativität und persönlicher Ausdrucksfähigkeit, aber auch unter dem Aspekt des wirtschaftlichen Denkens und des Umweltbewußtseins erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vielfalt von Unterrichts- und Sozialformen sowie der Einsatz von Medien oder auch Exkursionen und der Besuch von Fachausstellungen soll Kreativität anregen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Veranstaltungen, Feste und Projekte bilden Anlässe für kreatives Gestalten.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">ZWEITE LEBENDE FREMDSPRACHE</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c"><n>(Französisch, Italienisch, Kroatisch, Slowenisch, Ungarisch ua.)</n></ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c"><n>(Fachbereich TOURISMUS)</n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler soll</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sprachliche Strukturen erwerben, die es ihm ermöglichen, sich in privaten und beruflichen Standardsituationen zu verständigen.</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><gs sperrweite="26">Kernbereich:</gs></schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfache Gespräche verstehen und führen, Auskünfte erfragen und erteilen, private und berufliche Verabredungen und Vereinbarungen treffen, telefonieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sinnerfassendes Lesen von kurzen Texten sowie Aufschriften, Hinweisschilder, einfachen Gebrauchsanweisungen und Betriebsanleitungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schriftliche Übungen zur Erarbeitung und Festigung der vorher genannten Bereiche.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie im Pflichtgegenstand Lebende Fremdsprache.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">C. FREIGEGENSTÄNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">ANGEWANDTE INFORMATIK</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler soll</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einen allgemeinen Einblick über gegenwärtige Einsatzmöglichkeiten der Informatik und zukünftige Entwicklungen und deren Problematiken gewinnen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>individuelle bzw. fachspezifische Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit Personalcomputern und Standardsoftware erwerben.</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kernbereich:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anwendungsorientiertes Lernen und Erproben in verschiedenen, den (beruflichen) Interessen und dem Wissensstand der Schüler entsprechenden Anwendungsbereichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlagen der Informatik: Begriffe, Entwicklung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Problemlösungsverfahren: Bedarfsanalyse, Bestandsaufnahme, Forschen, Planen, Erproben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hardware: Geräte und Verfahren zur Datenerfassung, Datenspeicherung, Datenübertragung, Datenausgabe; Elemente des Computers wie Prozessor, Speicher, Peripherie.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Software: Anwenden von Standardsoftware wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation; Kennenlernen eines Betriebssystems.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einblick in die Möglichkeiten lokaler und globaler Netzwerke.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auswirkungen des Computereinsatzes: Veränderungen im Produktionsprozeß, in der Berufsstruktur und in der Kommunikation. Veränderungen am Arbeitsplatz (neue Qualifikationen, entlastende und belastende Faktoren usw.). Datenschutzpraxis.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erweiterungsbereich:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Multimediaanwendungen; Kommunikation mit anderen Anwendern, elektronische Informationssuche, Computerspiele usw.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Projektartiges Unterstützen der allgemeinbildenden und fachspezifischen Unterrichtsgegenstände mit geeigneter Software (CAD, Tabellenkalkulationen, Trainingsprogrammen, Steuerungstechnik usw.).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allgemeine Projekte (Schülerzeitung, Auswertungen von Sportveranstaltungen usw.).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundzüge des Programmierens (Makroprogrammierung für Standartsoftware; eine höhere Programmiersprache usw.).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auseinandersetzung mit neuen Techniken soll unter Nutzung der gegebenen Möglichkeiten anhand von konkreten Aufgabenstellungen aus verschiedenen Lernbereichen unter besonderer Berücksichtigung der künftigen Berufs- und Arbeitswelt der Schüler erfolgen und Einsatzmöglichkeiten des Computers aufzeigen. Die praktischen Übungen an EDV-Geräten dienen insbesondere auch dem Abbau allfälliger (auch geschlechterspezifischen) Berührungsängste und dem Kennenlernen wichtiger Funktionen der technischen Geräte.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">KOMMUNIKATION, WERBUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler soll</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kommunikationstechniken kennen und anwenden können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsicht in Funktion und Wirkung von Präsentations- und Werbetechniken gewinnen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>optische und akustische Informationsträger kreativ gestalten.</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mündliche Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gesprächsklima, Kommunikationstraining. Kommunikationsmodelle in spielerischer Form, Kommunikationsblockaden; Diskussion, sachbezogene objektive Argumentation, Gesprächsstrategien, Telefonate.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Werbung und Präsentation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Selbstpräsentation und Präsentation im Vorstellungs-, Verkaufs- und Beratungsgespräch; Standpunktformulierungen, Werbemittel, Werbesprache, Werbetechniken.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Simulation von praxisbezogenen Situationen soll ein größtmöglicher Realitätsbezug hergestellt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Förderung der Kreativität soll speziell in der Auseinandersetzung mit der Werbung berücksichtigt werden.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">TEXTILES WERKEN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler soll</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch den Erwerb von Kenntnissen und Fertigkeiten zur Persönlichkeitsbildung und zur ästhetischen Gestaltungsfähigkeit gelangen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch berufsbezogenes Arbeiten im praktischen Unterricht die wichtigsten Kriterien des Konsumverhaltens und der Umwelt erfahren und dabei Freude an der Verwirklichung eigener Ideen erleben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>befähigt werden, dem gesellschaftlichen Druck der Modetrends kritisch zu begegnen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mode:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">historische Grundlagen, Modetrends, Modeverhalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Materialerkundung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Herstellung, Ausrüstung, Veredelung und Pflege von Textilien.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Serienanfertigung (zB Berufskleidung).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schnittgewinnung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wohnen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wohntextilien: Natur- und Synthetikmaterialien, Farbe und Form, Pflege.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wohndesign: Herstellung von Produkten, die die Einrichtung und Ausgestaltung als Ausdruck der Persönlichkeit widerspiegeln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Accessoires:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Modeschmuck und Accessoires aus unterschiedlichen Materialien in verschiedenen Techniken planen, entwerfen und anfertigen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Berufsbezogenen Arbeiten ist der Vorrang einzuräumen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Selbsttätigkeit und projektorientiertes Handeln des Schülers sollen im Vordergrund stehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Herstellung von Produkten soll dem Schüler hinsichtlich der Materialien und der Techniken großer Freiraum gewährt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mode soll nicht nur als ästhetischer, sondern auch als wirtschaftlicher Faktor gesehen werden.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">ERWEITERTE GESUNDHEITSLEHRE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler soll</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Zusammenhang von Gesundheit, Umwelt und Gesellschaft erkennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung von persönlicher Hilfeleistung erkennen und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ein Bewußtsein für gesunde Lebensführung in Beruf und Freizeit erlangen.</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kernbereich:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sozialhygiene und Ethik: Bedeutung der Gesundheit für den einzelnen und die Gesellschaft. Psychohygiene. Arbeitshygiene, Berufskrankheiten. Impfungen. Hilfsorganisationen und Selbsthilfegruppen. Altenhilfe. Körperliche und geistige Behinderung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gesundheit am Arbeitsplatz und in der Freizeit: Erste Hilfe – Grundkurs, Unfallverhütung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hilfe für den Kranken: Psychosomatik, Krankenhilfe zu Hause, Diätik, Pflege des alten Menschen, Schulmedizin und Hausmittel.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Säuglings- und Kinderpflege: Familienplanung, Schwangerschaft, Geburt, Betreuung vom Säugling bis zum Kleinkind.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Erweiterungsbereich:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kurse für Hauskrankenhilfe, Mutter und Kind. Öffentliche Gesundheitseinrichtungen.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">MUTTERSPRACHLICHER UNTERRICHT</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Lehrstoff und die Didaktischen Grundsätze des Lehrplans „Muttersprachlicher Unterricht“ der Hauptschule (Anlage 1 zur Verordnung über die Lehrpläne der Hauptschulen, BGBl. II Nr. 134/2000, in der jeweils geltenden Fassung) sind sinngemäß anzuwenden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">D. UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">INTERESSEN- UND BEGABUNGSFÖRDERUNG, BEWEGUNG UND SPORT</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">(Nach den ausgewählten Schwerpunkten ist eine nähere Bezeichnung des Unterrichtsgegenstandes festzulegen.)</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler soll</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verschiedene Gelegenheiten erhalten, persönliche Interessen und individuelle Begabungen zu entdecken und zu pflegen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fähigkeiten, Fertigkeiten sowie Kenntnisse in besonderer Weise zu entwickeln, zu entfalten, zu erweitern und zu vertiefen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zur gemeinschaftlichen Pflege eines Hobbys als Vorbereitung auf eine sinnvolle und aktive Nutzung des Freizeitangebotes angeleitet werden.</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auswahl und Festlegung der Schwerpunkte erfolgt auf der Grundlage der nachfolgend skizzierten Handlungsfelder und unter besonderer Berücksichtigung der Interessen und Begabungen der Schüler.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kommunikation – Ausdruck:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Ergänzung zu Deutsch- und Fremdsprachenunterricht sollten die Schüler grundlegende kommunikative Fähigkeiten erproben und erweitern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Soziales Lernen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Mittelpunkt steht der Mensch, der als gesellschaftliches Wesen von Interessen geleitet und von Natur- und Humanbedingungen abhängig seine Umwelt gestaltet.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auseinandersetzung mit sozialen, gesellschaftlichen, politischen Fragen soll tolerantes und demokratisches Verhalten anbahnen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur – Technik – neue Technologien:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Auseinandersetzung mit Gesetzmäßigkeiten und Gestaltungsmöglichkeiten in Natur, Technik und Wirtschaft können zum Beispiel spezielle Interessengebiete aus dem Bereich der Werkstätte, Physik/ Chemie, usw. den Schwerpunkt darstellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne der Unterrichtsprinzipien „Vorbereitung auf die Anwendung neuer Techniken, insbesondere der Informations- und Kommunikationstechniken“, sowie „Vorbereitung auf die Arbeits- und Berufswelt“ sollen moderne Methoden der Informationsbeschaffung und -verarbeitung überall dort eingesetzt werden, wo es sinnvoll erscheint und wo ähnliche Methoden auch in der Praxis verwendet werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bewegung – Sport – Gesundheit:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spezielle Interessengebiete aus dem Bereich von Bewegung, Sport und Gesundheit wie Freizeitsportarten der Jugendlichen sind im Hinblick auf eine sinnvoll gestaltete Freizeit und gesunde Lebensführung Schwerpunkt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Ausdruck:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die vielfältigen Möglichkeiten der persönlichen Ausdrucksfähigkeit und Erlebnisfähigkeit wie Musik, Tanz, Spiel, Chorgesang, Fotografie, Malen und Zeichnen usw. werden in besonderer Weise gefördert.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sonstige Interessen und Begabungen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bestimmte Interessen einer genügend großen Anzahl von Schülern bilden den Unterrichtsschwerpunkt, sofern dadurch ein Beitrag zur Persönlichkeitsbildung, sinnvollen Freizeitgestaltung oder Entspannung geleistet wird.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Grund der Interessen der Schüler wird ein oder werden mehrere Handlungsfelder zu Schwerpunkten bestimmt, wobei auch eine Abfolge von Schwerpunkten bestimmt werden kann, die projektartig und kursmäßig organisiert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgaben und Zielsetzungen können sich aus dem Lebensalltag der Schüler, aus dem Unterricht in den Pflichtgegenständen oder aus der Berücksichtigung von Unterrichtsprinzipien ergeben. Selbständiges, ganzheitliches und forschendes Lernen sowie lustbetontes Üben unterstützen die Entfaltung kognitiver, affektiver und kreativer Fähigkeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat insgesamt auch zur Gemeinschaftserziehung beizutragen.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">VERKEHRSERZIEHUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler soll</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Verkehr in seiner Komplexität erfassen und die eigene Rolle in diesem System erkennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>lernen, sich am Verkehr sicher, veranwortungs- und umweltbewußt zu beteiligen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das für den Erwerb des Mopedlenkerausweises notwendige Wissen und Können erwerben.</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fortbewegungsmittel Jugendlicher (Fahrrad, Moped, öffentlicher Verkehr usw.); Verkehrsfläche, rechtliche Bestimmungen für jugendliche Fahrzeuglenker; Verkehrspartnerschaft; Regelwissen; Verkehr und Umwelt bzw. Gesundheit.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Praktischer Unterricht:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kontrolle und Wartung, Gewöhnungs- und Geschicklichkeitsübungen, Verkehrstraining im Schonraum (mit Fahrzeugen Jugendlicher wie Fahrrad, Moped usw.).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dem theoretischen und praktischen Unterricht ist gleichermaßen Bedeutung zuzumessen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verkehrserziehung als Unterrichtsprinzip bedingt ein Zusammenwirken mit den anderen Unterrichtsgegenständen. Eine Erste Hilfe – Ausbildung sowie die Zusammenarbeit mit einschlägigen Institutionen wird empfohlen.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">MUTTERSPRACHLICHER UNTERRICHT</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Lehrstoff und die Didaktischen Grundsätze des Lehrplans im Freigegenstand „Muttersprachlicher Unterricht“ sind anzuwenden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">E. FÖRDERUNTERRICHT</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Abschnitt II Unterabschnitt F Z 1.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">F. UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE IN DER DEUTSCHFÖRDERKLASSE</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">DEUTSCH IN DER DEUTSCHFÖRDERKLASSE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Deutschförderklassen soll sichergestellt werden, dass jene Schülerinnen und Schüler, die aufgrund mangelnder Kenntnisse der Unterrichtssprache gemäß § 16 des Schulunterrichtsgesetzes (SchUG), BGBl. Nr. 472/1986, dem Unterricht nicht folgen können und gemäß § 4 Abs. 2 lit. a SchUG bei Einschulung den außerordentlichen Status erhalten haben, diese frühzeitig erlernen und möglichst bald gemeinsam im Klassenverband dem Lehrplan der jeweiligen Schulstufe als außerordentliche Schülerinnen und Schüler mit Deutschförderkurs oder ordentliche Schülerinnen und Schüler folgen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um einen schnellen Übergang in den Regelunterricht zu gewährleisten, sind Deutschförderklassen grundsätzlich auf ein Semester ausgerichtet. Wenn das Lehrziel laut gesetzlich vorgeschriebenem Testverfahren von der jeweiligen Schülerin oder dem jeweiligen Schüler nicht erreicht wurde, kann die Deutschförderklasse ein weiteres Semester, besucht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan beschreibt Zielkompetenzen, die für den Wechsel in die Regelklasse notwendig sind. Darüber hinaus gibt der Lehrplan einen Rahmen vor, der den Pädagoginnen und Pädagogen jenen Gestaltungsspielraum bietet, der erforderlich ist, um jeden Jugendlichen nach den jeweils eigenen Fähigkeiten und Begabungen zu fördern. Im Sinne eines schnellen Übergangs ist es daher sinnvoll, Bildungssprache (zB Fachwortschatz) anhand bestimmter Gegenstände <gdash /> etwa Mathematik, Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung oder Geographie und Wirtschaftskunde <gdash /> zu erarbeiten und die Förderung der Jugendlichen je nach individuellen Lernvoraussetzungen und organisatorischer Umsetzbarkeit auch in diesen Gegenständen zu gewährleisten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Für die Unterrichtsgestaltung sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbau von Sprachkompetenzen in der Alltags- und Bildungssprache, wenn möglich in Bezugnahme auf den Fachwortschatz einzelner Unterrichtsgegenstände der jeweiligen Schulstufe;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sicherstellung der kontinuierlichen Förderung und der Beachtung einer angemessenen Progression sowohl innerhalb eines Semesters als auch beim Besuch der Deutschförderklasse über mehrere Semester;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsatz von Diagnoseinstrumenten, die den kontinuierlichen Sprachaufbau in Deutsch sicherstellen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Ausgangssituation</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Deutsch wird in der Deutschförderklasse gesteuert und zudem in vielen außerschulischen (Lern<gdash />)Situationen in der zielsprachlichen Umgebung ungesteuert erlernt. Der Unterricht hat an diese besondere sprachliche Ausgangssituation der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen: Es werden Sprechanlässe geboten, die geeignet sind, Kommunikationsmöglichkeiten außerhalb des Unterrichts zu eröffnen. Die soziale Verschränkung mit der Regelklasse von Anfang an ist für den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler von besonderer Bedeutung; jede Möglichkeit die Zweitsprache Deutsch zu sprechen, zu üben und zu festigen sollte ergriffen werden; und Lernorte außerhalb des Klassenzimmers bieten dem Spracherwerb besonders wirkungsvolle Impulse.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Positive Lernatmosphäre/Geschützter Raum</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht geht vom Sprachhandlungsbedarf der Schülerinnen und Schüler aus und greift ihre aktuellen Erfahrungen mit dem Deutschen als Zweitsprache auf. Dabei wird die Deutschförderklasse zu einem geschützten Lernraum, der eine wertschätzende und respektvolle Lernatmosphäre bietet und in dem die Schülerinnen und Schüler das Gelernte erproben können. Es ist zu beachten, dass sich die Lernenden in ihrer Zweitsprache Deutsch auf einer niedrigeren Stufe bewegen als es ihrem Alter angemessen wäre und so ein Missverhältnis zwischen ihren intellektuellen Fähigkeiten und der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit besteht. Wo es sich anbietet, wird der Bezug zu der/den jeweiligen Erst- bzw. Familiensprache/n hergestellt und es können unterschiedliche Erfahrungen und Einstellungen reflektiert werden. Dazu sind Kontakte, Kooperationen und Absprachen wichtig und hilfreich, sowohl mit den Fachlehrpersonen und weiteren Betreuungspersonen als auch nach Möglichkeit mit den Erziehungsberechtigten der Lernenden. Auch für die Entwicklung der Sprachlernkompetenz, der Selbstkompetenz, der sozialen Kompetenz und der interkulturellen Handlungsfähigkeit ist Kooperation von großer Bedeutung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Mehrsprachigkeit</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrperson der Deutschförderklasse hat spezifische Aufgaben als Wissensvermittlerin, Sprachlernberaterin und Brückenbauerin zwischen den Sprach-, Bildungs- und Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler. Die Schülerinnen und Schüler werden in ihrer Entwicklung der individuellen lebensweltlichen Mehrsprachigkeit und in der Ausbildung von Sprach(en)bewusstsein (<i>language awareness</i>) unterstützt. Ihr gesamtes sprachliches Repertoire wird für den Erwerb der (neuen) Sprache Deutsch genutzt: Sprachenvergleiche, die Nutzung von vorhandenen Fremdsprachenkenntnissen und Reflexionen des Spracherwerbs erweitern die Prozesse der Sprachentwicklung. Sprachliche und kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede sind positiv besetzt und werden als Lernanlass gesehen. Sie werden als Möglichkeit zum Austausch genutzt. Die Lehrperson führt die Schülerinnen und Schüler in den Besuch der Schulbibliotheken und – wenn möglich – von öffentlichen Bibliotheken und Mediatheken ein, wo diese die Angebote auch in ihrer Erstsprache nutzen können.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Alltagssprache vs. Bildungssprache</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben der Entwicklung der sprachlichen Handlungsfähigkeit für den (außer-)schulischen Kommunikationsbedarf werden im Rahmen der Sprachförderung in Deutschförderklassen auch die bildungs- und fachsprachlichen Kompetenzen der Lernenden (ua. mündliche und schriftliche Textkompetenz) altersgerecht ausgebildet. Der Weg von der Alltagssprache bis zur Bildungs- und Fachsprache bedarf einer kontinuierlichen Begleitung. Insbesondere in der Sekundarstufe sind Kenntnisse in der Bildungs- und Fachsprache Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme am Regelunterricht. Die Deutschförderklasse kann nur einen ersten Grundstein legen für eine sprachliche Entwicklung, die in weiterer Folge sowohl durch weitere Sprachförderung als auch in hohem Maß durch sprachsensiblen Unterricht in allen Fächern unterstützt wird. Dabei orientieren sich die Aussprache und Intonation aller Lehrpersonen an der Standardsprache. Die Schülerinnen und Schüler erhalten (in der Deutschförderklasse) auch die Möglichkeit, ein Bewusstsein für die sprachliche Variation des Deutschen in Österreich zu entwickeln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Sprachförderung als Teamarbeit</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Sprachentwicklung der Schülerinnen und Schüler, insbesondere die der Bildungssprache, liegt in der Verantwortung aller Lehrpersonen. Sprachsensibler Unterricht und Sprachförderung werden als integrative Bestandteile jeden Unterrichts gesehen, da die Unterrichtssprache Deutsch als zentrales Werkzeug des Lernens und Kommunikationsmittel in allen Fächern von großer Bedeutung ist. Jeder Unterricht ist auch als eine Sprachlernsituation aufzufassen und alle beteiligten Lehrpersonen fungieren als Sprachvorbilder. Die Kooperation aller beteiligten Lehrpersonen mit Unterstützung der Schulleitung ist dabei von großer Bedeutung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Methodische Erläuterungen</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Insbesondere die Lehrpersonen, die die Schülerinnen und Schüler in ihrer Sprachentwicklung unterstützen, setzen ihre Sprache gezielt und systematisch ein (auch durch die Versprachlichung von Tätigkeiten), um Wortschatz sowie sprachliche Muster und Strukturen anzubieten. Sie verstehen den Spracherwerb als Prozess, in dessen Verlauf die Schülerin/der Schüler befähigt wird, sprachliche Mittel selbstständig einzusetzen. Das Wissen um die (grammatische) Progression ist dabei grundlegend. Die Lehrperson der Deutschförderklasse setzt Methoden zur Bewusstmachung grammatischer Strukturen ein, dabei wird auch sprachvergleichend gearbeitet. Sie weiß um die Bedeutung von Fehlern als Ausdruck einer individuellen Lernersprache, zB durch Übergeneralisierungen und Übertragungen von Strukturen der Erstsprache auf das Deutsche (Interferenzen). Korrektives Feedback und ein Anleiten zur Selbstkorrektur sind Möglichkeiten darauf zu reagieren. Besonderes Augenmerk ist auf die unterschiedlichen Strukturen und Laute der Erstsprache und der deutschen Sprache zu legen, da sich diese in der Erstsprache von denen in der deutschen Sprache unterscheiden können. Gezielte Ausspracheübungen unterstützen die Schülerinnen und Schüler in der Aneignung dieser Laute. In Phasen des freien Sprechens sind Fehler, auch in der Aussprache, zu vernachlässigen, solange die Aussage verständlich ist und das kommunikative Ziel erreicht wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrperson ermutigt zum Gebrauch des Deutschen und stellt sprachliche Mittel zur Verfügung, um die Schwierigkeit eines Sprechanlasses, einer (Schreib<gdash />)Aufgabe oder eines Textes zu reduzieren. Die Wortschatzarbeit ist in engem Zusammenhang mit dem Aufbau von Konzepten zu sehen. Sie steht nicht isoliert, sondern wird immer in eine kommunikative Situation eingebettet. Auf methodische Vielfalt, von strukturiert<gdash />gelenkten bis sehr offenen<gdash />spielerischen Übungsformen, ist ebenso zu achten wie auf ganzheitliche Aufgabenstellungen, die unterschiedliche Lerntypen ansprechen. Die Arbeit mit altersgemäßen literarischen Texten unterstützt die Schülerinnen und Schüler in ihrer Sprachentwicklung, indem sie neue Wörter im Textzusammenhang erschließen, schriftsprachliche Ausdrucksweisen hören/lesen und bei vorgelesenen Texten die korrekte Aussprache erfahren. Über literarisches Lernen wird bedeutungsvolles und vertiefendes Lernen zugänglich gemacht. Auch kreative Lese- und Schreibaufgaben, Musik und theaterpädagogische Elemente ermöglichen einen abwechslungsreichen Zugang zur deutschen Sprache und fördern neben dem Ausdruck die Aufmerksamkeit, die Wahrnehmung, die Kooperation und den Selbstwert. Die Lehrperson sorgt dabei für eine klare Trennung von Lern- und Prüfungssituationen. Sprachlernstrategien werden bewusst gemacht und die Selbstkompetenz im Hinblick auf eigenständiges Lernen gestärkt (selbstverantwortliche Lernorganisation).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Alphabetisierung und Zweitschrifterwerb</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Erwerb von Schrift und Rechtschreibung (Orthografie) geht den schriftlichen Fertigkeiten Lesen und Schreiben voraus und verlangt eine intensive Begleitung seitens der Lehrperson von Anfang an. Von großem Vorteil wäre hierbei die Möglichkeit einer zweisprachigen Alphabetisierung. Mit der Alphabetisierung bzw. dem Zweitschrifterwerb (Schreib<gdash /> und Druckschrift) geht der Aufbau phonologischer Bewusstheit (auch in den Erstsprachen) einher, ehe das Schreiben selbst, insbesondere das orthografisch korrekte Schreiben, in den Mittelpunkt rückt. Die Rechtschreibung hat im Verhältnis zu den anderen Kompetenzbereichen einen geringen Stellenwert.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Umgang mit Heterogenität</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschiedliche Altersgruppen, Vorkenntnisse/-erfahrungen, Lernbiografien, mitgebrachte Sprachen und Schrift sowie unterschiedlicher Sprachstand führen u. U. zu einer sehr heterogenen Lernergruppe, der die Lehrperson mit Binnendifferenzierung begegnet. Dabei müssen auch Unterschiede im Lernalter, im Lerntempo und im Unterstützungsbedarf berücksichtigt werden. Inhaltlich und methodisch differenzierte Lernangebote unterstützen alle Lernenden in ihrer Kompetenzentwicklung: Arbeitsaufträge werden unterschiedlich formuliert und streben verschiedene Lernziele an, zB beim Lernen an Stationen oder durch das Variieren von Fragestellungen im Gespräch. Kooperative Lernformen ermöglichen sprachliche Interaktion und Hilfestellung. Verfügbare Unterrichtsmaterialien können dabei nicht immer passgenau sein, sondern werden als Baukasten genutzt, aus denen Bilder, (Hör<gdash />)Texte, Übungen und Aufgaben ausgewählt werden. Die Nutzung digitaler Medien ist zu begrüßen, da sie die Individualisierung von Lernangeboten und ein Mehr an Sprachlernanlässen (zB wiederholbare Hörtexte) ermöglichen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Einsatz von Diagnoseinstrumenten</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um möglichst zielgerichtet fördern zu können, sind Sprachstandsbeobachtungen unerlässlich, sobald der Sprachstand Beobachtungen zulässt. Daran schließt die Erstellung individueller Förderpläne an.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die in der Deutschförderklasse zu erwerbenden Kompetenzen werden in <b>vier Lernbereiche</b> gegliedert, deren Nummerierung keine Hierarchie ausdrückt:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 1:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Mündliche/schriftliche Sprachhandlungskompetenz zur Bewältigung kommunikativer Situationen (=Pragmatik) und mündliche/schriftliche Textkompetenz zur Bewältigung bildungssprachlicher Anforderungen, realisiert mit Hilfe der vier Fertigkeiten</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hörverstehen und Hör<gdash />/Sehverstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sprechen/Mündliches Sprachhandeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lesen und Leseverstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schreiben/Schriftliches Sprachhandeln</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 2:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Linguistische Kompetenzen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wortschatz</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Strukturen: Wortformen (Morphologie), Satzbau (Syntax)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aussprache</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schrift: Alphabetisierung bzw. Zweitschrifterwerb</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechtschreibung (Orthografie)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 3:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Sprachlernkompetenz (Sprachlernstrategien)</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 4:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Selbstkompetenz, soziale Kompetenz, interkulturelle Handlungsfähigkeit</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Realisierung der kommunikativen Kompetenzen des Lernbereichs 1 mit Hilfe der vier Fertigkeiten sind die sprachlichen Mittel des Lernbereichs 2 die Grundlage und sie haben somit dienende Funktion.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich eine Sprache anzueignen, bedeutet zuallererst, den eigenen Handlungsraum zu erweitern. Im Mittelpunkt der Sprachförderung in der Deutschförderklasse steht deshalb zunächst die Ausbildung der mündlichen und erst in weiterer Folge der schriftlichen kommunikativen Handlungsfähigkeit. Dabei werden die rezeptiven Fertigkeiten („Hörverstehen und Hör<gdash />/Sehverstehen“ und „Lesen und Leseverstehen“) <b>vor</b> den produktiven Fertigkeiten („Sprechen/Mündliches Sprachhandeln“ und „Schreiben/Schriftliches Sprachhandeln“) entwickelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für das Lesen und Schreiben sind schriftsprachliche Kenntnisse grundlegend. Die Vermittlung der Schreib<gdash /> und Lesefähigkeit <gdash /> ob als Alphabetisierung für Schülerinnen und Schüler, die bislang nicht lesen und schreiben gelernt haben, oder als Zweitschrifterwerb für Schülerinnen und Schüler, die bereits in ihrer Erstsprache alphabetisiert sind <gdash /> geht diesen Prozessen voraus.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulische Lernangebote wecken die Motivation, das erworbene Wissen und Können in vielfältigen Kontexten anzuwenden. Um eine systematische Kompetenzentwicklung jeder Schülerin und jedes Schülers zu ermöglichen, werden je nach Alter und Entwicklungsstand der Jugendlichen unterschiedliche inhaltliche und methodische Schwerpunkte gesetzt. Die Themen und Lernsituationen beziehen sich sowohl auf Lebens- bzw. Handlungsbereiche der Schülerinnen und Schüler, wie Familie, Freizeit oder Öffentlichkeit, als auch auf die Lehrpläne der Unterrichtsgegenstände der jeweiligen Schulstufe. So ist kompetenzorientiertes Lernen einerseits an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet und eröffnet andererseits allen Schülerinnen und Schülern Zugänge zum fachlichen Lernen. Letzteres kann durch die konkrete Erarbeitung der sprachlichen Grundlagen der Unterrichtsgegenstände (wie Fachwortschatz und fachsprachliche Strukturen) auf die Teilnahme vorbereiten, wodurch eine sinnvolle Verknüpfung von Sprach- und Fachlernen sichergestellt wird. Dafür ist eine intensive Kooperation zwischen der Lehrperson der Deutschförderklasse und den Fachlehrpersonen notwendig. Die Vermittlung sprachlicher Kompetenzen soll deshalb auch über die Vermittlung der fachlichen Grundlagen in den Grundkompetenzen (zB Mathematik oder Englisch) erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Folgenden tabellarisch aufgeführten Anforderungen benennen Kompetenzen, die die Schülerin bzw. der Schüler erwirbt und in altersgemäßen Kommunikationssituationen nachweisen muss. Im Unterricht werden die Kompetenzbereiche nicht isoliert behandelt, sondern sind Bestandteile eines Gesamtzusammenhangs.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Kommunikative Kompetenzen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 1:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Mündliche/schriftliche Sprachhandlungskompetenz zur Bewältigung kommunikativer Situationen (=Pragmatik) und mündliche/schriftliche Textkompetenz zur Bewältigung bildungssprachlicher Anforderungen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Hörverstehen und Hör-/Sehverstehen</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler versteht wesentliche Informationen in Gesprächen und sehr einfachen gesprochenen Texten zu vertrauten und konkreten Themen in Alltagssituationen sowie unterrichts- und sachbezogene mündliche Sprachhandlungen in der Standardsprache, vorausgesetzt es wird deutlich und langsam gesprochen. Sie/Er kann darauf sach- und situationsgerecht reagieren und bei Bedarf nachfragen.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht unterrichtstypische Sprachhandlungen (Fragen, Arbeitsanweisungen, Aufforderungen, Ankündigungen, Erklärungen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht das Thema von kurzen Gesprächen, an denen sie/er nur als Zuhörer/in beteiligt ist.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erschließt die Hauptaussage einfacher sprachlicher Äußerungen und Gespräche im Unterrichtsalltag bzw. einfacher Sachdarstellungen aus dem Sprechkontext und entnimmt ihnen gezielt wesentliche Informationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht die Hauptaussage einfacher und kurzer (auch literarischer), gesprochener Texte sowie klar strukturierter Situationen (zB Rollenspiele).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>folgt kurzen und sprachlich einfachen Medienausschnitten zu bekannten Alltags- sowie Sachthemen (Hörtexte bzw. Hör-/Sehtexte wie Radio, Fernsehen, Film) und versteht deren Hauptaussage.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Sprechen/Mündliches Sprachhandeln</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler kann über vertraute Themen ihrer/seiner Lebenswelt und Sachverhalte mit einem begrenzten Repertoire an Wörtern und Strukturen zusammenhängend kommunizieren (mündliche Textkompetenz). Sie/Er bewältigt zunehmend komplexer werdende Sprachhandlungen in der mündlichen schulischen Interaktion. Dabei kann sie/er noch elementare und das Verständnis störende Fehler machen.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>reagiert auf einfache Sprachhandlungen anderer und stellt selbst sprachliche Kontakte in vertrauten Situationen her, kann diese weiterführen und beenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet in kurzen, zielorientierten Alltagsgesprächen erlernte Wendungen und Ausdrücke an, kann sie an unterschiedliche Sprechsituationen anpassen und neu kombinieren, sofern es sich um einen vertrauten Kontext handelt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bewältigt in einfacher Form Gespräche mit berichtendem, beschreibendem und erzählendem Charakter zu vertrauten Themen (Erfahrungen, Erlebnisse, Beobachtungen, Sachverhalte).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>holt in kurzen und einfachen Dialogen Informationen ein und gibt Informationen weiter.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>benennt und beschreibt Gegenstände, Personen, Lebewesen, Tätigkeiten, einfache Sachverhalte und Ereignisse (zB persönliche Daten, Familie, Schule, Essen, Wohnen, Freizeit, Natur und Umwelt).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>drückt in kurzen, einfachen Sätzen konkrete Bedürfnisse, Beobachtungen, Meinungen, Gefühle und Stimmungen in vertrauten Situationen aus (zustimmen, ablehnen, Vorlieben äußern, fragen, nachfragen, auffordern, bitten, wünschen, danken, ua.).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>begründet in einfacher Form Handlungen, Meinungen, Wünsche, Ziele, Absichten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erzählt eine einfache zusammenhängende Geschichte anhand von Bildern, Stichwörtern oder anderen Impulsen bzw. gibt in einfachen zusammenhängenden Sätzen die Handlung von Geschichten, Büchern, Filmen wieder.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fasst in einfachen zusammenhängenden Sätzen die Hauptaussage von Sachtexten zu vertrauten Themen zusammen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>trägt eine vorbereitete Präsentation zu einem vertrauten Thema (Familie, Freizeit, Ausbildung) bzw. Arbeitsergebnisse zu einem vertrauten Sachthema vor und beantwortet einfache Informationsfragen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bewältigt einfache und kurze mündliche Sprachhandlungen in formellen Situationen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt und versteht basale Gesprächsregeln (zB anderen aufmerksam zuhören, andere aussprechen lassen, Blickkontakt aufnehmen bzw. erwidern, Redebedarf anzeigen, je nach Situation leise oder laut sprechen), versucht diese einzuhalten und besitzt das Wissen um Konventionen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet stimmliche (Lautstärke, Betonung, Pause, Sprechtempo) und körpersprachliche (Mimik, Gestik) Mittel der Kommunikation an.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet im Fall von Nichtverstehen Strategien wie zB Nachfragen, Bitten um sprachliche Hilfe oder Klärung an und kann auch ihre/seine Erstsprache oder weitere Sprachen als Brücken-sprache(n) nutzen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Lesen und Leseverstehen</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler liest und versteht kurze, einfache Texte (unterschiedliche Textsorten) zu vertrauten und konkreten Themen. Sie/Er erschließt sich deren Hauptaussage/n und entnimmt ihnen gezielt wesentliche Detailinformationen. Sie/Er nutzt dabei Hilfestellungen zur Texterschließung (zB Wortschatzliste, Bilder, Fragen).</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügt über grundlegendes Leseverständnis auf der Wort- und Satzebene.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht wesentliche Informationen kurzer, konkreter schriftlicher Äußerungen und Arbeitsanweisungen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>liest einfache (auch literarische) Texte zu vertrauten Themen mit vorwiegend bekanntem Wortschatz, versteht sie global und entnimmt ihnen gezielt die wesentlichen Informationen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht kurze und einfache authentische Texte zu vertrauten Themen global und entnimmt ihnen gezielt Detailinformationen (zB Texte aus Jugendzeitschriften, Zeitungsartikel, Fernseh-/Veranstaltungsprogramme, Gebrauchsanweisungen, Formulare, Prospekte, Broschüren, Fahrpläne u. Ä.).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>liest einen kurzen einfachen Text möglichst ausspracherichtig vor.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erschließt sich den Wortschatz und den Inhalt von kurzen, einfachen Texten mit Hilfe geeigneter Techniken, zB mittels (elektronischer) Nachschlagewerke.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nutzt Textsignale (Überschrift, Zwischenüberschrift, Hervorhebungen, Absätze, Einrückungen, Gliederungszeichen, begleitende Bildelemente) zum Textverständnis.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erschließt sich, mit Unterstützung, das Internet als Lesequelle.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Schreiben/Schriftliches Sprachhandeln</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verfasst kurze, einfache Texte (unterschiedliche, aber bekannte Textsorten) zu vertrauten Themen ihrer/seiner Lebenswelt mit einem begrenzten Repertoire an Wörtern und Strukturen. Sie/Er nutzt dabei sprachliche Vorgaben als Hilfestellung. Sie/Er kann dabei noch elementare Fehler machen, dennoch wird klar, was sie/er ausdrücken möchte.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügt über grundlegende Kenntnisse der Schreibweise von Wörtern und Sätzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>benennt und beschreibt Gegenstände, Personen, Lebewesen, Tätigkeiten, einfache Sachverhalte und Ereignisse mit einem begrenzten Wortschatz und einfachen Strukturen (zB persönliche Daten, Familie, Schule, Essen, Wohnen, Freizeit, Natur und Umwelt).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfasst einfache persönliche Mitteilungen (Notizen, Einladungen, E-Mails, SMS, Nachrichten in Social Media ua.).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfasst kurze und einfache Geschichten anhand von Bildern, Stichwörtern oder anderen Impulsen und stellt dabei einfache Satzverbindungen her (und, aber, weil, zuerst, dann, und dann).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bewältigt in einfacher Form schriftliche Sprachhandlungen mit berichtendem, beschreibendem und erzählendem Charakter zu vertrauten Themen (Erfahrungen, Erlebnisse, Beobachtungen, Sachverhalte).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfasst einfache, kurze zusammenhängende Texte zu vertrauten Themen (Notizen, Beschreibungen, Zusammenfassungen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>hält gehörte, gelesene und medial vermittelte einfache und kurze Informationen stichwortartig fest.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfasst einfache Präsentationen zu bekannten Themen und fasst Arbeitsergebnisse in einfacher Form schriftlich zusammen (Mind-Maps, Cluster u. Ä.).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gestaltet einfache kreative Aufgaben zu Textvorlagen, wie Reime, Gedichte, Lieder, Sachtexte, Leserbriefe.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verwendet die wichtigsten Satzzeichen sinnbezogen (Punkt, Frage-, Ruf- und Redezeichen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nutzt unter Anleitung einfache Überarbeitungsstrategien, um eigene Texte weiterzuentwickeln (sprachlich, inhaltlich, orthografisch).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 2:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Linguistische Kompetenzen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Wortschatz</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verfügt über einen gesicherten altersgemäßen Grundwortschatz (rezeptiv und produktiv) zur Ausführung der im Lernbereich 1 genannten Sprachhandlungen sowie über Ausschnitte aus dem Aufbauwortschatz und Fachwortschatz, die für ein Folgen des Unterrichts in der Regelklasse gebraucht werden.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügt in aktiver Sprachverwendung über grundlegende idiomatische Wendungen und einen standardsprachlich korrekten Grundwortschatz, der sich auf sein/ihr unmittelbares Lebensumfeld bezieht, muss aber noch nach Worten suchen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erweitert in Ansätzen ihren/seinen passiven Aufbauwortschatz und Fachwortschatz über den Grundwortschatz hinaus, um verschiedene sach<gdash /> und fachbezogene Unterrichtsaufgaben erledigen zu können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügt in Alltagssituationen und im Unterricht über einige wichtige memorierte Wendungen (chunks).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erweitert ihren/seinen Wortschatz in vernetzter Form auf verschiedenen Ebenen kontinuierlich (ua. Wortbedeutung, Wortfeld, Wortfamilie, Oberbegriffe, Stilebenen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fragt aktiv nach Bezeichnungen, Bedeutungen, Zusammenhängen und erschließt sich Bedeutungen aus dem Kontext sowie mit Hilfe von Wortbildungsregeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nutzt Hilfsmittel effektiv (zB ein- und zweisprachiges Wörterbuch, Bildwörterbuch, Bild-Wort-Kartei, digitale Wörterbücher und Lern-Apps etc.).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Strukturen</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verfügt über ein Repertoire häufig verwendeter Strukturen zur Ausführung der im Lernbereich 1 genannten Sprachhandlungen. Sie/Er kann reguläre grammatische Formen erkennen und anwenden. Sie/Er kann noch elementare Fehler machen, zum Beispiel Subjekt-Verb-Kongruenz, Verbstellung oder Verwendung von Zeitformen.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verwendet einfache Satzmuster und Wendungen, um über sich selbst, andere Personen, Situationen oder Orte zu informieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>beschreibt ihr/ihm vertraute Handlungen, Ereignisse und Sachverhalte als gegenwärtig, vergangen oder zukünftig.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>drückt Bitten, Wünsche, Erlaubnisse, Verbote, Möglichkeiten, Fähigkeiten, Erwartungen, Verneinungen und Verpflichtungen aus.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>drückt Modalitäten aus, zB mit Modalverben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verbindet Wortgruppen und einfache Sätze mit Konnektoren (zB und, und dann, dann, wenn, aber, weil).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>formuliert Fragen und Antworten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>stellt in spielerischer Form einfache Sprachvergleiche (auf Wort- und Satzebene) Formen und Strukturen (auch zwischen Sprachen, zB Verbstellung, Verbformen, Verneinung, Wochentage in mehreren Sprachen) an.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Aussprache</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verwendet Artikulation und Intonation, die sich an der Standardsprache orientieren, weitgehend richtig, es kommt jedoch noch zu Interferenzen mit dem Lautsystem der Erstsprache.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet die meisten Laute und Lautgruppen korrekt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet und unterscheidet ähnlich klingende Laute.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet kurze und lange, offene und geschlossene Vokale (zB in hoffen/Hof).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet Konsonantenhäufungen (zB in Herbst, springst, ängstlich).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>macht unterschiedliche Sprechabsichten wie Aussage, Frage oder Aufforderung durch den richtigen Einsatz der Prosodie deutlich.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet Artikulation und Intonation in Lautgedichten, Wortspielen, Zungenbrechern u. Ä. an.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Schrift</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler kennt die grundlegenden Laut-Buchstaben-Verbindungen der Standardsprache und kann alle Buchstaben der Schreib- und Druckschrift richtig schreiben.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>entwickelt Fähigkeiten im Bereich der phonologischen Bewusstheit, beispielsweise werden Reime, Silben, Anlaute, Endlaute, Wortlängen und Lautsynthesen unabhängig von ihrer Schreibweise richtig erkannt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennt Laute und Buchstaben als kleinste bedeutungsunterscheidende Elemente (Haus/Maus, Hase/Hose).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt den Unterschied zwischen Buchstabe und Laut.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wandelt Buchstaben in Laute um.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>stellt Verbindungen zwischen den Lauten her (Lautverschmelzung).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ordnet einem bestimmten Laut den korrekten Buchstaben zu und schreibt ihn auf.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ordnet einem bestimmten Laut die korrekten Buchstabengruppe zu und schreibt sie richtig (ei, ie, eu, äu, au, sch, st, sp, qu, ck, ch, usw.).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schreibt Wörter des erlernten Wortschatzes, einfache Sätze und kurze, einfache Texte in gut lesbarer Schrift.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verwendet beim Schreiben eine ökonomische Stifthaltung und erreicht ein möglichst zügiges Schreibtempo.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt und nutzt die Vorteile einer ordentlichen Heftführung, beispielsweise Hinzufügen des Datums, Beachten von Rändern, Einsatz typographischer Mittel, Schreibrichtung, Orientierung im Heft.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Rechtschreibung</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verfügt über Einsicht in erste orthografische Prinzipien</b> <b>innerhalb ihres/seines produktiven Wortschatzes.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt und verwendet orthografische und grammatische Regel- und Merkelemente, wobei es zum Teil noch zu Übergeneralisierungen kommt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt die elementaren Regeln der Groß- und Kleinschreibung und die wichtigsten Interpunktionszeichen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fragt aktiv nach einer bestimmten Schreibung und verfügt über Nachschlagetechniken (analog und digital).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Überfachliche Kompetenzen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 3:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Sprachlernkompetenz (Sprachlernstrategien)</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Sprachlernkompetenz</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler wendet Sprachlernstrategien mit Unterstützung und/oder selbstständig an, um Wortschatz und Sprachhandlungsfähigkeit zu erweitern.</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Konkrete Sprachlernstrategien finden sich als Kompetenzbeschreibungen der Fertigkeiten und der sprachlichen Mittel (Lernbereiche 1 und 2).</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 4:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Selbstkompetenz, Soziale Kompetenz, Interkulturelle Handlungsfähigkeit</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Selbstkompetenz</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler kann ihre/seine Stärken und Fähigkeiten realistisch einschätzen und entsprechend einbringen, übernimmt Eigenverantwortung, zeigt Eigeninitiative und Engagement, hat Zutrauen zu sich selbst und in ihre/seine Sprach(lern)fähigkeiten und ist motiviert, Neues zu lernen oder zu schaffen.</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Siehe auch Soziale und personale Kompetenzen. Lehrplanbezüge</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Soziale Kompetenz</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler lernt mit und von anderen, hilft anderen und bittet selbst um Unterstützung, hält vereinbarte Regeln ein, übernimmt Verantwortung und ist konfliktfähig.</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Siehe auch Soziale und personale Kompetenzen. Lehrplanbezüge</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Interkulturelle Handlungsfähigkeit</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler ist zum Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt befähigt.</b></absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">RELIGION</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie Abschnitt VI</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">WEITERE PFLICHTGEGENSTÄNDE UND VERBINDLICHE ÜBUNGEN</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die weiteren Pflichtgegenstände, Alternative Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen ist der jeweilige Lehrstoff gemäß diesem Abschnitt anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">FREIGEGENSTÄNDE UND UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Für die Freigegenstände und unverbindlichen Übungen ist der jeweilige Lehrstoff gemäß diesem Abschnitt anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Zuletzt aktualisiert am</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="geaendert" halign="j">04.11.2024</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Gesetzesnummer</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="gesnr" halign="j">10010046</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Dokumentnummer</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="doknr" halign="j">NOR40216994</absatz></abschnitt></nutzdaten><layoutdaten paperf="7" paperh="841.95" paperw="595.35" margl="85.05" margr="85.05" margt="85.05" margb="85.05" headerd="28.35" footerd="65.2" gutter="0" gutterpos="0" deftab="35.4" /></risdok>