<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><risdok stylesheet="RISJudikaturXML2XHTML11.xsl" h-version="4.0.2_22.01.2019" h-creator="PWRIVIE25.BR2RIS.BR2RISConverter_03.05.2019_11:20:57" h-created="3. Mai 2019, 11:21:20" xmlns="http://www.bka.gv.at"><metadaten /><nutzdaten><abschnitt nr="1" typ="ns" paperf="h" endnhier="true"><kzinhalt typ="p"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Bundesrecht konsolidiert</absatz></kzinhalt><kzinhalt typ="f"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Bundesrecht konsolidiert</absatz></kzinhalt><fzinhalt typ="p"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5c*+MERGEFORMAT+">2</feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5c*+MERGEFORMAT+">2</feld></absatz></fzinhalt><fzinhalt typ="f"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5c*+MERGEFORMAT+">1</feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5c*+MERGEFORMAT+">1</feld></absatz></fzinhalt><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kurztitel</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kurztitel" halign="j">Lehrpläne – allgemeinbildende höhere Schulen</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kundmachungsorgan</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kundmachungsorgan" halign="j">BGBl. Nr. 88/1985 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 230/2018</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Typ</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="typ" halign="j">V</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">§/Artikel/Anlage</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="artikel_anlage" halign="j">Anl. 1</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Inkrafttretensdatum</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="ikra" halign="j">01.09.2018</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Außerkrafttretensdatum</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="akra" halign="j">31.08.2019</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Index</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="index" halign="j">64/02 Bundeslehrer; 70/02 Schulorganisation; 70/07 Schule und Kirche; 70/09 Minderheiten-Schulrecht</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Beachte</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="beachte" halign="j">Tritt teilweise klassenweise aufsteigend in Kraft (vgl. Art. III § 2 Abs. 23 idF BGBl. II Nr. 71/2018 und Abs. 24).</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Text</ueberschrift><ueberschrift typ="anlage" ct="text" halign="r"><u>Anlage A</u></ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LEHRPLAN DER ALLGEMEINBILDENDEN HÖHEREN SCHULE</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">ERSTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Funktion und Gliederung des Lehrplans</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der vorliegende Lehrplan stellt einerseits die für die Einheitlichkeit und Durchlässigkeit des Schulwesens notwendigen Vorgaben dar und eröffnet andererseits Freiräume, die der Konkretisierung am Standort vorbehalten sind. Der Lehrplan dient als Grundlage für</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Konkretisierung des Erziehungsauftrags der Schule,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Planung und Steuerung des Unterrichts in inhaltlicher und in methodischer Hinsicht,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Gestaltung des Erweiterungsbereichs und für schulautonome Lehrplanbestimmungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Planungen der schulpartnerschaftlichen Gremien,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das standortbezogene Bildungsangebot,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Berücksichtigung der individuellen Interessen und persönlichen Lebensrealität der Schülerinnen und Schüler.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan gliedert sich in das Allgemeine Bildungsziel, die Allgemeinen Didaktischen Grundsätze, den Teil Schul- und Unterrichtsplanung, die Stundentafeln und die Lehrpläne für die einzelnen Unterrichtsgegenstände.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Allgemeine Bildungsziel definiert gemeinsam mit den Allgemeinen Didaktischen Grundsätzen und dem Teil Schul- und Unterrichtsplanung Verbindlichkeiten, Verantwortlichkeiten und Freiräume bei der Umsetzung des Lehrplans.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Stundentafeln nennen Unterrichtsgegenstände und geben das Stundenausmaß der Unterrichtsgegenstände an, definieren die Freiräume für schulautonome Maßnahmen und sind maßgebend für den zeitlichen Umfang des Kernbereiches (in seiner jeweiligen Bedeutung; siehe dazu Z 2 des Dritten Teiles).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrpläne der einzelnen Unterrichtsgegenstände der Unterstufe enthalten den Abschnitt „Bildungs- und Lehraufgabe“, welche sich sowohl auf den Kern- als auch auf den Erweiterungsbereich bezieht, sowie Bezüge zum Allgemeinen Bildungsziel und insbesondere Beiträge zu den Bildungsbereichen. Im Abschnitt „Didaktische Grundsätze“ werden Anleitungen zur Gestaltung des Unterrichts gegeben und im Abschnitt „Lehrstoff“ werden die zu erreichenden Ziele bzw. Inhalte (in der Unterstufe für den Kernbereich) festgelegt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrpläne der einzelnen Unterrichtsgegenstände der Oberstufe enthalten im Rahmen der Bildungs- und Lehraufgabe auch Beiträge zu den Bildungsbereichen. Im Abschnitt „Didaktische Grundsätze“ werden Anleitungen zur Gestaltung des Unterrichts gegeben. In den Abschnitten „Bildungs- und Lehraufgabe“ und „Lehrstoff“, die sich ab der 10. Schulstufe auf die semestrierten Teile des Lehrplans beziehen, werden die zu erreichenden Ziele bzw. Inhalte festgelegt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Gesetzlicher Auftrag</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die allgemein bildende höhere Schule hat die Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern eine umfassende und vertiefte Allgemeinbildung zu vermitteln und sie zugleich zur Universitätsreife zu führen (§ 34 des Schulorganisationsgesetzes).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die allgemein bildende höhere Schule hat im Sinne des § 2 des Schulorganisationsgesetzes an der Heranbildung der jungen Menschen mitzuwirken, nämlich beim Erwerb von Wissen, bei der Entwicklung von Kompetenzen und bei der Vermittlung von Werten. Dabei ist die Bereitschaft zum selbstständigen Denken und zur kritischen Reflexion besonders zu fördern. Die Schülerinnen und Schüler sind in ihrem Entwicklungsprozess zu einer sozial orientierten und positiven Lebensgestaltung zu unterstützen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Leitvorstellungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Bildungs- und Erziehungsprozess erfolgt vor dem Hintergrund rascher gesellschaftlicher Veränderungen insbesondere in den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Demographie, Wirtschaft, Technik, Umwelt und Recht. Im Zusammenhang mit der Globalisierung der Wirtschaft, vielfältigen Krisenerscheinungen und Konfliktregionen sowie damit einhergehenden Migrationsbewegungen stellen sich verstärkt Herausforderungen im Bereich sozialer Zusammenhalt, Verteilungsgerechtigkeit, interkulturelle Begegnungen und Geschlechtergleichstellung. In diesem Zusammenhang kommt der Auseinandersetzung mit der regionalen, österreichischen und europäischen Identität unter dem Aspekt der Weltoffenheit besondere Bedeutung zu. Akzeptanz, Respekt, gegenseitige Achtung und Diskursfähigkeit unter Bezugnahme auf die individuellen Grundrechte sind wichtige Erziehungsziele insbesondere im Rahmen des interkulturellen Lernens und des Umgangs der Geschlechter miteinander. Wenn Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen – zB unterschiedlichen Muttersprachen und Religionszugehörigkeiten gemeinsam unterrichtet werden, ist neben der sicheren Verwendung der Unterrichtssprache auch der vorurteilsfreien Begegnung der Kulturen auf der Grundlage einer offenen und respektvollen Auseinandersetzung – auch mit allfälligen Konfliktthemen – im Alltagsleben besonderes Augenmerk zu widmen. Die Wahrnehmung von demokratischen Mitsprache- und Mitgestaltungsmöglichkeiten in den unterschiedlichen Lebens- und Gesellschaftsbereichen erfordert die Befähigung zur sach- und wertbezogenen Urteilsbildung und zur Übernahme sozialer Verantwortung. Zur Entwicklung dieser Fähigkeiten ist in hohem Maße Selbstsicherheit sowie selbstbestimmtes und selbst organisiertes Lernen und Handeln zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen eigene weltanschauliche Konzepte entwerfen und ihre eigenen Lebenspläne und eigenen Vorstellungen von beruflichen Möglichkeiten entwickeln. Die Schülerinnen und Schüler sind sowohl zum selbstständigen Handeln als auch zur Teilnahme am sozialen Geschehen anzuhalten. Im überschaubaren Rahmen der Schulgemeinschaft sollen Schülerinnen und Schüler Fähigkeiten erwerben, die später in Ausbildung und Beruf dringend gebraucht werden, etwa für die Bewältigung kommunikativer und kooperativer Aufgaben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Fragen und dem Verlangen nach einem sinnerfüllten Leben in einer menschenwürdigen Zukunft hat der Unterricht mit einer auf ausreichende Information und Wissen aufbauenden Auseinandersetzung mit ethischen und moralischen Werten und der religiösen Dimension des Lebens zu begegnen. Die jungen Menschen sind bei der Entwicklung zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten zu fördern und in der Herausforderung, in ihrem Dasein einen Sinn zu finden, zu stützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Würde jedes Menschen, seine Freiheit und Integrität, die Gleichheit aller Menschen sowie die Solidarität mit den Schwachen und am Rande Stehenden sind wichtige Werte und Erziehungsziele der Schule.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Innovative Technologien der Information und Kommunikation sowie die Massenmedien dringen immer stärker in alle Lebensbereiche vor. Besonders Multimedia und Telekommunikation sind zu Bestimmungsfaktoren für die sich fortentwickelnde Informationsgesellschaft geworden Zur Förderung der digitalen Kompetenz ist im Rahmen des Unterrichts diesen Entwicklungen Rechnung zu tragen und das didaktische Potenzial der Informationstechnologien bei gleichzeitiger kritischer rationaler Auseinandersetzung mit deren Wirkungsmechanismen in Wirtschaft und Gesellschaft nutzbar zu machen. Die Erstellung eigenständiger Arbeiten mit Mitteln der Informationstechnologie ist in altersgemäßem Ausmaß anzuregen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Schülerinnen und Schülern sind relevante Erfahrungsräume zu eröffnen und geeignete Methoden für eine gezielte Auswahl aus computergestützten Informations- und Wissensquellen zur Verfügung zu stellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat sich entsprechend § 17 des Schulunterrichtsgesetzes sowohl an wissenschaftlichen Erkenntnissen als auch an den Erfahrungen und Möglichkeiten, die die Schülerinnen und Schüler aus ihrer Lebenswelt mitbringen, zu orientieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne der gemeinsamen Bildungswirkung aller Unterrichtsgegenstände hat der Unterricht die fachspezifischen Aspekte der einzelnen Unterrichtsgegenstände und damit vernetzt fächerübergreifende und fächerverbindende Aspekte zu berücksichtigen. Dies entspricht der Vernetzung und gegenseitigen Ergänzung der einzelnen Disziplinen und soll den Schülerinnen und Schülern bei der Bewältigung von Herausforderungen des täglichen Lebens helfen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Aufgabenbereiche der Schule</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Wissensaneignung, Kompetenzerwerb</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kompetenz besteht aus dem Zusammenspiel von Wissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Haltungen, welche in Handlungssituationen durch die Disposition der Einzelnen zur Geltung kommen. Zur fachbezogenen Kompetenzentwicklung gehört als eine zentrale Aufgabe der Schule die Vermittlung fundierten Wissens. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler im Sinne eines lebensbegleitenden Lernens zur selbstständigen, aktiven Aneignung, aber auch zu einer kritisch-prüfenden Auseinandersetzung mit dem verfügbaren Wissen befähigt und ermutigt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen sich in altersadäquater Form mit Problemstellungen auseinander setzen, Gegebenheiten kritisch hinterfragen, Probleme erkennen und definieren, Lösungswege eigenständig suchen und ihr eigenes Handeln kritisch betrachten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine so erworbene Sachkompetenz bedarf allerdings der Erweiterung und Ergänzung durch Selbst- und Sozialkompetenz. Die Entwicklung der eigenen Begabungen und Möglichkeiten, aber auch das Wissen um die eigenen Stärken und Schwächen sowie die Bereitschaft, sich selbst in neuen Situationen immer wieder neu kennen zu lernen und zu erproben, ist ebenso Ziel und Aufgabe des Lernens in der Schule wie die Fähigkeit und Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, mit anderen zu kooperieren, Initiative zu entwickeln und an der Gestaltung des sozialen Lebens innerhalb und außerhalb der Schule mitzuwirken („dynamische Fähigkeiten“).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Förderung solcher dynamischer Fähigkeiten soll die Schülerinnen und Schüler auf Situationen vorbereiten, zu deren Bewältigung abrufbares Wissen und erworbene Erfahrungen allein nicht ausreichen, sondern in denen Lösungswege aktuell entwickelt werden müssen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist wichtig, dass Schülerinnen und Schüler lernen, mit Sachthemen, mit sich selbst und mit anderen auf eine für alle Beteiligten konstruktive Weise umzugehen. Sie sollen Sachkompetenz, Selbstkompetenz und Sozialkompetenz in einem ausgewogenen Verhältnis entwickeln.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Religiös-ethisch-philosophische Bildungsdimension</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler stehen vor den Fragen nach Sinn und Ziel und ihrem Verlangen nach einem sinnerfüllten Leben in einer menschenwürdigen Zukunft. Bei der Suche nach Orientierung bieten Religionen und Weltanschauungen ihre Antworten und Erklärungsmuster für eine eigenständige Auseinandersetzung an. In den Unterrichtsgegenständen ist auf philosophische und religiöse Erklärungs- und Begründungsversuche über Ursprung und Sinn der eigenen Existenz und der Welt einzugehen. Junge Menschen sollen Angebote zum Erwerb von Urteils- und Entscheidungskompetenz erhalten, um ihr Leben sinnerfüllt zu gestalten. Orientierungen zur Lebensgestaltung und Hilfen zur Bewältigung von Alltags- und Grenzsituationen sollen die Schülerinnen und Schüler zu einem eigenständigen und sozial verantwortlichen Leben ermutigen. Die Achtung vor Menschen, die dabei unterschiedliche Wege gehen, soll – auf der Grundlage der demokratischen Grundwerte – gefördert werden. Diese Zielsetzungen bilden die Grundlage für eine fächerübergreifende und vernetzte Zusammenarbeit und vervollständigen damit die Beiträge der Unterrichtsgegenstände und Bildungsbereiche zur umfassenden Bildung der jungen Menschen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">5. Bildungsbereiche</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildung ist mehr als die Summe des Wissens, das in den einzelnen Unterrichtsgegenständen erworben werden kann. Im Folgenden werden daher weitere Ziele der Allgemeinbildung in fünf Bildungsbereichen näher erläutert. Sie sind als Benennung wichtiger Segmente im Bildungsprozess zu verstehen und bilden ebenso wie die religiös-ethisch-philosophische Bildungsdimension eine Grundlage für die fächerverbindende und fächerübergreifende Zusammenarbeit. Die Bildungsbereiche bieten gemeinsam mit den Zielen in den Abschnitten „Aufgabenbereiche der Schule“ und „Leitvorstellungen“ den Bezugsrahmen für die Einordnung jener Beiträge, die die einzelnen Unterrichtsgegenstände für den gesamten schulischen Bildungsprozess zu leisten haben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In den Bildungsbereichen sind auch jene Zielsetzungen enthalten, die von folgenden Unterrichtsprinzipien vertreten werden:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gesundheitserziehung, Erziehung zur Gleichstellung von Frauen und Männern/Gender Kompetenz, Medienerziehung, Musische Erziehung, Politische Bildung, Interkulturelles Lernen, Sexualerziehung, Lese- und Sprecherziehung, Umwelterziehung, Verkehrserziehung, Wirtschaftserziehung, Erziehung zur Anwendung neuer Technologien, Vorbereitung auf die Arbeits- und Berufswelt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungsbereich Sprache und Kommunikation</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausdrucks-, Denk-, Kommunikations- und Handlungsfähigkeit sind in hohem Maße von der Sprachkompetenz abhängig. In jedem Unterrichtsgegenstand sind die Schülerinnen und Schüler mit und über Sprache – zB auch in Form von Bildsprache – zu befähigen, ihre kognitiven, emotionalen, sozialen und kreativen Kapazitäten zu nutzen und zu erweitern. Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Sozialisationsbedingungen ermöglicht die Einsicht, dass Weltsicht und Denkstrukturen in besonderer Weise sprachlich und kulturell geprägt sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wenn die Begegnung mit anderen Kulturen und Generationen sowie die sprachliche und kulturelle Vielfalt in unserer eigenen Gesellschaft als bereichernd erfahren werden, ist auch ein Grundstein für Offenheit und gegenseitige Achtung gelegt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein kritischer Umgang mit und eine konstruktive Nutzung von Medien sind zu fördern.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungsbereich Mensch und Gesellschaft</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wissen über und Verständnis für gesellschaftliche (insbesondere politische, wirtschaftliche, rechtliche, soziale, ökologische, kulturelle) Zusammenhänge ist eine wichtige Voraussetzung für ein bewusstes und eigenverantwortliches Leben und für eine konstruktive Mitarbeit an gesellschaftlichen Aufgaben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind – unabhängig von ihrer sozialen, religiösen und kulturellen Herkunft – dabei zu unterstützen und zu begleiten, sich mit Ursachen gesellschaftlicher Ungleichheitsstrukturen, insbesondere auch mit Geschlechterungleichheiten und Rollenstereotypen kritisch auseinanderzusetzen, um eigene Handlungsspielräume und Lebensperspektiven zu erweitern. Die Schülerinnen und Schüler sollen weiters dabei unterstützt werden, Haltungen und Kompetenzen zu entwickeln, die der Chancengleichheit und dem Abbau geschlechtshierarchischer Rollennormen dienlich sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verflochtenheit des oder der Einzelnen in vielfältige Formen von Gemeinschaft ist bewusst zu machen; Wertschätzung sich selbst und anderen gegenüber sowie Achtung vor den unterschiedlichen menschlichen Wegen der Sinnfindung sind zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist bewusst zu machen, dass gesellschaftliche Phänomene historisch bedingt und von Menschen geschaffen sind und dass es möglich und sinnvoll ist, auf gesellschaftliche Entwicklungen konstruktiv Einfluss zu nehmen. Aufgaben und Arbeitsweisen von gesellschaftlichen Institutionen und Interessensgruppen sind zu vermitteln und mögliche Lösungen für Interessenkonflikte zu erarbeiten und abzuwägen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat aktiv zu einer den Menschenrechten verpflichtete Demokratie beizutragen. Urteils- und Kritikfähigkeit sowie Entscheidungs- und Handlungskompetenzen sind zu fördern, sie sind für die Stabilität pluralistischer und demokratischer Gesellschaften entscheidend. Den Schülerinnen und Schülern ist in einer zunehmend internationalen und multikulturellen Gesellschaft jene Weltoffenheit zu vermitteln, die vom Verständnis für die existenziellen Probleme der Menschheit und von Mitverantwortung getragen ist. Dabei sind Humanität, Solidarität, Toleranz, Frieden, Gerechtigkeit, Geschlechtergleichstellung und Umweltbewusstsein handlungsleitende Werte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vorbereitung auf das private und öffentliche Leben (insbesondere die Arbeits- und Berufswelt) hat sich an wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, sozialem Zusammenhalt, einer für beide Geschlechter gleichen Partizipation in allen gesellschaftlichen Bereichen (dh. sowohl in der Familien- und Erziehungsarbeit als auch in der Arbeitswelt und beim zivilgesellschaftlichen Engagement) und an ökologischer Nachhaltigkeit zu orientieren. Dabei soll die Entwicklung digitaler Kompetenzen die eigenverantwortliche, reflektierte Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien ermöglichen und individuelle Lernprozesse unterstützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auseinandersetzung mit religiösen und philosophischen Erklärungs- und Begründungsversuchen über Ursprung und Sinn der eigenen Existenz und der Existenz der Welt ist eine wichtige Aufgabe der Schule.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungsbereich Natur und Technik</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Natur als Grundlage des menschlichen Lebens tritt in vielfältiger, auch technisch veränderter Gestalt in Erscheinung. Die Kenntnisse über die Wirkungszusammenhänge der Natur sind als Voraussetzung für einen bewussten Umgang und die Nutzung mit Hilfe der modernen Technik darzustellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verständnis für Phänomene, Fragen und Problemstellungen aus den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaft und Technik bilden die Grundlage für die Orientierung in der modernen, von Technologien geprägten Gesellschaft.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat daher grundlegendes Wissen, Entscheidungsfähigkeit und Handlungskompetenz zu vermitteln. Die Schülerinnen und Schüler sind zu befähigen, sich mit Wertvorstellungen und ethischen Fragen im Zusammenhang mit Natur und Technik sowie Mensch und Umwelt auseinander zu setzen. Als für die Analyse und Lösung von Problemen wesentliche Voraussetzungen sind Formalisierung, Modellbildung, Abstraktions- und Raumvorstellungsvermögen zu vermitteln.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungsbereich Kreativität und Gestaltung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gedanken und Gefühle verbal und nonverbal zum Ausdruck zu bringen, ist eine wesentliche Lebensform der Menschen. Den Schülerinnen und Schülern ist Gelegenheit zu geben, selbst Gestaltungserfahrungen zu machen und über Sinne führende Zugänge mit kognitiven Erkenntnissen zu verbinden. Dabei eröffnet sich für sie die Chance, individuelle Fähigkeiten zu entdecken und zu nutzen und sich mit den Ausdrucksformen ihrer Mitmenschen auseinander zu setzen. Daraus sollen sich Impulse für das Denken in Alternativen, für die Relativierung eigener Standpunkte, für die Entwicklung eines kritischen Verständnisses und für die Anerkennung von Vielfalt als kultureller Qualität ergeben. Die kreativ-gestaltende Arbeit soll im Spannungsfeld von Selbstverwirklichung und sozialer Verantwortung als individuell bereichernd und gemeinschaftsstiftend erlebt werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungsbereich Gesundheit und Bewegung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Über das Bewusstmachen der Verantwortung für den eigenen Körper ist körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden zu fördern. Die Schülerinnen und Schüler sind zu unterstützen, einen gesundheitsbewussten und gegenüber der Umwelt und Mitwelt verantwortlichen Lebensstil zu entwickeln. Im Sinne eines ganzheitlichen Gesundheitsbegriffs ist ein Beitrag zur gesundheits- und bewegungsfördernden Lebensgestaltung zu leisten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Vordergrund stehen dabei die Förderung von motorischen und sensorischen Fähigkeiten, wobei den Schülerinnen und Schülern Kompetenz für eine bewegungsorientierte Gestaltung ihrer Freizeit auch im Hinblick auf einen späteren Ausgleich zur beruflichen Beanspruchung zu vermitteln ist. Durch die Auseinandersetzung mit Gesundheitsthemen wie Ernährung, Sexualität, Suchtprävention, Stress, Gewalterfahrungen, Sexismus und Gendernormen (zB Schönheitsideale) ist sowohl das körperliche als auch das psychosoziale Wohlbefinden zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, sich am Straßenverkehr sicher und unfallverhütend zu beteiligen, technische Haushaltseinrichtungen risikobewusst zu nutzen und gefährliche Stoffe verantwortungsbewusst einzusetzen und zu entsorgen.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">ZWEITER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan gibt Ziele vor. Im Sinne ihrer eigenständigen und verantwortlichen Unterrichts- und Erziehungsarbeit haben die Lehrerinnen und Lehrer</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Auswahl der Unterrichtsinhalte und Unterrichtsverfahren zur Erreichung dieser Ziele vorzunehmen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im Unterricht Lernsituationen zu gestalten und Lernprozesse einzuleiten und zu unterstützen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vielfältige Zugänge zum Wissen zu eröffnen und auch selbst Informationen anzubieten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gelegenheiten zu schaffen, Können zu entwickeln und anzuwenden sowie Erfahrungen und Eindrücke zu gewinnen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Planung und Durchführung des Unterrichts sind insbesondere folgende Grundsätze zu beachten:</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Anknüpfen an die Vorkenntnisse und Vorerfahrungen der Schülerinnen und Schüler</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat an die Vorkenntnisse, Vorerfahrungen und an die Vorstellungswelt der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Interkulturelles Lernen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabe des interkulturellen Lernens ist das Begreifen, Erleben und Mitgestalten kultureller Werte beim gemeinsamen Lernen und nicht nur die Vermittlung von Kenntnissen über andere Kulturen. Der Zusammenhalt in der Klasse wird dadurch gefördert, dass alle Schülerinnen und Schüler als gleichberechtigte Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Diskursgemeinschaft der Klasse ihre besonderen Fähigkeiten und Stärken, zum Beispiel ihre Mehrsprachigkeit, einbringen und dafür Anerkennung erfahren. Sensibilität für die psychische und soziale Situation von Kindern mit Migrationshintergrund ist besonders wichtig.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interkulturelle Bildung behandelt nicht nur Fragen der Kommunikation über sprachliche Unterschiede hinweg, sondern auch die Zusammenhänge zwischen Sprachen und ihren kulturellen Hintergründen, Fragen des Austauschs und des Verstehens zwischen Gruppen verschiedener sprachlicher, sozialer, geographischer oder sonstiger Herkunft und damit Fragen der individuellen und sozialen Identität sowie der Zugehörigkeit und der Strategien zum Umgang mit kulturellen Praktiken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschiedliche Sichtweisen und allfällige Konfliktthemen sollen auf der Grundlage einer offenen und respektvollen Auseinandersetzung und unter Bezugnahme auf die verfassungsrechtlich verankerten Grundrechte und Prinzipien diskutiert und bearbeitet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auseinandersetzung mit dem Kulturgut der in Österreich lebenden Volksgruppen ist in allen Bundesländern wichtig, wobei sich jedoch bundeslandspezifische Schwerpunktsetzungen ergeben werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Mehrsprachigkeit</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache hat in einer von Globalisierung und sprachlich-kultureller Vielfalt geprägten Welt große Bedeutung für die persönliche Entwicklung und die Wahrnehmung von Bildungs- und Lebenschancen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Mittelpunkt sollen die Wertschätzung aller Sprachen und die Entwicklung der Fähigkeit aller Schülerinnen und Schüler stehen, mehrere Sprachen zu lernen und zu verwenden. Diese Kompetenzen sollen durch angemessenen Unterricht und durch eine plurilinguale Bildung verbreitert und vertieft werden, mit dem Ziel, sprachliche Sensibilität und interkulturelles Verständnis als Basis für eine demokratische Gesellschaft von Bürgerinnen und Bürgern zu schaffen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine allfällige Mehrsprachigkeit von Schülerinnen und Schülern wird als wertvolle Ressource gesehen und in allen Unterrichtsgegenständen genutzt. Besondere Bedeutung kommt der Ermutigung durch die Lehrerinnen und Lehrer zu, sprachliche Ressourcen in der Klasse zu nutzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Wahrnehmen anderer Sprachen, ihrer Gemeinsamkeiten und Unterschiede, mit allen Sinnen fördert nicht nur das Interesse und den Respekt für andere Sprachen, sondern schafft die Möglichkeit, die unbewusst bereits vorhandenen Theorien über Sprache und Sprachen bewusst zu machen und zu elaborieren („Language Awareness“).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kompetenzorientierter Unterricht ist an den Prinzipien der kommunikativen Didaktik auszurichten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lokale sprachliche Ressourcen sollen im Rahmen von Projekten und Kooperationen mit außerschulischen Bereichen genützt werden. Die dafür notwendigen Voraussetzungen schafft eine moderne, als „Community Education“ bezeichnete Pädagogik.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mehrsprachigkeit und Sprachenvielfalt können sich dann am besten entwickeln, wenn sie auf frühem und kontinuierlichem Sprachenlernen, dem Unterricht des Deutschen als Erst- und als Zweitsprache und dem Unterricht der Volksgruppensprachen, der Herkunftssprachen von Migrantinnen und Migranten sowie einer Vielzahl von lebenden Fremdsprachen und klassischen Sprachen basieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Förderung und Weiterentwicklung sprachlicher Fähigkeiten und Fertigkeiten in allen Unterrichtsgegenständen ist von besonderer Bedeutung. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich Schülerinnen und Schüler in Sprachaneignungsprozessen der Zielsprache über lernersprachliche Zwischenschritte annähern. Daraus folgt, dass Fehler ein natürliches Phänomen beim Erlernen einer Sprache sind. Dies verlangt besondere Sensibilität beim Ausbessern von Fehlern durch Lehrerinnen und Lehrer.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Diversität und Inklusion</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schulen stehen heute vor der Herausforderung, mit der wachsenden Vielfalt bzw. Heterogenität der Schülerinnen und Schülern konstruktiv umzugehen, sodass die individuellen Begabungen und Potenziale – unabhängig von vorgefassten Bildern, Zuschreibungen und familiären Rahmenbedingungen – bestmöglich gefördert und aktiviert werden. Es geht um individuelle und diskriminierungsfreie Lern-, Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher familiärer und kultureller Herkunft mit unterschiedlichen Leistungsspektren. Eine zentrale Rolle dabei spielt neben einem individualisierten Unterricht und der Orientierung an der Erreichung bestimmter Leistungen und Kompetenzen va. auch das soziale Lernen im Raum Schule und der Umgang mit Diversität.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Inklusion in der Schule bedeutet</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gleiche Wertschätzung aller Schülerinnen und Schüler,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wahrnehmen der Individuen, Vermeiden von Etikettierungen und Fremdzuschreibungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennen, dass Unterschiede zwischen den Schülerinnen und Schülern Chancen für das gemeinsame Lernen sind und nicht Probleme, die es zu überwinden gilt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Steigerung der Teilhabe aller Schülerinnen und Schüler an Arbeit, Kultur und der Gemeinschaft der Schule,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Weiterentwicklung der Kulturen, Strukturen und Praktiken in der Schule, damit auf die Vielfalt der Schülerinnen und Schüler besser eingegangen werden kann,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anregung von Projekten mit dem Ziel, Barrieren für den Zugang und die Teilhabe bestimmter Schülerinnen und Schüler zu überwinden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Auf- und Ausbau nachhaltiger Beziehungen zwischen Schulen und Gemeinden.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unter Beachtung des Prinzips der Inklusiven Pädagogik und der sozialen Teilhabe ist gemäß § 34 des Schulorganisationsgesetzes Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die in die Unterstufe einer allgemein bildenden höheren Schule aufgenommen wurden und die nach dem Lehrplan einer Sonderschule unterrichtet werden, eine der Aufgabe der Sonderschule entsprechende Bildung zu vermitteln, wobei entsprechend den Lernvoraussetzungen der einzelnen Schülerinnen und Schüler die Unterrichtsziele der allgemein bildenden höheren Schule anzustreben sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sofern für diese Schülergruppe ein Lehrplan der der Behinderungsart entsprechenden Sonderschule zur Anwendung kommt, gelten die hier angeführten Allgemeinen Didaktischen Grundsätze sinngemäß in Ergänzung der Didaktischen Grundsätze des Lehrplanes der Sonderschule.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">5. Förderung durch Differenzierung und Individualisierung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler haben vielfältige und unterschiedliche Fähigkeiten, die je nach deren Entwicklungsstand sowie nach Themenstellung und Herangehensweise im Unterricht in unterschiedlicher Weise zum Ausdruck kommen. Aufgabe der Schule ist es, die Schülerinnen und Schüler zur bestmöglichen Entfaltung ihrer individuellen Leistungspotenziale zu führen. Leistungsfähigkeit und besondere Begabungen sind dabei kontinuierlich zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den Unterricht ergeben sich daraus folgende mögliche Aufgabenstellungen und pädagogisch-didaktische Konsequenzen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erstellung von differenzierten Lernangeboten, die individuelle Zugänge und auch immer wieder neue Einstiege und Anreize bieten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eingehen auf die individuell notwendige Arbeitszeit, auf unterschiedliche Lerntypen, Vorkenntnisse, Vorerfahrungen und kulturelles Umfeld,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Berücksichtigung des unterschiedlichen Betreuungsbedarfs,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewusstmachen der Stärken und Schwächen im persönlichen Begabungsprofil der Schülerinnen und Schüler, wobei bevorzugt an die Stärken anzuknüpfen ist,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwicklung von Rückmeldeverfahren, ob die Schülerinnen und Schüler tatsächlich ihr individuelles Leistungspotenzial optimal entfalten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Herstellung eines individuell förderlichen Lernklimas und Vermeidung von Demotivation.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die methodisch-didaktische Gestaltung soll die Berücksichtigung der jeweils aktuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler gestatten. Unterrichtsformen, durch die sich Differenzierung und Individualisierung verwirklichen lassen, reichen von Einzelarbeit über Partnerarbeit bis zu den zahlreichen Möglichkeiten der Gruppenarbeit. Dazu gehören auch Phasen des offenen Lernens und Wahlmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">6. Förderunterricht</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderunterricht stellt eine der grundlegenden Maßnahmen im Sinne des § 19 Abs. 3a des Schulunterrichtsgesetzes („Frühwarnsystem“) dar, welche der Zielsetzung folgt, Schülerinnen und Schüler, die von einem Leistungsabfall betroffen oder bedroht sind, vor Schulversagen zu bewahren. Darüber hinaus stellt der Förderunterricht für Schülerinnen und Schüler, die beim Übertritt in die allgemein bildende höhere Schule oder in der Anfangsstufe des betreffenden Pflichtgegenstandes auf Schwierigkeiten stoßen, ein zusätzliches Lernangebot dar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Förderunterricht konzentriert sich auf die Wiederholung und Einübung des vorauszusetzenden oder des im Unterricht des betreffenden Pflichtgegenstandes der betreffenden Klasse durchgenommenen Lehrstoffs. Der Förderunterricht darf nicht zur Ausweitung, Ergänzung oder Vertiefung des Unterrichts im betreffenden Pflichtgegenstand verwendet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein Förderunterricht kann nach Maßgabe der personellen und räumlichen Möglichkeiten (§ 4 Abs. 3 der Eröffnungs- und Teilungszahlenverordnung) in allen Pflichtgegenständen angeboten werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Förderunterricht kann in allen Schulstufen als Klassenkurs und gemäß § 3 Abs. 9 der Eröffnungs- und Teilungszahlenverordnung auch als Mehrklassen- oder Mehranstaltenkurs geführt werden und ist einem bestimmten Pflichtgegenstand zuzuordnen. Er kann in allen Pflichtgegenständen in Kursform, geblockt oder in den Unterricht des jeweiligen Pflichtgegenstandes integriert durchgeführt werden. Für Förderunterricht dürfen in jeder Klasse pro Schuljahr insgesamt 72 Unterrichtsstunden und für jede Schülerin und jeden Schüler 48 Unterrichtsstunden vorgesehen werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">7. Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auch durch bloße Übernahme von Erfahrungen anderer soll das Wissen, Können und Erleben erweitert werden. Im Unterricht ist durch das Schaffen einer entsprechenden Lernatmosphäre – nicht zuletzt auf Grund der wachsenden Bedeutung dynamischer Fähigkeiten – die selbsttätige und selbstständige Form des Lernens besonders zu fördern. Dafür bieten sich auch projektartige und offene Lernformen an.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind ihrem Alter entsprechend zu kritischem und eigenverantwortlichem Denken zu führen. Es sind Impulse zu setzen, die die Entwicklung eigener Wert- und Normvorstellungen bei den Schülerinnen und Schülern anregen und fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Schülerinnen und Schülern ist Lernen als Prozess verständlich zu machen. Sie sollen die an sie gestellten Anforderungen kennen, sich selbst einschätzen lernen und darin auch Motivation für ihre Arbeit finden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vermittlung von Lerntechniken ist eine unabdingbare Voraussetzung für selbsttätiges Erarbeiten von Kenntnissen und Fertigkeiten, dient aber auch dem Zweck, eine Basis für den lebensbegleitenden selbstständigen Bildungserwerb zu legen. Bei der Gestaltung des Unterrichts ist darauf zu achten, dass Möglichkeiten für die Präsentation individuellen Wissens geboten werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler sind in zunehmendem Ausmaß zu befähigen, adäquate Recherchestrategien anzuwenden und Schulbibliotheken, öffentliche Bibliotheken sowie andere Informationssysteme real und virtuell zur selbstständigen Erarbeitung von Themen in allen Gegenständen zu nutzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Kompetenz der Schülerinnen und Schüler ist durch differenzierte und individuelle Unterrichtsformen, durch den Einsatz von Medien aller Art und nach Möglichkeit auch durch Schulveranstaltungen zur Ergänzung des Unterrichts zu steigern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Festlegen von Themen, Arbeits- und Sozialformen soll unter Einbeziehung der Schülerinnen und Schüler, aber auch unter Bedachtnahme regionaler oder schulautonomer Schwerpunkte erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne praxisnaher und aktueller Bildungsziele soll die Möglichkeit der Einbindung außerschulischer Fachleute beachtet werden. In Hinblick auf die Reifeprüfung ist der Optimierung von Präsentationstechniken unter Einbeziehung moderner Technologien, aber auch unter Beachtung persönlichkeitsfördernder Maßnahmen entsprechende Bedeutung beizumessen. Dazu gehören projektorientierte Arbeitsformen in Kleingruppen sowie individualisierte Arbeits- und Lernprozesse. Der Einsatz digitaler Technologien fördert zeitgemäßes Lernen und unterstützt altersadäquates Informations- und Lernmanagement.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">8. Herstellen von Bezügen zur Lebenswelt</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne des exemplarischen Lernens sind möglichst zeit- und lebensnahe Themen zu wählen, durch deren Bearbeitung Einsichten, Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Methoden gewonnen werden, die eigenständig auf andere strukturverwandte Probleme und Aufgaben übertragen werden können. Die Materialien und Medien, die im Unterricht eingesetzt werden, haben möglichst aktuell und anschaulich zu sein, um die Schülerinnen und Schüler zu aktiver Mitarbeit anzuregen. Begegnungen mit Fachleuten, die in den Unterricht eingeladen werden können, sowie die Einbeziehung außerschulischer Lernorte und die Ergänzung des lehrplanmäßigen Unterrichts durch Schulveranstaltungen stellen wesentliche Bereicherungen dar. Den neuen Technologien kommt verstärkt Bedeutung zu.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Erstellung eigenständiger Arbeiten mit Mitteln der Informationstechnologie ist anzuregen. Dazu zählen: Recherche und Verarbeitung von Informationen mit einer Textverarbeitung oder einem Präsentationsprogramm, Erstellung von Kalkulationsmodellen, Durchführung und Auswertung von Befragungen und Experimenten, Gestaltung von Medien, dokumentierte Kommunikation und Kooperation auch in einer Fremdsprache, Dokumentation und Präsentation von Projektarbeiten sowie Modellierung und Simulation.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">9. Reflexive Koedukation und gendersensible Pädagogik</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Reflexive Koedukation beschränkt sich nicht einfach nur auf gleichzeitiges Unterrichten von Schülerinnen und Schülern in einem Raum. Vielmehr ist eine forschungsgestützte Auseinandersetzung mit historischen und aktuellen Geschlechterdifferenzen und Stereotypen zu führen, damit Handlungsspielräume, Selbstkonzepte und Interessensentwicklungen der Geschlechter sich möglichst breit entfalten können. Es ist wesentlich, die Lerninhalte und Unterrichtsmethoden so auszuwählen, dass sich Schülerinnen und Schüler gleichermaßen angesprochen fühlen und es ist wichtig, den Unterricht so zu gestalten, dass er sozialisationsbedingt unterschiedlichen Vorerfahrungen entgegenzusteuern in der Lage ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lehrerinnen und Lehrer sind angehalten, ein Klima der gegenseitigen Achtung zu schaffen und einen Rahmen zur Verfügung zu stellen, in dem Ursachen und Erscheinungsformen von Geschlechterungleichheiten und Geschlechterstereotypen auf der Grundlage von Ergebnissen aus der Geschlechterforschung – sowohl gegenstandsbezogen als auch fächerübergreifend – bearbeitet werden können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lehrerinnen und Lehrer sollen Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen und begleiten, Haltungen und Kompetenzen zu entwickeln, die dem Ziel der Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit, sowie dem Abbau geschlechtshierarchischer Rollennormen dienlich sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei bestimmten Inhalten und Themen kann phasenweise geschlechtshomogener Unterricht zu einer Erweiterung der Selbstbilder, der Unterrichtsbeteiligung und der Handlungsspielräume von Mädchen und Burschen beitragen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">10. Sicherung des Unterrichtsertrages und Rückmeldungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Sicherstellung des Unterrichtsertrages sind im Unterricht ausreichende und gezielte Wiederholungen und Übungen vorzusehen. Zur Festigung des Gelernten ist beizutragen, indem Zusammenhänge zwischen neu Gelerntem und bereits Bekanntem hergestellt werden und indem – soweit möglich – Neues in bekannte Systeme und Strukturen eingeordnet wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hausübungen gemäß § 17 Abs. 2 des Schulunterrichtsgesetzes sollen durch besondere Intentionen, wie zB Sammeln von Materialien und Informationen, Erkundungen, zusätzliche Übung und Festigung die Unterrichtsarbeit ergänzen. Bei der Bestimmung des Ausmaßes von Hausübungen ist auf die Belastbarkeit der Schülerinnen und Schüler zu achten (siehe § 17 Abs. 2 des Schulunterrichtsgesetzes).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An ganztägigen Schulen sollen die Aufgabenstellungen aus dem Unterricht (zB Hausübungen) hinsichtlich Quantität und Qualität in Abstimmung mit den Pädagoginnen und Pädagogen des Betreuungsteils erfolgen. Die Aufgaben sind so zu stellen, dass sie nach Möglichkeit im zeitlichen Ausmaß der im Betreuungsteil für die individuelle Lernzeit anberaumten Wochenstunden erledigt werden können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine detaillierte Rückmeldung über die erreichte Leistung ist wichtig und soll auch zum Zweck der Nachvollziehbarkeit einer Leistungsbeurteilung stets erfolgen. Klar definierte und bekannt gemachte Bewertungskriterien sollen Anleitung zur Selbsteinschätzung sein und Motivation, Ausdauer und Selbstvertrauen der Schülerinnen und Schüler positiv beeinflussen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Bestimmung der wesentlichen Bereiche, wie sie auch für die Leistungsbeurteilung von Bedeutung sind, sind zusätzlich zu den Bildungs- und Lehraufgaben sowie den Lehrstoffangaben jedes Faches auch die jeweiligen Beiträge zu den Bildungsbereichen, zu den Aufgabenbereichen der Schule und zu den Leitvorstellungen zu beachten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind in die Planung und Gestaltung sowie Kontrolle und Analyse ihrer Arbeitsprozesse und Arbeitsergebnisse in zunehmendem Maße aktiv einzubeziehen, damit sie schrittweise eigenständig und eigenverantwortlich die Entwicklung ihrer Kompetenzen übernehmen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Produktorientierte Arbeitsformen mit schriftlicher oder dokumentierender Komponente, wie zB Portfolio-Präsentationen oder (Projekt)Arbeiten unter Verwendung des Computers sind für die Entwicklung von Selbstkompetenz und Selbsteinschätzung geeignet. Besonderes Augenmerk ist dabei auf Entwicklung von Präsentationskompetenz und die Einbeziehung moderner Technologien zu legen.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">DRITTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">SCHUL- UND UNTERRICHTSPLANUNG</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Qualität des Unterrichts ist wesentlich, dass standortspezifische Faktoren wie die regionalen Bedingungen und Bedürfnisse, spezielle Fähigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern oder besondere Formen der Ausstattung konstruktiv in die Unterrichtsarbeit eingebracht werden. Die Konkretisierung und Realisierung der Vorgaben des Lehrplans hat gemäß § 17 des Schulunterrichtsgesetzes nach Maßgabe der nachfolgenden Bestimmungen standortbezogen zu erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Planungsvorgänge beziehen sich insbesondere auf:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Konkretisierung der Kernbereiche (5. bis 8. Schulstufe) durch die einzelnen Lehrerinnen und Lehrer,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gestaltung der Erweiterungsbereiche (5. bis 8. Schulstufe) durch die einzelnen Lehrerinnen und Lehrer,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fächerverbindende und fächerübergreifende Maßnahmen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Abstimmung der Leistungsfeststellungen auf die Unterrichtsarbeit durch die einzelnen Lehrerinnen und Lehrer als Grundlage für die Beurteilung der Schülerleistungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ergänzung des Unterrichts durch Schulveranstaltungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gestaltung des Angebots an Wahlpflichtgegenständen, Freigegenständen und Unverbindlichen Übungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schulautonome Lehrplanbestimmungen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aspekte des Lehrens und Lernens wie Unterrichtsgestaltung, Erziehungsstil und individuelle Förderung sowie Rückmeldungen über das Unterrichts- und Schulgeschehen sind wichtige Bereiche von Qualität in der Schule. Schulqualität umfasst weiters Elemente wie Schulklima, Schulmanagement, Außenbeziehungen und Professionalität sowie Personalentwicklung. Die Entwicklung von Schulqualität wird auch durch geeignete Maßnahmen der Selbstevaluation gefördert.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Unterrichtsplanung der Lehrerinnen und Lehrer</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrerinnen und Lehrer haben ihre Unterrichts- und Erziehungsarbeit in verantwortungsbewusster und eigenständiger Weise auf der Grundlage des Lehrplans und allfälliger schulautonomer Lehrplanbestimmungen zu planen. Auf die Rechte der Schülerinnen und Schüler auf Beteiligung bei der Gestaltung des Unterrichts ist Bedacht zu nehmen (siehe § 17 und § 57a des Schulunterrichtsgesetzes).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vorgaben im Abschnitt „Kernbereich“ der Lehrpläne der einzelnen Unterrichtsgegenstände (5. bis 8. Schulstufe) sind verbindlich. Ebenso sind jedenfalls das Allgemeine Bildungsziel und die Bildungs- und Lehraufgabe der einzelnen Unterrichtsgegenstände umzusetzen. Dabei ist zu berücksichtigen, wie viel Zeit für den Kernbereich (5. bis 8. Schulstufe) zur Verfügung steht. Die Festlegung insbesondere der konkreten Inhalte und Beispiele erfolgt durch die jeweiligen Lehrerinnen und Lehrer. Diese haben außerdem festzulegen, welche Teilziele im Erweiterungsbereich (5. bis 8. Schulstufe) behandelt werden und wie die beiden Bereiche zusammenwirken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die standortbezogene Gestaltung der Erweiterungsbereiche (5. bis 8. Schulstufe) bietet im Sinne der anzustrebenden gemeinsamen Bildungswirkung aller Unterrichtsgegenstände die Möglichkeit, sowohl mit jenen Lehrerinnen und Lehrern, die denselben Unterrichtsgegenstand unterrichten, als auch mit den Lehrerinnen und Lehrern der anderen Unterrichtsgegenstände in den jeweiligen Klassen Planungen und Abstimmungen durchzuführen. Dies erfordert ein koordiniertes pädagogisches Vorgehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Oberstufe sind die Vorgaben (Lehrziele, Themenbereiche usw.) der Abschnitte „Bildungs- und Lehraufgabe“ und „Lehrstoff“ der einzelnen Unterrichtsgegenstände verbindlich umzusetzen; dies gilt auch für den Fall schulautonomer Stundenreduktionen. Die zeitliche Gewichtung und die konkrete Umsetzung der Vorgaben obliegen den Lehrerinnen und Lehrern und ermöglichen somit eine flexible Unterrichtsgestaltung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterrichtsplanung umfasst die zeitliche Verteilung sowie die Gewichtung der Ziele und Inhalte. Sie bezieht sich auch auf die Methoden, die zur Bearbeitung der Inhalte und zur Erreichung der Ziele angewendet werden sowie auf die Lehrmittel und Medien, die eingesetzt werden. Die Planung erfolgt in mehreren Schritten, als Jahresplanung sowie als ergänzende mittel- und kurzfristige Planung während des Schuljahres.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Kern- und Erweiterungsbereich</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kern- und Erweiterungsbereich (5. bis 8. Schulstufe):</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan unterscheidet in den Pflichtgegenständen und Verbindlichen Übungen zwischen einem Kern- und einem Erweiterungsbereich. Für den Kernbereich sind zwei Drittel der in der subsidiären Stundentafel (siehe Z 2 im Vierten Teil – Stundentafeln) angegebenen Wochenstundenanzahlen vorzusehen. Neben dieser zeitlichen Begrenzung ist der Kernbereich auch inhaltlich definiert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Allgemeine Bildungsziel und die Allgemeinen Didaktischen Grundsätze sowie die Bildungs- und Lehraufgaben und die Didaktischen Grundsätze der einzelnen Pflichtgegenstände und Verbindlichen Übungen gelten für den Kern- und für den Erweiterungsbereich. Der Abschnitt „Lehrstoff“ legt zur Gewährleistung der Vergleichbarkeit und Durchlässigkeit den verbindlichen Kernbereich fest. Die Umsetzung der knapp und abstrakt formulierten Kernanliegen ist verbindliche Aufgabe der jeweiligen Lehrerinnen und Lehrer. Die zeitliche Gewichtung sowie die konkrete Umsetzung obliegen den jeweiligen Lehrerinnen und Lehrern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Erweiterungsbereich ist standortbezogen durch die jeweilige Lehrerin oder den jeweiligen Lehrer allein oder fachübergreifend im Team zu planen, allenfalls nach Maßgabe schulautonomer Lehrplanbestimmungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Gestaltung des Erweiterungsbereiches sind insbesondere folgende Gesichtspunkte zu berücksichtigen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Regionale und lokale Gegebenheiten; Bedürfnisse, Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler; Lernfortschritte der Schülerinnen und Schüler einer Klasse (Bedarf an Vertiefung, Übung usw.); individuelle Schwerpunkte der Lehrerinnen und Lehrer; materielle und personelle Ressourcen; schulautonome Lehrplanbestimmungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kern- und Erweiterungsbereich sind sowohl inhaltlich als auch organisatorisch miteinander vernetzt. Lernformen, Unterrichtsphasen, Schulveranstaltungen usw. sind nicht von vornherein dem einen oder dem anderen Bereich zugeordnet. Die Zuordnung hat sich vielmehr an den Lernzielen zu orientieren. Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung beziehen sich auf die konkrete lehrplänmäßige Umsetzung von Kern- und Erweiterungsbereich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kernbereich (ab der 9. Schulstufe):</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Begriff des Kernbereichs in der Oberstufe unterscheidet sich deutlich von jenem in der Unterstufe. Während in der Unterstufe der Kernbereich auf der Ebene der Fachlehrpläne angesiedelt ist, ist der Begriff Kernbereich in der Oberstufe als die Summe der Pflichtgegenstände (Mindestangaben im zeitlichen Bereich) zu verstehen. Die Differenz zwischen der Wochenstundenzahl des auf die jeweilige Schulform bezogenen Kernbereichs der Pflichtgegenstände und der Gesamtwochenstundenzahl ergibt den gestaltbaren autonomen Bereich.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Schulautonome Lehrplanbestimmungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan eröffnet besonders gekennzeichnete Freiräume, für deren Nutzung schulautonome Lehrplanbestimmungen erforderlich sind. Auszugehen ist von den spezifischen Bedarfs- und Problemsituationen in einzelnen Klassen oder an der gesamten Schule. Die Nutzung von Freiräumen im Rahmen der Schulautonomie soll sich nicht in isolierten Einzelmaßnahmen erschöpfen, sondern erfordert ein auch auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler ausgerichtetes Gesamtkonzept. Dies ist in einer sachlich fundierten Auseinandersetzung, in die grundsätzlich alle am Schulleben Beteiligten einzubeziehen sind, unter Berücksichtigung der räumlichen, ausstattungsmäßigen und personellen Standortbedingungen sicherzustellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne der Verbesserung der fremdsprachlichen Kompetenz kann „Content and Language Integrated Learning – CLIL“ eingesetzt werden. Unter „Content and Language Integrated Learning“ versteht man die Verwendung einer Fremdsprache zur integrativen Vermittlung von Lerninhalten und Sprachkompetenz außerhalb des Fremdsprachenunterrichts. Dabei muss sichergestellt sein, dass die Fachsprache des jeweiligen Unterrichtsgegenstandes auch in der Unterrichtssprache korrekt erworben wird. Ausgenommen von dieser Regelung sind Unterrichtssprache und Fremdsprachen. Wird „Content and Language Integrated Learning – CLIL“ eingesetzt, so sind Sprache und Ausmaß der Wochenstunden festzulegen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die schulautonomen Lehrplanbestimmungen haben den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerwochenstunden und die Möglichkeiten der räumlichen und ausstattungsmäßigen Gegebenheiten der Schule zu beachten. In einstündigen Fächern sind Blockungen (z. B. vierzehntägig) möglich und sinnvoll. Das gilt nicht für die verbindliche Übung Digitale Grundbildung. Bei einer schulautonomen Erhöhung auf 3 oder auf 4 Wochenstunden ist nach den im Lehrplan enthaltenen schulautonomen Vertiefungslehrstoffen zu unterrichten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Soweit schulautonom Unterrichtsgegenstände eingeführt werden, die in diesem Lehrplan nicht enthalten sind, müssen in der Unterstufe die schulautonomen Lehrplanbestimmungen neben Lehrstoffumschreibungen auch Bildungs- und Lehraufgaben und Didaktische Grundsätze enthalten. In der Oberstufe müssen die schulautonomen Lehrplanbestimmungen neben Lehrstoffumschreibungen und Bildungs- und Lehraufgabe auch Didaktische Grundsätze enthalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wird in der Unterstufe schulautonom das Stundenausmaß für einen bestehenden Unterrichtsgegenstand im Vergleich zur subsidiären Stundentafel erhöht, sind jedenfalls die Lehrstoffe und gegebenenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe sowie die Didaktischen Grundsätze entsprechend zu ergänzen. In der Oberstufe sind Bildungs- und Lehraufgabe und Lehrstoff sowie gegebenenfalls die Didaktischen Grundsätze zu ergänzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Festlegung schulautonomer Lehrplanbestimmungen ist auf Folgendes zu achten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Abstimmung der inhaltlichen Angebote und der angestrebten Kompetenzen mit den Aufgaben des allgemein bildenden Schulwesens und insbesondere mit dem Bildungsziel der allgemein bildenden höheren Schule</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sicherstellung eines breit gefächerten Bildungsangebots, das die Vielfalt der Begabungen und Interessen berücksichtigt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vermeidung einer frühzeitigen Spezialisierung oder einer einengenden Ausrichtung auf bestimmte Schul- und Berufslaufbahnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erhaltung der Berechtigungen und Übertrittsmöglichkeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vermeidung der Vorwegnahme von Bildungsinhalten anderer Schularten in wesentlichen Bereichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einhaltung der Verfahrensbestimmungen (siehe § 64 des Schulunterrichtsgesetzes).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die <b>Unterstufe (5. bis 8. Schulstufe)</b> gelten weiters folgende Bestimmungen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen können in der 5. bis 8. Schulstufe zB folgende, aber auch andere Schwerpunkte gesetzt werden:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fremdsprachenschwerpunkt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>künstlerisch-kreativer Schwerpunkt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>naturkundlich-technischer Schwerpunkt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ökologischer Schwerpunkt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informatikschwerpunkt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gesellschafts- und wirtschaftskundlicher Schwerpunkt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>interkultureller Schwerpunkt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bewegungsorientierter Schwerpunkt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schwerpunkt zur Gesundheit und Ernährung.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wenn Unterrichtsgegenstände mit fächerübergreifendem Charakter geschaffen werden, kann es – um Stoffwiederholungen zu vermeiden – erforderlich sein, Teile aus den Kernbereichen bestehender Unterrichtsgegenstände in diese Unterrichtsgegenstände zu verlagern. In den schulautonomen Lehrplanbestimmungen sind diese Verlagerungen auszuweisen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wenn durch schulautonome Lehrplanbestimmungen die Stundenanzahl eines Pflichtgegenstandes oder einer Verbindlichen Übung reduziert wird, geht dies zu Lasten des Zeitbudgets für den Erweiterungsbereich. Eine Verlagerung von Teilen des Kernbereiches in andere oder neue Pflichtgegenstände oder in eine andere Schulstufe desselben Unterrichtsgegenstandes ist möglich, im Falle einer zeitlichen Reduktion von mehr als einem Drittel verpflichtend.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der <b>Oberstufe (ab der 9. Schulstufe)</b> umfasst das über den jeweiligen Kernbereich hinausgehende Wochenstundenkontingent einen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schülerinnen- und schülerautonomen Bereich (Wahlpflichtgegenstände) und einen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schulautonomen Bereich (für zusätzliche schulspezifische und regionale Schwerpunktsetzung mit mindestens acht Wochenstunden oder für die Ausweitung des Kernbereiches).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Bereich der Wahlpflichtgegenstände (schülerinnen- und schülerautonomer Bereich) können durch schulautonome Lehrplanbestimmungen über die in der subsidiären Stundentafel (Vierter Teil) vorgesehenen Wahlpflichtgegenstände hinaus zusätzliche Wahlpflichtgegenstände (einschließlich Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff und Didaktische Grundsätze) festgelegt werden und kann das Stundenausmaß der Wahlpflichtgegenstände gegenüber dem in der subsidiären Stundentafel vorgesehenen Stundenausmaß erhöht oder vermindert werden. Dabei ist sicher zu stellen, dass die Wahl von Wahlpflichtgegenständen beginnend mit der 6. Klasse nur für zwei oder drei Schulstufen (6. und 7. Klasse, 6. und 8. Klasse oder 6. bis 8. Klasse) zulässig ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im schulautonomen Bereich können neben einer Erweiterung des Kernbereiches folgende, die jeweilige Form ergänzende Schwerpunkte (zusätzliche Schwerpunkte im Ausmaß von jeweils mindestens acht Wochenstunden) gesetzt werden:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fremdsprachen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mathematik, Naturwissenschaften</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>humanistischer Schwerpunkt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informations- und Kommunikationstechnologie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ökologie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wirtschaft</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Musisch-kreativer Schwerpunkt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sport.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Zusammenhang mit einer Schwerpunktsetzung haben die schulautonomen Lehrplanbestimmungen jedenfalls festzulegen, welche Bildungs- und Lehraufgaben und Lehrstoffbereiche dieser schulautonomen Lehrpläne über die im Sechsten Teil (Lehrpläne der einzelnen Unterrichtsgegenstände) festgelegten Inhalte hinausgehen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Leistungsfeststellung<i> (Anm.: vgl. Art. III § 1a)</i></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrerinnen und Lehrer haben ihr Gesamtkonzept der Rückmeldung und Leistungsfeststellung den Schülerinnen und Schülern sowie deren Erziehungsberechtigten zu Beginn jedes Unterrichtsjahres in geeigneter Weise bekannt zu geben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In jenen Unterrichtsgegenständen, für welche im Sechsten Teil Schularbeiten vorgesehen sind und keine näheren Festlegungen über Zahl und Dauer getroffen werden, beträgt die Zahl und der Zeitrahmen (in Minuten) für deren Durchführung pro Schuljahr:</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Unterstufe</ueberschrift><table id="Tabelle1" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:19.85pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Dauer insgesamt pro Unterrichtsjahr</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Anzahl</b></absatz></td></tr><tr style="height:19.85pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">1. bis 4. Klasse</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">200 bis 250 Minuten</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4 bis 6</absatz></td></tr><tr style="height:19.85pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">erstes Lernjahr einer Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">150 bis 200 Minuten</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3 bis 4</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="208" style="border:none;width:156.33pt;" /><td width="271" style="border:none;width:203.58pt;" /><td width="89" style="border:none;width:66.48pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Oberstufe</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">In Deutsch und in allen Fremdsprachen</ueberschrift><table id="Tabelle2" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:19.85pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Klasse</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Gesamtdauer pro Unterrichtsjahr</b></absatz><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>in Minuten</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Anzahl der Schularbeiten pro Unterrichtsjahr</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Dauer pro Schularbeit</b></absatz><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>in Minuten</b></absatz></td></tr><tr style="height:19.85pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5. und 6.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">150 bis 300</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2 bis 4</absatz><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mindestens eine pro Semester</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">50 bis 100</absatz></td></tr><tr style="height:19.85pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">250 bis 400</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2 bis 4</absatz><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mindestens eine pro Semester</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">50 bis 150</absatz><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">eine mindestens 100-minütig</absatz></td></tr><tr style="height:19.85pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">250 bis 400</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2 bis 3</absatz><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mindestens eine im 1. Semester</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mindestens 50</absatz><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">eine mindestens 150-minütig</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="67" style="border:none;width:49.93pt;" /><td width="142" style="border:none;width:106.58pt;" /><td width="189" style="border:none;width:142.03pt;" /><td width="178" style="border:none;width:133.18pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">In Mathematik</ueberschrift><table id="Tabelle3" cellspacing="0" style="width:432.35pt;border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:19.85pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Klasse</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Gesamtdauer pro Unterrichtsjahr</b></absatz><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>in Minuten</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Anzahl der Schularbeiten pro Unterrichtsjahr</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Dauer pro Schularbeit</b></absatz><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>in Minuten</b></absatz></td></tr><tr style="height:19.85pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5. bis 7.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">200 bis 400</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3 bis 5</absatz><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mindestens eine pro Semester</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">50 bis 100</absatz><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mindestens eine 100-minütig</absatz></td></tr><tr style="height:19.85pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">250 bis 350</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2 bis 3</absatz><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mindestens eine im 1. Semester</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mindestens 50</absatz><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">eine mindestens 150-minütig</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="66" style="border:none;width:49.65pt;" /><td width="142" style="border:none;width:106.3pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="180" style="border:none;width:134.65pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">In Darstellende Geometrie</ueberschrift><table id="Tabelle4" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:19.85pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Klasse</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Gesamtdauer pro Unterrichtsjahr</b></absatz><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>in Minuten</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Anzahl der Schularbeiten pro Unterrichtsjahr</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Dauer pro Schularbeit</b></absatz><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>in Minuten</b></absatz></td></tr><tr style="height:19.85pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">200 bis 300</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2 – 3</absatz><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mindestens eine pro Semester</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">50 bis 100</absatz><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mindestens eine 100-minütig</absatz></td></tr><tr style="height:19.85pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">250 bis 350</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2 – 3</absatz><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mindestens eine im 1.Semester</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mindestens 50</absatz><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">eine mindestens 150-minütig</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="64" style="border:none;width:47.63pt;" /><td width="145" style="border:none;width:108.88pt;" /><td width="189" style="border:none;width:142.03pt;" /><td width="178" style="border:none;width:133.18pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">In Physik und in Biologie und Umweltkunde</ueberschrift><table id="Tabelle5" cellspacing="0" style="width:430.6pt;border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:19.85pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Klasse</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Gesamtdauer pro Unterrichtsjahr</b></absatz><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>in Minuten</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Anzahl der Schularbeiten pro Unterrichtsjahr</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>Dauer pro Schularbeit</b></absatz><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c"><b>in Minuten</b></absatz></td></tr><tr style="height:19.85pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">150 bis 200</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2 – 3</absatz><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mindestens eine pro Semester</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">50 bis 100</absatz><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mindestens eine 100-minütig</absatz></td></tr><tr style="height:19.85pt;"><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">250 bis 350</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2 – 3</absatz><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mindestens eine im 1.Semester</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">mindestens 50</absatz><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">eine mindestens 150-minütig</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="58" style="border:none;width:43.35pt;" /><td width="150" style="border:none;width:112.6pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /><td width="177" style="border:none;width:132.9pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">In den übrigen Unterrichtsgegenständen, für welche im Sechsten Teil Schularbeiten vorgesehen sind</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in allen Klassen mindestens eine Schularbeit je Semester,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in der 5. bis 7. Klasse mindestens 50 bis höchstens 100 Minuten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in der 8. Klasse eine mindestens 150-minütige Schularbeit.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Festlegung der Anzahl der Schularbeiten erfolgt – vorbehaltlich einer Regelung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen – durch die jeweilige Lehrerin oder den jeweiligen Lehrer.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">5. Fächerverbindender und fächerübergreifender Unterricht</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Tradition des Fachunterrichts trägt der Notwendigkeit zu systematischer Spezialisierung Rechnung. Gleichzeitig sind der Schule aber Aufgaben gestellt, die sich nicht einem einzigen Unterrichtsgegenstand zuordnen lassen, sondern nur im Zusammenwirken mehrerer Unterrichtsgegenstände zu bewältigen sind. Dieses Zusammenwirken erfolgt durch fächerverbindenden und fächerübergreifenden Unterricht. Dabei erfolgt eine Bündelung von allgemeinen und fachspezifischen Zielen unter einem speziellen Blickwinkel, wodurch es den Schülerinnen und Schülern eher ermöglicht wird, sich Wissen in größeren Zusammenhängen (siehe den Ersten Teil „Allgemeines Bildungsziel“) selbstständig anzueignen. Anregungen bzw. Aufträge für fächerverbindenden und fächerübergreifenden Unterricht ergeben sich sowohl aus den Allgemeinen Bestimmungen als auch aus den Lehrplänen der einzelnen Unterrichtsgegenstände.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im fächerverbindenden Unterricht haben Lehrerinnen und Lehrer im Rahmen ihres Fachunterrichts mögliche, die Fächergrenzen überschreitende Sinnzusammenhänge herzustellen. Die Organisation des nach Fächern getrennten Unterrichts bleibt hier bestehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei fächerübergreifender Unterrichtsgestaltung steht ein komplexes, meist lebens- oder gesellschaftsrelevantes Thema oder Vorhaben im Mittelpunkt. Die einzelnen Unterrichtsgegenstände haben im integrativen Zusammenwirken – zB im Sinne des Projektunterrichts – ihren themenspezifischen Beitrag zu leisten. Dies bedingt eine aufgabenbezogene besondere Organisation des Fachunterrichts und des Stundenplans. Die Organisation kann über längere Zeiträume sowie klassen- und schulstufenübergreifend erfolgen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">6. Gestaltung der Nahtstellen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der pädagogischen Gestaltung von Schulein- und Schulaustrittsphasen kommt besondere Bedeutung zu. Erste Erfahrungen beeinflussen die Entstehung von Einstellungen oft sehr nachhaltig, in Abschluss- und Austrittsphasen ist eine Vorbereitung auf zukünftige Arbeits- und Organisationsformen erforderlich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um Voraussetzungen für einen möglichst erfolgreichen Übergang zu schaffen, haben die Lehrerinnen und Lehrer mit den Erziehungsberechtigten bzw. den volljährigen Schülerinnen und Schülern zusammen zu arbeiten (§ 2 und § 62 des Schulunterrichtsgesetzes).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um die Kontinuität des Lernens zu wahren, ist in der 5. Schulstufe auf die Lehrplananforderungen und die gebräuchlichen Lernformen der Volksschule Bezug zu nehmen. Die Lernanforderungen, die an die Schülerinnen und Schüler gestellt werden, müssen den Übergang von der bisherigen Schulart berücksichtigen und dürfen nicht zu rasch gesteigert werden. Informationsfeststellungen sollen zunächst vor allem der gezielten individuellen Rückmeldung des Lernfortschritts dienen, die Leistungsfeststellung soll erst nach einer angemessenen Eingewöhnungs- und Einarbeitungsperiode beginnen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vor dem Übertritt in eine weiterführende Schule bzw. zur Erlangung der Universitätsreife sind die Schülerinnen und Schüler schrittweise und gezielt auf die neuen Arbeitsweisen und Organisationsformen vorzubereiten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">7. Öffnung der Schule</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schule ist in ein soziales Umfeld eingebettet, zB in die Nachbarschaft, den Stadtteil, die Gemeinde. Durch Öffnung nach außen und nach innen ist dem Rechnung zu tragen, um die darin liegenden Lernchancen zu nutzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Öffnung nach außen kann durch Unterricht außerhalb der Schule erfolgen sowie durch Ergänzung des Unterrichts in Form von Schulveranstaltungen. Den Grundsätzen der Anschaulichkeit und der Alltagsbezogenheit entsprechend eignen sich Betriebe, öffentliche Einrichtungen, Naturräume usw. als Unterrichts- oder Lernorte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Öffnung nach innen bedeutet, Personen aus dem Umfeld der Schule einzubeziehen, die ihre Erfahrungen, ihre Fertigkeiten und ihre Kenntnisse an die Schülerinnen und Schüler weitergeben können.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">8. Betreuungsplan für ganztägige Schulformen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Betreuungsteil an ganztägigen Schulformen umfasst die Bereiche gegenstandsbezogene Lernzeit, individuelle Lernzeit sowie Freizeit (einschließlich Verpflegung). Der Betreuungsteil kann sowohl in zeitlicher Trennung vom Unterricht als auch mit diesem verschränkt organisiert werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Aufgaben des Betreuungsteils</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allgemein:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Individuelle Interessens- und Begabungsförderung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Soziales Lernen, Bestärken des Zusammenlebens und Persönlichkeitsbildung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sprachliche Förderung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Leseförderung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung des Gesundheitsbewusstseins</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Freizeit:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erholung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>individueller Freiraum</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Motivation zu körperlicher Bewegung – ergänzende Bewegungseinheiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der Kreativität</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anregung zu sinnvoller Freizeitgestaltung</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernzeiten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der Lernmotivation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Festigung des Unterrichtsertrages</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterstützung des schulischen Erfolgs</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anleitung zu eigenständiger Lernorganisation</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zur Verwirklichung dieser Aufgaben sind folgende Grundsätze zu beachten</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Pädagogisches Konzept und Planung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Zusammenwirken von Unterricht, Lern- und Freizeit sowie die konkreten Angebote sind durch mittel- und langfristige Planung inhaltlich und organisatorisch-konzeptionell abzustimmen und in einem standortspezifischen pädagogischen Konzept festzuhalten. In der Planung ist auf die Heterogenität (zB Entwicklungsstand, Alter, Schulstufen) der Gruppen sowie auf die unterschiedlichen Interessen und Fähigkeiten aller Schülerinnen und Schüler durch ein gefächertes Bildungsangebot und Differenzierung einzugehen. Dabei sind die vor- und außerschulischen Erfahrungen und Potenziale (Mehrsprachigkeit, Interkulturalität usw.) der Schülerinnen und Schüler einzubeziehen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kommunikation und Austausch</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bezüglich der zu erreichenden Lernziele und Lernfortschritte der einzelnen Schülerinnen und Schüler sowie hinsichtlich der Quantität und Qualität der Aufgabenstellungen aus dem Unterricht (zB Hausübungen) hat in regelmäßigen Abständen ein Austausch zwischen den Pädagoginnen und Pädagogen des Unterrichtsteils und jenen des Betreuungsteils zu erfolgen, um eine optimale Förderung in beiden Phasen zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine sinnvolle und zweckmäßige Kommunikation zwischen Pädagoginnen und Pädagogen des Unterrichtsteils und des Betreuungsteils mit den Erziehungsberechtigten, insbesondere hinsichtlich der Lernfortschritte und der zu erledigenden Aufgaben, ist sicherzustellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Ablauf von Lern-, Ruhe-, Bewegungs-, Spiel-, Förder- und Essenszeiten ist unter Berücksichtigung der Leistungskurve altersgemäß differenziert zu gestalten. Rückzugsmöglichkeiten und Freiräume sollen in ausreichendem Ausmaß vorgesehen werden. Als notwendige Erholungsphase vor der Lernzeit soll nach Möglichkeit Freizeit eingeplant werden. Die Schülerinnen und Schüler erhalten in der Lernzeit individuelle Unterstützung bei der Bearbeitung von Aufgabenstellungen aus dem Unterricht (zB Hausübungen) und der Festigung der Lerninhalte des Unterrichtsteils. Bestandteile des Freizeitteils sind die individuelle Förderung und Entdeckung kreativer, musischer sowie sportlicher Begabungen und Interessen. Damit die schulische Tagesbetreuung ein qualitativ hochwertiges Angebot sein kann, ist die Anwesenheit bis zumindest 16:00 Uhr erforderlich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es sind Möglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler zu schaffen, soziale Kontakte über die Zugehörigkeit zu Gesellschaftsschichten, Religionen, Kulturen uä. hinweg zu knüpfen und zu pflegen sowie in der Gruppe zu lernen und sich gemeinsam weiter zu entwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umfassende, fächerübergreifende sprachliche Bildung sowie eine nachhaltige Sprach- und Lesekultur sind zentrale Aufgaben in allen Bereichen der ganztägigen Schulform und somit fixer Bestandteil des Angebotes sowohl in der Lernzeit als auch in der Freizeit. Der Leseförderung ist als Teil der sprachlichen Bildung Platz einzuräumen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Projekte sollen das Angebot an ganztägigen Schulen ergänzen. Diese können in weniger intensiven Phasen des Unterrichtsjahres über einen längeren Zeitraum und auch übergreifend zwischen Freizeit und Lernzeiten auf Basis der mittel- und langfristigen Planung stattfinden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wo die Möglichkeit besteht, sollen Aktivitäten im Freien vorgesehen werden und soll die Betreuung auch an dislozierten Betreuungsorten (Ausflüge und Exkursionen) Teil des Angebotes sein.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lernzeiten</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lernzeiten müssen strukturiert sein und dienen der Festigung und der Förderung der Unterrichtsarbeit aus dem Unterrichtsteil (zB durch Hausübungen) sowie der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler, nicht jedoch der Erarbeitung neuer Lerninhalte. Der Lernbetreuung kommt die Aufgabe der Unterstützung und nicht die Kompensation des Unterrichts zu. Dabei muss auf angepasste Angebote geachtet werden und angeregt werden, Schritte in Richtung Weiterentwicklung zu tun. Es soll ermutigt werden, Energie und Zeit in das eigene Lernen (Schülerinnen- und Schülerinvolvement) zu investieren. Pädagoginnen und Pädagogen haben dabei nach Bedarf Unterstützung zu leisten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch eine offene und anregende Gestaltung ist eine positive Lernatmosphäre sicherzustellen, die die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler unterstützt. Der Vermittlung von Lerntechniken ist Raum zu geben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, eigenverantwortlich individuelle Lernarbeit zu bewältigen. Das individuelle Lernziel (Lenkung), die selbstständige Lernkontrolle (Steuerung), die eigenverantwortliche Energieeinteilung (Lernökonomie) sowie die individuelle Nutzung von Begabungen werden gefördert. Dabei ist darauf zu achten, dass fehlende Unterstützung der Entwicklung und des Lernfortschrittes durch die Erziehungsberechtigten durch das ganztägige schulische Angebot nach Möglichkeit ausgeglichen werden soll.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne der individuellen Betreuung sind innere Differenzierung und häufiges Arbeiten in kleinen Gruppen oder in Einzelarbeitsphasen vorzunehmen, vor allem wenn Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassen gemeinsam betreut werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Aufgabenstellungen aus dem Unterricht</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabenstellungen aus dem Unterricht (zB Hausübungen) dienen dazu, das im Unterricht Erarbeitete durch Üben und die selbstständige Auseinandersetzung zu festigen, einzuprägen und anzuwenden, Lernvorgänge selbst zu organisieren sowie Arbeitsmittel und Arbeitstechniken selbst zu wählen und einzusetzen. Es liegt im Ermessen und im Erfahrungsbereich der Lehrkraft des Unterrichtsteils, Hausübungen qualitativ und quantitativ sinnvoll und gezielt einzusetzen. Es ist darauf zu achten, dass diese Aufgaben in Absprache zwischen den Pädagoginnen und Pädagogen des Unterrichtsteils und des Betreuungsteils (Lernzeit) grundsätzlich so zu stellen sind, dass sie im zeitlichen Ausmaß der im Betreuungsteil für die individuelle Lernzeit anberaumten Wochenstunden erledigt werden können.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gegenstandsbezogene Lernzeit</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die gegenstandsbezogene Lernzeit umfasst drei Wochenstunden (sofern schulautonom keine andere Festlegung erfolgt), wobei nicht mehrere Stunden an einem Tag vorgesehen werden sollen. In der gegenstandsbezogenen Lernzeit ist der Ertrag der Unterrichtsarbeit zu sichern und durch entsprechende Übungen zu festigen. Dabei soll nicht die Menge, sondern die Wesentlichkeit der Bildungsinhalte im Vordergrund stehen. Neue Lernstoffe dürfen nicht erarbeitet werden. Im Sinne der Individualisierung ist offenen Arbeitsformen mit gezielt zusammengestellten Aufgabenpaketen der Vorzug zu geben. Die Unterstützung durch die Pädagogin und den Pädagogen darf nur so weit gehen, dass die Erledigung der gestellten Aufgabe die selbstständige Leistung der Schülerin und des Schülers bleibt. Vorbereitete Lernimpulse sind zur Vertiefung und zur Förderung der Talente zu setzen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Individuelle Lernzeit</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die individuelle Lernzeit umfasst vier Wochenstunden (sofern schulautonom keine andere Festlegung erfolgt). Im Mittelpunkt der individuellen Lernzeit steht die eigenständige Vertiefung. Zweckmäßige und zeitökonomische Verfahrensweisen des selbstständigen Lernens (Erledigung der Aufgabenstellungen aus dem Unterricht wie zB Hausübungen, Aneignung des Lernstoffes, Vermittlung von Lerntechniken, Vorbereitung auf Leistungsfeststellungen usw.) stehen im Vordergrund. Jede Schülerin und jeder Schüler ist in der individuellen Lernzeit von den betreuenden Pädagoginnen und Pädagogen durch individuelle Lernunterstützung bestmöglich zu begleiten. Die Organisation und Struktur der Lernzeit soll eigenständiges Lernen begünstigen und den Schülerinnen und Schülern nach Bedarf Hilfestellungen zukommen lassen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Schulautonome Gestaltung der gegenstandsbezogenen und der individuellen Lernzeiten</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann das Ausmaß der gegenstandsbezogenen Lernzeit und der individuellen Lernzeit unter Bedachtnahme auf pädagogische, räumliche und ausstattungsmäßige Gegebenheiten entsprechend der nachfolgenden Tabelle festgesetzt werden:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle6" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lernzeiten</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Wochenstunde(n)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gegenstandsbezogene Lernzeit</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Individuelle Lernzeit</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.98pt;" /><td width="92" style="border:none;width:69.33pt;" /><td width="92" style="border:none;width:69.33pt;" /><td width="92" style="border:none;width:69.33pt;" /><td width="93" style="border:none;width:69.38pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wenn es in Ermangelung des erforderlichen Personals nicht möglich ist, individuelle Lernzeit im Ausmaß von zumindest zwei Wochenstunden vorzusehen, dann ist statt der individuellen Lernzeit die gegenstandsbezogene Lernzeit mit fünf Wochenstunden festzulegen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sowohl in der gegenstandsbezogenen als auch in der individuellen Lernzeit sollen die Möglichkeiten von Informations- und Kommunikationstechnologien genutzt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ebenso können therapeutische und funktionelle Übungen – auch unter Einbeziehung von geeigneten Computerprogrammen – vorgesehen werden, die wichtige psychische und physische Grundfunktionen stärken und damit die Voraussetzungen zur Erreichung der Lehrplanziele verbessern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei Schülerinnen und Schülern mit erhöhtem Förderbedarf ist dem richtigen Einüben von Alltagshandlungen im Sinne eines lebenspraktischen Trainings besonderes Augenmerk zu schenken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Gestaltung des Betreuungsteiles soll gegebenenfalls eine Koordinierung mit außerschulischen Therapiemaßnahmen für einzelne Schülerinnen und Schüler oder Gruppen von Schülerinnen und Schülern vorgenommen werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Freizeit</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Freizeitteil ist verstärkt auf individuelle Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler einzugehen und Erholungsphasen sind einzubauen. Freiräume zur selbstbestimmten Planung durch Schülerinnen und Schüler sind einzuplanen. Es sollen auch Anreize geboten werden, sich mit neuen Bereichen auseinanderzusetzen. Auch dem Bedürfnis nach Sich-Zurückziehen und Erholung sowie Bewegung im Freien ist ausreichend Raum zu geben. Projekte können unter Wahrung der Zeiteinheiten übergreifend in Lern- und Freizeit organisiert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen zu einem sinnvollen Freizeitverhalten geführt werden, indem sie Einstellungen, Kompetenzen und Fähigkeiten erwerben, die über die Schulzeit hinaus positive Wirkung haben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Angebot unterschiedlicher Aktivitäten ist unter Einbeziehung und Mitgestaltung der Schülerinnen und Schüler zu erstellen. Es sollten, sofern es die Rahmenbedingungen zulassen, Wahlmöglichkeiten geboten werden, um bedürfnisorientierte Entscheidungen zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Teil der Freizeit ist das Mittagessen mit einem altersgerechten Speisenangebot und einem abwechslungsreichen Speiseplan. Durch richtige Ernährung wird ein wichtiger Beitrag zur körperlichen Gesundheit geleistet. Aspekte der Ernährungspädagogik sind dabei zu berücksichtigen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">An ganztägigen Schulformen hat die Angebotspalette insbesondere folgende Bereiche zu berücksichtigen</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>Physische Fitness durch ausreichende Bewegung, um Bewegungsmangel auszugleichen und die motorische Entwicklung zu unterstützen; insbesondere an jenen Tagen, an denen im Stundenplan kein Unterricht in „Bewegung und Sport“ vorgesehen ist, sind die Angebote im Bereich der Freizeit nach Möglichkeit so zu setzen, dass eine Bewegungseinheit angeboten wird. Dafür sind geeignete und zur Verfügung stehende Außen- und Innenbereiche einzubeziehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schulische Kulturarbeit zur Entfaltung von Kreativität und sozialen Kompetenzen: Theater, Instrumentalmusik, Chor, Tanz, Spielpädagogik, Medienpädagogik, Erlebnispädagogik, kreatives Gestalten, Werken, Malen, Zeichnen usw.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Soziales Lernen: Entwicklung von Kontaktfähigkeit, Toleranz, Konfliktmanagement, Interreligiosität usw. als Beiträge zu Inklusion, Friedenserziehung, Gewaltprävention, politischer Bildung uä. Peer-Mediation kann in das Angebot integriert werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lesen: Die Kulturtechnik „Lesen“ ist durch eine positive Lesekultur und Leseatmosphäre, ein altersadäquates Literaturangebot und Bibliotheksnutzung zu fördern.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Persönlichkeitsbildung: Stärkung von Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl, Stärkung des Selbstkonzepts, eigene Stärken und Schwächen erkennen, Umgang mit Gefühlen usw.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geschlechterbewusste Pädagogik: Unterschiedliche Rollen und Verhaltensweisen von Männern und Frauen in unserer Gesellschaft einbeziehen und reflektieren; Stereotypen begegnen und mit entsprechenden Angeboten entgegenwirken.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Freizeitverhalten: Ohne Leistungs- und Konkurrenzdruck zu einem sinnvollen Freizeitverhalten führen (zB spielerische und sportliche Aktivitäten, Umgang mit den Medien und Social Media, Lesen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erholung: Für die Schülerinnen und Schüler sind Freiräume (in den Außen- und Innenbereichen) und Erholungsphasen zur selbstständigen Ausgestaltung vorzusehen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">VIERTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g1min" ct="text" halign="c">STUNDENTAFELN</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">(Gesamtwochenstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">1. Unterstufe</ueberschrift><ueberschrift typ="art" ct="text" halign="c">Unterstufe des Gymnasiums</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen:</ueberschrift><table id="Tabelle7" cellspacing="0" style="width:437.75pt;border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:6.8pt;"><td colspan="2" rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstände</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">Klassen und Wochenstunden <super>1</super>)</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:top;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Summe Unterstufe<super>2</super>)</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:top;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Lehrverpflich-tungsgruppe<super>3</super>)</absatz></td></tr><tr style="height:9.75pt;"><td style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4. Kl.</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">15-21</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erste lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">12–18</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Latein/ Zweite lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7–11</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/ Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5-10</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geographie und Wirtschaftskunde</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7-12</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik .</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">13-18</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(II)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7-12</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-4</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5-9</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikerziehung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6-11</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7-12</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr style="height:13.7pt;"><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technisches Werken <super>4</super>)</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abbobj" ct="text" halign="r"><binary nr="1" shapetype="is" height="18" width="6" alt="" brightness="0.5" contrast="0.5" oleclass="unknown" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image001.png</src></binary></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">–</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3-6</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">IV</absatz></td></tr><tr style="height:13.75pt;"><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Textiles Werken <super>4</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">13-19</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verbindliche Übungen Berufsorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-1</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-1</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1-2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1-4 <super>5</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">III <super>6</super>)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Digitale Grundbildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">0-2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-4<super>7)</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">III<super>6)</super></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">sonstige</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-1</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-1</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-1</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">0-1</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-4</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesamtwochenstundenzahl</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">26-30</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">29-32</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">29-33</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">29-33</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">120</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="187" style="border:none;width:140.1pt;" /><td width="19" style="border:none;width:14.15pt;" /><td width="50" style="border:none;width:37.2pt;" /><td width="50" style="border:none;width:37.2pt;" /><td width="50" style="border:none;width:37.2pt;" /><td width="50" style="border:none;width:37.25pt;" /><td width="85" style="border:none;width:63.8pt;" /><td width="94" style="border:none;width:70.85pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie in Z 2, wobei in Übereinstimmung mit dem Allgemeinen Bildungsziel zusätzliche Freigegenstände und unverbindliche Übungen im Hinblick auf die Bedürfnisse, Interessen, Begabungen und Neigungen der Schülerinnen und Schüler vorgesehen werden können.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Förderunterricht:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie in Ziffer 2.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">__________________________</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><super>1</super>) Zur Verteilung der Stunden auf Kern- und Erweiterungsbereich siehe den entsprechenden Abschnitt im dritten Teil.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><super>2</super>) In höchstens fünf Pflichtgegenständen ist bei Vorliegen folgender Bedingungen eine Unterschreitung der Mindestwochenstundenzahl gemäß Z 1 der Stundentafel (Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen) um jeweils eine Wochenstunde zulässig:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1. Vorliegen geeigneter Maßnahmen, die sicherstellen, dass alle angeführten Kernbereiche der einzelnen Unterrichtsgegenstände erfüllt werden, und</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2. Vorliegen eines anspruchsvollen Konzepts, das eine Profilbildung zur Förderung der Interessen, Begabung und Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler ermöglicht.</absatz><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>3)</super> Soweit im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen in diesem Lehrplan nicht enthaltene Unterrichtsgegenstände geschaffen werden oder Teile des Kernbereiches in andere oder neue Pflichtgegenstände verlagert werden, hat die Einstufung sich grundsätzlich nach bereits eingestuften Unterrichtsgegenständen der Stundentafel zu orientieren als auch nach folgenden Kriterien zu erfolgen: Sprachliche Unterrichtsgegenstände mit Schularbeiten I (ohne Schularbeiten II); mathematische Unterrichtsgegenstände mit Schularbeiten II (ohne Schularbeiten III); Spezielle Interessen- und Begabungsförderung, Unterrichtsgegenstände mit stärkerer wissensorientierter Ausrichtung III (mit Schularbeiten II); Instrumentalmusik und Gesang, gestalterisch-kreative Gegenstände (soweit sie nicht unter die Lehrverpflichtungsgruppe IVa fallen) sowie Verkehrserziehung IV; Unterrichtsgegenstände der Bewegungserziehung sowie musischkreative Unterrichtsgegenstände IVa; Unterrichtsgegenstände mit starker praxisbezogener Ausrichtung und hohem Übungsanteil, Gegenstände wie Darstellendes Spiel, Schach, Chor, Spielmusik, Maschinschreiben und Kurzschrift V; hauswirtschaftliche Unterrichtsgegenstände VI. Bei der Kombination von Pflichtgegenständen richtet sich die Einstufung nach dem überwiegenden Anteil.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>4</super>) Als alternativer Pflichtgegenstand.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>5</super>) Kann auch geblockt oder integriert in den Unterricht von Pflichtgegenständen geführt werden.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>6</super>) Bei integrativer Führung: Wie der jeweilige Pflichtgegenstand.</schlussteil></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><super>7</super>) Kann (teilweise) integriert in den Unterricht von Pflichtgegenständen geführt werden, wobei 1 Wochenstunde 32 integrierten Jahresstunden entspricht (1. bis 4. Klasse 0 oder 32 oder 64 Jahresstunden). Die über 2 Wochenstunden hinausgehenden 1 oder 2 Wochenstunden sind nach dem schulautonomen Vertiefungslehrstoff zu unterrichten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Pflichtgegenstände und verbindliche Übung:</ueberschrift><table id="Tabelle8" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.4pt;"><td colspan="2" rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstände</ueberschrift></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">Klassen und Wochenstunden<super>1</super>)</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Summe Unterstufe</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Lehrverpflich-tungsgruppe</absatz></td></tr><tr style="height:5.3pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4. Kl.</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">16</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erste lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">15</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Latein/Zweite lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/ Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geographie und Wirtschaftskunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">14</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(II)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikerziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr style="height:13.7pt;"><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technisches Werken <super>2</super>)</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abbobj" ct="text" halign="r"><binary nr="2" shapetype="is" height="18" width="6" alt="" brightness="0.5" contrast="0.5" oleclass="unknown" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image001.png</src></binary></absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">IV</absatz></td></tr><tr style="height:13.75pt;"><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Textiles Werken <super>2</super>)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">14</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Verbindliche Übungen</ueberschrift><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Berufsorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x <super>3</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">x <super>3</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x <super>3</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">III <super>4</super>)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n>Digitale Grundbildung</n></ueberschrift></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>6)</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">III<super>4)</super></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gesamtwochenstundenzahl</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">28</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">30</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">31</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">31</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">120</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="206" style="border:none;width:154.39pt;" /><td width="19" style="border:none;width:14.34pt;" /><td width="45" style="border:none;width:33.79pt;" /><td width="45" style="border:none;width:33.79pt;" /><td width="45" style="border:none;width:33.79pt;" /><td width="45" style="border:none;width:33.84pt;" /><td width="76" style="border:none;width:56.84pt;" /><td width="96" style="border:none;width:71.74pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Angebot hat ausgewogen und so breit zu sein, dass die Schülerinnen und Schüler eine Auswahl insbesondere aus dem naturwissenschaftlich-technischen, musisch-kreativen, sprachlichen, sportlichen und spielerisch-forschenden Bereich vorfinden. Auf eine Schwerpunktsetzung ist jedenfalls Bedacht zu nehmen. Wird ein Unterrichtsgegenstand mit entsprechenden Anforderungen für besonders begabte, interessierte bzw. vorgebildete Schülerinnen und Schüler geführt, kann dies in einem entsprechenden Zusatz zur Gegenstandsbezeichnung ausgewiesen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle9" cellspacing="0" style="width:437.75pt;border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.1pt;"><td rowspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Freigegenstände und unverbindliche Übungen</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Klassen und Wochenstunden</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">Summe Wochenstunden</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">Lehrverpflich-tungsgruppe</absatz></td></tr><tr style="height:9.05pt;"><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">1. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">2. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">3. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">4. Kl.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vertiefung bzw. Ergänzung eines Pflichtgegenstandes</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einstufung wie entsprechender Pflichtgegen-stand</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">siehe Pflichtgegenstände</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:13.8pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="l">Allgemeine Interessen-und Begabungsförderung</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einstufung: siehe Fußnote 3 in Z 1</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Spezielle Interessen-und Begabungsförderung</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5</super>)</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Berufsorientierung</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5</super>)</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Chor</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5</super>)</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Darstellendes Spiel</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5</super>)</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Einführung in die Informatik</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5</super>)</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Ernährung und Haushalt</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5</super>)</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Instrumentalmusik und Gesang</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5</super>)</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Kurzschrift</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5</super>)</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Maschinschreiben</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5</super>)</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Schach</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5</super>)</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Spielmusik</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5</super>)</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Technisches Werken bzw. Textiles Werken</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5</super>)</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Verkehrserziehung</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2-8 <super>5</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Freigegenstand Fremdsprachen</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">siehe Fußnote 3) in Z 1</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Englisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6-12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Französisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6-12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Italienisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6-12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Russisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6-12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Spanisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6-12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Tschechisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6-12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Slowenisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6-12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Bosnisch/Kroatisch/ Serbisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6-12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Ungarisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6-12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Kroatisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6-12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Slowakisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6–12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Polnisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">6–12</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Freigegenstand Geometrisches Zeichnen</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3-6</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">siehe Fußnote 3 in Z 1</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Muttersprachlicher Unterricht</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">8-21</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">siehe Fußnote 3 in Z 1</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="187" style="border:none;width:140.1pt;" /><td width="47" style="border:none;width:35.4pt;" /><td width="47" style="border:none;width:35.45pt;" /><td width="47" style="border:none;width:35.45pt;" /><td width="47" style="border:none;width:35.45pt;" /><td width="104" style="border:none;width:77.95pt;" /><td width="104" style="border:none;width:77.95pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Förderunterricht:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kann in allen Pflichtgegenständen angeboten werden. Siehe den Abschnitt “Förderunterricht” im zweiten Teil.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">__________________________</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>1</super>)</symbol>Zur Verteilung der Stunden auf Kern- und Erweiterungsbereich siehe den entsprechenden Abschnitt im dritten Teil.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>2</super>)</symbol>Als alternativer Pflichtgegenstand.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>3</super>)</symbol>In der 3. und 4. Klasse je 32 Jahresstunden integriert in den Unterricht von Pflichtgegenständen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>4</super>)</symbol>Bei integrativer Führung: Wie der jeweilige Pflichtgegenstand.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>5</super>)</symbol>Es ist sowohl die ganzjährige als auch eine kürzere, auf aktuelle Anlässe reagierende, kursmäßige, allenfalls geblockte Führung möglich.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>6</super>)</symbol>In der 2. und 3. Klasse integriert in den Unterricht von Pflichtgegenständen im Ausmaß von je 32 Jahresstunden. Der schulautonome Vertiefungslehrstoff findet keine Anwendung.</listelem></erlliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="art" ct="text" halign="c">Unterstufe des Realgymnasiums</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen:</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle10" cellspacing="0" style="width:437.75pt;border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9pt;"><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstände <super>1</super>) <super>2</super>)</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">Klassen und Wochenstunden <super>3</super>)</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Summe Unterstufe <super>4</super>)</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Lehrverpflich-tungsgruppe <super>5</super>)</absatz></td></tr><tr style="height:3.5pt;"><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4. Kl.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">15-21</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erste lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">12-18</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/ Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5-10</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geographie und Wirtschaftskunde</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7-12</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik .</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">14-20</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(II)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geometrisches Zeichnen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-5</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7-12</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-4</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5-9</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikerziehung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6-11</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7-12</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technisches Werken <super>6</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Textiles Werken <super>6</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6-12</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">IV</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">13-19</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr style="height:8.8pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Verbindliche Übungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.75pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Berufsorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">0-1</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">0-1</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1-2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1-4 <super>7</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III <super>8</super>)</absatz></td></tr><tr style="height:11.75pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Digitale Grundbildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">0-2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">0-2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">0-2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">0-2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2-4<super>9)</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III<super>8)</super></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">sonstige</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-1</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-1</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-1</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">0-1</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-4</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesamtwochenstundenzahl</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">26-30</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">29-32</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">28-32</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">30-34</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">120</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="206" style="border:none;width:154.25pt;" /><td width="50" style="border:none;width:37.2pt;" /><td width="50" style="border:none;width:37.2pt;" /><td width="50" style="border:none;width:37.2pt;" /><td width="50" style="border:none;width:37.25pt;" /><td width="85" style="border:none;width:63.8pt;" /><td width="94" style="border:none;width:70.85pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie in Z 2, wobei in Übereinstimmung mit dem Allgemeinen Bildungsziel zusätzliche Freigegenstände und unverbindliche Übungen im Hinblick auf die Bedürfnisse, Interessen, Begabungen und Neigungen der Schülerinnen und Schüler vorgesehen werden können.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Förderunterricht:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie in Ziffer 2.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">________________________</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><super>1</super>) Wenn bei Einführung des Pflichtgegenstandes “Zweite lebende Fremdsprache” mindestens sechs Wochenstunden über zwei Jahre vorgesehen werden, ist der Pflichtgegenstand “Lebende Fremdsprache” als “Erste lebende Fremdsprache” zu bezeichnen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><super>2</super>) Die Verbindung der Pflichtgegenstände “Mathematik” und “Geometrisches Zeichnen” ist zulässig, wobei als Summe der Wochenstunden 15 nicht unterschritten werden darf.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><super>3</super>) Zur Verteilung der Stunden auf Kern- und Erweiterungsbereich siehe den entsprechenden Abschnitt im dritten Teil.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><super>4</super>) In höchstens fünf Pflichtgegenständen ist bei Vorliegen folgender Bedingungen eine Unterschreitung der Mindestwochenstundenzahl gemäß Z 1 der Stundentafel (Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen) um jeweils eine Wochenstunde zulässig:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1. Vorliegen geeigneter Maßnahmen, die sicherstellen, dass alle angeführten Kernbereiche der einzelnen Unterrichtsgegenstände erfüllt werden, und</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2. Vorliegen eines anspruchsvollen Konzepts, das eine Profilbildung zur Förderung der Interessen, Begabung und Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler ermöglicht.</absatz><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>5)</super> Soweit im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen in diesem Lehrplan nicht enthaltene Unterrichtsgegenstände geschaffen werden oder Teile des Kernbereiches in andere oder neue Pflichtgegenstände verlagert werden, hat die Einstufung sich grundsätzlich nach bereits eingestuften Unterrichtsgegenständen der Stundentafel zu orientieren als auch nach folgenden Kriterien zu erfolgen: Sprachliche Unterrichtsgegenstände mit Schularbeiten I (ohne Schularbeiten II); mathematische Unterrichtsgegenstände mit Schularbeiten II (ohne Schularbeiten III); Spezielle Interessen- und Begabungsförderung, Unterrichtsgegenstände mit stärkerer wissensorientierter Ausrichtung III (mit Schularbeiten II); Instrumentalmusik und Gesang, gestalterisch-kreative Gegenstände (soweit sie nicht unter die Lehrverpflichtungsgruppe IVa fallen) sowie Verkehrserziehung IV; Unterrichtsgegenstände der Bewegungserziehung sowie musisch-kreative Unterrichtsgegenstände IVa; Unterrichtsgegenstände mit starker praxisbezogener Ausrichtung und hohem Übungsanteil, Gegenstände wie Darstellendes Spiel, Schach, Chor, Spielmusik, Maschinschreiben und Kurzschrift V; hauswirtschaftliche Unterrichtsgegenstände VI. Bei der Kombination von Pflichtgegenständen richtet sich die Einstufung nach dem überwiegenden Anteil.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>6</super>) Als alternativer Pflichtgegenstand.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>7</super>) Kann auch geblockt oder integriert in den Unterricht von Pflichtgegenständen geführt werden.</schlussteil></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><super>8</super>) Bei integrativer Führung: Wie der jeweilige Pflichtgegenstand.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><super>9</super>) Kann (teilweise) integriert in den Unterricht von Pflichtgegenständen geführt werden, wobei 1 Wochenstunde 32 integrierten Jahresstunden entspricht (1. bis 4. Klasse 0 oder 32 oder 64 Jahresstunden). Die über 2 Wochenstunden hinausgehenden 1 oder 2 Wochenstunden sind nach dem schulautonomen Vertiefungslehrstoff zu unterrichten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen:</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle11" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:9.5pt;"><td colspan="2" rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstände</ueberschrift></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">Klassen und Wochenstunden<super>1</super>)</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Summe Unterstufe</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Lehrverpflich-tungsgruppe</absatz></td></tr><tr style="height:3.5pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4. Kl.</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">16</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">14</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/ Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geographie und Wirtschaftskunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">15</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(II)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geometrisches Zeichnen</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikerziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr style="height:27.45pt;"><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technisches Werken <super>2</super>)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Textiles Werken <super>2</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abbobj" ct="text" halign="r"><binary nr="3" shapetype="is" height="18" width="6" alt="" brightness="0.5" contrast="0.5" oleclass="unknown" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image001.png</src></binary></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">IV</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">14</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Verbindliche Übungen</ueberschrift><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Berufsorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x <super>3</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">x <super>3</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x <super>3</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">III <super>4</super>)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n>Digitale Grundbildung</n></ueberschrift></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>6)</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">III<super>4)</super></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="r">Gesamtwochenstundenzahl</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">28</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">30</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">30</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">32</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">120</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="187" style="border:none;width:140.24pt;" /><td width="19" style="border:none;width:14.29pt;" /><td width="50" style="border:none;width:37.34pt;" /><td width="50" style="border:none;width:37.34pt;" /><td width="50" style="border:none;width:37.34pt;" /><td width="50" style="border:none;width:37.39pt;" /><td width="76" style="border:none;width:56.84pt;" /><td width="95" style="border:none;width:70.99pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Angebot hat ausgewogen und so breit zu sein, dass die Schülerinnen und Schüler eine Auswahl insbesondere aus dem naturwissenschaftlich-technischen, musisch-kreativen, sprachlichen, sportlichen und spielerisch-forschenden Bereich vorfinden. Auf eine Schwerpunktsetzung ist jedenfalls Bedacht zu nehmen. Wird ein Unterrichtsgegenstand mit entsprechenden Anforderungen für besonders begabte, interessierte bzw. vorgebildete Schülerinnen und Schüler geführt, kann dies in einem entsprechenden Zusatz zur Gegenstandsbezeichnung ausgewiesen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle12" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:6.5pt;"><td rowspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Freigegenstände und unverbindliche Übungen</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Klassen und Wochenstunden</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">Summe Wochenstunden</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">Lehrverpflich-tungsgruppe</absatz></td></tr><tr style="height:6.7pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">1. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">2. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">3. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">4. Kl.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vertiefung bzw. Ergänzung eines Pflichtgegenstandes</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einstufung wie entsprechender Pflichtgegen-stand</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">siehe Pflichtgegenstände</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Allgemeine Interessen-und Begabungsförderung</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einstufung: siehe Fußnote 5 in Z 1</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Spezielle Interessen-und Begabungsförderung</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5)</super></schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Berufsorientierung</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5)</super></schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Chor</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5)</super></schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Darstellendes Spiel</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5)</super></schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Einführung in die Informatik</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5)</super></schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Ernährung und Haushalt</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5)</super></schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Kurzschrift</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5)</super></schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Maschinschreiben</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5)</super></schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Schach</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5)</super></schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Spielmusik</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5)</super></schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Technisches Werken bzw. Textiles Werken</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5)</super></schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Verkehrserziehung</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2-8 <super>5)</super></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Freigegenstand Fremdsprachen</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">siehe Fußnote 5 in Z 1</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Englisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6-12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Französisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6-12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Italienisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6-12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Russisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6-12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Spanisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6-12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Tschechisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6-12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Slowenisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6-12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Bosnisch/Kroatisch/ Serbisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6-12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Ungarisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6-12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Kroatisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6-12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Slowakisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6–12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Polnisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">6–12</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Muttersprachlicher Unterricht</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">8-21</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">siehe Fußnote 5 in Z 1</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="196" style="border:none;width:147.31pt;" /><td width="45" style="border:none;width:33.81pt;" /><td width="45" style="border:none;width:33.86pt;" /><td width="45" style="border:none;width:33.81pt;" /><td width="45" style="border:none;width:33.86pt;" /><td width="104" style="border:none;width:78.11pt;" /><td width="102" style="border:none;width:76.36pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Förderunterricht:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kann in allen Pflichtgegenständen angeboten werden. Siehe den Abschnitt “Förderunterricht” im zweiten Teil.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">_________________________</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>1</super>)</symbol>Zur Verteilung der Stunden auf Kern- und Erweiterungsbereich siehe den entsprechenden Abschnitt im dritten Teil.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>2</super>)</symbol>Als alternativer Pflichtgegenstand.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>3</super>)</symbol>In der 3. und 4. Klasse je 32 Jahresstunden integriert in den Unterricht von Pflichtgegenständen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>4</super>)</symbol>Bei integrativer Führung: Wie der jeweilige Pflichtgegenstand.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>5</super>)</symbol>Es ist sowohl die ganzjährige als auch eine kürzere, auf aktuelle Anlässe reagierende, kursmäßige, allenfalls geblockte Führung möglich.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>6</super>)</symbol>In der 2. und 3. Klasse integriert in den Unterricht von Pflichtgegenständen im Ausmaß von je 32 Jahresstunden. Der schulautonome Vertiefungslehrstoff findet keine Anwendung.</listelem></erlliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="art" ct="text" halign="c">Unterstufe des Wirtschaftskundlichen Realgymnasiums</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen:</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle13" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:11.8pt;"><td colspan="2" rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstände</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">Klassen und Wochenstunden<super>1</super>)</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Summe Unterstufe</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Lehrverpflich-tungsgruppe</absatz></td></tr><tr style="height:3.5pt;"><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4. Kl.</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">15-21</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">12-18</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/ Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5-10</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geographie und Wirtschaftskunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7-12</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">13-18</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(II)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7-12</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3-6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5-9</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikerziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7-12</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7-12</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr style="height:13.95pt;"><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technisches Werken <super>4</super>)</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abbobj" ct="text" halign="r"><binary nr="4" shapetype="is" height="18" width="6" alt="" brightness="0.5" contrast="0.5" oleclass="unknown" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image001.png</src></binary></absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7-14</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">IV</absatz></td></tr><tr style="height:14pt;"><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Textiles Werken <super>4</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">13-19</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verbindliche Übungen</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Berufsorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1-2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1-4 <super>5)</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">III <super>6</super>)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Digitale Grundbildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">0-2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-4<super>9)</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">III<super>6)</super></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">sonstige</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">0-1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0-4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="r">Gesamtwochenstundenzahl</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">26-30</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">29-32</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">29-33</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">29-33</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">120</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="187" style="border:none;width:140.24pt;" /><td width="19" style="border:none;width:14.29pt;" /><td width="50" style="border:none;width:37.34pt;" /><td width="50" style="border:none;width:37.34pt;" /><td width="50" style="border:none;width:37.34pt;" /><td width="50" style="border:none;width:37.39pt;" /><td width="76" style="border:none;width:56.84pt;" /><td width="95" style="border:none;width:70.99pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie in Z 2, wobei in Übereinstimmung mit dem Allgemeinen Bildungsziel zusätzliche Freigegenstände und unverbindliche Übungen im Hinblick auf die Bedürfnisse, Interessen, Begabungen und Neigungen der Schülerinnen und Schüler vorgesehen werden können.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Förderunterricht:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie in Ziffer 2.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">_____________________</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>1</super>)</symbol>Zur Verteilung der Stunden auf Kern- und Erweiterungsbereich siehe den entsprechenden Abschnitt im dritten Teil.</listelem></erlliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><super>2</super>) In höchstens fünf Pflichtgegenständen ist bei Vorliegen folgender Bedingungen eine Unterschreitung der Mindestwochenstundenzahl gemäß Z 1 der Stundentafel (Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen) um jeweils eine Wochenstunde zulässig:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1. Vorliegen geeigneter Maßnahmen, die sicherstellen, dass alle angeführten Kernbereiche der einzelnen Unterrichtsgegenstände erfüllt werden, und</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2. Vorliegen eines anspruchsvollen Konzepts, das eine Profilbildung zur Förderung der Interessen, Begabung und Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler ermöglicht.</absatz><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>3)</super> Soweit im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen in diesem Lehrplan nicht enthaltene Unterrichtsgegenstände geschaffen werden oder Teile des Kernbereiches in andere oder neue Pflichtgegenstände verlagert werden, hat die Einstufung sich grundsätzlich nach bereits eingestuften Unterrichtsgegenständen der Stundentafel zu orientieren als auch nach folgenden Kriterien zu erfolgen: Sprachliche Unterrichtsgegenstände mit Schularbeiten I (ohne Schularbeiten II); mathematische Unterrichtsgegenstände mit Schularbeiten II (ohne Schularbeiten III); Spezielle Interessen- und Begabungsförderung, Unterrichtsgegenstände mit stärkerer wissensorientierter Ausrichtung III (mit Schularbeiten II); Instrumentalmusik und Gesang, gestalterisch-kreative Gegenstände (soweit sie nicht unter die Lehrverpflichtungsgruppe IVa fallen) sowie Verkehrserziehung IV; Unterrichtsgegenstände der Bewegungserziehung sowie musischkreative Unterrichtsgegenstände IVa; Unterrichtsgegenstände mit starker praxisbezogener Ausrichtung und hohem Übungsanteil, Gegenstände wie Darstellendes Spiel, Schach, Chor, Spielmusik, Maschinschreiben und Kurzschrift V; hauswirtschaftliche Unterrichtsgegenstände VI. Bei der Kombination von Pflichtgegenständen richtet sich die Einstufung nach dem überwiegenden Anteil.</schlussteil><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>4</super>)</symbol>Als alternativer Pflichtgegenstand.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>5</super>)</symbol>Kann auch geblockt oder integriert in den Unterricht von Pflichtgegenständen geführt werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>6</super>)</symbol>Bei integrativer Führung: Wie der jeweilige Pflichtgegenstand.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>7</super>)</symbol>Kann (teilweise) integriert in den Unterricht von Pflichtgegenständen geführt werden, wobei 1 Wochenstunde 32 integrierten Jahresstunden entspricht (1. bis 4. Klasse 0 oder 32 oder 64 Jahresstunden). Die über 2 Wochenstunden hinausgehenden 1 oder 2 Wochenstunden sind nach dem schulautonomen Vertiefungslehrstoff zu unterrichten.</listelem></erlliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen:</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle14" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:8.1pt;"><td colspan="2" rowspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Pflichtgegenstände</ueberschrift></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">Klassen und Wochenstunden <super>1</super>)</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Summe Unterstufe</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Lehrverpflich-tungsgruppe</absatz></td></tr><tr style="height:5.5pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4. Kl.</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">16</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">14</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/ Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geographie und Wirtschaftskunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">14</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(II)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikerziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr style="height:27.45pt;"><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technisches Werken <super>2</super>)</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Textiles Werken <super>2</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abbobj" ct="text" halign="r"><binary nr="5" shapetype="is" height="18" width="6" alt="" brightness="0.5" contrast="0.5" oleclass="unknown" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image001.png</src></binary></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">9</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">IV</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">14</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Verbindliche Übungen</ueberschrift><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Berufsorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x <super>3</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">x <super>3</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x <super>3</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">III <super>4</super>)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n>Digitale Grundbildung</n></ueberschrift></td><td style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>6)</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">III<super>4)</super></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gesamtwochenstundenzahl</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">28</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">30</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">31</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">31</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">120</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="180" style="border:none;width:134.84pt;" /><td width="19" style="border:none;width:14.29pt;" /><td width="50" style="border:none;width:37.34pt;" /><td width="50" style="border:none;width:37.34pt;" /><td width="50" style="border:none;width:37.34pt;" /><td width="50" style="border:none;width:37.39pt;" /><td width="76" style="border:none;width:56.84pt;" /><td width="95" style="border:none;width:70.99pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Angebot hat ausgewogen und so breit zu sein, dass die Schülerinnen und Schüler eine Auswahl insbesondere aus dem naturwissenschaftlich-technischen, musisch-kreativen, sprachlichen, sportlichen und spielerisch-forschenden Bereich vorfinden. Auf eine Schwerpunktsetzung ist jedenfalls Bedacht zu nehmen. Wird ein Unterrichtsgegenstand mit entsprechenden Anforderungen für besonders begabte, interessierte bzw. vorgebildete Schülerinnen und Schüler geführt, kann dies in einem entsprechenden Zusatz zur Gegenstandsbezeichnung ausgewiesen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle15" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:8.1pt;"><td rowspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Freigegenstände und unverbindliche Übungen</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">Klassen und Wochenstunden</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">Summe Wochenstunden</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">Lehrverpflich-tungsgruppe</absatz></td></tr><tr style="height:3.5pt;"><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">1. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">2. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">3. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">4. Kl.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vertiefung bzw. Ergänzung eines Pflichtgegenstandes</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einstufung wie entsprechender Pflichtgegen-stand</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">siehe Pflichtgegenstände</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Allgemeine Interessen-und Begabungsförderung</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einstufung: siehe Fußnote 3 in Z 1</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Spezielle Interessen- und Begabungsförderung</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5)</super></schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Berufsorientierung</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5)</super></schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Chor</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5)</super></schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Darstellendes Spiel</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5)</super></schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Einführung in die Informatik</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5)</super></schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Ernährung und Haushalt</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5)</super></schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Instrumentalmusik und Gesang</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5)</super></schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Kurzschrift</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5)</super></schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Maschinschreiben</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5)</super></schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Schach</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5)</super></schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Spielmusik</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5)</super></schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Technisches Werken bzw. Textiles Werken</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">2-8 <super>5)</super></schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Verkehrserziehung</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2-8 <super>5)</super></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Freigegenstand Fremdsprachen</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">siehe Fußnote 3 in Z 1</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Englisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6-12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Französisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6-12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Italienisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6-12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Russisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6-12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Spanisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6-12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Tschechisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6-12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Slowenisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6-12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Bosnisch/Kroatisch/Serbisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6-12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Ungarisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6-12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Kroatisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6-12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Slowakisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">6–12</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Polnisch</schlussteil></liste></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">6-12</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Freigegenstand Geometrisches Zeichnen</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3-6</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">siehe Fußnote 3 in Z 1</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Muttersprachlicher Unterricht</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">8-21</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">siehe Fußnote 3 in Z 1</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="196" style="border:none;width:147.31pt;" /><td width="45" style="border:none;width:33.81pt;" /><td width="45" style="border:none;width:33.86pt;" /><td width="45" style="border:none;width:33.81pt;" /><td width="45" style="border:none;width:33.86pt;" /><td width="104" style="border:none;width:78.11pt;" /><td width="102" style="border:none;width:76.41pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Förderunterricht:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kann in allen Pflichtgegenständen angeboten werden. Siehe den Abschnitt “Förderunterricht” im zweiten Teil.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">__________________________</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>1</super>)</symbol>Zur Verteilung der Stunden auf Kern- und Erweiterungsbereich siehe den entsprechenden Abschnitt im dritten Teil.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>2</super>)</symbol>Als alternativer Pflichtgegenstand.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>3</super>)</symbol>In der 3. und 4. Klasse je 32 Jahresstunden integriert in den Unterricht von Pflichtgegenständen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>4</super>)</symbol>Bei integrativer Führung: Wie der jeweilige Pflichtgegenstand.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>5</super>)</symbol>Es ist sowohl die ganzjährige als auch eine kürzere, auf aktuellen Anlässen reagierende, kursmäßige, allenfalls geblockte Führung möglich.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>6</super>)</symbol>In der 2. und 3. Klasse integriert in den Unterricht von Pflichtgegenständen im Ausmaß von je 32 Jahresstunden. Der schulautonome Vertiefungslehrstoff findet keine Anwendung.</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="c">Deutschförderklassen (Unterstufe)</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Unterstufe des Gymnasiums</ueberschrift><table id="Tabelle16" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:22.5pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Wochenstunden pro Semester</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Lehrverpflichtungsgruppen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch in der Deutschförderklasse…………..</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">20</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion……………………………………….</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Weitere Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen<super>1</super>……………………………………..</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>2</super></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einstufung wie entsprechender Pflichtgegenstand bzw. entsprechende verbindliche Übung</absatz></td></tr><tr style="height:9.35pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gesamtwochenstundenanzahl………………...</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>3</super></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="265" style="border:none;width:198.45pt;" /><td width="113" style="border:none;width:85.05pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie Stundentafel der Unterstufe des Gymnasiums</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">_______________________</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1 Einzelne oder mehrere Pflichtgegenstände (ausgenommen den Pflichtgegenstand Religion) und verbindliche Übungen gemäß der Stundentafel der Unterstufe des Gymnasiums; die Festlegung der weiteren Pflichtgegenstände und der verbindlichen Übungen sowie der Anzahl der Wochenstunden, die auf die einzelnen Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen entfallen, erfolgt durch die Schulleitung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2 Die Anzahl der Wochenstunden ergibt sich aus der Differenz zur Gesamtwochenstundenanzahl.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3 Die Gesamtwochenstundenanzahl entspricht jener der jeweiligen Schulstufe gemäß der Stundentafel der Unterstufe des Gymnasiums.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Unterstufe des Realgymnasiums</ueberschrift><table id="Tabelle17" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Wochenstunden pro Semester</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Lehrverpflichtungsgruppen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch in der Deutschförderklasse…………..</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">20</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion……………………………………….</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Weitere Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen<super>1</super>……………………………….......</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>2</super></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einstufung wie entsprechender Pflichtgegenstand bzw. entsprechende verbindliche Übung</absatz></td></tr><tr style="height:9.35pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gesamtwochenstundenanzahl………………...</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>3</super></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="265" style="border:none;width:198.45pt;" /><td width="113" style="border:none;width:85.05pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie Stundentafel der Unterstufe des Realgymnasiums</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">_______________________</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1 Einzelne oder mehrere Pflichtgegenstände (ausgenommen den Pflichtgegenstand Religion) und verbindliche Übungen gemäß der Stundentafel der Unterstufe des Realgymnasiums; die Festlegung der weiteren Pflichtgegenstände und der verbindlichen Übungen sowie der Anzahl der Wochenstunden, die auf die einzelnen Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen entfallen, erfolgt durch die Schulleitung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2 Die Anzahl der Wochenstunden ergibt sich aus der Differenz zur Gesamtwochenstundenanzahl.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3 Die Gesamtwochenstundenanzahl entspricht jener der jeweiligen Schulstufe gemäß der Stundentafel der Unterstufe des Realgymnasiums.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Unterstufe des Wirtschaftskundlichen Realgymnasiums</ueberschrift><table id="Tabelle18" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Wochenstunden pro Semester</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Lehrverpflichtungsgruppen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch in der Deutschförderklasse…………..</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">20</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion……………………………………….</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Weitere Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen<super>1</super>……………………………….......</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>2</super></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einstufung wie entsprechender Pflichtgegenstand bzw. entsprechende verbindliche Übung</absatz></td></tr><tr style="height:9.35pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gesamtwochenstundenanzahl………………...</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>3</super></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="265" style="border:none;width:198.45pt;" /><td width="113" style="border:none;width:85.05pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie Stundentafel der Unterstufe des Wirtschaftskundlichen Realgymnasiums</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">_______________________</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1 Einzelne oder mehrere Pflichtgegenstände (ausgenommen den Pflichtgegenstand Religion) und verbindliche Übungen gemäß der Stundentafel der Unterstufe des Wirtschaftskundlichen Realgymnasiums; die Festlegung der weiteren Pflichtgegenstände und der verbindlichen Übungen sowie der Anzahl der Wochenstunden, die auf die einzelnen Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen entfallen, erfolgt durch die Schulleitung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2 Die Anzahl der Wochenstunden ergibt sich aus der Differenz zur Gesamtwochenstundenanzahl.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3 Die Gesamtwochenstundenanzahl entspricht jener der jeweiligen Schulstufe gemäß der Stundentafel der Unterstufe des Wirtschaftskundlichen Realgymnasiums.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">2. OBERSTUFE</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">a) PFLICHTGEGENSTÄNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Oberstufe des Gymnasiums</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1. Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:</absatz><table id="Tabelle19" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Pflichtgegenstände (Kernbereich)</ueberschrift></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">Summe</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">Oberstufe *)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">Lehrverpflichtungs-gruppe<super>1</super>)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 11 <super>2</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erste lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 11 <super>2</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Latein</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 10 <super>2</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Griechisch/Zweite lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 10 <super>2</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/ Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geographie und Wirtschaftskunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 11 <super>2</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(II)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 5</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Psychologie und Philosophie</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Informatik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">II</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikerziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">alternativ Musikerziehung oder Bildnerische Erziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 8 <super>2</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextr" ct="text" halign="r">Summe der Pflichtgegenstände- Kernbereich</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">112</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">autonomer Bereich</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">schülerautonom: Wahlpflichtgegenstände</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4-10</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">schulautonom <super>3</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">höchstens 14</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="r">Summe autonomer Bereich</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">18</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="r">Gesamtwochenstundenzahl</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">130</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="112" style="border:none;width:83.68pt;" /><td width="237" style="border:none;width:177.43pt;" /><td width="104" style="border:none;width:78.28pt;" /><td width="130" style="border:none;width:97.78pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">______________________________________</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">*) In höchstens zwei Pflichtgegenständen ist bei Vorliegen folgender Bedingungen eine Unterschreitung der Mindestwochenstundenzahl gemäß Z 1 der Stundentafel (Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen) um jeweils eine Wochenstunde zulässig:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1. Vorliegen geeigneter Maßnahmen, die sicherstellen, dass alle angeführten Lehrstoffvorgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände erfüllt werden, und</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2. Vorliegen eines anspruchsvollen Konzepts, das eine Profilbildung zur Förderung der Interessen, Begabungen und Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler ermöglicht.</absatz><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>1)</super> Soweit im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen in diesem Lehrplan nicht enthaltene Unterrichtsgegenstände geschaffen werden oder Teile in andere oder neue Pflichtgegenstände verlagert werden, hat die Einstufung nach folgenden Kriterien zu erfolgen:</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Sprachliche Unterrichtsgegenstände mit Schularbeiten I (ohne Schularbeiten II); mathematische Unterrichtsgegenstände mit Schularbeiten II (ohne Schularbeiten III); Unterrichtsgegenstände mit stärkerer wissensorientierter Ausrichtung III (mit Schularbeiten II); Instrumentalmusik und Gesang, gestalterisch-kreative Gegenstände (soweit sie nicht unter die Lehrverpflichtungsgruppe IVa fallen) IV; Unterrichtsgegenstände der Bewegungserziehung sowie musisch-kreative Unterrichtsgegenstände IVa; Unterrichtsgegenstände mit starker praxisbezogener Ausrichtung und hohem Übungsanteil, Gegenstände wie Darstellendes Spiel, Schach, Chor, Spielmusik V; hauswirtschaftliche Unterrichtsgegenstände VI. Bei der Kombination von Pflichtgegenständen richtet sich die Einstufung nach dem überwiegenden Anteil.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>2</super>) Mindestens zwei Wochenstunden pro Klasse.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>3</super>) Schulautonomer Bereich für zusätzliche Schwerpunktsetzung oder Erweiterung des Kernbereiches.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle20" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:12.8pt;"><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="l">aa) Pflichtgegenstände</ueberschrift></td><td colspan="5" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">Klassen und Wochenstunden<super>1</super>)</absatz></td><td colspan="2" rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Summe Oberstufe</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Lehrverpflich-tungsgruppe</absatz></td></tr><tr style="height:6.6pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">5. Kl.</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">6. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">7. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">8. Kl.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">12</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erste lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">12</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Latein</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">12</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Griechisch/Zweite lebende Fremdsprache *)</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">12</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/ Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geographie und Wirtschaftskunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">12</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(II)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Psychologie und Philosophie</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Informatik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">II</absatz></td></tr><tr style="height:13.7pt;"><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikerziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abbobj" ct="text" halign="l"><binary nr="6" shapetype="is" height="18" width="6" alt="" brightness="0.5" contrast="0.5" oleclass="unknown" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image001.png</src></binary></absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2 <super>1</super>)</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2 <super>1</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abbobj" ct="text" halign="l"><binary nr="7" shapetype="is" height="18" width="6" alt="" brightness="0.5" contrast="0.5" oleclass="unknown" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image001.png</src></binary>+4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr style="height:13.75pt;"><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">9</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="r">Summe der Pflichtgegenstände</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">31</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">29</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">31</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">33</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">124</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:13.65pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abbobj" ct="text" halign="c"><binary nr="8" shapetype="is" height="8" width="120" alt="" brightness="0.5" contrast="0.5" oleclass="unknown" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image002.png</src></binary></absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">bb) Wahlpflichtgegenstände <super>2</super>)</ueberschrift></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">6</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td colspan="9" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Gesamtwochenstundenzahl aa) + bb) 130</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="218" style="border:none;width:163.18pt;" /><td width="45" style="border:none;width:33.78pt;" /><td width="29" style="border:none;width:21.98pt;" /><td width="16" style="border:none;width:11.93pt;" /><td width="45" style="border:none;width:33.78pt;" /><td width="45" style="border:none;width:33.83pt;" /><td width="38" style="border:none;width:28.48pt;" /><td width="38" style="border:none;width:28.48pt;" /><td width="95" style="border:none;width:70.98pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">_______________</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">*) Typenbildender Pflichtgegenstand.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><super>1</super>) Alternative Pflichtgegenstände.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><super>2</super>) Siehe den Unterabschnitt „Wahlpflichtgegenstände”.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Oberstufe des Realgymnasiums</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1. Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:</absatz><table id="Tabelle21" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Pflichtgegenstände (Kernbereich)</ueberschrift></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">Summe Oberstufe *)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">Lehrverpflichtungs-gruppe <super>1</super>)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 11 <super>5)</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erste lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 11 <super>5)</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zweite lebende Fremdsprache/Latein</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 10 <super>5)</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/ Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geographie und Wirtschaftskunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 13 <super>5)</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(II)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 7</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III <super>2</super>)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 5</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 7</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III) <super>3</super>)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Darstellende Geometrie <super>4</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(II)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Psychologie und Philosophie</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Informatik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">II</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikerziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">alternativ Musikerziehung oder Bildnerische Erziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 8 <super>5)</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Summe der Pflichtgegenstände – Kernbereich</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">108</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">autonomer Bereich</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">schülerautonom: Wahlpflichtgegenstände</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4-10</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">schulautonom <super>6</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">höchstens 18</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="r">Summe autonomer Bereich</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">22</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="r">Gesamtwochenstundenzahl</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">130</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="112" style="border:none;width:83.68pt;" /><td width="237" style="border:none;width:177.43pt;" /><td width="104" style="border:none;width:78.28pt;" /><td width="127" style="border:none;width:94.98pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">___________________</absatz><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">*) In höchstens zwei Pflichtgegenständen ist bei Vorliegen folgender Bedingungen eine Unterschreitung der Mindestwochenstundenzahl gemäß Z 1 der Stundentafel (Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen) um jeweils eine Wochenstunde zulässig:</schlussteil></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1. Vorliegen geeigneter Maßnahmen, die sicherstellen, dass alle angeführten Lehrstoffvorgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände erfüllt werden, und</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2. Vorliegen eines anspruchsvollen Konzepts, das eine Profilbildung zur Förderung der Interessen, Begabungen und Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler ermöglicht.</absatz><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>1)</super> Soweit im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen in diesem Lehrplan nicht enthaltene Unterrichtsgegenstände geschaffen werden oder Teile in andere oder neue Pflichtgegenstände verlagert werden, hat die Einstufung sich grundsätzlich nach bereits eingestuften Unterrichtsgegenständen der Stundentafel zu orientieren als auch nach folgenden Kriterien zu erfolgen: Sprachliche Unterrichtsgegenstände mit Schularbeiten I (ohne Schularbeiten II); mathematische Unterrichtsgegenstände mit Schularbeiten II (ohne Schularbeiten III); Unterrichtsgegenstände mit stärkerer wissensorientierter Ausrichtung III (mit Schularbeiten II); Instrumentalmusik und Gesang, gestalterisch-kreative Gegenstände (soweit sie nicht unter die Lehrverpflichtungsgruppe IVa fallen) IV; Unterrichtsgegenstände der Bewegungserziehung sowie musisch-kreative Unterrichtsgegenstände IVa; Unterrichtsgegenstände mit starker praxisbezogener Ausrichtung und hohem Übungsanteil, Gegenstände wie Darstellendes Spiel, Schach, Chor, Spielmusik V; hauswirtschaftliche Unterrichtsgegenstände VI. Bei der Kombination von Pflichtgegenständen richtet sich die Einstufung nach dem überwiegenden Anteil.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>2</super>) Mit Schularbeiten in der 7. und 8. Klasse jedoch II.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>3</super>) Mit Schularbeiten in der 7. und 8. Klasse jedoch (II).</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>4</super>) In Formen mit Darstellender Geometrie mindestens vier Wochenstunden.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>5)</super> Mindestens zwei Wochenstunden pro Klasse.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>6</super>) Schulautonomer Bereich für zusätzliche Schwerpunktsetzung oder Erweiterung des Kernbereiches.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2. Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:</absatz><table id="Tabelle22" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:13.8pt;"><td rowspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">aa) Pflichtgegenstände</absatz></td><td colspan="6" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Klassen und Wochenstunden<super>1</super>)</absatz></td><td colspan="2" rowspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Summe Oberstufe</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Lehrverpflich-tungsgruppe</absatz></td></tr><tr style="height:13.75pt;"><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">5. Kl.</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">6. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">7. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">8. Kl.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">12</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erste lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">12</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zweite lebende Fremdsprache/ Latein<super>1</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">12</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/ Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geographie und Wirtschaftskunde</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik *)</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">14</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(II)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde *)</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-/2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7/9</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">III <super>4</super>)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chemie *)</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2/3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5/6</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik *)</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2/3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">9/10</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III) <super>5)</super></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Darstellende Geometrie *)</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2/-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2/-</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4/-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">II</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Psychologie und Philosophie</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Informatik</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">II</absatz></td></tr><tr style="height:13.95pt;"><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikerziehung</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abbobj" ct="text" halign="l"><binary nr="9" shapetype="is" height="18" width="6" alt="" brightness="0.5" contrast="0.5" oleclass="unknown" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image001.png</src></binary></absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">2 <super>2</super>)</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">2 <super>2</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abbobj" ct="text" halign="r"><binary nr="10" shapetype="is" height="18" width="6" alt="" brightness="0.5" contrast="0.5" oleclass="unknown" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image001.png</src></binary>+4</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr style="height:14pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-bottom:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;border-bottom:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;border-bottom:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">9</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="r">Summe der Pflichtgegenstände</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">31</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">28</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">31</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">32</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">122</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">III <super>4</super>)</absatz></td></tr><tr style="height:14.85pt;"><td colspan="3" style="vertical-align:bottom;border-top:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abbobj" ct="text" halign="c"><binary nr="11" shapetype="is" height="7" width="116" alt="" brightness="0.5" contrast="0.5" oleclass="unknown" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image003.png</src></binary></absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">bb) Wahlpflichtgegenstände <super>2</super>)</ueberschrift></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td colspan="7" style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="r">Gesamtwochenstundenzahl aa) + bb)</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">130</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="218" style="border:none;width:163.16pt;" /><td width="45" style="border:none;width:33.76pt;" /><td width="2" style="border:none;width:1.86pt;" /><td width="27" style="border:none;width:20.21pt;" /><td width="16" style="border:none;width:11.91pt;" /><td width="45" style="border:none;width:33.76pt;" /><td width="45" style="border:none;width:33.81pt;" /><td width="38" style="border:none;width:28.46pt;" /><td width="38" style="border:none;width:28.46pt;" /><td width="95" style="border:none;width:70.96pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">_________________________</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="2">*)</symbol>Typenbildende Pflichtgegenstände.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>1</super>)</symbol>Zweite lebende Fremdsprache/Latein mit Beginn in der 5. Klasse oder das ab der 3. Klasse (gymnasiale Unterstufe) unterrichtete Latein.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>2</super>)</symbol>Alternative Pflichtgegenstände.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>3</super>)</symbol>Siehe den Unterabschnitt „Wahlpflichtgegenstände”.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>4</super>)</symbol>In der Schwerpunktform 7. und 8. Klasse jedoch II.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>5</super>)</symbol>In der Schwerpunktform 7. und 8. Klasse jedoch (II).</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Oberstufe des Wirtschaftskundlichen Realgymnasiums</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1. Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:</absatz><table id="Tabelle23" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstände (Kernbereich)</ueberschrift></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">Summe</absatz><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">Oberstufe *)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">Lehrverpflichtungs-gruppe <super>1</super>)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 11 <super>2</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erste lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 11 <super>2</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zweite lebende Fremdsprache/Latein</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 10 <super>2</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/ Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geographie und Wirtschaftskunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 8</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 11 <super>2</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(II)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 7</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 5</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Haushaltsökonomie und Ernährung (Theorie)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Psychologie und Philosophie (einschließlich Praktikum)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Informatik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">II</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikerziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">alternativ Musikerziehung oder Bildnerische Erziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 8 <super>2</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextr" ct="text" halign="r">Summe der Pflichtgegenstände – Kernbereich</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">109</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td rowspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">autonomer Bereich</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextr" ct="text" halign="l">schülerautonom: Wahlpflichtgegenstände</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4-10</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextr" ct="text" halign="l">schulautonom <super>3</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">höchstens 17</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextr" ct="text" halign="r">Summe autonomer Bereich</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">21</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextr" ct="text" halign="r">Gesamtwochenstundenzahl</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">130</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="112" style="border:none;width:83.68pt;" /><td width="237" style="border:none;width:177.43pt;" /><td width="104" style="border:none;width:78.28pt;" /><td width="127" style="border:none;width:94.98pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">*) In höchstens zwei Pflichtgegenständen ist bei Vorliegen folgender Bedingungen eine Unterschreitung der Mindestwochenstundenzahl gemäß Z 1 der Stundentafel (Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen) um jeweils eine Wochenstunde zulässig:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1. Vorliegen geeigneter Maßnahmen, die sicherstellen, dass alle angeführten Lehrstoffvorgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände erfüllt werden, und</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2. Vorliegen eines anspruchsvollen Konzepts, das eine Profilbildung zur Förderung der Interessen, Begabungen und Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler ermöglicht.</absatz><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>1)</super> Soweit im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen in diesem Lehrplan nicht enthaltene Unterrichtsgegenstände geschaffen werden oder Teile in andere oder neue Pflichtgegenstände verlagert werden, hat die Einstufung sich grundsätzlich nach bereits eingestuften Unterrichtsgegenständen der Stundentafel zu orientieren als auch nach folgenden Kriterien zu erfolgen: Sprachliche Unterrichtsgegenstände mit Schularbeiten I (ohne Schularbeiten II); mathematische Unterrichtsgegenstände mit Schularbeiten II (ohne Schularbeiten III); Unterrichtsgegenstände mit stärkerer wissensorientierter Ausrichtung III (mit Schularbeiten II); Instrumentalmusik und Gesang, gestalterisch-kreative Gegenstände (soweit sie nicht unter die Lehrverpflichtungsgruppe IVa fallen) IV; Unterrichtsgegenstände der Bewegungserziehung sowie musisch-kreative Unterrichtsgegenstände IVa; Unterrichtsgegenstände mit starker praxisbezogener Ausrichtung und hohem Übungsanteil, Gegenstände wie Darstellendes Spiel, Schach, Chor, Spielmusik V; hauswirtschaftliche Unterrichtsgegenstände VI. Bei der Kombination von Pflichtgegenständen richtet sich die Einstufung nach dem überwiegenden Anteil.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>2</super>) Mindestens zwei Wochenstunden pro Klasse.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>3</super>) Schulautonomer Bereich für zusätzliche Schwerpunktsetzung oder Erweiterung des Kernbereiches.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2. Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:</absatz><table id="Tabelle24" cellspacing="0" style="width:432.35pt;border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:4.7pt;"><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="l">aa) Pflichtgegenstände</ueberschrift></td><td colspan="5" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">Klassen und Wochenstunden</absatz></td><td colspan="2" rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Summe Oberstufe</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Lehrverpflich-tungsgruppe</absatz></td></tr><tr style="height:8.2pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">5. Kl.</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">6. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">7. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">8. Kl.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">12</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erste lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">12</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Zweite lebende Fremdsprache/Latein</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">12</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/ Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geographie und Wirtschaftskunde *)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">9</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">12</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(II)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde *)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Haushaltsökonomie und Ernährung (Theorie) *)</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Psychologie und Philosophie (einschließlich Praktikum) *)</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Informatik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">II</absatz></td></tr><tr style="height:13.7pt;"><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikerziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abbobj" ct="text" halign="l"><binary nr="12" shapetype="is" height="18" width="6" alt="" brightness="0.5" contrast="0.5" oleclass="unknown" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image001.png</src></binary></absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2 <super>1</super>)</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2 <super>1</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:bottom;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abbobj" ct="text" halign="l"><binary nr="13" shapetype="is" height="18" width="6" alt="" brightness="0.5" contrast="0.5" oleclass="unknown" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image001.png</src></binary>+4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr style="height:13.75pt;"><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">9</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="r">Summe der Pflichtgegenstände</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">30</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">30</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">29</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">31</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">120</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abbobj" ct="text" halign="c"><binary nr="14" shapetype="is" height="7" width="116" alt="" brightness="0.5" contrast="0.5" oleclass="unknown" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image003.png</src></binary></absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">bb) Wahlpflichtgegenstände <super>2</super>)</ueberschrift></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">10</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">10</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td colspan="6" style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="r">Gesamtwochenstundenzahl aa) + bb)</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">130</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="227" style="border:none;width:170.1pt;" /><td width="45" style="border:none;width:33.65pt;" /><td width="22" style="border:none;width:16.85pt;" /><td width="22" style="border:none;width:16.85pt;" /><td width="45" style="border:none;width:33.65pt;" /><td width="45" style="border:none;width:33.7pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.25pt;" /><td width="47" style="border:none;width:35.45pt;" /><td width="94" style="border:none;width:70.85pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">_________________</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">*) Typenbildente Pflichtgegenstände</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>1</super>) Alternative Pflichtgegenstände</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><super>2</super>) Siehe den Unterabschnitt Wahlpflichtgegenstände</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="art" ct="text" halign="c">Oberstufe des Gymnasiums, Realgymnasiums und Wirtschaftskundlichen Realgymnasiums</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle25" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">Wahlpflichtgegenstände <super>1</super>)</absatz></td><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Klassen und Wochenstunden</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Summe</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Lehrverpflich-tungsgruppe <super>2</super>)</absatz></td></tr><tr style="height:4.6pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6.Kl</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7.Kl</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8.Kl.</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">aa)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache <super>2</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Darstellende Geometrie <super>3</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(II)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Informatik</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">II</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikerziehung/ Bildnerische Erziehung <super>4</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ernährung und Haushalt (Praktikum) <super>5a</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4/2 <super>5a</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Va</absatz></td></tr><tr style="height:22.25pt;"><td colspan="7" style="vertical-align:middle;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="l">bb) Zur Vertiefung und Erweiterung vom Schüler besuchter Pflichtgegenstände:</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4/2 <super>6</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4/2 <super>6</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Fremdsprachen <super>7</super>)</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4/2 <super>6</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/ Politische Bildung</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4/2 <super>6</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geographie und Wirtschaftskunde</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4/2 <super>6</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4/2 <super>6</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(II)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4/2 <super>6</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chemie</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4/2 <super>6</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4/2 <super>6</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Darstellende Geometrie</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4/2 <super>6</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(II)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Psychologie und Philosophie</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2) <super>5)</super></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4/2 <super>6</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikerziehung</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4/2 <super>6</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(2)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4/2 <super>6</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="244" style="border:none;width:182.76pt;" /><td width="10" style="border:none;width:7.26pt;" /><td width="47" style="border:none;width:35.61pt;" /><td width="66" style="border:none;width:49.76pt;" /><td width="57" style="border:none;width:42.66pt;" /><td width="63" style="border:none;width:47.41pt;" /><td width="96" style="border:none;width:71.71pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">______________________</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>1</super>)</symbol>In der 6. Klasse dürfen höchstens insgesamt 4 Wochenstunden aus Wahlpflichtgegenständen gewählt werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>2</super>)</symbol>Eine vom Schüler nicht als Pflicht- oder Freigegenstand besuchte lebende Fremdsprache, die im Lehrplan vorgesehen ist.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>3</super>)</symbol>Sofern nicht Pflichtgegenstand des Schülers.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>4</super>)</symbol>Fortsetzung des vom Schüler nach der 6.Klasse nicht gewählten der beiden Pflichtgegenstände.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>5)</super></symbol>Am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3"><super>5a</super>)</symbol>Eine zweiwöchige Blockung zu je vier Wochenstunden ist zulässig.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>6</super>)</symbol>Ein in der 6. Klasse gewählter Wahlpflichtgegenstand ist in der 7. oder 8. Klasse fortzusetzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2"><super>7</super>)</symbol>Latein, Griechisch, lebende Fremdsprachen, sofern vom Schüler als Pflichtgegenstand besucht.</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">b) FREIGEGENSTÄNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann das Ausmaß der Wochenstunden geändert werden und es dürfen in Übereinstimmung mit dem allgemeinen Bildungsziel zusätzliche Freigegenstände zur Ergänzung, Vertiefung oder Erweiterung von Pflichtgegenständen im Hinblick auf die besonderen Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler vorgesehen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Angebot soll insbesondere auf den naturwissenschaftlich-technischen, musisch-kreativen, sprachlichen, sportlichen und wissenschaftlich-arbeitsweltorientierten Bereich bezogen sein. Auf eine Schwerpunktsetzung ist jedenfalls Bedacht zu nehmen. Wird ein Unterrichtsgegenstand mit entsprechenden Anforderungen für besonders begabte, interessierte bzw. vorgebildete Schülerinnen und Schüler geführt, kann dies in einem entsprechenden Zusatz zur Gegenstandsbezeichnung ausgewiesen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Durchführung kann auch klassen-, schulstufen- und schulübergreifend erfolgen. Es ist sowohl die ganzjährige als auch eine kürzere, auf aktuelle Anlässe reagierende, kursmäßige, allenfalls geblockte Führung möglich.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle26" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Freigegenstände</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Summe Wochenstunden</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lehrverpflichtungsgruppe</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">mindestens 11</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">(I)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Latein</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">mindestens 10</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">(I)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Griechisch</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">mindestens 10</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">(I)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Darstellende Geometrie</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">mindestens 4</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">(II)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Muttersprachlicher Unterricht</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">2-8</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">II</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="206" style="border:none;width:154.63pt;" /><td width="208" style="border:none;width:156.33pt;" /><td width="163" style="border:none;width:122.43pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="art" ct="text" halign="c">c) Unverbindliche Übungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie lit. b (Freigegenstände) mit folgender Ergänzung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Z 2 (Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen) ist folgende Zeile anzufügen:</absatz><table id="Tabelle27" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Deutsch als Zweitsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="r">II</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="206" style="border:none;width:154.44pt;" /><td width="52" style="border:none;width:39.14pt;" /><td width="52" style="border:none;width:39.19pt;" /><td width="52" style="border:none;width:39.19pt;" /><td width="52" style="border:none;width:39.19pt;" /><td width="133" style="border:none;width:99.39pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="art" ct="text" halign="c">d) FÖRDERUNTERRICHT</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kann in allen Pflichtgegenständen angeboten werden. Siehe den Abschnitt “Förderunterricht” im Zweiten Teil.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">e) Deutschförderklassen (Oberstufe)</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Oberstufe des Gymnasiums</ueberschrift><table id="Tabelle28" cellspacing="0" style="width:418.15pt;border-collapse:collapse;margin-left:6.5pt;margin-right:-6pt;"><tr style="height:22.5pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände und Wahlpflichtgegenstände</b></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Wochenstunden pro Semester</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Lehrverpflichtungsgruppen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch in der Deutschförderklasse…………..</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">20</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion……………………………………….</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Weitere Pflichtgegenstände und Wahlpflichtgegenstände<super>1</super>……………………..</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>2</super></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einstufung wie entsprechender Pflichtgegenstand bzw. Wahlpflichtgegenstand</absatz></td></tr><tr style="height:9.35pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gesamtwochenstundenzahl</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>3</super></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="265" style="border:none;width:198.45pt;" /><td width="113" style="border:none;width:85.05pt;" /><td width="180" style="border:none;width:134.65pt;" /></tr></table><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie Abschnitt b) und c)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">_______________________</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1 Einzelne oder mehrere Pflichtgegenstände (ausgenommen den Pflichtgegenstand Religion) und Wahlpflichtgegenstände gemäß der Stundentafel der Oberstufe des Gymnasiums; die Festlegung der weiteren Pflichtgegenstände und der Wahlpflichtgegenstände sowie der Anzahl der Wochenstunden, die auf die einzelnen Pflichtgegenstände und Wahlpflichtgegenstände entfallen, erfolgt durch die Schulleitung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2 Die Anzahl der Wochenstunden ergibt sich aus der Differenz zur Gesamtwochenstundenzahl.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3 Die Gesamtwochenstundenzahl entspricht jener der jeweiligen Schulstufe gemäß der Stundentafel der Oberstufe des Gymnasiums.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Oberstufe des Realgymnasiums</ueberschrift><table id="Tabelle29" cellspacing="0" style="width:418.15pt;border-collapse:collapse;margin-left:6.5pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände und Wahlpflichtgegenstände</b></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Wochenstunden pro Semester</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Lehrverpflichtungsgruppen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch in der Deutschförderklasse…………..</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">20</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion……………………………………….</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Weitere Pflichtgegenstände und Wahlpflichtgegenstände<super>1</super>……………………..</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>2</super></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einstufung wie entsprechender Pflichtgegenstand bzw. Wahlpflichtgegenstand</absatz></td></tr><tr style="height:9.35pt;"><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gesamtwochenstundenzahl…………………..</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>3</super></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="265" style="border:none;width:198.45pt;" /><td width="113" style="border:none;width:85.05pt;" /><td width="180" style="border:none;width:134.65pt;" /></tr></table><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie Abschnitt b) und c)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">_______________________</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1 Einzelne oder mehrere Pflichtgegenstände (ausgenommen den Pflichtgegenstand Religion) und Wahlpflichtgegenstände gemäß der Stundentafel der Oberstufe des Realgymnasiums; die Festlegung der weiteren Pflichtgegenstände und der Wahlpflichtgegenstände sowie der Anzahl der Wochenstunden, die auf die einzelnen Pflichtgegenstände und Wahlpflichtgegenstände entfallen, erfolgt durch die Schulleitung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2 Die Anzahl der Wochenstunden ergibt sich aus der Differenz zur Gesamtwochenstundenzahl.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3 Die Gesamtwochenstundenzahl entspricht jener der jeweiligen Schulstufe der Stundentafel der Oberstufe des Realgymnasiums.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Oberstufe des Wirtschaftskundlichen Realgymnasiums</ueberschrift><table id="Tabelle30" cellspacing="0" style="width:425.25pt;border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:middle;border:solid #000000 0.5pt;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände und Wahlpflichtgegenstände</b></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Wochenstunden pro Semester</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Lehrverpflichtungsgruppen</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch in der Deutschförderklasse…………..</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">20</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion……………………………………….</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Weitere Pflichtgegenstände und Wahlpflichtgegenstände<super>1</super>……………………..</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>2</super></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einstufung wie entsprechender Pflichtgegenstand bzw. Wahlpflichtgegenstand</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gesamtwochenstundenzahl…………………...</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x<super>3</super></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="265" style="border:none;width:198.45pt;" /><td width="113" style="border:none;width:85.05pt;" /><td width="189" style="border:none;width:141.75pt;" /></tr></table><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie Abschnitt b) und c)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">_______________________</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1 Einzelne oder mehrere Pflichtgegenstände (ausgenommen den Pflichtgegenstand Religion) und Wahlpflichtgegenstände der Stundentafel gemäß der Oberstufe des Wirtschaftskundlichen Realgymnasiums; die Festlegung der weiteren Pflichtgegenstände und der Wahlpflichtgegenstände sowie der Anzahl der Wochenstunden, die auf die einzelnen Pflichtgegenstände und Wahlpflichtgegenstände entfallen, erfolgt durch die Schulleitung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2 Die Anzahl der Wochenstunden ergibt sich aus der Differenz zur Gesamtwochenstundenzahl.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3 Die Gesamtwochenstundenzahl entspricht jener der jeweiligen Schulstufe gemäß der Stundentafel der Oberstufe des Wirtschaftskundlichen Realgymnasiums.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">FÜNFTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT DES GYMNASIUMS, DES REALGYMNASIUMS UND DES WIRTSCHAFTSKUNDLICHEN REALGYMNASIUMS</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">a) KATHOLISCHER RELIGIONSUNTERRICHT</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c">aa) PFLICHTGEGENSTAND KATHOLISCHER RELIGIONSUNTERRICHT</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. bis 4. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 571/2003 in der geltenden Fassung.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">5. bis 8. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 75/2016 in der jeweils geltenden Fassung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c"><n>bb) Wahlpflichtgegenstand Katholischer Religionsunterricht</n></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 75/2016 in der jeweils geltenden Fassung.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">b) EVANGELISCHER RELIGIONSUNTERRICHT</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="art" ct="text" halign="c">aa) PFLICHTGEGENSTAND EVANGELISCHER RELIGIONSUNTERRICHT</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Unterstufe</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2002.</absatz><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c">Oberstufe</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 279/2016.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">bb) WAHLPFLICHTGEGENSTAND EVANGELISCHER RELIGIONSUNTERRICHT</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Wahlpflichtgegenstand Evangelische Religion erfüllt die Bildungs- und Lehraufgaben des Pflichtgegenstandes Evangelische Religion an der Oberstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen. Die semestrierten inhaltsbezogenen Kompetenzen des Pflichtgegenstands werden im Wahlpflichtgegenstand vertieft und erweitert.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Es gelten die didaktischen Grundsätze des Pflichtgegenstandes.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Inhaltsbezogene Kompetenzen:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundlage ist der Lehrplan des Pflichtgegenstandes Evangelische Religion.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Wahlpflichtgegenstand dient den Schülerinnen und Schülern zur Vertiefung, zu einem erweiterten Einblick in Denk-, Wirk- und Arbeitsweisen evangelischer Theologie und bietet die Möglichkeit, erlerntes Wissen anzuwenden. Dabei sollen die besonderen Interessen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="art" ct="text" halign="c">cc) FREIGEGENSTAND MIT ENTSPRECHENDEN ANFORDERUNGEN FÜR BESONDERS BEGABTE UND INTERESSIERTE SFCHÜLER EVANGELISCHE RELIGION</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>5. bis 8. Klasse</gs> (je zwei Wochenstunden):</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Freigegenstand evangelische Religion verfolgt dieselben Bildungsziele, Lehraufgaben und Erziehungsziele, die auch für den Pflichtgegenstand evangelische Religion vorliegen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehr- und Lernstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehr- und Lernstoff ist entsprechend den besonderen Begabungen der Schüler und entsprechend den lokalen Gegebenheiten so zu wählen, daß</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Themenbereiche bzw. ein Themenbereich des Pflichtgegenstandes und darüber hinaus</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Themenbereiche oder ein Themenbereich des Wahlpflichtgegenstandes ausgewählt werden muß oder daß</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>nur ein Themenbereich aus einem der beiden Lehrplanbereiche ausgewählt und vertiefend behandelt wird.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Auswahl und Festlegung des Lehrganges im Rahmen des Freigegenstandes evangelische Religion ist den Interessen und Begabungen der Schüler genauso Rechnung zu tragen wie einer fächerübergreifenden Einbindung des Unterrichtsstoffes. Der Freigegenstand evangelische Religion ist den gleichen pädagogischen und didaktischen Grundsätzen verpflichtet wie der Pflichtgegenstand bzw. das Wahlpflichtfach.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">c) ALTKATHOLISCHER RELIGIONSUNTERRICHT</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Allgemeines und didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der altkatholische Religionsunterricht wird maßgeblich als Gruppenunterricht gemäß den Bestimmungen des Religionsunterrichtsgesetzes in seiner jeweils geltenden Fassung geführt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist erstrebenswert, mit einer höchstmöglichen Organisationsform den größtmöglichen Bildungs- und Lehrertrag zu erzielen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im allgemeinen gültigen didaktischen Grundsätze sind auch für den Religionsunterricht anzuwenden, soweit dessen Eigenart es zuläßt.</absatz><ueberschrift typ="art" ct="text" halign="c">Unterstufe</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Allgemeines Bildungsziel:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Religionsunterricht hat an die christlichsittliche und soziale Bildung anzuschließen, die nach dem Lehrplan für den Religionsunterricht in der Grundschule erzielt wurde. Der weitere Ausbau soll in Verbindung mit Bildern aus dem Ablauf kirchlichen Geschehens aus der Vergangenheit bis zur Gegenwart so vorgesehen werden, daß eine lebensnahe Bildung erzielt wird. Bei der Vermittlung von Bildungsgrundlagen und Kenntnissen ist darauf Bedacht zu nehmen, daß die Schüler einerseits für die Teilnahme am Religionsunterricht der Oberstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen sowie aller Lehranstalten gleichen oder ähnlichen Ranges vorzubereiten sind; anderseits soll das Ziel der Unterstufe auch in einem Bildungsganzen gesehen werden, das bei einer anderweitig einsetzenden Berufsausbildung oder bei einer Berufsergreifung als abgeschlossene religionsunterrichtliche Bildung gelten kann. Damit sollen die Schüler zugleich befähigt werden, in einer objektiven Geistes- und Gesinnungshaltung verantwortungsbewußt vor Gott und den Menschen als Glieder ihrer Kirche und der menschlichen Gesellschaft wie deren Ordnung zu leben und zu handeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Verbindung mit dem Lehrstoff ist jeweils eine entsprechende Auswahl von Gebeten und Liedern zu bieten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgaben, einschließlich Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>1. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler ist so weit in die Bibelkunde einzuführen, als dies zum Verständnis der Bibel und ihrer einzelnen Teile erforderlich ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Zusammenhang mit der Entstehung der wichtigsten Schriften des Alten Testamentes und mit der alttestamentlichen Umwelt ist die Geschichte des israelitisch-jüdischen Volkes so weit zu behandeln, daß der Schüler eine entsprechende Grundlage zum Erfassen des Neuen Testamentes erhält.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>2. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unter Heranziehung der neutestamentlichen Zeitgeschichte ist dem Schüler Jesus Christus, sein Leben und seine Wirksamkeit nach der Darstellung der Evangelien nahezubringen. Darauf aufbauend ist der Schüler mit der Geschichte der Urgemeinden in Jerusalem und Antiochia und damit mit der Persönlichkeit des Paulus sowie mit den Fragen des Juden- und Heidenchristentums bekannt zu machen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>3. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht sind Bilder aus der Kirchengeschichte zu bieten, soweit sie in das Verständnis der heutigen christlichen Situation hineinführen: Die Kirche bis 313. – Östliches und westliches Christentum bis zur Trennung. – Die Entwicklung des Papsttums. – Kirchlicher Verfall und Reformversuche (Reformation. – Die Anglikanische Kirche. – Die Kirchenversammlung zu Trient). – Die kirchlichen Verhältnisse im 18. und 19. Jahrhundert. – Die Entstehung der altkatholischen Bewegung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>4. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die altkatholische Kirche: Von der gegenwärtig kirchlichen Situation ausgehend ist die Lehre und Verfassung der altkatholischen Kirche, ihr Verhältnis zur anglikanischen Kirchengemeinschaft und zu den Ostkirchen und ihre Stellung in der Ökumene zu behandeln.</absatz><ueberschrift typ="art" ct="text" halign="c">Oberstufe</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Allgemeines Bildungsziel:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Religionsunterricht baut auf den Bildungs- und Lernerfolg, der bis zur 8. Schulstufe erzielt wurde, auf und soll einen Einblick in das religiöse Leben der Christenheit gewähren. Dabei sind die kulturgeschichtlichen Voraussetzungen zu beachten. Es soll außerdem eine Vertiefung des Verständnisses für die Lehre der Kirche erzielt werden. Auf Grund der dahin gehend angestrebten Bildung und der zu erzielenden Kenntnisse sollen die jungen Menschen in Fragen des religiösen Lebens zu einem selbständigen Urteil, zu einer duldsamen und aufgeschlossenen Haltung befähigt werden, die von einer gesicherten Einfügung in das Leben der Kirche, der menschlichen Gesellschaft und ihrer Ordnung ausgeht.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgaben, einschließlich Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>5. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Überblick über die religionsgeschichtliche Situation zur Zeitenwende. Jesus, sein Leben und sein Wirken, die Anfänge des Christentums. Die Entwicklung des Gemeindelebens. Die Persönlichkeit des Apostels Paulus; sein Leben und sein Wirken. Das nachpaulinische Zeitalter und die Zeit der Verfolgung bis zum „Mailänder Edikt”.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>6. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Entwicklung der abendländischen Kirche vom Konzil zu Nicäa bis zur Kirchenversammlung von Konstanz unter der besonderen Beobachtung der Voraussetzungen für die Kirchenspaltung des 11. Jahrhunderts und für die Entstehung der Kirche von England.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>7. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Reformatoren und die Kirchen der Reformation. Die Gegenreformation. Die kirchliche Entwicklung bis zur Gegenwart. Äußerer Anlaß zu der Entstehung altkatholischer Bistümer. Der Altkatholizismus als Reform im altkirchlichen Sinn. Die Utrechter Union. Die altkatholische Kirche in Österreich. Die Kirchengemeinschaft mit den anglikanischen Kirchen und die Beziehungen zu den Kirchen der Ökumene.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>8. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lektüre und Besprechung ausgewählter Kapitel aus der Bibel. Die Auswahl hat vor allem solche Stellen zu berücksichtigen, die für den Glauben und die Lebensführung besondere Bedeutung haben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Nachstehende Themen sind dabei vorgesehen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Gott und seine Offenbarung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>die Heilsmittel der Kirche,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>die Erlösung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>die Liebe als Grundlage der christlichen Sittlichkeit, mit Berücksichtigung der Situation im Alten und Neuen Testament,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>die Bergpredigt als Fundament christlicher Sittlichkeit.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">d) ISRAELITISCHER RELIGIONSUNTERRICHT</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrziel:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der israelitische Religionsunterricht an allen Lehranstalten, in allen Klassen, bei allen Altersstufen hat die Aufgabe, die jüdische Jugend religiössittlich zu erziehen, sie zur Teilnahme am religiösen Leben zu befähigen, von der Erhabenheit unseres Glaubens zu überzeugen, sie in ihrer Selbstachtung zu bestärken, schon im Hinblick auf die Größe unserer mehrtausendjährigen Geschichte, auf den unüberbietbaren Opfermut und Opferwillen des jüdischen Volkes, dessen Mentalität sich auch in unseren Tagen beim Werden des alt-neuen ISRAEL dokumentierte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Erreichung dieses Lehrzieles dienen an der Unterstufe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">1. Der Unterricht in biblischer und nachbiblischer Geschichte, die Einführung in die Literatur des Judentums der Vorzeit und der Gegenwart. Religions- und Sittenlehre in der Darstellung von G. Wolf.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">2. Der Unterricht im Hebräischen soll in das Verständnis der Bibel und des Gebetbuches einführen, zur Teilnahme am öffentlichen Gemeindegottesdienst befähigen sowie die Voraussetzungen zur Erlernung des Hebräischen als Umgangssprache schaffen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">3. Der Unterricht in der Religionslehre, der sowohl in systematischer Form als auch im Anschluß an den Unterricht in der Geschichte und im Hebräischen erteilt wird, soll die Grundgedanken des Judentums, den Gottesbegriff, die Lehren von der sittlichen Bestimmung des Menschen und seiner Pflichten entwickeln sowie die Jugend mit dem Werden des Staates ISRAEL vertraut machen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoffverteilung:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die nachstehende Lehrstoffverteilung hat in vollem Ausmaße nur an jenen Lehranstalten Geltung, an denen der israelitische Religionsunterricht klassenweise erteilt wird. In Abteilungen, die wegen Schülermangels zwei oder mehrere Klassengruppen umfassen, hat der Religionslehrer auf Grund der ihm von seiner Religionsbehörde erteilten Instruktion eine der Zusammensetzung der Schüler entsprechende Auswahl zu treffen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>1. Klasse:</gs></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Aus dem Lehrbuch der Biblischen Geschichte „Josua” bis „Sauls Tod”. Geographie des Landes Israel.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Bibellektüre: Zweites Buch Mosis, Kapitel 20, 22, 23. Drittes Buch Mosis, Kapitel 19.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Hebräisch: Im Jugendgottesdienstbuch „Maariw und Mincha für Sabbat”; Lesen und Übersetzen an Hand der beigefügten deutschen Übersetzung. Erläuterung des durchgenommenen Stoffes mit besonderer Hervorhebung folgender Stellen: Echad Elohenu, L‘cha adonaj, W`soss Hathora, J‘hallelu, Hodu, Haschiwenu, Waj‘chulu, Magen Awoth, Keduscha, W`schomru; ferner Hawdalah, Schehechejanu.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Sprechübungen aus dem durchgenommenen Lehrstoff. Synagogale Melodien. Die Personalsuffixe, Geschlecht und Zahl des Hauptwortes.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>2. Klasse:</gs></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Wiederholung des Lehrstoffes der ersten Klasse.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Aus dem Lehrbuch der Biblischen Geschichte: von „David” bis zum „Untergang des Reiches Juda” (586 v.).</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Bibellektüre: Psalmen 1, 3, 90 bis 93 (Auswahl), Sprüche Salomos (Auswahl), Jeremia 7, 17, Klagelieder (Auswahl), Jesaia 1, 11.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Hebräisch: Schalosch R`galim (die drei Wallfahrtsfeste): Maariw und Mussaf-Tefilla aus dem Gebetbuch an Hand der deutschen Übersetzung, mit besonderer Hervorhebung folgender Stellen:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Waj`daber Mosche, Adonaj-Adonaj, Hallel, besonders die ersten zwei Psalmen Halleluja und B`zess Jisrael. Der Priestersegen.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Sprachliches: Hinweis auf das Perfektum futurum und Waw conversivum. Sprechübungen aus dem durchgenommenen Lehrstoff. Synagogengesang.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>3. Klasse:</gs></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Erzählungen aus der Biblischen Geschichte. Vom „Babylonischen Exil” bis zur „Zweiten Tempelzerstörung”.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Bibellektüre: Aus „Hiob”, „Ezechiel” 18, 37, Psalmen 137, 113 bis 118 (Auswahl).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Hebräisch: Rosch Haschanah: Maariw und Mussar aus dem Gebetbuch, mit besonderer Hervorhebung folgender Stellen: Tikeu, Sachrenu, M`loch, B`sefer-Chajim, Awinu Malkenu (übersetzen : die ersten fünf und die „Katwenu”). Synagogengesang.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Sprachliches: Wiederholung des bisher durchgenommenen Lehrstoffes und Hinweis auf die Niphal-Form. Sprechübungen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>4. Klasse:</gs></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Wiederholung des bisher durchgenommenen Lehrstoffes. Erzählungen aus der jüdischen Geschichte vom Jahre 70 unserer Zeit bis zur Gegenwart. Der Jüdische Kalender.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Bibellektüre: Aus dem Pentateuch, H. B. M., Kapitel 19, Vers 3 bis 6, Kapitel 20, Vers 1 bis 3, 7, 8, 12 bis 17. Ferner Lesestoff: Auswahl aus „Sprüche der Väter”.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Hebräisch: Jom Kippur: Kol-Nidre, Mussaph, Neila im Zusammenhang mit besonderer Betonung folgender Stellen: Watiten lanu, Mechal, Aschamnu, einige „Al-Chet”, Awinu Malkenu (Chassmenu). Synagogengesang.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Sprachliches: Wiederholung des durchgenommenen Lehrstoffes und Sprechübungen im Rahmen desselben.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>5. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><gs>Pentateuch</gs> . Fünftes Buch Mosis: Ermahnung zur Anhänglichkeit an Gott (Kap. 4, V. 1 – 8); die zehn Gebote (Kap. 5, V. 6–18); Gottes ist der Sieg (Kap. 9, V. 4–5); das Wesen der Gottesverehrung und ihre Bestätigung gegenüber allen Menschen, besonders den Fremden und Schwachen (Kap. 10, V. 12–22); die Zehentpflicht (Kap. 14, V. 22, 23); soziale Gesetze (Kap. 15, V. 1 – 18); die Wallfahrtsgesetze (Kap. 16, V. 1–20); Fortsetzung der sozialen Gesetze (Kap. 24, V. 10–22); Dankbarkeit gegen Gott und die Möglichkeit der Erfüllung seiner Gebote (Kap. 30, V. 1 – 14).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><gs>Gebetbuch</gs> . Aus den Gebeten für das Neujahrsfest und den Versöhnungstag; Uwechen ten Pachdecho, elohenu welauhe awaussenu melauch, mechal owinu malkenu, olenu.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><gs>Geschichte </gs>: Esra und Nehemia. Zeit- und Lebensbilder aus der Geschichte des Judentums mit besonderer Berücksichtigung der vaterländischen Geschichte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zusammenfassung der Glaubens- und Pflichtenlehre des Judentums. Israelkunde (Geographie).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hebräische Grammatik und die lebendige hebräische Sprache je nach den Vorkenntnissen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>6. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><gs>Bibel</gs> im Urtext: Psalmen, Kap. 3, 6, 19, 23, 33, 90, 91, 92, 93.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><gs>Geschichte </gs>: Zusammenfassung der Biblischen Geschichte von der Zerstörung des ersten bis zum Untergang des zweiten Tempels. Herzl.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Israelkunde (Geographie).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hebräische Grammatik und die lebendige hebräische Sprache je nach den Vorkenntnissen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>7. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Bibel</gs> im Urtext:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ergänzung und Vertiefung der bereits durchgenommenen Pentateuchstellen (2. Buch Mosis, Kap. 22, Vers 2–30; Kap. 23, Vers 1 – 17).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Geschichte :</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bis auf die Gegenwart mit besonderer Berücksichtigung der Geschichte der Juden in Österreich; Bibelkunde.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Israel – Kunde</gs> (Geographie).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Hebräische Grammatik</gs> und die lebendige hebräische Sprache je nach den Vorkenntnissen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>8. Klasse:</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Bibel</gs> im Urtext:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">3. Buch Mosis, Kap. 19, Vers 1–4, 9–18, 30-37; Kap. 26, Vers 3–13.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">5. Buch Mosis, Kap. 30, Vers 11–20.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Geschichte :</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zusammenfassung der Lehren des Judentums.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der heutige Staat Israel.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Israel – Kunde</gs> (Geographie).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Hebräische Grammatik</gs> und die lebendige hebräische Sprache je nach den Vorkenntnissen. Neuhebräische Literatur.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">e) ISLAMISCHER RELIGIONSUNTERRICHT</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 234/2011 in der jeweils geltenden Fassung.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">f) RELIGIONSUNTERRICHT DER NEUAPOSTOLISCHEN KIRCHE</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 108/2016 in der jeweils geltenden Fassung.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">g) RELIGIONSUNTERRICHT DER KIRCHE JESU CHRISTI DER HEILIGEN DER LETZTEN TAGE</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">h) ORIENTALISCH-ORTHODOXER RELIGIONSUNTERRICHT</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2004.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">i) GRIECHISCH-ORIENTALISCHER (ORTHODOXER) RELIGIONSUNTERRICHT</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Unterstufe</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 243/2010 in der jeweils geltenden Fassung.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Oberstufe</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 114/2016 in der jeweils geltenden Fassung.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">j) BUDDHISTISCHER RELIGIONSUNTERRICHT</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 241/2008.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">k) FREIKIRCHLICHER RELIGIONSUNTERRICHT</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 194/2014 in der jeweils geltenden Fassung.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">l) ALEVITISCHER RELIGIONSUNTERRICHT</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 14/2014 in der jeweils geltenden Fassung.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">SECHSTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g1min" ct="text" halign="c">LEHRPLÄNE DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c"><gs>A. </gs>PFLICHTGEGENSTÄNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">1. UNTERSTUFE</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">DEUTSCH</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht hat die Aufgabe, die Kommunikations- und Handlungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler durch Lernen mit und über Sprache zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Besonderen sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Sprache Erfahrungen und Gedanken auszutauschen, Beziehungen zu gestalten und Interessen wahrzunehmen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sachinformationen aufzunehmen, zu bearbeiten und zu vermitteln und sich mit Sachthemen auseinander zu setzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ausdrucksformen von Texten und Medien und deren Wirkung zu verstehen sowie sprachliche Gestaltungsmittel kreativ einzusetzen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Einblicke in Struktur und Funktion von Sprache gewinnen. Der mündliche und schriftliche Sprachgebrauch soll frei von groben Verstößen gegen die Sprach- und Schreibrichtigkeit sein.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht muss mit den anderen Unterrichtsgegenständen verknüpft gesehen werden. Er soll die sprachlichen Mittel sichern und erweitern, damit die Schülerinnen und Schüler sich über Sachthemen, über Beziehungen und über Sprache angemessen verständigen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht muss Schülerinnen und Schüler, für die Deutsch Zweit-(Dritt- oder Viert<gdash />)Sprache ist, im Anschluss an die Lern- und Lebenserfahrungen ihrer sprachlichen und kulturellen Sozialisation so fördern, dass damit eine grundlegende Voraussetzung für deren schulische und gesellschaftliche Integration geschaffen wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die zuerst erworbene Sprache ist in hohem Maß Grundlage für den Erwerb einer Zweitsprache. Daher soll die Muttersprache beim Zweitspracherwerb nach Möglichkeit berücksichtigt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Schülerinnen und Schülern sollen im Deutschunterricht Werte und Lebenshaltungen mit Hilfe von Texten vermittelt werden. Dabei soll die inhaltliche Auseinandersetzung mit Religion, Weltanschauung und Tradition die Basis für ein sinnerfülltes, eigenverantwortliches Leben schaffen und zur Achtung anderer Kulturen und Lebensweisen führen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht soll beitragen, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, ihre kognitiven, emotionalen und kreativen Möglichkeiten zu nutzen und zu erweitern. Der kritische Umgang mit und die konstruktive Nutzung von Medien ist eine wichtige Aufgabe. Die sprachliche und kulturelle Vielfalt in der Gesellschaft soll als bereichernd erfahren werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht soll Urteils- und Kritikfähigkeit, Entscheidungs- und Handlungskompetenzen weiterentwickeln. Er soll die Auseinandersetzung mit Werten im Hinblick auf ein ethisch vertretbares Menschen- und Weltbild fördern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht soll durch zunehmend präzise Verwendung von Sprache dazu beitragen, Phänomene und Zusammenhänge zu benennen und zu beschreiben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Gestaltungserfahrungen mit Sprache machen und sinnliche Zugänge mit kognitiven Erkenntniswegen verbinden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Sprech- und Atemtechnik üben.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die vielfältigen Aufgaben von Sprache (Sprache als Grundlage von Beziehungen, als Trägerin von Sachinformationen aus verschiedenen Bereichen, als Gestaltungsmittel) legen für den Deutschunterricht sinnvolle Handlungszusammenhänge nahe. Damit fordern sie zum fächerverbindenden und fächerübergreifenden Arbeiten und zum Lernen an Themen heraus, die für die Einzelnen sowie für die Gesellschaft bedeutsam sind und Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler mit einbeziehen. Sprach- und Schreibnormen sollen in allen Verwendungszusammenhängen angemessen berücksichtigt und behandelt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrerinnen und Lehrer haben auf die Qualität der sprachlichen Äußerungen zu achten. Der individuelle Lernfortschritt und das Bemühen um die Optimierung von Arbeitsergebnissen sind zu beachten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b> verlangt von den Schülerinnen und Schülern, sich in zunehmendem Maß auf die jeweilige Sprechsituation einzustellen und dabei auch unterschiedliche Leistungen von Standardsprache und Herkunftssprachen zu erfahren. In geeigneten Gesprächs- (Partner-, Kleingruppen-, Klassengespräch ...) und Redeformen (spontanes, vorbereitetes und textgebundenes Sprechen) sollen die Schülerinnen und Schüler die Wirkungsweise verschiedener verbaler und nonverbaler Ausdrucksmittel erleben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hilfen zum verständlichen Sprechen sollen angeboten werden. Auf individuelle Sprechhemmungen ist Bedacht zu nehmen, auf die Stärkung des Selbstwertgefühls der Schülerinnen und Schüler ist zu achten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfache Methoden der Beobachtung und Aufzeichnung sollen helfen das Gesprächsverhalten zu beschreiben und damit bewusst zu machen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gelegenheiten zum Sprechhandeln, auch in realen Situationen, sind so oft wie möglich zu nützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b> im Deutschunterricht muss zu wachsender Sicherheit und zur Bereitschaft führen, unterschiedliche Schreibformen zu gebrauchen. Das betrifft</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das handlungsbezogene Schreiben, das je nach der Situation stärker auf das Thema, die Schreibabsicht oder die Erwartungen der Leserinnen und Leser ausgerichtet sein kann,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Schreiben als Hilfsmittel zum Lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Schreiben als Ausdruck des eigenen Wahrnehmens, Fühlens und Denkens,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das spielerische und das schöpferische Schreiben.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Verfassen von Texten ist als mehrschichtiger Prozess zu sehen, der vom Schreibvorhaben bis zum fertigen Text reicht. Je nach der Schreibentwicklung und den Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler sind geeignete Methoden und technische Hilfsmittel (zB Computer) gezielt einzusetzen, um diesen Schreibprozess zu unterstützen. Durch die regelmäßige Beschäftigung mit eigenen und fremden schriftlichen Arbeiten sollen die Schülerinnen und Schüler lernen, Texte einzuschätzen, zu beurteilen und zu optimieren. Texte von Schülerinnen und Schülern sollen in geeigneter Weise zugänglich gemacht oder veröffentlicht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die beim Verfassen von Texten auftretenden Mängel in der Beherrschung der Sprach- und Schreibrichtigkeit müssen zu individuellen, bei Bedarf zu gemeinsamen Schwerpunkten der Unterrichtsarbeit werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das <b>Lesen und Verstehen</b> von Texten, die schriftlich oder durch andere Medien vermittelt werden, soll einen Schwerpunkt des Deutschunterrichts bilden. Bei der Auswahl sind der Leistungsstand, insbesondere die Lesefertigkeit und -fähigkeit, und die Interessen und Konsumgewohnheiten der Schülerinnen und Schüler zu bedenken. Individualisierung und Differenzierung beim Angebot der Texte sind daher notwendig.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Altersgemäße mediale und lokale kulturelle Angebote sind einzubeziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch regelmäßige, methodisch abwechslungsreiche Beschäftigung mit Texten verschiedener Art sollen die Schülerinnen und Schüler zu gründlichem Textverständnis und zu positiver Einstellung zum Lesen gelangen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprachbetrachtung und Rechtschreibunterricht</b> sind grundsätzlich in die Handlungszusammenhänge des Deutschunterrichts einzubinden. Die Auseinandersetzung mit Sprach- und Schreibnormen soll nicht Selbstzweck sein und auch nicht auf vordergründiges Begriffswissen abzielen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgangspunkte sollen vor allem Texte und komplexe Situationen sein, bisweilen ist es aber auch zielführend, einzelne Teilbereiche der Grammatik oder Rechtschreibung zunächst isoliert zu betrachten. Über beide Zugänge sollen die Schülerinnen und Schüler Einblick in Bau und Funktion der Sprache gewinnen: Durch die Beschäftigung mit Text-, Satz- und Wortgrammatik sowie mit Lautung und Schreibung sollen die Schülerinnen und Schüler ihr Sprachwissen erweitern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grammatische Inhalte und Begriffe müssen in dem Maß vermittelt werden, wie es ein altersgemäßes Nachdenken und Sprechen über Sprache erfordert. Sprach- und Schreibnormen werden als gesellschaftlich bedeutende Faktoren der Sprachbeherrschung betrachtet, ihre Veränderbarkeit soll aufgezeigt werden. Spielerische und entdeckende Verfahren sollen als ein wesentlicher Zugang zur Auseinandersetzung mit Sprache eingesetzt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grammatisches und orthographisches Wissen soll die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, bewusst mit Sprache umzugehen, über Sprache zu reden und eigene Texte selbstständig zu überarbeiten. Dazu ist es zweckmäßig, Hilfsmittel in Buchform und elektronischer Form, zB österreichische Wörterbücher, heranzuziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beschäftigung mit Sprach- und Schreibnormen soll nach Gesichtspunkten der inneren <b>Differenzierung</b> erfolgen, die den individuellen Besonderheiten der einzelnen Schülerinnen und Schüler weitgehend Rechnung zu tragen hat. Besondere Maßnahmen zur Differenzierung sind vor allem notwendig, wenn der Deutschunterricht Zweitsprache-Unterricht ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Differenzierung und Individualisierung erfolgt durch den methodischen Zugang, nach Umfang und Komplexität der Aufgabenstellung, nach dem Arbeitstempo der Schülerinnen und Schüler sowie nach dem Anspruchsniveau, das mit der jeweiligen Aufgabenstellung verbunden ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für <b>Schularbeiten</b> ist dem Abschnitt “Leistungsfeststellung” des dritten Teils zu entnehmen. Die Verwendung von Wörterbüchern bei Schularbeiten ist zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Besondere didaktische Grundsätze, wenn Deutsch Zweitsprache ist:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese Grundsätze gelten als Leitlinien für den regulären Deutschunterricht sowie für den Förderunterricht für Schülerinnen und Schüler mit einer anderen Muttersprache als Deutsch.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Einschätzung der individuellen Lernfähigkeit von Schülerinnen und Schülern mit einer anderen Muttersprache ist immer ein Missverhältnis zwischen vorhandenen Möglichkeiten und tatsächlicher Ausdrucksfähigkeit zu berücksichtigen. Als Zugang zu kommunikativen Realsituationen sowie als Möglichkeit einer kontinuierlichen Reflexion und behutsamen Fehlerkorrektur kommt der Hereinnahme von ungesteuertem Spracherwerb in den Unterricht große Bedeutung zu.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht sind die rezeptiven Fertigkeiten (Hörverstehen und Leseverstehen) vor den entsprechenden produktiven Fertigkeiten (Sprechen und Schreiben) zu vermitteln, dh. das Hörverstehen vor dem Sprechen und das Leseverstehen vor dem Schreiben.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Hörverstehen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Hörverstehen stellt im Zweitsprachenunterricht eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiche Kommunikation dar.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hörübungen sollen das Verstehen anbahnen und schulen: das Globalverständnis (die allgemeine Sinnerfassung) und das Detailverständnis (das Erfassen bestimmter Einzelheiten). Hören soll dabei kein passiver Vorgang sein, sondern eingebunden werden in kommunikative Situationen, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, verbal oder nonverbal zu reagieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Entwicklung des rezeptiven Wortschatzes soll vor allem durch sinnerfassendes Hören (und Lesen) erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hörverstehensübungen müssen auch für die Laut- und Ausspracheschulung eingesetzt werden. Übungen dieser Art sollen ihr Textmaterial größeren Sinnzusammenhängen entnehmen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sprechen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schulung der mündlichen Ausdrucksfähigkeit (einschließlich der richtigen Aussprache und Intonation) soll einen Schwerpunkt im Unterricht von Deutsch als Zweitsprache bilden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Spracherwerb ist dabei als Prozess zu verstehen, in dessen Verlauf die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, sprachliche Mittel selbstständig einzusetzen und bestimmte Sprachnormen einzuhalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Aussprache und Intonation</b> sollen der deutschen Standardsprache möglichst nahe kommen. Neben der Lautsicherheit ist ein in Rhythmus, Melodieführung und Sprechtempo möglichst natürlicher Sprechton anzustreben. Auf den engen Zusammenhang mit dem Hörverstehen ist zu achten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lesen und Leseverstehen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Zweitspracherwerb kommen dem Lesen folgende Aufgaben zu:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Das laute Lesen</b> soll die Entsprechung von Schriftsymbolen und den dazu gehörigen Lauten automatisieren, Aussprache, Intonation und Sprachrhythmus sowie die Lesefertigkeit festigen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Das stille Lesen</b> soll der Sinnerfassung von Texten (mit unbekannten Elementen) und der Wortschatzerweiterung dienen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das selbstständige Lesen als Mittel zum eigenständigen Spracherwerb ist besonders zu fördern.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Schreiben hat im Unterricht Deutsch als Zweitsprache zunächst nur lernunterstützende Funktion. Es ist erst allmählich zu einer eigenständigen Fertigkeit zu entwickeln und muss zu wachsender Sicherheit führen und die Bereitschaft wecken, unterschiedliche Schreibformen reproduktiv und produktiv zu gebrauchen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Rechtschreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Von Anfang an sollte danach getrachtet werden, dass der Prozess des Schreibens aktiv vollzogen wird, dh. er sollte vom Sensorischen zum Kognitiven und zum Motorischen führen (Hinschauen/Hören/Merken/Aufschreiben).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spezifische Schwierigkeiten beim Erwerb der deutschen Rechtschreibung ergeben sich vor allem aus Unterschieden zu den Muttersprachen der Schüler und Schülerinnen, besonders bei:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Laut-Buchstaben-Entsprechungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Abgrenzung von Wörtern,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wortzusammensetzungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Groß- und Kleinschreibung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Satzzeichen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kontrastive Vergleiche (Muttersprache und Deutsch) können Problembereiche deutlich machen und Fehlschreibungen verhindern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler und auf Schwierigkeiten, die sich aus den Unterschieden zu ihrer jeweiligen Muttersprache ergeben, ist durch geeignete Individualisierungsmaßnahmen einzugehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Arbeit mit österreichischen und zweisprachigen Wörterbüchern sollen Nachschlagetechniken erlernt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundkenntnisse aus der Sprachbetrachtung unterstützen das Verständnis für die Rechtschreibung und sollen daher im Rechtschreibunterricht angewendet werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundsätzlich ist zwischen Erkennungsgrammatik für den muttersprachlichen Unterricht und Erzeugungsgrammatik für den Zweit- und/oder Fremdsprachunterricht zu unterscheiden:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlernt man eine Sprache als Zweitsprache, bedient man sich der Erzeugungsgrammatik, die das bestehende Regelsystem einer Sprache als gegeben annimmt. Dafür bieten Satzmuster oder nach kommunikativem Bedarf erworbene Teile der Formenlehre rasch die Möglichkeit, mit relativ einfachen Strukturen sprachrichtig zu kommunizieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erst nach Erarbeitung, Reflexion und Einsicht in die Funktion grammatischer Phänomene können diese im Bedarfsfall auch benannt werden. Dabei ist zu bedenken, dass viele Funktionen grammatischer Phänomene des Deutschen in den verschiedenen Muttersprachen der betroffenen Schülerinnen und Schüler oft keine direkte Entsprechung haben (zB die Funktion des Artikels).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Einschätzung der tatsächlichen <b>Leistungsfähigkeit</b> der Schülerinnen und Schüler ist zu berücksichtigen, dass diese nur einen kleinen Ausschnitt ihrer tatsächlichen Erfahrungs- und Erlebniswelt in der für sie fremden Sprache wiedergeben können. Schularbeiten sind so zu erstellen, dass sie dem individuellen Sprachstand der Schülerinnen und Schüler entsprechen. Die Verwendung von zweisprachigen Wörterbüchern ist zu ermöglichen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kernbereich:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Sprache als Grundlage von Beziehungen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlebnisse, Erfahrungen, Gedanken austauschen: Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken mündlich und schriftlich partnergerecht mitteilen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beziehungen aufnehmen, ausbauen und gemeinsames Handeln ermöglichen: Einfache Mittel kennen lernen und anwenden um Gespräche partner- und situationsgerecht zu führen. Vertraute Gesprächsformen anwenden und neue kennen lernen. In vielfältigen Situationen und unter verschiedenen Bedingungen ausdrucksvoll und verständlich sprechen. Texte verfassen um persönliche Beziehungen auszudrücken; entsprechende Formen der Übermittlung kennen lernen und einsetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interessen wahrnehmen: Eigene Absichten und Absichten anderer wahrnehmen und mit eigenen Worten ausdrücken. Anliegen mündlich und schriftlich vorbringen; dafür einfache sprachliche Mittel sichern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Sprache als Trägerin von Sachinformationen aus verschiedenen Bereichen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationsquellen erschließen: Personen befragen; Auskünfte einholen. Mit Ordnungs- und Suchhilfen vertraut werden; Bibliotheken, Medien bzw. andere Informationssysteme zur Erarbeitung von Themen nützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen aufnehmen und verstehen: Die Fähigkeit zum sinnerfassenden Lesen weiterentwickeln und das individuelle Lesetempo steigern; Lesetechniken zur Informationsentnahme kennen lernen und anwenden. Aus Gehörtem und Gesehenem Informationen entnehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen für bestimmte Zwecke bearbeiten sowie schriftlich und mündlich vermitteln: Aus Gehörtem, Gesehenem und Gelesenem Wesentliches wiedergeben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich mit Sachthemen auseinander setzen: Zu einfachen Sachverhalten und Äußerungen mündlich und schriftlich Stellung nehmen lernen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Sprache als Gestaltungsmittel</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Literarische Textformen und Ausdrucksmittel kennen lernen: Persönliche Zugänge zu literarischen Texten finden, im Besonderen aus der Kinder- und Jugendliteratur. Einfache Gestaltungsmittel erkennen und als Anregung für eigene Texte nützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausdrucksformen in verschiedenen Medien kennen lernen: Einfache Möglichkeiten kennen lernen, wie in Medien Themen und Inhalte gezielt aufbereitet und gestaltet werden (auch durch eigenes Erproben). Deren Wirkung auf sich und andere wahrnehmen und beschreiben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kreative sprachliche Gestaltungsmittel kennen lernen: Schriftlich und mündlich erzählen; erzählerische Mittel einsetzen um Texte bewusst zu gestalten. Durch kreativen Umgang mit Lauten, Wörtern, Sätzen oder Texten Möglichkeiten sprachlicher Gestaltung erleben und erproben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Sprachbetrachtung und Rechtschreibung</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">siehe Abschnitt 1. bis 4. Klasse</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Sprache als Grundlage von Beziehungen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlebnisse, Erfahrungen, Gedanken austauschen: Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken mündlich und schriftlich partnergerecht mitteilen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beziehungen aufnehmen, ausbauen und gemeinsames Handeln ermöglichen: Die schon bekannten Mittel der Gesprächsführung ausbauen und erweitern. Gesprächsformen mit zunehmender Sicherheit anwenden. In vielfältigen Situationen und unter verschiedenen Bedingungen ausdrucksvoll und verständlich sprechen. Texte verfassen um persönliche Beziehungen auszudrücken; entsprechende Formen der Übermittlung kennen lernen und einsetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interessen wahrnehmen: Verschiedene Absichten beschreiben und vergleichen lernen. Anliegen mündlich und schriftlich vorbringen; weitere sprachliche Mittel kennen lernen und erproben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Sprache als Trägerin von Sachinformationen aus verschiedenen Bereichen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationsquellen erschließen: Personen zu verschiedenen Themenbereichen befragen; Fragen vorbereiten und zielführend stellen. Mit Ordnungs- und Suchhilfen vertraut werden; Bibliotheken, Medien bzw. andere Informationssysteme zur Erarbeitung von Themen nützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen aufnehmen und verstehen: Die Fähigkeit zum sinnerfassenden Lesen weiterentwickeln und das individuelle Lesetempo steigern; Lesetechniken zur Informationsentnahme kennen lernen und anwenden. Aus Gehörtem und Gesehenem Informationen entnehmen und Notizen anlegen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen für bestimmte Zwecke bearbeiten sowie schriftlich und mündlich vermitteln: Das Wesentliche von Gehörtem, Gesehenem und Gelesenem anhand von Notizen ordnen und mündlich oder schriftlich wiedergeben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich mit Sachthemen auseinander setzen: Zu einfachen Sachverhalten und Äußerungen mündlich und schriftlich Stellung nehmen. Eigene Überlegungen äußern und begründen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Sprache als Gestaltungsmittel</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Literarische Textformen und Ausdrucksmittel kennen lernen: Persönliche Zugänge zu literarischen Texten finden, im Besonderen aus der Kinder- und Jugendliteratur. Einfache Gestaltungsmittel erkennen und als Anregung für eigene Texte nützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausdrucksformen in verschiedenen Medien kennen lernen: Einfache Möglichkeiten kennen lernen, wie in Medien Themen und Inhalte gezielt aufbereitet und gestaltet werden (auch durch eigenes Erproben). Deren Wirkung auf sich und andere wahrnehmen und beschreiben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kreative sprachliche Gestaltungsmittel kennen lernen: Schriftlich und mündlich erzählen; erzählerische Mittel einsetzen um Texte bewusst zu gestalten. Durch kreativen Umgang mit Lauten, Wörtern, Sätzen oder Texten Möglichkeiten sprachlicher Gestaltung erleben und erproben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Sprachbetrachtung und Rechtschreibung</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">siehe Abschnitt 1. bis 4. Klasse</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Sprache als Grundlage von Beziehungen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlebnisse, Erfahrungen, Gedanken austauschen: Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken mündlich und schriftlich partnergerecht mitteilen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beziehungen aufnehmen, ausbauen und gemeinsames Handeln ermöglichen: Den Gesprächsverlauf bewusst wahrnehmen und zunehmend eigenständig auf Partner/innen und Situationen eingehen. In verschiedenen Gesprächsformen den Gesprächsverlauf beobachten und beschreiben um ihn beeinflussen zu können. In vielfältigen Situationen und unter verschiedenen Bedingungen ausdrucksvoll und verständlich sprechen. Texte verfassen um persönliche Beziehungen auszudrücken; entsprechende Formen der Übermittlung kennen lernen und einsetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interessen wahrnehmen: Verschiedene, auch einander widersprechende Absichten beschreiben; Stellung beziehen. Anliegen sprachlich differenziert vorbringen; formale und mediale Möglichkeiten nützen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Sprache als Trägerin von Sachinformationen aus verschiedenen Bereichen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationsquellen erschließen: Informationen von Personen gezielt einholen; entsprechende sprachliche und technische Mittel kennen lernen und erproben. Mit Ordnungs- und Suchhilfen vertraut werden; Bibliotheken, Medien bzw. andere Informationssysteme zur Erarbeitung von Themen nützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen aufnehmen und verstehen: Die Fähigkeit zum sinnerfassenden Lesen weiterentwickeln und das individuelle Lesetempo steigern; Lesetechniken zur Informationsentnahme kennen lernen und anwenden. Aus Gehörtem und Gesehenem Informationen entnehmen und gezielt Merkhilfen einsetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen für bestimmte Zwecke bearbeiten sowie schriftlich und mündlich vermitteln: Das Wesentliche von Gehörtem, Gesehenem und Gelesenem mündlich und schriftlich auch unter Verwendung von Merk- und Veranschaulichungshilfen wiedergeben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich mit Sachthemen auseinander setzen: Zu Sachverhalten (auch aus Texten) und Äußerungen Argumente sammeln, ordnen und zu einfachen mündlichen und schriftlichen Stellungnahmen zusammenfassen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Sprache als Gestaltungsmittel</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Literarische Textformen und Ausdrucksmittel kennen lernen: Literarische Texte mit höherem Anspruchsniveau im Hinblick auf Thema, Form und Umfang erleben und verstehen, im Besonderen aus der Jugendliteratur. Grundlegende Einblicke in Entstehungs- und Wirkungszusammenhänge von Texten gewinnen. Gestaltungsmittel erkennen und als Anregung für eigene Texte nützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausdrucksformen in verschiedenen Medien kennen lernen: Verstehen, wie in Medien Themen und Inhalte gezielt aufbereitet und gestaltet werden (auch durch eigenes Erproben).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kreative sprachliche Gestaltungsmittel kennen lernen: Schriftlich und mündlich erzählen; erzählerische Mittel einsetzen um Texte bewusst zu gestalten. Durch kreativen Umgang mit Lauten, Wörtern, Sätzen oder Texten Möglichkeiten sprachlicher Gestaltung erleben und erproben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Sprachbetrachtung und Rechtschreibung</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">siehe Abschnitt 1. bis 4. Klasse</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Sprache als Grundlage von Beziehungen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlebnisse, Erfahrungen, Gedanken austauschen: Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken mündlich und schriftlich partnergerecht mitteilen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beziehungen aufnehmen, ausbauen und gemeinsames Handeln ermöglichen: Eigenes Gesprächsverhalten in seiner Wirkung abschätzen und situations- und partnergerecht einsetzen können. Sich in verschiedenen Gesprächsformen – versuchsweise auch leitend – angemessen verhalten. In vielfältigen Situationen und unter verschiedenen Bedingungen ausdrucksvoll und verständlich sprechen. Texte verfassen um persönliche Beziehungen auszudrücken; entsprechende Formen der Übermittlung kennen lernen und einsetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interessen wahrnehmen: Verschiedene, auch versteckte Absichten erkennen und zuordnen; entsprechend reagieren. Anliegen sprachlich differenziert vorbringen; auch mit Anforderungen im öffentlichen und institutionellen Bereich vertraut werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Sprache als Trägerin von Sachinformationen aus verschiedenen Bereichen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationsquellen erschließen: Informationen von Personen gezielt einholen (auch in Form von Interviews); entsprechende sprachliche und technische Mittel einsetzen. Mit Ordnungs- und Suchhilfen vertraut werden; Bibliotheken, Medien bzw. andere Informationssysteme zur Erarbeitung von Themen nützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen aufnehmen und verstehen: Die Fähigkeit zum sinnerfassenden Lesen weiterentwickeln und das individuelle Lesetempo steigern; Lesetechniken zur Informationsentnahme kennen lernen und anwenden. Aus Gehörtem und Gesehenem – auch größeren Umfangs – Informationen entnehmen und gezielt Merkhilfen einsetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen für bestimmte Zwecke bearbeiten sowie schriftlich und mündlich vermitteln: Das Wesentliche aus Gehörtem, Gesehenem und Gelesenem wirkungsvoll und anschaulich mündlich und schriftlich präsentieren und erklären.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich mit Sachthemen auseinander setzen: Zu Sachverhalten und Äußerungen (auch aus Texten) Argumente sammeln, ordnen und zu ausführlicheren mündlichen und schriftlichen Stellungnahmen zusammenfassen. Standpunkte anderer in zunehmendem Maß berücksichtigen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Sprache als Gestaltungsmittel</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Literarische Textformen und Ausdrucksmittel kennen lernen: Literarische Texte mit höherem Anspruchsniveau im Hinblick auf Thema, Form und Umfang erleben und verstehen, im Besonderen aus der Jugendliteratur. Grundlegende Einblicke in Entstehungs- und Wirkungszusammenhänge von Texten gewinnen. Gestaltungsmittel erkennen und als Anregung für eigene Texte nützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausdrucksformen in verschiedenen Medien kennen lernen: Verstehen, wie in Medien Themen und Inhalte gezielt aufbereitet und gestaltet werden (auch durch eigenes Erproben).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kreative sprachliche Gestaltungsmittel kennen lernen: Schriftlich und mündlich erzählen; erzählerische Mittel einsetzen um Texte bewusst zu gestalten. Durch kreativen Umgang mit Lauten, Wörtern, Sätzen oder Texten Möglichkeiten sprachlicher Gestaltung erleben und erproben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Sprachbetrachtung und Rechtschreibung</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">siehe Abschnitt 1. bis 4. Klasse</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. bis 4. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Sprachbetrachtung und Rechtschreibung</b></absatz><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">(bezieht sich auf die jeweils genannten Aufgabenbereiche):</schlussteil></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Sprachliche Erscheinungsformen betrachten und anwenden</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wissen über Sprache erwerben und anwenden, wie es für einen möglichst fehlerfreien Sprachgebrauch notwendig ist. Einblicke in Struktur und Funktion von Sprache gewinnen, und zwar aus den Bereichen der Pragmatik, der Semantik und der Text-, Satz- und Wortgrammatik. Maßgebend für die Auswahl sind der Entwicklungsstand, die Leistungsfähigkeit und der sprachliche Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Rechtschreiben</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Gebrauchswortschatz entsprechend dem jeweiligen Thema stetig erweitern und orthographisch sichern. Die Regelhaftigkeit von Sprachformen und Schreibung in zunehmendem Maße erkennen und verstehen. Neben anderen Hilfen Wortbedeutungen und Wortbildung zum Erschließen der richtigen Schreibung nützen lernen. Individuelle Rechtschreibschwächen herausfinden und durch regelmäßige Übungen abbauen. Hilfsmittel (Wörterbücher, elektronische Programme ua.) benützen lernen und regelmäßig verwenden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Erweiterungsbereich:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LEBENDE FREMDSPRACHE (Erste, Zweite)</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c"><n>(Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Slowenisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Ungarisch, Kroatisch, Slowakisch, Polnisch)</n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der vorliegende Lehrplan beinhaltet Vorgaben für Erste lebende Fremdsprache (1. bis 4. Lernjahr) und Zweite lebende Fremdsprache (1. bis 2. Lernjahr).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Kommunikative Fremdsprachenkompetenz</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Fremdsprachunterrichts ist die Entwicklung der kommunikativen Kompetenz in den Fertigkeitsbereichen Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, Zusammenhängend Sprechen und Schreiben. Sie soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, Alltags- und Unterrichtsituationen in altersgemäßer und dem Lernniveau entsprechender Form situationsadäquat zu bewältigen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Sozialkompetenz und interkulturelle Kompetenz</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Fremdsprachenunterricht hat einen Beitrag zur Entwicklung sozial angemessenen Kommunikationsverhaltens der Schülerinnen und Schüler – sei es in der Muttersprache oder in einer Fremdsprache – zu leisten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Prozess des Fremdsprachenerwerbs bietet auch zahlreiche Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit interkulturellen Themen. Das bewusste Aufgreifen solcher Fragestellungen soll zu einer verstärkten Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler für kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede führen und ihr Verständnis für die Vielfalt von Kulturen und Lebensweisen vertiefen. Dabei ist die Reflexion über eigene Erfahrungen und österreichische Gegebenheiten einzubeziehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Erwerb von Lernstrategien</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Fremdsprachenunterricht hat darüber hinaus die Aufgabe, fachliche Grundlagen, Lernstrategien und Lerntechniken für den weiteren selbstständigen Spracherwerb, insbesondere im Hinblick auf lebensbegleitendes und autonomes Lernen, zu vermitteln und zu trainieren.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Allgemeine Fachziele sind</gs></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Verstehen von gesprochener Sprache bei Standardaussprache und durchschnittlicher Sprechgeschwindigkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das selbstständige Erschließen und Erfassen schriftlicher fremdsprachlicher Texte verschiedener Art mit Hilfe angemessener Lesestrategien</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>der produktive mündliche Einsatz der erworbenen Redemittel in adressatenadäquater Form in für die Schülerinnen und Schüler relevanten Gesprächssituationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die produktive schriftliche Anwendung der erworbenen Sprachmittel in adressatenadäquater und mediengerechter, d.h. der jeweiligen Textsorte entsprechender, Form</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine zielorientierte, d.h. auf den Fremdsprachenunterricht abgestimmte, Einbeziehung der neuen Informationstechnologien (zB Textverarbeitung, Internet, E-Mail).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Vermittlung der Fremdsprache ist wertorientiertes Denken und Handeln im politischen, sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und weltanschaulichen Umfeld zu fördern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Beiträge zu den Bildungsbereichen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Fremdsprachenunterricht soll in seiner Gesamtheit zur Erreichung aller Ziele dieses Bildungsbereiches beitragen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fremdsprache ist Ausdruck von Kultur- und Lebensformen. Der Erwerb einer Fremdsprache dient ua. dem Kennen lernen von Fremdem, der bewussten Auseinandersetzung mit kultureller Verschiedenheit und diesbezüglichen Wahrnehmungen und Wertungen. Sofern es sich bei der Fremdsprache um eine Volksgruppensprache handelt, soll deren besondere Beachtung zum gleichberechtigten und friedlichen Zusammenleben beitragen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fremdsprachenkenntnisse erleichtern den Zugang zur internationalisierten Präsentation von Fachinformationen. Deshalb sind auch im Fremdsprachenunterricht gelegentlich gezielt ausgewählte und dem Lernniveau entsprechende fachsprachliche Texte zu bearbeiten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Fremdsprachenunterricht soll zu kreativen Aktivitäten, wie zB zu Rollenspielen, fremdsprachlichen Theateraufführungen und kreativem Schreiben, anregen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kommunikative Anlässe über gesunde Lebensführung und den harmonischen Umgang mit dem gesellschaftlichen Umfeld bzw. der natürlichen Umwelt sind auch im Fremdsprachenunterricht zu nutzen bzw. herzustellen. Die Auseinandersetzung mit landestypischen Sportarten und gegebenenfalls auch deren Ausübung können hierbei einen wertvollen Beitrag leisten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Kommunikative Kompetenz als übergeordnetes Lernziel</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als übergeordnetes Lernziel in allen Fertigkeitsbereichen ist stets die Fähigkeit zur erfolgreichen Kommunikation – die nicht mit fehlerfreier Kommunikation zu verwechseln ist – anzustreben. Somit sind die jeweiligen kommunikativen Anliegen beim Üben von Teilfertigkeiten in den Vordergrund zu stellen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Ausgewogenheit der Fertigkeitsbereiche</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Fertigkeitsbereiche Hören, Lesen, An Gesprächen teilnehmen, Zusammenhängend Sprechen und Schreiben sind in annähernd gleichem Ausmaß regelmäßig und möglichst integrativ zu erarbeiten und zu üben. Im Anfangsunterricht allerdings sind die Teilfertigkeiten des Hörverstehens und der mündlichen Kommunikation durch regelmäßige Hörübungen sowie durch ein möglichst häufiges Angebot an Sprechanlässen verstärkt zu fördern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Kontextualisierung von Wortschatz und Grammatik</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Vermittlung von Wortschatz und Grammatik in vielfältig kontextualisierter und vernetzter Form ist größtes Gewicht beizumessen, zB ist Vokabular, wo immer möglich, in Kollokationen, Redewendungen und Phrasen mit impliziter Grammatik einzubetten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der funktionale Aspekt der Grammatik hat Vorrang gegenüber dem formalen Aspekt. Generell sind die situative Einführung und ein induktives Erschließen grammatischer Sachverhalte aus kommunikativen Zusammenhängen und Textbeispielen anzustreben. Grammatische Teilsysteme dürfen sich keineswegs verselbstständigen und wegen ihrer leichteren Überprüfbarkeit indirekt zum eigentlichen Lernziel des Fremdsprachenunterrichts werden. Wo es sinnvoll ist, sind grammatische Strukturen besser ohne Regelformulierung als lexikalische Einheiten zu vermitteln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Annäherung an die Zielsprache unter Berücksichtigung der Lernersprache</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler, neue sprachliche Strukturen in den Bereichen Lexik und Grammatik anzuwenden und dabei Verstöße gegen zielsprachliche Normen zu riskieren, ist im Sinne des übergeordneten Zieles der kommunikativen Kompetenz von zentraler Bedeutung und bei der Evaluation der Schülerleistungen dementsprechend einzubeziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Fremdsprachenunterricht ist weiters auf allen Lernstufen zu berücksichtigen, dass sich Schülerinnen und Schüler der Zielsprache über lernersprachliche Zwischenschritte annähern und dass Fehler ein selbstverständliches Merkmal des Sprachenlernens sind. Dies ist in Übungsphasen und bei der Fehlerkorrektur zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dennoch ist insgesamt und in sinnvollem Maße eine möglichst hohe Qualität und zielsprachliche Richtigkeit der fremdsprachlichen Äußerungen anzustreben; lernersprachliche Abweichungen von der Zielsprache sind dabei stets niveaubezogen und aufgabenspezifisch zu behandeln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Differenzierung der Arbeitsformen</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschiedliche Voraussetzungen bei den Schülerinnen und Schülern (Lerntypen, Lerntempo, Neigungen und Interessen, soziale Fertigkeiten, Stärken und Schwächen) sowie unterschiedliche Stundendotationen müssen durch verschiedene methodische Zugänge, Umfang und Komplexität der Aufgabenstellung bzw. durch entsprechend individualisierte Formen der Arbeitsaufträge und der fachlichen Förderung Berücksichtigung finden. Hierbei sind vielfältige Arbeitsformen wie zB offenes Lernen, eigenverantwortliches Lernen, Portfolios, Lerntagebücher, Kurzpräsentationen einzusetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Schaffung und Erhaltung eines positiven Lernklimas sollen Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer individuellen Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft unterstützt, gefordert und gefördert werden. Ein solches Lernklima soll durch Stärkung des Selbstwertgefühls und Fokussierung auf vorhandene Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler erreicht werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Einbeziehung des individuellen Lernfortschritts</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Einschätzung und Bewertung von Schülerleistungen sind der individuelle Lernfortschritt und das Bemühen um die Optimierung von Arbeitsergebnissen mit zu beachten. Verstöße gegen die Sprachrichtigkeit sind nur eines der Bewertungskriterien und sind für die Gesamtleistung nicht alleine ausschlaggebend. Weitere Gütekriterien wie Verständlichkeit der Äußerungen, soziolinguistisch und pragmatisch angemessene Situationsbewältigung sowie Differenziertheit der verwendeten sprachlichen Mittel sind mit von Bedeutung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Vorrang der Zielsprache</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht ist so viel Fremdsprache wie möglich zu verwenden. Die Techniken der Übertragung und Übersetzung sind lediglich punktuell als Verständnis- und Lernhilfe einzusetzen; als spezielle Lern- und Lehrziele bleiben sie dem Fremdsprachenunterricht der Oberstufe vorbehalten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Reflektierender Sprachenvergleich</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein bewusster und reflektierter Umgang mit Sprache (auch im Vergleich mit der Unterrichts- bzw. Muttersprache) ist zu fördern. Komparative und kontrastive Methoden sind vor allem dort angebracht, wo sie zu einem verbesserten sprachlichen Bewusstsein der Fremdsprache gegenüber führen und den Lernerfolg wesentlich verstärken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Falls sich Schülerinnen und Schüler im Klassenverband befinden, denen die betreffende Fremdsprache als Muttersprache bzw. als Zweitsprache im Familienverband dient, sind deren besondere Kenntnisse und Fähigkeiten im Unterricht zu nutzen. Dadurch erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, mit verschiedenen Varianten der Standardsprache umgehen zu lernen und direkte Informationen über kulturelle Hintergründe zu beziehen. Die Förderung einer positiven Einstellung zu individueller Mehrsprachigkeit und Sprachenvielfalt ist auf mannigfache Weise anzustreben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Zusätzliche lebende Fremdsprachen</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Falle des standortbezogenen Angebots von ganzjährig, aber auch kürzer, kursmäßig oder geblockt, geführten Nachbarsprachen oder anderen lebenden Fremdsprachen ist eine inhaltliche Orientierung an den Zielstellungen des ersten und zweiten Lernjahres der zweiten lebenden Fremdsprache vorzunehmen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Umgang mit Lehrmaterialien und Lernhilfen</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind möglichst früh in den eigenständigen Umgang mit Lehr- bzw. Lern- und Übungsmaterialien sowie mit Wörterbüchern (in Print- und Online-Version) einzuführen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das rezeptive Beherrschen der internationalen Lautschrift ist als Hilfsmittel bezüglich der Aussprache und Intonation nach Möglichkeit anzustreben. Damit wird das selbstständige Erarbeiten von unbekanntem Wortmaterial gefördert.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Ganzheitlich-kreatives Lernen</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Einsatz von spielerischen und musischen Elementen bzw. ganzheitlich-kreativen Methoden ist auch im Fremdsprachenunterricht notwendig, um möglichst förderliche Lernbedingungen für Schülerinnen und Schüler zu schaffen. Multisensorisches Lernen vermag die Aufnahmebereitschaft, Erinnerungsleistung und Motivation zu aktivieren und bringt daher vielschichtigen lernpsychologischen Gewinn.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Vielfältige Kommunikationssituationen und Themenbereiche</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind durch die Einbindung der sprachlichen Mittel in vielfältige situative Kontexte mit verschiedenen Themenbereichen vertraut zu machen (wie Familie und Freunde, Wohnen und Umgebung, Essen und Trinken, Kleidung, Körper und Gesundheit, Jahres- und Tagesablauf, Feste und Feiern, Kindheit und Erwachsenwerden, Schule und Arbeitswelt, Hobbys und Interessen, Umgang mit Geld, Erlebnisse und Fantasiewelt, Gedanken, Empfindungen, Gefühle, Einstellungen und Werte, Umwelt und Gesellschaft, Kultur, Medien, Literatur). Dies entspricht den „vertrauten Themenbereichen“ in den Kompetenzbeschreibungen des GER.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Einbettung von Landes- und Kulturkunde</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Landes- und kulturkundliche Informationen sind mit den Themen und kommunikativen Situationen des Fremdsprachenunterrichts zu verbinden, handlungsorientiert zu vermitteln und bewusstseinsbildend zu nutzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Förderung authentischer Begegnungen</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Direkte persönliche Begegnungen (zB Einsatz von „native speakers” und anderen Personen, mit denen die Kommunikation in der Zielsprache erfolgt, Schüleraustausch, Intensivsprachwochen) sowie die Nutzung von audiovisuellen Medien und neuen Technologien wie E-Mail und Internet sind im Sinne möglichst großer Authentizität zu empfehlen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Fächerübergreifende Aktivitäten</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Erleben der Fremdsprache als authentisches Kommunikationsmittel in fächerübergreifenden Aktivitäten ist anzustreben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leistungsfeststellung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für Schularbeiten ist dem Abschnitt „Leistungsfeststellung” des Dritten Teiles zu entnehmen. Die Verwendung von Wörterbüchern bei Schularbeiten ist – nach Maßgabe der Aufgabenstellung – zu ermöglichen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kernbereich:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzniveaus des Europäischen Referenzrahmens (GER)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die kommunikativen Teilkompetenzen, die Schülerinnen und Schüler von der 5. bis zur 8. Schulstufe erwerben sollen, folgen den international standardisierten Kompetenzniveaus A1, A2 und teilweise B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedsstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen – GER und umfassen die Kann-Beschreibungen des Rasters zu den Fertigkeitsbereichen Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, Zusammenhängend Sprechen und Schreiben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den gesamten Fremdsprachenunterricht steht Fertigkeitsorientierung im Vordergrund. Verläuft der Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler durch förderliche Begleitumstände besonders günstig, sind die erworbenen Kompetenzen zu festigen und zu vertiefen. Auch eine Erweiterung auf mit Bedacht ausgewählte einzelne Fertigkeiten des jeweils nächst höheren Kompetenzniveaus – jedoch maximal Teile aus B1 – ist möglich.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Raster zu den Fertigkeitsbereichen</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzniveau A1</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören:</b> Die Schülerinnen und Schüler können vertraute Wörter und ganz einfache Sätze verstehen, die sich auf sie selbst, ihre Familie oder auf konkrete Dinge um sie herum beziehen, vorausgesetzt es wird langsam und deutlich gesprochen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen:</b> Die Schülerinnen und Schüler können einzelne vertraute Namen, Wörter und ganz einfache Sätze verstehen, z. B. auf Schildern, Plakaten oder in Katalogen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>An Gesprächen teilnehmen:</b> Die Schülerinnen und Schüler können sich auf einfache Art verständigen, wenn ihre Gesprächspartner bereit sind, etwas langsamer zu wiederholen oder anders zu sagen, und ihnen dabei hilft zu formulieren, was sie zu sagen versuchen. Sie können einfache Fragen stellen und beantworten, sofern es sich um unmittelbar notwendige Dinge und um sehr vertraute Themen handelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Zusammenhängendes Sprechen:</b> Die Schülerinnen und Schüler können einfache Wendungen und Sätze gebrauchen, um Leute, die sie kennen, zu beschreiben und um zu beschreiben, wo sie wohnen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben:</b> Die Schülerinnen und Schüler können eine kurze einfache Postkarte schreiben, z. B. Feriengrüße. Sie können auf Formularen, z. B. in Hotels, Namen, Adresse, Nationalität usw. eintragen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzniveau A2</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören:</b> Die Schülerinnen und Schüler können einzelne Sätze und die gebräuchlichsten Wörter verstehen, wenn es um für sie wichtige Dinge geht (z. B. sehr einfache Informationen zur Person und zur Familie, Einkaufen, Arbeit, nähere Umgebung). Sie verstehen das Wesentliche von kurzen, klaren und einfachen Mitteilungen und Durchsagen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen:</b> Die Schülerinnen und Schüler können ganz kurze, einfache Texte lesen. Sie können in einfachen Alltagstexten (z. B. Anzeigen, Prospekten, Speisekarten oder Fahrplänen) konkrete, vorhersehbare Informationen auffinden. Sie können kurze, einfache persönliche Briefe verstehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>An Gesprächen teilnehmen:</b> Die Schülerinnen und Schüler können sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen, in denen es um einen einfachen, direkten Austausch von Informationen und um vertraute Themen und Tätigkeiten geht. Sie können ein sehr kurzes Kontaktgespräch führen, verstehen aber normalerweise nicht genug, um selbst ein Gespräch in Gang zu halten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Zusammenhängendes Sprechen:</b> Die Schülerinnen und Schüler können mit einer Reihe von Sätzen und mit einfachen Mitteln z. B. ihre Familie, andere Leute, ihre Wohnsituation, ihre Ausbildung und ihre gegenwärtige (oder letzte berufliche) Tätigkeit als Schülerinnen und Schüler beschreiben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben:</b> Die Schülerinnen und Schüler können kurze, einfache Notizen und Mitteilungen schreiben. Sie können einen ganz einfachen persönlichen Brief schreiben, z. B. um sich für etwas zu bedanken.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzniveau B1</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören:</b> Die Schülerinnen und Schüler können die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. geht. Sie können vielen Radio- oder Fernsehsendungen über aktuelle Ereignisse und über Themen aus ihrem (Berufs- und) Interessengebiet die Hauptinformationen entnehmen, wenn relativ langsam und deutlich gesprochen wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen:</b> Die Schülerinnen und Schüler können Texte verstehen, in denen vor allem sehr gebräuchliche Alltags- oder Berufssprache vorkommt. Sie können private Briefe verstehen, in denen von Ereignissen, Gefühlen und Wünschen berichtet wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>An Gesprächen teilnehmen:</b> Die Schülerinnen und Schüler können die meisten Situationen bewältigen, denen man auf Reisen im Sprachgebiet begegnet. Sie können ohne Vorbereitung an Gesprächen über Themen teilnehmen, die ihnen vertraut sind, die sie persönlich interessieren oder die sich auf Themen des Alltags wie Familie, Hobbys, Arbeit, Reisen, aktuelle Ereignisse beziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Zusammenhängendes Sprechen:</b> Die Schülerinnen und Schüler können in einfachen zusammenhängenden Sätzen sprechen, um Erfahrungen und Ereignisse oder ihre Träume, Hoffnungen und Ziele zu beschreiben. Sie können kurz ihre Meinungen und Pläne erklären und begründen. Sie können eine Geschichte erzählen oder die Handlung eines Buches oder Films wiedergeben und ihre Reaktionen beschreiben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben:</b> Die Schülerinnen und Schüler können über Themen, die ihnen vertraut sind oder sie persönlich interessieren, einfache zusammenhängende Texte schreiben. Sie können persönliche Briefe schreiben und darin von Erfahrungen und Eindrücken berichten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzniveaus und Lernjahre</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die folgende Zuordnung von Kompetenzniveaus und Lernjahren gibt die Grundanforderungen an, die für alle Schülerinnen und Schüler einer bestimmten Lernstufe gelten; vorangehende Niveaus sind dabei stets vorauszusetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wird verschiedenen Lernjahren das gleiche Kompetenzniveau zugeordnet, so sind die Fertigkeiten dieses Niveaus im höheren Lernjahr durch eine Ausweitung der kommunikativen Situationen, der Themenbereiche und Textsorten entsprechend zu vertiefen und zu festigen.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Erste lebende Fremdsprache</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. bis 4. Lernjahr</ueberschrift><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><b>Nach dem 1. Lernjahr (1. Klasse) der ersten lebenden Fremdsprache</b></schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören, Lesen, An Gesprächen teilnehmen, Zusammenhängendes Sprechen, Schreiben: A1</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Nach dem 2. Lernjahr (2. Klasse) der ersten lebenden Fremdsprache</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Gesprächen teilnehmen, Zusammenhängendes Sprechen: A1</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören, Lesen, Schreiben: A2</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Nach dem 3. und 4. Lernjahr (4. Klasse) der ersten lebenden Fremdsprache</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Gesprächen teilnehmen, Zusammenhängendes Sprechen: A2</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören: A2 und aus B1 „Die Schülerinnen und Schüler können die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. geht.“</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lesen: A2 und aus B1 „Die Schülerinnen und Schüler können Texte verstehen, in denen vor allem sehr gebräuchliche Alltags- oder Berufssprache vorkommt.“</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schreiben: A2 und aus B1 „Die Schülerinnen und Schüler können über Themen, die ihnen vertraut sind oder sie persönlich interessieren, einfache zusammenhängende Texte schreiben.“</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Zweite lebende Fremdsprache</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. bis 2. Lernjahr</ueberschrift><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text"><b>Nach dem 1. Lernjahr der zweiten lebenden Fremdsprache</b></schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören, Lesen, An Gesprächen teilnehmen, Zusammenhängendes Sprechen, Schreiben: A1</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Nach dem 2. Lernjahr der zweiten lebenden Fremdsprache</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Gesprächen teilnehmen: A1</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören, Lesen, Zusammenhängendes Sprechen, Schreiben: A2</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt „Kern- und Erweiterungsbereich“ im dritten Teil).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LATEIN (am Gymnasium)</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lateinunterricht soll zwei Aufgabenschwerpunkte integrieren:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vermittlung von Inhalten, die Europa auf der Grundlage der griechisch-römischen Kultur und Geisteswelt geprägt haben. Die Auseinandersetzung mit ihnen soll ein rezeptiv-reflektorischer, identitätsstiftender Prozess sein.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Spracherwerb und sprachbezogene Aspekte: Sachgemäßes Umgehen mit (Original<gdash />) Texten, ihre Übersetzung in gutes (zu den verschiedenen Textsorten passendes) Deutsch und ihre Interpretation (dem jeweiligen Kenntnisstand der Schülerinnen und Schüler entsprechend) sollen produktiven Charakter haben.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Dabei sollen das allgemeine Sprachverständnis und die individuelle Sprachkompetenz in der Muttersprache gefördert und positive Auswirkungen beim Erlernen weiterer Fremdsprachen erzielt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schließlich soll durch die Reflexion über sprachliche Phänomene die Entwicklung des logischen und abstrakten Denkens positiv beeinflusst werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vermittlung eines Grund- und Kulturwortschatzes, eines wesentlichen Grammatikwissens und eines kulturkundlichen Hintergrundwissens, das den Kenntnisstand und das Interesse der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt, soll zu einer tragfähigen Basis sprachlich-inhaltlicher Natur als Grundlage für die Originallektüre führen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Eigenart der Fremdsprache Latein ermöglicht Fremd-, Kontrast- und Selbsterfahrung durch die Auseinandersetzung mit modellhaften Textsequenzen, durch Erschließen und, Analzse und Evaluation von antiken Normen, Wertbegriffen und Antworten auf grundlegende gesellschaftliche, politische und weltanschauliche Fragen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung und Festigung der aktiven und passiven Sprachkompetenz. Besondere Förderung des Sprachbewusstseins in der Muttersprache, vor allem durch die kontrastive Wirkung des Übersetzens. Erkennen, wie stark Latein den modernen europäischen Sprachen und ihrer Konvergenz in Struktur, Wortschatz, Idiomatik und Begriffen zugrunde liegt, und wie es dadurch die europäische Gedankenwelt geprägt hat und prägend fortlebt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ermöglichen von Fremd-, Kontrast- und Selbsterfahrung in der Auseinandersetzung mit modellhaften Textsequenzen durch Analyse von tradierten Wertbegriffen und Normen unserer Gesellschaft.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen der grundlegenden Modelle der Auseinandersetzung mit erkenntnistheoretischen und ethischen Fragen im Kontext rationaler Welterklärung. Beiträge zur fachsprachlichen Begrifflichkeit:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erklärung der Entstehung (unter Einbeziehung des Griechischen) und die präzise Anwendung von Fachtermini. Verstehen von Neologismen. Schulung des abstrakten Denkens und der Kombinationsfähigkeit.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Begegnung mit den Prototypen in Literatur und Kunst mit ihrer ungebrochenen Rezeption und Inspirationswirkung sowie Anregung zur eigenen Kreativität in verschiedenen Bereichen von künstlerischen Gestaltungsmöglichkeiten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen der antiken Wurzeln des Sports; Sprachelemente und Termini der Medizin und Biologie.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrstoff soll ökonomisch und effizient dargeboten werden. Dabei soll das jeweilige Lernziel einerseits durch Aneignung eines auf den Beginn der Originallektüre ausgerichteten Grundwortschatzes, andererseits durch das Erfassen und Beherrschen der häufigsten Grammatikstrukturen eines lateinischen Textes erreicht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es sind sollen möglichst Originaltexte herangezogen werden bzw. solche, die diesen nahe kommen. Auf die altersadäquate und den individuellen Lernfortschritt berücksichtigende Vermittlung ist zu achten. Das sichere Erkennen von Formen sowie das schnelle Erfassen einfacher Satzstrukturen soll unter Einbeziehung verschiedener Methoden und Techniken entsprechend geübt werden, wie</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Textrekonstruktionen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsetzübungen, (in zusammenhängenden Texten)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zuordnen von zusammengehörigen Formen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache lateinische Fragen und Antworten zu einem Text.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Einsatz verschiedener Lernformenmethoden (offenes, soziales, selbsttätiges Lernen) und Unterrichtsmethoden soll zu einer Steigerung des Unterrichtsertrages führen. Die Motivation soll durch Hinweise auf Fremdwörter, Redewendungen und Lehnübersetzungen aus dem Lateinischen, die den Schülerinnen und Schülern bekannt sind und ihrer Interessenslage entsprechen, erhöht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dazu soll auch ein Unterricht beitragen, der andere Fächer integriert, historische und aktuelle Bezüge herstellt und – auch in ganzheitlich-kreativer Form – kulturelle und künstlerische Aspekte nahe bringt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Selbstevaluation im Lateinunterricht (eigene Fehler erkennen, sie analysieren und vermeiden lernen) ist auf Grund der stark ausgeprägten grammatikalischen Struktur der lateinischen Sprache leicht zu erreichen und soll ebenfalls motivationsfördernd wirken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für <b>Schularbeiten</b> ist dem Abschnitt “Leistungsfeststellung” des dritten Teils zu entnehmen. Die Verwendung von Wörterbüchern bei Schularbeiten ist zulässig ermöglichen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kernbereich:</ueberschrift><table id="Tabelle31" cellspacing="0" style="width:432.9pt;border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Klasse</ueberschrift></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Klasse</ueberschrift></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grammatische Formen und ihre Verwendung in den <b>Sprachfunktionen</b></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Anrede: Kontakt herstellen, beenden</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Imperativ: salve, salvete, vale, valete (und vergleichbare Imperative)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vokativ: alle Dekl.</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sachbezug: darstellende Funktion</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einfacher Satz</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:9.35pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kasus und Kongruenz:</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:9.15pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Nomina</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:9.15pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Adjektiva</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Adverb</schlussteil></liste></td></tr><tr style="height:9.15pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Steigerung der Adjektiva</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Steigerung des Adverbs</schlussteil></liste></td></tr><tr style="height:9.15pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">häufige Pronomina</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Pronomina (Vertiefung)</schlussteil></liste></td></tr><tr style="height:9.15pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Numeralia (häufigste Kardinalia und Ordinalia)</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Präpositionen (alle beim Abl., häufigste beim Akk.)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:9.1pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Verb:</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:9pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Indikativ (Aktiv und Passiv)</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Deponentia</schlussteil></liste></td></tr><tr style="height:9pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Konjunktiv (aktiv und passiv; im Hauptsatz)</schlussteil></liste></td></tr><tr style="height:9pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Infinitiv</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:9pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Partizip</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Komplexer Satz</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:9.35pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Verb:</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:9.2pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Indikativ (im Nebensatz)</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Konjunktiv (im Nebensatz)</absatz></td></tr><tr style="height:9.2pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Infinitiv</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:9.2pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Partizip</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gerundium/Gerundivum</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Steuerung des Verhaltens: regulative Funktion</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Konjunktiv in Befehlen, Wünschen und Aufforderung</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gerundivum</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Abhängige Wunschsätze: ut/ne</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fragesätze: direkt</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fragesätze: indirekt</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ausrufe: expressive Funktion</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ausrufsatz (quam ... ! quantus ... !)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">irreale Wunschsätze</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachreflexion und kontrastiver Sprachvergleich: metalinguistische Funktion</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachreflexion: Latein – Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:14.95pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">kontrastiver Sprachvergleich</absatz></td><td rowspan="4" style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:14.85pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>sprachliche Kategorien</listelem></erlliste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Wortstellung, Artikel</schlussteil></liste></td></tr><tr style="height:14.85pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Wortschatz</listelem></erlliste></liste></td></tr><tr style="height:14.85pt;"><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:solid #000000 0.5pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Fortleben in den jeweils unterrichteten Sprachen (Englisch, romanische Sprachen)</listelem></erlliste></liste></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Poetische Funktion</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid #000000 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid #000000 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprichwörter</absatz></td><td style="vertical-align:top;border:solid #000000 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aufzeigen rhetorischer und metrischer Erscheinungen anhand von einfachen Originalzitaten</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="289" style="border:none;width:216.45pt;" /><td width="289" style="border:none;width:216.45pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Fertigkeiten</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Rezeptive Fertigkeiten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfassen des Wesentlichen (Globalverstehen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfassen von schon bekannten Einzelheiten (Detailverstehen).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Produktive Fertigkeiten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwicklung der Fähigkeit, alle Textsorten in gutes, angemessenes Deutsch zu übersetzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fähigkeit, einen Text sachkundig – je nach Alter und Interessenslage – zu interpretieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fähigkeit zur Reflexion über sprachliche Phänomene durch den bewussten Umgang mit einem Text.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themen</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Antike Mythologie: Götter, Heroen, Menschen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Römische Kultur, Kunst und Alltagsleben,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Der römische Staat und seine wichtigsten Gremien,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Griechisch-römische Geschichte: bedeutende Persönlichkeiten aus Philosophie, Staatswesen und Kunst,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Basissprache Latein und ihr Fortleben: Romanische Sprachen, Englisch, Deutsch,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rezeption: Prototypen der europäischen Literatur,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Austria Romana: Inschriften (vor allem lokal-regionale).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">GESCHICHTE UND SOZIALKUNDE/POLITISCHE BILDUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung beschäftigt sich mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunftsperspektiven, damit in Verbindung insbesondere mit dem menschlichen Zusammenleben. Er leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Orientierung der Schülerinnen und Schüler in Zeit und Raum, zur kritischen Identitätsfindung in einer pluralistisch verfassten Gesellschaft sowie zur Entwicklung selbständigen historischen und politischen Denkens und Handelns. Der Unterricht soll Einblicke in die Geschichte und Politik unterschiedlicher räumlicher Dimensionen (lokale, regionale, nationale, kontinentale und globale Ebene) sowie zu ihren Vernetzungen geben. Kontroverse Interessen im Umgang mit Geschichte und Politik sind von den Schülerinnen und Schülern als solche zu erkennen, zudem sollen sie – im Sinne einer demokratisch verfassten Gesellschaft – dazu befähigt werden, die eigenen Meinungen zu artikulieren sowie jene der anderen zu akzeptieren, sie aber auch zu reflektieren und kritisch zu hinterfragen. Ziel des Unterrichtes ist es daher, bei den Schülerinnen und Schülern ein reflektiertes und (selbst-)reflexives Geschichts- und Politikbewusstsein zu entwickeln und das Bewusstsein für die Bedeutung von Demokratie und Menschenrechten, sowie Europäischer Grundwerte wie sie beispielsweise in der Charta der Grundrechte der Europäischen Union definiert sind, und der damit verbundenen Gesellschafts- und Rechtsordnung zu schärfen. Dabei sind Österreichbezüge insoweit aufzugreifen, als damit ein Verständnis für historische Zusammenhänge und deren Wechselwirkung in größeren Kontexten hergestellt werden kann.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Grundbereiche und Dimensionen:</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll sich mit folgenden Grundbereichen der Geschichte, Sozialkunde und Politischen Bildung beschäftigen: Mit dem Verhältnis von Gesellschaft und Individuum, mit wirtschaftlichen Entwicklungen und ihren Folgen sowie mit Kultur und Religion, ferner mit zentralen Merkmalen des Politischen, dh. mit Macht und Herrschaft, Verteilung und Konflikt. Im Bereich des historischen Lernens stellen ua. Sozialgeschichte, Neue Kulturgeschichte, Geschlechtergeschichte, Umweltgeschichte oder Globalgeschichte gleichberechtigte Zugänge dar. Im Bereich der Politischen Bildung ist zwischen formaler, inhaltlicher und prozessualer Dimension der Politik zu unterscheiden. Unter der formalen Dimension („polity“) sind etwa die Verfassung oder politische Institutionen und allgemeiner das Funktionieren politischer Systeme gemeint. Die inhaltliche Dimension („policy“) umfasst die Ziele und Aufgaben der Politik sowie die Konkurrenz politischer Interessen und Ideologien. Die prozessuale Dimension („politics“) beschreibt den Prozess der Durchsetzung politischer Ideen, die politische Willensbildung sowie die Formen der politischen Konfliktaustragung und Konsensbildung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Verstehen historischer und politischer Entwicklungen, Situationen und Handlungsweisen soll zur gesellschaftlichen und politischen Partizipation sowie zur Sicherung und Weiterentwicklung einer demokratischen und geschlechtergerechten Gesellschaft, damit in Verbindung zur Kenntnis, Verteidigung und Weiterentwicklung der den Grund- und Menschenrechten zugrunde liegenden Werte führen. Die Auseinandersetzung mit Religionen, Weltanschauungen und ethischen Normen verstärkt die Fähigkeit zu differenzierter Einschätzung von gesellschaftlichen und kulturellen Phänomenen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Sprache und Kommunikation:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Arbeit mit Texten und Bildern (Quellen und Darstellungen der Vergangenheit sowie der Gegenwart in unterschiedlichen Medien), Interpretation und Bewertung; Begriffsbildung und Anwendung sowie kritische Sprachreflexion; Sammeln und Anwenden von Argumenten im Diskurs.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Natur und Technik:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Historische und politische Beispiele zu naturwissenschaftlichen und technischen Entwicklungen im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen Folgen und technischer Innovation; Arbeit mit Statistiken; Interpretation von Diagrammen; kritische Bewertung des naturwissenschaftlich-technischen Fortschritts unter Berücksichtigung des ökologischen Wandels.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kreativität und Gestaltung:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Verstehen von künstlerischen Gestaltungsmöglichkeiten als Ausdruck von Kreativität und Zeitgeist; Wahrnehmung und Gestaltung künstlerischer und kultureller Produkte als Medien der Kommunikation in ihrer historischen und gesellschaftlichen Bedingtheit. Dabei sollte Kunst als Mittel der gesellschaftlichen Teilhabe und politischen Meinungsbildung in verschiedenen Gesellschaften beachtet werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Gesundheit und Bewegung:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bewegungskultur in historischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen; Auswirkung des Ernährungs- und Hygienestandards; gesellschaftliche und politische Funktion des Sports in verschiedenen Kulturen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mensch und Gesellschaft:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Ziele und Aufgaben des Unterrichts tragen in ihrer Gesamtheit zu diesem Bildungsbereich bei. Insbesondere der Umgang mit gesellschaftlichen Minderheiten, die Achtung demokratischer Werte und Grundrechte und die Arbeit an einer geschlechtergerechten und inklusiven Gesellschaft sollten dabei im Vordergrund stehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Themenwahl:</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Für die Bearbeitung der historischen und politischen Themen sind Module mit Längs- und Querschnitten vorgesehen. Dabei soll der Unterricht – gemäß dem Zusammenhang von globalen, kontinentalen, nationalen, regionalen und lokalen Aspekten – Einblick in die Geschichte und Politik unterschiedlicher Räume geben, deren Vernetzungen deutlich machen und sich somit insbesondere auch auf Interkulturelles und Globales Lernen beziehen. Zudem ergeben sich die im Unterricht zu behandelnden Themen aus den nachfolgenden fachdidaktischen Prinzipien des historischen und politischen Lernens, den dem Unterricht zugrunde gelegten Basiskonzepten und der fachspezifischen Kompetenzorientierung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Didaktische Grundsätze:</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung ist so zu gestalten, dass den Schülerinnen und Schülern ermöglicht wird, durch die Berücksichtigung fachdidaktischer Prinzipien und anhand des Lernens mit historischen und politischen Basiskonzepten historische und politische Kompetenzen zu erwerben. Dabei gilt es, die individuelle Lernentwicklung der Lernenden im Sinn einer Individualisierung und Differenzierung im besonderen Maße zu berücksichtigen. Fachspezifische Lernprozesse sind in allen Anforderungsbereichen (Reproduktion, Transfer, Reflexion) zu fördern. Inhalte im Wege einer inneren Differenzierung sind so aufzubereiten sind, dass heterogene Schülerinnen- und Schülergruppen gemeinsam auf unterschiedlichen Kompetenzniveaus gleichzeitig daran arbeiten können.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Didaktische Prinzipien:</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Prinzipien helfen, die Lerngegenstände sowie die Lehr-Lern-Methoden und anzuwendende fachspezifische Arbeitstechniken auszuwählen, die im Unterricht eingesetzt werden. Folgende didaktische Prinzipien sind zu berücksichtigen: Gegenwarts- und Zukunftsbezug, Lebensweltbezug und Subjektorientierung, Prozessorientierung, Problemorientierung, exemplarisches Lernen, Handlungsorientierung, Multiperspektivität und Kontroversitätsprinzip sowie Wissenschaftsorientierung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Lernen mit Basiskonzepten</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernen mit Konzepten bedeutet, den Unterricht auf zentrale, im Unterricht immer wiederkehrende Konzepte auszurichten. Hiefür sind folgende <i>Basiskonzepte</i> zu beachten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">(a) das Zustandekommen von historischem und politischem Wissen reflektieren (<i>Belegbarkeit, Konstruktivität, Kausalität, Perspektive und Auswahl</i>),</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">(b) Zeit als grundlegendes Konzept des historischen Denkens zwischen Kontinuität und Wandel beachten (<i>Zeitverläufe, Zeiteinteilung, Zeitpunkte</i>) sowie</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">(c) Zusammenhänge des menschlichen Zusammenlebens fokussieren (<i>Struktur, Macht, Kommunikation, Handlungsspielräume, Lebens-/Naturraum, Normen, Arbeit, Diversität und Verteilung</i>).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Basiskonzepte helfen dabei den Lehrenden bei der Gestaltung des Unterrichts und lassen die Lernenden Zusammenhänge besser verstehen, indem sie in unterschiedlichen Fallbeispielen auf gleiche oder zumindest ähnliche konzeptionelle Strukturen treffen. Die einzelnen Konzepte gilt es miteinander zu verknüpfen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernende verfügen bereits über individuelle Vorstellungen zu Basiskonzepten. Diese müssen aufgegriffen und im Unterricht weiterentwickelt sowie ausdifferenziert werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Historische und politische Kompetenzen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Eng verwoben mit einem Lernen mit Konzepten ist der im Unterricht anzustrebende Erwerb von historischen und politischen Kompetenzen, wobei folgende Kompetenzbereiche zu berücksichtigen sind:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26"><i>Historische Kompetenzen</i></gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Historische Fragekompetenz</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Geschichte gibt Antworten auf Fragen, die an die Vergangenheit gestellt werden. Im Unterricht sind in Geschichtsdarstellungen vorhandene Fragestellungen aufzuzeigen und die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, Fragen an die Vergangenheit zu erkennen und selbst zu formulieren.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Historische Methodenkompetenz</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Eigenständigkeit im kritischen Umgang mit historischen Quellen zum Aufbau von Vorstellungen und Erzählungen über die Vergangenheit (Re-Konstruktion) sowie ein kritischer Umgang mit historischen Darstellungen (zB Ausstellungen, Spielfilme mit historischen Inhalten, Schul- und Fachbücher, Computerspielen) sind zu fördern (De-Konstruktion). Dazu sind Methoden zu vermitteln, um Analysen und Interpretationen vornehmen zu können.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Historische Sachkompetenz</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Unterricht ist zudem so zu gestalten, dass fachspezifische Konzepte und Begriffe angewandt, reflektiert und weiterentwickelt werden. Dabei gilt es an vorhandene Vorstellungen der Lernenden anzuschließen und einer altersgemäßen Konkretisierung sowie Weiterentwicklung im Sinn eines Lernens mit Konzepten besondere Aufmerksamkeit zu schenken.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Historische Orientierungskompetenz</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Historisches Lernen soll – insbesondere unter Berücksichtigung der didaktischen Prinzipien des Gegenwarts- und Zukunftsbezugs sowie der Multiperspektivität – zum besseren Verstehen von Gegenwartsphänomenen und von zukünftigen Herausforderungen beitragen. Da unterschiedliche Schlüsse aus der Geschichte gezogen werden können, ist im Unterricht auf die Pluralität in der Interpretation zu achten. Die sich daraus ergebenden Synergien mit der historisch-politischen und politischen Bildung sind zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26"><i>Politische Kompetenzen</i></gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Politische Urteilskompetenz</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Da das alltägliche Leben von politischen Entscheidungen und Kontroversen beeinflusst wird, soll Politische Bildung einerseits zu einer selbstständigen, sachlich begründeten und auf den oben beschriebenen Werten (Beiträge zu den Aufgabenbereichen der Schule) orientierten Beurteilung politischer Entscheidungen, Probleme und Kontroversen befähigen und es andererseits schrittweise ermöglichen, sich selbst (Teil-)Urteile zu bilden und solche zu formulieren.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Politische Handlungskompetenz</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll die Bereitschaft und Fähigkeit zu politischem Handeln fördern. Dazu ist es erforderlich, eigene Positionen zu reflektieren und zu artikulieren, Positionen anderer zu verstehen und aufzugreifen sowie an der gemeinsamen Entwicklung von Lösungen mitzuwirken. Diese für politisches Handeln zentralen Fähigkeiten sind anhand konkreter Beispiele (zB Planspiele) und im Rahmen der gesetzlich vorgesehenen Einrichtungen der Schuldemokratie zu vermitteln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Politikbezogene Methodenkompetenz</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Politische Bildung soll dazu befähigen, Informationen über Politik zu reflektieren und Erscheinungsformen des Politischen (zB in Diskussionen, in Zeitungen, in TV-Sendungen, in Blogs) zu entschlüsseln, indem ein Repertoire von Methoden zur Analyse von Daten, Bildern und Texten vermittelt wird. Gleichzeitig sollen Verfahren und Methoden vermittelt werden, die dazu befähigen, sich mündlich, schriftlich, visuell und in modernen Medien politisch zu artikulieren (zB Beteiligung an Diskussionen zu politischen Fragen, Schülerinnen- und Schülervertreterwahl).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Politische Sachkompetenz</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Politische Bildung muss es den Lernenden ermöglichen, politische Konzepte anzuwenden, zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Dabei gilt es an vorhandene Vorstellungen der Lernenden anzuschließen und einer altersgemäßen Konkretisierung sowie Weiterentwicklung im Sinn eines Lernens mit Konzepten besondere Aufmerksamkeit zu schenken.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Historische und politische Einsichten</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Orientierung an didaktischen Prinzipien und fachspezifischen Kompetenzen sowie das Lernen mit Konzepten ermöglichen die Entwicklung folgender historischer und politischer Einsichten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verstehen historischer und politischer Handlungsweisen im Kontext der jeweiligen Zeit;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gewinnen einer differenzierten Betrachtungsweise durch Begegnungen mit dem räumlich, kulturell und zeitlich Anderen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erklären gegenwärtiger wirtschaftlicher, gesellschaftlicher, politischer und kultureller Phänomene, zB aus der historischen Entwicklung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewusstmachen der vielfältigen Ursachen historischer und politischer Ereignisse und Verläufe sowie der verschiedenen Möglichkeiten ihrer Deutung und Darstellung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterscheidung von Vergangenheit und Geschichte, Erkennen von Geschichte als Konstruktion, die durch den jeweiligen gesellschaftlichen Kontext der Betrachtenden von Vergangenheit beeinflusst ist und damit verbunden der Aufbau eines reflektierten und (selbst-)reflexiven historischen und politischen Bewusstseins;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schulung multiperspektivischer Betrachtungsweise als Bestandteil eines kritischen historischen und politischen Bewusstseins.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Lehrstoff:</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Kernbereich:</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die eingangs beschriebenen Basiskonzepte und die folgenden thematischen Konkretisierungen sind bezogen auf die schwerpunktmäßig zu erwerbenden fachspezifischen (Teil-)Kompetenzen innerhalb der einzeln ausgewiesenen Module zu bearbeiten und über die Schulstufen und Module hinweg kontinuierlich aufzugreifen und weiter zu entwickeln. Diese Module können durch unterschiedliche, frei wählbare Anordnung miteinander in Beziehung gesetzt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>2. Klasse:</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat in Form von Modulen einen Einblick von der Urgeschichte bis zum Ende des Mittelalters zu geben, wobei gegebenenfalls auch Brüche und Kontinuitäten bis in die Gegenwart bewusst zu machen sind. Module der Politischen Bildung führen in zentrale Bereiche des Politischen ein. Die angeführten Teilkompetenzen (s. Kompetenzkonkretisierungen) sind mit den thematischen Konkretisierungen in Verbindung zu setzen. Die Basiskonzepte sind dabei im Sinn von Lernfortschritten ausgewogen einzubinden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Modul 1 (Historische Bildung): Historische Quellen und Darstellungen der Vergangenheit</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenzkonkretisierung:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Besondere Merkmale von Darstellungen herausarbeiten und mit anderen Darstellungen vergleichen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Quellen und Darstellungen hinsichtlich ihrer Charakteristika unterscheiden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Merkmale von Quellen und Darstellungen erkennen;</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematische Konkretisierung:</i></absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anhand von Beispielen von der Urgeschichte bis zur Gegenwart den Unterschied von Geschichte und Vergangenheit herausarbeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lineares Zeitsystem kennenlernen und Epocheneinteilungen kritisch hinterfragen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verschiedene Quellentypen und Darstellungsformen anhand von konkreten Beispielen hinsichtlich ihrer Charakteristika unterscheiden.</listelem></erlliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Modul 2 (Historische Bildung): Alte Kulturen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenzkonkretisierung:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellungen der Vergangenheit (Rekonstruktionszeichnung) systematisch hinterfragen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vergleichen von Darstellungen;</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematische Konkretisierung:</i></absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entstehung und Merkmale von alten Kulturen anhand mindestens zweier Beispiele ermitteln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gesellschaftsstruktur und Alltagsleben in alten Kulturen analysieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kritisches Hinterfragen von geschichtskulturellen Produkten und ihrer Darstellung (anhand zB eines Spielfilmausschnittes oder eines Comics) anregen.</listelem></erlliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Modul 3 (Historische Bildung): Mittelalter</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenzkonkretisierung:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fragen an die Vergangenheit formulieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fragen an historische Quellen stellen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schriftliche und bildliche Quellen beschreiben, analysieren und interpretieren;</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematische Konkretisierung:</i></absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gesellschaftsordnungen und geschlechterspezifische Arbeitsteilung kennen und bewerten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lebensweisen in Stadt und Land, wirtschaftlicher und technischer Wandel re-konstruieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Globale Gefüge untersuchen (Handelsrouten zwischen dem Mittelmeerraum und einem weiteren außereuropäischen Raum).</listelem></erlliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Modul 4 (Historisch-politische Bildung): Ausbeutung und Menschenrechte – ein Längsschnitt</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenzkonkretisierung:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schriftliche und bildliche Quellen beschreiben, analysieren und interpretieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Perspektivität von Quellen wahrnehmen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigene historische Erzählungen erstellen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkenntnisse aus Quellenarbeit oder Arbeit mit Darstellungen für die eigene Orientierung nutzen;</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematische Konkretisierung:</i></absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geschichte der Sklaverei als historischer Längsschnitt darstellen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ausbeutung von Frauen, Männern und Kindern von der Antike bis zur Gegenwart analysieren und bewerten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Individuelle Erfahrungen aus unterschiedlichen sozialen Schichten im Zusammenhang mit Sklaverei und Ausbeutung vergleichen sowie anhand von historischen Quellen re-konstruieren.</listelem></erlliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Modul 5 (Historische Bildung): Bedeutung von Religionen in verschiedenen Kulturen der Vergangenheit</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenzkonkretisierung:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Orientierungsangebote aus Darstellungen hinterfragen und mit alternativen Angeboten konfrontieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fragen, die in Darstellungen behandelt werden, herausarbeiten;</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematische Konkretisierung:</i></absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verschiedene Formen von Religionen und ihre Auswirkungen auf Alltagsleben und Herrschaftsformen herausarbeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Konflikte und Umgang mit Religion(en) analysieren sowie deren Rolle in Herrschaftsstrukturen erörtern;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Trennung von Religion und Staat sowie Entwicklung der Religionsfreiheit herausarbeiten.</listelem></erlliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Modul 6 (Historische Bildung): Welt- und Vernetzungsgeschichte zur Zeit der europäischen Antike</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenzkonkretisierung:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kritisches Arbeiten mit Geschichtskarten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewertungen in historischen Quellen erkennen;</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematische Konkretisierung</i>:</absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Transkulturellen Austausch und Handel darstellen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vernetzungen des Römischen Reiches im mediterranen Raum und zu asiatischen Kulturen untersuchen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einen globalen Querschnitt von Kulturen auf verschiedenen Kontinenten erstellen.</listelem></erlliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Modul 7 (Historisch-politische Bildung): Vergangene und gegenwärtige Herrschaftsformen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenzkonkretisierung:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellungen und ihre Intentionen hinsichtlich angebotener Orientierungen für die Gegenwart und Zukunft befragen;</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematische Konkretisierung:</i></absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Herrschaftsformen von der Antike bis zur Gegenwart vergleichen, analysieren und bewerten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Merkmale von Herrschaftsformen und ihre Auswirkungen auf unterschiedliche Bevölkerungsgruppen (Ethnie, Geschlecht, Schicht, Beeinträchtigung usw.) herausarbeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Individuelle Erfahrungen von Menschen in unterschiedlichen Epochen analysieren (Attische Demokratie, feudale Herrschaft, Diktaturen, moderne Demokratien).</listelem></erlliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Modul 8 (Politische Bildung): Möglichkeiten für politisches Handeln</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenzkonkretisierung:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Politische Interessen und Meinungen ausdrücken; Bewusste und reflektierte politische Entscheidungen treffen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mit Institutionen und Personen der politischen Öffentlichkeit Kontakt aufnehmen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Angebote von politischen Organisationen nutzen;</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematische Konkretisierung:</i></absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gesellschaftliche und politische Partizipation in der eigenen Lebenswelt reflektieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geschlechterungleichheiten erkennen und bewerten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Instrumentarium für politische Handlungen entwickeln und Probehandlungen durchführen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ebenen des politischen Handelns (Gemeinde, Land, Bund, EU) erkennen und Auswirkungen auf die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler reflektieren.</listelem></erlliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Modul 9 (Politische Bildung): Gesetze, Regeln und Werte</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenzkonkretisierung:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Politische Urteile hinsichtlich ihrer Qualität, Relevanz und Begründung beurteilen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigene politische Urteile fällen und formulieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Interessens- und Standortgebundenheit politischer Urteile feststellen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Politische Meinungen und Interessen vertreten und durchsetzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Führen von politischen Diskussionen (ua. Diskussionsregeln und -strategien);</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematische Konkretisierung:</i></absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gesetze und Normen aus der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler als positive und negative Machtinstrumente analysieren und diskutieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kinderrechte als persönliches Recht der Schülerinnen und Schüler kennen und auf verschiedene Lebenssituationen der Lernenden anwenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verletzungen der Kinderrechte im eigenen Umfeld und in verschiedenen Gesellschaften erkennen sowie Möglichkeiten ihrer Einhaltung und Durchsetzung diskutieren.</listelem></erlliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat in Form von Modulen einen Einblick in die Geschichte des Zeitraumes vom Beginn der Neuzeit bis zum Ende des Ersten Weltkriegs zu geben, wobei gegebenenfalls auch Kontinuitäten bis in die Gegenwart bewusst zu machen sind. Module der Politischen Bildung führen in zentrale Bereiche des Politischen ein. Die angeführten Teilkompetenzen (s. Kompetenzkonkretisierungen) sind mit den thematischen Konkretisierungen in Verbindung zu setzen. Die Basiskonzepte sind dabei im Sinn von Lernfortschritten ausgewogen einzubinden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Modul 1 (Historische Bildung): Verschiedene Aspekte der neuzeitlichen Kulturen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenzkonkretisierung:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewertungen in historischen Quellen erkennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gattungsmerkmale von Darstellungen herausarbeiten und systematisch hinterfragen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vergleich von Darstellungen zum gleichen Inhalt;</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematische Konkretisierung:</i></absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ausgewählte Aspekte der Reformation, und der Gegenreformation herausarbeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die gesellschaftliche Funktion von „Magie“ und „Hexerei“ anhand von Quellen und Darstellungen klären und die Ursachen der Hexenverfolgung herausarbeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Das höfische Leben im Absolutismus und die Kultur im Barock mit Hilfe von Quellen und Darstellungen analysieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundzüge des Frühkapitalismus und des Merkantilismus mit Hilfe von Quellen und Darstellungen herausarbeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geschichtskulturelle Produkte (TV-Dokumentationen, Computerspiele u.a.) kritisch hinterfragen.</listelem></erlliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Modul 2 (Historische Bildung): Begegnungen zwischen dem Eigenen und dem Fremden</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenzkonkretisierung:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fragen an die Vergangenheit formulieren; Fragen an historische Quellen stellen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schriftliche und bildliche Quellen beschreiben, analysieren und interpretieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigene historische Erzählungen erstellen;</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematische Konkretisierung:</i></absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Ursachen für neuzeitliche Entdeckungs- und Eroberungsreisen ermitteln und in wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge einordnen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kolonialismus und Imperialismus definieren sowie die Auswirkungen auf die Gegenwart diskutieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kulturkontakte analysieren und dabei gegenseitige Wahrnehmungen ermitteln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rassistische Konzeptionen des imperialistischen Zeitalters erkennen und kritisch hinterfragen.</listelem></erlliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Modul 3 (Historische Bildung): Diversität: Geschlecht – Ethnie – Klasse</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenzkonkretisierung:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellungen hinsichtlich angebotener Orientierungen für die Gegenwart und Zukunft befragen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Intentionen hinter den Orientierungsangeboten erkennen;</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematische Konkretisierung:</i></absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Soziale Differenzierung (Geschlecht, Ethnie, Klasse) im 19. Jahrhundert und deren Ursachen analysieren und kritisch hinterfragen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Den Zusammenhang zwischen sozialem und ökonomischem Wandel sowie gesellschaftlicher Teilhabe, insbesondere die Entwicklung von Kapitalismus, Liberalismus und Sozialismus erklären;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Habsburgermonarchie und Osmanisches Reich als Vielvölkerstaaten vergleichen.</listelem></erlliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Modul 4 (Historisch-politische Bildung): Internationale Ordnungen und Konflikte im Wandel</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenzkonkretisierung:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Quellenbezüge in Darstellungen herausarbeiten und überprüfen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einfluss von Fragestellungen auf Darstellungen erkennen;</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematische Konkretisierung:</i></absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Veränderungen der Machtverhältnisse in der Neuzeit im gesellschaftlichen Kontext herausarbeiten (Bauernaufstände, Religionskonflikte);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Problematik von Krieg, insbesondere des Ersten Weltkriegs, im Zusammenhang mit sich wandelnden europäischen Mächteverhältnissen, neuen Staatsordnungen und Nationalitätenkonflikten erläutern;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Historische Friedenslösungen analysieren und vergleichen sowie im Hinblick auf gegenwärtige politische Konflikte beurteilen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwicklung und Bedeutung des humanitären Völkerrechtes beschreiben.</listelem></erlliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Modul 5 (Historische Bildung): Migration vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenzkonkretisierung:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schriftliche und bildliche Quellen beschreiben, analysieren und interpretieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Perspektivität von Quellen wahrnehmen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigene historische Erzählungen erstellen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkenntnisse aus der Arbeit mit Quellen und Darstellungen für die eigene Orientierung nutzen;</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematische Konkretisierung:</i></absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Begriffe Migration, Asyl und Integration erarbeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Weltweite Migrationsbewegungen vergleichen und Ursachen ermitteln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Durch Migration entstehende Herausforderungen in Auswanderungs- und Einwanderungsländern analysieren und mögliche Lösungen diskutieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Migration am Beispiel von Lebensgeschichten vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart darstellen.</listelem></erlliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Modul 6 (Historische Bildung): Gewalt, Gefühle und Einstellungen im gesellschaftlichen Kontext</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenzkonkretisierung:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fragen, die in Darstellungen behandelt werden, herausarbeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewertungen in historischen Quellen und Darstellungen erkennen und analysieren;</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematische Konkretisierung:</i></absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Konstruktionen, Veränderungen und Kontinuitäten zwischen Renaissance und 19. Jahrhundert herausarbeiten (zB Gefängnis, Liebe und Gefühle; Entdeckung des Individuums; Geschlechterrollen; Umgang mit psychischer und physischer Beeinträchtigung);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bildung und Wissen in ihrer Bedeutung für die moderne Gesellschaft analysieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Entstehung des modernen Rechtsverständnisses und des Rechtsstaates als Grundlage von Demokratie reflektieren.</listelem></erlliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Modul 7 (Historisch-politische Bildung): Revolutionen, Widerstand, Reformen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenzkonkretisierung:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Orientierungsangebote aus Darstellungen hinterfragen und mit alternativen Angeboten konfrontieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Diskussionen zur Nutzung von historischen Erkenntnissen für Gegenwart und Zukunft führen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbau von Darstellungen analysieren;</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematische Konkretisierung:</i></absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Begriffe Revolution und Reform unterscheiden und definieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ausgewählte Aspekte der Aufklärung erklären und ihre Bedeutung für Revolutionen und Reformbewegungen analysieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Auswirkungen der Aufklärung auf gegenwärtige Gesellschaften (demokratischer Verfassungsstaat, Gewaltentrennung, Menschenrechte) beurteilen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Politische Umbrüche, die als Revolutionen bezeichnet werden, vergleichen und bewerten.</listelem></erlliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Modul 8 (Politische Bildung): Identitäten</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenzkonkretisierung:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Politische Urteile hinsichtlich ihrer Qualität, Relevanz und Begründung beurteilen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigene politische Urteile fällen und formulieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Interessens- und Standortgebundenheit politischer Urteile feststellen;</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematische Konkretisierung:</i></absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Begriffe Identität und Identitätsbildung erklären und problematisieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zwischen Selbst- und Fremdbild unterscheiden sowie die Bereitschaft zur Selbstreflexion entwickeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bausteine nationaler Identitäten hinterfragen, Entstehungsmechanismen von Nationalismus analysieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Frage der europäischen Identitätsbildung zwischen nationalen Interessen und globalen Herausforderungen diskutieren.</listelem></erlliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Modul 9 (Politische Bildung): Wahlen und Wählen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenzkonkretisierung:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Führen von politischen Diskussionen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeiten mit politischen Manifestationen (Nachvollzug der Erhebung und Analyse von Daten);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeiten mit politischen Medien (Analyse von medial vermittelten Informationen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewusste und reflektierte politische Entscheidungen (ua. Teilnahme an Entscheidungs- und Meinungsbildungsprozessen) treffen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Angebote von politischen Organisationen vergleichen und nutzen;</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematische Konkretisierung:</i></absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Das Demokratieverständnis im Zusammenhang mit Wahlen in pluralistischen Gesellschaften sowie die Bereitschaft zur politischen Partizipation entwickeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Strategien von Wahlwerbung hinterfragen und kritisch analysieren, die Bedeutung der Medien bei Wahlen analysieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die ideologischen Ausrichtungen und soziale Basis der politischen Parteien in Österreich analysieren sowie staatsbürgerkundliche Aspekte des Wählens in Österreich beschreiben und in den Zusammenhang mit Demokratie bringen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wahlen simulieren.</listelem></erlliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat in Form von Modulen einen Einblick vom 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart zu geben, wobei insbesondere Kontinuitäten bewusst zu machen sind. Module der Politischen Bildung führen in zentrale Bereiche des Politischen ein. Die angeführten Teilkompetenzen (s. Kompetenzkonkretisierungen) sind mit den thematischen Konkretisierungen in Verbindung zu setzen. Die Basiskonzepte sind dabei im Sinn von Lernfortschritten ausgewogen einzubinden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Modul 1 (Historische Bildung): Faschismus – Nationalsozialismus – politische Diktaturen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenzkonkretisierung:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schriftliche und bildliche Quellen beschreiben, analysieren und interpretieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Perspektivität von Quellen wahrnehmen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkenntnisse aus Quellenarbeit oder Arbeit mit Darstellungen für individuelle Orientierung nutzen;</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematische Konkretisierung:</i></absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ausgewählte Aspekte faschistischer bzw. diktatorischer Systeme im Europa des 20. Jahrhunderts vergleichen und Strukturmerkmale herausarbeiten („Ständestaat/Austrofaschismus“, italienischer Faschismus, Nationalsozialismus, Stalinismus, DDR);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundlagen, Voraussetzungen und Auswirkungen des Nationalsozialismus in Österreich analysieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Historische Alltagswelten in Demokratie und Diktatur vergleichen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geschichtskulturelle Produkte (zB Computerspiele oder Spielfilme) kritisch hinterfragen.</listelem></erlliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Modul 2 (Historische Bildung): Ausgewählte Aspekte von Globalisierung im 20. und 21. Jahrhundert</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenzkonkretisierung:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Orientierungsangebote aus Darstellungen hinterfragen und mit alternativen Angeboten konfrontieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Diskussionen zur Nutzung von historischen Erkenntnissen für Gegenwart und Zukunft führen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbau von Darstellungen analysieren (inhaltliche Gewichtung, Argumentationslinien, Erzähllogik sowie Bewertungen);</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematische Konkretisierung:</i></absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geopolitische Aspekte des Zweiten Weltkrieges ermitteln; Friedenssicherung nach 1945 und weltpolitische Machtstrukturen in globaler Perspektive erörtern;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entstehung, Entwicklung und Verdichtung von Wirtschaftsräumen darstellen sowie wirtschaftliche Abhängigkeiten und Ungleichverteilung von Ressourcen in globaler Perspektive vergleichen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Politische und gesellschaftliche Phänomene der Globalisierung (zB Entkolonialisierung; Urbanisierung, ökologische Herausforderungen) zeitlich verfolgen und bewerten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Inter- und transkulturelle Phänomene (Popkultur, Internet) analysieren und bewerten.</listelem></erlliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Modul 3: (Historische Bildung): Demokratie in Österreich in historischer Perspektive</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenzkonkretisierung:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewertungen in historischen Quellen erkennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gattungsmerkmale von Darstellungen herausarbeiten und Darstellungen der Vergangenheit systematisch hinterfragen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vergleich von Darstellungen mit gleichem Inhalt;</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematische Konkretisierung:</i></absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erste und Zweite Republik als Konflikt- und Konsensdemokratie erörtern (zB Justizpalastbrand; Bürgerkrieg; „Ständestaat/Austrofaschismus“; Große Koalition, Sozialpartnerschaft; Veränderungen des Parteienspektrums);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundzüge des österreichischen Rechtssystems (Verfassung) und dessen historische Entwicklung kennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verschiedene Formen von Extremismus definieren, vergleichen und bewerten.</listelem></erlliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Modul 4 (Historische Bildung): Europäisierung</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenzkonkretisierung:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fragen, die in Darstellungen oder Erzählungen behandelt werden, herausarbeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellungen hinsichtlich angebotener Orientierungen für die Gegenwart und Zukunft befragen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Intentionen hinter den Orientierungsangeboten erkennen;</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematische Konkretisierung:</i></absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterschiedliche Konzeptionen Europas thematisieren und kritisch hinterfragen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Entstehung der EU und die Entwicklung des europäischen Wirtschaftsraums bearbeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Veränderungen der politischen und wirtschaftlichen Systeme nach 1989 kritisch reflektieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Den Beitritt Österreichs zur EU und die nachfolgenden Veränderungen in der Gesellschaft re-konstruieren, Einfluss der EU auf die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler bewerten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kooperationen und Spannungen zwischen Europa und verschiedenen Weltregionen im internationalen System thematisieren und beurteilen.</listelem></erlliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Modul 5 (Historische Bildung): Holocaust/Shoah, Genozid und Menschenrechte</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenzkonkretisierung:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schriftliche und bildliche Quellen beschreiben, analysieren und interpretieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigene historische Erzählungen erstellen;</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematische Konkretisierung:</i></absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formen des Antisemitismus sowie des Rassismus definieren und unterscheiden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Vernichtungspolitik im Nationalsozialismus (Opfergruppen; industrieller Massenmord; Euthanasie) analysieren und deren historisch-politische Bedeutung für Österreich bis in die Gegenwart beurteilen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfahrungen von Opfern, Täterinnen und Tätern und Mitläufern analysieren und vergleichen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Den Begriff Genozid definieren, Genozide des 20. und 21. Jahrhunderts an Beispielen vergleichen sowie die gesellschaftlichen Folgen herausarbeiten und die Funktionen und Möglichkeiten des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte und der UNO damit in Verbindung bringen;</listelem></erlliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Modul 6 (Historisch-politische Bildung): Geschichtskulturen – Erinnerungskulturen – Erinnerungspolitik</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenzkonkretisierung:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Quellenbezüge in Darstellungen herausarbeiten und überprüfen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einfluss von Fragestellungen auf Darstellungen erkennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lokale und regionale Bezüge ableiten;</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematische Konkretisierung:</i></absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Instrumentalisierung von Geschichte und Erinnerungen (zB Geschichtspolitik, Habsburgermythos, Tourismus, Produktwerbung) analysieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Denkmäler, Gedenkstätten und Zeitzeugenberichte (Videoarchive) analysieren und kontextualisieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Öffentliche Erinnerungskulturen zum Holocaust und zum Zweiten Weltkrieg analysieren sowie die historische und politische Darstellungen zum Opfermythos de-konstruieren.</listelem></erlliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Modul 7 (Historisch-politische Bildung): Gesellschaftlicher Wandel im 20. und 21. Jahrhundert</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenzkonkretisierung:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Quellenbezüge in Darstellungen herausarbeiten und überprüfen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einfluss von Fragestellungen auf Darstellungen erkennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigene historische Erzählungen erstellen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematische Konkretisierung:</i></absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Bevölkerungsentwicklung im 20. und 21. Jahrhundert und ihre Folgen analysieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Entwicklung von der Industriegesellschaft zur Dienstleistungs-, Konsum- und Mediengesellschaft herausarbeiten sowie ihre Auswirkungen auf die Lebenswelten analysieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Soziale Ungleichheiten benennen und Versuche erklären, diese zu überwinden (zB Wohlfahrtsstaat, Interessenvertretungen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Soziale Bewegungen (Frauenbewegung, Friedensbewegung, Umweltbewegung) beschreiben und ihre öffentlichkeitswirksamen Strategien als Beispiele von politischer Partizipation bewerten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterschiedliche Konzepte von Geschlecht erklären und darüber diskutieren.</listelem></erlliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Modul 8 (Politische Bildung): Politische Mitbestimmung</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenzkonkretisierung:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erstellen von politischen Manifestationen (Informationsgewinnung/-darstellung) in unterschiedlichen Medien;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Politische Urteile hinsichtlich ihrer Qualität, Relevanz und Begründung und Auswirkung beurteilen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigene politische Urteile fällen und formulieren;</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematische Konkretisierung:</i></absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Bedeutung der Menschen- und Kinderrechte sowie ihre Entstehung und Anwendung analysieren und bewerten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Räume, Möglichkeiten und Strategien der politischen Mitbestimmung erklären und bewerten: Institutionen (EU-/Parlament, Landtag, Gemeinderat), Interessenvertretungen (politische Parteien, Kammern, Gewerkschaften, Jugendvertretung sowie Schülerinnen- und Schülervertretung; frauenpolitische Organisationen) sowie Aktionen der Bürgerinnen und Bürger im öffentlichen Raum;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsichten in die Bedeutung der demokratischen Werte und Grundrechte in der Europäischen Union gewinnen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Machtungleichheiten in politischen Prozessen erkennen sowie oppositionelle und regierungsnahe Handlungen analysieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Außerparlamentarische Formen der Mitbestimmung (zB Schuldemokratie und Schulpartnerschaft; Petitionen, Volksbegehren, -befragungen und -abstimmungen; betriebliche Mitbestimmung, Sozialpartnerschaft; Zivilgesellschaft, Nichtregierungsorganisationen) kennen, erklären und erproben;</listelem></erlliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Modul 9 (Politische Bildung): Medien und politische Kommunikation</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenzkonkretisierung:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeiten mit politischen Manifestationen (Nachvollzug der Erhebung und Analyse von Daten);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeiten mit politischen Medien (Analyse von medial vermittelten Informationen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erstellen von politischen Manifestationen (Informationsgewinnung/-darstellung);</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematische Konkretisierung:</i></absatz><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Öffentlichkeit als zentralen Ort der politischen Kommunikation analysieren, die Vor- und Nachteile der Mediendemokratie erörtern, die mediale Umsetzung von politischen Ideen und Informationen sowie die Inszenierung von Politik analysieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Bedeutung der digitalen Medien in der politischen Kommunikation erläutern und bewerten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mediale, im Zusammenhang mit politischer Kommunikation stehende Produkte analysieren und selbst gestalten.</listelem></erlliste></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">GEOGRAPHIE UND WIRTSCHAFTSKUNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Mittelpunkt von Geographie und Wirtschaftskunde steht der Mensch. Seine Aktivitäten und Entscheidungen in allen Lebensbereichen haben immer auch raumstrukturelle Grundlagen und Auswirkungen. Diese räumlichen Aspekte menschlichen Handelns sind Gegenstand des Unterrichts. Besonders thematisiert werden solche Vernetzungen am Beispiel der Wirtschaft, deren allgemeine Grundlagen zu erarbeiten sind. Es bieten sich vielfältige Ansätze fächerverbindenden Arbeitens an. Neben der bewussten Wahrnehmung wird die Beschreibung sowie die Erklärung von Sachverhalten, Zusammenhängen und Entwicklungen des menschlichen Handelns angestrebt. Geographie und Wirtschaftskunde soll Schülerinnen und Schülern helfen, im privaten, beruflichen und öffentlichen Bereich verantwortungsbewusst und tolerant zu handeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Geographie-und-Wirtschaftskunde-Unterricht der 1. bis 4. Klasse wird angestrebt:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbau von Orientierungs- und Bezugssystemen mit Hilfe fachbezogener Arbeitsmittel und Arbeitstechniken, um Wissen selbstständig erwerben, einordnen und umsetzen zu können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewusstes Wahrnehmen der räumlichen Strukturiertheit der Umwelt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsichten in Vorgänge der Raumentwicklung gewinnen, um Fragen der Raumnutzung und Raumordnung unter Beachtung von Ökonomie und Ökologie zu verstehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einblick in unterschiedliche Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme gewinnen, um sich mit aktuellen und zukünftigen politischen Fragen auseinander zu setzen sowie demokratisch und tolerant handeln zu können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die raumdifferenzierende Betrachtungsweise in anderen Bereichen anwenden sowie Kenntnisse und Einsichten aus anderen Unterrichtsgegenständen heranziehen können.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt; Toleranz gegenüber dem Anderen bzw. gegenüber Minderheiten; Bewertung ökonomischer Fragestellungen unter ethischen und religiösen Gesichtspunkten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerb von Sprachkompetenz durch Auswertung von Texten, Bildern und grafischen Darstellungsformen; Einbeziehung aktueller Massenmedien; Entwicklung einer Diskussionskultur.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerb von Urteils- und Kritikfähigkeit, Entscheidungs- und Handlungskompetenz; Entwicklung von Toleranz gegenüber dem Anderen bzw. gegenüber Minderheiten; Erkennen und Bewerten von Gegebenheiten und Entwicklungen in der Arbeits- und Berufswelt; Bewertung ökonomischer Fragestellungen unter ethischen Gesichtspunkten; Einsicht in ökonomische Zusammenhänge; Aufbau eines Wertesystems zur verantwortungsbewussten Gestaltung des Lebensraums.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erklärung der Entstehung von Naturvorgängen und ihrer Wirkung auf Mensch und Umwelt; Beschreibung der Auswirkungen klimatischer Veränderungen auf die Lebenswelt; verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt; kritische Auseinandersetzung mit Statistiken, Wahrnehmen von Manipulationsmöglichkeiten; Auseinandersetzung mit einfachen Modellen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kreative Darstellung von Sachverhalten; Entwicklung der Bereitschaft zur Mitwirkung an der Gestaltung der Umwelt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verwendung einschlägiger Orientierungshilfen; Erkennen des Zusammenhangs zwischen Gesundheit und Umweltbedingungen; Erfassen der zunehmenden Bedeutung der Freizeitgesellschaft; Erkennen der kulturellen Differenzierung von Ernährungsgewohnheiten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der 1. und 2. Klasse soll der Erwerb elementarer Begriffe, Fertigkeiten und Einsichten anhand einfacher Sachverhalte angestrebt werden. Dabei soll den Schülerinnen und Schülern die Vielfalt menschlichen Lebens und Wirtschaftens auf der Erde bewusst werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der 3. und 4. Klasse soll die Erweiterung und Vertiefung dieser Qualifikationen erfolgen. Es sollen grundlegende Kenntnisse und Einsichten über Österreich und Europa sowie Verständnis für weltweite Fragestellungen angebahnt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Geographische und wirtschaftskundliche Inhalte sollen im Unterricht nicht nebeneinander stehend getrennt, sondern in starkem Maße miteinander verflochten in vergleichender Darstellung aller Kontinente unter möglichst häufiger Berücksichtigung Österreichs behandelt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan sieht für jede Klasse mehrere Themenkreise vor. Diese werden durch Zielstellungen näher bestimmt. Ihre Reihenfolge im Lehrplan ist eine Grundlage für die Unterrichtsplanung, deren Festlegung den Lehrerinnen und Lehrern obliegt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrstoff der 1. bis 4. Klasse ist nach thematischen Schwerpunkten gegliedert. Im Unterricht sind drei leitende Fragenbereiche immer wieder aufzugreifen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Österreich</b> wird in jeder Schulstufe behandelt, wobei das Hauptgewicht in der 3. Klasse liegt. Neben einem soliden topographischen Orientierungswissen ist eine Übersicht der demographischen, sozialen, politischen und ökonomischen Strukturen und Entwicklungstendenzen zu vermitteln sowie die Stellung des Landes innerhalb Europas herauszuarbeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Leitfrage <b>Zentrum/Peripherie</b> stellt den Problemkreis regionaler Disparitäten in den Mittelpunkt, wobei von lebensweltlich unmittelbar erfahrbaren Beispielen auszugehen ist. Kleinregionale, nationale, europäische und globale Fragestellungen sind zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Wechselspiel zwischen Produktion und Konsum bzw. Angebot und Nachfrage sowie ihr Zusammenwirken für die Preisbildung, betriebswirtschaftliche und nationalökonomische Prozesse stehen im Zentrum des Fragenbereichs <b>Markt und Wirtschaftskreisläufe</b>.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die regionale Zuordnung der einzelnen Beispiele sowie die zusammenfassende Darstellung auf jeder Schulstufe hat gemeinsam mit topographischen Übungen den Aufbau eines erdumspannenden topographischen Grundgerüsts zu sichern, das immer wieder herangezogen und weiter verdichtet werden muss. Topographische Begriffe sollen aber nie um ihrer selbst willen gelernt, sondern immer mit bestimmten Sachverhalten bzw. Fragestellungen verbunden werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Geographie und Wirtschaftskunde muss sich regelmäßig der erreichbaren realen Umwelt zuwenden. In Lehrausgängen, Wanderungen, Betriebserkundungen und ähnlichem sollen die Schülerinnen und Schüler unmittelbar an der Wirklichkeit räumliche und wirtschaftliche Situationen erleben. Viele Lerninhalte sind einer unmittelbaren Begegnung jedoch nicht zugänglich. Deshalb ist Geographie und Wirtschaftskunde auf die Verwendung unterschiedlicher Medien angewiesen. Sie ermöglichen die wiederholte Auseinandersetzung mit Lerninhalten und dienen der Objektivierung und Zuordnung der Einzelbeobachtung. Die Verwendung elektronischer Medien soll zur arbeitsorientierten Unterrichtsgestaltung wesentliche Impulse beisteuern. Besonders zu fördern sind Unterrichtsprojekte, da sie eine ganzheitliche Auseinandersetzung mit komplexen Fragestellungen ermöglichen. Offene Lernformen sollen eine Individualisierung und Autonomisierung des Lernprozesses gewährleisten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kernbereich:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. und 2. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darstellung menschlichen Lebens und Wirtschaftens; Aufzeigen von Gleichartigkeiten und Unterschieden. Grundlegende Einsicht, dass Gesellschaft und Wirtschaft räumlich strukturiert sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beispiele aus Österreich und Europa sollen in der 1. und 2. Klasse vertreten sein, jeder außereuropäische Erdteil wenigstens einmal in einer der beiden Klassen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Klasse:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Ein Blick auf die Erde:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerben grundlegender Informationen über die Erde mit Globus, Karten, Atlas und Bildern.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Wie Menschen in unterschiedlichen Gebieten der Erde leben und wirtschaften:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, dass sich Menschen in ihren Lebens- und Konsumgewohnheiten auf regionale und kulturelle Voraussetzungen einstellen und dass die Lebensweise einem Wandel unterliegt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, wie einfache Wirtschaftsformen von Natur- und Gesellschaftsbedingungen beeinflusst werden, und erfassen, dass Menschen unterschiedliche, sich verändernde Techniken und Produktionsweisen anwenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, wie Menschen mit Naturgefahren umgehen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Wie Menschen Rohstoffe und Energie gewinnen und nutzen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, wie Rohstoffe und Nutzenergie gewonnen und zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern gebracht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsehen, dass Rohstoffe und Energieträger auf der Erde ungleichmäßig verteilt und begrenzt vorhanden sind und dass ihre Nutzung oft die Umwelt belastet.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Ein erster Überblick:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Regionale bzw. zonale Einordnung der im Unterricht durchgenommenen Beispiele.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der Grundstrukturen einfacher Wirtschaftsformen: von der agrarisch dominierten Selbstversorgerwirtschaft zu arbeitsteiligen Systemen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen, dass es auf der Erde eine Regelhaftigkeit in der Anordnung klimatischer Erscheinungen gibt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Klasse:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Leben in Ballungsräumen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Leben in Ballungsräumen und peripheren Räumen vergleichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen von Merkmalen, Aufgaben und Umweltproblemen in Ballungsräumen. Erkennen der Vernetzung zwischen Kernstadt und Umland.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerben grundlegender Informationen über Städte mit Hilfe kartographischer Darstellungen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gütererzeugung in gewerblichen und industriellen Betrieben:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, dass unterschiedliche Gründe die Standortwahl für einen Betrieb beeinflussen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, wie Güter in Betrieben verschiedener Art und Größe in unterschiedlichen Organisationsformen erzeugt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen der Auswirkungen von Betrieben und Produktionsprozessen auf die Umwelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verstehen, dass verschiedene Tätigkeiten in der Wirtschaft unterschiedliche Kenntnisse und Fähigkeiten voraussetzen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Der Dienstleistungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der Vielfalt des Dienstleistungsbereichs sowie Verständnis für seine zunehmende Bedeutung im Wirtschaftsleben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen der wirtschaftlichen Bedeutung von Freizeit und Tourismus.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerben grundlegender Informationen und Fertigkeiten für die richtige Wahl von Verkehrsmitteln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen, wie Regionen durch Verkehrseinrichtungen unterschiedlich erschlossen und belastet werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Die Erde als Lebens- und Wirtschaftsraum des Menschen – eine Zusammenschau:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zusammenfassende Einordnung der bisher behandelten Beispiele in Staaten, Landschaftsgürtel und Wirtschaftszonen der Erde.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, dass die Verteilung der Bevölkerung auf der Erde ungleichmäßig ist und dass es Gunst- und Ungunsträume gibt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. und 4. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vertiefende Kenntnisse und Einsichten über menschliches Leben und Wirtschaften in Österreich, Europa und auf der Erde. Darstellung in Einzelbildern und Übersichten. Besondere Berücksichtigung von natürlicher und gestalteter Umwelt, Wirtschaft, Arbeitswelt und Berufsfindung. Aufbau der Bereitschaft, sich aktuellen politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fragen zuzuwenden. Weiterentwicklung topographischer Kenntnisse und methodischer Zugänge zu deren Erwerb. Behandlung eines Fallbeispiels in Projektform.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Klasse:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lebensraum Österreich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand von unterschiedlichen Karten, Luft- und Satellitenbildern die Eigenart österreichischer Landschaften erfassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einige Ursachen und Folgen der Bevölkerungsverteilung und -entwicklung erfassen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gestaltung des Lebensraums durch die Menschen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lebenssituation in zentralen und peripheren Gebieten vergleichend erfassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vergleichen unterschiedlicher Standortpotenziale zentraler und peripherer Gebiete an den Beispielen Verkehr, Infrastruktur, Versorgung und Umweltqualität.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen der Zusammenhänge von Wirtschaftsweise und Landnutzung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Notwendigkeit der Raumordnung begreifen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Einblicke in die Arbeitswelt:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedeutung der Berufswahl für die Lebensgestaltung erkennen und erste Wege der Berufsfindung nutzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den stetigen Wandel der Arbeitswelt erkennen und daraus die Einsicht in die Notwendigkeit der ständigen Weiterbildung und Mobilität gewinnen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, dass in der Wirtschaft unterschiedliche Interessen aufeinander treffen und dass die Methoden des Interessenausgleichs einem Wandel unterworfen sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen subjektiver und gesamtwirtschaftlicher Probleme der Arbeitslosigkeit sowie nationaler und europäischer Lösungsansätze.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Wirtschaften im privaten Haushalt:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der Notwendigkeit, im privaten Haushalt Ausgaben den finanziellen Möglichkeiten entsprechend zu planen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen von Möglichkeiten für die Wahrung von Verbraucherinteressen in der Marktwirtschaft.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erarbeiten der Vorteile und Herausforderungen einer gemeinsamen europäischen Währung für die Verbraucherinnen und Verbraucher.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Volkswirtschaftliche Zusammenhänge: Österreich – Europa:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen grundlegender Zusammenhänge der Marktprozesse.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der Aussagekraft wichtiger Kennzahlen zum Vergleich von Volkswirtschaften.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An aktuellen Beispielen erkennen, wie die öffentliche Hand die Wirtschaft beeinflusst und durch strukturpolitische Maßnahmen in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union Regionalförderung betreibt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der weltweiten Verflechtung der österreichischen Wirtschaft und ihrer Stellung in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Klasse:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gemeinsames Europa – vielfältiges Europa:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vielfalt Europas – Landschaft, Kultur, Bevölkerung und Wirtschaft – erfassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen über ausgewählte Regionen und Staaten gezielt sammeln und strukturiert auswerten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, dass manche Gegenwarts- und Zukunftsprobleme nur überregional zu lösen sind, um damit die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit gesamteuropäischen Fragen zu fördern.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentren und Peripherien in der Weltwirtschaft:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedeutung ausgewählter Staaten und Regionen für Weltpolitik und Weltwirtschaft erkennen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwicklungsunterschiede zwischen Regionen wahrnehmen und Erklärungsansätze für deren Ursachen untersuchen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bereitschaft anbahnen, Maßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit zu bewerten und zu unterstützen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Leben in einer vielfältigen Welt:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen der kulturellen, sozialen und politischen Differenzierung in unterschiedlichen Regionen der Erde.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bereitschaft anbahnen, sich mit “dem Anderen” vorurteilsfrei auseinander zu setzen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Leben in der “Einen Welt” – Globalisierung:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zunehmende Verflechtungen und Abhängigkeiten in der Weltwirtschaft und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft erkennen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedeutung der “neuen Mächtigen”, wie multinationaler Unternehmen, internationaler Organisationen und anderer “global players”, erfassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verantwortung der Menschen für die “Eine Erde” erkennen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedeutung weiterer Wege der Berufsfindung, der Aus- und Weiterbildung unter dem Aspekt weltwirtschaftlicher und technologischer Veränderungen erfassen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">MATHEMATIK</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in den verschiedenen Bereichen des Mathematikunterrichts Handlungen und Begriffe nach Möglichkeit mit vielfältigen Vorstellungen verbinden und somit Mathematik als beziehungsreichen Tätigkeitsbereich erleben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mathematisches Können und Wissen aus verschiedenen Bereichen ihrer Erlebnis- und Wissenswelt nutzen sowie durch Verwenden von Informationsquellen weiter entwickeln. Das Bilden mathematischer Modelle und das Erkennen ihrer Grenzen soll zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Aussagen führen, die mittels mathematischer Methoden entstanden sind;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch Reflektieren mathematischen Handelns und Wissens Einblicke in Zusammenhänge gewinnen und Begriffe bilden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in Verfolgung entsprechender Lernziele produktives geistiges Arbeiten, Argumentieren und exaktes Arbeiten, kritisches Denken, Darstellen und Interpretieren als mathematische Grundtätigkeiten durchführen, wobei sie dazu hingeführt werden sollen, Lernprozesse selbstständig zu gestalten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch das Benutzen entsprechender Arbeitstechniken, Lernstrategien und heuristischer Methoden Lösungswege und -schritte bei Aufgaben und Problemstellungen planen und in der Durchführung erproben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verschiedene Technologien (zB Computer) einsetzen können.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Unterrichtsziele und Unterrichtsinhalte:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen durch Erwerb und Nutzung grundlegender Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten Einsichten in die Gebiete Arithmetik, elementare Algebra und Geometrie gewinnen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arithmetik: Mit rationalen Zahlen rechnen, Rechenergebnisse abschätzen, elektronische Hilfsmittel benutzen können, Gesetzmäßigkeiten des Rechnens kennen und anwenden können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Elementare Algebra: Variablen als Mittel zum Beschreiben von Sachverhalten, insbesondere von Gesetzmäßigkeiten und funktionalen Beziehungen, und zum Lösen von Problemen verwenden können; algebraische Ausdrücke und Formeln bzw. Gleichungen umformen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geometrie: Mit grundlegenden geometrischen Objekten und mit Beziehungen zwischen diesen Objekten vertraut werden, zeichnerische Darstellungen von ebenen und räumlichen Gebilden anfertigen können, räumliches Vorstellungsvermögen entwickeln und Längen-, Flächen- und Volumsberechnungen durchführen können, geeignete Sachverhalte geometrisch darstellen und umgekehrt solche Darstellungen deuten können.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Folgende mathematische Grundtätigkeiten sind zu entwickeln:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Produktives geistiges Arbeiten, insbesondere: Kombinieren vertrauter Methoden; Analysieren von Problemen, Begründungen, Darstellungen, mathematischen Objekten; Anwenden bekannter Verfahren, auch in teilweise neuartigen Situationen; Abstrahieren und Konkretisieren; Verallgemeinern und Spezialisieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Argumentieren und exaktes Arbeiten, insbesondere: präzises Beschreiben von Sachverhalten, Eigenschaften und Begriffen (Definieren); Arbeiten unter bewusster Verwendung von Regeln;</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Begründen (Beweisen); Arbeiten mit logischen Schlussweisen;</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Rechtfertigen von Entscheidungen (etwa der Wahl eines Lösungsweges oder einer Darstellungsform).</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kritisches Denken, insbesondere: Überprüfen von Vermutungen;</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Überprüfen von Ergebnissen; Erkennen von Unzulänglichkeiten mathematischer Modelle; Erkennen von Mängeln in Darstellungen oder Begründungen; Überlegen von Bedeutungen mathematischer Methoden und Denkweisen; Überlegen der Bedeutung des Mathematikunterrichts für die eigene Person.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellen und Interpretieren, insbesondere: verbales, formales oder graphisches Darstellen von Sachverhalten;</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">geometrisch-zeichnerisches Darstellen von Objekten; Finden und Interpretieren graphischer Darstellungen; Erstellen und Interpretieren von mathematischen Modellen außermathematischer Sachverhalte.</schlussteil></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Mathematikunterricht soll folgende miteinander vielfältig verknüpfte Grunderfahrungen ermöglichen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erscheinungen der Welt um uns in fachbezogener Art wahrzunehmen und zu verstehen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Problemlösefähigkeiten zu erwerben, die über die Mathematik hinausgehen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese Grunderfahrungen sollen zur Entwicklung von Verantwortungsbewusstsein den Mitmenschen und der Umwelt gegenüber führen und zur Erkenntnis beitragen, dass Phänomene und Bereiche existieren, die unabhängig von der augenblicklichen Befindlichkeit des Menschen sind (rationale Distanz).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Ziele und Aufgaben tragen in ihrer Gesamtheit zu diesem Bildungsbereich bei.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beschreiben von Objekten und Prozessen; Präzision der Sprachverwendung; Gebrauch und Bedeutung von Definitionen, Vorgänge des Klassifizierens; Umsetzen von Texten in mathematische Handlungen; Konzentrieren von Sachverhalten in mathematische Formeln; Auflösen von Formeln in sprachliche Formulierungen; Vermitteln und Verwenden einer Fachsprache mit spezifischen grammatikalischen Strukturen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Untersuchen von Situationen und Problemen mit Hilfe rationalen Denkens; Erkennen der Stärken und Grenzen der mathematischen Denkweise; Aufarbeiten gesellschaftlicher Themen mit mathematischen Methoden (zB Statistik); kritischer Umgang mit empirischem Datenmaterial; planmäßiges, sorgfältiges und konzentriertes Arbeiten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwickeln verschiedener Lösungswege zu mathematischen Fragestellungen; Nutzen heuristischer Strategien.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Berechnungen, Statistiken und Auswertungen im Gesundheits- und Ernährungsbereich (Energieverbrauch, Nährwerttabellen, Belastungskurven).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Jahresplanung:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufbauend auf die Grundschule ist der weitere Bildungserwerb unter besonderer Berücksichtigung der Kenntnisse und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler zu planen und durchzuführen. Unter Berücksichtigung der Schulplanung sind in der Jahresplanung die Ziele und Inhalte sowohl von Kern- als auch Erweiterungsbereich zeitlich anzuordnen und zu gewichten (siehe auch Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Jahresplanung ist ein Freiraum für Bedürfnisse von Schülergruppen vorzusehen, in dem Interessensschwerpunkte der Schülerinnen und Schüler Berücksichtigung finden, insbesondere wenn regionale, schulische oder berufsvorbereitende Erfordernisse dies nahe legen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wesentliche Orientierungsmerkmale für die Jahresplanung sind die Abgrenzung von Kern- und Erweiterungsbereich sowie die für das Ende der 4. Klasse angestrebten Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Systematisches und situationsbezogenes Lernen, verständnisvolles Lernen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein konstruktives Verhältnis der Schülerinnen und Schüler zur Mathematik soll gefördert werden. Verständnisvolles Lernen ist ein individueller, aktiver und konstruktiver Prozess. Die Schülerinnen und Schüler sind nicht Konsumierende eines fix vorgegebenen Wissens, sondern Produzierende ihres Wissens, mit Betonung auf aktives Erarbeiten, Erforschen, Darstellen, Reflektieren. Mathematische Begriffe und Verfahren werden durch die eigenen Aktivitäten von den Schülerinnen und Schülern in ihr Wissenssystem eingebaut. Im Unterricht ist eine Balance zwischen systematischem Lernen und situationsbezogenem Lernen im praktischen Umgang mit lebensweltlichen Fragestellungen herzustellen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Unterrichtsformen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit und projektorientierter Unterricht sollen die bestimmenden Unterrichtsformen des Mathematikunterrichts sein. Schriftliche Darstellungen von Lösungswegen sollen erst dann angeboten werden, wenn sich die Schülerinnen und Schüler mit einer Aufgabe – zumindest teilweise – auseinander gesetzt haben. Auch bei leistungsstärkeren Schülerinnen und Schülern ist handlungsorientiert vorzugehen. Keinesfalls darf der Unterricht auf das Erlernen von Verfahren und Fertigkeiten beschränkt werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Motivierung der Schülerinnen und Schüler:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit Hilfe von Problemstellungen aus Themenkreisen, die den Erfahrungen und Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechen, sollen mathematisches Wissen und Können entwickelt und gefestigt werden. Dabei soll die Nützlichkeit der Mathematik in verschiedenen Lebens- und Wissensbereichen erfahren werden. Wünschenswert für diese Phase ist eine Mitverantwortung durch die Schülerinnen und Schüler. Hilfen oder Informationen sollen dann erfolgen, wenn sie verlangt oder benötigt werden. Selbstständiges Entdecken und Erfolgserlebnisse sind ein wesentlicher Beitrag zur Motivation.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Unterrichten in Phasen, Vernetzung, Querverbindungen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unter Beachtung der Vorkenntnisse sollen Inhalte in einer ersten Phase nur um einige Gesichtspunkte erweitert, bei einfachen Anwendungen erprobt und erst in einer späteren Phase vertieft und ergänzt werden. Vernetzungen der Inhalte durch geeignete Unterrichtssequenzen und Aufgabenstellungen sind anzustreben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen sowie zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler sind herzustellen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sicherung des Unterrichtsertrages:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Gedankengänge, die zum Erwerb mathematischen Wissens geführt haben, wiederholen und dabei lernen, erworbenes Wissen zu rekonstruieren, eigenständig darzustellen und auch zu begründen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Üben soll nicht nur auf die Festigung von Fertigkeiten beschränkt bleiben, sondern den Schülerinnen und Schülern sollen auch planmäßig Arbeitsaufträge zur Schulung der mathematischen Grundtätigkeiten erteilt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Nachsteuerung des Lernprozesses ist die Beobachtung des Lernfortschrittes notwendig, ohne dass damit ein Notendruck verbunden sein darf.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Individualisierung und Differenzierung</b> (siehe auch Abschnitt “Förderung durch Differenzierung und Individualisierung” im zweiten Teil):</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Differenzierungsmaßnahmen sollen die Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren individuellen Begabungen, Fähigkeiten, Neigungen, Bedürfnissen und Interessen bestmöglich gefördert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Bewältigung von mathematischen Alltagsproblemen sollen thematische Schwerpunkte gesetzt werden. Zu solchen Schwerpunktthemen sollen vielfältige mathematische Zugänge und didaktische Einstiegsmöglichkeiten geboten werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Differenzierung und Individualisierung erfolgt unter Berücksichtigung des Arbeitstempos der Schülerinnen und Schüler, durch den methodischen Zugang, nach Umfang und Komplexität der Aufgabenstellung sowie nach dem Anspruchsniveau, das mit der jeweiligen Aufgabenstellung verbunden ist.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lesen mathematischer Texte, Fachsprache:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ab der 1. Klasse ist darauf Bedacht zu nehmen, dass die Schülerinnen und Schüler sich mit Mathematik auch in Textform auseinander setzen (zB selbstständiges Erarbeiten aus Musterbeispielen und Erklärungstexten).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mathematische Inhalte können etwa durch Üben von Beschreibungen, Erklärungen und Kurzaufsätzen oder Erstellen von Zusammenfassungen unterschiedlich dargestellt werden. Elementare Begriffe, Symbole und Darstellungsformen können zur Beschreibung mathematischer und außermathematischer Sachverhalte sinnvoll verwendet werden. Mit wachsender Geläufigkeit im Umgang mit mathematischer Sprache und Symbolik kann diese Verwendung auch zur Klärung von Begriffen und zur Klärung von logischen Zusammenhängen dienen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Nutzen von Nachschlagewerken soll erkannt und der Gebrauch von Formelsammlungen, Tabellen und ähnlichem gelernt werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Aufgabenstellungen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sowohl der Prozess der Problemlösung als auch das Produkt haben eigenständige Bedeutung. Aufgaben sollen nach Möglichkeit so gestellt sein, dass ein Scheitern an einer Teilaufgabe die weitere Bearbeitung nicht völlig unmöglich macht. Aufgaben, die sich auf elementare Tätigkeiten beziehen, und solche mit aufeinander aufbauenden Lösungsschritten sind möglich und wünschenswert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabenstellungen sind so zu wählen, dass sie in verständlicher Sprache und übersichtlicher Form abgefasst sind, die thematische Verankerung altersadäquat ist und dass ohne Zeitdruck gearbeitet werden kann. Unterschiedliche korrekte Interpretationen sind zu akzeptieren.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Arbeiten mit dem Taschenrechner und dem Computer:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundsätzlich sind schon ab der 1. Klasse Einsatzmöglichkeiten zur planmäßigen Nutzung von elektronischen Hilfen beim Bearbeiten von Fragestellungen der Mathematik und als informationstechnische Hilfe (in Form von elektronischen Lexika, Statistiken, Fahrplänen, Datenbanken, ...) gegeben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Möglichkeiten elektronischer Systeme bei der Unterstützung schülerzentrierter, experimenteller Lernformen sind zu nutzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das kritische Vergleichen von Eingaben und Ausgaben bei verschiedenen Programmen und Geräten bezüglich der Problemstellung kann zum Entwickeln eines problem- und softwareadäquaten Analysierens, Formulierens und Auswertens beitragen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Historische Betrachtungen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Schülerinnen und Schülern ist an geeigneten Themen Einblick in die Entwicklung mathematischer Begriffe und Methoden zu geben. Sie sollen einige Persönlichkeiten der Mathematikgeschichte kennen lernen. Die Mathematik soll als dynamische Wissenschaft dargestellt und ihre Bedeutung bei der Entwicklung der abendländischen Kultur gezeigt werden. Die Bedeutung der Mathematik in der Gegenwart soll in den Unterricht einfließen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für <b>Schularbeiten</b> ist dem Abschnitt “Leistungsfeststellung” des dritten Teils zu entnehmen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kernbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen praxisorientierte Aufgaben unter dem Aspekt der Modellbildung möglichst oft rechnerisch, geometrisch und graphisch darstellen, lösen und kritisch betrachten können. Dabei sollen sie von ihrer unmittelbaren Erlebniswelt ausgehen und ihre Erfahrungen auch in fächerübergreifende Vorhaben einbringen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen ebenso grundlegendes mathematisches Wissen und Können erwerben und abstraktes Denken und formale Fähigkeiten entwickeln. Sie sollen im präzisen Arbeiten und Argumentieren ausgebildet werden und mit mathematischen Darstellungsformen vertraut werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sie sollen elektronische Hilfen und (auch selbst erstellte) Formelsammlungen in steigendem Ausmaß ab der 1. Klasse verwenden und wiederholt Gelegenheit haben, ihr Vorstellungsvermögen auch computerunterstützt zu schulen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um den Schülerinnen und Schülern einen kontinuierlichen Aufbau ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten zu ermöglichen, sind Stoffangaben der unteren Klassen in den oberen Klassen mit zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Abfolge der Stoffangaben ist nicht als Hinweis auf die Reihenfolge für die unterrichtliche Planung zu betrachten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Klasse:</ueberschrift><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="3">1.1</symbol>Arbeiten mit Zahlen und Maßen</listelem></erlliste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit natürlichen Zahlen vertiefen, dabei auch große natürliche Zahlen verwenden und mehrstellige Multiplikationen und Divisionen durchführen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechnen mit Maßen und Umwandlungen zur Bearbeitung von Sachaufgaben und geometrischen Berechnungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>anhand von Teilern und Vielfachen Einblicke in Zusammenhänge zwischen natürlichen Zahlen gewinnen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorstellungen mit positiven rationalen Zahlen verbinden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit der Darstellung in Dezimal- und Bruchschreibweise vertraut sein,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Ungleichungen zum Einschranken benutzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit den positiven rationalen Zahlen Rechnungen mit leicht abschätzbaren Ergebnissen durchführen und zur Lösung von Problemen in Sachsituationen vielfältig anwenden können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechnen mit Brüchen, nur in einfachen Fällen, die anschaulich deutbar sind,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegende Sicherheit im Kopfrechnen gewinnen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>elektronische Rechenhilfsmittel einsetzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kenntnisse über Umkehroperationen erweitern,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Regeln über die Reihenfolge von Rechenoperationen, einschließlich der Klammerregeln, anwenden können.</listelem></aufzaehlung><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="3">1.2</symbol>Arbeiten mit Variablen</listelem></erlliste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Variablen allgemeine Sachverhalte beschreiben können, zB gleichartige Rechenabläufe, die sich nur durch unterschiedliche Zahlen unterscheiden, oder allgemeine Beziehungen zwischen Größen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>insbesondere Formeln bzw. Gleichungen aufstellen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösungen zu einfachen linearen Gleichungen finden können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formeln anwenden und interpretieren können.</listelem></aufzaehlung><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="3">1.3</symbol>Arbeiten mit Figuren und Körpern</listelem></erlliste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgehend von Objekten der Umwelt durch Idealisierung und Abstraktion geometrische Figuren und Körper sowie ihre Eigenschaften erkennen und beschreiben können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aufbauend auf die Grundschule Kenntnisse über grundlegende geometrische Begriffe gewinnen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Skizzen von Rechtecken, Kreisen, Kreisteilen, Quadern und ihren Netzen anfertigen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zeichengeräte zum Konstruieren von Rechtecken, Kreisen und Schrägrissen gebrauchen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Maßstabszeichnungen anfertigen und Längen daraus ermitteln können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umfangs- und Flächenberechnungen an Rechtecken (und einfachen daraus zusammengesetzten Figuren),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sowie Volums- und Oberflächenberechnungen an Quadern (und einfachen daraus zusammengesetzten Körpern) durchführen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formeln für diese Umfangs-, Flächen- und Volumsberechnungen aufstellen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Winkel im Umfeld finden und skizzieren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gradeinteilung von Winkeln kennen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Winkel mit dem Winkelmesser (Geodreieck) zeichnen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache symmetrische Figuren erkennen und herstellen können.</listelem></aufzaehlung><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="3">1.4</symbol>Arbeiten mit Modellen, Statistik</listelem></erlliste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>direkte Proportionalitäten erkennen (zB Warenmenge – Geld, Zeit – Weg),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>entsprechende Fragestellungen finden und Berechnungen durchführen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Modelle mit realen Gegebenheiten vergleichen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegende Überlegungen zur Sinnhaftigkeit von Modellen für die Praxis anstellen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Tabellen und graphische Darstellungen zum Erfassen von Datenmengen verwenden können.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Klasse</ueberschrift><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="3">2.1</symbol>Arbeiten mit Zahlen und Maßen</listelem></erlliste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Festigen und Vertiefen der Fähigkeiten beim Arbeiten mit positiven rationalen Zahlen, um vielfältige und komplexere Probleme in Sachsituationen bearbeiten zu können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechnen mit Brüchen (mit kleinen Zählern und Nennern), damit die Rechenregeln im Hinblick auf die Algebra sicher beherrscht werden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>diese Rechenregeln für das Bruchrechnen begründen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bruchdarstellung in Dezimaldarstellung überführen und umgekehrt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wichtige Teilbarkeitsregeln kennen und anwenden können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechnen mit Prozenten in vielfältigen Zusammenhängen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Maße verwenden und Umwandlungen durchführen können in dem Ausmaß, wie es die Bearbeitung von Sachaufgaben und geometrischen Aufgaben erfordert und es dem Vorstellungsvermögen der Schülerinnen und Schüler entspricht.</listelem></aufzaehlung><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="3">2.2</symbol>Arbeiten mit Variablen</listelem></erlliste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Variablen allgemeine Sachverhalte beschreiben,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gleichungen und Formeln aufstellen, insbesondere auch in Sachsituationen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unter Verwendung von Umkehroperationen einfache lineare Gleichungen mit einer Unbekannten lösen und Formeln umformen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formeln interpretieren.</listelem></aufzaehlung><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="3">2.3</symbol>Arbeiten mit Figuren und Körpern</listelem></erlliste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Dreiecke, Vierecke und regelmäßige Vielecke untersuchen, wesentliche Eigenschaften feststellen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Figuren skizzieren und konstruieren können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen, ob Angaben mehrdeutig sind, oder überhaupt nicht in Konstruktionen umgesetzt werden können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kongruente Figuren herstellen können, die Kongruenz begründen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigenschaften von Strecken- und Winkelsymmetralen kennen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>und für Konstruktion anwenden können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Flächeninhalte von Figuren berechnen können, die sich durch Zerlegen oder Ergänzen auf Rechtecke zurückführen lassen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Volumina von Prismen berechnen, möglichst in Anwendungsaufgaben.</listelem></aufzaehlung><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="3">2.4</symbol>Arbeiten mit Modellen, Statistik</listelem></erlliste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>charakteristische Kennzeichen von indirekten und direkten Proportionalitäten an Beispielen angeben können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Fragestellungen dazu formulieren, sie graphisch darstellen und lösen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fragen zu sinnvollen Anwendungsbereichen für solche Proportionalitäten stellen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>relative Häufigkeiten ermitteln können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>entsprechende graphische Darstellungen lesen, anfertigen und kritisch betrachten können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Manipulationsmöglichkeiten erkennen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Klasse</ueberschrift><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="3">3.1</symbol>Arbeiten mit Zahlen und Maßen</listelem></erlliste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>rationale Zahlen in verschiedenen Formen deuten können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>als Zustände gegenüber einem Nullpunkt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>als Punkte auf einer Zahlengeraden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen und Beschreiben von Kleiner-Größer-Beziehungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>rationale Zahlen für Darstellungen in Koordinatensystemen verwenden können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Regeln für das Rechnen mit rationalen Zahlen wissen und bei Rechenbeispielen (mit einfachen Zahlen) mit Sicherheit anwenden können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verketten der vier Grundrechnungsarten und derart entstehende Terme auch mit elektronischen Rechenhilfsmitteln berechnen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sicherheit im Kopfrechnen gewinnen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Potenzschreibweise kennen und anwenden können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zahlen, vor allem in Sachsituationen, unter Verwendung von Zehnerpotenzen darstellen können.</listelem></aufzaehlung><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="3">3.2</symbol>Arbeiten mit Variablen</listelem></erlliste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formeln (bzw. Terme) umformen und durch Rechenregeln begründen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit einfachen Potenzen arbeiten können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formeln in Sachsituationen und in der Geometrie aufstellen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufgaben aus Anwendungsbereichen und aus der Geometrie durch Umformungen von Formeln oder Termen lösen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>dabei auch Aufgaben variieren und graphische Darstellungen nutzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösen von linearen Gleichungen mit einer Unbekannten.</listelem></aufzaehlung><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="3">3.3</symbol>Arbeiten mit Figuren und Körpern</listelem></erlliste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vergrößern und Verkleinern von Figuren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ähnliche Figuren erkennen und beschreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formeln für Flächeninhalte von Dreiecken und Vierecken begründen und damit Flächeninhalte berechnen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umkehraufgaben lösen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gegenstände, die die Gestalt eines Prismas oder einer Pyramide haben, zeichnerisch darstellen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Oberfläche, Rauminhalt und Gewicht von Gegenständen, die die Gestalt eines Prismas oder einer Pyramide haben, berechnen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Lehrsatz des Pythagoras für Berechnungen in ebenen Figuren nutzen können.</listelem></aufzaehlung><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="3">3.4</symbol>Arbeiten mit Modellen, Statistik</listelem></erlliste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>lineare Wachstums- und Abnahmeprozesse mit verschiedenen Annahmen unter Zuhilfenahme von elektronischen Rechenhilfsmitteln untersuchen können (zB Zinssätze),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>funktionale Abhängigkeiten erkennen, formelmäßig und graphisch darstellen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Untersuchen und Darstellen von Datenmengen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Klasse</ueberschrift><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="3">4.1</symbol>Arbeiten mit Zahlen und Maßen</listelem></erlliste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch zusammenfassendes Betrachten das Zahlenverständnis vertiefen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>anhand einfacher Beispiele erkennen, dass es Rechensituationen gibt, die nicht mit Hilfe der rationalen Zahlen lösbar sind,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Näherungswerte oder Schranken für irrationale Zahlen angeben können, auch unter Verwendung elektronischer Hilfsmittel,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bei Anwendungen Überlegungen zur sinnvollen Genauigkeit anstellen.</listelem></aufzaehlung><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="3">4.2</symbol>Arbeiten mit Variablen</listelem></erlliste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sicherheit beim Arbeiten mit Variablen, Termen, Formeln und Gleichungen steigern,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeiten mit einfachen Bruchtermen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>lineare Gleichungen mit zwei Variablen graphisch darstellen und Lösungen angeben können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verfahren zum Lösen von linearen Gleichungssystemen (zwei Gleichungen mit zwei Variablen) nutzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch das Arbeiten mit funktionalen Abhängigkeiten einen intuitiven Funktionsbegriff erarbeiten.</listelem></aufzaehlung><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="3">4.3</symbol>Arbeiten mit Figuren und Körpern</listelem></erlliste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Lehrsatz des Pythagoras für Berechnungen in ebenen Figuren und in Körpern nutzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine Begründung des Lehrsatzes des Pythagoras verstehen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Berechnungsmöglichkeiten mit Variablen darstellen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schranken für Umfang und Inhalt des Kreises angeben können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formeln für die Berechnung von Umfang und Flächeninhalt des Kreises wissen und anwenden können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formeln für die Länge eines Kreisbogens und für die Flächeninhalte von Kreisteilen herleiten und anwenden können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formeln für die Berechnung der Oberfläche und des Volumens von Drehzylindern und Drehkegeln sowie für die Kugel erarbeiten und nutzen können.</listelem></aufzaehlung><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="3">4.4</symbol>Arbeiten mit Modellen, Statistik</listelem></erlliste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wachstums- und Abnahmeprozesse mit verschiedenen Annahmen unter Zuhilfenahme von elektronischen Rechenhilfsmitteln untersuchen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>funktionale Abhängigkeiten untersuchen und darstellen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Untersuchen und Darstellen von Datenmengen unter Verwendung statistischer Kennzahlen (zB Mittelwert, Median, Quartil, relative Häufigkeit, Streudiagramm).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">GEOMETRISCHES ZEICHNEN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Richtige Handhabung und Wartung fachspezifischer Werkzeuge, jeweils in Abstimmung mit der Aufgabenstellung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationsgewinn durch geeignete Ausfertigung graphischer Arbeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen von Strukturen und Eigenschaften geometrischer Objekte;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen geometrischer Grundfiguren in größeren Zusammenhängen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwickeln von Objekten durch Transformieren und Modellieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwenden geometrischer Grundkenntnisse auf naturwissenschaftliche und technische Problemstellungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen und Verwenden der Geometrie als Sprache; Einsetzen von Handskizzen als Hilfsmittel bei der Entwurfsarbeit, aber auch als selbstständige Darstellungsform;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwendung geeigneter Abbildungsverfahren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Interpretation und Weiterentwicklung geometrischer Darstellungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwendung geeigneter Unterrichtssoftware (2D-Systeme, 3D-Systeme).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Geometrischem Zeichnen verknüpft die Vorstellung von den Erscheinungen der Welt in uns und das Verständnis für Raum und Figur. Diese Grunderfahrungen tragen zur Erkenntnis bei, dass Phänomene existieren, die unabhängig von der augenblicklichen Befindlichkeit des Menschen sind. Die oder der Einzelne gewinnt Gestaltungsfreiheit und kann sein technisches Grundwissen in den Dienst der Gemeinschaft stellen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache als Kommunikationsmittel für das Beschreiben und Erklären geometrischer Objekte und Vorgänge, die Zeichnung als Sprache der Technik, Präzision im sprachlichen Ausdruck; Zeichnungen als Mittel der interkulturellen Verständigung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vorbereitung auf die Berufswelt (zB zweckentsprechender Einsatz von Werkzeugen), die Vorteile von Gründlichkeit und Ordnung erkennen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen, Strukturieren, Modellieren geometrischer Objekte, Erfassen und Diskutieren von Bewegungsvorgängen und Transformationen im Raum, Raumvorstellungs- und Intelligenztraining.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Individuelles Gestalten von geometrischen Objekten und Modellen, kreatives Lösen von geometrischen Problemstellungen, einen angemessenen Anspruch an Sauberkeit und Genauigkeit graphischer Ausfertigung entwickeln; Endausfertigung von Zeichnungen nach ästhetischen Gesichtspunkten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwicklung der Feinmotorik.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll auf die Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet sein; dh. der rezeptive Anteil ist auf die Vermittlung grundsätzlicher Überlegungen und einführende Unterrichtssequenzen zu beschränken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Abgesehen von ausdrücklich streng gefassten Arbeitsaufträgen soll solchen Aufgaben, die die Kreativität und selbstständige Gestaltungskraft der Schülerinnen und Schüler anregen, der Vorzug gegeben werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Freihandskizze ist als ein unverzichtbares Hilfsmittel bei der Entwurfsarbeit, aber auch als selbstständige Darstellungsform einzusetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Einsatz von CAD-Systemen ist auf die Verfügbarkeit geeigneter Arbeitsmittel zur Einzel- oder Partnerarbeit hinzuwirken. Dabei ist auf die sachgerechte und intelligente Nutzung zu achten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Konstruktion auf dem Zeichenblatt soll durch Modelle und andere Hilfsmittel, die der Entwicklung der Raumanschauung dienen bzw. die geometrischen Hintergründe deutlich machen, begleitet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Behandlung von Raumobjekten sollen Aussagen über geometrische Inhalte und Beziehungen vorwiegend aus der jeweiligen Raumsituation entwickelt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Abbildung von Raumobjekten soll stets exakt zwischen einer Betrachtung der Raumsituation und einer Beschreibung des Bildes unterschieden werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist größter Wert auf Genauigkeit und Sauberkeit zu legen. Der graphischen Gestaltung der Arbeiten kommt – abgestimmt auf die jeweils verwendete Ausfertigungstechnik – besondere Bedeutung zu.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Anwendung der Fachsprache ist zu achten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind zu einer geeigneten Form der Dokumentation der Unterrichtsarbeit anzuhalten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kernbereich:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Klasse:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Ebene Geometrie:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen und Anwenden von geometrischen Grundelementen und Grundstrukturen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eigenständiges Gestalten von Ornamenten und Mustern. Spielerisches Experimentieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anwendung von 2D-Systemen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Axonometrische Darstellungen ebenflächig begrenzter geometrischer Körper:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kartesisches Koordinatensystem.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spezielle axonometrische Darstellungen; Sichtbarkeitsüberlegungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ebene Schnitte, einfache Verschneidungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einführung in ein geeignetes 3D-System.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Modellierungsvorgänge; Beispiele aus Alltag, Architektur, Technik.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen räumlicher Zusammenhänge.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Hauptrisse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grund-, Auf- und Kreuzriss: Herstellen und rekonstruierendes Lesen solcher Risse.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Klasse:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Mehrbilderverfahren:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Seitenrisse als Darstellungsmittel und Konstruktionshilfe: wahre Länge; wahre Gestalt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Werkzeichnungen; Bemaßung; Maßstab.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Perspektive:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundeigenschaften und ihre Anwendung auf einfache Darstellungen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Ellipse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anschauliche Erzeugung; Eigenschaften; Anwendungen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Krumme Flächen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beispiele, Darstellungsskizzen; Betrachtung und Darstellung: Drehzylinder, Drehkegel, Kugel.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Modellierungsvorgänge; Annäherung im Rahmen geeigneter 3D-Systeme.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">BIOLOGIE UND UMWELTKUNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Biologie und Umweltkunde hat von der 1. bis zur 4. Klasse die Beschäftigung mit den Themenbereichen Mensch und Gesundheit, Tiere und Pflanzen sowie Ökologie und Umwelt zum Schwerpunkt. In allen vier Klassen dienen diese drei Bereiche zur Strukturierung der Unterrichtsinhalte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht ist so zu konzipieren, dass die folgenden Ziele realisiert werden können:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Schülerinnen und Schüler sollen zentrale biologische Erkenntnisse gewinnen, Prinzipien, Zusammenhänge, Kreisläufe und Abhängigkeiten sehen lernen und Verständnis für biologische bzw. naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen erwerben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Schülerinnen und Schüler sollen Verständnis für den eigenen Körper erwerben, das sie zu einem verantwortungsvollen Umgang mit sich selbst befähigt (Akzeptanz des eigenen Körpers, der eigenen Sexualität; Gesundheitsförderung).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Schülerinnen und Schüler sollen die Abhängigkeit der Menschen von Natur und Umwelt begreifen und Wissen, Fähigkeiten/Fertigkeiten erwerben, die sie für einen umweltbewussten, nachhaltigen Umgang mit unseren Lebensgrundlagen motivieren und befähigen (ökologische Handlungskompetenz).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Schülerinnen und Schüler sollen ein biologisches “Grundverständnis” erwerben, welches sie bei ihrer zukünftigen Partizipation an gesellschaftlichen Entscheidungen unterstützen kann. Werte und Normen, Fragen der Verantwortung bei der Anwendung naturwissenschaftlicher bzw. biologischer Erkenntnisse sollen thematisiert werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Schülerinnen und Schüler sollen positive Emotionen für Natur und Umwelt entwickeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Personale und soziale Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Kooperation, Konflikt- und Teamfähigkeit, emotionale Intelligenz sollen erworben bzw. gefördert werden.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weckung der Achtung vor Natur und Leben sowie des Bewusstseins der Verantwortung für die Folgen von Eingriffen in Ökosysteme. Grenzen der Machbarkeit wissenschaftlichen Experimentierens und wirtschaftlicher Nutzung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mensch als biologisches und soziales Wesen, Sexualität/Partnerschaft/Familie, Gesundheit/Krankheit als biologisches und soziales Phänomen; Arbeitswelt, Friedenserziehung; Verhältnis Mensch – Natur, Ökologie – Ökonomie, Energie, Nachhaltigkeit; Anwendung biologischer Erkenntnisse.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Phänomen Leben, Mensch als Lebewesen, Vernetzung belebter Systeme, Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf Natur, Umwelt und Gesundheit, Naturwissenschaften und Ethik, naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsstrategien.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung der Sprachkompetenz im Bereich der Alltags- und Fachsprache.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung der Kreativität durch Umgang mit Lebewesen und Naturobjekten, Einsatz von kreativitätsfördernden Methoden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Körperliche Voraussetzung für Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden/Gesundheit, Umwelt und Sport.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Erarbeitung aller Themen ist stets die Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen, sowohl bei der Auswahl der Inhalte und Methoden als auch durch Anwendung des Wissens auf den eigenen Bezugsrahmen. Gesellschaftsrelevante Aspekte sind möglichst häufig zu berücksichtigen, um der Bedeutung biologischer Erkenntnisse für die Gesellschaft gerecht zu werden und die Schülerinnen und Schüler auf die zukünftige Beteiligung und Verantwortung am gesellschaftlichen Leben vorzubereiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind zu selbstständigem Arbeiten und zur Problemlösefähigkeit unter Anwendung folgender Arbeitstechniken anzuregen: Beobachten, Vergleichen, Ordnen; Arbeiten mit geeigneten Hilfsmitteln (zB Lupe, Mikroskop, Computer, Fachliteratur); Suchen, Verarbeiten und Darstellen von Information; Identifizieren und Lösen von Problemen; Durchführen einfacher Experimente und Messverfahren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fächerübergreifendes und projektorientiertes Arbeiten ist zu fördern. Naturbegegnung ist anzustreben (zB durch Exkursionen, Arbeiten im Freiland, pflegenden Umgang mit Tieren und Pflanzen). Lern- und Sozialformen wie etwa Gruppenarbeit, soziales Lernen, offenes Lernen sollen die soziale wie personale/emotionale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler fördern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zu den drei Themenbereichen ist festzuhalten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>“Mensch und Gesundheit”</b> wird in jeder Schulstufe anhand ausgewählter Themenstellungen bearbeitet, die Fragen zu Gesundheit und Lebensstil sowie soziale und ethische Aspekte beinhalten. Am Ende der 4. Klasse sollen die Schülerinnen und Schüler einen altersgemäßen Überblick über Bau und Funktionen des menschlichen Körpers besitzen. Neben der Förderung des Verständnisses für den eigenen Körper sowie eines umfassenden Gesundheitsbewusstseins soll eine an den Schülerinnen und Schülern orientierte Sexualerziehung zum Tragen kommen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Beschäftigung mit dem Themenbereich <b>“Tiere und Pflanzen”</b> ist heimischen Arten bzw. jenen Arten, die typisch für die jeweils zu bearbeitenden Ökosysteme sind (siehe “Ökologie und Umwelt”), der Vorzug zu geben. Weiters sind auch solche zu berücksichtigen, die besondere Bedeutung für den Menschen haben. Die Schülerinnen und Schüler sollen einen Einblick in die Vielfalt der Organismen erhalten und deren wesentliche Charakteristika kennen lernen. Durch den Hinweis auf verwandtschaftliche Beziehungen zwischen den Lebewesen sollen die Schülerinnen und Schüler Verständnis für die Einordnung der Organismen in ein System entwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Themenkreis <b>“Ökologie und Umwelt”</b> sind das Kennenlernen von Organismen und ihr Zusammenwirken, Einsicht in die Zusammenhänge zwischen belebter und unbelebter Natur sowie Umweltprobleme und Schutzmaßnahmen im Mittelpunkt. Ziel ist eine solide Basis für umweltfreundliches Handeln und Verhalten, die sich aus Umweltwissen, Umweltbewusstsein und ökologischer Handlungskompetenz zusammensetzt. Naturbegegnungen sind vorzusehen. Auch sollen konkrete Aktivitäten im Sinne der Ökologisierung der Schule gefördert werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kernbereich:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesundheit:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufbauend auf den in der Volksschule erworbenen Kenntnissen ist ein Überblick über Bau und Funktion des menschlichen Körpers, insbesondere der Organsysteme, zu geben. Gleichzeitig ist eine Vertiefung des Verständnisses für den eigenen Körper anhand der Schwerpunkte Bewegung und Sexualität anzustreben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegung: Grundlagen der Bewegung, daran beteiligte Organe, Bewegung – Gesundheit – Wohlbefinden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sexualität: Unter Einbeziehung der Interessen der Schülerinnen und Schüler sind folgende Themen zu behandeln: Bau und Funktion der Geschlechtsorgane, Menstruation, Empfängnis, Schwangerschaft und Geburt, körperliche, psychische Entwicklung und Befindlichkeit in der Pubertät, Aufklärung über sexuellen Missbrauch/Prophylaxe.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Tiere und Pflanzen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Beispielen ausgewählter einheimischer Vertreter aus dem Tier- und Pflanzenreich sind Bau und Funktion sowie Zusammenhänge zwischen Bau, Lebensweise und Umwelt zu erarbeiten, wodurch eine Basis für altersgemäßes Verständnis verwandtschaftlicher Beziehungen gelegt werden soll.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schwerpunkte bilden Wirbeltiere und Blütenpflanzen. Bei der Auswahl sollen jene Organismen im Vordergrund stehen, die für das Ökosystem Wald von Bedeutung sind oder den Erlebnisbereich der Schülerin oder des Schülers bilden. Weiters sind die Haustiere zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ökologie und Umwelt:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand von Vertretern der Wirbeltiere und/oder des Ökosystems Wald sind ökologische Grundbegriffe (biologisches Gleichgewicht, Nahrungsbeziehungen, ökologische Nische) zu erarbeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Positive wie negative Folgen menschlichen Wirkens sollen thematisiert und hinterfragt werden. Umweltprobleme, deren Ursachen und Lösungsvorschläge sind zu bearbeiten. Umwelt-, Natur- und Biotopschutz sollen an konkreten Beispielen demonstriert werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesundheit:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand der Bereiche Mikroorganismen und Ökosystem Wald sind die positiven und negativen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit in physischer und psychischer Hinsicht zu behandeln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Tiere und Pflanzen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Beispielen ausgewählter einheimischer Vertreter aus dem Tier- und Pflanzenreich sind Bau und Funktion sowie Zusammenhänge zwischen Bau, Lebensweise und Umwelt zu erarbeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schwerpunkte bilden Wirbellose und weitere ausgewählte Blütenpflanzen, Sporenpflanzen, Pilze und Mikroorganismen. Bei der Auswahl stehen vor allem jene Organismen im Vordergrund, die für die Ökosysteme Wald und heimisches Gewässer von Bedeutung sind. Weiters ist die Zelle als Grundbaustein aller Lebewesen zu behandeln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ökologie und Umwelt:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand der Ökosysteme Wald und heimisches Gewässer sind ökologische Grundbegriffe (biologisches Gleichgewicht, Nahrungsbeziehungen, ökologische Nische, Produzent – Konsument – Destruent) zu erarbeiten und zu vertiefen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Positive wie negative Folgen menschlichen Wirkens sind hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Ökosysteme Wald und heimisches Gewässer zu analysieren und zu hinterfragen. Umweltprobleme, deren Ursache und Lösungsvorschläge sind zu erarbeiten. Umwelt-, Natur- und Biotopschutz sollen an konkreten Beispielen demonstriert werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesundheit:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand der zu besprechenden Ökosysteme sind die positiven und negativen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit zu behandeln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Tiere und Pflanzen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Beispielen ausgewählter Vertreter aus dem Tier- und Pflanzenreich sind Bau und Funktion sowie Zusammenhänge zwischen Bau, Lebensweise und Umwelt zu erarbeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schwerpunkte bilden diejenigen Organismen, die für die menschliche Ernährung eine besondere Rolle spielen (Nutztiere, Nutzpflanzen). Auf die Bedeutung der Pflanzen für die Existenz des Lebens auf der Erde ist einzugehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiters ist die Entwicklungsgeschichte der Erde und des Lebens, einschließlich des Menschen, zu behandeln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ökologie und Umwelt:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand des Ökosystems Boden und eines landwirtschaftlich genutzten Ökosystems (zB Acker, Wiese) sind ökologische Grundbegriffe (biologisches Gleichgewicht, Nahrungsbeziehungen, ökologische Nische, Produzent – Konsument – Destruent, Stoffkreisläufe) zu erarbeiten und zu vertiefen. Grundlegende geologische Kenntnisse sollen dem Verständnis des Bodens und des Zusammenwirkens von belebter und unbelebter Natur dienen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Positive wie negative Folgen menschlichen Wirkens sind hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf das Ökosystem Boden zu analysieren und zu hinterfragen. Umweltprobleme, deren Ursachen und Lösungsvorschläge sind zu erarbeiten. Umwelt-, Natur- und Biotopschutz sollen an konkreten Beispielen demonstriert werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Klasse</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesundheit:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Kenntnisse über Bau und Funktion des menschlichen Körpers (einschließlich der Themenfelder Gesundheit und Krankheit, Psychosomatik und Immunsystem) sind zu erweitern und zu vervollständigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sexualität: Unter Einbeziehung der Interessen der Schülerinnen und Schüler sind folgende Themen zu behandeln: Sexualität als biologisches, psychologisches und soziales Phänomen, Empfängnisregelung, Schwangerschaft, Geburt; AIDS-Prophylaxe.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Tiere und Pflanzen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Beispielen ausgewählter Vertreter aus dem Tier- und Pflanzenreich sind Bau und Funktion sowie Zusammenhänge zwischen Bau, Lebensweise und Umwelt zu erarbeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schwerpunkte bilden diejenigen Organismen, die für den Themenbereich Stadtökologie und das gewählte Ökosystem einer anderen Region von Bedeutung sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiters sind Grundlagen der Vererbung zu erarbeiten und deren Anwendungsmöglichleiten (zB Gentechnik) auch im Hinblick auf gesellschaftliche und ethische Fragen zu behandeln und zu diskutieren.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ökologie und Umwelt:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand von Stadtökologie und einem Ökosystem einer anderen Region (zB Meer, Regenwald) sind ökologische Grundbegriffe (biologisches Gleichgewicht, Nahrungsbeziehungen, ökologische Nische, Produzent – Konsument – Destruent, Stoffkreisläufe) zu vertiefen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Positive wie negative Folgen menschlichen Wirkens sind hinsichtlich ihrer Auswirkungen zu analysieren und zu hinterfragen. Umweltprobleme, deren Ursachen und Lösungsvorschläge sind zu erarbeiten. Umwelt-, Natur- und Biotopschutz sollen an konkreten Beispielen demonstriert werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">CHEMIE am Gymnasium und Realgymnasium</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Chemieunterricht dient einerseits dazu, die Schülerinnen und Schüler mit dem Wissen und den Grundfähigkeiten zur Bewältigung stofflicher Alltags-, Freizeit-, Lebens- und Berufsphänomene auszustatten und hat andererseits die Aufgabe, die gesellschaftliche Erziehung im Bereich von Natur und Materie vorzunehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Aufgabe des Chemieunterrichts ist es daher, die Schülerinnen und Schüler, ausgehend von deren Erfahrungsbereich und unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten, zu einem chemisch-naturwissenschaftlichen Denken hinzuführen. Dies geschieht durch:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bewusstes Beobachten chemischer Vorgänge;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennenlernen chemischer Prinzipien und Arbeitstechniken auch anhand selbst durchgeführter Experimente;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schulung des einfachen Modelldenkens unter Einbeziehung vorhandener Schülervorstellungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfassung der Zusammenhänge zwischen Mikrokosmos und alltäglichem Erfahrungsbereich;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verstehen der Bedeutung der Chemie für alle Lebensformen und Lebensvorgänge.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Chemieunterricht hat weiters die Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler in die Lage zu versetzen, die volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Chemie und Technik altersgemäß einzuschätzen sowie auf die Berufs- und Arbeitswelt vorzubereiten. Dies geschieht durch:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hinführen zu einem Verständnis für Stoffkreisläufe, für die Wechselbeziehung Ökonomie – Ökologie und damit zu umweltbewusstem Handeln sowie zu Energie- und Rohstoffsparen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kritische Auseinandersetzung mit den Gefahren der Anwendung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse sowie mit technikfeindlichen und unwissenschaftlichen Vorurteilen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ferner soll der Chemieunterricht im Sinne der Persönlichkeitsentwicklung das Bewusstsein für Eigenverantwortung fördern und zu mündigem Freizeit- und Konsumverhalten führen. Dies geschieht durch:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erziehung zu Team-, Kommunikations- und Solidarfähigkeit sowie Erziehung zu Genauigkeit, Sorgfalt und Verantwortung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der Gesundheitserziehung, des Zivilschutzgedankens sowie des sicherheitsbewussten Handelns.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Grundlagen legen zur Beurteilung von Gefahren für die Umwelt und von Umweltschutzmaßnahmen, um eine menschenwürdige Zukunft zu ermöglichen. Entscheidungskompetenz in dieser Richtung entsteht erst durch ein unverzichtbares chemisches Grundwissen. Auch die ethisch-moralische Diskussion solcher Zukunftsfragen hat dieses Grundwissen als Basis.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durchgängige Gültigkeit materieller Aufbauprinzipien für sämtliche Bereiche der Natur; technische Errungenschaften der Gesellschaft unter Berücksichtigung der Widerspiegelung innerer Aufbauprinzipien in äußeren Eigenschaften.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschied zwischen Alltags- und Fachsprache bzw. Symbolsprache, präziser Sprachgebrauch und Argumentationsverhalten bei Planung, Beobachtung, Beschreibung und Protokollierung chemischer Vorgänge.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bedeutung der Naturwissenschaften für den Lauf der Geschichte und die gesellschaftlichen Bedingungen, Verknüpfung der Begriffe Wirtschaft – Technik – Wertung – Verantwortung – Ethik.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ästhetische und emotionale Bezüge zur stofflichen Um- und Mitwelt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umgang mit Gefahr- und Altstoffen, Ernährungs- und Gesundheitserziehung, Aufklärung über Drogen und Doping, Bedeutung der Hygiene, Bedeutung der Chemie für den medizinischen Fortschritt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Chemieunterricht soll überwiegend von der Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler ausgehen. Prinzipiell ist der induktive Weg zum Erkenntnisgewinn anzustreben. Dies bedeutet, dass vom Lehrerexperiment und vor allem auch vom Schülerexperiment auszugehen ist. Dabei ist den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zu möglichst selbstständigem Suchen, Forschen und Entdecken zu geben. Unter anderem sollen einfache Modellvorstellungen sowie das Periodensystem der Elemente für Erklärungen herangezogen werden. Bei der Formulierung von Gesetzen ist auf qualitative und Je-desto-Fassungen besonderer Wert zu legen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll durch moderne Lern- und Sozialformen (zB Teamarbeit) auch das Lernen im sozialen und emotionalen Bereich fördern. Darüber hinaus hat eine Auseinandersetzung mit neuen Technologien, Unterrichtssoftware und elektronischen Informationssystemen zu erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Unterrichtsgestaltung ist ein ausgewogenes Verhältnis von exemplarischer Vertiefung (zB durch Projektunterricht, Lehrausgänge und Exkursionen) und informierender Darbietung (womöglich unterstützt durch Experimente oder Formen des Medieneinsatzes) anzustreben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Chemieunterricht ist Sicherheitserziehung im weitesten Sinne. Daher muss hier ganz besonders auf Gefahren, die von Stoffen und Reaktionen ausgehen, hingewiesen werden, ohne zu dramatisieren oder zu verniedlichen. Durch den vorschriftsmäßigen Gebrauch von Sicherheitsausstattung und -hilfen sind die Schülerinnen und Schüler beim Experimentieren auch aktiv an die Sicherheitsstandards zu gewöhnen. Die Entsorgung ist vor allem wegen der Vorbildfunktion demonstrativ sorgfältig durchzuführen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kernbereich:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Klasse:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Einteilung und Eigenschaften der Stoffe:</ueberschrift><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Einsicht gewinnen in die verschiedenen Einteilungskriterien für die Materie.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Unterscheiden können zwischen Gemengen und Reinstoffen bzw. deren Eigenschaften.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Kennenlernen von Trennverfahren und deren Anwendung.</schlussteil></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Aufbauprinzipien der Materie</ueberschrift><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Einsicht in ein altersgemäßes Teilchen- bzw. Atommodell.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Verstehen des Ordnungsprinzips der Elemente.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Kennenlernen der chemischen Symbol- und Formelsprache.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Erkennen der chemischen Bindung als Ursache für die Vielfalt der Stoffe.</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerb von Basiswissen über die Strukturen ausgewählter anorganischer und organischer Stoffe und einfachster Struktur-Wirkungs-Beziehungen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundmuster chemischer Reaktionen:</ueberschrift><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Qualitative Erfassung des Zusammenhanges zwischen der stofflichen und energetischen Veränderung, die durch die Zerlegung und Neubildung von Bindungen bedingt wird.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Verstehen der Kopplung von Oxidation und Reduktion anhand einfacher Beispiele.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Alltagsbezogenes Erkennen der Bedeutung saurer und basischer Lösungen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Einsicht gewinnen in wichtige Eigenschaften und Reaktionen von Säuren, Basen und Salzen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Verständnis erlangen für typische Eigenschaften der wichtigsten funktionellen Gruppen.</schlussteil></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Rohstoffquellen und ihre verantwortungsbewusste Nutzung:</ueberschrift><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Erkennen von Luft, Wasser und Boden als Rohstoffquelle einerseits und schützenswerte Lebensgrundlage andererseits.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Wissen um die Bedeutung, Gewinnung und Verarbeitung wichtiger anorganischer Rohstoffe.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Wissen um die Bedeutung, Gewinnung und Verarbeitung fossiler Rohstoffe.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Wissen um den Stellenwert von Altstoffen und deren Entsorgung oder Wiederverwertung.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Prinzipielles Verstehen von Umweltproblemen als Störung natürlicher Systeme.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Erkennen der Bedeutung chemischer Methoden bei der Minimierung von Schadstoffen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Erwerb von chemischen Grundkenntnissen in praxisrelevanten Gebieten wie Kleidung, Wohnen, Energiequellen und Energieversorgung, Verkehr und neue Technologien.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Einsicht gewinnen in die wirtschaftliche Bedeutung der chemischen Industrie.</schlussteil></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Biochemie und Gesundheitserziehung:</ueberschrift><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Einsicht gewinnen in die für die Lebensvorgänge wichtigsten Stoffklassen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Erste Hinführung zur Entscheidungsfähigkeit betreffend Nahrungs- und Genussmittel, Medikamente und Drogen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Verständnis erlangen für die Zusammensetzung und Anwendung hygienerelevanter Stoffe.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Altersgemäße Schulung der Einschätzung von Stoffen in Hinblick auf deren Gefährlichkeit und Erlernen des verantwortungsvollen und sicheren Umgangs mit (Haushalts<gdash />)Chemikalien.</schlussteil></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">CHEMIE am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Chemieunterricht dient einerseits dazu, die Schülerinnen und Schüler mit dem Wissen und den Grundfähigkeiten zur Bewältigung stofflicher Alltags-, Freizeit-, Lebens- und Berufsphänomene auszustatten und hat andererseits die Aufgabe, die gesellschaftliche Erziehung im Bereich von Natur und Materie vorzunehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Aufgabe des Chemieunterrichtes im wirtschaftskundlichen Realgymnasium ist es daher, die Schülerinnen und Schüler, ausgehend von deren Erfahrungsbereich und unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten, zu einem naturwissenschaftlich fundierten ökonomischen und ökologischen Denken hinzuführen. Dies geschieht durch:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anleitung zum bewussten Beobachten chemischer Vorgänge;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennenlernen chemischer Prinzipien und Arbeitstechniken auch anhand selbst durchgeführter, möglichst alltags- und wirtschaftsbezogener Experimente;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schulung des einfachen Modelldenkens unter Einbeziehung vorhandener Schülervorstellungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfassung der Zusammenhänge zwischen Mikrokosmos und alltäglichem Erfahrungsbereich;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verstehen der Bedeutung der Chemie für alle Lebensformen und Lebensvorgänge.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Chemieunterricht hat weiters die Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler in die Lage zu versetzen, die volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung der Chemie in Haushalt, Wirtschaft, Alltag, Umwelt und Technik altersgemäß einzuschätzen sowie auf die Berufs- und Arbeitswelt vorzubereiten. Dies geschieht durch:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hinführen zu einem Verständnis für Stoffkreisläufe, für die Wechselbeziehung Ökonomie – Ökologie und damit zu umweltbewusstem Handeln sowie zu Energie- und Rohstoffsparen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kritische Auseinandersetzung mit den Gefahren der Anwendung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und ihrer Umsetzung bei Produktionsabläufen sowie mit technikfeindlichen und unwissenschaftlichen Vorurteilen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung des Verständnisses chemischer Zusammenhänge in den Bereichen Haushalt, Ernährung, Hygiene, Medizin, Pharmazie, Warenkunde und Fremdenverkehr.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ferner soll der Chemieunterricht im Sinne der Persönlichkeitsentwicklung das Bewusstsein für Eigenverantwortung im beruflichen und privaten Bereich fördern und zu mündigem Freizeit- und Konsumentenverhalten führen. Dies geschieht durch:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erziehung zu Team-, Kommunikations- und Solidarfähigkeit sowie Erziehung zu Genauigkeit, Sorgfalt und Verantwortung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der Gesundheitserziehung, des Zivilschutzgedankens sowie des sicherheitsbewussten Handelns.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Grundlagen legen zur Beurteilung von Gefahren für die Umwelt und von Umweltschutzmaßnahmen, um eine menschenwürdige Zukunft zu ermöglichen. Entscheidungskompetenz in dieser Richtung entsteht erst durch ein unverzichtbares chemisches Grundwissen. Auch die ethisch-moralische Diskussion solcher Zukunftsfragen hat dieses Grundwissen als Basis.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durchgängige Gültigkeit materieller Aufbauprinzipien für sämtliche Bereiche der Natur, technische Errungenschaften der Gesellschaft unter Berücksichtigung der Widerspiegelung innerer Aufbauprinzipien in äußeren Eigenschaften.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschied zwischen Alltags- und Fachsprache/Symbolsprache sowie präziser Sprachgebrauch und präzises Argumentationsverhalten bei Planung, Beobachtung, Beschreibung und Protokollierung chemischer Vorgänge.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bedeutung der Naturwissenschaften für den Lauf der Geschichte und die gesellschaftlichen Bedingungen, Verknüpfung der Begriffe Wirtschaft – Technik – Wertung – Verantwortung – Ethik.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ästhetische und emotionale Bezüge zur stofflichen Um- und Mitwelt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umgang mit Gefahr- und Altstoffen, Ernährungs- und Gesundheitserziehung, Aufklärung über Drogen und Doping, Bedeutung der Hygiene, Bedeutung der Chemie für den medizinischen Fortschritt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Chemieunterricht soll überwiegend von der Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler ausgehen. Prinzipiell ist der induktive Weg zum Erkenntnisgewinn anzustreben. Dies bedeutet, dass vom Lehrerexperiment und vor allem auch vom Schülerexperiment auszugehen ist. Dabei ist den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zu möglichst selbstständigem Suchen, Forschen und Entdecken zu geben. Unter anderem sollen einfache Modellvorstellungen sowie das Periodensystem der Elemente für Erklärungen herangezogen werden. Bei der Formulierung von Gesetzen ist auf qualitative und Je-desto-Fassungen besonderer Wert zu legen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll auch durch moderne Lern- und Sozialformen (zB Teamarbeit) das Lernen im sozialen und emotionalen Bereich fördern. Darüber hinaus hat eine Auseinandersetzung mit neuen Technologien, Unterrichtssoftware und elektronischen Informationssystemen zu erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Unterrichtsgestaltung ist ein ausgewogenes Verhältnis von exemplarischer Vertiefung (zB durch Projektunterricht, Lehrausgänge und Exkursionen) und informierender Darbietung (womöglich unterstützt durch Experimente oder Formen des Medieneinsatzes) anzustreben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Chemieunterricht ist Sicherheitserziehung im weitesten Sinne. Daher muss hier ganz besonders auf Gefahren, die von Stoffen und Reaktionen ausgehen, hingewiesen werden, ohne zu dramatisieren oder zu verniedlichen. Durch den vorschriftsmäßigen Gebrauch von Sicherheitsausstattung und – Hilfen sind die Schülerinnen und Schüler beim Experimentieren auch aktiv an die Sicherheitsstandards zu gewöhnen. Die Entsorgung ist vor allem wegen der Vorbildfunktion demonstrativ sorgfältig durchzuführen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kernbereich:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Klasse:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Einteilung und Eigenschaften der Stoffe:</ueberschrift><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Einsicht gewinnen in die verschiedenen Einteilungskriterien für die Materie.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Einsicht gewinnen in die Eigenschaften der Gemenge und Reinstoffe.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Kennenlernen der Möglichkeiten zur Trennung von Gemengen am Beispiel wirtschaftlich wichtiger Trenn- und Aufbereitungsverfahren.</schlussteil></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Aufbauprinzipien der Materie:</ueberschrift><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Einsicht in ein altersgemäßes Teilchen- bzw. Atommodell.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Verstehen des Ordnungsprinzips der Elemente.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Kennenlernen der chemischen Symbol- und Formelsprache.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Erkennen der chemischen Bindung als Ursache für die Vielfalt der Stoffe.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Erwerb von Basiswissen über die Strukturen ausgewählter anorganischer und organischer Stoffe und einfachster Struktur – Wirkungsbeziehungen.</schlussteil></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundmuster chemischer Reaktionen:</ueberschrift><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Qualitative Erfassung des Zusammenhanges zwischen der stofflichen und energetischen Veränderung, die durch die Zerlegung und Neubildung von Bindungen bedingt wird.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Verstehen der Kopplung von Oxidation und Reduktion anhand einfacher Beispiele aus den Bereichen Verbrennung, Stoffwechsel, Zersetzungen, Elektrolyse, Energiequellen und Korrosion.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Alltagsbezogenes Erkennen der Bedeutung saurer und basischer Lösungen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Einsicht gewinnen in wichtige Eigenschaften und Reaktionen von Säuren, Basen und Salzen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Erkennen der Bedeutung wirtschaftlich wichtiger Säuren, Basen und Salze sowie ihrer Gewinnung und Anwendung.</schlussteil></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Anorganische Rohstoffquellen und ihre verantwortungsbewusste Nutzung:</ueberschrift><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Erkennen von Luft, Wasser und Boden als Rohstoffquelle einerseits und schützenswerte Lebensgrundlage andererseits.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Wissen um die Bedeutung, Gewinnung und Verarbeitung wichtiger anorganischer Rohstoffe.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Wissen um den Stellenwert von Altstoffen und deren Entsorgung oder Wiederverwertung.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Einsicht gewinnen in die wirtschaftliche Bedeutung der chemischen Industrie.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Prinzipielles Verstehen von Umweltproblemen als Störung natürlicher Systeme.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Erkennen der Bedeutung chemischer Methoden bei der Minimierung von Schadstoffen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Erwerb von chemischen Grundkenntnissen in praxisrelevanten Gebieten wie Wohnen, Verkehr und neue Technologien.</schlussteil></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Klasse:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundmuster organischer Reaktionen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen der Sonderstellung des Kohlenstoffs in der organischen Chemie und der daraus resultierenden Eigenschaften und Reaktionsweisen organischer Verbindungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verständnis erlangen für typische Eigenschaften der wichtigsten funktionellen Gruppen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Fossile Rohstoffquellen und ihre verantwortungsbewusste Nutzung:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wissen um die Bedeutung, Gewinnung und Verarbeitung fossiler Rohstoffe.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beurteilen der Unterschiede von fossilen und nachwachsenden Rohstoffen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verständnis erlangen für die Besonderheiten von Makromolekülen und den daraus resultierenden makroskopischen Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerb von organisch-chemischen Grundkenntnissen in praxisrelevanten Gebieten wie Kleidung, Wohnen, Energieversorgung, Verkehr und neue Technologien.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundlagen der Ernährung:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsicht gewinnen in die für die Lebensvorgänge wichtigen Stoffklassen und Reaktionen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der besonderen Bedeutung organischer Sauerstoff- und Stickstoffverbindungen wie Alkohole, Carbonsäuren und Aminosäuren für Ernährung und Stoffwechsel.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Herausarbeitung der Unterschiede zwischen Kohlehydraten, Fetten und Proteinen sowie der Bedeutung von Mineralstoffen und Vitaminen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen der Schritte für die Erzeugung und Verarbeitung von Lebensmitteln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beurteilung des Einsatzes von Düngemitteln und Pflanzenschutzmitteln bzw. des biologischen Landbaus, sowie der Verwendung gentechnisch veränderter Rohstoffe unter Berücksichtigung des Welternährungsproblems.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beurteilung der Problematik der Frischhaltung, Konservierung und Schönung von Lebensmitteln unter Berücksichtigung österreichischer Gesetze und der EU-Richtlinien.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Reinigung, Hygiene und Gesundheitserziehung:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verstehen der Zusammensetzung und Wirkungsweise von Wasch-, Reinigungs- und Putzmitteln sowie Hinführen zu verantwortungsbewusster Anwendung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erziehung zu gesundheitsbewusstem Ernährungs- und Hygieneverhalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kritische Beurteilung des Einsatzes von Körperpflegemitteln und Kosmetika.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erste Hinführung zur Entscheidungsfähigkeit betreffend Genussmittel, Medikamente und Drogen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Altersgemäße Schulung der Einschätzung von Stoffen in Hinblick auf deren Gefährlichkeit und Erlernen des verantwortungsvollen und sicheren Umgangs mit (Haushalts<gdash />)Chemikalien.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">PHYSIK</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von fachspezifischen Aspekten wird die enge Verflechtung der Physik mit anderen Naturwissenschaften bearbeitet: Der Unterrichtsgegenstand trägt zu allen Bildungsbereichen bei und soll sich keinesfalls nur auf die Darstellung physikalischer Inhalte beschränken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat das Ziel, den Schülerinnen und Schülern das Modelldenken der Physik (Realwelt – Modell – Modelleigenschaften – Realwelt) zu vermitteln und physikalisches Wissen in größere Zusammenhänge zu stellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dies geschieht durch:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bewusstes Beobachten physikalischer Vorgänge;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verstehen und altersgemäßes Anwenden von typischen Denk- und Arbeitsweisen der Physik;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen von Gültigkeitsgrenzen physikalischer Gesetzmäßigkeiten in alltagsbezogenen Situationen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigenständige und handlungsorientierte Auseinandersetzung mit Problemen aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler nach Möglichkeit ausgehend von Schülerexperimenten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwickeln von Erklärungsversuchen beziehungsweise Modellvorstellungen und deren Anwendungen bei physikalischen Vorgängen in Natur und Technik.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Außerdem hat der Physikunterricht den Schülerinnen und Schülern in Verbindung mit anderen Unterrichtsgegenständen die Vielschichtigkeit des Umweltbegriffes bewusst zu machen. Dadurch soll eine bessere Orientierung in der Umwelt und entsprechend verantwortungsbewusstes Handeln erreicht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dies geschieht durch:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen der kulturellen und wirtschaftlichen Bedeutung der Physik;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen von Gefahren, die durch die Anwendung naturwissenschaftlich-technischer Erkenntnisse verursacht werden, und Auseinandersetzung mit problemadäquaten Maßnahmen zur Minimierung (Unfallverhütung, Verkehrserziehung, Strahlenschutz, Zivilschutz, Friedenserziehung ...);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsicht gewinnen in die Bedeutung technischer Entwicklungen für Gesellschaft und Umwelt;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einblicke gewinnen in die Berufs- und Arbeitswelt.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Beiträge österreichischer Wissenschafterinnen und Wissenschafter, Forscherinnen und Forscher, Technikerinnen und Techniker sowie Erfinderinnen und Erfinder ist besonders einzugehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darlegung eines Zusammenhanges zwischen Modellbildung und Weltanschauung.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwendung physikalischer Aussagen bei der Interpretation philosophischer und religiöser Erklärungsversuche über den Ursprung und die Entwicklung des Universums.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Ziele und Aufgaben des Physikunterrichtes unterstützen alle wesentlichen Anliegen des Bildungsbereiches.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfluss von Physik und Technik auf gesellschaftliche, ökonomische und ökologische Entwicklungen; kritische Auseinandersetzung mit unwissenschaftlichen bzw. technikfeindlichen Meinungen; Einfluss moderner Technologien; Aufzeigen möglicher Gefahren bei der Umsetzung von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen in technische Anwendungen; Entwickeln persönlicher Wertvorstellungen und der Einsicht zur Mitverantwortung im Umgang mit der Umwelt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anwendung einer altersadäquaten Fachsprache; präziser Sprachgebrauch bei Beobachtung, Beschreibung und Protokollierung physikalischer Vorgänge und Planung von Schülerexperimenten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Biomechanische Grundlagen von Bewegungsvorgängen; Bedeutung der Physik im Verkehrswesen; Funktion und wesentliche physikalische Vorgänge beim Gebrauch von Sportgeräten; physikalische Vorgänge in Medizin und Medizintechnik.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Planung, Durchführung und Auswertung von Experimenten; Einfluss der Physik auf Ästhetik, Funktion und Design.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan ist aus einzelnen Modulen aufgebaut, deren Abfolge bzw. Gewichtung durch diverse Schwerpunktsetzungen variiert und beliebig kombiniert werden kann.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Physikunterricht soll zu übergeordneten Begriffen und allgemeinen Einsichten führen, die an Hand weiterer Beispiele auf konkrete Sachverhalte angewendet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von konkreten Beobachtungen bzw. Alltagserfahrungen der Schülerinnen und Schüler sind unter Berücksichtigung lokaler Gegebenheiten jeweils die zu Grunde liegenden physikalischen Inhalte zu erarbeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Modellvorstellungen (zB das Teilchenmodell) und grundlegende Begriffe (zB Trägheit, Kraft oder Energie) sind an allen geeigneten Stellen zur Erklärung von Vorgängen in Natur und Technik heranzuziehen, um altersadäquat aufbereitet immer tiefergreifende Verständnisebenen zu erreichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Gewinnung von Gesetzen ist neben der Verallgemeinerung von Beobachtungen auf Grund von Experimenten gelegentlich auch die gedankliche Herleitung und anschließende experimentelle Überprüfung von Lösungsansätzen (Hypothesen) anzuwenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Formulierung von Gesetzen ist auf qualitative Je-desto-Fassungen besonderer Wert zu legen. Nur an geeigneten Beispielen ist die Leistungsfähigkeit mathematischer Methoden für die Physik zu zeigen. An geeigneten Inhalten ist den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zu möglichst selbstständigem Untersuchen, Entdecken bzw. Forschen zu geben. Dies bedingt den Einsatz von Schülerversuchen. Altersgemäße Denkwege und Deutungsversuche der Schülerinnen und Schüler sind zu berücksichtigen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kernbereich:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Klasse:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Die Physik bestimmt unser Leben:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend vom Interesse und von Fragestellungen, die von den Schülerinnen und Schülern kommen, soll ein “motivierender Streifzug” durch unterschiedlichste Bereiche des belebten und unbelebten Naturgeschehens unternommen werden.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die für die Physik typische Denkweise kennen lernen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterschiede zwischen physikalischen und nicht-physikalischen Denkvorgängen erkennen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Die Welt in der wir uns bewegen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von unterschiedlichen Bewegungsabläufen im Alltag, im Sport, in der Natur bzw. in der Technik sollen die Schülerinnen und Schüler ein immer tiefer gehendes Verständnis der Bewegungsmöglichkeiten, der Bewegungsursachen und der Bewegungshemmungen von belebten und unbelebten Körpern ihrer täglichen Erfahrungswelt sowie des eigenen Körpers gewinnen. Weg und Geschwindigkeit; die gleichförmige und die gleichförmig beschleunigte Bewegung; Masse und Kraft; Masse und Trägheit; Gewichtskraft und Reibungskraft.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewegungsfördernde und bewegungshemmende Vorgänge verstehen und anwenden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Alle Körper bestehen aus Teilchen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Alltagserfahrungen sollen die Schülerinnen und Schüler immer intensiver mit dem Teilchenmodell und seinen Auswirkungen auf diverse Körpereigenschaften vertraut gemacht werden.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Teilchenmodell aller Körper und wichtige Auswirkungen akzeptieren und verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Teilchenaufbau und grundlegenden Wärmephänomenen verstehen; Temperatur, Wärme, Wärmemenge und Wärmedehnung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegendes Wissen über Entstehung und Ausbreitung des Schalls erwerben und anwenden können; Druck, Frequenz, Tonhöhe, Lautstärke, Schallgeschwindigkeit;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ursache des Schwimmens, Schwebens und Sinkens von Körpern im Wasser verstehen und anwenden können; Dichte von Stoffen, Gewichtsdruck in Flüssigkeiten und in Luft.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Der Traum vom Fliegen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler sollen die wesentlichsten Vorgänge beim Fliegen nach dem Prinzip “leichter als Luft” und “schwerer als Luft” verständlich gemacht werden.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewegungsmöglichkeiten von Kleinstkörpern, etwa Staubkörnern, Sporen oder Regentropfen verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die grundlegenden Vorgänge bei einer Ballonfahrt verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das “aktive” Fliegen von beispielsweise Vögeln, Schmetterlingen oder Flugzeugen auf Grund einfachster Modellvorstellungen verstehen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Klasse:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Unser Leben im “Wärmebad”:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Alltagserfahrungen sollen die Schülerinnen und Schüler ein immer tiefergehendes Verständnis der thermischen Vorgänge in der unbelebten und belebten Welt gewinnen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Alltagsbegriffe “Wärme” und “Kälte” als Bewegungsenergie der Aufbauteilchen der Körper sowie den Unterschied zwischen “Wärme” und “Temperatur” verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>modellartig verschiedene Formen des Wärmetransportes und wichtige Folgerungen erklären können; Wärmeleitung, Wärmeströmung, Wärmestrahlung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung der Wärmeenergie für Lebewesen in ihrer Umwelt erkennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung der Wärmeenergie im wirtschaftlichen und ökologischen Zusammenhang sehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zustandsänderungen und dabei auftretende Energieumsetzungen mit Hilfe des Teilchenmodells erklären können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsichten in globale und lokale Wettervorgänge und Klimaerscheinungen gewinnen (Jahreszeit, Wasserkreislauf auf der Erde, Meeresströmungen, Windsysteme).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Elektrische Phänomene sind allgegenwärtig:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Alltagserfahrungen sollen die Schülerinnen und Schüler immer intensiver mit grundlegenden elektrischen Vorgängen im technischen Alltag und in Naturvorgängen vertraut gemacht werden.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Auswirkungen der elektrisch geladenen Atombausteine auf makroskopische Vorgänge qualitativ verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verschiedene Spannungsquellen als Energieumformer und einfache Stromkreise verstehen; Gleichstrom und Wechselstrom, Stromstärke, Spannung, Widerstand, das Ohm`sche Gesetz;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>elektrische Erscheinungen in Technik und Natur erklären können.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Elektrotechnik macht vieles möglich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler soll ein grundlegendes Verstehen von Aufbau und Wirkungsweise wichtiger elektrischer Geräte erreicht und die Wichtigkeit von Schutz- und Sparmaßnahmen erkannt werden.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Energieumformung, Arbeitsverrichtung und Wirkungsgrad wichtiger Elektrogeräte verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegendes Sicherheitsbewusstsein im Umgang mit elektrischen Einrichtungen entwickeln (Arten von Sicherungen und Isolation);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsicht in die ökologische Bedeutung von Energiesparmaßnahmen gewinnen und ökologische Handlungskompetenz aufbauen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Klasse:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Elektrizität bestimmt unser Leben:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Alltagserfahrungen sollen die Schülerinnen und Schüler ein immer tiefergehendes Verständnis von technischer Erzeugung und Konsum von Elektroenergie gewinnen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsicht in den Zusammenhang zwischen elektrischer und magnetischer Energie gewinnen; Permanentmagnet und Elektromagnet; elektromagnetische Induktion;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegendes Wissen über Herstellung, Transport und “Verbrauch” elektrischer Energie erwerben (Generator und Transformator);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gefahren des elektrischen Stromflusses erkennen und sicherheitsbewusstes Handeln erreichen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsichten in Funktionsprinzipien technischer Geräte aus dem Interessensbereich der Schülerinnen und Schüler gewinnen (Elektromotor).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Die Welt des Sichtbaren:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Alltagserfahrungen sollen die Schülerinnen und Schüler grundlegendes Verständnis über Entstehung und Ausbreitungsverhalten des Lichtes erwerben und anwenden können.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Voraussetzungen für die Sichtbarkeit von Körpern erkennen und die Folgeerscheinungen der geradlinigen Lichtausbreitung verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Funktionsprinzipien optischer Geräte und deren Grenzen bei der Bilderzeugung verstehen und Einblicke in die kulturhistorische Bedeutung gewinnen (ebener und gekrümmter Spiegel; Brechung und Totalreflexion, Fernrohr und Mikroskop);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegendes Wissen über das Zustandekommen von Farben in der Natur erwerben.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gekrümmte Wege auf der Erde und im Weltall:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Alltagserfahrungen sollen die Schülerinnen und Schüler ein immer tiefergehendes Verständnis der Auswirkungen von Kräften auf das Bewegungsverhalten von Körpern gewinnen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eine Bewegung längs einer gekrümmten Bahn als Folge der Einwirkung einer Querkraft verstehen; Zentripetalkraft;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Gewichtskraft als Gravitationskraft deuten können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewegungen von Planeten und Satelliten grundlegend erklären können.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Das radioaktive Verhalten der Materie:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Alltagsvorstellungen der Schülerinnen und Schüler soll ein grundlegendes Verständnis wichtiger Vorgänge in Atomkernen erzielt werden.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsichten in Veränderungen im Atomkern als Ursache der “Radioaktivität” gewinnen (Eigenschaften von Alpha-, Beta- und Gammastrahlen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>radioaktiven Zerfall als ständig auftretenden Vorgang erkennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegende Vorgänge bei der Energieumsetzung in der Sonne, in Sternen und bei Kernreaktionen verstehen können (Kernfusion, Kernspaltung).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">MUSIKERZIEHUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Musikunterricht soll einen selbstständigen, weiterführenden Umgang mit Musik unter Beachtung altersspezifischer Voraussetzungen auf der Basis von Handlungsorientiertheit, Aktualität, kultureller Tradition und Lebensnähe vermitteln. Dies soll in der aktiven Auseinandersetzung mit möglichst vielen musikalischen Bereichen, Epochen und Ausdrucksformen erfolgen. Dabei sollen ästhetische Wahrnehmungsfähigkeit, Vorstellungskraft, Ausdrucksfähigkeit und Fantasie der Schülerinnen und Schüler eine Erweiterung und Differenzierung erfahren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von den Vorkenntnissen der Schülerinnen und Schüler sind deren musikalische Fertigkeiten systematisch und aufbauend weiterzuentwickeln. Dabei soll im Laufe der vier Unterrichtsjahre ein Repertoire an Liedern, Tänzen und Hörbeispielen entwickelt und gefestigt werden. Durch die Beschäftigung mit Musik sollen Konzentrationsfähigkeit, Leistungsbereitschaft, Selbstdisziplin, Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Toleranz gefördert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vernetzung von Musik und Lebenswelt und die gesellschaftliche Bedeutung von Musik sollen – auch mit Hilfe von fächerübergreifendem Unterricht – erkannt werden. Dazu gehört auch das Erfahren und das Wissen um die psychischen, physischen, sozialen, manipulierenden und therapeutischen Wirkungen von Musik und deren Nutzung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kritikfähigkeit und Bewertung musikalischen Geschehens und künstlerischer Leistungen sollen unter Anwendung fachkundiger Äußerung geschult werden. Musik soll als Faktor individueller Lebensgestaltung sowie als Möglichkeit für die eigene Berufswahl erkannt werden. In die Wechselwirkungen von Musik und Wirtschaft soll anhand regionaler und überregionaler Gegebenheiten Einsicht gewonnen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Besonderer Wert ist auf die Bewusstmachung der musikalischen Identität Österreichs im historischen, regionalen und internationalen Kontext zu legen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Musik als wesentlicher Bestandteil in Kult und Religion.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Religion und Weltanschauung als Impuls für kompositorisches Schaffen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Musik als nonverbale, wertprägende Sprache, die auf Empfinden, Vitalität, Gemüt, Atmosphäre, Zusammengehörigkeitsgefühl, Gemeinschaftserlebnis wirkt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Musik als Spiegel und Former des Lebensgefühls und des Zeitgeistes.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verständigungsmöglichkeiten über die Sprache hinaus; Textgestaltung mit musikalischen Mitteln; künstlerischer und physiologischer Umgang mit der eigenen Stimme; fachkundige Äußerungen über Musik; multikulturelles Verständnis; Wirkung von Medien.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musik als Spiegel der Gesellschaft, Jugendkultur; kritisches Konsumverhalten – sinnvolle Freizeitgestaltung; gesellschaftliches Verhalten und Erleben im Kulturbetrieb – Verständnis für künstlerische Lebenswelt; Musik als Wirtschaftsfaktor – Musikland Österreich – Berufswelt Musik; Entwicklung des Kulturverständnisses durch Toleranz und Kritikfähigkeit; kreativer Umgang mit neuen Medien; Erziehung zur Genauigkeit.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Akustik und Instrumentenkunde; physiologische Grundlagen des Hörens und der Stimme; analytische und kreative Problemlösungsstrategien.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Künstlerische Komponente von Bewegung; Schulung der Motorik; Sich-Bewusstmachen von Raum-Zeit-Dynamik-Verbindungen; Vernetzung beider Gehirnhälften – musiktherapeutische Ansätze; Entwicklung von Wohlbefinden, Beruhigung – Stimulierung; Schärfung der Sinne – Wahrnehmungserweiterung; Bereitschaft zu Ausdauer, Konzentration und Selbstdisziplin; Beitrag zur positiven Lebensgestaltung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fertigkeiten der Reproduktion, Produktion und Improvisation durch Singen, Musizieren, Bewegen, Gestalten; Entwicklung der Fantasie, Spontaneität und Kreativität – individuell und in Gemeinschaft; nonverbale Kommunikation; emotionale Intelligenz – emotionale Befindlichkeit mit Musik.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrplanbereiche vokales Musizieren, instrumentales Musizieren, Bewegen, Gestalten, Hören und Grundwissen sind immer im Zusammenhang zu sehen und sollen dem jeweiligen Lernziel entsprechend vernetzt werden. Dabei sind fächerübergreifende und fächerverbindende Aspekte besonders zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlage für theoretisches Wissen soll das musikalische Handeln – auch mit improvisatorischen Mitteln – und der Zusammenhang mit dem musikalischen Werk sein. Die einzelnen Stufen: Kennenlernen – Erfahren und Erleben – Erlernen, Erarbeiten und Üben – Wissen und Anwenden (rezeptiv, reproduktiv, kreativ) sind zielorientiert einzusetzen. Ausgehend von den Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler soll das Interesse für die vielfältigen Ausdrucksformen in der Musik aus verschiedenen Epochen und Kulturkreisen vor allem praxisorientiert geweckt und weiterentwickelt werden. Dabei sind auch regionale musikalische Traditionen zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Instrumente, Materialien, Medien und aktuelle Technologien sind mit einzubeziehen. Durch selbstständiges Lernen in verschiedensten Sozialformen soll das Interesse gefördert, der Lernerfolg gesichert und zu partnerschaftlichem und kommunikativem Verhalten beigetragen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen den Lehrer bzw. die Lehrerin im Unterricht musikalisch tätig erleben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein unerlässlicher Bestandteil der Unterrichtsgestaltung ist die aktive Einbeziehung von Künstlerinnen, Künstlern, Expertinnen und Experten sowie die Verbindung zum regionalen und überregionalen Kulturleben in und außerhalb der Schule.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Projekte und Veranstaltungen können die Schülerinnen und Schüler zu künstlerischer Tätigkeit anregen und das Gemeinschaftserlebnis fördern.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kernbereich:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. und 2. Klasse</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Vokales Musizieren:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Stimmbildung und Sprecherziehung in Gruppen und chorisch (Lockerung, Haltung, Atmung, Ansatz, Artikulation); Repertoireerwerb auch unter Berücksichtigung der Hörerfahrung und der regionalen musikalischen Traditionen; Erarbeiten und Üben ein- und mehrstimmiger Lieder und Sprechstücke im Hinblick auf musikalische und sprachliche Genauigkeit; Gestaltung von Liedern aus verschiedenen Stilrichtungen, Epochen und Kulturkreisen mit oder ohne Begleitung, auch in Verbindung mit Bewegung.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Instrumentales Musizieren:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Handhabung von Rhythmusinstrumenten und Stabspielen; Musizieren mit herkömmlichen, selbst gebauten, elektronischen und Körperinstrumenten; elementare Liedbegleitung; elementare Gruppenimprovisation.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bewegen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegung in Verbindung mit Stimmbildung; Erarbeiten und Üben von Körperhaltung und Bewegungsabläufen; gebundene und freie Bewegungsformen auch unter Einbeziehung von Materialien und Instrumenten; Erfahren von Metrum, Takt, Rhythmus, Melodie sowie Form, Klang und Stil durch Bewegung; Gruppentänze, vorgegebene und selbsterarbeitete Tanzformen, Tanzlieder.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gestalten:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Textliches, darstellendes und bildnerisches Gestalten zur Musik; kreatives Spiel mit Rhythmen, Tönen und Klängen; Nutzung von Medien und neuen Technologien.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Hören:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfahren, Beschreiben und Bewerten der akustischen Umwelt; Entwicklung von emotionalen, aber auch kognitiven Bezügen zur Musik durch Hören ausgewählter Beispiele aus verschiedenen Epochen, Stilen, Funktionsbereichen und Kulturkreisen und beim vokalen und instrumentalen Musizieren.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundwissen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundbegriffe der Musiklehre vor allem in Zusammenhang mit dem Klassenrepertoire: grafische und traditionelle Notation als Hör-, Musizier- und Singhilfe; Metrum, Takt, Rhythmus; Dynamik, Tempo, Phrasierung; Intervalle, Akkorde, Klangflächen; Dur, Moll, pentatonische Elemente; Motiv, Thema; zwei-, dreiteilige Liedform, Rondo, Variation; Kennenlernen musikalischer Gattungen; optisches und akustisches Erkennen der gebräuchlichsten Instrumente und deren Spielweisen; Aufbau eines musikalischen Fachvokabulars; Einblicke in das Leben von Musikerinnen und Musikern in Zusammenhang mit ausgewählten Musikbeispielen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. und 4. Klasse:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Vokales Musizieren:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Stimmbildung unter Berücksichtigung der körperlichen und entwicklungspsychologischen Voraussetzungen; stilgerechter Einsatz der Stimme; Wiederholung, Festigung und Erweiterung des Repertoires; Erarbeiten und Üben ein- und mehrstimmiger Lieder unter Berücksichtigung der mutierenden Stimmen und im Hinblick auf musikalische und sprachliche Genauigkeit; exemplarische Lieder zur Musikgeschichte und aus verschiedenen Kulturkreisen; Sprechstücke.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Instrumentales Musizieren:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung der Musizierpraxis mit Körperinstrumenten, Rhythmusinstrumenten, Stabspielen und elektronischen Instrumenten; verstärkter Einsatz vorhandener Klasseninstrumente; Liedbegleitung in Verbindung mit musiktheoretischen Grundlagen; einfaches improvisatorisches Musizieren.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bewegen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegung in Verbindung mit Stimmbildung; verschiedene Bewegungsformen und Tänze unter Berücksichtigung der aktuellen Musik; exemplarische Tänze zur Musikgeschichte und aus verschiedenen Kulturkreisen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gestalten:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gestaltung von Musikstücken mit gegebenen oder selbst erfundenen rhythmischen und melodischen Motiven, Texten und Bewegungsabläufen; Einbeziehung aktueller Medien.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Hören:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören von Musik in Bezug auf Formen, Gattungen und Stile aus verschiedenen Epochen und Kulturkreisen; kritische Auseinandersetzung mit den Wirkungen von Musik.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundwissen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anwenden, Festigen und Erweitern der Grundbegriffe der 1. und 2. Klasse; Ensembles und Besetzungen in verschiedenen Epochen und Kulturkreisen; ausgewählte Beispiele vokaler und instrumentaler Gattungen aus verschiedenen Epochen unter Berücksichtigung des 20. Jahrhunderts: Oper, Oratorium, Musical, Suite, Suite, Konzert, symphonische Gattungen; aktuelle Strömungen der Popularmusik; Musik und Musikerbiografien im sozialen, wirtschaftlichen und politischen Umfeld; Orientierung im regionalen, überregionalen und internationalen Kulturleben; Erkennen von Musik als Wirtschaftsfaktor; Kennenlernen von Berufen im Musikbetrieb.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">BILDNERISCHE ERZIEHUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Bildnerische Erziehung stellt sich die Aufgabe, grundlegende Erfahrungen in visueller Kommunikation und Gestaltung zu vermitteln und Zugänge zu den Bereichen bildende Kunst, visuelle Medien, Umweltgestaltung und Alltagsästhetik zu erschließen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Komplexe Lernsituationen, in denen sich Anschauung und Reflexion mit der eigenen bildnerischen Tätigkeit verbinden, sollen mit den für ästhetische Gestaltungsprozesse charakteristischen offenen Problemstellungen die Voraussetzungen für ein Lernen mit allen Sinnen und die Vernetzung sinnlicher und kognitiver Erkenntnisse schaffen. Auf dieser Grundlage sollen Wahrnehmungs-, Kommunikations- und Erlebnisfähigkeit gesteigert und Vorstellungskraft, Fantasie, individueller Ausdruck und Gestaltungsvermögen entwickelt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die eigene Gestaltungsarbeit soll Einsichten in die Zusammenhänge von Produkt und Prozess ermöglichen, technische und handwerkliche Grundlagen vermitteln und Offenheit, Experimentierfreudigkeit, Flexibilität und Beharrlichkeit als wichtige Voraussetzungen für kreatives Gestalten erlebbar machen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Ergänzung und Relativierung der subjektiven Erfahrungen durch grundlegendes Sachwissen zielt auf Erweiterung der Wahrnehmungs-, Erkenntnis- und Handlungsqualitäten im visuellen Bereich. Neben der Entwicklung persönlicher Erlebnisfähigkeit und Freude an bildender Kunst sollen auch verstandesmäßige Zugänge eröffnet und das reflektorische und kritische Potenzial von Kunstwerken in altersgemäßer Form bewusst gemacht werden. In gleicher Weise soll eine sachliche Basis für die kreative und verantwortungsbewusste Nutzung der neuen Medien und das persönliche Engagement in Fragen der Umweltgestaltung gelegt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lernchancen des Faches reichen über fachspezifische Kenntnisse und Fertigkeiten hinaus. Die mit der eigenständigen Gestaltungsarbeit verbundene Selbsterfahrung, die Förderung der Kreativität, der Handlungsbereitschaft und der Freude am eigenen Tun können ebenso wie die Wertschätzung ästhetischer Vielfalt und die Entwicklung kulturellen Bewusstseins und kultureller Toleranz wichtige Beiträge zur Persönlichkeitsbildung und zur Wahrnehmung sozialer Verantwortung leisten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verknüpfung ästhetischer Anforderungen mit ethischen Grundeinstellungen und Weltanschauungen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einblicke in historische, ethische und ökonomische Bedingungsfelder künstlerischer Prozesse.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verbinden sprachlicher und bildhafter Kommunikationsmittel; mediengerechte Gestaltung von Mitteilungen; Verbalisieren ästhetischer Erfahrungen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wechselbeziehung zwischen Kunst und gesellschaftlichen Entwicklungen, Kunst und Religion; Zusammenhang von Kunst und kultureller Identität; Einsichten in fremde Kulturen; Verantwortungsbewusstsein und Handlungskompetenz für die Mitgestaltung der Umwelt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Visuelle Aspekte von Naturphänomenen; Maß, Zahl und Struktur als Gestaltungsaspekt; Entwicklung des Abstraktions- und Raumvorstellungsvermögens; Werkstoffe und Techniken sowie deren sachgerechter und verantwortungsbewusster Einsatz; Aspekte wechselseitiger Beziehung in der Entwicklung von Naturwissenschaft und bildender Kunst.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung und Differenzierung der sinnlichen Wahrnehmungs- und Erkenntnisfähigkeit sowie des Darstellungvermögens; Lust an gestalterischer Tätigkeit; Entwicklung der ästhetischen und emotionalen Bildung; Entwicklung technischer und handwerklicher Fähigkeiten; Entwicklung kreativer Haltungen und Methoden sowie eines altersgemäßen ästhetischen Sachwissens; Begabungsförderung im Hinblick auf Berufe mit künstlerischem bzw. gestalterischem Anforderungsprofil.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung von motorischen und sensorischen Fähigkeiten; der menschliche Körper als Ausdrucksmittel und künstlerisches Medium.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Themen und Aufgabenstellungen müssen auf jeder Schulstufe die drei Bereiche bildende Kunst – visuelle Medien – Umweltgestaltung und Alltagsästhetik behandeln. Im Unterabschnitt Sachgebiete gibt der Lehrplan stichwortartig Hinweise auf eine mögliche Aufgliederung. Auswahl und Schwerpunktsetzung liegen in der Verantwortung der Lehrenden, müssen sich für den Kernbereich aber an den im Unterabschnitt Lehrstoff genannten Zielen orientieren. Durch entsprechende Themenwahl und Akzentuierung können auch mehrere der drei Bereiche gleichzeitig angesprochen werden (zB: Architektur als Kunstwerk, Propagandamedium und gestalteter Lebensraum).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die vertiefende und mehrdimensionale Auseinandersetzung mit ausgewählten Themen- und Problemstellungen sowie Vernetzungs- und Transferleistungen sind wichtiger als die Behandlung einer möglichst großen Anzahl von Aufgaben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Motivation der Schülerinnen und Schüler und deren Freude an eigenständiger bildnerischer Tätigkeit sollen zentrale Aspekte der Aufgabenstellungen sein.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterrichtssequenzen sollen praktische Gestaltungsaufgaben gleichwertig mit der Reflexion und mit einer altersgemäßen Vermittlung von Sachinformationen verbinden und die Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit ihren eigenen Arbeiten einschließen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um die Qualität von Gestaltungslösungen einsichtiger zu machen, soll die Anwendung von Techniken und der Einsatz bildnerischer Mittel nicht Selbstzweck sein, sondern mit thematischen und inhaltlichen Anliegen ursächlich verbunden werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die einzelnen Unterrichtssequenzen und Projekte sollen insofern aufeinander bezogen sein, als sie aufbauende Lernschritte und Schwierigkeitsgrade in thematischer, gestalterischer und technischer Hinsicht berücksichtigen müssen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne der Anschaulichkeit muss grundsätzlich auf optimale Qualität der verwendeten Bildmedien geachtet werden. Die Begegnung mit dem Original ist auf jeden Fall anzustreben. Manche Einsichten können zudem nur im unmittelbaren Vergleich (zB: Doppelprojektion) gewonnen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Anspruch, Lernchancen aus der Vernetzung von praktischer Arbeit und Reflexion zu entwickeln, stellt besondere Anforderungen an den Organisationsrahmen der Lernprozesse. Die wöchentliche Doppelstunde als minimale Zeiteinheit des Unterrichtsgeschehens zählt ebenso zu den Voraussetzungen wie die Einbeziehung außerschulischer Lernorte (Galerien, Museen, Ateliers, Begehung von Architektur usw.), die eine Begegnung mit Originalwerken möglich macht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsertrag ist in geeigneter Form zu sichern (Mitschrift, Dokumentationsmappe, Bildersammlung uä.).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sachgebiete:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildende Kunst:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Malerei, Grafik, Schrift, Plastik/Objekt, Architektur, Foto, Film, Video, Computer, zeitgenössische künstlerische Medien und Ausdrucksformen (zB: Aktionskunst, Happening, Performance, Montage, Environment, Konzeptkunst, ...);</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildfunktionen und Bildsujets, Bildauffassungen;</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildordnung: Bildelemente und Struktur;</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Farbe: Licht, Farbwahrnehmung, Funktion und Wirkung der Farbe, Maltechniken, Farbtheorien;</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kunst und Gesellschaft, Kunst und Politik, Kunst und Geschichte;</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kunstvermittlung: Museum, Galerie, Kunstmarkt, Medien.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Visuelle Medien:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zeichnung als Informationsträger (zB: Skizze, Plan, ...);</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schrift, Typografie, Layout, Graphic Design;</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schrift und Bild: Plakat, Zeitung, Illustrierte, Comics, visuelle Aspekte der Werbung;</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache und Bild: Vortrag, Präsentation; Präsentationsmedien:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wandtafel, Kunstmappen, Overheadprojektor, Diaprojektor, Kopiergerät;</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fotografie, Film, Video, Computer (Multimedia, CAD, Grafik, Animation und Simulation);</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">gesellschaftliche Bedeutung der Bildmedien;</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kunstwerke als Massenmedien.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Umweltgestaltung und Alltagsästhetik:</absatz><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">visuelle Aspekte der Architektur und des Design;</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Stadtbilder, Stadtstrukturen, Idealstädte, Stadtutopien, Denkmalschutz, Kulturtourismus, Identität eines Ortes;</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Raumgestaltung, Raumwirkung;</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Ästhetisch geprägte Situationen und Prozesse: kulturelle, religiöse, politische und sportliche Veranstaltungen, Feste und Feiern, Zeremonien und Rituale, Spiele und Aktionen;</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Selbstdarstellung: Körpersprache, Mode, Make-up.</schlussteil></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kernbereich:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. und 2. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Themen und Aufgabenstellungen zielen auf die Aneignung grundlegender Erfahrungen, Fertigkeiten und Kenntnisse. Durch das eigenständige Lösen von Gestaltungsaufgaben sollen die Schülerinnen und Schüler visuelle Darstellungsformen für Sachverhalte, Ideen und Konzepte finden und ihren Gedanken, Gefühlen, Fantasien und Utopien mit bildnerischen Mitteln Ausdruck verleihen lernen. Durch die Reflexion der eigenen Gestaltungsleistungen und durch die Auseinandersetzung mit Werken der bildenden Kunst, mit visuellen Medien, mit Themen der Umweltgestaltung und Alltagsästhetik sollen erste Einblicke in Struktur und Funktion visueller Gestaltung gewonnen werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen erfahren, dass visuelle Wahrnehmung in vielen Fällen durch haptische, akustische und andere Sinneseindrücke unterstützt und wesentlich mitbestimmt wird.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im spielerischen Umgang mit den bildnerischen Mitteln unterschiedliche Gestaltungsweisen und Techniken kennen und zur Visualisierung altersgemäßer Themenstellungen anwenden lernen; visuelle Wahrnehmungen sprachlich mitteilen können; erste Erfahrungen im Umgang mit neuen Bildmedien erwerben; Werke der bildenden Kunst kennen lernen – nach Möglichkeit im Zusammenhang mit der eigenen bildnerischen Tätigkeit; Situationen der Umweltgestaltung im persönlichen Umfeld wahrnehmen, eigene Ansprüche formulieren und visuell darstellen lernen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildnerische Techniken und Gestaltungsweisen einer gestellten Aufgabe sinnvoll zuordnen können, experimentelle Verfahren als Impuls nutzen lernen; die Wahrnehmung von Bildern und Zeichen der alltäglichen Lebenswelt bewusst machen und erörtern können; die neuen Bildmedien im Rahmen von Gestaltungsaufgaben als Werkzeug kennen lernen; über Teilaspekte erste Einblicke in die komplexe Struktur von Kunstwerken erhalten und Erkenntnisse für eigene Gestaltungsleistungen nutzen lernen; Umweltgestaltung als Gemeinschaftsaufgabe erkennen und in der Bearbeitung altersgemäßer Gestaltungsaufgaben eigene Konzepte mit den Entwürfen anderer abstimmen und optimieren lernen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. und 4. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Themen und Aufgabenstellungen zielen auf Vertiefung, Erweiterung und zunehmend selbstständige Anwendung der erworbenen Erfahrungen, Fertigkeiten und Kenntnisse. In der engen Verbindung eigener Gestaltungserfahrungen mit der Reflexion und dem Erwerb spezifischen Sachwissens sollen die Schülerinnen und Schüler unkonventionelle Lösungswege kennen lernen, die Vielgestaltigkeit ästhetischer Ausdrucksmöglichkeiten erfahren, Vielfalt als Qualität erkennen und mit der Mehrdeutigkeit visueller Aussagen umgehen lernen. Dabei können Erfahrungen im Verbinden sprachlicher mit visuellen und anderen nonverbalen Kommunikationsweisen erworben werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen Informationsquellen und Einrichtungen der Kunstvermittlung kennen und selbstständig nutzen lernen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweitertes Wissen über Form-Wirkungs-Zusammenhänge erwerben und selbst anwenden lernen; visuelle Phänomene strukturiert beschreiben und analysieren können; die kreativen Möglichkeiten der neuen Bildmedien erfahren und nutzen lernen; die Auseinandersetzung mit Kunstwerken durch Vernetzung unterschiedlicher Betrachtungsaspekte und durch Einbeziehung gesicherter Sachinformation intensivieren und Kriterien für die Werkanalyse entwickeln; ästhetisch bestimmte Aspekte des Alltagslebens erkennen und im persönlichen Bereich gestalten lernen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabenstellungen zunehmend durch die eigenständige Wahl der Technik und der Gestaltungsmittel themengerecht bewältigen können; Grundgesetze visueller Kommunikation mit den damit verbundenen Möglichkeiten der Manipulation kennen und kritisch beurteilen lernen; die neuen Bildmedien in komplexe Gestaltungsaufgaben integrieren können; Wissen über kunsthistorische Zusammenhänge und ihre gesellschaftlichen Ursachen erwerben; Projekte der Umweltgestaltung durch Nutzung der ästhetischen Zugänge analysieren lernen und in eigenen Gestaltungsversuchen Alternativen entwickeln.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">TECHNISCHES WERKEN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Auseinandersetzung mit den Sachbereichen “Gebaute Umwelt”, “Technik” und “Produktgestaltung/Design” sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, das Leben in einer hochtechnisierten Welt in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht zu bewältigen. Dazu soll Technisches Werken durch entdeckendes, problemlösendes und handelndes Lernen beitragen. Dabei sind neben der Schwerpunktsetzung auf technische Aspekte auch Elemente des textilen Bereiches zu beachten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Entwicklung und Anwendung von Strategien zum Erkennen und Lösen von technischen und gestalterischen Problemen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsichten gewinnen in Zusammenhänge von Ursache und Wirkung bei technischen Sachverhalten; Förderung von Kreativität und Innovationsfähigkeit durch systematisches und divergierendes Denken; eigenständige Durchführung von Problemlösungs- und Gestaltungsprozessen; ökonomisches Organisieren von Herstellungsprozessen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Entwicklung von Fähigkeiten und Fertigkeiten durch die Umsetzung kognitiver Lernprozesse in Produkte und Ergebnisse:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fähigkeiten und Begabungen entwickeln zur Lebens- und Freizeitgestaltung; Sicherheitsbewusstsein aufbauen und werkgerechten Einsatz von Maschinen und Werkzeugen kennen lernen; genaue und materialgerechte Verarbeitung von Werkstoffen nach funktionalen und gestalterischen Kriterien; Einblicke in die Berufs- und Arbeitswelt als wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung gewinnen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Entwicklung von Kompetenzen durch Sammeln von Erfahrungen aus der praktischen Arbeit:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Steigerung der Sensibilität durch sinnliches Erleben beim Verarbeiten verschiedener Werkstoffe; Entwicklung von Zielstrebigkeit und Konsequenz beim Lösen gestellter Aufgaben; Entwicklung von kritischer Selbsteinschätzung, Frustrationstoleranz und Kritikfähigkeit als Grundlage für Entscheidungsfindungen; Erwerb von Urteilsvermögen und Qualitätsbewusstsein bei der Bewertung von Produkten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ermöglichen von sozialen Erfahrungen und Hinführen zu verantwortungsvollem Handeln für eine menschengerechte Umweltgestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kooperationsbereitschaft und Teamfähigkeit bei Planungs- und Herstellungsprozessen aufbauen; Mitgestaltung des gemeinschaftlichen Lebensraumes; Gesundheitsaspekte bei der Auswahl von Materialien und Technologien bei baubiologischen und ökologischen Überlegungen berücksichtigen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Durch die Abschätzung der Technikfolgen entsteht moralische und ethische Kompetenz für die Auswirkungen menschlichen Tuns.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verantwortungsbewusster Umgang mit den begrenzten Ressourcen der Erde.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aneignung entsprechender Fachterminologie und Förderung der Kommunikationsfähigkeit bei der Analyse von Werkstücken.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung der Teamfähigkeit, Berufsorientierung, Entwicklung von Kompetenz und Verantwortung für die Gestaltung des Lebensraums durch modellhaftes Lösen von gestalterischen und technischen Aufgaben, Förderung von Toleranz und gegenseitiger Achtung durch interkulturelle Werkbetrachtung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung systematischen Denkens durch die Entwicklung von Problemlösungsstrategien, Umsetzung und Erprobung von theoretischen Lösungen in der Realität, Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Inhalten und Methoden, Nutzung zeitgemäßer Technologien.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung von Kreativität und gestalterischen Fähigkeiten durch individuelle Ausdrucksmöglichkeiten und innovative Problemlösungen, Entwicklung des Darstellungsvermögens durch die systematische Auseinandersetzung mit Entwurf und Planung von Objekten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwicklung von Gesundheits- und Sicherheitsbewusstsein beim Einsatz von Werkzeugen, Werkstoffen und Technologien, Ausbau der Feinmotorik.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Werken soll ein kreativer Prozess sein, in dem die Eigenständigkeit bei der Entwicklung von Problemlösungsstrategien gefördert wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Auswahl und Vermittlung der Inhalte ist auf den Motivationscharakter und auch auf den unmittelbaren Lebensraum der Schülerinnen und Schüler bedacht zu nehmen. Wichtigstes Ziel der Unterrichtsarbeit ist wegen seines starken Motivationscharakters das Herstellen eines konkreten Produkts.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Planung des Unterrichts ist sicherzustellen, dass alle Lehrplanbereiche ausreichend berücksichtigt werden, wobei auch Querverbindungen zwischen den verschiedenen Bereichen und zu anderen Unterrichtsgegenständen anzustreben sind. Schwerpunktsetzungen durch spezielle Neigungen und Fähigkeiten der Lehrkraft, situative Gegebenheiten und das Aufgreifen aktueller Anlässe sind möglich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Planung soll die Anfertigung von altersgemäßen Entwürfen, Skizzen, Werkzeichnungen, gegebenenfalls auch die Herstellung von Modellen, die Auswahl der Materialien, die Planung von Fertigung und Prozessabläufen umfassen. Zur Unterstützung der Planung, Darstellung und Herstellung von Werkstücken sollen zeitgemäße Technologien und Medien eingesetzt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsichten in Zusammenhänge können gelegentlich durch experimentierendes und prozesshaftes Erarbeiten geeigneter Lehrplaninhalte gewonnen werden, wobei in diesem Fall keine fertigen Endprodukte erzielt werden müssen. Ergebnisse von solchen Auseinandersetzungen sollen in geeigneter Form dargestellt oder präsentiert werden, um zur Festigung des Gelernten beizutragen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die kritische Reflexion von Lösungen und allfällige Korrekturen sind wichtige Bestandteile von Herstellungsprozessen und dienen zur Festigung des Gelernten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Exkursionen und Lehrausgänge stellen wesentliche Ergänzungen des Unterrichts dar, offene Unterrichtsformen sind unverzichtbar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Entwicklung von Werkstücken soll durch Material-, Form- und Farbauswahl Gestaltungsabsicht angestrebt werden und im Endprodukt erkennbar sein. Die geforderte Eigenständigkeit bei der Problemlösung schließt die Verwendung von fertigen Bausätzen und rezeptartigen Anleitungen weitgehend aus.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Herstellung der Werkstücke sollen die Schülerinnen und Schüler handwerkliche Grundfertigkeiten erlernen und anwenden können. In der 1. und 2. Klasse sollen die Grundbegriffe der Material- und Werkzeugkunde, in der 3. und 4. Klasse darüber hinaus spezielle Anwendungsmöglichkeiten erarbeitet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Maschinen, Geräte und Materialien sind in den Werkräumen so zu verwenden bzw. aufzustellen, dass eine Gefährdung oder Beeinträchtigung der Gesundheit nach menschlichem Ermessen ausgeschlossen ist. Individuelle Voraussetzungen und der Entwicklungsstand von einzelnen Schülerinnen und Schülern sind zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Folgende Werkzeuge und Maschinen dürfen von Schülerinnen und Schülern in keinem Fall benützt werden: Kreissägen, Hobelmaschinen, Fräsmaschinen, Winkelschleifer.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf die Gefahren beim Arbeiten mit elektrischem Strom und auf Maßnahmen zur Unfallverhütung ist jedenfalls und eindringlich hinzuweisen. Werkstücke dürfen nur mit maximal 24 Volt Stromspannung betrieben werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das praktische Arbeiten der Schülerinnen und Schüler als zentrales Anliegen der Werkerziehung und die komplexe Auseinandersetzung mit den Inhalten erfordern ein hohes Maß an Flexibilität bei der Unterrichtsplanung über größere Zeiträume.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den praxisorientierten Unterricht empfiehlt sich die Nutzung von geeigneten Sonderunterrichtsräumen mit entsprechender Ausstattung.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kernbereich:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gebaute Umwelt:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Auseinandersetzung mit den Inhalten “Der Ort”, “Das Bauwerk”, “Das Wohnen” sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, an der Gestaltung ihres unmittelbaren Lebensbereiches verantwortungsvoll mitzuwirken bzw. Fantasien und Denkmodelle für die Zukunft zu entwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sie sollen elementare Grundlagen für die Gestaltung und Nutzung von Bauwerken kennen und anwenden lernen. Dabei sollen die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Architektur erkannt, die daraus resultierenden Probleme analysiert und Lösungsmöglichkeiten entwickelt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben dem Erleben gebauter Architektur können auch aus der Fertigung von Modellen Erkenntnisse gewonnen werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. und 2. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Ort:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auseinandersetzung mit der Lage eines Bauwerks, seinem Außenraum, seiner unmittelbaren Umgebung und seinem größeren Umfeld durch Erkundung von realen Situationen und geeigneten Plandarstellungen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Bauwerk:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen von Kategorien zur Unterscheidung nach:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Nutzung und Raumbedarf: Wohnbau, Industrie- und Bürobau, Sonderbau (Kirche, Schule, Krankenhaus, ...);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gestaltung und Form;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Konstruktionen: Massivbauweise, Skelettbauweise;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Baumaterialien.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Wohnen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erleben und verbalisieren unterschiedlicher Raumeindrücke sowie individuelles und gemeinsames Entwickeln von Fantasien und Modellen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. und 4. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Ort:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen und Erfassen von städtebaulichen, raumplanerischen und infrastrukturellen Zusammenhängen durch Auseinandersetzung mit konkreten Anlässen aus dem engeren Erlebnisbereich der Schülerinnen und Schüler.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Bauwerk:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsichten gewinnen in grundlegende Gestaltungsprinzipien und funktionale Anforderungen durch Erleben und Vergleichen von unterschiedlichen Gebäudetypen. Auseinandersetzung mit zukunftsorientierten Technologien im Bau- und Energiebereich.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Wohnen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwickeln von Konzepten für das Wohnen von Menschen mit ähnlichen oder unterschiedlichen Bedürfnissen. Auseinandersetzung mit Ausstattung und Funktionalität von Wohnräumen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Produktgestaltung – Design:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Auseinandersetzung mit den Inhalten “Gebrauchsgut” und “Werkzeug” sollen die Schülerinnen und Schüler Einsichten und Kompetenzen für die Herstellung und Nutzung von Produkten gewinnen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch das Erarbeiten eines Anforderungskatalogs am Beginn jeder Aufgabe sollen sie Kriterien für die Beurteilung von Produkten entwickeln. Beim Erstellen einer Produktanalyse sollen Zusammenhänge zwischen Form, Funktion, Werkstoff, Ökologie und Ökonomie hergestellt werden und zu konsumkritischem Verhalten führen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. und 2. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Werkzeug:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Herstellen einfacher Werkzeuge aus leicht zu bearbeitenden Materialien.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gebrauchsgut:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Herstellen von einfachen, funktionstüchtigen Produkten für Alltag und Spiel. Erarbeiten und Herstellen von Gefäßen und Behältern aus leicht formbaren Werkstoffen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. und 4. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Werkzeug:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Herstellen von anspruchsvolleren Werkzeugen aus Materialien mit höheren Anforderungen nach selbst angefertigten Werkzeichnungen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gebrauchsgut:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anfertigen von Werkstücken mit höheren funktionalen und gestalterischen Ansprüchen für Freizeit, Sport bzw. soziale Bereiche. Planen, Gestalten und Herstellen von Gebrauchsgütern in Einzel- oder Serienfertigung.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Technik:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Auseinandersetzung mit Inhalten der Teilbereiche “Mechanik”, “Strömungs- und Elektrotechnik” sollen die Schülerinnen und Schüler systematische Denkprozesse bei der Problemerkennung, Analyse und Zielformulierung entwickeln. Sie sollen auch durch experimentelle Verfahren kreative Lösungsansätze suchen, Entscheidungen treffen und so zu einer Problemlösung finden können.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. und 2. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mechanik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gewinnen von Einsichten in einfache mechanische Vorgänge an Maschinen durch Untersuchen, Bauen und Erproben; Herstellen von einfachen Fahrzeugen, eventuell mit Lenk- und Bremsvorrichtung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Strömungstechnik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Fertigung von Flug- oder Schiffsmodellen, Wind- oder Wasserrädern sollen Einsichten in Grundprinzipien von Maschinen, die Luft- und Wasserströmungen nutzen, gewonnen werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Elektrotechnik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gewinnen von Einsichten in einfache elektrische Schaltungen oder Anlagen und Erarbeiten einfacher Schaltpläne; Anwendung verschiedener Arten von Stromquellen und Verbrauchern – vor allem auch in Verbindung mit Aufgaben aus anderen Lehrplanbereichen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. und 4. Klasse</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mechanik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gewinnen von Einsichten in verschiedene Antriebs-, Lenkungs- und Steuerungssysteme; Erkennen der Problematik von Energieeinsatz und Wirkungsgrad bei Fahrzeugen und Maschinen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Strömungstechnik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweitern und Vertiefen des Verständnisses für verschiedene Funktionsweisen aus dem Bereich der Hydro- und Aerodynamik. Einsatz verschiedener Antriebs- und Steuerungssysteme bei Schiffs- und Flugmodellen, Kraft- und Energiemaschinen – gegebenenfalls unter Einbeziehung der Elektrotechnik.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Elektrotechnik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lesen und Verstehen von elektrischen und einfachen elektronischen Schaltplänen. Erarbeiten der Funktionsweise von Bauteilen und Anwenden bei einfachen Grundschaltungen insbesondere zum Regeln und Steuern.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">TEXTILES WERKEN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Textilunterricht soll die Tätigkeitsbereiche Kleiden, Wohnen, Gestalten, Arbeiten bzw. Produzieren und Konsumieren erschließen. Auf Grund der gesellschaftlichen Bedeutung dieser Bereiche trägt der Unterrichtsgegenstand Textiles Werken zu wichtigen Grundanliegen unserer Kultur bei.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat das Ziel, alle Schülerinnen und Schüler auf die Bewältigung der in diesen Bereichen auftretenden Alltagssituationen vorzubereiten und sie zu befähigen, diese selbstständig, kritisch und kreativ zu meistern. Dabei sind neben der Schwerpunktsetzung im textilen Bereich auch technische Aspekte zu beachten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die handlungsorientierte Methode des Faches soll die Vernetzung links- und rechtssphäriger Fähigkeiten, also intellektuellen Faktenwissens und vernetzt-konzeptuellen Denkens, ermöglichen. Auf Grund des lebenspraktischen Bezuges des Faches sollen Qualifikationen vermittelt werden, die es den Schülerinnen und Schüler ermöglichen, an der aktiven, kritischen und kreativen Gestaltung ihrer Umwelt teilzunehmen, Teamfähigkeit, Genauigkeit, Konzentration und Ausdauer zu schulen und dabei Wege zur Selbstverwirklichung zu finden. Dem Interesse der Schüler und Schülerinnen am Experimentieren mit textilen Materialien und Arbeitstechniken, an der spontanen Gestaltungsfreude, an der eigenen sowie an der Kleidung der Mitmenschen, am Verkleiden und am Spielen sollen entsprechende Freiräume zur Entfaltung schöpferischer Fähigkeiten gewährt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Folgende <b>Kompetenzen</b> sollen vermittelt werden:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fähigkeiten zur Informationsbeschaffung auf dem Textilsektor, zur Feststellung eigener Bedürfnisse, zur individuellen Auswahl von Textilien, zur nonverbalen Kommunikation und zum kritischen Konsumverhalten.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Das kann unter anderem erreicht werden durch:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwicklung emotionaler, imaginativer und manueller Fähigkeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwicklung der Sensibilität für Farbe, Musterung, Kontrast, Material, Form, Proportion;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entfaltung der subjektiven Kulturfähigkeit in den Bereichen Kleidung und Wohnen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbau eines Problembewusstseins für gesellschaftliche und psychologische Zwänge und für die Komplexität technisch-ökonomischer Zusammenhänge;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erleben von eigenen Werthaltungen und Wertentscheidungen, Begründung von Werturteilen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fertigkeiten in den textilen Grundtechniken unter Berücksichtigung funktionaler, soziologischer, ökologischer und ökonomischer Gesichtspunkte in den Bereichen Kleidung – Mode, Raumgestaltung – Wohnen, Produktgestaltung – Produktanalyse;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kenntnisse der Eigenschaften, Einsatzmöglichkeiten und Gestaltungskriterien textiler Materialien sowie Kenntnisse bezüglich textilen Kulturgutes der eigenen und anderer Kulturen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Näherbringen von Symbolen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wertschätzung der Arbeit, Werthaltungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verantwortliches Handeln.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Möglichkeiten der nonverbalen Kommunikation vom “Be-Greifen” bis zur Auseinandersetzung mit Textilien als Medium visueller Botschaften; Entwickeln einer Fachsprache.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Textiles Kulturgut als materiale Basis für den Erziehungs- und Bildungsprozess; Komplexität wirtschaftlicher Zusammenhänge; Hinführung zur Arbeits- und Wirtschaftswelt; Beschäftigung mit neuen Technologien; Aufgeschlossenheit für historische und gegenwärtige Kulturen; Mode, Kult, Werbung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Berücksichtigung von technischen, ökonomischen und ökologischen Voraussetzungen; Auswahl der Materialien, Recycling.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausformung des Geschmacks, des persönlichen Stils und Erkennen eigener Interessen; emotionale Bildung; Sicherheit bei ästhetischen Entscheidungen, Wahl unkonventioneller Formen, Farben, Materialien und Techniken; Einzigartigkeit des eigenen Produkts.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sinnvolle und richtige Wahl der Materialien und Formen von Bekleidung; Schulung der Motorik.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll auf den in der Grundschule erworbenen Erfahrungen, Kenntnissen und Fertigkeiten aufbauen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lernen soll weitgehend in Handlungsprozessen stattfinden, in Kombination mit kulturhistorischer Entwicklung, Interpretation oder Reflexion.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verflechtung von praktischer Arbeit und intellektueller Bildung soll sowohl die sensomotorische als auch die kognitive und emotionale Dimension des Lernens ansprechen und zu umfassenden Lernerfahrungen führen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mehrere Ziele und Lehrplaninhalte können an einem Werkstück erarbeitet werden; dafür bildet die Zusammenfassung des Lehrstoffes der 1. und 2. Klasse bzw. der 3. und 4. Klasse die Voraussetzung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sowohl moderne Wahrnehmungs- und Gestalttheorien als auch Kreativitäts- und Kommunikationstheorien sollen die Grundlagen der Aufgabenstellungen bilden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die schülerzentrierten Aufgabenstellungen sollen unterschiedliche Aktionsformen wie planendes Entwickeln, problemlösendes, entdeckendes, experimentierendes und spielerisches Lernen ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dabei soll die Steigerung der differenzierten Wahrnehmungsfähigkeit, des kreativen Ausdrucksvermögens und der Kritikfähigkeit als Priorität gesehen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fähigkeiten zum selbstständigen Planen, rationellen Arbeiten und kritischen Konsumverhalten sollen entwickelt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Textiles Werken soll auch einen Beitrag zur sinnvollen Gestaltung der Freizeit leisten. Den Schülerinnen und Schülern sollen Kenntnisse vermittelt werden, die sie dazu motivieren, Textiltechniken zum Selbsttun, zum kreativen Tätigsein und zur Kultivierung eigener Möglichkeiten bei der Gestaltung ihrer Kleidung und ihrer engeren Umwelt zu gebrauchen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beschäftigung mit Textilien, das Betrachten von textilen Schöpfungen aus Vergangenheit und Gegenwart, der Umgang mit textilen Materialien und den dafür notwendigen Geräten soll elementare Einblicke in die Wirtschafts-, Sozial- und Kulturgeschichte gewähren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Auseinandersetzung mit textilen Materialien und Techniken sollen problemlösendes Denken, flexibles Verhalten, Toleranz und Teamfähigkeit sowie manuelle Geschicklichkeit und Ausdauer gefördert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den praxisorientierten Unterricht empfiehlt sich die Nutzung von geeigneten Spezialunterrichtsräumen mit entsprechender Ausstattung.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kernbereich:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Faser – Faden – Textile Flächen/Textiltechnologie:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerb von grundlegenden Kenntnissen über die Herstellung und Gewinnung textiler Rohstoffe, textile Verfahrens-, Fertigungs- und Produktionstechniken, manuelle und maschinelle Techniken, Eigenschaften und Pflege der Fasern; Gewinnen von Einsichten in ökonomische und ökologische Zusammenhänge.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerb von Kenntnissen zur Analyse, Auswahl und Beurteilung von Textilien; Einkaufsquellen und ihre Beurteilung hinsichtlich Qualität, Auswahl und Preis; Entwicklung eines kritischen Konsumverhaltens.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. und 2. Klasse:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gewinnung der Fasern und ihre Verarbeitung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennenlernen und Erprobung fadenbildender oder fadenverstärkender Verfahren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>praktisches Anwenden flächenbildender Verfahren mit Fasern und Fäden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigenschaften der Fasern, Pflege und Pflegekennzeichen im Hinblick auf die sachgerechte Auswahl von Textilien erarbeiten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. und 4. Klasse:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwenden von fadenbildenden, fadenverstärkenden oder flächenbildenden Verfahren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Planen und Erproben der Einzel- und Serienfertigung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsatzmöglichkeiten neuer technologischer Hilfsmittel kennen lernen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>textile Prüfverfahren anwenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Textilveredelung praktisch erfahren.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Design/Gestaltungstechniken:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erarbeitung von Gestaltungsgrundlagen des Designs wie Farbe, Form, Struktur, Musterung, Rhythmus, Harmonie, Kontrast und Proportion zur Entwicklung der Wahrnehmungs- und Gestaltungsfähigkeit. Umsetzen eigener Entwürfe unter Berücksichtigung elementarer Gestaltungskriterien für das Design. Experimentelles und sachkundiges Umgehen mit Materialien und Arbeitstechniken. Reflexion im Hinblick auf Funktion, Gestaltung und Technik von Produkten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. und 2. Klasse:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennenlernen, Umsetzen und praktisches Anwenden von flächenverbindenden oder flächengestaltenden Verfahren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Schnitte entwickeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundformen und ihre Abwandlungen kennen lernen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. und 4. Klasse:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Praktisches Anwenden von flächengestaltenden oder flächenverbindenden Verfahren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schnitte aus Vorlagen gewinnen und einfache Abänderungen konstruieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Reflexion der Planungs- und Durchführungsarbeiten sowie der Erscheinungsform und Funktionalität des Produkts.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kultur/Textilgeschichte:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. bis 4. Klasse:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennenlernen textiler Verfahren und Sachkultur im Kontext der Kulturtechniken der Menschheitsgeschichte;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Betrachten und Analysieren textiler Kunst- und Gebrauchsgegenstände aus der Vergangenheit;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erschließung der multikulturellen Welt durch Kulturvergleiche;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen ästhetischer Normen und ihrer Wandelbarkeit.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kleidung/Mode/Bekleidungsphysiologie:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der Funktion der Kleidung; psychologische und soziologische Aspekte von Kleidung und Mode; Bedeutung der Kleidung in den jeweiligen Gesellschaftsformen; Thematisierung des Spannungsfeldes Individualität und Gruppenzugehörigkeit. Kennenlernen der Grundregeln der Bekleidungsphysiologie. Erarbeitung von Modemerkmalen: Änderungen in Farbe, Design und Schnitt als Mittel zur Aktualisierung sich rasch wandelnder Modekonzeptionen. Sich Erscheinungsformen und den Wandel der Mode, ästhetische Normen und ihre Wandelbarkeit, Zielgruppen der Werbung und Klischeevorstellungen bewusst machen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. und 2. Klasse:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kenntnisse über Funktionen der Kleidung erwerben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich mit den Möglichkeiten individueller Gestaltung und Aktualisierung von Kleidungsstücken unter Berücksichtigung funktionaler und ästhetisch-gestalterischer Gesichtspunkte auseinander setzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Herstellung oder Veränderung von Kleidung und Accessoires unter Anwendung textiler Techniken.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. und 4. Klasse:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen von Unterschieden selbst gefertigter und industriell hergestellter Produkte im Hinblick auf Qualität, Originalität und Kosten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einblicke gewinnen in die Phänomene der Mode;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Analyse und Bewertung von Material, Schnitt und Ausführung hinsichtlich des Verwendungszweckes, der Gesundheit und des Wohlbefindens;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Planung und Herstellung oder Veränderung von Kleidung und Accessoires unter Anwendung textiler Techniken mit erhöhten Anforderungen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Wohnen/Raumgestaltung:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkunden der Nutzung verschiedener Räume, Einrichtungsgegenstände und textiler Elemente der Innenraumgestaltung. Schärfung der Wahrnehmung durch Beobachten und Vergleichen; Gestaltungsmittel im Raum wie zB Licht, Form, Farbe, Muster. Erkennen funktionaler und ästhetischer Aspekte von Räumen sowie individueller Bedürfnisse als Prämisse für die persönliche Gestaltung und das subjektive Wohlbefinden. Kennenlernen von Raumfunktionen und Raumgestaltung in verschiedenen Epochen und Kulturen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. bis 4. Klasse:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erwerben von Einsichten über das Wohnen als Grundbedürfnis der Menschen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erwerben elementarer Kenntnisse über Räume, Raumfunktionen und Darstellung von Räumen (Grundriss, Maße, Maßstab, Plansymbole);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gewinnen von Beurteilungskompetenz bezüglich Einrichtungsgegenständen und Textilien des Innenraums durch selbstständiges Lösen von Gestaltungsaufgaben.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">BEWEGUNG UND SPORT</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Bewegung und Sport soll gleichrangig zur Entwicklung der Sach-, Selbst- und Sozialkompetenz beitragen: durch vielseitiges Bewegungskönnen und vielfältige Bewegungserfahrung; verantwortungsbewusstes Bewegungshandeln; handlungsleitendes und wertbezogenes Wissen; Wahrnehmungsfähigkeit für den eigenen Körper und das eigene Bewegungsverhalten; Selbstvertrauen; Entfaltung von Leistungsbereitschaft, Spielgesinnung, Kreativität, Bewegungsfreude und Gesundheitsbewusstsein; Umgang mit Geschlechterrollen im Sport und Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Interessen und Bedürfnisse; partnerschaftliches Handeln; Übernehmen von Aufgaben; Teamfähigkeit; Durchsetzungsvermögen unter Beachtung fairen Handelns; Regelbewusstsein und interkulturelles Verständnis.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Mittelpunkt stehen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der Entwicklung durch ausreichende und vielfältige motorische Aktivität.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erwerb eines grundlegenden und vielseitigen Bewegungskönnens und das Entdecken von Vorlieben für bestimmte Bewegungsformen und deren Einbeziehung in den persönlichen Lebensstil.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entfaltung von Freude an der Bewegung. Entwicklung von Bewegungskönnen, Leistungsvermögen und der Fähigkeit zum Spielen und Gestalten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbau einer bewegungsorientierten, gesundheitsbewussten und gegenüber der Umwelt und Mitwelt verantwortlichen Lebensführung sowie einer lebenslangen Bewegungsbereitschaft.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die Ziele sind:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ausbildung und Weiterentwicklung der konditionellen und koordinativen Grundlagen des Bewegungshandelns, Verbesserung der individuellen Leistungsfähigkeit.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erwerb eines grundlegenden und vielseitigen Bewegungskönnens und das Schaffen von Möglichkeiten zum Entdecken von Vorlieben für bestimmte Bewegungsformen und deren Einbeziehung in den persönlichen Lebensstil.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vielfältige Körper- und Bewegungserfahrungen in unterschiedlichen Situationen und Räumen, besonders auch in erlebnishaften und naturnahen Bewegungstätigkeiten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Befähigung zum Bewegungshandeln sowohl in Kooperation als auch in Konkurrenz und Befähigung zum Umgehen mit Konflikten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kritisch-konstruktive Auseinandersetzung (Handeln und Wissen) mit Phänomenen der Bewegungskultur, besonders mit solchen der jeweiligen Trendsportarten, sowie mit Normen und Werten des Sports.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vielfältige Bewegungserfahrungen sollen den Aufbau der eigenen Persönlichkeit und neben dem individuellen Engagement auch das Übernehmen von Verantwortung im Team und Anstreben bedeutender Ziele in der Gemeinschaft widerspiegeln. Ein sinnerfülltes Leben soll kennen gelernt werden sowie Werte und Normen im Bereich Sport, die zu ethischem Handeln führen. Im Wettkampfsport sollen die Wertekonflikte zwischen Erfolg und Fairness sowie Konkurrenz und Solidarität sportpädagogisch gestaltet werden. Vor dem Hintergrund des medial dargebotenen Hochleistungssports sollen die Schülerinnen und Schüler lernen, dass sportmoralisches Handeln vom unaufgebbaren Wert der Personen- und Menschenwürde gefordert wird.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Besonderheiten der “Sportsprache” (schriftlich, mündlich) als Mittel der Verständigung in Bewegung, Sport und Spiel; Körpersprache als nonverbale Kommunikation.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch gezielte Strukturierung und Intervention können Prozesse zur Kooperation und Teamfähigkeit in Gang gesetzt, sozial bzw. motorisch Schwache integriert, das Selbstwertgefühl Einzelner gehoben und Schülerinnen und Schüler an Grenzsituationen herangeführt werden. Der Unterrichtsgegenstand kann sehr gut dazu beitragen, Problemlösungsverhalten und Konfliktlösungsstrategien zu vermitteln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschiedlichste Körper- und Bewegungserfahrungen können die Grundlagen von biologischen und physikalischen Bedingungen auch in verschiedenen Elementen (Wasser, Luft) deutlich machen. Natursportarten können Zusammenhänge zwischen Ökologie und Sport aufzeigen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Bewegung und Sport hat eine tragende Rolle bei der Gestaltung der Schule als gesundheits- und bewegungsfördernder Lebensraum.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zu den wesentlichen Anliegen des Unterrichtsgegenstands Bewegung und Sport zählen sowohl für Mädchen als auch für Knaben traditionelle und zeitgenössische Formen der Bewegung und ihre Entwicklung in Tanz, Gymnastik und Bewegungstheater. Freie Gestaltung von Bewegungen und Bewegungserfindung.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bildungs- und Lehraufgabe ist in jeder der vier Schulstufen unter Setzen von alters- und entwicklungsgemäßen Schwerpunkten zu erfüllen. Diese Schwerpunkte sind den Teilbereichen des Lehrstoffes (Bewegungshandlungen) gleichmäßig zuzuordnen und auch unter Beachtung geschlechtsspezifischer Anliegen festzulegen. Werden im Erweiterungsbereich Inhalte vorgesehen, die nicht an den Kernbereich anschließen, so sind entsprechend der Vorerfahrung der Schülerinnen und Schüler ausreichende Grundlagen zu schaffen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Wahl der Lehrwege sowie bei der Festlegung der Anforderungen ist das motorische Entwicklungs- bzw. Leistungsniveau durch Einholen von Informationen und Erhebungen über den Leistungsstand zu berücksichtigen. Leistungskontrollen können einen Lern- und Übungsanreiz für die Schülerinnen und Schüler darstellen und auch als Rückmeldungen für die Unterrichtsplanung und – durchführung herangezogen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vermittlung der motorischen Grundlagen hat in jedem Fall unter Berücksichtung gesundheitsorientierter und motorisch fördernder Gesichtspunkte zu erfolgen. Dazu gehören vielfältige Bewegungsangebote unter Bedachtnahme auf die individuelle gesundheitliche und physiologische Reizsetzung, wobei auf die unteren und oberen Grenzen der Wirksamkeit Bedacht zu nehmen ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lernbereitschaft kann durch Einbeziehung der Bewegungswelt der Schülerinnen und Schüler und entsprechender Trends im freizeitlichen Bewegungshandeln gesteigert werden. Eine weitere mögliche Motivation zum Sporttreiben sind die Vorbereitung und Teilnahme an jugendgemäßen Vorführungen und Wettkämpfen (Schulvorführungen und – wettkämpfe, Vereins- und Verbandswettkämpfe) sowie das Erwerben von Leistungsabzeichen (ÖGA, ÖJSTA, ÖSA, ÖLTA, Helferschein, ...).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf eine sinnvolle Verteilung (zB Vielfalt, Ergänzung, Kontrast) der Lehrinhalte über die vier Schulstufen hinweg ist zu achten. Dabei sollen die Inhalte des Unterrichts nicht nur von den Rahmenbedingungen am jeweiligen Schulstandort abhängen, sondern auch von den Möglichkeiten bei Schulveranstaltungen und Schulwettkämpfen, sowie von einer Kooperation mit außerschulischen Partnern. Für wesentliche Inhalte (zB das Erlernen und Verbessern des Schwimmkönnens) ist auch die Abwicklung des Unterrichts in Kurs- oder Blockform an geeigneten Übungsstätten vorzusehen, um so den Unterrichtsertrag zu sichern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Theoriegeleitete Inhalte (Zusammenhänge, Begründungen, Sinninhalte) sind ausgehend vom Bewegungshandeln (Erleben und Erfahren) zu vermitteln und möglichst in fächerübergreifenden Lehr- und Lernverfahren zu vertiefen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine angestrebte Leistungssteigerung hat sich an von Schülerinnen und Schülern eigen- und mitbestimmten, aber auch an fremdbestimmten Leistungsmaßstäben zu orientieren; die individuellen Voraussetzungen sind dabei zu beachten und kognitive Grundlagen zur Leistungsverbesserung zu vermitteln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Schulveranstaltungen mit bewegungserziehlichen Inhalten sind die Schülerinnen und Schüler im Unterricht ausreichend vorzubereiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht ist zu jeder Zeit ein höchstmögliches Maß an Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. Schülerinnen und Schüler sollen Risiko und Gefahren bei der Sportausübung einschätzen lernen und selbst und für andere Maßnahmen zur Gefahrenvermeidung beim Sporttreiben (auch über die Schule hinaus) treffen können.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kernbereich:</ueberschrift><table id="Tabelle32" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. und 2. Klasse:</ueberschrift></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. und 4. Klasse:</ueberschrift></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundlagen zum Bewegungshandeln:</ueberschrift></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vielfältige motorische Aktivitäten.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweitern der vielfältigen motorischen Aktivitäten</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlegendes Verbessern der konditionellen Fähigkeiten: Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer (vorwiegend im aeroben Bereich), Beweglichkeit.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiterer Ausbau der konditionellen Fähigkeiten: Schnelligkeit; Kraft (auch Verwendung angemessener Geräte und allenfalls Einsatz von Fitnessgeräten), Ausdauer (sowohl im aeroben Bereich als auch im anaeroben Bereich), Beweglichkeit.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Stabilisieren der koordinativen Fähigkeiten: Gleichgewicht, Raumwahrnehmung und Orientierung, Rhythmusfähigkeit, Reaktionsfähigkeit und kinästhetische Differenzierungsfähigkei</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verbessern der koordinativen Fähigkeiten; Bewusstmachen des eigenen Bewegungsverhaltens hinsichtlich Bewegungsqualität und Bewegungsökonomie.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gewinnen von Körper- und Bewegungserfahrung und Aufbau von sportartspezifischen Grundstrukturen.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gewinnen von Körper- und Bewegungserfahrung; Sportartspezifische Grundstrukturen verfeinern und daraus komplexe Bewegungsfertigkeiten entwickeln.</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Könnens- und leistungsorientierte Bewegungshandlungen:</ueberschrift></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vielfältiges Bewegen und Spielen im Wasser; Schwimmen können in einer Schwimmlage. Einfache Sprünge.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schnell und ausdauernd in einer Lage auch in Wettkampfform schwimmen; Allenfalls Kennenlernen einer weiteren Lage. Sprünge.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegungsfertigkeiten ohne, mit und an Geräten erlernen, üben und zu kurzen Bewegungsfolgen verbinden.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anspruchsvollere Bewegungsfertigkeiten ohne, mit und an Geräten erlernen und üben; Bewegungsverbindungen erarbeiten und nach räumlich-zeitlichen sowie ästhetischen Kriterien gestalten.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Leichte Kunststücke allein und in der Kleingruppe (er)finden, erproben, üben und einander präsentieren.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kunststücke allein, in der Gruppe und im Klassenverband (er)finden, erproben, üben und gemeinsam präsentieren.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schnell, ausdauernd und über Hindernisse laufen. Weit, hoch und über Hindernisse springen. In die Weite und auf Ziele werfen, schleudern und stoßen.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlernen, Üben und Anwenden von leichtathletischen (Grund)Formen.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verbessern und vielfältiges Anwenden von leichtathletischen (Grund)Formen.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwicklung von sportspielübergreifenden Fähigkeiten und Fertigkeiten.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwicklung der Sportspielfähigkeit (allein, miteinander und gegeneinander) unter technikrelevanten Aspekten. Spielorganisation übernehmen.</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wettkämpfe (und deren Vorformen) in den verschiedensten Sportarten und Sportspielen durchführen.</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Leisten und Wettkämpfen unter den Aspekten Leistungswille, Fairness und Umgang mit Sieg und Niederlage; Leistungsgrenzen erfahren und respektieren, aber auch durch eigenständiges Lernen und Üben verschieben.</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Angemessener Aufbau kognitiver Grundlagen zu sportlicher Leistung und Leistungsverbesserung.</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Spielerische Bewegungshandlungen:</ueberschrift></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwickeln von Spielfähigkeit und vielseitigem Spielkönnen durch spontanes und kreatives Spiel in verschiedenen Situationen mit Gegenständen, mit Geräten und ohne Geräte, durch kooperative Spiele, Spiele ohne Verlierer und durch regelgebundene Spiele</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiterentwicklung der Spielfähigkeit unter verstärkt technikrelevanten Aspekten.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwickeln von Regelbewusstsein als Fähigkeit, Spielvereinbarungen und Spielregeln anzuerkennen, situativ abzuändern und neu zu gestalte</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zunehmend genaue Regelauslegung. Spielleitungen übernehmen.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Taktische Maßnahmen setzen können.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Taktische Einzelentscheidungen treffen bzw. gruppen- und mannschaftstaktische Maßnahmen umsetzen können.</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gestaltende und darstellende Bewegungshandlungen:</ueberschrift></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufbau von Körperwahrnehmung; Entwicklung von Sensibilität für verschiedene Sinne und von ästhetischer Erfahrung in Ausdruck und Bewegung.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwicklung eines differenzierten Bewegungsgefühls und von Verständnis für Bewegungsqualität.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwickeln der Fähigkeit, Erlebnisse, Stimmungen und Gefühle in Bewegung zum Ausdruck zu bringen.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eigenständiges und kreatives Variieren, Kombinieren und Erfinden von Bewegungen mit und ohne Materialien.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umsetzen von Musik und Rhythmus in Bewegung und Tanz.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umsetzen von Musik und Rhythmus in Bewegung und Tanz.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gymnastische Grundformen ohne Geräte und mit Geräten und deren räumlich-zeitliche Gestaltung als Einzel- und Gruppenarbeit.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung der gymnastischen Grundformen ohne Geräte und mit Geräten; Koordination von Raum, Zeit und Dynamik erfahren; als Einzel- und Gruppengestaltung umsetzen.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfache akrobatische und gauklerische Fertigkeiten.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Akrobatische und gauklerische Fertigkeiten.</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gesundheitsorientiert-ausgleichende Bewegungshandlungen:</ueberschrift></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bedeutung der Bewegung für das physische, psychische und soziale Wohlbefinden erfassen.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfluss der Körperfunktionen und Bewegungswirkungen auf das physische, psychische und soziale Wohlbefinden (zB Verbessern der organischen Leistungsfähigkeit, aktive Erholung und ausgleichende Bewegung) verstehen.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewusstes und eigenverantwortliches Umgehen mit dem Körper.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Körpergefühl entwickeln und Körperwahrnehmung verbessern; Reaktionen des Körpers erfahren.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfahren, Ausgleichen und Vermeiden allfälliger muskulärer Dysbalancen und ebenso motorischer Defizite in den Bereichen Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit unter besonderer Berücksichtigung der Haltung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachspezifische Informationen über Körperstatik (zB Wirbelsäule) und Körperfunktionen (zB Muskelfunktion, Ermüdung, Pulsfrequenz usw.) beschaffen.</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlernen der Gefahrenvermeidung, des richtigen Verhaltens in Gefahrensituationen und bei Unfällen.</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erlebnisorientierte Bewegungshandlungen:</ueberschrift></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entdecken und Erschließen von einfachen Bewegungen in unterschiedlichen Umgebungen (vorzugsweise in der Natur: zB Schnee, Wasser, Eis) und Situationen.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entdecken und Erschließen von komplexen Bewegungen in unterschiedlichen Umgebungen (vorzugsweise in der Natur: zB Schnee, Wasser, Eis) und Situationen.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfahrungen mit rollenden und gleitenden Geräten (zB Fahrrad, Rollbrett, Inline-Skater, Eislaufschuhe, Ski) gewinnen.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung der Erfahrung mit rollenden und gleitenden Geräten (zB auch mit Einrad, Snowboard).</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gemeinsam handeln und dabei an Sicherheit gewinnen.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Maßnahmen zur Sicherheit ergreifen. Selbst und in der Gruppe Gefahren erkennen.</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Altersgemäße fachspezifische Kenntnisse zu Art, Aufbau und Wartung von Geräten sowie zu Gefahren bei Natursportarten erwerben.</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="291" style="border:none;width:218.42pt;" /><td width="291" style="border:none;width:218.47pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">2. Oberstufe</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">a) Pflichtgegenstände</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">DEUTSCH</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (5. bis 8. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht hat die Aufgabe, die Kommunikations-, Handlungs- und Reflexionsfähigkeit sowie die ästhetische Kompetenz der Schülerinnen und Schüler durch Lernen mit und über Sprache in einer mehrsprachigen Gesellschaft zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Besonderen sollen die Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>befähigt werden, mit Sprache Erfahrungen und Gedanken auszutauschen, Beziehungen zu gestalten und Interessen wahrzunehmen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>befähigt werden, sich zwischen sprachlichen Normen und Abweichungen zu orientieren und sich der Sprache als Erkenntnismittel zu bedienen sowie sprachliche Gestaltungsmittel kreativ einzusetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einblicke in Struktur, Funktion und Geschichte der deutschen Sprache gewinnen sowie Sprachreflexion, Sprachkritik und ein Bewusstsein von der Vielfalt der Sprachen entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>befähigt werden, Informationen alleine oder in Teamarbeit zu finden, aufzunehmen, zu verarbeiten und zu vermitteln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>befähigt werden, Ausdrucksformen von Texten, Medien, Medientexten und deren Wirkung zu verstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>befähigt werden, schriftlich und mündlich sowie in Form medialer Präsentation Texte zu produzieren, die den sprachlichen Standards und den situativen Anforderungen entsprechen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einen Überblick über die deutschsprachige Literatur im Kontext der Weltliteratur gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>befähigt werden, literarisch-ästhetische Botschaften kognitiv zu verstehen und emotional aufzunehmen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht ist mit den anderen Unterrichtsgegenständen verknüpft zu sehen. Er soll die sprachlichen Mittel sichern und erweitern, damit die Schülerinnen und Schüler sich über Sachthemen, über Beziehungen und über Sprache angemessen verständigen können. Er hat Methoden und Kompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens zu vermitteln.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Textkompetenz und Medienkompetenz fördern die selbstständige aktive und kritische Aneignung des Wissens. Mündliche Kompetenz fördert die Sicherung einer differenzierten Dialog- und Kooperationsfähigkeit sowie Sozialkompetenz. Mittels ästhetischer Texte werden Orientierungswissen und Rezeptionsfähigkeiten ausgebildet, die zur Selbstfindung beitragen. Literatur ist ein wesentliches Medium des kollektiven Gedächtnisses, in dem elementare gesellschaftskonstituierende Ideen wie die der Humanität verankert sind.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Sprache und Kommunikation</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht trägt im Umgang mit Sprache als Medium, als Untersuchungsgegenstand und als ästhetisches Gestaltungsmittel zur Erreichung aller Ziele dieses Bildungsbereiches bei.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mensch und Gesellschaft</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht trägt mittels Ausbildung von Kommunikationskompetenz zur Friedenserziehung und zu den Grundwerten einer pluralistischen und den Menschenrechten verpflichteten demokratischen Gesellschaft bei. Der Umgang mit ästhetischen Texten schafft Annäherungsmöglichkeiten an das Fremde in der eigenen Gesellschaft und an andere Kulturen. Er bietet Wege, sich mit Sinnfragen der eigenen Existenz auseinanderzusetzen. Die Identifizierung des eigenen Sprechens und damit die Reflexion der eigenen Rolle und Identität schaffen auch Platz für die Akzeptanz und das Verstehen anderen Sprechens und sind tragende Elemente für den Umgang mit Sprachvarietäten und Mehrsprachigkeit. Durch Vermittlung fachlicher Inhalte und Methoden sowie durch den Bezug zur Lebenswelt leistet der Deutschunterricht einen wesentlichen Beitrag zum Erwerb von Grundfertigkeiten für Studium und Beruf.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Natur und Technik</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache und Literatur können selbst als Techniken zur Beherrschung der Natur und Regelung gesellschaftlicher Beziehungen verstanden werden. Zugleich dienen sie der Reflexion der Rolle des Individuums in der Gesellschaft. Medienkompetenz fördert die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Auswirkungen technischer Kommunikationsmittel.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kreativität und Gestaltung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch kreativen Umgang mit Sprache, kreative und produktive Schreibaufgaben, szenische Gestaltung und Eigenproduktion ästhetischer Texte trägt der Deutschunterricht zur Erreichung aller Ziele dieses Bildungsbereiches bei.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Gesundheit und Bewegung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprachliche und mediale Bildung eröffnen eine bewusstere Wahrnehmung der Diskurse um die gesundheitlichen Auswirkungen von Freizeitgesellschaft, Gesundheitsindustrie, Spitzen- und Breitensport sowie die bewusstere Wahrnehmung von gesundheitlichen Interessen im privaten und beruflichen Leben.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (5. bis 8. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die vielfältigen Aufgaben von Sprache legen für den Deutschunterricht sinnvolle Handlungszusammenhänge nahe. Damit fordern sie zum fächerverbindenden und fächerübergreifenden Arbeiten und zum Lernen an Themen heraus, die für die Einzelnen sowie für die Gesellschaft bedeutsam sind und Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler einbeziehen. Die folgenden sechs Bereiche sind in vielfältiger Weise miteinander zu verflechten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b><i>Mündliche Kompetenz</i></b> ist eine grundlegende Voraussetzung und ein Ziel jeder Bildung. Über Gesprächserziehung sind die Entwicklung der Persönlichkeit und die Sprachhandlungskompetenz im privaten und im öffentlichen Bereich zu fördern. In diesem Zusammenhang ist es notwendig, Schülerinnen und Schüler in die unterschiedlichen Bedingungen und Prozesse mündlicher Kommunikation Einblick gewinnen und situations-, personen- und sachgerecht agieren sowie die Möglichkeiten verschiedener Gesprächs-und Redeformen ausloten zu lassen. Dabei sind neben der Mündlichkeit in der persönlichen Kommunikation auch deren mediale Vermittlungsformen zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b><i>Schriftliche Kompetenz</i></b> ist ein wesentlicher Faktor für die Persönlichkeitsbildung und Voraussetzung für wissenschaftliches Arbeiten, berufliche Tätigkeit und die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Sie umfasst die Beschäftigung mit Schreiben für sich, Schreiben als Instrument des Lernens und mit Schreiben für andere. Die Lehrerinnen und Lehrer haben die Schreibprozesse der Schülerinnen und Schüler zu begleiten. Schreibmotivation und Freude am Schreiben sind zu fördern. Schülerinnen und Schüler sollen lernen, Verantwortung für ihren eigenen Schreibprozess in allen seinen Phasen zu übernehmen – vom Schreibvorhaben bis zum endredigierten Text. Die Auswahl der Textsorten hat sich weitgehend an der außerschulischen Wirklichkeit, darunter auch an literarischen Vorbildern zu orientieren. Vor allem hat der Schreibunterricht textsortenübergreifend Schreibhaltungen auszubilden. Rechtschreibsicherheit ist anzustreben. Individuelle Rechtschreibschwächen sind durch regelmäßige Übungen abzubauen. Einblicke in den Wandel der Schreibnormen sind zu geben. Wörterbücher und andere Hilfsmittel – auch in elektronischer Form – sind in allen Schreibsituationen zu verwenden, auch bei Schularbeiten und anderen Formen der schriftlichen Leistungsfeststellung. Ihr Einsatz bei Diktaten ist nach Maßgabe der Aufgabenstellung abzuwägen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An <b><i>Textkompetenz</i></b> werden unter den Bedingungen multimedialer Kommunikation höhere und differenziertere Anforderungen gestellt. Texte sind heute selbst zunehmend multimediale Produkte, die eine synästhetische Rezeption erfordern. Textrezeption bzw. Lesen wird verstanden als Interaktion zwischen den Sinnangeboten des Textes und dem Weltwissen und Textwissen der Leserinnen und Leser. Dabei ist eine aktive Auseinandersetzung mit Texten – sowohl emotional als auch argumentativ – zu ermöglichen. Der analytische Zugang zu Texten soll die Einsicht in die textkonstituierenden Mittel und in die Entstehungsbedingungen von Texten ermöglichen und so die Funktion der Sprache und anderer semiotischer Systeme als Vermittlerin von Wirklichkeiten offen legen. Auf dieser Basis soll die Vielfalt der Deutungsmöglichkeiten von Texten erkannt und genützt werden. Die Ausbildung dieser Fähigkeiten ist für alle Arten von Texten anzustreben, wobei künstlerisch-literarischen Texten eine besondere Bedeutung zukommt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b><i>Literarische Bildung</i></b> hat den Schülerinnen und Schülern möglichst vielfältige rezeptive, analytische, produktive und kreative Zugänge zu ästhetischen Texten aller Medienformate und unterschiedlicher Kulturen zu bieten. Die Schülerinnen und Schüler sollen zur Freude am Lesen geführt werden und dabei lernen, mit Texten emotional, kognitiv und produktiv-handelnd umzugehen, eine eigenständige Interpretation und ästhetisches und kritisches Urteilsvermögen zu entwickeln und unterschiedliche Rezeptionshaltungen zu reflektieren. Die Analyse von Besonderheiten ästhetischer Texte und ihrer Entstehungsbedingungen sowie die Einordnung von Texten in den kulturellen und historischen Kontext sind anzustreben. Auszuwählen sind Texte, die repräsentativ für ihre Epoche sind, Bezüge zur Gegenwart aufweisen und das Interesse der Schülerinnen und Schüler erwecken. Die Komplexität der Texte und die Intensität ihrer Auslotung sind der pädagogischen Situation anzupassen. Der Schwerpunkt ist auf die Begegnung mit deutschsprachiger unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Literatur zu legen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b><i>Mediale Bildung</i> </b>im Deutschunterricht umfasst die Beschäftigung mit allen Arten von Medien, vor allem unter dem Gesichtspunkt der sprachlichen Bildung. Dabei ist sowohl die zentrale Bedeutung der audiovisuellen Medien für die Unterhaltung, Information und die Identitätsfindung von Jugendlichen zu berücksichtigen wie auch die zunehmende Bedeutung der neuen Medien für alle gesellschaftlichen Bereiche und auch die neue Rolle der Printmedien im medialen Gesamtkontext zu beleuchten. Der Deutschunterricht hat Mediennutzungskompetenz zu vermitteln, dh. die Fähigkeit, sich der Medien zielgerichtet und funktional zu bedienen, wie auch Medienkulturkompetenz, also die Fähigkeit, sich in einer von Medientechnologie stark geprägten Kultur zu orientieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b><i>Sprachreflexion</i></b> ist das Nachdenken über den Bau, die Funktionsweise und die Verwendungsbedingungen von Sprache in synchroner und diachroner Hinsicht. Sie ist einerseits als ein integrales Prinzip aller Bereiche des Deutschunterrichts zu behandeln, andererseits als ein eigenes Arbeitsfeld. Grammatikwissen (Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik, Textgrammatik, Pragmatik usw.) ist ein eigenes Bildungsziel, soll den schriftlichen und mündlichen Texterstellungsprozess und die Textkompetenz sowie die Orientierung in den Systemen anderer Sprachen fördern und zur kritischen Analyse von sprachlichen Erscheinungen befähigen. Auszugehen ist von Themen aus der Realität der Schülerinnen und Schüler. Situationen der Sprachaufmerksamkeit sind zu nützen, um mit Wissen über Sprache eigene und andere sprachliche Handlungen besser verstehen und einordnen zu können und mit Sprachvarietäten und Mehrsprachigkeit umgehen zu können. In weiterer Folge sind öffentliche Diskussionen (feministische Sprachkritik, politisch korrekte Sprache, Normenkritik, Sprachwandel, politische Kritik in Form der Sprachkritik) in die Unterrichtsarbeit aufzunehmen. Sprachreflexion ist aber auch als Basis für Textinterpretation zu verstehen und als solche Bestandteil literarischer Bildung. Sprachreflexion ist ein wichtiger Kompetenzbereich, er soll allerdings im Allgemeinen nicht isoliert, sondern in die übrigen Kompetenzbereiche integriert unterrichtet werden. Im Sinne dieser Integration wurden sprachreflektorische Kompetenzen in dieser Lehrplandarstellung in die übrigen Kompetenzbereiche aufgenommen und mit dem Vermerk (SR) versehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur <b><i>Sicherung des Unterrichtsertrages</i></b> bieten sich Einzel-, Team- und Gruppenarbeiten, Projektarbeiten und regelmäßige Hausübungen an. Schularbeiten können, wenn es die räumliche und technische Ausstattung erlaubt und die Schülerinnen und Schüler damit vertraut sind, auch elektronisch verfasst werden. Der Zeitrahmen für Schularbeiten ist dem Abschnitt <i>„Leistungsfeststellung“</i> des Dritten Teiles zu entnehmen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Klasse (1. und 2. Semester)</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mündliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hörverständnis: </b>monologischen und dialogischen Redebeiträgen folgen können, dabei Inhalts- und Beziehungsebene unterscheiden</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechsituationen und Sprechanlässe: </b>an verschiedenen Kommunikationssituationen teilnehmen; auf die Angemessenheit des sprachlichen Ausdrucks achten; Mittel der Gedächtnisunterstützung anwenden; Präsentationsformen kennenlernen und anwenden</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kommunikatives Verhalten: </b>Faktoren kommunikativer Prozesse verstehen und aktiv mitgestalten; Rollen innerhalb verschiedener Kommunikationsprozesse erkennen und anwenden; Anlass und Intention beachten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Schriftliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibhaltungen und Textsorten</b>: unterschiedliche Schreibhaltungen entwickeln; Textsorten aus dem privaten, öffentlichen, journalistischen Leben verfassen, insbesondere Zusammenfassung, Leserbrief, Erörterung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für sich: </b>durch spielerisch-schöpferisches, kreatives Schreiben die eigene Identität entwickeln; Schreiben als Instrument der Wissensaneignung einsetzen; lernprozessunterstützende Textsorten verfassen, auch über Wege der digitalen Medien</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für andere: </b>unterschiedliche situative Kontexte beachten: Voraussetzungen und Erwartungen von Leserinnen und Lesern berücksichtigen, um verständlich zu schreiben, um zu überzeugen und zu unterhalten</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibprozess</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Planen: </b>verschiedene Techniken der Ideensammlung kennen und gezielt anwenden; Textaufbau erarbeiten; Zeit einteilen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Formulieren: </b>ein der Kommunikationssituation entsprechendes Format wählen und angemessene Sprach- und Schreibnormen einhalten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Überarbeiten: </b>eigene Texte optimieren und dabei Schreibhaltung, Textsorte, Lesererwartungen, Verständlichkeit, Sprachrichtigkeit und Schreibrichtigkeit berücksichtigen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rechtschreiben: </b>eigene Rechtschreibschwächen erkennen und abbauen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Textkompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Informationen entnehmen/Textinhalt erfassen: </b>lineare und nichtlineare Texte in unterschiedlichen Medien zu verschiedenen Themen auffinden und sie allgemeinen Problembereichen zuordnen; verschiedene Techniken der Texterfassung beherrschen, Merkmale von Textsorten erkennen; Techniken der raschen und zielgerichteten Informationsentnahme anwenden</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte interpretieren/Textsinn verstehen: </b>äußere und innere Gliederung eines Textes erkennen und den gedanklichen Aufbau erfassen; Informationen themenorientiert entnehmen und verknüpfen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte reflektieren und bewerten: </b>den Text mit dem eigenen Wissens- und Erfahrungssystem verknüpfen; wichtige und unwichtige Informationen unterscheiden</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Literarische Bildung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte und Kontexte: </b>persönliche Zugänge zu ästhetischen Texten finden und eigene Leseinteressen artikulieren; ästhetische Texte, insbesondere aus der Antike, im historischen und kulturellen Kontext erfassen, Bezüge zur Gegenwart herstellen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Werkpoetik: </b>Kennzeichen ästhetischer Texte kennenlernen; Merkmale von Textarten und Genres feststellen und als Mittel der Textintention verstehen; Ort, Figuren, Geschehen, Zeit als literarische Grundelemente benennen; Erzählerin bzw. Erzähler und lyrisches Ich in ihrer Funktion erfassen; grundlegende filmsprachliche Mittel erfassen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rezeption und Interpretation: </b>den Leseprozess auf dem Hintergrund subjektiven Erlebens reflektieren; Inhalte ästhetischer Texte wiedergeben</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mediale Bildung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mediennutzungskompetenz: </b>Wissen aus Medien erfassen; relevante Informationen aus verschiedenen Medienformaten entnehmen; Fertigkeiten des Informationslesens in den digitalen Medien anwenden können: Querlesen, Parallellesen, Hypertextlesen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Medienkulturkompetenz: </b>unterschiedliche Medienproduktionsformen (Buch und andere Printmedien, Film, Fernsehen, Video, Rundfunk, digitale Medien) kennen und in ihrer Funktion und Wirkung unterscheiden</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Semester – Kompetenzmodul 3</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mündliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hörverständnis: </b>Gesprächen folgen; öffentlichen Sprachgebrauch analysieren und kritisch kommentieren (SR)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechsituationen und Sprechanlässe: </b>in verschiedenen Kommunikationssituationen vorbereitet sprechen; auf die Angemessenheit des sprachlichen Ausdrucks achten; verantwortungsbewussten Umgang mit eigenen sprachlichen Äußerungen erlernen (SR); Einfachheit, Gliederung, Prägnanz und anregende Zusätze beachten; Rollen innerhalb des Kommunikationsprozesses erkennen und beschreiben; sprachliche Strategien in der Kommunikation reflektieren (SR)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kommunikatives Verhalten: Faktoren kommunikativer Prozesse verstehen und aktiv mitgestalten: </b>Redeumgebung erkennen; die sprachliche Herkunft von Gesprächsteilnehmern und Gesprächsteilnehmerinnen und deren unterschiedliche kulturelle Kontexte beachten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Schriftliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibhaltungen und Textsorten: </b>verschiedene Schreibhaltungen beherrschen; Textsorten aus dem öffentlichen und journalistischen Leben verfassen, insbesondere Zusammenfassung, Erörterung, Kommentar</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für sich: </b>Schreiben als Instrument der Wissensaneignung einsetzen; lernprozessunterstützende Texte verfassen, auch über Wege der digitalen Medien</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für andere: </b>unterschiedliche situative Kontexte beachten: Voraussetzungen und Erwartungen von Leserinnen und Lesern berücksichtigen, um verständlich zu schreiben, um zu überzeugen und zu unterhalten; Texte auf die eigene Schreibabsicht hin ausrichten; rhetorische Mittel verwenden</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibprozess</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Planen: </b>verschiedene Techniken der Ideensammlung kennen und gezielt anwenden; Textaufbau erarbeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Formulieren: </b>ein dem Text entsprechendes, der Schreibabsicht angemessenes Format wählen und Sprach- und Schreibnormen einhalten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Überarbeiten: </b>eigene Texte optimieren und dabei Schreibhaltung; Textsorte, Lesererwartungen, Verständlichkeit, Sprachrichtigkeit und Schreibrichtigkeit berücksichtigen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rechtschreiben: </b>eigene Rechtschreibschwächen erkennen und abbauen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Textkompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Informationen entnehmen/Textinhalt erfassen: </b>verschiedene Standpunkte zu einem Thema erkennen; Bezüge zwischen Texten, auch medienübergreifend, herstellen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte interpretieren/Textsinn verstehen: </b>Mittel und Wirkungen schriftlicher Texte und verschiedener Text-Bild-Kombinationen vergleichen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte reflektieren und bewerten: </b>die Beziehung von Sprache und außersprachlicher Wirklichkeit als Problem erkennen (SR); Auswirkungen grammatisch-stilistischer Erscheinungen und semantischer Beziehungen nachvollziehen (SR)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Literarische Bildung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte und Kontexte: </b>ästhetische Texte, insbesondere aus dem Mittelalter, dem Humanismus und der Reformation, im historischen und kulturellen Kontext erfassen, Bezüge zur Gegenwart herstellen; historische Sprachentwicklung kennen (SR); Sprachwandel im Zusammenhang mit gesellschaftlichem Wandel verstehen (SR)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Werkpoetik: </b>Themen, Stoffe, Motive, Symbole, Mythen erkennen; sprachliche Verfahren in ästhetischen Texten aufzeigen; sprachliche Strategien in der Kommunikation reflektieren (SR); Formen und Wandel literarischer Sprache erkennen und beschreiben (SR)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rezeption und Interpretation: </b>Textbeschreibung und Kontexte als Basis für Interpretationsversuche nutzen; Besonderheiten literarischer Sprache und ihre Verbindung zur Alltagssprache der jeweiligen Zeit erkennen (SR); sprachliche Besonderheiten ästhetischer Texte im Unterschied zu nicht-literarischen Texten analysieren können (SR)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mediale Bildung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mediennutzungskompetenz: </b>neue Medienformate rezeptiv und produktiv nützen; Informationen aus komplexen Datenmengen sichten, beurteilen und auswählen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Medienkulturkompetenz: </b>Grundkenntnisse über die Entwicklung der Medien erwerben; sprachliche und mediale Kommunikationsmittel verantwortungsbewusst einsetzen</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Semester – Kompetenzmodul 4</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mündliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hörverständnis: </b>Gesprächen folgen und in sie situationsangepasst eingreifen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechsituationen und Sprechanlässe: </b>in verschiedenen Kommunikationssituationen unvorbereitet sprechen; auf die Angemessenheit des sprachlichen Ausdrucks achten; Einfachheit, Gliederung, Prägnanz und anregende Zusätze beachten; Rollen innerhalb des Kommunikationsprozesses bewusst einnehmen; sprachliche Strategien in der persönlichen Kommunikation reflektieren (SR); verantwortungsbewussten Umgang mit eigenen sprachlichen Äußerungen erlernen (SR)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kommunikatives Verhalten: </b>sich mit innerer und äußerer Mehrsprachigkeit auseinandersetzen (SR); Faktoren kommunikativer Prozesse verstehen und aktiv mitgestalten: Thema und Inhalt eines Gespräches festlegen und erfassen, symmetrische und asymmetrische Gesprächssituationen erfassen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Schriftliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibhaltungen und Textsorten: </b>verschiedene Schreibhaltungen beherrschen; Textsorten aus dem privaten, öffentlichen Leben verfassen, insbesondere offener Brief, Empfehlung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für sich: </b>durch spielerisch-schöpferisches, kreatives Schreiben die eigene Identität entwickeln; Schreiben als Instrument der Wissensaneignung einsetzen; lernprozessunterstützende Texte verfassen, auch über Interaktionswege der digitalen Medien</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für andere: </b>unterschiedliche situative Kontexte beachten: Voraussetzungen und Erwartungen von Leserinnen und Lesern berücksichtigen, um verständlich zu schreiben, um zu überzeugen und zu unterhalten; Texte auf die eigene Schreibabsicht hin ausrichten; rhetorische Mittel verwenden</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibprozess</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Planen: </b>verschiedene Techniken der Ideensammlung kennen und gezielt anwenden; Textaufbau erarbeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Formulieren:</b> ein dem Text entsprechendes, der Schreibabsicht angemessenes Format wählen und Sprach- und Schreibnormen einhalten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Überarbeiten:</b> eigene Texte optimieren und dabei Schreibhaltung, Textsorte, Lesererwartungen, Verständlichkeit, Sprachrichtigkeit und Schreibrichtigkeit berücksichtigen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rechtschreiben:</b> eigene Rechtschreibschwächen erkennen und abbauen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Textkompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte interpretieren/Textsinn verstehen: </b>sprachliche Besonderheiten nicht-literarischer Texte im Unterschied zu ästhetischen Texten erfassen und nachvollziehbar beschreiben können (SR); Intention sowie sach- und medienspezifische, sprachliche, visuelle und auditive Mittel und deren Wirkung erkennen; die syntaktische, semantische und pragmatische Dimension von sprachlichen Zeichen erfassen (SR)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte reflektieren und bewerten: </b>sprachliche Strategien in der Kommunikation reflektieren (SR); subjektive Bedingungen der Textrezeption reflektieren; fremde Weltsichten und Denkmodelle erfassen und empathisch aufnehmen und einer kritischen Betrachtung unterziehen; eigenes Leseinteresse artikulieren und begründen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Literarische Bildung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte und Kontexte: </b>ästhetische Texte, insbesondere des Barock und der Aufklärung, im historischen und kulturellen Kontext erfassen, Bezüge zur Gegenwart herstellen; historische Sprachentwicklung: Sprachwandel im Zusammenhang mit gesellschaftlichem Wandel erkennen (SR); Kennzeichen ästhetischer Texte erarbeiten können; Merkmale ästhetischer Sprache erkennen (SR)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Werkpoetik: </b>Themen, Stoffe, Motive, Symbole, Mythen erkennen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rezeption und Interpretation: </b>Textbeschreibung und Textanalyse in kultureller und sprachlicher Hinsicht als Basis für Interpretationen nutzen können; Formen und Wandel literarischer Sprache erkennen und beschreiben (SR)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mediale Bildung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mediennutzungskompetenz: </b>Informationen aus komplexen Datenmengen strukturieren; Informationsquellen überprüfen und kritisch würdigen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Medienkulturkompetenz: </b>Grundkenntnisse über die Entwicklung der Medien erwerben</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Semester – Kompetenzmodul 5</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mündliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hörverständnis: </b>medial vermittelter mündlicher Kommunikation folgen: das Wesentliche erfassen, aktiv zuhören</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechsituationen und Sprechanlässe: </b>in freien und formalisierten Situationen vorbereitet und spontan sprechen; nichtsprachliche Mittel und Techniken des Sprechens erkennen und nützen; Mittel der Rhetorik erkennen und einsetzen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Schriftliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibhaltungen und Textsorten: </b>Schreibhaltungen weiterentwickeln; Textsorten aus dem beruflichen und wissenschaftlichen Leben verfassen, insbesondere Meinungsrede, Textanalyse</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für sich: </b>poetisches Schreiben in engem Zusammenhang mit Lesen von und Umgang mit literarischen Texten erproben; Schreiben als Instrument der Erkenntnisgewinnung einsetzen; eigene und fremde Lernprozesse dokumentieren; Verantwortung für den eigenen Lernprozess mit Hilfe geeigneter Schreibformen (zB Mitschrift, Portfolio, Internetdossier) übernehmen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für andere: </b>Texte entsprechend der jeweiligen Kommunikationssituation, Absicht und Textsorte gestalten und stilistische Mittel gezielt einsetzen; zu sprachkritischen Diskursen (zB feministische Sprachkritik, politisch korrekte Sprache) Stellung nehmen (SR)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibprozess</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Planen: </b>Gedanken strukturieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Formulieren: </b>Sprachebene und Ausdruck an der Situation, an den Adressatinnen und Adressaten, am Thema, an Schreibhaltung und Textsorte und an Sprach- und Schreibnormen orientieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Überarbeiten: </b>eigene und fremde Texte optimieren und dabei Schreibhaltung, Textsorte, Stil, Lesererwartungen, Verständlichkeit, Sprachrichtigkeit und Schreibrichtigkeit berücksichtigen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rechtschreiben: </b>bei orthografischen Problemen zielführende Lösungen finden; Einblicke in den Wandel der Schreibnormen gewinnen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Textkompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte interpretieren/Textsinn verstehen: </b>den Einfluss von Entstehungsbedingungen auf die Gestaltung von Texten erkennen; Texte in sprachlicher Hinsicht analysieren, sprachliche Erscheinungen in Texten beschreiben und ihre Funktion erkennen; phonologische, lexikalische, semantische, syntaktische, rhetorische, stilistische Analysen durchführen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Literarische Bildung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte und Kontexte: </b>ästhetische Texte im historischen, kulturellen und biographischen Kontext erfassen; deutschsprachige Literatur, insbesondere der Weimarer Klassik, der Romantik, des Biedermeier und des Vormärz, anhand ausgewählter Beispiele kennen und sie im Kontext der Weltliteratur sehen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Werkpoetik: </b>Themen, Stoffe, Motive, Symbole, Mythen erkennen; das Spannungsfeld von Leserinnen und Lesern, Schriftstellerinnen und Schriftstellern, Markt, Gesellschaft und Politik erschließen; Beziehungen zwischen ästhetischer Welt und Realität problematisieren; Bezüge zwischen Form und Inhalt herstellen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rezeption und Interpretation: </b>unterschiedliche Ansätze der Textanalyse erproben; Formen und Wandel literarischer Sprache erkennen und beschreiben (SR)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mediale Bildung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mediennutzungskompetenz: </b>Informationen aus komplexen Datenmengen erfassen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Medienkulturkompetenz: </b>Organisationsstrukturen und wechselseitige Durchdringung unterschiedlicher Medienproduktionsformen erfassen; Interessen und Absichten hinter (multi-) medialen Texten und Produkten analysieren und bewerten sowie manipulative Zielsetzungen erkennen</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Semester – Kompetenzmodul 6</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mündliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechsituationen und Sprechanlässe: </b>Präsentationstechniken – allein und im Team zielorientiert einsetzen; frei vortragen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kommunikatives Verhalten: </b>Redeumgebung nützen; Kontextbezogenheit erkennen; Auswirkungen grammatisch-stilistischer Erscheinungen und semantischer Beziehungen nachvollziehen (SR); Fragen stellen und Feedback geben und annehmen können</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Schriftliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibhaltungen und Textsorten: </b>Schreibhaltungen weiterentwickeln; Textsorten aus dem literarisch-kulturellen Leben verfassen, insbesondere Textinterpretation</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für sich: </b>poetisches Schreiben in engem Zusammenhang mit Lesen von und Umgang mit literarischen Texten erproben; Schreiben als Instrument der Erkenntnisgewinnung einsetzen; eigene und fremde Lernprozesse dokumentieren; Verantwortung für den eigenen Lernprozess mit Hilfe geeigneter Schreibformen (zB Mitschrift, Portfolio, Internetdossier) übernehmen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für andere: </b>Texte entsprechend der jeweiligen Kommunikationssituation, Absicht und Textsorte gestalten und stilistische Mittel gezielt einsetzen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibprozess</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Planen: </b>Gedanken strukturieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Formulieren: </b>Sprachebene und Ausdruck an der Situation, an den Adressatinnen und Adressaten, am Thema, an Schreibhaltung und Textsorte und an Sprach- und Schreibnormen orientieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Überarbeiten: </b>eigene und fremde Texte optimieren und dabei Schreibhaltung, Textsorte, Stil, Lesererwartungen, Verständlichkeit, Sprachrichtigkeit und Schreibrichtigkeit berücksichtigen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rechtschreiben: </b>bei orthografischen Problemen zielführende Lösungen finden; Einblicke in den Wandel der Schreibnormen gewinnen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Textkompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte interpretieren/Textsinn verstehen: </b>Wechselwirkung von Form und Inhalt aufzeigen; die syntaktische, semantische und pragmatische Dimension von sprachlichen Zeichen erfassen (SR)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte reflektieren und bewerten: </b>den Einfluss persönlicher Wertvorstellungen auf das Urteil erfassen; nichtlineare und lineare Darstellung von Informationen unterscheiden und bewerten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Literarische Bildung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte und Kontexte:</b> ästhetische Texte im historischen, kulturellen, biographischen und psychologischen Kontext erfassen; deutschsprachige Literatur, insbesondere des Realismus, des Naturalismus und des Expressionismus, kennen und sie im Kontext der Weltliteratur sehen; österreichische Literatur der Wiener Moderne anhand ausgewählter Beispiele kennen; interkulturelle Bezüge (Vielvölkerstaat) kennenlernen; Beispiele künstlerischer Filme kennen (auch Literaturverfilmungen); Merkmale ästhetischer Sprache erkennen (SR)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Werkpoetik: </b>Themen, Stoffe, Motive, Symbole, Mythen in ihrer Aktualität erkennen; Literatur als Abbild der gesellschaftlichen Entwicklung erkennen; Bezüge zwischen Form und Inhalt herstellen; neue Formen der Epik, Lyrik und Dramatik als neue Formen des Weltverständnisses verstehen; Beziehungen zwischen ästhetischer Welt und Realität problematisieren; Sprachwandel im Zusammenhang mit gesellschaftlichem Wandel erkennen (SR); Sprache, Sprachreflexion und Erzählen als Thema der Literatur verstehen; den Zusammenhang zwischen Sprache und Denken reflektieren (SR)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rezeption und Interpretation: </b>unterschiedliche Ansätze der Textanalyse anwenden; Interpretationen auf Basis von Textbeschreibung, Kontexten und Sekundärliteratur vornehmen; Formen und Wandel literarischer Sprache erkennen und beschreiben (SR); sprachliche Varietäten erkennen (SR)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mediale Bildung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mediennutzungskompetenz: </b>Medien zur Kommunikation nützen und als Basis transkultureller Kontakte fördern</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Medienkulturkompetenz: </b>gesellschaftliche Auswirkungen der Medien erkennen und ihre lebensgestaltenden Funktionen reflektieren</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Klasse – Kompetenzmodul 7</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mündliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechsituationen und Sprechanlässe: </b>verschiedene sprachliche Register einschließlich der – österreichischen – Standardsprache beherrschen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kommunikatives Verhalten: </b>Metakommunikation über geglücktes bzw. missglücktes Kommunikationsverhalten führen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Schriftliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibhaltungen und Textsorten: </b>Textsorten aus dem beruflichen, wissenschaftlichen und literarisch-kulturellen Leben verfassen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für sich: </b>Schreiben als Instrument der Erkenntnisgewinnung einsetzen; eigene und fremde Lernprozesse dokumentieren</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für andere: </b>Texte entsprechend der jeweiligen Kommunikationssituation, Absicht und Textsorte gestalten und stilistische Mittel gezielt einsetzen; die syntaktische, semantische und pragmatische Dimension von sprachlichen Zeichen erfassen (SR); Auswirkungen grammatisch-stilistischer Erscheinungen und semantischer Beziehungen beachten (SR)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibprozess</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Planen: </b>Gedanken strukturieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Formulieren: </b>Sprachverwendung und Ausdruck an der Situation, an den Adressatinnen und Adressaten, am Thema, an Schreibhaltung und Textsorte und an Sprach- und Schreibnormen orientieren; Qualität eigener und fremder Texte beurteilen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Überarbeiten: </b>eigene und fremde Texte optimieren und dabei Schreibhaltung, Textsorte, Stil, Lesererwartungen, Verständlichkeit, Sprachrichtigkeit und Schreibrichtigkeit berücksichtigen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rechtschreiben: </b>bei orthografischen Problemen zielführende Lösungen finden; Einblicke in den Wandel der Schreibnormen gewinnen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Textkompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte interpretieren/Textsinn verstehen: </b>Interpretationen entwickeln (besonders in nichtlinearen Texten Adressat, Intention und Situation analysieren und interpretieren)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte reflektieren und bewerten: </b>durch das Erkennen von Strategien der Beeinflussung politische Mündigkeit erlangen; die Fähigkeit der Perspektivenübernahme und der kritischen Betrachtung von Perspektiven fördern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Literarische Bildung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte und Kontexte: </b>ästhetische Texte, insbesondere der experimentellen Literatur, der Literatur der Zwischenkriegszeit und des Exils, im historischen und kulturellen Kontext erfassen; deutschsprachige, insbesondere österreichische Literatur vom 2. Weltkrieg bis zur Gegenwart anhand ausgewählter Beispiele kennen und sie im Kontext der Weltliteratur sehen; Kennzeichen ästhetischer Texte erarbeiten können; Merkmale ästhetischer Sprache erkennen (SR)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Werkpoetik: </b>Themen, Stoffe, Motive, Symbole, Mythen in ihrer Aktualität erkennen; Wechselwirkungen literarischer und filmischer Erzählweisen deuten; unterschiedliche Wirkungen verbaler, visueller, akustischer Ausdrucksmöglichkeiten erfassen; neue Formen der Epik, Lyrik und Dramatik als neue Formen des Weltverständnisses verstehen; Sprachwandel im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Wandel erkennen (SR); literarische Sprache, ihre Formen, ihren Wandel, ihre Besonderheiten und Verbindungen zur Alltagssprache beachten</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rezeption und Interpretation: </b>verstehen, auf welche Weise Texten Bedeutung zugeschrieben wird: über unterschiedliche Ansätze der Textinterpretation verfügen; grammatisch-stilistische Erscheinungen und semantische Beziehungen beschreiben können (SR)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mediale Bildung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mediennutzungskompetenz: </b>über Entscheidungskompetenz verfügen; Informationsquellen überprüfen und kritisch würdigen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Medienkulturkompetenz: </b>Mediensprachen als semiotische Systeme verstehen</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mündliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechsituationen und Sprechanlässe: </b>Kommunikationsorganisation wahrnehmen – mit besonderer Berücksichtigung von Präsentationsformen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kommunikatives Verhalten: </b>Bedingungen reflektieren, um sie kreativ mitgestalten zu können: Mediengerechtes Verhalten einschätzen und einnehmen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Schriftliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibhaltungen und Textsorten:</b> Schreibhaltungen in Hinblick auf Textsorten optimieren</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für andere: </b>Texte entsprechend der jeweiligen Kommunikationssituation, Absicht und Textsorte gestalten und stilistische Mittel gezielt einsetzen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibprozess: </b>Qualität eigener und fremder Texte beurteilen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rechtschreiben: </b>bei orthografischen Problemen zielführende Lösungen finden</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Textkompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte reflektieren und bewerten: </b>moralische, ethische Fragen differenziert erfassen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Literarische Bildung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte und Kontexte: </b>interkulturelle Bezüge (Exil, ethnische Minderheiten, Migration) kennenlernen; Merkmale ästhetischer Sprache erkennen (SR)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Werkpoetik: </b>Beziehungen zwischen ästhetischer Welt und Realität problematisieren</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rezeption und Interpretation: </b>Phänomene des Sprachwandels in der Gegenwartssprache reflektieren (SR)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mediale Bildung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Medienkulturkompetenz: </b>künstlerische Ausdrucksformen in allen Medien rezipieren, vergleichen und zueinander in Beziehung setzen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LEBENDE FREMDSPRACHE (Erste, Zweite)</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c"><n>(Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Slowenisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Ungarisch, Kroatisch, Slowakisch, Polnisch)</n></ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der vorliegende Lehrplan beinhaltet Vorgaben für die erste lebende Fremdsprache und für die zweite lebende Fremdsprache sechsjährig und vierjährig.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (5. bis 8. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Handlungsorientierte Fremdsprachenkompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Fremdsprachenunterrichts der Oberstufe ist es, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, in der jeweiligen Fremdsprache adäquate kommunikative Anforderungen des gesellschaftlichen Lebens zu erfüllen und sich in den Fertigkeitsbereichen Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben in einer breiten Palette von privaten, beruflichen/schulischen und öffentlichen Situationen sprachlich und kulturell angemessen zu verhalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darüber hinaus kommt dem Fremdsprachenunterricht die Aufgabe zu, einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung dynamischer Fähigkeiten (Sachkompetenz, Sozialkompetenz, Selbstkompetenz, methodische Kompetenz ua.) zu leisten. Sozialen Kompetenzen in multikulturellen Umgebungen ist dabei besonderes Augenmerk zu widmen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Interkulturelle Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch interkulturelle Themenstellungen ist die Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler für die Sprachenvielfalt Europas und der Welt zu verstärken, Aufgeschlossenheit gegenüber Nachbarsprachen – bzw. gegenüber Sprachen von autochthonen Minderheiten und Arbeitsmigrantinnen und -migranten des eigenen Landes – zu fördern und insgesamt das Verständnis für andere Kulturen und Lebensweisen zu vertiefen. Die vorurteilsfreie Beleuchtung kultureller Stereotypen und Klischees, die bewusste Wahrnehmung von Gemeinsamkeiten und Verschiedenheiten sowie die kritische Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen bzw. mit österreichischen Gegebenheiten sind dabei anzustreben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wenn sich im Klassenverband Schülerinnen und Schüler befinden, denen Fremdsprachen als Muttersprachen bzw. als Zweitsprachen innerhalb der Familie dienen, sind deren besondere Kenntnisse und Fähigkeiten im Unterricht sowohl individuell zu berücksichtigen als auch in der Klassengemeinschaft zu nutzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenz zum lebensbegleitenden autonomen Sprachenlernen</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Fremdsprachenunterricht hat die Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern ein breites Spektrum an Sprachlernstrategien für den weiteren selbstständigen Spracherwerb im Sinne des lebensbegleitenden autonomen Sprachenlernens zu erschließen. Möglichkeiten zur Selbstevaluation sind dabei besonders zu berücksichtigen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Fremdsprachenunterricht ist der europäischen Dimension sowie den zunehmenden Mobilitätsanforderungen an die Bürgerinnen und Bürger der europäischen Gemeinschaft Rechnung zu tragen; die positiven Auswirkungen von Fremdsprachenkenntnissen auf Beschäftigung und Wirtschaftsstandorte sind dabei deutlich zu machen. Im Hinblick auf eine transnational orientierte Berufs- bzw. Studierfähigkeit sind mündliche und schriftliche Fremdsprachenkompetenz in ausgewogener Relation zu fördern und auf die Befähigung zur gezielten Nutzung fremdsprachlicher Informationsquellen auszurichten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Sprache und Kommunikation</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Entwicklung der allgemeinen Sprachkompetenz als Grundlage von Denk-, Ausdrucks-, Kommunikations- und Handlungsfähigkeit kommt dem Fremdsprachenunterricht im Fächerkanon insgesamt eine tragende Rolle zu.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mensch und Gesellschaft</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Auswahl geeigneter fremdsprachlicher Themenstellungen ist die Weltoffenheit der Schülerinnen und Schüler sowie ihr Verständnis für gesellschaftliche Zusammenhänge zu fördern. Konfliktfähigkeit, Problemlösungskompetenz und Friedenserziehung sind auch im Fremdsprachenunterricht als zentrale Lehr- und Lernziele zu betrachten. Zudem ist im Fremdsprachenunterricht eine Sprachregelung zu vermitteln und zu pflegen, die der Gleichberechtigung der sozialen Geschlechter entspricht.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Natur und Technik</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auch im Fremdsprachenunterricht sind gelegentlich fachsprachliche Texte zu bearbeiten, die eine kritische Auseinandersetzung mit human-, sozial-, naturwissenschaftlichen, technologischen und wirtschaftsbezogenen Entwicklungen ermöglichen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kreativität und Gestaltung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Fortsetzung zur Unterstufe ist im Fremdsprachenunterricht der Oberstufe methodisch und inhaltlich die Möglichkeit zu kreativen Aktivitäten in der Fremdsprache anzubieten (zB Theater, Spiel, Simulationen, Schreiben als kreative Ausdrucksform).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Gesundheit und Bewegung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kommunikative Anlässe über eine der Gesundheit zuträglichen Lebensführung sind auch im Fremdsprachenunterricht zu nutzen bzw. herzustellen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (5. bis 8. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kommunikative Sprachkompetenz als übergeordnetes Lernziel</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dem handlungsorientierten Ansatz gemäß, stellt die kommunikative Sprachkompetenz das übergeordnete Lehr- und Lernziel des Fremdsprachenunterrichts dar. Das heißt, fremdsprachliche Teilkompetenzen sind in dem Maße zu vermitteln, wie sie für erfolgreiche mündliche und schriftliche Kommunikation nötig sind.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Gleiche Gewichtung der Fertigkeitsbereiche</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Fertigkeitsbereiche Hören, Lesen, Sprechen (an Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen) und Schreiben sind mit gleicher Gewichtung, regelmäßig und möglichst integrativ zu üben. Auf Praxisrelevanz sowie steigende Authentizität der Sprachmittel und Sprachsituationen ist dabei zu achten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Berücksichtigung der Lernersprache</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Fremdsprachenunterricht ist auf allen Lernstufen zu berücksichtigen, dass sich Schülerinnen und Schüler der Zielsprache über lernersprachliche Zwischenschritte annähern. Daraus folgt, dass Fehler ein natürliches Phänomen beim Erlernen einer Sprache sind. Lernersprachliche Abweichungen von der Zielsprache sind dabei niveaubezogen und aufgabenspezifisch zu behandeln, wobei das Augenmerk immer auf dem Gelingen der Kommunikation liegt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Zielsprache als Unterrichtssprache</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als Unterrichtssprache ist so viel Zielsprache wie möglich, so wenig Deutsch wie nötig einzusetzen. Die Techniken mündlicher und schriftlicher Übertragung und Übersetzung in die Muttersprache sind auf niedrigeren Lernniveaus nur als punktuelle lernstrategische Zwischenschritte, zB zur Vertiefung von Textverständnis und Grammatikvermittlung, anzuwenden. Auf fortgeschritteneren Lernniveaus hingegen sind die Schülerinnen und Schüler mit Aktivitäten und Strategien der Sprachmittlung (zB übertragen, zusammenfassen, übersetzen) als Arbeitstechniken grundsätzlich vertraut zu machen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mehrsprachigkeit und Sprachenvergleich</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der reflektierende Umgang mit Sprache (auch im Vergleich mit der Unterrichts- oder Muttersprache, mit Volksgruppen- und Nachbarsprachen oder mit anderen Fremdsprachen) ist im Unterricht zu fördern. Durch vergleichende Beobachtungen ist die Motivation zum Spracherwerb zu steigern, die allgemeine Sprachlernkompetenz zu erhöhen und ein vertieftes Sprachverständnis sowie das Reflektieren über Sprache und Mehrsprachigkeit zu ermöglichen. Dies kann auch durch fächerübergreifende Aktivitäten geschehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Erwerb einer zweiten oder weiteren Fremdsprache ist das Zurückgreifen auf bereits vorhandene Fremdsprachenkompetenzen und Kenntnisse in einer eventuell vorhandenen (in der Familie erworbenen) Erstsprache als besonderer lernstrategischer Vorteil bewusst zu machen und konsequent zu nutzen (Tertiärspracheneffekt).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Vielfalt von Lehrmethoden, Arbeitsformen und Lernstrategien</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine breite Streuung an schülerzentrierten, prozess- und produktorientierten Lehrmethoden, Arbeitsformen und Lernstrategien ist sowohl dem Fremdsprachenerwerb als auch der Entwicklung dynamischer Fähigkeiten (Schlüsselkompetenzen) dienlich und somit generell anzustreben. Dabei sind verschiedenste Arbeitstechniken einzusetzen (zB Stationenbetrieb, offenes Lernen, Präsentationen mit Hilfe von Medien und anderen Hilfsmitteln, Projektarbeit, Lese- und Lerntagebücher, Portfolios).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Wahl der Lehrmethoden und Arbeitsformen sind verschiedene Wahrnehmungs- und Verarbeitungskanäle zu nutzen und entsprechend vielfältige Angebote an Lernstrategien in den Unterricht zu integrieren, um unterschiedliche Voraussetzungen betreffend Lerntypen, Lernstil, Lerntempo, soziale Fertigkeiten, Stärken und Schwächen bestmöglich zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler sollen angeregt werden, ihre sprachlichen Mittel durch außerschulische Beschäftigung mit fremdsprachigen Materialien (zB Filme, Lektüre auch literarischer Werke, Onlinematerialien, ...) auch eigenständig zu erweitern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Vertrautheit mit Lehr- und Lernmaterialien</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Umgang mit Lehr- und Lernmaterialien, Nachschlagewerken und Hilfsmitteln, in Print- und in digitaler Form sind die Schülerinnen und Schüler zum effizienten Umgang und zu Eigenständigkeit hinzuführen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sind auch im Fremdsprachenunterricht vielseitig zu nutzen (zB bei der Bearbeitung von Lehrinhalten, zur Schulung von Arbeitstechniken und im Rahmen der Führung von Portfolios).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Aktualität und angemessene Authentizität der Lehr- und Lernmaterialien ist laufend zu sorgen. Außerdem ist auf den Einsatz von authentischem Textmaterial zu achten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Einbindung authentischer Begegnungen</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Fremdsprachenunterricht wird höchstmögliche Authentizität auch durch direkte persönliche Begegnungen mit Personen erreicht, deren Muttersprache die gelehrte Fremdsprache ist (dies kann erfolgen: zB durch den Einsatz von Fremdsprachenassistentinnen und -assistenten im Unterricht, Schulveranstaltungen wie Austauschprogramme, Intensivsprachwochen sowie andere Formen von Auslandsaufenthalten und Auslandskontakten).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Fächerübergreifende Aktivitäten</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlegende Charakteristika von Sprache und Kommunikation sollen in fächerübergreifender Kooperation mit anderen Fremdsprachen sowie mit dem Unterrichtsgegenstand Deutsch genutzt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darüber hinaus sind – wo möglich – fächerübergreifende Kooperationen mit allen Unterrichtsgegenständen zu nutzen (landeskundliche, inter- und transkulturelle, soziologische, geschichtliche Aspekte, Sprachvergleich, …). Zum Einsatz von Fremdsprachen als Arbeitssprachen in nicht-sprachenspezifischen Fächern siehe § 16 des Schulunterrichtsgesetzes.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Länder und Kulturen</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Einblicke in Gesellschaft, Zivilisation, Politik, Medien, Wirtschaft, Kultur und Kunst der betreffenden Sprachräume soll ein grundlegendes inter- und transkulturelles Verständnis geschaffen werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Sprachbezogene kommunikative Kompetenzen</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Linguistische Kompetenzen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lautwahrnehmung, Aussprache und Intonation sind in dem Maße zu schulen, wie sie für das vorgesehene Kompetenzniveau notwendig sind. Eine Annäherung der Aussprache an die Standardaussprache ist anzustreben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wortschatz, grammatische Strukturen und Idiomatik sind in allen Fertigkeitsbereichen situationsorientiert, unter funktionalem Aspekt, im Kontext und systematisch zu erweitern. Komplexität und Vielfalt der sprachlichen Mittel zur Bewältigung kommunikativer Aufgaben sind im Laufe der Oberstufe stetig zu intensivieren. Die entsprechenden Strukturen sind begleitend dazu in zyklischer Progression zu erarbeiten. Dabei ist insgesamt zu beachten, dass das rezeptive Sprachvermögen der Schülerinnen und Schüler das produktive Sprachvermögen übertrifft.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei fortschreitendem Lernzuwachs auf höheren Lernstufen ist – über das Lehr- und Lernziel der erfolgreichen Kommunikation hinaus – dem Prinzip der Sprachrichtigkeit zunehmende Bedeutung beizumessen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Pragmatische Kompetenzen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Befähigung, fremdsprachliche Mittel zu bestimmten kommunikativen Zwecken einsetzen zu können, ist Kernaufgabe des Fremdsprachenunterrichts; damit ist den Sprachfunktionen eine zentrale Rolle einzuräumen (zB Absicht, Fähigkeit, Möglichkeit, Notwendigkeit, Wunsch, Vermutung, Zustimmung, Ablehnung, Begründung, Bedingung ausdrücken; Gesprächsbeginn bzw. Gesprächsende signalisieren oder Rederecht behalten bzw. abgeben).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Anwendung fremdsprachlicher Mittel ist im Laufe des Lernzuwachses zunehmend auf Kohärenz, Kohäsion, Flüssigkeit, Klarheit und Angemessenheit des Ausdrucks zu achten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Begleitend zu den sprachlichen Mitteln ist ein Bewusstsein für grundlegende Formen der non-verbalen Kommunikation zu schaffen (zB kulturelle Konventionen bezüglich Gestik, Mimik, Körpersprache).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Soziolinguistische Kompetenzen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit fortschreitendem Lernzuwachs sind zunehmend Registerunterschiede zwischen neutralen, formellen, informellen, freundschaftlichen und vertraulichen Sprachformen zu beachten, die dazu beitragen, dass sich die Schülerinnen und Schüler sprachlich sozial angemessen verhalten; den Höflichkeitskonventionen kommt dabei besondere Bedeutung zu.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Nationale Sprachvarietäten sind exemplarisch zu integrieren. Bei speziell gegebenen Interessensschwerpunkten sind auch regionale, soziale, berufsspezifische und nicht-muttersprachliche Sprachvarianten zu berücksichtigen. Handelt es sich bei der gelehrten Fremdsprache um eine internationale Verkehrssprache (Lingua franca), ist auch der Kontakt mit nicht-muttersprachlichen Aussprachevarianten zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Vielfältige Kommunikationssituationen</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um größtmögliche fremdsprachliche Kompetenz für private, berufliche und studienbezogene Kommunikationssituationen zu erreichen, sind die fremdsprachlichen Mittel in eine möglichst breite Streuung von privaten und öffentlichen situativen Kontexten einzubetten (zB häuslicher Bereich, Familie, Restauration, öffentliche Räume, Bildungseinrichtungen, Verkehrsmittel, Geschäfte, Behörden, Unternehmen, Einrichtungen des Gesundheitswesens, Kultur, Sport).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Vielfältige Themenbereiche</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Erlangung eines möglichst umfassenden lexikalischen Repertoires (Handlungsfähigkeit/ Kommunikationsfähigkeit) sind verschiedenste Themenbereiche zu bearbeiten, wobei sowohl das Thema als auch der Komplexitätsgrad, mit dem es behandelt wird, dem sprachlichen Niveau der Schülerinnen und Schüler entsprechen soll (mögliche Themenbereiche sind zB Ich und mein Umfeld; Arbeit und Freizeit; Erziehung; Rolle der Medien; Lebensplanung; Einstellungen und Werte; Zusammenleben; aktuelle soziale, wirtschaftliche, technische und politische Entwicklungen; kulturelle und interkulturelle Aspekte; Umwelt; Kunst in ihren Ausdrucksformen Literatur, Musik, bildende Künste). Spezielle thematische Schwerpunkte sind jeweils im Einklang mit individuellen Interessenslagen und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler sowie mit aktuellen Ereignissen zu setzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die verschiedenen Themenbereiche sind durch möglichst vielfältige Quellen zu erschließen, wobei bei der thematischen Auswahl fremdsprachiger Texte auch literarischen Werken ein angemessener Stellenwert einzuräumen ist.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Leistungsfeststellung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den Zeitrahmen von Schularbeiten findet der Abschnitt „Leistungsfeststellung“ des Dritten Teiles mit der Maßgabe Anwendung, dass bei mehrstündigen Schularbeiten bis zur vorletzten Schulstufe die Vorlage und Bearbeitung der Aufgabenbereiche (rezeptive Kompetenzen „Lese- und Hörverstehen“ sowie produktive Kompetenzen „Sprachverwendung im Kontext und Schreiben“) in der genannten Reihenfolge und in zeitlicher Abfolge voneinander getrennt erfolgen können, in der vorletzten und letzten Schulstufe zu erfolgen haben. In den Fremdsprachen mit standardisierter Reifeprüfung ist die Verwendung von Hilfsmitteln nicht zulässig. In Fremdsprachen ohne standardisierter Reifeprüfung ist die Verwendung eines Wörterbuches zulässig, der Einsatz von Lexika oder elektronischen Informationsmedien ist nicht zulässig.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzniveaus<n> </n>A1 – B2 des Europäischen Referenzrahmens (GER)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die kommunikativen Teilkompetenzen, die die Schülerinnen und Schüler im Laufe der Oberstufe erwerben sollen, folgen den international standardisierten Kompetenzniveaus A1 – B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr.R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen – GER und orientieren sich an den Kann-Beschreibungen der zu den einzelnen Fertigkeitsbereichen Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen und Schreiben gehörigen Skalen sowie den Kann-Beschreibungen zu den linguistischen, pragmatischen und soziolinguistischen Kompetenzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Zielniveaus in den einzelnen Sprachen</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler erreichen am Ende der zwölften Schulstufe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">- in der ersten lebenden Fremdsprache in allen Fertigkeitsbereichen das Niveau B2</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">- in der zweiten lebenden Fremdsprache sechsjährig in den Fertigkeitsbereichen Hören, Schreiben, an Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen das Niveau B1 und in Lesen das Niveau B2</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">- in der zweiten lebenden Fremdsprache vierjährig in allen Fertigkeitsbereichen das Niveau B1</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Linguistische Kompetenzen</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei den linguistischen Kompetenzen ist zu beachten, dass</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">- die Schülerinnen und Schüler auf dem Zielniveau B1 ein hinreichend breites Spektrum an sprachlichen Mitteln, die eher vorhersehbare Situationen beschreiben, korrekt erkennen und anwenden können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">- die Schülerinnen und Schüler auf dem Zielniveau B2 in Texten zu einem breiten Spektrum an konkreten und abstrakten Themen auch komplexe grammatische, lexikalische und argumentative Strukturen erkennen und präzise anwenden können.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><i>Teilkompetenzen und Lernsemester</i></n></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Zuordnung von Teilkompetenzen und Lernsemestern gibt die Grundanforderungen an, die für alle Schülerinnen und Schüler einer bestimmten Lernstufe gelten; vorangehende Teilkompetenzen sind dabei stets vorauszusetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Werden verschiedenen Lernsemestern die gleichen Teilkompetenzen zugeordnet, so sind diese im höheren Semester durch eine Ausweitung der kommunikativen Situationen, der Themenbereiche und Textsorten sowie der sprachlichen und sprachbezogenen kommunikativen Kompetenzen entsprechend zu vertiefen und zu festigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1min" ct="text" halign="c">Erste lebende Fremdsprache</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="satz" ct="text" halign="j">Bei mit * gekennzeichneten Teilkompetenzen ist die Bandbreite an im Unterricht behandelten Themen, kommunikativen Situationen und Sprachstrukturen größer und umfangreicher als im vorhergehenden Kompetenzmodul.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">5. Klasse (1. und 2. Semester)</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hauptpunkte und wesentliche Informationen verstehen können, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache über vertraute Dinge gesprochen wird, denen man normalerweise in der Ausbildung oder der Freizeit begegnet</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze Erzählungen verstehen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>konkrete, unkomplizierte Texte, auch Zeitungsartikel und einfache literarische Texte über vertraute Themen mit befriedigendem Verständnis lesen können, die wesentlichen Punkte erfassen und wichtige Informationen auffinden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Beschreibungen von Ereignissen, Gefühlen und Wünschen verstehen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ohne Vorbereitung an Gesprächen über vertraute Themen (zB Alltag, aktuelle Ereignisse, Reisen) teilnehmen und Informationen austauschen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die eigene Meinung und Gefühle (zB Überraschung, Freude, Interesse) sowie Träume, Hoffnungen und Ziele ausdrücken und darauf reagieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>relativ flüssig eine unkomplizierte zusammenhängende Beschreibung zu vertrauten Themen (auch Filme und literarische Texte) geben können, wobei einzelne Punkte linear aneinandergereiht werden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vergleiche anstellen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>für Ansichten, Pläne oder Handlungen Begründungen oder Erklärungen geben können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unkomplizierte, zusammenhängende Texte, auch in Form von persönlichen Briefen und elektronischen Mitteilungen (zB E-Mails, Blogs), zu vertrauten Themen verfassen können, wobei einzelne kürzere Teile in linearer Abfolge verbunden werden; Sachinformationen weitergeben sowie Gründe für Handlungen angeben können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine Beschreibung eines Ereignisses oder einer kürzlich unternommenen Reise verfassen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über Erfahrungen, Gefühle und Ereignisse berichten können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>für Ansichten, Pläne oder Handlungen Begründungen oder Erklärungen geben können</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">6. Klasse</gs></unterschrift><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">3. Semester – Kompetenzmodul 3</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unkomplizierte Sachinformationen über gewöhnliche alltags-, berufs- oder ausbildungsbezogene Themen verstehen und dabei die Hauptaussagen und Einzelinformationen erkennen können, wenn klar artikuliert und mit vertrautem Akzent gesprochen wird</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unkomplizierte, auch literarische Texte über vertraute Themen mit befriedigendem Verständnis lesen und wichtige Informationen auffinden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beschreibungen von Ereignissen, Gefühlen und Wünschen verstehen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ohne Vorbereitung an Gesprächen über vertraute Themen (zB Alltag, aktuelle Ereignisse, Reisen) teilnehmen und Informationen austauschen können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die eigene Meinung und Gefühle (zB Überraschung, Freude, Interesse) sowie Träume, Hoffnungen und Ziele ausdrücken und darauf reagieren können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>relativ flüssig eine unkomplizierte, aber zusammenhängende Beschreibung, auch in Form einer Präsentation, zu vertrauten Themen (auch Filme und literarische Texte) geben können, wobei einzelne Punkte linear aneinander gereiht werden*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vergleiche anstellen können*</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unkomplizierte, detaillierte Beschreibungen zu einer Reihe verschiedener vertrauter Themen verfassen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in persönlichen Briefen und elektronischen Mitteilungen (zB E-Mails, Blogs) Neuigkeiten übermitteln, die eigene Meinung dazu vertreten und Gedanken auch zu kulturellen Themen (zB Musik, Filme, literarische Texte) ausdrücken können</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">4. Semester – Kompetenzmodul 4</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unkomplizierte Sachinformationen über gewöhnliche alltags-, berufs- oder ausbildungsbezogene Themen verstehen und dabei die Hauptaussagen und Einzelinformationen erkennen können, wenn klar artikuliert und mit vertrautem Akzent gesprochen wird*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in Filmen und Radiosendungen zu Themen von persönlichem Interesse einen großen Teil verstehen, wenn relativ langsam und deutlich gesprochen wird</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>längere, auch literarische Texte über vertraute Themen nach gewünschten Informationen durchsuchen und Informationen aus verschiedenen Texten zusammentragen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in klar geschriebenen argumentativen Texten die wesentlichen Schlussfolgerungen erkennen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ohne Vorbereitung mit einiger Sicherheit an Gesprächen über vertraute Themen teilnehmen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gedanken zu eher abstrakten, auch kulturellen Themen ausdrücken und sich darüber austauschen können (zB zu Filmen, literarischen Texten, Musik)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über eigene Erfahrungen berichten und dabei die eigenen Gefühle und Reaktionen beschreiben und sich darüber austauschen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfahrungsberichte verfassen können, in denen Gefühle und Reaktionen in einem einfachen zusammenhängenden Text beschrieben werden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationen und Gedanken zu konkreten wie abstrakten Themen, auch kulturellen (zB Musik, Filme, literarische Texte), mitteilen und einigermaßen präzise ein Problem erklären können</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">7. Klasse</gs></unterschrift><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">5. Semester – Kompetenzmodul 5</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>längeren Redebeiträgen und komplexer Argumentation folgen können, sofern die Thematik einigermaßen vertraut und der Rede- oder Gesprächsverlauf durch explizite Signale gekennzeichnet ist</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die meisten Filme und Fernsehreportagen verstehen können, sofern Standardsprache gesprochen wird</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>längere Texte, auch Berichte und Artikel, zu aktuellen Fragen sowie literarische Texte selbstständig lesen und verstehen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>lange und komplexe Texte rasch durchsuchen und wichtige Einzelinformationen auffinden können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="promkleinlsatz" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ein Gespräch oder eine Diskussion aufrechterhalten und dabei kurz zu den Standpunkten anderer Stellung nehmen, Vergleiche anstellen und verschiedene Möglichkeiten angeben können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine Argumentation, auch in Form einer Präsentation, gut genug ausführen können, um die meiste Zeit ohne Schwierigkeiten verstanden zu werden</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit einer gewissen Sicherheit größere Mengen von Sachinformationen über vertraute Routineangelegenheiten und über weniger routinemäßige Dinge zusammenfassen, darüber berichten und dazu Stellung nehmen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationen und Gedanken zu konkreten wie abstrakten Themen, auch kulturellen (zB Musik, Filme, literarische Texte), mitteilen und einigermaßen präzise ein Problem erklären können sowie die eigene Meinung dazu ausdrücken können</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">6. Semester – Kompetenzmodul 6</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hauptaussagen und spezifische Informationen von inhaltlich und sprachlich komplexen Redebeiträgen zu konkreten und abstrakten Themen verstehen können, wenn Standardsprache gesprochen wird</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Texten, auch literarischen, zu konkreten und abstrakten Themen verstehen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Texte zu aktuellen Fragen verstehen können, in denen die Schreibenden eine bestimmte Haltung oder einen bestimmten Standpunkt vertreten</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich in vertrauten Situationen aktiv an informellen Diskussionen beteiligen können, indem man Stellung nimmt, einen Standpunkt darlegt, verschiedene Vorschläge beurteilt, Hypothesen aufstellt und auf Hypothesen reagiert</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu einer großen Bandbreite von unterrichtsbezogenen Themen klare und detaillierte Beschreibungen und Darstellungen geben, Ideen ausführen und durch untergeordnete Punkte und relevante Beispiele abstützen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>klare, detaillierte Beschreibungen zu verschiedenen vertrauten Themen verfassen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Texte schreiben können, in denen Argumente für oder gegen einen bestimmten Standpunkt angegeben und die Vor- und Nachteile verschiedener Optionen erläutert werden</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">8. Klasse – Kompetenzmodul 7</gs></unterschrift><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">7. Semester</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im direkten Kontakt und in den Medien gesprochene Standardsprache verstehen können, wenn es um vertraute oder auch um weniger vertraute Themen geht, wie man ihnen normalerweise im privaten, gesellschaftlichen, beruflichen Leben oder in der Ausbildung begegnet; nur extreme Hintergrundgeräusche, unangemessene Diskursstrukturen oder starke Idiomatik können das Verständnis beeinträchtigen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ein breites Spektrum an Texten (auch literarischen) auch zu weniger vertrauten Themen verstehen und die Hauptaussagen sowie spezifische Informationen und implizite Bedeutungen erfassen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>flüssig, korrekt und wirkungsvoll über ein breites Spektrum allgemeiner Themen sprechen und dabei Zusammenhänge zwischen Ideen deutlich machen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gedanken und Meinungen präzise ausdrücken, überzeugend argumentieren und auf komplexe Argumentationen anderer reagieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ein breites Themenspektrum systematisch darlegen und dabei entscheidende Punkte in angemessener Weise hervorheben und stützende Einzelheiten anführen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Texte schreiben können, in denen etwas systematisch erörtert wird, wobei entscheidende Punkte angemessen hervorgehoben und stützende Details angeführt werden; verschiedene Standpunkte gegeneinander abwägen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>klare detaillierte Texte zu einem breiten Spektrum an Themen verfassen, darin den Zusammenhang zwischen verschiedenen Ideen deutlich machen und die für das betreffende Genre geltenden Konventionen beachten können</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">8. Semester</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im direkten Kontakt und in den Medien gesprochene Standardsprache verstehen können, wenn es um vertraute oder auch um weniger vertraute Themen geht, wie man ihnen normalerweise im privaten, gesellschaftlichen, beruflichen Leben oder in der Ausbildung begegnet; nur extreme Hintergrundgeräusche, unangemessene Diskursstrukturen oder starke Idiomatik können das Verständnis beeinträchtigen*</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ein breites Spektrum an Texten auch zu weniger vertrauten Themen verstehen und die Hauptaussagen sowie spezifische Informationen und implizite Bedeutungen erfassen können*</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>flüssig, korrekt und wirkungsvoll über ein breites Spektrum allgemeiner Themen sprechen und dabei Zusammenhänge zwischen Ideen deutlich machen können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ein breites Themenspektrum systematisch darlegen und dabei entscheidende Punkte in angemessener Weise hervorheben und stützende Einzelheiten anführen können*</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Texte schreiben können, in denen etwas systematisch erörtert wird, wobei entscheidende Punkte angemessen hervorgehoben und stützende Details angeführt werden; verschiedene Standpunkte gegeneinander abwägen können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>klare detaillierte Texte zu einem breiten Spektrum an Themen verfassen können, darin den Zusammenhang zwischen verschiedenen Ideen deutlich machen und die für das betreffende Genre geltenden Konventionen beachten können*</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1min" ct="text" halign="c">Zweite lebende Fremdsprache sechsjährig</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="satz" ct="text" halign="j">Bei mit * gekennzeichneten Teilkompetenzen ist die Bandbreite an im Unterricht behandelten Themen, kommunikativen Situationen und Sprachstrukturen größer und umfangreicher als im vorhergehenden Kompetenzmodul.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">5. Klasse (1. und 2. Semester)</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>genug verstehen können, um Bedürfnisse konkreter Art befriedigen zu können, sofern deutlich und langsam gesprochen wird</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bei Gesprächen zwischen Muttersprachlern im Allgemeinen das Thema erkennen können, wenn langsam und deutlich gesprochen wird</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>konkrete, unkomplizierte Texte über vertraute Themen mit befriedigendem Verständnis lesen, die wesentlichen Punkte erfassen und wichtige Informationen auffinden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Beschreibungen von Ereignissen, Gefühlen und Wünschen verstehen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen können, in denen es um einen unkomplizierten und direkten Austausch von Informationen über vertraute Themen im Zusammenhang mit Fragen des Alltags, Schule und Freizeit geht</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Beschreibungen von Menschen, Alltagsroutinen, Vorlieben oder Abneigungen usw. geben können, und zwar in kurzen, einfachen, auch memorierten Wendungen und Sätzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gegenwärtige oder vergangene Aktivitäten beschreiben können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze, unkomplizierte zusammenhängende Texte über alltägliche Aspekte des eigenen Umfelds schreiben können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine kurze, einfache Beschreibung von Ereignissen, vergangenen Handlungen und persönlichen Erfahrungen verfassen können</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">6. Klasse</gs></unterschrift><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">3. Semester – Kompetenzmodul 3</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>genug verstehen können, um Bedürfnisse konkreter Art befriedigen zu können, sofern deutlich und langsam gesprochen wird*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bei Gesprächen zwischen Muttersprachlern im Allgemeinen das Thema erkennen können, wenn langsam und deutlich gesprochen wird*</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>konkrete, unkomplizierte Texte, auch Zeitungsartikel, über vertraute Themen mit befriedigendem Verständnis lesen, die wesentlichen Punkte erfassen und wichtige Informationen auffinden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beschreibungen von Ereignissen, Gefühlen und Wünschen verstehen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurz und einfach über ein Ereignis, gegenwärtige oder vergangene Aktivitäten oder Tätigkeiten berichten und sich darüber austauschen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Pläne und Vereinbarungen sowie Gewohnheiten und Alltagsbeschäftigungen beschreiben und sich darüber austauschen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorschläge unterschiedlicher Art machen und entsprechend darauf reagieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu einem vertrauten Thema kurz Gründe und Erläuterungen zu Meinungen, Plänen und Handlungen geben können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze, unkomplizierte zusammenhängende Texte über alltägliche Aspekte des eigenen Umfelds schreiben können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine kurze, einfache Beschreibung von Ereignissen, vergangenen Handlungen und persönlichen Erfahrungen verfassen können*</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">4. Semester – Kompetenzmodul 4</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hauptpunkte und wesentliche Informationen verstehen können, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache über vertraute Dinge gesprochen wird, denen man normalerweise in der Ausbildung oder der Freizeit begegnet</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unkomplizierte auch literarische Texte über vertraute Themen mit befriedigendem Verständnis lesen und wichtige Informationen auffinden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in klar geschriebenen argumentativen Texten die wesentlichen Schlussfolgerungen erkennen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurz und einfach über ein Ereignis, gegenwärtige oder vergangene Aktivitäten oder Tätigkeiten berichten und sich darüber austauschen können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Pläne und Vereinbarungen sowie Gewohnheiten und Alltagsbeschäftigungen beschreiben und sich darüber austauschen können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorschläge unterschiedlicher Art machen und entsprechend darauf reagieren können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu einem vertrauten Thema kurz Gründe und Erläuterungen zu Meinungen, Plänen und Handlungen geben können*</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unkomplizierte, zusammenhängende Texte auch in Form von persönlichen Briefen und elektronischen Mitteilungen (zB E-Mails, Blogs) zu vertrauten Themen verfassen können, wobei einzelne kürzere Teile in linearer Abfolge verbunden werden; Sachinformationen weitergeben sowie Gründe für Handlungen angeben können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine Beschreibung eines Ereignisses oder einer kürzlich unternommenen Reise verfassen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über Erfahrungen, Gefühle und Ereignisse berichten können</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">7. Klasse</gs></unterschrift><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">5. Semester – Kompetenzmodul 5</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hauptpunkte und wesentliche Informationen verstehen können, auch in Radiosendungen und Filmen, wenn relativ langsam und in deutlich artikulierter Standardsprache über vertraute Themen gesprochen wird, denen man normalerweise in der Ausbildung oder der Freizeit begegnet</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze Erzählungen verstehen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unkomplizierte, auch literarische Texte über vertraute Themen mit befriedigendem Verständnis lesen und wichtige Informationen auffinden können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in klar geschriebenen argumentativen Texten die wesentlichen Schlussfolgerungen erkennen können*</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ohne Vorbereitung an Gesprächen über vertraute Themen (zB Alltag, aktuelle Ereignisse, Reisen) teilnehmen und Informationen austauschen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die eigene Meinung und Gefühle (zB Überraschung, Freude, Interesse) sowie Träume, Hoffnungen und Ziele ausdrücken und darauf reagieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>relativ flüssig eine unkomplizierte, aber zusammenhängende Beschreibung, auch in Form einer Präsentation, zu vertrauten Themen (auch Filme und literarische Texte) geben können, wobei einzelne Punkte linear aneinander gereiht werden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vergleiche anstellen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unkomplizierte, zusammenhängende Texte, auch in Form von persönlichen Briefen und elektronischen Mitteilungen (zB E-Mails, Blogs) zu vertrauten Themen verfassen können, wobei einzelne kürzere Teile in linearer Abfolge verbunden werden; Sachinformationen weitergeben sowie Gründe für Handlungen angeben können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine Beschreibung eines Ereignisses oder einer kürzlich unternommenen Reise verfassen können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>detailliert über Erfahrungen, Gefühle und Ereignisse berichten können</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">6. Semester – Kompetenzmodul 6</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unkomplizierte Sachinformationen über gewöhnliche alltags-, berufs- oder ausbildungsbezogene Themen verstehen und dabei die Hauptaussagen und Einzelinformationen erkennen können, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache und mit vertrautem Akzent gesprochen wird</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze Erzählungen verstehen können*</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>längere Texte, auch Berichte und Artikel zu aktuellen Fragen sowie altersadäquate literarische Texte selbstständig lesen und verstehen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>lange und komplexe Texte rasch durchsuchen und wichtige Einzelinformationen auffinden können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ohne Vorbereitung an Gesprächen über vertraute Themen teilnehmen und Informationen austauschen können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die eigene Meinung und Gefühle sowie Träume, Hoffnungen und Ziele ausdrücken und darauf reagieren können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>relativ flüssig eine unkomplizierte, aber zusammenhängende Beschreibung zu vertrauten Themen geben können, wobei einzelne Punkte linear aneinander gereiht werden*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vergleiche anstellen können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>für Ansichten, Pläne oder Handlungen Begründungen oder Erklärungen geben können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unkomplizierte Texte zu einer Reihe vertrauter Themen verfassen können und darin detaillierte Beschreibungen geben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationen und Gedanken zu konkreten wie abstrakten Themen, auch kulturellen (zB Musik, Filme, literarische Texte), mitteilen, einigermaßen präzise ein Problem erklären sowie die eigene Meinung dazu ausdrücken können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>für Ansichten, Pläne oder Handlungen Begründungen oder Erklärungen geben können</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">8. Klasse – Kompetenzmodul 7</gs></unterschrift><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">7. Semester</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unkomplizierte Sachinformationen über gewöhnliche alltags-, berufs- oder ausbildungsbezogene Themen verstehen und dabei die Hauptaussagen und Einzelinformationen erkennen können, sofern klar artikuliert und mit vertrautem Akzent gesprochen wird*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in Filmen und Radiosendungen zu Themen von persönlichem Interesse einen großen Teil verstehen können, wenn relativ langsam und deutlich gesprochen wird</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hauptaussagen und spezifische Informationen von inhaltlich und sprachlich komplexeren Texten zu konkreten und abstrakten Themen verstehen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Texte zu aktuellen Fragen, in denen Schreibende eine bestimmte Haltung oder einen bestimmten Standpunkt vertreten, lesen und verstehen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ohne Vorbereitung mit einiger Sicherheit an Gesprächen über vertraute Themen teilnehmen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ein Gespräch oder eine Diskussion aufrechterhalten und dabei kurz zu den Standpunkten anderer Stellung nehmen, Vergleiche anstellen und verschiedene Möglichkeiten angeben können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gedanken zu eher abstrakten, auch kulturellen Themen ausdrücken und sich darüber austauschen können (zB zu Filmen, literarischen Texten, Musik)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über eigene Erfahrungen berichten und dabei die eigenen Gefühle und Reaktionen beschreiben können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>für Ansichten, Pläne und Handlungen Begründungen oder Erklärungen geben können*</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfahrungsberichte schreiben können, in denen auch Gefühle und Reaktionen in einem einfachen zusammenhängenden Text vorkommen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit einer gewissen Sicherheit größere Mengen von Sachinformationen über vertraute Routineangelegenheiten und über weniger routinemäßige Dinge zusammenfassen, darüber berichten und dazu Stellung nehmen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationen und Gedanken zu konkreten wie abstrakten Themen, auch kulturellen (zB Musik, Filme, literarische Texte), mitteilen, einigermaßen präzise ein Problem erklären sowie die eigene Meinung dazu ausdrücken können*</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">8. Semester</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unkomplizierte Sachinformationen über gewöhnliche alltags-, berufs- oder ausbildungsbezogene Themen verstehen und dabei die Hauptaussagen und Einzelinformationen erkennen können, sofern klar artikuliert und mit vertrautem Akzent gesprochen wird*</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hauptaussagen und spezifische Informationen von inhaltlich und sprachlich komplexeren Texten zu konkreten und abstrakten Themen verstehen können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Texte zu aktuellen Fragen, in denen Schreibende eine bestimmte Haltung oder einen bestimmten Standpunkt vertreten, lesen und verstehen können*</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ein Gespräch oder eine Diskussion aufrechterhalten und dabei kurz zu den Standpunkten anderer Stellung nehmen, Vergleiche anstellen und verschiedene Möglichkeiten angeben können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine Argumentation gut genug ausführen können, um die meiste Zeit ohne Schwierigkeiten verstanden zu werden</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit einer gewissen Sicherheit größere Mengen von Sachinformationen über vertraute Routineangelegenheiten und über weniger routinemäßige Dinge zusammenfassen, darüber berichten und dazu Stellung nehmen können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationen und Gedanken zu konkreten wie abstrakten Themen, auch kulturellen (zB Musik, Filme, literarische Texte), mitteilen und einigermaßen präzise ein Problem erklären sowie die eigene Meinung dazu ausdrücken können*</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1min" ct="text" halign="c">Zweite lebende Fremdsprache vierjährig</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="satz" ct="text" halign="j">Bei mit * gekennzeichneten Teilkompetenzen ist die Bandbreite an im Unterricht behandelten Themen, kommunikativen Situationen und Sprachstrukturen größer und umfangreicher als im vorhergehenden Kompetenzmodul.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">5. Klasse (1. und 2. Semester)</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>vertraute Wörter und ganz einfache Sätze, die sich auf die eigene Person, die Familie oder auf konkrete Dinge beziehen, verstehen können, vorausgesetzt, es wird langsam und deutlich gesprochen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze, einfache Texte mit einem sehr frequenten Wortschatz und einem gewissen Anteil international bekannter Wörter lesen und verstehen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sätze und häufig gebrauchte Ausdrücke, die mit Bereichen von ganz unmittelbarer Bedeutung zusammenhängen, verstehen können (zB Informationen zur Person und zur Familie, Einkaufen, Arbeit, nähere Umgebung)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich auf einfache Art verständigen können, wenn die Gesprächspartner bereit sind, etwas langsamer zu wiederholen oder anders zu sagen, und wenn sie gegebenenfalls beim Formulieren helfen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Fragen stellen und beantworten können, sofern es sich um unmittelbar notwendige Dinge und um sehr vertraute Themen handelt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Wendungen und Sätze gebrauchen können, um Leute, die man kennt, zu beschreiben und um zu beschreiben, wo man wohnt</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine Reihe einfacher memorierter Wendungen und Sätze über alltägliche Aspekte (zB über die eigene Familie, die Lebensumstände) schreiben und mit Konnektoren wie <i>und</i>, <i>aber</i> oder <i>weil</i> verbinden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ganz einfache persönliche Briefe, Notizen und elektronische Mitteilungen (zB E-Mails, Blogs), die sich auf unmittelbare Bedürfnisse beziehen, schreiben und sich darin auch für etwas bedanken oder sich entschuldigen können</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">6. Klasse</gs></unterschrift><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">3. Semester – Kompetenzmodul 3</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die wesentliche Information sowie zentrale Wendungen und Wörter verstehen können, wenn es um Dinge von ganz unmittelbarer Bedeutung geht (zB grundlegende Informationen zu Person, Familie, Einkaufen, Arbeit, nähere Umgebung), sofern deutlich und langsam gesprochen wird</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze, einfache Texte mit einem frequenten Wortschatz und einem gewissen Anteil international bekannter Wörter lesen und verstehen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sätze und häufig gebrauchte Ausdrücke, die mit Bereichen von ganz unmittelbarer Bedeutung zusammenhängen, verstehen können (zB Informationen zur Person und zur Familie, Einkaufen, Arbeit, nähere Umgebung)*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in einfachen kurzen Texten konkrete, vorhersehbare Informationen auffinden können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen können, in denen es um einen unkomplizierten und direkten Austausch von Informationen über vertraute Themen im Zusammenhang mit Fragen des Alltags, Schule und Freizeit geht</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Beschreibungen von Menschen, Alltagsroutinen, Vorlieben oder Abneigungen usw. geben können, und zwar in kurzen, einfachen auch memorierten Wendungen und Sätzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über gegenwärtige und vergangene Aktivitäten erzählen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine Reihe einfacher memorierter Wendungen und Sätze über alltägliche Aspekte (zB über die eigene Familie, die Lebensumstände) schreiben und mit Konnektoren wie <i>und</i>, <i>aber</i> oder <i>weil</i> verbinden können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ganz einfache persönliche Briefe und elektronische Mitteilungen (zB E-Mails, Blogs), die sich auf unmittelbare Bedürfnisse beziehen, schreiben können; sich darin für etwas bedanken oder entschuldigen sowie auch über gegenwärtige und vergangene Aktivitäten schreiben können</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">4. Semester – Kompetenzmodul 4</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>genug verstehen können, um Bedürfnisse konkreter Art befriedigen zu können, sofern deutlich und langsam gesprochen wird</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bei Gesprächen zwischen Muttersprachlern im Allgemeinen das Thema erkennen können, wenn langsam und deutlich gesprochen wird</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze, einfache Texte zu vertrauten, konkreten Themen verstehen können, in denen gängige Alltagssprache verwendet wird</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aus einfacheren schriftlichen Materialien, in denen Ereignisse beschrieben werden, spezifische Informationen herausfinden können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen können, in denen es um einen unkomplizierten und direkten Austausch von Informationen über vertraute Themen im Zusammenhang mit Fragen des Alltags, Schule und Freizeit geht*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Beschreibungen von Menschen, Alltagsroutinen, Vorlieben oder Abneigungen usw. geben können, und zwar in kurzen, einfachen auch memorierten Wendungen und Sätzen*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gegenwärtige und vergangene Aktivitäten beschreiben können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze unkomplizierte zusammenhängende Texte über alltägliche Aspekte des eigenen Umfelds schreiben können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine kurze, einfache Beschreibung von Ereignissen, vergangenen Handlungen und persönlichen Erfahrungen verfassen können</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">7. Klasse</gs></unterschrift><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">5. Semester – Kompetenzmodul 5</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>genug verstehen können, um Bedürfnisse konkreter Art befriedigen zu können, sofern deutlich und langsam gesprochen wird*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bei Gesprächen zwischen Muttersprachlern im Allgemeinen das Thema erkennen können, wenn langsam und deutlich gesprochen wird*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Wesentliche von kurzen, klaren und einfachen Durchsagen und Mitteilungen verstehen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>konkrete unkomplizierte Texte, auch Zeitungsartikel über vertraute Themen mit befriedigendem Verständnis lesen, die wesentlichen Punkte erfassen und wichtige Informationen auffinden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Beschreibungen von Ereignissen, Gefühlen und Wünschen verstehen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurz und einfach über ein Ereignis, gegenwärtige oder vergangene Aktivitäten oder Tätigkeiten berichten und sich darüber austauschen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Pläne und Vereinbarungen sowie Gewohnheiten und Alltagsbeschäftigungen beschreiben und sich darüber austauschen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorschläge unterschiedlicher Art machen und entsprechend darauf reagieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu einem vertrauten Thema kurz Gründe und Erläuterungen zu Meinungen, Plänen und Handlungen geben können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze unkomplizierte, zusammenhängende Texte über alltägliche Aspekte des eigenen Umfelds schreiben können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine kurze, einfache Beschreibung von Ereignissen, vergangenen Handlungen und persönlichen Erfahrungen verfassen können*</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">6. Semester – Kompetenzmodul 6</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Hauptpunkte verstehen können, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache über vertraute Dinge gesprochen wird, denen man normalerweise in der Ausbildung oder der Freizeit begegnet</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>konkrete, unkomplizierte, klar gegliederte Texte, auch Zeitungsartikel und einfache literarische Texte über vertraute Themen mit befriedigendem Verständnis lesen, die wesentlichen Punkte erfassen und wichtige Informationen auffinden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beschreibungen von Ereignissen, Gefühlen und Wünschen verstehen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurz und einfach über ein Ereignis, gegenwärtige oder vergangene Aktivitäten oder Tätigkeiten berichten und sich darüber austauschen können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Pläne und Vereinbarungen sowie Gewohnheiten und Alltagsbeschäftigungen beschreiben und sich darüber austauschen können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorschläge unterschiedlicher Art machen und entsprechend darauf reagieren können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu einem vertrauten Thema kurz Gründe und Erläuterungen zu Meinungen, Plänen und Handlungen geben können*</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unkomplizierte, zusammenhängende Texte, auch in Form von persönlichen Briefen und elektronischen Mitteilungen (zB E-Mails, Blogs), zu vertrauten Themen verfassen können, wobei einzelne kürzere Teile in linearer Abfolge verbunden werden; Sachinformationen weitergeben sowie Gründe für Handlungen angeben können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine Beschreibung eines Ereignisses oder einer kürzlich unternommenen Reise verfassen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über Erfahrungen, Gefühle und Ereignisse berichten können</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">8. Klasse – Kompetenzmodul 7</gs></unterschrift><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">7. Semester</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hauptpunkte und wesentliche Informationen verstehen können, auch in Radiosendungen und Filmen, wenn relativ langsam und in deutlich artikulierter Standardsprache über vertraute Themen gesprochen wird, denen man normalerweise in der Ausbildung oder der Freizeit begegnet</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze Erzählungen verstehen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>konkrete, unkomplizierte Texte, auch Zeitungsartikel und einfache literarische Texte über vertraute Themen mit befriedigendem Verständnis lesen, die wesentlichen Punkte erfassen und wichtige Informationen auffinden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in klar geschriebenen argumentativen Texten die wesentlichen Schlussfolgerungen erkennen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ohne Vorbereitung an Gesprächen über vertraute Themen (zB Alltag, aktuelle Ereignisse, Reisen) teilnehmen und Informationen austauschen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die eigene Meinung und Gefühle (zB Überraschung, Freude, Interesse) sowie Träume, Hoffnungen und Ziele ausdrücken und darauf reagieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>relativ flüssig eine unkomplizierte zusammenhängende Beschreibung zu vertrauten Themen (auch Filme, literarische Texte) geben können, wobei einzelne Punkte linear aneinandergereiht werden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vergleiche anstellen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unkomplizierte, zusammenhängende Texte zu vertrauten Themen verfassen können, wobei einzelne kürzere Teile in linearer Abfolge verbunden werden; Sachinformationen weitergeben sowie Gründe für Handlungen angeben können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>detailliert über Erfahrungen, Gefühle und Ereignisse berichten können</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">8. Semester</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hauptpunkte und wesentliche Informationen verstehen können, wenn relativ langsam und in deutlich artikulierter Standardsprache über vertraute Themen gesprochen wird, denen man normalerweise in der Ausbildung oder der Freizeit begegnet*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze Erzählungen verstehen können*</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>konkrete, unkomplizierte Texte, auch Zeitungsartikel und einfache literarische Texte über vertraute Themen mit befriedigendem Verständnis lesen, die wesentlichen Punkte erfassen und wichtige Informationen auffinden können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in klar geschriebenen argumentativen Texten die wesentlichen Schlussfolgerungen erkennen können*</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ohne Vorbereitung an Gesprächen über vertraute Themen teilnehmen und Informationen austauschen können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die eigene Meinung und Gefühle sowie Träume, Hoffnungen und Ziele ausdrücken und darauf reagieren können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>relativ flüssig eine unkomplizierte zusammenhängende Beschreibung zu vertrauten Themen geben können, wobei einzelne Punkte linear aneinandergereiht werden*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vergleiche anstellen können*</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unkomplizierte, zusammenhängende Texte zu vertrauten Themen verfassen können, wobei einzelne kürzere Teile in linearer Abfolge verbunden werden; Sachinformationen weitergeben sowie Gründe für Handlungen angeben können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>detailliert über Erfahrungen, Gefühle und Ereignisse berichten können*</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LATEIN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (5. bis 8. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lateinunterricht öffnet den Zugang zur europäischen Sprachenlandschaft:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>er führt über den Spracherwerb zum Übersetzen und Interpretieren von Originaltexten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>er erleichtert durch modellhafte Sprachbetrachtung und Sprachreflexion das Erlernen von Fremdsprachen und vertieft das Verständnis für die Muttersprache</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>er gibt Einblick in wissenschaftliche Fachsprachen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>er steigert somit die aktive und passive Sprachkompetenz.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Latein eröffnet durch intensive Auseinandersetzung mit Schlüsseltexten Europas vielfältige Zugänge zur europäischen Geisteswelt:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Latein schlägt Brücken von der antik-heidnischen Kultur über das christlich geprägte Mittelalter, über Humanismus und Aufklärung bis in die Gegenwart</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Latein bietet einen Einblick in die Grundlagen und die Entwicklung der europäischen Literatur- und Kunstgeschichte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Latein vermittelt beispielhaft die Rezeption und Wirkungsgeschichte von Ideen, Motiven und Stoffen europäischen Bewusstseins</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Latein fördert somit das historische Denken und die „kulturelle Erinnerung“.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Latein führt durch die Auseinandersetzung mit modellhaften Textsequenzen aus verschiedenen historischen Epochen zur Fähigkeit, in lebenslangen Lernprozessen Wertbegriffe und gesellschaftlich-politische Konventionen zu analysieren. Durch die intensive Beschäftigung mit Sprache, Literatur und Kunst werden Sach-, Selbst- und Sozialkompetenz im Sinne einer umfassenden Bildung gefördert.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Sprache und Kommunikation</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen von komplexen Sprachstrukturen und Textsequenzen; kritische Auseinandersetzung mit Textinhalten; Steigerung der persönlichen Ausdrucksfähigkeit in der Präsentation</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mensch und Gesellschaft</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewusstmachen der Verantwortung für die eigene Person, die Gesellschaft und die Umwelt; Befähigung zur kritischen Auseinandersetzung mit Werten und Normen der Gesellschaft in ihrer Zeitgebundenheit; flexibler Umgang mit den Herausforderungen im sozialen Kontext</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Natur und Technik</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung des analytischen und systemhaften Denkens; Schaffung eines Fundus der Fachterminologie; Sensibilisierung für ethische Problemstellungen im Zusammenhang mit Mensch, Natur und Umwelt</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kreativität und Gestaltung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung der sprachlichen Kreativität des Einzelnen; Anregung zum kreativ-produktiven Umgang mit verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Gesundheit und Bewegung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kontrastive Betrachtung von Körperlichkeit, Gesundheitsbewusstsein und Lebensstil</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (5. bis 8. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die grundlegenden Kompetenzen des Fachs Latein manifestieren sich im Übersetzen von lateinischen Originaltexten und im Lösen von Arbeitsaufgaben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Differenzierung zwischen vier- und sechsjährigem Latein</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die fachlichen Anforderungsprofile von vier- und sechsjährigem Latein unterscheiden sich durch folgende Kriterien:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umfang, Vielfalt und Komplexität der Aufgabenstellung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umfang des Übersetzungstextes</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anzahl und Art der sprachlichen und sachlichen Anmerkungen bei den Aufgabenstellungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Länge und Vielfalt der Vergleichstexte bzw. Vielfalt der Vergleichsmedien</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ausmaß der für die Bearbeitung der Aufgabenstellung erforderlichen Selbstständigkeit und Reflexionsfähigkeit</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Unterrichten in Modulen</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lektüreunterricht setzt sich aus thematisch orientierten Einheiten (Modulen) zusammen. Diese sind Unterrichtssequenzen unterschiedlicher Länge, die auf der Lektüre von Originaltexten unterschiedlicher Gattung und unterschiedlicher Autoren basieren. Bei der Auswahl der Texte ist eine breite Streuung von der Antike bis in die Neuzeit anzustreben. Im Interesse der Geschlossenheit des Moduls sind Texte auch kursorisch oder in Übersetzung zu bearbeiten. Ergänzend zur Übersetzungsarbeit sind Sekundärliteratur, nichtliterarische Quellen, Beispiele aus der Rezeptions- und Wirkungsgeschichte etc. anzuwenden. Für jedes Modul sind ein dem Bedarf entsprechendes Vokabular zu erarbeiten und für die Lektüre relevante grammatikalische Phänomene zu festigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Alle Module sind zu behandeln. Ihre Reihenfolge ist innerhalb eines Semesters frei wählbar, soweit dies möglich ist. Eine abschließende Zusammenfassung der für das Modul relevanten erarbeiteten Inhalte ist erforderlich. Vernetzungen mit anderen Unterrichtsfächern über sprachliche und inhaltliche Phänomene sind anzustreben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Leitlinien zur Unterrichtsgestaltung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Steigerung der Motivation sind unterschiedliche Lehr- und Lernformen anzuwenden. Als Propädeutik für wissenschaftliches Arbeiten, Studium und lebensbegleitendes Lernen sollen die Schülerinnen und Schüler dazu befähigt werden, sich selbstständig Informationen zu beschaffen und eigenständig und projektorientiert zu arbeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auswahl und der Schwierigkeitsgrad der Texte haben sich an Alter und Wissensstand der Schülerinnen und Schüler zu orientieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Grund des breiten Themenspektrums der klassischen Texte bieten sich vielfältige Anknüpfungspunkte zu fächerverbindendem und fächerübergreifendem Arbeiten. Einen Schwerpunkt hat dabei die kontrastive und komparatistische Sprachbetrachtung zu bilden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind möglichst früh zu einer effizienten Benutzung des Wörterbuchs anzuleiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler sind dazu anzuhalten, bei der Präsentation modulimmanenter Inhalte auf eine entsprechende rhetorische Ausgestaltung und die Anwendung adäquater Techniken zu achten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Ergänzung des Unterrichts durch Exkursionen, Lehrausgänge und Studienreisen ist anzustreben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Leistungsfeststellungen</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für Schularbeiten ist dem Abschnitt „Leistungsfeststellung“ des Dritten Teiles zu entnehmen. Die Verwendung von Wörterbüchern ist bei Schularbeiten ab der Lektürephase zu gestatten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um festzustellen, ob die Schülerinnen und Schüler über die erforderlichen Kompetenzen verfügen, müssen Schwierigkeitsgrad und Umfang der zu übersetzenden bzw. zu bearbeitenden Texte in Korrelation zu der zur Verfügung stehenden Arbeitszeit gesetzt werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die beiden für den Unterrichtsgegenstand Latein relevanten Kompetenzbereiche setzen sich zusammen aus Übersetzungskompetenzen und Interpretationskompetenzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist darauf zu achten, dass die Schülerinnen und Schüler diese Kompetenzen entwickeln und parallel zur zunehmenden Komplexität der Texte ausbauen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Übersetzungskompetenzen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Grundwortschatz themenspezifisch erweitern und vertiefen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zunehmende Sicherheit bei der effizienten Benutzung des Wörterbuchs gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kenntnisse der Morphologie und Syntax festigen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Ausgangstext semantisch richtig in die Zielsprache übertragen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bei der Formulierung der Übersetzung die Normen der Zielsprache, vor allem in den Bereichen Wortstellung, Textkohärenz und Idiomatik einhalten</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Interpretationskompetenzen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wortebene: Sammeln und Auflisten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Satzebene: Gliedern und Strukturieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit zunehmender Kompetenz auf der Textebene: Zusammenfassen und Paraphrasieren, Gegenüberstellen und Vergleichen, Kommentieren und Stellung nehmen, kreatives Auseinandersetzen und Gestalten</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff (Latein vierjährig):</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Klasse (1. und 2. Semester)</gs></ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vertrautheit gewinnen mit den Grundzügen des spezifischen Ordnungssystems der lateinischen Morphologie und der lateinischen Syntax</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch unterschiedliche Lerntechniken und Sprachvergleich einen Basiswortschatz aufbauen unter Berücksichtigung von Lehn- und Fremdwörtern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einblick gewinnen in die antike Kultur und ihr Fortwirken bis in die Gegenwart</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kenntnisse der lateinischen Morphologie (Verb: Indikativ aktiv und passiv, Infinitive; Nomen: Kasus und Kongruenz, Adjektiva und Adverbia samt Steigerung, häufige Pronomina, Präpositionen) und der lateinischen Syntax (einfache Satzgefüge) sowie des Basiswortschatzes unter Berücksichtigung von Lehn- und Fremdwörtern erwerben und erweitern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einblick gewinnen in Aspekte der Wortbildungslehre (Präfixe und Suffixe)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich auseinandersetzen mit der antiken Kultur und ihrem Fortwirken bis in die Gegenwart</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Semester – Kompetenzmodul 3</gs></ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kenntnisse der lateinischen Morphologie (zB Verb: Partizipia; Konjunktiv aktiv und passiv, nd-Formen) und Syntax (zB satzwertige Konstruktionen, konjunktivische Haupt- und Gliedsätze) und der Wortbildungslehre erweitern und vertiefen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Basiswortschatz ausbauen und festigen und den Umgang mit dem Wörterbuch erlernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vertiefte Einsichten in die antike Kultur und ihr Fortwirken gewinnen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Semester – Kompetenzmodul 4</gs></ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kenntnisse der lateinischen Morphologie (zB Verb: Partizipia; Konjunktiv aktiv und passiv, nd-Formen) und Syntax (zB satzwertige Konstruktionen, konjunktivische Haupt- und Gliedsätze) und der Wortbildungslehre erweitern und vertiefen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ab dem Beginn der Lektürephase die Kenntnisse der Morphologie und Syntax nach den Erfordernissen der Textsorte vertiefen und erweitern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die effiziente Benutzung des Wörterbuchs trainieren</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Schlüsseltexte aus der europäischen Geistes- und Kulturgeschichte</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>anhand von einfachen Beschreibungen nichteuropäischer Lebensformen eigene Standpunkte reflektieren und Toleranz für das Anders-Denken und Anders-Sein entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verständnis gewinnen für den Einfluss der Romanisierung auf die Regionen Europas unter Berücksichtigung der Austria Latina</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>anhand von einfachen Texten aus Bibel und Hagiographischen Texten das Christentum als prägende Kraft Europas kennen lernen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Semester – Kompetenzmodul 5</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Heiteres und Hintergründiges</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>am Beispiel der kleinen Form wie Epigramm, Anekdote und Fabel erleben, wie gesellschaftliche und politische Missstände und menschliche Schwächen in humoristischer Weise thematisiert und kommentiert werden</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Politik und Rhetorik</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>durch die Lektüre von historischen und philosophischen Texten Grundkenntnisse über mögliche Staats- und Gesellschaftsformen und ihre Entwicklung kennen lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Mittel der Rhetorik als Instrument politischer und gesellschaftlicher Prozesse verstehen lernen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Semester – Kompetenzmodul 6</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Der Mensch in seinem Alltag</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>anhand von verschiedenen Texten und Textsorten mit dem Alltagsleben in unterschiedlichen sozialen Gefügen und Epochen vertraut werden und durch Vergleich mit der eigenen Lebenssituation ein erweitertes Kulturverständnis gewinnen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><i>Liebe, Lust und Leidenschaft</i></n></ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol>durch die Auseinandersetzung mit der dichterischen Darstellung von persönlichen Empfindungen und zwischenmenschlichen Beziehungen die Bedeutung von Liebe und Partnerschaft für die eigene Lebenswelt reflektieren</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Klasse – Kompetenzmodul 7</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Formen der Lebensbewältigung</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>sich anhand von Texten philosophischen und religiösen Inhalts mit Grundfragen der menschlichen Existenz beschäftigen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösungsmodelle, wie sie die antike Philosophie und religiöse Denkmodelle bieten, als Anregung für die eigene Lebensbewältigung und Sinnfindung nutzen lernen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mythos und Rezeption</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>wirkungsmächtige Beispiele des antiken Mythos kennen lernen und sein Fortleben in verschiedenen Bereichen der Kunst und Literatur anhand von Beispielen nachvollziehen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Fachsprachen und Fachtexte</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>fachsprachliche Termini aus Bereichen wie Medizin, Mathematik, Naturwissenschaften und Recht mit Hilfe des bisher erworbenen Wortschatzes und der Wortbildungslehre erschließen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>anhand der Lektüre von Sachtexten wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse von der Antike bis zur Neuzeit nachvollziehen und Latein als zentrale und prägende Sprache der Wissenschaft kennen lernen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff (Latein sechsjährig):</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Klasse (1. und 2. Semester)</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Gestalten und Persönlichkeiten aus Mythologie und Geschichte</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>anhand von einfachen Texten verschiedene Gestalten aus Mythologie und Geschichte, welche die europäische Geistes- und Kulturgeschichte geprägt haben, kennen lernen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Austria Latina</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>die Spuren der Romanisierung und Christianisierung in den Gebieten des heutigen Österreich und seiner Nachbarn kennen lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgehend von schriftlichen und archäologischen Zeugnissen im lokalen und regionalen Umfeld eine Vorstellung von den vielfältigen prägenden Einflüssen auf das heutige Österreich gewinnen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Begegnung und Umgang mit dem Fremden</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>durch die Auseinandersetzung mit literarischen Zugängen zu fremden Lebens- und Denkformen (zB Ethnographie, Reisebericht, …) eigene Standpunkte gewinnen und dabei lernen, das Anders-Denken und Anders-Sein zu reflektieren und zu respektieren</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Semester – Kompetenzmodul 3</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Der Mythos und seine Wirkung</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>den antiken Mythos in seiner bildhaften Darstellung menschlichen Daseins und seinem Versuch einer Welterklärung begreifen und seine vielfältige Wirkung in allen Bereichen der Kunst bis hin zum persönlichen Umfeld verstehen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Eros und Amor</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>mit dem facettenreichen Phänomen Liebe in unterschiedlicher literarischer Darstellung vertraut werden und dabei auch erleben, wie ein lyrisches Ich seine Empfindungen ausdrückt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich in der Auseinandersetzung mit Leid und Leidenschaft großer Liebender über die Bedeutung von Liebe und Partnerschaft für das eigene Leben bewusst werden</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Semester – Kompetenzmodul 4</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Rhetorik, Propaganda, Manipulation</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>grundlegende Formen und Elemente rhetorischer Darstellung kennen lernen, die sprachlichen Instrumente und Effekte auch praktisch umsetzen und dabei anhand literarischer Beispiele erkennen, welche Risken einseitige Propaganda in sich birgt</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Witz, Spott, Ironie</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>Humor als gesellschaftliches und literarisches Phänomen erleben, das zeitgebundenen Konventionen unterliegt und in Formen wie Komödie, Epigramm, Satire und Anekdote lebendig wird</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in kreativ-kritischer Auseinandersetzung die Grenze zwischen Lachen und Lächerlichkeit ausloten</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Semester – Kompetenzmodul 5</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Politik und Gesellschaft</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>die Voraussetzungen für die Entwicklung unterschiedlicher Staats- und Gesellschaftsordnungen verstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mechanismen der Politik und die aktive und passive Rolle der Einzelnen zwischen Freiheit und Verantwortung in der Gemeinschaft verstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gesellschaftliche Defizite als Ursache von Auseinandersetzungen bzw. utopischen Lösungsansätzen kennen lernen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Herkunft, Idee und Bedeutung Europas</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>die Entwicklung Europas zu einem Kulturraum kennen lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgehend vom Mythos anhand von Schlüsseltexten der europäischen Geschichte Einsicht in politische und gesellschaftliche Strukturen gewinnen und das Verständnis für die europäische Identität stärken</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Semester – Kompetenzmodul 6</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Der Mensch in seinem Alltag</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>anhand von Texten aus verschiedenen Epochen Bereiche des Alltagslebens wie Familie und Erziehung, Wohnen und Architektur, Massenunterhaltung, Sklaverei, Ernährung und Gesundheit usw. kennen lernen und durch Vergleich mit der eigenen Lebenssituation ein erweitertes Kulturverständnis gewinnen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Fachsprachen und Fachtexte</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>fachsprachliche Termini aus Bereichen wie Medizin, Naturwissenschaften, Mathematik und Recht mit Hilfe des bisher erworbenen Wortschatzes und der Wortbildungslehre erschließen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>anhand der Lektüre von Sachtexten wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse von der Antike bis zur Neuzeit nachvollziehen und Latein als zentrale und prägende Sprache der Wissenschaft kennen lernen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Klasse – Kompetenzmodul 7</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Suche nach Sinn und Glück</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>sich kritisch mit philosophischen und poetischen Texten zu Grundfragen der menschlichen Existenz auseinandersetzen und dabei Lösungsmodelle als Anregung für die eigene Lebensbewältigung und Sinnfindung nutzen lernen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>„Religion“</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>Grundzüge der Entwicklung der antik-heidnischen Religionen und des Christentums nachvollziehen und deren bis in die Gegenwart reichende Kultur und Politik prägende Wirkung erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im Sinn der Erziehung zu Toleranz sowohl die Auseinandersetzungen zwischen den Religionen (antike Religionen – Christentum – Judentum – Islam) als auch ihr Zusammenwirken verstehen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Rezeption in Sprache und Literatur</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>Kenntnisse über die Entwicklung und das Weiterleben der lateinischen Sprache erwerben und diese aktiv im Sprachvergleich (romanische und slawische Sprachen, Deutsch, Englisch) anwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgehend von Originaltexten Einblick gewinnen, wie sehr Gattungen und Motive der lateinischen Literatur die westliche Kultur bis in die Gegenwart beeinflussen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">GRIECHISCH</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (5. bis 8. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Griechischunterricht</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eröffnet durch intensive, exemplarische und diachrone Auseinandersetzung mit sprachlichen Phänomenen und Textinhalten vielfältige Zugangsmöglichkeiten zu zentralen Bereichen von Wissenschaft, Politik und Kultur</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verhilft den Schülerinnen und Schülern zu denkerischer Tiefe und Orientierung in einer immer komplexeren und schnelllebigen Welt und sensibilisiert und befähigt zur Teilnahme am intellektuellen Dialog</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ermöglicht authentische Begegnungen mit Texten, die Europas Kultur geprägt haben und sie bis heute bestimmen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bietet einen Einblick in die Grundlagen und Entwicklung der europäischen Literatur- und Kunstgeschichte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>befähigt die Schülerinnen und Schüler, archetypische Mythen und Paradigmen kennen zu lernen, sie zu rezipieren und in kritischer Auseinandersetzung mit ihnen Eigenständigkeit zu gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vermittelt Einsicht in wissenschaftliche Fachsprachen, in die Bildungsprinzipien wissenschaftlicher Fachterminologien sowie in den europäischen Kulturwortschatz</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>macht eine kontinuierliche Sprachentwicklung von fast drei Jahrtausenden nachvollziehbar und öffnet den Zugang zur byzantinischen Geisteswelt, die den osteuropäischen und vorderasiatischen Raum nachhaltig beeinflusst hat.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Griechisch führt durch die Auseinandersetzung mit modellhaften Textsequenzen zur Fähigkeit, in lebenslangen Lernprozessen Wertbegriffe und gesellschaftlich-politische Konventionen zu analysieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die intensive Beschäftigung mit Sprache, Literatur und Kunst wird Sach-, Selbst- und Sozialkompetenz im Sinne einer umfassenden Bildung gefördert.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Sprache und Kommunikation</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen von komplexen Sprachstrukturen und Ausdrucksmöglichkeiten; kritische Auseinandersetzung mit Textinhalten; das dialogische Prinzip als Mittel der Kommunikation</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mensch und Gesellschaft</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsicht in die Genese von gesellschaftlichen und politischen Ordnungssystemen und deren Bedeutung für das Individuum; Befähigung zur kritischen Auseinandersetzung mit Werten und Normen der Gesellschaft in ihrer Zeitgebundenheit</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Natur und Technik</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung des analytischen und systemhaften Denkens; Schaffung eines Fundus der Fachterminologie; Sensibilisierung für naturwissenschaftliche Problemstellungen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kreativität und Gestaltung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung der sprachlichen Kreativität des Einzelnen; Anregung zum kreativ-produktiven Umgang mit verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Gesundheit und Bewegung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewusstmachen der politisch-gesellschaftlich-religiösen Bedeutung von Sport und des agonalen Gedankens in der Antike und ihrer Wirkung bis in die Gegenwart</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die grundlegenden Kompetenzen des Fachs Griechisch manifestieren sich im Übersetzen von griechischen Originaltexten und im Lösen von Arbeitsaufgaben.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (5. bis 8. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die grundlegenden Kompetenzen des Unterrichtsgegenstandes Griechisch manifestieren sich im Übersetzen von griechischen Originaltexten und im Lösen von Arbeitsaufgaben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Unterrichten in Modulen</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lektüreunterricht setzt sich aus thematisch orientierten Einheiten (Modulen) zusammen. Diese sind Unterrichtssequenzen unterschiedlicher Länge, die auf der Lektüre von Originaltexten unterschiedlicher Gattung und unterschiedlicher Autoren basieren. Bei der Auswahl der Texte ist eine breite Streuung von der Antike bis in die Neuzeit anzustreben. Im Interesse der Geschlossenheit des Moduls sind Texte auch kursorisch oder in Übersetzung zu bearbeiten. Ergänzend zur Übersetzungsarbeit sind Sekundärliteratur, nichtliterarische Quellen, Beispiele aus der Rezeptions- und Wirkungsgeschichte etc. anzuwenden. Für jedes Modul sind ein dem Bedarf entsprechendes Vokabular zu erarbeiten und für die Lektüre relevante grammatikalische Phänomene zu festigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Alle Module sind zu behandeln. Ihre Reihenfolge ist innerhalb eines Semesters frei wählbar, sofern dies möglich ist. Eine abschließende Zusammenfassung der für das Modul (die Einheit) relevanten erarbeiteten Inhalte ist erforderlich. Vernetzungen mit anderen Unterrichtsfächern über sprachliche und inhaltliche Phänomene sind anzustreben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Leitlinien zur Unterrichtsgestaltung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Steigerung der Motivation sind unterschiedliche Lehr- und Lernformen anzuwenden. Als Propädeutik für wissenschaftliches Arbeiten, Studium und lebensbegleitendes Lernen sollen die Schülerinnen und Schüler dazu befähigt werden, sich selbstständig Informationen zu beschaffen und eigenständig und projektorientiert zu arbeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auswahl und der Schwierigkeitsgrad der Texte haben sich an Alter und Wissensstand der Schülerinnen und Schüler zu orientieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Grund des breiten Themenspektrums der klassischen Texte bieten sich vielfältige Anknüpfungspunkte zu fächerverbindendem und fächerübergreifendem Arbeiten. Einen Schwerpunkt hat dabei die kontrastive und komparatistische Sprachbetrachtung zu bilden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind möglichst früh zu einer effizienten Benutzung des Wörterbuchs anzuleiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler sind dazu anzuhalten, bei der Präsentation modulimmanenter Inhalte auf eine entsprechende rhetorische Ausgestaltung und die Anwendung adäquater Techniken zu achten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Ergänzung des Unterrichts durch Exkursionen, Lehrausgänge und Studienreisen ist anzustreben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Schriftliche Leistungsfeststellungen</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für Schularbeiten ist dem Abschnitt „Leistungsfeststellung“ des Dritten Teiles zu entnehmen. Die Verwendung von Wörterbüchern ist bei Schularbeiten ab der Lektürephase zu gestatten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um festzustellen, ob die Schülerinnen und Schüler über die erforderlichen Kompetenzen verfügen, müssen Schwierigkeitsgrad und Umfang der zu übersetzenden bzw. zu bearbeitenden Texte in Korrelation zu der zur Verfügung stehenden Arbeitszeit gesetzt werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die beiden für den Unterrichtsgegenstand Griechisch relevanten Kompetenzbereiche setzen sich zusammen aus Übersetzungskompetenzen und Interpretationskompetenzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist darauf zu achten, dass die Schülerinnen und Schüler diese Kompetenzen entwickeln und parallel zur zunehmenden Komplexität der Texte ausbauen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Übersetzungskompetenzen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Grundwortschatz themenspezifisch erweitern und vertiefen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zunehmende Sicherheit bei der effizienten Benutzung des Wörterbuchs gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kenntnisse der Morphologie und Syntax festigen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Ausgangstext semantisch richtig in die Zielsprache übertragen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bei der Formulierung der Übersetzung die Normen der Zielsprache, vor allem in den Bereichen Wortstellung, Textkohärenz und Idiomatik einhalten</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Interpretationskompetenzen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wortebene: Sammeln und Auflisten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Satzebene: Gliedern und Strukturieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit zunehmender Kompetenz auf der Textebene: Zusammenfassen und Paraphrasieren, Gegenüberstellen und Vergleichen, Belegen und Nachweisen, Kommentieren und Stellung nehmen, Kreatives Auseinandersetzen und Gestalten</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Klasse (1. und 2. Semester)</gs></ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vertrautheit gewinnen mit der griechischen Schrift und den Grundzügen der attischen Morphologie, Kasuslehre und Syntax</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einen Basiswortschatz aufbauen unter Berücksichtigung von Lehn- und Fremdwörtern durch unterschiedliche Lerntechniken und Sprachvergleich</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einblick gewinnen in die antike griechische Kultur und ihr Fortwirken bis in die Gegenwart</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>die Kenntnisse der attischen Morphologie (Verb: Verba auf –ω, verba contracta, unregelmäßige Stammformen häufiger Verba, alle Formen außer Plusquamperfekt, Futur II und Dual; Nomen: Deklination der Substantiva und Adjektiva und häufiger Pronomina; Adverbia, Steigerung), Kasuslehre und Syntax (einfache Satzgefüge und satzwertige Konstruktionen, Verwendung des Konjunktivs und Optativs in Haupt- und einfachen Gliedsätzen) sowie des Basiswortschatzes unter Berücksichtigung von Lehn- und Fremdwörtern erwerben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einblick gewinnen in Aspekte der Wortbildungslehre (Präfixe, Suffixe etc.)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich auseinandersetzen mit der antiken Kultur und ihrem Fortwirken bis in die Gegenwart</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Semester – Kompetenzmodul 3</gs></ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kenntnisse der attischen Morphologie (Konjunktiv- und Optativformen, Stammformen häufiger unregelmäßiger Verba) und Syntax (Verwendung des Konjunktivs und Optativs in Haupt- und Giedsätzen) sowie der Wortbildungslehre erwerben und erweitern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Basiswortschatz ausbauen und festigen und den Umgang mit dem Wörterbuch erlernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vertiefte Einsichten in die antike Kultur und ihr Fortwirken gewinnen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Semester – Kompetenzmodul 4</gs></ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kenntnisse der attischen Morphologie (Verba auf –μi) und Syntax (komplexe Satzstrukturen) erwerben und erweitern und den Wortschatz erweitern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ab dem Beginn der Lektürephase die Kenntnisse der Morphologie und Syntax nach den Erfordernissen der Textsorte vertiefen und erweitern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die effiziente Benutzung des Wörterbuchs trainieren</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Das Neue Testament als Basistext Europas</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>einen Überblick über den Aufbau und die verschiedenen Textsorten der biblischen Schriften gewinnen und dabei das Bibelgriechische in Grundzügen als einen entscheidenden Schritt hin zum Neugriechischen kennen lernen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Spott und Satire als Phänomene einer kritischen Gesellschaft</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>Verständnis dafür entwickeln, wie und warum traditionelle Götter- und Wertvorstellungen unter dem Einfluss philosophischer und gesellschaftlicher Entwicklungen kritisch hinterfragt und ins Lächerliche gezogen worden sind</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Semester – Kompetenzmodul 5</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Sokrates als Typ und Archetyp des Philosophierens</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>die Gestalt des Sokrates und seine konsequente philosophische Haltung kennen lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich mit Methoden und Inhalten seines Denkens auseinandersetzen und einen ersten Einblick in die prägende Wirkung seiner Denkstrategien gewinnen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Das griechische Denken als Fundament der Wissenschaften</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>das Denken der jonischen Naturphilosophen und ihre Modelle der Welterklärung als Ausgangspunkt westlicher Philosophie und Naturwissenschaft kennen lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich exemplarisch mit grundsätzlichen philosophischen Fragen auseinandersetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fachsprachliche Termini aus Bereichen wie Medizin, Mathematik, Naturwissenschaften mit Hilfe des bisher erworbenen Wortschatzes und der Wortbildungslehre erschließen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>anhand der Lektüre von Sachtexten wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse der griechischen Antike nachvollziehen und Griechisch als eine prägende Sprache der Naturwissenschaften kennen lernen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Semester – Kompetenzmodul 6</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Das griechische Epos als Prototyp europäischer Literatur</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>anhand der Lektüre vertraut werden mit den spezifischen Merkmalen der homerischen Kunstsprache, der Metrik, dem historischen Hintergrund der kretisch-mykenischen Kultur und der Tradition des epischen Gesangs</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einen Überblick über den Aufbau der homerischen Epen gewinnen und Verständnis für die enorme Bedeutung des Mythos im Hinblick auf die Ausbildung der griechischen Identität sowie seine Wirkung auf Literatur und Geistesgeschichte entwickeln</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Klasse – Kompetenzmodul 7</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Das griechische Drama als Ursprung des europäischen Theaters</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>Bewusstsein für die religiösen Wurzeln der griechischen Komödie und Tragödie entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kenntnisse über Form und Aufbau des griechischen Dramas, die gesellschaftlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen von Theateraufführungen und über griechische Theaterbauten aneignen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch die Lektüre und durch die Begegnung mit den Werken der großen Dramatiker Zugang zu bestimmenden Motiven und Stoffen der Weltliteratur finden</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Die griechische Historiographie als Grundlage europäischen Geschichtsdenkens</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>die Vorstufen und Voraussetzungen der Geschichtsschreibung und deren bedeutendste Vertreter kennen lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich anhand ausgewählter Passagen mit unterschiedlichen Geschichtsauffassungen und mit der Problematik objektiver Darstellung auseinander setzen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Die griechische Lyrik als Impuls für die Darstellung subjektiven Empfindens</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu verschiedenen Formen griechischer Lyrik Zugang finden, deren Wirkung auf spätere Literaturen kennen lernen und sich mit einzelnen Gedichten kreativ auseinander setzen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">GESCHICHTE UND SOZIALKUNDE / POLITISCHE BILDUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (5. bis 8. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gemäß § 6 Abs. 4 des Schulorganisationsgesetzes können mehrere Gegenstände zu einem einzigen Gegenstand zusammengefasst werden. Der Pflichtgegenstand Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung fasst die Gegenstände Geschichte und Sozialkunde (5. und 6. Klasse) und Geschichte und Politische Bildung (7. und 8. Klasse) zusammen. Ziel ist es, in allen Schulstufen historisches Denken sowie politisches Denken und Handeln zu vermitteln, um das angestrebte reflektierte und (selbst)reflexive Geschichts- und Politikbewusstsein zu erreichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht sind dazu Einsichten in die Grundstrukturen und den Wandel zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu vermitteln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen ein reflektiertes und (selbst)reflexives historisches und politisches Bewusstsein entwickeln, das von regionalen Bezügen bis zur weltumspannenden Dimension reicht. Dies soll auch die Basis für ein Verständnis gegenüber unterschiedlichen kulturellen Werten und eine wertschätzende Beziehung zu anderen gegenwärtigen Lebensformen bieten. Das Gewinnen einer differenzierten Betrachtungsweise durch Begegnungen mit dem räumlich, kulturell und zeitlich Anderen soll dazu einen Beitrag leisten. Der Überwindung von Vorurteilen, Rassismen und Stereotypen ist dabei besondere Beachtung zu schenken. Akzeptanz und gegenseitige Achtung fördern eine kritische Identitätsbildung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Orientiert an der Chancengleichheit und Gleichstellung der Geschlechter sollen Schülerinnen und Schüler auch erkennen können, dass Geschlechterrollen und Geschlechterverhältnisse in Vergangenheit und Gegenwart unterschiedlich definiert waren und sind, demnach veränderbar und gestaltbar sind. Die Schülerinnen und Schüler sollen weiters befähigt werden, Sachverhalte und Probleme in ihrer Vielschichtigkeit, ihren Ursachen und Folgen zu erfassen und ein an den Menschenrechten orientiertes Politik- und Demokratieverständnis zu erarbeiten. Dies verlangt eine entsprechende Praxismöglichkeit im Lebens- und Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch den Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, soziale, kulturelle, wirtschaftliche und politische Handlungsweisen im Kontext der jeweiligen Zeit kritisch zu analysieren sowie die Ursachen, Unterschiede und Funktionen von Religionen und Ideologien zu erkennen und zu kritisieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Auseinandersetzung mit wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Phänomenen in Vergangenheit und Gegenwart soll durch das Bewusstmachen der vielfältigen Ursachen und Verläufe sowie der verschiedenen Möglichkeiten ihrer Deutung eine multiperspektivische Betrachtungsweise gefördert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Bearbeitung der historischen, sozialkundlichen und politischen Gegenwartsfragen, die auch die Interessen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen sollen, sind unterschiedliche Zugänge (ua. Längs- und Querschnitte, Fallstudien, methodenorientierte Zugänge) zu wählen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll Einblick in die Geschichte und Politik unterschiedlicher räumlicher Dimensionen sowie ihrer Vernetzungen geben. Dabei sind besonders Interkulturelles und Globales Lernen in den Unterricht miteinzubeziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll Einsichten in die Pluralität von politischen Leitbildern vermitteln. Durch die Auseinandersetzung mit Feldern wie Autorität und Macht, privat und öffentlich, Gemeinwohl und Gerechtigkeit, Krieg und Frieden, Diktatur und Demokratie usw. soll ein wichtiger Beitrag zur Erziehung zu Demokratie und Rechtsstaatlichkeit geleistet werden. Ideologiekritische Haltung und Toleranz, Verständnisbereitschaft und Friedenswille sind wichtige Voraussetzungen für politisches Handeln.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung soll über fundiertes Wissen zu einem reflektierten und (selbst)reflexiven historischen und politischen Bewusstsein führen. Das Verstehen historischer Entwicklungen und Handlungsweisen und die wertschätzende Auseinandersetzung mit dem Eigenen und dem Fremden sollen zum Abbau von Vorurteilen, zur Entwicklung von Toleranz und integrativem und verantwortungsvollem Handeln führen. Die Auseinandersetzung mit verschiedenen Weltanschauungen bietet den Schülerinnen und Schülern mögliche Antworten und Erklärungsmuster für eine eigenständige Wertorientierung an. Gesamteuropäisches Denken und Weltoffenheit stellen die Grundlage für ein friedliches und gleichberechtigtes Zusammenleben in einem globalen und überregionalen Zusammenhang dar. Der Gegenstand Geschichte und Sozialkunde/ Politische Bildung befähigt die Schülerinnen und Schüler nicht nur, gesellschaftliche und politische Situationen und Entwicklungen zu verstehen, sondern auch alle Möglichkeiten der Mitbestimmung im demokratischen Willensbildungsprozess verantwortungsbewusst zu nützen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Sprache und Kommunikation</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwenden von Sprache in verschiedenen Kommunikationssituationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung kritischer Sprach- und Medienreflexion durch Auseinandersetzung mit und Interpretation von historischen Quellen (Briefe, Tagebücher, Bilder, usw.), Darstellungen der Vergangenheit (Sachtexte, Spielfilme, Hypertext, Diagramme, Statistiken, Karten ua.) und Produkten der politischen Kultur (Zeitungsartikel, TV-Dokumentationen, Flugblätter, Online-Petitionen ua.)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbau einer demokratischen Gesprächs- und Kommunikationskultur</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mensch und Gesellschaft</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Stellenwert und Stellung von Frauen und Männern als Individuen und Sozialwesen im jeweiligen historischen und politischen Kontext</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kollektivismus versus Individualismus</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Konzepte der Rechtfertigung von und der Auflehnung gegen Macht und Herrschaft</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>massenpsychologische Phänomene in jeweiligen Herrschaftsformen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Natur und Technik</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>natürliche Rahmenbedingungen und ihre Auswirkungen auf gesellschaftliche Strukturen und Vorgänge</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wechselwirkung zwischen Natur, Technik und Gesellschaft</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gesellschaftliche Folgen von technischen Innovationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grenzen des naturwissenschaftlich-technischen Fortschritts</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nachhaltige Auswirkungen von Eingriffen in die Natur</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kreativität und Gestaltung</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>simulative und handlungsorientierte Auseinandersetzung mit Themen der Geschichte und Politischen Bildung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kreative und vielfältige Formen der Präsentation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Auswirkung von Kunst und Kultur auf Politik und Gesellschaft</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beachtung von Kunst auch als Mittel der gesellschaftlichen Teilhabe und politischer Meinungsbildung</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Gesundheit und Bewegung</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>soziale Auswirkungen von Ernährung, Hygiene und medizinischem Fortschritt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gesellschaftliche und politische Funktion und Instrumentalisierung des Sports in verschiedenen Kulturen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (5. bis 8. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Themenbereiche sind durch exemplarische Fallstudien, Quer- oder Längsschnitte und Gegenwartsbezüge zu behandeln. Dabei gilt es, folgende didaktische Prinzipien zu berücksichtigen: Wissenschaftsorientierung, Subjektorientierung, Lebensweltbezug, Handlungsorientierung, Problemorientierung, Multiperspektivität und das Kontroversitätsprinzip.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Historisches und politisches Lernen soll dabei mehr sein als eine reproduktive Aneignung von Sach- und Fachwissen. Zur Erlangung eines reflektierten und (selbst)reflexiven Geschichts- und Politikbewusstseins steht die Vermittlung von historischen und politischen Kompetenzen im Mittelpunkt. Dazu gilt es, die Schülerinnen und Schüler im Lernprozess in allen Anforderungsbereichen (Reproduktion, Transfer, Reflexion) entlang eines differenzierten Operatorensystems zu fördern. Anhand der dabei gewählten inhaltlichen Fallbeispiele werden Wissen und Kompetenzen ineinander verschränkt erworben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dabei sind folgende fachspezifische Kompetenzbereiche zu berücksichtigen, wodurch eine Fortführung des Kompetenzerwerbs aus der Sekundarstufe I erreicht werden soll. Die dort grundgelegten historischen und politischen Kompetenzen werden in der Sekundarstufe II auf ein höheres Niveau weiterentwickelt:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Historische Kompetenzen</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Historische Fragekompetenz</b>: Geschichte gibt Antworten auf Fragen, die an die Vergangenheit gestellt werden. Im Unterricht sind vorhandene Fragestellungen in Geschichtsdarstellungen aufzuzeigen und die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, Fragen an die Vergangenheit zu erkennen und zu formulieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Historische Methodenkompetenz</b>: Die Eigenständigkeit im kritischen Umgang mit historischen Quellen (Quellenkritik) zum Aufbau einer Darstellung der Vergangenheit (Re-Konstruktion) sowie ein kritisches Hinterfragen von historischen Darstellungen bzw. geschichtskulturellen Produkte (zB Dokumentationen über die Vergangenheit, Schul- und Fachbücher, Filme, Comics, Computerspiele) sind zu fördern (De-Konstruktion). Dazu sind fachspezifische Methoden zu vermitteln, um Analysen und Interpretationen vornehmen zu können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Historische Sachkompetenz</b>: Bei der Bearbeitung von Begriffen und den in ihnen ruhenden Konzepten ist darauf zu achten, dass sie in historischen Kontexten vermittelt werden und an das vorhandene Wissen anschließen. Im Unterricht dienen Begriffe und die in ihnen ruhenden Konzepte zur Erfassung von historischen Sachverhalten. Hiefür sind folgende Basiskonzepte zu beachten, die (a) das Zustandekommen von historischem und politischem Wissen reflektieren (Belegbarkeit, Konstruktivität, Kausalität, Perspektive und Auswahl), (b) Zeit als grundlegendes Konzept des historischen Denkens zwischen Kontinuität und Wandel beachten (Zeitverläufe, Zeiteinteilung, Zeitpunkte) sowie (c) Zusammenhänge des menschlichen Zusammenlebens fokussieren (Struktur, Macht, Kommunikation, Handlungsspielräume, Lebens-/Naturraum, Normen, Arbeit, Diversität und Verteilung).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Historische Orientierungskompetenz</b>: Historisches Lernen soll zum besseren Verstehen von Gegenwartsphänomenen und von zukünftigen Herausforderungen beitragen. Da unterschiedliche Schlüsse aus der Geschichte gezogen werden können, ist im Unterricht auf die Pluralität in der Interpretation zu achten. Die sich daraus ergebenden Synergien mit der Politischen Bildung sind zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Politische Kompetenzen</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Politische Urteilskompetenz</b>: Da das alltägliche Leben von politischen Entscheidungen und Kontroversen beeinflusst wird, soll Politische Bildung einerseits zu einer selbstständigen, begründeten und möglichst sach- und wertorientierten Beurteilung politischer Entscheidungen, Probleme und Kontroversen befähigen und es andererseits schrittweise ermöglichen, sich selbst (Teil-)Urteile zu bilden und zu formulieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Politische Handlungskompetenz</b>: Der Unterricht soll die Bereitschaft und Fähigkeit zu politischem Handeln fördern. Dazu ist es erforderlich, eigene Positionen zu artikulieren, Positionen anderer zu verstehen und aufzugreifen sowie an der gemeinsamen Entwicklung von Lösungen mitzuwirken. Diese für politisches Handeln zentralen Fähigkeiten sind anhand konkreter Beispiele, etwa durch Simulationsspiele und im Rahmen der Einrichtungen der Schuldemokratie, zu vermitteln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Politikbezogene Methodenkompetenz</b>: Politische Bildung soll dazu befähigen, Grundlagen und Informationen zu reflektieren und Manifestationen des Politischen (zB Flugblätter, Zeitungsberichte, Plakate, TV-Berichte, Blogeinträge) zu entschlüsseln und zu hinterfragen, indem ein Repertoire von Methoden zur Analyse von Daten, Bildern und Texten vermittelt wird. Gleichzeitig sollen Verfahren und Methoden vermittelt werden, die dazu befähigen, sich mündlich, schriftlich, visuell und/oder in modernen Medien politisch zu artikulieren (zB Beteiligung an Diskussionen zu politischen Fragen, Schülerinnen- und Schülervertreterwahl)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Politische Sachkompetenz</b>: Bei der Bearbeitung von Begriffen und den in ihnen ruhenden Konzepten ist darauf zu achten, dass sie in politischen Kontexten vermittelt werden und an das vorhandene Wissen anschließen. Begriffe und die ihnen innewohnenden Konzepte des Politischen dienen der Erfassung politischer Sachverhalte. Hiefür sind folgende Basiskonzepte zu beachten, die das Zustandekommen von politischem Wissen reflektieren (Belegbarkeit, Konstruktivität, Kausalität, Perspektive und Auswahl) sowie Zusammenhänge des menschlichen Zusammenlebens fokussieren (Struktur, Macht, Kommunikation, Handlungsspielräume, Lebens-/Naturraum, Normen, Arbeit, Diversität und Verteilung).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die historischen und politischen Kompetenzen sind anhand konkreter Themen zu entwickeln. Es ist darauf zu achten, dass alle angeführten Kompetenzen in ausreichendem und ausgewogenem Maße im Unterricht berücksichtigt werden und im Mittelpunkt des Unterrichts stehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Bearbeitung der Themen sind die Relevanz für die zukünftige Lebenssituation, der regionale Aspekt, der exemplarische Charakter und fächerübergreifende Bezüge zu berücksichtigen. Darüber hinaus sind auch die im allgemeinen Teil des Lehrplans angeführten Kompetenzen, wie zB Selbst- und Sozialkompetenz, anzubahnen. Zu diesem Zweck sind geeignete methodische Zugänge zu legen (u.a. unterschiedliche Sozialformen, Plan- und Rollenspiele, offene Lernformen, entdeckendes und projektorientiertes Lernen sowie Lehrausgänge in Museen, zu historischen Stätten und politischen Einrichtungen).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die historischen und politischen Kompetenzen sind als Ausgangspunkt der Unterrichtsplanung und –gestaltung heranzuziehen. Die Themenbereiche sind bezogen auf die zu erwerbenden Kompetenzen sorgfältig und begründet auszuwählen. Das Ziel des Unterrichts ist der Erwerb des historischen Denkens sowie des politischen Denkens und Handelns, was in der Regel durch ein Zusammenspiel der verschiedenen Teilkompetenzen erreichbar ist. Den Schülerinnen und Schülern muss es ermöglicht werden, durchgängig und ausgewogen mit verschiedenen Anforderungsbereichen (Reproduktion, Transfer und Reflexion) konfrontiert zu werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht gilt es, alle historischen und politischen Kompetenzen anzubahnen. Neben den für die 5. Klasse und den in den jeweiligen semestrierten Jahrgängen abzusichernden Teilkompetenzen (6. bis 8. Klasse), können zusätzliche individuelle Schwerpunktsetzungen (5. bis 8. Klasse) vorgenommen werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Klasse – (1. und 2. Semester)</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Historische Methodenkompetenz (Re- und De-Konstruktionskompetenz)</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol>Schriftliche Quellen beschreiben, analysieren und interpretieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bildliche Quellen beschreiben, analysieren und interpretieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geschichtskulturelle Produkte als Orte des historischen Erzählens erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geschichtskarten lesen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die unumgängliche Perspektivität und Intention von historischen Quellen feststellen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Historische Sachkompetenz</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Begriffe/Konzepte „Geschichte“ und „Vergangenheit“ sowie „Quelle“ und „Darstellung“ klären und hinsichtlich ihrer Verwendung differenzieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aussagen und Interpretationen über die Vergangenheit und Gegenwart anhand von Belegen aus Quellen und Darstellungen nachzuvollziehen (Belegbarkeit)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Historische Orientierungskompetenz</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Orientierungsangebote in Darstellungen der Vergangenheit erkennen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Historische Fragekompetenz</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fragen, die in Darstellungen der Vergangenheit behandelt werden, herausarbeiten</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenbereiche</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Von der griechisch-römischen Antike bis zum Ende des Mittelalters unter Berücksichtigung von Gegenwartsphänomenen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>politische Organisation, gesellschaftliche Entwicklung, Wirtschaft und Kultur des mediterranen Raumes</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ausbreitung von Kultur, Religion und Herrschaftsgebieten in europäischen und außereuropäischen Machtzentren sowie damit verbundene Vernetzungen und Wechselwirkungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Expansion und Migration und deren soziokulturelle Auswirkungen; Darstellung von unterschiedlichen Kulturen in geschichtskulturellen Produkten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Entwicklung unterschiedlicher politischer und rechtlicher Strukturen im Spannungsfeld von Herrschaft und Lebenswelt, insbesondere der Geschlechterverhältnisse/-rollen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Semester – Kompetenzmodul 3</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Historische Methodenkompetenz (Re- und De-Konstruktionskompetenz)</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Quellen und Darstellungen hinsichtlich ihrer Charakteristika unterscheiden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Quellenbezüge in Darstellungen der Vergangenheit herausarbeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geschichtskarten hinsichtlich ihrer Konstruktion hinterfragen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Historische Sachkompetenz</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fachliche Begriffe/ Konzepte des Historischen anhand von Lexika und Fachliteratur etc. klären und die dortigen Definitionen vergleichen sowie Unterschiede erkennen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Historische Orientierungskompetenz</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Offene und pluralistische Diskussionen zur Nutzung der historischen Erkenntnisse für die Gegenwart und Zukunft führen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Politische Sachkompetenz</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fachliche Begriffe/ Konzepte des Politischen anhand von Lexika und Fachliteratur etc. klären und die dortigen Definitionen vergleichen sowie Unterschiede erkennen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Politische Urteilskompetenz</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigene und fremde Urteile und Teilurteile auf ihre Begründung und Relevanz hin untersuchen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigene politische Urteile und Überzeugungen in ihrer Bedingtheit (Interessen, Standortgebundenheit) erkennen sowie die Bereitschaft aufbringen, diese zu modifizieren und/oder zurückzunehmen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vernachlässigte Interessen in Urteilen erkennen und die damit verbundenen Konsequenzen abschätzen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenbereiche</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vom Beginn der Neuzeit bis zum ersten Weltkrieg unter Berücksichtigung von Gegenwartsphänomenen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die sozioökonomischen und geistig-kulturellen Umbrüche in der frühen Neuzeit in verschiedenen sozialen Schichten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die soziale, politische und wirtschaftliche Dynamik in und zwischen neuzeitlichen Herrschaftsgebieten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Herrschafts- und Staatsformen und ihre Auswirkungen auf Gesellschaft und Kultur</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kolonialistische und imperialistische Expansionen mit ihren Auswirkungen auf Herrschende und Beherrschte; Darstellung von Kolonialismus in geschichtskulturellen Produkten</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Semester – Kompetenzmodul 4</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Historische Methodenkompetenz (Re- und De-Konstruktionskompetenz)</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fachspezifische Recherchefähigkeiten für die Erstellung einer eigenen Darstellung der Vergangenheit (historische Narration) entlang einer historischen Fragestellung entwickeln (zB Fachliteratur sichten, Nutzung von Internetarchiven)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gattungsspezifik von Darstellungen der Vergangenheit (zB Spielfilm, Comic, Roman, Internetseite) erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die in Darstellungen der Vergangenheit verwendeten Quellenaussagen mit historischen Originalquellen vergleichen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Historische Sachkompetenz</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geschichte als Konstruktion der Vergangenheit wahrnehmen (Konstruktivität)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Historische Orientierungskompetenz</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkenntnisse von eigenen Darstellungen der Vergangenheit sowie von Darstellungen der Vergangenheit, die andere angefertigt haben, zur individuellen Orientierung (hinsichtlich der Bewertung der Vergangenheit und möglicher Handlungsoptionen) in der Gegenwart und Zukunft nutzen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Politische Sachkompetenz</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterschiedliche Verwendung von Begriffen/ Konzepten in Alltags- und (wissenschaftlicher) Fachsprache erkennen sowie deren Herkunft- und Bedeutungswandel beachten</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Politische Handlungskompetenz</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigene Meinungen, Werturteile und Interessen artikulieren und (öffentlich) vertreten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewusst über die eigene Teilnahme an politischen Entscheidungsprozessen (zB Wahlen, Demonstrationen, Volksabstimmungen) entscheiden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entscheidungen erst nach Abwägen verschiedener Standpunkte treffen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenbereiche</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vom Beginn der Neuzeit bis zum ersten Weltkrieg unter Berücksichtigung von Gegenwartsphänomenen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Ideen der Aufklärung, Menschenrechte und Revolutionen sowie deren Beitrag für die Entwicklung des modernen Verfassungsstaates mit seinen Partizipationsformen; Entwicklung der Frauenrechte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Politische und ideologische Strömungen des 19. Jahrhunderts in Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik und ihre Folgen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Instrumentalisierungen von Kultur und Ideologie in Politik und Gesellschaft über Geschichtsbilder und -mythen sowie historische Legitimationsversuche in Gegenwart und Vergangenheit</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Semester – Kompetenzmodul 5</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Historische Fragekompetenz</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigenständige Fragen zu Entwicklungen in der Vergangenheit formulieren</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Historische Methodenkompetenz (Re- und De-Konstruktionskompetenz)</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gattungsspezifik von historischen Quellen für ihre Interpretation berücksichtigen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aus den Ergebnissen der Quellenarbeit und den Erkenntnissen aus Darstellungen eine selbständige historische Darstellung entlang einer historischen Fragestellung erstellen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Historische Sachkompetenz</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterschiedliche Verwendung von Begriffen/ Konzepten in Alltags- und (wissenschaftlicher) Fachsprache erkennen sowie deren Herkunft- und Bedeutungswandel beachten</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Politische Urteilskompetenz</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorurteile, Vorausurteile von rational begründeten Urteilen unterscheiden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bei politischen Kontroversen und Konflikten die Perspektiven und Interessen und zugrundeliegenden politischen Wert- und Grundhaltungen unterschiedlich Betroffener erkennen und nachvollziehen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Politikbezogene Methodenkompetenz</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erhebungen nachvollziehen, die im politischen Diskurs eingesetzt werden, und deren Daten analysieren (Art der Datenerhebung erkennen, dahinter liegende Fragestellungen nachvollziehen, Sachaussagen und bewertende Aussagen identifizieren)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Medial vermittelte Informationen kritisch hinterfragen (Einfluss der medialen Präsentationsformen reflektieren, unzulässige Vereinfachungen der möglichen Aussagen erkennen, unterschiedliche Interpretationsmöglichkeiten erörtern)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenbereiche</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Politische, wirtschaftliche, kulturelle und soziale Entwicklungen vom 1. Weltkrieg bis zur Gegenwart</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Nationale und internationale Politik zwischen 1918 und 1945, zB Friedensverträge, Krisen der Zwischenkriegszeit, Zweiter Weltkrieg</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>demokratische, autoritäre und totalitäre Staatensysteme und ihre Ideologien in Europa; Darstellung von Ideologien in geschichtskulturellen Produkten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nationalsozialistisches System und Holocaust; Erinnerungskulturen im Umgang mit dem Holocaust</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das bipolare Weltsystem 1945-1990, sein Zusammenbruch und die Transformation des europäischen Systems</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Semester – Kompetenzmodul 6</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Historische Methodenkompetenz (Re- und De-Konstruktionskompetenz)</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellungen der Vergangenheit kritisch systematisch hinterfragen (de-konstruieren)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbau von Darstellungen der Vergangenheit (zB inhaltliche Gewichtungen, Argumentationslinien, Erzähllogik) analysieren</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Historische Sachkompetenz</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundlegende erkenntnistheoretische Prinzipien des Historischen kennen und anwenden (verschiedene Perspektiven in historischen Quellen und Darstellungen identifizieren und hinterfragen/ Perspektivität; bewusste Auswahlentscheidungen hinsichtlich Themen, Quellen, Forschungsfragen, Zielgruppen usw. in historischen Darstellungen erkennen/ Selektivität; Geschichte als eine Betrachtung, die im Nachhinein geschieht, wahrnehmen und deren Auswirkung reflektieren/ Retroperspektivität)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Historische Orientierungskompetenz</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellungen der Vergangenheit hinsichtlich angebotener Orientierungsmuster für die Gegenwart und Zukunft befragen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Orientierungsangebote aus Darstellungen der Vergangenheit hinterfragen und mit alternativen Angeboten konfrontieren</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Politische Handlungskompetenz</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Demokratische Mittel zur Durchsetzung eigener Anliegen (zB Demonstrationen, Unterschriftenlisten, Flugblattaktionen, Petitionen) konzipieren und/ oder anwenden, insbesondere Formen schulischer und außerschulischer Mitbestimmung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Medien nutzen, um eigene politische Meinungen und Anliegen zu verbreiten (zB über Leserbriefe, Postings)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Differenzierte politische Diskussionen führen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kontakte zu Institutionen und Personen der politischen Öffentlichkeit (Politikerinnen und Politiker, NGOs, usw.) aufnehmen sowie Angebote von politischen Organisationen nutzen können</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenbereiche</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Politische, wirtschaftliche, kulturelle und soziale Entwicklungen vom 1. Weltkrieg bis zur Gegenwart</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>soziale, ökologische, politische, wirtschaftliche, geschlechterbezogene und kulturelle Ungleichheiten und die Entwicklung von nachhaltigen Lösungsstrategien, zB Befreiungs- und Unabhängigkeitsbewegungen als Reaktion auf Kolonialismus und Imperialismus; Nord-Süd-Konflikt;, Entwicklungshilfepolitik; das österreichische Sozial- und Wirtschaftssystem im internationalen Vergleich; kritischer Vergleich von Geschichtsschulbuchdarstellungen zum gleichen Thema</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gesellschaftliche Veränderungen nach 1945 und ihre Auswirkungen auf den Alltag</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>politisches Alltagsverständnis – die verschiedenen Dimensionen und Ebenen von Politik, Formen und Grundwerte der Demokratie und der Menschenrechte, Frauen- und Gleichstellungspolitik, Motivationen und Möglichkeiten politischer Beteiligungs-, Entscheidungs- und Konfliktlösungsprozesse</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Klasse – Kompetenzmodul 7</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Historische Methodenkompetenz (Re- und De-Konstruktionskompetenz)</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erstellen verschiedener Darstellungen der Vergangenheit in verschiedenen medialen Formen (zB Sachtext, Plakat, Video) zur gleichen Materialgrundlage (Quellen und Darstellungen) erproben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Perspektivität, Intention und Bewertungen in Darstellungen der Vergangenheit feststellen sowie deren Entstehungskontext berücksichtigen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Historische Sachkompetenz</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fachliche Begriffe/ Konzepte des Historischen auf Fallbeispiele kritisch anwenden und adaptieren</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Politische Sachkompetenz</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fachliche Begriffe/ Konzepte des Politischen auf Fallbeispiele kritisch anwenden und adaptieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundprinzipien der sozialwissenschaftlichen Forschung beachten (zB Vollständigkeit der Datenerhebung, Eignung und Verlässlichkeit von Messverfahren, Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Politikbezogene Methodenkompetenz</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Selbstständig Informationen zu politischen Themen gewinnen, um damit ein eigenes mediales Produkt der politischen Artikulation zu erstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Medienspezifik bei der Erstellung von eigenen medialen Produkten der politischen Artikulation beachten (Plakate, Social Media, Demonstrationsbanner, etc.)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Politische Handlungskompetenz</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Alleine oder mit anderen für gemeinsame und/oder für die Interessen anderer eintreten sowie eingegangene Kompromisse akzeptieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sich an politischen Prozessen verantwortungsbewusst beteiligen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenbereiche</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wesentliche Transformationsprozesse im 20. und 21. Jahrhundert und grundlegende Einsichten in das Politische</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Österreich als Teil der europäischen und globalen Entwicklung im 20. und 21. Jahrhundert</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das politische und rechtliche System Österreichs und der Europäischen Union sowie politische Systeme im internationalen Vergleich</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>europäische Integrationsbestrebungen und Globalisierungsprozesse – Chancen und Konfliktpotenziale</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rolle der (Neuen) Medien zwischen Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft; Geschichtsdarstellungen in Neuen Medien</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Historische Fragekompetenz</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einfluss der Fragestellung auf die Darstellung erkennen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Historische Methodenkompetenz (Re- und De-Konstruktionskompetenz)</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Aussagen der Darstellung der Vergangenheit mit den Erkenntnissen der Geschichtswissenschaft (Fachtexte) vergleichen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Historische Orientierungskompetenz</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mögliche Gründe für vorgeschlagene Orientierungsangebote in Darstellungen der Vergangenheit herausarbeiten</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Politische Urteilskompetenz</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorliegende Urteile hinsichtlich ihres Entstehungskontextes auf ihre Kompatibilität mit Grund- und Freiheitsrechten (insbesondere Menschenrechte) überprüfen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Folgen von Entscheidungen und Urteilen abschätzen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Themenbereiche</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wesentliche Transformationsprozesse im 20. und 21. Jahrhundert und grundlegende Einsichten in das Politische</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Akteure der internationalen Politik, zentrale Konfliktfelder und Formen von Sicherheitskonzepten und –strukturen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>emanzipatorische, soziale Bewegungen und Gegenströmungen nach 1945 in Österreich, Europa und der Welt, zB Frauen-, Jugend- und Studentenbewegungen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">GEOGRAPHIE UND WIRTSCHAFTSKUNDE</ueberschrift><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l">Bildungs- und Lehraufgabe (5. bis 8. Klasse):</unterschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">siehe Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff</absatz><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l">Didaktische Grundsätze (5. bis 8. Klasse):</unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Mittelpunkt des Unterrichtsfaches Geographie und Wirtschaftskunde (GW) steht der Mensch. Der GW-Unterricht fokussiert entsprechend auf die Lebenswelten der Jugendlichen und lässt eine deutliche Aktualitäts- und Zukunftsorientierung erkennen. Es gilt, die Schülerinnen und Schüler in einer Zeit des Globalen Wandels entscheidungs- und handlungsfähig für die Zukunft zu machen. Große globale Herausforderungen sollen sichtbar gemacht und mögliche Handlungsoptionen entwickelt werden. Entsprechend sind die Analyse der Hintergründe und Folgewirkungen menschlichen Handelns in Gesellschaft, Umwelt(en) und Wirtschaft sowie politisch bildende Lehr- und Lernprozesse zentrale Anliegen des GW-Unterrichts. Die räumliche Komponente findet dabei besondere Berücksichtigung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aus der Perspektive der Kompetenzorientierung vermittelt der GW-Unterricht den kompetenten Umgang mit wesentlichen und komplexen Fachinhalten und Fachmethoden der Geographie und der Ökonomie, die dem letzten Stand der fachlichen und fachdidaktischen Erkenntnisse entsprechen, sich speziell aber an den bei Schüler/inne/n ausgeprägten Motivationen, Interessen und Bedürfnissen orientieren sollen. Die Existenz verschiedener interessengeleiteter Wirklichkeiten von der lokalen bis zur globalen Ebene aufzuzeigen, zu vergleichen, zu bewerten und kritisch zu hinterfragen, ist Ziel eines multiperspektivischen Zugangs zum Unterricht. Prozesse und Phänomene interdisziplinär, integrativ und in ihrer Dynamik und Wechselwirkung zu erfassen, fördert die Synthesekompetenz. Nur aus dem fundierten Verständnis räumlicher und ökonomischer Prozesse erwachsen schließlich die Möglichkeiten zu kompetenter Kommunikation sowie zu konstruktivem Handeln, aus Sicht des Lernens also zur Ausbildung der Kommunikations- und Handlungskompetenz. Dabei gilt der Grundsatz, die Schülerinnen und Schüler zu mündiger und aktiver gesellschaftlicher Partizipation im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung zu befähigen, zu ermutigen und auch anzuhalten. Die Phase der Reflexion bzw. die Entwicklung der Reflexionskompetenz runden den Prozess des Kompetenzaufbaus ab und bilden den Ausgangspunkt für weiterführendes unterrichtliches Handeln. Das Unterrichtsfach Geographie und Wirtschaft leistet damit einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung sowie der Entfaltung möglichst hoher Lebensqualität für alle Menschen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht soll dazu die Aktivität der Lernenden im Vordergrund stehen. Daher sind Unterrichtsverfahren einzusetzen, die zu eigenständiger und kritischer Informationsverarbeitung führen. Dabei sind vielfältige, den jeweiligen Zielsetzungen angepasste Arbeitsformen zur Gewinnung sowie Verarbeitung und Darstellung geographischer und wirtschaftlicher Informationen zu nutzen. Methoden zur Aneignung neuen Wissens und Könnens sind zu entwickeln. Das selbständige Erkennen von Problemen und das Finden von Wegen zu ihrer Lösung sind zu üben. Modell- und Theoriebildung sind als Hilfe bei der Bewältigung der Informationsfülle zu nutzen. Daher kommt der Arbeit mit Geomedien, Fallstudien und projektartigen Unterrichtsverfahren bzw. fächerverbindenden Projekten und didaktischen Spielen in jeder Klasse besondere Bedeutung zu.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aus den im Abschnitt „Lehrstoff“ formulierten kompetenzorientierten Lernzielen haben die Unterrichtenden gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern die Lerninhalte für Unterrichtssequenzen begründet abzuleiten. Dies gilt besonders für den Erwerb jener Qualifikationen, die den Schülerinnen und Schülern eine weitgehend selbstbestimmte Wahl aus den vielfältigen Bildungs- und Berufsangeboten in einer sich ständig verändernden Welt ermöglichen sollen (Berufsorientierung). Als entscheidungs- und handlungsleitende Kriterien sind dabei folgende zu beachten: situative Bezüge (Schülerinnen und Schüler, Klasse, Schulumfeld), aktuelle Bezüge, die exemplarische Bedeutung, die Transferfähigkeit sowie fächerübergreifende Aspekte. Kompetenzorientierte Aufgaben- und Problemstellungen im GW-Unterricht gehen dabei grundsätzlich über den Anforderungsbereich I (Reproduktion und Reorganisation) hinaus und beinhalten die Anforderungsbereiche II (Anwendung und Transfer) sowie III (Reflexion und Problemlösung). Aufgaben in diesen höheren Anforderungsbereichen sollen zur Unterstützung des Kompetenzerwerbs in möglichst vielen Phasen des GW-Unterrichts zur Anwendung kommen. Die Auswahl der Lerninhalte wird darüber hinaus durch die Einführung von Basiskonzepten unterstützt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Basiskonzepte im GW-Unterricht</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im semestrierten Lehrplan Geographie und Wirtschaft werden handlungsorientierte Basiskonzepte eingeführt. Diese verweisen auf fundamentale fachliche Ideen und Konzepte, den fachlichen Kern der Bezugswissenschaften Geographie und Wirtschaft. Basiskonzepte orientieren die Lehrenden bei der Gestaltung und Strukturierung des Unterrichts sowie bei der Auswahl von Fallbeispielen, an Hand derer die kompetenzorientierten Lernziele des Lehrplans bearbeitet werden können. Dies unterstützt die Intention der Kompetenzorientierung, die reine Reproduktion von Faktenwissen hintanzuhalten und den Fokus auf Konzeptwissen und anwendungsbezogenes Wissen zu richten. Weiters sind das Methodenwissen und die Reflexion über das Wissen relevant. Basiskonzepte ergänzen in inhaltlicher und methodischer Sicht die Lernziele des Lehrplans, greifen dabei aber über den klassischen „Lehrstoff“ und den Kanon des traditionellen Schulbuchwissens hinaus.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Basiskonzepte bündeln fachliche Zugänge, die darauf abzielen, eine unübersichtliche komplexe Welt für Schülerinnen und Schüler lesbar und verhandelbar zu machen. Durch die Brille der Basiskonzepte betrachtet, lernen Schülerinnen und Schüler Sachverhalte in geographischer und ökonomischer Perspektive zu (de)konstruieren, zu strukturieren, zu problematisieren und hieraus reflektierte Handlungen zu entwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Folgende Basiskonzepte werden für den GW-Unterricht aus dem fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Diskurs abgeleitet.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Raumkonstruktion und Raumkonzepte</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Analyse natürlicher, sozialer und ökonomischer Phänomene ist auch im Unterricht auf mindestens drei unterschiedliche Raumkonzepte zurückzugreifen. Das klassische absolute Raumkonzept im Rahmen naturwissenschaftlicher Analyse und kartographischer Kommunikation beinhaltet zum einen die Verortung bestimmter Sachverhalte der physisch-materiellen Welt in einem „Raum als Container“ oder sieht „Raum als System von Lagebeziehungen und Reichweiten“ auf unterschiedlichen Maßstabsebenen. Weiters soll der Wahrnehmungsraum als Grundlage raumbezogener Images und Identitäten sowie als eine Bezugsgröße räumlicher Orientierung und handlungsleitender Entscheidungen Beachtung finden. Darüber hinaus gilt es, im GW-Unterricht das Konzept interessensgeleiteter Raumkonstruktionen als Grundlage von Reflexion, Partizipation und Kommunikation in gesellschaftlichen Aushandlungs- und Entscheidungsprozessen zu verstehen, zu diskutieren und anzuwenden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Regionalisierung und Zonierung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Regionalisierungen bilden, ausgehend von subjektiven Vorgaben, die Strukturierung von Räumen unterschiedlicher Maßstäbe nach unterschiedlichen Überlegungen ab. Zonierungen beschreiben die interessengeleitete Abgrenzung von Raumeinheiten in Politik, Administration und zu wissenschaftlichen Zwecken, etwa im Bereich der Geoökologie oder der Raumplanung. Entsprechend sind Regionalisierungen und Zonierungen in Bezug auf ihre Zielsetzungen zu hinterfragen. Darüber hinaus können Methoden der Zonierung auf Basis von selbst entwickelten Indikatoren und Grenzwerten auch beispielhaft praktisch mittels geeigneter Techniken durchgeführt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Diversität und Disparität</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verhältnisse unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure zueinander können Aspekte der Diversität aufweisen, etwa wenn im Rahmen der Arbeitsteilung ähnlich verantwortlichen und/oder qualifizierten Tätigkeiten nachgegangen wird, die aber mit unterschiedlichem Einkommen verbunden sind. Ferner kann es Verhältnisse der Ungleichheit geben, wenn beispielsweise Einkommen und Vermögen unterschiedlicher Individuen, Gruppen oder Regionen stark voneinander abweichen. Die Probleme rund um regionale und soziale Unterschiede werden dabei als zentrale Fragestellungen der Ökonomie begriffen. Fragen der Zugänglichkeit, der Erreichbarkeit sowie der territorialen Verfügbarkeit behandeln ebenfalls Dimensionen der Diversität und Disparität und stellen wesentliche geographische Anliegen dar. Schülerinnen und Schüler sollen Diversität als Ergebnis von sozialen, ökonomischen und politischen Prozessen begreifen. Es erscheint dabei wichtig, dass Lösungen für spezifische Konflikte, die Aspekte der Diversität oder Disparitäten aufweisen, nicht nach verallgemeinerbaren Regeln erzielbar sind. Die Analyse von Fallbeispielen soll deshalb verallgemeinernden und homogenisierenden Wahrnehmungen entgegenwirken und differenzierte Einschätzungen und Urteile befördern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Maßstäblichkeit</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Maßstäblichkeit kann sowohl als Grunddimension räumlicher als auch sozialer und ökonomischer Darstellung und Analyse betrachtet werden. In der räumlichen Dimension sind hier grundlegende metrische Dimensionen von der lokalen über die regionale zur globalen Ebene angesprochen. Der gewählte Maßstab beeinflusst dabei die Perspektive, auf unterschiedlichen Maßstabsebenen – etwa in den Dimensionen der Mikro- und Makroökonomie, aber auch in sozialen Kontexten – ergeben sich unterschiedliche Antworten auf ähnliche Problem- und Fragestellungen. Mikro- und makroanalytische Perspektiven sind im Unterricht immer in Bezug zu individuellen Handlungsoptionen der Schülerinnen und Schüler zu setzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Wahrnehmung und Darstellung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Basiskonzept Wahrnehmung und Darstellung beschäftigt sich neben der Frage, was Menschen als „real“ erkennen, auch damit, wie sie Bilder und Vorstellungen über die Welt entwickeln und darüber kommunizieren. Dies beinhaltet zum einen die Reflexion und Analyse alltagsweltlicher Wahrnehmung einschließlich der Orientierung im physischen Raum. Zum anderen impliziert es die Auseinandersetzung mit der wissenschaftlich strukturierten und technisch unterstützten Wahrnehmung (z. B. mit qualitativen und quantitativen Erhebungsmethoden, Fernerkundung, virtuelle Realitäten etc.) unter Bezugnahme auf spezifische inhaltliche Fokussierungen und blinde Flecken im Unterricht. Eingeschlossen ist in beiden Bereichen die kritische Analyse der jeweils produzierten und publizierten Darstellungen. Schülerinnen und Schüler sollen auch aktiv Methoden der sachadäquaten sowie der interessengeleiteten Kommunikation anwenden. Anhand zur Verfügung stehender Daten kann dies durch Mittel des Textes, der Kartographie und verwandter grafischer Darstellungstechniken realisiert werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Nachhaltigkeit und Lebensqualität</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Basiskonzept Nachhaltigkeit ist als sehr eng mit dem der Lebensqualität verknüpft zu begreifen. Der im Sprachgebrauch zum Gummiwort mutierte Begriff der Nachhaltigkeit bedeutet im Sinne unseres Fachverständnisses weitaus mehr als nur „andauernd“ oder „langanhaltend wirksam“. Er sollte als eine Art Leitmotiv ökologischer Modernisierung gesehen werden: Für die Anforderungen modernen GW-Unterrichts bedeutet dies, Überlegungen anzustellen, wie das fragile Mensch-Umwelt-System in eine gewünschte Balance gebracht sowie die Aushandlung eines Ausgleichs hinsichtlich der tragenden Säulen der Nachhaltigkeit (Gesellschaft, Wirtschaft, Natur) unterstützt werden kann. Als „Lebensqualität“ wird in Studien zur Lebensqualitätsforschung die Entfaltungsmöglichkeit jedes Menschen und dessen Nachkommen gesehen, wobei die gleichwertige Sicherung der ökologischen, materiellen und sozialen Lebensgrundlagen in den Mittelpunkt gestellt wird. Die Leitgedanken der Nachhaltigkeit und der Solidarität erweisen sich als notwendige Voraussetzung für eine möglichst hohe Lebensqualität einzelner Menschen und der Gesellschaft. Das Ziel der UNESCO, über Bildung für Nachhaltige Entwicklung allen Menschen Bildungschancen zu eröffnen, die es ihnen ermöglichen, sich Wissen und Werte anzueignen sowie Verhaltensweisen und Lebensstile zu erlernen, die für eine lebenswerte Zukunft und eine positive Veränderung der Gesellschaft(en) erforderlich sind, sollte für gelingenden GW-Unterricht vorrangig sein.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Interessen, Konflikte und Macht</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Analyse unterschiedlicher (Gruppen)Interessen, die Durchsetzung im Rahmen gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse sowie die Auseinandersetzung mit Konflikten, die dabei ausgetragen werden und in der Folge entstehen, ist eine wichtige geographische und ökonomische Fragestellung. Dies entspricht auch einem essentiellen Anliegen der Politischen Bildung. Das Basiskonzept Interessen, Konflikte und Macht lenkt die Aufmerksamkeit auf soziale, ökonomische und ökologische Abhängigkeiten, Konflikte und Krisen sowie auf die Strategien der Konflikt- und Krisenbewältigung. Dies betrifft die Frage der gesellschaftlichen Inklusion und Exklusion und der Beteiligung an Entscheidungsprozessen ebenso wie Fragen des Zugangs zu Ressourcen oder Verteilungsfragen. Schülerinnen und Schüler sollen sich über Gewinner/innen und Verlierer/innen von politischen Entscheidungsprozessen klar werden und sich selbst als Akteur/innen in Aushandlungsprozessen erleben können. Schließlich soll der Aufklärung über Manipulationen und Entfremdungsprozesse, die Schülerinnen und Schüler selbst betreffen, Raum gegeben werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Arbeit, Produktion und Konsum</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieses Basiskonzept umfasst einmal eine Akteur/innenperspektive, die nachvollziehbar macht, dass Menschen, täglich als Konsument/inn/en oder über das Erwerbsleben ökonomisch tätig sind. Es beinhaltet weiters die gesellschaftliche Produktion von Bedürfnissen ebenso wie die Bedürfnisse der Produktion, mit denen sich die Volkswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftslehre auseinandersetzen. Die Beschäftigung mit Marketing, Unternehmensführung, Bilanzierung und Rechnungswesen, rechtlichen Grundlagen des betrieblichen Wirtschaftens sowie unternehmerischem Denken, wie Kosten/Nutzen-Überlegungen oder Opportunitätskosten, gibt Aufschlüsse über Logiken betriebswirtschaftlichen Denkens und Handelns, die für Schülerinnen und Schüler durchschaubar gemacht werden sollen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Märkte, Regulierung und Deregulierung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Kern dieses Basiskonzepts fordert die Diskussion der Koordinierung von Wirtschaft in einem Spannungsfeld zwischen Markt, Staat und institutionellen Arrangements, zwischen spontaner Koordinierung und Macht bzw. bewusstem Eingreifen. Theorien, die Märkte als isoliert und frei von staatlicher und institutioneller Einbettung darstellen, sind kritisch zu hinterfragen. Märkte sind immer mit Marktmacht verbunden und dem Versuch diverser Akteur/innen staatliche Regulierung bzw. Deregulierung zu beeinflussen. Das auf viele Situationen übertragbare, entscheidende konzeptionelle Wissen für Schülerinnen und Schüler liegt im Verständnis des Spannungsfeldes zwischen Markt und (De<gdash />) Regulierung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Wachstum und Krise</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Warum wächst Wirtschaft? Muss und soll Sie wachsen? Ist wirtschaftliche Entwicklung unbedingt mit Wachstum gleichzusetzen? Warum kommt es zu Krisen? Ein Basiskonzept Wachstum und Krise fordert die Bereitschaft, Krisenmomente als ein zentrales Feld der Ökonomie zu sehen, aber auch eine Einschätzung der politisch-ideologischen Konfliktlinien, die dieses Feld durchziehen. Krisenanalyse ist die Vorbedingung aktueller Wirtschaftspolitik, und aus unterschiedlichen Theorien werden unterschiedliche und sehr oft gegensätzliche Politikvorschläge argumentiert. Der GW-Unterricht trägt in diesem Zusammenhang zu einem demokratischen Empowerment der Schülerinnen und Schüler bei. Ein grundsätzliches Verständnis rivalisierender Politikoptionen ermöglicht die Teilnahme an der gesellschaftlichen Debatte mit dem Ziel einer konstruktiven Weiterentwicklung des Ist-Zustandes.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mensch- Umwelt Beziehungen</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine der großen Herausforderung des Anthropozäns bzw. der Zukunft liegt darin, dass die Geschwindigkeit der Abläufe im Mensch-Umwelt-System ansteigt und die Ausmaße der Folgewirkungen mittlerweile globale Dimension erreicht haben. Mensch-Umwelt-Beziehungen sind dabei als jene Beziehungen und Effekte zu verstehen, die bei Menschen in ihrem alltäglichen Handeln eine zentrale Rolle spielen. Dies inkludiert sowohl Beziehungen zur physischen Umwelt wie auch zur sozialen und ökonomischen Umwelt. Im Unterricht ist die Entwicklung eines eigenen Handlungsrepertoires zu ermöglichen, wobei die vorhersehbaren Folgen dieser Handlungen unter Bezugnahme auf Konzepte der Nachhaltigkeit zu reflektieren sind.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Geoökosysteme</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Geoökosysteme sind als selbstregulierende, in einem dynamischen Gleichgewicht funktionierende Wirkungsgefüge zwischen Biosystem, Geosystem und belebten Faktoren zu verstehen. Wesentliche Aspekte, die im Rahmen der Bearbeitung dieses Basiskonzepts vermittelt werden sollen, sind die Vulnerabilität dieser Systeme, etwa durch Eingriffe des wirtschaftenden Menschen, aber auch deren Widerstandsfähigkeit (Resilienz) und Anpassungsfähigkeit (Adaption). Schülerinnen und Schüler sollen naturräumliche Gegebenheiten und deren anthropogene Überformung deshalb unter der Perspektive von Chance und Risiko abwägen und einschätzen lernen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kontingenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Individuelle und gesellschaftliche Probleme sind räumlich, (sozio-)ökonomisch und historisch eingebettet. Mögliche Strategien und Lösungsansätze verändern sich mit einer menschlichen Gesellschaft, in der der stetige Wandel die einzige Konstante ist. Verbunden mit der Unmöglichkeit kontrollierter Experimente lassen sich daher keine allgemein und zeitlos gültigen Gesetze aufstellen – absolute Wahrheitsansprüche bei der (Er)Klärung von Sachverhalten und Prozessen sind nicht haltbar. Durch die Berücksichtigung des Basiskonzepts der Kontingenz sollen Schülerinnen und Schüler lernen, monokausalen Erklärungsansätzen – in welchen Zusammenhängen sie auch immer auftreten mögen – zu misstrauen. Dies erfordert die Thematisierung der Mehrdeutigkeiten unterrichtsrelevanter Phänomene aus den Bereichen Gesellschaft, Politik, Ökonomie und Ökologie, aber auch den Blick auf vielfältige Lösungsansätze. Mehrperspektivität als Grundprinzip der Betrachtung im GW-Unterricht kann ein tauglicher Einstieg sein, um das Kontingenzprinzip wirksam werden zu lassen.</absatz><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l">Beiträge zu den Bildungsbereichen</unterschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Sprache und Kommunikation</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerb von Sprachkompetenz durch Auswertung von Texten, Bildern und grafischen Darstellungsformen (z. B. Geomedien, Karten, kartenverwandte Darstellungen); Einbeziehung aktueller Massenmedien und sozialer Medien; Kommunikation mittels fachspezifischer und überfachlicher Medien; Entwicklung einer Konflikt- und Diskussionskultur; Berücksichtigung der Mehrsprachigkeit (z. B. Einsatz von Dokumenten in Originalsprachen)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mensch und Gesellschaft</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerb von Urteils- und Kritikfähigkeit, Entscheidungs- und Handelskompetenz in räumlichen und ökonomischen Fragen; Entwicklung eines wertschätzenden Zugangs zu Heterogenität und Diversität; Erkennen und Bewerten von Entwicklungen in der Arbeits- und Berufswelt (Berufsorientierung); Bewertung ökonomischer Fragestellungen unter ethischen Geschichtspunkten; Einsicht in ökonomische Zusammenhänge; Beitrag zu einer Bildung zur nachhaltigen Entwicklung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Natur und Technik</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erklärung des technisch vermittelten Verhältnisses von Menschen zu ihrer natürlichen, sozialen und ökonomischen Umwelt; Erkennen der Chancen und Risiken des Technologieeinsatzes; Beschreibung der Auswirkungen des globalen Wandels auf die natürliche Umwelt; verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt; kritische Auseinandersetzung mit Statistiken, wahrnehmen von Manipulationsmöglichkeiten; Auseinandersetzung mit einfachen Modellen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Gesundheit und Bewegung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verwendung von räumlichen Orientierungshilfen; Erkennen des Zusammenhangs zwischen Gesundheit, Lebensqualität und Umweltbedingungen; Erfassen der Bedeutung der Freizeitgesellschaft.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kreativität und Gestaltung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eigenständige und zielgruppenorientierte Gestaltung von Medien; Partizipation in räumlichen Planungsverfahren.</absatz><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</unterschrift><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">5. Klasse (1. und 2. Semester)</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Die soziale, ökonomisch und ökologisch begrenzte Welt</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Gliederungsprinzipien der Erde nach unterschiedlichen Sichtweisen reflektieren</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gliederungsmöglichkeiten der Erde nach naturräumlichen, kulturellen, politischen und ökonomischen Merkmalen analysieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Interessensgebundenheit von Gliederungen vergleichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geographien durch Zonierungen/Gliederungen/Grenzziehungen machen und reflektieren</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Geoökosysteme der Erde analysieren</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Klimadaten in Diagramme umsetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Klimagliederungen der Erde vergleichen und hinterfragen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wechselwirkungen von Klima, Relief, Boden, Wasser und Vegetation analysieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geoökosysteme und deren anthropogene Überformung erklären</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Bevölkerung und Gesellschaft diskutieren</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die heutige und die mögliche zukünftige Verteilung der Weltbevölkerung darstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Dynamik der Weltbevölkerung analysieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ursachen und Auswirkungen der räumlichen und sozialen Mobilität in verschiedenen Gesellschaften diskutieren</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Die wirtschaftlichen Bedürfnisse der Menschen bewerten</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bedeutung von Markt und Marktversagen erläutern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wirtschaftliche Ungleichheiten auf der Erde darstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ursachen wirtschaftlicher Ungleichheiten beurteilen (politisches Handeln, Ressourcen, weltwirtschaftliche Strukturen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Produktion von Bedürfnissen hinsichtlich Konzepten der Nachhaltigkeit bewerten</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Nutzungskonflikte an regionalen Beispielen reflektieren</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Regionale Konflikte über die Verfügbarkeit von knappen Ressourcen (Boden, Wasser, Bodenschätze, usw.) und dahinter stehende politische Interessen erklären</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterschiedliche Folgen von Naturereignissen aufgrund des sozialen und ökonomischen Gefüges beurteilen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Tragfähigkeit der Einen Welt zukunftsorientiert reflektieren</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">6. Klasse</gs></unterschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Semester – Kompetenzmodul 3</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Vielfalt und Einheit – Das neue Europa</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Raumbegriff und Strukturierung Europas diskutieren</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gliederung Europas nach naturräumlichen, gesellschaftlichen und ökonomischen Merkmalen vergleichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Heterogene räumliche und ökonomische Auswirkungen des Integrationsprozesses der Europäischen Union untersuchen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Europa-Konzepte kritisch reflektieren</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Konvergenzen und Divergenzen europäischer Gesellschaften erörtern</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gesellschaftliche und politische Entwicklungen im europäischen Kontext erläutern und deren Bedeutung für das eigene Leben hinterfragen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Migrationen in und nach Europa erörtern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Chancen der europäischen Bildungs- und Arbeitsmärkte für die eigene Lebens- und Berufsplanung erkennen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Außerwert-und Inwertsetzung von Produktionsgebieten beurteilen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Abhängigkeit landwirtschaftlicher Nutzung vom Naturraumpotential untersuchen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Strukturen und Wandel landwirtschaftlicher und industrieller Produktionsbedingungen in Europa vergleichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eignung von Räumen für die Tourismusentwicklung sowie Folgen der Erschließung beurteilen</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">4. Semester – Kompetenzmodul 4</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Vielfalt und Einheit – Das neue Europa</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Wettbewerbspolitik und Regionalpolitik bewerten</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Maßnahmen und Auswirkungen des europäischen Binnenmarktes erörtern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Räumliche Disparitäten theoretisch begründen und anhand ausgewählter Beispiele veranschaulichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Träger, Instrumente, Funktionsweise und Ziele der Wettbewerbs- und Regionalpolitik erkennen und kritisch bewerten</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Regionale Entwicklungspfade vergleichen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anhand ausgewählter Beispiele die Veränderungen in Raum, Wirtschaft und Gesellschaft durch Beitritt und Mitgliedschaft in der Europäischen Union erörtern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Bedeutung grenzüberschreitender Zusammenarbeit für die Raumentwicklung erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>(National)Staatlichkeit und Bildung neuer europäischer Regionen hinsichtlich ihrer Zukunftsfähigkeit reflektieren</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">7. Klasse</gs></unterschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Semester – Kompetenzmodul 5</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Österreich – Raum – Gesellschaft – Wirtschaft</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Veränderungen der geopolitischen Lage Österreichs erläutern</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Qualitäten österreichischer Grenzen seit dem 20. Jahrhundert in ihren diversen Auswirkungen erläutern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Möglichkeiten grenzüberschreitender Regionalentwicklung unter dem Einfluss der europäischen Integration darstellen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Gesamtwirtschaftliche Leistungen und Probleme sowie Wirtschafts-und Sozialpolitik erklären</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Das Zustandekommen wirtschaftlicher Daten nachvollziehen und deren Aussagekraft beurteilen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Besonderheiten der österreichischen Wirtschafts- und Sozialpolitik darstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gesamtwirtschaftliche Krisenmomente im Zusammenhang mit divergenten ökonomischen Theorien erklären</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wirtschafts- und Sozialpolitik und ihre Zielkonflikte als interessensbezogen diskutieren und unterschiedliche Positionen argumentieren</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Wirtschaftsstandort Österreich beurteilen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vor-und Nachteile des Wirtschaftsstandortes Österreich aus unterschiedlicher Sicht erarbeiten und mit anderen Staaten vergleichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entstehung regionaler Disparitäten analysieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Auswirkungen regionaler Disparitäten auf das Alltagsleben und die Wirtschaft erläutern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Außenwirtschaft Österreichs in Zusammenhang mit europäischen und globalen Entwicklungen erörtern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lebensqualität in Österreich diskutieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>WIKU: Industrie und Dienstleistung als wesentliche Basis der Wertschöpfung beschreiben und ihre jetzigen bzw. zukünftigen vernetzten Problemfelder beurteilen</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">6. Semester – Kompetenzmodul 6</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Österreich – Raum – Gesellschaft – Wirtschaft</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Naturräumliche Chancen und Risiken erörtern</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geoökologische Faktoren und Prozesse erklären</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Naturräumliche Gegebenheiten als Chance der Regionalentwicklung erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Naturräumliche sowie soziale Gegebenheiten und Prozesse als Ursachen ökologischer Probleme erörtern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigene Strategien für ökologisch nachhaltiges Handeln entwickeln</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Demographische Entwicklung und gesellschaftspolitische Implikationen beurteilen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwicklung der österreichischen Bevölkerung darstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mögliche soziale und ökonomische Folgen der Bevölkerungsentwicklung beurteilen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Herausforderungen multikultureller und alternder Bevölkerungen erörtern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Auswirkungen gesellschaftlicher Inklusions- und Exklusionsprozesse auf die Lebenssituationen ausgewählter Bevölkerungsgruppen bewerten</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Unternehmen und Berufsfelder analysieren</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Produkt- und Geschäftsideen für ein eigenes Unternehmen erstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schritte zu einer Unternehmensgründung beschreiben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundzüge der Buchhaltung (Einnahmen- Ausgabenrechnung) herausarbeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigene Möglichkeiten der Wahl von Bildungswegen und Beruf reflektieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>WIKU: Betriebliche Kennzahlen interpretieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>WIKU: Grundlagen betrieblichen Managements erfassen</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">8. Klasse – Kompetenzmodul 7</gs></unterschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lokal – regional – global: Vernetzungen – Wahrnehmungen – Konflikte</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Chancen und Gefahren der Globalisierung erörtern</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Den eigenen Standort bzw. die lokale Betroffenheit in Prozessen der Globalisierung in Bezug auf persönliche Chancen und Risiken analysieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Globalen Wandel und seine ökonomischen, sozialen und ökologischen Ursachen und Wirkungen – auch hinsichtlich der eigenen Lebenssituation – erörtern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Auswirkungen ökonomischer Globalisierung diskutieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Strategien individuell, betrieblich und gesellschaftlich nachhaltigen Handelns entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>WIKU: Positionierungsmöglichkeiten von Unternehmen und Regionen in der globalisierten Wirtschaft analysieren</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Politische und ökonomische Systeme vergleichen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ursachen und Auswirkungen sozialer und ökonomischer Disparitäten auf globaler Ebene beurteilen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formen, Möglichkeiten und Risiken der Entwicklungszusammenarbeit diskutieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterschiedliche Wirtschafts- und Regulierungsmodelle vergleichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Machtverhältnisse in politischen und ökonomischen Systemen analysieren</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Politische Gestaltung von Räumen untersuchen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ziele, Gestaltungsspielräume und Auswirkungen der Raumordnung erklären</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Konstruktionen von Räumen und raumbezogenen Identitäten untersuchen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bereitschaft entwickeln, zumindest auf der kommunalpolitischen Ebene gestaltend mitzuwirken</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">8. Semester</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lokal –regional – global: Vernetzungen – Wahrnehmungen – Konflikte</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Städte als Lebensräume und ökonomische Zentren untersuchen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vielfalt der subjektiven Wirklichkeiten in Städten vergleichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Soziale Differenzen in urbanen Räumen analysieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Prozesse von Urbanität und Urbanisierung beschreiben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bedeutung von Metropolen als Steuerungszentren der Wirtschaft beurteilen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Perspektiven und Beispiele für eine nachhaltige Urbanität entwickeln</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>WIKU: Geld und Währung analysieren</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwicklungen in internationalen Kapitalströmen und Finanzmärkten analysieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anlageformen nach Risiko und Chance bewerten</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">MATHEMATIK</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (5. bis 8. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Mathematikunterricht soll beitragen, dass Schülerinnen und Schülern ihrer Verantwortung für lebensbegleitendes Lernen besser nachkommen können. Dies geschieht vor allem durch die Erziehung zu analytisch-folgerichtigem Denken und durch die Vermittlung von mathematischen Kompetenzen, die von grundlegender Bedeutung für das Fach und relevant für viele Lebensbereiche sind. Beim Erwerben dieser Kompetenzen sollen die Schülerinnen und Schüler die vielfältigen Aspekte der Mathematik und die Beiträge des Gegenstandes zu verschiedenen Bildungsbereichen erkennen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die mathematische Beschreibung von Strukturen und Prozessen der uns umgebenden Welt, die daraus resultierende vertiefte Einsicht in Zusammenhänge und das Lösen von Problemen durch mathematische Verfahren und Techniken sind zentrale Anliegen des Mathematikunterrichts.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Heranwachsende sollen mit dem für das Leben in der Gesellschaft notwendigen Wissen und den entsprechenden Fertigkeiten so ausgestattet werden, dass sie im Sinne von allgemeingebildeten (konstruktiven, engagierten und reflektierenden) Bürgerinnen und Bürgern Mathematik als sinnvolles und brauchbares Instrument ihrer unmittelbaren Lebenswelt erkennen bzw. einsetzen können. In diesem Sinne sollen sie durch den Mathematikunterricht zur Kommunikation mit Expertinnen und Experten und der Allgemeinheit befähigt werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Aspekte der Mathematik</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Schöpferisch-kreativer Aspekt:</i> In der Mathematik werden das Denken geschult, Strategien aufgebaut, die Phantasie angeregt und Kreativität gefördert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Sprachlicher Aspekt:</i> Mathematik entwickelt die Fähigkeit zum Argumentieren, Kritisieren und Urteilen und fördert die Fähigkeit, zugleich verständlich und präzise zu sprechen. Das mathematische Prinzip, dass Behauptungen begründet werden müssen, soll Vorbild für andere Fächer und gesellschaftliche Bereiche sein. Das Verwenden von mathematischen Symbolen bildet dabei eine Basis für exaktes Formulieren und Arbeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Erkenntnistheoretischer Aspekt:</i> Mathematik ist eine spezielle Form der Erfassung unserer Erfahrungswelt. Sie ist eine spezifische Art, die Erscheinungen der Welt wahrzunehmen und durch Abstraktion zu verstehen. Mathematisierung eines realen Phänomens kann die Alltagserfahrung wesentlich vertiefen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Pragmatisch-anwendungsorientierter Aspekt:</i> Mathematik ist ein nützliches Werkzeug und Methodenreservoir für viele Disziplinen und Voraussetzung für viele Studien und Berufsfelder.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Autonomer Aspekt:</i> Mathematische Gegenstände und Sachverhalte bilden als geistige Schöpfungen eine deduktiv geordnete Welt eigener Art, in der Aussagen – von festgelegten Prämissen ausgehend – stringent abgeleitet werden können. Mathematik befähigt damit, dem eigenen Denken mehr zu vertrauen als fremden Meinungsmachern, und fördert so den demokratischen Prozess.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Kulturell-historischer Aspekt: </i>Die maßgebliche Rolle mathematischer Erkenntnisse und Leistungen in der Entwicklung des europäischen Kultur- und Geisteslebens – insbesondere eng verknüpft mit der Naturwissenschaft – macht Mathematik zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Allgemeinbildung.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Sprache und Kommunikation:</i> Mathematik ergänzt und erweitert die Umgangssprache vor allem durch ihre Fachbegriffe, Symbole und Darstellungen, sie präzisiert Aussagen und verdichtet sie. Neben der Muttersprache und den Fremdsprachen wird Mathematik so zu einer weiteren Art von Sprache.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Mensch und Gesellschaft:</i> Der Unterricht soll aufzeigen, dass Mathematik in vielen Bereichen des Lebens (Finanzwirtschaft, Soziologie, Medizin, ...) eine wichtige Rolle spielt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Natur und Technik: </i>Viele Naturphänomene lassen sich mit Hilfe der Mathematik adäquat beschreiben und damit auch verstehen. Die Mathematik stellt eine Fülle von Methoden zur Verfügung, mit denen Probleme bearbeitbar werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Kreativität und Gestaltung: </i>Mathematik besitzt neben der deduktiven auch eine induktive Seite. Vor allem das Experimentieren im Rahmen der Bearbeitung neuer Aufgaben und Probleme macht diese Seite sichtbar, bei der Kreativität und Einfallsreichtum gefördert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Gesundheit und Bewegung: </i>Einige Phänomene aus dem Gesundheitswesen und dem Sport können mathematisch beschrieben und dadurch besser verstanden werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (5. bis 8. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Mathematikunterricht soll verständnisvolles Lernen als individueller, aktiver und konstruktiver Prozess im Vordergrund stehen. Die Schülerinnen und Schüler sollen durch eigene Tätigkeiten Einsichten gewinnen und so mathematische Begriffe und Methoden in ihr Wissenssystem einbauen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne der Methodenvielfalt ist bei jedem der folgenden Grundsätze eine Bandbreite der Umsetzung angegeben, innerhalb der eine konkrete Realisierung – angepasst an die jeweilige Unterrichtssituation – erfolgen soll. Wenn von minimaler und maximaler Realisierung die Rede ist, soll dies nicht im Sinne einer Wertung verstanden werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Lernen in anwendungsorientierten Kontexten:</i> Anwendungsorientierte Kontexte verdeutlichen die Nützlichkeit der Mathematik in verschiedenen Lebensbereichen und motivieren so dazu, neues Wissen und neue Fähigkeiten zu erwerben. Vernetzungen der Inhalte durch geeigneten fächerübergreifenden Unterricht ist anzustreben. Die minimale Realisierung besteht in der Thematisierung mathematischer Anwendungen bei ausgewählten Inhalten, die maximale Realisierung in der ständigen Einbeziehung anwendungsorientierter Aufgaben- und Problemstellungen zusammen mit einer Reflexion des jeweiligen Modellbildungsprozesses hinsichtlich seiner Vorteile und seiner Grenzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Lernen in Phasen:</i> Unter Beachtung der Vorkenntnisse sind Begriffe in der Regel in einer ersten Phase auf einer konkret-anschaulichen, intuitiven oder heuristischen Ebene zu behandeln, bei einfachen Anwendungen zu erproben und erst in einer späteren Phase zu vertiefen, ergänzen, verallgemeinern oder exaktifizieren. Die minimale Realisierung besteht in der Orientierung am Vorwissen der Schülerinnen und Schüler und der Einführung von Begriffen über intuitive und heuristische Ansätze mit exemplarischen Exaktifizierungen, die maximale Realisierung in einer weit reichenden Präzisierung mathematischer Begriffe, Sätze und Methoden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Lernen im sozialen Umfeld:</i> Der Einsatz passender Sozialformen ist auf die angestrebten Lernziele, die Eigenart der Inhalte und auf die jeweilige Lerngruppe abzustimmen. Ein konstruktives Klima zwischen Lehrenden und Lernenden und innerhalb dieser Gruppen ist hilfreich für jeden Lernprozess. Die minimale Realisierung besteht im situationsbezogenen Wechsel der Sozialformen im Unterricht, die maximale Realisierung im Vermitteln elementarer Techniken und Regeln für gute Team- und Projektarbeit sowie in der Kooperation mit außerschulischen Expertinnen und Experten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Lernen unter vielfältigen Aspekten: </i>Einzelne Inhalte und Probleme sind aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen und aus verschiedenen Richtungen zu beleuchten. Vielfältige Sichtweisen sichern eine große Flexibilität bei der Anwendung des Gelernten und Erkennen des Gelernten in neuen bzw. nicht vertrauten Zusammenhängen und Problemstellungen. Die minimale Realisierung besteht in der gelegentlichen Verdeutlichung verschiedener Sichtweisen bei der Behandlung neuer Inhalte, die maximale Realisierung im Herstellen von Querverbindungen und im konsequenten Herausarbeiten der Vor- und Nachteile verschiedener Zugänge. Damit wird ein vielschichtiges und ausgewogenes Bild der Mathematik gewonnen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Lernen mit instruktionaler Unterstützung: </i>Lernen ohne instruktionale Unterstützung ist in der Regel – insbesondere in Mathematik – wenig effektiv und führt leicht zur Überforderung. Lehrerinnen und Lehrer müssen Schülerinnen und Schüler anleiten und insbesondere bei Problemen gezielt unterstützen. Die minimale Realisierung besteht in der Bereitstellung von schüleradäquaten Lernumgebungen und Lernangeboten, die maximale Realisierung in Differenzierungsmaßnahmen, durch die individuelle Begabungen, Fähigkeiten, Neigungen, Bedürfnisse und Interessen gefördert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Lernen mit medialer Unterstützung: </i>Die Beschaffung, Verarbeitung und Bewertung von Informationen hat auch mit Büchern (zB dem Schulbuch), Zeitschriften und mit Hilfe elektronischer Medien zu erfolgen. Nutzen und Problematik mathematischer Inhalte und Lernhilfen im Internet sind hier zu thematisieren. Die minimale Realisierung besteht in der gelegentlichen Einbeziehung derartiger Medien, die maximale Realisierung im gezielten Erwerb von Kompetenzen, die von der Informationsbeschaffung bis zur eigenständigen Abfassung und Präsentation mathematischer Texte reichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Lernen mit technologischer Unterstützung: </i>Technologische Hilfsmittel sollen in allen Kompetenzbereichen sinnvoll zum Einsatz kommen. Sie müssen zumindest über grundlegende Funktionen zur Darstellung von Funktionen<b>, </b>Kurven und anderen geometrischen Objekten, zum symbolischen Umformen von Termen und Lösen von Gleichungen und Gleichungssystemen, zur Ermittlung von Ableitungs- und Stammfunktionen, zur Integration sowie zur Unterstützung bei Methoden und Verfahren in der Stochastik verfügen. Sachgerechtes und sinnvolles Nutzen technologischer Hilfsmittel durch geplantes Vorgehen ist sicherzustellen. Die minimale Realisierung besteht im Einsatz entsprechender Hilfsmittel beim Lösen von Aufgaben und dem gelegentlichen Einsatz als didaktisches Werkzeug beim Erarbeiten neuer Inhalte. Die maximale Realisierung ist der sinnvolle Einsatz derartiger Technologien als Werkzeug beim Modellieren, Visualisieren und Experimentieren.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Sicherung des Unterrichtsertrages/(schriftliche) Leitungsfeststellungen</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Sicherung des Unterrichtsertrages bieten sich Einzel-, Team- und Gruppenarbeiten, Projektarbeiten und regelmäßige Hausübungen an. Für den Zeitrahmen von Schularbeiten findet der Abschnitt „Leistungsfeststellung“ des dritten Teiles mit der Maßgabe Anwendung, dass bei mehrstündigen Schularbeiten bis zur vorletzten Schulstufe zwei voneinander unabhängige Aufgabenbereiche bezüglich „Grundkompetenzen“ und „Vernetzung von Grundkompetenzen“ in zeitlicher Abfolge voneinander getrennt vorgelegt und behandelt werden können, in der vorletzten und letzten Schulstufe vorzulegen und zu bearbeiten sind. Bei der Bearbeitung beider Aufgabenbereiche sind der Einsatz von herkömmlichen Schreibgeräten, Bleistiften, Lineal, Geo-Dreieck und Zirkel sowie die Verwendung von approbierten Formelsammlungen und elektronischen Hilfsmitteln zulässig.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan geht von drei Wochenstunden in jedem Jahrgang aus. Bei höherer Dotierung ist vor allem eine vertiefte und aspektreichere Behandlung der Lerninhalte anzustreben. <i>Die kursiv gesetzten Inhalte sind nur für Schulformen mit mehr als drei Wochenstunden obligatorisch.</i></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Mathematische Kompetenzen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mathematische Kompetenzen besitzen eine <b>Inhaltsdimension</b> (auf welche Inhalte sie sich beziehen, also womit etwas getan wird), eine <b>Handlungsdimension</b> (auf welche Art von Tätigkeit sie sich beziehen, also was getan wird) und eine <b>Komplexitätsdimension</b> (bezogen auf die Art und den Grad der Vernetzungen). Unter mathematischen Kompetenzen werden hier längerfristig verfügbare kognitive Fähigkeiten verstanden, die von Lernenden entwickelt werden sollen und sie befähigen, bestimmte Tätigkeiten in variablen Situationen auszuüben, sowie die Bereitschaft, diese Fähigkeiten und Fertigkeiten einzusetzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Inhaltsdimension: </b>Mathematische Kompetenz erfordert Kenntnisse und Wissen aus den Bereichen Algebra und Geometrie, funktionale Abhängigkeiten, Analysis und Wahrscheinlichkeit und Statistik.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Handlungsdimension: </b>Mathematische Kompetenz erfordert Fertigkeiten und Fähigkeiten bei folgenden Tätigkeiten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>Darstellend-modellierendes Arbeiten</i> umfasst alle Aktivitäten, die mit der Übersetzung von Situationen, Zuständen und Prozessen aus der Alltagssprache in die Sprache der Mathematik zu tun haben. Auch der innermathematische Wechsel von Darstellungsformen gehört zu diesen Aktivitäten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>Formal-operatives Arbeiten</i> umfasst alle Aktivitäten, die auf Kalkülen bzw. Algorithmen beruhen, also das Anwenden von Verfahren, Rechenmethoden oder Techniken.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>Interpretierend-dokumentierendes Arbeiten</i> umfasst alle Aktivitäten, die mit der Übersetzung mathematischer Darstellungen, Zusammenhänge und Sachverhalte in die Alltagssprache sowie der Deutung und Dokumentation von Ergebnissen zu tun haben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>Kritisch-argumentatives Arbeiten</i> umfasst alle Aktivitäten, die mit Argumentieren, Hinterfragen, Ausloten von Grenzen und Begründen zu tun haben. Das Beweisen von Behauptungen oder heuristisch gewonnener Vermutungen ist ein Schwerpunkt dieses Tätigkeitsbereichs.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Komplexitätsdimension: </b>Die zur Bewältigung mathematischer Aufgaben- und Problemstellungen notwendigen Anforderungen können stark differieren und gehen von Reproduktion über Vernetzungen hin zur Reflexion.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>Einsetzen von Grundwissen und Grundfähigkeiten </i>meint die Wiedergabe oder direkte Anwendung von grundlegenden Begriffen, Verfahren oder Darstellungen. In der Regel sind nur reproduktives mathematisches Wissen und Können oder die aus dem Kontext unmittelbar erkennbare direkte Anwendung von Kenntnissen und Fertigkeiten erforderlich.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>Herstellen von Verbindungen</i> ist erforderlich, wenn der mathematische Sachverhalt vielschichtiger ist, sodass Begriffe, Sätze, Verfahren und Darstellungen aus einem oder verschiedenen mathematischen Gebieten oder unterschiedliche mathematische Tätigkeiten in geeigneter Weise miteinander verbunden werden müssen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>Problemlösen und Reflektieren:</i> Problemlösen baut auf Eigentätigkeit und heuristischen Strategien in nicht vertrauten Situationen auf. Reflektieren meint das Nachdenken über Zusammenhänge, die sich aus dem dargelegten mathematischen Sachverhalt nicht von selbst ergeben. Reflexionswissen ist ein anhand entsprechender Nachdenkprozesse entwickeltes Wissen über Mathematik.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Aufbauender Charakter – Sicherung der Nachhaltigkeit</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Da Mathematik aufbauend strukturiert ist, ist auf die Aktivierung des notwendigen Vorwissens, die Wiederholung und Sicherung der Nachhaltigkeit zu achten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Klasse (1. und 2. Semester)</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mengen, Zahlen und Rechengesetze</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundlegende Begriffe über Aussagen und Mengen kennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Über das Erweitern von Zahlenmengen anhand von natürlichen, ganzen, rationalen und reellen Zahlen reflektieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zahlen, Beträge von Zahlen und Intervalle auf einer Zahlengeraden darstellen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zahlen im dekadischen und in einem nichtdekadischen Zahlensystem darstellen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zehnerpotenzen zum Erfassen von sehr kleinen und sehr großen Zahlen in anwendungsorientierten Bereichen einsetzen können; Rechenregeln für Zehnerpotenzen kennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mit Näherungswerten sinnvoll umgehen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Terme und Formeln aufstellen und interpretieren können; Umformungsschritte durch Rechengesetze begründen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>Mit Primzahlen und Teilern arbeiten können; Teilbarkeitsfragen untersuchen können</i></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Gleichungen und Gleichungssysteme</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lineare und quadratische Gleichungen in einer Variablen lösen können; Lösungsfälle untersuchen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lineare Gleichungssysteme in zwei Variablen lösen und deren Lösungsfälle untersuchen und geometrisch interpretieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die oben genannten Gleichungen und Gleichungssysteme auf inner- und außermathematische Probleme anwenden können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Funktionen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Abhängigkeiten, die durch reelle Funktionen in einer Variablen erfassbar sind, mittels Termen, Tabellen und Graphen beschreiben und über den Modellcharakter von Funktionen reflektieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lineare Funktionen beschreiben und untersuchen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Quadratische Funktionen der Form <binary nr="15" shapetype="is" datatype="png" width="124" height="17"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image004.png</src></binary> beschreiben und untersuchen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einige weitere nichtlineare Funktionen beschreiben und untersuchen können, zB f(x) = <binary nr="16" shapetype="is" datatype="png" width="19" height="17"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image005.png</src></binary>, f(x) = <binary nr="17" shapetype="is" datatype="png" width="25" height="17"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image006.png</src></binary>, abschnittweise definierte Funktionen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formeln in Hinblick auf funktionale Aspekte untersuchen können; direkte und indirekte Proportionalitäten mit Hilfe von Funktionen beschreiben können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mit Funktionen in anwendungsorientierten Bereichen arbeiten können; Funktionen als mathematische Modelle auffassen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Trigonometrie</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sin(<binary nr="18" shapetype="is" datatype="png" width="6" height="17"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image007.png</src></binary>), cos(<binary nr="19" shapetype="is" datatype="png" width="6" height="17"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image007.png</src></binary>) und tan(<binary nr="20" shapetype="is" datatype="png" width="6" height="17"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image007.png</src></binary>) definieren und am Einheitskreis darstellen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gleichungen der Form sin(<binary nr="21" shapetype="is" datatype="png" width="6" height="17"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image007.png</src></binary>) = <i>c</i> und cos(<binary nr="22" shapetype="is" datatype="png" width="6" height="17"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image007.png</src></binary>) = <i>c </i>nach <binary nr="23" shapetype="is" datatype="png" width="6" height="17"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image007.png</src></binary> lösen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Berechnungen an rechtwinkeligen und allgemeinen Dreiecken, an Figuren und Körpern (auch mittels Sinus- und Cosinussatz) durchführen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Polarkoordinaten verwenden können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Vektoren und analytische Geometrie in </i><binary nr="24" shapetype="is" datatype="png" width="10" height="20"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image008.png</src></binary><i>²</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vektoren addieren, subtrahieren, mit reellen Zahlen multiplizieren und diese Rechenoperationen geometrisch veranschaulichen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einheitsvektoren und Normalvektoren ermitteln können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mit dem Skalarprodukt arbeiten können; den Winkel zwischen zwei Vektoren ermitteln können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geraden durch Parameterdarstellungen in <binary nr="25" shapetype="is" datatype="png" width="10" height="17"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image009.png</src></binary><b>²</b> und durch Gleichungen (Normalvektordarstellungen) in <binary nr="26" shapetype="is" datatype="png" width="10" height="17"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image009.png</src></binary> beschreiben, Geraden schneiden und die gegenseitige Lage von Geraden ermitteln können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Abstände ermitteln können (Punkt-Punkt, Punkt-Gerade)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Semester –</gs><n><gs sperrweite="26"> </gs></n><gs sperrweite="26">Kompetenzmodul 3</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Sicherung der Nachhaltigkeit</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Notwendiges Vorwissen für die Kompetenzbereiche dieses Moduls wiederholen und aktivieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundlagen für die Kompetenzbereiche dieses Moduls ergänzen und bereitstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundkompetenzen nachhaltig sichern</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Potenzen, Wurzeln und Logarithmen; Ungleichungen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Potenzen (mit natürlichen, ganzen, rationalen bzw. reellen Exponenten), Wurzeln und Logarithmen definieren können; entsprechende Rechenregeln kennen und anwenden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mit Ungleichungen in einer Variablen arbeiten und diese lösen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Reelle Funktionen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Funktionen folgender Arten definieren und darstellen können; typische Formen ihrer Graphen skizzieren können; charakteristische Eigenschaften angeben und im Kontext deuten können</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Potenzfunktionen:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abbobj" ct="text" halign="l"><tab position="35.4" /><tab position="70.8" /><binary nr="27" shapetype="is" datatype="png" width="122" height="24"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image010.png</src></binary></absatz><liste><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Polynomfunktionen:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abbobj" ct="text" halign="l"><tab position="35.4" /><tab position="70.8" /><binary nr="28" shapetype="is" datatype="png" width="104" height="25"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image011.png</src></binary> <binary nr="29" shapetype="is" datatype="png" width="44" height="24"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image012.png</src></binary></absatz><liste><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Exponentialfunktionen:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abbobj" ct="text" halign="l"><tab position="35.4" /><tab position="70.8" /><binary nr="30" shapetype="is" datatype="png" width="74" height="24"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image013.png</src></binary>; <binary nr="31" shapetype="is" datatype="png" width="81" height="24"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image014.png</src></binary></absatz><liste><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Logarithmusfunktionen:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abbobj" ct="text" halign="l"><tab position="35.4" /><tab position="70.8" /><binary nr="32" shapetype="is" datatype="png" width="87" height="24"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image015.png</src></binary>; <binary nr="33" shapetype="is" datatype="png" width="73" height="24"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image016.png</src></binary></absatz><liste><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Winkelfunktionen:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abbobj" ct="text" halign="l"><tab position="35.4" /><tab position="70.8" /><binary nr="34" shapetype="is" datatype="png" width="79" height="24"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image017.png</src></binary>; <binary nr="35" shapetype="is" datatype="png" width="81" height="24"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image018.png</src></binary>; <binary nr="36" shapetype="is" datatype="png" width="81" height="24"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image019.png</src></binary>; <binary nr="37" shapetype="is" datatype="png" width="113" height="24"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image020.png</src></binary></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Reelle Funktionen untersuchen können (Monotonie, lokale und globale Extremstellen, Symmetrie, Periodizität)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verkettungen von Funktionen kennen; Umkehrfunktionen kennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Veränderung des Graphen einer Funktion <i>f</i> beschreiben können, wenn man von <i>f(x)</i> zu <i>c ∙ f(x)</i>, <i>f(x) + c</i>, <i>f(x + c)</i>, bzw. <i>f(c ∙ x)</i> übergeht</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Änderungen von Größen durch Änderungsmaße beschreiben können (absolute und relative Änderung, mittlere Änderungsrate, Änderungsfaktor)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die oben genannten Typen reeller Funktionen, insbesondere Exponentialfunktionen, in außermathematischen Situationen anwenden können; Funktionen als Modelle auffassen, Modelle vergleichen und Grenzen von Modellbildungen reflektieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Reelle Funktionen in mehreren Variablen kennen; Funktionen in Formeln erkennen können; den allgemeinen Funktionsbegriff kennen (<binary nr="38" shapetype="is" datatype="png" width="50" height="17"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image021.png</src></binary>, wobei A und B beliebige Mengen sind)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Folgen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zahlenfolgen als auf <binary nr="39" shapetype="is" datatype="png" width="10" height="17"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image022.png</src></binary> bzw. <binary nr="40" shapetype="is" datatype="png" width="10" height="17"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image022.png</src></binary><super>*</super> definierte reelle Funktionen kennen (insbesondere arithmetische Folgen als lineare Funktionen und geometrische Folgen als Exponentialfunktionen); sie durch explizite und rekursive Bildungsgesetze darstellen und in außermathematischen Bereichen anwenden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigenschaften von Folgen kennen und untersuchen können (Monotonie, Beschränktheit, Grenzwert)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Semester – Kompetenzmodul 4</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Sicherung der Nachhaltigkeit</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Notwendiges Vorwissen für die Kompetenzbereiche dieses Moduls wiederholen und aktivieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundlagen für die Kompetenzbereiche dieses Moduls ergänzen und bereitstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundkompetenzen nachhaltig sichern</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Reihen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Summen endlicher arithmetischer und geometrischer Reihen berechnen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Summen unendlicher Reihen definieren und für konvergente geometrische Reihen berechnen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Vektoren und analytische Geometrie in </i><binary nr="41" shapetype="is" datatype="png" width="10" height="20"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image008.png</src></binary><i>³; Vektoren in </i><binary nr="42" shapetype="is" datatype="png" width="10" height="20"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image008.png</src></binary><super><i>n</i></super></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die aus der zweidimensionalen analytischen Geometrie bekannten Begriffe und Methoden auf den dreidimensionalen Fall übertragen können (insbesondere Geraden durch Parameterdarstellungen beschreiben können)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Normalvektoren ermitteln können; Ebenen durch Parameterdarstellungen bzw. Gleichungen (Normalvektordarstellungen) beschreiben können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lineare Gleichungssysteme in drei Variablen lösen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vektoren in <binary nr="43" shapetype="is" datatype="png" width="10" height="17"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image009.png</src></binary><super>n</super> und deren Rechenoperationen kennen, in Anwendungskontexten interpretieren und verständig einsetzen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beschreibende Statistik; Wahrscheinlichkeit</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellungen und Kennzahlen der beschreibenden Statistik kennen und damit arbeiten können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Begriffe Zufallsversuch, Ereignis und Wahrscheinlichkeit kennen; Methoden zur Ermittlung von Wahrscheinlichkeiten kennen: Bestimmung eines relativen Anteils, Ermittlung einer relativen Häufigkeit durch eine Versuchsserie, Angabe des subjektiven Vertrauens; wissen, dass diese Methoden nur näherungsweise bzw. unsichere Ergebnisse liefern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Den Zusammenhang zwischen relativen Häufigkeiten und Wahrscheinlichkeiten kennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mit Wahrscheinlichkeiten rechnen können (Baumdiagramme; Additions- und Multiplikationsregel)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bedingte Wahrscheinlichkeiten und (stochastische) Unabhängigkeit von Ereignissen kennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>Den Satz von Bayes kennen und anwenden können</i></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Semester – Kompetenzmodul 5</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Sicherung der Nachhaltigkeit</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Notwendiges Vorwissen für die Kompetenzbereiche dieses Moduls wiederholen und aktivieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundlagen für die Kompetenzbereiche dieses Moduls ergänzen und bereitstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundkompetenzen nachhaltig sichern</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Grundlagen der Differentialrechnung anhand von Polynomfunktionen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einfache Polynomgleichungen vom Grad ≤ 4 im Bereich der reellen Zahlen lösen können (sofern sie in der Differentialrechnung verwendet werden)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Den Differenzenquotienten (die mittlere Änderungsrate) und den Differentialquotienten (die lokale bzw. momentane Änderungsrate) definieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Den Differenzen- und Differentialquotienten als Sekanten- bzw. Tangentensteigung sowie in außermathematischen Bereichen deuten können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Den Begriff der Ableitungsfunktion kennen; höhere Ableitungen kennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ableitungsregeln für Potenz- und Polynomfunktionen kennen und anwenden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Monotonie- und Krümmungsbereiche, Extremstellen, Wendestellen und Sattelstellen (Terrassenstellen) mit Hilfe der Ableitung beschreiben können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Untersuchungen von Polynomfunktionen in inner- und außermathematischen Bereichen durchführen können; einfache Extremwertaufgaben lösen können (Ermittlung von Extremstellen in einem Intervall)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kreise, Kugeln, Kegelschnittslinien und andere Kurven</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kreise, Kugeln und Kegelschnittslinien durch Gleichungen beschreiben können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die gegenseitige Lage von Kreis und Gerade bestimmen und allenfalls vorhandene Schnittpunkte berechnen können; eine Gleichung der Tangente in einem Punkt eines Kreises ermitteln können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>Die gegenseitige Lage von Kegelschnitt und Gerade bestimmen und allenfalls vorhandene Schnittpunkte berechnen können; eine Gleichung der Tangente in einem Punkt eines Kegelschnitts ermitteln können</i></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>Ebene Kurven (allenfalls auch Kurven im Raum) durch Parameterdarstellungen beschreiben können</i></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Semester – Kompetenzmodul 6</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Sicherung der Nachhaltigkeit</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Notwendiges Vorwissen für die Kompetenzbereiche dieses Moduls wiederholen und aktivieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundlagen für die Kompetenzbereiche dieses Moduls ergänzen und bereitstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundkompetenzen nachhaltig sichern</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Erweiterungen und Exaktifizierungen der Differentialrechnung</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ableitungsregeln für Exponential- und Logarithmusfunktionen, Sinus- und Cosinusfunktion kennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Weitere Ableitungsregeln (insbesondere die Kettenregel) kennen und für Funktionsuntersuchungen in verschiedenen Bereichen verwenden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Weitere Anwendungen der Differentialrechnung, insbesondere aus Wirtschaft und Naturwissenschaft, durchführen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol>Den Begriff Stetigkeit kennen und erläutern können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><i>Den Begriff Differenzierbarkeit sowie den Zusammenhang zwischen Differenzierbarkeit und Stetigkeit kennen</i></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Diskrete Wahrscheinlichkeitsverteilungen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Begriffe „diskrete Zufallsvariable“ und „diskrete Wahrscheinlichkeitsverteilung“ kennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Den Zusammenhang zwischen relativen Häufigkeiten und Wahrscheinlichkeiten kennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung einer diskreten Zufallsvariablen (Wahrscheinlichkeitsverteilung) kennen und deuten können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Den Binomialkoeffizienten und seine wichtigsten Eigenschaften kennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mit diskreten Verteilungen (insbesondere mit der Binomialverteilung) in anwendungsorientierten Bereichen arbeiten können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Komplexe Zahlen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Zweckmäßigkeit der Erweiterung der reellen Zahlen erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Komplexe Zahlen in der Form <i>a + b</i>∙i kennen; mit ihnen rechnen und sie zum Lösen von Gleichungen verwenden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Den Fundamentalsatz der Algebra kennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>Komplexe Zahlen in Polarform kennen</i></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Klasse – Kompetenzmodul 7</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Sicherung der Nachhaltigkeit</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Notwendiges Vorwissen für die Kompetenzbereiche dieses Moduls wiederholen und aktivieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundlagen für die Kompetenzbereiche dieses Moduls ergänzen und bereitstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundkompetenzen nachhaltig sichern</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Grundlagen der Integralrechnung</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Das bestimmte Integral kennen und als Zahl „zwischen“ allen Ober- und Untersummen auffassen können sowie näherungsweise als Summe von Produkten auffassen und berechnen können:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" style="padding-left:38px;" ct="text" halign="l"><binary nr="44" shapetype="is" datatype="png" width="152" height="48"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40207245/image023.png</src></binary></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Größen durch Integrale ausdrücken können, insbesondere als Verallgemeinerungen von Formeln mit Produkten (zB für Flächeninhalte oder zurückgelegte Wege)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Den Begriff Stammfunktion kennen und anwenden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bestimmte Integrale mit Hilfe von Stammfunktionen unter Verwendung elementarer Integrationsregeln berechnen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Anwendungen und Exaktifizierungen der Integralrechnung</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Das bestimmte Integral in verschiedenen Kontexten deuten und entsprechende Sachverhalte durch Integrale beschreiben können (insbesondere Flächeninhalte, Volumina, Weglängen, Geschwindigkeiten, Arbeit und Energie; allenfalls weitere physikalische Deutungen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Hauptsätze (bzw. den Hauptsatz) der Differential- und Integralrechnung kennen; den Zusammenhang zwischen Differenzieren und Integrieren erläutern können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Das unbestimmte Integral kennen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Stetige Wahrscheinlichkeitsverteilungen; beurteilende Statistik</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Begriffe „stetige Zufallsvariable“ und „stetige Verteilung“ kennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Normalverteilung zur Approximation der Binomialverteilung einsetzen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Normalverteilung in anwendungsorientierten Bereichen verwenden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Konfidenzintervalle ermitteln und interpretieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einfache statistische Hypothesentests durchführen und deren Ergebnisse interpretieren können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Differenzen- und Differentialgleichungen; Grundlagen der Systemdynamik</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Diskrete Veränderungen von Größen durch Differenzengleichungen beschreiben und diese im Kontext deuten können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kontinuierliche Veränderungen von Größen durch Differentialgleichungen beschreiben und diese im Kontext deuten können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einfache Differentialgleichungen lösen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einfache dynamische Systeme mit Hilfe von Diagrammen oder Differenzengleichungen beschreiben und untersuchen können</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Sicherung der Nachhaltigkeit</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wiederholen, Vertiefen von Fähigkeiten und Vernetzen von Inhalten, um einen umfassenden Überblick über die Zusammenhänge unterschiedlicher mathematischer Gebiete zu gewinnen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">BIOLOGIE UND UMWELTKUNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (5. bis 8. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Biologieunterricht ist für unsere Gesellschaft in vielen Bereichen von Bedeutung. Naturwissenschaftlicher Erkenntnisgewinn bewirkt Fortschritte auf unterschiedlichen Gebieten, beispielsweise in der Medizin, in der Bio- und Gentechnologie, in den Neurowissenschaften, in der Ökologie und bei Fragen zur Nachhaltigkeit. Andererseits birgt die naturwissenschaftliche Entwicklung auch Risiken und Gefahren, die erkannt, bedacht und bewertet werden müssen. Dazu sind biologische Kenntnisse nötig, diese sind somit ein wesentlicher Bestandteil der Allgemeinbildung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Fachs Biologie und Umweltkunde ist es, naturwissenschaftliche Phänomene erfahrbar zu machen, sowie Erkenntnisse biologischer Forschung gewinnen, verstehen und kommunizieren zu können, und sich mit deren Grenzen auseinandersetzen zu können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht führt zu naturwissenschaftlichem Verständnis auf Grundlage der Evolution und zu gesundheitsbewusstem, ethischem und umweltverträglichem Handeln. Er fördert die Fähigkeit zur aktiven Teilhabe an gesellschaftlichen Entwicklungen und Diskursen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Bildungsbereichen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Beitrag zu den untenstehenden Bildungsbereichen der Schule steht im Zusammenhang mit Lerninhalten und den Basiskonzepten, dem Kompetenzmodell und den Unterrichtsprinzipien.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Sprache und Kommunikation</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung der Lese- und Schreibkompetenz sowie der mündlichen Ausdrucksfähigkeit in verschiedenen Unterrichtssituationen; Einführung in die Fachsprache; Einbeziehung von deutsch- und fremdsprachiger Fachliteratur.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mensch und Gesellschaft</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Mensch als biologisches und soziales Wesen; der Mensch als beeinflussender Faktor von Ökosystemen; Wirtschaft und Nachhaltigkeit (Verbraucher- und Verbraucherinnen-Bildung); Wechselwirkung zwischen Ökologie, Ökonomie, regionaler und überregionaler Politik und sozialer Entwicklung; Anwendung biologischer Erkenntnisse auf gesellschaftliche Fragestellungen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Natur und Technik</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Phänomen Leben; Vernetzung belebter Systeme, Auswirkung menschlicher Aktivitäten auf Ökosysteme; Artenkenntnis und Artenschutz; Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung; Bioethik; Energie als Erhaltungsgröße; naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Gesundheit und Bewegung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zusammenhang zwischen Gesundheit und Leistungsfähigkeit; biologische Voraussetzungen für Bewegung; Gesundheit und Krankheit als biologisches und soziales Phänomen; Sexualpädagogik; Gesundheitserziehung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kreativität und Gestaltung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwicklung von Forschungsdesigns; Modellbildung; Wissenskommunikation durch Einsatz unterschiedlicher Medien; Medienerziehung.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (5. bis 8. Klasse):</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Das Kompetenzmodell Naturwissenschaften als Leitlinie für den Unterricht im Fach Biologie und Umweltkunde</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Kompetenzmodell Naturwissenschaften gibt als Handlungsdimension die Charakteristika naturwissenschaftlicher Forschungsarbeit vor. Dabei wird von drei Kompetenzbereichen ausgegangen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aneignen von Fachwissen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>selbstständiger Erkenntnisgewinn mittels Beobachtung und Experiment</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwendung des Wissens und der Erkenntnisse, im gesellschaftlichen Diskurs Standpunkte begründen und im Alltag reflektiert handeln</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Rahmen des Faches Biologie und Umweltkunde werden diese Kompetenzbereiche wie folgt beschrieben:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Fachwissen aneignen und kommunizieren</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">W1:</symbol>Biologische Vorgänge und Phänomene beschreiben und benennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">W2:</symbol>Aus unterschiedlichen Medien und Quellen fachspezifische Informationen entnehmen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">W3:</symbol>Vorgänge und Phänomene in verschiedenen Formen (Grafik, Tabelle, Bild, Diagramm, …) darstellen, erläutern und adressatengerecht kommunizieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">W4:</symbol>Vorgänge und Phänomene mittels Fachwissen unter Heranziehung von Gesetzmäßigkeiten (Modelle, Regeln, Gesetze, Funktionszusammenhänge) erklären.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">W5:</symbol>Biologische Vorgänge und Phänomene im Kontext ihres evolutionären Zusammenhangs erläutern.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Erkenntnisse gewinnen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">E1:</symbol>Biologische Vorgänge und Phänomene beobachten, messen und beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">E2:</symbol>Biologische Vorgänge und Phänomene hinsichtlich evolutionsbiologischer Kriterien analysieren und Beziehungen herausarbeiten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">E3:</symbol>Zu biologischen Vorgängen und Phänomenen Fragen stellen und Hypothesen formulieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">E4:</symbol>Untersuchungen oder Experimente zu naturwissenschaftlichen Fragestellungen planen, durchführen und protokollieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">E5:</symbol>Daten und Ergebnisse von Untersuchungen analysieren (zB ordnen, vergleichen, Abhängigkeiten feststellen) und interpretieren.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Standpunkte begründen und reflektiert handeln</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">S1:</symbol>Fachlich korrekt und folgerichtig argumentieren und naturwissenschaftliche von nicht-naturwissenschaftlichen Argumentationen unterscheiden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">S2:</symbol>Sachverhalte und Probleme unter Einbeziehung kontroverser Gesichtspunkte reflektiert erörtern und begründet bewerten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">S3:</symbol>Bedeutung, Chancen und Risiken der Anwendung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse für das Individuum und für die Gesellschaft erkennen, um verantwortungsbewusst zu handeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">S4:</symbol>Menschliche Erlebens- und Verhaltensmuster aus evolutionsbiologischer Sicht reflektieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">S5:</symbol>Handlungsempfehlungen erstellen und gestalten (zB Naturschutzstrategien, Gesundheitskonzepte, Ernährungspläne, …).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um den Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Unterrichts biologische Bildung als Teil naturwissenschaftlicher Grundbildung (Scientific Literacy) zu ermöglichen, ist der Unterricht im Fach Biologie und Umweltkunde so zu gestalten, dass Kompetenzen aus allen drei oben genannten Bereichen auf Basis der Lerninhalte jedes Semesters erworben und gefördert werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Basiskonzepte zur Unterstützung kompetenzorientierten Lernens</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Basiskonzepte helfen grundlegende Muster in der Biologie zu erkennen. Sie leiten sich von den elementaren Konzepten der Biologie ab und unterstützen Lernende und Lehrende, die schwer überschaubaren und permanent wachsenden Themenbereiche der biologischen Disziplinen zu ordnen und zu verknüpfen. Sieben themenverbindende übergeordnete Bereiche sind im Folgenden formuliert, aus denen eine Vielzahl verschiedener Phänomene miteinander in Beziehung gesetzt werden können. Sie helfen den Lernenden Inhalte zu vernetzen, die Themenfülle sinnvoll zu ordnen und sich anzueignen. Die Lehrplaninhalte werden daher anhand dieser Konzepte erarbeitet und laufend damit verknüpft.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das erreichte biologische Grundverständnis ermöglicht die Beurteilung biologischer Erkenntnisse zB im Umweltbereich unter Berücksichtigung des Naturschutzes und der nachhaltigen Entwicklung, im biotechnologischen Bereich oder in der Medizin unter Berücksichtigung wirtschaftlicher, sozialer und ethischer Aspekte. Die Auseinandersetzung mit den Wechselwirkungen innerhalb bzw. zwischen Biosystemen fördert das systemische Denken und wirkt rein linearem Denken entgegen. Dies erlaubt die Teilhabe an gesellschaftlichen Diskursen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Prinzipiell kann jeder Inhalt aus dem Blickwinkel jedes Basiskonzeptes betrachtet werden. Die Anwendung der Basiskonzepte auf die Lehrplaninhalte obliegt der Lehrperson, je nachdem anhand welcher Konzepte ein bestimmter Inhalt erarbeitet wird.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Basiskonzepte der Biologie</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Struktur und Funktion</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Erfassen, Ordnen und Wiedererkennen von Strukturen ist die Grundlage für das Verständnis und die Erklärung biologischer Funktionen auf allen Systemebenen und im Verlauf ihrer Entwicklung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es hilft zB beim Verständnis folgender Phänomene:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Prinzip der Oberflächenvergrößerung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schlüssel-Schloss-Prinzip</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gegenstromprinzip</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gegenspielerprinzip</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Reproduktion</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lebewesen sind fähig zur Reproduktion. Diese beruht auf der Weitergabe von Erbinformationen und führt zur Vielfalt innerhalb von Organismen und somit zu einer evolutiven Anpassung an eine dynamische Umwelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es hilft zB beim Verständnis folgender Prozesse:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Identische Replikation der Erbinformation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mutation und Rekombination</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wachstum auf Basis von Zellteilungsvorgängen (Mitose)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bildung von Gameten (Meiose)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sexuelle Fortpflanzung und ungeschlechtliche Vermehrung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Generationenfolge und Evolution in Populationen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompartimentierung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dieses Basiskonzept verdeutlicht das Bausteinprinzip von Organismen und Ökosystemen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es hilft zB beim Verständnis folgender Phänomene:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zellorganellen, Zellen, Geweben und Organe als abgegrenzte Reaktionsräume innerhalb eines Organismus (Prinzip der Arbeitsteilung)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kompartimentierung auf der Ebene von Populationen (Arbeitsteilung bei sozial organisierten Arten) und Ökosystemen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Steuerung und Regelung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lebende Systeme halten bestimmte Zustände durch Regulation aufrecht und reagieren auf Veränderungen. Regelung führt dazu, dass trotz wechselnder Umwelt- und Lebensbedingungen die inneren Zustände eines Lebewesens in einem funktionsgerechten Rahmen (Sollwert) bleiben. Steuerung beschreibt die Möglichkeit eines Organismus, unabhängig von Sollwerten bestimmte Kenngrößen aktiv zu verändern. In der Regel dienen Steuerungen der Anpassung an veränderte Bedingungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es hilft zB beim Verständnis folgender Phänomene:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hormonelle Regulation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rückkoppelungsmechanismen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Funktion des Nervensystems</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Steuerung von Entwicklungsprozessen durch Veränderung der Genaktivierung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beziehungen zwischen Organismen und Lebensgemeinschaften</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Stoff- und Energieumwandlung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lebewesen sind offene Systeme und gebunden an Stoff- und Energieumwandlung. Die laufende Energieabgabe wird durch ständige Energiezufuhr im Sinne eines Fließgleichgewichts ausgeglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es hilft zB beim Verständnis folgender Phänomene:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Assimilation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Dissimilation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ernährung, Verdauung und Ausscheidung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Stofferhaltung und Stoffumwandlung sowie Energiefluss</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Stoffkreisläufe in einem Ökosystem</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Information und Kommunikation</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lebewesen – und auch ihre Zellen und Gewebe – haben die Fähigkeit Informationen aufzunehmen, weiterzuleiten, zu speichern, zu bearbeiten und an andere Organismen weiterzugeben. Kommunikation ist der wechselseitige Informationsaustausch. Dies setzt eine gemeinsame Sprache oder spezifische Reize voraus, die vom Empfänger aufgenommen und entschlüsselt werden können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es hilft zB beim Verständnis folgender Prozesse:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erregungsleitung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufnahme von Informationen aus der Umwelt über Sinneszellen und Sinnesorgane</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kommunikation auf zellulärer und molekularer Ebene (zB Immunsystem und Hormonsystem)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>genetische und epigenetische Information</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Variabilität, Verwandtschaft, Geschichte und Evolution</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Variabilität bei Lebewesen hat ihre Ursache in der Mutation von Erbanlagen und deren Neukombination im Zusammenhang mit der sexuellen Fortpflanzung. Das Basiskonzept thematisiert, dass Angepasstheit nur durch Variabilität möglich ist und durch Selektion bewirkt wird. Ähnlichkeit von Lebewesen einerseits und Vielfalt andererseits sind das Ergebnis stammesgeschichtlicher Entwicklungsprozesse. Der evolutionäre Wandel findet nicht nur auf der Ebene von Organismen statt, sondern auch bei Molekülen, Zellen, Geweben und Organen. Evolution ist ein Prozess, der auf der Ebene von Populationen stattfindet. Die Kenntnis der Evolutionsmechanismen ermöglicht das Verständnis des Zusammenhangs zwischen Variabilität und evolutiven Anpassungsprozessen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es hilft zB beim Verständnis folgender Phänomene:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vielfalt der Organismen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Veränderlichkeit durch Evolution</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Evolutionsprozesse, die zur heutigen beobachtbaren Vielfalt der Lebewesen und zur Entwicklung des Menschen geführt haben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verwandtschaft des Menschen mit den übrigen Lebewesen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Schularbeiten</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für Schularbeiten in der 7. und 8. Klasse des Realgymnasiums und Oberstufenrealgymnasiums mit ergänzendem Unterricht in Biologie und Umweltkunde, Physik sowie Chemie ist dem Abschnitt „Leistungsfeststellung“ des Dritten Teils zu entnehmen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Klasse (1. und 2. Semester)</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Lerninhalte</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Zelle als Grundbaustein der Organismen; Zusammenhänge zwischen Lebensvorgängen und Zellstrukturen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Mitose und ihre Bedeutung für Wachstum, Zelldifferenzierung und Entstehung vielzelliger Organismen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterschiede zwischen Pro-und Eukaryoten; Bedeutung von Mikroorganismen und Pilzen für ökologische Kreisläufe</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Biotechnische Verfahren bei der Nahrungsmittelproduktion</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bau, Fortpflanzung und Lebensweise pflanzlicher Organismen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Stoffwechselvorgänge: Assimilation (Fotosynthese und heterotrophe Assimilation) und Dissimilation (Gärung und Zellatmung)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ökologie und Nachhaltigkeit: (Welt-)Ernährung, verschiedene Formen der Landwirtschaft</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bau und Funktion der Organsysteme des Stoffwechsels (Verdauung, Atmung, Kreislauf, Ausscheidung) und deren Ausbildung in unterschiedlichen Organisationsebenen und Lebensräumen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gesunde und ausgewogene Ernährung</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Semester – Kompetenzmodul 3</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Lerninhalte</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Information und Kommunikation im Nervensystem (Reizaufnahme, Erregungsleitung, Verarbeitung, Einfluss von Drogen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Information und Kommunikation im Hormonsystem</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bedeutung der Meiose für die geschlechtliche Fortpflanzung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sexualität als biologisches, soziales und ethisches Phänomen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Embryonalentwicklung beim Menschen und mögliche Fortpflanzungsmanipulationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vernetzte Systeme: Ökologie, Ökonomie und Nachhaltigkeit</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Semester – Kompetenzmodul 4</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Lerninhalte</i><tab position="35.4" /></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ökosysteme (Stoff- und Energiekreisläufe, Umweltfaktoren, Sukzession, Konvergenzerscheinungen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umweltprobleme (zB Klimawandel) und Lösungsmöglichkeiten im Rahmen nachhaltiger Entwicklung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Funktionsweise des Immunsystems und Auswirkungen von Störungen (zB Allergien, AIDS)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verhaltensbiologie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbau und Struktur der Erde, geodynamische Formungskräfte</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Semester – Kompetenzmodul 5</gs></ueberschrift><absatz typ="satz" ct="text" halign="j">(falls Biologie und Umweltkunde in der 7. Klasse unterrichtet wird)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Lerninhalte</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Parasitismus und Symbiose</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Krankheitserreger (Bakterien, Viren, Pilze, Einzeller, Vielzeller)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ausgewählte Beispiele für Infektionskrankheiten, Hygienemaßnahmen und Prophylaxe</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zivilisationserkrankungen (zB Herz-Kreislauferkrankungen, Stresserkrankungen, Krebs)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Maßnahmen zur Gesundheitsförderung, Rolle der Mikroorganismen für die Gesundheit des Menschen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Semester – Kompetenzmodul 6</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">(falls Biologie und Umweltkunde in der 7. Klasse unterrichtet wird)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Lerninhalte</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewegungssysteme bei Pflanzen und Tieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbau und Funktion von Skelett und Muskulatur</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entstehung und Ordnung biologischer Vielfalt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Systematik und Taxonomie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Charakteristika nachhaltiger Entwicklung (an Hand eines ausgewählten regionalen und/oder globalen Beispiels)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Klasse – Kompetenzmodul 7</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Lerninhalte</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zytologische und molekulare Grundlagen der Vererbung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Biochemische Vorgänge bei der Proteinsynthese (Transkription, Translation, Regulation der Genaktivität, Epigenetik)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vererbungsregeln und Humangenetik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Evolutionsmechanismen; chemische und biologische Evolution, Evolutionstheorien</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Lerninhalte</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Biotechnologische Verfahren, deren Anwendung und mögliche Auswirkungen; Wissenschafts- und Bioethik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwicklungsgeschichte des Menschen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Evolution als Basis für die Vielfalt der Organismen und für den Wandel von Ökosystemen, Organen und zellulären Strukturen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">CHEMIE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (7. und 8. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Chemische Grundbildung soll mit dem für die Chemie charakteristischen „Zwiedenken“, das im submikroskopischen Bereich Erklärungen für Vorgänge im makroskopischen sucht und findet, vertraut machen. Stoffeigenschaften und Stoffartumwandlungen können auf relativ wenige auch philosophische Deutungssysteme und Grundvorstellungen zurückgeführt werden. Als Grundlage von Eingriffen in materielle Prozesse soll das Kennenlernen dieser Denkweise zum Verstehen des heutigen Weltbildes und der Entwicklung unserer Kultur beitragen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Chemieunterricht in der Oberstufe erweitert und vertieft die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten aus der Unterstufe. Er bereitet auf wissenschaftliches Denken und Arbeiten vor, indem unterschiedliche Zugänge zu den verschiedenen Dimensionen des Erforschenswerten eröffnet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Verbund mit Biologie, Mathematik und Physik soll Chemieunterricht auf exemplarische Weise den Weg der Erkenntnisfindung über Entwicklung und Anwendung von Deutungssystemen, also über Modelldenken, Systemdenken, Planen und Auswerten von Experimenten zu Stoffartumwandlungen zeigen. Die abwechselnde und bedarfsgerechte Anwendung von induktiv orientiertem Hypothesen-Bilden und deduktiv orientiertem Hypothesen-Prüfen hilft dabei. Dadurch schafft der Chemieunterricht die Basis für lebensgestaltende Lernstrategien und fördert über die Schule hinaus die Eigenständigkeit und Eigenverantwortung beim Erwerb von Wissen und Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Problemlösekompetenz und Kommunikationsfähigkeit mit Expertinnen und Experten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel ist der Einblick in die Vielgestaltigkeit und Omnipräsenz chemischer Prozesse: Dies soll nicht nur eine berufliche Orientierung erleichtern, sondern stoffliche Veränderungen als materielle und energetische Grundlage des Lebens und der Zivilisation erkennbar machen und auch Verständnis für die europäische und globale Bedeutung der chemischen Industrie schaffen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Ausbildung von Verantwortungsbewusstsein und Kritikfähigkeit gegenüber Ge- und Missbrauch wissenschaftlicher Erkenntnisse sollen die Teilhabe an wesentlichen gesellschaftlichen Entscheidungen ermöglichen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die bereits im Lehrplan der Unterstufe definierten Beiträge sind altersadäquat weiter zu entwickeln und zu vertiefen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Sprache und Kommunikation</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung und sicherer Einsatz der chemischen Fachsprache als zusätzliche Form der Kommunikation innerhalb und außerhalb des fachwissenschaftlichen Bereiches; Beschreibung, Protokollierung und Präsentation chemischer Sachverhalte</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mensch und Gesellschaft</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verantwortung für den nachhaltigen Umgang mit materiellen und energetischen Ressourcen über Grenzen hinweg; Berücksichtigung ethischer Maßstäbe in der gesellschaftsrelevanten Umsetzung chemischer Erkenntnisse</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Natur und Technik</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlegende Kenntnisse über Funktion und Vernetzung natürlicher und anthropogener Stoffkreisläufe; vertieftes Verständnis für die Beziehung von Struktur und Eigenschaften von Stoffen und deren gezielte Veränderungen; Einblick in technische und naturwissenschaftliche Studien- und Berufsfelder</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Gesundheit und Bewegung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlagen für den gesundheitsfördernden und -bewussten Umgang mit Stoffen der Alltagswelt; vertieftes Kritikbewusstsein gegenüber der Ambivalenz von Drogen und Pharmazeutika</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kreativität und Gestaltung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ästhetik bei ausgewählten chemischen Reaktionen; kreative Problemlösestrategien und Modellentwicklung; Bereicherung emotionaler Erfahrungen</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (7. und 8. Klasse):</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Basiskonzepte</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auswahl der Inhalte und Methoden ist so vorzunehmen, dass die Entwicklung und Anwendung folgender Basiskonzepte verwirklichbar ist:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Stoff-Teilchen-Konzept: </b>Die erfahrbaren Phänomene der stofflichen Welt und deren Deutung auf der Teilchenebene werden konsequent unterschieden</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Struktur-Eigenschafts-Konzept: </b>Art, Anordnung und Wechselwirkung der Teilchen bestimmen die Eigenschaften eines Stoffes</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Donator-Akzeptor-Konzept: </b>Säure-Base-, Redox- und Komplexbildungsreaktionen lassen sich als Protonenübertragungen, Elektronenübertragungen bzw. Elektronenpaarverschiebungen beschreiben</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Energiekonzept: </b>Alle chemischen Reaktionen sind mit einem Energieumsatz verbunden</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Größenkonzept: </b>Stoff- und Energieumsätze können quantitativ beschrieben werden</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Gleichgewichtskonzept: </b>Reversible chemische Reaktionen können zu einem dynamischen Gleichgewichtszustand führen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne anzustrebender Methodenvielfalt sind folgende Leitlinien zu berücksichtigen:</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Empirisch arbeiten und erfahrungsgeleitet lernen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Planung, Durchführung, Dokumentation und Deutung von Experimenten und sicherer Umgang mit den Stoffen stellen einen wesentlichen und unverzichtbaren Bestandteil des Chemieunterrichts dar. Die minimale Realisierung wird durch gemeinsames Beobachten und Auswerten von Demonstrations- und Schülerexperimenten erreicht. Eine optimale Erfüllung dieser Leitlinie ist die selbstständige experimentelle Problembearbeitung.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Situiert und an Hand authentischer Probleme lernen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgangspunkt für Lernen müssen realistische und relevante Probleme sein, die dazu motivieren neues Wissen und neue Fähigkeiten zu erwerben. Dabei wird auf Vorkenntnisse und Grundwissen der Schülerinnen und Schüler aufgebaut. Maximal realisiert wird dieser Anspruch, wenn Schülerinnen und Schüler in eine authentische Situation versetzt werden, die konkretes fachübergreifendes und fächerverbindendes Arbeiten erfordert. Eine minimale Realisierung kann durch eine Anknüpfung an aktuelle Probleme, authentische Fälle oder persönliche Erfahrungen gewährleistet werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">In vielfältigen Kontexten lernen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um zu verhindern, dass ursprüngliche und neu erworbene Kenntnisse auf eine bestimmte Situation fixiert bleiben, sollen dieselben Inhalte in mehreren verschiedenen Zusammenhängen gelernt und bearbeitet werden. Die Realisierung kann vom Verweisen auf unterschiedliche Anwendungssituationen bis hin zur tatsächlichen Anwendung des Gelernten in einer konkreten Situation reichen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Unter multiplen Perspektiven lernen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einzelne Inhalte und Probleme müssen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und behandelt werden. Lehrausgänge und Exkursionen unterstützen dies. Die minimale Realisierung besteht in der Verdeutlichung unterschiedlicher Sichtweisen bei der Darbietung neuer Inhalte, die maximale im konkreten Erleben.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">In einem sozialen Umfeld lernen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gemeinsames Lernen und Arbeiten wie auch Kooperation von Schülerinnen und Schülern mit Expertinnen und Experten im Rahmen situierter Problemstellungen hat Bestandteil möglichst vieler Lernphasen zu sein. Maximal realisieren lässt sich diese Leitlinie durch gemeinsames Lernen und Arbeiten in einer Expertengemeinschaft, für die minimale Realisierung werden Gruppenarbeiten vorgeschlagen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Mit instruktionaler Unterstützung lernen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lernen ohne jegliche Instruktion ist in der Regel ineffektiv und führt leicht zu Überforderung. Die Lernumgebung (der Unterricht) ist so zu gestalten, dass neben vielfältigen Möglichkeiten eines Lernens in komplexen Situationen auch das zur Bearbeitung von Problemen (Aufgaben, Projekten usw.) erforderliche Wissen bereitgestellt und erworben wird.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Mit medialer Unterstützung lernen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beschaffung, Bewertung und Verarbeitung von Informationen müssen auch mit Hilfe zeitgemäßer Medien erfolgen. Die Verwendung von chemiespezifischer Software dient der Optimierung altersgemäßer Lernprozesse. Ergebnisse eigenständiger Arbeit sind in Form einer sachgerechten und ansprechenden Darstellung von den Schülerinnen und Schülern zu präsentieren.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Kompetenzmodell für Chemie ist als dreidimensionales Modell konstruiert, das Inhaltsdimension, Handlungsdimension und Anforderungsdimension vorsieht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die <b>Inhaltsdimension</b> findet sich in den einzelnen Semestern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die <b>Handlungsdimension</b> umfasst die Bereiche Wissen organisieren, Erkenntnisse gewinnen und Konsequenzen ziehen. Deskriptoren in den einzelnen Bereichen beschreiben, wie Schülerinnen und Schüler mit den Inhalten umgehen können sollen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Wissen organisieren: Recherchieren, Darstellen, Kommunizieren</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschiedliche, relevante Quellen ausfindig machen und daraus fachspezifische Informationen entnehmen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Daten sowie Vorgänge und Phänomene in Natur und Technik in verschiedenen Formen (Text, Grafik, Tabelle, Bild, Diagramm, Modell, …) unter Verwendung der chemischen Fachsprache adressatengerecht darstellen und erläutern</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlich und fachsprachlich korrekt und folgerichtig argumentieren</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten aus anderen Disziplinen heranziehen, um chemisches Wissen zu organisieren</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedeutung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und Modelle für die Entwicklung von Zivilisation und Kultur darstellen, erläutern und diskutieren</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedeutung chemischer Vorgänge und Phänomene darstellen, erläutern und diskutieren</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Erkenntnisse gewinnen: Fragen, Untersuchen, Interpretieren</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zu chemischen Fragen, Vermutungen und Problemstellungen eine passende Untersuchung (Beobachtung, Messung, Experiment, …) durchführen und protokollieren</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Daten und Ergebnisse von Untersuchungen analysieren</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zu chemischen Fragen, Vermutungen und Problemstellungen eine passende Untersuchung (Beobachtung, Messung, Experiment, …) planen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Naturwissenschaftliche Modelle verwenden, um Daten und Ergebnisse von Untersuchungen sowie Vorgänge und Zusammenhänge zu erklären</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zu Vorgängen und Phänomenen in Natur und Technik Fragen stellen, Vermutungen aufstellen und Problemstellungen definieren, die mit Hilfe naturwissenschaftlicher Kenntnisse und Untersuchungen bearbeitet bzw. überprüft werden können</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf der Basis von Daten und Untersuchungsergebnissen sowie deren Interpretation Hypothesen über Vorgänge und Zusammenhänge aufstellen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Untersuchungsergebnisse im Hinblick auf eine konkrete Frage, Vermutung oder Problemstellung kritisch betrachten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Konsequenzen ziehen: Bewerten, Entscheiden, Handeln</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachlich begründete Bewertungskriterien wiedergeben</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Chemische Fragestellungen und Argumentationen erkennen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Konkurrierende Interpretationsmöglichkeiten gegeneinander abwägen und auf dieser Basis Entscheidungen treffen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Daten, Fakten und Ergebnisse aus verschiedenen Quellen sowie Schlussfolgerungen kritisch hinterfragen und Gründe für deren Annahme oder Verwerfung angeben</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einen Problemlöseprozess oder ein Modell kritisch reflektieren und gegebenenfalls Alternativen entwickeln</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bedeutung, Chancen und Risiken der Anwendungen von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen für sich persönlich und für die Gesellschaft einschätzen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entscheidungen in gesellschaftlich relevanten Fragen aus naturwissenschaftlicher Sicht begründen und bewerten</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die <b>Anforderungsdimension</b> umfasst Niveau 1, auf dem Schülerinnen und Schüler angeleitet durch eine Aufgabe geführt werden, und Niveau 2, auf dem sie weitgehend selbstständig arbeiten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kursiv gesetzte Teile gelten als verbindliche Zusätze für alle realgymnasialen Schulformen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Semesterübergreifende Kompetenzen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Chemisches Wissen und der kompetente Umgang damit sind ihrem Wesen nach aufbauend, dh. grundlegendes Wissen und Basiskompetenzen, die in einem Semester erworben wurden, müssen in darauf folgenden Semestern angewendet und erweitert werden. Die in vorangegangenen Semestern erworbenen Basiskonzepte sowie die chemische Fach- und Formelsprache müssen auf Aufgabenstellungen aus allen chemierelevanten Bereichen angewendet werden können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kompetenzerwerb erfolgt nicht punktuell, sondern erstreckt sich über einen längeren Zeitraum. Daher ist die Handlungsdimension des Kompetenzmodells in jedem Semester zu berücksichtigen. Die Konkretisierung an Hand einzelner Deskriptoren in Verknüpfung mit den Fachinhalten obliegt der Lehrkraft.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Semester – Kompetenzmodul 5</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Modellbildung</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die erfahrbaren Phänomene der stofflichen Welt und deren Deutung auf der Teilchenebene konsequent unterscheiden (Stoff-Teilchen-Konzept).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Hand der Modelle vom Aufbau der Atome Einsicht in das Wesen und die Entwicklung chemiespezifischer Modellvorstellungen gewinnen und diese darstellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit Hilfe des wellenmechanischen Atommodells die Aufbauprinzipien des Periodensystems der Elemente erläutern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Modelle der chemischen Bindung (inkl. delokalisierter Elektronensysteme) und der Wechselwirkungen zwischen Teilchen beschreiben und vergleichen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Strukturen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eigenschaften von Stoffen durch Art, Anordnung und Wechselwirkung der Teilchen erklären (Struktur-Eigenschafts-Konzept).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Kombination von Hypothesenbildung und experimenteller Überprüfung an Hand von Stoffen mit kovalenten Bindungen Zusammenhänge zwischen Strukturen und Eigenschaften der Stoffe herstellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Kenntnis der Modellvorstellungen über Molekülgeometrien und Hybridisierung anwenden</i>.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Substanz und Energie</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Stoff- und Energieumsätze bei chemischen Reaktionen quantitativ beschreiben (Energiekonzept, Größenkonzept).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beziehungen zwischen stofflichen und energetischen Veränderungen an Hand der Energiebilanz chemischer Reaktionen (inkl. katalytischer Vorgänge) erläutern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An einfachen Beispielen aus der Stöchiometrie die Möglichkeiten quantitativer Betrachtungsweisen von Stoff- und Energieumsätzen aufzeigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verwendung von fossilen Rohstoffen als Energieträger beurteilen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Semester – Kompetenzmodul 6</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Gleichgewicht</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Gleichgewichtsdynamik chemischer Reaktionen darstellen, ihre Beeinflussung erläutern und damit die Steuerung von Reaktionen erklären (Gleichgewichtskonzept).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Das Massenwirkungsgesetz auch auf Lösungsgleichgewichte und Komplexbildungsgleichgewichte anwenden.</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Übertragung</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Säure-Base-, Redox- und Komplexbildungsreaktionen als Übertragungs- bzw. Verschiebungsprozesse beschreiben (Donator-Akzeptor-Konzept)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Donator-Akzeptor-Wechselwirkungen als grundlegendes Prinzip chemischer Reaktionen am Beispiel von Protolysegleichgewichten und Redoxreaktionen erläutern</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Kenntnisse über Redoxreaktionen auf Aufgabenstellungen zu elektrochemischen Vorgängen anwenden</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Zusätzlich im Realgymnasium mit vertiefendem Unterricht in Biologie, Chemie und Physik: Gleichgewichtsreaktionen und elektrochemische Prozesse quantitativ beschreiben</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Umgang mit Materie</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Umwandlung von Naturprodukten und die Synthese von wichtigen anorganisch-chemischen Grundprodukten sowie ihre Verwendung beschreiben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Potentielle Risiken am Beispiel ausgewählter Stoffe benennen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Funktion und Vernetzung natürlicher und anthropogener Stoffkreisläufe erklären.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Umgang mit materiellen und energetischen Ressourcen bewerten und dabei regionale und europäische Besonderheiten berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entstehung und Wirkung von Schadstoffen beschreiben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Chemische Vorgänge im Haushalt in Abhängigkeit von den beteiligten Substanzen erklären.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Gewinnung und Verwendung von Metallen und keramischen Stoffen sowie Wiederverwertung von Metallen darstellen.</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Ausgewählte chemische Analysenmethoden durchführen und die Ergebnisse interpretieren.</i></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Klasse – Kompetenzmodul 7</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Struktur und Reaktion</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zusammenhänge von Strukturen und Eigenschaften am Beispiel von Kohlenstoffverbindungen inklusive funktioneller Gruppen und Arten der Isomerie beschreiben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Donator-Akzeptor-Wechselwirkungen als grundlegendes Prinzip zur Erklärung von Reaktionen organischer Moleküle anwenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Zusätzlich im Realgymnasium mit vertiefendem Unterricht in Biologie, Chemie und Physik: Mechanismen von Reaktionen in der organischen Chemie beschreiben.</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Substanz und Energie</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Herstellung und Verwendung wichtiger organisch-chemischer Grundprodukte darstellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgewählte Stoffwechselprozesse skizzieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gewinnung, Verwendung und Wiederverwertung von makromolekularen Stoffen darstellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Zusätzlich im Realgymnasium mit vertiefendem Unterricht in Biologie, Chemie und Physik: Nachwachsende Rohstoffe angeben und mit fossilen Rohstoffen vergleichen.</i></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Chemische Grundlagen des Lebens</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erläutern, wie alle Lebensvorgänge auf stofflichen und energetischen Veränderungen beruhen und die Menschen von ihrer stofflichen Umwelt abhängig sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Wichtigkeit einer gesundheitsbewussten Lebensführung an Beispielen aus der Lebensmittelchemie diskutieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch kritisch reflektierenden Einsatz von differenzierten Stoffkenntnissen zu Ernährungsempfehlungen Stellung beziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gesundheitsfördernden und bewussten Umgang mit Stoffen der Alltagswelt am Beispiel von Genussmitteln und Drogen diskutieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>Zusätzlich im Realgymnasium mit vertiefendem Unterricht in Biologie, Chemie und Physik:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>Struktur und Funktion biologischer Membranen beschreiben</i></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>Aspekte der Pharmakologie und Toxikologie an ausgewählten Beispielen darstellen</i></listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">PHYSIK</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (5. bis 8. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Physikunterricht hat zum allgemeinen Bildungsauftrag der Schule, insbesondere der Befähigung zum selbstständigen Wissenserwerb, dem verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt und der verantwortlichen, rationalen Mitwirkung an gesellschaftlichen Entscheidungen fachspezifisch beizutragen und damit in besonderer Weise den Erwerb naturwissenschaftlicher Kompetenzen zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen eine rationale Weltsicht erwerben, aktiv die spezifischen Arbeitsweisen der Physik und ihre Bedeutung als Grundlagenwissenschaft erkennen und damit beurteilen lernen, welche Beiträge zu persönlichen und gesellschaftlichen Entscheidungen die Physik liefern kann. Weiters sollen sie die Bedeutung physikalischer Phänomene und Konzepte im Alltag, in der Umwelt sowie für die Welterkenntnis erfassen und diese für ihre Lebensgestaltung nutzen. Zudem sollen die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Vorläufigkeit von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und das Wesen der Naturwissenschaften erhalten. Sie sollen den Beitrag der Physik zur Lösung individueller, lokaler und globaler Probleme sowie die Physik als schöpferische Leistung der Menschheit und damit als Kulturgut erkennen. Der Physikunterricht leistet einen wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung und der persönlichen Berufswahl.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Physikunterrichts ist, dass Schülerinnen und Schüler über eine naturwissenschaftliche Grundbildung verfügen, um in naturwissenschaftlichen Fragen kompetent handeln zu können. Deshalb sollen im Physikunterricht die Lernergebnisse, also die von Schülerinnen und Schülern erworbenen fachlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten, die ihnen aktiv zur Verfügung stehen, in den Vordergrund rücken und nicht das Abarbeiten von Themenkatalogen durch die Lehrperson.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Sprache und Kommunikation</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein Grundvokabular physikalischer Fachbegriffe erwerben; gezielt zwischen Alltagssprache und Fachsprache differenzieren und übersetzen können; Einsicht in die Notwendigkeit und Wirksamkeit symbolischer Beschreibungen gewinnen; physikalische Sachverhalte beschreiben, protokollieren, argumentieren und präsentieren können; Darstellungen von Naturwissenschaften in Medien (Zeitungen, Filme, Internet, etc.) kritisch bewerten können.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mensch und Gesellschaft</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Physik als Grundlagenwissenschaft (Welterkenntnis) und als angewandte Wissenschaft (Weltgestaltung) verstehen; Verantwortung für den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen übernehmen; ethische Maßstäbe in der gesellschaftsrelevanten Umsetzung physikalischer Erkenntnisse beachten; rationale Kritikfähigkeit bei gesellschaftlichen Problemen (zB Klimawandel, Energie, Mobilität) entwickeln; Berufswahl.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Natur und Technik</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsichten in die Ursachen von Naturerscheinungen und daraus abgeleiteten, zugehörigen physikalischen Gesetzmäßigkeiten gewinnen; Kausalitätsdenken und Erkennen der Grenzen der Vorhersagbarkeit auf Grund von praktisch oder prinzipiell unvollständigen Systeminformationen entwickeln; Naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen erwerben; Physik als Grundlage der Technik verstehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Gesundheit und Bewegung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlagen für gesundheitsförderndes Verhalten verstehen; Sicherheitsbewusstsein in Haushalt und Verkehr entwickeln, Chancen und Gefahren im Umgang mit Elektrizität, Lasern, ionisierender Strahlung, etc. erkennen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kreativität und Gestaltung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Naturwissenschaftliche Forschung als kreativen Prozess verstehen; Gestaltung physikalischer und technischer Anwendungen; Kreativität bei Problemlösungsprozessen und Modellbildung.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (5. bis 8. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Physikalische Grundbildung besteht aus drei wesentlichen Bereichen. Kompetenzorientierter Physikunterricht ist dabei so zu gestalten, dass Kompetenzen aus allen drei folgenden Bereichen auf Basis der Lerninhalte jedes Semester erworben und gefördert werden. Die in vorangegangenen Semestern erworbenen Kompetenzen aller drei Bereiche werden im Sinne einer nachhaltigen Kompetenzentwicklung in folgenden Semestern vertieft und erweitert.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>W: Fachwissen</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">In diesem Bereich erwerben Schülerinnen und Schüler physikalisches Fachwissen und wenden dieses Fachwissen in verschiedenen Kontexten an. Schülerinnen und Schüler zeigen Kompetenzen dadurch dass sie</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorgänge und Phänomene in Natur, Alltag und Technik beschreiben und benennen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Informationen aus fachlichen Medien und Quellen umgehen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorgänge und Phänomene in Natur, Alltag und Technik in verschiedenen Formen (Bild, Grafik, Tabelle, Diagramm, formale Zusammenhänge, Modelle, ...) darstellen, erläutern und adressatengerecht kommunizieren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fachwissen in unterschiedlichen Kontexten anwenden.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>E: Experimentieren und Erkenntnisgewinnung</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">In diesem Bereich erwerben Schülerinnen und Schüler Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit physikalischen Arbeitsweisen. Schülerinnen und Schülern zeigen Kompetenzen dadurch dass sie</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu Vorgängen und Phänomenen in Natur, Alltag und Technik naturwissenschaftliche Fragen formulieren und Hypothesen aufstellen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu Fragestellungen eine passende Untersuchung oder ein Experiment planen, durchführen und protokollieren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im Rahmen naturwissenschaftlicher Untersuchungen oder Experimente Daten aufnehmen und analysieren (ordnen, vergleichen, messen, Abhängigkeiten feststellen, Zuverlässigkeit einschätzen),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Daten durch mathematische und physikalische Modelle abbilden und interpretieren.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>S: Standpunkte begründen und aus naturwissenschaftlicher Sicht bewerten</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">In diesem Bereich erwerben Schülerinnen und Schüler die Fähigkeit, naturwissenschaftlich begründet zu argumentieren und am gesellschaftlichen Diskurs teilzunehmen. Schülerinnen und Schülern zeigen Kompetenzen dadurch dass sie</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bedeutung, Chancen und Risiken der Anwendungen von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen auf persönlicher, regionaler und globaler Ebene erkennen, um verantwortungsbewusst handeln zu können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Naturwissenschaftliche von nicht-naturwissenschaftlichen Argumentationen und Fragestellungen unterscheiden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationen aus unterschiedlich verlässlichen Quellen aus naturwissenschaftlicher Sicht und aus anderen Blickwinkeln (zB ökonomisch, ökologisch, ethisch) reflektieren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entscheidungskriterien für das eigene Handeln entwickeln und aus naturwissenschaftlicher Sicht überprüfen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Anforderungsniveaus (Komplexität) der Kompetenzen der drei Bereiche sind in zwei Stufen eingeteilt:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Reproduktions- und Transferleistungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Reflexion und Problemlösung</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Darüber hinaus gelten folgende didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Physikunterricht ist so zu gestalten, dass er die Alltagserfahrungen und Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt. Er ist weiters an den Interessen und Vorerfahrungen der Jugendlichen durch die Verwendung von Lebensweltbezügen und Alltagskontexten, auch Fächer übergreifend, zu orientieren. Eine zu frühe Abstraktion ist zu vermeiden, das Erlangen konzeptuellen Verständnisses soll im Vordergrund stehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Physikunterricht sind moderne Medien und Technologien einzusetzen (insbesondere elektronische Messwerterfassung, interaktive Simulationen, Datenauswertung und -analyse und Modellbildung) sowie außerschulische Lernorte einzubeziehen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Schularbeiten</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für Schularbeiten in der 7. und 8. Klasse des Realgymnasiums und Oberstufenrealgymnasiums mit ergänzendem Unterricht in Biologie und Umweltkunde, Physik sowie Chemie ist dem Abschnitt „Leistungsfeststellung“ des Dritten Teils zu entnehmen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c">an Schulen mit mehr als sieben Wochenstunden Physikunterricht in der Oberstufe</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Klasse (1. und 2. Semester)</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Größenordnungen </b>im Mikro-und Makrokosmos; Stellung im Universum</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mechanik I: </b>Relativität von Ruhe und Bewegung, Bewegungsänderung durch Kräfte, Newton’sche Bewegungsgleichung, geradlinige und kreisförmige Bewegung, Gravitation</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Thermodynamik: </b>Energie, Energieerhaltung, Teilchenmodell, Entropie, thermodynamische Hauptsätze, nachhaltiger Umgang mit Energie</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Semester – Kompetenzmodul 3</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mechanik II:</b> Impulserhaltung; Rotation und Drehimpulserhaltung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schwingungen </b>und mechanische<b> Wellen:</b> Erzeugung, Reflexion und Brechung, Beugung und Interferenz, Resonanz, stehende Wellen</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Semester – Kompetenzmodul 4</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlagen der<b> Elektrizitätslehre: </b>Wirkungen des elektrischen Stroms, einfacher Stromkreis, Stromstärke, Spannung, elektrischer Widerstand</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Elektrische Energie: </b>Elektrische Energie und Leistung, Energiebereitstellung durch Batterien, Photovoltaik usw.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Felder: </b>Grundphänomene statischer elektrischer und magnetischer Felder, Feldbegriff, Ladungen als Ursache elektrischer Felder, Ströme als Ursache magnetischer Felder</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Semester – Kompetenzmodul 5</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Elektrodynamik: </b>Motorprinzip und Induktion</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Energie:</b> Grundlagen der konventionellen und alternativen Energiebereitstellung; Energieübertragung; Sicherheit im Umgang mit elektrischer Energie</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Elektromagnetische Wellen: </b>Erzeugung und Eigenschaften am Beispiel des Lichts und anderer Arten elektromagnetischer Strahlung, Wellenoptik, sichtbarer und nicht sichtbarer Teil des elektromagnetischen Spektrums</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Strahlungshaushalt der Erde</b></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Semester – Kompetenzmodul 6</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Atomphysik: </b>Licht als Überträger von Energie, Spektren, Absorption und Emission, Modell der Atomhülle</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Quantenphysik: </b>Besonderheiten der Quantenwelt, Doppelspaltexperiment, Heisenberg’sche Unschärferelation, statistische Deutung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einblicke in die <b>Theorieentwicklung</b> und das Weltbild der modernen Physik</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Klasse – Kompetenzmodul 7</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kernphysik: </b>Aufbau und Stabilität der Kerne, natürliche Radioaktivität, ionisierende Strahlung, Kernfusion und -spaltung; medizinische und technische Anwendungen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Relativitätstheorie: </b>Konzepte der speziellen Relativitätstheorie, Grundidee der allgemeinen Relativitätstheorie</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Teilchenphysik: </b>Entwicklung des Teilchenkonzepts, Standardmodell, Anfänge des Universums</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Aktuelle Forschung: </b>Einblicke in aktuelle physikalische Forschung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Vertiefung und Wiederholung </b>von Lerninhalten aus vorangegangenen Semestern</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c">an Schulen mit bis zu sieben Wochenstunden Physikunterricht in der Oberstufe</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Semester – Kompetenzmodul 3</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Größenordnungen </b>im Mikro-und Makrokosmos; Stellung im Universum</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mechanik: </b>Relativität von Ruhe und Bewegung, Bewegungsänderung durch Kräfte, Newton’sche Bewegungsgleichung, geradlinige und kreisförmige Bewegung, Impulserhaltung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Energieerhaltung</b> und Grundlagen der <b>Thermodynamik</b></absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Semester – Kompetenzmodul 4</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schwingungen</b> und mechanische <b>Wellen</b>: Erzeugung und Eigenschaften</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlagen der <b>Elektrizitätslehre</b>: Wirkungen des elektrischen Stroms, einfacher Stromkreis, Stromstärke, Spannung, elektrischer Widerstand, elektrische Energie</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Semester – Kompetenzmodul 5</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundphänomene elektromagnetischer <b>Felder </b>und der <b>Elektrodynamik</b>: Motorprinzip und Induktion</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Energie:</b> Grundlagen der konventionellen und alternativen Energiebereitstellung; Energieübertragung; Sicherheit im Umgang mit elektrischer Energie</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Elektromagnetische Wellen: </b>Erzeugung und Eigenschaften am Beispiel des Lichts und anderer Arten elektromagnetischer Strahlung, Spektrum</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Semester – Kompetenzmodul 6</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Strahlungshaushalt der Erde</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Atomphysik: </b>Licht als Überträger von Energie, Spektren, Absorption und Emission, Modell der Atomhülle</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Quantenphysik: </b>Besonderheiten der Quantenwelt</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einblicke in die <b>Theorieentwicklung</b> und das Weltbild der modernen Physik</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Klasse – Kompetenzmodul 7</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kernphysik: </b>Aufbau und Stabilität der Kerne, natürliche Radioaktivität, ionisierende Strahlung, medizinische und technische Anwendungen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Relativitätstheorie: </b>Grundideen der speziellen Relativitätstheorie</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Teilchenphysik: </b>Entwicklung des Teilchenkonzepts, Anfänge des Universums</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Aktuelle Forschung: </b>Einblicke in aktuelle physikalische Forschung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Vertiefung und Wiederholung </b>von Lerninhalten aus vorangegangenen Semestern</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">DARSTELLENDE GEOMETRIE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (7. und 8. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedeutung der Darstellenden Geometrie in der allgemein bildenden höheren Schule beruht auf folgenden wesentlichen Aspekten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Grundsätze der Geometrie sind die Basis für zeitlose, unveränderliche und in vielen Gebieten anwendbare Denkstrukturen und haben daher den Charakter einer Schlüsselqualifikation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Geometrie als Mittel zur eindeutigen Beschreibung von Raumsituationen ist das adäquate Instrument zur Analyse und Lösung räumlicher Probleme</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das händische Konstruieren einerseits und die Verwendung zeitgemäßer 3D-CAD-Software andererseits fördern die Orientierung im Raum und das Erkennen bzw. die Kenntnis geometrischer Zusammenhänge</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Darstellende Geometrie bildet eine Brücke zwischen realen Objekten der Umwelt und idealisierten räumlichen Modellen und ermöglicht die Übertragung von der Realität in die räumliche Vorstellung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Arbeiten mit abstrahierten und virtuellen geometrischen Objekten fördert im hohen Maße das räumliche Vorstellungsvermögen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kompetenzorientierter Unterricht aus Darstellender Geometrie zielt auf den Erwerb nachhaltig verfügbarer geometrischer Fähigkeiten und Fertigkeiten der Lernenden ab. Die Schülerinnen und Schüler sollen dadurch in der Lage sein, selbstständig vertraute und neue Aufgabenstellungen in verschiedenartigen Situationen erfolgreich bearbeiten beziehungsweise lösen zu können. Insbesondere sollen die Schülerinnen und Schüler unter anderem folgende Ziele und Fähigkeiten erreichen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Weiterentwicklung der Raumvorstellung und die Förderung des Raumdenkens</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Strukturierung des konstruktiven Raumdenkens</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Befähigung zum Bearbeiten und Lösen räumlicher Aufgaben mit adäquaten geometrischen Verfahren sowie zum Erstellen geeigneter Dokumentationen unter Verwendung der geometrischen Fachsprache</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Lesen und Herstellen von Rissen räumlicher Objekte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Entwicklung und Vertiefung der algorithmischen Denkfähigkeit durch die Beschäftigung mit raumgeometrischen Problemen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Befähigung zum selbstständigen Bearbeiten und Lösen neuer geometrischer Aufgabenstellungen in verschiedenartigen Situationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Vermögen, Handskizzen, klassisch konstruktive Methoden sowie 3D-CAD-Software sinnvoll einzusetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Anwenden geometrischer Grundkenntnisse auf naturwissenschaftliche und technische Problemstellungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Erkennen von Querverbindungen zur Mathematik, zur Informatik, zu den Natur-wissenschaften, zur Technik und zur bildenden Kunst</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Sprache und Kommunikation</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen und Verstehen geometrischer Formulierungen und Argumentationen; verbale Beschreibung geometrischer Objekte und räumlicher Vorgänge; schlüssige Begründung geometrischer Vorgangsweisen und Dokumentation geometrischer Überlegungen unter präziser Sprachverwendung; Einsetzen geometrischer Erkenntnisse als Mittel der interkulturellen Verständigung; Verwenden geometrischer Abbildungen als sprachunabhängiges Kommunikationsmittel</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mensch und Gesellschaft</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vorbereitung auf die Berufswelt und weiterführende Ausbildung; Förderung der Teamfähigkeit; adäquater Einsatz zeitgemäßer Medien; Präsentation eigener Arbeiten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Natur und Technik</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Raumvorstellungs- und Intelligenztraining; Erfassen, Analysieren und Modellieren von Objekten der Umwelt und der Technik; Lösen raumgeometrischer Probleme aus dem naturwissenschaftlichen und technischen Bereich; Orientierung in virtuellen 3D-Welten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Gesundheit und Bewegung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung räumlicher Orientierungsfähigkeit; Übungen zur kinetischen Raumvorstellung; Förderung der Feinmotorik; Aktivierung verschiedener Gehirnareale</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kreativität und Gestaltung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kreatives und individuelles Entwerfen von Objekten aus Technik, Architektur, Design, Kunst sowie deren Präsentation mit unterschiedlichen Medien; Erarbeiten von kreativen Lösungsstrategien für raumgeometrische Aufgabenstellungen</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (7. und 8. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Planung und Durchführung des kompetenzorientierten Unterrichts aus Darstellender Geometrie empfiehlt sich unter anderem die Beachtung folgender Grundsätze:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ausgehend von bekannten räumlichen Objekten aus der Vorstellungswelt der Schülerinnen und Schüler werden geometrische Grundbegriffe erarbeitet. Das ermöglicht den Schritt von der unmittelbaren Objektbetrachtung zur selbstständigen Raumvorstellung.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Dreidimensionale Objekte werden hinsichtlich ihrer Formen, Strukturen und geometrischen Gesetzmäßigkeiten analysiert und durch die zur Festlegung notwendigen Parameter beschrieben. Dies bildet die Grundlage für die konstruktive Erfassung und die 3D-Modellierung von Raumobjekten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Das räumliche Vorstellungsvermögen wird vor allem geschult, wenn Lösungsstrategien anhand der räumlichen Gegebenheiten – nach Möglichkeit am Originalobjekt oder an einem Modell – erarbeitet werden. Durch die Beschäftigung mit raumgeometrischen Aufgaben wird die algorithmische Denk- und Problemlösefähigkeit gefördert. Zur Stützung der Raumanschauung werden axonometrische Risse und Handskizzen verwendet.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Freihandzeichnungen begleiten den gesamten Unterricht. Dabei wird auf das Einhalten der Proportionen und der geometrischen Abbildungsregeln geachtet. Das computerunterstützte Modellieren von Raumobjekten wird durch die Anfertigung geometrisch richtiger Handskizzen unterstützt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Auswahl der Aufgaben hat so zu erfolgen, dass für ihre Bearbeitung eine ausgewogene Aufteilung zwischen klassisch-konstruktiven und computerunterstützten Methoden erforderlich ist. Strukturiertes Dokumentieren der wesentlichen Arbeitsschritte unterstützt bei beiden Methoden die Nachvollziehbarkeit.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die erworbenen geometrischen Fähigkeiten und Fertigkeiten sind in den nachfolgenden Semestern zu strukturieren und zu festigen. Neu erworbene Kompetenzen sind stets in Kontext zu bereits früher erworbenen zu stellen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aus den Naturwissenschaften und der Mathematik vertraute Begriffe werden auch im Unterricht der Darstellenden Geometrie verwendet. Mit Hilfe von Problemstellungen aus Technik, Architektur, Design und Kunst, die den Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler entsprechen, wird geometrisches Wissen und Können entwickelt und gefestigt.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell für Darstellende Geometrie</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auseinandersetzung mit der Darstellenden Geometrie fördert neben den fachlichen auch allgemeine Kompetenzen (zB Sozialkompetenzen). Die fachlichen Kompetenzen in der Darstellenden Geometrie beziehen sich auf geometrische Handlungen, geometrische Inhalte und Komplexität der erforderlichen kognitiven Prozesse. Sie werden im Kompetenzmodell für Darstellende Geometrie beschrieben. Eine geometrische Kompetenz weist darin drei Dimensionen auf, und zwar eine Handlungs-, eine Inhalts- und eine Komplexitätsdimension.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die <b>Handlungsdimension</b> weist die unterschiedlichen Tätigkeiten aus, die im Geometrieunterricht entwickelt und gefördert werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die <b>Inhaltsdimension</b> spiegelt strukturiert die wesentlichen Inhalte aus Darstellender Geometrie wider.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die <b>Komplexitätsdimension</b> beschreibt die zur Lösung geometrischer Aufgaben- und Problemstellungen notwendigen Anforderungen hinsichtlich der Vernetzung von Grund- und Reflexionswissen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die drei Dimensionen geometrischer Kompetenzen werden im Folgenden konkretisiert.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Bereiche der Handlungsdimension</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Analysieren, Modellbilden und Planen (H1):</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Analysieren meint das Erkennen der räumlichen Gesamtsituation und der geometrischen Zusammenhänge, sowie das Zerlegen von Raumobjekten in Teilobjekte, das Erfassen von Relationen und Transformationen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Modellbilden meint das Übertragen der aus der Analyse gewonnenen Erkenntnisse in eine idealisierte, vereinfachte, abstrahierte Repräsentationsform.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Planen meint das Auffinden und Auswählen von Strategien, die zur konkreten Erzeugung eines Modells bzw. der Lösung einer geometrischen Aufgabe führen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Operieren (H2):</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Operieren meint – nach erfolgter Analyse, Modellbildung und Planung – die korrekte, sinnvolle und effiziente Durchführung von Konstruktionsabläufen mit geeigneten Medien und Visualisierungsformen (zB Handskizze, Konstruktionszeichnung, reale und virtuelle Modelle, CAD-Konstruktion). Operieren schließt die verständige und zweckmäßige Verwendung von 3D-CAD-Software mit ein.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interpretieren (H3):</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Interpretieren meint das Erfassen und mentale Erzeugen dreidimensionaler Modelle aus unterschiedlichen Darstellungsformen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Argumentieren und Begründen (H4):</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Argumentieren meint das Anführen von geometrischen Überlegungen, die für oder gegen eine bestimmte Sichtweise/Entscheidung sprechen. Argumentieren erfordert eine korrekte und adäquate Verwendung der geometrischen Fachsprache.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Begründen meint die Angabe einer plausiblen Argumentation bzw. Argumentationskette, die zu bestimmten Schlussfolgerungen oder Entscheidungen führt.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Bereiche der Inhaltsdimension</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Geometrische Objekte und deren Eigenschaften (I1):</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Koordinatensysteme, lineare Grundelemente, Kurven, Flächen, Volumsmodelle, differentialgeometrische Eigenschaften</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Relationen zwischen Objekten (I2):</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schnitte, Boolesche Operationen, Maßrelationen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Transformationen (I3):</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schiebung, Drehung, Spiegelung, Skalierung</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Abbildungen und Risse (I4):</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Projektion und Riss, Parallelrisse, Schatten in Parallelrissen, Zentralrisse</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Bereiche der Komplexitätsdimension</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsetzen von Grundkenntnissen und -fertigkeiten (K1):</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsetzen von Grundkenntnissen und -fertigkeiten meint die Wiedergabe oder direkte Anwendung von grundlegenden geometrischen Begriffen, Objekten und Verfahren. In der Regel sind reproduktives geometrisches Wissen und Können oder die aus dem Kontext unmittelbar erkennbare direkte Anwendung von Kenntnissen bzw. Fertigkeiten erforderlich.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Herstellen von Verbindungen (K2):</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Das Herstellen von Verbindungen ist erforderlich, wenn der geometrische Sachverhalt vielschichtiger ist, so dass eine Kombination von mehreren Inhalts- und Handlungsbereichen zur Bearbeitung notwendig ist.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Reflektieren, Einsetzen von Reflexionswissen (K3):</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Reflektieren meint das Nachdenken über geometrische Zusammenhänge, die aus dem dargelegten Sachverhalt nicht unmittelbar ablesbar sind.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Reflexionswissen ist ein durch entsprechende Nachdenkprozesse und daraus folgende Schlüsse entwickeltes Wissen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine fachspezifische Kompetenz wird in diesem Modell durch ein Tripel bestehend aus einem Handlungsbereich, einem Inhaltsbereich und einem Komplexitätsbereich beschrieben (zB H1, I3, K2).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sicherung des Unterrichtsertrages/Schularbeiten</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Sicherung des Unterrichtsertrages bieten sich Einzel-, Team- und Gruppenarbeiten, Projektarbeiten und regelmäßige Hausübungen an. Der Zeitrahmen für Schularbeiten ist dem Abschnitt Leistungsfeststellung des Dritten Teiles zu entnehmen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Folgenden wird für jedes Semester der Lehrstoff gestützt auf die Bereiche der Inhaltsdimension des Kompetenzmodells angegeben. Die geometrischen Inhalte werden ausdifferenziert und mit Handlungsbereichen sowie Komplexitätsbereichen zu Kompetenzen verknüpft. Aus Gründen der Lesbarkeit wird dabei auf die durchgehende Ausweisung der Komplexitätsdimension verzichtet. In den Unterpunkten orientiert sich die Reihenfolge zunächst an den Inhaltsbereichen. In diesen wird nach der Reihenfolge der Handlungsbereiche Analysieren, Modellbilden und Planen, Operieren, Interpretieren sowie Argumentieren und Begründen weiter verfeinert.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Folgende zentrale Ideen sind bei der Erarbeitung des Lehrstoffs in allen Semestern relevant:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsetzen der Raumvorstellung bei der Bearbeitung von raumgeometrischen Aufgabenstellungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwickeln, Vertiefen und Strukturieren des konstruktiven Raumdenkens durch die Beschäftigung mit geometrischen Fragestellungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lesen und Herstellen von Rissen räumlicher Objekte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anfertigen von geometrisch richtigen Freihandskizzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Auswählen der geeigneten Werkzeuge (klassisch-konstruktiv oder computergestützt) und geeigneter Darstellungsformen (Freihandskizzen, Parallelrisse und Zentralrisse)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Übersetzen von realen Situationen in geometrische Modelle</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ermitteln der räumlichen Verhältnisse aus unterschiedlichen Darstellungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwickeln der algorithmischen Denkfähigkeit durch die Beschäftigung mit raumgeometrischen Problemen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Planen von Lösungsstrategien und Sequenzieren des gewählten Lösungswegs</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kommunizieren über geometrische Sachverhalte unter Verwendung der adäquaten Fachsprache</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Semester – Kompetenzmodul 5</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Geometrische Objekte und deren Eigenschaften</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Arbeiten mit linearen Grundelementen (Punkt, Gerade, Ebene, Polygon) und Koordinatensystemen (zB kartesische Welt- und Benutzerkoordinatensysteme):</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen und Erkennen obiger geometrischer Objekte und ihrer Eigenschaften</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeiten mit Koordinatensystemen (zB Koordinatenwege, Wechsel zwischen Koordinatensystemen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Argumentieren und Begründen der Wahl geeigneter Positionierungen von Koordinatensystemen und geometrischen Objekten zueinander</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Arbeiten mit Volumsmodellen von Grundkörpern (zB Prismen, Pyramiden, Kugeln, Kegel, Zylinder, Extrusionskörper, Drehkörper) und besonderen Polyedern (zB Platonische Polyeder):</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen und Erkennen von Grundkörpern und besonderen Polyedern sowie deren Eigenschaften</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterscheiden von Flächen- und Volumsmodellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erzeugen von geometrischen Grundkörpern und Polyedern als Volumsmodelle mit 3D-CAD-Software</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Analysieren von Objekten der realen Umwelt, Erkennen von Grundkörpern und Polyedern sowie Erfassen ihrer geometrischen Eigenschaften</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfassen und Erzeugen eines mentalen dreidimensionalen Modells eines aus Grundkörpern zusammengesetzten Objekts aus unterschiedlichen Darstellungsformen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anführen von Argumenten, die für oder gegen die Verwendung von geeigneten geometrischen Grundkörpern und Polyedern sprechen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Relationen zwischen Objekten</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bearbeiten von einfachen Lageaufgaben in anschaulichen Parallelrissen und deren Anwendung (zB Schnitte linearer Grundelemente, Würfelschnitte, einfache Durchdringungen ebenflächig begrenzter Objekte):</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfassen und Analysieren der Relationen zwischen geometrischen Objekten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Durchführen von Schnitten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Argumentieren und Begründen der Wahl geeigneter Schnitte</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Arbeiten mit Booleschen Operationen (Vereinigung, Durchschnitt und Differenz):</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen der Booleschen Operationen und ihrer Eigenschaften</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Durchführen von Booleschen Operationen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Modellieren von Objekten aus Grundkörpern durch Boolesche Operationen mit 3D-CAD-Software:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfassen und Erzeugen mentaler dreidimensionaler Modelle obiger Objekte aus unterschiedlichen Darstellungsformen im Hinblick auf Relationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Modellbilden zur Planung von Strategien für die konkrete Erzeugung obiger Objekte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Durchführen von Booleschen Operationen beim Modellieren mit 3D-CAD-Software</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Argumentieren und Begründen der Wahl geeigneter Boolescher Operationen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Transformationen</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Arbeiten mit Kongruenztransformationen (Schiebung, Drehung, Spiegelung) und Skalierung:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen und Analysieren der obigen Transformationen und ihrer Eigenschaften</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Durchführen obiger Transformationen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Modellieren von Objekten aus Grundköpern durch Kongruenztransformationen und Skalierung mit 3D-CAD-Software:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfassen und Erzeugen mentaler dreidimensionaler Modelle aus unterschiedlichen Darstellungsformen im Hinblick auf obige Transformationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Modellbilden zur Planung von Strategien für die konkrete Durchführung obiger Transformationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwenden von Raumtransformationen zur Erzeugung obiger Objekte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Argumentieren und Begründen der Wahl geeigneter Transformationen beim Modellieren von geometrischen Objekten aus Grundkörpern</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Abbildungen und Risse</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Verstehen von Projektionen (Parallel- und Zentralprojektion) als Abbildungen und der Ergebnisse von Projektionen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen und Erkennen von Projektionen und Rissen und ihrer grundlegenden Eigenschaften</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfassen der geometrischen Bedeutung von Kontur und Umriss</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Arbeiten mit zugeordneten Hauptrissen (Grund-, Auf-, Kreuzriss) und axonometrischen Rissen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen und Erkennen obiger Risse und ihrer grundlegenden Eigenschaften</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Herstellen von geometrisch richtigen Freihandskizzen, zugeordneten Hauptrissen und axonometrischen Rissen von linearen Grundelementen und (zusammengesetzten) Grundkörpern unter Berücksichtigung der Sichtbarkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfassen und Erzeugung mentaler dreidimensionaler Modelle von zusammengesetzten Grundkörpern aus zugeordneten Hauptrissen und axonometrischen Rissen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Argumentieren und Begründen der Wahl geeigneter Risse</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Semester – Kompetenzmodul 6</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Geometrische Objekte und deren Eigenschaften</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Arbeiten mit elementaren Kurven (zB Kreise, Ellipsen, Schraublinien) und Freiformkurven (zB Bézierkurven) sowie mit ihren Parameterdarstellungen und Tangenten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen und Erkennen obiger Kurven und ihrer Eigenschaften</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen und Ermitteln von Parameterdarstellungen und Tangenten obiger Kurven</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erzeugen von Kurven mit geeigneten Medien (zB Handskizze, Konstruktionszeichnung, CAD-Konstruktion)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfassen und Erzeugen eines mentalen dreidimensionalen Modells von Kurven aus unterschiedlichen Darstellungsformen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anführen von Argumenten, die für oder gegen die Verwendung bestimmter Kurven sprechen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Arbeiten mit Volumsmodellen, die durch Rotation und Extrusion erzeugt werden (zB Drehkörper, allgemeine Pyramiden, Prismen, Zylinder und Kegel):</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen und Erkennen obiger geometrischer Objekte und ihrer Eigenschaften</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Analysieren von Objekten der realen Umwelt im Hinblick auf mögliche Erzeugungen durch Rotation und Extrusion</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erzeugen obiger Volumsmodelle mit 3D-CAD-Software</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfassen und Erzeugen mentaler dreidimensionaler Modelle obiger Volumskörper aus unterschiedlichen Darstellungsformen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anführen von Argumenten, die für oder gegen die Verwendung von Rotation und Extrusion zur Erzeugung von bestimmten Volumsmodellen sprechen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Relationen zwischen Objekten und Transformationen</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bearbeiten von komplexen Lageaufgaben in anschaulichen Parallelrissen und deren Anwendung (zB Durchdringungen ebenflächig begrenzter Objekte):</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Analysieren geometrischer Objekte im Hinblick auf ihre gegenseitige Lage</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Planen von Strategien für die Bearbeitung von Lageaufgaben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Durchführen von Lageaufgaben (zB Schnitten) in anschaulichen Parallelrissen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfassen von Lagerelationen zwischen geometrischen Objekten aus unterschiedlichen Darstellungsformen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Argumentieren und Begründen von geometrischen Vorgangsweisen bei der Bearbeitung von Lageaufgaben in anschaulichen Parallelrissen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bearbeiten von einfachen Lageaufgaben und Maßaufgaben (Bestimmung von Streckenlängen und Winkelmaßen) in zugeordneten Normalrissen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Analysieren geometrischer Objekte im Hinblick auf ihre Lage- und Maßrelationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Planen von Strategien für die Bearbeitung von Lage- und Maßaufgaben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Durchführen von einfachen Lageaufgaben in zugeordneten Normalrissen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfassen von Lage- und Maßrelationen aus unterschiedlichen Darstellungsformen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Argumentieren und Begründen von geometrischen Vorgangsweisen bei der Bearbeitung von Lage- und Maßaufgaben</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Generieren von Volumsmodellen von Rotations- und Extrusionsobjekten (zB Drehkörper, allgemeine Pyramiden, Prismen, Zylinder und Kegel) und Anwendung von Relationen und Transformationen zur Erzeugung komplexerer Volumsmodelle:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Analysieren von Relationen und Transformationen, die zur Erzeugung von Volumsmodellen obiger geometrischer Objekte verwendet werden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Modellbilden zur Planung von Strategien für die konkrete Erzeugung von Volumsmodellen obiger geometrischer Objekte durch geeignete Relationen und Transformationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Durchführen geeigneter Relationen und Transformationen zur Erzeugung von Volumsmodellen komplexer geometrischer Objekte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfassen von Relationen und Transformationen zur Erzeugung mentaler komplexer geometrischer Modelle</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Argumentieren und Begründen des Einsatzes geeigneter Relationen und Transformationen bei der Erzeugung von Volumsmodellen komplexer geometrischer Objekte</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Abbildungen und Risse</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Anwenden von grundlegenden Konstruktionsprinzipien zur Darstellung von Schatten bei Parallelbeleuchtung in anschaulichen Parallelrissen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen der grundlegenden Begriffe und Eigenschaften der Parallelbeleuchtung im Hinblick auf Schattenkonstruktionen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Durchführen von Schattenkonstruktionen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Herstellen von geometrisch richtigen Freihandskizzen und Parallelrissen im Zusammenhang mit Schattenkonstruktionen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfassen der Raumsituation aus Parallelrissen von Objekten und deren Schatten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Argumentieren und Begründen der Wahl geeigneter Konstruktionsprinzipien zur Durchführung von Schattenkonstruktionen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Angeben von Argumenten, die für oder gegen bestimmte Interpretationen der Schattendarstellung sprechen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Strukturieren und Festigen der für die Kompetenzbereiche dieses Semesters notwendigen, bereits erworbenen geometrischen Fähigkeiten und Fertigkeiten</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Klasse – Kompetenzmodul 7</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Geometrische Objekte und deren Eigenschaften</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Arbeiten mit Rotations- und Extrusionsflächen (zB Drehflächen, allgemeine Pyramiden-, Prismen-, Zylinder- und Kegelflächen), Schieb- und Regelflächen (anhand ausgewählter Beispiele) und Freiformflächen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen und Erkennen der oben angeführten Flächen und ihrer Eigenschaften</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Analysieren von Objekten der realen Umwelt, Erkennen obiger Flächen und Erfassen ihrer geometrischen Eigenschaften</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erzeugen von Flächenmodellen mit 3D-CAD-Software</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfassen und Erzeugen mentaler dreidimensionaler Modelle von Flächen aus unterschiedlichen Darstellungsformen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anführen von Argumenten, die für oder gegen die Verwendung von Flächen- und Volumsmodellen sprechen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erfassen der differentialgeometrischen Begriffe Tangentialebene, Flächennormale und Umriss von Flächen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen der oben angeführten Begriffe und deren Bedeutung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ermitteln von Tangentialebenen und Flächennormalen von Drehflächen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen von Umrissen von Flächen in unterschiedlichen Darstellungsformen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Relationen zwischen Objekten und Transformationen</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ermitteln ebener Kugelschnitte sowie punkt- und tangentenweises Bestimmen der Schnittkurven von Flächen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Analysieren der Relationen zwischen Flächen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Modellbilden zur Planung von Strategien für die Ermittlung der Schnittkurven von Flächen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Durchführen ebener Kugelschnitte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ermitteln von Schnittkurven von Flächen (punkt- und tangentenweise)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfassen von Relationen und Transformationen, die bei der Erzeugung mentaler Modelle von Kugel- und Flächenstücken erforderlich sind</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Argumentieren und Begründen von geometrischen Vorgangsweisen bei der Bearbeitung obiger Schnittaufgaben</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Arbeiten mit Flächen- und Volumsmodellen anhand von Beispielen aus Technik, Architektur, Design, Kunst usw. mit 3D-CAD-Software:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Analysieren der Relationen zwischen komplexeren geometrischen Objekten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Planen von Strategien für die konkrete Erzeugung obiger geometrischer Objekte durch geeignete Relationen und Transformationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Durchführen von Schnitt- und Vereinigungsaufgaben und geeigneten Transformationen zur Erzeugung obiger Objekte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfassen von Relationen und Transformationen, die zur Erzeugung mentaler dreidimensionaler Modelle obiger Objekte erforderlich sind</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Argumentieren und Begründen von geometrischen Vorgangsweisen bei der Erzeugung und Bearbeitung obiger Objekte im Hinblick auf Relationen und Transformationen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Abbildungen und Risse</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Herstellen von Normalrissen von Kreisen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen der grundlegenden Eigenschaften der Normalrisse von Kreisen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Konstruieren der Normalrisse von Kreisen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Herstellen von Zentralrissen im Durchschnittverfahren:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen der charakteristischen Begriffe und Eigenschaften von Zentralrissen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Konstruieren von Zentralrissen einfacher geometrischer Objekte im Durchschnittverfahren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfassen der Raumsituation aus Zentralrissen (zB aus Fotografien)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Argumentieren und Begründen der Wahl geeigneter Ansichten (zB Lage von Aug- und Hauptpunkt)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Strukturieren und Festigen der für die Kompetenzbereiche dieses Semesters notwendigen, bereits erworbenen geometrischen Fähigkeiten und Fertigkeiten</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Geometrische Objekte und deren Eigenschaften, Relationen zwischen Objekten, Transformationen, Abbildungen und Risse</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bearbeiten raumgeometrischer Problemstellungen mit Bezug zur Technik, Architektur, Design, Kunst usw.:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Analysieren der raumgeometrischen Problemstellungen im Hinblick auf geometrische Objekte, Relationen und Transformationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Planen von Strategien für die Bearbeitung raumgeometrischer Problemstellungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Auswählen der geeigneten Darstellungsform und Positionierung der geometrischen Objekte bei der Bearbeitung raumgeometrischer Problemstellungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erzeugen der Lösung raumgeometrischer Problemstellungen mit Hilfe geeigneter geometrischer Objekte, Relationen und Transformationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfassen raumgeometrischer Problemstellungen aus unterschiedlichen Darstellungsformen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Argumentieren und Begründen des Einsatzes geeigneter geometrischer Objekte, Relationen und Transformationen sowie der Wahl geeigneter Darstellungsformen bei der Bearbeitung raumgeometrischer Problemstellungen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Strukturieren und Vertiefen von bereits erworbenen geometrischen Fähigkeiten und Fertigkeiten, um eine nachhaltige Sicherung geometrischer Kompetenzen zu gewährleisten</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">HAUSHALTSÖKONOMIE UND ERNÄHRUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (5. und 6. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Haushaltsökonomie und Ernährung versteht sich als multidisziplinärer Unterrichtsgegenstand, deshalb bieten sich fächerübergreifende Aufgabenstellungen zur Förderung der Vernetzungskompetenz an. Die erfassten Themenbereiche sollen Eigenerfahrung mit Alltagsbezug und Gesellschaftsrelevanz verknüpfen. Welt- und Kulturverständnis stellt ein vorrangiges Ziel dar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, den (zB medialen) Ausführungen von Expertinnen und Experten zu folgen und diese zu hinterfragen. Aufgrund der Inhalte (Fachkompetenz) und Methoden werden Kompetenzen gefördert, die von Nutzen sind um berufliche Perspektiven zu entwickeln bzw. zu erweitern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von der zentralen Bedeutung des Haushaltes, wobei jener in seiner Gesamtheit als Versorgungs-, Wirtschafts- und Sozialbereich zu verstehen ist, sollen Schülerinnen und Schüler zu bedarfsorientiertem, eigenverantwortlichem und effizientem Management motiviert werden. Ziel ist, Lebens- und Ernährungsgewohnheiten zu reflektieren, um gesundheitsförderndes und umweltbewusstes Handeln im Sinne von Prävention und Nachhaltigkeit zu bewirken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vermittlung von Grundlagen des Konsumentenrechts, von Markt- und Werbestrategien sowie von Produktkennzeichnung soll die Entwicklung von Schülerinnen und Schülern zu mündigen Konsumentinnen und Konsumenten unterstützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Einsatz moderner Informationstechnologien zielt auf Kommunikations-, Präsentations- und Medienkompetenz. Die Förderung der Selbstkompetenz erfolgt durch Analyse und Reflexion eigener Lebens-, Ernährungs- und Konsumgewohnheiten im Unterricht und führt damit zu verbessertem Gesundheits- und Finanzmanagement.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Sensibilisierung für gesellschaftliche und wirtschaftliche Probleme, Verständnis für die Schwierigkeiten der Welternährung und Entwicklung von Problemlösungsstrategien soll Schülerinnen und Schüler von ihrer Eigenerfahrung zu globalem Denken führen und ihre Sozialkompetenz steigern.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Sprache und Kommunikation</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die reflexive Auseinandersetzung mit den eigenen unmittelbaren Lebensbereichen der Schülerinnen und Schüler sowie durch Anschaulichkeit, Praxisorientierung und vielfältigen Medieneinsatz wird der sprachliche Umgang mit Alltagserfahrungen ermöglicht und dadurch die Kommunikationskompetenz gefördert. Die Auseinandersetzung mit gesundheitsrelevanten, ökonomischen und ökologischen Themen soll es Schülerinnen und Schülern ermöglichen Aussagen von Expertinnen und Experten zu hinterfragen, zu diskutieren und zu bewerten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mensch und Gesellschaft</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Haushaltsökonomie und Ernährung soll Schülerinnen und Schüler zu reflektierter Kenntnis der eigenen Lebens- und Konsumgewohnheiten führen sowie das Verständnis für die verschiedenen Formen des sozialen Zusammenlebens im Dienste der Chancen- und Geschlechtergerechtigkeit fördern. Weitere Themen sind diesem Bildungsbereich zuzurechnen: Wirtschaftsbereich des Privathaushalt im Konnex mit volkswirtschaftlichen Zusammenhängen; Bestand und Wandel von familiären Strukturen und Herausforderungen im Bereich geschlechtergerechte Arbeitsteilung, auch im internationalen Vergleich; Reflexion des Zusammenlebens im privaten Haushalt als Grundlage sozialer Beziehungen; Übernahme von Verantwortung als Konsumentinnen und Konsumenten; Erfahren kultureller und interkultureller Differenzierung von Lebens- und Ernährungsweisen sowie Traditionen, Tabus und Präferenzen; Sensibilisierung für Gleichstellungsfragen und Geschlechterstereotypen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Natur und Technik</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verantwortlichkeit des Menschen für seine Lebensumwelten und Möglichkeiten diese aktiv zu gestalten findet in vielerlei Inhalten eine Entsprechung: Erkennen von Zusammenhängen zwischen Ökonomie und Ökologie; Reflexion und Bewertung von eigenem umweltrelevanten Handeln; Einsatz innovativer Haushaltstechnik; multimediale Dokumentationen und Präsentationen mit besonderer Berücksichtigung von Informationstechnologien</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Gesundheit und Bewegung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der gesundheitsbezogene Bereich ist in Haushaltsökonomie und Ernährung als wichtiger Schwerpunkt evident. Die Gesundheitskompetenz steht im Mittelpunkt: Erhaltung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit; Ernährung des gesunden Menschen und zielgruppenorientierte Ernährung; praktische Anwendung von ernährungsphysiologischen Kenntnissen; Einsichten in die Bereiche Hygiene und Mikrobiologie; Unfallverhütung und Erste Hilfe; Reflexion von Arbeitsabläufen und ergonomische Gestaltung von Arbeitsplatz, Wohnbereich und Lebensumgebung; Bedeutung des Wohnens für Gesundheit und Leistungsfähigkeit; kritische Auseinandersetzung mit die Gesundheit beeinträchtigenden Körpernormen und Stereotypen (zB Schönheitsideale)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kreativität und Gestaltung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die kreativ-gestaltenden Möglichkeiten in Haushaltsökonomie und Ernährung fördern Selbstverwirklichung und soziale Verantwortung und wirken individuell bereichernd und gemeinschaftsstiftend. Schöpferische Bereiche sind insbesondere: Wohn- und Arbeitsraumgestaltung; Menügestaltung, Nahrungszubereitung, Esskultur; sensorische Experimente; ästhetische und kulinarische Produktgestaltung und Vermarktungskonzepte; Förderung kreativer Problemlösungsstrategien</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (5. und 6. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein moderner, kompetenz- und handlungsorientierter Unterricht soll die Eigenständigkeit der Schülerinnen und Schüler fördern. Im Mittelpunkt des Unterrichtsgeschehens muss die Sach-, Sozial-, Entscheidungs- und Handlungskompetenz der Lernenden stehen, um sich im Alltag orientieren zu können. Der Paradigmenwechsel vom inhalts- und gegenstandszentrierten (Inputsteuerung) zum kompetenzbasierten Unterricht (Outputorientierung) ist zu vollziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll auf naturwissenschaftlichen, kultur- und sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen aufbauen und sich an den Prinzipien der salutogenetischen Gesundheitsförderung, der Nachhaltigkeit und der aktiven Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger an der Gesellschaft orientieren und so Entscheidungsgrundlagen für einen gesundheits- umwelt- und sozialverträglichen Lebensstil bieten. Die Organisation des Lernprozesses hat in den Bereichen Fach-, Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenz zu erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die kompetenzorientiert formulierte Bildungs- und Lehraufgabe stellt verbindliche Lehr- und Lernziele in Verschränkung mit dem Lehrstoff dar. Anknüpfend an den Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler sind die Inhalte altersadäquat zu vermitteln. Die Individualität der Lernenden ist bei der Unterrichtsplanung und –gestaltung zu berücksichtigen. Hierbei bieten sich insbesondere Methoden an, welche die Selbsttätigkeit, Eigenverantwortung und Teamfähigkeit unterstützen, wie beispielsweise exemplarische Fallstudien, Rollen- und Planspiele, Projekte, Internetrecherchen, Präsentationen und offene Lernformen. Bei der Anwendung der jeweiligen Methode ist auf Anschaulichkeit, Praxisorientierung und Aktualität zu achten. Fächerübergreifender Unterricht fördert vernetztes Denken und Transferleistungen bei Schülerinnen und Schülern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Einbeziehung außerschulischer Expertinnen und Experten sowie die Durchführung von Exkursionen und Lehrausgängen eröffnen neue Perspektiven, stellen unmittelbare Zusammenhänge her und wirken durch ihren Realitätsbezug motivationsfördernd.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vielfältiger Medieneinsatz hat die Kommunikationsfähigkeit, den Aktualitätsbezug und die interaktive Auseinandersetzung zu fördern. Durch die Beschäftigung mit ernährungs-und haushaltswissenschaftlichen Quellen ist strukturiertes, logisches und vernetztes Denken und Arbeiten zu stärken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Ausrichtung des Unterrichts am aktuellen Stand der Wissenschaft verlangt, dass die Lehrenden ihre fachlichen sowie methodisch-didaktischen Kenntnisse und Fähigkeiten stets weiter entwickeln.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell für Haushaltsökonomie und Ernährung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Kompetenzmodell für Haushaltökonomie und Ernährung sieht fünf übergeordnete semesterübergreifende Kompetenzbereiche vor, die die Bildungsziele des Faches Haushaltsökonomie und Ernährung abbilden, diese sind nicht kompensierbar. In den einzelnen Semestern werden diese Kompetenzbereiche durch Teilkompetenzen genau beschrieben, die eine Verknüpfung von Handlung und Inhalt darstellen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Übergeordnete semesterübergreifende Kompetenzbereiche</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewusstsein über das eigene Konsumverhalten entwickeln, konsumspezifische Informationen beschaffen und nach Qualitätskriterien bewerten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ressourcen verantwortungsbewusst managen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Das Konzept des Consumer Citizenship erkennen, reflektieren und in Entscheidungen einbinden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Das eigene Essverhalten erkennen, reflektieren und bewerten sowie Zusammenhänge zwischen Ernährungsgewohnheiten, Kulturen, Gesundheit und Wohlbefinden verstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sich vollwertig und nachhaltig ernähren</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Klasse (1. und 2. Semester)</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Bewusstsein über das eigene Konsumverhalten entwickeln, konsumspezifische Informationen beschaffen und nach Qualitätskriterien bewerten</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die volkswirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung des Haushalts erklären, Zusammenhänge zwischen Konsumgewohnheiten und Gesundheit erkennen und bewerten sowie soziokulturelle Einflüsse auf die eigenen Konsumgewohnheiten erkennen und reflektieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>konsumrelevante Informationen für den Einkauf beschaffen und nach differenzierten Gesichtspunkten bewerten sowie Sicherheitshinweise erkennen und beachten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Marketingmaßnahmen von Produktinformationen unterscheiden und Vertriebswege beschreiben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Qualitätskriterien für Nachhaltigkeit und Gesundheit von Produkten und Dienstleistungen nennen und beurteilen sowie Reboundeffekte anhand ausgewählter Produktgruppen ableiten</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Ressourcen verantwortungsbewusst managen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den privaten Haushalt als reproduktives und sozio-ökonomisches System verstehen und einen Zusammenhang zwischen Konsum und Ressourcenverbrauch herstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Vielfalt der Ressourcen (Zeit, Geld, Güter, Umwelt, Arbeitskraft) für Privathaushalte beschreiben und die wechselseitigen Einflüsse auf Gesellschaft und Wirtschaft erkennen und an Beispielen nachvollziehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung von organisatorischen und ergonomischen sowie hygienischen und gesundheitlichen Aspekten von Arbeitsabläufen erläutern und Arbeitsvorgänge des privaten Haushalts planen und organisieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Strategien zum kurz-, mittel- und langfristigen Finanzmanagement im Privathaushalt skizzieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Notwendigkeit einer aktiven Teilnahme am Markt erkennen und einen Zusammenhang zwischen Konsum und Ressourcenverbrauch herstellen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Das Konzept des Consumer Citizenship erkennen, reflektieren und in Entscheidungen einbinden</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich am Markt orientieren und als mündige Konsumentinnen und Konsumenten hinsichtlich Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und ethischer Grundsätze verantwortungsbewusst positionieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wichtige gesetzliche Regelungen des Konsumentenrechts kennen, an ausgewählten Beispielen anwenden und argumentieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>umweltrelevante Faktoren und ihre regionalen und globalen Auswirkungen erkennen und einen nachhaltigen dh. ökonomisch-, ökologisch-, sozial- und gesundheitsverträglichen Lebensstil entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die rechtliche, wirtschaftliche und soziale Bedeutung des Wohnens erkennen und bewerten</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Semester – Kompetenzmodul 3</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Das eigene Essverhalten erkennen, reflektieren und bewerten sowie Zusammenhänge zwischen Ernährungsgewohnheiten, Kulturen, Gesundheit und Wohlbefinden verstehen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Essgewohnheiten in Bezug auf Tradition, Kultur und Religion nennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zusammenhänge zwischen Ernährungsgewohnheiten und Gesundheit beschreiben sowie verantwortliches Handeln bezüglich sozialem, psychischem und körperlichem Wohlbefinden diskutieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den eigenen Energie- und Nährstoffbedarf berechnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>soziokulturelle und sensorische Einflüsse auf die eigenen Ernährungsgewohnheiten wahrnehmen und beschreiben</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Sich vollwertig und nachhaltig ernähren</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Grundlagen der Ernährung erklären und fachwissenschaftlich begründete Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit aufzeigen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>energieliefernde Inhaltsstoffe der Nahrung beschreiben sowie Ernährungsempfehlungen kennen und kritisch beurteilen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>energieliefernde Lebensmittel und ihre Eigenschaften benennen sowie ihren Einfluss auf Zubereitung, Konservierung, Lagerung und Hygiene übertragen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Bewusstsein über das eigene Konsumverhalten entwickeln, konsumspezifische Informationen beschaffen und nach Qualitätskriterien bewerten</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ernährungsprotokolle, Ernährungserhebungen, Fallstudien und ernährungswissenschaftliche Quellen auswerten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nachhaltige und gesundheitsfördernde Kriterien von Produkten und Ernährungsformen erläutern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewusstsein für Qualität schaffen und bewerten</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Ressourcen verantwortungsbewusst managen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bei der Auswahl von Lebensmitteln und Speisen auf Regionalität und Saisonalität sowie auf Verarbeitung und Wertigkeit achten</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Das Konzept des Consumer Citizenship erkennen, reflektieren und in Entscheidungen einbinden</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gesetzliche Grundlagen der Lebensmittelkennzeichnung nennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Qualitätskriterien von Lebensmitteln kennen und Ernährungs- und Konsumentscheidungen qualitätsorientiert treffen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Semester – Kompetenzmodul 4</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Das eigene Essverhalten erkennen, reflektieren und bewerten sowie Zusammenhänge zwischen Ernährungsgewohnheiten, Kulturen, Gesundheit und Wohlbefinden verstehen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ernährungstrends und Esstraditionen unterschiedlicher Kulturen kennen und reflektieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ernährungssituationen in unterschiedlichen Bedeutungszusammenhängen gestalten und alternative Ernährungsformen einbeziehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gesundheitsbezogene Informationen unterschiedlicher Quellen bewerten</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Sich vollwertig und nachhaltig ernähren</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>energiearme Inhaltsstoffe der Nahrung erläutern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Produktion, Verarbeitung und Wertigkeit ausgewählter energiearmer Lebensmittel beschreiben, ihre Eigenschaften benennen und ihren Einfluss auf Zubereitung, Konservierung, Lagerung und Hygiene übertragen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine nachhaltige Lebensmittelauswahl argumentieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fachwissenschaftlich begründete Zusammenhänge zwischen Ernährung und Stoffwechsel sowie Ernährung und ernährungsmitbedingten Krankheiten aufzeigen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Bewusstsein über das eigene Konsumverhalten entwickeln, konsumspezifische Informationen beschaffen und Qualitätskriterien bewerten</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zusammenhänge zwischen Konsumgewohnheiten und Gesundheit herstellen und bei Bedarf eine zielgruppenorientierte Ernährung ableiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Auswirkung der Nahrungszubereitung auf die verschiedenen Aspekte der Lebensmittelqualität erklären</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Ressourcen verantwortungsbewusst managen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>optimale Einkaufsplanung und geeignetes Vorratsmanagement an Hand von adäquater Lagerung und Konservierungsmethoden entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>globale Zusammenhänge der Welternährung und Wasser als knappes Gut erkennen und deren Bedeutung für den eigenen Konsum reflektieren</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Das Konzept des Consumer Citizenship erkennen, reflektieren und in Entscheidungen einbinden</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zum Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit laut WHO Stellung nehmen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einen nachhaltigen dh. einen ökonomisch-, ökologisch-, sozial- und gesundheitsverträglichen Lebensstil erkennen und reflektieren</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">PSYCHOLOGIE UND PHILOSOPHIE</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c">für Gymnasium und Realgymnasium</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (7. und 8. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Psychologie und Philosophie soll eine fundierte Auseinandersetzung mit den Grundfragen des Lebens ermöglichen und Orientierungshilfen bieten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Psychologieunterricht sollen die Schülerinnen und Schüler Einblick in das Erleben und Verhalten des Menschen gewinnen sowie Impulse zur Selbstreflexion und zu einem besseren Verständnis des Mitmenschen erhalten. Die Schülerinnen und Schüler sollen therapeutische Hilfen und Einrichtungen kennen lernen, es ist aber nicht Aufgabe des Psychologieunterrichts, therapeutische Hilfestellungen zu geben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Philosophieunterricht soll den Schülerinnen und Schülern in exemplarischer Form Einblick in die wesentlichen Strömungen der abendländischen Philosophie geben. Die Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit und ihrer Erkenntnis, der Wahrheitsfrage, den Werten, mit der Sinnfrage sowie der Legitimation von gesellschaftlichen Ordnungen soll die Schülerinnen und Schüler auffordern, sich auf das Philosophieren als Prozess einzulassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>werden in ihrer Entwicklung zu selbstständigen, dialog- und konfliktfähigen Menschen begleitet und gefördert,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennen die Notwendigkeit von Kooperation, sozialer Sensibilität und Verantwortung als Grundlage für die Demokratie,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eignen sich Wissen und Kompetenzen an, die dem Abbau von Stereotypen und der Förderung von Chancen- und Geschlechtergerechtigkeit dienlich sind</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gelangen durch argumentative Erörterung vergangener und gegenwärtiger Erklärungsmodelle zu Einsichten in Möglichkeiten und Grenzen des Denkens und Handelns,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>lernen aus der Vielfalt von Inhalten relevante Informationen selektieren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>werden zum wissenschaftlichen Arbeiten angeleitet und zu einer reflektierten Auseinandersetzung mit den vielfältigen wissenschaftlichen und pseudowissenschaftlichen Theorien und Spekulationen angeregt.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erworbene Kompetenzen in Psychologie und Philosophie sind im Sinne einer ganzheitlichen Bildung auch außerhalb des schulischen Kontexts von nachhaltiger Bedeutung.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Sprache und Kommunikation</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Alle Teilbereiche der Psychologie und Philosophie tragen dazu bei, sprachliche und kommunikative Prozesse zu fördern: persönliche und soziale Prozesse benennen; Emotionen und Motivationen differenziert ausdrücken; Gesprächsformen üben, Gesprächsfähigkeit vertiefen und konstruktives Feedback geben; Bedeutung nonverbaler Kommunikation erfassen und verstehen; begriffliche Genauigkeit anwenden und argumentative Begründungen erarbeiten; Grenzen des Aussagbaren und Beschreibbaren erkennen; verständiges Lesen durch Textarbeit fördern und Texte vergangener Epochen mit gegenwärtigen Vorstellungen vergleichen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mensch und Gesellschaft</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die in Psychologie und Philosophie erworbenen Kompetenzen führen die Schülerinnen und Schüler zur reflektierten Kenntnis der eigenen Person und der Mitmenschen; sie fördern das Verständnis für die sozialen Formen des Zusammenlebens und deren Wandel. Dabei ist auch auf Ursachen und Erscheinungsformen von sozialen Ungleichheitsstrukturen (zB bezogen auf Geschlecht, soziale und ethnische Herkunft) Bezug zu nehmen. Die Schülerinnen und Schüler werden zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten verschiedener Medien angeregt und lernen, Daten zu selektieren und zu interpretieren. Durch weltweite Kommunikation und Kooperation werden interkulturelles Denken und Handeln ermöglicht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lehrerinnen und Lehrer haben zur Förderung einer toleranten Grundhaltung auch im Sinne eines interkulturellen Verständnisses beizutragen. Dazu gehören das Entwickeln persönlicher Einstellungen, Urteilsvermögen, Kritikfähigkeit, Zivilcourage, respektvoller Umgang mit anders Denkenden und die Bereitschaft zu verantwortungsvollem Handeln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Natur und Technik</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler lernen die Methoden der wissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung und deren Grenzen reflektieren. Sie werden auf das Problem der Verantwortung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hingewiesen. Sie setzen sich mit den gesellschaftlichen und geschichtlichen Zusammenhängen wissenschaftlicher Erkenntnisse auseinander, insbesondere mit naturwissenschaftlich-technischem Fortschritt und den daraus resultierenden moralischen Problemen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kreativität und Gestaltung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben der theoretischen Analyse kreativer Prozesse erweitern die Schülerinnen und Schüler durch die Kenntnis alternativer Standpunkte und Lösungswege ihre Spontaneität und Flexibilität.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Gesundheit und Bewegung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler lernen psychohygienische Prinzipien kennen und setzen sich kritisch mit Normalität und Gesundheit auseinander.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (7. und 8. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kompetenzorientierung bedeutet eine Verknüpfung von Wissenserwerb und Anwendung von Wissen. Sie erweitert die Zeitperspektive, betont den langfristig angestrebten Zuwachs an Kenntnissen und Fertigkeiten, weg von kleinschrittigen Lernzielen, hin zu mehr Nachhaltigkeit. Daraus ergeben sich folgende methodische Konsequenzen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Exemplarisches Lernen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kompetenzen werden primär an exemplarischen Inhalten erworben. Da der Kompetenzerwerb eine aktive und intensive Auseinandersetzung mit Materialien und Themengebieten erfordert, ist das didaktische Prinzip des „exemplarischen Lernens“ von entscheidender Bedeutung. Damit ist erstens ein Unterrichten mit Beispielen gemeint, und zweitens die bewusste Beschränkung auf Sachverhalte, die beispielhaften Charakter aufweisen und als „Fundamente des PUP-Unterrichts“ gelten können. Die Fundamente des PUP-Unterrichts sind unter „Kompetenzen und Inhalte“ aufgelistet.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Orientierung am Exemplarischen berücksichtigt auch die verschiedenen Verarbeitungstiefen beziehungsweise Kompetenzniveaus:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegendes Wissen reproduzieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wissen verknüpfen und transferieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Gelernte reflektieren und mit Wissen kreativ umgehen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzorientierung als Mitte zwischen Instruktion und Handlungsorientierung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Organisation der Lernprozesse ist eine Balance zwischen Instruktion und Handlungsorientierung anzustreben. Grundsätzlich sind Schülerinnen und Schüler in ihrer Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung durch offene, selbst organisierte Lernformen unter Einbeziehung verschiedener Medien und Informationstechnologien zu stärken. Geeignete Umsetzungsmöglichkeiten sind beispielsweise selbstständiges Strukturieren von Arbeitsphasen, Recherche, Planung und Durchführung von Experimenten sowie Interviews und deren Auswertung. Dies trägt zur Stärkung von Kompetenzen wie Teamarbeit und Präsentationstechnik bei. Weiters ist die umfassende Kommunikationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler durch Formen des sokratischen Gesprächs, durch das Üben des logisch richtigen Argumentierens (zB durch das Schreiben philosophischer Essays) und durch das Training des aktiven Zuhörens zu fördern. Die Schülerinnen und Schüler sind zur selbstständigen exemplarischen Lektüre von Originaltexten zu ermutigen. Zur Festigung von Lernprozessen eignen sich das Verfassen von Exzerpten und Protokollen, das Führen eines psychologischen oder philosophischen Tagebuchs und Reflexionsphasen mit Rückmeldungen zur Gruppensituation.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Förderung des kreativen Potenzials sind Rollenspiele, Fantasiereisen, Gedankenexperimente, Zeichnungen und andere künstlerische Darstellungen, meditative Betrachtungen von Kunstwerken, Arbeiten mit audiovisuellen Impulsen und den Informationstechnologien einzusetzen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erfahrungsorientierung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Je nach Möglichkeit ist ein Bezug zur Lebenswelt durch Einladen von Fachleuten oder durch Besuche außerschulischer Institutionen herzustellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Bearbeitung der Themen ist auf eine altersgemäße Darstellung und die Relevanz für die Lebenssituation der Schülerinnen und Schüler zu achten. Dabei ist an persönliche Erfahrungen und an die Vorkenntnisse aus anderen Unterrichtsgegenständen anzuknüpfen. Der Beitrag österreichischer Forscherinnen und Forscher zur Psychologie und Philosophie ist in den Unterricht einzubeziehen. Generell ist auf ein ausgewogenes Verhältnis der Kompetenzniveaus von Reproduktion, Transfer und Reflexion in den einzelnen Themenbereichen zu achten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Betonung der Vernetzung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein nachhaltiger Erwerb von Kompetenzen zeigt sich in der Vernetzung von Inhalten. PUP fördert in dreifacher Hinsicht die Vernetzungskompetenz:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Psychologie + Philosophie: Hier ergeben sich vielfältige Möglichkeiten, zB Wahrnehmung mit erkenntnistheoretischen Fragestellungen zu verknüpfen etc.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fächerübergreifend (interdisziplinär): Das Fach ist aufgrund der vielfältigen Inhalte und Methoden an sich interdisziplinär.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kompetenzübergreifend: Der PUP-Unterricht offeriert in besonderer Weise Möglichkeiten, Handeln, Erleben und theoretische Analyse zu verbinden (zB Thematisierung des Menschenbildes, Thematisierung von Selbstwertgefühl, Identität, Einfluss von Rollenbildern und Geschlechternormen, Lernreflexion, Umgang mit Konflikten). So ergibt sich eine Vernetzung von lebensweltlicher Erfahrung und theoretischer Begründung.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Semesterübergreifende Kompetenzen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der PUP-Unterricht kann entscheidend dazu beitragen, die Persönlichkeitsentfaltung der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen, auf ihre individuellen Fähigkeiten Bezug zu nehmen, sie zu lebenslangem Lernen zu motivieren (personale Kompetenz), ihnen Wissen und Können zu vermitteln (Sachkompetenz) sowie die Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Schüler zu fördern (soziale Kompetenz). Semesterübergreifende Kompetenzen für Psychologie und Philosophie sind:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Begriffe verstehen und differenziert verwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wissen aus verschiedenen Fachgebieten vergleichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Texte, Grafiken und Diagramme fachspezifisch analysieren und interpretieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>geeignete Fragestellungen formulieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Stärken und Schwächen erkennen und einschätzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Beschäftigung mit Inhalten aus Psychologie und Philosophie als persönliche Orientierungshilfe erkennen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Semester – Kompetenzmodul 5</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Aspekte der wissenschaftlichen Psychologie</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zentrale Begriffe (Psychologie, Experiment, Objektivität …) beschreiben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterschiede zwischen Alltagspsychologie und wissenschaftlicher Psychologie erörtern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Methoden der Psychologie darlegen und reflektieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beziehungen zwischen psychologischen Erkenntnissen und Lebenspraxis herstellen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Phänomene der Wahrnehmung und Wahrnehmungsprozesse</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wahrnehmung als aktiven und zweckvollen Prozess beschreiben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fehler in der Wahrnehmung erkennen und sich bewusst machen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Selektive Prozesse der Wahrnehmung erfassen und analysieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wahrnehmungsbeeinflussungen erörtern</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kognitive Prozesse und Lernen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Modelle zum Gedächtnis und Lernen wiedergeben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigenes Lernen mit theoretischen Erkenntnissen vergleichen und reflektieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aktuelle Erkenntnisse zum Denken erklären</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Semester – Kompetenzmodul 6</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Soziale Phänomene und Kommunikation</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Soziale Phänomene beschreiben und reflektieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formen von Aggression und Gewalt erkennen und analysieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kommunikationsprozesse darstellen und differenziert beurteilen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Fragen der Entwicklung und Erziehung</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Phänomene der psychischen Entwicklung wiedergeben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Bedeutung verschiedener Einflüsse auf die Entwicklung erkennen und reflektieren</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Aspekte der Persönlichkeit</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Menschliches Erleben und Verhalten aus Sicht der Persönlichkeitspsychologie beschreiben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Bedeutung von Emotionen erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Seelische Gesundheit und deren Beeinträchtigung diskutieren</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Klasse – Kompetenzmodul 7</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Grundlagen der Philosophie</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Charakteristika der Philosophie und philosophische Grundbegriffe beschreiben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Philosophische Fragestellungen beurteilen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Methoden des Philosophierens darlegen und anwenden</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Aspekte der Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zugänge zur Wirklichkeit und ihre Interpretationsmöglichkeiten analysieren und reflektieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkenntnis- und wissenschaftstheoretische Fragestellungen bearbeiten</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Anthropologische Entwürfe</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anthropologische Konzepte unterscheiden und interpretieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wissen aus verschiedenen Fachgebieten für eine reflektierte Auseinandersetzung heranziehen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Grundfragen der Ethik</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ethische Grundpositionen erklären und kritisch hinterfragen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Differenzen in ethischen Konzepten herausarbeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Werthaltungen in privaten, politischen und ökologischen Fragen entwickeln und begründen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">PSYCHOLOGIE UND PHILOSOPHIE</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c">am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium (einschließlich Praktikum)</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (6. bis 8. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Psychologie und Philosophie soll eine fundierte Auseinandersetzung mit den Grundfragen des Lebens ermöglichen und Orientierungshilfen bieten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Psychologieunterricht sollen die Schülerinnen und Schüler Einblick in das Erleben und Verhalten des Menschen gewinnen sowie Impulse zur Selbstreflexion und zu einem besseren Verständnis des Mitmenschen erhalten. Die Schülerinnen und Schüler sollen therapeutische Hilfen und Einrichtungen kennen lernen, es ist aber nicht Aufgabe des Psychologieunterrichts, therapeutische Hilfestellungen zu geben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Philosophieunterricht soll den Schülerinnen und Schülern in exemplarischer Form Einblick in die wesentlichen Strömungen der abendländischen Philosophie geben. Die Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit und ihrer Erkenntnis, der Wahrheitsfrage, den Werten, mit der Sinnfrage sowie der Legitimation von gesellschaftlichen Ordnungen soll die Schülerinnen und Schüler auffordern, sich auf das Philosophieren als Prozess einzulassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>werden in ihrer Entwicklung zu selbstständigen, dialog- und konfliktfähigen Menschen begleitet und gefördert,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennen die Notwendigkeit von Kooperation, sozialer Sensibilität und Verantwortung als Grundlage für die Demokratie,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gelangen durch argumentative Erörterung vergangener und gegenwärtiger Erklärungsmodelle zu Einsichten in Möglichkeiten und Grenzen des Denkens und Handelns,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>lernen aus der Vielfalt von Inhalten relevante Informationen selektieren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>werden zum wissenschaftlichen Arbeiten angeleitet und zu einer reflektierten Auseinandersetzung mit den vielfältigen wissenschaftlichen und pseudowissenschaftlichen Theorien und Spekulationen angeregt.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erworbene Kompetenzen in Psychologie und Philosophie sind im Sinne einer ganzheitlichen Bildung auch außerhalb des schulischen Kontexts von nachhaltiger Bedeutung.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Sprache und Kommunikation</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Alle Teilbereiche der Psychologie und Philosophie tragen dazu bei, sprachliche und kommunikative Prozesse zu fördern: persönliche und soziale Prozesse benennen; Emotionen und Motivationen differenziert ausdrücken; Gesprächsformen üben, Gesprächsfähigkeit vertiefen und konstruktives Feedback geben; Bedeutung nonverbaler Kommunikation erfassen und verstehen; begriffliche Genauigkeit anwenden und argumentative Begründungen erarbeiten; Grenzen des Aussagbaren und Beschreibbaren erkennen; verständiges Lesen durch Textarbeit fördern und Texte vergangener Epochen mit gegenwärtigen Vorstellungen vergleichen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mensch und Gesellschaft</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die in Psychologie und Philosophie erworbenen Kompetenzen führen die Schülerinnen und Schüler zur reflektierten Kenntnis der eigenen Person und der Mitmenschen; sie fördern das Verständnis für die sozialen Formen des Zusammenlebens und deren Wandel. Die Schülerinnen und Schüler werden zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten verschiedener Medien angeregt und lernen, Daten zu selektieren und zu interpretieren. Durch weltweite Kommunikation und Kooperation werden interkulturelles Denken und Handeln ermöglicht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lehrerinnen und Lehrer haben zur Förderung einer toleranten Grundhaltung auch im Sinne eines interkulturellen Verständnisses beizutragen. Dazu gehören das Entwickeln persönlicher Einstellungen, Urteilsvermögen, Kritikfähigkeit, Zivilcourage, respektvoller Umgang mit anders Denkenden und die Bereitschaft zu verantwortungsvollem Handeln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Natur und Technik</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler lernen die Methoden der wissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung und deren Grenzen reflektieren. Sie werden auf das Problem der Verantwortung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hingewiesen. Sie setzen sich mit den gesellschaftlichen und geschichtlichen Zusammenhängen wissenschaftlicher Erkenntnisse auseinander, insbesondere mit naturwissenschaftlich-technischem Fortschritt und den daraus resultierenden moralischen Problemen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kreativität und Gestaltung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben der theoretischen Analyse kreativer Prozesse erweitern die Schülerinnen und Schüler durch die Kenntnis alternativer Standpunkte und Lösungswege ihre Spontaneität und Flexibilität.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Gesundheit und Bewegung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler lernen psychohygienische Prinzipien kennen und setzen sich kritisch mit Normalität und Gesundheit auseinander.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (6. bis 8. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kompetenzorientierung bedeutet eine Verknüpfung von Wissenserwerb und Anwendung von Wissen. Sie erweitert die Zeitperspektive, betont den langfristig angestrebten Zuwachs an Kenntnissen und Fertigkeiten, weg von kleinschrittigen Lernzielen, hin zu mehr Nachhaltigkeit. Daraus ergeben sich folgende methodische Konsequenzen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Exemplarisches Lernen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kompetenzen werden primär an exemplarischen Inhalten erworben. Da der Kompetenzerwerb eine aktive und intensive Auseinandersetzung mit Materialien und Themengebieten erfordert, ist das didaktische Prinzip des „exemplarischen Lernens“ von entscheidender Bedeutung. Damit ist erstens ein Unterrichten mit Beispielen gemeint, und zweitens die bewusste Beschränkung auf Sachverhalte, die beispielhaften Charakter aufweisen und als „Fundamente des PUP-Unterrichts“ gelten können. Die Fundamente des PUP-Unterrichts sind unter „Kompetenzen und Inhalte“ aufgelistet.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Orientierung am Exemplarischen berücksichtigt auch die verschiedenen Verarbeitungstiefen bzw. Kompetenzniveaus:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">- grundlegendes Wissen reproduzieren</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">- Wissen verknüpfen und transferieren</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">- das Gelernte reflektieren und mit Wissen kreativ umgehen</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzorientierung als Mitte zwischen Instruktion und Handlungsorientierung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Organisation der Lernprozesse ist eine Balance zwischen Instruktion und Handlungsorientierung anzustreben. Grundsätzlich sind Schülerinnen und Schüler in ihrer Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung durch offene, selbst organisierte Lernformen unter Einbeziehung verschiedener Medien und Informationstechnologien zu stärken. Geeignete Umsetzungsmöglichkeiten sind beispielsweise selbstständiges Strukturieren von Arbeitsphasen, Recherche, Planung und Durchführung von Experimenten sowie Interviews und deren Auswertung. Dies trägt zur Stärkung von Kompetenzen wie Teamarbeit und Präsentationstechnik bei. Weiters ist die umfassende Kommunikationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler durch Formen des sokratischen Gesprächs, durch das Üben des logisch richtigen Argumentierens (zB. durch das Schreiben philosophischer Essays) und durch das Training des aktiven Zuhörens zu fördern. Die Schülerinnen und Schüler sind zur selbstständigen exemplarischen Lektüre von Originaltexten zu ermutigen. Zur Festigung von Lernprozessen eignen sich das Verfassen von Exzerpten und Protokollen, das Führen eines psychologischen oder philosophischen Tagebuchs und Reflexionsphasen mit Rückmeldungen zur Gruppensituation.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Förderung des kreativen Potenzials sind Rollenspiele, Fantasiereisen, Gedankenexperimente, Zeichnungen und andere künstlerische Darstellungen, meditative Betrachtungen von Kunstwerken, Arbeiten mit audiovisuellen Impulsen und den Informationstechnologien einzusetzen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erfahrungsorientierung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Je nach Möglichkeit ist ein Bezug zur Lebenswelt durch Einladen von Fachleuten oder durch Besuche außerschulischer Institutionen herzustellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Bearbeitung der Themen ist auf eine altersgemäße Darstellung und die Relevanz für die Lebenssituation der Schülerinnen und Schüler zu achten. Dabei ist an persönliche Erfahrungen und an die Vorkenntnisse aus anderen Unterrichtsgegenständen anzuknüpfen. Der Beitrag österreichischer Forscherinnen und Forscher zur Psychologie und Philosophie ist in den Unterricht einzubeziehen. Generell ist auf ein ausgewogenes Verhältnis der Kompetenzniveaus von Reproduktion, Transfer und Reflexion in den einzelnen Themenbereichen zu achten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Betonung der Vernetzung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein nachhaltiger Erwerb von Kompetenzen zeigt sich in der Vernetzung von Inhalten. PUP fördert in dreifacher Hinsicht die Vernetzungskompetenz:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Psychologie + Philosophie: Hier ergeben sich vielfältige Möglichkeiten, zB Wahrnehmung mit erkenntnistheoretischen Fragestellungen zu verknüpfen etc.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fächerübergreifend (interdisziplinär): Das Fach ist aufgrund der vielfältigen Inhalte und Methoden an sich interdisziplinär.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kompetenzübergreifend: Der PUP-Unterricht offeriert in besonderer Weise Möglichkeiten, Handeln, Erleben und theoretische Analyse zu verbinden (zB Thematisierung des Menschenbildes, Thematisierung von Selbstwertgefühl, Identität, Lernreflexion, Umgang mit Konflikten). So ergibt sich eine Vernetzung von lebensweltlicher Erfahrung und theoretischer Begründung.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Semesterübergreifende Kompetenzen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der PUP-Unterricht kann entscheidend dazu beitragen, die Persönlichkeitsentfaltung der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen, auf ihre individuellen Fähigkeiten Bezug zu nehmen, sie zu lebenslangem Lernen zu motivieren (personale Kompetenz), ihnen Wissen und Können zu vermitteln (Sachkompetenz) sowie die Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Schüler zu fördern (soziale Kompetenz). Semesterübergreifende Kompetenzen für Psychologie und Philosophie sind:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Begriffe verstehen und differenziert verwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wissen aus verschiedenen Fachgebieten vergleichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Texte, Grafiken und Diagramme fachspezifisch analysieren und interpretieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>geeignete Fragestellungen formulieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Stärken und Schwächen erkennen und einschätzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Beschäftigung mit Inhalten aus Psychologie und Philosophie als persönliche Orientierungshilfe erkennen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Praktika</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Psychologieunterricht des Wirtschaftskundlichen Realgymnasiums sind die entwicklungspsychologischen, pädagogischen, sozial- und betriebspsychologischen Kompetenzen besonders zu vertiefen. Durch die Praktika werden ein intensiver Bezug zur Lebenswirklichkeit (Arbeit, Beruf, Wirtschaft) hergestellt und Orientierungshilfen zur Lebensgestaltung und Berufswahl geboten. Die Praktika stehen in Zusammenhang mit den Kompetenzbereichen des Pflichtgegenstandes Psychologie und Philosophie.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Semester – Kompetenzmodul 3</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Aspekte der wissenschaftlichen Psychologie</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zentrale Begriffe (Psychologie, Experiment, Objektivität …) beschreiben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterschiede zwischen Alltagspsychologie und wissenschaftlicher Psychologie erörtern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Methoden der Psychologie darlegen und reflektieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beziehungen zwischen psychologischen Erkenntnissen und Lebenspraxis herstellen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Wichtige Aspekte der Psychologie in Bezug auf das Praktikum</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bereiche der angewandten Psychologie aufzählen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Organisation von Betrieben erklären</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anforderungsprofile in den Sozialberufen benennen und reflektieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Praktische Erfahrungen schriftlich fixieren</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Semester – Kompetenzmodul 4</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Fragen der Entwicklung und Erziehung</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Phänomene der psychischen Entwicklung wiedergeben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Theorien zur Entwicklung vergleichen und kritisch beleuchten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Bedeutung verschiedener Einflüsse auf die Entwicklung erkennen und reflektieren</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Semester – Kompetenzmodul 5</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Phänomene der Wahrnehmung und Wahrnehmungsprozesse</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wahrnehmung als aktiven und zweckvollen Prozess beschreiben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fehler in der Wahrnehmung erkennen und sich bewusst machen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Selektive Prozesse der Wahrnehmung erfassen und analysieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wahrnehmungsbeeinflussungen erörtern</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kognitive Prozesse und Lernen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Modelle zum Gedächtnis und Lernen wiedergeben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigenes Lernen mit theoretischen Erkenntnissen vergleichen und reflektieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aktuelle Erkenntnisse zum Denken erklären</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Semester – Kompetenzmodul 6</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Soziale Phänomene und Kommunikation</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Soziale Phänomene beschreiben und reflektieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formen von Aggression und Gewalt erkennen und analysieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kommunikationsprozesse darstellen und differenziert beurteilen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Aspekte der Persönlichkeit</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Menschliches Erleben und Verhalten aus Sicht der Persönlichkeitspsychologie beschreiben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Bedeutung von Emotionen erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Seelische Gesundheit und deren Beeinträchtigung diskutieren</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Klasse – Kompetenzmodul 7</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Grundlagen der Philosophie</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Charakteristika der Philosophie und philosophische Grundbegriffe beschreiben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Philosophische Fragestellungen beurteilen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Methoden des Philosophierens darlegen und anwenden</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Aspekte der Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zugänge zur Wirklichkeit und ihre Interpretationsmöglichkeiten analysieren und reflektieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkenntnis- und wissenschaftstheoretische Fragestellungen bearbeiten</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Anthropologische Entwürfe</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anthropologische Konzepte unterscheiden und interpretieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wissen aus verschiedenen Fachgebieten für eine reflektierte Auseinandersetzung heranziehen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Grundfragen der Ethik</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ethische Grundpositionen erklären und kritisch hinterfragen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Differenzen in ethischen Konzepten herausarbeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Werthaltungen in privaten, politischen und ökologischen Fragen entwickeln und begründen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">INFORMATIK</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (5. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildungsziele und Bildungsinhalte sind immer ein Spiegelbild des gesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Umfeldes. Gegenwärtig bildet die Informatik den Wesenskern des digitalen Zeitalters und damit auch das Fundament moderner Informations- und Kommunikationstechnologien.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ihre Inhalte sind daher allgemeinbildend und dienen sowohl einem fundierten Weltverständnis als auch der fachlichen Basis für zukünftige Berufsbilder. Der Informatik kommt als Wissenschaft und als schulisches Fachgebiet eine Schlüsselrolle zu, da sie die automatische Datenverarbeitung und digitale Informationsrepräsentation zum Gegenstand hat und diese mit Hilfe von Informatiksystemen nutzbar macht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Fach Informatik eröffnet allen Schülerinnen und Schülern einen gleichberechtigten Zugang zu informatischen Denk- und Arbeitsweisen als Voraussetzung für den produktiven Umgang mit digitalen Informations- und Kommunikations-technologien.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Sprache und Kommunikation</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Konstruktiver Informatikunterricht ist auch Sprachunterricht. Der Mensch-Maschine-Kommunikation liegt im Gegensatz zu natürlichen Sprachen eine abstrakte formale Sprache zugrunde.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informatiksysteme tragen wesentlich zu Veränderungen der Kommunikationskultur bei. Unterschiedliche digitale Repräsentationsformen von Information ergänzen die traditionelle Verständigung und erfordern neue technologische und methodische Kompetenzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die vielfältigen Möglichkeiten der elektronischen Kommunikation ermöglichen einen Austausch über Grenzen hinweg und erleichtern die virtuelle Begegnung mit anderen Kulturen. Die davon ausgehende Motivation, Fremdsprachenkenntnisse zu erwerben, wird durch die Verfügbarkeit aktueller und authentischer fremdsprachlicher Informationen und das Fachvokabular verstärkt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mensch und Gesellschaft</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Arbeitswelt und privates Umfeld der Menschen verändern sich durch den Einfluss der Informationstechnologien permanent. Durch die Beschäftigung mit diesen Technologien lernen Schülerinnen und Schüler deren Auswirkungen, Möglichkeiten, Grenzen und Gefahren kennen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler erkennen das Potenzial ihrer eigenen Fähigkeiten als denkende, handelnde, fühlende und sich entwickelnde Menschen im Unterschied zu einer lernenden Maschine. Dies erfordert einen verantwortungsvollen Umgang mit Informationstechnologien.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Natur und Technik</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Modellbildung, Formalisierung und Abstraktion leistet die Informatik einen wesentlichen Beitrag zur Auseinandersetzung mit Natur und Technik und führt zu einer besseren Entscheidungs- und Handlungskompetenz.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kreativität und Gestaltung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Umgang mit Informationstechnologie gibt den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit, selbst kreativ tätig zu sein und Gestaltungserfahrungen zu machen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Gesundheit und Bewegung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verantwortung für den eigenen Körper erfordert als Ausgleich zur Arbeit am Computer gezielte Bewegung. Den Schülerinnen und Schülern soll die Bedeutung eines ergonomisch gestalteten Arbeitsplatzes bewusst werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Einsatz von Informationstechnologien zur Erfassung und Analyse von Daten im Sport- und Gesundheitsbereich bietet die Möglichkeit zur kritischen Reflexion.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (5. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan bietet den Lehrerinnen und Lehrern Freiräume für die eigenständige und verantwortliche Unterrichtsgestaltung, in der eine ausgewogene Abdeckung aller Kompetenzbereiche anzustreben ist. Dabei sind die Themen und Inhalte so auszuwählen und zu organisieren, dass sie die Vorkenntnisse und Vorerfahrungen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen und daran anknüpfen. Die Themen sind dabei so auszuwählen, dass sie vielfältige Bezüge zur Lebens- und Begriffswelt der Jugendlichen herstellen. Im Informatikunterricht besondere fachdidaktische Überlegungen anzustellen um Defizite aus den vorangehenden Schulstufen auszugleichen und individuelle Stärken einzubinden und zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterrichtsplanung hat sich an für Schülerinnen und Schüler transparenten Lehrzielen zu orientieren. Variierende Arbeitsformen wie Einzelarbeit, Gruppenarbeit und Teamarbeit geben Schülerinnen und Schülern Gelegenheit, Neues zu erforschen und bereits Gelerntes in verschiedenen kommunikativen und inhaltlichen Kontexten anzuwenden. Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung sind zu fördern und Möglichkeiten zur persönlichen Lernzielkontrolle anzubieten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gemeinschaftliches Problemlösen in einem projektorientierten Unterricht soll gefördert werden. Dabei ist kooperativen Entscheidungsstrukturen entsprechender Platz einzuräumen. Methodische Überlegungen sollen sich an den spezifischen Anforderungen von Einstieg, Entwicklung und Abschluss von Unterrichtsphasen orientieren. Explorative, systematische und exemplarische Vorgehensweisen sollen zur Vertiefung von Wissen und Erweiterung von Kompetenzen in der Informatik führen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schülern ist Gelegenheit zu geben, durch Transfer und Analogiebildung den Lernertrag zu sichern. Der Informatikunterricht soll beispielhaft für den sinnvollen Einsatz verfügbarer Technologien sein. Dem Erwerb einer wissenschaftlichen Arbeits- und Dokumentationsweise ist die Erstellung eines Portfolios dienlich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Erwerb informatischer Kompetenzen erfordert passende Formen der Wissensdarstellung und -verarbeitung. Grundlegende Strukturen und Prozesse in Gesellschaft, Natur und Technik werden aus Sicht der Informatik veranschaulicht. Dazu sind Methoden der Visualisierung und der Abstraktion zu verwenden. Die zyklische Vorgangsweise des Sammelns, Auswählens, Strukturierens, Abstrahierens, Auswertens und Interpretierens von Daten ist beim Problemlösen zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Motivation und zur Sicherung des Unterrichtsertrags sind den Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Informatikunterrichts vielfältige Möglichkeiten anzubieten, ihr Wissen zu präsentieren, sich der Kritik anderer zu stellen und ihre Arbeit zu argumentieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Gestaltung eines angenehmen und erfolgreichen Lernklimas beruht auf Vertrauen, auf der Förderung der individuellen Stärken und des kreativen Potenzials. Auf die unterschiedlichen Interessen sowohl der Schülerinnen als auch der Schüler ist durch Auswahl entsprechender Inhalte und Aufgabenstellungen einzugehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Exkursionen und Einladungen von Expertinnen und Experten zu Vorträgen und zur Diskussion sollen den Erfahrungshorizont erweitern.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informatische Bildung ist das Ergebnis von Lernprozessen, in denen fachliche Grundlagen verdeutlicht und Anwendungskompetenzen durch planvolle Arbeitsweisen systematisch erworben werden. Sie befähigt Schülerinnen und Schüler, die gesellschaftliche und wirtschaftliche Dimension digitaler Informations- und Kommunikationstechnologien zu erfassen. Aufgabe des Informatikunterrichts ist es, die Schülerinnen und Schüler zum Erwerb informatischer und informationstechnischer Kompetenzen hinzuführen, um sie zu befähigen, diese zur Lösung verschiedener Problemstellungen einzusetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Analyse realer Probleme vor allem aus ihrer Erfahrungswelt sollen sie Strukturen und Zusammenhänge erkennen und die Notwendigkeit von Abstraktion und Reduktion bei der Modellbildung von einfachen realen Systemen erfahren und diese Modelle auf empirische Daten anwenden lernen. Sie sollen kooperative und kommunikative Arbeitsweisen unter Einsatz von Kommunikationstechnologien anwenden lernen. In allen Bildungsbereichen stehen dabei Erweiterung und Festigung von Sach-, Selbst-und Sozialkompetenz im Mittelpunkt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen erkennen, dass die Informatik einer wissenschaftlichen Systematik unterliegt und Interesse und Wertschätzung verdient. Der Informatikunterricht fasst die vorhandenen Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern in der Informatik durch Beschäftigung mit Entwurf, Gestaltung und Anwendung von Informationssystemen zusammen und baut sie aus. Bei der kritischen Auseinandersetzung mit den dabei ablaufenden Prozessen und deren Ergebnissen sollen die Schülerinnen und Schüler ihr kognitives, emotionales und kreatives Potenzial nützen. Dies soll die Jugendlichen bei der Entwicklung und Festigung einer persönlichen Werthaltung und Weltsicht unterstützen und einen tieferen Einblick in die gesellschaftlichen Zusammenhänge und Auswirkungen moderner Informationstechnologie ermöglichen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Klasse (1. und 2. Semester)</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Informatik, Mensch und Gesellschaft</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Bedeutung von Informatik in der Gesellschaft beschreiben, die Auswirkungen auf die Einzelnen und die Gesellschaft einschätzen und Vor- und Nachteile an konkreten Beispielen abwägen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Maßnahmen und rechtliche Grundlagen im Zusammenhang mit Datensicherheit, Datenschutz und Urheberrecht kennen und anwenden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Entwicklung der Informatik beschreiben und bewerten können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informatikberufe und Einsatzmöglichkeiten der Informatik in verschiedenen Berufsfeldern benennen und einschätzen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Informatiksysteme</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Den Aufbau von digitalen Endgeräten beschreiben und erklären können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Funktionsweise von Informatiksystemen erklären können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundlagen von Betriebssystemen erklären, eine graphische Oberfläche und Dienstprogramme bedienen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundlagen der Vernetzung von Computern beschreiben und lokale und globale Computernetzwerke nutzen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Angewandte Informatik</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Standardsoftware zur Kommunikation und Dokumentation sowie zur Erstellung, Publikation und multimedialen Präsentation eigener Arbeiten einsetzen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Standardsoftware für Kalkulationen und zum Visualisieren anwenden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationsquellen erschließen, Inhalte systematisieren, strukturieren, bewerten, verarbeiten und unterschiedliche Informationsdarstellungen verwenden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Digitale Systeme zum Informationsaustausch, zur Unterstützung der Unterrichtsorganisation und zum Lernen auch in kommunikativen und kooperativen Formen verwenden können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Praktische Informatik</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Begriffe und Konzepte der Informatik verstehen und Methoden und Arbeitsweisen anwenden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Algorithmen erklären, entwerfen, darstellen und in einer Programmiersprache implementieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundprinzipien von Automaten, Algorithmen, Datenstrukturen und Programmen erklären können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Datenbanken benutzen und einfache Datenmodelle entwerfen können</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">MUSIKERZIEHUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (5. bis 8. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musik ist ein wesentlicher Bestandteil menschlicher Existenz und Teil der kulturellen Allgemeinbildung. Musikalische Bildung ist in der Wechselwirkung von Musikpraxis und Musikrezeption begründet. Musikpraxis umfasst die Kompetenzbereiche „Vokalpraxis“ und „Instrumental- und Bewegungspraxis“. Musikrezeption umfasst die Kompetenzbereiche „Hören und Erfassen“ und „Beschreiben, analysieren, Kontexte herstellen“.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wesentliche Ziele des Musikunterrichts sind der Erwerb und die Festigung von Kompetenzen in den Bereichen Musikpraxis und Musikrezeption. Diese geschehen anhand der von der Lehrkraft ausgewählten und festgelegten Inhalte des thematischen Bezugsrahmens des jeweiligen Semesters/der jeweiligen Klasse. Mögliche Inhalte sind im thematischen Bezugsrahmen exemplarisch angeführt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Zentrum des Musikunterrichts steht der schrittweise und kontinuierlich aufbauende Erwerb musikalischer Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kenntnisse. Theoretisches Wissen ist nicht Selbstzweck, sondern wird aus Musikpraxis und Musikrezeption entwickelt. Kompetenzorientierung bietet Schülerinnen und Schülern die Chance, ihre Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse im Umgang mit Musik in neuen Kontexten anzuwenden und unbekannte Aufgabenstellungen durch bereits Erlerntes und Erlebtes zu lösen. Kompetenzen werden im Unterricht erworben und trainiert, um in Anwendungssituationen Transferleistungen zu ermöglichen. Dabei sind fächerverbindende, interdisziplinäre und interkulturelle Aspekte zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Musikunterricht soll zu einem selbstständigen, weiterführenden Umgang mit Musik auf der Basis von Kompetenzen befähigen. Dabei ist auf Ausgewogenheit zwischen Tradition und aktuellem musikalischen Geschehen zu achten. Der Musikunterricht soll eine aufgeschlossene Haltung gegenüber allen musikalischen Äußerungen fördern und den musikalischen Erfahrungshorizont erweitern. Musik soll den Schülerinnen und Schülern als vielschichtiges kulturelles Kommunikationsmittel zugänglich werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auseinandersetzung mit möglichst vielfältigen musikalischen Bereichen, Epochen, Ausdrucks- und Erscheinungsformen in Musikpraxis und Musikrezeption ist Grundlage des Musikunterrichts.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Kompetenzerwerb in den Bereichen Musikpraxis und Musikrezeption soll die musikalisch-ästhetische Wahrnehmungs- und Unterscheidungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler verbessern. Daraus soll die Fähigkeit zur kritischen Reflexion des Musikangebots, der verschiedenen Funktionen von Musik sowie der Medien als kultureller Faktor erwachsen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das künstlerische Potenzial und der intellektuelle Reifungsprozess sowie die damit verbundene Identitätsfindung der Schülerinnen und Schüler sollen gefördert werden und lebensbegleitende Beschäftigung mit Musik ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen zum Verständnis soziokultureller Gegebenheiten des Musiklebens die Wechselwirkungen von Individuum, Kultur und Gesellschaft erfassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Förderung dynamischer Kompetenzen – soziale, personale, kommunikative Kompetenz sowie Methodenkompetenz – ist Aufgabe aller Bereiche des Musikunterrichts.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Aufgabenbereichen der Schule</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die bereits im Lehrplan der Unterstufe definierten Beiträge sind altersadäquat weiterzuentwickeln und zu vertiefen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Sprache und Kommunikation</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musik ist eine besondere Form von Sprache und Kommunikation, auch in nonverbaler Form. Sie verbindet über Sprachgrenzen hinweg und erleichtert das Verstehen anderer Kulturen. Sprach- und Textgestaltung mit musikalischen Mitteln erweitern die Möglichkeiten der Kommunikation und verbessern deren Qualität. Das Zusammenwirken von Musik und Sprache führt zu erhöhten emotionalen Empfindungen. Musikunterricht fördert den physiologisch richtigen, sprachkompetenten und künstlerischen Umgang mit der eigenen Stimme.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mensch und Gesellschaft</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Musikunterricht soll das Erkennen der vielfältigen Funktionen von Musik in den unterschiedlichsten Lebensbereichen ermöglichen. Er soll Einblick in die Bereiche öffentliches Kulturleben, Musik als Wirtschaftsfaktor, Berufswelt Musik, Jugendkultur, Freizeit, Konsum und Unterhaltung sowie neue Medien vermitteln. Dadurch soll ein wesentlicher Beitrag zur Entwicklung eines Kulturverständnisses geleistet werden, das von Toleranz und Kritikfähigkeit geprägt ist.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Natur und Technik</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Akustische Phänomene, Klang und Funktionsweise von Instrumenten sowie neue Medien sind wichtige Schnittstellen zwischen Natur, Technik und Kunst.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Gesundheit und Bewegung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Musik als persönliche Bereicherung erfahren. Die Beschäftigung mit Musik trägt zu einer Steigerung kognitiver Fähigkeiten bei und fördert die psychische Gesundheit. Die Anwendung stimmtechnischer Grundlagen sowie bewusstes Hörverhalten tragen zu einer gesunden Lebensführung bei. Die Vernetzung von Klang, Raum und Zeit in Tanz und Bewegung fördert die Körperkoordination und erweitert den Bewegungsbereich um eine künstlerische Dimension.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kreativität und Gestaltung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Reproduktion, Produktion und Improvisation in der Musikpraxis fördern die Entwicklung von Fantasie und Kreativität sowie die Entwicklung eines Bewusstseins für künstlerisches Handeln. Die dabei gewonnenen Erfahrungen aus individueller Leistung und musikalischen Gruppenprozessen sollen den Prozess musikalischer Bildung und Identitätsfindung unterstützen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (5. bis 8. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die beiden Kompetenzbereiche Musikpraxis und Musikrezeption bilden die zentralen Handlungsfelder des Musikunterrichts. Sie beinhalten Vokalpraxis, Instrumental- und Bewegungspraxis sowie Hören, Erfassen, Beschreiben, Analysieren und Kontexte herstellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kontinuierlicher Kompetenzerwerb erfordert aufbauenden Musikunterricht. Ausgehend von den unterschiedlichen Voraussetzungen in einer Klasse werden durch regelmäßiges praktisches Üben und Wiederholen Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kenntnisse der Schülerinnen und Schüler stufenweise erworben, erweitert und vertieft. Dies erfordert einen methodisch sinnvollen progressiven Aufbau. Schülerinnen und Schüler wissen über ihren Lernfortschritt Bescheid und können Verantwortung für ihren Lernprozess übernehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musikkundliche Kenntnisse stellen ein Ergebnis der Unterrichtsarbeit in den Handlungsfeldern Musikpraxis und Musikrezeption dar. Bereiche wie Musikgeschichte, Instrumentenkunde etc. sind nicht explizit als Inhalte ausgewiesen, sondern in den Kompetenzen enthalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Unterrichtsplanung erhält die Beschäftigung mit exemplarischen Themen und Werken gegenüber Systematik und Chronologie den Vorzug.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das unmittelbare Erlebnis von Musikaufführungen erweitert den musikalischen Erfahrungshorizont. Begegnungen mit Künstlerinnen und Künstlern im schulischen und regionalen Umfeld sind anzustreben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulische und außerschulische Projekte sowie Veranstaltungen sollen die Schülerinnen und Schüler zu künstlerischer Tätigkeit anregen, Gemeinschaftserlebnisse fördern und über den schulischen Rahmen hinaus öffentlichkeitswirksam sein.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Zusammenarbeit mit regionalen Kulturinstitutionen soll angestrebt werden. Die Begegnung mit Ausdrucksformen anderer Kulturen führt zu Respekt und kritischem Verständnis.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neue Technologien sollen adäquat eingesetzt und zur Unterstützung individueller Lernprozesse genutzt werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das zentrale Handlungsfeld des Musikunterrichts ist „Musikalisches Handeln und Wissen im Kontext“. Es umfasst die Bereiche Musikpraxis und Musikrezeption. Musikkunde wird in direkter Verbindung mit Musikpraxis und Musikrezeption vermittelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der musikalische Kompetenzerwerb beinhaltet die Förderung dynamischer Kompetenzen, die in ständiger Wechselwirkung mit Musikpraxis und Musikrezeption stehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musikpraxis umfasst die Kompetenzbereiche „Vokalpraxis“ und „Instrumental- und Bewegungspraxis“. Musikrezeption umfasst die Kompetenzbereiche „Hören und Erfassen“ und „Beschreiben, analysieren, Kontexte herstellen“.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Vokalpraxis, Instrumental- und Bewegungspraxis</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kontinuierlich aufbauende musikalische Übeprozesse sind Voraussetzung für den Erwerb musikalischer Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kenntnisse. Dabei sind der richtige Umgang mit Stimme und Instrumenten zu trainieren und ein Bewegungsrepertoire aufzubauen. Sicherheit und Präzision sind notwendige Grundbedingungen des Musizierens. Künstlerischer Ausdruck ist auf allen Ebenen realisierbar.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Hören und Erfassen</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kontinuierliche Schulung bewussten Hörens bildet eine wichtige Voraussetzung für ein differenziertes Erfassen von Musik. Ausgehend von einer kritischen Auseinandersetzung mit Vertrautem sollen Lust und Neugierde auf Neues und Unbekanntes geweckt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beschreiben, analysieren, Kontexte herstellen</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beschäftigung mit einem weit gefassten Musikrepertoire ermöglicht grundlegende Einblicke in musikalische Zusammenhänge, erweitert den musikalischen Erfahrungshorizont und fördert die Fähigkeit zur Auseinandersetzung mit Musik.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Fachspezifische dynamische Kompetenzen</ueberschrift><absatz typ="satz" ct="text" halign="j">Der Musikunterricht unterstützt die Entwicklung folgender dynamischer Kompetenzen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Soziale Kompetenzen:</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeitsprozesse in der Gruppe miteinander planen und durchführen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gemeinsam Regeln entwickeln und sich an Vereinbarungen halten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Konflikten in der Gruppe konstruktiv umgehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich in unterschiedlichen Situationen einfühlend und verantwortungsvoll verhalten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einander zuhören</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unbekannter und ungewohnter Musik offen begegnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>dem Musikgeschmack anderer Akzeptanz und Respekt entgegen bringen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Personale Kompetenzen:</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Stärken/Erfolge einschätzen und daraus Selbstvertrauen schöpfen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Misserfolge analysieren, eigene Schwächen erkennen und an deren Verbesserung arbeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigeninitiative entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich ausdauernd und konzentriert mit Musik beschäftigen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich präsentieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Musik als emotionales Ausdrucksmittel erleben und sich dazu äußern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Kommunikative Kompetenzen:</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Musik als nonverbales Verständigungsmittel erkennen und einsetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gemeinsames Musizieren als kommunikativen Prozess erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Ideen entwickeln und auf Ideen anderer eingehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Methodenkompetenzen:</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lern-, Arbeits- und Übetechniken anwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationen einholen, bewerten und in unterschiedliche Arbeitsprozesse einbringen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aktuelle Technologien und Medien für sich nutzen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die hier angeführten Kompetenzen sind mit dem thematischen Schwerpunkt des jeweiligen Semesters/der jeweiligen Schulstufe zu verbinden. Sie sind nach Komplexität und Anspruchsniveau zu differenzieren. Aus dieser Differenzierung ergibt sich eine Progression innerhalb der Kompetenzen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Semesterübergreifende Kompetenzen</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Musikpraxis</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Vokalpraxis:</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Stimme unter Anwendung stimmtechnischer Grundlagen bewusst einsetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>harmonische Grundstrukturen, Melodieverlauf, Rhythmus und Dynamik in verschiedenen Notationsformen erfassen und umsetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im Klassenverband ein- und mehrstimmig a cappella und mit Begleitung singen sowie zum Singen anleiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ein Vokalrepertoire unterschiedlicher Stile, Epochen und Kulturen ausdrucksvoll und stilgerecht interpretieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>melodische und rhythmische Motive erfinden, notieren und bearbeiten und auf elementarer Ebene improvisieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Instrumental- und Bewegungspraxis:</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit schulischem Instrumentarium harmonische Grundstrukturen, Melodieverlauf, Rhythmus und Dynamik in verschiedenen Notationsformen erfassen und umsetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>melodische und rhythmische Motive erfinden, notieren und bearbeiten und auf elementarer Ebene improvisieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Musizieren und Bewegen anleiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Musik durch Bewegung erfassen und Bewegungsabläufe zur Musik gestalten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Tänze aus verschiedenen Stilen, Epochen und Kulturen ausführen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Klasse (1. und 2. Semester)</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematischer Bezugsrahmen</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Populäre in der Musik</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Musikpraxis aus dem Bereich „Das Populäre in der Musik“</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">siehe semesterübergreifende Kompetenzen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Musikrezeption aus dem Bereich „Das Populäre in der Musik“</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Hören und erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>formale Abläufe hören und verbalisieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>melodisch-harmonische Abläufe hören und verbalisieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Klang von Instrumenten, Ensembles und Stimmtypen in verschiedenen Epochen und Kulturen erkennen und deren Funktion erklären</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Beschreiben, analysieren, Kontexte herstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>stilistische Merkmale erkennen und zuordnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Werke aus einem ausgewählten Hörrepertoire erkennen und in einen musikgeschichtlichen Kontext stellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich über die Rolle von Musik als Wirtschaftsfaktor äußern</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Exemplarische Inhalte</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Populäre Werke aus allen Epochen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Merkmale populärer Musik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Stars und Virtuosen gestern und heute</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Musik und Technik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Musiksoftware</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Songwriting</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Urheberrecht</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Semester – Kompetenzmodul 3</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematischer Bezugsrahmen</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Funktion und Wirkung von Musik</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Musikpraxis aus dem Bereich „Funktion und Wirkung von Musik“</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">siehe semesterübergreifende Kompetenzen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Musikrezeption aus dem Bereich „Funktion und Wirkung von Musik“</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Hören und erfassen:</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>formale Abläufe hören und verbalisieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>melodisch-harmonische Abläufe hören und verbalisieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Klang von Instrumenten, Ensembles und Stimmtypen in verschiedenen Epochen und Kulturen erkennen und deren Funktion erklären</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Beschreiben, analysieren, Kontexte herstellen:</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich über die Rolle von Musik als Wirtschaftsfaktor äußern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>musikrelevante Berufsfelder beschreiben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>stilistische Merkmale erkennen und zuordnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Werke aus einem ausgewählten Hörrepertoire erkennen und in einen musikgeschichtlichen Kontext stellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Funktion und Wirkung von Musik in politischen und soziokulturellen Zusammenhängen erfassen und erklären</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Exemplarische Inhalte</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Musik in der Werbung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Filmmusik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Musik und Festkultur</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gebrauchsmusik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Berufsfelder</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Semester – Kompetenzmodul 4</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematischer Bezugsrahmen</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Regionale, nationale und internationale Ausprägungen der Musik</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Musikpraxis aus dem Bereich „Regionale, nationale und internationale Ausprägungen der Musik“</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">siehe semesterübergreifende Kompetenzen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Musikrezeption aus dem Bereich „Regionale, nationale und internationale Ausprägungen der Musik“</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Hören und erfassen:</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>formale Abläufe hören und verbalisieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>melodisch-harmonische Abläufe hören und verbalisieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Klang von Instrumenten, Ensembles und Stimmtypen in verschiedenen Epochen und Kulturen erkennen und deren Funktion erklären</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterschiede zwischen Interpretationen erkennen und verbalisieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Beschreiben, analysieren, Kontexte herstellen:</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Funktion und Wirkung von Musik in kulturellen Zusammenhängen erfassen und erklären</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>stilistische Merkmale erkennen und zuordnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Werke aus einem ausgewählten Hörrepertoire erkennen und in einen musikgeschichtlichen Kontext stellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung Österreichs im historischen und aktuellen Musikleben erläutern</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Exemplarische Inhalte</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>regionales Musikleben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Interpretinnen und Interpreten und Interpretationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Volksmusik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>„Nationale Schulen“</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>außereuropäische Musikkulturen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>internationale Musiktrends</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>World-Music</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Festivals</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Semester – Kompetenzmodul 5</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematischer Bezugsrahmen</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschiedliche Erscheinungsformen von Vokalmusik</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Musikpraxis mit Schwerpunkt auf „Unterschiedliche Erscheinungsformen von Vokalmusik“</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">siehe semesterübergreifende Kompetenzen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Musikrezeption mit Schwerpunkt auf „Unterschiedliche Erscheinungsformen von Vokalmusik“</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Hören und erfassen:</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>formale Abläufe hörend und in Verbindung mit dem Notentext analysieren und in der Fachsprache verbalisieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>melodisch-harmonische Abläufe hörend und in Verbindung mit dem Notentext analysieren und in der Fachsprache verbalisieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterschiede zwischen Interpretationen erkennen und verbalisieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Stimmtypen in verschiedenen Epochen und Kulturen unterscheiden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Beschreiben, analysieren, Kontexte herstellen:</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Beziehung von Text und Musik beschreiben und interpretieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>stilistische Merkmale erkennen, beschreiben und zuordnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Werke aus einem ausgewählten Hörrepertoire erkennen und in einen musikgeschichtlichen Kontext stellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Querverbindungen zu anderen Fachgebieten und künstlerischen Ausdrucksformen herstellen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Exemplarische Inhalte</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formen des Musiktheaters</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>konzertante Vokalformen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Textvertonungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wort-Ton-Verhältnis</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Volks- und Kunstlied</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Semester – Kompetenzmodul 6</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematischer Bezugsrahmen</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschiedlichen Erscheinungsformen von Instrumentalmusik</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Musikpraxis mit Schwerpunkt auf „Unterschiedlichen Erscheinungsformen von Instrumentalmusik“</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">siehe semesterübergreifende Kompetenzen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Musikrezeption mit Schwerpunkt auf „Unterschiedlichen Erscheinungsformen von Instrumentalmusik“</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Hören und erfassen:</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>formale Abläufe hörend und in Verbindung mit dem Notentext analysieren und in der Fachsprache verbalisieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>melodisch-harmonische Abläufe hörend und in Verbindung mit dem Notentext analysieren und in der Fachsprache verbalisieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterschiede zwischen Interpretationen erkennen und verbalisieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ensembles in verschiedenen Epochen und Kulturen unterscheiden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Beschreiben, analysieren, Kontexte herstellen:</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>stilistische Merkmale erkennen, beschreiben und zuordnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Werke aus einem ausgewählten Hörrepertoire erkennen und in einen musikgeschichtlichen Kontext stellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Funktion und Wirkung von Musik in politischen und soziokulturellen Zusammenhängen erfassen und erklären</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>absolute und programmatische Zugänge zu Musik unterscheiden und beschreiben</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Exemplarische Inhalte</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Absolute Musik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Musik mit programmatischen Zugängen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kompositionstechniken</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Klangkörper im Wandel der Zeit</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Klasse – Kompetenzmodul 7</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematischer Bezugsrahmen</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musik und Gesellschaft</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Musikpraxis mit Schwerpunkt auf „Musik und Gesellschaft“</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">siehe semesterübergreifende Kompetenzen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Musikrezeption mit Schwerpunkt auf „Musik und Gesellschaft“</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Hören und erfassen:</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>formale Abläufe hörend und in Verbindung mit dem Notentext analysieren und in der Fachsprache verbalisieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>melodisch-harmonische Abläufe hörend und in Verbindung mit dem Notentext analysieren und in der Fachsprache verbalisieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterschiede zwischen Interpretationen erkennen und verbalisieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ensembles in verschiedenen Epochen und Kulturen unterscheiden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Beschreiben, analysieren, Kontexte herstellen:</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>stilistische Merkmale erkennen, beschreiben und zuordnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Werke aus einem ausgewählten Hörrepertoire erkennen und in einen musikgeschichtlichen Kontext stellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Musik in soziokulturelle Zusammenhänge stellen und bewerten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Querverbindungen zu Politik, Religion, Philosophie und anderen Kunstgattungen herstellen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Exemplarische Inhalte</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Musik und andere Kunstformen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Musik und Politik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Musik und Religion</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Musikbusiness</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Original und Bearbeitung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Stellung von Musikerinnen und Musikern in der Gesellschaft</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Thematischer Bezugsrahmen</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung, Vertiefung, persönliche Schwerpunkte</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Musikpraxis mit Schwerpunkt auf „Erweiterung, Vertiefung, persönliche Schwerpunkte“:</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">siehe semesterübergreifende Kompetenzen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Musikrezeption mit Schwerpunkt auf „Erweiterung, Vertiefung, persönliche Schwerpunkte“</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Hören und erfassen:</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vernetzung themenrelevanter Kompetenzen der vorangegangenen Semester</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Beschreiben, analysieren, Kontexte herstellen:</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vernetzung themenrelevanter Kompetenzen der vorangegangenen Semester</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Exemplarische Inhalte</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Persönliche Schwerpunktsetzungen aus den Inhalten der Oberstufe</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Themenzentrierte Querschnitte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Musikalische Eigenproduktion</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Musikalische Klischees</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">BILDNERISCHE ERZIEHUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (5. bis 8. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Bildnerische Erziehung erschließt Zugänge zu allen ästhetisch begründeten Phänomenen unserer visuellen und haptischen Lebenswelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte beziehen sich auf die Sachbereiche bildende und angewandte Kunst, visuelle Medien und Umweltgestaltung (Grafik, Malerei, Plastik, Architektur, Design, Fotografie, Film und Video, digitale Medien, Computerkunst, Informationsdesign) sowie alltagsästhetische Objekte und Phänomene.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die für die Unterstufe formulierte Bildungsaufgabe dient als Grundlage für die Arbeit in der Oberstufe. Darüber hinaus soll der Unterricht in Bildnerischer Erziehung</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die in der Unterstufe erworbenen Sach- und Methodenkenntnisse, Fertigkeiten, Einsichten und Haltungen sowie die sinnliche Erlebnisfähigkeit, die schöpferischen Kräfte und das Ausdrucksvermögen erweitern, differenzieren und vertiefen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Fähigkeit und das Interesse fördern, sowohl über Werke der bildenden und angewandten Kunst, der visuellen Medien und der Umweltgestaltung als auch über die eigene bildnerische Arbeit zu reflektieren und zu kommunizieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in der vertiefenden und reflektierenden Auseinandersetzung mit Werken der bildenden Kunst und in der produktiven, gestalterischen Tätigkeit Wahrnehmungsbezogenes mit Begrifflich-Logischem verbinden und anschauliches Denken entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vielfältige Methoden und Strategien für Problemlösungen erschließen und dazu befähigen, innovativ zu denken und zu handeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch die strukturierte Beschäftigung mit der eigenen Persönlichkeit einen wesentlichen Beitrag zur Identitätsfindung leisten und durch die Entwicklung und Pflege der individuellen schöpferischen Ressourcen – in Form eines kontinuierlichen, lebensbegleitenden Prozesses – kreative und emotionale Intelligenz ausbilden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das kritische Bewusstsein in Bezug auf Klischees und Rollenbilder schärfen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>neben der fachspezifischen Sach- und Methodenkompetenz auch zur Entwicklung von Selbst- und Sozialkompetenz beitragen (Selbsterfahrung, Zielstrebigkeit, Engagement, Selbstorganisation, Flexibilität, Kommunikationsfähigkeit, Reflexionsbereitschaft, Kritik- und Konfliktfähigkeit, Fähigkeit und Bereitschaft zu Initiative und Kooperation und zur Übernahme von sozialer Verantwortung) und zu emanzipatorischem, solidarischem und verantwortungsbewusstem Handeln führen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in verschiedenen Lebensbereichen den Gestaltungswillen und die Freude an bewusster Gestaltung fördern sowie das geistige und emotionale Potential von Kunst erschließen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über die strukturierte Dokumentation der eigenen Arbeit einen vertieften Bezug zur persönlichen Leistung ermöglichen und die Bereitschaft zur Reflexion entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in der Nutzung des fachtypisch interdisziplinären Potentials allgemeine Transferleistungen ermöglichen, wissenschaftliches Denken und Arbeiten vorbereiten und damit einen wesentlichen Beitrag für die Studierfähigkeit sowie zur Berufsvorbereitung leisten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kunst als Nahtstelle von unterschiedlichen Lebens- und Erfahrungswelten, wie die der Wahrnehmung, der Phantasie, der Kultur, Religion sowie die der Politik, der Wirtschaft und der Technik erschließen und Grundlagen für Werthaltungen und Wertschätzung schaffen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>differenzierte Kenntnisse und Fertigkeiten in Kommunikationsfähigkeit und Medienkompetenz entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das jeweilige kulturelle Umfeld in größere gesellschaftliche Zusammenhänge stellen und dazu befähigen, am zeitgenössischen Kulturgeschehen bewusst teilzunehmen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die bereits im Lehrplan der Unterstufe definierten Beiträge sind altersadäquat weiter zu entwickeln und zu vertiefen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Sprache und Kommunikation</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Analysieren und Beurteilen der ästhetischen Strukturen von Schrift- und Bildsprache; Erweitern des Fachvokabulars; Entwickeln und Anwenden rhetorischer und textgestaltender Fähigkeiten im Rahmen fachspezifischer Aufgaben im Vorfeld wissenschaftlichen Arbeitens</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mensch und Gesellschaft</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen von Funktion und Bedeutung der Kunst und der visuellen Medien im gesellschaftspolitischen Kontext; Wechselbeziehungen zwischen ästhetischen Erscheinungsformen und gesellschaftlichen Entwicklungen innerhalb und außerhalb Europas kennen; Aufspüren gesellschaftlicher Normen und Klischees in visuellen Darstellungen; Auseinandersetzen mit der Thematisierung geschlechtsspezifischer Rollenbilder in Alltag, Kunst und Medien; Entwickeln von Verantwortungsbewusstsein bei der Mitgestaltung der Umwelt</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Natur und Technik</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erforschen der sichtbaren Umwelt durch gestaltendes Abbilden; Erkennen des Einflusses von Technik und Technologien auf die Entstehung und Entwicklung ästhetischer Phänomene; Erkennen von Wechselbeziehungen zwischen künstlerischen Gestaltungsstrukturen und mathematisch-naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten; Entwickeln von Kompetenzen im Umgang mit apparativen Medien im Dienste von Kommunikation, Produktion, Dokumentation und Präsentation</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kreativität und Gestaltung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Transferieren von kreativer Kompetenz aus dem Lernfeld Kunst in alle Bildungsbereiche; Bildnerisches Denken und Gestalten als verfügbare Methode zu kreativem Handeln gebrauchen können; Entwickeln von Problemlösungsstrategien, experimentellen Vorgangsweisen, paradoxen Zugängen, divergierendem Denken, Versuch-Irrtum-Lernen, Modellkonstruktionen; konstruktives und kreatives Umgehen mit „Fehlern“; Entwickeln von praktischen Fertigkeiten und Fähigkeiten im Umgang mit Geräten, Werkzeugen und Materialien</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Gesundheit und Bewegung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausbilden der sinnlichen Fähigkeiten zur qualitätsvollen Kommunikation mit der Umwelt; Entwickeln der emotionalen Bildung durch bewussten Umgang mit Gefühlen und persönlichen Stärken und Schwächen; Auseinandersetzen mit unterschiedlichen Ausdrucksformen des menschlichen Körpers in Kunst und Kultur; Erkennen ergonomischer Aspekte in Architektur und Design; Steigern der Lebensqualität durch schöpferische Tätigkeit und durch Kunstverständnis</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (5. bis 8. Klasse):</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die für die Unterstufe formulierten Grundsätze behalten auch für die Oberstufe ihre Gültigkeit. Der Unterricht muss auf den in der Unterstufe erworbenen Fähigkeiten und Kenntnissen aufbauen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Durch eine Vielfalt an Inhalten, Methoden, Materialien und Techniken ist den unterschiedlichen Fähigkeiten und Interessen der Schülerinnen und Schüler Rechnung zu tragen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Unterrichtsgestaltung hat zwischen Strukturierung und Offenheit einen Rahmen für komplexe Lernsituationen zu schaffen und vielfältige Lernchancen zu ermöglichen. Dazu gehört auch das Nutzen des Bildungspotentials, das in der konstruktiven Wechselbeziehung zwischen praktischer Arbeit und Reflexion wirksam wird</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Möglichkeit, die bildnerische Arbeit in einen größeren Sinn- und Produktionszusammenhang zu stellen, ist im Rahmen von Projekten zu wechselnden Themenkreisen zu nutzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formen des fächerverbindenden Unterrichts sind in allen Schulstufen anzustreben, um über fachspezifische Zugänge Einsichten in gemeinsame Problemfelder zu gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Lerninhalte sind im Hinblick auf persönliche Interessens- und Lebensbereiche in zunehmendem Maße von den Schülerinnen und Schülern mitzubestimmen und eigenverantwortlich zu bearbeiten. Bei der Auswahl haben die Lehrerinnen und Lehrer Entscheidungshilfen anzubieten und bei der Umsetzung der Aufgabenstellung thematisch, technisch, gestalterisch und arbeitsorganisatorisch zu beraten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erscheinungsformen und Entwicklungslinien der bildenden und angewandten Kunst, der Architektur und der visuellen Medien sind exemplarisch in thematisch-funktionellen Zusammenhängen unter Beachtung der chronologischen Zuordnung und der zeitbedingten Besonderheiten zu erschließen. Diese Methode baut ein vernetztes Wissen auf, entwickelt Verständnis und fördert Fähigkeiten, die für Transferleistungen und die Bewältigung komplexer Inhalte notwendig sind</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Durch geeignete Rahmenbedingungen ist im Bereich der Reflexion das selbstorganisierte Erarbeiten von Lerninhalten durch die Schülerinnen und Schüler zunehmend zu fördern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sowohl die qualitative Erarbeitung der praktischen Lernziele und deren notwendige reflektorische Einbettung als auch der Anspruch auf lebensbegleitende Pflege der persönlichen kreativen Ressourcen stellen besondere Anforderungen an den Organisationsrahmen der Lernprozesse. Die Doppelstunde als minimale Zeiteinheit des Unterrichtsgeschehens ist eine Voraussetzung dafür</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Da in der Erarbeitung der Fachinhalte der Bildnerischen Erziehung eine sinnlich-anschauliche Form der Auseinandersetzung von besonderer Bedeutung ist, sind Einsatz und Ergiebigkeit der Lehrmittel von besonderer Wichtigkeit. Bei der Wahl der Bildmedien ist auf Effizienz und optimale Qualität zu achten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Nach Möglichkeit ist die direkte Begegnung mit Kunst im Original anzustreben</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzmodell</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die drei für den Unterrichtsgegenstand Bildnerische Erziehung relevanten Kompetenzbereiche setzen sich zusammen aus Bildnerische Praxis, Reflexion sowie Dokumentation und Präsentation. Die Kompetenzen und Teilkompetenzen der fünften Klasse benennen die Basiskompetenzen, welche in den aufsteigenden Klassen kontinuierlich vertieft und verdichtet werden. Die angeführten exemplarischen Inhalte dienen als Beispiele zur Erarbeitung der fachlichen Teilkompetenzen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Klasse (1. und 2. Semester)</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildnerische Praxis</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die an der Unterstufe erworbenen Sach- und Methodenkenntnisse, Fertigkeiten und das Ausdrucksvermögen erweitern, differenzieren und vertiefen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gestaltungsaufgaben aus unterschiedlichen bildnerischen Bereichen bearbeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sachzeichnungen, Raumdarstellungen, Studien und Skizzen zu konkreten Gestaltungsaufgaben herstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Repertoire eigener Bildvorstellungen und Darstellungsmöglichkeiten erweitern</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Reflexion</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die eigenen Gestaltungsabsichten und Arbeitsergebnisse reflektieren und bewerten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kenntnisse über Werkstoffe und Arbeitsmittel erwerben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Phänomenen der visuellen Massenmedien bewusst und verantwortungsvoll umgehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsichten gewinnen in Strukturen der sinnlich erfahrbaren Welt als Voraussetzung für Bildverstehen, Bildgebrauch und Kommunikation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewusstsein für gesellschaftliche Funktionen bildlicher Darstellungen entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwicklungslinien der bildenden und angewandten Kunst kennen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Dokumentation und Präsentation</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene Gestaltungsabsichten und Arbeitsergebnisse kommunizieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>persönliche Leistungen und Entwicklungen dokumentieren</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Exemplarische Inhalte</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildnerische Mittel, Bildordnung, Gestaltungsprozesse (Skizze, Studie, Plan), Farbverwendung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachvokabular des Gestaltens und Reflektierens, Bereiche der Bildenden Kunst und Architektur, vergleichende Werkbetrachtungen, Bildgattungen, Epochenraster, Original und Reproduktion, gesellschaftliche Bildproduktionen (Fernsehen, Film, Internet), Urheberrecht, Massenmedien, Werbung, Manipulation,</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dokumentation des Arbeitsprozesses und der Arbeitsergebnisse (analog/digital): Mappe, Werktagebuch</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Semester – Kompetenzmodul 3</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildnerische Praxis</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gestalterische Strategien zu Identitätskonstruktionen erwerben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch unterschiedliche Darstellungs- und Gestaltungsaufgaben die Wahrnehmungs- und Erlebnisfähigkeit im Visuellen und Haptischen erweitern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Vorstellungsvermögen steigern und eine persönliche Bildsprache entwickeln</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Reflexion</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Reflexivität und Diskursfähigkeit im Umgang mit Bildmedien zeigen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die eigenen Gestaltungsabsichten und Arbeitsergebnisse reflektieren und unter Verwendung von Fachvokabular kommunizieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kenntnisse über Werkstoffe und Arbeitsmittel erwerben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>exemplarisch Aufgabenfelder und Erscheinungsformen der bildenden und angewandten Kunst kennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwicklungslinien der bildenden und angewandten Kunst in Grundzügen kennen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Dokumentation und Präsentation</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Präsentation und Dokumentation als Möglichkeiten der Kommunikation nutzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ergebnisse der praktischen Arbeit und der theoretisch-reflektorischen Auseinandersetzung in exemplarischer Form zusammenstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>persönliche Leistungen und Entwicklungen adäquat dokumentieren</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Exemplarische Inhalte</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grafik, Malerei, Plastik, performative Techniken (Bewegung im Raum, Tableau vivant), visuelle Medien (inszenierte Fotografie, Videoclip)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachvokabular, Werkbetrachtungen, Epochenraster, Original und Reproduktion, gesellschaftliche Bildproduktionen (Fernsehen, Film, Internet), Urheberrecht, Manipulation</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiterführende Dokumentation des Arbeitsprozesses und der Arbeitsergebnisse (analog/digital): Mappe, Bildersammlung, Werktagebuch, Portfolio, Blog, Webdesign</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Semester – Kompetenzmodul 4</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildnerische Praxis</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationen zielgruppengerecht, medien-, methoden- und themenadäquat visualisieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Denk- und Gestaltungsprozesse visualisieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gestaltungsmittel zielgruppengerecht einsetzen und Medienauftritte planen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Reflexion</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>visuelle Botschaften dechiffrieren, differenzieren und bewerten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildnerische Mittel in ihrer Wirkung erkennen, als Träger von Inhalt und Aussage interpretieren und im Hinblick auf ihre lokalen und zeitbedingten Besonderheiten erläutern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Wirkung der bildnerischen Mittel im Hinblick auf den Realitätsgehalt medial vermittelter Botschaften erkennen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Dokumentation und Präsentation</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bilder und Medien zur Kommunikation auswählen, ordnen und verwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ergebnisse der praktischen Arbeit und der theoretisch-reflektorischen Auseinandersetzung in exemplarischer Form zusammenstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>persönliche Leistungen und Entwicklungen dokumentieren</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Exemplarische Inhalte</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schriftgestaltung, Grafikdesign, Kreativitätstechniken (Scribble, Brainstorming, Mindmap)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schriftzeichen, Layout, Informationsdesign, Zeichen und Geste, Mode/Design, Text/Bild-Relation, Filmische Codes, Werbung, Corporate Design, Fachvokabular</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiterführende Dokumentation des Arbeitsprozesses und der Arbeitsergebnisse (analog/digital): Mappe, Bildersammlung, Werktagebuch, Portfolio, Blog, Webdesign, Ausstellungsgestaltung, Präsentationstechniken</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Semester – Kompetenzmodul 5</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildnerische Praxis</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>experimentelle und künstlerische Zugangsweisen der Bildgestaltung erproben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in der Auseinandersetzung mit der Natur und mit Objekten aus der Lebensumwelt Sachverhalte beobachten und daraus Anregungen für die eigene Gestaltung gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch die Beschäftigung mit Themen und Techniken der bildenden und angewandten Kunst sowie jener der visuellen Medien eigene Ideen für die bildnerische Praxis finden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine persönliche Bildsprache zu Gestaltungsaufgaben entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einen selbst gewählten bildnerischen Schwerpunkt mit reflektierendem Anteil setzen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Reflexion</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kunst als Teil der Entwicklung kultureller Identität wahrnehmen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich eigenständig mit bildender und angewandter Kunst sowie den visuellen Medien auseinandersetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über Methoden für den selbstständigen Wissenserwerb verfügen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fachliche Informationen bewerten und zielgerichtet einsetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in der Auseinandersetzung mit dem aktuellen Kunstgeschehen die gegenwärtige Kunstentwicklung kennen lernen und mit der eigenen Erfahrung in Beziehung bringen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verschiedene Einrichtungen und Medien der Kunstvermittlung, wie Museen, Sammlungen, Ausstellungen, Kunstmessen, Ateliers, Medien, Fachliteratur kennen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Dokumentation und Präsentation</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bildersammlungen erweitern und strukturieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ergebnisse der praktischen Arbeit und der theoretisch-reflektorischen Auseinandersetzung in exemplarischer Form zusammenführen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>persönliche Leistungen und Entwicklungen adäquat dokumentieren</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Exemplarische Inhalte</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Studien vor dem Objekt, Interpretation und Dokumentation von Realität, Natur- und Architekturstudien, Analysen, Skizzen, Experimente, Fotografie, Verfremdung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildentwicklungen in historischen Längsschnitten, Methoden der Bildanalyse (vergleichende Bildbetrachtung, Strukturanalyse, Bildgespräch), Recherchemethoden, Ausstellungsbesuche, Methoden wissenschaftlicher Forschung, Fachvokabular</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiterführende Dokumentation des Arbeitsprozesses und der Arbeitsergebnisse (analog/digital): Mappe, Bildersammlung, Werktagebuch, Portfolio, Blog, Webdesign, Ausstellungsgestaltung, Präsentationstechniken, visuelles Material für wissenschaftliches Arbeiten aufbereiten</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Semester – Kompetenzmodul 6</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildnerische Praxis</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Raum und Räumlichkeit in die Bildnerische Gestaltung einbeziehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich mit dem eigenen Lebensraum im Bereich Architektur und Design gestaltend auseinandersetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Räume als Orte künstlerischer Gestaltung und Intervention nutzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>technische, bauliche und räumliche Gegebenheiten von Architektur und Designobjekten erschließen und darstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Abbildungs- und Darstellungsverfahren als Hilfe für Einsichten in formale Zusammenhänge erkennen und als Möglichkeiten zur anschaulichen Vermittlung von sachlichen Gegebenheiten nutzen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Reflexion</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ästhetische Phänomene im Kontext von Raum und Räumlichkeit erforschen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Strukturen von gebauter Umwelt, Design und künstlerischen Interventionen analysieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wissenschaftliches Forschen vorbereiten und erproben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsichten in alltagsästhetische Phänomene insbesondere im Bereich Architektur und Design gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ästhetische Phänomene analysieren, strukturieren, vergleichen und interpretieren</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Dokumentation und Präsentation</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einzel- oder Gruppenarbeit mediengerecht organisieren, dokumentieren und vermitteln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Auseinandersetzung mit technischen, baulichen und räumlichen Gegebenheiten von Architektur und Designobjekten dokumentieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Formen der Präsentation der Arbeit für sich und in der Gruppe durchführen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Analysen und Interpretationen anschaulich und sprachlich kompetent darbieten</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Exemplarische Inhalte</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Abbildungs- und Darstellungsverfahren, Architektur- oder Designobjekte und -modelle, Kunst im öffentlichen Raum, Webdesign (Homepage, Animationen, Video), Design Research</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Raumdesign-, Raumwahrnehmungs- und Raumnutzungskonzepte, Kunst im öffentlichen Raum, Methoden wissenschaftlicher Forschung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiterführende Dokumentation des Arbeitsprozesses und der Arbeitsergebnisse (analog/digital): Mappe, Bildersammlung, Werktagebuch, Portfolio, Blog, Webdesign, Ausstellungsgestaltung, Präsentationstechniken</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Klasse – Kompetenzmodul 7</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Semester</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildnerische Praxis</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gestaltungsprozesse selbst organisieren und umsetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einen selbst gewählten bildnerischen Schwerpunkt mit reflektierendem Anteil setzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeitsprozesse planen und durchführen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Material, Verfahren, experimentelle Vorgangsweisen und Gestaltungsmittel zielgerecht einsetzen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Reflexion</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Querverbindungen zwischen bildnerischer Praxis und Theorie herstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aspekte des künstlerischen Denkens und Handelns an Beispielen traditioneller und gegenwärtiger Kunst nachvollziehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>künstlerische Positionen reflektieren und mit der eigenen Arbeit in Verbindung bringen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Funktion und Bedeutung von Kunst und Bildmedien im gesellschaftlichen Kontext aufzeigen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigene bildnerische Arbeiten und Dokumentationen in Hinblick auf die Themenbereiche der Oberstufe sortieren und zuordnen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Dokumentation und Präsentation</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ergebnisse der praktischen Arbeit und der theoretisch-reflektorischen Auseinandersetzung in exemplarischer Form zusammenführen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>persönliche Leistungen und Entwicklungen adäquat dokumentieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ästhetische Phänomene analysieren, strukturieren und interpretieren sowie anschaulich und sprachlich kompetent darbieten</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Exemplarische Inhalte</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gattungen und Techniken der bildenden Kunst, Design und Alltagsästhetik, Medien, experimentelle und konzeptionelle Projekte, künstlerische Forschung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kunst im Zusammenhang mit Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit (Propaganda, Kunstpolitik, Werbung, Kunstmarkt, erweiterter Kunstbegriff)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiterführende Dokumentation des Arbeitsprozesses und der Arbeitsergebnisse (analog/digital): Mappe, Bildersammlung, Werktagebuch, Portfolio, Blog, Webdesign, Ausstellungsgestaltung, Präsentationstechniken</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Semester</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildnerische Praxis</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gestaltungsprozesse selbstorganisiert umsetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einen selbst gewählten bildnerischen Schwerpunkt setzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Dokumentationen (Mappe, Portfolio, Projekte) der Oberstufe gestaltend abschließen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Reflexion</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigene bildnerische Arbeiten und Dokumentationen in Hinblick auf die Themenbereiche der Oberstufe sortieren und zuordnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Querverbindungen zwischen Gestaltung, Reflexion, Dokumentation und Präsentation bildnerischer Praxis und Theorie herstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das erworbene Wissen über Kunst, Medien und gestaltete Umwelt strukturieren und in größere Zusammenhänge stellen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Dokumentation und Präsentation</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ergebnisse der eigenen praktisch-theoretischen Auseinandersetzung anschaulich darstellen</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Exemplarische Inhalte</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gestaltung von Dokumentationen und Präsentationen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eigene bildnerische Arbeit, Bildersammlungen, Themenbereiche</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dokumentation des Arbeitsprozesses und der Arbeitsergebnisse (analog/digital): Mappe, Werktagebuch, Präsentationstechniken</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">BEWEGUNG UND SPORT</ueberschrift><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Siehe die Verordnung BGBl. Nr. 37/1989 in der jeweils geltenden Fassung.</schlussteil></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">b) Wahlpflichtgegenstände</ueberschrift><ueberschrift typ="g1min" ct="text" halign="c">aa) zusätzlich als alternative Pflichtgegenstände in der Oberstufe</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LEBENDE FREMDSPRACHE</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c"><n>(Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Slowenisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Ungarisch, Kroatisch, Slowakisch, Polnisch)</n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist es, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Didaktische Hinweise sind dem Abschnitt „Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung“ des Zweiten Teiles zu entnehmen. Bei den im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätzen kommt den folgenden Bereichen eine besondere Bedeutung zu:</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><i>Kommunikative Sprachkompetenz als übergeordnetes Lernziel</i></n></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dem handlungsorientierten Ansatz gemäß stellt die kommunikative Sprachkompetenz das übergeordnete Lehr- und Lernziel des Fremdsprachenunterrichts dar. Das heißt, fremdsprachliche Teilkompetenzen sind in dem Maße zu vermitteln, wie sie für erfolgreiche mündliche und schriftliche Kommunikation nötig sind.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><i>Gewichtung der Fertigkeitsbereiche</i></n></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In den ersten beiden Lernjahren sind die Fertigkeitsbereiche Hören, Lesen, Sprechen (an Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen) und Schreiben gemäß der Teilkompetenzen regelmäßig und möglichst integrativ zu üben. Im letzten Lernjahr liegt der Schwerpunkt auf den Fertigkeitsbereichen Hören, Lesen und insbesondere auf Sprechen. Der Fertigkeitsbereich Schreiben ist in dem Maße zu vermitteln, wie er für eine schriftliche Basisverständigung nötig ist.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><i>Sprachbezogene kommunikative Kompetenzen</i></n></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die linguistischen, pragmatischen und soziolinguistischen Kompetenzen sind in dem Maße zu schulen, wie sie für das vorgesehene Kompetenzniveau notwendig sind. Den Sprachfunktionen (zB Wunsch, Zustimmung, Ablehnung, Gesprächsbeginn bzw. Gesprächsende signalisieren), dem jeweiligen Kompetenzniveau und Sprechanlass entsprechend, kommen dabei eine besondere Bedeutung zu.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><i>Themenbereiche und Kommunikationssituationen</i></n></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Themenbereiche und Kommunikationssituationen beziehen sich auf konkrete Bereiche des alltäglichen Lebens, den persönlichen Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler sowie Gewohnheiten und Aktivitäten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzniveaus<n> </n>A1 – A2 des Europäischen Referenzrahmens (GER)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die kommunikativen Teilkompetenzen, die die Schülerinnen und Schüler im Laufe der Oberstufe erwerben sollen, folgen den international standardisierten Kompetenzniveaus A1 und A2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr.R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen – GER und orientieren sich an den Kann-Beschreibungen der zu den einzelnen Fertigkeitsbereichen Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen und Schreiben gehörigen Skalen sowie den Kann-Beschreibungen zu den linguistischen, pragmatischen und soziolinguistischen Kompetenzen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><i>Zielniveau</i></n></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler erreichen am Ende der 12. Schulstufe in allen Fertigkeitsbereichen das Niveau A2.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><n><i>Teilkompetenzen und Lernsemester</i></n></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Zuordnung von Teilkompetenzen und Lernsemestern gibt die Grundanforderungen an, die für alle Schülerinnen und Schüler einer bestimmten Lernstufe gelten; vorangehende Teilkompetenzen sind dabei stets vorauszusetzen.</absatz><absatz typ="satz" ct="text" halign="j">Bei mit * gekennzeichneten Teilkompetenzen ist die Bandbreite an im Unterricht behandelten Themen, kommunikativen Situationen und Sprachstrukturen umfangreicher als im vorhergehenden Kompetenzmodul.</absatz><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">6. Klasse</gs></unterschrift><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">3. Semester – Kompetenzmodul 3</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>vertraute Wörter und kurze regelmäßig benutzte Redewendungen (zB Namen alltäglicher Gegenstände) verstehen können, vorausgesetzt, es wird sehr langsam und deutlich gesprochen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einzelne vertraute Namen, Wörter und ganz elementare Wendungen in einfachen Mitteilungen im Zusammenhang mit den üblichsten Alltagssituationen verstehen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Fragen zu Personen stellen und beantworten können, sofern es sich um unmittelbar notwendige Dinge und um sehr vertraute Themen handelt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in kurzen, eingeübten Sätzen sich selbst, seine Familie und Freunde beschreiben und sagen können, wo sie/er wohnt.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache, isolierte Wendungen und Sätze schreiben können</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">4. Semester – Kompetenzmodul 4</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>vertraute Wörter und ganz einfache Sätze verstehen können, die sich auf die eigene Person, die Familie oder auf konkrete Dinge beziehen, vorausgesetzt, es wird langsam und deutlich gesprochen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze, ganz einfache Anweisungen und Erklärungen (zB Wegbeschreibungen) verstehen und ihnen folgen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sehr kurze, einfache Texte Satz für Satz lesen und verstehen können, indem man bekannte Namen, Wörter und einfachste Wendungen identifiziert und, wenn nötig, den Text mehrmals liest</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze und einfache Mitteilungen verstehen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich auf einfache Art verständigen können, wenn die Gesprächspartner bereit sind, etwas langsamer zu wiederholen oder anders zu sagen, und wenn sie gegebenenfalls beim Formulieren helfen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Vorschläge machen und darauf reagieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über den (Schul-)Alltag in einfacher Form Auskunft geben können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze einfache Mitteilungen schreiben können (zB Feriengrüße)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Wendungen und Sätze über sich selbst und andere (auch fiktive) Menschen schreiben können</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">7. Klasse</gs></unterschrift><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">5. Semester – Kompetenzmodul 5</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>die wesentliche Information sowie zentrale Wendungen und Wörter verstehen können, wenn es um Dinge von ganz unmittelbarer Bedeutung geht (zB ganz grundlegende Informationen zu Person, Familie, Einkaufen, Schule, nähere Umgebung), sofern deutlich und langsam gesprochen wird</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze, einfache Texte mit einem sehr frequenten Wortschatz und einem gewissen Anteil international bekannter Wörter lesen und verstehen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sätze und häufig gebrauchte Ausdrücke, die mit Bereichen von ganz unmittelbarer Bedeutung zusammenhängen, verstehen können (zB Informationen zu Person, Familie, Einkaufen, Arbeit, nähere Umgebung)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich in einfachen routinemäßigen Situationen verständigen können, in denen es um einen unkomplizierten und direkten Austausch von Informationen über vertraute Themen in Zusammenhang mit Fragen des Alltags, der Schule und der Freizeit geht</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Beschreibungen von Menschen, Alltagsroutinen, Vorlieben oder Abneigungen usw. geben können, und zwar in kurzen, einfachen, auch memorierten, Wendungen und Sätzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über gewohnheitsmäßige und geplante Aktivitäten erzählen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine Reihe einfacher memorierter Wendungen und Sätze über alltägliche Aspekte (zB über die eigene Familie, die Lebensumstände) schreiben und mit Konnektoren wie <i>und</i>, <i>aber</i> oder <i>weil</i> verbinden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze, einfache Notizen und elektronische Mitteilungen (zB SMS), die sich auf unmittelbare Bedürfnisse beziehen, schreiben können</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">6. Semester – Kompetenzmodul 6</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die wesentliche Information sowie zentrale Wendungen und Wörter verstehen können, wenn es um Dinge von ganz unmittelbarer Bedeutung geht (zB ganz grundlegende Informationen zu Person, Familie, Einkaufen, Arbeit, nähere Umgebung), sofern deutlich und langsam gesprochen wird*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anweisungen, Fragen und Auskünfte in Alltagssituationen im Wesentlichen verstehen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze, einfache Texte mit einem sehr frequenten Wortschatz und einem gewissen Anteil international bekannter Wörter lesen und verstehen, sowie konkrete, vorhersehbare Informationen auffinden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sätze und häufig gebrauchte Ausdrücke, die mit Bereichen von ganz unmittelbarer Bedeutung zusammenhängen, verstehen können (zB Informationen zu Person, Familie, Einkaufen, Schule, nähere Umgebung)*</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich in einfachen routinemäßigen Situationen verständigen können, in denen es um einen unkomplizierten und direkten Austausch von Informationen über vertraute Themen im Zusammenhang mit Fragen des Alltags, der Schule und der Freizeit geht*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Beschreibungen von Menschen, Alltagsroutinen, Vorlieben oder Abneigungen usw. geben können, und zwar in kurzen, einfachen auch memorierten Wendungen und Sätzen*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über gegenwärtige und vergangene Aktivitäten erzählen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine Reihe einfacher memorierter Wendungen und Sätze über alltägliche Aspekte (zB über die eigene Familie, die Lebensumstände) schreiben und mit Konnektoren wie <i>und</i>, <i>aber</i> oder <i>weil</i> verbinden können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ganz einfache persönliche Briefe und elektronische Mitteilungen (zB E-Mails, Blogs) schreiben können</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">8. Klasse – Kompetenzmodul 7</gs></unterschrift><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">7. Semester</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>genug verstehen können, um Bedürfnisse konkreter Art befriedigen zu können, sofern deutlich und langsam gesprochen wird</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bei Gesprächen zwischen Muttersprachlern im Allgemeinen das Thema erkennen können, wenn langsam und deutlich gesprochen wird</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze, einfache Texte zu vertrauten, konkreten Themen verstehen können, in denen gängige Alltagssprache verwendet wird</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aus einfacheren schriftlichen Materialien, in denen Ereignisse beschrieben werden, spezifische Informationen herausfinden können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurz und einfach über ein Ereignis, gegenwärtige und vergangene Aktivitäten oder Tätigkeiten berichten und sich darüber austauschen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorschläge unterschiedlicher Art machen und entsprechend darauf reagieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu einem vertrauten Thema kurz Gründe und Erklärungen zu Meinungen, Plänen und Handlungen geben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit einfachen Mitteln ein kurzes, begrenztes Gespräch beginnen, in Gang halten und beenden können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze unkomplizierte zusammenhängende Texte über alltägliche Aspekte des eigenen Umfelds schreiben können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine sehr kurze, einfache Beschreibung von Ereignissen, vergangenen Handlungen und persönlichen Erfahrungen verfassen können</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">8. Semester</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>genug verstehen können, um Bedürfnisse konkreter Art befriedigen zu können, sofern deutlich und langsam gesprochen wird *</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bei Gesprächen zwischen Muttersprachlern im Allgemeinen das Thema erkennen können, wenn langsam und deutlich gesprochen wird *</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze, einfache Texte zu vertrauten, konkreten Themen verstehen können, in denen gängige Alltagssprache verwendet wird *</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aus einfacheren schriftlichen Materialien, in denen Ereignisse beschrieben werden, spezifische Informationen herausfinden können *</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurz und einfach über ein Ereignis, gegenwärtige und vergangene Aktivitäten oder Tätigkeiten berichten und sich darüber austauschen können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorschläge unterschiedlicher Art machen und entsprechend darauf reagieren können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Pläne und Vereinbarungen sowie Gewohnheiten und Alltagsbeschäftigungen beschreiben und sich darüber austauschen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit einfachen Mitteln ein kurzes, begrenztes Gespräch beginnen, in Gang halten und beenden können*</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze unkomplizierte zusammenhängende Texte über alltägliche Aspekte des eigenen Umfelds schreiben können *</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine sehr kurze, einfache Beschreibung von Ereignissen, vergangenen Handlungen und persönlichen Erfahrungen verfassen können *</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">DARSTELLENDE GEOMETRIE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind im besonderen Maße anzuwenden, vor allem die Ausführungen zum handlungsorientierten Unterricht.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Darstellende Geometrie am Realgymnasium</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">MUSIKERZIEHUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es gelten die allgemeinen didaktischen Grundsätze, Abschnitt „Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung“ des Zweiten Teiles sowie die im Pflichtgegenstand Musikerziehung vorgesehenen didaktischen Grundsätze.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenzmodell</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es gilt das Kompetenzmodell des Pflichtgegenstandes Musikerziehung.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es gelten Bildungs- und Lehraufgabe bzw. Lehrstoff des Pflichtgegenstandes Musikerziehung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">BILDNERISCHE ERZIEHUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie der Unterrichtsgegenstand Bildnerische Erziehung erschließt auch das Wahlpflichtfach Bildnerische Erziehung Zugänge zu allen ästhetisch begründeten Phänomenen unserer visuellen und haptischen Lebenswelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die möglichen Inhalte beziehen sich auf die Sachbereiche bildende und angewandte Kunst, visuelle Medien und Umweltgestaltung (Grafik, Malerei, Plastik, Architektur, Design, Fotografie, Film und Video, digitale Medien, Computerkunst, Informationsdesign) sowie alltagsästhetische Objekte und Phänomene.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu ermöglichen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (für alle Klassen):</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Durch eine Vielfalt an Inhalten, Methoden, Materialien und Techniken ist den unterschiedlichen Fähigkeiten und Interessen der Schülerinnen und Schüler Rechnung zu tragen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Unterrichtsgestaltung hat zwischen Strukturierung und Offenheit einen Rahmen für komplexe Lernsituationen zu schaffen und vielfältige Lernchancen zu ermöglichen. Dazu gehört auch das Nutzen des Bildungspotentials, das in der konstruktiven Wechselbeziehung zwischen praktischer Arbeit und Reflexion wirksam wird.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Inhalte sind im Hinblick auf persönliche Interessens- und Lebensbereiche in großem Maße von den Schülerinnen und Schülern mitzubestimmen und eigenverantwortlich zu bearbeiten. Bei der Auswahl haben die Lehrenden Entscheidungshilfen anzubieten und bei der Umsetzung der Aufgabenstellung thematisch, technisch, gestalterisch und arbeitsorganisatorisch zu beraten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie im Lehrplan des Pflichtgegenstandes Bildnerische Erziehung setzen sich die drei relevanten Kompetenzbereiche aus Bildnerische Praxis, Reflexion sowie Dokumentation und Präsentation zusammen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">INFORMATIK</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (6. bis 8. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Wahlpflichtfach Informatik schließt an das Pflichtfach in der 5. Klasse an und soll die Schülerinnen und Schüler zu einer erweiterten und vertieften informatischen Bildung führen. Diese umfasst sowohl sachliche und fachsystematische als auch methodische und soziale Komponenten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unter Berücksichtigung der fachwissenschaftlichen Systematik soll der Unterricht zu einem zielorientierten, konstruktiven Problemlösen mit informatischen Werkzeugen und Methoden führen. Durch eine präzise, strukturierte und vollständige Beschreibung sowohl von Problemstellungen als auch von Abläufen, sowie durch die Modularisierung und Dekomposition komplexer Aufgaben soll die Informatik zur Schulung abstrakten Denkens beitragen. Schließlich soll das Wahlpflichtfach wesentlich zu einem vertieften technischen und soziokulturellen Verständnis unserer digital geprägten Welt führen und interessierte Schülerinnen und Schüler auf ein einschlägiges Studium vorbereiten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (6. bis 8. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die didaktischen Grundsätze für das Pflichtfach Informatik dienen auch im Wahlpflichtfach als Leitlinien. Die Hinführung zu modul- und projektartigen, vernetzten Arbeitsformen ist Grundlage für das Fach selbst und auch für fächerübergreifende Kooperationen. Ein Schwerpunkt des Informatikunterrichts soll in der formalen Modellierung von Sachverhalten und in der Problemlösung liegen, welche aus Analyse, Beschreibung in verschiedenen Darstellungsformen, algorithmischer Lösung, Implementation, Überprüfung und Interpretation sowohl vom informatischen als auch sachlichen Standpunkt bestehen. Die unterschiedliche Kenntnislage der Schülerinnen und Schüler erfordert in einzelnen Fachbereichen eine differenzierte und individualisierte Unterrichtsgestaltung. Die Auswahl der Themen soll zeitgemäß und gendersensibel sein und möglichst die Interessen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenzen</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Kompetenzmodell für Informatik ist in der Inhaltsdimension in vier Bereiche, in der Handlungsdimension in drei Bereiche gegliedert. Die Kompetenzen wurden in den Schnittpunkten von Inhalts- und Handlungsbereich formuliert und auf die einzelnen Semester aufgeteilt. Der Unterricht im Wahlpflichtfach Informatik soll im Sinne eines konsistenten Kompetenzaufbaus in allen Bereichen zu einer Vertiefung und Erweiterung der Kompetenzen führen. Der Abstraktionsgrad und der Erwerb konzeptuellen Verständnisses sollen im Laufe der aufsteigenden Semester gesteigert werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Gliederung der Inhaltsdimension</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informatik, Mensch und Gesellschaft</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informatiksysteme</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Angewandte Informatik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Praktische Informatik</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Gliederung der Handlungsdimension</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wissen und Verstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwenden und Gestalten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Reflektieren und Bewerten</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Anforderungen aus der Handlungsdimension können in Hinblick auf die mündliche Reifeprüfung den Aspekten Reproduktion, Transfer, Reflexion und Problemlösung zugeordnet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es obliegt den Lehrerinnen und Lehrern in Abstimmung mit den Schülerinnen und Schülern in bestimmten Bereichen Schwerpunkte zu setzen oder Bereiche exemplarisch zu behandeln.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Semester – Kompetenzmodul 3</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Informatiksysteme</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Technische Grundlagen und Funktionsweisen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Komponenten von Informatiksystemen beschreiben und ihre Funktionsweise und ihr Zusammenwirken erklären können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ein Computersystem samt Peripheriegeräten sachgerecht aufbauen und nutzen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Betriebssysteme und Software</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Kernaufgaben und Arbeitsweisen von Betriebssystemen beschreiben und erklären können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kategorien von Software nennen und deren Anwendung beschreiben können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ein Betriebssystem installieren, Systemkonfigurationen vornehmen und seine wichtigsten Funktionen nutzen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Angewandte Informatik</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Produktion digitaler Medien</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gängige Medienformate und ihre Eigenschaften beschreiben können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundlegende Richtlinien, die bei der Produktion digitaler Medien von Bedeutung sind, erläutern können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Digitale Medien in Form von Text, Ton, Bildern und Filmen sachgerecht bearbeiten, produzieren und auch im Web publizieren können. Digitale Produkte (Artefakte) in Bezug auf inhaltliche Relevanz, Wirkung und Design einschätzen und bewerten können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kommunikation und Kooperation</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wichtige Webanwendungen für den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit benennen und ihre Grundlagen erklären können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Netzwerke mit geeigneten Webanwendungen zum Informationsaustausch, zur Diskussion und zur Zusammenarbeit sinnvoll und verantwortungsbewusst nutzen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Praktische Informatik</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Algorithmen, Datenstrukturen und Programmierung</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Den Algorithmusbegriff erklären können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundlegende Aufgaben und Problemstellungen algorithmisch und formalsprachlich in geeigneten Datenstrukturen beschreiben können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundlegende Algorithmen entwerfen, diese formal darstellen, implementieren und testen können</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Semester – Kompetenzmodul 4</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Informatiksysteme</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Netzwerke</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Netzwerke und ihre Protokolle beschreiben und ihre Funktions- und Wirkungsweise erklären können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ein einfaches Computernetzwerk konzipieren, aufbauen, verwalten und nutzen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verschiedene Internetdienste nennen und ihre Einsatzmöglichkeiten und Funktionsweisen beschreiben und erklären können. Verschiedene Internetdienste nutzen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Angewandte Informatik</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kalkulationsmodelle und Visualisierung</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Den (informatischen) Funktionsbegriff erklären können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kalkulationsmodelle zur Lösung von Problemen gestalten und implementieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Korrektheit von Kalkulationsmodellen und Berechnungsmethoden reflektieren und Alternativen prüfen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Praktische Informatik</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Algorithmen, Datenstrukturen und Programmierung</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufgaben mit Mitteln der Informatik modellieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Komplexere Algorithmen entwerfen, diese formal darstellen, implementieren und testen können(Erweiterung, Vertiefung)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Semester – Kompetenzmodul 5</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Informatiksysteme</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Technische Grundlagen und Funktionsweisen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Technische Grundlagen und Funktionsweisen von Informatiksystemen verstehen und erklären können (Erweiterung und Vertiefung)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Angewandte Informatik</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Suche, Auswahl und Organisation von Information</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unter Verwendung passender Dienste und Angebote und Wahl geeigneter Suchmethoden Informationen und Medien gezielt suchen und auswählen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationen hinsichtlich ihrer Relevanz und Qualität einschätzen und bewerten können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Adäquate Werkzeuge und Methoden der Daten- und Informationsorganisation beurteilen können.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kalkulationsmodelle und Visualisierung</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundbegriffe strukturierter und tabellarisch erfasster Daten und Operationen benennen können sowie Datenbestände mit entsprechender Software auswerten und den Anforderungen entsprechend visualisieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Varianten von Visualisierungen bewerten können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Praktische Informatik</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Algorithmen, Datenstrukturen und Programmierung</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aspekte der Prozeduralen, Funktionalen und Objektorientierten Programmierung nennen und an Beispielen erläutern können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufgaben mit Mitteln der Informatik modellieren können. Vielfältige Algorithmen entwerfen, diese formal darstellen, implementieren und testen können (Erweiterung, Vertiefung)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Datenmodelle und Datenbanksysteme</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Den Begriff Datenbanken und andere in diesem Kontext wichtige Fachbegriffe beschreiben und an Beispielen erklären können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Datenbankmodelle, Tabellen und ihre Beziehungsmuster sowie weitere Datenbankobjekte erklären können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Daten strukturiert (in Tabellen) erfassen, abfragen, auswerten sowie Datenbanken modellieren und einfache automatisierte Datenbanklösungen entwickeln können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Datenmodelle hinsichtlich der Datentypen, Redundanz, Integrität und Relevanz bewerten können</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Semester – Kompetenzmodul 6</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verantwortung, Datenschutz und Datensicherheit</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Für den Schutz und die Sicherheit von Informatiksystemen, mit denen man arbeitet, sorgen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Geschichte der Informatik</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Meilensteine in der Entwicklung der Computertechnik beschreiben und maßgebliche dahinterstehende Persönlichkeiten nennen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Das geschichtliche Wissen in Beziehung zur aktuellen Situation setzen und daraus gegebenenfalls mögliche Zukunftsszenarien ableiten können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Berufliche Perspektiven</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Berufsfelder benennen können, in denen die Anwendung der IT eine bedeutende Rolle spielt, und die Vielfalt an IT-Berufen kategorisieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Das eigene Wissen und die eigenen schulischen Erfahrungen im Zusammenhang mit IT für die eigene künftige Erwerbsbiographie nutzen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die wirtschaftliche Bedeutung der IT in den diversen Berufsfeldern einordnen und die Chancen von IT-Berufen abschätzen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Informatiksysteme</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Technische Grundlagen und Funktionsweisen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterschiedliche digitale Endgeräte bzw. Informatiksysteme in Bezug auf ihre technischen Eigenschaften und ihre Leistungsfähigkeit bewerten können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einfache Fehler diagnostizieren und beheben können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Netzwerke</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Maßnahmen zur Netzwerksicherheit umsetzen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Technische Aspekte von Netzwerken hinsichtlich der Verfügbarkeit und Qualität einschätzen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsatzmöglichkeiten verschiedener Internetdienste bewerten können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Praktische Informatik</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Konzepte der Informationsverarbeitung</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wesentliche informatische Konzepte und fundamentale Ideen der Informatik benennen und an Hand von Beispielen erklären können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bei der Lösung konkreter Aufgaben Heuristiken, Grundprinzipien und Konzepte der Informatik anwenden und informatische Modelle gestalten können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Algorithmen, Datenstrukturen und Programmierung</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wesentliche Aspekte der Prozeduralen, Funktionalen und Objektorientierten Programmierung nennen und an Beispielen erläutern können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vielfältige Aufgaben mit Mitteln der Informatik modellieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vielfältige Algorithmen entwerfen, diese formal darstellen, implementieren und testen können</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Klasse – Kompetenzmodul 7</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bedeutung von Informatik in der Gesellschaft</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wissen über Informatiksysteme im digitalen privaten und schulischen Umfeld zielgerichtet anwenden und nutzen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Den Einfluss von Informatiksystemen auf den Alltag, auf die Gesellschaft und Wirtschaft einschätzen und an konkreten Beispielen Vor- und Nachteile abwägen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verantwortung, Datenschutz und Datensicherheit</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Persönliche Rechte und Pflichten in der Nutzung von Informatiksystemen beschreiben und wesentliche Aspekte des Datenschutzes und der Datensicherheit erklären können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beim Einsatz von Informatiksystemen das Wissen um Pflichten und Rechte in Bezug auf die eigene Person und ihre Arbeitsumgebung, auf persönliche und fremde Daten verantwortungsbewusst anwenden können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Geschichte der Informatik</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anhand der Entwicklung der IT zwischen kurzlebigen Hard- und Softwareprodukten und langlebigen Prinzipien unterscheiden können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Informatiksysteme</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Technische Grundlagen und Funktionsweisen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundlegende technische Konzepte von Informatiksystemen verstehen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Betriebssysteme und Software</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sich in die Bedienung neuer Software selbstständig einarbeiten können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Software (inklusive Betriebssysteme) zur Bewältigung von Aufgaben bewerten und die Wahl für einen Lösungsweg begründen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mensch-Maschine-Schnittstelle</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Benutzerfreundlichkeit von MMS einschätzen und die Bedeutung für die Anwender bewerten können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Angewandte Informatik</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kommunikation und Kooperation</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Den situationsgerechten Einsatz von Kommunikations- und Kooperationssystemen bewerten können und ihre Bedeutung für mich und die Gesellschaft reflektieren können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Praktische Informatik</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Konzepte der Informationsverarbeitung (Erweiterung, Vertiefung)</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wesentliche informatische Konzepte und fundamentale Ideen der Informatik benennen und an Hand von Beispielen erklären können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bei der Lösung konkreter Aufgaben Heuristiken, Grundprinzipien und Konzepte der Informatik anwenden und informatische Modelle gestalten können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterschiedliche Lösungsansätze in Bezug auf zugrunde liegende Konzepte reflektieren und in konkreten Handlungssituationen bewerten können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Algorithmen, Datenstrukturen und Programmierung</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wesentliche Aspekte und Methoden der Softwareentwicklung und des Softwareprojektmanagements erklären können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ein Softwareprojekt planen und durchführen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Schritte der Softwareentwicklung reflektieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Angemessenheit der Entwicklungswerkzeuge grob einschätzen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Effizienz von Algorithmen bewerten können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gezielt nach Programmfehlern suchen und diese korrigieren können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Intelligente Systeme</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bereiche beschreiben können, in denen sich Informatiksysteme bzw. Computer intelligent verhalten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Den Unterschied zwischen menschlicher und maschineller Intelligenz erklären können, Merkmale menschlicher Intelligenz und künstlicher Intelligenz vergleichen und einschätzen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Intelligente Informatiksysteme anwenden können</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sicherung der Nachhaltigkeit</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wiederholen, Vertiefen von Fähigkeiten und Vernetzen von Inhalten, um einen umfassenden Überblick über die Zusammenhänge unterschiedlicher informatischer Gebiete zu gewinnen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">ERNÄHRUNG UND HAUSHALT (Praktikum)</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflichtunterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung und Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Verflechtung von theoretischen Inhalten mit praktischen Tätigkeiten sollen sowohl kognitive als auch sensomotorische, emotionale und soziale Dimensionen des Lernens sowie dynamische Fähigkeiten angesprochen werden. Im Mittelpunkt steht die anwendungsorientierte Vertiefung und Erweiterung der Kenntnisse und Einsichten des Pflichtgegenstandes Haushaltsökonomie und Ernährung. Der praktische Unterricht bietet sich an, alle Kompetenzen (Fach-, Sozial-, Methoden- und Selbstkompetenz) zu trainieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel ist ein sachgerechter, gesundheitsfördernder, Ressourcen schonender und nachhaltiger Umgang mit Betriebs-, Arbeits- und Lebensmitteln sowie eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung, um den Arbeitsprozess reibungslos umsetzen zu können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine entsprechende Esskultur soll erlebbar gemacht werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind anzuwenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Besonderen ist auf einen handlungsorientierten Unterricht zu achten, wobei auf Selbstständigkeit, Eigenverantwortung und Teamfähigkeit Wert zu legen ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind zu mündigem Konsumverhalten anzuregen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interkulturelles Lernen ist ihnen durch die Auseinandersetzung mit der eigenen kulturellen Identität und Einblicke in andere Kulturen zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Möglichkeiten der Informationstechnologie sind für Organisation, Kalkulation, Nährwertberechnung, Erstellung von Menüplänen sowie Internetrecherchen zu bestimmten Themen und Präsentationen einzusetzen. Die Organisation der Lernprozesse hat durch Lernen am Modell, durch „learning by doing“ und gegenseitigem Erfahrungsaustausch zu erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine vierzehntägige vierstündige Blockung ist sinnvoll.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Übergeordnete semesterübergreifende Kompetenzen</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die allgemeinen Grundregeln der Arbeitssicherheit, Ergonomie und Hygiene anwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Haushaltstechnik sachgerecht, rationell und Ressourcen schonend einsetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ernährungsphysiologische Aspekte praktisch anwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kosten- und Nährwertberechnungen durchführen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zubereitungs- und Garmethoden effizient umsetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rezepte umsetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle von Speisen und Arbeitsabläufen kennen und beachten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine entsprechende Tisch-und Esskultur kennen lernen und praktizieren</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Semester – Kompetenzmodul 3</gs></ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Küchenausstattung fachgerecht einsetzen, die Grundlagen der <i>Guten Hygienepraxis</i>, Arbeitssicherheit und -organisation kennen und bei der Speisenproduktion anwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegende Regeln der Ess- und Tischkultur kennen und anwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Qualitätskriterien von ausgewählten Lebensmittel nennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufgaben wie Vorbereitungstechniken, Grundrezepturen, Garmethoden. Portionieren und Anrichten von Speisen unter Anleitung durchführen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Semester – Kompetenzmodul 4</gs></ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgewählte Grundrezepturen eigenständig umsetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>saisonale und regionale Küche umsetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Qualitätskriterien von ausgewählten Lebensmittel nennen und Speisen an Hand von Kriterien beurteilen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufgaben selbsttätig sowie im Team durchführen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Semester – Kompetenzmodul 5</gs></ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgewählte Rezepturen der internationalen und themenbezogene Küche umsetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Convenience-Produkte bewerten und ernährungsphysiologisch aufwerten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Qualität von ausgewählten Lebensmittel und Speisen sensorisch beurteilen und an Hand von Kriterien vergleichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufgaben selbstständig sowie im Team durchführen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Semester – Kompetenzmodul 6</gs></ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgewählte Rezepturen der internationalen und themenbezogene Küche umsetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Qualität von ausgewählten Lebensmitteln, Speisen und Getränken sensorisch beurteilen und an Hand von Kriterien vergleichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>an Hand von vorgegebenen Kriterien Menüpläne erstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufgaben selbstständig sowie im Team durchführen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">bb) zur Vertiefung und Erweiterung des Bildungsinhaltes von Pflichtgegenständen</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">DEUTSCH</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichtes ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Didaktische Hinweise sind dem Abschnitt „Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung“ des Zweiten Teiles zu entnehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind in besonderem Maße anzuwenden, vor allem die Ausführungen zum fächerübergreifenden und handlungsorientierten Unterricht.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Deutsch im betreffenden Semester der besuchten Schulstufe. Darüber hinaus:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwicklung spezieller Interessen auch in Hinblick auf die weitere Ausbildung und spätere Berufsziele</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwicklung eines vertieften Verständnisses für wissenschaftliche Fragestellungen und Arbeitsweisen der Germanistik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kreative Bearbeitung verschiedener Bereiche des Deutschunterrichts</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LEBENDE FREMDSPRACHE</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c"><n>(Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Slowenisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Ungarisch, Kroatisch, Slowakisch, Polnisch)</n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Didaktische Hinweise sind dem Abschnitt „Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung“ des Zweiten Teiles zu entnehmen. Inhalte und Arbeitsweisen haben sich grundsätzlich am bisher erreichten Kompetenzniveau der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler zu orientieren. Die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind im besonderen Maße anzuwenden, wobei folgenden Bereichen eine besondere Bedeutung zukommt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Gewichtung der Fertigkeitsbereiche</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Unterrichts im Wahlpflichtgegenstand ist eine Erweiterung und Vertiefung der kommunikativen Situationen und Themenbereiche. Eine besondere Schwerpunktsetzung ist im Fertigkeitsbereich „Sprechen“ zu setzen, um die Erreichung des Zielniveaus des zu vertiefenden Pflichtgegenstandes (zweite lebende Fremdsprache vierjährig, zweite lebende Fremdsprache sechsjährig bzw. erste lebende Fremdsprache) nachhaltig sicher zu stellen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Themenbereiche</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Wahlpflichtgegenstand sollen gemäß der Interessen der Schülerinnen und Schüler inhaltliche Schwerpunktsetzungen erfolgen, wobei bei diesen sowohl beim Thema als auch beim Komplexitätsgrad, mit dem dieses bearbeitet wird, eine Erweiterung bzw. Vertiefung vorzusehen ist, die sich deutlich von der Bearbeitung im Pflichtgegenstand unterscheidet. Dafür ist eine inhaltliche Differenzierung zwischen den Themenbereichen des Pflichtgegenstandes und denen des Wahlpflichtgegenstandes vorzusehen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Lebende Fremdsprache im betreffenden Semester der besuchten Schulstufe mit einer inhaltlich-thematischen Schwerpunktsetzung gemäß den Interessen der Schülerinnen und Schüler.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darüber hinaus:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schwerpunktsetzung im Fertigkeitsbereich „Sprechen“</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erweiterung und Vertiefung der kommunikativen Situationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erweiterung und Vertiefung in der Bearbeitung der Themenbereiche des Pflichtgegenstandes</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LATEIN (vier- und sechsjährig)</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Pflichtgegenstand Latein vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind im besonderen Maße anzuwenden, vor allem die Ausführungen zum handlungsorientierten Unterricht. Auf Projektorientierung ist zu achten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Latein im betreffenden Semester der besuchten Schulstufe.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darüber hinaus:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erweiterung und Vertiefung ausgewählter Teilaspekte der Pflichtmodule</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erweiterung und Vertiefung in der Bearbeitung der Themenbereiche des Pflichtgegenstandes, auch durch neue Themen und Werke zusätzlicher Autoren.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">GRIECHISCH</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind im besonderen Maße anzuwenden, vor allem die Ausführungen zum handlungsorientierten Unterricht. Auf Projektorientierung ist zu achten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Griechisch im betreffenden Semester der besuchten Schulstufe.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darüber hinaus:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erweiterung und Vertiefung ausgewählter Teilaspekte der Pflichtmodule</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erweiterung und Vertiefung in der Bearbeitung der Themenbereiche des Pflichtgegenstandes, auch durch neue Themen und Werke zusätzlicher Autoren.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">GESCHICHTE UND SOZIALKUNDE / POLITISCHE BILDUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Didaktische Hinweise sind dem Abschnitt „Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung“ des Zweiten Teiles zu entnehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind im besonderen Maße anzuwenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auswahl der im Wahlpflichtfach zu erweiternden und vertiefenden Teilkompetenzen hat sich nach Möglichkeit an den jeweiligen Semestern im Lehrplan des Pflichtfaches Geschichte und Sozialkunde/ Politische Bildung zu orientieren, obliegt jedoch der Lehrkraft in Abhängigkeit von den schulischen Möglichkeiten und den Interessen der Schülerinnen und Schüler.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Fokus liegt auf einem an Fallbeispielen orientierten Unterricht, der vertiefende theoretische und praktische Auseinandersetzung mit historischen Quellen und Darstellungen von Vergangenheit zum Erwerb historischen Denkens bzw. Politik in ihren unterschiedlichen Manifestationsmöglichkeiten zum Erwerb politischen Denkens und Handelns in den Mittelpunkt stellt. In der Regel geschieht dies durch ein Zusammenspiel von verschiedenen Teilkompetenzen. Dem eigenständigen historischen Erzählen (Aufbau von eigenen Darstellungen über die Vergangenheit) ist besonderes Gewicht beizumessen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Wahlpflichtgegenstand umfasst die Teilbereiche Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung, die jeweils ausreichend zu berücksichtigen sind. Verschiedene gesellschaftliche Handlungsfelder sollten dabei in Vergangenheit und Gegenwart erfasst werden (u. a. Medien, Recht, Geschichtskultur).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die historischen und politischen Kompetenzen, welche im Pflichtgegenstand Geschichte und Sozialkunde/ Politische Bildung genannt werden, sind im betreffenden Semester der besuchten Schulstufe als Ausgangspunkt der Unterrichtsplanung und -gestaltung heranzuziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auswahl des Lehrstoffs hat entlang des Lehrstoffs des Pflichtgegenstandes (5. bis 8.Klasse) und unter Einbindung der Interessen der Schülerinnen und Schüler stattzufinden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Themenbereiche sind bezogen auf die zu erwerbenden Kompetenzen sorgfältig und begründet auszuwählen. Aus den semestrierten Jahrgängen des Pflichtgegenstandes (6.-8. Klasse) sind entsprechend Teilkompetenzen zu bestimmen. Den Schülerinnen und Schülern muss es dabei ermöglicht werden, durchgängig und ausgewogen mit verschiedenen Anforderungsbereichen (Reproduktion, Transfer und Reflexion) konfrontiert zu werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne der Erstellung der Themenbereiche für die Reifeprüfung sowie für die Leistungsbeurteilung ist eine ausführliche Unterrichtsplanung und Unterrichtsdokumentation unerlässlich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">GEOGRAPHIE UND WIRTSCHAFTSKUNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Didaktische Hinweise sind dem Abschnitt „Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung“ des Zweiten Teiles zu entnehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind im besonderen Maße anzuwenden, vor allem die Ausführungen zum handlungsorientierten und fächerübergreifenden Unterricht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aus den im Lehrplan vorgesehenen Zielstellungen sind unter Berücksichtigung der Interessen der Schülerinnen und Schüler pro Schulstufe mindestens vier Themenbereiche auszuwählen, wobei eine Ausgewogenheit zwischen geographischen und wirtschaftskundlichen Inhalten anzustreben ist.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vertiefen der im Pflichtgegenstand des betreffenden Semesters der besuchten Schulstufe durchgenommenen Themen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erarbeiten eines aktuellen Fallbeispiels aus geographischer und/oder ökonomischer Perspektive</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbereiten von räumlichen / ökonomischen Daten an einem Länder- oder Regionalbeispiel und Darstellung für unterschiedliche Zielgruppen bzw. Zielsetzungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Reflektieren von und Darstellung/Partizipation mit Geomedien</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Problemlösen mit Hilfe von Ansätzen der physischen Geographie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Analysieren und bewerten von Freizeitwelten in Abhängigkeit zu lokalen und globalen Angebots- und Nachfragestrukturen und hinsichtlich ihrer sozialen und ökologischen Auswirkungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erörtern von Formen der Mobilität hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Analysieren eines Unternehmens und nach Möglichkeit erproben der betrieblichen Wirklichkeit anhand einer fiktiven Firma bzw. eines Planspiels oder einer Simulation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beurteilen von Finanzmarktentwicklung und Finanzkrisen für die globale Wirtschaft und die persönliche Lebensplanung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vertiefen der Berufsorientierung</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">MATHEMATIK</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung und Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind im besonderen Maße anzuwenden, vor allem die Ausführungen zum handlungsorientierten Unterricht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schwerpunkt ist auf selbsttätiges und produktives Arbeiten zu legen. Mit zunehmender Erfahrung ist den Schülerinnen und Schülern vermehrt Gelegenheit zu bieten, durch die Notwendigkeit des kombinierten Einsatzes von bereits erworbenen Kenntnissen und Fertigkeiten den eigenen Kompetenzzuwachs zu erfahren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Damit sollen günstige Ausgangsbedingungen für ein fachbezogenes Universitätsstudium geschaffen werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Kompetenzmodell für den Pflichtgegenstand Mathematik gilt auch für das Wahlpflichtfach. Besonderes Augenmerk ist auf die dort angegebenen Handlungsdimensionen zu legen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrstoff des Wahlpflichtfaches Mathematik ist in Verbindung mit dem Lehrstoff des Pflichtfaches im betreffenden Semester der besuchten Schulstufe zu betrachten. Grundlegendes Wissen und Basiskompetenzen, die im Pflichtfach erworben wurden, müssen im Wahlpflichtfach angewendet und erweitert werden. Kompetenzerwerb erfolgt nicht punktuell, sondern erstreckt sich über einen längeren Zeitraum. Daher sind die drei Grunddimensionen des Kompetenzmodells (Inhaltsdimension, Handlungsdimension, Komplexitätsdimension) in jedem Semester zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen im Rahmen der ausgewählten Themen mit instruktionaler Anleitung selbsttätig Fragen stellen, die sich daraus ergebenden Probleme mit mathematischen Methoden analysieren und, soweit dies mit angemessenen Mitteln möglich ist, lösen sowie die Ergebnisse der Arbeit mit zeitgemäßen Hilfsmitteln präsentieren können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben den im Pflichtfach angegebenen Lehrinhalten, die in vertiefender Form behandelt werden können, sind im Zuge der Erweiterung folgende zusätzliche Bereiche möglich:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Klassische Probleme der Mathematik; geometrische Probleme; Kongruenzen und Teilbarkeit; zahlentheoretische Probleme; Kryptologie und Codierung; numerische Methoden; Programmierung mathematischer Verfahren; Approximations- und Interpolationsverfahren; Differenzengleichungen und Differentialgleichungen; spezielle Anwendungsprobleme aus Naturwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und anderen Bereichen; Fraktale; Chaostheorie; algebraische Strukturen; Matrizen; Anwendungen komplexer Zahlen; analytische Behandlung von geometrischen Abbildungen; ebene Kurven und Raumkurven; Bogenlänge und Krümmung von Kurven; Darstellungen von Flächen; Differentialrechnung für Funktionen in zwei Variablen; Integralrechnung für Funktionen in zwei Variablen; lineare Optimierung; Graphentheorie; Netzpläne; Spieltheorie; Regression und Korrelation; Wahrscheinlichkeitsverteilungen; statistische Testverfahren; Schätzen von statistischen Parametern; sphärische Trigonometrie.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">BIOLOGIE UND UMWELTKUNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beitrag des Faches Biologie und Umweltkunde zur Bildung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Biologieunterricht ist für unsere Gesellschaft in vielen Bereichen von Bedeutung. Naturwissenschaftlicher Erkenntnisgewinn bewirkt Fortschritte auf unterschiedlichen Gebieten, beispielsweise in der Medizin, in der Bio- und Gentechnologie, in den Neurowissenschaften, in der Ökologie und bei Fragen zur Nachhaltigkeit. Andererseits birgt die naturwissenschaftliche Entwicklung auch Risiken und Gefahren, die erkannt, bedacht und bewertet werden müssen. Dazu sind biologische Kenntnisse nötig, diese sind somit ein wesentlicher Bestandteil der Allgemeinbildung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Fachs Biologie und Umweltkunde ist es, naturwissenschaftliche Phänomene erfahrbar zu machen, sowie Erkenntnisse biologischer Forschung gewinnen, verstehen und kommunizieren zu können, und sich mit deren Grenzen auseinandersetzen zu können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht führt zu naturwissenschaftlichem Verständnis auf Grundlage der Evolution und zu gesundheitsbewusstem, ethischem und umweltverträglichem Handeln. Er fördert die Fähigkeit zur aktiven Teilhabe an gesellschaftlichen Entwicklungen und Diskursen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beitrag zu den Bildungsbereichen</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Beitrag zu den untenstehenden Bildungsbereichen der Schule steht im Zusammenhang mit Lerninhalten und den Basiskonzepten, dem Kompetenzmodell und den Unterrichtsprinzipien.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Sprache und Kommunikation</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung der Lese- und Schreibkompetenz sowie der mündlichen Ausdrucksfähigkeit in verschiedenen Unterrichtssituationen; Einführung in die Fachsprache; Einbeziehung von deutsch- und fremdsprachiger Fachliteratur.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mensch und Gesellschaft</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Mensch als biologisches und soziales Wesen; der Mensch als beeinflussender Faktor von Ökosystemen; Wirtschaft und Nachhaltigkeit (Verbraucherinnen-Bildung und Verbraucher-Bildung); Wechselwirkung zwischen Ökologie, Ökonomie, regionaler und überregionaler Politik und sozialer Entwicklung; Anwendung biologischer Erkenntnisse auf gesellschaftliche Fragestellungen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Natur und Technik</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Phänomen Leben; Vernetzung belebter Systeme, Auswirkung menschlicher Aktivitäten auf Ökosysteme; Artenkenntnis und Artenschutz; Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung; Bioethik; Energie als Erhaltungsgröße; naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Gesundheit und Bewegung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zusammenhang zwischen Gesundheit und Leistungsfähigkeit; biologische Voraussetzungen für Bewegung; Gesundheit und Krankheit als biologisches und soziales Phänomen; Sexualpädagogik; Gesundheitserziehung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kreativität und Gestaltung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwicklung von Forschungsdesigns; Modellbildung; Wissenskommunikation durch Einsatz unterschiedlicher Medien; Medienerziehung.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (für alle Klassen):</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Das Kompetenzmodell Naturwissenschaften als Leitlinie für den Unterricht im Fach Biologie und Umweltkunde</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Kompetenzmodell Naturwissenschaften gibt als Handlungsdimension die Charakteristika naturwissenschaftlicher Forschungsarbeit vor. Dabei wird von drei Kompetenzbereichen ausgegangen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aneignen von Fachwissen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>selbstständiger Erkenntnisgewinn mittels Beobachtung und Experiment</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwendung des Wissens und der Erkenntnisse, im gesellschaftlichen Diskurs Standpunkte begründen und im Alltag reflektiert handeln</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Rahmen des Faches Biologie und Umweltkunde werden diese Kompetenzbereiche wie folgt beschrieben:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Fachwissen aneignen und kommunizieren</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">W1:</symbol>Biologische Vorgänge und Phänomene beschreiben und benennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">W2:</symbol>Aus unterschiedlichen Medien und Quellen fachspezifische Informationen entnehmen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">W3:</symbol>Vorgänge und Phänomene in verschiedenen Formen (Grafik, Tabelle, Bild, Diagramm, …) darstellen, erläutern und adressatengerecht kommunizieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">W4:</symbol>Vorgänge und Phänomene mittels Fachwissen unter Heranziehung von Gesetzmäßigkeiten (Modelle, Regeln, Gesetze, Funktionszusammenhänge) erklären.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">W5:</symbol>Biologische Vorgänge und Phänomene im Kontext ihres evolutionären Zusammenhangs erläutern.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Erkenntnisse gewinnen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">E1:</symbol>Biologische Vorgänge und Phänomene beobachten, messen und beschreiben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">E2:</symbol>Biologische Vorgänge und Phänomene hinsichtlich evolutionsbiologischer Kriterien analysieren und Beziehungen herausarbeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">E3:</symbol>Zu biologischen Vorgängen und Phänomenen Fragen stellen und Hypothesen formulieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">E4:</symbol>Untersuchungen oder Experimente zu naturwissenschaftlichen Fragestellungen planen, durchführen und protokollieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">E5:</symbol>Daten und Ergebnisse von Untersuchungen analysieren (zB ordnen, vergleichen, Abhängigkeiten feststellen) und interpretieren.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Standpunkte begründen und reflektiert handeln</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">S1:</symbol>Fachlich korrekt und folgerichtig argumentieren und naturwissenschaftliche von nicht-naturwissenschaftlichen Argumentationen unterscheiden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">S2:</symbol>Sachverhalte und Probleme unter Einbeziehung kontroverser Gesichtspunkte reflektiert erörtern und begründet bewerten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">S3:</symbol>Bedeutung, Chancen und Risiken der Anwendung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse für das Individuum und für die Gesellschaft erkennen, um verantwortungsbewusst zu handeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">S4:</symbol>Menschliche Erlebens- und Verhaltensmuster aus evolutionsbiologischer Sicht reflektieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">S5:</symbol>Handlungsempfehlungen erstellen und gestalten (zB Naturschutzstrategien, Gesundheitskonzepte, Ernährungspläne,…).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um den Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Unterrichts biologische Bildung als Teil naturwissenschaftlicher Grundbildung (Scientific Literacy) zu ermöglichen, wird der Unterricht im Fach Biologie und Umweltkunde so gestaltet, dass Kompetenzen aus allen drei oben genannten Bereichen auf Basis der Lerninhalte jedes Semesters erworben und gefördert werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Basiskonzepte zur Unterstützung kompetenzorientierten Lernens</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Basiskonzepte helfen grundlegende Muster in der Biologie zu erkennen. Sie leiten sich von den elementaren Konzepten der Biologie ab und unterstützen Lernende und Lehrende, die schwer überschaubaren und permanent wachsenden Themenbereiche der biologischen Disziplinen zu ordnen und zu verknüpfen. Sechs themenverbindende übergeordnete Bereiche sind im Folgenden formuliert, aus denen eine Vielzahl verschiedener Phänomene miteinander in Beziehung gesetzt werden können. Sie helfen den Lernenden Inhalte zu vernetzen, die Themenfülle sinnvoll zu ordnen und sich anzueignen. Die Lehrplaninhalte werden daher anhand dieser Konzepte erarbeitet und laufend damit verknüpft.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das erreichte biologische Grundverständnis ermöglicht die Beurteilung biologischer Erkenntnisse zB im Umweltbereich unter Berücksichtigung des Naturschutzes und der nachhaltigen Entwicklung, im biotechnologischen Bereich oder in der Medizin unter Berücksichtigung wirtschaftlicher, sozialer und ethischer Aspekte. Die Auseinandersetzung mit den Wechselwirkungen innerhalb bzw. zwischen Biosystemen fördert das systemische Denken und wirkt rein linearem Denken entgegen. Dies erlaubt die Teilhabe an gesellschaftlichen Diskursen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Prinzipiell kann jeder Inhalt aus dem Blickwinkel jedes Basiskonzeptes betrachtet werden. Die Anwendung der Basiskonzepte auf die Lehrplaninhalte obliegt der Lehrperson, je nachdem anhand welcher Konzepte ein bestimmter Inhalt erarbeitet wird.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Basiskonzepte der Biologie</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Struktur und Funktion</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Erfassen, Ordnen und Wiedererkennen von Strukturen ist die Grundlage für das Verständnis und die Erklärung biologischer Funktionen auf allen Systemebenen und im Verlauf ihrer Entwicklung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Es hilft zB beim Verständnis folgender Phänomene:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Prinzip der Oberflächenvergrößerung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schlüssel-Schloss-Prinzip</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gegenstromprinzip</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gegenspielerprinzip</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Reproduktion</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lebewesen sind fähig zur Reproduktion. Diese beruht auf der Weitergabe von Erbinformationen und führt zur Vielfalt innerhalb von Organismen und somit zu einer evolutiven Anpassung an eine dynamische Umwelt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Es hilft zB beim Verständnis folgender Prozesse:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Identische Replikation der Erbinformation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mutation und Rekombination</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wachstum auf Basis von Zellteilungsvorgängen (Mitose)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bildung von Gameten (Meiose)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sexuelle Fortpflanzung und ungeschlechtliche Vermehrung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Generationenfolge und Evolution in Populationen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompartimentierung</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Dieses Basiskonzept verdeutlicht das Bausteinprinzip von Organismen und Ökosystemen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Es hilft zB beim Verständnis folgender Phänomene:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zellorganellen, Zellen, Geweben und Organe als abgegrenzte Reaktionsräume innerhalb eines Organismus (Prinzip der Arbeitsteilung).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kompartimentierung auf der Ebene von Populationen (Arbeitsteilung bei sozial organisierten Arten) und Ökosystemen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Steuerung und Regelung</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lebende Systeme halten bestimmte Zustände durch Regulation aufrecht und reagieren auf Veränderungen. Regelung führt dazu, dass trotz wechselnder Umwelt- und Lebensbedingungen die inneren Zustände eines Lebewesens in einem funktionsgerechten Rahmen (Sollwert) bleiben. Steuerung beschreibt die Möglichkeit eines Organismus, unabhängig von Sollwerten bestimmte Kenngrößen aktiv zu verändern. In der Regel dienen Steuerungen der Anpassung an veränderte Bedingungen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Es hilft zB beim Verständnis folgender Phänomene:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hormonelle Regulation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rückkoppelungsmechanismen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Funktion des Nervensystems</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Steuerung von Entwicklungsprozessen durch Veränderung der Genaktivierung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beziehungen zwischen Organismen und Lebensgemeinschaften</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Stoff- und Energieumwandlung</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lebewesen sind offene Systeme und gebunden an Stoff- und Energieumwandlung. Die laufende Energieabgabe wird durch ständige Energiezufuhr im Sinne eines Fließgleichgewichts ausgeglichen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Es hilft zB beim Verständnis folgender Phänomene:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Assimilation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Dissimilation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ernährung, Verdauung und Ausscheidung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Stofferhaltung und Stoffumwandlung sowie Energiefluss</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Stoffkreisläufe in einem Ökosystem</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Information und Kommunikation</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lebewesen – und auch ihre Zellen und Gewebe – haben die Fähigkeit Informationen aufzunehmen, weiterzuleiten, zu speichern, zu bearbeiten und an andere Organismen weiterzugeben. Kommunikation ist der wechselseitige Informationsaustausch. Dies setzt eine gemeinsame Sprache oder spezifische Reize voraus, die vom Empfänger aufgenommen und entschlüsselt werden können.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Es hilft zB beim Verständnis folgender Prozesse:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erregungsleitung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufnahme von Informationen aus der Umwelt über Sinneszellen und Sinnesorgane</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kommunikation auf zellulärer und molekularer Ebene (zB Immunsystem und Hormonsystem)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>genetische und epigenetische Information</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Variabilität, Verwandtschaft, Geschichte und Evolution</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Variabilität bei Lebewesen hat ihre Ursache in der Mutation von Erbanlagen und deren Neukombination im Zusammenhang mit der sexuellen Fortpflanzung. Das Basiskonzept thematisiert, dass Angepasstheit nur durch Variabilität möglich ist und durch Selektion bewirkt wird. Ähnlichkeit von Lebewesen einerseits und Vielfalt andererseits sind das Ergebnis stammesgeschichtlicher Entwicklungsprozesse. Der evolutionäre Wandel findet nicht nur auf der Ebene von Organismen statt, sondern auch bei Molekülen, Zellen, Geweben und Organen. Evolution ist ein Prozess, der auf der Ebene von Populationen stattfindet. Die Kenntnis der Evolutionsmechanismen ermöglicht das Verständnis des Zusammenhangs zwischen Variabilität und evolutiven Anpassungsprozessen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Es hilft zB beim Verständnis folgender Phänomene:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vielfalt der Organismen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Veränderlichkeit durch Evolution</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Evolutionsprozesse, die zur heutigen beobachtbaren Vielfalt der Lebewesen und zur Entwicklung des Menschen geführt haben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verwandtschaft des Menschen mit den übrigen Lebewesen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend vom Lehrplan des Pflichtgegenstandes Biologie und Umweltkunde des betreffenden Semesters werden Lerninhalte im Wahlpflichtfach vertieft, erweitert und entsprechend ihrer Zusammenhänge innerhalb der Basiskonzepte semesterübergreifend ergänzt. Nach Maßgabe der zeitlichen Möglichkeiten wird eine geeignete Auswahl getroffen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Wahlpflichtfach können insbesondere Kompetenzen in den Bereichen „Erkenntnisse gewinnen“ sowie „Standpunkte begründen und reflektiert handeln“ gefördert werden. Beobachtungen und Experimente, Unterricht an außerschulischen Lernorten sowie Projekte – auch in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen – unterstützen die Kompetenzorientierung des Unterrichts im Wahlpflichtfach.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">CHEMIE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung und Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Didaktische Hinweise sind dem Abschnitt „Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung“ des Zweiten Teiles zu entnehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind im besonderen Maße anzuwenden, vor allem die Ausführungen zum handlungsorientierten Unterricht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schwerpunkt ist auf das praktische Arbeiten zu legen. Neben der angeleiteten Durchführung von Untersuchungen, Experimenten und Synthesen ist mit zunehmender Erfahrung der Schülerinnen und Schüler vermehrt Gelegenheit zu bieten, durch die Notwendigkeit des kombinierten Einsatzes von bereits erworbenen Kenntnissen und Fertigkeiten den eigenen Kompetenzzuwachs zu erfahren. Arbeiten mit fremdsprachigen Unterlagen und weitgehend selbst organisiertes Planen, Durchführen und Auswerten von praktischen Arbeiten ist – auch im Hinblick auf eine eventuelle vorwissenschaftliche Arbeit – anzustreben („Forschungsprojekt“).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Damit sollen günstige Ausgangsbedingungen für ein fachbezogenes Universitätsstudium geschaffen werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenzmodell</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Kompetenzmodell für den Pflichtgegenstand Chemie gilt auch für das Wahlpflichtfach. Besonderes Augenmerk wird auf die das praktische Arbeiten beschreibenden Deskriptoren der Handlungsdimension zu legen sein.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Semester- und fächerübergreifende Kompetenzen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Wahlpflichtfach Chemie kann nicht unabhängig vom Pflichtfach betrachtet werden. Grundlegendes Wissen und Basiskompetenzen, die im Pflichtfach erworben wurden, müssen im Wahlpflichtfach angewendet und erweitert werden. Kompetenzerwerb erfolgt nicht punktuell, sondern erstreckt sich über einen längeren Zeitraum. Daher sind die drei Bereiche der Handlungsdimension des Kompetenzmodells in jedem Semester zu berücksichtigen. Die Konkretisierung an Hand einzelner Deskriptoren in Verknüpfung mit den Fachinhalten obliegt der Lehrkraft.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">7. Klasse – 5. Semester bis 8. Klasse – 8. Semester</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auswahl der im Wahlpflichtfach zu erweiternden und vertiefenden Kompetenzen hat sich an den jeweiligen Semestern im Lehrplan des Pflichtfaches Chemie zu orientieren, obliegt jedoch der Lehrkraft in Abhängigkeit von den schulischen Möglichkeiten und den Interessen der Schülerinnen und Schüler.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darüber hinaus sollen Schülerinnen und Schüler im Wahlpflichtfach folgende Kompetenzen erwerben und ausbauen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei allen praktischen Arbeiten mit Chemikalien und Geräten elaboriert und sicher – entsprechend den Sicherheitsrichtlinien – umgehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die mit der Schule zur Verfügung stehenden experimentellen Methoden Daten generieren, dokumentieren, interpretieren und präsentieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">PHYSIK</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Physikunterrichts im Wahlpflichtfach ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung und Vertiefung ihrer bereits entwickelten naturwissenschaftlichen Kompetenzen zu ermöglichen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind im besonderen Maße anzuwenden. Kompetenzen, die im Pflichtfach erworben wurden, sollen im Wahlpflichtfach angewendet und erweitert werden. Die drei wesentlichen Kompetenzbereiche (W: Fachwissen, E: Experimentieren und Erkenntnisgewinnung sowie S: Standpunkte begründen und aus naturwissenschaftlicher Sicht bewerten) sind in jedem Semester zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Kompetenzerwerb im Wahlpflichtfach wird besonders durch projektartigen und handlungsorientierten Unterricht gefördert.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrstoff im Wahlpflichtfach orientiert sich am Lehrstoff im Pflichtfach Physik des betreffenden Semesters der besuchten Schulstufe.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Wahlpflichtgegenstand Physik behandelten Themen gehen dabei über den im Lehrstoff des Pflichtfaches Physik genannten Lehrstoff hinaus und erweitern ihn. Die Auswahl soll sich in besonderem Maß am Interesse der Schülerinnen und Schüler zu orientieren. Der Unterricht im Wahlpflichtfach Physik eignet sich gut für umfangreichere, besonders auch experimentelle Aspekte.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">DARSTELLENDE GEOMETRIE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind im besonderen Maße anzuwenden, vor allem die Ausführungen zum handlungsorientierten Unterricht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgewählte geometrische Themen sind sowohl selbstständig als auch unter Anleitung zu bearbeiten. Zur Sicherung des Unterrichtsertrages können fallweise Hausübungen vorgesehen werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Darstellende Geometrie des betreffenden Semesters der besuchten Schulstufe.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als zusätzliche Themenbereiche eignen sich unter anderen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine Erweiterung des Abbildungsbegriffes (zB in der Kartographie)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Verwendung iterativer geometrischer Prozesse zur Erzeugung geometrischer Objekte mittels CAD-Paketen (zB Ornamente und Fraktale)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fortgeschrittenes Konstruieren und Modellieren mit CAD-Paketen (zB Vertiefungen bei den Kurven, Volumsmodellen und Flächen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>der Einsatz von weiteren neuen digitalen Technologien (zB Augmented Reality, 3D-Druck, Laser-Scanner, Navigationsgeräte)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Behandlung von neuen und vertiefenden Fragestellungen bei der Bearbeitung der Gebiete aus dem Pflichtgegenstand</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Vertiefung von fächerübergreifenden und anwendungsorientierten Aspekten der Geometrie (z. B. Kristallographie, Chemie, Geographie, Physik, Kinematik, Informatik)</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">PSYCHOLOGIE UND PHILOSOPHIE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflichtfaches ist es, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihren Interessen eine Erweiterung und Vertiefung ihres Bildungshorizonts zu bieten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind im besonderen Maße anzuwenden. Das praktische Arbeiten ist nach Möglichkeit durch Projektarbeit, Durchführung von Experimenten, Lehrausgänge, Kurzpraktika zum Kennenlernen psychologischer und philosophischer Berufsfelder einzubeziehen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrstoff ist dem Lehrplan des Pflichtfaches des betreffenden Semesters der besuchten Schulstufe zu entnehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die für den Wahlpflichtgegenstand spezifischen (semesterübergreifenden) Vertiefungen/Ergänzungen sind schulautonom festzulegen. Die hier angeführten Themenbereiche sind als Orientierung zu verstehen und auf den konkreten Lebensweltbezug der Schülerinnen und Schüler abzustimmen: Modelle zu Entwicklungs- Sozialisations- und Lernprozessen, Aspekte der Friedens- und Konfliktforschung und Gewaltprävention, Erkenntnisse der Neuropsychologie, seelische Erkrankungen und Therapiemöglichkeiten, Methoden des Argumentierens und der Entscheidungsfindung, Themenbereiche der praktischen Philosophie, drängende Fragen der Gegenwart im globalen und digitalen Zeitalter.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">MUSIKERZIEHUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es gelten die allgemeinen didaktischen Grundsätze, Abschnitt „Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung“ des Zweiten Teiles sowie die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zusätzlich gilt: Der Fokus liegt auf themenzentriertem Unterricht, der vertiefende praktische und theoretische Auseinandersetzung mit Werken in den Mittelpunkt stellt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne der Erstellung der Themenbereiche für die Reifeprüfung sowie für die Leistungsbeurteilung ist eine ausführliche Unterrichtsplanung und Unterrichtsdokumentation unerlässlich.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Kompetenzmodell</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Es gilt das Kompetenzmodell des Pflichtgegenstandes Musikerziehung.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Semesterübergreifender thematischer Bezugsrahmen</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung, Vertiefung, persönliche Schwerpunkte</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Musikpraxis mit Schwerpunkt auf „Erweiterung, Vertiefung, persönliche Schwerpunkte“:</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">siehe semesterübergreifende Kompetenzen des Pflichtgegenstandes Musikerziehung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Musikrezeption mit Schwerpunkt auf „Erweiterung, Vertiefung, persönliche Schwerpunkte“</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Hören und erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vernetzung themenrelevanter Kompetenzen aus dem Lehrplan des Pflichtgegenstandes Musikerziehung des betreffenden Semesters der besuchten Schulstufe</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Beschreiben, analysieren, Kontexte herstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vernetzung themenrelevanter Kompetenzen aus dem Lehrplan des Pflichtgegenstandes Musikerziehung des betreffenden Semesters der besuchten Schulstufe</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Exemplarische Inhalte</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Persönliche Schwerpunktsetzungen aus den Inhalten des Pflichtgegenstandes Musikerziehung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Themenzentrierte Querschnitte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Musikalische Eigenproduktion</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Komponistinnen und Komponisten sowie Interpretinnen und Interpreten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Musikhistorische Schwerpunkte</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">BILDNERISCHE ERZIEHUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie der Unterrichtsgegenstand Bildnerische Erziehung erschließt auch das Wahlpflichtfach Bildnerische Erziehung Zugänge zu allen ästhetisch begründeten Phänomenen unserer visuellen und haptischen Lebenswelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte beziehen sich auf die Sachbereiche bildende und angewandte Kunst, visuelle Medien und Umweltgestaltung (Grafik, Malerei, Plastik, Architektur, Design, Fotografie, Film und Video, digitale Medien, Computerkunst, Informationsdesign) sowie alltagsästhetische Objekte und Phänomene.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu ermöglichen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (für alle Klassen):</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Durch eine Vielfalt an Inhalten, Methoden, Materialien und Techniken ist den unterschiedlichen Fähigkeiten und Interessen der Schülerinnen und Schüler Rechnung zu tragen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Unterrichtsgestaltung hat zwischen Strukturierung und Offenheit einen Rahmen für komplexe Lernsituationen zu schaffen und vielfältige Lernchancen zu ermöglichen. Dazu gehört auch das Nutzen des Bildungspotentials, das in der konstruktiven Wechselbeziehung zwischen praktischer Arbeit und Reflexion wirksam wird.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Inhalte sind im Hinblick auf persönliche Interessens- und Lebensbereiche in großem Maße von den Schülerinnen und Schülern mitzubestimmen und eigenverantwortlich zu bearbeiten. Bei der Auswahl haben die Lehrenden Entscheidungshilfen anzubieten und bei der Umsetzung der Aufgabenstellung thematisch, technisch, gestalterisch und arbeitsorganisatorisch zu beraten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Der Unterricht im Wahlpflichtgegenstand hat darüber hinaus den besonders interessierten und begabten Schülerinnen und Schülern Lern- und Arbeitsfelder zu erschließen, die zusätzliche Fachinhalte bieten und künstlerische Kompetenzen entwickeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schülerinnen und Schüler sind dazu anzuregen, eigene Schwerpunkte und Fragestellungen in den Unterricht einzubringen und sich damit auseinander zu setzen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie im Lehrplan des Pflichtgegenstandes Bildnerische Erziehung im betreffenden Semester der besuchten Schulstufe. Darüber hinaus sind folgende Schwerpunktsetzungen aus den drei relevanten Kompetenzbereichen vorzunehmen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Bildnerische Praxis</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Auseinandersetzung mit selbst gewählten Themen und Techniken aus unterschiedlichsten Fachbereichen erweitern und vertiefen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>individuelle Interessen, Fähigkeiten und Fertigkeiten weiterentwickeln</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Reflexion</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fachliche Inhalte exemplarisch selbstständig erschließen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>theoretische Inhalte in den Zusammenhang mit der individuellen bildnerischen Praxis setzen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Dokumentation und Präsentation</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ergebnisse der praktischen Arbeit und der theoretisch-reflektorischen Auseinandersetzung in exemplarischer Form zusammenstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>persönliche Leistungen und Entwicklungen adäquat dokumentieren</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Exemplarische Inhalte</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Österreichische und europäische Kunstwerke und Künstlerinnen- und Künstlerpersönlichkeiten aus Vergangenheit und Gegenwart, außereuropäische Kulturen, Kunst und Gesellschaft, Medien der Kunstvermittlung (Literatur, Kunsteinrichtungen, Kunstmarkt), Phänomene der Umweltgestaltung (Stadtentwicklung, Ortsbild, Denkmalpflege), Kunst als Selbsterfahrung und -darstellung, Berufsorientierung</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">B. VERBINDLICHE ÜBUNGEN</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">BERUFSORIENTIERUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Berufsorientierung findet viele Ansatzpunkte in den anderen Unterrichtsgegenständen, verfolgt jedoch darüber hinausgehende, eigenständige Ziele.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Berufsorientierung strebt die Entscheidungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler an und soll zwei Hauptkomponenten integrieren: Ichstärke (Selbstkompetenz) und Wissen um die bzw. Auseinandersetzung mit der Berufswelt (Sach- und Methodenkompetenz). Sozialkompetenz gewinnt steigende Bedeutung in der Berufswelt: Sie soll sowohl Gegenstand der Untersuchung als auch der Einübung im Rahmen der Berufsorientierung sein.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Somit soll ein wesentlicher Beitrag zur Persönlichkeitsbildung der Schülerinnen und Schüler geleistet werden. Die Entwicklung und Stärkung von Hoffnung, Wille, Entscheidungsfähigkeit, Zielstrebigkeit, Tüchtigkeit, Leistungsbereitschaft, Durchhaltevermögen und Beziehungsfähigkeit soll dabei im Mittelpunkt stehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Berufsorientierung bietet auch Gelegenheit, traditionelle Einstellungen und Vorurteile im Hinblick auf Berufs- und Bildungswege zu überprüfen, und zielt darauf ab, den Raum möglicher Berufs- und Bildungsentscheidungen, insbesondere für Schülerinnen, zu erweitern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulung des präzisen Sprachgebrauches; Gewinnung von und kritische Auseinandersetzung mit bildungs- und berufsrelevanten Informationen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Arbeits- und Berufswelt unter kulturellen, wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Gesichtspunkten kennen lernen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auswirkung neuer Technologien in den verschiedenen Berufs- und Lebensbereichen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bedeutung von Kunst und Kreativität für Freizeit und Arbeitsleben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dimensionen der Gesundheit als Faktor in Arbeit und Beruf.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll die Tatsache berücksichtigen, dass Berufsorientierung prozesshaften Charakter hat. Er soll die Berufs- und Bildungswahl einleiten, begleiten und zur selbstständigen Berufs- und Bildungswahlentscheidung hinführen. Dabei ist auf berufsorientierende Inhalte anderer Unterrichtsgegenstände, auch früherer Schulstufen, Bezug zu nehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beiträge der Berufsorientierung zur Persönlichkeitsbildung bedingen eine besondere Art der Unterrichtsgestaltung: anschauliches, unmittelbares Erleben und Selbsttätigkeit sind dafür Voraussetzung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Umsetzung im Unterricht bieten sich an: Klassengespräche, Rollenspiele, Gruppenarbeit, selbstständige Einzelarbeit, personale Begegnungen, Realbegegnungen. Realbegegnungen bieten eine breite Palette von Möglichkeiten: Schul-, Betriebs- und Berufserkundungen, Berufspraktische Tage, Besuch von Berufsinformationsmessen usw. Sie erfordern eine fundierte Vor- und Nachbereitung mit den Schülerinnen und Schülern und intensive Kooperation zwischen den Schulen und Betrieben. Bei der Terminisierung ist auf den Gesamtablauf des Berufsorientierungsprozesses zu achten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist darauf Bedacht zu nehmen, dass Entscheidungen der Bildungs- und Berufsplanung persönliche Entscheidungen sind und häufig im Kreis der Familie oder in Einzelberatungen stattfinden. Sie können daher im Unterricht nur vorbereitet werden. Die zielgerichtete Inanspruchnahme von außerschulischen Beratungseinrichtungen durch die Schülerinnen und Schüler ist zu fördern.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kernbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Folgenden werden die Lernziele der Berufsorientierung angeführt – sie sind jedenfalls zu gewährleisten. Die aufgezählten Themenbereiche zeigen einen Weg zur Umsetzung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Berufsorientierung soll dazu führen, dass die Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>die eigenen Wünsche, Interessen und Neigungen entdecken, erforschen und hinterfragen lernen sowie Begabungen und Fähigkeiten wahrnehmen können, um persönliche Erwartungen reflektieren und einschätzen zu lernen</b> (3. und 4. Klasse):</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Erfahrungen mit Tätigkeiten, in denen Fähigkeiten angesprochen werden (kognitive, affektive, psychomotorische), Auseinandersetzung mit Berufsbiographien, kulturelle Thematisierung von Arbeit (Dichtung, Musik, Werkzeug, Kleidung, Sozialformen, ...) (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">persönliche Lebens- und Berufsplanung kritisch reflektieren und überprüfen (Präkonzepte, eigenes Rollenverständnis, geschlechtsspezifische Sozialisation, ...) (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Selbstreflexion in Bezug auf Interessen, Neigungen, Fähigkeiten aus den verschiedenen Lebensbereichen (Freizeit, Schule, ...) und Verknüpfung mit der Berufswahl (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Veränderbarkeit des Berufswunsches, Berufswunschverlauf (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Anforderungsprofile für berufliche Tätigkeiten und Ausbildungen (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Berufswunsch und Realisierbarkeit im Wirkungsgefüge von zB Eltern, Freundinnen und Freunden, Wirtschaft und Gesellschaft (4. Klasse).</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Arbeit in ihrer vielfältigen Bedeutung und Form als Elementarfaktor für die Menschen und ihren Lebensraum erkennen und ihr einen persönlichen Stellenwert zuordnen können</b> (3. und 4. Klasse):</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Arbeit im unmittelbaren Erlebnisbereich der Schülerinnen und Schüler (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">eigene und die Erfahrung anderer mit Arbeit (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Vergleich von Arbeit in verschiedenen Lebens- und Wirtschaftsräumen; Weltwirtschaft und globale Entwicklungen, volkswirtschaftliche Zusammenhänge (Lohn- und Preisentwicklung, Wirtschafts- und Sozialpolitik), europäische Entwicklungen (4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">die vielfältigen Formen von Arbeit, zB: unbezahlte Arbeit (Hausarbeit, Arbeit für Gemeinschaft und Familie, informeller Sektor) – Erwerbsarbeit, selbstbestimmte Arbeit – fremdbestimmte Arbeit (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Arbeit und Gesundheit, Arbeitsbedingungen und Gesundheitssicherung (4. Klasse).</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>durch Auseinandersetzung mit der Problematik der geschlechtsspezifischen Konzentration auf bestimmte Ausbildungswege und des nach Geschlechtern geteilten Arbeitsmarkts die daraus resultierenden Konsequenzen für die weitere Lebens- und Berufslaufbahn einschätzen lernen</b> (3. und 4. Klasse):</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Stärkung des Selbstwertgefühls, insbesondere von Mädchen, hinsichtlich der Eignung für ein breites Ausbildungs- und Berufsspektrum (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Doppelbelastung von berufstätigen Frauen und Lösungsansätze (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Partnerschaft und Aufgabenteilung in Familie, Ehe und Lebensgemeinschaften (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Rollenverständnis (biologische Rolle, soziale Rolle, Berufsrolle) von Mädchen und Frauen, Knaben und Männern (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">gesetzliche Grundlagen, zB Ehegesetz, Gleichbehandlungsgesetz usw. (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Bezahlung, Aufstiegsmöglichkeiten, Wiedereinstiegsproblematik, Teilzeitbeschäftigung, Weiterbildungschancen (4. Klasse).</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Eltern, Funktion der Erziehungsberechtigten als wesentliche Entscheidungsträger einbeziehen</b> (3. und 4. Klasse):</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Reflexion der eigenen Entscheidungsmöglichkeiten innerhalb der Familie (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Erschließung von Eltern, Verwandten, Freunden und Freundinnen als Quelle der Unterstützung (4. Klasse).</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>aktuelle Formen sowie die Veränderbarkeit von Arbeit und Berufen erkennen, Entwicklungen einschätzen lernen und eine persönliche Strategie für die eigene Berufs- und Lebensplanung aufbauen können</b> (3. und 4. Klasse):</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Veränderungen und Weiterentwicklung von Arbeit und Berufen unter historischen, politischen, wirtschaftlichen, sozialen, ergonomischen und ökologischen Aspekten (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Auswirkungen neuer Technologien auf die verschiedenen Berufs- und Lebensbereiche im Zusammenhang mit Arbeit erforschen (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Arbeitslosigkeit als strukturelles Phänomen – mögliche persönliche Strategien und Fördermaßnahmen am Arbeitsmarkt (4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Interessenvertretungen und Grundlagen des Arbeits- und Sozialrechts (4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Basisqualifikationen als Ausgangspunkt für Spezialisierungen und Weiterbildungsmöglichkeiten (4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">steigende Bedeutung von sozialen Kompetenzen (Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, Tragen von Verantwortung usw.) im Berufs- und Wirtschaftsleben (4. Klasse).</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>sich in den verschiedenen Berufsbereichen zurecht finden lernen, Charakteristika erkennen und nach eigenem Interesse vertiefte Einblicke in ausgewählte Berufe gewinnen</b> (3. und 4. Klasse):</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Berufe nach bestimmten Kriterien Berufsfeldern zuordnen (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">persönlich ausgewählte Berufe und Arbeitsbereiche erkunden, Erkenntnisse ableiten und mit persönlichen Einstellungen und Haltungen in Zusammenhang bringen (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">die Arbeits- und Berufswelt erfahren, Realbegegnungen (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">selbstständiges Einholen und kritisches Auseinandersetzen mit berufsrelevanten Informationen (3. und 4. Klasse).</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Erwartungshaltungen und Beeinflussungen von außen wahrnehmen, ergründen und in ihrer Wirkung einschätzen lernen</b> (3. und 4. Klasse):</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">äußere Einflüsse auf die Entwicklung des Berufswunsches (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">geschlechtsspezifische Vorurteile (Rollenbilder, geschlechtsspezifische Arbeitsteilung usw.) (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Lebens- und Berufsbiographien (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Statistiken und Datenmaterial zu beruflichen Positionen, Einkommenshöhen, Arbeitsplatz- und Ausbildungsangebot usw. (4. Klasse).</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>die vielfältigen Ausbildungswege in Österreich mit ihren besonderen Anforderungen und Bildungsabschlüssen charakterisieren können sowie über Eintritts- und Übertrittsprobleme Bescheid wissen, um einen für sie richtigen Ausbildungsweg zu finden und sich darauf vorbereiten zu können</b> (3. Klasse/2. Semester und 4. Klasse/1. Semester):</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Angebotsprofile und Eingangsvoraussetzungen der weiterführenden Schulen bzw. Schulstufen sowie der Lehre, Inhalte und Abschlüsse (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Aufnahmeverfahren der Schulen und Betriebe, zB Tests, Bewerbungen (4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Kombination von Theorie und Praxis in den Ausbildungswegen (4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Schulabbruch und daraus resultierende Konsequenzen (4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Bildungsabschlüsse und Berufschancen (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Umstiegsmöglichkeiten und Anrechenbarkeiten, Zugangsbedingungen in weitere aufbauende Ausbildungen (Kolleg, Fachhochschule, ...) exemplarisch kennenlernen (4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Notwendigkeit und Angebote lebensbegleitender Weiterbildung (3. Klasse).</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Beratungseinrichtungen, die Hilfe für die Planung der beruflichen Ausbildung anbieten, kennen lernen und das Angebot für sich nutzen können</b> (4. Klasse):</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Schülerberatung, Schulpsychologie; Arbeitsmarktservice, Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer; Projekte, Förderprogramme; sonstige Beratungs- und Informationsquellen.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>schwierige berufliche Situationen für bestimmte Gruppen erkennen, Zusammenhänge und mögliche Gründe dafür überlegen, Veränderungsmöglichkeiten aufzeigen und diskutieren können</b> (4. Klasse):</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Berufsbiographien (zB Ausländer/innen, Behinderte, ältere Arbeitnehmer/innen);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">gesetzliche Bestimmungen, zB Ausländerbeschäftigungsgesetz, Behinderteneinstellgesetz;</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Förderung des Integrationsgedankens.</schlussteil></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">DIGITALE GRUNDBILDUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Digitale Grundbildung umfasst digitale Kompetenz, Medienkompetenz sowie politische Kompetenzen. Diese sind – vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung von Medien und der über Medien vermittelten Wirklichkeit für die Gesellschaft – grundlegend für die Bildung junger Menschen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Digitale Kompetenz, Medienkompetenz sowie politische Kompetenzen bedingen bzw. ergänzen einander. Sie haben das Ziel eines informierten, souveränen und verantwortlichen Umgangs mit Medien und Technik durch mündige Bürgerinnen und Bürger in der Demokratie und einer zunehmend von Digitalisierung beeinflussten Gesellschaft. Im Mittelpunkt steht dabei die reflektierte Verwendung von Medien und Technik.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Digitale Kompetenz: Die Vermittlung digitaler Kompetenzen befähigt Schülerinnen und Schüler, auf Basis eines breiten Überblicks über aktuelle digitale Werkzeuge (Hard- und Software) für bestimmte Einsatzszenarien im schulischen, beruflichen sowie privaten Kontext jeweils passende Werkzeuge und Methoden auszuwählen, diese zu reflektieren und anzuwenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Erwerb von Handlungskompetenzen im Bereich digitaler Technologien erfolgt stets reflektiert und hat dabei auch Voraussetzungen und Folgen, Vor- und Nachteile bzw. gesellschaftliche Auswirkungen des Technikeinsatzes im Blickfeld.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Medienkompetenz ist eine Schlüsselkompetenz. Sie umfasst die Aspekte der Produktion, der Repräsentation, der Mediensprache und der Mediennutzung. Die Vermittlung von Medienkompetenz umfasst die Fähigkeit, Medien zu nutzen, die verschiedenen Aspekte der Medien und Medieninhalte zu verstehen und kritisch zu bewerten sowie selbst in vielfältigen Kontexten zu kommunizieren. Kritisches und kreatives Denken sind zentrale Aspekte der Medienbildung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Politische Kompetenzen fördern die Demokratie und die aktive Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger. Freie digitale Informations- und Kommunikationsnetze bieten dazu weitreichende kommunikative, soziale und kreative Möglichkeiten, bergen aber auch Risiken und Gefahren für den Einzelnen. Analytische Fähigkeiten ermöglichen ein besseres Verständnis von Demokratie und Meinungsfreiheit sowie die aktive Teilhabe an netzwerkbasierter, medial vermittelter Kommunikation.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler wachsen mit digitalen Medien auf und nutzen diese meist unbefangen und vielseitig. Zudem sind zeitgemäße Bildungs- und Arbeitsprozesse ohne die Nutzung digitaler Technologien kaum denkbar, ebenso wenig wie die Teilhabe an unserer Gesellschaft.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wissen über gesellschaftliche Zusammenhänge strukturiert sich aus der Einsicht, dass gesellschaftliche Entwicklungen unter anderem von der Kommunikation der Menschen untereinander abhängig sind. Dazu bedienen sich diese bestimmter Zeichensysteme und Medien. Zudem ist unser Wissen über die politische Gegenwart auch von den Interpretationen von Menschen (Politiker/innen, Medienmacher/innen etc.) abhängig.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Rahmen der Digitalen Grundbildung werden Schülerinnen und Schülern alle notwendigen Kompetenzen vermittelt, um Technologien bewusst, produktiv und reflektiert für die eigene Weiterentwicklung einzusetzen oder in entsprechenden zukunftsträchtigen Berufsfeldern Fuß zu fassen. Dabei ist ethisches Denken und Handeln im politischen, sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und weltanschaulichen Umfeld im Dienste der Förderung von Chancen- und Geschlechtergerechtigkeit anzustreben.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation: Digitale Grundbildung ermöglicht Schülerinnen und Schülern, sich selbstwirksam zu erleben, indem sie digitale Technologien kreativ und vielfältig nutzen, um sich auszudrücken. Darüber hinaus werden Schülerinnen und Schüler befähigt, zielgerichtet und selbstständig Informationen zu suchen, zu finden und diese zu vergleichen und zu bewerten. Sie erlernen den Umgang mit widersprüchlichen Wahrheitsansprüchen in digitalen Medien und beteiligen sich an der demokratischen Kommunikationskultur durch öffentliche Äußerungen unter Verwendung digitaler Technologien.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft: Digitale Grundbildung regt Schülerinnen und Schüler dazu an, gesellschaftliche Folgen und ethische Fragen in Bezug auf technische Innovationen zu reflektieren und zu beurteilen. Sie erkennen die Dynamik und Bedeutung von Werten, Normen und unterschiedlichen Interessen für die Nutzung von digitalen Medien und lernen, problematische Inhalte kritisch zu reflektieren. Schülerinnen und Schüler entwickeln ein verantwortungsvolles Verbraucher/innenverhalten durch bewusste Nutzung von Technologien und Medien.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik: Schülerinnen und Schüler erkennen die Wechselwirkung zwischen Natur, Technik und Gesellschaft und erwerben moralische und ethische Kompetenz zur Abschätzung von Technikfolgen und für die Auswirkungen menschlichen Tuns. Weiters erlangen sie Grundkenntnisse zu Bestandteilen und Funktionsweise unterschiedlicher digitaler Geräte und deren Einsatzmöglichkeiten. Digitale Grundbildung steigert die Problemlösekompetenz bei Schülerinnen und Schülern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung: Digitale Grundbildung eröffnet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich über digitale Medien und mit digitalen Medien kreativ und vielfältig zu äußern. Sie nehmen die Gestaltung digitaler Medien und damit verbundenes kommunikatives Handeln reflektiert wahr. Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, mediale Gestaltungselemente (Bild, Ton, Bewegtbild, Text) zu analysieren und auch einzusetzen. Dazu erwerben sie u.a. Kenntnisse zu Bildbearbeitung, Videoerstellung bzw. Audioerstellung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung: Digitale Grundbildung sensibilisiert Schülerinnen und Schüler für die Möglichkeiten, digitale Technologien zur Förderung der eigenen Gesundheit und des eigenen Wohlbefindens einzusetzen. Schülerinnen und Schüler werden aber auch angeregt, zu reflektieren, welche gesundheitlichen Probleme die übermäßige Nutzung von digitalen Medien nach sich ziehen kann und wie diese vermieden werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Erarbeitung der unterschiedlichen Themen ist jeweils von der Alltagssituation und den Vorkenntnissen der Schülerinnen und Schüler unter Berücksichtigung der Heterogenität individueller Medienbiographien auszugehen. In koedukativen Gruppen ist es wichtig, besonders darauf zu achten, dass Buben und Mädchen gleichberechtigte Zugänge und Teilhabemöglichkeiten erhalten. Die Dynamik der digitalen Welt erfordert es, Inhalte und Methoden ständig zu evaluieren und anzupassen. Die Förderung der Chancengleichheit und der Abbau von stereotypen Zuschreibungen sind hierbei stets im Blick zu behalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Konzept der Selbstwirksamkeitserwartung bezeichnet die Erwartung, auf Grund eigener Kompetenzen gewünschte Handlungen selbst ausführen zu können. Das Ermöglichen von Selbstwirksamkeitserfahrungen ist daher wichtig im Lernprozess.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler sind zu kritischem, reflektiertem und verantwortungsvollem Umgang mit eigenen und fremden Daten in digitalen Medien und insbesondere in sozialen Netzwerken zu motivieren und zu befähigen. Im Mittelpunkt muss dabei das fundierte Fällen selbstständiger Urteile stehen. Dazu ist die Bearbeitung exemplarischer Fälle einschließlich der eigenen Recherche von Informationen besonders relevant.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lebensweltbezug und Subjektorientierung ermöglichen es, ein gesellschaftspolitisches Thema als relevant für die Schülerinnen und Schüler darzustellen. Als Lebenswelt ist jener soziale Raum zu bezeichnen, der dem Menschen Handlungs- und Verhaltensmöglichkeiten vorgibt, die er aber auch – in Kommunikation mit seinem Mitmenschen – verändern kann. Um Lebensweltrelevanz im Unterricht zu erhöhen, ist es notwendig, Darstellungen kritisch einzubringen, mit denen die Schülerinnen und Schüler in ihrer Lebenswelt konfrontiert werden (z. B. Social Media, digitale Spiele). Besondere Bedeutung kommt der Dialogfähigkeit in der privaten und öffentlichen Kommunikation zu. Hier soll ein respektvoller Umgang mit anderen Meinungen vermittelt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Themenbereiche sind durch handlungsorientierte Methoden und die Verwendung verschiedener Gestaltungs- und Ausdrucksmittel, Medien und Methoden zu behandeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben der Fähigkeit, Inhalte analysieren und beurteilen zu können, kommt der Fähigkeit zur eigenständigen Produktion von digitalen Äußerungen zentrale Bedeutung zu.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gesellschaftliche Aspekte von Medienwandel und Digitalisierung</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Digitalisierung im Alltag:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können die Nutzung digitaler Geräte in ihrem persönlichen Alltag gestalten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>reflektieren die eigene Medienbiografie sowie Medienerfahrungen im persönlichen Umfeld,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>beschreiben mögliche Folgen der zunehmenden Digitalisierung im persönlichen Alltag.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Chancen und Grenzen der Digitalisierung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennen wichtige Anwendungsgebiete der Informationstechnologie und informationstechnologische Berufe,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sind sich gesellschaftlicher und ethischer Fragen im Zusammenhang mit technischen Innovationen bewusst,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können die gesellschaftliche Entwicklung durch die Teilnahme am öffentlichen Diskurs mitgestalten.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Wohlbefinden:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>reflektieren, welche gesundheitlichen Probleme die übermäßige Nutzung von digitalen Medien nach sich ziehen kann,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vermeiden Gesundheitsrisiken und Bedrohungen für das körperliche und seelische Wohlbefinden in Bezug auf digitale Technologien.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Informations-, Daten- und Medienkompetenz</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Suchen und finden:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>formulieren ihre Bedürfnisse für die Informationssuche,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>planen zielgerichtet und selbstständig die Suche nach Informationen, Daten und digitalen Inhalten mit Hilfe geeigneter Strategien und Methoden (z. B. Suchbegriffe), passender Werkzeuge bzw. nützlicher Quellen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vergleichen und bewerten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wenden Kriterien an, um die Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit von Quellen zu bewerten (Quellenkritik, Belegbarkeit von Wissen),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennen und reflektieren klischeehafte Darstellungen und Zuschreibungen in der medialen Vermittlung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können mit automatisiert aufbereiteten Informationsangeboten eigenverantwortlich umgehen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Organisieren:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>speichern Informationen, Daten und digitale Inhalte sowohl im passenden Format als auch in einer sinnvollen Struktur, in der diese gefunden und verarbeitet werden können.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Teilen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>teilen Informationen, Daten und digitale Inhalte mit anderen durch geeignete digitale Technologien,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennen die Grundzüge des Urheberrechts sowie des Datenschutzes (insb. das Recht am eigenen Bild) und wenden diese Bestimmungen an.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Betriebssysteme und Standard-Anwendungen</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundlagen des Betriebssystems:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nutzen die zum Normalbetrieb notwendigen Funktionen eines Betriebssystems einschließlich des Dateimanagements sowie der Druckfunktion.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Textverarbeitung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>geben Texte zügig ein,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>strukturieren und formatieren Texte unter Einbeziehung von Bildern, Grafiken und anderen Objekten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>führen Textkorrekturen durch (ggf. unter Zuhilfenahme von Überarbeitungsfunktionen, Rechtschreibprüfung oder Wörterbuch).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Präsentationssoftware:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gestalten Präsentationen unter Einbeziehung von Bildern, Grafiken und anderen Objekten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>beachten Grundregeln der Präsentation (z. B. aussagekräftige Bilder, kurze Texte).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Tabellenkalkulation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>beschreiben den grundlegenden Aufbau einer Tabelle,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>legen Tabellen an, ändern und formatieren diese,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>führen mit einer Tabellenkalkulation einfache Berechnungen durch und lösen altersgemäße Aufgaben,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>stellen Zahlenreihen in geeigneten Diagrammen dar.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Mediengestaltung</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Digitale Medien rezipieren:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennen mediale Gestaltungselemente und können medienspezifische Formen unterscheiden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennen Medien als Wirtschaftsfaktor (z. B. Finanzierung, Werbung),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nehmen die Gestaltung digitaler Medien und damit verbundenes kommunikatives Handeln reflektiert wahr: den Zusammenhang von Inhalt und Gestaltung (z. B. Manipulation), problematische Inhalte (z. B. sexualisierte, gewaltverherrlichende) sowie stereotype Darstellungen in Medien.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Digitale Medien produzieren:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erleben sich selbstwirksam, indem sie digitale Technologien kreativ und vielfältig nutzen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gestalten digitale Medien mittels aktueller Technologien, ggf. unter Einbeziehung anderer Medien: Texte, Präsentationen, Audiobeiträge, Videobeiträge sowie multimediale Lernmaterialien,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>beachten Grundregeln der Mediengestaltung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>veröffentlichen Medienprodukte in geeigneten Ausgabeformaten auf digitalen Plattformen (z. B. Blog).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Inhalte weiterentwickeln:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können Informationen und Inhalte aktualisieren, verbessern sowie zielgruppen-, medienformat- und anwendungsgerecht aufarbeiten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Digitale Kommunikation und Social Media</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Interagieren und kommunizieren:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennen verschiedene digitale Kommunikationswerkzeuge,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>beschreiben Kommunikationsbedürfnisse und entsprechende Anforderungen an digitale Kommunikationswerkzeuge,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schätzen die Auswirkungen des eigenen Verhaltens in virtuellen Welten ab und verhalten sich entsprechend,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennen problematische Mitteilungen und nutzen Strategien, damit umzugehen (z. B. Cybermobbing, Hasspostings).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">An der Gesellschaft teilhaben:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>begreifen das Internet als öffentlichen Raum und erkennen damit verbundenen Nutzen und Risiken.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Digitale Identitäten gestalten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gestalten und schützen eigene digitale Identitäten reflektiert,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennen Manipulationsmöglichkeiten durch digitale Identitäten (z. B. Grooming),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfolgen den Ruf eigener digitaler Identitäten und schützen diesen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zusammenarbeiten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wissen, wie cloudbasierte Systeme grundsätzlich funktionieren und achten auf kritische Faktoren (z. B. Standort des Servers, Datensicherung),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nutzen verantwortungsvoll passende Werkzeuge und Technologien (etwa Wiki, cloudbasierte Werkzeuge, Lernplattform, ePortfolio).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sicherheit</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Geräte und Inhalte schützen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sind sich Risiken und Bedrohungen in digitalen Umgebungen bewusst,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>überprüfen den Schutz ihrer digitalen Geräte und wenden sich im Bedarfsfall an die richtigen Stellen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>treffen entsprechende Vorkehrungen, um ihre Geräte und Inhalte vor Viren bzw. Schadsoftware/Malware zu schützen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Persönliche Daten und Privatsphäre schützen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verstehen, wie persönlich nachvollziehbare Informationen verwendet und geteilt werden können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>treffen Vorkehrungen, um ihre persönlichen Daten zu schützen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennen Risiken, die mit Geschäften verbunden sind, die im Internet abgeschlossen werden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Technische Problemlösung</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Technische Bedürfnisse und entsprechende Möglichkeiten identifizieren:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennen die Bestandteile und Funktionsweise eines Computers und eines Netzwerks,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennen gängige proprietäre und offene Anwendungsprogramme und zugehörige Dateitypen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Digitale Geräte nutzen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schließen die wichtigsten Komponenten eines Computers richtig zusammen und identifizieren Verbindungsfehler,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verbinden digitale Geräte mit einem Netzwerk und tauschen Daten zwischen verschiedenen elektronischen Geräten aus.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Technische Probleme lösen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennen technische Probleme in der Nutzung von digitalen Geräten und melden eine konkrete Beschreibung des Fehlers an die richtigen Stellen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Computational Thinking</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mit Algorithmen arbeiten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nennen und beschreiben Abläufe aus dem Alltag,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verwenden, erstellen und reflektieren Codierungen (z. B. Geheimschrift, QR-Code),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vollziehen eindeutige Handlungsanleitungen (Algorithmen) nach und führen diese aus,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>formulieren eindeutige Handlungsanleitungen (Algorithmen) verbal und schriftlich.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreative Nutzung von Programmiersprachen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erstellen einfache Programme oder Webanwendungen mit geeigneten Tools, um ein bestimmtes Problem zu lösen oder eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennen unterschiedliche Programmiersprachen und Produktionsabläufe.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Schulautonomer Vertiefungslehrstoff (eine Wochenstunde):</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gesellschaftliche Aspekte von Medienwandel und Digitalisierung</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Chancen und Grenzen der Digitalisierung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennen die Wechselwirkungen zwischen Natur, Technik und Gesellschaft,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennen Chancen und Risiken der Mediennutzung und geschlechtsspezifische Aspekte.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Wohlbefinden:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennen, wie digitale Technologien soziales Wohlbefinden und Inklusion fördern.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Informations-, Daten- und Medienkompetenz</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vergleichen und bewerten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennen unterschiedliche, auch widersprüchliche Wahrheitsansprüche,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vergleichen, analysieren und bewerten Informationen und digitale Inhalte kritisch (manipulative und monoperspektivische Darstellungen).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Teilen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennen Lizenzmodelle, insb. offene (Creative Commons, Open Educational Resources).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Betriebssysteme und Standard-Anwendungen</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Präsentationssoftware:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennen unterschiedliche Präsentationsansichten und wissen, wann man diese einsetzt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nutzen verschiedene Folienlayouts und Foliendesigns.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Tabellenkalkulation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erfassen Daten; speichern, ändern und sortieren diese,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>suchen gezielt nach Daten und selektieren diese.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Mediengestaltung</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Digitale Medien rezipieren:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>analysieren Interessen und Bedingungen der Medienproduktion und Medienverbreitung.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Digitale Kommunikation und Social Media</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Interagieren und kommunizieren:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wählen zielgerichtet geeignete digitale Technologien für konkrete Kommunikationsszenarien aus und bedenken bei der Auswahl die Interessen der Anbieter von Social Media, den Einfluss von Social Media auf ihre Wahrnehmung der Welt und Art und Umfang der Daten, die durch die Nutzung entstehen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">An der Gesellschaft teilhaben:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nutzen die demokratische Kommunikationskultur durch öffentliche Äußerungen unter Verwendung digitaler Technologien.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Technische Problemlösung</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Technische Bedürfnisse und entsprechende Möglichkeiten identifizieren:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>formulieren Bedürfnisse für den Einsatz digitaler Geräte,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bewerten mögliche technologische Lösungen und wählen eine passende aus, auch unter Berücksichtigung proprietärer und freier Software.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Digitale Geräte nutzen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nutzen unterschiedliche digitale Geräte entsprechend ihrer Einsatzmöglichkeiten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nutzen verschiedene Arten von Speichermedien und Speichersystemen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Technische Probleme lösen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nutzen Hilfesysteme bei der Problemlösung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>führen Datensicherungen und -wiederherstellungen aus.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Computational Thinking</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mit Algorithmen arbeiten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>entdecken Gemeinsamkeiten und Regeln (Muster) in Handlungsanleitungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennen die Bedeutung von Algorithmen in automatisierten digitalen Prozessen (z. B. automatisiertes Vorschlagen von potenziell interessanten Informationen).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreative Nutzung von Programmiersprachen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>beherrschen grundlegende Programmierstrukturen (Verzweigung, Schleifen, Prozeduren).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Schulautonomer Vertiefungslehrstoff (eine Wochenstunde):</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gesellschaftliche Aspekte von Medienwandel und Digitalisierung</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Digitalisierung im Alltag:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennen die Dynamik und Bedeutung von Werten, Normen und unterschiedlichen Interessen im Hinblick auf die Nutzung von digitalen Medien (ökonomisch, religiös, politisch, kulturell),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wissen, inwieweit die Nutzung digitaler Technologien der Umwelt schadet oder zum Umweltschutz beiträgt.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Chancen und Grenzen der Digitalisierung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennen Entwicklungen, die eine Gefahr für Chancengleichheit bei der Nutzung von Informationstechnologien darstellen, und nennen Handlungsoptionen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Geschichtliche Entwicklung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennen die geschichtliche Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie und Informatik insb. von Social Media unter Berücksichtigung menschenrechtlicher und ethischer Fragestellungen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Informations-, Daten- und Medienkompetenz</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vergleichen und bewerten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>entwickeln ein Verständnis für die Konstruktion von Medienwirklichkeit durch die Erhebung und Analyse von Informationen und Daten bzw. die Mechanismen der Bild- und Datenmanipulation.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Betriebssysteme und Standard-Anwendungen</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundlagen des Betriebssystems:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennen die wichtigsten Aufgaben eines Betriebssystems und die wichtigsten Betriebssysteme.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Präsentationssoftware:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erstellen und formatieren Diagramme,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fügen Effekte wie Animation und Übergang zu Präsentationen hinzu.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Mediengestaltung</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Digitale Medien rezipieren:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennen und benennen Medieneinflüsse und Wertvorstellungen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Digitale Medien produzieren:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>setzen Wissen über Techniken und Ästhetiken populärer Medienkulturen eigenverantwortlich um,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>planen die Produktion von Medien hinsichtlich Inhalt, Format und Zielgruppe.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Inhalte weiterentwickeln:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>binden Informationen inhaltlich, organisatorisch und sprachlich in bestehende Wissensorganisationsformate ein.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Digitale Kommunikation und Social Media</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Interagieren und kommunizieren:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>adaptieren Kommunikationsstrategien für spezifische Zielgruppen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wenden Verhaltensregeln für die Nutzung digitaler Technologien und zur Interaktion in digitalen Umgebungen an („Netiquette“).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Digitale Identitäten gestalten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>entwickeln ein Bewusstsein für die Pluralität von Onlineidentitäten und die Differenz zur eigenen Persönlichkeit.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zusammenarbeiten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>formulieren Bedürfnisse für die gemeinsame Erarbeitung von Inhalten und Wissen mit Hilfe digitaler Technologien,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wählen zielgerichtet geeignete Werkzeuge und Technologien für Prozesse der Zusammenarbeit aus.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sicherheit</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Geräte und Inhalte schützen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verwenden Software zur Verschlüsselung von Daten.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Persönliche Daten und Privatsphäre schützen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verstehen, wie Anbieter digitaler Services darüber informieren, auf welche Art und Weise persönliche Daten verwendet werden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Technische Problemlösung</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Technische Bedürfnisse und entsprechende Möglichkeiten identifizieren:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>passen digitale Umgebungen an die eigenen Bedürfnisse an und treffen persönliche Einstellungen (z. B. barrierefreie Einstellungen im Betriebssystem).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Computational Thinking</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mit Algorithmen arbeiten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>können intuitiv nutzbare Benutzeroberflächen und dahinterstehende technische Abläufe einschätzen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreative Nutzung von Programmiersprachen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>reflektieren die Grenzen und Möglichkeiten von Simulationen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">C. FREIGEGENSTÄNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="g1min" ct="text" halign="c">1. Unterstufe</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">VERTIEFUNG BZW. ERGÄNZUNG EINES PFLICHTGEGENSTANDES</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Lehrpläne der einzelnen Pflichtgegenstände im Abschnitt A mit Ausnahme des Erweiterungsbereiches.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">ALLGEMEINE INTERESSEN- UND BEGABUNGSFÖRDERUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein Freigegenstand zur allgemeinen Interessen- und Begabungsförderung gibt Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, ihre persönlichen Interessen und individuellen Begabungen zu entdecken und ihre Fähigkeiten, Fertigkeiten sowie Kenntnisse in besonderer Weise zu entwickeln, zu entfalten, zu erweitern und zu vertiefen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Aufgaben und Ziele orientieren sich in diesem Zusammenhang an Themen und Tätigkeiten, die sich aus dem Lebensalltag der Schülerinnen und Schüler, aus dem Unterricht in den Pflichtgegenständen sowie aus den Bildungsbereichen ergeben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wesentliches Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung besonders zu fördern. Bedacht ist darauf zu nehmen, dass die Schülerinnen und Schüler ihre kognitiven, affektiven und kreativen Fähigkeiten entfalten können. Wo es von der inhaltlichen Aufgabenstellung her angebracht ist, soll ganzheitliches, angewandtes und forschendes Lernen sowie selbstständiger Bildungserwerb ermöglicht werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die allgemeine Interessen- und Begabungsförderung ist durch ein besonders offenes Lehrstoffkonzept charakterisiert, das weit gehende Freiräume für die Auswahl einzelner Themenbereiche zulässt. Neben den Merkmalen der flexiblen Stoffauswahl und Stoffbegrenzung ist vor allem auch die besondere Rolle schülerorientierter Arbeitsformen hervorzuheben, die im Mittelpunkt der Unterrichtsarbeit stehen sollen und deren Ausbau ein eigenständiges Ziel darstellt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrerin bzw. der Lehrer soll Initiative, Selbstständigkeit, Selbsttätigkeit und Selbstfindung der Schülerinnen und Schüler ebenso wie entsprechende kooperative und kommunikative Prozesse fördern. Bei der Wahl der Themen bzw. der Aufgabenstellungen und der Festlegung der weiteren Umstände (Stoffe, Arbeitsweisen, Organisationsformen, Zeit, Ort, ...) sollen die Schülerinnen und Schüler weitestgehend einbezogen werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Folgenden werden die grundsätzlichen Zielstellungen der in Frage kommenden Unterrichtsgegenstände benannt. Die konkrete inhaltliche Ausprägung des Lehrstoffes hat an der Schule zu erfolgen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Spezielle Interessen- und Begabungsförderung:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anlass- und bedarfsorientiert sind – entsprechend den Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler – Schwerpunkte aus folgenden Zielstellungen zu wählen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre grundlegenden kommunikativen und kreativen Fähigkeiten erproben und erweitern und dabei die vielfältigen Möglichkeiten der persönlichen Ausdrucksfähigkeit entdecken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Auseinandersetzung mit sozialen und politischen Fragestellungen sollen sie Verständnis für gesellschaftliche bzw. historische Zusammenhänge sowie verantwortungsbewusstes, tolerantes und demokratisches Verhalten entwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Auseinandersetzung mit den Gesetzmäßigkeiten der Natur, mit technologischen Gestaltungsmöglichkeiten und Umweltfragen sollen sie ihre Handlungskompetenz erweitern und ihre Wertvorstellungen weiterentwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Methoden der Wahrnehmung und Reflexion ihrer persönlichen Befindlichkeit (seelisch, geistig und körperlich) entwickeln und lernen Wege zu finden, wie sie zu verbessern ist.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Berufsorientierung:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vertiefende Inhalte aus dem Lehrplan der verbindlichen Übung “Berufsorientierung” mit Schwerpunktsetzungen gemäß den Interessen und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Chor:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Freude am Singen, Verständnis für die Musik und die Liebe zu ihr entwickeln. In Verbindung mit dem im Pflichtgegenstand “Musikerziehung” gepflegten Liedgesang ist das einstimmige und das mehrstimmige Lied zu üben.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Darstellendes Spiel:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Darstellung ist ein kreativer Prozess, der alle Schülerinnen und Schüler zu erfassen hat. Die Kooperation erstreckt sich dabei auch auf die Vorbereitungsarbeiten, wie etwa Beschaffung und Herstellung von Requisiten, Bühnenbildern, Plakaten oder Einladungen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Einführung in die Informatik:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Sicherheit in der Bedienung von Computern samt Peripheriegeräten, Geläufigkeit bei der Verwendung üblicher Anwendersoftware und grundlegende Kompetenzen im Umgang mit neuen Technologien insgesamt gewinnen und interessensorientierte Arbeiten mit neuen Technologien sowohl individuell als auch im Team durchführen können.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Ernährung und Haushalt:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen zur Bewältigung von Aufgaben im privaten Haushalt befähigt werden, wobei der Haushalt in seiner Gesamtheit als Versorgungs-, Wirtschafts- und Sozialbereich zu sehen ist.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Instrumentalmusik und Gesang:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Fertigkeiten und Fähigkeiten im Instrumentalspiel und Gesang erlernen bzw. erwerben, wobei ihnen vielfältige Möglichkeiten des praktischen Musizierens in eigenständiger Betätigung im Solo- und Ensemblespiel bzw. im Solo- und Ensemblegesang eröffnet werden sollen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kurzschrift:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Diktate fehlerfrei und sauber aufnehmen und diese sicher lesen und wortgetreu in Langschrift wiedergeben können. Sie sollen Wendigkeit und Genauigkeit im Erfassen des gesprochenen Wortes erlangen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Maschinschreiben:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen im Zehn-Finger-Blindschreiben (Grundstellung asdf-jklö) fehlerfreies und sauberes Schreiben ohne bestimmte Geschwindigkeit beherrschen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Schach:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch das Erlernen des “königlichen Spieles” sollen die Schülerinnen und Schüler logisch-systematisches Denken unter Betonung sachgesetzlicher, ökonomischer und ästhetisch-kreativer Gesichtspunkte entwickeln.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Spielmusik:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch das gemeinsame Spielen auf Musikinstrumenten sollen die Schülerinnen und Schüler Freude am Musizieren und musikalisches Verständnis entwickeln und auf das Hören größerer Musikwerke vorbereitet sein. Bei der Wahl der Instrumente ist nach Möglichkeit auf die Eignung zum Zusammenspiel zu achten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Technisches Werken bzw. Textiles Werken:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Jener Unterrichtsgegenstand, der von den Schülerinnen und Schülern im Zuge der Alternativstellung nicht gewählt wurde, kann hier im unverbindlichen Bereich angeboten werden. Die Inhalte entsprechen dem jeweiligen Pflichtgegenstand, mit Schwerpunktsetzungen gemäß den Interessen und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Verkehrserziehung:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen eine kritische und verantwortungsbewusste Einstellung zum Straßenverkehr erwerben und zu bewusstem Wahrnehmen und überlegtem Handeln in Verkehrssituationen fähig sein.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">FREMDSPRACHEN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Slowenisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Ungarisch, Kroatisch, Slowakisch, Polnisch:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe den Lehrplan des jeweiligen Pflichtgegenstandes “Lebende Fremdsprache” im Abschnitt A mit Ausnahme des Erweiterungsbereiches.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">GEOMETRISCHES ZEICHNEN</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c"><n>(am Gymnasium und Wirtschaftskundlichen Realgymnasium)</n></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe den Lehrplan des Pflichtgegenstandes “Geometrisches Zeichnen” im Abschnitt A mit Ausnahme des Erweiterungsbereiches.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">MUTTERSPRACHLICHER UNTERRICHT</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vorrangiges Bildungsziel für Schülerinnen und Schüler aus zweisprachigen Lebenszusammenhängen ist die Erreichung eines hohen Grades der Zweisprachigkeit (Muttersprache und Deutsch). Da sie zwei Primärsprachen erlernen, ergeben sich grundsätzlich analoge Bildungs- und Lehraufgaben wie im Deutschunterricht. Es wird daher auf die betreffenden Stellen des Lehrplanes für Deutsch verwiesen, spezifische bzw. über den Deutschunterricht hinausgehende Aspekte werden explizit ausgeführt:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der muttersprachliche Unterricht soll helfen,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über die Förderung einer positiven Einstellung zur Zweisprachigkeit die Identität zu stärken und den Integrationsprozess zu unterstützen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über die Auseinandersetzung mit der Herkunft und der aktuellen Lebenswelt sowie der Aufarbeitung der bikulturellen/zweisprachigen Erfahrungen Brücken zwischen Kulturen und Generationen zu schlagen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beiträge des muttersprachlichen Unterrichts sind analog jenen des Deutschunterrichts.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft (zusätzlicher Beitrag):</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auseinandersetzung und Bewusstmachen von Gemeinsamem und Unterschiedlichem, von Eigenem und Fremdem und schließlich von Interferenzen zwischen den beteiligten Sprachen und Kulturen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Grund der Gemeinsamkeiten der Didaktik des muttersprachlichen Unterrichts mit dem Deutschunterricht wird auf die entsprechenden Passagen im Lehrplan für Deutsch verwiesen. Darüber hinaus sind noch weitere Überlegungen zu berücksichtigen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprach- und kulturübergreifendes, fächerübergreifendes Arbeiten, Lernen an und in (interkulturellen) Projekten soll gegenseitiges Verständnis und Toleranz fördern und entwickeln und somit integrative Prozesse unterstützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Erreichung der Zweisprachigkeit ist die inhaltliche und methodische Verknüpfung bzw. Koordination mit dem Deutschunterricht notwendig und sinnvoll.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für das Herausarbeiten von Gemeinsamem und Unterschiedlichem, von Berührungen und Kontakten (in Geschichte, Kultur, Literatur und Sprache) sind kontrastive Verfahren anzuwenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der heterogenen Sprachkompetenz der Schülerinnen und Schüler kann durch verschiedene Lernformen (selbsttätiges Lernen, Lernen im Tandem oder in Gruppen, Projektlernen, ...) begegnet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Da die Beherrschung der Muttersprache die Basis für den Erwerb von Fremdsprachen darstellt, ist Koordination mit dem Fremdsprachenunterricht notwendig. Kontrastive Reflexionen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie Interferenzen zwischen dem Deutschen, der Muttersprache und der Fremdsprache sind geeignet, Verwechslungen hintanzuhalten und den Lernertrag zu sichern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Inhaltliches Reproduzieren von verschiedenen Textsorten in der Muttersprache sowie in Deutsch (schriftlich wie mündlich) sind geeignet, für Interferenzen zu sensibilisieren und sie schließlich zu vermeiden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vermittlung eines grundlegenden philosophischen Rüstzeugs – Einführung in die Verwendung von Wörterbüchern, morphologischen Tabellen und Nachschlagewerken – bereits vom Beginn des muttersprachlichen Unterrichts an ist geeignet, die Selbstständigkeit und Sicherheit vor allem bei schriftlichen Arbeiten und beim (inhaltsbezogenen) Lesen zu fördern.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Einstellung der Schülerinnen und Schüler zu ihrer Muttersprache sowie zum Deutschen ist auf Grund der jeweiligen Sozialisationsbedingungen unterschiedlich. Ähnlich verhält es sich bei den sprachlichen Voraussetzungen. Daher kann der Lehrstoff nur bedingt nach Klassen bzw. Schulstufen eingeteilt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Über den Deutschunterricht hinausgehende Aufgabenbereiche sind:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwicklung und Festigung einer funktionalen schriftlichen wie mündlichen Zweisprachigkeit in verschiedensten Situationen, Anwendungsbereichen und funktionalen Stilen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sensibilisierung für sprachliche Richtigkeit (bei der Aussprache, bei der Rechtschreibung, in der Grammatik, Syntax und Semantik, Lexik, in der Stilistik), insbesondere vor dem Hintergrund der Interferenzen zwischen der Muttersprache und dem Deutschen auf der Basis der Reflexion und Analyse über die eigene Sprachverwendung (der Muttersprache und des Deutschen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erweiterung der Begiffsbildung und des Fachwortschatzes mit dem Ziel einer ausgeglichenen sprachlichen Entwicklung.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Sprachbetrachtung soll zum Erkennen von Sprachstrukturen und zum Sprachvergleich (zB Ausdruck der Zeit, Handlungsverlauf, Rektion, Phraseologie) hinführen. Die Reflexion über Sprechakte und Redemittel, über Verwendungszusammenhänge (Sprachpragmatik), soll zu einer bewussten Sprachverwendung und gewählten Ausdrucksweise in der Muttersprache und im Deutschen führen und nachlässiges Sprachmischen verhindern helfen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kompetenz in der Muttersprache erfordert ein Grundwissen über die Literatur, Landes- und Kulturkunde des Herkunftslandes, zweisprachige Kompetenz setzt voraus, dass die beteiligten Sprachen und Kulturen von den Schülerinnen und Schülern zueinander in Beziehung gesetzt werden können.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Kommunikation:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwicklung der sprachlichen Darstellung eigener Erfahrungen, Gefühle, Meinungen, Verfassen von sachbezogenen Texten und Konfrontation der Ausdrucksformen mit dem Deutschen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sicherung der Rechtschreibung, Hintanhalten von Interferenzen mit dem Deutschen durch sprachliche Sensibilisierung.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mündliche Kommunikation:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erweiterung der Sprechfähigkeit und des Inventars des Sprachhandelns unter Bezugnahme auf eine Vielfalt von soziokommunikativen Situationen (situatives Sprachhandeln).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sensibilisierung für den Einsatz von sprachlichen Registern in der Muttersprache im Vergleich zum Deutschen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lesefertigkeit:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lust am Lesen entwickeln, Vergleiche und Berührungspunkte mit der deutschsprachigen Literatur suchen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vergleich von muttersprachlichem Original und deutscher Übersetzung.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Nachdenken über Sprechen und Sprache (Muttersprache und Deutsch) zur Festigung des Sprachbewusstseins und Förderung der Sicherheit des Sprachgebrauchs.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sich bewusst machen und versprachlichen, in welchen Sprachen sich die Lebenswelten der Schülerinnen und Schüler widerspiegeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sensibilisierung für das Phänomen der Sprachmischung mit dem Ziel, Interferenzen leichter zu bewältigen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">2. Oberstufe</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LEBENDE FREMDSPRACHE</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c"><n>(Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Slowenisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Ungarisch, Kroatisch, Slowakisch, Polnisch)</n></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (5. bis 8. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Lebende Fremdsprache.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Umgang mit der ersten, gegebenenfalls auch mit einer zweiten lebenden Fremdsprache gewonnenen Erfahrungen und erworbenen Lernstrategien sind für die weitere Fremdsprache im Freigegenstand zu nutzen (Tertiärspracheneffekt).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für Schularbeiten ist dem Abschnitt „Leistungsfeststellung“ des Dritten Teiles zu entnehmen. Die Verwendung von Wörterbüchern bei Schularbeiten ist nach Maßgabe der Aufgabenstellungen zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wird die Fremdsprache als Mehrklassenkurs geführt, so ist im Hinblick auf die verschiedenen von den Schülerinnen und Schülern mitgebrachten Voraussetzungen der Lehrstoff entsprechend zu gliedern.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Lebende Fremdsprache.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Fertigkeitsbereiche, Teilkompetenzen und Lernsemester</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die kommunikativen Teilkompetenzen, die Schülerinnen und Schüler im Freigegenstand erwerben sollen, folgen ebenfalls den international standardisierten Kompetenzniveaus des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) des Europarates und orientieren sich an den Kann-Beschreibungen der zu den einzelnen Fertigkeitsbereichen Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen und Schreiben gehörigen Skalen sowie den Kann-Beschreibungen zu den linguistischen, pragmatischen und soziolinguistischen Kompetenzen. Sie wurden geringfügig adaptiert, um sie an die Voraussetzungen der Schulrealität anzupassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler erreichen am Ende der 12. Schulstufe in allen Fertigkeitsbereichen das Niveau B1.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Zuordnung von Teilkompetenzen und Lernsemestern gibt die Grundanforderungen an, die für alle Schülerinnen und Schüler einer bestimmten Lernstufe gelten; vorangehende Teilkompetenzen sind dabei stets vorauszusetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei mit * gekennzeichneten Teilkompetenzen ist die Bandbreite an im Unterricht behandelten Themen, kommunikativen Situationen und Sprachstrukturen größer und umfangreicher als im vorhergehenden Kompetenzmodul.</absatz><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">5. Klasse (1. und 2. Semester)</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol>vertraute Wörter und ganz einfache Sätze, die sich auf die eigene Person, die Familie oder auf konkrete Dinge beziehen, verstehen können, vorausgesetzt, es wird langsam und deutlich gesprochen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze, einfache Texte mit einem sehr frequenten Wortschatz und einem gewissen Anteil international bekannter Wörter lesen und verstehen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sätze und häufig gebrauchte Ausdrücke, die mit Bereichen von ganz unmittelbarer Bedeutung zusammenhängen, verstehen können (zB Informationen zur Person und zur Familie, Einkaufen, Arbeit, nähere Umgebung)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich auf einfache Art verständigen können, wenn die Gesprächspartner bereit sind, etwas langsamer zu wiederholen oder anders zu sagen, und wenn sie gegebenenfalls beim Formulieren helfen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Fragen stellen und beantworten können, sofern es sich um unmittelbar notwendige Dinge und um sehr vertraute Themen handelt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Wendungen und Sätze gebrauchen können, um Leute, die man kennt, zu beschreiben und um zu beschreiben, wo man wohnt</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine Reihe einfacher memorierter Wendungen und Sätze über alltägliche Aspekte (zB über die eigene Familie, die Lebensumstände) schreiben und mit Konnektoren wie <i>und</i>, <i>aber</i> oder <i>weil</i> verbinden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ganz einfache persönliche Briefe, Notizen und elektronische Mitteilungen (zB E-Mails, Blogs), die sich auf unmittelbare Bedürfnisse beziehen, schreiben und sich darin auch für etwas bedanken oder entschuldigen können</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">6. Klasse</gs></unterschrift><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">3. Semester – Kompetenzmodul 3</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die wesentliche Information sowie zentrale Wendungen und Wörter verstehen können, wenn es um Dinge von ganz unmittelbarer Bedeutung geht (zB grundlegende Informationen zu Person, Familie, Einkaufen, Arbeit, nähere Umgebung), sofern deutlich und langsam gesprochen wird</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze, einfache Texte mit einem frequenten Wortschatz und einem gewissen Anteil international bekannter Wörter lesen und verstehen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sätze und häufig gebrauchte Ausdrücke, die mit Bereichen von ganz unmittelbarer Bedeutung zusammenhängen, verstehen können (zB Informationen zur Person und zur Familie, Einkaufen, Arbeit, nähere Umgebung)*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in einfachen kurzen Texten konkrete, vorhersehbare Informationen auffinden können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen können, in denen es um einen unkomplizierten und direkten Austausch von Informationen über vertraute Themen im Zusammenhang mit Fragen des Alltags, Schule und Freizeit geht</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Beschreibungen von Menschen, Alltagsroutinen, Vorlieben oder Abneigungen usw. geben können, und zwar in kurzen, einfachen auch memorierten Wendungen und Sätzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über gegenwärtige und vergangene Aktivitäten erzählen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine Reihe einfacher memorierter Wendungen und Sätze über alltägliche Aspekte (zB über die eigene Familie, die Lebensumstände) schreiben und mit Konnektoren wie <i>und</i>, <i>aber</i> oder <i>weil</i> verbinden können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ganz einfache persönliche Briefe und elektronische Mitteilungen (zB E-Mails, Blogs), die sich auf unmittelbare Bedürfnisse beziehen, schreiben können; sich darin für etwas bedanken oder entschuldigen sowie auch über gegenwärtige und vergangene Aktivitäten schreiben können</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">4. Semester – Kompetenzmodul 4</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>genug verstehen können, um Bedürfnisse konkreter Art befriedigen zu können, sofern deutlich und langsam gesprochen wird</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bei Gesprächen zwischen Muttersprachlern im Allgemeinen das Thema erkennen können, wenn langsam und deutlich gesprochen wird</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze, einfache Texte zu vertrauten, konkreten Themen verstehen können, in denen gängige Alltagssprache verwendet wird</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aus einfacheren schriftlichen Materialien, in denen Ereignisse beschrieben werden, spezifische Informationen herausfinden können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen können, in denen es um einen unkomplizierten und direkten Austausch von Informationen über vertraute Themen im Zusammenhang mit Fragen des Alltags, Schule und Freizeit geht*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Beschreibungen von Menschen, Alltagsroutinen, Vorlieben oder Abneigungen usw. geben können, und zwar in kurzen, einfachen auch memorierten Wendungen und Sätzen*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gegenwärtige und vergangene Aktivitäten beschreiben können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze unkomplizierte zusammenhängende Texte über alltägliche Aspekte des eigenen Umfelds schreiben können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine kurze, einfache Beschreibung von Ereignissen, vergangenen Handlungen und persönlichen Erfahrungen verfassen können</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">7. Klasse</gs></unterschrift><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">5. Semester – Kompetenzmodul 5</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>genug verstehen können, um Bedürfnisse konkreter Art befriedigen zu können, sofern deutlich und langsam gesprochen wird*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bei Gesprächen zwischen Muttersprachlern im Allgemeinen das Thema erkennen können, wenn langsam und deutlich gesprochen wird*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Wesentliche von kurzen, klaren und einfachen Durchsagen und Mitteilungen verstehen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>konkrete unkomplizierte Texte, auch Zeitungsartikel über vertraute Themen mit befriedigendem Verständnis lesen, die wesentlichen Punkte erfassen und wichtige Informationen auffinden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Beschreibungen von Ereignissen, Gefühlen und Wünschen verstehen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurz und einfach über ein Ereignis, gegenwärtige oder vergangene Aktivitäten oder Tätigkeiten berichten und sich darüber austauschen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Pläne und Vereinbarungen sowie Gewohnheiten und Alltagsbeschäftigungen beschreiben und sich darüber austauschen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorschläge unterschiedlicher Art machen und entsprechend darauf reagieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu einem vertrauten Thema kurz Gründe und Erläuterungen zu Meinungen, Plänen und Handlungen geben können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze unkomplizierte, zusammenhängende Texte über alltägliche Aspekte des eigenen Umfelds schreiben können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine kurze, einfache Beschreibung von Ereignissen, vergangenen Handlungen und persönlichen Erfahrungen verfassen können*</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">6. Semester – Kompetenzmodul 6</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Hauptpunkte verstehen können, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache über vertraute Dinge gesprochen wird, denen man normalerweise in der Ausbildung oder der Freizeit begegnet</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>konkrete, unkomplizierte, klar gegliederte Texte, auch Zeitungsartikel und einfache literarische Texte über vertraute Themen mit befriedigendem Verständnis lesen, die wesentlichen Punkte erfassen und wichtige Informationen auffinden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beschreibungen von Ereignissen, Gefühlen und Wünschen verstehen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurz und einfach über ein Ereignis, gegenwärtige oder vergangene Aktivitäten oder Tätigkeiten berichten und sich darüber austauschen können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Pläne und Vereinbarungen sowie Gewohnheiten und Alltagsbeschäftigungen beschreiben und sich darüber austauschen können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorschläge unterschiedlicher Art machen und entsprechend darauf reagieren können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu einem vertrauten Thema kurz Gründe und Erläuterungen zu Meinungen, Plänen und Handlungen geben können*</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unkomplizierte, zusammenhängende Texte, auch in Form von persönlichen Briefen und elektronischen Mitteilungen (zB E-Mails, Blogs), zu vertrauten Themen verfassen können, wobei einzelne kürzere Teile in linearer Abfolge verbunden werden; Sachinformationen weitergeben sowie Gründe für Handlungen angeben können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine Beschreibung eines Ereignisses oder einer kürzlich unternommenen Reise verfassen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über Erfahrungen, Gefühle und Ereignisse berichten können</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">8. Klasse – Kompetenzmodul 7</gs></unterschrift><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">7. Semester</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hauptpunkte und wesentliche Informationen verstehen können, auch in Radiosendungen und Filmen, wenn relativ langsam und in deutlich artikulierter Standardsprache über vertraute Themen gesprochen wird, denen man normalerweise in der Ausbildung oder der Freizeit begegnet</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze Erzählungen verstehen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>konkrete, unkomplizierte Texte, auch Zeitungsartikel und einfache literarische Texte über vertraute Themen mit befriedigendem Verständnis lesen, die wesentlichen Punkte erfassen und wichtige Informationen auffinden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in klar geschriebenen argumentativen Texten die wesentlichen Schlussfolgerungen erkennen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ohne Vorbereitung an Gesprächen über vertraute Themen (zB Alltag, aktuelle Ereignisse, Reisen) teilnehmen und Informationen austauschen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die eigene Meinung, Gefühle (zB Überraschung, Freude, Interesse), Träume, Hoffnungen und Ziele ausdrücken und darauf reagieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>relativ flüssig eine unkomplizierte zusammenhängende Beschreibung zu vertrauten Themen (auch Filme, literarische Texte) geben können, wobei einzelne Punkte linear aneinandergereiht werden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vergleiche anstellen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unkomplizierte, zusammenhängende Texte zu vertrauten Themen verfassen können, wobei einzelne kürzere Teile in linearer Abfolge verbunden werden; Sachinformationen weitergeben sowie Gründe für Handlungen angeben können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>detailliert über Erfahrungen, Gefühle und Ereignisse berichten können</listelem></aufzaehlung></liste><unterschrift typ="links" ct="text" halign="l"><gs sperrweite="26">8. Semester</gs></unterschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hauptpunkte und wesentliche Informationen verstehen können, wenn relativ langsam und in deutlich artikulierter Standardsprache über vertraute Themen gesprochen wird, denen man normalerweise in der Ausbildung oder der Freizeit begegnet*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kurze Erzählungen verstehen können*</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>konkrete, unkomplizierte Texte, auch Zeitungsartikel und einfache literarische Texte über vertraute Themen mit befriedigendem Verständnis lesen, die wesentlichen Punkte erfassen und wichtige Informationen auffinden können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in klar geschriebenen argumentativen Texten die wesentlichen Schlussfolgerungen erkennen können*</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><i>An Gesprächen teilnehmen und zusammenhängendes Sprechen</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ohne Vorbereitung an Gesprächen über vertraute Themen teilnehmen und Informationen austauschen können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die eigene Meinung und Gefühle sowie Träume, Hoffnungen und Ziele ausdrücken und darauf reagieren können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>relativ flüssig eine unkomplizierte zusammenhängende Beschreibung zu vertrauten Themen geben können, wobei einzelne Punkte linear aneinandergereiht werden*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vergleiche anstellen können*</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unkomplizierte, zusammenhängende Texte zu vertrauten Themen verfassen können, wobei einzelne kürzere Teile in linearer Abfolge verbunden werden; Sachinformationen weitergeben sowie Gründe für Handlungen angeben können*</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>detailliert über Erfahrungen, Gefühle und Ereignisse berichten können*</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LATEIN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, didaktische Grundsätze und Lehrstoff (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan des Pflichtgegenstandes Latein ist sinngemäß anzuwenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Mehrstufenkursen ist im Hinblick auf die verschiedenen von den Schülerinnen und Schülern mitgebrachten Voraussetzungen der Lehrstoff entsprechend zu gliedern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">GRIECHISCH</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, didaktische Grundsätze und Lehrstoff (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan des Pflichtgegenstandes Griechisch ist sinngemäß anzuwenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Mehrstufenkursen ist im Hinblick auf die verschiedenen von den Schülerinnen und Schülern mitgebrachten Voraussetzungen der Lehrstoff entsprechend zu gliedern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie für den Freigegenstand Griechisch.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">DARSTELLENDE GEOMETRIE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, didaktische Grundsätze und Lehrstoff (für alle Klassen):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan des entsprechenden Pflichtgegenstandes ist sinngemäß anzuwenden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">MUTTERSPRACHLICHER UNTERRICHT</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (5. bis 8. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vorrangiges Ziel des muttersprachlichen Unterrichts ist es, das Erreichen eines möglichst hohen Kompetenzniveaus in der Erstsprache der Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen. Die Schülerinnen und Schüler, die lebensweltlich zwei- oder mehrsprachig aufwachsen, erfahren Einblicke in Struktur, Funktion und Entwicklung ihrer Erstsprache und gewinnen die Fähigkeit, über das eigene Sprachprofil und die Vielfalt der Sprachen zu reflektieren. Ebenso kommt unter Einbeziehung von Tradition und Brauchtum der Beschäftigung mit der Landes- und Kulturkunde sowie der Literatur Bedeutung zu. Damit soll der muttersprachliche Unterricht neben dem Aufbau und der Weiterentwicklung von Sprachkompetenzen auch das positive Potential bewusst machen, das zwei- und mehrsprachigen Menschen innewohnt und die Identität und Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler stärken. Die Schülerinnen und Schüler lernen selbstbestimmt und zielbewusst sprachliche Qualifikationen auszubauen, ihre soziolinguistischen und pragmatischen Kompetenzen in vielsprachigen Situationen einzusetzen und als Sprachmittler zu fungieren.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Deutsch.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (5. bis 8. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die prinzipielle Gleichwertigkeit von Erstsprache und Deutsch ist die Voraussetzung für gelingende Zweisprachigkeit. Das Ziel des muttersprachlichen Unterrichts ist daher der Aufbau der auch im Pflichtgegenstand Deutsch angestrebten Kompetenzen im mündlichen und schriftlichen Bereich, um die Kommunikations-, Handlungs- und Reflexionsfähigkeit sowie die ästhetische Kompetenz der Schülerinnen und Schüler durch Lernen mit und über Sprache in einer mehrsprachigen Gesellschaft zu fördern und ihr sprachliches Selbstbewusstsein zu stärken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben den didaktischen Grundsätzen des Pflichtgegenstandes Deutsch sind im muttersprachlichen Unterricht folgende Grundsätze zu beachten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgrund der heterogenen Lerngruppe im muttersprachlichen Unterricht ist auf die unterschiedlichen Sprach(lern)erfahrungen der Schülerinnen und Schüler durch geeignete Individualisierungsmaßnahmen einzugehen. Das tatsächliche Erreichen des jeweiligen Kompetenzniveaus wird individuell unterschiedlich sein. Es ist abhängig vom vorausgegangenen individuellen Entwicklungsprozess in der Erstsprache bzw. von der schulischen und außerschulischen Sprachaneignung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um den Spracherwerb und damit das sprachliche Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler zu fördern, ist besonderes Augenmerk auf die Vermittlung von aktiven Sprachlernstrategien zu legen. Dazu gehört unter anderem der kompetente Umgang mit Medien.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler bewegen sich in einer Welt sprachlicher Vielfalt und brauchen Orientierungswissen und Reflexionsfähigkeit über Sprachen. Sprachreflexion dient dem Erkennen von sprachlichen Strukturen in der Erstsprache und ihrem Vergleich mit anderen Sprachen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Erarbeitung sozialer und kultureller Bezüge von Sprachen kommt im muttersprachlichen Unterricht eine besondere Bedeutung zu. Dabei sind Kenntnisse über das Herkunftsland, über Prozesse wie Migration und Sozialisation im neuen kulturellen Umfeld sowie soziokulturelle und psychosoziale Konfliktfelder zu berücksichtigen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Klasse (1. und 2. Semester)</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mündliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hörverständnis: </b>monologischen und dialogischen Redebeiträgen folgen können, dabei Inhalts- und Beziehungsebene unterscheiden</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechsituationen und Sprechanlässe: </b>an verschiedenen Kommunikationssituationen teilnehmen; auf die Angemessenheit des sprachlichen Ausdrucks achten; Präsentationsformen kennenlernen und anwenden</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kommunikatives Verhalten: </b>Faktoren kommunikativer Prozesse verstehen und aktiv mitgestalten; Rollen innerhalb verschiedener Kommunikationsprozesse erkennen und anwenden; Anlass und Intention beachten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Schriftliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibhaltungen und Textsorten</b>: unterschiedliche Schreibhaltungen entwickeln; Textsorten aus dem privaten und öffentlichen Leben verfassen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für sich: </b>durch spielerisch-schöpferisches, kreatives Schreiben die eigene Identität entwickeln; Schreiben als Instrument der Wissensaneignung einsetzen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für andere: </b>unterschiedliche situative Kontexte beachten: Voraussetzungen und Erwartungen von Leserinnen und Lesern berücksichtigen, um verständlich zu schreiben, um zu überzeugen und zu unterhalten</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibprozess</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Planen: </b>verschiedene Techniken der Ideensammlung kennen und gezielt anwenden; Textaufbau erarbeiten; Zeit einteilen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Formulieren: </b>ein der Kommunikationssituation entsprechendes Format wählen und angemessene Sprach- und Schreibnormen einhalten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Überarbeiten: </b>eigene Texte optimieren und dabei Schreibhaltung, Textsorte, Lesererwartungen, Verständlichkeit, Sprachrichtigkeit und Schreibrichtigkeit berücksichtigen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rechtschreiben und Grammatik: </b>eigene Rechtsschreib- und Grammatikschwächen erkennen und abbauen;</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Wortschatz:</b> aufbauen und anwenden</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Textkompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Informationen entnehmen/Textinhalt erfassen: </b>lineare und nichtlineare Texte in unterschiedlichen Medien zu verschiedenen Themen auffinden und sie allgemeinen Problembereichen zuordnen; verschiedene Techniken der Texterfassung beherrschen, Merkmale von Textsorten erkennen; Techniken der raschen und zielgerichteten Informationsentnahme anwenden</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte interpretieren/Textsinn verstehen: </b>äußere und innere Gliederung eines Textes erkennen und den gedanklichen Aufbau erfassen; Informationen themenorientiert entnehmen und verknüpfen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte reflektieren und bewerten: </b>den Text mit dem eigenen Wissens- und Erfahrungssystem verknüpfen; wichtige und unwichtige Informationen unterscheiden</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Literarische Bildung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte und Kontexte: </b>persönliche Zugänge zu ästhetischen Texten finden und eigene Leseinteressen artikulieren</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Werkpoetik: </b>Kennzeichen ästhetischer Texte kennenlernen; Merkmale von Textarten und Genres feststellen und als Mittel der Textintention verstehen; Ort, Figuren, Geschehen, Zeit als literarische Grundelemente benennen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rezeption und Interpretation: </b>den Leseprozess auf dem Hintergrund subjektiven Erlebens reflektieren; Inhalte ästhetischer Texte wiedergeben</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mediale Bildung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mediennutzungskompetenz: </b>Wissen aus Medien erfassen; relevante Informationen aus verschiedenen Medienformaten entnehmen; Fertigkeiten des Informationslesens in den digitalen Medien anwenden können: Querlesen, Parallellesen, Hypertextlesen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Medienkulturkompetenz: </b>unterschiedliche Medienproduktionsformen (Buch und andere Printmedien, Film, Fernsehen, Video, Rundfunk, digitale Medien) kennen und in ihrer Funktion und Wirkung unterscheiden</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Semester – Kompetenzmodul 3</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mündliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hörverständnis: </b>Gesprächen folgen; öffentlichen Sprachgebrauch analysieren und kritisch kommentieren</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechsituationen und Sprechanlässe: </b>in verschiedenen Kommunikationssituationen vorbereitet sprechen; auf die Angemessenheit des sprachlichen Ausdrucks achten; verantwortungsbewussten Umgang mit eigenen sprachlichen Äußerungen erlernen; Rollen innerhalb des Kommunikationsprozesses erkennen und beschreiben; sprachliche Strategien in der Kommunikation reflektieren</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kommunikatives Verhalten: </b>Faktoren kommunikativer Prozesse verstehen und aktiv mitgestalten; Redeumgebung erkennen; die sprachliche Herkunft von Gesprächsteilnehmerinnen und Gesprächsteilnehmern und deren unterschiedliche kulturelle Kontexte beachten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Schriftliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibhaltungen und Textsorten: </b>verschiedene Schreibhaltungen beherrschen; Textsorten aus dem öffentlichen und privaten Leben verfassen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für sich: </b>Schreiben als Instrument der Wissensaneignung einsetzen; lernprozessunterstützende Texte verfassen, auch über Wege der digitalen Medien</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für andere: </b>unterschiedliche situative Kontexte beachten: Voraussetzungen und Erwartungen von Leserinnen und Lesern berücksichtigen, um verständlich zu schreiben, um zu überzeugen und zu unterhalten; Texte auf die eigene Schreibabsicht hin ausrichten; rhetorische Mittel verwenden</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibprozess</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Planen: </b>verschiedene Techniken der Ideensammlung kennen und gezielt anwenden; Textaufbau erarbeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Formulieren: </b>ein dem Text entsprechendes, der Schreibabsicht angemessenes Format wählen und Sprach- und Schreibnormen einhalten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Überarbeiten: </b>eigene Texte optimieren und dabei Schreibhaltung, Textsorte, Lesererwartungen, Verständlichkeit, Sprachrichtigkeit und Schreibrichtigkeit berücksichtigen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rechtschreiben und Grammatik: </b>eigene Rechtsschreib- und Grammatikschwächen erkennen und abbauen;</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Wortschatz:</b> aufbauen und anwenden</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Textkompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Informationen entnehmen/Textinhalt erfassen: </b>verschiedene Standpunkte zu einem Thema erkennen; Bezüge zwischen Texten, auch medienübergreifend, herstellen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte interpretieren/Textsinn verstehen: </b>Mittel und Wirkungen schriftlicher Texte und verschiedener Text-Bild-Kombinationen vergleichen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte reflektieren und bewerten: </b>Auswirkungen grammatisch-stilistischer Erscheinungen und semantischer Beziehungen nachvollziehen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Literarische Bildung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte und Kontexte: </b>ästhetische Texte im historischen und kulturellen Kontext erfassen, Bezüge zur Gegenwart herstellen; historische Sprachentwicklung in Grundzügen kennen; Sprachwandel im Zusammenhang mit gesellschaftlichem Wandel verstehen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Werkpoetik: </b>Themen, Stoffe, Motive erkennen; sprachliche Verfahren in ästhetischen Texten aufzeigen; Formen und Wandel literarischer Sprache erkennen und beschreiben</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rezeption und Interpretation: </b>Textbeschreibung und Kontexte als Basis für Interpretationsversuche nutzen; Besonderheiten literarischer Sprache erkennen; sprachliche Besonderheiten ästhetischer Texte im Unterschied zu nicht-literarischen Texten analysieren können</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mediale Bildung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mediennutzungskompetenz: </b>neue Medienformate rezeptiv und produktiv nützen; Informationen aus komplexen Datenmengen sichten, beurteilen und auswählen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Medienkulturkompetenz: </b>Grundkenntnisse über die Entwicklung der Medien erwerben; sprachliche und mediale Kommunikationsmittel verantwortungsbewusst einsetzen</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Semester – Kompetenzmodul 4</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mündliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hörverständnis: </b>Gesprächen folgen und situationsangepasst kommunizieren</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechsituationen und Sprechanlässe: </b>in verschiedenen Kommunikationssituationen unvorbereitet sprechen; auf die Angemessenheit des sprachlichen Ausdrucks achten; Rollen innerhalb des Kommunikationsprozesses bewusst einnehmen; sprachliche Strategien in der persönlichen Kommunikation reflektieren; verantwortungsbewussten Umgang mit eigenen sprachlichen Äußerungen erlernen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kommunikatives Verhalten: </b>sich mit innerer und äußerer Mehrsprachigkeit auseinandersetzen; Faktoren kommunikativer Prozesse verstehen und aktiv mitgestalten; Thema und Inhalt eines Gespräches festlegen und erfassen, unterschiedliche Gesprächssituationen erfassen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Schriftliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibhaltungen und Textsorten: </b>verschiedene Schreibhaltungen beherrschen; Textsorten aus dem privaten und öffentlichen Leben verfassen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für sich: </b>durch spielerisch-schöpferisches, kreatives Schreiben die eigene Identität entwickeln; Schreiben als Instrument der Wissensaneignung einsetzen; lernprozessunterstützende Texte verfassen, auch über Interaktionswege der digitalen Medien</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für andere: </b>unterschiedliche situative Kontexte beachten: Voraussetzungen und Erwartungen von Leserinnen und Lesern berücksichtigen, um verständlich zu schreiben, um zu überzeugen und zu unterhalten; Texte auf die eigene Schreibabsicht hin ausrichten; rhetorische Mittel verwenden</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibprozess</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Planen: </b>verschiedene Techniken der Ideensammlung kennen und gezielt anwenden; Textaufbau erarbeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Formulieren:</b> ein dem Text entsprechendes, der Schreibabsicht angemessenes Format wählen und Sprach- und Schreibnormen einhalten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Überarbeiten:</b> eigene Texte optimieren und dabei Schreibhaltung, Textsorte, Lesererwartungen, Verständlichkeit, Sprachrichtigkeit und Schreibrichtigkeit berücksichtigen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rechtschreiben und Grammatik: </b>eigene Rechtsschreib- und Grammatikschwächen erkennen und abbauen;</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Wortschatz:</b> aufbauen und anwenden</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Textkompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte interpretieren/Textsinn verstehen: </b>sprachliche Besonderheiten nicht-literarischer Texte im Unterschied zu ästhetischen Texten erfassen und nachvollziehbar beschreiben können; Intention erkennen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte reflektieren und bewerten: </b>sprachliche Strategien in der Kommunikation reflektieren; fremde Weltsichten und Denkmodelle erfassen und einer kritischen Betrachtung unterziehen; eigenes Leseinteresse artikulieren und begründen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Literarische Bildung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte und Kontexte: </b>ästhetische Texte im historischen und kulturellen Kontext erfassen, Bezüge zur Gegenwart herstellen; historische Sprachentwicklung: Sprachwandel im Zusammenhang mit gesellschaftlichem Wandel erkennen; Kennzeichen ästhetischer Texte erarbeiten können; Merkmale ästhetischer Sprache erkennen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Werkpoetik: </b>Themen, Stoffe, Motive, Symbole, Mythen erkennen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rezeption und Interpretation: </b>Textbeschreibung und Textanalyse in kultureller und sprachlicher Hinsicht als Basis für Interpretationen nutzen können; Formen und Wandel literarischer Sprache erkennen und beschreiben</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mediale Bildung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mediennutzungskompetenz: </b>Informationen aus komplexen Datenmengen strukturieren; Informationsquellen überprüfen und kritisch würdigen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Medienkulturkompetenz: </b>Grundkenntnisse über die Entwicklung der Medien erwerben</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Semester – Kompetenzmodul 5</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mündliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hörverständnis: </b>medial vermittelter mündlicher Kommunikation folgen: das Wesentliche erfassen, aktiv zuhören</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechsituationen und Sprechanlässe: </b>in freien und formalisierten Situationen vorbereitet und spontan sprechen; nichtsprachliche Mittel und Techniken des Sprechens erkennen und nützen; Mittel der Rhetorik erkennen und einsetzen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Schriftliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibhaltungen und Textsorten: </b>Schreibhaltungen weiterentwickeln; Textsorten aus dem beruflichen Leben verfassen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für sich: </b>poetisches Schreiben in engem Zusammenhang mit Lesen von und Umgang mit literarischen Texten erproben; Schreiben als Instrument der Erkenntnisgewinnung einsetzen; eigene und fremde Lernprozesse dokumentieren; Verantwortung für den eigenen Lernprozess mit Hilfe geeigneter Schreibformen (zB Mitschrift, Portfolio) übernehmen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für andere: </b>Texte entsprechend der jeweiligen Kommunikationssituation, Absicht und Textsorte gestalten und stilistische Mittel gezielt einsetzen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibprozess</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Planen: </b>Gedanken strukturieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Formulieren: </b>Sprachebene und Ausdruck an der Situation, an den Adressatinnen und Adressaten, am Thema, an Schreibhaltung und Textsorte und an Sprach- und Schreibnormen orientieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Überarbeiten: </b>eigene und fremde Texte optimieren und dabei Schreibhaltung, Textsorte, Stil, Lesererwartungen, Verständlichkeit, Sprachrichtigkeit und Schreibrichtigkeit berücksichtigen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rechtschreiben und Grammatik: </b>eigene Rechtsschreib- und Grammatikschwächen erkennen und abbauen;</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Wortschatz:</b> aufbauen und anwenden</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Textkompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte interpretieren/Textsinn verstehen: </b>den Einfluss von Entstehungsbedingungen auf die Gestaltung von Texten erkennen; Texte in sprachlicher Hinsicht analysieren, sprachliche Erscheinungen in Texten beschreiben, ihre Funktion erkennen und analysieren</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Literarische Bildung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte und Kontexte: </b>ästhetische Texte im historischen, kulturellen und biographischen Kontext erfassen; Literatur in den jeweiligen Sprachen anhand ausgewählter Beispiele kennen und sie im Kontext der Weltliteratur sehen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Werkpoetik: </b>Themen, Stoffe, Motive, Symbole, Mythen erkennen; Bezüge zwischen Form und Inhalt herstellen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rezeption und Interpretation: </b>unterschiedliche Ansätze der Textanalyse erproben; Formen und Wandel literarischer Sprache erkennen und beschreiben</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mediale Bildung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mediennutzungskompetenz: </b>Informationen aus komplexen Datenmengen erfassen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Medienkulturkompetenz: </b>Organisationsstrukturen und wechselseitige Durchdringung unterschiedlicher Medienproduktionsformen erfassen; Interessen und Absichten hinter (multi-) medialen Texten und Produkten analysieren und bewerten sowie manipulative Zielsetzungen erkennen</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Semester – Kompetenzmodul 6</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mündliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechsituationen und Sprechanlässe: </b>Präsentationstechniken – allein und im Team zielorientiert einsetzen; frei vortragen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kommunikatives Verhalten: </b>Redeumgebung nützen; Kontextbezogenheit erkennen; Auswirkungen grammatisch-stilistischer Erscheinungen und semantischer Beziehungen nachvollziehen; Fragen stellen und Feedback geben und annehmen können</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Schriftliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibhaltungen und Textsorten: </b>Schreibhaltungen weiterentwickeln; Textsorten aus dem literarisch-kulturellen Leben verfassen, zB Textinterpretation</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für sich: </b>Schreiben als Instrument der Erkenntnisgewinnung einsetzen; Verantwortung für den eigenen Lernprozess mit Hilfe geeigneter Schreibformen (zB Mitschrift, Portfolio) übernehmen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für andere: </b>Texte entsprechend der jeweiligen Kommunikationssituation, Absicht und Textsorte gestalten und stilistische Mittel gezielt einsetzen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibprozess</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Planen: </b>Gedanken strukturieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Formulieren: </b>Sprachebene und Ausdruck an der Situation, an den Adressatinnen und Adressaten, am Thema, an Schreibhaltung und Textsorte und an Sprach- und Schreibnormen orientieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Überarbeiten: </b>eigene und fremde Texte optimieren und dabei Schreibhaltung, Textsorte, Stil, Lesererwartungen, Verständlichkeit, Sprachrichtigkeit und Schreibrichtigkeit berücksichtigen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rechtschreiben und Grammatik: </b>eigene Rechtsschreib- und Grammatikschwächen erkennen und abbauen; Einblicke in den Wandel der Sprach- und Schreibnormen gewinnen;</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Wortschatz:</b> aufbauen und anwenden</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Textkompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte interpretieren/Textsinn verstehen: </b>Wechselwirkung von Form und Inhalt aufzeigen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte reflektieren und bewerten: </b>den Einfluss persönlicher Wertvorstellungen auf das Urteil erfassen; nichtlineare und lineare Darstellung von Informationen unterscheiden und bewerten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Literarische Bildung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte und Kontexte:</b> ästhetische Texte im historischen, kulturellen, biographischen und psychologischen Kontext erfassen; Literatur in den jeweiligen Sprachen anhand ausgewählter Beispiele kennen und sie im Kontext der Weltliteratur sehen; interkulturelle Bezüge kennenlernen; Beispiele künstlerischer Filme kennen (auch Literaturverfilmungen); Merkmale ästhetischer Sprache erkennen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Werkpoetik: </b>Themen, Stoffe, Motive, Symbole, Mythen in ihrer Aktualität erkennen; Literatur als Abbild der gesellschaftlichen Entwicklung erkennen; Bezüge zwischen Form und Inhalt herstellen; Sprachwandel im Zusammenhang mit gesellschaftlichem Wandel erkennen; Sprache, Sprachreflexion und Erzählen als Thema der Literatur verstehen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rezeption und Interpretation: </b>Ansätze der Textanalyse anwenden; Interpretationen auf Basis von Textbeschreibung, Kontexten und Sekundärliteratur vornehmen; Formen und Wandel literarischer Sprache erkennen und beschreiben; sprachliche Varietäten erkennen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mediale Bildung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mediennutzungskompetenz: </b>Medien zur Kommunikation nützen und als Basis transkultureller Kontakte fördern</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Medienkulturkompetenz: </b>gesellschaftliche Auswirkungen der Medien erkennen und ihre lebensgestaltenden Funktionen reflektieren</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Klasse – Kompetenzmodul 7</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mündliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechsituationen und Sprechanlässe: </b>verschiedene sprachliche Register (Dialekte, Jargon, …) einschließlich der Standardsprache beherrschen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kommunikatives Verhalten: </b>Metakommunikation über geglücktes bzw. missglücktes Kommunikationsverhalten führen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Schriftliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibhaltungen und Textsorten: </b>Textsorten aus dem beruflichen, wissenschaftlichen und literarisch-kulturellen Leben verfassen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für sich: </b>Schreiben als Instrument der Erkenntnisgewinnung einsetzen; eigene und fremde Lernprozesse dokumentieren</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für andere: </b>Texte entsprechend der jeweiligen Kommunikationssituation, Absicht und Textsorte gestalten und stilistische Mittel gezielt einsetzen; Auswirkungen grammatisch-stilistischer Erscheinungen und semantischer Beziehungen beachten</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibprozess</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Planen: </b>Gedanken strukturieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Formulieren: </b>Sprachverwendung und Ausdruck an der Situation, an den Adressatinnen und Adressaten, am Thema, an Schreibhaltung und Textsorte und an Sprach- und Schreibnormen orientieren; Qualität eigener und fremder Texte beurteilen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Überarbeiten: </b>eigene und fremde Texte optimieren und dabei Schreibhaltung, Textsorte, Stil, Lesererwartungen, Verständlichkeit, Sprachrichtigkeit und Schreibrichtigkeit berücksichtigen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rechtschreiben und Grammatik: </b>eigene Rechtsschreib- und Grammatikschwächen erkennen und abbauen; Einblicke in den Wandel der Sprach- und Schreibnormen gewinnen;</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Wortschatz:</b> aufbauen und anwenden</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Textkompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte interpretieren/Textsinn verstehen: </b>Interpretationen entwickeln (besonders in nichtlinearen Texten Adressat, Intention und Situation analysieren und interpretieren)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte reflektieren und bewerten: </b>durch das Erkennen von Strategien der Beeinflussung politische Mündigkeit erlangen; die Fähigkeit der Perspektivenübernahme und der kritischen Betrachtung von Perspektiven fördern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Literarische Bildung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte und Kontexte: </b>ästhetische Texte im historischen und kulturellen Kontext erfassen; (Gegenwarts-)Literatur in den jeweiligen Sprachen anhand ausgewählter Beispiele kennen und sie im Kontext der Weltliteratur sehen; Kennzeichen ästhetischer Texte erarbeiten können; Merkmale ästhetischer Sprache erkennen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Werkpoetik: </b>Themen, Stoffe, Motive, Symbole, Mythen in ihrer Aktualität erkennen; Wechselwirkungen literarischer und filmischer Erzählweisen deuten; Sprachwandel im Zusammenhang mit gesellschaftlichem Wandel erkennen; literarische Sprache, ihre Formen, ihren Wandel, ihre Besonderheiten und Verbindungen zur Alltagssprache beachten</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rezeption und Interpretation: </b>verstehen, auf welche Weise Texten Bedeutung zugeschrieben wird: über unterschiedliche Ansätze der Textinterpretation verfügen; grammatisch-stilistische Erscheinungen und semantische Beziehungen beschreiben können</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mediale Bildung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mediennutzungskompetenz: </b>über Entscheidungskompetenz verfügen; Informationsquellen überprüfen und kritisch würdigen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Medienkulturkompetenz: </b>Mediensprachen als semiotische Systeme verstehen</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">8. Semester</gs></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mündliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechsituationen und Sprechanlässe: </b>Kommunikationsorganisation wahrnehmen – mit besonderer Berücksichtigung von Präsentationsformen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kommunikatives Verhalten: </b>Bedingungen reflektieren, um sie kreativ mitgestalten zu können: Mediengerechtes Verhalten einschätzen und einnehmen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Schriftliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibhaltungen und Textsorten:</b> Schreibhaltungen in Hinblick auf Textsorten optimieren</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für andere: </b>Texte entsprechend der jeweiligen Kommunikationssituation, Absicht und Textsorte gestalten und stilistische Mittel gezielt einsetzen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibprozess: </b>Qualität eigener und fremder Texte beurteilen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rechtschreiben und Grammatik: </b>bei orthografischen und grammatikalischen Problemen zielführende Lösungen finden;</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Wortschatz:</b> aufbauen und anwenden</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Textkompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte reflektieren und bewerten: </b>moralische, ethische Fragen differenziert erfassen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Literarische Bildung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte und Kontexte: </b>interkulturelle Bezüge (Exil, ethnische Minderheiten, Migration) kennenlernen; Merkmale ästhetischer Sprache erkennen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Werkpoetik: </b>Beziehungen zwischen ästhetischer Welt und Realität problematisieren</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rezeption und Interpretation: </b>Phänomene des Sprachwandels in der Gegenwartssprache reflektieren</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mediale Bildung</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Medienkulturkompetenz: </b>künstlerische Ausdrucksformen in allen Medien rezipieren, vergleichen und zueinander in Beziehung setzen</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">D. UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">1. Unterstufe</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">VERTIEFUNG BZW. ERGÄNZUNG EINES PFLICHTGEGENSTANDES</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Lehrpläne der einzelnen Pflichtgegenstände im Abschnitt A mit Ausnahme des Erweiterungsbereiches.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">ALLGEMEINE INTERESSEN- UND BEGABUNGSFÖRDERUNG</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Abschnitt C (Freigegenstände).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">MUTTERSPRACHLICHER UNTERRICHT</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Abschnitt C (Freigegenstände).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">2. Oberstufe</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Abschnitt C (Freigegenstände) mit folgender Ergänzung:</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">DEUTSCH ALS ZWEITSPRACHE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe (5. bis 7. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprachkompetenz in der Unterrichtssprache Deutsch ist die Basis für Lehr- und Lernprozesse in allen Fächern und für eine Kommunikations-, Handlungs- und Reflexionskompetenz, die eine erfüllte und verantwortungsvolle Teilnahme am schulischen, beruflichen und gesellschaftlichen Leben ermöglicht. Der Unterricht in Deutsch als Zweitsprache hat die Aufgabe, die Deutschkompetenz der Schülerinnen und Schüler mit anderen Erstsprachen als Deutsch zu vertiefen. Er ist damit in erster Linie als ein unterstützendes Sprachtraining in Deutsch zu verstehen, das die Schülerinnen und Schüler dabei unterstützt, die für ihr schulisches Fortkommen und die persönliche Entwicklung notwendigen sprachlichen Kompetenzen in der Unterrichtssprache zu erwerben und zu festigen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Pflichtgegenstand Deutsch</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Pflichtgegenstand Deutsch</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze (5. bis 7. Klasse):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Deutsch-als-Zweitsprache-Unterrichts ist der unterstützende Aufbau der im Pflichtgegenstand Deutsch angestrebten Kompetenzen im mündlichen und schriftlichen Bereich. Der Deutsch-als-Zweitsprache-Unterricht orientiert sich daher an den didaktischen Grundsätzen des Deutschunterrichts. Der Schwerpunkt liegt auf jenen sprachlichen Kompetenzen, die die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, die sprachlichen Anforderungen in allen Unterrichtsfächern zu bewältigen und die ihnen einen kompetenten Umgang mit der deutschen Sprache in- und außerhalb der Schule ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben den didaktischen Grundsätzen des Pflichtgegenstandes Deutsch sind im Unterricht für Deutsch als Zweitsprache folgende Grundsätze zu beachten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Grundsatz des Deutschunterrichts „Lernen mit und über Sprache in einer mehrsprachigen Gesellschaft“ hat im Deutsch-als-Zweitsprache-Unterricht besondere Bedeutung. Die Schülerinnen und Schüler bewegen sich in einer Welt sprachlicher Vielfalt und brauchen Orientierungswissen und Reflexionsfähigkeit über Sprachen. Daher sind unterschiedliche Vorkenntnisse und Sprachlernerfahrungen der Schülerinnen und Schüler in den Deutsch-als-Zweitsprache-Unterricht mit einzubeziehen. Die sprachliche Heterogenität in der Lerngruppe bedeutet, dass durch Individualisierungsmaßnahmen auf unterschiedliche Lernvoraussetzungen reagiert werden muss. Schwierigkeiten im Deutscherwerb sind vor dem Hintergrund der jeweiligen Erstsprachen zu sehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgangspunkt für die Förderung im Rahmen von Deutsch als Zweitsprache ist der Einsatz von pädagogischer Diagnostik.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Besonderes Augenmerk ist auf die Vermittlung von aktiven Sprachlernstrategien, insbesondere Lesestrategien, zu legen. Dazu gehört auch die Reflexion über den eigenen Sprachlernprozess und der kompetente Umgang mit Medien.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Einschätzung der Leistungsfähigkeit ist zu berücksichtigen, dass Sprachaneignungsprozesse durch ein Missverhältnis zwischen vorhandenen Möglichkeiten und tatsächlicher Ausdrucksfähigkeit gekennzeichnet sind und die Schülerinnen und Schüler womöglich nur einen Teil ihrer tatsächlichen Erlebnis- und Erfahrungswelt in der Zweitsprache mitteilen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein Schwerpunkt liegt auf der Textkompetenz als rezeptiver und produktiver Fertigkeit. Der Förderung der normativen Sprachrichtigkeit kommt besondere Bedeutung zu.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Besonderes Augenmerk ist auf die Förderung der normativen Sprachrichtigkeit zu legen. Grammatikwissen unterstützt die Textkompetenz und fördert die Orientierung in den Systemen anderer Sprachen sowie die Analyse sprachlicher Erscheinungen in verschiedenen Sprachen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fehler sind ein wichtiges Element im Sprachlernprozess und erfordern eine lernerzentrierte Reflexion und behutsame Korrektur.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Klasse (1. und 2. Semester)</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler trainieren und vertiefen ihre Kompetenzen in den Bereichen „Mündliche Kompetenz“, „Schriftliche Kompetenz“ und „Textkompetenz“:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mündliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hörverständnis: </b>monologischen und dialogischen Redebeiträgen folgen können, dabei Inhalts- und Beziehungsebene unterscheiden</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechsituationen und Sprechanlässe: </b>an verschiedenen Kommunikationssituationen teilnehmen; auf die Angemessenheit des sprachlichen Ausdrucks achten; Mittel der Gedächtnisunterstützung anwenden; Präsentationsformen kennenlernen und anwenden</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kommunikatives Verhalten: </b>Faktoren kommunikativer Prozesse verstehen und aktiv mitgestalten; Rollen innerhalb verschiedener Kommunikationsprozesse erkennen und anwenden; Anlass und Intention beachten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Schriftliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibhaltungen und Textsorten</b>: unterschiedliche Schreibhaltungen entwickeln; Textsorten aus dem privaten, öffentlichen, journalistischen Leben verfassen, insbesondere Zusammenfassung, Leserbrief, Erörterung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für sich: </b>durch spielerisch-schöpferisches, kreatives Schreiben die eigene Identität entwickeln; Schreiben als Instrument der Wissensaneignung einsetzen; lernprozessunterstützende Textsorten verfassen, auch über Wege der digitalen Medien</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für andere: </b>unterschiedliche situative Kontexte beachten: Voraussetzungen und Erwartungen von Leserinnen und Lesern berücksichtigen, um verständlich zu schreiben, um zu überzeugen und zu unterhalten</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibprozess</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Planen: </b>verschiedene Techniken der Ideensammlung kennen und gezielt anwenden; Textaufbau erarbeiten; Zeit einteilen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Formulieren: </b>ein der Kommunikationssituation entsprechendes Format wählen und angemessene Sprach- und Schreibnormen einhalten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Überarbeiten: </b>eigene Texte optimieren und dabei Schreibhaltung, Textsorte, Lesererwartungen, Verständlichkeit, Sprachrichtigkeit und Schreibrichtigkeit berücksichtigen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rechtschreiben: </b>eigene Rechtschreibschwächen erkennen und abbauen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Textkompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Informationen entnehmen/Textinhalt erfassen: </b>lineare und nichtlineare Texte in unterschiedlichen Medien zu verschiedenen Themen auffinden und sie allgemeinen Problembereichen zuordnen; verschiedene Techniken der Texterfassung beherrschen, Merkmale von Textsorten erkennen; Techniken der raschen und zielgerichteten Informationsentnahme anwenden</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte interpretieren/Textsinn verstehen: </b>äußere und innere Gliederung eines Textes erkennen und den gedanklichen Aufbau erfassen; Informationen themenorientiert entnehmen und verknüpfen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte reflektieren und bewerten: </b>den Text mit dem eigenen Wissens- und Erfahrungssystem verknüpfen; wichtige und unwichtige Informationen unterscheiden</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">3. Semester – Kompetenzmodul 3</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler trainieren und vertiefen ihre Kompetenzen in den Bereichen „Mündliche Kompetenz“, „Schriftliche Kompetenz“ und „Textkompetenz“.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mündliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hörverständnis: </b>Gesprächen folgen; öffentlichen Sprachgebrauch analysieren und kritisch kommentieren</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechsituationen und Sprechanlässe: </b>in verschiedenen Kommunikationssituationen vorbereitet sprechen; auf die Angemessenheit des sprachlichen Ausdrucks achten; verantwortungsbewussten Umgang mit eigenen sprachlichen Äußerungen erlernen; Einfachheit, Gliederung, Prägnanz und anregende Zusätze beachten; Rollen innerhalb des Kommunikationsprozesses erkennen und beschreiben; sprachliche Strategien in der Kommunikation reflektieren</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kommunikatives Verhalten: </b>Faktoren kommunikativer Prozesse verstehen und aktiv mitgestalten: Redeumgebung erkennen; die sprachliche Herkunft von Gesprächsteilnehmerinnen und Gesprächsteilnehmern und deren unterschiedliche kulturelle Kontexte beachten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Schriftliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibhaltungen und Textsorten: </b>verschiedene Schreibhaltungen beherrschen; Textsorten aus dem öffentlichen und journalistischen Leben verfassen, insbesondere Zusammenfassung, Erörterung, Kommentar</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für sich: </b>Schreiben als Instrument der Wissensaneignung einsetzen; lernprozessunterstützende Texte verfassen, auch über Wege der digitalen Medien</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für andere: </b>unterschiedliche situative Kontexte beachten: Voraussetzungen und Erwartungen von Leserinnen und Lesern berücksichtigen, um verständlich zu schreiben, um zu überzeugen und zu unterhalten; Texte auf die eigene Schreibabsicht hin ausrichten; rhetorische Mittel verwenden</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibprozess</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Planen: </b>verschiedene Techniken der Ideensammlung kennen und gezielt anwenden; Textaufbau erarbeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Formulieren: </b>ein dem Text entsprechendes, der Schreibabsicht angemessenes Format wählen und Sprach- und Schreibnormen einhalten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Überarbeiten: </b>eigene Texte optimieren und dabei Schreibhaltung, Textsorte, Lesererwartungen, Verständlichkeit, Sprachrichtigkeit und Schreibrichtigkeit berücksichtigen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rechtschreiben: </b>eigene Rechtschreibschwächen erkennen und abbauen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Textkompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Informationen entnehmen/Textinhalt erfassen: </b>verschiedene Standpunkte zu einem Thema erkennen; Bezüge zwischen Texten, auch medienübergreifend, herstellen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte interpretieren/Textsinn verstehen: </b>Mittel und Wirkungen schriftlicher Texte und verschiedener Text-Bild-Kombinationen vergleichen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte reflektieren und bewerten: </b>die Beziehung von Sprache und außersprachlicher Wirklichkeit als Problem erkennen; Auswirkungen grammatisch-stilistischer Erscheinungen und semantischer Beziehungen nachvollziehen</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">4. Semester – Kompetenzmodul 4</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler trainieren und vertiefen ihre Kompetenzen in den Bereichen „Mündliche Kompetenz“, „Schriftliche Kompetenz“ und „Textkompetenz“.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mündliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hörverständnis: </b>Gesprächen folgen und in sie situationsangepasst eingreifen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechsituationen und Sprechanlässe: </b>in verschiedenen Kommunikationssituationen unvorbereitet sprechen; auf die Angemessenheit des sprachlichen Ausdrucks achten; Einfachheit, Gliederung, Prägnanz und anregende Zusätze beachten; Rollen innerhalb des Kommunikationsprozesses bewusst einnehmen; sprachliche Strategien in der persönlichen Kommunikation reflektieren; verantwortungsbewussten Umgang mit eigenen sprachlichen Äußerungen erlernen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kommunikatives Verhalten: </b>sich mit innerer und äußerer Mehrsprachigkeit auseinandersetzen; Faktoren kommunikativer Prozesse verstehen und aktiv mitgestalten: Thema und Inhalt eines Gespräches festlegen und erfassen, symmetrische und asymmetrische Gesprächssituationen erfassen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Schriftliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibhaltungen und Textsorten: </b>verschiedene Schreibhaltungen beherrschen; Textsorten aus dem privaten, öffentlichen Leben verfassen, insbesondere offener Brief, Empfehlung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für sich: </b>durch spielerisch-schöpferisches, kreatives Schreiben die eigene Identität entwickeln; Schreiben als Instrument der Wissensaneignung einsetzen; lernprozessunterstützende Texte verfassen, auch über Interaktionswege der digitalen Medien</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für andere: </b>unterschiedliche situative Kontexte beachten: Voraussetzungen und Erwartungen von Leserinnen und Lesern berücksichtigen, um verständlich zu schreiben, um zu überzeugen und zu unterhalten; Texte auf die eigene Schreibabsicht hin ausrichten; rhetorische Mittel verwenden</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibprozess</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Planen: </b>verschiedene Techniken der Ideensammlung kennen und gezielt anwenden; Textaufbau erarbeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Formulieren:</b> ein dem Text entsprechendes, der Schreibabsicht angemessenes Format wählen und Sprach- und Schreibnormen einhalten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Überarbeiten:</b> eigene Texte optimieren und dabei Schreibhaltung, Textsorte, Lesererwartungen, Verständlichkeit, Sprachrichtigkeit und Schreibrichtigkeit berücksichtigen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rechtschreiben:</b> eigene Rechtschreibschwächen erkennen und abbauen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Textkompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte interpretieren/Textsinn verstehen: </b>sprachliche Besonderheiten nicht-literarischer Texte im Unterschied zu ästhetischen Texten erfassen und nachvollziehbar beschreiben können; Intention sowie sach- und medienspezifische, sprachliche, visuelle und auditive Mittel und deren Wirkung erkennen; die syntaktische, semantische und pragmatische Dimension von sprachlichen Zeichen erfassen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte reflektieren und bewerten: </b>sprachliche Strategien in der Kommunikation reflektieren (SR); subjektive Bedingungen der Textrezeption reflektieren; fremde Weltsichten und Denkmodelle erfassen und empathisch aufnehmen und einer kritischen Betrachtung unterziehen; eigenes Leseinteresse artikulieren und begründen</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">7. Klasse</gs></ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">5. Semester – Kompetenzmodul 5</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler trainieren und vertiefen ihre Kompetenzen in den Bereichen „Mündliche Kompetenz“, „Schriftliche Kompetenz“ und „Textkompetenz“.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mündliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hörverständnis: </b>medial vermittelter mündlicher Kommunikation folgen: das Wesentliche erfassen, aktiv zuhören</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechsituationen und Sprechanlässe: </b>in freien und formalisierten Situationen vorbereitet und spontan sprechen; nichtsprachliche Mittel und Techniken des Sprechens erkennen und nützen; Mittel der Rhetorik erkennen und einsetzen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Schriftliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibhaltungen und Textsorten: </b>Schreibhaltungen weiterentwickeln; Textsorten aus dem beruflichen und wissenschaftlichen Leben verfassen, insbesondere Meinungsrede, Textanalyse</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für sich: </b>poetisches Schreiben in engem Zusammenhang mit Lesen von und Umgang mit literarischen Texten erproben; Schreiben als Instrument der Erkenntnisgewinnung einsetzen; eigene und fremde Lernprozesse dokumentieren; Verantwortung für den eigenen Lernprozess mit Hilfe geeigneter Schreibformen (zB Mitschrift, Portfolio, Internetdossier) übernehmen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für andere: </b>Texte entsprechend der jeweiligen Kommunikationssituation, Absicht und Textsorte gestalten und stilistische Mittel gezielt einsetzen; zu sprachkritischen Diskursen (zB feministische Sprachkritik, politisch korrekte Sprache) Stellung nehmen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibprozess</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Planen: </b>Gedanken strukturieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Formulieren: </b>Sprachebene und Ausdruck an der Situation, an den Adressatinnen und Adressaten, am Thema, an Schreibhaltung und Textsorte und an Sprach- und Schreibnormen orientieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Überarbeiten: </b>eigene und fremde Texte optimieren und dabei Schreibhaltung, Textsorte, Stil, Lesererwartungen, Verständlichkeit, Sprachrichtigkeit und Schreibrichtigkeit berücksichtigen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rechtschreiben: </b>bei orthografischen Problemen zielführende Lösungen finden; Einblicke in den Wandel der Schreibnormen gewinnen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Textkompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte interpretieren/Textsinn verstehen: </b>den Einfluss von Entstehungsbedingungen auf die Gestaltung von Texten erkennen; Texte in sprachlicher Hinsicht analysieren, sprachliche Erscheinungen in Texten beschreiben und ihre Funktion erkennen; phonologische, lexikalische, semantische, syntaktische, rhetorische, stilistische Analysen durchführen</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">6. Semester – Kompetenzmodul 6</gs></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler trainieren und vertiefen ihre Kompetenzen in den Bereichen „Mündliche Kompetenz“, „Schriftliche Kompetenz“ und „Textkompetenz“.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Mündliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechsituationen und Sprechanlässe: </b>Präsentationstechniken – allein und im Team zielorientiert einsetzen; frei vortragen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Kommunikatives Verhalten: </b>Redeumgebung nützen; Kontextbezogenheit erkennen; Auswirkungen grammatisch-stilistischer Erscheinungen und semantischer Beziehungen nachvollziehen; Fragen stellen und Feedback geben und annehmen können</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Schriftliche Kompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibhaltungen und Textsorten: </b>Schreibhaltungen weiterentwickeln; Textsorten aus dem literarisch-kulturellen Leben verfassen, insbesondere Textinterpretation</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für sich: </b>poetisches Schreiben in engem Zusammenhang mit Lesen von und Umgang mit literarischen Texten erproben; Schreiben als Instrument der Erkenntnisgewinnung einsetzen; eigene und fremde Lernprozesse dokumentieren; Verantwortung für den eigenen Lernprozess mit Hilfe geeigneter Schreibformen (zB Mitschrift, Portfolio, Internetdossier) übernehmen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben für andere: </b>Texte entsprechend der jeweiligen Kommunikationssituation, Absicht und Textsorte gestalten und stilistische Mittel gezielt einsetzen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreibprozess</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Planen: </b>Gedanken strukturieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Formulieren: </b>Sprachebene und Ausdruck an der Situation, an den Adressatinnen und Adressaten, am Thema, an Schreibhaltung und Textsorte und an Sprach- und Schreibnormen orientieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><b>–</b></symbol><b>Überarbeiten: </b>eigene und fremde Texte optimieren und dabei Schreibhaltung, Textsorte, Stil, Lesererwartungen, Verständlichkeit, Sprachrichtigkeit und Schreibrichtigkeit berücksichtigen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Rechtschreiben: </b>bei orthografischen Problemen zielführende Lösungen finden; Einblicke in den Wandel der Schreibnormen gewinnen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Textkompetenz</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Texte interpretieren/Textsinn verstehen: </b>Wechselwirkung von Form und Inhalt aufzeigen; die syntaktische, semantische und pragmatische Dimension von sprachlichen Zeichen erfassen</absatz><absatz typ="satz" ct="text" halign="j"><b>Texte reflektieren und bewerten: </b>den Einfluss persönlicher Wertvorstellungen auf das Urteil erfassen; nichtlineare und lineare Darstellung von Informationen unterscheiden und bewerten</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">E. FÖRDERUNTERRICHT</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">1. Unterstufe</ueberschrift><liste><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Siehe zweiter Teil Abschnitt “Förderunterricht</schlussteil></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">2. Oberstufe</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff, didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Förderunterrichtes ist die Wiederholung und Einübung des vorauszusetzenden oder des im Unterricht des betreffenden Pflichtgegenstandes der betreffenden Klasse durchgenommenen Lehrstoffes für Schüler, die beim Übertritt in die allgemeinbildende höhere Schule oder in der Anfangsstufe (bzw. in der Unterstufe) des betreffenden Pflichtgegenstandes auf Schwierigkeiten stoßen. Dabei ist vorauszusetzen, daß es sich um an sich geeignete und leistungswillige Schüler handelt, die vorübergehend von einem Leistungsabfall betroffen oder bedroht sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Förderunterricht darf grundsätzlich nicht zur Ausweitung, Ergänzung oder Vertiefung des Unterrichtes im betreffenden Pflichtgegenstand verwendet werden.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">F. UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE DER DEUTSCHFÖRDERKLASSEN</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">1. Unterstufe</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Deutsch in der Deutschförderklasse</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Deutschförderklassen soll sichergestellt werden, dass jene Schülerinnen und Schüler, die aufgrund mangelnder Kenntnisse der Unterrichtssprache gemäß § 16 des Schulunterrichtsgesetzes (SchUG), BGBl. Nr. 472/1986, dem Unterricht nicht folgen können und gemäß § 4 Abs. 2 lit. a SchUG bei Einschulung den außerordentlichen Status erhalten haben, diese frühzeitig erlernen und möglichst bald gemeinsam im Klassenverband dem Lehrplan der jeweiligen Schulstufe als außerordentliche Schülerinnen und Schüler mit Deutschförderkurs oder ordentliche Schülerinnen und Schüler folgen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um einen schnellen Übergang in den Regelunterricht zu gewährleisten, sind Deutschförderklassen grundsätzlich auf ein Semester ausgerichtet. Wenn das Lehrziel laut gesetzlich vorgeschriebenem Testverfahren von der jeweiligen Schülerin oder dem jeweiligen Schüler nicht erreicht wurde, kann die Deutschförderklasse ein weiteres Semester, maximal jedoch vier Semester lang besucht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan beschreibt Zielkompetenzen, die für den Wechsel in die Regelklasse notwendig sind. Darüber hinaus gibt der Lehrplan einen Rahmen vor, der den Pädagoginnen und Pädagogen jenen Gestaltungsspielraum bietet, der erforderlich ist, um jedes Kind nach den jeweils eigenen Fähigkeiten und Begabungen zu fördern. Im Sinne eines schnellen Übergangs ist es daher sinnvoll, Bildungssprache (zB Fachwortschatz) anhand bestimmter Gegenstände <gdash /> etwa Mathematik, Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung oder Geographie und Wirtschaftskunde <gdash /> zu erarbeiten und die Förderung der Kinder und Jugendlichen je nach individuellen Lernvoraussetzungen und organisatorischer Umsetzbarkeit auch in diesen Gegenständen zu gewährleisten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Unterrichtsgestaltung sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbau von Sprachkompetenzen in der Alltags- und Bildungssprache, wenn möglich in Bezugnahme auf den Fachwortschatz einzelner Unterrichtsgegenstände der jeweiligen Schulstufe;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sicherstellung der kontinuierlichen Förderung und der Beachtung einer angemessenen Progression sowohl innerhalb eines Semesters als auch beim Besuch der Deutschförderklasse über mehrere Semester;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsatz von Diagnoseinstrumenten, die den kontinuierlichen Sprachaufbau in Deutsch sicherstellen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Ausgangssituation</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Deutsch wird in der Deutschförderklasse gesteuert und zudem in vielen außerschulischen (Lern<gdash />)Situationen in der zielsprachlichen Umgebung ungesteuert erlernt. Der Unterricht hat an diese besondere sprachliche Ausgangssituation der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen: Es werden Sprechanlässe geboten, die geeignet sind, Kommunikationsmöglichkeiten außerhalb des Unterrichts zu eröffnen. Die soziale Verschränkung mit der Regelklasse von Anfang an ist für den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler von besonderer Bedeutung; jede Möglichkeit die Zweitsprache Deutsch zu sprechen, zu üben und zu festigen sollte ergriffen werden; und Lernorte außerhalb des Klassenzimmers bieten dem Spracherwerb besonders wirkungsvolle Impulse.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Positive Lernatmosphäre/Geschützter Raum</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht geht vom Sprachhandlungsbedarf der Schülerinnen und Schüler aus und greift ihre aktuellen Erfahrungen mit dem Deutschen als Zweitsprache auf. Dabei wird die Deutschförderklasse zu einem geschützten Lernraum, der eine wertschätzende und respektvolle Lernatmosphäre bietet und in dem die Schülerinnen und Schüler das Gelernte erproben können. Es ist zu beachten, dass sich die Lernenden in ihrer Zweitsprache Deutsch auf einer niedrigeren Stufe bewegen als es ihrem Alter angemessen wäre und so ein Missverhältnis zwischen ihren intellektuellen Fähigkeiten und der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit besteht. Wo es sich anbietet, wird der Bezug zu der/den jeweiligen Erst- bzw. Familiensprache/n hergestellt und es können unterschiedliche Erfahrungen und Einstellungen reflektiert werden. Dazu sind Kontakte, Kooperationen und Absprachen wichtig und hilfreich, sowohl mit den Fachlehrpersonen und weiteren Betreuungspersonen als auch nach Möglichkeit mit den muttersprachlichen Lehrkräften und mit den Eltern der Lernenden. Die zeitlich abgestimmte Erarbeitung eines Themas in Deutsch und der jeweiligen Erstsprache bzw. den jeweiligen Erstsprachen der Schülerinnen und Schüler ist sinnvoll und soll bei vorhandenem Angebot des muttersprachlichen Unterrichts anlassbezogen erfolgen. Auch für die Entwicklung der Sprachlernkompetenz, der Selbstkompetenz, der sozialen Kompetenz und der interkulturellen Handlungsfähigkeit ist Kooperation von großer Bedeutung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Mehrsprachigkeit</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrperson der Deutschförderklasse hat spezifische Aufgaben als Wissensvermittlerin, Sprachlernberaterin und Brückenbauerin zwischen den Sprach-, Bildungs- und Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler. Die Schülerinnen und Schüler werden in ihrer Entwicklung der individuellen lebensweltlichen Mehrsprachigkeit und in der Ausbildung von Sprach(en)bewusstsein (<i>language awareness</i>) unterstützt. Ihr gesamtes sprachliches Repertoire wird für den Erwerb der (neuen) Sprache Deutsch genutzt: Sprachenvergleiche, die Nutzung von vorhandenen Fremdsprachenkenntnissen und Reflexionen des Spracherwerbs erweitern die Prozesse der Sprachentwicklung. Sprachliche und kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede sind positiv besetzt und werden als Lernanlass gesehen. Sie werden als Möglichkeit zum Austausch genutzt. Die Lehrperson führt die Schülerinnen und Schüler in den Besuch der Schulbibliotheken und – wenn möglich – von öffentlichen Bibliotheken und Mediatheken ein, wo diese die Angebote auch in ihrer Erstsprache nutzen können.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Alltagssprache vs. Bildungssprache</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben der Entwicklung der sprachlichen Handlungsfähigkeit für den (außer-)schulischen Kommunikationsbedarf werden im Rahmen der Sprachförderung in Deutschförderklassen auch die bildungs- und fachsprachlichen Kompetenzen der Lernenden (ua. mündliche und schriftliche Textkompetenz) altersgerecht ausgebildet. Der Weg von der Alltagssprache bis zur Bildungs- und Fachsprache bedarf einer kontinuierlichen Begleitung. Insbesondere in der Sekundarstufe sind Kenntnisse in der Bildungs- und Fachsprache Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme am Regelunterricht. Die Deutschförderklasse kann nur einen ersten Grundstein legen für eine sprachliche Entwicklung, die in weiterer Folge sowohl durch weitere Sprachförderung als auch in hohem Maß durch sprachsensiblen Unterricht in allen Fächern unterstützt wird. Dabei orientieren sich die Aussprache und Intonation aller Lehrpersonen an der Standardsprache. Die Schülerinnen und Schüler erhalten (in der Deutschförderklasse) auch die Möglichkeit, ein Bewusstsein für die sprachliche Variation des Deutschen in Österreich zu entwickeln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Sprachförderung als Teamarbeit</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Sprachentwicklung der Schülerinnen und Schüler, insbesondere die der Bildungssprache, liegt in der Verantwortung aller Lehrpersonen. Sprachsensibler Unterricht und Sprachförderung werden als integrative Bestandteile jeden Unterrichts gesehen, da die Unterrichtssprache Deutsch als zentrales Werkzeug des Lernens und Kommunikationsmittel in allen Fächern von großer Bedeutung ist. Jeder Unterricht ist auch als eine Sprachlernsituation aufzufassen und alle beteiligten Lehrpersonen fungieren als Sprachvorbilder. Die Kooperation aller beteiligten Lehrpersonen mit Unterstützung der Schulleitung ist dabei von großer Bedeutung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Methodische Erläuterungen</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Insbesondere die Lehrpersonen, die die Schülerinnen und Schüler in ihrer Sprachentwicklung unterstützen, setzen ihre Sprache gezielt und systematisch ein (auch durch die Versprachlichung von Tätigkeiten), um Wortschatz sowie sprachliche Muster und Strukturen anzubieten. Sie verstehen den Spracherwerb als Prozess, in dessen Verlauf die Schülerin/der Schüler befähigt wird, sprachliche Mittel selbstständig einzusetzen. Das Wissen um die (grammatische) Progression ist dabei grundlegend. Die Lehrperson der Deutschförderklasse setzt Methoden zur Bewusstmachung grammatischer Strukturen ein, dabei wird auch sprachvergleichend gearbeitet. Sie weiß um die Bedeutung von Fehlern als Ausdruck einer individuellen Lernersprache, zB durch Übergeneralisierungen und Übertragungen von Strukturen der Erstsprache auf das Deutsche (Interferenzen). Korrektives Feedback und ein Anleiten zur Selbstkorrektur sind Möglichkeiten darauf zu reagieren. Das Wissen um die Erstsprachen der Schülerinnen und Schüler ermöglicht es, besonderes Augenmerk auf Strukturen und Laute zu legen, die sich von denen in der deutschen Sprache unterscheiden. Gezielte Ausspracheübungen unterstützen die Schülerinnen und Schüler in der Aneignung dieser Laute. In Phasen des freien Sprechens sind Fehler, auch in der Aussprache, zu vernachlässigen, solange die Aussage verständlich ist und das kommunikative Ziel erreicht wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrperson ermutigt zum Gebrauch des Deutschen und stellt sprachliche Mittel zur Verfügung, um die Schwierigkeit eines Sprechanlasses, einer (Schreib<gdash />)Aufgabe oder eines Textes zu reduzieren. Die Wortschatzarbeit ist in engem Zusammenhang mit dem Aufbau von Konzepten zu sehen. Sie steht nicht isoliert, sondern wird immer in eine kommunikative Situation eingebettet. Auf methodische Vielfalt, von strukturiert<gdash />gelenkten bis sehr offenen<gdash />spielerischen Übungsformen, ist ebenso zu achten wie auf ganzheitliche Aufgabenstellungen, die unterschiedliche Lerntypen ansprechen. Die Arbeit mit altersgemäßen literarischen Texten unterstützt die Schülerinnen und Schüler in ihrer Sprachentwicklung, indem sie neue Wörter im Textzusammenhang erschließen, schriftsprachliche Ausdrucksweisen hören/lesen und bei vorgelesenen Texten die korrekte Aussprache erfahren. Über literarisches Lernen wird bedeutungsvolles und vertiefendes Lernen zugänglich gemacht. Auch kreative Lese- und Schreibaufgaben, Musik und theaterpädagogische Elemente ermöglichen einen abwechslungsreichen Zugang zur deutschen Sprache und fördern neben dem Ausdruck die Aufmerksamkeit, die Wahrnehmung, die Kooperation und den Selbstwert. Die Lehrperson sorgt dabei für eine klare Trennung von Lern- und Prüfungssituationen. Sprachlernstrategien werden bewusst gemacht und die Selbstkompetenz im Hinblick auf eigenständiges Lernen gestärkt (selbstverantwortliche Lernorganisation).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Alphabetisierung und Zweitschrifterwerb</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Erwerb von Schrift und Rechtschreibung (Orthografie) geht den schriftlichen Fertigkeiten Lesen und Schreiben voraus und verlangt eine intensive Begleitung seitens der Lehrperson von Anfang an. Von großem Vorteil wäre hierbei die Möglichkeit einer zweisprachigen Alphabetisierung. Mit der Alphabetisierung bzw. dem Zweitschrifterwerb (Schreib<gdash /> und Druckschrift) geht der Aufbau phonologischer Bewusstheit (auch in den Erstsprachen) einher, ehe das Schreiben selbst, insbesondere das orthografisch korrekte Schreiben, in den Mittelpunkt rückt. Die Rechtschreibung hat im Verhältnis zu den anderen Kompetenzbereichen einen geringen Stellenwert.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Umgang mit Heterogenität</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschiedliche Altersgruppen, Vorkenntnisse/-erfahrungen, Lernbiografien, mitgebrachte Sprachen und Schrift sowie unterschiedlicher Sprachstand führen u. U. zu einer sehr heterogenen Lernergruppe, der die Lehrperson mit Binnendifferenzierung begegnet. Dabei müssen auch Unterschiede im Lernalter, im Lerntempo und im Unterstützungsbedarf berücksichtigt werden. Inhaltlich und methodisch differenzierte Lernangebote unterstützen alle Lernenden in ihrer Kompetenzentwicklung: Arbeitsaufträge werden unterschiedlich formuliert und streben verschiedene Lernziele an, zB beim Lernen an Stationen oder durch das Variieren von Fragestellungen im Gespräch. Kooperative Lernformen ermöglichen sprachliche Interaktion und Hilfestellung. Verfügbare Unterrichtsmaterialien können dabei nicht immer passgenau sein, sondern werden als Baukasten genutzt, aus denen Bilder, (Hör<gdash />)Texte, Übungen und Aufgaben ausgewählt werden. Die Nutzung digitaler Medien ist zu begrüßen, da sie die Individualisierung von Lernangeboten und ein Mehr an Sprachlernanlässen (zB wiederholbare Hörtexte) ermöglichen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Einsatz von Diagnoseinstrumenten</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um möglichst zielgerichtet fördern zu können, sind Sprachstandsbeobachtungen unerlässlich, sobald der Sprachstand Beobachtungen zulässt. Daran schließt die Erstellung individueller Förderpläne an. Wenn möglich sollte auch der Sprachstand in der Erstsprache in Zusammenarbeit mit muttersprachlichen Lehrkräften festgestellt werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die in der Deutschförderklasse zu erwerbenden Kompetenzen werden in <b>vier Lernbereiche</b> gegliedert, deren Nummerierung keine Hierarchie ausdrückt:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 1:</u> <b>Mündliche/schriftliche Sprachhandlungskompetenz zur Bewältigung kommunikativer Situationen (=Pragmatik) und mündliche/schriftliche Textkompetenz zur Bewältigung bildungssprachlicher Anforderungen, realisiert mit Hilfe der vier Fertigkeiten:</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hörverstehen und Hör<gdash />/Sehverstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sprechen/Mündliches Sprachhandeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lesen und Leseverstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schreiben/Schriftliches Sprachhandeln</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 2:</u> <b>Linguistische Kompetenzen</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wortschatz</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Strukturen: Wortformen (Morphologie), Satzbau (Syntax)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aussprache</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schrift: Alphabetisierung bzw. Zweitschrifterwerb</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechtschreibung (Orthografie)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 3:</u> <b>Sprachlernkompetenz (Sprachlernstrategien)</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 4:</u> <b>Selbstkompetenz, soziale Kompetenz, interkulturelle Handlungsfähigkeit</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Realisierung der kommunikativen Kompetenzen des Lernbereichs 1 mit Hilfe der vier Fertigkeiten sind die sprachlichen Mittel des Lernbereichs 2 die Grundlage und sie haben somit dienende Funktion.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich eine Sprache anzueignen, bedeutet zuallererst, den eigenen Handlungsraum zu erweitern. Im Mittelpunkt der Sprachförderung in der Deutschförderklasse steht deshalb zunächst die Ausbildung der mündlichen und erst in weiterer Folge der schriftlichen kommunikativen Handlungsfähigkeit. Dabei werden die rezeptiven Fertigkeiten („Hörverstehen und Hör<gdash />/Sehverstehen“ und „Lesen und Leseverstehen“) <b>vor</b> den produktiven Fertigkeiten („Sprechen/Mündliches Sprachhandeln“ und „Schreiben/Schriftliches Sprachhandeln“) entwickelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für das Lesen und Schreiben sind schriftsprachliche Kenntnisse grundlegend. Die Vermittlung der Schreib<gdash /> und Lesefähigkeit <gdash /> ob als Alphabetisierung für Schülerinnen und Schüler, die bislang nicht lesen und schreiben gelernt haben, oder als Zweitschrifterwerb für Schülerinnen und Schüler, die bereits in ihrer Erstsprache alphabetisiert sind <gdash /> geht diesen Prozessen voraus.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulische Lernangebote wecken die Motivation, das erworbene Wissen und Können in vielfältigen Kontexten anzuwenden. Um eine systematische Kompetenzentwicklung jeder Schülerin und jedes Schülers zu ermöglichen, werden je nach Alter und Entwicklungsstand der Kinder unterschiedliche inhaltliche und methodische Schwerpunkte gesetzt. Die Themen und Lernsituationen beziehen sich sowohl auf Lebens- bzw. Handlungsbereiche der Schülerinnen und Schüler, wie Familie, Freizeit oder Öffentlichkeit, als auch auf die Lehrpläne der Unterrichtsgegenstände der jeweiligen Schulstufe. So ist kompetenzorientiertes Lernen einerseits an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet und eröffnet andererseits allen Schülerinnen und Schülern Zugänge zum fachlichen Lernen. Letzteres kann durch die konkrete Erarbeitung der sprachlichen Grundlagen der Unterrichtsgegenstände (wie Fachwortschatz und fachsprachliche Strukturen) auf die Teilnahme vorbereiten, wodurch eine sinnvolle Verknüpfung von Sprach- und Fachlernen sichergestellt wird. Dafür ist eine intensive Kooperation zwischen der Lehrperson der Deutschförderklasse und den Fachlehrpersonen notwendig. Die Vermittlung sprachlicher Kompetenzen soll deshalb auch über die Vermittlung der fachlichen Grundlagen in den Grundkompetenzen (zB Mathematik oder Englisch) erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Folgenden tabellarisch aufgeführten Anforderungen benennen Kompetenzen, die die Schülerin bzw. der Schüler erwirbt und in altersgemäßen Kommunikationssituationen nachweisen muss. Im Unterricht werden die Kompetenzbereiche nicht isoliert behandelt, sondern sind Bestandteile eines Gesamtzusammenhangs.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Kommunikative Kompetenzen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 1:</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Mündliche/schriftliche Sprachhandlungskompetenz zur Bewältigung kommunikativer Situationen (=Pragmatik) und mündliche/schriftliche Textkompetenz zur Bewältigung bildungssprachlicher Anforderungen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Hörverstehen und Hör-/Sehverstehen</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler versteht wesentliche Informationen in Gesprächen und sehr einfachen gesprochenen Texten zu vertrauten und konkreten Themen in Alltagssituationen sowie unterrichts- und sachbezogene mündliche Sprachhandlungen in der Standardsprache, vorausgesetzt es wird deutlich und langsam gesprochen. Sie/Er kann darauf sach- und situationsgerecht reagieren und bei Bedarf nachfragen.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht unterrichtstypische Sprachhandlungen (Fragen, Arbeitsanweisungen, Aufforderungen, Ankündigungen, Erklärungen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht das Thema von kurzen Gesprächen, an denen sie/er nur als Zuhörer/in beteiligt ist.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erschließt die Hauptaussage einfacher sprachlicher Äußerungen und Gespräche im Unterrichtsalltag bzw. einfacher Sachdarstellungen aus dem Sprechkontext und entnimmt ihnen gezielt wesentliche Informationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht die Hauptaussage einfacher und kurzer (auch literarischer), gesprochener Texte sowie klar strukturierter Situationen (zB Rollenspiele).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>folgt kurzen und sprachlich einfachen Medienausschnitten zu bekannten Alltags- sowie Sachthemen (Hörtexte bzw. Hör-/Sehtexte wie Radio, Fernsehen, Film) und versteht deren Hauptaussage.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Sprechen/Mündliches Sprachhandeln</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler kann über vertraute Themen ihrer/seiner Lebenswelt und Sachverhalte mit einem begrenzten Repertoire an Wörtern und Strukturen zusammenhängend kommunizieren (mündliche Textkompetenz). Sie/Er bewältigt zunehmend komplexer werdende Sprachhandlungen in der mündlichen schulischen Interaktion. Dabei kann sie/er noch elementare und das Verständnis störende Fehler machen.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>reagiert auf einfache Sprachhandlungen anderer und stellt selbst sprachliche Kontakte in vertrauten Situationen her, kann diese weiterführen und beenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet in kurzen, zielorientierten Alltagsgesprächen erlernte Wendungen und Ausdrücke an, kann sie an unterschiedliche Sprechsituationen anpassen und neu kombinieren, sofern es sich um einen vertrauten Kontext handelt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bewältigt in einfacher Form Gespräche mit berichtendem, beschreibendem und erzählendem Charakter zu vertrauten Themen (Erfahrungen, Erlebnisse, Beobachtungen, Sachverhalte).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>holt in kurzen und einfachen Dialogen Informationen ein und gibt Informationen weiter.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>benennt und beschreibt Gegenstände, Personen, Lebewesen, Tätigkeiten, einfache Sachverhalte und Ereignisse (zB persönliche Daten, Familie, Schule, Essen, Wohnen, Freizeit, Natur und Umwelt).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>drückt in kurzen, einfachen Sätzen konkrete Bedürfnisse, Beobachtungen, Meinungen, Gefühle und Stimmungen in vertrauten Situationen aus (zustimmen, ablehnen, Vorlieben äußern, fragen, nachfragen, auffordern, bitten, wünschen, danken, ua.).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>begründet in einfacher Form Handlungen, Meinungen, Wünsche, Ziele, Absichten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erzählt eine einfache zusammenhängende Geschichte anhand von Bildern, Stichwörtern oder anderen Impulsen bzw. gibt in einfachen zusammenhängenden Sätzen die Handlung von Geschichten, Büchern, Filmen wieder.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fasst in einfachen zusammenhängenden Sätzen die Hauptaussage von Sachtexten zu vertrauten Themen zusammen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>trägt eine vorbereitete Präsentation zu einem vertrauten Thema (Familie, Freizeit, Ausbildung) bzw. Arbeitsergebnisse zu einem vertrauten Sachthema vor und beantwortet einfache Informationsfragen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bewältigt einfache und kurze mündliche Sprachhandlungen in formellen Situationen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt und versteht basale Gesprächsregeln (zB anderen aufmerksam zuhören, andere aussprechen lassen, Blickkontakt aufnehmen bzw. erwidern, Redebedarf anzeigen, je nach Situation leise oder laut sprechen), versucht diese einzuhalten und besitzt das Wissen um Konventionen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet stimmliche (Lautstärke, Betonung, Pause, Sprechtempo) und körpersprachliche (Mimik, Gestik) Mittel der Kommunikation an.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet im Fall von Nichtverstehen Strategien wie zB Nachfragen, Bitten um sprachliche Hilfe oder Klärung an und kann auch ihre/seine Erstsprache oder weitere Sprachen als Brücken-sprache(n) nutzen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Lesen und Leseverstehen</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler liest und versteht kurze, einfache Texte (unterschiedliche Textsorten) zu vertrauten und konkreten Themen. Sie/Er erschließt sich deren Hauptaussage/n und entnimmt ihnen gezielt wesentliche Detailinformationen. Sie/Er nutzt dabei Hilfestellungen zur Texterschließung (zB Wortschatzliste, Bilder, Fragen).</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügt über grundlegendes Leseverständnis auf der Wort und Satzebene.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht wesentliche Informationen kurzer, konkreter schriftlicher Äußerungen und Arbeitsanweisungen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>liest einfache (auch literarische) Texte zu vertrauten Themen mit vorwiegend bekanntem Wortschatz, versteht sie global und entnimmt ihnen gezielt die wesentlichen Informationen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>versteht kurze und einfache authentische Texte zu vertrauten Themen global und entnimmt ihnen gezielt Detailinformationen (zB Texte aus Jugendzeitschriften, Zeitungsartikel, Fernseh-/Veranstaltungsprogramme, Gebrauchsanweisungen, Formulare, Prospekte, Broschüren, Fahrpläne u. Ä.).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>liest einen kurzen einfachen Text möglichst ausspracherichtig vor.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erschließt sich den Wortschatz und den Inhalt von kurzen, einfachen Texten mit Hilfe geeigneter Techniken, zB mittels (elektronischer) Nachschlagewerke.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nutzt Textsignale (Überschrift, Zwischenüberschrift, Hervorhebungen, Absätze, Einrückungen, Gliederungszeichen, begleitende Bildelemente) zum Textverständnis.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erschließt sich, mit Unterstützung, das Internet als Lesequelle.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Schreiben/Schriftliches Sprachhandeln</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verfasst kurze, einfache Texte (unterschiedliche, aber bekannte Textsorten) zu vertrauten Themen ihrer/seiner Lebenswelt mit einem begrenzten Repertoire an Wörtern und Strukturen. Sie/Er nutzt dabei sprachliche Vorgaben als Hilfestellung. Sie/Er kann dabei noch elementare Fehler machen, dennoch wird klar, was sie/er ausdrücken möchte.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügt über grundlegende Kenntnisse der Schreibweise von Wörtern und Sätzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>benennt und beschreibt Gegenstände, Personen, Lebewesen, Tätigkeiten, einfache Sachverhalte und Ereignisse mit einem begrenzten Wortschatz und einfachen Strukturen (zB persönliche Daten, Familie, Schule, Essen, Wohnen, Freizeit, Natur und Umwelt).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfasst einfache persönliche Mitteilungen (Notizen, Einladungen, E-Mails, SMS, Nachrichten in Social Media ua.).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfasst kurze und einfache Geschichten anhand von Bildern, Stichwörtern oder anderen Impulsen und stellt dabei einfache Satzverbindungen her (und, aber, weil, zuerst, dann, und dann).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bewältigt in einfacher Form schriftliche Sprachhandlungen mit berichtendem, beschreibendem und erzählendem Charakter zu vertrauten Themen (Erfahrungen, Erlebnisse, Beobachtungen, Sachverhalte).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfasst einfache, kurze zusammenhängende Texte zu vertrauten Themen (Notizen, Beschreibungen, Zusammenfassungen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>hält gehörte, gelesene und medial vermittelte einfache und kurze Informationen stichwortartig fest.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfasst einfache Präsentationen zu bekannten Themen und fasst Arbeitsergebnisse in einfacher Form schriftlich zusammen (Mind-Maps, Cluster u. Ä.).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gestaltet einfache kreative Aufgaben zu Textvorlagen, wie Reime, Gedichte, Lieder, Sachtexte, Leserbriefe.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verwendet die wichtigsten Satzzeichen sinnbezogen (Punkt, Frage-, Ruf- und Redezeichen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nutzt unter Anleitung einfache Überarbeitungsstrategien, um eigene Texte weiterzuentwickeln (sprachlich, inhaltlich, orthografisch).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 2: Linguistische Kompetenzen</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Wortschatz</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verfügt über einen gesicherten altersgemäßen Grundwortschatz (rezeptiv und produktiv) zur Ausführung der im Lernbereich 1 genannten Sprachhandlungen sowie über Ausschnitte aus dem Aufbauwortschatz und Fachwortschatz, die für ein Folgen des Unterrichts in der Regelklasse gebraucht werden.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügt in aktiver Sprachverwendung über grundlegende idiomatische Wendungen und einen standardsprachlich korrekten Grundwortschatz, der sich auf sein/ihr unmittelbares Lebensumfeld bezieht, muss aber noch nach Worten suchen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erweitert in Ansätzen ihren/seinen passiven Aufbauwortschatz und Fachwortschatz über den Grundwortschatz hinaus, um verschiedene sach<gdash /> und fachbezogene Unterrichtsaufgaben erledigen zu können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verfügt in Alltagssituationen und im Unterricht über einige wichtige memorierte Wendungen (chunks).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erweitert ihren/seinen Wortschatz in vernetzter Form auf verschiedenen Ebenen kontinuierlich (ua. Wortbedeutung, Wortfeld, Wortfamilie, Oberbegriffe, Stilebenen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fragt aktiv nach Bezeichnungen, Bedeutungen, Zusammenhängen und erschließt sich Bedeutungen aus dem Kontext sowie mit Hilfe von Wortbildungsregeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nutzt Hilfsmittel effektiv (zB ein- und zweisprachiges Wörterbuch, Bildwörterbuch, Bild-Wort-Kartei, digitale Wörterbücher und Lern-Apps etc.).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Strukturen</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verfügt über ein Repertoire häufig verwendeter Strukturen zur Ausführung der im Lernbereich 1 genannten Sprachhandlungen. Sie/Er kann reguläre grammatische Formen erkennen und anwenden. Sie/Er kann noch elementare Fehler machen, zum Beispiel Subjekt-Verb-Kongruenz, Verbstellung oder Verwendung von Zeitformen.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verwendet einfache Satzmuster und Wendungen, um über sich selbst, andere Personen, Situationen oder Orte zu informieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>beschreibt ihr/ihm vertraute Handlungen, Ereignisse und Sachverhalte als gegenwärtig, vergangen oder zukünftig.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>drückt Bitten, Wünsche, Erlaubnisse, Verbote, Möglichkeiten, Fähigkeiten, Erwartungen, Verneinungen und Verpflichtungen aus.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>drückt Modalitäten aus, zB mit Modalverben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verbindet Wortgruppen und einfache Sätze mit Konnektoren (zB und, und dann, dann, wenn, aber, weil).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>formuliert Fragen und Antworten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>stellt in spielerischer Form einfache Sprachvergleiche (auf Wort- und Satzebene) Formen und Strukturen (auch zwischen Sprachen, zB Verbstellung, Verbformen, Verneinung, Wochentage in mehreren Sprachen) an.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Aussprache</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verwendet Artikulation und Intonation, die sich an der Standardsprache orientieren, weitgehend richtig, es kommt jedoch noch zu Interferenzen mit dem Lautsystem der Erstsprache.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet die meisten Laute und Lautgruppen korrekt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet und unterscheidet ähnlich klingende Laute.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet kurze und lange, offene und geschlossene Vokale (zB in hoffen/Hof).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildet Konsonantenhäufungen (zB in Herbst, springst, ängstlich).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>macht unterschiedliche Sprechabsichten wie Aussage, Frage oder Aufforderung durch den richtigen Einsatz der Prosodie deutlich.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wendet Artikulation und Intonation in Lautgedichten, Wortspielen, Zungenbrechern u. Ä. an.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Schrift</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler kennt die grundlegenden Laut-Buchstaben-Verbindungen der Standardsprache und kann alle Buchstaben der Schreib- und Druckschrift richtig schreiben.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>entwickelt Fähigkeiten im Bereich der phonologischen Bewusstheit, beispielsweise werden Reime, Silben, Anlaute, Endlaute, Wortlängen und Lautsynthesen unabhängig von ihrer Schreibweise richtig erkannt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennt Laute und Buchstaben als kleinste bedeutungsunterscheidende Elemente (Haus/Maus, Hase/Hose).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt den Unterschied zwischen Buchstabe und Laut.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wandelt Buchstaben in Laute um.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>stellt Verbindungen zwischen den Lauten her (Lautverschmelzung).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ordnet einem bestimmten Laut den korrekten Buchstaben zu und schreibt ihn auf.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ordnet einem bestimmten Laut die korrekten Buchstabengruppe zu und schreibt sie richtig (ei, ie, eu, äu, au, sch, st, sp, qu, ck, ch, usw.).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schreibt Wörter des erlernten Wortschatzes, einfache Sätze und kurze, einfache Texte in gut lesbarer Schrift.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verwendet beim Schreiben eine ökonomische Stifthaltung und erreicht ein möglichst zügiges Schreibtempo.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt und nutzt die Vorteile einer ordentlichen Heftführung, beispielsweise Hinzufügen des Datums, Beachten von Rändern, Einsatz typographischer Mittel, Schreibrichtung, Orientierung im Heft.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Rechtschreibung</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler verfügt über Einsicht in erste orthografische Prinzipien innerhalb ihres/seines produktiven Wortschatzes.</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerin/der Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt und verwendet orthografische und grammatische Regel- und Merkelemente, wobei es zum Teil noch zu Übergeneralisierungen kommt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kennt die elementaren Regeln der Groß- und Kleinschreibung und die wichtigsten Interpunktionszeichen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fragt aktiv nach einer bestimmten Schreibung und verfügt über Nachschlagetechniken (analog und digital).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Überfachliche Kompetenzen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 3: Sprachlernkompetenz (Sprachlernstrategien)</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Sprachlernkompetenz</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler wendet Sprachlernstrategien mit Unterstützung und/oder selbstständig an, um Wortschatz und Sprachhandlungsfähigkeit zu erweitern.</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Konkrete Sprachlernstrategien finden sich als Kompetenzbeschreibungen der Fertigkeiten und der sprachlichen Mittel (Lernbereiche 1 und 2).</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><u>Lernbereich 4: Selbstkompetenz, Soziale Kompetenz, Interkulturelle Handlungsfähigkeit</u></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Selbstkompetenz</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler kann ihre/seine Stärken und Fähigkeiten realistisch einschätzen und entsprechend einbringen, übernimmt Eigenverantwortung, zeigt Eigeninitiative und Engagement, hat Zutrauen zu sich selbst und in ihre/seine Sprach(lern)fähigkeiten und ist motiviert, Neues zu lernen oder zu schaffen.</b> <i>Siehe auch Soziale und personale Kompetenzen. Lehrplanbezüge</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Soziale Kompetenz</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler lernt mit und von anderen, hilft anderen und bittet selbst um Unterstützung, hält vereinbarte Regeln ein, übernimmt Verantwortung und ist konfliktfähig.</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Siehe auch Soziale und personale Kompetenzen. Lehrplanbezüge</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Kompetenzbereich Interkulturelle Handlungsfähigkeit</gs></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Die Schülerin/der Schüler ist zum Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt befähigt.</b></absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Weitere Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die weiteren Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen ist der jeweilige Lehrstoff wie in den Abschnitten A und B anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Freigegenstände und unverbindliche Übungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Freigegenstände und unverbindlichen Übungen ist der jeweilige Lehrstoff wie in den Abschnitten C und D anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">2. Oberstufe</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Deutsch in der Deutschförderklasse</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie in Ziffer 1</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Weitere Pflichtgegenstände und Wahlpflichtgegenstände</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die weiteren Pflichtgegenstände und Wahlpflichtgegenstände ist der jeweilige Lehrstoff wie in den Abschnitt A anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen Schülerin bzw. des Schülers.</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">Freigegenstände und unverbindliche Übungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Freigegenstände und unverbindlichen Übungen ist der jeweilige Lehrstoff wie in den Abschnitten C und D anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Zuletzt aktualisiert am</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="geaendert" halign="j">03.05.2019</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Gesetzesnummer</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="gesnr" halign="j">10008568</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Dokumentnummer</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="doknr" halign="j">NOR40207245</absatz></abschnitt></nutzdaten><layoutdaten paperf="7" paperh="841.95" paperw="595.35" margl="85.05" margr="85.05" margt="85.05" margb="85.05" headerd="28.35" footerd="65.2" gutter="0" gutterpos="0" deftab="35.4" /></risdok>