Übereinkommen über den physischen Schutz von Kernmaterial und Kernanlagen
Bundesgesetzblatt Nr. 53 aus 1989, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 74 aus 2016,
Vertrag – Multilateral
Paragraph 0
28.11.2017
31.07.2018
22.12.1988
59/07 Kernenergie
(Übersetzung)
ÜBEREINKOMMEN ÜBER DEN PHYSISCHEN SCHUTZ VON KERNMATERIAL UND KERNANLAGEN
StF: BGBl. Nr. 53/1989 (NR: GP XVII RV 559 AB 744 S. 75. BR: AB 3577 S. 507.)
BGBl. Nr. 93/1992 (K – Geltungsbereich Ü)
BGBl. Nr. 218/1994 (K – Geltungsbereich Ü)
BGBl. III Nr. 209/2002 (K – Geltungsbereich Ü)
BGBl. III Nr. 153/2005 (K – Geltungsbereich Ü)
BGBl. III Nr. 148/2008 (K – Geltungsbereich Ü)
BGBl. III Nr. 185/2012 (K – Geltungsbereich Ü)
BGBl. III Nr. 16/2014 (K – Geltungsbereich Ü)
BGBl. III Nr. 150/2015 (K – Geltungsbereich Ü)
BGBl. III Nr. 74/2016 (Ä1)
BGBl. III Nr. 199/2016 (K – Geltungsbereich Ä1)
BGBl. III Nr. 211/2017 (K – Geltungsbereich Ä1)
BGBl. III Nr. 212/2017 (K – Geltungsbereich Ü)
BGBl. III Nr. 29/2018 (K – Geltungsbereich Ü)
BGBl. III Nr. 30/2018 (K – Geltungsbereich Ä1)
BGBl. III Nr. 123/2018 (K – Geltungsbereich Ü)
Arabisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch
*Österreich römisch drei 209 aus 2002, Ü *Afghanistan römisch drei 153 aus 2005, Ü *Albanien römisch drei 209 aus 2002, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Algerien römisch drei 153 aus 2005, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Andorra römisch drei 148 aus 2008, Ü *Antigua/Barbuda 218 aus 1994, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Äquatorialguinea römisch drei 153 aus 2005, Ü *Argentinien 93 aus 1992, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Armenien 218 aus 1994, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Aserbaidschan römisch drei 153 aus 2005, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Australien 93 aus 1992, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Bahamas römisch drei 148 aus 2008, Ü *Bahrain römisch drei 185 aus 2012, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Bangladesch römisch drei 153 aus 2005, Ü, römisch drei 211 aus 2017, Ä1 *Belarus 218 aus 1994, Ü *Belgien 93 aus 1992, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Bolivien römisch drei 209 aus 2002, Ü, römisch drei 211 aus 2017, Ä1 *Bosnien-Herzegowina römisch drei 209 aus 2002, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Botsuana römisch drei 209 aus 2002, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Brasilien 53 aus 1989, Ü *Bulgarien 53 aus 1989, Ü, römisch drei 209 aus 2002, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Burkina Faso römisch drei 153 aus 2005, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Cabo Verde römisch drei 148 aus 2008, Ü *Chile römisch drei 209 aus 2002, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *China 93 aus 1992, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Costa Rica römisch drei 153 aus 2005, Ü, römisch drei 211 aus 2017, Ä1 *Côte d’Ivoire römisch drei 185 aus 2012, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Dänemark 93 aus 1992, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1, römisch drei 211 aus 2017, Ä1 *Deutschland 93 aus 1992, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Deutschland/DDR 53 aus 1989, Ü *Dominica römisch drei 153 aus 2005, Ü *Dominikanische R römisch drei 185 aus 2012, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Dschibuti römisch drei 153 aus 2005, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Ecuador römisch drei 209 aus 2002, Ü, römisch drei 211 aus 2017, Ä1 *El Salvador römisch drei 148 aus 2008, Ü, römisch drei 211 aus 2017, Ä1 *Estland römisch drei 209 aus 2002, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Eswatini römisch drei 153 aus 2005, Ü, römisch drei 199 aus 2016, Ä1 *EURATOM 93 aus 1992, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Fidschi römisch drei 148 aus 2008, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Finnland 93 aus 1992, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Frankreich 93 aus 1992, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Gabun römisch drei 148 aus 2008, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Georgien römisch drei 148 aus 2008, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Ghana römisch drei 153 aus 2005, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Grenada römisch drei 209 aus 2002, Ü *Griechenland 93 aus 1992, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Guatemala 53 aus 1989, Ü *Guinea römisch drei 148 aus 2008, Ü *Guinea-Bissau römisch drei 185 aus 2012, Ü *Guyana römisch drei 148 aus 2008, Ü *Honduras römisch drei 153 aus 2005, Ü *Indien römisch drei 209 aus 2002, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Indonesien 53 aus 1989, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Irak römisch drei 150 aus 2015, Ü *Irland 93 aus 1992, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Island römisch drei 209 aus 2002, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Israel römisch drei 209 aus 2002, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Italien 93 aus 1992, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Jamaika römisch drei 148 aus 2008, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Japan 93 aus 1992, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Jemen römisch drei 148 aus 2008, Ü *Jordanien römisch drei 185 aus 2012, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Jugoslawien 53 aus 1989, Ü *Jugoslawien/BR römisch drei 209 aus 2002, Ü *Kambodscha römisch drei 148 aus 2008, Ü *Kamerun römisch drei 153 aus 2005, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Kanada 53 aus 1989, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Kasachstan römisch drei 148 aus 2008, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Katar römisch drei 153 aus 2005, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Kenia römisch drei 209 aus 2002, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Kirgisistan römisch drei 150 aus 2015, Ü, römisch drei 199 aus 2016, Ä1 *Kolumbien römisch drei 153 aus 2005, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Komoren römisch drei 148 aus 2008, Ü *Kongo/DR römisch drei 153 aus 2005, Ü *Korea/R 53 aus 1989, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Kroatien 218 aus 1994, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Kuba römisch drei 209 aus 2002, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Kuwait römisch drei 153 aus 2005, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Laos römisch drei 185 aus 2012, Ü *Lesotho römisch drei 185 aus 2012, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Lettland römisch drei 153 aus 2005, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Libanon römisch drei 209 aus 2002, Ü *Libyen römisch drei 209 aus 2002, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Liechtenstein 53 aus 1989, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Litauen 218 aus 1994, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Luxemburg 93 aus 1992, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Madagaskar römisch drei 153 aus 2005, Ü, römisch drei 211 aus 2017, Ä1 *Malawi römisch drei 16 aus 2014, Ü *Mali römisch drei 209 aus 2002, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Malta römisch drei 153 aus 2005, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Marokko römisch drei 153 aus 2005, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Marshallinseln römisch drei 153 aus 2005, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Mauretanien römisch drei 148 aus 2008, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Mexiko römisch drei 209 aus 2002, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Moldau römisch drei 209 aus 2002, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Monaco römisch drei 209 aus 2002, Ü, römisch drei 211 aus 2017, Ä1 *Mongolei 53 aus 1989, Ü, 93 aus 1992, Ü *Montenegro römisch drei 148 aus 2008, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Mosambik römisch drei 153 aus 2005, Ü *Myanmar römisch drei 211 aus 2017, Ä1, römisch drei 212 aus 2017, Ü *Namibia römisch drei 153 aus 2005, Ü, römisch drei 211 aus 2017, Ä1 *Nauru römisch drei 148 aus 2008, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Neuseeland römisch drei 153 aus 2005, Ü, römisch drei 185 aus 2012, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Nicaragua römisch drei 153 aus 2005, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Niederlande 93 aus 1992, Ü, römisch drei 148 aus 2008, Ü, römisch drei 185 aus 2012, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Niger römisch drei 153 aus 2005, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Nigeria römisch drei 148 aus 2008, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Nordmazedonien römisch drei 209 aus 2002, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Norwegen 53 aus 1989, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Oman römisch drei 153 aus 2005, Ü *Pakistan römisch drei 209 aus 2002, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Palästina römisch drei 29 aus 2018, Ü, römisch drei 30 aus 2018, Ä1 *Palau römisch drei 148 aus 2008, Ü *Panama römisch drei 209 aus 2002, Ü *Paraguay 53 aus 1989, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Peru römisch drei 209 aus 2002, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Philippinen 53 aus 1989, Ü *Polen 53 aus 1989, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Portugal 93 aus 1992, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Ruanda römisch drei 148 aus 2008, Ü *Rumänien römisch drei 209 aus 2002, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Russische F 218 aus 1994, Ü, römisch drei 148 aus 2008, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Sambia römisch drei 212 aus 2017, Ü *San Marino römisch drei 150 aus 2015, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Saudi-Arabien römisch drei 185 aus 2012, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Schweden 53 aus 1989, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Schweiz 53 aus 1989, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Senegal römisch drei 153 aus 2005, Ü, römisch drei 211 aus 2017, Ä1 *Serbien römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Seychellen römisch drei 153 aus 2005, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Singapur römisch drei 150 aus 2015, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Slowakei 218 aus 1994, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Slowenien 218 aus 1994, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Spanien 93 aus 1992, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *St. Kitts/Nevis römisch drei 148 aus 2008, Ü *St. Lucia römisch drei 185 aus 2012, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Südafrika römisch drei 148 aus 2008, Ü *Sudan römisch drei 209 aus 2002, Ü *Tadschikistan römisch drei 209 aus 2002, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Tansania römisch drei 148 aus 2008, Ü *Thailand römisch drei 123 aus 2018, Ü *Togo römisch drei 148 aus 2008, Ü *Tonga römisch drei 153 aus 2005, Ü *Trinidad/Tobago römisch drei 209 aus 2002, Ü *Tschechische R 218 aus 1994, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Tschechoslowakei 53 aus 1989, Ü, 93 aus 1992, Ü *Tunesien 218 aus 1994, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Türkei 53 aus 1989, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Turkmenistan römisch drei 153 aus 2005, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *UdSSR 53 aus 1989, Ü *Uganda römisch drei 153 aus 2005, Ü *Ukraine 218 aus 1994, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Ungarn 53 aus 1989, Ü, 93 aus 1992, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Uruguay römisch drei 153 aus 2005, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *USA 53 aus 1989, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Usbekistan römisch drei 209 aus 2002, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Vereinigte Arabische Emirate römisch drei 153 aus 2005, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Vereinigtes Königreich 93 aus 1992, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Vietnam römisch drei 185 aus 2012, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1 *Zentralafrikanische R römisch drei 148 aus 2008, Ü *Zypern römisch drei 209 aus 2002, Ü, römisch drei 74 aus 2016, Ä1
Der Nationalrat hat beschlossen:
Der Abschluß des nachstehenden Staatsvertrages samt Anhängen römisch eins und römisch zwei wird genehmigt.
Die vom Bundespräsidenten unterzeichnete und vom Bundeskanzler gegengezeichnete Ratifikationsurkunde wurde am 22. Dezember 1988 beim Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation hinterlegt; das Übereinkommen tritt gemäß seinem Artikel 19, Absatz 2, mit 21. Jänner 1989 in Kraft.
Nach Mitteilungen des Generaldirektors der IAEO haben folgende weitere Staaten das Übereinkommen ratifiziert:
Brasilien, Bulgarien, Deutsche Demokratische Republik, Guatemala, Indonesien, Jugoslawien, Kanada, Republik Korea, Liechtenstein, Mongolei, Norwegen, Paraguay, Philippinen, Polen, Schweden, Schweiz, Sowjetunion, Tschechoslowakei, Türkei, Ungarn und Vereinigte Staaten.
Nachstehende Staaten haben erklärt, daß sie sich durch die in Artikel 17, Absatz 2, vorgesehenen Verfahren zur Beilegung von Streitigkeiten nicht als gebunden erachten:
Algerien, Argentinien, Aserbaidschan, Bahamas, Bahrain, Belarus, China, Deutsche Demokratische Republik, Guatemala, Indien, Israel, Katar, Republik Korea, Kuwait, Laos, Myanmar, Mosambik, Oman, Pakistan, Peru, Polen, Saudi-Arabien, Singapur, Sowjetunion, St. Lucia, Spanien, Türkei, Vereinigte Staaten, Vietnam, Zypern.
Vorbehalte und Erklärungen zu diesem Vertragswerk - mit Ausnahme derer Österreichs und territorialer Anwendungen - werden im Teil römisch drei des Bundesgesetzblattes nicht veröffentlicht. Sie sind in englischer Sprache auf der Webseite der International Atomic Energy Agency (IAEA) unter https://ola.iaea.org/ola/treaties/multi.html abrufbar:
Belgien, EURATOM, Kanada, Pakistan, Singapur, Türkei, USA
Folgende weitere Staaten bzw. Organisationen haben anläßlich der Hinterlegung ihrer Ratifikations- bzw. Beitrittsurkunde Vorbehalte erklärt bzw. Erklärungen abgegeben:
Österreich hat gegen die Erklärung Pakistans mit Wirksamkeit vom 12. Oktober 2001 Einspruch erhoben, dabei aber dem In-Kraft-Treten des Übereinkommens zwischen Österreich und Pakistan nicht widersprochen.
Das Fürstentum Andorra benennt das Ministerium für Transport und Energie als zentrale Behörde und Kontaktstelle für das Übereinkommen über den physischen Schutz von Kernmaterial.
Anlässlich der Hinterlegung ihrer Ratifikationsurkunde hat die Republik Aserbaidschan erklärt, dass die Bestimmungen des Übereinkommens über den physischen Schutz von Kernmaterial und der Änderung des Übereinkommens von der Republik Aserbaidschan in Bezug auf die Republik Armenien nicht angewandt werden, und dass sie die Durchführung der Bestimmungen des Übereinkommens und der Änderung des Übereinkommens in ihren von der Republik Armenien besetzten Gebieten (Region Berg-Karabach und umgebende Provinzen) nicht gewährleisten kann.
Belarus hat den von der ehemaligen Sowjetunion erklärten Vorbehalt erneuert.
Anmerkung, Vorbehalt zu Artikel 17, Absatz 2, zurückgezogen mit Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 209 aus 2002,)
Einer weiteren Mitteilung des Generaldirektors der Internationalen Atomenergie-Organisation zufolge hat Dänemark am 24. Oktober 2017 seine bei Hinterlegung der Genehmigungsurkunde abgegebene Erklärung betreffend den Ausschluss der territorialen Anwendung in Bezug auf Grönland zurückgezogen.
Gemäß Artikel 11, des Übereinkommens erachtet sich die Regierung der Republik El Salvador nicht an das Übereinkommen als Rechtsgrundlage für die Zusammenarbeit in Bezug auf Auslieferungen gebunden. Weiters erachtet sich die Regierung der Republik El Salvador nicht an Artikel 17, des Übereinkommens gebunden und anerkennt nicht die verpflichtende Gerichtsbarkeit des Internationalen Gerichtshofs.
„Gemäß Artikel 18 Absatz 4 lit. (c) des Übereinkommens möchte [die Europäische Atomgemeinschaft] folgende Erklärung abgeben:
Litera a die Mitgliedstaaten der Gemeinschaft sind derzeit Belgien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Portugal, Spanien und das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland;
Litera b die Artikel 7 bis 13 des Übereinkommens sind auf die Gemeinschaft nicht anwendbar.“
„Darüber hinaus erklärt [die Europäische Atomgemeinschaft] gemäß Artikel 17 Absatz 3 des Übereinkommens, daß sie sich aufgrund der Tatsache, daß nur Staaten in Streitfällen vor dem Internationalen Gerichtshof als Parteien auftreten können, ausschließlich durch die in Artikel 17 Absatz 2 erwähnten schiedsgerichtlichen Verfahren als gebunden betrachtet.“
Wird einem einführenden Vertragsstaat der physische Schutz in dem in Anhang römisch eins beschriebenen Umfang nicht fristgerecht zugesichert, so kann dieser nach Auffassung Italiens — soweit praktisch möglich — geeignete bilaterale Maßnahmen treffen, um sich zu vergewissern, daß der Transport entsprechend dem oben genannten Schutzumfang erfolgt.“
Die letzten Worte, in einem Verfahren nach innerstaatlichem Recht' sind dahingehend zu verstehen, daß sie sich auf den gesamten Artikel 10 beziehen.“
„Italien vertritt die Auffassung, daß die internationale Zusammenarbeit und Unterstützung in bezug auf den physischen Schutz und die Wiederbeschaffung von Kernmaterial sowie die strafrechtlichen Bestimmungen und die Auslieferung von Verdächtigen auch für die innerstaatliche Nutzung, Lagerung und Beförderung von für friedliche Zwecke genutztem Kernmaterial gilt. Italien ist darüber hinaus der Auffassung, daß keine in diesem Übereinkommen enthaltene Bestimmung dahingehend auszulegen ist, daß sie die Möglichkeit einer Ausweitung des Geltungsbereiches des Übereinkommens bei der in Artikel 16 vorgesehenen Überprüfungskonferenz ausschließt.“
Das Haschemitische Königreich Jordanien erklärt einen Vorbehalt zu Artikel 17, Absatz 2, des Übereinkommens über die Streitbeilegung (sowohl betreffend das Schiedsverfahren als auch betreffend Unterbreitung an den Internationalen Gerichtshof).
In Bezug auf den Inhalt des Artikel 17, erklärt Kuba, dass Streitigkeiten über die Auslegung oder Anwendung dieses Übereinkommens zwischen den Streitparteien auf diplomatischem Wege beizulegen sind.
Aus gleichem Grund erachtet es sich nicht an das den Internationalen Gerichtshof einbeziehende Verfahren gebunden.
Gemäß Artikel 17, Absatz 3, des Übereinkommens erklärt die Demokratische Volksrepublik Laos, dass sie sich nicht an Artikel 17, Absatz 2, des vorliegenden Übereinkommens gebunden erachtet. Die Demokratische Volksrepublik Laos erklärt weiter, dass es der Zustimmung aller beteiligten Parteien bedarf, um eine Streitigkeit über die Auslegung oder Anwendung des vorliegenden Übereinkommens einem Internationales Schiedsverfahren zu unterwerfen oder dem Internationalen Gerichtshof zur Entscheidung zu unterbreiten.
Die Demokratische Volksrepublik Laos erklärt, dass sie die Auslieferung vom Bestehen eines Vertrags abhängig macht. Dennoch betrachtet sie das Übereinkommen über den physischen Schutz von Kernmaterial nicht als Rechtsgrundlage für die Auslieferung in Bezug auf die darin angeführten Straftaten. Sie erklärt ferner, dass bilaterale Abkommen die Grundlage für die Auslieferung zwischen der Demokratischen Volksrepublik Laos und den anderen Vertragsstaaten in Bezug auf alle Straftaten seien.
Anmerkung, Vorbehalt zu Artikel 17, Absatz 2, zurückgezogen mit Bundesgesetzblatt Nr. 93 aus 1992,)
Anmerkung, Vorbehalt zu Artikel 10, zurückgezogen mit Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 185 aus 2012,)
Der Minister für auswärtige Angelegenheiten des Königreichs der Niederlande erklärt gemäß Artikel 18, Absatz 2, des Übereinkommens über den physischen Schutz von Kernmaterial, geschlossen in Wien/New York am 3. März 1980, dass das Königreich der Niederlande das Übereinkommen samt Anhängen für Aruba annimmt, und dass dessen Bestimmungen unter folgendem Vorbehalt eingehalten werden:
„Im Hinblick auf die Verpflichtung zur Ausübung der Gerichtsbarkeit gemäß Artikel 10, des Übereinkommens über den physischen Schutz von Kernmaterial, geschlossen in Wien/New York am 3. März 1980, behält sich das Königreich der Niederlande vor, dass in Fällen, in welchen die Justizbehörden von Aruba nicht in der Lage sind, Gerichtsbarkeit auf einer der in Artikel 8, Absatz eins, des Übereinkommens genannten Grundlagen auszuüben, das Königreich an diese Verpflichtung nur dann gebunden ist, wenn es ein Auslieferungsersuchen einer Vertragspartei des Übereinkommens erhalten hat und das genannte Ersuchen abgewiesen wurde.“
Vorbehalt zu Artikel 8, Absatz 4 :, Diese Bestimmung widerspricht dem Grundsatz der Souveränität der nationalen Gerichtsbarkeit wie auch Grundsätzen des Völkerrechts, da sie die Gerichtsbarkeit von Ausfuhr- oder Einfuhrstaaten über außerhalb ihres Staatsgebiets begangene Straftaten begründet, wenn diese Staaten am internationalen Nukleartransport beteiligt sind.
Pakistan erachtet sich an Artikel 2, Absatz 2, nicht gebunden, da es die Frage der innerstaatlichen Nutzung, Lagerung und Beförderung von Kernmaterial als außerhalb des Anwendungsbereichs des genannten Übereinkommens stehend betrachtet.
Österreich hat gegen diese Erklärung mit Wirksamkeit vom 12. Oktober 2001 Einspruch erhoben, dabei aber dem In-Kraft-Treten des Übereinkommens zwischen Österreich und Pakistan nicht widersprochen.
Die Russische Föderation hat am 2. Juli 2007 mitgeteilt, dass sie den Vorbehalt zu Artikel 17, Absatz 2, zurückzieht.
Anlässlich der Hinterlegung seiner Beitrittsurkunde hat Singapur nachstehenden Vorbehalt erklärt bzw. folgende Erklärung abgegeben:
Gemäß Artikel 17, Absatz 3, des Übereinkommens erklärt die Republik Singapur, dass sie sich durch beide der in Artikel 17, Absatz 2, vorgesehenen Verfahren zur Beilegung von Streitigkeiten nicht als gebunden betrachtet.
Die Republik Singapur versteht Artikel 10, des Übereinkommens dahingehend, dass dieser das Recht der zuständigen Behörden beinhaltet, zu entscheiden, bestimmte Fälle der Strafverfolgung den Justizbehörden nicht zu unterbreiten, wenn der mutmaßliche Täter gemäß den Bestimmungen nationaler Sicherheit und der Präventivhaft behandelt wird.
Anmerkung, Vorbehalt zu Artikel 17, Absatz 2, zurückgezogen mit Bundesgesetzblatt Nr. 93 aus 1992,)
Anmerkung, Vorbehalt zu Artikel 17, Absatz 2, zurückgezogen mit Bundesgesetzblatt Nr. 93 aus 1992,)
Mit dem Beitritt zu diesem Übereinkommen erklärt die Sozialistische Republik Vietnam gemäß Artikel 17, Absatz 3, dieses Übereinkommens folgenden Vorbehalt: die Sozialistische Republik Vietnam erachtet sich nicht an Artikel 17, Absatz 2, dieses Übereinkommens gebunden und jede Streitigkeit über die Auslegung oder Anwendung des Übereinkommens wird nur, auf der Grundlage der Zustimmung aller Streitparteien, einem Schiedsverfahren unterworfen oder dem Internationalen Gerichtshof unterbreitet.
Mit dem Beitritt zum Übereinkommen erklärt die Sozialistische Republik Vietnam gemäß Artikel 11, dieses Übereinkommens, dass sie dieses Übereinkommen nicht als direkte Rechtsgrundlage für die Auslieferung ansieht. Die Sozialistische Republik Vietnam führt die Auslieferung gemäß den Bestimmungen des vietnamesischen Gesetzes auf der Grundlage von Verträgen über Auslieferung und dem Prinzip der Gegenseitigkeit durch.
Die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens –
in Anerkennung des Rechts aller Staaten auf Entwicklung und Anwendung der Kernenergiefür friedliche Zwecke und ihres berechtigten Interesses an den möglichen Vorteilen der friedlichen Anwendung der Kernenergie,
überzeugt von der Notwendigkeit, die internationale Zusammenarbeit und die Weitergabe von Kerntechnologie für die friedliche Anwendung der Kernenergie zu erleichtern,
eingedenk dessen, dass der physische Schutz für den Schutz der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit, den Umweltschutz und die nationale und internationale Sicherheit von entscheidender Bedeutung ist,
eingedenk der Ziele und Grundsätze der Satzung der Vereinten Nationen betreffend die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit sowie die Förderung guter Nachbarschaft, freundschaftlicher Beziehungen und der Zusammenarbeit zwischen den Staaten,
in der Erwägung, dass nach Artikel 2 Absatz 4 der Satzung der Vereinten Nationen „alle Mitglieder in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt“ unterlassen,
unter Hinweis auf die Erklärung über Maßnahmen zur Beseitigung des internationalen Terrorismus in der Anlage zu der Resolution der Generalversammlung 49/60 vom 9. Dezember 1994,
in dem Wunsch, die möglichen Gefahren des rechtswidrigen Handels mit Kernmaterial, der rechtswidrigen Aneignung und Verwendung solchen Materials und von Sabotageakten gegen Kernmaterial und Kernanlagen abzuwenden, und in Anbetracht dessen, dass der physische Schutz gegen solche Handlungen ein immer größeres nationales und internationales Anliegen ist,
tief besorgt über die weltweite Eskalation aller Arten und Erscheinungsformen terroristischer Handlungen und über die Bedrohungen, die vom internationalen Terrorismus und von der organisierten Kriminalität ausgehen,
überzeugt, dass dem physischen Schutz bei der Unterstützung der Ziele der Nichtverbreitung von Kernwaffen und der Terrorismusbekämpfung große Bedeutung zukommt,
in dem Wunsch, durch dieses Übereinkommen einen Beitrag zur weltweiten Stärkung des physischen Schutzes von Kernmaterial und Kernanlagen zu leisten, die für friedliche Zwecke genutzt werden,
überzeugt, dass Straftaten, die Kernmaterial und Kernanlagen betreffen, Anlass zu ernster Besorgnis geben und dass es dringend notwendig ist, angemessene und wirksame Maßnahmen zur Verhütung, Aufdeckung und Ahndung solcher Straftaten zu ergreifen oder bereits bestehende derartige Maßnahmen zu verstärken,
in dem Wunsch, die weitere internationale Zusammenarbeit zur Festlegung wirksamer Maßnahmen für den physischen Schutz von Kernmaterial und Kernanlagen im Einklang mit dem innerstaatlichen Recht eines jeden Vertragsstaats und mit diesem Übereinkommen zu verstärken,
überzeugt, dass dieses Übereinkommen die sichere Nutzung, Lagerung und Beförderung von Kernmaterial und den sicheren Betrieb von Kernanlagen ergänzen soll,
in Anerkennung dessen, dass es auf internationaler Ebene ausgearbeitete Empfehlungen für den physischen Schutz gibt, die von Zeit zu Zeit auf den neuesten Stand gebracht werden und richtungweisend darin sein können, wie mit gegenwärtigen Möglichkeiten ein wirksamer physischer Schutz erreicht werden kann,
ferner in Anerkennung dessen, dass der wirksame physische Schutz des für militärische Zwecke genutzten Kernmaterials und der für militärische Zwecke genutzten Kernanlagen Aufgabe des Staates ist, der dieses Kernmaterial und diese Kernanlagen besitzt, und davon ausgehend, dass solches Material und solche Anlagen heute und künftig unter strengen physischen Schutz gestellt werden –
sind wie folgt übereingekommen:
e-rk3
Inkrafttreten
28.10.2024
10006978
NOR40199130