<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><risdok stylesheet="RISJudikaturXML2XHTML11.xsl" h-version="4.0.5_12.06.2020" h-creator="PWRIVIE24.BR2RIS.BR2RISConverter_03.09.2020_12:03:02" h-created="3. September 2020, 12:04:17" xmlns="http://www.bka.gv.at"><metadaten /><nutzdaten><abschnitt nr="1" typ="ns" paperf="h" endnhier="true"><kzinhalt typ="p"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Bundesrecht konsolidiert</absatz></kzinhalt><kzinhalt typ="f"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Bundesrecht konsolidiert</absatz></kzinhalt><fzinhalt typ="p"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5c*+MERGEFORMAT+">2</feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5c*+MERGEFORMAT+">2</feld></absatz></fzinhalt><fzinhalt typ="f"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5c*+MERGEFORMAT+">1</feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5c*+MERGEFORMAT+">1</feld></absatz></fzinhalt><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kurztitel</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kurztitel" halign="j">Lehrpläne der Hauptschulen</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kundmachungsorgan</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kundmachungsorgan" halign="j">BGBl. II Nr. 134/2000 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 111/2017</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Typ</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="typ" halign="j">V</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">§/Artikel/Anlage</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="artikel_anlage" halign="j">Anl. 1</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Inkrafttretensdatum</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="ikra" halign="j">19.04.2017</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Außerkrafttretensdatum</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="akra" halign="j">31.08.2020</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Index</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="index" halign="j">70/02 Schulorganisation; 70/06 Schulunterricht; 70/07 Schule und Kirche</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Beachte</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="beachte" halign="j">Der Sechste Teil tritt hinsichtlich der 2. Klassen mit 1. September 2016 und hinsichtlich der weiteren Klassen jeweils mit 1. September der Folgejahre klassenweise aufsteigend in Kraft (vgl. § 2 Abs. 8).</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Text</ueberschrift><ueberschrift typ="anlage" ct="text" halign="r">Anlage 1</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LEHRPLAN DER HAUPTSCHULE</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ERSTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g1min" ct="text" halign="c">ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Funktion und Gliederung des Lehrplans</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der vorliegende Lehrplan stellt einerseits die für die Einheitlichkeit und Durchlässigkeit des Schulwesens notwendigen Vorgaben dar und eröffnet andererseits Freiräume, die der Konkretisierung am Standort vorbehalten sind. Der Lehrplan dient als Grundlage für</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Konkretisierung des Erziehungsauftrags der Schule,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Planung und Steuerung des Unterrichts in inhaltlicher und in methodischer Hinsicht,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Gestaltung des Erweiterungsbereichs und für schulautonome Lehrplanbestimmungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Planungen der schulpartnerschaftlichen Gremien,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das standortbezogene Bildungsangebot,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Berücksichtigung der individuellen Interessen und persönlichen Lebensrealität der Schülerinnen und Schüler.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan gliedert sich in das Allgemeine Bildungsziel, die Allgemeinen Didaktischen Grundsätze, den Teil Schul- und Unterrichtsplanung, die Stundentafeln und die Lehrpläne für die einzelnen Unterrichtsgegenstände.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Allgemeine Bildungsziel definiert gemeinsam mit den Allgemeinen Didaktischen Grundsätzen und dem Teil Schul- und Unterrichtsplanung Verbindlichkeiten, Verantwortlichkeiten und Freiräume bei der Umsetzung des Lehrplans.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Stundentafeln nennen Unterrichtsgegenstände und geben das Stundenausmaß der Unterrichtsgegenstände an, definieren die Freiräume für schulautonome Maßnahmen und sind maßgebend für den zeitlichen Umfang des Kernbereiches.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In den Lehrplänen der einzelnen Unterrichtsgegenstände wird die „Bildungs- und Lehraufgabe“ festgelegt, welche sich sowohl auf den Kern- als auch auf den Erweiterungsbereich bezieht. Außerdem werden Bezüge zum Allgemeinen Bildungsziel und insbesondere Beiträge zu den Bildungsbereichen angeführt. Im Abschnitt „Didaktische Grundsätze“ werden Anleitungen zur Gestaltung des Unterrichts gegeben und im Abschnitt „Lehrstoff“ werden die zu erreichenden Ziele bzw. Inhalte für den Kernbereich festgelegt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Gesetzlicher Auftrag</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Hauptschule hat im Sinne des § 2 und des § 15 des Schulorganisationsgesetzes an der Heranbildung der jungen Menschen mitzuwirken, nämlich beim Erwerb von Wissen, bei der Entwicklung von Kompetenzen und bei der Vermittlung von Werten. Dabei ist die Bereitschaft zum selbstständigen Denken und zur kritischen Reflexion besonders zu fördern. Die Schülerinnen und Schüler sind in ihrem Entwicklungsprozess zu einer sozial orientierten und positiven Lebensgestaltung zu unterstützen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Leitvorstellungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Bildungs- und Erziehungsprozess erfolgt vor dem Hintergrund rascher gesellschaftlicher Veränderungen, insbesondere in den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Technik, Umwelt und Recht. Der europäische Integrationsprozess ist im Gange, die Internationalisierung der Wirtschaft schreitet voran, zunehmend stellen sich Fragen der interkulturellen Begegnung. In diesem Zusammenhang kommt der Auseinandersetzung mit der regionalen, österreichischen und europäischen Identität unter dem Aspekt der Weltoffenheit besondere Bedeutung zu. Akzeptanz, Respekt und gegenseitige Achtung sind wichtige Erziehungsziele, insbesondere im Rahmen des interkulturellen Lernens. Wenn Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen – zB unterschiedlichen Muttersprachen – gemeinsam unterrichtet werden, ist neben der sicheren Verwendung der Unterrichtssprache der Begegnung der Kulturen im Alltagsleben besonderes Augenmerk zu widmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Wahrnehmung von demokratischen Mitsprache- und Mitgestaltungsmöglichkeiten in den unterschiedlichen Lebens- und Gesellschaftsbereichen erfordert die Befähigung zur sach- und wertbezogenen Urteilsbildung und zur Übernahme sozialer Verantwortung. Zur Entwicklung dieser Fähigkeiten ist in hohem Maße Selbstsicherheit sowie selbstbestimmtes und selbst organisiertes Lernen und Handeln zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen eigene weltanschauliche Konzepte entwerfen und ihre eigenen Lebenspläne und eigenen Vorstellungen von beruflichen Möglichkeiten entwickeln. Die Schülerinnen und Schüler sind sowohl zum selbstständigen Handeln als auch zur Teilnahme am sozialen Geschehen anzuhalten. Im überschaubaren Rahmen der Schulgemeinschaft sollen Schülerinnen und Schüler Fähigkeiten erwerben, die später in Ausbildung und Beruf dringend gebraucht werden, etwa für die Bewältigung kommunikativer und kooperativer Aufgaben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Fragen und dem Verlangen nach einem sinnerfüllten Leben in einer menschenwürdigen Zukunft hat der Unterricht mit einer auf ausreichende Information und Wissen aufbauenden Auseinandersetzung mit ethischen und moralischen Werten und der religiösen Dimension des Lebens zu begegnen. Die jungen Menschen sind bei der Entwicklung zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten zu fördern und in der Herausforderung, in ihrem Dasein einen Sinn zu finden, zu stützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Würde jedes Menschen, seine Freiheit und Integrität, die Gleichheit aller Menschen, der Frauen und der Männer, sowie die Solidarität mit den Schwachen und am Rande Stehenden sind wichtige Werte und Erziehungsziele der Schule.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Innovative Technologien der Information und Kommunikation sowie die Massenmedien dringen immer stärker in alle Lebensbereiche vor. Besonders Multimedia und Telekommunikation sind zu Bestimmungsfaktoren für die sich fortentwickelnde Informationsgesellschaft geworden. Im Rahmen des Unterrichts ist diesen Entwicklungen Rechnung zu tragen und das didaktische Potenzial der Informationstechnologien bei gleichzeitiger kritischer rationaler Auseinandersetzung mit deren Wirkungsmechanismen in Wirtschaft und Gesellschaft nutzbar zu machen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Schülerinnen und Schülern sind unter Berücksichtigung der ausstattungsmäßigen Gegebenheiten relevante Erfahrungsräume zu eröffnen und geeignete Methoden für eine gezielte Auswahl aus computergestützten Informations- und Wissensquellen zur Verfügung zu stellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat sich entsprechend § 17 des Schulunterrichtsgesetzes sowohl an wissenschaftlichen Erkenntnissen als auch an den Erfahrungen und Möglichkeiten, die die Schülerinnen und Schüler aus ihrer Lebenswelt mitbringen, zu orientieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne der gemeinsamen Bildungswirkung aller Unterrichtsgegenstände hat der Unterricht die fachspezifischen Aspekte der einzelnen Unterrichtsgegenstände und damit vernetzt fächerübergreifende und fächerverbindende Aspekte zu berücksichtigen. Dies entspricht der Vernetzung und gegenseitigen Ergänzung der einzelnen Disziplinen und soll den Schülerinnen und Schülern bei der Bewältigung von Herausforderungen des täglichen Lebens helfen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Aufgabenbereiche der Schule</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Wissensvermittlung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Vermittlung fundierten Wissens als zentraler Aufgabe der Schule sollen die Schülerinnen und Schüler im Sinne eines lebensbegleitenden Lernens zur selbstständigen, aktiven Aneignung, aber auch zu einer kritisch-prüfenden Auseinandersetzung mit dem verfügbaren Wissen befähigt und ermutigt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, in altersadäquater Form Problemstellungen zu definieren, zu bearbeiten und ihren Erfolg dabei zu kontrollieren.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine so erworbene Sachkompetenz bedarf allerdings der Erweiterung und Ergänzung durch Selbst- und Sozialkompetenz. Die Entwicklung der eigenen Begabungen und Möglichkeiten, aber auch das Wissen um die eigenen Stärken und Schwächen sowie die Bereitschaft, sich selbst in neuen Situationen immer wieder kennen zu lernen und zu erproben, ist ebenso Ziel und Aufgabe des Lernens in der Schule wie die Fähigkeit und Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, mit anderen zu kooperieren, Initiative zu entwickeln und an der Gestaltung des sozialen Lebens innerhalb und außerhalb der Schule mitzuwirken („dynamische Fähigkeiten“).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Förderung solcher dynamischer Fähigkeiten soll die Schülerinnen und Schüler auf Situationen vorbereiten, zu deren Bewältigung abrufbares Wissen und erworbene Erfahrungen allein nicht ausreichen, sondern in denen Lösungswege aktuell entwickelt werden müssen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist wichtig, dass Schülerinnen und Schüler lernen, mit Sachthemen, mit sich selbst und mit anderen auf eine für alle Beteiligten konstruktive Weise umzugehen. Sie sollen Sachkompetenz, Selbstkompetenz und Sozialkompetenz in einem ausgewogenen Verhältnis entwickeln.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Religiös-ethisch-philosophische Bildungsdimension</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler stehen vor den Fragen nach Sinn und Ziel und ihrem Verlangen nach einem sinnerfüllten Leben in einer menschenwürdigen Zukunft. Bei der Suche nach Orientierung bieten Religionen und Weltanschauungen ihre Antworten und Erklärungsmuster für eine eigenständige Auseinandersetzung an. In den Unterrichtsgegenständen ist auf philosophische und religiöse Erklärungs- und Begründungsversuche über Ursprung und Sinn der eigenen Existenz und der Welt einzugehen. Junge Menschen sollen Angebote zum Erwerb von Urteils- und Entscheidungskompetenz erhalten, um ihr Leben sinnerfüllt zu gestalten. Orientierungen zur Lebensgestaltung und Hilfen zur Bewältigung von Alltags- und Grenzsituationen sollen die Schülerinnen und Schüler zu einem eigenständigen und sozial verantwortlichen Leben ermutigen. Die Achtung vor Menschen, die dabei unterschiedliche Wege gehen, soll gefördert werden. Diese Zielsetzungen bilden die Grundlage für eine fächerübergreifende und vernetzte Zusammenarbeit und vervollständigen damit die Beiträge der Unterrichtsgegenstände und Bildungsbereiche zur umfassenden Bildung der jungen Menschen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">5. Bildungsbereiche</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildung ist mehr als die Summe des Wissens, das in den einzelnen Unterrichtsgegenständen erworben werden kann. Im Folgenden werden daher weitere Ziele der Allgemeinbildung in fünf Bildungsbereichen näher erläutert. Sie sind als Benennung wichtiger Segmente im Bildungsprozess zu verstehen und bilden ebenso wie die religiös-ethisch-philosophische Bildungsdimension eine Grundlage für die fächerverbindende und fächerübergreifende Zusammenarbeit. Die Bildungsbereiche bieten gemeinsam mit den Zielen in den Abschnitten „Aufgabenbereiche der Schule“ und „Leitvorstellungen“ den Bezugsrahmen für die Einordnung jener Beiträge, die die einzelnen Unterrichtsgegenstände für den gesamten schulischen Bildungsprozess zu leisten haben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In den Bildungsbereichen sind auch jene Zielsetzungen enthalten, die von folgenden Unterrichtsprinzipien vertreten werden: Gesundheitserziehung, Erziehung zur Gleichstellung von Frauen und Männern, Medienerziehung, Musische Erziehung, Politische Bildung, Interkulturelles Lernen, Sexualerziehung, Lese- und Sprecherziehung, Umwelterziehung, Verkehrserziehung, Wirtschaftserziehung, Erziehung zur Anwendung neuer Technologien, Vorbereitung auf die Arbeits- und Berufswelt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungsbereich Sprache und Kommunikation</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausdrucks-, Denk-, Kommunikations- und Handlungsfähigkeit sind in hohem Maße von der Sprachkompetenz abhängig. In jedem Unterrichtsgegenstand sind die Schülerinnen und Schüler mit und über Sprache – zB auch in Form von Bildsprache – zu befähigen, ihre kognitiven, emotionalen, sozialen und kreativen Kapazitäten zu nutzen und zu erweitern. Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Sozialisationsbedingungen ermöglicht die Einsicht, dass Weltsicht und Denkstrukturen in besonderer Weise sprachlich und kulturell geprägt sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wenn die Begegnung mit anderen Kulturen und Generationen sowie die sprachliche und kulturelle Vielfalt in unserer eigenen Gesellschaft als bereichernd erfahren wird, ist auch ein Grundstein für Offenheit und gegenseitige Achtung gelegt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein kritischer Umgang mit und eine konstruktive Nutzung von Medien sind zu fördern.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungsbereich Mensch und Gesellschaft</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Verständnis für gesellschaftliche (insbesondere politische, wirtschaftliche, rechtliche, soziale, ökologische, kulturelle) Zusammenhänge ist eine wichtige Voraussetzung für ein befriedigendes Leben und für eine konstruktive Mitarbeit an gesellschaftlichen Aufgaben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit sich selbst und mit anderen anzuleiten, insbesondere in den Bereichen Geschlecht, Sexualität und Partnerschaft. Sie sollen lernen, Ursachen und Auswirkungen von Rollenbildern, die den Geschlechtern zugeordnet werden, zu erkennen und kritisch zu prüfen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verflochtenheit des Einzelnen in vielfältige Formen von Gemeinschaft ist bewusst zu machen; Wertschätzung sich selbst und anderen gegenüber sowie Achtung vor den unterschiedlichen menschlichen Wegen der Sinnfindung sind zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist bewusst zu machen, dass gesellschaftliche Phänomene historisch bedingt und von Menschen geschaffen sind und dass es möglich und sinnvoll ist, auf gesellschaftliche Entwicklungen konstruktiv Einfluss zu nehmen. Aufgaben und Arbeitsweisen von gesellschaftlichen Institutionen und Interessengruppen sind zu vermitteln und mögliche Lösungen für Interessenskonflikte zu erarbeiten und abzuwägen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat aktiv zu einer den Menschenrechten verpflichteten Demokratie beizutragen. Urteils- und Kritikfähigkeit sowie Entscheidungs- und Handlungskompetenzen sind zu fördern, sie sind für die Stabilität pluralistischer und demokratischer Gesellschaften entscheidend. Den Schülerinnen und Schülern ist in einer zunehmend internationalen Gesellschaft jene Weltoffenheit zu vermitteln, die vom Verständnis für die existenziellen Probleme der Menschheit und von Mitverantwortung getragen ist. Dabei sind Humanität, Solidarität, Toleranz, Frieden, Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und Umweltbewusstsein handlungsleitende Werte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vorbereitung auf das private und öffentliche Leben (insbesondere die Arbeits- und Berufswelt) hat sich an wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, sozialem Zusammenhalt, einer für beide Geschlechter gleichen Partizipation und ökologischer Nachhaltigkeit zu orientieren. Dabei sind auch Risiken und Chancen der neuen Technologien zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auseinandersetzung mit religiösen und philosophischen Erklärungs- und Begründungsversuchen über Ursprung und Sinn der eigenen Existenz und der Existenz der Welt ist eine wichtige Aufgabe der Schule.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungsbereich Natur und Technik</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Natur als Grundlage des menschlichen Lebens tritt in vielfältiger, auch technisch veränderter Gestalt in Erscheinung. Die Kenntnisse über die Wirkungszusammenhänge der Natur sind als Voraussetzung für einen bewussten Umgang und die Nutzung mit Hilfe der modernen Technik darzustellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verständnis für Phänomene, Fragen und Problemstellungen aus den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaft und Technik bilden die Grundlage für die Orientierung in der modernen, von Technologien geprägten Gesellschaft.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat daher grundlegendes Wissen, Entscheidungsfähigkeit und Handlungskompetenz zu vermitteln. Die Schülerinnen und Schüler sind zu befähigen, sich mit Wertvorstellungen und ethischen Fragen im Zusammenhang mit Natur und Technik sowie Mensch und Umwelt auseinander zu setzen. Als für die Analyse und Lösung von Problemen wesentliche Voraussetzungen sind Formalisierung, Modellbildung, Abstraktions- und Raumvorstellungsvermögen zu vermitteln.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungsbereich Kreativität und Gestaltung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gedanken und Gefühle verbal und nonverbal zum Ausdruck zu bringen, ist eine wesentliche Lebensform der Menschen. Den Schülerinnen und Schülern ist Gelegenheit zu geben, selbst Gestaltungserfahrungen zu machen und über Sinne führende Zugänge mit kognitiven Erkenntnissen zu verbinden. Dabei eröffnet sich für sie die Chance, individuelle Fähigkeiten zu entdecken und zu nutzen und sich mit den Ausdrucksformen ihrer Mitmenschen auseinander zu setzen. Daraus sollen sich Impulse für das Denken in Alternativen, für die Relativierung eigener Standpunkte, für die Entwicklung eines kritischen Kunstverständnisses und für die Anerkennung von Vielfalt als kultureller Qualität ergeben. Die kreativ-gestaltende Arbeit soll im Spannungsfeld von Selbstverwirklichung und sozialer Verantwortung als individuell bereichernd und gemeinschaftsstiftend erlebt werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungsbereich Gesundheit und Bewegung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unter Bewusstmachung der Verantwortung für den eigenen Körper ist körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden zu fördern. Die Schülerinnen und Schüler sind zu unterstützen, einen gesundheitsbewussten und gegenüber der Umwelt und Mitwelt verantwortlichen Lebensstil zu entwickeln. Im Sinne eines ganzheitlichen Gesundheitsbegriffs ist ein Beitrag zur gesundheits- und bewegungsfördernden Lebensgestaltung zu leisten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Vordergrund stehen dabei die Förderung von motorischen und sensorischen Fähigkeiten, wobei den Schülerinnen und Schülern Kompetenz für eine bewegungsorientierte Gestaltung ihrer Freizeit auch im Hinblick auf einen späteren Ausgleich zur beruflichen Beanspruchung zu vermitteln ist. Durch die Auseinandersetzung mit Gesundheitsthemen wie Ernährung, Sexualität, Suchtprävention, Stress ist sowohl das körperliche als auch das psychosoziale Wohlbefinden zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, sich am Straßenverkehr sicher und unfallverhütend zu beteiligen, technische Haushaltseinrichtungen risikobewusst zu nutzen und gefährliche Stoffe verantwortungsbewusst einzusetzen und zu entsorgen.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">ZWEITER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan gibt Ziele vor. Im Sinne ihrer eigenständigen und verantwortlichen Unterrichts- und Erziehungsarbeit haben die Lehrerinnen und Lehrer</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Auswahl der Unterrichtsinhalte und Unterrichtsverfahren zur Erreichung dieser Ziele vorzunehmen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im Unterricht Lernsituationen zu gestalten und Lernprozesse einzuleiten und zu unterstützen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vielfältige Zugänge zum Wissen zu eröffnen und auch selbst Informationen anzubieten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gelegenheiten zu schaffen, Können zu entwickeln und anzuwenden sowie Erfahrungen und Eindrücke zu gewinnen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Planung und Durchführung des Unterrichts sind insbesondere folgende Grundsätze zu beachten:</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Anknüpfen an die Vorkenntnisse und Vorerfahrungen der Schülerinnen und Schüler</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat an die Vorkenntnisse, Vorerfahrungen und an die Vorstellungswelt der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen. Kontinuierliche Kontakte mit vorgelagerten und weiterführenden Schulen sind zweckmäßig.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Interkulturelles Lernen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interkulturelles Lernen beschränkt sich nicht bloß darauf, andere Kulturen kennen zu lernen. Vielmehr geht es um das gemeinsame Lernen und das Begreifen, Erleben und Mitgestalten kultureller Werte. Aber es geht auch darum, Interesse und Neugier an kulturellen Unterschieden zu wecken, um nicht nur kulturelle Einheit, sondern auch Vielfalt als wertvoll erfahrbar zu machen. Durch die identitätsbildende Wirkung des Erfahrens von Gemeinsamkeiten und Unterschieden der Kulturen, insbesondere in ihren alltäglichen Ausdrucksformen (Lebensgewohnheiten, Sprache, Brauchtum, Texte, Liedgut usw.), sind die Schülerinnen und Schüler zu Akzeptanz, Respekt und gegenseitiger Achtung zu führen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auseinandersetzung mit dem Kulturgut der in Österreich lebenden Volksgruppen ist in allen Bundesländern wichtig, wobei sich jedoch bundeslandspezifische Schwerpunktsetzungen ergeben werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschiedliche Ausgangsbedingungen sind zu berücksichtigen. Eine allenfalls vorhandene Zwei- oder Mehrsprachigkeit soll positiv besetzt und die Schülerinnen und Schüler sollen ermuntert werden, Kenntnisse in der Muttersprache im Unterricht sinnvoll einzubringen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Integration</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unter Beachtung des Prinzips der sozialen Integration ist gemäß § 15 des Schulorganisationsgesetzes Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die in die Hauptschule aufgenommen wurden, eine der Aufgabe der Sonderschule entsprechende Bildung zu vermitteln, wobei entsprechend den Lernvoraussetzungen der einzelnen Schülerinnen und Schüler die Unterrichtsziele der Hauptschule anzustreben sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sofern für diese Schülergruppe ein der Behinderung entsprechender Lehrplan der Sonderschule zur Anwendung kommt, gelten die hier angeführten Allgemeinen Didaktischen Grundsätze sinngemäß in Ergänzung der didaktischen Grundsätze des Lehrplanes der Sonderschule.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Förderung durch Differenzierung und Individualisierung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler haben vielfältige und unterschiedliche Fähigkeiten, die je nach deren Entwicklungsstand sowie nach Themenstellung und Herangehensweise im Unterricht in unterschiedlicher Weise zum Ausdruck kommen. Aufgabe der Schule ist es, die Schülerinnen und Schüler zur bestmöglichen Entfaltung ihrer individuellen Leistungspotenziale zu führen. Leistungsfähigkeit und besondere Begabungen sind dabei kontinuierlich zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den Unterricht ergeben sich daraus folgende mögliche Aufgabenstellungen bzw. pädagogisch-didaktische Konsequenzen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erstellung von differenzierten Lernangeboten, die individuelle Zugänge und auch immer wieder neue Einstiege und Anreize bieten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eingehen auf die individuell notwendige Arbeitszeit, auf unterschiedliche Lerntypen, Vorkenntnisse, Vorerfahrungen und kulturelles Umfeld,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Berücksichtigung des unterschiedlichen Betreuungsbedarfs,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewusstmachen der Stärken und Schwächen im persönlichen Begabungsprofil der Schülerinnen und Schüler, wobei bevorzugt an die Stärken anzuknüpfen ist,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwicklung von Rückmeldeverfahren, ob die Schülerinnen und Schüler tatsächlich ihr individuelles Leistungspotenzial optimal entfalten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Herstellung eines individuell förderlichen Lernklimas und Vermeidung von Demotivation.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die methodisch-didaktische Gestaltung soll die Berücksichtigung der jeweils aktuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler gestatten. Unterrichtsformen, durch die sich Differenzierung und Individualisierung verwirklichen lassen, reichen von Einzelarbeit über Partnerarbeit bis zu den zahlreichen Möglichkeiten der Gruppenarbeit. Dazu gehören auch Phasen des offenen Lernens und Wahlmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Differenzierung in Deutsch, Mathematik und Lebende Fremdsprache:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die für alle Unterrichtsgegenstände formulierten Aussagen zur Differenzierung und Individualisierung gelten auch für Deutsch, Mathematik und Lebende Fremdsprache. Diesen Unterrichtsgegenständen kommt jedoch insofern im Hinblick auf den weiteren Bildungs- bzw. Ausbildungsweg besondere Bedeutung zu, als Kulturtechniken vermittelt werden und die Kommunikationsfähigkeit erweitert wird.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bei der Führung von Leistungsgruppen ist zu beachten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Leistungsdifferenzierung dient der besonderen Förderung der Schülerinnen und Schüler sowie der Sicherstellung der Durchlässigkeit im Schulwesen. Die organisatorische Umsetzung hat sich nach Maßgabe der ausführungsgesetzlichen Bestimmungen ausschließlich an diesen pädagogischen Zielstellungen zu orientieren. Die Stimmigkeit der Einstufung und der Noten ist regelmäßig durch vergleichende Maßnahmen (zB bei den Aufgabenstellungen) abzusichern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einschätzungen und Prognosen über die Leistungsfähigkeit dürfen nicht bewirken, dass einzelnen Schülerinnen und Schülern Teile des Bildungsangebots vorenthalten werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Anforderungen der höchsten Leistungsgruppe haben jenen der Unterstufe der allgemein bildenden höheren Schule zu entsprechen. Die Anforderungen der übrigen Leistungsgruppen sind so zu dimensionieren, dass sich jede Leistungsgruppe nach Möglichkeit um eine Notenstufe von der nächsthöheren unterscheidet.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Einstufung in die einzelnen Leistungsgruppen gemäß § 31b des Schulunterrichtsgesetzes hat nach einem Beobachtungszeitraum zu erfolgen, welcher mindestens zwei Wochen ab Beginn des Unterrichtsjahres und längstens bis zum Ende des ersten Semesters dauert. Eigenständige Leistungsfeststellungen zum Zweck der Einstufung sind dabei nicht zulässig. Allfällige Umstufungen in höhere oder niedrigere Leistungsgruppen sind gemäß § 31c des Schulunterrichtsgesetzes vorzunehmen. Über den aktuellen Stand ihrer Leistungen sind die Schülerinnen und Schüler regelmäßig zu informieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sofern die Leistungsgruppen in getrennten Schülergruppen unterrichtet werden, ist eine zeitlich und inhaltlich genau abgestimmte gemeinsame Grundlage herzustellen, damit die Möglichkeit der Umstufung in eine höhere Leistungsgruppe sichergestellt wird. Die Anforderungen der einzelnen Leistungsgruppen sind den Schülerinnen und Schülern einsichtig zu machen. Ihre Einschätzung des eigenen Leistungsstandes ist zu fördern und es sind ihnen Wege zur Verbesserung ihrer Leistungsfähigkeit zum Zweck der Umstufung in die nächsthöhere Leistungsgruppe zu zeigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Förderung in Leistungsgruppen sowie die Umstufungen gemäß § 31c des Schulunterrichtsgesetzes haben insbesondere unter Bedachtnahme auf die Übertrittsmöglichkeiten in mittlere und höhere Schulen zu erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Auftrag zur Differenzierung und Individualisierung kann sich nicht in der Zuordnung zu bestimmten Lerngruppen erschöpfen. Auch der Unterricht in Schülergruppen hat gemäß der oben genannten Grundsätze, die für alle Unterrichtsgegenstände gelten, zu erfolgen, weil die Annahme, es gäbe homogene Niveaus, empirisch nicht zutreffend ist.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">5. Förderunterricht</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderunterricht stellt eine der grundlegenden Maßnahmen im Sinne des § 19 Abs. 4 des Schulunterrichtsgesetzes („Frühwarnsystem“) dar, welche der Zielsetzung folgt, Schülerinnen und Schüler, die von einem Leistungsabfall betroffen oder bedroht sind, vor Schulversagen zu bewahren. Darüber hinaus stellt der Förderunterricht für Schülerinnen und Schüler, die in der Anfangsstufe des betreffenden Pflichtgegenstandes auf Schwierigkeiten stoßen, ein zusätzliches Lernangebot dar. Dabei ist vorauszusetzen, dass es sich um leistungsfähige und leistungswillige Schülerinnen und Schüler handelt, die vorübergehend von einem Leistungsabfall betroffen oder bedroht sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Deutsch, Mathematik und Lebende Fremdsprache ist jedenfalls ein Förderunterricht für jene Schülerinnen und Schüler vorzusehen, die</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>eines zusätzlichen Lernangebots bedürfen, weil sie die Anforderungen in den wesentlichen Bereichen nur mangelhaft erfüllen oder Umstellungsschwierigkeiten wegen eines Schulwechsels haben; nach der Einstufung in Leistungsgruppen kommt dieser Förderunterricht nur mehr für Schülerinnen und Schüler der dritten Leistungsgruppe in Betracht;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>auf den Übertritt in eine höhere Leistungsgruppe vorbereitet werden sollen oder deren Übertritt in eine niedrigere Leistungsgruppe verhindert werden soll.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein Förderunterricht kann im Rahmen der der Schule zur Verfügung stehenden Lehrerwochenstunden in allen Pflichtgegenständen angeboten werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Förderunterricht kann in der 1. bis 4. Klasse als Klassen-, Mehrklassen- oder Mehranstaltenkurs geführt werden und ist einem bestimmten Pflichtgegenstand zuzuordnen. Er kann in allen Pflichtgegenständen in Kursform, geblockt oder in den Unterricht des jeweiligen Pflichtgegenstandes integriert durchgeführt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für Förderunterricht dürfen in jeder Klasse pro Schuljahr insgesamt 72 Unterrichtsstunden und für jede/n Schüler/in 48 Unterrichtsstunden vorgesehen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bezüglich des Förderunterrichts in den leistungsdifferenzierten Pflichtgegenständen siehe Z 4 (Förderung durch Differenzierung und Individualisierung).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für Schülerinnen und Schüler mit einer anderen Muttersprache als Deutsch wird auf Z 3 und 4 der Bemerkungen zu den Stundentafeln verwiesen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">6. Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auch durch bloße Übernahme von Erfahrungen anderer können das Wissen, Können und Erleben erweitert werden. Im Unterricht ist durch das Schaffen einer entsprechenden Lernatmosphäre – nicht zuletzt auf Grund der wachsenden Bedeutung dynamischer Fähigkeiten – die selbsttätige und selbstständige Form des Lernens besonders zu fördern. Dafür bieten sich auch projektartige und offene Lernformen an.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind ihrem Alter entsprechend zu kritischem und eigenverantwortlichem Denken zu führen. Es sind Impulse zu setzen, die die Entwicklung eigener Wert- und Normvorstellungen bei den Schülerinnen und Schülern anregen und fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Schülerinnen und Schülern ist Lernen als Prozess verständlich zu machen. Sie sollen die an sie gestellten Anforderungen kennen, sich selbst einschätzen lernen und darin auch Motivation für ihre Arbeit finden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vermittlung von Lerntechniken ist eine unabdingbare Voraussetzung für selbsttätiges Erarbeiten von Kenntnissen und Fertigkeiten, dient aber auch dem Zweck, eine Basis für den lebensbegleitenden selbstständigen Bildungserwerb zu legen. Bei der Gestaltung des Unterrichts ist darauf zu achten, dass für die Präsentation individuellen Wissens Möglichkeiten geboten werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">7. Herstellen von Bezügen zur Lebenswelt</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne des exemplarischen Lernens sind möglichst zeit- und lebensnahe Themen zu wählen, durch deren Bearbeitung Einsichten, Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Methoden gewonnen werden, die eigenständig auf andere strukturverwandte Probleme und Aufgaben übertragen werden können. Die Materialien und Medien, die im Unterricht eingesetzt werden, haben möglichst aktuell und anschaulich zu sein, um die Schülerinnen und Schüler zu aktiver Mitarbeit anzuregen. Begegnungen mit Fachleuten, die in den Unterricht eingeladen werden können, sowie die Einbeziehung außerschulischer Lernorte bzw. die Ergänzung des lehrplanmäßigen Unterrichts durch Schulveranstaltungen stellen wesentliche Bereicherungen dar. Den neuen Technologien kommt verstärkt Bedeutung zu.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">8. Bewusste Koedukation</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Koedukation beschränkt sich nicht auf gleichzeitiges Unterrichten von Schülerinnen und Schülern. Vielmehr ist eine bewusste Auseinandersetzung mit geschlechtsspezifischen Vorurteilen zu führen. Es ist wesentlich, Lerninhalte auszuwählen, die gleichermaßen Mädchen und Knaben ansprechen, den Unterricht so zu gestalten, dass er sowohl den Bedürfnissen der Mädchen als auch der Knaben entgegenkommt, ein (Lern<gdash />)Klima der gegenseitigen Achtung zu schaffen sowie Erwartungshaltungen und Umgangsformen der Lehrerinnen und Lehrer gegenüber Mädchen und Knaben zu reflektieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterricht in geschlechtshomogenen Gruppen kann zu einer Erweiterung des Verhaltens- und Interessensspektrums von Mädchen und Knaben beitragen. Daher kann es im Zusammenhang mit speziellen Themen oder Situationen sinnvoll sein, unter Beachtung der von der Ausführungsgesetzgebung gemäß § 8a des Schulorganisationsgesetzes festgelegten Voraussetzungen den Unterricht nach Geschlechtern getrennt durchzuführen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">9. Sicherung des Unterrichtsertrages und Rückmeldungen; Leistungsbeurteilung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Sicherstellung des Unterrichtsertrages sind im Unterricht ausreichende und gezielte Wiederholungen und Übungen vorzusehen, sodass im Regelfall eine außerschulische Lernunterstützung nicht nötig ist. Zur Festigung des Gelernten ist beizutragen, indem Zusammenhänge zwischen neu Gelerntem und bereits Bekanntem hergestellt werden und indem – soweit möglich – Neues in bekannte Systeme und Strukturen eingeordnet wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hausübungen sollen durch besondere Intentionen, wie zB Sammeln von Materialien und Informationen, Erkundungen, zusätzliche Übung und Festigung die Unterrichtsarbeit ergänzen. Dabei ist auf die Belastbarkeit der Schülerinnen und Schüler zu achten (siehe auch § 17 Abs. 2 des Schulunterrichtsgesetzes).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An ganztägigen Schulen sollen die Aufgabenstellungen aus dem Unterricht (zB Hausübungen) hinsichtlich Quantität und Qualität in Abstimmung mit den Pädagoginnen und Pädagogen des Betreuungsteils erfolgen. Die Aufgaben sind so zu stellen, dass sie nach Möglichkeit im zeitlichen Ausmaß der im Betreuungsteil für die individuelle Lernzeit anberaumten Wochenstunden erledigt werden können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine detaillierte Rückmeldung über die erreichte Leistung ist wichtig und soll auch bei der Leistungsbeurteilung im Vordergrund stehen. Klar definierte und bekannt gemachte Bewertungskriterien sollen Anleitung zur Selbsteinschätzung sein und Motivation, Ausdauer und Selbstvertrauen der Schülerinnen und Schüler positiv beeinflussen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Bestimmung des Wesentlichen für die Leistungsbeurteilung sind bei den Lehrstoffangaben jedes Faches auch die jeweiligen Beiträge zu den Bildungsbereichen, zu den Aufgabenbereichen der Schule und zu den Leitvorstellungen zu beachten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Rahmen der Bestimmungen über die Leistungsbeurteilung (Leistungsbeurteilungsverordnung) sind auch Methodenkompetenz und Teamkompetenz in die Leistungsbeurteilung so weit einzubeziehen, wie sie für den Unterrichtserfolg im jeweiligen Unterrichtsgegenstand relevant sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind in die Planung und Gestaltung, Kontrolle und Analyse ihrer Arbeitsprozesse und Arbeitsergebnisse in zunehmendem Maße aktiv einzubeziehen, damit sie schrittweise Verantwortung für die Entwicklung ihrer eigenen Kompetenzen übernehmen können.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">DRITTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">SCHUL- UND UNTERRICHTSPLANUNG</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Qualität des Unterrichts ist wesentlich, dass standortspezifische Faktoren wie die regionalen Bedingungen und Bedürfnisse, spezielle Fähigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern oder besondere Formen der Ausstattung konstruktiv in die Unterrichtsarbeit eingebracht werden. Die Konkretisierung und Realisierung der Vorgaben des Lehrplans hat gemäß § 17 des Schulunterrichtsgesetzes nach Maßgabe der nachfolgenden Bestimmungen standortbezogen zu erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Planungsvorgänge beziehen sich insbesondere auf:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Konkretisierung der Kernbereiche durch die einzelnen Lehrerinnen und Lehrer,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gestaltung der Erweiterungsbereiche durch die einzelnen Lehrerinnen und Lehrer,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fächerverbindende und fächerübergreifende Maßnahmen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Abstimmung der Leistungsfeststellungen auf die Unterrichtsarbeit durch den einzelnen Lehrer als Grundlage für die Beurteilung der Schülerleistungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ergänzung des Unterrichts durch Schulveranstaltungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gestaltung des Angebots an Freigegenständen und unverbindlichen Übungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schulautonome Lehrplanbestimmungen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aspekte des Lehrens und Lernens wie Unterrichtsgestaltung, Erziehungsstil und individuelle Förderung sowie Rückmeldungen über das Unterrichts- und Schulgeschehen sind wichtige Bereiche von Qualität in der Schule. Schulqualität umfasst weiters Elemente wie Schulklima, Schulmanagement, Außenbeziehungen und Professionalität sowie Personalentwicklung. Die Entwicklung von Schulqualität wird auch durch geeignete Maßnahmen der Selbstevaluation gefördert.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Unterrichtsplanung der Lehrerinnen und Lehrer</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrerinnen und Lehrer haben ihre Unterrichts- und Erziehungsarbeit in verantwortungsbewusster und eigenständiger Weise auf der Grundlage des Lehrplans und schulautonomer Lehrplanbestimmungen zu planen. Auf die Rechte der Schülerinnen und Schüler auf Beteiligung bei der Gestaltung des Unterrichts ist Bedacht zu nehmen (siehe § 17 und § 57a des Schulunterrichtsgesetzes).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vorgaben im Abschnitt „Kernbereich“ der Lehrpläne der einzelnen Unterrichtsgegenstände sind verbindlich. Ebenso sind jedenfalls das Allgemeine Bildungsziel und die Bildungs- und Lehraufgabe der einzelnen Unterrichtsgegenstände umzusetzen. Dabei ist zu berücksichtigen, wie viel Zeit für den Kernbereich zur Verfügung steht. Die Festlegung insbesondere der konkreten Inhalte und Beispiele erfolgt durch die jeweiligen Lehrerinnen und Lehrer. Diese haben außerdem festzulegen, welche Teilziele im Erweiterungsbereich behandelt werden und wie die beiden Bereiche zusammenwirken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die standortbezogene Gestaltung der Erweiterungsbereiche bietet im Sinne der anzustrebenden gemeinsamen Bildungswirkung aller Unterrichtsgegenstände die Möglichkeit, sowohl mit jenen Lehrerinnen und Lehrern, die denselben Unterrichtsgegenstand unterrichten, als auch mit den Lehrerinnen und Lehrern der anderen Unterrichtsgegenstände in den jeweiligen Klassen Planungen und Abstimmungen durchzuführen. Auf diese Weise kann ein koordiniertes pädagogisches Vorgehen erwirkt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterrichtsplanung umfasst die zeitliche Verteilung sowie die Gewichtung der Ziele und Inhalte. Sie bezieht sich auch auf die Methoden, die zur Bearbeitung der Inhalte und zur Erreichung der Ziele angewendet werden sowie auf die Lehrmittel und Medien, die eingesetzt werden. Die Planung erfolgt in mehreren Schritten, als Jahresplanung sowie als ergänzende mittel- und kurzfristige Planung während des Schuljahres.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Kern- und Erweiterungsbereich</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan unterscheidet in den Pflichtgegenständen und verbindlichen Übungen zwischen einem Kern- und einem Erweiterungsbereich. Für den Kernbereich sind zwei Drittel der in der subsidiären Stundentafel (siehe Z 2 im vierten Teil – Stundentafeln) angegebenen Wochenstundenanzahlen vorzusehen. Neben dieser zeitlichen Begrenzung ist der Kernbereich auch inhaltlich definiert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Allgemeine Bildungsziel und die Allgemeinen Didaktischen Grundsätze sowie die Bildungs- und Lehraufgaben und die didaktischen Grundsätze der einzelnen Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen gelten für Kern- und Erweiterungsbereich. Der Abschnitt „Lehrstoff“ legt zur Gewährleistung der Vergleichbarkeit und Durchlässigkeit den verbindlichen Kernbereich fest. Die Umsetzung der knapp und abstrakt formulierten Kernanliegen ist verbindliche Aufgabe der jeweiligen Lehrerinnen und Lehrer. Die zeitliche Gewichtung sowie die konkrete Umsetzung obliegt den jeweiligen Lehrerinnen und Lehrern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Erweiterungsbereich ist standortbezogen durch die jeweilige Lehrerin bzw. den jeweiligen Lehrer allein oder fachübergreifend im Team zu planen, allenfalls nach Maßgabe schulautonomer Lehrplanbestimmungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Gestaltung des Erweiterungsbereiches sind insbesondere folgende Gesichtspunkte zu berücksichtigen: regionale und lokale Gegebenheiten; Bedürfnisse, Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler; Lernfortschritte der Klasse (Bedarf an Vertiefung, Übung usw.); individuelle Schwerpunkte der Lehrerinnen und Lehrer; materielle und personelle Ressourcen; autonome Lehrplanbestimmungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kern- und Erweiterungsbereich sind sowohl inhaltlich als auch organisatorisch miteinander vernetzt. Lernformen, Unterrichtsphasen, Schulveranstaltungen usw. sind nicht von vornherein dem einen oder dem anderen Bereich zugeordnet. Die Zuordnung hat sich vielmehr an den Lernzielen zu orientieren. Sowohl Leistungsfeststellung als auch Leistungsbeurteilung beziehen sich auf beide Bereiche.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Schulautonome Lehrplanbestimmungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan eröffnet besonders gekennzeichnete Freiräume, für deren Nutzung schulautonome Lehrplanbestimmungen erforderlich sind. Auszugehen ist von den spezifischen Bedarfs- und Problemsituationen in einzelnen Klassen oder an der gesamten Schule. Die Nutzung von Freiräumen im Rahmen der Schulautonomie soll sich nicht in isolierten Einzelmaßnahmen erschöpfen, sondern erfordert ein auch auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler ausgerichtetes Gesamtkonzept. Dies ist in einer sachlich fundierten Auseinandersetzung, in die grundsätzlich alle am Schulleben Beteiligten einzubeziehen sind, unter Berücksichtigung der räumlichen, ausstattungsmäßigen und personellen Standortbedingungen sicherzustellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen können zB folgende Schwerpunkte gesetzt werden:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fremdsprachenschwerpunkt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>künstlerisch-kreativer Schwerpunkt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>naturkundlich-technischer Schwerpunkt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ökologischer Schwerpunkt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informatikschwerpunkt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gesellschafts- und wirtschaftskundlicher Schwerpunkt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>interkultureller Schwerpunkt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bewegungsorientierter Schwerpunkt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schwerpunkt zur Gesundheit und Ernährung.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Soweit schulautonom Unterrichtsgegenstände eingeführt werden, die in diesem Lehrplan nicht enthalten sind, müssen die schulautonomen Lehrplanbestimmungen neben Lehrstoffumschreibungen auch Bildungs- und Lehraufgaben und didaktische Grundsätze enthalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wenn Unterrichtsgegenstände mit fächerübergreifendem Charakter geschaffen werden, kann es – um Stoffwiederholungen zu vermeiden – erforderlich sein, Teile aus den Kernbereichen bestehender Unterrichtsgegenstände in diese Unterrichtsgegenstände zu verlagern. In den schulautonomen Lehrplanbestimmungen sind diese Verlagerungen auszuweisen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wird schulautonom das Stundenausmaß für einen bestehenden Unterrichtsgegenstand erhöht, können Zusätze zu dessen Fachlehrplan formuliert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wenn durch schulautonome Lehrplanbestimmungen die Stundenanzahl eines Pflichtgegenstandes bzw. einer verbindlichen Übung reduziert wird, geht dies zu Lasten des Zeitbudgets für den Erweiterungsbereich. Eine Verlagerung von Teilen des Kernbereiches in andere oder neue Pflichtgegenstände ist möglich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Festlegung schulautonomer Lehrplanbestimmungen ist auf Folgendes zu achten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Abstimmung der inhaltlichen Angebote und der angestrebten Kompetenzen mit den Aufgaben des allgemein bildenden Schulwesens und insbesondere mit dem Bildungsziel der Hauptschule,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sicherstellung eines breit gefächerten Bildungsangebots, das die Vielfalt der Begabungen und Interessen berücksichtigt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vermeidung einer frühzeitigen Spezialisierung oder einer einengenden Ausrichtung auf bestimmte Schul- und Berufslaufbahnen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erhaltung der Berechtigungen und Übertrittsmöglichkeiten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vermeidung der Vorwegnahme von Bildungsinhalten anderer Schularten in wesentlichen Bereichen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einhaltung der Verfahrensbestimmungen (siehe § 63a des Schulunterrichtsgesetzes).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bezüglich spezieller Vorgaben für autonome Beschlussfassungen siehe auch die Abschnitte „Förderunterricht“, „Kern- und Erweiterungsbereich“, „fächerverbindender und fächerübergreifender Unterricht“, „Betreuungsplan für ganztägige Schulformen“ sowie die Stundentafeln (samt den Bemerkungen zu den Stundentafeln).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Leistungsfeststellung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrerinnen und Lehrer haben ihr Gesamtkonzept der Rückmeldung und Leistungsfeststellung den Schülerinnen und Schülern sowie den Erziehungsberechtigten in geeigneter Weise bekannt zu geben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der 1. bis 4. Klasse beträgt in jenen Unterrichtsgegenständen, für welche im sechsten Teil Schularbeiten vorgesehen sind, der Zeitrahmen für deren Durchführung pro Schuljahr insgesamt vier bis fünf Unterrichtseinheiten und die Anzahl der Schularbeiten vier bis sechs. Im ersten Lernjahr einer Fremdsprache stehen für drei bis vier Schularbeiten drei bis vier Unterrichtseinheiten zur Verfügung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Festlegung der Anzahl der Schularbeiten erfolgt – vorbehaltlich einer Regelung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen – durch die jeweilige Lehrerin oder den jeweiligen Lehrer.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">5. Fächerverbindender und fächerübergreifender Unterricht</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Tradition des Fachunterrichts trägt der Notwendigkeit zu systematischer Spezialisierung Rechnung. Gleichzeitig sind der Schule aber Aufgaben gestellt, die sich nicht einem einzigen Unterrichtsgegenstand zuordnen lassen, sondern nur im Zusammenwirken mehrerer Unterrichtsgegenstände zu bewältigen sind. Dieses Zusammenwirken erfolgt durch fächerverbindenden und fächerübergreifenden Unterricht. Dabei erfolgt eine Bündelung von allgemeinen und fachspezifischen Zielen unter einem speziellen Blickwinkel, wodurch es den Schülerinnen und Schülern eher ermöglicht wird, sich Wissen in größeren Zusammenhängen (siehe den ersten Teil „Allgemeines Bildungsziel“) selbstständig anzueignen. Anregungen bzw. Aufträge für fächerverbindenden und fächerübergreifenden Unterricht ergeben sich sowohl aus den Allgemeinen Bestimmungen als auch aus den Lehrplänen der einzelnen Unterrichtsgegenstände.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im fächerverbindenden Unterricht haben Lehrerinnen und Lehrer im Rahmen ihres Fachunterrichts mögliche, die Fächergrenzen überschreitende Sinnzusammenhänge herzustellen. Die Organisation des nach Fächern getrennten Unterrichts bleibt hier bestehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei fächerübergreifender Unterrichtsgestaltung steht ein komplexes, meist lebens- oder gesellschaftsrelevantes Thema oder Vorhaben im Mittelpunkt. Die einzelnen Unterrichtsgegenstände haben im integrativen Zusammenwirken – zB im Sinne des Projektunterrichts – ihren themenspezifischen Beitrag zu leisten. Dies bedingt eine aufgabenbezogene besondere Organisation des Fachunterrichts und des Stundenplans. Die Organisation kann über längere Zeiträume sowie klassen- und schulstufenübergreifend erfolgen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">6. Gestaltung der Nahtstellen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der pädagogischen Gestaltung von Schulein- und Schulaustrittsphasen kommt besondere Bedeutung zu. Erste Erfahrungen beeinflussen die Entstehung von Einstellungen oft sehr nachhaltig, in Abschluss- und Austrittsphasen ist eine Vorbereitung auf zukünftige Arbeits- und Organisationsformen erforderlich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um Voraussetzungen für einen möglichst erfolgreichen Übergang zu schaffen, haben die Lehrerinnen und Lehrer mit den Erziehungsberechtigten zusammen zu arbeiten (§ 2 und § 62 des Schulunterrichtsgesetzes).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um die Kontinuität des Lernens zu wahren, ist auf die Lehrplananforderungen und die gebräuchlichen Lernformen der Volksschule Bezug zu nehmen. Die Lernanforderungen, die an die Schülerinnen und Schüler gestellt werden, müssen den Übergang von der bisherigen Schulart berücksichtigen und dürfen nicht zu rasch gesteigert werden. Leistungsfeststellungen sollen zunächst vor allem der gezielten individuellen Rückmeldung des Lernfortschritts dienen (Informationsfeststellungen), die Leistungsbeurteilung soll erst nach einer angemessenen Eingewöhnungs- und Einarbeitungsperiode beginnen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vor dem Übertritt in eine weiterführende Schule sind die Schülerinnen und Schüler schrittweise und gezielt auf die neuen Arbeitsweisen und Organisationsformen vorzubereiten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">7. Öffnung der Schule</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schule ist in ein soziales Umfeld eingebettet, zB in die Nachbarschaft, den Stadtteil, die Gemeinde. Durch Öffnung nach außen und nach innen ist dem Rechnung zu tragen, um die darin liegenden Lernchancen zu nutzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Öffnung nach außen kann durch Unterricht außerhalb der Schule erfolgen sowie durch Ergänzung des Unterrichts in Form von Schulveranstaltungen. Den Grundsätzen der Anschaulichkeit und der Alltagsbezogenheit entsprechend eignen sich Betriebe, öffentliche Einrichtungen, Naturräume usw. als Unterrichts- bzw. Lernorte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Öffnung nach innen bedeutet, Personen aus dem Umfeld der Schule einzubeziehen, die ihre Erfahrungen, ihre Fertigkeiten und ihre Kenntnisse an die Schülerinnen und Schüler weitergeben können.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">8. Betreuungsplan für ganztägige Schulformen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Betreuungsteil an ganztägigen Schulformen umfasst die Bereiche gegenstandsbezogene Lernzeit, individuelle Lernzeit sowie Freizeit (einschließlich Verpflegung). Der Betreuungsteil kann sowohl in zeitlicher Trennung vom Unterricht als auch mit diesem verschränkt organisiert werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Aufgaben des Betreuungsteils:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allgemein:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Individuelle Interessens- und Begabungsförderung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Soziales Lernen, Bestärken des Zusammenlebens und Persönlichkeitsbildung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sprachliche Förderung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Leseförderung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung des Gesundheitsbewusstseins</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Freizeit:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erholung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>individueller Freiraum</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Motivation zu körperlicher Bewegung – ergänzende Bewegungseinheiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der Kreativität</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anregung zu sinnvoller Freizeitgestaltung</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernzeiten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der Lernmotivation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Festigung des Unterrichtsertrages</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterstützung des schulischen Erfolgs</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anleitung zu eigenständiger Lernorganisation</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zur Verwirklichung dieser Aufgaben sind folgende Grundsätze zu beachten:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Pädagogisches Konzept und Planung:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Zusammenwirken von Unterricht, Lern- und Freizeit sowie die konkreten Angebote sind durch mittel- und langfristige Planung inhaltlich und organisatorisch-konzeptionell abzustimmen und in einem standortspezifischen pädagogischen Konzept festzuhalten. In der Planung ist auf die Heterogenität (zB Entwicklungsstand, Alter, Schulstufen) der Gruppen sowie auf die unterschiedlichen Interessen und Fähigkeiten aller Schülerinnen und Schüler durch ein gefächertes Bildungsangebot und Differenzierung einzugehen. Dabei sind die vor- und außerschulischen Erfahrungen und Potentiale (Mehrsprachigkeit, Interkulturalität usw.) der Schülerinnen und Schüler einzubeziehen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kommunikation und Austausch:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bezüglich der zu erreichenden Lernziele und Lernfortschritte der einzelnen Schülerinnen und Schüler sowie hinsichtlich der Quantität und Qualität der Aufgabenstellungen aus dem Unterricht (zB Hausübungen) hat in regelmäßigen Abständen ein Austausch zwischen den Pädagoginnen und Pädagogen des Unterrichtsteils und jenen des Betreuungsteils zu erfolgen, um eine optimale Förderung in beiden Phasen zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine sinnvolle und zweckmäßige Kommunikation zwischen Pädagoginnen und Pädagogen des Unterrichtsteils und des Betreuungsteils mit den Erziehungsberechtigten, insbesondere hinsichtlich der Lernfortschritte und der zu erledigenden Aufgaben, ist sicherzustellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Ablauf von Lern-, Ruhe-, Bewegungs-, Spiel-, Förder- und Essenszeiten ist unter Berücksichtigung der Leistungskurve altersgemäß differenziert zu gestalten. Rückzugsmöglichkeiten und Freiräume sollen in ausreichendem Ausmaß vorgesehen werden. Als notwendige Erholungsphase vor der Lernzeit soll nach Möglichkeit Freizeit eingeplant werden. Die Schülerinnen und Schüler erhalten in der Lernzeit individuelle Unterstützung bei der Bearbeitung von Aufgabenstellungen aus dem Unterricht (zB Hausübungen) und der Festigung der Lerninhalte des Unterrichtsteils. Bestandteile des Freizeitteils sind die individuelle Förderung und Entdeckung kreativer, musischer sowie sportlicher Begabungen und Interessen. Damit die schulische Tagesbetreuung ein qualitativ hochwertiges Angebot sein kann, ist die Anwesenheit bis zumindest 16:00 Uhr erforderlich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es sind Möglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler zu schaffen, soziale Kontakte über die Zugehörigkeit zu Gesellschaftsschichten, Religionen, Kulturen uä. hinweg zu knüpfen und zu pflegen sowie in der Gruppe zu lernen und sich gemeinsam weiter zu entwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umfassende, fächerübergreifende sprachliche Bildung sowie eine nachhaltige Sprach- und Lesekultur sind zentrale Aufgaben in allen Bereichen der ganztägigen Schulform und somit fixer Bestandteil des Angebotes sowohl in der Lernzeit als auch in der Freizeit. Der Leseförderung ist als Teil der sprachlichen Bildung Platz einzuräumen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Projekte sollen das Angebot an ganztägigen Schulen ergänzen. Diese können in weniger intensiven Phasen des Unterrichtsjahres über einen längeren Zeitraum und auch übergreifend zwischen Freizeit und Lernzeiten auf Basis der mittel- und langfristigen Planung stattfinden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wo die Möglichkeit besteht, sollen Aktivitäten im Freien vorgesehen werden und soll die Betreuung auch an dislozierten Betreuungsorten (Ausflüge und Exkursionen) Teil des Angebotes sein.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lernzeiten:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lernzeiten müssen strukturiert sein und dienen der Festigung und der Förderung der Unterrichtsarbeit aus dem Unterrichtsteil (zB durch Hausübungen) sowie der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler, nicht jedoch der Erarbeitung neuer Lerninhalte. Der Lernbetreuung kommt die Aufgabe der Unterstützung und nicht die Kompensation des Unterrichts zu. Dabei muss auf angepasste Angebote geachtet werden und angeregt werden, Schritte in Richtung Weiterentwicklung zu tun. Es soll ermutigt werden, Energie und Zeit in das eigene Lernen (Schülerinnen- und Schülerinvolvement) zu investieren. Pädagoginnen und Pädagogen haben dabei nach Bedarf Unterstützung zu leisten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch eine offene und anregende Gestaltung ist eine positive Lernatmosphäre sicherzustellen, die die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler unterstützt. Der Vermittlung von Lerntechniken ist Raum zu geben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, eigenverantwortlich individuelle Lernarbeit zu bewältigen. Das individuelle Lernziel (Lenkung), die selbstständige Lernkontrolle (Steuerung), die eigenverantwortliche Energieeinteilung (Lernökonomie) sowie die individuelle Nutzung von Begabungen werden gefördert. Dabei ist darauf zu achten, dass fehlende Unterstützung der Entwicklung und des Lernfortschrittes durch die Erziehungsberechtigten durch das ganztägige schulische Angebot nach Möglichkeit ausgeglichen werden soll.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne der individuellen Betreuung sind innere Differenzierung und häufiges Arbeiten in kleinen Gruppen oder in Einzelarbeitsphasen vorzunehmen, vor allem wenn Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassen gemeinsam betreut werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Aufgabenstellungen aus dem Unterricht:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabenstellungen aus dem Unterricht (zB Hausübungen) dienen dazu, das im Unterricht Erarbeitete durch Üben und die selbstständige Auseinandersetzung zu festigen, einzuprägen und anzuwenden, Lernvorgänge selbst zu organisieren sowie Arbeitsmittel und Arbeitstechniken selbst zu wählen und einzusetzen. Es liegt im Ermessen und im Erfahrungsbereich der Lehrkraft des Unterrichtsteils, Hausübungen qualitativ und quantitativ sinnvoll und gezielt einzusetzen. Es ist darauf zu achten, dass diese Aufgaben in Absprache zwischen den Pädagoginnen und Pädagogen des Unterrichtsteils und des Betreuungsteils (Lernzeit) grundsätzlich so zu stellen sind, dass sie im zeitlichen Ausmaß der im Betreuungsteil für die individuelle Lernzeit anberaumten Wochenstunden erledigt werden können.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gegenstandsbezogene Lernzeit:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die gegenstandsbezogene Lernzeit umfasst drei Wochenstunden (sofern schulautonom keine andere Festlegung erfolgt), wobei nicht mehrere Stunden an einem Tag vorgesehen werden sollen. In der gegenstandsbezogenen Lernzeit ist der Ertrag der Unterrichtsarbeit zu sichern und durch entsprechende Übungen zu festigen. Dabei soll nicht die Menge, sondern die Wesentlichkeit der Bildungsinhalte im Vordergrund stehen. Neue Lernstoffe dürfen nicht erarbeitet werden. Im Sinne der Individualisierung ist offenen Arbeitsformen mit gezielt zusammengestellten Aufgabenpaketen der Vorzug zu geben. Die Unterstützung durch die Pädagogin und den Pädagogen darf nur so weit gehen, dass die Erledigung der gestellten Aufgabe die selbstständige Leistung der Schülerin und des Schülers bleibt. Vorbereitete Lernimpulse sind zur Vertiefung und zur Förderung der Talente zu setzen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Individuelle Lernzeit:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die individuelle Lernzeit umfasst vier Wochenstunden (sofern schulautonom keine andere Festlegung erfolgt). Im Mittelpunkt der individuellen Lernzeit steht die eigenständige Vertiefung. Zweckmäßige und zeitökonomische Verfahrensweisen des selbstständigen Lernens (Erledigung der Aufgabenstellungen aus dem Unterricht wie zB Hausübungen, Aneignung des Lernstoffes, Vermittlung von Lerntechniken, Vorbereitung auf Leistungsfeststellungen usw.) stehen im Vordergrund. Jede Schülerin und jeder Schüler ist in der individuellen Lernzeit von den betreuenden Pädagoginnen und Pädagogen durch individuelle Lernunterstützung bestmöglich zu begleiten. Die Organisation und Struktur der Lernzeit soll eigenständiges Lernen begünstigen und den Schülerinnen und Schülern nach Bedarf Hilfestellungen zukommen lassen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Schulautonome Gestaltung der gegenstandsbezogenen und der individuellen Lernzeiten:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann das Ausmaß der gegenstandsbezogenen Lernzeit und der individuellen Lernzeit unter Bedachtnahme auf pädagogische, räumliche und ausstattungsmäßige Gegebenheiten entsprechend der nachfolgenden Tabelle festgesetzt werden:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle1" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernzeiten</absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">Wochenstunde(n)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gegenstandsbezogene Lernzeit</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">4</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Individuelle Lernzeit</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="189" style="border:none;width:141.98pt;" /><td width="92" style="border:none;width:69.33pt;" /><td width="92" style="border:none;width:69.33pt;" /><td width="92" style="border:none;width:69.33pt;" /><td width="93" style="border:none;width:69.38pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wenn es in Ermangelung des erforderlichen Personals nicht möglich ist, individuelle Lernzeit im Ausmaß von zumindest zwei Wochenstunden vorzusehen, dann ist statt der individuellen Lernzeit die gegenstandsbezogene Lernzeit mit fünf Wochenstunden festzulegen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sowohl in der gegenstandsbezogenen als auch in der individuellen Lernzeit sollen die Möglichkeiten von Informations- und Kommunikationstechnologien genutzt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ebenso können therapeutische und funktionelle Übungen – auch unter Einbeziehung von geeigneten Computerprogrammen – vorgesehen werden, die wichtige psychische und physische Grundfunktionen stärken und damit die Voraussetzungen zur Erreichung der Lehrplanziele verbessern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei Schülerinnen und Schülern mit erhöhtem Förderbedarf ist dem richtigen Einüben von Alltagshandlungen im Sinne eines lebenspraktischen Trainings besonderes Augenmerk zu schenken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Gestaltung des Betreuungsteiles soll gegebenenfalls eine Koordinierung mit außerschulischen Therapiemaßnahmen für einzelne Schülerinnen und Schüler oder Gruppen von Schülerinnen und Schülern vorgenommen werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Freizeit:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Freizeitteil ist verstärkt auf individuelle Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler einzugehen und Erholungsphasen sind einzubauen. Freiräume zur selbstbestimmten Planung durch Schülerinnen und Schüler sind einzuplanen. Es sollen auch Anreize geboten werden, sich mit neuen Bereichen auseinanderzusetzen. Auch dem Bedürfnis nach Sich-Zurückziehen und Erholung sowie Bewegung im Freien ist ausreichend Raum zu geben. Projekte können unter Wahrung der Zeiteinheiten übergreifend in Lern- und Freizeit organisiert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen zu einem sinnvollen Freizeitverhalten geführt werden, indem sie Einstellungen, Kompetenzen und Fähigkeiten erwerben, die über die Schulzeit hinaus positive Wirkung haben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Angebot unterschiedlicher Aktivitäten ist unter Einbeziehung und Mitgestaltung der Schülerinnen und Schüler zu erstellen. Es sollten, sofern es die Rahmenbedingungen zulassen, Wahlmöglichkeiten geboten werden, um bedürfnisorientierte Entscheidungen zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Teil der Freizeit ist das Mittagessen mit einem altersgerechten Speisenangebot und einem abwechslungsreichen Speiseplan. Durch richtige Ernährung wird ein wichtiger Beitrag zur körperlichen Gesundheit geleistet. Aspekte der Ernährungspädagogik sind dabei zu berücksichtigen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">An ganztägigen Schulformen hat die Angebotspalette insbesondere folgende Bereiche zu berücksichtigen:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Physische Fitness durch ausreichende Bewegung, um Bewegungsmangel auszugleichen und die motorische Entwicklung zu unterstützen; insbesondere an jenen Tagen, an denen im Stundenplan kein Unterricht in „Bewegung und Sport“ vorgesehen ist, sind die Angebote im Bereich der Freizeit nach Möglichkeit so zu setzen, dass eine Bewegungseinheit angeboten wird. Dafür sind geeignete und zur Verfügung stehende Außen- und Innenbereiche einzubeziehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schulische Kulturarbeit zur Entfaltung von Kreativität und sozialen Kompetenzen: Theater, Instrumentalmusik, Chor, Tanz, Spielpädagogik, Medienpädagogik, Erlebnispädagogik, kreatives Gestalten, Werken, Malen, Zeichnen usw.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Soziales Lernen: Entwicklung von Kontaktfähigkeit, Toleranz, Konfliktmanagement, Interreligiosität usw. als Beiträge zu Inklusion, Friedenserziehung, Gewaltprävention, politischer Bildung uä. Peer-Mediation kann in das Angebot integriert werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lesen: Die Kulturtechnik „Lesen“ ist durch eine positive Lesekultur und Leseatmosphäre, ein altersadäquates Literaturangebot und Bibliotheksnutzung zu fördern.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Persönlichkeitsbildung: Stärkung von Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl, Stärkung des Selbstkonzepts, eigene Stärken und Schwächen erkennen, Umgang mit Gefühlen usw.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geschlechterbewusste Pädagogik: Unterschiedliche Rollen und Verhaltensweisen von Männern und Frauen in unserer Gesellschaft einbeziehen und reflektieren; Stereotypen begegnen und mit entsprechenden Angeboten entgegenwirken.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Freizeitverhalten: Ohne Leistungs- und Konkurrenzdruck zu einem sinnvollen Freizeitverhalten führen (zB spielerische und sportliche Aktivitäten, Umgang mit den Medien und Social Media, Lesen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erholung: Für die Schülerinnen und Schüler sind Freiräume (in den Außen- und Innenbereichen) und Erholungsphasen zur selbstständigen Ausgestaltung vorzusehen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">VIERTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">STUNDENTAFEL</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">Gesamtwochenstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen:</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle2" align="center" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;"><tr style="height:17pt;"><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><liste><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Klassen und Wochenstunden <super>3</super>)</schlussteil></liste></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Summe</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstände <super>1</super>) <super>2</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">15–21</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">12–18</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/Politische Billdung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5–10</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geographie und Wirtschaftskunde</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7–12</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">14–20</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geometrisches Zeichnen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–6</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7–12</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1,5–4</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5–10</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikerziehung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6–11</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7–12</absatz></td></tr><tr style="height:26.6pt;"><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technisches Werken <super>4</super>)<br />Textiles Werken <super>4</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abbobj" ct="text" halign="l"><binary nr="1" shapetype="is" height="38" width="12" alt="" brightness="0.5" contrast="0.5" oleclass="unknown" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40192832/image001.png</src></binary></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7–12</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ernährung und Haushalt</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–6</absatz></td></tr><tr style="height:11.35pt;"><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">13–18</absatz></td></tr><tr style="height:19.85pt;"><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verbindliche Übungen</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Berufsorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–1</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–1</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1–2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1–4 <super>5</super>)</absatz></td></tr><tr style="height:14.15pt;"><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">sonstige</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–1</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–1</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–1</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–1</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">0–4</absatz></td></tr><tr style="height:19.85pt;"><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gesamtwochenstundenzahl</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">27–31</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">27–31</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">28–32</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">30–34</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">120</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="159" style="border:none;width:118.96pt;" /><td width="66" style="border:none;width:49.81pt;" /><td width="76" style="border:none;width:56.86pt;" /><td width="66" style="border:none;width:49.76pt;" /><td width="66" style="border:none;width:49.76pt;" /><td width="66" style="border:none;width:49.76pt;" /><td width="83" style="border:none;width:62.21pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie in Z 2, wobei in Übereinstimmung mit dem Allgemeinen Bildungsziel zusätzliche Freigegenstände und unverbindliche Übungen im Hinblick auf die besonderen Bedürfnisse, Interessen, Begabungen und Neigungen der Schülerinnen und Schüler vorgesehen werden können.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Förderunterricht:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie in Ziffer 2.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Pflichtgegenstände und verbindliche Übung:</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle3" align="center" cellspacing="0" style="width:432.8pt;border-collapse:collapse;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Klassen und Wochenstunden <super>1</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Summe</absatz></td></tr><tr style="height:17pt;"><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstände</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1.Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2.Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3.Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4.Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">17</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">14</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geographie und Wirtschaftskunde</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">16</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geometrisches Zeichnen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">5</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikerziehung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td></tr><tr style="height:22.7pt;"><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technisches Werken <super>2</super>)<br />Textiles Werken <super>2</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abbobj" ct="text" halign="l"><binary nr="2" shapetype="is" height="38" width="10" alt="" brightness="0.5" contrast="0.5" oleclass="unknown" datatype="png"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40192832/image002.png</src></binary></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">7</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ernährung und Haushalt</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1,5</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1,5</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">13</absatz></td></tr><tr style="height:14.15pt;"><td colspan="2" style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verbindliche Übung</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="height:14.15pt;"><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Berufsorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">–</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x <super>3</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x <super>3</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">x <super>3</super>)</absatz></td></tr><tr style="height:19.85pt;"><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gesamtwochenstundenzahl</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">29</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">29,5</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">29,5</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">32</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">120</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="178" style="border:none;width:133.85pt;" /><td width="47" style="border:none;width:35.1pt;" /><td width="75" style="border:none;width:56.55pt;" /><td width="73" style="border:none;width:54.75pt;" /><td width="74" style="border:none;width:55.15pt;" /><td width="68" style="border:none;width:51.15pt;" /><td width="62" style="border:none;width:46.25pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Angebot hat ausgewogen und so breit zu sein, dass die Schülerinnen und Schüler eine Auswahl insbesondere aus dem naturwissenschaftlich-technischen, musisch-kreativen, sprachlichen, sportlichen und spielerisch-forschenden Bereich vorfinden. Auf eine Schwerpunktsetzung ist jedenfalls Bedacht zu nehmen. Wird ein Unterrichtsgegenstand mit entsprechenden Anforderungen für besonders begabte, interessierte bzw. vorgebildete Schülerinnen und Schüler geführt, kann dies in einem entsprechenden Zusatz zur Gegenstandsbezeichnung ausgewiesen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle4" align="center" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;"><tr><td colspan="3" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td colspan="4" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Klassen und Wochenstunden</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">Summe</absatz></td></tr><tr><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Freigegenstände und <br />unverbindliche Übungen</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">3. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">4. Kl.</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td colspan="3" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Vertiefung bzw. Ergänzung eines Pflichtgegenstandes</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">siehe Pflichtgegenstände</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–8</absatz></td></tr><tr><td colspan="3" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Allgemeine Interessen- und <br />Begabungsförderung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spezielle Interessen- und Begabungsförderung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–8 <super>7</super>)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Berufsorientierung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–8 <super>7</super>)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chorgesang</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–8 <super>7</super>)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Darstellendes Spiel</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–8 <super>7</super>)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Einführung in die Informatik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–8 <super>7</super>)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="j">Kurzschrift</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–8 <super>7</super>)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="j">Maschinschreiben</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–8 <super>7</super>)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="j">Schach</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–8 <super>7</super>)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="j">Spielmusik <br />(Instrumentalmusik)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–8 <super>7</super>)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Technisches Werken bzw. Textiles Werken</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–8 <super>7</super>)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Verkehrserziehung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–8 <super>7</super>)</absatz></td></tr><tr><td colspan="3" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Freigegenstand Fremdsprachen</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Englisch</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6–12</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Französisch</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6–12</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Italienisch</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6–12</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Russisch</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6–12</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Spanisch</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6–12</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Tschechisch</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6–12</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Slowenisch</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6–12</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bosnisch/Kroatisch/<br />Serbisch</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6–12</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ungarisch</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6–12</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Kroatisch</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6–12</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Türkisch</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6–12</absatz></td></tr><tr><td colspan="3" style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Muttersprachlicher <br />Unterricht <super>8</super>)</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2–6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8–24</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="20" style="border:none;width:14.84pt;" /><td width="7" style="border:none;width:5.04pt;" /><td width="180" style="border:none;width:134.79pt;" /><td width="76" style="border:none;width:56.84pt;" /><td width="76" style="border:none;width:56.84pt;" /><td width="76" style="border:none;width:56.84pt;" /><td width="76" style="border:none;width:56.84pt;" /><td width="74" style="border:none;width:55.14pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Förderunterricht:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Deutsch</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mathematik</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lebende Fremdsprache</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kann auch in den übrigen Pflichtgegenständen angeboten werden (siehe Abschnitt Förderunterricht im zweiten Teil)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">__________________</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><super>1</super>) Wenn bei Einführung des Pflichtgegenstandes „Zweite lebende Fremdsprache“ mindestens sechs Wochenstunden über zwei Jahre vorgesehen werden, ist der Pflichtgegenstand „Lebende Fremdsprache“ als „Erste lebende Fremdsprache“ zu bezeichnen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><super>2</super>) Die Verbindung der Pflichtgegenstände „Mathematik“ und „Geometrisches Zeichnen“ ist zulässig, wobei als Summe der Wochenstunden 15 nicht unterschritten werden darf.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><super>3</super>) Zur Verteilung der Stunden auf Kern- und Erweiterungsbereich siehe den entsprechenden Abschnitt im dritten Teil.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><super>4</super>) Als alternativer Pflichtgegenstand.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><super>5</super>) Kann auch geblockt oder integriert in den Unterricht von Pflichtgegenständen geführt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><super>6</super>) In der 3. und 4. Klasse je 32 Jahresstunden integriert in den Unterricht von Pflichtgegenständen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><super>7</super>) Es ist sowohl die ganzjährige, als auch eine kürzere, auf aktuelle Anlässe reagierende, kursmäßige, allenfalls geblockte Führung möglich.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><super>8</super>) Für Schülerinnen und Schüler mit einer anderen Muttersprache als Deutsch.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">__________________</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bemerkungen zu den Stundentafeln:</ueberschrift><liste><erlliste><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Unterrichtsgegenstände mit weniger als zwei Wochenstunden können in größeren Einheiten geblockt geführt werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Für Schülerinnen und Schüler, die die allgemeine Schulpflicht in der 2. oder 3. Klasse vollenden, kann in der 1. und 2. Klasse bzw. in der 2. Klasse ein bestimmtes Angebot an zusätzlichen Freigegenständen vorgesehen werden (zB Ernährung und Haushalt, Berufsorientierung).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Für außerordentliche Schülerinnen und Schüler, mit einer anderen Muttersprache als Deutsch, kann zum Erwerb der Unterrichtssprache zusätzlich zum Förderunterrichtsangebot ein besonderer Förderunterricht im Ausmaß von bis zu zwölf Wochenstunden angeboten werden, der bei besonderen Lernproblemen bis auf achtzehn Wochenstunden erweitert werden kann. Dieser Förderunterricht kann sowohl parallel zum Unterricht in den Pflichtgegenständen als auch mit diesem gemeinsam geführt werden. Sofern die Organisation des besonderen Förderunterrichts nur zusätzlich zum Unterricht in den Pflichtgegenständen möglich ist, ist – allenfalls auch durch entsprechende Kürzungen in anderen Unterrichtsgegenständen – dafür Sorge zu tragen dass die zusätzliche Belastung höchstens sechs Wochenstunden beträgt. Bei Bedarf ist eine ganzjährige Führung dieses Förderunterrichts zulässig.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Für ordentliche Schülerinnen und Schüler, mit einer anderen Muttersprache als Deutsch, kann zusätzlich zum Förderunterrichtsangebot ein besonderer Förderunterricht im Ausmaß von bis zu sechs Wochenstunden angeboten werden. Dieser Förderunterricht kann sowohl parallel zum Unterricht in den Pflichtgegenständen als auch mit diesem gemeinsam geführt werden. Bei Bedarf ist eine ganzjährige Führung dieses Förderunterrichts zulässig. Sofern dieser Unterricht mehr als zwei Wochenstunden umfasst, kann für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler die Gesamtwochenstundenanzahl der Pflichtgegenstände um bis zu drei Wochenstunden gekürzt werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen ist in höchstens fünf Pflichtgegenständen (ausgenommen „Bewegung und Sport“) bei Vorliegen folgender Bedingungen eine Unterschreitung der Mindestwochenstundenzahl gemäß Z 1 der Stundentafel (Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen) um jeweils eine Wochenstunde zulässig:</listelem></erlliste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorliegen geeigneter Maßnahmen, die sicherstellen, dass alle angeführten Kernbereiche der einzelnen Unterrichtsgegenstände erfüllt werden, und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorliegen eines anspruchsvollen Konzepts, das eine Profilbildung zur Förderung der Interessen, Begabung und Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler ermöglicht.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">FÜNFTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT AN HAUPTSCHULEN</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c">(Bekanntmachung gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes, sofern nicht gesondert bekannt gemacht)</absatz><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c">a) Katholischer Religionsunterricht</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 571/2003 in der geltenden Fassung.</absatz><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c">b) Evangelischer Religionsunterricht</ueberschrift><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2002.</schlussteil></liste><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c">c) Altkatholischer Religionsunterricht</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Allgemeine Bestimmungen und didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">1. Die Allgemeinen Bestimmungen und die Didaktischen Grundsätze der vom Bundesminister für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten durch Verordnung festgesetzten Lehrpläne für die Hauptschulen sind nach gegebener Möglichkeit anzuwenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">2. Werden Schüler von mehreren Schulstufen zu einer Religionsunterrichtsgruppe zusammengezogen, so kann eine entsprechende Wechselfolge der Lehrpläne einsetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">3. Es liegt in der Verantwortung der Religionsunterrichtsleitung und der Religionslehrkraft, die Lehrstoffverteilung jeweils unter Beobachtung des Stundenausmaßes, der Leistungsfähigkeit und der Stufenzusammensetzung der Religionsunterrichtsgruppe zu erstellen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Allgemeines Bildungsziel:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Religionsunterricht hat an die christlich-sittliche und soziale Bildung anzuschließen, die nach dem Lehrplan für den Religionsunterricht in der Grundschule erzielt wurde. Der weitere Ausbau soll in Verbindung mit Bildern aus dem Ablauf kirchlichen Geschehens aus der Vergangenheit bis zur Gegenwart so vorgesehen werden, dass eine lebensnahe Bildung erzielt wird. Bei der Vermittlung von Bildungsgrundlagen und Kenntnissen ist darauf Bedacht zu nehmen, dass die Schüler sowohl für die Teilnahme am Religionsunterricht in berufsbildenden Schulen wie gegebenenfalls in allgemein bildenden höheren Schulen vorzubereiten sind. Zugleich soll damit eine allgemeine Bildungsgrundlage geboten werden, durch die die Schüler befähigt werden, in einer objektiven Geistes- und Gesinnungshaltung verantwortungsbewusst vor Gott und den Menschen als Glieder ihrer Kirche und der menschlichen Gesellschaft wie deren Ordnung zu leben und zu handeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Verbindung mit dem Lehrstoff ist jeweils eine entsprechende Auswahl von Gebeten und Liedern zu bieten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgaben:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler ist soweit in die Bibelkunde einzuführen, als dies zum Verständnis der Bibel und ihrer einzelnen Teile erforderlich ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Zusammenhang mit der Entstehung der wichtigsten Schriften des Alten Testaments und mit der alttestamentlichen Umwelt ist die Geschichte des israelitisch-jüdischen Volkes so weit zu behandeln, dass der Schüler eine entsprechende Grundlage zum Erfassen des Neuen Testaments erhält.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unter Heranziehung der neutestamentlichen Zeitgeschichte ist dem Schüler Jesus Christus, sein Leben und seine Wirksamkeit nach der Darstellung der Evangelien nahe zu bringen. Darauf aufbauend, ist der Schüler mit der Geschichte der Urgemeinden in Jerusalem und Antiochia und damit mit der Persönlichkeit des Paulus sowie mit den Fragen des Juden- und Heidenchristentums bekannt zu machen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht sind Bilder aus der Kirchengeschichte zu bieten, soweit sie in das Verständnis der heutigen christlichen Situation hineinführen: Die Kirche bis 313. – Östliches und westliches Christentum bis zur Trennung. – Die Entwicklung des Papsttums. – Kirchlicher Verfall und Reformversuche (Reformation. – Die Anglikanische Kirche. – Die Kirchenversammlung zu Trient.). – Die kirchlichen Verhältnisse im 18. und 19. Jahrhundert. – Die Entstehung der altkatholischen Bewegung.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Altkatholische Kirche: Von der gegenwärtigen kirchlichen Situation ausgehend, ist Lehre und Verfassung der Altkatholischen Kirche, ihr Verhältnis zur anglikanischen Kirchengemeinschaft und zu den Ostkirchen und ihre Stellung in der Ökumene zu behandeln.</absatz><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c">d) Israelitischer Religionsunterricht</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrziel:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der israelitische Religionsunterricht an allen Lehranstalten, in allen Klassen, bei allen Altersstufen hat die Aufgabe, die jüdische Jugend religiös-sittlich zu erziehen, sie zur Teilnahme am religiösen Leben zu befähigen, von der Erhabenheit unseres Glaubens zu überzeugen, sie in ihrer Selbstachtung zu bestärken, schon im Hinblick auf die Größe unserer mehrtausendjährigen Geschichte, auf den unüberbietbaren Opfermut und Opferwillen des jüdischen Volkes, dessen Mentalität sich auch in unseren Tagen beim Werden des alt-neuen ISRAEL dokumentierte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Erreichung dieses Lehrzieles dienen an der Hauptschule:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">1. Der Unterricht in biblischer und nachbiblischer Geschichte, die Einführung in die Literatur des Judentums der Vorzeit und der Gegenwart. Religions- und Sittenlehre in der Darstellung von G. Wolf.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">2. Der Unterricht im Hebräischen soll in das Verständnis der Bibel und des Gebetbuches einführen, zur Teilnahme am öffentlichen Gemeindegottesdienst befähigen sowie die Voraussetzungen zur Erlernung des Hebräischen als Umgangssprache schaffen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">3. Der Unterricht in der Religionslehre, der sowohl in systematischer Form als auch im Anschluss an den Unterricht in der Geschichte und im Hebräischen erteilt wird, soll die Grundgedanken des Judentums, den Gottesbegriff, die Lehren von der sittlichen Bestimmung des Menschen und seiner Pflichten entwickeln sowie die Jugend mit dem Werden des Staates ISRAEL vertraut machen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die nachstehende Lehrstoffverteilung hat in vollem Ausmaß nur an jenen Lehranstalten Geltung, an denen der israelitische Religionsunterricht klassenweise erteilt wird. In Abteilungen, die wegen des Schülermangels zwei oder mehrere Klassengruppen umfassen, hat der Religionslehrer auf Grund der ihm von seiner Religionsbehörde erteilten Instruktion eine der Zusammensetzung der Schüler entsprechende Auswahl zu treffen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Klasse:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Aus dem Lehrbuch der Biblischen Geschichte „Josua“ bis „Sauls Tod“. Geographie des Landes Israel.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Bibellektüre: Zweites Buch Mosis, Kapitel 20, 22, 23, Drittes Buch Mosis, Kapitel 19.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Hebräisch: Im Jugendgottesdienstbuch „Maariw und Mincha für Sabbat“; lesen und übersetzen an Hand der beigefügten deutschen Übersetzung. Erläuterung des durchgenommenen Stoffes mit besonderer Hervorhebung folgender Stellen: Echad Elohenu, L`cha adonaj, W`soss Hathora, J`hallelu, Hodu, Haschiwenu, Waj`chulu, Magen Awoth, Keduscha, W`schomru; ferner Hawdalah. Schehechejanu.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Sprechübungen aus dem durchgenommenen Lehrstoff. Synagogale Melodien. Die Personalsuffixe, Geschlecht und Zahl des Hauptwortes.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Klasse:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Wiederholung des Lehrstoffes der ersten Klasse.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Aus dem Lehrbuch der Biblischen Geschichte: von „David“ bis zum „Untergang des Reiches Juda“ (586 v.).</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Bibellektüre: Psalmen 1, 3, 90 bis 93 (Auswahl), Sprüche Salomos (Auswahl), Jeremia 7, 17, Klagelieder (Auswahl), Jesaia 1, 11.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Hebräisch: Schalosch R`galim (die drei Wallfahrtsfeste): Maariw und Mussaf – Tefilla aus dem Gebetbuch an Hand der deutschen Übersetzung, mit besonderer Hervorhebung folgender Stellen:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Waj`daber, Mosche, Adonaj-Adonaj, Hallel, besonders die ersten zwei Psalmen Hallelujah und B`zess Jisrael. Der Priestersegen.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Sprachliches: Hinweis auf das Perfektum futurum und Waw conversivum. Sprechübungen aus dem durchgenommenen Lehrstoff. Synagogengesang.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Klasse:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Erzählungen aus der Biblischen Geschichte. Vom „Babylonischen Exil“ bis zur „Zweiten Tempelzerstörung“.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Bibellektüre: Aus „Hiob“, „Ezechiel“ 18, 37, Psalmen 137, 113 bis 118 (Auswahl).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Hebräisch: Rosch Haschanah: Maariw und Mussaf aus dem Gebetbuch, mit besonderer Hervorhebung folgender Stellen:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Tikeu, Sachrenu, M`loch, B`Sefer-Chajim, Awinu Malkenu (Übersetzen die ersten fünf und die „Katwenu“). Synagogengesang.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Sprachliches: Wiederholen des bisher durchgenommenen Lehrstoffes und Hinweis auf die Niphal-Form. Sprechübungen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Klasse:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Wiederholung des bisher durchgenommenen Lehrstoffes. Erzählungen aus der jüdischen Geschichte vom Jahre 70 unserer Zeit bis zur Gegenwart. Der Jüdische Kalender.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Bibellektüre: Aus dem Pentateuch, II. B. M. Kap. 19, Vers 3-6, Kap. 20, Vers 1-3, 7-8, 12-17. Ferner Lesestoff Auswahl aus „Sprüche der Väter“.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Hebräisch: Jom Kippur: Kol-Nidre, Mussaph, Neila im Zusammenhang mit besonderer Betonung folgender Stellen: Watiten lanu, Mechal, Aschamnu, einige „Al-Chet“, Awinu Malkenu (Chassmenu). Synagogengesang.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Sprachliches: Wiederholung des durchgenommenen Lehrstoffes und Sprechübungen im Rahmen desselben.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">SECHSTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">LEHRPLÄNE DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="g1min" ct="text" halign="c">A. PFLICHTGEGENSTÄNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c">Deutsch</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht hat die Aufgabe, die Kommunikations- und Handlungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler durch Lernen mit und über Sprache zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Besonderen sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Sprache Erfahrungen und Gedanken auszutauschen, Beziehungen zu gestalten und Interessen wahrzunehmen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sachinformationen aufzunehmen, zu bearbeiten und zu vermitteln und sich mit Sachthemen auseinander zu setzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ausdrucksformen von Texten und Medien und deren Wirkung zu verstehen sowie sprachliche Gestaltungsmittel kreativ einzusetzen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Einblicke in Struktur und Funktion von Sprache gewinnen. Der mündliche und schriftliche Sprachgebrauch soll frei von groben Verstößen gegen die Sprach- und Schreibrichtigkeit sein.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht muss mit den anderen Unterrichtsgegenständen verknüpft gesehen werden. Er soll die sprachlichen Mittel sichern und erweitern, damit die Schülerinnen und Schüler sich über Sachthemen, über Beziehungen und über Sprache angemessen verständigen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht muss Schülerinnen und Schüler, für die Deutsch Zweit- (Dritt- oder Viert<gdash />)Sprache ist, im Anschluss an die Lern- und Lebenserfahrungen ihrer sprachlichen und kulturellen Sozialisation so fördern, dass damit eine grundlegende Voraussetzung für deren schulische und gesellschaftliche Integration geschaffen wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die zuerst erworbene Sprache ist in hohem Maß Grundlage für den Erwerb einer Zweitsprache. Daher soll die Muttersprache beim Zweitspracherwerb nach Möglichkeit berücksichtigt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Schülerinnen und Schülern sollen im Deutschunterricht Werte und Lebenshaltungen mit Hilfe von Texten vermittelt werden. Dabei soll die inhaltliche Auseinandersetzung mit Religion, Weltanschauung und Tradition die Basis für ein sinnerfülltes, eigenverantwortliches Leben schaffen und zur Achtung anderer Kulturen und Lebensweisen führen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht soll beitragen, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, ihre kognitiven, emotionalen und kreativen Möglichkeiten zu nutzen und zu erweitern. Der kritische Umgang mit und die konstruktive Nutzung von Medien ist eine wichtige Aufgabe. Die sprachliche und kulturelle Vielfalt in der Gesellschaft soll als bereichernd erfahren werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht soll Urteils- und Kritikfähigkeit, Entscheidungs- und Handlungskompetenzen weiterentwickeln. Er soll die Auseinandersetzung mit Werten im Hinblick auf ein ethisch vertretbares Menschen- und Weltbild fördern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht soll durch zunehmend präzise Verwendung von Sprache dazu beitragen, Phänomene und Zusammenhänge zu benennen und zu beschreiben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Gestaltungserfahrungen mit Sprache machen und sinnliche Zugänge mit kognitiven Erkenntniswegen verbinden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Sprech- und Atemtechnik üben.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die vielfältigen Aufgaben von Sprache (Sprache als Grundlage von Beziehungen, als Trägerin von Sachinformationen aus verschiedenen Bereichen, als Gestaltungsmittel) legen für den Deutschunterricht sinnvolle Handlungszusammenhänge nahe. Damit fordern sie zum fächerverbindenden und fächerübergreifenden Arbeiten und zum Lernen an Themen heraus, die für die Einzelnen sowie für die Gesellschaft bedeutsam sind und Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler mit einbeziehen. Sprach- und Schreibnormen sollen in allen Verwendungszusammenhängen angemessen berücksichtigt und behandelt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrerinnen und Lehrer haben auf die Qualität der sprachlichen Äußerungen zu achten. Der individuelle Lernfortschritt und das Bemühen um die Optimierung von Arbeitsergebnissen sind zu beachten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprechen</b> verlangt von den Schülerinnen und Schülern, sich in zunehmendem Maß auf die jeweilige Sprechsituation einzustellen und dabei auch unterschiedliche Leistungen von Standardsprache und Herkunftssprachen zu erfahren. In geeigneten Gesprächs- (Partner-, Kleingruppen-, Klassengespräch .) und Redeformen (spontanes, vorbereitetes und textgebundenes Sprechen) sollen die Schülerinnen und Schüler die Wirkungsweise verschiedener verbaler und nonverbaler Ausdrucksmittel erleben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hilfen zum verständlichen Sprechen sollen angeboten werden. Auf individuelle Sprechhemmungen ist Bedacht zu nehmen, auf die Stärkung des Selbstwertgefühls der Schülerinnen und Schüler ist zu achten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfache Methoden der Beobachtung und Aufzeichnung sollen helfen das Gesprächsverhalten zu beschreiben und damit bewusst zu machen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gelegenheiten zum Sprechhandeln, auch in realen Situationen, sind so oft wie möglich zu nützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b> im Deutschunterricht muss zu wachsender Sicherheit und zur Bereitschaft führen, unterschiedliche Schreibformen zu gebrauchen. Das betrifft</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das handlungsbezogene Schreiben, das je nach der Situation stärker auf das Thema, die Schreibabsicht oder die Erwartungen der Leserinnen und Leser ausgerichtet sein kann,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Schreiben als Hilfsmittel zum Lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Schreiben als Ausdruck des eigenen Wahrnehmens, Fühlens und Denkens,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das spielerische und das schöpferische Schreiben.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Verfassen von Texten ist als mehrschichtiger Prozess zu sehen, der vom Schreibvorhaben bis zum fertigen Text reicht. Je nach der Schreibentwicklung und den Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler sind geeignete Methoden und technische Hilfsmittel (zB Computer) gezielt einzusetzen, um diesen Schreibprozess zu unterstützen. Durch die regelmäßige Beschäftigung mit eigenen und fremden schriftlichen Arbeiten sollen die Schülerinnen und Schüler lernen, Texte einzuschätzen, zu beurteilen und zu optimieren. Texte von Schülerinnen und Schülern sollen in geeigneter Weise zugänglich gemacht oder veröffentlicht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die beim Verfassen von Texten auftretenden Mängel in der Beherrschung der Sprach- und Schreibrichtigkeit müssen zu individuellen, bei Bedarf zu gemeinsamen Schwerpunkten der Unterrichtsarbeit werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das <b>Lesen und Verstehen</b> von Texten, die schriftlich oder durch andere Medien vermittelt werden, soll einen Schwerpunkt des Deutschunterrichts bilden. Bei der Auswahl sind der Leistungsstand, insbesondere die Lesefertigkeit und <gdash />fähigkeit, und die Interessen und Konsumgewohnheiten der Schülerinnen und Schüler zu bedenken. Individualisierung und Differenzierung beim Angebot der Texte sind daher notwendig.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Altersgemäße mediale und lokale kulturelle Angebote sind einzubeziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch regelmäßige, methodisch abwechslungsreiche Beschäftigung mit Texten verschiedener Art sollen die Schülerinnen und Schüler zu gründlichem Textverständnis und zu positiver Einstellung zum Lesen gelangen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprachbetrachtung und Rechtschreibunterricht</b> sind grundsätzlich in die Handlungszusammenhänge des Deutschunterrichts einzubinden. Die Auseinandersetzung mit Sprach- und Schreibnormen soll nicht Selbstzweck sein und auch nicht auf vordergründiges Begriffswissen abzielen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgangspunkte sollen vor allem Texte und komplexe Situationen sein, bisweilen ist es aber auch zielführend, einzelne Teilbereiche der Grammatik oder Rechtschreibung zunächst isoliert zu betrachten. Über beide Zugänge sollen die Schülerinnen und Schüler Einblick in Bau und Funktion der Sprache gewinnen: Durch die Beschäftigung mit Text-, Satz- und Wortgrammatik sowie mit Lautung und Schreibung sollen die Schülerinnen und Schüler ihr Sprachwissen erweitern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grammatische Inhalte und Begriffe müssen in dem Maß vermittelt werden, wie es ein altersgemäßes Nachdenken und Sprechen über Sprache erfordert. Sprach- und Schreibnormen werden als gesellschaftlich bedeutende Faktoren der Sprachbeherrschung betrachtet, ihre Veränderbarkeit soll aufgezeigt werden. Spielerische und entdeckende Verfahren sollen als ein wesentlicher Zugang zur Auseinandersetzung mit Sprache eingesetzt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grammatisches und orthographisches Wissen soll die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, bewusst mit Sprache umzugehen, über Sprache zu reden und eigene Texte selbstständig zu überarbeiten. Dazu ist es zweckmäßig, Hilfsmittel in Buchform und elektronischer Form, zB österreichische Wörterbücher, heranzuziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beschäftigung mit Sprach- und Schreibnormen soll nach Gesichtspunkten der inneren <b>Differenzierung</b> erfolgen, die den individuellen Besonderheiten der einzelnen Schülerinnen und Schüler weitgehend Rechnung zu tragen hat. Besondere Maßnahmen zur Differenzierung sind vor allem notwendig, wenn der Deutschunterricht Zweitsprache-Unterricht ist (siehe weiter unten).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Leistungsdifferenzierung erfolgt durch den methodischen Zugang, nach Umfang und Komplexität der Aufgabenstellung, nach dem Arbeitstempo der Schülerinnen und Schüler sowie nach dem Anspruchsniveau, das mit der jeweiligen Aufgabenstellung verbunden ist (siehe auch den Abschnitt „Förderung durch Differenzierung und Individualisierung“ im dritten Teil).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für <b>Schularbeiten</b> ist dem Abschnitt „Leistungsfeststellung“ des dritten Teils zu entnehmen. Die Verwendung von Wörterbüchern bei Schularbeiten ist zu ermöglichen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Besondere didaktische Grundsätze, wenn Deutsch Zweitsprache ist:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese Grundsätze gelten als Leitlinien für den regulären Deutschunterricht sowie für den besonderen Förderunterricht für Schülerinnen und Schüler mit einer anderen Muttersprache als Deutsch.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Einschätzung der individuellen Lernfähigkeit von Schülerinnen und Schülern mit einer anderen Muttersprache ist immer ein Missverhältnis zwischen vorhandenen Möglichkeiten und tatsächlicher Ausdrucksfähigkeit zu berücksichtigen. Als Zugang zu kommunikativen Realsituationen sowie als Möglichkeit einer kontinuierlichen Reflexion und behutsamen Fehlerkorrektur kommt der Hereinnahme von ungesteuertem Spracherwerb in den Unterricht große Bedeutung zu.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht sind die rezeptiven Fertigkeiten (Hörverstehen und Leseverstehen) vor den entsprechenden produktiven Fertigkeiten (Sprechen und Schreiben) zu vermitteln, dh. das Hörverstehen vor dem Sprechen und das Leseverstehen vor dem Schreiben.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Hörverstehen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Hörverstehen stellt im Zweitsprachenunterricht eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiche Kommunikation dar. Hörübungen sollen das Verstehen anbahnen und schulen: das Globalverständnis (die allgemeine Sinnerfassung) und das Detailverständnis (das Erfassen bestimmter Einzelheiten). Hören soll dabei kein passiver Vorgang sein, sondern eingebunden werden in kommunikative Situationen, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, verbal oder nonverbal zu reagieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Entwicklung des rezeptiven Wortschatzes soll vor allem durch sinnerfassendes Hören (und Lesen) erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hörverstehensübungen müssen auch für die Laut- und Ausspracheschulung eingesetzt werden. Übungen dieser Art sollen ihr Textmaterial größeren Sinnzusammenhängen entnehmen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sprechen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schulung der mündlichen Ausdrucksfähigkeit (einschließlich der richtigen Aussprache und Intonation) soll einen Schwerpunkt im Unterricht von Deutsch als Zweitsprache bilden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Spracherwerb ist dabei als Prozess zu verstehen, in dessen Verlauf die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, sprachliche Mittel selbstständig einzusetzen und bestimmte Sprachnormen einzuhalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Aussprache und Intonation</b> sollen der deutschen Standardsprache möglichst nahe kommen. Neben der Lautsicherheit ist ein in Rhythmus, Melodieführung und Sprechtempo möglichst natürlicher Sprechton anzustreben. Auf den engen Zusammenhang mit dem Hörverstehen ist zu achten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Lesen und Leseverstehen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Zweitspracherwerb kommen dem Lesen folgende Aufgaben zu:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Das laute Lesen</b> soll die Entsprechung von Schriftsymbolen und den dazu gehörigen Lauten automatisieren, Aussprache, Intonation und Sprachrhythmus sowie die Lesefertigkeit festigen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Das stille Lesen</b> soll der Sinnerfassung von Texten (mit unbekannten Elementen) und der Wortschatzerweiterung dienen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das selbstständige Lesen als Mittel zum eigenständigen Spracherwerb ist besonders zu fördern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Schreiben hat im Unterricht Deutsch als Zweitsprache zunächst nur lernunterstützende Funktion. Es ist erst allmählich zu einer eigenständigen Fertigkeit zu entwickeln und muss zu wachsender Sicherheit führen und die Bereitschaft wecken, unterschiedliche Schreibformen reproduktiv und produktiv zu gebrauchen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Rechtschreiben</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Von Anfang an sollte danach getrachtet werden, dass der Prozess des Schreibens aktiv vollzogen wird, dh. er sollte vom Sensorischen zum Kognitiven und zum Motorischen führen (Hinschauen/Hören/Merken/Aufschreiben).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spezifische Schwierigkeiten beim Erwerb der deutschen Rechtschreibung ergeben sich vor allem aus Unterschieden zu den Muttersprachen der Schüler und Schülerinnen, besonders bei:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Laut-Buchstaben-Entsprechungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Abgrenzung von Wörtern,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wortzusammensetzungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Groß- und Kleinschreibung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Satzzeichen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kontrastive Vergleiche (Muttersprache und Deutsch) können Problembereiche deutlich machen und Fehlschreibungen verhindern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler und auf Schwierigkeiten, die sich aus den Unterschieden zu ihrer jeweiligen Muttersprache ergeben, ist durch geeignete Individualisierungsmaßnahmen einzugehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Arbeit mit österreichischen und zweisprachigen Wörterbüchern sollen Nachschlagetechniken erlernt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundkenntnisse aus der Sprachbetrachtung unterstützen das Verständnis für die Rechtschreibung und sollen daher im Rechtschreibunterricht angewendet werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundsätzlich ist zwischen Erkennungsgrammatik für den muttersprachlichen Unterricht und Erzeugungsgrammatik für den Zweit- und/oder Fremdsprachunterricht zu unterscheiden:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlernt man eine Sprache als Zweitsprache, bedient man sich der Erzeugungsgrammatik, die das bestehende Regelsystem einer Sprache als gegeben annimmt. Dafür bieten Satzmuster oder nach kommunikativem Bedarf erworbene Teile der Formenlehre rasch die Möglichkeit, mit relativ einfachen Strukturen sprachrichtig zu kommunizieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erst nach Erarbeitung, Reflexion und Einsicht in die Funktion grammatischer Phänomene können diese im Bedarfsfall auch benannt werden. Dabei ist zu bedenken, dass viele Funktionen grammatischer Phänomene des Deutschen in den verschiedenen Muttersprachen der betroffenen Schülerinnen und Schüler oft keine direkte Entsprechung haben (zB die Funktion des Artikels).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Einschätzung der tatsächlichen <b>Leistungsfähigkeit</b> der Schülerinnen und Schüler ist zu berücksichtigen, dass diese nur einen kleinen Ausschnitt ihrer tatsächlichen Erfahrungs- und Erlebniswelt in der für sie fremden Sprache wiedergeben können. Schularbeiten sind so zu erstellen, dass sie dem individuellen Sprachstand der Schülerinnen und Schüler entsprechen. Die Verwendung von zweisprachigen Wörterbüchern ist zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mangelnde Sprachkompetenz in der Zweitsprache Deutsch legitimiert nicht eine Zuweisung in die niedrigste Leistungsgruppe. Vor allem in Sprechen, Lesen und Schreiben erwerben Schülerinnen und Schüler mit einer anderen Herkunftssprache im gemeinsamen Unterricht mit Schülern und Schülerinnen der höchsten Leistungsgruppe eine hohe Sprachkompetenz in Deutsch – vor allem aus der Sicht der sozialen Funktion des Sprachlernens.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kernbereich:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Klasse:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sprache als Grundlage von Beziehungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlebnisse, Erfahrungen, Gedanken austauschen: Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken mündlich und schriftlich partnergerecht mitteilen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beziehungen aufnehmen, ausbauen und gemeinsames Handeln ermöglichen: Einfache Mittel kennen lernen und anwenden um Gespräche partner- und situationsgerecht zu führen. Vertraute Gesprächsformen anwenden und neue kennen lernen. In vielfältigen Situationen und unter verschiedenen Bedingungen ausdrucksvoll und verständlich sprechen. Texte verfassen um persönliche Beziehungen auszudrücken; entsprechende Formen der Übermittlung kennen lernen und einsetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interessen wahrnehmen: Eigene Absichten und Absichten anderer wahrnehmen und mit eigenen Worten ausdrücken. Anliegen mündlich und schriftlich vorbringen; dafür einfache sprachliche Mittel sichern.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sprache als Trägerin von Sachinformationen aus verschiedenen Bereichen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationsquellen erschließen: Personen befragen; Auskünfte einholen. Mit Ordnungs- und Suchhilfen vertraut werden; Bibliotheken, Medien bzw. andere Informationssysteme zur Erarbeitung von Themen nützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen aufnehmen und verstehen: Die Fähigkeit zum sinnerfassenden Lesen weiterentwickeln und das individuelle Lesetempo steigern; Lesetechniken zur Informationsentnahme kennen lernen und anwenden. Aus Gehörtem und Gesehenem Informationen entnehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen für bestimmte Zwecke bearbeiten sowie schriftlich und mündlich vermitteln: Aus Gehörtem, Gesehenem und Gelesenem Wesentliches wiedergeben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich mit Sachthemen auseinander setzen: Zu einfachen Sachverhalten und Äußerungen mündlich und schriftlich Stellung nehmen lernen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sprache als Gestaltungsmittel</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Literarische Textformen und Ausdrucksmittel kennen lernen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Persönliche Zugänge zu literarischen Texten finden, im Besonderen aus der Kinder- und Jugendliteratur. Einfache Gestaltungsmittel erkennen und als Anregung für eigene Texte nützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausdrucksformen in verschiedenen Medien kennen lernen: Einfache Möglichkeiten kennen lernen, wie in Medien Themen und Inhalte gezielt aufbereitet und gestaltet werden (auch durch eigenes Erproben). Deren Wirkung auf sich und andere wahrnehmen und beschreiben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kreative sprachliche Gestaltungsmittel kennen lernen: Schriftlich und mündlich erzählen; erzählerische Mittel einsetzen, um Texte bewusst zu gestalten. Durch kreativen Umgang mit Lauten, Wörtern, Sätzen oder Texten Möglichkeiten sprachlicher Gestaltung erleben und erproben.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung und Rechtschreibung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">siehe Abschnitt 1. bis 4. Klasse</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Klasse:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sprache als Grundlage von Beziehungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlebnisse, Erfahrungen, Gedanken austauschen: Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken mündlich und schriftlich partnergerecht mitteilen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beziehungen aufnehmen, ausbauen und gemeinsames Handeln ermöglichen: Die schon bekannten Mittel der Gesprächsführung ausbauen und erweitern. Gesprächsformen mit zunehmender Sicherheit anwenden. In vielfältigen Situationen und unter verschiedenen Bedingungen ausdrucksvoll und verständlich sprechen. Texte verfassen um persönliche Beziehungen auszudrücken; entsprechende Formen der Übermittlung kennen lernen und einsetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interessen wahrnehmen: Verschiedene Absichten beschreiben und vergleichen lernen. Anliegen mündlich und schriftlich vorbringen; weitere sprachliche Mittel kennen lernen und erproben.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sprache als Trägerin von Sachinformationen aus verschiedenen Bereichen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationsquellen erschließen: Personen zu verschiedenen Themenbereichen befragen; Fragen vorbereiten und zielführend stellen. Mit Ordnungs- und Suchhilfen vertraut werden; Bibliotheken, Medien bzw. andere Informationssysteme zur Erarbeitung von Themen nützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen aufnehmen und verstehen: Die Fähigkeit zum sinnerfassenden Lesen weiterentwickeln und das individuelle Lesetempo steigern; Lesetechniken zur Informationsentnahme kennen lernen und anwenden. Aus Gehörtem und Gesehenem Informationen entnehmen und Notizen anlegen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen für bestimmte Zwecke bearbeiten sowie schriftlich und mündlich vermitteln: Das Wesentliche von Gehörtem, Gesehenem und Gelesenem anhand von Notizen ordnen und mündlich oder schriftlich wiedergeben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich mit Sachthemen auseinander setzen: Zu einfachen Sachverhalten und Äußerungen mündlich und schriftlich Stellung nehmen. Eigene Überlegungen äußern und begründen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sprache als Gestaltungsmittel</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Literarische Textformen und Ausdrucksmittel kennen lernen: Persönliche Zugänge zu literarischen Texten finden, im Besonderen aus der Kinder- und Jugendliteratur. Einfache Gestaltungsmittel erkennen und als Anregung für eigene Texte nützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausdrucksformen in verschiedenen Medien kennen lernen: Einfache Möglichkeiten kennen lernen, wie in Medien Themen und Inhalte gezielt aufbereitet und gestaltet werden (auch durch eigenes Erproben). Deren Wirkung auf sich und andere wahrnehmen und beschreiben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kreative sprachliche Gestaltungsmittel kennen lernen: Schriftlich und mündlich erzählen; erzählerische Mittel einsetzen, um Texte bewusst zu gestalten. Durch kreativen Umgang mit Lauten, Wörtern, Sätzen oder Texten Möglichkeiten sprachlicher Gestaltung erleben und erproben.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung und Rechtschreibung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">siehe Abschnitt 1. bis 4. Klasse</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Klasse:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sprache als Grundlage von Beziehungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlebnisse, Erfahrungen, Gedanken austauschen: Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken mündlich und schriftlich partnergerecht mitteilen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beziehungen aufnehmen, ausbauen und gemeinsames Handeln ermöglichen: Den Gesprächsverlauf bewusst wahrnehmen und zunehmend eigenständig auf Partner/innen und Situationen eingehen. In verschiedenen Gesprächsformen den Gesprächsverlauf beobachten und beschreiben, um ihn beeinflussen zu können. In vielfältigen Situationen und unter verschiedenen Bedingungen ausdrucksvoll und verständlich sprechen. Texte verfassen, um persönliche Beziehungen auszudrücken; entsprechende Formen der Übermittlung kennen lernen und einsetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interessen wahrnehmen: Verschiedene, auch einander widersprechende Absichten beschreiben; Stellung beziehen. Anliegen sprachlich differenziert vorbringen; formale und mediale Möglichkeiten nützen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sprache als Trägerin von Sachinformationen aus verschiedenen Bereichen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationsquellen erschließen: Informationen von Personen gezielt einholen; entsprechende sprachliche und technische Mittel kennen lernen und erproben. Mit Ordnungs- und Suchhilfen vertraut werden; Bibliotheken, Medien bzw. andere Informationssysteme zur Erarbeitung von Themen nützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen aufnehmen und verstehen: Die Fähigkeit zum sinnerfassenden Lesen weiterentwickeln und das individuelle Lesetempo steigern; Lesetechniken zur Informationsentnahme kennen lernen und anwenden. Aus Gehörtem und Gesehenem Informationen entnehmen und gezielt Merkhilfen einsetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen für bestimmte Zwecke bearbeiten sowie schriftlich und mündlich vermitteln: Das Wesentliche von Gehörtem, Gesehenem und Gelesenem mündlich und schriftlich auch unter Verwendung von Merk- und Veranschaulichungshilfen wiedergeben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich mit Sachthemen auseinander setzen: Zu Sachverhalten (auch aus Texten) und Äußerungen Argumente sammeln, ordnen und zu einfachen mündlichen und schriftlichen Stellungnahmen zusammenfassen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sprache als Gestaltungsmittel</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Literarische Textformen und Ausdrucksmittel kennen lernen: Literarische Texte mit höherem Anspruchsniveau im Hinblick auf Thema, Form und Umfang erleben und verstehen, im Besonderen aus der Jugendliteratur. Grundlegende Einblicke in Entstehungs- und Wirkungszusammenhänge von Texten gewinnen. Gestaltungsmittel erkennen und als Anregung für eigene Texte nützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausdrucksformen in verschiedenen Medien kennen lernen: Verstehen, wie in Medien Themen und Inhalte gezielt aufbereitet und gestaltet werden (auch durch eigenes Erproben).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kreative sprachliche Gestaltungsmittel kennen lernen: Schriftlich und mündlich erzählen; erzählerische Mittel einsetzen, um Texte bewusst zu gestalten. Durch kreativen Umgang mit Lauten, Wörtern, Sätzen oder Texten Möglichkeiten sprachlicher Gestaltung erleben und erproben.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung und Rechtschreibung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">siehe Abschnitt 1. bis 4. Klasse</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Klasse:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sprache als Grundlage von Beziehungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlebnisse, Erfahrungen, Gedanken austauschen: Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken mündlich und schriftlich partnergerecht mitteilen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beziehungen aufnehmen, ausbauen und gemeinsames Handeln ermöglichen: Eigenes Gesprächsverhalten in seiner Wirkung abschätzen und situations- und partnergerecht einsetzen können. Sich in verschiedenen Gesprächsformen – versuchsweise auch leitend – angemessen verhalten. In vielfältigen Situationen und unter verschiedenen Bedingungen ausdrucksvoll und verständlich sprechen. Texte verfassen, um persönliche Beziehungen auszudrücken; entsprechende Formen der Übermittlung kennen lernen und einsetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interessen wahrnehmen: Verschiedene, auch versteckte Absichten erkennen und zuordnen; entsprechend reagieren. Anliegen sprachlich differenziert vorbringen; auch mit Anforderungen im öffentlichen und institutionellen Bereich vertraut werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sprache als Trägerin von Sachinformationen aus verschiedenen Bereichen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationsquellen erschließen: Informationen von Personen gezielt einholen (auch in Form von Interviews); entsprechende sprachliche und technische Mittel einsetzen. Mit Ordnungs- und Suchhilfen vertraut werden; Bibliotheken, Medien bzw. andere Informationssysteme zur Erarbeitung von Themen nützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen aufnehmen und verstehen: Die Fähigkeit zum sinnerfassenden Lesen weiterentwickeln und das individuelle Lesetempo steigern; Lesetechniken zur Informationsentnahme kennen lernen und anwenden. Aus Gehörtem und Gesehenem – auch größeren Umfangs – Informationen entnehmen und gezielt Merkhilfen einsetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen für bestimmte Zwecke bearbeiten sowie schriftlich und mündlich vermitteln: Das Wesentliche aus Gehörtem, Gesehenem und Gelesenem wirkungsvoll und anschaulich mündlich und schriftlich präsentieren und erklären.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich mit Sachthemen auseinander setzen: Zu Sachverhalten und Äußerungen (auch aus Texten) Argumente sammeln, ordnen und zu ausführlicheren mündlichen und schriftlichen Stellungnahmen zusammenfassen. Standpunkte anderer in zunehmendem Maß berücksichtigen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sprache als Gestaltungsmittel</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Literarische Textformen und Ausdrucksmittel kennen lernen: Literarische Texte mit höherem Anspruchsniveau im Hinblick auf Thema, Form und Umfang erleben und verstehen, im Besonderen aus der Jugendliteratur. Grundlegende Einblicke in Entstehungs- und Wirkungszusammenhänge von Texten gewinnen. Gestaltungsmittel erkennen und als Anregung für eigene Texte nützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausdrucksformen in verschiedenen Medien kennen lernen: Verstehen, wie in Medien Themen und Inhalte gezielt aufbereitet und gestaltet werden (auch durch eigenes Erproben).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kreative sprachliche Gestaltungsmittel kennen lernen: Schriftlich und mündlich erzählen; erzählerische Mittel einsetzen, um Texte bewusst zu gestalten. Durch kreativen Umgang mit Lauten, Wörtern, Sätzen oder Texten Möglichkeiten sprachlicher Gestaltung erleben und erproben.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung und Rechtschreibung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">siehe Abschnitt 1. bis 4. Klasse</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. bis 4. Klasse:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung und Rechtschreibung</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">(bezieht sich auf die jeweils genannten Aufgabenbereiche):</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sprachliche Erscheinungsformen betrachten und anwenden</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wissen über Sprache erwerben und anwenden, wie es für einen möglichst fehlerfreien Sprachgebrauch notwendig ist. Einblicke in Struktur und Funktion von Sprache gewinnen, und zwar aus den Bereichen der Pragmatik, der Semantik und der Text-, Satz- und Wortgrammatik. Maßgebend für die Auswahl sind der Entwicklungsstand, die Leistungsfähigkeit und der sprachliche Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Rechtschreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Gebrauchswortschatz entsprechend dem jeweiligen Thema stetig erweitern und orthographisch sichern. Die Regelhaftigkeit von Sprachformen und Schreibung in zunehmendem Maße erkennen und verstehen. Neben anderen Hilfen Wortbedeutungen und Wortbildung zum Erschließen der richtigen Schreibung nützen lernen. Individuelle Rechtschreibschwächen herausfinden und durch regelmäßige Übungen abbauen. Hilfsmittel (Wörterbücher, elektronische Programme ua.) benützen lernen und regelmäßig verwenden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt „Kern- und Erweiterungsbereich“ im dritten Teil).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LEBENDE FREMDSPRACHE (alle Sprachen)</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c">(Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Slowenisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Ungarisch, Kroatisch, Türkisch)</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der vorliegende Lehrplan beinhaltet Vorgaben für die Lebende Fremdsprache (1. bis 4. Lernjahr).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Kommunikative Fremdsprachenkompetenz</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Fremdsprachunterrichts ist die Entwicklung der kommunikativen Kompetenz in den Fertigkeitsbereichen Hören, Lesen, An Gesprächen teilnehmen, Zusammenhängend Sprechen und Schreiben. Sie soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, Alltags- und Unterrichtssituationen in altersgemäßer und dem Lernniveau entsprechender Form situationsadäquat zu bewältigen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Sozialkompetenz und interkulturelle Kompetenz</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Fremdsprachenunterricht hat einen Beitrag zur Entwicklung sozial angemessenen Kommunikationsverhaltens der Schülerinnen und Schüler – sei es in der Muttersprache oder in einer Fremdsprache – zu leisten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Prozess des Fremdsprachenerwerbs bietet auch zahlreiche Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit interkulturellen Themen. Das bewusste Aufgreifen solcher Fragestellungen soll zu einer verstärkten Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler für kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede führen und ihr Verständnis für die Vielfalt von Kulturen und Lebensweisen vertiefen. Dabei ist die Reflexion über eigene Erfahrungen und österreichische Gegebenheiten einzubeziehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Erwerb von Lernstrategien</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Fremdsprachenunterricht hat darüber hinaus die Aufgabe, fachliche Grundlagen, Lernstrategien und Lerntechniken für den weiteren selbstständigen Spracherwerb, insbesondere im Hinblick auf lebensbegleitendes und autonomes Lernen, zu vermitteln und zu trainieren.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Allgemeine Fachziele sind</gs></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Verstehen von gesprochener Sprache bei Standardaussprache und durchschnittlicher Sprechgeschwindigkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das selbstständige Erschließen und Erfassen schriftlicher fremdsprachlicher Texte verschiedener Art mit Hilfe angemessener Lesestrategien</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>der produktive mündliche Einsatz der erworbenen Redemittel in adressatenadäquater Form in für die Schülerinnen und Schüler relevanten Gesprächssituationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die produktive schriftliche Anwendung der erworbenen Sprachmittel in adressatenadäquater und mediengerechter, dh. der jeweiligen Textsorte entsprechender, Form</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine zielorientierte, dh. auf den Fremdsprachenunterricht abgestimmte, Einbeziehung der neuen Informationstechnologien (zB Textverarbeitung, Internet, E-Mail).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Vermittlung der Fremdsprache ist wertorientiertes Denken und Handeln im politischen, sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und weltanschaulichen Umfeld zu fördern.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Fremdsprachenunterricht soll in seiner Gesamtheit zur Erreichung aller Ziele dieses Bildungsbereiches beitragen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fremdsprache ist Ausdruck von Kultur- und Lebensformen. Der Erwerb einer Fremdsprache dient ua. dem Kennen lernen von Fremdem, der bewussten Auseinandersetzung mit kultureller Verschiedenheit und diesbezüglichen Wahrnehmungen und Wertungen. Sofern es sich bei der Fremdsprache um eine Volksgruppensprache handelt, soll deren besondere Beachtung zum gleichberechtigten und friedlichen Zusammenleben beitragen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fremdsprachenkenntnisse erleichtern den Zugang zur internationalisierten Präsentation von Fachinformationen. Deshalb sind auch im Fremdsprachenunterricht gelegentlich gezielt ausgewählte und dem Lernniveau entsprechende fachsprachliche Texte zu bearbeiten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Fremdsprachenunterricht soll zu kreativen Aktivitäten, wie zB zu Rollenspielen, fremdsprachlichen Theateraufführungen und kreativem Schreiben, anregen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kommunikative Anlässe über gesunde Lebensführung und den harmonischen Umgang mit dem gesellschaftlichen Umfeld bzw. der natürlichen Umwelt sind auch im Fremdsprachenunterricht zu nutzen bzw. herzustellen. Die Auseinandersetzung mit landestypischen Sportarten und gegebenenfalls auch deren Ausübung können hierbei einen wertvollen Beitrag leisten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Kommunikative Kompetenz als übergeordnetes Lernziel</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als übergeordnetes Lernziel in allen Fertigkeitsbereichen ist stets die Fähigkeit zur erfolgreichen Kommunikation – die nicht mit fehlerfreier Kommunikation zu verwechseln ist – anzustreben. Somit sind die jeweiligen kommunikativen Anliegen beim Üben von Teilfertigkeiten in den Vordergrund zu stellen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Ausgewogenheit der Fertigkeitsbereiche</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Fertigkeitsbereiche Hören, Lesen, An Gesprächen teilnehmen, Zusammenhängend Sprechen und Schreiben sind in annähernd gleichem Ausmaß regelmäßig und möglichst integrativ zu erarbeiten und zu üben. Im Anfangsunterricht allerdings sind die Teilfertigkeiten des Hörverstehens und der mündlichen Kommunikation durch regelmäßige Hörübungen sowie durch ein möglichst häufiges Angebot an Sprechanlässen verstärkt zu fördern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Kontextualisierung von Wortschatz und Grammatik</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Vermittlung von Wortschatz und Grammatik in vielfältig kontextualisierter und vernetzter Form ist größtes Gewicht beizumessen, zB ist Vokabular, wo immer möglich, in Kollokationen, Redewendungen und Phrasen mit impliziter Grammatik einzubetten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der funktionale Aspekt der Grammatik hat Vorrang gegenüber dem formalen Aspekt. Generell sind die situative Einführung und ein induktives Erschließen grammatischer Sachverhalte aus kommunikativen Zusammenhängen und Textbeispielen anzustreben. Grammatische Teilsysteme dürfen sich keineswegs verselbstständigen und wegen ihrer leichteren Überprüfbarkeit indirekt zum eigentlichen Lernziel des Fremdsprachenunterrichts werden. Wo es sinnvoll ist, sind grammatische Strukturen besser ohne Regelformulierung als lexikalische Einheiten zu vermitteln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Annäherung an die Zielsprache unter Berücksichtigung der Lernersprache</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler, neue sprachliche Strukturen in den Bereichen Lexik und Grammatik anzuwenden und dabei Verstöße gegen zielsprachliche Normen zu riskieren, ist im Sinne des übergeordneten Zieles der kommunikativen Kompetenz von zentraler Bedeutung und bei der Evaluation der Schülerleistungen dementsprechend einzubeziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Fremdsprachenunterricht ist weiters auf allen Lernstufen zu berücksichtigen, dass sich Schülerinnen und Schüler der Zielsprache über lernersprachliche Zwischenschritte annähern und dass Fehler ein selbstverständliches Merkmal des Sprachenlernens sind. Dies ist in Übungsphasen und bei der Fehlerkorrektur zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dennoch ist insgesamt und in sinnvollem Maße eine möglichst hohe Qualität und zielsprachliche Richtigkeit der fremdsprachlichen Äußerungen anzustreben; lernersprachliche Abweichungen von der Zielsprache sind dabei stets niveaubezogen und aufgabenspezifisch zu behandeln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Differenzierung der Arbeitsformen</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschiedliche Voraussetzungen bei den Schülerinnen und Schülern (Lerntypen, Lerntempo, Neigungen und Interessen, soziale Fertigkeiten, Stärken und Schwächen) müssen durch verschiedene methodische Zugänge, Umfang und Komplexität der Aufgabenstellung bzw. durch entsprechend individualisierte Formen der Arbeitsaufträge und der fachlichen Förderung Berücksichtigung finden. Hierbei sind vielfältige Arbeitsformen wie zB offenes Lernen, eigenverantwortliches Lernen, Portfolios, Lerntagebücher, Kurzpräsentationen einzusetzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs sperrweite="26">Einbeziehung des individuellen Lernfortschritts</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Einschätzung und Bewertung von Schülerleistungen sind der individuelle Lernfortschritt und das Bemühen um die Optimierung von Arbeitsergebnissen mit zu beachten. Verstöße gegen die Sprachrichtigkeit sind nur eines der Bewertungskriterien und sind für die Gesamtleistung nicht alleine ausschlaggebend. Weitere Gütekriterien wie Verständlichkeit der Äußerungen, soziolinguistisch und pragmatisch angemessene Situationsbewältigung sowie Differenziertheit der verwendeten sprachlichen Mittel sind mit von Bedeutung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Vorrang der Zielsprache</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht ist so viel Fremdsprache wie möglich zu verwenden. Die Techniken der Übertragung und Übersetzung sind lediglich punktuell als Verständnis- und Lernhilfe einzusetzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Reflektieren der Sprachenvergleich</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein bewusster und reflektierter Umgang mit Sprache (auch im Vergleich mit der Unterrichts- bzw. Muttersprache) ist zu fördern. Komparative und kontrastive Methoden sind vor allem dort angebracht, wo sie zu einem verbesserten sprachlichen Bewusstsein der Fremdsprache gegenüber führen und den Lernerfolg wesentlich verstärken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Falls sich Schülerinnen und Schüler im Klassenverband befinden, denen die betreffende Fremdsprache als Muttersprache bzw. als Zweitsprache im Familienverband dient, sind deren besondere Kenntnisse und Fähigkeiten im Unterricht zu nutzen. Dadurch erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, mit verschiedenen Varianten der Standardsprache umgehen zu lernen und direkte Informationen über kulturelle Hintergründe zu beziehen. Die Förderung einer positiven Einstellung zu individueller Mehrsprachigkeit und Sprachenvielfalt ist auf mannigfache Weise anzustreben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Zusätzliche lebende Fremdsprachen</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Falle des standortbezogenen Angebots von ganzjährig, aber auch kürzer, kursmäßig oder geblockt, geführten Nachbarsprachen oder anderen lebenden Fremdsprachen ist eine inhaltliche Orientierung an den Zielstellungen des ersten und zweiten Lernjahres der Lebenden Fremdsprache vorzunehmen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Umgang mit Lehrmaterialien und Lernhilfen</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind möglichst früh in den eigenständigen Umgang mit Lehr- bzw. Lern- und Übungsmaterialien sowie mit Wörterbüchern (in Print- und Online-Version) einzuführen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das rezeptive Beherrschen der internationalen Lautschrift ist als Hilfsmittel bezüglich der Aussprache und Intonation nach Möglichkeit anzustreben. Damit wird das selbstständige Erarbeiten von unbekanntem Wortmaterial gefördert.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Ganzheitlich – kreatives Lernen</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Einsatz von spielerischen und musischen Elementen bzw. ganzheitlich-kreativen Methoden ist auch im Fremdsprachenunterricht notwendig, um möglichst förderliche Lernbedingungen für Schülerinnen und Schüler zu schaffen. Multisensorisches Lernen vermag die Aufnahmebereitschaft, Erinnerungsleistung und Motivation zu aktivieren und bringt daher vielschichtigen lernpsychologischen Gewinn.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Vielfältige Kommunikationssituationen und Themenbereiche</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind durch die Einbindung der sprachlichen Mittel in vielfältige situative Kontexte mit verschiedenen Themenbereichen vertraut zu machen (wie Familie und Freunde, Wohnen und Umgebung, Essen und Trinken, Kleidung, Körper und Gesundheit, Jahres- und Tagesablauf, Feste und Feiern, Kindheit und Erwachsenwerden, Schule und Arbeitswelt, Hobbys und Interessen, Umgang mit Geld, Erlebnisse und Fantasiewelt, Gedanken, Empfindungen, Gefühle, Einstellungen und Werte, Umwelt und Gesellschaft, Kultur, Medien, Literatur). Dies entspricht den „vertrauten Themenbereichen“ in den Kompetenzbeschreibungen des GER.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Einbettung von Landes- und Kulturkunde</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Landes- und kulturkundliche Informationen sind mit den Themen und kommunikativen Situationen des Fremdsprachenunterrichts zu verbinden, handlungsorientiert zu vermitteln und bewusstseinsbildend zu nutzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Förderung authentischer Begegnungen</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Direkte persönliche Begegnungen (zB Einsatz von „native speakers“ und anderen Personen, mit denen die Kommunikation in der Zielsprache erfolgt, Schüleraustausch, Intensivsprachwochen) sowie die Nutzung von audiovisuellen Medien und neuen Technologien wie E-Mail und Internet sind im Sinne möglichst großer Authentizität zu empfehlen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Fächerübergreifende Aktivitäten</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Erleben der Fremdsprache als authentisches Kommunikationsmittel in fächerübergreifenden Aktivitäten ist anzustreben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Leistungsfeststellung</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für Schularbeiten ist dem Abschnitt „Leistungsfeststellung“ des Dritten Teiles zu entnehmen. Die Verwendung von Wörterbüchern bei Schularbeiten ist – nach Maßgabe der Aufgabenstellung – zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Leistungsdifferenzierung</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Leistungsdifferenzierung (siehe auch den Abschnitt Förderung durch Differenzierung und Individualisierung im Zweiten Teil).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beschreibung des Lehrstoffes erfolgt auf der Grundlage der Kompetenzniveaus des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen. Eine Differenzierung kann sowohl im Grad der Erreichung der einzelnen Ziele innerhalb der Kompetenzniveaus A1, A2 und teilweise B1 als auch im Grad der Hilfestellung zum Ausdruck kommen. Grundsätzlich soll immer nach dem Prinzip: „von einfachen Aufgaben zur komplexen Aufgabenstellung“ vorgegangen werden. Aufbauend auf einem gemeinsamen Grundangebot für alle Schülerinnen und Schüler bekommen leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler komplexere Aufgaben, die aber auch für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler zugänglich sein sollen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lernschwächere Schülerinnen und Schüler werden Lernziele häufig in einer weniger komplexen und abstrahierten Form erreichen. Dies kommt in der Fremdsprache vor allem durch einfachere Ausdrucksweise und durch Konzentration auf elementare Sprachelemente zum Tragen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Schaffung und Erhaltung eines positiven Lernklimas sollen Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer individuellen Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft unterstützt, gefordert und gefördert werden. Ein solches Lernklima soll durch Stärkung des Selbstwertgefühls und Fokussierung auf vorhandene Stärken der Schülerinnen und Schüler erreicht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Differenzierungsmaßnahmen sind in Bezug auf die methodische Aufbereitung des Lehrstoffes (Zugänge über mehrere Wahrnehmungskanäle), auf Abstraktionsgrad und Komplexität der Aufgabenstellung, Komplexität der sprachlichen Äußerungen und unterrichtsorganisatorische Maßnahmen (offene Lernformen) zu treffen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kriterien für die Planung und Durchführung der Differenzierungsmaßnahmen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Komplexität bzw. Verständlichkeit der Aufgabenstellung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliches Zeitausmaß, das von den einzelnen Schülerinnen und Schülern zur Erreichung der Lernziele benötigt wird (Übung und Festigung)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vielfalt an methodischen Zugängen mit Berücksichtigung der verschiedenen Wahrnehmungskanäle</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umgang mit Fehlern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Intensität der erforderlichen Betreuung bzw. der erforderlichen Hilfestellung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grad des Verständnisses gehörter und gelesener Texte (A2; teilweise B1)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Komplexität der Ausdrucksmittel im rezeptiven Bereich (A2; teilweise B1)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Komplexität der Ausdrucksmittel im mündlichen Bereich (A2)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Komplexität der Ausdrucksmittel im schriftlichen Bereich (A2; teilweise B1); bei lernschwachen Schülerinnen und Schülern ist die lernunterstützende Funktion des Schreibens besonders zu beachten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kernbereich:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzniveaus des Europäischen Referenzrahmens (GER)</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die kommunikativen Teilkompetenzen, die Schülerinnen und Schüler von der 5. bis zur 8. Schulstufe erwerben sollen, folgen den international standardisierten Kompetenzniveaus A1, A2 und teilweise B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedsstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen – GER und umfassen die Kann-Beschreibungen des Rasters zu den Fertigkeitsbereichen Hören, Lesen, An Gesprächen teilnehmen, Zusammenhängend Sprechen und Schreiben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Raster zu den Fertigkeitsbereichen</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzniveau A1</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Hören</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können vertraute Wörter und ganz einfache Sätze verstehen, die sich auf sie selbst, ihre Familie oder auf konkrete Dinge um sie herum beziehen, vorausgesetzt, es wird langsam und deutlich gesprochen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können einzelne vertraute Namen, Wörter und ganz einfache Sätze verstehen, zB auf Schildern, Plakaten oder in Katalogen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">An Gesprächen teilnehmen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können sich auf einfache Art verständigen, wenn ihre Gesprächspartner bereit sind, etwas langsamer zu wiederholen oder anders zu sagen, und ihnen dabei helfen zu formulieren, was sie zu sagen versuchen. Sie können einfache Fragen stellen und beantworten, sofern es sich um unmittelbar notwendige Dinge und um sehr vertraute Themen handelt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zusammenhängendes Sprechen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können einfache Wendungen und Sätze gebrauchen, um Leute, die sie kennen, zu beschreiben und um zu beschreiben, wo sie wohnen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können eine kurze einfache Postkarte schreiben, zB Feriengrüße. Sie können auf Formularen, zB in Hotels, Namen, Adresse, Nationalität usw. eintragen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzniveau A2</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Hören</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können einzelne Sätze und die gebräuchlichsten Wörter verstehen, wenn es um für sie wichtige Dinge geht (zB sehr einfache Informationen zur Person und zur Familie, Einkaufen, Arbeit, nähere Umgebung). Sie verstehen das Wesentliche von kurzen, klaren und einfachen Mitteilungen und Durchsagen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können ganz kurze, einfache Texte lesen. Sie können in einfachen Alltagstexten (zB Anzeigen, Prospekten, Speisekarten oder Fahrplänen) konkrete, vorhersehbare Informationen auffinden. Sie können kurze, einfache persönliche Briefe verstehen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">An Gesprächen teilnehmen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen, in denen es um einen einfachen, direkten Austausch von Informationen und um vertraute Themen und Tätigkeiten geht. Sie können ein sehr kurzes Kontaktgespräch führen, verstehen aber normalerweise nicht genug, um selbst ein Gespräch in Gang zu halten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zusammenhängendes Sprechen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können mit einer Reihe von Sätzen und mit einfachen Mitteln zB ihre Familie, andere Leute, ihre Wohnsituation, ihre Ausbildung und ihre gegenwärtige (oder letzte berufliche) Tätigkeit als Schülerinnen und Schüler beschreiben.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können kurze, einfache Notizen und Mitteilungen schreiben. Sie können einen ganz einfachen persönlichen Brief schreiben, zB um sich für etwas zu bedanken.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzniveau B1</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Hören</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. geht. Sie können vielen Radio- oder Fernsehsendungen über aktuelle Ereignisse und über Themen aus ihrem (Berufs- und) Interessengebiet die Hauptinformationen entnehmen, wenn relativ langsam und deutlich gesprochen wird.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können Texte verstehen, in denen vor allem sehr gebräuchliche Alltags- oder Berufssprache vorkommt. Sie können private Briefe verstehen, in denen von Ereignissen, Gefühlen und Wünschen berichtet wird.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">An Gesprächen teilnehmen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können die meisten Situationen bewältigen, denen man auf Reisen im Sprachgebiet begegnet. Sie können ohne Vorbereitung an Gesprächen über Themen teilnehmen, die ihnen vertraut sind, die sie persönlich interessieren oder die sich auf Themen des Alltags wie Familie, Hobbys, Arbeit, Reisen, aktuelle Ereignisse beziehen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zusammenhängendes Sprechen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können in einfachen zusammenhängenden Sätzen sprechen, um Erfahrungen und Ereignisse oder ihre Träume, Hoffnungen und Ziele zu beschreiben. Sie können kurz ihre Meinungen und Pläne erklären und begründen. Sie können eine Geschichte erzählen oder die Handlung eines Buches oder Films wiedergeben und ihre Reaktionen beschreiben.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler können über Themen, die ihnen vertraut sind oder sie persönlich interessieren, einfache zusammenhängende Texte schreiben. Sie können persönliche Briefe schreiben und darin von Erfahrungen und Eindrücken berichten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzniveaus und Lernjahre</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die folgende Zuordnung von Kompetenzniveaus und Lernjahren gibt die Grundanforderungen an, die für alle Schülerinnen und Schüler einer bestimmten Lernstufe gelten; vorangehende Niveaus sind dabei stets vorauszusetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wird verschiedenen Lernjahren das gleiche Kompetenzniveau zugeordnet, so sind die Fertigkeiten dieses Niveaus im höheren Lernjahr durch eine Ausweitung der kommunikativen Situationen, der Themenbereiche und Textsorten entsprechend zu vertiefen und zu festigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den gesamten Fremdsprachenunterricht steht Fertigkeitsorientierung im Vordergrund. Verläuft der Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler durch förderliche Begleitumstände besonders günstig, sind die erworbenen Kompetenzen zu festigen und zu vertiefen. Auch eine Erweiterung auf mit Bedacht ausgewählte einzelne Fertigkeiten des jeweils nächst höheren Kompetenzniveaus – jedoch maximal Teile aus B1 – ist möglich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. bis 4. Lernjahr</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Nach dem 1. Lernjahr (1. Klasse) der Lebenden Fremdsprache</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören, Lesen, An Gesprächen teilnehmen, Zusammenhängendes Sprechen, Schreiben: A1</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Nach dem 2. Lernjahr (2. Klasse) der Lebenden Fremdsprache</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Gesprächen teilnehmen, Zusammenhängendes Sprechen: A1</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören, Lesen, Schreiben: A2</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Nach dem 3. und 4. Lernjahr (4. Klasse) der Lebenden Fremdsprache</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Gesprächen teilnehmen, Zusammenhängendes Sprechen: A2</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Hören</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">A2 und aus B1 „Die Schülerinnen und Schüler können die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. geht.“</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lesen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">A2 und aus B1 „Die Schülerinnen und Schüler können Texte verstehen, in denen vor allem sehr gebräuchliche Alltags- oder Berufssprache vorkommt.“</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Schreiben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">A2 und aus B1 „Die Schülerinnen und Schüler können über Themen, die ihnen vertraut sind oder sie persönlich interessieren, einfache zusammenhängende Texte schreiben.“</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt „Kern- und Erweiterungsbereich“ im Dritten Teil).</absatz><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">GESCHICHTE UND SOZIALKUNDE/POLITISCHE BILDUNG</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie Pflichtgegenstand „Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung“ in Anlage 1 Sechster Teil Abschnitt A, des NMS-Umsetzungspakets, BGBl. II Nr. 185/2012 in der jeweils geltenden Fassung.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">GEOGRAPHIE UND WIRTSCHAFTSKUNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Mittelpunkt von Geographie und Wirtschaftskunde steht der Mensch. Seine Aktivitäten und Entscheidungen in allen Lebensbereichen haben immer auch raumstrukturelle Grundlagen und Auswirkungen. Diese räumlichen Aspekte menschlichen Handelns sind Gegenstand des Unterrichts. Besonders thematisiert werden solche Vernetzungen am Beispiel der Wirtschaft, deren allgemeine Grundlagen zu erarbeiten sind. Es bieten sich vielfältige Ansätze fächerverbindenden Arbeitens an. Neben der bewussten Wahrnehmung wird die Beschreibung sowie die Erklärung von Sachverhalten, Zusammenhängen und Entwicklungen des menschlichen Handelns angestrebt. Geographie und Wirtschaftskunde soll Schülerinnen und Schülern helfen, im privaten, beruflichen und öffentlichen Bereich verantwortungsbewusst und tolerant zu handeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Geographie-und-Wirtschaftskunde-Unterricht der 1. bis 4. Klasse wird angestrebt:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbau von Orientierungs- und Bezugssystemen mit Hilfe fachbezogener Arbeitsmittel und Arbeitstechniken, um Wissen selbstständig erwerben, einordnen und umsetzen zu können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewusstes Wahrnehmen der räumlichen Strukturiertheit der Umwelt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsichten in Vorgänge der Raumentwicklung gewinnen, um Fragen der Raumnutzung und Raumordnung unter Beachtung von Ökonomie und Ökologie zu verstehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einblick in unterschiedliche Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme gewinnen, um sich mit aktuellen und zukünftigen politischen Fragen auseinander zu setzen sowie demokratisch und tolerant handeln zu können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die raumdifferenzierende Betrachtungsweise in anderen Bereichen anwenden sowie Kenntnisse und Einsichten aus anderen Unterrichtsgegenständen heranziehen können.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt; Toleranz gegenüber dem Anderen bzw. gegenüber Minderheiten; Bewertung ökonomischer Fragestellungen unter ethischen und religiösen Gesichtspunkten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerb von Sprachkompetenz durch Auswertung von Texten, Bildern und grafischen Darstellungsformen; Einbeziehung aktueller Massenmedien; Entwicklung einer Diskussionskultur.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerb von Urteils- und Kritikfähigkeit, Entscheidungs- und Handlungskompetenz; Entwicklung von Toleranz gegenüber dem Anderen bzw. gegenüber Minderheiten; Erkennen und Bewerten von Gegebenheiten und Entwicklungen in der Arbeits- und Berufswelt; Bewertung ökonomischer Fragestellungen unter ethischen Gesichtspunkten; Einsicht in ökonomische Zusammenhänge; Aufbau eines Wertesystems zur verantwortungsbewussten Gestaltung des Lebensraums.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erklärung der Entstehung von Naturvorgängen und ihrer Wirkung auf Mensch und Umwelt; Beschreibung der Auswirkungen klimatischer Veränderungen auf die Lebenswelt; verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt; kritische Auseinandersetzung mit Statistiken, Wahrnehmen von Manipulationsmöglichkeiten; Auseinandersetzung mit einfachen Modellen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kreative Darstellung von Sachverhalten; Entwicklung der Bereitschaft zur Mitwirkung an der Gestaltung der Umwelt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verwendung einschlägiger Orientierungshilfen; Erkennen des Zusammenhangs zwischen Gesundheit und Umweltbedingungen; Erfassen der zunehmenden Bedeutung der Freizeitgesellschaft; Erkennen der kulturellen Differenzierung von Ernährungsgewohnheiten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der 1. und 2. Klasse soll der Erwerb elementarer Begriffe, Fertigkeiten und Einsichten anhand einfacher Sachverhalte angestrebt werden. Dabei soll den Schülerinnen und Schülern die Vielfalt menschlichen Lebens und Wirtschaftens auf der Erde bewusst werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der 3. und 4. Klasse soll die Erweiterung und Vertiefung dieser Qualifikationen erfolgen. Es sollen grundlegende Kenntnisse und Einsichten über Österreich und Europa sowie Verständnis für weltweite Fragestellungen angebahnt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Geographische und wirtschaftskundliche Inhalte sollen im Unterricht nicht nebeneinander stehend getrennt, sondern in starkem Maße miteinander verflochten in vergleichender Darstellung aller Kontinente unter möglichst häufiger Berücksichtigung Österreichs behandelt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan sieht für jede Klasse mehrere Themenkreise vor. Diese werden durch Zielstellungen näher bestimmt. Ihre Reihenfolge im Lehrplan ist eine Grundlage für die Unterrichtsplanung, deren Festlegung den Lehrerinnen und Lehrern obliegt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrstoff der 1. bis 4. Klasse ist nach thematischen Schwerpunkten gegliedert. Im Unterricht sind drei leitende Fragenbereiche immer wieder aufzugreifen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Österreich</b> wird in jeder Schulstufe behandelt, wobei das Hauptgewicht in der 3. Klasse liegt. Neben einem soliden topographischen Orientierungswissen ist eine Übersicht der demographischen, sozialen, politischen und ökonomischen Strukturen und Entwicklungstendenzen zu vermitteln sowie die Stellung des Landes innerhalb Europas herauszuarbeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Leitfrage <b>Zentrum/Peripherie</b> stellt den Problemkreis regionaler Disparitäten in den Mittelpunkt, wobei von lebensweltlich unmittelbar erfahrbaren Beispielen auszugehen ist. Kleinregionale, nationale, europäische und globale Fragestellungen sind zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Wechselspiel zwischen Produktion und Konsum bzw. Angebot und Nachfrage sowie ihr Zusammenwirken für die Preisbildung, betriebswirtschaftliche und nationalökonomische Prozesse stehen im Zentrum des Fragenbereichs <b>Markt und Wirtschaftskreisläufe</b>.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die regionale Zuordnung der einzelnen Beispiele sowie die zusammenfassende Darstellung auf jeder Schulstufe hat gemeinsam mit topographischen Übungen den Aufbau eines erdumspannenden topographischen Grundgerüsts zu sichern, das immer wieder herangezogen und weiter verdichtet werden muss. Topographische Begriffe sollen aber nie um ihrer selbst willen gelernt, sondern immer mit bestimmten Sachverhalten bzw. Fragestellungen verbunden werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Geographie und Wirtschaftskunde muss sich regelmäßig der erreichbaren realen Umwelt zuwenden. In Lehrausgängen, Wanderungen, Betriebserkundungen und ähnlichem sollen die Schülerinnen und Schüler unmittelbar an der Wirklichkeit räumliche und wirtschaftliche Situationen erleben. Viele Lerninhalte sind einer unmittelbaren Begegnung jedoch nicht zugänglich. Deshalb ist Geographie und Wirtschaftskunde auf die Verwendung unterschiedlicher Medien angewiesen. Sie ermöglichen die wiederholte Auseinandersetzung mit Lerninhalten und dienen der Objektivierung und Zuordnung der Einzelbeobachtung. Die Verwendung elektronischer Medien soll zur arbeitsorientierten Unterrichtsgestaltung wesentliche Impulse beisteuern. Besonders zu fördern sind Unterrichtsprojekte, da sie eine ganzheitliche Auseinandersetzung mit komplexen Fragestellungen ermöglichen. Offene Lernformen sollen eine Individualisierung und Autonomisierung des Lernprozesses gewährleisten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kernbereich:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. und 2. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darstellung menschlichen Lebens und Wirtschaftens; Aufzeigen von Gleichartigkeiten und Unterschieden. Grundlegende Einsicht, dass Gesellschaft und Wirtschaft räumlich strukturiert sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beispiele aus Österreich und Europa sollen in der 1. und 2. Klasse vertreten sein, jeder außereuropäische Erdteil wenigstens einmal in einer der beiden Klassen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Ein Blick auf die Erde:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerben grundlegender Informationen über die Erde mit Globus, Karten, Atlas und Bildern.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Wie Menschen in unterschiedlichen Gebieten der Erde leben und wirtschaften:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, dass sich Menschen in ihren Lebens- und Konsumgewohnheiten auf regionale und kulturelle Voraussetzungen einstellen und dass die Lebensweise einem Wandel unterliegt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, wie einfache Wirtschaftsformen von Natur- und Gesellschaftsbedingungen beeinflusst werden, und erfassen, dass Menschen unterschiedliche, sich verändernde Techniken und Produktionsweisen anwenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, wie Menschen mit Naturgefahren umgehen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Wie Menschen Rohstoffe und Energie gewinnen und nutzen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, wie Rohstoffe und Nutzenergie gewonnen und zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern gebracht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsehen, dass Rohstoffe und Energieträger auf der Erde ungleichmäßig verteilt und begrenzt vorhanden sind und dass ihre Nutzung oft die Umwelt belastet.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Ein erster Überblick:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Regionale bzw. zonale Einordnung der im Unterricht durchgenommenen Beispiele.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der Grundstrukturen einfacher Wirtschaftsformen: von der agrarisch dominierten Selbstversorgerwirtschaft zu arbeitsteiligen Systemen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen, dass es auf der Erde eine Regelhaftigkeit in der Anordnung klimatischer Erscheinungen gibt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Leben in Ballungsräumen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Leben in Ballungsräumen und peripheren Räumen vergleichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen von Merkmalen, Aufgaben und Umweltproblemen in Ballungsräumen. Erkennen der Vernetzung zwischen Kernstadt und Umland.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerben grundlegender Informationen über Städte mit Hilfe kartographischer Darstellungen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gütererzeugung in gewerblichen und industriellen Betrieben:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, dass unterschiedliche Gründe die Standortwahl für einen Betrieb beeinflussen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, wie Güter in Betrieben verschiedener Art und Größe in unterschiedlichen Organisationsformen erzeugt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen der Auswirkungen von Betrieben und Produktionsprozessen auf die Umwelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verstehen, dass verschiedene Tätigkeiten in der Wirtschaft unterschiedliche Kenntnisse und Fähigkeiten voraussetzen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Der Dienstleistungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der Vielfalt des Dienstleistungsbereichs sowie Verständnis für seine zunehmende Bedeutung im Wirtschaftsleben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen der wirtschaftlichen Bedeutung von Freizeit und Tourismus.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerben grundlegender Informationen und Fertigkeiten für die richtige Wahl von Verkehrsmitteln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen, wie Regionen durch Verkehrseinrichtungen unterschiedlich erschlossen und belastet werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Die Erde als Lebens- und Wirtschaftsraum des Menschen – eine Zusammenschau:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zusammenfassende Einordnung der bisher behandelten Beispiele in Staaten, Landschaftsgürtel und Wirtschaftszonen der Erde.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, dass die Verteilung der Bevölkerung auf der Erde ungleichmäßig ist und dass es Gunst- und Ungunsträume gibt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. und 4. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vertiefende Kenntnisse und Einsichten über menschliches Leben und Wirtschaften in Österreich, Europa und auf der Erde. Darstellung in Einzelbildern und Übersichten. Besondere Berücksichtigung von natürlicher und gestalteter Umwelt, Wirtschaft, Arbeitswelt und Berufsfindung. Aufbau der Bereitschaft, sich aktuellen politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fragen zuzuwenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiterentwicklung topographischer Kenntnisse und methodischer Zugänge zu deren Erwerb. Behandlung eines Fallbeispiels in Projektform.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Klasse:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lebensraum Österreich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand von unterschiedlichen Karten, Luft- und Satellitenbildern die Eigenart österreichischer Landschaften erfassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einige Ursachen und Folgen der Bevölkerungsverteilung und <gdash />entwicklung erfassen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gestaltung des Lebensraums durch die Menschen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lebenssituation in zentralen und peripheren Gebieten vergleichend erfassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vergleichen unterschiedlicher Standortpotenziale zentraler und peripherer Gebiete an den Beispielen Verkehr, Infrastruktur, Versorgung und Umweltqualität.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen der Zusammenhänge von Wirtschaftsweise und Landnutzung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Notwendigkeit der Raumordnung begreifen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Einblicke in die Arbeitswelt:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedeutung der Berufswahl für die Lebensgestaltung erkennen und erste Wege der Berufsfindung nutzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den stetigen Wandel der Arbeitswelt erkennen und daraus die Einsicht in die Notwendigkeit der ständigen Weiterbildung und Mobilität gewinnen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, dass in der Wirtschaft unterschiedliche Interessen aufeinander treffen und dass die Methoden des Interessenausgleichs einem Wandel unterworfen sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen subjektiver und gesamtwirtschaftlicher Probleme der Arbeitslosigkeit sowie nationaler und europäischer Lösungsansätze.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Wirtschaften im privaten Haushalt:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der Notwendigkeit, im privaten Haushalt Ausgaben den finanziellen Möglichkeiten entsprechend zu planen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen von Möglichkeiten für die Wahrung von Verbraucherinteressen in der Marktwirtschaft.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erarbeiten der Vorteile und Herausforderungen einer gemeinsamen europäischen Währung für die Verbraucher/innen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Volkswirtschaftliche Zusammenhänge: Österreich – Europa:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen grundlegender Zusammenhänge der Marktprozesse.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der Aussagekraft wichtiger Kennzahlen zum Vergleich von Volkswirtschaften.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An aktuellen Beispielen erkennen, wie die öffentliche Hand die Wirtschaft beeinflusst und durch strukturpolitische Maßnahmen in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union Regionalförderung betreibt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der weltweiten Verflechtung der österreichischen Wirtschaft und ihrer Stellung in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Klasse:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gemeinsames Europa – vielfältiges Europa:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vielfalt Europas – Landschaft, Kultur, Bevölkerung und Wirtschaft – erfassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen über ausgewählte Regionen und Staaten gezielt sammeln und strukturiert auswerten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, dass manche Gegenwarts- und Zukunftsprobleme nur überregional zu lösen sind, um damit die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit gesamteuropäischen Fragen zu fördern.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zentren und Peripherien in der Weltwirtschaft:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedeutung ausgewählter Staaten und Regionen für Weltpolitik und Weltwirtschaft erkennen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwicklungsunterschiede zwischen Regionen wahrnehmen und Erklärungsansätze für deren Ursachen untersuchen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bereitschaft anbahnen, Maßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit zu bewerten und zu unterstützen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Leben in einer vielfältigen Welt:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen der kulturellen, sozialen und politischen Differenzierung in unterschiedlichen Regionen der Erde.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bereitschaft anbahnen, sich mit „dem Anderen“ vorurteilsfrei auseinander zu setzen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Leben in der „Einen Welt“ – Globalisierung:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zunehmende Verflechtungen und Abhängigkeiten in der Weltwirtschaft und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft erkennen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedeutung der „neuen Mächtigen“ wie multinationaler Unternehmen, internationaler Organisationen und anderer „global players“ erfassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verantwortung der Menschen für die „Eine Erde“ erkennen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedeutung weiterer Wege der Berufsfindung, der Aus- und Weiterbildung unter dem Aspekt weltwirtschaftlicher und technologischer Veränderungen erfassen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt „Kern- und Erweiterungsbereich“ im dritten Teil).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">MATHEMATIK</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in den verschiedenen Bereichen des Mathematikunterrichts Handlungen und Begriffe nach Möglichkeit mit vielfältigen Vorstellungen verbinden und somit Mathematik als beziehungsreichen Tätigkeitsbereich erleben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mathematisches Können und Wissen aus verschiedenen Bereichen ihrer Erlebnis- und Wissenswelt nutzen sowie durch Verwenden von Informationsquellen weiter entwickeln. Das Bilden mathematischer Modelle und das Erkennen ihrer Grenzen soll zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Aussagen führen, die mittels mathematischer Methoden entstanden sind;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch Reflektieren mathematischen Handelns und Wissens Einblicke in Zusammenhänge gewinnen und Begriffe bilden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in Verfolgung entsprechender Lernziele produktives geistiges Arbeiten, Argumentieren und exaktes Arbeiten, kritisches Denken, Darstellen und Interpretieren als mathematische Grundtätigkeiten durchführen, wobei sie dazu hingeführt werden sollen, Lernprozesse selbstständig zu gestalten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch das Benutzen entsprechender Arbeitstechniken, Lernstrategien und heuristischer Methoden Lösungswege und <gdash />schritte bei Aufgaben und Problemstellungen planen und in der Durchführung erproben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verschiedene Technologien (zB Computer) einsetzen können.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Unterrichtsziele und Unterrichtsinhalte:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen durch Erwerb und Nutzung grundlegender Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten Einsichten in die Gebiete Arithmetik, elementare Algebra und Geometrie gewinnen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arithmetik: mit rationalen Zahlen rechnen, Rechenergebnisse abschätzen, elektronische Hilfsmittel benutzen können, Gesetzmäßigkeiten des Rechnens kennen und anwenden können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>elementare Algebra: Variablen als Mittel zum Beschreiben von Sachverhalten, insbesondere von Gesetzmäßigkeiten und funktionalen Beziehungen, und zum Lösen von Problemen verwenden können; algebraische Ausdrücke und Formeln bzw. Gleichungen umformen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Geometrie: mit grundlegenden geometrischen Objekten und mit Beziehungen zwischen diesen Objekten vertraut werden, zeichnerische Darstellungen von ebenen und räumlichen Gebilden anfertigen können, räumliches Vorstellungsvermögen entwickeln und Längen-, Flächen- und Volumsberechnungen durchführen können, geeignete Sachverhalte geometrisch darstellen und umgekehrt solche Darstellungen deuten können.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Folgende mathematischen Grundtätigkeiten sind zu entwickeln:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Produktives geistiges Arbeiten, insbesondere: Kombinieren vertrauter Methoden; Analysieren von Problemen, Begründungen, Darstellungen, mathematischen Objekten; Anwenden bekannter Verfahren, auch in teilweise neuartigen Situationen; Abstrahieren und Konkretisieren; Verallgemeinern und Spezialisieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Argumentieren und exaktes Arbeiten, insbesondere: präzises Beschreiben von Sachverhalten, Eigenschaften und Begriffen (Definieren); Arbeiten unter bewusster Verwendung von Regeln;</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Begründen (Beweisen); Arbeiten mit logischen Schlussweisen;</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Rechtfertigen von Entscheidungen (etwa der Wahl eines Lösungsweges oder einer Darstellungsform).</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kritisches Denken, insbesondere: Überprüfen von Vermutungen;</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Überprüfen von Ergebnissen; Erkennen von Unzulänglichkeiten mathematischer Modelle; Erkennen von Mängeln in Darstellungen oder Begründungen; Überlegen von Bedeutungen mathematischer Methoden und Denkweisen; Überlegen der Bedeutung des Mathematikunterrichts für die eigene Person.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellen und Interpretieren, insbesondere: verbales, formales oder graphisches Darstellen von Sachverhalten;</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">geometrisch-zeichnerisches Darstellen von Objekten; Finden und Interpretieren graphischer Darstellungen; Erstellen und Interpretieren von mathematischen Modellen außermathematischer Sachverhalte.</schlussteil></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Mathematikunterricht soll folgende miteinander vielfältig verknüpfte Grunderfahrungen ermöglichen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erscheinungen der Welt um uns in fachbezogener Art wahrzunehmen und zu verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Problemlösefähigkeiten zu erwerben, die über die Mathematik hinausgehen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese Grunderfahrungen sollen zur Entwicklung von Verantwortungsbewusstsein den Mitmenschen und der Umwelt gegenüber führen und zur Erkenntnis beitragen, dass Phänomene und Bereiche existieren, die unabhängig von der augenblicklichen Befindlichkeit des Menschen sind (rationale Distanz).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Ziele und Aufgaben tragen in ihrer Gesamtheit zu diesem Bildungsbereich bei.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beschreiben von Objekten und Prozessen; Präzision der Sprachverwendung; Gebrauch und Bedeutung von Definitionen, Vorgänge des Klassifizierens; Umsetzen von Texten in mathematische Handlungen; Konzentrieren von Sachverhalten in mathematische Formeln; Auflösen von Formeln in sprachliche Formulierungen; Vermitteln und Verwenden einer Fachsprache mit spezifischen grammatikalischen Strukturen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Untersuchen von Situationen und Problemen mit Hilfe rationalen Denkens; Erkennen der Stärken und Grenzen der mathematischen Denkweise; Aufarbeiten gesellschaftlicher Themen mit mathematischen Methoden (zB Statistik); kritischer Umgang mit empirischem Datenmaterial; planmäßiges, sorgfältiges und konzentriertes Arbeiten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwickeln verschiedener Lösungswege zu mathematischen Fragestellungen; Nutzen heuristischer Strategien.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Berechnungen, Statistiken und Auswertungen im Gesundheits- und Ernährungsbereich (Energieverbrauch, Nährwerttabellen, Belastungskurven).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Jahresplanung:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufbauend auf die Grundschule ist der weitere Bildungserwerb unter besonderer Berücksichtigung der Kenntnisse und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler zu planen und durchzuführen. Unter Berücksichtigung der Schulplanung sind in der Jahresplanung die Ziele und Inhalte sowohl von Kern- als auch Erweiterungsbereich zeitlich anzuordnen und zu gewichten (siehe auch Abschnitt „Kern- und Erweiterungsbereich“ im dritten Teil).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Jahresplanung ist ein Freiraum für Bedürfnisse von Schülergruppen vorzusehen, in dem Interessensschwerpunkte der Schülerinnen und Schüler Berücksichtigung finden, insbesondere wenn regionale, schulische oder berufsvorbereitende Erfordernisse dies nahe legen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wesentliche Orientierungsmerkmale für die Jahresplanung sind die Abgrenzung von Kern- und Erweiterungsbereich sowie die für das Ende der 4. Klasse angestrebten Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Systematisches und situationsbezogenes Lernen, verständnisvolles Lernen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein konstruktives Verhältnis der Schülerinnen und Schüler zur Mathematik soll gefördert werden. Verständnisvolles Lernen ist ein individueller, aktiver und konstruktiver Prozess. Die Schülerinnen und Schüler sind nicht Konsumierende eines fix vorgegebenen Wissens, sondern Produzierende ihres Wissens, mit Betonung auf aktives Erarbeiten, Erforschen, Darstellen, Reflektieren. Mathematische Begriffe und Verfahren werden durch die eigenen Aktivitäten von den Schülerinnen und Schülern in ihr Wissenssystem eingebaut. Im Unterricht ist eine Balance zwischen systematischem Lernen und situationsbezogenem Lernen im praktischen Umgang mit lebensweltlichen Fragestellungen herzustellen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Unterrichtsformen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit und projektorientierter Unterricht sollen die bestimmenden Unterrichtsformen des Mathematikunterrichts sein. Schriftliche Darstellungen von Lösungswegen sollen erst dann angeboten werden, wenn sich die Schülerinnen und Schüler mit einer Aufgabe – zumindest teilweise – auseinander gesetzt haben. Auch bei leistungsstärkeren Schülerinnen und Schülern ist handlungsorientiert vorzugehen. Keinesfalls darf der Unterricht auf das Erlernen von Verfahren und Fertigkeiten beschränkt werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Motivierung der Schülerinnen und Schüler:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit Hilfe von Problemstellungen aus Themenkreisen, die den Erfahrungen und Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechen, sollen mathematisches Wissen und Können entwickelt und gefestigt werden. Dabei soll die Nützlichkeit der Mathematik in verschiedenen Lebens- und Wissensbereichen erfahren werden. Wünschenswert für diese Phase ist eine Mitverantwortung durch die Schülerinnen und Schüler. Hilfen oder Informationen sollen dann erfolgen, wenn sie verlangt oder benötigt werden. Selbstständiges Entdecken und Erfolgserlebnisse sind ein wesentlicher Beitrag zur Motivation.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Unterrichten in Phasen, Vernetzung, Querverbindungen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unter Beachtung der Vorkenntnisse sollen Inhalte in einer ersten Phase nur um einige Gesichtspunkte erweitert, bei einfachen Anwendungen erprobt und erst in einer späteren Phase vertieft und ergänzt werden. Vernetzungen der Inhalte durch geeignete Unterrichtssequenzen und Aufgabenstellungen sind anzustreben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen sowie zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler sind herzustellen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sicherung des Unterrichtsertrages:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Gedankengänge, die zum Erwerb mathematischen Wissens geführt haben, wiederholen und dabei lernen, erworbenes Wissen zu rekonstruieren, eigenständig darzustellen und auch zu begründen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Üben soll nicht nur auf die Festigung von Fertigkeiten beschränkt bleiben, sondern den Schülerinnen und Schülern sollen auch planmäßig Arbeitsaufträge zur Schulung der mathematischen Grundtätigkeiten erteilt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Nachsteuerung des Lernprozesses ist die Beobachtung des Lernfortschrittes notwendig, ohne dass damit ein Notendruck verbunden sein darf.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Individualisierung und Differenzierung</b> (siehe auch Abschnitt „Förderung durch Differenzierung und Individualisierung“ im dritten Teil):</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Differenzierungsmaßnahmen sollen die Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren individuellen Begabungen, Fähigkeiten, Neigungen, Bedürfnissen und Interessen bestmöglich gefördert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Bewältigung von mathematischen Alltagsproblemen sollen thematische Schwerpunkte gesetzt werden. Zu solchen Schwerpunktthemen sollen vielfältige mathematische Zugänge und didaktische Einstiegsmöglichkeiten geboten werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Differenzierung und Individualisierung erfolgt unter Berücksichtigung des Arbeitstempos der Schülerinnen und Schüler, durch den methodischen Zugang, nach Umfang und Komplexität der Aufgabenstellung sowie nach dem Anspruchsniveau, das mit der jeweiligen Aufgabenstellung verbunden ist.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lesen mathematischer Texte, Fachsprache:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ab der 1. Klasse ist darauf Bedacht zu nehmen, dass die Schülerinnen und Schüler sich mit Mathematik auch in Textform auseinander setzen (zB selbstständiges Erarbeiten aus Musterbeispielen und Erklärungstexten).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mathematische Inhalte können etwa durch Üben von Beschreibungen, Erklärungen und Kurzaufsätzen oder Erstellen von Zusammenfassungen unterschiedlich dargestellt werden. Elementare Begriffe, Symbole und Darstellungsformen können zur Beschreibung mathematischer und außermathematischer Sachverhalte sinnvoll verwendet werden. Mit wachsender Geläufigkeit im Umgang mit mathematischer Sprache und Symbolik kann diese Verwendung auch zur Klärung von Begriffen und zur Klärung von logischen Zusammenhängen dienen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Nutzen von Nachschlagwerken soll erkannt und der Gebrauch von Formelsammlungen, Tabellen und ähnlichem gelernt werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Aufgabenstellungen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sowohl der Prozess der Problemlösung als auch das Produkt haben eigenständige Bedeutung. Aufgaben sollen nach Möglichkeit so gestellt sein, dass ein Scheitern an einer Teilaufgabe die weitere Bearbeitung nicht völlig unmöglich macht. Aufgaben, die sich auf elementare Tätigkeiten beziehen, und solche mit aufeinander aufbauenden Lösungsschritten sind möglich und wünschenswert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabenstellungen sind so zu wählen, dass sie in verständlicher Sprache und übersichtlicher Form abgefasst sind, die thematische Verankerung altersadäquat ist und dass ohne Zeitdruck gearbeitet werden kann. Unterschiedliche korrekte Interpretationen sind zu akzeptieren.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Arbeiten mit dem Taschenrechner und dem Computer:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundsätzlich sind schon ab der 1. Klasse Einsatzmöglichkeiten zur planmäßigen Nutzung von elektronischen Hilfen beim Bearbeiten von Fragestellungen der Mathematik und als informationstechnische Hilfe (in Form von elektronischen Lexika, Statistiken, Fahrplänen, Datenbanken, ...) gegeben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Möglichkeiten elektronischer Systeme bei der Unterstützung schülerzentrierter, experimenteller Lernformen sind zu nutzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das kritische Vergleichen von Eingaben und Ausgaben bei verschiedenen Programmen und Geräten bezüglich der Problemstellung kann zum Entwickeln eines problem- und softwareadäquaten Analysierens, Formulierens und Auswertens beitragen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Historische Betrachtungen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Schülerinnen und Schülern ist an geeigneten Themen Einblick in die Entwicklung mathematischer Begriffe und Methoden zu geben. Sie sollen einige Persönlichkeiten der Mathematikgeschichte kennen lernen. Die Mathematik soll als dynamische Wissenschaft dargestellt und ihre Bedeutung bei der Entwicklung der abendländischen Kultur gezeigt werden. Die Bedeutung der Mathematik in der Gegenwart soll in den Unterricht einfließen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für <b>Schularbeiten</b> ist dem Abschnitt „Leistungsfeststellung“ des dritten Teils zu entnehmen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kernbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen praxisorientierte Aufgaben unter dem Aspekt der Modellbildung möglichst oft rechnerisch, geometrisch und graphisch darstellen, lösen und kritisch betrachten können. Dabei sollen sie von ihrer unmittelbaren Erlebniswelt ausgehen und ihre Erfahrungen auch in fächerübergreifende Vorhaben einbringen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen ebenso grundlegendes mathematisches Wissen und Können erwerben und abstraktes Denken und formale Fähigkeiten entwickeln. Sie sollen im präzisen Arbeiten und Argumentieren ausgebildet werden und mit mathematischen Darstellungsformen vertraut werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sie sollen elektronische Hilfen und (auch selbst erstellte) Formelsammlungen in steigendem Ausmaß ab der 1. Klasse verwenden und wiederholt Gelegenheit haben, ihr Vorstellungsvermögen auch computerunterstützt zu schulen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um den Schülerinnen und Schülern einen kontinuierlichen Aufbau ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten zu ermöglichen, sind Stoffangaben der unteren Klassen in den oberen Klassen mit zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Abfolge der Stoffangaben ist nicht als Hinweis auf die Reihenfolge für die unterrichtliche Planung zu betrachten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.1. Arbeiten mit Zahlen und Maßen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit natürlichen Zahlen vertiefen, dabei auch große natürliche Zahlen verwenden und mehrstellige Multiplikationen und Divisionen durchführen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechnen mit Maßen und Umwandlungen zur Bearbeitung von Sachaufgaben und geometrischen Berechnungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>anhand von Teilern und Vielfachen Einblicke in Zusammenhänge zwischen natürlichen Zahlen gewinnen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vorstellungen mit positiven rationalen Zahlen verbinden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit der Darstellung in Dezimal- und Bruchschreibweise vertraut sein,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Ungleichungen zum Einschranken benutzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit den positiven rationalen Zahlen Rechnungen mit leicht abschätzbaren Ergebnissen durchführen und zur Lösung von Problemen in Sachsituationen vielfältig anwenden können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechnen mit Brüchen, nur in einfachen Fällen, die anschaulich deutbar sind,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegende Sicherheit im Kopfrechnen gewinnen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>elektronische Rechenhilfsmittel einsetzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kenntnisse über Umkehroperationen erweitern,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Regeln über die Reihenfolge von Rechenoperationen, einschließlich der Klammerregeln, anwenden können.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.2 Arbeiten mit Variablen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mit Variablen allgemeine Sachverhalte beschreiben können, zB gleichartige Rechenabläufe, die sich nur durch unterschiedliche Zahlen unterscheiden, oder allgemeine Beziehungen zwischen Größen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>insbesondere Formeln bzw. Gleichungen aufstellen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösungen zu einfachen linearen Gleichungen finden können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formeln anwenden und interpretieren können.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.3 Arbeiten mit Figuren und Körpern</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ausgehend von Objekten der Umwelt durch Idealisierung und Abstraktion geometrische Figuren und Körper sowie ihre Eigenschaften erkennen und beschreiben können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aufbauend auf die Grundschule Kenntnisse über grundlegende geometrische Begriffe gewinnen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Skizzen von Rechtecken, Kreisen, Kreisteilen, Quadern und ihren Netzen anfertigen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zeichengeräte zum Konstruieren von Rechtecken, Kreisen und Schrägrissen gebrauchen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Maßstabszeichnungen anfertigen und Längen daraus ermitteln können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umfangs- und Flächenberechnungen an Rechtecken (und einfachen daraus zusammengesetzten Figuren),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sowie Volums- und Oberflächenberechnungen an Quadern (und einfachen daraus zusammengesetzten Körpern) durchführen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formeln für diese Umfangs-, Flächen- und Volumsberechnungen aufstellen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Winkel im Umfeld finden und skizzieren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gradeinteilung von Winkeln kennen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Winkel mit dem Winkelmesser (Geodreieck) zeichnen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache symmetrische Figuren erkennen und herstellen können.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.4. Arbeiten mit Modellen, Statistik</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>direkte Proportionalitäten erkennen (zB Warenmenge-Geld, Zeit-Weg),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>entsprechende Fragestellungen finden und Berechnungen durchführen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Modelle mit realen Gegebenheiten vergleichen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegende Überlegungen zur Sinnhaftigkeit von Modellen für die Praxis anstellen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Tabellen und graphische Darstellungen zum Erfassen von Datenmengen verwenden können.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Klasse</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.1. Arbeiten mit Zahlen und Maßen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Festigen und Vertiefen der Fähigkeiten beim Arbeiten mit positiven rationalen Zahlen, um vielfältige und komplexere Probleme in Sachsituationen bearbeiten zu können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechnen mit Brüchen (mit kleinen Zählern und Nennern), damit die Rechenregeln im Hinblick auf die Algebra sicher beherrscht werden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>diese Rechenregeln für das Bruchrechnen begründen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bruchdarstellung in Dezimaldarstellung überführen und umgekehrt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wichtige Teilbarkeitsregeln kennen und anwenden können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechnen mit Prozenten in vielfältigen Zusammenhängen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Maße verwenden und Umwandlungen durchführen können in dem Ausmaß, wie es die Bearbeitung von Sachaufgaben und geometrischen Aufgaben erfordert und es dem Vorstellungsvermögen der Schülerinnen und Schüler entspricht.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.2. Arbeiten mit Variablen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Variablen allgemeine Sachverhalte beschreiben,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gleichungen und Formeln aufstellen, insbesondere auch in Sachsituationen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unter Verwendung von Umkehroperationen einfache lineare Gleichungen mit einer Unbekannten lösen und Formeln umformen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formeln interpretieren.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.3. Arbeiten mit Figuren und Körpern</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Dreiecke, Vierecke und regelmäßige Vielecke untersuchen, wesentliche Eigenschaften feststellen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Figuren skizzieren und konstruieren können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen, ob Angaben mehrdeutig sind oder überhaupt nicht in Konstruktionen umgesetzt werden können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kongruente Figuren herstellen können, die Kongruenz begründen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigenschaften von Strecken- und Winkelsymmetralen kennen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>und für Konstruktion anwenden können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Flächeninhalte von Figuren berechnen können, die sich durch Zerlegen oder Ergänzen auf Rechtecke zurückführen lassen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Volumina von Prismen berechnen, möglichst in Anwendungsaufgaben.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.4. Arbeiten mit Modellen, Statistik</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>charakteristische Kennzeichen von indirekten und direkten Proportionalitäten an Beispielen angeben können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Fragestellungen dazu formulieren, sie graphisch darstellen und lösen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fragen zu sinnvollen Anwendungsbereichen für solche Proportionalitäten stellen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>relative Häufigkeiten ermitteln können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>entsprechende graphische Darstellungen lesen, anfertigen und kritisch betrachten können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Manipulationsmöglichkeiten erkennen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Klasse</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3.1 Arbeiten mit Zahlen und Maßen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>rationale Zahlen in verschiedenen Formen deuten können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>als Zustände gegenüber einem Nullpunkt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>als Punkte auf einer Zahlengeraden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen und Beschreiben von Kleiner-Größer-Beziehungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>rationale Zahlen für Darstellungen in Koordinatensystemen verwenden können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Regeln für das Rechnen mit rationalen Zahlen wissen und bei Rechenbeispielen (mit einfachen Zahlen) mit Sicherheit anwenden können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verketten der vier Grundrechnungsarten und derart entstehende Terme auch mit elektronischen Rechenhilfsmitteln berechnen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sicherheit im Kopfrechnen gewinnen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Potenzschreibweise kennen und anwenden können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zahlen, vor allem in Sachsituationen, unter Verwendung von Zehnerpotenzen darstellen können.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3.2 Arbeiten mit Variablen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formeln (bzw. Terme) umformen und durch Rechenregeln begründen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit einfachen Potenzen arbeiten können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formeln in Sachsituationen und in der Geometrie aufstellen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufgaben aus Anwendungsbereichen und aus der Geometrie durch Umformungen von Formeln oder Termen lösen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>dabei auch Aufgaben variieren und graphische Darstellungen nutzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösen von linearen Gleichungen mit einer Unbekannten.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3.3 Arbeiten mit Figuren und Körpern</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vergrößern und Verkleinern von Figuren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ähnliche Figuren erkennen und beschreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formeln für Flächeninhalte von Dreiecken und Vierecken begründen und damit Flächeninhalte berechnen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umkehraufgaben lösen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gegenstände, die die Gestalt eines Prismas oder einer Pyramide haben, zeichnerisch darstellen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Oberfläche, Rauminhalt und Gewicht von Gegenständen, die die Gestalt eines Prismas oder einer Pyramide haben, berechnen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Lehrsatz des Pythagoras für Berechnungen in ebenen Figuren nutzen können.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3.4 Arbeiten mit Modellen, Statistik</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>lineare Wachstums- und Abnahmeprozesse mit verschiedenen Annahmen unter Zuhilfenahme von elektronischen Rechenhilfsmitteln untersuchen können (zB Zinssätze),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>funktionale Abhängigkeiten erkennen, formelmäßig und graphisch darstellen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Untersuchen und Darstellen von Datenmengen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Klasse</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4.1 Arbeiten mit Zahlen und Maßen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch zusammenfassendes Betrachten das Zahlenverständnis vertiefen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>anhand einfacher Beispiele erkennen, dass es Rechensituationen gibt, die nicht mit Hilfe der rationalen Zahlen lösbar sind,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Näherungswerte oder Schranken für irrationale Zahlen angeben können, auch unter Verwendung elektronischer Hilfsmittel,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bei Anwendungen Überlegungen zur sinnvollen Genauigkeit anstellen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4.2 Arbeiten mit Variablen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sicherheit beim Arbeiten mit Variablen, Termen, Formeln und Gleichungen steigern,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeiten mit einfachen Bruchtermen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>lineare Gleichungen mit zwei Variablen graphisch darstellen und Lösungen angeben können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verfahren zum Lösen von linearen Gleichungssystemen (zwei Gleichungen mit zwei Variablen) nutzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch das Arbeiten mit funktionalen Abhängigkeiten einen intuitiven Funktionsbegriff erarbeiten.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4.3 Arbeiten mit Figuren und Körpern</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Lehrsatz des Pythagoras für Berechnungen in ebenen Figuren und in Körpern nutzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine Begründung des Lehrsatzes des Pythagoras verstehen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Berechnungsmöglichkeiten mit Variablen darstellen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schranken für Umfang und Inhalt des Kreises angeben können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formeln für die Berechnung von Umfang und Flächeninhalt des Kreises wissen und anwenden können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formeln für die Länge eines Kreisbogens und für die Flächeninhalte von Kreisteilen herleiten und anwenden können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formeln für die Berechnung der Oberfläche und des Volumens von Drehzylindern und Drehkegeln sowie für die Kugel erarbeiten und nutzen können.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4.4 Arbeiten mit Modellen, Statistik</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wachstums- und Abnahmeprozesse mit verschiedenen Annahmen unter Zuhilfenahme von elektronischen Rechenhilfsmitteln untersuchen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>funktionale Abhängigkeiten untersuchen und darstellen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Untersuchen und Darstellen von Datenmengen unter Verwendung statistischer Kennzahlen (zB Mittelwert, Median, Quartil, relative Häufigkeit, Streudiagramm).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt „Kern- und Erweiterungsbereich“ im dritten Teil).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">GEOMETRISCHES ZEICHNEN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Richtige Handhabung und Wartung fachspezifischer Werkzeuge, jeweils in Abstimmung mit der Aufgabenstellung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationsgewinn durch geeignete Ausfertigung graphischer Arbeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen von Strukturen und Eigenschaften geometrischer Objekte;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen geometrischer Grundfiguren in größeren Zusammenhängen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwickeln von Objekten durch Transformieren und Modellieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwenden geometrischer Grundkenntnisse auf naturwissenschaftliche und technische Problemstellungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen und Verwenden der Geometrie als Sprache; Einsetzen von Handskizzen als Hilfsmittel bei der Entwurfsarbeit, aber auch als selbstständige Darstellungsform;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwendung geeigneter Abbildungsverfahren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Interpretation und Weiterentwicklung geometrischer Darstellungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwendung geeigneter Unterrichtssoftware (2D-Systeme, 3D-Systeme).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Geometrischem Zeichnen verknüpft die Vorstellung von den Erscheinungen der Welt in uns und das Verständnis für Raum und Figur. Diese Grunderfahrungen tragen zur Erkenntnis bei, dass Phänomene existieren, die unabhängig von der augenblicklichen Befindlichkeit des Menschen sind. Die oder der Einzelne gewinnt Gestaltungsfreiheit und kann sein technisches Grundwissen in den Dienst der Gemeinschaft stellen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache als Kommunikationsmittel für das Beschreiben und Erklären geometrischer Objekte und Vorgänge, die Zeichnung als Sprache der Technik, Präzision im sprachlichen Ausdruck; Zeichnungen als Mittel der interkulturellen Verständigung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vorbereitung auf die Berufswelt (zB zweckentsprechender Einsatz von Werkzeugen), die Vorteile von Gründlichkeit und Ordnung erkennen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen, Strukturieren, Modellieren geometrischer Objekte, Erfassen und Diskutieren von Bewegungsvorgängen und Transformationen im Raum, Raumvorstellungs- und Intelligenztraining.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Individuelles Gestalten von geometrischen Objekten und Modellen, kreatives Lösen von geometrischen Problemstellungen, einen angemessenen Anspruch an Sauberkeit und Genauigkeit graphischer Ausfertigung entwickeln; Endausfertigung von Zeichnungen nach ästhetischen Gesichtspunkten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwicklung der Feinmotorik.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll auf die Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet sein; dh. der rezeptive Anteil ist auf die Vermittlung grundsätzlicher Überlegungen und einführende Unterrichtssequenzen zu beschränken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Abgesehen von ausdrücklich streng gefassten Arbeitsaufträgen soll solchen Aufgaben, die die Kreativität und selbstständige Gestaltungskraft der Schülerinnen und Schüler anregen, der Vorzug gegeben werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Freihandskizze ist als ein unverzichtbares Hilfsmittel bei der Entwurfsarbeit, aber auch als selbstständige Darstellungsform einzusetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Einsatz von CAD-Systemen ist auf die Verfügbarkeit geeigneter Arbeitsmittel zur Einzel- oder Partnerarbeit hinzuwirken. Dabei ist auf die sachgerechte und intelligente Nutzung zu achten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Konstruktion auf dem Zeichenblatt soll durch Modelle und andere Hilfsmittel, die der Entwicklung der Raumanschauung dienen bzw. die geometrischen Hintergründe deutlich machen, begleitet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Behandlung von Raumobjekten sollen Aussagen über geometrische Inhalte und Beziehungen vorwiegend aus der jeweiligen Raumsituation entwickelt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Abbildung von Raumobjekten soll stets exakt zwischen einer Betrachtung der Raumsituation und einer Beschreibung des Bildes unterschieden werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist größter Wert auf Genauigkeit und Sauberkeit zu legen. Der graphischen Gestaltung der Arbeiten kommt – abgestimmt auf die jeweils verwendete Ausfertigungstechnik – besondere Bedeutung zu.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Anwendung der Fachsprache ist zu achten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind zu einer geeigneten Form der Dokumentation der Unterrichtsarbeit anzuhalten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kernbereich:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Ebene Geometrie:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen und Anwenden von geometrischen Grundelementen und Grundstrukturen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eigenständiges Gestalten von Ornamenten und Mustern. Spielerisches Experimentieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anwendung von 2D-Systemen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Axonometrische Darstellungen ebenflächig begrenzter geometrischer Körper:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kartesisches Koordinatensystem.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spezielle axonometrische Darstellungen; Sichtbarkeitsüberlegungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ebene Schnitte, einfache Verschneidungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einführung in ein geeignetes 3D-System.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Modellierungsvorgänge; Beispiele aus Alltag, Architektur, Technik.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen räumlicher Zusammenhänge.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Hauptrisse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grund-, Auf- und Kreuzriss: Herstellen und rekonstruierendes Lesen solcher Risse.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Mehrbilderverfahren:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Seitenrisse als Darstellungsmittel und Konstruktionshilfe: wahre Länge; wahre Gestalt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Werkzeichnungen; Bemaßung; Maßstab.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Perspektive:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundeigenschaften und ihre Anwendung auf einfache Darstellungen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Ellipse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anschauliche Erzeugung; Eigenschaften; Anwendungen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Krumme Flächen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beispiele, Darstellungsskizzen; Betrachtung und Darstellung: Drehzylinder, Drehkegel, Kugel.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Modellierungsvorgänge; Annäherung im Rahmen geeigneter 3D-Systeme.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt „Kern- und Erweiterungsbereich“ im dritten Teil).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">BIOLOGIE UND UMWELTKUNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Biologie und Umweltkunde hat von der 1. bis zur 4. Klasse die Beschäftigung mit den Themenbereichen Mensch und Gesundheit, Tiere und Pflanzen sowie Ökologie und Umwelt zum Schwerpunkt. In allen vier Klassen dienen diese drei Bereiche zur Strukturierung der Unterrichtsinhalte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht ist so zu konzipieren, dass die folgenden Ziele realisiert werden können:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Schülerinnen und Schüler sollen zentrale biologische Erkenntnisse gewinnen, Prinzipien, Zusammenhänge, Kreisläufe und Abhängigkeiten sehen lernen und Verständnis für biologische bzw. naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen erwerben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Schülerinnen und Schüler sollen Verständnis für den eigenen Körper erwerben, das sie zu einem verantwortungsvollen Umgang mit sich selbst befähigt (Akzeptanz des eigenen Körpers, der eigenen Sexualität; Gesundheitsförderung).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Schülerinnen und Schüler sollen die Abhängigkeit der Menschen von Natur und Umwelt begreifen und Wissen, Fähigkeiten/Fertigkeiten erwerben, die sie für einen umweltbewussten, nachhaltigen Umgang mit unseren Lebensgrundlagen motivieren und befähigen (ökologische Handlungskompetenz).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Schülerinnen und Schüler sollen ein biologisches „Grundverständnis“ erwerben, welches sie bei ihrer zukünftigen Partizipation an gesellschaftlichen Entscheidungen unterstützen kann. Werte und Normen, Fragen der Verantwortung bei der Anwendung naturwissenschaftlicher bzw. biologischer Erkenntnisse sollen thematisiert werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Schülerinnen und Schüler sollen positive Emotionen für Natur und Umwelt entwickeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Personale und soziale Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Kooperation, Konflikt- und Teamfähigkeit, emotionale Intelligenz sollen erworben bzw. gefördert werden.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weckung der Achtung vor Natur und Leben sowie des Bewusstseins der Verantwortung für die Folgen von Eingriffen in Ökosysteme. Grenzen der Machbarkeit wissenschaftlichen Experimentierens und wirtschaftlicher Nutzung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mensch als biologisches und soziales Wesen, Sexualität/Partnerschaft/Familie, Gesundheit/Krankheit als biologisches und soziales Phänomen; Arbeitswelt, Friedenserziehung; Verhältnis Mensch – Natur, Ökologie – Ökonomie, Energie, Nachhaltigkeit; Anwendung biologischer Erkenntnisse.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Phänomen Leben, Mensch als Lebewesen, Vernetzung belebter Systeme, Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf Natur, Umwelt und Gesundheit, Naturwissenschaften und Ethik, naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsstrategien.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung der Sprachkompetenz im Bereich der Alltags- und Fachsprache.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung der Kreativität durch Umgang mit Lebewesen und Naturobjekten, Einsatz von kreativitätsfördernden Methoden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Körperliche Voraussetzung für Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden/Gesundheit, Umwelt und Sport.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Erarbeitung aller Themen ist stets die Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen, sowohl bei der Auswahl der Inhalte und Methoden als auch durch Anwendung des Wissens auf den eigenen Bezugsrahmen. Gesellschaftsrelevante Aspekte sind möglichst häufig zu berücksichtigen, um der Bedeutung biologischer Erkenntnisse für die Gesellschaft gerecht zu werden und die Schülerinnen und Schüler auf die zukünftige Beteiligung und Verantwortung am gesellschaftlichen Leben vorzubereiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind zu selbstständigem Arbeiten und zur Problemlösefähigkeit unter Anwendung folgender Arbeitstechniken anzuregen: Beobachten, Vergleichen, Ordnen; Arbeiten mit geeigneten Hilfsmitteln (zB Lupe, Mikroskop, Computer, Fachliteratur); Suchen, Verarbeiten und Darstellen von Information; Identifizieren und Lösen von Problemen; Durchführen einfacher Experimente und Messverfahren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fächerübergreifendes und projektorientiertes Arbeiten ist zu fördern. Naturbegegnung ist anzustreben (zB durch Exkursionen, Arbeiten im Freiland, pflegenden Umgang mit Tieren und Pflanzen).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lern- und Sozialformen wie etwa Gruppenarbeit, soziales Lernen, offenes Lernen sollen die soziale wie personale/emotionale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler fördern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zu den drei Themenbereichen ist festzuhalten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>„Mensch und Gesundheit“</b> wird in jeder Schulstufe anhand ausgewählter Themenstellungen bearbeitet, die Fragen zu Gesundheit und Lebensstil sowie soziale und ethische Aspekte beinhalten. Am Ende der 4. Klasse sollen die Schülerinnen und Schüler einen altersgemäßen Überblick über Bau und Funktionen des menschlichen Körpers besitzen. Neben der Förderung des Verständnisses für den eigenen Körper sowie eines umfassenden Gesundheitsbewusstseins soll eine an den Schülerinnen und Schülern orientierte Sexualerziehung zum Tragen kommen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Beschäftigung mit dem Themenbereich <b>„Tiere und Pflanzen“</b> ist heimischen Arten bzw. jenen Arten, die typisch für die jeweils zu bearbeitenden Ökosysteme sind (siehe „Ökologie und Umwelt“), der Vorzug zu geben. Weiters sind auch solche zu berücksichtigen, die besondere Bedeutung für den Menschen haben. Die Schülerinnen und Schüler sollen einen Einblick in die Vielfalt der Organismen erhalten und deren wesentliche Charakteristika kennen lernen. Durch den Hinweis auf verwandtschaftliche Beziehungen zwischen den Lebewesen sollen die Schülerinnen und Schüler Verständnis für die Einordnung der Organismen in ein System entwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Themenkreis <b>„Ökologie und Umwelt“</b> sind das Kennenlernen von Organismen und ihr Zusammenwirken, Einsicht in die Zusammenhänge zwischen belebter und unbelebter Natur sowie Umweltprobleme und Schutzmaßnahmen im Mittelpunkt. Ziel ist eine solide Basis für umweltfreundliches Handeln und Verhalten, die sich aus Umweltwissen, Umweltbewusstsein und ökologischer Handlungskompetenz zusammensetzt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Naturbegegnungen sind vorzusehen. Auch sollen konkrete Aktivitäten im Sinne der Ökologisierung der Schule gefördert werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kernbereich:</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesundheit:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufbauend auf den in der Volksschule erworbenen Kenntnissen ist ein Überblick über Bau und Funktion des menschlichen Körpers, insbesondere der Organsysteme, zu geben. Gleichzeitig ist eine Vertiefung des Verständnisses für den eigenen Körper anhand der Schwerpunkte Bewegung und Sexualität anzustreben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegung: Grundlagen der Bewegung, daran beteiligte Organe, Bewegung – Gesundheit – Wohlbefinden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sexualität: Unter Einbeziehung der Interessen der Schülerinnen und Schüler sind folgende Themen zu behandeln: Bau und Funktion der Geschlechtsorgane, Menstruation, Empfängnis, Schwangerschaft und Geburt, körperliche, psychische Entwicklung und Befindlichkeit in der Pubertät, Aufklärung über sexuellen Missbrauch/Prophylaxe.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Tiere und Pflanzen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Beispielen ausgewählter einheimischer Vertreter aus dem Tier- und Pflanzenreich sind Bau und Funktion sowie Zusammenhänge zwischen Bau, Lebensweise und Umwelt zu erarbeiten, wodurch eine Basis für altersgemäßes Verständnis verwandtschaftlicher Beziehungen gelegt werden soll.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schwerpunkte bilden Wirbeltiere und Blütenpflanzen. Bei der Auswahl sollen jene Organismen im Vordergrund stehen, die für das Ökosystem Wald von Bedeutung sind oder den Erlebnisbereich der Schülerin oder des Schülers bilden. Weiters sind die Haustiere zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ökologie und Umwelt:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand von Vertretern der Wirbeltiere und/oder des Ökosystems Wald sind ökologische Grundbegriffe (biologisches Gleichgewicht, Nahrungsbeziehungen, ökologische Nische) zu erarbeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Positive wie negative Folgen menschlichen Wirkens sollen thematisiert und hinterfragt werden. Umweltprobleme, deren Ursachen und Lösungsvorschläge sind zu bearbeiten. Umwelt-, Natur- und Biotopschutz sollen an konkreten Beispielen demonstriert werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesundheit:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand der Bereiche Mikroorganismen und Ökosystem Wald sind die positiven und negativen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit in physischer und psychischer Hinsicht zu behandeln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Tiere und Pflanzen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Beispielen ausgewählter einheimischer Vertreter aus dem Tier- und Pflanzenreich sind Bau und Funktion sowie Zusammenhänge zwischen Bau, Lebensweise und Umwelt zu erarbeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schwerpunkte bilden Wirbellose und weitere ausgewählte Blütenpflanzen, Sporenpflanzen, Pilze und Mikroorganismen. Bei der Auswahl stehen vor allem jene Organismen im Vordergrund, die für die Ökosysteme Wald und heimisches Gewässer von Bedeutung sind. Weiters ist die Zelle als Grundbaustein aller Lebewesen zu behandeln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ökologie und Umwelt:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand der Ökosysteme Wald und heimisches Gewässer sind ökologische Grundbegriffe (biologisches Gleichgewicht, Nahrungsbeziehungen, ökologische Nische, Produzent – Konsument – Destruent) zu erarbeiten und zu vertiefen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Positive wie negative Folgen menschlichen Wirkens sind hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Ökosysteme Wald und heimisches Gewässer zu analysieren und zu hinterfragen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umweltprobleme, deren Ursache und Lösungsvorschläge sind zu erarbeiten. Umwelt-, Natur- und Biotopschutz sollen an konkreten Beispielen demonstriert werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. und 4. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesundheit:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand der zu besprechenden Ökosysteme sind die positiven und negativen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit zu behandeln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Tiere und Pflanzen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Beispielen ausgewählter Vertreter aus dem Tier- und Pflanzenreich sind Bau und Funktion sowie Zusammenhänge zwischen Bau, Lebensweise und Umwelt zu erarbeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schwerpunkte bilden diejenigen Organismen, die für die menschliche Ernährung eine besondere Rolle spielen (Nutztiere, Nutzpflanzen). Auf die Bedeutung der Pflanzen für die Existenz des Lebens auf der Erde ist einzugehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiters ist die Entwicklungsgeschichte der Erde und des Lebens, einschließlich des Menschen, zu behandeln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ökölogie und Umwelt:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand des Ökosystems Boden und eines landwirtschaftlich genutzten Ökosystems (zB Acker, Wiese) sind ökologische Grundbegriffe (biologisches Gleichgewicht, Nahrungsbeziehungen, ökologische Nische, Produzent – Konsument – Destruent, Stoffkreisläufe) zu erarbeiten und zu vertiefen. Grundlegende geologische Kenntnisse sollen dem Verständnis des Bodens und des Zusammenwirkens von belebter und unbelebter Natur dienen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Positive wie negative Folgen menschlichen Wirkens sind hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf das Ökosystem Boden zu analysieren und zu hinterfragen. Umweltprobleme, deren Ursachen und Lösungsvorschläge sind zu erarbeiten. Umwelt-, Natur- und Biotopschutz sollen an konkreten Beispielen demonstriert werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesundheit:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Kenntnisse über Bau und Funktion des menschlichen Körpers (einschließlich der Themenfelder Gesundheit und Krankheit, Psychosomatik und Immunsystem) sind zu erweitern und zu vervollständigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sexualität: Unter Einbeziehung der Interessen der Schülerinnen und Schüler sind folgende Themen zu behandeln: Sexualität als biologisches, psychologisches und soziales Phänomen, Empfängnisregelung, Schwangerschaft, Geburt; AIDS-Prophylaxe.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Tiere und Pflanzen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Beispielen ausgewählter Vertreter aus dem Tier- und Pflanzenreich sind Bau und Funktion sowie Zusammenhänge zwischen Bau, Lebensweise und Umwelt zu erarbeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schwerpunkte bilden diejenigen Organismen, die für den Themenbereich Stadtökologie und das gewählte Ökosystem einer anderen Region von Bedeutung sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiters sind Grundlagen der Vererbung zu erarbeiten und deren Anwendungsmöglichleiten (zB Gentechnik) auch im Hinblick auf gesellschaftliche und ethische Fragen zu behandeln und zu diskutieren.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ökologie und Umwelt:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand von Stadtökologie und einem Ökosystem einer anderen Region (zB Meer, Regenwald) sind ökologische Grundbegriffe (biologisches Gleichgewicht, Nahrungsbeziehungen, ökologische Nische, Produzent – Konsument – Destruent, Stoffkreisläufe) zu vertiefen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Positive wie negative Folgen menschlichen Wirkens sind hinsichtlich ihrer Auswirkungen zu analysieren und zu hinterfragen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umweltprobleme, deren Ursachen und Lösungsvorschläge sind zu erarbeiten. Umwelt-, Natur- und Biotopschutz sollen an konkreten Beispielen demonstriert werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt „Kern- und Erweiterungsbereich“ im dritten Teil).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">CHEMIE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Chemieunterricht dient einerseits dazu, die Schülerinnen und Schüler mit dem Wissen und den Grundfähigkeiten zur Bewältigung stofflicher Alltags-, Freizeit-, Lebens- und Berufsphänomene auszustatten und hat andererseits die Aufgabe, die gesellschaftliche Erziehung im Bereich von Natur und Materie vorzunehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Aufgabe des Chemieunterrichtes ist es daher, die Schülerinnen und Schüler, ausgehend von deren Erfahrungsbereich und unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten, zu einem chemisch-naturwissenschaftlichen Denken hinzuführen. Dies geschieht durch:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewusstes Beobachten chemischer Vorgänge;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennenlernen chemischer Prinzipien und Arbeitstechniken auch anhand selbst durchgeführter Experimente;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schulung des einfachen Modelldenkens unter Einbeziehung vorhandener Schülervorstellungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfassung der Zusammenhänge zwischen Mikrokosmos und alltäglichem Erfahrungsbereich;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verstehen der Bedeutung der Chemie für alle Lebensformen und Lebensvorgänge.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Chemieunterricht hat weiters die Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler in die Lage zu versetzen, die volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Chemie und Technik altersgemäß einzuschätzen, sowie auf die Berufs- und Arbeitswelt vorzubereiten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Dies geschieht durch:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hinführen zu einem Verständnis für Stoffkreisläufe, für die Wechselbeziehung Ökonomie – Ökologie und damit zu umweltbewusstem Handeln sowie zu Energie- und Rohstoffsparen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kritische Auseinandersetzung mit den Gefahren der Anwendung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse sowie mit technikfeindlichen und unwissenschaftlichen Vorurteilen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ferner soll der Chemieunterricht im Sinne der Persönlichkeitsentwicklung das Bewusstsein für Eigenverantwortung fördern und zu mündigem Freizeit- und Konsumverhalten führen. Dies geschieht durch:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erziehung zu Team-, Kommunikations- und Solidarfähigkeit sowie Erziehung zu Genauigkeit, Sorgfalt und Verantwortung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der Gesundheitserziehung, des Zivilschutzgedankens sowie des sicherheitsbewussten Handelns.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Grundlagen legen zur Beurteilung von Gefahren für die Umwelt und von Umweltschutzmaßnahmen, um eine menschenwürdige Zukunft zu ermöglichen. Entscheidungskompetenz in dieser Richtung entsteht erst durch ein unverzichtbares chemisches Grundwissen. Auch die ethisch-moralische Diskussion solcher Zukunftsfragen hat dieses Grundwissen als Basis.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durchgängige Gültigkeit materieller Aufbauprinzipien für sämtliche Bereiche der Natur; technische Errungenschaften der Gesellschaft unter Berücksichtigung der Widerspiegelung innerer Aufbauprinzipien in äußeren Eigenschaften.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschied zwischen Alltags- und Fachsprache bzw. Symbolsprache, präziser Sprachgebrauch und Argumentationsverhalten bei Planung, Beobachtung, Beschreibung und Protokollierung chemischer Vorgänge.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bedeutung der Naturwissenschaften für den Lauf der Geschichte und die gesellschaftlichen Bedingungen, Verknüpfung der Begriffe Wirtschaft – Technik – Wertung – Verantwortung – Ethik.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ästhetische und emotionale Bezüge zur stofflichen Um- und Mitwelt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umgang mit Gefahr- und Altstoffen, Ernährungs- und Gesundheitserziehung, Aufklärung über Drogen und Doping, Bedeutung der Hygiene, Bedeutung der Chemie für den medizinischen Fortschritt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Chemieunterricht soll überwiegend von der Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler ausgehen. Prinzipiell ist der induktive Weg zum Erkenntnisgewinn anzustreben. Dies bedeutet, dass vom Lehrerexperiment und vor allem auch vom Schülerexperiment auszugehen ist. Dabei ist den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zu möglichst selbstständigem Suchen, Forschen und Entdecken zu geben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unter anderem sollen einfache Modellvorstellungen sowie das Periodensystem der Elemente für Erklärungen herangezogen werden. Bei der Formulierung von Gesetzen ist auf qualitative und Je-desto-Fassungen besonderer Wert zu legen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll durch moderne Lern- und Sozialformen (zB Teamarbeit) auch das Lernen im sozialen und emotionalen Bereich fördern. Darüber hinaus hat eine Auseinandersetzung mit neuen Technologien, Unterrichtssoftware und elektronischen Informationssystemen zu erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Unterrichtsgestaltung ist ein ausgewogenes Verhältnis von exemplarischer Vertiefung (zB durch Projektunterricht, Lehrausgänge und Exkursionen) und informierender Darbietung (womöglich unterstützt durch Experimente oder Formen des Medieneinsatzes) anzustreben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Chemieunterricht ist Sicherheitserziehung im weitesten Sinne. Daher muss hier ganz besonders auf Gefahren, die von Stoffen und Reaktionen ausgehen, hingewiesen werden, ohne zu dramatisieren oder zu verniedlichen. Durch den vorschriftsmäßigen Gebrauch von Sicherheitsausstattung und <gdash />hilfen sind die Schülerinnen und Schüler beim Experimentieren auch aktiv an die Sicherheitsstandards zu gewöhnen. Die Entsorgung ist vor allem wegen der Vorbildfunktion demonstrativ sorgfältig durchzuführen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kernbereich:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Klasse:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Einteilung und Eigenschaften der Stoffe</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsicht gewinnen in die verschiedenen Einteilungskriterien für die Materie.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterscheiden können zwischen Gemengen und Reinstoffen bzw. deren Eigenschaften.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennenlernen von Trennverfahren und deren Anwendung.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Aufbauprinzipien der Materie</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsicht in ein altersgemäßes Teilchen- bzw. Atommodell.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verstehen des Ordnungsprinzips der Elemente.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennenlernen der chemischen Symbol- und Formelsprache.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen der chemischen Bindung als Ursache für die Vielfalt der Stoffe.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erwerb von Basiswissen über die Strukturen ausgewählter anorganischer und organischer Stoffe und einfachster Struktur-Wirkungsbeziehungen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundmuster chemischer Reaktionen</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Qualitative Erfassung des Zusammenhanges zwischen der stofflichen und energetischen Veränderung, die durch die Zerlegung und Neubildung von Bindungen bedingt wird.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verstehen der Kopplung von Oxidation und Reduktion anhand einfacher Beispiele.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Alltagsbezogenes Erkennen der Bedeutung saurer und basischer Lösungen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsicht gewinnen in wichtige Eigenschaften und Reaktionen von Säuren, Basen und Salzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verständnis erlangen für typische Eigenschaften der wichtigsten funktionellen Gruppen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Rohstoffquellen und ihre verantwortungsbewusste Nutzung</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen von Luft, Wasser und Boden als Rohstoffquelle einerseits und schützenswerte Lebensgrundlage andererseits.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wissen um die Bedeutung, Gewinnung und Verarbeitung wichtiger anorganischer Rohstoffe.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wissen um die Bedeutung, Gewinnung und Verarbeitung fossiler Rohstoffe.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wissen um den Stellenwert von Altstoffen und deren Entsorgung oder Wiederverwertung.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Prinzipielles Verstehen von Umweltproblemen als Störung natürlicher Systeme.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen der Bedeutung chemischer Methoden bei der Minimierung von Schadstoffen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erwerb von chemischen Grundkenntnissen in praxisrelevanten Gebieten wie Kleidung, Wohnen, Energiequellen und Energieversorgung, Verkehr und neue Technologien.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsicht gewinnen in die wirtschaftliche Bedeutung der chemischen Industrie.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Biochemie und Gesundheitserziehung</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsicht gewinnen in die für die Lebensvorgänge wichtigsten Stoffklassen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erste Hinführung zur Entscheidungsfähigkeit betreffend Nahrungs- und Genussmittel, Medikamente und Drogen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verständnis erlangen für die Zusammensetzung und Anwendung hygienerelevanter Stoffe.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Altersgemäße Schulung der Einschätzung von Stoffen in Hinblick auf deren Gefährlichkeit und Erlernen des verantwortungsvollen und sicheren Umgangs mit (Haushalts<gdash />)Chemikalien.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt „Kern- und Erweiterungsbereich“ im dritten Teil).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">PHYSIK</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von fachspezifischen Aspekten wird die enge Verflechtung der Physik mit anderen Naturwissenschaften bearbeitet: Der Unterrichtsgegenstand trägt zu allen Bildungsbereichen bei und soll sich keinesfalls nur auf die Darstellung physikalischer Inhalte beschränken.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat das Ziel, den Schülerinnen und Schülern das Modelldenken der Physik (Realwelt – Modell – Modelleigenschaften – Realwelt) zu vermitteln und physikalisches Wissen in größere Zusammenhänge zu stellen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dies geschieht durch:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bewusstes Beobachten physikalischer Vorgänge;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verstehen und altersgemäßes Anwenden von typischen Denk- und Arbeitsweisen der Physik;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen von Gültigkeitsgrenzen physikalischer Gesetzmäßigkeiten in alltagsbezogenen Situationen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigenständige und handlungsorientierte Auseinandersetzung mit Problemen aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler nach Möglichkeit ausgehend von Schülerexperimenten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwickeln von Erklärungsversuchen beziehungsweise Modellvorstellungen und deren Anwendungen bei physikalischen Vorgängen in Natur und Technik.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Außerdem hat der Physikunterricht den Schülerinnen und Schülern in Verbindung mit anderen Unterrichtsgegenständen die Vielschichtigkeit des Umweltbegriffes bewusst zu machen. Dadurch soll eine bessere Orientierung in der Umwelt und entsprechend verantwortungsbewusstes Handeln erreicht werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dies geschieht durch:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen der kulturellen und wirtschaftlichen Bedeutung der Physik;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen von Gefahren, die durch die Anwendung naturwissenschaftlich-technischer Erkenntnisse verursacht werden, und Auseinandersetzung mit problemadäquaten Maßnahmen zur Minimierung (Unfallverhütung, Verkehrserziehung, Strahlenschutz, Zivilschutz, Friedenserziehung ...);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsicht gewinnen in die Bedeutung technischer Entwicklungen für Gesellschaft und Umwelt;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einblicke gewinnen in die Berufs- und Arbeitswelt.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Beiträge österreichischer Wissenschafterinnen und Wissenschafter, Forscherinnen und Forscher, Technikerinnen und Techniker sowie Erfinderinnen und Erfinder ist besonders einzugehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darlegung eines Zusammenhanges zwischen Modellbildung und Weltanschauung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwendung physikalischer Aussagen bei der Interpretation philosophischer und religiöser Erklärungsversuche über den Ursprung und die Entwicklung des Universums.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Ziele und Aufgaben des Physikunterrichtes unterstützen alle wesentlichen Anliegen des Bildungsbereiches.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfluss von Physik und Technik auf gesellschaftliche, ökonomische und ökologische Entwicklungen; kritische Auseinandersetzung mit unwissenschaftlichen bzw. technikfeindlichen Meinungen; Einfluss moderner Technologien; Aufzeigen möglicher Gefahren bei der Umsetzung von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen in technische Anwendungen; Entwickeln persönlicher Wertvorstellungen und der Einsicht zur Mitverantwortung im Umgang mit der Umwelt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anwendung einer altersadäquaten Fachsprache; präziser Sprachgebrauch bei Beobachtung, Beschreibung und Protokollierung physikalischer Vorgänge und Planung von Schülerexperimenten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Biomechanische Grundlagen von Bewegungsvorgängen; Bedeutung der Physik im Verkehrswesen; Funktion und wesentliche physikalische Vorgänge beim Gebrauch von Sportgeräten; physikalische Vorgänge in Medizin und Medizintechnik.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Planung, Durchführung und Auswertung von Experimenten; Einfluss der Physik auf Ästhetik, Funktion und Design.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan ist aus einzelnen Modulen aufgebaut, deren Abfolge bzw. Gewichtung durch diverse Schwerpunktsetzungen variiert und beliebig kombiniert werden kann.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Physikunterricht soll zu übergeordneten Begriffen und allgemeinen Einsichten führen, die an Hand weiterer Beispiele auf konkrete Sachverhalte angewendet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von konkreten Beobachtungen bzw. Alltagserfahrungen der Schülerinnen und Schüler sind unter Berücksichtigung lokaler Gegebenheiten jeweils die zu Grunde liegenden physikalischen Inhalte zu erarbeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Modellvorstellungen (zB das Teilchenmodell) und grundlegende Begriffe (zB Trägheit, Kraft oder Energie) sind an allen geeigneten Stellen zur Erklärung von Vorgängen in Natur und Technik heranzuziehen, um altersadäquat aufbereitet immer tiefergreifende Verständnisebenen zu erreichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Gewinnung von Gesetzen ist neben der Verallgemeinerung von Beobachtungen auf Grund von Experimenten gelegentlich auch die gedankliche Herleitung und anschließende experimentelle Überprüfung von Lösungsansätzen (Hypothesen) anzuwenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Formulierung von Gesetzen ist auf qualitative Je-desto-Fassungen besonderer Wert zu legen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Nur an geeigneten Beispielen ist die Leistungsfähigkeit mathematischer Methoden für die Physik zu zeigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An geeigneten Inhalten ist den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zu möglichst selbstständigem Untersuchen, Entdecken bzw. Forschen zu geben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dies bedingt den Einsatz von Schülerversuchen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Altersgemäße Denkwege und Deutungsversuche der Schülerinnen und Schüler sind zu berücksichtigen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kernbereich:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. und 3. Klasse:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Die Physik bestimmt unser Leben:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend vom Interesse und von Fragestellungen, die von den Schülerinnen und Schülern kommen, soll ein „motivierender Streifzug“ durch unterschiedlichste Bereiche des belebten und unbelebten Naturgeschehens unternommen werden.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die für die Physik typische Denkweise kennen lernen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterschiede zwischen physikalischen und nicht-physikalischen Denkvorgängen erkennen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Die Welt, in der wir uns bewegen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von unterschiedlichsten Bewegungsabläufen im Alltag, im Sport, in der Natur beziehungsweise in der Technik sollen die Schülerinnen und Schüler ein immer tiefergehendes Verständnis der Bewegungsmöglichkeiten, der Bewegungsursachen und der Bewegungshemmungen von belebten und unbelebten Körpern ihrer täglichen Erfahrungswelt sowie des eigenen Körpers gewinnen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewegungsfördende und bewegungshemmende Vorgänge verstehen und anwenden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Alle Körper bestehen aus Teilchen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Alltagserfahrungen sollen die Schülerinnen und Schüler immer intensiver mit dem Teilchenmodell und seinen Auswirkungen auf diverse Körpereigenschaften vertraut gemacht werden. Weg und Geschwindigkeit; die gleichförmige und die gleichförmig beschleunigte Bewegung; Masse und Kraft; Masse und Trägheit; Gewichtskraft und Reibungskraft.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Teilchenmodell aller Körper und wichtiger Auswirkungen akzeptieren und verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Teilchenaufbau und grundlegenden Wärmephänomenen verstehen; Temperatur, Wärme, Wärmemenge und Wärmedehnung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegendes Wissen über Entstehung und Ausbreitung des Schalls erwerben und anwenden können; Druck, Frequenz, Tonhöhe, Lautstärke, Schallgeschwindigkeit;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ursache des Schwimmens, Schwebens und Sinkens von Körpern im Wasser verstehen und anwenden können; Dichte von Stoffen, Gewichtsdruck in Flüssigkeiten und in Luft.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Der Traum vom Fliegen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler sollen die wesentlichsten Vorgänge beim Fliegen nach dem Prinzip „leichter als Luft“ und „schwerer als Luft“ verständlich gemacht werden.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewegungsmöglichkeiten von Kleinstkörpern, etwa Staubkörnern, Sporen oder Regentropfen verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die grundlegenden Vorgänge bei einer Ballonfahrt verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das „aktive“ Fliegen von beispielsweise Vögeln, Schmetterlingen oder Flugzeugen auf Grund einfachster Modellvorstellungen verstehen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Unser Leben im „Wärmebad“:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Alltagserfahrungen sollen die Schülerinnen und Schüler ein immer tiefer gehendes Verständnis der thermischen Vorgänge in der unbelebten und belebten Welt gewinnen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Alltagsbegriffe „Wärme“ und „Kälte“ als Bewegungsenergie der Aufbauteilchen der Körper sowie den Unterschied zwischen „Wärme“ und „Temperatur“ verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>modellartig verschiedene Formen des Wärmetransportes und wichtige Folgerungen erklären können; Wärmeleitung, Wärmeströmung, Wärmestrahlung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung der Wärmeenergie für Lebewesen in ihrer Umwelt erkennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung der Wärmeenergie im wirtschaftlichen und ökologischen Zusammenhang sehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zustandsänderungen und dabei auftretende Energieumsetzungen mit Hilfe des Teilchenmodells erklären können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsichten in globale und lokale Wettervorgänge und Klimaerscheinungen gewinnen (Jahreszeit, Wasserkreislauf auf der Erde, Meeresströmungen, Windsysteme).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Elektrische Phänomene sind allgegenwärtig:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Alltagserfahrungen sollen die Schülerinnen und Schüler immer intensiver mit grundlegenden elektrischen Vorgängen im technischen Alltag und in Naturvorgängen vertraut gemacht werden.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Auswirkungen der elektrisch geladenen Atombausteine auf makroskopische Vorgänge qualitativ verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verschiedene Spannungsquellen als Energieumformer und einfache Stromkreise verstehen; Gleichstrom und Wechselstrom, Stromstärke, Spannung, Widerstand, das Ohm`sche Gesetz;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>elektrische Erscheinungen in Technik und Natur erklären können.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Elektrotechnik macht vieles möglich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler soll ein grundlegendes Verstehen von Aufbau und Wirkungsweise wichtiger elektrischer Geräte erreicht und die Wichtigkeit von Schutz- und Sparmaßnahmen erkannt werden.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Energieumformung, Arbeitsverrichtung und Wirkungsgrad wichtiger Elektrogeräte verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegendes Sicherheitsbewusstsein im Umgang mit elektrischen Einrichtungen entwickeln (Arten von Sicherungen und Isolation);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsicht in die ökologische Bedeutung von Energiesparmaßnahmen gewinnen und ökologische Handlungskompetenz aufbauen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Klasse:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Elektrizität bestimmt unser Leben:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Alltagserfahrungen sollen die Schülerinnen und Schüler ein immer tiefer gehendes Verständnis von technischer Erzeugung und Konsum von Elektroenergie gewinnen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsicht in den Zusammenhang zwischen elektrischer und magnetischer Energie gewinnen; Permanentmagnet und Elektromagnet; elektromagnetische Induktion;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegendes Wissen über Herstellung, Transport und „Verbrauch“ elektrischer Energie erwerben (Generator und Transformator);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gefahren des elektrischen Stromflusses erkennen und sicherheitsbewusstes Handeln erreichen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsichten in Funktionsprinzipien technischer Geräte aus dem Interessensbereich der Schülerinnen und Schüler gewinnen (Elektromotor).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Die Welt des Sichtbaren:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Alltagserfahrungen sollen die Schülerinnen und Schüler grundlegendes Verständnis über Entstehung und Ausbreitungsverhalten des Lichtes erwerben und anwenden können.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Voraussetzungen für die Sichtbarkeit von Körpern erkennen und die Folgeerscheinungen der geradlinigen Lichtausbreitung verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Funktionsprinzipien optischer Geräte und deren Grenzen bei der Bilderzeugung verstehen und Einblicke in die kulturhistorische Bedeutung gewinnen (ebener und gekrümmter Spiegel; Brechung und Totalreflexion, Fernrohr und Mikroskop);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegendes Wissen über das Zustandekommen von Farben in der Natur erwerben.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gekrümmte Wege auf der Erde und im Weltall:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Alltagserfahrungen sollen die Schülerinnen und Schüler ein immer tiefer gehendes Verständnis der Auswirkungen von Kräften auf das Bewegungsverhalten von Körpern gewinnen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eine Bewegung längs einer gekrümmten Bahn als Folge der Einwirkung einer Querkraft verstehen; Zentripetalkraft;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Gewichtskraft als Gravitationskraft deuten können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewegungen von Planeten und Satelliten grundlegend erklären können.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Das radioaktive Verhalten der Materie:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Alltagsvorstellungen der Schülerinnen und Schüler soll ein grundlegendes Verständnis wichtiger Vorgänge in Atomkernen erzielt werden.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsichten in Veränderungen im Atomkern als Ursache der „Radioaktivität“ gewinnen (Eigenschaften von Alpha-, Beta- und Gammastrahlen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>radioaktiven Zerfall als ständig auftretenden Vorgang erkennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundlegende Vorgänge bei der Energieumsetzung in der Sonne, in Sternen und bei Kernreaktionen verstehen können (Kernfusion, Kernspaltung).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt „Kern- und Erweiterungsbereich“ im dritten Teil).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">MUSIKERZIEHUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Musikunterricht soll einen selbstständigen, weiterführenden Umgang mit Musik unter Beachtung altersspezifischer Voraussetzungen auf der Basis von Handlungsorientiertheit, Aktualität, kultureller Tradition und Lebensnähe vermitteln. Dies soll in der aktiven Auseinandersetzung mit möglichst vielen musikalischen Bereichen, Epochen und Ausdrucksformen erfolgen. Dabei sollen ästhetische Wahrnehmungsfähigkeit, Vorstellungskraft, Ausdrucksfähigkeit und Fantasie der Schülerinnen und Schüler eine Erweiterung und Differenzierung erfahren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von den Vorkenntnissen der Schülerinnen und Schüler sind deren musikalische Fertigkeiten systematisch und aufbauend weiterzuentwickeln. Dabei soll im Laufe der vier Unterrichtsjahre ein Repertoire an Liedern, Tänzen und Hörbeispielen entwickelt und gefestigt werden. Durch die Beschäftigung mit Musik sollen Konzentrationsfähigkeit, Leistungsbereitschaft, Selbstdisziplin, Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Toleranz gefördert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vernetzung von Musik und Lebenswelt und die gesellschaftliche Bedeutung von Musik sollen – auch mit Hilfe von fächerübergreifendem Unterricht – erkannt werden. Dazu gehört auch das Erfahren und das Wissen um die psychischen, physischen, sozialen, manipulierenden und therapeutischen Wirkungen von Musik und deren Nutzung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kritikfähigkeit und Bewertung musikalischen Geschehens und künstlerischer Leistungen sollen unter Anwendung fachkundiger Äußerung geschult werden. Musik soll als Faktor individueller Lebensgestaltung sowie als Möglichkeit für die eigene Berufswahl erkannt werden. In die Wechselwirkungen von Musik und Wirtschaft soll anhand regionaler und überregionaler Gegebenheiten Einsicht gewonnen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Besonderer Wert ist auf die Bewusstmachung der musikalischen Identität Österreichs im historischen, regionalen und internationalen Kontext zu legen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Musik als wesentlicher Bestandteil in Kult und Religion.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Religion und Weltanschauung als Impuls für kompositorisches Schaffen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Musik als nonverbale, wertprägende Sprache, die auf Empfinden, Vitalität, Gemüt, Atmosphäre, Zusammengehörigkeitsgefühl, Gemeinschaftserlebnis wirkt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Musik als Spiegel und Former des Lebensgefühls und des Zeitgeistes.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verständigungsmöglichkeiten über die Sprache hinaus; Textgestaltung mit musikalischen Mitteln; künstlerischer und physiologischer Umgang mit der eigenen Stimme; fachkundige Äußerungen über Musik; multikulturelles Verständnis; Wirkung von Medien.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musik als Spiegel der Gesellschaft, Jugendkultur; kritisches Konsumverhalten – sinnvolle Freizeitgestaltung; gesellschaftliches Verhalten und Erleben im Kulturbetrieb – Verständnis für künstlerische Lebenswelt; Musik als Wirtschaftsfaktor – Musikland Österreich – Berufswelt Musik; Entwicklung des Kulturverständnisses durch Toleranz und Kritikfähigkeit; kreativer Umgang mit neuen Medien; Erziehung zur Genauigkeit.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Akustik und Instrumentenkunde, physiologische Grundlagen des Hörens und der Stimme; analytische und kreative Problemlösungsstrategien.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Künstlerische Komponente von Bewegung; Schulung der Motorik; Sich-Bewusstmachen von Raum-Zeit-Dynamik-Verbindungen; Vernetzung beider Gehirnhälften – musiktherapeutische Ansätze; Entwicklung von Wohlbefinden, Beruhigung – Stimulierung; Schärfung der Sinne – Wahrnehmungserweiterung; Bereitschaft zu Ausdauer, Konzentration und Selbstdisziplin; Beitrag zur positiven Lebensgestaltung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fertigkeiten der Reproduktion, Produktion und Improvisation durch Singen, Musizieren, Bewegen, Gestalten; Entwicklung der Fantasie, Spontaneität und Kreativität – individuell und in Gemeinschaft; nonverbale Kommunikation; emotionale Intelligenz – emotionale Befindlichkeit mit Musik.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrplanbereiche vokales Musizieren, instrumentales Musizieren, Bewegen, Gestalten, Hören, Grundwissen sind immer im Zusammenhang zu sehen und sollen dem jeweiligen Lernziel entsprechend vernetzt werden. Dabei sind fächerübergreifende und fächerverbindende Aspekte besonders zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlage für theoretisches Wissen soll das musikalische Handeln – auch mit improvisatorischen Mitteln – und der Zusammenhang mit dem musikalischen Werk sein. Die einzelnen Stufen: Kennenlernen – Erfahren und Erleben – Erlernen, Erarbeiten und Üben – Wissen und Anwenden (rezeptiv, reproduktiv, kreativ) sind zielorientiert einzusetzen. Ausgehend von den Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler soll das Interesse für die vielfältigen Ausdrucksformen in der Musik aus verschiedenen Epochen und Kulturkreisen vor allem praxisorientiert geweckt und weiterentwickelt werden. Dabei sind auch regionale musikalische Traditionen zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Instrumente, Materialien, Medien und aktuelle Technologien sind mit einzubeziehen. Durch selbstständiges Lernen in verschiedensten Sozialformen soll das Interesse gefördert, der Lernerfolg gesichert und zu partnerschaftlichem und kommunikativem Verhalten beigetragen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen den Lehrer bzw. die Lehrerin im Unterricht musikalisch tätig erleben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein unerlässlicher Bestandteil der Unterrichtsgestaltung ist die aktive Einbeziehung von Künstlerinnen, Künstlern, Expertinnen und Experten sowie die Verbindung zum regionalen und überregionalen Kulturleben in und außerhalb der Schule.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Projekte und Veranstaltungen können die Schülerinnen und Schüler zu künstlerischer Tätigkeit anregen und das Gemeinschaftserlebnis fördern.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kernbereich:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. und 2. Klasse</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Vokales Musizieren:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Stimmbildung und Sprecherziehung in Gruppen und chorisch (Lockerung, Haltung, Atmung, Ansatz, Artikulation); Repertoireerwerb auch unter Berücksichtigung der Hörerfahrung und der regionalen musikalischen Traditionen; Erarbeiten und Üben ein- und mehrstimmiger Lieder und Sprechstücke im Hinblick auf musikalische und sprachliche Genauigkeit; Gestaltung von Liedern aus verschiedenen Stilrichtungen, Epochen und Kulturkreisen mit oder ohne Begleitung, auch in Verbindung mit Bewegung.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Instrumentales Musizieren:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Handhabung von Rhythmusinstrumenten und Stabspielen; Musizieren mit herkömmlichen, selbst gebauten, elektronischen und Körperinstrumenten; elementare Liedbegleitung; elementare Gruppenimprovisation.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bewegen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegung in Verbindung mit Stimmbildung; Erarbeiten und Üben von Körperhaltung und Bewegungsabläufen; gebundene und freie Bewegungsformen auch unter Einbeziehung von Materialien und Instrumenten; Erfahren von Metrum, Takt, Rhythmus, Melodie sowie Form, Klang und Stil durch Bewegung; Gruppentänze, vorgegebene und selbsterarbeitete Tanzformen, Tanzlieder.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gestalten:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Textliches, darstellendes und bildnerisches Gestalten zur Musik; kreatives Spiel mit Rhythmen, Tönen und Klängen; Nutzung von Medien und neuen Technologien.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Hören:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfahren, Beschreiben und Bewerten der akustischen Umwelt; Entwicklung von emotionalen, aber auch kognitiven Bezügen zur Musik durch Hören ausgewählter Beispiele aus verschiedenen Epochen, Stilen, Funktionsbereichen und Kulturkreisen und beim vokalen und instrumentalen Musizieren.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundwissen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundbegriffe der Musiklehre vor allem in Zusammenhang mit dem Klassenrepertoire: grafische und traditionelle Notation als Hör-, Musizier- und Singhilfe; Metrum, Takt, Rhythmus; Dynamik, Tempo, Phrasierung; Intervalle, Akkorde; Dur, Moll, pentatonische Elemente;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Motiv, Thema; zwei-, dreiteilige Liedform, Rondo, Variation;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kennenlernen musikalischer Gattungen; optisches und akustisches Erkennen der gebräuchlichsten Instrumente und deren Spielweisen;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aufbau eines musikalischen Fachvokabulars; Einblicke in das Leben von Musikerinnen und Musikern in Zusammenhang mit ausgewählten Musikbeispielen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. und 4. Klasse:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Vokales Musizieren:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Stimmbildung unter Berücksichtigung der körperlichen und entwicklungspsychologischen Voraussetzungen; stilgerechter Einsatz der Stimme; Wiederholung, Festigung und Erweiterung des Repertoires; Erarbeiten und Üben ein- und mehrstimmiger Lieder unter Berücksichtigung der mutierenden Stimmen und im Hinblick auf musikalische und sprachliche Genauigkeit; exemplarische Lieder zur Musikgeschichte und aus verschiedenen Kulturkreisen; Sprechstücke.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Instrumentales Musizieren:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung der Musizierpraxis mit Körperinstrumenten, Rhythmusinstrumenten, Stabspielen und elektronischen Instrumenten; verstärkter Einsatz vorhandener Klasseninstrumente; Liedbegleitung in Verbindung mit musiktheoretischen Grundlagen; einfaches improvisatorisches Musizieren.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bewegen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegung in Verbindung mit Stimmbildung; verschiedene Bewegungsformen und Tänze unter Berücksichtigung der aktuellen Musik; exemplarische Tänze zur Musikgeschichte und aus verschiedenen Kulturkreisen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gestalten:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gestaltung von Musikstücken mit gegebenen oder selbst erfundenen rhythmischen und melodischen Motiven, Texten und Bewegungsabläufen; Einbeziehung aktueller Medien.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Hören:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören von Musik in Bezug auf Formen, Gattungen und Stile aus verschiedenen Epochen und Kulturkreisen; kritische Auseinandersetzung mit den Wirkungen von Musik.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundwissen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anwenden, Festigen und Erweitern der Grundbegriffe der 1. und 2. Klasse; Ensembles und Besetzungen in verschiedenen Epochen und Kulturkreisen; ausgewählte Beispiele vokaler und instrumentaler Gattungen aus verschiedenen Epochen unter Berücksichtigung des 20. Jahrhunderts: Oper, Oratorium, Musical, Suite, Konzert, symphonische Gattungen; aktuelle Strömungen der Popularmusik; Musik und Musikerbiografien im sozialen, wirtschaftlichen und politischen Umfeld; Orientierung im regionalen, überregionalen und internationalen Kulturleben; Erkennen von Musik als Wirtschaftsfaktor; Kennenlernen von Berufen im Musikbetrieb.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt „Kern- und Erweiterungsbereich“ im dritten Teil).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">BILDNERISCHE ERZIEHUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Bildnerische Erziehung stellt sich die Aufgabe, grundlegende Erfahrungen in visueller Kommunikation und Gestaltung zu vermitteln und Zugänge zu den Bereichen bildende Kunst, visuelle Medien, Umweltgestaltung und Alltagsästhetik zu erschließen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Komplexe Lernsituationen, in denen sich Anschauung und Reflexion mit der eigenen bildnerischen Tätigkeit verbinden, sollen mit den für ästhetische Gestaltungsprozesse charakteristischen offenen Problemstellungen die Voraussetzungen für ein Lernen mit allen Sinnen und die Vernetzung sinnlicher und kognitiver Erkenntnisse schaffen. Auf dieser Grundlage sollen Wahrnehmungs-, Kommunikations- und Erlebnisfähigkeit gesteigert und Vorstellungskraft, Fantasie, individueller Ausdruck und Gestaltungsvermögen entwickelt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die eigene Gestaltungsarbeit soll Einsichten in die Zusammenhänge von Produkt und Prozess ermöglichen, technische und handwerkliche Grundlagen vermitteln und Offenheit, Experimentierfreudigkeit, Flexibilität und Beharrlichkeit als wichtige Voraussetzungen für kreatives Gestalten erlebbar machen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Ergänzung und Relativierung der subjektiven Erfahrungen durch grundlegendes Sachwissen zielt auf Erweiterung der Wahrnehmungs-, Erkenntnis- und Handlungsqualitäten im visuellen Bereich. Neben der Entwicklung persönlicher Erlebnisfähigkeit und Freude an bildender Kunst sollen auch verstandesmäßige Zugänge eröffnet und das reflektorische und kritische Potenzial von Kunstwerken in altersgemäßer Form bewusst gemacht werden. In gleicher Weise soll eine sachliche Basis für die kreative und verantwortungsbewusste Nutzung der neuen Medien und das persönliche Engagement in Fragen der Umweltgestaltung gelegt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lernchancen des Faches reichen über fachspezifische Kenntnisse und Fertigkeiten hinaus. Die mit der eigenständigen Gestaltungsarbeit verbundene Selbsterfahrung, die Förderung der Kreativität, der Handlungsbereitschaft und der Freude am eigenen Tun können ebenso wie die Wertschätzung ästhetischer Vielfalt und die Entwicklung kulturellen Bewusstseins und kultureller Toleranz wichtige Beiträge zur Persönlichkeitsbildung und zur Wahrnehmung sozialer Verantwortung leisten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verknüpfung ästhetischer Anforderungen mit ethischen Grundeinstellungen und Weltanschauungen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einblicke in historische, ethische und ökonomische Bedingungsfelder künstlerischer Prozesse.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verbinden sprachlicher und bildhafter Kommunikationsmittel; mediengerechte Gestaltung von Mitteilungen; Verbalisieren ästhetischer Erfahrungen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wechselbeziehung zwischen Kunst und gesellschaftlichen Entwicklungen, Kunst und Religion; Zusammenhang von Kunst und kultureller Identität; Einsichten in fremde Kulturen; Verantwortungsbewusstsein und Handlungskompetenz für die Mitgestaltung der Umwelt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Visuelle Aspekte von Naturphänomenen; Maß, Zahl und Struktur als Gestaltungsaspekt; Entwicklung des Abstraktions- und Raumvorstellungsvermögens; Werkstoffe und Techniken sowie deren sachgerechter und verantwortungsbewusster Einsatz; Aspekte wechselseitiger Beziehung in der Entwicklung von Naturwissenschaft und bildender Kunst.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung und Differenzierung der sinnlichen Wahrnehmungs- und Erkenntnisfähigkeit sowie des Darstellungvermögens, Lust an gestalterischer Tätigkeit; Entwicklung der ästhetischen und emotionalen Bildung; Entwicklung technischer und handwerklicher Fähigkeiten; Entwicklung kreativer Haltungen und Methoden sowie eines altersgemäßen ästhetischen Sachwissens; Begabungsförderung im Hinblick auf Berufe mit künstlerischem bzw. gestalterischem Anforderungsprofil.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung von motorischen und sensorischen Fähigkeiten; der menschliche Körper als Ausdrucksmittel und künstlerisches Medium.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Themen und Aufgabenstellungen müssen auf jeder Schulstufe die drei Bereiche bildende Kunst – visuelle Medien – Umweltgestaltung und Alltagsästhetik behandeln. Im Unterabschnitt Sachgebiete gibt der Lehrplan stichwortartig Hinweise auf eine mögliche Aufgliederung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auswahl und Schwerpunktsetzung liegen in der Verantwortung der Lehrenden, müssen sich für den Kernbereich aber an den im Unterabschnitt Lehrstoff genannten Zielen orientieren. Durch entsprechende Themenwahl und Akzentuierung können auch mehrere der drei Bereiche gleichzeitig angesprochen werden (zB: Architektur als Kunstwerk, Propagandamedium und gestalteter Lebensraum).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die vertiefende und mehrdimensionale Auseinandersetzung mit ausgewählten Themen- und Problemstellungen sowie Vernetzungs- und Transferleistungen sind wichtiger als die Behandlung einer möglichst großen Anzahl von Aufgaben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Motivation der Schülerinnen und Schüler und deren Freude an eigenständiger bildnerischer Tätigkeit sollen zentrale Aspekte der Aufgabenstellungen sein.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterrichtssequenzen sollen praktische Gestaltungsaufgaben gleichwertig mit der Reflexion und mit einer altersgemäßen Vermittlung von Sachinformationen verbinden und die Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit ihren eigenen Arbeiten einschließen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um die Qualität von Gestaltungslösungen einsichtiger zu machen, soll die Anwendung von Techniken und der Einsatz bildnerischer Mittel nicht Selbstzweck sein, sondern mit thematischen und inhaltlichen Anliegen ursächlich verbunden werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die einzelnen Unterrichtssequenzen und Projekte sollen insofern aufeinander bezogen sein, als sie aufbauende Lernschritte und Schwierigkeitsgrade in thematischer, gestalterischer und technischer Hinsicht berücksichtigen müssen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne der Anschaulichkeit muss grundsätzlich auf optimale Qualität der verwendeten Bildmedien geachtet werden. Die Begegnung mit dem Original ist auf jeden Fall anzustreben. Manche Einsichten können zudem nur im unmittelbaren Vergleich (zB: Doppelprojektion) gewonnen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Anspruch, Lernchancen aus der Vernetzung von praktischer Arbeit und Reflexion zu entwickeln, stellt besondere Anforderungen an den Organisationsrahmen der Lernprozesse. Die wöchentliche Doppelstunde als minimale Zeiteinheit des Unterrichtsgeschehens zählt ebenso zu den Voraussetzungen wie die Einbeziehung außerschulischer Lernorte (Galerien, Museen, Ateliers, Begehung von Architektur usw.), die eine Begegnung mit Originalwerken möglich macht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsertrag ist in geeigneter Form zu sichern (Mitschrift, Dokumentationsmappe, Bildersammlung uä.).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Sachgebiete:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildende Kunst:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Malerei, Grafik, Schrift, Plastik/Objekt, Architektur, Foto, Film, Video, Computer, zeitgenössische künstlerische Medien und Ausdrucksformen (zB: Aktionskunst, Happening, Performance, Montage, Environment, Konzeptkunst, ...);</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildfunktionen und Bildsujets, Bildauffassungen;</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildordnung: Bildelemente und Struktur;</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Farbe: Licht, Farbwahrnehmung, Funktion und Wirkung der Farbe, Maltechniken, Farbtheorien;</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kunst und Gesellschaft, Kunst und Politik, Kunst und Geschichte;</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kunstvermittlung: Museum, Galerie, Kunstmarkt, Medien.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Visuelle Medien:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zeichnung als Informationsträger (zB: Skizze, Plan, ...);</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schrift, Typografie, Lay-out, Graphic Design;</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schrift und Bild: Plakat, Zeitung, Illustrierte, Comics, visuelle Aspekte der Werbung;</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache und Bild: Vortrag, Präsentation; Präsentationsmedien: Wandtafel, Kunstmappen, Overheadprojektor, Diaprojektor, Kopiergerät;</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fotografie, Film, Video, Computer (Multimedia, CAD, Grafik, Animation und Simulation);</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">gesellschaftliche Bedeutung der Bildmedien;</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kunstwerke als Massenmedien.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Umweltgestaltung und Alltagsästhetik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">visuelle Aspekte der Architektur und des Design;</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Stadtbilder, Stadtstrukturen, Idealstädte, Stadtutopien, Denkmalschutz, Kulturtourismus, Identität eines Ortes;</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Raumgestaltung, Raumwirkung;</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">ästhetisch geprägte Situationen und Prozesse: kulturelle, religiöse, politische und sportliche Veranstaltungen, Feste und Feiern, Zeremonien und Rituale, Spiele und Aktionen;</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Selbstdarstellung: Körpersprache, Mode, Make-up.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kernbereich:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. und 2. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Themen und Aufgabenstellungen zielen auf die Aneignung grundlegender Erfahrungen, Fertigkeiten und Kenntnisse. Durch das eigenständige Lösen von Gestaltungsaufgaben sollen die Schülerinnen und Schüler visuelle Darstellungsformen für Sachverhalte, Ideen und Konzepte finden und ihren Gedanken, Gefühlen, Fantasien und Utopien mit bildnerischen Mitteln Ausdruck verleihen lernen. Durch die Reflexion der eigenen Gestaltungsleistungen und durch die Auseinandersetzung mit Werken der bildenden Kunst, mit visuellen Medien, mit Themen der Umweltgestaltung und Alltagsästhetik sollen erste Einblicke in Struktur und Funktion visueller Gestaltung gewonnen werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen erfahren, dass visuelle Wahrnehmung in vielen Fällen durch haptische, akustische und andere Sinneseindrücke unterstützt und wesentlich mitbestimmt wird.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im spielerischen Umgang mit den bildnerischen Mitteln unterschiedliche Gestaltungsweisen und Techniken kennen und zur Visualisierung altersgemäßer Themenstellungen anwenden lernen; visuelle Wahrnehmungen sprachlich mitteilen können; erste Erfahrungen im Umgang mit neuen Bildmedien erwerben; Werke der bildenden Kunst kennen lernen – nach Möglichkeit im Zusammenhang mit der eigenen bildnerischen Tätigkeit; Situationen der Umweltgestaltung im persönlichen Umfeld wahrnehmen, eigene Ansprüche formulieren und visuell darstellen lernen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildnerische Techniken und Gestaltungsweisen einer gestellten Aufgabe sinnvoll zuordnen können, experimentelle Verfahren als Impuls nutzen lernen; die Wahrnehmung von Bildern und Zeichen der alltäglichen Lebenswelt bewusst machen und erörtern können; die neuen Bildmedien im Rahmen von Gestaltungsaufgaben als Werkzeug kennen lernen; über Teilaspekte erste Einblicke in die komplexe Struktur von Kunstwerken erhalten und Erkenntnisse für eigene Gestaltungsleistungen nutzen lernen; Umweltgestaltung als Gemeinschaftsaufgabe erkennen und in der Bearbeitung altersgemäßer Gestaltungsaufgaben eigene Konzepte mit den Entwürfen anderer abstimmen und optimieren lernen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. und 4. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Themen und Aufgabenstellungen zielen auf Vertiefung, Erweiterung und zunehmend selbstständige Anwendung der erworbenen Erfahrungen, Fertigkeiten und Kenntnisse. In der engen Verbindung eigener Gestaltungserfahrungen mit der Reflexion und dem Erwerb spezifischen Sachwissens sollen die Schülerinnen und Schüler unkonventionelle Lösungswege kennen lernen, die Vielgestaltigkeit ästhetischer Ausdrucksmöglichkeiten erfahren, Vielfalt als Qualität erkennen und mit der Mehrdeutigkeit visueller Aussagen umgehen lernen. Dabei können Erfahrungen im Verbinden sprachlicher mit visuellen und anderen nonverbalen Kommunikationsweisen erworben werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen Informationsquellen und Einrichtungen der Kunstvermittlung kennen und selbstständig nutzen lernen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweitertes Wissen über Form-Wirkungs-Zusammenhänge erwerben und selbst anwenden lernen; visuelle Phänomene strukturiert beschreiben und analysieren können; die kreativen Möglichkeiten der neuen Bildmedien erfahren und nutzen lernen; die Auseinandersetzung mit Kunstwerken durch Vernetzung unterschiedlicher Betrachtungsaspekte und durch Einbeziehung gesicherter Sachinformation intensivieren und Kriterien für die Werkanalyse entwickeln; ästhetisch bestimmte Aspekte des Alltagslebens erkennen und im persönlichen Bereich gestalten lernen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabenstellungen zunehmend durch die eigenständige Wahl der Technik und der Gestaltungsmittel themengerecht bewältigen können; Grundgesetze visueller Kommunikation mit den damit verbundenen Möglichkeiten der Manipulation kennen und kritisch beurteilen lernen; die neuen Bildmedien in komplexe Gestaltungsaufgaben integrieren können; Wissen über kunsthistorische Zusammenhänge und ihre gesellschaftlichen Ursachen erwerben; Projekte der Umweltgestaltung durch Nutzung der ästhetischen Zugänge analysieren lernen und in eigenen Gestaltungsversuchen Alternativen entwickeln.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt „Kern- und Erweiterungsbereich“ im dritten Teil).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">TECHNISCHES WERKEN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Auseinandersetzung mit den Sachbereichen „Gebaute Umwelt“, „Technik“ und „Produktgestaltung/Design“ sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, das Leben in einer hochtechnisierten Welt in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht zu bewältigen. Dazu soll Technisches Werken durch entdeckendes, problemlösendes und handelndes Lernen beitragen. Dabei sind neben der Schwerpunktsetzung auf technische Aspekte auch Elemente des textilen Bereiches zu beachten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Entwicklung und Anwendung von Strategien zum Erkennen und Lösen von technischen und gestalterischen Problemen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsichten gewinnen in Zusammenhänge von Ursache und Wirkung bei technischen Sachverhalten; Förderung von Kreativität und Innovationsfähigkeit durch systematisches und divergierendes Denken; eigenständige Durchführung von Problemlösungs- und Gestaltungsprozessen; ökonomisches Organisieren von Herstellungsprozessen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Entwicklung von Fähigkeiten und Fertigkeiten durch die Umsetzung kognitiver Lernprozesse in Produkte und Ergebnisse:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fähigkeiten und Begabungen entwickeln zur Lebens- und Freizeitgestaltung; Sicherheitsbewusstsein aufbauen und werkgerechten Einsatz von Maschinen und Werkzeugen kennen lernen; genaue und materialgerechte Verarbeitung von Werkstoffen nach funktionalen und gestalterischen Kriterien; Einblicke in die Berufs- und Arbeitswelt als wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung gewinnen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Entwicklung von Kompetenzen durch Sammeln von Erfahrungen aus der praktischen Arbeit:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Steigerung der Sensibilität durch sinnliches Erleben beim Verarbeiten verschiedener Werkstoffe; Entwicklung von Zielstrebigkeit und Konsequenz beim Lösen gestellter Aufgaben; Entwicklung von kritischer Selbsteinschätzung, Frustrationstoleranz und Kritikfähigkeit als Grundlage für Entscheidungsfindungen; Erwerb von Urteilsvermögen und Qualitätsbewusstsein bei der Bewertung von Produkten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ermöglichen von sozialen Erfahrungen und Hinführen zu verantwortungsvollem Handeln für eine menschengerechte Umweltgestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kooperationsbereitschaft und Teamfähigkeit bei Planungs- und Herstellungsprozessen aufbauen; Mitgestaltung des gemeinschaftlichen Lebensraumes; Gesundheitsaspekte bei der Auswahl von Materialien und Technologien bei baubiologischen und ökologischen Überlegungen berücksichtigen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Durch die Abschätzung der Technikfolgen entsteht moralische und ethische Kompetenz für die Auswirkungen menschlichen Tuns.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verantwortungsbewusster Umgang mit den begrenzten Ressourcen der Erde.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aneignung entsprechender Fachterminologie und Förderung der Kommunikationsfähigkeit bei der Analyse von Werkstücken.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung der Teamfähigkeit, Berufsorientierung, Entwicklung von Kompetenz und Verantwortung für die Gestaltung des Lebensraums durch modellhaftes Lösen von gestalterischen und technischen Aufgaben, Förderung von Toleranz und gegenseitiger Achtung durch interkulturelle Werkbetrachtung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung systematischen Denkens durch die Entwicklung von Problemlösungsstrategien, Umsetzung und Erprobung von theoretischen Lösungen in der Realität, Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Inhalten und Methoden, Nutzung zeitgemäßer Technologien.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung von Kreativität und gestalterischen Fähigkeiten durch individuelle Ausdrucksmöglichkeiten und innovative Problemlösungen, Entwicklung des Darstellungsvermögens durch die systematische Auseinandersetzung mit Entwurf und Planung von Objekten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwicklung von Gesundheits- und Sicherheitsbewusstsein beim Einsatz von Werkzeugen, Werkstoffen und Technologien, Ausbau der Feinmotorik.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Werken soll ein kreativer Prozess sein, in dem die Eigenständigkeit bei der Entwicklung von Problemlösungsstrategien gefördert wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Auswahl und Vermittlung der Inhalte ist auf den Motivationscharakter und auch auf den unmittelbaren Lebensraum der Schülerinnen und Schüler bedacht zu nehmen. Wichtigstes Ziel der Unterrichtsarbeit ist wegen seines starken Motivationscharakters das Herstellen eines konkreten Produkts.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Planung des Unterrichts ist sicherzustellen, dass alle Lehrplanbereiche ausreichend berücksichtigt werden, wobei auch Querverbindungen zwischen den verschiedenen Bereichen und zu anderen Unterrichtsgegenständen anzustreben sind. Schwerpunktsetzungen durch spezielle Neigungen und Fähigkeiten der Lehrkraft, situative Gegebenheiten und das Aufgreifen aktueller Anlässe sind möglich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Planung soll die Anfertigung von altersgemäßen Entwürfen, Skizzen, Werkzeichnungen, gegebenenfalls auch die Herstellung von Modellen, die Auswahl der Materialien, die Planung von Fertigung und Prozessabläufen umfassen. Zur Unterstützung der Planung, Darstellung und Herstellung von Werkstücken sollen zeitgemäße Technologien und Medien eingesetzt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsichten in Zusammenhänge können gelegentlich durch experimentierendes und prozesshaftes Erarbeiten geeigneter Lehrplaninhalte gewonnen werden, wobei in diesem Fall keine fertigen Endprodukte erzielt werden müssen. Ergebnisse von solchen Auseinandersetzungen sollen in geeigneter Form dargestellt oder präsentiert werden, um zur Festigung des Gelernten beizutragen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die kritische Reflexion von Lösungen und allfällige Korrekturen sind wichtige Bestandteile von Herstellungsprozessen und dienen zur Festigung des Gelernten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Exkursionen und Lehrausgänge stellen wesentliche Ergänzungen des Unterrichts dar, offene Unterrichtsformen sind unverzichtbar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Entwicklung von Werkstücken soll durch Material-, Form- und Farbauswahl Gestaltungsabsicht angestrebt werden und im Endprodukt erkennbar sein. Die geforderte Eigenständigkeit bei der Problemlösung schließt die Verwendung von fertigen Bausätzen und rezeptartigen Anleitungen weitgehend aus.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Herstellung der Werkstücke sollen die Schülerinnen und Schüler handwerkliche Grundfertigkeiten erlernen und anwenden können. In der 1. und 2. Klasse sollen die Grundbegriffe der Material- und Werkzeugkunde, in der 3. und 4. Klasse darüber hinaus spezielle Anwendungsmöglichkeiten erarbeitet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Maschinen, Geräte und Materialien sind in den Werkräumen so zu verwenden bzw. aufzustellen, dass eine Gefährdung oder Beeinträchtigung der Gesundheit nach menschlichem Ermessen ausgeschlossen ist. Individuelle Voraussetzungen und der Entwicklungsstand von einzelnen Schülerinnen und Schülern sind zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Folgende Werkzeuge und Maschinen dürfen von Schülerinnen und Schülern in keinem Fall benützt werden: Kreissägen, Hobelmaschinen, Fräsmaschinen, Winkelschleifer.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf die Gefahren beim Arbeiten mit elektrischem Strom und auf Maßnahmen zur Unfallverhütung ist jedenfalls und eindringlich hinzuweisen. Werkstücke dürfen nur mit maximal 24 Volt Stromspannung betrieben werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das praktische Arbeiten der Schülerinnen und Schüler als zentrales Anliegen der Werkerziehung und die komplexe Auseinandersetzung mit den Inhalten erfordern ein hohes Maß an Flexibilität bei der Unterrichtsplanung über größere Zeiträume.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den praxisorientierten Unterricht empfiehlt sich die Nutzung von geeigneten Sonderunterrichtsräumen mit entsprechender Ausstattung.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kernbereich:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gebaute Umwelt:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Auseinandersetzung mit den Inhalten „Der Ort“, „Das Bauwerk“, „Das Wohnen“ sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, an der Gestaltung ihres unmittelbaren Lebensbereiches verantwortungsvoll mitzuwirken bzw. Fantasien und Denkmodelle für die Zukunft zu entwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sie sollen elementare Grundlagen für die Gestaltung und Nutzung von Bauwerken kennen und anwenden lernen. Dabei sollen die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Architektur erkannt, die daraus resultierenden Probleme analysiert und Lösungsmöglichkeiten entwickelt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben dem Erleben gebauter Architektur können auch aus der Fertigung von Modellen Erkenntnisse gewonnen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. und 2. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Ort:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auseinandersetzung mit der Lage eines Bauwerks, seinem Außenraum, seiner unmittelbaren Umgebung und seinem größeren Umfeld durch Erkundung von realen Situationen und geeigneten Plandarstellungen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Bauwerk:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen von Kategorien zur Unterscheidung nach:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Nutzung und Raumbedarf: Wohnbau, Industrie- und Bürobau, Sonderbau (Kirche, Schule, Krankenhaus, ...);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gestaltung und Form;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Konstruktionen: Massivbauweise, Skelettbauweise;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Baumaterialien.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Wohnen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erleben und verbalisieren unterschiedlicher Raumeindrücke sowie individuelles und gemeinsames Entwickeln von Fantasien und Modellen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. und 4. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Ort:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen und Erfassen von städtebaulichen, raumplanerischen und infrastrukturellen Zusammenhängen durch Auseinandersetzung mit konkreten Anlässen aus dem engeren Erlebnisbereich der Schülerinnen und Schüler.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Bauwerk:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsichten gewinnen in grundlegende Gestaltungsprinzipien und funktionale Anforderungen durch Erleben und Vergleichen von unterschiedlichen Gebäudetypen. Auseinandersetzung mit zukunftsorientierten Technologien im Bau- und Energiebereich.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Wohnen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwickeln von Konzepten für das Wohnen von Menschen mit ähnlichen oder unterschiedlichen Bedürfnissen. Auseinandersetzung mit Ausstattung und Funktionalität von Wohnräumen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Produktgestaltung – Design:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Auseinandersetzung mit den Inhalten „Gebrauchsgut“ und „Werkzeug“ sollen die Schülerinnen und Schüler Einsichten und Kompetenzen für die Herstellung und Nutzung von Produkten gewinnen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch das Erarbeiten eines Anforderungskatalogs am Beginn jeder Aufgabe sollen sie Kriterien für die Beurteilung von Produkten entwickeln. Beim Erstellen einer Produktanalyse sollen Zusammenhänge zwischen Form, Funktion, Werkstoff, Ökologie und Ökonomie hergestellt werden und zu konsumkritischem Verhalten führen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. und 2. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Werkzeug:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Herstellen einfacher Werkzeuge aus leicht zu bearbeitenden Materialien.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gebrauchsgut:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Herstellen von einfachen, funktionstüchtigen Produkten für Alltag und Spiel. Erarbeiten und Herstellen von Gefäßen und Behältern aus leicht formbaren Werkstoffen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. und 4. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Werkzeug:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Herstellen von anspruchsvolleren Werkzeugen aus Materialien mit höheren Anforderungen nach selbst angefertigten Werkzeichnungen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gebrauchsgut:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anfertigen von Werkstücken mit höheren funktionalen und gestalterischen Ansprüchen für Freizeit, Sport bzw. soziale Bereiche. Planen, Gestalten und Herstellen von Gebrauchsgütern in Einzel- oder Serienfertigung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Auseinandersetzung mit Inhalten der Teilbereiche „Mechanik“, „Strömungs- und Elektrotechnik“ sollen die Schülerinnen und Schüler systematische Denkprozesse bei der Problemerkennung, Analyse und Zielformulierung entwickeln. Sie sollen auch durch experimentelle Verfahren kreative Lösungsansätze suchen, Entscheidungen treffen und so zu einer Problemlösung finden können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. und 2. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mechanik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gewinnen von Einsichten in einfache mechanische Vorgänge an Maschinen durch Untersuchen, Bauen und Erproben; Herstellen von einfachen Fahrzeugen, eventuell mit Lenk- und Bremsvorrichtung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Strömungstechnik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Fertigung von Flug- oder Schiffsmodellen, Wind- oder Wasserrädern sollen Einsichten in Grundprinzipien von Maschinen, die Luft- und Wasserströmungen nutzen, gewonnen werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Elektrotechnik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gewinnen von Einsichten in einfache elektrische Schaltungen oder Anlagen und Erarbeiten einfacher Schaltpläne; Anwendung verschiedener Arten von Stromquellen und Verbrauchern – vor allem auch in Verbindung mit Aufgaben aus anderen Lehrplanbereichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. und 4. Klasse</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mechanik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gewinnen von Einsichten in verschiedene Antriebs-, Lenkungs- und Steuerungssysteme; Erkennen der Problematik von Energieeinsatz und Wirkungsgrad bei Fahrzeugen und Maschinen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Strömungstechnik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweitern und Vertiefen des Verständnisses für verschiedene Funktionsweisen aus dem Bereich der Hydro- und Aerodynamik. Einsatz verschiedener Antriebs- und Steuerungssysteme bei Schiffs- und Flugmodellen, Kraft- und Energiemaschinen – gegebenenfalls unter Einbeziehung der Elektrotechnik.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Elektrotechnik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lesen und Verstehen von elektrischen und einfachen elektronischen Schaltplänen. Erarbeiten der Funktionsweise von Bauteilen und Anwenden bei einfachen Grundschaltungen insbesondere zum Regeln und Steuern.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt „Kern- und Erweiterungsbereich“ im dritten Teil).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">TEXTILES WERKEN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Textilunterricht soll die Tätigkeitsbereiche Kleiden, Wohnen, Gestalten, Arbeiten bzw. Produzieren und Konsumieren erschließen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Grund der gesellschaftlichen Bedeutung dieser Bereiche trägt der Unterrichtsgegenstand Textiles Werken zu wichtigen Grundanliegen unserer Kultur bei.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat das Ziel, alle Schülerinnen und Schüler auf die Bewältigung der in diesen Bereichen auftretenden Alltagssituationen vorzubereiten und sie zu befähigen, diese selbstständig, kritisch und kreativ zu meistern. Dabei sind neben der Schwerpunktsetzung im textilen Bereich auch technische Aspekte zu beachten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die handlungsorientierte Methode des Faches soll die Vernetzung links- und rechtssphäriger Fähigkeiten, also intellektuellen Faktenwissens und vernetzt-konzeptuellen Denkens, ermöglichen. Auf Grund des lebenspraktischen Bezuges des Faches sollen Qualifikationen vermittelt werden, die es den Schülerinnen und Schülerinnen ermöglichen, an der aktiven, kritischen und kreativen Gestaltung ihrer Umwelt teilzunehmen, Teamfähigkeit, Genauigkeit, Konzentration und Ausdauer zu schulen und dabei Wege zur Selbstverwirklichung zu finden. Dem Interesse der Schülerinnen und Schüler am Experimentieren mit textilen Materialien und Arbeitstechniken, an der spontanen Gestaltungsfreude, an der eigenen sowie an der Kleidung der Mitmenschen, am Verkleiden und am Spielen sollen entsprechende Freiräume zur Entfaltung schöpferischer Fähigkeiten gewährt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Folgende <b>Kompetenzen</b> sollen vermittelt werden:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fähigkeiten zur Informationsbeschaffung auf dem Textilsektor, zur Feststellung eigener Bedürfnisse, zur individuellen Auswahl von Textilien, zur nonverbalen Kommunikation und zum kritischen Konsumverhalten.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Das kann unter anderem erreicht werden durch:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwicklung emotionaler, imaginativer und manueller Fähigkeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwicklung der Sensibilität für Farbe, Musterung, Kontrast, Material, Form, Proportion;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entfaltung der subjektiven Kulturfähigkeit in den Bereichen Kleidung und Wohnen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbau eines Problembewusstseins für gesellschaftliche und psychologische Zwänge und für die Komplexität technisch-ökonomischer Zusammenhänge;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erleben von eigenen Werthaltungen und Wertentscheidungen, Begründung von Werturteilen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fertigkeiten in den textilen Grundtechniken unter Berücksichtigung funktionaler, soziologischer, ökologischer und ökonomischer Gesichtspunkte in den Bereichen Kleidung – Mode, Raumgestaltung – Wohnen, Produktgestaltung – Produktanalyse;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kenntnisse der Eigenschaften, Einsatzmöglichkeiten und Gestaltungskriterien textiler Materialien sowie Kenntnisse bezüglich textilen Kulturgutes der eigenen und anderer Kulturen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</i></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Näherbringen von Symbolen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wertschätzung der Arbeit, Werthaltungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verantwortliches Handeln.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Möglichkeiten der nonverbalen Kommunikation vom „Be-Greifen“ bis zur Auseinandersetzung mit Textilien als Medium visueller Botschaften; Entwickeln einer Fachsprache.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Textiles Kulturgut als materiale Basis für den Erziehungs- und Bildungsprozess; Komplexität wirtschaftlicher Zusammenhänge; Hinführung zur Arbeits- und Wirtschaftswelt; Beschäftigung mit neuen Technologien; Aufgeschlossenheit für historische und gegenwärtige Kulturen; Mode, Kult, Werbung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Berücksichtigung von technischen, ökonomischen und ökologischen Voraussetzungen; Auswahl der Materialien, Recycling.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausformung des Geschmacks, des persönlichen Stils und Erkennen eigener Interessen; emotionale Bildung; Sicherheit bei ästhetischen Entscheidungen, Wahl unkonventioneller Formen, Farben, Materialien und Techniken; Einzigartigkeit des eigenen Produkts.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sinnvolle und richtige Wahl der Materialien und Formen von Bekleidung; Schulung der Motorik.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll auf den in der Grundschule erworbenen Erfahrungen, Kenntnissen und Fertigkeiten aufbauen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lernen soll weitgehend in Handlungsprozessen stattfinden, in Kombination mit kulturhistorischer Entwicklung, Interpretation oder Reflexion.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verflechtung von praktischer Arbeit und intellektueller Bildung soll sowohl die sensomotorische als auch die kognitive und emotionale Dimension des Lernens ansprechen und zu umfassenden Lernerfahrungen führen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mehrere Ziele und Lehrplaninhalte können an einem Werkstück erarbeitet werden; dafür bildet die Zusammenfassung des Lehrstoffes der 1. und 2. Klasse bzw. der 3. und 4. Klasse die Voraussetzung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sowohl moderne Wahrnehmungs- und Gestalttheorien als auch Kreativitäts- und Kommunikationstheorien sollen die Grundlagen der Aufgabenstellungen bilden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die schülerzentrierten Aufgabenstellungen sollen unterschiedliche Aktionsformen wie planendes Entwickeln, problemlösendes, entdeckendes, experimentierendes und spielerisches Lernen ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dabei soll die Steigerung der differenzierten Wahrnehmungsfähigkeit, des kreativen Ausdrucksvermögens und der Kritikfähigkeit als Priorität gesehen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fähigkeiten zum selbstständigen Planen, rationellen Arbeiten und kritischen Konsumverhalten sollen entwickelt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Textiles Werken soll auch einen Beitrag zur sinnvollen Gestaltung der Freizeit leisten. Den Schülerinnen und Schülern sollen Kenntnisse vermittelt werden, die sie dazu motivieren, Textiltechniken zum Selbsttun, zum kreativen Tätigsein und zur Kultivierung eigener Möglichkeiten bei der Gestaltung ihrer Kleidung und ihrer engeren Umwelt zu gebrauchen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beschäftigung mit Textilien, das Betrachten von textilen Schöpfungen aus Vergangenheit und Gegenwart, der Umgang mit textilen Materialien und den dafür notwendigen Geräten soll elementare Einblicke in die Wirtschafts-, Sozial- und Kulturgeschichte gewähren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Auseinandersetzung mit textilen Materialien und Techniken sollen problemlösendes Denken, flexibles Verhalten, Toleranz und Teamfähigkeit sowie manuelle Geschicklichkeit und Ausdauer gefördert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den praxisorientierten Unterricht empfiehlt sich die Nutzung von geeigneten Spezialunterrichtsräumen mit entsprechender Ausstattung.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kernbereich:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Faser – Faden – Textile Flächen/Textiltechnologie:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerb von grundlegenden Kenntnissen über die Herstellung und Gewinnung textiler Rohstoffe, textile Verfahrens-, Fertigungs- und Produktionstechniken, manuelle und maschinelle Techniken, Eigenschaften und Pflege der Fasern; Gewinnen von Einsichten in ökonomische und ökologische Zusammenhänge.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerb von Kenntnissen zur Analyse, Auswahl und Beurteilung von Textilien; Einkaufsquellen und ihre Beurteilung hinsichtlich Qualität, Auswahl und Preis; Entwicklung eines kritischen Konsumverhaltens.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. und 2. Klasse:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gewinnung der Fasern und ihre Verarbeitung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennenlernen und Erprobung fadenbildender oder fadenverstärkender Verfahren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>praktisches Anwenden flächenbildender Verfahren mit Fasern und Fäden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Eigenschaften der Fasern, Pflege und Pflegekennzeichen im Hinblick auf die sachgerechte Auswahl von Textilien erarbeiten.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. und 4. Klasse:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwenden von fadenbildenden, fadenverstärkenden oder flächenbildenden Verfahren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Planen und Erproben der Einzel- und Serienfertigung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsatzmöglichkeiten neuer technologischer Hilfsmittel kennen lernen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>textile Prüfverfahren anwenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Textilveredelung praktisch erfahren.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Design/Gestaltungstechniken:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erarbeitung von Gestaltungsgrundlagen des Designs wie Farbe, Form, Struktur, Musterung, Rhythmus, Harmonie, Kontrast und Proportion zur Entwicklung der Wahrnehmungs- und Gestaltungsfähigkeit. Umsetzen eigener Entwürfe unter Berücksichtigung elementarer Gestaltungskriterien für das Design. Experimentelles und sachkundiges Umgehen mit Materialien und Arbeitstechniken. Reflexion im Hinblick auf Funktion, Gestaltung und Technik von Produkten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. und 2. Klasse:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennenlernen, Umsetzen und praktisches Anwenden von flächenverbindenden oder flächengestaltenden Verfahren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache Schnitte entwickeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundformen und ihre Abwandlungen kennen lernen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. und 4. Klasse:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Praktisches Anwenden von flächengestaltenden oder flächenverbindenden Verfahren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schnitte aus Vorlagen gewinnen und einfache Abänderungen konstruieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Reflexion der Planungs- und Durchführungsarbeiten sowie der Erscheinungsform und Funktionalität des Produkts.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kultur/Textilgeschichte:</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. bis 4. Klasse:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennenlernen textiler Verfahren und Sachkultur im Kontext der Kulturtechniken der Menschheitsgeschichte;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Betrachten und Analysieren textiler Kunst- und Gebrauchsgegenstände aus der Vergangenheit;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erschließung der multikulturellen Welt durch Kulturvergleiche;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen ästhetischer Normen und ihrer Wandelbarkeit.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kleidung/Mode/Bekleidungsphysiologie:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der Funktion der Kleidung; psychologische und soziologische Aspekte von Kleidung und Mode; Bedeutung der Kleidung in den jeweiligen Gesellschaftsformen; Thematisierung des Spannungsfeldes Individualität und Gruppenzugehörigkeit. Kennenlernen der Grundregeln der Bekleidungsphysiologie. Erarbeitung von Modemerkmalen: Änderungen in Farbe, Design und Schnitt als Mittel zur Aktualisierung sich rasch wandelnder Modekonzeptionen. Sich Erscheinungsformen und den Wandel der Mode, ästhetische Normen und ihre Wandelbarkeit, Zielgruppen der Werbung und Klischeevorstellungen bewusst machen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. und 2. Klasse:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kenntnisse über Funktionen der Kleidung erwerben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich mit den Möglichkeiten individueller Gestaltung und Aktualisierung von Kleidungsstücken unter Berücksichtigung funktionaler und ästhetisch-gestalterischer Gesichtspunkte auseinander setzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Herstellung oder Veränderung von Kleidung und Accessoires unter Anwendung textiler Techniken.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. und 4. Klasse:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen von Unterschieden selbst gefertigter und industriell hergestellter Produkte im Hinblick auf Qualität, Originalität und Kosten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einblicke gewinnen in die Phänomene der Mode;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Analyse und Bewertung von Material, Schnitt und Ausführung hinsichtlich des Verwendungszweckes, der Gesundheit und des Wohlbefindens;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Planung und Herstellung oder Veränderung von Kleidung und Accessoires unter Anwendung textiler Techniken mit erhöhten Anforderungen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Wohnen/Raumgestaltung:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkunden der Nutzung verschiedener Räume, Einrichtungsgegenstände und textiler Elemente der Innenraumgestaltung. Schärfung der Wahrnehmung durch Beobachten und Vergleichen; Gestaltungsmittel im Raum wie zB Licht, Form, Farbe, Muster. Erkennen funktionaler und ästhetischer Aspekte von Räumen sowie individueller Bedürfnisse als Prämisse für die persönliche Gestaltung und das subjektive Wohlbefinden. Kennenlernen von Raumfunktionen und Raumgestaltung in verschiedenen Epochen und Kulturen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. bis 4. Klasse:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erwerben von Einsichten über das Wohnen als Grundbedürfnis der Menschen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erwerben elementarer Kenntnisse über Räume, Raumfunktionen und Darstellung von Räumen (Grundriss, Maße, Maßstab, Plansymbole);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gewinnen von Beurteilungskompetenz bezüglich Einrichtungsgegenstände und Textilien des Innenraums durch selbstständiges Lösen von Gestaltungsaufgaben.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt „Kern- und Erweiterungsbereich“ im dritten Teil).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">ERNÄHRUNG UND HAUSHALT</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Ernährung und Haushalt soll zur Bewältigung von Aufgaben im privaten Haushalt befähigen, wobei der Haushalt in seiner Gesamtheit als Versorgungs-, Wirtschafts- und Sozialbereich zu sehen ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ernährung und Haushalt ist ein themenzentrierter und handlungsorientierter Unterrichtsgegenstand und soll Entscheidungsgrundlagen für die Förderung des seelischen, körperlichen, sozialen und ökologischen Wohlbefindens anbieten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Zusammenhänge zwischen Alltagsgestaltung und Lebensqualität sollen aufgezeigt werden, wobei Gesundheitserhaltung in allen Fragen der Lebensgestaltung ein zentrales Anliegen sein muss. Das Erkennen der Leistungen privater Haushalte für die Gemeinschaft soll zur Aufwertung von im Haushalt erbrachter Arbeit beitragen und die Notwendigkeit partnerschaftlicher Arbeitsteilung begründen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Bewusstsein, dass dem Leben im Haushalt unterschiedliche Wert- und Normvorstellungen zu Grunde liegen, soll zu aufgeschlossenem, tolerantem Umgang miteinander sowie im multikulturellen Umfeld führen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Themenbereich <b>Ernährung und Gesundheit</b> sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, sich für eine der Gesundheit dienliche Ernährungsweise entscheiden zu können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Themenbereich <b>Haushalt und Gesellschaft</b> soll die politische, soziale, kulturelle, ökonomische und ökologische Bedeutung privater Haushalte für die Gesellschaft erkannt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Themenbereich <b>Verbraucherbildung und Gesundheit</b> soll zu einem gesundheitlich, ökologisch und ökonomisch orientierten Umgang mit Ressourcen im Haushalt (physische und psychische Arbeitskraft, Zeit, natürliche Ressourcen, Geld und Güter) führen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Themenbereich <b>Lebensgestaltung und Gesundheit</b> soll die Erarbeitung eines gesundheits- und sozialverträglichen Lebensstilkonzepts unterstützen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verantwortungsvolles Verbraucherverhalten durch nachhaltige Nutzung von Ressourcen; Kultur des Zusammenlebens und partnerschaftliche Arbeitsteilung in Fragen der Alltagsgestaltung; Orientierungen für die Entwicklung sozial- und gesundheitsverträglicher Lebensstilkonzepte.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Produktbeschreibungen, schriftliche Arbeits- und Gebrauchsanleitungen und Rezepte sinngemäß erfassen und in Handlungen umsetzen; psychische Funktionen für die Sprachentwicklung durch sinnliche Erfahrungen gewinnen; einen der Kultur des Zusammenlebens dienlichen Kommunikationsstil anwenden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedeutung der Ernährungssicherheit erkennen; Einstellung für eine gesundheitsfördernde und sozial verträgliche Lebensweise entwickeln; soziokulturelle Einflüsse auf das Ernährungsverhalten und die Gestaltung des Zusammenlebens im Haushalt erkennen; sich den Stellenwert unentgeltlich geleisteter Arbeit bewusst machen; religiöse und ethische Einflüsse auf Essverhalten und auf das Leben im Haushalt erkennen; emotionale Bedeutung der Kultur des Zusammenlebens erkennen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Naturwissenschaftliche Erkenntnisse in den Bereichen Güterbeschaffung, Ernährung, Arbeitsorganisation, Hygiene und Sicherheit im Privathaushalt anwenden bzw. erproben; ökosoziale Zusammenhänge bei der Lebensmittelproduktion erkennen; Einflüsse von Technik und neuen Technologien im Haushalt erkennen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ästhetische Funktionen der Ess- und Trinkkultur erkennen; kreative Fähigkeiten zur Förderung des Wohlbefindens im Haushalts nutzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundregeln im Sicherheits- und Hygienemanagement anwenden; ergonomische Erkenntnisse bei praktischen Arbeiten anwenden; sich den Zusammenhang zwischen Ernährungsgewohnheiten und Gesundheit bewusst machen; Einblick in Maßnahmen zur Prophylaxe ernährungsabhängiger Erkrankungen gewinnen; gesundheitsförderndes Verhalten und Verantwortung für die eigene Gesundheit entwickeln; für das Wahrnehmen und Erleben beim Essen und Trinken sensibel werden; ökologische Erkenntnisse im Alltag nutzen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die praktische Anwendung von Erkenntnissen ist ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts in Ernährung und Haushalt. Für die praktische Erprobung von Haushaltsmanagement (planen, entscheiden, gestalten, durchführen, bewerten) empfiehlt sich die Nutzung von fachspezifischen Unterrichtsräumen, die den erforderlichen Ausstattungs-, Sicherheits- und Hygienestandards entsprechen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur praktischen Unterrichtsgestaltung sind als beispielhafte Lernanlässe Haushaltssituationen sowohl aus dem Versorgungs-, als auch aus dem Wirtschafts- und Sozialbereich zu wählen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als Praxisbezug sind daher neben Tätigkeiten zur Nahrungszubereitung auch praktische Arbeiten im Sinne von Haushaltsmanagement zu verstehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfache, grundlegende Arbeitstechniken sind zu vermitteln und zu üben. Bei der Nahrungszubereitung ist auf eine lebensmittelgerechte, qualitätsschonende Verarbeitung zu achten. Bei der Auswahl von Lebensmitteln und beim Zusammenstellen von Speisenfolgen ist ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen Rechnung zu tragen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um den unterschiedlichen Wert- und Normvorstellungen zur Lebensgestaltung gerecht zu werden, sind unterschiedliche Lösungsstrategien zuzulassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neue Technologien und Kommunikationssysteme sind dem Lernanlass entsprechend sinnvoll zu nutzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Selbstständigkeit, Übernahme von Verantwortung und Kooperation sind bei der Bewältigung von Aufgaben im Haushalt wesentliche Kompetenzen und daher im Unterricht ausreichend zu üben und in die Leistungsbeurteilung mit einzubeziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch geeignete organisatorische Maßnahmen ist zu gewährleisten, dass der Bildungs- und Lehraufgabe auch im praktischen Unterricht entsprochen werden kann.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wenn im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen eine Kürzung auf die minimale Stundenanzahl erfolgt, ist es empfehlenswert, den Unterricht in Ernährung und Haushalt innerhalb einer Schulstufe durchzuführen. Um eine Kontinuität im Bereich der Ernährungsbildung zu erzielen, kann durch schulautonome Bestimmungen Ernährung und Haushalt ab der 5. Schulstufe angeboten werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kernbereich:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Ernährung und Gesundheit:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand einer Lebensmittelgruppe Kriterien der Lebensmittelqualität kennen lernen. Verzehrsempfehlungen für die Lebensmittelgruppen kennen. Aufgaben der Nahrungsinhaltsstoffe kennen. Nährstoffschonende Lebensmittelbearbeitung üben. Ernährungsphysiologisch sinnvolle Ergänzung von Convenience Food anwenden. Einflüsse auf das individuelle Ernährungsverhalten reflektieren.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit reflektieren. Die Bedeutung der Mahlzeiten für das individuelle Leistungsvermögen erkennen. Ernährungsphysiologisch sinnvolle Mahlzeiten planen und zubereiten. Abhängigkeiten zwischen Nährstoff- und Energiebedarf unter Berücksichtigung der Lebensphase Jugend kennen lernen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Haushalt und Gesellschaft:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabenbereiche privater Haushalte kennen (der Haushalt als Bereich des Zusammenlebens, als Wirtschafts- und Versorgungsbereich).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auswirkungen der Berufstätigkeit auf das Leben im Haushalt analysieren. Soziale Netze – familienergänzende Einrichtungen kennen lernen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Verbraucherbildung und Gesundheit:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einflüsse auf die Kaufentscheidung anhand eines Beispiels kennen lernen. Die Notwendigkeit der Planung von Haushaltseinkommen und <gdash />ausgaben erkennen. Kriterien der Arbeitsorganisation kennen und anwenden. Kennzeichen von Qualitätsprodukten und Lebensmitteln erkennen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Prozess von der Informationsbeschaffung zur Kaufentscheidung anhand eines Produkts nachvollziehen. Technologien und/oder Güter anhand eines Beispiels nach differenzierten Gesichtspunkten bewerten. Maßnahmen des Zivilschutzes im Privathaushalt kennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lebensgestaltung und Gesundheit:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unfallvorsorgemaßnahmen im Wohn-, Arbeits- und Freizeitbereich anwenden bzw. kennen. Zusammenhang zwischen Hygieneverhalten und Gesundheit erkennen. Kultur des Zusammenlebens üben.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Klasse:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bedürfnisse, Werte und Normen für die persönliche Lebensgestaltung reflektieren. Einstellungen und Verhaltensweisen, die der sozialen Integration dienlich sind, entwickeln.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt „Kern- und Erweiterungsbereich“ im dritten Teil).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">BEWEGUNG UND SPORT</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Bewegung und Sport soll gleichrangig zur Entwicklung der Sach-, Selbst- und Sozialkompetenz beitragen: durch vielseitiges Bewegungskönnen und vielfältige Bewegungserfahrung; verantwortungsbewusstes Bewegungshandeln; handlungsleitendes und wertbezogenes Wissen; Wahrnehmungsfähigkeit für den eigenen Körper und das eigene Bewegungsverhalten; Selbstvertrauen; Entfaltung von Leistungsbereitschaft, Spielgesinnung, Kreativität, Bewegungsfreude und Gesundheitsbewusstsein; Umgehen mit Geschlechterrollen im Sport und Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Interessen und Bedürfnisse; partnerschaftliches Handeln; Übernehmen von Aufgaben; Teamfähigkeit; Durchsetzungsvermögen unter Beachtung fairen Handelns; Regelbewusstsein und interkulturelles Verständnis.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Mittelpunkt stehen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung der Entwicklung durch ausreichende und vielfältige motorische Aktivität.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erwerb eines grundlegenden und vielseitigen Bewegungskönnens und das Entdecken von Vorlieben für bestimmte Bewegungsformen und deren Einbeziehung in den persönlichen Lebensstil.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entfaltung von Freude an der Bewegung. Entwicklung von Bewegungskönnen, Leistungsvermögen und der Fähigkeit zum Spielen und Gestalten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbau einer bewegungsorientierten, gesundheitsbewussten und gegenüber der Umwelt und Mitwelt verantwortlichen Lebensführung sowie einer lebenslangen Bewegungsbereitschaft.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die Ziele sind:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ausbildung und Weiterentwicklung der konditionellen und koordinativen Grundlagen des Bewegungshandelns, Verbesserung der individuellen Leistungsfähigkeit.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erwerb eines grundlegenden und vielseitigen Bewegungskönnens und Entdecken von Vorlieben für bestimmte Bewegungsformen und deren Einbeziehung in den persönlichen Lebensstil.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vielfältige Körper- und Bewegungserfahrungen in unterschiedlichen Situationen und Räumen, besonders auch in erlebnishaften und naturnahen Bewegungstätigkeiten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Befähigung zum Bewegungshandeln sowohl in Kooperation als auch in Konkurrenz und Befähigung zum Umgehen mit Konflikten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kritisch-konstruktive Auseinandersetzung (Handeln und Wissen) mit Phänomenen der Bewegungskultur, besonders mit solchen der jeweiligen Trendsportarten, sowie mit Normen und Werten des Sports.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vielfältige Bewegungserfahrungen sollen den Aufbau der eigenen Persönlichkeit und neben dem individuellen Engagement auch das Übernehmen von Verantwortung im Team und Anstreben bedeutender Ziele in der Gemeinschaft widerspiegeln. Ein sinnerfülltes Leben soll kennen gelernt werden sowie Werte und Normen im Bereich Sport, die zu ethischem Handeln führen. Im Wettkampfsport sollen die Wertekonflikte zwischen Erfolg und Fairness sowie Konkurrenz und Solidarität sportpädagogisch gestaltet werden. Vor dem Hintergrund des medial dargebotenen Hochleistungssports sollen die Schülerinnen und Schüler lernen, dass sportmoralisches Handeln vom unaufgebbaren Wert der Personen- und Menschenwürde gefordert wird.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Besonderheiten der „Sportsprache“ (schriftlich, mündlich) als Mittel der Verständigung in Bewegung, Sport und Spiel; Körpersprache als nonverbale Kommunikation.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch gezielte Strukturierung und Intervention können Prozesse zur Kooperation und Teamfähigkeit in Gang gesetzt, sozial bzw. motorisch Schwache integriert, das Selbstwertgefühl Einzelner gehoben und Schülerinnen und Schüler an Grenzsituationen herangeführt werden. Der Unterrichtsgegenstand kann sehr gut dazu beitragen, Problemlösungsverhalten und Konfliktlösungsstrategien zu vermitteln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschiedlichste Körper- und Bewegungserfahrungen können die Grundlagen von biologischen und physikalischen Bedingungen auch in verschiedenen Elementen (Wasser, Luft) deutlich machen. Natursportarten können Zusammenhänge zwischen Ökologie und Sport aufzeigen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Bewegung und Sport hat eine tragende Rolle bei der Gestaltung der Schule als gesundheits- und bewegungsfördernder Lebensraum.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zu den wesentlichen Anliegen des Unterrichtsgegenstands Bewegung und Sport zählen sowohl für Mädchen als auch für Knaben traditionelle und zeitgenössische Formen der Bewegung und ihre Entwicklung in Tanz, Gymnastik und Bewegungstheater. Freie Gestaltung von Bewegungen und Bewegungserfindung.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bildungs- und Lehraufgabe ist in jeder der vier Schulstufen unter Setzen von alters- und entwicklungsgemäßen Schwerpunkten zu erfüllen. Diese Schwerpunkte sind den Teilbereichen des Lehrstoffes (Bewegungshandlungen) gleichmäßig zuzuordnen und auch unter Beachtung geschlechtsspezifischer Anliegen festzulegen. Werden im Erweiterungsbereich Inhalte vorgesehen, die nicht an den Kernbereich anschließen, so sind entsprechend der Vorerfahrung der Schülerinnen und Schüler ausreichende Grundlagen zu schaffen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Wahl der Lehrwege sowie bei der Festlegung der Anforderungen ist das motorische Entwicklungs- bzw. Leistungsniveau durch Einholen von Informationen und Erhebungen über den Leistungsstand zu berücksichtigen. Leistungskontrollen können einen Lern- und Übungsanreiz für die Schülerinnen und Schüler darstellen und auch als Rückmeldungen für die Unterrichtsplanung und <gdash />durchführung herangezogen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vermittlung der motorischen Grundlagen für Bewegung und Sport hat in jedem Fall unter Berücksichtung gesundheitsorientierter und motorisch fördernder Gesichtspunkte zu erfolgen. Dazu gehören vielfältige Bewegungsangebote unter Bedachtnahme auf die individuelle gesundheitliche und physiologische Reizsetzung, wobei auf die unteren und oberen Grenzen der Wirksamkeit Bedacht zu nehmen ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lernbereitschaft kann durch Einbeziehung der Bewegungswelt der Schülerinnen und Schüler und entsprechender Trends im freizeitlichen Bewegungshandeln gesteigert werden. Eine weitere mögliche Motivation zum Sporttreiben sind die Vorbereitung auf und die Teilnahme an jugendgemäßen Vorführungen und Wettkämpfen (Schulvorführungen und <gdash />wettkämpfe, Vereins- und Verbandswettkämpfe) sowie das Erwerben von Leistungsabzeichen (ÖGA, ÖJSTA, ÖSA, ÖLTA, Helferschein, ...).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf eine sinnvolle Verteilung (zB Vielfalt, Ergänzung, Kontrast) der Lehrinhalte über die vier Schulstufen hinweg ist zu achten. Dabei sollen die Inhalte des Unterrichts nicht nur von den Rahmenbedingungen am jeweiligen Schulstandort abhängen, sondern auch von den Möglichkeiten bei Schulveranstaltungen und Schulwettkämpfen, sowie von einer Kooperation mit außerschulischen Partnern. Für wesentliche Inhalte (zB das Erlernen und Verbessern des Schwimmkönnens) ist auch die Abwicklung des Unterrichts in Kurs- oder Blockform an geeigneten Übungsstätten vorzusehen, um so den Unterrichtsertrag zu sichern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Theoriegeleitete Inhalte (Zusammenhänge, Begründungen, Sinninhalte) sind ausgehend vom Bewegungshandeln (Erleben und Erfahren) zu vermitteln und möglichst in fächerübergreifenden Lehr- und Lernverfahren zu vertiefen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine angestrebte Leistungssteigerung hat sich an von Schülerinnen und Schülern eigen- und mitbestimmten, aber auch an fremdbestimmten Leistungsmaßstäben zu orientieren; die individuellen Voraussetzungen sind dabei zu beachten und kognitive Grundlagen zur Leistungsverbesserung zu vermitteln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Schulveranstaltungen mit bewegungserziehlichen Inhalten sind die Schülerinnen und Schüler im Unterricht ausreichend vorzubereiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht ist zu jeder Zeit ein höchstmögliches Maß an Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. Schülerinnen und Schüler sollen Risiko und Gefahren bei der Sportausübung einschätzen lernen und selbst und für andere Maßnahmen zur Gefahrenvermeidung beim Sporttreiben (auch über die Schule hinaus) treffen können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kernbereich:</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle5" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. und 2. Klasse:</ueberschrift></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. und 4. Klasse:</ueberschrift></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Grundlagen zum Bewegungshandeln:</ueberschrift></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vielfältige motorische Aktivitäten.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweitern der vielfältigen motorischen Aktivitäten.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlegendes Verbessern der konditionellen Fähigkeiten: Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer (vorwiegend im aeroben Bereich), Beweglichkeit</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiterer Ausbau der konditionellen Fähigkeiten: Schnelligkeit; Kraft (auch Verwendung angemessener Geräte und allenfalls Einsatz von Fitnessgeräten), Ausdauer (sowohl im aeroben Bereich als auch im Beweglichkeit.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Stabilisieren der koordinativen Fähigkeiten: Gleichgewicht, Raumwahrnehmung und Orientierung, Rhythmusfähigkeit, Reaktionsfähigkeit und kinästhetische Differenzierungsfähigkeit.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verbessern der koordinativen Fähigkeiten; Bewusstmachen des eigenen Bewegungsverhaltens hinsichtlich Bewegungsqualität und Bewegungsökonomie.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gewinnen von Körper- und Bewegungserfahrung und Aufbau von sportartspezifischen Grundstrukturen.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gewinnen von Körper- und Bewegungserfahrung; Sportartspezifische Grundstrukturen verfeinern und daraus komplexe Bewegungsfertigkeiten entwickeln.</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="289" style="border:none;width:216.67pt;" /><td width="289" style="border:none;width:216.67pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle6" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border:none windowtext 0pt;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Könnens- und leistungsorientierte Bewegungshandlungen:</ueberschrift></td><td width="3" style="width:1.9pt;border:none;padding:0cm 0cm 0cm 0cm"><nbsp /></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vielfältiges Bewegen und Spielen im Wasser; Schwimmen können in einer Schwimmlage. Einfache Sprünge.</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schnell und ausdauernd in einer Lage auch in Wettkampfform schwimmen; allenfalls Kennenlernen einer weiteren Lage. Sprünge.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bewegungsfertigkeiten ohne, mit und an Geräten erlernen, üben und zu kurzen Bewegungsfolgen verbinden.</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anspruchsvollere Bewegungsfertigkeiten ohne, mit und an Geräten erlernen und üben; Bewegungsverbindungen erarbeiten und nach räumlich-zeitlichen sowie ästhetischen Kriterien gestalten.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Leichte Kunststücke allein und in der Kleingruppe (er)finden,erproben, üben und einander präsentieren.</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kunststücke allein, in der Gruppe und im Klassenverband (er)finden, erproben, üben und gemeinsam präsentieren.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schnell, ausdauernd und über Hindernisse laufen. Weit, hoch und über Hindernisse springen. In die Weite und auf Ziele werfen, schleudern und stoßen.</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlernen, Üben und Anwenden von leichtathletischen (Grund)Formen.</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verbessern und vielfältiges Anwenden von leichtathletischen (Grund)Formen.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwicklung von sportspielübergreifenden Fähigkeiten und Fertigkeiten.</absatz></td><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwicklung der Sportspielfähigkeit (allein, miteinander und gegeneinander) unter technikrelevanten Aspekten. Spielorganisation übernehmen.</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="289" style="border:none;width:216.48pt;" /><td width="289" style="border:none;width:216.48pt;" /><td width="3" style="border:none;width:2.28pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wettkämpfe (und deren Vorformen) in den verschiedensten Sportarten und Sportspielen bestreiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Leisten und Wettkämpfen unter den Aspekten Leistungswille, Fairness und Umgang mit Sieg und Niederlage; Leistungsgrenzen erfahren und respektieren, aber auch durch eigenständiges Lernen und Üben verschieben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Angemessener Aufbau kognitiver Grundlagen zu sportlicher Leistung und Leistungsverbesserung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle7" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Spielerische Bewegungshandlungen:</ueberschrift></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwickeln von Spielfähigkeit und vielseitigem Spielkönnen durch spontanes und kreatives Spiel in verschiedenen Situationen mit Gegenständen, mit Geräten und ohne Geräte, durch kooperative Spiele, Spiele ohne Verlierer und durch regelgebundene Spiele.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiterentwicklung der Spielfähigkeit unter verstärkt technikrelevanten Aspekten.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwickeln von Regelbewusstsein als Fähigkeit, Spielvereinbarungen und Spielregeln anzuerkennen, situativ abzuändern und neu zu gestalten.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zunehmend genaue Regelauslegung. Spielleitungen übernehmen.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Taktische Maßnahmen setzen können.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Taktische Einzelentscheidungen treffen bzw. gruppen- und mannschaftstaktische Maßnahmen umsetzen können.</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="289" style="border:none;width:216.67pt;" /><td width="289" style="border:none;width:216.67pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle8" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gestaltende und darstellende Bewegungshandlungen:</ueberschrift></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufbau von Körperwahrnehmung; Entwicklung von Sensibilität für verschiedene Sinne und von ästhetischer Erfahrung in Ausdruck und Bewegung.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwicklung eines differenzierten Bewegungsgefühls und von Verständnis für Bewegungsqualität.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwickeln der Fähigkeit, Erlebnisse, Stimmungen und Gefühle in Bewegung zum Ausdruck zu bringen.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eigenständiges und kreatives Variieren, Kombinieren und Erfinden von Bewegungen mit und ohne Materialien.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umsetzen von Musik und Rhythmus in Bewegung und Tanz.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umsetzen von Musik und Rhythmus in Bewegung und Tanz.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gymnastische Grundformen ohne Geräte und mit Geräten und deren räumlich-zeitliche Gestaltung als Einzel- und Gruppenarbeit.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung der gymnastischen Grundformen ohne Geräte und mit Geräten; Koordination von Raum, Zeit und Dynamik erfahren; als Einzel- und Gruppengestaltung umsetzen.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfache akrobatische und gauklerische Fertigkeiten.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Akrobatische und gauklerische Fertigkeiten.</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="289" style="border:none;width:216.67pt;" /><td width="289" style="border:none;width:216.67pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle9" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gesundheitsorientiert-ausgleichende Bewegungshandlungen:</ueberschrift></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bedeutung der Bewegung für das physische, psychische und soziale Wohlbefinden erfassen.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfluss der Körperfunktionen und Bewegungswirkungen auf das physische, psychische und soziale Wohlbefinden (zB Verbessern der organischen Leistungsfähigkeit, aktive Erholung und ausgleichende Bewegung) erfahren.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfahren der Körperfunktionen und eigenverantwortliches Umgehen mit dem Körper entwickeln.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Körpergefühl entwickeln und Körperwahrnehmung verbessern; Reaktionen des Körpers erfahren.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfahren, Ausgleichen und Vermeiden allfälliger muskulärer Dysbalancen und ebenso motorischer Defizite in den Bereichen Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit unter besonderer Berücksichtigung der Haltung.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fachspezifische Informationen über Körperstatik (zB Wirbelsäule) und Körperfunktionen (zB Muskelfunktion, Ermüdung, Pulsfrequenz usw.) beschaffen.</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="289" style="border:none;width:216.67pt;" /><td width="289" style="border:none;width:216.67pt;" /></tr></table><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlernen der Gefahrenvermeidung, des richtigen Verhaltens in Gefahrensituationen und bei Unfällen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle10" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-6pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erlebnisorientierte Bewegungshandlungen:</ueberschrift></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entdecken und Erschließen von einfachen Bewegungen in unterschiedlichen Umgebungen (vorzugsweise in der Natur: zB Schnee, Wasser, Eis) und Situationen.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entdecken und Erschließen von komplexen Bewegungen in unterschiedlichen Umgebungen (vorzugsweise in der Natur: zB Schnee, Wasser, Eis) und Situationen.</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfahrungen mit rollenden und gleitenden Geräten (zB Fahrrad, Rollbrett, Inline-Skater, Eislaufschuhe, Ski) gewinnen.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung der Erfahrung mit rollenden und gleitenden Geräten (zB auch mit Einrad, Snowboard).</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gemeinsam handeln und dabei an Sicherheit gewinnen.</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Maßnahmen zur Sicherheit ergreifen. Selbst und in der Gruppe Gefahren erkennen.</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="289" style="border:none;width:216.67pt;" /><td width="289" style="border:none;width:216.67pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Altersgemäße fachspezifische Kenntnisse zu Art, Aufbau und Wartung von Geräten sowie zu Gefahren bei Natursportarten erwerben.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt „Kern-und Erweiterungsbereich“ im dritten Teil).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">B. VERBINDLICHE ÜBUNGEN</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">BERUFSORIENTIERUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Berufsorientierung findet viele Ansatzpunkte in den anderen Unterrichtsgegenständen, verfolgt jedoch darüber hinausgehende, eigenständige Ziele.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Berufsorientierung strebt die Entscheidungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler an und soll zwei Hauptkomponenten integrieren: Ichstärke (Selbstkompetenz) und Wissen um die bzw. Auseinandersetzung mit der Berufswelt (Sach- und Methodenkompetenz). Sozialkompetenz gewinnt steigende Bedeutung in der Berufswelt: Sie soll sowohl Gegenstand der Untersuchung als auch der Einübung im Rahmen der Berufsorientierung sein.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Somit soll ein wesentlicher Beitrag zur Persönlichkeitsbildung der Schülerinnen und Schüler geleistet werden. Die Entwicklung und Stärkung von Hoffnung, Wille, Entscheidungsfähigkeit, Zielstrebigkeit, Tüchtigkeit, Leistungsbereitschaft, Durchhaltevermögen und Beziehungsfähigkeit soll dabei im Mittelpunkt stehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Berufsorientierung bietet auch Gelegenheit, traditionelle Einstellungen und Vorurteile im Hinblick auf Berufs- und Bildungswege zu überprüfen, und zielt darauf ab, den Raum möglicher Berufs- und Bildungsentscheidungen, insbesondere für Schülerinnen, zu erweitern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</i></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulung des präzisen Sprachgebrauches; Gewinnung von und kritische Auseinandersetzung mit bildungs- und berufsrelevanten Informationen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Arbeits- und Berufswelt unter kulturellen, wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Gesichtspunkten kennen lernen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auswirkung neuer Technologien in den verschiedenen Berufs- und Lebensbereichen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bedeutung von Kunst und Kreativität für Freizeit und Arbeitsleben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dimensionen der Gesundheit als Faktor in Arbeit und Beruf.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll die Tatsache berücksichtigen, dass Berufsorientierung prozesshaften Charakter hat. Er soll die Berufs- und Bildungswahl einleiten, begleiten und zur selbstständigen Berufs- und Bildungswahlentscheidung hinführen. Dabei ist auf berufsorientierende Inhalte anderer Unterrichtsgegenstände, auch früherer Schulstufen, Bezug zu nehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beiträge der Berufsorientierung zur Persönlichkeitsbildung bedingen eine besondere Art der Unterrichtsgestaltung: anschauliches, unmittelbares Erleben und Selbsttätigkeit sind dafür Voraussetzung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Umsetzung im Unterricht bieten sich an: Klassengespräche, Rollenspiele, Gruppenarbeit, selbstständige Einzelarbeit, personale Begegnungen, Realbegegnungen. Realbegegnungen bieten eine breite Palette von Möglichkeiten: Schul-, Betriebs- und Berufserkundungen, Berufspraktische Tage, Besuch von Berufsinformationsmessen usw. Sie erfordern eine fundierte Vor- und Nachbereitung mit den Schülerinnen und Schülern und intensive Kooperation zwischen den Schulen und Betrieben. Bei der Terminisierung ist auf den Gesamtablauf des Berufsorientierungsprozesses zu achten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist darauf Bedacht zu nehmen, dass Entscheidungen der Bildungs- und Berufsplanung persönliche Entscheidungen sind und häufig im Kreis der Familie oder in Einzelberatungen stattfinden. Sie können daher im Unterricht nur vorbereitet werden. Die zielgerichtete Inanspruchnahme von außerschulischen Beratungseinrichtungen durch die Schülerinnen und Schüler ist zu fördern.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kernbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Folgenden werden die Lernziele der Berufsorientierung angeführt – sie sind jedenfalls zu gewährleisten. Die aufgezählten Themenbereiche zeigen einen Weg zur Umsetzung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Berufsorientierung soll dazu führen, dass die Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>die eigenen Wünsche, Interessen und Neigungen entdecken, erforschen und hinterfragen lernen sowie Begabungen und Fähigkeiten wahrnehmen können, um persönliche Erwartungen reflektieren und einschätzen zu lernen</b> (3. und 4. Klasse):</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Erfahrungen mit Tätigkeiten, in denen Fähigkeiten angesprochen werden (kognitive, affektive, psychomotorische), Auseinandersetzung mit Berufsbiographien, kulturelle Thematisierung von Arbeit (Dichtung, Musik, Werkzeug, Kleidung, Sozialformen, ...) (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">persönliche Lebens- und Berufsplanung kritisch reflektieren und überprüfen (Präkonzepte, eigenes Rollenverständnis, geschlechtsspezifische Sozialisation, ...) (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Selbstreflexion in Bezug auf Interessen, Neigungen, Fähigkeiten aus den verschiedenen Lebensbereichen (Freizeit, Schule, ...) und Verknüpfung mit der Berufswahl (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Veränderbarkeit des Berufswunsches, Berufswunschverlauf (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Anforderungsprofile für berufliche Tätigkeiten und Ausbildungen (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Berufswunsch und Realisierbarkeit im Wirkungsgefüge von zB Eltern, Freundinnen und Freunden, Wirtschaft und Gesellschaft (4. Klasse).</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Arbeit in ihrer vielfältigen Bedeutung und Form als Elementarfaktor für die Menschen und ihren Lebensraum erkennen und ihr einen persönlichen Stellenwert zuordnen können</b> (3. und 4. Klasse):</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Arbeit im unmittelbaren Erlebnisbereich der Schülerinnen und Schüler (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">eigene und die Erfahrung anderer mit Arbeit (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Vergleich von Arbeit in verschiedenen Lebens- und Wirtschaftsräumen; Weltwirtschaft und globale Entwicklungen, volkswirtschaftliche Zusammenhänge (Lohn- und Preisentwicklung, Wirtschafts- und Sozialpolitik), europäische Entwicklungen (4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">die vielfältigen Formen von Arbeit, zB: unbezahlte Arbeit (Hausarbeit, Arbeit für Gemeinschaft und Familie, informeller Sektor) – Erwerbsarbeit, selbstbestimmte Arbeit – fremdbestimmte Arbeit (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Arbeit und Gesundheit, Arbeitsbedingungen und Gesundheitssicherung (4. Klasse).</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>durch Auseinandersetzung mit der Problematik der geschlechtsspezifischen Konzentration auf bestimmte Ausbildungswege und des nach Geschlechtern geteilten Arbeitsmarkts die daraus resultierenden Konsequenzen für die weitere Lebens- und Berufslaufbahn einschätzen lernen</b> (3. und 4. Klasse):</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Stärkung des Selbstwertgefühls, insbesondere von Mädchen, hinsichtlich der Eignung für ein breites Ausbildungs- und Berufsspektrum (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Doppelbelastung von berufstätigen Frauen und Lösungsansätze (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Partnerschaft und Aufgabenteilung in Familie, Ehe und Lebensgemeinschaften (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Rollenverständnis (biologische Rolle, soziale Rolle, Berufsrolle) von Mädchen und Frauen, Knaben und Männern (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">gesetzliche Grundlagen, zB Ehegesetz, Gleichbehandlungsgesetz usw. (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Bezahlung, Aufstiegsmöglichkeiten, Wiedereinstiegsproblematik, Teilzeitbeschäftigung, Weiterbildungschancen (4. Klasse).</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Eltern, Funktion der Erziehungsberechtigten als wesentliche Entscheidungsträger einbeziehen</b> (3. und 4. Klasse):</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Reflexion der eigenen Entscheidungsmöglichkeiten innerhalb der Familie (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Erschließung von Eltern, Verwandten, Freunden und Freundinnen als Quelle der Unterstützung (4. Klasse).</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>aktuelle Formen sowie die Veränderbarkeit von Arbeit und Berufen erkennen, Entwicklungen einschätzen lernen und eine persönliche Strategie für die eigene Berufs- und Lebensplanung aufbauen können</b> (3. und 4. Klasse):</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Veränderungen und Weiterentwicklung von Arbeit und Berufen unter historischen, politischen, wirtschaftlichen, sozialen, ergonomischen und ökologischen Aspekten (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Auswirkungen neuer Technologien auf die verschiedenen Berufs- und Lebensbereiche im Zusammenhang mit Arbeit erforschen (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Arbeitslosigkeit als strukturelles Phänomen – mögliche persönliche Strategien und Fördermaßnahmen am Arbeitsmarkt (4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Interessenvertretungen und Grundlagen des Arbeits- und Sozialrechts (4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Basisqualifikationen als Ausgangspunkt für Spezialisierungen und Weiterbildungsmöglichkeiten (4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">steigende Bedeutung von sozialen Kompetenzen (Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, Tragen von Verantwortung usw.) im Berufs- und Wirtschaftsleben (4. Klasse).</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>sich in den verschiedenen Berufsbereichen zurecht finden lernen, Charakteristika erkennen und nach eigenem Interesse vertiefte Einblicke in ausgewählte Berufe gewinnen</b> (3. und 4. Klasse):</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Berufe nach bestimmten Kriterien Berufsfeldern zuordnen (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">persönlich ausgewählte Berufe und Arbeitsbereiche erkunden, Erkenntnisse ableiten und mit persönlichen Einstellungen und Haltungen in Zusammenhang bringen (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">die Arbeits- und Berufswelt erfahren, Realbegegnungen (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">selbstständiges Einholen und kritisches Auseinandersetzen mit berufsrelevanten Informationen (3. und 4. Klasse).</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Erwartungshaltungen und Beeinflussungen von außen wahrnehmen, ergründen und in ihrer Wirkung einschätzen lernen</b> (3. und 4. Klasse):</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">äußere Einflüsse auf die Entwicklung des Berufswunsches (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">geschlechtsspezifische Vorurteile (Rollenbilder, geschlechtsspezifische Arbeitsteilung usw.) (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Lebens- und Berufsbiographien (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Statistiken und Datenmaterial zu beruflichen Positionen, Einkommenshöhen, Arbeitsplatz- und Ausbildungsangebot usw. (4. Klasse).</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>die vielfältigen Ausbildungswege in Österreich mit ihren besonderen Anforderungen und Bildungsabschlüssen charakterisieren können sowie über Eintritts- und Übertrittsprobleme Bescheid wissen, um einen für sie richtigen Ausbildungsweg zu finden und sich darauf vorbereiten zu können</b> (3. Klasse/2. Semester und 4. Klasse/1. Semester):</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Angebotsprofile und Eingangsvoraussetzungen der weiterführenden Schulen bzw. Schulstufen sowie der Lehre, Inhalte und Abschlüsse (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Aufnahmeverfahren der Schulen und Betriebe, zB Tests, Bewerbungen (4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Kombination von Theorie und Praxis in den Ausbildungswegen (4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Schulabbruch und daraus resultierende Konsequenzen (4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Bildungsabschlüsse und Berufschancen (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Umstiegsmöglichkeiten und Anrechenbarkeiten, Zugangsbedingungen in weitere aufbauende Ausbildungen (Kolleg, Fachhochschule, ...) exemplarisch kennenlernen (4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Notwendigkeit und Angebote lebensbegleitender Weiterbildung (3. Klasse).</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>Beratungseinrichtungen, die Hilfe für die Planung der beruflichen Ausbildung anbieten, kennen lernen und das Angebot für sich nutzen können</b> (4. Klasse):</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Schülerberatung, Schulpsychologie; Arbeitsmarktservice, Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer; Projekte, Förderprogramme; sonstige Beratungs- und Informationsquellen.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><b>schwierige berufliche Situationen für bestimmte Gruppen erkennen, Zusammenhänge und mögliche Gründe dafür überlegen, Veränderungsmöglichkeiten aufzeigen und diskutieren können</b> (4. Klasse):</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Berufsbiographien (zB Ausländer/innen, Behinderte, ältere Arbeitnehmer/innen);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">gesetzliche Bestimmungen, zB Ausländerbeschäftigungsgesetz, Behinderteneinstellgesetz;</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Förderung des Integrationsgedankens.</schlussteil></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt „Kern- und Erweiterungsbereich“ im dritten Teil).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">C. FREIGEGENSTÄNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">VERTIEFUNG BZW. ERGÄNZUNG EINES PFLICHTGEGENSTANDES</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Lehrpläne der einzelnen Pflichtgegenstände im Abschnitt A mit Ausnahme des Erweiterungsbereiches.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">ALLGEMEINE INTERESSEN- UND BEGABUNGSFÖRDERUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein Freigegenstand zur allgemeinen Interessen- und Begabungsförderung gibt Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, ihre persönlichen Interessen und individuellen Begabungen zu entdecken und ihre Fähigkeiten, Fertigkeiten sowie Kenntnisse in besonderer Weise zu entwickeln, zu entfalten, zu erweitern und zu vertiefen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Aufgaben und Ziele orientieren sich in diesem Zusammenhang an Themen und Tätigkeiten, die sich aus dem Lebensalltag der Schülerinnen und Schüler, aus dem Unterricht in den Pflichtgegenständen sowie aus den Bildungsbereichen ergeben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wesentliches Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung besonders zu fördern. Bedacht ist darauf zu nehmen, dass die Schülerinnen und Schüler ihre kognitiven, affektiven und kreativen Fähigkeiten entfalten können. Wo es von der inhaltlichen Aufgabenstellung her angebracht ist, soll ganzheitliches, angewandtes und forschendes Lernen sowie selbstständiger Bildungserwerb ermöglicht werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die allgemeine Interessen- und Begabungsförderung ist durch ein besonders offenes Lehrstoffkonzept charakterisiert, das weit gehende Freiräume für die Auswahl einzelner Themenbereiche zulässt. Neben den Merkmalen der flexiblen Stoffauswahl und Stoffbegrenzung ist vor allem auch die besondere Rolle schülerorientierter Arbeitsformen hervorzuheben, die im Mittelpunkt der Unterrichtsarbeit stehen sollen und deren Ausbau ein eigenständiges Ziel darstellt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrerin bzw. der Lehrer soll Initiative, Selbstständigkeit, Selbsttätigkeit und Selbstfindung der Schülerinnen und Schüler ebenso wie entsprechende kooperative und kommunikative Prozesse fördern. Bei der Wahl der Themen bzw. der Aufgabenstellungen und der Festlegung der weiteren Umstände (Stoffe, Arbeitsweisen, Organisationsformen, Zeit, Ort, ...) sollen die Schülerinnen und Schüler weitestgehend einbezogen werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Folgenden werden die grundsätzlichen Zielstellungen der in Frage kommenden Unterrichtsgegenstände benannt. Die konkrete inhaltliche Ausprägung des Lehrstoffes hat an der Schule zu erfolgen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Spezielle Interessen- und Begabungsförderung:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anlass- und bedarfsorientiert sind – entsprechend den Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler – Schwerpunkte aus folgenden Zielstellungen zu wählen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre grundlegenden kommuniktiven und kreativen Fähigkeiten erproben und erweitern und dabei die vielfältigen Möglichkeiten der persönlichen Ausdrucksfähigkeit entdecken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Auseinandersetzung mit sozialen und politischen Fragestellungen sollen sie Verständnis für gesellschaftliche bzw. historische Zusammenhänge sowie verantwortungsbewusstes, tolerantes und demokratisches Verhalten entwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Auseinandersetzung mit den Gesetzmäßigkeiten der Natur, mit technologischen Gestaltungsmöglichkeiten und Umweltfragen sollen sie ihre Handlungskompetenz erweitern und ihre Wertvorstellungen weiterentwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Methoden der Wahrnehmung und Reflexion ihrer persönlichen Befindlichkeit (seelisch, geistig und körperlich) entwickeln und lernen Wege zu finden, wie sie zu verbessern ist.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Berufsorientierung:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vertiefende Inhalte aus dem Lehrplan der verbindlichen Übung „Berufsorientierung“ mit Schwerpunktsetzungen gemäß den Interessen und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Chorgesang:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Freude am Singen, Verständnis für die Musik und die Liebe zu ihr entwickeln. In Verbindung mit dem im Pflichtgegenstand „Musikerziehung“ gepflegten Liedgesang ist das einstimmige und das mehrstimmige Lied zu üben.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Darstellendes Spiel:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Darstellung ist ein kreativer Prozess, der alle Schülerinnen und Schüler zu erfassen hat. Die Kooperation erstreckt sich dabei auch auf die Vorbereitungsarbeiten, wie etwa Beschaffung und Herstellung von Requisiten, Bühnenbildern, Plakaten oder Einladungen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Einführung in die Informatik:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Sicherheit in der Bedienung von Computern samt Peripheriegeräten, Geläufigkeit bei der Verwendung üblicher Anwendersoftware und grundlegende Kompetenzen im Umgang mit neuen Technologien insgesamt gewinnen und interessensorientierte Arbeiten mit neuen Technologien sowohl individuell als auch im Team durchführen können.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kurzschrift:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Diktate fehlerfrei und sauber aufnehmen und diese sicher lesen und wortgetreu in Langschrift wiedergeben können. Sie sollen Wendigkeit und Genauigkeit im Erfassen des gesprochenen Wortes erlangen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Maschinschreiben:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen im Zehn-Finger-Blindschreiben (Grundstellung asdf-jklö) fehlerfreies und sauberes Schreiben ohne bestimmte Geschwindigkeit beherrschen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Schach:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch das Erlernen des „königlichen Spieles“ sollen die Schülerinnen und Schüler logisch-systematisches Denken unter Betonung sachgesetzlicher, ökonomischer und ästhetisch-kreativer Gesichtspunkte entwickeln.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Spielmusik (Instrumentalmusik):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch das gemeinsame Spielen auf Musikinstrumenten sollen die Schülerinnen und Schüler Freude am Musizieren und musikalisches Verständnis entwickeln und auf das Hören größerer Musikwerke vorbereiten sein. Bei der Wahl der Instrumente ist nach Möglichkeit auf die Eignung zum Zusammenspiel zu achten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Technisches Werken bzw. Textiles Werken:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Jener Unterrichtsgegenstand, der von den Schülerinnen und Schülern im Zuge der Alternativstellung nicht gewählt wurde, kann hier im unverbindlichen Bereich angeboten werden. Die Inhalte entsprechen dem jeweiligen Pflichtgegenstand, mit Schwerpunktsetzungen gemäß den Interessen und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Verkehrserziehung:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen eine kritische und verantwortungsbewusste Einstellung zum Straßenverkehr erwerben und zu bewusstem Wahrnehmen und überlegtem Handeln in Verkehrssituationen fähig sein.</absatz><ueberschrift typ="g1min" ct="text" halign="c">FREMDSPRACHEN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Slowenisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Ungarisch, Kroatisch, Türkisch:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe den Lehrplan des jeweiligen Pflichtgegenstandes „Lebende Fremdsprache“ im Abschnitt A mit Ausnahme des Erweiterungsbereiches.</absatz><ueberschrift typ="g1min" ct="text" halign="c">MUTTERSPRACHLICHER UNTERRICHT</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vorrangiges Bildungsziel für Schülerinnen und Schüler aus zweisprachigen Lebenszusammenhängen ist die Erreichung eines hohen Grades der Zweisprachigkeit (Muttersprache und Deutsch). Da sie zwei Primärsprachen erlernen, ergeben sich grundsätzlich analoge Bildungs- und Lehraufgaben wie im Deutschunterricht. Es wird daher auf die betreffenden Stellen des Lehrplanes für Deutsch verwiesen, spezifische bzw. über den Deutschunterricht hinausgehende Aspekte werden explizit ausgeführt:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der muttersprachliche Unterricht soll helfen,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über die Förderung einer positiven Einstellung zur Zweisprachigkeit die Identität zu stärken und den Integrationsprozess zu unterstützen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über die Auseinandersetzung mit der Herkunft und der aktuellen Lebenswelt sowie der Aufarbeitung der bikulturellen/zweisprachigen Erfahrungen Brücken zwischen Kulturen und Generationen zu schlagen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><i>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</i></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beiträge des muttersprachlichen Unterrichts sind analog jenen des Deutschunterrichts.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft (zusätzlicher Beitrag):</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auseinandersetzung und Bewusstmachen von Gemeinsamem und Unterschiedlichem, von Eigenem und Fremdem und schließlich von Interferenzen zwischen den beteiligten Sprachen und Kulturen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Grund der Gemeinsamkeiten der Didaktik des muttersprachlichen Unterrichts mit dem Deutschunterricht wird auf die entsprechenden Passagen im Lehrplan für Deutsch verwiesen. Darüber hinaus sind noch weitere Überlegungen zu berücksichtigen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprach- und kulturübergreifendes, fächerübergreifendes Arbeiten, Lernen an und in (interkulturellen) Projekten soll gegenseitiges Verständnis und Toleranz fördern und entwickeln und somit integrative Prozesse unterstützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Erreichung der Zweisprachigkeit ist die inhaltliche und methodische Verknüpfung bzw. Koordination mit dem Deutschunterricht notwendig und sinnvoll.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für das Herausarbeiten von Gemeinsamem und Unterschiedlichem, von Berührungen und Kontakten (in Geschichte, Kultur, Literatur und Sprache) sind kontrastive Verfahren anzuwenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der heterogenen Sprachkompetenz der Schülerinnen und Schüler kann durch verschiedene Lernformen (selbsttätiges Lernen, Lernen im Tandem oder in Gruppen, Projektlernen, ...) begegnet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Da die Beherrschung der Muttersprache die Basis für den Erwerb von Fremdsprachen darstellt, ist Koordination mit dem Fremdsprachenunterricht notwendig. Kontrastive Reflexionen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie Interferenzen zwischen dem Deutschen, der Muttersprache und der Fremdsprache sind geeignet, Verwechslungen hintanzuhalten und den Lernertrag zu sichern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Inhaltliches Reproduzieren von verschiedenen Textsorten in der Muttersprache sowie in Deutsch (schriftlich wie mündlich) sind geeignet, für Interferenzen zu sensibilisieren und sie schließlich zu vermeiden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vermittlung eines grundlegenden philologischen Rüstzeugs – Einführung in die Verwendung von Wörterbüchern, morphologischen Tabellen und Nachschlagewerken – bereits vom Beginn des muttersprachlichen Unterrichts an ist geeignet, die Selbstständigkeit und Sicherheit vor allem bei schriftlichen Arbeiten und beim (inhaltsbezogenen) Lesen zu fördern.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Einstellung der Schülerinnen und Schüler zu ihrer Muttersprache sowie zum Deutschen ist auf Grund der jeweiligen Sozialisationsbedingungen unterschiedlich. Ähnlich verhält es sich bei den sprachlichen Voraussetzungen. Daher kann der Lehrstoff nur bedingt nach Klassen bzw. Schulstufen eingeteilt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Über den Deutschunterricht hinausgehende Aufgabenbereiche sind:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwicklung und Festigung einer funktionalen schriftlichen wie mündlichen Zweisprachigkeit in verschiedensten Situationen, Anwendungsbereichen und funktionalen Stilen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sensibilisierung für sprachliche Richtigkeit (bei der Aussprache, bei der Rechtschreibung, in der Grammatik, Syntax und Semantik, Lexik, in der Stilistik), insbesondere vor dem Hintergrund der Interferenzen zwischen der Muttersprache und dem Deutschen auf der Basis der Reflexion und Analyse über die eigene Sprachverwendung (der Muttersprache und des Deutschen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erweiterung der Begiffsbildung und des Fachwortschatzes mit dem Ziel einer ausgeglichenen sprachlichen Entwicklung.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Sprachbetrachtung soll zum Erkennen von Sprachstrukturen und zum Sprachvergleich (zB Ausdruck der Zeit, Handlungsverlauf, Rektion, Phraseologie) hinführen. Die Reflexion über Sprechakte und Redemittel, über Verwendungszusammenhänge (Sprachpragmatik), soll zu einer bewussten Sprachverwendung und gewählten Ausdrucksweise in der Muttersprache und im Deutschen führen und nachlässiges Sprachmischen verhindern helfen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kompetenz in der Muttersprache erfordert ein Grundwissen über die Literatur, Landes- und Kulturkunde des Herkunftslandes, zweisprachige Kompetenz setzt voraus, dass die beteiligten Sprachen und Kulturen von den Schülerinnen und Schülern zueinander in Beziehung gesetzt werden können.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Kommunikation:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwicklung der sprachlichen Darstellung eigener Erfahrungen, Gefühle, Meinungen, Verfassen von sachbezogenen Texten und Konfrontation der Ausdrucksformen mit dem Deutschen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sicherung der Rechtschreibung, Hintanhalten von Interferenzen mit dem Deutschen durch sprachliche Sensibilisierung.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mündliche Kommunikation:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erweiterung der Sprechfähigkeit und des Inventars des Sprachhandelns unter Bezugnahme auf eine Vielfalt von soziokommunikativen Situationen (situatives Sprachhandeln).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sensibilisierung für den Einsatz von sprachlichen Registern in der Muttersprache im Vergleich zum Deutschen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lesefertigkeit:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lust am Lesen entwickeln, Vergleiche und Berührungspunkte mit der deutschsprachigen Literatur suchen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vergleich von muttersprachlichem Original und deutscher Übersetzung.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Nachdenken über Sprechen und Sprache (Muttersprache und Deutsch) zur Festigung des Sprachbewusstseins und Förderung der Sicherheit des Sprachgebrauchs.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sich bewusst machen und versprachlichen, in welchen Sprachen sich die Lebenswelten der Schülerinnen und Schüler widerspiegeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sensibilisierung für das Phänomen der Sprachmischung mit dem Ziel, Interferenzen leichter zu bewältigen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">D. UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">VERTIEFUNG BZW. ERGÄNZUNG EINES PFLICHTGEGENSTANDES</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Lehrpläne der einzelnen Pflichtgegenstände im Abschnitt A mit Ausnahme des Erweiterungsbereiches.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">ALLGEMEINE INTERESSEN- UND BEGABUNGSFÖRDERUNG</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Abschnitt C (Freigegenstände).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">MUTTERSPRACHLICHER UNTERRICHT</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Abschnitt C (Freigegenstände).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="titel" halign="j">Schlagworte</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="schlagworte" halign="j">Bildungsaufgabe, Mitsprachemöglichkeit, Leseerziehung, Denkfähigkeit, Urteilsfähigkeit, Abstraktionsvermögen, Klassenkurs, Mehrklassenkurs, Verhaltensspektrum, Bedarfssituation, Schullaufbahn, Schuleintrittsphase, Abschlussphase, Eingewöhnungsperiode, Unterrichtsort, Leistungsdruck, Lerneinheit, Interessenförderung, Geisteshaltung, Drittsprache, Viertsprache, Sprechtechnik, Gesprächsform, Partnergespräch, Kleingruppengespräch, Textgrammatik, Satzgrammatik, Lautschulung, Großschreibung, Ordnungshilfe, Kinderliteratur, Entstehungszusammenhang, Kulturform, Verständnishilfe, Lernmaterial, Jahresablauf, Landeskunde, Radiosendung, Berufsgebiet, Längsschnitt, Grundrecht, Ernährungsstandard, Schulbuch, Schülerinnenwahl, Planspiel, Generationenverhältnis, Wirtschaftspolitik, Orientierungssystem, Wirtschaftssystem, Naturbedingung, Gunsttraum, Luftbild, Gegenwartsproblem, Gesundheitsbereich, Dezimalschreibweise, Umfangsberechnung, Streckensymmetrale, Wachstumsprozess, Raumvorstellungstraining, Aufriss, Konfliktfähigkeit, Denkstrategie, Alltagssprache, Tierreich, Umweltschutz, Naturschutz, Gefahrstoff, Ernährungserziehung, Nahrungsmittel, Alphastrahl, Betastrahl, Wahrnehmungsqualität, Erkenntnisqualität, Vernetzungsleistung, Problemlösungsprozess, Planungsprozess, Materialwahl, Formwahl, Materialkunde, Industriebau, Baubereich, Einzelfertigung, Lenkvorrichtung, Windrad, Luftströmung, Antriebssystem, Lenkungssystem, Hydrodynamik, Kraftmaschine, Wahrnehmungstheorie, Kreativitätstheorie, Wirtschaftsgeschichte, Sozialgeschichte, Verfahrenstechnik, Fertigungstechnik, Planungsarbeit, Kunstgegenstand, Wirtschaftsbereich, Arbeitsleitung, Esskultur, Sicherheitsmanagement, Ausstattungsstandard, Nährstoffbedarf, Haushaltsausgabe, Wohnbereich, Körpererfahrung, Personenwürde, Entwicklungsniveau, Lernanreiz, Unterrichtsdurchführung, Vereinswettkampf, Kursform, Lehrverfahren, Einzelgestaltung, Berufsweg, Berufsentscheidung, Schulerkundung, Lohnentwicklung, Lebenslaufbahn, Ausbildungsspektrum, Arbeitsrecht, Lebensbiographie, Arbeitsplatzangebot, Eintrittsproblem, Beratungsquelle</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Zuletzt aktualisiert am</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="geaendert" halign="j">03.09.2020</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Gesetzesnummer</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="gesnr" halign="j">20000676</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Dokumentnummer</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="doknr" halign="j">NOR40192832</absatz></abschnitt></nutzdaten><layoutdaten paperf="7" paperh="841.95" paperw="595.35" margl="85.05" margr="85.05" margt="85.05" margb="85.05" headerd="28.35" footerd="65.2" gutter="0" gutterpos="0" deftab="35.4" /></risdok>