Lehrpläne – Handelsakademie und Handelsschule
Bundesgesetzblatt Nr. 895 aus 1994, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 284 aus 2014,
römisch fünf
Anlage eins /, 04
12.11.2014
31.01.2017
64/02 Bundeslehrer; 70/02 Schulorganisation; 70/07 Schule und Kirche
Tritt (mit Ausnahme der Lehrpläne für den Religionsunterricht) hinsichtlich der 1. Semester mit Ablauf des 31. August 2015, hinsichtlich der 2. Semester mit Ablauf des 31. Jänner 2016 und hinsichtlich der weiteren Semester jeweils mit Ablauf des 31. August bzw. 31. Jänner der Folgejahre semesterweise aufsteigend außer Kraft vergleiche Artikel römisch eins, Paragraph 4, Absatz 8,).
A. Pflichtgegenstände | Wochenstunden, Semester | Summe | Lehrver-pflich-tungs-gruppe | |||||
1. | 2. | 3. | 4. | |||||
| Kernbereich |
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1. | Religion | 1 | 1 | 1 | 1 | 4 | (römisch drei) | |
2. | Englisch einschließlich Wirtschaftssprache | 3 | 2 | 2 | 2 | 9 | römisch eins | |
3. | Lebende Fremdsprache 2 | 4 | 4 | 4 | 4 | 16 | (römisch eins) | |
4. | Ökologie und Warenlehre | 1 | 2 | – | – | 4 | römisch drei | |
5. | Mathematik und angewandte Mathematik | 1 | 1 | – | – | 2 | römisch eins | |
6. | Betriebswirtschaft | 5 | 5 | 4 | 3 | 17 | römisch eins | |
7.–8. | Betriebswirtschaftliche Übungen und Projektmanagement 3 |
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7. | Businesstraining und Übungsfirma | 1 | 1 | 3 | 3 | 8 | römisch eins | |
8. | Qualitätsmanagement und Case Studies | – | – | 1 | 1 | 2 | römisch eins | |
9. | Rechnungswesen und Controlling 3 | 5 | 5 | 4 | 5 | 19 | römisch eins | |
10. | Wirtschaftsinformatik | 2 | 2 | – | – | 4 | römisch eins | |
11. | Informations- und Officemanagement 4 | 4 | 4 | – | – | 8 | römisch drei | |
12. | Politische Bildung und Recht | – | – | 3 | 3 | 6 | römisch drei | |
13. | Volkswirtschaft | – | – | 2 | 2 | 4 | römisch drei | |
Summe Kernbereich | 27 | 27 | 24 | 24 | 102 |
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Rahmen für schulautonome Lehrplanbestimmungen | 24–30 | 24–30 | 20–27 | 20–27 |
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| Fachbereich 5 |
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| römisch eins | |
14. | Projektmanagement und, Projektarbeit 3 | – | – | 1 | 1 | 2 | römisch eins | |
15. | Ausbildungsschwerpunkt 3 5 6 oder Fachrichtung 3 5 7 | – | – | 4 | 4 | 8 | römisch eins | |
16. | Seminare 8 9 |
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| 0–10 | I–IV | |
Gesamtwochenstundenzahl | 27 | 27 | 29 | 29 | 112 |
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Rahmen für schulautonome Lehrplanbestimmungen | 24–30 | 24–30 | 25–33 | 25–33 | 112 |
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15A | Ausbildungsschwerpunkt |
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A.1 | Controlling und Jahresabschluss | römisch eins | ||||||
A.2 | Internationale Geschäftstätigkeit mit Marketing | römisch eins | ||||||
A.3 | Entrepreneurship und Management | römisch eins | ||||||
A.4 | Multimedia und Webdesign | römisch eins | ||||||
A.5 | Netzwerkmanagement | römisch eins | ||||||
A.6 | Softwareentwicklung | römisch eins | ||||||
A.7 | Digital Business | römisch eins | ||||||
A.8 | Transportmanagement | römisch eins | ||||||
A.9 | Schulautonomer Ausbildungsschwerpunkt 11 |
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15B | Fachrichtung |
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B.1 | Fachrichtung Controlling und Accounting | römisch eins | ||||||
B.2 | Fachrichtung Internationale Wirtschaft mit Fremdsprache(n) und Kultur | römisch eins | ||||||
B.3 | Fachrichtung Entrepreneurship und Management mit autonomem Geschäftsfeld | römisch eins | ||||||
B.4 | Fachrichtung Informationsmanagement und Informationstechnologie | römisch eins | ||||||
B.5 | Fachrichtung Logistikmanagement und Speditionswirtschaft | römisch eins | ||||||
B.6 | Schulautonome Fachrichtung 12 |
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Freigegenstände, unverbindliche Übungen, freiwilliges Betriebpraktikum, Förderunterricht | ||||||||
B. Freigegenstände | ||||||||
| Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1). C. Unverbindliche Übungen | |||||||
| Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1). D. Freiwilliges Betriebspraktikum | |||||||
| Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1). F. Förderunterricht | |||||||
| Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1). | |||||||
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1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des Abschnittes römisch vier schulautonom abgeändert werden.
2 In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen.
3 Mit Computerunterstützung.
4 Mit computerunterstützter Textverarbeitung.
5 Schulautonome Festlegung gemäß den Bestimmungen des Abschnittes römisch vier.
6 Bei einer Gesamtstundenanzahl von sechs bis acht Semesterwochenstunden ist ein Ausbildungsschwerpunkt gegeben. Der Lehrstoff der im römisch sechs. Abschnitt angeführten wählbaren Ausbildungsschwerpunkte ist pro Semester für jeweils zwei Semesterwochenstunden konzipiert.
7 Bei einer Gesamtstundenanzahl von neun bis 16 Wochenstunden ist eine Fachrichtung gegeben. Der Lehrstoff der im römisch sechs. Abschnitt angeführten Pflichtgegenstände der Fachrichtung ist pro Semester für jeweils drei Wochenstunden konzipiert.
8 In Amtsschriften ist das schulautonom festgelegte Seminar bzw. sind die schulautonom festgelegten Seminare anzuführen.
9 Der Lehrstoff der im römisch sechs. Abschnitt angeführten wählbaren Seminare ist jeweils für drei Semesterwochenstunden konzipiert.
10 Schulautonom geschaffene Seminare mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt und Fremdsprachenseminare sind grundsätzlich in Lehrverpflichtungsgruppe römisch eins einzustufen, sprachliche Seminare, welche jedoch die kommunikative Kompetenz erweitern, sind in Lehrverpflichtungsgruppe römisch zwei, die übrigen Seminare in Lehrverpflichtungsgruppe römisch drei, Praxisseminare in römisch vier einzustufen.
11 In Amtsschriften ist die Bezeichnung des schulautonomen Ausbildungsschwerpunktes anzuführen.
12 In Amtsschriften ist die Bezeichnung der schulautonomen Fachrichtung anzuführen.
Das Kolleg an Handelsakademien hat die Aufgabe, Absolventinnen und Absolventen von höheren Schulen anderer Art das berufsspezifische Bildungsgut der Handelsakademie ergänzend zu vermitteln.
Die Ausbildung am Kolleg der Handelsakademie wird durch eine Diplomprüfung beendet.
Es gelten sinngemäß die Leitziele der Handelsakademie (Anlage A1).
Es gelten die didaktischen Grundsätze der Handelsakademie unter Berücksichtigung der Eingangsvoraussetzungen der Studierenden und der Gegebenheiten des Kollegs (siehe Anlage A1).
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1).
Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen können im Kernbereich (2. – 13.) – ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion“ – Abweichungen von der Stundentafel unter Beachtung folgender Bestimmungen vorgenommen werden:
Im Rahmen der durch Reduktionen im Kernbereich frei werdenden Wochenstunden kann durch schulautonome Lehrplanbestimmungen ein geändertes Stundenausmaß der im Lehrplan vorgesehenen Pflichtgegenstände des Ausbildungsschwerpunktes bzw. der Fachrichtung sowie der Seminare innerhalb der vorgegebenen Bandbreiten vorgesehen werden. Der Ausbildungsschwerpunkt hat mindestens sechs Wochenstunden zu umfassen; die Verteilung auf die einzelnen Semester kann schulautonom erfolgen. Diesfalls sind schulautonom die Bildungs- und Lehraufgabe und der Lehrstoff entsprechend zu adaptieren.
Ferner können im Rahmen der durch Reduktionen im Kernbereich frei werdenden Wochenstunden schulautonome Seminare, schulautonome Ausbildungsschwerpunkte oder schulautonome Fachrichtungen geschaffen werden. Für diese sind zusätzliche Lehrplanbestimmungen (Bezeichnung des Seminars, des Ausbildungsschwerpunktes und der Fachrichtung und deren Pflichtgegenstände, Bildungs- und Lehraufgabe und Lehrstoff) zu erlassen. Bei Schaffung einer schulautonomen Fachrichtung dürfen höchstens vier Pflichtgegenstände vorgesehen werden.
Das Wochenstundenausmaß des Pflichtgegenstandes „Projektmanagement und Projektarbeit“ ist nicht verschiebbar mit insgesamt zwei Semesterwochenstunden festzulegen.
Ferner können durch schulautonome Lehrplanbestimmungen weitere Freigegenstände und unverbindliche Übungen sowie ein zusätzlicher Förderunterricht festgelegt werden; für im Lehrplan nicht vorgesehene Freigegenstände und unverbindliche Übungen sind zusätzliche Lehrplanbestimmungen (Bildungs- und Lehraufgabe und Lehrstoff) zu erlassen.
Die Schülerinnen und Schüler sollen
1. Semester:
Kommunikationsthemen:
Wirtschaft (zB Firmenprofile, Handel und Transport), Politik und Gesellschaft, aktuelle Themen, interkulturelle Beziehungen.
Sprachfertigkeiten:
Hörverständnis – Festigung der bisher erarbeiteten Fertigkeiten; Verstehen von authentischen Hörtexten.
Sprechfähigkeit – Festigung der bisher erarbeiteten Fertigkeiten; Feinheiten der Präsentationstechnik, Präsentieren von Grafiken; Kundengespräche; Argumentation und Darstellung von komplexen Sachverhalten.
Leseverständnis – Festigung der bisher erarbeiteten Fertigkeiten; Lesen und Zusammenfassen komplexer authentischer Texte, Lesen als Informationsquelle für selbstständige Projekte.
Schreibfertigkeit – Festigung der bisher erarbeiteten Fertigkeiten; Verfassen von komplexen Texten (zB project reports, newspaper articles).
Sprachstrukturen:
Festigung und Erweiterung der grundlegenden kommunikationsrelevanten Strukturen; stilistische Feinheiten, regionale und soziale Varianten.
Geschäftskommunikation:
Korrekter mündlicher Stil für Kundengespräche und Telefonate; adäquater schriftlicher Stil für Briefe, Faxe und E-Mails; professionelle Form und Struktur von Geschäftsbriefen; Anwendung auf berufsbezogene Standardsituationen (zB Anfrage, Angebot, Bestellung); geschäftliche Fallstudien.
Spracherwerbsstrategien:
Festigung und Erweiterung der bisher erarbeiteten Spracherwerbstechniken; fächerübergreifendes vernetztes Denken.
Komplexe Fallstudien und Simulationen; Miniprojekte; Vorbereitung auf internationale Zertifikate.
Schreiben und Layouten von Texten und Präsentationsunterlagen mit dem Computer; Informationsbeschaffung im Intranet/Internet; Schreiben und Formatieren von Geschäftskorrespondenz mit dem Computer; Gebrauch von Lernsoftware.
Präsentationen, Geschäftsbriefe, Faxe, E-Mails, Telefonate, Kundengespräche als Vorbereitung für die Mitarbeit in der Übungsfirma.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
2. Semester:
Kommunikationsthemen:
Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, interkulturelle Beziehungen, aktuelle Themen.
Sprachfertigkeiten:
Vertiefung und Erweiterung der bisher erarbeiteten Sprachfertigkeiten unter zunehmender Betonung der Eigenständigkeit.
Sprachstrukturen:
Vertiefung und Erweiterung der bisher erarbeiteten Sprachstrukturen.
Geschäftskommunikation in Zusammenhang mit Übungsfirmenarbeit:
Korrekter mündlicher Stil für Kundengespräche und Telefonate; adäquater schriftlicher Stil für Briefe, Faxe und E-Mails; professionelle Form und Struktur von Geschäftsbriefen; Anwendung auf berufsbezogene Standardsituationen (zB Mängelrüge, Mahnung, Zahlung); geschäftliche Fallstudien.
Spracherwerbsstrategien:
Festigung und Erweiterung der bisher erarbeiteten Spracherwerbstechniken; fächerübergreifendes vernetztes Denken.
Kommunikation im Team.
Selbstständige Materialbeschaffung und -auswahl, Relevanz von Informationen; Festigung und Vertiefung von interkulturellen Fertigkeiten.
Vorbereitung auf internationale Zertifikate; Teilnahme an Projekten (auch fächerübergreifend); Vorbereitung auf Praktika im Ausland.
Schreiben und Layouten von Texten und Präsentationsunterlagen mit dem Computer; Informationsbeschaffung im Intranet/Internet; Schreiben und Formatieren von Geschäftskorrespondenz mit dem Computer; Gebrauch von Lernsoftware.
Mitarbeit in der Übungsfirma: Präsentationen, Geschäftsbriefe, Faxe, E-Mails, Telefonate, Geschäftsbesprechungen, Kundengespräche; Vorbereitung und Teilnahme an Übungsfirmenmessen; Kontakte zu Übungsfirmen auf internationaler Ebene.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
3. und 4. Semester:
Kommunikationsthemen:
Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, interkulturelle Beziehungen, aktuelle Themen.
Sprachfertigkeiten:
Vertiefung und Erweiterung der bisher erarbeiteten Sprachfertigkeiten unter besonderer Betonung der Eigenständigkeit.
Sprachstrukturen:
Vertiefung und Erweiterung der bisher erarbeiteten Sprachstrukturen.
Geschäftskommunikation:
Vertiefung und Erweiterung der bisher erarbeiteten Geschäftskommunikation; Anwendung auf berufsbezogene Situationen (zB Stellenbewerbung, Geschäftsreisen); komplexe geschäftliche Fallstudien.
Spracherwerbsstrategien:
Festigung und Erweiterung der bisher erarbeiteten Spracherwerbstechniken; fächerübergreifende Kommunikation.
Arbeit an Projekten im Team; Materialbeschaffung und -auswahl, Relevanz von Informationen; Festigung und Vertiefung von interkulturellen Fertigkeiten.
Vorbereitung auf internationale Zertifikate; Teilnahme an Projekten; Vorbereitung auf Praktika im Ausland.
Schreiben und Layouten von Texten und Präsentationsunterlagen mit dem Computer; Informationsbeschaffung im Intranet/Internet; Schreiben und Formatieren von Geschäftskorrespondenz mit dem Computer; Gebrauch von Lernsoftware.
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zwei- oder dreistündig).
Die Studierenden sollen
1. Semester:
Kommunikationsthemen:
Einfache Situationen aus dem Alltag; der Mensch und seine Umwelt (zB Familie, Ernährung, Kleidung, Körper, Wohnen, Einkauf, Schule, Freizeit, Beruf, Zeit, Wetter, Geld) und Sachverhalte aus dem Leben in der Gemeinschaft sowie aus dem sozialen Umfeld der Studierenden und deren Entsprechung in den Ländern der Zielsprache.
Kommunikationsformen:
Die sich aus den Kommunikationsthemen ergebenden Kommunikationsformen (zB Gespräch, Telefonat, E-Mail, Zusammenfassung kürzerer erzählender Texte sowie schriftliche und mündliche Darstellung einfacher Sachverhalte).
Sprachkompetenz:
Erarbeitung für die Kommunikationsthemen notwendiger Strukturen.
Rollenspiele.
Internet-Nutzung. Lernsoftware.
Telefongespräche und einfache schriftliche Kommunikation.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit.
2. Semester:
Basislehrstoff:
Themen zur Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur aus den Ländern der Zielsprache, auch mit Bezug auf Österreich.
Aktuelle Themen.
Beruflich relevante Kommunikationsthemen:
Einführung in die Wirtschaftssprache, ausgehend von allgemeinsprachlichen Kommunikationsformen.
Sprachkompetenz:
Erarbeitung, Festigung und schwerpunktmäßige Vertiefung der für die Kommunikation notwendigen Strukturen.
Rollenspiele.
Internet-Nutzung. Lernsoftware. Hinführung zu einer selbstständigen Informationsbeschaffung aus dem Internet.
Einführung in die mündliche und schriftliche betriebliche Kommunikation.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit.
3. Semester:
Wirtschaftliche, politische, ökologische, soziale und kulturelle Themen aus den Ländern der Zielsprache, auch in Bezug auf Österreich; Aktuelle Themen.
Beruflich relevante Kommunikationsthemen:
Standardsituationen der kaufmännischen Praxis in schriftlicher und mündlicher Form: Kaufvertrag, Kundenbetreuung im persönlichen Kontakt und unter Verwendung technischer Kommunikationsmittel, Firmen- und Produktpräsentation, Stellenbewerbung.
Geschäftskommunikation in Zusammenhang mit Übungsfirmenarbeit.
Sprachkompetenz:
Erarbeitung, Wiederholung und Festigung der für die Kommunikation notwendigen Strukturen.
Intensivtraining der Grundfertigkeiten.
Betriebswirtschaftlich relevante Themen. Organisation von Geschäftsreisen. Zusätzliche landes- und kulturkundliche Themen in Hinblick auf die Vertiefung der interkulturellen Kompetenz. Code-Switching. Hinführung auf die Inhalte der internationalen Zertifikate.
Internet- und Intranet-Nutzung. Lernsoftware. Informationsbeschaffung.
Mitarbeit in der Übungsfirma. Vorbereitung und Teilnahme an Messen. Präsentation der Übungsfirma.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
4. Semester:
Allgemeine Kommunikationsthemen:
Wirtschaftliche, politische, ökologische, soziale und kulturelle Themen von internationaler Bedeutung; aktuelle Themen.
Beruflich relevante Kommunikationsthemen:
Differenzierte Situationen der kaufmännischen Praxis, die individuelle Problemlösungen erfordern.
Fallbeispiele aus der kaufmännischen Praxis.
Betriebswirtschaftlich und volkswirtschaftlich relevante Themen.
Sprachkompetenz:
Schwerpunktmäßige Wiederholung und Festigung der für die Kommunikation notwendigen Strukturen.
Training einer differenzierten und komplexen Ausdrucksweise (mündlich und schriftlich).
Wortschatzvertiefung.
Zusätzliche landes- und kulturkundliche Themen in Hinblick auf die Vertiefung der interkulturellen Kompetenz. Code-Switching (Wechsel der Sprachvarietät innerhalb des Gespräches). Inhalte internationaler Zertifikate.
Internet- und Intranet-Nutzung. Informationsbeschaffung.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zwei- oder dreistündig).
Die Studierenden sollen
1. Semester:
Stellung der Teildisziplinen:
Grundlagen, Selbstverständnis und Zusammenhänge von Biologie, Ökologie und Warenlehre.
Humanökologie:
Ergonomie, Bionik, Biokybernetik.
Warenlehre:
Lebenszyklus von Waren (Planung, Rohstoff und Produktion, Handel, Konsum, Abfall anhand ausgewählter Beispiele).
Produktion (Technik, Technologie [Bio-, Gen-, Nahrungsmitteltechnologie]; Energiebeschaffung).
Nahrungsmittel:
Produkte von Landbau, Fleisch- und Milchwirtschaft; Planung (Functional Food); Produktion (Qualitätssicherung, Konservierung, Verpackung); Handel (Lebensmittelqualität, -kontrolle und -recht; Warenkennzeichnung).
Genussmittel:
Koffeinhältige und alkoholische Getränke (zB Kaffee, Energy Drinks; Bier, Wein).
Organische Gebrauchsgüter:
Wald- und Forstwirtschaft; Holz verarbeitende Industrie; Zellstoffindustrie (Papier, Viskose); Kunststoffindustrie (Textilien).
Bodenbiologie, Landbau; Schädlingsbekämpfung.
Planung und Produktion von Waren. Abhängigkeitsproblematik (Suchtverhalten) bei Internetnutzung. Steuerungsmechanismen in der Biologie und Informatik.
Lebenszyklus von Waren.
2. Semester:
Ökologie, Ökonomie:
Grundlagen.
Ökosystem:
Natürliche und künstliche Systeme; Vernetzung von Boden, Wasser, Luft als Bereiche der Ökosphäre; Biodiversität, Regulationsmechanismen, ökologisches Gleichgewicht.
Systemtheorie:
Energie-, Materie- und Informationsflüsse.
Problemfelder Wirtschaft, Natur:
„Lifescience“ für die Wirtschaft (Biostrategien).
Ökobilanzen, ökologische Wirtschaft, Umwelttechnologien, Ökodesign, Ökoaudit, ökologisches Management, Umwegrentabilität. Prinzip der Nachhaltigkeit. Umwelt- und sozial verträgliche Wirtschaftsformen (Umweltverträglichkeitsprüfung), Waren-, Verkaufs- und Konsumethik.
Baubiologie:
Energie; Baustoffe (Binde- und Isoliermittel, Metalle, Tonwaren, Glas).
Abfallwirtschaft:
Altstoffsammlung, Entsorgungssysteme; Wiederverwendung und -verwertung (Recycling, Downcycling), thermische Verwertung, Deponie.
Energiewirtschaft:
Zusammenhang ökologischer und ökonomischer Aspekte.
Kunststoffe. Schmuckindustrie. Mobilität (zB Verkehrsplanung, Transportformen, Alternativantriebe).
Energie- und Informationsflüsse. Internetrecherche.
Die Studierenden sollen
1. Semester:
Zinseszinsrechnung, Rentenrechnung, Schuldtilgung. Kurs- und Rentabilitätsrechnung; Investitionsrechnung.
Grundlagen der Differenzialrechnung, Integralbegriff.
Computereinsatz mit entsprechender Software (Computer Algebra Systeme und/oder Tabellenkalkulation bzw. grafikfähige Taschenrechner).
Finanzmathematik.
Investitionsrechnung.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
2. Semester:
Kosten- und Preistheorie.
Beurteilende Statistik. Wahrscheinlichkeits- und Verteilungsfunktionen.
Kombinatorische Hilfsmittel, Wahrscheinlichkeitsrechnung. Regressionsrechnung, Korrelation; Kontingenz.
Computereinsatz mit entsprechender Software (Computer Algebra Systeme und/oder Tabellenkalkulation bzw. grafikfähige Taschenrechner).
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
Die Studierenden sollen
1. Semester:
Beziehungen zwischen Betrieb und Gesellschaft:
Grundlagen der Wirtschaft und des Wirtschaftens. Der Betrieb, seine Leistungsfaktoren und Leistungsbereiche im Überblick in Verschränkung zur Bilanz im Rechnungswesen.
Der Betrieb und sein Umfeld:
Markt; Sozialpartner und Interessensvertretungen; Behörden.
Beziehungen zwischen Kunden und Lieferanten:
Zeitgemäße Kommunikationsformen und -techniken.
Kaufvertrag; rechtliche Grundlagen, Inhalt, Anbahnung und Abschluss des Kaufvertrages einschließlich Korrespondenz.
Ordnungsgemäße Kaufvertragserfüllung (Lieferung, Annahme, Zahlung) und vertragswidriges Verhalten (Liefermängel, Lieferverzug, Annahmeverzug, Zahlungsverzug) einschließlich Korrespondenz und Belege im Rechnungswesen.
Gründung einer Unternehmung.
Rechtliche Grundlagen der betrieblichen Leistungserstellung:
Rechtsformen der Unternehmung; Kaufmann; Firma und Firmenbuch; Vollmachten.
Einfacher Businessplan:
Geschäftsidee, Unternehmensziele, Gründungsplanung im Überblick. Betriebliche Leistungsbereiche.
Material- und Warenwirtschaft:
Aufgaben, Supply-Chain-Management; Beschaffungsmarketing, Organisation und Planung (Bedarfsplanung, Bestellmenge, Lagerarten, Vorratssicherung); Kosten und Risiken; Kennzahlen in Verschränkung zur Waren- und Materialbewertung im Rechnungswesen.
Leistungserstellung:
Aufgaben; Leistungsfaktoren (Know-how, menschliche Arbeitsleistung, Betriebsmittel, Werkstoffe, Umweltressourcen); Entwicklungstendenzen; Kosten und Risiken; Kennzahlen in Verschränkung zum Rechnungswesen.
Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien.
Werkvertrag. Der Kunde als Konsument. Fernabsatz. E-Payment.
Elektronischer Zahlungsverkehr, Digitale Unterschrift. Kaufvertrag im Internet, Businessplan, Internetzugang zu diversen Webseiten zB Gründerservice der Kammern, der Interessensvertretungen, Institut für Handels- und Gewerbeforschung.
Sämtliche Inhalte sind Grundlagen für die Übungsfirmenarbeit.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit.
2 Semester:
Marketing und E-Marketing:
Bedeutung der Marktorientierung; Ziele.
Marketingplanung; Marktforschung und Marktanalyse; Käuferverhalten; Instrumente der Marktforschung. Marketinginstrumente.
Konsument und Marketing; ethische und soziale Probleme des Marketings; Kosten und Risiken; Kennzahlen in Verschränkung zum Rechnungswesen.
Kreditinstitute:
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung.
Aktiv-, Passiv- und Dienstleistungsgeschäfte. Abrechnung von Giro- und Kontokorrentkonten; Spareinlagen; Wertpapierabrechnungen; Berechnung von Renditen; Beurteilung von Abrechnungskonditionen.
Portfolio-Management:
Wertpapiere und sonstige Instrumente der Vermögensveranlagung mit Verschränkung zu Abrechnungen im Rechnungswesen.
Kapitalmarkt.
Wertpapierbörse.
Net-Banking; Kauf- und Verkaufsabrechnung, Renditeberechnung.
Versicherungen:
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung.
Arten der Versicherungen; Inhalt und Abschluss des Versicherungsvertrages; Schadensabwicklung.
Handelsbetriebe:
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung, Betriebsformen. Handelsvermittler.
Entwicklungstendenzen unter besonderer Berücksichtung des E-Commerce.
Besondere Organisationsformen des Marktes (Börsen, Messen, öffentliche Konkurrenzaufrufe).
Industrie und Gewerbe:
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung.
Forschung und Entwicklung.
Leistungserstellung.
Qualitätsmanagement.
Ökologische Aspekte.
Transportwirtschaft:
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung.
Transportbetriebe und Transportvermittler.
Transportdokumente.
Ökologische Aspekte.
Tourismus:
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung.
Zeitgemäße Kommunikationstechniken und -formen.
Kennzahlen.
Entwicklungstendenzen.
Ökologische Aspekte.
Öffentliche Verwaltung:
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung.
Leistungserstellung der öffentlichen Verwaltung.
Sonstige Dienstleistungsbetriebe.
Betriebswirtschaftliche Fallstudien.
Franchising. Voraussetzungen für E-Marketing. Planungsszenarien für E-Marketing. Grundlagen der Fragebogentechnik, Ökologische Aspekte (Verpackungsverordnung, Transport). Shop- und Messestandgestaltung. Zertifizierungen. Allfinanz bei Versicherungen und Kreditinstituten. Sonstige Dienstleistungsbetriebe: Call-Center, Personal-Leasing, Unternehmensberatung, Net-Banking.
Internetrecherche für die Marktanalysen, Auswertungen von Marktforschungsdaten und Kennzahlen anhand aktueller Software, Marketing-Unternehmensplanspiel.
Sämtliche Inhalte sind Grundlagen für die Übungsfirmenarbeit.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit.
3. Semester:
Unternehmensführung und Entrepreneurship:
Management- und Führungsprozess; Vision, Unternehmensleitbild; Unternehmensziele, Strategische Planung, Organisation, Kontrolle, Führungsstile.
Managementtechniken und Managementkonzepte.
Personalmanagement mit Verschränkung zur Personalverrechnung:
Personalplanung; Arbeitsmarkt, Personalauswahl, Personalbeschaffung. Personalverwaltung; Mitarbeiterführung. Grundlagen des Arbeitsrechts, Kollektivvertrag, Arbeitsstudien, Bewertung, Personalentwicklung, Personalkennzahlen, Humanisierung der Arbeitswelt.
Finanzmanagement:
Investitionsplanung und Investitionsentscheidung. Finanzplanung und Finanzierungsentscheidung.
Kostenmanagement mit Verschränkung zur Kostenrechnung und Controlling:
Kostenrechnung als Planungs-, Entscheidungs- und Kontrollinstrument.
Preismanagement.
Qualitätsmanagement.
Ökomanagement.
Managementtraining anhand eines computerunterstützten Unternehmensplanspieles.
Betriebswirtschaftliche Fallstudien.
Leitbildentwicklung; Organisationsentwicklung.
Computerunterstützte Personalanalyse (CPA). Computerunterstützte Unternehmensplanspiele. Finanzplan, Investitionsrechnung. Internetzugang zu diversen Webseiten, zB Jobbörsen.
Sämtliche Inhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit.
4. Semester:
Internationale Geschäftstätigkeit:
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung.
Risiken; Besonderheiten des Kaufvertrages, des Zahlungsausgleichs und der Finanzierung; Absatzwege; Exportförderung.
Verzollung.
Studien- und Berufsorientierung.
Bildungsmarkt; Arbeitsmarkt; Bewerbung; Pflichten und Rechte des Arbeitgebers und Arbeitnehmers, Berufsbilder.
Berufspädagogik:
Ausbildungsziele; Verbreitung. Durchführung und Kontrolle von Auszubildenden.
Steuerung einer Unternehmung:
Controlling.
Übernahme eines Unternehmens; Businessplan.
Unternehmenskooperation und -konzentration.
Riskmanagement:
Risiko und Risikopolitik.
Krisenmanagement.
Auflösung einer Unternehmung.
Vertiefende Wiederholung:
Themenübergreifende Aufgabenstellungen unter Einbindung des Lehrstoffes aller Jahrgänge.
Betriebswirtschaftliche Fallstudien.
Privatkonkurs.
Online-Auktionen. Virtuelle Messen. Virtueller Marktplatz., Businessplan, Unternehmensplanung, Internetzugang zu diversen Webseiten multinationaler Konzerne.
Sämtliche Lehrinhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit. Auswertungen von Daten der Übungsfirmen.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
Die Studierenden sollen
1. und 2. Semester:
Techniken der Kommunikation und Präsentation (Wiederholung und Vertiefung):
Arten der Kommunikation, Gruppenprozesse, Teamentwicklung, Feedback; Präsentation und Medieneinsatz.
Vorbereitung, Führung und Nachbereitung von Gesprächen im betrieblichen Alltag.
Praktische Geschäftsfälle unter Bezugnahme auf dem Basislehrstoff in Betriebswirtschaft und Rechnungswesen im Hinblick auf die Übungsfirma unter Einsatz moderner Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologie. Selbstständige Informationsbeschaffung für betriebliche Zwecke.
Büroorganisation:
Ergonomie und Büroplanung, Ablagesysteme (auch softwareunterstützt).
Betriebliche Kommunikation:
Verkaufstechniken; Umgang mit Kundenkonflikten.
Konfliktmanagement.
Organisation und Leitung von Besprechungen, Moderationstechniken.
Kreativitätstechniken.
Formularbearbeitung. Miniprojekte. Umgang mit Kundendatenbanken. Der Konsument als Kunde.
Einfache Unternehmensplanspiele. Vorbereitung des Betriebspraktikums.
Sales Management. Protokollführung und Protokollgestaltung. Erstellung und Auswertung von einfachen Fragebögen. Customer-Relationship-Management. Nachbereitung des Betriebspraktikums.
Suchmaschinen, E-Mail, Büroplanungsprogramme, Electronic Banking. Einsatz von Präsentationsprogrammen, Kundendatenbanken, Tabellenkalkulation, Textverarbeitungssoftware.
Auswertung von Fragebögen. Protokollgestaltung. Datenbankverwaltung.
Sämtliche Lehrinhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
3. und 4. Semester:
Arbeiten im betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie zB Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement) unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Software (zB E-Business).
Präsentation der Übungsfirma in der Öffentlichkeit.
Situationsadäquates Verhalten im Bereich der betrieblichen Kommunikation.
Übernahme mehrerer Funktionen im Rahmen der Jobrotation. Dienstzeugnis.
Kommunikation in mindestens einer Fremdsprache. Erstellen eines Businessplans. Customer-Relationship-Management und Key-Account-Management. Implementierung eines anerkannten Qualitätsmanagementsystems. Durchführung des Jahresabschlusses und Erstellen der Steuererklärungen.
Internet, Mailprogramm, Homepagebetreuung, E-Business, anwendungsorientierter Einsatz aktueller Software.
Schularbeiten:
Eine dreistündige Schularbeit.
Die Studierenden sollen
3. und 4. Semester:
Grundlagen des Projekt- und Qualitätsmanagements:
Projekte (zB Unternehmensgründung, Börsespiel).
Bewerbung:
Schriftlich und mündlich, Bewerbungstraining.
Vorbereitung auf die Arbeit in der Übungsfirma unter Anwendung von
Projekt- und Qualitätsmanagementmethoden.
Komplexe Geschäftsfälle aus dem Basislehrstoff in Betriebswirtschaft und Rechnungswesen. Aufbau- und Ablauforganisation.
Vertiefende Wiederholung und Aktualisierung:
Lehrstoffinhalte aus den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“ und „Rechnungswesen und Controlling“ aller Semester unter Verwendung der zur Bearbeitung der betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen erforderlichen Softwarepakete.
Betriebswirtschaftliche Fallbeispiele und Fallstudien:
Fallbeispiele mit integrierten Aufgabenstellungen und steigendem Schwierigkeitsgrad.
Datenbankverwaltung. Betriebswirtschaftliche Standardsoftware. Unternehmensplanspiele.
Einbeziehung und Weiterentwicklung der Erfahrungen aus der Arbeit in der Übungsfirma.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
Die Studierenden sollen
1. Semester:
Grundlagen des wirtschaftlichen Rechnens; Rechenfertigkeiten und Zahlenverständnis (Schätzen).
Grundlagen des Rechnungswesens:
Begriff; Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens; Buchführungssysteme.
System der doppelten Buchführung:
Begriff und Merkmale; Bilanz; Systematik der Verbuchung im Hauptbuch einschließlich Eröffnung und Abschluss in Verschränkung zum Betrieb in Betriebswirtschaft.
Kontenrahmen (ÖPWZ) und Kontenplan.
Belegwesen, Belegorganisation in Verschränkung zum Kaufvertrag in Betriebswirtschaft.
Schlussrechnung, Prozentrechnung.
Umsatzsteuer:
Umsatzsteuer im Beschaffungs- und Absatzbereich; formale Bestimmungen; Verbuchung; Verrechnung mit dem Finanzamt.
Zinsenrechnung von hundert.
Bücher der doppelten Buchführung (nach Möglichkeit computerunterstützt):
Arten der Bücher.
Verbuchung laufender Geschäftsfälle im Hauptbuch mit Verschränkung zum Kaufvertrag in Betriebswirtschaft (Erfassung der Warenein- und Warenverkäufe; Bezugs- und Versandkosten; Rücksendungen; Preisnachlässe; Skonto; Zahlung; Steuern; Löhne und Gehälter ua.); Summen- und Saldenbilanz.
Abschluss des Hauptbuches.
Führung der Neben- und Hilfsbücher (im Besonderen Kassabuch).
Buchführungsorganisation:
Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften.
Zusammenhängende Geschäftsfälle:
Verbuchung einfacher Geschäftsfälle anhand von Belegen (nach Möglichkeit computerunterstützt inklusive Summen- und Saldenbilanz).
Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien.
Zinsenrechnung auf hundert und in hundert. Verbuchung von Wareneinkäufen in der Klasse 1.
Organisationsformen der Buchführung in Klein- und Mittelbetrieben.
Schlussrechnung, Prozentrechnung, Zinsenrechnung. Verbuchung laufender Geschäftsfälle.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit.
2. Semester:
Grundzüge der Bewertung:
Allgemeine Bewertungsvorschriften.
Waren- und Materialbewertung (Abfassungsprinzipien).
Anlagenbewertung:
Anschaffung von Anlagegegenständen.
Begriff und Ursachen der Anlagenabschreibung; Berechnung und Verbuchung inklusive Anlagenbuchführung.
Sonderfälle der Anlagenbewertung, zB Erhaltungs- und Herstellungsaufwand, Ausscheiden von Anlagen.
Rechnungsabgrenzung.
Rückstellungen.
Forderungsbewertung.
Abschluss von Einzelunternehmen (nach Möglichkeit computerunterstützt) mit Verschränkung zu Rechtsformen der Unternehmung im Pflichtgegenstand „Betriebswirtschaft“.
Um- und Nachbuchungen mit außerbücherlicher Erfolgsermittlung; Abschlusstabelle; Bilanz einschließlich staffelförmiger Gewinn- und Verlustrechnung.
Computerunterstütztes Rechnungswesen:
Anforderungen an die Ordnungsmäßigkeit des computerunterstützten Rechnungswesens; Organisation des Rechnungswesens bei Einsatz einer Datenverarbeitungsanlage.
Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen einschließlich Lager- und Anlagenbuchführung (Eröffnung, laufende Buchungen, Fakturierung und Verwaltung offener Posten) anhand einer Belegsammlung; einfache Abschlussbuchungen; Bilanz einschließlich staffelförmiger Gewinn- und Verlustrechnung; laufende Datensicherung.
Kostenrechnung:
Grundbegriffe; Kostenrechnungssysteme im Überblick; Aufgaben und Stellung im Rechnungswesen.
Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung:
Kostenerfassung unter Berücksichtigung der Bezugskalkulation (einschließlich Eingangsabgaben), Kostenartenrechnung; Kostenstellenrechnung; Kostenträgerrechnung; Kostenträgererfolgsrechnung; Absatz- und Differenzkalkulation.
Buchungsübungen.
Betriebswirtschaftliche Fallstudien.
Verbuchung der Abschreibung nach der indirekten Methode. Vertiefende Abschlussbuchungen.
Bearbeitung der Lehrstoffinhalte computerunterstützt. Betriebswirtschaftliche Standardsoftware.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit.
3. Semester:
Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument mit Verschränkung zu Kostenmanagement im Pflichtgegenstand „Betriebswirtschaft“:
Istkostenrechnung zu Teilkosten; Anwendungsbereiche des Direct Costing.
Kostenrechnung als Ergebnisrechnung:
Betriebserfolgsermittlung.
Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen.
Branchenspezifische Besonderheiten der Kostenrechnung in Handelsbetrieben, im Tourismus, in der Industrie und im Gewerbe.
Personalverrechnung mit Verschränkung zu Personalmanagement in Betriebswirtschaft:
Abrechnung von laufenden und sonstigen Bezügen; Sonderfälle der Personalverrechnung; Verrechnung mit der Krankenkasse, dem Finanzamt und der Gemeinde; Lohnkonto und sonstige gesetzlich erforderliche Aufzeichnungen.
Personalverrechnung (computerunterstützt):
Abrechnung laufender und sonstiger Bezüge, Auswertung, Stammdatenwartung und laufende Datensicherung.
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (nach Möglichkeit computerunterstützt):
Rechtliche Bestimmungen, laufende Aufzeichnungen, Erfolgsermittlung.
Erfassung von laufenden Geschäftsfällen anhand einer Belegsammlung einschließlich Erstellung der erforderlichen Auswertungen.
Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland mit Verschränkung zur internationalen Geschäftstätigkeit in Betriebswirtschaft:
Abrechnung von Valuten und Devisen; Verbuchung von Auslandsgeschäften, Bewertung.
Rücklagen:
Begriff und Einteilung; Berechnung und Verbuchung einfacher Fälle; Bedeutung aus bilanzpolitischer Sicht.
Steuerlehre (einschließlich Schriftverkehr):
Gliederung der Steuern.
Ertragsteuern.
Abgabenverfahrensrecht.
Bilanzlehre:
Begriff, Zweck und Arten der Bilanz; gesetzliche Vorschriften; Bilanzierungsgrundsätze; Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften (Handels- und Steuerrecht); Errechnung des handels- und steuerrechtlichen Erfolges (steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung).
Vertiefende Wiederholung nach Möglichkeit computerunterstützt:
Buchungsübungen (laufende Geschäftsfälle, einfache Abschlussbuchungen, Kontierung von Belegen).
Betriebswirtschaftliche Fallstudien.
Kostenrechnung als Planungsinstrument. Prozesskostenrechnung, Zielkostenrechnung.
Kostenrechnung (computerunterstützt):
Ausarbeitung eines Geschäftsfalles der Finanzbuchführung (inklusive Lager- und Anlagenbuchführung) einschließlich Kostenrechnung anhand einer Belegsammlung; erforderliche Auswertungen mit Kontrolle und Interpretation.
Stammdatenpflege und laufende Datensicherung (Blockung möglich). Branchenbezogene Einnahmen-Ausgaben-Rechnung.
Tabellenkalkulation.
Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung. Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit.
4. Semester:
Jahresabschlüsse (nach Möglichkeit computerunterstützt) mit Bezug zur Unternehmensführung in Betriebswirtschaft:
Abschluss von Personengesellschaften und der GmbH, insbesondere Rechnungslegungsvorschriften, Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen; Gliederung der Bilanz und der staffelförmigen Gewinn- und Verlustrechnung (samt Anhang und Lagebericht).
Berufe in Rechnungswesen und Controlling.
Auswertung der Zahlen des dokumentären Rechnungswesens für unternehmerische Entscheidungen (nach Möglichkeit computerunterstützt).
Gewinnung, Aufbereitung und Darstellung des Zahlenmaterials (Statistik); Errechnung und Interpretation von Kennzahlen; laufende Auswertung des Rechnungswesens (kurzfristige Erfolgsrechnung).
Controlling:
Berufsbild des Controllers, Aufgaben und Einsatzbereiche.
Besondere Geschäftsfälle:
Verbuchung von Reisekosten, Leasinggeschäften, Wertpapieren ua.
Steuerlehre:
Verkehrssteuern, sonstige Steuern und Abgaben; Grundzüge des Beihilfenrechtes.
Internationale Rechnungslegung; alternative Kontenrahmen.
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge; Aktualisierung.
Vertiefende Abschlussbuchungen.
Berufe in Rechnungswesen und Controlling.
Planung und Planungsrechnung (Finanzplanung, Budgetierung, Abweichungsanalyse), nach Möglichkeit computerunterstützt.
Tabellenkalkulation. Betriebswirtschaftliche Standardsoftware.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig).
Die Studierenden sollen
1 Semester:
Grundlagen:
Daten; Hardware; Software.
Gerätebedienung:
Basiseinheit; Peripherie.
Betriebssystem und Benutzeroberfläche; Arten und Verwaltung von Dateien.
Tabellenkalkulation und Grafik:
Funktion, Arbeitsweise, Handhabung.
Datenstrukturen und Datenspeicherung:
Identifikation von Datenobjekten; Datenelemente und Datenstrukturierung; Datentypen.
Datenbanken:
Funktion, Arbeitsweise, Handhabung.
Datenübertragung und Netzwerke:
Datenübertragungssysteme; Übertragungsverfahren; Betriebsarten. Local Area Network; Wide Area Network; Internet, Recherchen.
Einsatz der Tabellenkalkulation zur Lösung von Aufgaben aus dem Unterrichtsgegenstand „Rechnungswesen und Controlling“.
Für die Fachrichtung Informationsmanagement und Informationstechnologie sind folgende Inhalte wesentlich:
Kryptografie:
Mathematische Grundlagen der Kryptografie. Visualisierung von Datenmodellen und Abläufen mit Hilfe von Tools.
Sämtliche Inhalte bilden die Grundlage für die Arbeit in der Übungsfirma.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
2 .Semester:
Hardware:
Anschaffungsentscheidung; Einbau, Austausch und Konfiguration von Hardwareelementen.
Netzwerke:
Grundlagen von Rechnernetzen; technische Komponenten; organisatorische Komponenten; Netzmanagement; Netzwerksicherheit.
Tabellenkalkulation und Grafik:
Erweiterte Funktionen. Betriebswirtschaftliche Anwendungen.
Datenbanken:
Erweiterte Funktionen. Betriebswirtschaftliche Anwendungen.
Datentransfer.
Telekommunikation.
Rechtliche Aspekte der Informationsverarbeitung:
Datenschutz; Authentifikation; Schutz geistigen Eigentums.
Programmierung:
Systematik der Problemlösung; Strukturen und Algorithmen. Umsetzung in einer höheren Programmiersprache. Dokumentation.
Grundsätze der Objektorientierung.
Datenbankdesign:
Entwicklung von Datenmodellen; Realisierung in einem Datenbanksystem.
IT-Sicherheit:
Hardware, Software, Organisation.
Datensicherung, Einzelmaßnahmen; IT-Sicherheit in Netzen. Verschlüsselungsverfahren; Anwendungen; Digitale Signaturen.
Auswirkungen der Informationsverarbeitung auf Individuum, Gesellschaft und Umwelt.
Einsatz von Standardsoftware zur Lösung von Aufgaben aus den Unterrichtsgegenständen „Rechnungswesen und Controlling“ sowie „Betriebswirtschaft“.
Tabellenkalkulation; Datenbanken, Datentransfer, Telekommunikation in der Übungsfirma.
Netzwerke, Web- und FTP-Server im Übungsfirmenbereich. Weiterführende Beispiele mit komplexerem Inhalt.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
Die Studierenden sollen
1. Semester:
Textverarbeitung:
Zehn-Finger-Tastschreiben inklusive Rechnertastatur. Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung. Benutzeroberfläche der computerunterstützten Textverarbeitung. Strukturierte Dateiablage, Datensicherung. Standardfunktionen eines Textverarbeitungsprogrammes. Formale Gestaltung nach ÖNORM.
Briefgestaltung nach Vorlagen, Direktdiktaten, Tonträgern. Tabulatoren und Tabellen.
Informationsmanagement (Office Management):
Organisieren und Verwalten von E-Mails. Office Management (Termin- und Aufgabenplanung, Postbearbeitung, Archivierungssysteme).
Publishing:
Typografie und Lay-out. Grundlagen des Textdesign. Importieren und Bearbeiten von Grafiken. Standardfunktionen einer Präsentationssoftware.
Korrekturregeln. Spracheingabe.
Einsatz von Lernsoftware.
Lehrstoff ist Basis für Übungsfirmenarbeit.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
2. Semester:
Textverarbeitung:
Erweiterte Funktionen eines Textverarbeitungsprogrammes zur professionellen Gestaltung von Schriftstücken (zB AutoText, Dokumentvorlagen, Formatvorlagen, Formulare). Korrespondenz laut ÖNORM, Seriendruck, Einbinden von Daten aus anderen Programmen, Scannen. Stellenbewerbungen.
Informationsmanagement (Office Management):
Gezielte Suche von Informationen im Internet und deren Bearbeitung.
Publishing:
Erstellen von Präsentationsunterlagen. Erstellen und Layouten von Publikationen mit einem DTP-Programm. Standardfunktionen eines Web-Editors. Aufbereitung von Texten, Präsentationen, Grafiken und Bildern für das Web. Web-Publishing und Screendesign.
Computerunterstütztes Lernen (Computer Based Training). Formulieren. Protokoll. Makros.
Online-Formulare. Web-Publishing. Einsatz von e-Learning Sequenzen.
Lehrstoff ist Basis für Übungsfirmenarbeit.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig).
Die Studierenden sollen
3. und 4. Semester:
Rechtsordnung und internationale Organisationen:
Arten des Rechts, Auslegung und Auslegungshilfsmittel, Rechtssubjekte, Zugang zum Recht; Grund- und Freiheitsrechte, Funktionen der wichtigsten internationalen Organisationen und Systeme der kollektiven Sicherheit.
Europäisches Recht:
Grundstrukturen der EU, Grundsätze des EU-Rechts und der Rechtsdurchsetzung, kollektive Sicherheit in Europa; Reform und Weiterentwicklung der EU.
Österreichisches Recht:
Rechtliche und politische Grundbegriffe: Rolle des Einzelnen im politischen und rechtlichen Umfeld; Parteien und Ideologien; Sozialpartner.
Grundstrukturen des Staates:
Staatselemente, Staats- und Regierungsformen; Prinzipien der Bundesverfassung, Gesetzgebung Bund und Länder, Verwaltungsaufbau, Selbstverwaltung, Kontrolle der Staatsgewalt, Gerichtsorganisation.
Rechtsanwendung im Alltag:
Regelungen des ABGB und seiner Nebengesetze: Grundlagen des Personenrechts, Familienrechts und Erbrechts; Sachenrecht und Schuldrecht (Grundlagen der Vertragsgestaltung, Beweisbarkeit des Vertragsabschlusses, Anfechtung von Verträgen bzw. Vertragsinhalten, Vertragsstörungen, Mittel der Erfüllungssicherung), Schadenersatzrecht; Wohnungseigentums- und Mietrecht; Konsumentenschutzrecht; E-Commerce-Gesetz, Signaturgesetz, Fernabsatzgesetz.
Strafrecht (Voraussetzung für Strafbarkeit, Wirtschaftsdelikte).
Rechtsdurchsetzung:
Verwaltungsverfahren (insbesondere Verwaltungsstrafverfahren); Überblick über Zivilgerichts- und Strafverfahren; Besonderheiten des arbeits- und sozialgerichtlichen Verfahrens; Zwangsvollstreckung, Insolvenzverfahren.
Unternehmer und Arbeitnehmer in Recht und Wirtschaft:
Grundlagen des Gewerberechts und des gewerblichen Rechtsschutzes, des Urheberrechtes (unter Berücksichtigung von Rechtsproblemen im Internet); Produkthaftungs- und Produktsicherheitsgesetz; arbeitsrechtliches Normensystem, typische und atypische Arbeitsverhältnisse, Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis, Beendigung des Arbeitsverhältnisses, wichtigste Bestimmungen des Arbeitnehmerschutzes und des Arbeitsverfassungsgesetzes. Berufsausbildungsgesetz.
Besonderes Verwaltungsrecht, zB Jugendschutz, Baurecht, Verkehrsrecht. Einfache Schriftsätze im Verwaltungsverfahren, Fallstudien zum Verwaltungsverfahren sowie Verwaltungsstrafverfahren (einschließlich Kurzverfahren). Haftpflichtversicherungsrecht;
einfache Schriftsätze im Gerichtsverfahren; Fälle zum Konsumentenschutzrecht; Fallstudien zum Gerichtsverfahren; Persönlichkeitsrechte; Grundsätze des Medienrechts, Umgang mit Medien; wichtigste Bestimmungen des Sozialrechts.
Informationsbeschaffung und kritische Auswertung von Informationen. Kenntnisse im Umgang mit Rechtsinformationssystemen und E-Government-Angeboten nationaler und internationaler Behörden. Homepages von Behörden, Körperschaften, Anwälten, Notaren und Interessensvertretungen. Homepages von internationalen Organisationen. Herunterladen von Antragsformularen, Eingaben. Firmenbuch, Grundbuch, Gewerberegister. Einsatz des Internets bei Verwendung einer Fremdsprache als Arbeitssprache.
Beschaffung von Formularen und Anträgen. Schriftsätze im Verwaltungsverfahren. Grundlagen der Vertragsgestaltung. Konsumentenschutzfälle. Grundbuchsauszüge. Elektronische Signatur, E-Commerce, elektronischer Zahlungsverkehr. Gewerberecht und Gewerbeverfahren. Schriftsätze im Gerichts- und Gewerbeverfahren. Datenschutz- und Urheberrechtsangelegenheiten. Firmenbuchauszüge, Auszüge aus dem Gewerberegister. Arbeitsvertrag, Kündigung, Entlassung und Austritt. Forderungsanmeldung im Insolvenzverfahren. Verfassen von Mahn- und Mandatsklagen.
Die Studierenden sollen
3. und 4. Semester:
Volkswirtschaftliche Grundlagen:
Grundprobleme der Volkswirtschaft, Mikro- und Makroökonomie;
Grundlagen der Wirtschaftspolitik; Konjunktur und Wirtschaftswachstum, Konjunktur- und Wachstumspolitik; Angebot und Nachfrage, Marktformenlehre, Preismechanismus und Preispolitik;
Produktionsfaktoren und deren Zusammenwirken; wichtigste Lehrmeinungen; Überblick über volkswirtschaftliche Gesamtrechnung und Wirtschaftskreislauf.
Österreichische Volkswirtschaft:
Rolle des Staates in der Wirtschaft (zB Bundesfinanzgesetz und Finanzausgleich); Sozialpartner; Konjunktur-, Wachstums-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik; Einkommensverteilung und -umverteilung; Budget und Budgetpolitik.
Europäische Wirtschaft:
Wirtschaftsstrukturen und Wirtschaftspolitik; Zusammenspiel der EU-Institutionen, Budgetpolitik, Struktur- und Regionalpolitik in der EU; Finanzinstitutionen der EU; Binnenmarkt; Außenhandel und Zahlungsbilanz; Weiterentwicklung der europäischen Wirtschaft; Wechselkursbildung, Europäisches Währungssystem; europäischer Verbraucherpreisindex (HVPI), Konsum und Konsumpolitik.
Globale Wirtschaft:
Internationale Wirtschaft, Globalisierung, Rolle der multinationalen Unternehmen; Wohlstandsmessung und Wohlstandsvergleiche; Strukturwandel; Außenhandel, internationale Wirtschaftsorganisationen und Wirtschaftsabkommen; Währungsarten, Währungspolitik, Wechselkursbildung, internationale Währungssysteme; Wirtschaftssysteme und Wirtschaftsordnungen; aktuelle Wirtschaftstheorien und entsprechende Steuerungsinstrumente; internationale Verschuldung, Entwicklungsländer und Entwicklungshilfe.
Geld und Finanzen:
Geldlehre (Geldfunktionen, Geldarten, Quantitätsgleichungen); Inflation, Deflation, Stagflation; Maßnahmen der Geldpolitik; Zinsen und Zinspolitik; Budgetpolitik.
Ausgewählte Kapitel österreichischer, europäischer und weltweiter Wirtschaftspolitik:
Energie, Industrie, Umwelt, Tourismus, Transportwirtschaft, Agrarbereich.
Raumordnungspolitik, Standortpolitik, Wohnbaupolitik; Forschungs- und Innovationspolitik. Sozialer Wandel und ökonomische Probleme der modernen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft. Armutsbekämpfung; Migrationsproblematik; Bevölkerungsentwicklung und Pensionsproblematik.
Informationsbeschaffung und kritische Auswertung von Informationen. Homepages von internationalen Organisationen. Kenntnisse im Umgang mit den E-Government-Angeboten nationaler und internationaler Behörden. Einsatz des Internets bei Verwendung einer Fremdsprache als Arbeitssprache.
Innovationspolitik. Lohn-, Arbeitsmarkt und Sozialpolitik. Investitions- und Standortpolitik. Preispolitik. Humanisierung der Arbeitswelt.
Die Studierenden sollen
3. Semester:
Projektmanagement:
Definitionen (Projekt, Projektmanagement, Projektarten). Personen und Rollen im Projekt. Projektmanager als Berufsbild.
Projektmanagementphasen (Start, Durchführung, Abschluss).
Projektmanagementinstrumente und -methoden.
Themenfindung, Projekt-Würdigkeitsanalyse, Projektantrag, Projekt-Kontextanalyse, Projekt-Abgrenzung, Projekt-Auftrag.
Hinführen zu wissenschaftlichem Arbeiten.
Projektmanagementinstrumente und -methoden:
Objektstrukturplan, Projektstrukturplan, Arbeitspakete, Meilensteine, Terminplanung, Kosten- und Ressourcenplanung, Funktionendiagramm.
Planung eines Musterprojektes unter Einsatz von Methoden des Projektmanagements.
Projektorganisation (Kompetenz- und Verantwortungsverteilung im Projekt auch im Verhältnis zur Stammorganisation).
Dokumentation und Berichtswesen im Projektteam und Kommunikation
zum Umfeld (auch fremdsprachig).
Projektkultur.
Projektmarketing.
Projektmanagementprozesse:
Projektstartprozess (zB Zielklarheit und -akzeptanz), Projektdurchführungsprozesse (laufende Sicherung des Projektfortschrittes, Controlling, Krisen- und Chancenmanagement), Projektabschlussprozess (zB Projektauswertung).
Projektpräsentation unter Berücksichtigung der Zielgruppe. Reflexion der Ergebnisse und Prozesse.
Qualitätsmanagement in Projekten. Projektorientierte Unternehmen. Programm- und Portfoliomanagement. Auswertung von Datenmaterial.
Informationsbeschaffung und -auswertung. Protokollführung. Projekt- und Qualitätsmanagementinstrumente.
Anwendung von Projekt- und Qualitätsmanagementmethoden in der Übungsfirma.
4. Semester:
Projektarbeit mit facheinschlägigem oder fächerübergreifendem Thema mit betriebswirtschaftlichem bzw. fachrichtungsspezifischem Schwerpunkt.
Planung und Umsetzung nach Projektmanagementmethoden mit Projektauftrag und Präsentation vor dem Auftraggeber.
Zielsetzung, Planung, Organisation, Durchführung, Dokumentation, Präsentation der Projektarbeit.
Präsentation der Projektarbeit in einer Fremdsprache.
Datenbankverwaltung, softwareunterstützte Projektplanung, -koordination, -controlling. Präsentationssoftware. Methoden der Statistik.
Die Studierenden sollen
3. und 4. Semester:
Systemorientierte Unternehmensführung:
Systemisches Denken im Unternehmen; Kybernetische Konzepte. Früherkennung.
Strategisches Controlling:
Leitbild; Instrumente der strategischen Planung und Kontrolle.
Operatives Controlling:
Investitionscontrolling; Finanzcontrolling.
Planung und Planungsrechnung:
Unternehmensbudget, integrierte Erfolgs- und Finanzplanung.
Plankostenrechnung.
Gesetzliche Vorschriften der Rechnungslegung.
Sonderfälle der Bewertung:
Anlage- und Umlaufvermögen, Verbindlichkeiten und Rückstellungen. Bildung und Auflösung von Rücklagen.
Abschlusstechnik:
Erstellung von Abschlüssen der Einzelunternehmung und der Personengesellschaften mit vertiefender Behandlung von Bewertungsproblemen.
Betriebliche Abgaben:
Steuerliche Problemfälle in Unternehmungen; steuerliche Optimierung.
Ausfertigung von Steuererklärungen; Abgabenverfahrensrecht; Kommunikation mit den Abgabebehörden.
Berichtswesen:
Kennzahlen und Kennzahlensysteme (Aufbereitung von Führungsinformationen).
Akzeptanz von Informationssystemen.
Controlling-Organisation:
Stellung des Controlling in der Betriebsorganisation.
Berufsbilder und Anforderungen an den Controller.
Controlling in Klein- und Mittelbetrieben.
Einführung und Durchsetzung des Controlling als Institution.
Entwicklungstendenzen im Controlling.
Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften.
Abschlusstechnik:
Erstellung von Abschlüssen der Kapitalgesellschaften mit vertiefender Behandlung von Bewertungsproblemen.
Bilanzanalyse:
Analyse der Vermögens- und Kapitalstruktur sowie der Ertragslage der Unternehmung; Kapitalflussrechnung.
Controlling und Information; branchenabhängige Detailpläne, Budgetkontrolle.
Unterschiede im Handels- und Steuerrecht. Geschäftsberichte inklusive Anhang und Lagebericht.
Geschäftsberichte inklusive Anhang und Lagebericht. Rechnungswesen in anderen Ländern (Beispiele).
Einsatz kaufmännischer Standardsoftware. Recherchen im Internet. Finanz online.
Grundlage für Übungsfirmenarbeit.
Die Studierenden sollen
3. und 4. Semester:
Bedeutung und Rahmenbedingungen der internationalen Geschäftstätigkeit, volkswirtschaftliche Auswirkungen.
Interkulturelles Management (Cross Cultural Management). Internationales Marketing.
Marketingphilosophien.
Strukturen internationaler Märkte.
Rechtsfragen zur Abwicklung internationaler Geschäfte.
Internationale Marktforschung.
Internationaler Marketing-Mix.
Leistungsprogrammpolitik.
Kontrahierungspolitik; Export- und Importkalkulation.
Distributionspolitik.
Kommunikationspolitik.
Ökomarketing.
Europäische Integration und Grundzüge des EU-Rechts.
Internationale Wirtschaftsabkommen und Wirtschaftsorganisationen.
Internationales Recht in Hinblick auf internationale Geschäfte.
Analyse internationaler Märkte.
Strategische und operative Marketingplanung für internationale Märkte (Istanalyse, Marktselektion, Zielsetzung, Markteintrittsstrategien).
Geschäftsanbahnung und -durchführung im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit.
Verhandlungstechniken und Verhandlungsstrategien.
Internationaler Datenverkehr (Rechtsgrundlagen).
Risk Management:
Risiken der internationalen Geschäftstätigkeit und risikopolitisches Instrumentarium zB Debitorenmanagement, Fremdwährungsmanagement, Kursrisikosicherung, Zinssicherung. Bonitätsprüfung; Terminplanung und -überwachung.
Finanzierung und Zahlungsabwicklung.
Exportförderung, Exportgarantien.
Ethische Grundsätze in einer globalen Wirtschaft.
Internationales Logistikmanagement:
Speditionen und andere Spezialbetriebe im Logistikbereich, Transport, Transportverträge und Transportversicherung, Haftungsbestimmungen, Schadensabwicklung, Verzollung.
Internationale Kooperationsformen.
Internationale Projekte.
Wettbewerbsrecht.
Organisationsformen des internationalen Marktes.
Aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen.
Trends im internationalen Marketing.
Interpretation von Länderberichten. Vertiefende Behandlung des Marketing-Mix an Hand von Konsumgütermarketing, Dienstleistungs-, Investitionsgüter- und Non-Profit-Marketing.
Internationaler Marken- und Musterschutz.
Immaterialgüterrechte.
Internationale Produkthaftung. Internationaler Konsumentenschutz. E-Business. Fallbeispiele zu den Themen Fremdwährungsmanagement, Finanzierung, Zahlungsabwicklung und -absicherung.
Internationale Zusammenhänge in der Besteuerung. EU-Ausschreibungen am konkreten Beispiel.
Informationsbeschaffung für die internationale Geschäftstätigkeit. Marktforschung, Auswertung der Ergebnisse und deren Präsentation.
Internetrecherchen. E-Business.
Umsetzung der Erfahrungen aus Projektmanagement und Präsentationstechniken.
Kontaktaufnahme und Geschäftsabwicklung mit ausländischen Übungsfirmen.
Die Studierenden sollen
3. und 4. Semester:
Allgemeine Grundlagen des unternehmerischen Handelns:
Berufsbild, gesellschaftliche Rolle und Image der Unternehmerin bzw. des Unternehmers, persönliche Voraussetzungen, Arten der Selbstständigkeit, Wege in die Selbstständigkeit, wirtschafts- und gesellschaftspolitisches (Gründungs-)Umfeld.
Rahmenbedingungen des unternehmerischen Agierens anhand des Gründungsprozesses:
Rechtliche Grundlagen (Gewerberecht, Handelsrecht, EU-Recht, Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht, Steuerrecht), Behörden und Institutionen (Gewerbebehörde, Abgabenbehörde, Interessensvertretungen, Serviceeinrichtungen, Finanzierungs- und Förderinstitutionen, Versicherungen).
Gründungsplanung und Gründungsentscheidungen:
Arten der Unternehmensgründung (Neugründung, Übernahme, Franchising), Gründungsstrategien, Gründungsberatung, Erfolgsfaktoren und Risiken, Business Plan.
Unternehmensphilosophie und Leitbild:
Entwicklung und Formulierung von Unternehmensphilosophie, Leitbild und Corporate Identity.
Entwicklung eines Business Plans:
Geschäftsidee, Inhalt, formale Gestaltung, Präsentation und Argumentation.
Strategische Unternehmensführung:
Unternehmensphilosophie und Leitbild, Corporate Identity, Unternehmenspositionierung, Unternehmensstrategien, strategische Unternehmensführung im Lebenszyklus des Unternehmens, Instrumente, Stärken- und Schwächenanalyse.
Funktionen und Techniken des Managements:
Managementregelkreis, Kreativitätstechniken, Entscheidungstechniken, Time-Management-Systeme, Stressmanagement, Konfliktmanagement.
Managementkonzeptionen und Führungsverhalten.
Geschäftsfeldbezogene Strategien und Instrumente des Marketings:
Strategisches Marketing, Markterschließung, Marktbearbeitung, Kundenakquisition und -pflege, Key-Account-Management.
Qualitätsmanagement:
Zielsetzungen, Techniken, Modelle.
Angewandtes Qualitätsmanagement.
Personalmanagement:
Unternehmenskultur, Personalauswahl, Entlohnungssysteme, Personalentwicklung (Mitarbeitermotivation, Coaching, Mitarbeiterführung, Personalbeurteilung), Intrapreneurship.
Management-, Informations- und Steuerungsinstrumente:
Jahresabschlussanalyse, Kapital- und Vermögensmanagement, Operatives Controlling, Steuerungsmodelle und Steuerungsinstrumente (Kostenrechnung, Budgetierung, Finanzplanung).
Analyse von Managemententscheidungen in Unternehmen bei Unternehmensgründungen und -übernahmen (Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren) unter besonderer Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher, sozialer, ökologischer und ethischer Gesichtspunkte.
Unternehmensentwicklung und Krisenmanagement:
Erstellung, Präsentation und Argumentation eines Business Plans, unternehmerische Anpassungs- und Optimierungsprozesse, Insolvenzfrüherkennung und Insolvenzprophylaxe, Sanierungsmaßnahmen, Verwertung und Auflösung von Unternehmen.
Innerbetriebliche und außerbetriebliche fachbezogene Kommunikation.
Vorbereitung der Übungsfirma:
Entwicklung eines Business Plans für die Übungsfirma (Business Plan), Gründungsprozess (rechtliche Konstituierung und Registrierung).
Strategisches Controlling:
Instrumente und Werkzeuge (Szenariotechnik, Balanced Scorecard); Customer-Relationship.
Strategisches Controlling, Steuerpolitik und Steueroptimierung.
Informationsbeschaffung, Einsatz der grundlegenden Werkzeuge und Techniken der digitalen Kommunikation.
Web-Publishing: Grundsätze des Designs, Anwendungsbeispiele. Business-to-Business-Administration.
Electronic-Government: Informationsaustausch mit Behörden und Organisationen; Förderungsinstitutionen.
Nutzung von öffentlichen Datenbanken und Rechtsinformationssystemen.
Virtuelles Unternehmen, E-Procurement.
Interne Unternehmensorganisation und -kommunikation (Telearbeit, Knowledge-Management).
Computer Based Training; Teleteaching; Telelearning; Einsatzmöglichkeiten in der innerbetrieblichen Personalentwicklung. Soziale Auswirkungen der neuen Technologien.
Vorbereitung der Übungsfirma, Business Plan für die Übungsfirma. Unternehmensführung in der Übungsfirma, angewandtes Qualitätsmanagement.
Auswertung der Übungsfirmenarbeit und geordnete Beendigung (Übergabe) der Unternehmenstätigkeit.
Die Studierenden sollen
3. und/oder 4. Semester:
Hardwarekomponenten für Multimedia und Internet:
Grundlagen und Technologien, Funktionsweise, praktischer Einsatz von Speicher- und Übertragungstechniken.
Web-Publishing:
Grundlagen von Web-Auszeichnungssprachen, Anwendungsbeispiele. Web-Publishing mit Web-Tools, Anwendungsbeispiele.
Informationsbeschaffung im Netz:
Suchmaschinen, Suchstrategien; Meta-Informationen für
Katalogisierung in Suchmaschinen.
Anmeldung von Websites bei Suchmaschinen.
Bildbearbeitung:
Grundlagen, Werkzeuge, Komprimierungstechniken, Dateiformate. Grundsätze des Designs und der Ergonomie.
Multimediadesign und Web-Publishing; Screendesign.
Strukturplanung; Umsetzung; Qualitätssicherung;
Anwendungsbeispiele; Arbeits- und Zielgruppenplanung inklusive Kosten-/Nutzenüberlegungen.
Vertiefung der Bereiche Design, Ergonomie, Farbpsychologie, Typografie und Symbolik.
Onlineshopping und E-Business:
Technische und organisatorische Voraussetzungen; Integration in einem Webauftritt; Anwendungsbeispiele.
Video- und Soundbearbeitung:
Hard- und Softwaretools, Komprimierungstechniken, Dateiformate, Anwendungsbeispiele.
Übertragungstechnologien im Web (streaming media).
Multimediaprogrammierung:
Autorensysteme, Seitenbeschreibungssprachen, Skriptsprachen, Applets; Anwendungsbeispiele.
Datenbankanbindung zum www:
Vertiefung bei Zugriff auf Datenbanken mittels Skriptsprachen oder höheren Programmiersprachen, Anwendungsbeispiele.
Content-Managementsysteme und Redaktionssysteme (Erfassung, Verwaltung, Archivierung von Informationen aller Art):
Marktübersicht; Auswahlverfahren; Stärken-Schwächen-Analyse; Kosten-Nutzen-Analyse.
Multimediaanwendungen:
Informationssysteme; Produktkataloge; Interaktive Prospekte; Cyberspace; Virtual Reality.
Computer Based Training:
Teleteaching; Telelearning; Einsatzmöglichkeiten in der innerbetrieblichen Personalentwicklung; Auswahl und Bewertung von CBT-Systemen, Autorensysteme, Erstellung einfacher interaktiver Anwendungen (Lernsequenzen).
E-Commerce:
Technische und organisatorische Voraussetzungen.
E-Payment, E-Government, E-Procurement, E-Commerce-Anwendungen; Informationsbroker.
Entwicklungstrends und soziale Auswirkungen der Technologien.
Datenbankanbindung zum www (Einführung; Anbindung an das Web mittels Tools; Auslesen von Daten).
Internetprogrammierung (Einführung in webbasierte Scriptsprachen, Anwendungsbeispiele).
Anwendungsbeispiele mit steigendem Schwierigkeitsgrad.
EDI (Electronic Data Interchange):
Formate, Bedeutung und Einsatzmöglichkeiten; EDIFACT (Electronic Data Interchange For Administration, Commerce and Transport), XML (Extensible Markup Language).
Betriebssysteme, Netzwerke, Datenmodellierung, Datenbankverwaltungssysteme, Internet, Systemintegration.
Produktkataloge im Web und auf elektronischen und digitalen Datenträgern.
Werbefilm für ÜFA. Onlineshop betreiben. Mitarbeiterpräsentation im Web mit Sound und/oder Video. Aktualisierung des Übungsfirmenwebauftrittes. Qualitätssicherung des Webauftritts. Videokonferenzen mit anderen Übungsfirmen (Inland/Ausland). Internettelefonie.
Aufbau eines internen Informationssystems für die Übungsfirma, (Stellenbeschreibungen, Dokumentation der betrieblichen Abläufe). Customer Relationship Management (CRM) zur Kundenbindung in der Übungsfirma, Newsletter, Listserver, Gästebücher, Foren. Einsatz von fertigen Werkzeugen.
Die Studierenden sollen
Grundlagen der Netzwerksysteme:
OSI-Schichtenmodell; Topologien; Übertragungsprotokolle.
Netzwerkkomponenten:
Server, Workstation, Netzwerkkarte, Switch, Hub, Router; Übertragungsmedien.
Installation und Konfiguration:
Netzwerkbetriebssysteme; Software zur Netzwerkverwaltung; Treiber;
Datensicherungssysteme und -konzepte; Virensoftware; Einrichtung und Verwaltung von Internetdiensten (Web-, Proxy-, FTP- und Mailserver);
Client-Server-Datenbanken.
Netzwerkadministration:
Benutzerverwaltung (Anlegen und Löschen von Benutzern und Benutzergruppen, Berechtigungen und Freigaben, Anlegen und Verwalten von Mail-Accounts, ua.); Ressourcenverwaltung (Druckerwarteschlangen, lokale Drucker – Netzwerkdrucker, Strukturierung der Speichermedien in logische Laufwerke, ua.); Verwaltung der Workstations (Installation und Einbindung in bestehende Netzwerke, zentrale Wartung von Workstations, Klonen von Personalcomputern, zentrale Verwaltung der Workstations, Remote-Netzwerkmanagement);
Mitarbeit bei Fehleranalysen und selbstständige Durchführung von Fehleranalysen; Störungsbehebungen.
Dokumentation:
Dokumentations-Software; Dokumentation von Netzwerkkomponenten; Aufzeichnung der laufenden Arbeiten und Aktualisierungen; Aufbau einer Knowledge-Base (FAQ/Frequently Asked Questions) für Netzwerkverwaltung und Benutzerunterstützung.
Benutzerschulung und -betreuung:
Hotline; Help-Desk-Systeme.
Planung und Realisierung von Netzwerklösungen:
Erhebung des Ist-Zustandes, Entwicklung von Soll-Konzepten (Netzwerk-Alternativen), Finanzplanung und Auswahl der optimalen Alternative, kaufmännische und technische Realisierung.
Öffentliche Ausschreibungen für Software-Entwicklung und Netzwerkmanagement:
Planung und Formulierung von Ausschreibungen, Durchführung von Angebotsvergleichen, Vorbereitung von Entscheidungen; Beschaffung und Abnahme.
Betreuung der Hard- und Software; Wartung des Übungsfirmennetzwerkes; Hotline.
Die Studierenden sollen
Objektorientierte Softwareentwicklung:
Methodenübersicht und Vergleich, Einsatz von Werkzeugen in der Softwareentwicklung.
Softwareprojektmanagement.
Phasenmodelle:
Ziele, Phasen, Grundsätze.
Problemerkennung und Problemanalyse:
Zielformulierung, Sollkonzept, Lösungskonzepte, Projektantrag.
Grobplanung:
Festlegung des Projektziels; Methoden der Ist-Aufnahme und Ist-Analyse; Methoden der Kostenschätzung und Kostenerfassung; Terminplanung; Erstellung eines Lasten- und Pflichtenheftes; Leistungsbeschreibung.
Feinplanung:
Methoden und Techniken (Unified Modelling, Netzplantechnik, Entscheidungstabellen, Struktogramme, Datenflusspläne; Modularisierung; Schnittstellendefinition; Kapazitäts- und Geschwindigkeitsüberlegungen; Prototyping).
Objektorientierte Entwicklung:
Klassen, Objekte, Instanzen, Vererbung.
Grundlagen der objektorientierten Programmierung:
Einführung in eine objektorientierte Programmiersprache.
Syntax und Semantik.
Entwerfen, Kodieren und Testen von Programmen, Fehlersuche; Methoden, Strukturen, Algorithmen, Objekte; Modularisierung und Integration in Standardprogrammpakete; Verwendung aktueller Entwicklungstools.
Entwicklung von Benutzerschnittstellen (Ein- und Ausgabe).
Datenmanagement:
Beschaffung und Bearbeitung externer und interner Datenbestände.
Entwurf von Datenmodellen; Normalisierung; Relationierung; Anwendung in Datenbanksystemen.
Datentransfer zwischen verschiedenen Programmen und Systemen:
Datenimport und Datenexport; Datenkonvertierung; dynamische Datenverknüpfung; XML.
Projektrealisierung:
Programmierung; Implementierung; Test; Mängelfeststellung und -behebung; Kontrolle der Zielerreichung; Abweichungsanalyse; Methoden der Qualitätssicherung (Reviews, Tests); Übergabe an den Auftraggeber mit Dokumentation und Präsentation; Versionskontrolle; Abnahme; Schulung.
Web-Programmierung. Datenbankanbindung im Web. Einführung in eine oder mehrere weitere Programmiersprachen.
Lösung verschiedener für eine Übungsfirma bzw. für mehrere Übungsfirmen relevante Problemstellungen.
Die Studierenden sollen
3. und 4. Semester:
Technische Grundlagen:
Topologien; Netzwerkkomponenten (Server, Workstation, Netzwerkkarte, Switch, Hub, Router, ua.); Client-Server-Datenbanken; Übertragungsmedien; Übertragungsprotokolle.
Internet, Intranet, Extranet:
Grundbegriffe und praktische Einsatz- und Zugangsmöglichkeiten. Providerauswahl, Leistungsmerkmale, Domänenzuweisung; IP-Adressierung; Einrichtung und Nutzen von Internetdiensten für Clients.
Telekommunikationstechnologien:
Festnetz und Mobilkommunikation; Telefonieren über Internet (Voice over IP); Grundlagen der multimedialen Konferenztechnik.
Web-Publishing:
Strukturplanung; Umsetzung; Qualitätssicherung; Anwendungsbeispiele; Arbeits- und Zielgruppenplanung inklusive Kosten-Nutzen-Überlegungen.
Grundsätze des Designs, der Ergonomie, der Farbpsychologie, der Typografie und der Symbolik.
Bildbearbeitung:
Grundlagen, Werkzeuge, Komprimierungstechniken, Dateiformate.
Interne Unternehmensorganisation und -kommunikation:
Virtuelles Unternehmen; Telearbeit; Workflow-Systeme (Elektronisches Belegwesen); Dokumentenmanagement (papierloses Büro); Archivierung; Knowledge-Management (internes Informationssystem); Helpdesk-Systeme (Benutzerunterstützung in allen Bereichen).
Sicherheitsaspekte:
Verschlüsselungstechniken; Digitale Signatur; Zugriffskontrollen; Transaktionsprotokolle; Risiken und Lösungen; Sicherungskonzepte.
Onlineshopping:
Marktübersicht und Auswahl von Werkzeugen;
Stärken-Schwächen-Analyse, Kosten-Nutzen-Analyse, Risiken; Einkaufs- und Verkaufsplattformen; Auktionen; Erfassung und Verwertungsmöglichkeiten von Kundendaten.
Customer-Relationship (Pflege und Intensivierung der Beziehungen mit Geschäftspartnern unter Einsatz der neuen Medien):
Auswahl und Bewertung der Instrumente (Newsletter, Gästebücher, Mailinglisten, Diskussionsforen).
Electronic Banking:
Online-Banking; Mobile-Banking mit unterschiedlichen Kommunikationsmedien; elektronische Zahlungssysteme.
E-Procurement (Beschaffungswesen unter Einsatz neuer Technologien):
Gründe, Voraussetzungen, Lösungen, Kosten-Nutzen-Analyse, Risiken.
Desktop-Purchasing-Systems (Computerunterstütze Einkaufssysteme).
Supply-Chain-Management (Verwaltung und Integration von Lieferanten).
Content-Managementsysteme und Redaktionssysteme (Erfassung, Verwaltung, Archivierung von Informationen aller Art):
Marktübersicht; Auswahlverfahren; Stärken-Schwächen-Analyse; Kosten-Nutzen-Analyse.
Computer Based Training:
Teleteaching; Telelearning; Einsatzmöglichkeiten in der Personalentwicklung; Auswahl und Bewertung von CBT-Systemen.
Business-to-Administration (Kontakte zu Behörden und Organisationen):
Electronic-Government, Informationsaustausch mit Behörden und Organisationen; Förderungen.
Nationale und internationale Ausschreibungen.
Auswirkungen der neuen Technologien.
Vertiefung in den Bereichen Web-Publishing und Bildbearbeitung (Webbasierte Skriptsprachen; einfache Datenbankanbindung mit Tools).
Video- und Soundbearbeitung (Hard- und Softwaretools, Komprimierungstechniken, Dateiformate).
Multimediaanwendungen (Informationensysteme; Produktkataloge; Interaktive Prospekte; Cyberspace; Virtual Reality).
EDI (Electronic Data Interchange), Formate, Bedeutung und Einsatzmöglichkeiten; EDIFACT (Electronic Data Interchange For Administration, Commerce and Transport); XML (Extensible Markup Language).
Nutzung von Datenbanken und Rechtsinformationssystemen.
Elektronisches Belegwesen; Aufbau eines internen Informationssystems; Customer-Relationship-Management; Onlineshop; Aktualisierung und Qualitätssicherung des Webauftritts; Videokonferenzen; Internettelefonie.
Aufbau eines internen Informationssystems (Stellenbeschreibungen, Dokumentation der betrieblichen Abläufe).
Die Studierenden sollen
3. und 4. Semester:
Verkehrsträger:
Straßen-, Schienen-, Schiffs- und Luftverkehr und kombinierter Verkehr; Entwicklung und Bedeutung der einzelnen Verkehrsträger.
Verkehrsgeografische Grundlagen:
Grenzübergänge, nationale und internationale Hauptverkehrsrouten.
Rechtliche Rahmenbedingungen für den Güterverkehr:
Nationale Rechtsnormen; relevante Rechtsnormen der Europäischen Union.
Speditionsbetrieb:
Leistungen; Angebot; Speditionsvertrag; Zollabfertigung; Speditionsversicherung; Road-Pricing.
Speditionszweige:
LKW-Spedition, Bahnspedition, Luftfrachtspedition; Seehafenspedition; Binnenschifffahrtsspedition; Sammelgutverkehr; kombinierter Verkehr; Gefahrengütertransport.
Sonstige Dienstleister:
Lagerhalter; Frachtführer.
Kosten- und Leistungsrechnung im Transport- und Lagerwesen.
Fuhrpark-Management und Tourenplanung.
Warehousing:
Lager- und Kommissioniersysteme.
Einführung in die betriebliche Logistik:
Beschaffungslogistik, Produktionslogistik, Distributionslogistik.
Just-in-Time-Konzept in Industrie und Handel unter besonderer Berücksichtigung der Aufgaben des Logistik-Dienstleisters.
Aktuelle Transportlogistikkonzepte:
ZB Hub & Spoke, Gebietsspediteur, City-Logistik, Güterverkehrszentren.
Auftragsabwicklung und Schriftverkehr in einer Fremdsprache.
Branchensoftware (Anforderungen; Aufbau; Systemauswahl und Einführung); praktischer Umgang mit ausgewählten Systemen.
Supply Chain Management; Simulation von Materialflüssen.
Internetrecherchen.
Tabellenkalkulation.
Kaufmännische Standardsoftware insbesondere Planungssoftware; Recherche im Internet.
Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
Siehe schulautonome Lehrplanbestimmungen, Abschnitt römisch vier.
Die Studierenden sollen
3. und 4. Semester:
Controlling:
Aufgaben, Controlling-Konzept, Controlling-Prozess; der Controller, organisatorische Einbindung.
Operatives Controlling (computerunterstützt):
Strategisches versus operatives Controlling.
Plankostenrechnung, Aufbereitung und Übernahme der Istdaten, Soll-Ist-Vergleich.
Abweichungsanalyse (Berechnung, Ursachen, Maßnahmen); Reporting.
Zusammenfassende Fallbeispiele; Entwicklungstendenzen; Problematik der Einführung.
Plankostenrechnung, Aufbereitung und Übernahme der Istdaten, Soll-Ist-Vergleich, Abweichungsanalyse (Berechnung, Ursachen, Maßnahmen); Reporting.
Controlling auf Basis von Buchhaltung und Kostenrechnung:
Traditionelle Kostenrechnungssysteme, Kosten- und Leistungsrechnung, kurzfristige Erfolgsrechnung, Besonderheiten in Klein- und Mittelunternehmen.
Planung und Planungsrechnung:
Planungsablauf, Detailpläne, Unternehmensbudget, integrierte Planungsrechnung; Software zur Planungsrechnung.
Weitere operative Controllinginstrumente:
Break-Even-Analyse, ABC-Analyse, XYZ-Analyse, Auftragsgrößenanalyse.
Investitionscontrolling:
Aufgaben, statische und dynamische Investitionsrechnungsverfahren.
Finanzcontrolling:
Aufgaben, Finanzplanung, Kapitalflussrechnung, Kennzahlen und Kennzahlensysteme.
Moderne Ansätze der Kostenrechnung:
Target Costing, Prozesskostenrechnung.
Reporting im operativen Controlling.
Strategisches Controlling (computerunterstützt):
Aufgaben, Vision, Unternehmensphilosophie, Leitbild; Strategieentwicklung und -kontrolle.
Strategische Controllinginstrumente inklusive Reporting (computerunterstützt):
Unternehmensanalyse (Stärken-Schwächen-Analyse, Renner-Penner-Analyse, Potenzialanalyse, GAP-Analyse, Wertkettenanalyse).
Umfeld- und Wettbewerbsanalyse (Umfeldanalyse, Benchmarking, Konkurrenzanalyse, Portfolio-Analyse, Produkt-Lebenszyklus-Analyse).
Unternehmensbewertung (Shareholder-Value-Analyse, Nutzwertanalyse).
Strategische Kontrolle (Balanced Scorecard, Szenario-Analyse).
Controlling und Information, systemorientierte Unternehmensführung, branchenabhängige Detailpläne, Budgetkontrolle.
Sonstige operative Controllinginstrumente, Controlling in Klein- und Mittelunternehmen, Controlling in Non-Profit-Organisationen.
Bereichscontrolling, Controlling und EDV (Management-Informations-Systeme), Business-Plan.
Einsatz von kaufmännischer Standardsoftware insbesondere Planungssoftware. Recherchen im Internet.
Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
Die Studierenden sollen
3. und/oder 4. Semester:
Einrichten einer Buchhaltung.
Bilanzierungspraxis:
Vertiefung der Bewertungsvorschriften aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Sicht.
Jahresabschluss von Einzelunternehmen (computerunterstützt):
Vertiefung von Jahresabschlüssen unter Berücksichtigung der Gliederungsvorschriften nach HGB.
Kommunikation mit dem Finanzamt (finanz-online).
Verfahrensrecht, Grundlagen der Bundesabgabenordnung,
Finanzstrafrecht.
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (computerunterstützt):
Vertiefung der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung unter Berücksichtigung spezieller Praxisbeispiele (Anlagenspiegel, Reisekosten, Aufzeichnungspflichten); Übergang von der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung zur Bilanz.
Jahresabschluss von Personengesellschaften (computerunterstützt):
Vertiefung von Jahresabschlüssen der Personengesellschaften.
Jahresabschluss von Kapitalgesellschaften (computerunterstützt):
Vertiefung von Jahresabschlüssen der Kapitalgesellschaften inklusive Berücksichtigung betrieblicher Abgaben (Körperschaftsteuer).
Geschäftsbericht (computerunterstützt):
Erstellung eines Geschäftsberichtes inklusive Anhang und Lagebericht.
Internationale Rechnungslegung, Gegenüberstellung HGB, IAS (International Accounting Standards) und US-GAAP (Generally Accepted Accounting Principles).
Fallbeispiele.
Kaufmännische Standardsoftware insbesondere CRW-Programme. Internetrecherchen.
Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
Die Studierenden sollen
3. und/oder 4. Semester:
Grundlagen:
Anbieter der Software, Aufbau der Software, Oberfläche und Navigation; Hardware-Voraussetzungen, Netzwerk-Konfiguration.
Basismodul Rechnungswesen:
Struktur, Hauptbuch, Nebenbücher, Zusammenhänge, Beleglauf, ausgewählte Stammdaten-Felder (Sachkonten, Debitoren, Kreditoren).
Integration Rechnungswesen-Verkauf-Materialwirtschaft:
Stammdaten, Vorverkaufsaktivitäten, Auftragsabwicklung, Lagerbeschaffung, Lieferung, Fakturierung, Zahlung, Bestellanforderung, Bestellung, Wareneingang, Rechnungsbearbeitung, Ändern und Stornieren von Belegen, Ausgleichen offener Posten.
Meldewesen und Reporting:
Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung.
Periodische Arbeiten: Buchungsperioden, Dauerbuchungen,
automatisches Zahlen, automatisches Mahnen.
Stammdaten im Controlling:
Kostenarten, Kostenstellen, Leistungsarten, Kennzahlen. Buchungen mit Kostenstellen.
Reporting im Controlling:
Kurzfristige Erfolgsrechnung, Kostenstellenberichte, Soll-Ist-Vergleich.
Planung:
Prozess der Kostenstellenplanung, Planung und Budgetierung, Planungshilfen.
Leistungsvergleich integrierter betriebswirtschaftlicher
Standardsoftware.
Fallstudien.
Arten von Daten, Datenbanken, Beziehungen, Netzwerke, Internet.
Vergleich mit der in der Übungsfirma eingesetzten integrierten betriebswirtschaftlichen Standardsoftware.
Pflichtgegenstände wie „Internationale Geschäftstätigkeit mit Marketing“ (15.A.2.).
Pflichtgegenstände wie „Entrepreneurship und Management“ (15.A.3.) und Ausbildungsschwerpunkte.
Pflichtgegenstände wie „Multimedia und Webdesign“ (15.A.4.) und/oder „Netzwerkmanagement“ (15.A.5.) und/oder „Softwareentwicklung“ (15.A.6.) und/oder „Digital Business“ (15.A.7.).
Die Studierenden sollen
3. und 4. Semester:
Betriebswirtschaftliche Grundlagen der Logistik:
Aufgaben; Ziele; Entwicklung; Leistungsfaktoren (menschliche Arbeitsleistung, Betriebsmittel, Werkstoffe, Informationen).
Produktionslogistik:
Absatz- und Produktionsplanung (Planungsmethoden verschiedener Fertigungssysteme, einfache Prognosen, aggregierte Systeme zur Abstimmung der Ressourcen).
Festlegung des Produktionsprogramms (Bedarfsermittlung, Losgrößenplanung, Durchlaufterminisierung, Start- und Endtermine, Durchlaufzeiten, Darstellungsformen, Kapazitätsterminisierung, Kapazitätsangebot und -nachfrage, Kapazitätsabgleichung); Produktionssteuerung (Auftragsfreigabe, Auftragspapiere, Maschinenbelegung, Leitstand, Produktionsstörungen).
Beschaffungslogistik:
Ermittlung des Bedarfs; Arten von Bereitstellungssystemen; Suche und Auswahl von Lieferanten; Einholen von Angeboten; Überwachung der Vertragserfüllung; neue Beschaffungskonzepte (Modular Sourcing, Single Sourcing, Global Sourcing).
Planung der Logistikstrukturen:
Entwurf von Produktionssystemen (Mechanisierung und Automatisierung; Fertigungstiefe; Organisationstypen; Layoutplanung; Investitionsentscheidungen); Entwurf von Produktsystemen (Produktgestaltung; Produktinnovation, Produktvariation).
Distributions- und Redistributionslogistik:
Logistische Netzwerke der Warenverteilung; logistische Kooperationen; Outsourcing; Kenngrößen der Distributionslogistik.
Logistik des Handels:
Distributionsstrukturen; Push- versus Pull-Prinzip; Category Management; Logistikkooperationen (Logistik-Dienstleister; Güterverkehrszentren; City-Logistik); Lagersysteme (Kapazitäten der Lager, Lagerbauweise, Lagermittel, Fördermittel, Standort, Lagerlayout, Lagerverwaltungssysteme).
EDV-Systeme zur Planung und Steuerung:
Anforderungen; Aufbau; Systemauswahl und Einführung; Umgang mit ausgewählten Systemen.
Praktische Übungen:
Übungsbeispiele zu den entsprechenden Themenbereichen; Fallbeispiele aus der regionalen Wirtschaft und der Literatur; Simulations- und Planspiele mit Computerunterstützung; Anwendung einschlägiger Softwarepakete zur Lösung von fachspezifischen Problemstellungen.
Logistik-Controlling:
Informationsbeschaffung und -aufbereitung; Kenngrößen der Logistikleistung; Planung und Kontrolle der Logistikkosten; Prozessanalyse; Prozesskostenrechnung; Abweichungsanalysen; Budgetierung; Benchmarking; Target Costing.
Logistikkettenmanagement:
Grundlagen; Kooperationsformen; virtuelle Unternehmensverbünde; Beschreibung und Visualisierung der Lieferkette (grafische Darstellungsmöglichkeiten, zB SCOR-Modell); strategische und operative Logistikplanung; Planungsprobleme in Lieferketten.
Praktische Übungen:
Übungsbeispiele zu den entsprechenden Themenbereichen; Fallbeispiele aus der regionalen Wirtschaft und der Literatur; Simulations- und Planspiele mit Computerunterstützung; Anwendung einschlägiger Softwarepakete zur fachspezifischen Problemlösung.
Praktische Übungen; Übungsbeispiele zu den entsprechenden Themenbereichen; Fallbeispiele aus der regionalen Wirtschaft und der Literatur; Simulations- und Planspiele mit Computerunterstützung; Anwendung einschlägiger Softwarepakete.
Querschnittfunktionen in der Logistik:
Qualitätsmanagement (Bedeutung; Qualitäts-Audit; Qualitätsmanagementsysteme).
Umweltmanagement:
Umweltrecht; Betriebliche Umweltinformationssysteme; Umweltmanagementsysteme; Entsorgungslogistik.
Grundlagen der Mathematik und Statistik für Logistiker (lineare und gemischt-ganzzahlige Optimierung, Simulation, Regressionsanalyse, statistische Kennzahlen).
Kaufmännische Standardsoftware zur Lösung praktischer Problemstellungen, branchenspezifische Software, Optimierungs- und Simulationsprogramme.
Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
Die Studierenden sollen
3. und 4. Semester:
Verkehrsträger:
Straßen-, Schienen-, Schiffs- und Luftverkehr und kombinierter Verkehr; Entwicklung und Bedeutung der einzelnen Verkehrsträger.
Verkehrsgeografische Grundlagen:
Grenzübergänge, nationale und internationale Hauptverkehrsrouten.
Rechtliche Rahmenbedingungen für den Güterverkehr:
Nationale und internationale Rechtsnormen; relevante Rechtsnormen der Europäischen Union.
Speditionsbetrieb:
Leistungen; Angebot; Speditionsvertrag; Zollabfertigung; Speditionsversicherung.
Speditionszweige:
LKW-Spedition, Bahnspedition, Luftfrachtspedition; Seehafenspedition; Binnenschifffahrtsspedition; Sammelgutverkehr; kombinierter Verkehr; Gefahrengütertransport.
Sonstige Dienstleister:
Lagerhalter; Frachtführer.
Spediteure als Logistikdienstleister:
Neue Logistikkonzepte (zB Hub & Spoke, Gebietsspediteur, City-Logistik, Güterverkehrszentren, Kontraktlogistik).
Kosten- und Leistungsrechnung im Transport- und Lagerwesen. Fuhrpark-Management und Tourenplanung.
Neue Technologien:
Sendungsverfolgung; Lager- und Kommissioniersysteme.
Branchensoftware:
Anforderungen; Aufbau; Systemauswahl und Einführung; praktischer Umgang mit ausgewählten Systemen.
Geografische Informationssysteme, Umweltprobleme durch Verkehr (externe Effekte).
Simulationen (Lager, Fuhrparkauslastung, Cross-Docking).
Kaufmännische Standardsoftware; branchenspezifische Software (Flottenmanagement, Tourenplanung).
Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
Siehe schulautonome Lehrplanbestimmungen, Abschnitt römisch vier.
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1).
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1).
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1).
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1).
Sinngemäß wie im Lehrplan der Handelsakademie (Anlage A1).
27.12.2019
10008944
NOR40166216