Frauenförderungsplan des Rechnungshofes 2010 und 2011
Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 118 aus 2010,
20.04.2010
21.09.2012
Zwar nicht formell aufgehoben, aber aus dokumentalistischen Gründen wurde ein Außerkrafttretensdatum gesetzt vergleiche Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 311 aus 2012,).
Kundmachung des Präsidenten des Rechnungshofes betreffend den Frauenförderungsplan des Rechnungshofes
StF: BGBl. II Nr. 118/2010
Gemäß Paragraph 11 a, Absatz eins, des Bundes–Gleichbehandlungsgesetzes (B–GlBG), Bundesgesetzblatt Nr. 100 aus 1993,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 65 aus 2004,, wird verlautbart:
Inhaltsverzeichnis
Art / Paragraf | Gegenstand / Bezeichnung |
Präambel | |
1. Abschnitt, Darstellung des Ist–Zustandes (STICHTAG 1. JULI 2009) | |
Paragraph eins, | Darstellung der Bediensteten gegliedert nach Geschlecht sowie Verwendungs– und Funktionsgruppen: Gegenüberstellung der weiblichen und männlichen Beschäftigten im Rechnungshof |
Paragraph 2, | Darstellung der Frauenquote |
Paragraph 3, | Verwendung im Prüfungsdienst |
Paragraph 4, | Darstellung der Funktionen im Rechnungshof unter Berücksichtigung des Frauenanteils |
Paragraph 5, | Aus- und Weiterbildung |
Paragraph 6, | Bewerbungen |
Paragraph 7, | Arbeitszeitregelung |
Paragraph 8, | Unterrepräsentation |
Paragraph 9, | Kommissionen und Arbeitsgruppen |
2. Abschnitt | |
Paragraph 10, | Darstellung des Soll–Zustandes (längerfristig) zur Beseitigung der Unterrepräsentation von Frauen |
3. Abschnitt | |
Fluktuation, Prognose bis einschliesslich 2015 und verbindliche Vorgaben | |
Paragraph 11, | Fluktuation und Prognose |
Paragraph 12, | Zielvorgaben des Rechnungshofes zur Erhöhung des Frauenanteiles in bestimmten Funktionen bis 31. Dezember 2011 gemäß Paragraph 11 a, Absatz 3, B–GlBG |
4. Abschnitt | |
Besondere verbindliche Förderungsmassnahmen für Frauen gemäss Paragraph 11 a, Absatz 3, B–GlBG | |
Paragraph 13, | Organisation |
Paragraph 14, | Aufnahme und beruflicher Aufstieg |
Paragraph 15, | Aus– und Fortbildung |
Paragraph 16, | Wiedereinstieg für karenzierte Bedienstete |
Paragraph 17, | Unterstützung der Gleichbehandlungsbeauftragten |
Der Rechnungshof bekennt sich zum Grundsatz der Gleichwertigkeit und Gleichstellung der Geschlechter, zu den Anliegen der Frauenförderung und zur Schaffung von positiven und Karriere fördernden Bedingungen für Frauen und sorgt für die Chancengleichheit der Geschlechter. An der Zielerreichung der Gleichstellung der Geschlechter haben alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rechnungshofes gemeinsam mitzuwirken.
Maßnahmen zur Frauenförderung finden im Rechnungshof in der Personalplanung und in der Organisationsentwicklung ihren adäquaten Niederschlag. Der Rechnungshof strebt eine Ausgewogenheit der Geschlechterverteilung, insbesondere in den Leitungsfunktionen, an. Jeder Form von diskriminierendem Vorgehen oder Verhalten gegenüber Frauen ist entgegenzutreten. Diese Maßnahmen sind insbesondere von allen Personen in leitenden Funktionen im Rechnungshof mit zu tragen.
Der Rechnungshof weist im Jahr 2009 bei 308 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern insgesamt eine Frauenquote von 42,5 % auf. Im Prüfpersonal, das sich aus Personen in der Verwendungsgruppe A1 und A2 zusammensetzt, ist der %–Anteil der Frauen seit dem Frauenförderungsplan 1994 aus 1995, auf das nahezu Dreifache angestiegen (von 11,5 % auf 32,9 %). Im Bereich der Sektionsleitung wird die 40 %–Quote bereits erfüllt.