<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><risdok stylesheet="RISJudikaturXML2XHTML11.xsl" h-version="4.0.0_14.12.2017" h-creator="PWRIVIE26.BR2RIS.BR2RISConverter_10.09.2018_11:37:38" h-created="10. September 2018, 11:37:45" xmlns="http://www.bka.gv.at"><metadaten /><nutzdaten><abschnitt nr="1" typ="ns" paperf="h" endnhier="true"><kzinhalt typ="p"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Bundesrecht konsolidiert</absatz></kzinhalt><kzinhalt typ="f"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Bundesrecht konsolidiert</absatz></kzinhalt><fzinhalt typ="p"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5c*+MERGEFORMAT+">2</feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5c*+MERGEFORMAT+">2</feld></absatz></fzinhalt><fzinhalt typ="f"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5c*+MERGEFORMAT+">1</feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5c*+MERGEFORMAT+">1</feld></absatz></fzinhalt><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kurztitel</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kurztitel" halign="j">Lehrpläne – allgemeinbildende höhere Schulen</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kundmachungsorgan</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kundmachungsorgan" halign="j">BGBl. Nr. 88/1985 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 273/2009</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Typ</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="typ" halign="j">V</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">§/Artikel/Anlage</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="artikel_anlage" halign="j">Anl. 4</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Inkrafttretensdatum</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="ikra" halign="j">01.09.2009</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Außerkrafttretensdatum</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="akra" halign="j">31.08.2018</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Index</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="index" halign="j">64/02 Bundeslehrer; 70/02 Schulorganisation; 70/07 Schule und Kirche; 70/09 Minderheiten-Schulrecht</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Beachte</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="beachte" halign="j">Semesterweise gestaffeltes Inkrafttreten, vgl. Art. III § 2 Abs. 14;</absatz><absatz typ="erltext" ct="beachte" halign="j">Semesterweise gestaffeltes Außerkrafttreten, vgl. Art. III § 2 Abs. 24 Z 2</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Text</ueberschrift><ueberschrift typ="anlage" ct="text" halign="r">Anlage D</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LEHRPLÄNE DES GYMNASIUMS, DES REALGYMNASIUMS UND DES WIRTSCHAFTSKUNDLICHEN REALGYMNASIUMS FÜR BERUFSTÄTIGE</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">ERSTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Funktion und Gliederung des Lehrplans</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der vorliegende Lehrplan stellt einerseits die für die Einheitlichkeit und Durchlässigkeit des Schulwesens notwendigen Vorgaben dar und eröffnet andererseits Freiräume, die der Konkretisierung am Standort vorbehalten sind. Der Lehrplan dient als Grundlage für</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Planung und Steuerung des Unterrichts in inhaltlicher und in methodischer Hinsicht,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schulautonome Lehrplanbestimmungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Planungen der schulpartnerschaftlichen Gremien,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das standortbezogene Bildungsangebot,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Berücksichtigung der individuellen Interessen und persönlichen Lebensrealität der Studierenden.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan gliedert sich in das Allgemeine Bildungsziel, die Allgemeinen Didaktischen Grundsätze, den Teil Schul- und Unterrichtsplanung, die Stundentafeln und die Lehrpläne für die einzelnen Unterrichtsgegenstände.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Allgemeine Bildungsziel definiert gemeinsam mit den Allgemeinen Didaktischen Grundsätzen und dem Teil Schul- und Unterrichtsplanung Verbindlichkeiten, Verantwortlichkeiten und Freiräume bei der Umsetzung des Lehrplans.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Stundentafeln nennen Unterrichtsgegenstände, geben das Stundenausmaß der Unterrichtsgegenstände an und definieren die Freiräume für schulautonome Maßnahmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In den Lehrplänen der einzelnen Unterrichtsgegenstände wird die „Bildungs- und Lehraufgabe“ festgelegt. Außerdem werden Bezüge zum Allgemeinen Bildungsziel und insbesondere Beiträge zu den Bildungsbereichen angeführt. Im Abschnitt „Didaktische Grundsätze“ werden Anleitungen zur Gestaltung des Unterrichts gegeben und im Abschnitt „Lehrstoff“ werden die zu erreichenden Ziele bzw. Inhalte festgelegt.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Gesetzlicher Auftrag</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die allgemein bildende höhere Schule für Berufstätige hat gemäß § 37 Abs. 3 des Schulorganisationsgesetzes die Aufgabe, Personen, die die 8. Schulstufe erfolgreich abgeschlossen haben und das 17. Lebensjahr spätestens im Kalenderjahr der Aufnahme vollenden, eine umfassende und vertiefte Allgemeinbildung zu vermitteln. Die dabei zu leistende Bildungsarbeit orientiert sich an den Ausführungen des § 2 des Schulorganisationsgesetzes; sie hat aber auch die Heterogenität im Hinblick auf die Altersstruktur, die bisherige Schullaufbahn, die Berufs- und Lebenserfahrung, das soziale Umfeld sowie die unterschiedlichen Werthaltungen und Lebensziele der erwachsenen Studierenden zu berücksichtigen. Dabei sind kritisches Denken und selbstständige Reflexion besonders zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese Sonderform der allgemein bildenden höheren Schule gibt den Studierenden im Sinne des § 34 des Schulorganisationsgesetzes in einem didaktisch eigenständigen zweiten Bildungsweg eine umfassende Universitätsreife.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Gymnasium, das Realgymnasium und das Wirtschaftskundliche Realgymnasium für Berufstätige entsprechen in ihren Bildungszielen den gleichnamigen Formen der Tagesschulen, erreichen diese aber in einer den besonderen Bedingungen des zweiten Bildungsweges entsprechenden anderen (inneren) Organisationsstruktur gemäß § 4 des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige (ua. auch durch Fernunterricht) und einer gemäß den speziellen Bedürfnissen von erwachsenen Studierenden eigenständigen Andragogik.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Leitvorstellungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Bildungsprozess erfolgt vor dem Hintergrund rascher gesellschaftlicher Veränderungen insbesondere in den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Technik, Umwelt und Recht. Der europäische Integrationsprozess ist im Gange, die Internationalisierung der Wirtschaft schreitet voran, zunehmend stellen sich Fragen der interkulturellen Begegnung und Herausforderungen im Bereich Chancengleichheit und Gleichstellung der Geschlechter. In diesem Zusammenhang kommt der Auseinandersetzung mit der regionalen, österreichischen und europäischen Identität unter dem Aspekt der Weltoffenheit besondere Bedeutung zu. Akzeptanz, Respekt und gegenseitige Achtung sind wichtige Erziehungsziele insbesondere im Rahmen des interkulturellen Lernens und des Umgangs der Geschlechter miteinander. Wenn Studierende mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen – zB unterschiedlichen Muttersprachen – gemeinsam unterrichtet werden, ist neben der sicheren Verwendung der Unterrichtssprache der Begegnung der Kulturen im Alltagsleben besonderes Augenmerk zu widmen. Schulen sind im Zuge von „Gender Mainstreaming“ und Gleichstellung der Geschlechter angehalten, sich mit der Relevanz der Kategorie Geschlecht auf allen Ebenen des Lehrens und Lernens auseinanderzusetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Wahrnehmung von demokratischen Mitsprache- und Mitgestaltungsmöglichkeiten in den unterschiedlichen Lebens- und Gesellschaftsbereichen erfordert die Befähigung zur sach- und wertbezogenen Urteilsbildung und zur Übernahme sozialer Verantwortung. Zur Entwicklung dieser Fähigkeiten ist in hohem Maße Selbstsicherheit sowie selbstbestimmtes und selbst organisiertes Lernen und Handeln zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch das Kennenlernen unterschiedlicher Weltanschauungen sollen den Studierenden umfassende Orientierungshilfen für ihr berufliches und privates Leben, aber auch für die Gestaltung der Gesellschaft angeboten werden. Die Studierenden sind zum selbstständigen, verantwortungsbewussten Handeln unter Beachtung ökonomischer, ökologischer und sozialer Gesichtspunkte anzuhalten. Im überschaubaren Rahmen der Schulgemeinschaft sollen sie Fähigkeiten erwerben, die in der Berufswelt dringend gebraucht werden, etwa für die Bewältigung kommunikativer und kooperativer Aufgaben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Würde jedes Menschen, seine Freiheit und Integrität, die Gleichheit aller Menschen sowie die Solidarität mit den Schwachen und am Rande Stehenden sind wichtige Werte, die in der Schule zu vermitteln sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Innovative Technologien der Information und Kommunikation sowie die Massenmedien dringen immer stärker in alle Lebensbereiche vor. Besonders Multimedia und Telekommunikation sind zu Bestimmungsfaktoren für die sich fortentwickelnde Informationsgesellschaft geworden. Im Rahmen des Unterrichts ist diesen Entwicklungen Rechnung zu tragen und das didaktische Potenzial der Informationstechnologien bei gleichzeitiger kritischer rationaler Auseinandersetzung mit deren Wirkungsmechanismen in Wirtschaft und Gesellschaft nutzbar zu machen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Studierenden sind relevante Erfahrungsräume zu eröffnen und geeignete Methoden für eine gezielte Auswahl aus computergestützten Informations- und Wissensquellen zur Verfügung zu stellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat sich entsprechend § 18 des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige sowohl am Stand der Wissenschaft und Technik als auch am Erfahrungsbereich der Studierenden zu orientieren und eine gemeinsame Bildungswirkung aller Gegenstände anzustreben.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Aufgabenbereiche der Schule</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Wissensvermittlung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Vermittlung fundierten Wissens als zentraler Aufgabe der Schule sollen die Studierenden im Sinne eines lebensbegleitenden Lernens zur selbstständigen, aktiven Aneignung, aber auch zu einer kritisch-prüfenden Auseinandersetzung mit dem verfügbaren Wissen befähigt und ermutigt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen lernen, Problemstellungen zu definieren, zu bearbeiten und ihren Erfolg dabei zu kontrollieren.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Kompetenzen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine so erworbene Sachkompetenz bedarf allerdings der Erweiterung und Ergänzung durch Selbst- und Sozialkompetenz. Die Entwicklung der eigenen Begabungen und Möglichkeiten, aber auch das Wissen um die eigenen Stärken und Schwächen sowie die Bereitschaft, sich selbst in neuen Situationen immer wieder kennen zu lernen und zu erproben, ist ebenso Ziel und Aufgabe des Lernens in der Schule wie die Fähigkeit und Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, mit anderen zu kooperieren, Initiative zu entwickeln und an der Gestaltung des sozialen Lebens innerhalb und außerhalb der Schule mitzuwirken („dynamische Fähigkeiten“).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Förderung solcher dynamischer Fähigkeiten soll die Studierenden auf Situationen vorbereiten, zu deren Bewältigung abrufbares Wissen und erworbene Erfahrungen allein nicht ausreichen, sondern in denen Lösungswege aktuell entwickelt werden müssen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist wichtig, dass Studierende lernen, mit Sachthemen, mit sich selbst und mit anderen auf eine für alle Beteiligten konstruktive Weise umzugehen. Sie sollen Sachkompetenz, Selbstkompetenz und Sozialkompetenz in einem ausgewogenen Verhältnis entwickeln.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Religiös-ethisch-philosophische Bildungsdimension</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden stehen vor den Fragen nach Sinn und Ziel und ihrem Verlangen nach einem sinnerfüllten Leben in einer menschenwürdigen Zukunft. Bei der Suche nach Orientierung bieten Religionen und Weltanschauungen ihre Antworten und Erklärungsmuster für eine eigenständige Auseinandersetzung an. In den Unterrichtsgegenständen ist auf philosophische und religiöse Erklärungs- und Begründungsversuche über Ursprung und Sinn der eigenen Existenz und der Welt einzugehen. Studierende sollen Angebote zum Erwerb von Urteils- und Entscheidungskompetenz erhalten, um ihr Leben sinnerfüllt zu gestalten. Orientierungen zur Lebensgestaltung und Hilfen zur Bewältigung von Alltags- und Grenzsituationen sollen die Studierenden zu einem eigenständigen und sozial verantwortlichen Leben ermutigen. Die Achtung vor Menschen, die dabei unterschiedliche Wege gehen, soll gefördert werden. Diese Zielsetzungen bilden die Grundlage für eine fächerübergreifende und vernetzte Zusammenarbeit und vervollständigen damit die Beiträge der Unterrichtsgegenstände und Bildungsbereiche zur umfassenden Bildung der Studierenden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">5. Bildungsbereiche</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildung ist mehr als die Summe des Wissens, das in den einzelnen Unterrichtsgegenständen erworben werden kann. Im Folgenden werden daher weitere Ziele der Allgemeinbildung in fünf Bildungsbereichen näher erläutert. Sie sind als Benennung wichtiger Segmente im Bildungsprozess zu verstehen und bilden ebenso wie die religiös-ethisch-philosophische Bildungsdimension eine Grundlage für die fächerverbindende und fächerübergreifende Zusammenarbeit. Die Bildungsbereiche bieten gemeinsam mit den Zielen in den Abschnitten „Aufgabenbereiche der Schule“ und „Leitvorstellungen“ den Bezugsrahmen für die Einordnung jener Beiträge, die die einzelnen Unterrichtsgegenstände für den gesamten schulischen Bildungsprozess zu leisten haben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In den Bildungsbereichen sind auch jene Zielsetzungen enthalten, die von folgenden Unterrichtsprinzipien vertreten werden: Gesundheitserziehung, Erziehung zur Gleichstellung von Frauen und Männern, Medienerziehung, Politische Bildung, Interkulturelles Lernen, Sexualerziehung, Lese- und Sprecherziehung, Umwelterziehung, Verkehrserziehung, Wirtschaftserziehung, Erziehung zur Anwendung neuer Technologien.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungsbereich Sprache und Kommunikation</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausdrucks-, Denk-, Kommunikations- und Handlungsfähigkeit sind in hohem Maße von der Sprachkompetenz abhängig. In jedem Unterrichtsgegenstand sind die Studierenden mit und über Sprache – zB auch in Form von Bildsprache – zu befähigen, ihre kognitiven, emotionalen, sozialen und kreativen Kapazitäten zu nutzen und zu erweitern. Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Sozialisationsbedingungen ermöglicht die Einsicht, dass Weltsicht und Denkstrukturen in besonderer Weise sprachlich und kulturell geprägt sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wenn die Begegnung mit anderen Kulturen und Generationen sowie die sprachliche und kulturelle Vielfalt in unserer eigenen Gesellschaft als bereichernd erfahren wird, ist auch ein Grundstein für Offenheit und gegenseitige Achtung gelegt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein kritischer Umgang mit und eine konstruktive Nutzung von Medien sind zu fördern.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungsbereich Mensch und Gesellschaft</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Verständnis für gesellschaftliche (insbesondere politische, wirtschaftliche, rechtliche, soziale, ökologische, kulturelle) Zusammenhänge ist eine wichtige Voraussetzung für ein befriedigendes Leben und für eine konstruktive Mitarbeit an gesellschaftlichen Aufgaben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sind zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit sich selbst und mit anderen anzuleiten, insbesondere in den Bereichen Geschlecht, Sexualität und Partnerschaft. Sie sollen lernen, Ursachen und Auswirkungen von Rollenbildern, die den Geschlechtern zugeordnet werden, zu erkennen und kritisch zu prüfen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verflochtenheit des Einzelnen in vielfältige Formen von Gemeinschaft ist bewusst zu machen; Wertschätzung sich selbst und anderen gegenüber sowie Achtung vor den unterschiedlichen menschlichen Wegen der Sinnfindung sind zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist bewusst zu machen, dass gesellschaftliche Phänomene historisch bedingt und von Menschen geschaffen sind und dass es möglich und sinnvoll ist, auf gesellschaftliche Entwicklungen konstruktiv Einfluss zu nehmen. Aufgaben und Arbeitsweisen von gesellschaftlichen Institutionen und Interessengruppen sind zu vermitteln und mögliche Lösungen für Interessenskonflikte zu erarbeiten und abzuwägen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat aktiv zu einer den Menschenrechten verpflichteten Demokratie beizutragen. Urteils- und Kritikfähigkeit sowie Entscheidungs- und Handlungskompetenzen sind zu fördern, sie sind für die Stabilität pluralistischer und demokratischer Gesellschaften entscheidend. Den Studierenden ist in einer zunehmend internationalen Gesellschaft jene Weltoffenheit zu vermitteln, die vom Verständnis für die existenziellen Probleme der Menschheit und von Mitverantwortung getragen ist. Dabei sind Humanität, Solidarität, Toleranz, Frieden, Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und Umweltbewusstsein handlungsleitende Werte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vorbereitung auf das private und öffentliche Leben hat sich an wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, sozialem Zusammenhalt, einer für beide Geschlechter gleichen Partizipation und ökologischer Nachhaltigkeit zu orientieren. Dabei sind auch Risiken und Chancen der neuen Technologien zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auseinandersetzung mit religiösen und philosophischen Erklärungs- und Begründungsversuchen über Ursprung und Sinn der eigenen Existenz und der Existenz der Welt ist eine wichtige Aufgabe der Schule.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungsbereich Natur und Technik</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kenntnisse über die Wirkungszusammenhänge der Natur sind als Voraussetzung für einen bewussten Umgang und deren Nutzung mit Hilfe der modernen Technik darzustellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verständnis für Phänomene, Fragen und Problemstellungen aus den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaft und Technik bilden die Grundlage für die Orientierung in der modernen, von Technologien geprägten Gesellschaft.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat daher grundlegendes Wissen, Entscheidungsfähigkeit und Handlungskompetenz zu vermitteln. Die Studierenden sind zu befähigen, sich mit Wertvorstellungen und ethischen Fragen im Zusammenhang mit Natur und Technik sowie Mensch und Umwelt auseinander zu setzen. Als wesentliche Voraussetzungen für die Analyse und Lösung von Problemen sind Formalisierung, Modellbildung, Abstraktions- und Raumvorstellungsvermögen zu vermitteln.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungsbereich Kreativität und Gestaltung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gedanken und Gefühle verbal und nonverbal zum Ausdruck zu bringen, ist eine wesentliche Lebensform der Menschen. Den Studierenden ist Gelegenheit zu geben, selbst Gestaltungserfahrungen zu machen und über Sinne führende Zugänge mit kognitiven Erkenntnissen zu verbinden. Dabei eröffnet sich für sie die Chance, individuelle Fähigkeiten zu entdecken und zu nutzen und sich mit den Ausdrucksformen ihrer Mitmenschen auseinander zu setzen. Daraus sollen sich Impulse für das Denken in Alternativen, für die Relativierung eigener Standpunkte, für die Entwicklung eines kritischen Kunstverständnisses und für die Anerkennung von Vielfalt als kultureller Qualität ergeben. Die kreativ-gestaltende Arbeit soll im Spannungsfeld von Selbstverwirklichung und sozialer Verantwortung als individuell bereichernd und gemeinschaftsstiftend erlebt werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungsbereich Gesundheit und Bewegung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Über das Bewusstmachen der Verantwortung für den eigenen Körper ist körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden zu fördern. Die Studierenden sind zu unterstützen, einen gesundheitsbewussten und gegenüber der Umwelt und Mitwelt verantwortlichen Lebensstil zu entwickeln. Im Sinne eines ganzheitlichen Gesundheitsbegriffs ist ein Beitrag zur gesundheits- und bewegungsfördernden Lebensgestaltung zu leisten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Auseinandersetzung mit Gesundheitsthemen wie Ernährung, Sexualität, Suchtprävention, Stress ist sowohl das körperliche als auch das psychosoziale Wohlbefinden zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich am Straßenverkehr sicher und unfallverhütend zu beteiligen, technische Haushaltseinrichtungen risikobewusst zu nutzen und gefährliche Stoffe verantwortungsbewusst einzusetzen und zu entsorgen, soll den Studierenden verstärkt bewusst gemacht werden.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">ZWEITER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan gibt Ziele vor. Im Sinne ihrer eigenständigen und verantwortlichen Unterrichtsarbeit haben die Lehrerinnen und Lehrer</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Auswahl der Unterrichtsinhalte und Unterrichtsverfahren zur Erreichung dieser Ziele vorzunehmen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im Unterricht Lernsituationen zu gestalten und Lernprozesse einzuleiten und zu unterstützen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vielfältige Zugänge zum Wissen zu eröffnen und auch selbst Informationen anzubieten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gelegenheiten zu schaffen, Können zu entwickeln und anzuwenden sowie Erfahrungen und Eindrücke zu gewinnen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Gestaltung des Unterrichts durch die Lehrerinnen und Lehrer hat auf das Lebensalter und die Berufstätigkeit der Studierenden Bedacht zu nehmen. Bei der Planung und Durchführung des Unterrichts sind insbesondere folgende Grundsätze zu beachten:</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Ausgangssituation und Anknüpfen an Vorkenntnissen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden des zweiten Bildungsweges kommen zu diesem Bildungsgang auf Grund einer persönlichen und eigenständigen Entscheidung, wenngleich die Vorstellungen und Erwartungen, die mit diesem Schritt verbunden sind, weitgehend differieren können. Die Lehrerinnen und Lehrer haben die Aufgabe, sich damit auseinander zu setzen, den manifest gewordenen Bildungswillen zu verstärken und die Studierenden zu motivieren, auch beim Auftreten von Schwierigkeiten Durchhaltevermögen zu entwickeln, um einen vorzeitigen Studienabbruch nach Möglichkeit zu verhindern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgrund der heterogenen Vorbildung der Studierenden ist bei Bedarf durch eine den Kenntnissen der Studierenden angepasste Wiederholung des wesentlichen Lehrstoffes der 5. bis 8. Schulstufe sicher zu stellen, dass von einem einigermaßen gleichen Kenntnisstand zur Bewältigung des Lehrstoffes ausgegangen werden kann.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Interkulturelles Lernen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interkulturelles Lernen beschränkt sich nicht bloß darauf, andere Kulturen kennen zu lernen. Vielmehr geht es um gemeinsames Lernen und das Begreifen, Erleben und Mitgestalten kultureller Werte. Aber es geht auch darum, Interesse und Neugier an kulturellen Unterschieden zu wecken, um nicht nur kulturelle Einheit, sondern auch Vielfalt als wertvoll erfahrbar zu machen. Durch die identitätsbildende Wirkung des Erfahrens von Gemeinsamkeiten und Unterschieden der Kulturen, insbesondere in ihren alltäglichen Ausdrucksformen (Lebensgewohnheiten, Sprache, Brauchtum, Texte, Liedgut usw.), sind die Studierenden zu Akzeptanz, Respekt und gegenseitiger Achtung zu führen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auseinandersetzung mit dem Kulturgut der in Österreich lebenden Volksgruppen ist in allen Bundesländern wichtig, wobei sich jedoch bundeslandspezifische Schwerpunktsetzungen ergeben werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Geschlechtssensible Pädagogik</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darunter ist eine bewusste Auseinandersetzung mit geschlechtsspezifischen Bildern und Vorurteilen zu verstehen. Um den Herausforderungen im Bereich der Chancengleichheit und Gleichstellung der Geschlechter zu entsprechen, sind die Lehrerinnen und Lehrer im Zuge von „Gender Mainstreaming“ und Gleichstellung der Geschlechter angehalten, den Unterricht so zu gestalten, dass er beide Geschlechter auf allen Ebenen des Lehrens und Lernens gleichermaßen anspricht und den sozialisationsbedingten unterschiedlichen Vorerfahrungen entgegensteuert.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Förderung durch Differenzierung und Individualisierung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden gehören in der Regel verschiedenen Altersstufen an, verfügen über unterschiedliche Vorkenntnisse und Lernbiografien, kommen aus vielen Berufen und sind auf Grund ihrer größeren Lebenserfahrung in ihren Anschauungen und in ihrem Verhalten bereits geprägt. Die Unterrichtsarbeit der Lehrerinnen und Lehrer hat sich auf diese Voraussetzungen einzustellen: wenn immer zweckmäßig und sinnvoll, sollen mit Hilfe von Gruppen- und Partnerarbeit sowie Phasen des offenen Lernens die Kooperationsbereitschaft der Studierenden untereinander gefördert und die Studierenden ermutigt werden, sich in die Klassengemeinschaft einzubringen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">5. Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Jeder Unterricht, der sich als erwachsenengerecht versteht, hat auch die Lebens- und Berufserfahrung der Studierenden ein zu beziehen, wodurch das Bildungsangebot bereichert und vertieft wird. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, haben die Lehrerinnen und Lehrer Anregungen der Studierenden und auch aktuelle Themen aufzugreifen. Partizipative Unterrichtsgestaltung sieht vor, dass erwachsene Studierende Inhalt und Ziele des Lehrplanes kennen und in der Lage sind, Akzentuierungen aus ihrer Sicht einzubringen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sind zu kritischem und eigenverantwortlichem Denken zu führen. Es sind Impulse zu setzen, die die Weiterentwicklung eigener Wert- und Normvorstellungen bei den Studierenden anregen und fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Studierenden ist Lernen als Prozess verständlich zu machen. Sie sollen die an sie gestellten Anforderungen kennen, sich selbst einschätzen lernen und darin auch Motivation für ihre Arbeit finden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vermittlung von Lerntechniken ist eine unabdingbare Voraussetzung für selbsttätiges Erarbeiten von Kenntnissen und Fertigkeiten, dient aber auch dem Zweck, eine Basis für den lebensbegleitenden selbstständigen Bildungserwerb zu legen. Bei der Gestaltung des Unterrichts ist darauf zu achten, dass für die Präsentation individuellen Wissens Möglichkeiten geboten werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sind in zunehmendem Ausmaß zu befähigen, adäquate Recherchestrategien anzuwenden und nach Möglichkeit Schulbibliotheken, öffentliche Bibliotheken sowie andere Informationssysteme real und virtuell zur selbstständigen Erarbeitung von Themen in allen Gegenständen zu nutzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sind zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team anzuleiten. Dabei sind von ihnen nach Möglichkeit Wörterbücher und andere Korrekturhilfen, Nachschlagewerke, Gesetzestexte, Formelsammlungen, elektronische Medien sowie weitere in der Praxis übliche Informationsträger im Unterricht zu verwenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Hinblick auf die Reifeprüfung ist der Optimierung von Präsentationstechniken unter Einbeziehung moderner Technologien, aber auch unter Beachtung persönlichkeitsfördernder Maßnahmen entsprechende Bedeutung beizumessen. Dazu gehören projektorientierte Arbeitsformen in Kleingruppen sowie individualisierte Arbeits- und Lernprozesse. Bei der Informationserstellung ist der Einsatz des Computers, insbesondere die Anwendung des Internet zu fördern.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">6. Herstellen von Bezügen zur Lebenswelt</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne des exemplarischen Lernens sind möglichst zeit- und lebensnahe Themen zu wählen, durch deren Bearbeitung Einsichten, Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Methoden gewonnen werden, die eigenständig auf andere strukturverwandte Probleme und Aufgaben übertragen werden können. Die Materialien und Medien, die im Unterricht eingesetzt werden, haben möglichst aktuell und anschaulich zu sein, um die Studierenden .zu aktiver Mitarbeit anzuregen. Begegnungen mit Fachleuten, die in den Unterricht eingeladen werden können, sowie die Einbeziehung außerschulischer Lernorte bzw. die Ergänzung des lehrplanmäßigen Unterrichts durch Schulveranstaltungen – soweit dies mit der Berufstätigkeit der Studierenden vereinbar ist – stellen wesentliche Bereicherungen dar. Den neuen Technologien kommt verstärkt Bedeutung zu.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In allen Gegenständen sind Informationsmanagement sowie Lern- und Unterrichtsorganisation mit Mitteln der Informationstechnologie zu praktizieren. Dabei sind in kommunikativen und kooperativen Arbeitsformen Informationsquellen zu erschließen und unterschiedliche Informationsformen zu bearbeiten, Inhalte zu systematisieren, zu strukturieren und Arbeitsergebnisse zusammenzustellen und multimedial zu präsentieren. Die Ergebnisse und deren Interpretation sind stets kritisch zu hinterfragen und Auswirkungen auf den Einzelnen und die Gesellschaft zu reflektieren.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">7. Besondere Aspekte einer erwachsenengerechten Didaktik</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrerinnen und Lehrer sollen die besondere Unterrichtssituation der einzelnen Studierenden kennen und sich der Schwierigkeiten eines nebenberuflichen Studiums bewusst sein.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zeitsparende Hilfestellungen durch die Lehrkräfte sind daher für die Organisation des Unterrichts unerlässlich. Dazu gehören ua.:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Von der Stundenplangestaltung her die Möglichkeit, zwei aufeinander folgende Unterrichtseinheiten pro Unterrichtsgegenstand sowie Blockunterricht zuzulassen, damit genug Zeit für Darbietung, Einübung und Transfer zur Verfügung steht.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Erarbeitung des Unterrichtsstoffes hat hauptsächlich während der Unterrichtszeit zu erfolgen. Zur Ergänzung der Unterrichtsarbeit sind den Studierenden Übungen zur Festigung des Lehrstoffs zu empfehlen, wobei diese auf das unbedingt erforderliche Minimum zu beschränken sind. Das Ausmaß häuslicher Vorbereitung bzw. das Einüben der durchgenommenen Stoffinhalte außerhalb der eigentlichen Unterrichtszeit liegt im persönlichen Verantwortungsbereich der Studierenden. Den Lehrerinnen und Lehrern kommt eine beratende Funktion zu.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bei der Leistungsfeststellung haben punktuelle Prüfungen gegenüber der Feststellung der Mitarbeit der Studierenden im Unterricht im Vordergrund zu stehen. Dadurch soll im Sinne einer möglichst weitgehenden Gleichbehandlung aller Studierenden dem Umstand Rechnung getragen werden, dass Studierende je nach den beruflichen Anforderungen während des Arbeitstages im Abendunterricht in unterschiedlicher Intensität mitarbeiten werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erwachsene Studierende haben in der Regel ein höheres Abstraktionsvermögen und können Zusammenhänge oft rascher und besser erkennen als gehäuftes Faktenwissen in kurzer Zeit aufzunehmen. Daher kommt der Sichtbarmachung von Zusammenhängen, der Entwicklung der Urteilsfähigkeit, dem Erkennen des Wesentlichen und dem wertenden Unterscheidungsvermögen größere Bedeutung zu als der Anhäufung von Fakten. Diese sind kritisch auf ihre Notwendigkeit hin zu prüfen und sinnvoll zu beschränken.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Berufsbedingte Absenzen sind in der Unterrichtsplanung und im Unterricht didaktisch zu berücksichtigen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">8. Sicherung des Unterrichtsertrages und Rückmeldungen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Sicherstellung des Unterrichtsertrages sind im Unterricht ausreichende und gezielte Wiederholungen und Übungen vorzusehen, sodass eine außerschulische Lernunterstützung nicht nötig ist. Zur Festigung des Gelernten ist beizutragen, indem Zusammenhänge zwischen neu Gelerntem und bereits Bekanntem hergestellt werden und indem – soweit möglich – Neues in bekannte Systeme und Strukturen eingeordnet wird. Dabei ist aber eine Über- oder Unterforderung der Studierenden zu vermeiden.</absatz><absatz typ="satz" ct="text" halign="j">Der Sicherung des Unterrichtsertrages ist besonderes Augenmerk zu widmen, vor allem durch</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zusammenfassende Überblicke und Wiederholung größerer Sachgebiete</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einprägsame, wechselnde und nicht ermüdende Methoden zur Festigung des bereits Erarbeiteten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ermutigende und motivierende Impulse.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine detaillierte Rückmeldung über die erreichte Leistung ist wichtig. Klar definierte und bekannt gemachte Bewertungskriterien sollen Anleitung zur Selbsteinschätzung sein und Motivation, Ausdauer und Selbstvertrauen der Studierenden positiv beeinflussen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Bestimmung des Wesentlichen für die Leistungsbeurteilung sind bei den Lehrstoffangaben jedes Faches auch die jeweiligen Beiträge zu den Bildungsbereichen, zu den Aufgabenbereichen der Schule und zu den Leitvorstellungen zu beachten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Methodenkompetenz und Teamkompetenz sind in die Leistungsbeurteilung so weit einzubeziehen, wie sie für den Unterrichtserfolg im jeweiligen Unterrichtsgegenstand relevant sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sind in die Planung und Gestaltung, Kontrolle und Analyse ihrer Arbeitsprozesse und Arbeitsergebnisse in zunehmendem Maße aktiv einzubeziehen, damit sie schrittweise Verantwortung für die Entwicklung ihrer eigenen Kompetenzen übernehmen können.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">9. Förderunterricht</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderunterricht stellt eine der grundlegenden Maßnahmen im Sinne des § 22 Abs. 3 des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige dar, welche der Zielsetzung folgt, Studierende, die von einem Leistungsabfall betroffen oder bedroht sind, vor Schulversagen zu bewahren. Darüber hinaus stellt der Förderunterricht für Studierende, die beim Eintritt in diese Sonderform der allgemein bildenden höheren Schule oder in der Anfangsstufe des betreffenden Pflichtgegenstandes auf Schwierigkeiten stoßen, sowie zur Vorbereitung auf Einstufungsprüfungen gemäß § 14 Abs. 2 des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige, ein zusätzliches Lernangebot dar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Förderunterricht konzentriert sich auf die Wiederholung und Einübung des vorauszusetzenden oder des im Unterricht des betreffenden Pflichtgegenstandes des betreffenden Semesters durchgenommenen Lehrstoffs. Der Förderunterricht darf nicht zur Ausweitung, Ergänzung oder Vertiefung des Unterrichts im betreffenden Pflichtgegenstand verwendet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein Förderunterricht kann im Rahmen der der Schule zur Verfügung stehenden Lehrerwochenstunden in allen Pflichtgegenständen angeboten werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Förderunterricht kann in allen Semestern als Klassen- oder Mehrklassenkurs geführt werden und ist einem bestimmten Pflichtgegenstand zuzuordnen. Er kann in allen Pflichtgegenständen in Kursform, geblockt oder in den Unterricht des jeweiligen Pflichtgegenstandes integriert durchgeführt werden. Für Förderunterricht dürfen in jeder Klasse pro Semester insgesamt 72 Unterrichtsstunden und für jede Studierende bzw. jeden Studierenden 48 Unterrichtsstunden vorgesehen werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>10. Fernunterricht</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der folgende Absatz enthält Bestimmungen für den Fall, dass der Unterricht unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichts (§ 4 Z 4 des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige) erteilt wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die didaktischen Grundsätze für den Fernunterricht berücksichtigen die zusätzlichen, besonderen Bedingungen, unter denen das Lernen und Lehren im Fernunterricht vollzogen wird. Der Fernunterricht ist als Kombination von Sozialphase (Anwesenheit der Studierenden vor Ort im Unterricht) und Individualphase (Fernunterrichtsphase, also dislozierte Arbeitsformen ohne Präsenz in einem Klassenzimmer) organisiert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Fernunterricht sind Individualphase wie Sozialphase gleichermaßen didaktisch und inhaltlich organisierte Unterrichtsteile. Die Unterrichtserteilung erfolgt durch die Lehrende bzw. den Lehrenden entsprechend einem feststehenden Curriculum, indem er/sie die Lerninhalte zur jeweiligen Unterrichtsphase klar zuordnet.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Einzelnen charakterisieren sich Individualphase und Sozialphase wie folgt:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Sozialphase (oder Präsenzphase) sind die Lerninhalte gemeinsam im Klassenverband zu erarbeiten. Dieser Teil des Fernunterrichts dient der Vermittlung von Lerninhalten und deren Wiederholung, Festigung und Vertiefung. Die klassen- oder gruppenspezifische Arbeit ist sowohl lehrplan- als auch nachfrageorientiert abzuhalten. Dabei sind die Inhalte der Sozialphase auf die Lernprozesse in der Individualphase abzustimmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Individualphase des Fernunterrichts sind Lerninhalte auf der Grundlage der Unterrichtsarbeit (Sozialphase) selbstständig durch die Studierenden zu erarbeiten, wobei von den Unterrichtenden Materialien inklusive Übungs- und Selbstprüfungsaufgaben zur Verfügung zu stellen sind. Während der Individualphase sind die Studierenden fachlich zu betreuen. Die Lehrenden haben die Lernprozesse zu steuern, die Studierenden zu beraten und sie in ihren Lernfortschritten zu unterstützen. Eine interaktive Kommunikation ist zu ermöglichen. In hiefür geeigneten Fällen kann die Individualphase auch zur Vorbereitung der Sozialphase dienen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Rahmen des Fernunterrichts den Studierenden übertragenen Aufgaben sind mit Bedacht auf leistbare Lernprozesse sowie auf die Belastbarkeit der Studierenden auszuwählen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei Fernunterricht ist das Verhältnis von Sozialphase und Individualphase so einzurichten, dass die Anzahl der Unterrichtseinheiten der Individualphase jene der Sozialphase nicht übertreffen.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">DRITTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">SCHUL- UND UNTERRICHTSPLANUNG</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Qualität des Unterrichts ist wesentlich, dass standortspezifische Faktoren wie die regionalen Bedingungen und Bedürfnisse, spezielle Fähigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern, Studierenden oder besondere Formen der Ausstattung konstruktiv in die Unterrichtsarbeit eingebracht werden. Die Konkretisierung und Realisierung der Vorgaben des Lehrplans hat gemäß § 18 des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige nach Maßgabe der nachfolgenden Bestimmungen standortbezogen zu erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Planungsvorgänge beziehen sich insbesondere auf:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Abstimmung der Leistungsfeststellungen auf die Unterrichtsarbeit durch die Lehrerin bzw. den Lehrer als Grundlage für die Beurteilung der Leistungen der Studierenden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ergänzung des Unterrichts durch Schulveranstaltungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gestaltung des Angebots an Freigegenständen und unverbindlichen Übungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>schulautonome Lehrplanbestimmungen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Planungsvorgänge im Fernunterricht beziehen sich insbesondere auf:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Festlegung von Lerninhalten, die von den Studierenden auf der Grundlage der Unterrichtsarbeit (Sozialphase) sowie von zur Verfügung gestelltem Lernmaterial in der Individualphase selbstständig zu erarbeiten sind,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erstellung und Bereitstellung von unterrichtsunterstützenden Materialien,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>projektorientiertes Lernen unter Berücksichtigung der Schlüsselkompetenzen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rückkoppelung von Lernprozessen der Individualphase mit der Gestaltung der Sozialphase,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kommunikation zwischen Lehrenden und Studierenden über neue Medien.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aspekte des Lehrens und Lernens wie Unterrichtsgestaltung und individuelle Förderung sowie Rückmeldungen über das Unterrichts- und Schulgeschehen sind wichtige Bereiche von Qualität in der Schule. Schulqualität umfasst weiters Elemente wie Schulklima, Schulmanagement, Außenbeziehungen und Professionalität sowie Personalentwicklung. Die Entwicklung von Schulqualität wird auch durch geeignete Maßnahmen der Selbstevaluation gefördert.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Unterrichtsplanung der Lehrerinnen und Lehrer</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrerinnen und Lehrer haben ihre Unterrichtsarbeit in verantwortungsbewusster und eigenständiger Weise auf der Grundlage des Lehrplans und schulautonomer Lehrplanbestimmungen zu planen. Auf die Rechte der Studierenden auf Beteiligung bei der Gestaltung des Unterrichts ist Bedacht zu nehmen (siehe §§ 18 und 55 des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vorgaben (Lehrziele, Themenbereiche usw.) im Abschnitt „Lehrstoff“ der einzelnen Unterrichtsgegenstände sind verbindlich umzusetzen; dies gilt auch für den Fall schulautonomer Stundenreduktionen. Die zeitliche Gewichtung und die konkrete Umsetzung der Vorgaben (Inhalte und Beispiele) obliegen alleine den Lehrerinnen und Lehrern und ermöglichen somit eine flexible Anwendung. Ebenso sind das allgemeine Bildungsziel und die Bildungs- und Lehraufgabe der einzelnen Unterrichtsgegenstände umzusetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterrichtsplanung umfasst die Methode, die zeitliche Verteilung sowie die Gewichtung der Ziele und Planung der Inhalte für ein Semester.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>2. Schulautonome Lehrplanbestimmungen</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulautonome Lehrplanbestimmungen (§ 6 Abs. 1 des Schulorganisationsgesetzes) eröffnen in einem vorgegebenen Rahmen Freiräume im Bereich der Stundentafel und beziehen sich auch auf Lehr-, Lern- und Arbeitsformen sowie auf Unterrichtsorganisation. Die in der Stundentafel vorgesehenen Unterrichtsstunden können auch geblockt abgehalten werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Nutzung dieser Freiräume ist von den spezifischen Bedarfs- und Problemsituationen in einzelnen Klassen oder an der gesamten Schule auszugehen. Die Nutzung von Freiräumen im Rahmen der Schulautonomie soll sich nicht in isolierten Einzelmaßnahmen erschöpfen, sondern erfordert ein auch auf die Bedürfnisse der Studierenden ausgerichtetes Gesamtkonzept. Dies ist in einer sachlich fundierten Auseinandersetzung, in die grundsätzlich alle am Schulleben Beteiligten einzubeziehen sind, unter Berücksichtigung der räumlichen und ausstattungsmäßigen Standortbedingungen sowie der personellen Ressourcen sicherzustellen. Die schulautonomen Lehrplanbestimmungen haben den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerwochenstunden und die Möglichkeiten der räumlichen und ausstattungsmäßigen sowie personellen Gegebenheiten der Schule zu beachten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Optimierung der Ausbildung kann die Summe der einzelnen Pflichtgegenstände unter Beachtung des jeweiligen Mindestausmaßes sowie weiters unter Berücksichtigung der Gesamtwochenstundenzahl aller Pflichtgegenstände (siehe Vierter Teil, Stundentafeln) abgeändert werden. Dabei ist sicher zu stellen, dass die Verteilung der Unterrichtsstunden in Pflichtgegenständen, die als Prüfungsgebiete der Reifeprüfung vorgesehen sind, in aufeinander folgenden Semestern ohne Unterbrechung erfolgt (dies gilt nicht für den Pflichtgegenstand „Psychologie und Philosophie“). In allen Pflichtgegenständen, in denen keine Schularbeiten vorgesehen sind, darf die Verteilung der Unterrichtsstunden auf nicht mehr als drei Semester erfolgen (dies gilt nicht für die Pflichtgegenstände „Informatik“ und „Religion“).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Zuge schulautonomer Lehrplanbestimmungen darf die Wochenstundenzahl aller Pflichtgegenstände je Semester 16 nicht unterschreiten und 23 nicht überschreiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wird schulautonom das Stundenausmaß für einen bestehenden Unterrichtsgegenstand im Vergleich zur subsidiären Stundentafel um mehr als eine Wochenstunde erhöht, sind jedenfalls die Lehrstoffe und gegebenenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe sowie die Didaktischen Grundsätze entsprechend zu ergänzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Soweit schulautonom Unterrichtsgegenstände, die in diesem Lehrplan nicht enthalten sind, neu geschaffen werden, müssen die schulautonomen Lehrplanbestimmungen neben den Lehrstoffumschreibungen auch die Bildungs- und Lehraufgaben und die didaktischen Grundsätze enthalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Festlegung schulautonomer Lehrplanbestimmungen ist auf Folgendes zu achten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Abstimmung der inhaltlichen Angebote und der angestrebten Kompetenzen mit den Aufgaben des allgemein bildenden Schulwesens und insbesondere mit dem Bildungsziel der allgemein bildenden höheren Schule für Berufstätige</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sicherstellung eines breit gefächerten Bildungsangebots, das die Vielfalt der Begabungen und Interessen berücksichtigt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erhaltung der Berechtigungen und Übertrittsmöglichkeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einhaltung der Verfahrensbestimmungen (siehe § 58 des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige).</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Leistungsfeststellung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Festlegung der Anzahl und der Dauer der in den einzelnen Unterrichtsgegenständen durchzuführenden Schularbeiten erfolgt – vorbehaltlich einer Regelung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen – durch die jeweilige Lehrerin oder den jeweiligen Lehrer entsprechend den Bestimmungen des Sechsten Teiles.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Gestaltung der Nahtstellen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der pädagogischen Gestaltung der Schuleintrittsphase ist zu berücksichtigen, dass bei Studierenden an der allgemein bildenden höheren Schule für Berufstätige der Abschluss der 8. Schulstufe bzw. der letzte Schulbesuch mitunter viele Jahre zurückliegt und das notwendige Vorwissen nicht in vollem Umfang vorausgesetzt werden kann. Aus diesem Grund dient die Anfangsphase des jeweiligen Unterrichts bei Bedarf der Heranführung an die nötigen Grundkenntnisse und es dürfen die Lernanforderungen, die an die Studierenden gestellt werden, nicht zu rasch gesteigert werden. Informationsfeststellungen sollen zunächst vor allem der gezielten individuellen Rückmeldung des Lernfortschritts dienen, die Leistungsfeststellung soll erst nach einer angemessenen Eingewöhnungs- und Einarbeitungsperiode beginnen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">5. Öffnung der Schule</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schule ist in ein soziales Umfeld eingebettet, zB in die Nachbarschaft, den Stadtteil, die Gemeinde. Durch Öffnung nach außen und nach innen ist dem Rechnung zu tragen, um die darin liegenden Lernchancen zu nutzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Öffnung nach außen kann durch Unterricht außerhalb der Schule erfolgen sowie durch Ergänzung des Unterrichts in Form von Schulveranstaltungen. Den Grundsätzen der Anschaulichkeit und der Alltagsbezogenheit entsprechend eignen sich Betriebe, öffentliche Einrichtungen, Naturräume usw. als Unterrichts- bzw. Lernorte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Öffnung nach innen bedeutet, Personen aus dem Umfeld der Schule oder auch Studierende der Schule einzubeziehen, die ihre Erfahrungen, ihre Fertigkeiten und ihre Kenntnisse an die Studierenden bzw. Mitstudierenden weitergeben können.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">VIERTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">STUNDENTAFELN</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">a) PFLICHTGEGENSTÄNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">1. Gymnasium für Berufstätige / Realgymnasium für Berufstätige (mit Zweiter lebender Fremdsprache) <super>1</super></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:</absatz><table id="Tabelle1" cellspacing="0" style="width:414pt;border-collapse:collapse;margin-left:-2.5pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Summe<br /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Lehrverpflichtungsgruppe<super>2</super></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 26</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erste lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 26</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Latein / Zweite lebende Fremdsprache <super>3 4</super></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">mindestens 24</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">(I)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 8</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geographie und Wirtschaftskunde</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 7</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 26</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(II)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 7</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 5</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 8</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Psychologie und Philosophie</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 5</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Informatik</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">II</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikerziehung <super>4</super></absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">mindestens 5</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung <super>4</super></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Summe der Pflichtgegenstände</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">157</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">schulautonomer Bereich</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">15</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gesamtsumme</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">172</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="348" style="border:none;width:261pt;" /><td width="120" style="border:none;width:90pt;" /><td width="84" style="border:none;width:63pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:</absatz><table id="Tabelle2" cellspacing="0" style="width:414pt;border-collapse:collapse;margin-left:-3.2pt;margin-right:-6pt;"><tr style="page-break-inside:avoid;"><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände</b></absatz></td><td colspan="8" style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Semester und Wochenstunden</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lehrverpflich</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">1.S.</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">2.S.</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">3.S.</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">4.S.</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">5.S.</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">6.S.</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">7.S.</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">8.S.</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Summe</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">tungsgruppe</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.75pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.75pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">28</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erste lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">28</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Latein / Zweite lebende Fremdsprache <super>3 4</super></absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">4</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">3</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">4</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">3</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">4</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">4</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">4</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">26</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">(I)</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">5</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">9</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geographie und Wirtschaftskunde</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">28</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(II)</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">6</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">5</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">9</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Psychologie und Philosophie</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">6</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Informatik</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">II</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikerziehung <super>4</super></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">(IVa)</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung <super>4</super></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">-</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">3</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">(IVa)</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Summe der Pflichtgegenstände</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">20</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">22</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">22</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">22</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">22</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">22</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">22</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">20</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">172</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="142" style="border:none;width:106.35pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.25pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.25pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.25pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.3pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.25pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.25pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.25pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.3pt;" /><td width="99" style="border:none;width:74.55pt;" /><td width="84" style="border:none;width:63pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">2. Realgymnasium für Berufstätige <super>1</super></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:</absatz><table id="Tabelle3" cellspacing="0" style="width:414pt;border-collapse:collapse;margin-left:-2.5pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">Summe</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">Lehrverpflichtungsgruppe<super> 2</super></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 26</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erste lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 26</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Latein/Zweite lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 16</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 8</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geographie und Wirtschaftskunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 7</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik <super>4</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 29</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(II)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Darstellende Geometrie <super>4</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 8</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(II)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 7</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 5</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 8</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Psychologie und Philosophie</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 5</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Informatik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">II</absatz></td></tr><tr style="height:14.2pt;"><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikerziehung <super>5</super></absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="abbobj" ct="text" halign="l"><binary nr="1" shapetype="is" datatype="png" width="9" height="30"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40110418/image001.png</src></binary> </absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr style="height:14.2pt;"><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung <super>5</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Summe der Pflichtgegenstände</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">157</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">schulautonomer Bereich</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">15</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gesamtsumme</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">172</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="144" style="border:none;width:108pt;" /><td width="204" style="border:none;width:153pt;" /><td width="120" style="border:none;width:90pt;" /><td width="84" style="border:none;width:63pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:</absatz><table id="Tabelle4" cellspacing="0" style="width:414pt;border-collapse:collapse;margin-left:-3.2pt;margin-right:-6pt;"><tr style="page-break-inside:avoid;"><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände</b></absatz></td><td colspan="8" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Semester und Wochenstunden</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lehrverpflich</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">1.S.</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">2.S.</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">3.S.</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">4.S.</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">5.S.</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">6.S.</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">7.S.</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">8.S.</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Summe</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">tungsgruppe</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.75pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.75pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.75pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">28</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erste lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">28</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Latein / Zweite lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">18</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">5</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">9</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geographie und Wirtschaftskunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik <super>4</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">5</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">31</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(II)</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Darstellende Geometrie <super>4</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">5</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">9</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(II)</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">5</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">9</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Psychologie und Philosophie</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Informatik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">II</absatz></td></tr><tr style="height:14.2pt;page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikerziehung <super>5</super></absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="abbobj" ct="text" halign="c"><binary nr="2" shapetype="is" datatype="png" width="9" height="30"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40110418/image001.png</src></binary></absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr style="height:14.2pt;page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung <super>5</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Summe der Pflichtgegenstände</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">20</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">22</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">22</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">22</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">22</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">22</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">22</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">20</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">172</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="144" style="border:none;width:108pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.35pt;" /><td width="29" style="border:none;width:21.4pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.35pt;" /><td width="29" style="border:none;width:21.4pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.35pt;" /><td width="29" style="border:none;width:21.4pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.35pt;" /><td width="29" style="border:none;width:21.4pt;" /><td width="96" style="border:none;width:72pt;" /><td width="84" style="border:none;width:63pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">3. Wirtschaftskundliches Realgymnasium für Berufstätige <super>1</super></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:</absatz><table id="Tabelle5" cellspacing="0" style="width:414pt;border-collapse:collapse;margin-left:-2.5pt;margin-right:-6pt;"><tr><td colspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände</b></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Summe<br /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lehrverpflichtungsgruppe <super>2</super></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 26</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erste lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 26</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Latein/Zweite lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 16</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 8</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geographie und Wirtschaftskunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 7</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 26</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(II)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 7</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 5</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 8</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Psychologie und Philosophie</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 5</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Informatik <super>4</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 8</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">II</absatz></td></tr><tr style="height:13.95pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikerziehung <super>5</super></absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="abbobj" ct="text" halign="l"><binary nr="3" shapetype="is" datatype="png" width="9" height="30"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40110418/image001.png</src></binary> </absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr style="height:13.95pt;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung <super>5</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ökonomie <super>4</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">mindestens 5</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Summe der Pflichtgegenstände</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">157</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">schulautonomer Bereich</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">15</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td colspan="2" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Gesamtsumme</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">172</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 3.5pt 0pt 3.5pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="156" style="border:none;width:117.05pt;" /><td width="213" style="border:none;width:159.4pt;" /><td width="99" style="border:none;width:74.55pt;" /><td width="84" style="border:none;width:63pt;" /></tr></table><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:</absatz><table id="Tabelle6" cellspacing="0" style="width:414pt;border-collapse:collapse;margin-left:-3.2pt;margin-right:-6pt;"><tr style="page-break-inside:avoid;"><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l"><b>Pflichtgegenstände</b></absatz></td><td colspan="8" style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Semester und Wochenstunden</absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lehrverpflich</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">1.S.</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">2.S.</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">3.S.</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">4.S.</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">5.S.</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">6.S.</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">7.S.</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">8.S.</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Summe</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">tungsgruppe</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.75pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Religion</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">1</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.75pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:solid windowtext 0.75pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">28</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Erste lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">28</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Latein / Zweite lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">18</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">5</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">9</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Geographie und Wirtschaftskunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">28</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(II)</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Chemie</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Physik</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">5</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">9</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Psychologie und Philosophie</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Informatik <super>4</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">3</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">8</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">II</absatz></td></tr><tr style="height:14.2pt;page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Musikerziehung <super>5</super></absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="abbobj" ct="text" halign="l"><binary nr="4" shapetype="is" datatype="png" width="9" height="30"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40110418/image001.png</src></binary> </absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">-</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">-</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">-</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">-</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">-</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">-</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">2</absatz></td><td rowspan="2" style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr style="height:14.2pt;page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung <super>5</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Ökonomie <super>4</super></absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">-</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">4</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">2</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">6</absatz></td><td style="vertical-align:middle;border-top:none windowtext 0pt;border-left:none windowtext 0pt;border-bottom:solid windowtext 0.5pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">III</absatz></td></tr><tr style="page-break-inside:avoid;"><td style="vertical-align:top;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Summe der Pflichtgegenstände</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;border-top:solid windowtext 0.5pt;border-left:none windowtext 0pt;border-right:none windowtext 0pt;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">20</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">22</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">22</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">22</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">22</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">22</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">22</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">20</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="c">172</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 2.8pt 0pt 2.8pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr height="0"><td width="142" style="border:none;width:106.35pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.25pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.25pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.25pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.3pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.25pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.25pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.25pt;" /><td width="28" style="border:none;width:21.3pt;" /><td width="99" style="border:none;width:74.55pt;" /><td width="84" style="border:none;width:63pt;" /></tr></table><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1 Diese Stundentafel gilt auch für den Fernunterricht. Wird der Unterricht als Fernunterricht gestaltet, so ist das Verhältnis von Sozialphase und Individualphase so einzurichten, dass die Anzahl der Unterrichtseinheiten der Individualphase jene der Sozialphase nicht übertreffen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2 Soweit im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen in diesem Lehrplan nicht enthaltene Unterrichtsgegenstände geschaffen werden oder Teile in andere oder neue Pflichtgegenstände verlagert werden, hat die Einstufung sich grundsätzlich nach bereits eingestuften Unterrichtsgegenständen der Stundentafel zu orientieren als auch nach folgenden Kriterien zu erfolgen: Sprachliche Unterrichtsgegenstände mit Schularbeiten I (ohne Schularbeiten II); mathematische Unterrichtsgegenstände mit Schularbeiten II (ohne Schularbeiten III); Unterrichtsgegenstände mit stärkerer wissensorientierter Ausrichtung III (mit Schularbeiten II); Instrumentalunterricht, gestalterisch-kreative Gegenstände (soweit sie nicht unter die Lehrverpflichtungsgruppe IVa fallen) IV; Unterrichtsgegenstände der Bewegungserziehung sowie musisch-kreative Unterrichtsgegenstände IVa; Unterrichtsgegenstände mit starker praxisbezogener Ausrichtung und hohem Übungsanteil, Gegenstände wie Darstellendes Spiel, Schach, Chor, Spielmusik V; hauswirtschaftliche Unterrichtsgegenstände VI. Bei der Kombination von Pflichtgegenständen richtet sich die Einstufung nach dem überwiegenden Anteil.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3 Am Gymnasium für Berufstätige nur Latein.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4 Typenbildender Pflichtgegenstand.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">5 Alternative Pflichtgegenstände.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g1min" ct="text" halign="c">b) FREIGEGENSTÄNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann das Ausmaß der Wochenstunden geändert werden und es dürfen in Übereinstimmung mit dem allgemeinen Bildungsziel zusätzliche Freigegenstände zur Ergänzung, Vertiefung oder Erweiterung im Hinblick auf die besonderen Interessen und Begabungen der Studierenden vorgesehen werden. Das Angebot soll möglichst vielfältig sein.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Durchführung kann auch klassen- und semesterübergreifend erfolgen. Es ist sowohl die semesterweise als auch eine kürzere, auf aktuelle Anlässe reagierende, kursmäßige, sowie geblockte Führung möglich.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><table id="Tabelle7" cellspacing="0" style="border-collapse:collapse;margin-left:-0.5999999999999996pt;margin-right:-6pt;"><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Freigegenstände</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Summe Wochenstunden</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">Lehrverpflichtungsgruppe</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text"><nbsp /></absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6-18</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Latein</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6-18</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Griechisch</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6-18</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(I)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Darstellende Geometrie</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">6-8</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(II)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Informatik</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-8</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">II</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Muttersprachlicher Unterricht</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">2-12</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">II</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Lern-, Präsentations- und Kommunikationstechniken</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1-2</absatz></td><td style="vertical-align:bottom;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(III)</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Informatik: E-Learning Repetitorium</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1-2</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">II</absatz></td></tr><tr><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtext" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">1-18</absatz></td><td style="vertical-align:top;padding:0pt 5.4pt 0pt 5.4pt;"><absatz typ="tabtextz" ct="text" halign="c">(IVa)</absatz></td></tr><tr height="0"><td width="218" style="border:none;width:163.43pt;" /><td width="180" style="border:none;width:135.03pt;" /><td width="156" style="border:none;width:116.68pt;" /></tr></table><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">c) UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie lit. b (Freigegenstände).</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">d) FÖRDERUNTERRICHT</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kann in allen Pflichtgegenständen angeboten werden. Siehe den Abschnitt „Förderunterricht“ im Zweiten Teil.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">FÜNFTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT</ueberschrift><ueberschrift typ="para" ct="text" halign="c"><n>(Bekanntmachung gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes)</n></ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">a)<tab position="35.4" />LEHRPLAN FÜR DEN EVANGELISCHEN RELIGIONSUNTERRICHT</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der evangelische Religionsunterricht an der Schule ist doppelt begründet: einerseits im lebensunterstützenden Verkündigungs- und Bildungsauftrag der Kirche, andererseits im Bildungsauftrag der öffentlichen Schule. Der Pflichtgegenstand Evangelische Religion versteht sich als Angebot für Studierende. Durch die offene Auseinandersetzung mit religiösen und ethischen Themen lernen sie Möglichkeiten der persönlichen Orientierung und Sinnfindung, erproben ihre Fähigkeit zu Verständigung und Toleranz und üben sich in Solidarität. Der evangelische Religionsunterricht nimmt als eigenes Fach die religiöse und ethische Dimension des umfassenden Bildungsauftrages der Schule wahr. Der evangelische Religionsunterricht übernimmt die Aufgabe, eine Begegnung mit der biblischen Verkündigung, wie sie in der Heiligen Schrift und in den Bekenntnissen bezeugt wird, und eine Begegnung mit dem Bildungsauftrag der Gesellschaft in einem gegenseitigen Dialog herbeizuführen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den evangelischen Religionsunterricht am Gymnasium für Berufstätige, Realgymnasium für Berufstätige und Wirtschaftskundlichem Realgymnasium für Berufstätige ergeben sich daraus als Ziele, dass die Studierenden:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a.</symbol>sich selbst mit Stärken und Schwächen wahrnehmen und als wertvoll annehmen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b.</symbol>ihre Lebenswelten entdecken, erschließen und beurteilen und zu einem mündigen Selbst- und Weltverständnis finden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c.</symbol>in der Auseinandersetzung mit Erfahrungen, Lebensgestaltung und Lebensentwürfen anderer zu Dialogfähigkeit und interreligiösem Handeln bereit werden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d.</symbol>sich existenziellen Fragen stellen, sich mit Antworten aus der religiösen und philosophischen Tradition auseinandersetzen und zu begründeten Stellungnahmen finden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">e.</symbol>sich der Herausforderungen und Anforderungen unserer Welt in Vergangenheit und Gegenwart bewusst werden, sie auf ihre Auswirkungen hin befragen und Orientierung finden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">f.</symbol>Vorstellungen von Gott reflektieren und der eigenen Gottesbeziehung Ausdruck verleihen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">g.</symbol>das Leben und Wirken Jesu als eine mögliche Antwort auf der Suche nach gelingendem Leben begreifen und zu modernen Interpretationen der Person Jesu begründet Stellung nehmen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">h.</symbol>die Bedeutung der Kirchen und ihre Aufgaben in der Welt erkennen, ihre historischen Bedingungen verstehen und eigene Standpunkte dazu finden.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beitrag zum Aufgabenbereich der Schule</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der evangelische Religionsunterricht leistet einen grundlegenden Beitrag zur religiös – ethisch <gdash /> philosophischen Bildungsdimension der Schule, indem er die Studierenden in ihrer Suche nach Sinn unterstützt. Neben der Entwicklung von Selbst- und Sozialkompetenz, emotionaler und methodischer Kompetenz, sowie dem Erwerb von Kenntnissen, kann der Religionsunterricht insbesondere Orientierungen zur Lebensgestaltung und Hilfen zur Bewältigung von Alltags- und Grenzsituationen im privaten und beruflichen Leben anbieten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge des Unterrichtsgegenstandes “Evangelische Religion” zu den Bildungsbereichen:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Sprache und Kommunikation:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die heilende und schädliche Wirkung von Sprache wahrnehmen und reflektieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schöpferische Möglichkeiten und Ausdrucksformen von Sprache erproben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eigene Standpunkte und deren Begründung entwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Beschäftigung mit religiösen Kommunikationsformen dialogfähig werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eigene religiöse Sprachfähigkeit weiterentwickeln und anwenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Literarische Texte aus der Bibel und aus Zeugnissen anderer Religionen erschließen und interpretieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Literarische Texte in ihrer religiösen Dimension erschließen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die ethischen Implikationen moderner Medien beleuchten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Mensch und Gesellschaft:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gesellschaftliche Gestaltungskraft christlicher Traditionen erschließen und die Beiträge anderer Religionen bedenken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mitverantwortung zum Gelingen zwischenmenschlicher Beziehungen übernehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich mit Wertesystemen, Weltanschauungen und Ideologien auseinandersetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Umgang mit verschiedenen Wahrheitsansprüchen zur Toleranz fähig werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Konfliktfähigkeit einüben, Modelle der Versöhnung vermitteln, sich mit Frieden und Gerechtigkeit als christlichem Auftrag auseinandersetzen und Möglichkeiten der Umsetzung finden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wirtschaft und Arbeitswelt unter sozialethischem Gesichtspunkt betrachten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Werte von Minderheiten und aus der Gesellschaft Ausgestoßenen kennen und schätzen lernen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Natur und Technik:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Modelle des Verhältnisses von Glauben und Vernunft auf ihre Auswirkungen auf die Gestaltung von Natur und Technik beziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wissenschaftliche Erkenntnisse mit Argumenten christlicher Ethik in Beziehung setzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Technologien und Ressourcen verantwortungsvoll nutzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eigene Möglichkeiten finden, die Schöpfung als Gabe und Aufgabe zu sehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Kreativität und Gestaltung:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Freude an den eigenen kreativen und musischen Fähigkeiten erleben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Feste und Feiern gestalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausdrucksformen persönlicher und gemeinschaftlicher Religiosität weiterentwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildende Kunst, Architektur und Populärkultur (Musik, Film, Mode usw.) in ihrer religiösen Dimension erschließen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Gesundheit und Bewegung:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zu einer positiven Grundeinstellung zum eigenen Körper und dessen Gesunderhaltung finden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den eigenen Beitrag zum Umgang mit Krankheit und Leid in unserer Gesellschaft erkennen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Dominanz des Schönen, Jugendlichen und der körperlichen Leistungsfähigkeit hinterfragen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sport auf seine ethische Dimension hin befragen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sucht und Sehnsucht in ihrer Spannung verstehen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze/Fachdidaktik:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den Lernort “Evangelischer Religionsunterricht” gelten die allgemeinen didaktischen Grundsätze des Lehrplans am Gymnasium für Berufstätige, Realgymnasium für Berufstätige und Wirtschaftskundlichem Realgymnasium für Berufstätige.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die Lebenswelten der am Unterrichtsgeschehen Beteiligten stehen mit ihrer Weite, Vielfalt und Differenziertheit im Mittelpunkt. In ihnen kommt es zu einer Begegnung mit den Grundfragen des Menschseins, mit Themen der Gegenwart und Zukunft und mit Angeboten von Lebens- und Weltdeutungen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Der Religionsunterricht ermöglicht allen am Lernprozess Beteiligten Rückblicke auf Erfahrungen in ihrem Leben und weckt ihre Neugier auf die Zukunft. Ausgangspunkt ist die biblische Überlieferung in Auseinandersetzung mit anderen Religionen und Weltanschauungen, philosophischen Entwürfen und neueren religiösen Strömungen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Der Religionsunterricht führt die Studierenden zur Begegnung und Auseinandersetzung mit Ideologien, Weltanschauungen und Wertesystemen und verhilft ihnen dazu, mündige und dialogfähige Menschen zu werden.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Methodische Anmerkung:</gs></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Hinblick auf die Reifeprüfung leistet der Religionsunterricht einen Beitrag zu Grundfragen des Verstehens, zu wissenschaftspropädeutischen methodischen Fragen und zur Fähigkeit der Studierenden, Inhalte zu präsentieren.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Schulspezifische Besonderheiten:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Umsetzung des Lehrplans ist in pädagogischer Eigenverantwortung zu berücksichtigen, ob der Evangelische Religionsunterricht als Präsenzunterricht oder als Fernunterricht im Sinne des § 4 Abs. 4 des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige eingerichtet ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterrichtserteilung unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichts ist in einer Sozial- und einer Individualphase so durchzuführen, dass die für den Bildungsgang erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben werden können. Die Individualphase hat grundsätzlich der selbständigen Erarbeitung und Vertiefung des Lehrstoffes anhand der während der Sozialphase vorgestellten Materialien und Unterlagen in Form des Selbststudiums zu dienen, wobei die Studierenden fachlich und andragogisch zu betreuen sind. In hierfür geeigneten Fällen kann die Individualphase auch zur Vorbereitung der Sozialphase dienen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verbindung von Wissen, Bedeutungslernen, identifikatorischem Lernen sowie die Vielfalt von Methoden und Lernformen (zB narrative Kultur, Gespräch, Stille, offene Lernphasen, Projekte, Lehrausgänge, Feste) sind Merkmale des Evangelischen Religionsunterrichts.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Berufsbedingte Absenzen sind in einem vertretbaren Ausmaß zu tolerieren und in der Unterrichtsplanung und Durchführung einzukalkulieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiters gilt für den evangelischen Religionsunterricht:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>dem besonderen Aspekt einer erwachsenengerechten Didaktik wird Aufmerksamkeit geschenkt;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Gestaltung des Unterrichts durch die Lehrenden wird auf das Lebensalter und die Berufs- und Lebenserfahrung der Studierenden Bedacht nehmen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch Einbeziehen der Berufs- und Lebenserfahrung der Studierenden  wird der Unterricht bereichert und vertieft;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Belastbarkeit der Studierenden durch Berufstätigkeit und Familie wird berücksichtigt;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die altersspezifischen Unterschiede in den moralischen und religiösen kognitiven Strukturen werden beachtetet;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die heterogene Vorbildung der Studierenden hat bei Bedarf eine den Kenntnissen der Studierenden angepasste Erarbeitung des wesentlichen Lehrstoffes der 5. bis 8. Schulstufe zur Folge, damit die zur Bewältigung des Lehrstoffes erforderlichen Grundkenntnisse gesichert sind.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Im Übrigen wie Anlage A unter sinngemäßer Anwendung.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">SECHSTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">LEHRPLÄNE DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="erlz" ct="text" halign="c">A. PFLICHTGEGENSTÄNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">DEUTSCH</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht hat die Aufgabe, die Kommunikations-, Handlungs- und Reflexionsfähigkeit sowie die ästhetische Kompetenz der Studierenden durch Lernen mit und über Sprache in einer mehrsprachigen Gesellschaft zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Besonderen sollen die Studierenden</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>befähigt werden, mit Sprache Erfahrungen und Gedanken auszutauschen, Beziehungen zu gestalten und Interessen wahrzunehmen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>befähigt werden, sich zwischen sprachlichen Normen und Abweichungen zu orientieren und sich der Sprache als Erkenntnismittel zu bedienen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einblicke in Struktur, Funktion und Geschichte der deutschen Sprache gewinnen sowie Sprachreflexion, Sprachkritik und ein Bewusstsein von der Vielfalt der Sprachen entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>befähigt werden, Informationen alleine oder in Teamarbeit zu finden, aufzunehmen, zu verarbeiten und zu vermitteln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>befähigt werden, Ausdrucksformen von Texten, Medien, Medientexten und deren Wirkung zu verstehen sowie sprachliche Gestaltungsmittel kreativ einzusetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>befähigt werden, schriftlich und mündlich sowie in Form medialer Präsentation Texte zu produzieren, die den sprachlichen Standards und den situativen Anforderungen entsprechen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einen Überblick über die deutschsprachige Literatur im Kontext der Weltliteratur erhalten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>befähigt werden, literarisch-ästhetische Botschaften kognitiv zu verstehen und emotional zu genießen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht ist mit den anderen Unterrichtsgegenständen verknüpft zu sehen. Er soll die sprachlichen Mittel sichern und erweitern, damit die Studierenden sich über Sachthemen, über Beziehungen und über Sprache angemessen verständigen können. Er hat Methoden und Kompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens zu vermitteln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Textkompetenz und Medienkompetenz fördern die selbstständige aktive und kritische Aneignung des Wissens. Mündliche Kompetenz fördert die Sicherung einer differenzierten Dialog- und Kooperationsfähigkeit sowie Sozialkompetenz. Mittels ästhetischer Texte werden Orientierungswissen und Rezeptionsfähigkeiten ausgebildet, die zur Selbstfindung beitragen. Literatur ist ein wesentliches Medium des kollektiven Gedächtnisses, in dem elementare gesellschaftskonstituierende Ideen wie die der Humanität verankert sind.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht trägt im Umgang mit Sprache als Medium, als Untersuchungsgegenstand und als ästhetisches Gestaltungsmittel zur Erreichung aller Ziele dieses Bildungsbereiches bei.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht trägt mittels Ausbildung von Kommunikationskompetenz zur Friedenserziehung und zu den Grundwerten einer pluralistischen und den Menschenrechten verpflichteten demokratischen Gesellschaft bei. Der Umgang mit ästhetischen Texten schafft Annäherungsmöglichkeiten an das Fremde in der eigenen Gesellschaft und an andere Kulturen. Er bietet Wege, sich mit Sinnfragen der eigenen Existenz auseinander zu setzen. Die Identifizierung des eigenen Sprechens und damit die Reflexion der eigenen Rolle und Identität schaffen auch Platz für die Akzeptanz und das Verstehen anderen Sprechens und sind tragende Elemente für den Umgang mit Sprachvarietäten und Mehrsprachigkeit. Durch Vermittlung fachlicher Inhalte und Methoden sowie durch den Bezug zur Lebenswelt leistet der Deutschunterricht einen wesentlichen Beitrag zum Erlangen der Studierfähigkeit und zum Erwerb von Grundfertigkeiten für den Beruf.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache und Literatur können selbst als Techniken zur Regelung gesellschaftlicher Beziehungen verstanden werden. Zugleich sind sie Medien der Reflexion über die Rolle des Individuums und der Gesellschaft zwischen Naturzustand und technischer Zivilisation. Medienkompetenz fördert die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Auswirkungen technischer Kommunikationsmittel.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch kreativen Umgang mit Sprache, kreative und produktive Schreibaufgaben, szenische Gestaltung und Eigenproduktion ästhetischer Texte trägt der Deutschunterricht zur Erreichung aller Ziele dieses Bildungsbereiches bei.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprachliche und mediale Bildung eröffnen eine bewusstere Wahrnehmung der Diskurse um die gesundheitlichen Auswirkungen von Freizeitgesellschaft, Gesundheitsindustrie, Spitzen- und Breitensport sowie die bewusstere Wahrnehmung von gesundheitlichen Interessen im privaten und beruflichen Leben.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die vielfältigen Aufgaben von Sprache legen für den Deutschunterricht sinnvolle Handlungszusammenhänge nahe. Damit fordern sie zum fächerverbindenden und fächerübergreifenden Arbeiten und zum Lernen an Themen heraus, die für die Einzelnen sowie für die Gesellschaft bedeutsam sind und Bedürfnisse der Studierenden einbeziehen. Die folgenden sechs Bereiche sind in vielfältiger Weise miteinander zu verflechten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mündliche Kompetenz</b> ist eine grundlegende Voraussetzung und ein Ziel jeder Bildung. Über Gesprächserziehung sind die Entwicklung der Persönlichkeit und die Sprachhandlungskompetenz im privaten und im öffentlichen Bereich zu fördern. In diesem Zusammenhang ist es notwendig, dass Studierende in die unterschiedlichen Bedingungen und Prozesse mündlicher Kommunikation Einblick gewinnen und situations-, personen- und sachgerecht agieren sowie die Möglichkeiten verschiedener Gesprächs- und Redeformen ausloten können. Dabei sind neben der Mündlichkeit in der persönlichen Kommunikation auch deren mediale Vermittlungsformen zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schriftliche Kompetenz</b> ist eine Voraussetzung für wissenschaftliches Arbeiten, ein wesentlicher Faktor für die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und für die berufliche Tätigkeit der Studierenden. Sie umfasst die Beschäftigung mit Schreiben für sich, Schreiben als Instrument des Lernens und mit Schreiben für andere. Die Lehrerinnen und Lehrer haben die Schreibprozesse der Studierenden zu begleiten, Schreibmotivation und Freude am Schreiben zu fördern. Studierende sollen lernen, Verantwortung für ihren eigenen Schreibprozess in allen seinen Phasen zu übernehmen – vom Schreibvorhaben bis zum endredigierten Text. Die Auswahl der Textsorten hat sich weitgehend an der außerschulischen Wirklichkeit, darunter auch an literarischen Vorbildern zu orientieren. Vor allem hat der Schreibunterricht textsortenübergreifend Schreibhaltungen auszubilden. Rechtschreibsicherheit ist anzustreben. Individuelle Rechtschreibschwächen sind durch regelmäßige Übungen abzubauen. Einblicke in den Wandel der Schreibnormen sind zu geben. Wörterbücher und andere Hilfsmittel – auch in elektronischer Form – sind in allen Schreibsituationen zu verwenden, auch bei Schularbeiten und anderen Formen der schriftlichen Leistungsfeststellung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An <b>Textkompetenz</b> werden unter den Bedingungen multimedialer Kommunikation höhere und differenziertere Anforderungen gestellt. Texte sind heute selbst zunehmend multimediale Produkte, die eine synästhetische Rezeption erfordern. Textrezeption bzw. Lesen wird verstanden als Interaktion zwischen den Sinnangeboten des Textes und dem Weltwissen und Textwissen der Leserinnen und Leser. Dabei ist eine aktive Auseinandersetzung mit Texten – sowohl emotional als auch argumentativ – zu ermöglichen. Der kognitiv-analysierende Zugang zu Texten soll die Einsicht in die textkonstituierenden Mittel und in die Entstehungsbedingungen von Texten ermöglichen und so die Funktion der Sprache und anderer semiotischer Systeme als Vermittlerin von Wirklichkeiten offen legen. Auf dieser Basis soll die Vielfalt der Deutungsmöglichkeiten von Texten erkannt und genützt werden. Die Ausbildung dieser Fähigkeiten ist für alle Arten von Texten anzustreben, wobei künstlerisch-literarischen Texten eine besondere Bedeutung zukommt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Literarische Bildung</b> hat den Studierenden möglichst vielfältige rezeptive, analytische, produktive und kreative Zugänge zu ästhetischen Texten aller Medienformate und unterschiedlicher Kulturen zu bieten. Die Studierenden sollen zur Freude am Lesen geführt werden und dabei lernen, mit Texten emotional, kognitiv und produktiv-handelnd umzugehen, eine eigenständige Interpretation und ästhetisches und kritisches Urteilsvermögen zu entwickeln und unterschiedliche Rezeptionshaltungen zu reflektieren. Die Analyse von Besonderheiten ästhetischer Texte und ihrer Entstehungsbedingungen sowie die Einordnung von Texten in den kulturellen und historischen Kontext sind anzustreben. Auszuwählen sind Texte, die repräsentativ für ihre Epoche sind, Bezüge zur Gegenwart aufweisen und das Interesse der Studierenden erwecken. Der Schwerpunkt ist auf die Begegnung mit deutschsprachiger unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Literatur zu legen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Mediale Bildung</b> im Deutschunterricht umfasst die Beschäftigung mit allen Arten von Medien, vor allem unter dem Gesichtspunkt der sprachlichen Bildung. Dabei ist sowohl die zentrale Bedeutung der audiovisuellen Medien für die Unterhaltung und Information zu berücksichtigen wie auch die zunehmende Bedeutung der neuen Medien für alle gesellschaftlichen Bereiche und auch die neue Rolle der Printmedien im medialen Gesamtkontext zu beleuchten. Der Deutschunterricht hat Mediennutzungskompetenz zu vermitteln, dh. die Fähigkeit, sich der Medien zielgerichtet und funktional zu bedienen, wie auch Medienkulturkompetenz, also die Fähigkeit, sich in einer von Medientechnologie stark geprägten Kultur zu orientieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Sprachreflexion</b> ist das Nachdenken über den Bau, die Funktionsweise und die Verwendungsbedingungen von Sprache in synchroner und diachroner Hinsicht. Sie ist einerseits als ein integrales Prinzip aller Bereiche des Deutschunterrichts zu behandeln, andererseits als ein eigenes Arbeitsfeld. Grammatikwissen (Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik, Textgrammatik, Pragmatik usw.) ist ein eigenes Bildungsziel, soll den schriftlichen und mündlichen Texterstellungsprozess und die Textkompetenz sowie die Orientierung in den Systemen anderer Sprachen fördern und zur kritischen Analyse von sprachlichen Erscheinungen befähigen. Auszugehen ist von Themen aus der Realität der Studierenden. Situationen der Sprachaufmerksamkeit sind zu nützen, um mit Wissen über Sprache eigene und andere sprachliche Handlungen besser verstehen und einordnen zu können und mit Sprachvarietäten und Mehrsprachigkeit umgehen zu können. In weiterer Folge sind öffentliche Diskussionen (feministische Sprachkritik, politisch korrekte Sprache, Normenkritik, Sprachwandel, politische Kritik in Form der Sprachkritik) in die Unterrichtsarbeit aufzunehmen. Sprachreflexion ist aber auch als Basis für Textinterpretation zu verstehen und als solche Bestandteil literarischer Bildung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur <b>Sicherung des Unterrichtsertrages</b> bieten sich Einzel-, Team- und Gruppenarbeiten sowie Projektarbeiten an.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schularbeiten: 1. bis <b>6.</b> Semester: ein bis zwei Schularbeiten pro Semester im Ausmaß von jeweils ein bis zwei Unterrichtseinheiten, im <b>7.</b> Semester ein bis zwei Schularbeiten im Gesamtausmaß von drei oder fünf Unterrichtseinheiten (Dauer einer Schularbeit zwei oder drei Unterrichtseinheiten) und im <b>8. </b>Semester eine Schularbeit im Ausmaß von vier Unterrichtseinheiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schularbeiten können, wenn es die räumliche und technische Ausstattung erlaubt und die Studierenden damit vertraut sind, auch elektronisch verfasst werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mündliche Kompetenz</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. bis 4. Semester</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hörverständnis</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gesprächen folgen und in sie situationsangepasst eingreifen; aktives Zuhören anwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Inhalts- und Beziehungsebene unterscheiden</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechsituationen und Sprechanlässe</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in verschiedenen Kommunikationssituationen vorbereitet und unvorbereitet sprechen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>auf die Angemessenheit des sprachlichen Ausdrucks achten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einfachheit, Gliederung, Prägnanz und anregende Zusätze beachten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mittel der Gedächtnisunterstützung anwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Präsentationsformen anwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rollen innerhalb des Kommunikationsprozesses wahrnehmen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kommunikatives Verhalten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Faktoren kommunikativer Prozesse verstehen und aktiv mitgestalten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anlass und Intention bewusst machen; Redeumgebung erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Thema und Inhalt eines Gespräches festlegen und erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>symmetrische und asymmetrische Gesprächssituationen erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die sprachliche Herkunft von Gesprächsteilnehmerinnen und Gesprächsteilnehmern und deren unterschiedliche kulturelle Kontexte beachten</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">5. bis 8. Semester</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hörverständnis</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>medial vermittelter mündlicher Kommunikation folgen, das Wesentliche erfassen, aktiv zuhören, Fragen stellen und Feedback geben und annehmen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechsituationen und Sprechanlässe</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in freien und formalisierten Situationen vorbereitet und spontan sprechen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verschiedene sprachliche Register einschließlich der – österreichischen – Standardsprache beherrschen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nichtsprachliche Mittel und Techniken des Sprechens erkennen und nützen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mittel der Rhetorik nutzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>frei vortragen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Präsentationstechniken allein und im Team zielorientiert einsetzen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kommunikatives Verhalten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bedingungen reflektieren, um sie kreativ mitgestalten zu können:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kontextbezogenheit erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Redeumgebung nützen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mediengerechtes Verhalten einnehmen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Metakommunikation über geglücktes bzw. missglücktes Kommunikationsverhalten führen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Kompetenz</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. bis 4. Semester</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schreibhaltungen und Textsorten</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Textsorten aus dem privaten, öffentlichen, journalistischen Leben verfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schreiben für sich durch spielerisch-schöpferisches, kreatives Schreiben die eigene Identität entwickeln Schreiben als Instrument der Wissensaneignung einsetzen lernprozessunterstützende Textsorten verfassen, auch über Interaktionswege der Neuen Medien; eigene Lernprozesse dokumentieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schreiben für andere; Voraussetzungen und Erwartungen von Leserinnen und Lesern berücksichtigen um verständlich zu schreiben, um zu überzeugen und zu unterhalten; Texte auf die eigene Schreibabsicht hin ausrichten; rhetorische Mittel verwenden</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schreibprozess</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Planen: verschiedene Techniken der Ideensammlung kennen und gezielt anwenden; Textaufbau erarbeiten; Zeit einteilen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formulieren: ein dem Text entsprechendes, der Schreibabsicht angemessenes Format wählen und Sprach- und Schreibnormen einhalten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Überarbeiten: eigene Texte optimieren und dabei Schreibhaltung, Textsorte, Lesererwartungen, Verständlichkeit, Sprachrichtigkeit und Schreibrichtigkeit berücksichtigen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechtschreiben: eigene Rechtschreibstärken wahrnehmen, eigene Rechtschreibschwächen erkennen und abbauen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">5. bis 8. Semester</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schreibhaltungen und Textsorten</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Textsorten verfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schreiben für sich; poetisches Schreiben in engem Zusammenhang mit Lesen von und Umgang mit literarischen Texten; Schreiben als Instrument der Erkenntnisgewinnung; eigene Lernprozesse dokumentieren; Verantwortung für den eigenen Lernprozess übernehmen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schreiben für andere; Texte entsprechend der jeweiligen Kommunikationssituation, Absicht und Textsorte gestalten und stilistische Mittel gezielt einsetzen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schreibprozess</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Planen: Gedanken strukturieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formulieren: Sprachverwendung und Ausdruck an der Situation, an den Adressatinnen und Adressaten, am Thema, an Schreibhaltung und Textsorte und an Sprach- und Schreibnormen orientieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Überarbeiten: eigene Texte optimieren und dabei Schreibhaltung, Textsorte, Stil, Lesererwartungen, Verständlichkeit, Sprachrichtigkeit und Schreibrichtigkeit berücksichtigen; Qualität eigener und fremder Texte einschätzen und beurteilen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechtschreiben: bei orthografischen Problemen zielführende Lösungen finden</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Textkompetenz</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. bis 4. Semester</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigenes Leseinteresse artikulieren und begründen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Textinhalt erfassen, Textsinn verstehen, den Text reflektieren und bewerten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verschiedene Techniken der Texterfassung beherrschen, Merkmale von Textsorten erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>äußere und innere Gliederung eines Textes erkennen und den gedanklichen Aufbau erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Techniken der raschen und zielgerichteten Informationsentnahme anwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wichtige und unwichtige Informationen unterscheiden, Informationen themenorientiert entnehmen und verknüpfen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Text mit dem eigenen Wissens- und Erfahrungssystem verknüpfen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verschiedene Standpunkte zu einem Thema erkennen (zB Textvergleich)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bezüge zwischen Texten, auch medienübergreifend, herstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mittel und Wirkungen schriftlicher Texte und verschiedener Text-Bild-Kombinationen vergleichen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">5. bis 8. Semester</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Einfluss von Entstehungsbedingungen auf die Gestaltung von Texten erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Texte in sprachlicher Hinsicht analysieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wechselwirkung von Form und Inhalt aufzeigen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Interpretationen entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch das Erkennen von Strategien der Beeinflussung politische Mündigkeit erlangen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Einfluss persönlicher Wertvorstellungen auf das Urteil erfassen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Literarische Bildung</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. bis 4. Semester</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Texte und Kontexte</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>persönliche Zugänge zu ästhetischen Texten finden und eigene Leseinteressen artikulieren und begründen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ästhetische Texte in ihrem Kontext erfassen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>literarische Zeugnisse aus der Antike und dem Mittelalter kennen lernen und Bezüge zur Gegenwart herstellen; Beispiele deutschsprachiger Literatur von Beginn der Neuzeit bis zur Französischen Revolution kennen; Beispiele von Gegenwartsliteratur besprechen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Werkpoetik</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennzeichen verschiedener Textsorten erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Merkmale von Textarten und Genres feststellen und als Mittel der Textintention verstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ort, Figuren, Geschehen, Zeit als literarische Grundelemente benennen; Erzählerin bzw. Erzähler und lyrisches Ich in ihrer Funktion erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sprachliche Verfahren in ästhetischen Texten aufzeigen, filmsprachliche Mittel erfassen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Rezeption und Interpretation</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Leseprozess auf dem Hintergrund subjektiven Erlebens reflektieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Inhalte ästhetischer Texte wiedergeben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Interpretationsversuche auf Basis von Textbeschreibung und Kontexten anstellen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">5. bis 8. Semester</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Texte und Kontexte</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ästhetische Texte in ihrem Kontext erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>deutschsprachige, insbesondere österreichische Literatur vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart anhand ausgewählter Beispiele kennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>multikulturelle Bezüge (Vielvölkerstaat, Exil, ethnische Minderheiten, Migration usw.) kennen lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beispiele künstlerischer Filme kennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Spannungsfeld von Leserinnen und Lesern, Schriftstellerinnen und Schriftstellern, Markt, Gesellschaft und Politik erschließen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Werkpoetik</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bezüge zwischen Inhalt und Form herstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Themen, Stoffe, Motive, Symbole, Mythen in ihrer Aktualität erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beziehungen zwischen ästhetischer Welt und Realität problematisieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wechselwirkungen literarischer und filmischer Erzählweisen aufzeigen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Rezeption und Interpretation</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Ansätze der Textanalyse erproben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Texte interpretieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu einem eigenen begründeten Urteil kommen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mediale Bildung</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. bis 8. Semester</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mediennutzungskompetenz entwickeln</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wissen aus Medien erfassen: Informationen aus verschiedenen Medienformaten entnehmen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Daten aus komplexen konventionell oder elektronisch gespeicherten Datenmengen selektieren, analysieren, strukturieren, interpretieren und online oder offline präsentieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fertigkeiten des Informationslesens in den Neuen Medien anwenden: Querlesen, Parallellesen, Wahrscheinlichkeitslesen, Hypertextlesen, multimediales Lesen usw.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Neuen Medienformate rezeptiv und produktiv nützen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Medien zur Kommunikation nützen und als Basis multikultureller Kontakte fördern</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Medienkulturkompetenzen entwickeln</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Medienproduktionsformen (Buch und andere Printmedien, Film, Fernsehen, Video, Rundfunk, Neue Medien) kennen sowie ihre Organisationsstrukturen und wechselseitige Durchdringung erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gesellschaftliche Auswirkungen der Medien erkennen und ihre lebensgestaltenden Funktionen reflektieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Interessen und Absichten hinter (multi-)medialen Texten und Produkten analysieren und bewerten sowie manipulative Zielsetzungen erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>künstlerische Ausdrucksformen in verschiedenen Medien (zB Buch und andere Printmedien, Theater, Film, Fernsehen, Video, Rundfunk, Neue Medien) rezipieren, vergleichen und zueinander in Beziehung setzen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachreflexion</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. bis 8. Semester</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachliche und grammatische Phänomene</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundkenntnisse der deutschen Grammatik erwerben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grammatische Phänomene in ihrem Kontext reflektieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Beziehung von Sprache und außersprachlicher Wirklichkeit als Problem erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Zusammenhang zwischen Sprache und Denken überlegen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprach- und Kommunikationsverhalten</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sprachliche Strategien in der persönlichen Kommunikation reflektieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verantwortungsbewussten Umgang mit eigenen sprachlichen Äußerungen erlernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>öffentlichen Sprachgebrauch analysieren und kritisieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zu sprachkritischen Diskursen (feministische Sprachkritik, politisch korrekte Sprache) beitragen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LEBENDE FREMDSPRACHE (Erste, Zweite)</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">(Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Slowenisch, <br />Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Ungarisch, Kroatisch, Slowakisch, Polnisch)</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der vorliegende Lehrplan beinhaltet Vorgaben für die Erste lebende Fremdsprache (1. bis 8. Semester) und Zweite lebende Fremdsprache (2. bis 8. Semester).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Handlungsorientierte Fremdsprachenkompetenz</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Fremdsprachenunterrichts der allgemein bildenden höheren Schule für Berufstätige ist es, die Studierenden zu befähigen, in der jeweiligen Fremdsprache grundlegende kommunikative Anforderungen des gesellschaftlichen Lebens zu erfüllen und sich in den Fertigkeitsbereichen Hören, Lesen, Sprechen, Schreiben in einer breiten Palette von privaten, beruflichen und öffentlichen Situationen sprachlich und kulturell angemessen zu verhalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darüber hinaus kommt dem Fremdsprachenunterricht die Aufgabe zu, einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung dynamischer Fähigkeiten (Sachkompetenz, Sozialkompetenz, Selbstkompetenz, methodische Kompetenz ua.) zu leisten. Sozialen Kompetenzen in multikulturellen Umgebungen ist dabei besonderes Augenmerk zu widmen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Interkulturelle Kompetenz</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch interkulturelle Themenstellungen ist die Sensibilisierung der Studierenden für die Sprachenvielfalt Europas und der Welt zu verstärken, Aufgeschlossenheit gegenüber Nachbarsprachen bzw. gegenüber Sprachen von autochthonen Minderheiten und Arbeitsmigrantinnen und -migranten des eigenen Landes zu fördern und insgesamt das Verständnis für andere Kulturen und Lebensweisen zu vertiefen. Die vorurteilsfreie Beleuchtung kultureller Stereotypen und Klischees, die bewusste Wahrnehmung von Gemeinsamkeiten und Verschiedenheiten sowie die kritische Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen bzw. mit österreichischen Gegebenheiten sind dabei anzustreben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wenn sich Studierende im Klassenverband befinden, denen Fremdsprachen als Muttersprachen bzw. als Zweitsprachen innerhalb der Familie dienen, sind deren besondere Kenntnisse und Fähigkeiten im Unterricht sowohl individuell zu fördern als auch in der Klassengemeinschaft zu nutzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenz zum lebensbegleitenden autonomen Sprachenlernen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Fremdsprachenunterricht hat die Aufgabe, den Studierenden ein breites Spektrum an Sprachlernstrategien für den weiteren selbstständigen Spracherwerb im Sinne des lebensbegleitenden autonomen Sprachenlernens zu erschließen. Möglichkeiten zur Selbstevaluation sind dabei besonders zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Fremdsprachenunterricht ist der europäischen Dimension sowie den zunehmenden Mobilitätsanforderungen an die Bürgerinnen und Bürger der europäischen Gemeinschaft Rechnung zu tragen; die positiven Auswirkungen von Fremdsprachenkenntnissen auf Beschäftigung und Wirtschaftsstandorte sind dabei deutlich zu machen. Im Hinblick auf eine transnational orientierte Berufs- bzw. Studierfähigkeit sind mündliche und schriftliche Fremdsprachenkompetenz in ausgewogener Relation zu fördern und auf die Befähigung zur gezielten Nutzung fremdsprachlicher Informationsquellen auszurichten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Entwicklung der allgemeinen Sprachkompetenz als Grundlage von Denk-, Ausdrucks-, Kommunikations- und Handlungsfähigkeit kommt dem Fremdsprachenunterricht im Fächerkanon insgesamt eine tragende Rolle zu.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Auswahl geeigneter fremdsprachlicher Themenstellungen ist die Weltoffenheit der Studierenden sowie ihr Verständnis für gesellschaftliche Zusammenhänge zu fördern. Konfliktfähigkeit, Problemlösungskompetenz und Friedenserziehung sind auch im Fremdsprachenunterricht als zentrale Lehr- und Lernziele zu betrachten. Zudem ist im Fremdsprachenunterricht eine Sprachregelung zu vermitteln und zu pflegen, die der Gleichberechtigung der sozialen Geschlechter entspricht.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auch im Fremdsprachenunterricht sind gelegentlich fachsprachliche Texte zu bearbeiten, die eine kritische Auseinandersetzung mit human-, sozial-, naturwissenschaftlichen, technologischen und wirtschaftsbezogenen Entwicklungen ermöglichen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Fremdsprachenunterricht sind methodisch und inhaltlich kreative Aktivitäten nach Möglichkeit anzubieten (zB Theater, Spiel, Simulationen, Schreiben als kreative Ausdrucksform). Dabei sind die Studierenden in die Reflexion über den lernpsychologischen Gewinn des Einsatzes vielfältiger Kreativtechniken mit einzubeziehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kommunikative Anlässe über eine der Gesundheit zuträgliche Lebensführung sind auch im Fremdsprachenunterricht zu nutzen bzw. herzustellen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kommunikative Sprachkompetenz als übergeordnetes Lernziel</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dem handlungsorientierten Ansatz gemäß stellt die kommunikative Sprachkompetenz das übergeordnete Lehr- und Lernziel des Fremdsprachenunterrichts dar. Dh., fremdsprachliche Teilkompetenzen sind in dem Maße zu vermitteln, wie sie für erfolgreiche mündliche und schriftliche Kommunikation nötig sind.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gleiche Gewichtung der Fertigkeitsbereiche</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Fertigkeitsbereiche Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen, Schreiben sind mit gleicher Gewichtung, regelmäßig und möglichst integrativ zu üben. Auf Praxisrelevanz sowie steigende Authentizität der Sprachmittel und Sprachsituationen ist dabei besonders zu achten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Berücksichtigung der Lernersprache</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Fremdsprachenunterricht ist auf allen Lernstufen zu berücksichtigen, dass sich Studierende der Zielsprache über lernersprachliche Zwischenschritte annähern und Fehler ein selbstverständliches und konstruktives Merkmal des Sprachenlernens darstellen. Zielsprachliche Richtigkeit ist dennoch in einem sinnvollen Maß anzustreben; lernersprachliche Abweichungen von der Zielsprache sind dabei stets niveaubezogen und aufgabenspezifisch zu behandeln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zielsprache als Unterrichtssprache</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als Unterrichtssprache ist so viel Zielsprache wie möglich, so wenig Deutsch wie nötig einzusetzen. Die Techniken mündlicher und schriftlicher Übertragung und Übersetzung in die Muttersprache sind auf niedrigeren Lernniveaus nur als punktuelle lernstrategische Zwischenschritte, zB zur Vertiefung von Textverständnis und Grammatikvermittlung, anzuwenden. Auf fortgeschritteneren Lernniveaus hingegen sind Übertragung und Übersetzung den Studierenden als Arbeitstechniken grundsätzlich vertraut zu machen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Reflektierender Sprachenvergleich</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der reflektierende Umgang mit Sprache (auch im Vergleich mit der Unterrichts- bzw. Muttersprache, mit Volksgruppen- und Nachbarsprachen bzw. mit anderen Fremdsprachen) ist im Unterricht zu fördern. Durch vergleichende Beobachtungen ist die Effizienz des Spracherwerbs zu steigern, die allgemeine Sprachlernkompetenz zu erhöhen und ein vertieftes Sprachverständnis zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Erwerb einer zweiten, dritten oder weiteren Fremdsprache ist das Zurückgreifen auf bereits vorhandene Fremdsprachenkompetenzen als besonderer lernstrategischer Vorteil bewusst zu machen und konsequent zu nutzen (Tertiärspracheneffekt).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vielfalt von Lehrmethoden, Arbeitsformen und Lernstrategien</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine breite Streuung an studierendenzentrierten, prozess- und produktorientierten Lehrmethoden, Arbeitsformen und Lernstrategien ist sowohl dem Fremdsprachenerwerb als auch der Entwicklung dynamischer Fähigkeiten (Schlüsselkompetenzen) dienlich und somit generell anzustreben. Dabei sind verschiedenste Arbeitstechniken einzusetzen (wie zB Präsentationen mithilfe von Medien bzw. anderen Hilfsmitteln, Projektarbeit, Lese- und Lerntagebücher, Portfolios).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Rahmen der Lehrmethoden und Arbeitsformen sind verschiedene Wahrnehmungs- und Verarbeitungskanäle zu nutzen und entsprechend vielfältige Angebote an Lernstrategien in den Unterricht zu integrieren. Unterschiedliche Voraussetzungen bezüglich Lerntypen, Lernstile, Lerntempo, sozialer Fertigkeiten, Stärken und Schwächen sind auch in einer differenzierten Lernberatung der Studierenden durch die Lehrerinnen und Lehrer bestmöglich zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vertrautheit mit Lehrmaterialien, Nachschlagewerken und Hilfsmitteln</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Umgang mit Lehr- und Lernmaterialien, Nachschlagewerken, Grammatikübersichten, zwei- und einsprachigen Wörterbüchern in Print-, Ton-, Datenträger- und Online-Version sind die Studierenden zu Geläufigkeit und Eigenständigkeit hinzuführen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Benutzung von zwei- bzw. einsprachigen Wörterbüchern ist bereits ab dem ersten Semester zu üben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Schulung von Aussprache und Akzentuierung ist das rezeptive Beherrschen der internationalen Lautschrift anzustreben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sind auch im Fremdsprachenunterricht vielseitig zu nutzen (zB bei der Bearbeitung von Lehrinhalten, zur Schulung von Arbeitstechniken und im Rahmen von Schularbeiten oder der Führung von Portfolios).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Aktualität der Lehrmaterialien, Texte und Arbeitsunterlagen ist laufend zu sorgen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einbindung authentischer Begegnungen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Fremdsprachenunterricht ist höchstmögliche Authentizität der zum Einsatz kommenden sprachlichen Mittel auch durch direkte persönliche Begegnungen mit Personen zu fördern, deren Muttersprache die gelehrte Fremdsprache ist (zB durch den Einsatz von Fremdsprachenassistentinnen und -assistenten im schulischen Alltag). Authentische Begegnungen sind – unter Rücksichtnahme auf die soziale, berufliche und familiäre Situation der Studierenden – auch in Ergänzung des Unterrichts anzubieten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fächerübergreifende Aktivitäten</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlegende Charakteristika von Sprache und Kommunikation sind – im Sinne eines Gesamtsprachenkonzepts – in fächerübergreifender Kooperation mit anderen (klassischen und lebenden) Fremdsprachen sowie mit dem Unterrichtsgegenstand Deutsch zu behandeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zum Einsatz von Fremdsprachen als Arbeitssprachen in nicht-sprachenspezifischen Fächern siehe § 17 des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erwerb linguistischer Kompetenzen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lautwahrnehmung, Aussprache und Intonation sind in dem Maße zu schulen, wie sie eine in der Zielsprache angemessene Verständigung gewährleisten. Eine Annäherung der Aussprache an die Standardaussprache ist zwar wünschenswert, darf jedoch nicht zur Überforderung der Studierenden führen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wortschatz und Idiomatik sind situationsorientiert, im Kontext und systematisch zu erweitern. Dabei ist insgesamt zu beachten, dass das rezeptive Sprachvermögen der Studierenden im Bereich von Wortschatz und Idiomatik das produktive Sprachvermögen übertrifft.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Studierende sollen angeregt werden ihren Wortschatz durch außerschulische Lektüre fremdsprachiger Texte und literarischer Werke auch eigenständig zu erweitern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grammatik ist im Fremdsprachenunterricht vorrangig unter funktionalem Aspekt zu erarbeiten; das heißt, die Beschäftigung mit spezifischen Sprachstrukturen und Grammatikübungen hat überwiegend im Rahmen themen- und situationsbezogener kommunikativer Aktivitäten und Strategien zu erfolgen. Das kognitive Erfassen von Regeln der Wort- und Satzbildung ist dabei in erster Linie als Lernhilfe zu nutzen und soll besonders strukturbetonten Lernertypen entgegenkommen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Komplexität und Vielfalt der sprachlichen Mittel zur Bewältigung kommunikativer Aufgaben sind stetig zu intensivieren. Die entsprechenden grammatischen Strukturen sind begleitend dazu in zyklischer Progression zu erarbeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei fortschreitendem Lernzuwachs auf höheren Lernstufen ist – über das Lehr- und Lernziel der erfolgreichen Kommunikation hinaus – dem Prinzip der Sprachrichtigkeit zunehmende Bedeutung beizumessen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erwerb pragmatischer Kompetenzen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Befähigung, fremdsprachliche Mittel zu bestimmten kommunikativen Zwecken einzusetzen, ist Kernaufgabe des Fremdsprachenunterrichts; damit ist den Sprachfunktionen eine zentrale Rolle einzuräumen (wie zB Absicht, Fähigkeit, Möglichkeit, Notwendigkeit, Wunsch, Vermutung, Zustimmung, Ablehnung, Begründung, Bedingung ausdrücken; Gesprächsbeginn bzw. Gesprächsende signalisieren oder Rederecht behalten bzw. abgeben).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Anwendung fremdsprachlicher Mittel ist im Laufe des Lernzuwachses zunehmend auf Kohärenz, Logik, Flüssigkeit, Klarheit und Angemessenheit des Ausdrucks zu achten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Begleitend zu den sprachlichen Mitteln ist die Kenntnis grundlegender Formen der non-verbalen Kommunikation zu vermitteln (wie kulturelle Konventionen bezüglich Gestik, Mimik, Körperhaltung, Augen- und Körperkontakt sowie räumlicher Abstand von Sprecherinnen und Sprechern in Interaktionssituationen).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erwerb soziolinguistischer Kompetenzen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit fortschreitendem Lernzuwachs sind zunehmend Registerunterschiede zwischen neutralen, formellen, informellen, freundschaftlichen bzw. vertraulichen Sprachformen zu beachten, die dazu beitragen, dass sich die Studierenden sprachlich sozial angemessen verhalten; den Höflichkeitskonventionen kommt dabei besondere Bedeutung zu.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Nationale Sprachvarietäten sind exemplarisch in den Fertigkeitsbereich Hörverstehen zu integrieren. Bei speziell gegebenen Interessensschwerpunkten sind auch regionale, soziale, berufsspezifische und nicht-muttersprachliche Sprachvarianten zu berücksichtigen. Handelt es sich bei der gelehrten Fremdsprache um eine internationale Verkehrssprache (Lingua franca) ist auch der Kontakt mit nicht-muttersprachlichen Aussprachevarianten zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vielfältige Kommunikationssituationen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um größtmögliche fremdsprachliche Kompetenz für private, berufliche und studienbezogene Kommunikationssituationen zu erreichen, sind die fremdsprachlichen Mittel in eine möglichst breite Streuung von öffentlichen und privaten situativen Kontexten einzubetten (wie zB häuslicher Bereich, Familie, Restauration, öffentliche Räume, Bildungseinrichtungen, Verkehrsmittel, Geschäfte, Behörden, Unternehmen, Einrichtungen des Gesundheitswesens, Kultur, Sport).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vielfältige Themenbereiche und Textsorten</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Erlangung eines möglichst umfassenden lexikalischen Repertoires sind verschiedenste Themenbereiche zu bearbeiten (wie zB Sprache und ihre Anwendungsmöglichkeiten; Rolle der Medien; Arbeit und Freizeit; Erziehung; Lebensplanung; Einstellungen und Werte; Zusammenleben; aktuelle soziale, wirtschaftliche und politische Entwicklungen; Prozesse der Globalisierung; kulturelle und interkulturelle Interaktion; Umwelt; aktuelle Entwicklungen in Technik und Wissenschaft; Kunst in ihren Ausdrucksformen Literatur, Musik, bildende Künste). Spezielle thematische Schwerpunkte sind jeweils im Einklang mit individuellen Interessenslagen und Bedürfnissen der Studierenden sowie mit aktuellen Ereignissen zu setzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die verschiedenen Themenbereiche sind durch möglichst vielfältige Textsorten zu erschließen (wie zB Sachverhaltsdarstellungen, Analysen, Stellungnahmen, Anweisungen, Zusammenfassungen, Berichte, Beschreibungen, Kommentare, Reflexionen, Geschichten, Dialoge, Briefe, E-Mails, Märchen, Lieder, Gedichte).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne einer humanistisch orientierten Allgemeinbildung ist bei der thematischen Auswahl fremdsprachiger Texte auch literarischen Werken ein entsprechender Stellenwert einzuräumen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Länder und Kulturen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch entsprechende Auswahl der Unterrichtsmittel ist für grundlegende Einblicke in Gesellschaft, Zivilisation, Politik, Medien, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Kunst des betreffenden Sprachraumes zu sorgen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leistungsfeststellung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verwendung von Wörterbüchern bei Schularbeiten ist nach Maßgabe der Aufgabenstellungen zu gestatten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Erste lebende Fremdsprache</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schularbeiten können, wenn es die räumliche und technische Ausstattung erlaubt und die Studierenden damit vertraut sind, auch elektronisch verfasst werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schularbeiten: 1. bis 3. Semester: ein bis zwei Schularbeiten pro Semester im Ausmaß von jeweils einer Unterrichtseinheit, 4. bis 6. Semester: ein bis zwei Schularbeiten pro Semester im Ausmaß von jeweils zwei Unterrichtseinheiten, 7. Semester: ein bis zwei Schularbeiten im Ausmaß von jeweils ein bis drei Unterrichteinheiten, insgesamt jedoch maximal vier und mindestens drei Unterrichtseinheiten und im 8. Semester: eine Schularbeit im Ausmaß von drei Unterrichtseinheiten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Zweite lebende Fremdsprache</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schularbeiten: 2. bis 5. Semester: ein bis zwei Schularbeiten pro Semester im Ausmaß von jeweils einer Unterrichtseinheit, im 6. und 7. Semester ein bis zwei Schularbeiten pro Semester im Ausmaß von jeweils zwei Unterrichtseinheiten, im 8. Semester eine Schularbeit im Ausmaß von drei Unterrichtseinheiten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Kompetenzniveaus A1 – B1 bzw. B2 des Europäischen Referenzrahmens (GER)</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die kommunikativen Teilkompetenzen, die Studierende erwerben sollen, folgen den international standardisierten Kompetenzniveaus A1, A2, B1 und B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen – GER und umfassen die Kann-Beschreibungen des Rasters zu den Fertigkeitsbereichen Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängend Sprechen und Schreiben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Raster zu den Fertigkeitsbereichen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Kompetenzniveau A1</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b>: Die Studierenden können vertraute Wörter und ganz einfache Sätze verstehen, die sich auf sie selbst, ihre Familie oder auf konkrete Dinge um sie herum beziehen, vorausgesetzt es wird langsam und deutlich gesprochen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b>: Die Studierenden können einzelne vertraute Namen, Wörter und ganz einfache Sätze verstehen, zB auf Schildern, Plakaten oder in Katalogen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>An Gesprächen teilnehmen</b>: Die Studierenden können sich auf einfache Art verständigen, wenn ihre Gesprächspartner bereit sind, etwas langsamer zu wiederholen oder anders zu sagen, und ihnen dabei helfen zu formulieren, was sie zu sagen versuchen. Sie können einfache Fragen stellen und beantworten, sofern es sich um unmittelbar notwendige Dinge und um sehr vertraute Themen handelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Zusammenhängendes Sprechen</b>: Die Studierenden können einfache Wendungen und Sätze gebrauchen, um Leute, die sie kennen, zu beschreiben und um zu beschreiben, wo sie wohnen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b>: Die Studierenden können eine kurze einfache Postkarte schreiben, zB Feriengrüße. Sie können auf Formularen, zB in Hotels, Namen, Adresse, Nationalität usw. eintragen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Kompetenzniveau A2</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b>: Die Studierenden können einzelne Sätze und die gebräuchlichsten Wörter verstehen, wenn es um für sie wichtige Dinge geht (zB sehr einfache Informationen zur Person und zur Familie, Einkaufen, Arbeit, nähere Umgebung). Sie verstehen das Wesentliche von kurzen, klaren und einfachen Mitteilungen und Durchsagen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b>: Die Studierenden können ganz kurze, einfache Texte lesen. Sie können in einfachen Alltagstexten (zB Anzeigen, Prospekten, Speisekarten oder Fahrplänen) konkrete, vorhersehbare Informationen auffinden. Sie können kurze, einfache persönliche Briefe verstehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>An Gesprächen teilnehmen</b>: Die Studierenden können sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen, in denen es um einen einfachen, direkten Austausch von Informationen und um vertraute Themen und Tätigkeiten geht. Sie können ein sehr kurzes Kontaktgespräch führen, verstehen aber normalerweise nicht genug, um selbst ein Gespräch in Gang zu halten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Zusammenhängendes Sprechen</b>: Die Studierenden können mit einer Reihe von Sätzen und mit einfachen Mitteln zB ihre Familie, andere Leute, ihre Wohnsituation, ihre Ausbildung und ihre gegenwärtige (oder letzte berufliche) Tätigkeit als Studierende beschreiben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b>: Die Studierenden können kurze, einfache Notizen und Mitteilungen schreiben. Sie können einen ganz einfachen persönlichen Brief schreiben, zB um sich für etwas zu bedanken.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Kompetenzniveau B1</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b>: Die Studierenden können die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. geht. Sie können vielen Radio- oder Fernsehsendungen über aktuelle Ereignisse und über Themen aus ihrem (Berufs- und) Interessengebiet die Hauptinformationen entnehmen, wenn relativ langsam und deutlich gesprochen wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b>: Die Studierenden können Texte verstehen, in denen vor allem sehr gebräuchliche Alltags- oder Berufssprache vorkommt. Sie können private Briefe verstehen, in denen von Ereignissen, Gefühlen und Wünschen berichtet wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>An Gesprächen teilnehmen</b>: Die Studierenden können die meisten Situationen bewältigen, denen man auf Reisen im Sprachgebiet begegnet. Sie können ohne Vorbereitung an Gesprächen über Themen teilnehmen, die ihnen vertraut sind, die sie persönlich interessieren oder die sich auf Themen des Alltags wie Familie, Hobbys, Arbeit, Reisen, aktuelle Ereignisse beziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Zusammenhängendes Sprechen</b>: Die Studierenden können in einfachen zusammenhängenden Sätzen sprechen, um Erfahrungen und Ereignisse oder ihre Träume, Hoffnungen und Ziele zu beschreiben. Sie können kurz ihre Meinungen und Pläne erklären und begründen. Sie können eine Geschichte erzählen oder die Handlung eines Buches oder Films wiedergeben und ihre Reaktionen beschreiben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b>: Die Studierenden können über Themen, die ihnen vertraut sind oder sie persönlich interessieren, einfache zusammenhängende Texte schreiben. Sie können persönliche Briefe schreiben und darin von Erfahrungen und Eindrücken berichten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Kompetenzniveau B2</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Hören</b>: Die Studierenden können die Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Redebeiträgen zu konkreten und abstrakten Themen verstehen, wenn Standardsprache gesprochen wird; sie können auch Fachdiskussionen im eigenen Spezialgebiet verstehen. Sie können im Fernsehen die meisten Nachrichtensendungen und aktuellen Reportagen einigermaßen verstehen. Sie können die meisten Spielfilme verstehen, sofern in normaler Geschwindigkeit in Standardsprache gesprochen wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Lesen</b>: Die Studierenden können Artikel und Berichte über Probleme der Gegenwart lesen und verstehen, in denen die Schreibenden eine bestimmte Haltung oder einen bestimmten Standpunkt vertreten. Sie können zeitgenössische literarische Prosatexte verstehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>An Gesprächen teilnehmen</b>: Die Studierenden können mit einiger Anstrengung vieles verstehen, was in Gesprächen, die in ihrer Gegenwart geführt werden, gesagt wird, dürften aber Schwierigkeiten haben, sich wirklich an Gruppengesprächen mit Muttersprachlern zu beteiligen, die ihre Sprache in keiner Weise anpassen. Sie können sich in vertrauten Situationen aktiv an einer Diskussion beteiligen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Zusammenhängendes Sprechen</b>: Die Studierenden können zu vielen Themen aus ihren Interessengebieten eine klare Darstellung geben. Sie können einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Schreiben</b>: Die Studierenden können über eine Vielzahl von Themen, die sie interessieren, klare und detaillierte Texte schreiben. Sie können in einem Aufsatz oder Bericht Informationen wiedergeben oder Argumente für oder gegen einen bestimmten Standpunkt darlegen. Sie können Briefe schreiben und darin die persönliche Bedeutung von Ereignissen und Erfahrungen deutlich machen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Kompetenzniveaus und Semester</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die folgende Zuordnung von Kompetenzniveaus und Semestern gibt die Grundanforderungen an, die für alle Studierenden einer bestimmten Lernstufe gelten; vorangehende Niveaus sind dabei stets vorauszusetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wird verschiedenen Semestern das gleiche Kompetenzniveau zugeordnet, so sind die Fertigkeiten dieses Niveaus im höheren Semester durch eine Ausweitung der kommunikativen Situationen, der Themenbereiche und Textsorten entsprechend zu vertiefen und zu festigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Ersten lebenden Fremdsprache ist zu berücksichtigen, dass bei Studierenden an allgemein bildenden höheren Schulen für Berufstätige der Abschluss der 8. Schulstufe mitunter viele Jahre zurückliegt und das Kompetenzniveau A2 nicht in vollem Umfang vorausgesetzt werden kann. Aus diesem Grund dient das 1. und 2. Semester der Heranführung an das Kompetenzniveau A2, sowie dessen Festigung und Vertiefung.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Erste lebende Fremdsprache</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. bis 8. Semester:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nach dem 2. Semester der ersten lebenden Fremdsprache</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen, Schreiben: A2, bei gleichzeitiger Erweiterung und Vertiefung der kommunikativen Situationen, Themenbereiche und Textsorten.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nach dem 4. Semester der ersten lebenden Fremdsprache</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen, Schreiben: B1</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nach dem 5. Semester der ersten lebenden Fremdsprache</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen, Schreiben: B1, bei gleichzeitiger Erweiterung und Vertiefung der Themenbereiche und Textsorten.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nach dem 6. Semester der ersten lebenden Fremdsprache</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen, Schreiben: B1, bei gleichzeitiger Erweiterung und Vertiefung der kommunikativen Situationen, Themenbereiche und Textsorten.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nach dem 8. Semester der ersten lebenden Fremdsprache</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen, Schreiben: B2</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">Zweite lebende Fremdsprache</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><b>2. bis 8. Semester:</b></ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nach dem 3. Semester:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hören, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen: A1</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lesen, Schreiben: A2</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nach dem 5. Semester:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen, Schreiben: A2, bei gleichzeitiger Erweiterung und Vertiefung der kommunikativen Situationen, Themenbereiche und Textsorten.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nach dem 6. Semester:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen, Schreiben: B1</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nach dem 8. Semester:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hören, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen: B1, bei gleichzeitiger Erweiterung und Vertiefung der Themenbereiche</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schreiben: B1, bei gleichzeitiger Erweiterung der Themenbereiche und Textsorten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lesen: erweiterte und vertiefte Version von B1</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LATEIN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lateinunterricht öffnet den Zugang zur europäischen Sprachenlandschaft:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>er führt über den Spracherwerb zum Übersetzen und Interpretieren von Originaltexten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>er erleichtert durch modellhafte Sprachbetrachtung und Sprachreflexion das Erlernen von Fremdsprachen und vertieft das Verständnis für die Muttersprache</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>er gibt Einblick in wissenschaftliche Fachsprachen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>er steigert somit die aktive und passive Sprachkompetenz</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Latein eröffnet durch intensive Auseinandersetzung mit Schlüsseltexten Europas vielfältige Zugänge zur europäischen Geisteswelt:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Latein schlägt Brücken von der antik-heidnischen Kultur über das christlich geprägte Mittelalter, über Humanismus und Aufklärung bis in die Gegenwart</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Latein bietet einen Einblick in die Grundlagen und die Entwicklung der europäischen Literatur- und Kunstgeschichte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Latein vermittelt beispielhaft die Rezeption und Wirkungsgeschichte von Ideen, Motiven und Stoffen europäischen Bewusstseins</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Latein fördert somit das historische Denken und die „kulturelle Erinnerung“</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Latein führt durch die Auseinandersetzung mit modellhaften Textsequenzen aus verschiedenen historischen Epochen zur Fähigkeit, in lebenslangen Lernprozessen Wertbegriffe und gesellschaftlich-politische Konventionen zu analysieren. Durch die intensive Beschäftigung mit Sprache, Literatur und Kunst werden Sach-, Selbst- und Sozialkompetenz im Sinne einer umfassenden Bildung gefördert.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen von komplexen Sprachstrukturen und Textsequenzen; kritische Auseinandersetzung mit Textinhalten; Steigerung der persönlichen Ausdrucksfähigkeit in der Präsentation</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewusst machen der Verantwortung für die eigene Person, die Gesellschaft und die Umwelt; Befähigung zur kritischen Auseinandersetzung mit Werten und Normen der Gesellschaft in ihrer Zeitgebundenheit; flexibler Umgang mit den Herausforderungen im sozialen Kontext</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung des analytischen und systemhaften Denkens; Schaffung eines Fundus der Fachterminologie; Sensibilisierung für ethische Problemstellungen im Zusammenhang mit Mensch, Natur und Umwelt</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung der sprachlichen Kreativität des Einzelnen; Anregung zum kreativ-produktiven Umgang mit verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kontrastive Betrachtung von Körperlichkeit, Gesundheitsbewusstsein und Lebensstil.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Unterrichten in Modulen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lektüreunterricht setzt sich aus thematisch orientierten Modulen zusammen. Module sind Unterrichtssequenzen unterschiedlicher Länge, die auf der Lektüre von Originaltexten unterschiedlicher Gattung und unterschiedlicher Autoren basieren. Bei der Auswahl der Texte ist eine breite Streuung von der Antike bis in die Neuzeit anzustreben. Im Interesse der Geschlossenheit des Moduls sind Texte auch kursorisch oder in Übersetzung zu bearbeiten. Ergänzend zur Übersetzungsarbeit sind Sekundärliteratur, nichtliterarische Quellen, Beispiele aus der Rezeptions- und Wirkungsgeschichte usw. anzuwenden. Für jedes Modul sind ein dem Bedarf entsprechendes Vokabular zu erarbeiten und für die Lektüre relevante grammatikalische Phänomene zu festigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Alle Module der jeweiligen Schulform sind zu behandeln. Deren Reihenfolge ist innerhalb von drei Semestern frei wählbar. Dadurch soll eine inhaltliche Abstimmung mit anderen Fächern ermöglicht werden. Empfehlenswert ist eine abschließende Zusammenfassung der für das Modul relevanten erarbeiteten Inhalte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Am Gymnasium für Berufstätige ist innerhalb der letzten beiden Semester eines der vorgegebenen Module als Projektmodul zu gestalten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leitlinien zur Unterrichtsgestaltung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Steigerung der Motivation sind unterschiedliche Lehr- und Lernformen anzuwenden. Dabei ist die Eigenständigkeit der Studierenden unter anderem durch projektorientiertes Arbeiten und selbstständiges Beschaffen von Informationen (auch mittels IKT) zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auswahl und der Schwierigkeitsgrad der Texte haben sich an Alter und Wissensstand der Studierenden zu orientieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Grund des breiten Themenspektrums bieten sich vielfältige Anknüpfungspunkte zu fächerverbindendem und fächerübergreifendem Arbeiten. Einen Schwerpunkt hat dabei die kontrastive und komparatistische Sprachbetrachtung zu bilden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Studierenden sind möglichst früh zu einer effizienten Benutzung des Wörterbuchs anzuleiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Studierende sind dazu anzuhalten, bei der Präsentation modulimmanenter Inhalte auf eine entsprechende rhetorische Ausgestaltung und die Anwendung adäquater Techniken zu achten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sind durch wissenschaftliche Propädeutik auf ein Studium und lebensbegleitendes Lernen vorzubereiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Ergänzung des Unterrichts durch Exkursionen, Lehrausgänge und Studienreisen ist anzustreben, wobei zur Vorbereitung, wenn möglich, regionale Quellen zu berücksichtigen sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im 6. Semester des Realgymnasiums/Wirtschaftskundlichen Realgymnasiums sind die Module Politik und Rhetorik und Formen der Lebensbewältigung zu behandeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schularbeiten: 2. bis 6. Semester: ein bis zwei Schularbeiten pro Semester im Ausmaß von jeweils einer Unterrichtseinheit, im 7. Semester ein bis zwei Schularbeiten im Ausmaß von jeweils zwei Unterrichtseinheiten und im 8. Semester eine Schularbeit im Ausmaß von drei Unterrichtseinheiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verwendung von Wörterbüchern ist ab der Lektürephase zu gestatten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><b>2. und 3. Semester:</b></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen folgende Ziele erreichen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vertrautheit mit den Grundzügen des spezifischen Ordnungssystems der lateinischen Morphologie (Verb: Indikativ aktiv und passiv, Infinitive und Partizipia; Nomen: Kasus und Kongruenz, Adjektiva und Adverbia samt Steigerung, häufige Pronomina, Präpositionen) und der lateinischen Syntax (einfache Satzgefüge und satzwertige Konstruktionen); unter besonderer Berücksichtigung von Lehn- und Fremdwörtern durch unterschiedliche Lerntechniken und Sprachvergleich einen Basiswortschatz aufbauen und Kenntnisse der Wortbildungslehre erwerben; Einblick gewinnen in die antike Kultur und ihr Fortwirken bis in die Gegenwart</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. bis 6. Semester:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen folgende Ziele erreichen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kenntnisse der lateinischen Morphologie (Verb: Konjunktiv aktiv und passiv, nd-Formen) und Syntax (konjunktivische Haupt- und Gliedsätze) erweitern und vertiefen; den Basiswortschatz festigen und erweitern und die effiziente Benutzung des Wörterbuchs lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>weitere Vertiefung der Kenntnisse der lateinischen Morphologie und des Wortschatzes</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in der Lektürephase des zweiten Quartals die Kenntnisse der Morphologie und Syntax nach den Erfordernissen der gewählten Textsorte erweitern</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aus den folgenden beiden Modulen ist eines zu wählen (Einstiegsmodul):</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gestalten aus Mythologie, Legende und Geschichte</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>anhand von einfachen mythologischen, biographischen und hagiographischen Texten Gestalten und Persönlichkeiten kennen lernen, welche die europäische Geistes- und Kulturgeschichte geprägt haben</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Mensch in seinem Alltag</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>anhand von einfachen Texten mit dem Alltagsleben in verschiedenen Epochen vertraut werden und durch Vergleich mit der eigenen Lebenssituation ein erweitertes Kulturverständnis gewinnen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">7. und 8. Semester <n>(nur Gymnasium)</n></ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen folgende Ziele erreichen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Politik und Rhetorik</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch die Lektüre von historischen und philosophischen Texten Grundkenntnisse über mögliche Staats- und Gesellschaftsformen und ihre Entwicklung aneignen; die Mittel der Rhetorik als Instrument politischer und gesellschaftlicher Prozesse kennen lernen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Formen der Lebensbewältigung</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich anhand von Texten philosophischen und religiösen Inhalts mit Grundfragen der menschlichen Existenz beschäftigen; Lösungsmodelle, wie sie die antike Philosophie und das Christentum bieten, als Anregung für die eigene Lebensbewältigung und Sinnfindung nutzen lernen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Heiteres und Hintergründiges</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>am Beispiel der kleinen Form wie Epigramm, Anekdote und Fabel erleben, wie gesellschaftliche und politische Missstände und menschliche Schwächen in humoristischer Weise thematisiert und kommentiert werden, und sich damit in kreativ-kritischer Weise auseinander setzen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Latein und Europa</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>anhand von Schlüsseltexten Europas den Einfluss der Romanisierung und Christianisierung auf die Regionen Europas bis in die Gegenwart kennen lernen; fokussierend auf die Austria Latina in exemplarischer Weise archäologische und schriftliche Zeugnisse im lokalen und regionalen Kontext kennen lernen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mythos und Rezeption</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wirkungsmächtige Beispiele des antiken Mythos kennen lernen und sein Fortleben in verschiedenen Bereichen der Kunst anhand von Beispielen nachvollziehen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">GESCHICHTE und SOZIALKUNDE / POLITISCHE BILDUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gemäß § 6 Abs. 4 des Schulorganisationsgesetzes können mehrere Gegenstände zu einem einzigen Gegenstand zusammengefasst werden. Der Pflichtgegenstand Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung fasst die Gegenstände Geschichte und Sozialkunde und Geschichte und Politische Bildung zusammen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht sind die Grundstrukturen und der Strukturwandel der Weltgeschichte und der europäischen Geschichte sowie aktuelle Entwicklungen zu vermitteln. Dabei sind zu Geschichte, Gegenwart und politischer Struktur Österreichs ausreichende Bezüge herzustellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen ein globales Geschichtsverständnis entwickeln, das von regionalen Bezügen bis zur weltumspannenden Dimension reicht. Ein solches Geschichtsverständnis bildet auch die Basis für das Verständnis gegenüber unterschiedlichen kulturellen Werten und die wertschätzende Beziehung zu anderen gegenwärtigen Kulturen. Der Überwindung von Vorurteilen, Rassismen und Stereotypen ist dabei besondere Beachtung zu schenken. Akzeptanz und gegenseitige Achtung fördert die Identitätsbildung, die für die Entwicklung eines europäischen Selbstverständnisses der Studierenden notwendig ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Orientiert am europäischen Leitziel der Chancengleichheit und Gleichstellung der Geschlechter sollen die Studierenden auch erkennen können, dass Geschlechterrollen und Geschlechterverhältnisse im Laufe der Geschichte unterschiedlich definiert waren und demnach veränderbar und gestaltbar sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen weiters befähigt werden, Sachverhalte und Probleme in ihrer Vielschichtigkeit, ihren Ursachen und Folgen zu erfassen und ein an den Menschenrechten orientiertes Politik- und Demokratieverständnis zu erarbeiten. Dies verlangt eine entsprechende Praxismöglichkeit im Lebens- und Erfahrungsbereich der Studierenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch den Unterricht sollen die Studierenden befähigt werden, die sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Strukturen und Abläufe kritisch zu analysieren und die Zusammenhänge zwischen Politik und Interessen sowie die Ursachen, Unterschiede und Funktionen von Religionen und Ideologien zu erkennen. Studierende sollen ihre gesellschaftliche Position und ihre Interessen erkennen und über politische Probleme urteilen und entsprechend handeln können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die dafür notwendige demokratische Handlungskompetenz erfordert:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sachkompetenz (Verstehen und politisches Wissen um institutionelle Regeln, Entscheidungsprozesse, internationale Abhängigkeiten und Verknüpfungen usw.);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Methodenkompetenz (Fähigkeit der Anwendung analytischer Instrumente und Verfahren; Recherche aus unterschiedlichen Quellen usw.);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sozialkompetenz (sensibles Gruppenverhalten, Argumentieren eigener Positionen, Verantwortungsbewusstsein, Reflexionsfähigkeit usw.).</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es soll Interesse an Politik und politischer Beteiligung geweckt und die Identifikation mit grundlegenden Werten der Demokratie, der Menschenrechte und des Rechtsstaates sichergestellt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Geschichte und Politische Bildung setzt sich mit politischen Fragestellungen der Gegenwart auseinander, die zur Entscheidung anstehen, auf die Einfluss genommen werden kann und die Konsequenzen für die Zukunft haben. Themen der Politischen Bildung haben meist eine historische Dimension, daher soll der Geschichtsunterricht insbesondere im 3. Semester zum Verständnis der Gegenwart beitragen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Politischer Bildung ist ein Politikbegriff zu Grunde gelegt, der analytisch drei Dimensionen unterscheidet:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formale Dimension: im Sinne von Regelungsmechanismen geht es dabei um Verfassungsregeln, Gesetze und Rechtsnormen, politische Institutionen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Inhaltliche Dimension: umfasst im Sinne von Gestaltung politische Sachprobleme, Programme, Ziele, Lösungen, Ergebnisse der Politik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Prozessuale Dimension: bezieht sich im Sinne von Durchsetzung auf politische Akteure, Beteiligte, Betroffene, Konflikte und Konsens, Kampf, Machtausübung, Beschaffung von Legitimation, Entscheidungsprozesse, Interessen und ihre Durchsetzung</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Geschichte und Sozialkunde soll über fundiertes Wissen zu einem reflektierenden und reflektierten Bewusstsein führen. Das Verstehen historischer Entwicklungen und Handlungsweisen und die wertschätzende Auseinandersetzung mit anderen Kulturen sollen zum Abbau von Vorurteilen, zur Entwicklung von Toleranz und integrativem und verantwortungsvollem Handeln führen. Die Auseinandersetzung mit verschiedenen Religionen und Weltanschauungen bietet den Studierenden mögliche Antworten und Erklärungsmuster für eine eigenständige Wertorientierung an. Gesamteuropäisches Denken und Weltoffenheit stellen die Grundlage für ein friedliches und gleichberechtigtes Zusammenleben in einem globalen und überregionalen Zusammenhang dar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Geschichte und Politische Bildung befähigt die Studierenden nicht nur gesellschaftliche und politische Strukturen zu verstehen, sondern auch alle Möglichkeiten der Mitbestimmung im demokratischen Willensbildungsprozess verantwortungsbewusst zu nützen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>Beiträge zu den Bildungsbereichen:</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwenden von Sprache in verschiedenen Kommunikationssituationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Förderung kritischer Reflexion durch Auseinandersetzung mit und Interpretation von Quellen (Texte, Bilder, Diagramme, Statistiken und Karten ua.) unter Einbeziehung der modernen Medien</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbau einer demokratischen Kommunikationskultur</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Stellenwert und Stellung von Männern und Frauen als Individuen und Sozialwesen im jeweiligen historischen Kontext</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kollektivismus versus Individualismus</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Konzepte der Rechtfertigung von und der Auflehnung gegen Herrschaft</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>massenpsychologische Phänomene in jeweiligen Herrschaftsformen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>natürliche Rahmenbedingungen und ihre Auswirkungen auf gesellschaftliche Strukturen und Vorgänge</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wechselwirkung zwischen Natur, Technik und Gesellschaft</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gesellschaftliche Folgen von technischen Innovationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grenzen des naturwissenschaftlich-technischen Fortschritts</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nachhaltige Auswirkungen von Eingriffen in die Natur</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>simulative und handlungsorientierte Auseinandersetzung mit Themen der Geschichte und Politischen Bildung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kreative und vielfältige Formen der Präsentation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Auswirkung von Kunst und Kultur auf Politik und Gesellschaft</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>soziale Auswirkungen von Ernährung, Hygiene und medizinischem Fortschritt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gesellschaftliche und politische Funktion und Instrumentalisierung des Sports in verschiedenen Kulturen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Themenbereiche sind durch exemplarische Fallstudien, Quer- oder Längsschnitte, Gegenwartsbezüge und chronologische Darstellungen zu behandeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Bearbeitung sind regionale Aspekte zu beachten: die lokale und regionale Ebene soll als naheliegendes Erfahrungs- und Erprobungsfeld herangezogen werden. Sozialkundliche, alltagsgeschichtliche und politische Inhalte sind interdisziplinär; sie sollen verstärkt im fächerverbindenden und fächerübergreifenden Unterricht – unter Bezug auf das Unterrichtsprinzip Politische Bildung – umgesetzt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Breiter Raum ist dem Dialog zu geben. Was in Wissenschaft und Politik kontrovers ist, ist auch im Unterricht kontrovers darzustellen. Unterschiedliche Standpunkte, verschiedene Optionen und Alternativen sind sichtbar zu machen und zu erörtern. Lehrerinnen und Lehrer haben den Studierenden ausreichend Platz zu lassen für gegensätzliche Meinungen, für die auch Argumente und Materialien eingebracht werden sollen. Unterschiedliche Ansichten und Auffassungen dürfen nicht zu Diskreditierungen führen; kritisch abwägende Distanzen zu persönlichen Stellungnahmen sollen möglich sein. Auf diese Weise ist ein wichtiges Anliegen des Unterrichts, die Studierenden zu selbstständigem Urteil, zur Kritikfähigkeit und zur politischen Mündigkeit zu führen, umzusetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Organisation des Lernprozesses sind die eingesetzten Methoden und Arbeitsweisen von großer Bedeutung. Den Zielsetzungen der Politischen Bildung entsprechend ist Medienkompetenz – im Sinne von Medienkunde, Medienkritik und Mediengestaltung – zu vermitteln. Den Studierenden sind Orientierungshilfen für ihre reellen und virtuellen Bewegungen in der Medien- und Informationsgesellschaft bereit zu stellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Historisches und politisches Lernen soll mehr sein als eine rein intellektuelle Aneignung von Sach- und Fachwissen: Es geht auch um das Entwickeln eines individuellen Handlungsrepertoires für die politische Auseinandersetzung und Meinungsbildung (Sozialkompetenz). Lehrerinnen und Lehrer haben durch ihren Unterricht beizutragen, dass die Studierenden politisch handlungsfähig werden. Dazu müssen diese lernen, selbst Erfahrungen zu machen, sich aktiv betätigen zu können, um die politische Wirklichkeit bewusst handelnd zu erschließen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Handlungskompetenz meint in diesem Sinne vor allem die politikrelevante Methodenkompetenz der Studierenden. Diese Kompetenz sollen sie in einem Unterricht erwerben, der praktisches, forschendes, problemlösendes, soziales, kommunikatives, projektartiges, produktorientiertes Lernen umfasst.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den Erwerb der notwendigen methodisch-instrumentellen Fähigkeiten und Fertigkeiten durch die Studierenden haben die Lehrkräfte entsprechende Lernmöglichkeiten und geeignete Methoden anzubieten; dies hat – wenn es die räumliche und technische Ausstattung erlaubt – unter Einbeziehung der Informations- und Kommunikationstechnologien zu erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es lassen sich drei Handlungsfelder unterscheiden:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>reales Handeln: Erkundigungen, Befragungen von Expertinnen und Experten, Straßeninterviews, Projekte/Initiativen, Fall-, Sozialstudien, Wahl von Schulsprecherinnen und Schulsprechern, Schülerzeitung usw.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>simulatives Handeln: Rollenspiele, Planspiele, Entscheidungsspiele, Konferenzspiele, Pro- und Kontra-Debatte, Hearing, Tribunal, Zukunftswerkstatt usw.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>produktives Gestalten: Tabellen/Schaubilder erstellen; Flugblatt, Plakat, Wandzeitung; Reportage, Hörspiel, Diareihe, Video; Homepages, Referate und Berichte, Ausstellung, Fotodokumentation, Rätsel, Quiz, Lernspiele; Arbeitsblätter erstellen usw.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der handlungsorientierte Unterricht hat jene Unterrichtsformen und Unterrichtssequenzen zu ergänzen, in denen neben den notwendigen Fertigkeiten auch das nötige Grund- und Detailwissen vermittelt wird (Sachkompetenz).</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff (in Klammer werden beispielhafte Konkretisierungen angeführt):</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. und 3. Semester:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Von der griechisch-römischen Antike bis zum Absolutismus</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>politische Organisation, gesellschaftliche Entwicklung, Wirtschaft und Kultur des mediterranen Raumes (Polis; res publica; gesellschaftliche Strukturen; Imperium Romanum)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wechselwirkungen von Religion, Kultur, Staat und Politik in europäischen und außereuropäischen Machtzentren (Hellenismus, Romanisierung; Fortleben antiker Kulturleistungen; universale Mächte)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Entwicklung des Rechts im Spannungsfeld von Herrschaft und Zusammenleben (Formen und Modelle der politischen Beteiligung – Gegenüberstellung mit gegenwärtigen Demokratiemodellen; Ständegesellschaft)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die sozioökonomischen und geistig-kulturellen Umbrüche in der frühen Neuzeit (Feudalkrise; konfessionelles Zeitalter, Humanismus und Renaissance; Entdeckungen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Herrschafts- und Staatsformen und ihre Auswirkungen (Absolutismus; Merkantilismus; zentralistischer Nationalstaat)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Von der Aufklärung bis zum Ende des 2. Weltkrieges</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Ideen der Aufklärung, Menschenrechte und Bürgerliche Revolution sowie deren Beitrag für die Entwicklung des modernen Verfassungsstaates mit seinen Partizipationsformen (Französische Revolution; Grund- und Menschenrechte; Bürgerliche Revolution von 1848; Verfassungsentwicklung)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>gestaltende Kräfte des 19. Jahrhunderts in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik und ihre Folgen bis 1918 (Nationalismus; Liberalismus; Konservativismus, Sozialismus; Imperialismus; industrielle Revolution; Ursachen und Folgen des Ersten Weltkrieges)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>kollektive Friedenssicherungspolitik nach 1918 und ihr Scheitern; Integrations- und Zerfallsprozesse; Ursachen und Verlauf des Zweiten Weltkrieges (Friedensverträge; Völkerbund; soziale und ökonomische Rahmenbedingungen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>demokratische, autoritäre und totalitäre Staatensysteme und ihre Ideologien (Systemvergleiche; Kommunismus, Faschismus, Nationalsozialismus; Radikalisierung des politischen Lebens in Österreich 1918-1938)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>nationalsozialistisches System und Holocaust (Entwicklung; Österreich im Dritten Reich; Widerstands- und Freiheitsbewegungen)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wesentliche Transformationsprozesse im 20. und 21. Jahrhundert und grundlegende Strukturen der Politik</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das bipolare Weltsystem 1945-1990, sein Zusammenbruch und die Transformation des europäischen Systems (Folgen des Zweiten Weltkrieges, zB Vertreibungen; Ost-West-Konflikt; Bündnissysteme und internationale Organisationen; neuer Imperialismus; Zerfall der Sowjetunion; Entwicklung neuer Demokratien)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>politisches Alltagsverständnis – die verschiedenen Dimensionen und Ebenen von Politik, Formen und Grundwerte der Demokratie und der Menschenrechte, Motivationen und Möglichkeiten politischer Beteiligungs-, Entscheidungs- und Konfliktlösungsprozesse</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Österreich als Teil der europäischen und globalen Entwicklung im 20. und 21. Jahrhundert (Großmacht-, Kleinstaatorientierung nach 1918; Geschichte seit 1945; politische und wirtschaftliche Integration; internationale Politik)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das politische und rechtliche System Österreichs und der Europäischen Union sowie politische Systeme im internationalen Vergleich (Grundzüge von Verfassung, politischem System, Verwaltung und Rechtssprechung; Sozialpartnerschaft; Umfassende Landesverteidigung; Europäische Union; Europarat; Demokratiemodelle)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>europäische Integrationsbestrebungen – Chancen und Konfliktpotenziale (Demokratiegewinn, Demokratieverlust)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rolle der Medien zwischen Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft (Medienpolitik, Medienstrukturen; Neue Medien; Cyberdemokratie)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Akteure der internationalen Politik, zentrale Konfliktfelder und neue Formen von Sicherheitskonzepten und -strukturen (Vereinte Nationen, Militär- und Wirtschaftsbündnisse; OSZE; aktuelle Konflikte; Formen nationaler und internationaler Friedens- und Sicherheitspolitik)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">GEOGRAPHIE und WIRTSCHAFTSKUNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Geographie- und Wirtschaftskundeunterricht soll Motive und Auswirkungen, Regelhaftigkeiten und Probleme menschlichen Handelns in den eng miteinander verflochtenen Aktionsbereichen „Gesellschaft, Wirtschaft und Raum“ sichtbar und unter dem Gesichtspunkt der Politischen Bildung verständlich machen. Der Fachunterricht soll sich verstärkt folgenden Werten verpflichtet fühlen: einer menschenwürdigen Gesellschaft, einer nachhaltigen Wirtschaft und einer intakten Umwelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben diesen allgemeinen Bildungsaufgaben zielt der Unterricht aus Geographie und Wirtschaftskunde auf drei methodische sowie drei fachspezifische Kompetenzen ab, denen besondere Lehraufgaben zugeordnet sind:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Methodenkompetenz</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>geographisch–wirtschaftskundliche Informationen gewinnen, analysieren und interpretieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Nutzung und Auswertung von Karten, Weltraumbildern und räumlichen Informationssystemen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Orientierungskompetenz</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entwicklung der Fähigkeit, erworbenes Wissen und gewonnene Einsichten im privaten, beruflichen und öffentlichen Leben bei wirtschaftlichen, politischen und räumlichen Entscheidungen anzuwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verdichtung und Sicherung eines weltweiten topographischen Rasters um raumbezogene Informationen selbstständig einordnen zu können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Synthesekompetenz</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsicht in das Wirkungsgefüge und die Dynamik der Gesellschaft, der Wirtschaft und des Raumes sowie in die zugrunde liegenden Machtstrukturen vermitteln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die räumlichen Gegebenheiten und deren Nutzung sowie die Regelhaftigkeiten menschlichen Verhaltens in Gesellschaft, Wirtschaft und Raum aufzeigen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Komplexität von Beziehungsgeflechten zwischen Human- und Naturfaktoren erkennen und zu den Auswirkungen menschlicher Eingriffe Stellung nehmen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gesellschaft, Wirtschaft und Raum auch fächerübergreifend mit benachbarten sozial- und naturwissenschaftlichen Disziplinen betrachten können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesellschaftskompetenz</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Motivation zur persönlichen Auseinandersetzung mit lokalen, regionalen, europäischen und globalen Fragestellungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Fähigkeit erweitern, die von den Massenmedien verbreiteten politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Informationen über Österreich, Europa und die Welt kritisch zu beurteilen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aspekte geschlechtsspezifischer Unterschiede in verschiedenen sozioökonomischen Systemen analysieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die persönliche Rolle als Konsumentin bzw. Konsument kritisch durchleuchten und die volkswirtschaftliche Bedeutung des Konsumverhaltens erkennen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wirtschaftskompetenz</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsicht in den Wandel der Produktionsprozesse und Verständnis für Veränderungen der Arbeits- und Berufswelt unter dem Einfluss wachsender Technisierung und Globalisierung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verständnis grundlegender Zusammenhänge in betriebs-, volks- und weltwirtschaftlichen Bereichen sowie Kenntnis gesamtwirtschaftlicher Gesetzmäßigkeiten, Strukturen und Probleme</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wirtschaftspolitik als wesentlichen Bestandteil der Politik erkennen, ihre Modelle und deren reale Umsetzung in unterschiedlichen Systemen einschätzen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Umweltkompetenz</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verantwortung für die „eine Welt“ erkennen und übernehmen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Landschaften als Lebensräume ökonomisch und ökologisch einschätzen; Interessensgegensätze bei der Nutzung von Räumen erkennen und somit auch die Notwendigkeit von Raumordnungsmaßnahmen begründen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung der Wahrnehmung und Bewertung von Umwelt im weitesten Sinn für das menschliche Handeln erkennen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Abschnitt Lehrstoff formulierten Lernziele und Themenbereiche umschreiben jene Kenntnisse und Einsichten, die zum Erwerb der in der Bildungs- und Lehraufgabe angeführten Kompetenzen durch die Studierenden führen sollen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aus den Zielstellungen haben die Lehrerinnen und Lehrer die Lerninhalte eigenverantwortlich und begründet abzuleiten. Dabei sind folgende Kriterien zu beachten: Klassensituation, der aktuelle Bezug, die exemplarische Bedeutung, die Transferfähigkeit, die fächerübergreifenden Aspekte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Themen sind einheitlich für alle Semester durchstrukturiert. Das jeweils erste Thema bietet einen allgemeinen Einstieg in die Problematik der Raumstrukturierung. Es folgen Themen die den Kompetenzbereichen Gesellschaft – Wirtschaft – Umwelt zugeordnet werden können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das intensive Befassen mit den Inhalten der einzelnen Themen und die Sicherung eines ständigen Lernprozesses sind dem bloßen Wissenserwerb vorzuziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Besonderes Augenmerk ist auf das aktive Einbringen von Vorwissen und Berufserfahrung der Erwachsenen zu legen. Dabei sind neben traditionellen geographischen Arbeitsformen insbesondere die Möglichkeiten der IKT zur Gewinnung sowie Verarbeitung und Darstellung geographischer und wirtschaftskundlicher Informationen zu nutzen. Methoden zur Aneignung neuen Wissens und Könnens sind zu entwickeln. Das selbstständige Erkennen von Problemen und das Finden von Wegen zu ihrer Lösung sind zu üben. Modell- und Theoriebildung sind als Hilfe bei der Bewältigung der Informationsfülle zu nutzen. Daher kommt Fallstudien und projektartigen Unterrichtsverfahren bzw. fächerübergreifenden Projekten in jedem Semester besondere Bedeutung zu.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. und 2. Semester</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bevölkerung und Gesellschaft</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Dynamik der Weltbevölkerung unter Bezugnahme auf das Modell des demographischen Überganges analysieren und ihre heutige und die mögliche zukünftige Verteilung erläutern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ursachen und Auswirkungen der räumlichen und sozialen Mobilität in verschiedenen Gesellschaften erkennen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Demographische Entwicklung und gesellschaftspolitische Implikationen am Beispiel Österreich</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Entwicklung der österreichischen Bevölkerung (zeitliche und räumliche Dimension) darstellen können sowie mögliche Folgen ableiten und beurteilen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Lebenssituation ausgewählter Bevölkerungsgruppen vor dem Hintergrund des Phänomens „Fremdsein“ analysieren und bewerten können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die gesellschaftspolitischen Herausforderungen einer alternden und multikulturellen Gesellschaft erfassen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Menschen und ihre wirtschaftlichen Bedürfnisse</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung der Märkte und der Preisbildung für die Verteilung knapper Güter und grenzenloser Bedürfnisse erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wirtschaftliche Ungleichheiten auf der Erde anhand der Verfügbarkeit an Produktionsfaktoren (Boden, Arbeit, Kapital, Humanressourcen) sowie politischen Handelns erklären</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nutzungskonflikte an regionalen Beispielen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>regionale Konflikte über die Verfügbarkeit von knappen Ressourcen (Boden, Wasser, Bodenschätze usw.) und dahinter stehende politische Interessen erklären</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfassen, wie sich Naturereignisse aufgrund des sozialen und ökonomischen Gefüges unterschiedlich auswirken</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Landschaftsökologische Zonen der Erde</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wechselwirkung von Relief, Klima, Boden, Wasser und Vegetation verstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Klimadaten in Diagramme umsetzen und daraus eine Klimagliederung der Erde ableiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den globalen Klimawandel in seinen möglichen Auswirkungen auf Lebenssituationen und Wirtschaft charakterisieren</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Produktionsgebiete im Wandel – Außerwert- und Inwertsetzung als sozioökonomische Problemstellungen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Abhängigkeit landwirtschaftlicher Nutzung vom Naturraumpotential und den agrarsozialen Verhältnissen erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Eignung von Naturräumen für die Tourismusentwicklung sowie die Folgen der Erschließung vergleichend bewerten</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Naturräumliche Chancen und Risken am Beispiel Österreich</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>geoökologische Faktoren und Prozesse am Beispiel eines alpinen sowie eines außeralpinen österreichischen Landschaftsraumes aufzeigen und in ihrem Zusammenwirken erklären</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die naturräumlichen Gegebenheiten als Ansatzpunkt für die Regionalentwicklung bewerten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>naturräumliche Voraussetzungen sowie wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Interessen als Ursachen ökologischer Probleme erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bereitschaft entwickeln für einen sorgsamen Umgang mit den knappen Ressourcen Luft, Wasser und Boden</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Städte als Lebensräume und ökonomische Zentren</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Prozess der Verstädterung und dessen wichtigste Ursachen verstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfassen der Bedeutung von Metropolen als Steuerungszentren der Wirtschaft und als Orte der sozialen Differenzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Vielfalt der lebensräumlichen Wirklichkeiten der Stadt vergleichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umweltprobleme expandierender Stadtregionen erkennen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Konvergenzen und Divergenzen europäischer Gesellschaften</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die europäische Dimension für die Gesellschaftsentwicklung erfassen und die Chancen für die eigene Lebens- und Berufsplanung erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen, dass sich Europa zum Einwanderungskontinent entwickelt hat</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wettbewerbspolitik und Regionalpolitik in Europa</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsichten in die Maßnahmen und Auswirkungen der Verkehrs- und Wirtschaftspolitik der Europäischen Union gewinnen; deren Träger, Instrumente und Funktionsweise kennen lernen und kritisch bewerten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>regionale Disparitäten an ausgewählten Staaten und überstaatlichen Gebilden erkennen und analysieren sowie die Bedeutung der Regionalpolitik für den Abbau derselben erfassen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wirtschaftsstandort Österreich</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Vor- und Nachteile des Wirtschaftsstandortes Österreich aus unterschiedlicher Sicht erarbeiten und mit anderen Staaten vergleichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Entstehung regionaler Disparitäten erklären und die sich daraus ergebenden Auswirkungen auf das Alltagsleben und die Wirtschaft erläutern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>außenwirtschaftliche Verknüpfungen im Zuge der EU-Mitgliedschaft bzw. des Globalisierungsprozesses erkennen und analysieren</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesamtwirtschaftliche Leistungen und Probleme – Wirtschafts- und Sozialpolitik</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aus dem Magischen Vieleck Zielkonflikte der Wirtschaftspolitik ableiten und unterschiedliche Positionen formulieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Besonderheiten der österreichischen Wirtschafts- und Sozialpolitik erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>anhand des Budgets wirtschafts- und sozialpolitische Absichten sowie Maßnahmen der Bundesregierung besprechen und analysieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Zustandekommen wichtiger wirtschaftlicher Daten kennen lernen und deren Aussagekraft beurteilen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Globalisierung – Chancen und Gefahren</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Prozesse der Globalisierung und ihre unterschiedlichen Interpretationen erkennen und bewerten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>lokale Betroffenheit durch globale Probleme erkennen und Verantwortungsbewusstsein für die gesamte Erde entwickeln</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Politische und ökonomische Systeme im Vergleich</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ursachen und Auswirkungen sozialer und ökonomischer Disparitäten auf globaler Ebene beurteilen und Möglichkeiten von Verbesserungen durch Entwicklungszusammenarbeit diskutieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Asymmetrie zwischen der ökonomischen Macht auf der einen Seite und den sozialen und politischen Interessen auf der anderen Seite erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zusammenschlüsse auf wirtschaftlicher und politischer Ebene vergleichen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Politische Gestaltung von Räumen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Raumordnung als gestalterisches Element auf kommunalpolitischer Ebene kennen lernen und ihre Auswirkungen beurteilen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfassen wie durch Zuweisung von Symbolen und Images neue Räume geschaffen und wie dadurch die Raumwahrnehmung sowie räumliche Identität nachhaltig verändert wird</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Geopolitische Gliederungen und Strukturierungen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die unterschiedliche Qualität der politischen Grenzen Österreichs seit dem 20. Jahrhundert in ihrer Wirkung auf Verkehr, Wirtschaft und Migration erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Möglichkeiten für grenzüberschreitende Regionalentwicklung unter dem Einfluss der europäischen Integration erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>unterschiedliche Gliederungskonzepte Europas und der Erde nach naturräumlichen, kulturellen, politischen und ökonomischen Merkmalen begreifen; Erfassen des Europa-Begriffes</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die wichtigsten räumlichen und ökonomischen Auswirkungen des Integrationsprozesses der Europäischen Union kennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsicht gewinnen, dass Gliederungen immer einem bestimmten Zwecken dienen, dass Grenzen Übergangszonen und die so abgegrenzten Gebiete meist nicht einheitlich sind</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">MATHEMATIK</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Mathematikunterricht soll beitragen, dass Studierende ihrer Verantwortung für lebensbegleitendes Lernen besser nachkommen können. Dies geschieht vor allem durch die Erziehung zu analytisch-folgerichtigem Denken und durch die Vermittlung von mathematischen Kompetenzen, die für viele Lebensbereiche grundlegende Bedeutung haben. Beim Erwerben dieser Kompetenzen sollen die Studierenden die vielfältigen Aspekte der Mathematik und die Beiträge des Gegenstandes zu verschiedenen Bildungsbereichen erkennen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die mathematische Beschreibung von Strukturen und Prozessen der uns umgebenden Welt, die daraus resultierende vertiefte Einsicht in Zusammenhänge und das Lösen von Problemen durch mathematische Verfahren und Techniken sind zentrale Anliegen des Mathematikunterrichts.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Mathematische Kompetenzen</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzen, die sich auf Kenntnisse beziehen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sie äußern sich im Vertrautsein mit mathematischen Inhalten aus den Bereichen Zahlen, Algebra, Analysis, Geometrie und Stochastik.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzen, die sich auf Begriffe beziehen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sie äußern sich in der Fähigkeit, mathematische Begriffe mit adäquaten Grundvorstellungen zu verknüpfen. Die Studierenden sollen Mathematik als spezifische Sprache zur Beschreibung von Strukturen und Mustern, zur Erfassung von Quantifizierbarem und logischen Beziehungen sowie zur Untersuchung von Naturphänomenen erkennen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzen, die sich auf mathematische Fertigkeiten und Fähigkeiten beziehen, äußern sich im Ausführen der folgenden mathematischen Aktivitäten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellend-interpretierendes Arbeiten umfasst alle Aktivitäten, die mit der Übersetzung von Situationen, Zuständen und Prozessen aus der Alltagssprache in die Sprache der Mathematik und zurück zu tun haben; auch der innermathematische Wechsel von Darstellungsformen gehört zu diesen Aktivitäten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formal-operatives Arbeiten umfasst alle Aktivitäten, die auf Kalkülen bzw. Algorithmen beruhen, also das Anwenden von Verfahren, Rechenmethoden oder Techniken</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Experimentell-heuristisches Arbeiten umfasst alle Aktivitäten, die etwa mit zielgerichtetem Suchen nach Gesetzmäßigkeiten, mit Variationen von Parametern oder dem Aufstellen von induktiv gewonnenen Vermutungen zu tun haben; auch das Ausführen von Simulationen, das Untersuchen von Grenz- und Spezialfällen sowie das Übergehen zu Verallgemeinerungen gehören in der experimentellen Phase zu diesen Aktivitäten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kritisch-argumentatives Arbeiten umfasst alle Aktivitäten, die mit Argumentieren, Hinterfragen, Ausloten von Grenzen und Begründen zu tun haben; das Beweisen heuristisch gewonnener Vermutungen ist ein Schwerpunkt dieses Tätigkeitsbereichs</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Aspekte der Mathematik</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schöpferisch-kreativer Aspekt:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mathematik ist eine Schulung des Denkens, in der Arbeitstechniken vermittelt, Strategien aufgebaut, Phantasie angeregt und Kreativität gefördert werden</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachlicher Aspekt:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mathematik ist ein elaboriertes Begriffsnetz, ein ständiges Bemühen um exakten Ausdruck, in dem die Fähigkeit zum Argumentieren, Kritisieren und Urteilen entwickelt sowie die sprachliche Ausdrucksfähigkeit gefördert werden</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erkenntnistheoretischer Aspekt:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mathematik ist eine spezielle Form der Erfassung unserer Erfahrungswelt; sie ist eine spezifische Art, die Erscheinungen der Welt wahrzunehmen und durch Abstraktion zu verstehen; Mathematisierung eines realen Phänomens kann die Alltagserfahrung wesentlich vertiefen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Pragmatisch-anwendungsorientierter Aspekt:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mathematik ist ein nützliches Werkzeug und Methodenreservoir für viele Disziplinen und Voraussetzung für viele Studien bzw. Berufsfelder</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Autonomer Aspekt:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Mathematische Gegenstände und Sachverhalte bilden als geistige Schöpfungen eine deduktiv geordnete Welt eigener Art, in der Aussagen – von festgelegten Prämissen ausgehend – stringent abgeleitet werden können; Mathematik befähigt damit, dem eigenen Denken mehr zu vertrauen als fremden Meinungsmachern und fördert so den demokratischen Prozess</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kulturell – historischer Aspekt:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die maßgebliche Rolle mathematischer Erkenntnisse und Leistungen in der Entwicklung des europäischen Kultur- und Geisteslebens macht Mathematik zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Allgemeinbildung</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mathematik ergänzt und erweitert die Umgangssprache vor allem durch ihre Symbole und ihre Darstellungen, sie präzisiert Aussagen und verdichtet sie; neben der Muttersprache und den Fremdsprachen wird Mathematik so zu einer weiteren Art von Sprache</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll aufzeigen, dass Mathematik in vielen Bereichen des Lebens (Finanzwirtschaft, Soziologie, Medizin usw.) eine wichtige Rolle spielt</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Viele Naturphänomene lassen sich mit Hilfe der Mathematik adäquat beschreiben und damit auch verstehen; die Mathematik stellt eine Fülle von Lösungsmethoden zur Verfügung, mit denen Probleme bearbeitbar werden</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mathematik besitzt neben der deduktiven auch eine induktive Seite; vor allem das Experimentieren an neuen Aufgabenstellungen und Problemen macht diese Seite sichtbar, bei der Kreativität und Einfallsreichtum gefördert werden</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Mathematikunterricht soll verständnisvolles Lernen als individueller, aktiver und konstruktiver Prozess im Vordergrund stehen. Die Studierenden sollen durch eigene Tätigkeiten Einsichten gewinnen und so mathematische Begriffe und Methoden in ihr Wissenssystem einbauen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Sicherung des Unterrichtsertrages bieten sich Einzel-, Team- und Gruppenarbeiten, Projektarbeiten und regelmäßige (nicht verpflichtende) Hausübungen an.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Anzahl und Dauer von Schularbeiten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">1. bis 3. Semester: ein bis zwei Schularbeiten pro Semester im Ausmaß von jeweils einer Unterrichtseinheit, 4. bis 7. Semester: eine oder zwei Schularbeiten pro Semester im Ausmaß von je einer oder zwei Unterrichtseinheiten, 8. Semester: eine Schularbeit im Ausmaß von drei Unterrichtseinheiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne der Methodenvielfalt ist bei jedem der folgenden Grundsätze eine Bandbreite der Umsetzung angegeben, innerhalb der eine konkrete Realisierung – angepasst an die jeweilige Unterrichtssituation – zu erfolgen hat. Wenn von minimaler und maximaler Realisierung die Rede ist, ist dies nicht im Sinne einer Wertung zu verstehen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lernen in anwendungsorientierten Kontexten</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anwendungsorientierte Kontexte verdeutlichen die Nützlichkeit der Mathematik in verschiedenen Lebensbereichen und motivieren so dazu, neues Wissen und neue Fähigkeiten zu erwerben. Vernetzungen der Inhalte innerhalb der Mathematik und durch geeignete fächerübergreifende Unterrichtssequenzen, sind anzustreben. Die minimale Realisierung besteht in der Thematisierung mathematischer Anwendungen bei ausgewählten Inhalten, die maximale Realisierung in der ständigen Einbeziehung anwendungsorientierter Aufgaben- und Problemstellungen zusammen mit einer Reflexion des jeweiligen Modellbildungsprozesses hinsichtlich seiner Vorteile und seiner Grenzen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lernen in Phasen</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unter Beachtung der Vorkenntnisse sind Begriffe in der Regel in einer ersten Phase auf einer konkret-anschaulichen, intuitiven oder heuristischen Ebene zu behandeln, bei einfachen Anwendungen zu erproben und erst in einer späteren Phase zu vertiefen, ergänzen, verallgemeinern oder exaktifizieren. Die minimale Realisierung besteht in der Orientierung am Vorwissen der Studierenden und der Einführung von Begriffen über intuitive und heuristische Ansätze mit exemplarischen Exaktifizierungen, die maximale Realisierung in einer weit reichenden Präzisierung mathematischer Begriffe, Sätze und Methoden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lernen im sozialen Umfeld</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Einsatz passender Sozialformen ist auf die angestrebten Lernziele, die Eigenart der Inhalte und auf die jeweilige Lerngruppe abzustimmen. Hilfreich für jeden Lernprozess ist ein konstruktives Klima zwischen den Studierenden einerseits sowie den Lehrerinnen und Lehrern und Studierenden andererseits. Die minimale Realisierung besteht im situationsbezogenen Wechsel der Sozialformen im Unterricht, die maximale Realisierung im Vermitteln elementarer Techniken und Regeln für gute Team- und Projektarbeit sowie in der Kooperation mit außerschulischen Expertinnen und Experten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lernen unter vielfältigen Aspekten</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einzelne Inhalte und Probleme sind aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen und aus verschiedenen Richtungen zu beleuchten. Vielfältige Sichtweisen sichern eine große Flexibilität bei der Anwendung des Gelernten. Die minimale Realisierung besteht in der gelegentlichen Verdeutlichung verschiedener Sichtweisen bei der Behandlung neuer Inhalte, die maximale Realisierung im konsequenten Herausarbeiten der Vor- und Nachteile verschiedener Zugänge. Damit wird ein vielschichtiges und ausgewogenes Bild der Mathematik gewonnen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lernen mit instruktionaler Unterstützung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lernen ohne instruktionale Unterstützung ist in der Regel – insbesondere in Mathematik – ineffektiv und führt leicht zur Überforderung. Lehrerinnen und Lehrer müssen die Studierenden anleiten und insbesondere bei Problemen gezielt unterstützen. Die minimale Realisierung besteht in der Bereitstellung von adäquaten Lernumgebungen und Lernangeboten, die maximale Realisierung in Differenzierungsmaßnahmen, durch die individuelle Begabungen, Fähigkeiten, Neigungen, Bedürfnisse und Interessen gefördert werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lernen mit medialer Unterstützung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beschaffung, Verarbeitung und Bewertung von Informationen hat auch mit Büchern (zB dem Schulbuch), Zeitschriften und mit Hilfe elektronischer Medien zu erfolgen. Nutzen und Problematik mathematischer Inhalte und Lernhilfen im Internet sind hier zu thematisieren. Die minimale Realisierung besteht in der gelegentlichen Einbeziehung derartiger Medien, die maximale Realisierung im gezielten Erwerb von Kompetenzen, die von der Informationsbeschaffung bis zur eigenständigen Abfassung und Präsentation mathematischer Texte und Facharbeiten reichen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lernen mit technologischer Unterstützung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mathematiknahe Technologien wie Computeralgebra-Systeme, dynamische Geometrie-Software oder Tabellenkalkulationsprogramme sind im heutigen Mathematikunterricht unverzichtbar. Sachgerechtes und sinnvolles Nutzen der Programme durch geplantes Vorgehen ist sicherzustellen. Die minimale Realisierung besteht im Kennen lernen derartiger Technologien, das über exemplarische Einblicke hinausgeht und zumindest gelegentlich eine wesentliche Rolle beim Erarbeiten und Anwenden von Inhalten spielt. Bei der maximalen Realisierung ist der sinnvolle Einsatz derartiger Technologien ein ständiger und integraler Bestandteil des Unterrichts.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die ersten beiden Semester dienen hauptsächlich der Wiederholung und Vertiefung des Lehrstoffes der Unterstufe und sind vor allem als Einstiegshilfe für jene Studierenden gedacht, die über einen längeren Zeitraum keine weiterführende Schule besucht haben. Wegen der unterschiedlichen Länge von Winter- und Sommersemester sind Verschiebungen von Inhalten möglich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die <i>kursiv</i> gesetzten Lernziele stellen die verbindlichen zusätzlichen Bereiche am Realgymnasium für Berufstätige mit Darstellender Geometrie dar.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Semester:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zahlen und Rechengesetze</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Reflektieren über das Erweitern von Zahlenmengen an Hand von natürlichen, ganzen und rationalen Zahlen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Rechnen mit natürlichen, ganzen und rationalen Zahlen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Darstellen von Zahlen im dekadischen Zahlensystem</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Definieren von Potenzen mit natürlichen Exponenten</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gleichungen</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufstellen und Interpretieren von Termen und Formeln, Begründen von Umformungsschritten durch Rechengesetze</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösen von linearen Gleichungen in einer Variablen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Geometrie</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Untersuchen und Begründen von Eigenschaften ebener Figuren, insbesondere von Dreiecken und Vierecken</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Herleiten und Anwenden von Formeln für Berechnungen in geometrischen Figuren</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">2. Semester:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zahlen und Rechengesetze</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erweitern der Menge der rationalen Zahlen zur Menge der reellen Zahlen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Definieren von Potenzen mit ganzen und rationalen Exponenten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formulieren und Anwenden von Rechengesetzen für Potenzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verwenden von Zehnerpotenzen zum Erfassen von sehr kleinen und sehr großen Zahlen in anwendungsorientierten Bereichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bewusstes und sinnvolles Umgehen mit exakten Werten und Näherungswerten</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Terme und Gleichungen</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Analysieren von Termstrukturen, Umformen von Termen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umformen von Formeln</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Ungleichungen</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeiten mit einfachen Ungleichungen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Geometrie</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Herleiten und Anwenden von Formeln für Umfang und Flächeninhalt des Kreises und von Kreisteilen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Durchführen von Berechnungen mit Hilfe des pythagoräischen Lehrsatzes</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Herleiten und Anwenden von Formeln für Längen-, Flächeninhalts- und Volumsberechnungen geometrischer Körper</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. Semester:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Gleichungen und Gleichungssysteme</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösen von linearen Gleichungssystemen in zwei Variablen, Untersuchen der Lösbarkeit dieser Gleichungssysteme, geometrische Interpretation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösen von linearen Gleichungssystemen in drei Variablen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwenden der oben genannten Gleichungen und Gleichungssysteme auf inner- und außermathematische Probleme</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Funktionen</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beschreiben von Abhängigkeiten, die durch reelle Funktionen in einer Variablen erfassbar sind (mittels Termen, Tabellen und Graphen), Reflektieren über den Modellcharakter von Funktionen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beschreiben und Untersuchen von linearen und einfachen nichtlinearen Funktionen (zB y = a/x, y = a/x², y = ax²+bx+c)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Untersuchen von Formeln im Hinblick auf funktionale Aspekte, Beschreiben von direkten und indirekten Proportionalitäten mit Hilfe von Funktionen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeiten mit Funktionen in anwendungsorientierten Bereichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Definieren, Darstellen und Untersuchen von Potenzfunktionen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. Semester:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Trigonometrie</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Definieren von sin <binary nr="5" shapetype="is" datatype="png" width="8" height="17"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40110418/image002.png</src></binary>, cos <binary nr="6" shapetype="is" datatype="png" width="8" height="17"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40110418/image002.png</src></binary>, tan <binary nr="7" shapetype="is" datatype="png" width="8" height="17"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40110418/image002.png</src></binary> für 0° <binary nr="8" shapetype="is" datatype="png" width="10" height="17"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40110418/image003.png</src></binary> <binary nr="9" shapetype="is" datatype="png" width="8" height="17"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40110418/image002.png</src></binary> <binary nr="10" shapetype="is" datatype="png" width="10" height="17"><src>/Dokumente/Bundesnormen/NOR40110418/image003.png</src></binary> 360°</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Durchführen von Berechnungen an rechtwinkligen und allgemeinen Dreiecken, an Figuren und Körpern</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Reelle Funktionen</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Definieren, Darstellen und Untersuchen von Winkelfunktionen (Bogenmaß) sowie von Exponential- und Logarithmusfunktionen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeiten mit Exponentialfunktionen in anwendungsorientierten Bereichen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">5. Semester:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Quadratische Gleichungen</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösen von quadratischen Gleichungen in einer Variablen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösen von linearen Gleichungssystemen in zwei Variablen, Untersuchen der Lösbarkeit dieser Gleichungssysteme, geometrische Interpretation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösen von linearen Gleichungssystemen in drei Variablen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwenden der oben genannten Gleichungen und Gleichungssysteme auf inner- und außermathematische Probleme</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Vektoren und analytische Geometrie der Ebene</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Addieren von Vektoren und Multiplizieren von Vektoren mit reellen Zahlen, geometrisches Veranschaulichen dieser Rechenoperationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ermitteln von Einheitsvektoren und Normalvektoren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeiten mit dem skalaren Produkt, Ermitteln des Winkels zweier Vektoren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beschreiben von Geraden in der Parameterform und in der Normalvektorform, Schneiden von Geraden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösen von geometrischen Aufgaben, gegebenenfalls unter Einbeziehung der Elementargeometrie</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Analytische Geometrie des Raumes</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Übertragen bekannter Begriffe und Methoden aus der zweidimensionalen analytischen Geometrie, Erkennen der Grenzen dieser Übertragbarkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beschreiben von Geraden und Ebenen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösen von geometrischen Aufgaben</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Nichtlineare analytische Geometrie</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beschreiben von Kreisen durch Gleichungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schneiden von Kreisen mit Geraden, Ermitteln von Tangenten</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><i>Nichtlineare analytische Geometrie</i></ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol><i>Beschreiben von Kegelschnittslinien durch Gleichungen</i></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>Untersuchen der gegenseitigen Lage von Kegelschnittslinien und Geraden</i></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">6. Semester:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Differentialrechnung</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beschreiben von Änderungen durch Änderungsmaße (Differenzenquotient)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Definieren des Differentialquotienten (Änderungsrate), ausgehend vom Differenzenquotienten (mittlere Änderungsrate), unter Verwendung eines intuitiven Grenzwertbegriffes</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Deuten dieser Begriffe als Sekanten- bzw. Tangentensteigung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen des Begriffes Ableitungsfunktion, Deuten der ersten Ableitung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Deuten der zweiten Ableitung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen und Anwenden von Differentiationsregeln, insbesondere zur Ableitung von Polynomfunktionen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Untersuchen von Funktionen (insbesondere Polynomfunktionen) bezüglich Monotonie und Krümmungsverhalten, Ermitteln von Extrem- und Wendestellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwendungen der Differentialrechnung, beispielsweise aus der Optimierung (Extremwertaufgaben) oder aus der Wirtschaftsmathematik</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Integralrechnung</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ermitteln von Stammfunktionen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Definieren des bestimmten Integrals</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen des Zusammenhangs zwischen Differenzieren und Integrieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Berechnen von bestimmten Integralen mit Hilfe von Stammfunktionen unter Verwendung von Integrationsregeln, insbesondere für Polynomfunktionen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeiten mit verschiedenen Deutungen des Integrals (insbesondere Flächeninhalt, Volumen)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><b><i>Differentialrechnung</i></b></ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>Interpretieren des Differenzenquotienten und des Differentialquotienten in mindestens einer außermathematischen Situation, etwa als mittlere Geschwindigkeit bzw. Momentangeschwindigkeit</i></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>Kennen und Anwenden weiterer Differentiationsregeln</i></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j"><b><i>Differential- und Integralrechnung</i></b></ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>Differenzieren und Integrieren der Exponential- und der Logarithmusfunktion</i></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>Lösen der Differentialgleichung y´ = ky</i></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">7. Semester:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Stochastik</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeiten mit Darstellungsformen und Kennzahlen der beschreibenden Statistik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen der Problematik des Wahrscheinlichkeitsbegriffs; Auffassen von Wahrscheinlichkeiten als relative Anteile, als relative Häufigkeiten und als subjektives Vertrauen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Berechnen von Wahrscheinlichkeiten aus gegebenen Wahrscheinlichkeiten; Arbeiten mit der Multiplikations- und der Additionsregel</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeiten mit diskreten Verteilungen (insbesondere mit der Binominalverteilung) in anwendungsorientierten Bereichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Arbeiten mit der Normalverteilung in anwendungsorientierten Bereichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>Kennen und Interpretieren von statistischen Hypothesentests und von Konfidenzintervallen</i></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">8. Semester:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Wiederholung</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>umfassendes Wiederholen, Vertiefen und Vernetzen von Stoffgebieten</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">BIOLOGIE und UMWELTKUNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Biologie und Umweltkunde sieht die Beschäftigung mit den Themenbereichen <i>Mensch und Gesundheit, Weltverständnis und Naturerkenntnis, Ökologie und Umwelt sowie Biologie und Produktion</i> vor.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Biologie- und Umweltkundeunterricht hat, aufbauend auf dem Vorwissen der Studierenden, folgende Ziele:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen – im Sinne biologischer Grundbildung – zentrale biologische Erkenntnisse gewinnen, Prinzipien, Zusammenhänge, Kreisläufe und Abhängigkeiten in lebenden Systemen sehen lernen und damit Grundzüge eines biologischen bzw. naturwissenschaftlichen Weltverständnisses erwerben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen Einblicke in ausgewählte Forschungsschwerpunkte der modernen Biowissenschaften erhalten und damit auch Verständnis für biologische bzw. naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen erwerben. Sie sollen – auch im Sinne einer Studienvorbereitung für naturwissenschaftliche Fachrichtungen – verstehen, welche Aussagekraft biologische bzw. naturwissenschaftliche Experimente besitzen und wo deren Grenzen liegen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen ihr Verständnis und die Wahrnehmung für den eigenen Körper vertiefen und damit zu einem verantwortungsvollen Umgang mit sich selbst und anderen befähigt werden (Akzeptanz des eigenen Körpers, der eigenen Sexualität; Gesundheitsförderung, Suchtprophylaxe, Umgang mit behinderten Menschen, Humangenetik).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen Wissen und Kompetenzen erwerben, die sie für einen umweltbewussten, nachhaltigen Umgang mit unseren Lebensgrundlagen motivieren und befähigen. Die Bedeutung des Arten- und des Biotopschutzes soll erkannt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen Wissen und Kompetenzen erwerben, die sie in Hinblick auf zukünftige Partizipation an gesellschaftlichen Entscheidungen qualifizieren. Werte und Normen, Fragen der Verantwortung (Bioethik) bei der Anwendung naturwissenschaftlicher bzw. biologischer Erkenntnisse sollen thematisiert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen positive Emotionen für Natur und Umwelt entwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Personale und soziale Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Kooperation, Konflikt- und Teamfähigkeit sowie emotionale Intelligenz sollen erworben und gefördert werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Menschen als biologische und soziale Wesen, Sexualität/Partnerschaft/Familie, Gesundheit/Krankheit als biologisches und soziales Phänomen, Arbeitswelt, Gestaltung von Freizeit, Friedenserziehung; Verhältnis Mensch – Natur, Ökologie – Ökonomie, Energie, Nachhaltigkeit; Anwendung biologischer Erkenntnisse, lebenslanges Lernen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Phänomen Leben, Mensch als Lebewesen, Vernetzung belebter Systeme, Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf Natur, Umwelt und Gesundheit, Naturwissenschaften und Ethik, naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsstrategien</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung der Sprachkompetenz im Bereich der Alltags- und Fachsprache</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsatz von kreativitätsfördernden Methoden</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">körperliche Voraussetzung für Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden/Gesundheit, Umwelt und Sport</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bei der Umsetzung der Bildungsziele haben die Lehrerinnen und Lehrer folgende Faktoren zu berücksichtigen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Auswahl von Inhalten, die maximalen Erkenntnisgewinn im Sinne von biologischem Basiswissen und zentralen Kompetenzen (zB vernetztes Denken) bringen und als Grundlage für lebenslanges Lernen dienen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einbeziehung der Lebenswirklichkeit der Studierenden, Integration ihres Vorwissens, ihrer Erfahrungen und Interessen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einbeziehung der gesellschaftlichen Dimensionen der Biowissenschaften im historischen wie auch zukünftigen Kontext, Diskussion der ethischen Dimension biowissenschaftlicher Erkenntnisse und deren Anwendung auch im Hinblick auf die europäische Situation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vermittlung eines Grundverständnisses für naturwissenschaftliches Denken und experimentelles Vorgehen, Grundverständnis für biologische Fachsprache</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schaffung problemorientierter Lernumgebungen, die selbstständiges Lernen fördern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>methodische Vielfalt (zB praktische Tätigkeiten, Projekte, fachübergreifender Unterricht, Experimente, Freilandarbeit, Betriebserkundungen, offene und soziale Lernformen unter Berücksichtigung der besonderen Belastungen der Berufstätigen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbau von Medienkompetenz durch aktive Auseinandersetzung mit modernen Medien und deren Nutzung (Internet, multimediale Lern-Software usw.)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>besondere Berücksichtigung der Anwendung des Wissens und der Problemlösung</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht gliedert sich in vier zentrale Bereiche, die miteinander verschränkt und kombiniert sowie in methodisch vielfältiger Weise bearbeitet werden müssen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesundheit</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist die Einsicht zu vertiefen, dass der menschliche Körper ein System von in Wechselbeziehung stehenden Organen ist und gesundheitsfördernde Lebensweisen durch individuelle Entscheidungen (persönliche Verantwortung) und durch Umwelteinflüsse mitbestimmt sind. Biologisches Wissen ist in Bezug zu gegenwärtigem und zukünftigem Verhalten und Handeln zu setzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Weltverständnis und Naturerkenntnis</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einblicke in die modernen Biowissenschaften einschließlich aktueller Forschungsthemen sind zu geben. Bei der Behandlung aller Themen ist darauf zu achten, dass eine prägnante, exemplarische Auswahl getroffen wird. Weiters sind die zahlreichen Anknüpfungspunkte für Diskussionen zu Fragen der Ethik (Was kann der Mensch? Was darf der Mensch?) zu nutzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ökologie und Umwelt</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben theoretisch orientierter Beschäftigung mit Ökosystemen sind nach Möglichkeit für praktische Tätigkeiten (Freilandarbeit ua.) und Naturerfahrung zu nutzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Biologie und Produktion</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mittels problemorientierter Fragestellungen ist deutlich zu machen, welch zentrale wirtschaftliche Bedeutung die Biologie als Produktionsfaktor in den modernen Industriegesellschaften hat. Die Auseinandersetzung mit kontroversiell diskutierten Themen ist zu trainieren.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. und 4. Semester:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesundheit</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Biodiversität</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zusammenhänge von Bau und Funktion der Organsysteme des Stoffwechsels (Ernährung, Verdauung, Atmung, Kreislauf, Ausscheidung, Bewegung) und deren Ausbildung am Beispiel des menschlichen Organismus erarbeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen der Bedeutung einer gesunden Ernährung</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Krankheit</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kenntnisse über Krankheitserreger (Bakterien, Viren, Parasiten) an Hand ausgewählter Beispiele erlangen; Maßnahmen zur Hygiene und Reiseprophylaxe; Einsicht über moderne Zivilisationskrankheiten und Krebs gewinnen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Immunsystem des Menschen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einblicke in die grundlegende Funktionsweise des Immunsystems gewinnen und die Auswirkungen von Störungen erkennen (Allergien, AIDS ua.)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sexualität</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verständnis von Sexualität als biologisches, psychologisches und soziales Phänomen vertiefen und zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit Sexualität anregen (Sexualethik); Wissen über Möglichkeiten der Fortpflanzungsmanipulationen und über die Embryonalentwicklung beim Menschen erwerben. Einblicke in Forschungsschwerpunkte der modernen Biowissenschaften (Stammzellenforschung, neue Reproduktionsmethoden usw.) erlangen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Information und Kommunikation in biologischen Systemen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundlagen von Information und Kommunikation in Nervensystemen (Reizaufnahme, Sinnesorgane, Erregungsleitung, Verarbeitung; moderne Hirnforschung) und im Hormonsystem des Menschen (Regelkreise) verstehen; Begreifen, dass diese Mechanismen dem Verhalten zu Grunde liegen; Überblick über zentrale Positionen der Verhaltensforschung bekommen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Drogen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gründe für Suchtverhalten erfassen und verschiedene Möglichkeiten der Suchtprophylaxe vor allem im Hinblick auf aktuelle Jugenddrogen erarbeiten</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ökologie und Umwelt</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundlagen des Wissens über Ökosysteme (Stoff- und Energiekreisläufe, Umweltfaktoren, Sukzession) erwerben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verständnis für die Probleme der verschiedenen Formen der Landwirtschaft (intensiv und extensiv) und der Welternährung entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Umweltprobleme und deren Ursachen an ausgewählten Beispielen diskutieren und Lösungsmöglichkeiten im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung aufzeigen; Einblick in das Spannungsfeld Ökologie – Ökonomie</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Weltverständnis und Naturerkenntnis</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zellbiologie</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wissen um die Zelle als Grundbaustein und Informationsträger der Organismen und modellhaftes Verstehen der Zusammenhänge zwischen Lebensvorgängen und bestimmten Zellstrukturen erwerben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>am Beispiel Pflanzen: An Hand ausgewählter Beispiele Wissen über Entwicklung, Keimung und Wachstum sowie mögliche Anpassungen an unterschiedliche Standorte erwerben und grundlegendes Verständnis für Stoffwechselvorgänge (Fotosynthese, Dissimilation) gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einblick in biotechnische Verfahren bei der Nahrungsmittelproduktion gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>am Beispiel Mikroorganismen: An Hand ausgewählter Beispiele die Unterschiede zwischen Pro- und Eukaryoten erfassen; Mikroorganismen als Besiedler aller, auch extremer Lebensräume kennen lernen und ihre zentrale Bedeutung für die Natur verstehen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Genetik</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wissen um die Bedeutung der DNA–Replikation und der Mitose für Wachstum, Zelldifferenzierung und die Entstehung vielzelliger Lebewesen sowie der Meiose für die geschlechtliche Fortpflanzung erwerben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verstehen der Vorgänge bei der Proteinsynthese (Transkription, Translation, Regulation der Genaktivität); Kennen der Vererbungsregeln; Einblick in die Humangenetik gewinnen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wissen um gentechnische Verfahren und deren mögliche Auswirkungen (Landwirtschaft, Medizin, Gesellschaft ua.) erwerben; an Hand ausgewählter Beispiele des Themenkreises Entwicklung einer verantwortungsbewussten Haltung gegenüber gentechnischen Eingriffen (Wissenschaftsethik, Bioethik)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Biologie und Produktion</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einblicke in die Anwendung genetischer Forschung in Tier- und Pflanzenzucht sowie in gentechnische Verfahren in Medizin und Landwirtschaft gewinnen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Evolution</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundlagen chemischer und biologischer Evolution erwerben; Einblick in Evolutionstheorien gewinnen; Überblick über den Ablauf der Entwicklungsgeschichte der Lebewesen erwerben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>In Anknüpfung an das Wissen um den Aufbau und die Struktur der Erde und die geodynamischen Formungskräfte Grundlagen der Entstehung ausgewählter Landschaften erarbeiten</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">CHEMIE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Chemische Grundbildung soll unter Zuhilfenahme von Phänomenen aus dem mikroskopischen Bereich Erklärungen für Vorgänge im makroskopischen Bereich hervorbringen. Ausgehend von der Vielfalt der Stoffe und ihrer Bedeutung für alle Lebensbereiche werden ein elementarer Wissensstand aufgebaut und erweiterungsfähige Basiskonzepte eingeführt. Stoffeigenschaften und Stoffartumwandlungen können mit Hilfe weniger Prinzipien und Modelle erschlossen werden. Im Mittelpunkt stehen das Stoff-Teilchen-Konzept und das Struktur-Eigenschafts-Konzept.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Verbund mit anderen Gegenständen (vornehmlich Biologie, Mathematik und Physik) zeigt der Chemieunterricht auf exemplarische Weise den Weg der Erkenntnisfindung über Entwicklung und Anwendung von Deutungssystemen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die abwechselnde und bedarfsgerechte Anwendung von induktiv orientiertem Hypothesen-Bilden und deduktiv orientiertem Hypothesen-Prüfen hilft dabei. Dadurch schafft der Chemieunterricht die Basis für kreative und lebensgestaltende Problemlösestrategien und fördert über die Schule hinaus die Eigenständigkeit und Eigenverantwortung beim Erwerb von Wissen und Kompetenzen unterschiedlicher Art.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel ist der Einblick in die Vielgestaltigkeit und Omnipräsenz chemischer Prozesse: Es sollen sowohl stoffliche Veränderungen als materielle und energetische Grundlage des Lebens und der Zivilisation erkennbar gemacht, als auch Anwendungsmöglichkeiten in der chemischen Industrie aufgezeigt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Übernahme von Verantwortung und die Ausbildung von Kritikfähigkeit gegenüber Ge- und Missbrauch wissenschaftlicher Erkenntnisse helfen die Teilnahme an wesentlichen gesellschaftlichen Entscheidungen zu ermöglichen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verantwortung für den nachhaltigen Umgang mit materiellen und energetischen Ressourcen über Grenzen hinweg; Berücksichtigung ethischer Maßstäbe in der gesellschaftsrelevanten Umsetzung chemischer Erkenntnisse</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlegende Kenntnisse über Funktion und Vernetzung natürlicher und anthropogener Stoffkreisläufe; vertieftes Verständnis für die Beziehung von Struktur und Eigenschaften von Stoffen und deren gezielte Veränderungen; Einblick in technische und naturwissenschaftliche Studienfelder</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung und sicherer Einsatz der chemischen Fachsprache als zusätzliche Form der Kommunikation innerhalb und außerhalb des fachwissenschaftlichen Bereiches</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kreative Problemlösestrategien und Modellentwicklung; Bereicherung emotionaler Erfahrungen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlagen für den gesundheitsfördernden und -bewussten Umgang mit Stoffen der Alltagswelt; vertieftes Kritikbewusstsein gegenüber der Ambivalenz von Drogen und Pharmazeutika</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auswahl der Inhalte und Methoden ist so vorzunehmen, dass die Entwicklung und Anwendung folgender Konzepte verwirklichbar ist:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Stoff-Teilchen-Konzept: Bewusst machen des Unterschieds zwischen erfahrbaren Phänomenen der stofflichen Welt und deren Deutung auf der Teilchenebene; Herstellung des Zusammenhangs mit dem Periodensystem.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Struktur-Eigenschafts-Konzept</b>: Art, Anordnung und Wechselwirkung der Teilchen bestimmen die Eigenschaften eines Stoffes.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Donator-Akzeptor-Konzept</b>: Säure-Base- und Redoxreaktionen lassen sich als Protonen- und Elektronenübertragungen beschreiben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Energiekonzept</b>: Alle chemischen Reaktionen sind mit einem Energieumsatz verbunden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Größenkonzept</b>: Stoff- und Energieumsätze können quantitativ beschrieben werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j"><b>Gleichgewichtskonzept</b>: Reversible chemische Reaktionen können zu einem dynamischen Gleichgewichtszustand führen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne anzustrebender Methodenvielfalt sind folgende Leitlinien zu berücksichtigen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Empirisch arbeiten und erfahrungsgeleitet lernen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dem besonderen Rang des Experiments als charakteristische Methode der naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung ist im Unterricht nach Möglichkeit Rechnung zu tragen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Situationsbezogen und an Hand authentischer Probleme lernen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgangspunkt für das Lernen müssen realistische und relevante Probleme sein, die dazu motivieren, neues Wissen und neue Fähigkeiten zu erwerben. Dabei wird auf Vorkenntnisse und Grundwissen der Studierenden aufgebaut. Eine mögliche Realisierung kann durch Anknüpfung an aktuelle Probleme, authentische Fälle oder persönliche Erfahrungen gewährleistet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In vielfältigen Kontexten und unter multiplen Perspektiven lernen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um zu verhindern, dass ursprüngliche und neu erworbene Kenntnisse auf eine bestimmte Situation fixiert bleiben, ist auf unterschiedliche Anwendungssituationen zu verweisen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit instruktionaler und medialer Unterstützung lernen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lernen ohne jegliche Instruktion ist in der Regel ineffektiv und führt leicht zu Überforderung. Der Unterricht ist so zu gestalten, dass das zur Bearbeitung von Problemen (zB Aufgaben) erforderliche Wissen bereitgestellt und erworben wird. Dabei müssen zur Beschaffung, Bewertung und Verarbeitung von Informationen auch zeitgemäße Medien eingesetzt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei Bedarf hat eine den Kenntnissen der Studierenden angemessene Wiederholung aus dem Lehrstoff der Unterstufe zu erfolgen, sodass die zur Bewältigung des Lehrstoffes erforderlichen Grundkenntnisse gesichert sind.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">4. und 5. Semester:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Strukturen und Modellbildung</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsicht gewinnen in die Entwicklung chemiespezifischer Modellvorstellungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch Kombination von Hypothesenbildung und ausgewählter praktischer Problemstellung Verständnis für die Zusammenhänge von Strukturen und Eigenschaften der Stoffe gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch Erlernen der chemischen Fachsprache die Kommunikation auf fachwissenschaftlicher Ebene führen können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Erreichung dieser Ziele sind folgende Inhalte vorgesehen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wellenmechanisches Atommodell und Aufbauprinzipien des Periodensystems der Elemente</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gruppeneigenschaften im Periodensystem am Beispiel ausgewählter Elemente</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Modelle der chemischen Bindung und der Wechselwirkungen zwischen Teilchen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Strukturen von Stoffen mit kovalenten Bindungen unter Mitberücksichtigung von Kohlenstoffverbindungen inklusive funktioneller Gruppen und Arten der Isomerien</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>delokalisierte Elektronensysteme</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anwendung der Modellbildung bei der Behandlung von Themen aus allen chemierelevanten Bereichen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Stoffumwandlungen und Energetik</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Verständnis von Beziehungen zwischen stofflichen und energetischen Veränderungen vertiefen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>an einfachen Beispielen die Möglichkeiten quantitativer Betrachtungsweisen von Stoff- und Energieumsätzen aufzeigen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Donator-Akzeptor-Wechselwirkungen als grundlegendes Prinzip chemischer Reaktionen erkennen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Erreichung dieser Ziele sind folgende Inhalte vorgesehen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Stöchiometrie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Energiebilanz chemischer Reaktionen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Katalyse</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Protolysegleichgewichte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Redoxreaktionen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Reaktionen organischer Moleküle</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese Kenntnisse sind eine wesentliche Voraussetzung für die Bearbeitung zahlreicher ökonomischer und ökologischer Fragestellungen, wie sie in den nachfolgenden Themenbereichen manifest werden.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Rohstoffe, Synthesen und Kreisläufe</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über grundlegende Kenntnisse von Funktion und Vernetzung natürlicher und anthropogener Stoffkreisläufe Verantwortung für den nachhaltigen Umgang mit materiellen und energetischen Ressourcen entwickeln und dabei regionale und europäische Besonderheiten berücksichtigen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Umwandlung von Naturprodukten sowie die Synthese von neuen Stoffen mit ausgesuchten Eigenschaften und die damit verbundene erhöhte Lebensqualität, aber auch den Umgang mit potentiellen Risken an Hand der folgenden Themen kennen lernen:</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fossile Rohstoffe und Energieträger</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Schadstoffe und deren Auswirkungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wichtige chemische Grundprodukte und ihre Verwendung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gewinnung, Verwendung und Wiederverwertung von Stoffen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Metallgewinnung und Metalleigenschaften</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Überblick über die organischen Stoffklassen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Chemie und Leben</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennen, dass alle Lebensvorgänge auf stofflichen und energetischen Veränderungen beruhen und die Menschen von ihrer stofflichen Umwelt abhängig sind</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch kritisch reflektierenden Einsatz von differenzierten Stoffkenntnissen die Wichtigkeit einer gesundheitsbewussten Lebensführung erfassen und Kenntnisse bezüglich Sicherheitsbestimmungen und sachgerechter Verwendung von Alltagschemikalien erhalten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eine mündige Lebenshaltung im Sinne einer Konsumentensouveränität ausbilden; dazu ist die exemplarische Behandlung der folgenden Themen vorgesehen:</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lebensmittel und Genussmittel</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Chemie im Haushalt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wirkungsweise von Arzneimitteln</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">PHYSIK</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Physikunterricht hat zum allgemeinen Bildungsauftrag der Schule, insbesondere der Befähigung zum selbstständigen Wissenserwerb, dem verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt und der verantwortlichen, rationalen Mitwirkung an gesellschaftlichen Entscheidungen fachspezifisch beizutragen und damit in besonderer Weise den Erwerb von Schlüsselqualifikationen und dynamischen Fähigkeiten zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen eine rationale Weltsicht erwerben, aktiv die spezifische Arbeitsweise der Physik und ihre Bedeutung als Grundlagenwissenschaft erkennen und damit beurteilen lernen, welche Beiträge physikalische Methoden zu persönlichen und gesellschaftlichen Entscheidungen liefern können. Weiters sollen sie die Bedeutung physikalischer Phänomene und Konzepte im Alltag und in der Umwelt erfassen und lernen, sie für ihre Lebensgestaltung zu nutzen. Dadurch sollen die Studierenden Einblick in die Vorläufigkeit von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen erhalten und die Bedeutung neuer Sichtweisen bei anstehenden Problemen (Paradigmenwechsel) sowie die Physik als schöpferische Leistung der Menschheit und damit als Kulturgut erkennen. Das soll beitragen, ein Bewusstsein für die Verantwortung des Einsatzes wissenschaftlicher und technischer Errungenschaften zu bilden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Physikunterrichts ist daher die Vermittlung der nötigen Grundkenntnisse zum verstehenden Erleben von Vorgängen in Natur und Technik.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel ist der Erwerb folgender Fähigkeiten, Fertigkeiten und Werthaltungen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationen sammeln, hinterfragen und bewerten können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Problemlösungsstrategien einzeln und im Team entwickeln können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eigenständig arbeiten und argumentieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>umweltbewusst handeln können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Expertenmeinungen hinterfragen und grundlegendes Fachvokabular richtig anwenden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfache physikalische Zusammenhänge darstellen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Diagramme erstellen und interpretieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>fachbezogene Fragen formulieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hypothesen einschätzen und diskutieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gefahren erkennen, einschätzen und sicherheitsbewusst handeln können</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsichten in die Ursachen von Naturerscheinungen und die daraus abgeleiteten physikalischen Gesetzmäßigkeiten gewinnen; Erkennen der Grenzen der Vorhersagbarkeit auf Grund von praktisch bzw. prinzipiell unvollständigen Systeminformationen entwickeln; Physik als Grundlage der Technik verstehen</absatz><absatz typ="satz" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein Grundvokabular physikalischer Begriffe als zusätzliche Form der Kommunikation innerhalb und außerhalb des fachwissenschaftlichen Bereiches erwerben; zwischen Alltagssprache und Fachsprache differenzieren können: Einsicht in die Notwendigkeit und Bedeutung symbolischer Beschreibungen gewinnen; physikalische Sachverhalte beschreiben, protokollieren, argumentieren und präsentieren können</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Physik als Grundlagenwissenschaft und als angewandte Wissenschaft verstehen; Verantwortung für den nachhaltigen Umgang mit materiellen und energetischen Ressourcen übernehmen; ethische Maßstäbe und rationale Kritikfähigkeit zur Lösung gesellschaftspolitischer Probleme unter Einbeziehung physikalischer Erkenntnisse entwickeln</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hypothesenbildung und Problemlösung als kreative Prozesse verstehen; Prinzipielles über physikalische Grundlagen der Wahrnehmung wissen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlagen für gesundheitsförderndes Verhalten erarbeiten; Sicherheitsbewusstsein in Haushalt und Verkehr entwickeln</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrerinnen und Lehrer haben den Bildungsprozess durch Einbettung der Lehrinhalte in praxisbezogene Themenbereiche zu unterstützen. Die Gestaltung des Unterrichts hat so zu erfolgen, dass unter Einbeziehung verschiedener Arbeitsmethoden die nötigen Grundkenntnisse erworben und vertieft werden. Bei der Wahl der Methode und der Unterrichtsformen ist besonders auf Erwachsenengemäßheit zu achten. Dabei sind zur Beschaffung, Bewertung und Bearbeitung von Informationen neben Printmedien (zB dem Schulbuch) nach Maßgabe der Ausstattung auch zeitgemäße Medien einzusetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Ergänzung des Unterrichts durch Exkursionen, Lehrausgänge oder Vorträge von Expertinnen und Experten ist nach Möglichkeit anzustreben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Themenwahl hat sich an folgenden Zielbereichen zu orientieren:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Physik und Gesellschaft: Verantwortungsbewusstes gesellschaftspolitisches Handeln anstreben und sachbezogene öffentliche Diskussion physikalischer Technologien führen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Physik im Alltag: Einblick in die physikalischen Grundlagen von Naturerscheinungen gewinnen; Verstehen der Grundprinzipien einfacher physikalisch-technischer Anwendungen und Systeme im Alltag</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Wahl der Themen hat auf die Berufs- und Erfahrungswelt der Studierenden Bezug zu nehmen und Anwendungsbereiche der Physik aufzuzeigen. Dabei ist unter Betonung der jeweils maßgeblichen Konzepte ein physikalisches Verständnis für physikalische Vorgänge in Natur und Technik aufzubauen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bei der Methodenwahl sind folgende Leitlinien zu berücksichtigen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>empirisch arbeiten und aus Erfahrungen lernen: Das Zusammenspiel von Beobachtung, Aufstellen von Vermutungen und überprüfendem Experimentieren sowie die Formulierung allgemeiner Gesetzmäßigkeiten als physikalische Methode hat in allen Formen des Unterrichts deutlich zu werden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in vielfältigen Zusammenhängen und unter verschiedenen Blickwinkeln lernen: Durch den Verweis auf unterschiedliche Anwendungssituationen sind neu erworbene Kenntnisse zu festigen und damit über den Unterricht hinaus abzusichern. Studierende müssen einschätzen lernen, dass reale Probleme wesentlich komplexer sind als dies in den Lernunterlagen vermittelt wird</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im sozialen Umfeld lernen: Gemeinsames Lernen und Lösen von Problemen verstärkt die Teamfähigkeit im Berufsleben und sozialem Umfeld</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit instruktionaler Unterstützung lernen: Die Gewichtung zwischen angeleitetem und eigenverantwortlichem Lernen ist dem Leistungsvermögen der Studierenden anzupassen. Dabei ist auf die Belastbarkeit von berufstätigen Studierenden Rücksicht zu nehmen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Lehrstoff angeführten Konzepte sind, ausgehend vom Vorwissen und von den Erfahrungen der Studierenden in ihrer natürlichen und technisierten Umwelt, anhand von geeigneten Themen, für deren Auswahl die Lehrerinnen und Lehrer verantwortlich sind, zu erarbeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch das wiederholte Aufgreifen und Vernetzen von Konzepten und Grundbegriffen in verschiedenen Zusammenhängen soll das Erreichen der physikalischen Bildungsziele sichergestellt werden. Mathematisch zu lösende physikalische Aufgaben sind ein Teil des  Physikunterrichts, sind aber sparsam einzusetzen und auf hierfür besonders geeignete Bereiche zu beschränken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Reihenfolge der Unterrichtsthemen ist frei wählbar. Bei Bedarf hat eine den Kenntnissen der Studierenden angemessene Wiederholung aus dem Lehrstoff der Unterstufe zu erfolgen, sodass die zur Bewältigung des Lehrstoffes erforderlichen Grundkenntnisse gesichert sind.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die spezielle Methodik der Physik hat zu Konzepten geführt, von denen folgende besonders wichtig und anhand ausgewählter Beispiele zu behandeln sind: Denken in Modellen; Naturgesetze und deren Grenzen; Konzept der Erhaltung von Größen (zB Energie, Ladung); Teilchenkonzept; Feldkonzept</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">5. und 6. Semester:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen folgende Bildungsziele erreichen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Einfluss der Physik auf Gesellschaft und Arbeitswelt verstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verstärkt Querverbindungen mit anderen Bereichen knüpfen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsichten in die Arbeitsweise und Theorienentwicklung der Physik anhand ausgewählter Beispiele gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Größenordnungen im Mikro- und Makrokosmos kennen und unsere Stellung im Universum einschätzen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfe der Bewegungslehre (Relativität von Ruhe und Bewegung, Bewegungsänderungen anhand der geradlinigen und kreisförmigen Bewegung, Kräfte) Verständnis für Vorgänge, beispielsweise im Verkehrsgeschehen oder bei den Planetenbewegungen, entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die zentrale Stellung von Erhaltungsgrößen (beispielsweise Energie, Impuls, Drehimpuls, Ladung, ...) aufzeigen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>anhand von Grundeigenschaften von Wellen Verständnis dafür entwickeln, dass periodische mechanische, akustische, optische und elektromagnetische Erscheinungen durch ein gemeinsames Modell erfassbar sind</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>im Rahmen der Wärmelehre Zustände und Zustandsänderungen der Materie mit Hilfe des Teilchenkonzepts erklären können, den verantwortungsbewussten Umgang mit Energie beherrschen und bei angestrebter größerer Erklärungstiefe die Bedeutung der thermodynamischen Hauptsätze verstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einblicke in den Strahlungshaushalt der Erde gewinnen und über Grundlagen der konventionellen und alternativen Energiebereitstellung Bescheid wissen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundlagen der Elektrizitätslehre (einfacher Stromkreis, Spannung, Strom, elektrischer Widerstand, elektrische Energie und Umgang mit elektrischen Messgeräten) anwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Licht als Überträger von Energie begreifen (Welle-Teilchen) und bei angestrebter größerer Erklärungstiefe über den Mechanismus der Absorption und Emission die Grundzüge der modernen Atomphysik (Spektren, Energieniveaus, Modell der Atomhülle) verstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit Hilfe der Elektrodynamik Grundphänomene elektrischer und magnetischer Felder (Feldquellen, Induktionsprinzip) erklären können und ihre Bedeutung in einfachen technischen Anwendungen verstehen sowie ein sicherheitsbewusstes Handeln im Umgang mit elektrischen Anlagen entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsichten in kernphysikalische Grundlagen (Aufbau des Atomkerns, Radioaktivität, Kernspaltung oder Kernfusion und darauf basierende medizinische und technische Anwendungen) gewinnen und die Problematik des Umgangs mit Quellen ionisierender Strahlung verstehen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">DARSTELLENDE GEOMETRIE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedeutung der Darstellenden Geometrie in der allgemein bildenden höheren Schule für Berufstätige beruht auf folgenden wesentlichen Aspekten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Grundsätze der Geometrie sind die Basis für zeitlose, unveränderliche und in vielen Gebieten anwendbare Denkstrukturen und haben daher den Charakter einer Schlüsselqualifikation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Geometrie als Mittel zur eindeutigen Beschreibung von Raumsituationen ist das adäquate Instrument zur Analyse und Lösung räumlicher Probleme</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das händische Konstruieren einerseits und die Verwendung zeitgemäßer 3D-CAD-Software andererseits fördern das Erkennen bzw. die Kenntnis der geometrischen Zusammenhänge</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Arbeiten mit virtuellen Objekten erfordert ein hohes Maß an räumlichem Vorstellungsvermögen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen durch den Einsatz klassischer konstruktiver Methoden und zeitgemäßer CAD-Technologien befähigt werden, folgende Ziele zu erreichen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Weiterentwicklung der Raumvorstellung und des konstruktiven Raumdenkens</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfassen, Analysieren und sprachlich angemessenes Beschreiben geometrischer Formen und Strukturen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Modellierung abstrakter und angewandter Objekte aus der Umwelt der Studierenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösen räumlicher Aufgaben unter Verwendung adäquater geometrischer Methoden und geeignete Dokumentation der Ergebnisse</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Anfertigen von geometrisch richtigen Handskizzen räumlicher Objekte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lesen und Herstellen von Rissen räumlicher Gebilde</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Befähigung zum sinnvollen Einsatz geeigneter 3D-CAD-Software</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen in der Lage sein, Querverbindungen zur Mathematik, zur Informatik, zu den Naturwissenschaften, zur Technik und zur bildenden Kunst zu erkennen und geometrische Grundkenntnisse auf naturwissenschaftliche und technische Problemstellungen anzuwenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Darstellender Geometrie bildet die Brücke zwischen den realen Objekten der Umwelt und den Modellen im virtuellen Raum. Der dazu notwendige Abstraktionsschritt fördert folgende Handlungskompetenzen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sachkompetenz (Verstehen räumlicher Zusammenhänge; Lösen räumlicher Problemstellungen; Verwenden geometrischer Erkenntnisse als sprachunabhängiges Kommunikationsmittel usw.)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Methodenkompetenz (Fähigkeit der Anwendung analytischer und konstruktiver Verfahren; Einsatz adäquater Methoden wie Freihandskizzen, Konstruktionszeichnungen und 3D-CAD-Software; Präsentation der Ergebnisse unter Verwendung geeigneter Medien usw.)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sozialkompetenz (Team-, Gruppen- und Partnerarbeit; Argumentieren und Begründen eigener Erkenntnisse usw.)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Selbstkompetenz (Fähigkeit zum strukturierten Denken; Kreativität; Reflexionskompetenz usw.)</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verbale Beschreibung geometrischer Objekte und Vorgänge; geometrische Erkenntnisse als Mittel der interkulturellen Verständigung; Präzision der Sprachverwendung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vorbereitung auf eine allenfalls neue Berufswelt und weiterführende Ausbildung (zB Zertifizierungen); adäquater Einsatz zeitgemäßer Medien; Präsentation eigener Arbeiten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Raumvorstellungs- und Intelligenztraining; Erfassen, Analysieren und Modellieren technischer Objekte; Lösen raumgeometrischer Probleme aus dem naturwissenschaftlichen und technischen Bereich; Orientierung in virtuellen 3D-Welten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kreatives und individuelles Entwerfen geometrischer Objekte und Modelle sowie deren Präsentation auch mit modernen Medien</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung räumlicher Orientierungsfähigkeit; Übungen zur kinetischen Raumvorstellung</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von bekannten räumlichen Objekten aus der Vorstellungswelt und Arbeitswelt der Studierenden sind geometrische Grundbegriffe zu erarbeiten. Damit wird der Schritt von der unmittelbaren Objektbetrachtung zur selbstständigen Raumvorstellung erleichtert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dreidimensionale Objekte sind hinsichtlich ihrer Formen, Strukturen und geometrischen Gesetzmäßigkeiten zu analysieren und durch die zur Festlegung notwendigen Parameter zu beschreiben. Dies bildet die Grundlage für die konstruktive Erfassung und die 3D-Modellierung von Raumobjekten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das räumliche Vorstellungsvermögen wird vor allem geschult, wenn die Lösungsstrategien anhand der räumlichen Gegebenheiten – nach Möglichkeit am Originalobjekt oder an einem Modell – entwickelt werden. Durch die Beschäftigung mit raumgeometrischen Aufgaben ist die algorithmische Denk- und Problemlösefähigkeit zu fördern. Zur Stützung der Raumanschauung sind axonometrische Risse und Handskizzen zu verwenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Freihandzeichnungen haben den gesamten Unterricht zu begleiten. Dabei ist auf das Einhalten der Proportionen und der geometrischen Abbildungsregeln zu achten. Auf das computerunterstützte Modellieren von Raumobjekten mit Handskizzen ist hinzuarbeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei Konstruktionen in den Hauptrissen ist ein dazu paralleles Arbeiten in einem axonometrischen Bild anzustreben. Das Erarbeiten der Grundprinzipien räumlicher Konstruktionen ist in einfachster Aufstellung durchzuführen – die Umsetzung in aufwändigen Projekten ist mit Unterstützung geeigneter 3D-CAD-Software durchzuführen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Lösung der Aufgaben und Beispiele ist auf eine ausgewogene Aufteilung klassisch-konstruktiver und computerunterstützter Methoden zu achten. Strukturiertes Dokumentieren der wesentlichen Arbeitsschritte unterstützt den Transfer von Informationen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Verwendung von teilweise vorgefertigten Arbeitsblättern ist das Lösen umfangreicherer Aufgaben auf die wesentlichen konstruktiven Schritte zu fokussieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aus den Naturwissenschaften und der Mathematik vertraute Begriffe sind auch im Unterricht der Darstellenden Geometrie zu verwenden. Mit Hilfe von Problemstellungen aus Technik, Architektur, Design und Kunst, die den Erfahrungen der Studierenden entsprechen, ist geometrisches Wissen und Können zu entwickeln und zu festigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Sicherung des Unterrichtsertrages bieten sich Einzel-, Team- und Gruppenarbeiten, Projektarbeiten und regelmäßige Hausübungen an.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schularbeiten: 7. Semester: eine Schularbeit im Ausmaß von zwei Unterrichtseinheiten und im 8. Semester eine Schularbeit im Ausmaß von drei oder vier Unterrichtseinheiten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">7. und 8. Semester:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen Verständnis für Projektionen als Abbildungen entwickeln und Risse herstellen können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verstehen von Koordinatensystemen (zB kartesische Welt- und Benutzerkoordinatensysteme)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen von Projektionen als Abbildungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erarbeiten der Eigenschaften von Parallel- und Zentralprojektion</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Herstellen von Hauptrissen (Grund-, Auf-, Kreuzriss) und axonometrischen Rissen sowie von Zentralrissen im Durchschnittverfahren</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen das Arbeiten mit 3D-CAD-Software lernen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Modellieren von Objekten aus Grundkörpern durch:</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kongruenztransformationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Skalierung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Boolesche Operationen (Vereinigung, Durchschnitt und Differenz)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erzeugen besonderer Polyeder (zB Platonische Polyeder)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen grundlegende Konstruktionsprinzipien verstehen und mit deren Hilfe anwendungsorientierte Probleme der Raumgeometrie lösen können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bearbeiten von Lageaufgaben in anschaulichen Parallelrissen und deren Anwendung (zB Durchdringungen ebenflächig begrenzter Objekte, Schatten bei Parallelbeleuchtung)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsetzen von zugeordneten Normalrissen zum Messen von Strecken und Winkeln, sowie zum Lösen von Schnittaufgaben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Herstellen von Normalrissen von Kreisen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Konstruieren ebener Kugelschnitte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verwenden des Seitenrisses als Konstruktionshilfe</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen das Bearbeiten von Flächen mit Hilfe geeigneter Methoden erlernen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Unterscheiden von Flächen- und Volumsmodellen (Solids)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfassen der Begriffe Tangentialebene, Flächennormale und Umriss</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>punkt- und tangentenweises Ermitteln der Schnittkurven von Flächen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen mit 3D-CAD-Software fortgeschritten modellieren und konstruieren können</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Generieren von Flächen- und Volumsmodellen durch Rotation (zB Drehflächen, allgemeine Pyramiden-, Prismen-, Zylinder- und Kegelflächen sowie die zugehörigen Solids)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Analysieren und Erzeugen von Schieb- und Regelflächen anhand ausgewählter Beispiele</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kennen lernen der Grundbegriffe und Eigenschaften von Freiformflächen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lösen raumgeometrischer Problemstellungen anhand von Beispielen aus Technik, Architektur, Design, Kunst usw.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">PSYCHOLOGIE und PHILOSOPHIE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Psychologie und Philosophie soll eine fundierte Auseinandersetzung mit den Grundfragen des Lebens ermöglichen und Orientierungshilfen bieten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Psychologieunterricht sollen die Studierenden Einblick in das Erleben und Verhalten der Menschen gewinnen sowie Impulse zur Selbstreflexion und zu einem besseren Verständnis des Mitmenschen erhalten. Die Studierenden sollen therapeutische Hilfen und Einrichtungen kennen lernen, es ist aber nicht Aufgabe des Psychologieunterrichts, therapeutische Hilfestellungen zu geben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Philosophieunterricht soll den Studierenden in exemplarischer Form Einblick in die wesentlichen Strömungen der abendländischen Philosophie geben. Die Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit und ihrer Erkenntnis, der Wahrheitsfrage, den Werten, mit der Sinnfrage sowie der Legitimation von gesellschaftlichen Ordnungen soll die Studierenden auffordern, sich auf das Philosophieren als Prozess einzulassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in ihrer Entwicklung zu selbstständigen, dialog- und konfliktfähigen Menschen begleitet und gefördert werden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Notwendigkeit von Kooperation, sozialer Sensibilität und Verantwortung als Grundlage für die Demokratie erkennen und danach handeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch argumentative Erörterung vergangener und gegenwärtiger Erklärungsmodelle zu Einsichten in Möglichkeiten und Grenzen des Denkens und Handelns gelangen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aus der Vielfalt von Inhalten relevante Informationen durch Kenntnisse und begriffliche Differenzierungsfähigkeit selektieren lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>zum wissenschaftlichen Arbeiten angeleitet und zu einer reflektierten Auseinandersetzung mit den vielfältigen wissenschaftlichen und pseudowissenschaftlichen Theorien und Spekulationen angeregt werden</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Alle Teilbereiche der Psychologie und Philosophie tragen dazu bei, sprachliche und kommunikative Prozesse zu fördern: persönliche und soziale Prozesse benennen; Emotionen und Motivationen differenziert ausdrücken; Gesprächsformen üben, Gesprächsfähigkeit vertiefen und konstruktives Feedback geben; Bedeutung nonverbaler Kommunikation erfassen und verstehen; begriffliche Genauigkeit anwenden und argumentative Begründungen erarbeiten; Grenzen des Aussagbaren und Beschreibbaren erkennen; verständiges Lesen durch Textarbeit fördern und Texte vergangener Epochen mit gegenwärtigen Vorstellungen vergleichen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Psychologie und Philosophie sollen die Studierenden zur reflektierten Kenntnis der eigenen Person und der Mitmenschen führen sowie das Verständnis für die sozialen Formen des Zusammenlebens und deren Wandel fördern. Im Speziellen ist auf den Wandel des weiblichen und männlichen Selbstverständnisses Bezug zu nehmen. Weiters ist der gesellschaftsverändernde Einfluss der Medien zu berücksichtigen. Eine sachliche Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten verschiedener Medien soll die Studierenden befähigen, Daten zu selektieren und zu interpretieren.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen die Methoden der wissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung und deren Grenzen reflektieren sowie auf das Problem der Verantwortung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aufmerksam werden. Wissenschaft soll in ihren gesellschaftlichen und geschichtlichen Zusammenhängen betrachtet werden, insbesondere hinsichtlich des naturwissenschaftlich-technischen Fortschritts und der daraus resultierenden moralischen Probleme.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben der theoretischen Analyse kreativer Prozesse sollen die Studierenden durch die Kenntnis alternativer Standpunkte und Lösungswege ihre Spontaneität und Flexibilität erweitern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen psychohygienische Prinzipien kennen lernen und sich kritisch mit Normalität und Gesundheit auseinander setzen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgrund der Themenvielfalt ist der Psychologie- und Philosophieunterricht prädestiniert, fächerübergreifende Aspekte zu allen geistes- und naturwissenschaftlichen Fächern durch Querverbindungen aufzuzeigen. Durch Transfer und Vergleich sind bei Studierenden das Erkennen komplexer Zusammenhänge und das Erfassen vernetzter Sachverhalte zu fördern. Der fächerverbindende Aspekt ist auch zwischen Psychologie und Philosophie anzustreben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Elemente der Entwicklungspsychologie sind in die angeführten Themenbereiche des ersten Semesters zu integrieren. Die Lernziele des 8. Semesters bieten sich auch für eine vernetzte Behandlung an.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Wahl der Anordnung, Akzentuierung und Methode sowie des Standpunktes und der Forschungsrichtung ist freigestellt. Eine Vielfalt von Methoden, Standpunkten und Forschungsrichtungen ist anzustreben. Bei der Bearbeitung der Themen ist auf eine altersgemäße Darstellung und die Relevanz für die Lebenssituation der Studierenden zu achten. Dabei ist an persönliche Erfahrungen und an die Vorkenntnisse aus anderen Unterrichtsgegenständen anzuknüpfen. Der Beitrag österreichischer Forscherinnen und Forscher zur Psychologie und Philosophie ist in den Unterricht einzubeziehen. Generell ist auf ein ausgewogenes Verhältnis von Faktenwissen, Verständnis und eigenständiger Problembearbeitung zu achten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lehrerinnen und Lehrer haben zur Förderung einer toleranten Grundhaltung auch im Sinne eines interkulturellen Verständnisses beizutragen. Dazu gehören das Entwickeln persönlicher Einstellungen, Urteilsvermögen, Kritikfähigkeit, Zivilcourage, respektvoller Umgang mit anders Denkenden und die Bereitschaft zu verantwortungsvollem Handeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Organisation des Lernprozesses ist auf eine Vielfalt der Methoden zu achten. Grundsätzlich sind Studierende in ihrer Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung durch offene, selbst organisierte Lernformen, insbesondere in den Fernkursen, unter Einbeziehung verschiedener Medien und Informationstechnologien zu stärken. Geeignete Umsetzungsmöglichkeiten sind beispielsweise selbstständiges Strukturieren von Arbeitsphasen, Recherche unter Einbeziehung von eLearning (zB Internetrecherche, Lernplattformen). Dies soll zur Erweiterung in Kompetenzen wie Teamarbeit und Präsentationstechnik beitragen. Weiters ist die umfassende Kommunikationsfähigkeit der Studierenden durch Diskussionen, das Üben des logisch richtigen Argumentierens und das Training des aktiven Zuhörens zu fördern. Die Studierenden sind zur selbstständigen exemplarischen Lektüre von Originaltexten zu ermutigen. Zur Festigung von Lernprozessen eignen sich das Verfassen von Exzerpten und Protokollen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Je nach Möglichkeit ist ein Bezug zur Lebenswelt durch Einladen von Fachleuten, durch Besuche außerschulischer Institutionen usw. herzustellen. Dabei sind psychologische und philosophische Fragestellungen im Kontext zu anderen Wissenschaften und Lebensbereichen zu erörtern.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Semester:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Psychologie</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die folgenden Lernziele machen den Studierenden die Bedeutung der Psychologie in Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft bewusst:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aspekte der wissenschaftlichen Psychologie kennen lernen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Forschungsmethoden und Teilbereiche</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Richtungen und Anwendungsgebiete der Psychologie</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Psychologische Phänomene der Wahrnehmung erfassen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aspekte der Sinneswahrnehmung, der räumlichen und zeitlichen Wahrnehmung</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kognitive Prozesse reflektieren</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Gedächtnismodelle und Lernstrategien, lerntheoretische Anwendungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Intelligenz, Kreativität und Problemlösungsstrategien</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Sprache und Denken</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Soziale Phänomene und Kommunikationsstrukturen erfassen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>soziale Strukturen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entstehung von Meinungen und Einstellungen, Manipulationsmechanismen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kommunikationsmodelle</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Motive menschlichen Handelns erörtern</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Motivation und Emotion</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Entstehung und Formen von Aggression und Gewalt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>psychische Gesundheit und deren Beeinträchtigung</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">6. und 7. Semester:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Philosophie</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Philosophische Fragestellungen kennen lernen und beschreiben</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zugänge zum Philosophieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verhältnis von Philosophie und Wissenschaft</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ideologie und Ideologiekritik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundlagen des philosophischen Argumentierens und Definierens</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Problematik von Wirklichkeit und ihrer Erkenntnis nachvollziehen und analysieren</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zugänge zur Wirklichkeit und ihre Interpretationsmöglichkeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wahrheitsfrage</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sich mit dem Wesen der Menschen auseinander setzen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Frage nach Sinn und Ziel menschlicher Existenz</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Menschenbilder</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>tiefenpsychologische, (neo)behavioristische und humanistische Persönlichkeitsmodelle und ihre Entwicklung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aspekte der Persönlichkeitsdiagnostik</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ethische Grundpositionen kennen lernen und ethische Fragestellungen analysieren</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundfragen der Ethik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Problem des Wertbegriffs und der Begründung von Normen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Freiheit und Verantwortung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aktuelle Anwendungsbereiche der Ethik</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">INFORMATIK</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informatische Bildung ist das Ergebnis von Lernprozessen, in denen Grundlagen, Methoden, Anwendungen und Arbeitsweisen erschlossen und die gesellschaftliche Dimension von Informations- und Kommunikationstechnologien verdeutlicht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist eine wesentliche Aufgabe des Informatikunterrichts, Studierenden informatische und informationstechnische Grundkenntnisse zu vermitteln, um sie zu befähigen, diese zur Lösung einer Problemstellung sicher und kritisch einzusetzen. Die Analyse realer Prozesse aus dem persönlichen Umfeld soll die Studierenden die Struktur komplexer Systeme erkennen lassen und die Bedeutung von Wechselwirkungen demonstrieren. Die Studierenden sollen die Notwendigkeit von Abstraktion, Reduktion und Transformation bei der Beschreibung von einfachen realen Systemen erkennen. Studierende sollen Informationstechnologien soweit beherrschen, dass sie damit Aufgaben selbst mit großen Datenmengen bewältigen können. Sie sollen sich kooperative und kommunikative Arbeitsweisen unter Einsatz von Kommunikationstechnologien aneignen. Die Studierenden sollen erkennen, dass der Unterrichtsgegenstand Informatik einer wissenschaftlichen Systematik unterliegt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In allen Bildungsbereichen stehen dabei Erweiterung und Festigung von Sach-, Selbst- und Sozialkompetenz im Mittelpunkt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Informatikunterricht fasst vorhandene Fähigkeiten von Studierenden durch Beschäftigung mit Entwurf, Gestaltung und Anwendung von Informationssystemen zusammen und baut sie aus. Bei der kritischen Auseinandersetzung mit den dabei ablaufenden Prozessen und deren Ergebnissen sollen die Studierenden ihr kognitives, emotionales und kreatives Potential nützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schließlich ist eine tiefere Einsicht in gesellschaftliche Zusammenhänge und Auswirkungen der Informationstechnologie (ua. Arbeits- und Freizeitbereich sowie Folgen für das Sicherheits- und Rechtsbewusstsein) das Ziel.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im typenbildenden Pflichtgegenstand Informatik im Wirtschaftskundlichen Realgymnasium ist das Ziel, den Studierenden gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten. Durch Einsicht in die Systematik der Fachwissenschaft und unter Berücksichtigung von deren Einbettung in das soziokulturelle Umfeld soll der Unterricht zu einem zielorientierten, konstruktiven Problemlöseverhalten mit Mitteln der Informatik führen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch eine präzise und strukturierte Beschreibung sowohl von Problemstellungen als auch von Abläufen, sowie durch die Modularisierung komplexer Aufgaben soll die Informatik zur Schulung abstrakten Denkens beitragen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Informatik trägt wesentlich zu einer Veränderung der Kommunikation bei. Unterschiedliche Formen von Information ergänzen die traditionelle Verständigung und erfordern neue Denkstrukturen. Die vielfältigen Möglichkeiten der elektronischen Kommunikation ermöglichen einen Austausch über Grenzen hinweg und erleichtern die Begegnung mit anderen Kulturen. Die davon ausgehende Motivation, Fremdsprachenkenntnisse zu erwerben, wird durch die Verfügbarkeit aktueller fremdsprachlicher Informationen und das Fachvokabular verstärkt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Arbeitswelt und privates Umfeld der Menschen verändern sich durch den Einfluss der Informationstechnologien. Durch die Beschäftigung mit diesen lernen die Studierenden deren Auswirkungen, Möglichkeiten und Grenzen kennen, insbesondere das Potenzial der eigenen Fähigkeiten als denkende, handelnde, fühlende und sich entwickelnde Menschen. Die Verflochtenheit des Einzelnen in vielfältigen Formen der Gemeinschaft erfordert einen verantwortungsvollen Umgang mit Informationstechnologien.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Modellbildung, Formalisierung und Abstraktion leistet die Informatik einen wesentlichen Beitrag zur Auseinandersetzung mit Natur und Technik und führt zu einer verbesserten Entscheidungs- und Handlungskompetenz.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Umgang mit Informationstechnologie gibt den Studierenden Gelegenheit, selbst Gestaltungserfahrungen zu machen. Sinnliche Wahrnehmungen ermöglichen Zugänge zu kognitiven Erkenntnissen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verantwortung für den eigenen Körper erfordert bei der Arbeit am Computer gezielte Bewegung als Ausgleich. Die Bedeutung eines ergonomisch gestalteten Arbeitsplatzes stellt einen unmittelbaren Praxisbezug dar.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Informatik leistet durch die drei Dimensionen Wissensentwicklung, Unterrichtsmanagement und Wissensdarstellung einen unverzichtbaren Beitrag zur Allgemeinbildung. Der Unterricht ist auf Basis dieser Grundsätze kontinuierlich zu planen und durchzuführen, sowie laufend zu reflektieren und anzupassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Besonders im Informatikunterricht ist es notwendig, Inhalte so auszuwählen und zu organisieren, dass sie die unterschiedlichen Vorkenntnisse und Vorerfahrungen der berufstätigen Studierenden berücksichtigen und daran anknüpfen. Die Themen sind dabei so auszuwählen, dass sie vielseitige Bezüge aus der Berufs- und Begriffswelt der berufstätigen Studierenden aufgreifen. Exkursionen und Einladungen von Expertinnen und Experten erweitern den Erfahrungshorizont. Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung sowie Methoden zur persönlichen Lernzielkontrolle sind zu initiieren und zu fördern. Im ersten Semester, in welchem Informatik unterrichtet wird, sind besondere didaktische Überlegungen anzustellen um Defizite auszugleichen und individuelle Stärken einzubinden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Unterrichtsmanagement hat sich an für die Studierenden transparenten Lernzielen zu orientieren und soll beispielgebend für die eigene Lern- und Arbeitsorganisation auch außerhalb des Informatikunterrichts sein. Variierende Arbeitsformen wie Einzelarbeit, Gruppenarbeit und Teamarbeit geben den Studierenden Gelegenheit, Neues zu erforschen und bereits Gelerntes in verschiedenen kommunikativen und inhaltlichen Kontexten anzuwenden. Die Bedeutung gemeinschaftlichen Problemlösens bei der Erarbeitung von Projekten aus verschiedenen Gebieten ist besonders im Informatikunterricht zu berücksichtigen. Dabei ist demokratischen Entscheidungsstrukturen entsprechender Platz einzuräumen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Methodische Überlegungen sollen sich an den spezifischen Anforderungen von Einstieg, Entwicklung und Abschluss von Unterrichtsphasen orientieren. Explorative, systematische und exemplarische Vorgehensweise sollen zur Erweiterung der Sichtweise, Orientierung und Vertiefung von Wissen und Können führen. Den Studierenden ist Gelegenheit zu geben, durch Transfer und Analogiebildung den Lernertrag zu sichern. Der Informatikunterricht muss beispielhaft für den sinnvollen Einsatz verfügbarer Technologien sein. Dem Aufbau der Entwicklung einer wissenschaftlichen Arbeits- und Dokumentationsweise ist die Erstellung eines Produktportfolios, eventuell auch fächerübergreifend, dienlich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der vielfältige Zugang zum Wissenserwerb erfordert eine angemessene Wissensdarstellung. Den Lehrerinnen und Lehrern obliegt es daher grundlegende Strukturen, die in Prozessen in Gesellschaft, Natur und Technik wirken, aus Sicht der Informatik transparent zu machen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Motivation und zur Sicherung des Unterrichtsertrags sind den Studierenden im Rahmen des Informatikunterrichts vielfältige Möglichkeiten anzubieten, ihr Wissen zu präsentieren, sich der Kritik anderer zu stellen und ihre Arbeit zu argumentieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Gestaltung eines angenehmen und erfolgreichen Lernklimas beruht auf Vertrauen, auf der Förderung der individuellen Stärken und des kreativen Potenzials. Auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Studierenden mit ihren unterschiedlichen Vorkenntnissen ist durch Auswahl entsprechender Inhalte und Aufgabenstellungen einzugehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Wirtschaftskundlichen Realgymnasium sind durch exemplarischen Vergleich von Softwareprodukten grundlegende Funktionalitäten von Software zu vermitteln. Die Hinführung zu modul- und projektartigen Arbeiten hat sowohl eine Grundlage für das Fach selbst als auch für die fächerübergreifende Kooperation zu bereiten. Die unterschiedliche Kenntnislage der Studierenden ist in einzelnen Sachgebieten durch differenziertes Arbeiten zu berücksichtigen. Die Auswahl der Themen hat nach Möglichkeit Aktualitätsbezug zu haben und die Aufgabenstellungen haben nach Maßgabe des Unterrichts die Interessen der Studierenden zu berücksichtigen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. Semester:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Informationsmanagement und Lernorganisation für die eigene Lernarbeit und Weiterbildung mit geeigneter Software in der Praxis umsetzen und dabei vorhandene Informationsquellen erschließen (zB Informationen aus dem Internet finden und kritisch beurteilen) und unterschiedliche Informationsdarstellungen ausgehend von den Vorkenntnissen anwenden; Basiskenntnisse eines Betriebssystems</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Inhalte systematisieren und strukturieren sowie Arbeitsergebnisse zusammenstellen und präsentieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ein vernetztes Informationssystem für die individuelle Arbeit aufbauen und nutzen können; mit einer Lernplattform arbeiten können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den sicheren Umgang mit Standardsoftware zur schriftlichen Korrespondenz, zur Dokumentation, zur Publikation von Arbeiten, zur multimedialen Präsentation sowie zur Kommunikation erreichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Standardsoftware zur Tabellenkalkulation und eine einfache Datenbank benutzen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>mit wesentlichen Begriffen und Methoden der Informatik bekannt werden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wesentliche Maßnahmen und rechtliche Grundlagen im Zusammenhang mit Datensicherheit, Datenschutz und Urheberrecht kennen lernen und die Auswirkungen des Technikeinsatzes auf den Einzelnen und die Gesellschaft nachvollziehen, sowie die nötigen Vorsorgemaßnahmen für den Schutz von Daten treffen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsatzmöglichkeiten der Informatik in verschiedenen Berufsfeldern kennen lernen und somit in ihrer Berufs(neu)orientierung Unterstützung finden</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><b>7. und 8. Semester </b>(am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium):</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einblicke in typische Denk- und Arbeitsweisen der Informatik, ihre historische Entwicklung sowie ihre technischen und theoretischen Grundlagen gewinnen und Grundprinzipien von Automaten, Algorithmen und Programmen kennen lernen, sowie in einer Programmiersprache selbstständig einfache Programme erstellen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Konzepte von Betriebssystemen verstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufbau und Funktionsweise von Netzwerken kennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kalkulationsmodelle erstellen und die Ergebnisse bewerten und interpretieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Datenbanken verwenden und selbst entwerfen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über die Grundlagen von Webseiten und von Computergrafiken Bescheid wissen und selbständig einen Webauftritt erstellen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsatzmöglichkeiten der Informatik in anderen Bereichen erkennen, und somit darin bestärkt werden, einen Transfer des Gelernten in andere Unterrichtsgegenstände zu vollziehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vertiefte Kenntnisse über Wechselwirkungen zwischen Informatik, Gesellschaft und Arbeitswelt, sowie über Rechtsfragen erwerben</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">MUSIKERZIEHUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musik ist ein wesentlicher Bestandteil menschlicher Existenz und Teil der kulturellen Allgemeinbildung. Musikalische Bildung ist in der Wechselwirkung von Musikpraxis, Musikkunde und Musikrezeption begründet.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Musikunterricht soll zu einem selbstständigen, weiterführenden Umgang mit Musik anregen. Dabei ist auf Ausgewogenheit zwischen kultureller Tradition und aktuellem musikalischen Geschehen zu achten. Der Musikunterricht soll eine aufgeschlossene Haltung gegenüber allen musikalischen Äußerungen fördern und Vorurteile gegenüber dem Neuen und dem Anderen überwinden helfen. Musik soll den Studierenden als vielschichtiges kulturelles Kommunikationsmittel zugänglich werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein wesentliches Ziel ist der Erwerb der Fähigkeit, Musik in einen kulturhistorischen und thematischen Kontext richtig einordnen zu können. Differenzierte und vergleichende Auseinandersetzung mit möglichst vielfältigen musikalischen Bereichen, Epochen, Ausdrucks- und Erscheinungsformen stellt das sicher.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine musische Grundhaltung und der intellektuelle Reifungsprozess sowie die damit verbundene Identitätsfindung der Studierenden sollen gefördert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Förderung personaler und sozialer Kompetenzen, wie Konzentrationsfähigkeit, Leistungsbereitschaft, Selbstdisziplin, Teamfähigkeit, Kooperation und Koordination sowie Toleranz und Kritikfähigkeit ist Aufgabe aller Bereiche des Musikunterrichts.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen zum Verständnis soziokultureller Gegebenheiten des Musiklebens die Wechselwirkungen von Individuum, Kultur und Gesellschaft erfassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schulung des Musikhörens soll die musikalisch-ästhetische Wahrnehmungs- und Unterscheidungsfähigkeit der Studierenden verbessern. Daraus soll die Fähigkeit zur kritischen Reflexion des Musikangebots, der verschiedenen Funktionen von Musik sowie der Medien als kultureller Faktor erwachsen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musik ist eine besondere Form von Sprache und Kommunikation, auch in nonverbaler Form. Sie verbindet über Sprachgrenzen hinweg und erleichtert das Verstehen anderer Kulturen. Sprach- und Textgestaltung mit musikalischen Mitteln erweitern die Möglichkeiten der Kommunikation und verbessern deren Qualität. Das Zusammenwirken von Musik und Sprache führt zu erhöhten emotionalen Empfindungen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Musikunterricht soll das Erkennen der vielfältigen Funktionen von Musik in den unterschiedlichsten Lebensbereichen ermöglichen. Er soll Einblick in die Bereiche Öffentliches Kulturleben, Musik als Wirtschaftsfaktor, Berufswelt Musik, Jugendkultur, Freizeit, Konsum und Unterhaltung, Neue Medien vermitteln. Dadurch soll ein wesentlicher Beitrag zur Entwicklung eines Kulturverständnisses geleistet werden, das von Toleranz und Kritikfähigkeit geprägt ist.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben Akustik und Instrumentenkunde bildet der Bereich Musik und Neue Medien eine wichtige Schnittstelle zwischen Natur, Technik und Kunst. Daraus ergeben sich neue Anwendungs- und Erkenntnismöglichkeiten, die im didaktischen Feld ihren Einsatz finden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die differenzierte Beschäftigung mit Musik trägt zu einer Steigerung mentaler Fähigkeiten bei. Einsichten in die Funktionsweise der menschlichen Stimme sollen zum gesunden Stimmgebrauch anregen. Das Wissen um die physiologischen Grundlagen des Hörens soll zu einem gesundheitsbewussten Hörverhalten führen. Die Studierenden sollen Musik als Lebensbereicherung erfahren.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verschiedene Fertigkeiten der Musikpraxis sollen der Entwicklung von Fantasie und Kreativität zugute kommen. Die dabei gewonnenen Erfahrungen aus individueller Leistung und aus musikalischen Gruppenprozessen sollen den Vorgang musikalischer Bildung und Identitätsfindung unterstützen</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrplanbereiche</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Musikkunde</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Zugänge zu musikkundlichem Wissen sollen von Klangerlebnissen, Kompositionen und Interpretationen sowie von Lebensbildern von Komponistinnen und Komponisten und Interpretinnen und Interpreten ausgehen. Darüber hinaus ist die Musikkunde in die allgemeinen historischen, kulturellen und philosophischen Entwicklungen der jeweiligen Zeit einzubinden. Der Transfer vom Tun zum Wissen hat in multimedialer und fächerübergreifender Form zu erfolgen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Musikrezeption</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewusstes Hören bildet die Grundlage für ein ganzheitliches Erfassen von Musik. Dabei ist das unmittelbare Erlebnis von Musikaufführungen wesentlich. Die Begegnung mit Künstlerinnen und Künstlern im schulischen und regionalen Umfeld ist daher anzustreben. Ausgehend von einer kritischen Auseinandersetzung mit Vertrautem soll Lust und Neugierde auf Neues und Unbekanntes geweckt werden. Das sinnliche Erleben von Musik als lebensbegleitendes Element ist den Studierenden zu ermöglichen. Basierend auf einem weit gefassten Musikrepertoire in Verbindung mit einem fundierten musikkundlichen Wissen ist die Fähigkeit zu intellektuell-argumentativer Auseinandersetzung mit Musik anzustreben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Musikpraxis</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den besonderen Gegebenheiten der allgemeinbildenden höheren Schulen für Berufstätige entsprechend, sind die Lehrplanbereiche Musikkunde und Musikrezeption nach Möglichkeit auch durch praktisches Musizieren zu ergänzen und zu verdeutlichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die drei Lehrplanbereiche sind immer im Zusammenhang zu sehen und sind, dem jeweiligen Lernziel entsprechend, zu vernetzen. Dabei sind fächerverbindende, interdisziplinäre und interkulturelle Aspekte zu berücksichtigen. Schulische und außerschulische Projekte und Veranstaltungen sollen die Studierenden zu künstlerischer Tätigkeit anregen und Gemeinschaftserlebnisse fördern. Besonderes Augenmerk ist dabei auf die Zusammenarbeit mit regionalen Kulturinstitutionen zu legen. Die Begegnung mit Ausdrucksformen anderer Kulturen soll zu Respekt und kritischem Verständnis führen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Zugänge zur Musik sollen auditiv, visuell, kinästhetisch und emotional vermittelt werden. Dabei sind durch gezielte Kombination unterschiedlicher Lernzugänge die einzelnen Lernebenen Kennen lernen – Erfahren und Erleben – Erlernen, Erarbeiten und Üben – Wissen und Anwenden zielorientiert einzusetzen. Dem Lernziel und den Bedürfnissen der Studierenden entsprechende Unterrichtsformen sind anzuwenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In allen drei Lehrplanbereichen sind neue Technologien adäquat einzusetzen und zur Unterstützung individueller Lernprozesse zu nutzen. Im Sinne einer wissenschaftsorientierten Vorbereitung mit höherem Abstraktionsgrad sind im Gymnasium für Berufstätige Musikkunde und Musikrezeption zunehmend zu betonen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vorgaben im Lehrstoff gelten für alle Schulformen; im dreistündigen Unterricht ist vertiefend zu arbeiten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">7. bzw. 8. Semester (je nach Schulform):</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Musikkunde</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Theorie und Geschichte der Musik, akustische und instrumentenkundliche Grundlagen, Formenlehre und Werkkunde</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zusammenwirken musikalischer Parameter und verschiedene Möglichkeiten ihrer grafischen Darstellung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundbegriffe der Musiklehre als Voraussetzung für das Beschreiben von Musikstücken</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Klang und Funktion von Instrumenten und Ensembles in verschiedenen Epochen und Kulturkreisen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vokale und instrumentale Formen und Gattungen an exemplarischen Beispielen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>chronologischer Überblick über die Musikgeschichte an Hand bedeutender Musikwerke und Künstlerinnen und Künstler</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Musikrezeption</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interpretation, Werkverständnis im kulturhistorischen Kontext, kritische Auseinandersetzung mit den vielfältigen Erscheinungsformen von Musik, Erwerb eines vielfältigen Hörrepertoires, Begegnung mit außerschulischen Kulturtragenden, Musikvermittlerinnen- und vermittlern sowie Künstlerinnen und Künstlern</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erfassen motivisch-thematischer Strukturen in kleineren musikalischen Einheiten und in größeren Zusammenhängen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hören und Erkennen einfacher musikalischer Formen mit Hilfe von Klavierauszügen, Partituren und interaktiven Medien</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erwerb eines grundlegenden Hörrepertoires wesentlicher Werke aus den Bereichen Vokalmusik, Instrumentalmusik, Musik- und Tanztheater, Film- und Fernsehmusik, Jazz und Popularmusik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Auseinandersetzung mit Erscheinungsformen des Musikkonsums</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">BILDNERISCHE ERZIEHUNG</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Bildnerische Erziehung erschließt Zugänge zu ästhetisch begründeten Phänomenen unserer visuellen und haptischen Lebenswelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte beziehen sich vor allem auf den Sachbereich bildende Kunst (Malerei, Grafik, Plastik), eventuell auch punktuell auf angewandte Kunst; visuelle Medien und Umweltgestaltung, Architektur, Design, Fotografie, Film und Video, sowie digitale Medien und alltagsästhetische Erscheinungen und Objekte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Bildnerischer Erziehung soll</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die bereits erworbenen Sach- und Methodenkenntnisse, Fertigkeiten, Einsichten und Haltungen sowie die sinnliche Erlebnisfähigkeit differenzieren und vertiefen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Fähigkeit und das Interesse fördern, sowohl über Werke der bildenden und angewandten Kunst, der visuellen Medien und der Umweltgestaltung zu reflektieren und zu kommunizieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in der vertiefenden und reflektierenden Auseinandersetzung mit Werken der bildenden Kunst Wahrnehmungsbezogenes mit Begrifflich-Logischem verbinden und anschauliches Denken entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vielfältige Methoden und Strategien für Problemlösungen erschließen und dazu befähigen, innovativ zu denken und zu handeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bereitschaft zur Reflexion entwickeln und durch die Begegnung mit Kunst und die Auseinandersetzung mit ihren Entstehungsbedingungen einen Beitrag zur Identitätsfindung und Entwicklung der Persönlichkeit leisten, der als lebensbegleitender, kontinuierlicher Prozess auch über den Unterricht hinaus wirksam wird</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das jeweilige kulturelle Umfeld in größere gesellschaftliche Zusammenhänge stellen und dazu befähigen, am zeitgenössischen Kulturgeschehen bewusst teilzunehmen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>neben der fachspezifischen Sach- und Methodenkompetenz auch zur Entwicklung von Selbst- und Sozialkompetenz beitragen (Selbsterfahrung, Zielstrebigkeit, Engagement, Selbstorganisation, Flexibilität, Kommunikationsfähigkeit, Reflexionsbereitschaft, Kritik- und Konfliktfähigkeit, Fähigkeit und Bereitschaft zu Initiative und Kooperation und zur Übernahme von sozialer Verantwortung) und zu emanzipatorischem, solidarischem und verantwortungsbewusstem Handeln führen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das geistige und emotionale Potential von Kunst erschließen und den Wert von Gestaltung für die Entwicklung der Persönlichkeit betonen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in der Nutzung des fachtypisch interdisziplinären Potentials allgemeine Transferleistungen ermöglichen, wissenschaftliches Denken und Arbeiten vorbereiten und damit einen wesentlichen Beitrag für die Studierfähigkeit sowie zur Berufsvorbereitung leisten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kunst als Nahtstelle und Vermittlerin von unterschiedlichen Lebens- und Erfahrungswelten, wie die der Wahrnehmung, der Phantasie, der Kultur, Religion sowie die der Politik, der Wirtschaft und der Technik erschließen und Grundlagen für Werthaltungen und Wertschätzung schaffen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>differenzierte Kenntnisse und Fertigkeiten in Kommunikationsfähigkeit und Medienkompetenz entwickeln</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Analysieren und Beurteilen der ästhetischen Strukturen von Bildsprache; Erweitern des Fachvokabulars; Entwickeln und Anwenden rhetorischer und textgestaltender Fähigkeiten im Rahmen fachspezifischer Aufgaben im Vorfeld wissenschaftlichen Arbeitens</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen von Funktion und Bedeutung der Kunst und der visuellen Medien im gesellschaftspolitischen Kontext; Wechselbeziehungen zwischen wesentlichen ästhetischen Erscheinungsformen und gesellschaftlichen Entwicklungen vor allem innerhalb Europas kennen; Aufspüren gesellschaftlicher Normen und Klischees in visuellen Darstellungen; Auseinandersetzen mit der Thematisierung geschlechtsspezifischer Rollenbilder in Alltag, Kunst und Medien; Entwickeln von Verantwortungsbewusstsein bei der Mitgestaltung der Umwelt</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen des Einflusses von Technik und Technologien auf die Entstehung und Entwicklung ästhetischer Phänomene; Erkennen von Wechselbeziehungen zwischen künstlerischen Gestaltungsstrukturen und mathematisch-naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten; Entwickeln von Kompetenzen im Umgang mit apparativen Medien im Dienste von Kommunikation, Produktion, Dokumentation und Präsentation</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildnerisches Denken als verfügbare Methode zu kreativem Handeln erkennen; Entwickeln von Problemlösungsstrategien, paradoxen Zugängen, divergierendem Denken, assoziativen Strukturen, Modellkonstruktionen; konstruktives und kreatives Umgehen mit „Fehlern“</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausbilden der sinnlichen Fähigkeiten zur qualitätsvollen Kommunikation mit der Umwelt; Entwickeln der emotionalen Bildung durch bewussten Umgang mit Gefühlen und persönlichen Stärken und Schwächen; Auseinandersetzen mit unterschiedlichen Ausdrucksformen des menschlichen Körpers in Kunst und Kultur; Erkennen ergonomischer Aspekte in Architektur und Design; Steigern der Lebensqualität durch die Erkenntnis des Wertes schöpferischer Tätigkeit und durch Kunstverständnis</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Durch eine Vielfalt an Inhalten, Methoden und Themenbereiche ist den unterschiedlichen Fähigkeiten und Interessen der Studierenden Rechnung zu tragen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Lerninhalte sind im Hinblick auf persönliche Interessen und die Lebenssituation Erwachsener mit den Studierenden festzulegen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Die Unterrichtsgestaltung hat zwischen hilfreicher Einschränkung und notwendiger Offenheit einen Rahmen für komplexe Lernsituationen zu schaffen und vielfältige Lernchancen zu ermöglichen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bei der Auswahl der Werke ist auf exemplarische Qualität zu achten und so die Möglichkeit zum Wissenstransfer zu ermöglichen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Formen des fächerverbindenden und fächerübergreifenden Unterrichts sind anzustreben, um über fachspezifische Zugänge Einsichten in gemeinsame Problemfelder zu gewinnen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erscheinungsformen und Entwicklungslinien der bildenden und angewandten Kunst, der Architektur und der visuellen Medien sind exemplarisch in thematisch-funktionellen Zusammenhängen unter Beachtung der chronologischen Zuordnung und der zeitbedingten Besonderheiten zu erschließen. Diese Methode baut ein vernetztes Wissen auf, entwickelt ein ganzheitliches Verständnis und fördert Fähigkeiten, die für Transferleistungen und die Bewältigung komplexer Inhalte notwendig sind.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Theoretische Hilfslehren wie Perspektive oder Farblehre sind nur heranzuziehen, wenn sie dem Begreifen des Werkes dienen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Durch geeignete Rahmenbedingungen ist im Bereich der Reflexion das selbstorganisierte Erarbeiten von Lerninhalten durch die Studierenden zunehmend zu fördern.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Da in der Erarbeitung der Fachinhalte der Bildnerischen Erziehung eine sinnlich-anschauliche Form der Auseinandersetzung von besonderer Bedeutung ist, sind Einsatz und Ergiebigkeit der Lehrmittel von besonderer Wichtigkeit. Bei der Wahl der Bildmedien ist auf exemplarischen Wert, Effizienz und optimale Qualität zu achten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Nach Möglichkeit ist die direkte Begegnung mit Kunst im Original anzustreben.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vorgaben im Lehrstoff gelten für alle Schulformen; im dreistündigen Unterricht sind vertiefend Schwerpunkte zu setzen und ist der Einzelwerkbetrachtung mehr Aufmerksamkeit zu widmen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">7. bzw. 8. Semester (je nach Schulform):</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildnerisches Gestalten</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einfachste Skizzen im Dienste der Kunstbetrachtung und Reflexion anfertigen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in der Auseinandersetzung mit Anliegen und Techniken der bildenden und angewandten Kunst sowie der visuellen Medien Anregungen für eigene Gestaltungen gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>sich mit dem eigenen Lebensraum im Bereich Architektur und Design konstruktiv gestaltend auseinandersetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Abbildungs- und Darstellungsverfahren zum Klären von Vorstellungen und Ideen verwenden, als Hilfe für Einsichten in formale Zusammenhänge vor allem im Dienste der Reflexion erkennen und als Möglichkeit zur anschaulichen Vermittlung von sachlichen Gegebenheiten nutzen können</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Dokumentation und Präsentation</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ergebnisse ihrer theoretisch-reflexiven Auseinandersetzungen in repräsentativer und exemplarischer Form zusammenstellen, um persönliche Leistungen und Entwicklungen adäquat dokumentieren zu lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ästhetische Phänomene analysieren, strukturieren und interpretieren sowie anschaulich und sprachlich kompetent darbieten können</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Reflexion</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Aufgabenfelder, wesentliche Erscheinungsformen, zeitbedingte Besonderheiten und die wichtigsten Entwicklungslinien der bildenden Kunst kennen und in diesen Zusammenhang bedeutende Werke und Künstlerpersönlichkeiten einordnen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsichten in alltagsästhetische Phänomene exemplarisch im Bereich Architektur oder Design gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>über Kenntnisse der wichtigsten Grundbegriffe des Faches verfügen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>erkennen, dass Kunstwerke und ihre Gestaltung durch das Zusammenwirken vieler Faktoren, wie gesellschaftlicher Hintergrund, Gestaltungsanlass, Auftraggeberin bzw. Auftraggeber, Technologie, Material, Künstlerpersönlichkeit, bestimmt werden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Zusammenhang von geistigem Inhalt, Idee, Form, Material und technischem Verfahren erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bildnerische Mittel in ihrer Wirkung erkennen, als Träger von Inhalt und Aussage interpretieren und im Hinblick auf ihre lokalen und zeitbedingten Besonderheiten erläutern können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einblicke in die Nutzungsmöglichkeiten verschiedener Einrichtungen und Medien der Kunstvermittlung gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in der Auseinandersetzung mit dem aktuellen Kunstgeschehen die gegenwärtige Kunstentwicklung kennen lernen und mit sich selbst in Beziehung bringen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kunst als einen sich ständig verändernden Prozess begreifen, der eine permanente Erweiterung des Kunstbegriffs verlangt</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">ÖKONOMIE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium typenbildende Pflichtgegenstand Ökonomie ist ein multidisziplinärer Unterrichtsgegenstand, dessen Themenbereiche Eigenerfahrung mit Alltagsbezug und Gesellschaftsrelevanz verknüpfen. Der Ökonomieunterricht fühlt sich verstärkt folgenden Werten verpflichtet: einem gesundheitsförderlichen Bewusstsein und Handeln, einer intakten Umwelt, nachhaltigem Wirtschaften und einer menschenwürdigen Gesellschaft. Die Vermittlung von Grundlagen des Konsumentenrechts, von Formen der Geldveranlagung, von Markt- und Werbestrategien sowie von Produktkennzeichnung soll die Entwicklung von Studierenden zu mündigen Konsumentinnen und Konsumenten unterstützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht fördert Selbstkompetenz durch Analyse und Reflexion eigener Lebens-, Ernährungs- und Konsumgewohnheiten und führt damit zu verbessertem Gesundheits- und Finanzmanagement.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben diesen allgemeinen Bildungsaufgaben hat der Unterricht aus Ökonomie zwei methodische sowie drei fachspezifische Kompetenzen als Ziel, denen besondere Lehraufgaben zugeordnet sind:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Methodenkompetenz</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ökonomische Informationen mit Hilfe bewährter und zeitgemäßer Verfahren gewinnen, analysieren und zielgruppenorientiert darstellen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Nutzung und Auswertung graphisch aufbereiteter Materialien</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Synthesekompetenz</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsicht in das Wirkungsgefüge und die Dynamik von Ökonomie und Ökologie sowie in die zugrunde liegenden Machtstrukturen gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einsicht in das Wirkungsgefüge von Ernährung, Gesundheit und Leistungsfähigkeit und die Komplexität von Beziehungsgeflechten zwischen Natur- und Humanfaktoren erkennen und zu den Auswirkungen menschlicher Eingriffe Stellung nehmen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ökonomie und Ökologie auch fächerübergreifend mit benachbarten natur- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen betrachten können</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Umweltkompetenz</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung der Wahrnehmung und Bewertung von Umwelt im weitesten Sinn für das menschliche Handeln erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kenntnis der Probleme des Umweltschutzes</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erkennen der globalen Verantwortung für die „eine Welt“</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesellschaftskompetenz</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Fähigkeit erweitern, die von den Massenmedien verbreiteten politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Informationen kritisch zu beurteilen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die persönliche Rolle als Konsumentin bzw. Konsument am Wirtschaftsleben kritisch durchleuchten und die volkswirtschaftliche Bedeutung des Konsumverhaltens erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Motivation zur persönlichen Auseinandersetzung mit lokalen, regionalen und globalen Fragestellungen entwickeln</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wirtschaftskompetenz</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verständnis grundlegender Zusammenhänge in betriebs/haushalts-, volks- und weltwirtschaftlichen Bereichen sowie Kenntnis gesamtwirtschaftlicher Gesetzmäßigkeiten, Strukturen und Probleme</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Wirtschaftspolitik als wesentlichen Bestandteil der Politik erkennen, ihre Modelle und deren reale Umsetzung in unterschiedlichen Systemen einschätzen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Erwerb von Grundkenntnissen verschiedener Anlageformen (zB Spar-Vorsorgemodelle)</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit seinen grundlegenden Zielen soll der Unterricht in Ökonomie Beiträge zu den Aufgabenbereichen der Schule sowie den einzelnen Bildungsbereichen Sprache und Kommunikation, Mensch und Gesellschaft, Natur und Technik sowie Gesundheit und Bewegung leisten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Abschnitt Lehrstoff formulierten Lernziele und Themenbereiche umschreiben jene Kenntnisse und Einsichten, die zum Erwerb der in der Bildungs- und Lehraufgabe angeführten Kompetenzen durch die Studierenden führen sollen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aus den Zielstellungen haben die Lehrerinnen und Lehrer die Lerninhalte eigenverantwortlich und begründet abzuleiten. Deren Auswahl und Reihung sind von den Lehrerinnen und Lehrern vorzunehmen. Dabei sind folgende Kriterien zu beachten: die Klassensituation, die alters-, familien- und berufsspezifischen Gegebenheiten der Studierenden, die erwachsenengemäße Transfermöglichkeit, die fächerübergreifenden Aspekte, die Unterrichtsprinzipien des Zweiten Bildungsweges, die exemplarische Bedeutung und der aktuelle Bezug.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das intensive Befassen mit den Inhalten der einzelnen Themen und die Sicherung eines ständigen Lernprozesses sind dem bloßen Wissenserwerb vorzuziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Konkretisierung des Lernprozesses ist zu überlegen, mit welchen Unterrichtsverfahren und Medien den berufstätigen Studierenden Sachverhalte, Zusammenhänge und Einsichten aufgeschlossen werden können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dabei soll das Wissen, das sich aus der Berufserfahrung der Studierenden ergibt, mit verwendet werden. Besonderer Wert ist auf die Aktivierung ständiger Mitarbeit der Studierenden im Unterricht und auf erhöhte Anschaulichkeit des Unterrichts zu legen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Da Abendunterricht und Berufstätigkeit der Studierenden die Möglichkeiten der Realbegegnung mit dem Raum (Landschaft) und dem Betrieb (Wirtschaft) stark einschränken, stellt die Beiziehung von Fachleuten aus Wirtschaft und Politik eine motivierende Alternative dar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Methoden und Auswahl geeigneter Arbeitsbehelfe sind unter Berücksichtigung alters- und bildungsspezifischer Unterschiede der Studierenden zu entwickeln. Modell- und Theoriebildung sind als Hilfe bei der Bewältigung der Informationsfülle darzustellen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">7. Semester:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Haushalt als Sozial- und Wirtschaftsgebilde</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Den privaten Haushalt als reproduktives soziales System bzw. als sozioökonomische Einheit begreifen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die volkswirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung des Haushaltes verstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die soziale, ökologische, wirtschaftliche und psychologische Bedeutung des Wohnens für Gesundheit und Leistungsfähigkeit erfassen und Einblicke in baubiologische Erkenntnisse für die eigene Wohnraumgestaltung gewinnen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ernährung und Gesundheit</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit verstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das eigene Ernährungsverhalten reflektieren und Ernährungsregeln (gesund, altersadäquat, zielgruppenorientiert, ...) erarbeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Beispiele alternativer Ernährungsformen kennen lernen und in die Dynamik von Essstörungen Einsicht gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>am Beispiel ausgewählter Lebensmittel Kenntnisse über Produktion, Verarbeitung und Lebensmittelqualität erwerben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Voraussetzungen für Einkaufsplanung mit Berücksichtigung von Produkt- und Lebensmittelkennzeichnung, Preis-Leistungsverhältnis und Ökobilanz schaffen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Natur- und Umweltschutz</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Zusammenhänge zwischen Ökonomie und Ökologie erkennen und die Auswirkungen umweltrelevanter Handlungen verstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>am Beispiel ausgewählter, aktueller Umweltprobleme Kenntnisse über Schad- und Abfallstoffe und deren Quellen und Gefahren erwerben, um als Konsument und Staatsbürger umweltbewusst und nachhaltig zu handeln</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ökologie- und Umweltprobleme</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Nutzungskonflikte wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Interessen als Ursachen ökologischer Probleme erkennen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">7. und 8. Semester:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Betriebliche Organisations- und Produktionsformen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Fragen der Unternehmensführung (im Produktionsprozess, bei Absatz und Marketing) kennen lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Standortentscheidungen und ihre räumlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen abschätzen lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ursachen, Formen und Auswirkungen von Konzentrationsprozessen kennen lernen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wirtschafts- und Sozialpolitik</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>privaten und öffentlichen Konsum als wichtigen Wirtschaftsfaktor erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Zusammenhang zwischen Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitik anhand von Beispielen untersuchen und die Folgen für die Volkswirtschaft und die Menschen erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Zusammenhang zwischen Budgetpolitik und Konjunkturentwicklung kennen lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Stellung von Interessensvertretungen der Sozialpartner in Österreich bewerten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>soziale Gerechtigkeit und sozialpolitische Maßnahmen als Teil der Gesellschaftspolitik verstehen und die Instrumente des Wohlfahrtsstaates kennen lernen (zB Formen der Kranken- und Pensionsversicherung)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>wirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte von Steuern (zB Lohn- und Einkommenssteuer) erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Bedeutung des Konsumentenschutzgesetzes zur Wahrung der Verbraucherinteressen einschätzen lernen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Mechanismen des Geld- und Kapitalmarktes</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Einblick in den Kapitalmarkt gewinnen und die Chancen und Risken verschiedener Anlageformen kennen lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Zusammenhänge zwischen der Welt der Börsen und der Realwirtschaft erkennen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ökologie- und Umweltprobleme</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ziele und Instrumente der Umweltpolitik auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene kennen- und bewerten lernen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fragen der Weltwirtschaft und sozioökonomische Gliederung</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>positive und negative Aspekte der Globalisierung erkennen und Möglichkeiten für die Überwindung sozialer und ökonomischer Disparitäten diskutieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>regionale Wirtschaftsräume als Schritte der Globalisierung begreifen und beurteilen lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Akteure der Globalisierung (zB GATT-WTO, IWF, OECD) und internationale Regelungswerke (zB Instrumente des Welthandels) zur Globalisierung kennen und bewerten lernen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">B. FREIGEGENSTÄNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LEBENDE FREMDSPRACHE</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">(Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Slowenisch, <br />Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Ungarisch, Kroatisch, Slowakisch, Polnisch)</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Lebende Fremdsprache.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Umgang mit der ersten, gegebenenfalls auch mit einer zweiten lebenden Fremdsprache gewonnenen Erfahrungen und erworbenen Lernstrategien sind für die weitere Fremdsprache im Freigegenstand zu nutzen (Tertiärspracheneffekt).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wird die Fremdsprache als Mehrklassenkurs geführt, so ist im Hinblick auf die verschiedenen von den Studierenden mitgebrachten Voraussetzungen der Lehrstoff entsprechend zu gliedern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schularbeiten: 1. bis 5. Lernsemester: ein bis zwei Schularbeiten pro Semester im Ausmaß von jeweils einer Unterrichtseinheit, im 6. Lernsemester ein bis zwei Schularbeiten pro Semester im Ausmaß von jeweils zwei Unterrichtseinheiten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Lebende Fremdsprache.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kompetenzniveaus und Lernjahre</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzniveaus A1 – B1 bzw. B2 des Europäischen Referenzrahmens (ERS)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die kommunikativen Teilkompetenzen, die Studierende im Freigegenstand erwerben sollen, folgen ebenfalls den international standardisierten Kompetenzniveaus A1, A2, B1 bzw. B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (ERS) des Europarates und umfassen die Kann-Beschreibungen des Rasters zu den Fertigkeitsbereichen Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängend Sprechen und Schreiben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die folgende Zuordnung von Kompetenzniveaus und Lernsemestern gibt die Grundanforderungen an, die für alle Studierenden einer bestimmten Lernstufe gelten; vorangehende Niveaus sind dabei stets vorauszusetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wird verschiedenen Semestern das gleiche Kompetenzniveau zugeordnet, so sind die Fertigkeiten dieses Niveaus im höheren Lernsemester durch eine Ausweitung der kommunikativen Situationen, der Themenbereiche und Textsorten entsprechend zu vertiefen und zu festigen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Nach dem 1. Lernjahr (2. Lernsemester):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen, Lesen, Schreiben: A1</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Nach dem 2. Lernjahr (4. Lernsemester):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen, Schreiben: A2</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Nach dem 3. Lernjahr (6. Lernsemester):</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen, Schreiben: A2</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lesen: B1</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LATEIN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, didaktische Grundsätze und Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan des Pflichtgegenstandes Latein ist sinngemäß anzuwenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Mehrstufenkursen ist im Hinblick auf die verschiedenen von den Studierenden mitgebrachten Voraussetzungen der Lehrstoff entsprechend zu gliedern.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">GRIECHISCH</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Griechischunterricht</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>eröffnet durch intensive, exemplarische und diachrone Auseinandersetzung mit sprachlichen Phänomenen und Textinhalten vielfältige Zugangsmöglichkeiten zu zentralen Bereichen von Wissenschaft, Politik und Kultur</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>verhilft den Studierenden zu denkerischer Tiefe und Orientierung in einer immer komplexeren und schnelllebigeren Welt und sensibilisiert und befähigt zur Teilnahme am intellektuellen Dialog</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>ermöglicht authentische Begegnungen mit Texten, die Europas Kultur geprägt haben und sie bis heute bestimmen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>bietet einen Einblick in die Grundlagen und Entwicklung der europäischen Literatur- und Kunstgeschichte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>befähigt die Studierenden, archetypische Mythen und Paradigmen kennen zu lernen, sie zu rezipieren und in kritischer Auseinandersetzung mit ihnen Eigenständigkeit zu gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>vermittelt Einsicht in wissenschaftliche Fachsprachen, in die Bildungsprinzipien wissenschaftlicher Fachterminologien sowie in den europäischen Kulturwortschatz</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>macht eine kontinuierliche Sprachentwicklung von fast drei Jahrtausenden nachvollziehbar und öffnet den Zugang zur byzantinischen Geisteswelt, die den osteuropäischen und vorderasiatischen Raum nachhaltig beeinflusst hat.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Unterrichten in Modulen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lektüreunterricht setzt sich aus thematisch orientierten Modulen zusammen. Module sind Unterrichtssequenzen unterschiedlicher Länge, die auf der Lektüre von Originaltexten einer jeweils archetypischen Gattung bzw. eines Themas basieren. Im Interesse der Geschlossenheit des Moduls sind Texte auch kursorisch oder in Übersetzung zu bearbeiten. Ergänzend zur Übersetzungsarbeit sind Sekundärliteratur, nichtliterarische Quellen, Beispiele aus der Rezeptions- und Wirkungsgeschichte usw. anzuwenden. Für jedes Modul sind ein dem Bedarf entsprechendes Vokabular zu erarbeiten und für die Lektüre relevante grammatikalische Phänomene zu festigen. Empfehlenswert ist eine abschließende Zusammenfassung der für das Modul relevanten erarbeiteten Inhalte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Reihenfolge der einzelnen Module ist frei wählbar.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leitlinien zur Unterrichtsgestaltung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Steigerung der Motivation sind unterschiedliche Lehr- und Lernformen anzuwenden. Dabei soll die Eigenständigkeit der Studierenden unter anderem durch projektorientiertes Arbeiten und selbstständiges Beschaffen von Informationen (auch mittels IKT) gefördert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Grund des breiten Themenspektrums bieten sich vielfältige Anknüpfungspunkte zu fächerverbindendem und fächerübergreifendem Arbeiten. Einen Schwerpunkt hat dabei die kontrastive und komparatistische Sprachbetrachtung zu bilden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In die Gestaltung aller Unterrichtseinheiten ist eine sinnvolle Auswahl aus der großen Fülle der Rezeption und Wirkungsgeschichte der griechischen Texte einzubeziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sind möglichst früh zu einer effizienten Benutzung des Wörterbuchs anzuleiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sind durch wissenschaftliche Propädeutik auf ein Studium und lebensbegleitendes Lernen vorzubereiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Mehrstufenkursen ist im Hinblick auf die verschiedenen von den Studierenden mitgebrachten Voraussetzungen der Lehrstoff entsprechend zu gliedern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schularbeiten: 1. bis 7. Lernsemester: ein bis zwei Schularbeiten pro Semester im Ausmaß von jeweils einer Unterrichtseinheit, im 8. Lernsemester ein bis zwei Schularbeiten im Ausmaß von jeweils zwei Unterrichtseinheiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verwendung von Wörterbüchern ist ab der Lektürephase zu gestatten.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">1. und 2. Lernsemester:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen folgende Ziele erreichen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vertrautheit mit der griechischen Schrift und den Grundzügen der attischen Morphologie (Verb: Verba auf –ω, verba contracta, unregelmäßige Stammformen häufiger Verba, alle Formen außer Plusquamperfekt, Futur II und Dual; Nomen: Deklination der Substantiva und Adjektiva und häufiger Pronomina; Adverbia, Steigerung, Kasuslehre und Syntax (einfache Satzgefüge) und satzwertige Konstruktionen, Verwendung des Konjunktivs und Optativs (in Haupt- und einfachen Gliedsätzen); Aufbau eines Basiswortschatz unter besonderer Berücksichtigung von Lehn- und Fremdwörtern durch unterschiedliche Lerntechniken und Sprachvergleich und Erwerb von Kenntnissen der Wortbildungslehre; Einblick gewinnen in die antike griechische Kultur und ihr Fortwirken bis in die Gegenwart.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">3. und 4. Lernsemester:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen folgende Ziele erreichen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kenntnisse der griechischen Morphologie (wichtige unregelmäßige Verba, Verba auf –μι) und Syntax (komplexere Satzstrukturen) erweitern und vertiefen; den Basiswortschatz festigen und erweitern und die effiziente Benutzung des Wörterbuchs lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in der Lektürephase des zweiten Semesters die Kenntnisse der Morphologie und Syntax nach den Erfordernissen der Textsorte vertiefen und erweitern</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als Übergangsmodul:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Neue Testament als Basistext Europas</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>einen Überblick über den Aufbau und die verschiedenen Textsorten der biblischen Schriften gewinnen und dabei das Bibelgriechische in Grundzügen als einen entscheidenden Schritt hin zum Neugriechischen kennen lernen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als verpflichtendes Modul muss behandelt werden:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sokrates als Typ und Archetyp des Philosophierens</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Gestalt des Sokrates und seine konsequente philosophische Haltung kennen lernen; mit Methoden und Inhalten seines Denkens auseinandersetzen und einen ersten Einblick in die prägende Wirkung seiner Denkstrategien gewinnen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">5. bis 7. Lernsemester:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen folgende Ziele erreichen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das griechische Denken als Fundament der Wissenschaften</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>das Denken der jonischen Naturphilosophen und ihre Modelle der Welterklärung als Ausgangspunkt westlicher Philosophie und Naturwissenschaft kennen lernen; sich exemplarisch mit grundsätzlichen philosophischen Fragen auseinander setzen; Erschließung fachsprachlicher Termini aus Bereichen wie Medizin, Mathematik, Naturwissenschaften mit Hilfe des bisher erworbenen Wortschatzes und der Wortbildungslehre; anhand der Lektüre von Sachtexten wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse der griechischen Antike nachvollziehen und Griechisch als eine prägende Sprache der Naturwissenschaften kennen lernen</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das griechische Epos als Prototyp europäischer Literatur</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>anhand der Lektüre vertraut werden mit den spezifischen Merkmalen der homerischen Kunstsprache, der Metrik, dem historischen Hintergrund der kretisch-mykenischen Kultur und der Tradition des epischen Gesangs; einen Überblick über den Aufbau der homerischen Epen gewinnen und Verständnis für die enorme Bedeutung des Mythos im Hinblick auf die Ausbildung der griechischen Identität sowie seine Wirkung auf Literatur und Geistesgeschichte entwickeln</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das griechische Drama als Ursprung des europäischen Theaters</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Bewusstsein für die religiösen Wurzeln der griechischen Komödie und Tragödie entwickeln; Kenntnisse über Form und Aufbau des griechischen Dramas, die gesellschaftlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen von Theateraufführungen und über griechische Theaterbauten aneignen; durch die Lektüre und durch die Begegnung mit den Werken der großen Dramatiker Zugang zu bestimmenden Motiven und Stoffen der Weltliteratur finden</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die griechische Historiographie als Grundlage europäischen Geschichtsdenkens</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die Vorstufen und Voraussetzungen der Geschichtsschreibung und deren bedeutendste Vertreter kennen lernen; sich anhand ausgewählter Passagen mit unterschiedlichen Geschichtsauffassungen und mit der Problematik objektiver Darstellung auseinander setzen</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">DARSTELLENDE GEOMETRIE</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, didaktische Grundsätze und Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan des entsprechenden Pflichtgegenstandes ist sinngemäß anzuwenden.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">INFORMATIK</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, didaktische Grundsätze und Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan des entsprechenden Pflichtgegenstandes ist sinngemäß anzuwenden.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">MUTTERSPRACHLICHER UNTERRICHT</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Da Zweisprachigkeit als Sonderfall der Mehrsprachigkeit angesehen wird, ist als vorrangiges Bildungsziel das Erreichen eines möglichst hohen Kompetenzniveaus in der Muttersprache anzustreben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der muttersprachliche Unterricht soll</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die muttersprachlichen und interkulturellen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Studierenden positiv stärken und weiter ausbauen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>durch stetes Bewusstmachen des positiven Potentials, das zweisprachigen Menschen innewohnt, die Identität und Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden stärken</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die bereits vorhandenen soziolinguistischen und pragmatischen Kompetenzen der Studierende nutzen und ihnen ihre Rolle als Brückenfunktionen in der Gesellschaft bewusst machen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Deutsch.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das tatsächliche Erreichen des jeweiligen Kompetenzniveaus wird individuell unterschiedlich sein. Es ist abhängig vom vorausgegangenen individuellen Entwicklungsprozess der Zweisprachigkeit bzw. vom schulischen und außerschulischen Spracherwerb und von den Erfahrungen mit den Kulturen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Davon ausgehend ist der jeweilige Stand der schriftlichen und mündlichen Kompetenzen auszubauen und die Sprachbetrachtung zum Erkennen von sprachlichen Strukturen in der Muttersprache und im Vergleich zum Deutschen (Interferenzen) zu schulen. Binnendifferenzierende Maßnahmen sind zur Stärkung und Förderung bei Bedarf einzusetzen. Dem Ausbau der Kulturkompetenz durch Beschäftigung mit Landes- und Kulturkunde und Literatur unter Einbeziehung der Traditionen ist zentrale Bedeutung im muttersprachlichen Unterricht beizumessen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wörterbücher und Recherchiermittel jeglicher Art sind so früh wie möglich einzusetzen und der sichere Gebrauch und Umgang mit diesen ist zu schulen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzniveaus des Europäischen Referenzrahmens (ERS)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die kommunikativen Teilkompetenzen, die Studierende im Laufe der Oberstufe erwerben sollen, folgen den international standardisierten Kompetenzniveaus des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (ERS) des Europarates und umfassen die Beschreibungen des Rasters zu den Fertigkeitsbereichen Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängend Sprechen und Schreiben.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Nach dem 1. Lernjahr (2. Lernsemester):</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>B1 festigen, Lesen, Hören: B2</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Nach dem 2. Lernjahr (4. Lernsemester):</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängend Sprechen, Schreiben: B2</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lesen: C1</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Nach dem 3. Lernjahr (6. Lernsemester):</ueberschrift><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Hören, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen, Schreiben: C1</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lesen: C2</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">LERN-, PRÄSENTATIONS- UND KOMMUNIKATIONSTECHNIKEN</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Unterrichts in Lern-, Präsentations- und Kommunikationstechniken ist es, die Studierenden zu befähigen, Wissen effizient zu erwerben und Inhalte in ansprechender und zeitgemäßer Form darzustellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat die Aufgabe, den Studierenden durch die Analyse von Lernsituationen und Lernumgebung Strategien für die Veränderung und Verbesserung der eigenen Lernprozesse im Sinne des selbstständigen und lebensbegleitenden Lernens zu erschließen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiters sind im Unterricht die Ausdrucks- und Kommunikationsfähigkeiten der Studierenden zu verbessern. Auf die Bedeutung nonverbaler Kommunikation ist hinzuweisen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die eigenständige, zielorientierte sowie fachlich richtige Bearbeitung von Aufgabenstellungen und Problemen im Sinne des Erwerbs von Schlüsselqualifikationen ist zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darüber hinaus ist es Aufgabe des Unterrichts, die Studierenden zu befähigen, Inhalte in strukturierter Form verständlich zu präsentieren. Besonderes Augenmerk ist auf den adäquaten Einsatz von Präsentationsmedien (Plakate, Präsentationsprogramme usw.) zu legen.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf eine Vielfalt der Lehrmethoden und Arbeitsformen ist besonders zu achten. Der Unterricht ist so auszurichten, dass die Studierenden ihre unterschiedlichen Vorkenntnisse und Vorerfahrungen einbringen und erweitern können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Davon ausgehend sind allgemeine Lerntipps und Lernstrategien zu erarbeiten, um komplexe Lernzusammenhänge zu erkennen und Strategien zur Prüfungsvorbereitung zu entwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sind in ihrer Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung beispielsweise durch offene Lernformen unter Einbeziehung verschiedener Medien und Informationstechnologien zu stärken. Geeignete Umsetzungsmöglichkeiten sind ua selbstständiges Strukturieren von Arbeitsunterlagen oder von Recherchearbeit (auch unter Einbeziehung von elektronischen Medien wie zB Internet, CD-ROMs, Lernplattformen). Praktische Übungen zur Erweiterung der Kompetenzen in Präsentationstechnik und Teamarbeit sind durchzuführen. Weiters ist bei höherer Stundendotierung die Kommunikationsfähigkeit der Studierenden durch Analyse und Diskussion, das Üben des wertschätzenden Feedbacks und das Training des Zuhörens zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Rahmen der Lehrmethoden und Arbeitsformen sind verschiedene Wahrnehmungs- und Verarbeitungskanäle zu nutzen und entsprechend vielfältige Lernstrategien im Unterricht zu integrieren. Unterschiedliche Voraussetzungen bezüglich Lerntypen, Lernstile, Lerntempo, sozialer Fertigkeiten, Stärken und Schwächen sind bestmöglich zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Ziele und Inhalte im Abschnitt Lehrstoff sind vom Umfang her für zwei Semesterwochenstunden dimensioniert und aufbauend strukturiert. Sollte nur eine Semesterwochenstunde zur Verfügung stehen, so sind die kursiv gesetzten Vorgaben nicht verbindlich.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gedächtnis und Lernen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lerntechniken kennen lernen, auf die eigenen Lebensbereiche übertragen und in die Praxis umsetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Lerntypen unterscheiden und entsprechende Lernkonzepte für sich selbst entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Ursachen von Lern- und Motivationshemmungen erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>Stressbewältigungsmethoden kennen lernen</i></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>Konzentrations- und Aufmerksamkeitsübungen anwenden</i></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>Zeitmanagement erproben</i></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Rhetorik und Kommunikation</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Grundlagen der Kommunikation kennen lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Verständnis für die Bedeutung von Körpersprache, Gestik und Mimik entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Kommunikationsstile und deren Auswirkungen analysieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>Fremd- und Selbstbewertung unterscheiden</i></listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>Feedback-Geben und Feedback-Nehmen üben</i></listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Präsentation</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Präsentationstechniken kennen lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Vor- und Nachteile unterschiedlicher Präsentationsmedien erörtern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Referate vorbereiten, durchführen und analysieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>Inhalte mit adäquaten Medien vor unterschiedlich großen Gruppen präsentieren</i></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">INFORMATIK: E-LEARNING REPETITORIUM</ueberschrift><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>befähigt werden, die Dienste des Internet und andere elektronische Medien zur Informationsbeschaffung zu verwenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>grundsätzliche Fähigkeiten erwerben, elektronisch angebotenes Lern- und Informationsmaterial zum Wissenserwerb zu nutzen und in seiner Zuverlässigkeit und Qualität richtig einzuschätzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>den Unterschied von synchronen und asynchronen Kommunikationstools kennen und verschiedene Kommunikationsformen zielorientiert einsetzen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>die mit der Informations- und Kommunikationstechnik zusammenhängenden gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Probleme verstehen.</listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand E-Learning Repetitorium ist so auszurichten, dass mit Hilfe der erworbenen Kenntnisse Lernprozesse mit Hilfe von Software bzw. der Dienste des Internet unterstützt werden können. Dabei ist darauf zu achten, dass die Studierenden ihre unterschiedlichen Vorkenntnisse und Vorerfahrungen einbringen und erweitern können. Die Unterrichtsgestaltung soll beispielgebend für die eigene Arbeitsorganisation der Studierenden auch außerhalb des Unterrichts sein.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Ziele und Inhalte im Abschnitt Lehrstoff sind vom Umfang her für zwei Semesterwochenstunden dimensioniert. Sollte nur eine Semesterwochenstunde zur Verfügung stehen, so sind die kursiv gesetzten Vorgaben nicht verbindlich.</absatz><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>Methoden für zielorientierte und effiziente Suche im Internet kennen und anwenden lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>in einer virtuellen Klasse arbeiten können: Lerneinheiten abholen, öffnen, bedienen, bearbeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">–</symbol>aktuelle Mittel der Kommunikationstechnologie einsetzen und unterschiedliche Kommunikationstools verwenden können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1"><i>–</i></symbol><i>Präsentationssoftware für Referate und Visualisierungen einsetzen können bzw. Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens für Handouts und Fachbereichsarbeiten in einer Textverarbeitung beherrschen</i></listelem></aufzaehlung></liste><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">BEWEGUNG UND SPORT</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Verordnung BGBl. Nr. 37/1989 in der jeweils geltenden Fassung mit folgender Ergänzung der didaktischen Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Konkretisierung der Ziele und Inhalte sowie der Wahl der Methoden und Unterrichtsmittel ist auf die standortbezogene Situation und die Besonderheiten der Schulform Rücksicht zu nehmen.</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">C. UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Abschnitt B (Freigegenstände)</absatz><ueberschrift typ="g1" ct="text" halign="c">D. FÖRDERUNTERRICHT</ueberschrift><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kann in allen Pflichtgegenständen angeboten werden. Siehe Abschnitt „Förderunterricht“ im Zweiten Teil.</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Zuletzt aktualisiert am</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="geaendert" halign="j">10.09.2018</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Gesetzesnummer</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="gesnr" halign="j">10008568</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Dokumentnummer</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="doknr" halign="j">NOR40110418</absatz></abschnitt></nutzdaten><layoutdaten paperf="7" paperh="841.95" paperw="595.35" margl="85.05" margr="85.05" margt="85.05" margb="85.05" headerd="28.35" footerd="65.2" gutter="0" gutterpos="0" deftab="35.4" /></risdok>