<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><risdok stylesheet="RISJudikaturXML2XHTML11.xsl" h-version="3.9.7_26.07.2016" h-creator="PWRIVIE25.BR2RIS.BR2RISConverter_01.09.2016_15:13:34" h-created="1. September 2016, 15:22:19" xmlns="http://www.bka.gv.at"><metadaten /><nutzdaten><abschnitt nr="1" typ="ns" paperf="h" endnhier="true"><kzinhalt typ="p"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Bundesrecht konsolidiert</absatz></kzinhalt><kzinhalt typ="f"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Bundesrecht konsolidiert</absatz></kzinhalt><fzinhalt typ="p"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5c*+MERGEFORMAT+">2</feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5c*+MERGEFORMAT+">2</feld></absatz></fzinhalt><fzinhalt typ="f"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5c*+MERGEFORMAT+">1</feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5c*+MERGEFORMAT+">1</feld></absatz></fzinhalt><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kurztitel</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kurztitel" halign="j">Lehrpläne – allgemeinbildende höhere Schulen</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kundmachungsorgan</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kundmachungsorgan" halign="j">BGBl. Nr. 88/1985 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 290/2008</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">§/Artikel/Anlage</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="artikel_anlage" halign="j">Anl. 1</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Inkrafttretensdatum</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="ikra" halign="j">01.09.2008</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Außerkrafttretensdatum</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="akra" halign="j">28.08.2009</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Text</ueberschrift><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                            Anlage A</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                           ---------</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">LEHRPLAN DER ALLGEMEINBILDENDEN HÖHEREN SCHULE</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ERSTER TEIL</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL</b></absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Funktion und Gliederung des Lehrplans</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der vorliegende Lehrplan stellt einerseits die für die Einheitlichkeit und Durchlässigkeit des Schulwesens notwendigen Vorgaben dar und eröffnet andererseits Freiräume, die der Konkretisierung am Standort vorbehalten sind. Der Lehrplan dient als Grundlage für</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Konkretisierung des Erziehungsauftrags der Schule,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Planung und Steuerung des Unterrichts in inhaltlicher und in methodischer Hinsicht,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Gestaltung des Erweiterungsbereichs und für schulautonome Lehrplanbestimmungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Planungen der schulpartnerschaftlichen Gremien,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das standortbezogene Bildungsangebot,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Berücksichtigung der individuellen Interessen und persönlichen Lebensrealität der Schülerinnen und Schüler.</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Der Lehrplan gliedert sich in das Allgemeine Bildungsziel, die Allgemeinen Didaktischen Grundsätze, den Teil Schul- und Unterrichtsplanung, die Stundentafeln und die Lehrpläne für die einzelnen Unterrichtsgegenstände.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Das Allgemeine Bildungsziel definiert gemeinsam mit den Allgemeinen Didaktischen Grundsätzen und dem Teil Schul- und Unterrichtsplanung Verbindlichkeiten, Verantwortlichkeiten und Freiräume bei der Umsetzung des Lehrplans.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Stundentafeln nennen Unterrichtsgegenstände und geben das Stundenausmaß der Unterrichtsgegenstände an, definieren die Freiräume für schulautonome Maßnahmen und sind maßgebend für den zeitlichen Umfang des Kernbereiches (in seiner jeweiligen Bedeutung; siehe dazu Z 2 des Dritten Teiles).</schluss><schluss typ="e1" ct="text">In den Lehrplänen der einzelnen Unterrichtsgegenstände wird die “Bildungs- und Lehraufgabe” festgelegt, welche sich in der Unterstufe sowohl auf den Kern- als auch auf den Erweiterungsbereich bezieht. Außerdem werden Bezüge zum Allgemeinen Bildungsziel und insbesondere Beiträge zu den Bildungsbereichen angeführt. Im Abschnitt “Didaktische Grundsätze” werden Anleitungen zur Gestaltung des Unterrichts gegeben und im Abschnitt “Lehrstoff” werden die zu erreichenden Ziele bzw. Inhalte (in der Unterstufe für den Kernbereich) festgelegt.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Gesetzlicher Auftrag</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Die allgemein bildende höhere Schule hat die Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern eine umfassende und vertiefte Allgemeinbildung zu vermitteln und sie zugleich zur Hochschulreife zu führen (§ 34 des Schulorganisationsgesetzes).</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die allgemein bildende höhere Schule hat im Sinne des § 2 des Schulorganisationsgesetzes an der Heranbildung der jungen Menschen mitzuwirken, nämlich beim Erwerb von Wissen, bei der Entwicklung von Kompetenzen und bei der Vermittlung von Werten. Dabei ist die Bereitschaft zum selbstständigen Denken und zur kritischen Reflexion besonders zu fördern. Die Schülerinnen und Schüler sind in ihrem Entwicklungsprozess zu einer sozial orientierten und positiven Lebensgestaltung zu unterstützen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Leitvorstellungen</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Der Bildungs- und Erziehungsprozess erfolgt vor dem Hintergrund rascher gesellschaftlicher Veränderungen insbesondere in den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Technik, Umwelt und Recht. Der europäische Integrationsprozess ist im Gange, die Internationalisierung der Wirtschaft schreitet voran, zunehmend stellen sich Fragen der interkulturellen Begegnung und Herausforderungen im Bereich Chancengleichheit und Gleichstellung der Geschlechter. In diesem Zusammenhang kommt der Auseinandersetzung mit der regionalen, österreichischen und europäischen Identität unter dem Aspekt der Weltoffenheit besondere Bedeutung zu. Akzeptanz, Respekt und gegenseitige Achtung sind wichtige Erziehungsziele insbesondere im Rahmen des interkulturellen Lernens und des Umgangs der Geschlechter miteinander. Wenn Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen - zB unterschiedlichen Muttersprachen - gemeinsam unterrichtet werden, ist neben der sicheren Verwendung der Unterrichtssprache der Begegnung der Kulturen im Alltagsleben besonderes Augenmerk zu widmen. Schulen sind im Zuge von “Gender Mainstreaming” und Gleichstellung der Geschlechter angehalten sich mit der Relevanz der Kategorie Geschlecht auf allen Ebenen des Lehrens und Lernens auseinanderzusetzen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Wahrnehmung von demokratischen Mitsprache- und Mitgestaltungsmöglichkeiten in den unterschiedlichen Lebens- und Gesellschaftsbereichen erfordert die Befähigung zur sach- und wertbezogenen Urteilsbildung und zur Übernahme sozialer Verantwortung. Zur Entwicklung dieser Fähigkeiten ist in hohem Maße Selbstsicherheit sowie selbstbestimmtes und selbst organisiertes Lernen und Handeln zu fördern.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen eigene weltanschauliche Konzepte entwerfen und ihre eigenen Lebenspläne und eigenen Vorstellungen von beruflichen Möglichkeiten entwickeln. Die Schülerinnen und Schüler sind sowohl zum selbstständigen Handeln als auch zur Teilnahme am sozialen Geschehen anzuhalten. Im überschaubaren Rahmen der Schulgemeinschaft sollen Schülerinnen und Schüler Fähigkeiten erwerben, die später in Ausbildung und Beruf dringend gebraucht werden, etwa für die Bewältigung kommunikativer und kooperativer Aufgaben.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Den Fragen und dem Verlangen nach einem sinnerfüllten Leben in einer menschenwürdigen Zukunft hat der Unterricht mit einer auf ausreichende Information und Wissen aufbauenden Auseinandersetzung mit ethischen und moralischen Werten und der religiösen Dimension des Lebens zu begegnen. Die jungen Menschen sind bei der Entwicklung zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten zu fördern und in der Herausforderung, in ihrem Dasein einen Sinn zu finden, zu stützen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Würde jedes Menschen, seine Freiheit und Integrität, die Gleichheit aller Menschen sowie die Solidarität mit den Schwachen und am Rande Stehenden sind wichtige Werte und Erziehungsziele der Schule.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Innovative Technologien der Information und Kommunikation sowie die Massenmedien dringen immer stärker in alle Lebensbereiche vor. Besonders Multimedia und Telekommunikation sind zu Bestimmungsfaktoren für die sich fortentwickelnde Informationsgesellschaft geworden. Im Rahmen des Unterrichts ist diesen Entwicklungen Rechnung zu tragen und das didaktische Potenzial der Informationstechnologien bei gleichzeitiger kritischer rationaler Auseinandersetzung mit deren Wirkungsmechanismen in Wirtschaft und Gesellschaft nutzbar zu machen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Den Schülerinnen und Schülern sind relevante Erfahrungsräume zu eröffnen und geeignete Methoden für eine gezielte Auswahl aus computergestützten Informations- und Wissensquellen zur Verfügung zu stellen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Der Unterricht hat sich entsprechend § 17 des Schulunterrichtsgesetzes sowohl an wissenschaftlichen Erkenntnissen als auch an den Erfahrungen und Möglichkeiten, die die Schülerinnen und Schüler aus ihrer Lebenswelt mitbringen, zu orientieren.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Im Sinne der gemeinsamen Bildungswirkung aller Unterrichtsgegenstände hat der Unterricht die fachspezifischen Aspekte der einzelnen Unterrichtsgegenstände und damit vernetzt fächerübergreifende und fächerverbindende Aspekte zu berücksichtigen. Dies entspricht der Vernetzung und gegenseitigen Ergänzung der einzelnen Disziplinen und soll den Schülerinnen und Schülern bei der Bewältigung von Herausforderungen des täglichen Lebens helfen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Aufgabenbereiche der Schule</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Wissensvermittlung</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Zur Vermittlung fundierten Wissens als zentraler Aufgabe der Schule sollen die Schülerinnen und Schüler im Sinne eines lebensbegleitenden Lernens zur selbstständigen, aktiven Aneignung, aber auch zu einer kritisch-prüfenden Auseinandersetzung mit dem verfügbaren Wissen befähigt und ermutigt werden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, in altersadäquater Form Problemstellungen zu definieren, zu bearbeiten und ihren Erfolg dabei zu kontrollieren.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine so erworbene Sachkompetenz bedarf allerdings der Erweiterung und Ergänzung durch Selbst- und Sozialkompetenz. Die Entwicklung der eigenen Begabungen und Möglichkeiten, aber auch das Wissen um die eigenen Stärken und Schwächen sowie die Bereitschaft, sich selbst in neuen Situationen immer wieder kennen zu lernen und zu erproben, ist ebenso Ziel und Aufgabe des Lernens in der Schule wie die Fähigkeit und Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, mit anderen zu kooperieren, Initiative zu entwickeln und an der Gestaltung des sozialen Lebens innerhalb und außerhalb der Schule mitzuwirken (“dynamische Fähigkeiten”).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Förderung solcher dynamischer Fähigkeiten soll die Schülerinnen und Schüler auf Situationen vorbereiten, zu deren Bewältigung abrufbares Wissen und erworbene Erfahrungen allein nicht ausreichen, sondern in denen Lösungswege aktuell entwickelt werden müssen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist wichtig, dass Schülerinnen und Schüler lernen, mit Sachthemen, mit sich selbst und mit anderen auf eine für alle Beteiligten konstruktive Weise umzugehen. Sie sollen Sachkompetenz, Selbstkompetenz und Sozialkompetenz in einem ausgewogenen Verhältnis entwickeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Religiös-ethisch-philosophische Bildungsdimension</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler stehen vor den Fragen nach Sinn und Ziel und ihrem Verlangen nach einem sinnerfüllten Leben in einer menschenwürdigen Zukunft. Bei der Suche nach Orientierung bieten Religionen und Weltanschauungen ihre Antworten und Erklärungsmuster für eine eigenständige Auseinandersetzung an. In den Unterrichtsgegenständen ist auf philosophische und religiöse Erklärungs- und Begründungsversuche über Ursprung und Sinn der eigenen Existenz und der Welt einzugehen. Junge Menschen sollen Angebote zum Erwerb von Urteils- und Entscheidungskompetenz erhalten, um ihr Leben sinnerfüllt zu gestalten. Orientierungen zur Lebensgestaltung und Hilfen zur Bewältigung von Alltags- und Grenzsituationen sollen die Schülerinnen und Schüler zu einem eigenständigen und sozial verantwortlichen Leben ermutigen. Die Achtung vor Menschen, die dabei unterschiedliche Wege gehen, soll gefördert werden. Diese Zielsetzungen bilden die Grundlage für eine fächerübergreifende und vernetzte Zusammenarbeit und vervollständigen damit die Beiträge der Unterrichtsgegenstände und Bildungsbereiche zur umfassenden Bildung der jungen Menschen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Bildungsbereiche</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildung ist mehr als die Summe des Wissens, das in den einzelnen Unterrichtsgegenständen erworben werden kann. Im Folgenden werden daher weitere Ziele der Allgemeinbildung in fünf Bildungsbereichen näher erläutert. Sie sind als Benennung wichtiger Segmente im Bildungsprozess zu verstehen und bilden ebenso wie die religiösethisch-philosophische Bildungsdimension eine Grundlage für die fächerverbindende und fächerübergreifende Zusammenarbeit. Die Bildungsbereiche bieten gemeinsam mit den Zielen in den Abschnitten “Aufgabenbereiche der Schule” und “Leitvorstellungen” den Bezugsrahmen für die Einordnung jener Beiträge, die die einzelnen Unterrichtsgegenstände für den gesamten schulischen Bildungsprozess zu leisten haben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In den Bildungsbereichen sind auch jene Zielsetzungen enthalten, die von folgenden Unterrichtsprinzipien vertreten werden:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheitserziehung, Erziehung zur Gleichstellung von Frauen und Männern, Medienerziehung, Musische Erziehung, Politische Bildung, Interkulturelles Lernen, Sexualerziehung, Lese- und Sprecherziehung, Umwelterziehung, Verkehrserziehung, Wirtschaftserziehung, Erziehung zur Anwendung neuer Technologien, Vorbereitung auf die Arbeits- und Berufswelt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungsbereich Sprache und Kommunikation</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausdrucks-, Denk-, Kommunikations- und Handlungsfähigkeit sind in hohem Maße von der Sprachkompetenz abhängig. In jedem Unterrichtsgegenstand sind die Schülerinnen und Schüler mit und über Sprache - zB auch in Form von Bildsprache - zu befähigen, ihre kognitiven, emotionalen, sozialen und kreativen Kapazitäten zu nutzen und zu erweitern. Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Sozialisationsbedingungen ermöglicht die Einsicht, dass Weltsicht und Denkstrukturen in besonderer Weise sprachlich und kulturell geprägt sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wenn die Begegnung mit anderen Kulturen und Generationen sowie die sprachliche und kulturelle Vielfalt in unserer eigenen Gesellschaft als bereichernd erfahren wird, ist auch ein Grundstein für Offenheit und gegenseitige Achtung gelegt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein kritischer Umgang mit und eine konstruktive Nutzung von Medien sind zu fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungsbereich Mensch und Gesellschaft</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Verständnis für gesellschaftliche (insbesondere politische, wirtschaftliche, rechtliche, soziale, ökologische, kulturelle) Zusammenhänge ist eine wichtige Voraussetzung für ein befriedigendes Leben und für eine konstruktive Mitarbeit an gesellschaftlichen Aufgaben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit sich selbst und mit anderen anzuleiten, insbesondere in den Bereichen Geschlecht, Sexualität und Partnerschaft. Sie sollen lernen, Ursachen und Auswirkungen von Rollenbildern, die den Geschlechtern zugeordnet werden, zu erkennen und kritisch zu prüfen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verflochtenheit des Einzelnen in vielfältige Formen von Gemeinschaft ist bewusst zu machen; Wertschätzung sich selbst und anderen gegenüber sowie Achtung vor den unterschiedlichen menschlichen Wegen der Sinnfindung sind zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist bewusst zu machen, dass gesellschaftliche Phänomene historisch bedingt und von Menschen geschaffen sind und dass es möglich und sinnvoll ist, auf gesellschaftliche Entwicklungen konstruktiv Einfluss zu nehmen. Aufgaben und Arbeitsweisen von gesellschaftlichen Institutionen und Interessengruppen sind zu vermitteln und mögliche Lösungen für Interessenskonflikte zu erarbeiten und abzuwägen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat aktiv zu einer den Menschenrechten verpflichteten Demokratie beizutragen. Urteils- und Kritikfähigkeit sowie Entscheidungs- und Handlungskompetenzen sind zu fördern, sie sind für die Stabilität pluralistischer und demokratischer Gesellschaften entscheidend. Den Schülerinnen und Schülern ist in einer zunehmend internationalen Gesellschaft jene Weltoffenheit zu vermitteln, die vom Verständnis für die existenziellen Probleme der Menschheit und von Mitverantwortung getragen ist. Dabei sind Humanität, Solidarität, Toleranz, Frieden, Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und Umweltbewusstsein handlungsleitende Werte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vorbereitung auf das private und öffentliche Leben (insbesondere die Arbeits- und Berufswelt) hat sich an wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, sozialem Zusammenhalt, einer für beide Geschlechter gleichen Partizipation und ökologischer Nachhaltigkeit zu orientieren. Dabei sind auch Risiken und Chancen der neuen Technologien zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auseinandersetzung mit religiösen und philosophischen Erklärungs- und Begründungsversuchen über Ursprung und Sinn der eigenen Existenz und der Existenz der Welt ist eine wichtige Aufgabe der Schule.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungsbereich Natur und Technik</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Natur als Grundlage des menschlichen Lebens tritt in vielfältiger, auch technisch veränderter Gestalt in Erscheinung. Die Kenntnisse über die Wirkungszusammenhänge der Natur sind als Voraussetzung für einen bewussten Umgang und die Nutzung mit Hilfe der modernen Technik darzustellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verständnis für Phänomene, Fragen und Problemstellungen aus den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaft und Technik bilden die Grundlage für die Orientierung in der modernen, von Technologien geprägten Gesellschaft.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat daher grundlegendes Wissen, Entscheidungsfähigkeit und Handlungskompetenz zu vermitteln. Die Schülerinnen und Schüler sind zu befähigen, sich mit Wertvorstellungen und ethischen Fragen im Zusammenhang mit Natur und Technik sowie Mensch und Umwelt auseinander zu setzen. Als für die Analyse und Lösung von Problemen wesentliche Voraussetzungen sind Formalisierung, Modellbildung, Abstraktions- und Raumvorstellungsvermögen zu vermitteln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungsbereich Kreativität und Gestaltung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gedanken und Gefühle verbal und nonverbal zum Ausdruck zu bringen, ist eine wesentliche Lebensform der Menschen. Den Schülerinnen und Schülern ist Gelegenheit zu geben, selbst Gestaltungserfahrungen zu machen und über Sinne führende Zugänge mit kognitiven Erkenntnissen zu verbinden. Dabei eröffnet sich für sie die Chance, individuelle Fähigkeiten zu entdecken und zu nutzen und sich mit den Ausdrucksformen ihrer Mitmenschen auseinander zu setzen. Daraus sollen sich Impulse für das Denken in Alternativen, für die Relativierung eigener Standpunkte, für die Entwicklung eines kritischen Kunstverständnisses und für die Anerkennung von Vielfalt als kultureller Qualität ergeben. Die kreativ-gestaltende Arbeit soll im Spannungsfeld von Selbstverwirklichung und sozialer Verantwortung als individuell bereichernd und gemeinschaftsstiftend erlebt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungsbereich Gesundheit und Bewegung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Über das Bewusstmachen der Verantwortung für den eigenen Körper ist körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden zu fördern. Die Schülerinnen und Schüler sind zu unterstützen, einen gesundheitsbewussten und gegenüber der Umwelt und Mitwelt verantwortlichen Lebensstil zu entwickeln. Im Sinne eines ganzheitlichen Gesundheitsbegriffs ist ein Beitrag zur gesundheits- und bewegungsfördernden Lebensgestaltung zu leisten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Vordergrund stehen dabei die Förderung von motorischen und sensorischen Fähigkeiten, wobei den Schülerinnen und Schülern Kompetenz für eine bewegungsorientierte Gestaltung ihrer Freizeit auch im Hinblick auf einen späteren Ausgleich zur beruflichen Beanspruchung zu vermitteln ist. Durch die Auseinandersetzung mit Gesundheitsthemen wie Ernährung, Sexualität, Suchtprävention, Stress ist sowohl das körperliche als auch das psychosoziale Wohlbefinden zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, sich am Straßenverkehr sicher und unfallverhütend zu beteiligen, technische Haushaltseinrichtungen risikobewusst zu nutzen und gefährliche Stoffe verantwortungsbewusst einzusetzen und zu entsorgen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ZWEITER TEIL</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan gibt Ziele vor. Im Sinne ihrer eigenständigen und verantwortlichen Unterrichts- und Erziehungsarbeit haben die Lehrerinnen und Lehrer</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Auswahl der Unterrichtsinhalte und Unterrichtsverfahren zur Erreichung dieser Ziele vorzunehmen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im Unterricht Lernsituationen zu gestalten und Lernprozesse einzuleiten und zu unterstützen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>vielfältige Zugänge zum Wissen zu eröffnen und auch selbst Informationen anzubieten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gelegenheiten zu schaffen, Können zu entwickeln und anzuwenden sowie Erfahrungen und Eindrücke zu gewinnen.</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Bei der Planung und Durchführung des Unterrichts sind insbesondere folgende Grundsätze zu beachten:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Anknüpfen an die Vorkenntnisse und Vorerfahrungen der Schülerinnen und Schüler</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Der Unterricht hat an die Vorkenntnisse, Vorerfahrungen und an die Vorstellungswelt der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen. Kontinuierliche Kontakte mit vorgelagerten und weiterführenden Schulen sind zweckmäßig.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Interkulturelles Lernen</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Interkulturelles Lernen beschränkt sich nicht bloß darauf, andere Kulturen kennen zu lernen. Vielmehr geht es um das gemeinsame Lernen und das Begreifen, Erleben und Mitgestalten kultureller Werte. Aber es geht auch darum, Interesse und Neugier an kulturellen Unterschieden zu wecken, um nicht nur kulturelle Einheit, sondern auch Vielfalt als wertvoll erfahrbar zu machen. Durch die identitätsbildende Wirkung des Erfahrens von Gemeinsamkeiten und Unterschieden der Kulturen, insbesondere in ihren alltäglichen Ausdrucksformen (Lebensgewohnheiten, Sprache, Brauchtum, Texte, Liedgut usw.), sind die Schülerinnen und Schüler zu Akzeptanz, Respekt und gegenseitiger Achtung zu führen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Auseinandersetzung mit dem Kulturgut der in Österreich lebenden Volksgruppen ist in allen Bundesländern wichtig, wobei sich jedoch bundeslandspezifische Schwerpunktsetzungen ergeben werden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Unterschiedliche Ausgangsbedingungen sind zu berücksichtigen. Eine allenfalls vorhandene Zwei- oder Mehrsprachigkeit soll positiv besetzt und die Schülerinnen und Schüler sollen ermuntert werden, Kenntnisse in der Muttersprache im Unterricht sinnvoll einzubringen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Integration</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Unter Beachtung des Prinzips der sozialen Integration ist gemäß § 34 des Schulorganisationsgesetzes Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die in die Unterstufe einer allgemein bildenden höheren Schule aufgenommen wurden, eine der Aufgabe der Sonderschule entsprechende Bildung zu vermitteln, wobei entsprechend den Lernvoraussetzungen der einzelnen Schülerinnen und Schüler die Unterrichtsziele der allgemeinbildenden höheren Schule anzustreben sind.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Sofern für diese Schülergruppe ein der Behinderung entsprechender Lehrplan der Sonderschule zur Anwendung kommt, gelten die hier angeführten Allgemeinen Didaktischen Grundsätze sinngemäß in Ergänzung der didaktischen Grundsätze des Lehrplanes der Sonderschule.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Förderung durch Differenzierung und Individualisierung</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler haben vielfältige und unterschiedliche Fähigkeiten, die je nach deren Entwicklungsstand sowie nach Themenstellung und Herangehensweise im Unterricht in unterschiedlicher Weise zum Ausdruck kommen. Aufgabe der Schule ist es, die Schülerinnen und Schüler zur bestmöglichen Entfaltung ihrer individuellen Leistungspotenziale zu führen. Leistungsfähigkeit und besondere Begabungen sind dabei kontinuierlich zu fördern.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Für den Unterricht ergeben sich daraus folgende mögliche Aufgabenstellungen bzw. pädagogisch-didaktische Konsequenzen:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erstellung von differenzierten Lernangeboten, die individuelle Zugänge und auch immer wieder neue Einstiege und Anreize bieten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Eingehen auf die individuell notwendige Arbeitszeit, auf unterschiedliche Lerntypen, Vorkenntnisse, Vorerfahrungen und kulturelles Umfeld,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Berücksichtigung des unterschiedlichen Betreuungsbedarfs,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bewusstmachen der Stärken und Schwächen im persönlichen Begabungsprofil der Schülerinnen und Schüler, wobei bevorzugt an die Stärken anzuknüpfen ist,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwicklung von Rückmeldeverfahren, ob die Schülerinnen und Schüler tatsächlich ihr individuelles Leistungspotenzial optimal entfalten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Herstellung eines individuell förderlichen Lernklimas und Vermeidung von Demotivation.</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Die methodisch-didaktische Gestaltung soll die Berücksichtigung der jeweils aktuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler gestatten. Unterrichtsformen, durch die sich Differenzierung und Individualisierung verwirklichen lassen, reichen von Einzelarbeit über Partnerarbeit bis zu den zahlreichen Möglichkeiten der Gruppenarbeit. Dazu gehören auch Phasen des offenen Lernens und Wahlmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Förderunterricht</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Förderunterricht stellt eine der grundlegenden Maßnahmen im Sinne des § 19 Abs. 4 des Schulunterrichtsgesetzes (“Frühwarnsystem”) dar, welche der Zielsetzung folgt, Schülerinnen und Schüler, die von einem Leistungsabfall betroffen oder bedroht sind, vor Schulversagen zu bewahren. Darüber hinaus stellt der Förderunterricht für Schülerinnen und Schüler, die beim Übertritt in die allgemein bildende höhere Schule oder in der Anfangsstufe des betreffenden Pflichtgegenstandes auf Schwierigkeiten stoßen, ein zusätzliches Lernangebot dar.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Der Förderunterricht konzentriert sich auf die Wiederholung und Einübung des vorauszusetzenden oder des im Unterricht des betreffenden Pflichtgegenstandes der betreffenden Klasse durchgenommenen Lehrstoffs. Der Förderunterricht darf nicht zur Ausweitung, Ergänzung oder Vertiefung des Unterrichts im betreffenden Pflichtgegenstand verwendet werden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Ein Förderunterricht kann im Rahmen der der Schule zur Verfügung stehenden Lehrerwochenstunden in allen Pflichtgegenständen angeboten werden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Der Förderunterricht kann in allen Schulstufen als Klassen-, Mehrklassen- oder Mehranstaltenkurs geführt werden und ist einem bestimmten Pflichtgegenstand zuzuordnen. Er kann in allen Pflichtgegenständen in Kursform, geblockt oder in den Unterricht des jeweiligen Pflichtgegenstandes integriert durchgeführt werden. Für Förderunterricht dürfen in jeder Klasse pro Schuljahr insgesamt 72 Unterrichtsstunden und für jede Schülerin und jeden Schüler 48 Unterrichtsstunden vorgesehen werden.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Auch durch bloße Übernahme von Erfahrungen anderer können das Wissen, Können und Erleben erweitert werden. Im Unterricht ist durch das Schaffen einer entsprechenden Lernatmosphäre - nicht zuletzt auf Grund der wachsenden Bedeutung dynamischer Fähigkeiten - die selbsttätige und selbstständige Form des Lernens besonders zu fördern. Dafür bieten sich auch projektartige und offene Lernformen an.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sind ihrem Alter entsprechend zu kritischem und eigenverantwortlichem Denken zu führen. Es sind Impulse zu setzen, die die Entwicklung eigener Wert- und Normvorstellungen bei den Schülerinnen und Schülern anregen und fördern.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Den Schülerinnen und Schülern ist Lernen als Prozess verständlich zu machen. Sie sollen die an sie gestellten Anforderungen kennen, sich selbst einschätzen lernen und darin auch Motivation für ihre Arbeit finden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Vermittlung von Lerntechniken ist eine unabdingbare Voraussetzung für selbsttätiges Erarbeiten von Kenntnissen und Fertigkeiten, dient aber auch dem Zweck, eine Basis für den lebensbegleitenden selbstständigen Bildungserwerb zu legen. Bei der Gestaltung des Unterrichts ist darauf zu achten, dass für die Präsentation individuellen Wissens Möglichkeiten geboten werden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Schülerinnen und Schüler sind in zunehmendem Ausmaß zu befähigen, adäquate Recherchestrategien anzuwenden und Schulbibliotheken, öffentliche Bibliotheken sowie andere Informationssysteme real und virtuell zur selbstständigen Erarbeitung von Themen in allen Gegenständen zu nutzen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">An der Oberstufe ist insbesondere in den Wahlpflichtgegenständen die Kompetenz der Schülerinnen und Schüler durch differenzierte und individuelle Unterrichtsformen sowie durch den Einsatz von Medien aller Art, durch Lehrausgänge und Exkursionen zu steigern.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Das Festlegen von Themen, Arbeits- und Sozialformen soll unter Einbeziehung der Schülerinnen und Schüler, aber auch unter Bedachtnahme regionaler oder schulautonomer Schwerpunkte erfolgen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Im Sinne praxisnaher und aktueller Bildungsziele soll die Möglichkeit der Einbindung außerschulischer Fachleute beachtet werden. In Hinblick auf die Reifeprüfung ist der Optimierung von Präsentationstechniken unter Einbeziehung moderner Technologien, aber auch unter Beachtung persönlichkeitsfördernder Maßnahmen entsprechende Bedeutung beizumessen. Dazu gehören projektorientierte Arbeitsformen in Kleingruppen sowie individualisierte Arbeits- und Lernprozesse. Bei der Informationserstellung ist der Einsatz des Computers, insbesondere die Anwendung des Internet zu fördern. Der in den Wahlpflichtgegenständen anzustrebenden Methodenvielfalt entsprechend sind in die Leistungsbeurteilung neben der fachlichen Kompetenz unter anderem Präsentationskompetenz und Teamfähigkeit einzubeziehen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Herstellen von Bezügen zur Lebenswelt</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Im Sinne des exemplarischen Lernens sind möglichst zeit- und lebensnahe Themen zu wählen, durch deren Bearbeitung Einsichten, Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Methoden gewonnen werden, die eigenständig auf andere strukturverwandte Probleme und Aufgaben übertragen werden können. Die Materialien und Medien, die im Unterricht eingesetzt werden, haben möglichst aktuell und anschaulich zu sein, um die Schülerinnen und Schüler zu aktiver Mitarbeit anzuregen. Begegnungen mit Fachleuten, die in den Unterricht eingeladen werden können, sowie die Einbeziehung außerschulischer Lernorte bzw. die Ergänzung des lehrplanmäßigen Unterrichts durch Schulveranstaltungen stellen wesentliche Bereicherungen dar. Den neuen Technologien kommt verstärkt Bedeutung zu.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Dies gilt in besonderem Maße für die Oberstufe der allgemein bildenden höheren Schule. Hier sind in allen Gegenständen Informationsmanagement sowie Lern- und Unterrichtsorganisation mit Mitteln der Informationstechnologie zu praktizieren. Dabei sind in kommunikativen und kooperativen Arbeitsformen Informationsquellen zu erschließen und unterschiedliche Informationsformen zu bearbeiten, Inhalte zu systematisieren und zu strukturieren und Arbeitsergebnisse zusammenzustellen und multimedial zu präsentieren. Die Ergebnisse und deren Interpretation sind stets kritisch zu hinterfragen und Auswirkungen auf den Einzelnen und die Gesellschaft zu reflektieren.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Erstellung eigenständiger Arbeiten mit Mitteln der Informationstechnologie ist anzuregen. Dazu zählen: Recherche und Verarbeitung von Informationen mit einer Textverarbeitung oder einem Präsentationsprogramm, Erstellung von Kalkulationsmodellen, Durchführung und Auswertung von Befragungen und Experimenten, Gestaltung von Medien, dokumentierte Kommunikation und Kooperation auch in einer Fremdsprache, Dokumentation und Präsentation von Projektarbeiten, Modellierung und Simulation, Fachbereichsarbeiten.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Bewusste Koedukation und Geschlechtssensible Pädagogik</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Koedukation beschränkt sich nicht auf gleichzeitiges Unterrichten von Schülerinnen und Schülern. Vielmehr ist eine bewusste Auseinandersetzung mit geschlechtsspezifischen Bildern und Vorurteilen zu führen. Es ist wesentlich, die Lerninhalte und Unterrichtsmethoden so auszuwählen, dass sie beide Geschlechter gleichermaßen ansprechen und den Unterricht so zu gestalten, dass er sozialisationsbedingt unterschiedlichen Vorerfahrungen entgegenzusteuern in der Lage ist. Lehrerinnen und Lehrer sind angehalten, ein (Lern<gdash />)Klima der gegenseitigen Achtung zu schaffen, eigene Erwartungshaltungen und Umgangsformen gegenüber Mädchen und Burschen zu reflektieren, sowie sich ein Grundwissen über geschlechtsspezifische Sozialisationsprozesse im Jugendalter anzueignen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Unterricht in geschlechtshomogenen Gruppen kann zu einer Erweiterung des Verhaltens- und Interessensspektrums von Mädchen und Burschen beitragen. Daher kann es im Zusammenhang mit speziellen Themen oder Situationen sinnvoll sein, unter Beachtung der im § 8a des Schulorganisationsgesetzes sowie der auf Grund dieser Bestimmung ergangenen Verordnung festgelegten Voraussetzungen den Unterricht nach Geschlechtern getrennt durchzuführen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">9.</symbol>Sicherung des Unterrichtsertrages und Rückmeldungen;</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Leistungsbeurteilung</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Für die Sicherstellung des Unterrichtsertrages sind im Unterricht ausreichende und gezielte Wiederholungen und Übungen vorzusehen, sodass eine außerschulische Lernunterstützung nicht nötig ist. Zur Festigung des Gelernten ist beizutragen, indem Zusammenhänge zwischen neu Gelerntem und bereits Bekanntem hergestellt werden und indem - soweit möglich - Neues in bekannte Systeme und Strukturen eingeordnet wird.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Hausübungen sollen durch besondere Intentionen, wie zB Sammeln von Materialien und Informationen, Erkundungen, zusätzliche Übung und Festigung die Unterrichtsarbeit ergänzen. Dabei ist auf die Belastbarkeit der Schülerinnen und Schüler zu achten (siehe auch § 17 Abs. 2 des Schulunterrichtsgesetzes).</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Eine detaillierte Rückmeldung über die erreichte Leistung ist wichtig und soll auch bei der Leistungsbeurteilung im Vordergrund stehen. Klar definierte und bekannt gemachte Bewertungskriterien sollen Anleitung zur Selbsteinschätzung sein und Motivation, Ausdauer und Selbstvertrauen der Schülerinnen und Schüler positiv beeinflussen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Für die Bestimmung des Wesentlichen für die Leistungsbeurteilung sind bei den Lehrstoffangaben jedes Faches auch die jeweiligen Beiträge zu den Bildungsbereichen, zu den Aufgabenbereichen der Schule und zu den Leitvorstellungen zu beachten.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Im Rahmen der Bestimmungen über die Leistungsbeurteilung (Leistungsbeurteilungsverordnung) sind auch Methodenkompetenz und Teamkompetenz in die Leistungsbeurteilung so weit einzubeziehen, wie sie für den Unterrichtserfolg im jeweiligen Unterrichtsgegenstand relevant sind.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sind in die Planung und Gestaltung, Kontrolle und Analyse ihrer Arbeitsprozesse und Arbeitsergebnisse in zunehmendem Maße aktiv einzubeziehen, damit sie schrittweise Verantwortung für die Entwicklung ihrer eigenen Kompetenzen übernehmen können.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Besonders in der Oberstufe sind produktorientierte Arbeitsformen mit schriftlicher oder dokumentierender Komponente, wie zB Portfolio-Präsentationen oder (Projekt)Arbeiten unter Verwendung des Computers für die Entwicklung von Selbstkompetenz und Selbsteinschätzung geeignet. Besonderes Augenmerk ist dabei auf Präsentationskompetenz und die Einbeziehung moderner Technologien zu legen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">DRITTER TEIL</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>SCHUL- UND UNTERRICHTSPLANUNG</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Qualität des Unterrichts ist wesentlich, dass standortspezifische Faktoren wie die regionalen Bedingungen und Bedürfnisse, spezielle Fähigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern oder besondere Formen der Ausstattung konstruktiv in die Unterrichtsarbeit eingebracht werden. Die Konkretisierung und Realisierung der Vorgaben des Lehrplans hat gemäß § 17 des Schulunterrichtsgesetzes nach Maßgabe der nachfolgenden Bestimmungen standortbezogen zu erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Planungsvorgänge beziehen sich insbesondere auf:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Konkretisierung der Kernbereiche (5. bis 8. Schulstufe) durch die einzelnen Lehrerinnen und Lehrer,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gestaltung der Erweiterungsbereiche (5. bis 8. Schulstufe) durch die einzelnen Lehrerinnen und Lehrer,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>fächerverbindende und fächerübergreifende Maßnahmen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Abstimmung der Leistungsfeststellungen auf die Unterrichtsarbeit durch die Lehrerin bzw- den Lehrer als Grundlage für die Beurteilung der Schülerleistungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ergänzung des Unterrichts durch Schulveranstaltungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gestaltung des Angebots an Wahlpflichtgegenständen, Freigegenständen und unverbindlichen Übungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>schulautonome Lehrplanbestimmungen.</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Aspekte des Lehrens und Lernens wie Unterrichtsgestaltung, Erziehungsstil und individuelle Förderung sowie Rückmeldungen über das Unterrichts- und Schulgeschehen sind wichtige Bereiche von Qualität in der Schule. Schulqualität umfasst weiters Elemente wie Schulklima, Schulmanagement, Außenbeziehungen und Professionalität sowie Personalentwicklung. Die Entwicklung von Schulqualität wird auch durch geeignete Maßnahmen der Selbstevaluation gefördert.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Unterrichtsplanung der Lehrerinnen und Lehrer</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Die Lehrerinnen und Lehrer haben ihre Unterrichts- und Erziehungsarbeit in verantwortungsbewusster und eigenständiger Weise auf der Grundlage des Lehrplans und schulautonomer Lehrplanbestimmungen zu planen. Auf die Rechte der Schülerinnen und Schüler auf Beteiligung bei der Gestaltung des Unterrichts ist Bedacht zu nehmen (siehe § 17 und § 57a des Schulunterrichtsgesetzes).</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Vorgaben im Abschnitt “Kernbereich” der Lehrpläne der einzelnen Unterrichtsgegenstände (5. bis 8. Schulstufe) sind verbindlich. Ebenso sind jedenfalls das Allgemeine Bildungsziel und die Bildungs- und Lehraufgabe der einzelnen Unterrichtsgegenstände umzusetzen. Dabei ist zu berücksichtigen, wie viel Zeit für den Kernbereich (5. bis 8. Schulstufe) zur Verfügung steht. Die Festlegung insbesondere der konkreten Inhalte und Beispiele erfolgt durch die jeweiligen Lehrerinnen und Lehrer. Diese haben außerdem festzulegen, welche Teilziele im Erweiterungsbereich (5. bis 8. Schulstufe) behandelt werden und wie die beiden Bereiche zusammenwirken.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die standortbezogene Gestaltung der Erweiterungsbereiche (5. bis 8. Schulstufe) bietet im Sinne der anzustrebenden gemeinsamen Bildungswirkung aller Unterrichtsgegenstände die Möglichkeit, sowohl mit jenen Lehrerinnen und Lehrern, die denselben Unterrichtsgegenstand unterrichten, als auch mit den Lehrerinnen und Lehrern der anderen Unterrichtsgegenstände in den jeweiligen Klassen Planungen und Abstimmungen durchzuführen. Auf diese Weise kann ein koordiniertes pädagogisches Vorgehen erwirkt werden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Vorgaben (Lehrziele, Themenbereiche usw.) im Abschnitt “Lehrstoff” der einzelnen Unterrichtsgegenstände der Oberstufe sind verbindlich umzusetzen; dies gilt auch für den Fall schulautonomer Stundenreduktionen. Die zeitliche Gewichtung und die konkrete Umsetzung der Vorgaben obliegen alleine den Lehrerinnen und Lehrern und ermöglichen somit eine flexible Anwendung.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Unterrichtsplanung umfasst die zeitliche Verteilung sowie die Gewichtung der Ziele und Inhalte. Sie bezieht sich auch auf die Methoden, die zur Bearbeitung der Inhalte und zur Erreichung der Ziele angewendet werden sowie auf die Lehrmittel und Medien, die eingesetzt werden. Die Planung erfolgt in mehreren Schritten, als Jahresplanung sowie als ergänzende mittel- und kurzfristige Planung während des Schuljahres.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Kern- und Erweiterungsbereich</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Kern- und Erweiterungsbereich (5. bis 8. Schulstufe)</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Der Lehrplan unterscheidet in den Pflichtgegenständen und verbindlichen Übungen zwischen einem Kern- und einem Erweiterungsbereich. Für den Kernbereich sind zwei Drittel der in der subsidiären Stundentafel (siehe Z 2 im Vierten Teil - Stundentafeln) angegebenen Wochenstundenanzahlen vorzusehen. Neben dieser zeitlichen Begrenzung ist der Kernbereich auch inhaltlich definiert.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Das Allgemeine Bildungsziel und die Allgemeinen Didaktischen Grundsätze sowie die Bildungs- und Lehraufgaben und die didaktischen Grundsätze der einzelnen Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen gelten für Kern- und Erweiterungsbereich. Der Abschnitt “Lehrstoff” legt zur Gewährleistung der Vergleichbarkeit und Durchlässigkeit den verbindlichen Kernbereich fest. Die Umsetzung der knapp und abstrakt formulierten Kernanliegen ist verbindliche Aufgabe der jeweiligen Lehrerinnen und Lehrer. Die zeitliche Gewichtung sowie die konkrete Umsetzung obliegen den jeweiligen Lehrerinnen und Lehrern.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Der Erweiterungsbereich ist standortbezogen durch die jeweilige Lehrerin bzw. den jeweiligen Lehrer allein oder fachübergreifend im Team zu planen, allenfalls nach Maßgabe schulautonomer Lehrplanbestimmungen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Bei der Gestaltung des Erweiterungsbereiches sind insbesondere folgende Gesichtspunkte zu berücksichtigen:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">regionale und lokale Gegebenheiten; Bedürfnisse, Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler; Lernfortschritte der Klasse (Bedarf an Vertiefung, Übung usw.); individuelle Schwerpunkte der Lehrerinnen und Lehrer; materielle und personelle Ressourcen; schulautonome Lehrplanbestimmungen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Kern- und Erweiterungsbereich sind sowohl inhaltlich als auch organisatorisch miteinander vernetzt. Lernformen, Unterrichtsphasen, Schulveranstaltungen usw. sind nicht von vornherein dem einen oder dem anderen Bereich zugeordnet. Die Zuordnung hat sich vielmehr an den Lernzielen zu orientieren. Sowohl Leistungsfeststellung als auch Leistungsbeurteilung beziehen sich auf beide Bereiche.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Kernbereich (ab der 9. Schulstufe)</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Der Begriff des Kernbereichs an der Oberstufe unterscheidet sich deutlich von jenem an der Unterstufe. Während an der Unterstufe der Kernbereich auf der Ebene der Fachlehrpläne angesiedelt ist, ist der Begriff Kernbereich an der Oberstufe als die Summe der Pflichtgegenstände (Mindestangaben im zeitlichen Bereich) zu verstehen. Die Differenz zwischen dem auf die jeweilige Schulform bezogenen Kernbereich der Pflichtgegenstände und der Gesamtwochenstundenzahl ergibt den gestaltbaren autonomen Bereich.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Schulautonome Lehrplanbestimmungen</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Der Lehrplan eröffnet besonders gekennzeichnete Freiräume, für deren Nutzung schulautonome Lehrplanbestimmungen erforderlich sind. Auszugehen ist von den spezifischen Bedarfs- und Problemsituationen in einzelnen Klassen oder an der gesamten Schule. Die Nutzung von Freiräumen im Rahmen der Schulautonomie soll sich nicht in isolierten Einzelmaßnahmen erschöpfen, sondern erfordert ein auch auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler ausgerichtetes Gesamtkonzept. Dies ist in einer sachlich fundierten Auseinandersetzung, in die grundsätzlich alle am Schulleben Beteiligten einzubeziehen sind, unter Berücksichtigung der räumlichen, ausstattungsmäßigen und personellen Standortbedingungen sicherzustellen. Die schulautonomen Lehrplanbestimmungen haben den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerwochenstunden und die Möglichkeiten der räumlichen und ausstattungsmäßigen Gegebenheiten der Schule zu beachten.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Soweit schulautonom Unterrichtsgegenstände eingeführt werden, die in diesem Lehrplan nicht enthalten sind, müssen die schulautonomen Lehrplanbestimmungen neben Lehrstoffumschreibungen auch Bildungs- und Lehraufgaben und didaktische Grundsätze enthalten.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Wird schulautonom das Stundenausmaß für einen bestehenden Unterrichtsgegenstand im Vergleich zur subsidiären Stundentafel erhöht, sind jedenfalls die Lehrstoffe und gegebenenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe sowie die Didaktischen Grundsätze entsprechend zu ergänzen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Bei der Festlegung schulautonomer Lehrplanbestimmungen ist auf Folgendes zu achten:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Abstimmung der inhaltlichen Angebote und der angestrebten Kompetenzen mit den Aufgaben des allgemein bildenden Schulwesens und insbesondere mit dem Bildungsziel der allgemein bildenden höheren Schule</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sicherstellung eines breit gefächerten Bildungsangebots, das die Vielfalt der Begabungen und Interessen berücksichtigt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vermeidung einer frühzeitigen Spezialisierung oder einer einengenden Ausrichtung auf bestimmte Schul- und Berufslaufbahnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erhaltung der Berechtigungen und Übertrittsmöglichkeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vermeidung der Vorwegnahme von Bildungsinhalten anderer Schularten in wesentlichen Bereichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einhaltung der Verfahrensbestimmungen (siehe § 64 des Schulunterrichtsgesetzes).</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Für die Unterstufe (5. bis 8. Schulstufe) gelten weiters folgende Bestimmungen:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen können in der 5. bis 8. Schulstufe zB folgende, aber auch andere Schwerpunkte gesetzt werden:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fremdsprachenschwerpunkt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>künstlerisch-kreativer Schwerpunkt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>naturkundlich-technischer Schwerpunkt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ökologischer Schwerpunkt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Informatikschwerpunkt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>gesellschafts- und wirtschaftskundlicher Schwerpunkt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>interkultureller Schwerpunkt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>bewegungsorientierter Schwerpunkt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schwerpunkt zur Gesundheit und Ernährung.</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Wenn Unterrichtsgegenstände mit fächerübergreifendem Charakter geschaffen werden, kann es - um Stoffwiederholungen zu vermeiden - erforderlich sein, Teile aus den Kernbereichen bestehender Unterrichtsgegenstände in diese Unterrichtsgegenstände zu verlagern. In den schulautonomen Lehrplanbestimmungen sind diese Verlagerungen auszuweisen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Wenn durch schulautonome Lehrplanbestimmungen die Stundenanzahl eines Pflichtgegenstandes bzw. einer verbindlichen Übung reduziert wird, geht dies zu Lasten des Zeitbudgets für den Erweiterungsbereich. Eine Verlagerung von Teilen des Kernbereiches in andere oder neue Pflichtgegenstände oder in eine andere Schulstufe desselben Unterrichtsgegenstandes ist möglich, im Falle einer zeitlichen Reduktion von mehr als einem Drittel verpflichtend.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">In der Oberstufe (ab der 9. Schulstufe) umfasst das über den jeweiligen Kernbereich hinausgehende Wochenstundenkontingent einen</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>schülerautonomen Bereich (Wahlpflichtgegenstände) und einen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>schulautonomen Bereich (für zusätzliche schulspezifische und regionale Schwerpunktsetzung mit mindestens 8 Wochenstunden, beziehungsweise für die Ausweitung des Kernbereiches).</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Im Bereich der Wahlpflichtgegenstände (schülerautonomer Bereich) können durch schulautonome Lehrplanbestimmungen über die in der subsidiären Stundentafel (Vierter Teil) vorgesehenen Wahlpflichtgegenstände hinaus zusätzliche Wahlpflichtgegenstände (einschließlich Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff und didaktische Grundsätze) festgelegt werden bzw. kann das Stundenausmaß der Wahlpflichtgegenstände gegenüber dem in der subsidiären Stundentafel vorgesehenen Stundenausmaß erhöht bzw. vermindert werden. Dabei ist sicher zu stellen, dass die Wahl von Wahlpflichtgegenständen beginnend mit der 6. Klasse nur für zwei oder drei Schulstufen (6. und 7. Klasse, 6. und 8. Klasse oder 6. bis 8. Klasse) zulässig ist.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Im schulautonomen Bereich können neben einer Erweiterung des Kernbereiches folgende, die jeweilige Form ergänzende Schwerpunkte (zusätzliche Schwerpunkte im Ausmaß von jeweils mindestens acht Wochenstunden) gesetzt werden:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fremdsprachen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Mathematik, Naturwissenschaften</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>humanistischer Schwerpunkt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Informations- und Kommunikationstechnologie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ökologie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wirtschaft</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Musisch-kreativer Schwerpunkt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sport.</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Im Zusammenhang mit einer Schwerpunktsetzung haben die schulautonomen Lehrplanbestimmungen jedenfalls nachvollziehbar festzulegen, welche Lehrstoffbereiche dieser schulautonomen Lehrpläne über die im Sechsten Teil (Lehrpläne der einzelnen Unterrichtsgegenstände) festgelegten Inhalte hinausgehen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Leistungsfeststellung</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Die Lehrerinnen und Lehrer haben ihr Gesamtkonzept der Rückmeldung und Leistungsfeststellung den Schülerinnen und Schülern sowie den Erziehungsberechtigten zu Beginn jedes Unterrichtsjahres in geeigneter Weise bekannt zu geben.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">In jenen Unterrichtsgegenständen, für welche im Sechsten Teil Schularbeiten vorgesehen sind und keine näheren Festlegungen über Zahl und Dauer getroffen werden, beträgt der Zeitrahmen für deren Durchführung pro Schuljahr:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>In der 1. bis 4. Klasse insgesamt vier bis fünf Unterrichtseinheiten und die Anzahl der Schularbeiten vier bis sechs. Im ersten Lernjahr einer Fremdsprache stehen für drei bis vier Schularbeiten drei bis vier Unterrichtseinheiten zur Verfügung.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>In der 5. bis 7. Klasse in allen Sprachen insgesamt drei bis sechs Unterrichtseinheiten und die Anzahl der Schularbeiten zwei bis vier; in Mathematik insgesamt vier bis acht Unterrichtseinheiten und die Anzahl der Schularbeiten drei bis fünf.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>In der 7. Klasse in Darstellender Geometrie insgesamt vier bis sechs Unterrichtseinheiten und die Anzahl der Schularbeiten zwei bis drei; in Physik bzw. Biologie und Umweltkunde insgesamt je drei bis vier Unterrichtseinheiten und die Anzahl der Schularbeiten zwei bis drei.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>In der 5. bis 7. Klasse gilt für alle genannten Gegenstände:</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">mindestens eine Schularbeit je Semester; maximales Ausmaß je Schularbeit zwei Unterrichtseinheiten, minimales Ausmaß eine Unterrichtseinheit; in der 7. Klasse zumindest eine zweistündige Schularbeit.</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>In der 8. Klasse insgesamt fünf bis sieben Unterrichtseinheiten und die Anzahl der Schularbeiten zwei bis drei, davon mindestens eine je Semester und mindestens eine dreistündige Schularbeit.</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Die Festlegung der Anzahl der Schularbeiten erfolgt - vorbehaltlich einer Regelung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen - durch die jeweilige Lehrerin oder den jeweiligen Lehrer.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Fächerverbindender und fächerübergreifender Unterricht</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Die Tradition des Fachunterrichts trägt der Notwendigkeit zu systematischer Spezialisierung Rechnung. Gleichzeitig sind der Schule aber Aufgaben gestellt, die sich nicht einem einzigen Unterrichtsgegenstand zuordnen lassen, sondern nur im Zusammenwirken mehrerer Unterrichtsgegenstände zu bewältigen sind. Dieses Zusammenwirken erfolgt durch fächerverbindenden und fächerübergreifenden Unterricht. Dabei erfolgt eine Bündelung von allgemeinen und fachspezifischen Zielen unter einem speziellen Blickwinkel, wodurch es den Schülerinnen und Schülern eher ermöglicht wird, sich Wissen in größeren Zusammenhängen (siehe den Ersten Teil “Allgemeines Bildungsziel”) selbstständig anzueignen. Anregungen bzw. Aufträge für fächerverbindenden und fächerübergreifenden Unterricht ergeben sich sowohl aus den Allgemeinen Bestimmungen als auch aus den Lehrplänen der einzelnen Unterrichtsgegenstände.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Im fächerverbindenden Unterricht haben Lehrerinnen und Lehrer im Rahmen ihres Fachunterrichts mögliche, die Fächergrenzen überschreitende Sinnzusammenhänge herzustellen. Die Organisation des nach Fächern getrennten Unterrichts bleibt hier bestehen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Bei fächerübergreifender Unterrichtsgestaltung steht ein komplexes, meist lebens- oder gesellschaftsrelevantes Thema oder Vorhaben im Mittelpunkt. Die einzelnen Unterrichtsgegenstände haben im integrativen Zusammenwirken - zB im Sinne des Projektunterrichts -</schluss></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">ihren themenspezifischen Beitrag zu leisten. Dies bedingt eine aufgabenbezogene besondere Organisation des Fachunterrichts und des Stundenplans. Die Organisation kann über längere Zeiträume sowie klassen- und schulstufenübergreifend erfolgen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Gestaltung der Nahtstellen</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Der pädagogischen Gestaltung von Schulein- und Schulaustrittsphasen kommt besondere Bedeutung zu. Erste Erfahrungen beeinflussen die Entstehung von Einstellungen oft sehr nachhaltig, in Abschluss- und Austrittsphasen ist eine Vorbereitung auf zukünftige Arbeits- und Organisationsformen erforderlich.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Um Voraussetzungen für einen möglichst erfolgreichen Übergang zu schaffen, haben die Lehrerinnen und Lehrer mit den Erziehungsberechtigten bzw. den volljährigen Schülerinnen und Schülern zusammen zu arbeiten (§ 2 und § 62 des Schulunterrichtsgesetzes).</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Um die Kontinuität des Lernens zu wahren, ist in der 5. Schulstufe auf die Lehrplananforderungen und die gebräuchlichen Lernformen der Volksschule Bezug zu nehmen. Die Lernanforderungen, die an die Schülerinnen und Schüler gestellt werden, müssen den Übergang von der bisherigen Schulart berücksichtigen und dürfen nicht zu rasch gesteigert werden. Informationsfeststellungen sollen zunächst vor allem der gezielten individuellen Rückmeldung des Lernfortschritts dienen, die Leistungsfeststellung soll erst nach einer angemessenen Eingewöhnungs- und Einarbeitungsperiode beginnen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Vor dem Übertritt in eine weiterführende Schule bzw. zur Erlangung der Universitätsreife sind die Schülerinnen und Schüler schrittweise und gezielt auf die neuen Arbeitsweisen und Organisationsformen vorzubereiten.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Öffnung der Schule</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Die Schule ist in ein soziales Umfeld eingebettet, zB in die Nachbarschaft, den Stadtteil, die Gemeinde. Durch Öffnung nach außen und nach innen ist dem Rechnung zu tragen, um die darin liegenden Lernchancen zu nutzen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Öffnung nach außen kann durch Unterricht außerhalb der Schule erfolgen sowie durch Ergänzung des Unterrichts in Form von Schulveranstaltungen. Den Grundsätzen der Anschaulichkeit und der Alltagsbezogenheit entsprechend eignen sich Betriebe, öffentliche Einrichtungen, Naturräume usw. als Unterrichts- bzw. Lernorte.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Öffnung nach innen bedeutet, Personen aus dem Umfeld der Schule einzubeziehen, die ihre Erfahrungen, ihre Fertigkeiten und ihre Kenntnisse an die Schülerinnen und Schüler weitergeben können.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Betreuungsplan für ganztägige Schulformen</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Der Betreuungsteil an ganztägigen Schulformen umfasst die Bereiche gegenstandsbezogene Lernzeit, individuelle Lernzeit sowie Freizeit (einschließlich Verpflegung).</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch gezielte individuelle Förderung, durch partnerschaftliche Lernformen sowie durch die Vermittlung von Lerntechniken in ihrer Lernbereitschaft und Lernmotivation gefördert werden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mehr Gelegenheit für soziales Lernen erhalten und die Kontakte untereinander intensivieren können - über die Zugehörigkeit zu Gesellschaftsschichten, Religionen, Kulturen u.ä. hinweg,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zusätzliche Möglichkeiten zur Entfaltung ihrer Kreativität erhalten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ohne Leistungs- und Konkurrenzdruck zu einem sinnvollen Freizeitverhalten (zB spielerische und sportliche Aktivitäten, Umgang mit den Medien) geführt werden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ihre elementaren Bedürfnisse nach Bewegung, Sich-zurückziehen-Können und Erholung erfüllen können. Dies setzt allerdings ein Mindestmaß an Raum und Ausstattung voraus. Wo die Möglichkeit besteht, sollte auch für Aufenthalt im Freien gesorgt werden.</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Zur Verwirklichung dieser Ziele sind folgende Grundsätze zu beachten:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die individuelle Betreuung wird am besten durch innere Differenzierung und häufiges Arbeiten in kleinen Gruppen erreicht, vor allem dann, wenn die Gruppe aus Schülerinnen und Schülern verschiedener Klassen besteht. Auf die unterschiedlichen Interessen und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler ist so einzugehen, dass sowohl Lernschwache als auch überdurchschnittlich Lernbefähigte möglichst wirkungsvoll gefördert werden. Die biologische Leistungskurve ist bei der Abfolge der Lern- und Freizeiteinheiten zu berücksichtigen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Der Zusammenarbeit der für den Betreuungsteil Zuständigen mit den Erziehungsberechtigten und den Lehrerinnen und Lehrern des Unterrichtsteiles kommt besondere Bedeutung zu.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die gegenstandsbezogene Lernzeit umfasst drei Wochenstunden (sofern schulautonom keine andere Festlegung erfolgt), wobei nicht mehrere Stunden an einem Tag vorgesehen werden sollten. Sie ist jeweils einem bestimmten Pflichtgegenstand, in der Regel einem, für den schriftliche Arbeiten vorgesehen sind, zuzuordnen. In der gegenstandsbezogenen Lernzeit ist der Ertrag der Unterrichtsarbeit zu sichern und durch entsprechende Übungen zu festigen. Neue Lehrstoffe dürfen nicht erarbeitet werden. Bei schriftlichen Arbeiten ist der vollständigen sowie möglichst richtigen und eigenständigen Ausarbeitung Augenmerk zu schenken. Die Unterstützung durch die Lehrerin bzw. den Lehrer darf nur so weit gehen, dass die Erledigung der gestellten Aufgabe selbstständige Leistung der Schülerin bzw. des Schülers bleibt.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die individuelle Lernzeit umfasst vier Wochenstunden (sofern sich aus schulautonomen Regelungen nicht anderes ergibt). Im Mittelpunkt der individuellen Lernzeit stehen zweckmäßige und zeitökonomische Verfahrensweisen des selbstständigen Lernens (Erledigung der Hausübungen, Aneignung des Lernstoffes, Vorbereitung auf Leistungsfeststellungen usw.). Jede Schülerin bzw. jeder Schüler ist in der individuellen Lernzeit von den betreuenden Lehrerinnen bzw. Lehrern oder Erzieherinnen bzw. Erziehern durch individuelle Lernunterstützung zu fördern.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann das Ausmaß der gegenstandsbezogenen Lernzeit und der individuellen Lernzeit unter Bedachtnahme auf pädagogische, räumliche und ausstattungsmäßige Gegebenheiten entsprechend der nachfolgenden Tabelle festgesetzt werden:</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">          Lernzeiten                    Wochenstunde(n)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Gegenstandsbezogene Lernzeit      0    1    2    3    4    5</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">         Individuelle Lernzeit     10    8    6    4    2    0</absatz><liste><schluss typ="e1" ct="text">Bei der Erstellung des Betreuungsplans ist die Abfolge von gegenstandsbezogener bzw. individueller Lernzeit so zu wählen, dass den Schülerinnen und Schülern täglich Freizeitphasen in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">VIERTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">STUNDENTAFELN</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">(Gesamtwochenstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Unterrichtsgegenstände)</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">1. Unterstufe</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Unterstufe des Gymnasiums</b></absatz><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstände       Klassen und Wochenstunden *1) Summe    Lehr-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                         1. Kl. 2. Kl. 3. Kl. 4. Kl.  Unter-    ver-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                      stufe  pflich-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                       *2)    tungs-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                              gruppe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                               *3)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Religion ...............    2      2      2      2      8     (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deutsch  ...............                              15-21    (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erste lebende Fremdsprache                            12–18    (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Latein/Zweite lebende Fremdsprache                     7–11    (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Politische Bildung ...                               5-10   (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geographie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wirtschaftskunde .......                               7-12   (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mathematik .............                              13-18    (II)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde                               7-12    III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Chemie .................                               2-4    (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Physik .................                               5-9    (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Musikerziehung .........                               6-11   (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung .                               7-12   (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Technisches Werken *4) . )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Textiles Werken *4) .... )                -      -     3-6     IV</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport .....                              13-19   (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verbindliche Übungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Berufsorientierung .....    -     0-1    0-1    1-2   1-4 *5) III *6)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">sonstige ...............   0-1    0-1    0-1    0-1     0-4</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gesamtwochenstundenzahl   26-30   29-32   29-33   29-33   120</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie in Z 2, wobei in Übereinstimmung mit dem Allgemeinen Bildungsziel zusätzliche Freigegenstände und unverbindliche Übungen im Hinblick auf die Bedürfnisse, Interessen, Begabungen und Neigungen der Schülerinnen und Schüler vorgesehen werden können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Förderunterricht:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie in Ziffer 2.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">*1) Zur Verteilung der Stunden auf Kern- und Erweiterungsbereich</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">siehe den entsprechenden Abschnitt im dritten Teil. *2) In höchstens fünf Pflichtgegenständen ist bei Vorliegen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">folgender Bedingungen eine Unterschreitung der Mindestwochenstundenzahl gemäß Z 1 der Stundentafel (Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen) um jeweils eine Wochenstunde zulässig:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Vorliegen geeigneter Maßnahmen, die sicherstellen, dass alle angeführten Kernbereiche der einzelnen Unterrichtsgegenstände erfüllt werden, und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Vorliegen eines anspruchsvollen Konzepts, das eine Profilbildung zur Förderung der Interessen, Begabung und Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler ermöglicht.</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">*3) Soweit im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen in diesem Lehrplan nicht enthaltene Unterrichtsgegenstände geschaffen werden oder Teile des Kernbereiches in andere oder neue Pflichtgegenstände verlagert werden, hat die Einstufung sich grundsätzlich nach bereits eingestuften Unterrichtsgegenständen der Stundentafel zu orientieren als auch nach folgenden Kriterien zu erfolgen: Sprachliche Unterrichtsgegenstände mit Schularbeiten I (ohne Schularbeiten II); mathematische Unterrichtsgegenstände mit Schularbeiten II (ohne Schularbeiten III); Spezielle Interessen- und Begabungsförderung, Unterrichtsgegenstände mit stärkerer wissensorientierter Ausrichtung III (mit Schularbeiten II); Instrumentalunterricht, gestalterisch-kreative Gegenstände (soweit sie nicht unter die Lehrverpflichtungsgruppe IVa fallen) sowie Verkehrserziehung IV; Unterrichtsgegenstände der Bewegungserziehung sowie musischkreative Unterrichtsgegenstände IVa; Unterrichtsgegenstände mit starker praxisbezogener Ausrichtung und hohem Übungsanteil, Gegenstände wie Darstellendes Spiel, Schach, Chor, Spielmusik, Maschinschreiben und Kurzschrift V; hauswirtschaftliche Unterrichtsgegenstände VI. Bei der Kombination von Pflichtgegenständen richtet sich die Einstufung nach dem überwiegenden Anteil.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">*4) Als alternativer Pflichtgegenstand.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">*5) Kann auch geblockt oder integriert in den Unterricht von</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Pflichtgegenständen geführt werden.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">*6) Bei integrativer Führung: Wie der jeweilige Pflichtgegenstand.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Pflichtgegenstände und verbindliche Übung:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pflicht-          Klassen und Wochenstunden *1)  Summe   Lehrver-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gegenstände                                      Unter-  verpflich-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                 stufe   tungsgruppe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  1.Kl.   2.Kl.   3.Kl.   4.Kl.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Religion ........   2       2       2       2      8        (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deutsch .........   4       4       4       4     16         (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erste lebende</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fremdsprache ....   4       4       4       3     15         (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Latein/Zweite</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">lebende</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fremdsprache ....   -       -       4       3      7         (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geschichte und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sozialkunde/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Politische Bildung          2       2       2      6        (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geographie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wirtschafts-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">kunde ...........   2       1       2       2      7        (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mathematik ......   4       4       3       3     14         (II)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Biologie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Umweltkunde .....   2       2       1       2      7         III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Chemie ..........                           2      2        (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Physik ..........           1       2       2      5        (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Musikerziehung ..   2       2       2       1      7        (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildnerische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erziehung .......   2       2       2       2      8        (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Technisches</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Werken *2) .....)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Textiles</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Werken 2) ......)   2       2       -       -      4         IV</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bewegung und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sport ...........   4       4       3       3     14        (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verbindliche</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Übung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Berufs-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">orientierung ....                 x *3)   x *3)   x *3)     III *4)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gesamtwochen-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">stundenzahl .....  28      30      31      31    120</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Angebot hat ausgewogen und so breit zu sein, dass die Schülerinnen und Schüler eine Auswahl insbesondere aus dem naturwissenschaftlich-technischen, musisch-kreativen, sprachlichen, sportlichen und spielerisch-forschenden Bereich vorfinden. Auf eine Schwerpunktsetzung ist jedenfalls Bedacht zu nehmen. Wird ein Unterrichtsgegenstand mit entsprechenden Anforderungen für besonders begabte, interessierte bzw. vorgebildete Schülerinnen und Schüler geführt, kann dies in einem entsprechenden Zusatz zur Gegenstandsbezeichnung ausgewiesen werden.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Freigegenstände und      Klassen und Wochenstunden    Summe    Lehr-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">unverbindliche Übungen   1. Kl. 2. Kl. 3. Kl. 4. Kl.   Wo-      ver-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                      chen-  pflich-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                      stun-   tungs-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                       den    gruppe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Vertiefung bzw.                                             Ein-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ergänzung eines                                             stufung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstandes                                         wie ent-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                            spre-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                            chender</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                            Pflicht-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                            gegen-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                            stand</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  siehe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Pflichtgegenstände ...                              2-8</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Allgemeine Interessen-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und Begabungsförderung                                      Ein-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                            stufung:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                            siehe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                            Fußnote</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                          *3) in Z 1</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Spezielle Interessen-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  und Begabungsförderung                             2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Berufsorientierung ...                             2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Chor .................                             2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Darstellendes Spiel ..                             2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Einführung in die</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Informatik ...........                             2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Ernährung und Haushalt                             2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Instrumentalunterricht                             2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Kurzschrift ..........                             2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Maschinschreiben .....                             2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Schach ...............                             2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Spielmusik ...........                             2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Technisches Werken</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  bzw. Textiles Werken .                             2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Verkehrserziehung ....                             2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Freigegenstand</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fremdsprachen ..........                                    siehe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                            Fußnote</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                          *3) in Z 1</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Englisch .............                             6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Französisch ..........                             6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Italienisch ..........                             6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Russisch .............                             6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Spanisch .............                             6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Tschechisch ..........                             6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Slowenisch ...........                             6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Bosnisch/Kroatisch/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Serbisch .............                             6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Ungarisch ............                             6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Kroatisch ............                             6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Slowakisch ...........                             6–12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Polnisch .............                             6–12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Freigegenstand                                              siehe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geometrisches                                               Fußnote</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Zeichnen ...............                             3-6  *3) in Z 1</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Muttersprachlicher</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Unterricht .............                             8-21   siehe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                            Fußnote</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                          *3) in Z 1</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Förderunterricht:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kann in allen Pflichtgegenständen angeboten werden. Siehe den Abschnitt “Förderunterricht” im zweiten Teil.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">____________________________________________________________________ *1) Zur Verteilung der Stunden auf Kern- und Erweiterungsbereich</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">siehe den entsprechenden Abschnitt im dritten Teil. *2) Als alternativer Pflichtgegenstand.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">*3) In der 3. und 4. Klasse je 32 Jahresstunden integriert in den Unterricht von Pflichtgegenständen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">*4) Bei integrativer Führung: Wie der jeweilige Pflichtgegenstand. *5) Es ist sowohl die ganzjährige als auch eine kürzere, auf</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">aktuelle Anlässe reagierende, kursmäßige, allenfalls geblockte Führung möglich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Unterstufe des Realgymnasiums</b></absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstände       Klassen und Wochenstunden *3) Summe    Lehr-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">*1) *2)                  1. Kl. 2. Kl. 3. Kl. 4. Kl.  Unter-    ver-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                      stufe  pflich-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                       *4)    tungs-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                              gruppe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                               *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Religion ...............    2      2      2      2      8     (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deutsch ................                              15-21    (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache ...                              12-18    (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Politische Bildung .....                               5-10   (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geographie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wirtschaftskunde .......                               7-12   (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mathematik .............                              14-20    (II)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geometrisches Zeichnen .                               2-5    (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde                               7-12    III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Chemie .................                               2-4    (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Physik .................                               5-9    (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Musikerziehung .........                               6-11   (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung .                               7-12   (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Technisches Werken *6) . )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Textiles Werken *6) .... )                             6-12     IV</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport .....                              13-19   (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verbindliche Übungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Berufsorientierung ....    -     0-1    0-1    1-2   1-4 *7)  III *8)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">sonstige ..............   0-1    0-1    0-1    0-1    0-4</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gesamtwochenstundenzahl   26-30   29-32   28-32   30-34   120</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie in Z 2, wobei in Übereinstimmung mit dem Allgemeinen Bildungsziel zusätzliche Freigegenstände und unverbindliche Übungen im Hinblick auf die Bedürfnisse, Interessen, Begabungen und Neigungen der Schülerinnen und Schüler vorgesehen werden können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Förderunterricht:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie in Ziffer 2.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">*1) Wenn bei Einführung des Pflichtgegenstandes “Zweite lebende Fremdsprache” mindestens sechs Wochenstunden über zwei Jahre vorgesehen werden, ist der Pflichtgegenstand “Lebende Fremdsprache” als “Erste lebende Fremdsprache” zu bezeichnen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">*2) Die Verbindung der Pflichtgegenstände “Mathematik” und “Geometrisches Zeichnen” ist zulässig, wobei als Summe der Wochenstunden 15 nicht unterschritten werden darf.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">*3) Zur Verteilung der Stunden auf Kern- und Erweiterungsbereich</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">siehe den entsprechenden Abschnitt im dritten Teil. *4) In höchstens fünf Pflichtgegenständen ist bei Vorliegen folgender Bedingungen eine Unterschreitung der Mindestwochenstundenzahl gemäß Z 1 der Stundentafel (Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen) um jeweils eine Wochenstunde zulässig:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Vorliegen geeigneter Maßnahmen, die sicherstellen, dass alle angeführten Kernbereiche der einzelnen Unterrichtsgegenstände erfüllt werden, und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Vorliegen eines anspruchsvollen Konzepts, das eine Profilbildung zur Förderung der Interessen, Begabung und Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler ermöglicht.</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">*5) Soweit im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen in diesem Lehrplan nicht enthaltene Unterrichtsgegenstände geschaffen werden oder Teile des Kernbereiches in andere oder neue Pflichtgegenstände verlagert werden, hat die Einstufung sich grundsätzlich nach bereits eingestuften Unterrichtsgegenständen der Stundentafel zu orientieren als auch nach folgenden Kriterien zu erfolgen: Sprachliche Unterrichtsgegenstände mit Schularbeiten I (ohne Schularbeiten II); mathematische Unterrichtsgegenstände mit Schularbeiten II (ohne Schularbeiten III); Spezielle Interessen- und Begabungsförderung, Unterrichtsgegenstände mit stärkerer wissensorientierter Ausrichtung III (mit Schularbeiten II); Instrumentalunterricht, gestalterisch-kreative Gegenstände (soweit sie nicht unter die Lehrverpflichtungsgruppe IVa fallen) sowie Verkehrserziehung IV; Unterrichtsgegenstände der Bewegungserziehung sowie musisch-kreative Unterrichtsgegenstände IVa; Unterrichtsgegenstände mit starker praxisbezogener Ausrichtung und hohem Übungsanteil, Gegenstände wie Darstellendes Spiel, Schach, Chor, Spielmusik, Maschinschreiben und Kurzschrift V; hauswirtschaftliche Unterrichtsgegenstände VI. Bei der Kombination von Pflichtgegenständen richtet sich die Einstufung nach dem überwiegenden Anteil.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">*6) Als alternativer Pflichtgegenstand.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">*7) Kann auch geblockt oder integriert in den Unterricht von</schluss></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Pflichtgegenständen geführt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">*8) Bei integrativer Führung: Wie der jeweilige Pflichtgegenstand.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Pflichtgegenstände und verbindliche Übung:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pflicht-          Klassen und Wochenstunden *1)  Summe   Lehrver-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gegenstände                                      Unter-  verpflich-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                 1. Kl.  2. Kl.  3. Kl.  4. Kl.  stufe   tungsgruppe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Religion ........   2       2       2       2      8        (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deutsch .........   4       4       4       4     16         (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Lebende</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fremdsprache ....   4       4       3       3     14         (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geschichte und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sozialkunde/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Politische Bildung          2       2       2      6        (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geographie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wirtschafts-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">kunde ...........   2       1       2       2      7        (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mathematik ......   4       4       4       3     15         (II)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geometrisches</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Zeichnen ........                           2      2        (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Biologie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Umweltkunde .....   2       2       2       2      8         III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Chemie ..........                           2      2        (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Physik ..........           1       2       2      5        (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Musikerziehung ..   2       2       2       1      7        (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildnerische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erziehung .......   2       2       2       2      8        (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Technisches</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Werken *2) .....)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Textiles</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Werken 2) ......)   2       2       2       2      8         IV</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bewegung und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sport ...........   4       4       3       3     14        (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verbindliche</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Übung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Berufs-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">orientierung ....                 x *3)   x *3)   x *3)     III *4)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gesamtwochen-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">stundenzahl .....  28      30      30      32    120</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Angebot hat ausgewogen und so breit zu sein, dass die Schülerinnen und Schüler eine Auswahl insbesondere aus dem naturwissenschaftlich-technischen, musisch-kreativen, sprachlichen, sportlichen und spielerisch-forschenden Bereich vorfinden. Auf eine Schwerpunktsetzung ist jedenfalls Bedacht zu nehmen. Wird ein Unterrichtsgegenstand mit entsprechenden Anforderungen für besonders begabte, interessierte bzw. vorgebildete Schülerinnen und Schüler geführt, kann dies in einem entsprechenden Zusatz zur Gegenstandsbezeichnung ausgewiesen werden.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Freigegenstände und      Klassen und Wochenstunden    Summe    Lehr-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">unverbindliche Übungen   1. Kl. 2. Kl. 3. Kl. 4. Kl.   Wo-      ver-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                      chen-  pflich-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                      stun-   tungs-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                       den    gruppe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Vertiefung bzw.                                             Ein-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ergänzung eines                                             stufung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstandes                                         wie ent-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                            spre-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                            chender</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                            Pflicht-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                            gegen-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                            stand</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  siehe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Pflichtgegenstände ...                              2-8</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Allgemeine Interessen-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und Begabungsförderung                                      Ein-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                            stufung:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                            siehe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                            Fußnote</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                          *5) in Z 1</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Spezielle Interessen-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  und Begabungsförderung                             2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Berufsorientierung ...                             2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Chor .................                             2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Darstellendes Spiel ..                             2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Einführung in die</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Informatik ...........                             2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Ernährung und Haushalt                             2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Instrumentalunterricht                             2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Kurzschrift ..........                             2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Maschinschreiben .....                             2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Schach ...............                             2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Spielmusik ...........                             2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Technisches Werken</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  bzw. Textiles Werken .                             2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Verkehrserziehung ....                             2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Freigegenstand</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fremdsprachen ..........                                    siehe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                            Fußnote</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                          *5) in Z 1</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Englisch .............                             6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Französisch ..........                             6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Italienisch ..........                             6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Russisch .............                             6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Spanisch .............                             6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Tschechisch ..........                             6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Slowenisch ...........                             6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Bosnisch/Kroatisch/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Serbisch .............                             6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Ungarisch ............                             6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Kroatisch ............                             6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Slowakisch ...........                             6–12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Polnisch .............                             6–12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Muttersprachlicher</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Unterricht .............                             8-21   siehe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                            Fußnote</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                          *5) in Z 1</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Förderunterricht:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kann in allen Pflichtgegenständen angeboten werden. Siehe den Abschnitt “Förderunterricht” im zweiten Teil.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">____________________________________________________________________ *1) Zur Verteilung der Stunden auf Kern- und Erweiterungsbereich</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">siehe den entsprechenden Abschnitt im dritten Teil. *2) Als alternativer Pflichtgegenstand.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">*3) In der 3. und 4. Klasse je 32 Jahresstunden integriert in den Unterricht von Pflichtgegenständen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">*4) Bei integrativer Führung: Wie der jeweilige Pflichtgegenstand. *5) Es ist sowohl die ganzjährige als auch eine kürzere, auf</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">aktuelle Anlässe reagierende, kursmäßige, allenfalls geblockte Führung möglich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Unterstufe des Wirtschaftskundlichen Realgymnasiums</b></absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstände       Klassen und Wochenstunden *1) Summe   Lehr-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                         1. Kl. 2. Kl. 3. Kl. 4. Kl.  Unter-    ver-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                      stufe  pflich-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                       *2)    tungs-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                              gruppe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                               *3)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Religion ...............    2      2      2      2      8     (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deutsch  ...............                              15-21    (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache ...                              12-18    (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Politische Bildung .....                               5-10   (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geographie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wirtschaftskunde .......                               7-12   (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mathematik .............                              13-18    (II)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde                               7-12    III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Chemie .................                               3-6    (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Physik .................                               5-9    (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Musikerziehung..........                               7–12   (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung .                               7-12   (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Technisches Werken *4).. )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Textiles Werken *4) .... )                             7-14     IV</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport .....                              13-19   (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verbindliche Übungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Berufsorientierung ...    -     0-1    0-1    1-2   1-4 *5)  III *6)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">sonstige ...............   0-1    0-1    0-1    0-1    0-4</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gesamtwochenstundenzahl   26-30    29-32   29-33   29-33   120</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie in Z 2, wobei in Übereinstimmung mit dem Allgemeinen Bildungsziel zusätzliche Freigegenstände und unverbindliche Übungen im Hinblick auf die Bedürfnisse, Interessen, Begabungen und Neigungen der Schülerinnen und Schüler vorgesehen werden können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Förderunterricht:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie in Ziffer 2.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">*1) Zur Verteilung der Stunden auf Kern- und Erweiterungsbereich</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">siehe den entsprechenden Abschnitt im dritten Teil. *2) In höchstens fünf Pflichtgegenständen ist bei Vorliegen folgender Bedingungen eine Unterschreitung der Mindestwochenstundenzahl gemäß Z 1 der Stundentafel (Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen) um jeweils eine Wochenstunde zulässig:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Vorliegen geeigneter Maßnahmen, die sicherstellen, dass alle angeführten Kernbereiche der einzelnen Unterrichtsgegenstände erfüllt werden, und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Vorliegen eines anspruchsvollen Konzepts, das eine Profilbildung zur Förderung der Interessen, Begabung und Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler ermöglicht.</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">*3) Soweit im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen in diesem Lehrplan nicht enthaltene Unterrichtsgegenstände geschaffen werden oder Teile des Kernbereiches in andere oder neue Pflichtgegenstände verlagert werden, hat die Einstufung sich grundsätzlich nach bereits eingestuften Unterrichtsgegenständen der Stundentafel zu orientieren als auch nach folgenden Kriterien zu erfolgen: Sprachliche Unterrichtsgegenstände mit Schularbeiten I (ohne Schularbeiten II); mathematische Unterrichtsgegenstände mit Schularbeiten II (ohne Schularbeiten III); Spezielle Interessen- und Begabungsförderung, Unterrichtsgegenstände mit stärkerer wissensorientierter Ausrichtung III (mit Schularbeiten II); Instrumentalunterricht, gestalterisch-kreative Gegenstände (soweit sie nicht unter die Lehrverpflichtungsgruppe IVa fallen) sowie Verkehrserziehung IV; Unterrichtsgegenstände der Bewegungserziehung sowie musischkreative Unterrichtsgegenstände IVa; Unterrichtsgegenstände mit starker praxisbezogener Ausrichtung und hohem Übungsanteil, Gegenstände wie Darstellendes Spiel, Schach, Chor, Spielmusik, Maschinschreiben und Kurzschrift V; hauswirtschaftliche Unterrichtsgegenstände VI. Bei der Kombination von Pflichtgegenständen richtet sich die Einstufung nach dem überwiegenden Anteil.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">*4) Als alternativer Pflichtgegenstand.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">*5) Kann auch geblockt oder integriert in den Unterricht von</schluss></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Pflichtgegenständen geführt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">*6) Bei integrativer Führung: Wie der jeweilige Pflichtgegenstand.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Pflichtgegenstände und verbindliche Übung:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pflicht-          Klassen und Wochenstunden *1)  Summe   Lehrver-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gegenstände                                      Unter-  verpflich-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                 1. Kl.  2. Kl.  3. Kl.  4. Kl.  stufe   tungsgruppe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Religion ........   2       2       2       2      8        (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deutsch .........   4       4       4       4     16         (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Lebende</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fremdsprache ....   4       4       3       3     14         (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geschichte und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sozialkunde/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Politische Bildung          2       2       2      6        (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geographie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wirtschafts-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">kunde ...........   2       1       3       2      8        (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mathematik ......   4       4       3       3     14         (II)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Biologie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Umweltkunde .....   2       2       1       2      7         III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Chemie ..........                   2       2      4        (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Physik ..........           1       2       2      5        (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Musikerziehung ..   2       2       2       1      7        (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildnerische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erziehung .......   2       2       2       2      8        (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Technisches</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Werken *2) .....)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Textiles</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Werken *2) .....)   2       2       2       3      9         IV</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bewegung und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sport ...........   4       4       3       3     14        (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verbindliche</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Übung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Berufs-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">orientierung ....                 x *3)   x *3)   x *3)     III *4)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gesamtwochen-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">stundenzahl .....  28      30      31      31    120</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Angebot hat ausgewogen und so breit zu sein, dass die Schülerinnen und Schüler eine Auswahl insbesondere aus dem naturwissenschaftlich-technischen, musisch-kreativen, sprachlichen, sportlichen und spielerisch-forschenden Bereich vorfinden. Auf eine Schwerpunktsetzung ist jedenfalls Bedacht zu nehmen. Wird ein Unterrichtsgegenstand mit entsprechenden Anforderungen für besonders begabte, interessierte bzw. vorgebildete Schülerinnen und Schüler geführt, kann dies in einem entsprechenden Zusatz zur Gegenstandsbezeichnung ausgewiesen werden.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Freigegenstände und      Klassen und Wochenstunden    Summe    Lehr-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">unverbindliche Übungen   1. Kl. 2. Kl. 3. Kl. 4. Kl.   Wo-      ver-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                      chen-  pflich-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                      stun-   tungs-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                       den    gruppe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Vertiefung bzw.                                             Einstu-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ergänzung eines                                             fung wie</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstandes                                         entspre-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                            chender</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                            Pflicht-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                            gegen-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                            stand</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  siehe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Pflichtgegenstände ...                               2-8</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Allgemeine Interessen-                                      Einstu-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und Begabungsförderung                                      fung:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                            siehe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                            Fußnote</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                          *3) in Z 1</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Spezielle Interessen-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  und Begabungsförderung                            2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Berufsorientierung ...                            2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Chor .................                            2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Darstellendes Spiel ..                            2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Einführung in die</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Informatik ...........                            2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Ernährung und Haushalt                            2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Instrumentalunterricht                            2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Kurzschrift ..........                            2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Maschinschreiben .....                            2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Schach ...............                            2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Spielmusik ...........                            2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Technisches Werken</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  bzw. Textiles Werken .                            2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Verkehrserziehung ....                            2-8 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Freigegenstand                                              siehe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fremdsprachen                                               Fußnote</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                          *3) in Z 1</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Englisch .............                             6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Französisch ..........                             6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Italienisch ..........                             6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Russisch .............                             6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Spanisch .............                             6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Tschechisch ..........                             6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Slowenisch ...........                             6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Bosnisch/Kroatisch/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Serbisch .............                             6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Ungarisch ............                             6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Kroatisch ............                             6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Slowakisch ...........                             6–12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Polnisch .............                             6–12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Freigegenstand                                        3-6   siehe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geometrisches Zeichnen .                                    Fußnote</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                          *3) in Z 1</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Muttersprachlicher</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Unterricht .............                             8-21   siehe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                            Fußnote</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                          *3) in Z 1</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Förderunterricht:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kann in allen Pflichtgegenständen angeboten werden. Siehe den Abschnitt “Förderunterricht” im zweiten Teil.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">____________________________________________________________________ *1) Zur Verteilung der Stunden auf Kern- und Erweiterungsbereich</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">siehe den entsprechenden Abschnitt im dritten Teil. *2) Als alternativer Pflichtgegenstand.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">*3) In der 3. und 4. Klasse je 32 Jahresstunden integriert in den Unterricht von Pflichtgegenständen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">*4) Bei integrativer Führung: Wie der jeweilige Pflichtgegenstand. *5) Es ist sowohl die ganzjährige als auch eine kürzere, auf</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">aktuellen Anlässen reagierende, kursmäßige, allenfalls geblockte Führung möglich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">2. OBERSTUFE</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">a) PFLICHTGEGENSTÄNDE</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Oberstufe des Gymnasiums</b></absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstände (Kernbereich)          Summe     Lehrverpflich-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                       Oberstufe *)  tungsgruppe *1)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Religion ............................       8            (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deutsch .............................   mindestens 11 *2) (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erste lebende Fremdsprache ..........   mindestens 11 *2) (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Latein ..............................   mindestens 10 *2) (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Griechisch/Zweite lebende</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fremdsprache ........................   mindestens 10 *2) (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Politische Bildung ..................   mindestens 6      III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geographie und Wirtschaftskunde .....   mindestens 6     (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mathematik ..........................   mindestens 11 *2) (II)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde ............   mindestens 6      III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Chemie ..............................   mindestens 4     (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Physik ..............................   mindestens 5     (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Psychologie und Philosophie .........   mindestens 4      III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Informatik ..........................   mindestens 2       II</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Musikerziehung ......................   mindestens 3     (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung ..............   mindestens 3     (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">alternativ Musikerziehung oder</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung ..............   mindestens 4     (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport ..................   mindestens 8 *2) (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Summe der Pflichtgegenstände</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Kernbereich                               112</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">autonomer Bereich  schülerautonom:         4-10</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                   Wahlpflicht-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                   gegenstände</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                   schulautonom *3) .   höchstens 14</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                   Summe autonomer</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                   Bereich                   18</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                   Gesamtwochenstundenzahl  130</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">*) In höchstens zwei Pflichtgegenständen ist bei Vorliegen folgender Bedingungen eine Unterschreitung der Mindestwochenstundenzahl gemäß Z 1 der Stundentafel (Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen) um jeweils eine Wochenstunde zulässig:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Vorliegen geeigneter Maßnahmen, die sicherstellen, dass alle</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">angeführten Lehrstoffvorgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände erfüllt werden, und</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Vorliegen eines anspruchsvollen Konzepts, das eine Profilbildung</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">zur Förderung der Interessen, Begabungen und Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler ermöglicht.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">*1) Soweit im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen in diesem Lehrplan nicht enthaltene Unterrichtsgegenstände geschaffen werden oder Teile in andere oder neue Pflichtgegenstände verlagert werden, hat die Einstufung nach folgenden Kriterien zu erfolgen:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachliche Unterrichtsgegenstände mit Schularbeiten I (ohne Schularbeiten II); mathematische Unterrichtsgegenstände mit Schularbeiten II (ohne Schularbeiten III); Unterrichtsgegenstände mit stärkerer wissensorientierter Ausrichtung III (mit Schularbeiten II); Instrumentalunterricht, gestalterisch-kreative Gegenstände (soweit sie nicht unter die Lehrverpflichtungsgruppe IVa fallen) IV; Unterrichtsgegenstände der Bewegungserziehung sowie musisch-kreative Unterrichtsgegenstände IVa; Unterrichtsgegenstände mit starker praxisbezogener Ausrichtung und hohem Übungsanteil, Gegenstände wie Darstellendes Spiel, Schach, Chor, Spielmusik V; hauswirtschaftliche Unterrichtsgegenstände VI. Bei der Kombination von Pflichtgegenständen richtet sich die Einstufung nach dem überwiegenden Anteil.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">*2) Mindestens zwei Wochenstunden pro Klasse.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">*3) Schulautonomer Bereich für zusätzliche Schwerpunktsetzung oder</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterung des Kernbereiches.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">aa) Pflicht-    Klassen und Wochenstunden      Summe   Lehrver-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gegenstände                                      Ober-   verpflich-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                 5. Kl.  6. Kl.  7. Kl.  8. Kl.  stufe   tungsgruppe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Religion ........   2       2       2       2      8        (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deutsch .........   3       3       3       3     12         (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erste lebende</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fremdsprache ....   3       3       3       3     12         (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Latein ..........   3       3       3       3     12         (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Griechisch/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Zweite lebende</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fremdsprache ....   3       3       3       3     12         (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geschichte und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sozialkunde/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Politische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildung .........   1       2       2       2      7        (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geographie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wirtschafts-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">kunde ...........   2       1       2       2      7        (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mathematik ......   3       3       3       3     12         (II)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Biologie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Umweltkunde .....   2       2       -       2      6         III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Chemie ..........   -       -       2       2      4        (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Physik ..........   -       3       2       2      7        (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Psychologie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Philosophie .....   -       -       2       2      4         III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Informatik ......   2       -       -       -      2          II</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Musikerziehung ..   2       1)      2              3)        (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildnerische                       2 *1)   2 *1)    ) +4</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erziehung .......   2       1)                     3)        (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bewegung und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sport ...........   3       2       2       2      9         (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Summe der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pflicht-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gegenstände .....  31      29      31      33    124</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                         ----------------------</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">bb) Wahlpflicht-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gegenstände *2) ..                  6              6</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">              Gesamtwochenstundenzahl aa) + bb)  130</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">--------------------------------------------------------------------</absatz><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">*) Typenbildender Pflichtgegenstand.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">*1) Alternative Pflichtgegenstände.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">*2) Siehe den Unterabschnitt „Wahlpflichtgegenstände”.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Oberstufe des Realgymnasiums</b></absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstände (Kernbereich)          Summe     Lehrverpflich-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                       Oberstufe *)  tungsgruppe *1)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Religion ............................       8            (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deutsch .............................   mindestens 11 *5) (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erste lebende Fremdsprache ..........   mindestens 11 *5) (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Zweite lebende Fremdsprache/Latein      mindestens 10 *5) (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Politische Bildung ..................   mindestens 6      III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geographie und Wirtschaftskunde .....   mindestens 6     (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mathematik ..........................   mindestens 13 *5) (II)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde ............   mindestens 7      III *2)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Chemie ..............................   mindestens 5     (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Physik ..............................   mindestens 7     (III) *3)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Darstellende Geometrie *4) ..........                    (II)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Psychologie und Philosophie .........   mindestens 4      III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Informatik ..........................   mindestens 2      II</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Musikerziehung ......................   mindestens 3     (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung ..............   mindestens 3     (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">alternativ Musikerziehung oder</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung ..............   mindestens 4     (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport ..................   mindestens 8 *5) (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">        Summe der Pflichtgegenstände</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">        - Kernbereich                       108</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                   schülerautonom:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">autonomer Bereich  Wahlpflicht-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                   gegenstände              4-10</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                   schulautonom *6) .    höchstens 18</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">          Summe autonomer Bereich            22</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">          Gesamtwochenstundenzahl           130</absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">*) In höchstens zwei Pflichtgegenständen ist bei Vorliegen folgender Bedingungen eine Unterschreitung der Mindestwochenstundenzahl gemäß Z 1 der Stundentafel (Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen) um jeweils eine Wochenstunde zulässig:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Vorliegen geeigneter Maßnahmen, die sicherstellen, dass alle</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">angeführten Lehrstoffvorgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände erfüllt werden, und</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Vorliegen eines anspruchsvollen Konzepts, das eine Profilbildung</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">zur Förderung der Interessen, Begabungen und Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler ermöglicht.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">*1) Soweit im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen in diesem Lehrplan nicht enthaltene Unterrichtsgegenstände geschaffen werden oder Teile in andere oder neue Pflichtgegenstände verlagert werden, hat die Einstufung sich grundsätzlich nach bereits eingestuften Unterrichtsgegenständen der Stundentafel zu orientieren als auch nach folgenden Kriterien zu erfolgen: Sprachliche Unterrichtsgegenstände mit Schularbeiten I (ohne Schularbeiten II);</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">mathematische Unterrichtsgegenstände mit Schularbeiten II (ohne Schularbeiten III); Unterrichtsgegenstände mit stärkerer wissensorientierter Ausrichtung III (mit Schularbeiten II);</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Instrumentalunterricht, gestalterisch-kreative Gegenstände (soweit sie nicht unter die Lehrverpflichtungsgruppe IVa fallen) IV;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Unterrichtsgegenstände der Bewegungserziehung sowie musisch-kreative Unterrichtsgegenstände IVa; Unterrichtsgegenstände mit starker praxisbezogener Ausrichtung und hohem Übungsanteil, Gegenstände wie Darstellendes Spiel, Schach, Chor, Spielmusik V; hauswirtschaftliche Unterrichtsgegenstände VI. Bei der Kombination von Pflichtgegenständen richtet sich die Einstufung nach dem überwiegenden Anteil.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">*2) Mit Schularbeiten in der 7. und 8. Klasse jedoch II. *3) Mit Schularbeiten in der 7. und 8. Klasse jedoch (II). *4) In Formen mit Darstellender Geometrie mindestens vier Wochenstunden.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">*5) Mindestens zwei Wochenstunden pro Klasse.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">*6) Schulautonomer Bereich für zusätzliche Schwerpunktsetzung oder</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterung des Kernbereiches.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">aa) Pflicht-    Klassen und Wochenstunden      Summe   Lehrver-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gegenstände                                      Ober-   verpflich-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                 5. Kl.  6. Kl.  7. Kl.  8. Kl.  stufe   tungsgruppe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Religion ........   2       2       2       2      8        (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deutsch .........   3       3       3       3     12         (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erste lebende</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fremdsprache ....   3       3       3       3     12         (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Zweite lebende</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fremdsprache/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Latein *1).......   3       3       3       3     12         (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geschichte und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sozialkunde/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Politische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildung .........   1       2       2       2      7        (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geographie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wirtschafts-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">kunde ...........   2       1       2       2      7        (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mathematik *)....   4       4       3       3     14         (II)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Biologie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Umweltkunde *)...   2       3      -/2      2     7/9       III *4)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Chemie *)........   -       -       3      2/3    5/6       (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Physik *)........   2       3       2      2/3    9/10     (III) *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Darstellende</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geometrie *) ....   -       -      2/-     2/-    4/-        II</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Psychologie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Philosophie .....   -       -       2       2      4         III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Informatik ......   2       -       -       -      2          II</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Musikerziehung ..   2       1)                     3)        (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildnerische                       2 *2)   2 *2)    ) +4</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erziehung .......   2       1)                     3)        (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bewegung und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sport ...........   3       2       2       2      9         (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Summe der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pflicht-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gegenstände .....  31      28      31      32    122</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                         ----------------------</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">bb) Wahlpflicht-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gegenstände *3) ..                   8              8</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">              Gesamtwochenstundenzahl aa) + bb)  130</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">-------------------------------------------------------------------</absatz><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">*) Typenbildende Pflichtgegenstände.</schluss></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">*1) Zweite lebende Fremdsprache/Latein mit Beginn in der 5. Klasse</absatz><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">oder das ab der 3. Klasse (gymnasiale Unterstufe) unterrichtete Latein.</schluss></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">*2) Alternative Pflichtgegenstände.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">*3) Siehe den Unterabschnitt „Wahlpflichtgegenstände”. *4) In der Schwerpunktform 7. und 8. Klasse jedoch II. *5) In der Schwerpunktform 7. und 8. Klasse jedoch (II).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Oberstufe des Wirtschaftskundlichen Realgymnasiums</b></absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstände (Kernbereich)          Summe     Lehrverpflich-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                       Oberstufe *)  tungsgruppe *1)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Religion ............................       8            (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deutsch .............................   mindestens 11 *2) (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erste lebende Fremdsprache ..........   mindestens 11 *2) (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Zweite lebende Fremdsprache/Latein ..   mindestens 10 *2) (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Politische Bildung ..................   mindestens 6      III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geographie und Wirtschaftskunde .....   mindestens 8     (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mathematik ..........................   mindestens 11 *2)(II)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde ............   mindestens 7      III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Chemie ..............................   mindestens 4     (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Physik ..............................   mindestens 5     (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Haushaltsökonomie und Ernährung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(Theorie) ...........................   mindestens 4      III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Psychologie und Philosophie</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(einschließlich Praktikum) ..........   mindestens 4      III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Informatik ..........................   mindestens 2      II</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Musikerziehung ......................   mindestens 3     (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung ..............   mindestens 3     (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">alternativ Musikerziehung oder</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung ..............   mindestens 4     (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bewegung und Sport ..................   mindestens 8 *2) (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">        Summe der Pflichtgegenstände</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">        - Kernbereich                       109</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                   schülerautonom:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">autonomer Bereich  Wahlpflicht-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                   gegenstände              4-10</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                   schulautonom *3) .    höchstens 17</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">          Summe autonomer Bereich            21</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">          Gesamtwochenstundenzahl           130</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">*) In höchstens zwei Pflichtgegenständen ist bei Vorliegen folgender Bedingungen eine Unterschreitung der Mindestwochenstundenzahl gemäß Z 1 der Stundentafel (Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen) um jeweils eine Wochenstunde zulässig:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Vorliegen geeigneter Maßnahmen, die sicherstellen, dass alle</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">angeführten Lehrstoffvorgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände erfüllt werden, und</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Vorliegen eines anspruchsvollen Konzepts, das eine Profilbildung</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">zur Förderung der Interessen, Begabungen und Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler ermöglicht.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">*1) Soweit im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen in diesem Lehrplan nicht enthaltene Unterrichtsgegenstände geschaffen werden oder Teile in andere oder neue Pflichtgegenstände verlagert werden, hat die Einstufung sich grundsätzlich nach bereits eingestuften Unterrichtsgegenständen der Stundentafel zu orientieren als auch nach folgenden Kriterien zu erfolgen: Sprachliche Unterrichtsgegenstände mit Schularbeiten I (ohne Schularbeiten II);</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">mathematische Unterrichtsgegenstände mit Schularbeiten II (ohne Schularbeiten III); Unterrichtsgegenstände mit stärkerer wissensorientierter Ausrichtung III (mit Schularbeiten II);</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Instrumentalunterricht, gestalterisch-kreative Gegenstände (soweit sie nicht unter die Lehrverpflichtungsgruppe IVa fallen) IV;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Unterrichtsgegenstände der Bewegungserziehung sowie musisch-kreative Unterrichtsgegenstände IVa; Unterrichtsgegenstände mit starker praxisbezogener Ausrichtung und hohem Übungsanteil, Gegenstände wie Darstellendes Spiel, Schach, Chor, Spielmusik V; hauswirtschaftliche Unterrichtsgegenstände VI. Bei der Kombination von Pflichtgegenständen richtet sich die Einstufung nach dem überwiegenden Anteil.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">*2) Mindestens zwei Wochenstunden pro Klasse.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">*3) Schulautonomer Bereich für zusätzliche Schwerpunktsetzung oder</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterung des Kernbereiches.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">aa) Pflicht-    Klassen und Wochenstunden      Summe   Lehrver-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gegenstände                                      Ober-   verpflich-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                 5. Kl.  6. Kl.  7. Kl.  8. Kl.  stufe   tungsgruppe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Religion ........   2       2       2       2      8        (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deutsch .........   3       3       3       3     12         (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erste lebende</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fremdsprache ....   3       3       3       3     12         (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Zweite lebende</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fremdsprache/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Latein ..........   3       3       3       3     12         (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geschichte und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sozialkunde/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Politische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildung .........   1       2       2       2      7        (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geographie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wirtschafts-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">kunde *).........   2       1       3       3      9        (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mathematik ......   3       3       3       3     12         (II)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Biologie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Umweltkunde *)...   2       3       -       2      7         III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Chemie ..........   -       -       2       2      4        (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Physik ..........   -       3       2       2      7        (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Haushaltsökonomie</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und Ernährung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(Theorie) *) ....   2       2       -       -      4         III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Psychologie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Philosophie</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(einschließlich</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Praktikum) *) ...   -       1       2       2      5         III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Informatik ......   2       -       -       -      2          II</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Musikerziehung ..   2       1)                     3)        (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildnerische                       2 *1)   2 *1)    ) +4</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erziehung .......   2       1)                     3)        (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bewegung und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sport ...........   3       2       2       2      9         (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Summe der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pflicht-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gegenstände .....  30      30      29      31    120</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                         ----------------------</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">bb) Wahlpflicht-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gegenstände *2) ..                 10             10</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">              Gesamtwochenstundenzahl aa) + bb)  130</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">*) Typenbildente Pflichtgegenstände</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">*1) Alternative Pflichtgegenstände</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">*2) Siehe den Unterabschnitt Wahlpflichtgegenstände</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Oberstufe des Gymnasiums, Realgymnasiums und<br />Wirtschaftskundlichen Realgymnasiums</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">--------------------------------------------------------------------</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                Klassen und                 Lehrver-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                               Wochenstunden                pflich-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wahlpflichtgegenstände *1)                                  tungs-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                            6.Kl.  7.Kl.  8.Kl.  Summe    gruppe *2)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">--------------------------------------------------------------------</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">aa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache *2)... 2        2      2       6        (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Darstellende Geometrie *3). -        2      2       4        (II)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Informatik................  2        2      2       6         II</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Musikerziehung/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Bildnerische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Erziehung *4)...........  -        2      2       4       (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ernährung und Haushalt</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  (Praktikum) *5a)........ (2)      (2)    (2)    4/2 *5a)    Va</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">bb) Zur Vertiefung und Erweiterung vom Schüler besuchter</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Pflichtgegenstände *7):</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Religion.................. (2)       (2)   (2)     4/2 *6)   (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deutsch................... (2)       (2)   (2)     4/2 *6)    (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fremdsprachen *7)......... (2)       (2)   (2)     4/2 *6)    (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Politische Bildung ..... (2)       (2)   (2)     4/2 *6)    III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geographie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Wirtschaftskunde........ (2)       (2)   (2)     4/2 *6)   (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mathematik................ (2)       (2)   (2)     4/2 *6)    (II)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde.. (2)       (2)   (2)     4/2 *6)     III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Chemie....................  -        (2)   (2)     4/2 *6)   (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Physik.................... (2)       (2)   (2)     4/2 *6)   (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Darstellende Geometrie....  -        (2)   (2)     4/2 *6)    (II)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Psychologie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Philosophie .............. (2) *5)   (2)   (2)     4/2 *6)     III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Musikerziehung............ (2)       (2)   (2)     4/2 *6)    (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung.... (2)       (2)   (2)     4/2 *6)    (IVa)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>*1) In der 6. Klasse dürfen höchstens insgesamt 4 Wochenstunden</b></absatz><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">aus Wahlpflichtgegenständen gewählt werden.</schluss></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">*2) Eine vom Schüler nicht als Pflicht- oder Freigegenstand</absatz><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">besuchte lebende Fremdsprache, die im Lehrplan vorgesehen ist.</schluss></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">*3) Sofern nicht Pflichtgegenstand des Schülers.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">*4) Fortsetzung des vom Schüler nach der 6.Klasse nicht gewählten</absatz><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">der beiden Pflichtgegenstände.</schluss></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">*5) Am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">*5a) Eine zweiwöchige Blockung zu je vier Wochenstunden ist</absatz><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">zulässig.</schluss></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">*6) Ein in der 6. Klasse gewählter Wahlpflichtgegenstand ist in</absatz><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">der 7. oder 8. Klasse fortzusetzen.</schluss></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">*7) Latein, Griechisch, lebende Fremdsprachen, sofern vom Schüler</absatz><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">als Pflichtgegenstand besucht.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>b) FREIGEGENSTÄNDE</b></absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann das Ausmaß der Wochenstunden geändert werden und es dürfen in Übereinstimmung mit dem allgemeinen Bildungsziel zusätzliche Freigegenstände zur Ergänzung, Vertiefung oder Erweiterung von Pflichtgegenständen im Hinblick auf die besonderen Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler vorgesehen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Angebot soll insbesondere auf den naturwissenschaftlich-technischen, musisch-kreativen, sprachlichen, sportlichen und wissenschaftlich-arbeitsweltorientierten Bereich bezogen sein. Auf eine Schwerpunktsetzung ist jedenfalls Bedacht zu nehmen. Wird ein Unterrichtsgegenstand mit entsprechenden Anforderungen für besonders begabte, interessierte bzw. vorgebildete Schülerinnen und Schüler geführt, kann dies in einem entsprechenden Zusatz zur Gegenstandsbezeichnung ausgewiesen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Durchführung kann auch klassen-, schulstufen- und schulübergreifend erfolgen. Es ist sowohl die ganzjährige als auch eine kürzere, auf aktuelle Anlässe reagierende, kursmäßige, allenfalls geblockte Führung möglich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Freigegenstände         Summe               Lehrverpflichtungsgruppe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                        Wochenstunden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache    mindestens 11       (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Latein                  mindestens 10       (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Griechisch              mindestens 10       (I) Darstellende</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geometrie               mindestens  4      (II) Muttersprachlicher</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Unterricht              2-8                 II</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Unverbindliche Übungen</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Wie lit. b (Freigegenstände) mit folgender Ergänzung:</schluss></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Z 2 (Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen) ist folgende Zeile anzufügen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">„Deutsch als Zweitsprache        2     2     2     -          II“</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>d) FÖRDERUNTERRICHT</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kann in allen Pflichtgegenständen angeboten werden. Siehe den Abschnitt “Förderunterricht” im Zweiten Teil.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">FÜNFTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT DES GYMNASIUMS, DES</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">REALGYMNASIUMS UND DES WIRTSCHAFTSKUNDLICHEN REALGYMNASIUMS</ueberschrift><liste><literaliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>KATHOLISCHER RELIGIONSUNTERRICHT</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><subliteraliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">aa)</symbol>PFLICHTGEGENSTAND KATHOLISCHER RELIGIONSUNTERRICHT</listelem></subliteraliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>bis 4. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Religionsunterricht verwirklicht die Schule besonders ihren Auftrag zur Mitwirkung an der religiösen Bildung (§ 2 Schulorganisationsgesetz) in Form eines eigenen Unterrichtsgegenstandes. Dieser versteht sich als Dienst an den Schülerinnen und Schülern und an der Schule. Er ist konfessionell geprägt und weist durch seine Orientierung an der biblischen Offenbarung und der kirchlichen Tradition seinen Standort aus.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Mittelpunkt stehen junge Menschen mit ihren Lebens- und Welterfahrungen. Als Raum für das offene Gespräch bietet der Unterricht die ganzheitliche (kognitive, affektive, handlungsorientierte) Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Überzeugungen. Die Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler werden dabei aus der Perspektive der Botschaft des christlichen Glaubens reflektiert, der in der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus seine Mitte hat. Gegenstand des Unterrichts sind das menschliche Leben und der christliche Glaube und deren Mit-, In- und Gegeneinander. So werden Schülerinnen und Schüler in ihrer religiösen Wahrnehmungs-, Urteils- und Entscheidungsfähigkeit gefördert.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Religionsunterricht soll für religiöse Erfahrung sensibilisieren, für die Geheimnistiefe der menschlichen Existenz öffnen und in die (Bilder<gdash />)Sprache der Religion einüben. Er soll zu eigenverantwortlicher Entscheidung befähigen und die Achtung vor Menschen mit anderen Anschauungen fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Er soll mit unserer Kultur vertraut machen, die wesentlich vom Christentum geprägt ist, den Zusammenhang zwischen Glaube und Gesellschaft reflektieren und zu einem Leben in der Gesellschaft ermutigen, das auf Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung ausgerichtet ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">So leistet der Religionsunterricht einen wesentlichen Beitrag zur Sinnfindung, zu einer religiösen Sachkompetenz, zur Werteerziehung und zur Gestaltung des Schullebens.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Ziele:</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Leben ist der genuine Ort des Heilshandelns Gottes. Die folgenden Zielformulierungen lenken in ihrer Doppelstruktur die Aufmerksamkeit auf wesentliche Aspekte dieses Lebens.</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Auf Sehnsüchte und vielfältige Gottesbilder aufmerksam werden und sich mit der eigenen Gottesahnung und dem dreieinen Gott auseinander setzen, wie er sich in der befreienden biblischen Botschaft offenbart: Gottesfrage</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bewusst in einer Welt kultureller und religiöser Vielfalt leben und sich dabei mit unterschiedlichen Lebens- und Glaubensweisen auseinander setzen sowie Toleranz und Wertschätzung einüben:</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Religion/en</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Fragwürdigkeit des Lebens angesichts individueller und gesellschaftlicher Grenzsituationen wahrnehmen und dabei verschiedene Wege zur Bewältigung von Schuld, Leid und Tod kennen lernen: Heil - Unheil; Erlösung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>In einer Gesellschaft, die einerseits eine Vielfalt von Lebensmöglichkeiten bietet, andererseits Lebenschancen entzieht, sich orientieren und dabei die eigene Würde und die der anderen entdecken, sowie Möglichkeiten solidarischen Lebens und Handelns entwickeln: Freiheit - Verantwortung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>In einer Welt, in der Ressourcen, Konsum- und Gestaltungsmöglichkeiten genützt und missbraucht werden, Position beziehen und dabei die Sehnsucht nach “einem Leben in Fülle” offen halten, sich als Geschöpf und die Welt als Schöpfung in Dankbarkeit und Verantwortlichkeit begreifen:</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Schöpfung/Geschöpflichkeit</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>In der Bilder- und Medienwelt bewusst leben und sinnstiftende religiöse Ausdrucksformen erschließen: Symbole - Rituale;</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Sakramente</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Beschleunigung des Lebens und das schnelle Vergessen unterbrechen und im Innehalten die Wurzeln des Christlichen und seine kirchliche Gestalt in unserer Kultur entdecken und Feste feiern: Glaube/Kirche</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese Ziele gelten sowohl für den Kern- als auch für den Erweiterungsbereich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag des katholischen Religionsunterrichtes zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch seinen spezifischen Beitrag zur religiös-ethisch-philosophischen Bildungsdimension unterstützt der konfessionelle Religionsunterricht grundlegend alle Aufgabenbereiche der Schule. Durch Wissensvermittlung im Bereich der christlichen Religion, anderer Religionen und Weltanschauungen trägt der Religionsunterricht zum Verstehen unserer Kultur bei, die stark von der jüdisch-christlichen Tradition geprägt ist. Junge Menschen lernen Werte zu entdecken, moralisch zu urteilen und zu handeln. So wird die individuelle und soziale Identität gestärkt und die Sachkompetenz, Selbstkompetenz und Sozialkompetenz gefördert.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge des katholischen Religionsunterrichtes zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verstehen religiöser, speziell biblischer Texte</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erschließen des biblischen Ursprungs gängiger Sprachmuster</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einüben von religiösen Kommunikationsformen: zB schweigen, beten, tanzen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bearbeiten von religiösen Themen in Medien: zB Literatur, Film, Werbung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auseinandersetzen mit anderen Kulturen und Religionen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fragen nach Gott, Sinn und Ziel des Lebens</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beitragen zur Bewältigung von Alltags- und Grenzsituationen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auseinandersetzen mit Werten und Normen als Orientierungshilfe zur Lebensgestaltung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fördern von Solidarität, Toleranz und Gerechtigkeit, insbesondere durch soziales Lernen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verantwortungsbewusstes Umgehen mit der Welt auf der Grundlage biblischen Schöpfungsglaubens</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kulturprägende Kraft des Christentums im Laufe der Geschichte erkennen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Religiöses Brauchtum kennenlernen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anderen Konfessionen, Religionen und Weltanschauungen begegnen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Reflektieren von Wertvorstellungen und ethischen Fragen im Zusammenhang mit Natur und Technik, Mensch und Umwelt</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Chancen und Grenzen der Machbarkeit auf der Grundlage des biblischen Schöpfungsglaubens erkennen: Mensch als Geschöpf und Gestalter</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">(Mit<gdash />)Gestalten von Festen und Feiern</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wahrnehmen religiöser Ausdrucksformen in der Kunst</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fördern von Ausdrucksformen der eigenen Religiosität</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Grundlage des biblisch/christlichen Menschenbildes positive Wege der Lebensgestaltung aufzeigen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Reflektieren der ethischen Dimension des Sportes</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einstellungen zu Gesundsein und Kranksein in unserer Gesellschaft im Blick auf die christliche Ethik kritisch beleuchten</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für alle Ziel- und Inhaltsformulierungen des Lehrplans gilt nachstehende Struktur. Diese beschreibt keine zeitliche Abfolge der einzelnen Elemente, sondern fordert deren Verschränkung. In der praktischen Umsetzung soll die Differenziertheit der Unterrichtssituation wahr- und ernstgenommen werden, wodurch sich unterschiedliche Schwerpunktsetzungen ergeben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Struktur des Religionsunterrichts:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Es kommt das konkret erfahrene Leben von Mädchen, Buben/Burschen und Lehrerinnen und Lehrern zum Ausdruck.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>In einem kommunikativen Geschehen werden diese Erfahrungen</listelem></strichliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>bewusst gemacht, bedacht,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>auf ihre religiöse Sinndimension hin erschlossen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit der biblischen und kirchlichen Überlieferung wechselseitig in Beziehung gebracht.</listelem></strichliste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Diese Auseinandersetzung will zu einem “neuen” Handeln ermutigen, das sich in Tun (actio) und Innehalten (contemplatio) ausdrückt.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In einem so gestalteten Prozess wird die christliche Botschaft nicht nur inhaltlich zum Ausdruck gebracht, sondern vollzieht sich im Geschehen selbst. Sie kann zu einer Herausforderung für die Schülerinnen und Schüler werden. Der Erwerb von Wissen und Fertigkeiten ist in diesem Prozess eingebunden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Religiöse Übungen bieten im Rahmen der Schule einen Raum, der für religiöse Erfahrungen förderlich ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Sehnsüchte und vielfältige Gottesbilder aufmerksam werden und sich mit der eigenen Gottesahnung und dem dreieinen Gott auseinander setzen, wie er sich in der befreienden biblischen Botschaft offenbart: Gottesfrage</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>In Weggeschichten die Zuwendung Gottes erahnen und Gott als einen, der mitgeht, kennen lernen: biblische Weggeschichten, biblisches Basiswissen - Schwerpunkt Neues Testament, Person und Umwelt Jesu, der Weg als Bild für menschliches Leben.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewusst in einer Welt kultureller und religiöser Vielfalt leben und sich dabei mit unterschiedlichen Lebens- und Glaubensweisen auseinander setzen sowie Toleranz und Wertschätzung einüben:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Religion/en</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die unterschiedlichen religiösen und kulturellen Lebensweisen in Klasse und Schule wahrnehmen: Zusammenleben, Feiern, Bräuche.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Fragwürdigkeit des Lebens angesichts individueller und gesellschaftlicher Grenzsituationen wahrnehmen und dabei verschiedene Wege zur Bewältigung von Schuld, Leid und Tod kennen lernen: Heil - Unheil; Erlösung</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ängste zur Sprache bringen und im Erfahrungsaustausch (christliche) Wege der Bewältigung suchen: Gesprächs- und Konfliktkultur.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In einer Gesellschaft, die einerseits eine Vielfalt von Lebensmöglichkeiten bietet, andererseits Lebenschancen entzieht, sich orientieren und dabei die eigene Würde und die der anderen entdecken, sowie Möglichkeiten solidarischen Lebens und Handelns entwickeln: Freiheit - Verantwortung</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Neubeginn in der Schule als Herausforderung für die Rollenfindung und persönliche Entfaltung wahrnehmen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Das Gegen- und Miteinander in Klasse, Familie und anderen Gemeinschaften sehen: Beiträge zur Gemeinschaftsbildung.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Eucharistie als Bewährung von Gemeinschaft/Gemeinde erkennen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In einer Welt, in der Ressourcen, Konsum- und Gestaltungsmöglichkeiten genützt und missbraucht werden, Position beziehen und dabei die Sehnsucht nach “einem Leben in Fülle” offen halten, sich als Geschöpf und die Welt als Schöpfung in Dankbarkeit und Verantwortlichkeit begreifen: Schöpfung/Geschöpflichkeit</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Persönliche Fähigkeiten als Gabe und Aufgabe erkennen und für Lebensschätze und Lebensquellen dankbar werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Eucharistie als Ausdruck von Verdanktsein und Dank sehen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Bilder- und Medienwelt bewusst leben und sinnstiftende religiöse Ausdrucksformen erschließen: Symbole - Rituale; Sakramente</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Elementare Symbole wahrnehmen und deuten: Symbole im Alltag.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gesten und Rituale der Zusammengehörigkeit und des Glaubens einüben: Stille, Gebets- und Meditationsformen, Kreuzzeichen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beschleunigung des Lebens und das schnelle Vergessen unterbrechen und im Innehalten die Wurzeln des Christlichen und seine kirchliche Gestalt in unserer Kultur entdecken und Feste feiern: Glaube/Kirche</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Feste im Leben und in der Schulgemeinschaft mitgestalten und feiern.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Das Kirchenjahr als Rhythmus christlichen Lebens kennen und seine Feste mitfeiern: Weihnachten, Ostern, Pfingsten.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Sehnsüchte und vielfältige Gottesbilder aufmerksam werden und sich mit der eigenen Gottesahnung und dem dreieinen Gott auseinander setzen, wie er sich in der befreienden biblischen Botschaft offenbart: Gottesfrage</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>In Berufungserzählungen die Zuwendung Gottes erahnen und als Herausforderung für die persönliche Lebensgestaltung sehen:</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">biblische Berufungserzählungen, biblisches Basiswissen - Schwerpunkt Altes Testament, Lebensträume.</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Biblische Gottesbilder als Ausdruck der Erfahrung sehen, dass Gott ein Freund des Lebens ist: Vielfalt der biblischen Gottesbilder, eigene Gottesvorstellungen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewusst in einer Welt kultureller und religiöser Vielfalt leben und sich dabei mit unterschiedlichen Lebens- und Glaubensweisen auseinander setzen sowie Toleranz und Wertschätzung einüben:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Religion/en</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Menschen mit ihren unterschiedlichen Lebens- und Glaubensformen aus dem Geist der biblischen Botschaft heraus ernst nehmen und wertschätzen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Fragwürdigkeit des Lebens angesichts individueller und gesellschaftlicher Grenzsituationen wahrnehmen und dabei verschiedene Wege zur Bewältigung von Schuld, Leid und Tod kennen lernen: Heil - Unheil; Erlösung</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sich in der Erfahrung von Leid an die Mitmenschen und an Gott wenden: Klage - Psalmen, Hilfsinstitutionen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In einer Gesellschaft, die einerseits eine Vielfalt von Lebensmöglichkeiten bietet, andererseits Lebenschancen entzieht, sich orientieren und dabei die eigene Würde und die der anderen entdecken, sowie Möglichkeiten solidarischen Lebens und Handelns entwickeln: Freiheit - Verantwortung</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>In der Vielfalt gegenwärtiger Lebensweisen der Botschaft Jesu begegnen: sich an Jesu Umgang mit verschiedenen Menschen orientieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Den eigenen Platz als Mädchen oder Bub finden und anderen Raum geben.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In einer Welt, in der Ressourcen, Konsum- und Gestaltungsmöglichkeiten genützt und missbraucht werden, Position beziehen und dabei die Sehnsucht nach “einem Leben in Fülle” offen halten, sich als Geschöpf und die Welt als Schöpfung in Dankbarkeit und Verantwortlichkeit begreifen: Schöpfung/Geschöpflichkeit</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beispiele diakonischen Handelns in Kirche und Gesellschaft kennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Sehnsucht nach einem Leben in Fülle, wie sie in der Reich Gottes Botschaft Jesu enthalten ist, stärken.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Bilder- und Medienwelt bewusst leben und sinnstiftende religiöse Ausdrucksformen erschließen: Symbole - Rituale; Sakramente</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gesten und Rituale der Zusammengehörigkeit einüben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sakramente als Zeichen der Liebe und Nähe Gottes im Leben der Menschen verstehen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beschleunigung des Lebens und das schnelle Vergessen unterbrechen und im Innehalten die Wurzeln des Christlichen und seine kirchliche Gestalt in unserer Kultur entdecken und Feste feiern: Glaube/Kirche</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Mit religiösem und kirchlichem Brauchtum vertraut werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aufgaben und Strukturen der Pfarrgemeinde kennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Spuren des Christlichen aus der Vergangenheit und in der Gegenwart nachgehen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Sehnsüchte und vielfältige Gottesbilder aufmerksam werden und sich mit der eigenen Gottesahnung und dem dreieinen Gott auseinander setzen, wie er sich in der befreienden biblischen Botschaft offenbart: Gottesfrage</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>In Befreiungserzählungen die Botschaft von der Zuwendung Gottes vernehmen: Befreiungserzählungen, Exodus.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Lebensgeschichte Jesu als Hineingehen Gottes in das Leben der Menschen entdecken: Menschwerdung.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewusst in einer Welt kultureller und religiöser Vielfalt leben und sich dabei mit unterschiedlichen Lebens- und Glaubensweisen auseinander setzen sowie Toleranz und Wertschätzung einüben:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Religion/en</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">- Jüdischen und muslimischen Glaubenstraditionen begegnen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Fragwürdigkeit des Lebens angesichts individueller und gesellschaftlicher Grenzsituationen wahrnehmen und dabei verschiedene Wege zur Bewältigung von Schuld, Leid und Tod kennen lernen: Heil - Unheil; Erlösung</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Unheilvolle Situationen wahrnehmen, eigene Verstrickungen einsehen und sich auf heilsame Veränderungen einlassen: Schuld, Formen der Vergebung, Versöhnung, Sakrament der Wiederversöhnung.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In einer Gesellschaft, die einerseits eine Vielfalt von Lebensmöglichkeiten bietet, andererseits Lebenschancen entzieht, sich orientieren und dabei die eigene Würde und die der anderen entdecken, sowie Möglichkeiten solidarischen Lebens und Handelns entwickeln: Freiheit - Verantwortung</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sensibel werden für die Stimme des Gewissens.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Christliche Grundregeln des Zusammenlebens kennen und im Leben anwenden lernen: Dekalog und Bergpredigt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Geschlechtlichkeit als wichtige Dimension des Lebens entdecken und für einen geschlechtergerechten Umgang sensibel werden.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In einer Welt, in der Ressourcen, Konsum- und Gestaltungsmöglichkeiten genützt und missbraucht werden, Position beziehen und dabei die Sehnsucht nach “einem Leben in Fülle” offen halten, sich als Geschöpf und die Welt als Schöpfung in Dankbarkeit und Verantwortlichkeit begreifen: Schöpfung/Geschöpflichkeit</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vom Angebot und der Fülle des Lebens verantwortungsvoll Gebrauch machen und zwischen Lebensfreude, Verschwendung und Maßlosigkeit unterscheiden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Verantwortung für die Gestaltung der Mit- und Umwelt wahrnehmen: Arbeit, Beruf, Freizeit.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Bilder- und Medienwelt bewusst leben und sinnstiftende religiöse Ausdrucksformen erschließen: Symbole - Rituale; Sakramente</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Den Einfluss von Kommunikationsmitteln und Medien auf Lebensstil und Gemeinschaft erforschen und kritisch bewerten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sich mit Kunst auseinandersetzen und in ihr einen Ausdruck von Leben und von Möglichkeiten religiöser Lebensdeutung erkennen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beschleunigung des Lebens und das schnelle Vergessen unterbrechen und im Innehalten die Wurzeln des Christlichen und seine kirchliche Gestalt in unserer Kultur entdecken und Feste feiern: Glaube/Kirche</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Bedeutung des Sonntags für das Leben des Einzelnen und der Gesellschaft erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sich mit den Anfängen der Kirche und ihren prägenden Gestalten auseinandersetzen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Sehnsüchte und vielfältige Gottesbilder aufmerksam werden und sich mit der eigenen Gottesahnung und dem dreieinen Gott auseinander setzen, wie er sich in der befreienden biblischen Botschaft offenbart: Gottesfrage</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>In biblischen und außerbiblischen Darstellungen die Gottessehnsucht der Menschen aufspüren, deren Gottesbilder mit den eigenen vergleichen und die Spuren Gottes im Leben eines jeden Menschen wahrnehmen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Be-geisterung für das Leben gegen Ängste und Resignation wach halten: Vielfalt der Geistbegabungen, Wirken des Heiligen Geistes.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewusst in einer Welt kultureller und religiöser Vielfalt leben und sich dabei mit unterschiedlichen Lebens- und Glaubensweisen auseinander setzen sowie Toleranz und Wertschätzung einüben:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Religion/en</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Östlichen Glaubenstraditionen begegnen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lebensfreundliche und lebensfeindliche Formen von Religiosität unterscheiden: Grundfunktionen von Religion, Kennzeichen von religiösen Sondergemeinschaften und Sekten.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Fragwürdigkeit des Lebens angesichts individueller und gesellschaftlicher Grenzsituationen wahrnehmen und dabei verschiedene Wege zur Bewältigung von Schuld, Leid und Tod kennen lernen: Heil - Unheil; Erlösung</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Größe und Ohnmacht menschlichen Lebens erkennen und positive</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Wege der Lebensgestaltung suchen: Genusskultur, Abhängigkeiten.</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Angesichts von Sterben und Tod sich mit der befreienden</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Botschaft der Auferweckung auseinandersetzen: Leben durch den Tod hindurch.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In einer Gesellschaft, die einerseits eine Vielfalt von Lebensmöglichkeiten bietet, andererseits Lebenschancen entzieht, sich orientieren und dabei die eigene Würde und die der anderen entdecken, sowie Möglichkeiten solidarischen Lebens und Handelns entwickeln: Freiheit - Verantwortung</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Angesichts der Verletzung von Menschenrechten sich für Menschenwürde einsetzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Botschaft der Propheten und ihren Ruf nach Gerechtigkeit kennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gott als einen sehen lernen, der mit den zu Opfern Gemachten solidarisch ist: Eucharistie.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In einer Welt, in der Ressourcen, Konsum- und Gestaltungsmöglichkeiten genützt und missbraucht werden, Position beziehen und dabei die Sehnsucht nach “einem Leben in Fülle” offen halten, sich als Geschöpf und die Welt als Schöpfung in Dankbarkeit und Verantwortlichkeit begreifen: Schöpfung/Geschöpflichkeit</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fragen nach dem Woher und Wozu stellen und sich dabei mit den Antworten der modernen Wissenschaften und des christlichen Glaubens in ihrem Zu- und Gegeneinander auseinandersetzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Der christlichen Botschaft von einem “neuen Himmel und einer neuen Erde” begegnen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Bilder- und Medienwelt bewusst leben und sinnstiftende religiöse Ausdrucksformen erschließen: Symbole - Rituale; Sakramente</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verbale und nonverbale Kommunikationsformen erproben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Den Reichtum der biblischen Sprach- und Symbolwelt erschließen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beschleunigung des Lebens und das schnelle Vergessen unterbrechen und im Innehalten die Wurzeln des Christlichen und seine kirchliche Gestalt in unserer Kultur entdecken und Feste feiern: Glaube/Kirche</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>In Leben und Glauben der Orts- und Weltkirche Einblick gewinnen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Entwicklung der Kirchen kennen und anderen Konfessionen begegnen: Ökumene.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereiches werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>bis 8. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 89/1984 in der geltenden Fassung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><subliteraliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">bb)</symbol>WAHLPFLICHTGEGENSTAND R.-k. RELIGION</listelem></subliteraliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Anlage 3 zur Bekanntmachung BGBl. Nr. 89/1984 in der Fassung BGBl. Nr. 104/1990.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><subliteraliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">cc)</symbol>(Anm.: aufgehoben durch BGBl. II Nr. 321/2006)</listelem></subliteraliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>EVANGELISCHER RELIGIONSUNTERRICHT</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><subliteraliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">aa)</symbol>PFLICHTGEGENSTAND EVANGELISCHER RELIGIONSUNTERRICHT</listelem></subliteraliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Unterstufe</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2002.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Oberstufe</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 192/2005.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><subliteraliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">bb)</symbol>WAHLPFLICHTGEGENSTAND EVANGELISCHER RELIGIONSUNTERRICHT</listelem></subliteraliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Wahlpflichtfach evangelische Religion übernimmt die Bildungs- und Lernziele des Pflichtfaches evangelischer Religionsunterricht und dient dem Schüler zur Vertiefung, zu einem erweiterten Einblick in das Denken der evangelischen Theologie, zur Einführung in wissenschaftliches Arbeiten und bietet die Möglichkeit, erlerntes Wissen zu erproben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aus den folgenden Themenbereichen können die Schüler gemeinsam mit dem Lehrer Schwerpunkte für jeweils ein Unterrichtsjahr auswählen, wobei Bedacht darauf zu nehmen ist, daß bei einem zweijährigen Lehrgang im Wahlpflichtfach evangelische Religion eine weiterführende Themenauswahl getroffen werden soll. Die in der Schule üblichen Arbeits- und Lernformen sollen nach Möglichkeit zur Gänze ausgeschöpft werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die unter den Buchstaben angeführten Themen können sowohl als Teilaspekte des Gesamtthemas wie auch als Einzelthemen bearbeitet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Themenbereich 1: Der Begriff Religion</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Religion als Teil der Anthropologie</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Der Mensch als religiöses Wesen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Der Mensch als Mitglied in Religionsgemeinschaften</listelem></literaliste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Religion als Teil der Gesellschaftstheorie</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Die Verbindung von Thron und Altar</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Religion als Bestandteil der Gesellschaftskritik (Theologie der Befreiung, Ansprüche von Minderheiten, Religion als Anspruch einer „perfekten” Gesellschaft)</listelem></literaliste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Die Religionskritik des 19. Jahrhunderts und ihre Folgen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Religionsgemeinschaften und ihre Strukturen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Religiöse Formen der Jugendkultur</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Ersatzreligionen und ihre Heilszusagen</listelem></literaliste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Religiöse Sondergemeinschaften und ihr Anspruch auf die ganzheitliche Struktur des Menschen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Christentum und Religion: Die Debatte um das religionslose Christentum</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Die christlichen Konfessionen und christliche Kirchen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">9.</symbol>Die Ökumene unter den christlichen Kirchen, ihr Stand und die zukünftigen Entwicklungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">10.</symbol>Die Ökumene unter den Abrahams-Religionen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Die Weltreligionen im Überblick</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Feste und Feiern von Religionen</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Themenbereich 2: Grundbegriffe der evangelischen Theologie</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die Rechtfertigungslehre</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Die Gerechtmachung des Gottlosen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Die Freiheit eines Christen im anthropologischen und gesellschaftlichen Bereich</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Widerstandsrecht und Widerstandspflicht</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Normen, Werte und Moral als Begriffe der evangelischen Systematik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">e)</symbol>Die verschiedenen Erklärungen der Menschenrechte</listelem></literaliste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Der freie Wille</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Die theologische Definition des Begriffes des freien Willens</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Die philosophische Definition des Begriffes freier Wille</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Freier Wille und Demokratie</listelem></literaliste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Christ und Staatsbürger</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Die Bedeutung der Parteien</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Die Verantwortung des Christen für seine Lebenswelt</listelem></literaliste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Eschatologie</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Leiden, Sterben und Tod als religiöse Fragen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Leiden, Sterben und Tod als gesellschaftliche Fragen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Die Lehre von den letzten Dingen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Weiterleben, Reinkarnation und Auferstehung</listelem></literaliste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Kursorische Lektüre von wichtigen Stellen des Alten und Neuen Testamentes unter dem Stichwort:</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Prophetie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Nachfolge</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Verantwortung des Christen für Schöpfung und Umwelt</listelem></literaliste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Lektüre eines alt- oder neutestamentlichen Buches</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Die Bibel und die Literatur</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Religiöse Literatur</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Literatur in Bezug auf die Bibel</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Christliche Trivialliteratur</listelem></literaliste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Die Bibel und die Kunst</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Die religiöse Kunst</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Kunst als Ausdruck des religiösen Empfindens</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Bibel und Kunst im Dialog</listelem></literaliste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">9.</symbol>Das Problem der theologischen Sprache</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Die Begriffe der biblischen Sprache</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Theologische Sprache und Alltagssprache</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Die Bedeutung der Sprache in den Medien</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Die religiöse Bildsprache bzw. die Präsentation der Kirche in den Medien</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Themenbereich 3: Religiöse Erziehung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Der Begriff der Identität des Menschen</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Die religiöse Identität eines Menschen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Identität als Ergebnis eigener Leistung?</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Identität als Geschenk</listelem></literaliste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Religiöse Kindererziehung</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Analyse von religiöser Jugendliteratur</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Feste, Sitten und Bräuche als funktionale christliche Erziehungsmittel</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Ansprüche an die christliche Erziehung: Glaube - Befreiung oder Disziplinierung?</listelem></literaliste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Christliche Erziehung als Dialog zwischen den Generationen</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Was gibt eine Generation der nächsten als christliche Lebensformen mit?</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Schlagworte christlicher Erziehung in verschiedenen kirchengeschichtlichen Epochen</listelem></literaliste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Der Dialog zwischen christlicher Erziehung und gesellschaftlicher Erziehung</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Christliche Erziehung in Elternhaus und Kirche</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Christliche Erziehung in einer säkularen Schule</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Arbeit als geheimer Erzieher und das christliche Menschenbild</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Themenbereich 4: Theologie und Philosophie</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Das theologische Denken und seine Strukturen</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Gott, Götter, Götzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Jesus der Christus: König, Priester und Prophet: Erlöser</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Die Lehre vom Heiligen Geist: Gemeinschaft, Gemeinde</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Zuspruch und Hoffnung für den Menschen</listelem></literaliste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Das jüdische Denken an Beispielen des Alten Testamentes</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Das griechische Denken in Verbindung mit den Briefen des Apostels Paulus</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Scholastik, Reformation und Aufklärung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Gegenwärtige Gesellschaftstheologien</listelem></literaliste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Die Methoden der biblischen Auslegung in ihrer Geschichte</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Das 19. Jahrhundert</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Das 20. Jahrhundert</listelem></literaliste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Der Dialog zwischen Theologie und Philosophie</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Die Theologie der Hoffung und das Prinzip Hoffnung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Gesellschaftliche Protestbewegungen und die Theologie der Befreiung</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Themenbereich 5: Religionen im Vergleich</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Der Stand der Bibelwissenschaften und der biblischen Archäologie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Antike Kulturen und antike Religionen</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Der Zusammenhang von Land, Kultur und Religion</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Der Export von religiösen Vorstellungen in andere Länder</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Kampf der Götter als Kampf der Länder</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Der Unterschied zwischen Stadt- und Landreligion</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">e)</symbol>Götter und Göttinnen</listelem></literaliste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Die Entwicklung der Bibelwissenschaften und ihr gegenwärtiger Stand</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Textüberlieferung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Textkritik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Formen der Auslegung</listelem></literaliste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Biblische Schriften und ihre konkreten kulturellen und gesellschaftlichen Hintergründe</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Die Entwicklungen der christlichen Lehre</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Die ökumenischen Konzilien</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Die orthodoxe Lehrentwicklung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Die katholische Lehrentwicklung</listelem></literaliste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Die Bekenntnisschriften der Evangelischen Kirche und ihre historische Entstehungszeit</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Die reformatorische und nachreformatorische Zeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Der Pietismus</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Das industrielle Zeitalter</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Themenbereich 6: Christ und Welt</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Der Zusammenhang von Kirche und Gesellschaft</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Kirche als Teil der Gesellschaft</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Kirche als Kritik an Gesellschaft</listelem></literaliste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Die Wissenschaft als Gesprächspartner für Christentum und Kirche</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Der instrumentelle Charakter der Wissenschaft</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Der lebenserweiternde Aspekt der Wissenschaft</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Wissenschaft als verantwortete Utopie einer zukünftigen Welt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Die Zusammenhänge von wissenschaftlicher und theologischer Erkenntnis</listelem></literaliste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Die konziliaren Bewegungen der Kirche</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Die Mystiker des Mittelalters</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Die Missionsbewegungen der Kirche und deren heutige Gestalt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Der konziliare Prozeß für Friede, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Die Struktur der Kirche als „Gemeinde von unten”</listelem></literaliste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Die Welt als Schöpfung Gottes</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Schöpfung, Umwelt und Ökologie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Der Mensch als Teil der Natur</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Das Problem der Arbeit als Erhaltung oder Vernichtung der Schöpfung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Das Problem der Universalität als Aufgabe der Nachfolge Christi</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Themenbereich 7: Christentum im Nachbarschaftsbereich</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die Besonderheiten der lokalen Kirchengeschichte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Die Besonderheiten von Pfarrgemeinden, ihrer Ämter und ihrer Strukturen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Die Lebensformen der christlichen Gemeinden, ihre Gottesdienste und die Möglichkeiten einer Mitgestaltung für Schülergottesdienste</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Besondere diakonische Aufgabenbereiche</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die schulstufenübergreifende Führung des Wahlpflichtfaches Religion ist zulässig.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><literaliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>ALTKATHOLISCHER RELIGIONSUNTERRICHT</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allgemeines und didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der altkatholische Religionsunterricht wird maßgeblich als Gruppenunterricht gemäß den Bestimmungen des Religionsunterrichtsgesetzes in seiner jeweils geltenden Fassung geführt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist erstrebenswert, mit einer höchstmöglichen Organisationsform den größtmöglichen Bildungs- und Lehrertrag zu erzielen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im allgemeinen gültigen didaktischen Grundsätze sind auch für den Religionsunterricht anzuwenden, soweit dessen Eigenart es zuläßt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Unterstufe</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allgemeines Bildungsziel:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Religionsunterricht hat an die christlichsittliche und soziale Bildung anzuschließen, die nach dem Lehrplan für den Religionsunterricht in der Grundschule erzielt wurde. Der weitere Ausbau soll in Verbindung mit Bildern aus dem Ablauf kirchlichen Geschehens aus der Vergangenheit bis zur Gegenwart so vorgesehen werden, daß eine lebensnahe Bildung erzielt wird. Bei der Vermittlung von Bildungsgrundlagen und Kenntnissen ist darauf Bedacht zu nehmen, daß die Schüler einerseits für die Teilnahme am Religionsunterricht der Oberstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen sowie aller Lehranstalten gleichen oder ähnlichen Ranges vorzubereiten sind; anderseits soll das Ziel der Unterstufe auch in einem Bildungsganzen gesehen werden, das bei einer anderweitig einsetzenden Berufsausbildung oder bei einer Berufsergreifung als abgeschlossene religionsunterrichtliche Bildung gelten kann. Damit sollen die Schüler zugleich befähigt werden, in einer objektiven Geistes- und Gesinnungshaltung verantwortungsbewußt vor Gott und den Menschen als Glieder ihrer Kirche und der menschlichen Gesellschaft wie deren Ordnung zu leben und zu handeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Verbindung mit dem Lehrstoff ist jeweils eine entsprechende Auswahl von Gebeten und Liedern zu bieten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgaben, einschließlich Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler ist so weit in die Bibelkunde einzuführen, als dies zum Verständnis der Bibel und ihrer einzelnen Teile erforderlich ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Zusammenhang mit der Entstehung der wichtigsten Schriften des Alten Testamentes und mit der alttestamentlichen Umwelt ist die Geschichte des israelitisch-jüdischen Volkes so weit zu behandeln, daß der Schüler eine entsprechende Grundlage zum Erfassen des Neuen Testamentes erhält.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unter Heranziehung der neutestamentlichen Zeitgeschichte ist dem Schüler Jesus Christus, sein Leben und seine Wirksamkeit nach der Darstellung der Evangelien nahezubringen. Darauf aufbauend ist der Schüler mit der Geschichte der Urgemeinden in Jerusalem und Antiochia und damit mit der Persönlichkeit des Paulus sowie mit den Fragen des Juden- und Heidenchristentums bekannt zu machen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht sind Bilder aus der Kirchengeschichte zu bieten, soweit sie in das Verständnis der heutigen christlichen Situation hineinführen: Die Kirche bis 313. - Östliches und westliches Christentum bis zur Trennung. - Die Entwicklung des Papsttums. - Kirchlicher Verfall und Reformversuche (Reformation. - Die Anglikanische Kirche. - Die Kirchenversammlung zu Trient). - Die kirchlichen Verhältnisse im 18. und 19. Jahrhundert. - Die Entstehung der altkatholischen Bewegung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die altkatholische Kirche: Von der gegenwärtig kirchlichen Situation ausgehend ist die Lehre und Verfassung der altkatholischen Kirche, ihr Verhältnis zur anglikanischen Kirchengemeinschaft und zu den Ostkirchen und ihre Stellung in der Ökumene zu behandeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Oberstufe</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allgemeines Bildungsziel:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Religionsunterricht baut auf den Bildungs- und Lernerfolg, der bis zur 8. Schulstufe erzielt wurde, auf und soll einen Einblick in das religiöse Leben der Christenheit gewähren. Dabei sind die kulturgeschichtlichen Voraussetzungen zu beachten. Es soll außerdem eine Vertiefung des Verständnisses für die Lehre der Kirche erzielt werden. Auf Grund der dahin gehend angestrebten Bildung und der zu erzielenden Kenntnisse sollen die jungen Menschen in Fragen des religiösen Lebens zu einem selbständigen Urteil, zu einer duldsamen und aufgeschlossenen Haltung befähigt werden, die von einer gesicherten Einfügung in das Leben der Kirche, der menschlichen Gesellschaft und ihrer Ordnung ausgeht.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgaben, einschließlich Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Überblick über die religionsgeschichtliche Situation zur Zeitenwende. Jesus, sein Leben und sein Wirken, die Anfänge des Christentums. Die Entwicklung des Gemeindelebens. Die Persönlichkeit des Apostels Paulus; sein Leben und sein Wirken. Das nachpaulinische Zeitalter und die Zeit der Verfolgung bis zum „Mailänder Edikt”.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Entwicklung der abendländischen Kirche vom Konzil zu Nicäa bis zur Kirchenversammlung von Konstanz unter der besonderen Beobachtung der Voraussetzungen für die Kirchenspaltung des 11. Jahrhunderts und für die Entstehung der Kirche von England.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Reformatoren und die Kirchen der Reformation. Die Gegenreformation. Die kirchliche Entwicklung bis zur Gegenwart. Äußerer Anlaß zu der Entstehung altkatholischer Bistümer. Der Altkatholizismus als Reform im altkirchlichen Sinn. Die Utrechter Union. Die altkatholische Kirche in Österreich. Die Kirchengemeinschaft mit den anglikanischen Kirchen und die Beziehungen zu den Kirchen der Ökumene.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lektüre und Besprechung ausgewählter Kapitel aus der Bibel. Die Auswahl hat vor allem solche Stellen zu berücksichtigen, die für den Glauben und die Lebensführung besondere Bedeutung haben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Nachstehende Themen sind dabei vorgesehen:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Gott und seine Offenbarung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>die Heilsmittel der Kirche,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>die Erlösung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>die Liebe als Grundlage der christlichen Sittlichkeit, mit Berücksichtigung der Situation im Alten und Neuen Testament,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>die Bergpredigt als Fundament christlicher Sittlichkeit.</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>ISRAELITISCHER RELIGIONSUNTERRICHT</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrziel:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"> Der  israelitische Religionsunterricht  an  allen Lehranstalten,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">in allen Klassen, bei  allen Altersstufen hat die  Aufgabe, die</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">jüdische Jugend religiössittlich zu  erziehen, sie zur Teilnahme  am</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">religiösen Leben  zu  befähigen,   von  der  Erhabenheit  unseres</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Glaubens  zu überzeugen,  sie  in  ihrer  Selbstachtung  zu</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">bestärken,  schon  im Hinblick auf  die Größe  unserer</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">mehrtausendjährigen  Geschichte, auf den unüberbietbaren  Opfermut</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und  Opferwillen des  jüdischen Volkes, dessen  Mentalität  sich</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">auch  in  unseren  Tagen  beim  Werden  des alt-neuen ISRAEL</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">dokumentierte.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zur Erreichung dieses Lehrzieles dienen an der Unterstufe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"> 1. Der Unterricht  in biblischer und nachbiblischer  Geschichte,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">die Einführung  in  die  Literatur  des Judentums  der  Vorzeit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und  der Gegenwart. Religions- und Sittenlehre in der Darstellung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">von G. Wolf.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"> 2. Der Unterricht  im Hebräischen soll in das  Verständnis der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bibel und  des   Gebetbuches  einführen,  zur  Teilnahme   am</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">öffentlichen Gemeindegottesdienst   befähigen   sowie  die</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Voraussetzungen   zur Erlernung des Hebräischen als Umgangssprache</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">schaffen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"> 3.   Der  Unterricht   in   der   Religionslehre,  der   sowohl</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">in systematischer Form  als auch  im Anschluß an  den Unterricht  in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">der Geschichte und  im Hebräischen erteilt  wird, soll  die</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Grundgedanken des  Judentums, den  Gottesbegriff,  die  Lehren von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">der  sittlichen Bestimmung des  Menschen und  seiner Pflichten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">entwickeln sowie  die Jugend mit dem Werden des Staates ISRAEL</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">vertraut machen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Lehrstoffverteilung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"> Die nachstehende  Lehrstoffverteilung hat in  vollem Ausmaße  nur</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">an jenen   Lehranstalten    Geltung,   an   denen    der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">israelitische Religionsunterricht klassenweise  erteilt wird.  In</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Abteilungen,  die wegen Schülermangels  zwei oder mehrere</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Klassengruppen  umfassen, hat der Religionslehrer  auf Grund  der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">ihm  von seiner  Religionsbehörde erteilten   Instruktion   eine</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">der   Zusammensetzung   der   Schüler entsprechende Auswahl zu</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">treffen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>K l a s s e:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Aus dem Lehrbuch der Biblischen Geschichte „Josua” bis „Sauls Tod”. Geographie des Landes Israel.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Bibellektüre: Zweites Buch Mosis, Kapitel 20, 22, 23. Drittes Buch Mosis, Kapitel 19.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Hebräisch: Im Jugendgottesdienstbuch „Maariw und Mincha für Sabbat”; Lesen und Übersetzen an Hand der beigefügten deutschen Übersetzung. Erläuterung des durchgenommenen Stoffes mit besonderer Hervorhebung folgender Stellen: Echad Elohenu, L`cha adonaj, W`soss Hathora, J`hallelu, Hodu, Haschiwenu, Waj`chulu, Magen Awoth, Keduscha, W`schomru; ferner Hawdalah, Schehechejanu.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Sprechübungen aus dem durchgenommenen Lehrstoff. Synagogale Melodien. Die Personalsuffixe, Geschlecht und Zahl des Hauptwortes.</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>K l a s s e:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Wiederholung des Lehrstoffes der ersten Klasse.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Aus dem Lehrbuch der Biblischen Geschichte: von „David” bis zum „Untergang des Reiches Juda” (586 v.).</listelem></literaliste><schluss typ="Lit" ct="text">Bibellektüre: Psalmen 1, 3, 90 bis 93 (Auswahl), Sprüche Salomos (Auswahl), Jeremia 7, 17, Klagelieder (Auswahl), Jesaia 1, 11.</schluss><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Hebräisch: Schalosch R`galim (die drei Wallfahrtsfeste): Maariw und Mussaf-Tefilla aus dem Gebetbuch an Hand der deutschen Übersetzung, mit besonderer Hervorhebung folgender Stellen:</listelem></literaliste><schluss typ="Lit" ct="text">Waj`daber Mosche, Adonaj-Adonaj, Hallel, besonders die ersten zwei Psalmen Halleluja und B`zess Jisrael. Der Priestersegen.</schluss><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Sprachliches: Hinweis auf das Perfektum futurum und Waw conversivum. Sprechübungen aus dem durchgenommenen Lehrstoff. Synagogengesang.</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>K l a s s e:</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Erzählungen aus der Biblischen Geschichte. Vom „Babylonischen Exil” bis zur „Zweiten Tempelzerstörung”.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Bibellektüre: Aus „Hiob”, „Ezechiel” 18, 37, Psalmen 137, 113 bis 118 (Auswahl).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Hebräisch: Rosch Haschanah: Maariw und Mussar aus dem Gebetbuch, mit besonderer Hervorhebung folgender Stellen: Tikeu, Sachrenu, M`loch, B`sefer-Chajim, Awinu Malkenu (übersetzen : die ersten fünf und die „Katwenu”). Synagogengesang.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Sprachliches: Wiederholung des bisher durchgenommenen Lehrstoffes und Hinweis auf die Niphal-Form. Sprechübungen.</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>K l a s s e:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Wiederholung des bisher durchgenommenen Lehrstoffes. Erzählungen aus der jüdischen Geschichte vom Jahre 70 unserer Zeit bis zur Gegenwart. Der Jüdische Kalender.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Bibellektüre: Aus dem Pentateuch, H. B. M., Kapitel 19, Vers 3 bis 6, Kapitel 20, Vers 1 bis 3, 7, 8, 12 bis 17. Ferner Lesestoff: Auswahl aus „Sprüche der Väter”.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Hebräisch: Jom Kippur: Kol-Nidre, Mussaph, Neila im Zusammenhang mit besonderer Betonung folgender Stellen: Watiten lanu, Mechal, Aschamnu, einige „Al-Chet”, Awinu Malkenu (Chassmenu). Synagogengesang.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Sprachliches: Wiederholung des durchgenommenen Lehrstoffes und Sprechübungen im Rahmen desselben.</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>K l a s s e:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">P e n t a t e u c h . Fünftes Buch Mosis: Ermahnung zur Anhänglichkeit an Gott (Kap. 4, V. 1 — 8); die zehn Gebote (Kap. 5, V. 6—18); Gottes ist der Sieg (Kap. 9, V. 4—5); das Wesen der Gottesverehrung und ihre Bestätigung gegenüber allen Menschen, besonders den Fremden und Schwachen (Kap. 10, V. 12—22); die Zehentpflicht (Kap. 14, V. 22, 23); soziale Gesetze (Kap. 15, V. 1 — 18); die Wallfahrtsgesetze (Kap. 16, V. 1—20); Fortsetzung der sozialen Gesetze (Kap. 24, V. 10—22); Dankbarkeit gegen Gott und die Möglichkeit der Erfüllung seiner Gebote (Kap. 30, V. 1 — 14).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">G e b e t b u c h . Aus den Gebeten für das Neujahrsfest und den Versöhnungstag; Uwechen ten Pachdecho, elohenu welauhe awaussenu melauch, mechal owinu malkenu, olenu.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">G e s c h i c h t e : Esra und Nehemia. Zeit- und Lebensbilder aus der Geschichte des Judentums mit besonderer Berücksichtigung der vaterländischen Geschichte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zusammenfassung der Glaubens- und Pflichtenlehre des Judentums. Israelkunde (Geographie).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hebräische Grammatik und die lebendige hebräische Sprache je nach den Vorkenntnissen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Bibel im Urtext: Psalmen, Kap. 3, 6, 19, 23, 33, 90, 91, 92, 93.</schluss></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">G e s c h i c h t e : Zusammenfassung der Biblischen Geschichte von der Zerstörung des ersten bis zum Untergang des zweiten Tempels. Herzl.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Israelkunde (Geographie).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hebräische Grammatik und die lebendige hebräische Sprache je nach</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">den Vorkenntnissen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Bibel im Urtext:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Ergänzung und Vertiefung der bereits durchgenommenen Pentateuchstellen (2. Buch Mosis, Kap. 22, Vers 2—30; Kap. 23, Vers 1 — 17).</schluss></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">G e s c h i c h t e :</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bis auf die Gegenwart mit besonderer Berücksichtigung der Geschichte der Juden in Österreich;</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bibelkunde.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">I s r a e l - K u n d e (Geographie).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">H e b r ä i s c h e G r a m m a t i k und die lebendige hebräische Sprache je nach den Vorkenntnissen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Bibel im Urtext:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Buch Mosis, Kap. 19, Vers 1—4, 9—18, 30-37; Kap. 26, Vers 3—13.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Buch Mosis, Kap. 30, Vers 11—20.</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">G e s c h i c h t e :</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Zusammenfassung der Lehren des Judentums.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Der heutige Staat Israel.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">I s r a e l - K u n d e (Geographie).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">H e b r ä i s c h e G r a m m a t i k und die lebendige hebräische Sprache je nach den Vorkenntnissen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Neuhebräische Literatur.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><literaliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">e)</symbol>ISLAMISCHER RELIGIONSUNTERRICHT</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="e1" ct="text">Siehe die Bekanntmachung BGBl. Nr. 421/1983.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><literaliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">f)</symbol>RELIGIONSUNTERRICHT DER NEUAPOSTOLISCHEN KIRCHE</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Siehe Bekanntmachung BGBl. Nr. 269/1986.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">g)</symbol>RELIGIONSUNTERRICHT DER KIRCHE JESU CHRISTI DER HEILIGEN DER</listelem></literaliste><schluss typ="Lit" ct="text">LETZTEN TAGE</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Siehe Bekanntmachung BGBl. Nr. 239/1988.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">h)</symbol>SYRISCH-ORTHODOXER RELIGIONSUNTERRICHT</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Siehe Bekanntmachung BGBl. Nr. 467/1988.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">SECHSTER TEIL</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>LEHRPLÄNE DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE</b></absatz><liste><schluss typ="Lit" ct="text">A. P F L I C H T G E G E N S T Ä N D E</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>UNTERSTUFE</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">DEUTSCH</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht hat die Aufgabe, die Kommunikations- und Handlungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler durch Lernen mit und über Sprache zu fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Besonderen sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden,</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit Sprache Erfahrungen und Gedanken auszutauschen, Beziehungen zu gestalten und Interessen wahrzunehmen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sachinformationen aufzunehmen, zu bearbeiten und zu vermitteln und sich mit Sachthemen auseinander zu setzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ausdrucksformen von Texten und Medien und deren Wirkung zu verstehen sowie sprachliche Gestaltungsmittel kreativ einzusetzen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Einblicke in Struktur und Funktion von Sprache gewinnen. Der mündliche und schriftliche Sprachgebrauch soll frei von groben Verstößen gegen die Sprach- und Schreibrichtigkeit sein.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht muss mit den anderen Unterrichtsgegenständen verknüpft gesehen werden. Er soll die sprachlichen Mittel sichern und erweitern, damit die Schülerinnen und Schüler sich über Sachthemen, über Beziehungen und über Sprache angemessen verständigen können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht muss Schülerinnen und Schüler, für die Deutsch Zweit-(Dritt- oder Viert<gdash />)Sprache ist, im Anschluss an die Lern- und Lebenserfahrungen ihrer sprachlichen und kulturellen Sozialisation so fördern, dass damit eine grundlegende Voraussetzung für deren schulische und gesellschaftliche Integration geschaffen wird.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die zuerst erworbene Sprache ist in hohem Maß Grundlage für den Erwerb einer Zweitsprache. Daher soll die Muttersprache beim Zweitspracherwerb nach Möglichkeit berücksichtigt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Schülerinnen und Schülern sollen im Deutschunterricht Werte und Lebenshaltungen mit Hilfe von Texten vermittelt werden. Dabei soll die inhaltliche Auseinandersetzung mit Religion, Weltanschauung und Tradition die Basis für ein sinnerfülltes, eigenverantwortliches Leben schaffen und zur Achtung anderer Kulturen und Lebensweisen führen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht soll beitragen, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, ihre kognitiven, emotionalen und kreativen Möglichkeiten zu nutzen und zu erweitern. Der kritische Umgang mit und die konstruktive Nutzung von Medien ist eine wichtige Aufgabe. Die sprachliche und kulturelle Vielfalt in der Gesellschaft soll als bereichernd erfahren werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht soll Urteils- und Kritikfähigkeit, Entscheidungs- und Handlungskompetenzen weiterentwickeln. Er soll die Auseinandersetzung mit Werten im Hinblick auf ein ethisch vertretbares Menschen- und Weltbild fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht soll durch zunehmend präzise Verwendung von Sprache dazu beitragen, Phänomene und Zusammenhänge zu benennen und zu beschreiben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Gestaltungserfahrungen mit Sprache machen und sinnliche Zugänge mit kognitiven Erkenntniswegen verbinden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Sprech- und Atemtechnik üben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die vielfältigen Aufgaben von Sprache (Sprache als Grundlage von Beziehungen, als Trägerin von Sachinformationen aus verschiedenen Bereichen, als Gestaltungsmittel) legen für den Deutschunterricht sinnvolle Handlungszusammenhänge nahe. Damit fordern sie zum fächerverbindenden und fächerübergreifenden Arbeiten und zum Lernen an Themen heraus, die für die Einzelnen sowie für die Gesellschaft bedeutsam sind und Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler mit einbeziehen. Sprach- und Schreibnormen sollen in allen Verwendungszusammenhängen angemessen berücksichtigt und behandelt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrerinnen und Lehrer haben auf die Qualität der sprachlichen Äußerungen zu achten. Der individuelle Lernfortschritt und das Bemühen um die Optimierung von Arbeitsergebnissen sind zu beachten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprechen verlangt von den Schülerinnen und Schülern, sich in zunehmendem Maß auf die jeweilige Sprechsituation einzustellen und dabei auch unterschiedliche Leistungen von Standardsprache und Herkunftssprachen zu erfahren. In geeigneten Gesprächs- (Partner-, Kleingruppen-, Klassengespräch ...) und Redeformen (spontanes, vorbereitetes und textgebundenes Sprechen) sollen die Schülerinnen und Schüler die Wirkungsweise verschiedener verbaler und nonverbaler Ausdrucksmittel erleben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hilfen zum verständlichen Sprechen sollen angeboten werden. Auf individuelle Sprechhemmungen ist Bedacht zu nehmen, auf die Stärkung des Selbstwertgefühls der Schülerinnen und Schüler ist zu achten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfache Methoden der Beobachtung und Aufzeichnung sollen helfen das Gesprächsverhalten zu beschreiben und damit bewusst zu machen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gelegenheiten zum Sprechhandeln, auch in realen Situationen, sind so oft wie möglich zu nützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schreiben im Deutschunterricht muss zu wachsender Sicherheit und zur Bereitschaft führen, unterschiedliche Schreibformen zu gebrauchen. Das betrifft</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das handlungsbezogene Schreiben, das je nach der Situation stärker auf das Thema, die Schreibabsicht oder die Erwartungen der Leserinnen und Leser ausgerichtet sein kann,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Schreiben als Hilfsmittel zum Lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Schreiben als Ausdruck des eigenen Wahrnehmens, Fühlens und Denkens,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das spielerische und das schöpferische Schreiben.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Verfassen von Texten ist als mehrschichtiger Prozess zu sehen, der vom Schreibvorhaben bis zum fertigen Text reicht. Je nach der Schreibentwicklung und den Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler sind geeignete Methoden und technische Hilfsmittel (zB Computer) gezielt einzusetzen, um diesen Schreibprozess zu unterstützen. Durch die regelmäßige Beschäftigung mit eigenen und fremden schriftlichen Arbeiten sollen die Schülerinnen und Schüler lernen, Texte einzuschätzen, zu beurteilen und zu optimieren. Texte von Schülerinnen und Schülern sollen in geeigneter Weise zugänglich gemacht oder veröffentlicht werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die beim Verfassen von Texten auftretenden Mängel in der Beherrschung der Sprach- und Schreibrichtigkeit müssen zu individuellen, bei Bedarf zu gemeinsamen Schwerpunkten der Unterrichtsarbeit werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Lesen und Verstehen von Texten, die schriftlich oder durch andere Medien vermittelt werden, soll einen Schwerpunkt des Deutschunterrichts bilden. Bei der Auswahl sind der Leistungsstand, insbesondere die Lesefertigkeit und -fähigkeit, und die Interessen und Konsumgewohnheiten der Schülerinnen und Schüler zu bedenken. Individualisierung und Differenzierung beim Angebot der Texte sind daher notwendig.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Altersgemäße mediale und lokale kulturelle Angebote sind einzubeziehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch regelmäßige, methodisch abwechslungsreiche Beschäftigung mit Texten verschiedener Art sollen die Schülerinnen und Schüler zu gründlichem Textverständnis und zu positiver Einstellung zum Lesen gelangen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung und Rechtschreibunterricht sind grundsätzlich in die Handlungszusammenhänge des Deutschunterrichts einzubinden. Die</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auseinandersetzung mit Sprach- und Schreibnormen soll nicht Selbstzweck sein und auch nicht auf vordergründiges Begriffswissen abzielen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgangspunkte sollen vor allem Texte und komplexe Situationen sein, bisweilen ist es aber auch zielführend, einzelne Teilbereiche der Grammatik oder Rechtschreibung zunächst isoliert zu betrachten. Über beide Zugänge sollen die Schülerinnen und Schüler Einblick in Bau und Funktion der Sprache gewinnen: Durch die Beschäftigung mit Text-, Satz- und Wortgrammatik sowie mit Lautung und Schreibung sollen die Schülerinnen und Schüler ihr Sprachwissen erweitern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grammatische Inhalte und Begriffe müssen in dem Maß vermittelt werden, wie es ein altersgemäßes Nachdenken und Sprechen über Sprache erfordert. Sprach- und Schreibnormen werden als gesellschaftlich bedeutende Faktoren der Sprachbeherrschung betrachtet, ihre Veränderbarkeit soll aufgezeigt werden. Spielerische und entdeckende Verfahren sollen als ein wesentlicher Zugang zur Auseinandersetzung mit Sprache eingesetzt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grammatisches und orthographisches Wissen soll die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, bewusst mit Sprache umzugehen, über Sprache zu reden und eigene Texte selbstständig zu überarbeiten. Dazu ist es zweckmäßig, Hilfsmittel in Buchform und elektronischer Form, zB österreichische Wörterbücher, heranzuziehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beschäftigung mit Sprach- und Schreibnormen soll nach Gesichtspunkten der inneren Differenzierung erfolgen, die den individuellen Besonderheiten der einzelnen Schülerinnen und Schüler weitgehend Rechnung zu tragen hat. Besondere Maßnahmen zur Differenzierung sind vor allem notwendig, wenn der Deutschunterricht Zweitsprache-Unterricht ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Differenzierung und Individualisierung erfolgt durch den methodischen Zugang, nach Umfang und Komplexität der Aufgabenstellung, nach dem Arbeitstempo der Schülerinnen und Schüler sowie nach dem Anspruchsniveau, das mit der jeweiligen Aufgabenstellung verbunden ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für Schularbeiten ist dem Abschnitt “Leistungsfeststellung” des dritten Teils zu entnehmen. Die Verwendung von Wörterbüchern bei Schularbeiten ist zu ermöglichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Besondere didaktische Grundsätze, wenn Deutsch Zweitsprache ist:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese Grundsätze gelten als Leitlinien für den regulären Deutschunterricht sowie für den Förderunterricht für Schülerinnen und Schüler mit einer anderen Muttersprache als Deutsch.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Einschätzung der individuellen Lernfähigkeit von Schülerinnen und Schülern mit einer anderen Muttersprache ist immer ein Missverhältnis zwischen vorhandenen Möglichkeiten und tatsächlicher Ausdrucksfähigkeit zu berücksichtigen. Als Zugang zu kommunikativen Realsituationen sowie als Möglichkeit einer kontinuierlichen Reflexion und behutsamen Fehlerkorrektur kommt der Hereinnahme von ungesteuertem Spracherwerb in den Unterricht große Bedeutung zu.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht sind die rezeptiven Fertigkeiten (Hörverstehen und Leseverstehen) vor den entsprechenden produktiven Fertigkeiten (Sprechen und Schreiben) zu vermitteln, dh. das Hörverstehen vor dem Sprechen und das Leseverstehen vor dem Schreiben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hörverstehen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Hörverstehen stellt im Zweitsprachenunterricht eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiche Kommunikation dar.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hörübungen sollen das Verstehen anbahnen und schulen: das Globalverständnis (die allgemeine Sinnerfassung) und das Detailverständnis (das Erfassen bestimmter Einzelheiten). Hören soll dabei kein passiver Vorgang sein, sondern eingebunden werden in kommunikative Situationen, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, verbal oder nonverbal zu reagieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Entwicklung des rezeptiven Wortschatzes soll vor allem durch sinnerfassendes Hören (und Lesen) erfolgen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hörverstehensübungen müssen auch für die Laut- und Ausspracheschulung eingesetzt werden. Übungen dieser Art sollen ihr Textmaterial größeren Sinnzusammenhängen entnehmen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schulung der mündlichen Ausdrucksfähigkeit (einschließlich der richtigen Aussprache und Intonation) soll einen Schwerpunkt im Unterricht von Deutsch als Zweitsprache bilden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Spracherwerb ist dabei als Prozess zu verstehen, in dessen Verlauf die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, sprachliche Mittel selbstständig einzusetzen und bestimmte Sprachnormen einzuhalten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aussprache und Intonation sollen der deutschen Standardsprache möglichst nahe kommen. Neben der Lautsicherheit ist ein in Rhythmus, Melodieführung und Sprechtempo möglichst natürlicher Sprechton anzustreben. Auf den engen Zusammenhang mit dem Hörverstehen ist zu achten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lesen und Leseverstehen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Zweitspracherwerb kommen dem Lesen folgende Aufgaben zu:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Das laute Lesen soll die Entsprechung von Schriftsymbolen und den dazu gehörigen Lauten automatisieren, Aussprache, Intonation und Sprachrhythmus sowie die Lesefertigkeit festigen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Das stille Lesen soll der Sinnerfassung von Texten (mit unbekannten Elementen) und der Wortschatzerweiterung dienen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das selbstständige Lesen als Mittel zum eigenständigen Spracherwerb ist besonders zu fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schreiben</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Schreiben hat im Unterricht Deutsch als Zweitsprache zunächst nur lernunterstützende Funktion. Es ist erst allmählich zu einer eigenständigen Fertigkeit zu entwickeln und muss zu wachsender Sicherheit führen und die Bereitschaft wecken, unterschiedliche Schreibformen reproduktiv und produktiv zu gebrauchen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Rechtschreiben</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Von Anfang an sollte danach getrachtet werden, dass der Prozess des Schreibens aktiv vollzogen wird, dh. er sollte vom Sensorischen zum Kognitiven und zum Motorischen führen (Hinschauen/Hören/Merken/Aufschreiben).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spezifische Schwierigkeiten beim Erwerb der deutschen Rechtschreibung ergeben sich vor allem aus Unterschieden zu den Muttersprachen der Schüler und Schülerinnen, besonders bei:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Laut-Buchstaben-Entsprechungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Abgrenzung von Wörtern,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wortzusammensetzungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Groß- und Kleinschreibung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Satzzeichen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kontrastive Vergleiche (Muttersprache und Deutsch) können Problembereiche deutlich machen und Fehlschreibungen verhindern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler und auf Schwierigkeiten, die sich aus den Unterschieden zu ihrer jeweiligen Muttersprache ergeben, ist durch geeignete Individualisierungsmaßnahmen einzugehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Arbeit mit österreichischen und zweisprachigen Wörterbüchern sollen Nachschlagetechniken erlernt werden. Grundkenntnisse aus der Sprachbetrachtung unterstützen das Verständnis für die Rechtschreibung und sollen daher im Rechtschreibunterricht angewendet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundsätzlich ist zwischen Erkennungsgrammatik für den muttersprachlichen Unterricht und Erzeugungsgrammatik für den Zweit- und/oder Fremdsprachunterricht zu unterscheiden:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlernt man eine Sprache als Zweitsprache, bedient man sich der Erzeugungsgrammatik, die das bestehende Regelsystem einer Sprache als gegeben annimmt. Dafür bieten Satzmuster oder nach kommunikativem Bedarf erworbene Teile der Formenlehre rasch die Möglichkeit, mit relativ einfachen Strukturen sprachrichtig zu kommunizieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erst nach Erarbeitung, Reflexion und Einsicht in die Funktion grammatischer Phänomene können diese im Bedarfsfall auch benannt werden. Dabei ist zu bedenken, dass viele Funktionen grammatischer Phänomene des Deutschen in den verschiedenen Muttersprachen der betroffenen Schülerinnen und Schüler oft keine direkte Entsprechung haben (zB die Funktion des Artikels).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Einschätzung der tatsächlichen Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler ist zu berücksichtigen, dass diese nur einen kleinen Ausschnitt ihrer tatsächlichen Erfahrungs- und Erlebniswelt in der für sie fremden Sprache wiedergeben können. Schularbeiten sind so zu erstellen, dass sie dem individuellen Sprachstand der Schülerinnen und Schüler entsprechen. Die Verwendung von zweisprachigen Wörterbüchern ist zu ermöglichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache als Grundlage von Beziehungen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlebnisse, Erfahrungen, Gedanken austauschen: Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken mündlich und schriftlich partnergerecht mitteilen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beziehungen aufnehmen, ausbauen und gemeinsames Handeln ermöglichen: Einfache Mittel kennen lernen und anwenden um Gespräche partner- und situationsgerecht zu führen. Vertraute Gesprächsformen anwenden und neue kennen lernen. In vielfältigen Situationen und unter verschiedenen Bedingungen ausdrucksvoll und verständlich sprechen. Texte verfassen um persönliche Beziehungen auszudrücken; entsprechende Formen der Übermittlung kennen lernen und einsetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interessen wahrnehmen: Eigene Absichten und Absichten anderer wahrnehmen und mit eigenen Worten ausdrücken. Anliegen mündlich und schriftlich vorbringen; dafür einfache sprachliche Mittel sichern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache als Trägerin von Sachinformationen aus verschiedenen Bereichen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationsquellen erschließen: Personen befragen; Auskünfte einholen. Mit Ordnungs- und Suchhilfen vertraut werden; Bibliotheken, Medien bzw. andere Informationssysteme zur Erarbeitung von Themen nützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen aufnehmen und verstehen: Die Fähigkeit zum sinnerfassenden Lesen weiterentwickeln und das individuelle Lesetempo steigern; Lesetechniken zur Informationsentnahme kennen lernen und anwenden. Aus Gehörtem und Gesehenem Informationen entnehmen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen für bestimmte Zwecke bearbeiten sowie schriftlich und mündlich vermitteln: Aus Gehörtem, Gesehenem und Gelesenem Wesentliches wiedergeben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich mit Sachthemen auseinander setzen: Zu einfachen Sachverhalten und Äußerungen mündlich und schriftlich Stellung nehmen lernen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache als Gestaltungsmittel</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Literarische Textformen und Ausdrucksmittel kennen lernen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Persönliche Zugänge zu literarischen Texten finden, im Besonderen aus der Kinder- und Jugendliteratur. Einfache Gestaltungsmittel erkennen und als Anregung für eigene Texte nützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausdrucksformen in verschiedenen Medien kennen lernen: Einfache Möglichkeiten kennen lernen, wie in Medien Themen und Inhalte gezielt aufbereitet und gestaltet werden (auch durch eigenes Erproben). Deren Wirkung auf sich und andere wahrnehmen und beschreiben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kreative sprachliche Gestaltungsmittel kennen lernen: Schriftlich und mündlich erzählen; erzählerische Mittel einsetzen um Texte bewusst zu gestalten. Durch kreativen Umgang mit Lauten, Wörtern, Sätzen oder Texten Möglichkeiten sprachlicher Gestaltung erleben und erproben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung und Rechtschreibung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">siehe Abschnitt 1. bis 4. Klasse</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache als Grundlage von Beziehungen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlebnisse, Erfahrungen, Gedanken austauschen: Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken mündlich und schriftlich partnergerecht mitteilen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beziehungen aufnehmen, ausbauen und gemeinsames Handeln ermöglichen: Die schon bekannten Mittel der Gesprächsführung ausbauen und erweitern. Gesprächsformen mit zunehmender Sicherheit anwenden. In vielfältigen Situationen und unter verschiedenen Bedingungen ausdrucksvoll und verständlich sprechen. Texte verfassen um persönliche Beziehungen auszudrücken; entsprechende Formen der Übermittlung kennen lernen und einsetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interessen wahrnehmen: Verschiedene Absichten beschreiben und vergleichen lernen. Anliegen mündlich und schriftlich vorbringen; weitere sprachliche Mittel kennen lernen und erproben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache als Trägerin von Sachinformationen aus verschiedenen Bereichen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationsquellen erschließen: Personen zu verschiedenen Themenbereichen befragen; Fragen vorbereiten und zielführend stellen. Mit Ordnungs- und Suchhilfen vertraut werden; Bibliotheken, Medien bzw. andere Informationssysteme zur Erarbeitung von Themen nützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen aufnehmen und verstehen: Die Fähigkeit zum sinnerfassenden Lesen weiterentwickeln und das individuelle Lesetempo steigern; Lesetechniken zur Informationsentnahme kennen lernen und anwenden. Aus Gehörtem und Gesehenem Informationen entnehmen und Notizen anlegen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen für bestimmte Zwecke bearbeiten sowie schriftlich und mündlich vermitteln: Das Wesentliche von Gehörtem, Gesehenem und Gelesenem anhand von Notizen ordnen und mündlich oder schriftlich wiedergeben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich mit Sachthemen auseinander setzen: Zu einfachen Sachverhalten und Äußerungen mündlich und schriftlich Stellung nehmen. Eigene Überlegungen äußern und begründen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache als Gestaltungsmittel</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Literarische Textformen und Ausdrucksmittel kennen lernen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Persönliche Zugänge zu literarischen Texten finden, im Besonderen aus der Kinder- und Jugendliteratur. Einfache Gestaltungsmittel erkennen und als Anregung für eigene Texte nützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausdrucksformen in verschiedenen Medien kennen lernen: Einfache Möglichkeiten kennen lernen, wie in Medien Themen und Inhalte gezielt aufbereitet und gestaltet werden (auch durch eigenes Erproben). Deren Wirkung auf sich und andere wahrnehmen und beschreiben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kreative sprachliche Gestaltungsmittel kennen lernen: Schriftlich und mündlich erzählen; erzählerische Mittel einsetzen um Texte bewusst zu gestalten. Durch kreativen Umgang mit Lauten, Wörtern, Sätzen oder Texten Möglichkeiten sprachlicher Gestaltung erleben und erproben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung und Rechtschreibung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">siehe Abschnitt 1. bis 4. Klasse</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache als Grundlage von Beziehungen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlebnisse, Erfahrungen, Gedanken austauschen: Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken mündlich und schriftlich partnergerecht mitteilen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beziehungen aufnehmen, ausbauen und gemeinsames Handeln ermöglichen: Den Gesprächsverlauf bewusst wahrnehmen und zunehmend eigenständig auf Partner/innen und Situationen eingehen. In verschiedenen Gesprächsformen den Gesprächsverlauf beobachten und beschreiben um ihn beeinflussen zu können. In vielfältigen Situationen und unter verschiedenen Bedingungen ausdrucksvoll und verständlich sprechen. Texte verfassen um persönliche Beziehungen auszudrücken; entsprechende Formen der Übermittlung kennen lernen und einsetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interessen wahrnehmen: Verschiedene, auch einander widersprechende Absichten beschreiben; Stellung beziehen. Anliegen sprachlich differenziert vorbringen; formale und mediale Möglichkeiten nützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache als Trägerin von Sachinformationen aus verschiedenen Bereichen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationsquellen erschließen: Informationen von Personen gezielt einholen; entsprechende sprachliche und technische Mittel kennen lernen und erproben. Mit Ordnungs- und Suchhilfen vertraut werden; Bibliotheken, Medien bzw. andere Informationssysteme zur Erarbeitung von Themen nützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen aufnehmen und verstehen: Die Fähigkeit zum sinnerfassenden Lesen weiterentwickeln und das individuelle Lesetempo steigern; Lesetechniken zur Informationsentnahme kennen lernen und anwenden. Aus Gehörtem und Gesehenem Informationen entnehmen und gezielt Merkhilfen einsetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen für bestimmte Zwecke bearbeiten sowie schriftlich und mündlich vermitteln: Das Wesentliche von Gehörtem, Gesehenem und Gelesenem mündlich und schriftlich auch unter Verwendung von Merk- und Veranschaulichungshilfen wiedergeben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich mit Sachthemen auseinander setzen: Zu Sachverhalten (auch aus Texten) und Äußerungen Argumente sammeln, ordnen und zu einfachen mündlichen und schriftlichen Stellungnahmen zusammenfassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache als Gestaltungsmittel</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Literarische Textformen und Ausdrucksmittel kennen lernen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Literarische Texte mit höherem Anspruchsniveau im Hinblick auf Thema, Form und Umfang erleben und verstehen, im Besonderen aus der Jugendliteratur. Grundlegende Einblicke in Entstehungs- und Wirkungszusammenhänge von Texten gewinnen. Gestaltungsmittel erkennen und als Anregung für eigene Texte nützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausdrucksformen in verschiedenen Medien kennen lernen: Verstehen, wie in Medien Themen und Inhalte gezielt aufbereitet und gestaltet werden (auch durch eigenes Erproben).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kreative sprachliche Gestaltungsmittel kennen lernen: Schriftlich und mündlich erzählen; erzählerische Mittel einsetzen um Texte bewusst zu gestalten. Durch kreativen Umgang mit Lauten, Wörtern, Sätzen oder Texten Möglichkeiten sprachlicher Gestaltung erleben und erproben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung und Rechtschreibung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">siehe Abschnitt 1. bis 4. Klasse</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache als Grundlage von Beziehungen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlebnisse, Erfahrungen, Gedanken austauschen: Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken mündlich und schriftlich partnergerecht mitteilen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beziehungen aufnehmen, ausbauen und gemeinsames Handeln ermöglichen: Eigenes Gesprächsverhalten in seiner Wirkung abschätzen und situations- und partnergerecht einsetzen können. Sich in verschiedenen Gesprächsformen - versuchsweise auch leitend - angemessen verhalten. In vielfältigen Situationen und unter verschiedenen Bedingungen ausdrucksvoll und verständlich sprechen. Texte verfassen um persönliche Beziehungen auszudrücken; entsprechende Formen der Übermittlung kennen lernen und einsetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interessen wahrnehmen: Verschiedene, auch versteckte Absichten erkennen und zuordnen; entsprechend reagieren. Anliegen sprachlich differenziert vorbringen; auch mit Anforderungen im öffentlichen und institutionellen Bereich vertraut werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache als Trägerin von Sachinformationen aus verschiedenen Bereichen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationsquellen erschließen: Informationen von Personen gezielt einholen (auch in Form von Interviews); entsprechende sprachliche und technische Mittel einsetzen. Mit Ordnungs- und Suchhilfen vertraut werden; Bibliotheken, Medien bzw. andere Informationssysteme zur Erarbeitung von Themen nützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen aufnehmen und verstehen: Die Fähigkeit zum sinnerfassenden Lesen weiterentwickeln und das individuelle Lesetempo steigern; Lesetechniken zur Informationsentnahme kennen lernen und anwenden. Aus Gehörtem und Gesehenem - auch größeren Umfangs - Informationen entnehmen und gezielt Merkhilfen einsetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen für bestimmte Zwecke bearbeiten sowie schriftlich und mündlich vermitteln: Das Wesentliche aus Gehörtem, Gesehenem und Gelesenem wirkungsvoll und anschaulich mündlich und schriftlich präsentieren und erklären.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich mit Sachthemen auseinander setzen: Zu Sachverhalten und Äußerungen (auch aus Texten) Argumente sammeln, ordnen und zu ausführlicheren mündlichen und schriftlichen Stellungnahmen zusammenfassen. Standpunkte anderer in zunehmendem Maß berücksichtigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache als Gestaltungsmittel</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Literarische Textformen und Ausdrucksmittel kennen lernen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Literarische Texte mit höherem Anspruchsniveau im Hinblick auf Thema, Form und Umfang erleben und verstehen, im Besonderen aus der Jugendliteratur. Grundlegende Einblicke in Entstehungs- und Wirkungszusammenhänge von Texten gewinnen. Gestaltungsmittel erkennen und als Anregung für eigene Texte nützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausdrucksformen in verschiedenen Medien kennen lernen: Verstehen, wie in Medien Themen und Inhalte gezielt aufbereitet und gestaltet werden (auch durch eigenes Erproben).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kreative sprachliche Gestaltungsmittel kennen lernen: Schriftlich und mündlich erzählen; erzählerische Mittel einsetzen um Texte bewusst zu gestalten. Durch kreativen Umgang mit Lauten, Wörtern, Sätzen oder Texten Möglichkeiten sprachlicher Gestaltung erleben und erproben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung und Rechtschreibung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">siehe Abschnitt 1. bis 4. Klasse</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>bis 4. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung und Rechtschreibung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">(bezieht sich auf die jeweils genannten Aufgabenbereiche):</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachliche Erscheinungsformen betrachten und anwenden</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wissen über Sprache erwerben und anwenden, wie es für einen möglichst fehlerfreien Sprachgebrauch notwendig ist. Einblicke in Struktur und Funktion von Sprache gewinnen, und zwar aus den Bereichen der Pragmatik, der Semantik und der Text-, Satz- und Wortgrammatik. Maßgebend für die Auswahl sind der Entwicklungsstand, die Leistungsfähigkeit und der sprachliche Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Rechtschreiben</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Gebrauchswortschatz entsprechend dem jeweiligen Thema stetig erweitern und orthographisch sichern. Die Regelhaftigkeit von Sprachformen und Schreibung in zunehmendem Maße erkennen und verstehen. Neben anderen Hilfen Wortbedeutungen und Wortbildung zum Erschließen der richtigen Schreibung nützen lernen. Individuelle Rechtschreibschwächen herausfinden und durch regelmäßige Übungen abbauen. Hilfsmittel (Wörterbücher, elektronische Programme ua.) benützen lernen und regelmäßig verwenden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">LEBENDE FREMDSPRACHE (Erste, Zweite)</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">(Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch,</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Tschechisch, Slowenisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Ungarisch,</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Kroatisch, Slowakisch, Polnisch)</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der vorliegende Lehrplan beinhaltet Vorgaben für Erste lebende Fremdsprache (1. bis 4. Lernjahr) und Zweite lebende Fremdsprache (1. bis 2. Lernjahr).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kommunikative Fremdsprachenkompetenz</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Fremdsprachunterrichts ist die Entwicklung der kommunikativen Kompetenz in den Fertigkeitsbereichen Hören, Lesen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">An Gesprächen teilnehmen, Zusammenhängend Sprechen und Schreiben. Sie soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, Alltags- und Unterrichtsituationen in altersgemäßer und dem Lernniveau entsprechender Form situationsadäquat zu bewältigen. Sozialkompetenz und interkulturelle Kompetenz</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Fremdsprachenunterricht hat einen Beitrag zur Entwicklung sozial angemessenen Kommunikationsverhaltens der Schülerinnen und Schüler – sei es in der Muttersprache oder in einer Fremdsprache – zu leisten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Prozess des Fremdsprachenerwerbs bietet auch zahlreiche Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit interkulturellen Themen. Das bewusste Aufgreifen solcher Fragestellungen soll zu einer verstärkten Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler für kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede führen und ihr Verständnis für die Vielfalt von Kulturen und Lebensweisen vertiefen. Dabei ist die Reflexion  über eigene Erfahrungen und österreichische Gegebenheiten einzubeziehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erwerb von Lernstrategien</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Fremdsprachenunterricht hat darüber hinaus die Aufgabe, fachliche Grundlagen, Lernstrategien und Lerntechniken für den weiteren selbstständigen Spracherwerb, insbesondere im Hinblick auf lebensbegleitendes und autonomes Lernen, zu vermitteln und zu trainieren.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allgemeine Fachziele sind</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Verstehen von gesprochener Sprache bei Standardaussprache und durchschnittlicher Sprechgeschwindigkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das selbstständige Erschließen und Erfassen schriftlicher fremdsprachlicher Texte verschiedener Art mit Hilfe angemessener Lesestrategien</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>der produktive mündliche Einsatz der erworbenen Redemittel in adressatenadäquater Form in für die Schülerinnen und Schüler relevanten Gesprächssituationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die produktive schriftliche Anwendung der erworbenen Sprachmittel in adressatenadäquater und mediengerechter, d.h. der jeweiligen Textsorte entsprechender, Form</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>eine zielorientierte, d.h. auf den Fremdsprachenunterricht abgestimmte, Einbeziehung der neuen Informationstechnologien (zB Textverarbeitung, Internet, E-Mail).</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Vermittlung der Fremdsprache ist wertorientiertes Denken und Handeln im politischen, sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und weltanschaulichen Umfeld zu fördern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Fremdsprachenunterricht soll in seiner Gesamtheit zur Erreichung aller Ziele dieses Bildungsbereiches beitragen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fremdsprache ist Ausdruck von Kultur- und Lebensformen. Der Erwerb einer Fremdsprache dient ua. dem Kennen lernen von Fremdem, der bewussten Auseinandersetzung mit kultureller Verschiedenheit und diesbezüglichen Wahrnehmungen und Wertungen. Sofern es sich bei der Fremdsprache um eine Volksgruppensprache handelt, soll deren besondere Beachtung zum gleichberechtigten und friedlichen Zusammenleben beitragen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fremdsprachenkenntnisse erleichtern den Zugang zur internationalisierten Präsentation von Fachinformationen. Deshalb sind auch im Fremdsprachenunterricht gelegentlich gezielt ausgewählte und dem Lernniveau entsprechende fachsprachliche Texte zu bearbeiten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Fremdsprachenunterricht soll zu kreativen Aktivitäten, wie zB</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">zu Rollenspielen, fremdsprachlichen Theateraufführungen und</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">kreativem Schreiben, anregen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kommunikative Anlässe über gesunde Lebensführung und den harmonischen Umgang mit dem gesellschaftlichen Umfeld bzw. der natürlichen Umwelt sind auch im Fremdsprachenunterricht zu nutzen bzw. herzustellen. Die Auseinandersetzung mit landestypischen Sportarten und gegebenenfalls auch deren Ausübung können hierbei einen wertvollen Beitrag leisten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kommunikative Kompetenz als übergeordnetes Lernziel</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als übergeordnetes Lernziel in allen Fertigkeitsbereichen ist stets die Fähigkeit zur erfolgreichen Kommunikation – die nicht mit fehlerfreier Kommunikation zu verwechseln ist – anzustreben. Somit sind die jeweiligen kommunikativen Anliegen beim Üben von Teilfertigkeiten in den Vordergrund zu stellen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ausgewogenheit der Fertigkeitsbereiche</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Fertigkeitsbereiche Hören, Lesen, An Gesprächen teilnehmen, Zusammenhängend Sprechen und Schreiben sind in annähernd gleichem Ausmaß regelmäßig und möglichst integrativ zu erarbeiten und zu üben. Im Anfangsunterricht allerdings sind die Teilfertigkeiten des Hörverstehens und der mündlichen Kommunikation durch regelmäßige Hörübungen sowie durch ein möglichst häufiges Angebot an Sprechanlässen verstärkt zu fördern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kontextualisierung von Wortschatz und Grammatik</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Vermittlung von Wortschatz und Grammatik in vielfältig kontextualisierter und vernetzter Form ist größtes Gewicht beizumessen, zB ist Vokabular, wo immer möglich, in Kollokationen, Redewendungen und Phrasen mit impliziter Grammatik einzubetten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der funktionale Aspekt der Grammatik hat Vorrang gegenüber dem formalen Aspekt. Generell sind die situative Einführung und ein induktives Erschließen grammatischer Sachverhalte aus kommunikativen Zusammenhängen und Textbeispielen anzustreben. Grammatische Teilsysteme dürfen sich keineswegs verselbstständigen und wegen ihrer leichteren Überprüfbarkeit indirekt zum eigentlichen Lernziel des Fremdsprachenunterrichts werden. Wo es sinnvoll ist, sind grammatische Strukturen besser ohne Regelformulierung als lexikalische Einheiten zu vermitteln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Annäherung an die Zielsprache unter Berücksichtigung der Lernersprache</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler, neue sprachliche Strukturen in den Bereichen Lexik und Grammatik anzuwenden und dabei Verstöße gegen zielsprachliche Normen zu riskieren, ist im Sinne des übergeordneten Zieles der kommunikativen Kompetenz von zentraler Bedeutung und bei der Evaluation der Schülerleistungen dementsprechend einzubeziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Fremdsprachenunterricht ist weiters auf allen Lernstufen zu berücksichtigen, dass sich Schülerinnen und Schüler der Zielsprache über lernersprachliche Zwischenschritte annähern und dass Fehler ein selbstverständliches Merkmal des Sprachenlernens sind. Dies ist in Übungsphasen und bei der Fehlerkorrektur zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dennoch ist insgesamt und in sinnvollem Maße eine möglichst hohe Qualität und zielsprachliche Richtigkeit der fremdsprachlichen Äußerungen anzustreben; lernersprachliche Abweichungen von der Zielsprache sind dabei stets niveaubezogen und aufgabenspezifisch zu behandeln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Differenzierung der Arbeitsformen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschiedliche Voraussetzungen bei den Schülerinnen und Schülern (Lerntypen, Lerntempo, Neigungen und Interessen, soziale Fertigkeiten, Stärken und Schwächen) sowie unterschiedliche Stundendotationen müssen durch verschiedene methodische Zugänge, Umfang und Komplexität der Aufgabenstellung bzw. durch entsprechend individualisierte Formen der Arbeitsaufträge und der fachlichen Förderung Berücksichtigung finden. Hierbei sind vielfältige Arbeitsformen wie zB offenes Lernen, eigenverantwortliches Lernen, Portfolios, Lerntagebücher, Kurzpräsentationen einzusetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Schaffung und Erhaltung eines positiven Lernklimas sollen Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer individuellen Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft unterstützt, gefordert und gefördert werden. Ein solches Lernklima soll durch Stärkung des Selbstwertgefühls und Fokussierung auf vorhandene Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler erreicht werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einbeziehung des individuellen Lernfortschritts</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Einschätzung und Bewertung von Schülerleistungen sind der individuelle Lernfortschritt und das Bemühen um die Optimierung von Arbeitsergebnissen mit zu beachten. Verstöße gegen die Sprachrichtigkeit sind nur eines der Bewertungskriterien und sind für die Gesamtleistung nicht alleine ausschlaggebend. Weitere Gütekriterien wie Verständlichkeit der Äußerungen, soziolinguistisch und pragmatisch angemessene Situationsbewältigung sowie Differenziertheit der verwendeten sprachlichen Mittel sind mit von Bedeutung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vorrang der Zielsprache</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht ist so viel Fremdsprache wie möglich zu verwenden. Die Techniken der Übertragung und Übersetzung sind lediglich punktuell als Verständnis- und Lernhilfe einzusetzen; als spezielle Lern- und Lehrziele bleiben sie dem Fremdsprachenunterricht der Oberstufe vorbehalten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Reflektierender Sprachenvergleich</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein bewusster und reflektierter Umgang mit Sprache (auch im Vergleich mit der Unterrichts- bzw. Muttersprache) ist zu fördern. Komparative und kontrastive Methoden sind vor allem dort angebracht, wo sie zu einem verbesserten sprachlichen Bewusstsein der Fremdsprache gegenüber führen und den Lernerfolg wesentlich verstärken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Falls sich Schülerinnen und Schüler im Klassenverband befinden, denen die betreffende Fremdsprache als Muttersprache bzw. als Zweitsprache im Familienverband dient, sind deren besondere Kenntnisse und Fähigkeiten im Unterricht zu nutzen. Dadurch erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, mit verschiedenen Varianten der Standardsprache umgehen zu lernen und direkte Informationen über kulturelle Hintergründe zu beziehen. Die Förderung einer positiven Einstellung zu  individueller Mehrsprachigkeit und Sprachenvielfalt ist auf mannigfache Weise anzustreben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zusätzliche lebende Fremdsprachen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Falle des standortbezogenen Angebots von ganzjährig, aber auch kürzer, kursmäßig oder geblockt, geführten Nachbarsprachen oder anderen lebenden Fremdsprachen ist eine inhaltliche Orientierung an den Zielstellungen des ersten und zweiten Lernjahres der zweiten lebenden Fremdsprache vorzunehmen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Umgang mit Lehrmaterialien und Lernhilfen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind möglichst früh in den eigenständigen Umgang mit Lehr- bzw. Lern- und Übungsmaterialien sowie mit Wörterbüchern (in Print- und Online-Version) einzuführen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das rezeptive Beherrschen der internationalen Lautschrift ist als Hilfsmittel bezüglich der Aussprache und Intonation nach Möglichkeit anzustreben. Damit wird das selbstständige Erarbeiten von unbekanntem Wortmaterial gefördert.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ganzheitlich-kreatives Lernen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Einsatz von spielerischen und musischen Elementen bzw. ganzheitlich-kreativen Methoden ist auch im Fremdsprachenunterricht notwendig, um möglichst förderliche Lernbedingungen für Schülerinnen und Schüler zu schaffen. Multisensorisches Lernen vermag die Aufnahmebereitschaft, Erinnerungsleistung und Motivation zu aktivieren und bringt daher vielschichtigen lernpsychologischen Gewinn.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vielfältige Kommunikationssituationen und Themenbereiche</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind durch die Einbindung der sprachlichen Mittel in vielfältige situative Kontexte mit verschiedenen Themenbereichen vertraut zu machen (wie Familie und Freunde, Wohnen und Umgebung, Essen und Trinken, Kleidung, Körper und Gesundheit, Jahres- und Tagesablauf, Feste und Feiern, Kindheit und Erwachsenwerden, Schule und Arbeitswelt, Hobbys und Interessen, Umgang mit Geld, Erlebnisse und Fantasiewelt, Gedanken, Empfindungen, Gefühle, Einstellungen und Werte, Umwelt und Gesellschaft, Kultur, Medien, Literatur). Dies entspricht den „vertrauten Themenbereichen“ in den Kompetenzbeschreibungen des GER.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einbettung von Landes- und Kulturkunde</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Landes- und kulturkundliche Informationen sind mit den Themen und kommunikativen Situationen des Fremdsprachenunterrichts zu verbinden, handlungsorientiert zu vermitteln und bewusstseinsbildend zu nutzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Förderung authentischer Begegnungen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Direkte persönliche Begegnungen (zB Einsatz von „native speakers” und anderen Personen, mit denen die Kommunikation in der Zielsprache erfolgt, Schüleraustausch, Intensivsprachwochen) sowie die Nutzung von audiovisuellen Medien und neuen Technologien wie E-Mail und Internet sind im Sinne möglichst großer Authentizität zu empfehlen. Fächerübergreifende Aktivitäten</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Erleben der Fremdsprache als authentisches Kommunikationsmittel in fächerübergreifenden Aktivitäten ist anzustreben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leistungsfeststellung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für Schularbeiten ist dem Abschnitt „Leistungsfeststellung” des Dritten Teiles zu entnehmen. Die Verwendung von Wörterbüchern bei Schularbeiten ist – nach Maßgabe der Aufgabenstellung - zu ermöglichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzniveaus des Europäischen Referenzrahmens (GER)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die kommunikativen Teilkompetenzen, die Schülerinnen und Schüler von der 5. bis zur 8. Schulstufe erwerben sollen, folgen den international standardisierten Kompetenzniveaus A1, A2 und teilweise B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedsstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen - GER und umfassen die Kann-Beschreibungen des Rasters zu den Fertigkeitsbereichen Hören, Lesen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">An Gesprächen teilnehmen, Zusammenhängend Sprechen und Schreiben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den gesamten Fremdsprachenunterricht steht Fertigkeitsorientierung im Vordergrund. Verläuft der Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler durch förderliche Begleitumstände besonders günstig, sind die erworbenen Kompetenzen zu festigen und zu vertiefen. Auch eine Erweiterung auf mit Bedacht ausgewählte einzelne Fertigkeiten des jeweils nächst höheren Kompetenzniveaus – jedoch maximal Teile aus B1 – ist möglich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Raster zu den Fertigkeitsbereichen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzniveau A1</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören: Die Schülerinnen und Schüler können vertraute Wörter und ganz einfache Sätze verstehen, die sich auf sie selbst, ihre Familie oder auf konkrete Dinge um sie herum beziehen, vorausgesetzt es wird langsam und deutlich gesprochen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lesen: Die Schülerinnen und Schüler können einzelne vertraute Namen, Wörter und ganz einfache Sätze verstehen, z. B. auf Schildern, Plakaten oder in Katalogen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Gesprächen teilnehmen: Die Schülerinnen und Schüler können sich auf einfache Art verständigen, wenn ihre Gesprächspartner bereit sind, etwas langsamer zu wiederholen oder anders zu sagen, und ihnen dabei hilft zu formulieren, was sie zu sagen versuchen. Sie können einfache Fragen stellen und beantworten, sofern es sich um unmittelbar notwendige Dinge und um sehr vertraute Themen handelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zusammenhängendes Sprechen: Die Schülerinnen und Schüler können einfache Wendungen und Sätze gebrauchen, um Leute, die sie kennen, zu beschreiben und um zu beschreiben, wo sie wohnen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schreiben: Die Schülerinnen und Schüler können eine kurze einfache Postkarte schreiben, z. B. Feriengrüße. Sie können auf Formularen, z. B. in Hotels, Namen, Adresse, Nationalität usw. eintragen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzniveau A2</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören: Die Schülerinnen und Schüler können einzelne Sätze und die gebräuchlichsten Wörter verstehen, wenn es um für sie wichtige Dinge geht (z. B. sehr einfache Informationen zur Person und zur Familie, Einkaufen, Arbeit, nähere Umgebung). Sie verstehen das Wesentliche von kurzen, klaren und einfachen Mitteilungen und Durchsagen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lesen: Die Schülerinnen und Schüler können ganz kurze, einfache Texte lesen. Sie können in einfachen Alltagstexten (z. B. Anzeigen, Prospekten, Speisekarten oder Fahrplänen) konkrete, vorhersehbare Informationen auffinden. Sie können kurze, einfache persönliche Briefe verstehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Gesprächen teilnehmen: Die Schülerinnen und Schüler können sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen, in denen es um einen einfachen, direkten Austausch von Informationen und um vertraute Themen und Tätigkeiten geht. Sie können ein sehr kurzes Kontaktgespräch führen, verstehen aber normalerweise nicht genug, um selbst ein Gespräch in Gang zu halten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zusammenhängendes Sprechen: Die Schülerinnen und Schüler können mit einer Reihe von Sätzen und mit einfachen Mitteln z. B. ihre Familie, andere Leute, ihre Wohnsituation, ihre Ausbildung und ihre gegenwärtige (oder letzte berufliche) Tätigkeit als Schülerinnen und Schüler beschreiben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schreiben: Die Schülerinnen und Schüler können kurze, einfache Notizen und Mitteilungen schreiben. Sie können einen ganz einfachen persönlichen Brief schreiben, z. B. um sich für etwas zu bedanken.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzniveau B1</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören: Die Schülerinnen und Schüler können die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. geht. Sie können vielen Radio- oder Fernsehsendungen über aktuelle Ereignisse und über Themen aus ihrem (Berufs- und) Interessengebiet die Hauptinformationen entnehmen, wenn relativ langsam und deutlich gesprochen wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lesen: Die Schülerinnen und Schüler können Texte verstehen, in denen vor allem sehr gebräuchliche Alltags- oder Berufssprache vorkommt. Sie können private Briefe verstehen, in denen von Ereignissen, Gefühlen und Wünschen berichtet wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Gesprächen teilnehmen: Die Schülerinnen und Schüler können die meisten Situationen bewältigen, denen man auf Reisen im Sprachgebiet begegnet. Sie können ohne Vorbereitung an Gesprächen über Themen teilnehmen, die ihnen vertraut sind, die sie persönlich interessieren oder die sich auf Themen des Alltags wie Familie, Hobbys, Arbeit, Reisen, aktuelle Ereignisse beziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zusammenhängendes Sprechen: Die Schülerinnen und Schüler können in einfachen zusammenhängenden Sätzen sprechen, um Erfahrungen und Ereignisse oder ihre Träume, Hoffnungen und Ziele zu beschreiben. Sie können kurz ihre Meinungen und Pläne erklären und begründen. Sie können eine Geschichte erzählen oder die Handlung eines Buches oder Films wiedergeben und ihre Reaktionen beschreiben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schreiben: Die Schülerinnen und Schüler können über Themen, die ihnen vertraut sind oder sie persönlich interessieren, einfache zusammenhängende Texte schreiben. Sie können persönliche Briefe schreiben und darin von Erfahrungen und Eindrücken berichten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzniveaus und Lernjahre</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die folgende Zuordnung von Kompetenzniveaus und Lernjahren gibt die Grundanforderungen an, die für alle Schülerinnen und Schüler einer bestimmten Lernstufe gelten; vorangehende Niveaus sind dabei stets vorauszusetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wird verschiedenen Lernjahren das gleiche Kompetenzniveau zugeordnet, so sind die Fertigkeiten dieses Niveaus im höheren Lernjahr durch eine Ausweitung der kommunikativen Situationen, der Themenbereiche und Textsorten entsprechend zu vertiefen und zu festigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Erste lebende Fremdsprache</b></absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>bis 4. Lernjahr</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Nach dem 1. Lernjahr (1. Klasse) der ersten lebenden Fremdsprache</schluss></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören, Lesen, An Gesprächen teilnehmen, Zusammenhängendes</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen, Schreiben: A1</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nach dem 2. Lernjahr (2. Klasse) der ersten lebenden Fremdsprache</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Gesprächen teilnehmen, Zusammenhängendes Sprechen: A1</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören, Lesen, Schreiben: A2</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nach dem 3. und 4. Lernjahr (4. Klasse) der ersten lebenden Fremdsprache</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Gesprächen teilnehmen, Zusammenhängendes Sprechen: A2</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören: A2 und aus B1 „Die Schülerinnen und Schüler können die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. geht.“</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lesen: A2 und aus B1 „Die Schülerinnen und Schüler können Texte verstehen, in denen vor allem sehr gebräuchliche Alltags- oder Berufssprache vorkommt.“</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schreiben: A2 und aus B1 „Die Schülerinnen und Schüler können über Themen, die ihnen vertraut sind oder sie persönlich interessieren, einfache zusammenhängende Texte schreiben.“</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Zweite lebende Fremdsprache</b></absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>bis 2. Lernjahr</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Nach dem 1. Lernjahr der zweiten lebenden Fremdsprache</schluss></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören, Lesen, An Gesprächen teilnehmen, Zusammenhängendes</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen, Schreiben: A1</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nach dem 2. Lernjahr der zweiten lebenden Fremdsprache</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Gesprächen teilnehmen: A1</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören, Lesen, Zusammenhängendes Sprechen, Schreiben: A2</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt „Kern- und Erweiterungsbereich“ im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Englisch</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Zuordnung der grammatischen Strukturen und lexikalischen Einheiten zu den Funktionen ist exemplarisch zu verstehen. Die angeführten Strukturen werden zum Teil auch in anderen Zusammenhängen auftreten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die mit * markierten grammatischen Elemente, die über das Niveau der produktiv beherrschten Strukturen hinausgehen, sollen können in der 1. Klasse vorwiegend gelegentlich im rezeptiven Bereich vorkommen, wenn es für die Schülerinnen und Schüler möglich ist, die jeweilige Bedeutung der Strukturen aus dem Kontext zu erschließen. Diese sollten in der 2. Klasse jedoch aber im wesentlichen auch produktiv angewendet werden können.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Funktionen              Grammatische Elemente/lexikalische Einheiten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Informationen geben     o Expressing eternal truths, habits and</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und erfragen              frequency (adverbs of frequency) and facts</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sachverhalte und          (not about present, not about time) with</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Handlungen                Present present simple</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(Routinen) als          o Forming questions and negatives by using</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gegenwärtig,              auxiliaries (including the `dummy</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">vergangen und             auxiliary` “do”) and polite questions</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">zukünftig darstellen      (using would)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(Dauer von Aktivitäten  o `wh`/`how` - questions</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>ausdrücken)             o Expressing distance and factuality,</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                          referring to past events (Past past</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                          simple) *</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                        o Expressing the connection between present</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                          and past (present perfect simple) - some</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                          common forms (e.g. with ever, never,</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                          already, just)*</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                        o Expressing present activities and present</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                          routines (present continuous)</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                        o Expressing predictions and expectations</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                          (with modal auxiliary `will`) and</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                          expressing previously decided intention</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                          (be + “going to”) - some frequent forms *</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                        o Using the most important conjunctions</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                          (e.g. and, or, but, after *, then,</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                          because, if *)</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                        ____________________________________________</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>Personen/Sachen/        o Singular and plural of nouns (some</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>Tätigkeiten bezeichnen    frequent irregular forms), articles and</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>und beschreiben           this/that; these/those - common uses and</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                          collocations of nouns/adjectives and</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                          nouns/verbs</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                        o Adverbs (frequent forms) *</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                        o Personal pronouns (including objective</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                          case)</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                        o Prepositions of time and location (from a</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                          lexical perspective as they occur in</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                          texts)</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                        o Some frequently used phrasal verbs</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                          (lexical items) *</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                        ____________________________________________</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>Besitzverhältnisse      o Possessive pronouns, genitive and `of`</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>angeben                   construction *</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>Vergleichen             o Comparison of adjectives (irregulars:</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                          good, bad, many/much) and constructions</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                          with comparisons (than) *</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                        ____________________________________________</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>Mengen und              o Quantifiers and pronouns (e.g.: some, all,</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>Zahlen angeben            most,many, much, many, a lot, no, none,</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                          every, not anyany *, every, all) *</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                        o Numerals, ordinals (date)</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>____________________________________________________________________</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>Kommunikation und       o Agreeing (Yes, I do; Yes, I have; Neither</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>Handlungen steuern        have I; So do I) *</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>Kommentare,             o Expressing ability, asking and refusing</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>Bestätigungen,            permission and expressing possibility</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>Erlaubnis, Fähigkeit,     (can, can`t, may)</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>Möglichkeit,Verbot,     o Expressing internal (must) and external</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>Verpflichtung ausdrücken  (have to, should) necessity *</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                        o Expressing prohibition (mustn`t), lack of</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                          obligation and necessity (don`t have to,</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                          should) *</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>____________________________________________________________________</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>Aufforderung, Warnung,  o Use of imperative</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>Bitte, Wunsch,          o Expressing (polite) requests, offers and</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Angebote, Möglichkeit;    possibilities with modal auxiliaries</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bedingungen und Folgen    (can and could/I`d like to .../would)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">ausdrücken              o Expressing general conditions,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                          instructions and advice (if + present</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                          simple, ... present simple) *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die aufgelisteten Bereiche sind als Ergänzung zu den in der 1. und 2. Klasse erlernten Teilbereichen zu sehen. Die bereits erlernten Formen sind immer wieder zu verwenden und zu festigen. Im Vordergrund steht die Funktion der grammatischen Struktur.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die mit * angeführten grammatischen Elemente, die über das Niveau der produktiv beherrschten Strukturen hinausgehen, können in der</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse gelegentlich im  sollen in der 3. Klasse nur im rezeptiven</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Bereich vorkommen, wenn es für die Schülerinnen und Schüler möglich ist, die jeweilige Bedeutung der Strukturen aus dem Kontext zu erschließen. Diese sollten in der 4. Klasse jedoch im wesentlichen auch produktiv angewendet werden können.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den mit ** gekennzeichneten Elementen sollen die Schülerinnen und Schüler zwar begegnen, sie sollen aber nicht Gegenstand von Überprüfungen sein.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Funktionen              Grammatische Elemente/lexikalische Einheiten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Informationen geben     o Expressing factuality with future time</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und erfragen              reference (timetables etc and after if)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sachverhalte und          with present simple *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Handlungen (Routinen)   o Talking about a process or a period</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">als gegenwärtig,          of an activity in the past (past</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">vergangen und zukünftig   continuous)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">darstellen Dauer        o Expressing the connection between present</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">von Aktivitäten           and past with emphasis on the period or</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">ausdrücken                process of the activity (present perfect</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                          continuous)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                        o Expressing the speaker`s present</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                          retrospective connection between present</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                          view of events before a particular point</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                          in the past (past perfect) **</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                        o More conjunctions (when, before, while,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                          although, since) and relative (who, that,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                          which) and reflexive (myself,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                          yourself, ...) pronouns</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                        ____________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Personen/Sachen/        o Word grammar (e.g. clean/verb; clean up,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Tätigkeiten bezeichnen    clean/adj.; cleanly; cleaner, cleanness,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und beschreiben           cleanliness, cleaning lady), word building</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                          (word fields)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                        o Some frequent forms of phrasal verbs with:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                          away, back, down, in, off, on, out, over,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                          up and some other particles *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                        o Prepositions from a lexical perspective as</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                          they occur in texts (e.g. at school, at</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                          the cinemain town etc.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bedingungen, Folgen     o Expressing likely conditions (if + present</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und Abstraktheit          simple, will/won`t + base form)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">ausdrücken              o Expressing unlikely conditions (if + past</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                          simple, would + base form) *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                        o Expressing impossible conditions (if +</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                          past perfect, would have + third form) *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Über etwas berichten    o Reporting present situations (present</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                          simple) and reporting facts and activities</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                          (past simple and past continuous)) **</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Beschreibung von        o Referring to situations and actions with</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Prozessen                 general or unknown agents (Passive/present</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                          and past simple) only frequently used</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                          forms (not through transformation</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                          exercises) *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kommunikation und       o Asking for comments or confirmation by</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Handlungen steuern        using tags (most frequent forms in spoken</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ausdruck von              English)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Vermutungen,            o Expressing assumptions and uncertainty by</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Vorschlägen;              using modal auxiliaries such as `could,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gewissheit, Fähigkeit     might (possibility), may`</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und, Möglichkeit,       o Expressing ability (be able to) and</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">ausdrücken                giving and refusing permission in past</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                          tense (be allowed to) *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Französisch</b></absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kategorien          Unterkategorien          Beispiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Die Satzarten       Aussagesatz:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    gerade Wortfolge         Jean est malade.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Frage und Antwortsatz:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    reine Intonationsfrage</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    mit oder ohne Fragewort: Tu viens! Jean vient?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             Quand tu viens?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             Tu viens quand?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Frage mit “est-ce que”   Est-ce que tu viens?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    mit und ohne Fragewort:  Quand est-ce que tu</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             viens?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Aufforderungssatz        Viens! Tais-toi!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    (Imperativ)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verneinung          mit “ne ... pas”,        Jean ne vient pas.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    “ne ... personne”</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    “ne ... rien”            Je ne vois personne.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             Jean ne fait rien.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    “personne”, “rien”       - Qui est là? -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    in der Antwort           Personne.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             - Qu`est-ce que tu</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             fais? - Rien.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Die Nominalgruppe   Nomen: Genus, Numerus,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    einzelne zusammengesetzte</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Nomina</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Begleiter und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Stellvertreter:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    best. und unbest. Artikel beaucoup de chocolat</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    article partitif          beaucoup de pommes</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    article partitif in der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Verneinung                du chocolat/des pommes</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    adjectif demonstratif     Je ne mange pas de</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    adjectif possessif        chocolat/de pommes.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    adjectif indefini         Je viens. Toi, tu ne</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Grundzahlwörter           peux pas venir.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Personalpronomina:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Subjektspronomina         Je le vois.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    tonique/atone,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Objektspronomina le,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    la les, lui, leur,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    me/moi, te/toi, nous,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    vous,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Reflexivpronomina.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Stellung bei der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Personalform</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Adjektiv: Genus,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Numerus,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Übereinstimmung,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Stellung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Präpositionen       Die wichtigsten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Präpositionen und ihre</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Verwendung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Das Verb            Konjugation der Verben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    auf -er, -ir: indicatif</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    present, futur compose,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    imperatif, einige Formen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    des passe compose (vor</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    allem als present</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    accompli).</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Andere Verbklassen und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    unregelmäßige Verben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    nach Maßgabe der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Kommunikations-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    situationen.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Reflexive Verben.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Übereinstimmung des</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    passe compose der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    nichtrückbezüglichen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Verben mit “etre”</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erweiterungen des   Ergänzungen: complement   J`aime jouer au</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">einfachen Satzes    d`objet direct/indirect,  football.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    complement infinitif      Dis-lui de venir.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Attribute: complement de  la porte de la salle</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    nom proposition relative</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    mit “ou”, “qui”, “que”</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Adverbiale Bestimmungen:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    ursprüngliches Adverb     alors, puis .../le</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              matin, le soir ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    abgeleitetes Adverb</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Pour/sans + infinitif     Il m`a telephone pour</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              m`inviter. Il s`en va</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              sans saluer.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Der zusammen-       Beiordnung: “et”, “ou”,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gesetzte Satz       “mais”</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Unterordnung: “que”,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    “si”, “parce que”,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    “quand”, “pendant que”,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    “lorsque”, “comme”.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die grammatischen Elemente der 1. Klasse sind wieder aufzunehmen, weiterzuführen und zu ergänzen.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kategorien          Unterkategorien           Beispiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Die Satzarten       Aussagesatz:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    extraposition du sujet:   Jean, il est malade.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    extraposition de</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    l`objet:                  Jean, tu le vois?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Frage und Antwortsatz:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Einfache Inversion:       Ou vas-tu?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              Que fais ton pere?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Frage mit “Qu`est-ce      Qui est-ce que tu</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    qui”, “Qui est-ce que?”   vois?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              Qu`est-ce qui se</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              passe?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Frage mit prep.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    +qui/quoi                 A qui/quoi penses-tu?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verneinung          “ne ... jamais”,          Jean ne vient</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    “ne ... plus”             jamais/plus.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Die Nominalgruppe   Personalpronomina:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Objektspronomina: y, en</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Reflexivpronomina.        Je veux le voir.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Stellung beim Infinitiv</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Adjektiv:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Vergleichsformen          Jean est plus grand</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              que Jacques. Il est le</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              plus grand.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Das Verb            Konjugation der Verben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    auf -er, -ir:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Weitere Formen des passe  Je dormais. Tout a</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    compose, imparfait,       coup, le telephone</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    futur simple,             a sonne.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    conditionnel I</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erweiterungen des   Adverbiale Bestimmungen:  Jean parle plus</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">einfachen Satzes    Vergleichsformen des      lentement que son</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Adverbs                   frere. Jean parle le</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Hervorhebung              plus lentement.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              C`est moi qui l`ai</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              fait.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die grammatischen Elemente der 2. Klasse sind wieder aufzunehmen, weiterzuführen und zu ergänzen.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kategorien          Unterkategorien           Beispiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Die Satzarten       Aussagesatz:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Passivsatz                La souris est mangee</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              par le chat.Jean parle</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              plus</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Aufforderungssatz   Ohne imperatif            Tu viens, enfin!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              Entrer sans frapper!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              Tu ne recommenceras</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              pas!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verneinung          Restriktion mit           Je ne connais que son</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    “ne ... que”,             ami.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    “Rien ne” und “personne   Rien ne me manque.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    ne” in Kopfstellung       Personne n`est venu.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Die Nominalgruppe   Nomen: noms composes:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    genre, pluriel</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Begleiter und             On a besoin de pain</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Stellvertreter: article   (aber: Il nous faut du</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    partitif nach Verben mit  pain.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    “de” und vor</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Adjektiv + Nomen          Nous buvons du bon</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              lait.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Zahlwörter: Bruchzahlen,  Nous buvons de(s)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Sammelzahlen              bonnes boissons.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Pronomina: pronom</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    demonstratif, possessif,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    indefini; kombinierte     une dizaine, une</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Objektspronomina          quinzaine etc.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Adjektiv: Nomen als       Je le lui donne.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Adjektiv; näher bestimmte des cheveux marron;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Adjektive, Adjektive mit  ca fait tres femme;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Objekt                    des yeux bleu clair;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              il est content de son</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              travail</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Präpositionen       Weitere wichtige</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Präpositionen und ihre</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Verwendung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Das Verb            Konjugation: weitere</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    häufige unregelmäßige</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Verben;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Tempora:                  une campagne riante</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    plus-que-parfait;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    participe present in      Il me faut une</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    adjektivischer und in     secretaire sachant</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    satzwertiger Verwendung;  l`anglais.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Zeitenfolge in der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    indirekten Rede.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Subjonctif present</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    in häufigen Verwendungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erweiterungen des   Attribute: proposition</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">einfachen Satzes    relative mit “dont” und mit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    “preposition + qui”</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Adverbiale Bestimmungen:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    weitere Adverbien</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Der zusammen-       Unterordnung:             Pendant que je mange,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gesetzte Satz       Adverbialsätze mit        mon frere regarde</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    indicatif und mit         toujours la</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    subjonctif;               television.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Bedingungssatz mit “si”   J`irai a l`ecole bien</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    in den wichtigsten Formen que je sois malade.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Gerondif                  Si tu ne viens pas,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Satzwertige               je suis/serai fache.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Infinitivkonstruktionen:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    “apres + inf. passe”,     Si tu venais, je</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    “avant de + inf.”         serais content.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Hervorhebung              Si tu etais venu,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              j`aurais ete content.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              C`est aux voleurs</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              qu`il faut faire</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              attention.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Zeichensetzung      Grundregeln</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die grammatischen Elemente der 3. Klasse sind wieder aufzunehmen, weiterzuführen und zu ergänzen.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kategorien          Unterkategorien           Beispiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Die Satzarten       Frage und Antwortsatz:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Fragesatz mit komplexer   (Quand) les elections</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Inversion:                auront-elles lieu?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Passivsatz          “on” und rückbezügliche   Cette boisson se boit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Verben mit passiver       frais.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Bedeutung                 On vous demande au</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              telephone.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verneinung          Restriktion mit           Il ne parle guere.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    “ne ... guere”</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    mehrfache Verneinung:     Je ne bois ni biere</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    “ne .. ni .. ni”          ni vin.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Das Verb            Tempora: passe simple</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    (nur rezeptiv)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Übereinstimmung des</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    participe passe mit avoir</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    und der rückbezüglichen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Verben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Bedingungssatz mit “si”   Si tu etais venu,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    +plus-que-parfait         j`aurais ete content.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Bedingungssatz ohne “si”  Tu me donnerais</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              1000 francs que je ne</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              le ferais pas.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Italienisch</b></absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Grammatische Kategorien und Strukturen  Beispiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Proposizione enunciativa                Maria e tedesca.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Proposizione interrogativa              Maria e tedesca?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        E tedesca Maria?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Negazione e restrizione                 non + verbo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        non ... ancora, non ... piu,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        non ... mai ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Nomi:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">forma singolare e plurale,              libro - libri; casa - case</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">maschile e femminile</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Articoli:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">determinativi e indeterminativi         il, la, l`, lo, i, le, gli,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        un, una, un`, uno</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">articolo partitivo *                    di + articolo determinativo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pronomi e pronomi-aggettivi:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">pronomi personali soggetto              io, tu, lui ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">pronomi personali complemento diretto   lo incontro oggi; oggi</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">e indiretto, forme toniche e atone *    incontro lui; gli scrivo una</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        lettera; scrivo una lettera</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        a lui</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">frasi ideomatiche con “ce”, “ne”,       non lo so; che ne pensi;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">“lo”, “ci”, “la”                        farcela,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        c`e, ci sono, quanti ne</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        abbiamo oggi ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">pronomi e aggettivi possessivi *        E questa la mia penna?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        No, e la sua.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">pronomi e aggettivi dimostrativi        questo, quello</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">pronomi e aggettivi indefiniti          molto, poco, troppo, tanto,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        alcuni, niente, qualche,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        qualcosa, nessuno, qualcuno,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        ognuno ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">pronomi e aggettivi interrogativi       che, che cosa, chi, quanto,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        come, dove, perche, a chi,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        con chi ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">pronome relativo “che”                  Il ragazzo che ho visto ieri</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Aggettivi qualificativi:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">concordanza dell`aggettivo col nome     le mele rosse</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gradi dell`aggettivo: * comparativo     piu bello</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      * superlativo     il piu bello</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                        relativo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      * superlativo     bellissimo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                        assoluto</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verbi:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Le forme del verbo:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">le 3 coniugazioni                       Verbi in -are, -ere, -ire</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        nell`indicativo presente</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">verbi irregolari                        fare, andare, venire,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">frequenti                               essere, avere, uscire,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        potere, sapere, volere ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">verbi riflessivi *                      alzarsi, pettinarsi ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">L`uso dei tempi:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Presente</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">passato prossimo *                      avere + participio passato</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        essere + participio passato</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Modi del verbo:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Indicativo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">alcune forme del condizionale           vorrei, vorresti, potrei,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        mi piacerebbe ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">imperativo *                            parla! scrivi! va`! non +</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        infinito</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Avverbi *                               Franco parla velocemente</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Preposizioni e preposizioni articolate  di, a, da, in ... + articolo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        determinativo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Numerali: cardinali, ordinali,          uno, due ..., primo,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">frazionali                              secondo ..., un mezzo, un</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        quarto ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die mit * angeführten grammatischen Elemente sollen in der 1. Klasse nur im rezeptiven Bereich vorkommen, in der 2. Klasse jedoch auch produktiv angewendet werden können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Grammatische Kategorien und Strukturen  Beispiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Übung, Vertiefung und Weiterführung der Strukturen der 1. und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">2. Klasse</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pronomi e pronomi-aggettivi:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">pronomi personali combinati             Me lo dici?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        Non gliela (la casa) vende.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verbi:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Le forme del verbo:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">forma attiva e passiva                  Il cane morde il bambino.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        Il bambino e (viene) morso</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        dal cane.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        Il cane ha morso il bambino.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        Il bambino e stato morso dal</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        cane.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">L`uso dei tempi:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">passato prossimo                        pronome diretto + avere +</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        part. passato</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        Hai comprato le mele? Si, le</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        ho comprate.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">imperfetto *                            Coniugazione e uso.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        Ogni estate andavo al mare.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">passato remoto **                       solo ricettivo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">futuro semplice                         L`anno prossimo andro in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        montagna.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Modi del verbo:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">imperativo                              scrivi! scriva! scrivete!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        imperativo + pronome</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        complemento</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        scrivigli! lascialo!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        diglielo!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">condizionale *                          coniugazione</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        modo per chiedere un favore,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        per esprimere un dubbio, una</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        possibilita eventuale ecc.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        Le dispiacerebbe chiudere la</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        finestra?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        Che farei senza di te?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">congiuntivo *                           coniugazione</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        modo per esprimere la</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        soggettivita, un desiderio,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        un dubbio,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        un`esortazione ecc.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        E meglio che tu stia a casa.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        Mi dispiace che non abbiate</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        accettato l`invito.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">periodo ipotetico **                    Se avessi una macchina</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gerundio                                andando, scrivendo, dormendo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        andrei in vacanza.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        stare + gerundio</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die mit * angeführten grammatischen Elemente sollen in der 3. Klasse nur im rezeptiven Bereich vorkommen, in der 4. Klasse jedoch auch produktiv angewendet werden können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Den mit ** gekennzeichneten Elementen sollen die Schülerinnen und Schüler zwar begegnen, sie müssen sie aber nicht aktiv beherrschen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Russisch</b></absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kategorien          Strukturen                Beispiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Satzarten           Aussagesatz, Fragesatz,   On citaet knigu.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    einfache Gliedsätze *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              Citaet li on knigu?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Verneinung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Nomen               Geschlechtsregeln,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    nominale Deklination</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    häufige unregelmäßige</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Formen *                  goroda *, v uglu *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pronomen            pronominale Deklination   ja, ty, ...; moj,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    (Personal-, Possessiv-,   tvoj, ..., ego</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Demonstrativ-,            ee, ich; etot, eta,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Interrogativ-,            eto; kto, cto, kakoj</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Reflexivpronomen *)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Adjektiv            Deklination der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Adjektiva (in allen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Fällen *)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    häufige Kurzformen der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Adjektiva                 bolen, zdorov, nuzen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verb                regelmäßige Konjugation   citaju, -aes`, budu</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    im Präsens                citat`</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Präteritum und Futur      pro/cital (-a, -i)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    vollendeter und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    unvollendeter Verben      pri/sel (-sla, -sli) *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    häufige modale Strukturen nado, nuzno, mozno</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    häufige Imperativformen   skazi/te, napisi/te,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              otvet`/te</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    “haben” und “nicht haben” u menja (est`), net</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              u menja byl (-a, -o,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              -i), ne</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              bylo *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    häufigste Verben mit      brat`, vzjat`, pit`,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    schwieriger Konjugation*  est`, iditi, echat` *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Numerale            Grundzahlwörter           2 brata, 20 ucenikov</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    (bis 1000 *) und ihre</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Rektion</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Deklination der           pervyj, pjatyj</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Ordnungszahlwörter</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    (bis 100 *)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Alters- und Datumsangaben mne 12 let</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              27 marta ... goda</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Darüber hinausgehende Strukturen können       chotet`, moc`, kak ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">lexikalisch geboten werden.                   zovut?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              dvoe detej *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrstoff der 1. Klasse soll wiederholt, gefestigt und weitergeführt werden. Für die Weiterführung kommen in erster Linie die im Lehrstoff der 1. Klasse mit * gekennzeichneten Strukturen und Beispiele in Frage.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dabei gilt wiederum, dass darüber hinausgehende Strukturen lexikalisch geboten werden können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kategorien          Strukturen                Beispiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Nomen               Besonderheiten der        mat`, doc, ljudi;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Deklination, Deklination  Ivanov;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    der Familiennamen,        deti, imja, vremja:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    einige Ausnahmen *        anglicanin-anglicane</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              *,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              derevo-derev`ja *, ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pronomen            Besonderheiten, einige    nikto, nicego;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Negativpronomen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Indefinitpronomen         -to, -nibud`</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Adjektiv            weiche Adjektiva,         niznij; bystree, -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Steigerung, weitere       vsego, -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Kurzformen                vsech, bolee bystryj</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              samyj bystryj;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              bol`sij *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verb                Verbalaspekt in           pisal/napisal pis`mo;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Präteritum, Futur,        idti-chodit`, echat`</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Imperativ und Infinitiv,  -ezdit`;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Verben und Fortbewegung,  prijti-prichodit`,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    einige präfigierte        uechat` -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Verben der Fortbewegung   uezzat`;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    häufige schwierigere      po/blagodarit`;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Verben *                  nel`zja, dolzen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    modale Strukturen und     chotet`</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    unpersönliche Wendungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Konjunktiv in häufigen    chotel by; nuzno-nado-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Wendungen                 vazno-chotet`,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    (im Konditionalsatz *)    ctoby * ...;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Wiedergabe der russischen citaja *, otkryt(yj)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    (Adverbial) - Partizipien</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    im Deutschen *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    häufige passivische       dom stroitsja,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    und unpersönliche         dom byl</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Konstruktionen            postroen; tam mnogo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              strojat</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              eslo vojti v</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              komnatu * ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Numerale            Deklination der           s dvuch do trech,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Grundzahlwörter in        okolo desjati;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    wichtigen Wendungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Sammelzahlwörter          oba, obe, troe,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              cetvero *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Darüber hinausgehende Strukturen können       chocetsja, pridetsja:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">lexikalisch geboten werden.                   procitav *; lucsij,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              men`sij;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              nekogo *; davajte</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              posmotrim</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrstoff der 3. Klasse soll wiederholt, gefestigt und weitergeführt werden. Für die Weiterführung kommen in erster Linie die im Lehrstoff der 3. Klasse mit * gekennzeichneten Strukturen und Beispiele in Frage.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darüber hinausgehende Strukturen können lexikalisch geboten werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Spanisch</b></absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kategorien          Strukturen                Beispiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Satzarten           Oraciones enunciativas e  Carlos lee el libro.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    interrogativas            Como estas?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verneinung          Negacion                  Juan no viene.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              No, no me llamo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              Carlos, yo soy Pedro.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Nomen               Genero y numero           el tren; las mujeres;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Articulo definido e       unos chicos</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    indefinido</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pronomen            Pronombres personales:    tu, a mi me gusta,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    uso y posicion respecto   levantate!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    al verbo; a + personas *  Tengo que decirte una</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    respecto al verbo; a      cosa.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    + personas *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Pronombres demostrativos  esta, este, aquel,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              aquella, esta chica</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                               Posesivos      tu manzana, un amigo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              mio</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                               interrogativos Que haces?, Donde</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              vives?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                               relativos      La maestra que esta</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              alli i ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Adjektiv            Concordancia de los       un vaso pequeno</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    nombres y adjetivos</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Grados de la              Es mas grande que tu.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    comparacion *             Es el mas caro. Mi</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              hermano</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              mayor/menor ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              Este libro es tan</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              interesante como ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verb                Conjugacion de los</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    verbos regulares en</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    -ar, -er, -ir</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Conjugacion de los</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    verbos irregulares mas</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    usados y de los</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    auxiliares haber,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    ser y estar               Hay fresas. El</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              parque esta cerrado,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              el parque es grande.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Verbos modales: poder,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    querer, tener</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Tiempos simples y</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    compuestos:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    - Presente</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    - Futuro compuesto        Voy a ver.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    - Condicional **</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    - Imperativo en           Toma!, lavate!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      afirmacion</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    - Preterito perfecto,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      indefinido, imperfecto</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      de los verbos mas</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      frecuentes</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Verbos reflexivos *       Me llamo ... Se</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              levanta a las 6.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Adverb              Adverbios de lugar        Ven aca!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    - de tiempo               Ya lo se!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    - de modo                 Casi no lo veo!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    - de cantitad             Cuanto quieres?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    - de afirmacion,          A lo mejor viene.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      negacion, duda *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Adverbios en - mente *    felizmente</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Präpositionen       Preposiciones *           de, a, entre ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Numerale            Numerales; la hora y la   Uno, dos; primero,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    fecha                     segundo ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die mit * angeführten grammatischen Elemente sollen in der 1. Klasse vorwiegend im rezeptiven Bereich vorkommen, in der 2. Klasse jedoch auch produktiv angewendet werden können. Den mit ** gekennzeichneten Elementen sollen die Schülerinnen und Schüler zwar begegnen, sie sollten aber nicht Gegenstand von Überprüfungen sein.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kategorien          Strukturen                Beispiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Satzarten           Oraciones complejas y     Sera ella quien</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    subordinadas              contestara.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    (relativas, temporales,   Cuando llueve, la</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    causales,                 gente no sale. Si</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    condicionales ...) *      hiciera buen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              tiempo, saldriamos</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              a pasear.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Oraciones pasivas *       Esta casa se va a</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              vender. La casa ha</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              sido vendida.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verneinung          Negacion con no,          Ni el ni sus hermanos</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    ni ... ni, nunca,         lo saben.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    nadie/ninguno, en         Nadie ha dicho eso.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    absoluto ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Nomen               Particularidades:         la senora Perez; el</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Genero y numero           hambre, el ala ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Articulo definido e       Lo que mas me gusta</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    indefinido:               ... El chico tendra</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    lo/unos                   unos 15 anos.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              Ya tengo piso. He</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Desaparicion del          hablado con otro</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    articulo                  senor.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pronomen            Pronombres personales:    El senor Lopez? - No</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    le/lo; se lo              lo/le veo.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              Le doy el coche. Se</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              lo doy.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Pronombres relativos:     el que mejor trabaja;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    el que/el cual;           la fiesta a que me</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    cuyo *                    invitaron; una amiga</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              cuya madre ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Adjektiv            Grados de la comparacion  Ya es mayor. Es</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              interesantisimo.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              Cuesta mas de</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              5 000 pesetas.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verb                Conjugacion de los</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    verbos irregulares mas</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    usados</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Tiempos:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    - Preterito               Creia que habia</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      pluscuamperfecto        llegado.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    - Presente y preterito    Ojala (que) tenga</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      ** de subjuntivo        suerte! Si tuvieses</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              tiempo! Espero que</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              vengas.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    - Imperativo con          Damelo! Digasela!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      pronombre compuesto *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      Verbos reflexivos *     Me olvide de tu</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              recado. No me muevo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              de aqui. Siempre</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              se pelean.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Perifrasis verbales con   Tengo que ir a</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    infinitivo *              la escuela.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    con gerundio **           Sigo estudiando ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    estar + gerundio *        Estoy cantando</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              canciones.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Präpositionen       Preposiciones             Por Vd., para mi</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              trabajo, segun el ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Numerale            Numerales mas complejos   Una docena, una</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              quincena.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die mit * angeführten grammatischen Elemente sollen in der 3. Klasse vorwiegend im rezeptiven Bereich vorkommen, in der 4. Klasse jedoch auch produktiv angewendet werden können. Den mit ** gekennzeichneten Elementen sollen die Schülerinnen und Schüler zwar begegnen, sie sollten aber nicht Gegenstand von Überprüfungen sein.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Tschechisch</b></absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kategorien          Strukturen                Beispiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Satzarten           Aussagesatz, Fragesatz    Hleda papiry., Hleda</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Verneinung                papiry? Nehleda</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              papiry.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Satzglieder         Kongruenz                 Petr a Jana sli,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Rektion *                 rozumim tomu, zavolam</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              ti</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wortbildung *       Grundprinzipien der       boj - bojovat; skocit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Suffigierung,             - vyskocit; vodovod</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Präfigierung, Komposition</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Nomen               Genus der Nomina,         hrad, stroj; mesto,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    nominale Deklination      more; zena, duse,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    (Abweichungen und         dlan, kost; starosta;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Besonderheiten *)         psani; kure</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pronomen            Pronominale Deklination   ja, ty, my vy; on;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    der verschiedenen Typen   muj, moje; ten; kdo,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    der Pronomina *           co; vsechen; jenz,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              tentyz; nikdo, nic;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              nekdo, neco</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Adjektiv            Deklination der           mlady, cizi;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    qualitativen Adjektiva</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Steigerung der Adjektiva  mily - milejsi; hezky</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              - hezci</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Numerale            Deklination der           jeden, dva, tri,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Ordinalia, Kardinalia     ctyri, pet, sto,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              tisic;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              prvni, druhy</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verbum              Grundprinzipien des       nese, bere pece, maze,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Verbalaspekts *           umre; tiskne, mine;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Präsenskonjugation *      kryje, kupuje; prosi,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              trpi, sazi; dela; byt,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              vzit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Präteritum                delal, prosil, tiskl</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    unvoll. und voll.         budu cist - prectu</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Futurum *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Imperativ                 Delej! Jdi! Tiskni!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Modale Strukturen *       lze, musi se, smi se,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              ma se, je treba</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Passivpartizipien *       nesen, tisknut/tisten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Darüber hinausgehende Strukturen können       chtit, moci</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">lexikalisch geboten werden.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrstoff der 1. Klasse wird wiederholt, gefestigt und weitergeführt. Für die Weiterführung kommen in erster Linie die im Lehrstoff der 1. Klasse mit * gekennzeichneten Strukturen und Beispiele in Frage.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dabei gilt wiederum, dass darüber hinausgehende Strukturen lexikalisch geboten werden können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kategorien          Strukturen                Beispiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Satzarten           Nebensätze und ihre       kudy, kdyz, kdykoli,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Einleitung *              jak, jakmile, dokud,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              nez, abych</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Satzglieder *       Wortstellung und ihre     Dnes se mi to vsak</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Funktionen *              nepodarilo. To nemuze</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              vedet nikdo - To nikdo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              nemuze vedet - Nikdo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              to nemuze vedet.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    spezielle Konstruktionen  prisli jen dva, bylo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    mit Numeralia,            nas pet, prislo jich</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Indefinitpronomina        nekolik</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kasus               Gebrauch der Kasus,       byt lekarem, jit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Präpositionen *           lesem, po ulici</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wortbildung *       Suffigierung,             tvorit - pretvaret,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Präfigierung von Verben   psat - dopsat - napsat</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    (im Zusammenhang mit der  - popsat - prepsat -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Aspektbildung) *          zapsat</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Nomen               Deklination der           v Ceskych</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Ortsnamen *               Budejovicich, v</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              Breclavi, z Vysocan</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pronomen            Besonderheiten einiger    jenz, tentyz; lec-,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Pronomina *               kde-, -koli</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Adjektiv            Deklination der           mamincin, bratruv;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    possessiven Adjektiva</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    prädikative Form der      zdrav, nemocen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Adjektiva</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Numerale            Deklination der           dvoje, troje,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Gattungszahlwörter        ctvero/dvoji, troji,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              ctvery</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verbum              unvollend. Futurum von    ponesu;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Bewegungsverben mit po- *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    unpersönliche             rika se; dum</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Konstruktionen, Passiv    je postaven -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              stavi se dum</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Konjunktiv                hledal bych</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Bildung von               prinest - prinaset</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Aspektpaaren *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Aktionsarten *,           smat se - rozesmat se</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    bestimmte und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    unbestimmte Verben *,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Iterativa *               jit - chodit;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                              chodiv(av)at</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Transgressiv *            nesa, (do)nessi</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Verbaladjektiva *         studujici, praci</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrstoff der 3. Klasse soll wiederholt, gefestigt und weitergeführt werden. Für die Weiterführung kommen in erster Linie die im Lehrstoff der 3. Klasse mit * gekennzeichneten Strukturen und Beispiele in Frage.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dabei gilt wiederum, dass darüber hinausgehende Strukturen lexikalisch geboten werden können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Slowenisch</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Zuordnung der grammatischen Strukturen und lexikalischen Einheiten zu den Funktionen ist exemplarisch zu verstehen. Die angeführten Strukturen werden zum Teil auch in anderen Zusammenhängen auftreten. Darüber hinaus gehende Formen und Strukturen können auf lexikalischer Ebene geboten bzw. erarbeitet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Funktionen          Grammatische Strukturen/lexikalische Einheiten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Information geben   o Pripovedna in vprasalna poved v trdilni in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und erfragen          nikalni obliki</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o Samostalnik: spol; 1., 4. in 2. sklon v</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      ednini, dvojini in mnozini; najpogostejse</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      mnozinske besede (vrata, ocala, hlace ipd.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sachverhalte und    o Ujemanje pridevnika in pridevniskih</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Handlungen (Rou-      besed (vprasalni in svojilni</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">tinen) als            zaimki, vrstilni stevniki), stopnjevanje</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gegenwärtig,          z bolj/najbolj oz. manj/najmanj</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">vergangen           o Osnovni stevniki: vezava (sklon in stevilo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und zukünftig         povedka)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">darstellen          o Osebni zaimek: 1., 4. in 2. sklon v vseh</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      osebah in stevilih, naglasene in naslonske</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      oblike, stava naslonk, izpust osebnega zaimka</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      kot nepoudarjenega osebka</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Personen/Sachen/    o Glagol: trdilne in nikalne oblike sedanjika</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Tätigkeiten           od biti; sedanjik, preteklik in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">bezeichnen und        prihodnjik (ujemanje pri delezniku na - l);</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">beschreiben           povratni glagol (stava naslonke se); osnovno</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      uporabno znanje o glagolskem vidu</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      (zakljucenost pri dovrsniku, neizrazanje</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      zakljucenosti pri nedovrsniku); tikanje in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      vikanje</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o Prislov: izpeljava prislovov nacina iz</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      kakovostnih pridevnikov, stava v trdilnem in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      nikalnem stavku, ujemanje pri rad,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      stopnjevanjc z bolj/najbolj in manj/najmanj</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o Predlog: vezava s 4. in 2. sklonom</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Besitzverhältnisse  o Vprasalnica ali (zborno), a (pogovorno) oz.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">angeben               izpust pri odlocevalnih vprasanjih;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      vprasalnice (k-/c-) pri dopolnjevalnih</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      vprasanjih (kdo, kaj, kaksen, kateri, cigav,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      koliko, kam, kdaj, kako, zakaj ipd.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Vergleichen         o Kolicinski izrazi: vezava (2. sklon, povedek v</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      ednini)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o Veckratno zanikanje ob nikalnih zaimkih</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      (nihce. nic itd.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mengen angeben      o Naslonske glagolske oblike in besede</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kommunikation und   o lahko, smem</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Handlungen steuern  o moram, ne smem, naj</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und Stellungnahmen  o (ne) znam, lahko - ne morem</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">abgeben;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erlaubnis,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fähigkeit,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Möglichkeit,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verbot,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verpflichtung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">ausdrücken</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Aufforderung,       o Velelnik, velelna poved</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bitte, Wunsch       o Vprasalna poved, prosim, zelim, rad bi +</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      deleznik na - l</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die aufgelisteten Bereiche sind als Ergänzung zu den in der 1. und 2. Klasse erlernten Teilbereichen zu sehen. Die bereits erlernten Formen sind immer wieder zu verwenden und zu festigen. Im Vordergrund steht die Funktion der grammatischen Struktur.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Funktionen          Grammatische Strukturen/lexikalische Einheiten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Informationen geben o Samostalnik: moska, srednja, zenska a-jevska</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und erfragen          in zenska i-jevska sklanjatev; najpogostejse</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      posebnosti (clovek, otrok, mati, mnozinske</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      besede ipd.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o Sklanjatev ter ujemanje pridevnika in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sachverhalte und      pridevniskih besed (vprasalni, svojilni in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Handlungen            kazalni zaimki, vrstilni stevniki), dolocna</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(Routinen) als        in nedolocna oblika (tudi velik/veliki in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gegenwärtig,          majhen/mali), priponsko stopnjevanje, svojilni</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">vergangen und         pridevniki na -ov/-ev in -in (bratov, ucencev,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">zukünftig             sestrin)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">darstellen          o Osnovni stevniki: vezava oz. ujemanje v vseh</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      sklonih</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o Osebni zaimek: sklanjatev, naglasene,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      naslonske in navezne (zame ipd.) oblike; stava</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      naslonk</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Dauer von           o Glagol: namenilnik pri glagolih premikanja;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Aktivitäten           pogojnik; uporabno znanje o glagolskem vidu</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">ausdrücken            (zakljucenost pri dovrsniku, neizrazanje</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      zakljucenosti pri nedovrsniku); deleznik</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      na -n/-t za izrazanje stanja (in trpnika);</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      posebnosti (grem, vem, jem, dam, ipd.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Personen/Sachen/    o Prislov: priponsko stopnjevanje</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Tätigkeiten         o Predlog: v, na, ob (4. in 5. sklon); pred,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">bezeichnen und        pod, nad, med, za (4. in 6. sklon); iz,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">beschreiben           z/s, od (2. sklon); v - iz, na - z/s,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      ob - stran od; k/h (3. sklon); z/s (6. sklon);</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      idr.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o Veznik: priredni in podredni vezniki po</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      potrebi</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o Besedni red (navadni, posebni, izredni),</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      naslonski niz (stava naslonk)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bedingungen, Folgen o Intonacija (povedna, vprasalna, velelna) in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und Abstraktheit      poudarjanje</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">ausdrücken          o Zapletenejsi kolicinski izrazi (pol kile</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      kruha ipd.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Über etwas          o Naklonski glagoli in besede ob pogojniku;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">berichten             lahko bi, ne bi mogel/mogla, (ne) smel/a bi</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o hocem, hotel bi; moram, moral bi; treba je,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Beschreibung von      treba bi bilo; ipd.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Prozessen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ausdruck von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Vermutungen und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Spekulationen, von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Absichten und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">äußeren Zwängen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Bosnisch/Kroatisch/Serbisch</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterschiede zwischen Bosnisch, Kroatisch und Serbisch sollen im Rahmen von einzelnen grammatischen Kategorien und Strukturen geboten werden. Ebenso soll in den lexikalisch gebotenen Strukturen darauf hingewiesen werden. In den im Lehrplan angeführten Beispielen werden Unterschiede mit // gekennzeichnet.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Grammatische Kategorien und Strukturen  Beispiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Satzarten                               Mila ima knjigu. Ima li Mila</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        knjigu?//</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Einfacher Satz - Aussagesatz,           Da li Mila ima knjigu?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        Sto//Sta ima Mila?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fragesatz Verneinung, Befehlssatz       Mila nema knjigu. Daj, Mila,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        knjigu!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Nomen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geschlechtsregeln, Deklination          otac, majka, dijete//dete;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        sin, sina, sinu ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">regelmäßige und häufige unregelmäßige   mladic-mladici,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pluralformen *                          knjiga-knjige, selo-sela;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        otac-ocevil, *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        covjek//covek-ljudi *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pronomen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Personal-, Possesiv-, Demonstrativ-,    ja, ti; moj, tvoh, svoj;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Interrogativ-, Reflexivpronomen, das    ovaj, ova, ovo; onaj, ona,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pronomen sebe, se, Relativpronomen      ono; tko//ko, sto//sta;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        kakav, kakva, kakvo; ciji,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        cija, cije; koji, koja, koje</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Adjektiv</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Adjektivdeklination (bestimmte und      lijep//lep grad,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">unbestimmte Form) *                     lijepa//lepa</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Komparation (regelmäßige und            zemlja, lijepo//lepo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">unregelmäßige)                          dijete//dete;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        nov-novi *,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        jasan-jasniji-najjasniji,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        dobar-bolji-najbolji</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verb</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">regelmäßige Konjunktion im Präsens      vidim, gledam, kupujem</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(-im, -am, -em), Verneinung             (ne vidim)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">unregelmäßige Verben im Präsens         biti (jesam/nisam),</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        htjeti//hteti (hocu, necu),</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        imati, ici, doci, moci,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        pisati-pisem,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        plakati-placem *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Konsonantenveränderungen im Präsens</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(Jotierung und Palatalisierung) *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">reflexive Verben                        zvati se, kupati se,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        sjecati se//secati se</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Imperativ von häufig gebrauchten        Cuj! Cujte! Dodi! Dodite!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Konjugation im Perfekt und Futur        ja sam citao, ja cu</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        citati//citacu</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Konditional (Potenzialis I) Wunsch,     ja bih pisao, pisala ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Möglichkeit *                           lsao bih kuci</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verbalaspekt (imperfektive und          Lijepo//lepo bismo se</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">perfektive Verben; Präfigierung und     odmorili *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Suffigierung) *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">se - Passiv                             Kuca se gradi.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Numerale</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Grundzahlen und ihre Deklination,       (dvoje, troje) -oje;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sammelzahlwörter *                      * -ero, -oro (cetvero,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        cetvoro) *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Partikeln</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">häufig gebrauchte Modal-,               sigurno, mozda, nikako,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Konversationspartikeln und Partikeln    svakako, slobodno, valjda,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">des Grades                              dosta, gotovo, malo, mongo,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        jos nesto</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Präpositionen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(in adverbialen Bestimmungen des        na(ulici), u (gradu), od</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ortes und der Zeit)                     (jutra) do(mraka),</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        prije//pre, poslije//posle,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        u ponedjeljak //ponedeljak),</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        u ozujku//martu) *</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrstoff der 1. Klasse soll wiederholt und gefestigt werden. Die mit * gekennzeichneten Strukturen und Beispiele kommen für die Weiterführung in Frage. Darüber hinausgehende Strukturen können lexikalisch geboten werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Grammatische Kategorien und Strukturen  Beispiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Textstrukturen                          Biste li bili tako ljubazni</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(sprachlichen Handlungen zugeordnet)    da ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(indirekte und direkte Rede)            Uzela bih na tvom</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        mjestu//mestu ... Rekla je</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        da/neka je on nazove. Rekao</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        je da ce doci.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Der komplexe Satz                       Igram tenis kad imam</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wortfolge, Gliedsätze, Haupttypen       vremena. Kad imam vremena,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">der Nebensätze                          igram tenis. Nije dosao u</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        skolu stoga//zato sto je</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        bolestan.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verb                                    mahati-mahnuti;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        baciti-bacati;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verbalaspekt (Erweiterung)              moci, leci, peci, zeci,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        reci *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verben mit Konsonantenveränderungen *   Govorio je onako kako je bio</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        naucio.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Plusquamperfekt, Konditional I und II   Da je dosao, ne bismo imali</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und der Gebrauch in                     problema. *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Konditionalsätzen *                     Cesta je izgradena. Cesta</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Passiv, Partizip Passiv                 Ce biti izgradena.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Modalverben                             htjeti//hteti, imati,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        morati, smjeti//smeti,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        trebati, znati,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        zeljeti//zeleti</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        On smije doci.//On sme da</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        dode.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Nomen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildung (Präfigierung und               meduvrijeme//meduvreme *,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Suffigierung) *                         prijatelj *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erweiterung (Flexion,                   stol//sto-stolovi,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Stammerweiterung)                       brod-brodovi</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Lehnwörter (Unterschiede S/B/K)         sportas//sportist(a)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pronomen                                netko//neko, nesto,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erweiterung und indefinite Pronomen     nitko//niko,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pronominalphrasen *                     svatko//svako; ni od koga,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        ni s kim;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        ni o cemu pametnom, s</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        ovakvima kao Vi</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Adjektiv</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">weitere Steigerungsformen, Steigerung   brz-brzi-najbrzi</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">durch Wortbildung *                     prelijepa//prelepa,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                        preskup *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrstoff der 3. Klasse soll wiederholt, gefestigt und weitergeführt werden. Die im Lehrstoff der 3. Klasse mit * gekennzeichneten Strukturen und Beispiele sollen durch die Weiterführung erfasst werden. Alle darüber hinausgehenden Strukturen können im Rahmen der Sprechhandlungen lexikalisch geboten werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Ungarisch</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Zuordnung der grammatischen Strukturen und lexikalischen Einheiten zu den Funktionen ist exemplarisch zu verstehen. Die angeführten Strukturen werden auch in anderen Zusammenhängen auftreten (auch für 3. und 4. Klasse). Darüber hinaus gehende Formen und Strukturen können auf lexikalischer Ebene geboten bzw. erarbeitet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Die mit * angeführten grammatischen Elemente können in der</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse im rezeptiven Bereich vorkommen, sollen aber erst in der</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse produktiv angewendet werden.</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Funktionen          Grammatische Strukturen/lexikalische Einheiten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Nevelö:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Informationen geben o Hatarozott, hatarozatlan</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und erfragen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Ige:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sachverhalte und    o Kijelentö mod jelen idö alanyi ragozas</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Handlungen          o Kijelentö mod mult es jövö idö alanyi es</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(Routinen) als        targyas ragozas *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gegenwärtig,        o Modbeli segedigek kijelentö mod jelen idöben:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">vergangen             tud, akar, szeret</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und zukünftig       o Szeretne</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">darstellen          o Modbeli segedigek kijelentö mod mult es jövö</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      idöben *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o ikes igek kijelentö mod jelen idöben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o ikes igek kijelentö mod mult es jövö idöben *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o igekötös igek kijelentö mod jelen, mult es</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      jövö idöben *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o letige allito es tagado alakja kijelentö mod</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      jelen idöben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o letige allito es tagado alakja kijelentö mod</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      mult es jövö idöben *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o igevonzatok</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o felszolitas: legyen/legy szives!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Personen/Sachen/    Nevszok:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Tätigkeiten         o a többes szam jele (-k), a targy ragja (fönev,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">bezeichnen und        melleknev, szamnev)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">beschreiben         o a helyhatarozo ragjai, az idöhatarozo ragjai,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      a reszeshatarozo ragja (-nak/-nek)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o az eszközhatarozo ragjai</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o mod- es allapothatarozo ragjai: -ul/-ül,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      -an/-en *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Besitzverhältnisse  o a birtokos jelzö ragja (-nak/-nek)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">angeben             o a birtokos szemelyjelek *, a birtokjel -e</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o a melleknev fokozasa, hasonlitas *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Vergleichen         o szamnevek (hatarozatlan, hatarozott,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      töszamnev, sorszamnev, keltezes)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Hatarozoszo:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o helyhatarozoszok, idöhatarozoszok</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Nevmasok:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o szemelyes (alany- es targy * esetben),</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      birtokos, mutato, kerdö</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mengen angeben      Nevutok:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o alatt, fölött, mellett, mögött, elött, között,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      utan, mulva</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o a szemelyes nevmas nevutos alakjai *(alattam,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      stb.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kommunikation und   Kötöszok:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Handlungen          o es, hanem, is, de, mert *, vagy, ezert, tehat</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">steuern/              *, hogy, amikor, azert ... mert *, ha *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Stellungnahmen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">abgeben             Szoalkotas:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erlaubnis,          o szoösszetetel,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fähigkeit,          o szokepzes: -z, -l, -kodik/-kedik/-ködik,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Möglichkeit,          -as/-es, -s *, -tlan/-tlen*, -u/-ü *, -i,-dik,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verbot,               -sag/-seg *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verpflichtung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">ausdrücken          Mondattan:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o kijelentö, kerdö, allito, tagado (kettös</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Aufforderung,         tagadas), tömondatok, bövitett mondatok,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bitte, Wunsch         összetett mondatok</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o szorend</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die aufgelisteten Bereiche sind als Ergänzung zu den in der 1. und 2. Klasse erlernten Teilbereichen zu sehen. Die bereits erlernten Formen sind zu vertiefen und zu festigen. Im Vordergrund steht die Funktion der grammatischen Struktur. Die Zuordnung der grammatischen Strukturen und lexikalischen Einheiten zu den Funktionen ist wiederum exemplarisch zu verstehen. Die angeführten Strukturen werden zum Teil auch in anderen Zusammenhängen auftreten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die mit * angeführten grammatischen Elemente können in der</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse im rezeptiven Bereich vorkommen, sollen aber erst in der</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse produktiv angewendet werden.</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Funktionen          Grammatische Strukturen/lexikalische Einheiten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Informationen       Ige:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">geben und erfragen  o felszolito mod alanyi es targyas ragozas</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o a “visz” tipusu igek ragozasa</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sachverhalte und    o felteteles mod jelen es mult idö alanyi es</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Handlungen            targyas ragozas *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(Routinen) als      o szabad, kell , lehet, erdemes stb. + fönevi</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gegenwärtig,          igenev *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">vergangen und       o igekötös igek, helyük a a mondatban</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">zukünftig           o igevonzatok</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">darstellen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Nevszo:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Dauer von           o a modhatarozo ragjai: -kent *, -keppen *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Aktivitäten         o az ok- es celhatarozo ragjai: -ert, *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">ausdrücken          o az eredet- es eredmenyhatarozo ragjai:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      -bol/-böl; -tol/-töl, -va/-ve *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Personen/Sachen/    o a szamhatarozo ragja: -szor/-szer/-ször</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Tätigkeiten         o a birtokos szemelyjelek több birtok eseten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">bezeichnen und      o a tulajdonnevek helyesirasa *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">beschreiben         o a melleknevi vonzatok</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o a törtszamnevek</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bedingungen/Folgen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und Abstraktheit    Hatarozoszo:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">ausdrücken          o helyhatarozoszok, idöhatarozo-szok,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      modhatarozoszok, allapothatarozo-szok</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Über etwas</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">berichten           Igenev: (Anm.: richtig: Ingenev Z 5. BGBl. II</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                            Nr. 232/2002)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    fönevi-, melleknevi- * es hatarozoi igenev *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Beschreibung von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Prozessen           Nevmas:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o visszahato, kölcsönös, mutato, kerdö,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      vonatkozo, hatarozatlan, altalanos *</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Nevuto:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o a helyhatarozo nevutoi a honnan es hova</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      kerdesre (alol, ala stb.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o az idöhatarozo nevutoi (alatt, utan, ...),</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      ragos nevutos formai * (-tol fogva, -on at)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ausdruck von        o a modhatarozo nevutoi: nelkül, szerint</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Vermutungen und     o az ok- es celhatarozo nevutoi: miatt, vegett *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Spekulationen, von  o a szemelyes nevmasok nevutos alakjai *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Absichten und         (bennem, elem, hozzam, stb.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">äußeren Zwängen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Kötöszo:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o melle- es alarendelö mondatok kötöszoi, paros</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      kötöszok</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Szoalkotas:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o szoösszetetelek</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o szokepzes: a leggyakoribb es legproduktivabb</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      kepzök</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    Mondattan:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o mellerendelö összetett mondatok elmelyitese,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      alarendelö összetett mondatok</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Kroatisch</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Zuordnung der grammatischen Strukturen und lexikalischen Einheiten zu den Funktionen ist exemplarisch zu verstehen. Die angeführten Strukturen werden auch in anderen Zusammenhängen auftreten. Darüber hinaus gehende Formen und Strukturen können auf lexikalischer Ebene geboten bzw. erarbeitet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Funktionen          Grammatische Strukturen/lexikalische Einheiten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Informationen       o Izjavna i upitna recenica u potvrdnom i</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">geben und             nijecnom obliku</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">erfragen            o Imenice: rod; padezi u jednini i mnozini;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      najgusce mnozinske rici (vrata, ocalji,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      hlace).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sachverhalte und    o Sloznost pridjeva (upitne i posvojne</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Handlungen            zamjenice, redni broji)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(Routinen) als      o Glavni broji: konstrukcija padeza i</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gegenwärtig,          upotribljavanje predikata</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">vergangen und       o Licna zamjenica: deklinacija u svi lici i</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">zukünftig             broji, naglaseni i enkliticni obliki</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">darstellen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Personen/Sachen/    o Glagoli: potvrdni i nijecni obliki sadasnjosti</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Tätigkeiten           od “biti”; sadasnjost, proslost i buducnost</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">bezeichnen und        (srocnost kod glagolskog pridjeva na -o, -la,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">beschreiben           -lo); povratni glagol (polozaj enklitike</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      “se”); osnovno znanje upotribljavanja</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      glagolskoga vida (zakljucenost kod dovrsene</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      radnje, neizrazavanje zakljucenosti kod</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      nedovrsene radnje); “ti”kanje i “vi”kanje.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Besitzverhältnisse  o Prilogi: izvedba prilogov iz pridjevov,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">angeben               polozaj u potvrdnoj i nijecnoj recenici</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Vergleichen         o Prijedlogi: s razlicnimi padezi</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mengen angeben      o Upitna cestica “li” kot znak odlucnog pitanja</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o Kolicinski izrazi: u vezi s genetivom,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      predikat u jednini</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o Veckratno nijekanje kod nijecnih namjenic</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      (nista itd.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kommunikation und   o Smim</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Handlungen steuern  o Moram, ne smim, neka</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und Stellungnahmen  o (ne) znam, (ne) morem</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">abgeben</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erlaubnis,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fähigkeit,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Möglichkeit,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verbot,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verpflichtung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">ausdrücken</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Aufforderung,       o Zapovid, zapovidna recenica</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bitte, Wunsch       o Upitna recenica, prosim, zeljim, rado bi +</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      glagolski pridjev na -o, -la, -lo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die aufgelisteten Bereiche sind als Ergänzung zu den in der 1. und 2. Klasse erlernten Teilbereichen zu sehen. Die bereits erlernten Formen sind immer wieder zu verwenden und zu festigen. Im Vordergrund steht die Funktion der grammatischen Struktur.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Funktionen          Grammatische Strukturen/lexikalische Einheiten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Informationen       o Imenice: nepravilne deklinacije (muski rod na</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">geben und             - a; zenski rod na - i) najgusce iznimke</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">erfragen              (clovik, dite, mati)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o Deklinacija i sloznost pridjeva (upitne,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sachverhalte und      posvojne i pokazne zamjenice, redni broji),</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Handlungen            odredjeni i neodredjeni oblik</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(Routinen) als        (crljeni/crljen), stupnjevanje, posvojni</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gegenwärtig,          pridjevi na -ov/-ev i -in (bratov, ocev,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">vergangen und         sestrin)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">zukünftig           o Broji: opci pregled; srocnost u svi padezi,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">darstellen            redni broji i njihova deklinacija</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o Zamjenice: sve vrsti zamjenic i njihova</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Dauer von             deklinacija</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Aktivitäten         o Glagoli: kondicional; poznavanje upotrebe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">ausdrücken            glagolskoga vida (zakljucenost kod dovrsene</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      radnje, neizrazavanje zaklijucenosti kod</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Personen/Sachen/      nedovrsene radnje); glagolski pridjev na -n/-t</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Tätigkeiten           za izrazavanje stanja (i pasiva)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">bezeichnen und      o Prilogi: stupnjevanje prilogov</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">beschreiben         o Prijedlogi: u, na, po (akuzativ + lokativ);</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      pred, pod, nad, med, za (akuzativ +</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bedingungen,          instrumental); s (genetiv + instrumental)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Folgen und          o Vezniki: priredni i zavisni po potrebi</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Abstraktheit        o Red rici (obicni, posebni, vanredni),</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">ausdrücken            redoslijed enklitikov</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o Intonacija (izjavna, upitna, zapovidna) i</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Über etwas            naglasak</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">berichten           o Komplicirani kolicinski izrazi (pola kile</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      kruha)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o Enkliticni glagoli i rici kod kondicionala; ne</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Beschreibung von      bih mogao</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Prozessen           o hocu, htio bih; moram, morao bih</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    o Nepostojno “-a-” i regresivna asimilacija</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ausdruck von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Vermutungen und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Spekulationen, von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Absichten und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">äußeren Zwängen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>LATEIN (am Gymnasium)</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lateinunterricht soll zwei Aufgabenschwerpunkte integrieren:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vermittlung von Inhalten, die Europa auf der Grundlage der griechisch-römischen Kultur und Geisteswelt geprägt haben. Die Auseinandersetzung mit ihnen soll ein rezeptiv-reflektorischer, identitätsstiftender Prozess sein.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Spracherwerb und sprachbezogene Aspekte: Sachgemäßes Umgehen mit (Original<gdash />) Texten, ihre Übersetzung in gutes (zu den verschiedenen Textsorten passendes) Deutsch und ihre Interpretation (dem jeweiligen Kenntnisstand der Schülerinnen und Schüler entsprechend) sollen produktiven Charakter haben.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Dabei sollen das allgemeine Sprachverständnis und die individuelle Sprachkompetenz in der Muttersprache gefördert und positive Auswirkungen beim Erlernen weiterer Fremdsprachen erzielt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schließlich soll durch die Reflexion über sprachliche Phänomene die Entwicklung des logischen und abstrakten Denkens positiv beeinflusst werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vermittlung eines Grund- und Kulturwortschatzes, eines wesentlichen Grammatikwissens und eines kulturkundlichen Hintergrundwissens, das den Kenntnisstand und das Interesse der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt, soll zu einer tragfähigen Basis sprachlich-inhaltlicher Natur als Grundlage für die Originallektüre führen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Eigenart der Fremdsprache Latein ermöglicht Fremd-, Kontrast- und Selbsterfahrung durch die Auseinandersetzung mit modellhaften Textsequenzen, durch Erschließen und, Analzse und Evaluation von antiken Normen, Wertbegriffen und Antworten auf grundlegende gesellschaftliche, politische und weltanschauliche Fragen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung und Festigung der aktiven und passiven Sprachkompetenz. Besondere Förderung des Sprachbewusstseins in der Muttersprache, vor allem durch die kontrastive Wirkung des Übersetzens. Erkennen, wie stark Latein den modernen europäischen Sprachen und ihrer Konvergenz in Struktur, Wortschatz, Idiomatik und Begriffen zugrunde liegt, und wie es dadurch die europäische Gedankenwelt geprägt hat und prägend fortlebt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ermöglichen von Fremd-, Kontrast- und Selbsterfahrung in der Auseinandersetzung mit modellhaften Textsequenzen durch Analyse von tradierten Wertbegriffen und Normen unserer Gesellschaft.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen der grundlegenden Modelle der Auseinandersetzung mit erkenntnistheoretischen und ethischen Fragen im Kontext rationaler Welterklärung. Beiträge zur fachsprachlichen Begrifflichkeit:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erklärung der Entstehung (unter Einbeziehung des Griechischen) und die präzise Anwendung von Fachtermini. Verstehen von Neologismen. Schulung des abstrakten Denkens und der Kombinationsfähigkeit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Begegnung mit den Prototypen in Literatur und Kunst mit ihrer ungebrochenen Rezeption und Inspirationswirkung sowie Anregung zur eigenen Kreativität in verschiedenen Bereichen von künstlerischen Gestaltungsmöglichkeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen der antiken Wurzeln des Sports; Sprachelemente und Termini der Medizin und Biologie.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrstoff soll ökonomisch und effizient dargeboten werden. Dabei soll das jeweilige Lernziel einerseits durch Aneignung eines auf den Beginn der Originallektüre ausgerichteten Grundwortschatzes, andererseits durch das Erfassen und Beherrschen der häufigsten Grammatikstrukturen eines lateinischen Textes erreicht werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es sind sollen möglichst Originaltexte herangezogen werden bzw. solche, die diesen nahe kommen. Auf die altersadäquate und den individuellen Lernfortschritt berücksichtigende Vermittlung ist zu achten. Das sichere Erkennen von Formen sowie das schnelle Erfassen einfacher Satzstrukturen soll unter Einbeziehung verschiedener Methoden und Techniken entsprechend geübt werden, wie</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Textrekonstruktionen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsetzübungen, (in zusammenhängenden Texten)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Zuordnen von zusammengehörigen Formen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einfache lateinische Fragen und Antworten zu einem Text.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Einsatz verschiedener Lernformenmethoden (offenes, soziales, selbsttätiges Lernen) und Unterrichtsmethoden soll zu einer Steigerung des Unterrichtsertrages führen. Die Motivation soll durch Hinweise auf Fremdwörter, Redewendungen und Lehnübersetzungen aus dem Lateinischen, die den Schülerinnen und Schülern bekannt sind und ihrer Interessenslage entsprechen, erhöht werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dazu soll auch ein Unterricht beitragen, der andere Fächer integriert, historische und aktuelle Bezüge herstellt und - auch in ganzheitlich-kreativer Form - kulturelle und künstlerische Aspekte nahe bringt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Selbstevaluation im Lateinunterricht (eigene Fehler erkennen, sie analysieren und vermeiden lernen) ist auf Grund der stark ausgeprägten grammatikalischen Struktur der lateinischen Sprache leicht zu erreichen und soll ebenfalls motivationsfördernd wirken.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für Schularbeiten ist dem Abschnitt “Leistungsfeststellung” des dritten Teils zu entnehmen. Die Verwendung von Wörterbüchern bei Schularbeiten ist zulässig ermöglichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse                          4. Klasse</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grammatische Formen und ihre Verwendung in den Sprachfunktionen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Anrede: Kontakt herstellen, beenden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Imperativ: salve, salvete, vale,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">valete (und vergleichbare</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Imperative)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Vokativ: alle Dekl.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sachbezug: darstellende Funktion</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Einfacher Satz</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kasus und Kongruenz:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Nomina</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Adjektiva                        Adverb</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Steigerung der Adjektiva         Steigerung des Adverbs</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  häufige Pronomina                Pronomina (Vertiefung)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Numeralia (häufigste</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Kardinalia und Ordinalia)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Präpositionen (alle beim Abl.,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">häufigste beim Akk.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verb:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Indikativ (Aktiv und Passiv)     Deponentia</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Konjunktiv (aktiv und passiv; im</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Hauptsatz)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Infinitiv</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Partizip</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Komplexer Satz</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verb:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Indikativ (im Nebensatz)         Konjunktiv (im Nebensatz)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Infinitiv</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Partizip                         Gerundium/Gerundivum</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Steuerung des Verhaltens: regulative Funktion</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Konjunktiv in Befehlen, Wünschen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   und Aufforderungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Gerundivum</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Abhängige Wunschsätze: ut/ne</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fragesätze: direkt                 Fragesätze: indirekt</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ausrufe: expressive Funktion</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ausrufsatz (quam ... !             irreale Wunschsätze</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">quantus ... !)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sprachreflexion und kontrastiver Sprachvergleich: metalinguistische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Funktion</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sprachreflexion: Latein - Deutsch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">kontrastiver Sprachvergleich</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">a) sprachliche Kategorien</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">   Wortstellung, Artikel</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">b) Wortschatz</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">c) Fortleben in den jeweils</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">   unterrichteten Sprachen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">   (Englisch, romanische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">   Sprachen)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Poetische Funktion</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sprichwörter                       Aufzeigen rhetorischer und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   metrischer Erscheinungen anhand</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   von einfachen Originalzitaten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fertigkeiten</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Rezeptive Fertigkeiten:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen des Wesentlichen (Globalverstehen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen von schon bekannten Einzelheiten (Detailverstehen).</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Produktive Fertigkeiten:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwicklung der Fähigkeit, alle Textsorten in gutes, angemessenes Deutsch zu übersetzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fähigkeit, einen Text sachkundig - je nach Alter und Interessenslage - zu interpretieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fähigkeit zur Reflexion über sprachliche Phänomene durch den bewussten Umgang mit einem Text.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Themen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Antike Mythologie: Götter, Heroen, Menschen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Römische Kultur, Kunst und Alltagsleben,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Der römische Staat und seine wichtigsten Gremien,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Griechisch-römische Geschichte: bedeutende Persönlichkeiten aus Philosophie, Staatswesen und Kunst,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Basissprache Latein und ihr Fortleben: Romanische Sprachen, Englisch, Deutsch,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rezeption: Prototypen der europäischen Literatur,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Austria Romana: Inschriften (vor allem lokal-regionale).</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung beschäftigt sich mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunftsperspektiven. Er leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Orientierung der Schülerinnen und Schüler in Zeit und Raum, zur Identitätsfindung in einer pluralistisch verfassten Gesellschaft sowie zur Entwicklung selbständigen Denkens und Handelns. Kontroverse Interessen in Geschichte und Politik sind im Unterricht ebenso kontrovers darzustellen. Lehrkräfte haben darauf zu achten, dass Schülerinnen und Schüler eine kritisch-abwägende Distanz aufrecht erhalten können. Der Vermittlung von historischen und politischen Kompetenzen ist besondere Beachtung zu schenken. Das Kennenlernen verschiedener Modelle menschlichen Zusammenlebens in Vergangenheit und Gegenwart soll zu Verständnis der eigenen Situation und Toleranz gegenüber dem Anderen führen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundbereiche und Dimensionen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll sich mit folgenden Grundbereichen der Geschichte, Sozialkunde und Politischen Bildung beschäftigen: Macht und Herrschaft, Gesellschaft und Individuum, Wirtschaft, Kultur und Religion. Im besonderen Maße ist hierbei von der Erlebnis- und Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler auszugehen. Im Bereich des historischen Lernens stellen ua. Neue Kulturgeschichte/Geschlechtergeschichte, Umweltgeschichte oder Globalgeschichte gleichberechtigte Zugänge dar. Im Bereich des politischen Lernens sind Themen aus der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler (Schuldemokratie, Medien, Konsum, Migrationserfahrungen, Lebenswegentscheidungen etc.) aufzugreifen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Themenwahl:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Bearbeitung der historischen, sozialkundlichen und politischen Gegenwartsfragen, die auch die Interessen der Schüler und Schülerinnen berücksichtigen sollen, sind chronologische Zugänge (ua. Längs- und Querschnitte) oder Formen exemplarischen Lernens zu wählen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Global - kontinental - national - regional - lokal</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll Einblick in die Geschichte und Politik unterschiedlicher räumlicher Dimensionen sowie ihrer Vernetzungen geben, um die Herausbildung einer reflektierten und (selbst) reflexiven Identität zu ermöglichen. Dabei sind besonders Interkulturelles und Globales Lernen in den Unterricht mit ein zu beziehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gegenwartsbezug</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll Einsichten in die Pluralität von politischen Leitbildern vermitteln. Durch die Auseinandersetzung mit Feldern wie Autorität und Macht, privat und öffentlich, Gemeinwohl und Gerechtigkeit, Krieg - Frieden, Diktatur und Demokratie etc. soll ein wichtiger Beitrag zur Erziehung zu Demokratie und Rechtsstaatlichkeit geleistet werden. Ideologiekritische Haltung und Toleranz, Verständnisbereitschaft und Friedenswille sind wichtige Voraussetzungen für politisches Handeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Historische und politische Einsichten</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verstehen historischer und politischer Handlungsweisen im Kontext der jeweiligen Zeit und Aufbau eines reflektierten und (selbst) reflexiven historischen und politischen Bewusstseins.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gewinnen einer differenzierten Betrachtungsweise durch Begegnungen mit dem räumlich, kulturell und zeitlich Anderen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erklären gegenwärtiger wirtschaftlicher, gesellschaftlicher, politischer und kultureller Phänomene, zB aus der historischen Entwicklung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewusstmachen der vielfältigen Ursachen historischer und politischer Ereignisse und Verläufe sowie der verschiedenen Möglichkeiten ihrer Deutung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulung multiperspektivischer Betrachtungsweise als Bestandteil eines kritischen historischen und politischen Bewusstseins.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Verstehen historischer und politischer Entwicklungen, Situationen und Handlungsweisen soll zur Kenntnis, Verteidigung und Weiterentwicklung der den Grund- und Menschenrechten zugrunde liegenden Werte führen. Die Auseinandersetzung mit Religionen, Weltanschauungen und ethischen Normen verstärkt die Fähigkeit zu differenzierter Einschätzung von gesellschaftlichen und kulturellen Phänomenen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Arbeit mit Texten und Bildern (Quellen und Darstellungen der Vergangenheit bzw. der Gegenwart in unterschiedlichen Medien), Interpretation und Bewertung; Begriffsbildung und Anwendung; Sammeln und Anwenden von Argumenten im Diskurs.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Historische und politische Beispiele zu naturwissenschaftlichen und technischen Entwicklungen im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen Folgen und technischer Innovation; Arbeit mit Statistiken; Interpretation von Diagrammen; kritische Bewertung des naturwissenschaftlich-technischen Fortschritts unter Berücksichtigung des ökologischen Wandels.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Reflexion der Bedeutung von künstlerischen Gestaltungsmöglichkeiten als Ausdruck von Kreativität und Zeitgeist; Wahrnehmung und Gestaltung künstlerischer und kultureller Produkte als Medien der Kommunikation in ihrer historischen und/oder gesellschaftlichen Bedingtheit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegungskultur in historischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen; Auswirkung des Ernährungs- und Hygienestandards; gesellschaftliche und politische Funktion des Sports in verschiedenen Kulturen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Ziele und Aufgaben des Unterrichts tragen in ihrer Gesamtheit zu diesem Bildungsbereich bei.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung ist so zu gestalten, dass es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht wird, historische und politische Kompetenzen zu erwerben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Dabei sind folgende Kompetenzbereiche zu berücksichtigen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Historische Kompetenzen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Geschichte gibt Antworten auf Fragen, die an die Vergangenheit gestellt werden. Im Unterricht sind vorhandene Fragestellungen in Geschichtsdarstellungen auf zu zeigen und die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, Fragen an die Vergangenheit zu erkennen und zu formulieren (Historische Fragekompetenz).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Eigenständigkeit im Umgang mit historischen Quellen zum Aufbau einer Vorstellung über die Vergangenheit (Re-Konstruktion), sowie ein kritischer Umgang mit historischen Darstellungen (zB Ausstellungen, Spielfilme mit historischen Inhalten, Schul- und Fachbücher) sind zu fördern (Dekonstruktion). Dazu sind Methoden zu vermitteln, um Analysen und Interpretationen vornehmen zu können (Historische Methodenkompetenz).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Bearbeitung von Begriffen und Konzepten ist darauf zu achten, dass sie in historischen Kontexten vermittelt werden und an das vorhandene Wissen anschließen. Im Unterricht dienen Begriffe und Konzepte zur Erfassung von historischen Sachverhalten. Der altersgemäßen Konkretisierung und Weiterentwicklung dieser Begriffe und Konzepte ist dabei besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Neben allgemeinen Begriffen und Konzepten (zB Religion, Wirtschaft, Herrschaft) sowie jenen mit historischem Charakter (zB Polis, Ritter) dienen Prinzipien dem Aufbau von qualitätsvollen Darstellungen über die Vergangenheit (Multiperspektivität, Objektivität/Intersubjektivität, Perspektive, Standpunkt, Gegenwartsgebundenheit usw.) (Historische Sachkompetenz).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Historisches Lernen soll zum besseren Verstehen von Gegenwartsphänomenen und von zukünftigen Herausforderungen beitragen. Da unterschiedliche Schlüsse aus der Geschichte gezogen werden können, ist im Unterricht auf die Pluralität in der Interpretation zu achten. Die sich daraus ergebenden Synergien mit der Politischen Bildung sind zu berücksichtigen (Historische Orientierungskompetenz).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Politische Kompetenzen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Da das alltägliche Leben von politischen Entscheidungen und Kontroversen beeinflusst wird, soll Politische Bildung einerseits zu einer selbstständigen, begründeten und möglichst sach- und wertorientierten Beurteilung politischer Entscheidungen, Probleme und Kontroversen befähigen und es andererseits schrittweise ermöglichen, sich selbst (Teil<gdash />)Urteile zu bilden und zu formulieren (Politische Urteilskompetenz).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll die Bereitschaft und Fähigkeit zu politischem Handeln fördern. Dazu ist es erforderlich, eigene Positionen zu artikulieren, Positionen anderer zu verstehen und aufzugreifen, sowie an der gemeinsamen Entwicklung von Lösungen mitzuwirken. Diese für politisches Handeln zentralen Fähigkeiten sind anhand konkreter Beispiele, etwa durch Simulationsspiele und im Rahmen der Einrichtungen der Schuldemokratie zu vermitteln (Politische Handlungskompetenz).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Politische Bildung soll dazu befähigen, Grundlagen und Informationen zu reflektieren und Manifestationen des Politischen zu entschlüsseln, indem ein Repertoire von Methoden zur Analyse von Daten, Bildern und Texten vermittelt wird. Gleichzeitig sollen Verfahren und Methoden vermittelt werden, die dazu befähigen, sich mündlich, schriftlich, visuell und/oder in modernen Medien politisch zu artikulieren (zB Beteiligung an Diskussionen zu politischen Fragen, Schülerinnen- und Schülervertreterwahl) (Politikbezogene Methodenkompetenz).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Bearbeitung von Begriffen und Konzepten ist darauf zu achten, dass sie in politischen Kontexten vermittelt werden und an das vorhandene Wissen anschließen. Begriffe und die ihnen innewohnenden Konzepte des Politischen (wie zB Geschlecht, Schicht, Macht, Knappheit) dienen der Erfassung politischer Sachverhalte. Prinzipien wie etwa Kontroversität, Intersubjektivität und Vollständigkeit sind in der Unterrichtsgestaltung zu beachten. Der altersgemäßen Konkretisierung und Weiterentwicklung dieser Begriffe und Konzepte ist dabei besondere Aufmerksamkeit zu schenken (Politische Sachkompetenz).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die historischen und politischen Kompetenzen sind anhand konkreter Themen zu entwickeln. Es ist darauf zu achten, dass alle angeführten Kompetenzen in ausreichendem Maße im Unterricht berücksichtigt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Bearbeitung der Themen sind die Relevanz für die zukünftige Lebenssituation, der regionale Aspekt, der exemplarische Charakter und fächerübergreifende Bezüge zu berücksichtigen. Darüber hinaus sind auch die im allgemeinen Teil des Lehrplans angeführten Kompetenzen, wie zB Selbst- und Sozialkompetenz, anzubahnen. Zu diesem Zweck sind geeignete methodische Zugänge zu legen (ua. unterschiedliche Sozialformen, Plan- und Rollenspiele, Offene Lernformen, bilingualer Unterricht, entdeckendes und projektorientiertes Lernen, Lehrausgänge in Museen, zu historischen Stätten und politischen Einrichtungen).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die beschriebenen Kompetenzen sind als Ausgangspunkt der Unterrichtsplanung und –gestaltung heranzuziehen. Die Themenbereiche sind bezogen auf die zu erwerbenden Kompetenzen sorgfältig und begründet auszuwählen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Menschliches Handeln vollzieht sich unter bestimmten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Rahmenbedingungen und verändert diese ständig bzw. kann sie verändern. Die Analyse der einzelnen Faktoren und das Erkennen von deren Wechselwirkungen sind ein wesentliches Anliegen des Unterrichts. An konkreten historischen Sachverhalten soll beispielhaft gezeigt werden, welche Probleme die Menschen in verschiedenen Epochen und Räumen zu bewältigen hatten und haben, und auf welche Weise sie diese gelöst haben bzw. lösen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht sollen Gegenwartsbezüge im Bereich der Geschichtskultur und des Politischen hergestellt und über Orientierungsangebote reflektiert werden. Geschichtskulturelle Produkte sollen dekonstruiert (Spielfilme, Comics, Texte und Rekonstruktionszeichnungen in Schülerbüchern, etc.) und anhand von geeigneten Beispielen in unterschiedlichen historischen Zeitabschnitten soll der Unterschied zwischen Vergangenheit und Geschichte herausgearbeitet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll Einblick geben in die Geschichte des Zeitraumes vom ersten Auftreten der Menschen bis zum Ende des Mittelalters.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Folgende Themenbereiche sind dabei zu behandeln:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Auseinandersetzung des Menschen mit der Natur und ihre Auswirkungen auf die Organisation des menschlichen Zusammenlebens.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Das Leben der Menschen in verschiedenen Gemeinschaften und Lebenswelten/-räumen unter Berücksichtigung des Alltags sowie der Generationen- und der Geschlechterverhältnisse (Nomadentum, Bauern und Dorf, ritterliches Leben und höfische Kultur).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Arbeitswelt, Entwicklung der Arbeitsteilung und Formen des Wirtschaftens (Naturalwirtschaft, Tauschwirtschaft, Sklavenwirtschaft, mittelalterliche Grundherrschaft, Entstehung des Marktes, Technikgeschichte).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwicklung verschiedener politischer Herrschaftsformen unter besonderer Berücksichtigung von verschiedenen Modellen politischer Mitbestimmung (athenische Demokratie, römische Republik, städtische Autonomie, Ständeversammlung im Mittelalter).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Soziale und militärische Konflikte, ihre Ursachen und Lösungsversuche an ausgewählten Beispielen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Charakteristika früher Hochkulturen und der griechischen und römischen Antike - Bezüge zu außereuropäischen Kulturen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Entwicklung von Weltbildern unter Einbeziehung von magischen, mythischen und religiösen Vorstellungen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Grenzen und Räume - Besiedlung und Integration des österreichischen Raumes bis zur Entwicklung einer politischen Einheit unter den Babenbergern und Habsburgern.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kunst und Kultur als Ausdrucksform einer Epoche.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Unterricht soll Einblick geben in die Geschichte vom Beginn der Neuzeit bis zum Ende des Ersten Weltkrieges.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Folgende Themenbereiche sind zu behandeln:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Neue Perspektiven am Beginn der Neuzeit - ein neues Welt- und Menschenbild (Humanismus und Renaissance).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Begegnung, Austausch und Konfrontation - Europa und die Welt von den Entdeckungen bis zur europäischen Expansion im Zeitalter des Imperialismus; unter Beachtung außereuropäischer Perspektiven.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Reform und Revolution als Antwort auf Defizite in Kirche und Staat - von der Reformation über die Reformen Maria Theresias und Josefs II. bis zur Französischen Revolution.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wirtschaft und Gesellschaft - verschiedene Formen des Wirtschaftens und deren Auswirkungen auf die Arbeitswelt, Stellung der Geschlechter, Freizeit und Familie.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwicklung des modernen Staates - Absolutismus, Verfassungsstaat und früher Parlamentarismus.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Macht und Hegemonie: Die napoleonische Zeit und das europäische Ordnungssystem am Wiener Kongress.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Menschen- und Kinderrechte und ihre Durchsetzung gestern und heute.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kultur und Gesellschaft als Globalgeschichte, zB Afrika, Südamerika und Asien.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Herausbildung verschiedener politischer Ordnungskonzeptionen; Liberalismus, Nationalismus, Sozialismus.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Habsburgermonarchie als multikulturelle Gesellschaft und supranationales Gebilde.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Staaten und Völker im Krieg - Kriegsursachen und Friedensbemühungen in der Neuzeit bis zum Ersten Weltkrieg; Entstehung und Grundzüge des humanitären Völkerrechtes.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kunst und Kultur als Ausdruck des Lebensgefühls einer Epoche unter Berücksichtigung der Alltagskultur.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Unterricht soll Einblick geben in die Geschichte vom Ende des Ersten Weltkrieges bis zur Gegenwart.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Folgende Themenbereiche sind zu behandeln:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wirtschaft und Gesellschaft im 20. und 21. Jahrhundert – Veränderungen in Arbeitswelt und Freizeit, Wirtschaftskrisen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Selbstverständnis der Geschlechter (Analyse von unterschiedlichen Zugängen zu Weiblichkeit und Männlichkeit) und Generationen (Familie im Wandel).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entstehung und Bedingungen diktatorischer Systeme, Methoden totalitärer Herrschaft: Faschismus, Nationalsozialismus, Kommunismus; Bezüge zu modernen Formen des politischen Extremismus. Der Nationalsozialismus als Beispiel eines totalitären Systems - Ideologie, Propaganda, Mobilisierung der Jugend, Verfolgung, organisierter Massenmord, Widerstand.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwicklung und Krise der Demokratie in Österreich - Verfassung, Parteien, Wehrverbände, autoritäres System, Bürgerkrieg, NS-Zeit.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erinnerungskulturen und deren Wandel; Erinnerungen an jüdisches Leben vor und nach dem Holocaust.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Der Zweite Weltkrieg und die internationale Politik nach 1945 – Kalter Krieg, Blockbildung und Entspannung, das Ende der bipolaren Welt, die UNO; Die USA und die Sowjetunion – ein Vergleich verschiedener politischer und gesellschaftlicher Systeme.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Auflösung der Kolonialreiche und neue Hegemonien; Globalisierung als kultureller, wirtschaftlicher, politischer Wandel (Migration, Konsumverhalten, Nichtregierungsorganisationen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Österreich - die Zweite Republik: politisches System, außenpolitische Orientierung, Wirtschafts- und Sozialpolitik im Wandel; Neue Soziale Bewegungen (Umweltbewegung, Frauenbewegung).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Europa und die EU; politische Mitbestimmung und Mitverantwortung Österreichs in der EU.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Medien und deren Auswirkung auf das Politische; Manifestationen des Politischen (mediale Berichterstattung, politische Inszenierungen, Wahlwerbung).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Demokratie und Möglichkeiten ihrer Weiterentwicklung (Formen der Mitbestimmung, e-Democracy); Zukunftschancen im Spannungsfeld zwischen persönlichen und gesellschaftlichen Anliegen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt „Kern- und Erweiterungsbereich“ im Dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>GEOGRAPHIE UND WIRTSCHAFTSKUNDE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Mittelpunkt von Geographie und Wirtschaftskunde steht der Mensch. Seine Aktivitäten und Entscheidungen in allen Lebensbereichen haben immer auch raumstrukturelle Grundlagen und Auswirkungen. Diese räumlichen Aspekte menschlichen Handelns sind Gegenstand des Unterrichts. Besonders thematisiert werden solche Vernetzungen am Beispiel der Wirtschaft, deren allgemeine Grundlagen zu erarbeiten sind. Es bieten sich vielfältige Ansätze fächerverbindenden Arbeitens an. Neben der bewussten Wahrnehmung wird die Beschreibung sowie die Erklärung von Sachverhalten, Zusammenhängen und Entwicklungen des menschlichen Handelns angestrebt. Geographie und Wirtschaftskunde soll Schülerinnen und Schülern helfen, im privaten, beruflichen und öffentlichen Bereich verantwortungsbewusst und tolerant zu handeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Geographie-und-Wirtschaftskunde-Unterricht der 1. bis 4. Klasse wird angestrebt:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aufbau von Orientierungs- und Bezugssystemen mit Hilfe fachbezogener Arbeitsmittel und Arbeitstechniken, um Wissen selbstständig erwerben, einordnen und umsetzen zu können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bewusstes Wahrnehmen der räumlichen Strukturiertheit der Umwelt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsichten in Vorgänge der Raumentwicklung gewinnen, um Fragen der Raumnutzung und Raumordnung unter Beachtung von Ökonomie und Ökologie zu verstehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblick in unterschiedliche Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme gewinnen, um sich mit aktuellen und zukünftigen politischen Fragen auseinander zu setzen sowie demokratisch und tolerant handeln zu können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die raumdifferenzierende Betrachtungsweise in anderen Bereichen anwenden sowie Kenntnisse und Einsichten aus anderen Unterrichtsgegenständen heranziehen können.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt; Toleranz gegenüber dem Anderen bzw. gegenüber Minderheiten; Bewertung ökonomischer Fragestellungen unter ethischen und religiösen Gesichtspunkten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerb von Sprachkompetenz durch Auswertung von Texten, Bildern und grafischen Darstellungsformen; Einbeziehung aktueller Massenmedien; Entwicklung einer Diskussionskultur.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerb von Urteils- und Kritikfähigkeit, Entscheidungs- und Handlungskompetenz; Entwicklung von Toleranz gegenüber dem Anderen bzw. gegenüber Minderheiten; Erkennen und Bewerten von Gegebenheiten und Entwicklungen in der Arbeits- und Berufswelt; Bewertung ökonomischer Fragestellungen unter ethischen Gesichtspunkten; Einsicht in ökonomische Zusammenhänge; Aufbau eines Wertesystems zur verantwortungsbewussten Gestaltung des Lebensraums.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erklärung der Entstehung von Naturvorgängen und ihrer Wirkung auf Mensch und Umwelt; Beschreibung der Auswirkungen klimatischer Veränderungen auf die Lebenswelt; verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt; kritische Auseinandersetzung mit Statistiken, Wahrnehmen von Manipulationsmöglichkeiten; Auseinandersetzung mit einfachen Modellen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kreative Darstellung von Sachverhalten; Entwicklung der Bereitschaft zur Mitwirkung an der Gestaltung der Umwelt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verwendung einschlägiger Orientierungshilfen; Erkennen des Zusammenhangs zwischen Gesundheit und Umweltbedingungen; Erfassen der zunehmenden Bedeutung der Freizeitgesellschaft; Erkennen der kulturellen Differenzierung von Ernährungsgewohnheiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der 1. und 2. Klasse soll der Erwerb elementarer Begriffe, Fertigkeiten und Einsichten anhand einfacher Sachverhalte angestrebt werden. Dabei soll den Schülerinnen und Schülern die Vielfalt menschlichen Lebens und Wirtschaftens auf der Erde bewusst werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der 3. und 4. Klasse soll die Erweiterung und Vertiefung dieser Qualifikationen erfolgen. Es sollen grundlegende Kenntnisse und Einsichten über Österreich und Europa sowie Verständnis für weltweite Fragestellungen angebahnt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Geographische und wirtschaftskundliche Inhalte sollen im Unterricht nicht nebeneinander stehend getrennt, sondern in starkem Maße miteinander verflochten in vergleichender Darstellung aller Kontinente unter möglichst häufiger Berücksichtigung Österreichs behandelt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan sieht für jede Klasse mehrere Themenkreise vor. Diese werden durch Zielstellungen näher bestimmt. Ihre Reihenfolge im Lehrplan ist eine Grundlage für die Unterrichtsplanung, deren Festlegung den Lehrerinnen und Lehrern obliegt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrstoff der 1. bis 4. Klasse ist nach thematischen Schwerpunkten gegliedert. Im Unterricht sind drei leitende Fragenbereiche immer wieder aufzugreifen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Österreich wird in jeder Schulstufe behandelt, wobei das Hauptgewicht in der 3. Klasse liegt. Neben einem soliden topographischen Orientierungswissen ist eine Übersicht der demographischen, sozialen, politischen und ökonomischen Strukturen und Entwicklungstendenzen zu vermitteln sowie die Stellung des Landes innerhalb Europas herauszuarbeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Leitfrage Zentrum/Peripherie stellt den Problemkreis regionaler Disparitäten in den Mittelpunkt, wobei von lebensweltlich unmittelbar erfahrbaren Beispielen auszugehen ist. Kleinregionale, nationale, europäische und globale Fragestellungen sind zu berücksichtigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Wechselspiel zwischen Produktion und Konsum bzw. Angebot und Nachfrage sowie ihr Zusammenwirken für die Preisbildung, betriebswirtschaftliche und nationalökonomische Prozesse stehen im Zentrum des Fragenbereichs Markt und Wirtschaftskreisläufe.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die regionale Zuordnung der einzelnen Beispiele sowie die zusammenfassende Darstellung auf jeder Schulstufe hat gemeinsam mit topographischen Übungen den Aufbau eines erdumspannenden topographischen Grundgerüsts zu sichern, das immer wieder herangezogen und weiter verdichtet werden muss. Topographische Begriffe sollen aber nie um ihrer selbst willen gelernt, sondern immer mit bestimmten Sachverhalten bzw. Fragestellungen verbunden werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Geographie und Wirtschaftskunde muss sich regelmäßig der erreichbaren realen Umwelt zuwenden. In Lehrausgängen, Wanderungen, Betriebserkundungen und ähnlichem sollen die Schülerinnen und Schüler unmittelbar an der Wirklichkeit räumliche und wirtschaftliche Situationen erleben. Viele Lerninhalte sind einer unmittelbaren Begegnung jedoch nicht zugänglich. Deshalb ist Geographie und Wirtschaftskunde auf die Verwendung unterschiedlicher Medien angewiesen. Sie ermöglichen die wiederholte Auseinandersetzung mit Lerninhalten und dienen der Objektivierung und Zuordnung der Einzelbeobachtung. Die Verwendung elektronischer Medien soll zur arbeitsorientierten Unterrichtsgestaltung wesentliche Impulse beisteuern. Besonders zu fördern sind Unterrichtsprojekte, da sie eine ganzheitliche Auseinandersetzung mit komplexen Fragestellungen ermöglichen. Offene Lernformen sollen eine Individualisierung und Autonomisierung des Lernprozesses gewährleisten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darstellung menschlichen Lebens und Wirtschaftens; Aufzeigen von Gleichartigkeiten und Unterschieden. Grundlegende Einsicht, dass Gesellschaft und Wirtschaft räumlich strukturiert sind. Beispiele aus Österreich und Europa sollen in der 1. und 2. Klasse vertreten sein, jeder außereuropäische Erdteil wenigstens einmal in einer der beiden Klassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ein Blick auf die Erde:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerben grundlegender Informationen über die Erde mit Globus, Karten, Atlas und Bildern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie Menschen in unterschiedlichen Gebieten der Erde leben und wirtschaften:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, dass sich Menschen in ihren Lebens- und Konsumgewohnheiten auf regionale und kulturelle Voraussetzungen einstellen und dass die Lebensweise einem Wandel unterliegt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, wie einfache Wirtschaftsformen von Natur- und Gesellschaftsbedingungen beeinflusst werden, und erfassen, dass Menschen unterschiedliche, sich verändernde Techniken und Produktionsweisen anwenden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, wie Menschen mit Naturgefahren umgehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie Menschen Rohstoffe und Energie gewinnen und nutzen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, wie Rohstoffe und Nutzenergie gewonnen und zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern gebracht werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsehen, dass Rohstoffe und Energieträger auf der Erde ungleichmäßig verteilt und begrenzt vorhanden sind und dass ihre Nutzung oft die Umwelt belastet.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ein erster Überblick:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Regionale bzw. zonale Einordnung der im Unterricht durchgenommenen Beispiele.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der Grundstrukturen einfacher Wirtschaftsformen: von der agrarisch dominierten Selbstversorgerwirtschaft zu arbeitsteiligen Systemen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen, dass es auf der Erde eine Regelhaftigkeit in der Anordnung klimatischer Erscheinungen gibt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leben in Ballungsräumen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Leben in Ballungsräumen und peripheren Räumen vergleichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen von Merkmalen, Aufgaben und Umweltproblemen in Ballungsräumen. Erkennen der Vernetzung zwischen Kernstadt und Umland.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerben grundlegender Informationen über Städte mit Hilfe kartographischer Darstellungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gütererzeugung in gewerblichen und industriellen Betrieben:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, dass unterschiedliche Gründe die Standortwahl für einen Betrieb beeinflussen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, wie Güter in Betrieben verschiedener Art und Größe in unterschiedlichen Organisationsformen erzeugt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen der Auswirkungen von Betrieben und Produktionsprozessen auf die Umwelt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verstehen, dass verschiedene Tätigkeiten in der Wirtschaft unterschiedliche Kenntnisse und Fähigkeiten voraussetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Dienstleistungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der Vielfalt des Dienstleistungsbereichs sowie Verständnis für seine zunehmende Bedeutung im Wirtschaftsleben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen der wirtschaftlichen Bedeutung von Freizeit und Tourismus.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerben grundlegender Informationen und Fertigkeiten für die richtige Wahl von Verkehrsmitteln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen, wie Regionen durch Verkehrseinrichtungen unterschiedlich erschlossen und belastet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Erde als Lebens- und Wirtschaftsraum des Menschen - eine Zusammenschau:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zusammenfassende Einordnung der bisher behandelten Beispiele in Staaten, Landschaftsgürtel und Wirtschaftszonen der Erde.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, dass die Verteilung der Bevölkerung auf der Erde ungleichmäßig ist und dass es Gunst- und Ungunsträume gibt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vertiefende Kenntnisse und Einsichten über menschliches Leben und Wirtschaften in Österreich, Europa und auf der Erde. Darstellung in Einzelbildern und Übersichten. Besondere Berücksichtigung von natürlicher und gestalteter Umwelt, Wirtschaft, Arbeitswelt und Berufsfindung. Aufbau der Bereitschaft, sich aktuellen politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fragen zuzuwenden. Weiterentwicklung topographischer Kenntnisse und methodischer Zugänge zu deren Erwerb. Behandlung eines Fallbeispiels in Projektform.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lebensraum Österreich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand von unterschiedlichen Karten, Luft- und Satellitenbildern die Eigenart österreichischer Landschaften erfassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einige Ursachen und Folgen der Bevölkerungsverteilung und -entwicklung erfassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gestaltung des Lebensraums durch die Menschen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lebenssituation in zentralen und peripheren Gebieten vergleichend erfassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vergleichen unterschiedlicher Standortpotenziale zentraler und peripherer Gebiete an den Beispielen Verkehr, Infrastruktur, Versorgung und Umweltqualität.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen der Zusammenhänge von Wirtschaftsweise und Landnutzung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Notwendigkeit der Raumordnung begreifen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einblicke in die Arbeitswelt:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedeutung der Berufswahl für die Lebensgestaltung erkennen und erste Wege der Berufsfindung nutzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den stetigen Wandel der Arbeitswelt erkennen und daraus die Einsicht in die Notwendigkeit der ständigen Weiterbildung und Mobilität gewinnen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, dass in der Wirtschaft unterschiedliche Interessen aufeinander treffen und dass die Methoden des Interessenausgleichs einem Wandel unterworfen sind.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen subjektiver und gesamtwirtschaftlicher Probleme der Arbeitslosigkeit sowie nationaler und europäischer Lösungsansätze.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wirtschaften im privaten Haushalt:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der Notwendigkeit, im privaten Haushalt Ausgaben den finanziellen Möglichkeiten entsprechend zu planen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen von Möglichkeiten für die Wahrung von Verbraucherinteressen in der Marktwirtschaft.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erarbeiten der Vorteile und Herausforderungen einer gemeinsamen europäischen Währung für die Verbraucherinnen und Verbraucher.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Volkswirtschaftliche Zusammenhänge: Österreich - Europa:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen grundlegender Zusammenhänge der Marktprozesse.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der Aussagekraft wichtiger Kennzahlen zum Vergleich von Volkswirtschaften.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An aktuellen Beispielen erkennen, wie die öffentliche Hand die Wirtschaft beeinflusst und durch strukturpolitische Maßnahmen in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union Regionalförderung betreibt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der weltweiten Verflechtung der österreichischen Wirtschaft und ihrer Stellung in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gemeinsames Europa - vielfältiges Europa:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vielfalt Europas - Landschaft, Kultur, Bevölkerung und Wirtschaft - erfassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen über ausgewählte Regionen und Staaten gezielt sammeln und strukturiert auswerten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, dass manche Gegenwarts- und Zukunftsprobleme nur überregional zu lösen sind, um damit die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit gesamteuropäischen Fragen zu fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zentren und Peripherien in der Weltwirtschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedeutung ausgewählter Staaten und Regionen für Weltpolitik und Weltwirtschaft erkennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwicklungsunterschiede zwischen Regionen wahrnehmen und Erklärungsansätze für deren Ursachen untersuchen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bereitschaft anbahnen, Maßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit zu bewerten und zu unterstützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leben in einer vielfältigen Welt:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen der kulturellen, sozialen und politischen Differenzierung in unterschiedlichen Regionen der Erde.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bereitschaft anbahnen, sich mit “dem Anderen” vorurteilsfrei auseinander zu setzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leben in der “Einen Welt” - Globalisierung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zunehmende Verflechtungen und Abhängigkeiten in der Weltwirtschaft und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft erkennen. Die Bedeutung der “neuen Mächtigen”, wie multinationaler Unternehmen, internationaler Organisationen und anderer “global players”, erfassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verantwortung der Menschen für die “Eine Erde” erkennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedeutung weiterer Wege der Berufsfindung, der Aus- und Weiterbildung unter dem Aspekt weltwirtschaftlicher und technologischer Veränderungen erfassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>MATHEMATIK</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>in den verschiedenen Bereichen des Mathematikunterrichts Handlungen und Begriffe nach Möglichkeit mit vielfältigen Vorstellungen verbinden und somit Mathematik als beziehungsreichen Tätigkeitsbereich erleben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mathematisches Können und Wissen aus verschiedenen Bereichen ihrer Erlebnis- und Wissenswelt nutzen sowie durch Verwenden von Informationsquellen weiter entwickeln. Das Bilden mathematischer Modelle und das Erkennen ihrer Grenzen soll zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Aussagen führen, die mittels mathematischer Methoden entstanden sind;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch Reflektieren mathematischen Handelns und Wissens Einblicke in Zusammenhänge gewinnen und Begriffe bilden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>in Verfolgung entsprechender Lernziele produktives geistiges Arbeiten, Argumentieren und exaktes Arbeiten, kritisches Denken, Darstellen und Interpretieren als mathematische Grundtätigkeiten durchführen, wobei sie dazu hingeführt werden sollen, Lernprozesse selbstständig zu gestalten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch das Benutzen entsprechender Arbeitstechniken, Lernstrategien und heuristischer Methoden Lösungswege und -schritte bei Aufgaben und Problemstellungen planen und in der Durchführung erproben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>verschiedene Technologien (zB Computer) einsetzen können.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Unterrichtsziele und Unterrichtsinhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen durch Erwerb und Nutzung grundlegender Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten Einsichten in die Gebiete Arithmetik, elementare Algebra und Geometrie gewinnen.</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Arithmetik: Mit rationalen Zahlen rechnen, Rechenergebnisse abschätzen, elektronische Hilfsmittel benutzen können, Gesetzmäßigkeiten des Rechnens kennen und anwenden können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Elementare Algebra: Variablen als Mittel zum Beschreiben von Sachverhalten, insbesondere von Gesetzmäßigkeiten und funktionalen Beziehungen, und zum Lösen von Problemen verwenden können; algebraische Ausdrücke und Formeln bzw. Gleichungen umformen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Geometrie: Mit grundlegenden geometrischen Objekten und mit Beziehungen zwischen diesen Objekten vertraut werden, zeichnerische Darstellungen von ebenen und räumlichen Gebilden anfertigen können, räumliches Vorstellungsvermögen entwickeln und Längen-, Flächen- und Volumsberechnungen durchführen können, geeignete Sachverhalte geometrisch darstellen und umgekehrt solche Darstellungen deuten können.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="e1" ct="text">Folgende mathematische Grundtätigkeiten sind zu entwickeln:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Produktives geistiges Arbeiten, insbesondere: Kombinieren vertrauter Methoden; Analysieren von Problemen, Begründungen, Darstellungen, mathematischen Objekten; Anwenden bekannter Verfahren, auch in teilweise neuartigen Situationen; Abstrahieren und Konkretisieren; Verallgemeinern und Spezialisieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Argumentieren und exaktes Arbeiten, insbesondere: präzises Beschreiben von Sachverhalten, Eigenschaften und Begriffen (Definieren); Arbeiten unter bewusster Verwendung von Regeln;</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Begründen (Beweisen); Arbeiten mit logischen Schlussweisen;</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Rechtfertigen von Entscheidungen (etwa der Wahl eines Lösungsweges oder einer Darstellungsform).</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kritisches Denken, insbesondere: Überprüfen von Vermutungen;</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Überprüfen von Ergebnissen; Erkennen von Unzulänglichkeiten mathematischer Modelle; Erkennen von Mängeln in Darstellungen oder Begründungen; Überlegen von Bedeutungen mathematischer Methoden und Denkweisen; Überlegen der Bedeutung des Mathematikunterrichts für die eigene Person.</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Darstellen und Interpretieren, insbesondere: verbales, formales oder graphisches Darstellen von Sachverhalten;</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">geometrisch-zeichnerisches Darstellen von Objekten; Finden und Interpretieren graphischer Darstellungen; Erstellen und Interpretieren von mathematischen Modellen außermathematischer Sachverhalte.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Mathematikunterricht soll folgende miteinander vielfältig verknüpfte Grunderfahrungen ermöglichen:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erscheinungen der Welt um uns in fachbezogener Art wahrzunehmen und zu verstehen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Problemlösefähigkeiten zu erwerben, die über die Mathematik hinausgehen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese Grunderfahrungen sollen zur Entwicklung von Verantwortungsbewusstsein den Mitmenschen und der Umwelt gegenüber führen und zur Erkenntnis beitragen, dass Phänomene und Bereiche existieren, die unabhängig von der augenblicklichen Befindlichkeit des Menschen sind (rationale Distanz).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Ziele und Aufgaben tragen in ihrer Gesamtheit zu diesem Bildungsbereich bei.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beschreiben von Objekten und Prozessen; Präzision der Sprachverwendung; Gebrauch und Bedeutung von Definitionen, Vorgänge des Klassifizierens; Umsetzen von Texten in mathematische Handlungen; Konzentrieren von Sachverhalten in mathematische Formeln; Auflösen von Formeln in sprachliche Formulierungen; Vermitteln und Verwenden einer Fachsprache mit spezifischen grammatikalischen Strukturen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Untersuchen von Situationen und Problemen mit Hilfe rationalen Denkens; Erkennen der Stärken und Grenzen der mathematischen Denkweise; Aufarbeiten gesellschaftlicher Themen mit mathematischen Methoden (zB Statistik); kritischer Umgang mit empirischem Datenmaterial; planmäßiges, sorgfältiges und konzentriertes Arbeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwickeln verschiedener Lösungswege zu mathematischen Fragestellungen; Nutzen heuristischer Strategien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Berechnungen, Statistiken und Auswertungen im Gesundheits- und Ernährungsbereich (Energieverbrauch, Nährwerttabellen, Belastungskurven).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Jahresplanung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufbauend auf die Grundschule ist der weitere Bildungserwerb unter besonderer Berücksichtigung der Kenntnisse und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler zu planen und durchzuführen. Unter Berücksichtigung der Schulplanung sind in der Jahresplanung die Ziele und Inhalte sowohl von Kern- als auch Erweiterungsbereich zeitlich anzuordnen und zu gewichten (siehe auch Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Jahresplanung ist ein Freiraum für Bedürfnisse von Schülergruppen vorzusehen, in dem Interessensschwerpunkte der Schülerinnen und Schüler Berücksichtigung finden, insbesondere wenn regionale, schulische oder berufsvorbereitende Erfordernisse dies nahe legen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wesentliche Orientierungsmerkmale für die Jahresplanung sind die Abgrenzung von Kern- und Erweiterungsbereich sowie die für das Ende der 4. Klasse angestrebten Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Systematisches und situationsbezogenes Lernen, verständnisvolles Lernen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein konstruktives Verhältnis der Schülerinnen und Schüler zur Mathematik soll gefördert werden. Verständnisvolles Lernen ist ein individueller, aktiver und konstruktiver Prozess. Die Schülerinnen und Schüler sind nicht Konsumierende eines fix vorgegebenen Wissens, sondern Produzierende ihres Wissens, mit Betonung auf aktives Erarbeiten, Erforschen, Darstellen, Reflektieren. Mathematische Begriffe und Verfahren werden durch die eigenen Aktivitäten von den Schülerinnen und Schülern in ihr Wissenssystem eingebaut. Im Unterricht ist eine Balance zwischen systematischem Lernen und situationsbezogenem Lernen im praktischen Umgang mit lebensweltlichen Fragestellungen herzustellen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Unterrichtsformen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit und projektorientierter Unterricht sollen die bestimmenden Unterrichtsformen des Mathematikunterrichts sein. Schriftliche Darstellungen von Lösungswegen sollen erst dann angeboten werden, wenn sich die Schülerinnen und Schüler mit einer Aufgabe - zumindest teilweise - auseinander gesetzt haben. Auch bei leistungsstärkeren Schülerinnen und Schülern ist handlungsorientiert vorzugehen. Keinesfalls darf der Unterricht auf das Erlernen von Verfahren und Fertigkeiten beschränkt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Motivierung der Schülerinnen und Schüler:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit Hilfe von Problemstellungen aus Themenkreisen, die den Erfahrungen und Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechen, sollen mathematisches Wissen und Können entwickelt und gefestigt werden. Dabei soll die Nützlichkeit der Mathematik in verschiedenen Lebens- und Wissensbereichen erfahren werden. Wünschenswert für diese Phase ist eine Mitverantwortung durch die Schülerinnen und Schüler. Hilfen oder Informationen sollen dann erfolgen, wenn sie verlangt oder benötigt werden. Selbstständiges Entdecken und Erfolgserlebnisse sind ein wesentlicher Beitrag zur Motivation.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Unterrichten in Phasen, Vernetzung, Querverbindungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unter Beachtung der Vorkenntnisse sollen Inhalte in einer ersten Phase nur um einige Gesichtspunkte erweitert, bei einfachen Anwendungen erprobt und erst in einer späteren Phase vertieft und ergänzt werden. Vernetzungen der Inhalte durch geeignete Unterrichtssequenzen und Aufgabenstellungen sind anzustreben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen sowie zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler sind herzustellen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sicherung des Unterrichtsertrages:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Gedankengänge, die zum Erwerb mathematischen Wissens geführt haben, wiederholen und dabei lernen, erworbenes Wissen zu rekonstruieren, eigenständig darzustellen und auch zu begründen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Üben soll nicht nur auf die Festigung von Fertigkeiten beschränkt bleiben, sondern den Schülerinnen und Schülern sollen auch planmäßig Arbeitsaufträge zur Schulung der mathematischen Grundtätigkeiten erteilt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Nachsteuerung des Lernprozesses ist die Beobachtung des Lernfortschrittes notwendig, ohne dass damit ein Notendruck verbunden sein darf.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Individualisierung und Differenzierung (siehe auch Abschnitt “Förderung durch Differenzierung und Individualisierung” im zweiten Teil):</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Differenzierungsmaßnahmen sollen die Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren individuellen Begabungen, Fähigkeiten, Neigungen, Bedürfnissen und Interessen bestmöglich gefördert werden. Zur Bewältigung von mathematischen Alltagsproblemen sollen thematische Schwerpunkte gesetzt werden. Zu solchen Schwerpunktthemen sollen vielfältige mathematische Zugänge und didaktische Einstiegsmöglichkeiten geboten werden. Die Differenzierung und Individualisierung erfolgt unter Berücksichtigung des Arbeitstempos der Schülerinnen und Schüler, durch den methodischen Zugang, nach Umfang und Komplexität der Aufgabenstellung sowie nach dem Anspruchsniveau, das mit der jeweiligen Aufgabenstellung verbunden ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lesen mathematischer Texte, Fachsprache:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ab der 1. Klasse ist darauf Bedacht zu nehmen, dass die Schülerinnen und Schüler sich mit Mathematik auch in Textform auseinander setzen (zB selbstständiges Erarbeiten aus Musterbeispielen und Erklärungstexten).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mathematische Inhalte können etwa durch Üben von Beschreibungen, Erklärungen und Kurzaufsätzen oder Erstellen von Zusammenfassungen unterschiedlich dargestellt werden. Elementare Begriffe, Symbole und Darstellungsformen können zur Beschreibung mathematischer und außermathematischer Sachverhalte sinnvoll verwendet werden. Mit wachsender Geläufigkeit im Umgang mit mathematischer Sprache und Symbolik kann diese Verwendung auch zur Klärung von Begriffen und zur Klärung von logischen Zusammenhängen dienen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Nutzen von Nachschlagewerken soll erkannt und der Gebrauch von Formelsammlungen, Tabellen und ähnlichem gelernt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aufgabenstellungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sowohl der Prozess der Problemlösung als auch das Produkt haben eigenständige Bedeutung. Aufgaben sollen nach Möglichkeit so gestellt sein, dass ein Scheitern an einer Teilaufgabe die weitere Bearbeitung nicht völlig unmöglich macht. Aufgaben, die sich auf elementare Tätigkeiten beziehen, und solche mit aufeinander aufbauenden Lösungsschritten sind möglich und wünschenswert. Aufgabenstellungen sind so zu wählen, dass sie in verständlicher Sprache und übersichtlicher Form abgefasst sind, die thematische Verankerung altersadäquat ist und dass ohne Zeitdruck gearbeitet werden kann. Unterschiedliche korrekte Interpretationen sind zu akzeptieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Arbeiten mit dem Taschenrechner und dem Computer:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundsätzlich sind schon ab der 1. Klasse Einsatzmöglichkeiten zur planmäßigen Nutzung von elektronischen Hilfen beim Bearbeiten von Fragestellungen der Mathematik und als informationstechnische Hilfe (in Form von elektronischen Lexika, Statistiken, Fahrplänen, Datenbanken, ...) gegeben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Möglichkeiten elektronischer Systeme bei der Unterstützung schülerzentrierter, experimenteller Lernformen sind zu nutzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das kritische Vergleichen von Eingaben und Ausgaben bei verschiedenen Programmen und Geräten bezüglich der Problemstellung kann zum Entwickeln eines problem- und softwareadäquaten Analysierens, Formulierens und Auswertens beitragen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Historische Betrachtungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Schülerinnen und Schülern ist an geeigneten Themen Einblick in die Entwicklung mathematischer Begriffe und Methoden zu geben. Sie sollen einige Persönlichkeiten der Mathematikgeschichte kennen lernen. Die Mathematik soll als dynamische Wissenschaft dargestellt und ihre Bedeutung bei der Entwicklung der abendländischen Kultur gezeigt werden. Die Bedeutung der Mathematik in der Gegenwart soll in den Unterricht einfließen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für Schularbeiten ist dem Abschnitt “Leistungsfeststellung” des dritten Teils zu entnehmen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen praxisorientierte Aufgaben unter dem Aspekt der Modellbildung möglichst oft rechnerisch, geometrisch und graphisch darstellen, lösen und kritisch betrachten können. Dabei sollen sie von ihrer unmittelbaren Erlebniswelt ausgehen und ihre Erfahrungen auch in fächerübergreifende Vorhaben einbringen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen ebenso grundlegendes mathematisches Wissen und Können erwerben und abstraktes Denken und formale Fähigkeiten entwickeln. Sie sollen im präzisen Arbeiten und Argumentieren ausgebildet werden und mit mathematischen Darstellungsformen vertraut werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sie sollen elektronische Hilfen und (auch selbst erstellte) Formelsammlungen in steigendem Ausmaß ab der 1. Klasse verwenden und wiederholt Gelegenheit haben, ihr Vorstellungsvermögen auch computerunterstützt zu schulen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um den Schülerinnen und Schülern einen kontinuierlichen Aufbau ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten zu ermöglichen, sind Stoffangaben der unteren Klassen in den oberen Klassen mit zu berücksichtigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Abfolge der Stoffangaben ist nicht als Hinweis auf die Reihenfolge für die unterrichtliche Planung zu betrachten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.1   Arbeiten mit Zahlen und Maßen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit natürlichen Zahlen vertiefen, dabei auch große natürliche Zahlen verwenden und mehrstellige Multiplikationen und Divisionen durchführen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rechnen mit Maßen und Umwandlungen zur Bearbeitung von Sachaufgaben und geometrischen Berechnungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>anhand von Teilern und Vielfachen Einblicke in Zusammenhänge zwischen natürlichen Zahlen gewinnen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vorstellungen mit positiven rationalen Zahlen verbinden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit der Darstellung in Dezimal- und Bruchschreibweise vertraut sein,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einfache Ungleichungen zum Einschranken benutzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit den positiven rationalen Zahlen Rechnungen mit leicht abschätzbaren Ergebnissen durchführen und zur Lösung von Problemen in Sachsituationen vielfältig anwenden können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rechnen mit Brüchen, nur in einfachen Fällen, die anschaulich deutbar sind,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grundlegende Sicherheit im Kopfrechnen gewinnen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>elektronische Rechenhilfsmittel einsetzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnisse über Umkehroperationen erweitern,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Regeln über die Reihenfolge von Rechenoperationen, einschließlich der Klammerregeln, anwenden können.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.2   Arbeiten mit Variablen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit Variablen allgemeine Sachverhalte beschreiben können, zB gleichartige Rechenabläufe, die sich nur durch unterschiedliche Zahlen unterscheiden, oder allgemeine Beziehungen zwischen Größen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>insbesondere Formeln bzw. Gleichungen aufstellen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lösungen zu einfachen linearen Gleichungen finden können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Formeln anwenden und interpretieren können.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.3   Arbeiten mit Figuren und Körpern</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ausgehend von Objekten der Umwelt durch Idealisierung und Abstraktion geometrische Figuren und Körper sowie ihre Eigenschaften erkennen und beschreiben können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>aufbauend auf die Grundschule Kenntnisse über grundlegende geometrische Begriffe gewinnen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Skizzen von Rechtecken, Kreisen, Kreisteilen, Quadern und ihren Netzen anfertigen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Zeichengeräte zum Konstruieren von Rechtecken, Kreisen und Schrägrissen gebrauchen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Maßstabszeichnungen anfertigen und Längen daraus ermitteln können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Umfangs- und Flächenberechnungen an Rechtecken (und einfachen daraus zusammengesetzten Figuren),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sowie Volums- und Oberflächenberechnungen an Quadern (und einfachen daraus zusammengesetzten Körpern) durchführen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Formeln für diese Umfangs-, Flächen- und Volumsberechnungen aufstellen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Winkel im Umfeld finden und skizzieren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gradeinteilung von Winkeln kennen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Winkel mit dem Winkelmesser (Geodreieck) zeichnen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einfache symmetrische Figuren erkennen und herstellen können.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.4   Arbeiten mit Modellen, Statistik</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>direkte Proportionalitäten erkennen (zB Warenmenge - Geld, Zeit - Weg),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>entsprechende Fragestellungen finden und Berechnungen durchführen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Modelle mit realen Gegebenheiten vergleichen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grundlegende Überlegungen zur Sinnhaftigkeit von Modellen für die Praxis anstellen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Tabellen und graphische Darstellungen zum Erfassen von Datenmengen verwenden können.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.1   Arbeiten mit Zahlen und Maßen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Festigen und Vertiefen der Fähigkeiten beim Arbeiten mit positiven rationalen Zahlen, um vielfältige und komplexere Probleme in Sachsituationen bearbeiten zu können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rechnen mit Brüchen (mit kleinen Zählern und Nennern), damit die Rechenregeln im Hinblick auf die Algebra sicher beherrscht werden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>diese Rechenregeln für das Bruchrechnen begründen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bruchdarstellung in Dezimaldarstellung überführen und umgekehrt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>wichtige Teilbarkeitsregeln kennen und anwenden können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rechnen mit Prozenten in vielfältigen Zusammenhängen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Maße verwenden und Umwandlungen durchführen können in dem Ausmaß, wie es die Bearbeitung von Sachaufgaben und geometrischen Aufgaben erfordert und es dem Vorstellungsvermögen der Schülerinnen und Schüler entspricht.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.2   Arbeiten mit Variablen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit Variablen allgemeine Sachverhalte beschreiben,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gleichungen und Formeln aufstellen, insbesondere auch in Sachsituationen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>unter Verwendung von Umkehroperationen einfache lineare Gleichungen mit einer Unbekannten lösen und Formeln umformen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Formeln interpretieren.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.3   Arbeiten mit Figuren und Körpern</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Dreiecke, Vierecke und regelmäßige Vielecke untersuchen, wesentliche Eigenschaften feststellen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Figuren skizzieren und konstruieren können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen, ob Angaben mehrdeutig sind, oder überhaupt nicht in Konstruktionen umgesetzt werden können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kongruente Figuren herstellen können, die Kongruenz begründen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Eigenschaften von Strecken- und Winkelsymmetralen kennen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>und für Konstruktion anwenden können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Flächeninhalte von Figuren berechnen können, die sich durch Zerlegen oder Ergänzen auf Rechtecke zurückführen lassen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Volumina von Prismen berechnen, möglichst in Anwendungsaufgaben.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.4   Arbeiten mit Modellen, Statistik</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>charakteristische Kennzeichen von indirekten und direkten Proportionalitäten an Beispielen angeben können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einfache Fragestellungen dazu formulieren, sie graphisch darstellen und lösen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fragen zu sinnvollen Anwendungsbereichen für solche Proportionalitäten stellen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>relative Häufigkeiten ermitteln können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>entsprechende graphische Darstellungen lesen, anfertigen und kritisch betrachten können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Manipulationsmöglichkeiten erkennen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3.1   Arbeiten mit Zahlen und Maßen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>rationale Zahlen in verschiedenen Formen deuten können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>als Zustände gegenüber einem Nullpunkt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>als Punkte auf einer Zahlengeraden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen und Beschreiben von Kleiner-Größer-Beziehungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>rationale Zahlen für Darstellungen in Koordinatensystemen verwenden können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Regeln für das Rechnen mit rationalen Zahlen wissen und bei Rechenbeispielen (mit einfachen Zahlen) mit Sicherheit anwenden können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verketten der vier Grundrechnungsarten und derart entstehende Terme auch mit elektronischen Rechenhilfsmitteln berechnen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sicherheit im Kopfrechnen gewinnen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Potenzschreibweise kennen und anwenden können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Zahlen, vor allem in Sachsituationen, unter Verwendung von Zehnerpotenzen darstellen können.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3.2   Arbeiten mit Variablen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Formeln (bzw. Terme) umformen und durch Rechenregeln begründen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit einfachen Potenzen arbeiten können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Formeln in Sachsituationen und in der Geometrie aufstellen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aufgaben aus Anwendungsbereichen und aus der Geometrie durch Umformungen von Formeln oder Termen lösen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>dabei auch Aufgaben variieren und graphische Darstellungen nutzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lösen von linearen Gleichungen mit einer Unbekannten.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3.3   Arbeiten mit Figuren und Körpern</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vergrößern und Verkleinern von Figuren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ähnliche Figuren erkennen und beschreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Formeln für Flächeninhalte von Dreiecken und Vierecken begründen und damit Flächeninhalte berechnen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Umkehraufgaben lösen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gegenstände, die die Gestalt eines Prismas oder einer Pyramide haben, zeichnerisch darstellen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Oberfläche, Rauminhalt und Gewicht von Gegenständen, die die Gestalt eines Prismas oder einer Pyramide haben, berechnen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>den Lehrsatz des Pythagoras für Berechnungen in ebenen Figuren nutzen können.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3.4   Arbeiten mit Modellen, Statistik</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>lineare Wachstums- und Abnahmeprozesse mit verschiedenen Annahmen unter Zuhilfenahme von elektronischen Rechenhilfsmitteln untersuchen können (zB Zinssätze),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>funktionale Abhängigkeiten erkennen, formelmäßig und graphisch darstellen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Untersuchen und Darstellen von Datenmengen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4.1   Arbeiten mit Zahlen und Maßen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch zusammenfassendes Betrachten das Zahlenverständnis vertiefen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>anhand einfacher Beispiele erkennen, dass es Rechensituationen gibt, die nicht mit Hilfe der rationalen Zahlen lösbar sind,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Näherungswerte oder Schranken für irrationale Zahlen angeben können, auch unter Verwendung elektronischer Hilfsmittel,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>bei Anwendungen Überlegungen zur sinnvollen Genauigkeit anstellen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4.2   Arbeiten mit Variablen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sicherheit beim Arbeiten mit Variablen, Termen, Formeln und Gleichungen steigern,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Arbeiten mit einfachen Bruchtermen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>lineare Gleichungen mit zwei Variablen graphisch darstellen und Lösungen angeben können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verfahren zum Lösen von linearen Gleichungssystemen (zwei Gleichungen mit zwei Variablen) nutzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch das Arbeiten mit funktionalen Abhängigkeiten einen intuitiven Funktionsbegriff erarbeiten.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4.3   Arbeiten mit Figuren und Körpern</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>den Lehrsatz des Pythagoras für Berechnungen in ebenen Figuren und in Körpern nutzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>eine Begründung des Lehrsatzes des Pythagoras verstehen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Berechnungsmöglichkeiten mit Variablen darstellen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schranken für Umfang und Inhalt des Kreises angeben können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Formeln für die Berechnung von Umfang und Flächeninhalt des Kreises wissen und anwenden können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Formeln für die Länge eines Kreisbogens und für die Flächeninhalte von Kreisteilen herleiten und anwenden können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Formeln für die Berechnung der Oberfläche und des Volumens von Drehzylindern und Drehkegeln sowie für die Kugel erarbeiten und nutzen können.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4.4   Arbeiten mit Modellen, Statistik</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wachstums- und Abnahmeprozesse mit verschiedenen Annahmen unter Zuhilfenahme von elektronischen Rechenhilfsmitteln untersuchen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>funktionale Abhängigkeiten untersuchen und darstellen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Untersuchen und Darstellen von Datenmengen unter Verwendung statistischer Kennzahlen (zB Mittelwert, Median, Quartil, relative Häufigkeit, Streudiagramm).</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>GEOMETRISCHES ZEICHNEN</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Richtige Handhabung und Wartung fachspezifischer Werkzeuge, jeweils in Abstimmung mit der Aufgabenstellung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Informationsgewinn durch geeignete Ausfertigung graphischer Arbeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen von Strukturen und Eigenschaften geometrischer Objekte;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen geometrischer Grundfiguren in größeren Zusammenhängen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwickeln von Objekten durch Transformieren und Modellieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Anwenden geometrischer Grundkenntnisse auf naturwissenschaftliche und technische Problemstellungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen und Verwenden der Geometrie als Sprache; Einsetzen von Handskizzen als Hilfsmittel bei der Entwurfsarbeit, aber auch als selbstständige Darstellungsform;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Anwendung geeigneter Abbildungsverfahren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Interpretation und Weiterentwicklung geometrischer Darstellungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Anwendung geeigneter Unterrichtssoftware (2D-Systeme, 3D-Systeme).</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Geometrischem Zeichnen verknüpft die Vorstellung von den Erscheinungen der Welt in uns und das Verständnis für Raum und Figur. Diese Grunderfahrungen tragen zur Erkenntnis bei, dass Phänomene existieren, die unabhängig von der augenblicklichen Befindlichkeit des Menschen sind. Die oder der Einzelne gewinnt Gestaltungsfreiheit und kann sein technisches Grundwissen in den Dienst der Gemeinschaft stellen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache als Kommunikationsmittel für das Beschreiben und Erklären geometrischer Objekte und Vorgänge, die Zeichnung als Sprache der Technik, Präzision im sprachlichen Ausdruck; Zeichnungen als Mittel der interkulturellen Verständigung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vorbereitung auf die Berufswelt (zB zweckentsprechender Einsatz von Werkzeugen), die Vorteile von Gründlichkeit und Ordnung erkennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen, Strukturieren, Modellieren geometrischer Objekte, Erfassen und Diskutieren von Bewegungsvorgängen und Transformationen im Raum, Raumvorstellungs- und Intelligenztraining.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Individuelles Gestalten von geometrischen Objekten und Modellen, kreatives Lösen von geometrischen Problemstellungen, einen angemessenen Anspruch an Sauberkeit und Genauigkeit graphischer Ausfertigung entwickeln; Endausfertigung von Zeichnungen nach ästhetischen Gesichtspunkten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwicklung der Feinmotorik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll auf die Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet sein; dh. der rezeptive Anteil ist auf die Vermittlung grundsätzlicher Überlegungen und einführende Unterrichtssequenzen zu beschränken.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Abgesehen von ausdrücklich streng gefassten Arbeitsaufträgen soll solchen Aufgaben, die die Kreativität und selbstständige Gestaltungskraft der Schülerinnen und Schüler anregen, der Vorzug gegeben werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Freihandskizze ist als ein unverzichtbares Hilfsmittel bei der Entwurfsarbeit, aber auch als selbstständige Darstellungsform einzusetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Einsatz von CAD-Systemen ist auf die Verfügbarkeit geeigneter Arbeitsmittel zur Einzel- oder Partnerarbeit hinzuwirken. Dabei ist auf die sachgerechte und intelligente Nutzung zu achten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Konstruktion auf dem Zeichenblatt soll durch Modelle und andere Hilfsmittel, die der Entwicklung der Raumanschauung dienen bzw. die geometrischen Hintergründe deutlich machen, begleitet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Behandlung von Raumobjekten sollen Aussagen über geometrische Inhalte und Beziehungen vorwiegend aus der jeweiligen Raumsituation entwickelt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Abbildung von Raumobjekten soll stets exakt zwischen einer Betrachtung der Raumsituation und einer Beschreibung des Bildes unterschieden werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist größter Wert auf Genauigkeit und Sauberkeit zu legen. Der graphischen Gestaltung der Arbeiten kommt - abgestimmt auf die jeweils verwendete Ausfertigungstechnik - besondere Bedeutung zu. Auf Anwendung der Fachsprache ist zu achten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind zu einer geeigneten Form der Dokumentation der Unterrichtsarbeit anzuhalten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ebene Geometrie:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen und Anwenden von geometrischen Grundelementen und Grundstrukturen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eigenständiges Gestalten von Ornamenten und Mustern. Spielerisches Experimentieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anwendung von 2D-Systemen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Axonometrische Darstellungen ebenflächig begrenzter geometrischer Körper:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kartesisches Koordinatensystem.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spezielle axonometrische Darstellungen; Sichtbarkeitsüberlegungen. Ebene Schnitte, einfache Verschneidungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einführung in ein geeignetes 3D-System.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Modellierungsvorgänge; Beispiele aus Alltag, Architektur, Technik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen räumlicher Zusammenhänge.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hauptrisse:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grund-, Auf- und Kreuzriss: Herstellen und rekonstruierendes Lesen solcher Risse.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mehrbilderverfahren:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Seitenrisse als Darstellungsmittel und Konstruktionshilfe: wahre Länge; wahre Gestalt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Werkzeichnungen; Bemaßung; Maßstab.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Perspektive:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundeigenschaften und ihre Anwendung auf einfache Darstellungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ellipse:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anschauliche Erzeugung; Eigenschaften; Anwendungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Krumme Flächen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beispiele, Darstellungsskizzen; Betrachtung und Darstellung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Drehzylinder, Drehkegel, Kugel.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Modellierungsvorgänge; Annäherung im Rahmen geeigneter 3D-Systeme.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>BIOLOGIE UND UMWELTKUNDE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Biologie und Umweltkunde hat von der 1. bis zur 4. Klasse die Beschäftigung mit den Themenbereichen Mensch und Gesundheit, Tiere und Pflanzen sowie Ökologie und Umwelt zum Schwerpunkt. In allen vier Klassen dienen diese drei Bereiche zur Strukturierung der Unterrichtsinhalte.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht ist so zu konzipieren, dass die folgenden Ziele realisiert werden können:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Schülerinnen und Schüler sollen zentrale biologische Erkenntnisse gewinnen, Prinzipien, Zusammenhänge, Kreisläufe und Abhängigkeiten sehen lernen und Verständnis für biologische bzw. naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen erwerben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Schülerinnen und Schüler sollen Verständnis für den eigenen Körper erwerben, das sie zu einem verantwortungsvollen Umgang mit sich selbst befähigt (Akzeptanz des eigenen Körpers, der eigenen Sexualität; Gesundheitsförderung).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Schülerinnen und Schüler sollen die Abhängigkeit der Menschen von Natur und Umwelt begreifen und Wissen, Fähigkeiten/Fertigkeiten erwerben, die sie für einen umweltbewussten, nachhaltigen Umgang mit unseren Lebensgrundlagen motivieren und befähigen (ökologische Handlungskompetenz).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Schülerinnen und Schüler sollen ein biologisches “Grundverständnis” erwerben, welches sie bei ihrer zukünftigen Partizipation an gesellschaftlichen Entscheidungen unterstützen kann. Werte und Normen, Fragen der Verantwortung bei der Anwendung naturwissenschaftlicher bzw. biologischer Erkenntnisse sollen thematisiert werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Schülerinnen und Schüler sollen positive Emotionen für Natur und Umwelt entwickeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Personale und soziale Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Kooperation, Konflikt- und Teamfähigkeit, emotionale Intelligenz sollen erworben bzw. gefördert werden.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weckung der Achtung vor Natur und Leben sowie des Bewusstseins der Verantwortung für die Folgen von Eingriffen in Ökosysteme. Grenzen der Machbarkeit wissenschaftlichen Experimentierens und wirtschaftlicher Nutzung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mensch als biologisches und soziales Wesen, Sexualität/Partnerschaft/Familie, Gesundheit/Krankheit als biologisches und soziales Phänomen; Arbeitswelt, Friedenserziehung; Verhältnis Mensch - Natur, Ökologie - Ökonomie, Energie, Nachhaltigkeit; Anwendung biologischer Erkenntnisse.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Phänomen Leben, Mensch als Lebewesen, Vernetzung belebter Systeme, Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf Natur, Umwelt und Gesundheit, Naturwissenschaften und Ethik, naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsstrategien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung der Sprachkompetenz im Bereich der Alltags- und Fachsprache.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung der Kreativität durch Umgang mit Lebewesen und Naturobjekten, Einsatz von kreativitätsfördernden Methoden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Körperliche Voraussetzung für Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden/Gesundheit, Umwelt und Sport.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Erarbeitung aller Themen ist stets die Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen, sowohl bei der Auswahl der Inhalte und Methoden als auch durch Anwendung des Wissens auf den eigenen Bezugsrahmen. Gesellschaftsrelevante Aspekte sind möglichst häufig zu berücksichtigen, um der Bedeutung biologischer Erkenntnisse für die Gesellschaft gerecht zu werden und die Schülerinnen und Schüler auf die zukünftige Beteiligung und Verantwortung am gesellschaftlichen Leben vorzubereiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind zu selbstständigem Arbeiten und zur Problemlösefähigkeit unter Anwendung folgender Arbeitstechniken anzuregen: Beobachten, Vergleichen, Ordnen; Arbeiten mit geeigneten Hilfsmitteln (zB Lupe, Mikroskop, Computer, Fachliteratur); Suchen, Verarbeiten und Darstellen von Information; Identifizieren und Lösen von Problemen; Durchführen einfacher Experimente und Messverfahren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fächerübergreifendes und projektorientiertes Arbeiten ist zu fördern. Naturbegegnung ist anzustreben (zB durch Exkursionen, Arbeiten im Freiland, pflegenden Umgang mit Tieren und Pflanzen). Lern- und Sozialformen wie etwa Gruppenarbeit, soziales Lernen, offenes Lernen sollen die soziale wie personale/emotionale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zu den drei Themenbereichen ist festzuhalten:</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">“Mensch und Gesundheit” wird in jeder Schulstufe anhand ausgewählter Themenstellungen bearbeitet, die Fragen zu Gesundheit und Lebensstil sowie soziale und ethische Aspekte beinhalten. Am Ende der 4. Klasse sollen die Schülerinnen und Schüler einen altersgemäßen Überblick über Bau und Funktionen des menschlichen Körpers besitzen. Neben der Förderung des Verständnisses für den eigenen Körper sowie eines umfassenden Gesundheitsbewusstseins soll eine an den Schülerinnen und Schülern orientierte Sexualerziehung zum Tragen kommen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Beschäftigung mit dem Themenbereich “Tiere und Pflanzen” ist heimischen Arten bzw. jenen Arten, die typisch für die jeweils zu bearbeitenden Ökosysteme sind (siehe “Ökologie und Umwelt”), der Vorzug zu geben. Weiters sind auch solche zu berücksichtigen, die besondere Bedeutung für den Menschen haben. Die Schülerinnen und Schüler sollen einen Einblick in die Vielfalt der Organismen erhalten und deren wesentliche Charakteristika kennen lernen. Durch den Hinweis auf verwandtschaftliche Beziehungen zwischen den Lebewesen sollen die Schülerinnen und Schüler Verständnis für die Einordnung der Organismen in ein System entwickeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Themenkreis “Ökologie und Umwelt” sind das Kennenlernen von Organismen und ihr Zusammenwirken, Einsicht in die Zusammenhänge zwischen belebter und unbelebter Natur sowie Umweltprobleme und Schutzmaßnahmen im Mittelpunkt. Ziel ist eine solide Basis für umweltfreundliches Handeln und Verhalten, die sich aus Umweltwissen, Umweltbewusstsein und ökologischer Handlungskompetenz zusammensetzt. Naturbegegnungen sind vorzusehen. Auch sollen konkrete Aktivitäten im Sinne der Ökologisierung der Schule gefördert werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesundheit:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufbauend auf den in der Volksschule erworbenen Kenntnissen ist ein Überblick über Bau und Funktion des menschlichen Körpers, insbesondere der Organsysteme, zu geben. Gleichzeitig ist eine Vertiefung des Verständnisses für den eigenen Körper anhand der Schwerpunkte Bewegung und Sexualität anzustreben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegung: Grundlagen der Bewegung, daran beteiligte Organe, Bewegung - Gesundheit - Wohlbefinden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sexualität: Unter Einbeziehung der Interessen der Schülerinnen und Schüler sind folgende Themen zu behandeln: Bau und Funktion der Geschlechtsorgane, Menstruation, Empfängnis, Schwangerschaft und Geburt, körperliche, psychische Entwicklung und Befindlichkeit in der Pubertät, Aufklärung über sexuellen Missbrauch/Prophylaxe.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Tiere und Pflanzen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Beispielen ausgewählter einheimischer Vertreter aus dem Tier- und Pflanzenreich sind Bau und Funktion sowie Zusammenhänge zwischen Bau, Lebensweise und Umwelt zu erarbeiten, wodurch eine Basis für altersgemäßes Verständnis verwandtschaftlicher Beziehungen gelegt werden soll.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schwerpunkte bilden Wirbeltiere und Blütenpflanzen. Bei der Auswahl sollen jene Organismen im Vordergrund stehen, die für das Ökosystem Wald von Bedeutung sind oder den Erlebnisbereich der Schülerin oder des Schülers bilden. Weiters sind die Haustiere zu berücksichtigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ökologie und Umwelt:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand von Vertretern der Wirbeltiere und/oder des Ökosystems Wald sind ökologische Grundbegriffe (biologisches Gleichgewicht, Nahrungsbeziehungen, ökologische Nische) zu erarbeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Positive wie negative Folgen menschlichen Wirkens sollen thematisiert und hinterfragt werden. Umweltprobleme, deren Ursachen und Lösungsvorschläge sind zu bearbeiten. Umwelt-, Natur- und Biotopschutz sollen an konkreten Beispielen demonstriert werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesundheit:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand der Bereiche Mikroorganismen und Ökosystem Wald sind die positiven und negativen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit in physischer und psychischer Hinsicht zu behandeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Tiere und Pflanzen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Beispielen ausgewählter einheimischer Vertreter aus dem Tier- und Pflanzenreich sind Bau und Funktion sowie Zusammenhänge zwischen Bau, Lebensweise und Umwelt zu erarbeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schwerpunkte bilden Wirbellose und weitere ausgewählte Blütenpflanzen, Sporenpflanzen, Pilze und Mikroorganismen. Bei der Auswahl stehen vor allem jene Organismen im Vordergrund, die für die Ökosysteme Wald und heimisches Gewässer von Bedeutung sind. Weiters ist die Zelle als Grundbaustein aller Lebewesen zu behandeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ökologie und Umwelt:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand der Ökosysteme Wald und heimisches Gewässer sind ökologische Grundbegriffe (biologisches Gleichgewicht, Nahrungsbeziehungen, ökologische Nische, Produzent - Konsument - Destruent) zu erarbeiten und zu vertiefen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Positive wie negative Folgen menschlichen Wirkens sind hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Ökosysteme Wald und heimisches Gewässer zu analysieren und zu hinterfragen. Umweltprobleme, deren Ursache und Lösungsvorschläge sind zu erarbeiten. Umwelt-, Natur- und Biotopschutz sollen an konkreten Beispielen demonstriert werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesundheit:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand der zu besprechenden Ökosysteme sind die positiven und negativen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit zu behandeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Tiere und Pflanzen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Beispielen ausgewählter Vertreter aus dem Tier- und Pflanzenreich sind Bau und Funktion sowie Zusammenhänge zwischen Bau, Lebensweise und Umwelt zu erarbeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schwerpunkte bilden diejenigen Organismen, die für die menschliche Ernährung eine besondere Rolle spielen (Nutztiere, Nutzpflanzen). Auf die Bedeutung der Pflanzen für die Existenz des Lebens auf der Erde ist einzugehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiters ist die Entwicklungsgeschichte der Erde und des Lebens, einschließlich des Menschen, zu behandeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ökologie und Umwelt:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand des Ökosystems Boden und eines landwirtschaftlich genutzten Ökosystems (zB Acker, Wiese) sind ökologische Grundbegriffe (biologisches Gleichgewicht, Nahrungsbeziehungen, ökologische Nische, Produzent - Konsument - Destruent, Stoffkreisläufe) zu erarbeiten und zu vertiefen. Grundlegende geologische Kenntnisse sollen dem Verständnis des Bodens und des Zusammenwirkens von belebter und unbelebter Natur dienen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Positive wie negative Folgen menschlichen Wirkens sind hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf das Ökosystem Boden zu analysieren und zu hinterfragen. Umweltprobleme, deren Ursachen und Lösungsvorschläge sind zu erarbeiten. Umwelt-, Natur- und Biotopschutz sollen an konkreten Beispielen demonstriert werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesundheit:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Kenntnisse über Bau und Funktion des menschlichen Körpers (einschließlich der Themenfelder Gesundheit und Krankheit, Psychosomatik und Immunsystem) sind zu erweitern und zu vervollständigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sexualität: Unter Einbeziehung der Interessen der Schülerinnen und Schüler sind folgende Themen zu behandeln: Sexualität als biologisches, psychologisches und soziales Phänomen, Empfängnisregelung, Schwangerschaft, Geburt; AIDS-Prophylaxe.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Tiere und Pflanzen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Beispielen ausgewählter Vertreter aus dem Tier- und Pflanzenreich sind Bau und Funktion sowie Zusammenhänge zwischen Bau, Lebensweise und Umwelt zu erarbeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schwerpunkte bilden diejenigen Organismen, die für den Themenbereich Stadtökologie und das gewählte Ökosystem einer anderen Region von Bedeutung sind.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiters sind Grundlagen der Vererbung zu erarbeiten und deren Anwendungsmöglichleiten (zB Gentechnik) auch im Hinblick auf gesellschaftliche und ethische Fragen zu behandeln und zu diskutieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ökologie und Umwelt:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand von Stadtökologie und einem Ökosystem einer anderen Region (zB Meer, Regenwald) sind ökologische Grundbegriffe (biologisches Gleichgewicht, Nahrungsbeziehungen, ökologische Nische, Produzent - Konsument - Destruent, Stoffkreisläufe) zu vertiefen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Positive wie negative Folgen menschlichen Wirkens sind hinsichtlich ihrer Auswirkungen zu analysieren und zu hinterfragen. Umweltprobleme, deren Ursachen und Lösungsvorschläge sind zu erarbeiten. Umwelt-, Natur- und Biotopschutz sollen an konkreten Beispielen demonstriert werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>CHEMIE am Gymnasium und Realgymnasium</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Chemieunterricht dient einerseits dazu, die Schülerinnen und Schüler mit dem Wissen und den Grundfähigkeiten zur Bewältigung stofflicher Alltags-, Freizeit-, Lebens- und Berufsphänomene auszustatten und hat andererseits die Aufgabe, die gesellschaftliche Erziehung im Bereich von Natur und Materie vorzunehmen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Aufgabe des Chemieunterrichts ist es daher, die Schülerinnen und Schüler, ausgehend von deren Erfahrungsbereich und unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten, zu einem chemisch-naturwissenschaftlichen Denken hinzuführen. Dies geschieht durch:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>bewusstes Beobachten chemischer Vorgänge;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen chemischer Prinzipien und Arbeitstechniken auch anhand selbst durchgeführter Experimente;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schulung des einfachen Modelldenkens unter Einbeziehung vorhandener Schülervorstellungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassung der Zusammenhänge zwischen Mikrokosmos und alltäglichem Erfahrungsbereich;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verstehen der Bedeutung der Chemie für alle Lebensformen und Lebensvorgänge.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Chemieunterricht hat weiters die Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler in die Lage zu versetzen, die volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Chemie und Technik altersgemäß einzuschätzen sowie auf die Berufs- und Arbeitswelt vorzubereiten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Dies geschieht durch:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Hinführen zu einem Verständnis für Stoffkreisläufe, für die Wechselbeziehung Ökonomie - Ökologie und damit zu umweltbewusstem Handeln sowie zu Energie- und Rohstoffsparen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kritische Auseinandersetzung mit den Gefahren der Anwendung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse sowie mit technikfeindlichen und unwissenschaftlichen Vorurteilen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ferner soll der Chemieunterricht im Sinne der Persönlichkeitsentwicklung das Bewusstsein für Eigenverantwortung fördern und zu mündigem Freizeit- und Konsumverhalten führen. Dies geschieht durch:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erziehung zu Team-, Kommunikations- und Solidarfähigkeit sowie Erziehung zu Genauigkeit, Sorgfalt und Verantwortung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Förderung der Gesundheitserziehung, des Zivilschutzgedankens sowie des sicherheitsbewussten Handelns.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Grundlagen legen zur Beurteilung von Gefahren für die Umwelt und von Umweltschutzmaßnahmen, um eine menschenwürdige Zukunft zu ermöglichen. Entscheidungskompetenz in dieser Richtung entsteht erst durch ein unverzichtbares chemisches Grundwissen. Auch die ethisch-moralische Diskussion solcher Zukunftsfragen hat dieses Grundwissen als Basis.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durchgängige Gültigkeit materieller Aufbauprinzipien für sämtliche Bereiche der Natur; technische Errungenschaften der Gesellschaft unter Berücksichtigung der Widerspiegelung innerer Aufbauprinzipien in äußeren Eigenschaften.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschied zwischen Alltags- und Fachsprache bzw. Symbolsprache, präziser Sprachgebrauch und Argumentationsverhalten bei Planung, Beobachtung, Beschreibung und Protokollierung chemischer Vorgänge.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bedeutung der Naturwissenschaften für den Lauf der Geschichte und die gesellschaftlichen Bedingungen, Verknüpfung der Begriffe Wirtschaft - Technik - Wertung - Verantwortung - Ethik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ästhetische und emotionale Bezüge zur stofflichen Um- und Mitwelt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umgang mit Gefahr- und Altstoffen, Ernährungs- und Gesundheitserziehung, Aufklärung über Drogen und Doping, Bedeutung der Hygiene, Bedeutung der Chemie für den medizinischen Fortschritt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Chemieunterricht soll überwiegend von der Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler ausgehen. Prinzipiell ist der induktive Weg zum Erkenntnisgewinn anzustreben. Dies bedeutet, dass vom Lehrerexperiment und vor allem auch vom Schülerexperiment auszugehen ist. Dabei ist den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zu möglichst selbstständigem Suchen, Forschen und Entdecken zu geben. Unter anderem sollen einfache Modellvorstellungen sowie das Periodensystem der Elemente für Erklärungen herangezogen werden. Bei der Formulierung von Gesetzen ist auf qualitative und Je-desto-Fassungen besonderer Wert zu legen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll durch moderne Lern- und Sozialformen (zB Teamarbeit) auch das Lernen im sozialen und emotionalen Bereich fördern. Darüber hinaus hat eine Auseinandersetzung mit neuen Technologien, Unterrichtssoftware und elektronischen Informationssystemen zu erfolgen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Unterrichtsgestaltung ist ein ausgewogenes Verhältnis von exemplarischer Vertiefung (zB durch Projektunterricht, Lehrausgänge und Exkursionen) und informierender Darbietung (womöglich unterstützt durch Experimente oder Formen des Medieneinsatzes) anzustreben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Chemieunterricht ist Sicherheitserziehung im weitesten Sinne. Daher muss hier ganz besonders auf Gefahren, die von Stoffen und Reaktionen ausgehen, hingewiesen werden, ohne zu dramatisieren oder zu verniedlichen. Durch den vorschriftsmäßigen Gebrauch von Sicherheitsausstattung und -hilfen sind die Schülerinnen und Schüler beim Experimentieren auch aktiv an die Sicherheitsstandards zu gewöhnen. Die Entsorgung ist vor allem wegen der Vorbildfunktion demonstrativ sorgfältig durchzuführen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einteilung und Eigenschaften der Stoffe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsicht gewinnen in die verschiedenen Einteilungskriterien für die Materie.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterscheiden können zwischen Gemengen und Reinstoffen bzw. deren Eigenschaften.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen von Trennverfahren und deren Anwendung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aufbauprinzipien der Materie</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsicht in ein altersgemäßes Teilchen- bzw. Atommodell. Verstehen des Ordnungsprinzips der Elemente.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen der chemischen Symbol- und Formelsprache.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der chemischen Bindung als Ursache für die Vielfalt der Stoffe.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerb von Basiswissen über die Strukturen ausgewählter anorganischer und organischer Stoffe und einfachster Struktur-Wirkungs-Beziehungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundmuster chemischer Reaktionen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Qualitative Erfassung des Zusammenhanges zwischen der stofflichen und energetischen Veränderung, die durch die Zerlegung und Neubildung von Bindungen bedingt wird.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verstehen der Kopplung von Oxidation und Reduktion anhand einfacher Beispiele.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Alltagsbezogenes Erkennen der Bedeutung saurer und basischer Lösungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsicht gewinnen in wichtige Eigenschaften und Reaktionen von Säuren, Basen und Salzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verständnis erlangen für typische Eigenschaften der wichtigsten funktionellen Gruppen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Rohstoffquellen und ihre verantwortungsbewusste Nutzung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen von Luft, Wasser und Boden als Rohstoffquelle einerseits und schützenswerte Lebensgrundlage andererseits.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wissen um die Bedeutung, Gewinnung und Verarbeitung wichtiger anorganischer Rohstoffe.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wissen um die Bedeutung, Gewinnung und Verarbeitung fossiler Rohstoffe.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wissen um den Stellenwert von Altstoffen und deren Entsorgung oder Wiederverwertung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Prinzipielles Verstehen von Umweltproblemen als Störung natürlicher Systeme.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der Bedeutung chemischer Methoden bei der Minimierung von Schadstoffen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerb von chemischen Grundkenntnissen in praxisrelevanten Gebieten wie Kleidung, Wohnen, Energiequellen und Energieversorgung, Verkehr und neue Technologien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsicht gewinnen in die wirtschaftliche Bedeutung der chemischen Industrie.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Biochemie und Gesundheitserziehung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsicht gewinnen in die für die Lebensvorgänge wichtigsten Stoffklassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erste Hinführung zur Entscheidungsfähigkeit betreffend Nahrungs- und Genussmittel, Medikamente und Drogen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verständnis erlangen für die Zusammensetzung und Anwendung hygienerelevanter Stoffe.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Altersgemäße Schulung der Einschätzung von Stoffen in Hinblick auf deren Gefährlichkeit und Erlernen des verantwortungsvollen und sicheren Umgangs mit (Haushalts<gdash />)Chemikalien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>CHEMIE am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Chemieunterricht dient einerseits dazu, die Schülerinnen und Schüler mit dem Wissen und den Grundfähigkeiten zur Bewältigung stofflicher Alltags-, Freizeit-, Lebens- und Berufsphänomene auszustatten und hat andererseits die Aufgabe, die gesellschaftliche Erziehung im Bereich von Natur und Materie vorzunehmen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Aufgabe des Chemieunterrichtes im wirtschaftskundlichen Realgymnasium ist es daher, die Schülerinnen und Schüler, ausgehend von deren Erfahrungsbereich und unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten, zu einem naturwissenschaftlich fundierten ökonomischen und ökologischen Denken hinzuführen. Dies geschieht durch:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Anleitung zum bewussten Beobachten chemischer Vorgänge;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen chemischer Prinzipien und Arbeitstechniken auch anhand selbst durchgeführter, möglichst alltags- und wirtschaftsbezogener Experimente;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schulung des einfachen Modelldenkens unter Einbeziehung vorhandener Schülervorstellungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassung der Zusammenhänge zwischen Mikrokosmos und alltäglichem Erfahrungsbereich;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verstehen der Bedeutung der Chemie für alle Lebensformen und Lebensvorgänge.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Chemieunterricht hat weiters die Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler in die Lage zu versetzen, die volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung der Chemie in Haushalt, Wirtschaft, Alltag, Umwelt und Technik altersgemäß einzuschätzen sowie auf die Berufs- und Arbeitswelt vorzubereiten. Dies geschieht durch:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Hinführen zu einem Verständnis für Stoffkreisläufe, für die Wechselbeziehung Ökonomie - Ökologie und damit zu umweltbewusstem Handeln sowie zu Energie- und Rohstoffsparen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kritische Auseinandersetzung mit den Gefahren der Anwendung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und ihrer Umsetzung bei Produktionsabläufen sowie mit technikfeindlichen und unwissenschaftlichen Vorurteilen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Förderung des Verständnisses chemischer Zusammenhänge in den Bereichen Haushalt, Ernährung, Hygiene, Medizin, Pharmazie, Warenkunde und Fremdenverkehr.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ferner soll der Chemieunterricht im Sinne der Persönlichkeitsentwicklung das Bewusstsein für Eigenverantwortung im beruflichen und privaten Bereich fördern und zu mündigem Freizeit- und Konsumentenverhalten führen. Dies geschieht durch:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erziehung zu Team-, Kommunikations- und Solidarfähigkeit sowie Erziehung zu Genauigkeit, Sorgfalt und Verantwortung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Förderung der Gesundheitserziehung, des Zivilschutzgedankens sowie des sicherheitsbewussten Handelns.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Grundlagen legen zur Beurteilung von Gefahren für die Umwelt und von Umweltschutzmaßnahmen, um eine menschenwürdige Zukunft zu ermöglichen. Entscheidungskompetenz in dieser Richtung entsteht erst durch ein unverzichtbares chemisches Grundwissen. Auch die ethisch-moralische Diskussion solcher Zukunftsfragen hat dieses Grundwissen als Basis.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durchgängige Gültigkeit materieller Aufbauprinzipien für sämtliche Bereiche der Natur, technische Errungenschaften der Gesellschaft unter Berücksichtigung der Widerspiegelung innerer Aufbauprinzipien in äußeren Eigenschaften.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschied zwischen Alltags- und Fachsprache/Symbolsprache sowie präziser Sprachgebrauch und präzises Argumentationsverhalten bei Planung, Beobachtung, Beschreibung und Protokollierung chemischer Vorgänge.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bedeutung der Naturwissenschaften für den Lauf der Geschichte und die gesellschaftlichen Bedingungen, Verknüpfung der Begriffe Wirtschaft - Technik - Wertung - Verantwortung - Ethik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ästhetische und emotionale Bezüge zur stofflichen Um- und Mitwelt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umgang mit Gefahr- und Altstoffen, Ernährungs- und Gesundheitserziehung, Aufklärung über Drogen und Doping, Bedeutung der Hygiene, Bedeutung der Chemie für den medizinischen Fortschritt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Chemieunterricht soll überwiegend von der Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler ausgehen. Prinzipiell ist der induktive Weg zum Erkenntnisgewinn anzustreben. Dies bedeutet, dass vom Lehrerexperiment und vor allem auch vom Schülerexperiment auszugehen ist. Dabei ist den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zu möglichst selbstständigem Suchen, Forschen und Entdecken zu geben. Unter anderem sollen einfache Modellvorstellungen sowie das Periodensystem der Elemente für Erklärungen herangezogen werden. Bei der Formulierung von Gesetzen ist auf qualitative und Je-desto-Fassungen besonderer Wert zu legen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll auch durch moderne Lern- und Sozialformen (zB Teamarbeit) das Lernen im sozialen und emotionalen Bereich fördern. Darüber hinaus hat eine Auseinandersetzung mit neuen Technologien, Unterrichtssoftware und elektronischen Informationssystemen zu erfolgen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Unterrichtsgestaltung ist ein ausgewogenes Verhältnis von exemplarischer Vertiefung (zB durch Projektunterricht, Lehrausgänge und Exkursionen) und informierender Darbietung (womöglich unterstützt durch Experimente oder Formen des Medieneinsatzes) anzustreben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Chemieunterricht ist Sicherheitserziehung im weitesten Sinne. Daher muss hier ganz besonders auf Gefahren, die von Stoffen und Reaktionen ausgehen, hingewiesen werden, ohne zu dramatisieren oder zu verniedlichen. Durch den vorschriftsmäßigen Gebrauch von Sicherheitsausstattung und - Hilfen sind die Schülerinnen und Schüler beim Experimentieren auch aktiv an die Sicherheitsstandards zu gewöhnen. Die Entsorgung ist vor allem wegen der Vorbildfunktion demonstrativ sorgfältig durchzuführen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einteilung und Eigenschaften der Stoffe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsicht gewinnen in die verschiedenen Einteilungskriterien für die Materie.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsicht gewinnen in die Eigenschaften der Gemenge und Reinstoffe.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen der Möglichkeiten zur Trennung von Gemengen am Beispiel wirtschaftlich wichtiger Trenn- und Aufbereitungsverfahren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aufbauprinzipien der Materie:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsicht in ein altersgemäßes Teilchen- bzw. Atommodell.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verstehen des Ordnungsprinzips der Elemente.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen der chemischen Symbol- und Formelsprache.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der chemischen Bindung als Ursache für die Vielfalt der Stoffe.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerb von Basiswissen über die Strukturen ausgewählter anorganischer und organischer Stoffe und einfachster Struktur - Wirkungsbeziehungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundmuster chemischer Reaktionen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Qualitative Erfassung des Zusammenhanges zwischen der stofflichen und energetischen Veränderung, die durch die Zerlegung und Neubildung von Bindungen bedingt wird.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verstehen der Kopplung von Oxidation und Reduktion anhand einfacher Beispiele aus den Bereichen Verbrennung, Stoffwechsel, Zersetzungen, Elektrolyse, Energiequellen und Korrosion.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Alltagsbezogenes Erkennen der Bedeutung saurer und basischer Lösungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsicht gewinnen in wichtige Eigenschaften und Reaktionen von Säuren, Basen und Salzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der Bedeutung wirtschaftlich wichtiger Säuren, Basen und Salze sowie ihrer Gewinnung und Anwendung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Anorganische Rohstoffquellen und ihre verantwortungsbewusste Nutzung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen von Luft, Wasser und Boden als Rohstoffquelle einerseits und schützenswerte Lebensgrundlage andererseits.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wissen um die Bedeutung, Gewinnung und Verarbeitung wichtiger anorganischer Rohstoffe.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wissen um den Stellenwert von Altstoffen und deren Entsorgung oder Wiederverwertung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsicht gewinnen in die wirtschaftliche Bedeutung der chemischen Industrie.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Prinzipielles Verstehen von Umweltproblemen als Störung natürlicher Systeme.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der Bedeutung chemischer Methoden bei der Minimierung von Schadstoffen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerb von chemischen Grundkenntnissen in praxisrelevanten Gebieten wie Wohnen, Verkehr und neue Technologien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundmuster organischer Reaktionen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen der Sonderstellung des Kohlenstoffs in der organischen Chemie und der daraus resultierenden Eigenschaften und Reaktionsweisen organischer Verbindungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verständnis erlangen für typische Eigenschaften der wichtigsten funktionellen Gruppen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fossile Rohstoffquellen und ihre verantwortungsbewusste Nutzung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wissen um die Bedeutung, Gewinnung und Verarbeitung fossiler Rohstoffe.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beurteilen der Unterschiede von fossilen und nachwachsenden Rohstoffen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verständnis erlangen für die Besonderheiten von Makromolekülen und den daraus resultierenden makroskopischen Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerb von organisch-chemischen Grundkenntnissen in praxisrelevanten Gebieten wie Kleidung, Wohnen, Energieversorgung, Verkehr und neue Technologien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundlagen der Ernährung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsicht gewinnen in die für die Lebensvorgänge wichtigen Stoffklassen und Reaktionen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der besonderen Bedeutung organischer Sauerstoff- und Stickstoffverbindungen wie Alkohole, Carbonsäuren und Aminosäuren für Ernährung und Stoffwechsel.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Herausarbeitung der Unterschiede zwischen Kohlehydraten, Fetten und Proteinen sowie der Bedeutung von Mineralstoffen und Vitaminen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen der Schritte für die Erzeugung und Verarbeitung von Lebensmitteln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beurteilung des Einsatzes von Düngemitteln und Pflanzenschutzmitteln bzw. des biologischen Landbaus, sowie der Verwendung gentechnisch veränderter Rohstoffe unter Berücksichtigung des Welternährungsproblems.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beurteilung der Problematik der Frischhaltung, Konservierung und Schönung von Lebensmitteln unter Berücksichtigung österreichischer Gesetze und der EU-Richtlinien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Reinigung, Hygiene und Gesundheitserziehung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verstehen der Zusammensetzung und Wirkungsweise von Wasch-, Reinigungs- und Putzmitteln sowie Hinführen zu verantwortungsbewusster Anwendung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erziehung zu gesundheitsbewusstem Ernährungs- und Hygieneverhalten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kritische Beurteilung des Einsatzes von Körperpflegemitteln und Kosmetika.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erste Hinführung zur Entscheidungsfähigkeit betreffend Genussmittel, Medikamente und Drogen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Altersgemäße Schulung der Einschätzung von Stoffen in Hinblick auf deren Gefährlichkeit und Erlernen des verantwortungsvollen und sicheren Umgangs mit (Haushalts<gdash />)Chemikalien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>PHYSIK</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von fachspezifischen Aspekten wird die enge Verflechtung der Physik mit anderen Naturwissenschaften bearbeitet: Der Unterrichtsgegenstand trägt zu allen Bildungsbereichen bei und soll sich keinesfalls nur auf die Darstellung physikalischer Inhalte beschränken.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat das Ziel, den Schülerinnen und Schülern das Modelldenken der Physik (Realwelt - Modell - Modelleigenschaften - Realwelt) zu vermitteln und physikalisches Wissen in größere Zusammenhänge zu stellen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dies geschieht durch:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>bewusstes Beobachten physikalischer Vorgänge;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verstehen und altersgemäßes Anwenden von typischen Denk- und Arbeitsweisen der Physik;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen von Gültigkeitsgrenzen physikalischer Gesetzmäßigkeiten in alltagsbezogenen Situationen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>eigenständige und handlungsorientierte Auseinandersetzung mit Problemen aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler nach Möglichkeit ausgehend von Schülerexperimenten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwickeln von Erklärungsversuchen beziehungsweise Modellvorstellungen und deren Anwendungen bei physikalischen Vorgängen in Natur und Technik.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Außerdem hat der Physikunterricht den Schülerinnen und Schülern in Verbindung mit anderen Unterrichtsgegenständen die Vielschichtigkeit des Umweltbegriffes bewusst zu machen. Dadurch soll eine bessere Orientierung in der Umwelt und entsprechend verantwortungsbewusstes Handeln erreicht werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dies geschieht durch:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der kulturellen und wirtschaftlichen Bedeutung der Physik;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen von Gefahren, die durch die Anwendung naturwissenschaftlich-technischer Erkenntnisse verursacht werden, und Auseinandersetzung mit problemadäquaten Maßnahmen zur Minimierung (Unfallverhütung, Verkehrserziehung, Strahlenschutz, Zivilschutz, Friedenserziehung ...);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht gewinnen in die Bedeutung technischer Entwicklungen für Gesellschaft und Umwelt;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblicke gewinnen in die Berufs- und Arbeitswelt.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Beiträge österreichischer Wissenschafterinnen und Wissenschafter, Forscherinnen und Forscher, Technikerinnen und Techniker sowie Erfinderinnen und Erfinder ist besonders einzugehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Darlegung eines Zusammenhanges zwischen Modellbildung und Weltanschauung.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Anwendung physikalischer Aussagen bei der Interpretation philosophischer und religiöser Erklärungsversuche über den Ursprung und die Entwicklung des Universums.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Ziele und Aufgaben des Physikunterrichtes unterstützen alle wesentlichen Anliegen des Bildungsbereiches.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfluss von Physik und Technik auf gesellschaftliche, ökonomische und ökologische Entwicklungen; kritische Auseinandersetzung mit unwissenschaftlichen bzw. technikfeindlichen Meinungen; Einfluss moderner Technologien; Aufzeigen möglicher Gefahren bei der Umsetzung von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen in technische Anwendungen; Entwickeln persönlicher Wertvorstellungen und der Einsicht zur Mitverantwortung im Umgang mit der Umwelt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anwendung einer altersadäquaten Fachsprache; präziser Sprachgebrauch bei Beobachtung, Beschreibung und Protokollierung physikalischer Vorgänge und Planung von Schülerexperimenten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Biomechanische Grundlagen von Bewegungsvorgängen; Bedeutung der Physik im Verkehrswesen; Funktion und wesentliche physikalische Vorgänge beim Gebrauch von Sportgeräten; physikalische Vorgänge in Medizin und Medizintechnik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Planung, Durchführung und Auswertung von Experimenten; Einfluss der Physik auf Ästhetik, Funktion und Design.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan ist aus einzelnen Modulen aufgebaut, deren Abfolge bzw. Gewichtung durch diverse Schwerpunktsetzungen variiert und beliebig kombiniert werden kann.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Physikunterricht soll zu übergeordneten Begriffen und allgemeinen Einsichten führen, die an Hand weiterer Beispiele auf konkrete Sachverhalte angewendet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von konkreten Beobachtungen bzw. Alltagserfahrungen der Schülerinnen und Schüler sind unter Berücksichtigung lokaler Gegebenheiten jeweils die zu Grunde liegenden physikalischen Inhalte zu erarbeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Modellvorstellungen (zB das Teilchenmodell) und grundlegende Begriffe (zB Trägheit, Kraft oder Energie) sind an allen geeigneten Stellen zur Erklärung von Vorgängen in Natur und Technik heranzuziehen, um altersadäquat aufbereitet immer tiefergreifende Verständnisebenen zu erreichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Gewinnung von Gesetzen ist neben der Verallgemeinerung von Beobachtungen auf Grund von Experimenten gelegentlich auch die gedankliche Herleitung und anschließende experimentelle Überprüfung von Lösungsansätzen (Hypothesen) anzuwenden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Formulierung von Gesetzen ist auf qualitative Je-desto-Fassungen besonderer Wert zu legen. Nur an geeigneten Beispielen ist die Leistungsfähigkeit mathematischer Methoden für die Physik zu zeigen. An geeigneten Inhalten ist den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zu möglichst selbstständigem Untersuchen, Entdecken bzw. Forschen zu geben. Dies bedingt den Einsatz von Schülerversuchen. Altersgemäße Denkwege und Deutungsversuche der Schülerinnen und Schüler sind zu berücksichtigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Physik bestimmt unser Leben:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend vom Interesse und von Fragestellungen, die von den Schülerinnen und Schülern kommen, soll ein “motivierender Streifzug” durch unterschiedlichste Bereiche des belebten und unbelebten Naturgeschehens unternommen werden.</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die für die Physik typische Denkweise kennen lernen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Unterschiede zwischen physikalischen und nicht-physikalischen Denkvorgängen erkennen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Welt in der wir uns bewegen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von unterschiedlichen Bewegungsabläufen im Alltag, im Sport, in der Natur bzw. in der Technik sollen die Schülerinnen und Schüler ein immer tiefer gehendes Verständnis der Bewegungsmöglichkeiten, der Bewegungsursachen und der Bewegungshemmungen von belebten und unbelebten Körpern ihrer täglichen Erfahrungswelt sowie des eigenen Körpers gewinnen. Weg und Geschwindigkeit; die gleichförmige und die gleichförmig beschleunigte Bewegung; Masse und Kraft; Masse und Trägheit; Gewichtskraft und Reibungskraft.</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bewegungsfördernde und bewegungshemmende Vorgänge verstehen und anwenden.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Alle Körper bestehen aus Teilchen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Alltagserfahrungen sollen die Schülerinnen und Schüler immer intensiver mit dem Teilchenmodell und seinen Auswirkungen auf diverse Körpereigenschaften vertraut gemacht werden.</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Teilchenmodell aller Körper und wichtige Auswirkungen akzeptieren und verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Teilchenaufbau und grundlegenden Wärmephänomenen verstehen; Temperatur, Wärme, Wärmemenge und Wärmedehnung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grundlegendes Wissen über Entstehung und Ausbreitung des Schalls erwerben und anwenden können; Druck, Frequenz, Tonhöhe, Lautstärke, Schallgeschwindigkeit;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ursache des Schwimmens, Schwebens und Sinkens von Körpern im Wasser verstehen und anwenden können; Dichte von Stoffen, Gewichtsdruck in Flüssigkeiten und in Luft.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Traum vom Fliegen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler sollen die wesentlichsten Vorgänge beim Fliegen nach dem Prinzip “leichter als Luft” und “schwerer als Luft” verständlich gemacht werden.</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bewegungsmöglichkeiten von Kleinstkörpern, etwa Staubkörnern, Sporen oder Regentropfen verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die grundlegenden Vorgänge bei einer Ballonfahrt verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das “aktive” Fliegen von beispielsweise Vögeln, Schmetterlingen oder Flugzeugen auf Grund einfachster Modellvorstellungen verstehen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Unser Leben im “Wärmebad”:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Alltagserfahrungen sollen die Schülerinnen und Schüler ein immer tiefergehendes Verständnis der thermischen Vorgänge in der unbelebten und belebten Welt gewinnen.</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Alltagsbegriffe “Wärme” und “Kälte” als Bewegungsenergie der Aufbauteilchen der Körper sowie den Unterschied zwischen “Wärme” und “Temperatur” verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>modellartig verschiedene Formen des Wärmetransportes und wichtige Folgerungen erklären können; Wärmeleitung, Wärmeströmung, Wärmestrahlung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Bedeutung der Wärmeenergie für Lebewesen in ihrer Umwelt erkennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Bedeutung der Wärmeenergie im wirtschaftlichen und ökologischen Zusammenhang sehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Zustandsänderungen und dabei auftretende Energieumsetzungen mit Hilfe des Teilchenmodells erklären können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsichten in globale und lokale Wettervorgänge und Klimaerscheinungen gewinnen (Jahreszeit, Wasserkreislauf auf der Erde, Meeresströmungen, Windsysteme).</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Elektrische Phänomene sind allgegenwärtig:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Alltagserfahrungen sollen die Schülerinnen und Schüler immer intensiver mit grundlegenden elektrischen Vorgängen im technischen Alltag und in Naturvorgängen vertraut gemacht werden.</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Auswirkungen der elektrisch geladenen Atombausteine auf makroskopische Vorgänge qualitativ verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>verschiedene Spannungsquellen als Energieumformer und einfache Stromkreise verstehen; Gleichstrom und Wechselstrom, Stromstärke, Spannung, Widerstand, das Ohm`sche Gesetz;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>elektrische Erscheinungen in Technik und Natur erklären können.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Elektrotechnik macht vieles möglich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler soll ein grundlegendes Verstehen von Aufbau und Wirkungsweise wichtiger elektrischer Geräte erreicht und die Wichtigkeit von Schutz- und Sparmaßnahmen erkannt werden.</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Energieumformung, Arbeitsverrichtung und Wirkungsgrad wichtiger Elektrogeräte verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grundlegendes Sicherheitsbewusstsein im Umgang mit elektrischen Einrichtungen entwickeln (Arten von Sicherungen und Isolation);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht in die ökologische Bedeutung von Energiesparmaßnahmen gewinnen und ökologische Handlungskompetenz aufbauen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Elektrizität bestimmt unser Leben:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Alltagserfahrungen sollen die Schülerinnen und Schüler ein immer tiefergehendes Verständnis von technischer Erzeugung und Konsum von Elektroenergie gewinnen.</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht in den Zusammenhang zwischen elektrischer und magnetischer Energie gewinnen; Permanentmagnet und Elektromagnet; elektromagnetische Induktion;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grundlegendes Wissen über Herstellung, Transport und “Verbrauch” elektrischer Energie erwerben (Generator und Transformator);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gefahren des elektrischen Stromflusses erkennen und sicherheitsbewusstes Handeln erreichen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsichten in Funktionsprinzipien technischer Geräte aus dem Interessensbereich der Schülerinnen und Schüler gewinnen (Elektromotor).</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Welt des Sichtbaren:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Alltagserfahrungen sollen die Schülerinnen und Schüler grundlegendes Verständnis über Entstehung und Ausbreitungsverhalten des Lichtes erwerben und anwenden können.</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Voraussetzungen für die Sichtbarkeit von Körpern erkennen und die Folgeerscheinungen der geradlinigen Lichtausbreitung verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Funktionsprinzipien optischer Geräte und deren Grenzen bei der Bilderzeugung verstehen und Einblicke in die kulturhistorische Bedeutung gewinnen (ebener und gekrümmter Spiegel; Brechung und Totalreflexion, Fernrohr und Mikroskop);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grundlegendes Wissen über das Zustandekommen von Farben in der Natur erwerben.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gekrümmte Wege auf der Erde und im Weltall:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Alltagserfahrungen sollen die Schülerinnen und Schüler ein immer tiefergehendes Verständnis der Auswirkungen von Kräften auf das Bewegungsverhalten von Körpern gewinnen.</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Eine Bewegung längs einer gekrümmten Bahn als Folge der Einwirkung einer Querkraft verstehen; Zentripetalkraft;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Gewichtskraft als Gravitationskraft deuten können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bewegungen von Planeten und Satelliten grundlegend erklären können.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das radioaktive Verhalten der Materie:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Alltagsvorstellungen der Schülerinnen und Schüler soll ein grundlegendes Verständnis wichtiger Vorgänge in Atomkernen erzielt werden.</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsichten in Veränderungen im Atomkern als Ursache der “Radioaktivität” gewinnen (Eigenschaften von Alpha-, Beta- und Gammastrahlen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>radioaktiven Zerfall als ständig auftretenden Vorgang erkennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grundlegende Vorgänge bei der Energieumsetzung in der Sonne, in Sternen und bei Kernreaktionen verstehen können (Kernfusion, Kernspaltung).</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der  Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>MUSIKERZIEHUNG</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Musikunterricht soll einen selbstständigen, weiterführenden Umgang mit Musik unter Beachtung altersspezifischer Voraussetzungen auf der Basis von Handlungsorientiertheit, Aktualität, kultureller Tradition und Lebensnähe vermitteln. Dies soll in der aktiven Auseinandersetzung mit möglichst vielen musikalischen Bereichen, Epochen und Ausdrucksformen erfolgen. Dabei sollen ästhetische Wahrnehmungsfähigkeit, Vorstellungskraft, Ausdrucksfähigkeit und Fantasie der Schülerinnen und Schüler eine Erweiterung und Differenzierung erfahren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von den Vorkenntnissen der Schülerinnen und Schüler sind deren musikalische Fertigkeiten systematisch und aufbauend weiterzuentwickeln. Dabei soll im Laufe der vier Unterrichtsjahre ein Repertoire an Liedern, Tänzen und Hörbeispielen entwickelt und gefestigt werden. Durch die Beschäftigung mit Musik sollen Konzentrationsfähigkeit, Leistungsbereitschaft, Selbstdisziplin, Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Toleranz gefördert werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vernetzung von Musik und Lebenswelt und die gesellschaftliche Bedeutung von Musik sollen - auch mit Hilfe von fächerübergreifendem Unterricht - erkannt werden. Dazu gehört auch das Erfahren und das Wissen um die psychischen, physischen, sozialen, manipulierenden und therapeutischen Wirkungen von Musik und deren Nutzung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kritikfähigkeit und Bewertung musikalischen Geschehens und künstlerischer Leistungen sollen unter Anwendung fachkundiger Äußerung geschult werden. Musik soll als Faktor individueller Lebensgestaltung sowie als Möglichkeit für die eigene Berufswahl erkannt werden. In die Wechselwirkungen von Musik und Wirtschaft soll anhand regionaler und überregionaler Gegebenheiten Einsicht gewonnen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Besonderer Wert ist auf die Bewusstmachung der musikalischen Identität Österreichs im historischen, regionalen und internationalen Kontext zu legen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Musik als wesentlicher Bestandteil in Kult und Religion.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Religion und Weltanschauung als Impuls für kompositorisches Schaffen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Musik als nonverbale, wertprägende Sprache, die auf Empfinden, Vitalität, Gemüt, Atmosphäre, Zusammengehörigkeitsgefühl, Gemeinschaftserlebnis wirkt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Musik als Spiegel und Former des Lebensgefühls und des Zeitgeistes.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verständigungsmöglichkeiten über die Sprache hinaus; Textgestaltung mit musikalischen Mitteln; künstlerischer und physiologischer Umgang mit der eigenen Stimme; fachkundige Äußerungen über Musik; multikulturelles Verständnis; Wirkung von Medien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musik als Spiegel der Gesellschaft, Jugendkultur; kritisches Konsumverhalten - sinnvolle Freizeitgestaltung; gesellschaftliches Verhalten und Erleben im Kulturbetrieb - Verständnis für künstlerische Lebenswelt; Musik als Wirtschaftsfaktor - Musikland Österreich - Berufswelt Musik; Entwicklung des Kulturverständnisses durch Toleranz und Kritikfähigkeit; kreativer Umgang mit neuen Medien; Erziehung zur Genauigkeit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Akustik und Instrumentenkunde; physiologische Grundlagen des Hörens und der Stimme; analytische und kreative Problemlösungsstrategien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Künstlerische Komponente von Bewegung; Schulung der Motorik; Sich-Bewusstmachen von Raum-Zeit-Dynamik-Verbindungen; Vernetzung beider Gehirnhälften - musiktherapeutische Ansätze; Entwicklung von Wohlbefinden, Beruhigung - Stimulierung; Schärfung der Sinne - Wahrnehmungserweiterung; Bereitschaft zu Ausdauer, Konzentration und Selbstdisziplin; Beitrag zur positiven Lebensgestaltung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fertigkeiten der Reproduktion, Produktion und Improvisation durch Singen, Musizieren, Bewegen, Gestalten; Entwicklung der Fantasie, Spontaneität und Kreativität - individuell und in Gemeinschaft; nonverbale Kommunikation; emotionale Intelligenz - emotionale Befindlichkeit mit Musik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrplanbereiche vokales Musizieren, instrumentales Musizieren, Bewegen, Gestalten, Hören und Grundwissen sind immer im Zusammenhang zu sehen und sollen dem jeweiligen Lernziel entsprechend vernetzt werden. Dabei sind fächerübergreifende und fächerverbindende Aspekte besonders zu berücksichtigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlage für theoretisches Wissen soll das musikalische Handeln - auch mit improvisatorischen Mitteln - und der Zusammenhang mit dem musikalischen Werk sein. Die einzelnen Stufen: Kennenlernen - Erfahren und Erleben - Erlernen, Erarbeiten und Üben - Wissen und Anwenden (rezeptiv, reproduktiv, kreativ) sind zielorientiert einzusetzen. Ausgehend von den Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler soll das Interesse für die vielfältigen Ausdrucksformen in der Musik aus verschiedenen Epochen und Kulturkreisen vor allem praxisorientiert geweckt und weiterentwickelt werden. Dabei sind auch regionale musikalische Traditionen zu berücksichtigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Instrumente, Materialien, Medien und aktuelle Technologien sind mit einzubeziehen. Durch selbstständiges Lernen in verschiedensten Sozialformen soll das Interesse gefördert, der Lernerfolg gesichert und zu partnerschaftlichem und kommunikativem Verhalten beigetragen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen den Lehrer bzw. die Lehrerin im Unterricht musikalisch tätig erleben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein unerlässlicher Bestandteil der Unterrichtsgestaltung ist die aktive Einbeziehung von Künstlerinnen, Künstlern, Expertinnen und Experten sowie die Verbindung zum regionalen und überregionalen Kulturleben in und außerhalb der Schule.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Projekte und Veranstaltungen können die Schülerinnen und Schüler zu künstlerischer Tätigkeit anregen und das Gemeinschaftserlebnis fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vokales Musizieren:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Stimmbildung und Sprecherziehung in Gruppen und chorisch (Lockerung, Haltung, Atmung, Ansatz, Artikulation); Repertoireerwerb auch unter Berücksichtigung der Hörerfahrung und der regionalen musikalischen Traditionen; Erarbeiten und Üben ein- und mehrstimmiger Lieder und Sprechstücke im Hinblick auf musikalische und sprachliche Genauigkeit; Gestaltung von Liedern aus verschiedenen Stilrichtungen, Epochen und Kulturkreisen mit oder ohne Begleitung, auch in Verbindung mit Bewegung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Instrumentales Musizieren:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Handhabung von Rhythmusinstrumenten und Stabspielen; Musizieren mit herkömmlichen, selbst gebauten, elektronischen und Körperinstrumenten; elementare Liedbegleitung; elementare Gruppenimprovisation.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bewegen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegung in Verbindung mit Stimmbildung; Erarbeiten und Üben von Körperhaltung und Bewegungsabläufen; gebundene und freie Bewegungsformen auch unter Einbeziehung von Materialien und Instrumenten; Erfahren von Metrum, Takt, Rhythmus, Melodie sowie Form, Klang und Stil durch Bewegung; Gruppentänze, vorgegebene und selbsterarbeitete Tanzformen, Tanzlieder.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gestalten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Textliches, darstellendes und bildnerisches Gestalten zur Musik; kreatives Spiel mit Rhythmen, Tönen und Klängen; Nutzung von Medien und neuen Technologien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hören:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfahren, Beschreiben und Bewerten der akustischen Umwelt; Entwicklung von emotionalen, aber auch kognitiven Bezügen zur Musik durch Hören ausgewählter Beispiele aus verschiedenen Epochen, Stilen, Funktionsbereichen und Kulturkreisen und beim vokalen und instrumentalen Musizieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundwissen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundbegriffe der Musiklehre vor allem in Zusammenhang mit dem Klassenrepertoire: grafische und traditionelle Notation als Hör-, Musizier- und Singhilfe; Metrum, Takt, Rhythmus; Dynamik, Tempo, Phrasierung; Intervalle, Akkorde, Klangflächen; Dur, Moll, pentatonische Elemente; Motiv, Thema; zwei-, dreiteilige Liedform, Rondo, Variation; Kennenlernen musikalischer Gattungen; optisches und akustisches Erkennen der gebräuchlichsten Instrumente und deren Spielweisen; Aufbau eines musikalischen Fachvokabulars; Einblicke in das Leben von Musikerinnen und Musikern in Zusammenhang mit ausgewählten Musikbeispielen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vokales Musizieren:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Stimmbildung unter Berücksichtigung der körperlichen und entwicklungspsychologischen Voraussetzungen; stilgerechter Einsatz der Stimme; Wiederholung, Festigung und Erweiterung des Repertoires; Erarbeiten und Üben ein- und mehrstimmiger Lieder unter Berücksichtigung der mutierenden Stimmen und im Hinblick auf musikalische und sprachliche Genauigkeit; exemplarische Lieder zur Musikgeschichte und aus verschiedenen Kulturkreisen; Sprechstücke.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Instrumentales Musizieren:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung der Musizierpraxis mit Körperinstrumenten, Rhythmusinstrumenten, Stabspielen und elektronischen Instrumenten; verstärkter Einsatz vorhandener Klasseninstrumente; Liedbegleitung in Verbindung mit musiktheoretischen Grundlagen; einfaches improvisatorisches Musizieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bewegen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegung in Verbindung mit Stimmbildung; verschiedene Bewegungsformen und Tänze unter Berücksichtigung der aktuellen Musik; exemplarische Tänze zur Musikgeschichte und aus verschiedenen Kulturkreisen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gestalten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gestaltung von Musikstücken mit gegebenen oder selbst erfundenen rhythmischen und melodischen Motiven, Texten und Bewegungsabläufen; Einbeziehung aktueller Medien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hören:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören von Musik in Bezug auf Formen, Gattungen und Stile aus verschiedenen Epochen und Kulturkreisen; kritische Auseinandersetzung mit den Wirkungen von Musik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundwissen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anwenden, Festigen und Erweitern der Grundbegriffe der 1. und 2. Klasse; Ensembles und Besetzungen in verschiedenen Epochen und Kulturkreisen; ausgewählte Beispiele vokaler und instrumentaler Gattungen aus verschiedenen Epochen unter Berücksichtigung des 20. Jahrhunderts: Oper, Oratorium, Musical, Suite, Suite, Konzert, symphonische Gattungen; aktuelle Strömungen der Popularmusik; Musik und Musikerbiografien im sozialen, wirtschaftlichen und politischen Umfeld; Orientierung im regionalen, überregionalen und internationalen Kulturleben; Erkennen von Musik als Wirtschaftsfaktor; Kennenlernen von Berufen im Musikbetrieb.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>BILDNERISCHE ERZIEHUNG</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Bildnerische Erziehung stellt sich die Aufgabe, grundlegende Erfahrungen in visueller Kommunikation und Gestaltung zu vermitteln und Zugänge zu den Bereichen bildende Kunst, visuelle Medien, Umweltgestaltung und Alltagsästhetik zu erschließen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Komplexe Lernsituationen, in denen sich Anschauung und Reflexion mit der eigenen bildnerischen Tätigkeit verbinden, sollen mit den für ästhetische Gestaltungsprozesse charakteristischen offenen Problemstellungen die Voraussetzungen für ein Lernen mit allen Sinnen und die Vernetzung sinnlicher und kognitiver Erkenntnisse schaffen. Auf dieser Grundlage sollen Wahrnehmungs-, Kommunikations- und Erlebnisfähigkeit gesteigert und Vorstellungskraft, Fantasie, individueller Ausdruck und Gestaltungsvermögen entwickelt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die eigene Gestaltungsarbeit soll Einsichten in die Zusammenhänge von Produkt und Prozess ermöglichen, technische und handwerkliche Grundlagen vermitteln und Offenheit, Experimentierfreudigkeit, Flexibilität und Beharrlichkeit als wichtige Voraussetzungen für kreatives Gestalten erlebbar machen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Ergänzung und Relativierung der subjektiven Erfahrungen durch grundlegendes Sachwissen zielt auf Erweiterung der Wahrnehmungs-, Erkenntnis- und Handlungsqualitäten im visuellen Bereich. Neben der Entwicklung persönlicher Erlebnisfähigkeit und Freude an bildender Kunst sollen auch verstandesmäßige Zugänge eröffnet und das reflektorische und kritische Potenzial von Kunstwerken in altersgemäßer Form bewusst gemacht werden. In gleicher Weise soll eine sachliche Basis für die kreative und verantwortungsbewusste Nutzung der neuen Medien und das persönliche Engagement in Fragen der Umweltgestaltung gelegt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lernchancen des Faches reichen über fachspezifische Kenntnisse und Fertigkeiten hinaus. Die mit der eigenständigen Gestaltungsarbeit verbundene Selbsterfahrung, die Förderung der Kreativität, der Handlungsbereitschaft und der Freude am eigenen Tun können ebenso wie die Wertschätzung ästhetischer Vielfalt und die Entwicklung kulturellen Bewusstseins und kultureller Toleranz wichtige Beiträge zur Persönlichkeitsbildung und zur Wahrnehmung sozialer Verantwortung leisten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verknüpfung ästhetischer Anforderungen mit ethischen Grundeinstellungen und Weltanschauungen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblicke in historische, ethische und ökonomische Bedingungsfelder künstlerischer Prozesse.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verbinden sprachlicher und bildhafter Kommunikationsmittel; mediengerechte Gestaltung von Mitteilungen; Verbalisieren ästhetischer Erfahrungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wechselbeziehung zwischen Kunst und gesellschaftlichen Entwicklungen, Kunst und Religion; Zusammenhang von Kunst und kultureller Identität; Einsichten in fremde Kulturen; Verantwortungsbewusstsein und Handlungskompetenz für die Mitgestaltung der Umwelt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Visuelle Aspekte von Naturphänomenen; Maß, Zahl und Struktur als Gestaltungsaspekt; Entwicklung des Abstraktions- und Raumvorstellungsvermögens; Werkstoffe und Techniken sowie deren sachgerechter und verantwortungsbewusster Einsatz; Aspekte wechselseitiger Beziehung in der Entwicklung von Naturwissenschaft und bildender Kunst.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung und Differenzierung der sinnlichen Wahrnehmungs- und Erkenntnisfähigkeit sowie des Darstellungvermögens; Lust an gestalterischer Tätigkeit; Entwicklung der ästhetischen und emotionalen Bildung; Entwicklung technischer und handwerklicher Fähigkeiten; Entwicklung kreativer Haltungen und Methoden sowie eines altersgemäßen ästhetischen Sachwissens; Begabungsförderung im Hinblick auf Berufe mit künstlerischem bzw. gestalterischem Anforderungsprofil.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung von motorischen und sensorischen Fähigkeiten; der menschliche Körper als Ausdrucksmittel und künstlerisches Medium.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Themen und Aufgabenstellungen müssen auf jeder Schulstufe die drei Bereiche bildende Kunst - visuelle Medien - Umweltgestaltung und Alltagsästhetik behandeln. Im Unterabschnitt Sachgebiete gibt der Lehrplan stichwortartig Hinweise auf eine mögliche Aufgliederung. Auswahl und Schwerpunktsetzung liegen in der Verantwortung der Lehrenden, müssen sich für den Kernbereich aber an den im Unterabschnitt Lehrstoff genannten Zielen orientieren. Durch entsprechende Themenwahl und Akzentuierung können auch mehrere der drei Bereiche gleichzeitig angesprochen werden (zB: Architektur als Kunstwerk, Propagandamedium und gestalteter Lebensraum).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die vertiefende und mehrdimensionale Auseinandersetzung mit ausgewählten Themen- und Problemstellungen sowie Vernetzungs- und Transferleistungen sind wichtiger als die Behandlung einer möglichst großen Anzahl von Aufgaben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Motivation der Schülerinnen und Schüler und deren Freude an eigenständiger bildnerischer Tätigkeit sollen zentrale Aspekte der Aufgabenstellungen sein.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterrichtssequenzen sollen praktische Gestaltungsaufgaben gleichwertig mit der Reflexion und mit einer altersgemäßen Vermittlung von Sachinformationen verbinden und die Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit ihren eigenen Arbeiten einschließen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um die Qualität von Gestaltungslösungen einsichtiger zu machen, soll die Anwendung von Techniken und der Einsatz bildnerischer Mittel nicht Selbstzweck sein, sondern mit thematischen und inhaltlichen Anliegen ursächlich verbunden werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die einzelnen Unterrichtssequenzen und Projekte sollen insofern aufeinander bezogen sein, als sie aufbauende Lernschritte und Schwierigkeitsgrade in thematischer, gestalterischer und technischer Hinsicht berücksichtigen müssen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne der Anschaulichkeit muss grundsätzlich auf optimale Qualität der verwendeten Bildmedien geachtet werden. Die Begegnung mit dem Original ist auf jeden Fall anzustreben. Manche Einsichten können zudem nur im unmittelbaren Vergleich (zB: Doppelprojektion) gewonnen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Anspruch, Lernchancen aus der Vernetzung von praktischer Arbeit und Reflexion zu entwickeln, stellt besondere Anforderungen an den Organisationsrahmen der Lernprozesse. Die wöchentliche Doppelstunde als minimale Zeiteinheit des Unterrichtsgeschehens zählt ebenso zu den Voraussetzungen wie die Einbeziehung außerschulischer Lernorte (Galerien, Museen, Ateliers, Begehung von Architektur usw.), die eine Begegnung mit Originalwerken möglich macht.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsertrag ist in geeigneter Form zu sichern (Mitschrift, Dokumentationsmappe, Bildersammlung uä.).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sachgebiete:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildende Kunst:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Malerei, Grafik, Schrift, Plastik/Objekt, Architektur, Foto, Film, Video, Computer, zeitgenössische künstlerische Medien und Ausdrucksformen (zB: Aktionskunst, Happening, Performance, Montage, Environment, Konzeptkunst, ...);</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildfunktionen und Bildsujets, Bildauffassungen;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildordnung: Bildelemente und Struktur;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Farbe: Licht, Farbwahrnehmung, Funktion und Wirkung der Farbe, Maltechniken, Farbtheorien;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kunst und Gesellschaft, Kunst und Politik, Kunst und Geschichte;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kunstvermittlung: Museum, Galerie, Kunstmarkt, Medien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Visuelle Medien:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zeichnung als Informationsträger (zB: Skizze, Plan, ...);</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schrift, Typografie, Layout, Graphic Design;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schrift und Bild: Plakat, Zeitung, Illustrierte, Comics, visuelle Aspekte der Werbung;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache und Bild: Vortrag, Präsentation; Präsentationsmedien:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wandtafel, Kunstmappen, Overheadprojektor, Diaprojektor, Kopiergerät;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fotografie, Film, Video, Computer (Multimedia, CAD, Grafik, Animation und Simulation);</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">gesellschaftliche Bedeutung der Bildmedien;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kunstwerke als Massenmedien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Umweltgestaltung und Alltagsästhetik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">visuelle Aspekte der Architektur und des Design;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Stadtbilder, Stadtstrukturen, Idealstädte, Stadtutopien, Denkmalschutz, Kulturtourismus, Identität eines Ortes;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Raumgestaltung, Raumwirkung;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">ästhetisch geprägte Situationen und Prozesse: kulturelle, religiöse, politische und sportliche Veranstaltungen, Feste und Feiern, Zeremonien und Rituale, Spiele und Aktionen;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Selbstdarstellung: Körpersprache, Mode, Make-up.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Themen und Aufgabenstellungen zielen auf die Aneignung grundlegender Erfahrungen, Fertigkeiten und Kenntnisse. Durch das eigenständige Lösen von Gestaltungsaufgaben sollen die Schülerinnen und Schüler visuelle Darstellungsformen für Sachverhalte, Ideen und Konzepte finden und ihren Gedanken, Gefühlen, Fantasien und Utopien mit bildnerischen Mitteln Ausdruck verleihen lernen. Durch die Reflexion der eigenen Gestaltungsleistungen und durch die Auseinandersetzung mit Werken der bildenden Kunst, mit visuellen Medien, mit Themen der Umweltgestaltung und Alltagsästhetik sollen erste Einblicke in Struktur und Funktion visueller Gestaltung gewonnen werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen erfahren, dass visuelle Wahrnehmung in vielen Fällen durch haptische, akustische und andere Sinneseindrücke unterstützt und wesentlich mitbestimmt wird.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im spielerischen Umgang mit den bildnerischen Mitteln unterschiedliche Gestaltungsweisen und Techniken kennen und zur Visualisierung altersgemäßer Themenstellungen anwenden lernen; visuelle Wahrnehmungen sprachlich mitteilen können; erste Erfahrungen im Umgang mit neuen Bildmedien erwerben; Werke der bildenden Kunst kennen lernen - nach Möglichkeit im Zusammenhang mit der eigenen bildnerischen Tätigkeit; Situationen der Umweltgestaltung im persönlichen Umfeld wahrnehmen, eigene Ansprüche formulieren und visuell darstellen lernen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildnerische Techniken und Gestaltungsweisen einer gestellten Aufgabe sinnvoll zuordnen können, experimentelle Verfahren als Impuls nutzen lernen; die Wahrnehmung von Bildern und Zeichen der alltäglichen Lebenswelt bewusst machen und erörtern können; die neuen Bildmedien im Rahmen von Gestaltungsaufgaben als Werkzeug kennen lernen; über Teilaspekte erste Einblicke in die komplexe Struktur von Kunstwerken erhalten und Erkenntnisse für eigene Gestaltungsleistungen nutzen lernen; Umweltgestaltung als Gemeinschaftsaufgabe erkennen und in der Bearbeitung altersgemäßer Gestaltungsaufgaben eigene Konzepte mit den Entwürfen anderer abstimmen und optimieren lernen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Themen und Aufgabenstellungen zielen auf Vertiefung, Erweiterung und zunehmend selbstständige Anwendung der erworbenen Erfahrungen, Fertigkeiten und Kenntnisse. In der engen Verbindung eigener Gestaltungserfahrungen mit der Reflexion und dem Erwerb spezifischen Sachwissens sollen die Schülerinnen und Schüler unkonventionelle Lösungswege kennen lernen, die Vielgestaltigkeit ästhetischer Ausdrucksmöglichkeiten erfahren, Vielfalt als Qualität erkennen und mit der Mehrdeutigkeit visueller Aussagen umgehen lernen. Dabei können Erfahrungen im Verbinden sprachlicher mit visuellen und anderen nonverbalen Kommunikationsweisen erworben werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen Informationsquellen und Einrichtungen der Kunstvermittlung kennen und selbstständig nutzen lernen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweitertes Wissen über Form-Wirkungs-Zusammenhänge erwerben und selbst anwenden lernen; visuelle Phänomene strukturiert beschreiben und analysieren können; die kreativen Möglichkeiten der neuen Bildmedien erfahren und nutzen lernen; die Auseinandersetzung mit Kunstwerken durch Vernetzung unterschiedlicher Betrachtungsaspekte und durch Einbeziehung gesicherter Sachinformation intensivieren und Kriterien für die Werkanalyse entwickeln; ästhetisch bestimmte Aspekte des Alltagslebens erkennen und im persönlichen Bereich gestalten lernen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabenstellungen zunehmend durch die eigenständige Wahl der Technik und der Gestaltungsmittel themengerecht bewältigen können; Grundgesetze visueller Kommunikation mit den damit verbundenen Möglichkeiten der Manipulation kennen und kritisch beurteilen lernen; die neuen Bildmedien in komplexe Gestaltungsaufgaben integrieren können; Wissen über kunsthistorische Zusammenhänge und ihre gesellschaftlichen Ursachen erwerben; Projekte der Umweltgestaltung durch Nutzung der ästhetischen Zugänge analysieren lernen und in eigenen Gestaltungsversuchen Alternativen entwickeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>TECHNISCHES WERKEN</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Auseinandersetzung mit den Sachbereichen “Gebaute Umwelt”, “Technik” und “Produktgestaltung/Design” sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, das Leben in einer hochtechnisierten Welt in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht zu bewältigen. Dazu soll Technisches Werken durch entdeckendes, problemlösendes und handelndes Lernen beitragen. Dabei sind neben der Schwerpunktsetzung auf technische Aspekte auch Elemente des textilen Bereiches zu beachten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Entwicklung und Anwendung von Strategien zum Erkennen und Lösen von technischen und gestalterischen Problemen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsichten gewinnen in Zusammenhänge von Ursache und Wirkung bei technischen Sachverhalten; Förderung von Kreativität und Innovationsfähigkeit durch systematisches und divergierendes Denken; eigenständige Durchführung von Problemlösungs- und Gestaltungsprozessen; ökonomisches Organisieren von Herstellungsprozessen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Entwicklung von Fähigkeiten und Fertigkeiten durch die Umsetzung kognitiver Lernprozesse in Produkte und Ergebnisse:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fähigkeiten und Begabungen entwickeln zur Lebens- und Freizeitgestaltung; Sicherheitsbewusstsein aufbauen und werkgerechten Einsatz von Maschinen und Werkzeugen kennen lernen; genaue und materialgerechte Verarbeitung von Werkstoffen nach funktionalen und gestalterischen Kriterien; Einblicke in die Berufs- und Arbeitswelt als wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung gewinnen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Entwicklung von Kompetenzen durch Sammeln von Erfahrungen aus der praktischen Arbeit:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Steigerung der Sensibilität durch sinnliches Erleben beim Verarbeiten verschiedener Werkstoffe; Entwicklung von Zielstrebigkeit und Konsequenz beim Lösen gestellter Aufgaben; Entwicklung von kritischer Selbsteinschätzung, Frustrationstoleranz und Kritikfähigkeit als Grundlage für Entscheidungsfindungen; Erwerb von Urteilsvermögen und Qualitätsbewusstsein bei der Bewertung von Produkten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ermöglichen von sozialen Erfahrungen und Hinführen zu verantwortungsvollem Handeln für eine menschengerechte Umweltgestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kooperationsbereitschaft und Teamfähigkeit bei Planungs- und Herstellungsprozessen aufbauen; Mitgestaltung des gemeinschaftlichen Lebensraumes; Gesundheitsaspekte bei der Auswahl von Materialien und Technologien bei baubiologischen und ökologischen Überlegungen berücksichtigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Durch die Abschätzung der Technikfolgen entsteht moralische und ethische Kompetenz für die Auswirkungen menschlichen Tuns.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verantwortungsbewusster Umgang mit den begrenzten Ressourcen der Erde.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aneignung entsprechender Fachterminologie und Förderung der Kommunikationsfähigkeit bei der Analyse von Werkstücken.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung der Teamfähigkeit, Berufsorientierung, Entwicklung von Kompetenz und Verantwortung für die Gestaltung des Lebensraums durch modellhaftes Lösen von gestalterischen und technischen Aufgaben, Förderung von Toleranz und gegenseitiger Achtung durch interkulturelle Werkbetrachtung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung systematischen Denkens durch die Entwicklung von Problemlösungsstrategien, Umsetzung und Erprobung von theoretischen Lösungen in der Realität, Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Inhalten und Methoden, Nutzung zeitgemäßer Technologien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung von Kreativität und gestalterischen Fähigkeiten durch individuelle Ausdrucksmöglichkeiten und innovative Problemlösungen, Entwicklung des Darstellungsvermögens durch die systematische Auseinandersetzung mit Entwurf und Planung von Objekten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwicklung von Gesundheits- und Sicherheitsbewusstsein beim Einsatz von Werkzeugen, Werkstoffen und Technologien, Ausbau der Feinmotorik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Werken soll ein kreativer Prozess sein, in dem die Eigenständigkeit bei der Entwicklung von Problemlösungsstrategien gefördert wird.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Auswahl und Vermittlung der Inhalte ist auf den Motivationscharakter und auch auf den unmittelbaren Lebensraum der Schülerinnen und Schüler bedacht zu nehmen. Wichtigstes Ziel der Unterrichtsarbeit ist wegen seines starken Motivationscharakters das Herstellen eines konkreten Produkts.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Planung des Unterrichts ist sicherzustellen, dass alle Lehrplanbereiche ausreichend berücksichtigt werden, wobei auch Querverbindungen zwischen den verschiedenen Bereichen und zu anderen Unterrichtsgegenständen anzustreben sind. Schwerpunktsetzungen durch spezielle Neigungen und Fähigkeiten der Lehrkraft, situative Gegebenheiten und das Aufgreifen aktueller Anlässe sind möglich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Planung soll die Anfertigung von altersgemäßen Entwürfen, Skizzen, Werkzeichnungen, gegebenenfalls auch die Herstellung von Modellen, die Auswahl der Materialien, die Planung von Fertigung und Prozessabläufen umfassen. Zur Unterstützung der Planung, Darstellung und Herstellung von Werkstücken sollen zeitgemäße Technologien und Medien eingesetzt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsichten in Zusammenhänge können gelegentlich durch experimentierendes und prozesshaftes Erarbeiten geeigneter Lehrplaninhalte gewonnen werden, wobei in diesem Fall keine fertigen Endprodukte erzielt werden müssen. Ergebnisse von solchen Auseinandersetzungen sollen in geeigneter Form dargestellt oder präsentiert werden, um zur Festigung des Gelernten beizutragen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die kritische Reflexion von Lösungen und allfällige Korrekturen sind wichtige Bestandteile von Herstellungsprozessen und dienen zur Festigung des Gelernten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Exkursionen und Lehrausgänge stellen wesentliche Ergänzungen des Unterrichts dar, offene Unterrichtsformen sind unverzichtbar.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Entwicklung von Werkstücken soll durch Material-, Form- und Farbauswahl Gestaltungsabsicht angestrebt werden und im Endprodukt erkennbar sein. Die geforderte Eigenständigkeit bei der Problemlösung schließt die Verwendung von fertigen Bausätzen und rezeptartigen Anleitungen weitgehend aus.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Herstellung der Werkstücke sollen die Schülerinnen und Schüler handwerkliche Grundfertigkeiten erlernen und anwenden können. In der 1. und 2. Klasse sollen die Grundbegriffe der Material- und Werkzeugkunde, in der 3. und 4. Klasse darüber hinaus spezielle Anwendungsmöglichkeiten erarbeitet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Maschinen, Geräte und Materialien sind in den Werkräumen so zu verwenden bzw. aufzustellen, dass eine Gefährdung oder Beeinträchtigung der Gesundheit nach menschlichem Ermessen ausgeschlossen ist. Individuelle Voraussetzungen und der Entwicklungsstand von einzelnen Schülerinnen und Schülern sind zu berücksichtigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Folgende Werkzeuge und Maschinen dürfen von Schülerinnen und Schülern in keinem Fall benützt werden: Kreissägen, Hobelmaschinen, Fräsmaschinen, Winkelschleifer.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf die Gefahren beim Arbeiten mit elektrischem Strom und auf Maßnahmen zur Unfallverhütung ist jedenfalls und eindringlich hinzuweisen. Werkstücke dürfen nur mit maximal 24 Volt Stromspannung betrieben werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das praktische Arbeiten der Schülerinnen und Schüler als zentrales Anliegen der Werkerziehung und die komplexe Auseinandersetzung mit den Inhalten erfordern ein hohes Maß an Flexibilität bei der Unterrichtsplanung über größere Zeiträume.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den praxisorientierten Unterricht empfiehlt sich die Nutzung von geeigneten Sonderunterrichtsräumen mit entsprechender Ausstattung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gebaute Umwelt:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Auseinandersetzung mit den Inhalten “Der Ort”, “Das Bauwerk”, “Das Wohnen” sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, an der Gestaltung ihres unmittelbaren Lebensbereiches verantwortungsvoll mitzuwirken bzw. Fantasien und Denkmodelle für die Zukunft zu entwickeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sie sollen elementare Grundlagen für die Gestaltung und Nutzung von Bauwerken kennen und anwenden lernen. Dabei sollen die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Architektur erkannt, die daraus resultierenden Probleme analysiert und Lösungsmöglichkeiten entwickelt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben dem Erleben gebauter Architektur können auch aus der Fertigung von Modellen Erkenntnisse gewonnen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Ort:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auseinandersetzung mit der Lage eines Bauwerks, seinem Außenraum, seiner unmittelbaren Umgebung und seinem größeren Umfeld durch Erkundung von realen Situationen und geeigneten Plandarstellungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Bauwerk:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen von Kategorien zur Unterscheidung nach:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Nutzung und Raumbedarf: Wohnbau, Industrie- und Bürobau, Sonderbau (Kirche, Schule, Krankenhaus, ...);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gestaltung und Form;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Konstruktionen: Massivbauweise, Skelettbauweise;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Baumaterialien.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Wohnen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erleben und verbalisieren unterschiedlicher Raumeindrücke sowie individuelles und gemeinsames Entwickeln von Fantasien und Modellen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Ort:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen und Erfassen von städtebaulichen, raumplanerischen und infrastrukturellen Zusammenhängen durch Auseinandersetzung mit konkreten Anlässen aus dem engeren Erlebnisbereich der Schülerinnen und Schüler.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Bauwerk:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsichten gewinnen in grundlegende Gestaltungsprinzipien und funktionale Anforderungen durch Erleben und Vergleichen von unterschiedlichen Gebäudetypen. Auseinandersetzung mit zukunftsorientierten Technologien im Bau- und Energiebereich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Wohnen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwickeln von Konzepten für das Wohnen von Menschen mit ähnlichen oder unterschiedlichen Bedürfnissen. Auseinandersetzung mit Ausstattung und Funktionalität von Wohnräumen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Produktgestaltung - Design:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Auseinandersetzung mit den Inhalten “Gebrauchsgut” und “Werkzeug” sollen die Schülerinnen und Schüler Einsichten und Kompetenzen für die Herstellung und Nutzung von Produkten gewinnen. Durch das Erarbeiten eines Anforderungskatalogs am Beginn jeder Aufgabe sollen sie Kriterien für die Beurteilung von Produkten entwickeln. Beim Erstellen einer Produktanalyse sollen Zusammenhänge zwischen Form, Funktion, Werkstoff, Ökologie und Ökonomie hergestellt werden und zu konsumkritischem Verhalten führen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Werkzeug:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Herstellen einfacher Werkzeuge aus leicht zu bearbeitenden Materialien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gebrauchsgut:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Herstellen von einfachen, funktionstüchtigen Produkten für Alltag und Spiel. Erarbeiten und Herstellen von Gefäßen und Behältern aus leicht formbaren Werkstoffen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Werkzeug:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Herstellen von anspruchsvolleren Werkzeugen aus Materialien mit höheren Anforderungen nach selbst angefertigten Werkzeichnungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gebrauchsgut:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anfertigen von Werkstücken mit höheren funktionalen und gestalterischen Ansprüchen für Freizeit, Sport bzw. soziale Bereiche. Planen, Gestalten und Herstellen von Gebrauchsgütern in Einzel- oder Serienfertigung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Auseinandersetzung mit Inhalten der Teilbereiche “Mechanik”, “Strömungs- und Elektrotechnik” sollen die Schülerinnen und Schüler systematische Denkprozesse bei der Problemerkennung, Analyse und Zielformulierung entwickeln. Sie sollen auch durch experimentelle Verfahren kreative Lösungsansätze suchen, Entscheidungen treffen und so zu einer Problemlösung finden können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mechanik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gewinnen von Einsichten in einfache mechanische Vorgänge an Maschinen durch Untersuchen, Bauen und Erproben; Herstellen von einfachen Fahrzeugen, eventuell mit Lenk- und Bremsvorrichtung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Strömungstechnik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Fertigung von Flug- oder Schiffsmodellen, Wind- oder Wasserrädern sollen Einsichten in Grundprinzipien von Maschinen, die Luft- und Wasserströmungen nutzen, gewonnen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Elektrotechnik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gewinnen von Einsichten in einfache elektrische Schaltungen oder Anlagen und Erarbeiten einfacher Schaltpläne; Anwendung verschiedener Arten von Stromquellen und Verbrauchern - vor allem auch in Verbindung mit Aufgaben aus anderen Lehrplanbereichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mechanik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gewinnen von Einsichten in verschiedene Antriebs-, Lenkungs- und Steuerungssysteme; Erkennen der Problematik von Energieeinsatz und Wirkungsgrad bei Fahrzeugen und Maschinen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Strömungstechnik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweitern und Vertiefen des Verständnisses für verschiedene Funktionsweisen aus dem Bereich der Hydro- und Aerodynamik. Einsatz verschiedener Antriebs- und Steuerungssysteme bei Schiffs- und Flugmodellen, Kraft- und Energiemaschinen - gegebenenfalls unter Einbeziehung der Elektrotechnik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Elektrotechnik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lesen und Verstehen von elektrischen und einfachen elektronischen Schaltplänen. Erarbeiten der Funktionsweise von Bauteilen und Anwenden bei einfachen Grundschaltungen insbesondere zum Regeln und Steuern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>TEXTILES WERKEN</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Textilunterricht soll die Tätigkeitsbereiche Kleiden, Wohnen, Gestalten, Arbeiten bzw. Produzieren und Konsumieren erschließen. Auf Grund der gesellschaftlichen Bedeutung dieser Bereiche trägt der Unterrichtsgegenstand Textiles Werken zu wichtigen Grundanliegen unserer Kultur bei.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat das Ziel, alle Schülerinnen und Schüler auf die Bewältigung der in diesen Bereichen auftretenden Alltagssituationen vorzubereiten und sie zu befähigen, diese selbstständig, kritisch und kreativ zu meistern. Dabei sind neben der Schwerpunktsetzung im textilen Bereich auch technische Aspekte zu beachten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die handlungsorientierte Methode des Faches soll die Vernetzung links- und rechtssphäriger Fähigkeiten, also intellektuellen Faktenwissens und vernetzt-konzeptuellen Denkens, ermöglichen. Auf Grund des lebenspraktischen Bezuges des Faches sollen Qualifikationen vermittelt werden, die es den Schülerinnen und Schüler ermöglichen, an der aktiven, kritischen und kreativen Gestaltung ihrer Umwelt teilzunehmen, Teamfähigkeit, Genauigkeit, Konzentration und Ausdauer zu schulen und dabei Wege zur Selbstverwirklichung zu finden. Dem Interesse der Schüler und Schülerinnen am Experimentieren mit textilen Materialien und Arbeitstechniken, an der spontanen Gestaltungsfreude, an der eigenen sowie an der Kleidung der Mitmenschen, am Verkleiden und am Spielen sollen entsprechende Freiräume zur Entfaltung schöpferischer Fähigkeiten gewährt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Folgende Kompetenzen sollen vermittelt werden:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fähigkeiten zur Informationsbeschaffung auf dem Textilsektor, zur Feststellung eigener Bedürfnisse, zur individuellen Auswahl von Textilien, zur nonverbalen Kommunikation und zum kritischen Konsumverhalten.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="e1" ct="text">Das kann unter anderem erreicht werden durch:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwicklung emotionaler, imaginativer und manueller Fähigkeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwicklung der Sensibilität für Farbe, Musterung, Kontrast, Material, Form, Proportion;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entfaltung der subjektiven Kulturfähigkeit in den Bereichen Kleidung und Wohnen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aufbau eines Problembewusstseins für gesellschaftliche und psychologische Zwänge und für die Komplexität technisch-ökonomischer Zusammenhänge;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erleben von eigenen Werthaltungen und Wertentscheidungen, Begründung von Werturteilen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fertigkeiten in den textilen Grundtechniken unter Berücksichtigung funktionaler, soziologischer, ökologischer und ökonomischer Gesichtspunkte in den Bereichen Kleidung - Mode, Raumgestaltung - Wohnen, Produktgestaltung - Produktanalyse;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnisse der Eigenschaften, Einsatzmöglichkeiten und Gestaltungskriterien textiler Materialien sowie Kenntnisse bezüglich textilen Kulturgutes der eigenen und anderer Kulturen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Näherbringen von Symbolen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wertschätzung der Arbeit, Werthaltungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>verantwortliches Handeln.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Möglichkeiten der nonverbalen Kommunikation vom “Be-Greifen” bis zur Auseinandersetzung mit Textilien als Medium visueller Botschaften; Entwickeln einer Fachsprache.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Textiles Kulturgut als materiale Basis für den Erziehungs- und Bildungsprozess; Komplexität wirtschaftlicher Zusammenhänge; Hinführung zur Arbeits- und Wirtschaftswelt; Beschäftigung mit neuen Technologien; Aufgeschlossenheit für historische und gegenwärtige Kulturen; Mode, Kult, Werbung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Berücksichtigung von technischen, ökonomischen und ökologischen Voraussetzungen; Auswahl der Materialien, Recycling.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausformung des Geschmacks, des persönlichen Stils und Erkennen eigener Interessen; emotionale Bildung; Sicherheit bei ästhetischen Entscheidungen, Wahl unkonventioneller Formen, Farben, Materialien und Techniken; Einzigartigkeit des eigenen Produkts.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sinnvolle und richtige Wahl der Materialien und Formen von Bekleidung; Schulung der Motorik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll auf den in der Grundschule erworbenen Erfahrungen, Kenntnissen und Fertigkeiten aufbauen. Lernen soll weitgehend in Handlungsprozessen stattfinden, in Kombination mit kulturhistorischer Entwicklung, Interpretation oder Reflexion.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verflechtung von praktischer Arbeit und intellektueller Bildung soll sowohl die sensomotorische als auch die kognitive und emotionale Dimension des Lernens ansprechen und zu umfassenden Lernerfahrungen führen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mehrere Ziele und Lehrplaninhalte können an einem Werkstück erarbeitet werden; dafür bildet die Zusammenfassung des Lehrstoffes der 1. und 2. Klasse bzw. der 3. und 4. Klasse die Voraussetzung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sowohl moderne Wahrnehmungs- und Gestalttheorien als auch Kreativitäts- und Kommunikationstheorien sollen die Grundlagen der Aufgabenstellungen bilden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die schülerzentrierten Aufgabenstellungen sollen unterschiedliche Aktionsformen wie planendes Entwickeln, problemlösendes, entdeckendes, experimentierendes und spielerisches Lernen ermöglichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dabei soll die Steigerung der differenzierten Wahrnehmungsfähigkeit, des kreativen Ausdrucksvermögens und der Kritikfähigkeit als Priorität gesehen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fähigkeiten zum selbstständigen Planen, rationellen Arbeiten und kritischen Konsumverhalten sollen entwickelt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Textiles Werken soll auch einen Beitrag zur sinnvollen Gestaltung der Freizeit leisten. Den Schülerinnen und Schülern sollen Kenntnisse vermittelt werden, die sie dazu motivieren, Textiltechniken zum Selbsttun, zum kreativen Tätigsein und zur Kultivierung eigener Möglichkeiten bei der Gestaltung ihrer Kleidung und ihrer engeren Umwelt zu gebrauchen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beschäftigung mit Textilien, das Betrachten von textilen Schöpfungen aus Vergangenheit und Gegenwart, der Umgang mit textilen Materialien und den dafür notwendigen Geräten soll elementare Einblicke in die Wirtschafts-, Sozial- und Kulturgeschichte gewähren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Auseinandersetzung mit textilen Materialien und Techniken sollen problemlösendes Denken, flexibles Verhalten, Toleranz und Teamfähigkeit sowie manuelle Geschicklichkeit und Ausdauer gefördert werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den praxisorientierten Unterricht empfiehlt sich die Nutzung von geeigneten Spezialunterrichtsräumen mit entsprechender Ausstattung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Faser - Faden - Textile Flächen/Textiltechnologie:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerb von grundlegenden Kenntnissen über die Herstellung und Gewinnung textiler Rohstoffe, textile Verfahrens-, Fertigungs- und Produktionstechniken, manuelle und maschinelle Techniken, Eigenschaften und Pflege der Fasern; Gewinnen von Einsichten in ökonomische und ökologische Zusammenhänge.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerb von Kenntnissen zur Analyse, Auswahl und Beurteilung von Textilien; Einkaufsquellen und ihre Beurteilung hinsichtlich Qualität, Auswahl und Preis; Entwicklung eines kritischen Konsumverhaltens.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gewinnung der Fasern und ihre Verarbeitung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen und Erprobung fadenbildender oder fadenverstärkender Verfahren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>praktisches Anwenden flächenbildender Verfahren mit Fasern und Fäden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Eigenschaften der Fasern, Pflege und Pflegekennzeichen im Hinblick auf die sachgerechte Auswahl von Textilien erarbeiten.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Anwenden von fadenbildenden, fadenverstärkenden oder flächenbildenden Verfahren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Planen und Erproben der Einzel- und Serienfertigung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsatzmöglichkeiten neuer technologischer Hilfsmittel kennen lernen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>textile Prüfverfahren anwenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Textilveredelung praktisch erfahren.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Design/Gestaltungstechniken:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erarbeitung von Gestaltungsgrundlagen des Designs wie Farbe, Form, Struktur, Musterung, Rhythmus, Harmonie, Kontrast und Proportion zur Entwicklung der Wahrnehmungs- und Gestaltungsfähigkeit. Umsetzen eigener Entwürfe unter Berücksichtigung elementarer Gestaltungskriterien für das Design. Experimentelles und sachkundiges Umgehen mit Materialien und Arbeitstechniken. Reflexion im Hinblick auf Funktion, Gestaltung und Technik von Produkten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen, Umsetzen und praktisches Anwenden von flächenverbindenden oder flächengestaltenden Verfahren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einfache Schnitte entwickeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Grundformen und ihre Abwandlungen kennen lernen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Praktisches Anwenden von flächengestaltenden oder flächenverbindenden Verfahren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schnitte aus Vorlagen gewinnen und einfache Abänderungen konstruieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Reflexion der Planungs- und Durchführungsarbeiten sowie der Erscheinungsform und Funktionalität des Produkts.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kultur/Textilgeschichte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>bis 4. Klasse:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen textiler Verfahren und Sachkultur im Kontext der Kulturtechniken der Menschheitsgeschichte;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Betrachten und Analysieren textiler Kunst- und Gebrauchsgegenstände aus der Vergangenheit;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erschließung der multikulturellen Welt durch Kulturvergleiche;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen ästhetischer Normen und ihrer Wandelbarkeit.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kleidung/Mode/Bekleidungsphysiologie:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der Funktion der Kleidung; psychologische und soziologische Aspekte von Kleidung und Mode; Bedeutung der Kleidung in den jeweiligen Gesellschaftsformen; Thematisierung des Spannungsfeldes Individualität und Gruppenzugehörigkeit. Kennenlernen der Grundregeln der Bekleidungsphysiologie. Erarbeitung von Modemerkmalen: Änderungen in Farbe, Design und Schnitt als Mittel zur Aktualisierung sich rasch wandelnder Modekonzeptionen. Sich Erscheinungsformen und den Wandel der Mode, ästhetische Normen und ihre Wandelbarkeit, Zielgruppen der Werbung und Klischeevorstellungen bewusst machen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnisse über Funktionen der Kleidung erwerben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich mit den Möglichkeiten individueller Gestaltung und Aktualisierung von Kleidungsstücken unter Berücksichtigung funktionaler und ästhetisch-gestalterischer Gesichtspunkte auseinander setzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Herstellung oder Veränderung von Kleidung und Accessoires unter Anwendung textiler Techniken.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen von Unterschieden selbst gefertigter und industriell hergestellter Produkte im Hinblick auf Qualität, Originalität und Kosten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblicke gewinnen in die Phänomene der Mode;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Analyse und Bewertung von Material, Schnitt und Ausführung hinsichtlich des Verwendungszweckes, der Gesundheit und des Wohlbefindens;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Planung und Herstellung oder Veränderung von Kleidung und Accessoires unter Anwendung textiler Techniken mit erhöhten Anforderungen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wohnen/Raumgestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkunden der Nutzung verschiedener Räume, Einrichtungsgegenstände und textiler Elemente der Innenraumgestaltung. Schärfung der Wahrnehmung durch Beobachten und Vergleichen; Gestaltungsmittel im Raum wie zB Licht, Form, Farbe, Muster. Erkennen funktionaler und ästhetischer Aspekte von Räumen sowie individueller Bedürfnisse als Prämisse für die persönliche Gestaltung und das subjektive Wohlbefinden. Kennenlernen von Raumfunktionen und Raumgestaltung in verschiedenen Epochen und Kulturen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>bis 4. Klasse:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erwerben von Einsichten über das Wohnen als Grundbedürfnis der Menschen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erwerben elementarer Kenntnisse über Räume, Raumfunktionen und Darstellung von Räumen (Grundriss, Maße, Maßstab, Plansymbole);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gewinnen von Beurteilungskompetenz bezüglich Einrichtungsgegenständen und Textilien des Innenraums durch selbstständiges Lösen von Gestaltungsaufgaben.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>BEWEGUNG UND SPORT</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Bewegung und Sport soll gleichrangig zur Entwicklung der Sach-, Selbst- und Sozialkompetenz beitragen: durch vielseitiges Bewegungskönnen und vielfältige Bewegungserfahrung; verantwortungsbewusstes Bewegungshandeln; handlungsleitendes und wertbezogenes Wissen; Wahrnehmungsfähigkeit für den eigenen Körper und das eigene Bewegungsverhalten; Selbstvertrauen; Entfaltung von Leistungsbereitschaft, Spielgesinnung, Kreativität, Bewegungsfreude und Gesundheitsbewusstsein; Umgang mit Geschlechterrollen im Sport und Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Interessen und Bedürfnisse; partnerschaftliches Handeln; Übernehmen von Aufgaben; Teamfähigkeit; Durchsetzungsvermögen unter Beachtung fairen Handelns; Regelbewusstsein und interkulturelles Verständnis.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Mittelpunkt stehen:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Förderung der Entwicklung durch ausreichende und vielfältige motorische Aktivität.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erwerb eines grundlegenden und vielseitigen Bewegungskönnens und das Entdecken von Vorlieben für bestimmte Bewegungsformen und deren Einbeziehung in den persönlichen Lebensstil.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entfaltung von Freude an der Bewegung. Entwicklung von Bewegungskönnen, Leistungsvermögen und der Fähigkeit zum Spielen und Gestalten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aufbau einer bewegungsorientierten, gesundheitsbewussten und gegenüber der Umwelt und Mitwelt verantwortlichen Lebensführung sowie einer lebenslangen Bewegungsbereitschaft.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="e1" ct="text">Die Ziele sind:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ausbildung und Weiterentwicklung der konditionellen und koordinativen Grundlagen des Bewegungshandelns, Verbesserung der individuellen Leistungsfähigkeit.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erwerb eines grundlegenden und vielseitigen Bewegungskönnens und das Schaffen von Möglichkeiten zum Entdecken von Vorlieben für bestimmte Bewegungsformen und deren Einbeziehung in den persönlichen Lebensstil.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vielfältige Körper- und Bewegungserfahrungen in unterschiedlichen Situationen und Räumen, besonders auch in erlebnishaften und naturnahen Bewegungstätigkeiten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Befähigung zum Bewegungshandeln sowohl in Kooperation als auch in Konkurrenz und Befähigung zum Umgehen mit Konflikten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kritisch-konstruktive Auseinandersetzung (Handeln und Wissen) mit Phänomenen der Bewegungskultur, besonders mit solchen der jeweiligen Trendsportarten, sowie mit Normen und Werten des Sports.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vielfältige Bewegungserfahrungen sollen den Aufbau der eigenen Persönlichkeit und neben dem individuellen Engagement auch das Übernehmen von Verantwortung im Team und Anstreben bedeutender Ziele in der Gemeinschaft widerspiegeln. Ein sinnerfülltes Leben soll kennen gelernt werden sowie Werte und Normen im Bereich Sport, die zu ethischem Handeln führen. Im Wettkampfsport sollen die Wertekonflikte zwischen Erfolg und Fairness sowie Konkurrenz und Solidarität sportpädagogisch gestaltet werden. Vor dem Hintergrund des medial dargebotenen Hochleistungssports sollen die Schülerinnen und Schüler lernen, dass sportmoralisches Handeln vom unaufgebbaren Wert der Personen- und Menschenwürde gefordert wird.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Besonderheiten der “Sportsprache” (schriftlich, mündlich) als Mittel der Verständigung in Bewegung, Sport und Spiel; Körpersprache als nonverbale Kommunikation.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch gezielte Strukturierung und Intervention können Prozesse zur Kooperation und Teamfähigkeit in Gang gesetzt, sozial bzw. motorisch Schwache integriert, das Selbstwertgefühl Einzelner gehoben und Schülerinnen und Schüler an Grenzsituationen herangeführt werden. Der Unterrichtsgegenstand kann sehr gut dazu beitragen, Problemlösungsverhalten und Konfliktlösungsstrategien zu vermitteln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschiedlichste Körper- und Bewegungserfahrungen können die Grundlagen von biologischen und physikalischen Bedingungen auch in verschiedenen Elementen (Wasser, Luft) deutlich machen. Natursportarten können Zusammenhänge zwischen Ökologie und Sport aufzeigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Bewegung und Sport hat eine tragende Rolle</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">bei der Gestaltung der Schule als gesundheits- und bewegungsfördernder Lebensraum.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zu den wesentlichen Anliegen des Unterrichtsgegenstands Bewegung und Sport zählen sowohl für Mädchen als auch für Knaben traditionelle und zeitgenössische Formen der Bewegung und ihre Entwicklung in Tanz, Gymnastik und Bewegungstheater. Freie Gestaltung von Bewegungen und Bewegungserfindung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bildungs- und Lehraufgabe ist in jeder der vier Schulstufen unter Setzen von alters- und entwicklungsgemäßen Schwerpunkten zu erfüllen. Diese Schwerpunkte sind den Teilbereichen des Lehrstoffes (Bewegungshandlungen) gleichmäßig zuzuordnen und auch unter Beachtung geschlechtsspezifischer Anliegen festzulegen. Werden im Erweiterungsbereich Inhalte vorgesehen, die nicht an den Kernbereich anschließen, so sind entsprechend der Vorerfahrung der Schülerinnen und Schüler ausreichende Grundlagen zu schaffen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Wahl der Lehrwege sowie bei der Festlegung der Anforderungen ist das motorische Entwicklungs- bzw. Leistungsniveau durch Einholen von Informationen und Erhebungen über den Leistungsstand zu berücksichtigen. Leistungskontrollen können einen Lern- und Übungsanreiz für die Schülerinnen und Schüler darstellen und auch als Rückmeldungen für die Unterrichtsplanung und - durchführung herangezogen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vermittlung der motorischen Grundlagen hat in jedem Fall unter Berücksichtung gesundheitsorientierter und motorisch fördernder Gesichtspunkte zu erfolgen. Dazu gehören vielfältige Bewegungsangebote unter Bedachtnahme auf die individuelle gesundheitliche und physiologische Reizsetzung, wobei auf die unteren und oberen Grenzen der Wirksamkeit Bedacht zu nehmen ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lernbereitschaft kann durch Einbeziehung der Bewegungswelt der Schülerinnen und Schüler und entsprechender Trends im freizeitlichen Bewegungshandeln gesteigert werden. Eine weitere mögliche Motivation zum Sporttreiben sind die Vorbereitung und Teilnahme an jugendgemäßen Vorführungen und Wettkämpfen (Schulvorführungen und - wettkämpfe, Vereins- und Verbandswettkämpfe) sowie das Erwerben von Leistungsabzeichen (ÖGA, ÖJSTA, ÖSA, ÖLTA, Helferschein, ...).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf eine sinnvolle Verteilung (zB Vielfalt, Ergänzung, Kontrast) der Lehrinhalte über die vier Schulstufen hinweg ist zu achten. Dabei sollen die Inhalte des Unterrichts nicht nur von den Rahmenbedingungen am jeweiligen Schulstandort abhängen, sondern auch von den Möglichkeiten bei Schulveranstaltungen und Schulwettkämpfen, sowie von einer Kooperation mit außerschulischen Partnern. Für wesentliche Inhalte (zB das Erlernen und Verbessern des Schwimmkönnens) ist auch die Abwicklung des Unterrichts in Kurs- oder Blockform an geeigneten Übungsstätten vorzusehen, um so den Unterrichtsertrag zu sichern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Theoriegeleitete Inhalte (Zusammenhänge, Begründungen, Sinninhalte) sind ausgehend vom Bewegungshandeln (Erleben und Erfahren) zu vermitteln und möglichst in fächerübergreifenden Lehr- und Lernverfahren zu vertiefen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine angestrebte Leistungssteigerung hat sich an von Schülerinnen und Schülern eigen- und mitbestimmten, aber auch an fremdbestimmten Leistungsmaßstäben zu orientieren; die individuellen Voraussetzungen sind dabei zu beachten und kognitive Grundlagen zur Leistungsverbesserung zu vermitteln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Schulveranstaltungen mit bewegungserziehlichen Inhalten sind die Schülerinnen und Schüler im Unterricht ausreichend vorzubereiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht ist zu jeder Zeit ein höchstmögliches Maß an Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. Schülerinnen und Schüler sollen Risiko und Gefahren bei der Sportausübung einschätzen lernen und selbst und für andere Maßnahmen zur Gefahrenvermeidung beim Sporttreiben (auch über die Schule hinaus) treffen können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">1. und 2. Klasse:                  3. und 4. Klasse:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Grundlagen zum Bewegungshandeln:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Vielfältige motorische             Erweitern der vielfältigen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Aktivitäten.                       motorischen Aktivitäten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Grundlegendes Verbessern der       Weiterer Ausbau der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">konditionellen Fähigkeiten:        konditionellen Fähigkeiten:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer     Schnelligkeit; Kraft (auch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(vorwiegend im aeroben Bereich),   Verwendung angemessener Geräte</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Beweglichkeit.                     und allenfalls Einsatz von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Fitnessgeräten), Ausdauer (sowohl</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   im aeroben Bereich als auch im</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   anaeroben Bereich),</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Beweglichkeit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Stabilisieren der koordinativen    Verbessern der koordinativen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fähigkeiten: Gleichgewicht,        Fähigkeiten; Bewusstmachen des</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Raumwahrnehmung und Orientierung,  eigenen Bewegungsverhaltens</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Rhythmusfähigkeit,                 hinsichtlich Bewegungsqualität</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Reaktionsfähigkeit und             und Bewegungsökonomie.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">kinästhetische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Differenzierungsfähigkeit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Gewinnen von Körper- und           Gewinnen von Körper- und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bewegungserfahrung und Aufbau von  Bewegungserfahrung;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">sportartspezifischen               Sportartspezifische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Grundstrukturen.                   Grundstrukturen verfeinern und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   daraus komplexe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Bewegungsfertigkeiten entwickeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Könnens- und leistungsorientierte Bewegungshandlungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Vielfältiges Bewegen und           Schnell und ausdauernd in einer</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Spielen im Wasser; Schwimmen       Lage auch in Wettkampfform</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">können in einer Schwimmlage.       schwimmen; Allenfalls</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Einfache Sprünge.                  Kennenlernen einer weiteren Lage.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Sprünge.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Bewegungsfertigkeiten ohne, mit    Anspruchsvollere</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und an Geräten erlernen, üben und  Bewegungsfertigkeiten ohne, mit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">zu kurzen Bewegungsfolgen          und an Geräten erlernen und üben;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">verbinden.                         Bewegungsverbindungen erarbeiten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   und nach räumlich-zeitlichen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   sowie ästhetischen Kriterien</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   gestalten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Leichte Kunststücke allein und     Kunststücke allein, in der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">in der Kleingruppe (er)finden,     Gruppe und im Klassenverband</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">erproben, üben und einander        (er)finden, erproben, üben und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">präsentieren.                      gemeinsam präsentieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Schnell, ausdauernd und über</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Hindernisse laufen. Weit, hoch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und über Hindernisse springen. In</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">die Weite und auf Ziele werfen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">schleudern und stoßen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Erlernen, Üben und Anwenden von    Verbessern und vielfältiges</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">leichtathletischen (Grund)Formen.  Anwenden von leichtathletischen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   (Grund)Formen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Entwicklung von                    Entwicklung der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">sportspielübergreifenden           Sportspielfähigkeit (allein,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fähigkeiten und Fertigkeiten.      miteinander und gegeneinander)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   unter technikrelevanten Aspekten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Spielorganisation übernehmen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wettkämpfe (und deren Vorformen) in den verschiedensten Sportarten und Sportspielen durchführen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Leisten und Wettkämpfen unter den Aspekten Leistungswille, Fairness und Umgang mit Sieg und Niederlage; Leistungsgrenzen erfahren und respektieren, aber auch durch eigenständiges Lernen und Üben verschieben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Angemessener Aufbau kognitiver Grundlagen zu sportlicher Leistung und Leistungsverbesserung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Spielerische Bewegungshandlungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Entwickeln von Spielfähigkeit      Weiterentwicklung der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und vielseitigem Spielkönnen       Spielfähigkeit unter verstärkt</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">durch spontanes und kreatives      technikrelevanten Aspekten.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Spiel in verschiedenen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Situationen mit Gegenständen, mit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geräten und ohne Geräte, durch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">kooperative Spiele, Spiele ohne</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verlierer und durch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">regelgebundene Spiele.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Entwickeln von Regelbewusstsein    Zunehmend genaue</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">als Fähigkeit,                     Regelauslegung. Spielleitungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Spielvereinbarungen und            übernehmen.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Spielregeln anzuerkennen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">situativ abzuändern und neu zu</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gestalten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Taktische Maßnahmen setzen         Taktische Einzelentscheidungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">können.                            treffen bzw. gruppen- und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   mannschaftstaktische Maßnahmen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   umsetzen können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gestaltende und darstellende Bewegungshandlungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Aufbau von Körperwahrnehmung;      Entwicklung eines</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Entwicklung von Sensibilität für   differenzierten Bewegungsgefühls</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">verschiedene Sinne und von         und von Verständnis für</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">ästhetischer Erfahrung in          Bewegungsqualität.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ausdruck und Bewegung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Entwickeln der Fähigkeit,          Eigenständiges und kreatives</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erlebnisse, Stimmungen und         Variieren, Kombinieren und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gefühle in Bewegung zum Ausdruck   Erfinden von Bewegungen mit und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">zu bringen.                        ohne Materialien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Umsetzen von Musik und Rhythmus    Umsetzen von Musik und Rhythmus</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">in Bewegung und Tanz.              in Bewegung und Tanz.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Gymnastische Grundformen ohne      Erweiterung der gymnastischen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geräte und mit Geräten und deren   Grundformen ohne Geräte und mit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">räumlich-zeitliche Gestaltung als  Geräten; Koordination von Raum,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Einzel- und Gruppenarbeit.         Zeit und Dynamik erfahren; als</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Einzel- und Gruppengestaltung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   umsetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Einfache akrobatische und          Akrobatische und gauklerische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gauklerische Fertigkeiten.         Fertigkeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gesundheitsorientiert-ausgleichende Bewegungshandlungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Bedeutung der Bewegung für das     Einfluss der Körperfunktionen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">physische, psychische und soziale  und Bewegungswirkungen auf das</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wohlbefinden erfassen.             physische, psychische und soziale</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Wohlbefinden (zB Verbessern der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   organischen Leistungsfähigkeit,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   aktive Erholung und ausgleichende</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Bewegung) verstehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Bewusstes und                      Körpergefühl entwickeln und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">eigenverantwortliches Umgehen mit  Körperwahrnehmung verbessern;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">dem Körper.                        Reaktionen des Körpers erfahren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Erfahren, Ausgleichen und          Fachspezifische Informationen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Vermeiden allfälliger muskulärer   über Körperstatik (zB</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Dysbalancen und ebenso             Wirbelsäule) und Körperfunktionen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">motorischer Defizite in den        (zB Muskelfunktion, Ermüdung,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bereichen Ausdauer, Kraft und      Pulsfrequenz usw.) beschaffen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beweglichkeit unter besonderer</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Berücksichtigung der Haltung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlernen der Gefahrenvermeidung, des richtigen Verhaltens in Gefahrensituationen und bei Unfällen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erlebnisorientierte Bewegungshandlungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Entdecken und Erschließen von      Entdecken und Erschließen von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">einfachen Bewegungen in            komplexen Bewegungen in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">unterschiedlichen Umgebungen       unterschiedlichen Umgebungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(vorzugsweise in der Natur: zB     (vorzugsweise in der Natur: zB</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Schnee, Wasser, Eis) und           Schnee, Wasser, Eis) und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Situationen.                       Situationen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Erfahrungen mit rollenden und      Erweiterung der Erfahrung mit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gleitenden Geräten (zB Fahrrad,    rollenden und gleitenden Geräten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Rollbrett, Inline-Skater,          (zB auch mit Einrad, Snowboard).</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Eislaufschuhe, Ski) gewinnen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Gemeinsam handeln und dabei an     Maßnahmen zur Sicherheit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sicherheit gewinnen.               ergreifen. Selbst und in der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Gruppe Gefahren erkennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Altersgemäße fachspezifische Kenntnisse zu Art, Aufbau und Wartung von Geräten sowie zu Gefahren bei Natursportarten erwerben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">2. OBERSTUFE</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">a) Pflichtgegenstände</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>DEUTSCH</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht hat die Aufgabe, die Kommunikations-, Handlungs- und Reflexionsfähigkeit sowie die ästhetische Kompetenz der Schülerinnen und Schüler durch Lernen mit und über Sprache in einer mehrsprachigen Gesellschaft zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Besonderen sollen die Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>befähigt werden, mit Sprache Erfahrungen und Gedanken auszutauschen, Beziehungen zu gestalten und Interessen wahrzunehmen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>befähigt werden, sich zwischen sprachlichen Normen und Abweichungen zu orientieren und sich der Sprache als Erkenntnismittel zu bedienen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblicke in Struktur, Funktion und Geschichte der deutschen Sprache gewinnen sowie Sprachreflexion, Sprachkritik und ein Bewusstsein von der Vielfalt der Sprachen entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>befähigt werden, Informationen alleine oder in Teamarbeit zu finden, aufzunehmen, zu verarbeiten und zu vermitteln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>befähigt werden, Ausdrucksformen von Texten, Medien, Medientexten und deren Wirkung zu verstehen sowie sprachliche Gestaltungsmittel kreativ einzusetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>befähigt werden, schriftlich und mündlich sowie in Form medialer Präsentation Texte zu produzieren, die den sprachlichen Standards und den situativen Anforderungen entsprechen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einen Überblick über die deutschsprachige Literatur im Kontext der Weltliteratur erhalten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>befähigt werden, literarisch-ästhetische Botschaften kognitiv zu verstehen und emotional aufzunehmen.</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Der Deutschunterricht ist mit den anderen Unterrichtsgegenständen verknüpft zu sehen. Er soll die sprachlichen Mittel sichern und erweitern, damit die Schülerinnen und Schüler sich über Sachthemen, über Beziehungen und über Sprache angemessen verständigen können. Er hat Methoden und Kompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens zu vermitteln.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Textkompetenz und Medienkompetenz fördern die selbstständige aktive und kritische Aneignung des Wissens. Mündliche Kompetenz fördert die Sicherung einer differenzierten Dialog- und Kooperationsfähigkeit sowie Sozialkompetenz. Mittels ästhetischer Texte werden Orientierungswissen und Rezeptionsfähigkeiten ausgebildet, die zur Selbstfindung beitragen. Literatur ist ein wesentliches Medium des kollektiven Gedächtnisses, in dem elementare gesellschaftskonstituierende Ideen wie die der Humanität verankert sind.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht trägt im Umgang mit Sprache als Medium, als Untersuchungsgegenstand und als ästhetisches Gestaltungsmittel zur Erreichung aller Ziele dieses Bildungsbereiches bei.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht trägt mittels Ausbildung von Kommunikationskompetenz zur Friedenserziehung und zu den Grundwerten einer pluralistischen und den Menschenrechten verpflichteten demokratischen Gesellschaft bei. Der Umgang mit ästhetischen Texten schafft Annäherungsmöglichkeiten an das Fremde in der eigenen Gesellschaft und an andere Kulturen. Er bietet Wege, sich mit Sinnfragen der eigenen Existenz auseinander zu setzen. Die Identifizierung des eigenen Sprechens und damit die Reflexion der eigenen Rolle und Identität schaffen auch Platz für die Akzeptanz und das Verstehen anderen Sprechens und sind tragende Elemente für den Umgang mit Sprachvarietäten und Mehrsprachigkeit. Durch Vermittlung fachlicher Inhalte und Methoden sowie durch den Bezug zur Lebenswelt leistet der Deutschunterricht einen wesentlichen Beitrag zum Erwerb von Grundfertigkeiten für Studium und Beruf.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache und Literatur können selbst als Techniken zur Beherrschung der Natur und Regelung gesellschaftlicher Beziehungen verstanden werden. Zugleich sind sie Medien der Reflexion über die Rolle des Individuums und der Gesellschaft zwischen Naturzustand und technischer Zivilisation. Medienkompetenz fördert die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Auswirkungen technischer Kommunikationsmittel.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch kreativen Umgang mit Sprache, kreative und produktive Schreibaufgaben, szenische Gestaltung und Eigenproduktion ästhetischer Texte trägt der Deutschunterricht zur Erreichung aller Ziele dieses Bildungsbereiches bei.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprachliche und mediale Bildung eröffnen eine bewusstere Wahrnehmung der Diskurse um die gesundheitlichen Auswirkungen von Freizeitgesellschaft, Gesundheitsindustrie, Spitzen- und Breitensport sowie die bewusstere Wahrnehmung von gesundheitlichen Interessen im privaten und beruflichen Leben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die vielfältigen Aufgaben von Sprache legen für den Deutschunterricht sinnvolle Handlungszusammenhänge nahe. Damit fordern sie zum fächerverbindenden und fächerübergreifenden Arbeiten und zum Lernen an Themen heraus, die für die Einzelnen sowie für die Gesellschaft bedeutsam sind und Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler einbeziehen. Die folgenden sechs Bereiche sind in vielfältiger Weise miteinander zu verflechten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mündliche Kompetenz ist eine grundlegende Voraussetzung und ein Ziel jeder Bildung. Über Gesprächserziehung ist die Entwicklung der Persönlichkeit und die Sprachhandlungskompetenz im privaten und im öffentlichen Bereich zu fördern. In diesem Zusammenhang ist es notwendig, Schülerinnen und Schüler in die unterschiedlichen Bedingungen und Prozesse mündlicher Kommunikation Einblick gewinnen und situations-, personen- und sachgerecht agieren sowie die Möglichkeiten verschiedener Gesprächs- und Redeformen ausloten zu lassen. Dabei sind neben der Mündlichkeit in der persönlichen Kommunikation auch deren mediale Vermittlungsformen zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schriftliche Kompetenz ist ein wesentlicher Faktor für die Persönlichkeitsbildung und Voraussetzung für wissenschaftliches Arbeiten, berufliche Tätigkeit und die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Sie umfasst die Beschäftigung mit Schreiben für sich, Schreiben als Instrument des Lernens und mit Schreiben für andere. Die Lehrerinnen und Lehrer haben die Schreibprozesse der Schülerinnen und Schüler zu begleiten. Schreibmotivation und Freude am Schreiben sind zu fördern. Schülerinnen und Schüler sollen lernen, Verantwortung für ihren eigenen Schreibprozess in allen seinen Phasen zu übernehmen - vom Schreibvorhaben bis zum endredigierten Text. Die Auswahl der Textsorten hat sich weitgehend an der außerschulischen Wirklichkeit, darunter auch an literarischen Vorbildern zu orientieren. Vor allem hat der Schreibunterricht textsortenübergreifend Schreibhaltungen auszubilden. Rechtschreibsicherheit ist anzustreben. Individuelle Rechtschreibschwächen sind durch regelmäßige Übungen abzubauen. Einblicke in den Wandel der Schreibnormen sind zu geben. Wörterbücher und andere Hilfsmittel - auch in elektronischer Form - sind in allen Schreibsituationen zu verwenden, auch bei Schularbeiten und anderen Formen der schriftlichen Leistungsfeststellung. Ihr Einsatz bei Diktaten ist nach Maßgabe der Aufgabenstellung abzuwägen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Textkompetenz werden unter den Bedingungen multimedialer Kommunikation höhere und differenziertere Anforderungen gestellt. Texte sind heute selbst zunehmend multimediale Produkte, die eine synästhetische Rezeption erfordern. Textrezeption bzw. Lesen wird verstanden als Interaktion zwischen den Sinnangeboten des Textes und dem Weltwissen und Textwissen der Leserinnen und Leser. Dabei ist eine aktive Auseinandersetzung mit Texten - sowohl emotional als auch argumentativ - zu ermöglichen. Der kognitiv-analysierende Zugang zu Texten soll die Einsicht in die textkonstituierenden Mittel und in die Entstehungsbedingungen von Texten ermöglichen und so die Funktion der Sprache und anderer semiotischer Systeme als Vermittlerin von Wirklichkeiten offen legen. Auf dieser Basis soll die Vielfalt der Deutungsmöglichkeiten von Texten erkannt und genützt werden. Die Ausbildung dieser Fähigkeiten ist für alle Arten von Texten anzustreben, wobei künstlerisch-literarischen Texten eine besondere Bedeutung zukommt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Literarische Bildung hat den Schülerinnen und Schülern möglichst vielfältige rezeptive, analytische, produktive und kreative Zugänge zu ästhetischen Texten aller Medienformate und unterschiedlicher Kulturen zu bieten. Die Schülerinnen und Schüler sollen zur Freude am Lesen geführt werden und dabei lernen, mit Texten emotional, kognitiv und produktiv-handelnd umzugehen, eine eigenständige Interpretation und ästhetisches und kritisches Urteilsvermögen zu entwickeln und unterschiedliche Rezeptionshaltungen zu reflektieren. Die Analyse von Besonderheiten ästhetischer Texte und ihrer Entstehungsbedingungen sowie die Einordnung von Texten in den kulturellen und historischen Kontext sind anzustreben. Auszuwählen sind Texte, die repräsentativ für ihre Epoche sind, Bezüge zur Gegenwart aufweisen und das Interesse der Schülerinnen und Schüler erwecken. Die Komplexität der Texte und die Intensität ihrer Auslotung sind der pädagogischen Situation anzupassen. Der Schwerpunkt ist auf die Begegnung mit deutschsprachiger unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Literatur zu legen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mediale Bildung im Deutschunterricht umfasst die Beschäftigung mit allen Arten von Medien, vor allem unter dem Gesichtspunkt der sprachlichen Bildung. Dabei ist sowohl die zentrale Bedeutung der audiovisuellen Medien für die Unterhaltung, Information und die Identitätsfindung von Jugendlichen zu berücksichtigen wie auch die zunehmende Bedeutung der Neuen Medien für alle gesellschaftlichen Bereiche und auch die neue Rolle der Printmedien im medialen Gesamtkontext zu beleuchten. Der Deutschunterricht hat Mediennutzungskompetenz zu vermitteln, dh. die Fähigkeit, sich der Medien zielgerichtet und funktional zu bedienen, wie auch Medienkulturkompetenz, also die Fähigkeit, sich in einer von Medientechnologie stark geprägten Kultur zu orientieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprachreflexion ist das Nachdenken über den Bau, die Funktionsweise und die Verwendungsbedingungen von Sprache in synchroner und diachroner Hinsicht. Sie ist einerseits als ein integrales Prinzip aller Bereiche des Deutschunterrichts zu behandeln, andererseits als ein eigenes Arbeitsfeld. Grammatikwissen (Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik, Textgrammatik, Pragmatik usw.) ist ein eigenes Bildungsziel, soll den schriftlichen und mündlichen Texterstellungsprozess und die Textkompetenz sowie die Orientierung in den Systemen anderer Sprachen fördern und zur kritischen Analyse von sprachlichen Erscheinungen befähigen. Auszugehen ist von Themen aus der Realität der Schülerinnen und Schüler. Situationen der Sprachaufmerksamkeit sind zu nützen, um mit Wissen über Sprache eigene und andere sprachliche Handlungen besser verstehen und einordnen zu können und mit Sprachvarietäten und Mehrsprachigkeit umgehen zu können. In weiterer Folge sind öffentliche Diskussionen (feministische Sprachkritik, politisch korrekte Sprache, Normenkritik, Sprachwandel, politische Kritik in Form der Sprachkritik) in die Unterrichtsarbeit aufzunehmen. Sprachreflexion ist aber auch als Basis für Textinterpretation zu verstehen und als solche Bestandteil literarischer Bildung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Sicherung des Unterrichtsertrages bieten sich Einzel-, Team- und Gruppenarbeiten, Projektarbeiten und regelmäßige Hausübungen an. Schularbeiten können, wenn es die räumliche und technische Ausstattung erlaubt und die Schülerinnen und Schüler damit vertraut sind, auch elektronisch verfasst werden. Der Zeitrahmen für Schularbeiten ist dem Abschnitt “Leistungsfeststellung” des Dritten Teiles zu entnehmen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mündliche Kompetenz</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>und 6. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Hörverständnis</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gesprächen folgen und in sie situationsangepasst eingreifen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Inhalts- und Beziehungsebene unterscheiden</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechsituationen und Sprechanlässe</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>in verschiedenen Kommunikationssituationen vorbereitet und unvorbereitet sprechen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>auf die Angemessenheit des sprachlichen Ausdrucks achten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einfachheit, Gliederung, Prägnanz und anregende Zusätze beachten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Mittel der Gedächtnisunterstützung anwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Präsentationsformen anwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rollen innerhalb des Kommunikationsprozesse wahrnehmen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kommunikatives Verhalten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Faktoren kommunikativer Prozesse verstehen und aktiv mitgestalten:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Anlass und Intention bewusst machen; Redeumgebung erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Thema und Inhalt eines Gespräches festlegen und erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>symmetrische und asymmetrische Gesprächssituationen erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die sprachliche Herkunft von Gesprächsteilnehmern und Gesprächsteilnehmerinnen und deren unterschiedliche kulturelle Kontexte beachten</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>und 8. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Hörverständnis</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>medial vermittelter mündlicher Kommunikation folgen, das Wesentliche erfassen, aktiv zuhören, Fragen stellen und Feedback geben und annehmen können</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechsituationen und Sprechanlässe</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>in freien und formalisierten Situationen vorbereitet und spontan sprechen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>verschiedene sprachliche Register einschließlich der - österreichischen - Standardsprache beherrschen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>nichtsprachliche Mittel und Techniken des Sprechens erkennen und nützen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Mittel der Rhetorik nutzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>frei vortragen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Präsentationstechniken allein und im Team zielorientiert einsetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kommunikationsorganisation wahrnehmen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kommunikatives Verhalten</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bedingungen reflektieren, um sie kreativ mitgestalten zu können:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kontextbezogenheit erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Redeumgebung nützen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mediengerechtes Verhalten einnehmen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Metakommunikation über geglücktes bzw. missglücktes Kommunikationsverhalten führen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Kompetenz</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>und 6. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Schreibhaltungen und Textsorten</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Textsorten aus dem privaten, öffentlichen, journalistischen Leben verfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>verschiedene Schreibhaltungen entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schreiben für sich</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch spielerisch-schöpferisches, kreatives Schreiben die eigene Identität entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schreiben als Instrument der Wissensaneignung einsetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lernprozessunterstützende Textsorten verfassen, auch über Interaktionswege der Neuen Medien</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schreiben für andere</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Voraussetzungen und Erwartungen von Leserinnen und Lesern berücksichtigen, um verständlich zu schreiben, um zu überzeugen und zu unterhalten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Texte auf die eigene Schreibabsicht hin ausrichten; rhetorische Mittel verwenden</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schreibprozess</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Planen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>verschiedene Techniken der Ideensammlung kennen und gezielt anwenden; Textaufbau erarbeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Zeit einteilen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Formulieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ein dem Text entsprechendes, der Schreibabsicht angemessenes Format wählen und Sprach- und Schreibnormen einhalten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Überarbeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>eigene Texte optimieren und dabei Schreibhaltung, Textsorte, Lesererwartungen, Verständlichkeit, Sprachrichtigkeit und Schreibrichtigkeit berücksichtigen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rechtschreiben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>eigene Rechtschreibschwächen erkennen und abbauen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>und 8. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Schreibhaltungen und Textsorten</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Textsorten aus dem beruflichen, wissenschaftlichen und literarisch-kulturellen Leben verfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schreibhaltungen weiterentwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schreiben für sich</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>poetisches Schreiben in engem Zusammenhang mit Lesen von und Umgang mit literarischen Texten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schreiben als Instrument der Erkenntnisgewinnung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>eigene und fremde Lernprozesse dokumentieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verantwortung für den eigenen Lernprozess übernehmen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schreiben für andere</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Texte entsprechend der jeweiligen Kommunikationssituation, Absicht und Textsorte gestalten und stilistische Mittel gezielt einsetzen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schreibprozess</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Planen</listelem></strichliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gedanken strukturieren</listelem></strichliste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Formulieren</listelem></strichliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sprachverwendung und Ausdruck an der Situation, an den Adressatinnen und Adressaten, am Thema, an Schreibhaltung und Textsorte und an Sprach- und Schreibnormen orientieren</listelem></strichliste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Überarbeiten</listelem></strichliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>eigene und fremde Texte optimieren und dabei Schreibhaltung, Textsorte, Stil, Lesererwartungen, Verständlichkeit, Sprachrichtigkeit und Schreibrichtigkeit berücksichtigen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Qualität eigener und fremder Texte einschätzen und beurteilen</listelem></strichliste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rechtschreiben</listelem></strichliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>bei orthografischen Problemen zielführende Lösungen finden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblicke in den Wandel der Schreibnormen gewinnen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Textkompetenz</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>und 6. Klasse:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>eigenes Leseinteresse artikulieren und begründen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Texte in unterschiedlichen Medien zu verschiedenen Themen auffinden und sie allgemeinen Problembereichen zuordnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Textinhalt erfassen, Textsinn verstehen, den Text reflektieren und bewerten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>verschiedene Techniken der Texterfassung beherrschen, Merkmale von Textsorten erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>äußere und innere Gliederung eines Textes erkennen und den gedanklichen Aufbau erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Techniken der raschen und zielgerichteten Informationsentnahme anwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>wichtige und unwichtige Informationen unterscheiden, Informationen themenorientiert entnehmen und verknüpfen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>den Text mit dem eigenen Wissens- und Erfahrungssystem verknüpfen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>verschiedene Standpunkte zu einem Thema erkennen (zB Textvergleich)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bezüge zwischen Texten, auch medienübergreifend, herstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Mittel und Wirkungen schriftlicher Texte und verschiedener Text-Bild-Kombinationen vergleichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Intention sowie sach- und medienspezifische, sprachliche, visuelle und auditive Mittel und deren Wirkung erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>subjektive Bedingungen der Textrezeption reflektieren; fremde Weltsichten und Denkmodelle erfassen und empathisch aufnehmen und einer kritischen Betrachtung unterziehen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>und 8. Klasse:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>den Einfluss von Entstehungsbedingungen auf die Gestaltung von Texten erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Texte in sprachlicher Hinsicht analysieren, sprachliche Erscheinungen in Texten beschreiben und ihre Funktion erkennen; Phonologische, lexikalische, semantische, syntaktische, rhetorische, stilistische Analysen durchführen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wechselwirkung von Form und Inhalt aufzeigen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Interpretationen entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch das Erkennen von Strategien der Beeinflussung politische Mündigkeit erlangen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>den Einfluss persönlicher Wertvorstellungen auf das Urteil erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Fähigkeit der Perspektivenübernahme und der kritischen Betrachtung von Perspektiven fördern; moralische, ethische Fragen differenziert erfassen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Literarische Bildung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>und 6. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Texte und Kontexte</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>persönliche Zugänge zu ästhetischen Texten finden und eigene Leseinteressen artikulieren und begründen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ästhetische Texte im historischen und kulturellen Kontext erfassen:</listelem></strichliste><strichliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>literarische Zeugnisse unterschiedlicher Kulturen aus der Antike und dem Mittelalter kennen und Bezüge zur Gegenwart herstellen; Beispiele deutschsprachiger Literatur von Beginn der Neuzeit bis zur Französischen Revolution kennen und sie in den Kontext europäischer Literatur stellen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Werkpoetik</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennzeichen ästhetischer Texte kennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Merkmale von Textarten und Genres feststellen und als Mittel der Textintention verstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ort, Figuren, Geschehen, Zeit als literarische Grundelemente benennen; Erzählerin bzw. Erzähler und lyrisches Ich in ihrer Funktion erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Themen, Stoffe, Motive, Symbole, Mythen erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sprachliche Verfahren in ästhetischen Texten aufzeigen, filmsprachliche Mittel erfassen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Rezeption und Interpretation</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>den Leseprozess auf dem Hintergrund subjektiven Erlebens reflektieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Inhalte ästhetischer Texte wiedergeben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Interpretationsversuche auf Basis von Textbeschreibung und Kontexten anstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>unterschiedliche Ansätze der Textanalyse erproben</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>und 8. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Texte und Kontexte</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ästhetische Texte im historischen, kulturellen, biografischen, psychologischen und philosophischen Kontext erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>deutschsprachige, insbesondere österreichische Literatur vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart anhand ausgewählter Beispiele kennen und sie im Kontext der Weltliteratur sehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>multikulturelle Bezüge (Vielvölkerstaat, Exil, ethnische Minderheiten, Migration usw.) kennen lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beispiele künstlerischer Filme kennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Spannungsfeld von Leserinnen und Lesern, Schriftstellerinnen und Schriftstellern, Markt, Gesellschaft und Politik erschließen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Werkpoetik</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>unterschiedliche Wirkungen verbaler, visueller, akustischer Ausdrucksmöglichkeiten erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bezüge zwischen Form und Inhalt herstellen; neue Formen der Epik, Lyrik und Dramatik als neue Formen des Weltverständnisses verstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Themen, Stoffe, Motiven, Symbole, Mythen in ihrer Aktualität erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beziehungen zwischen ästhetischer Welt und Realität problematisieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sprache, Sprachreflexion und Erzählen als Thema der Literatur verstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wechselwirkungen literarischer und filmischer Erzählweisen aufzeigen, Filmsemiotik wahrnehmen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Rezeption und Interpretation</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich im aktuellen und historischen Textuniversum zurechtfinden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rezeptionsverhalten als Identifikation, Projektion und Distanzierung erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>unterschiedliche Ansätze der Textanalyse erproben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Interpretationen auf Basis von Textbeschreibung, Kontexten und Sekundärliteratur vornehmen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>verstehen, auf welche Weise Texten Bedeutung zugeschrieben wird</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zu einem eigenen begründeten Urteil kommen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mediale Bildung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>bis 8. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Mediennutzungskompetenz entwickeln</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wissen aus Medien erfassen: Informationen aus verschiedenen Medienformaten entnehmen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Daten aus komplexen konventionell oder elektronisch gespeicherten Datenmengen selektieren, analysieren, strukturieren, interpretieren und online oder offline präsentieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fertigkeiten des Informationslesens in den Neuen Medien anwenden: Querlesen, Parallellesen, Wahrscheinlichkeitslesen, Hypertextlesen, multimediales Lesen usw.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>über Orientierungskompetenz, Strategiekompetenz und Entscheidungskompetenz verfügen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Neuen Medienformate rezeptiv und produktiv nützen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Medien zur Kommunikation nützen und als Basis multikultureller Kontakte fördern</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Medienkulturkompetenzen entwickeln</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>unterschiedliche Medienproduktionsformen (Buch und andere Printmedien, Film, Fernsehen, Video, Rundfunk, Neue Medien) kennen sowie ihre Organisationsstrukturen und wechselseitige Durchdringung erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>historische Grundkenntnisse über die Entwicklung der Medien erwerben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>gesellschaftliche Auswirkungen der Medien erkennen und ihre lebensgestaltenden Funktionen reflektieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Interessen und Absichten hinter (multi-)medialen Texten und Produkten analysieren und bewerten sowie manipulative Zielsetzungen erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Mediensprachen als semiotische Systeme verstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sprachliche und mediale Kommunikationsmittel verantwortungsbewusst einsetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>künstlerische Ausdrucksformen in allen Medien (Buch und andere Printmedien, Theater, Film, Fernsehen, Video, Rundfunk, Neue Medien) rezipieren, vergleichen und zueinander in Beziehung setzen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachreflexion</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>bis 8. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Sprachliche und grammatische Phänomene</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grammatische Phänomene in ihrem Kontext reflektieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die syntaktische, semantische und pragmatische Dimension von sprachlichen Zeichen erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Auswirkungen grammatisch-stilistischer Erscheinungen und semantischer Beziehungen nachvollziehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit Sprachwandel in verschiedenen Formen als gesellschaftlichen Wandel vertraut werden:</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>historische Sprachentwicklung, gegenseitige Beeinflussung von Sprachen und Varietäten, Normenwandel als Auseinandersetzung mit dem Phänomen sprachlicher Normen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Beziehung von Sprache und außersprachlicher Wirklichkeit als Problem erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>den Zusammenhang zwischen Sprache und Denken überlegen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprach- und Kommunikationsverhalten</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sprachliche Strategien in der persönlichen Kommunikation reflektieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>verantwortungsbewussten Umgang mit eigenen sprachlichen Äußerungen erlernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>öffentlichen Sprachgebrauch analysieren und kritisieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zu sprachkritischen Diskursen (feministische Sprachkritik, politisch korrekte Sprache) beitragen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beziehungen zwischen Sprachvarianten und Sprachen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">- sich mit innerer und äußerer Mehrsprachigkeit auseinandersetzen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Literarische Sprache</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>literarische Sprache, ihre Formen, ihren Wandel, ihre Besonderheiten und Verbindungen zur Alltagssprache beachten</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">LEBENDE FREMDSPRACHE (Erste, Zweite)</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">(Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch,</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Tschechisch, Slowenisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Ungarisch,</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Kroatisch, Slowakisch, Polnisch)</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der vorliegende Lehrplan beinhaltet Vorgaben für die Erste lebende Fremdsprache (5. bis 8. Lernjahr) und für die Zweite lebende Fremdsprache (1. bis 4. Lernjahr bzw. 3. bis 6. Lernjahr).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Handlungsorientierte Fremdsprachenkompetenz</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Fremdsprachenunterrichts der Oberstufe ist es, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, in der jeweiligen Fremdsprache grundlegende kommunikative Anforderungen des gesellschaftlichen Lebens zu erfüllen und sich in den Fertigkeitsbereichen Hören, Lesen, Sprechen, Schreiben in einer breiten Palette von privaten, beruflichen und öffentlichen Situationen sprachlich und kulturell angemessen zu verhalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darüber hinaus kommt dem Fremdsprachenunterricht die Aufgabe zu, einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung dynamischer Fähigkeiten (Sachkompetenz, Sozialkompetenz, Selbstkompetenz, methodische Kompetenz ua.) zu leisten. Sozialen Kompetenzen in multikulturellen Umgebungen ist dabei besonderes Augenmerk zu widmen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Interkulturelle Kompetenz</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch interkulturelle Themenstellungen ist die Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler für die Sprachenvielfalt Europas und der Welt zu verstärken, Aufgeschlossenheit gegenüber Nachbarsprachen - bzw. gegenüber Sprachen von autochthonen Minderheiten und Arbeitsmigrantinnen und -migranten des eigenen Landes - zu fördern und insgesamt das Verständnis für andere Kulturen und Lebensweisen zu vertiefen. Die vorurteilsfreie Beleuchtung kultureller Stereotypen und Klischees, die bewusste Wahrnehmung von Gemeinsamkeiten und Verschiedenheiten sowie die kritische Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen bzw. mit österreichischen Gegebenheiten sind dabei anzustreben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wenn sich Schülerinnen und Schüler im Klassenverband befinden, denen Fremdsprachen als Muttersprachen bzw. als Zweitsprachen innerhalb der Familie dienen, sind deren besondere Kenntnisse und Fähigkeiten im Unterricht sowohl individuell zu fördern als auch in der Klassengemeinschaft zu nutzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenz zum lebensbegleitenden autonomen Sprachenlernen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Fremdsprachenunterricht hat die Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern ein breites Spektrum an Sprachlernstrategien für den weiteren selbstständigen Spracherwerb im Sinne des lebensbegleitenden autonomen Sprachenlernens zu erschließen. Möglichkeiten zur Selbstevaluation sind dabei besonders zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Fremdsprachenunterricht ist der europäischen Dimension sowie den zunehmenden Mobilitätsanforderungen an die Bürgerinnen und Bürger der europäischen Gemeinschaft Rechnung zu tragen; die positiven Auswirkungen von Fremdsprachenkenntnissen auf Beschäftigung und Wirtschaftsstandorte sind dabei deutlich zu machen. Im Hinblick auf eine transnational orientierte Berufs- bzw. Studierfähigkeit sind mündliche und schriftliche Fremdsprachenkompetenz in ausgewogener Relation zu fördern und auf die Befähigung zur gezielten Nutzung fremdsprachlicher Informationsquellen auszurichten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Entwicklung der allgemeinen Sprachkompetenz als Grundlage von Denk-, Ausdrucks-, Kommunikations- und Handlungsfähigkeit kommt dem Fremdsprachenunterricht im Fächerkanon insgesamt eine tragende Rolle zu.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Auswahl geeigneter fremdsprachlicher Themenstellungen ist die Weltoffenheit der Schülerinnen und Schüler sowie ihr Verständnis für gesellschaftliche Zusammenhänge zu fördern. Konfliktfähigkeit, Problemlösungskompetenz und Friedenserziehung sind auch im Fremdsprachenunterricht als zentrale Lehr- und Lernziele zu betrachten. Zudem ist im Fremdsprachenunterricht eine Sprachregelung zu vermitteln und zu pflegen, die der Gleichberechtigung der sozialen Geschlechter entspricht.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auch im Fremdsprachenunterricht sind gelegentlich fachsprachliche Texte zu bearbeiten, die eine kritische Auseinandersetzung mit human- , sozial-, naturwissenschaftlichen, technologischen und wirtschaftsbezogenen Entwicklungen ermöglichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Fortsetzung zur Unterstufe ist im Fremdsprachenunterricht der Oberstufe methodisch und inhaltlich die Möglichkeit zu kreativen Aktivitäten in der Fremdsprache anzubieten (wie zB Theater, Spiel, Simulationen, Schreiben als kreative Ausdrucksform). Dabei sind die Schülerinnen und Schüler in die Reflexion über den lernpsychologischen Gewinn des Einsatzes vielfältiger Kreativtechniken mit einzubeziehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kommunikative Anlässe über eine der Gesundheit zuträgliche Lebensführung sind auch im Fremdsprachenunterricht zu nutzen bzw. herzustellen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kommunikative Sprachkompetenz als übergeordnetes Lernziel</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dem handlungsorientierten Ansatz gemäß stellt die kommunikative Sprachkompetenz das übergeordnete Lehr- und Lernziel des Fremdsprachenunterrichts dar. Das heißt, fremdsprachliche Teilkompetenzen sind in dem Maße zu vermitteln, wie sie für erfolgreiche mündliche und schriftliche Kommunikation nötig sind.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gleiche Gewichtung der Fertigkeitsbereiche</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Fertigkeitsbereiche Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen, Schreiben sind mit gleicher Gewichtung, regelmäßig und möglichst integrativ zu üben. Auf Praxisrelevanz sowie steigende Authentizität der Sprachmittel und Sprachsituationen ist dabei besonders zu achten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Berücksichtigung der Lernersprache</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Fremdsprachenunterricht ist auf allen Lernstufen zu berücksichtigen, dass sich Schülerinnen und Schüler der Zielsprache über lernersprachliche Zwischenschritte annähern und Fehler ein selbstverständliches und konstruktives Merkmal des Sprachenlernens darstellen. Zielsprachliche Richtigkeit ist dennoch in einem sinnvollen Maß anzustreben; lernersprachliche Abweichungen von der Zielsprache sind dabei stets niveaubezogen und aufgabenspezifisch zu behandeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zielsprache als Unterrichtssprache</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als Unterrichtssprache ist so viel Zielsprache wie möglich, so wenig Deutsch wie nötig einzusetzen. Die Techniken mündlicher und schriftlicher Übertragung und Übersetzung in die Muttersprache sind auf niedrigeren Lernniveaus nur als punktuelle lernstrategische Zwischenschritte, zB zur Vertiefung von Textverständnis und Grammatikvermittlung, anzuwenden. Auf fortgeschritteneren Lernniveaus hingegen sind Übertragung und Übersetzung den Schülerinnen und Schülern als Arbeitstechniken grundsätzlich vertraut zu machen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Reflektierender Sprachenvergleich</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der reflektierende Umgang mit Sprache (auch im Vergleich mit der Unterrichts- bzw. Muttersprache, mit Volksgruppen- und Nachbarsprachen bzw. mit anderen Fremdsprachen) ist im Unterricht zu fördern. Durch vergleichende Beobachtungen ist die Effizienz des Spracherwerbs zu steigern, die allgemeine Sprachlernkompetenz zu erhöhen und ein vertieftes Sprachverständnis zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Erwerb einer zweiten, dritten oder weiteren Fremdsprache ist das Zurückgreifen auf bereits vorhandene Fremdsprachenkompetenzen als besonderer lernstrategischer Vorteil bewusst zu machen und konsequent zu nutzen (Tertiärspracheneffekt).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vielfalt von Lehrmethoden, Arbeitsformen und Lernstrategien</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine breite Streuung an schülerzentrierten, prozess- und produktorientierten Lehrmethoden, Arbeitsformen und Lernstrategien ist sowohl dem Fremdsprachenerwerb als auch der Entwicklung dynamischer Fähigkeiten (Schlüsselkompetenzen) dienlich und somit generell anzustreben. Dabei sind verschiedenste Arbeitstechniken einzusetzen (wie zB Stationenbetrieb, offenes Lernen, Präsentationen mithilfe von Medien bzw. anderen Hilfsmitteln, Projektarbeit, Lese- und Lerntagebücher, Portfolios).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Rahmen der Lehrmethoden und Arbeitsformen sind verschiedene Wahrnehmungs- und Verarbeitungskanäle zu nutzen und entsprechend vielfältige Angebote an Lernstrategien in den Unterricht zu integrieren. Unterschiedliche Voraussetzungen bezüglich Lerntypen, Lernstile, Lerntempo, sozialer Fertigkeiten, Stärken und Schwächen sind auch in einer differenzierten Lernberatung der Schülerinnen und Schüler durch die Lehrerinnen und Lehrer bestmöglich zu berücksichtigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vertrautheit mit Lehrmaterialien, Nachschlagewerken und Hilfsmitteln</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Umgang mit Lehr- und Lernmaterialien, Nachschlagewerken, Grammatikübersichten, zwei- und einsprachigen Wörterbüchern in Print- , Ton-, Datenträger- und Online-Version sind die Schülerinnen und Schüler zu Geläufigkeit und Eigenständigkeit hinzuführen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Benutzung von zwei- bzw. einsprachigen Wörterbüchern ist bereits ab dem ersten Lernjahr zu üben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Schulung von Aussprache und Akzentuierung ist das rezeptive Beherrschen der internationalen Lautschrift anzustreben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sind auch im Fremdsprachenunterricht vielseitig zu nutzen (zB bei der Bearbeitung von Lehrinhalten, zur Schulung von Arbeitstechniken und im Rahmen von Schularbeiten oder der Führung von Portfolios).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Aktualität der Lehrmaterialien, Texte und Arbeitsunterlagen ist laufend zu sorgen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einbindung authentischer Begegnungen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Fremdsprachenunterricht ist höchstmögliche Authentizität der zum Einsatz kommenden sprachlichen Mittel auch durch direkte persönliche Begegnungen mit Personen zu fördern, deren Muttersprache die gelehrte Fremdsprache ist (zB durch den Einsatz von Fremdsprachenassistentinnen und -assistenten im schulischen Alltag). Schulveranstaltungen wie Austauschprogramme, Intensivsprachwochen bzw. andere Formen von Auslandsaufenthalten und Auslandskontakten ermöglichen authentische Begegnungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fächerübergreifende Aktivitäten</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlegende Charakteristika von Sprache und Kommunikation sind - im Sinne eines Gesamtsprachenkonzepts - in fächerübergreifender Kooperation mit anderen (klassischen und lebenden) Fremdsprachen sowie mit dem Unterrichtsgegenstand Deutsch zu behandeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zum Einsatz von Fremdsprachen als Arbeitssprachen in nicht-sprachenspezifischen Fächern siehe § 16 des Schulunterrichtsgesetzes.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erwerb linguistischer Kompetenzen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lautwahrnehmung, Aussprache und Intonation sind in dem Maße zu schulen, wie sie eine in der Zielsprache angemessene Verständigung gewährleisten. Eine Annäherung der Aussprache an die Standardaussprache ist zwar wünschenswert, darf jedoch nicht zur Überforderung der Schülerinnen und Schüler führen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wortschatz und Idiomatik sind situationsorientiert, im Kontext und systematisch zu erweitern. Dabei ist insgesamt zu beachten, dass das rezeptive Sprachvermögen der Schülerinnen und Schüler im Bereich von Wortschatz und Idiomatik das produktive Sprachvermögen übertrifft.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler sollen angeregt werden ihren Wortschatz durch außerschulische Lektüre fremdsprachiger Texte und literarischer Werke auch eigenständig zu erweitern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grammatik ist im Fremdsprachenunterricht vorrangig unter funktionalem Aspekt zu erarbeiten; das heißt, die Beschäftigung mit spezifischen Sprachstrukturen und Grammatikübungen hat überwiegend im Rahmen themen- und situationsbezogener kommunikativer Aktivitäten und Strategien zu erfolgen. Das kognitive Erfassen von Regeln der Wort- und Satzbildung ist dabei in erster Linie als Lernhilfe zu nutzen und soll besonders strukturbetonten Lernertypen entgegenkommen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Komplexität und Vielfalt der sprachlichen Mittel zur Bewältigung kommunikativer Aufgaben sind im Laufe der Oberstufe stetig zu intensivieren. Die entsprechenden grammatischen Strukturen sind begleitend dazu in zyklischer Progression zu erarbeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei fortschreitendem Lernzuwachs auf höheren Lernstufen ist - über das Lehr- und Lernziel der erfolgreichen Kommunikation hinaus - dem Prinzip der Sprachrichtigkeit zunehmende Bedeutung beizumessen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erwerb pragmatischer Kompetenzen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Befähigung, fremdsprachliche Mittel zu bestimmten kommunikativen Zwecken einzusetzen, ist Kernaufgabe des Fremdsprachenunterrichts; damit ist den Sprachfunktionen eine zentrale Rolle einzuräumen (wie zB Absicht, Fähigkeit, Möglichkeit, Notwendigkeit, Wunsch, Vermutung, Zustimmung, Ablehnung, Begründung, Bedingung ausdrücken; Gesprächsbeginn bzw. Gesprächsende signalisieren oder Rederecht behalten bzw. abgeben).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Anwendung fremdsprachlicher Mittel ist im Laufe des Lernzuwachses zunehmend auf Kohärenz, Logik, Flüssigkeit, Klarheit und Angemessenheit des Ausdrucks zu achten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Begleitend zu den sprachlichen Mitteln ist die Kenntnis grundlegender Formen der non-verbalen Kommunikation zu vermitteln (wie kulturelle Konventionen bezüglich Gestik, Mimik, Körperhaltung, Augen- und Körperkontakt sowie räumlicher Abstand von Sprechern und Sprecherinnen in Interaktionssituationen).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erwerb soziolinguistischer Kompetenzen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit fortschreitendem Lernzuwachs sind zunehmend Registerunterschiede zwischen neutralen, formellen, informellen, freundschaftlichen bzw. vertraulichen Sprachformen zu beachten, die dazu beitragen, dass sich die Schülerinnen und Schüler sprachlich sozial angemessen verhalten; den Höflichkeitskonventionen kommt dabei besondere Bedeutung zu.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Nationale Sprachvarietäten sind exemplarisch in den Fertigkeitsbereich Hörverstehen zu integrieren. Bei speziell gegebenen Interessensschwerpunkten sind auch regionale, soziale, berufsspezifische und nicht-muttersprachliche Sprachvarianten zu berücksichtigen. Handelt es sich bei der gelehrten Fremdsprache um eine internationale Verkehrssprache (Lingua franca) ist auch der Kontakt mit nicht-muttersprachlichen Aussprachevarianten zu ermöglichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vielfältige Kommunikationssituationen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um größtmögliche fremdsprachliche Kompetenz für private, berufliche und studienbezogene Kommunikationssituationen zu erreichen, sind die fremdsprachlichen Mittel in eine möglichst breite Streuung von öffentlichen und privaten situativen Kontexten einzubetten (wie zB häuslicher Bereich, Familie, Restauration, öffentliche Räume, Bildungseinrichtungen, Verkehrsmittel, Geschäfte, Behörden, Unternehmen, Einrichtungen des Gesundheitswesens, Kultur, Sport).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vielfältige Themenbereiche und Textsorten</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Erlangung eines möglichst umfassenden lexikalischen Repertoires sind verschiedenste Themenbereiche zu bearbeiten (wie zB Sprache und ihre Anwendungsmöglichkeiten; Rolle der Medien; Arbeit und Freizeit; Erziehung; Lebensplanung; Einstellungen und Werte; Zusammenleben; aktuelle soziale, wirtschaftliche und politische Entwicklungen; Prozesse der Globalisierung; kulturelle und interkulturelle Interaktion; Umwelt; aktuelle Entwicklungen in Technik und Wissenschaft; Kunst in ihren Ausdrucksformen Literatur, Musik, bildende Künste). Spezielle thematische Schwerpunkte sind jeweils im Einklang mit individuellen Interessenslagen und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler sowie mit aktuellen Ereignissen zu setzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die verschiedenen Themenbereiche sind durch möglichst vielfältige Textsorten zu erschließen (wie zB Sachverhaltsdarstellungen, Analysen, Stellungnahmen, Anweisungen, Zusammenfassungen, Berichte, Beschreibungen, Kommentare, Reflexionen, Geschichten, Dialoge, Briefe, E-Mails, Märchen, Lieder, Gedichte).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne einer humanistisch orientierten Allgemeinbildung ist bei der thematischen Auswahl fremdsprachiger Texte auch literarischen Werken ein entsprechender Stellenwert einzuräumen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Länder und Kulturen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch entsprechende Auswahl der Unterrichtsmittel ist für grundlegende Einblicke in Gesellschaft, Zivilisation, Politik, Medien, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Kunst des betreffenden Sprachraumes zu sorgen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leistungsfeststellung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für Schularbeiten ist dem Abschnitt “Leistungsfeststellung” des Dritten Teiles zu entnehmen. Die Verwendung von Wörterbüchern bei Schularbeiten ist nach Maßgabe der Aufgabenstellungen zu gestatten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzniveaus A1 – B2 des Europäischen Referenzrahmens (GER)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die kommunikativen Teilkompetenzen, die Schülerinnen und Schüler im Laufe der Oberstufe erwerben sollen, folgen den international standardisierten Kompetenzniveaus A1, A2, B1 und B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen entsprechend der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen – GER und umfassen die Kann-Beschreibungen des Rasters zu den Fertigkeitsbereichen Hören, Lesen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">An Gesprächen teilnehmen, Zusammenhängend Sprechen und Schreiben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Raster zu den Fertigkeitsbereichen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzniveau A1</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören: Die Schülerinnen und Schüler können vertraute Wörter und ganz einfache Sätze verstehen, die sich auf sie selbst, ihre Familie oder auf konkrete Dinge um sie herum beziehen, vorausgesetzt es wird langsam und deutlich gesprochen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lesen: Die Schülerinnen und Schüler können einzelne vertraute Namen, Wörter und ganz einfache Sätze verstehen, zB auf Schildern, Plakaten oder in Katalogen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Gesprächen teilnehmen: Die Schülerinnen und Schüler können sich auf einfache Art verständigen, wenn ihre Gesprächspartner bereit sind, etwas langsamer zu wiederholen oder anders zu sagen, und ihnen dabei hilft zu formulieren, was sie zu sagen versuchen. Sie können einfache Fragen stellen und beantworten, sofern es sich um unmittelbar notwendige Dinge und um sehr vertraute Themen handelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zusammenhängendes Sprechen: Die Schülerinnen und Schüler können einfache Wendungen und Sätze gebrauchen, um Leute, die sie kennen, zu beschreiben und um zu beschreiben, wo sie wohnen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schreiben: Die Schülerinnen und Schüler können eine kurze einfache Postkarte schreiben, zB Feriengrüße. Sie können auf Formularen, zB in Hotels, Namen, Adresse, Nationalität usw. eintragen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzniveau A2</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören: Die Schülerinnen und Schüler können einzelne Sätze und die gebräuchlichsten Wörter verstehen, wenn es um für sie wichtige Dinge geht (zB sehr einfache Informationen zur Person und zur Familie, Einkaufen, Arbeit, nähere Umgebung). Sie verstehen das Wesentliche von kurzen, klaren und einfachen Mitteilungen und Durchsagen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lesen: Die Schülerinnen und Schüler können ganz kurze, einfache Texte lesen. Sie können in einfachen Alltagstexten (zB Anzeigen, Prospekten, Speisekarten oder Fahrplänen) konkrete, vorhersehbare Informationen auffinden. Sie können kurze, einfache persönliche Briefe verstehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Gesprächen teilnehmen: Die Schülerinnen und Schüler können sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen, in denen es um einen einfachen, direkten Austausch von Informationen und um vertraute Themen und Tätigkeiten geht. Sie können ein sehr kurzes Kontaktgespräch führen, verstehen aber normalerweise nicht genug, um selbst ein Gespräch in Gang zu halten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zusammenhängendes Sprechen: Die Schülerinnen und Schüler können mit einer Reihe von Sätzen und mit einfachen Mitteln zB ihre Familie, andere Leute, ihre Wohnsituation, ihre Ausbildung und ihre gegenwärtige (oder letzte berufliche) Tätigkeit als Schülerinnen und Schüler beschreiben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schreiben: Die Schülerinnen und Schüler können kurze, einfache Notizen und Mitteilungen schreiben. Sie können einen ganz einfachen persönlichen Brief schreiben, zB um sich für etwas zu bedanken.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzniveau B1</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören: Die Schülerinnen und Schüler können die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. geht. Sie können vielen Radio- oder Fernsehsendungen über aktuelle Ereignisse und über Themen aus ihrem (Berufs- und) Interessengebiet die Hauptinformationen entnehmen, wenn relativ langsam und deutlich gesprochen wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lesen: Die Schülerinnen und Schüler können Texte verstehen, in denen vor allem sehr gebräuchliche Alltags- oder Berufssprache vorkommt. Sie können private Briefe verstehen, in denen von Ereignissen, Gefühlen und Wünschen berichtet wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Gesprächen teilnehmen: Die Schülerinnen und Schüler können die meisten Situationen bewältigen, denen man auf Reisen im Sprachgebiet begegnet. Sie können ohne Vorbereitung an Gesprächen über Themen teilnehmen, die ihnen vertraut sind, die sie persönlich interessieren oder die sich auf Themen des Alltags wie Familie, Hobbys, Arbeit, Reisen, aktuelle Ereignisse beziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zusammenhängendes Sprechen: Die Schülerinnen und Schüler können in einfachen zusammenhängenden Sätzen sprechen, um Erfahrungen und Ereignisse oder ihre Träume, Hoffnungen und Ziele zu beschreiben. Sie können kurz ihre Meinungen und Pläne erklären und begründen. Sie können eine Geschichte erzählen oder die Handlung eines Buches oder Films wiedergeben und ihre Reaktionen beschreiben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schreiben: Die Schülerinnen und Schüler können über Themen, die ihnen vertraut sind oder sie persönlich interessieren, einfache zusammenhängende Texte schreiben. Sie können persönliche Briefe schreiben und darin von Erfahrungen und Eindrücken berichten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzniveau B2</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören: Die Schülerinnen und Schüler können längere Redebeiträge und Vorträge verstehen und auch komplexer Argumentation folgen, wenn ihnen das Thema einigermaßen vertraut ist. Sie können im Fernsehen die meisten Nachrichtensendungen und aktuellen Reportagen verstehen. Sie können die meisten Spielfilme verstehen, sofern Standardsprache gesprochen wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lesen: Die Schülerinnen und Schüler können Artikel und Berichte über Probleme der Gegenwart lesen und verstehen, in denen die Schreibenden eine bestimmte Haltung oder einen bestimmten Standpunkt vertreten. Sie können zeitgenössische literarische Prosatexte verstehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Gesprächen teilnehmen: Die Schülerinnen und Schüler können sich so spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachensprechern und -sprecherinnen recht gut möglich ist. Sie können sich in vertrauten Situationen aktiv an einer Diskussion beteiligen und ihre Ansichten begründen und verteidigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zusammenhängendes Sprechen: Die Schülerinnen und Schüler können zu vielen Themen aus ihren Interessengebieten eine klare und detaillierte Darstellung geben. Sie können einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schreiben: Die Schülerinnen und Schüler können über eine Vielzahl von Themen, die sie interessieren, klare und detaillierte Texte schreiben. Sie können in einem Aufsatz oder Bericht Informationen wiedergeben oder Argumente für oder gegen einen bestimmten Standpunkt darlegen. Sie können Briefe schreiben und darin die persönliche Bedeutung von Ereignissen und Erfahrungen deutlich machen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzniveaus und Lernjahre</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die folgende Zuordnung von Kompetenzniveaus und Lernjahren gibt die Grundanforderungen an, die für alle Schülerinnen und Schüler einer bestimmten Lernstufe gelten; vorangehende Niveaus sind dabei stets vorauszusetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wird verschiedenen Lernjahren das gleiche Kompetenzniveau zugeordnet, so sind die Fertigkeiten dieses Niveaus im höheren Lernjahr durch eine Ausweitung der kommunikativen Situationen, der Themenbereiche und Textsorten entsprechend zu vertiefen und zu festigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Erste lebende Fremdsprache</b></absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>bis 8. Lernjahr:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Nach dem 5. Lernjahr (5. Klasse) der ersten lebenden Fremdsprache</schluss></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen, Schreiben: B1</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nach dem 6. Lernjahr (6. Klasse) der ersten lebenden Fremdsprache</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen, Schreiben: B1, bei gleichzeitiger Erweiterung und Vertiefung der kommunikativen Situationen, Themenbereiche und Textsorten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nach dem 7. und 8. Lernjahr (8. Klasse) der ersten lebenden Fremdsprache</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen, Schreiben: B2</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Zweite lebende Fremdsprache</b></absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>bis 4. Lernjahr:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Nach dem 1. Lernjahr (5. Klasse) der zweiten lebenden Fremdsprache</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Hören, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen: A1</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Lesen, Schreiben: A2</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nach dem 2. Lernjahr (6. Klasse) der zweiten lebenden Fremdsprache</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen, Schreiben: A2, bei gleichzeitiger Erweiterung und Vertiefung der kommunikativen Situationen, Themenbereiche und Textsorten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nach dem 3. und 4. Lernjahr (8. Klasse) der zweiten lebenden Fremdsprache</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen: B1</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schreiben: B1 und darüber hinaus argumentative Formen des Schreibens</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lesen: B2</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>bis 6. Lernjahr</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Nach dem 3. Lernjahr (5. Klasse) der zweiten lebenden Fremdsprache</schluss></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören, An Gesprächen teilnehmen, Zusammenhängendes Sprechen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schreiben: A2</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lesen: B1</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nach dem 4. Lernjahr (6. Klasse) der zweiten lebenden Fremdsprache</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören: A2 und aus B1: Die Schülerinnen und Schüler können die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. geht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lesen: B1</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Gesprächen teilnehmen: A2 und aus B1: Die Schülerinnen und Schüler können die meisten Situationen bewältigen, denen man auf Reisen im Sprachgebiet begegnet.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zusammenhängendes Sprechen: A2 und aus B1: Die Schülerinnen und Schüler können in einfachen zusammenhängenden Sätzen sprechen, um Erfahrungen und Ereignisse oder ihre Träume, Hoffnungen und Ziele zu beschreiben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schreiben: B1</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nach dem 5. und 6. Lernjahr (8. Klasse) der zweiten lebenden</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fremdsprache</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören: B1 und aus B2: Die Schülerinnen und Schüler können längere Redebeiträge und Vorträge verstehen und auch komplexer Argumentation folgen, wenn ihnen das Thema einigermaßen vertraut ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lesen: B2</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Gesprächen teilnehmen: B1</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zusammenhängendes Sprechen: B1 und aus B2: Die Schülerinnen und Schüler können einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schreiben: B1 und aus B2: Die Schülerinnen und Schüler können in einem Aufsatz oder Bericht Informationen wiedergeben oder Argumente für oder gegen einen bestimmten Standpunkt darlegen. Sie können Briefe schreiben und darin die persönliche Bedeutung von Ereignissen und Erfahrungen deutlich machen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>LATEIN</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lateinunterricht öffnet den Zugang zur europäischen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachenlandschaft:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>er führt über den Spracherwerb zum Übersetzen und Interpretieren von Originaltexten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>er erleichtert durch modellhafte Sprachbetrachtung und Sprachreflexion das Erlernen von Fremdsprachen und vertieft das Verständnis für die Muttersprache</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>er gibt Einblick in wissenschaftliche Fachsprachen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>er steigert somit die aktive und passive Sprachkompetenz.</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Latein eröffnet durch intensive Auseinandersetzung mit Schlüsseltexten Europas vielfältige Zugänge zur europäischen Geisteswelt:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Latein schlägt Brücken von der antik-heidnischen Kultur über das christlich geprägte Mittelalter, über Humanismus und Aufklärung bis in die Gegenwart</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Latein bietet einen Einblick in die Grundlagen und die Entwicklung der europäischen Literatur- und Kunstgeschichte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Latein vermittelt beispielhaft die Rezeption und Wirkungsgeschichte von Ideen, Motiven und Stoffen europäischen Bewusstseins</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Latein fördert somit das historische Denken und die “kulturelle Erinnerung”.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Latein führt durch die Auseinandersetzung mit modellhaften Textsequenzen aus verschiedenen historischen Epochen zur Fähigkeit, in lebenslangen Lernprozessen Wertbegriffe und gesellschaftlich-politische Konventionen zu analysieren. Durch die intensive Beschäftigung mit Sprache, Literatur und Kunst werden Sach- , Selbst- und Sozialkompetenz im Sinne einer umfassenden Bildung gefördert.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen von komplexen Sprachstrukturen und Textsequenzen; kritische Auseinandersetzung mit Textinhalten; Steigerung der persönlichen Ausdrucksfähigkeit in der Präsentation</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewusst machen der Verantwortung für die eigene Person, die Gesellschaft und die Umwelt; Befähigung zur kritischen Auseinandersetzung mit Werten und Normen der Gesellschaft in ihrer Zeitgebundenheit; flexibler Umgang mit den Herausforderungen im sozialen Kontext</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung des analytischen und systemhaften Denkens; Schaffung eines Fundus der Fachterminologie; Sensibilisierung für ethische Problemstellungen im Zusammenhang mit Mensch, Natur und Umwelt</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung der sprachlichen Kreativität des Einzelnen; Anregung zum kreativ-produktiven Umgang mit verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kontrastive Betrachtung von Körperlichkeit, Gesundheitsbewusstsein und Lebensstil</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Unterrichten in Modulen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lektüreunterricht setzt sich aus thematisch orientierten Modulen zusammen. Module sind Unterrichtssequenzen unterschiedlicher Länge, die auf der Lektüre von Originaltexten unterschiedlicher Gattung und unterschiedlicher Autoren basieren. Bei der Auswahl der Texte ist eine breite Streuung von der Antike bis in die Neuzeit anzustreben. Im Interesse der Geschlossenheit des Moduls sind Texte auch kursorisch oder in Übersetzung zu bearbeiten. Ergänzend zur Übersetzungsarbeit sind Sekundärliteratur, nichtliterarische Quellen, Beispiele aus der Rezeptions- und Wirkungsgeschichte usw. anzuwenden. Für jedes Modul sind ein dem Bedarf entsprechendes Vokabular zu erarbeiten und für die Lektüre relevante grammatikalische Phänomene zu festigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Alle Module sind zu behandeln. Deren Reihenfolge ist innerhalb von zwei Schuljahren frei wählbar mit Ausnahme des verpflichtenden Einstiegsmoduls. Dadurch soll eine inhaltliche Abstimmung mit anderen Fächern ermöglicht werden. Empfehlenswert ist eine abschließende Zusammenfassung der für das Modul relevanten erarbeiteten Inhalte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Lektürephase des sechsjährigen Lateinunterrichts ist innerhalb von zwei Jahren (5. und 6. Klasse, 7. und 8. Klasse) jeweils ein Modul als Projektmodul zu gestalten. Dessen Thema ist frei wählbar, es kann aber auch eines der vorgegebenen Module als Projektmodul konzipiert werden. Im vierjährigen Lateinunterricht ist innerhalb von zwei Jahren (7. und 8. Klasse) eines der vorgegebenen Module als Projektmodul zu gestalten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leitlinien zur Unterrichtsgestaltung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Steigerung der Motivation sind unterschiedliche Lehr- und Lernformen anzuwenden. Dabei ist die Eigenständigkeit der Schülerinnen und Schüler unter anderem durch projektorientiertes Arbeiten und selbstständiges Beschaffen von Informationen (auch mittels IKT) zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auswahl und der Schwierigkeitsgrad der Texte haben sich an Alter und Wissensstand der Schülerinnen und Schüler zu orientieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Grund des breiten Themenspektrums bieten sich vielfältige Anknüpfungspunkte zu fächerverbindendem und fächerübergreifendem Arbeiten. Einen Schwerpunkt hat dabei die kontrastive und komparatistische Sprachbetrachtung zu bilden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind möglichst früh zu einer effizienten Benutzung des Wörterbuchs anzuleiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler sind dazu anzuhalten, bei der Präsentation modulimmanenter Inhalte auf eine entsprechende rhetorische Ausgestaltung und die Anwendung adäquater Techniken zu achten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind durch wissenschaftliche Propädeutik auf ein Studium und lebensbegleitendes Lernen vorzubereiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Ergänzung des Unterrichts durch Exkursionen, Lehrausgänge und Studienreisen ist anzustreben, wobei zur Vorbereitung, wenn möglich, regionale Quellen zu berücksichtigen sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für Schularbeiten ist dem Abschnitt “Leistungsfeststellung” des Dritten Teiles zu entnehmen. Die Verwendung von Wörterbüchern ist ab der Lektürephase zu gestatten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff (sechsjähriges Latein):</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>und 6. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Ziele erreichen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gestalten und Persönlichkeiten aus Mythologie und Geschichte (verpflichtend als Einstiegsmodul)</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>anhand von einfachen Texten verschiedene Gestalten aus Mythologie und Geschichte kennen lernen, welche die europäische Geistes- und Kulturgeschichte geprägt haben</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">der Mensch in seinem Alltag</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>anhand von Texten aus verschiedenen Epochen Bereiche des Alltagslebens wie Familie und Erziehung, Wohnen und Architektur, Massenunterhaltung, Sklaverei, Ernährung und Gesundheit usw. kennen lernen und durch Vergleich mit der eigenen Lebenssituation ein erweitertes Kulturverständnis gewinnen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Eros und Amor</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit dem facettenreichen Phänomen Liebe in unterschiedlicher literarischer Darstellung vertraut werden und dabei auch erleben, wie ein lyrisches Ich seine Empfindungen ausdrückt; sich in der Auseinandersetzung mit Leid und Leidenschaft großer Liebender über die Rolle von Liebe und Partnerschaft für das eigene Leben bewusst werden</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Begegnung und Umgang mit dem Fremden</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch die Auseinandersetzung mit literarischen Zugängen zu fremden Lebens- und Denkformen (zB Ethnographie, Reisebericht, ...) eigene Standpunkte gewinnen und dabei lernen, das Anders-Denken und Anders-Sein zu reflektieren und zu respektieren</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Herkunft, Idee und Bedeutung Europas</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Entwicklung Europas zu einem Kulturraum kennen; ausgehend vom Mythos anhand von Schlüsseltexten der europäischen Geschichte Einsicht in politische und gesellschaftliche Strukturen gewinnen und das Verständnis für die europäische Identität stärken</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Austria Latina</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Spuren der Romanisierung und Christianisierung in den Gebieten des heutigen Österreich und seiner Nachbarn kennen lernen und ausgehend von schriftlichen und archäologischen Zeugnissen im lokalen und regionalen Umfeld eine Vorstellung von den vielfältigen prägenden Einflüssen auf das heutige Österreich gewinnen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Mythos und seine Wirkung</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>den antiken Mythos in seiner bildhaften Darstellung menschlichen Daseins und seinem Versuch einer Welterklärung begreifen und seine vielfältige Wirkung in allen Bereichen der Kunst bis hin zum persönlichen Umfeld verstehen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>und 8. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Ziele erreichen:</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Suche nach Sinn und Glück</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kritische Auseinandersetzung mit philosophischen und poetischen Texten zu Grundfragen der menschlichen Existenz und dabei Lösungsmodelle als Anregung für die eigene Lebensbewältigung und Sinnfindung nutzen lernen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Witz, Spott, Ironie</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Humor als gesellschaftliches und literarisches Phänomen erleben, das zeitgebundenen Konventionen unterliegt und in Formen wie Komödie, Epigramm, Satire und Anekdote lebendig wird; in kreativ-kritischer Auseinandersetzung die Grenze zwischen Lachen und Lächerlichkeit ausloten</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Politik und Gesellschaft</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Voraussetzungen für die Entwicklung unterschiedlicher Staats- und Gesellschaftsordnungen verstehen; Mechanismen der Politik und die aktive und passive Rolle der Einzelnen zwischen Freiheit und Verantwortung in der Gemeinschaft verstehen; gesellschaftliche Defizite als Ursache von Auseinandersetzungen bzw. utopischen Lösungsansätzen kennen lernen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Rhetorik, Propaganda, Manipulation</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grundlegende Formen und Elemente rhetorischer Darstellung kennen lernen, die sprachlichen Instrumente und Effekte auch praktisch umsetzen und dabei anhand literarischer Beispiele erkennen, welche Risken einseitige Propaganda in sich birgt</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">“Religio”</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Grundzüge der Entwicklung der antik-heidnischen Religionen und des Christentums nachvollziehen und deren bis in die Gegenwart reichende, Kultur und Politik prägende Wirkung erkennen; im Sinn der Erziehung zu Toleranz sowohl die Auseinandersetzungen zwischen den Religionen (antike Religionen - Christentum - Judentum - Islam) als auch ihr Zusammenwirken verstehen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fachsprachen und Fachtexte</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erschließung fachsprachlicher Termini aus Bereichen wie Medizin, Naturwissenschaften, Mathematik und Recht mit Hilfe des bisher erworbenen Wortschatzes und der Wortbildungslehre; anhand der Lektüre von Sachtexten wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse von der Antike bis zur Neuzeit nachvollziehen und Latein als zentrale und prägende Sprache der Wissenschaft kennen lernen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Rezeption in Sprache und Literatur</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnisse über die Entwicklung und das Weiterleben der lateinischen Sprache erwerben und diese aktiv im Sprachvergleich (romanische und slawische Sprachen, Deutsch, Englisch) anwenden; ausgehend von Originaltexten Einblick gewinnen, wie sehr Gattungen und Motive der lateinischen Literatur die westliche Kultur bis in die Gegenwart beeinflussen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff (vierjähriges Latein):</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Ziele erreichen:</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vertrautheit mit den Grundzügen des spezifischen Ordnungssystems der lateinischen Morphologie (Verb: Indikativ aktiv und passiv, Infinitive und Partizipia; Nomen: Kasus und Kongruenz, Adjektiva und Adverbia samt Steigerung, häufige Pronomina, Präpositionen) und der lateinischen Syntax (einfache Satzgefüge und satzwertige Konstruktionen); unter besonderer Berücksichtigung von Lehn- und Fremdwörtern durch unterschiedliche Lerntechniken und Sprachvergleich einen Basiswortschatz aufbauen und Kenntnisse der Wortbildungslehre erwerben; Einblick gewinnen in die antike Kultur und ihr Fortwirken bis in die Gegenwart</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Ziele erreichen:</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnisse der lateinischen Morphologie (Verb: Konjunktiv aktiv und passiv, nd-Formen) und Syntax (konjunktivische Haupt- und Gliedsätze) erweitern und vertiefen; den Basiswortschatz festigen und erweitern und die effiziente Benutzung des Wörterbuchs lernen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>in der Lektürephase des zweiten Semesters die Kenntnisse der Morphologie und Syntax nach den Erfordernissen der Textsorte vertiefen und erweitern</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Aus den folgenden beiden Modulen ist eines zu wählen:</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gestalten aus Mythologie, Legende und Geschichte</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>anhand von einfachen mythologischen, biographischen und hagiographischen Texten Gestalten und Persönlichkeiten kennen lernen, welche die europäische Geistes- und Kulturgeschichte geprägt haben</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Mensch in seinem Alltag</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>anhand von einfachen Texten mit dem Alltagsleben in verschiedenen Epochen vertraut werden und durch Vergleich mit der eigenen Lebenssituation ein erweitertes Kulturverständnis gewinnen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>und 8. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Ziele erreichen:</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Politik und Rhetorik</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch die Lektüre von historischen und philosophischen Texten Grundkenntnisse über mögliche Staats- und Gesellschaftsformen und ihre Entwicklung aneignen; die Mittel der Rhetorik als Instrument politischer und gesellschaftlicher Prozesse kennen lernen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Liebe, Lust und Leidenschaft</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch die Auseinandersetzung mit der dichterischen Darstellung von persönlichen Empfindungen und zwischenmenschlichen Beziehungen die Bedeutung von Liebe und Partnerschaft für die eigene Lebenswelt reflektieren</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Formen der Lebensbewältigung</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich anhand von Texten philosophischen und religiösen Inhalts mit Grundfragen der menschlichen Existenz beschäftigen; Lösungsmodelle, wie sie die antike Philosophie und das Christentum bieten, als Anregung für die eigene Lebensbewältigung und Sinnfindung nutzen lernen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Heiteres und Hintergründiges</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>am Beispiel der kleinen Form wie Epigramm, Anekdote und Fabel erleben, wie gesellschaftliche und politische Missstände und menschliche Schwächen in humoristischer Weise thematisiert und kommentiert werden, und sich damit in kreativ-kritischer Weise auseinander setzen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Latein und Europa</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>anhand von Schlüsseltexten Europas den Einfluss der Romanisierung und Christianisierung auf die Regionen Europas bis in die Gegenwart kennen lernen; fokussierend auf die Austria Latina in exemplarischer Weise archäologische und schriftliche Zeugnisse im lokalen und regionalen Kontext kennen lernen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fachsprachen und Fachtexte</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erschließung fachsprachlicher Termini aus Bereichen wie Medizin, Mathematik, Naturwissenschaften und Recht mit Hilfe des bisher erworbenen Wortschatzes und der Wortbildungslehre; anhand der Lektüre von Sachtexten wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse von der Antike bis zur Neuzeit nachvollziehen und Latein als zentrale und prägende Sprache der Wissenschaft kennen lernen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mythos und Rezeption</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>wirkungsmächtige Beispiele des antiken Mythos kennen lernen und sein Fortleben in verschiedenen Bereichen der Kunst anhand von Beispielen nachvollziehen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>GRIECHISCH</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Griechischunterricht:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>eröffnet durch intensive, exemplarische und diachrone Auseinandersetzung mit sprachlichen Phänomenen und Textinhalten vielfältige Zugangsmöglichkeiten zu zentralen Bereichen von Wissenschaft, Politik und Kultur</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>verhilft den Schülerinnen und Schülern zu denkerischer Tiefe und Orientierung in einer immer komplexeren und schnelllebigeren Welt und sensibilisiert und befähigt zur Teilnahme am intellektuellen Dialog</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ermöglicht authentische Begegnungen mit Texten, die Europas Kultur geprägt haben und sie bis heute bestimmen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>bietet einen Einblick in die Grundlagen und Entwicklung der europäischen Literatur- und Kunstgeschichte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>befähigt die Schülerinnen und Schüler, archetypische Mythen und Paradigmen kennen zu lernen, sie zu rezipieren und in kritischer Auseinandersetzung mit ihnen Eigenständigkeit zu gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>vermittelt Einsicht in wissenschaftliche Fachsprachen, in die Bildungsprinzipien wissenschaftlicher Fachterminologien sowie in den europäischen Kulturwortschatz</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>macht eine kontinuierliche Sprachentwicklung von fast drei Jahrtausenden nachvollziehbar und öffnet den Zugang zur byzantinischen Geisteswelt, die den osteuropäischen und vorderasiatischen Raum nachhaltig beeinflusst hat.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Griechisch führt durch die Auseinandersetzung mit modellhaften Textsequenzen zur Fähigkeit, in lebenslangen Lernprozessen Wertbegriffe und gesellschaftlich-politische Konventionen zu analysieren. Durch die intensive Beschäftigung mit Sprache, Literatur und Kunst wird Sach-, Selbst- und Sozialkompetenz im Sinne einer umfassenden Bildung gefördert.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen von komplexen Sprachstrukturen und Ausdrucksmöglichkeiten; kritische Auseinandersetzung mit Textinhalten; das dialogische Prinzip als Mittel der Kommunikation</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsicht in die Genese von gesellschaftlichen und politischen Ordnungssystemen und deren Bedeutung für das Individuum; Befähigung zur kritischen Auseinandersetzung mit Werten und Normen der Gesellschaft in ihrer Zeitgebundenheit</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung des analytischen und systemhaften Denkens; Schaffung eines Fundus der Fachterminologie; Sensibilisierung für naturwissenschaftliche Problemstellungen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung der sprachlichen Kreativität des Einzelnen; Anregung zum kreativ-produktiven Umgang mit verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewusstmachen der politisch-gesellschaftlich-religiösen Bedeutung von Sport und des agonalen Gedankens in der Antike und ihrer Wirkung bis in die Gegenwart</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Unterrichten in Modulen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lektüreunterricht setzt sich aus thematisch orientierten Modulen zusammen. Module sind Unterrichtssequenzen unterschiedlicher Länge, die auf der Lektüre von Originaltexten einer jeweils archetypischen Gattung bzw. eines Themas basieren. Im Interesse der Geschlossenheit des Moduls sind Texte auch kursorisch oder in Übersetzung zu bearbeiten. Ergänzend zur Übersetzungsarbeit sind Sekundärliteratur, nichtliterarische Quellen, Beispiele aus der Rezeptions- und Wirkungsgeschichte usw. anzuwenden. Für jedes Modul sind ein dem Bedarf entsprechendes Vokabular zu erarbeiten und für die Lektüre relevante grammatikalische Phänomene zu festigen. Empfehlenswert ist eine abschließende Zusammenfassung der für das Modul relevanten erarbeiteten Inhalte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Alle Module der 7. und 8. Klasse sind zu behandeln. Die Reihenfolge der einzelnen Module ist frei wählbar. Eines der Module ist als Projektmodul zu gestalten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leitlinien zur Unterrichtsgestaltung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Steigerung der Motivation sind unterschiedliche Lehr- und Lernformen anzuwenden. Dabei ist die Eigenständigkeit der Schülerinnen und Schüler unter anderem durch projektorientiertes Arbeiten und selbstständiges Beschaffen von Informationen (auch mittels IKT) zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auswahl und der Schwierigkeitsgrad der Texte haben sich an Alter und Wissensstand der Schülerinnen und Schüler zu orientieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Grund des breiten Themenspektrums bieten sich vielfältige Anknüpfungspunkte zu fächerverbindendem und fächerübergreifendem Arbeiten. Einen Schwerpunkt hat dabei die kontrastive und komparatistische Sprachbetrachtung zu bilden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In die Gestaltung aller Unterrichtseinheiten ist eine sinnvolle Auswahl aus der großen Fülle der Rezeption und Wirkungsgeschichte der griechischen Texte einzubeziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind möglichst früh zu einer effizienten Benutzung des Wörterbuchs anzuleiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind durch wissenschaftliche Propädeutik auf ein Studium und lebensbegleitendes Lernen vorzubereiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Ergänzung des Unterrichts durch Exkursionen, Lehrausgänge und Studienreisen ist anzustreben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für Schularbeiten und andere Formen der Leistungsfeststellung ist dem Abschnitt “Leistungsfeststellung” des Dritten Teiles zu entnehmen. Die Verwendung von Wörterbüchern ist ab der Lektürephase zu gestatten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Ziele erreichen:</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vertrautheit mit der griechischen Schrift und den Grundzügen der attischen Morphologie (Verb: Verba auf -omega, verba contracta, unregelmäßige Stammformen häufiger Verba, alle Formen außer Plusquamperfekt, Futur II und Dual; Nomen: Deklination der Substantiva und Adjektiva und häufiger Pronomina; Adverbia, Steigerung), Kasuslehre und Syntax (einfache Satzgefüge und satzwertige Konstruktionen, Verwendung des Konjunktivs und Optativs in Haupt- und einfachen Gliedsätzen); Aufbau eines Basiswortschatz unter besonderer Berücksichtigung von Lehn- und Fremdwörtern durch unterschiedliche Lerntechniken und Sprachvergleich und Erwerb von Kenntnissen der Wortbildungslehre; Einblick gewinnen in die antike griechische Kultur und ihr Fortwirken bis in die Gegenwart</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Ziele erreichen:</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnisse der griechischen Morphologie (wichtige unregelmäßige Verba, Verba auf -my jota) und Syntax (komplexere Satzstrukturen) erweitern und vertiefen; den Basiswortschatz festigen und erweitern und die effiziente Benutzung des Wörterbuchs lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>in der Lektürephase des zweiten Semesters die Kenntnisse der Morphologie und Syntax nach den Erfordernissen der Textsorte vertiefen und erweitern</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Als Übergangsmodule stehen zur Auswahl:</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Neue Testament als Basistext Europas</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einen Überblick über den Aufbau und die verschiedenen Textsorten der biblischen Schriften gewinnen und dabei das Bibelgriechische in Grundzügen als einen entscheidenden Schritt hin zum Neugriechischen kennen lernen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Spott und Satire als Phänomene einer kritischen Gesellschaft</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verständnis dafür entwickeln, wie und warum traditionelle Götter- und Wertvorstellungen unter dem Einfluss philosophischer und gesellschaftlicher Entwicklungen kritisch hinterfragt und ins Lächerliche gezogen worden sind</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als erstes verpflichtendes Modul muss behandelt werden:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sokrates als Typ und Archetyp des Philosophierens</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Gestalt des Sokrates und seine konsequente philosophische Haltung kennen lernen; mit Methoden und Inhalten seines Denkens auseinandersetzen und einen ersten Einblick in die prägende Wirkung seiner Denkstrategien gewinnen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>und 8. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Ziele erreichen:</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Das griechische Denken als Fundament der Wissenschaften</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Denken der jonischen Naturphilosophen und ihre Modelle der Welterklärung als Ausgangspunkt westlicher Philosophie und Naturwissenschaft kennen lernen; exemplarisch mit grundsätzlichen philosophischen Fragen auseinander setzen; Erschließung fachsprachlicher Termini aus Bereichen wie Medizin, Mathematik, Naturwissenschaften mit Hilfe des bisher erworbenen Wortschatzes und der Wortbildungslehre; anhand der Lektüre von Sachtexten wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse der griechischen Antike nachvollziehen und Griechisch als eine prägende Sprache der Naturwissenschaften kennen lernen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das griechische Epos als Prototyp europäischer Literatur</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>anhand der Lektüre vertraut werden mit den spezifischen Merkmalen der homerischen Kunstsprache, der Metrik, dem historischen Hintergrund der kretisch-mykenischen Kultur und der Tradition des epischen Gesangs; einen Überblick über den Aufbau der homerischen Epen gewinnen und Verständnis für die enorme Bedeutung des Mythos im Hinblick auf die Ausbildung der griechischen Identität sowie seine Wirkung auf Literatur und Geistesgeschichte entwickeln</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die griechische Lyrik als Impuls für die Darstellung subjektiven Empfindens</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zu verschiedenen Formen griechischer Lyrik Zugang finden, deren Wirkung auf spätere Literaturen kennen und sich mit einzelnen Gedichten kreativ auseinander setzen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das griechische Drama als Ursprung des europäischen Theaters</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bewusstsein für die religiösen Wurzeln der griechischen Komödie und Tragödie entwickeln; Kenntnisse über Form und Aufbau des griechischen Dramas, die gesellschaftlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen von Theateraufführungen und über griechische Theaterbauten aneignen; durch die Lektüre und durch die Begegnung mit den Werken der großen Dramatiker Zugang zu bestimmenden Motiven und Stoffen der Weltliteratur finden</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die griechische Historiographie als Grundlage europäischen Geschichtsdenkens</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Vorstufen und Voraussetzungen der Geschichtsschreibung und deren bedeutendste Vertreter kennen lernen; sich anhand ausgewählter Passagen mit unterschiedlichen Geschichtsauffassungen und mit der Problematik objektiver Darstellung auseinander setzen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>GESCHICHTE und SOZIALKUNDE/POLITISCHE BILDUNG</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gemäß § 6 Abs. 4 des Schulorganisationsgesetzes können mehrere Gegenstände zu einem einzigen Gegenstand zusammengefasst werden. Der Pflichtgegenstand Geschichte und Sozialkunde / Politische Bildung fasst die Gegenstände Geschichte und Sozialkunde (5. und 6. Klasse) und Geschichte und Politische Bildung (7. und 8. Klasse) zusammen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht sind die Grundstrukturen und der Strukturwandel der Weltgeschichte und der europäischen Geschichte sowie aktuelle Entwicklungen zu vermitteln. Dabei sind zu Geschichte, Gegenwart und politischer Struktur Österreichs ausreichende Bezüge herzustellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen ein globales Geschichtsverständnis entwickeln, das von regionalen Bezügen bis zur weltumspannenden Dimension reicht. Ein solches Geschichtsverständnis bildet auch die Basis für das Verständnis gegenüber unterschiedlichen kulturellen Werten und die wertschätzende Beziehung zu anderen gegenwärtigen Kulturen. Der Überwindung von Vorurteilen, Rassismen und Stereotypen ist dabei besondere Beachtung zu schenken. Akzeptanz und gegenseitige Achtung fördert die Identitätsbildung, die für die Entwicklung eines europäischen Selbstverständnisses der Schülerinnen und Schüler notwendig ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Orientiert am europäischen Leitziel der Chancengleichheit und Gleichstellung der Geschlechter sollen Schülerinnen und Schüler auch erkennen können, dass Geschlechterrollen und Geschlechterverhältnisse im Laufe der Geschichte unterschiedlich definiert waren und demnach veränderbar und gestaltbar sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen weiters befähigt werden, Sachverhalte und Probleme in ihrer Vielschichtigkeit, ihren Ursachen und Folgen zu erfassen und ein an den Menschenrechten orientiertes Politik- und Demokratieverständnis zu erarbeiten. Dies verlangt eine entsprechende Praxismöglichkeit im Lebens- und Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch den Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, die sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Strukturen und Abläufe kritisch zu analysieren und die Zusammenhänge zwischen Politik und Interessen sowie die Ursachen, Unterschiede und Funktionen von Religionen und Ideologien zu erkennen. Schülerinnen und Schüler sollen ihre gesellschaftliche Position und ihre Interessen erkennen und über politische Probleme urteilen und entsprechend handeln können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die dafür notwendige demokratische Handlungskompetenz erfordert:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sachkompetenz (Verstehen und politisches Wissen um institutionelle Regeln, Entscheidungsprozesse, internationale Abhängigkeiten und Verknüpfungen usw.);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Methodenkompetenz (Fähigkeit der Anwendung analytischer Instrumente und Verfahren; Recherche aus unterschiedlichen Quellen usw.);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sozialkompetenz (sensibles Gruppenverhalten, Argumentieren eigener Positionen, Verantwortungsbewusstsein, Reflexionsfähigkeit usw.).</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Es soll Interesse an Politik und politischer Beteiligung geweckt und die Identifikation mit grundlegenden Werten der Demokratie, der Menschenrechte und des Rechtsstaates sichergestellt werden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Geschichte und Politische Bildung setzt sich mit politischen Fragestellungen der Gegenwart auseinander, die zur Entscheidung anstehen, auf die Einfluss genommen werden kann und die Konsequenzen für die Zukunft haben. Themen der Politischen Bildung haben meist eine historische Dimension, daher soll der Geschichtsunterricht insbesondere in der 7. und 8. Klasse zum Verständnis der Gegenwart beitragen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Politischer Bildung ist ein Politikbegriff zu Grunde gelegt, der analytisch drei Dimensionen unterscheidet:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Formale Dimension: Im Sinne von Regelungsmechanismen geht es dabei um Verfassungsregeln, Gesetze und Rechtsnormen, politische Institutionen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Inhaltliche Dimension: Umfasst im Sinne von Gestaltung politische Sachprobleme, Programme, Ziele, Lösungen, Ergebnisse der Politik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Prozessuale Dimension: Bezieht sich im Sinne von Durchsetzung auf politische Akteure, Beteiligte, Betroffene, Konflikte und Konsens, Kampf, Machtausübung, Beschaffung von Legitimation, Entscheidungsprozesse, Interessen und ihre Durchsetzung</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Geschichte und Sozialkunde soll über fundiertes Wissen zu einem reflektierenden und reflektierten Bewusstsein führen. Das Verstehen historischer Entwicklungen und Handlungsweisen und die wertschätzende Auseinandersetzung mit anderen Kulturen sollen zum Abbau von Vorurteilen, zur Entwicklung von Toleranz und integrativem und verantwortungsvollem Handeln führen. Die Auseinandersetzung mit verschiedenen Religionen und Weltanschauungen bietet den Schülerinnen und Schülern mögliche Antworten und Erklärungsmuster für eine eigenständige Wertorientierung an. Gesamteuropäisches Denken und Weltoffenheit stellen die Grundlage für ein friedliches und gleichberechtigtes Zusammenleben in einem globalen und überregionalen Zusammenhang dar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Geschichte und Politische Bildung befähigt die Schülerinnen und Schüler nicht nur gesellschaftliche und politische Strukturen zu verstehen, sondern auch alle Möglichkeiten der Mitbestimmung im demokratischen Willensbildungsprozess verantwortungsbewusst zu nützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Anwenden von Sprache in verschiedenen Kommunikationssituationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Förderung kritischer Reflexion durch Auseinandersetzung mit und Interpretation von Quellen (Texte, Bilder, Diagramme, Statistiken und Karten ua.) unter Einbeziehung der modernen Medien</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aufbau einer demokratischen Kommunikationskultur</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Stellenwert und Stellung von Frauen und Männern als Individuen und Sozialwesen im jeweiligen historischen Kontext</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kollektivismus versus Individualismus</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Konzepte der Rechtfertigung von und der Auflehnung gegen Herrschaft</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>massenpsychologische Phänomene in jeweiligen Herrschaftsformen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>natürliche Rahmenbedingungen und ihre Auswirkungen auf gesellschaftliche Strukturen und Vorgänge</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wechselwirkung zwischen Natur, Technik und Gesellschaft</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>gesellschaftliche Folgen von technischen Innovationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Grenzen des naturwissenschaftlich-technischen Fortschritts</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>nachhaltige Auswirkungen von Eingriffen in die Natur</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>simulative und handlungsorientierte Auseinandersetzung mit Themen der Geschichte und Politischen Bildung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kreative und vielfältige Formen der Präsentation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Auswirkung von Kunst und Kultur auf Politik und Gesellschaft</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>soziale Auswirkungen von Ernährung, Hygiene und medizinischem Fortschritt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>gesellschaftliche und politische Funktion und Instrumentalisierung des Sports in verschiedenen Kulturen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Themenbereiche sind durch exemplarische Fallstudien, Quer- oder Längsschnitte, Gegenwartsbezüge und chronologische Darstellungen zu behandeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Bearbeitung sind regionale Aspekte zu beachten: die lokale und regionale Ebene soll als nahe liegendes Erfahrungs- und Erprobungsfeld herangezogen werden. Sozialkundliche, alltagsgeschichtliche und politische Inhalte sind interdisziplinär; sie sollen verstärkt im fächerverbindenden und fächerübergreifenden Unterricht - unter Bezug auf das Unterrichtsprinzip Politische Bildung - umgesetzt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Breiter Raum ist dem Dialog zu geben. Was in Wissenschaft und Politik kontrovers ist, ist auch im Unterricht kontrovers darzustellen. Unterschiedliche Standpunkte, verschiedene Optionen und Alternativen sind sichtbar zu machen und zu erörtern. Lehrerinnen und Lehrer haben den Schülerinnen und Schülern ausreichend Platz zu lassen für gegensätzliche Meinungen, für die auch Argumente und Materialien eingebracht werden sollen. Unterschiedliche Ansichten und Auffassungen dürfen nicht zu Diskreditierungen führen; kritisch abwägende Distanzen zu persönlichen Stellungnahmen sollen möglich sein. Auf diese Weise ist ein wichtiges Anliegen des Unterrichts, die Schülerinnen und Schüler zu selbstständigem Urteil, zur Kritikfähigkeit und zur politischen Mündigkeit zu führen, umzusetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Organisation des Lernprozesses sind die eingesetzten Methoden von großer Bedeutung. Sie sollen neben den Kommunikationsformen wesentlich zu Diskussionskultur, Dialogfähigkeit und demokratischem Engagement beitragen. Den Zielsetzungen der Politischen Bildung entsprechend sind vielfältige Methoden und Arbeitsweisen einzusetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Historisches und politisches Lernen soll mehr sein als eine rein intellektuelle Aneignung von Sach- und Fachwissen: Es geht auch um das Entwickeln eines individuellen Handlungsrepertoires für die politische Auseinandersetzung und Meinungsbildung (Sozialkompetenz). Lehrerinnen und Lehrer haben durch ihren Unterricht beizutragen, dass die Schülerinnen und Schüler politisch handlungsfähig werden. Dazu müssen diese lernen, selbst Erfahrungen zu machen, sich aktiv betätigen zu können, um die politische Wirklichkeit bewusst handelnd zu erschließen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Handlungskompetenz meint in diesem Sinne vor allem die politikrelevante Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler. Diese Kompetenz sollen sie in einem Unterricht erwerben, der praktisches, forschendes, problemlösendes, soziales, kommunikatives, projektartiges, produktorientiertes Lernen umfasst.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den Erwerb der notwendigen methodisch-instrumentellen Fähigkeiten und Fertigkeiten durch die Schülerinnen und Schüler haben die Lehrkräfte unter Einbeziehung der Informations- und Kommunikationstechnologien entsprechende Lernmöglichkeiten und geeignete Methoden anzubieten. Es lassen sich drei Handlungsfelder unterscheiden:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>reales Handeln: Erkundigungen, Befragungen von Expertinnen und Experten, Straßeninterviews, Projekte / Initiativen, Fall-, Sozialstudien, Wahl von Schulsprecherinnen und Schulsprechern, Schülerzeitung usw.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>simulatives Handeln: Rollenspiele, Planspiele, Entscheidungsspiele, Konferenzspiele, Pro- und Kontra-Debatte, Hearing, Tribunal, Zukunftswerkstatt usw.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>produktives Gestalten: Tabellen / Schaubilder erstellen; Flugblatt, Plakat, Wandzeitung; Reportage, Hörspiel, Diareihe, Video; Homepages, Referate und Berichte, Ausstellung, Fotodokumentation, Rätsel, Quiz, Lernspiele; Arbeitsblätter erstellen usw.</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Der handlungsorientierte Unterricht ist durch jene Unterrichtsformen und Unterrichtssequenzen zu ergänzen, in denen neben den notwendigen Fertigkeiten auch das nötige Grund- und Detailwissen vermittelt wird (Sachkompetenz).</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff (in Klammer werden beispielhafte Konkretisierungen angeführt):</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>und 6. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Von der griechisch-römischen Antike bis zum Ende des Mittelalters</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>politische Organisation, gesellschaftliche Entwicklung, Wirtschaft und Kultur des mediterranen Raumes (Polis; res publica; gesellschaftliche Strukturen; Imperium Romanum)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wechselwirkungen von Religion, Kultur, Staat und Politik in europäischen und außereuropäischen Machtzentren (Hellenismus, Romanisierung; Fortleben antiker Kulturleistungen; universale Mächte; geistiges Leben, antike Philosophie)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Expansion und Migration und deren soziokulturelle Auswirkungen (griechische und römische Expansionen; Barbarei; Völkerwanderungen; Zerfall des Römischen Reiches)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Entwicklung des Rechts im Spannungsfeld von Herrschaft und Zusammenleben (Formen und Modelle der politischen Beteiligung - Gegenüberstellung mit gegenwärtigen Demokratiemodellen;</listelem></strichliste><schluss typ="Lit" ct="text">Ständegesellschaft; Frauen und Männer im jeweiligen System;</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Verwaltungsentwicklung, Entwicklung der Territorialstaaten)</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vom Beginn der Neuzeit bis zum Ersten Weltkrieg</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die sozioökonomischen und geistig-kulturellen Umbrüche in der frühen Neuzeit (Feudalkrise; konfessionelles Zeitalter, Humanismus und Renaissance; Entdeckungen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die soziale, politische und wirtschaftliche Dynamik in neuzeitlichen Staaten und Bündnissystemen (Hausmachtpolitik;</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">habsburgische Reformpolitik; napoleonisches Hegemonialsystem;</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Wiener Kongress und das System der Restauration; Bündnisse bis 1918)</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Herrschafts- und Staatsformen und ihre Auswirkungen (Absolutismus; englischer Parlamentarismus; zentralistischer Nationalstaat)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kolonialistische und imperialistische Expansionen mit ihren Nachwirkungen (Frühkolonialismus; Merkantilismus; Kolonialismus; Imperialismus)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Ideen der Aufklärung, Menschenrechte und Bürgerliche Revolution sowie deren Beitrag für die Entwicklung des modernen Verfassungsstaates mit seinen Partizipationsformen (Französische Revolution; Grund- und Menschenrechte; Bürgerliche Revolution von 1848; Verfassungsentwicklung)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>gestaltende Kräfte des 19. Jahrhunderts in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik und ihre Folgen bis 1918 (Nationalismus; Liberalismus; Konservativismus, Sozialismus; industrielle Revolution; Frauenemanzipationsbewegungen; Ursachen und Folgen des Ersten Weltkrieges)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Instrumentalisierungen von Kultur und Ideologie in Politik und Gesellschaft (Geschichtsbilder und -mythen; historische Legitimationen)</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>und 8. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Wesentliche Transformationsprozesse im 20. und 21. Jahrhundert und grundlegende Strukturen der Politik</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kollektive Friedenssicherungspolitik nach 1918 und ihr Scheitern; Ursachen und Verlauf des Zweiten Weltkrieges (Friedensverträge; Völkerbund; soziale und ökonomische Rahmenbedingungen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>demokratische, autoritäre und totalitäre Staatensysteme und ihre Ideologien (Systemvergleiche; Kommunismus, Faschismus, Nationalsozialismus; Radikalisierung des politischen Lebens in Österreich 1918-1938)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>nationalsozialistisches System und Holocaust (Entwicklung; Österreich im Dritten Reich; Widerstands- und Freiheitsbewegungen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das bipolare Weltsystem 1945-1990, sein Zusammenbruch und die Transformation des europäischen Systems (Folgen des Zweiten Weltkrieges, z. B. Vertreibungen; Ost-West-Konflikt; Bündnissysteme und internationale Organisationen; neuer Imperialismus; Zerfall der Sowjetunion; Entwicklung neuer Demokratien)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>soziale, ökologische, politische, wirtschaftliche und kulturelle Ungleichheiten und die Entwicklung von nachhaltigen Lösungsstrategien (Befreiungs- und Unabhängigkeitsbewegungen als Reaktion auf Kolonialismus und Imperialismus; Nord-Süd-Konflikt; Entwicklungshilfepolitik; das österreichische Sozial- und Wirtschaftssystem im internationalen Vergleich)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Entwicklung der unterschiedlichen Wirtschaftssysteme, Integrations- und Zerfallsprozesse (Zerfall der Habsburgermonarchie; Krisen der Zwischenkriegszeit;</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Wirtschaftssysteme nach 1945)</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>emanzipatorische, soziale Bewegungen und Gegenströmungen nach 1945 (Frauen-, Jugend- und Studentenbewegungen;</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Demokratisierungswellen; Friedens- und Anti-Atom-Bewegung;</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Neokonservativismus, Neoliberalismus)</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>politisches Alltagsverständnis - die verschiedenen Dimensionen und Ebenen von Politik, Formen und Grundwerte der Demokratie und der Menschenrechte, Motivationen und Möglichkeiten politischer Beteiligungs-, Entscheidungs- und Konfliktlösungsprozesse</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Österreich als Teil der europäischen und globalen Entwicklung im</listelem></strichliste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">20.</symbol>und 21. Jahrhundert (Großmacht-, Kleinstaatorientierung nach</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">1918; Geschichte seit 1945; politische und wirtschaftliche Integration; internationale Politik)</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das politische und rechtliche System Österreichs und der Europäischen Union sowie politische Systeme im internationalen Vergleich (Grundzüge von Verfassung, politischem System, Verwaltung und Rechtssprechung; Sozialpartnerschaft; Umfassende Landesverteidigung; Europäischen Union; Europarat; Demokratiemodelle)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>europäische Integrationsbestrebungen und Globalisierungsprozesse</listelem></strichliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Chancen und Konfliktpotenziale (Demokratiegewinn,</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Demokratieverlust; globale Akteure; Regionalisierung)</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rolle der Medien zwischen Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft (Medienpolitik, Medienstrukturen; Neue Medien; Cyberdemokratie)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Akteure der internationalen Politik, zentrale Konfliktfelder und neue Formen von Sicherheitskonzepten und -strukturen (Vereinte Nationen, Militär- und Wirtschaftsbündnisse;</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Weltwirtschaftsorganisationen; OSZE; aktuelle Konflikte; Formen nationaler und internationaler Friedens- und Sicherheitspolitik)</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>GEOGRAPHIE und WIRTSCHAFTSKUNDE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Geographie- und Wirtschaftskundeunterricht soll Motive und Auswirkungen, Regelhaftigkeiten und Probleme menschlichen Handelns in den eng miteinander verflochtenen Aktionsbereichen “Raum, Gesellschaft und Wirtschaft” sichtbar und unter dem Gesichtspunkt der Politischen Bildung verständlich machen. Der Fachunterricht soll sich verstärkt folgenden Werten verpflichtet fühlen: einer menschenwürdigen Gesellschaft, einer intakten Umwelt und nachhaltigen Wirtschaft.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darüber hinaus soll der Unterricht aus Geographie und Wirtschaftskunde den Schülerinnen und Schülern jene Qualifikationen vermitteln, die den Schülerinnen und Schülern eine weitgehend selbstbestimmte Wahl aus den vielfältigen Bildungs- und Berufsangeboten in einer sich ständig verändernden Welt ermöglichen sollen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben diesen allgemeinen Bildungsaufgaben zielt der Unterricht aus Geographie und Wirtschaftskunde auf drei methodische sowie drei fachspezifische Kompetenzen ab, denen besondere Lehraufgaben zugeordnet sind:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Methodenkompetenz</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>geographisch - wirtschaftskundliche Informationen mit Hilfe bewährter und auch mit dem Einsatz computergestützter Verfahren gewinnen, analysieren und zielgruppenorientiert darstellen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Nutzung und Auswertung topographischer und thematischer Karten sowie von Weltraumbildern</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Orientierungskompetenz</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwicklung der Fähigkeit, erworbenes Wissen und gewonnene Einsichten im privaten, beruflichen und öffentlichen Leben bei räumlichen, wirtschaftlichen, politischen und berufsbezogenen Entscheidungen anzuwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verdichtung und Sicherung eines weltweiten topographischen Rasters um raumbezogene Informationen selbständig einordnen zu können</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Synthesekompetenz</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht in das Wirkungsgefüge und die Dynamik des Raumes, der Gesellschaft und der Wirtschaft sowie in die zugrunde liegenden Machtstrukturen vermitteln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die räumlichen Gegebenheiten und deren Nutzung sowie die Regelhaftigkeiten menschlichen Verhaltens in Raum, Gesellschaft und Wirtschaft aufzeigen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Komplexität von Beziehungsgeflechten zwischen Natur- und Humanfaktoren erkennen und zu den Auswirkungen menschlicher Eingriffe Stellung nehmen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Raum, Gesellschaft und Wirtschaft auch fächerübergreifend mit benachbarten natur- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen betrachten können</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Umweltkompetenz</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Bedeutung der Wahrnehmung und Bewertung von Umwelt im weitesten Sinn für das menschliche Handeln erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis der Probleme des Umweltschutzes aus betriebs- und volkswirtschaftlicher Sicht unter Berücksichtigung technologischer Aspekte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Landschaften als Lebensräume ökonomisch und ökologisch einschätzen; Interessensgegensätze bei der Nutzung von Räumen erkennen und somit auch die Notwendigkeit von Raumordnungsmaßnahmen begründen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Festigung der Erziehung zur globalen Verantwortung für die “eine Welt”</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesellschaftskompetenz</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aspekte geschlechtsspezifischer Unterschiede in verschiedenen sozioökonomischen Systemen analysieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Fähigkeit erweitern, die von den Massenmedien verbreiteten politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Informationen über Österreich, Europa und die Welt kritisch zu beurteilen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die persönliche Rolle als Konsument bzw. Konsumentin kritisch durchleuchten und die volkswirtschaftliche Bedeutung des Konsumverhaltens erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Motivation zur persönlichen Auseinandersetzung mit lokalen, regionalen und globalen Fragestellungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Qualifikationen erwerben, an der Entwicklung des “Neuen Europa” aktiv mitzuwirken</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wirtschaftskompetenz</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verständnis grundlegender Zusammenhänge in betriebs-, volks- und weltwirtschaftlichen Bereichen sowie Kenntnis gesamtwirtschaftlicher Gesetzmäßigkeiten, Strukturen und Probleme</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wirtschaftspolitik als wesentlichen Bestandteil der Politik erkennen, ihre Modelle und deren reale Umsetzung in unterschiedlichen Systemen einschätzen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erwerb grundlegender Kenntnisse und konkreter Einblicke in innerbetriebliches Geschehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht in den Wandel der Produktionsprozesse und Verständnis für Veränderungen der Arbeits- und Berufswelt unter dem Einfluss wachsender Technisierung und Globalisierung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Interesse wecken für ein Erwerbsleben im selbständigen Bereich</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Mit seinen grundlegenden Zielen soll der Unterricht in Geographie und Wirtschaftskunde die Beiträge zu den Aufgabenbereichen der Schule sowie den einzelnen Bildungsbereichen Sprache und Kommunikation, Mensch und Gesellschaft, Natur und Technik, Kreativität und Gestaltung, Gesundheit und Bewegung, die bereits im Lehrplan der Unterstufe definiert wurden, leisten. Die dort definierten Beiträge sind altersadäquat weiter zu entwickeln und zu vertiefen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Abschnitt Lehrstoff formulierten Lernziele und Themenbereiche umschreiben jene Kenntnisse und Einsichten, die zum Erwerb der in der Bildungs- und Lehraufgabe angeführten Kompetenzen durch die Schülerinnen und Schüler führen sollen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aus den Zielstellungen haben die Lehrerinnen und Lehrer die Lerninhalte eigenverantwortlich und begründet abzuleiten. Dabei sind folgende Kriterien zu beachten: die Schüler- und Klassensituation, der aktuelle Bezug, die exemplarische Bedeutung, die Transferfähigkeit, die fächerübergreifenden Aspekte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Themen sind einheitlich für alle Schulstufen durchstrukturiert. Das jeweils erste Thema bietet einen allgemeinen Einstieg in die Problematik der Raumstrukturierung. Es folgen Themen die den Kompetenzbereichen Umwelt - Wirtschaft - Gesellschaft zugeordnet werden können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im jeweils letzten Einzelthema und in den Themen der 8. Klasse wird verstärkt die Synthesekompetenz, beim letzten Einzelthema in der 7. Klasse verstärkt Berufsorientierung eingefordert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das intensive Befassen mit den Inhalten der einzelnen Themen und die Sicherung eines ständigen Lernprozesses sind dem bloßen Wissenserwerb vorzuziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Oberstufe werden höhere Anforderungen an die Orientierung und Selbständigkeit gestellt als in der Unterstufe. Es soll in jeder Klasse Unterrichtseinheiten geben, in denen die Schülerinnen und Schüler durch die unmittelbare Auseinandersetzung mit der Realität lernen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht soll die Aktivität der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund stehen. Daher sind verstärkt Unterrichtsverfahren einzusetzen, die zu eigenständiger und kritischer Informationsverarbeitung führen. Dabei sind neben traditionellen geographischen Arbeitsformen insbesondere die Möglichkeiten der IKT zur Gewinnung sowie Verarbeitung und Darstellung geographischer und wirtschaftskundlicher Informationen zu nutzen. Methoden zur Aneignung neuen Wissens und Könnens sind zu entwickeln. Das selbständige Erkennen von Problemen und das Finden von Wegen zu ihrer Lösung sind zu üben. Modell- und Theoriebildung sind als Hilfe bei der Bewältigung der Informationsfülle zu nutzen. Daher kommt Fallstudien und projektartigen Unterrichtsverfahren bzw. fächerübergreifenden Projekten und didaktischen Spiele in jeder Klasse besondere Bedeutung zu.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>und 6. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Die soziale, ökonomisch und ökologisch begrenzte Welt Gliederungsprinzipien der Erde nach unterschiedlichen Sichtweisen</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gliederungsmöglichkeiten der Erde nach naturräumlichen, kulturellen, politischen und ökonomischen Merkmalen aufzeigen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht gewinnen, dass Gliederungen immer einem bestimmten Zwecken dienen, dass Grenzen Übergangszonen und die so abgegrenzten Gebiete meist nicht einheitlich sind</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Landschaftsökologische Zonen der Erde</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wechselwirkung von Relief, Klima, Boden, Wasser und Vegetation verstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Klimadaten in Diagramme umsetzen und daraus eine Klimagliederung der Erde ableiten</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bevölkerung und Gesellschaft</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Dynamik der Weltbevölkerung unter Bezugnahme auf das Modell des demographischen Überganges analysieren und ihre heutige und die mögliche zukünftige Verteilung darstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ursachen und Auswirkungen der räumlichen und sozialen Mobilität in verschiedenen Gesellschaften erkennen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Menschen und ihre wirtschaftlichen Bedürfnisse</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Bedeutung der Märkte und der Preisbildung für die Verteilung knapper Güter und für die grenzenlosen Bedürfnisse erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>wirtschaftliche Ungleichheiten auf der Erde anhand der Verfügbarkeit an Produktionsfaktoren (Boden, Arbeit, Kapital, Humanressourcen) sowie als Folge politischen Handelns erklären können</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nutzungskonflikte an regionalen Beispielen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>regionale Konflikte über die Verfügbarkeit von knappen Ressourcen (Boden, Wasser, Bodenschätze usw.) und dahinter stehende politische Interessen erklären können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen, wie sich Naturereignisse aufgrund des sozialen und ökonomischen Gefüges unterschiedlich auswirken</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vielfalt und Einheit - Das neue Europa</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Raumbegriff und Strukturierung Europas</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>unterschiedliche Gliederungskonzepte Europas nach naturräumlichen, kulturellen, politischen und ökonomischen Merkmalen begreifen; Erfassen des Europa-Begriffes</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die wichtigsten räumlichen und ökonomischen Auswirkungen des Integrationsprozesses der Europäischen Union kennen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Produktionsgebiete im Wandel - Außerwert- und Inwertsetzung als sozioökonomische Problemstellungen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Abhängigkeit landwirtschaftlicher Nutzung vom Naturraumpotential und den agrarsozialen Verhältnissen erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Eignung von Naturräumen für die Tourismusentwicklung sowie die Folgen der Erschließung vergleichend bewerten</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Konvergenzen und Divergenzen europäischer Gesellschaften</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die europäische Dimension für die Gesellschaftsentwicklung erfassen und die Chancen für die eigene Lebens- und Berufsplanung erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen, dass sich Europa zum Einwanderungskontinent entwickelt hat</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wettbewerbspolitik und Regionalpolitik</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsichten in die Maßnahmen und Auswirkungen der Verkehrs- und Wirtschaftspolitik der Europäischen Union gewinnen. Deren Träger, Instrumente und Funktionsweise kennen lernen und kritisch bewerten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>regionale Disparitäten an ausgewählten Staaten und überstaatlichen Gebilden erkennen und analysieren, sowie die Bedeutung der Regionalpolitik für den Abbau derselben erfassen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Regionale Entwicklungspfade im Vergleich</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>anhand ausgewählter Beispiele die Veränderungen in Raum, Wirtschaft und Gesellschaft nach einem Beitritt zur Europäischen Union aufzeigen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen der Bedeutung grenzüberschreitender Zusammenarbeit für die Raumentwicklung</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Die kursiv gesetzten Lernziele stellen die verbindlichen zusätzlichen Bereiche des Wirtschaftskundlichen Realgymnasiums dar.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Österreich - Raum - Gesellschaft - Wirtschaft</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Veränderungen der geopolitischen Lage Österreichs</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die unterschiedliche Qualität der politischen Grenzen Österreichs seit dem 20. Jahrhundert in ihrer Wirkung auf Verkehr, Wirtschaft und Migration erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Möglichkeiten für grenzüberschreitende Regionalentwicklung unter dem Einfluss der europäischen Integration erkennen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Naturräumliche Chancen und Risken</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>geoökologische Faktoren und Prozesse am Beispiel eines alpinen sowie eines außeralpinen österreichischen Landschaftsraumes aufzeigen und in ihrem Zusammenwirken erklären</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die naturräumlichen Gegebenheiten als Ansatzpunkt für die Regionalentwicklung bewerten können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>naturräumliche Voraussetzungen sowie wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Interessen als Ursachen ökologischer Probleme erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bereitschaft entwickeln für einen sorgsamen Umgang mit den knappen Ressourcen Luft, Wasser und Boden</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Demographische Entwicklung und gesellschaftspolitische Implikationen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Entwicklung der österreichischen Bevölkerung (zeitliche und räumliche Dimension) darstellen können sowie mögliche Folgen ableiten und beurteilen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Lebenssituation ausgewählter Bevölkerungsgruppen vor dem Hintergrund des Phänomens “Fremdsein” analysieren und bewerten können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die gesellschaftspolitischen Herausforderungen einer alternden und multikulturellen Gesellschaft erfassen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesamtwirtschaftliche Leistungen und Probleme - Wirtschafts- und Sozialpolitik</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>aus dem Magischen Vieleck Zielkonflikte der Wirtschaftspolitik ableiten und unterschiedliche Positionen formulieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Besonderheiten der österreichischen Wirtschafts- und Sozialpolitik erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>anhand des Budgets wirtschafts- und sozialpolitische Absichten sowie Maßnahmen der Bundesregierung besprechen und analysieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Zustandekommen wichtiger wirtschaftlicher Daten kennen lernen und deren Aussagekraft beurteilen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wirtschaftsstandort Österreich</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Vor- und Nachteile des Wirtschaftsstandortes Österreich aus unterschiedlicher Sicht erarbeiten und mit anderen Staaten vergleichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Entstehung regionaler Disparitäten erklären und die sich daraus ergebenden Auswirkungen auf das Alltagsleben und die Wirtschaft erläutern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>außenwirtschaftliche Verknüpfungen im Zuge der EU-Mitgliedschaft bzw. des Globalisierungsprozesses erkennen und analysieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Industrie und Dienstleistung (Tourismus, Handel usw.) als wesentliche Basis der Wertschöpfung erkennen und ihre jetzigen bzw. zukünftigen vernetzten Problemfelder aufzeigen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Unternehmen und Berufsorientierung</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>von der Produkt- oder Geschäftsidee zum eigenen Unternehmen - ein fiktives Unternehmen gründen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Einnahmen- und Ausgabenrechnung bei Unternehmen und privaten Haushalten in ihren Grundprinzipien verstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Vielfalt der Bildungswege kennen lernen und die eigene Positionierung in der Berufswelt finden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>betriebliche Kennzahlen an Hand von Beispielen interpretieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassung und Bewertung von innerbetrieblichen Entscheidungen im Spannungsfeld von Konkurrenz, ökologischen und ökonomischen Notwendigkeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Veränderungen von Strukturen innerhalb und im Umfeld der Unternehmen erkennen und ihre Folgen abschätzen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkundung eines Dienstleistungsbetriebes</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Die kursiv gesetzten Lernziele stellen die verbindlichen zusätzlichen Bereiche des Wirtschaftskundlichen Realgymnasiums dar.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lokal -regional - global: Vernetzungen - Wahrnehmungen - Konflikte</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Globalisierung - Chancen und Gefahren</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Prozesse der Globalisierung und ihre unterschiedlichen Interpretationen erkennen und bewerten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>den globalen Klimawandel in seinen möglichen Auswirkungen auf Lebenssituationen und Wirtschaft charakterisieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>lokale Betroffenheit durch globale Probleme erkennen und Verantwortungsbewusstsein für die gesamte Erde entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Chancen flexibler “Kleiner” in der globalen Wirtschaft erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>traditionelle und künstliche Freizeitwelten in Abhängigkeit zu lokalen und globalen Angebots- und Nachfragestrukturen erfassen und hinsichtlich ihrer sozialen und ökologischen Auswirkungen bewerten</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Politische und ökonomische Systeme im Vergleich</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Zusammenhänge zwischen der sozialen und politischen Entwicklung unterschiedlicher Kulturräume und ihre Auswirkungen auf Weltpolitik und Weltwirtschaft erkennen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Asymmetrie zwischen der ökonomischen Macht auf der einen Seite und den sozialen und politischen Interessen auf der anderen Seite erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ursachen und Auswirkungen sozialer und ökonomischer Disparitäten auf globaler Ebene beurteilen und Möglichkeiten von Verbesserungen durch Entwicklungszusammenarbeit diskutieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Zusammenschlüsse auf wirtschaftlicher und politischer Ebene vergleichen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Städte als Lebensräume und ökonomische Zentren</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>den Prozess der Verstädterung und dessen wichtigste Ursachen verstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen der Bedeutung von Metropolen als Steuerungszentren der Wirtschaft und als Orte der sozialen Differenzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Vielfalt der lebensräumlichen Wirklichkeiten der Stadt vergleichen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Umweltprobleme expandierender Stadtregionen erkennen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Geld- und Währung</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die internationalen Geldströme analysieren und ihre Bedeutung für die unterschiedliche Entwicklung von Regionen erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>wichtige Anlageformen nach Risiko und Chance bewerten</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Politische Gestaltung von Räumen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Raumordnung als gestalterisches Element auf kommunalpolitischer Ebene kennen lernen und ihre Auswirkungen beurteilen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen wie durch Zuweisung von Symbolen und Images neue Räume geschaffen und wie dadurch die Raumwahrnehmung sowie räumliche Identität nachhaltig verändert wird</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bereitschaft entwickeln zumindest auf der kommunalpolitischen Ebene gestaltend mitzuwirken</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>MATHEMATIK</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Mathematikunterricht soll beitragen, dass Schülerinnen und Schülern ihrer Verantwortung für lebensbegleitendes Lernen besser nachkommen können. Dies geschieht vor allem durch die Erziehung zu analytisch-folgerichtigem Denken und durch die Vermittlung von mathematischen Kompetenzen, die für viele Lebensbereiche grundlegende Bedeutung haben. Beim Erwerben dieser Kompetenzen sollen die Schülerinnen und Schüler die vielfältigen Aspekte der Mathematik und die Beiträge des Gegenstandes zu verschiedenen Bildungsbereichen erkennen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die mathematische Beschreibung von Strukturen und Prozessen der uns umgebenden Welt, die daraus resultierende vertiefte Einsicht in Zusammenhänge und das Lösen von Problemen durch mathematische Verfahren und Techniken sind zentrale Anliegen des Mathematikunterrichts.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mathematische Kompetenzen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzen, die sich auf Kenntnisse beziehen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sie äußern sich im Vertrautsein mit mathematischen Inhalten aus den Bereichen Zahlen, Algebra, Analysis, Geometrie und Stochastik.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzen, die sich auf Begriffe beziehen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sie äußern sich in der Fähigkeit, mathematische Begriffe mit adäquaten Grundvorstellungen zu verknüpfen. Die Schülerinnen und Schüler sollen Mathematik als spezifische Sprache zur Beschreibung von Strukturen und Mustern, zur Erfassung von Quantifizierbarem und logischen Beziehungen sowie zur Untersuchung von Naturphänomenen erkennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzen, die sich auf mathematische Fertigkeiten und Fähigkeiten beziehen, äußern sich im Ausführen der folgenden mathematischen Aktivitäten:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Darstellend - interpretierendes Arbeiten umfasst alle Aktivitäten, die mit der Übersetzung von Situationen, Zuständen und Prozessen aus der Alltagssprache in die Sprache der Mathematik und zurück zu tun haben; auch der innermathematische Wechsel von Darstellungsformen gehört zu diesen Aktivitäten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Formal - operatives Arbeiten umfasst alle Aktivitäten, die auf Kalkülen bzw. Algorithmen beruhen, also das Anwenden von Verfahren, Rechenmethoden oder Techniken</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Experimentell - heuristisches Arbeiten umfasst alle Aktivitäten, die etwa mit zielgerichtetem Suchen nach Gesetzmäßigkeiten, mit Variation von Parametern oder dem Aufstellen von induktiv gewonnenen Vermutungen zu tun haben; auch das Ausführen von Simulationen, das Untersuchen von Grenz- und Spezialfällen sowie das Übergehen zu Verallgemeinerungen gehören in der experimentellen Phase zu diesen Aktivitäten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kritisch - argumentatives Arbeiten umfasst alle Aktivitäten, die mit Argumentieren, Hinterfragen, Ausloten von Grenzen und Begründen zu tun haben; das Beweisen heuristisch gewonnener Vermutungen ist ein Schwerpunkt dieses Tätigkeitsbereichs</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aspekte der Mathematik</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schöpferisch - kreativer Aspekt:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mathematik ist eine Schulung des Denkens, in der Arbeitstechniken vermittelt, Strategien aufgebaut, Phantasie angeregt und Kreativität gefördert werden</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachlicher Aspekt:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mathematik ist ein elaboriertes Begriffsnetz, ein ständiges Bemühen um exakten Ausdruck, in dem die Fähigkeit zum Argumentieren, Kritisieren und Urteilen entwickelt sowie die sprachliche Ausdrucksfähigkeit gefördert werden</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erkenntnistheoretischer Aspekt:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mathematik ist eine spezielle Form der Erfassung unserer Erfahrungswelt; sie ist eine spezifische Art, die Erscheinungen der Welt wahrzunehmen und durch Abstraktion zu verstehen; Mathematisierung eines realen Phänomens kann die Alltagserfahrung wesentlich vertiefen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Pragmatisch- anwendungsorientierter Aspekt:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mathematik ist ein nützliches Werkzeug und Methodenreservoir für viele Disziplinen und Voraussetzung für viele Studien bzw. Berufsfelder</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Autonomer Aspekt:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mathematische Gegenstände und Sachverhalte bilden als geistige Schöpfungen eine deduktiv geordnete Welt eigener Art, in der Aussagen - von festgelegten Prämissen ausgehend - stringent abgeleitet werden können; Mathematik befähigt damit, dem eigenen Denken mehr zu vertrauen als fremden Meinungsmachern und fördert so den demokratischen Prozess</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kulturell - historischer Aspekt:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die maßgebliche Rolle mathematischer Erkenntnisse und Leistungen in der Entwicklung des europäischen Kultur- und Geisteslebens macht Mathematik zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Allgemeinbildung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die bereits im Lehrplan der Unterstufe definierten Beiträge sind altersadäquat weiter zu entwickeln und zu vertiefen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mathematik ergänzt und erweitert die Umgangssprache vor allem durch ihre Symbole und ihre Darstellungen, sie präzisiert Aussagen und verdichtet sie; neben der Muttersprache und den Fremdsprachen wird Mathematik so zu einer weiteren Art von Sprache</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll aufzeigen, dass Mathematik in vielen Bereichen des Lebens (Finanzwirtschaft, Soziologie, Medizin usw.) eine wichtige Rolle spielt</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Viele Naturphänomene lassen sich mit Hilfe der Mathematik adäquat beschreiben und damit auch verstehen; Die Mathematik stellt eine Fülle von Lösungsmethoden zur Verfügung, mit denen Probleme bearbeitbar werden</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mathematik besitzt neben der deduktiven auch eine induktive Seite; vor allem das Experimentieren an neuen Aufgabenstellungen und Problemen macht diese Seite sichtbar, bei der Kreativität und Einfallsreichtum gefördert werden</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Bearbeitung mathematisch beschreibbarer Phänomene aus dem Gesundheitswesen und dem Sport können Beiträge zu diesem Bildungsbereich geleistet werden</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Mathematikunterricht soll verständnisvolles Lernen als individueller, aktiver und konstruktiver Prozess im Vordergrund stehen. Die Schülerinnen und Schüler sollen durch eigene Tätigkeiten Einsichten gewinnen und so mathematische Begriffe und Methoden in ihr Wissenssystem einbauen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Sicherung des Unterrichtsertrages bieten sich Einzel-, Team- und Gruppenarbeiten, Projektarbeiten und regelmäßige Hausübungen an. Der Zeitrahmen für Schularbeiten ist dem Abschnitt “Leistungsfeststellung” des Dritten Teiles zu entnehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne der Methodenvielfalt ist bei jedem der folgenden Grundsätze eine Bandbreite der Umsetzung angegeben, innerhalb der eine konkrete Realisierung - angepasst an die jeweilige Unterrichtssituation - zu erfolgen hat. Wenn von minimaler und maximaler Realisierung die Rede ist, ist dies nicht im Sinne einer Wertung zu verstehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lernen in anwendungsorientierten Kontexten Anwendungsorientierte Kontexte verdeutlichen die Nützlichkeit der Mathematik in verschiedenen Lebensbereichen und motivieren so dazu, neues Wissen und neue Fähigkeiten zu erwerben. Vernetzungen der Inhalte innerhalb der Mathematik und durch geeignete fächerübergreifende Unterrichtssequenzen sind anzustreben. Die minimale Realisierung besteht in der Thematisierung mathematischer Anwendungen bei ausgewählten Inhalten, die maximale Realisierung in der ständigen Einbeziehung anwendungsorientierter Aufgaben- und Problemstellungen zusammen mit einer Reflexion des jeweiligen Modellbildungsprozesses hinsichtlich seiner Vorteile und seiner Grenzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lernen in Phasen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unter Beachtung der Vorkenntnisse sind Begriffe in der Regel in einer ersten Phase auf einer konkret-anschaulichen, intuitiven oder heuristischen Ebene zu behandeln, bei einfachen Anwendungen zu erproben und erst in einer späteren Phase zu vertiefen, ergänzen, verallgemeinern oder exaktifizieren. Die minimale Realisierung besteht in der Orientierung am Vorwissen der Schülerinnen und Schüler und der Einführung von Begriffen über intuitive und heuristische Ansätze mit exemplarischen Exaktifizierungen, die maximale Realisierung in einer weit reichenden Präzisierung mathematischer Begriffe, Sätze und Methoden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lernen im sozialen Umfeld</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Einsatz passender Sozialformen ist auf die angestrebten Lernziele, die Eigenart der Inhalte und auf die jeweilige Lerngruppe abzustimmen. Hilfreich für jeden Lernprozess ist ein konstruktives Klima zwischen den Schülerinnen und Schülern einerseits sowie den Lehrerinnen und Lehrern und Schülerinnen und Schülern andererseits. Die minimale Realisierung besteht im situationsbezogenen Wechsel der Sozialformen im Unterricht, die maximale Realisierung im Vermitteln elementarer Techniken und Regeln für gute Team- und Projektarbeit sowie in der Kooperation mit außerschulischen Expertinnen und Experten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lernen unter vielfältigen Aspekten</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einzelne Inhalte und Probleme sind aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen und aus verschiedenen Richtungen zu beleuchten. Vielfältige Sichtweisen sichern eine große Flexibilität bei der Anwendung des Gelernten. Die minimale Realisierung besteht in der gelegentlichen Verdeutlichung verschiedener Sichtweisen bei der Behandlung neuer Inhalte, die maximale Realisierung im konsequenten Herausarbeiten der Vor- und Nachteile verschiedener Zugänge. Damit wird ein vielschichtiges und ausgewogenes Bild der Mathematik gewonnen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lernen mit instruktionaler Unterstützung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lernen ohne instruktionale Unterstützung ist in der Regel - insbesondere in Mathematik - ineffektiv und führt leicht zur Überforderung. Lehrerinnen und Lehrer müssen Schülerinnen und Schüler anleiten und insbesondere bei Problemen gezielt unterstützen. Die minimale Realisierung besteht in der Bereitstellung von schüleradäquaten Lernumgebungen und Lernangeboten, die maximale Realisierung in Differenzierungsmaßnahmen, durch die individuelle Begabungen, Fähigkeiten, Neigungen, Bedürfnisse und Interessen gefördert werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lernen mit medialer Unterstützung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beschaffung, Verarbeitung und Bewertung von Informationen hat auch mit Büchern (zB dem Schulbuch), Zeitschriften und mit Hilfe elektronischer Medien zu erfolgen. Nutzen und Problematik mathematischer Inhalte und Lernhilfen im Internet sind hier zu thematisieren. Die minimale Realisierung besteht in der gelegentlichen Einbeziehung derartiger Medien, die maximale Realisierung im gezielten Erwerb von Kompetenzen, die von der Informationsbeschaffung bis zur eigenständigen Abfassung und Präsentation mathematischer Texte und Facharbeiten reichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lernen mit technologischer Unterstützung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mathematiknahe Technologien wie Computeralgebra-Systeme, dynamische Geometrie-Software oder Tabellenkalkulationsprogramme sind im heutigen Mathematikunterricht unverzichtbar. Sachgerechtes und sinnvolles Nutzen der Programme durch geplantes Vorgehen ist sicherzustellen. Die minimale Realisierung besteht im Kennenlernen derartiger Technologien, das über exemplarische Einblicke hinausgeht und zumindest gelegentlich eine wesentliche Rolle beim Erarbeiten und Anwenden von Inhalten spielt. Bei der maximalen Realisierung ist der sinnvolle Einsatz derartiger Technologien ein ständiger und integraler Bestandteil des Unterrichts.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan geht von drei Wochenstunden in jeder Schulstufe aus. Bei mehr als drei Wochenstunden ist vor allem eine vertiefte und aspektreichere Behandlung der Lerninhalte anzustreben. Die kursiv gesetzten Inhalte sind für alle Schulstufen mit mehr als drei Wochenstunden obligatorisch.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Verwenden von Symbolen für logische Begriffe und Beziehungen und das Beschreiben von Gesamtheiten mit Hilfe von Mengen und Mengenoperationen hat die Basis für exaktes Formulieren und Arbeiten zu legen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Lehrstoff formulierten Tätigkeiten und Inhalte sind zwar bestimmten Bereichen zugeordnet, können aber auch in anderen Bereichen angewendet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Zahlen und Rechengesetze</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Reflektieren über das Erweitern von Zahlenmengen an Hand von natürlichen, ganzen, rationalen und irrationalen Zahlen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Darstellen von Zahlen im dekadischen und in einem nichtdekadischen Zahlensystem</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verwenden von Zehnerpotenzen zum Erfassen von sehr kleinen und sehr großen Zahlen in anwendungsorientierten Bereichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>bewusstes und sinnvolles Umgehen mit exakten Werten und Näherungswerten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aufstellen und Interpretieren von Termen und Formeln, Begründen von Umformungsschritten durch Rechengesetze</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Arbeiten mit Primzahlen und Teilern, Untersuchen von Teilbarkeitsfragen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gleichungen und Gleichungssysteme</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lösen von linearen und quadratischen Gleichungen in einer Variablen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lösen von linearen Gleichungssystemen in zwei Variablen, Untersuchen der Lösbarkeit dieser Gleichungssysteme, geometrische Interpretation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Anwenden der oben genannten Gleichungen und Gleichungssysteme auf inner- und außermathematische Probleme</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Funktionen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beschreiben von Abhängigkeiten, die durch reelle Funktionen in einer Variablen erfassbar sind (mittels Termen, Tabellen und Graphen), Reflektieren über den Modellcharakter von Funktionen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beschreiben und Untersuchen von linearen und einfachen nichtlinearen Funktionen (zB a/x, a/x2, ax2+bx+c, abschnittweise definierte Funktionen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Untersuchen von Formeln im Hinblick auf funktionale Aspekte, Beschreiben von direkten und indirekten Proportionalitäten mit Hilfe von Funktionen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Arbeiten mit Funktionen in anwendungsorientierten Bereichen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Trigonometrie</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Durchführen von Berechnungen an rechtwinkligen und allgemeinen Dreiecken, an Figuren und Körpern (auch mittels Sinus- und Kosinussatz)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen von Polarkoordinaten</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vektoren und analytische Geometrie der Ebene</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Addieren von Vektoren und Multiplizieren von Vektoren mit reellen Zahlen, geometrisches Veranschaulichen dieser Rechenoperationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ermitteln von Einheitsvektoren und Normalvektoren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Arbeiten mit dem skalaren Produkt, Ermitteln des Winkels zweier Vektoren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beschreiben von Geraden durch Parameterdarstellungen und durch Gleichungen, Schneiden von Geraden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lösen von geometrischen Aufgaben, gegebenenfalls unter Einbeziehung der Elementargeometrie</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Potenzen, Wurzeln, Logarithmen</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Definieren von Potenzen mit natürlichen, ganzen, rationalen und reellen Exponenten, Definieren von Wurzeln und Logarithmen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Formulieren und Beweisen von Rechengesetzen für Potenzen, Wurzeln und Logarithmen; Umformen entsprechender Terme</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Folgen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>rekursives und explizites Darstellen von Folgen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Untersuchen von Folgen auf Monotonie, Beschränktheit und Konvergenz, intuitives Erfassen und Definieren des Begriffes Grenzwert</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Definieren der Eulerschen Zahl</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Arbeiten mit arithmetischen und geometrischen Folgen und Reihen, Erkennen des Zusammenhangs zwischen arithmetischen Folgen und linearen Funktionen sowie zwischen geometrischen Folgen und Exponentialfunktionen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verwenden von Folgen zur Beschreibung diskreter Prozesse in anwendungsorientierten Bereichen (insbesondere Geldwesen)</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gleichungen, Ungleichungen, Gleichungssysteme</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Arbeiten mit einfachen Ungleichungen (Abschätzungen, Umformungen, Fallunterscheidungen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lösen von linearen Gleichungssystemen mit drei Gleichungen in drei Variablen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen von Näherungsverfahren zum Lösen von Gleichungen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Reelle Funktionen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Definieren, Darstellen und Untersuchen von Potenzfunktionen, von Exponential- und Logarithmusfunktionen sowie von Winkelfunktionen (Bogenmaß)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Untersuchen von Eigenschaften reeller Funktionen (Monotonie, globale und lokale Extremstellen, Symmetrie, Periodizität) und von Beziehungen zwischen Funktionen (Umkehrfunktionen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beschreiben von Änderungen durch Änderungsmaße (absolute und relative Änderung, Differenzenquotient)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Anwenden von Funktionen zur Beschreibung kontinuierlicher Prozesse, Vergleichen von Modellen, Erkennen der Grenzen von Modellbildungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen von Verallgemeinerungen des Funktionsbegriffs</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verketten von Funktionen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Analytische Geometrie des Raumes</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Übertragen bekannter Begriffe und Methoden aus der zweidimensionalen analytischen Geometrie, Erkennen der Grenzen dieser Übertragbarkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ermitteln von Normalvektoren, Definieren des vektoriellen Produkts</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beschreiben von Geraden und Ebenen durch Parameterdarstellungen bzw. Gleichungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schneiden von Geraden und Ebenen, Untersuchen von Lagebeziehungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lösen von geometrischen Aufgaben, gegebenenfalls unter Einbeziehung der Elementargeometrie und der Trigonometrie</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Stochastik</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Arbeiten mit Darstellungsformen und Kennzahlen der beschreibenden Statistik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennen des Begriffes Zufallsversuch, Beschreiben von Ereignissen durch Mengen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennen der Problematik des Wahrscheinlichkeitsbegriffs; Auffassen von Wahrscheinlichkeiten als relative Anteile, als relative Häufigkeiten und als subjektives Vertrauen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Berechnen von Wahrscheinlichkeiten aus gegebenen Wahrscheinlichkeiten; Arbeiten mit der Multiplikations- und der Additionsregel; Kennen des Begriffs der bedingten Wahrscheinlichkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Arbeiten mit dem Satz von Bayes</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Algebraische Gleichungen und komplexe Zahlen</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Abspalten reeller Linearfaktoren von Polynomen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Reflektieren über die Zweckmäßigkeit des Erweiterns der reellen Zahlen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rechnen mit komplexen Zahlen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen des Fundamentalsatzes der Algebra</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Differentialrechnung</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Definieren des Differentialquotienten (Änderungsrate), ausgehend vom Differenzenquotienten (mittlere Änderungsrate), Deuten dieser Begriffe als Sekantensteigung bzw. Tangentensteigung, weiteres Deuten in außermathematischen Bereichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennen des Begriffes Ableitungsfunktion, Berechnen von Ableitungen elementarer Funktionen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Deuten der zweiten Ableitung in inner- und außermathematischen Bereichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Herleiten von Differentiationsregeln zur Ableitung von Polynomfunktionen, Kennen weiterer Differentiationsregeln (sofern sie für Funktionsuntersuchungen verwendet werden)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Untersuchen einfacher und im Hinblick auf Anwendungen sinnvoller Funktionen bezüglich Monotonie und Krümmungsverhalten, Ermitteln von Extrem- und Wendestellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lösen von Extremwertaufgaben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Präzisieren einiger Grundbegriffe und Methoden der Differentialrechnung (insbesondere des Begriffes Grenzwert) unter Einbeziehung des Begriffes Stetigkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen weiterer Anwendungen der Differentialrechnung</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nichtlineare analytische Geometrie</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beschreiben von Kreisen, Kugeln und Kegelschnittslinien durch Gleichungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schneiden von Kreisen bzw. Kegelschnittslinien mit Geraden, Ermitteln von Tangenten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beschreiben von ebenen Kurven durch Parameterdarstellungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beschreiben von Raumkurven und Flächen durch Parameterdarstellungen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Stochastik</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennen der Begriffe diskrete Zufallsvariable und diskrete Verteilung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennen der Zusammenhänge von relativen Häufigkeitsverteilungen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen; von Mittelwert und Erwartungswert sowie von empirischer Varianz und Varianz</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Arbeiten mit diskreten Verteilungen (insbesondere mit der Binomialverteilung) in anwendungsorientierten Bereichen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Integralrechnung</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ermitteln von Stammfunktionen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Definieren des bestimmten Integrals, Deuten einer Summe von “sehr kleinen Produkten” der Form f(x) .deltax als Nährungswert des bestimmten Integrals</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennen des Zusammenhangs zwischen Differenzieren und Integrieren sowie des Hauptsatzes der Differential- und Integralrechnung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Berechnen von bestimmten Integralen mit Hilfe von Stammfunktionen unter Verwendung elementarer Integrationsregeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Arbeiten mit verschiedenen Deutungen des Integrals (insbesondere Flächeninhalt, Volumen, physikalische Deutungen)</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Dynamische Prozesse</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beschreiben von Systemen mit Hilfe von Wirkungsdiagrammen, Flussdiagrammen, Differenzengleichungen oder Differentialgleichungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Untersuchen des dynamischen Verhaltens von Systemen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lösen von einfachen Differentialgleichungen, insbesondere y` = k.y</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Stochastik</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennen der Begriffe stetige Zufallsvariable und stetige Verteilung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Arbeiten mit der Normalverteilung in anwendungsorientierten Bereichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennen und Interpretieren von statistischen Hypothesentests und von Konfidenzintervallen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wiederholung</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>umfassendes Wiederholen, Vertiefen und Vernetzen von Stoffgebieten</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>BIOLOGIE und UMWELTKUNDE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Biologie und Umweltkunde sieht in der Oberstufe die Beschäftigung mit den Themenbereichen Mensch und Gesundheit, Weltverständnis und Naturerkenntnis, Ökologie und Umwelt sowie Biologie und Produktion vor.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Biologie- und Umweltkundeunterricht hat, aufbauend auf dem Wissen und den Kompetenzen, die die Schülerinnen und Schüler in der Unterstufe erworben haben, folgende Ziele:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen - im Sinne biologischer Grundbildung - zentrale biologische Erkenntnisse gewinnen, Prinzipien, Zusammenhänge, Kreisläufe und Abhängigkeiten in lebenden Systemen sehen lernen und damit Grundzüge eines biologischen bzw. naturwissenschaftlichen Weltverständnisses erwerben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Einblicke in ausgewählte Forschungsschwerpunkte der modernen Biowissenschaften erhalten und damit auch Verständnis für biologische bzw. naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen erwerben. Sie sollen - auch im Sinne einer Studienvorbereitung für naturwissenschaftliche Fachrichtungen - verstehen, welche Aussagekraft biologische bzw. naturwissenschaftliche Experimente besitzen und wo deren Grenzen liegen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen ihr Verständnis und die Wahrnehmung für den eigenen Körper vertiefen und damit zu einem verantwortungsvollen Umgang mit sich selbst und anderen befähigt werden (Akzeptanz des eigenen Körpers, der eigenen Sexualität; Gesundheitsförderung, Suchtprophylaxe, Umgang mit behinderten Menschen, Humangenetik).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Wissen und Kompetenzen erwerben, die sie für einen umweltbewussten, nachhaltigen Umgang mit unseren Lebensgrundlagen motivieren und befähigen. Die Bedeutung des Arten- und des Biotopschutzes soll erkannt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Wissen und Kompetenzen erwerben, die sie in Hinblick auf zukünftige Partizipation an gesellschaftlichen Entscheidungen qualifizieren. Werte und Normen, Fragen der Verantwortung (Bioethik) bei der Anwendung naturwissenschaftlicher bzw. biologischer Erkenntnisse sollen thematisiert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen positive Emotionen für Natur und Umwelt entwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Personale und soziale Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Kooperation, Konflikt- und Teamfähigkeit sowie emotionale Intelligenz sollen erworben und gefördert werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die bereits im Lehrplan der Unterstufe definierten Beiträge sind altersadäquat weiter zu entwickeln und zu vertiefen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Menschen als biologische und soziale Wesen, Sexualität/Partnerschaft/Familie, Gesundheit/Krankheit als biologisches und soziales Phänomen, Arbeitswelt, Gestaltung von Freizeit, Friedenserziehung; Verhältnis Mensch - Natur, Ökologie - Ökonomie, Energie, Nachhaltigkeit; Anwendung biologischer Erkenntnisse, lebenslanges Lernen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Phänomen Leben, Mensch als Lebewesen, Vernetzung belebter Systeme, Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf Natur, Umwelt und Gesundheit, Naturwissenschaften und Ethik, naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsstrategien</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung der Sprachkompetenz im Bereich der Alltags- und Fachsprache, Einbeziehung englischer Fachliteratur</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung der Kreativität durch Umgang mit Lebewesen und Naturobjekten, Einsatz von kreativitätsfördernden Methoden, Entwicklung von Modellen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">körperliche Voraussetzung für Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden/Gesundheit, Umwelt und Sport</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Trotz spezifischer Bildungsziele unterschiedlicher Schulformen ist der Lehrstoff in den einzelnen Schulstufen für alle Schulformen gleich formuliert. Es obliegt den Lehrerinnen und Lehrern diesen entsprechend dem Stundenangebot der jeweiligen Schulform umzusetzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Folgende Faktoren sind dabei zu berücksichtigen:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Auswahl von Inhalten, die maximalen Erkenntnisgewinn im Sinne von biologischem Basiswissen und zentralen Kompetenzen (zB vernetztes Denken) bringen und als Grundlage für lebenslanges Lernen dienen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einbeziehung der Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler, Integration ihres Vorwissens, ihrer Erfahrungen und Interessen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einbeziehung der gesellschaftlichen Dimensionen der Biowissenschaften im historischen wie auch zukünftigen Kontext, Diskussion der ethischen Dimension biowissenschaftlicher Erkenntnisse und deren Anwendung auch im Hinblick auf die europäische Situation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vermittlung eines Grundverständnisses für naturwissenschaftliches Denken und experimentelles Vorgehen, Grundverständnis für biologische Fachsprache</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schaffung problemorientierter Lernumgebungen, die selbstständiges Lernen fördern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Methodische Vielfalt (praktische Tätigkeiten, Projekte, fachübergreifender Unterricht, Experimente, Freilandarbeit, Betriebserkundungen, offene und soziale Lernformen ua.)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aufbau von Medienkompetenz durch aktive Auseinandersetzung mit modernen Medien und deren Nutzung (Internet, multimediale Lern-Software usw.)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>besondere Berücksichtigung der Anwendung des Wissens und der Problemlösung</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Der Unterricht gliedert sich in vier zentrale Bereiche, die miteinander verschränkt und kombiniert sowie in methodisch vielfältiger Weise bearbeitet werden müssen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesundheit</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist die Einsicht zu vertiefen, dass der menschliche Körper ein System von in Wechselbeziehung stehenden Organen ist und gesundheitsfördernde Lebensweisen durch individuelle Entscheidungen (persönliche Verantwortung) und durch Umwelteinflüsse mitbestimmt sind. Biologisches Wissen ist in Bezug zu gegenwärtigem und zukünftigem Verhalten und Handeln zu setzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Weltverständnis und Naturerkenntnis</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einblicke in die modernen Biowissenschaften einschließlich aktueller Forschungsthemen sind zu geben. In der 5. Klasse ist eine einfache Modellvorstellung der Zelle zu erarbeiten, in der 6. Klasse (Sexualität, Embryonalentwicklung des Menschen) und 8. Klasse (Genetik) sind die Kenntnisse auszubauen und zu vertiefen. Bei der Behandlung aller Themen ist darauf zu achten, dass eine prägnante, exemplarische Auswahl getroffen wird. Weiters sind die zahlreichen Anknüpfungspunkte für Diskussionen zu Fragen der Ethik (Was kann der Mensch? Was darf der Mensch?) zu nutzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ökologie und Umwelt</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es hat eine stärker theoretisch orientierte Beschäftigung mit Ökosystemen stattzufinden, die praktische Tätigkeit (Freilandarbeit ua.) ist aber nicht zu vernachlässigen. Naturerfahrung ist ein wesentlicher Erlebnis- und Lernbereich. An konkreten Beispielen hat nachhaltige Entwicklung (vgl. Agenda 21, Aktionsprogramm der Vereinten Nationen zu Umwelt- und Entwicklungsvorhaben aus 1992) als zentrale Perspektive zukünftiger Entscheidungen deutlich zu werden. Aktivitäten im fachübergreifenden Kontext bieten sich hier besonders an.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Biologie und Produktion</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Problemorientierte Fragestellungen und Betriebserkundungen haben deutlich zu machen, welch zentrale wirtschaftliche Bedeutung die Biologie als Produktionsfaktor in den modernen Industriegesellschaften hat. Die Auseinandersetzung mit kontroversiell diskutierten Themen ist zu trainieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für Schularbeiten in der 7. und 8. Klasse des Realgymnasiums und Oberstufenrealgymnasiums mit ergänzendem Unterricht in Biologie und Umweltkunde, Physik sowie Chemie ist dem Abschnitt “Leistungsfeststellung” des Dritten Teils zu entnehmen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Mensch und Gesundheit</schluss></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der Bedeutung einer gesunden Ernährung; Essstörungen auch als psychische Erkrankungen (Suchtverhalten) verstehen und über Therapiemöglichkeiten Bescheid wissen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Weltverständnis und Naturerkenntnis</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zelle</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wissen um die Zelle als Grundbaustein und Informationsträger der Organismen und modellhaftes Verstehen der Zusammenhänge zwischen Lebensvorgängen und bestimmten Zellstrukturen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Biodiversität</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>am Beispiel Mikroorganismen: An Hand ausgewählter Beispiele die Unterschiede zwischen Pro- und Eukaryoten erfassen; Mikroorganismen als Besiedler aller, auch extremer Lebensräume kennen lernen und ihre zentrale Bedeutung für die Natur verstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>am Beispiel Pflanzen: An Hand ausgewählter Beispiele Wissen über Entwicklung, Keimung und Wachstum sowie mögliche Anpassungen an unterschiedliche Standorte erwerben und grundlegendes Verständnis für Stoffwechselvorgänge (Fotosynthese, Dissimilation) gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>am Beispiel Tiere: An Hand ausgewählter Beispiele Zusammenhänge von Bau und Funktion der Organsysteme des Stoffwechsels (Ernährung, Verdauung, Atmung, Kreislauf, Ausscheidung) und deren Ausbildung in unterschiedlichen Organisationsebenen und Lebensräumen erarbeiten</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ökologie und Umwelt</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verständnis für die Probleme der Welternährung, der Ressourcenverteilung und der verschiedenen Formen der Landwirtschaft (intensiv und extensiv) erwerben, Ursachen für den Nord-Süd-Konflikt erkennen und Zukunftsszenarien entwickeln</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Biologie und Produktion</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einblick in biotechnische Verfahren bei der Nahrungsmittelproduktion gewinnen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Mensch und Gesundheit</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sexualität</schluss></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verständnis von Sexualität als biologisches, psychologisches und soziales Phänomen vertiefen und zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit Sexualität anregen (Sexualethik); Wissen über Möglichkeiten der Fortpflanzungsmanipulationen und über die Embryonalentwicklung beim Menschen erwerben</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Immunsystem des Menschen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einblicke in die grundlegende Funktionsweise des Immunsystems gewinnen und die Auswirkungen von Störungen erkennen (Allergien, AIDS ua.)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Drogen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gründe für Suchtverhalten erfassen und verschiedene Möglichkeiten der Suchtprophylaxe vor allem im Hinblick auf aktuelle Jugenddrogen erarbeiten</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Weltverständnis und Naturerkenntnis</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zelle</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wissen um die Bedeutung der Mitose für Wachstum, Zelldifferenzierung und die Entstehung vielzelliger Lebewesen sowie der Meiose für die geschlechtliche Fortpflanzung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Information und Kommunikation in biologischen Systemen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlagen von Information und Kommunikation in Nervensystemen (Reizaufnahme, Erregungsleitung, Verarbeitung; moderne Hirnforschung) und im Hormonsystem des Menschen (Regelkreise) verstehen; Begreifen, dass diese Mechanismen dem Verhalten zu Grunde liegen; Überblick über zentrale Positionen der Verhaltensforschung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bioplanet Erde</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einblick in die Stellung der Erde im Weltall, Wissen um Aufbau und Struktur der Erde und der geodynamischen Formungskräfte als Grundlage der Entstehung ausgewählter österreichischer Landschaften</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ökologie und Umwelt</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vertiefung und Erweiterung des Wissens über Ökosysteme (Stoff- und Energiekreisläufe, Umweltfaktoren, Sukzession, Konvergenzerscheinungen); Umweltprobleme und deren Ursachen am Beispiel Klimawandel diskutieren und Lösungsmöglichkeiten im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung aufzeigen; Einblick in das Spannungsfeld Ökologie - Ökonomie</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Klasse (nur am Realgymnasium und Oberstufenrealgymnasium mit</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">ergänzendem Unterricht in Biologie und Umweltkunde, Physik und Chemie):</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesundheit</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Psychosomatik</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsicht in das Zusammenspiel von Körper und Psyche gewinnen und dessen Auswirkungen auf das Wohlbefinden unter Einbeziehung der Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler erarbeiten; Maßnahmen zur Gesundheitsförderung in den Bereichen Arbeit, Wohnen, Freizeit aufzeigen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Krankheit</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kenntnisse über Krankheitserreger (Bakterien, Viren, Parasiten) an Hand ausgewählter Beispiele erlangen; Maßnahmen zur Hygiene und Reiseprophylaxe; Moderne Zivilisationskrankheiten, Krebs</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Weltverständnis und Naturerkenntnis</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Systematik</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen möglicher Ordnungsprinzipien der Organismen unter Heranziehung moderner Forschungsergebnisse</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bewegung in biologischen Systemen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wissen über Bewegung als Kennzeichen des Lebens und über die biologischen Strukturen bei Tieren und Pflanzen, die Bewegungen ermöglichen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ökologie und Umwelt</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Hand eines ausgewählten regionalen oder globalen Beispiels betreffend Energie, Verkehr oder Tourismus die Charakteristika nachhaltiger Entwicklung kennen lernen und Realisierungsmöglichkeiten diskutieren</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Mensch und Gesundheit</schluss></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Prinzipien moderner Gesundheitsförderung am Beispiel Stress darstellen und ausgehend von den Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler bearbeiten (Ursachen, Auswirkungen, Stressbewältigung); Einblicke in Forschungsschwerpunkte der modernen Biowissenschaften (Stammzellenforschung, neue Reproduktionsmethoden usw.)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Weltverständnis und Naturerkenntnis</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zelle</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vertiefung des Wissens über die zytologischen und molekularen Grundlagen der Vererbung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Genetik</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verstehen der biochemischen Vorgänge bei der Proteinsynthese (Transkription, Translation, Regulation der Genaktivität); Kennen der Vererbungsregeln; Einblick in die Humangenetik; Wissen um gentechnische Verfahren und deren mögliche Auswirkungen (Landwirtschaft, Medizin, Gesellschaft ua.) erwerben; Entwicklung einer verantwortungsbewussten Haltung gegenüber gentechnischen Eingriffen (Wissenschaftsethik, Bioethik) fördern</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Evolution</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlagen chemischer und biologischer Evolution erwerben; Einblick in Evolutionstheorien. Überblick über den Ablauf der Entwicklungsgeschichte</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Biologie und Produktion</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einblicke in die Anwendung der genetischen Forschung in Tier- und Pflanzenzucht sowie in gentechnische Verfahren (ausgewählte Beispiele aus Medizin, Landwirtschaft ua.) gewinnen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>CHEMIE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Chemische Grundbildung soll mit dem für die Chemie charakteristischen “Zwiedenken”, das im submikroskopischen Bereich Erklärungen für Vorgänge im makroskopischen sucht und findet, vertraut machen. Stoffeigenschaften und Stoffartumwandlungen können auf relativ wenige auch philosophische Deutungssysteme und Grundvorstellungen zurückgeführt werden. Als Grundlage von Eingriffen in materielle Prozesse soll das Kennenlernen dieser Denkweise zum Verstehen des heutigen Weltbildes und der Entwicklung unserer Kultur beitragen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Chemieunterricht in der Oberstufe erweitert und vertieft die erworbenen Kenntnissen und Fertigkeiten aus der Unterstufe. Er bereitet auf wissenschaftliches Denken und Arbeiten vor, indem unterschiedliche Zugänge zu den verschiedenen Dimensionen des Erforschenswerten eröffnet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Verbund mit Biologie, Mathematik und Physik soll Chemieunterricht auf exemplarische Weise den Weg der Erkenntnisfindung über Entwicklung und Anwendung von Deutungssystemen, also über Modelldenken, Systemdenken, Planen und Auswerten von Experimenten zu Stoffartumwandlungen zeigen. Die abwechselnde und bedarfsgerechte Anwendung von induktiv orientiertem Hypothesen-Bilden und deduktiv orientiertem Hypothesen-Prüfen hilft dabei. Dadurch schafft der Chemieunterricht die Basis für lebensgestaltende Lernstrategien und fördert über die Schule hinaus die Eigenständigkeit und Eigenverantwortung beim Erwerb von Wissen und Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Problemlösekompetenz und Kommunikationsfähigkeit mit Expertinnen und Experten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel ist der Einblick in die Vielgestaltigkeit und Omnipräsenz chemischer Prozesse: Dies soll nicht nur eine berufliche Orientierung erleichtern, sondern stoffliche Veränderungen als materielle und energetische Grundlage des Lebens und der Zivilisation erkennbar machen und auch Verständnis für die europäische und globale Bedeutung der chemischen Industrie schaffen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Übernahme von Verantwortung und die Ausbildung von Kritikfähigkeit gegenüber Ge- und Missbrauch wissenschaftlicher Erkenntnisse sollen die Teilnahme an wesentlichen gesellschaftlichen Entscheidungen ermöglichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die bereits im Lehrplan der Unterstufe definierten Beiträge sind altersadäquat weiter zu entwickeln und zu vertiefen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verantwortung für den nachhaltigen Umgang mit materiellen und energetischen Ressourcen über Grenzen hinweg; Berücksichtigung ethischer Maßstäbe in der gesellschaftsrelevanten Umsetzung chemischer Erkenntnisse</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlegende Kenntnisse über Funktion und Vernetzung natürlicher und anthropogener Stoffkreisläufe; vertieftes Verständnis für die Beziehung von Struktur und Eigenschaften von Stoffen und deren gezielte Veränderungen; Einblick in technische und naturwissenschaftliche Studien- und Berufsfelder</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung und sicherer Einsatz der chemischen Fachsprache als zusätzliche Form der Kommunikation innerhalb und außerhalb des fachwissenschaftlichen Bereiches; Beschreibung, Protokollierung und Präsentation chemischer Sachverhalte</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ästhetik bei ausgewählten chemischen Reaktionen; kreative Problemlösestrategien und Modellentwicklung; Bereicherung emotionaler Erfahrungen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlagen für den gesundheitsfördernden und -bewussten Umgang mit Stoffen der Alltagswelt; vertieftes Kritikbewusstsein gegenüber der Ambivalenz von Drogen und Pharmazeutika</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auswahl der Inhalte und Methoden ist so vorzunehmen, dass die Entwicklung und Anwendung folgender Konzepte verwirklichbar ist:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Stoff-Teilchen-Konzept: Die erfahrbaren Phänomene der stofflichen Welt und deren Deutung auf der Teilchenebene werden konsequent unterschieden</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Struktur-Eigenschafts-Konzept: Art, Anordnung und Wechselwirkung der Teilchen bestimmen die Eigenschaften eines Stoffes</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Donator-Akzeptor-Konzept: Säure-Base-, Redox- und Komplexbildungsreaktionen lassen sich als Protonen- und Elektronenübertragungen- bzw. Elektronenpaarverschiebungen beschreiben</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Energiekonzept: Alle chemischen Reaktionen sind mit einem Energieumsatz verbunden</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Größenkonzept: Stoff- und Energieumsätze können quantitativ beschrieben werden</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gleichgewichtskonzept: Reversible chemische Reaktionen können zu einem dynamischen Gleichgewichtszustand führen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne anzustrebender Methodenvielfalt sind folgende Leitlinien zu berücksichtigen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Empirisch arbeiten und erfahrungsgeleitet lernen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Planung, Durchführung, Dokumentation und Deutung von Experimenten und sicherer Umgang mit den Stoffen stellen einen wesentlichen und unverzichtbaren Bestandteil des Chemieunterrichts dar. Die minimale Realisierung wird durch gemeinsames Beobachten und Auswerten von Demonstrations- und Schülerexperimenten erreicht. Eine optimale Erfüllung dieser Leitlinie ist die selbstständige experimentelle Problembearbeitung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Situiert und an Hand authentischer Probleme lernen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgangspunkt für Lernen müssen realistische und relevante Probleme sein, die dazu motivieren neues Wissen und neue Fähigkeiten zu erwerben. Dabei wird auf Vorkenntnisse und Grundwissen der Schülerinnen und Schüler aufgebaut. Maximal realisiert wird dieser Anspruch, wenn Schülerinnen und Schüler in eine authentische Situation versetzt werden, die konkretes fachübergreifendes und fächerverbindendes Arbeiten erfordert. Eine minimale Realisierung kann durch eine Anknüpfung an aktuelle Probleme, authentische Fälle oder persönliche Erfahrungen gewährleistet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">In vielfältigen Kontexten lernen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um zu verhindern, dass ursprüngliche und neu erworbene Kenntnisse auf eine bestimmte Situation fixiert bleiben, sind dieselben Inhalte in mehreren verschiedenen Zusammenhängen gelernt und bearbeitet werden. Die Realisierung kann vom Verweisen auf unterschiedliche Anwendungssituationen bis hin zur tatsächlichen Anwendung des Gelernten in einer konkreten Situation reichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Unter multiplen Perspektiven lernen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einzelne Inhalte und Probleme müssen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und behandelt werden. Lehrausgänge und Exkursionen unterstützen dies. Die minimale Realisierung besteht in der Verdeutlichung unterschiedlicher Sichtweisen bei der Darbietung neuer Inhalte, die maximale im konkreten Erleben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">In einem sozialen Umfeld lernen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gemeinsames Lernen und Arbeiten wie auch Kooperation von Schülerinnen und Schülern mit Expertinnen und Experten im Rahmen situierter Problemstellungen hat Bestandteil möglichst vieler Lernphasen zu sein. Maximal realisieren lässt sich diese Leitlinie durch gemeinsames Lernen und Arbeiten in einer Expertengemeinschaft, für die minimale Realisierung werden Gruppenarbeiten vorgeschlagen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mit instruktionaler Unterstützung lernen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lernen ohne jegliche Instruktion ist in der Regel ineffektiv und führt leicht zu Überforderung. Die Lernumgebung (der Unterricht) ist so zu gestalten, dass neben vielfältigen Möglichkeiten eines Lernens in komplexen Situationen auch das zur Bearbeitung von Problemen (Aufgaben, Projekten usw.) erforderliche Wissen bereitgestellt und erworben wird.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mit medialer Unterstützung lernen</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beschaffung, Bewertung und Verarbeitung von Informationen müssen auch mit Hilfe zeitgemäßer Medien erfolgen. Die Verwendung von chemiespezifischer Software dient der Optimierung altersgemäßer Lernprozesse. Ergebnisse eigenständiger Arbeit sind in Form einer sachgerechten und ansprechenden Darstellung von den Schülerinnen und Schülern zu präsentieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kursiv gesetzte Teile gelten als verbindliche Zusätze an allen Schulformen mit mehr als vier Wochenstunden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>und 8. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Strukturen und Modellbildung</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen:</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht gewinnen in die Entwicklung chemiespezifischer Modellvorstellungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch Kombination von Hypothesenbildung und experimenteller Überprüfung Verständnis für die Zusammenhänge von Strukturen und Eigenschaften der Stoffe gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch Erlernen der chemischen Fachsprache die Kommunikation auf fachwissenschaftlicher Ebene führen können</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Für die Erreichung dieser Ziele sind folgende Inhalte vorgesehen:</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>wellenmechanisches Atommodell und Aufbauprinzipien des Periodensystems der Elemente</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Modelle der chemischen Bindung und der Wechselwirkungen zwischen Teilchen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Strukturen von Stoffen mit kovalenten Bindungen unter Mitberücksichtigung von Kohlenstoffverbindungen inklusive funktioneller Gruppen und Arten der Isomerien</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>delokalisierte Elektronensysteme</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Molekülgeometrie, Hybridisierung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Anwendung der Modellbildung bei der Behandlung von Themen aus allen chemierelevanten Bereichen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Stoffumwandlungen und Energetik</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Verständnis von Beziehungen zwischen stofflichen und energetischen Veränderungen vertiefen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>an einfachen Beispielen die Möglichkeiten quantitativer Betrachtungsweisen von Stoff- und Energieumsätzen aufzeigen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Deutung, Vorhersagbarkeit und Steuerung chemischer Prozesse durch erweiterte und vielschichtige Betrachtungen der Dynamik von Reaktionen erfahren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Donator-Akzeptor-Wechselwirkungen als grundlegendes Prinzip chemischer Reaktionen erkennen</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Für die Erreichung dieser Ziele sind folgende Inhalte vorgesehen:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Stöchiometrie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Energiebilanz chemischer Reaktionen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Katalyse</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>chemische Gleichgewichtsdynamik und ihre Beeinflussung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Protolysegleichgewichte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Redoxreaktionen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Reaktionen organischer Moleküle</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Elektrochemie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ausgewählte Beispiele chemischer Analysenmethoden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lösungsgleichgewichte und Komplexbildung</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zusätzliche Inhalte im Realgymnasium ohne Darstellende Geometrie:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>quantitative Behandlung von Protolysegleichgewichten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>quantitative Behandlung elektrochemischer Prozesse</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Reaktionsmechanismen</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Diese Kenntnisse sind eine wesentliche Voraussetzung für die Bearbeitung zahlreicher ökonomischer und ökologischer Fragestellungen, wie sie in den nachfolgenden Themenbereichen manifest werden.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Rohstoffe, Synthesen und Kreisläufe</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>über grundlegende Kenntnisse von Funktion und Vernetzung natürlicher und anthropogener Stoffkreisläufe Verantwortung für den nachhaltigen Umgang mit materiellen und energetischen Ressourcen entwickeln und dabei regionale und europäische Besonderheiten berücksichtigen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Umwandlung von Naturprodukten sowie die Synthese von neuen Stoffen mit ausgesuchten Eigenschaften und die damit verbundene erhöhte Lebensqualität, aber auch den Umgang mit potentiellen Risken an Hand der folgenden Themen kennen lernen:</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>fossile Rohstoffe und Energieträger</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schadstoffe und Umweltanalytik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>wichtige chemische Grundprodukte und ihre Verwendung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gewinnung, Verwendung und Wiederverwertung von Metallen, keramischen und makromolekularen Stoffen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zusätzliche Inhalte im Realgymnasium ohne Darstellende Geometrie:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Nachwachsende Rohstoffe</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Chemie und Leben</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>erkennen, dass alle Lebensvorgänge auf stofflichen und energetischen Veränderungen beruhen und die Menschen von ihrer stofflichen Umwelt abhängig sind</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch kritisch reflektierenden Einsatz von differenzierten Stoffkenntnissen die Wichtigkeit einer gesundheitsbewussten Lebensführung und der sicherheitsbewussten und sachgerechten Verwendung von Alltagschemikalien erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>eine mündige Lebenshaltung im Sinne einer Konsumentensouveränität ausbilden; dazu ist die exemplarische Behandlung der folgenden Themen vorgesehen:</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>molekulare Grundlagen der Genetik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Stoffwechselprozesse</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lebensmittel, Genussmittel und Drogen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Chemie im Haushalt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>enzymatische Steuerung von Stoffwechselprozessen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zusätzliche Inhalte im Realgymnasium ohne Darstellende Geometrie:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Struktur und Funktion biologischer Membranen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aspekte der Pharmakologie und Toxikologie an ausgewählten Beispielen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>PHYSIK</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Physikunterricht hat zum allgemeinen Bildungsauftrag der Schule, insbesondere der Befähigung zum selbstständigen Wissenserwerb, dem verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt und der verantwortlichen, rationalen Mitwirkung an gesellschaftlichen Entscheidungen fachspezifisch beizutragen und damit in besonderer Weise den Erwerb von Schlüsselqualifikationen und dynamischen Fähigkeiten zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen eine rationale Weltsicht erwerben, aktiv die spezifische Arbeitsweise der Physik und ihre Bedeutung als Grundlagenwissenschaft erkennen und damit beurteilen lernen, welche Beiträge zu persönlichen und gesellschaftlichen Entscheidungen physikalische Methoden liefern können. Weiters sollen sie die Bedeutung physikalischer Phänomene und Konzepte im Alltag und in der Umwelt und für die Welterkenntnis erfassen und für ihre Lebensgestaltung nutzen. Dadurch sollen die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Vorläufigkeit von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen erhalten und die Bedeutung neuer Sichtweisen bei anstehenden Problemen (Paradigmenwechsel) sowie die Physik als schöpferische Leistung der Menschheit und damit als Kulturgut erkennen. Der Physikunterricht hat einen wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung und der persönlichen Berufswahl zu leisten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Physikunterrichts ist daher die Vermittlung des nötigen Rüstzeuges zum verstehenden Erleben von Vorgängen in Natur und Technik und keinesfalls nur das Informieren über sämtliche Teilgebiete der Physik.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel ist der Erwerb folgender Fähigkeiten, Fertigkeiten und Werthaltungen:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Informationen sammeln, hinterfragen und argumentieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>eigene Arbeiten zielgruppengerecht präsentieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Problemlösungsstrategien einzeln und im Team entwickeln können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>eigenständig arbeiten können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>umweltbewusst handeln können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit Expertinnen und Experten sprechen, Expertenmeinungen hinterfragen und grundlegendes Fachvokabular richtig anwenden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>physikalische Zusammenhänge darstellen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Diagramme erstellen und interpretieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>konzeptuales Wissen anwenden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>fachbezogene Fragen formulieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einfache Experimente planen und durchführen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Hypothesen entwickeln, einschätzen und diskutieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gefahren erkennen, einschätzen und sicherheitsbewusst handeln können</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die bereits im Lehrplan der Unterstufe definierten Beiträge sind altersadäquat weiter zu entwickeln und zu vertiefen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsichten in die Ursachen von Naturerscheinungen und daraus abgeleiteten, zugehörigen physikalischen Gesetzmäßigkeiten gewinnen; Kausalitätsdenken und Erkennen der Grenzen der Vorhersagbarkeit auf Grund von praktisch bzw. prinzipiell unvollständigen Systeminformationen entwickeln; Physik als Grundlage der Technik verstehen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein Grundvokabular physikalischer Begriffe als zusätzliche Form der Kommunikation innerhalb und außerhalb des fachwissenschaftlichen Bereiches erwerben; zwischen Alltagssprache und Fachsprache differenzieren können: Einsicht in die Notwendigkeit und Mächtigkeit symbolischer Beschreibungen gewinnen; physikalische Sachverhalte beschreiben, protokollieren, argumentieren und präsentieren können; das Ringen um naturwissenschaftliche Erkenntnisse auch im Spiegel künstlerischer Auseinandersetzungen, etwa in Romanen und Dramen, einsehen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Physik als Grundlagenwissenschaft (Welterkenntnis) und als angewandte Wissenschaft (Weltgestaltung) verstehen; Verantwortung für den nachhaltigen Umgang mit materiellen und energetischen Ressourcen übernehmen; ethische Maßstäbe in der gesellschaftsrelevanten Umsetzung physikalischer Erkenntnisse beachten; rationale Kritikfähigkeit bei gesellschaftlichen Problemen (zB Klimawandel, Elektrosmog, ionisierende Strahlung) entwickeln</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hypothesenbildung und Problemlösen als kreative Prozesse verstehen; Prinzipielles über physikalische Grundlagen der Wahrnehmung wissen; sich mit künstlerischen Umsetzungen physikalischer Konzepte aus einander setzen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlagen für gesundheitsförderndes Verhalten (zB Biomechanik) verstehen; Sicherheitsbewusstsein in Haushalt und Verkehr entwickeln</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrerinnen und Lehrer haben den Bildungsprozess durch Einbettung der Lehrinhalte in lebensweltbezogene Themenbereiche zu unterstützen und so einer verfrühten Abstraktion vorzubeugen. Dabei ist der erhöhte Abstraktionsgrad moderner physikalischer Inhalte durch verstärkte Nutzung von Analogien und audiovisuellen Medien zu kompensieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Themenwahl ist an folgenden Zielbereichen physikalischer Grundbildung zu orientieren:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Physik und Gesellschaft: Verantwortungsbewusstes gesellschaftspolitisches Handeln und sachbezogene öffentliche Diskussion physikalischer Technologien</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Physik im Alltag: Beherrschen und Verstehen der Grundprinzipien einfacher physikalisch-technischer Geräte und Systeme im Alltag</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Physik als Erlebnis: Bereicherung des gefühlsmäßigen Erlebens von Natur und Technik und subjektiv befriedigende Beschäftigung mit Physik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Physik als Wissenschaft: Der Förderung des intellektuellen Persönlichkeitsbereiches dienende, in der Tradition der Wissenschaft Physik stehende Beschäftigung mit Physik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Physik und Beruf: Übersicht über und Grundlagenqualifikation für den beruflichen Bereich</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Die Wahl der Themen hat sich an der Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler und an Anwendungsbereichen der Physik zu orientieren und zu übergeordneten Einsichten zu führen. Dabei ist unter Betonung der jeweils maßgeblichen Konzepte ein physikalisches Verständnis wesentlicher Vorgänge in Natur und Technik mit Schwerpunkten in Bereichen der klassischen Physik (5. und 6. Klasse) bzw. in Bereichen der modernen Physik (7. und 8. Klasse) aufzubauen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Bei der Methodenwahl sind folgende Leitlinien zu berücksichtigen:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>empirisch arbeiten und erfahrungsgeleitet lernen: Das Zusammenspiel von Beobachtung, Hypothesenbildung und überprüfendem Experimentieren sowie die Formulierung allgemeiner Gesetzmäßigkeiten als physikalische Methode hat in allen Formen des Unterrichts deutlich zu werden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>situiert und an Hand authentischer Probleme lernen: Realistische und für die Schülerinnen und Schüler relevante Probleme motivieren zum Erwerb neuen Wissens; Dabei ist die oft verschiedene Interessenslage von Burschen und Mädchen zu beachten; auf aktuelle Probleme ist einzugehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>in vielfältigen Zusammenhängen lernen: Neu erworbene Kenntnisse sind in vielfältigen Anwendungen zu festigen und damit über den Unterrichtsanlass hinaus abzusichern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>unter vielfältigen Blickwinkeln lernen: Auf Grund der in realistischen Problemen immer unvollständigen Informationen müssen Fakten gewichtet werden; Unterschiedliche Gewichtungen führen zu unterschiedlichen Schlüssen, und damit beispielsweise zur Frage, wie mit divergierenden Expertenansichten umgegangen werden kann</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im sozialen Umfeld lernen: Gemeinsames Lernen und Lösen von Problemen wie auch Kooperation von Schülerinnen und Schülern mit Expertinnen und Experten bereitet auf analoge Situationen im späteren Leben vor</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit instruktionaler Unterstützung lernen: Die Gewichtung zwischen angeleitetem und eigenverantwortlichem Lernen ist dem Leistungsvermögen und dem Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler anzupassen</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Entsprechend der Zukunftsorientierung des Unterrichts sind auch moderne Methoden der Informationsbeschaffung, der Datenerfassung (Messen, Steuern, Regeln) und -verarbeitung sowie der Modellbildung im Unterricht einzusetzen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die im Lehrstoff angeführten Konzepte sind schülerzentriert, ausgehend vom Vorwissen und von den Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler in ihrer natürlichen und technisierten Umwelt, anhand von geeigneten Themen, für die die Lehrerinnen und Lehrer letztverantwortlich sind, zu erarbeiten.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Dabei ist exemplarisch an mindestens einer Thematik pro Schulstufe eine größere Erklärungstiefe anzustreben und vermehrte Möglichkeit zur eigenständigen Befassung zu geben. Dies ist nach Möglichkeit auch fächerübergreifend durchzuführen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Durch das wiederholte Aufgreifen und Vernetzen von Konzepten und Grundbegriffen in verschiedenen Zusammenhängen soll das Erreichen der physikalischen Bildungsziele sichergestellt werden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Mathematisierung als spezifische physikalische Arbeitsweise bedeutet das Durchlaufen verschiedener Stufen zunehmender Abstraktion von der Gegenstandsebene über bildliche, sprachliche und symbolische Ebenen zur formal-mathematischen Ebene. Für das Verständnis sind die nichtformalen Ebenen wichtig, während der mathematischen Ebene für die Anwendung (Vorhersage) besondere Bedeutung zukommt.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Leistungsfeststellung dient einerseits der Beurteilung und hat andererseits vor allem als informelle Leistungsfeststellung den Sinn der Rückmeldung des erreichten Leistungsstandes als Information über Stärken und noch zu behebende Schwächen sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch für Lehrerinnen und Lehrer. Insbesondere ist die Reflexion über den Leistungszuwachs motivierend für künftige Lernprozesse einzusetzen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die individuell verschiedene Leistungsfähigkeit ist durch differenzierte Aufgabenstellungen zu berücksichtigen. Neben dem kognitiven Bereich sind Handlungsfähigkeit und Problemlösungskompetenz zu berücksichtigen. Geeignet sind dafür beispielsweise Interpretation fachbezogener Medienberichte, Planung, Durchführung, Auswertung und Protokollierung von Experimenten, Fragenformulierung und Hypothesenbildung.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">In Schulformen mit mehr als insgesamt sieben Wochenstunden in der Oberstufe ist eine größere Erklärungstiefe als in den anderen Schulformen zu erzielen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Zur Unterstützung des Unterrichts aus Chemie ist zu Beginn der</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Klasse das Atommodell in moderner Sichtweise zu behandeln.</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Der Zeitrahmen für Schularbeiten in der 7. und 8. Klasse des Realgymnasiums und Oberstufenrealgymnasiums mit ergänzendem Unterricht in Biologie und Umweltkunde, Physik sowie Chemie ist dem Abschnitt “Leistungsfeststellung” des Dritten Teils zu entnehmen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die spezielle Methodik der Physik hat zu Konzepten geführt, von denen folgende besonders wichtig und schulstufenübergreifend zu behandeln sind:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Denken in Modellen; Kausalitätskonzept; Naturgesetze und deren Grenzen; Vorhersagbarkeit über das Verhalten eines Systems;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Universelle Gültigkeit der Naturgesetze; Teilchenkonzept;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Trägheitskonzept; Energiekonzept; Konzept der Erhaltungsgrößen;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Feldkonzept; Konzept von Raum und Zeit</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>und 6. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende physikalische Bildungsziele erreichen:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mittels einfacher Schülerexperimente insbesondere die Fähigkeit zum Beobachten, Beschreiben und Berichten sowie Planen, Durchführen und Auswerten entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Größenordnungen im Mikro- und Makrokosmos kennen und unsere Stellung im Universum einschätzen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Grundlagen der Elektrizitätslehre (einfacher Stromkreis, Spannung, Strom, elektrischer Widerstand, elektrische Energie und Umgang mit elektrischen Messgeräten) anwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im Rahmen der Wärmelehre Zustände und Zustandsänderungen der Materie mit Hilfe des Teilchenkonzepts erklären können, den nachhaltigen Umgang mit Energie beherrschen und bei angestrebter größerer Erklärungstiefe die Bedeutung der thermodynamischen Hauptsätze verstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit Hilfe der Bewegungslehre (Relativität von Ruhe und Bewegung, Bewegungsänderung: Energieumsatz und Kräfte, geradlinige und kreisförmige Bewegung, Impuls und Drehimpuls, Modell der eindimensionalen harmonischen Schwingung) Verständnis für Vorgänge, beispielsweise im Verkehrsgeschehen oder bei den Planetenbewegungen, entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>an Hand von Grundeigenschaften mechanischer Wellen Verständnis für Vorgänge, beispielsweise aus Akustik oder Seismik, entwickeln und als Mittel für Energie- und Informationsübertragung verstehen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>und 8. Klasse</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende physikalische Bildungsziele erreichen:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die bisher entwickelten methodischen und fachlichen Kompetenzen vertiefen und darüber hinaus Einblicke in die Theorieentwicklung und das Weltbild der modernen Physik gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>verstärkt Querverbindungen mit anderen Bereichen knüpfen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>den Einfluss der aktuellen Physik auf Gesellschaft und Arbeitswelt verstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Licht als Überträger von Energie begreifen und über den Mechanismus der Absorption und Emission die Grundzüge der modernen Atomphysik (Spektren, Energieniveaus, Modell der Atomhülle, Heisenberg`sche Unschärferelation, Beugung und Interferenz von Quanten, statistische Deutung) verstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit Hilfe der Elektrodynamik Grundphänomene elektrischer und magnetischer Felder (Feldquellen, Induktionsprinzip, elektromagnetische Wellen, Licht, Polarisation, Beugung) erklären können und ihre Bedeutung in einfachen technischen Anwendungen verstehen sowie ein sicherheitsbewusstes Handeln im Umgang mit elektrischen Anlagen entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblicke in den Strahlungshaushalt der Erde gewinnen und Grundlagen der konventionellen und alternativen Energiebereitstellung erarbeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsichten in kernphysikalische Grundlagen (Aufbau und Stabilität der Kerne, ionisierende Strahlung, Energiequelle der Sonne, medizinische und technische Anwendungen) gewinnen und die Problematik des Umgangs mit Quellen ionisierender Strahlung verstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblicke in die Struktur von Raum und Zeit (Entwicklungsprozesse von Weltsichten zur modernen Kosmologie, Gravitationsfeld, Grundgedanken der speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie, Aufbau und Entwicklung des Universums) gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verständnis für Paradigmenwechsel an Beispielen aus der Quantenphysik oder des Problemkreises Ordnung und Chaos entwickeln und Bezüge zum aktuellen Stand der Wissenschaft/Forschung herstellen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblicke in die Bedeutung der Materialwissenschaften (Miniaturisierung, Erzielung definierter Eigenschaften durch kontrollierte Manipulation, Bionik) gewinnen und deren physikalische Grundlagen erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verständnis für die schrittweise Verfeinerung des Teilchenkonzepts, ausgehend von antiken Vorstellungen bis zur Physik der Quarks und Leptonen, gewinnen und damit die Vorläufigkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse verstehen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>DARSTELLENDE GEOMETRIE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedeutung der Darstellenden Geometrie in der allgemein bildenden höheren Schule beruht auf folgenden wesentlichen Aspekten:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Grundsätze der Geometrie sind die Basis für zeitlose, unveränderliche und in vielen Gebieten anwendbare Denkstrukturen und haben daher den Charakter einer Schlüsselqualifikation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Geometrie als Mittel zur eindeutigen Beschreibung von Raumsituationen ist das adäquate Instrument zur Analyse und Lösung räumlicher Probleme</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das händische Konstruieren einerseits und die Verwendung zeitgemäßer 3D-CAD-Software andererseits fördern das Erkennen bzw. die Kenntnis der geometrischen Zusammenhänge</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Arbeiten mit virtuellen Objekten erfordert ein hohes Maß an räumlichem Vorstellungsvermögen</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen durch den Einsatz klassischer konstruktiver Methoden und zeitgemäßer CAD-Technologien befähigt werden, folgende Ziele zu erreichen:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Weiterentwicklung der Raumvorstellung und des konstruktiven Raumdenkens</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen, Analysieren und sprachlich angemessenes Beschreiben geometrischer Formen und Strukturen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der zur Festlegung eines Objekts notwendigen geometrischen Parameter</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Modellierung abstrakter und angewandter Objekte aus der Umwelt der Schülerinnen und Schüler</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lösen räumlicher Aufgaben unter Verwendung adäquater geometrischer Methoden und geeignete Dokumentation der Ergebnisse</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Förderung der algorithmischen Denkfähigkeit durch die Beschäftigung mit raumgeometrischen Problemen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Anfertigen von geometrisch richtigen Handskizzen räumlicher Objekte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lesen und Herstellen von Rissen räumlicher Gebilde</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Befähigung zum sinnvollen Einsatz geeigneter 3D-CAD-Software</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen in der Lage sein, Querverbindungen zur Mathematik, zur Informatik, zu den Naturwissenschaften, zur Technik und zur bildenden Kunst zu erkennen und geometrische Grundkenntnisse auf naturwissenschaftliche und technische Problemstellungen anzuwenden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Der Unterricht in Darstellender Geometrie bildet die Brücke zwischen den realen Objekten der Umwelt und den Modellen im virtuellen Raum. Der dazu notwendige Abstraktionsschritt fördert folgende Handlungskompetenzen:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sachkompetenz (Verstehen räumlicher Zusammenhänge; Lösen räumlicher Problemstellungen; Verwenden geometrischer Erkenntnisse als sprachunabhängiges Kommunikationsmittel usw.)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Methodenkompetenz (Fähigkeit der Anwendung analytischer und konstruktiver Verfahren; Einsatz adäquater Methoden wie Freihandskizzen, Konstruktionszeichnungen und 3D-CAD-Software;</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Präsentation der Ergebnisse unter Verwendung geeigneter Medien usw.)</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sozialkompetenz (Team-, Gruppen- und Partnerarbeit;</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Argumentieren und Begründen eigener Erkenntnisse usw.)</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Selbstkompetenz (Fähigkeit zum strukturierten Denken;</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Kreativität; Reflexionskompetenz usw.)</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die bereits im Lehrplan der Unterstufe definierten Beiträge im Gegenstand Geometrisches Zeichnen sind altersadäquat weiter zu entwickeln und zu vertiefen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verbale Beschreibung geometrischer Objekte und Vorgänge; geometrische Erkenntnisse als Mittel der interkulturellen Verständigung; Präzision der Sprachverwendung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vorbereitung auf die Berufswelt und weiterführende Ausbildung (zB Zertifizierungen); adäquater Einsatz zeitgemäßer Medien; Präsentation eigener Arbeiten (zB in virtuellen Galerien im Internet)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Raumvorstellungs- und Intelligenztraining; Erfassen, Analysieren und Modellieren technischer Objekte; Lösen raumgeometrischer Probleme aus dem naturwissenschaftlichen und technischen Bereich; Orientierung in virtuellen 3D-Welten</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kreatives und individuelles Entwerfen geometrischer Objekte und Modelle sowie deren Präsentation auch mit modernen Medien</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung räumlicher Orientierungsfähigkeit; Übungen zur kinetischen Raumvorstellung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von bekannten räumlichen Objekten aus der Vorstellungswelt der Schülerinnen und Schüler sind geometrische Grundbegriffe zu erarbeiten. Damit wird der Schritt von der unmittelbaren Objektbetrachtung zur selbstständigen Raumvorstellung erleichtert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dreidimensionale Objekte sind hinsichtlich ihrer Formen, Strukturen und geometrischen Gesetzmäßigkeiten zu analysieren und durch die zur Festlegung notwendigen Parameter zu beschreiben. Dies bildet die Grundlage für die konstruktive Erfassung und die 3D-Modellierung von Raumobjekten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das räumliche Vorstellungsvermögen wird vor allem geschult, wenn die Lösungsstrategien anhand der räumlichen Gegebenheiten - nach Möglichkeit am Originalobjekt oder an einem Modell - entwickelt werden. Durch die Beschäftigung mit raumgeometrischen Aufgaben ist die algorithmische Denk- und Problemlösefähigkeit zu fördern. Zur Stützung der Raumanschauung sind axonometrische Risse und Handskizzen zu verwenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Freihandzeichnungen haben den gesamten Unterricht zu begleiten. Dabei ist auf das Einhalten der Proportionen und der geometrischen Abbildungsregeln zu achten. Das computerunterstützte Modellieren von Raumobjekten ist durch die Anfertigung geometrisch richtiger Handskizzen vorzubereiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei Konstruktionen in den Hauptrissen ist ein dazu paralleles Arbeiten in einem axonometrischen Bild anzustreben. Das Erarbeiten der Grundprinzipien räumlicher Konstruktionen ist in einfachster Aufstellung durchzuführen - die Umsetzung in aufwändigen Projekten ist mit Unterstützung geeigneter 3D-CAD-Software durchzuführen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Lösung der Aufgaben und Beispiele ist auf eine ausgewogene Aufteilung klassisch-konstruktiver und computerunterstützter Methoden zu achten. Strukturiertes Dokumentieren der wesentlichen Arbeitsschritte unterstützt den Transfer von Informationen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Verwendung von teilweise vorgefertigten Arbeitsblättern ist das Lösen umfangreicherer Aufgaben auf die wesentlichen konstruktiven Schritte zu fokussieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aus den Naturwissenschaften und der Mathematik vertraute Begriffe sind auch im Unterricht der Darstellenden Geometrie zu verwenden. Mit Hilfe von Problemstellungen aus Technik, Architektur, Design und Kunst, die den Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler entsprechen, ist geometrisches Wissen und Können zu entwickeln und zu festigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Sicherung des Unterrichtsertrages bieten sich Einzel-, Team- und Gruppenarbeiten, Projektarbeiten und regelmäßige Hausübungen an. Der Zeitrahmen für Schularbeiten ist dem Abschnitt “Leistungsfeststellung” des dritten Teiles zu entnehmen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>und 8. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen Verständnis für Projektionen als Abbildungen entwickeln und Risse herstellen können</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verstehen von Koordinatensystemen (zB kartesische Welt- und Benutzerkoordinatensysteme)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen von Projektionen als Abbildungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erarbeiten der Eigenschaften von Parallel- und Zentralprojektion</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Herstellen von Hauptrissen (Grund-, Auf-, Kreuzriss) und axonometrischen Rissen sowie von Zentralrissen im Durchschnittverfahren</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen das Arbeiten mit 3D-CAD-Software lernen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Modellieren von Objekten aus Grundkörpern durch:</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kongruenztransformationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Skalierung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Boolesche Operationen (Vereinigung, Durchschnitt und Differenz)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erzeugen besonderer Polyeder (zB Platonische Polyeder)</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen grundlegende Konstruktionsprinzipien verstehen und mit deren Hilfe anwendungsorientierte Probleme der Raumgeometrie lösen können</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bearbeiten von Lageaufgaben in anschaulichen Parallelrissen und deren Anwendung (zB Durchdringungen ebenflächig begrenzter Objekte, Schatten bei Parallelbeleuchtung)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsetzen von zugeordneten Normalrissen zum Messen von Strecken und Winkeln, sowie zum Lösen von Schnittaufgaben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Herstellen von Normalrissen von Kreisen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Konstruieren ebener Kugelschnitte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verwenden des Seitenrisses als Konstruktionshilfe</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen grundlegende Eigenschaften von Kurven erfassen</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Arbeiten mit Parameterdarstellungen von Kurven (zB Kreis, Ellipse, Schraublinie)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erarbeiten des Tangentenbegriffes</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erzeugen von Freiformkurven (zB Bézierkurven) und Kennenlernen von deren Eigenschaften</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen das Bearbeiten von Flächen mit Hilfe geeigneter Methoden erlernen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Unterscheiden von Flächen- und Volumsmodellen (Solids)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen der Begriffe Tangentialebene, Flächennormale und Umriss</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>punkt- und tangentenweises Ermitteln der Schnittkurven von Flächen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen mit 3D-CAD-Software fortgeschritten modellieren und konstruieren können</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Generieren von Flächen- und Volumsmodellen durch Rotation und Extrusion (zB Drehflächen, allgemeine Pyramiden-, Prismen-, Zylinder- und Kegelflächen sowie die zugehörigen Solids)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Analysieren und Erzeugen von Schieb- und Regelflächen anhand ausgewählter Beispiele</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen der Grundbegriffe und Eigenschaften von Freiformflächen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lösen raumgeometrischer Problemstellungen anhand von Beispielen aus Technik, Architektur, Design, Kunst usw.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>HAUSHALTSÖKONOMIE und ERNÄHRUNG</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Haushaltsökonomie und Ernährung versteht sich als multidisziplinärer Unterrichtsgegenstand, deshalb bieten sich fächerübergreifende Aufgabenstellungen zur Förderung der Vernetzungskompetenz an. Die erfassten Themenbereiche sollen Eigenerfahrung mit Alltagsbezug und Gesellschaftsrelevanz verknüpfen. Welt- und Kulturverständnis stellt ein vorrangiges Ziel dar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, den (zB medialen) Ausführungen von Expertinnen und Experten zu folgen und diese zu hinterfragen. Aufgrund der Inhalte und Methoden werden Kompetenzen gefördert, die von Nutzen sind um berufliche Perspektiven zu entwickeln bzw. zu erweitern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von der zentralen Bedeutung des Haushaltes, wobei jener in seiner Gesamtheit als Versorgungs-, Wirtschafts- und Sozialbereich zu verstehen ist, sollen Schülerinnen und Schüler zu bedarfsorientiertem, eigenverantwortlichem und effizientem Management motiviert werden. Ziel ist, Lebens- und Ernährungsgewohnheiten zu reflektieren, um gesundheitsförderndes und umweltbewusstes Handeln im Sinne von Prävention und Nachhaltigkeit zu bewirken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vermittlung von Grundlagen des Konsumentenrechts, von Markt- und Werbestrategien sowie von Produktkennzeichnung soll die Entwicklung von Schülerinnen und Schülern zu mündigen Konsumentinnen und Konsumenten unterstützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Einsatz moderner Informationstechnologien zielt auf Kommunikations-, Präsentations- und Medienkompetenz. Die Förderung der Selbstkompetenz erfolgt durch Analyse und Reflexion eigener Lebens-, Ernährungs- und Konsumgewohnheiten im Unterricht und führt damit zu verbessertem Gesundheits- und Finanzmanagement.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Sensibilisierung für gesellschaftliche und wirtschaftliche Probleme, Verständnis für die Schwierigkeiten der Welternährung und Entwicklung von Problemlösungsstrategien soll Schülerinnen und Schüler von ihrer Eigenerfahrung zu globalem Denken führen und ihre Sozialkompetenz steigern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die reflexive Auseinandersetzung mit den eigenen unmittelbaren Lebensbereichen der Schülerinnen und Schüler sowie durch Anschaulichkeit, Praxisorientierung und vielfältigen Medieneinsatz wird der sprachliche Umgang mit Alltagserfahrungen ermöglicht und dadurch die Kommunikationskompetenz gefördert. Die Auseinandersetzung mit gesundheits-relevanten, ökonomischen und ökologischen Themen soll es Schülerinnen und Schülern ermöglichen Aussagen von Expertinnen und Experten zu hinterfragen, zu diskutieren und zu bewerten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Haushaltsökonomie und Ernährung soll Schülerinnen und Schüler zu reflektierter Kenntnis der eigenen Lebens- und Konsumgewohnheiten führen sowie das Verständnis für die verschiedenen Formen des sozialen Zusammenlebens fördern. Weitere Themen sind diesem Bildungsbereich zuzurechnen: Wirtschaftsbereich des Privathaushalt im Konnex mit volkswirtschaftlichen Zusammenhängen; Bestand und Wandel von familiären Strukturen, auch im internationalen Vergleich; Reflexion des Zusammenlebens im privaten Haushalt als Grundlage sozialer Beziehungen; Übernahme von Verantwortung als Konsumentinnen und Konsumenten; Erfahren kultureller und interkultureller Differenzierung von Lebens- und Ernährungsweisen sowie Traditionen, Tabus und Präferenzen; Sensibilisierung für Gender Mainstreaming</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verantwortlichkeit des Menschen für seine Lebensumwelten und Möglichkeiten diese aktiv zu gestalten findet in vielerlei Inhalten eine Entsprechung: Erkennen von Zusammenhängen zwischen Ökonomie und Ökologie; Reflexion und Bewertung von eigenem umweltrelevanten Handeln; Einsatz innovativer Haushaltstechnik; multimediale Dokumentationen und Präsentationen mit besonderer Berücksichtigung von Informationstechnologien</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der gesundheitsbezogene Bereich ist in Haushaltsökonomie und Ernährung als wichtiger Schwerpunkt evident. Gesundheitsverhalten und - im Sinne einer selbstverantwortlichen Gestaltung - Gesundheitskompetenz stehen im Mittelpunkt: Erhaltung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit; Ernährung bei besonderen Anforderungen;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">praktische Anwendung von ernährungsphysiologischen Erkenntnissen;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einsichten in die Bereiche Hygiene und Mikrobiologie;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Unfallverhütung und Erste Hilfe; Reflexion von Arbeitsabläufen und ergonomische Gestaltung von Arbeitsplatz, Wohnbereich und Lebensumgebung; Bedeutung des Wohnens für Gesundheit und Leistungsfähigkeit</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die kreativ-gestaltenden Möglichkeiten in Haushaltsökonomie und Ernährung fördern Selbstverwirklichung und soziale Verantwortung und wirken individuell bereichernd und gemeinschaftsstiftend.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schöpferische Bereiche sind insbesondere: Wohn- und Arbeitsraumgestaltung; Menügestaltung, Nahrungszubereitung, Esskultur; sensorische Experimente; ästhetische und kulinarische Produktgestaltung und Vermarktungskonzepte; Förderung kreativer Problemlösungsstrategien</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Organisation des Lernprozesses hat im Kontext mit den vorher angeführten Schlüsselqualifikationen in den Bereichen Sach-, Selbst- und Sozialkompetenz durch Methodenvielfalt zu erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anknüpfend an den Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler sind die Inhalte altersadäquat zu vermitteln. Hierbei bieten sich insbesondere Methoden an, welche die Selbsttätigkeit, Eigenverantwortung und Teamfähigkeit unterstützen, wie beispielsweise exemplarische Fallstudien, Rollen- und Planspiele, Projekte, Internetrecherchen, Präsentationen und offene Lernformen. Bei der Anwendung der jeweiligen Methode ist auf Anschaulichkeit, Praxisorientierung und Aktualität zu achten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Einbeziehung außerschulischer Expertinnen und Experten sowie die Durchführung von Exkursionen und Lehrausgängen eröffnen neue Perspektiven, stellen unmittelbare Zusammenhänge her und wirken durch ihren Realitätsbezug motivationsfördernd.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vielfältiger Medieneinsatz hat die Kommunikationsfähigkeit, den Aktualitätsbezug und die interaktive Auseinandersetzung zu fördern. Durch die Beschäftigung mit ernährungs- und haushaltswissenschaftlichen Quellen ist strukturiertes, logisches und vernetztes Denken und Arbeiten zu stärken. Im Rahmen von Projekten und fächerübergreifendem Unterricht sind Verschiebungen von Unterrichtsinhalten zwischen 5. und 6. Klasse möglich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen:</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>den privaten Haushalt als reproduktives soziales System bzw. als sozio-ökonomische Einheit begreifen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die volkswirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung des Haushaltes (generative Funktion, Regenerationsfunktion, Sozialisationsfunktion, ökonomische bzw. ökologische Funktion) verstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblick ins Haushaltsmanagement gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Zusammenhänge zwischen Ökonomie und Ökologie erkennen und die Auswirkungen umweltrelevanter Handlungen verstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnisse über Schad- und Abfallstoffe und deren Quellen und Gefahren erwerben, um als Staats- und Weltbürgerinnen und -bürger umweltbewusst und nachhaltig zu handeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grundlegende Informationen über Unfallverhütung und Erste Hilfe erwerben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Bedeutung von organisatorischen und ergonomischen sowie hygienischen und gesundheitlichen Aspekten von Arbeitsabläufen erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>anhand von Fallbeispielen wesentliche Aspekte des Konsumentenrechts erarbeiten, um als mündige Konsumentinnen und Konsumenten handeln zu können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Bedeutung von Einkaufsplanung mit Berücksichtigung von Werbung, Marketing, Produkt- und Lebensmittelkennzeichnung sowie das Preis-Leistungsverhältnis erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>den Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit laut World Health Organisation (WHO) verstehen, Regeln für die Ernährung von Jugendlichen erarbeiten und ihr eigenes Ernährungsverhalten reflektieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Vielschichtigkeit der von Tradition, Kultur und Religion geprägten Essgewohnheiten kennen lernen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen:</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>anhand von praktischen Beispielen ihre sensorische Wahrnehmung differenzieren und ausbauen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im Sinne der Prävention Kenntnisse über die Bestandteile der Nahrung sowie über Aufbau, Produktion, Verarbeitung und Wertigkeit (inklusive Lebensmittelqualität und rechtliche Grundlagen) von ausgewählten Lebensmitteln erwerben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>aktuelle wissenschaftliche Erkenntnissen kennen lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht in grundlegende Stoffwechselvorgänge gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>über altersadäquate und zielgruppenorientierte Ernährung Bescheid wissen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>über die Formen und Folgen der Fehlernährung informiert sein</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>alternative Ernährungsformen unterscheiden und diese beurteilen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>in die Dynamik von Essstörungen (Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Adipositas) Einsicht gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verständnis erlangen für die Welternährungssituation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wasser als ein knappes Gut begreifen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Bedeutung der Außer-Haus-Verpflegung erkennen und entsprechende Kriterien für Auswahl und Ergänzung von Mahlzeiten anwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die soziale, ökologische, rechtliche, wirtschaftliche und psychologische Bedeutung des Wohnens für Gesundheit und Leistungsfähigkeit erkennen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">PSYCHOLOGIE und PHILOSOPHIE</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium: PSYCHOLOGIE und PHILOSOPHIE</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>(einschließlich Praktikum)</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Psychologie und Philosophie soll eine fundierte Auseinandersetzung mit den Grundfragen des Lebens ermöglichen und Orientierungshilfen bieten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Psychologieunterricht sollen die Schülerinnen und Schüler Einblick in das Erleben und Verhalten des Menschen gewinnen sowie Impulse zur Selbstreflexion und zu einem besseren Verständnis des Mitmenschen erhalten. Die Schülerinnen und Schüler sollen therapeutische Hilfen und Einrichtungen kennen lernen, es ist aber nicht Aufgabe des Psychologieunterrichts, therapeutische Hilfestellungen zu geben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Philosophieunterricht soll den Schülerinnen und Schülern in exemplarischer Form Einblick in die wesentlichen Strömungen der abendländischen Philosophie geben. Die Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit und ihrer Erkenntnis, der Wahrheitsfrage, den Werten, mit der Sinnfrage sowie der Legitimation von gesellschaftlichen Ordnungen soll die Schülerinnen und Schüler auffordern, sich auf das Philosophieren als Prozess einzulassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>in ihrer Entwicklung zu selbstständigen, dialog- und konfliktfähigen Menschen begleitet und gefördert werden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Notwendigkeit von Kooperation, sozialer Sensibilität und Verantwortung als Grundlage für die Demokratie erkennen und danach handeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch argumentative Erörterung vergangener und gegenwärtiger Erklärungsmodelle zu Einsichten in Möglichkeiten und Grenzen des Denkens und Handelns gelangen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>aus der Vielfalt von Inhalten relevante Informationen durch Kenntnisse und begriffliche Differenzierungsfähigkeit selektieren lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zum wissenschaftlichen Arbeiten angeleitet und zu einer reflektierten Auseinandersetzung mit den vielfältigen wissenschaftlichen und pseudowissenschaftlichen Theorien und Spekulationen angeregt werden</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Alle Teilbereiche der Psychologie und Philosophie tragen dazu bei, sprachliche und kommunikative Prozesse zu fördern: persönliche und soziale Prozesse benennen; Emotionen und Motivationen differenziert ausdrücken; Gesprächsformen üben, Gesprächsfähigkeit vertiefen und konstruktives Feedback geben; Bedeutung nonverbaler Kommunikation erfassen und verstehen; begriffliche Genauigkeit anwenden und argumentative Begründungen erarbeiten; Grenzen des Aussagbaren und Beschreibbaren erkennen; verständiges Lesen durch Textarbeit fördern und Texte vergangener Epochen mit gegenwärtigen Vorstellungen vergleichen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Psychologie und Philosophie sollen die Schülerinnen und Schüler zur reflektierten Kenntnis der eigenen Person und der Mitmenschen führen sowie das Verständnis für die sozialen Formen des Zusammenlebens und deren Wandel fördern. Im Speziellen ist auf den Wandel des weiblichen und männlichen Selbstverständnisses Bezug zu nehmen. Weiters ist der gesellschaftsverändernde Einfluss der Medien zu berücksichtigen. Die Schülerinnen und Schüler sollen zu einer sachlichen Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten verschiedener Medien angeregt werden und lernen, Daten zu selektieren und zu interpretieren. Durch weltweite Kommunikation und Kooperation sollen interkulturelles Denken und Handeln ermöglicht werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen die Methoden der wissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung und deren Grenzen reflektieren sowie auf das Problem der Verantwortung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aufmerksam werden. Wissenschaft soll in ihren gesellschaftlichen und geschichtlichen Zusammenhängen betrachtet werden, insbesondere hinsichtlich des naturwissenschaftlich-technischen Fortschritts und der daraus resultierenden moralischen Probleme.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben der theoretischen Analyse kreativer Prozesse sollen die Schülerinnen und Schüler durch die Kenntnis alternativer Standpunkte und Lösungswege ihre Spontaneität und Flexibilität erweitern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen psychohygienische Prinzipien kennen lernen und sich kritisch mit Normalität und Gesundheit auseinander setzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgrund der Themenvielfalt ist der Psychologie- und Philosophieunterricht prädestiniert, fächerübergreifende Aspekte zu allen geistes- und naturwissenschaftlichen Fächern durch Querverbindungen aufzuzeigen. Durch Transfer und Vergleich sind bei Schülerinnen und Schülern das Erkennen komplexer Zusammenhänge und das Erfassen vernetzter Sachverhalte zu fördern. Der fächerverbindende Aspekt ist auch zwischen Psychologie und Philosophie anzustreben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Elemente der Entwicklungspsychologie und Pädagogik sind in die angeführten Themenbereiche der 7. Klasse zu integrieren. Die Lernziele der 8. Klasse bieten sich auch für eine vernetzte Behandlung an.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Wahl der Anordnung, Akzentuierung und Methode sowie des Standpunktes und der Forschungsrichtung ist freigestellt. Eine Vielfalt von Methoden, Standpunkten und Forschungsrichtungen ist anzustreben. Bei der Bearbeitung der Themen ist auf eine altersgemäße Darstellung und die Relevanz für die Lebenssituation der Schülerinnen und Schüler zu achten. Dabei ist an persönliche Erfahrungen und an die Vorkenntnisse aus anderen Unterrichtsgegenständen anzuknüpfen. Der Beitrag österreichischer Forscherinnen und Forscher zur Psychologie und Philosophie ist in den Unterricht einzubeziehen. Generell ist auf ein ausgewogenes Verhältnis von Faktenwissen, Verständnis und eigenständiger Problembearbeitung zu achten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lehrerinnen und Lehrer haben zur Förderung einer toleranten Grundhaltung auch im Sinne eines interkulturellen Verständnisses beizutragen. Dazu gehören das Entwickeln persönlicher Einstellungen, Urteilsvermögen, Kritikfähigkeit, Zivilcourage, respektvoller Umgang mit anders Denkenden und die Bereitschaft zu verantwortungsvollem Handeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Organisation des Lernprozesses ist auf eine Vielfalt der Methoden zu achten. Grundsätzlich sind Schülerinnen und Schüler in ihrer Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung durch offene, selbst organisierte Lernformen unter Einbeziehung verschiedener Medien und Informationstechnologien zu stärken. Geeignete Umsetzungsmöglichkeiten sind beispielsweise selbstständiges Strukturieren von Arbeitsphasen, Recherche, Planung und Durchführung von Experimenten sowie Interviews und deren Auswertung. Dies soll zur Erweiterung in Kompetenzen wie Teamarbeit und Präsentationstechnik beitragen. Weiters ist die umfassende Kommunikationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler durch das sokratische Gespräch, das Üben des logisch richtigen Argumentierens und das Training des aktiven Zuhörens zu fördern. Die Schülerinnen und Schüler sind zur selbstständigen exemplarischen Lektüre von Originaltexten zu ermutigen. Zur Festigung von Lernprozessen eignen sich das Verfassen von Exzerpten und Protokollen, das Führen eines psychologischen oder philosophischen Tagebuchs und Reflexionsphasen mit Rückmeldungen zur Gruppensituation.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Förderung des kreativen Potentials sind - im Sinne der Methodenvielfalt - Rollenspiele, Fantasiereisen, Gedankenexperimente, Zeichnungen und andere künstlerische Darstellungen, meditative Betrachtungen von Kunstwerken, Arbeiten mit audio-visuellen Impulsen und den Informationstechnologien einzusetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Je nach Möglichkeit ist ein Bezug zur Lebenswelt durch Einladen von Fachleuten, durch Besuche außerschulischer Institutionen usw. herzustellen. Dabei sind psychologische und philosophische Fragestellungen im Kontext zu anderen Wissenschaften und Lebensbereichen zu erörtern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ergänzung für das Wirtschaftskundliche Realgymnasium</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler haben sich im Psychologieunterricht des Wirtschaftskundlichen Realgymnasiums besonders mit entwicklungspsychologischen, pädagogischen, sozial- und betriebspsychologischen Themen auseinander zu setzen. Der Lehrstoff der 7. Klasse ist auf die 6. und 7. Klasse aufzuteilen. Den Schülerinnen und Schülern sind im Unterricht Orientierungshilfen zur Lebensgestaltung und Berufswahl zu geben. Der Bezug zur Lebenswirklichkeit ist durch ein Praktikum herzustellen, wobei dieses in Abweichung von der Stundentafel in geblockter Form geführt werden kann und den Gegebenheiten des jeweiligen Schulstandortes anzupassen ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Psychologie</schluss></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die folgenden Lernziele machen den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung der Psychologie in Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft bewusst:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aspekte der wissenschaftlichen Psychologie kennen lernen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Forschungsmethoden und Teilbereiche</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Richtungen und Anwendungsgebiete der Psychologie</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Psychologische Phänomene der Wahrnehmung erfassen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aspekte der Sinneswahrnehmung, der räumlichen und zeitlichen Wahrnehmung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>subjektive Wahrnehmungswelten und ihre Einflüsse auf das Zusammenleben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wahrnehmungsbeeinflussung und Wahrnehmungsveränderung durch Medien</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kognitive Prozesse reflektieren</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gedächtnismodelle und Lernstrategien, lerntheoretische Anwendungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Intelligenz, Kreativität und Problemlösungsstrategien</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sprache und Denken</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Soziale Phänomene und Kommunikationsstrukturen erfassen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>soziale Strukturen und gruppendynamische Prozesse</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entstehung von Meinungen und Einstellungen, Manipulationsmechanismen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Berücksichtigung kommunikativer Verhaltensweisen in Hinblick auf die Berufswelt</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Motive menschlichen Handelns erörtern</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Konfliktbewältigung, Umgang mit Frustration</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entstehung und Formen von Aggression und Gewalt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>seelische Gesundheit und deren Beeinträchtigung</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einblick in Persönlichkeitsmodelle gewinnen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>tiefenpsychologische Ansätze und ihre Entwicklung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aspekte der Persönlichkeitsdiagnostik</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ergänzung für das Wirtschaftskundliche Realgymnasium:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fragen der Entwicklung und Erziehung erörtern</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>typische Phänomene der psychischen Entwicklung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kognitive und moralische Entwicklung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sozialisation und Erziehung</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Philosophie</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Philosophische Fragestellungen kennen lernen und beschreiben</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Zugänge zum Philosophieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verhältnis von Philosophie und Wissenschaft</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ideologie und Ideologiekritik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Grundlagen des philosophischen Argumentierens und Definierens</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Problematik von Wirklichkeit und ihrer Erkenntnis nachvollziehen und analysieren</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Zugänge zur Wirklichkeit und ihre Interpretationsmöglichkeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wahrheitsfrage</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sich mit dem Wesen der Menschen auseinander setzen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Frage nach Sinn und Ziel menschlicher Existenz</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Menschenbilder</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ethische Grundpositionen kennen lernen und ethische Fragestellungen analysieren</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Grundfragen der Ethik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Problem des Wertbegriffs und der Begründung von Normen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Freiheit und Verantwortung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>aktuelle Anwendungsbereiche der Ethik</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>INFORMATIK</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informatische Bildung ist das Ergebnis von Lernprozessen, in denen Grundlagen, Methoden, Anwendungen und Arbeitsweisen erschlossen und die gesellschaftliche Dimension von Informations- und Kommunikationstechnologien verdeutlicht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist eine wesentliche Aufgabe des Informatikunterrichts, Schülerinnen und Schülern informatische und informationstechnische Grundkenntnisse zu vermitteln, um sie zu befähigen, diese zur Lösung einer Problemstellung sicher und kritisch einzusetzen. Die Analyse realer Prozesse aus dem persönlichen Umfeld soll die Schülerinnen und Schüler die Struktur komplexer Systeme erkennen lassen und die Bedeutung von Wechselwirkungen demonstrieren. Die Schülerinnen und Schüler sollen die Notwendigkeit von Abstraktion, Reduktion und Transformation bei der Beschreibung von einfachen realen Systemen erkennen. Schülerinnen und Schüler sollen Informationstechnologien soweit beherrschen, dass sie damit Aufgaben selbst mit großen Datenmengen bewältigen können. Sie sollen sich kooperative und kommunikative Arbeitsweisen unter Einsatz von Kommunikationstechnologien aneignen. Die Schülerinnen und Schüler sollen erkennen, dass der Unterrichtsgegenstand Informatik einer wissenschaftlichen Systematik unterliegt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In allen Bildungsbereichen stehen dabei Erweiterung und Festigung von Sach-, Selbst- und Sozialkompetenz im Mittelpunkt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Informatikunterricht fasst vorhandene Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern durch Beschäftigung mit Entwurf, Gestaltung und Anwendung von Informationssystemen zusammen und baut sie aus. Bei der kritischen Auseinandersetzung mit den dabei ablaufenden Prozessen und deren Ergebnissen sollen die Schülerinnen und Schüler ihr kognitives, emotionales und kreatives Potenzial nützen. Dies soll die Jugendlichen bei der Entwicklung einer persönlichen Werthaltung unterstützen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schließlich ist eine tiefere Einsicht in gesellschaftliche Zusammenhänge und Auswirkungen der Informationstechnologie (ua Arbeits- und Freizeitbereich sowie Folgen für das Sicherheits- und Rechtsbewusstsein) das Ziel.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Informatik trägt wesentlich zu einer Veränderung der Kommunikation bei. Unterschiedliche Formen von Information ergänzen die traditionelle Verständigung und erfordern neue Denkstrukturen. Die vielfältigen Möglichkeiten der elektronischen Kommunikation ermöglichen einen Austausch über Grenzen hinweg und erleichtern die Begegnung mit anderen Kulturen. Die davon ausgehende Motivation, Fremdsprachenkenntnisse zu erwerben, wird durch die Verfügbarkeit aktueller fremdsprachlicher Informationen und das Fachvokabular verstärkt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Arbeitswelt und privates Umfeld der Menschen verändern sich durch den Einfluss der Informationstechnologien. Durch die Beschäftigung mit diesen lernen Schülerinnen und Schüler deren Auswirkungen, Möglichkeiten und Grenzen kennen, insbesondere das Potenzial der eigenen Fähigkeiten als denkende, handelnde, fühlende und sich entwickelnde Menschen. Die Verflochtenheit des Einzelnen in vielfältigen Formen der Gemeinschaft erfordert einen verantwortungsvollen Umgang der Jugendlichen mit Informationstechnologien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Modellbildung, Formalisierung und Abstraktion leistet die Informatik einen wesentlichen Beitrag zur Auseinandersetzung mit Natur und Technik und führt zu einer verbesserten Entscheidungs- und Handlungskompetenz.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Umgang mit Informationstechnologie gibt den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit, selbst Gestaltungserfahrungen zu machen. Sinnliche Wahrnehmungen ermöglichen Zugänge zu kognitiven Erkenntnissen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verantwortung für den eigenen Körper erfordert bei der Arbeit am Computer gezielte Bewegung als Ausgleich. Die Bedeutung eines ergonomisch gestalteten Arbeitsplatzes stellt einen unmittelbaren Praxisbezug dar.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Informatik leistet durch die drei Dimensionen Wissensentwicklung, Unterrichtsmanagement und Wissensdarstellung einen unverzichtbaren Beitrag zur Allgemeinbildung. Der Unterricht ist auf der Basis dieser Grundsätze kontinuierlich zu planen und durchzuführen sowie laufend zu reflektieren und anzupassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Besonders im Informatikunterricht ist es notwendig, Inhalte so auszuwählen und zu organisieren, dass sie die Vorkenntnisse und Vorerfahrungen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen und daran anknüpfen. Die Themen sind dabei so auszuwählen, dass sie vielseitige Bezüge aus der Lebens- und Begriffswelt der Jugendlichen aufgreifen. Exkursionen und Einladungen von Expertinnen und Experten erweitern den Erfahrungshorizont. Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung sowie Methoden zur persönlichen Lernzielkontrolle sind zu initiieren und zu fördern. In der Übergangsphase von der 8. zur 9. Schulstufe sind gerade im Informatikunterricht besondere didaktische Überlegungen anzustellen um Defizite auszugleichen und individuelle Stärken einzubinden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Unterrichtsmanagement hat sich an für Schülerinnen und Schüler transparenten Lehrzielen zu orientieren und soll beispielgebend für die eigene Lern- und Arbeitsorganisation auch außerhalb des Informatikunterrichts sein. Variierende Arbeitsformen wie Einzelarbeit, Gruppenarbeit und Teamarbeit geben Schülerinnen und Schülern Gelegenheit, Neues zu erforschen und bereits Gelerntes in verschiedenen kommunikativen und inhaltlichen Kontexten anzuwenden. Die Bedeutung gemeinschaftlichen Problemlösens bei der Bearbeitung von Projekten aus verschiedenen Gebieten ist besonders im Informatikunterricht zu berücksichtigen. Dabei ist demokratischen Entscheidungsstrukturen entsprechender Platz einzuräumen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Methodische Überlegungen sollen sich an den spezifischen Anforderungen von Einstieg, Entwicklung und Abschluss von Unterrichtsphasen orientieren. Explorative, systematische und exemplarische Vorgehensweise sollen zur Erweiterung der Sichtweise, Orientierung und Vertiefung von Wissen und Können führen. Schülerinnen und Schülern ist Gelegenheit zu geben, durch Transfer und Analogiebildung den Lernertrag zu sichern. Der Informatikunterricht muss beispielhaft für den sinnvollen Einsatz verfügbarer Technologien sein. Dem Aufbau der Entwicklung einer wissenschaftlichen Arbeits- und Dokumentationsweise ist die Erstellung eines Produktportfolios, eventuell auch fächerübergreifend, dienlich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der vielfältige Zugang zum Wissenserwerb erfordert eine angemessene Wissensdarstellung. Den Lehrerinnen und Lehrern obliegt es daher grundlegende Strukturen, die in Prozessen in Gesellschaft, Natur und Technik wirken, aus Sicht der Informatik transparent zu machen. Die so gewonnenen Erkenntnisse sind für die Modellierung eines Informatiksystems zu visualisieren und gegebenenfalls mit informatischen Verfahren zu abstrahieren. Die oftmals zyklische Vorgangsweise des Sammelns, Auswählens, Strukturierens, Abstrahierens, Auswertens und Interpretierens von Daten ist beim Problemlösen wegen ihrer zentralen Rolle immer wieder anzuwenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Motivation und zur Sicherung des Unterrichtsertrags sind den Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Informatikunterrichts vielfältige Möglichkeiten anzubieten, ihr Wissen zu präsentieren, sich der Kritik anderer zu stellen und ihre Arbeit zu argumentieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Gestaltung eines angenehmen und erfolgreichen Lernklimas beruht auf Vertrauen, auf der Förderung der individuellen Stärken und des kreativen Potenzials. Auf die unterschiedlichen Bedürfnisse sowohl der Mädchen als auch der Burschen ist durch Auswahl entsprechender Inhalte und Aufgabenstellungen einzugehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen:</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Informationsmanagement und Lernorganisation für die eigene Lernarbeit und Weiterbildung mit geeigneter Software in der Praxis umsetzen und dabei vorhandene Informationsquellen erschließen und unterschiedliche Informationsdarstellungen ausgehend von den Vorkenntnissen anwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Inhalte systematisieren und strukturieren sowie Arbeitsergebnisse zusammenstellen und multimedial präsentieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ein vernetztes Informationssystem für die individuelle Arbeit aufbauen und nutzen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>den sicheren Umgang mit Standardsoftware zur schriftlichen Korrespondenz, zur Dokumentation, zur Publikation von Arbeiten, zur multimedialen Präsentation sowie zur Kommunikation erreichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kalkulationsmodelle erstellen und die Ergebnisse bewerten und interpretieren können; eine einfache Datenbank benutzen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblicke in wesentliche Begriffe und Methoden der Informatik, ihre typischen Denk- und Arbeitsweisen, ihre historische Entwicklung sowie ihre technischen und theoretischen Grundlagen gewinnen und Grundprinzipien von Automaten, Algorithmen und Programmen kennen lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>wesentliche Maßnahmen und rechtliche Grundlagen im Zusammenhang mit Datensicherheit, Datenschutz und Urheberrecht kennen lernen sowie die Auswirkungen des Technikeinsatzes auf die Einzelnen und die Gesellschaft nachvollziehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsatzmöglichkeiten der Informatik in verschiedenen Berufsfeldern kennen lernen und somit in ihrer Berufsorientierung Unterstützung finden</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>MUSIKERZIEHUNG</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musik ist ein wesentlicher Bestandteil menschlicher Existenz und Teil der kulturellen Allgemeinbildung. Musikalische Bildung ist in der Wechselwirkung von Musikpraxis, Musikkunde und Musikrezeption begründet.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Musikunterricht soll zu einem selbstständigen, weiterführenden Umgang mit Musik auf der Basis von Handlungsorientiertheit anregen. Dabei ist auf Ausgewogenheit zwischen kultureller Tradition und aktuellem musikalischen Geschehen zu achten. Der Musikunterricht soll eine aufgeschlossene Haltung gegenüber allen musikalischen Äußerungen fördern und Vorurteile gegenüber dem Neuen und dem Anderen überwinden helfen. Musik soll den Schülerinnen und Schülern als vielschichtiges kulturelles Kommunikationsmittel zugänglich werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein wesentliches Ziel ist der Erwerb der Fähigkeit, Musik in einen kulturhistorischen und thematischen Kontext richtig einordnen zu können. Differenzierte und vergleichende Auseinandersetzung mit möglichst vielfältigen musikalischen Bereichen, Epochen, Ausdrucks- und Erscheinungsformen in Praxis und Theorie stellt das sicher.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das künstlerische Potenzial und der intellektuelle Reifungsprozess sowie die damit verbundene Identitätsfindung der Schülerinnen und Schüler sollen gefördert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Förderung personaler und sozialer Kompetenzen, wie Konzentrationsfähigkeit, Leistungsbereitschaft, Selbstdisziplin, Teamfähigkeit, Kooperation und Koordination sowie Toleranz und Kritikfähigkeit ist Aufgabe aller Bereiche des Musikunterrichts.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen zum Verständnis soziokultureller Gegebenheiten des Musiklebens die Wechselwirkungen von Individuum, Kultur und Gesellschaft erfassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schulung des Musikhörens soll die musikalisch-ästhetische Wahrnehmungs- und Unterscheidungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler verbessern. Daraus soll die Fähigkeit zur kritischen Reflexion des Musikangebots, der verschiedenen Funktionen von Musik sowie der Medien als kultureller Faktor erwachsen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die bereits im Lehrplan der Unterstufe definierten Beiträge sind altersadäquat weiter zu entwickeln und zu vertiefen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musik ist eine besondere Form von Sprache und Kommunikation, auch in nonverbaler Form. Sie verbindet über Sprachgrenzen hinweg und erleichtert das Verstehen anderer Kulturen. Sprach- und Textgestaltung mit musikalischen Mitteln erweitern die Möglichkeiten der Kommunikation und verbessern deren Qualität. Das Zusammenwirken von Musik und Sprache führt zu erhöhten emotionalen Empfindungen. Musikunterricht fördert den physiologisch richtigen, sprachkompetenten und künstlerischen Umgang mit der eigenen Stimme.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Musikunterricht soll das Erkennen der vielfältigen Funktionen von Musik in den unterschiedlichsten Lebensbereichen ermöglichen. Er soll Einblick in die Bereiche Öffentliches Kulturleben, Musik als Wirtschaftsfaktor, Berufswelt Musik, Jugendkultur, Freizeit, Konsum und Unterhaltung, Neue Medien vermitteln. Dadurch soll ein wesentlicher Beitrag zur Entwicklung eines Kulturverständnisses geleistet werden, das von Toleranz und Kritikfähigkeit geprägt ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben Akustik und Instrumentenkunde bildet der Bereich Musik und Neue Medien eine wichtige Schnittstelle zwischen Natur, Technik und Kunst. Daraus ergeben sich neue Anwendungs- und Erkenntnismöglichkeiten, die im didaktischen Feld ihren Einsatz finden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die differenzierte Beschäftigung mit Musik trägt zu einer Steigerung mentaler Fähigkeiten bei. Einsichten in die Funktionsweise der menschlichen Stimme sollen zum gesunden Stimmgebrauch anregen. Das Wissen um die physiologischen Grundlagen des Hörens soll zu einem gesundheitsbewussten Hörverhalten führen. Die Körperkoordination soll durch das Bewusstsein für die Vernetzung von Klang, Raum und Zeit gefördert werden. Der Bewegungsbereich wird durch Musik um eine künstlerische Dimension erweitert. Die Schülerinnen und Schüler sollen Musik als Lebensbereicherung erfahren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Fertigkeiten der Reproduktion, Produktion und Improvisation in der Musikpraxis sollen der Entwicklung von Fantasie und Kreativität zugute kommen. Die dabei gewonnenen Erfahrungen aus individueller Leistung und aus musikalischen Gruppenprozessen sollen den Vorgang musikalischer Bildung und Identitätsfindung unterstützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrplanbereiche</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musikpraxis: Regelmäßiges musikalisches Basistraining ist Voraussetzung für die Heranbildung einer musikalisch geschulten Persönlichkeit. Dabei ist der richtige Umgang mit der Stimme und mit Instrumenten sowie bewusstes Hören zu trainieren. Auf Genauigkeit, Sicherheit und künstlerischen Ausdruck in unterschiedlichen Formen der Präsentation ist besonderer Wert zu legen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musikkunde: Die Zugänge zu musikkundlichem Wissen sollen von Klangerlebnissen, Kompositionen und Interpretationen sowie von Lebensbildern von Komponistinnen und Komponisten und Interpretinnen und Interpreten ausgehen. Darüber hinaus ist die Musikkunde in die allgemeinen historischen, kulturellen und philosophischen Entwicklungen der jeweiligen Zeit einzubinden. Der Transfer vom Tun zum Wissen hat in musikpraktischer, multimedialer, fächerübergreifender Form sowie über Aktionen zu erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musikrezeption: Bewusstes Hören bildet die Grundlage für ein ganzheitliches Erfassen von Musik. Dabei ist das unmittelbare Erlebnis von Musikaufführungen wesentlich. Die Begegnung mit Künstlerinnen und Künstlern im schulischen und regionalen Umfeld ist daher anzustreben. Ausgehend von einer kritischen Auseinandersetzung mit Vertrautem soll Lust und Neugierde auf Neues und Unbekanntes geweckt werden. Das sinnliche Erleben von Musik als lebensbegleitendes Element ist den Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen. Basierend auf einem weit gefassten Musikrepertoire in Verbindung mit einem fundierten musikkundlichen Wissen ist die Fähigkeit zu intellektuell-argumentativer Auseinandersetzung mit Musik anzustreben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die drei Lehrplanbereiche sind immer im Zusammenhang zu sehen und sind, dem jeweiligen Lernziel entsprechend, zu vernetzen. Dabei sind fächerverbindende, interdisziplinäre und interkulturelle Aspekte zu berücksichtigen. Schulische und außerschulische Projekte und Veranstaltungen sollen die Schülerinnen und Schüler zu künstlerischer Tätigkeit anregen, Gemeinschaftserlebnisse fördern und über den schulischen Rahmen hinaus öffentlichkeitswirksam sein. Besonderes Augenmerk ist dabei auf die Zusammenarbeit mit regionalen Kulturinstitutionen zu legen. Die Begegnung mit Ausdrucksformen anderer Kulturen soll zu Respekt und kritischem Verständnis führen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Zugänge zur Musik sollen entsprechend dem geistigen und körperlichen Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler auditiv, visuell, kinästhetisch und emotional vermittelt werden. Dabei sind durch gezielte Kombination unterschiedlicher Lernzugänge die einzelnen Lernebenen Kennen lernen - Erfahren und Erleben - Erlernen, Erarbeiten und Üben - Wissen und Anwenden zielorientiert einzusetzen. Dem Lernziel entsprechende Unterrichtsformen sind anzuwenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In allen drei Lehrplanbereichen sind neue Technologien adäquat einzusetzen und zur Unterstützung individueller Lernprozesse zu nutzen. Unterschiedliche Interaktionsmöglichkeiten sind durch die multimediale Aufbereitung und Rezeption von Musik sowie den Einsatz von Medien beim aktiven Musizieren zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Musikpraxis ist Grundlage für Musikkunde und Musikrezeption. Singen und Sprechen nehmen eine zentrale Funktion ein. Dabei ist in Fortsetzung der Unterstufe in der 9. und 10. Schulstufe das handlungsorientierte Arbeiten in den Vordergrund zu stellen. Im Sinne einer wissenschaftsorientierten Vorbereitung mit höherem Abstraktionsgrad sind in der 11. und 12. Schulstufe Musikkunde und Musikrezeption zunehmend zu verstärken. Die Qualität der Musikpraxis bleibt weiterhin eine verbindliche Grundlage. Dies ist über ein regelmäßiges Basistraining musikalischer Fertigkeiten sicher zu stellen. Ein reifes und kritisches Musikverständnis der Schülerinnen und Schüler ist über Erfahrungen mit künstlerischen Prozessen anzustreben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Musikpraxis</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Singen und vokales Gestalten, instrumentales Musizieren, Improvisation, rhythmisches Gestalten, Bewegung und Körperausdruck, aktives Hören, Erwerb eines vielfältigen Musikrepertoires</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>und 6. Klasse:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grundlegende rhythmische, melodische und harmonische Übungen mit Stimme, Körper und Instrument</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsing- und Stimmbildungsübungen; Erweitern und Differenzieren des Tonumfangs</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verknüpfen von Sprache, Rhythmus, Klang und Bewegung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Singen und Musizieren in unterschiedlichen Tonsystemen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Üben der Funktionsharmonik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsetzen von Instrumenten und musikspezifischer Software sowie mikrofonales Singen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen und Anwenden von Grundlagen der Musikproduktion</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen, Nachvollziehen und Gestalten musikalischer Elemente und Kleinformen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gestalten freier und programmatischer Improvisationen, Umsetzen von Musik in Tanz und Bewegungsgestaltungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erarbeiten von Liedern und Musikstücken aus unterschiedlichen Ländern, Stilen und Epochen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>und 8. Klasse:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>weiterführende Einsing- und Stimmbildungsübungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ausführen komplexerer Rhythmen, Patterns aus Jazz und Popularmusik, ohne und mit Notenvorlage</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Hören, Singen und Musizieren komplexerer Melodienstrukturen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Singen in mehrstimmigen Sätzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Repertoireerwerb österreichischer, europäischer und außereuropäischer Lieder und Musikstücke aus unterschiedlichen Stilen und Epochen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erweiterung des harmonischen Spektrums</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen, Nachvollziehen und Gestalten komplexerer homophoner und polyphoner Formen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>differenziertes und individuelles Einsetzen von Instrumenten und musikspezifischer Software</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>freies und programmatisches Improvisieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Umsetzen von Musik in Tanz und Bewegungsgestaltungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erarbeiten und Präsentieren eines stilistisch vielseitigen Repertoires</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aktionen zur Vernetzung von Musik mit anderen künstlerischen Ausdrucksformen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Musikkunde</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Theorie und Geschichte der Musik, akustische und instrumentenkundliche Grundlagen, Formenlehre und Werkkunde</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>und 6. Klasse:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>stimmphysiologische und akustische Grundlagen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Zusammenwirken musikalischer Parameter und verschiedene Möglichkeiten ihrer grafischen Darstellung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Notenlesen im Violin- und Bassschlüssel im für die Musikpraxis erforderlichen Ausmaß</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ordnungsprinzipien der Tonsysteme und Klangstrukturen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Klang und Funktion von Instrumenten und Ensembles in verschiedenen Epochen und Kulturkreisen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>vokale und instrumentale Formen und Gattungen an exemplarischen Beispielen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Werkkunde im kulturhistorischen Kontext</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>chronologischer Überblick über die Musikgeschichte an Hand bedeutender Musikwerke und Künstlerinnen und Künstler</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>und 8. Klasse:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>themenzentrierte Aufarbeitung von Musik im kultur- und sozialhistorischen Kontext</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>instrumentale und vokale Formen und Gattungen in Verbindung mit Werkkunde in ihrer historischen Entwicklung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Selbst- und Fremdbild von Künstlerinnen und Künstlern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vergleich musikalischer Gestaltungsprinzipien und Erkennen zeitbedingter Schwerpunkte und typischer stilistischer Merkmale in verschiedenen Epochen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Musikrezeption</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interpretation, Werkverständnis im kulturhistorischen Kontext, kritische Auseinandersetzung mit den vielfältigen Erscheinungsformen von Musik, Erwerb eines vielfältigen Hörrepertoires, Begegnung mit außerschulischen Kulturtragenden, Musikvermittlerinnen- und vermittlern sowie Künstlerinnen und Künstlern</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>und 6. Klasse:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen motivisch-thematischer Strukturen in kleineren musikalischen Einheiten und in größeren Zusammenhängen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Hören und Erkennen einfacher musikalischer Formen mit Hilfe von Klavierauszügen, Partituren und interaktiven Medien</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erwerb eines grundlegenden Hörrepertoires wesentlicher Werke aus den Bereichen Vokalmusik, Instrumentalmusik, Musik- und Tanztheater, Film-, Fernseh- und Internetmusik, Jazz und Popularmusik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Auseinandersetzung mit Erscheinungsformen des Musikkonsums</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Musik in den Medien</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>und 8. Klasse:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Hören und Erfassen komplexer motivisch-thematischer Strukturen sowie musikalischer Formen mit Hilfe von Klavierauszügen, Partituren und interaktiven Medien</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verstehen von Informations- und Aussagegehalt von Musik und ihren Wirkungen auf den Hörer</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Unterscheiden von Möglichkeiten der Beeinflussung menschlichen Befindens durch Musik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der Zusammenhänge zwischen Komposition und soziokulturellem, politischem, religiösem und philosophischem Umfeld</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vergleichen von Interpretationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bewusstmachen und Interpretieren musikhistorischer Entwicklungen aus der Sicht der Gegenwart</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwickeln eines ästhetischen Bewusstseins in der Vernetzung von musikpraktischen und kognitiven Inhalten</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>BILDNERISCHE ERZIEHUNG</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Bildnerische Erziehung erschließt Zugänge zu allen ästhetisch begründeten Phänomenen unserer visuellen und haptischen Lebenswelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte beziehen sich auf die Sachbereiche bildende und angewandte Kunst, visuelle Medien und Umweltgestaltung wie Grafik, Malerei, Plastik, Architektur, Design, Fotografie, Film und Video, digitale Medien, Computerkunst, Informationsdesign sowie alltagsästhetische Erscheinungen und Objekte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die für die Unterstufe formulierte Bildungsaufgabe dient auch als Grundlage für die Arbeit an der Oberstufe. Darüber hinaus soll der Unterricht in Bildnerischer Erziehung</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die an der Unterstufe erworbenen Sach- und Methodenkenntnisse, Fertigkeiten, Einsichten und Haltungen sowie die sinnliche Erlebnisfähigkeit, die schöpferischen Kräfte und das Ausdrucksvermögen erweitern, differenzieren und vertiefen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Fähigkeit und das Interesse fördern, sowohl über Werke der bildenden und angewandten Kunst, der visuellen Medien und der Umweltgestaltung als auch über die eigene bildnerische Arbeit zu reflektieren und zu kommunizieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>in der vertiefenden und reflektierenden Auseinandersetzung mit Werken der bildenden Kunst und in der produktiven, gestalterischen Tätigkeit Wahrnehmungsbezogenes mit Begrifflich-Logischem verbinden und anschauliches Denken entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>vielfältige Methoden und Strategien für Problemlösungen erschließen und dazu befähigen, innovativ zu denken und zu handeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch die strukturierte Beschäftigung mit der eigenen Persönlichkeit einen wesentlichen Beitrag zur Identitätsfindung leisten und durch die Entwicklung und Pflege der individuellen schöpferischen Ressourcen - in Form eines kontinuierlichen, lebensbegleitenden Prozesses - kreative und emotionale Intelligenz ausbilden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>neben der fachspezifischen Sach- und Methodenkompetenz auch zur Entwicklung von Selbst- und Sozialkompetenz beitragen (Selbsterfahrung, Zielstrebigkeit, Engagement, Selbstorganisation, Flexibilität, Kommunikationsfähigkeit, Reflexionsbereitschaft, Kritik- und Konfliktfähigkeit, Fähigkeit und Bereitschaft zu Initiative und Kooperation und zur Übernahme von sozialer Verantwortung) und zu emanzipatorischem, solidarischem und verantwortungsbewusstem Handeln führen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>in allen Lebensbereichen den Gestaltungswillen wecken, die Freude an bewusster Gestaltung fördern sowie das geistige und emotionale Potential von Kunst erschließen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>über die strukturierte Dokumentation der eigenen Arbeit einen vertieften Bezug zur persönlichen Leistung ermöglichen, die Bereitschaft zur Reflexion entwickeln und Formen der Selbstdarstellung fördern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>in der Nutzung des fachtypisch interdisziplinären Potentials allgemeine Transferleistungen ermöglichen, wissenschaftliches Denken und Arbeiten vorbereiten und damit einen wesentlichen Beitrag für die Studierfähigkeit sowie zur Berufsvorbereitung leisten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kunst als Nahtstelle und Vermittlerin von unterschiedlichen Lebens- und Erfahrungswelten, wie die der Wahrnehmung, der Phantasie, der Kultur, Religion sowie die der Politik, der Wirtschaft und der Technik erschließen und Grundlagen für Werthaltungen und Wertschätzung schaffen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>differenzierte Kenntnisse und Fertigkeiten in Kommunikationsfähigkeit und Medienkompetenz entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das jeweilige kulturelle Umfeld in größere gesellschaftliche Zusammenhänge stellen und dazu befähigen, am zeitgenössischen Kulturgeschehen bewusst teilzunehmen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die bereits im Lehrplan der Unterstufe definierten Beiträge sind altersadäquat weiter zu entwickeln und zu vertiefen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Analysieren und Beurteilen der ästhetischen Strukturen von Schrift- und Bildsprache; Erweitern des Fachvokabulars; Entwickeln und Anwenden rhetorischer und textgestaltender Fähigkeiten im Rahmen fachspezifischer Aufgaben im Vorfeld wissenschaftlichen Arbeitens</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen von Funktion und Bedeutung der Kunst und der visuellen Medien im gesellschaftspolitischen Kontext; Wechselbeziehungen zwischen ästhetischen Erscheinungsformen und gesellschaftlichen Entwicklungen innerhalb und außerhalb Europas kennen; Aufspüren gesellschaftlicher Normen und Klischees in visuellen Darstellungen; Auseinandersetzen mit der Thematisierung geschlechtsspezifischer Rollenbilder in Alltag, Kunst und Medien; Entwickeln von Verantwortungsbewusstsein bei der Mitgestaltung der Umwelt</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erforschen der sichtbaren Umwelt durch gestaltendes Abbilden; Erkennen des Einflusses von Technik und Technologien auf die Entstehung und Entwicklung ästhetischer Phänomene; Erkennen von Wechselbeziehungen zwischen künstlerischen Gestaltungsstrukturen und mathematisch-naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten; Entwickeln von Kompetenzen im Umgang mit apparativen Medien im Dienste von Kommunikation, Produktion, Dokumentation und Präsentation</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Transferieren von kreativer Kompetenz aus dem Lernfeld Kunst in alle Bildungsbereiche; Bildnerisches Denken und Gestalten als verfügbare Methode zu kreativem Handeln gebrauchen können; Entwickeln von Problemlösungsstrategien, experimentellen Vorgangsweisen, paradoxen Zugängen, divergierendem Denken, Versuch-Irrtum-Lernen, Modellkonstruktionen; konstruktives und kreatives Umgehen mit “Fehlern”; Entwickeln von praktischen Fertigkeiten und Fähigkeiten im Umgang mit Geräten, Werkzeugen und Materialien</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausbilden der sinnlichen Fähigkeiten zur qualitätsvollen Kommunikation mit der Umwelt; Entwickeln der emotionalen Bildung durch bewussten Umgang mit Gefühlen und persönlichen Stärken und Schwächen; Auseinandersetzen mit unterschiedlichen Ausdrucksformen des menschlichen Körpers in Kunst und Kultur; Erkennen ergonomischer Aspekte in Architektur und Design; Steigern der Lebensqualität durch schöpferische Tätigkeit und durch Kunstverständnis</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die für die Unterstufe formulierten Grundsätze behalten auch für die Oberstufe ihre Gültigkeit. Der Unterricht muss auf den in der Unterstufe erworbenen Fähigkeiten und Kenntnissen aufbauen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Durch eine Vielfalt an Inhalten, Methoden, Materialien und Techniken ist den unterschiedlichen Fähigkeiten und Interessen der Schülerinnen und Schüler Rechnung zu tragen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Unterrichtsgestaltung hat zwischen hilfreicher Einschränkung und notwendiger Offenheit einen Rahmen für komplexe Lernsituationen zu schaffen und vielfältige Lernchancen zu ermöglichen. Dazu gehört auch das Nutzen des Bildungspotentials, das in der konstruktiven Wechselbeziehung zwischen praktischer Arbeit und Reflexion wirksam wird</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Möglichkeit, die bildnerische Arbeit in einen größeren Sinn- und Produktionszusammenhang zu stellen, ist im Rahmen von Projekten zu wechselnden Themenkreisen zu nutzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Formen des fächerverbindenden und fächerübergreifenden Unterrichts sind in allen Schulstufen anzustreben, um über fachspezifische Zugänge Einsichten in gemeinsame Problemfelder zu gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Lerninhalte sind im Hinblick auf persönliche Interessens- und Lebensbereiche in zunehmendem Maße von den Schülerinnen und Schülern mitzubestimmen und eigenverantwortlich zu bearbeiten. Bei der Auswahl haben die Lehrerinnen und Lehrer Entscheidungshilfen anzubieten und bei der Umsetzung der Aufgabenstellung thematisch, technisch, gestalterisch und arbeitsorganisatorisch zu beraten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erscheinungsformen und Entwicklungslinien der bildenden und angewandten Kunst, der Architektur und der visuellen Medien sind exemplarisch in thematisch-funktionellen Zusammenhängen unter Beachtung der chronologischen Zuordnung und der zeitbedingten Besonderheiten zu erschließen. Diese Methode baut ein vernetztes Wissen auf, entwickelt Verständnis und fördert Fähigkeiten, die für Transferleistungen und die Bewältigung komplexer Inhalte notwendig sind</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Durch geeignete Rahmenbedingungen ist im Bereich der Reflexion das selbstorganisierte Erarbeiten von Lerninhalten durch die Schülerinnen und Schüler zunehmend zu fördern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sowohl die qualitative Erarbeitung der praktischen Lernziele und deren notwendige reflektorische Einbettung als auch der Anspruch auf lebensbegleitende Pflege der persönlichen kreativen Ressourcen stellen besondere Anforderungen an den Organisationsrahmen der Lernprozesse. Die Doppelstunde als minimale Zeiteinheit des Unterrichtsgeschehens ist eine Voraussetzung dafür</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Da in der Erarbeitung der Fachinhalte der Bildnerischen Erziehung eine sinnlich-anschauliche Form der Auseinandersetzung von besonderer Bedeutung ist, sind Einsatz und Ergiebigkeit der Lehrmittel von besonderer Wichtigkeit. Bei der Wahl der Bildmedien ist auf Effizienz und optimale Qualität zu achten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Nach Möglichkeit ist die direkte Begegnung mit Kunst im Original anzustreben</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildnerisches Gestalten</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>bis 8. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch vielfältige Darstellungs- und Gestaltungsaufgaben im Bereich Grafik, Malerei, Plastik und visuelle Medien ihre Wahrnehmungs- und Erlebnisfähigkeit im Visuellen und Haptischen bereichern, ihr Vorstellungsvermögen steigern und eine persönliche, differenzierte Bildsprache entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>in der bildnerischen Auseinandersetzung mit der Natur und mit Objekten aus der Lebensumwelt Sachverhalte beobachten, sich in formale Beziehungsgefüge einfühlen und aus sinnlicher Anschauung rationale Erkenntnisse entwickeln können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Studien vor dem Objekt als Möglichkeit der Erschließung, Interpretation und Dokumentation von Realität erfahren sowie den Formenreichtum der Natur als Inspirationsquelle nutzen lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>in der Auseinandersetzung mit Anliegen und Techniken der bildenden und angewandten Kunst sowie der visuellen Medien Anregungen für eigene Gestaltungen gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich mit dem eigenen Lebensraum im Bereich Architektur und Design konstruktiv gestaltend auseinandersetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Abbildungs- und Darstellungsverfahren zum Klären eigener Vorstellungen und Ideen verwenden, als Hilfe für Einsichten in formale Zusammenhänge erkennen und als Möglichkeit zur anschaulichen Vermittlung von sachlichen Gegebenheiten nutzen können sowie beim Erschließen, Darstellen und Dokumentieren technischer, baulicher und räumlicher Gegebenheiten von Architektur- oder Designobjekten einsetzen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Material, Verfahren, experimentelle Vorgangsweisen und Gestaltungsmittel zielgerecht einsetzen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vorstellungen und Sachverhalte, räumliche Zusammenhänge darstellen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Inhalte materialgerecht und mediengerecht vermitteln können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schrift in vielfältigen funktionellen und angewandten Zusammenhängen gestaltend einsetzen können und Gestaltungsfähigkeiten in den Bereichen Layout und Informationsdesign erwerben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>traditionelle und neue Medien der Informations- und Kommunikationstechnologie fachadäquat und zielorientiert anwenden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>umfangreiche Arbeitsprozesse planen und durchführen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im Lauf der 7. und 8. Klasse einen selbst gewählten bildnerischen Schwerpunkt mit reflektierendem Anteil setzen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Dokumentation und Präsentation</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>bis 8. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sowohl Ergebnisse ihrer praktischen Arbeit als auch theoretisch-reflektorische Auseinandersetzungen in repräsentativer und exemplarischer Form zusammenstellen, um persönliche Leistungen und Entwicklungen adäquat dokumentieren zu lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>unterschiedliche Formen der Präsentation ihrer Arbeit für sich und in der Gruppe durchführen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ästhetische Phänomene analysieren, strukturieren und interpretieren sowie anschaulich und sprachlich kompetent darbieten können</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Reflexion</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>und 6. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ihre eigenen Gestaltungsabsichten und Arbeitsergebnisse reflektieren und darüber kommunizieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aufgabenfelder, Erscheinungsformen, zeitbedingte Besonderheiten und Entwicklungslinien der bildenden und angewandten Kunst, der Architektur sowie der visuellen Medien kennen und in diesen Zusammenhang bedeutende Werke und Künstlerpersönlichkeiten einordnen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsichten in alltagsästhetische Phänomene insbesondere im Bereich Architektur und Design gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>erkennen, dass Kunstwerke und ihre Gestaltung durch das Zusammenwirken vieler Faktoren, wie gesellschaftlicher Hintergrund, Gestaltungsanlass, Auftraggeber bzw. Auftraggeberin, Technologie, Material, Künstlerpersönlichkeit, bestimmt werden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>bildnerische Mittel in ihrer Wirkung erkennen, als Träger von Inhalt und Aussage interpretieren und im Hinblick auf ihre lokalen und zeitbedingten Besonderheiten erläutern können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Wirkung der bildnerischen Mittel im Hinblick auf den Realitätsgehalt medial vermittelter Botschaften erkennen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit Erscheinungen der visuellen Massenmedien bewusst und verantwortungsvoll umgehen lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblicke in die Nutzungsmöglichkeiten verschiedener Einrichtungen und Medien der Kunstvermittlung, wie Museen, Sammlungen, Galerien, Ausstellungen, Fachliteratur, gewinnen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>und 8. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsichten in Funktion und Bedeutung von Werken der bildenden und angewandten Kunst, der Architektur und der visuellen Medien gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zeit- und gesellschaftsbezogene formale und inhaltliche Besonderheiten sowie innovative Faktoren künstlerischer Entwicklung erkennen und Aspekte des künstlerischen Denkens und Handelns an Beispielen traditioneller und gegenwärtiger Kunst nachvollziehen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich eigenständig und eigenverantwortlich sowohl in der Reflexion als auch in der bildnerischen Tätigkeit mit bildender und angewandter Kunst sowie den visuellen Medien auseinandersetzen können, über Methoden für selbstständigen Wissenserwerb verfügen und fachliche Informationen werten und zielgerichtet einsetzen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>verschiedene Einrichtungen und Medien der Kunstvermittlung, wie Museen, Sammlungen, Ausstellungen, Kunstmessen, Ateliers, Medien, Fachliteratur für die eigene Arbeit erschließen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>in der Auseinandersetzung mit dem aktuellen Kunstgeschehen die gegenwärtige Kunstentwicklung kennen lernen und mit sich selbst in Beziehung bringen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kunst als einen sich ständig verändernden Prozess begreifen, der eine permanente Erweiterung des Kunstbegriffs verlangt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das erworbene Wissen über Kunst, Medien und gestaltete Umwelt strukturieren und in größere Zusammenhänge stellen können</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>BEWEGUNG UND SPORT</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Verordnung BGBl. Nr. 37/1989 in der jeweils geltenden Fassung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><literaliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Wahlpflichtgegenstände</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><subliteraliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">aa)</symbol>zusätzlich als alternative Pflichtgegenstände in der Oberstufe</listelem></subliteraliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">LEBENDE FREMDSPRACHE</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">(Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch,</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Tschechisch, Slowenisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Ungarisch,</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Kroatisch, Slowakisch, Polnisch)</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Didaktische Hinweise sind dem Abschnitt “Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung” des Zweiten Teiles zu entnehmen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Lebende Fremdsprache.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nach dem 3. Lernjahr (8. Klasse)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen, Schreiben, Lesen: A2</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>DARSTELLENDE GEOMETRIE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Didaktische Hinweise sind dem Abschnitt “Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung” des Zweiten Teiles zu entnehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind im besonderen Maße anzuwenden, vor allem die Ausführungen zum handlungsorientierten Unterricht.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Darstellende Geometrie am Realgymnasium.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>MUSIKERZIEHUNG</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Didaktische Hinweise sind dem Abschnitt “Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung” des Zweiten Teiles zu entnehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind im besonderen Maße anzuwenden, vor allem die Ausführungen zum handlungsorientierten Unterricht.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Musikerziehung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>BILDNERISCHE ERZIEHUNG</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Didaktische Hinweise sind dem Abschnitt “Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung” des Zweiten Teiles zu entnehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind im besonderen Maße anzuwenden, vor allem die Ausführungen zum handlungsorientierten Unterricht.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Bildnerische Erziehung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>INFORMATIK</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend vom Pflichtgegenstand soll der Wahlpflichtgegenstand zu Ausbau und Vertiefung von Sach-, Selbst- und Sozialkompetenz führen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Einsicht in die Systematik der Fachwissenschaft und unter Berücksichtigung von deren Einbettung in das sozio-kulturelle Umfeld soll der Unterricht zu einem zielorientierten, konstruktiven Problemlöseverhalten mit Mitteln der Informatik führen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch eine präzise, strukturierte und vollständige Beschreibung sowohl von Problemstellungen als auch von Abläufen, sowie durch die Modularisierung komplexer Aufgaben soll die Informatik zur Schulung abstrakten Denkens beitragen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Didaktische Hinweise sind dem Abschnitt “Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung” des Zweiten Teiles zu entnehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind weiterhin als Leitlinien des Unterrichts heran zu ziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein Schwerpunkt des Informatikunterrichts hat in der formalen Modellierung von Sachverhalten zu liegen, welche aus Analyse, Beschreibung in verschiedenen Darstellungsformen, Implementation, Überprüfung und Interpretation besteht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Vergleich von Softwareprodukten sind grundlegende Funktionalitäten von Software zu vermitteln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Hinführung zu modul- und projektartigen Arbeiten bereitet sowohl eine Grundlage für das Fach selbst als auch für die fächerübergreifende Kooperation. Die unterschiedliche Kenntnislage der Schülerinnen und Schüler erfordert in einzelnen Sachgebieten differenziertes Arbeiten. Die Auswahl der Themen hat nach Möglichkeit Aktualitätsbezug zu haben und die Aufgabenstellungen haben nach Maßgabe des Unterrichts die Interessen der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Lehrstoff vorgesehenen Inhalte sind so zu organisieren, dass sich jedes einzelne Thema in vernetzter Form im Unterricht wieder findet und eine Vertiefung und Erweiterung ermöglicht.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>bis 8. Klasse:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Grundprinzipien der Informationsverarbeitung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Konzepte von Betriebssystemen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aufbau und Funktionsweise von Netzwerken</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Datenbanken</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lern- und Arbeitsorganisation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Konzepte von Programmiersprachen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>künstliche Intelligenz</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erweiterung der theoretischen und technischen Grundlagen der Informatik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grundlegende Algorithmen und Datenstrukturen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Informatik, Gesellschaft und Arbeitswelt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rechtsfragen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>ERNÄHRUNG und HAUSHALT (Praktikum)</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Verflechtung von theoretischen Inhalten mit praktischen Tätigkeiten sollen sowohl die sensomotorische als auch die kognitive, emotionale und soziale Dimension des Lernens sowie dynamische Fähigkeiten angesprochen werden. Im Mittelpunkt steht die anwendungsorientierte Vertiefung und Erweiterung der Kenntnisse und Einsichten des Pflichtgegenstandes Haushaltsökonomie und Ernährung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel ist ein sachgerechter, gesundheitsfördernder, leistungssteigernder, Ressourcen schonender und nachhaltiger Umgang mit Betriebs-, Arbeits- und Lebensmitteln. Menschengerechte Arbeitsplatzgestaltung sowie rationeller und wertschätzender Einsatz von Arbeitskraft sollen grundlegend erfahrbar werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Didaktische Hinweise sind dem Abschnitt “Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung” des Zweiten Teiles zu entnehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind im besonderen Maße anzuwenden, vor allem die Ausführungen zum handlungsorientierten Unterricht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind zu mündigem Konsumverhalten anzuregen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interkulturelles Lernen ist ihnen durch die Auseinandersetzung mit der eigenen kulturellen Identität und Einblicke in andere Kulturen zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Möglichkeiten der Informationstechnologie sind für Organisation, Kalkulation,  Nährwertberechnung, Erstellung von Tageskostplänen sowie Internetrecherchen zu bestimmten Themen und Präsentationen einzusetzen. Die Organisation der Lernprozesse hat durch Lernen am Modell, durch “learning by doing” und gegenseitigen Erfahrungsaustausch zu erfolgen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine vierzehntägige vierstündige Blockung ist möglich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die allgemeinen Grundregeln der Unfallverhütung und Hygiene kennen und anwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Haushaltstechnik sachgerecht, rationell und Ressourcen schonend einsetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>arbeitsorganisatorische und ergonomische Grundsätze anwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ernährungsphysiologische Aspekte praktisch anwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Tageskostpläne nach bestimmten Kriterien erstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kosten- und Nährwertberechnungen durchführen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Zubereitungs- und Garmethoden effizient einsetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Grundrezepte umsetzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>eine entsprechende Tisch- und Esskultur kennen lernen und praktizieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Spezifika der Regionalküchen Österreichs und ausgewählte Beispiele der internationalen Küche theoretisch und praktisch erarbeiten und ernährungsphysiologisch bewerten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fertigprodukte und Eigenproduktion bezüglich Kosten, Arbeitsaufwand, Betriebsmitteleinsatz, Umweltverträglichkeit, Qualität und Akzeptanz vergleichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Convenience-Produkte ernährungsphysiologisch aufwerten können</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><subliteraliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">bb)</symbol>zur Vertiefung und Erweiterung des Bildungsinhaltes von</listelem></subliteraliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Pflichtgegenständen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>DEUTSCH</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Didaktische Hinweise sind dem Abschnitt “Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung” des Zweiten Teiles zu entnehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind im besonderen Maße anzuwenden, vor allem die Ausführungen zum fächerübergreifenden und handlungsorientierten Unterricht.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Deutsch. Darüber hinaus:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwicklung spezieller Interessen auch in Hinblick auf die weitere Ausbildung und spätere Berufsziele</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwicklung eines vertieften Verständnisses für wissenschaftliche Fragestellungen und Arbeitsweisen der Germanistik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kreative Bearbeitung verschiedener Bereiche des Deutschunterrichts</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">LEBENDE FREMDSPRACHE</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">(Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch,</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Tschechisch, Slowenisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Ungarisch,</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Kroatisch, Slowakisch, Polnisch)</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Didaktische Hinweise sind dem Abschnitt “Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung” des Zweiten Teiles zu entnehmen. Die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind im besonderen Maße anzuwenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Inhalte und Arbeitsweisen haben sich grundsätzlich am bisher erreichten Kompetenzniveau der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler zu orientieren; die Auswahl nur nach Maßgabe des Unterrichtes die Interessen der Schülerinnen und Schülern zu berücksichtigen. Dabei sollen entweder ausgewählte Fertigkeitsbereiche eine vorzugsweise Vertiefung erfahren, inhaltliche Schwerpunktsetzungen erfolgen bzw. Fertigkeiten der nächst höheren Kompetenzstufe C1 des Europäischen Referenzrahmens (ERS) in die Fachziele einbezogen werden, falls in besonders fortgeschrittenen Lerngruppen in einem der Fertigkeitsbereiche bereits Niveau B2 erreicht ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Lebende Fremdsprache.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die kommunikativen Teilkompetenzen, die Schülerinnen und Schüler im Wahlpflichtgegenstand erwerben sollen, folgen ebenfalls den international standardisierten Kompetenzniveaus des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (ERS) des Europarates.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzniveau C1</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören: Die Schülerinnen und Schüler können längeren Redebeiträgen folgen, auch wenn diese nicht klar strukturiert sind und wenn Zusammenhänge nicht explizit ausgedrückt sind. Die Schülerinnen und Schüler können ohne allzu große Mühe Fernsehsendungen und Spielfilme verstehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lesen: Die Schülerinnen und Schüler können lange, komplexe Sachtexte und literarische Texte verstehen und Stilunterschiede wahrnehmen. Die Schülerinnen und Schüler können Fachartikel und längere technische Anleitungen verstehen, auch wenn sie nicht in ihrem Fachgebiet liegen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Gesprächen teilnehmen: Die Schülerinnen und Schüler können sich spontan und fließend ausdrücken, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen. Die Schülerinnen und Schüler können die Sprache im gesellschaftlichen und beruflichen Leben wirksam und flexibel gebrauchen. Die Schülerinnen und Schüler können ihre Gedanken und Meinungen präzise ausdrücken und ihre eigenen Beiträge geschickt mit denen anderer verknüpfen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zusammenhängendes Sprechen: Die Schülerinnen und Schüler können komplexe Sachverhalte ausführlich darstellen und dabei Themenpunkte miteinander verbinden, bestimmte Aspekte besonders ausführen und ihren Beitrag angemessen abschließen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schreiben: Die Schülerinnen und Schüler können sich schriftlich klar und gut strukturiert ausdrücken und ihre Ansicht ausführlich darstellen. Die Schülerinnen und Schüler können in Briefen, Aufsätzen oder Berichten über komplexe Sachverhalte schreiben und die für sie wesentlichen Aspekte hervorheben. Die Schülerinnen und Schüler können in ihren schriftlichen Texten den Stil wählen, der für die jeweiligen Leserinnen und Leser angemessen ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>LATEIN (4- und 6-jährig)</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Didaktische Hinweise sind dem Abschnitt “Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung” des Zweiten Teiles zu entnehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind im besonderen Maße anzuwenden, vor allem die Ausführungen zum handlungsorientierten Unterricht. Auf Projektorientierung ist zu achten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Latein.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Teilaspekte der Pflichtmodule des Pflichtgegenstandes sind zu vertiefen bzw. erweitern. Im Rahmen der Erweiterung sind neue Themen und Werke und zusätzliche Autoren möglich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>GRIECHISCH</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Didaktische Hinweise sind dem Abschnitt “Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung” des Zweiten Teiles zu entnehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind im besonderen Maße anzuwenden, vor allem die Ausführungen zum handlungsorientierten Unterricht. Auf Projektorientierung ist zu achten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Griechisch.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Teilaspekte der Pflichtmodule des Pflichtgegenstandes sind zu vertiefen bzw. erweitern. Im Rahmen der Erweiterung sind neue Themen und Werke und zusätzliche Autoren möglich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>GESCHICHTE und SOZIALKUNDE/POLITISCHE BILDUNG</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Didaktische Hinweise sind dem Abschnitt “Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung” des Zweiten Teiles zu entnehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind im besonderen Maße anzuwenden, vor allem die Ausführungen zum handlungsorientierten Unterricht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Auswahl der Themen sind nach Möglichkeit aktuelle Ereignisse einzubeziehen; die Auswahl hat nach Maßgabe des Unterrichts die Interessen der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Wahlpflichtgegenstand umfasst die Teilbereiche Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung einschließlich Rechtskunde, die jeweils ausreichend zu berücksichtigen sind.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Geschichte</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kulturgeschichte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>österreichische Geschichte und Regionalgeschichte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>europäische Integration</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>außereuropäische Kulturen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Geschichtsquellen, Geschichtsforschung und Archäologie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Geschichte der Technik und der Wissenschaften</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sozialkunde</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sozial-, Wirtschafts- und Alltagsgeschichte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Frau in der Geschichte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>soziale, wirtschaftliche, politische, ökologische und kulturelle Ungleichheiten und die Entwicklung von nachhaltigen Lösungsstrategien</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Migration</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Politische Bildung einschließlich Rechtskunde</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwicklungslinien politischer Ideen und Theorien</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>internationale Politik, Außenpolitik (Bündnissysteme)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>der politische Prozess in der Demokratie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>politisches System in Österreich, Vergleich mit anderen Systemen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>soziologische, religiöse und psychische Phänomene in der Politik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Medien und Politik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wirtschafts-, Sozial- und Finanzpolitik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwicklung des Rechtsdenkens</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Grundfragen des Rechtsstaates, Verfassungsrecht</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Grund- und Freiheitsrechte; Menschenrechtspolitik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Völkerrecht</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Zivil- und Strafrecht</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Arbeits- und Sozialrecht</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>GEOGRAPHIE und WIRTSCHAFTSKUNDE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Didaktische Hinweise sind dem Abschnitt “Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung” des Zweiten Teiles zu entnehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind im besonderen Maße anzuwenden, vor allem die Ausführungen zum handlungsorientierten und fächerübergreifenden Unterricht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aus den im Lehrstoff vorgesehenen Zielstellungen sind unter Berücksichtigung der Interessen der Schülerinnen und Schüler pro Schulstufe mindestens vier Themenbereiche auszuwählen, wobei eine Ausgewogenheit zwischen geographischen und wirtschaftskundlichen Inhalten anzustreben ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vertiefung der im Pflichtgegenstand durchgenommenen Themen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erarbeitung eines aktuellen Fallbeispiels mit geographischer oder wirtschaftskundlicher Relevanz</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Durchführung der methodische Aufarbeitung von räumlichen Daten- und Informationsmaterial an einem Länder- oder Regionalbeispiel und Darstellung für unterschiedliche Zielgruppen bzw. Zielsetzungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen und Durchführen einfacher Anwendungen geographischer Informationssysteme</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Behandlung physiogeographischer Fragen und Problemstellungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen traditioneller und künstlicher Freizeitwelten in Abhängigkeit zu lokalen und globalen Angebots- und Nachfragestrukturen und hinsichtlich ihrer sozialen und ökologischen Auswirkungen bewerten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Analyse eines Unternehmens und nach Möglichkeit Erprobung der betrieblichen Wirklichkeit anhand einer fiktiven Firma bzw. eines Planspiels oder einer Simulation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erarbeitung der Ursachen und Auswirkungen wachsender Verkehrsströme und mögliche Einflussnahme auf politische und planerische Entscheidungen im Sinne der eigenen Verantwortung kennen lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bedeutung von Geld- und Finanzkapital für die globale Wirtschaft und die persönliche Lebensplanung beurteilen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>vertiefende Berufsorientierung</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>MATHEMATIK</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Didaktische Hinweise sind dem Abschnitt “Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung” des Zweiten Teiles zu entnehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind im besonderen Maße anzuwenden, vor allem die Ausführungen zum handlungsorientierten Unterricht. Der Arbeit mit dem Computer (CAS, Tabellenkalkulation, Internet usw.) ist im anwendungsorientierten Bereich eine zentrale Rolle beizumessen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Mathematik.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen im Rahmen der ausgewählten Themen mit instruktionaler Anleitung selbsttätig Fragen stellen, die sich daraus ergebenden Probleme mit mathematischen Methoden analysieren und gegebenenfalls lösen sowie die Ergebnisse der Arbeit mit zeitgemäßen Hilfsmitteln präsentieren können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Zuge der Erweiterung sind folgende zusätzliche Bereiche möglich:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Klassische Probleme der Mathematik; geometrische Probleme;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kongruenzen und Teilbarkeit; zahlentheoretische Probleme;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kryptologie, Codierung; numerische Methoden; Programmierung mathematischer Verfahren; Approximations- und Interpolationsverfahren; Differenzengleichungen und Differentialgleichungen; spezielle Anwendungsprobleme aus Naturwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und anderen Bereichen; Fraktale; Chaostheorie; algebraische Strukturen;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Matrizen; Anwendungen komplexer Zahlen ; analytische Behandlung von geometrischen Abbildungen; ebene Kurven und Raumkurven; Bogenlänge und Krümmung von Kurven; Darstellungen von Flächen;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Differentialrechnung für Funktionen in zwei Variablen;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Integralrechnung für Funktionen in zwei Variablen; lineare Optimierung; Graphentheorie; Netzpläne; Spieltheorie; Regression und Korrelation; Wahrscheinlichkeitsverteilungen; statistische Testverfahren; Schätzen von statistischen Parametern; sphärische Trigonometrie.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>BIOLOGIE und UMWELTKUNDE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Didaktische Hinweise sind dem Abschnitt “Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung” des Zweiten Teiles zu entnehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind im besonderen Maße anzuwenden, vor allem die Ausführungen zum handlungsorientierten Unterricht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne der Nachwuchspflege ist die Entwicklung und Förderung spezieller Interessen der Schülerinnen und Schüler, auch in Hinblick auf spätere Berufsziele, zu fördern. Dazu gehört die Entwicklung eines vertieften Verständnisses für wissenschaftliche Fragestellungen und Arbeitsweisen der Biologie. Das Kennenlernen und Praktizieren der Arbeitsmethoden der Biologie (Mikroskopieren, Untersuchungen an belebten und unbelebten Objekten, Durchführung und Auswertung von Experimenten ua.) ist besonders zu forcieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Biologie und Umweltkunde.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>CHEMIE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Didaktische Hinweise sind dem Abschnitt “Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung” des Zweiten Teiles zu entnehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind im besonderen Maße anzuwenden, vor allem die Ausführungen zum handlungsorientierten Unterricht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schwerpunkt ist auf das praktische Arbeiten zu legen. Neben der angeleiteten Durchführung von Untersuchungen, Experimenten und Synthesen ist mit zunehmender Erfahrung der Schülerinnen und Schüler vermehrt Gelegenheit zu bieten, durch die Notwendigkeit des kombinierten Einsatzes von bereits erworbenen Kenntnissen und Fertigkeiten den eigenen Kompetenzzuwachs zu erfahren. Arbeiten mit fremdsprachigen Unterlagen und weitgehend selbst organisiertes Planen, Durchführen und Auswerten von praktischen Arbeiten ist - auch im Hinblick auf eine eventuelle Fachbereichsarbeit - anzustreben (“Forschungsprojekt”).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Damit sollen günstige Ausgangsbedingungen für ein fachbezogenes Universitätsstudium geschaffen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Chemie.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darüber hinaus sollen die Schülerinnen und Schüler bei allen praktischen Arbeiten mit Chemikalien und Geräten elaboriert und sicher - entsprechend den Sicherheitsrichtlinien - umgehen, mit in der Schule zur Verfügung stehenden experimentellen Methoden Daten generieren, dokumentieren, interpretieren und präsentieren können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>PHYSIK</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Didaktische Hinweise sind dem Abschnitt “Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung” des Zweiten Teiles zu entnehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind im besonderen Maße anzuwenden, vor allem die Ausführungen zum handlungsorientierten Unterricht. Typische Arbeitsweisen der Physik sind vorzugsweise in projektartiger Arbeit zu üben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Physik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>DARSTELLENDE GEOMETRIE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Didaktische Hinweise sind dem Abschnitt “Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung” des Zweiten Teiles zu entnehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind im besonderen Maße anzuwenden, vor allem die Ausführungen zum handlungsorientierten Unterricht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgewählte geometrische Themen sind sowohl selbstständig als auch unter Anleitung zu bearbeiten. Zur Sicherung des Unterrichtsertrages können fallweise Hausübungen vorgesehen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Darstellende Geometrie.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zusätzliche Themenbereiche sind:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>eine Erweiterung des Abbildungsbegriffes (zB in der Kartographie)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Verwendung iterativer geometrischer Prozesse zur Erzeugung geometrischer Objekte mittels CAD-Paketen (zB Ornamente und Fraktale) sowie ein fortgeschrittenes Konstruieren und Modellieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>bei der Bearbeitung dieser Gebiete die geometrischen Kenntnisse aus dem Pflichtgegenstand in neuen Fragestellungen anwenden</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>PSYCHOLOGIE UND PHILOSOPHIE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Didaktische Hinweise sind dem Abschnitt “Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung” des Zweiten Teiles zu entnehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind im besonderen Maße anzuwenden, vor allem die Ausführungen zum handlungsorientierten Unterricht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das praktische Arbeiten ist nach Möglichkeit durch Projektarbeit, Durchführung von Experimenten, Lehrausgänge, Kurzpraktika zum Kennenlernen psychologischer Berufsfelder und Institutionen in den Vordergrund zu stellen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Psychologie und Philosophie.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>MUSIKERZIEHUNG</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Didaktische Hinweise sind dem Abschnitt “Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung” des Zweiten Teiles zu entnehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind im besonderen Maße anzuwenden, vor allem die Ausführungen zum handlungsorientierten Unterricht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Insbesondere gelten für den Wahlpflichtgegenstand Musikerziehung folgende didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Themenzentrierter Unterricht und musikpraktische Inhalte sind in den Mittelpunkt zu stellen. Geeignete Verknüpfungen der individuellen Vorkenntnisse, Fähigkeiten und musikpraktischen Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler mit den Möglichkeiten verschiedener Sozialformen des Unterrichts sollen einen bestmöglichen Lernerfolg gewährleisten, der auch den kognitiven und künstlerischen Interessen der Schülerinnen und Schüler entgegenkommt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die intellektuelle argumentative Auseinandersetzung mit Musik unter Verwendung des entsprechenden Fachvokabulars ist zu üben und zu vertiefen. Dabei ist auch die emotionale Komponente der Musik zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Einbeziehung von Medien in den Unterricht ist die aktive Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Dies hat auch unter künstlerischen Aspekten zu erfolgen. Der Anteil und die Bedeutung von Musik in den Medien sowie die Einbeziehung von Medien in künstlerische Prozesse sind zur Diskussion zu stellen. Die Zusammenarbeit mit regionalen Kulturinstitutionen sowie Künstlerinnen und Künstlern ist verstärkt anzustreben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Musikerziehung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>BILDNERISCHE ERZIEHUNG</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel des Wahlpflicht-Unterrichts ist, den Schülerinnen und Schülern gemäß ihrer Interessen eine Erweiterung bzw. Vertiefung ihres Bildungshorizontes zu bieten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Didaktische Hinweise sind dem Abschnitt “Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung” des Zweiten Teiles zu entnehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Pflichtgegenstand vorgesehenen didaktischen Grundsätze sind im besonderen Maße anzuwenden, vor allem die Ausführungen zum handlungsorientierten Unterricht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht im Wahlpflichtgegenstand hat darüber hinaus den besonders interessierten und begabten Schülerinnen und Schülern Lern- und Arbeitsfelder zu erschließen, die zusätzliche Fachinhalte bieten und künstlerische Kompetenzen entwickeln. Weiters sind die Schülerinnen und Schüler anzuregen, eigene Schwerpunkte und Fragestellungen in den Unterricht einzubringen und sich damit auseinander zu setzen.”</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Bildnerische Erziehung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen sich im Bereich Bildnerisches Gestalten schwerpunktmäßig mit von ihnen selbst gewählten Themen und Techniken aus allen Sachbereichen erweiternd und vertiefend auseinandersetzen und so ihre individuellen Interessen und Fähigkeiten pflegen und entwickeln können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Bereich Reflexion sollen Lerninhalte wahrgenommen und vertiefend erschlossen werden wie zB bedeutende Kunstwerke und Künstlerpersönlichkeiten in Österreich aus Vergangenheit und Gegenwart, außereuropäische Kulturen, Kunst und Gesellschaft, Medien der Kunstvermittlung (zB Literatur, Kunsteinrichtungen, Kunstmarkt), Probleme der Umweltgestaltung (zB Stadtentwicklung, Ortsbild, Denkmalpflege), Kunst als Selbsterfahrung und -darstellung, Berufsorientierung usw.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">B. VERBINDLICHE ÜBUNGEN</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>BERUFSORIENTIERUNG</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Berufsorientierung findet viele Ansatzpunkte in den anderen Unterrichtsgegenständen, verfolgt jedoch darüber hinausgehende, eigenständige Ziele.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Berufsorientierung strebt die Entscheidungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler an und soll zwei Hauptkomponenten integrieren: Ichstärke (Selbstkompetenz) und Wissen um die bzw. Auseinandersetzung mit der Berufswelt (Sach- und Methodenkompetenz). Sozialkompetenz gewinnt steigende Bedeutung in der Berufswelt: Sie soll sowohl Gegenstand der Untersuchung als auch der Einübung im Rahmen der Berufsorientierung sein.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Somit soll ein wesentlicher Beitrag zur Persönlichkeitsbildung der Schülerinnen und Schüler geleistet werden. Die Entwicklung und Stärkung von Hoffnung, Wille, Entscheidungsfähigkeit, Zielstrebigkeit, Tüchtigkeit, Leistungsbereitschaft, Durchhaltevermögen und Beziehungsfähigkeit soll dabei im Mittelpunkt stehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Berufsorientierung bietet auch Gelegenheit, traditionelle Einstellungen und Vorurteile im Hinblick auf Berufs- und Bildungswege zu überprüfen, und zielt darauf ab, den Raum möglicher Berufs- und Bildungsentscheidungen, insbesondere für Schülerinnen, zu erweitern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulung des präzisen Sprachgebrauches; Gewinnung von und kritische Auseinandersetzung mit bildungs- und berufsrelevanten Informationen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Arbeits- und Berufswelt unter kulturellen, wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Gesichtspunkten kennen lernen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auswirkung neuer Technologien in den verschiedenen Berufs- und Lebensbereichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bedeutung von Kunst und Kreativität für Freizeit und Arbeitsleben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dimensionen der Gesundheit als Faktor in Arbeit und Beruf.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll die Tatsache berücksichtigen, dass Berufsorientierung prozesshaften Charakter hat. Er soll die Berufs- und Bildungswahl einleiten, begleiten und zur selbstständigen Berufs- und Bildungswahlentscheidung hinführen. Dabei ist auf berufsorientierende Inhalte anderer Unterrichtsgegenstände, auch früherer Schulstufen, Bezug zu nehmen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beiträge der Berufsorientierung zur Persönlichkeitsbildung bedingen eine besondere Art der Unterrichtsgestaltung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">anschauliches, unmittelbares Erleben und Selbsttätigkeit sind dafür Voraussetzung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Umsetzung im Unterricht bieten sich an: Klassengespräche, Rollenspiele, Gruppenarbeit, selbstständige Einzelarbeit, personale Begegnungen, Realbegegnungen. Realbegegnungen bieten eine breite</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Palette von Möglichkeiten: Schul-, Betriebs- und Berufserkundungen, Berufspraktische Tage, Besuch von Berufsinformationsmessen usw. Sie erfordern eine fundierte Vor- und Nachbereitung mit den Schülerinnen und Schülern und intensive Kooperation zwischen den Schulen und Betrieben. Bei der Terminisierung ist auf den Gesamtablauf des Berufsorientierungsprozesses zu achten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist darauf Bedacht zu nehmen, dass Entscheidungen der Bildungs- und Berufsplanung persönliche Entscheidungen sind und häufig im Kreis der Familie oder in Einzelberatungen stattfinden. Sie können daher im Unterricht nur vorbereitet werden. Die zielgerichtete Inanspruchnahme von außerschulischen Beratungseinrichtungen durch die Schülerinnen und Schüler ist zu fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Folgenden werden die Lernziele der Berufsorientierung angeführt - sie sind jedenfalls zu gewährleisten. Die aufgezählten Themenbereiche zeigen einen Weg zur Umsetzung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Berufsorientierung soll dazu führen, dass die Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die eigenen Wünsche, Interessen und Neigungen entdecken, erforschen und hinterfragen lernen sowie Begabungen und Fähigkeiten wahrnehmen können, um persönliche Erwartungen reflektieren und einschätzen zu lernen (3. und 4. Klasse):</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Erfahrungen mit Tätigkeiten, in denen Fähigkeiten angesprochen werden (kognitive, affektive, psychomotorische), Auseinandersetzung mit Berufsbiographien, kulturelle Thematisierung von Arbeit (Dichtung, Musik, Werkzeug, Kleidung, Sozialformen, ...) (3. und 4. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">persönliche Lebens- und Berufsplanung kritisch reflektieren und überprüfen (Präkonzepte, eigenes Rollenverständnis, geschlechtsspezifische Sozialisation, ...) (3. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Selbstreflexion in Bezug auf Interessen, Neigungen, Fähigkeiten aus den verschiedenen Lebensbereichen (Freizeit, Schule, ...) und Verknüpfung mit der Berufswahl (3. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Veränderbarkeit des Berufswunsches, Berufswunschverlauf (3. und 4. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Anforderungsprofile für berufliche Tätigkeiten und Ausbildungen (3. und 4. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Berufswunsch und Realisierbarkeit im Wirkungsgefüge von zB Eltern, Freundinnen und Freunden, Wirtschaft und Gesellschaft (4. Klasse).</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Arbeit in ihrer vielfältigen Bedeutung und Form als Elementarfaktor für die Menschen und ihren Lebensraum erkennen und ihr einen persönlichen Stellenwert zuordnen können (3. und 4. Klasse):</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Arbeit im unmittelbaren Erlebnisbereich der Schülerinnen und Schüler (3. und 4. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">eigene und die Erfahrung anderer mit Arbeit (3. und 4. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vergleich von Arbeit in verschiedenen Lebens- und Wirtschaftsräumen; Weltwirtschaft und globale Entwicklungen, volkswirtschaftliche Zusammenhänge (Lohn- und Preisentwicklung, Wirtschafts- und Sozialpolitik), europäische Entwicklungen (4. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">die vielfältigen Formen von Arbeit, zB: unbezahlte Arbeit (Hausarbeit, Arbeit für Gemeinschaft und Familie, informeller Sektor) - Erwerbsarbeit, selbstbestimmte Arbeit - fremdbestimmte Arbeit (3. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Arbeit und Gesundheit, Arbeitsbedingungen und Gesundheitssicherung (4. Klasse).</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch Auseinandersetzung mit der Problematik der geschlechtsspezifischen Konzentration auf bestimmte Ausbildungswege und des nach Geschlechtern geteilten Arbeitsmarkts die daraus resultierenden Konsequenzen für die weitere Lebens- und Berufslaufbahn einschätzen lernen (3. und 4. Klasse):</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Stärkung des Selbstwertgefühls, insbesondere von Mädchen, hinsichtlich der Eignung für ein breites Ausbildungs- und Berufsspektrum (3. und 4. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Doppelbelastung von berufstätigen Frauen und Lösungsansätze (3. und 4. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Partnerschaft und Aufgabenteilung in Familie, Ehe und Lebensgemeinschaften (3. und 4. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Rollenverständnis (biologische Rolle, soziale Rolle, Berufsrolle) von Mädchen und Frauen, Knaben und Männern (3. und 4. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">gesetzliche Grundlagen, zB Ehegesetz, Gleichbehandlungsgesetz usw. (3. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Bezahlung, Aufstiegsmöglichkeiten, Wiedereinstiegsproblematik, Teilzeitbeschäftigung, Weiterbildungschancen (4. Klasse).</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Eltern, Funktion der Erziehungsberechtigten als wesentliche Entscheidungsträger einbeziehen (3. und 4. Klasse):</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Reflexion der eigenen Entscheidungsmöglichkeiten innerhalb der Familie (3. und 4. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erschließung von Eltern, Verwandten, Freunden und Freundinnen als Quelle der Unterstützung (4. Klasse).</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>aktuelle Formen sowie die Veränderbarkeit von Arbeit und Berufen erkennen, Entwicklungen einschätzen lernen und eine persönliche Strategie für die eigene Berufs- und Lebensplanung aufbauen können (3. und 4. Klasse):</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Veränderungen und Weiterentwicklung von Arbeit und Berufen unter historischen, politischen, wirtschaftlichen, sozialen, ergonomischen und ökologischen Aspekten (3. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Auswirkungen neuer Technologien auf die verschiedenen Berufs- und Lebensbereiche im Zusammenhang mit Arbeit erforschen (3. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Arbeitslosigkeit als strukturelles Phänomen - mögliche persönliche Strategien und Fördermaßnahmen am Arbeitsmarkt (4. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Interessenvertretungen und Grundlagen des Arbeits- und Sozialrechts (4. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Basisqualifikationen als Ausgangspunkt für Spezialisierungen und Weiterbildungsmöglichkeiten (4. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">steigende Bedeutung von sozialen Kompetenzen (Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, Tragen von Verantwortung usw.) im Berufs- und Wirtschaftsleben (4. Klasse).</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich in den verschiedenen Berufsbereichen zurecht finden lernen, Charakteristika erkennen und nach eigenem Interesse vertiefte Einblicke in ausgewählte Berufe gewinnen (3. und 4. Klasse):</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Berufe nach bestimmten Kriterien Berufsfeldern zuordnen (3. und 4. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">persönlich ausgewählte Berufe und Arbeitsbereiche erkunden, Erkenntnisse ableiten und mit persönlichen Einstellungen und Haltungen in Zusammenhang bringen (3. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">die Arbeits- und Berufswelt erfahren, Realbegegnungen (3. und 4. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">selbstständiges Einholen und kritisches Auseinandersetzen mit berufsrelevanten Informationen (3. und 4. Klasse).</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erwartungshaltungen und Beeinflussungen von außen wahrnehmen, ergründen und in ihrer Wirkung einschätzen lernen (3. und 4. Klasse):</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">äußere Einflüsse auf die Entwicklung des Berufswunsches (3. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">geschlechtsspezifische Vorurteile (Rollenbilder, geschlechtsspezifische Arbeitsteilung usw.) (3. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Lebens- und Berufsbiographien (3. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Statistiken und Datenmaterial zu beruflichen Positionen, Einkommenshöhen, Arbeitsplatz- und Ausbildungsangebot usw. (4. Klasse).</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die vielfältigen Ausbildungswege in Österreich mit ihren besonderen Anforderungen und Bildungsabschlüssen charakterisieren können sowie über Eintritts- und Übertrittsprobleme Bescheid wissen, um einen für sie richtigen Ausbildungsweg zu finden und sich darauf vorbereiten zu können (3. Klasse/2. Semester und 4. Klasse/1. Semester):</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Angebotsprofile und Eingangsvoraussetzungen der weiterführenden Schulen bzw. Schulstufen sowie der Lehre, Inhalte und Abschlüsse (3. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Aufnahmeverfahren der Schulen und Betriebe, zB Tests, Bewerbungen (4. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Kombination von Theorie und Praxis in den Ausbildungswegen (4. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Schulabbruch und daraus resultierende Konsequenzen (4. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Bildungsabschlüsse und Berufschancen (3. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Umstiegsmöglichkeiten und Anrechenbarkeiten, Zugangsbedingungen in weitere aufbauende Ausbildungen (Kolleg, Fachhochschule, ...) exemplarisch kennenlernen (4. Klasse);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Notwendigkeit und Angebote lebensbegleitender Weiterbildung (3. Klasse).</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beratungseinrichtungen, die Hilfe für die Planung der beruflichen Ausbildung anbieten, kennen lernen und das Angebot für sich nutzen können (4. Klasse):</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Schülerberatung, Schulpsychologie; Arbeitsmarktservice, Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer; Projekte, Förderprogramme; sonstige Beratungs- und Informationsquellen.</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>schwierige berufliche Situationen für bestimmte Gruppen erkennen, Zusammenhänge und mögliche Gründe dafür überlegen, Veränderungsmöglichkeiten aufzeigen und diskutieren können (4. Klasse):</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Berufsbiographien (zB Ausländer/innen, Behinderte, ältere Arbeitnehmer/innen);</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">gesetzliche Bestimmungen, zB Ausländerbeschäftigungsgesetz,</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Behinderteneinstellgesetz;</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Förderung des Integrationsgedankens.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">C. FREIGEGENSTÄNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">1. Unterstufe</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>VERTIEFUNG BZW. ERGÄNZUNG EINES PFLICHTGEGENSTANDES</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Lehrpläne der einzelnen Pflichtgegenstände im Abschnitt A mit Ausnahme des Erweiterungsbereiches.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>ALLGEMEINE INTERESSEN- UND BEGABUNGSFÖRDERUNG</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein Freigegenstand zur allgemeinen Interessen- und Begabungsförderung gibt Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, ihre persönlichen Interessen und individuellen Begabungen zu entdecken und ihre Fähigkeiten, Fertigkeiten sowie Kenntnisse in besonderer Weise zu entwickeln, zu entfalten, zu erweitern und zu vertiefen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Aufgaben und Ziele orientieren sich in diesem Zusammenhang an Themen und Tätigkeiten, die sich aus dem Lebensalltag der Schülerinnen und Schüler, aus dem Unterricht in den Pflichtgegenständen sowie aus den Bildungsbereichen ergeben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wesentliches Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung besonders zu fördern. Bedacht ist darauf zu nehmen, dass die Schülerinnen und Schüler ihre kognitiven, affektiven und kreativen Fähigkeiten entfalten können. Wo es von der inhaltlichen Aufgabenstellung her angebracht ist, soll ganzheitliches, angewandtes und forschendes Lernen sowie selbstständiger Bildungserwerb ermöglicht werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die allgemeine Interessen- und Begabungsförderung ist durch ein besonders offenes Lehrstoffkonzept charakterisiert, das weit gehende Freiräume für die Auswahl einzelner Themenbereiche zulässt. Neben den Merkmalen der flexiblen Stoffauswahl und Stoffbegrenzung ist vor allem auch die besondere Rolle schülerorientierter Arbeitsformen hervorzuheben, die im Mittelpunkt der Unterrichtsarbeit stehen sollen und deren Ausbau ein eigenständiges Ziel darstellt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrerin bzw. der Lehrer soll Initiative, Selbstständigkeit, Selbsttätigkeit und Selbstfindung der Schülerinnen und Schüler ebenso wie entsprechende kooperative und kommunikative Prozesse fördern. Bei der Wahl der Themen bzw. der Aufgabenstellungen und der Festlegung der weiteren Umstände (Stoffe, Arbeitsweisen, Organisationsformen, Zeit, Ort, ...) sollen die Schülerinnen und Schüler weitestgehend einbezogen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Folgenden werden die grundsätzlichen Zielstellungen der in Frage kommenden Unterrichtsgegenstände benannt. Die konkrete inhaltliche Ausprägung des Lehrstoffes hat an der Schule zu erfolgen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Spezielle Interessen- und Begabungsförderung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anlass- und bedarfsorientiert sind - entsprechend den Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler - Schwerpunkte aus folgenden Zielstellungen zu wählen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre grundlegenden kommunikativen und kreativen Fähigkeiten erproben und erweitern und dabei die vielfältigen Möglichkeiten der persönlichen Ausdrucksfähigkeit entdecken.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Auseinandersetzung mit sozialen und politischen Fragestellungen sollen sie Verständnis für gesellschaftliche bzw. historische Zusammenhänge sowie verantwortungsbewusstes, tolerantes und demokratisches Verhalten entwickeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Auseinandersetzung mit den Gesetzmäßigkeiten der Natur, mit technologischen Gestaltungsmöglichkeiten und Umweltfragen sollen sie ihre Handlungskompetenz erweitern und ihre Wertvorstellungen weiterentwickeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Methoden der Wahrnehmung und Reflexion ihrer persönlichen Befindlichkeit (seelisch, geistig und körperlich) entwickeln und lernen Wege zu finden, wie sie zu verbessern ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Berufsorientierung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vertiefende Inhalte aus dem Lehrplan der verbindlichen Übung “Berufsorientierung” mit Schwerpunktsetzungen gemäß den Interessen und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Chor:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Freude am Singen, Verständnis für die Musik und die Liebe zu ihr entwickeln. In Verbindung mit dem im Pflichtgegenstand “Musikerziehung” gepflegten Liedgesang ist das einstimmige und das mehrstimmige Lied zu üben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Darstellendes Spiel:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Darstellung ist ein kreativer Prozess, der alle Schülerinnen und Schüler zu erfassen hat. Die Kooperation erstreckt sich dabei auch auf die Vorbereitungsarbeiten, wie etwa Beschaffung und Herstellung von Requisiten, Bühnenbildern, Plakaten oder Einladungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einführung in die Informatik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Sicherheit in der Bedienung von Computern samt Peripheriegeräten, Geläufigkeit bei der Verwendung üblicher Anwendersoftware und grundlegende Kompetenzen im Umgang mit neuen Technologien insgesamt gewinnen und interessensorientierte Arbeiten mit neuen Technologien sowohl individuell als auch im Team durchführen können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ernährung und Haushalt:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen zur Bewältigung von Aufgaben im privaten Haushalt befähigt werden, wobei der Haushalt in seiner Gesamtheit als Versorgungs-, Wirtschafts- und Sozialbereich zu sehen ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Instrumentalunterricht:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Fertigkeiten und Fähigkeiten im Instrumentalspiel erlernen bzw. erwerben, wobei ihnen vielfältige Möglichkeiten des praktischen Musizierens in eigenständiger Betätigung im Solo- und Ensemblespiel eröffnet werden sollen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kurzschrift:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Diktate fehlerfrei und sauber aufnehmen und diese sicher lesen und wortgetreu in Langschrift wiedergeben können. Sie sollen Wendigkeit und Genauigkeit im Erfassen des gesprochenen Wortes erlangen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Maschinschreiben:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen im Zehn-Finger-Blindschreiben (Grundstellung asdf-jklö) fehlerfreies und sauberes Schreiben ohne bestimmte Geschwindigkeit beherrschen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schach:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch das Erlernen des “königlichen Spieles” sollen die Schülerinnen und Schüler logisch-systematisches Denken unter Betonung sachgesetzlicher, ökonomischer und ästhetisch-kreativer Gesichtspunkte entwickeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Spielmusik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch das gemeinsame Spielen auf Musikinstrumenten sollen die Schülerinnen und Schüler Freude am Musizieren und musikalisches Verständnis entwickeln und auf das Hören größerer Musikwerke vorbereitet sein. Bei der Wahl der Instrumente ist nach Möglichkeit auf die Eignung zum Zusammenspiel zu achten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Technisches Werken bzw. Textiles Werken:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Jener Unterrichtsgegenstand, der von den Schülerinnen und Schülern im Zuge der Alternativstellung nicht gewählt wurde, kann hier im unverbindlichen Bereich angeboten werden. Die Inhalte entsprechen dem jeweiligen Pflichtgegenstand, mit Schwerpunktsetzungen gemäß den Interessen und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Verkehrserziehung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen eine kritische und verantwortungsbewusste Einstellung zum Straßenverkehr erwerben und zu bewusstem Wahrnehmen und überlegtem Handeln in Verkehrssituationen fähig sein.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>FREMDSPRACHEN</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Slowenisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Ungarisch, Kroatisch, Slowakisch, Polnisch:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe den Lehrplan des jeweiligen Pflichtgegenstandes “Lebende Fremdsprache” im Abschnitt A mit Ausnahme des Erweiterungsbereiches.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">GEOMETRISCHES ZEICHNEN</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>(am Gymnasium und Wirtschaftskundlichen Realgymnasium)</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe den Lehrplan des Pflichtgegenstandes “Geometrisches Zeichnen” im Abschnitt A mit Ausnahme des Erweiterungsbereiches.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>MUTTERSPRACHLICHER UNTERRICHT</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vorrangiges Bildungsziel für Schülerinnen und Schüler aus zweisprachigen Lebenszusammenhängen ist die Erreichung eines hohen Grades der Zweisprachigkeit (Muttersprache und Deutsch). Da sie zwei Primärsprachen erlernen, ergeben sich grundsätzlich analoge Bildungs- und Lehraufgaben wie im Deutschunterricht. Es wird daher auf die betreffenden Stellen des Lehrplanes für Deutsch verwiesen, spezifische bzw. über den Deutschunterricht hinausgehende Aspekte werden explizit ausgeführt:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der muttersprachliche Unterricht soll helfen,</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>über die Förderung einer positiven Einstellung zur Zweisprachigkeit die Identität zu stärken und den Integrationsprozess zu unterstützen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>über die Auseinandersetzung mit der Herkunft und der aktuellen Lebenswelt sowie der Aufarbeitung der bikulturellen/zweisprachigen Erfahrungen Brücken zwischen Kulturen und Generationen zu schlagen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beiträge des muttersprachlichen Unterrichts sind analog jenen des Deutschunterrichts.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft (zusätzlicher Beitrag):</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auseinandersetzung und Bewusstmachen von Gemeinsamem und Unterschiedlichem, von Eigenem und Fremdem und schließlich von Interferenzen zwischen den beteiligten Sprachen und Kulturen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Grund der Gemeinsamkeiten der Didaktik des muttersprachlichen Unterrichts mit dem Deutschunterricht wird auf die entsprechenden Passagen im Lehrplan für Deutsch verwiesen. Darüber hinaus sind noch weitere Überlegungen zu berücksichtigen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprach- und kulturübergreifendes, fächerübergreifendes Arbeiten, Lernen an und in (interkulturellen) Projekten soll gegenseitiges Verständnis und Toleranz fördern und entwickeln und somit integrative Prozesse unterstützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Erreichung der Zweisprachigkeit ist die inhaltliche und methodische Verknüpfung bzw. Koordination mit dem Deutschunterricht notwendig und sinnvoll.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für das Herausarbeiten von Gemeinsamem und Unterschiedlichem, von Berührungen und Kontakten (in Geschichte, Kultur, Literatur und Sprache) sind kontrastive Verfahren anzuwenden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der heterogenen Sprachkompetenz der Schülerinnen und Schüler kann durch verschiedene Lernformen (selbsttätiges Lernen, Lernen im Tandem oder in Gruppen, Projektlernen, ...) begegnet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Da die Beherrschung der Muttersprache die Basis für den Erwerb von Fremdsprachen darstellt, ist Koordination mit dem Fremdsprachenunterricht notwendig. Kontrastive Reflexionen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie Interferenzen zwischen dem Deutschen, der Muttersprache und der Fremdsprache sind geeignet, Verwechslungen hintanzuhalten und den Lernertrag zu sichern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Inhaltliches Reproduzieren von verschiedenen Textsorten in der Muttersprache sowie in Deutsch (schriftlich wie mündlich) sind geeignet, für Interferenzen zu sensibilisieren und sie schließlich zu vermeiden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vermittlung eines grundlegenden philosophischen Rüstzeugs - Einführung in die Verwendung von Wörterbüchern, morphologischen Tabellen und Nachschlagewerken - bereits vom Beginn des muttersprachlichen Unterrichts an ist geeignet, die Selbstständigkeit und Sicherheit vor allem bei schriftlichen Arbeiten und beim (inhaltsbezogenen) Lesen zu fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Einstellung der Schülerinnen und Schüler zu ihrer Muttersprache sowie zum Deutschen ist auf Grund der jeweiligen Sozialisationsbedingungen unterschiedlich. Ähnlich verhält es sich bei den sprachlichen Voraussetzungen. Daher kann der Lehrstoff nur bedingt nach Klassen bzw. Schulstufen eingeteilt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Über den Deutschunterricht hinausgehende Aufgabenbereiche sind:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwicklung und Festigung einer funktionalen schriftlichen wie mündlichen Zweisprachigkeit in verschiedensten Situationen, Anwendungsbereichen und funktionalen Stilen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sensibilisierung für sprachliche Richtigkeit (bei der Aussprache, bei der Rechtschreibung, in der Grammatik, Syntax und Semantik, Lexik, in der Stilistik), insbesondere vor dem Hintergrund der Interferenzen zwischen der Muttersprache und dem Deutschen auf der Basis der Reflexion und Analyse über die eigene Sprachverwendung (der Muttersprache und des Deutschen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erweiterung der Begiffsbildung und des Fachwortschatzes mit dem Ziel einer ausgeglichenen sprachlichen Entwicklung.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Sprachbetrachtung soll zum Erkennen von Sprachstrukturen und zum Sprachvergleich (zB Ausdruck der Zeit, Handlungsverlauf, Rektion, Phraseologie) hinführen. Die Reflexion über Sprechakte und Redemittel, über Verwendungszusammenhänge (Sprachpragmatik), soll zu einer bewussten Sprachverwendung und gewählten Ausdrucksweise in der Muttersprache und im Deutschen führen und nachlässiges Sprachmischen verhindern helfen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kompetenz in der Muttersprache erfordert ein Grundwissen über die Literatur, Landes- und Kulturkunde des Herkunftslandes, zweisprachige Kompetenz setzt voraus, dass die beteiligten Sprachen und Kulturen von den Schülerinnen und Schülern zueinander in Beziehung gesetzt werden können.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Kommunikation:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwicklung der sprachlichen Darstellung eigener Erfahrungen, Gefühle, Meinungen, Verfassen von sachbezogenen Texten und Konfrontation der Ausdrucksformen mit dem Deutschen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sicherung der Rechtschreibung, Hintanhalten von Interferenzen mit dem Deutschen durch sprachliche Sensibilisierung.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mündliche Kommunikation:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erweiterung der Sprechfähigkeit und des Inventars des Sprachhandelns unter Bezugnahme auf eine Vielfalt von soziokommunikativen Situationen (situatives Sprachhandeln).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sensibilisierung für den Einsatz von sprachlichen Registern in der Muttersprache im Vergleich zum Deutschen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lesefertigkeit:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lust am Lesen entwickeln, Vergleiche und Berührungspunkte mit der deutschsprachigen Literatur suchen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vergleich von muttersprachlichem Original und deutscher Übersetzung.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Nachdenken über Sprechen und Sprache (Muttersprache und Deutsch) zur Festigung des Sprachbewusstseins und Förderung der Sicherheit des Sprachgebrauchs.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sich bewusst machen und versprachlichen, in welchen Sprachen sich die Lebenswelten der Schülerinnen und Schüler widerspiegeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sensibilisierung für das Phänomen der Sprachmischung mit dem Ziel, Interferenzen leichter zu bewältigen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">2. Oberstufe</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">LEBENDE FREMDSPRACHE</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">(Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch,</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Tschechisch, Slowenisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Ungarisch,</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Kroatisch, Slowakisch, Polnisch)</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Lebende Fremdsprache.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Umgang mit der ersten, gegebenenfalls auch mit einer zweiten lebenden Fremdsprache gewonnenen Erfahrungen und erworbenen Lernstrategien sind für die weitere Fremdsprache im Freigegenstand zu nutzen (Tertiärspracheneffekt).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für Schularbeiten ist dem Abschnitt “Leistungsfeststellung” des Dritten Teiles zu entnehmen. Die Verwendung von Wörterbüchern bei Schularbeiten ist nach Maßgabe der Aufgabenstellungen zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wird die Fremdsprache als Mehrklassenkurs geführt, so ist im Hinblick auf die verschiedenen von den Schülerinnen und Schülern mitgebrachten Voraussetzungen der Lehrstoff entsprechend zu gliedern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Lebende Fremdsprache.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzniveaus und Lernjahre</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die kommunikativen Teilkompetenzen, die Schülerinnen und Schüler im Freigegenstand erwerben sollen, folgen ebenfalls den international standardisierten Kompetenzniveaus des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (ERS) des Europarates.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die folgende Zuordnung von Kompetenzniveaus und Lernjahren gibt die Grundanforderungen an, die für alle Schülerinnen und Schüler einer bestimmten Lernstufe gelten; vorangehende Niveaus sind dabei stets vorauszusetzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wird verschiedenen Lernjahren das gleiche Kompetenzniveau zugeordnet, so sind die Fertigkeiten dieses Niveaus im höheren Lernjahr durch eine Ausweitung der kommunikativen Situationen, der Themenbereiche und Textsorten entsprechend zu vertiefen und zu festigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nach dem 1. Lernjahr (5. Klasse)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen: A1</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lesen, Schreiben: A2</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nach dem 2. Lernjahr (6. Klasse)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen, Schreiben: A2</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nach dem 3.und 4. Lernjahr (8. Klasse)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen: B1</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schreiben: B1 und darüber hinaus argumentative Formen des Schreibens</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lesen: B2</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>LATEIN</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, didaktische Grundsätze und Lehrstoff:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan des Pflichtgegenstandes Latein ist sinngemäß anzuwenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Mehrstufenkursen ist im Hinblick auf die verschiedenen von den Schülerinnen und Schülern mitgebrachten Voraussetzungen der Lehrstoff entsprechend zu gliedern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>GRIECHISCH</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, didaktische Grundsätze und Lehrstoff:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan des Pflichtgegenstandes Griechisch ist sinngemäß anzuwenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Mehrstufenkursen ist im Hinblick auf die verschiedenen von den Schülerinnen und Schülern mitgebrachten Voraussetzungen der Lehrstoff entsprechend zu gliedern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie für den Freigegenstand Latein.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>DARSTELLENDE GEOMETRIE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, didaktische Grundsätze und Lehrstoff:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan des entsprechenden Pflichtgegenstandes ist sinngemäß anzuwenden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>MUTTERSPRACHLICHER UNTERRICHT</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Da Zweisprachigkeit als Sonderfall der Mehrsprachigkeit angesehen wird, ist als vorrangiges Bildungsziel das Erreichen eines möglich hohen Kompetenzniveaus in der Muttersprache anzustreben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der muttersprachliche Unterricht soll,</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die muttersprachlichen und interkulturellen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler positiv stärken und weiter ausbauen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch stetes Bewusstmachen des positiven Potentials, das zweisprachigen Menschen innewohnt, die Identität und Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler stärken</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die bereits vorhandenen soziolinguistischen und pragmatischen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler nutzen und ihnen ihre Rolle als Brückenfunktionen in der Gesellschaft bewusst machen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Lehrplan des Pflichtgegenstandes Deutsch.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das tatsächliche Erreichen des jeweiligen Kompetenzniveaus wird individuell unter-schiedlich sein. Es ist abhängig vom vorausgegangenen individuellen Entwicklungsprozess der Zweisprachigkeit bzw. vom schulischen und außerschulischen Spracherwerb und von den Erfahrungen mit den Kulturen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Davon ausgehend ist der jeweilige Stand der schriftlichen und mündlichen Kompetenzen auszubauen und die Sprachbetrachtung zum Erkennen von sprachlichen Strukturen in der Muttersprache und im Vergleich zum Deutschen (Interferenzen) zu schulen. Binnendifferenzierende Maßnahmen sind zur Stärkung und Förderung bei Bedarf einzusetzen. Dem Ausbau der Kulturkompetenz durch Beschäftigung mit Landes- und Kulturkunde und Literatur unter Einbeziehung der Traditionen ist zentrale Bedeutung im muttersprachlichen Unterricht beizumessen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wörterbücher und Recherchiermittel jeglicher Art sind so früh wie möglich einzusetzen und der sichere Gebrauch und Umgang mit diesen ist zu schulen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzniveaus des Europäischen Referenzrahmens (ERS)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die kommunikativen Teilkompetenzen, die Schülerinnen und Schüler im Laufe der Oberstufe erwerben sollen, folgen den international standardisierten Kompetenzniveaus des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (ERS) des Europarates und umfassen die Beschreibungen des Rasters zu den Fertigkeitsbereichen Hören, Lesen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängend Sprechen und Schreiben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>und 6. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kompetenzniveau C1: Die Schülerinnen und Schüler können ein breites Spektrum anspruchsvoller längerer Texte verstehen und auch implizite Bedeutungen erfassen. Sie können sich spontan und fließend zu verschiedenen Themen in der Muttersprache ausdrücken. Sie können ihre Sprache im gesellschaftlichen Leben wirksam und flexibel gebrauchen. Sie können sich klar und strukturiert zu komplexen Sachverhalten äußern und verschiedene Mittel zur Textverknüpfung angemessen verwenden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>und 8. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kompetenzniveau C2: Die Schülerinnen und Schüler können praktisch alles, was sie lesen oder hören, mühelos verstehen. Sie können Informationen aus verschiedenen schriftlichen und mündlichen Quellen zusammenfassen und dabei Begründungen und Erklärungen in einer zusammenhängenden Darstellung wiedergeben. Sie können sich spontan, sehr flüssig und sehr genau ausdrücken und auch bei komplexen Sachverhalten feinere Bedeutungsnuancen deutlich machen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">D. UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">1. Unterstufe</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>VERTIEFUNG BZW. ERGÄNZUNG EINES PFLICHTGEGENSTANDES</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Lehrpläne der einzelnen Pflichtgegenstände im Abschnitt A mit Ausnahme des Erweiterungsbereiches.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>ALLGEMEINE INTERESSEN- UND BEGABUNGSFÖRDERUNG</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Abschnitt C (Freigegenstände).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>MUTTERSPRACHLICHER UNTERRICHT</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Abschnitt C (Freigegenstände).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>2. Oberstufe</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Abschnitt C (Freigegenstände) mit folgender Ergänzung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>„DEUTSCH ALS ZWEITSPRACHE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die für schulisches Fortkommen und persönliche Entwicklung notwendige Sprach- und Lesekompetenz erwerben und festigen sowie ihre Kommunikationsfähigkeit in Deutsch verfeinern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>unter Berücksichtigung der kommunikativen Angemessenheit der Redemittel sowie der formalen Richtigkeit unterschiedliche alltägliche und aus ihrer Lebenswelt resultierende Sprechakte realisieren können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>schrittweise unter besonderer Beachtung der Regelhaftigkeit die Standardsprache gewandt schriftlich und mündlich einsetzen können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>aus Texten persönlich und für den Lernkontext relevante Informationen entnehmen und diese dann situationsgerecht verarbeiten können.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese Grundsätze können sowohl als Orientierung für den regulären Deutschunterricht als auch für den Förderunterricht für Schülerinnen und Schüler mit anderer Erstsprache als Deutsch dienen. In erster Linie sind sie aber auf ein unterstützendes Sprachtraining für Schülerinnen und Schüler mit anderer Erstsprache als Deutsch anzuwenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler und auf Schwierigkeiten, die sich aus den Unterschieden zu ihrer jeweiligen Muttersprache ergeben, ist durch geeignete Individualisierungsmaßnahmen einzugehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Einschätzung der individuellen Lernfähigkeit von Schülerinnen und Schülern mit anderer Erstsprache ist immer ein Missverhältnis zwischen vorhandenen Möglichkeiten und tatsächlicher Ausdrucksfähigkeit zu berücksichtigen. Daher sind sowohl vielfältige Zugänge zu kommunikativen Realsituationen als auch Möglichkeiten einer kontinuierlichen Reflexion und behutsamen Fehlerkorrektur zu schaffen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Einschätzung der tatsächlichen Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler ist zu berücksichtigen, dass diese nur einen Teil ihrer tatsächlichen Erfahrungs- und Erlebniswelt in der für sie fremden Sprache wiedergeben können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schulung der mündlichen und schriftlichen Ausdrucksfähigkeit hat einen Schwerpunkt im Unterricht von Deutsch als Zweitsprache zu bilden. Die Konzentration auf die Entwicklung der mündlichen und schriftlichen Kompetenz entspricht den didaktischen Grundsätzen des regulären Deutsch-Unterrichts, der diese beiden Kompetenzen als wesentliche Faktoren für Persönlichkeitsbildung, Handlungskompetenz im privaten und öffentlichen Bereich, berufliche Tätigkeit und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben bezeichnet.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darüber hinaus ist auch auf die normative Sprachrichtigkeit im Sinne eines unterstützenden Sprachtrainings Deutsch besonderer Wert zu legen. Grammatikwissen unterstützt den schriftlichen und mündlichen Texterstellungsprozess und die Textkompetenz, fördert die Orientierung in den Systemen anderer Sprachen und befähigt zur kritischen Analyse von sprachlichen Erscheinungen. Auszugehen ist dabei von Themen aus der Realität der Schülerinnen und Schüler (vgl. den Lehrplan des Pflichtgegenstandes Deutsch, Didaktische Grundsätze).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schriftliche Kommunikation: vorbereitendes Training für Textzusammenfassung und Beschreibung sowie Heranführen an die Produktion sachorientierter Textsorten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Mündliche Kommunikation: phonetisch bewusste Verwendung der Standardsprache; formal korrektes Zusammenfassen von Gelesenem und Gehörtem und dessen Wiedergabe aus dem Gedächtnis</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wortschatzübungen zu Themenbereichen aus Alltag, Lebenswelt und Beruf</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erweiterung von Lese- und Hörverständnis mit Hilfe authentischer Texte (Steigerung des sinnhaften Textverstehens)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Normative Sprachrichtigkeit: Training und Sicherung der korrekten Orthografie, differenzierte Auswahl problematischer Rechtschreibbereiche; Training und Sicherung der zentralen Sprachstrukturen des Deutschen, insbesondere vertiefendes Training der Deklination und Konjugation</listelem></strichliste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schriftliche Kommunikation: vorbereitendes Training zum Verfassen von Gebrauchstexten (Dokumentation, Protokoll, Alltagsschriftverkehr); schrittweises Heranführen an das Strukturieren und Argumentieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Mündliche Kommunikation: Phonetisch bewusste Verwendung der Standardsprache; Übungen zur Wortschatzerweiterung zu ausgewählten Themen; Rollenspiel zur Argumentation mit vorbereiteten Strukturen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erweiterung von Lese- und Hörverständnis mit Hilfe authentischer Texte (Steigerung des sinnhaften Textverstehens)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Normative Sprachrichtigkeit: vertiefendes Training zu ausgewählten Kapiteln der Orthografie und Problembereichen der Sprachstruktur des Deutschen</listelem></strichliste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schriftliche Kommunikation: Erarbeiten von Strukturen für komplexes Argumentieren und Appellieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Mündliche Kommunikation: phonetisch bewusste Verwendung der Standardsprache; situationsadäquate Verwendung des Fachwortschatzes</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erweiterung von Lese- und Hörverständnis mit Hilfe authentischer Texte (Steigerung des sinnhaften Textverstehens)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Normative Sprachrichtigkeit: vertiefendes Training zu ausgewählten Kapiteln der Grammatik und Stilistik“</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">E. FÖRDERUNTERRICHT</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>1. Unterstufe</b></absatz><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Siehe zweiter Teil Abschnitt “Förderunterricht</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>2. Oberstufe</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff, didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ziel des Förderunterrichtes ist die Wiederholung und Einübung des vorauszusetzenden oder des im Unterricht des betreffenden Pflichtgegenstandes der betreffenden Klasse durchgenommenen Lehrstoffes für Schüler, die beim Übertritt in die allgemeinbildende höhere Schule oder in der Anfangsstufe (bzw. in der Unterstufe) des betreffenden Pflichtgegenstandes auf Schwierigkeiten stoßen. Dabei ist vorauszusetzen, daß es sich um an sich geeignete und leistungswillige Schüler handelt, die vorübergehend von einem Leistungsabfall betroffen oder bedroht sind.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Förderunterricht darf grundsätzlich nicht zur Ausweitung, Ergänzung oder Vertiefung des Unterrichtes im betreffenden Pflichtgegenstand verwendet werden.</absatz></abschnitt></nutzdaten><layoutdaten paperf="7" paperh="841.95" paperw="595.35" margl="85.05" margr="85.05" margt="85.05" margb="85.05" headerd="28.35" footerd="65.2" gutter="0" gutterpos="0" deftab="35.4" /></risdok>