Kurztitel

Lehrpläne - allgemeinbildende höhere Schulen

Kundmachungsorgan

BGBl. Nr. 88/1985 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 321/2006

§/Artikel/Anlage

Anl. 1/w

Inkrafttretensdatum

01.09.2006

Außerkrafttretensdatum

12.08.2008

Beachte

Klassenweise gestaffeltes In-Kraft-Treten:

vgl. Art. III § 2 Abs. 10 Z 3.

Text

Anlage A/w

LEHRPLAN DES WERKSCHULHEIMS

ERSTER TEIL

ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL

Wie Anlage A, unter Bedachtnahme auf die besondere Berücksichtigung der handwerklichen Ausbildung in der Oberstufe.

 

ZWEITER TEIL

ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE

Wie Anlage A.

 

DRITTER TEIL

SCHUL- UND UNTERRICHTSPLANUNG

Wie Anlage A.

 

VIERTER TEIL

STUNDENTAFELN

1. Unterstufe

1.

Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:

 

--------------------------------------------------------------------

                                                            Lehrver-

Pflichtgegenstände    Klassen und Wochenstunden    Summe *1) pflich-

                                                     Unter-   tungs-

                    1. Kl.  2. Kl.  3. Kl.  4. Kl.   stufe    gruppe

                                                              *1a)

--------------------------------------------------------------------

Religion ...........    2       2       2       2       8     (III)

Deutsch ............                                  15-21   (I) *2)

Lebende

  Fremdsprache:

  Englisch .........                                  12-18   (I) *2)

Latein .............    -       -                      7-11   (I)

Geschichte und

  Sozialkunde ......                                   5-10   (III)

Geographie und

  Wirtschaftskunde .                                   7-12   (III)

Mathematik .........                                 13-18   (II) *2)

Geometrisches

  Zeichnen .........                                   2-3    (III)

Biologie und

  Umweltkunde ......                                   7-12   III

Chemie .............                                   3-5    (III)

Physik .............                                   5-9    (III)

Musikerziehung .....                                   6-11   (IVa)

Bildnerische

  Erziehung ........                                   7-12   (IVa)

Technisches Werken )                                10 + 102a)  IV

Textiles Werken .. )                    -       -

Bewegung und Sport .                                  13-19   (IVa)

--------------------------------------------------------------------

Verbindliche Übungen

Berufsorientierung ..   -     0-1    0-1    1-2     1-4 *3)   III

sonstige ............  0-1    0-1    0-1    0-1     0-4

--------------------------------------------------------------------

Gesamtwochenstundenzahl   31-33   33-35   33-36   33-36   132-139

--------------------------------------------------------------------

*1) Die in der Stundentafel ausgewiesenen Freiräume dürfen gegenüber der Spalte „Summe Unterstufe” der Stundentafel gemäß Z 2 nur um insgesamt acht Stunden abweichen.

*1a) Soweit im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen in diesem Lehrplan nicht enthaltene Unterrichtsgegenstände geschaffen werden oder Teile des Kernbereiches in andere oder neue Pflichtgegenstände verlagert werden, hat die Einstufung sich grundsätzlich nach bereits eingestuften Unterrichtsgegenständen der Stundentafel zu orientieren als auch nach folgenden Kriterien zu erfolgen: Sprachliche Unterrichtsgegenstände mit Schularbeiten I (ohne Schularbeiten II); mathematische Unterrichtsgegenstände mit Schularbeiten II (ohne Schularbeiten III); Spezielle Interessen- und Begabungsförderung, Unterrichtsgegenstände mit stärkerer wissensorientierter Ausrichtung III (mit Schularbeiten II); Instrumentalunterricht, gestalterisch-kreative Gegenstände (soweit sie nicht unter die Lehrverpflichtungsgruppe IVa fallen) sowie Verkehrserziehung IV; Unterrichtsgegenstände der Bewegungserziehung sowie musisch-kreative Unterrichtsgegenstände IVa; Unterrichtsgegenstände mit starker praxisbezogener Ausrichtung und hohem Übungsanteil, Gegenstände wie Darstellendes Spiel, Schach, Chor, Spielmusik, Maschinschreiben und Kurzschrift V; hauswirtschaftliche Unterrichtsgegenstände VI. Bei der Kombination von Pflichtgegenständen richtet sich die Einstufung nach dem überwiegenden Anteil.

*2) Im Falle einer Teilung gemäß § 6 Abs. 1 Z 14 der Eröffnungs- und Teilungszahlenverordnung, BGBl. Nr. 86/1981, in der jeweils geltenden Fassung, während der Einstiegsphase gebührt für die wegen der Teilung anfallenden zusätzlichen Lehrerstunden Lehrverpflichtungsgruppe III.

*2a) In der 1. und 2. Klasse Technisches und Textiles Werken als alternativer Pflichtgegenstand mit zehn Wochenstunden, in der 3. und 4. Klasse nur Technisches Werken mit insgesamt zehn Wochenstunden.

*3) Kann auch geblockt oder integriert in den Unterricht von Pflichtgegenständen geführt werden.

*4) Bei integrativer Führung: Wie der jeweilige Pflichtgegenstand.

 

Freigegenstände, unverbindliche Übungen, Förderunterricht:

Wie Anlage A.

 

2.

Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:

 

 

____________________________________________________________________

Pflicht-          Klassen und Wochenstunden      Summe   Lehrver-

gegenstände                                      Unter-  verpflich-

                 1. Kl.  2. Kl.  3. Kl.  4. Kl.  stufe   tungsgruppe

____________________________________________________________________

Religion ........   2       2       2       2      8        (III)

Deutsch .........   4       4       4       4     16         (I) *1)

Lebende

Fremdsprache:

Englisch ........   4       4       3       3     14         (I) *1)

Latein ..........   -       -       5       4      9         (I)

Geschichte und

Sozialkunde  ....   2       2       -       2      6        (III)

Geographie und

Wirtschafts-

kunde ...........   2       1       2       2      7        (III)

Mathematik ......   4       4       3       3     14        (II) *1)

Geometrisches

Zeichnen ........   -       -       -       2      2        (III)

Biologie und

Umweltkunde .....   3       4       -       -      7         III

Chemie ..........   -       -       3       -      3        (III)

Physik ..........   -       1       2       2      5        (III)

Musikerziehung ..   2       2       2       1      7        (IVa)

Bildnerische

Erziehung .......   2       2       2       2      8        (IVa)

Technisches     )

Werken *2) .....)                   4       6

Textiles        )   5       5

Werken *2) .....)                   -       -    10+10         IV

Bewegung und

Sport ...........   4       4       3       3     13        (IVa)

Verbindliche

Übung

Berufs-

orientierung ....                         x *3)   x *3)     III *4)

____________________________________________________________________

Gesamtwochen-

stundenzahl .....  34      35      35      35    139

 

---------------------------------------------------------------------

*1) Im Falle einer Teilung gemäß § 6 Abs. 1 Z 14 der Eröffnungs- und Teilungszahlenverordnung, BGBl. Nr. 86/1981, in der jeweils geltenden Fassung, während der Einstiegsphase gebührt für die wegen der Teilung anfallenden zusätzlichen Lehrerstunden Lehrverpflichtungsgruppe III.

*2) In der 1. und 2. Klasse als alternativer Pflichtgegenstand. *3) In der 3. und 4. Klasse je 32 Jahresstunden integriert in den Unterricht von Pflichtgegenständen.

*4) Bei integrativer Führung: Wie der jeweilige Pflichtgegenstand.

 

Freigegenstände, unverbindliche Übungen, Förderunterricht:

Wie Anlage A.

 

2. Oberstufe

 

____________________________________________________________________

a) Pflicht-       Klassen und Wochenstunden        Summe    Lehrver-

gegenstände für                                    ober-    pflich-

die gymnasiale                                     stufe    tungs-

Ausbildung      5. Kl. 6. Kl. 7. Kl. 8. Kl. 9. Kl.          gruppe

____________________________________________________________________

Religion ........   2     2     2     2     2      10       (III)

Deutsch .........   3     3     2     3     3      14        (I)

Lebende

Fremdsprache:

Englisch ........   3     3     3     2     3      14        (I)

Latein ..........   4     4     3     -     -      11        (I)

Geschichte und

Sozialkunde/

Politische

Bildung .........   -     2     2     -     3       7        III

Geographie und

Wirtschafts-

kunde ...........   3     2     2     -     -       7       (III)

Mathematik ......   3     3     3     2     3      14        (II)

Biologie und

Umweltkunde .....   2     2     2     -     -       6        III

Chemie ..........   -     -     -     2     2       4       (III)

Physik ..........   -     2     2     -     3       7       (III)

Darstellende

Geometrie .......   -     -     -     1     3       4        (II)

Psychologie und

Philosophie .....   -     -     -     2     2       4        III

Informatik ......   2     -     -     -     -       2         II

Musikerziehung .)

Bildnerische    )   -    2 *)  2 *)  2 *)  2 *)     8       (IVa)

Erziehung ......)

Bewegung und

Sport ...........   2     2     2     2     2      10       (IVa)

____________________________________________________________________

Summe der

Pflichtgegen-

stände ..........  24    27    25    18    28     122

                        ----------------------

____________________________________________________________________

b) Wahlpflicht-

gegenstände                       8                 8

                 Gesamtwochenstundenzahl a) + b)  130

 

  *) Alternative Pflichtgegenstände

 

____________________________________________________________________

                                                         Lehrer-

                                               Summe      pflicht-

                          Wochenstunden         Ober-     tungs-

                    6. Kl. 7. Kl. 8. Kl. 9. Kl. stufe     gruppe

b) Wahlpflichtgegenstände

_____________________________________________________________________

aa) Lebende

     Fremd-

     sprache ....   -       -       3       3       6     (I)

     Informatik .  (2)     (2)     (2)     (2)      6     II

     Musik-

     erziehung/

     Bild-

     nerische

     Erziehung ..  (2)     (2)     (2)     (2)      6    (IVa)

bb) (Anm: subb lit. bb) nicht darstellbar)

____________________________________________________________________

*1) Für die Reifeprüfung müssen die Wahlpflichtgegenstände über zwei

Jahre gewählt werden.

___________________________________________________________________

c) Pflicht-              Wochenstunden                  Lehr-

gegenstände für                                          verpflich-

die Handwerks-       5.     6.      7.      8.           tungs-

ausbildung        Klasse  Klasse  Klasse  Klasse  Summe  gruppe

____________________________________________________________________

Werkstätte

Elektronik ......   10       11        15        13      49     (Va)

Mechatronik .....   10       10        15        14      49     (Va)

Tischlerei ......   11       11        15        15      52     (Va)

Fachkunde

Elektronik ......    5        4         3         3      15       I

Mechatronik .....    4        3         2         1      10       I

Tischlerei ......    2        2         1         1       6       I

Konstruktions-

lehre

Elektronik ......    2                                    2       I

Mechatronik .....    2        2         2         1       7       I

Tischlerei ......    3        2         2         1       8       I

Betriebswirt-

schaftslehre ....                                 3       3      III

____________________________________________________________________

           Summe 17/16/16  15/15/15  18/19/18  19/19/20  69

 

d)

Freigegenstände

Wie Anlage A.

 

e)

Unverbindliche Übungen

Wie Anlage A.

 

FÜNFTER TEIL

LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT

Siehe Anlage A.

 

SECHSTER TEIL

LEHRPLÄNE DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE

Wie Anlage A für das Gynmasium, mit folgenden Abweichungen:

 

A. PFLICHTGEGENSTÄNDE

1. Unterstufe

Wie Anlage A für das Gymnasium, mit folgenden Abweichungen:

 

GESCHICHTE UND SOZIALKUNDE

Lehrstoff:

Wie Anlage A für das Gymnasium, mit sinngemäßer Aufteilung des Lehrstoffes.

 

LEBENDE FREMDSPRACHE (Englisch)

Didaktische Grundsätze:

Die Abweichungen in der Stundensumme sind unter Beachtung der allgemeinen Zielstellungen des Gegenstandes in der Bildungs- und Lehraufgabe sowie unter Bedachtnahme auf die übrigen didaktischen Grundsätze zu berücksichtigen.

 

LATEIN

Didaktische Grundsätze:

Die Abweichungen in der Stundensumme sind unter Beachtung der allgemeinen Zielstellungen des Gegenstandes in der Bildungs- und Lehraufgabe sowie unter Bedachtnahme auf die übrigen didaktischen Grundsätze zu berücksichtigen.

 

GEOMETRISCHES ZEICHNEN

Bildungs- und Lehraufgabe:

Wie Anlage A für das Realgymnasium.

 

BIOLOGIE UND UMWELTKUNDE

Lehrstoff:

Wie Anlage A mit sinngemäßer Aufteilung des Lehrstoffes.

 

CHEMIE

Didaktische Grundsätze:

Die Abweichungen in der Stundensumme sind unter Beachtung der allgemeinen Zielstellungen des Gegenstandes in der Bildungs- und Lehraufgabe sowie unter Bedachtnahme auf die übrigen didaktischen Grundsätze zu berücksichtigen und va. für Schülerexperimente zu nutzen.

 

TECHNISCHES WERKEN/TEXTILES WERKEN

Lehrstoff:

Entsprechnd der hohen Wochenstundenzahl und der Aufgabe des Werkschulheims sind umfangreiche und realitätsbezogene Projekte durchzuführen.

 

Didaktische Grundsätze:

Im Hinblick auf die weiterführende Handwerksausbildung soll die Designpädagogik durchlaufendes Unterrichtsprinzip sein.

 

TECHNISCHES WERKEN

Wie Anlage A für das Realymnasium mit folgender Abweichung:

 

Lehrstoff:

3.

Klasse:

Schwerpunkte:

Maschinentechnik und Produktgestaltung.

 

4.

Klasse:

Schwerpunkte:

Maschinentechnik und Produktgestaltung.

 

Maschinentechnik:

Bau von Arbeits- und Energiemaschinen nach Werkzeichnung.

 

Produktgestaltung:

Bau eines Musikinstruments.

 

Didaktische Grundsätze:

Im Hinblick auf die weiterführende Handwerksausbildung auf der Oberstufe soll die Designpädagogik durchgehendes Unterrichtsprinzip sein.

 

BEWEGUNG UND SPORT

Didaktische Grundsätze:

Die Abweichungen in der Stundensumme sind unter Beachtung der allgemeinen Zielstellungen des Gegenstandes in der Bildungs- und Lehraufgabe sowie unter Bedachtnahme auf die übrigen didaktischen Grundsätze zu berücksichtigen.

 

2. OBERSTUFE

a) Pflichtgegenstände

Wie Anlage A für das Gymnasium, mit folgenden Abweichungen:

Besonders zu berücksichtigen ist die zusätzliche 9. Klasse in der Oberstufe. Dies trifft vor allem auf die Gegenstände zu, die Abweichungen in der Stundensumme aufweisen: Deutsch, Lebende Fremdsprache: Englisch, Latein sowie Musikerziehung/Bildnerische Erziehung sowie Bewegung und Sport. Die Lehrstoffe sind in diesen Gegenständen auf fünf (vier bzw. drei) Schuljahre zu verteilen, unter Berücksichtigung der allgemeinen Zielstellungen des jeweiligen Gegenstandes in der jeweiligen Bildungs- und Lehraufgabe sowie unter Bedachtnahme auf die didaktischen Grundsätze. In den Gegenständen Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung sowie Geographie und Wirtschaftskunde sind die Lehrstoffe so zu verteilen, dass sie in drei Schuljahren behandelt werden können.

 

DEUTSCH

Didaktische Grundsätze:

Die allgemeine Schularbeitenregelung 5. bis 7. Klasse gilt hier für die 5. bis 8. Klasse, die der 8. Klasse für die 9. Klasse.

 

LEBENDE FREMDSPRACHE (Englisch)

Didaktische Grundsätze:

Die allgemeine Schularbeitenregelung 5. bis 7. Klasse gilt hier für die 5. bis 8. Klasse, die der 8. Klasse für die 9. Klasse.

 

GEOGRAPHIE UND WIRTSCHAFSKUNDE

Didaktische Grundsätze:

Auf die Querverbindungen zur Betriebswirtschaftslehre ist besonderes Augenmerk zu richten.

 

MATHEMATIK

Lehrstoff:

Wie Anlage A für das Realgymnasium.

 

Didaktische Grundsätze:

Die allgemeine Schularbeitenregelung 5. bis 7. Klasse gilt hier für die 5. bis 8. Klasse, die der 8. Klasse für die 9. Klasse.

 

PHYSIK

Didaktische Grundsätze:

Auf die Querverbindungen zur Fachkunde der einzelnen Ausbildungszweige ist besonderes Augenmerk zu richten.

 

DARSTELLENDE GEOMETRIE

Lehrstoff:

Wie Anlage A für das Realgymnasium.

 

Didaktische Grundsätze:

Die allgemeine Schularbeitenregelung 7. und 8. Klasse gilt hier sinngemäß für die 8. und 9. Klasse.

 

b) Wahlpflichtgegenstände

aa)

zusätzlich als alternative Pflichtgegenstände in der Oberstufe

 

Wie Anlage A mit folgenden Abweichungen:

 

LEBENDE FREMDSPRACHE

(Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch,

Tschechisch, Slowenisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Ungarisch,

Kroatisch)

Lehrstoff:

 

Nach dem 2. Lernjahr (9. Klasse):

Hören, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen, Schreiben, Lesen: A2

 

bb)

zur Vertiefung und Erweiterung des Bildungsinhaltes von

Pflichtgegenständen

 

Wie Anlage A mit dem Zusatz, dass die Wahl der Gegenstände Latein, Geographie und Wirtschaftskunde sowie Biologie und Umweltkunde ist nur für die 8. und 9. Klasse zulässig ist.

 

c)

Pflichtgegenstände für die Handwerksausbildung

 

aa) Elektronik

ELEKTRONIK

WERKSTÄTTE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen im Werkstättenunterricht folgende Ziele erreichen:

-

technische Unterlagen verständnisvoll lesen und anwenden können

-

Arbeitsabläufe planen und steuern, die dafür notwendigen Arbeitsschritte, Arbeitsmittel und Arbeitsmethoden festlegen, Arbeitsergebnisse beurteilen und Qualitätsmanagementsysteme anwenden können

-

die Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen, Sicherheits- und Umweltstandards ausführen können

-

die erforderlichen Materialien auswählen und überprüfen können

-

elektronische Bauelemente, Bauteile und Baugruppen für Geräte, Maschinen und Anlagen herstellen, prüfen und instand setzen können

-

Leiterplatten entwerfen, herstellen, bestücken, zusammenbauen, prüfen und instand setzen können

-

Messanlagen, Steueranlagen, Regelanlagen und Signalanlagen zusammenbauen, verdrahten, prüfen und instand setzen können

-

Computer und elektrische Prozessleitsysteme für Geräte, Maschinen und Anlagen programmieren, prüfen, in Betrieb nehmen und warten können

-

elektrische und berufstypische nichtelektrische Größen messen, beurteilen und prüfen können Fehler, Mängel und Störungen an elektronischen Bauteilen, Baugruppen, Geräten und Prozessleitsystemen aufsuchen, eingrenzen und beseitigen können

-

Schutzmaßnahmen zur Verhütung von Personenschäden und Sachschäden prüfen und dokumentieren sowie Störungen und Beeinträchtigungen (Elektrostatik, Elektromagnetik) erkennen und beseitigen können

-

technische Daten über den Arbeitsablauf und die Arbeitsergebnisse erfassen und dokumentieren und andere Personen wie zb Kunden über Einsatz, Anwendung und Wartung von elektronischen Baugruppen, Geräten und Prozessleitsystemen beraten können

 

Didaktische Grundsätze:

Die Anwendbarkeit in der Praxis ist das wichtigste Kriterium für die Unterrichtsgestaltung. Die Schülerinnen und Schüler sind zu Qualitätsbewusstsein zu führen, wobei auf Nachhaltigkeit bei der Entwicklung von neuen Produkten besonderes Augenmerk zu legen ist. Neben den fachlichen Kenntnissen und Fertigkeiten ist die Persönlichkeitsbildung der Schülerinnen und Schüler besonders zu beachten. Die für Fachkräfte erforderlichen Schlüsselqualifikationen sind daher durch entsprechende Kompetenzen zu unterstützen:

-

Offenheit, Empathie, Teamfähigkeit und Konfliktfähigkeit (Sozialkompetenz)

-

Selbsteinschätzung, Selbstvertrauen, Eigenständigkeit und Belastbarkeit (Selbstkompetenz)

-

Präsentationsfähigkeit, Rhetorik, technische Verständigungsfähigkeit in der Fremdsprache Englisch (Methodenkompetenz)

-

selbstgesteuertes Lernen, Kenntnis der Methoden, Fähigkeit zur Auswahl geeigneter Medien und Materialien (Lernkompetenz)

-

mit Hilfe der Informations- und Kommunikationstechnologien neue Bauteile und Technologien kennen lernen (Recherchenkompetenz)

 

Lehrstoff:

 

5.

Klasse:

-

Handhaben und Instandhalten der zu verwendenden Einrichtungen, Werkzeuge, Maschinen und Arbeitsbehelfe

-

grundlegende Fertigkeiten in der Werkstoffbearbeitung wie Messen, Anreißen, Feilen, Sägen, Bohren, Senken, Gewindeschneiden, Nieten, Richten, Biegen, Löten, Schweißen, Kleben, maschinelles Gewindeschneiden, einfaches Drehen und Fräsen

-

Zurichten, Anschließen und Verlegen von Leitungen

-

Herstellen von elektrischen Verbindungen

-

Handhaben von Mess- und Prüfgeräten

-

Anfertigung einfacher Baugruppen

-

Einsatz von CAD und CAM Systemen

-

Einsatz der Messgeräte in der Gleichstrom- und Wechselstromtechnik

-

Anfertigen von Mess- und Übernahmeprotokollen

-

Grundkenntnisse über Herstellung und Reparatur von Leiterplatten

-

Kenntnisse über SMD Technik

-

Kenntnisse von facheinschlägigen englischen Fachausdrücken

-

Grundkenntnisse des Qualitätsmanagements

-

Kenntnisse der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen und Umweltstandards

 

6.

Klasse:

-

Grundkenntnisse der Projektarbeit

-

Anfertigung von Abschirmungen

-

Anfertigung von Prüfeinrichtungen

-

Messen von elektrischen und berufstypischen nichtelektrischen Größen

-

Anfertigen, Lesen und Interpretieren von Montage-, Fertigungs-, Schalt-, Anschluss- und Stromlaufplänen sowie Schaltzeitdiagrammen

-

Kenntnisse der Bauelemente in Analog- und Digitaltechnik

-

Zusammenbauen, Justieren und Reparieren von elektromechanischen Bauelementen

-

Herstellen, Inbetriebnahme und Reparatur analoger und digitaler Schaltungen

-

technische Kenntnis und Handhabung von PCs

-

Grundkenntnisse über SPS

-

Interpretation von Schaltungs- und Bauteilapplikationen

-

Anwendung von Simulationen im Analog- und Digitalbereich

-

Messungen mit dem Oszilloskop

-

Grundlagen der Mikrokontrollerprogrammierung

-

Kenntnisse von facheinschlägigen englischen Fachausdrücken

-

Kenntnisse und Anwendung des Qualitätsmanagements

-

Kenntnisse der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen und Umweltstandards

 

7.

Klasse:

-

Anwendungen von Abschirmungen und EMV Messungen

-

Anfertigen von Prüfeinrichtungen

-

Leistungsmesstechnik

-

Anfertigen, Inbetriebnahme und Reparatur von analogen und digitalen Schaltungen mit komplexen Halbleiterbauelementen

-

Projektarbeiten mit Mikrokontrollern

-

systematisches Aufsuchen von Störungen an elektrischen und elektromechanischen Geräten

-

Anwendung der elektrischen Messtechnik, Steuerungstechnik und Regeltechnik

-

Anwendung von Sensoren und Aktoren

-

EMV und ESV Messungen

-

Sicherheitsmessungen an elektrischen Anlagen

-

Programmierung von SPS und Regelanlagen

-

Programmieren von Kontrollern in strukturierter Sprache

-

Kenntnisse von facheinschlägigen englischen Fachausdrücken

-

Kenntnisse und Anwendung des Qualitätsmanagements

-

Kenntnisse der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen und Umweltstandards

 

8.

Klasse:

-

einfache Schaltungsentwicklung

-

Testaufbau für die Hausarbeit im Technikerprojekt

-

strukturiertes Programmieren von SPS, Regelanlagen und Kontrollerschaltungen

-

Arbeitsvorbereitung für das Technikerprojekt

-

Fertigung des Technikerprojektes nach der Hausarbeit

-

Kenntnisse von facheinschlägigen englischen Fachausdrücken

-

Kenntnisse und Anwendung des Qualitätsmanagements

-

Kenntnisse der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen und Umweltstandards

 

FACHKUNDE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen im Werkstättenunterricht folgende Ziele erreichen:

-

die Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik beherrschen, diese anwenden und facheinschlägige Aufgaben lösen können

-

die elektrotechnischen Gesetze, Vorschriften und Normen kennen und anwenden können insbesondere die Vorschriften bezüglich Sicherheitsmaßnahmen gegen elektrische Unfälle kennen und anwenden können

-

die gebräuchlichsten Bauelemente kennen, die dazu notwendigen Recherchen anstellen, diese Bauelemente beschreiben und die notwendigsten Datenblätter auch in englischer Sprache lesen können

-

die dazu notwendigen einschlägigen Berechnungen durchführen können

-

die Grundlagen der Nachrichtentechnik sicher beherrschen und die dazu notwendigen Gesetze, Normen und Vorschriften kennen

-

die dazu notwendigen Hilfsmittel der Informationstechnologie einsetzen können

-

Steuerungs- und Regelaufgaben mit den dazu nötigen Sensoren und Aktoren mit elektronischen Mitteln lösen können

-

die Gesetze der Digitaltechnik, Mikrokontrollertechnik und PC kennen, ihre Anwendung beherrschen und einschlägige Aufgaben lösen können

-

Normen und Protokolle der wichtigsten Schnittstellen kennen und solche Vorschriften aus diversen Recherchenquellen selbstständig finden können

-

einfache Problemlösungen strukturieren und mit Hilfe der Informatik verwirklichen können

 

Didaktische Grundsätze:

Die Praxisbezogenheit und die Anwendbarkeit im Werkstättenunterricht sind die wichtigsten Kriterien für die Unterrichtsgestaltung. Mittels Fachrechenübungen und Computersimulationen von diversen Schaltungen ist ein Praxisbezug herzustellen. Besonderes Augenmerk ist auf den Stand der Technik in der Elektronik zu legen. Die Schülerinnen und Schüler sind daher anzuhalten, sich durch eigene Recherchen mit Hilfe der Informationstechnologie einen guten Überblick zu verschaffen und auf dem neuesten Stand zu bleiben. Dazu haben die Schülerinnen und Schüler pro Semester mindestens über ein Thema ein Referat auszuarbeiten.

Bei der Umsetzung der Lehrziele muss auf alle Lerntypen Rücksicht genommen werden. Weiters ist eigenständiges Lernen mittels moderner Technologien (e-Learning) zu fördern.

In der 5. bis 8. Klasse sind vier Schularbeiten (je Semester zwei zweistündige Schularbeiten) durchzuführen.

 

Lehrstoff:

5.

Klasse:

-

Grundlagen der Gleichstromtechnik

-

Grundlagen der Wechselstromtechnik

-

Sicherheitsmaßnahmen gegen elektrische Unfälle

-

passive Bauelemente in der Elektronik

-

Grundlagen der EMV und ESV

-

Grundlagen der Digitaltechnik

-

Logikfamilien

 

6.

Klasse:

-

physikalische Grundlagen der Halbleiter

-

Halbleiterbauelemente und deren Einsatz

-

Übertragungsparameter diverser Schaltungen und Leitungen

-

CE-Zeichen, Qualitätsmanagement

-

Grundschaltungen von Operationsverstärkern und deren Anwendung

-

Grundlagen Mikrokontroller

-

Schaltungsanalyse

 

7.

Klasse:

-

Steuerungs- und Regelungstechnik mit Sensoren und Aktoren

-

Schnittstellentechnik

-

PC Hardware und Konfiguration

-

Netzwerktechnik

-

BUS-Systeme

-

OSI 7 Schichtmodell

-

DA und AD Wandler

-

Schaltungen mit Mikrokontroller in Schaltungstechnik

 

8.

Klasse:

-

Mehrfachausnützung von Leitungen und Kanälen

-

Netzwerktechnik

-

Protokolle, Betriebssysteme

-

Auffrischung der Grundlagen aus dem Stoff der 5. und 6. Klasse

-

Auffrischung des Stoffes aus der 7. Klasse

 

KONSTRUKTIONSLEHRE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Ziel des Unterrichts ist die normgerechte Erstellung einfacher technischer Zeichnungen mit einem CAD Programm. Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei die Möglichkeiten der mechanischen Verbindungen und Oberflächenbehandlungen kennen lernen. Sie sollen bei der Konstruktion auf die Materialeigenschaften in Bezug auf Festigkeit, Leitwert und elektrische bzw. magnetische Schirmwirkung eingehen können.

 

Didaktische Grundsätze:

Die Vielseitigkeit der Methoden, die Häufigkeit der Anwendungen in der Praxis sowie die vorhandene Werkstoffe und CAD-Programme sind die wichtigsten Kriterien für die Unterrichtsgestaltung. Es ist darauf zu achten, dass die Schülerinnen und Schüler selbstständig lernen auch mit anderen CAD-Programmen umzugehen. Die Schülerinnen und Schüler sind zu befähigen mit Hilfe von normierten Materialeigenschaften auch zukünftige neue Materialien für elektronische Geräte einsetzen und entsprechende Bearbeitungsmöglichkeiten veranlassen zu können. In diesem Zusammenhang ist es wichtig die Lehrinhalte dem Stand der Technik anzupassen.

 

Lehrstoff:

5.

Klasse:

-

Einführung 3D-CAD

-

Materialeigenschaften für den Einsatz in elektronischen Geräten

-

mechanische Bearbeitungsmöglichkeiten

 

bb) MECHATRONIK

WERKSTÄTTE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Werkstättenunterricht hat folgende Ziele:

-

Herstellen facheinschlägiger Werkstücke

-

fachgerechte und fürsorgliche Handhabung der Maschinen und Werkzeuge

-

fachgerechter und ökonomischer Einsatz der Werk- und Hilfsstoffe

-

richtige Wahl der geeigneten Bearbeitungsverfahren

-

Anwendung der Fachsprache

-

Beachtung der facheinschlägigen Sicherheitsvorschriften

-

Ordnung am Arbeitsplatz

-

Erstellen von Arbeitsplänen und eines wöchentlichen Werkberichtes

-

Einhaltung vorgegebener Toleranzen

-

Maßnahmen zur Qualitätssicherung

-

erforderliche Grundlagen der Steuer- und Regeltechnik, insbesondere der analogen und digitalen Steuerungstechnik

-

Kenntnisse über mechatronische Systeme

-

praktische Übungen zur Festigung fachtheoretischer und fachpraktischer Kenntnisse

 

Didaktische Grundsätze:

Die Lehrerinnen und Lehrer haben folgende fachdidaktischen

Anliegen und Erfordernisse zu berücksichtigen:

-

allmähliche Anhebung des Schwierigkeitsgrades

-

Förderung der Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler durch Verringerung der Anweisungen

-

Einbeziehung der Schülerinnen und Schüler in die Werkstätten- und Arbeitsorganisation

-

Praxisbezug ist durch vorrangige Herstellung nutzbarer und funktioneller Werkstücke herzustellen

-

Koordination mit dem Konstruktionslehre-Unterricht zur Mitgestaltung der herzustellenden Werkstücke

-

die Schülerinnen und Schüler haben einen wöchentlichen Werkbericht zu erstellen

-

Hinführung der Schülerinnen und Schüler auf eine praktische Klausurarbeit (Gesellenstück) zwischen 60 und 80 Stunden am Ende der 8. Klasse

-

in Teilbereichen ist blockweiser Unterricht durchzuführen

-

Einzel- und Gruppenarbeiten zur Förderung selbstständigen Arbeitens, sozialen Verhaltens und gruppendynamischer Prozesse sind in den Unterricht einzubauen

-

die Schülerinnen und Schüler sind zum Anfertigen von Prüfprotokollen und Laborberichten anzuhalten

-

praxisnahe und zeitgemäße Aufgabenstellungen sind entsprechend den fachtheoretischen und fachpraktischen Kenntnissen unter Verwendung moderner Unterrichtsmittel zur Erarbeitung und anschaulichen Darstellung von Zusammenhängen anzuwenden

 

Lehrstoff:

5.

Klasse:

Mechanischer Teil

-

Werkstättenordnung, Unfallverhütung, Sicherheitsvorschriften

-

Ordnung am Arbeitsplatz

-

Messen und Feilen

-

Anreißen, Körnen, Zentrieren, Bohren, Senken, Reiben, Gewindeschneiden

-

Biegen, Richten, Treiben, Falzen, Strecken

-

Schmieden

-

einfache Dreh- und Fräsarbeiten

-

Stoßen

-

einfache Schleifarbeiten

 

Elektronischer Teil

-

Werkstättenordnung, Unfallverhütung, Sicherheitsvorschriften

-

Ordnung am Arbeitsplatz

-

Kennenlernen von Schaltzeichen

-

Löten

-

Benennen, Zurichten, Verlegen und Anschließen von Leitungen

 

6.

Klasse:

Mechanischer Teil

-

einfaches Härten, Härteprüfung

-

Lötarbeiten mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad

-

Elektroschweißen:

-

Bedienung und Durchführung gängiger Schweißtechnologien

-

Ausführung verschiedener Schweißtechniken

-

Herstellen gängiger Nahtarten

-

Schweißen von Stahl, Gusseisen und NE - Metallen

-

Autogenschweißen:

-

Einhalten der Sicherheitsvorschriften

-

Anwenden verschiedener Schweißtechniken und Nahtarten

-

Brennschneiden von Hand und mittels Brennschneidgeräten

-

Plasmaschneiden

-

fachgerechte Verwendung und Handhabung des Winkelschleifers

-

Kleben von Metallen

-

Handhabung von Präzisionsmessgeräten

-

Dreharbeiten: Abstechen, Rändeln, Schneiden einfacher metrischer Innen- und Außengewinde, Kegel- und Formdrehen, zwischen Spitzen drehen, Schleifen einfacher Drehmeißel

-

Planschleifarbeiten

-

händische und maschinelle Herstellung von Zug- und Druckfedern

-

Kunststoffbearbeitung

-

Wärmebehandlung von Stahl

-

Stahlbau: Schneiden und Abkanten von Blechen, Bau-, Konstruktions- und Kunstschlosserarbeiten

 

7.

Klasse:

Mechanischer Teil

-

Drehen:

-

Arbeiten mit Stirnseitenmitnehmer, Lünette, Kegellineal, Supportschleifer, Plan- und Aufspannscheibe

-

Drehen genauer Passungen

-

Stoßen von Passfedernabennuten

-

Fein- und Außermittigdrehen

-

ein- und mehrgängige bzw. rechts- und linksgängige metrische und zöllige Gewinde drehen

-

Fräsen:

-

Teilarbeiten

-

Stoßarbeiten

-

Arbeiten mit Zentrikator und Ausdrehapparat

-

Fräsarbeiten mit Scheibenfräser, Kreissägeblatt und langem Fräsdorn

-

CNC - Technik:

-

Maschinenbedienung

-

Vermessen von Werkzeug und Werkstück

-

Betriebsarten

-

Programmierung einfacher Drehteile und 2 D - Frästeile

-

Herstellen einfacher Schnittwerkzeuge

-

Grundkenntnisse und Grundfertigkeiten im Aufbau einer einfachen Wasserinstallation

-

Stahlbauarbeiten mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad

 

Automatisierung

-

Steuer- und Regeltechnik

-

Aufbau und Funktion von pneumatischen, hydraulischen und elektrohydraulischen Steuerungen

-

Aufbau und Simulation pneumatischer, elektropneumatischer und SPS - Steuerungen

 

Elektronischer Teil

-

Ansteuerung elektromechanischer Bauelemente

-

Ansteuerung pneumatischer und hydraulischer Bauelemente

-

Sensorik und Aktorik

-

SPS Programmierung

-

Mikrokontrollertechnik, Programmieren von Mikrokontrollern

-

PC Schnittstellen, Ansteuerung elektrischer und elektromechanischer Baugruppen

-

Kennenlernen von Steuer- und Regelkreisen

 

8.

Klasse:

Mechanischer Teil

-

Perfektion der Arbeitstechniken an konventionellen und CNC - gesteuerten Werkzeugmaschinen

-

CNC - Technik: Herstellen komplexer mehrachsiger Werkstücke

-

Wartung und Instandhaltung von Werkzeugmaschinen

-

Montage und Inbetriebnahme einfacher selbstgefertigter Maschinen, Geräte und Werkzeuge

-

am Ende der 8. Klasse: zweiwöchige praktische Klausur - Herstellung des Werkstückes des Technikerprojektes

 

Automatisierung

-

Aufbau und Funktion von elektropneumatischen Steuerungen; analoge und digitale Steuerungstechnik

-

Messtechnik: angewandte Labor - Messtechnik

-

Arbeitsvorbereitung: PC - unterstützte Auftragsbearbeitung, Voru. Nachkalkulation, Lagerverwaltung, Grundlagen des Beschaffungswesens

 

Elektronischer Teil

-

Übungen an Maschinen und Geräten

-

am Ende der 8. Klasse: zweiwöchige praktische Klausur - Herstellung eines komplexen Werkstückes (Technikerprojekt)

 

FACHKUNDE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen sichere Kenntnisse über die im Beruf verwendeten Werkstoffe, Hilfsstoffe und Elektromaterialien erwerben und die zur Werkstoffbearbeitung verwendeten Werkzeuge, Maschinen und Geräte sowie die gängigen Arbeitsverfahren und Arbeitstechniken kennen.

Sie sollen sich das für den Beruf der Mechatronikerin bzw. des Mechatronikers notwendige Wissen über Maschinen, Maschinenelemente und Bauteile sowie über die Installation und Ausrüstung von mechatronischen Anlagen und Maschinen aneignen.

Sie sollen Wissen über Qualitätsmanagement sowie über die berufseinschlägigen Sicherheitsvorschriften, insbesondere über die Schutzmaßnahmen und den Unfallschutz bei Arbeiten mit elektrischer Energie, erwerben.

Die Schülerinnen und Schüler sollen aufbauendes Grundlagenwissen in den Grundbeziehungen der einzelnen Teilbereiche an Aufgaben der Fachpraxis unter Einbindung wirtschaftlicher, ökologischer und sicherheitstechnischer Aspekte anwenden.

 

Didaktische Grundsätze:

-

in Teilbereichen ist blockweiser Unterricht durchzuführen

-

globales Denken, selbstständiges Arbeiten und praxisnahes Anwenden ist durch Projektarbeiten zu fördern

-

die fachbezogene Abstimmung der einzelnen Teilbereiche innerhalb der Fachgegenstände ist herzustellen

-

die Darlegung der Anwendbarkeit durch Anschaulichkeit und Praxisnähe ist anzustreben

-

fachspezifische, mathematische Grundlagen sind an ausgewählten Unterrichtsbeispielen anzuwenden

 

Lehrstoff:

5.

Klasse:

Mechanischer Teil

-

Messtechnik

-

Grundlagen der Längen- und Winkelmessung

-

Toleranzsysteme

-

Fertigungstechnik

-

maschinelle spanabhebende Bearbeitung: Bohren, Reiben, Gewindeschneiden, Fräsen, Stoßen, Drehen

-

händische spanabhebende Bearbeitung: Feilen, Anreißen, Körnen, Nieten

-

Schneidwerkstoffe

-

Grundlagen der händischen spanlosen Bearbeitung: Schmieden, Löten

-

Maschinenelemente

-

Gewinde, Schrauben, Muttern, Sicherungselemente, Stifte, Bolzen, Nieten

-

Werkstoffkunde

-

Herstellung, Verarbeitung und Normung von Stahl

-

Eigenschaften und Normung von Gusswerkstoffen

-

Herstellung und Verwendung von Sinterwerkstoffen

-

Eigenschaften, Verwendung, Verarbeitung und Normung von NE-Metallen

 

Elektronischer Teil

-

elektronische Grundgrößen

-

Ladung, Spannung, elektrischer Strom, elektrischer Widerstand, Ohmsches Gesetz, Widerstand und Temperatur, Stromdichte, einfache passive Bauteile

-

Grundschaltungen

-

Reihenschaltung, Parallelschaltung, gemischte Schaltungen, Spannungsteiler, Messbereichserweiterung bei Spannungs- und Strommessern

-

Leistung, Arbeit, Wärme

-

elektrische Leistung, elektrische Arbeit, mechanische Leistung, Wirkungsgrad, Temperatur und Wärme

-

Spannungserzeuger

-

Arten der Spannungserzeugung, belasteter Spannungserzeuger, Anpassung, Schaltung von Spannungserzeugern

-

Wechselstromtechnik

-

Wechselspannung, Wechselstrom

-

Spannung und elektrisches Feld

-

Kondensator, Kondensator im Gleichstromkreis, Kondensator im Wechselstromkreis

-

Digitaltechnik

-

Grundlagen der Schaltalgebra, Grundschaltungen, Binärcode, BCD-Code

 

6.

Klasse:

Mechanischer Teil

-

Messtechnik

-

Fein- u. Oberflächenmesstechnik

 

allgemeine Prüfverfahren

-

Fertigungstechnik

-

Schweißen: Autogen-, MIG/MAG-, WIG- und Elektrodenschweißen, Plasmaschneiden, autogenes Brennschneiden

-

Kleben, Stoßen, Schleifen, Feinstbearbeitung

-

Maschinenelemente

-

Arten, Berechnung und Herstellung von Stahlfedern

-

Elemente des Wellenstranges

-

Gleit- und Wälzlager, Dichtungen

-

Zahnräder und Zahnradgetriebe

-

Ketten, Kettenräder und Kettentriebe

-

Riemen, Riemenscheiben und Riementriebe

-

Seile und Zubehör

-

Werkstoffkunde

-

Korrosionsschutz, Wärme- u. Oberflächenbehandlung von Stahl und NE - Metallen

-

Kunststoffe und deren Verarbeitung

-

Mechanik und Festigkeitslehre

-

Grundlagen der Mechanik

-

Grundlagen der Reibungswärme

-

Grundlagen der Statik, Kinematik und Dynamik

-

Messtechnik

-

pneumatische und elektrische Messgeräte

-

Sinuslineal

 

Elektronischer Teil

-

Bauteile

-

Kenntnisse aller aktiven Bauteile

-

Sensorik und Aktorik

-

Schaltungstechnik

-

Analysieren von einfachen analogen und digitalen Schaltungen

 

7.

Klasse:

Mechanischer Teil

-

Fertigungstechnik

-

CNC - Technik: Maschinen, Bedienung, Programmiertechnik

-

Werkzeug- und Vorrichtungsbau - Grundlagen

-

Installationstechnik - Grundlagen

-

Stahlbau - Grundlagen

-

Maschinenelemente

-

Kupplungen - Konstruktionsprinzipien, Berechnungsgrundlagen

-

Wälzführungen

-

Sondergetriebe

-

Mechanik und Festigkeitslehre

-

Grundlagen der Festigkeitslehre

-

Zug, Druck, Biegung, Torsion, Abscherung

 

8.

Klasse:

Mechanischer Teil

-

Fertigungstechnik

-

Fertigungssteuerungssysteme

-

Gestaltungsrichtlinien von Serien und Massenprodukten, von wartungs-, montage- und bedienungsfreundlichen Produkten sowie von optisch hochwertigen und lebensdaueroptimierten Produkten

-

Wiederholung des gesamten Stoffgebietes und Vorbereitung zur Klausur

 

KONSTRUKTIONSLEHRE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Ziel des Unterrichts ist der Erwerb von Fähigkeiten und Kenntnissen zur Erstellung von technischen Skizzen und normgerechten Konstruktions- und Werkzeichnungen unter Heranziehung gültiger Darstellungs- und Bemaßungsnormen und unter Verwendung von CAD - Systemen bereits ab der 5. Klasse.

Die Schülerinnen und Schüler sollen anhand von Plänen und Zeichnungen berufsspezifische Arbeiten durchführen können.

 

Didaktische Grundsätze:

-

projektartige Aufgabenstellungen mit bereichs- und fächerübergreifenden Themenstellungen und systematischer Darstellung sind an die Schülerinnen und Schüler zu richten

-

praxisübliche Unterlagen und Behelfe sowie CAD - Systeme sind zu verwenden

-

in der 5. bis 7. Klasse sind vier Schularbeiten (je Semester zwei zweistündige Schularbeiten) durchzuführen; in der 8. Klasse ist ein Technikerprojekt im Zeitausmaß von maximal 80 Stunden durchzuführen

 

Lehrstoff:

5.

Klasse:

Mechanischer Teil

-

Normschrift, Linienarten, Zeichnungsformate, Schriftkopf, Stückliste, Maßstäbe

-

Normalansicht und axonometrische Darstellungsarten

-

Skizzieren von Modellen

-

Schnittdarstellungen

-

vereinfachte bzw. sinnbildliche Darstellung und Bemaßung von Bohrungen und Schraubverbindungen

-

Grundlagen der Bemaßung von prismatischen und zylindrischen Werkstücken

-

Toleranzsysteme und ihre Anwendung

-

Oberflächenangaben

-

Konstruktion und Darstellung von Durchdringungen und Verschneidungen

-

Zeichnen von gebogenen bzw. abgewinkelten Blechteilen

-

CAD - Technik

-

Systemaufbau und Systemhandhabung, Datensicherung

-

grundlegende Zeichnungsmethoden

-

Schraffieren und Bemaßen von Werkstücken

-

Zeichnungstext und Stückliste

-

Editieren von Zeichnungen und Texten

-

Handhabung von Ausgabegeräten

 

6.

Klasse:

Mechanischer Teil

-

Angaben zur Wärme- und Oberflächenbehandlung

-

Textangaben in Zeichnungen

-

Angaben von Form- und Lagetoleranzen

-

Tolerierung von Werkstücken

-

Auslegung, Gestaltung, Darstellung und Bemaßung von Schweißkonstruktionen, Zahnräder- und Getrieben, Ketten, Kettenräder und -trieben, Riemen, Riemenscheiben und -trieben, Wälzlager, inklusive sinnbildlicher Darstellung, Gleitlagern, Seilrollen, Dichtungen

-

3 D - Zeichentechniken

 

7.

Klasse:

Mechanischer Teil

-

Darstellung und Bemaßung von CNC - Dreh- und Fräswerkstücken

-

Konstruktion einfacher

-

Schnitt- und Biegewerkzeuge

-

Schweiß- und Spannvorrichtungen

-

Kupplungen

-

isometrische Darstellung von Rohrleitungsinstallationen

-

Darstellung einfacher pneumatischer und elektrischer Schaltungen

-

CAD - Technik

-

komplexe Konstruktionsaufgaben

-

3 D - Zeichentechniken

 

8.

Klasse:

Mechanischer Teil

-

Grundlagen der Projektorganisation

-

Systematik und Teamarbeit in der Konstruktionstechnik

-

fertigungsbezogene Konstruktionen

-

Erarbeiten und Konstruieren des Technikerprojektes

-

Auswahl des Werkstückes

-

Erstellen der Zusammenstellungszeichnung mit Stückliste

-

Erstellen der Einzelteilzeichnungen

 

cc) TISCHLEREI

WERKSTÄTTE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schüler sollen die im Fachgebiet verwendeten Einrichtungen, Werkzeuge, Maschinen und Arbeitsbehelfe sicher handhaben und instand halten können. Sie sollen die Eigenschaften sowie die Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten der Werk- und Hilfsstoffe kennen. Die Schüler sollen facheinschlägige Erzeugnisse herstellen können. Auch alte Handwerkstechniken aus den verschiedenen Stilepochen sollen die Schüler kennenlernen. Sie sollen die Arbeitsvorgänge und Arbeitsergebnisse in exakter Fachsprache beschreiben und erklären können sowie die einschlägigen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften kennen und beachten.

 

Lehrstoff:

 

5.

K l a s s e (11 Wochenstunden):

 

Kenntnisse und Anwendung der Sicherheitsvorschriften. Handhabung und Instandhaltung der Werkzeuge und Geräte. Führung eines Werkstattberichtsheftes. Grundkenntnisse in der Auswahl und Lagerung der Werk- und Hilfsstoffe. Anfertigung der entsprechenden Zeichnung nach ÖNORM und Brettaufriß. Holzliste oder Stückliste anfertigen. Herstellung von Holzverbindungen anhand von vorgegebenen Werkstücken (Truhe; Schlitzrahmen, Falzrahmen, Nutrahmen usw.), wobei hauptsächlich kleinere Massivholzmöbel in Frage kommen. Einfache Oberflächenbehandlung (beizen, wachsen, lackieren usw.).

 

6.

K l a s s e (11 Wochenstunden):

 

Anfertigung von einfachen Einrichtungsgegenständen:

Betten, Tische, Bänke, Küchenmöbel usw. Möbel einfacher Art aus Massivholz, einfache Fenster und Türen. Anfertigung von Brettaufrissen. Schärfen aller in der Werkstätte anfallenden Werkzeuge, Schärf- und Wartungsdienst. Anfertigung von Einlagebrettern (Kreissäge), einschneiden. Klotz (Bandsäge) usw. Oberflächenbehandlung mit verschiedenen Beizen und Lacken.

 

7.

K l a s s e (15 Wochenstunden):

 

Anfertigung von furnierten Einrichtungsgegenständen, zB Internatskästen, Anrichten, Schreibtische, Kommoden usw. Küchenmöbel in Kunststoffplatten. Tische schwieriger Bauart, Stühle. Verbundfenster, Türen, einfache Treppen. Zeichnen der Brettaufrisse. Rationelles und unfallfreies Arbeiten an den Maschinen.

Oberflächenbehandlung: die verschiedenen Beiztechniken (Wasser-, Spiritus-, Spritz-, Strukturund Positivbeizen). Schellack, Nitrolack, SH-Lack, DD-Lack usw.

 

8.

K l a s s e (16 Wochenstunden):

 

Sicheres, selbständiges, unfallfreies Arbeiten an allen Maschinen. Beherrschung aller wesentlichen in der Tischlerei vorkommenden Arbeitstechniken. Entwurf- und Detailzeichnung, Brettaufriß. Alle Arten von Oberflächenbehandlung. Der Zeitfaktor soll bei allen Arbeiten berücksichtigt werden. Anfertigen des Lehrabschlußstückes (Gesellenstück).

 

Didaktische Grundsätze:

 

Einführung in die Handhabung der Werkzeuge und Ausführung verschiedener einfacher Konstruktionen in Verbindung mit der Konstruktionslehre und unter Einbindung des Lehrstoffes aus dem Unterrichtsgegenstand ,Fachkunde`. Die Arbeitsvorgänge und der konstruktive Aufbau der Werkstücke sollen im Werkstättenberichtsheft in exakter Fachsprache und in Verbindung von technischen Skizzen und Zeichnungen protokolliert werden. Einführung und Ausbildung des Schülers im Werkstättenriß (Brettriß). Besonderes Augenmerk ist in allen Unterrichtsstufen auf die Unterweisung in der Unfallverhütung zu legen. Besonders anzustreben ist, daß die Schüler in den fachtheoretischen Fächern (Konstruktionslehre, Fachkunde) den jeweiligen Auftrag für die Werkstätte mitentwickeln und anschließend selbst bauen können. In diesem Fall wird den Schülern besonders klar, wie wichtig das Zusammenwirken von Theorie und Praxis ist; andererseits aber auch, wie schwierig es ist, die richtigen Voraussetzungen zu erstellen, um Funktion, Form und Wirtschaftlichkeit in Einklang zu bringen.

FACHKUNDE

 

Bildungs- und Lehraufgabe:

Kenntnis der Hand- und Gemeinschaftswerkzeuge, Maschinen und Betriebsmittel. Eigenschaften und Behandlung der facheinschlägigen Werkund Hilfsstoffe. Kenntnis der Halbfabrikate.

 

5.

K l a s s e (2 Wochenstunden): Lehrstoff:

 

Einfache Handwerkzeuge, Kleinmaschinen und Geräte, Unfall- und Brandverhütung, Werkstättenräume. Vorkommen, Gewinnung und Eigenschaften des Holzes. Normungen im Holzhandel. Lagerung und Trocknung. Hilfsstoffe der Holzbearbeitung, zB Leime, Nägel, Schrauben usw.

 

6.

K l a s s e (2 Wochenstunden):

 

Unfallverhütung und rationelles Arbeiten an den Maschinen. Alle Maschinen in der Reihenfolge des Arbeitsablaufes werden durchgenommen (zB Ablängesäge, Besäumsäge, Kreissäge, Abrichthobelmaschine usw.).

Pflege der Maschinen und Werkzeuge. Das Schärfen der Werkzeuge (Kreissäge und Bandsägeblatt, Streifenhobelmesser, Profilmesser usw.).

Antriebsarten, Kraftübertragung, Übersetzungen, Faktoren der Zerspannung;

Druckluftanlagen, Spritzanlagen, Absauganlagen, Montagetechnik, Trockenkammer.

 

7. Klasse:

Furniere, Plattenarten, Kunststoffe, Glas, Beschläge aller Art, Innenausbau, Treppen, Bauarbeiten. Oberflächenbehandlung.

 

8. Klasse:

Die Stilepochen von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart, mit besonderem Bezug auf den Möbelbau in Konstruktion und Technik.

Wiederholung des Fachkundestoffes zur Vorbereitung auf die Lehrabschlußprüfung.

 

Didaktische Grundsätze:

Praktische Übungen ergänzen den theoretischen Unterricht. Querverbindungen zur Chemie sind zu beachten. Die Behandlung des Lehrstoffes wird ergänzt durch Anschauungsmaterial, Lichtbilder sowie Lehrausgänge und Exkursionen.

Im Stoffgebiet Kunstgeschichte soll die Entwicklung des Fachgebietes und seiner Techniken erörtert werden. Eine Abstimmung mit ,Geschichte und Sozialkunde' und ,Deutsch' ist sicherzustellen.

Gegen Ende der Ausbildung soll durch entsprechende Projektarbeiten das Überschauen von Gesamtproblemen und damit das Denken in größeren Zusammenhängen geübt werden.

Für das in der praktischen Klausurarbeit zu erstellende Werkstück (Gesellenstück) sind vom Schüler in Form einer Hausarbeit die erforderlichen Planungsarbeiten (normgerechte Werkzeichnungen, Funktionsberechnungen) am Beginn des 2. Semesters der 8. Klasse durchzuführen.

KONSTRUKTIONSLEHRE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Vermittlung der Fähigkeit zur technisch richtigen, maßstab-, normgerechten und sauberen Ausführung von einfachen Skizzen und Werkzeichnungen über Einzelheiten von Arbeiten sowie von einfachen, ganzen Objekten des Gewerbes.

Befähigung, Zeichnungen sowie Pläne zu lesen, um danach zu arbeiten und die damit verbundenen Berechnungen anstellen zu können.

 

5. Klasse: Lehrstoff:

Linienordnung, Materialsymbole, Schnittordnung, Darstellen der Schnitte, Entwurfskizze, einfaches Möbelstück, Entwurfszeichnen, Verbindungen, Schrägriß-Schnitte, Bogenkonstruktionen, Profilkonstruktionen.

Schriftliche Arbeiten:

Zwei zweistündige Schularbeiten, je eine im Semester.

 

6. Klasse:

Grundkonstruktionen (Möbelbauarten). Einfache Möbel- und Fensterarten, Türen, konstruktive Durchbildung von gegebenen Entwürfen. Platte als Konstruktionselement, Beschläge, umwandelbare Tische.

Schriftliche Arbeiten:

Zwei zweistündige Schularbeiten, je eine im Semester.

 

7. Klasse:

Wohnungsplan, Ansichten von Räumen (Küche, Wohnraum), Zentralperspektive eines Raumes, Maßpunktperspektive an einem Einzelmöbel, schwierige Bauarbeiten, Treppenbau, Schaufensterportal.

Entwurf eines Einzelmöbels und dessen konstruktive Durchbildung.

Schriftliche Arbeiten:

Eine zweistündige Schularbeit im ersten Semester, eine dreistündige im zweiten.

 

Didaktische Grundsätze:

Die Schüler sind zuerst mit den Zeichengeräten, den Zeichenvorteilen, der Normung und den in der ÖNORM üblichen Beschriftungen vertraut zu machen.

Der Lehrstoff ist so aufzubauen, daß die Schüler die Grundbegriffe des Fachzeichnens weit genug beherrschen, um die Möglichkeit zur selbständigen zeichnerischen Weiterbildung auf fachtechnischem Gebiet nach Beendigung der Ausbildungszeit zu haben.

Ferner ist ihnen das Verständnis für die wichtigsten Konstruktionen zu vermitteln, indem durch Zeichnen und Lesen von Zeichnungen nach und nach die bei den Erzeugnissen vorkommenden Konstruktionen behandelt werden.