<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><risdok stylesheet="RISJudikaturXML2XHTML11.xsl" h-version="3.9.7_26.07.2016" h-creator="PWRIVIE26.BR2RIS.BR2RISConverter_01.09.2016_15:04:17" h-created="1. September 2016, 15:04:39" xmlns="http://www.bka.gv.at"><metadaten /><nutzdaten><abschnitt nr="1" typ="ns" paperf="h" endnhier="true"><kzinhalt typ="p"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Bundesrecht konsolidiert</absatz></kzinhalt><kzinhalt typ="f"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Bundesrecht konsolidiert</absatz></kzinhalt><fzinhalt typ="p"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5c*+MERGEFORMAT+">2</feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5c*+MERGEFORMAT+">2</feld></absatz></fzinhalt><fzinhalt typ="f"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5c*+MERGEFORMAT+">1</feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5c*+MERGEFORMAT+">1</feld></absatz></fzinhalt><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kurztitel</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kurztitel" halign="j">Lehrpläne – allgemeinbildende höhere Schulen</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kundmachungsorgan</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kundmachungsorgan" halign="j">BGBl. Nr. 88/1985 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 359/2005</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">§/Artikel/Anlage</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="artikel_anlage" halign="j">Anl. 4</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Inkrafttretensdatum</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="ikra" halign="j">05.11.2005</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Außerkrafttretensdatum</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="akra" halign="j">31.08.2006</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Text</ueberschrift><ueberschrift typ="anlage" ct="text" halign="r">Anlage D</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">LEHRPLÄNE DES GYMNASIUMS, DES REALGYMNASIUMS UND DES</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">WIRTSCHAFTSKUNDLICHEN REALGYMNASIUMS FÜR BERUFSTÄTIGE</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ERSTER TEIL</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Anlage A; mit folgenden Abweichungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Ausdruck “Schülerinnen” bzw. “Schüler” wird durch den Ausdruck “Studierende” ersetzt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Z 2 (Gesetzlicher Auftrag) lautet:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">“Das Gymnasium, das Realgymnasium und das Wirtschaftskundliche Realgymnasium für Berufstätige haben gemäß § 37 Abs. 3 SchOG die Aufgabe, Personen, die das 17. Lebensjahr vollendet haben und nach Vollendung der Schulpflicht eine Berufsausbildung abgeschlossen haben oder in das Berufsleben eingetreten sind, zum Bildungsziel einer AHS zu führen. Die dabei zu leistende Bildungsarbeit orientiert sich an den Ausführungen des § 2 SchOG, sie hat aber auch das reifere Alter, die Berufs- und Lebenserfahrung, das soziale Umfeld, die stärker ausgeprägten Werthaltungen sowie die Bildungserwartungen und Lebensziele der erwachsenen Studierenden zu berücksichtigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese Sonderform der allgemein bildenden höheren Schule gibt den Studierenden im Sinne des § 34 SchOG in einem didaktisch eigenständigen zweiten Bildungsweg eine umfassende Hochschulreife.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Gymnasium, das Realgymnasium und das Wirtschaftskundliche Realgymnasium für Berufstätige entsprechen in ihren Bildungszielen den gleichnamigen Formen der Tagesschulen, erreichen diese aber in einer den besonderen Bedingungen des zweiten Bildungsweges entsprechenden anderen Organisationsstruktur und einer gemäß den speziellen Bedürfnissen von erwachsenen Studierenden eigenständigen Andragogik.”</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ZWEITER TEIL</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Anlage A, unter sinngemäßer Anwendung. Die folgenden Absätze werden angefügt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">“Der Unterricht an der Sonderform ist darüber hinaus durch die besondere Voraussetzung einer erwachsenengerechten Didaktik charakterisiert.</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die Studierenden des zweiten Bildungsweges kommen zu diesem Bildungsgang auf Grund einer persönlichen und eigenständigen Entscheidung, wenngleich die Vorstellungen und Erwartungen, die mit diesem Schritt verbunden sind, weitgehend differieren können. Die Lehrerin bzw. der Lehrer hat die Aufgabe, sich damit auseinanderzusetzen, den manifest gewordenen Bildungswillen zu verstärken und die Studierenden zu motivieren, auch beim Auftreten von Schwierigkeiten Durchhaltevermögen zu entwickeln, um einen vorzeitigen Studienabbruch nach Möglichkeit zu verhindern.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Die Studierenden gehören in der Regel verschiedenen Altersstufen an, verfügen über unterschiedliche Vorkenntnisse, kommen aus vielen Berufen und sind auf Grund ihrer größeren Lebenserfahrung in ihren Anschauungen und in ihrem Verhalten stärker geprägt als die Schülerinnen und Schüler der Tagesschule. Die Unterrichtsarbeit der Lehrerin bzw. des Lehrers hat sich auf diese Voraussetzungen einzustellen. Dem Aspekt des sozialen Lernens kommt hier eine besondere Bedeutung zu. Wenn immer zweckmäßig und sinnvoll, soll die Lehrerin bzw. der Lehrer mit Hilfe von Gruppen- und Partnerarbeit die Kooperationsbereitschaft der Studierenden untereinander fördern, sie ermutigen, sich in die Klassengemeinschaft einzubringen, und so den Prozess des Bildungserwerbes auf eine demokratische, humane und leistungsorientierte Grundlage zu stellen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Jeder Unterricht, der sich als erwachsenengerecht versteht, wird sich bemühen, auch die Lebens- und Berufserfahrung der Studierenden in jene Fächer einzubeziehen, in denen dadurch das angebotene  Bildungsgut bereichert und vertieft wird. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, muss die Lehrerin bzw. der Lehrer anpassungsfähig und bereit sein, Anregungen der Studierenden aufzugreifen, von der Möglichkeit, eine sinnvolle Stoffauswahl aus dem Lehrplan vorzunehmen, auch Gebrauch zu machen und darüber hinaus aus Aktualitätsgründen auch Themen aufzugreifen, die über das Lehrplanangebot hinausgehen. Dabei ist aber eine Über- oder Unterforderung der Studierenden zu vermeiden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Gerade erwachsene Studierende sollen im Sinne einer partnerschaftlichen Unterrichtsgestaltung die Möglichkeit haben, Inhalt und Ziele des Lehrplanes kennen zu lernen, um in der Lage zu sein, bei notwendig gewordenen Gewichtungen und Akzentuierungen mitbestimmen zu können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Die Unterrichtsarbeit an der Sonderform für Berufstätige vollzieht sich in einer Studiengemeinschaft von Studierenden sowie Lehrerinnen und Lehrern. Sie erhält ihre Impulse von der Lehrerin bzw. dem Lehrer und in der Auseinandersetzung mit dem angebotenen Lehr- und  Bildungsgut; Lehrerinnen und Lehrer sowie Studierende sind gemeinsam für die Erreichung des Bildungszieles verantwortlich. Berufsbedingte Absenzen sind in einem vertretbaren Ausmaß zu tolerieren und in der Unterrichtsplanung und Durchführung einzukalkulieren. Das darf aber nicht dazu führen, dass dadurch starke Stoffeinschränkungen vorgenommen werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Die Lehrerin bzw. der Lehrer soll die besondere Unterrichtssituation der einzelnen Studierenden kennen und sich der Schwierigkeiten eines nebenberuflichen Studiums bewusst sein. Diese sind insbesondere</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Ermüdung durch die berufliche Tätigkeit.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Stark schwankende Aufmerksamkeit und längere Anlaufzeit.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Private (familiäre) Verpflichtungen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Knappe Lernzeit und wenig Freizeit.</listelem></literaliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Daher sind zeitsparende Hilfestellungen durch die Lehrerin bzw. den Lehrer und eine diesen Umständen angepasste Organisation des Unterrichts unabdingbar. Dazu gehören ua.:</schluss><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Von der Stundenplangestaltung her die Möglichkeit, zwei aufeinander folgende Unterrichtseinheiten pro Fach zuzulassen, damit genug Zeit für Darbietung, Einübung und Transfer zur Verfügung steht.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Die Erarbeitung des Unterrichtsstoffes hat hauptsächlich während der Unterrichtszeit zu erfolgen. Hausübungen sind auf das unbedingt erforderliche Minimum zu beschränken. Das Ausmaß häuslicher Vorbereitung bzw. das Einüben der durchgenommenen Stoffinhalte außerhalb der eigentlichen Unterrichtszeit liegt im persönlichen Verantwortungsbereich des Studierenden. Der Lehrerin bzw. dem Lehrer kommt eine beratende Funktion zu.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Erwachsene Studierende haben in der Regel ein höheres Abstraktionsvermögen und können Zusammenhänge oft rascher und besser erkennen als gehäuftes Faktenwissen in kurzer Zeit aufzunehmen. Daher kommt der Sichtbarmachung von Zusammenhängen in jedem Unterrichtsgegenstand sowie einer fächerübergreifenden Zusammenschau (eventuell in Form von Projekten), der Entwicklung der Urteilsfähigkeit, dem Erkennen des Wesentlichen und dem wertenden Unterscheidungsvermögen größere Bedeutung zu als der Akkumulation von Fakten. Diese sind in jedem Gegenstand kritisch auf ihre Notwendigkeit hin zu prüfen und sinnvoll zu beschränken. Darüber hinaus ist die Pflege des sprachlichen Ausdrucks Aufgabe und Methode aller Unterrichtsgegenstände.</listelem></literaliste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Bei notwendig gewordenen Klassenzusammenlegungen ist Vorsorge zu treffen, dass solche administrativen Maßnahmen den Studienerfolg der Studierenden nicht beeinträchtigen. Es ist daher sicherzustellen, dass die Studierenden mit einem vergleichbaren Wissens- und Kenntnisstand in das nächstfolgende Semester aufsteigen. Die Wiederholung bestimmter Lehrstoffgebiete im Anschluss an das vorhergehende Semester wird in solchen Fällen daher angebracht sein.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Der Unterricht setzt sich zum Ziel, Wissen und Können zu vermitteln. Er schafft damit die Voraussetzung für die Studierenden, zu einem fundierten und eigenständigen Kritik- und Urteilsvermögen zu gelangen, und leistet damit auch einen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">9.</symbol>Der Sicherung des Unterrichtsertrages ist besonderes Augenmerk zu widmen, vor allem durch</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>zusammenfassende Überblicke und Wiederholung größerer Sachgebiete;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>einprägsame, wechselnde und nicht ermüdende Methoden zur Festigung des bereits Erarbeiteten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>ermutigende und motivierende Impulse.”</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">DRITTER TEIL</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>SCHUL- UND UNTERRICHTSPLANUNG</b></absatz><liste><schluss typ="e1" ct="text">Wie Anlage A.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">VIERTER TEIL</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>STUNDENTAFELN</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gymnasium/Realgymnasium/Wirtschaftskundliches Realgymnasium für Berufstätige</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Gymnasium für Berufstätige / Realgymnasium für Berufstätige (mit Zweiter lebender Fremdsprache)</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">a) Pflichtgegenstände       Semester und Wochenstunden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                        1. S.   2. S.   3. S   4. S.   5. S.   6. S.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Religion  ............   -       1       1      1       1       1</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deutsch ..............   3       3       3      3       3       3</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erste lebende Fremd-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">sprache ..............   3       3       3      3       3       3</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Latein/Zweite lebende</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fremdsprache *1) .....   -       3       3      3       3       3</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geschichte und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sozialkunde/Politische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildung ..............   3       3       3      -       -       -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geographie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wirtschaftskunde .....   4       4                              -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mathematik ...........   3       3       3      3       3       3</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Biologie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Umweltkunde ..........   -       -       4      4       -       -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Chemie ...............   -       -       -      3       3       -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Physik ...............   -       -       -      -       4       5</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Psychologie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Philosophie ..........   2       -       -      -       -       -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Informatik ...........   -       -       -      -       -       2</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Musikerziehung .......   -       -       -      -       -       -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildnerische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erziehung ............   -       -       -      -       -       -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">         Summe der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstände      18      20      20     20      20      20</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">a) Pflichtgegenstände  Semester und Wochenstunden        Lehrver-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                         pflich-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                         7. S.   8. S.   9. S.   Summe   tungsgruppe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Religion ............     1       1       1        8       (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deutsch ..............    3       3       4       28        (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erste lebende Fremd-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">sprache ..............    3       3       4       28        (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Latein/Zweite lebende</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fremdsprache .........    3       4       4       26        (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geschichte und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sozialkunde/Politische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildung ..............    -       -       -        9        III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geographie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wirtschaftskunde .....    -       -       -        8       (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mathematik ...........    3       3       4       28        (II)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Biologie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Umweltkunde ..........    -       -       -        8        III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Chemie ...............    -       -       -        6       (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Physik ...............    -       -       -        9       (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Psychologie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Philosophie ..........    -       4       -        6        III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Informatik ...........    -       -       -        2         II</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Musikerziehung .......    3       -       -        3       (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildnerische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erziehung ............    3       -       -        3       (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">         Summe der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstände       19      18      17      172</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  2. Realgymnasium für Berufstätige</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">a) Pflichtgegenstände       Semester und Wochenstunden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                        1. S.   2. S.   3. S   4. S.   5. S.   6. S.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Religion .............   -       1       1      1       1       1</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deutsch ..............   3       3       3      3       3       3</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erste lebende Fremd-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">sprache ..............   3       3       3      3       3       3</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Latein/Zweite lebende</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fremdsprache .........   -       3       3      3       3       3</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geschichte und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sozialkunde/Politische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildung ..............   3       3       3      -       -       -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geographie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wirtschaftskunde .....   4       4       -      -       -       -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mathematik ...........   3       3       3      3       3       3</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Darstellende</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geometrie ............   -       -       -      -       -       -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Biologie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Umweltkunde ..........   -       -       4      4       -       -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Chemie ...............   -       -       -      3       3       -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Physik ...............   -       -       -      -       4       5</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Psychologie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Philosophie ..........   2       -       -      -       -       -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Informatik ...........   -       -       -      -       -       2</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Musikerziehung *)....)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildnerische         )   -       -       -      -       -       -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erziehung *).........)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">         Summe der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstände      18      20      20     20      20      20</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">a) Pflichtgegenstände  Semester und Wochenstunden        Lehrver-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                         pflich-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                         7. S.   8. S.   9. S.   Summe   tungsgruppe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Religion ............     1       1       1        8       (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deutsch ..............    3       3       4       28        (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erste lebende Fremd-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">sprache ..............    3       3       4       28        (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Latein/Zweite lebende</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fremdsprache .........    3       -       -       18        (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geschichte und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sozialkunde/Politische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildung ..............    -       -       -        9        III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geographie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wirtschaftskunde .....    -       -       -        8       (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mathematik ...........    5       4       4       31        (II)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Darstellende</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geometrie ............    2       3       4        9        (II)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Biologie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Umweltkunde ..........    -       -       -        8        III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Chemie ...............    -       -       -        6       (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Physik ...............    -       -       -        9       (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Psychologie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Philosophie ..........    -       4       -        6        III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Informatik ...........    -       -       -        2         II</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Musikerziehung *)....)                                     (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildnerische         )    2       -       -        -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erziehung *).........)                                     (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">         Summe der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstände       19      18      17      172</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">*) Alternative Pflichtgegenstände</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">      3. Wirtschaftskundliches Realgymnasium für Berufstätige</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">a) Pflichtgegenstände       Semester und Wochenstunden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                        1. S.   2. S.   3. S   4. S.   5. S.   6. S.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Religion .............   -       1       1      1       1       1</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deutsch ..............   3       3       3      3       3       3</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erste lebende Fremd-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">sprache ..............   3       3       3      3       3       3</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Latein/Zweite lebende</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fremdsprache .........   -       3       3      3       3       3</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geschichte und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sozialkunde/Politische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildung ..............   3       3       3      -       -       -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geographie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wirtschaftskunde .....   4       4       -      -       -       -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mathematik ...........   3       3       3      3       3       3</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Biologie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Umweltkunde ..........   -       -       4      4       -       -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Chemie ...............   -       -       -      3       3       -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Physik ...............   -       -       -      -       4       5</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Psychologie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Philosophie ..........   2       -       -      -       -       -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Informatik ...........   -       -       -      -       -       2</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Musikerziehung *)....)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildnerische         )   -       -       -      -       -       -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erziehung *).........)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ökonomie .............   -       -       -      -       -       -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">         Summe der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstände      18      20      20     20      20      20</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">a) Pflichtgegenstände  Semester und Wochenstunden        Lehrver-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                         pflich-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                         7. S.   8. S.   9. S.   Summe   tungsgruppe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Religion ............     1       1       1        8       (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deutsch ..............    3       3       4       28        (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erste lebende Fremd-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">sprache ..............    3       3       4       28        (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Latein/Zweite lebende</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fremdsprache .........    3       -       -       18        (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geschichte und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sozialkunde/Politische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildung ..............    -       -       -        9        III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geographie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wirtschaftskunde .....    -       -       -        8       (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mathematik ...........    3       3       4       28        (II)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Biologie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Umweltkunde ..........    -       -       -        8        III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Chemie ...............    -       -       -        6       (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Physik ...............    -       -       -        9       (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Psychologie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Philosophie ..........    -       4       -        6        III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Informatik ...........    2       2       2        8         II</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Musikerziehung *)....)                                     (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildnerische         )    2       -       -        2</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erziehung *).........)                                     (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ökonomie .............    2       2       2        6        III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">         Summe der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstände       19      18      17      172</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">*) Alternative Pflichtgegenstände</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">FÜNFTER TEIL</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT</b></absatz><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Wie Anlage A, unter sinngemäßer Anwendung.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">SECHSTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">LEHRPLÄNE DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">PFLICHTGEGENSTÄNDE</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>DEUTSCH</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Anlage A für das Gymnasium, Realgymnasium und das Wirtschaftskundliche Realgymnasium.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Semester (4 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachliches Gestalten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen vor und mit anderen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In knapper Form über Sachverhalte, Erfahrungen und Probleme berichten und erzählen, Gelesehnes und Gehörtes zusammenfassen und wiedergeben; Gruppendiskusdionen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Texte verfassen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Texte als Ergebnis unterschiedlicher Schreibmotivationen und – ziele abfassen, zB eigene Erfahrungen und Gefühle darstellen; nach Impulsen in verschiedenen Textformen schreiben; Kurzfassungen, Inhaltsangaben erstellen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Rechtschreibung und Zeichensetzung gezielt verbessern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die unterschiedlichen Bedingungen bei verschiedenen Kommunikationsformen untersuchen und beschreiben; Ausdruckswerte sprachlicher Erscheinungen erfassen; die Rolle der Grundwortarten im Satz untersuchen; den Bau des einfachen Satzes und der Gliedsätze erkennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Wortschatz erweitern (Wortfelder aufbauen, Ober- und Unterbegriffe erarbeiten, Bedeutung von Fremdwörtern klären).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Literaturbetrachtung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dichterische und nichtdichterische Texte lesen und besprechen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Merkmale verschiedener Textarten feststellen. Schwerpunkt: epische Texte (Erzählperspektive, Ich-Erzählung, Erzählerbericht). Individuelle Leseinteressen artikulieren und Lektüreeindrücke mitteilen. Erkennen, daß die Wahl eines bestimmten Buches von Gefühlen und Erwartungen, von Informationen, Erfahrungen und von der Situation des Lesers abhängt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei Schularbeiten (ein- oder zweistündig).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Semester (3 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachliches Gestalten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen vor und mit anderen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Stellungnahmen abgeben, Gespräch, Gruppen- und Plenardiskussion üben, dabei bestimmte Rollen wahrnehmen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Texte verfassen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Texte als Ergebnis unterschiedlicher Schreibmotivationen und – ziele abfassen, zB Exzerpt und Protokoll erstellen; Stellungnahmen zu Sachverhalten und Problemen abgeben; Vorgänge und Situationen beschreiben; Gesuch und Lebenslauf abfassen; mit Sprache spielen. Sinnerfassendes und sinnvermittelndes Lesen üben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausdruckswerte sprachlicher Erscheinungen kennenlernen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Konjunktiv, indirekte Rede, zusammengesetzte Sätze, Infinitiv- und Partizipialkonstruktionen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bedeutung ähnlicher Wörter gegeneinander abgrenzen; regionale und gruppenspezifische Besonderheiten im Wortschatz feststellen; unterschiedliche Wiedergabe von Äußerungen anderer besprechen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Literaturbetrachtung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dichterische und nichtdichterische Texte lesen und besprechen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Merkmale verschiedener Textarten feststellen. Schwerpunkt:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">dramatische Formen (Aufbau, Dialogführung, direkte und indirekte Figurenzeichnung). Texte in ihrem jeweiligen Kontext untersuchen, um das Textverständnis zu vertiefen. Deutungsmöglichkeiten aufzeigen, die sich aus der Beschreibung von Texten erschließen lassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei Schularbeiten (ein- oder zweistündig).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Semester (3 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachliches Gestalten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen vor und mit anderen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einzel- und Gruppenreferate halten; verschiedene Formen der Diskussion erproben; Information, Meinung, Argument und Frage in Diskussionsbeiträgen einsetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Texte verfassen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Begriffe erklären, appellative und argumentative Texte herstellen, zB Aufruf, Flugblatt, Leserbrief.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den gedanklichen Aufbau von Texten entwickeln. Techniken des sinnvermittelden Lesens weiterentwickeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einblicke in die Entwicklung der deutschen Sprache gewinnen; über Probleme der Normierung der Rechtschreibung sprechen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bedeutungsbeziehungen zwischen Wörtern und Wortgruppen erproben; satzübergreifende Verknüpfungen (Verweiswörter, Ersatzformen) erkennen; Stilfiguren besprechen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Literaturbetrachtung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dichterische und nichtdichterische Texte lesen und besprechen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Merkmale verschiedener Textarten feststellen. Schwerpunkt: lyrische Texte (gebundene Sprache, Vergleiche, sprachliche Bilder). Texte auf der Grundlage der Textbeschreibung deuten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einblicke in die Literatur des Mittelalters und der Barockzeit an Textbeispielen gewinnen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Urteile über Texte als zeit- und standortbedingte Stellungnahmen erkennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei Schularbeiten (zweistündig).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Semester (3 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachliches Gestalten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen vor und mit anderen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Impulsreferat, Diskussion und Debatte abhalten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Texte verfassen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Argumentative Texte schreiben, Thema erschließen, Informationen verarbeiten, Ordnungskriterien suchen, Gliederung üben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Graphische Darstellungen und Statistiken in Sprache umsetzen und interpretieren, Texte umformen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zeitungssprache und journalistische Stilformen vergleichen (zB: Leitartikel, Bericht, Reportage, Kommentar, Glosse).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Funktion von Stilfiguren. Die Wechselwirkung von Text und Bild zB in Comics und Werbung untersuchen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Literaturbetrachtung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Texte auf der Grundlage der Textbeschreibung deuten. Formale Merkmale als Mittel der Aussage begreifen. Einblicke in die Literatur der Aufklärung und des Sturm und Drang an Textbeispielen gewinnen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschiedliche Darstellungen eines Werkes in der Fachliteratur vergleichen. Den Einfluß persänlicher Wertvorstellungen auf das Urteil über Texte erfassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei Schularbeiten (zweistündig).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Semester (3 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachliches Gestalten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen vor und mit anderen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewußtes Einsetzen von Redestrategien üben; Interviewtechniken üben. Stellungnahmen (auch unvorbereitet) abgeben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Texte verfassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Leseeindrücke zusammenfassend formulieren; dichterische und nichtdichterische Texte beschreiben und deuten. Rolle und Situation von Figuren dichterischer Texte beschreiben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschiede zwischen gesprochener und geschriebener Sprache feststellen, Umformungsübungen dazu machen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Funktion von sprachlichen Sprachformen, Sprachklischees und Redundanzen erkennen. Sprachliche Verfahrensweisen untersuchen und ihre Wirkung beschreiben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Strategien der Meinungsbildung in den Massenmedien untersuchen (Auswahl und Aufbereitung der Information, offene und verdeckte Beeinflussung).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Literaturbetrachtung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Werk dargestellte Welt erarbeiten: Raum- und Zeitgefüge, das Verhalten der Figuren und deren Beziehungen zueinander. Wirkungsmöglichkeiten und Intentionen eines Textes auf der Basis der Textbeschreibung überprüfen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einblicke in die Literatur von der Französischen Revolution bis zu den Anfängen der Romantik an Textbeispielen gewinnen. Die bildungspolitischen Aspekt „klassisch” gewordener Literatur in der Gegenwart erörtern. Die historische Bedingtheit eines Textes in die Deutung einbeziehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mögliche Aspekte der Textauswahl:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erziehung zur Humanität.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Irrationalismus als Lebens- und Kunstprinzip.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zuwendung zur Vergangenheit (Antike, Mittelalter).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei Schularbeiten (zweistündig).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Semester (3 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachliches Gestalten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen vor und mit anderen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einander widersprechende Ansichten in einem Streitgespräch vertreten; Befragung von Einzelpersonen, die sich auf ein bestimmtes Thema vorbereitet haben (Hearing); den Zusammenhang von Mitteilungs- und Wirkungsabsicht einerseits und den sprachlichen Mitteln anderseits bewußtmachen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Texte verfassen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zu aktuellen Themen Stellung nehmen, auch mit Hilfe von Informationsmaterial oder ausgehend von einem Text. Referierendes oder erklärendes Darstellen unterscheiden. Texte verfremden, parodistische Texte zu schreiben versuchen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Außersprachliche und sprachliche Bedingungen des Kommunikationsprozesses erkennen und in ihrer Beziehung zueinander beschreiben. Darstellung desselben Ereignisses in verschiedenen Medien vergleichen; Manipulationstechniken durchschauen lernen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufbauelemente eines Textes erkennen. Sprachformen in ihrer</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Verwendung aufzeigen: Idiolekt, Soziolekt, Sondersprachen, Dialekt, Umgangssprache, Standartsprache.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Literaturbetrachtung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Motive eines Textes erkennen, Fabel herausarbeiten, motivähnliche Texte aus verschiedenenj Zeiten vergleichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mögliche Absichten eines Textes erfassen, die historische Bedingtheit eines Textes in die Deutung einbeziehen. Erkennen, daß eigene Wertvorstellungen und Vorurteile die Textrezeption beeinflussen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einblicke in die Literatur von den Anfängen der Romantik bis zur Jahrhundertwende, besonders in die österreichische Literatur des 19. Jahrhunderts, an Texten gewinnen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mögliche Aspekte der Textauswahl:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sozialkritisch-oppositionelle im Gegensatz zu apolitisch-ästhetischer Literatur.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Realistische Erzählkunst als Antwort auf die politischen Verhältnisse nach 1848.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Naturwissenschaftlicher Determinismus und das Problem der Handlungsfreiheit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darstellung der neuen sozialen Wirklichkeit</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei Schularbeiten (zweistündig).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Semester (3 Wochenstunden).</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachliches Gestalten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen vor und mit anderen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Referate mit anschließender Befragung des Referenten halten; Rede zu konkreten Anlässen üben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Texte verfassen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dichterische und nichtdichterische Texte beschreiben und deuten; ein dichterisches Werk unter bestimmten Aspekten behandeln. Literarische Vorlagen nach- und umgestalten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verschiedene Vortragsweisen als Ausdruck unterschiedlicher Textdeutung beobachten, erproben und einsetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache als Zeichensystem verstehen lernen; die syntaktische, semantische und pragmatische Dimension von Zeichen beschreiben. Textkonstituierende Merkmale erkennen und anwenden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Literaturbetrachtung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verschiedene Zugänge zum Sinnverständnis von Texten erproben (zB psychologischer, religiöser, soziologischer Deutungsansatz). Die Wirkungsweise filmischer Ausdrucksmittel untersuchen. Kritiken und Buchbesprechungen in verschiedenen Medien vergleichen. Einblicke in die Literatur von der Jahrhundertwende bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges an Texten gewinnen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mögliche Aspekte der Textauswahl:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kulturkrise und Ästhetizismus der Jahrhundertwende.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auseinandersetzung der österreichischen Literatur mit den sozialen und politischen Zuständen der österreichisch-ungarischen Monarchie.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Revolte gegen traditionelle Lebens- und Kunstformen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fortführung bürgerlicher Literaturtraditionen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Literatur in Korrelation zu den sozialen und politischen Spannungen der Zwischenkriegszeit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">NS- Literatur: Mechanismen und Formen politischer Propagandaliteratur.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auseinandersetzung mit Literatur und Krieg.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei Schularbeiten (zweistündig).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Semester (3 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachliches Gestalten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen vor und mit anderen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Referate und Diskussionen besonders über dichterische Werke bzw. zum Literaturbetrieb halten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Texte verfassen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei oder mehrere dichterische Werke unter einem übergreifenden Gesichtspunkt vergleichend behandeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vorformen wissenschaftlichen Arbeitens anwenden (zB: Argumentation, Folgerung, Zitieren).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kritik einer Theateraufführung, TV-Sendung oder Buchbesprechung verfassen. Zu aktuellen Themen und Problemen Stellung nehmen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Eventuell Texte in Anlehnung an dichterische Formen schreiben:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Innerer Monolog, dramaturgische Dialogszene, Kurzgeschichte, Filmdrehbuch, experimenteller Text.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verknüpfung von Gedanken in sprachlichen Ausdrucksformen herausarbeiten (zB: reihende, folgernde, bedingende, entgegensetzende, ausschließende Relationen).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Überlegungen zum Verhältnis der Sprache zur außersprachlichen Wirklichkeit anstellen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Literaturbetrachtung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die für die Beschreibung von Texten jeweils charakteristischen Merkmale zusammenfassen und im Hinblick auf das Textverständnis auswerten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einblicke in den kommerzialisierten Literatur- und Medienbetrieb gewinnen (Buchmarkt, Literaturtagungen und -preise, Stellung und Arbeitsbedingungen der Autoren, Bestseller, Buchgemeinschaften, Beitrag der Massenmedien zur Popularisierung und Internationalisierung der Literatur). Die Funktion der Lektüre innerhalb der eigenen Lebenswelt erkennen. Einblicke in die Literatur nach dem Zweiten Weltkrieg an Texten gewinnen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mögliche Aspekte der Textauswahl:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Exilliteratur.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Humanistisch-christliche Traditionen in der Nachkriegszeit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gruppenbildungen im literarischen Leben nach 1945.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwicklung der Literatur in verschiedenen Gesellschaftssystemen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache und Sprachverwendung als Thema der Literatur.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gesellschaftskritisch und politisch engagierte Literatur.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei Schularbeiten (die erste zwei-, die zweite dreistündig).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">9.</symbol>Semester (5 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachliches Gestalten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen vor und mit anderen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Referate und Gesprächsformen anhand von Themen persönlichen Interesses üben. Texte mit besonderer Berücksichtigung der bei der Reifeprüfung verlangte Arbeitsformen verfassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die aus dem Umgang mit Texten verschiedener Art gewonnenen Beschreibungskriterien anwenden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Literaturbetrachtung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Texten Einblicke in die zeitgenössische Literatur unter besonderer Berücksichtigung des österreichischen Anteils gewinnen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine Schularbeit (vierstündig).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bildungs- und Lehraufgabe sowie die als Teilbereiche bezeichneten Lehraufgaben sind verbindlich. Auswahl und Gewichtung der Unterrichtsinhalte und die Wahl geeigneter Methoden sind dem Lehrer überlassen, wobei die besonderen Bedingungen dieser Schulform und des Erwachsenenunterrichts zu berücksichtigen sind.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Unterrichtsgestaltung - Erarbeitung und Verarbeitung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Der Deutschunterricht hat für die erwachsenen Studierenden nicht nur fachbezogene Fähigkeiten und Kenntnisse zu vermitteln, sondern er ist auch wesentlich ein Gegenstand der unmittelbaren Auseinandersetzung mit der Lebensrealität. Daher muß bei der Auswahl der zu behandelnden Stoffe die Erfahrung der Studierenden berücksichtigt werden. Im Rahmen der Ziele und Lehraufgaben des jeweiligen Semesters ist ihnen eine angemessene Mitbestimmung bei der Stoffauswahl und beim Setzen von Schwerpunkten zu ermöglichen. Dabei ist darauf zu achten, daß die Sprachhandlungskompetenz der Studierenden erweitert, wissenschaftliches Verständnis angebahnt und eine Auseinandersetzung mit persönlichen und sozialen Problemen gefördert wird.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Als Methoden zur Erarbeitung der verschiedenen Lehraufgaben sollen angemessene Gesprächs- und Sozialformen eingesetzt werden:</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Unterrichtsgespräch, Information und Impuls durch Lehrer und Studierende, Diskussion und Debatte, Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit. Fachübergreifender und projektorientierter Unterricht soll soviel wie möglich praktiziert werden. Querverbindungen zu anderen Fächern sind zu nutzen.</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Audio-visuelle Medien und gegebenfalls Computer sind heranzuziehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Lehrnarbeit ist vorwiegend in den Unterrichtsstunden zu bewältigen. Hausübungen zur Vorbereitung des Unterrichts und zur Festigung des Unterrichtsertrages sollen nur im beschränktem Maß eingesetzt werden.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Teilbereiche des Deutschunterrichts:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zum Sprachlichen Gestalten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Formen mündlichen und schriftlichen Gestaltens sollen vor allem dazu dienen,</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gedanken zu formulieren und dadurch zu klären;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich einen Sachverhalt vor Augen zu führen und ihn sich dadurch verfügbar zu machen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>auf andere einzuwirken;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Emotionen und Situationen zu verbalisieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sprache als kreatives Ausdrucksmittel zu verwenden.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sicherheit im Gebrauch der Standartsprache ist anzustreben. In manchen Situationen jedoch (zB Diskussionen, Konfliktaufarbeitung) kann sich die Herkunftssprache als angemessene Sprachform erweisen und soll in diesem Fall ohne Wertung zugelassen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Anfangsunterricht sind die unterschiedlichen Fertigkeiten, Fähigkeiten und Erfahrungen der erwachsenen Studierenden aufzunehmen. Die Bereitschaft zum Sprechen und Schreiben soll geweckt und gefördert werden. Sprechen und Schreiben der Studierenden sollen auch Gegenstand der Reflexion sein.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Schreiben wird nach der vorherrschenden Schreibhaltung bzw. -absicht in beschreibende und kommentierende, argumentierende und appelierende sowie erzählende und andere kreative Formen unterteilt. Die Textarten lassen sich jedoch nicht immer scharf abgrenzen. Das Verfassen von Texten soll durch entsprechende Übungen zur Textgestaltung vorbereitet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Meinungen der Studierenden, sofern sie nicht sachlich falsch sind oder auf sachlich falschen Grundlagen beruhen, haben die Lehrer gelten zu lassen. Das bezieht sich auf Fragen der Weltanschauung ebenso wie auf ästhetische Urteile.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungen zur Rechtschreibung und Zeichensetzung sind an den individuellen Erfordernissen der Studierenden zu orientieren und während aller Semester durchzuführen, ohne daß dies im Lehrplan explizit angeführt ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verwendung des Wörterbuches auch bei Schularbeiten in allen Semestern soll eine an der außerschulischen Wirklichkeit orientierte Arbeitshaltung fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zur Sprachbetrachtung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabe der Sprachbetrachtung ist es,</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblicke in die Struktur der Sprache zu vermitteln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>verschiedene Sprachformen in ihrer Funktion aufzuzeigen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bedingungen sprachlichen Handelns bewußt zu machen und die eigene Sprachhandlungsfähigkeit zu erweitern.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprachliche Merkmale sind an gesprochenen und geschriebenen Texten festzustellen. Dadurch soll die „Sprachbetrachtung” mit der „Literaturbetrachtung” und mit dem „Sprachlichen Gestalten” verbunden werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zur Literaturbetrachtung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Mittelpunkt der Literaturbetrachtung steht die Auseinandersetzung mit Texten aller Art (erweiterter Literaturbegriff), wobei das Schwergewicht auf Ganzschriften liegt. Darüber hinaus sind Textproben in ausreichendem Maß anzubieten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Folgende vier Aspekte sind zu beachten und miteinander zu verbinden:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Textbeschreibung stellt Themen, Strukturen sowie Darstellungsmittel und deren Funktion in Texten fest, um eine empirisch faßbare und überprüfbare Grundlage für Interpretation und Wertung zu schaffen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die literaturgeschichtliche Orientierung stellt Einzelwerke in ihren geschichtlichen Kontext (dh. in gattungs-, stil- und motivgeschichtliche Entwicklungen). Werke der Gegenwartsliteratur sind in allen Semestern zu besprechen. Literaturhistorische Kenntnisse sind nicht Selbstzweck, sondern sollen soweit vermittelt werden, als sie für das Verständnis der Dichtung notwendig sind. Dabei soll eine Epoche modellhaft in ihren gesellschaftspolitischen und kulturellen Ausprägungen behandelt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Interpretation baut auf dem spontanen Texterlebnis und dem Interesse des Studierenden, der Textbeschreibung und der literaturgeschichtlichen Orientierung auf. Sie soll zum Erfassen und Unterscheiden verschiedener Deutungsmöglichkeiten anleiten. Das wichtigste Kriterium für mögliche Deutungen ist die Begründbarkeit aus dem Text.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die literarische Wertung soll erarbeiten, daß literarische Erfahrungen, Literaturverständnis, persönliche Werthaltungen sowie ästhetische und intellektuelle Sensibilität die Urteile über Literatur bestimmen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Zielsetzungen der Literaturbetrachtung erlauben es, die Lesegewohnheiten und Interessen der Studierenden zu berücksichtigen, die Fähigkeit zu selbständiger Auseinandersetzung mit den literarischen Zweckformen auszubilden und insbesondere das Verständnis für dichterische Literatur zu fördern und die Freude am Lesen zu wecken. Durch Hinweise und Anregungen sollen die Studierenden zur Privatlektüre animiert werden. In einer Literaturmappe können Schul- und Privatlektüre, Theateraufführungen und durch audio-visuelle Medien vermittelte Werke als Grundlage für die Reifeprüfung gesammelt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Mittelpunkt soll die Beschäftigung mit der Literatur des deutschen Sprachraums unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Literatur stehen. Die Rolle der fremdsprachigen Literatur ist zu berücksichtigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ERSTE LEBENDE FREMDSPRACHE</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>ENGLISCH</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Englisch soll zum Erreichen der folgenden Ziele beitragen, die sowohl fachspezifische als auch fachübergreifende Aspekte enthalten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dem Englischunterricht ist ein vierfaches Ziel gesetzt:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Beherrschung der Fremdsprache als Kommunikationsmittel, welche die Fertigkeiten</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">des Hörverstehens,</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">des Sprechens,</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">des Leseverstehens und</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">des schriftlichen Ausdrucks</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">umfaßt und auf der das Hauptgewicht zu liegen hat;</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Erweiterung des Erfahrungshorizontes durch das Kennenlernen der englischsprachigen Länder und durch die Auseinandersetzung mit ihrer Kultur, auch im Spiegel der Literatur;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Einsicht in Struktur und Wesenzüge der Englischen Sprache;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Persönlichkeitsbildung, insbesondere im Sinne der Entfaltung des Wertbewußtseins,</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">der Bereitschaft zu sozialer Verantwortung,</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Kommunikation und Kooperation,</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">der Erlebnisfähigkeit,</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">der Kreativität, der Aneignung von Arbeitsweisen, die zu weiterem</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Studium befähigen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Semester (je 3 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Thematische Bereiche (Gesprächs-, Lese- und Hörstoff)</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die einzelnen Themenbereiche sind nicht notwendigerweise getrennt voneinander zu behandeln; auch können die Intensität ihrer Behandlung und die Schwerpunktsetzung je nach Klasse und Gegebenheit variieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Personalien, Familie (personal identifikation): zB name, adresse, telephone number, date and place of birth, age, sex, status, nationality, profession, occupation, family, religion</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der menschliche Körper: zB: parts of the body, positions of the body, sensory perception, health, illness</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beruf und Arbeitsplatz (trade, profession, occupation): zB place of/kind of work</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Tages- und Jahresablauf (daily routine): zB washing, dressing, meals, going to school</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wetter: weather conditions</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Haus und Wohnung (house and home): zB accomodation, furniture</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schule (education): zB classroom, subjekts</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einkauf und Geschäfte (shopping): zB shopping facilities, foodstuffs, clothes</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Freizeit, Unterhaltung (free time, entertainment); zB hobbies, radio, TV, press, sports, holidays</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Reisen (travel): zB holidays, countries, places, languages, hotel, camping-site, travel documents, fares, luggage, traffic.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Ausdrucksmittel</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.1 Wortschatz</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.2 Denkkategorien</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.3 Sprachfunktionen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.4 Grammatikalisch-strukturelle Katekorien (Sprachlehre)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">ad 2.1 Wortschatz: siehe Thematische Bereiche ad 2.2 und 2.3 Denkkategorien und Sprachfunktionen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Denkkategorien und die Sprachfunktionen bleiben ihrer Natur gemäß gleich. Ausdifferenzierungen und Lernfortschritt ergeben sich durch die Lehrplanangaben zu den</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>thematischen Bereichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>gammatikalisch/strukturellen Kategorien</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sowie den mündlichen und schriftlichen Übungsformen,</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">und zwar in Hinblick auf:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Komplexität und Abstraktionsgrad der Themen (siehe: thematische Bereiche)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Nuancierung der Redeabsicht und des Gefühlsausdrucks (siehe: mündliche und schriftliche Übungsformen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Länge und Komplexität der Gedankenfolgen, die verstanden bzw. ausgedruckt werden sollen (siehe: thematische Bereiche, mündliche und schriftliche Übungsformen und grammatikalisch/strukturelle Katekorien)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Spontaneität und Geläufigkeit im Verstehen (listening/reading comprehension) sowie im sprachlichen Ausdruck (siehe: mündliche und schriftliche Übungsformen).</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">ad 2.2 Denkkategorien</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Betracht kommt sprachliches Material zum Ausdrücken von</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Existenz: Sein, Scheinen, Gleichbleiben, Verändern, Möglichkeit und Unmöglichkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Raum: Dimensionen, Ort, Bewegung, Richtung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Zeit: Zeitpunkt (einmalig, wiederholt, bestimmt, unbestimmt); Zeitdauer (dauernd, zeitlich begrenzt); allgemeine Feststellungen ohne konkreten Zeitbezug; Zeitstufen und Zeitformen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Quantifizierung: zählbar, nicht zählbar</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Qualifizierung: von Personen, Örtlichkeiten, Dingen, Zuständen, Vorgängen, Handlungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>logischen Beziehungen: Verbindung, Trennung, Gegensatz, Ursache, Wirkung, Zweck, Vergleiche</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>bestimmter und umbestimmter Bedeutung.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">ad 2.3 Sprachfunktionen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Sprachfunktionen betreffen folgende Bereiche:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Informationen erfragen/geben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sachverhalte darlegen; erzählen, berichten; beschreiben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>erläutern, detaillieren, aufzählen; mit Beispielen belegen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Informationen ergänzen/berichtigen/wiederlegen/bestätigen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>nach der Richtigkeit/Verläßlichkeit fragen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wissen/Nichtwissen bekunden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>erinnern, vergessen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>begründen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Haltungen</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>intellektuelle</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>emotionale</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>moralische</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Ausdruck von</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Zustimmung, Vorbehalt, Ablehnung, Wiederspruch</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Möglichkeit, Unmöglichkeit, Grad der Wahrscheinlichkeit, Mutmaßung, Sicherheit, Überzeugung, Leugnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einstufung nach Wichtigkeit/Bedeutungslosigkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Interesse, Neugierde, Desinteresse, Gleichgültigkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vorliebe, Abneigung, Abscheu, Entrüstung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Freude, Vorfreude, Begeisterung, Optimismus</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Zweifel, Pessimismus, Entäuschung, Verärgerung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Angst, Kummer, Sorge, Trauer</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erleichterung, Beruhigung, Befriedigung, Zufriedenheit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vertrauen, Mißtrauen, Reserviertheit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ungeduld, Erwartung, Hoffnung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Überraschung, Verwunderung.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Handlungssteuerung und Willensäußerung</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verhalten steuern durch Wünsche, Bitten, Befehle, Aufträge, Aufforderungen, Warnungen, Drohungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vorschläge machen, Ratschläge erteilen bzw. erbitten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Hilfe erbitten/verweigern/anbieten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zur Entscheidung auffordern, entscheiden, beschließen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ermutigen, überreden, überzeugen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich beschweren, protestieren, Einsprüche</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bereitschaft bzw. Weigerung ausdrücken</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erlaubnis erteilen/verweigern/erbitten; Verbot</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ausdruck von/Frage nach Absichten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>fragen, ob jemand etwas tun will/zu tun bereit ist</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>versprechen, zusagen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Sozialbezüge</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grüßen, begründen, grüßen lassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Anrede (auch in Briefen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich/jemanden vorstellen: Name, Beruf, Nationalität, usw.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>nach dem Befinden fragen, über das Befinden Auskunft geben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aufmerksamkeit erlangen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gesprächseröffnung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>bitten, danken</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>gratulieren, Glück wünschen - dafür danken</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einladen, akzeptieren, ablehnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich entschuldigen, darauf antworten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Mitleid zeigen, Bedauern ausdrücken</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich verabschieden (auch in Briefen).</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Gesprächsverlauf</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gespräch eröffnen, wieder aufnehmen, weiterführen, zum Abschluß bringen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>bitten, etwas zu wiederholen/zu erläutern; sich vergewissern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aufmerksamkeit/Interesse bekunden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ablenken, besonders betonen, beharren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Floskeln verwenden, um Zeit zum Überlegen zu gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Thema wechseln.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">ad 2.4 Grammatikalisch-strukturelle Kategorien (Sprachlehre)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die folgenden Schwerpunkte sind im Sinne der didaktischen Grundsätze in die laufende Unterrichtsarbeit zu integrieren:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Satzbau</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die grundlegenden Satzbauformen, gerade Wortfolge; bejahende und verneinende Aussagesätze; bejahende und verneinende Fragesätze, Befehlssätze, Ausrufsätze; Kurzantworten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einige grundlegende Arten der näheren Bestimmung von Nomen, Verben, Adjektiven, Adverbien, sowie die Stellung dieser näheren Bestimmungen im Satz;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einfache Satzverknüpfungen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Grammatik der Satzelemente</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Nomen: regelmäßige und unregelmäßige Pluralbildung, Genitiv-s in Singular und Plural der Personen, of-Konstruktion anstelle des Genitivs, besonders bei Sachen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bestimmter und unbestimmter Artikel: einige wenige ideomatische Wendungen ohne Artikel, Eigennamen; Ersatz des Nomen durch „one/ones”</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Prononmen: personal, possessiv, demonstrativ, quantifizierende Ausdrücke wie (not) much, (not) many; few, little, all, every, each; some, any; both, either, neither</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Adjektiv: Steigerung durch Suffix (-er, -est) sowie mit „more, most” (einige wichtige Fälle); außerdem better-best, worse-worst, more-most; Vergleiche</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verb: Die Grundformen der Verben und ihre Verwendung zur Bildung von Zeit und Aspekt. Passive Ausdrucksweise in häufigen Fügungen (zB He is called Peter.). Die Grundfunktionen von Present Tense (progressive und non-progressive); Past Tense (progressive und non-progressive); Present Perfect (non-progressive); Möglichkeiten des Ausdrucks der Zukünftigkeit mit „going to” und „will (shall)”. Die grundlegenden Satzmuster, vom Verb ausgehend (zB want to, want somebody to; make somebody do something), Eigenheiten bei Rechtschreibung und Aussprache, insbesondere bei Suffixverwendung.  Be, have, do und modale Hilfsverben.  Die besonderen Funktionen dieser Verben bei Kurzfragen, Kurzantworten, question-tags, sowie insbesondere bei der Bildung von Frage und Verneinung. Einige gebräuchliche phrasal verbs.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Numeralien: Grund- und Ortnungszahlwörter, unbestimmte Zahlwörter; Datumsangabe; Eigenheiten der Aussprache und Schreibung.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Adverbielle Bestimmungen: Arten, Verwendung, Stellung im Satz.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Präpositionen: einige gebräuchliche Präpositionen in ihrer Grundbedeutung, wichtige Präpositionalverbindungen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Konjunktionen: die Wichtigsten Möglichkeiten, Wörter, Wortgruppen und Sätze zu verbinden; Beiordnung und Unterordnung.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Mündliche und schriftliche Übungen und Überprüfungsformen</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Lit" ct="text">Im Bereich des Hörens:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>regelmäßige Übungen anhand sehr einfacher und kurzer Texte unter Heranziehung verschiedener Tonträger, wobei das Einhören auf „native speakers” besonders zu pflegen ist;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lautunterscheidung und Sinnverstehen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beantworten einfacher Fragen zum Inhalt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ausführen von Anweisungen und Aufgaben (task listening)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Nachsprechen mit Zielrichtung auf Lautunterscheidung und Intonationsmuster.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Im Bereich des Sprechens:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Frage und Antwort, insbesondere in Rollenspiel und Partnerarbeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>regelmäßig einfachste Gespräche, insbesondere zu Inhalten und wortschatzmäßig erarbeiteten Bereichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Neubildung von Sätzen, möglichst in situativer Einbettung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erzählen einfacher Geschichten unter Zuhilfenahme von Bildern und/oder key-words bzw. ausgehend von Gehörtem und Gelesenem</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einfachste inhaltliche Umformungen durch Wechsel der Perspektive und der Darstellungsform nach mündlicher Erarbeitung, gegebenfalls schriftliches Fixieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Artikulations- und Intonationsübungen sowie Übungen zur Sprechflüssigkeit durch Nachsprechen und Variieren, vornehmlich in ganzen Sätzen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Im Bereich des Lesens:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Übungen im stillen, sinnerfassenden Lesen mit anschließender Auswertung.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Im Bereich des Schreibens:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gruppieren von Wörtern nach Aussprache und Schreibung (Gleichheit und Kontrast)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsetz- und Zuordnungsübungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fragen stellen und beantworten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Abfassen kurzer Texte, ausgehend von graphischen und sprachlichen Impulsen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wiedergabe von Gehörtem und Gelesenem</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einfachste inhaltliche Umformungen durch Wechsel des Gesichtspunkts (aspect modulation) und der Darstellungsform</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>nach mündlicher Erarbeitung gegebenfalls schriftliches Fixieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Diktate zur Förderung des Hörverstehens und/oder zur Festigung der Rechtschreibung.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fallweise mündliche und schriftliche Hausübungen (siehe Didaktische Grundsätze):</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zur Festigung von Kenntinissen und Fertigkeiten im Anschluß an die Unterrichtsarbeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zur Anwendung von Kenntnissen und Fertigkeiten aus dem Unterricht.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schularbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Semester: zwei Schularbeiten (einstündig):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Semester: zwei Schularbeiten, ein- oder zweistündig.</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Semester (je 3 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Thematische Bereiche (Gesprächs-, Lese- und Hörstoff)</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der einzelne und seine Familie/Freunde (family events): wie bisher; dazu likes and dislikes, character, temperament, disposition</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der einzelne und die Gemeinschaft (teams, clubs, parties); Haus,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wohnung, Umgebung: wie bisher; dazu amenities, region, climate, flora and fauna, housing characteristics in the U.K. and/or the USA</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Berufe: wie bisher; dazu conditions of work; income, training, prospects</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Freizeit: wie bisher; dazu cinema, theatre, music, books</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Reisen: wie bisher; dazu traffic, public transport, private transport</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einkauf und Geschäfte: wie bisher; dazu shopping facilities, currency, weights and measures</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dienstleistungen (services): post, telephone, telegraph, banking, police, hospital, surgery, repairs, garage, petrol station</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gesundheitswesen: ailments/accidents; personal comfort, hygiene, insurance, medical services, emergency services</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Ausdrucksmittel</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.1 Wortschatz (siehe Thematische Bereiche)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.2 Denkkategorien (siehe 1. und 2. Semester)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.3 Sprachfunktionen (siehe 1. und 2. Semester)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.4 Grammatikalisch-strukturelle Kategorien (Sprachlehre)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die grammatikalischen Kenntnisse sind zu erweitern, zu vertiefen und geläufig zu machen, sodaß der Lernende zunehmend befähigt wird, auch komplexere Aussageeinheiten zu verstehen sowie sein Sprachverhalten der gegebenen Situation und der Redeabsicht gemäß zu steuern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Satzbau: Erweiterung der grundlegenden Satzbaumuster durch nähere Bestimmung der einzelnen Satzteile, besonders auch durch Wortgruppen und neben-/untergeordnete Sätze; vereinzelt idiomatische Fälle der Inversion.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grammatik der Satzelemente:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Nomen: typische Substandivendungen; das Nomen und seine nähere Bestimmung durch adjectives und determiners, und zwar identifiers (articles, demonstratives, possessives) and quantifiers (numerals, much/many); countables and uncountables (or mass nouns); Artikelgebrauch; einige Besonderheiten im Gebrauch des Genitivs, der Pluralbildung und des Artikels; Ersatz von Nomen: one/ones</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Adjektiv: Adjektivverwendung nach be/remain/get/become/look/sound/taste/smell; der nominale Gebrauch von Adjektiven; Kontrast zum Deutschen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verb: Present perfect (non-progressive und progressive), Present Perfect - Past tense, Present Perfect - Present Tense im Kontrast zum Deutschen. Past Perfect (non-progressive - progressive); Ausdruck der Zukünftigkeit durch Present (non-progressive - progressive); gebräuchliche Passive Voice-Formen; das Passiv - im Kontrast zum Deutschen aktiven Satz mit unbestimmtem „man” – auch bei Verben mit zwei Objekten (zB We were shoen the sights); Ausdruck von Zeitbeziehungen: Vorzeitigkeit, Gleichzeitigkeit, Nachzeitigkeit; indirekte Darstellung (indirekte Frage (indirekte Rede); Ersatzformen der modalen Hilfsverben zur Bildung von Zeiten;</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">weitere phrasal verbs;</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Adverbielle Bestimmungen: Die Stellung des Adverbs im Satz;</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Steigerung und Vergleiche, Umstandssätze;</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Präpositionen: häufig verwendete Präpositionalverbindungen, idiomatische Gebrauch von Präpositionen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>links und connectives: Weitere Möglichkeiten, Wörter, Wortgruppen und Sätze zu verbinden, insbesondere zum Ausdruck von Folgerung, Grund, Bedingung.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Mündliche und schriftliche Übungen und Überprüfungsformen</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Übungsformen im einzelnen wie für das 1. und 2. Semester, erweitert durch:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wiedergabe und Zusammenfassung von Gehörtem</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Darstellung von Erlebtem und von einfachen Sachverhalten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Stellungnahme zu einfachen Sachverhalten und Fragen, jeweils sowohl nach vorbereitender Klassenarbeit als auch ohne Vorbereitung (spontanes Sprechen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>nach mündlicher Erarbeitung gegebenfalls schriftliches Fixieren, auch in verschiedenen Darstellungs- und Einkleidungsformen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>remedial work und fallweise Übersetzungen im Sinne der didatischen Grundsätze.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fallweise mündliche und schriftliche Hausübungen (siehe „Didaktische Grundsätze”):</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zur Festigung von Kenntnissen und Fertigkeiten im Anschluß an die Unterrichtsarbeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zur Anwendung von Kenntnissen und Fertigkeiten aus dem Unterricht zur Förderung des autonomen und kreativen Arbeitens zur Vorbereitung auf die Unterrichtsarbeit.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schularbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Semester: zwei Schularbeiten, ein- oder zweistündig.</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Semester: zwei Schularbeiten, zweistündig.</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Themenstellung ist Lese- und Hörverständnis adäquat zu berücksichtigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>bis 7. Semester (je 3 Wochenstunden):</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Semester (4 Wochenstunden),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">9.</symbol>Semester (5 Wochenstunden): am Gymnasium bzw. am Realgymnasium</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">(mit sprachlichem Schwerpunkt) für Berufstätige:</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Thematische Bereiche:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Behandlung der nachstehenden angeführten thematischen Bereiche soll die Sachinformation stets im Zusammenhang mit dem jeweiligen Lese-, Gesprächs- und Hörstoff stehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen sind nach Möglichkeit herzustellen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ab dem 7. Semester ist bei der Auswahl der Themenbereich und Materialien auf die jeweilige Schulform Bedacht zu nehmen. Die Interessenslage der Studierenden ist dabei zu berücksichtigen. Die einzelnen Themenbereiche sind nicht notwendigerweise getrennt voneinander zu behandeln, auch können die Intensität ihre Behandlung und die Schwerpunktsetzung ja nach Klasse und Gegebenheiten variieren, jedenfalls mit Steigerung der Ansprüche. Wenn angezeigt, soll die historische Entwicklung berücksichtigt werden. Die bei einzelnen Themenkreisen angegebenen Beispiele sollen Reflexionsebene und Anforderungsniveau verdeutlichen.</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ereignisse des Tages: persönliches Erleben sowie aktuelle politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle und sportliche Ereignisse und Entwicklungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zwischenmenschliche Beziehungen: zB im privaten Bereich, Werthaltungen; Rolle der Familie, Generationsprobleme; zwischenmenschliche Beziehungen in unserer Zeit (Toleranz, Kommunikationsfähigkeit, Isolation)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>der einzelne und die Gesellschaft, die Entwicklung der Idee der Menschenrechte und der Demokratie: zB Demokratie vs. Totalitarismus, Individualismus vs. Kollektivismus; politische Parteien in Großbritannien und den USA (einschließlich der historischen Entwicklung); Interessengruppen und Interessenvertretungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Der Mensch und seine Umwelt; zB Lebensformen in Stadt und Land</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erziehung und Bildung, bildungspolitische Probleme: zB Chancengleichheit, Leistung, Allgemeinbildung und Spezialisierung, Weiterbildung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wissenschaft, Technik und Wirtschaft: zB Technik und industrielle Produktion; technische und industrielle Revolution; soziale Folgen, soziale Reformen (mit besonderer Berücksichtigung Großbritanniens und der USA); neue Technologien, Fragen der Energie- und Rohstoffsicherung, Chancen und Bedrohungen durch technischen Fortschritt, Wirtschaftssysteme, Arbeitswelt, Werbung (Bedeutung, Methoden)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Presse, Hörfunk, Fernsehen und Film: zB Analyse einer Zeitung (Aufmachung, Schreibweise; historische Aspekte), Aufgaben der Medien und ihre Verantwortung; Fragen der Objektivität</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Tourismus</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beispiele für bedeutendes literarisches Schaffen (vor allem in kurzen Ausschnitten)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>religiöse und weltanschauliche Fragen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einigen Entwicklungslinien in der angelsächsischen Welt von den Anfängen bis zur Gegenwart, soweit diese wichtige Beiträge zur geistigkulturellen, politischen, sozialen und wirtschaftlichen Situation der Gegenwart geleistet haben.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Ausdrucksmittel</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.1 Wortschatz (siehe thematische Bereiche)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.2 Denkkategorien (siehe 1. und 2. Semester)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.3 Sprachfunktionen (siehe 1. und 2. Semester)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.4 Grammatikalisch-strukturelle Kategorien (Sprachlehre)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fortführung der Arbeit, die im 1. bis 4. Semester begonnen wurde, mit dem Ziel der weiteren Vertiefung und Geläufigmachung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Nomen: Einblicke in die Wortbildungslehre. Besondere Fälle von Singular- und Pluralbildung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Verb: Infinitivkonstruktionen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Synonymik komplexer Ausdruckweisen („how to express” Zustimmung, Ablehnung, Möglichkeit, Kontrast); Neuformulierung eines Gedankens (restatement).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Satzverknüpfung und Gedankenentwicklung (Syntax und Textgrammatik):</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Anwendung von Konjunktionen, adverbiellen Bestimmungen, Phrasen und Sätzen zur Entwicklung von Gedanken und Gedankenfolgen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Indirekte Ausdrucksweise</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Remedial teaching zum Ausmerzen von Fehlern (zB Present Perfect - Past Tense; progressive - non-progressive; modal verbs, causative verbs, phrasal verbs; Präpositionalverbindungen, adjective - adverb, word order).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Mündliche und schriftliche Übungen und Überprüfungsformen</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Im Bereich des Hörens:</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>regelmäßig Hörübungen anhand von anspruchvolleren Texten, wobei die Verwendung verschiedener Textsorten, darunter auch authentische Aufnahmen, einen Schwerpunkt bilden soll.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Note-taking, wobei der Selbständigkeit der Studierenden erhöhte Bedeutung zukommt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen der Redeabsicht auf Grund verschiedener Intonationsmuster (Ermunterung, Aufforderung, Ironie usw.).</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Lit" ct="text">Im Bereich des Sprechens:</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>regelmäßig Gespräche, die an aktuelle Anlässe innerhalb und außerhalb der Klasse anknüpfen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Übungen zu flüssigem, idiomatisch und grammatikalisch richtigem Sprechen längerer Einheiten: Übungen in einfacher freier Rede, Übungen des sprachlichen Reagierens (apt reply), auch unter Vorgabe bestimmter Redeabsichten, Situationen und gegebenfalls Rollen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Diskussion</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kurzreferat (eventuell auch Koreferat)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Interview</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wiedergabe von Gehörtem und Gelesenem: detailliert (reproduction), gegliedert zusammengefaßt (summary) und kommentierend.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Im Bereich des Lesens:</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwicklung von Lesestrategien: rasches Erfassen des Wesentlichen („skimming for gist”) gezieltes Lesen auf bestimmte Teilaspekte hin („scanning for particular information”)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lesen von Ganzschriften als Heimlektüre, nur ausschnittweise in der Klasse (anzustreben: eine Ganzschrift pro Semester)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ausbau der persönlichen Leseliste</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einlesen in Texte aus bestimmten Sachgebieten (zB Menschenrechte) und Fachgebieten (zB Naturwissenschaften).</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Im Bereich des Schreibens:</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fortsetzung der Übungen wie in den vorhergehenden Semestern, jedoch mit gesteigerten Anforderungen in sprachlicher und gedanklicher Hinsicht</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Abfassen von Briefen formeller und informeller Natur, von Dialogen (Konversation; Argumentation; apt reply); Beschreibung und Charakterisierung von Personen, Örtlichkeiten, Vorgängen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schreiben von Zusammenfassungen (summary/precis), von Protokollen (auf Grund von note-taking)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Abfassen von statements</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verbindung kürzerer Einheiten (paragraphs) zu längeren Texten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einfache Textanalysen und Textinterpretationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>guided (unguided) composition (narrative/imaginative/expositive/reflective/argumentative)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fortsetzung der Übungen zur Festigung des Wort- und Fügungsbestandes sowie zum Bewußtmachen von Unterschieden zwischen deutschem und englischem Sprachgebrauch, fallweise auch durch Übersetzungen (kontrastives Verfahren).</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schul- und Hausübungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schularbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>bis 7. Semester: zwei zweistündige je Semester,</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Semester: zwei zweistündige,</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">9.</symbol>Semester: eine dreistündige.</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei freien Aufgabeformen ist die Benützung des Wörterbuches zu gestatten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allgemeines:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die Studierenden bringen in der Regel bereits Vorkenntnise mit. Sie sind oft „false beginners” mit den bekannten Vor- und Nachteilen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Sie verfügen als Erwachsene über ein höheres Maß an Abstraktionsfähigkeit.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Im mehrsemestrigen Lehrgang ist auf die zur Verfügung stehende Zeit besonders Bedacht zu nehmen.</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Anfangsunterricht kommt daher dem einsichtigen (= kognitiven) Lernen und dem konstrativen Verfahren größere Bedeutung zu. Im Hinblick auf die Inhalte der Landes- und Kulturkunde gilt das exemplarische Prinzip verstärkt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim neunsemestrigen Englischunterricht steht das kommunikative Element gegenüber der Bewältigung komplexer linguistischer Inhalte sowie landes- und kulturkundlicher Information deutlich im Vordergrund. Die sichere und korrekte Beherrschung der für die Verständigung wesentlichen sprachlichen Ausdrucksmittel ist oberstes Lernziel.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An die rezeptiven Fertigkeiten (Hören und Lesen) sind zunächst höhere Ansprüche zu stellen als an die produktiven (Schreiben und Sprechen).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht sollen sich Lehrer und Studierende der Zielsprache bedienen, mit Ausnahme der Gebiete, auf denen die Gegenüberstellung mit der Muttersprache das eigentliche Unterrichtsziel ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wenn Erwachsene eine Fremdsprache lernen, besteht naturgemäß eine Diskrepanz zwischen Sprachkönnen einerseits und inhaltlichen sowie gedanklichen Ansprüchen andererseits. Diese Tatsache ist den Studierenden bewußt zu machen. Diese Einsicht verhindert Entmutigung und bildet gleichzeitig einen Ansporn, gezielt an der eigenen Sprachkompetenz zu arbeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht sollen alle sich bietenden Möglichkeiten der Veranschaulichung und der Motivierung genützt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dazu zählen:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsatz von Bild- und Tonmaterial</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsatz von Computers</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aktivieren durch Heranziehen bei der Erarbeitung, Partner- und Gruppenarbeit, Unterrichtsprojekte, zB landeskundliche Art,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Privatlektüre,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>fremdsprachige Filme und Theateraufführungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schülerkorrespondenz auf individueller wie auch auf kollektiver Basis,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Heranziehen von neative speakers (Assistenten oder Austauschlehrern), gegebenfalls Gästen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hausübungen sind nicht verpflichtend vorgesehen, können aber auf freiwilliger Basis zur Ergänzung des Arbeitsunterrichtes als Hilfestellung und Serviceleistung des Lehrers angeboten werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zu den einzelnen Teilbereichen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Schulung der vier Fertigkeiten</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hörübungen, Sprechübungen, Lektüre und schriftliche Übungen können nicht isoliert voneinander betrachtet werden, sondern sollen einander in vielfältiger Weise bedingen und durchdringen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.1 Hören</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hörübungen haben als erstes und wichtigstes Ziel die Studierenden zu befähigen, akustisch wahrgenommenes Englisch sofort und ohne Hilfe zu verstehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiters haben Hörübungen die Aufgabe, im Zusammenwirken mit anderen Arbeitsbereichen des Englischunterrichts</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sprachliche Fertigkeiten wie Sprechen und Schreiben zu fördern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>den Wortschatz und den Bestand an Strukturen zu erweitern und zu festigen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zur Verbesserung von Aussprache und Intonation beizutragen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sachinformation zu bringen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch die Verarbeitung ihres Inhaltes im Unterricht auch fachübergreifende Bildungsziele erreichen zu helfen (siehe Bildungs- und Lehraufgaben).</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen im Rahmen des Englischunterrichts möglichst regelmäßig Sprecher englischer Muttersprache hören. Darüber hinaus sind sie anzuregen, englischsprachige Rundfunksendungen zu hören. Auch auf andere Möglichkeiten (Filme, Theateraufführungen, Vorträge in englischer Sprache) sollen sie hingewiesen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Laufe des Lehrganges sollte das verwendete Hörmaterial möglichst variiert werden. Der Wechsel wird dabei in den letzten Semestern schneller und unvermittelter erfolgen können als im Anfangsunterricht; dort soll man länger bei einer Textart verweilen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Differenzierung des Hörmaterials nach Art und Schwierigkeit sind die Texte selbst sowie ihre akustische Gestallt zu berücksichtigen. Bei schwierigen Hörtexten empfehlen sich einleitende Verständnishilfen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Textauswahl ist zu beachten:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Inhalt (einfach und komplex; informierend - zB Durchsage -, erzählend, darstellend, argumentativ, reflektierend, konkret und abstrakt),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Textart (insbesondere: frei oder nach Manuskript gesprochen, fiktional oder nicht fiktional; monologisch oder dialogisch; auch kurze Gebrauchstexte),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Grad der Redundanz bzw. Stringenz (gerade beim Hören von entscheidender Bedeutung!),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>verwendedte Lexis (einfacher Wortschatz oder viele schwierige, seltene, für die Studierenden neue Wörter),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>verwendete Syntax (einfacher Satzbau mit überwiegender Nebenordnung von Sätzen oder komplizierter Satzbau mit überwiegender Über- und Unterordnung von Sätzen).</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der akustischen Gestalt ergeben sich Unterschiede, die wegen der wünschenswerten Variation zu beachten sind, durch</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sprecher (einer oder mehrere; Männer, Frauen, Kinder),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sprechtempo,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Deutlichkeit in der Artikulation,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>regional bzw. sozial bedingte Färbung.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Erarbeitung und Verarbeitung von Hörstoffen ist hinsichtlich des Lernzieles zu unterscheiden zwischen:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen von Einzelinformationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Übungen im Erfassen des inhaltlich Wesentlichen, wie es auch in der Praxis zumeist erforderlich ist (listening for gist) und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Übungen im Erfassen von bestimmten Einzelheiten, wie es für die Praxis ebenfalls wichtig sein kann (listening for detail mit gezielten Fragen zum Inhalt) sowie dem</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen des Textes auf den Ebenen des wörtlich Gesagten (literal level), des damit Gemeinten (interpretative level), des textübergreifenden Bezugs (applied level).</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Hinsichtlich der Darbietungsweise ist zu unterscheiden zwischen</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durchgehendem Anhören und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Anhören mit gezielter Unterbrechung (zB durch Bandstopp).</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hörübungen sollen in vielfältiger Weise mit anderen Lehraufgaben verknüpft werden. Si können damit für die Erreichung umfassender Bildungs- und Lehrnziele - sprachlicher und außersprachlicher Art - nutzbar gamacht werden. Die wichtigsten Möglichkeiten der Integration in den übrigen Sprachunterricht sind:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">in Verbindung mit Sprechen:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Nachsprechübungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beantworten von Fragen zum Hörtext</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Partnerarbeit im Anschluß an Fragen zum Text</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Nacherzählungen, Zusammenfassung, gegebenfalls Stellungnahme zum gehörten Text</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Klassengespräch zu thematisch interessanten Aspekten des Textes</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">in Verbindung mit Lesen:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>gelegentliches Mitlesen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">in Verbindung mit Schreiben:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Herstellung der Verbindung zwischen Klangbild und Schriftbild eines Wortes</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kurze Diktate</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>schlagwortartiges Festhalten des Gehörten (note-taking),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wiedergabe des Inhalts</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verfassen verschiedenartiger Texte im Anschluß an die mündliche Verarbeitung.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Weitere Integrationsmöglichkeiten für Hörübungen sind:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verbindung mit Klassenlektüre und aktuellen Anlässen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wortschatzübungen, insbesondere Paraphasieren von Passagen (restatement), Sammeln weiterer Ausdrücke im Anschluß an die sprachliche Textauswertung (Wortfamilien, Wortfelder, Kollokationen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Übungen zu bestimmten im Text auftretenden wichtigen Strukturen (auch im Sinne von remedial teaching).</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es soll keineswegs versucht werden, von den angeführten didaktischen Möglichkeiten in einer Unterrichtseinheit alles zu berücksichtigen und zu verwerten. Umgekehrt ist jedoch jegliche einseitige Behandlung von Hörtexten zu vermeiden und eine Integration verschiedener Lehraufgaben und methodischer Prinzipien anzustreben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.2 Sprechen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel dieser Lehraufgabe ist der möglichst freie und sichere Gebrauch der Sprache im Mündlichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Dies bedeutet:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Beherrschung von Aussprache und Intonation in einer Weise, die in Annäherung an die Sprache von native speakers problemfreie Verständigung gewährleistet</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Fähigkeit, sich spontan und mit möglichst natürlicher Sprechflüssigkeit zu äußern, Fragen zu erfassen und auf Äußerungen anderer zu reagieren (fluency of speech, spontaneity of response)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Fähigkeit, sich sach- und situationsgerecht sowie entsprechend der jeweiligen Redeabsicht auszudrücken.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben diesen sprachlichen Aspekten hat die Lehraufgabe „Sprechen” das Ziel, soziale Verhaltensweise zu üben:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">die Bereitschaft, sich offen und den eigenen Überzeugungen entsprechend mitzuteilen, dem anderen zuzuhören, auf Argumente einzugehen und zusammenzuarbeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Formen des Sprechens bzw. des Gesprächs kommen insbesondere in Betracht:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einfache Formen des Klassengesprächs (Frage - Antwort, Auskunftserteilung, Anweisungen usw.)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>strukturierter Kurzdialog (conversation patterns)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>apt reply</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Telephongespräch, Verkaufsgespräch</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Interview</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>andere Formen des Rollenspiels (zB acting out of scenes)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Stellungnahme</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bericht</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rundgespräch</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Diskussion (nach sprachlicher und sachlicher Vorbereitung)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Diskussionsleitung</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Übung dieser Formen sind neben dem freien und richtigen Gebrauch von Wortschatz und Strukturen folgende sprachliche Gesichtspunkte zu beachten:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>jene Eigenheiten der englischen Aussprache und Intonation, die für das Englische charakteristisch und für das Sinnverstehen wesentlich sind (zB big - pig; thick - sick), und solche die insbesondere österreichischen Sprechern Schwierigkeiten bereiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Verwirklichung der Redeabsicht (Verwendung der gängigsten Formen der Konversation, Differenzierung der Äußerung nach dem Grad der Höflichkeit, der Bestimmtheit uä.)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>der Einsatz logischer Partikel (links, connectives).</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Für die Verfahrensweise im Unterricht gilt:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Es soll möglichst viel gesprochen werden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>es soll von möglichst vielen Studierenden gesprochen werden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>es soll über möglichst vieles gesprochen werden</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Wichtige Hilfen sind Sprechimpulse wie:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fragen und Anregungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kurze Impulse für Dialoge (language games, roleplay, cue cards)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Hör- und Lesetexte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>provokante Äußerungen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Folgende Arbeitsweisen und Sozialformen des Unterrichts tragen dazu bei, jede(r) Studierende möglichst oft Gelegenheit zum Sprechen erhält:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Partnerarbeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gruppenarbeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rundgespräch</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sammeln von kurzen Aussagen zu einem Thema, wobei viele Studierende an die Reihe kommen sollen (verschiedene Formulierungen gleichen Inhalts sollen dabei als nützliche Beiträge anerkannt werden)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kurzreferate (max. 3 Minuten) mit anschließender Fragebeantwortung und Diskussion unter Beteiligung der gesamten Klasse (eventuell mit note-taking).</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit Hilfe der genannten Verfahrensweisen sollen Sprechhemmnisse, wie sie bei erwachsenen Studierenden des öfteren auftreten, überwunden werden. Besonders wichtig sind dabei Gesprächsthemen, die die Studierenden interessieren, und natürliche Gesprächssituationen, die das Ausdrucksbedürfnis wecken.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dem Lehrer kommt die Aufgabe zu, Modelle, Anhaltspunkte und Stützen zu geben sowie das Unterrichtsgeschehen so zu gestalten, daß Wortschatz, Syntax und kommunikative Kompetenz ständig aktiviert und erweitert werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die angeführten Arbeitsweisen und Übungsformen sollen variiert und auch in den Dienst anderer Lehraufgaben gestellt werden. Ergebnisse sollen gelegentlich auch schriftlich fixiert werden (zB Erarbeitung des Wortschatzes, Stoffsammlung und Gliederung als Vorbereitung schriftlicher Darstellungsformen).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hinsichtlich des Korrigierens von Fehlern beim Sprechen ist zu beachten: Ausmaß und Zeitpunkt des Korrigierens sind so zu wählen, daß die natürliche Sprechsituation möglichst wenig gestört wird. Grobe Germanismen, phonetisch oder strukturell sinnstörender Fehler sollen sofort richtiggestellt, aber im Augenblick nicht weiter behandelt werden. Die Aufarbeitung dieser Fehler erfolgt in einer anderen Unterrichtsphase. Häufig auftretende Fehler und Schwächen sollen zum Anlaß für späteres remedial teaching genommen werden. Jedenfalls gilt die Forderung nach taktvollem und die Studierenden förderndem Vorgehen, das weniger den Vordergrund stellt (zB Wiederholung der Aussagen der Studierenden in verbesserter Form durch den Lehrer).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aussprache</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Aussprache soll einer Standartaussprache im einem englischsprachigen Land möglichst nahekommen, wobei auf die bei Erwachsenen bereits weitgehend festgelegte Artikulationsbasis Bedacht zu nehmen ist. Sie ist ausgehend von kleineren Sinneinheiten zu vermitteln und zu üben. Von Anfang an ist Wert zu legen auf eine annähernd normale Sprechgeschwindigkeit, auf natürliche Intonation sowie auf die typischen Laute des Englischen, vor allem jene, die österreichische Sprechern Schwierigkeiten bereiten. Besonderes Augenmerk ist zu richten auf</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>bedeutungsunterscheidende Phoneme</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>stimmhafte vs. stimmlose Konsonanten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>th, r, v, w</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Diphthonge, Schwachtonformen, Bedingungen (linking).</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die internationale Lautschrift als Merkhilfe sowie zum Verständnis der Ausspracheangaben in den Wörterbüchern ist zu vermitteln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.3 Lesen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Lesens im Englischunterricht ist es, die Studierenden zu befähigen, englischsprachige Texte verschiedenster Art ohne Hilfe zu verstehen. Auch soll die Freude am Lesen, insbesondere an der Literatur (ficitonal und non-fictional), geweckt und gefördert werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Anfangsunterricht hat das Lesen ein dreifaches Ziel:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen schriftlich vorliegender Texte in Bezug auf das Wesentliche („skimming for gist”), aber auch in bezug auf Einzelinformationen („scanning for particular information”),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aufbau und ständige Erweiterung eines sprachlichen Repertoirs (Vokabular, Strukturen, Funktionen), das somit als Muster für eigene Sprachproduktion dienen kann,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>als Schulung von Aussprache, Intonation und Sprechflüssigkeit durch lautes Lesen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>In weiterer Folge hat das Lesen die zusätzliche Aufgabe,</b></absatz><liste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ausgangspunkte für Zusammenfassungen und Stellungnahmen (mündlich und schriftlich) zu bilden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ausgangspunkt für Wortschatz-, Struktur- und (in den letzten beiden Semestern) Ausdrucksübungen zu bilden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sachinformation zu bieten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zu Gesprächen und Diskussionen anzuregen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Für Klassen- und Privatlektüre sollen Texte verschiedener Art</b></absatz><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">herangezogen werden: fiktional (einfache und anspruchsvolle literarische Werke) und nichtfiktional (Sachtexte, Berichte, Zeitungsartikel). Die Auswahl von Lesetexten bedarf bei Englisch für erwachsene Studierende besonderer Sorgfalt. Wichtig für die Auswahl sind Gesichtspunkte wie</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schwierigkeitsgrad (einfacher oder anspruchsvoller Wortschatz, dh. Anteil unbekannter/schwieriger/archaischer Ausdrücke und Wendungen;</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">einfache und komplizierte Syntax; redundante oder stringente Darstellungsweise; einfach-vordergründiger Inhalt in leicht überschaubarer Gliederung oder vielschichtig-komplexe Thematik)</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erwachsenengemäßheit in Thematik und Art der Darstellung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ergiebigkeit in Hinblick auf sprachliche und außersprachliche Bildungs- und Lernziele.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Texte sollen vorwiegend der gepflegten Gegenwartssprache entstammen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hinsichtlich der didaktischen Verarbeitung steht im Anfangsunterricht das Verbinden von Schriftbild, Klangbild und Informationsgehalt im Vordergrund.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Geeignete Arbeitsformen sind:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vorlesen und stilles Mitlesen (Lehrer bzw. Tonträger)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Nachsprechen mit Hilfe des Schriftbildes.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Aktivitäten sollen in vielfältiger Weise mit anderen Lehraufgaben verknüpft werden (analog zu „Hörübungen”).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In weiterer Folge des Lehrgangs ist zwischen zwei Verfahrensweisen zu unterscheiden, dem intensiven und dem extensiven Lesen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Intensives Lesen bedeutet möglichst genaues Erfassen kürzerer Texte in sprachlicher und inhaltlicher Hinsicht durch vielfältige Verarbeitung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die für intensives Lesen bestimmten Texte/Textstellen sollen in sprachlicher Hinsicht leicht über den Kenntnisstand der Studierenden hinausgehen. Zu leichte Texte bringen keinen Fortschritt, zu schwere schrecken ab.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim intensiven Lesen soll nicht allein das laute Lesen (Aussprache, Intonation, sondern insbesondere das stille Lesen geübt werden. Vor allem in den letzten beiden Semestern soll stilles Lesen auch mit Zeitbegränzung geübt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim intensiven Lesen ist die sprachliche Verarbeitung wesentlich. Der Text oder eine Textstelle soll Ausgangspunkt für das Erfassen sprachlicher Erscheinungen sowie für einfache Analysen, Stellungnahmen und Interpretationen sein.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gegebenfalls wird eine schriftliche Fixierung der Ergebnisse erforderlich sein. Damit wird nicht nur ein genaues Lesen erreicht, sondern der Text auch für andere Lehraufbaben erweitert, und zwar im Hinblick auf</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Strukturen (zB Passivkonstruktion für unpersönliche Darstellung) und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wortschatz (zB alle Ausdrücke, die ein bestimmtes Gefühl beschreiben; Wortfamilien, Wortschatz zu bestimmten Themenkreisen, Fragen der Wortbildung).</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Die inhaltliche Verarbeitung kann erfolgen durch:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fragen und Antworten (referential, inferential, transferential), auch in Partnerarbeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Herausarbeiten des Kerngedankens</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Zusammenfassungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Stellungnahmen, Kommentare und Diskussionen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Stellungnahmen in der Rolle einer der Personen des Textes oder einer von der Thematik des Textes betroffenen fiktiven Person</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gestalten verschiedener sprachlicher Reaktionen auf eine im Text vorkommende Äußerung (apt reply)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Besprechen von kulturellen, historischen oder politischen Gesichtspunkten und Herstellen von Zusammenhängen</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Übungen sollen das sprachliche Können und den Horizont erweitern, aber keine inhaltliche und sprachliche Überförderung darstellen. Die verschiedenen Verarbeitungsmöglichkeiten sollen variiert und kombiniert werden. Das „Ausschlachten” eines Textes ist jedoch zu vermeiden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim extensiven Lesen steht das Erfassen des inhaltlich Wesentlichen und der Sinnzusammenhänge im Vordergrund.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Daher sind insbesondere für die Anfangsphase Texte zu wählen, deren Verständnis keine besonderen Schwierigkeiten bereitet; sie sollen jedenfalls merklicher leichter sein als die für intensives Lesen vorgesehenen. In weiterer Folge ist jedoch auch zur extensiven Lektüre schwierigerer Texte hinzuführen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Extensives Lesen von Texten soll die Freude am Lesen wecken und fördern. Es ist jedoch zu bedenken, daß gerade extensives Lesen in Heimlektüre größerer Selbständigkeit verlangt. Vorbereitende Hinweise bzw. Fragen zum Text können dabei eine wertvolle Hilfe sein.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verarbeitung kann erfolgen in Form von</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kurzreferaten mit Fragebeantwortung (bei individueller Lektüre),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kurzen schriftlichen Zusammenfassungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Klassengesprächen (bei gemeinsamer Lektüre).</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Intensives und extensives Lesen können miteinander kombiniert werden. Dies ist vor allem bei längeren Ganztexten empfehlenswert.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vielfalt von Verwertungsmöglichkeiten kann als Kriterium für die Ergiebigkeit von Lesetexten gelten. Es soll anderseits jedoch nicht versucht werden, in einer Unterrichtseinheit bzw. anhand eines Textes alle Möglichkeiten zu realisieren (siehe auch den Abschnitt über Literatur).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.4 Schreiben</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel dieser Lehraufgabe ist der sichere und freie Gebrauch der Sprache im Schriftlichen. Das bedeutet die Fähigkeit,</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>englische Wörter und Sätze korrekt niederzuschreiben,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gehörtes und Gelesenes sinngemäß festzuhalten (zB note-taking) und wiederzugeben (zB summary) sowie zu kommentieren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich sachgerecht, situationsgerecht und entsprechend der Mitteilungsabsicht auszudrücken,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>eigene Einfälle und Gedanken zu formulieren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>auch längere und komplexere Gedankengänge zu entwickeln.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Anfangsunterricht ist die den Spracherwerb unterstützende Funktion des Schreibens ebenso wichtig wie das Schreiben als eigene Fertigkeit. Die Stützfunktion bleibt im Laufe des Lehrgangs zwar erhalten, tritt aber allmählich gegenüber den anderen Zielen zurück.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausschließlich unterstützende Funktion haben Übungsformen wie</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Übungen zur Festigung der Rechtschreibung (zB Diktat, auch über Tonträger; Gedächtnisübung; word-puzzles)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsetzübungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ergänzungsübungen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Hinblick auf das Schreiben als Fertigkeit kommen insbesondere folgende Darstellungsformen in Betracht:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Information und Auskunftserteilung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Brief (formell und informell)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erlebnisbericht</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Exzerpt, summary, precis, guided and unguided composition</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>texts (narrative/imaginative/expositive/reflective/argumentative).</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten sollen in der Regel mündlich vorbereitet werden. Sie dürfen die Studierenden in sachlicher und sprachlicher Hinsicht nicht überfordern. Es ist besonders darauf zu achten, daß keine Aufgaben zur schriftlichen Behandlung gestellt werden, durch die die Studierenden dazu verleitet oder gar gezwungen werden, Gedankengänge niederzuschreiben, die über ihre Ausdrucksfähigkeit in der Fremdsprache hinausgehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden müssen im Laufe des Lehrgangs üben, Gehörtes und Gelesenes zu verwerten, es zu ordnen und neu zu kombinieren. Der Kreativität soll Spielraum gegeben werden. Die Aufgabenstellung soll es ermöglichen, ja geradezu veranlassen, in englischer Sprache zu denken. Daher sollen schriftliche Arbeiten in struktureller, lexikalischer und thematischer Hinsicht vorbereitet sen. Die Unmittelbarkeit der Vorbereitung soll jedoch in den letzten beiden Semestern abnehmen. Die Verwendung vin „sprachlichen Fertigteilen” (auswendig gelernte Passagen) ist allmählich abzubauen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als weitere wichtige Übungsformen kommen in Betracht:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sammeln und Gruppieren von Einzelaussagen zu einer Situation, zu einem Impuls, zu einem Thema</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erarbeiten und schriftliches fixieren jener Ausdrücke und Strukturen, die von der Situation, dem Impuls, dem Thema her zu erwarten sind</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Üben intendionsgerechten sprachlichen Reagierens (apt reply)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>note-taking</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gliederung eines vorgegebenen Textes</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>logisches Verknüpfen von Aussagen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>paragraph writing</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ausarbeiten von Stichwörtern und Notizen zu einem zusammenhängenden Text</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grammatikalisch-strukturelle Übungen (siehe Abschnitt Sprachlehre), wobei im Verlauf des Lehrganges eine Schwerpunktverlagerung zu remedial/revision exercises erfolgt.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den angeführten kürzeren Übungsformen kommt ebenso große Bedeutung zu wie der guided (unguided) composition. Sie besitzen Eigenwert praktischer und formalbildender Natur; sie dienen aber auch als notwendige Vorübung zu komplexen Darstellungsformen (zB guided and unguided composition).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Weg soll überhaupt grundsätzlich von kleineren Formen zu größeren führen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hinweise zu Übersetzungsübungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Übersetzen soll gelegentlich schriftlich und mündlich geübt werden. Zweck dieser sparsam einzusetzenden Übung ist die Befähigung zur sinngemäßen Wiedergabe eines Inhaltes und das Bewußtmachen struktureller und idiomatischer Unterschiede (konstratives Verfahren). Es sind verschiedene Möglichkeiten (wortgetreu, frei) zu berücksichtigen. Wenn überhaupt dürfen bei Leistungsfeststellungen Übersetzungen aus dem Englischen ins Deutsche und umgekehrt nur einen sehr kleinen Teil der Aufgabenstellung ausmachen. Übertragungen eines zusammenhängenden deutschen Textes ins Englische dürfen bei Leistungsfeststellungen nicht gefordert werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Ausdrucksmittel</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.1 Wortschatz</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen sich am Ende ihrer Studienzeit einen Wortschatz angeeignet haben, der sie befähigt,</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die englische Sprache im Alltag mündlich und schriftlich als Verständigungsmittel zu benützen (aktiver Wortschatz)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Artikel in Zeitungen und Zeitschriften, Belletristik, Dichtung, Sachbücher sowie englische Hörfunk- und Fernsehsendungen zu verstehen (passiver Wortschatz), mündlich und schriftlich wiederzugeben und, soweit sie über Sachkenntnisse verfügen, dazu Stellung zu nehmen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gedanken und Erlebnisse mündlich und schriftlich in Übereinstimmung mit Situation und Redeabsicht darzulegen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Darüber hinaus sollen die Studierenden angeleitet werden,</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zu erkennen, welche Ausdrücke und Wendungen zum Verständnis eines Textes wirklich notwendig sind</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Bedeutung solcher Ausdrücke und Wendungen aus dem Kontext zu erschließen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Bedeutung von Ausdrücken aus der Verwandtschaft mit deutschen oder Fremdwörtern zu erschließen (vor „falschen Freunden” - zB sensible/sensibel; actual/aktuell - ist zu warnen).</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Grund dieser Kenntnisse sollen sie im Sinne der Studierfähigkeit imstande sein, ihren Wortschatz selbständig zu erweitern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zu diesenm Zweck müssen sie im Unterricht auch gelernt haben, zweisprachige sowie einsprachige Wörterbücher zu gebrauchen und die Lautschrift zu lesen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auswahlkriterien:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auswahl der zu vermittelnden sprachlichen Ausdrucksmittel ist vorzunehmen nach bestimmten Kriterien wie etwa Häufigkeit (frequency); Streuungsbreite oder Bandbreite der Vorkommens (range), Fülle der Anwendungsmöglichkeiten (coverage) sowie Nützlichkeit und Situationsgerechtheit (availability, adequacy).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Entwicklung der Sprache in Hinblick auf die Neubildung bzw. Neuverwendung von Ausdrücken ist zu berücksichtigen. Auf die Problematik der Verwendung von regional bedingtem, modischem oder noch nicht in den allgemeinen Sprachgebrauchübernommenem Wortgut soll allerdings hingewiesen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Während der Erwerb des passiven Wortschatzes überwiegend im Wege der freien und ungesteuerten Aufnahme und Gewöhnung erfolgt, sind für die Aneigung und Beherrschung des aktiven Wortschatzes gezieltes Erarbeiten und Üben erforderlich. Die Sudierenden sollen ein neues Wort oder eine idiomatische Wendung in einem typischen Kontext kennenlernen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedeutung kann durch Synonyme, Antonyme, Hinweise auf Zugehörigkeit zu Wortfamilien und Wortfeldern, Definitionen oder durch Übersetzungen erschlossen werden. Besonderer Wert ist darauf zu legen, daß in der Hauptsache collocations, Wortgruppen, idioms an die Studierenden herangetragen werden und nur selten Einzelwörter. Die Festigung des aktiven Wortschatzes erfolgt dadurch, daß die Wörter in immer neuen sprachlichen und situativen Zusammenhängen verwendet werden, sodaß sie schließlich zu freiem Gebrauch zur Verfügung stehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.2 Denkkategorien, Sprachfunktionen, Sprachlehre</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wer eine Fremdsprache hört, spricht, liest oder schreibt, tut dies stets in einer ganzen konkreten Situation und Umgebung, in einer ganz bestimmten Rolle und Absicht, mit ganz bestimmten Themen. Ein Fremdsprachenunterricht, der sich im lexikalischen Bereich allein an Themenkreisen (Sachgebieten) orientiert und im syntaktischen Bereich bloß nach grammatikalischen Kategorien vorgeht, würde wichtige sprachliche Bedürfnisse des Lernenden nur unzureichend decken.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Besonders zu berücksichtigen sind daher:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>der sprachliche Ausdruck von Denkkategorien (zB Ausdruck von Möglichkeit - Unmöglichkeit; Relationen; Ursache - Wirkung)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die kommunikativen Funktionen der Sprache, wie das Aufsuchen und Weitergeben von Informationen; das Herausfinden, Ausdrücken und Darstellen intellektueller, emotionaler und moralischer Haltungen; Handlungssteuerung; Willensäußerung; Sozialbezüge; die Gestaltung des Gesprächsverlaufes.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grammatik ist von zwei Gesichtspunkten aus zu sehen, nähmlich als formales wie als funktionales System. Diese bedingen und ergänzen einander.</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Als formales System wird die Grammatik mit Hilfe der krammatikalischen Kategorien beschrieben (zB Präpositionen, Infinitivkonstruktionen, Present Perfect),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>als funktionales System dient sie zum Ausdruck von Denkkategorien (zB Raum/Zeit; Ursache/Wirkung) und Redeabsichten (zB Ablehnung, Übereinstimmung, Wunsch, Überraschung, Warnung).</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Betonung soll jedenfalls stets auf dem dienenden Charakter der Grammatik liegen, auf dem Bewußtmachen der grammatikalischen Form als Bedeutungsträger.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Unterrichtsarbeit in Englisch muß wegen der kürzeren Dauer des Lehrganges kommunikativ-funktionale Charakter der Grammatik gegenüber dem formalen Aspekt besonders stark im Vordergrund stehen. Wo immer möglich, ist daher von Situationen und Kontexten auszugehen, die die Verwendung bestimmter Strukturen und grammatikalischer Formen erfordern. Auszugehen ist zB von der Redeabsicht („How to express purpose”), die durch verschiedene Strukturen wie „to + Infinitive, so as to, in order to, so that” geübt werden kann.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die verschiedenen Möglichkeiten des Spracherwerbs (imitativ, situativ, kognitiv-reflektierend) sind zu berücksichtigen. Dabei ist zu beachten, daß bei Erwachsenen der Spracherwerb vorwiegend durch Bewußtmachen erfolgt und daher das rein imitative Lernen in den Hintergrund tritt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Festigung der Kenntnisse und Fertigkeiten soll auf Situationen, die aus Gesprächen und Lektüre bekannt sind, zurückgegriffen (Wiederholung) und bekanntes Material in neue Zusammenhänge gebracht werden (Transfer). Grammatikalische Erscheinungen, besonders solche, die erfahrungsgemäß Schwierigkeiten bereiten, sind immer wieder zu üben. Eine einmalige, wenn auch noch so ausführliche, Behandlung ist nicht ausreichend.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Entwicklung der Sprache ist Rechnung zu tragen (will - shall, who - whom). Das dem gegenwärtigen Sprachgebrauch nach zulässige muß jedenfalls toleriert werden (zB less - fewer). Auf verschiedene Sprachebenen ist ebenso hinzuweisen wie auf die Problematik von nachlässigem Sprachgebrauch, der Mischung von Standartsprache und bloßen Modeerscheinungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Literatur</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beschäftigung mit englischsprachiger Literatur anhand ausgewählter Texte im Unterricht und als Hauslektüre soll</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Freude am Lesen und das Interesse am Literatur wecken und fördern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>neben der Sprachprosa als Quelle der Information dienen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ausgangspunkt für die Behandlung der jeweiligen thematischen Bereiche sowie für Gespräche und Diskussionen sein, aber auch die Verbindungen zu landeskundlichen und allgemein menschlichen Problemen herstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit wichtigen Beiträgen der englischsprachigen Literatur zur Weltliteratur bekanntmachen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsichten in den fremden Kulturkreis in seinen geistigen, politischen und sozialen Zusammenhängen fördern.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Über die im Abschnitt „Lesen” angeführten Auswahlkriterien hinaus</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schwierigkeitsgrad, Erwachsenengemäßheit, sprachliche und Sschliche Ergiebigkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ist bei der Auswahl literarischer Texte darauf zu achten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>daß den Interessen der Studierenden in besonderem Maß Rechnung getragen werden soll</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>daß Textproben verschiedener Autoren sowie unterschiedliche Textsorten behandelt werden sollen, wobei das Schwergewicht auf zeitgenössischen Werken liegen soll</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>daß unbedingt exemplarisch vorzugehen und eine historisch-systematische Darstellung zu vermeiden ist</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>daß die Texte - vor allem aber ihre Behandlung im Unterricht - bei aller weltanschaulicher Offenheit zu einer possitiven Lebensauffassung und wertgerichteten Lebensbewältigung beitragen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hinsichtlich der Auswertung gilt, daß nicht jeder Text nach sämtlichen möglichen Gesichtspunkten zu behandeln ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Studierenden soll bezüglich der Interpretation ein Freiraum gewahrt bleiben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist zu beachten, daß eine zu-lange andauernde Beschäftigung mit einzelnen Werken im Unterricht den Zielsetzungen entgegenwirken. Für die intensive Behandlung im Unterricht kommen vor allem kürzere Texte (short stories; Ausschnitte aus einem Roman oder einem Drama) in Betracht.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiters ist zu beachten, daß die verschiedenen Unterrichtsinhalte nicht restlos zum Gegenstand von Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung gemacht werden müssen. Gerade bei der Beschäftigung mit Literatur kann der gelegentliche ausdrückliche Verzicht auf Leistungsüberprüfung den Erlebniswert erhöhen und die Freude am Lesen steigern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hinsichtlich des Aufbaus einer privaten Leseliste sind die Studierenden unter sinngemäßer Anwendung der obigen Zielsetzungen und Leitlinien zu beraten. Aus der Natur der Sache ergibt sich, daß individuelle Schwerpunktsetzung möglich sein muß.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Empfehlung son literarischen Werken als Hauslektüre ist der sprachliche Schwierigkeitsgrad besonders zu beachten. Eine diesbezügliche Überforderung kann die Freude an der Privatlektüre im Keim ersticken.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrer soll alle Möglichkeiten wahrnehmen, das Lesen als Freizeitbeschäftigung zu fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dei Behandlung literarischer Texte bietet vielfach Gelegenheit zu Querverbindungen (zB Deutsch, Französisch, Geschichte und Sozialkunde, Musikerziehung, Bildnerische Erziehung).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Einsatz von elektronischen Medien, Filmen, aber auch die gelegentliche Darstellung dramatischer Szenen durch die Studierenden intensiviert das Erlebnis und fördert das Verstehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Landes- und Kulturkunde</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Landes- und Kulturkundeunterrichts ist es, die Studierenden mit einigen Wesenzügen der englischsprachigen Welt bekannt zu machen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dabei soll der Kulturbegriff nicht zu eng gefaßt werden. Auf der pragmatischen Ebene sollen die Studierenden in die Lage versetzt werden,</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich durch Einblicke in die Lebens- und Denkweise im Alltag des Fremden Landes zurechtzufinden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>über das eigene Land und seine Gegebenheiten Auskunft geben zu können.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im weiteren geht es um die Vermittlung eines bestimmten Wissens um die kulturellen Gegebenheiten. Das Verständnis für Weltsicht und Verhaltensweisen anderer Völker sollen nicht zuletzt dem Überdenken und tieferem Erfassen der eigenen Kultur, aber auch dem Auffinden menschlicher Gemeinsamkeiten dienen und somit zu Persönlichkeitsbereicherung und Weltoffenheit beitragen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Spannweite des Kulturbegriffes, wie er hier verwendet wird, reicht von Grundsituationen des täglichen Lebens (zB Gruß- und Höflichkeitsformen, Mahlzeiten, Freizeit) über die sogenannte Volkskultur (zB folklore; pop-music) bis zu Bereichen wie Rechtswesen, politisches Leben, Literatur, wie sie für die Länder der Zielsprache charakteristisch sind. Der Mensch als einzelner und in der Gemeinschaft soll dabei als Schöpfer und Träger der Kultur nicht vernachlässigt werden (Lebensbilder aus dem Alltag sowie aus dem Wirken bedeutender Persönlichkeiten).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die diachrone Betrachtungsweise - Einbeziehen der historischen Entwicklung - kann sich nur auf einzelne Hinweise und Exkurse beschränken. Jedenfalls ist auch im Sinne des Unterrichtsprinzip Politische Bildung eine differenzierte Betrachtungsweise - also ohne Klischeevorstellungen und einseitige Deutungsmuster - anzustreben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vermittlung von Tatsachen soll sich auf die wesentlichen Beiträge der Völker der englischsprachigen Welt, insbesondere Großbritanniens und der USA, zur Gesamtkultur beschränken.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Exemplarisches Vorgehen ist unerläßlich</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>aus Gründen der größeren Einprägsamkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>unter Berücksichtigung des Vorrangs, den der Spracherwerb im Unterricht hat.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Beschäftigung mit landes- und kulturkundlichen Phänomenen sind drei Aspekte zu berücksichtigen und womöglich zu verbinden:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Information (zB durch Texte, graphische Darstellungen, Bildmaterial, Landkarten, Statistiken, Filme)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sprachliche Verarbeitung (zB durch Verbindung von Stichworten; Umsetzen von graphischen Darstellungen, Bildmaterial, Landkarten, Statistiken in Sprache)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>der affektive Bereich, in welchen es um Miterleben und Einsichten geht.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hier ergeben sich durch Heranziehen literarischer Schilderungen und Erlebnisberichte (auch in selbständiger Lektüre) vielfältige Möglichkeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Grund der Zielsetzung der Englischunterrichts soll Landes- und Kulturkunde nicht vom anderen Unterrichtsgeschehen getrennt werden. So können einerseits aktuelle Ereignisse oder die Lektüre als Ausgangspunkt dienen; andererseits können landeskundliche Informationen sprachlich verarbeitet werden (zB restatement, Zusammenfassung, Stellungnahme).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das bedeutet auch, daß Landes- und Kulturkunde in englischer Sprache behandelt werden muß und jede Gelegenheit zu sprachlicher Vervollkommnung genützt werden soll.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>LATEIN</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Anlage A, mit folgenden Abweichungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>und 3. Semester (je 3 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">ANFANGSUNTERRICHT</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Anlage A für die 5. Klasse des Realgymnasiums, mit folgenden Abweichungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei den „Sprachlichen Teillernzielen” sind folgende ausgenommen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">velle, nolle, malle, ire, ferre und fieri. Partizipialkonstruktionen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Participium coniunctum. Ablativus absolutus.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Infinitivkonstruktionen: N.C.I., A.C.I.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Je zwei Schularbeiten im 2. und 3. Semester.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>und 5. Semester (je 3 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">ANFANGSUNTERRICHT</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Anlage A für die 6. Klasse des Realgymnasiums, mit folgenden Abweichungen und Ergänzungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei den „Sprachlichen Teillernzielen” ist zu ergänzen: velle, nolle, malle, ire, ferre und fieri. Partizipialkonstruktionen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Participium coniunctum. Ablativus absolutus, Infinitivkonstruktionen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">N.C.I., A.C.I.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zu den vorliegenden inhaltlichen Teillernzielen sind auch leichte lateinische Originaltexte (vor allem in vereinfachter Form) heranzuziehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Je zwei Schularbeiten im 4. und 5. Semester.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Semester (3 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Quartal:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Fortsetzung und Abschluß des Anfangsunterrichts.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Quartal:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Es ist zwischen folgenden Themen zu wählen:</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">I. MYTHOS, SAGE UND FABEL</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Thematische Teillernziele:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis einiger Motive und Gestalten des Mythos.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblick in das Weiterwirken mythischer Stoffe.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen von Gestalten und Ereignissen aus der antiken Sagenwelt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen des literarischen Genus Fabel.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis einiger Fabelmotive und Einblick in ihr Weiterwirken.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Textgrundlage:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auswahl aus Hygin, Eutrop, Phaedrus ua.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ergänzungstexte (in Übersetzung):</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auswahl aus Äsop, Luther, La Fontaine, Lessing, Thurber ua.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Querverbindungen: zB Deutsch, Englisch: Vergleich von Fabelfassungen aus verschiedenen Epochen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">II. CAESAR</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Thematische Teillernziele:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen der historischen Bedeutung Caesars.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis von der Ausdehnung des römischen Macht- und Kulturbereichs.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblick in Leben und Werk Caesars.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Textgrundlage:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auswahl aus Caesars Commentarii de bello Gallico.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ergänzungstexte (in Übersetzung):</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Cicero, Oratio de provinciis consularibus. Sueton, Vita Caesaris ua.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Querverbindungen: zB Deutsch: Bert Brecht: Die Geschäfte des Herrn</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Julius Cäsar. Fragen eines lesenden Arbeiters. Englisch:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Shakespeare: Julius Cäsar. Thornton Wilder: The Ides of March.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Politische Bildung: Wandel von Herrschaftsstrukturen. Tendenzen des Imperialismus.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachliche Teillernziele für das 6. Semester:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erweiterung und Vertiefung des Grundwortschatzes sowie der Kenntnis gramatikalischer Erscheinungen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Steigerung der Übersetzungsfähigkeit.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fähigkeit, das Wörterbuch sachgerecht zu benützen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schul- und Hausübungen nach den Erfordernissen des Unterrichts.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei Schularbeiten, je eine im Quartal.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Alle Schularbeiten sind Übersetzungen aus dem Lateinischen ins Deutsche.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umfang: 60 bis 80 Wörter.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Semester (4 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Quartal:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">CAESAR (wenn im 6. Semester nicht gewählt):</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">oder</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">CICERO, DER REDNER UND POLITIKER</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Thematische Teillernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen der politischen Situation am Ende der Republik.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblick in das Wirken Ciceros als Redner und Politiker.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblick in Funktion und Bedeutung der Rhetorik.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Textgrundlage:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auswahl aus einer Rede Ciceros.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ergänzungstexte (vor allem in Übersetzung):</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Proben aus weiteren Reden Ciceros ua.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Querverbindungen: zB Deutsch: Manipulation durch Sprache.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Politische Bildung: Beeinflussung der Meinungsbildung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Quartal:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Zwischen folgenden Themen kann gewählt werden:</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>CICERO, DER REDNER UND POLITIKER (Fortsetzung)</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>PROBEN AUS RÖMISCHER DICHTKUNST</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Lit" ct="text">oder</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>CICERO, DER REDNER UND POLITIKER (Neubeginn)</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>PROBEN AUS RÖMISCHER DICHTKUNST.</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">PROBEN AUS RÖMISCHER DICHTKUNST</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Thematische Teillernziele:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen einiger Formen und Aussageweisen römischer Dichtung.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis einiger Motive und Gestalten des Mythos.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verständnis für die dichterische Auseinandersetzung mit Problemen des menschlichen Lebens.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblick in das Fortwirken von Themen römischer Dichtung.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblick in Leben und Werk Catulls und Ovids.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Textgrundlage:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auswahl aus Catull und Ovid.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ergänzungstexte (vor allem in Übersetzung):</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Proben aus Vergil und Horaz; Carmina Burana ua.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Querverbindungen: zB Deutsch, lebende Fremdsprache;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Musikerziehung, Bildnerische Erziehung: Weiterleben von Motiven, Gestalten und Formen der römischen Dichtung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachliche Teillernziele für das 7. Semester:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erweiterung des Grundwortschatzes.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Festigung und Erweiterung der Fähigkeit, wesentliche Erscheinungen der lateinischen Grammatik (zB Partizipialkonstruktionen, Gerundivkonstruktionen, Satzgefüge, Sperrstellung) beim Übersetzen richtig zu erfassen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen einiger wichtiger rhetorischer  Stilmittel und sprachlicher Besonderheiten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblick in die Problematik des Verhältnisses von Original und Übersetzung.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fähigkeit, die zur Erfüllung der thematischen Teillernziele gewählten Texte sinngemäß zu lesen, in sprachrichtiges Deutsch zu übertragen und in einfacher Weise zu interpretieren.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schul- und Hausübungen nach den Erfordernissen des Unterrichts.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei einstündige Schularbeiten, je eine im Quartal.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Alle Schularbeiten sind Übersetzungen aus dem Lateinischen ins Deutsche. Die Verwendung des Wörterbuches ist zu gestatten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umfang: 60 bis 80 Wörter.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Semester (4 Wochenstunden am Gymnasium oder Realgymnasium für Berufstätige):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Folgende Themen sind vorgesehen:</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">I. DIE RÖMISCHE REPUBLIK IM SPIEGEL DER GESCHICHTSSCHREIBUNG</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">II. DIE KAISERZEIT IM SPIEGEL DER BRIEFE DES JÜNGEREN PLINIUS:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es steht dem Lehrer frei, beide Themen oder nur ein Thema zu behandeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">I. DIE RÖMISCHE REPUBLIK IM SPIEGEL DER GESCHICHTSSCHREIBUNG</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwischen den folgenden Themen I a und I b ist zu wählen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><literaliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>VOM WERDEN DER RES PUBLICA UND DES IMPERIUM ROMANUM</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Thematische Teillernziele:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis wesentlicher Institutionen der res publica sowie sozialer Strukturen und Konflikte.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen einiger für das Werden Roms und des Imperium Romanum bedeutender Persönlichkeiten und Ereignisse.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblick in die Intention des Werkes.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis von der Entwicklung der römischen Geschichtsschreibung</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aus diesen thematischen Teillernzielen kann eine Auswahl getroffen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Textgrundlage:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auswahl aus Livius</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ergänzungstexte (in Übersetzung):</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwölftafelgesetze ua.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Querverbindungen: zB Politische Bildung: Entwicklung von Staats- und Verfassungsformen. Elemente der „res publica” für den Republik-Gedanken Europas (Französische Revolution). Bildnerische</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erziehung: Darstellungen aus Sage und Geschichte der Römer.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><literaliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>KRISE DER REPUBLIK</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Thematische Teillernziele:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis wesentlicher Institutionen der res publica sowie sozialer Strukturen und Konflikte in der ausgehenden Republik.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen wesentlicher Ursachen für den Verfall der römischen Wertordnung.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblick in Wollen und Wirken einiger Politiker dieser Epoche.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblick in die Intention des Werkes.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis von der Entwicklung der römischen Geschichtsschreibung.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aus diesen thematischen Teillernzielen kann eine Auswahl getroffen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Textgrundlage:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auswahl aus Sallusts Bellum Catilinae oder Bellum Iugurthinum.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ergänzungstexte (in Übersetzung):</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Proben aus Reden Ciceros und aus den Historien des Sallust.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Querverbindungen: zB Religion: Verfall der Wertordnung. Politische</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildung: Problem der Wertordnung. Ursachen gesellschaftlicher</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Krisen. Philosophie: Problem der Wertordnung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">II. DIE KAISERZEIT IM SPIEGEL DER BRIEFE DES JÜNGEREN PLINIUS</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Thematische Teillernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">A: Wenn die Themen I undII behandelt werden:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblick in die soziale und politische Situation.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen der Problematik „Rom und die Christen”.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblick in Lebensweise und Interessen eines gebildeten Römers.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen des Plinius als Berichterstatter und Erzähler von Geschichten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis von Leben und Werk des jüngeren Plinius.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aus diesen thematischen Teillernzielen kann eine Auswahl getroffen werden. Die Behandlung des Teillernziels „Kennenlernen der Problematik ,Rom und die Christen``` wird empfohlen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">B: Wenn nur das Thema II behandelt wird, gelten die thematischen Teillernziele von II a mit folgender Ergänzung bei „Kennenlernen der Problematik Rom und die Christen”:</absatz><liste><literaliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Einblick in das Spannungsverhältnis zwischen dem römischen Staat und dem Christentum</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Einblick in die geistige Auseinandersetzung zwischen Heidentum und Christentum.</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aus diesen thematischen Teillernzielen kann eine Auswahl getroffen werden. Die Behandlung des Teillernziels „Kennenlernen der Problematik ,Rom und die Christen``` ist verpflichtend.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Textgrundlage:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auswahl aus den Briefen des jüngeren Plinius.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ergänzungstexte zum Thema „Rom und die Christen” (auch in Übersetzung):</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Tacitus, Annalen XV 44; Märtyrerakten; Laktanz, (Toleranzedikt); Augustinus, De civitate Dei II 21, XIX 21, XIX 23, XIX 24.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Querverbindungen: zB Religion: Der römische Staat und das Christentum. Deutsch: Textsorten, Brief, Feuilleton und Essay.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Politische Bildung, Psychologie und Philosophie: roblem der Toleranz. Bildnerische Erziehung: Frühkristliche Kunst.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachliche Teillernziele für das 8. Semester:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erweiterung und Festigung des Grundwortschatzes.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fähigkeit, wichtige Darstellungsmittel der im Lehrplan vorgesehenen Autoren festzustellen und ihre Funktion im Text kennenzulernen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erweiterung der Kenntnisse hinsichtlich der Sprachbetrachtung im semantischen und syntaktischen Bereich.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fähigkeit, die zur Erfüllung der thematischen Teillernziele gewählten Texte sinngemäß zu lesen, in sprachrichtiges Deutsch zu übertragen und in einfacher Weise zu interpretieren.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schul- und Hausübungen nach den Erfordernissen des Unterrichts.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei zweistündige Schularbeiten. Die Schularbeiten umfassen Übersetzung und einfache Interpretation eines vorgelegten Textes. Die Verwendung des Wörterbuches ist bei allen Schularbeiten zu gestatten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umfang: 90 bis 110 Wörter.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">9.</symbol>Semester (5 Wochenstunden am Gymnasium oder Realgymnasium für Berufstätige):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">I VOM PHILOSOPHISCHEN BEMÜHEN DER ANTIKE UM WELTBILD UND</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">LEBENSORDNUNG</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Thematische Teillernziele:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen einiger Entwicklungen der Philosophie in der Antike.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen einiger Texte Ciceros zur antiken Staatsphilosophie.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblicke in die Beschäftigung der antiken Philosophie mit Grundfragen menschlicher Existenz.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis von Leben und Werk Ciceros und/oder Senecas.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aus diesen thematischen Teillernzielen kann eine Auswahl getroffen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Textgrundlage:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auswahl aus den philosophischen Werken Ciceros und/oder Senecas.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ergänzungstexte (in Übersetzung):</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Proben einiger leicht verständlicher Texte griechischer Philosophie ua.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Querverbindungen: zB Religion: Der Mensch im Spannungsfeld der Werte. Gottesvorstellungen. Politische Bildung: Staatstheorien. Vergleich mit der Österreichischen Bundesverfassung. Psychologie und Philosophie: Ansätze und Entwicklungen philosophischen Denkens. Ethik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Etwa ab dem 2. Quartal:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">AUS DER WELT DER RÖMER UND IHREM FORTWIRKEN</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist dem Lehrer freigestellt, zum Abschluß des 9. Semesters aus den folgenden Themen zu wählen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>RÖMISCHES RECHT</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Thematische Teillernziele:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblick in einige Grundbegriffe des römischen Rechts.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen einiger Beispiele aus der römischen Rechtspraxis.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen einiger wichtiger heute noch gebräuchlicher römischer Rechtsregeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblicke in das Weiterwirken des römischen Rechts.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Textgrundlage:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auswahl aus den Institutionen des Gaius und aus dem Corpus Iuris Civilis sowie Proben aus den Zwölftafelgesetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>RÖMISCHE GESCHICHTSSCHREIBUNG</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Textgrundlage:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Proben aus Caesar, Sallust, Eutrop ua.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>RÖMISCHE REDEKUNST</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Textgrundlage:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Proben aus Reden Ciceros.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>WEITERLEBEN LATEINISCHER SPRACHE UND KULTUR IN MITTELALTER UND</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">NEUZEIT</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Textgrundlage:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Proben aus dem mittel- und neulateinischen Schrifttum (gegebenenfalls naturwissenschaftliche Texte).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachliche Teillernziele für das 9. Semester:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Festigung und Erweiterung des Wortschatzes unter Berücksichtigung philosophischer Fachausdrücke.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erweiterung der Kenntnisse hinsichtlich der Sprachbetrachtung im semantischen und syntaktischen Bereich.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fähigkeit, die zur Erfüllung der thematischen Teillernziele gewählten Texte sinngemäß zu lesen, in sprachrichtiges Deutsch zu übertragen und in einfacher Weise zu interpretieren.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliches Arbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schul- und Hausübungen nach den Erfordernissen des Unterrichts.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine dreistündige Schularbeit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schularbeit umfaßt Übersetzung und einfache Interpretation eines vorgelegten Textes. Die Verwendung des Wörterbuches ist zu gestatten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umfang: 120 bis 140 Wörter.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ZWEITE LEBENDE FREMDSPRACHE</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Französisch</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Anlage A, mit folgenden Abweichungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>und 3. Semester (je 3 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Wie Anlage A für die 5. Klasse, mit folgenden Abweichungen:</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Abschnitt „Grammatik” lautet:</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">„2.</symbol>Semester:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wesentliche Elemente der Grundgrammatik zur Bewältigung der jeweiligen Kommunikationssituation.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dei Satzarten: Aussagesatz: gerade Wortfolge; extraposition („Jean, je ne l`ai pas encore vu aujourd`hui”). Frage- und Antwortsatz: Fragesatz: reine Intonationsfrage, mit und ohne Fragewort (vorangestellt und nachgestellt); Fragebildung mit EST-CE QUE (mit und ohne Fragewort). Antwortsatz auf Entscheidungs- und auf Ergänzungsfrage. Aufforderungssatz; Verneinung; totale und teilweise Verneinung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Nominalgruppe; die Bestandteile der Nominalgruppe: Nomen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Genus, Plural, Begleiter und Substituten des Nomen: bestimmter und unbestimmter Artikel, Teilungsartikel, unselbständiges Demonstrativpronomen, unselbständiges Possessivpronomen, Interrogativpronomen, Grundzahlen, Mengenangaben; Adjektiv:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Übereinstimmung mit dem Nomen, Genus, Numerus; Personalpronomen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">verbundene Pronomen (Subjektspronomen, Objektspronomen, y, en - jeweils nur 1 Objektspronomen); unverbundene Pronomen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verbalgruppe: Das Verb: Verben auf -er, -ir; unregelmäßige</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Verben. Indikativ: present, futur compose. Die anderen Modi:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">imperativ; infinitiv. Unpersönliche Verben, reflexive Verben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Erweiterungen des einfachen Satzes: durch Ergänzungen: Nomen, Pronomen, Infinitiv + complement; durch Attribute:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">nichtadjektivisches Attribut; ursprüngliche Adverbien: Stellung; die häufigsten Präpositionen und Konjunktionen (et, ou, mais, parce que/comme, que, si).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der zusammengesetzte Satz: Beiordnung; Unterordnung: Objektsatz, indirekte Rede (Aussage und FragesatZ).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Satzzeichen: Beistrichsetzung in der indirekten Rede.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Semester:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Wie 2. Semester, dazu:</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Satzarten: Inversionsfrage mit pronominalem Subjekt bei QUE, OU, COMMENT und in formelhaften Wendungen („Comment allez-vous?”); Ausrufesatz; Frage mit QUEL; Verneinung ne . . . que</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Nominalgruppe: das verbundene Pronomen (Sätze mit zwei Objektspronomen: „Je le lui donne”); selbständige Indefinitpronomen; Ordnungszahlen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verbalgruppe: Passe compose/imparfait;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Erweiterungen des einfachen Satzes: Apposition, Relativsatz mit QUI, QUE, OU; indirekte Rede (Befehlssatz); satzwertige Infinitvkonstruktionen (apres avoir/etre + p.p., avant de + inf.).”</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Abschnitt „Schriftliche Arbeiten” lautet:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">„Schul- und Hausübungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei Schularbeiten je Semester.”</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>und 5.Semester (je 3 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Wie Anlage A für die 6. Klasse, mit folgenden Abweichungen:</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Abschnitt „Grammatik” lautet:</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">„4.</symbol>Semester:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Satzarten: Fragesatz mit einfacher Inversion bei nominalem Subjekt mit QUE, OU, COMMENT („Que fait ton pere?”).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Nominalgruppe: unselbständiges Indefinitpronomen; Vergleich des Adjektivs; selbständiges Demonstrativpronomen;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verbalgruppe: futur simple, conditionnel I; Adverb:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">abgeleitetes Adverb, Vergleich; subjonctif present nach „Il faut que” und den Verben der Willensäußerung; komplexe Mengenangaben (un peu plus de); participe present.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zusammengesetzte Satz: gerondif; Bedingungssatz (si + present).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Semester:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Satzarten: der Passivsatz und seine Ersatzkonstruktionen (on, refelexive Verben); mehrteilige Verneinung: ne . . . ni . . . ni</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Nominalgruppe: weitere Numeralia; selbständiges Possessivpronomen; Stellung des attributiven Adjektivs.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verbalgruppe: passe simple (rezeptiv); conditionnel II;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der zusammengesetzte Satz: subjonctif present und passe (nach Verben des Gefühlsausdrucks und des persönlichen Urteiles, nach unpersönlichen Ausdrücken, nach den häufigsten Konjunktionen).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Partizip: participe present und participe passe in Partizipialkonstruktionen; Zeitenfolge; irrealer Bedingungssatz present und passe; Relativsatz mit DONT und QUI mit Präposition;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Adverbialsatz: Temporalsatz, Finalsatz, Konditionalsatz, Kausalsatz mit den entsprechenden Konjunktionen (zB avant que, apres que, pendant que, pour que); Adverbien der Verknüpfung (zB pourtant, neanmoins, seulement, du reste);</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Satzzeichen: der Beistrich in der indirekten Rede, beim Relativsatz, beim eingeschobenen Satz, bei der adverbialen Bestimmung (am Satzanfang), Ausrufungszeichen.”</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Abschnitt „Schriftliche Arbeiten” lautet:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Schul- und Hausübungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei Schularbeiten je Semester.”</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Semester (3 Wochenstunden):</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Semester (4 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hörverstehen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Am Ende des 7. Semesters Verstehen der häufigsten Textsorten wie zB Gespräche, Interviews, Diskussionen, Werbetexte, leichtere Kommentare usw. mit fallweisen Hilfestellungen bzw. nach mehrmaligem Hören.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Stärkere Differenzierung des persönlichen Ausdrucks in Alltagssituationen. Beherrschung der sprachlichen Mittel zu Information, Problemdarstellung, Diskussion, zum Zusammenfassen und Erzählen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leseverstehen und Lesen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verstehen authentischer Texte. Erkennen der Absicht des Autors sowie Einsicht in die Strukturen und den Sprachgebrauch des Textes.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schreiben:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Differenziertere Beherrschung der Ausdrucksformen des discours ecrit (Nominal- und Partizipialkonstruktionen, logische Verknüpfungen, sprachliche Mittel der Argumentation usw.). Fähigkeit zu informieren, zu argumentieren, einen Text zusammenzufassen, einen Handlungsablauf zu erzählen, persönlich Stellung zu nehmen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kommunikationssituationen und Themenbereiche:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung und Differenzierung der Alltagssituationen in bezug auf Sprechintentionen und Sprachniveau; dazu Schwerpunkt Auseinandersetzung mit aktuellen Themen, zB:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Arbeit und Beruf,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Berufsbildung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Freizeitgestaltung: Tourismus, Sport, Kultur, Feste und Feiern usw.,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Massenmedien,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Werbung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>aktuelle soziale, wirtschaftliche und politische Probleme.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lektüre:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Texte aus den Massenmedien; kurze literarische Texte (bzw. Auszüge), vorwiegend aus dem 20. Jahrhundert.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Textauswahl ist darauf zu achten, daß die Studierenden ein möglichst vielseitiges Bild des modernen Frankreich unter gelegentlicher Einbeziehung der übrigen französischsprechenden Länder erhalten. Dabei Vergleich mit österreichischen Verhältnissen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachliche Mittel:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Phonetik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie in den vorhergehenden Semestern, dazu besondere Berücksichtigung der „intonation expressive”.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wortschatz:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auswahl der einzelnen Wortschatzgebiete wird von den jeweiligen Kommunikationssituationen und Lesetexten her bestimmt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als Grundlage dient ein wissenschaftlich fundierter Aufbauwortschatz.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einführung eines einsprachigen Wörterbuchs im 6. Semester.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grammatik: 6. Semester:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie in den vorhergehenden Semestern. Dazu: Die Satzarten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fragesatz: komplexe Inversion. Die Nominalgruppe: Nominalisierungen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Verbalgruppe: Das Verb: futur anterieur, weitere Anwendungen des subjonctif im Gliedsatz; subjonctif passe compose. Der zusammengesetzte Satz: Subjektsatz; Relativsatz mit zusammengesetztem Relativpronomen; Modalsatz (zB mit „de facon que”); Konzessivsatz (zB mit „bien que”); Konsekutivsatz.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Satzzeichen und Orthographie:  die Beistriche zwischen Haupt- und Gliedsatz, zwischen Gliedsätzen, zwischen Hauptsätzen, bei der Apposition; die Verwendung der Anführungszeichen; die wichtigsten Akzentregeln. Weiterer Ausbau sprachlicher Mittel zur Textkonstituierung (logische und zeitliche Gliederungselemente, Vor- und Rückverweis, Verwendung der Tempora usw.)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grammatik: 7. Semester:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie 6. Semester. Dazu: Die Satzarten: das „ne expletif” (nur rezeptiv). Verneinter Satz: komplexe und erweiterte bzw. näher bestimmte Formen. Verneinung. Verneinung ohne „pas” (rezeptiv).</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ausrufesatz mit „ce que”, „pourvu que”. Die Verbalgruppe; das</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verb:  passe compose - imparfait - passe simple: Abgrenzung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(rezeptiv); Infinitiv: infinitif passif, Wiedergabe des</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">nominalisierten Infinitivs. Erweiterungen des einfachen Satzes:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">schwierige Formen des Relativsatzes. Der zusammengesetzte Satz:  der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bedingungssatz mit „dans le cas ou + conditionnel I oder II”.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulübungen und Hausübungen wie im 5. Semester.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schularbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im 6. Semester zwei (einstündig); im 7. Semester zwei zweistündige.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Semester (4 Wochenstunden)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">9.</symbol>Semester (5 Wochenstunden)</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">am Gymnasium und am Realgymnasium (mit sprachlichem Schwerpunkt) für Berufstätige:</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hörverstehen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Am Ende des 9. Semester Verstehen der häufigsten Textsorten wie zB Gespräche, Interviews, Diskussionen, Berichte, Werbetexte, leichtere Kommentare usw.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie 6. und 7. Semester.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leseverstehen und Lesen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verstehen authentischer Gebrauchstexte sowie literarischer Texte. Erkennen der Absicht des Autors sowie Einsicht in die Strukturen und den Sprachgebrauch des Textes.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schreiben:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie 6. und 7. Semester. Dazu stichwortartige Mitschrift von Gehörtem und Gelesenem. Commentaire dirige, Dossier.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kommunikationssituationen und Themenbereiche:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie 6. und 7. Semester.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lektüre:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Texte aus den Massenmedien; literarische Texte, vorwiegend aus dem 20. Jahrhundert, gelegentlich Proben aus den übrigen Epochen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mindestens eine Ganzschrift.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Textauswahl ist darauf zu achten, daß die Studierenden ein möglichst vielseitiges Bild des modernen Frankreich unter gelegentlicher Einbeziehung der übrigen französischsprechenden Länder erhalten. Dabei Vergleich mit österreichischen Verhältnissen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Privatlektüre in angemessenem Umfang ist zu empfehlen und zu fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachliche Mittel:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Phonetik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie in den vorhergehenden Semestern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wortschatz:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auswahl der einzelnen Wortschatzgebiete wird von den jeweiligen Kommunikationssituationen und Lesetexten her bestimmt. Als Grundlage dient ein wissenschaftlich fundierter Aufbauwortschatz.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grammatik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie 6. und 7. Semester. Dazu: Die Satzarten: Aussagesatz: die Inversion: Die Nominalgruppe: Nomen: zusammengesetzte Nomina mit „de”, mit oder ohne Artikel. Begleiter und Substitute des Nomens:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">tout: Übereinstimmungsprobleme.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schul- und Hausübungen wie im 7. Semester</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schularbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im 8. Semester zwei (zweistündig); im 9. Semester eine dreistündige.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei freien Aufgabenstellungen ist die Benützung des Wörterbuchs zu gestatten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Italienisch</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Anlage A, mit folgenden Abweichungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Anlage A, mit folgender Ergänzung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei Abschluß mit dem 7. Semester sind die Endanforderungen entsprechend anzupassen. Demnach lautet der Abschnitt „Beherrschung sprachlicher Fertigkeiten”, 2. bis 4. Satz:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">„Es soll die Fähigkeit erreicht werden, einfache Gespräche in italienischer Sprache zu führen, dh. über eigene Lebensbedingungen und Interessen zu sprechen sowie eigene Meinungen und Stellungnahmen in einfachen Worten darzulegen, außerdem Gesprächen über bekannte Themen zu folgen und daran teilzunehmen. Schriftlich sollen Sachverhalte und Informationen, Meinungen und Stellungnahmen in einfacher Sprache formuliert werden können. Die Studierenden sollen mittelschwere Texte verstehen und deren Inhalte mit eigenen Worten wiedergeben können.”</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiters lautet der Abschnitt „Beherrschung grundlegender Lern- und Arbeitstechniken”:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Die Studierenden sollen dazu hingeführt werden, eigene Arbeitstechniken zu entwickeln. Selbständige Beschaffung von Informationen kann auf freiwilliger Basis erfolgen. Weiter sollen sich die Studierenden auch die Fähigkeit aneignen, in anderen Gebieten bereits erworbene Kenntnisse und Arbeitstechniken im Italienischunterricht anzuwenden, bzw. Arbeitsweisen des Italienischunterrichts auch fächerübergreifend einzusetzen.”</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>und 3.Semester (je 3 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Wie Anlage A für die 5. Klasse; der Abschnitt „Grammatik” lautet:</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Artikel, Substantiv, Adjektiv, Konkordanz, Subjekts-, Objekts-Possessivpronomina, regelmäßige und wichtige unregelmäßige Verben im presente und passato prossimo. Interrogativpronomina, Kardinalzahlen, Präpositionalausdrücke, Ortsadverbien, einfache Negation, reflexive Verben.”;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">der Abschnitt „Schriftliche Arbeiten” lautet:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Schul- und Hausübungen zur Festigung des Unterrichtsertrages.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei Schularbeiten je Semester.”</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>und 5.Semester (je 3 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Anlage A für die 6. Klasse; der Abschnitt „Hörverstehen” lautet:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Fortschreitende Festigung der Fähigkeit, normales Sprechtempo verschiedener Sprecher bzw. in verschiedenen Situationen zu verstehen.”;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">dem Abschnitt „Sprechen” wird angefügt:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">„Schrittweise Hinführung zur gesprochenen Schilderung von Sachverhalten, Erlebnissen uä.”;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">der Abschnitt „Schreiben” lautet:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Verfassen von einfachen zusammenhängenden Texten;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zusammenfassungen.”;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">der Abschnitt „Grammatik” lautet:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Weiterer Ausbau des Gebrauches von Präpositionen; sämtliche Objektspronomina und particelle pronominali; Imperativ;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">si-Konstruktionen: die meisten unregelmäßigen Verben im presente;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">passato prossimo; Konditional; Imperfekt; Relativsätze.”;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">der Abschnitt „Schriftliche Arbeiten” lautet:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Schul- und Hausübungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei Schularbeiten je Semester.”</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Semester (3 Wochenstunden):</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Semester (4 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Wie Anlage A für die 7. Klasse; der 1. Absatz (Lernziele) lautet:</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Automatisierung häufiger Wendungen und Formulierungen; Festigung des kommunikativen mündlichen Ausdrucks: Differenzierung des schriftlichen Ausdrucks.”;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">dem Abschnitt „Sprechen” wird angefügt:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">„Vertiefung und Festigung der umfassenderen mündlichen Darstellung von Sachverhalten, Erlebnissen uä.”;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">der Abschnitt „Schreiben” lautet:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Aneignung von Textbearbeitungstechniken wie:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Informationswiedergabe mit eigenen Worten; Darstellung eines Sachverhaltes als strukturelles Element eines Aufsatzes; persönliche Stellungnahme (Vor- und Nachteil) zu aktuellen bzw. grundsätzlichen Problemen.”;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Nach dem Abschnitt „Wortschatz” wird folgender Abschnitt „Grammatik” eingefügt:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  „Futur: Passiv, Konjunktiv Präsens nach Konjunktionen, die als</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Konjunktiv-Auslöser fungieren (zB benche, senza che, affinche . . .)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">sowie in volitiven Kontexten (voglio che . . .); Konjunktiv</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Imperfekt in Konditionalsätzen.”;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">der Abschnitt „Schriftliche Arbeiten” lautet:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Schul- und Hausübungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schularbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im 6. Semester zwei (einstündig); im 7. Semester zwei zweistündige.”</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Semester (4 Wochenstunden)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">9.</symbol>Semester (5 Wochenstunden)</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">am Gymnasium und am Realgymnasium (mit sprachlichem Schwerpunkt) für Berufstätige:”</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Wie Anlage A für die 8. Klasse, mit folgenden Abweichungen: der</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Absatz („Lernziele”) lautet:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Aufbauend auf die Lernziele für das 6. und 7. Semester:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Förderung des Denkens in der Fremdsprache; direktes Erfassen von Gelesenem und Gehörtem.”;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">der Abschnitt „Schreiben” lautet:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">„Selbständige Stellungnahme zu landeskundlichen Gegebenheiten. Zusammenfassung und Umformung. Berichte über Arbeitsergebnisse. Verfassen kürzerer Texte zu variablen Aufgabenstellungen.”;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">nach dem Abschnitt „Wortschatz” wird folgender Abschnitt „Grammatik” eingefügt:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Konjunktiv in allen seinen Einsatzmöglichkeiten; passato remoto auch in sprachaktiver Anwendung.”;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">der Abschnitt „Schriftliche Arbeiten” lautet:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Schul- und Hausübungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schularbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im 8. Semester zwei (zweistündig); im 9. Semester eine dreistündige.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei freien Aufgabenstellungen ist die Benützung des Wörterbuchs zu gestatten.”</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Russisch</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Anlage A, mit folgenden Abweichungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>und 3. Semester (je 3 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Anlage A für die 5. Klasse; der Abschnitt „Wortschatz” lautet:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Grundlegender Wort- und Phrasenschatz im Ausmaß von ungefähr 650 Einheiten”.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Abschnitt„Querverbindungen” wird „gegebenenfalls Latein (Grammatik);” gestrichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Abschnitt „Schriftliche Arbeiten” lautet:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Schul- und Hausübungen (in beschränktem Ausmaß).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei Schularbeiten je Semester”.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>und 5. Semester (je 3 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Wie Anlage A für die 6. Klasse; der Ausdruck „wie in der</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse” wird ersetzt durch „wie im 2. und 3. Semester”.</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der 1. Absatz im Abschnitt „Lerninhalte:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kommunikationssituationen und Themenbereiche:” lautet:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Vertiefung der Themen und Situationen aus dem 2. und 3. Semester, weitere Themen und Situationen, zB Freizeit, Interessen, Reisen”.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Abschnitt „Wortschatz” lautet:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Erweiterung des grundlegenden Wort- und Phrasenschatzes auf ungefähr 1 250 Einheiten”;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Abschnitt „Querverbindungen”lautet:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Deutsch (wie 1., 2. und 3. Semester), erste lebende Fremdsprache (Grammatik)”.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Abschnitt „Schriftliche Arbeiten” lautet:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Schul- und Hausübungen (in beschränktem Ausmaß).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei Schularbeiten je Semester”.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Semester (3 Wochenstunden):</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Semester (4 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Wie Anlage A für die 7. und 8. Klasse, mit folgenden Abweichungen:</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Im Abschnitt „Hörverstehen” wird „und Diskussionen” gestrichen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Abschnitt „Sprechen” wird „Bei Kommentaren und Stellungnahmen sowie bei Information und Diskussion” gestrichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Abschnitt „Leseverstehen und Lesen” wird „Verstehen nicht zu schwieriger Originaltexte” ersetzt durch „Verstehen einfacher Originaltexte”.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Abschnitt „Schreiben” lautet:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Differenziertere Ausdrucksfähigkeit bei Information, Erzählen von Handlungsabläufen, Wiedergeben und Zusammenfassen von Texten.”</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Abschnitt „Lektüre` wird „Proben aus der russischen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts; avtorskie pesni;” gestrichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Abschnitt „Wortschatz” lautet:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Erweiterung des Wort- und Phrasenschatzes auf ungefähr 1 900 Einheiten”.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Abschnitt „Grammatik” wird „Syntaktische und lexikalische Synonyme” gestrichen und „schwierige Fälle der Rektion; schwierige Präpositionen” durch „Schwierigere Fälle der Rektion; weitere Präpositionen” ersetzt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Abschnitt „Schriftliche Arbeiten” lautet:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Schul- und Hausübungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schularbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im 6. Semester zwei (einstündig); im 7. Semester zwei (zweistündig)”.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Semester (4 Wochenstunden)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">9.</symbol>Semester (5 Wochenstunden)</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">am Gymnasium und am Realgymnasium (mit sprachlichem Schwerpunkt) für Berufstätige:</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hörverstehen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie 6. und 7. Semester; dazu Verstehen von Diskussionen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie 6. und 7. Semester; dazu differenziertere Ausdrucksfähigkeit bei Kommentaren und Stellungnahmen sowie bei Informationen und Diskussionen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leseverstehen und Lesen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verstehen nicht zu schwieriger Originaltexte (Globalverstehen, an Schlüsselstellen: Detailverstehen); sinngemäßes, phonetisch richtiges Lesen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schreiben:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie 6. und 7. Semester; dazu differenziertere Ausdrucksfähigkeit beim Darstellen von Problemen, bei Kommentaren und persönlichen Stellungnahmen; stichwortartige Notizen zu Hörtexten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie 6. und 7. Semester; im Abschnitt „Lektüre” dazu: Proben aus der russischen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts; avtorskie pesni.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Querverbindungen:wie 6. und 7. Semester.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Empfehlung und Förderung von Hauslektüre.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachliche Mittel:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Orthoepie:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verfeinerung und Differenzierung des bisher Gelernten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Orthographie:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">wie bisher.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wortschatz:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung des Wort- und Phrasenschatzes auf ungefähr 2 600 Einheiten; besondere Berücksichtigung des für Argumentation, Kommentar und persönliche Stellungnahme benötigten Wortschatzes.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grammatik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">wie bisher; dazu syntaktische und morphologische Besonderheiten in Lesetexten (rezeptiv).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schul- und Hausübungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schularbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im 8. Semester zwei (zweistündig); im 9. Semester eine dreistündige.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei freien Aufgabenstellungen ist die Benützung des Wörterbuchs zu gestatten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Anlage A für das Realgymnasium, mit folgenden Abweichungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anstelle von „Schüler” ist „Studierende” und anstelle von „Jahr” ist „Semester” einzusetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Planung des Lektüreunterrichts sollen die Textstellen nach folgenden Gesichtspunkten unter Berücksichtigung des Interesses und der Situation der Studierenden ausgewählt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei den „Schulveranstaltungen” ist anstelle von „Schultheater” „Theaterbesuche” zu setzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">IV: Häusliches Studium:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der letzte Satz ist zu ersetzen durch: „Dabei ist auf die spezifische Situation der Studierenden Bedacht zu nehmen.”</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">V. Sozialformen des Lehrens und Lernens:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zu streichen ist: „Vokabelquiz”, „Förderung des Schülergespräches”, „Anregung zu Schülerfragen”.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">VI. Sicherung und Kontrolle des Unterrichtsertrages:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Punkt a: Zu streichen ist: „Vokabelquiz”; Punkt b: „Klasse” ist durch „Stufe” zu ersetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie Anlage A.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrstoff ist sinngemäß auf die einzelnen Semester aufzuteilen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>GEOGRAPHIE UND WIRTSCHAFTSKUNDE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Geographie und Wirtschaftskunde soll zum Erreichen folgender Ziele beitragen, die sowohl fachspezifische als auch fachübergreifende Aspekte enthalten:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Fähigkeit, erworbenes Wissen und gewonnene Einsichten im privaten, beruflichen und öffentlichen Leben bei räumlichen, wirtschaftlichen und politischen Entscheidungen anzuwenden, entwickeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht in das Wirkungsgefüge und die Dynamik des Raumes, der Wirtschaft und der Gesellschaft sowie in die zugrundeliegenden Machtstrukturen vermitteln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die räumlichen Gegebenheiten und deren Nutzung sowie die Regelhaftigkeiten menschlichen Verhaltens in Raum, Wirtschaft und Gesellschaft aufzeigen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aspekte geschlechtsspezifischer Unterschiede in verschiedenen sozioökonomischen Systemen aufzeigen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aufbau, Erweiterung und Sicherung eines weltweiten topographischen Rasters zur Einordnung raumbezogener Informationen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verständnis grundlegender Zusammenhänge in betriebs-, volks- und weltwirtschaftlichen Bereichen sowie Kenntnis gesamtwirtschaftlicher Gesetzmäßigkeiten, Strukturen und Probleme.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Bedeutung der Wahrnehmung und Bewertung von Umwelt im weitesten Sinn für das menschliche Handeln erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis der Probleme des Umweltschutzes aus wirtschaftlicher und ökologischer Sicht.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wirtschaftspolitik als wesentlichen Bestandteil der Politik erkennen, ihre Modelle und deren reale Umsetzung in unterschiedlichen Systemen einschätzen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Fähigkeit der Studierenden erweitern, die von den Massenmedien verbreiteten politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Informationen über Österreich und die Welt kritisch zu beurteilen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Behandlung grundlegender Erfahrungen der Berufstätigen über das innerbetriebliche Geschehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Komplexität von Beziehungsgeflechten zwischen Natur- und Humanfaktoren erkennen und zu den Auswirkungen menschlicher Eingriffe Stellung nehmen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Landschaften als Lebensräume ökonomisch und ökologisch einschätzen und Interessensgegensätze bei der Nutzung von Räumen, somit auch die Notwendigkeit von Raumordnungsmaßnahmen begründen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Geographisch-wirtschaftskundliche Informationssysteme und notwendige Arbeitsmittel bzw. -verfahren kennenlernen und anwenden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die persönliche Rolle als Konsument kritisch durchleuchten und die volkswirtschaftliche Bedeutung des Konsumverhaltens erkennen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Semester (4 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Auseinandersetzung des Menschen mit seiner natürlichen und sozialen Umwelt</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die landschaftsökologischen Zonen der Erde</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wechselbeziehung von Relief, Klima, Boden und Vegetation beispielhaft aufzeigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verbreitung der natürlichen Landschaftskomponenten (Geofaktoren) analysieren und erklären.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Landschaftsökologische Zonen der Erde als natürliche Lebensräume sehen und bewerten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Großformen des Reliefs, Charakterisierung und Verbreitung der landschaftsökologischen Zonen, Erklärung der Temperatur- und Niederschlagsverteilung der Erde, Wechselbeziehungen zwischen Böden, Klima, Relief und Vegetation, Klima- und Vegetationszonen der Erde.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Bevölkerungs- und Gesellschaftsstrukturen, deren Entwicklungen</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">und Veränderungen</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die räumliche Verteilung der Erdbevölkerung beschreiben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Ursachen, Formen und Folgen demographischer Prozesse erklären.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zusammenhänge zwischen Bevölkerungsentwicklung und gesellschaftlichen Strukturen erklären.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Topographische Verteilungsmuster der Weltbevölkerung, Kennziffern demographischer Prozesse, Regelhaftigkeiten und Entwicklungstendenzen der Bevölkerung, Bevölkerungswanderungen an Staatenbeispielen, ethnische und soziale Verschiedenheiten in unterschiedlich entwickelten Staaten, regionale Beispiele zur Bevölkerungsentwicklung bei unterschiedlichen ökonomischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Der Mensch und seine wirtschaftlichen Bedürfnisse</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bedürfnisbefriedigung und Güterknappheit als Ursachen wirtschaftlicher Aktivitäten des Menschen erfassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Technologie und Wirtschaft als Faktoren des Gesellschaftswandels aufzeigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Mensch und seine materiellen Bedürfnisse, das ökonomische Prinzip, Wirtschaften als Folge von Knappheiten, Arbeitsteilung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Nutzung der natürlichen Ressourcen und ihre Folgen</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Agrarsoziale Strukturen und agrare Nutzungsformen und -zonen der Erde beschreiben und erklären.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Begrenztheit mineralischer und fossiler Rohstoffe erkennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Tragfähigkeit der Erde diskutieren und ihre bestimmenden Faktoren zusammenstellen und gewichten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verteilung, Produktion und weltwirtschaftliche Bedeutung wichtiger Rohstoffe, die Ernährungssituation auf der Erde, Tragfähigkeit und quantitative sowie qualitative Ernährungssituation der Erde im Zusammenhang mit dem Entwicklungsstand, Verkehrserschließung, Landschaftsveränderung und Wertwandel von Naturräumen durch den wirtschaftenden Menschen, Nutzung ökologischer Grenzräume und Neulandgewinnung, Entstehung und Auflösung von Landnutzungszonen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ausbreitung industrieller Wirtschaftsformen und städtischer Lebensweisen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Prozesse der Industrialisierung</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterschiede zwischen Modellen und realen Erscheinungsformen von Wirtschaftssystemen erkennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Rahmenbedingungen und Antriebskräfte industrieller Entwicklung an Beispielen darstellen können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Ausbreitung der industriellen Entwicklung über die Erde aufzeigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Übergreifen industrieller Denkweisen und Arbeitsformen auf andere Wirtschaftsbereiche erfassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Konzentrationsprozesse in verschiedenen Wirtschaftssystemen verfolgen lernen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Komponenten von Wirtschaftssystemen, ökonomische Modellvorstellungen, Konkretisierung an Staatenbeispielen, soziale, politische und wirtschaftliche Voraussetzungen und Interessen, das räumliche Potential, externe Bedingungen, alte und neue Industrieregionen der Erde, Industrialisierungsgrad und materieller Lebensstandard, Auswirkungen von Kapitaleinsatz, Massenproduktion, Rationalisierung, Formen der Automation, produktionsbezogene Dienstleistungen, Spezialisierung, Konzentrationserscheinungen und Marktstrategien auf dem sekundären und tertiären Sektor der Wirtschaft, Ursachen, Formen und Auswirkungen von Konzentrationsprozessen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Industrie und Umwelt</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsicht gewinnen in die Spannungsverhältnisse zwischen wirtschaftlichen und ökologischen Interessen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Notwendigkeit internationaler umweltpolitischer Maßnahmen als Folge der fortschreitenden technologisch-wirtschaftlichen Entwicklung verstehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aktuelle Fallstudie von Umweltproblemen, die sich überregional auswirken.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Die Stadt als Ausdruck wirtschaftlicher und gesellschaftlicher</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Entwicklungen</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den weltweiten Vorgang der Verstädterung in seinen Ursachen, Abläufen und Auswirkungen beschreiben und seine unterschiedlichen Ausprägungen erläutern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Struktur und funktionale Gliederung von Städten in verschiedenen Kulturkreisen vergleichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die gegenwärtige Stadt als Problemgebiet erfassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Verstädterungsprozeß in einzelnen Regionen der Erde, die Stadt als wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt, städtische Funktionen als Ausdruck wirtschaftlicher, sozialer und gesellschaftlicher Strukturen und Entwicklungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Regionale Disparitäten</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziel:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Räumliche Differenzierungen in Aktiv- und Passivräume aufzeigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beispiele aus verschiedenen Regionen der Erde, Kriterien der Abgrenzung, Mechanismen, die zur Herausbildung von Aktiv- und Passivräumen führen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Semester (4 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Raum, Gesellschaft und Wirtschaft Österreichs</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Gesamtwirtschaftliche Leistungen und Probleme</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die unterschiedlichen naturräumlichen Voraussetzungen österreichischer Landschaften für die ökonomischen Tätigkeiten erkennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Leistungen der österreichischen Volkswirtschaft und deren Ergebnisse im internationalen Vergleich anhand wesentlicher ökonomischer Daten erkennen und analysieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Strukturmerkmale der österreichischen Wirtschaft und deren Veränderungen erfassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die außenwirtschaftlichen Verflechtungen Österreichs in ihrer Bedeutung für die Gesamtwirtschaft erkennen und beurteilen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wirtschaftsräumliche und naturräumliche Gliederung, volkswirtschaftliche Kennzahlen und Strukturdaten, volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, sektorale Gliederung der Wirtschaft, die volkswirtschaftliche Bedeutung des Fremdenverkehrs, Handels- und Kapitalverflechtungen mit dem Ausland, Zahlungsbilanz, Österreichs Stellung in der Weltwirtschaft.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Demographische und gesellschaftliche Entwicklungen</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kenntnis charakteristischer demographischer Strukturen und Prozesse.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ursachen und Auswirkungen des sozioökonomischen Strukturwandels der Gegenwart analysieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Struktur, Entwicklung und Verteilung der österreichischen Bevölkerung, Bevölkerungsprognosen, Auswirkungen des demographischen Wandels, die Veränderung der Erwerbsstruktur, nicht bezahlte Dienstleistungen, soziale und berufliche Mobilität, Arbeitsmarkt, Einkommens- und Vermögensverteilung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Wirtschafts- und Sozialpolitik</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsicht in die österreichische Wirtschaftsordnung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verständnis für unterschiedliche wirtschafts- und sozialpolitische Zielvorstellungen und differente Wege ihrer Verwirklichung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Instrumente und Maßnahmen zur Umsetzung konkreter wirtschafts- und sozialpolitischer Ziele kennen und ihre politische und ökonomische Effizienz einschätzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Abhängigkeit des Konsumverhaltens von verschiedenen Faktoren erfassen und die Grundlagen der Kaufentscheidungen durchleuchten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Träger, Instrumente und Ziele der Wirtschafts- und Sozialpolitik, die Praxis der sozialen Marktwirtschaft in Österreich, Eigentumsverhältnisse in der österreichischen Wirtschaft, Wirtschaftsverbände und Sozialpartnerschaft, öffentliche Haushalte und Budgetpolitik, Zielkonflikte anhand konkreter Beispiele aus der Tagespolitik, schichtenspezifisches Verbraucherverhalten, Beeinflussung des Konsumverhaltens.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Arbeitswelt und Unternehmen anhand konkreter Erfahrungen</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsicht in Funktion, Aufgaben und gesamtwirtschaftliche Bedeutung von Betrieben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die rechtlichen Rahmenbedingungen der Arbeitswelt erfahren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auswirkungen technischer Innovation auf die Arbeitswelt aufzeigen und die Notwendigkeit beruflicher Mobilität erkennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grunddaten einer Bilanz, Bedeutung von Investitionen, Beispiele von Unternehmensformen und rechtliche Rahmenbedingungen für unternehmerische Tätigkeit, Lohnformen und Sozialleistungen, Fallbeispiele zum Arbeitsrecht, Interessensvertretung und Mitbestimmung, der betriebliche Einsatz der Mikroelektronik, Modelle der beruflichen Weiterbildung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Regionale Disparitäten</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Regionale Unterschiede der wirtschaftlichen und demographischen Dynamik und deren Konsequenzen für Raum und Bevölkerung beobachten und einschätzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen des Agglomerationsprozesses und der sich daraus ergebenden Folgen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verständnis für die Notwendigkeit von räumlichen bzw. umweltpolitischen Ordnungsmaßnahmen zur Sicherung von Lebens- und Wirtschaftsraum.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Raumtypen anhand von Beispielen, zentrale Orte und ihre Bedeutung für den ländlichen Raum, politische, administrative, Zentralräume und Stadtregionen, Merkmale des stadtnahen und des stadtfernen ländlichen Raumes, Funktionswandel eines ausgewählten Raumes, kommunalpolitische Probleme anhand eines konkreten Beispiels, Instrumente und Institutionen der Raumordnung in Österreich, Nutzungskonflikte anhand konkreter Beispiele.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kraftfelder der Weltwirtschaft und Weltpolitik</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Fragen der europäischen Integration</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Integrationsbestrebungen in Europa analysieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bedeutung und Struktur der europäischen Wirtschaftsblöcke vergleichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auswirkungen der europäischen Integration auf Österreich anhand von Beispielen aufzeigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wirtschaftliche und politische Motive und Zielsetzungen, konkurrierende nationale und regionale Interessen, Struktur und Organisation, Wirtschaftspotential, politische und wirtschaftliche Bedeutung von EG und RGW, Beziehungen der Wirtschaftsblöcke untereinander, Anpassungsprobleme.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Fragen des Welthandels</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Handelspolitische Intentionen der Industriestaaten in Theorie und Praxis vergleichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziele und Funktionen internationaler Wirtschaftsorganisationen beschreiben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Mechanismen des internationalen Geld- und Zahlungsverkehrs kennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bedeutung und Aktivitäten transnationaler Konzerne aufzeigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beispiele für Liberalisierung und Protektionismus, internationale Wirtschaftsorganisationen, Weltwährungssysteme, Wechselkurssysteme, Märkte und Börsen, internationale Arbeitsteilung und Konzentration, Beispiel für einen transnationalen Konzern, gegenwärtige Weltwirtschaftsordnung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Globale Disparitäten</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschiedliche Vorstellungen und Wertungen des Entwicklungsbegriffes diskutieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verwendung sozioökonomischer Daten als Indikatoren des Entwicklungsstandes kritisch überprüfen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verschiedene entwicklungstheoretische Ansätze an regionalen Beispielen überprüfen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Problematik der Entwicklungspolitik durchleuchten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Leitbilder und Wertvorstellungen für Entwicklung, Lebensqualität und Entwicklung, Problematik sozioökonomischer Indikatoren, endogene und exogene Ursachen und deren Verflechtung, Motive, Träger und Instrumente der Entwicklungspolitik, Zusammenarbeit von Industrie- und Entwicklungsländern, Vorstellungen über eine neue Weltwirtschaftsordnung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan sieht für jedes Semester zwei Themen vor. Diese sind in mehrere Einzelthemen gegliedert. Die Reihenfolge der Einzelthemen kann vom Lehrer in seiner pädagogischen Verantwortung abgeändert und gewichtet werden. Jedem Einzelthema sind Lernziele und Lerninhalte zugeordnet.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lernziele umschreiben jene Kenntnisse, Einsichten und Fertigkeiten, die unbedingt zu erreichen sind und die das Basiswissen und die Grundqualifikationen darstellen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lerninhalte dienen dem Erreichen der Ziele. Die Auswahl, Reihung, Ergänzung oder ein eventuelles Ersetzen durch neue Inhalte ist vom Lehrer selbst vorzunehmen. Dabei sind folgende Kriterien zu beachten:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Klassensituation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die alters-, familien- und berufsspezifischen Gegebenheiten der Studierenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>der aktuelle Bezug</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die exemplarische Bedeutung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die erwachsenengemäße Transfermöglichkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die fächerübergreifenden Aspekte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Unterrichtsprinzipien.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das intensive Befassen mit den Inhalten der einzelnen Themen und die Sicherung eines echten Lernprozesses ist dem oberflächlichen Erwerb von Wissensstoff vorzuziehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Konkretisierung des Lernprozesses geht es darum, mit welchen Unterrichtsverfahren und Medien geographisch-wirtschaftskundliche Sachverhalte, Zusammenhänge und Einsichten dem berufstätigen Studierenden aufgeschlossen werden können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dabei soll das Wissen, das sich aus der Berufserfahrung der Studierenden ergibt, mitverwendet werden. Besonderer Wert ist auf Anregung ständiger Mitarbeit der Studierenden und auf erhöhte Anschaulichkeit des Unterrichts zu legen. Der berufstätige Studierende hat nur wenig Zeit für häusliche Vorbereitungen und Übungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Realbegegnung (Lehrausgang, Exkursion) mit dem Raum (Landschaft) und dem Betrieb (Wirtschaft), die fast ausschließlich nur an Wochenenden und Feiertagen möglich ist, soll motivierend wirken.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Methoden und Auswahl geeigneter Arbeitsbehelfe sind unter Berücksichtigung alters- und bildungsspezifischer Unterschiede der Studierenden zu entwickeln. Modell- und Theoriebildung sind als Hilfe bei der Bewältigung der Informationsfülle zu erkennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der computergestützte Unterricht (Lernprogramme) soll weitere Möglichkeiten der Wissensvermittlung im Geographie- und Wirtschaftskundeunterricht aufzeigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Querverbindungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Querverbindungen lassen sich vor allem zu den im selben Semester wie Geographie und Wirtschaftskunde unterrichteten Gegenständen herstellen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>MATHEMATIK</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Mathematik soll zum Erreichen der folgenden Ziele beitragen, die sowohl fachspezifische wie fächerübergreifende Aspekte enthalten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mathematisches Wissen und Können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grundlegende Kenntnisse, Fertigkeiten, Fähigkeiten und Einsichten in den Stoffgebieten Algebra, Geometrie, Analysis und Stochastik erwerben und verwenden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit mathematischen Methoden und Denkweisen vertraut werden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ein Bild der Mathematik gewinnen, das Verfahrens-, Problem-, Anwendungs- und Theorieaspekte ausgewogen repräsentiert</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit der Verwendung geeigneter mathematischer Texte und Arbeitsmittel, insbesondere elektronischer Rechengeräte, vertraut werden.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Anwenden von Mathematik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ihr mathematisches Wissen und Können in verschiedenen Bereichen, insbesondere in solchen, die zu ihrer Lebens- und Wissenswelt Bezug haben, anwenden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Mathematik als nützliches Werkzeug zur Lösung von Alltagsproblemen erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsichten in Probleme des Anwendens von Mathematik - wie Probleme des Bildens von mathematischen Modellen - gewinnen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allgemeine mathematische Fähigkeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Zusammenhang mit dem Erwerb von mathematischem Wissen und Können und dem Anwenden von Mathematik sind folgende Lernziele anzustreben:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Argumentieren und exaktes Arbeiten.</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Insbesondere: präzises Beschreiben von Sachverhalten, Eigenschaften und Begriffen (Definieren); Arbeiten unter bewußter Verwendung von Regeln; Begründen (Beweisen); Vollständigkeit einer Argumentation überblicken; Erkennen logischer Strukturen; Rechtfertigen von Entscheidungen (etwa der Wahl eines Lösungsweges oder einer Darstellungsform).</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Darstellen und Interpretieren.</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Insbesondere: verbales, formales oder graphisches Darstellen von Sachverhalten; Deuten von formalen Begriffen durch Belegen mit Vorstellungen und Inhalten; Wechseln von Darstellungsformen; Herauslesen von Eigenschaften und Beziehungen aus Darstellungen.</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Produktives geistiges Arbeiten.</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Insbesondere: Kombinieren von vertrauten Methoden; Analysieren von Problemen, Begründungen, Darstellungen oder mathematischen Objekten; Anwenden bekannter Verfahren in teilweise neuartigen inner- oder außermathematischen Situationen; Abstrahieren und Konkretisieren, Verallgemeinern und Spezialisieren, Analogisieren und Kontrastieren.</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kritisches Denken.</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Insbesondere: Überprüfen von Vermutungen, von Ergebnissen; Erkennen von Mängeln in Darstellungen oder Begründungen; Erkennen der beschränkten Gültigkeit von Aussagen, Feststellen von Voraussetzungen; Erkennen von Unzulänglichkeiten mathematischer Modelle.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Reflektieren über Mathematik und mathematische Arbeitsweisen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen beispielsweise</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Probleme des Definierens, Beweisens, der Exaktheit erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Problemlösestrategien bewußt verwenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Veränderlichkeit mathematischer Begriffe in der historischen und in der persönlichen Entwicklung kennenlernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beziehungen und Abgrenzungen zu anderen Erlebens- und Wissensbereichen herstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich mit der Bedeutung mathematischen Tuns für sie selbst auseinandersetzen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Persönlichkeits- und Sozialentwicklung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen befähigt werden</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sorgfältig, konzentriert, planmäßig und überlegt zu arbeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>gesetzmäßig zu denken, klare Begriffe zu bilden, sinnvolle Fragen zu stellen sowie kontrolliert zu abstrahieren und zu verallgemeinern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Informationsquellen sachgerecht zu nutzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>selbständig Wissen zu erwerben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Darstellungsformen, die zur Beschreibung konkreter wie abstrakter Sach- und Denkverhalte erforderlich sind, zu verwenden oder zu entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit rationalen Denkweisen Situationen zu untersuchen und Probleme sachgerecht zu bearbeiten, dabei aber Grenzen des Anwendens solcher Denkweisen zu erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsichten in grundlegende wissenschaftliche Verfahrensweisen und Denkvorstellungen zu gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kritisches Denken zu entwickeln und gegenüber verschiedenen Standpunkten und Sichtweisen offen zu sein</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ihre Kommunikationsfähigkeit zu entwickeln</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sowohl selbständig als auch kooperativ zu arbeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Freude an kreativem Verhalten und intellektuellen Leistungen zu gewinnen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff (am Gymnasium für Berufstätige, am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium für Berufstätige und am Realgymnasium für Berufstätige mit sprachlichem Schwerpunkt):</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei den einzelnen Stoffgebieten sind Tätigkeiten angeführt, die einerseits Ziele der Bildungs- und Lehraufgabe konkretisieren, andererseits die Lernziele für die einzelnen Stoffgebiete festlegen. Diese Tätigkeiten sind von den Studierenden durchzuführen; im Falle grundlegender Kenntnisse und Fertigkeiten ist ein hohes Maß an Vertrautheit bzw. Sicherheit anzustreben. Tätigkeiten, die durch</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">„Allenfalls” gekennzeichnet sind, dienen zur Setzung von Schwerpunkten, müssen im Unterricht aber nicht durchgeführt werden. Im Falle einer Behandlung im Unterricht erhalten diese Inhalte die gleiche Wertigkeit wie die nicht mit „Allenfalls”</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">gekennzeichneten Inhalte. Die Reihenfolge, in der die einzelnen Tätigkeiten angegeben sind, entspricht einer gewissen systematischen Darstellung, ist aber keine methodische Festlegung und für den Unterricht nicht verbindlich. Vielmehr ist ein sinnvolles Verbinden verschiedener Tätigkeiten und verschiedener Aspekte eines Stoffgebietes wünschenswert.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Anschluß an Gruppen von Teillernzielen sind - in Klammern gesetzt ( . . .) - jene fachspezifischen und fächerübergreifenden Ziele der Bildungs- und Lehraufgabe angeführt, die durch diese Teillernziele konkretisiert werden sollen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Semester (3 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zahlen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Arbeiten mit positiven rationalen Zahlen in Dezimalschreibweise:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfaches schriftliches Rechnen, Abschätzen von Rechenergebnissen. Untersuchen der Auswirkung von Änderungen einer Rechengröße auf das Rechenergebnis (Fehlerauswirkungen, Rechengenauigkeit), Angeben von Schranken; kritisches Betrachten von Rechenergebnissen auf sinnvolle Genauigkeit. Anwenden in Sachsituationen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Fertigkeiten, Anwenden von Mathematik, Kritisches Denken)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Arbeiten mit positiven rationalen Zahlen in Bruchschreibweise:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweitern und Kürzen von Brüchen. Durchführen der vier Grundrechenoperationen mit einfachen Zahlen. Deuten dieser Grundrechenoperationen, insbesondere Deuten des Multiplizierens als Berechnen eines Anteils, Deuten des Dividierens als Enthaltensein. Beschreiben der Regeln für das Bruchrechnen mit Variablen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Fertigkeiten, Darstellen und Interpretieren)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Arbeiten mit ganzen und rationalen Zahlen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beschreiben von Zuständen (etwa Temperatur, Kontostand) und von Zustandsänderungen. Darstellen auf der Zahlengeraden. Kennen der Gesetzmäßigkeiten des Rechnens, Durchführen der Grundrechenoperationen an einfachen Aufgaben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Darstellen und Interpretieren)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Verketten von Rechenoperationen, Arbeiten mit Rechenregeln zur Umformung von Rechenausdrücken:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennen und Anwenden der Vereinbarungen über den Gebrauch von Klammern und über die Reihenfolge von Rechenoperationen. Darstellen von Rechenanweisungen durch Rechenausdrücke; Beschreiben von Rechenausdrücken mit Variablen. Kennen, Beschreiben von Variablen und bewußtes Anwenden von Rechenregeln zur Umformung von Rechenausdrücken.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Darstellen und Interpretieren)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Elementare Algebra</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Arbeiten mit Formeln:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufstellen von Formeln (Beschreiben von Rechenvorschriften, Beziehungen, Gesetzmäßigkeiten) in verschiedenen Bereichen der Mathematik und in Anwendungssituationen; gegebenenfalls Veranschaulichen von Formeln, Deuten in Sachsituationen. Einsetzen von Zahlen in Formeln, Berechnen einer Größe aus einer Formel, wenn die anderen Größen gegeben sind, durch Umkehren von Rechenoperationen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Fertigkeiten, Darstellen und Interpretieren)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lösen von Gleichungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lösen von linearen Gleichungen mit einer Variablen. Gelegentliches Durchführen von Proben. Anwenden von Gleichungen in Sachsituationen; Untersuchen, inwieweit mathematische Beschreibungen der Sachsituationen entsprechen; kritisches Betrachten der Ergebnisse. Gegebenenfalls Deuten von Gleichungen (zB Formulieren von passenden Texten).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Fertigkeiten, Anwenden von Mathematik, Kritisches Denken)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Geometrie</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Geometrische Grundkenntnisse und deren Anwendungen in Verbindung mit zeichnerischen Darstellungen (Skizzen und einfachen Konstruktionen):</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Untersuchen und Beschreiben von Lagebeziehungen zwischen Punkten, Geraden und Ebenen, zwischen Punkten, Geraden und Kreisen. Untersuchen und Begründen von Eigenschaften ebener Figuren, insbesondere von Dreiecken und Vierecken. Untersuchen von Ähnlichkeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allenfalls Reflektieren über Geometrie, Erkennen von Beziehungen und Unterschieden zwischen idealen geometrischen und entsprechenden realen Objekten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Darstellen, Argumentieren)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Längen- und Flächeninhaltsberechnungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennen grundlegender Formeln, insbesondere für den Flächeninhalt von Rechteck, rechtwinkeligem Dreieck, Dreieck. Herleiten weiterer Formeln aus diesen Formeln, etwa für den Flächeninhalt von Vierecken. Anwenden dieser Formeln für Berechnungen, Umformen von Formeln, Lösen von Umkehraufgaben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hausübungen in beschränktem Umfang.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei Schularbeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Semester (3 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zahlen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kennen und Darstellen reeller Zahlen, Arbeiten mit Näherungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bearbeiten von Problemen, die in der Menge der rationalen Zahlen nicht lösbar sind, (zB Lösen der Gleichung x = 2, Berechnen des Umfanges oder Flächeninhaltes eines Kreises mit dem Radius 1); Berechnen von Näherungswerten (Schranken) für Lösungen solcher Probleme, Abschätzen der Genauigkeit. Gewinnen eines intuitiven Begriffes „unbegrenzte Näherung”. Wissen, daß sich die reellen Zahlen von den rationalen Zahlen durch die „Vollständigkeit” unterscheiden. Kennen der Dezimaldarstellung reeller Zahlen, Kennen der Zuordnung zwischen den reellen Zahlen und den Punkten einer Zahlengeraden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse, Fertigkeiten und Einsichten)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Zahlenbereiche N, Z, Q, R:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">überblicksartiges Betrachten, Kennen von Eigenschaften.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse und Einsichten)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Elementare Algebra</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Arbeiten mit Formeln:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umformen von Formeln; Begründen von Umformungsschritten durch Rechenregeln und durch Umformungsregeln für Gleichungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Fertigkeiten, Argumentieren und exaktes Arbeiten, Produktives geistiges Arbeiten)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Arbeiten mit Termen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umformen von Termen, auch von Bruchtermen, unter Anwenden unterschiedlicher Rechenregeln, im allgemeinen eingeschränkt auf wenige Umformungsschritte. Verwenden der Potenzschreibweise (Exponenten aus N). Analysieren von Termstrukturen, um die Anwendbarkeit von Rechenregeln zu erkennen, Darstellen solcher Strukturen. Substituieren in Termen. Begründen von Umformungen durch Rechenregeln. Gelegentliches Überprüfen der Umformungen durch Einsetzen von einfachen Zahlen. Fallweises Untersuchen, welche Zahlen man in einem Term sinnvoll einsetzen kann.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Fertigkeiten, Argumentieren und exaktes Arbeiten)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lösen von Gleichungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lösen von Gleichungen, die sich durch einfache Umformungen auf lineare Gleichungen mit einer Variablen zurückführen lassen; Begründen von Umformungsschritten durch Rechenregeln und durch Umformungsregeln für Gleichungen. Gelegentliches Durchführen von Proben. Anwenden von Gleichungen in Sachsituationen; Untersuchen, inwieweit mathematische Beschreibungen den Sachsituationen entsprechen; kritisches Betrachten der Ergebnisse.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Fertigkeiten, Argumentieren und exaktes Arbeiten, Anwenden von Mathematik, Kritisches Denken)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Arbeiten mit Rechengesetzen (Rechenregeln):</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Formulieren von Rechengesetzen (Rechenregeln), die beim Umformen von Termen, Gleichungen, Formeln und Ungleichungen auftreten; Begründen einzelner Rechenschritte durch Rechenregeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse, Argumentieren und exaktes Arbeiten)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Geometrie</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Untersuchen von geometrischen Körpern:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennen und Beschreiben von Eigenschaften von Prismen, Pyramiden, Drehzylindern, Drehkegeln und Kugeln. Zeichnerisches Darstellen (auch skizzenhaft) von räumlichen Objekten. Herauslesen von geometrischen Eigenschaften aus zeichnerischen Darstellungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse, Darstellen und Interpretieren)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Längen-, Flächeninhalts- und Rauminhaltsberechnungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennen grundlegender Formeln, insbesondere für Umfang und Flächeninhalt des Kreises, für den Rauminhalt von Quader, Prisma, Drehzylinder, Drehkegel und Kugel. Herleiten weiterer Formeln, etwa für Umfänge und Inhalte von Kreisteilen, für Oberflächeninhalte. Anwenden dieser Formeln für Berechnungen, Umformen von Formeln, Lösen von Umkehraufgaben. Berechnungen mit Hilfe des Pythagoräischen Lehrsatzes, auch an räumlichen Gebilden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hausübungen in beschränktem Umfang.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei Schularbeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Semester (3 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Funktionen, Formeln</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Funktionale Zusammenhänge sollen in verschiedenen Formen dargestellt und anhand solcher Darstellungen untersucht werden. In Verbindung mit einer Thematisierung des Funktionsbegriffes sollen die Studierenden erkennen, daß der Begriff der reellen Funktion eine gemeinsame Sicht vieler Sachverhalte ermöglicht. Einige einfache Typen reeller Funktionen sollen untersucht werden. Dabei bestehen Möglichkeiten, die Fertigkeiten im Arbeiten mit Gleichungen und Ungleichungen auszubauen. Ein sinnvoller Einsatz von Rechengeräten ist hier denkbar. Beschreiben und Untersuchen von Abhängigkeiten und Zusammenhängen; Definieren des Begriffes der reellen Funktion:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darstellen von Abhängigkeiten und Zusammenhängen innerhalb und außerhalb der Mathematik, etwa durch Tabellen, Mengen von Zahlenpaaren, verbale Berechnungsvorschriften, Terme, Gleichungen (Formeln), Diagramme, insbesondere Punktdiagramme. Erkennen, daß Abhängigkeiten und Zusammenhänge häufig als eindeutige Zuordnungen zwischen Zahlenmengen aufgefaßt werden können. Definieren des Begriffes der (einstelligen) reellen Funktion.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allenfalls formales Beschreiben (Definieren) der Monotonie in Verbindung mit anschaulichen Vorstellungen und Arbeiten mit dieser Definition.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende mathematische Kenntnisse, Darstellen, Produktives Arbeiten, Exaktes Arbeiten, Anwenden von Mathematik)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erkennen von Problemen beim Modellbilden:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen des Modellcharakters mathematischer Beschreibungen außermathematischer Situationen. Erkennen und Beurteilen der bei der Bildung mathematischer Modelle meist auftretenden Vereinfachungen, Idealisierungen und Annahmen, etwa kritisches Vergleichen des Definitionsbereiches, der Funktionswerte der Modellfunktion, des Graphen der Funktion, der Annahmen über Proportionalität bzw. Linearität und der Lösungen mit der Realsituation. Wissen, daß ein reales Problem manchmal durch verschiedene mathematische Modelle beschrieben und gelöst werden kann und daß umgekehrt verschiedene Situationen mit dem gleichen Modell beschrieben werden können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Anwenden von Mathematik, Produktives Arbeiten, Kritisches Denken, Reflektieren über Mathematik)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lineare Funktionen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Begründen, daß eine lineare Funktion durch eine Gerade dargestellt werden kann. Kennen von inner- und außermathematischen Deutungen der Steigung. Kennen des Zusammenhanges von direkter Proportionalität und linearer Funktion. Anwenden von linearen Funktionen beim Bearbeiten von außermathematischen Problemen (etwa aus Wirtschaft und Physik).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende mathematische Kenntnisse, Darstellen und Interpretieren, Anwenden von Mathematik, Kritisches Denken)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einige nichtlineare reelle Funktionen, etwa Funktionen der Art f(x) = cx, f(x) = c x und f(x) = c x:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darstellen auf verschiedene Arten. Untersuchen von Funktionstypen, Skizzieren von Graphen, Beschreiben von Eigenschaften (etwa Monotonieverhalten). Zuordnen bekannter Funktionstypen zu vorgegebenen Graphen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allenfalls Anwenden solcher Funktionen in außermathematischen Bereichen. Darstellen und Untersuchen von Funktionen in Form f(x) = ax + bx + c.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende mathematische Kenntnisse und Fähigkeiten, Darstellen und Interpretieren, Produktives Arbeiten)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Untersuchen von Formeln im Hinblick auf funktionale Aspekte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Etwa Untersuchen folgender Fragen: Wie ändert sich eine Größe, wenn sich eine andere Größe in bestimmter Weise ändert” Bestehen Proportionalitäten (etwa: indirekt proportional, proportional zum Quadrat)” Von welchem Typ ist der Zusammenhang zweier Größen (etwa: linear, quadratisch)” Wie läßt sich der Zusammenhang zweier Größen graphisch darstellen”</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Fähigkeiten, Argumentieren, Darstellen und Interpretieren)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allenfalls Verallgemeinern des Funktionsbegriffes:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Etwa Definieren als eindeutige Zuordnung zwischen beliebigen Mengen. Angeben von Beispielen. Kennen der Veränderung des Funktionsbegriffes in der geschichtlichen Entwicklung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Einsichten, Reflektieren über Mathematik)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gleichungen in einer Variablen und Ungleichungen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Quadratische Gleichungen in einer Variablen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lösen von Gleichungen. Zerlegen eines quadratischen Polynoms in Linearfaktoren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allenfalls Herleiten einer Lösungsformel. Anwenden bei inner- und außermathematischen Problemen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Anwenden von Mathematik, Produktives Arbeiten)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allenfalls Einfache Gleichungen mit variablen Koeffizienten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lösen; Untersuchen von Lösungsfällen. Formulieren bzw. Darstellen von Lösungsalgorithmen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Fertigkeiten, Exaktes Arbeiten, Darstellen)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Algebraische Gleichungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Abspalten von Linearfaktoren bei Polynomen, Anwenden zum Lösen von Gleichungen, insbesondere von Gleichungen 3. Grades. Erkennen, daß eine Gleichung n-ten Grades höchstens n reelle Lösungen haben kann.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ungleichungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beschreiben von Zahlenmengen, insbesondere von Intervallen und Umgebungen, in Verbindung mit geometrischen Darstellungen. Aus Schranken für gegebene Größen Schranken für daraus berechenbare Größen ermitteln, Abschätzen der Genauigkeit von Rechenergebnissen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allenfalls Arbeiten mit dem Betrag von reellen Zahlen beim Beschreiben von Zahlenmengen. Beschreiben des Monotonieverhaltens von Funktionen mit Ungleichungen, Beweisen des Monotonieverhaltens in einfachen Fällen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Darstellen und Interpretieren, Argumentieren und exaktes Arbeiten)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Logische Begriffe und Mengen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel ist ein Reflektieren über logische Begriffe und logische Beziehungen, die in verschiedenen mathematischen Zusammenhängen und auch in umgangssprachlichen Formulierungen auftreten. Dabei sollen die Studierenden die in der Mathematik üblichen Regeln für den Gebrauch dieser Begriffe und Beziehungen in Abhebung vom Gebrauch in der Umgangssprache kennenlernen und diese Begriffe und Beziehungen in verschiedenen mathematischen Bereichen anwenden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Arbeiten mit logischen Begriffen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Präzisieren des Gebrauchs folgender Begriffe: „und”, „oder”, „wenn . . . dann”, „genau dann . . . wenn”; Erkennen des Auftretens entsprechender Aussagen und Beziehungen in unterschiedlichen, vorwiegend mathematischen Situationen. Verneinen von Aussagen, insbesondere von Und-, Oder-, All- und Existenzaussagen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse, Erkennen logischer Strukturen, Argumentieren und exaktes Arbeiten)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Definieren und Anwenden der Begriffe Gleichheit von Mengen, Teilmenge, Durchschnitt, Vereinigung, Differenzmenge:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennen des Zusammenhangs mit entsprechenden logischen Begriffen. Anwenden dieser Begriffe zum Beschreiben mathematischer Sachverhalte.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Darstellen und Interpretieren)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hausübungen in beschränktem Umfang.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei Schularbeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Semester (3 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Potenzen mit ganzzahligen und rationalen Exponenten</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden lernen hier ein Beispiel einer Begriffserweiterung kennen und haben anhand der Entwicklung von Rechenregeln Gelegenheit zum Aufstellen und Überprüfen von Vermutungen und zum Beweisen. Das Arbeiten mit diesen Regeln kann auf einfache Anwendungen eingeschränkt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Potenzen mit ganzzahligen Exponenten, Wurzeln und Potenzen mit rationalen Exponenten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennen der Definitionen, Angeben von Gründen für deren Zweckmäßigkeit. Erkennen, Formulieren und Beweisen von Rechengesetzen. Umformen von Ausdrücken vorwiegend in dem für spätere Anwendungen erforderlichen Ausmaß. Analysieren der Rechenstruktur von Termen, Begründen einzelner Umformungsschritte durch Rechengesetze.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Reflektieren über Mathematik, Produktives Arbeiten, Argumentieren und exaktes Arbeiten)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Arbeiten mit Zahlen in Gleitkommadarstellung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Insbesondere Abschätzen der Größenordnung von Ergebnissen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allenfalls Untersuchen der begrenzten Gültigkeit bekannter Rechengesetze beim Rechnen mit Maschinenzahlen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Fähigkeiten, Anwenden von Mathematik, Kritisches Denken)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lineare Algebra und lineare analytische Geometrie</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Entwicklung der linearen Algebra soll im Zusammenhang mit Fragen erfolgen, die einerseits aus der Geometrie und andererseits aus Anwendungsgebieten wie Wirtschaft, Physik usw. stammen. Lineare Gleichungssysteme und Vektoren sollen in erster Linie als effiziente Werkzeuge zur Lösung von Problemen und zur Darstellung von Zusammenhängen aus diesen Bereichen erscheinen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen mit Vektoren sowohl unter algebraischen als auch unter geometrischen Gesichtspunkten arbeiten. Einerseits sollen sie erkennen, daß mit Vektoren ähnlich wie mit Zahlen gerechnet werden kann und daß Vektoren ein Mittel sein können, um komplexere Rechenoperationen, Begriffe und Beziehungen einfach darzustellen und gegebenenfalls ins Höherdimensionale zu übertragen. Andererseits sollen die Studierenden Vektoren als ein Mittel zum Beschreiben von geometrischen Sachverhalten und Lösungswegen verwenden. Das Denken in geometrischen Vorstellungen, die mit Vektoren verbunden sind, kann eine Hilfe beim Lösen geometrischer Probleme sein. In der Geometrie soll auch der Vorteil einer einheitlichen Behandlung von Ebene und Raum angedeutet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gegenseitiges Zuordnen von Zahlenpaaren bzw. Zahlentripeln und geometrischen Objekten (Punkte, Pfeile, allenfalls Pfeilklassen oder ähnliches):</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Darstellen und Interpretieren)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Addieren von Vektoren, Mulitplizieren von Vektoren mit reellen Zahlen, Rechnen mit dem skalaren (inneren) Produkt von Vektoren:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausführen dieser Rechenoperationen für Zahlen-n-Tupel. Herstellen von Zusammenhängen zwischen Rechenoperationen (Beziehungen) im R bzw. R und geometrischen Operationen (Beziehungen) in der Ebene bzw. im Raum (im Falle des Skalarpoduktes eingeschränkt auf das Normalstehen von Vektoren in der Ebene). Berechnen des Betrages eines Vektors. Darstellen von Sachverhalten aus Anwendungsgebieten (etwa Physik, Wirtschaft) mit Hilfe dieser Rechenoperationen. Kennen von Rechengesetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allenfalls Beweisen von Rechengesetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Darstellen und Interpretieren)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Darstellen von Geraden der Ebene und des Raumes in Parameterform:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erläutern, wie man mit Hilfe eines Punktes und eines Richtungsvektors einzelne Punkte (etwa Mittelpunkt oder Teilungspunkt einer Strecke) oder auch alle Punkte einer Geraden erfassen kann. Bestimmen einer Parameterdarstellung zu einer gegebenen Geraden, Zeichnen einer in Parameterform gegebenen Geraden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Darstellen und Interpretieren)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Darstellen von Geraden der Ebene durch lineare Gleichungen in zwei Variablen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erläutern allgemeiner Zusammenhänge zwischen einer Geraden in einer Ebene und einer linearen Gleichung in zwei Variablen. Aufstellen einer linearen Gleichung zu einer gegebenen Geraden, Zeichnen einer durch eine lineare Gleichung gegebenen Geraden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse, Darstellen und Interpretieren) Lineare Gleichungssysteme mit zwei Variablen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lösen; geometrisches Deuten möglicher Lösungsfälle. Angeben und Anwenden von Kriterien für die einzelnen Lösungsfälle.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Argumentieren und exaktes Arbeiten)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bearbeiten von geometrischen Problemen in der Ebene mit algebraischen Methoden:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lösen von Lage- und Maßaufgaben unter Heranziehung von Kenntnissen über Vektoren sowie über lineare Gleichungen und Gleichungssysteme; nach Möglichkeit Verbinden von rechnerischen mit konstruktiven Lösungen. Beschreiben von Lösungswegen (unter Umständen auch ohne Durchführen der Rechnungen), gegebenenfalls Begründen des Vorgehens. Aufstellen einfacher Vektorformeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allenfalls Beweisen geometrischer Sachverhalte bzw. Auseinandersetzen mit solchen Beweisen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Produktives Arbeiten, Darstellen und Interpretieren, Argumentieren)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allenfalls Anwenden von Gleichungssystemen mit zwei Variablen zum Bearbeiten von inner- und außermathematischen Problemen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dabei auch selbständiges Auseinandersetzen mit Texten. Kritisches Betrachten von Annahmen (wie Linearität, Proportionalität usw.) und der Lösungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Produktives Arbeiten, Darstellen, Anwenden von Mathematik, Kritisches Denken)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hausübungen in beschränktem Umfang.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei Schularbeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Semester (3 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Trigonometrie</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Über den Erwerb grundlegender Kenntnisse hinaus sollen durch verschiedenartige Anwendungen - vorwiegend im Zusammenhang mit Berechnungen an rechtwinkeligen Dreiecken - Möglichkeiten zum produktiven Arbeiten und auch zur Entwicklung des räumlichen Vorstellungsvermögens geschaffen werden. Anwendungen des Sinussatzes und des Cosinussatzes können auf wenige Beispiele eingeschränkt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Definieren der Winkelfunktionswerte, einfaches Handhaben:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Definieren von sin, cos, tan. Bestimmen von Funktionswerten zu vorgegebenen Winkelmaßen und von Winkelmaßen zu vorgegebenen Funktionswerten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Anwenden der Winkelfunktionen in rechtwinkeligen Dreiecken:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durchführen von Berechnungen an ebenen und räumlichen Figuren in inner- und außermathematischen Bereichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten, Produktives Arbeiten, Anwenden von Mathematik)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Anwenden der Winkelfunktionen in beliebigen Dreiecken:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, daß man durch Zerlegen von beliebigen Dreiecken in rechtwinkelige Dreiecke Formeln gewinnen kann, die Berechnungen an solchen Dreiecken erleichtern. Kennen des Sinussatzes, des Cosinussatzes und der trigonometrischen Flächenformel.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allenfalls Herleiten dieser Formeln. Anwenden bei inner- und außermathematischen Problemen. Entwerfen von Algorithmen zur Auflösung von Dreiecken.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse, Produktives Arbeiten, Anwenden von Mathematik)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allenfalls Polarkoordinaten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umrechnen von Polarkoordinaten in cartesische Koordinaten und umgekehrt. Anwenden bei Vermessungsaufgaben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Fertigkeiten, Anwenden von Mathematik)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allenfalls Abschätzen der Genauigkeit von Berechnungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aus Schranken für gegebene Größen sollen Schranken für daraus berechenbare Größen bestimmt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Exaktes Arbeiten, Kritisches Denken)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Potenzen mit reellen Exponenten,</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Logarithmen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Potenzen mit reellen Exponenten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Grund einer plausiblen Erläuterung oder einer strengeren Definition erkennen, daß Rechenregeln für Potenzen mit rationalen Zahlen auch für Potenzen mit reellen Zahlen gelten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Logarithmen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Definieren von Logarithmen; Lösen von Exponentialgleichungen der Form ax = b (etwa beim Untersuchen von Wachstumsprozessen).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allenfalls Formulieren und Herleiten von Rechengesetzen. Kennen der (historischen) Bedeutung der Logarithmen (Logarithmentafel, Rechenstab).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Darstellen, Argumentieren, Produktives Arbeiten, Anwenden von Mathematik)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Reelle Funktionen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Durch das Arbeiten mit neuen Typen reeller Funktionen sollen die</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Studierenden den Funktionsbegriff besser erfassen, und es sollen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">weitere Anwendungsmöglichkeiten erschlossen werden. Dabei steht die</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Untersuchung einzelner Funktionen nicht allein im Vordergrund,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">wesentlich sind auch vergleichende Betrachtungen (Erkennen von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gemeinsamkeiten und Unterschieden). Außer den bereits bekannten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Funktionen sind in erster Linie die Funktionen der Art f(x) = c.ax,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">f(x) = c.sin x und f(x) = c.cos x zu behandeln. Darüber hinaus kann</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">auch - vor allem im Zusammenhang mit Anwendungen - mit weiteren</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Funktionen, etwa der Art f(x) = c.xr (mit r e N, Z, Q),</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">f(x) = c.a kx, f(x) = c.log x, f(x) = c.sin (ax + b) und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">f(x) = tan x, gearbeitet werden. Zur Bildung diskreter Modelle</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">sollen Zahlenfolgen verwendet werden. Der Einsatz von Rechengeräten kann zweckmäßig sein.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Arbeiten mit reellen Funktionen, Untersuchen von Eigenschaften:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Graphisches Darstellen, bei Winkelfunktionen Verwenden des Bogenmaßes. Zu vorgegebenen graphischen Darstellungen passende Funktionsterme finden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allenfalls Rechnerisches und graphisches Lösen einfacher Aufgaben (etwa Ermitteln von Schranken für Argumente zu gegebenen Funktionswerten). Untersuchen des Monotonieverhaltens und anderer Eigenschaften (etwa Symmetrieeigenschaft, Krümmungsverhalten, asymptotisches Verhalten, Periodizität, Umkehrbarkeit).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Darstellen und Interpretieren, Argumentieren)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Anwenden reeller Funktionen in außermathematischen Situationen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Etwa bei Vorgängen und Problemen aus den Naturwissenschaften, der Wirtschaft oder aus anderen Bereichen; etwa Bearbeiten von Wachstums- und Abnahmeprozessen, von periodischen Vorgängen. Vergleichen verschiedener Modelle (etwa Vergleichen von linearem und exponentiellem Wachstum); Vergleichen verschiedener Änderungsmaße. Bilden diskreter Modelle mit Zahlenfolgen. Erkennen von Problemen beim Modellbilden (wie 3. Semester).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Anwenden von Mathematik, Kritisches Denken, Reflektieren über Mathematik)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hausübungen in beschränktem Umfang.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei Schularbeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Semester (3 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lineare Algebra und lineare analytische Geometrie</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fähigkeiten im Arbeiten mit Vektoren und linearen Gleichungen mit drei Unbekannten sollen Voraussetzungen für die Behandlung von geometrischen Problemen im Raum sein. Dabei bestehen vielfältige Möglichkeiten für produktives Arbeiten und zur Entwicklung des räumlichen Anschauungsvermögens.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Skalarprodukt und Winkel:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bestimmen von Normalvektoren im Raum, Untersuchen von Orthogonalitäten. Berechnen von Winkeln zwischen zwei Geraden, zwei Ebenen sowie zwischen einer Geraden und einer Ebene.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Fertigkeiten)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ebenen und lineare Gleichungen in drei Variablen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erläutern von Zusammenhängen zwischen Ebenen und linearen Gleichungen. Untersuchen von Lagebeziehungen zwischen Ebenen, Berechnen von Schnittpunkten und Schnittgeraden. Insbesondere Lösen von Systemen von drei Gleichungen mit eindeutiger Lösung und von Systemen von zwei Gleichungen mit einparametriger Lösungsmenge.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allenfalls Erläutern, wie man mit Hilfe eines Punktes und zweier Richtungsvektoren alle Punkte einer Ebene erfassen kann (Parameterdarstellung einer Ebene).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Darstellen und Interpretieren)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bearbeiten geometrischer Probleme im Raum mit algebraischen Methoden:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lösen von Lage- und Maßaufgaben - auch an Körpern - nach Möglichkeit in Verbindung mit zeichnerischen Darstellungen. Beschreiben von Lösungswegen (unter Umständen auch ohne Durchführen der Rechnungen), gegebenenfalls Begründen des Vorgehens. Aufstellen einfacher Vektorformeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allenfalls Beweisen geometrischer Sachverhalte bzw. Auseinandersetzen mit solchen Beweisen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Produktives Arbeiten, Darstellen und Interpretieren)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nichtlineare analytische Geometrie</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das analytische Beschreiben von geometrischen Objekten durch nichtlineare Gleichungen (Herleiten von Gleichungen), das analytische Untersuchen von geometrischen Beziehungen und das rechnerische Lösen von geometrischen Problemen sollen die Hautpaktivität der Studierenden sein.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreis:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Herleiten einer Gleichung des Kreises. Untersuchen von Lagebeziehungen zwischen Kreisen und Geraden, gegebenenfalls auch zwischen Kreisen und Kreisen. Rechnerisches Lösen von Kreisaufgaben nach Möglichkeit in Verbindung mit konstruktiven Lösungswegen. Beschreiben von Lösungswegen, gegebenenfalls Begründen des Vorgehens.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allenfalls Beweisen geometrischer Sachverhalte bzw. Auseinandersetzen mit solchen Beweisen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse, Darstellen und Interpretieren, Produktives Arbeiten, Argumentieren)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allenfalls Komplexe Zahlen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Berechnen von komplexen Lösungen quadratischer Gleichungen mit reellen Koeffizienten; Untersuchen der Lösungsfälle. Rechnen mit komplexen Zahlen insbesondere in der Form a + b i. Untersuchen der Gültigkeit von Rechengesetzen. Kennen von Problemen der Existenz von Zahlen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Reflektieren über Mathematik)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hausübungen in beschränktem Umfang.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei Schularbeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Semester (3 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Differentialrechnung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen den Begriff des Differentialquotienten mit dem Begriff des Differenzenquotienten verbinden können und mit beiden Begriffen verschiedenartige Vorstellungen verknüpfen. Sie sollen einige Differentiationsregeln kennen, es genügt jedoch, diese in einfachen Beispielen anzuwenden. Beim Untersuchen von Funktionen sollen die Studierenden ihre Vorgangsweise begründen bzw. erläutern können. Das Untersuchen von Kurven soll die Nützlichkeit der Differentialrechnung aufzeigen; dabei kann eine Einschränkung auf Polynomfunktionen erfolgen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Differenzenquotient:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Definieren des Differenzenquotienten (der mittleren Änderungsrate), Interpretieren in verschiedenen inner- und außermathematischen Situationen, insbesondere als mittlere Geschwindigkeit, als Steigung der Sekante und durch mindestens eine allgemein anwendbare Deutung (etwa als Änderung pro Einheit).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allenfalls Vergleichen mit anderen Änderungsmaßen für Funktionen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse, Darstellen und Interpretieren, Anwenden von Mathematik)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Differentialquotient:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Definieren des Differentialquotienten (der Änderungsrate an einer Stelle), wobei ein intuitiver Grenzwertbegriff verwendet werden kann. Interpretieren in verschiedenen inner- und außermathematischen Situationen, insbesondere als Geschwindigkeit in einem Zeitpunkt und als Steigung der Tangente; Anwenden zum Definieren von Begriffen. Bestimmen von Differentialquotienten auf Grund der Definition, etwa von f(x) = x, f(x) = 1 X, f(x) = x. Deuten der 2. Ableitung (etwa als Beschleunigung).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse, Darstellen und Interpretieren, Anwenden von Mathematik)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Differentiationsregeln:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Differenzieren von Polynomfunktionen, Begründen der dazu nötigen Regeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allenfalls Kennen der Regeln zum Differenzieren der Sinus- und Cosinusfunktion sowie weiterer Regeln (etwa Regeln zum Differenzieren von rationalen Funktionen, von zusammengesetzten Funktionen oder von Wurzelfunktionen); Anwenden an einfachen Beispielen. Begründen solcher Regeln. Ermitteln von Stammfunktionen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Argumentieren)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Untersuchen von Funktionen, zumindest von Polynomfunktionen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennen von Definitionen und Sätzen zur Bestimmung des Monotonieverhaltens, von lokalen Extremstellen und von Extremstellen in einem Intervall. Ermitteln von Monotoniebereichen und Extremstellen, zeichnerisches Darstellen (auch skizzenhaft) von Funktionsgraphen; gegebenenfalls auch Verwenden von Computergraphiken. Begründen des Vorgehens bei Funktionsuntersuchungen durch Definitionen und Sätze. Kennen einiger typischer Graphen von Polynomfunktionen. Anwenden der Methoden zur Untersuchung von Funktionen, insbesondere zum Ermitteln von Nullstellen bzw. von Lösungen von Gleichungen (Anzahl und Lage).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allenfalls Anwenden der Methoden zur Untersuchung von Funktionen zum Lösen von Extremwertaufgaben. Untersuchen des Krümmungsverhaltens von Funktionen. Ermitteln von Polynomfunktionen aus vorgegebenen Bedingungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse, Produktives Arbeiten, Argumentieren und exaktes Arbeiten, Anwenden von Mathematik)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Begründung der Differentialrechnung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen mit einer Definition des Grenzwertes oder der Stetigkeit von Funktionen arbeiten. Darauf aufbauend können sie einige grundlegende Sätze der Differentialrechnung begründen oder sich mit solchen Begründungen auseinandersetzen. Diese Exaktifizierung der Differentialrechung kann erfolgen, wenn die Studierenden bereits längere Zeit mit dem Differentialquotienten auf der Basis eines intuitiven Grenzwertbegriffes gearbeitet haben, sie kann auch mit der Entwicklung der Differentialrechnung und deren Anwendungen verbunden werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Präzisieren von unbegrenzten Näherungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Präzisieren des Begriffes „unbegrenzte Näherung” etwa im Zusammenhang mit dem Grenzwert von Zahlenfolgen oder mit zweiseitigen Einschränkungen mit beliebiger Genauigkeit. Kennen und anschauliches Interpretieren einer exakteren Fassung eines intuitiven Grenzwert- oder Stetigkeitsbegriffes für Funktionen und darauf aufbauend Kennen eines exakteren Ableitungsbegriffes. Argumentieren mit dieser Definition (in rechnerisch einfachen Fällen).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse, Exaktes Arbeiten und Argumentieren, Erkennen logischer Strukturen, Reflektieren über Mathematik)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allenfalls Arbeiten mit Sätzen für Grenzwerte von Funktionen bzw. für stetige Funktionen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Begründen von Differentiationsregeln mit solchen Sätzen, etwa mit Sätzen für die Summe, die Differenz, das Produkt, den Quotienten oder</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">für die Verkettung von Funktionen. Auseinandersetzen mit Beweisen solcher Sätze, oder Beweisen solcher Sätze.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Argumentieren und exaktes Arbeiten, Produktives Arbeiten)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allenfalls Arbeiten mit Sätzen über stetige und differenzierbare Funktionen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Formulieren entsprechender Sätze, Illustrieren durch Beispiele und Gegenbeispiele. Anwenden dieser Sätze zu Begründungen bei Untersuchungen von Funktionen (etwa: Zwischenwertsatz für die Existenz von Nullstellen). Erkennen, daß diese Sätze mit Hilfe der Stetigkeit bzw. der Vollständigkeit der reellen Zahlen begründet werden können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Argumentieren und exaktes Arbeiten)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Reflektieren über die Differentialrechnung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen fundamentaler Ideen. Erkennen verschiedener Exaktheitsstufen bei der Behandlung der Differentialrechnung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allenfalls Einbeziehen historischer Aspekte.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Einsichten, Reflektieren über Mathematik)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hausübungen in beschränktem Umfang.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei Schularbeiten, zweistündig.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Semester (4 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Integralrechnung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Umgang mit dem Integral soll nicht auf das Arbeiten mit Flächeninhalten beschränkt werden. Die Studierenden sollen sich auch mit weiteren Deutungen und Anwendungen auseinandersetzen. Dabei sollen sie vor allem Einsichten gewinnen und nicht so sehr neue Verfahren lernen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Stammfunktionen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Definieren des Begriffes der Stammfunktion, Ermitteln von Stammfunktionen zu einfachen Funktionen. Lösen von Anwendungsaufgaben (etwa Bestimmen des Weges aus Geschwindigkeit oder Beschleunigung).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Anwenden von Mathematik)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Berechnen von Flächeninhalten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Berechnen mit Stammfunktionen; Begründen dieser Berechnungsmethode. Näherungsweises Berechnen (etwa unter Verwendung von Unter- und Obersummen), gegebenenfalls unter Verwendung von Rechnern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Argumentieren)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bestimmtes Integral:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennen des Begriffes des Integrals als Ergebnis eines Grenzprozesses (ausgehend von Summen). Erläutern des Zusammenhanges zwischen den Begriffen Integral und Stammfunktion.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allenfalls Berechnen von Näherungswerten von Integralen oder von Stammfunktionen (etwa mit Unter- oder Obersummen), auch unter Verwendung von Rechnern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Arbeiten mit weiteren Deutungen des Integrals:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Exemplarisches Anwenden des Integrals, etwa auf naturwissenschaftliche Begriffe (beispielsweise Arbeit) oder Deuten als Volumen und dabei Herleiten von Volumsformeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allenfalls Durchführen von numerischen Berechnungen, auch unter Verwendung von Rechnern oder Tabellen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Darstellen und Interpretieren, Produktives Arbeiten, Argumentieren)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schwerpunkt soll das Arbeiten mit zumindest einer Wahrscheinlichkeitsverteilung und das Bearbeiten von Problemen der Beurteilenden Statistik sein. Dazu ist eine ausführliche Behandlung des Berechnens von (bedingten) Wahrscheinlichkeiten einzelner Ereignisse nicht unbedingt erforderlich. Die Verwendung von Rechengeräten und geeigneter Software ist zweckmäßig. Das Anwenden soll mit kritischen Betrachtungen, insbesondere von Problemen der mathematischen Modellbildung, verbunden werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ermitteln und Deuten von (bedingten) Wahrscheinlichkeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsicht gewinnen, daß Wahrscheinlichkeiten durch Zufallsexperimente oder (rechnerische) Überlegungen auf Grund verschiedener Annahmen (etwa Unabhängigkeit, Gleichwahrscheinlichkeit der Elementarereignisse) ermittelt werden können. Kritisches Betrachten solcher Annahmen. Kennen verschiedener Deutungen von Wahrscheinlichkeit (etwa als Anteil, als relative Häufigkeit, als subjektives Vertrauen).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse, Anwenden von Mathematik, Kritisches Denken)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wahrscheinlichkeitsverteilungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennen und Interpretieren der Begriffe Wahrscheinlichkeit, Erwartungswert und Varianz; Herstellen von Beziehungen zu den entsprechenden Begriffen bei Häufigkeitsverteilungen. Arbeiten mit diesen Begriffen, insbesondere beim Lösen von Anwendungsaufgaben mit der Binomialverteilung oder der Normalverteilung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Anwenden von Mathematik)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Testen und Schätzen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Prüfen von Hypothesen; Schätzen von Parametern (etwa von Wahrscheinlichkeiten) oder nichtparametrisches Schätzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Anwenden von Mathematik, Kritisches Denken, Reflektieren über Mathematik)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allenfalls Berechnen von (bedingten) Wahrscheinlichkeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Berechnen von Wahrscheinlichkeiten aus gegebenen Wahrscheinlichkeiten mittels Diagrammen (etwa Baumdiagrammen) oder Regeln (etwa Additionsregel, Multiplikationsregel) oder Verteilungsgesetzen (etwa der Binomialverteilung). Verwenden der Bayesschen Formel.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Fertigkeiten, Anwenden von Mathematik)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hausübungen in beschränktem Umfang.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei Schularbeiten, zweistündig.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">9.</symbol>Semester (5 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zusammenfassende Wiederholung und Vertiefung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen den Lehrstoff aller Semester in zusammenfassenden Darstellungen (eventuell auch in Referaten) und anhand von geeigneten Aufgabenstellungen wiederholen. Dabei können auch bisher nicht behandelte, durch„Allenfalls” gekennzeichnete Lerninhalte erarbeitet werden. Bei der Wiederholung soll eine Vertiefung des Gelernten erfolgen, wobei grundlegende Aspekte der Mathematik stärker als bisher berücksichtigt werden sollen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Möglichkeiten dafür können sein:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vertiefung in theoretischer Richtung, beispielsweise durch Eingehen auf strukturelle Aspekte (algebraische Strukturen), durch weitere Präzisierungen und Beweisführungen (beispielsweise mit vollständiger Induktion) oder durch Anwenden der axiomatischen Methode;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bearbeiten von Problemen unter algorithmischen Aspekten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Behandlung von Fragen der numerischen Mathematik, wie sie besonders bei Anwendungsaufgaben und beim Einsatz von Rechnern auftreten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kritische Betrachtung von mathematischen Modellbildungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Reflektieren über mathematische Tätigkeiten und historische Betrachtungen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hausübungen in beschränktem Umfang.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine Schularbeit, dreistündig.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff (am Realgymnasium für Berufstätige mit Schwerpunkt Darstellende Geometrie und Mathematik):</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie am Gymnasium für Berufstätige, mit folgenden Abweichungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Semester (5 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nichtlineare analytische Geometrie</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kegelschnittslinien:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Exemplarisches Herleiten von Gleichungen von Kegelschnitten. Untersuchen der gegenseitigen Lage von Kegelschnittslinien und Geraden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Darstellen und Interpretieren, Argumentieren)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Differentialrechnung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen den Begriff des Differentialquotienten mit dem Begriff des Differenzenquotienten verbinden können und mit beiden Begriffen verschiedenartige Vorstellungen verknüpfen. Sie sollen einige Differentiationsregeln kennen, es genügt jedoch, diese in einfachen Beispielen anzuwenden. Beim Untersuchen von Funktionen sollen sie ihre Vorgangsweise begründen bzw. erläutern können. Das Untersuchen von Kurven und das Lösen von Extremwertaufgaben soll die Nützlichkeit der Differentialrechnung aufzeigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Differenzenquotient:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Definieren des Differenzenquotienten (der mittleren Änderungsrate), Interpretieren in verschiedenen inner- und außermathematischen Situationen, insbesondere als mittlere Geschwindigkeit, als Steigung der Sekante und durch mindestens eine allgemein anwendbare Deutung (etwa als Änderung pro Einheit).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allenfalls Vergleichen mit anderen Änderungsmaßnahmen für Funktionen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse, Darstellen und Interpretieren, Anwenden von Mathematik)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Differentialquotient:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Definieren des Differentialquotienten (der Änderungsrate an einer Stelle), wobei ein intuitiver Grenzwertbegriff verwendet werden kann. Interpretieren in verschiedenen inner- und außermathematischen Situationen, insbesondere als Geschwindigkeit in einem Zeitpunkt und als Steigung der Tangente; Anwenden zum Definieren von Begriffen. Bestimmen von Differentialquotienten auf Grund der Definition, etwa von f(x) = x, f(x) = 1 X, f(x) =</absatz><liste><literaliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">x.</symbol>Deuten der 2. Ableitung (etwa als Beschleunigung).</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">( Grundlegende Kenntnisse, Darstellen und Interpretieren, Anwenden von Mathematik)</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Differentiationsregeln:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Differenzieren von Polynomfunktionen, Begründen der dazu nötigen Regeln. Kennen der Regeln zum Differenzieren der Sinus- und der Cosinusfunktion sowie weiterer Regeln (etwa Regeln zum Differenzieren von rationalen Funktionen, von zusammengesetzten Funktionen oder von Wurzelfunktionen); Anwenden an einfachen Beispielen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allenfalls Begründen solcher Regeln. Ermitteln von Stammfunktionen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Argumentieren)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Untersuchen von Funktionen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennen von Definitionen und Sätzen zur Bestimmung des Monotonieverhaltens, von lokalen Extremstellen und von Extremstellen in einem Intervall. Ermitteln von Monotoniebereichen und Extremstellen, zeichnerisches Darstellen (auch skizzenhaft) von Funktionsgraphen; gegebenenfalls auch Verwenden von Computergraphiken. Begründen des Vorgehens bei Funktionsuntersuchungen durch Definitionen und Sätze. Kennen einiger typischer Graphen von Funktionen. Anwenden der Methoden zur Untersuchung von Funktionen, insbesondere zum Ermitteln von Nullstellen bzw. von Lösungen von Gleichungen (Anzahl und Lage) sowie zum Lösen von Extremwertaufgaben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allenfalls Untersuchen des Krümmungsverhaltens von Funktionen. Ermitteln von Polynomfunktionen aus vorgegebenen Bedingungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse, Produktives Arbeiten, Argumentieren und exaktes Arbeiten, Anwenden von Mathematik)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Begründung der Differentialrechnung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen mit einer Definition des Grenzwertes oder der Stetigkeit von Funktionen arbeiten. Darauf aufbauend können sie einige grundlegende Sätze der Differentialrechnung begründen oder sich mit solchen Begründungen auseinandersetzen. Diese Exaktifizierung der Differentialrechnung kann erfolgen, wenn die Studierenden bereits längere Zeit mit dem Differentialquotienten auf der Basis eines intuitiven Grenzwertbegriffes gearbeitet haben, sie kann aber auch mit der Entwicklung der Differentialrechnung und deren Anwendungen verbunden werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Präzisieren von unbegrenzten Näherungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Präzisieren des Begriffes „unbegrenzte Näherung” etwa im Zusammenhang mit dem Grenzwert von Zahlenfolgen oder mit zweiseitigen Einschränkungen mit beliebiger Genauigkeit. Kennen und anschauliches Interpretieren einer exakteren Fassung eines intuitiven Grenzwert- oder Stetigkeitsbegriffes für Funktionen und darauf aufbauend Kennen eines exakteren Ableitungsbegriffes. Argumentieren mit dieser Definition (in rechnerisch einfachen Fällen).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse, Exaktes Arbeiten und Argumentieren, Erkennen logischer Strukturen, Reflektieren über Mathematik)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allenfalls Arbeiten mit Sätzen für Grenzwerte von Funktionen bzw. für stetige Funktionen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Begründen von Differentiationsregeln mit solchen Sätzen, etwa mit Sätzen für die Summe, die Differenz, das Produkt, den Quotienten oder für die Verkettung von Funktionen. Auseinandersetzen mit Beweisen solcher Sätze, oder Beweisen solcher Sätze.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Argumentieren und exaktes Arbeiten, Produktives Arbeiten)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allenfalls Arbeiten mit Sätzen über stetige und differenzierbare Funktionen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Formulieren entsprechender Sätze, Illustrieren durch Beispiele und Gegenbeispiele. Anwenden dieser Sätze zu Begründungen bei Untersuchungen von Funktionen (etwa: Zwischenwertsatz für die Existenz von Nullstellen). Erkennen, daß diese Sätze mit Hilfe der Stetigkeit bzw. der Vollständigkeit der reellen Zahlen begründet werden können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Argumentieren und exaktes Arbeiten)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Reflektieren über die Differentialrechnung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen fundamentaler Ideen. Erkennen verschiedener Exaktheitsstufen bei der Behandlung der Differentialrechnung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allenfalls Einbeziehen historischer Aspekte.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Einsichten, Reflektieren über Mathematik)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allenfalls Matrizen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Darstellen und Rechnen mit Matrizen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Angeben von Sachverhalten, die durch Matrizen beschreibbar sind. Addieren von Matrizen, Multiplizieren mit einer reellen Zahl, Multiplizieren mit einem Vektor, Multiplizieren zweier Matrizen. Anwenden dieser Rechenoperationen in inner- und außermathematischen Bereichen. Untersuchen der Gültigkeit von Rechengesetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, Darstellen und Interpretieren, Anwenden von Mathematik, Exaktes Arbeiten)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Anwenden der Matrizen bei geometrischen Abbildungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Etwa Darstellen von Drehungen um einen Punkt und von Spiegelungen an einer Geraden im R.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Darstellen und Interpretieren, Produktives Arbeiten)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Semester (5 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="e1" ct="text">Wie am Gymnasium für Berufstätige und zusätzlich:</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Differentiation der Exponential- und der Logarithmusfunhtion.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Differentialgleichungen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Differenzieren der Exponential- und der Logarithmusfunktion:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dabei Erkennen der Besonderheit der Basis e. Erkennen der natürlichen Logarithmusfunktion als Stammfunktion von f(x) =1 x.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Arbeiten mit der Differentialgleichung y`= k.y:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennen der Bedeutung der Differentialgleichung in Anwendungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allenfalls Kennen eines Weges zur Ermittlung aller Lösungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Grundlegende Kenntnisse, Anwendungen von Mathematik)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allenfalls Kennen weiterer Differentialgleichungen aus Anwendungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand einfacher Beispiele erkennen, daß Differentialgleichungen und deren Lösungen eine allgemeine Beschreibung von Anwendungssituationen (beispielweise von Schwingungsvorgängen) ermöglichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">( Vertiefte Kenntnisse, Anwenden von Mathematik)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Planung und Durchführung des Unterrichts erfordern eine Reihe von Überlegungen und Entscheidungen, wozu im folgenden wichtige Gesichtspunkte genannt sind.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aktivierung der Studierenden:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Ziele des Mathematikunterrichts beziehen sich vor allem auf die Entwicklung von Fähigkeiten, die sich darin äußern, daß die Studierenden entsprechende Handlungen durchführen können. Dementsprechend sind beim Lehrstoff die Lernziele der einzelnen Semester durch Tätigkeiten der Studierenden beschrieben, die von</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">diesen im Unterricht durchgeführt werden sollen. Dazu sind geeignete Aufgabenstellungen notwendig.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen nicht nur mathematisches Wissen und Können reproduzieren, sondern sie sollen auch lernen, Wissen zu rekonstruieren oder selbständig zu entwickeln sowie vielfältig anzuwenden. Um selbständiges Arbeiten und Aktivitäten der Studierenden zu ermöglichen, werden vielfach gezielte Informationen und Anleitungen notwendig sein.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wahl passender Sozialformen des Unterrichts:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Einsatz passender Sozialformen des Unterrichts soll auf die angestrebten Lernziele, die Eigenart des Stoffes und auf das Vorverständnis der Studierenden abgestimmt werden:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lehrervortrag für rasche und klare Informationen, Hilfestellungen, Erklärungen und zum Hervorheben wichtiger Aspekte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fragend-entwickelnder Unterricht für Denkanstöße und zur Feststellung von Schwierigkeiten bzw. von Verständnis bei einzelnen Studierenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lösen von Aufgaben durch Studierende an der Tafel zur Demonstration von Lösungswegen oder zur Beobachtung einzelner Studierender</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einzel- oder Partnerarbeit zur Förderung von selbständigem Denken und von Eigenaktivitäten der Studierenden, zum Erkennen von unterschiedlichen Schwierigkeiten einzelner Studierender und für differenzierte Hilfestellungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Partner- und Gruppenarbeit zum selbständigen Arbeiten, zum sozialen Lernen und zum Anstreben allgemeiner Lernziele (zB Argumentieren, kritisches Denken)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Mitwirken der Studierenden bei der Organisation von Projektarbeit.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Rahmen der verschiedenen Sozialformen sollen die Studierenden auch planmäßig dazu angeleitet werden, Texte und sonstige Informationen für ihre Arbeit zu verwenden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Motivierung der Studierenden:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Motivierung kann vielseitig erfolgen:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch fachbezogene Aspekte (etwa durch Beziehungshaltigkeit, Anwendungs- oder Problemorientierung, durch theoretische Aspekte zur Gewinnung von Einsicht und Übersicht, durch Verfahrensaspekte, die Sicherheit vermitteln, durch eine Entwicklung des Stoffes, die die Bedeutung, die Zweckmäßigkeit oder den Sinn erkennen läßt).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>vom Unterrichtsstil und von Unterrichtsformen her (etwa durch persönliche Autorität und Engagement des Lehrers, durch Kooperationsbereitschaft, gut überlegten Vortrag, Selbsttätigkeit der Studierenden)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im Hinblick auf den einzelnen Studierenden (etwa durch Beachtung von Vorerfahrungen, Vorkenntnissen und Interessen, durch Erfolgserlebnisse, durch Gespräche über den Sinn mathematischer Tätigkeiten im Unterricht, durch persönliche Beziehungen zum Lehrer)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch Förderung der Einsicht, daß Erfolge im Mathematikunterricht persönliche Anstrengungen erfordern, daß damit aber wertvolle und nachhaltige Qualifikationen erarbeitet werden können - mit ihren möglichen Transferwirkungen auf andere Bereiche der Schule, des Lebens, Studiums und Berufs.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Produktives geistiges Arbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um produktives geistiges Arbeiten zu ermöglichen, sollen den Studierenden vielfältige Möglichkeiten geboten werden: zu experimentieren, Probleme zu entdecken und zu formulieren, zu erkennen, ob Daten fehlen oder überflüssig sind, Vermutungen und Plausibilitätsbetrachtungen anzustellen, selbständig Problemlöseversuche durchzuführen. Gute Gelegenheit dazu bietet auch der projektorientierte Unterricht.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen sich gegebenenfalls mit mehreren Lösungsmöglichkeiten eines Problems auseinandersetzen, ein Festlegen auf einen bestimmten Lösungsweg soll nicht immer angestrebt werden. Zur Schulung des Problemlösens können auch Aufgaben gestellt werden, bei denen die Studierenden nur den Lösungsweg beschreiben. Im Laufe der Zeit sollen sie mit mathematischen Problemlösestrategien vertraut werden, die sie bewußt einsetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für selbständiges und produktives Arbeiten ist die Vermeidung von Zeitdruck wesentlich. Dazu sind sorgfältige Überlegungen notwendig, in welchem Ausmaß und auf welchem Niveau einzelne Inhalte behandelt und welche Aufgaben gestellt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Entwicklung von Verständnis für mathematische Begriffe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Verständnis für einen Begriff kann sich darin äußern, daß man verschiedene Darstellungen (verbal, symbolisch, bildhaft) geben kann, daß man inner- und außermathematische Vorstellungen mit dem Begriff verbinden kann, daß man theoretische Beziehungen zu anderen mathematischen Begriffen herstellen kann, daß man formale Operationen, Argumentationen sowie Anwendungen durchführen kann oder daß man Angaben zu Sinn und Zweck eines Begriffes machen kann. Dies setzt eine überlegte Entwicklung von Begriffen im Unterricht voraus. Ein Präzisieren und ein verbindliches Festlegen von Begriffen in Form von Definitionen sollte im allgemeinen angestrebt werden, muß aber nicht am Anfang stehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anwendungen eines Begriffes sollten schon bei dessen Entwicklung mitberücksichtigt werden. Es muß keineswegs immer die Theorie den Anwendungen vorangehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein umfangreiches Begriffsverständnis wird vielfach durch ein Lernen in Phasen, die auch durch längere Zeitabschnitte getrennt sein können, erreicht werden. Das Arbeiten mit einem Begriff kann auf verschiedenen Exaktheitsniveaus erfolgen, die Wahl eines passenden Niveaus hängt vor allem vom Kontext und den zu behandelnden Aufgabenstellungen ab.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sicherung des Unterrichtsertrages:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht ist eine angemessene Zeit für das Üben einzuplanen, insbesondere für den Erwerb grundlegender Kenntnisse und Fertigkeiten. Den Studierenden sollen aber auch Übungsaufgaben zur Schulung von mathematischen Grundtätigkeiten (Argumentieren und exaktes Arbeiten, Darstellen und Interpretieren, produktives geistiges Arbeiten, kritisches Denken) gestellt werden. Eine Festigung des Gelernten tritt auch durch dessen Anwendungen in verschiedenen, teils neuartigen Zusammenhängen ein.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen Gedanken, die zum Erwerb mathematischen Wissens geführt haben, wiederholen und dabei lernen, erworbenes Wissen zu rekonstruieren und auch zu begründen. Ein Beschreiben der eigenen mathematischen Tätigkeiten, etwa des Lösens von Problemen, kann zu einem Bewußtmachen und Festigen des Wissens führen. Zusammenfassen, Einordnen in Bekanntes, Herstellen von Beziehungsnetzen, überblickartiges Betrachten oder Auseinandersetzen mit aufgetretenen Fehlern sollen bei möglichst hoher Aktivität der Studierenden zur Festigung und Vertiefung des Gelernten führen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch eine innere Differenzierung, etwa dadurch, daß die Studierenden unterschiedliche Aufgabenstellungen (in der Anzahl oder im Schwierigkeitsgrad) erhalten oder daß leistungsstärkere Studierende anderen Studierenden helfen, können individuelle Unterschiede im Lerntempo berücksichtigt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrer soll sich laufend über den Lernerfolg der Studierenden informieren, etwa durch schriftliche Informationsfeststellungen, durch Beobachtung der Studierenden bei Einzelarbeit oder durch persönliche Gespräche.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei einer mündlichen Prüfung oder bei einer Schularbeit sollen sich die Aufgaben möglichst auf unterschiedliche Lernziele beziehen. Es sollen sich daher nicht alle Aufgaben in numerischen Berechnungen, algebraischen Umformungen oder geometrischen Konstruktionen erschöpfen, sondern es sollen auch Aufgaben oder Aufgabenteile zum Argumentieren und exakten Arbeiten, zum Darstellen und Interpretieren sowie in eingeschränktem Maß zum produktiven Arbeiten gestellt werden. Die Aufgaben werden somit vielfach weder quantitativ noch qualitativ gleichwertig sein können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einsatz von Rechengeräten und anderen Hilfsmitteln:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Rechengeräte und andere Hilfsmittel (insbesondere Formelsammlungen, Tabellen) sind in einer den Zielen und den übrigen didaktischen Grundsätzen des Lehrplans angemessenen Form als Arbeitsmittel einzusetzen. Die Wahl dieser Arbeitsmittel (zB Taschenrechner, auch programmierbare, Personalcomputer) obliegt dem Lehrer gemäß § 14 Abs. 9 SCHUG.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Querverbindungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Insbesondere die Hinweise im Lehrstoff „() Anwenden von Mathematik” geben eine Vielzahl von Anregungen für Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen und für fächerübergreifenden Unterricht.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Besondere Hinweise:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Berufstätigkeit der Studierenden und die Erfahrungen, die die Studierenden bereits in Umwelt und Beruf gesammelt haben, sind im Unterricht zu berücksichtigen. Dies wird durch Setzen von Schwerpunkten sowie durch eine erwachsenengerechte und flexible Anwendung des Lehrplans ermöglicht. Gegebenenfalls kann auch projektorientierter Unterricht durchgeführt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im 1. und 2. Semester wird mathematisches Grundwissen der Pflichtschule wiederholt, damit alle Studierenden ab dem 3. Semester möglichst gleiche Voraussetzungen für das weitere Studium haben. In allen Semestern ist Bedacht darauf zu nehmen, daß die außerschulische Lernzeit für berufstätige Studierende knapp bemessen ist. Weil Hausübungen nur in beschränktem Umfang gestellt werden können, muß für Wiederholung und Festigung der Lerninhalte genügend Unterrichtszeit vorgesehen werden. Dazu müssen Ausmaß und Niveau der Behandlung einzelner Lerninhalte besonders sorgfältig überlegt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wegen der unterschiedlichen Länge von Winter- und Sommersemester können zu Beginn eines Semesters neben Wiederholungen auch Ergänzungen und Nachträge nötig sein.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>BIOLOGIE UND UMWELTKUNDE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie Anlage A.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Semester (4 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>KENNZEICHEN DES LEBENS; ZELLE UND ZELLTYPEN</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufzeigen der Kennzeichen des Lebens und der möglichen Entstehung von Lebewesen auf der Erde.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der Zelle als Elementarorganismus, Erfassen, daß Lebensvorgänge an bestimmte Zellstrukturen gebunden sind.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegung, Fortpflanzung, Stoffwechsel und Reizbarkeit als Kriterien des Lebens. Bau der Zelle. Bau und Funktion der Zellbestandteile - Zelltypen des menschlichen Organismus.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>VON DER EINZELLIGKEIT ZUR VIELZELLIGKEIT</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen der Vorgänge der Zellteilung und Zelldifferenzierung, des Übergangs von der Einzelligkeit zur Vielzelligkeit und der hierarchischen Ordnung des Organismus.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zellteilung (Mitose und Meiose), Fortpflanzung und Vermehrung. Einzelligkeit, Vielzelligkeit. Organisationsformen höherer Organismen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>FORTPFLANZUNG, ENTWICKLUNG UND WACHSTUM</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen verschiedener Formen der Fortpflanzung. Wissen um die Entwicklung verschiedener Organismen. Verständnis für die Einflüsse innerer und äußerer Faktoren auf die Entwicklung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Arten ungeschlechtlicher und geschlechtlicher Fortpflanzung und Vermehrung: Befruchtungsvorgänge. Methoden der Pflanzen- und Tierzucht. Biotechnische Methoden, ihre Anwendung bei Tier und Mensch; ihre Problematik. Einblick in die Rechtslage.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwicklungsstadien. Beeinflussung durch innere und äußere Faktoren. Embryonalentwicklung, Wachstum und Tod.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>GENETIK UND HUMANGENETIK</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wissen um die Weitergabe von Erbanlagen von Generation zu Generation und deren Regeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Molekulare Grundlagen, deren Realisierung. Einblick in die praktische Anwendung der Forschungsergebnisse in der Pflanzen- und Tierzucht.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der Gefahren von Eingriffen hinsichtlich einer Verarmung des Erbgutes, einer Degeneration und einer Manipulation. Begreifen, daß auch der Mensch diesen Vererbungsgängen unterworfen ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlagen der Vererbungslehre: Mendelsche Regeln, deren Einschränkungen, Mutationen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlagen der Molekulargenetik: Nukleinsäuren als Träger genetischer Informationen, Code, Biosynthese der Proteine.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anwendung der Erkenntisse auf die Pflanzen- und Tierzucht, Kombinations-, Mutationszüchtung. Verlust an genetischer Vielfalt, Genbank, Gentechnologie; Manipulation. Humangenetik: Anwendung der Erbgesetze auf den Menschen. Erbkrankheiten, Eugenik, Euphänik, genetische Zukunft des Menschen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>STOFFWECHSEL</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Begreifen der Zusammenhänge, Abhängigkeiten und Wechselwirkungen im Stoffwechselgeschehen der Lebewesen mit besonderer Berücksichtigung des Menschen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen und Verstehen der Zusammenhänge zwischen dem Bau und der Arbeitsweise der Organe der Stoffaufnahme, der Stoffverarbeitung, des Stofftransportes und der Stoffabgabe unter Bezugnahme auf die spezifische Umwelt der Organismen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bau- und Energiestoffwechsel von Pflanze, Tier und Mensch.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>GRUNDLAGEN DER ÖKOLOGIE</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der abiotischen Grundlagen des Lebens auf der Erde. Verstehen der vielseitigen Wechselbeziehungen zwischen der Umwelt und den Lebewesen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Abiotische und biotische Faktoren für Organismen. Biotop, ökologische Nische. Symbiose, Parasitismus. Anpassung und Konvergenzerscheinungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>ÖKOSYSTEME; HUMANÖKOLOGIE</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Begreifen der Zusammenhänge in Ökosystemen, der natürlichen Veränderungen in diesen, der Tragweite menschlicher Eingriffe. Verständnis für die Notwendigkeit verantwortungsbewußten Prüfens, Handelns und allfälligen Verzichts zugunsten einer lebensgerechten Umwelt. Einblick in die österreichische Umweltrechtslage.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Zusammenleben von Tieren und Pflanzen: Biozönosen, Ökosysteme.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Eingriffe des Menschen in Ökosysteme: Veränderungen, Zerstörungen, Bewahrung, Wiederherstellung - Naturschutz, Umweltschutz, Umweltrecht.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Semester (4 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>KOSMISCHES UND GEOLOGISCHES UMFELD</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einblick in das Beziehungsgefüge Kosmos - Erde und Erkennen der Abhängigkeiten, die das Leben auf der Erde ermöglichen und beeinflussen. Wissen um den Aufbau der Erde und ihre Umformung durch innere und äußere Kräfte.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kenntnis der Entstehung, der Eigenschaften und der Zusammensetzung der wichtigsten Gesteine und des Bodens. Übersicht über den geologischen Aufbau Österreichs. Einblick in die regionale Geologie der näheren Umgebung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kosmos. Sonnensystem, Planeten. Erdaufbau. Magmatische Gesteine, Ausscheidungsfolge. Verwitterung, Abtragung, Ablagerung, Sedimentgesteine, Bodenbildung und Boden. Metamorphe Gesteine und Kreislauf in der Gesteinsbildung. Lagerstätten. Plattentektonik. Geologie Österreichs. Geologie des Schulstandortes. Angewandte Geologie.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>ENTSTEHUNG DES LEBENS</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kenntnis der Vorstellungen von der Entstehung und Entwicklung lebender Systeme.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entstehung des Lebens. Theorien und Versuche.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>EVOLUTION</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der Veränderlichkeit der Erbanlagen und der Vorstellung, daß die heute lebenden Formen aus anderen früherer Zeitalter entstanden sind. Einblick in Wissenschaften, auf die sich Evolutionstheorien stützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Überblick über die verwandtschaftlichen Beziehungen der Vielzeller mit besonderer Berücksichtigung der Insekten und der Wirbeltiere.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlagen der Evolution. Wesentliche Theorien, Hinweise aus verschiedenen Wissensgebieten auf eine Evolution der Lebewesen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Paläontologie, Morphologie, Anatomie, Embryologie, Biochemie, geographische Verbreitung. Insekten, Wirbeltiere: Bauplanvergleiche, Stammbäume.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>STAMMESGESCHICHTE DES MENSCHEN</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Begreifen, daß auch der Mensch als ein Glied in der langen Kette der Lebewesen aufzufassen ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fossilgeschichte des Menschen. Menschliche Rassen. Ideologien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">HUMANBIOLOGIE</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, daß der menschliche Organismus hinsichtlich der Kennzeichen des Lebens den allgemeingültigen Grundlagen entspricht und daß Bewegung, Stoffwechsel, Fortpflanzung und Steuerungsmechanismen auch auf ihn, wenn auch zuweilen in abgewandelter Form, zutreffen. Kenntnis der biologischen Entwicklung des Menschen sowie der menschlichen Sexualität. Hinführung zu Werthaltungen, die befähigen, im Rahmen einer verantwortungsbewußt geplanten und gelebten Gemeinschaft die Entwicklung der Kinder zu fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Biologische Abläufe und deren Trägerorgane. Koordination und Steuerung. Entwicklungsbiologie. Bedeutung der Mutter-Kind- und der Eltern-Kind-Beziehung und der familiären Umwelt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Möglichkeiten und Gefahren der Manipulation des Sexualverhaltens. Partnerschaftsbildung, Familienplanung, Schwangerenfürsorge und gesetzliche Bestimmungen zum Schutz von Mutter und Kind.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">GESUNDHEIT UND KRANKHEIT</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kenntnis von genetischen, physiologischen, ökologischen, psychosomatischen sowie sozialen Ursachen und Aspekten von Gesundheit und Krankheit, Einsicht in die Verpflichtung gegenüber sich selbst und gegenüber der Gesellschaft zu einer gesunden Lebensführung. Kenntnis von Abwehrmechanismen des Körpers und einiger Heilverfahren. Entwicklung des Verständnisses für Kranke und Behinderte und Wissen um die Vielfalt an Problemen, die durch Fehlernährung, Hunger, mangelnde Hygiene und Krankheiten in verschiedenen Ländern der Erde aufgeworfen werden. Einblick in die österreichische Rechtslage auf dem Gebiet des Gesundheitswesens, der Arbeits- und Sozialmedizin und der verschiedenen Bereiche der Hygiene sowie Hinführung zu deren Beachtung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Krankheitsursachen (Infektionen, immunbiologische Ursachen, Fehlregulationen, Gendefekte, Schadstoffe, Suchtgifte, psychosoziale Ursachen). Immunologie, Krankheitssymptome, Methoden der Diagnose und therapeutische Maßnahmen. Streß. Altersadäquate und biologisch wertvolle Ernährung. Sport und Gesundheit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlagen einer gesunden Lebensführung. Öffentliches Gesundheitswesen; Einblick in die österreichische Rechtslage. Hunger, Krankheit und mangelnde Hygiene als weltweite Probleme. Lösungsansätze.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">VERHALTEN</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verstehen des Verhaltens als Regelmechanismus zwischen Organismen und gegenüber der Umwelt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Begreifen der biologischen Grundlage menschlichen Verhaltens und der Fähigkeit zu einsichtigen Handlungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verstehen der darauf begründeten Sonderstellung des Menschen und seiner Veranwortlichkeit, die auf dem Erkennen der Folgen seines Handelns, aber auch auf der Fähigkeit zu schöpferischen Leistungen beruhen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ererbtes, erlerntes und einsichtiges Verhalten im Dienste der Umweltbewältigung. Individual- und Sozialverhalten bei Tier und Mensch. Regelvorgänge zwischen Individuen derselben Art und zwischen solchen verschiedener Arten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Stammesgeschichtliche Wurzeln menschlichen Verhaltens. Sonderstellung des Menschen auf Grund seiner Sprache, seiner Tradition und seines Denkvermögens.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Biologie und Umweltkunde sind folgende fachspezifische Gesichtspunkte für die Gewichtung, Anordnung und Strukturierung der Lerninhalte zu beachten:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Individual- und Gesellschaftsrelevanz</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bedeutung ökologischer Beziehungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Hinführung zu Natur- und Umweltverständis und zu Verantwortlichkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bedeutung des Evolutionsgedankens</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Struktur- und Funktionszusammenhang.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gewichtung und Auswahl der Lerninhalte im Hinblick auf die Erarbeitung der Lernziele stehen dem Lehrer frei und werden sich nach den regionalen, schulinternen, jahreszeitlichen sowie anderen aktuellen Gegebenheiten richten. Dies sollte aber nicht dazu führen, daß sich die Auswahl ausschließlich an den jeweils herrschenden Trends orientiert; vielmehr sollte die Befähigung gefördert werden, sich mit diesen Strömungen kritisch auseinanderzusetzen. Es sind alle Formen des Lehrens und des Lernens - dem jeweiligen Fachproblem und der jeweiligen Unterrichtssituation entsprechend - anwendbar. Folgende fachspezifische Formen sollten besonders berücksichtigt werden:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einstieg über motivierende Faktoren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Abfolge vom Bekannten zum Unbekannten, vom Konkreten zum Abstrakten, vom Einfachen zum Komplexen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beobachten, Vergleichen, Ordnen, Experimentieren, Interpretieren, entdeckendes Lernen, Demonstration, Kleingruppengespräch und -arbeit, Anregung zur Einzelarbeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Exkursionen und Lehrausgänge in verschiedene Biotope, in Betriebe und Stätten der angewandten Biologie und Ökologie, des Umweltschutzes sowie in außerschulische Bildungsstätten; Einladung von Referenten.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den Unterrichtsgegenstand Biologie und Umweltkunde sind folgende Lernaktivitäten von besonderer Bedeutung (nach Möglichkeit):</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beobachtung, Untersuchung, Betreuung und Beschreibung von lebenden Objekten; Untersuchung von Handstücken, Durchführung von Experimenten; Auswertung von Präparaten, Bildern, Dias, Filmen und anderen Medien; das Einbeziehen und Verarbeiten von Fachliteratur; die Auswertung von Tabellen und Diagrammen und deren Umsetzung; das Lesen und Deuten von geologischen, pflanzensoziologischen, tiergeographischen und ähnlichen Landkarten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schließen vom Beobachteten und Erlernten auf andere, den Studierenden zunächst noch unbekannte Sachverhalte der Biologie, sowie Erkennen und Beschreiben von biologischen Vorgängen, Kenntnisnahme von Regelhaftigkeiten und Abweichungen, Übereinstimmungen und Unterschieden, Analogien und Homologien, Kausalzusammenhängen, Synergismen, Zusammenhängen von Struktur und Form usw. anhand biologisch-ökologischer Sachverhalte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die richtige Darstellung biologischer Sachverhalte in Wort, Schrift, Graphik, schematischer Zeichnung usw.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Anwendung einiger elementarer Methoden und Techniken wissenschaftlichen Arbeitens.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hiezu wird sich, außer dem Lehrervortrag mit Demonstration von Objekten und Medien mit initiierender Lehrerfrage und Unterrichtsgespräch sowie der Erarbeitung der Lernziele mit Hilfe des Lehrbuches und von Begleitmaterialien, besonders die Gruppenarbeit beim Beobachten, Sammeln, Vergleichen, Ordnen, Experimentieren und entdeckenden Lernen sowie die Einzelarbeit, aber auch die Exkursion als eine besondere Form des sozialen Lernens (nach Möglichkeit) eignen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Sicherung und Kontrolle des Unterrichtsertrages richtet sich nach den allgemeinen didaktischen Grundsätzen, jedoch werden sich besonders empfehlen:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Üben und Vertiefen durch Arbeitsberichte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Anwenden biologischer Arbeitstechniken (Mikroskopieren, Präparieren, Erkennen und Bestimmen, Beobachten und Experimentieren; kritisches Auswerten und Interpretieren verschiedener Informationsquellen, Lehrausgänge) nach Möglichkeit.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Herstellen von Querverbindungen nach ökologischen, vergleichend anatomischen, systematisch-evolutiven sowie fächerübergreifenden Gesichtspunkten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>dauerndes Einbeziehen der Studierenden in den Unterricht durch aktivierende Lernverfahren und Impulse.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht am Gymnasium/Realgymnasium/Wirtschaftskundlichen Realgymnasium für Berufstätige bedarf hinsichtlich der Erwachsenen besonderer didaktischer Vorgangsweisen: Es werden Schwerpunkte auf dem human- und umweltbiologischen Gebiet sowie auf der Berufs- und Arbeitswelt zu setzen sein. Das altersbedingte größere Verständnis für menschliche, soziale und für Umweltprobleme ist zu nützen. Eine Gliederung in didaktische Untereinheiten erscheint wegen der Kürze der Unterrichtszeit (zwei Semester) nicht notwendig.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>CHEMIE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen die Stellung der Chemie im modernen Weltbild, ihre Aufgaben innerhalb von Kultur und technisch-wirtschaftlichen Bereichen sowie ihre grundlegende Bedeutung bei Lebensvorgängen und Veränderungen der Umwelt erkennen. Das daraus resultierende Verständnis chemischer Zusammenhänge soll zu verantwortungsbewußtem Handeln gegenüber Mit- und Umwelt führen. Die wichtige Wechselwirkung zwischen Ökonomie und Ökologie stellt ein durchgehendes Unterrichtsprinzip dar.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dazu sind notwendig:</absatz><liste><literaliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Kenntnis der Stoffeigenschaften. Voraussetzung dafür ist das Kennenlernen</listelem></literaliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>des Aufbaues der Materie (Gesetzmäßigkeiten)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>stofflicher Veränderungen und der dafür notwendigen Bedingungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einfacher Arbeitsmethoden</listelem></strichliste><literaliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Anwendung ausgewählter Arbeitsmethoden auf einfache chemische Problemstellungen im Experiment</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Wecken und Festigen des Sicherheitsbewußtseins beim Umgang mit Chemikalien und Geräten im Labor und im Alltag</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Umsetzen von chemischen Sachverhalten in die chemische Fachsprache</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">e)</symbol>Entwickeln des Verständnisses für Modellvorstellungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">f)</symbol>Erfassen der Bedeutung von analytischen Methoden.</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Studierenden sollen befähigt werden, die Bedeutung der Chemie sowie deren Stellung im Rahmen der Naturwissenschaften zu erfassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Behandlung von Themen wie</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Energieumsatz und Energiegewinnung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gewinnung, Verarbeitung und Rückgewinnung von Rohstoffen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Stoffumsatz in lebenden Systemen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Auswirkungen menschlicher Tätigkeit auf Boden, Wasser und Luft</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Maßnahmen zur Reinhaltung von Wasser, Luft und Boden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beiträge der Chemie zum Schutz des Lebensraumes und der Gesundheit,</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">soll der Zusammenhang mit anderen Unterrichtsgegenständen verdeutlicht werden.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Informationsgehalt von chemischen Formeln, Gleichungen und Diagrammen zur quantitativen Beurteilung von Naturvorgängen und technischen Prozessen bietet Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gegenüber Umwelt und Gesellschaft sollen die Studierenden eine verantwortungsbewußte Haltung beim Einsatz technischer Hilfsmittel gewinnen. Schließlich ist das Sicherheitsbewußtsein beim Bearbeiten von Materialien und beim Umgang mit Lösungsmitteln zu entwickeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Semester (3 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Chemie vermittelt Kenntnisse von den Stoffen unserer Umwelt und</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">ihrer praktischen Bedeutung</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Chemie legt die Vielfältigkeit der Aufgaben an praktischen Beispielen aus Alltag, Natur und Technik, wie Gewinnung von Rohstoffen, Wiederverwertung von Gütern, Umweltschutzmaßnahmen, energiesparende Prozesse, dar. Einführung in Grundlagen und technische Durchführung dieser Vorgänge an ausgewählten Beispielen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundsätzlich sind mögliche Gefahren beim unsachgemäßen Umgang mit Chemikalien zu betonen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gewinnen von Einsichten:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>jede Materie (unbelebte und belebte) ist Gegenstand chemischer Betrachtungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Charakterisierung der Stoffe und der stofflichen Änderungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Exakte Begriffe von Experimenten und deren Auswirkung.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wecken von Verständnis für die Mannigfaltigkeit der Stoffe und die systematische Behandeln der Zusammenhänge von Aufbau und Eigenschaften.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Folgende wichtige Aufgabenbereiche der Chemie können dazu herangezogen werden:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beispiele für Trennmethoden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beispiele für die Bestimmung einfacher physikalischer und chemischer Eigenschaften</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beispiele für chemische Vorgänge im Alltag</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beispiele für industrielle Verfahren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Berücksichtigung der Gesichtspunkte Sicherheit und Umweltschutz.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Bausteine der Stoffe</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erkennen des Zusammenhanges zwischen:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Atombau und Periodensystem</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Atombau und chemischen Eigenschaften der Elemente</listelem></strichliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Kleinste Teilchen</listelem></literaliste><schluss typ="Lit" ct="text">Bausteine von Atomen: Proton, Neutron, Elektron</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Charakterisierung der Atome durch: chemische Symbole, Protonenzahl, Massenzahl, Atommasse.</schluss><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Elektronen ändern ihre Energiezustände innerhalb eines Atoms Flammenfärbungen - Atomspektren</listelem></literaliste><schluss typ="Lit" ct="text">Grundzustand und angeregter Zustand Ionisierungsenergie</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Modellvorstellung zur Deutung dieser Phänomene: Orbitalmodell (Orbitale als Aufenthaltsbereiche der Elektronen)</schluss><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Die Ordnung der Elemente</listelem></literaliste><schluss typ="Lit" ct="text">Aufbauprinzip der Elektronenhülle</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Einteilung des Periodensystems:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Haupt- und Nebengruppenelemente (s-, p-, d- und f-Block)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>18-Gruppen-Periodensystem</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verteilung von Metallen und Nichtmetallen</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Ableitung physikalischer und chemischer Eigenschaften von Elementen aus ihrer Stellung im Periodensystem (Alkalimetalle, Halogene, Edelgase oder auch andere Gruppen).</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Die chemische Bindung - Der Zusammenarbeit der Teilchen bestimmt</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">die Eigenschaften der Stoffe</schluss><literaliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Aus Elementen entstehen Verbindungen</listelem></literaliste><schluss typ="e4" ct="text">Formel, chemische Reaktion, chemische Gleichung Quantitative Erfassung chemischer Reaktionen: Molmasse, Molvolumen</schluss><literaliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Stoffklassen und Bindungstypen</listelem></literaliste><schluss typ="e4" ct="text">Beispiele für Stoffklassen aus Alltag, Technik und Umwelt Elektronegativität als Grundlage für verschiedene Bindungstypen</schluss><literaliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Ionenbindung - Salze</listelem></literaliste><schluss typ="e4" ct="text">Elektronenabgabe und -aufnahme, Kationen und Anionen, Ionenwertigkeit, Oxidation und Reduktion als Begriffe, Ionengitter, charakteristische Ionenverbindungen</schluss><literaliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Atombindung - Molekulare Stoffe</listelem></literaliste><schluss typ="e4" ct="text">Bindung gleichartiger und ungleichartiger Nichtmetallatome, charakteristische Eigenschaften polarer und unpolarer Moleküle, Atomgitter und Molekülgitter</schluss><literaliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">e)</symbol>Metallbindung - Metalle</listelem></literaliste><schluss typ="e4" ct="text">Charakteristische Metalleigenschaften Elektronengasmodell</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktischer Hinweis:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Atome treten in den meisten Fällen nicht frei auf, sondern sind in Atomverbänden bzw. Verbindungen vereinigt. Die Art der Atome und die chemische Bindung bestimmen die Eigenschaften der Atomverbände bzw. Verbindungen. Daraus ergeben sich die Möglichkeiten der experimentellen Darstellung und praktischen Gewinnung wichtiger Elemente und Verbindungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die dazu notwendigen Sicherheitsaspekte sind zu beachten und zu besprechen, die Probleme der Beeinflussung der Umwelt aufzuzeigen und die Bedeutung einer verantwortungsbewußten Haltung beim Einsatz technischer Hilfsmittel zu betonen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Chemische Vorgänge und ihre Steuerung in Natur und Industrie</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Energieumsatz bei chemischen Reaktionsabläufen wird durch Messung von Temperaturänderungen festgestellt. Solche Energieumsätze haben im Alltag vielfach praktische Bedeutung (Energieversorgung im Haushalt, im öffentlichen Bereich und im Organismus).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den Ablauf chemischer Reaktionen sind geschwindigkeitsbestimmende Faktoren maßgeblich.</absatz><liste><literaliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Energieumsatz bei chemischen Reaktionen</listelem></literaliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Erläuterung an einfachen Beispielen</schluss><literaliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Chemisches Gleichgewicht - Massenwirkungsgesetz Bedeutung von Druck, Temperatur, Konzentration und Katalysatoren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Säure-Base-Reaktionen</listelem></literaliste><schluss typ="Ziff" ct="text">pH-Wert, Säure- und Basekonstante</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Indikatoren</schluss><literaliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Redox-Reaktionen</listelem></literaliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Oxidationszahlen und Spannungsreihe</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Elektrolyse und Galvanische Zellen</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Chemie - Der Mensch zwischen Umwelt und Technik</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand ausgewählter technologischer Prozesse ist eine fachgerechte Einschätzung der Probleme der</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rohstoffbeschaffung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ausbeute an Endprodukten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Energieausnützung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Nebenprodukte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Umweltbelastung</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">anzustreben. Dabei sollen Methoden des Recyclings Erwähnung finden.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Aus folgenden Beispielen kann eine Auswahl getroffen werden:</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wasser: Lösungsmittel, Wasserhärte</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kochsalz: Elektrolyse und Solvayverfahren (Natronlauge, Soda, Chlor, Halogene, Abraumsalze)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schwefel: Schwefeldioxid, Gips, Schwefelsäure, Schwefelwasserstoff</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kalk: Gebrannter und gelöschter Kalk</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Luft: Ammoniaksynthese, Salpetersäure-Herstellung, Düngemittel</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Phosphate: Phosphor, Phosphorsäuren, Düngemittel</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Silikate: Glas, Keramik, Zement</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Metalle: Gewinnung, Anwendung, Korrosion</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wirtschaftliche und umweltrelevante Aspekte: Emissionen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Immissionen, Verunreinigungen, Recycling</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erläuterung von MAK-, MIK-Wert, ppm u. ppb.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Semester (3 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Grundlagen der organischen Chemie</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aus der historischen Entwicklung der organischen Chemie soll die Bedeutung organischer Verbindungen in der heutigen Zeit für Technik und Alltag verdeutlicht werden.</absatz><liste><literaliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Der Bauplan organischer Verbindungen</listelem></literaliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Bindungseigenschaften des Kohlenstoffatoms bedingen die Vielfalt organischer Verbindungen Kohlenwasserstoffe: Alkane, Alkene, Alkine, Aromaten</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Kohlenwasserstoffgerüste dieser Verbindungen bilden die Grundgerüste aller abgeleiteten organischen Verbindungen (Derivate)</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Arten der Isomerie</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Nomenklatur der Kohlenwasserstoffe</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Fremdatome im Kohlenstoffgerüst (Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel, Halogene)</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktischer Hinweis:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Veranschaulichung von unterschiedlichen Strukturen sind Molekülbaukästen zu verwenden.</absatz><liste><literaliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Eigenschaften der Kohlenwasserstoffe</listelem></literaliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Unterscheidung verschiedener Kohlenwasserstofftypen auf Grund ihrer physikalischen und chemischen Eigenschaften.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktischer Hinweis:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beachtung der notwendigen Sicherheitsvorkehrungen bei Versuchen zur Löslichkeit, Brennbarkeit und Reaktionsfähigkeit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Herstellung organischer Verbindungen aus fossilen Rohstoffen</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erdgas, Erdöl und Kohle sind Energieträger und Syntheserohstoffe. Ihr Einsatz als Primärenergieträger ist mit Umweltproblemen verbunden. Die Verwendung dieser Stoffe als Syntheserohstoffe führt zu verschiedenen Reaktionstypen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Derivate der Kohlenwasserstoffe, die Halogene, Sauerstoff,</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Stickstoff und Schwefel enthalten</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bedeutung funktioneller Gruppen für die Eigenschaften organischer Verbindungen. Herstellung, Eigenschaften, Reaktionen und Anwendungen der folgenden Stoffklassen an ausgewählten Beispielen auch in Zusammenhang mit Kapitel 10, Hinweis auf mögliche Umweltbelastungen und Toxizität.</absatz><liste><literaliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Halogenverbindungen</listelem></literaliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lösungs-, Schädlingsbekämpfungs-, Kühl- und Treibmittel</schluss><literaliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Hydroxyverbindungen - Alkohole und Phenole</listelem></literaliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Alkoholische Getränke, Lösungsmittel, Frostschutzmittel, Treibstoffe</schluss><literaliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Aldehyde und Ketone</listelem></literaliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Syntheserohstoffe, Lösungsmittel, Aromastoffe</schluss><literaliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Carbonsäuren</listelem></literaliste><schluss typ="Ziff" ct="text">als Synthese- und Naturprodukte (zB Methansäure, Ethansäure-Essig, Milchsäure, höhere Fettsäuren) Optische Aktivität</schluss><literaliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">e)</symbol>Ester</listelem></literaliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Bedeutung der Ester als Lösungsmittel und Aromastoffe</schluss><literaliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">f)</symbol>Stickstoffverbindungen</listelem></literaliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Amine, Säureamide</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Aminosäuren - prinzipieller Aufbau natürlicher Aminosäuren, Nitroverbindungen</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">9.</symbol>Ausgewählte organische Verbindungen</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Kombination von Verbindungen mit verschiedenartigen funktionellen Gruppen und unterschiedlichen sterischem Aufbau entstehen durch Synthesen neue Verbindungsklassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aus den folgenden Stoffgebieten kann eine sinnvolle Auswahl getroffen werden:</absatz><liste><literaliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Fette</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Kohlenhydrate</listelem></literaliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Aufbau verschiedener Kohlenhydrate: Mono-, Di- und Polysaccharide,</schluss><literaliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Proteine</listelem></literaliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Proteinaufbau aus Aminosäuren (Aminosäuresequenz)</schluss><literaliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Nucleinsäuren</listelem></literaliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Bausteine der Nucleinsäuren</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Struktur von DNA und RNA</schluss><literaliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">e)</symbol>Wasch- und Reinigungsmittel</listelem></literaliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Gewinnung von Seifen</schluss><literaliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">f)</symbol>Kunststoffe</listelem></literaliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Struktur und allgemeines Syntheseprinzip</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Eigenschaften von Polymeren</schluss><literaliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">g)</symbol>Farbstoffe</listelem></literaliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Strukturmerkmale farbiger Verbindungen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">10.</symbol>Chemie im Spannungsfeld von Ökonomie und Ökologie</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An ausgewählten Beispielen sollen positive und negative Auswirkungen bei der Herstellung und Anwendung organischer Stoffe verdeutlicht werden. Möglichkeiten des Recyclings organischer Verbindungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan enthält die Grundlagen der allgemeinen, anorganischen und organischen Chemie, wobei auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Theorie und Praxis Wert zu legen ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dem Konzept liegt die Methode zugrunde, ausgehend von den Eigenschaften der Stoffe und ihren einfachen Bausteinen bis zu höheren Strukturen organischer Verbindungen vorzudringen. Innerhalb der beiden Semester kann die Reihenfolge der einzelnen Kapitel entsprechend dem Konzept in sinnvoller Weise geändert werden. Der Rahmencharakter des Lehrplanes ist zu beachten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vielfalt der Stoffe und Vorgänge in der Natur soll durch das Erkennen der Gesetzmäßigkeiten zu einem vertieften Verständnis des Bauplanes führen. Beispiele sollen die theoretischen Grundlagen verdeutlichen. Bei der Veranschaulichung helfen Experimente, Modelle, allenfalls Computersimulationen, audio-visuelle Medien, Tabellen und Diagramme. Zur Vertiefung der Praxisbezogenheit können Lehrausgänge und Exkursionen durchgeführt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei dieser exemplarischen Behandlung einzelner Beispiele ist stets auf deren Stellung im Gesamtkonzept zu achten und deren Bedeutung im Alltag zu betonen. Als Ausgangspunkt chemischer Betrachtungen sind Lehrerexperimente, den Studierenden bereits bekannte Sachverhalte, aktuelle Anlässe und Probleme geeignet.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>PHYSIK</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Anlage A für das Gymnasium.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Semester (4 Wochenstunden) und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Semester (5 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einfache Bewegungen und ihre Ursachen (A)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie für das Gymnasium (6. Klasse), mit folgenden Abweichungen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">„Voraussetzungen” entfällt, als erstes Lernziel wird eingeführt:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Interesse an der Physik und ihrer Arbeitsweise gewinnen”.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Energie und Impuls (A)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie für das Gymnasium (6. Klasse).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Keplergesetze und Gravitation (A)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie für das Gymnasium (6. Klasse), mit folgenden Abweichungen: Bei den Voraussetzungen ist „Kreisbewegung” zu streichen. Bei den Lerninhalten ist an erster Stelle einzufügen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Bewegung auf der Kreisbahn”.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wärme und Energie (A)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie für das Gymnasium (6. Klasse).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Stromkreis (A)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Elektromagnetische Induktion</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie für das Gymnasium (7. Klasse).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Versorgung mit elektrischer Energie</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie für das Gymnasium (8. Klasse).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schwingungen und Wellen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Voraussetzungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kraft, Winkelfunktion, Kreisbewegung, Grunderscheinungen der Elektrik</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundgedanken:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Periodische mechanische, akustische, optische und elektromagnetische Erscheinungen sind durch ein gemeinsames Modell erfaßbar.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die harmonische Bewegung als Modell periodischer Vorgänge erkennen und mathematisch beschreiben können;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">die wichtigsten Eigenschaften des elektrischen Schwingkreises qualitativ und quantitativ beschreiben können;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">aus dem Prinzip von Huygens Konsequenzen ableiten und ihre experimentelle Überprüfung angeben können;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verständnis von Interferenz und Beugungserscheinungen;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kenntnis eines Versuches zur Bestimmung der Wellenlänge des sichtbaren Lichtes;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsicht in die gemeinsame Natur aller Bereiche des elektromagnetischen Spektrums gewinnen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Federschwingung, Elongation, Amplitude, Frequenz, Phase, Resonanz, Rückkopplung; elektrischer Schwingkreis, Thomsonsche Schwingungsformel, Hertzscher Dipol, elektromagnetische Schwingungen und Wellen; Ausbreitung von Wellen, Dopplereffekt, Reflexion, stehende Welle, Brechung, Totalreflexion, Interferenz, Schwebung, Beugung, Nachweis der Wellennatur des Lichtes durch einen Beugungsversuch, Polarisation.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Charakteristische Versuche:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Federpendel, gekoppelte Pendel, Erzeugung elektromagnetischer Schwingungen und Wellen mit Schwingkreisen; Schwebung; Beugung am Gitter und Messung der Wellenlänge; Spannungsoptik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Anwendungen undQuerverbindungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Alltagsbezug: Blauer Himmel, Regenbogen, Luftspiegelung, Lärmschutzeinrichtungen, Radarkontrolle.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Astronomie: Informationen aus dem Sternenlicht, Expansion des Weltalls.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mathematik: Winkelfunktionen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Technik: Stoßdämpfer, Funk, Radar, Radio und Fernsehen, Mikrowellen, Transistor, Regelungstechnik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Biologie und Umweltkunde: Hören und Sehen bei Mensch und Tier.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Medizin: Ultraschalldiagnose.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musikerziehung: Tonerzeugung, Instrumente, Schallaufzeichnung und Wiedergabe, Obertöne, Klang.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Von den folgenden fünf Themen sind mindestens zwei zu behandeln:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Halbleiter</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie für das Gymnasium (7. Klasse).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Raum - Zeit - Energie (A)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Welle - Teilchen (A)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Atomkern und Kernenergie (A)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie für das Gymnasium (8. Klasse).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bau des Universums</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie für das Realgymnasium mit ergänzendem Unterricht in Biologie und Umweltkunde, Physik sowie Chemie (8. Klasse).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Anmerkung zum Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Ausdruck „Schüler” in Anlage A ist durch „Studierende” zu ersetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die zu behandelnden Bereiche der Physik wurden in voneinander möglichst unabhängige Themen (Module) gegliedert. Diese enthalten verpflichtende und hinweisende Teile. Die Abfolge und Gewichtung liegt im Ermessen des Lehrers.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Am Beginn eines jeden Moduls sind die für seine Behandlung nötigen Voraussetzungenaufgezählt. Sind diese bei den Studierenden</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">nicht vorhanden, müssen sie im unverzichtbaren Mindestmaß geschaffen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Formulierung der jedem Modul vorangestellten Grundgedanken soll die Lesbarkeit des Lehrplans erleichtern. Die Grundgedanken geben das Wesentliche des Moduls wieder.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll dazu führen, daß die Studierenden die aufgezählten Lernzieleerreichen. Dies soll überwiegend anhand der Erarbeitung der im Lehrplan angeführten Lerninhaltegeschehen. In Einzelfällen kann der Lehrer alternative Lerninhalte verwenden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrer soll innerhalb jedes Moduls eine Gewichtung vornehmen und dabei folgendes beachten:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die Verwirklichung der Lernziele bedarf einer sorgfältigen Planung. Bei der Wahl der Methode und der Unterrichtsformen ist besonders auf Erwachsenengemäßheit zu achten. Die ersten acht Module des Lehrplans sind verpflichtend, aus den letzten fünf Modulen sind mindestens zwei zu behandeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Verschiedene Formen des Unterrichtes benötigen unterschiedlichen Zeitaufwand. Als Unterrichtsformen kommen unter anderen in Betracht:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Impulsreferat</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lehrer-Schüler-Gespräch</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Demonstrationsexperimente</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsatz von Medien</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gruppenarbeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schülerexperimente</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Projektunterricht</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>projektorientierter Unterricht</listelem></strichliste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Allgemeine Grundsätze (zB: Erhaltungsgrößen, Modellbildung) sollen möglichst frühzeitig angesprochen und immer wieder verwendet werden. Das Abschätzen von und Arbeiten mit Größenordnungen soll ständig geübt werden. Das Internationale Maßsystem (SI) ist durchgängig zu verwenden. Wo immer möglich, soll auf die historische Entwicklung physikalischer Erkenntnisse eingegangen werden (genetische Methode).</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Da das Experiment eine wesentliche Komponente der Physik ist und darüber hinaus stark motivierend wirkt, kommt ihm im Unterricht eine zentrale Bedeutung zu. Im Lehrplan sind in den Modulencharakteristische Versuche angeführt. Nach Maßgabe der experimentellen Ausstattung ist bei der Erarbeitung eines Moduls zumindest eines der angegebenen charakteristischen Experimente oder ein gleichwertiges durchzuführen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um den allgemeinbildenden Zielen des Physikunterrichtes gerecht zu werden, sollen der Alltagsbezug und fachübergreifende Aspekte berücksichtigt werden. Einige Hinweise sind dazu alsAnwendungen und Querverbindungenjedem Modul angeschlossen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">DARSTELLENDE GEOMETRIE</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>am Realgymnasium für Berufstätige</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Anlage A, mit folgenden Abweichungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Semester (2 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Wie Anlage A für die 7. Klasse.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Axonometrische Risse,Normalrisse in den Koordinatenebenen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Absatz„Allenfalls”lautet:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Allenfalls:Herstellen vonQuerverbindungen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">zu Chemie, Physik, Biologie und Umweltkunde, Informatik.”</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lösung stereometrischer Aufgaben in zugeordneten Normalrissen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Absatz„Allenfalls” lautet:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Allenfalls: Konstruieren der Netze von Objekten, die aus Prismen oder Pyramiden bestehen, Herstellen von Modellen solcher Objekte.”</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die folgenden Abschnitte entfallen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hausübungen in beschränktem Umfang.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei zweistündige Schularbeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Hinweise zum 7. Semester:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im ersten Abschnitt ist der Ausdruck „der 8. Klasse” zu ersetzen durch „dem 9. Semester”, im zweiten durch „dem 8. Semester”; der letzte Absatz des zweiten Abschnittes entfällt. Die letzten beiden Abschnitte entfallen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Semester (3 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schnitte von Prismen und Zylinderflächen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Anlage A für die 7. Klasse; der Absatz „allenfalls” entfällt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Normalrisse von Kreisen und Kugelflächen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Anlage A für die 7. Klasse; der zweite Absatz lautet:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Allenfalls: Herstellen vonQuerverbindungen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">zu Geographie und Wirtschaftskunde (Erdkugel), zu Physik und Informatik.”</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Normale Axonometrie:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Anlage A für die 8. Klasse; der zweite Absatz lautet:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allenfalls: Querverbindungen zur Informatik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Parallelrisse von Ellipsen,von Drehzylinder- und Drehkegelflächen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Anlage A für die 8. Klasse. Der erste Absatz „Allenfalls” lautet:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Allenfalls: Konstruieren zugeordneter Normalrisse und normalexonometrischer Risse von Verschneidungen bisher behandelter Flächen vornehmlich mit Drehzylinderflächen, deren Erzeugenden in einem Riß projizierend sind.”</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die folgenden Abschnitte entfallen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hausübungen in beschränktem Umfang.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei zweistündige Schularbeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Hinweise zum 8. Semester:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zu „Schnitte von Prismen- und Zylinderflächen”:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Anlage A für die 7. Klasse.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zu „Normalrisse von Kreisen und Kugelflächen”:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schluß des ersten Absatzes lautet:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Konjugierte Durchmesser der Ellipse sind einem späteren Kapitel vorbehalten.”</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zu „Normale Axonometrie”:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Anlage A für die 8. Klasse; der Ausdruck „der 7. Klasse” ist zu ersetzen durch „des 7. Semesters”. Der zweite Absatz entfällt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zu „Parallelrisse von Ellipsen, von Drehzylinder- und Drehkegelflächen”:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im ersten Absatz ist der Ausdruck „in der 7. Klasse” zu ersetzen durch „im 8. Semester”. Im zweiten Absatz lautet der letzte Satz:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Auf praxisnahe Beispiele ist Wert zu legen.”</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">9.</symbol>Semester (5 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Wie Anlage A für die 8. Klasse.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Abschnitt „Ebene Schnitte von Pyramiden und Kegelflächen” lautet der dritte Absatz:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Allenfalls: Herstellen von Querverbindungen zur Physik (zB Bahnen der Himmelskörper).”</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zentralprojektion:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der letzte Absatz lautet:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Allenfalls: Herstellen von Querverbindungen zur Informatik.”</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wiederholung und Ausblick:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der zweite Absatz lautet:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Allenfalls: Herstellen von Querverbindungen zur Informatik.”</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hausübungen in beschränktem Umfang.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine zweistündige und eine dreistündige Schularbeit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Hinweise zum 9. Semester:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Anlage A für die 8. Klasse. Im Abschnitt „Zu: Wiederholung und Ausblick” lautet der erste Absatz:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Beim zusammenfassenden Überblick ist die anwendungsorientierte Seite des Unterrichtsgegenstandes zu betonen. Die Anwendungsgebiete der einzelnen Abbildungsverfahren sind zu diskutieren. Auf mögliche Hilfestellung durch die Darstellende Geometrie in verschiedenen Berufen ist hinzuweisen. Dabei sollte Anregungen und Hinweisen seitens der Studierenden nachgegangen werden. Bei der Wahl aller Beispiele ist auf Praxisnähe zu achten. Aussagen über algebraische Geometrie sollten im zusammenfassenden Überblick nicht gemacht werden.”</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im letzten Absatz entfällt der letzte Satz.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Anlage A. Im letzten Absatz ist der Ausdruck „der jeweiligen Klasse” zu ersetzen durch „des jeweiligen Semesters”:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>PSYCHOLOGIE UND PHILOSOPHIE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Psychologie und Philosophie soll zum Erreichen der folgenden Ziele beitragen, die sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Aspekte enthalten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Psychologie- und Philosophieunterricht soll erworbenes Wissen, Meinungen und Werthaltungen kritisch reflektieren und zur Integration der Unterrichtsgegenstände (auch in Querverbindungen) beitragen. Er zielt weiters darauf ab, dem Studierenden eine kritische Handlungsorientierung im Leben zu ermöglichen und ihm Einsichten in den wissenschaftlichen Forschungsprozeß zu geben. Dabei empfiehlt es sich, Gesichtspunkte der philosophischen Anthropologie zu beachten und die Inhalte der Psychologie und der Erziehungswissenschaften neben ihrer einzelwissenschaftlichen Betrachtung philosophisch zu reflektieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Psychologieunterricht hat die Aufgabe, wissenschaftlich argumentierbare Theorien vom Erleben und Verhalten des Menschen zu vermitteln und die Stellung des einzelnen zu Gemeinschaft und Kultur verständlich zu machen. Außerdem hat der Psychologieunterricht auf die Entwicklung und die Veränderungen des Menschen im Laufe seines Lebens hinzuweisen. Das psychologische Wissen soll zu einer reflektierten Kenntnis der eigenen Person und der Mitmenschen führen sowie der Selbsterziehung dienen und das Verständnis des Studierenden für die sozialen Formen des Zusammenlebens fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Psychologieunterricht an den Schulen für Berufstätige hat auch die Aufgabe, die Studierenden zu effizientem Wissenserwerb anzuleiten und sie mit praktischen Hilfestellungen (wie etwa Lern- und Kommunikationstechniken) bekanntzumachen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Philosophie will eine die einzelnen Fächer integrierende Orientierung bieten und eine fundierte Auseinandersetzung mit Grundfragen des Lebens ermöglichen. Dabei soll eine Vorstellung von Umfang und Struktur des menschlichen Wissens und auch von dessen Grenzen entstehen. Besonders soll in die spezifischen Formen des philosophischen Argumentierens unter Bedachtnahme auf ihre Traditionen eingeführt werden. Weiters hat der Philosophieunterricht die Voraussetzungen, Methoden und Grenzen von Wissenschaft darzulegen. Wissenschaft soll in ihren gesellschaftlichen und geschichtlichen Zusammenhängen betrachtet werden; auf das Problem der Verantwortung des Wissenschafters soll aufmerksam gemacht werden. Das Wissen um wesentliche Phänomene im individuellen und gesellschaftlichen Leben sowie um Haltungen und Lebensformen soll befähigen, sich mit unterschiedlichen Wertauffassungen auseinanderzusetzen, um Werthaltungen und Handlungsweisen reflektieren zu können. Ferner soll darauf aufmerksam gemacht werden, daß solche Haltungen nicht Ergebnis einer einmaligen und geleiteten Anstrengung sein können, sondern als dauernde Aufgabe immer wieder erneuten Nachdenkens und Überprüfens verbleiben werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die erziehungswissenschaftlichen Themen, die im Psychologie- und Philosophieunterricht zu behandeln sind, sollen Verständnis für Probleme der Erziehung wecken und Hilfen für die Lebensgestaltung bieten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">(am Gymnasium, am Realgymnasium und am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium für Berufstätige)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Semester (2 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">I. Leben und Lernen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziel:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen der Bedeutung von Erinnerung und Lernfähigkeit für den Lebensvollzug.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Funktion des Gedächtnisses für individuelle und kollektive Identitätsbildung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lerntypen, Lerntechniken, Gedächtnishemmungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lerntheorien; Mobilität und lebenslanges Lernen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">II. Sprache und Denken</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziel:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen der Zusammenhänge zwischen Sprache und kognitiven Leistungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Denken als Problemlösungsstrategie; divergentes und konvergentes Denken; Kreativität.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Probleme der Intelligenzforschung und Intelligenzförderung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wechselwirkung zwischen Sprache und Denken; Funktionen der Sprache; Sprache als sozialer Code, kompensatorische Spracherziehung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">III. Dynamik des Erlebens,Verhaltens und Handelns</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verstehen des motivationalen und affektiven Aspektes des Erlebens und Verhaltens.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Motive und Motivkonflikte.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Triebmodelle; Triebsteuerung, Triebkontrolle, Sublimierung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Emotion und Affekt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interessen, Einstellungen und Werthaltungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verstehen des Zusammenspiels verschiedener Motive und deren Bedeutung für das Verhalten und Handeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewußte und unbewußte Motivation, Entscheidung und Verantwortung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bedeutung der Sexualität.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Frustration und ihre Verarbeitung, Sucht und Abhängigkeit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Theorien der Aggression.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Tiefenpsychologische Modelle.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hinweise auf tiefenpsychologische und andere psychotherapeutische Möglichkeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen typischer Phänomene der psychischen Entwicklung des Menschen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Emotionale, kognitive, soziale und sprachliche Entwicklung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kindheit und Jugendalter.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">IV. Individuum und Gesellschaft</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Erfassen wesentlicher sozialer Strukturen und Kommunikationsformen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einzelpersönlichkeit und Gesellschaft, primäre und sekundäre Gruppen, Randgruppen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Soziale Wahrnehmung; Kommunikations- und Interaktionsformen; Konfliktlösungsstrategien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bedeutung sozialer und geschlechtsspezifischer Rollen und Normen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Verstehen der Vorgänge bei Meinungsbildung und Manipulation.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entstehen von Meinungen und Überzeugungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Information und Manipulation; suggestive Vorgänge.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Menschenführung und ihre Probleme.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Psychologie der Massenmedien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Markt und Werbung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Semester (4 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">I. Psychologie und Philosophie als Wissenschaften vom Menschen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen der Problematik menschlicher Selbsterkenntnis und Selbstreflexion.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Begriff des Erlebens, Verhaltens, Handelns und Erkennens.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Leib-Seele-Problem.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewußtes, Unbewußtes; Begriff der Entwicklung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen einiger Forschungsmethoden, Richtungen und Anwendungsbereiche der Psychologie und Philosophie.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beobachtung, Experiment, Befragung, Test.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Empirische, tiefenpsychologische und kognitive Zugänge.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bedeutung der Psychologie und Philosophie für Familie und andere Formen des Zusammenlebens, für Schule, Beruf, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Erfassen von Problemen im Leben der Erwachsenen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Formen des Zusammenlebens.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Möglichkeiten und Grenzen der Selbstverwirklichung; selbst- und fremdbestimmte Arbeit; Probleme der Arbeitslosigkeit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Altern und Tod.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">II. Einführung in das philosophische Denken</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziel:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verstehen der Eigenart philosophischer Fragestellung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zugänge zum Philosophieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Begriff vom Menschen in der Philosophie; der Mensch als handelndes und erkennendes Wesen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verhältnis der Philosophie zu anderen Phänomenen der Kultur, wie Religion, Kunst, Wissenschaft, Ideologie, und zur Wirtschaft und Politik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allenfalls:Hinweise auf die Disziplinen der Philosophie.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">III. Der erkennende Mensch und die Wirklichkeit</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Kennenlernen der Problematik von Wirklichkeit und ihrer Erkenntnis.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zugänge zur Wirklichkeit (rationale und nichtrationale Erkenntnisformen).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interpretationen der Wirklichkeit (Idealismus, Materialismus).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundbegriffe der Metaphysik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wahrheitstheorien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Reflektieren einiger Probleme symbolischer Darstellung von Erkenntnis.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Formen und Funktionen von Zeichen; Begriffsbildung; Axiomatik; Deduktion, Induktion, Analogie; Definieren; Argumentieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Kennenlernen der Probleme wissenschaftlicher Erkenntnis.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hypothesen- und Theorienbildung, Gesetzmäßigkeiten, Wahrscheinlichkeit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Rekonstruktion des Historischen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Qualität und Möglichkeiten der Quantifizierung; einfache und vernetzte Kausalitäten; das Problem der Teleologie.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Verstehen des Normenproblems der Wissenschaft.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fragen der Theorienevolution.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Postulat der Wertfreiheit und die normativen Voraussetzungen der Wissenschaft; die Verantwortung des Wissenschaftlers.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wissenschaftsgeschichte als Beitrag zur Wissenschaftskritik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">IV. Der handelnde Mensch in der Welt seiner Institutionen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Erfassen des Zusammenhangs von Wert, Norm und Lebensform.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Problem der Freiheit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Problem des Guten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Moralformen, Wertvorstellungen und Gesellschaftsstrukturen (interkulturelle Vergleiche).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Frage nach dem geglückten Leben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Erfassen der Problematik des Begründens von Werten und Normen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sein und Sollen; faktische Geltung und begründete Gültigkeit; Möglichkeiten eines unbedingten Imperativs.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Rechtfertigung von Handlungsregeln und -zielen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Reflektieren des Verhältnisses von Institution und Moral.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Macht und Recht, Moralität und Legalität, Entscheidung und Verantwortung, Gewissen und Schuld.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der Herausforderung der Ethik durch die Entwicklung der Zivilisation.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Krieg und Frieden, Menschenrechte, Problematik des Rechts auf Widerstand und der politischen Freiheit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verantwortung gegenüber Individuum, Mitwelt und Umwelt; Mitverantwortung für die Zukunft; moralische Probleme des wissenschaftlich-technischen Fortschritts.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">V. Themenbereiche zur Wahl</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aus folgenden Bereichen ist mindestens einer zu wählen: Ästhetik, Geschichtsphilosophie, Logik, Naturphilosophie, Religionsphilosophie, Rechts- und Sozialphilosophie, Sprachphilosophie, Anthropologie sowie Geschichte der Philosophie. Gewählte Themen können auch in den Abschnitten II bis IV behandelt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ästhetik</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Verstehen der Eigenart und Bedeutung ästhetischer Erfahrung.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Phänomen des Ästhetischen in Natur und Kultur.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Problem von Wahrheit und Schönheit in der Kunst.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen von Wurzeln und Formen künstlerischen Schaffens und Erlebens.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bedeutung von Phänomenen wie Magie, Mythos, Kult, Fest und Spiel für die Entstehung der Kunst.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Produktion, Reproduktion und Rezeption von Kunst.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Probleme des Stils als Ausdruck von Bewußtseins- und Lebensform.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen einiger kulturphilosophischer und kulturpolitischer Aspekte.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Funktionen des Ästhetischen im individuellen und gesellschaftlichen Bereich; die Forderung nach Autonomie der Kunst und das Problem der Abhängigkeit von wissenschaftlich-technischer und ökonomisch-politischer Entwicklung; Volkskunst, Hochkultur, Kulturindustrie und Probleme der Kunstförderung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Geschichtsphilosophie</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Erfassen der Eigenart der Geschichte als Gegenstand der Erkenntnis.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Natur und Geschichte, das historische Faktum;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Geschichtswissenschaft und Geschichtsphilosophie; die Frage nach dem Sinn der Geschichte.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Erfassen bedeutsamer Modelle der Deutung von Geschichte.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Frage nach Kräften, Verlaufsstrukturen und Zielen in der Geschichte (idealistische, materialistische ua. Deutungen); die analytische Geschichtstheorie.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Logik</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Erfassen der historischen Entwicklung logischer Problemstellungen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Begriff, Urteil, Schluß; Syllogistik und ihre Axiome.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Beitrag der Logik zur Entwicklung der Rationalität.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verstehen der Bedeutung aussagen- und prädikatenlogischer Operationen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Logische Konstanten, Junktoren, Wahrheitswerte; ein- und mehrstellige Prädikate; Quantoren; Relationen und Relationssysteme.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Reflektieren der Möglichkeiten und Grenzen der Formalisierung des Denkens.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bedeutung des Kalküls in den Wissenschaften (zB Kybernetik, Informationslehre).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Selbstorganisation von Systemen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Frage der künstlichen Intelligenz.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Naturphilosophie</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen wichtiger Kategorien für die Naturerkenntnis und Unterscheiden der verschiedenen Naturbereiche.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Raum und Zeit aus mathematischer, physikalischer, biologischer und psychologischer Sicht.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Organisationsformen der Materie im anorganischen und organischen Bereich; die Frage durchgängiger Strukturen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Reflektieren von Veränderungen in Natur und Gesellschaft.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Begriff der Evolution (Faktoren, Strukturen, Verlaufsformen); Theorien der Evolution.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anthropogenese und die Frage nach der Evolution des Menschen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Relevanz des Evolutionsbegriffes für die Erfassung soziokultureller Phänomene (zB Erkenntnis, Wissenschaft, historische Prozesse).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Verstehen der Frage nach der Stellung des Menschen in der Natur.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mensch im Spannungsfeld zwischen Natur und Kultur.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Frage nach dem Eigenwert der Natur.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verantwortung gegenüber der Natur.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Religionsphilosophie</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Erfassen des Wesens von Religion.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Religion als Verhältnis zum Transzendenten und zum Absoluten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Heilige, das Profane; Kontingenzerfahrung und Sinnstiftung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mythos; Magie, Ritual, Kult; Sprache des Religiösen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Organisationsformen des Religiösen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen der Bedeutung des Religiösen für Individuum, Gesellschaft und Kultur.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Funktionen von Religion; Religion und Praxis.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Probleme der Säkularisierung und der neuen Religiosität.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Erfassen einiger philosophischer Probleme des Sprechens von Gott.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Verhältnis von Wissen und Glauben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Analoge Gotteserkenntnis; Problematik der Theodizee und der Gottesbeweise.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Möglichkeiten und Grenzen philosophischer Religionskritik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Rechts- und Sozialphilosophie</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Erfassen des Spezifischen des Rechts.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Moral und Recht; Gewalt, Willkür.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Macht und Machtbeschränkung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Rechtsordnung, Rechtssicherheit (Rechtsstaat); das Problem der Gerechtigkeit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Straftheorien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Kennenlernen einiger Begründungstheorien des Rechts.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Frage nach der Legitimität.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Naturrecht, positives Recht.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Verstehen der Dynamik gesellschaftlicher Prozesse.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ordnung und Freiheit; Staats- und Herrschaftsformen; Reform und Revolution.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Privatheit und Öffentlichkeit; der Wandel von Lebensformen; gesellschaftliche Emanzipationsbewegungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachphilosophie</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Erfassen wesentlicher Dimensionen von Sprache.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kommunikations- und Zeichensysteme bei Mensch und Tier; Repräsentationsleistung der Sprache.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprachhandlung und Sprechakt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Natürliche Sprachen und Kunstsprachen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Erfassen der kulturellen und sozialen Bedeutung der Sprache.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Funktion der Sprache für kulturelle, soziale und politische Differenzierung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache und Lebensform.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprachspiele.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprachanalyse und Sprachkritik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Philosophische und pädagogische Anthropologie</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Kennenlernen einiger Grundkonzeptionen vom Bild des Menschen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Phylogenetische und ontogenetische Zugänge zur Theorie der Menschwerdung und ihre Interpretationsmöglichkeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Funktion und Bild des Menschen in verschiedenen Wissenschaften, Ideologien und Religionen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Frage nach dem Wesen des Menschen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der Möglichkeiten und Grenzen der Formbarkeit des Menschen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erziehung und Menschenbild.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sozialisation und Selbstverwirklichung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Probleme des männlichen und weiblichen Selbstverständnisses.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Frage des Sinns und Zieles der menschlichen Existenz.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Tod.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Geschichte der Philosophie</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen einiger wichtiger Grundkonstellationen des europäischen Denkens in ihren historischen Zusammenhängen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundprobleme der Philosophie in Altertum, Mittelalter und Neuzeit (ontologisch-metaphysisches Paradigma, Bewußtseinsparadigma, Sprachparadigma): gesellschaftliche Funktionen und kulturpolitische Rollen der Philosophie im Verlauf der Geschichte.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Lernziel:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verstehen des Zusammenhangs von Philosophie und Philosophiegeschichte.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Aktualität traditioneller Fragestellungen in der Philosophie; Darstellung eines ausgewählten philosophischen Problems in seiner historischen Kontinuität.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Wahl der Anordnung, Akzentuierung, Gewichtung und Methode sowie des Standpunktes und der Forschungsrichtung ist dem Lehrer freigestellt. Er hat sie den Studierenden kenntlich zu machen und darf ihnen seine Meinung nicht aufzwingen, sondern muß auch über andere Standpunkte und Forschungsrichtungen informieren. Bei der Auswahl und Darbietung des Lehrstoffes ist auf Neigungen und Interessen für bestimmte psychologische, pädagogische und philosophische Fragestellungen Rücksicht zu nehmen. Im 1. Semester soll vor allem der Praxisbezug im Vordergrund stehen, insbesondere sollen Lerntechniken nicht nur theoretisch vorgetragen, sondern auch geübt werden. Es ist zu erinnern, daß die Lerninhalte vor allem als ein Angebot zu verstehen sind, aus dem zur Erreichung, der Lernziele eine sinnvolle Auswahl zu treffen ist. Anregungen aus der Arbeitswelt und dem Erfahrungsbereich der Studierenden sowie verschiedene weltanschauliche Positionen sind zu berücksichtigen und in den Unterricht einzubeziehen. Gespräch, Dialog und Diskurs sollen bei der Arbeit im Vordergrund stehen. Desgleichen soll Interesse für die selbständige Lektüre psychologischer und philosophischer Texte geweckt sowie die Präzisierung des Denkens und die Differenzierung des Empfindens angeregt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>INFORMATIK</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Anlage A, mit folgenden Abweichungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Semester (2 Wochenstunden):</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>und 8. Semester (je 2 Wochenstunden am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium für Berufstätige):</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">9.</symbol>Semester (3 Wochenstunden am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium für Berufstätige):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Wie Anlage A für den Freigegenstand der 6. bis 8. Klasse.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wie Anlage A für den Pflichtgegenstand bzw. den Freigegenstand; dem jeweils ersten Absatz ist folgender Absatz voranzustellen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Auf von den Studierenden mitgebrachte unterschiedliche Kenntnisse ist gegebenenfalls Rücksicht zu nehmen und durch entsprechende Arbeitsformen einzugehen.”</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium für Berufstätige ist besonders auf die Zusammenarbeit mit dem Pflichtgegenstand Ökonomie einzugehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>MUSIKERZIEHUNG</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musikerziehung soll den Studierenden Musik als einen wesentlichen Teil menschlicher Existenz bewußt machen, ihre Erlebniswelt erweitern, die Schönheit der Kunst erschließen und ihre Freude am Musizieren wecken.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Pflege musikalischer Aktivitäten soll nicht nur ein Zugang zur Kultur gezeigt, sondern auch ein Weg zur Selbstfindung eröffnet werden. Gemeinsames Musizieren bewirkt im gruppendynamischen Prozeß Freude, künstlerische Entfaltung, aber auch Toleranz und soziales Verhalten durch Rücksichtnahme und Anpassung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schulung des Hörvermögens soll die Studierenden befähigen, bewußt und konzentriert zuzuhören, die Wahrnehmungs- und Unterscheidungsfähigkeit beim Hören zu steigern und dadurch Musik genauer zu erfassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sowohl durch gemeinsames Musizieren als auch durch bewußtes Hören von Musik wird musikalische Bildung erworben und erweitert; auf diese Weise soll eine persönliche und kritische Einstellung gegenüber dem Musikangebot gewonnen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Orientierung in europäischen und außereuropäischen Musikkulturen soll das Verständnis für Musik erweitern und das Kulturverhalten mitbestimmen. Im Zusammenhang damit sind die Bedeutung der Musik und die Stellung des Musikers innerhalb der gesamten Breite der Kultur sowie ihre gesellschaftliche Funktion in Vergangenheit und Gegenwart zu berücksichtigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Anteil Österreichs an der europäischen Kultur soll in seiner Eigenständigkeit bewußtgemacht werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Musizieren und Gestalten</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vokales und instrumentales Musizieren als elementare menschliche Äußerungen betrachten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Spielen und Sichbewegen als menschliche Grundbedürfnisse erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fähigkeit zu kommunikativem Verhalten weiterentwickeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch Selbsttätigkeit konsumativen Hörgewohnheiten entgegenwirken</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Improvisation und Experiment als wesentliche Bestandteile künstlerischen Schaffens akzeptieren.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Musikkunde</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kenntnisse aus folgenden Stoffbereichen sollen zu einem tieferen Verständnis von Musik führen:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>musikalische Grundbegriffe</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Musikinstrumente und akustische Grundlagen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Zusammensetzung vokaler und instrumentaler, beziehungsweise vokal-instrumentaler Musikgruppen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>musikgeschichtliche Orientierung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen motivisch-thematischer Arbeit in kleineren Einheiten und in größeren Zusammenhängen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Werkbetrachtung und Werkinterpretation</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabe dieses Lernzieles ist es, Einblicke in die Struktur der Musik zu vermitteln, durch bewußtes Hören und Kontakt mit dem Notenbild Zusammenhänge zu erkennen und Verständnis für musikalische Gestaltungsformen zu gewinnen. Darüber hinaus soll die Bereitschaft geweckt werden, Musik auch als ästhetisches Erlebnis aufzunehmen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Musik und Gesellschaft</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aufzeigen der Vielzahl der Funktionen von Musik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Auswirkungen von öffentlichen Meinungen, Trends und Ideologien, individuelle Hörerwartungen sowie die Einflußnahme öffentlicher und privater Institutionen im Musikleben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Wechselwirkung zwischen Musikproduktion, Musikreproduktion und Hörverhalten sowie die Gefahren unbewußten Konsumierens von Musik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht in die Rolle des Interpreten in verschiedenen Musikbereichen und Epochen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff (Lerninhalte):</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Semester (3 Wochenstunden am Gymnasium und am Realgymnasium mit</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">sprachlichem Schwerpunkt; 2 Wochenstunden am Realgymnasium mit Schwerpunkt Darstellende Geometrie und Mathematik sowie am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium für Berufstätige):</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Musizieren und Gestalten:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Stimm- und Sprechpflege durch Bewußtmachen der stimmlichen Möglichkeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Klangexperimente sowie Improvisation und Gestaltung außermusikalischer Themen unter Nutzung vokaler und instrumentaler Möglichkeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Musikkunde</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Elementare Musiklehre.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Akustische Grundbegriffe (Ton - Klang - Geräusch) Schallerscheinungen, Schalleigenschaften (Höhe, Stärke, Dauer, Klangfarbe).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hörvorgang, Schädigung durch Schall.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Menschliche Stimme (Stimmlagen, Stimmgattungen).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musikensembles aus verschiedenen Epochen und Musizierbereichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgewählte Formen und Gattungen der Musik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übersicht über die Epochen der abendländischen Musik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Werkbetrachtung und Werkinterpretation</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auswahl von bedeutenden Werken der Musikliteratur aus Vergangenheit und Gegenwart.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mitverfolgen von Musik in Kontakt mit dem Notenbild.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Deutungsmöglichkeiten von Musik (Wort-Ton-Beziehung, Tonmalerei usw.).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Musik und Gesellschaft</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Stellung des Musikers in verschiedenen Gesellschaftsordnungen; Rückwirkungen auf sein Schaffen und Tendenzen der Musik in ihrer Zeit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vermarktung von Musik in Vergangenheit und Gegenwart (Original und Bearbeitung, Signations, „Musikzwang” in der Öffentlichkeit und im privaten Bereich).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einbeziehung der Programmgestaltung von Bühne, TV und Hörfunk.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwicklung und soziologischer Hintergrund der Unterhaltungsmusik, Jazz-, Rock- und Popmusik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Querverbindungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Religion:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Singen und Musizieren</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Funktion der Musik im religiösen Bereich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Deutsch und Fremdsprachen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprechpflege</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musikalische Gestaltung literarischer Themen Wort-Ton-Beziehung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Geschichte und Sozialkunde:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musik und Gesellschaft</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Geographie und Wirtschaftskunde:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musik als Wirtschaftsfaktor</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Biologie und Umweltkunde:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Funktion des Stimmapparates</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Funktion des Gehörorgans</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schädigung durch Schall</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Physik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schwingungslehre</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Informatik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Computererzeugte und computergesteuerte Musik</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildnerische Erziehung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musik und Graphik</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Rolle der Musik im Film</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Psychologie und Philosophie:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Berührungspunkte geistesgeschichtlicher Zusammenhänge.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Behandlung aller vier Lernziele ist verbindlich. Dabei können entsprechend den Interessen und Fähigkeiten des Lehrers, aber unter Berücksichtigung der Fähigkeiten und Interessen der Studierenden sowie der strukturellen und örtlichen Gegebenheiten, Erweiterungen, allenfalls auch Einschränkungen der Lerninhalte vorgenommen werden. Dabei soll auf die Zusammenarbeit mit den Studierenden Bedacht genommen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fächerübergreifende Zusammenhänge sollen sichtbar gemacht werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Auseinandersetzung mit dem aktuellen Medienangebot soll die Bedeutung von Kommunikation und Kooperation - insbesondere im Bereich der Kunst - im Zusammenhang mit einer demokratischen Gesellschaftsordnung erhellt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>BILDNERISCHE ERZIEHUNG</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Auseinandersetzung mit Werken der bildenden Kunst sollen den Studierenden Grundlagen zum Erfassen von Kunstwerken vermittelt werden. Es sollen Einsichten in Vorgänge bildnerischer Verwirklichung gewonnen, Ordnungen und Werte der bildenden Kunst erfahren und der Sinn für Qualität geweckt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine lebendige Beziehung zur europäischen bildenden Kunst der Vergangenheit und Gegenwart ist anzubahnen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Semester (3 Wochenstunden am Gymnasium und am Realgymnasium mit</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">sprachlichem Schwerpunkt; 2 Wochenstunden am Realgymnasium mit Schwerpunkt Darstellende Geometrie und Mathematik sowie am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium für Berufstätige):</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Erste Einsichten in die Bild- und Formsprache.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Wichtigste Grundbegriffe.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zusammenhang von geistigem Gehalt, Idee, Form, Material und technischem Verfahren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für diese grundlegende Einführung sind Werke der bedeutendsten Epochen der europäischen Kunst, unter besonderer Berücksichtigung Österreichs, und aus allen Bereichen der bildenden Kunst (Architektur, Plastik, Malerei und Graphik) heranzuziehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allenfalls (bei 3 Wochenstunden): Einfachste Skizzen im Dienste der Kunstbetrachtung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei allen Interpretationen soll der Ganzheit und Einmaligkeit des Werkes Rechnung getragen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die ausgewählten Werke sollen für den jeweiligen Lehrstoff beispielhaft sein. Das an ihnen Erlernte soll auch auf weitere Werkrezeption übertragbar sein (Transfer).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die allgemeine Forderung nach anschaulicher Unterrichtsführung ist in Bildnerischer Erziehung von besonderer Bedeutung. Bei der Auswahl der Darbietungsmedien ist daher auf deren Lernzielangemessenheit und auf optische Qualität zu achten. Die Methode des Bildvergleiches (Objektvergleiches) wird in diesem Zusammenhang besonders empfohlen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Begegnung mit Originalwerken ist anzustreben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Theoretische Hilfslehren (Perspektive, Anatomie, Farben- und Proportionslehren und ähnliches) sind nur dann heranzuziehen, wenn sie dem Begreifen des Werkes dienen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Skizzierendes Darstellen soll (bei 3 Wochenstunden) im Dienste der Reflexion geübt werden. Es ist empfehlenswert, die Skizzen in Verbindung mit sonstigen Notizen der Studierenden durchführen zu lassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ÖKONOMIE</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>(am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium für Berufstätige)</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Semester (2 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Ziele des Unterrichts in Ökonomie sind es, den Haushalt als Sozial- und Wirtschaftsgebilde, als Institution, der die Sicherung und Bedarfsdeckung für die Gesamtheit menschlichen Lebensbedarfs obliegt, zu begreifen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziel:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Überblick über die Strukturierung des Privathaushaltes und dessen volkswirtschaftlichen und ökologischen Stellenwert sowie die Aspekte des privaten Konsums gewinnen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leistungen der Haushalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beschaffung der Güter zur Deckung der physischen, sozialen, kulturellen und ästhetischen Bedürfnisse.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Arten der Güter:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gebrauchsgüter (Einrichtungsgegenstände, Hausrat)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verbrauchsgüter (Lebensmittel, Reinigungs- und Pflegemittel)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Geldgüter:</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">zur Anschaffung von Sachgütern; gewinnbringende Anlegung überschüssiger Geldgüter. Disposition und Bereitstellung von Mitteln für die Bedarfsänderung (Sparen), Vermögensbildung</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sachgüter:</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Beschaffung durch Einkauf. Kriterien für den Einkauf: optimale Mengen (tatsächlicher Bedarf”), günstiger Zeitpunkt (Saison), günstiger Ort (Preisvergleiche)</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Dienstleistungen:</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Kindererziehung; Betreuung von Familienmitgliedern</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Arbeitsleistungen:</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Rationalisierung. Maximale Zeit- und Kraftersparnis unter optimalem Einsatz von Kapital und Energie</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Baubiologische Erkenntnisse. Verwendung verschiedener Materialien und Schutzmittel unter gesundheitlichen Aspekten sowie unter Berücksichtigung spezieller Bedürfnisse (Kinder, Behinderte und alte Menschen). Grundausstattung des Wohnbereichs. Materialienkunde, Möbel, Textilien, Geschirr und Hausrat. Erstellung eines Technisierungsplanes. Rentabilität, Gebrauchswert und Kostenkalkulation von Haushaltsgeräten. Energieversorgung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Abfallvermeidung, Mülltrennung, Sondermüllentsorgung, Wasserverbrauch. Strategien gegen Energieverschwendung, Abwasserbelastung, Lärmbelastung und -erzeugung.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziel:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Haushaltsführung und Arbeitsorganisation.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erstellung von Arbeitsanalysen und Erarbeitung von Organisationsplänen in Haushalten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Berücksichtigung von ergonomischen, hygienischen und gesundheitlichen Erkenntnissen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Unfallverhütung und Erste Hilfe im Haushalt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis der Schadwirkungen von Haushaltschemikalien, Umgebungseinflüsse (Umwelteinflüsse).</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziel:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vermittlung der Erkenntnis, daß eine richtige Ernährung die Grundlage für die Erhaltung der Gesundheit und der Leistungsfähigkeit ist und darüber hinaus eine wesentliche psychosoziale und kulturelle Komponente darstellt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufbau der Grundnahrungsstoffe. Nahrungsbestandteile: Eiweiß, essentielle und nicht essentielle Aminosäuren, tierische und pflanzliche Eiweißträger.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fette, essentielle und nicht essentielle Fettsäuren und deren Bedeutung für den Cholesterinhaushalt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Tierische und pflanzliche Fette, ihre Gewinnung und technische Verarbeitung. Lipidträger.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kohlenhydrate und ihre unterschiedliche Bedeutung in der Ernährung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kohlenhydratlieferanten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ballaststoffträger.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wasser: Anforderungen an die Qualität des Trinkwassers. Mineralstoffe, Säuren- und Basenhaushalte, Puffersysteme. Wichtige Mineralstoffträger.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vitamine, Vorkommen und Wirkungsweisen. Wuchsstoffe. Würzstoffe. Genußstoffe.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufstellung von Ernährungsplänen für verschiedene Altersstufen (Säuglings-, Kinder-, Altenkost). Ernährung von Schwangeren, Leistungssportlern, Schwerarbeitern. Schonkost.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schadwirkung von natürlichen Bestandteilen der Nahrung, von Rückständen und Zusatzstoffen. Schädigung durch unsachgemäße Zubereitungsmethoden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen von Grundlagen und Problematik der Gemeinschaftsverpflegung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Analyse der Gesichtspunkte, nach denen Gemeinschaftsverpflegung erstellt und zubereitet wird. Plan einer entsprechenden Zusatzernährung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Semester (2 Wochenstunden):</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">9.</symbol>Semester (2 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leistungen und Probleme der Gesamtwirtschaft</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedeutung des privaten und öffentlichen Konsums als wichtiger Wirtschaftsfaktor beweisen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedeutung des österreichischen Binnenmarktes, Konsum und Konjukturentwicklung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Industrielle Organisations- und Produktionsformen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Betrieb als Stätte der Leistungserstellung erfassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Standortentscheidungen untersuchen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Innerbetriebliche Organisationsformen kennenlernen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Konzentrationsprozesse in verschiedenen Wirtschaftssystemen verfolgen lernen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unternehmerische Grundentscheidungen und ihre Faktoren: Forschung und Entwicklung, Produkt, Produktionsprozeß, Absatzmarkt, Finanzierung und Investition, Marketing, Unternehmensführung, Materialwirtschaft, Bilanz, der Betriebsstandort als Objekt wirtschaftlicher und politischer Überlegungen, die räumlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen von Standortentscheidungen, Ursachen, Formen und Auswirkungen von Konzentrationsprozessen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aspekte der Wirtschafts- und Sozialpolitik</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Mechanismen des Geld- und Kapitalmarktes und des Zahlungsverkehrs kennen und ihre Bedeutung für den wirtschaftlichen Alltag einschätzen lernen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die wesentlichen Formen der Steuern und Abgaben erfassen und die Folgewirkungen steuerpolitischer Maßnahmen beurteilen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das soziale Netz als Instrument des Wohlfahrtsstaates zur Schaffung sozialer Gerechtigkeit kennen und sozialpolitische Maßnahmen als Teil der Gesellschaftspolitik verstehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Konsumentenschutzmaßnahmen kennen sowie Verbraucherinteressen privat und öffentlich vertreten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Geldschöpfung, Geldarten, Formen des Zahlungsverkehrs anhand praktischer Beispiele, Funktionen und Arten der Kreditinstitute, Kapitalmarkt, Wertpapiere an Börsen, Versicherungswirtschaft, Arten der Steuern, praktische Hinweise zur Lohn- und Einkommensteuerpflicht, wirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte der Steuerpolitik, Grundriß der Sozialversicherung und anderer sozialer Einrichtungen, Konsumentenschutz und Produkthaftung an Fallbeispielen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ökologie- und Umweltprobleme</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Interessen als Ursachen ökologischer Probleme erkennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fähigkeiten zur verantwortungsvollen Mitgestaltung des Lebensraumes erwerben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Maßnahmen zur Pflege von Siedlungs- und Landschaftsbild beurteilen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zusammenhänge zwischen Konsumverhalten und Umweltbeeinträchtigungen an Beispielen erkennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Nutzungskonflikte anhand konkreter Beispiele, Instrumente der Umweltpolitik, Möglichkeiten der persönlichen Mitwirkung bei umweltpolitischen Maßnahmen, Landschaftsschutz, Dorferneuerung, Stadtsanierung. Massenkonsum, Versorgung, Entsorgung, Freizeitverhalten und Raumbedarf.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fragen der Weltwirtschaft und sozioökonomische Gliederung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Prägende Kulturfaktoren erkennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Gliederung der Erde nach sozioökonomischen und kulturellen Gesichtspunkten begründen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die großen Sprachgruppen, die Verbreitung der Weltreligionen, traditionsbestimmte Lebensformen, Gliederung der Erde nach sozioökonomischen Kriterien, Gliederung der Erde unter Einbeziehung kultureller Merkmale.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan sieht für jedes Semester zwei Jahresthemen vor. Diese sind in mehrere Einzelthemen gegliedert. Die Reihenfolge der Einzelthemen kann vom Lehrer in seiner pädagogischen Verantwortung abgeändert und gewichtet werden. Jedem Einzelthema sind Lernziele und Lerninhalte zugeordnet.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lernziele umschreiben jene Kenntnisse, Einsichten und Fertigkeiten, die unbedingt zu erreichen sind und die das Basiswissen und die Grundqualifikationen darstellen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lerninhalte dienen dem Erreichen der Ziele. Die Auswahl, Reihung, Ergänzung oder ein eventuelles Ersetzen durch neue Inhalte ist vom Lehrer selbst vorzunehmen. Dabei sind folgende Kriterien zu beachten:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Klassensituation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die alters-, familien- und berufsspezifischen Gegebenheiten der Studierenden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>der aktuelle Bezug</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die exemplarische Bedeutung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die erwachsenengemäße Transfermöglichkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die fächerübergreifenden Aspekte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Unterrichtsprinzipien des Zweiten Bildungsweges.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das intensive Befassen mit den Inhalten der einzelnen Themen und die Sicherung eines echten Lernprozesses ist dem oberflächlichen Erwerb von Wissensstoff vorzuziehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Konkretisierung des Lernprozesses geht es darum, mit welchen Unterrichtsverfahren und Medien geographisch-wirtschaftskundliche Sachverhalte, Zusammenhänge und Einsichten dem berufstätigen Studierenden aufgeschlossen werden können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dabei soll das Wissen, das sich aus der Berufserfahrung der Studierenden ergibt, mitverwendet werden. Besonderer Wert ist auf Anregung ständiger Mitarbeit der Studierenden und auf erhöhte Anschaulichkeit des Unterrichts zu legen. Der berufstätige Studierende hat nur wenig Zeit für häusliche Vorbereitungen und Übungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Realbegegnung (Lehrausgang, Exkursion) mit dem Raum (Landschaft) und dem Betrieb (Wirtschaft), die fast ausschließlich nur an Wochenenden und Feiertagen möglich ist, soll motivierend wirken.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Methoden und Auswahl geeigneter Arbeitsbehelfe sind unter Berücksichtigung alters- und bildungsspezifischer Unterschiede der Studierenden zu entwickeln. Modell- und Theoriebildung sind als Hilfe bei der Bewältigung der Informationsfülle zu erkennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der computergestützte Unterricht (Lernprogramme) soll weitere Möglichkeiten der Wissensvermittlung aufzeigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Querverbindungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Querverbindungen lassen sich nicht nur zu den in denselben Semestern unterrichteten Gegenständen herstellen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>FREIGEGENSTÄNDE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">LEBENDE FREMDSPRACHE</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>bis 6. Semester (je 3 Wochenstunden):</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Semester (4 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im übrigen wie Anlage A, unter sinngemäßer Aufteilung des Lehrstoffs.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">LATEIN</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>bis 6. Semester (je 3 Wochenstunden):</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Semester (4 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im übrigen wie Anlage A, unter sinngemäßer Aufteilung des Lehrstoffs.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">GRIECHISCH</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">(am Gymnasium für Berufstätige)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>bis 7. Semester (je 3 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im übrigen wie Anlage A, unter sinngemäßer Aufteilung des Lehrstoffs.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">BIOLOGIE UND UMWELTKUNDE, PHYSIK, CHEMIE</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>bis 6. Semester (in drei Semestern je 2 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im übrigen wie Anlage A, unter sinngemäßer Aufteilung des Lehrstoffs.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">ÖKONOMIE</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">(am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium für Berufstätige)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>bis 9. Semester (je 2 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff, Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Freigegenstand dient der Erweiterung und Vertiefung des im Pflichtgegenstand Ökonomie vermittelten Wissens und Könnens.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">DARSTELLENDE GEOMETRIE</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Semester (2 Wochenstunden):</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Semester (4 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im übrigen wie für den Pflichtgegenstand, unter sinngemäßer Auswahl des Lehrstoffes.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">INFORMATIK</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>bis 9. Semester (je 2 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im übrigen wie Anlage A, unter sinngemäßer Auswahl und unter Berücksichtigung der von den Studierenden mitgebrachten Kenntnisse.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">INSTRUMENTALUNTERRICHT</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>bis 8. Semester (je 1 Wochenstunde):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im übrigen wie Anlage A, unter sinngemäßer Aufteilung des Lehrstoffs.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">KURZSCHRIFT</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>bis 8. Semester (in einem Semester 2 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Im übrigen wie Anlage A, unter sinngemäßer Anwendung.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">MASCHINSCHREIBEN</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>bis 8. Semester (in einem Semester 2 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Im übrigen wie Anlage A, unter sinngemäßer Anwendung.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">AKTUELLE FACHGEBIETE</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>bis 8. Semester (in drei Semestern je 2 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">Im übrigen wie Anlage A.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Stundentafel (Semester und Wochenstunden). Im übrigen wie Anlage A, unter sinngemäßer Anwendung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>FÖRDERUNTERRICHT</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Stundentafel. Im übrigen wie Anlage A, unter sinngemäßer Anwendung.</absatz></abschnitt></nutzdaten><layoutdaten paperf="7" paperh="841.95" paperw="595.35" margl="85.05" margr="85.05" margt="85.05" margb="85.05" headerd="28.35" footerd="65.2" gutter="0" gutterpos="0" deftab="35.4" /></risdok>