Kurztitel

Suchtgifte - Unterdrückung des unerlaubten Handels - Protokoll

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 135 aus 1959,

Paragraph/Artikel/Anlage

Artikel eins

Inkrafttretensdatum

06.06.1959

Text

Nach Mitteilung des Generalsekretärs der Vereinten Nationen haben angenommen:

  1. Ziffer eins
    das Internationale Opiumabkommen vom 23. Jänner 1912 (Haager Opiumabkommen), Bundesgesetzblatt Nr. 361 aus 1921,, in der Fassung des Protokolls vom 11. Dezember 1946, BGBl. Nr. 179/1950:
Ghana, Indonesien und Malaya;
  1. Ziffer 2
    die Internationale Opiumkonvention vom 19. Feber 1925 (Genfer Opiumkonvention), Bundesgesetzblatt Nr. 244 aus 1928,, in der Fassung des Protokolls vom 11. Dezember 1946:
Afghanistan, Äthiopien, Ceylon, Ghana, Indonesien, Israel, Jordanien, Kambodscha, Laos, Malaya, Marokko und Vietnam;
  1. Ziffer 3
    das Abkommen zur Beschränkung der Herstellung und zur Regelung der Verteilung der Betäubungsmittel vom 13. Juli 1931, Bundesgesetzblatt Nr. 198 aus 1934, römisch zwei, in der Fassung des Protokolls vom 11. Dezember 1946:
Äthiopien, Ceylon, Ghana, Indonesien, Israel, Jordanien, Jugoslawien, Kambodscha, Laos, Malaya, Marokko und Vietnam;
  1. Ziffer 4
    das Übereinkommen zur Unterdrückung des unerlaubten Handels mit Suchtgiften vom 26. Juni 1936, Bundesgesetzblatt Nr. 178 aus 1950,, in der Fassung des Protokolls vom 11. Dezember 1946:
Ceylon, Dominikanische Republik, Indonesien, Jordanien, die Niederlande, einschließlich Surinam und Niederländisch Neu-Guinea (mit Vorbehalt).
Der seitens der Niederlande gemachte Vorbehalt hat folgenden Wortlaut:
„Die Niederlande nehmen dieses Übereinkommen unter dem Vorbehalt an, daß sie, entsprechend den Grundprinzipien des Strafrechtes in den Niederlanden, nur dann in der Lage sind, den Artikel 2, Litera c, des Übereinkommens zur befolgen, wenn der Beginn der Ausführung der Tat bereits vorliegt.“