<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><risdok xmlns="http://www.bka.gv.at">
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<abschnitt nr="1" typ="ns" paperf="h" endnhier="true"><kzinhalt typ="p"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212,65" leader="o" /><tab align="r" position="425,25" leader="o" />Bundesrecht</absatz></kzinhalt><kzinhalt typ="f"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212,65" leader="o" /><tab align="r" position="425,25" leader="o" />Bundesrecht</absatz></kzinhalt><fzinhalt typ="p"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212,65" leader="o" /><tab align="r" position="425,25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5C%2A+MERGEFORMAT+">86</feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5C%2A+MERGEFORMAT+">86</feld></absatz></fzinhalt><fzinhalt typ="f"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212,65" leader="o" /><tab align="r" position="425,25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5C%2A+MERGEFORMAT+">1</feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5C%2A+MERGEFORMAT+">1</feld></absatz></fzinhalt><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kurztitel</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kurztitel" halign="j">Lehrpläne - Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kundmachungsorgan</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kundmachungsorgan" halign="j">BGBl. Nr. 514/1992 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 327/2004</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">§/Artikel/Anlage</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="artikel_anlage" halign="j">Anl. 1</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Inkrafttretensdatum</ueberschrift><absatz typ="erltext" halign="j">01.09.2004</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Außerkrafttretensdatum</ueberschrift><absatz typ="erltext" halign="j">31.08.2006</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Beachte</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="beachte" halign="j">Tritt (mit Ausnahme der Lehrpläne für den Religionsunterricht) </absatz><absatz typ="erltext" ct="beachte" halign="j">hinsichtlich der 1. Klasse mit 1.9.2004 und hinsichtlich der </absatz><absatz typ="erltext" ct="beachte" halign="j">weiteren Klassen klassenweise aufsteigend in Kraft (vgl. Art. I § 3 </absatz><absatz typ="erltext" ct="beachte" halign="j">Abs. 6).</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Text</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">                                                              Anlage</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>LEHRPLAN DER BILDUNGSANSTALT FÜR KINDERGARTENPÄDAGOGIK</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>I. ART UND GLIEDERUNG DES LEHRPLANS</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Lehrplan der Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik ist ein Lehrplan mit Rahmencharakter, der unterrichtliche Ziele und Inhalte und Verfahren für die Planung und Realisierung von Lernprozessen angibt und die eigenständige und verantwortliche Unterrichtsarbeit der Lehrerinnen und Lehrer gemäß den Bestimmungen des § 17 Abs. 1 des Schulunterrichtsgesetzes ermöglicht, aber sogleich in ihrem Ausmaß begrenzt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Lehrplan umfasst</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das allgemeine Bildungsziel,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die allgemeinen didaktischen Grundsätze,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die schulautonomen Lehrplanbestimmungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Stundentafel und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Bildungs- und Lehraufgaben, die didaktischen Grundsätze sowie den Lehrstoff der einzelnen Unterrichtsgegenstände.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik haben gemäß § 94 unter Bedachtnahme auf § 2 des Schulorganisationsgesetzes die Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern eine fundierte Allgemeinbildung und jene Haltungen und Fähigkeiten zu vermitteln, die für eine professionelle pädagogische Arbeit im Berufsfeld Kindergarten und Hort bei Absolvierung der zusätzlichen Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher an Horten (Hortpädagogik) erforderlich sind und sie zugleich zur Universitätsreife zu führen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Absolventinnen und Absolventen sollen folgende Persönlichkeitsmerkmale entwickeln sowie über die angeführten allgemeinen und speziellen berufsrelevanten Kompetenzen verfügen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Persönlichkeitsmerkmale:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wertbewusstsein (Bewusstsein über ethische, religiöse und soziale Werte als Basis eines allgemeinen Wertesystems),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sensibilität und Offenheit für philosophisch-existentielle und religiöse Fragestellungen speziell auch des Kindes,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verantwortungsbewusstsein, Bereitschaft zu Eigenverantwortung und Kritikfähigkeit,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sensibilität für kultur- und geschlechtsspezifische Aspekte von Erziehung und Sozialisation,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bereitschaft zu Innovationen, Flexibilität und Mobilität,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bereitschaft zu selbstständigem Wissenserwerb sowie zu Fort- und Weiterbildung und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fähigkeit und Bereitschaft zum Reflektieren des eigenen Handelns und seiner Bedingungen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allgemeine berufsrelevante Kompetenzen:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Philosophisch-ethisch-religiöse Grundkompetenz,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sprachkompetenz,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>soziale Kompetenz, insbesondere auch Empathie, Fähigkeit zum Umgang mit der eigenen und mit fremder Emotionalität sowie Konfliktfähigkeit,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kommunikative Kompetenzen (Präsentation, Teamfähigkeit, Fähigkeit zur Zusammenarbeit mit Einrichtungen der institutionellen Pädagogik, Öffentlichkeitsarbeit),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Leitungskompetenzen (Gesprächsführung, Moderation von Gruppen, Projektmanagement) und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kreative Kompetenz.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Spezielle Kompetenzen für die beruflichen Erfordernisse:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis wichtiger pädagogischer, psychologischer und soziologischer Erklärungsangebote insbesondere für die (früh)kindliche Entwicklung und ihre Rahmenbedingungen sowie Fähigkeit, sie in der Bildungsarbeit situationsgerecht umzusetzen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kompetenz, die spezifisch kindlichen philosophisch-ethisch-religiösen Vorstellungen als eigenständige Größe menschlicher Entwicklung auf der Suche nach Sinn zu stärken,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>umfassendes Wissen zum Thema „(sexuelle) Gewalt gegen Kinder“,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fähigkeit zur Planung, Durchführung und Evaluation von personen-, altersgruppen- und aufgabenbezogener Bildungsarbeit (beispielsweise von Maßnahmen zu interkulturellem Lernen; zu geschlechtssensibler Pädagogik; zur speziellen Förderung von Kindern mit besonderem Förderbedarf und deren Integration; des Gesundheitsmanagements im Sinne der Vorsorge und Erziehung zu einer gesunden Lebensführung),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fähigkeit und Bereitschaft zur situationsgerechten Beratung von Eltern und Erziehungsberechtigten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>besondere Kenntnisse berufsrechtlicher Grundlagen vor allem in den Bereichen Sicherheit, Haftung, Hygiene, Ausstattung, Erste Hilfe und Verkehrserziehung sowie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kompetenzen der Betriebsorganisation und des Managements institutioneller Kinderbetreuungseinrichtungen unter Berücksichtigung von ökologischen und ökonomischen Zusammenhängen unter Einbeziehung moderner technischer Hilfsmittel sowie von Qualitätsmanagement (Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung).</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">III. ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Auswahl des Lehrstoffes und der Unterrichtsmethoden gehört zu den verantwortungsvollen Aufgaben der Lehrerinnen und Lehrer.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Es ist von den Lehrerinnen und Lehrern ein ausgewogenes Verhältnis von deklarativem, prozeduralem und kontextuellem Wissen anzustreben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Um das allgemeine Bildungsziel zu erreichen, sind für die Unterrichtsarbeit folgende allgemeine didaktische Grundsätze zu berücksichtigen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Unterrichtsplanung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die kontinuierliche Zusammenarbeit aller Lehrerinnen und Lehrer zum Zwecke des zeitgerechten Bereitstellens von Vorkenntnissen, der Nutzung von Synergien, des fächerübergreifenden Unterrichtes im Sinne ganzheitlicher Bildung ist erforderlich.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Diese notwendige Zusammenarbeit wird durch pädagogische Konferenzen, Beratungen, Teambildungen innerhalb des Lehrkörpers und andere Kommunikationsformen ermöglicht.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Entsprechende schriftliche Aufzeichnungen wie zB Lehrstoffverteilungspläne und (in Teams zu erarbeitende) Unterrichtsvorbereitungen sind zu führen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Entsprechend den Erfordernissen sind inhaltlich und methodisch zu beachten:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aktualitätsbezug,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Berücksichtigung der Lebens- und Erfahrungswelten der Schülerinnen und Schüler,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Chancengleichheit der Geschlechter,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>regionale Besonderheiten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>öffentliche Anlässe,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>fächerübergreifende Aspekte,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vielfalt von Lehr- und Lernformen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>verschiedene Sozialformen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>neue Informations- und Kommunikationstechnologien (Medieneinsatz) sowie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im Sinne einer ganzheitlichen Bildung die Unterrichtsprinzipien Gesundheitserziehung, Erziehung zum interkulturellen Denken und Handeln, Erziehung zum europäischen Denken und Handeln, Lese- und Sprecherziehung, Medienerziehung, Musische Erziehung, Politische Bildung (einschließlich staatsbürgerliche Erziehung und Friedenserziehung), Erziehung zur Gleichstellung von Frauen und Männern, Sexualerziehung (einschließlich Erziehung zum partnerschaftlichen Verhalten zwischen den Geschlechtern), Umwelterziehung, Verkehrserziehung, Vorbereitung auf die Arbeits- und Berufswelt, Vorbereitung auf die Anwendung neuer Techniken, insbesondere der Informations- und Kommunikationstechniken, Wirtschaftserziehung (einschließlich Sparerziehung und Konsumentenerziehung) sowie umfassende Landesverteidigung.</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Im Rahmen der inneren Differenzierung sind besondere Begabungen, Interessen, Defizite, aktuelle Lernvoraussetzungen sowie die Belastbarkeit der Schülerinnen und Schüler zu beachten.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Bei der Unterrichtsplanung sind je nach Aufgabenstellung neben den traditionellen Unterrichtsformen auch besondere Organisationsformen wie zB seminaristisches und projektorientiertes Arbeiten vorzusehen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">In jenen Unterrichtsgegenständen, für die Schularbeiten im Abschnitt VII (Bildungs- und Lehraufgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände, didaktische Grundsätze, Lehrstoff) mit einem vorgegebenen Rahmen vorgesehen sind, hat die jeweilige Lehrerin oder der jeweilige Lehrer den Zeitpunkt, die Anzahl und Dauer der Schularbeiten festzulegen – vorbehaltlich einer Regelung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen gemäß den Bestimmungen des IV. Abschnittes.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Durchführung des Unterrichts:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Eine ausgewogene Balance zwischen Theorie und Praxis ist unerlässlich. Zu ihrer Gewährleistung können fallweise außerschulische Kontakte hergestellt, außerschulische Lernorte gewählt und Expertinnen und Experten einbezogen werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Auf den korrekten Gebrauch der Standardsprache ist in der Unterrichtsarbeit besonders zu achten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Orientiert am neuesten Stand der Wissenschaft ist exemplarischem und projektorientiertem Lehren und Lernen ein großer Stellenwert einzuräumen. Hiebei ist allerdings darauf zu achten, dass den Schülerinnen und Schülern auch das nötige Ausmaß an Systematik und Überblickswissen vermittelt wird, das ihnen eine sinnvolle Einordnung des erworbenen Wissens ermöglicht.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Besondere Aspekte des Unterrichts:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Auf ausreichenden Umgang mit Fachliteratur ist Wert zu legen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Systemisches Denken ist zu fördern.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Hinführung zu wissenschaftlichem Arbeiten ist vorzusehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fehler und Misserfolge sind mögliche Bestandteile von Erkenntnis- und Lernprozessen und gegebenenfalls in die Unterrichtsarbeit einzubinden.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sicherung des Unterrichtsertrages:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Als geeignete Formen sind anzuwenden:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kontinuierliches, abwechslungsreiches, sinnvolles Zusammenfassen, Üben und Wiederholen des Wesentlichen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Anknüpfen an Gelerntes (bei Beachtung der Heterogenität der Voraussetzungen),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Herstellen von Querverbindungen innerhalb des Unterrichtsgegenstandes und zwischen den Unterrichtsgegenständen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Anwendung des Gelernten in zunehmend variierenden Aufgabenstellungen und in verschiedenen Zusammenhängen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mündliche, schriftliche und praktische nachbereitende Hausübungen.</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Der Zusammenhang von Lehrplan, Lernzielen und verschiedenen Formen der Leistungsfeststellung ist in der jeweils gegebenen Situation transparent zu machen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Förderunterricht:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Ein Förderunterricht kann in den in der Stundetafel vorgesehenen Pflichtgegenständen und im Rahmen der der Schule zur Verfügung stehenden Lehrerwochenstunden angeboten werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Hinsichtlich der Organisation und des Ausmaßes des Förderunterrichtes wird auf die achte Fußnote zur Stundentafel (Abschnitt V) und hinsichtlich der Bildungs- und Lehraufgabe, der didaktischen Grundsätze und des Lehrstoffes wird auf die Bestimmungen im Abschnitt VII, Unterabschnitt F verwiesen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Evaluation des Unterrichts:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Vor- und Nachbereitung der Unterrichtsarbeit gemäß § 17 des Schulunterrichtsgesetzes hat die Qualitätsentwicklung zu berücksichtigen. Wichtiger Bestandteil der Qualitätsentwicklung ist Selbstevaluation. Auf individueller Ebene haben die Lehrerinnen und Lehrer durch Feedback seitens der Schülerinnen und Schüler, der Erziehungsberechtigten sowie anderer Lehrerinnen und Lehrer ihre Unterrichtsarbeit zu evaluieren. Im Sinne umfassender Qualitätssicherung kann auch eine Fremdevaluation erfolgen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>IV. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allgemeine Bestimmungen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Schulautonome Lehrplanbestimmungen (§ 6 Abs. 1 des Schulorganisationsgesetzes) eröffnen in dem vorgegebenen Rahmen Freiräume im Bereich der Stundentafel, der durch den Lehrplan geregelten Inhalte des Unterrichts (Lehrpläne der einzelnen Unterrichtsgegenstände), der Lern- und Arbeitsformen sowie der Lernorganisation.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Für eine sinnvolle Nutzung dieser Freiräume ist die Orientierung an der jeweiligen Bedarfs- und Problemsituation in der Schule oder in der Klasse an einem bestimmten Schulstandort sowie an den daraus resultierenden Wunsch- bzw. Zielvorstellungen von wesentlicher Bedeutung. Die Nutzung der schulautonomen Freiräume bedarf eines an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler, der Schulpartner insgesamt sowie des schulischen Umfeldes orientierten Konzeptes.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Das allgemeine Bildungsziel des Lehrplanes und die Erhaltung der Übertrittsmöglichkeiten sind zu beachten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die schulautonomen Lehrplanbestimmungen haben den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerwochenstunden und die Möglichkeiten der räumlichen und ausstattungsmäßigen Gegebenheiten der Schule zu beachten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Besondere Bestimmungen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Abweichungen von der Stundentafel können unter Beachtung der folgenden Bestimmungen vorgenommen werden:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Der Pflichtgegenstand „Religion“ ist von der schulautonomen Gestaltung ausgenommen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Das Wochenstundenausmaß der einzelnen lehrplanmäßig festgelegten Pflichtgegenstände kann im Verlauf eines Ausbildungsganges im Gesamtausmaß von höchstens 10 Wochenstunden um höchstens je eine Wochenstunde reduziert werden, um – auch für eine Schwerpunktsetzung – im Ausmaß der Reduktionen zusätzliche Pflichtgegenstände bzw. verbindliche Übungen einzuführen und/oder das Stundenausmaß von vorgesehenen Pflichtgegenständen und/oder der verbindlichen Übung zu erhöhen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Werden Wochenstunden in einzelnen Pflichtgegenständen und/oder der verbindlichen Übung in eine andere Klasse verschoben, sind allenfalls die didaktischen Grundsätze und ist jedenfalls die jeweilige Aufteilung der Lehrstoffumschreibung zu adaptieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Summe der Wochenstunden der Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen pro Klasse darf 39 Wochenstunden und bei zusätzlicher Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher an Horten (Zusatzausbildung Hortpädagogik) 40 Wochenstunden nicht überschreiten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Gesamtwochenstundenzahl aller Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen von 168 und bei zusätzlicher Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher an Horten (Zusatzausbildung Hortpädagogik) von 181 Wochenstunden darf nicht über- oder unterschritten werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Eine schulautonome Schwerpunktsetzung darf im Verlauf der gesamten Ausbildung nicht weniger als sechs Wochenstunden betragen. Bestehen an einer Schule parallel geführte Klassen, so können jeweils gesonderte schulautonome Schwerpunktsetzungen festgelegt werden, wobei auf die (voraussichtliche) Anzahl der Schülerinnen und Schüler sowie der Klassen insbesondere in den höheren Schulstufen Bedacht zu nehmen ist. Für schulautonome Schwerpunktsetzungen ist eine nähere Bezeichnung sowie die Bildungs- und Lehraufgabe festzulegen.</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Soweit im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen zusätzliche Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen eingeführt werden, haben die schulautonomen Lehrplanbestimmungen auch die Bildungs- und Lehraufgabe, die didaktischen Grundsätze und die Lehrstoffumschreibung zu enthalten.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Wird das Wochenstundenausmaß von Pflichtgegenständen und der verbindlichen Übung abgeändert, sind adaptierte Bildungs- und Lehraufgaben, didaktische Grundsätze sowie Lehrstoffumschreibungen schulautonom festzulegen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die schulautonome Stundentafel ist für einen gesamten Ausbildungsgang (1. bis 5. Klasse) festzulegen und über den gesamten Ausbildungsgang beizubehalten.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen können im Pflichtgegenstand „Instrumentalunterricht“ zusätzlich zu den von der Schulleiterin/vom Schulleiter festgelegten Instrumenten als Alternative für die Schülerinnen und Schüler weitere im Lehrplan vorgesehene Instrumente festgelegt werden; die entsprechende Bildungs- und Lehraufgabe, die didaktischen Grundsätze sowie die Lehrstoffumschreibung sind im Abschnitt VII geregelt.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Im Rahmen des Pflichtgegenstandes „Lebende Fremdsprache/Volksgruppensprache“ kann schulautonom jede lebende Fremdsprache bzw. jede Volksgruppensprache angeboten werden. Die Bestimmungen betreffend die Bildungs- und Lehraufgabe, die didaktischen Grundsätze sowie die Lehrstoffumschreibung des Pflichtgegenstandes „Lebende Fremdsprache/Volksgruppensprache“ können im Hinblick auf sprachspezifische Besonderheiten adaptiert werden. Bei Festlegung einer Volksgruppensprache sind die Bestimmungen betreffend die Bildungs- und Lehraufgabe, die didaktischen Grundsätze sowie die Lehrstoffumschreibung des Pflichtgegenstandes „Lebende Fremdsprache/Volksgruppensprache“ im Hinblick auf volksgruppenrelevante Erfordernisse zu adaptieren. Für den Fall, dass schulautonom keine lebende Fremdsprache oder Volksgruppensprache festgelegt wird, ist als</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Pflichtgegenstand „Lebende Fremdsprache (Englisch)“ vorgesehen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Wenn zusätzlich eine weitere lebende Fremdsprache oder eine weitere Volksgruppensprache auf einem niedrigeren Niveau angeboten wird, ist dies in der Bezeichnung eines solchen Pflichtgegenstandes anzuführen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Freigegenstände und unverbindliche Übungen können anstelle und/oder zusätzlich zu den im Lehrplan vorgesehenen Freigegenständen und der unverbindlichen Übung angeboten werden. Diese sind hinsichtlich ihrer Bezeichnung, ihres Inhaltes (Bildungs- und Lehraufgabe, didaktische Grundsätze, Lehrstoff) und Stundenausmaßes durch schulautonome Lehrplanbestimmungen festzulegen. Beim Angebot einer lebenden Fremdsprache bzw. einer Volksgruppensprache finden die Bestimmungen des Pflichtgegenstandes „Lebende Fremdsprache/Volksgruppensprache“ Anwendung; für den Fall, dass als Freigegenstand oder unverbindliche Übung eine lebende Fremdsprache oder eine Volksgruppensprache auf einem niedrigeren Niveau angeboten wird, ist dies nach entsprechender Änderung der Bildungs- und Lehraufgabe, der didaktischen Grundsätze und der Lehrstoffumschreibung in der Bezeichnung des Unterrichtsgegenstandes anzuführen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Wird das Wochenstundenausmaß von im Lehrplan vorgesehenen Freigegenständen und der unverbindlichen Übung abgeändert, sind adaptierte Bildungs- und Lehraufgaben, didaktische Grundsätze sowie Lehrstoffumschreibungen schulautonom festzulegen</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Ferner kann der Unterricht teilweise in geblockter Form angeboten werden, sofern es pädagogisch und organisatorisch zweckmäßig ist. Im Falle der Blockung des Unterrichts in den Pflichtgegenständen „Kindergartenpraxis“ und „Hortpraxis“ sind insbesondere die regionalen Gegebenheiten und die zur Verfügung stehenden Praxis- und Besuchsstätten zu berücksichtigen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Im Bereich der zusätzlichen Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher an Horten (Zusatzausbildung Hortpädagogik) und im Bereich „Früherziehung“ können durch schulautonome Lehrplanbestimmungen alle oder einzelne Unterrichtsgegenstände dieses Ausbildungsbereiches geblockt oder in seminaristischer Unterrichtsform angeboten werden.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                         V. STUNDENTAFEL *1)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">          (Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       Unterrichtsgegenstände)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                 Wochenstunden              Lehrver-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                            pflich-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"> A. Pflichtgegenstände              Klasse           Summe  tungs-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                            gruppe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                             1.   2.   3.   4.   5.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"> 1. Religion ..............   2    2    2    2    2    10    (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"> 2. Pädagogik</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    (einschließlich</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Pädagogische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Psychologie,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Pädagogische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Soziologie,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Philosophie) ..........   -    2    2    3    3    10      II</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"> 3. Heil und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Sonderpädagogik .......   -    -    -    1    1     2      II</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"> 4. Didaktik ..............   2    2    2    2    2    10      II</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"> 5. Kindergartenpraxis *2)    2    2    4    4    4    16     III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"> 6. Deutsch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    (einschließlich</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Sprecherziehung,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Kinder- und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Jugendliteratur) ......   4    3    3    3    2    15      I</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"> 7. Lebende Fremdsprache/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Volksgruppensprache *3)   3    3    2    2    2    12      I</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"> 8. Geschichte und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Sozialkunde, Politische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Bildung ...............   2    1    2    -    2     7     III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"> 9. Geographie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Wirtschaftskunde ......   2    -    2    2    -     6    (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">10. Mathematik ............   2    2    2    2    -     8     (II)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">11. Physik ................   -    2    -    2    -     4    (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">12. Chemie ................   -    2    2    -    -     4    (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">13. Biologie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Umweltkunde</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    (einschließlich</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Gesundheit und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Ernährung) ............   2    2    1    2    -     7     III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">14. Musikerziehung ........   2    1    1    2    2     8    (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">15. Instrumentalunterricht</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    1. Instrument (Gitarre/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Klavier/Akkordeon) *4)    2    1    1   1/0   -    5/4</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    2. Instrument</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    (Flöte/Violine) *4) ...   -    1    1   0/1   -    2/3     IV</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">16. Rhythmisch-musikalische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Erziehung .............   -    1    1    1    1     4      IV</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">17. Bildnerische Erziehung    2    2    2    -    -     6    (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">18. Werkerziehung .........   1    1    1    -    -     3     (IV)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">19. Textiles Gestalten ....   1    1    1    -    -     3      IV</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">20. Seminar Bildnerische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Erziehung,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Werkerziehung, Textiles</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Gestalten .............                             6</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Schwerpunkt</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Bildnerische Erziehung    -    -    -    1    1           IVa</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Schwerpunkt</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Werkerziehung .........   -    -    -    1    1            IV</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Schwerpunkt Textiles</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Gestalten .............   -    -    -    1    1            IV</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">21. Bewegungserziehung;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Bewegung und Sport ....   2    2    2    2    3    11     IVa</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">22. Informatik und Medien .   1    1    1    -    -     3      II</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">23. Seminar Organisation,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Management und Recht ..   -    -    -    -    2     2      II</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">24. Seminar Ernährung mit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    praktischen Übungen ...   1    1    -    -    -     2      V</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"> B. Verbindliche Übung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">25. Seminar</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Kommunikationspraxis</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    und Gruppendynamik ....   -    -    -    -    2     2     III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gesamtwochenstundenzahl      33   35   35   34   31   168</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">C. Pflichtgegenstände der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">zusätzlichen Ausbildung zur      Wochenstunden              Lehrver-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erzieherin/zum Erzieher an                                  pflich-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Horten (Zusatzausbildung            Klasse           Summe  tungs-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Hortpädagogik) *5)                                          gruppe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                             1.   2.   3.   4.   5.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">26. Pädagogik/Hort ........   -    -    -    1    -     1      II</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">27. Didaktik der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Horterziehung .........   -    -    1    1    2     4      II</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">28. Hortpraxis *2) ........   -    -    1    2    2     5     III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">29. Deutsch (Lernhilfe) ...   -    -    -    -    1     1      I</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">30. Lebende Fremdsprache</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    (Lernhilfe) ...........   -    -    -    -    1     1     (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">31. Mathematik (Lernhilfe)    -    -    -    -    1     1     (II)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Summe (Zusatzausbildung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Hortpädagogik)                -    -    2    4    7    13</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gesamtwochenstundenzahl</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">inklusive Zusatzausbildung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Hortpädagogik                33   35   37   38   38   181</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">D. Freigegenstände</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Seminar Stimmbildung ..   -    1    -    -    -     1      V</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Früherziehung *6)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Physiologische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Grundlagen ............   -    -    -    -    1     1     III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Pädagogik und Didaktik</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    der Früherziehung .....   -    -    -    2    2     4      II</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Didaktik der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Früherziehung .........   -    -    1    -    -     1      II</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Früherziehungspraxis ..   -    -    1    2    -     3     III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Schulautonome</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Freigegenstände *7)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">E. unverbindliche Übungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Früherziehung *6)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Früherziehungspraxis,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Kommunikation und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Persönlichkeitsbildung    -    -    -    -    3     3     III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Schulautonome unverbindliche Übungen *7)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">F. Förderunterricht *8)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">*1) Von der Verteilung der Wochenstunden kann schulautonom abgewichen werden; hinsichtlich der Aufteilung auf die einzelnen Klassen sowie der inhaltlichen Gestaltungsfreiheit siehe Abschnitt IV (Schulautonome Lehrplanbestimmungen).</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">*2) Praxiswochen: 8 Wochen, auf die einzelnen Klassen laut Lehrplan verteilt, bei zusätzlicher Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher an Horten (Zusatzausbildung Hortpädagogik) davon 2 Wochen im Hort. *3) Siehe Abschnitt IV (Schulautonome Lehrplanbestimmungen). *4) Festlegung des Instrumentes erfolgt durch die Schulleiterin/den Schulleiter.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">*5) Falls diese Zusatzausbildung Hortpädagogik gemäß § 94 Abs. 2 des Schulorganisationsgesetzes angeboten wird, können sich die Schülerinnen und Schüler spätestens am Beginn des Schuljahres der dritten Klasse hiezu anmelden. Die Anmeldung darf nur dann erfolgen, wenn sich die Schülerin bzw. der Schüler nicht zu den Bereich „Früherziehung“ (Freigegenstände und unverbindliche Übung) angemeldet hat.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">*6) Falls die Freigegenstände und die unverbindliche Übung des Bereiches „Früherziehung“ angeboten werden, dürfen sich die Schülerinnen und Schüler spätestens am Beginn des Schuljahres der dritten Klasse nur für alle Freigegenstände und die unverbindliche Übung des Bereiches "Früherziehung" anmelden und nur dann, wenn sie sich nicht zur "Zusatzausbildung Hortpädagogik" angemeldet haben. *7) Schulautonome Festlegung (siehe Abschnitt IV und Abschnitt VII). *8) Als Klassen- oder Mehrklassenkurs durch einen Teil des Unterrichtjahres. Der Förderunterricht kann bei Bedarf je Unterrichtsjahr und Klasse höchstens insgesamt dreimal für eine Kursdauer von jeweils höchstens 8 Wochen eingerichtet werden. Eine Schülerin oder ein Schüler darf je Unterrichtsjahr höchstens insgesamt vier Kurse besuchen.</schluss></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">VI. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT</schluss></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>(Bekanntmachung gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes)</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>LEHRPLAN FÜR DEN KATHOLISCHEN RELIGIONSUNTERRICHT AN DER</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">BILDUNGSANSTALT FÜR KINDERGARTENPÄDAGOGIK</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Katholischer Religionsunterricht im Rahmen der schulischen Bildung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Im Religionsunterricht verwirklicht die Schule in Form eines eigenen Unterrichtsgegenstandes in besonderer Weise ihre Aufgabe, an der Entwicklung der Anlagen der Jugend nach sittlichen, religiösen und sozialen Werten mitzuwirken (nach § 2 des Schulorganisationsgesetzes). Der Religionsunterricht versteht sich als Dienst an den Schülerinnen und Schülern und an der Schule. Der Religionsunterricht ist konfessionell geprägt und gewinnt aus seiner Orientierung an der biblischen Offenbarung und kirchlichen Tradition seinen Standpunkt. Er nimmt das unterschiedliche Ausmaß kirchlicher Sozialisation bzw. religiöser Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler durch Differenzierung und Individualisierung ernst und will alle Schülerinnen und Schüler ansprechen, wie unterschiedlich ihre religiösen Einstellungen auch sein mögen. Im Sinne ganzheitlicher Bildung hat der Religionsunterricht kognitive, affektive und handlungsorientierte Ziele, die - entsprechend dem christlichen Menschenbild - davon ausgehen, dass der Mensch auf Transzendenz hin ausgerichtet ist. So erhalten die zu behandelnden Grundfragen nach Herkunft, Zukunft und Sinn eine religiöse Dimension.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Inhalt und Anliegen des Religionsunterrichts</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  In der Mitte des Religionsunterrichts stehen die Schülerinnen und Schüler, ihr Leben und ihr Glaube. Inhalt des Religionsunterrichts ist daher sowohl das menschliche Leben als auch der christliche Glaube, wie er sich im Laufe der Geschichte entfaltet hat und in den christlichen Gemeinden gelebt wird. Lebens-, Glaubens- und Welterfahrungen der Schülerinnen und Schüler, der Lehrerinnen und Lehrer werden dabei aus der Perspektive des christlichen Glaubens reflektiert und gedeutet. Dieser Glaube hat in Jesus Christus seine Mitte. Zugleich werden junge Menschen ermutigt, ihre persönlichen Glaubensentscheidungen zu treffen und dementsprechend ihr Leben und ihren Glauben zu gestalten. Damit leistet der Religionsunterricht einen wesentlichen Beitrag zur Sinnfindung, zu religiöser Sachkompetenz und zur Werteerziehung. So trägt er auch zur Gestaltung des Schullebens bei.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bedeutung des Religionsunterrichts für die Gesellschaft</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Religionsunterricht zielt darauf ab, dass die Schülerinnen und Schüler besser mit sich selbst und mit der eigenen Religion und Konfession vertraut werden. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Herkunft und der Zugehörigkeit zur katholischen Glaubensgemeinschaft soll einen Beitrag zur Bildung von Identität leisten, die eine unvoreingenommene und angstfreie Öffnung gegenüber dem Anderen erleichtert. Das erfordert eine entsprechende Beschäftigung mit anderen Kulturen, Religionen, Weltanschauungen und Trends, die heute vielfach konkurrierend unsere pluralistische Welt prägen. Es geht sowohl um eine Befähigung zu Respekt gegenüber Menschen mit unterschiedlichen Überzeugungen als auch gegebenenfalls um die Kompetenz zu sachlich begründetem Einspruch. Die Thematisierung der gesellschaftlichen Bedeutung von christlichem Glauben soll zum Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung ermutigen und befähigen. Damit verbunden ist die Einladung an die Schülerinnen und Schüler, sich in Kirche und Gesellschaft, sowie in Berufs- und Arbeitswelt zu engagieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Stellung des Religionsunterrichts an der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Religionsunterricht ist Teil des Bildungs- und Erziehungsauftrages dieser Schulart. Religiöse Bildung ist unverzichtbarer Bestandteil der Allgemein- und Persönlichkeitsbildung sowie der beruflichen Bildung. Die Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik ist eine Anstalt der Lehrerbildung und der Erzieherbildung. Gemäß § 94 Abs. 2 des Schulorganisationsgesetzes können an Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik Schülerinnen und Schüler auch zu Erzieherinnen und Erziehern an Horten ausgebildet werden. Daher wird an den Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik mit Rücksicht auf den besonderen Charakter des Lehrbetriebes auch Religionspädagogik unterrichtet.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Im Kontext eines integrativen Ansatzes dieser Aspekte versteht sich der Religionsunterricht an der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik mit seinen Beiträgen zur Sach-, Selbst- und Sozialkompetenz als wesentlich vernetzender und vertiefender Teil im Bildungsgang der Schülerinnen und Schüler. Die Zusammenarbeit der Religionslehrerinnen und der Religionslehrer mit den Kolleginnen und Kollegen der anderen Unterrichtsgegenstände, insbesondere Pädagogik, Didaktik und Kindergartenpraxis ist anzustreben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Im Bereich der Allgemeinbildung ist es wichtig unsere Kultur mit ihren jüdisch-christlichen Wurzeln zu verstehen. Religiöse Erfahrungen in Vergangenheit und Gegenwart sollen für die Deutung heutiger Suchbewegungen fruchtbar werden. Dazu soll die Sprache der Religion, welche die Tiefendimension menschlicher Existenz erhellt, eingeübt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Im Bereich der Persönlichkeitsbildung sind die Schülerinnen und Schüler in ihren individuellen Fähigkeiten, ihrer Biographie und ihren vielfältigen Entfaltungsmöglichkeiten zu achten. Entsprechende methodisch-didaktische Angebote der sozialpädagogischen Arbeit werden als Grundlage für die Persönlichkeitsentwicklung einbezogen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Im Bereich der spezifischen Berufsausbildung sollen folgende Aspekte berücksichtigt werden:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die persönlich biographische Auseinandersetzung mit den eigenen Werthaltungen, die die zukünftigen Kindergartenpädagoginnen und Kindergartenpädagogen zu Verantwortung und Authentizität befähigen soll.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Förderung der Sensibilität dafür, was dem Leben aller dient, aber auch, was Leben zerstört.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Unterstützung der zukünftigen Kindergartenpädagoginnen und Kindergartenpädagogen, die religiöse Entwicklung von Kindern kompetent zu begleiten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Das Erkennen des christlichen Glaubenlernens im Sinne des Jesus von Nazaret als einen wechselseitigen Prozess liebevoller Kommunikation, in der die Hoffnungen, Freuden, Ängste und Sorgen der Beteiligten zum Ausdruck gebracht und im Lichte des Evangeliums interpretiert werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Als zentrale religionspädagogische Kompetenz, die Stärkung der Fähigkeit, die religiös-christlichen Dimensionen im eigenen Leben und im Zusammenleben mit den Kindern wahr zu nehmen und zu kommunizieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ziele und Themenbereiche</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Ziele im Religionsunterricht an der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik beziehen sich auch auf die religionspädagogische Arbeit der Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Kindergartenpraxis.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Religionsunterricht soll dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler ...</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  ... sich in Alltags-, Grund- und Grenzerfahrungen der Sinnfrage stellen, verschiedene Wege der Bewältigung von Leid, Schuld und Tod kennen lernen und mit der erlösenden Verheißung im Christentum vertraut werden,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  insbesondere auch Kinder mit ihren Chancen und Grenzen, in ihren Lebenssituationen und in ihrem Scheitern wahrnehmen und Möglichkeiten suchen, wie sie in ihren Fragen nach Glück und Erfüllung, nach Tod, Schuld und Leid im Sinne der christlichen Erlösungsbotschaft hilfreich begleitet werden können. Heil - Unhei</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">l - Erlösung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  ... sich selbst mit all ihren Sehnsüchten, Hoffnungen und Ängsten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">annehmen, sowie ihre Fragen nach Gott ausdrücken lernen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  insbesondere ausgehend von der persönlichen Auseinandersetzung auch die philosophisch - theologischen Fragen von Kindern wahrnehmen und aufgreifen. Gott – Gottesfrage</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  ... ihre Sozialität unter dem Anspruch der Liebe entfalten, Feste als Ausdruck der Gemeinschaft verstehen, insbesondere die Bedeutung von grenzüberschreitenden Gemeinschaftserlebnissen in der Arbeit mit den Kindern erkennen und sich darin einüben, Rituale und religiöse Feste gemeinschaftlich zu gestalten. Glaube - Kirche – Feste</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  ... zu ethisch begründetem Urteilen, Argumentieren und Handeln aus christlichem Verständnis fähig werden,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  sich besonders mit der Frage der Gewissensbildung, dem Verständnis von Gut und Böse bei Kindern auseinander setzen und dabei den Gerechtigkeitssinn von Kindern sowie ihre Empathiefähigkeit Schwächeren und Hilfsbedürftigen gegenüber unterstützen. Freiheit – Verantwortung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  ... das Humanum als Maß für Arbeitswelt, Wirtschaft und den Einsatz von Technik erkennen und diese Bereiche aus der Kraft eines prophetischen Christentums mitgestalten können,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  insbesondere marktwirtschaftliche Gesetzmäßigkeiten und gesellschaftspolitische Entwicklungen verstehen lernen, in ihrer Arbeit im Rahmen der Kindergartenpraxis berücksichtigen, aufzeigen, wie diese das Leben der Kinder beeinflussen und sich dabei am Beispiel Jesu orientieren. Vorbild Jesus von Nazaret – prophetisches Christentum</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  ... den Kosmos als von Gott anvertraut sowie sich selbst als Geschöpf Gottes erfahren und für die Schöpfung Sorge tragen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  insbesondere die ursprüngliche Fähigkeit von Kindern stärken, staunend das Wunder der Schöpfung wahrzunehmen und sich in einen geschlechterbewussten Umgang mit Mädchen und Buben, Frauen und Männern, Müttern und Vätern einzuüben. Schöpfung – Geschöpflichkeit</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  .... Gott, der in Jesus Christus Mensch geworden ist, im biblischen Offenbarungswort und in der kirchlichen Überlieferung begegnen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  insbesondere ausgehend von einer geleiteten persönlichen Auseinandersetzung mit den biblischen Schriften im religionspädagogischen Umgang mit der Bibel kompetenter werden und die befreiende Kraft dieser Texte in der Arbeit mit den Kindern vermitteln können. Bibel – Tradition</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  ... sich mit der säkularen Bilder- und Medienwelt auch in ihrer religiösen Dimension auseinander setzen, mit der Wirkungsgeschichte des Christusereignisses in Kirche und Welt sowie seiner vielfältigen Kultur prägenden Kraft vertraut werden und sich in unterschiedliche Formen von Spiritualität einüben,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  insbesondere durch das reflektierte Erleben von Alltagsritualen, Gebetsformen, Stilleübungen usw. ihre Bedeutung für die persönliche Entwicklung erkennen, Sakramente als Zeichen der Nähe Gottes erfahren und dadurch die Grundlage erwerben für die Fähigkeit zur Vermittlung an das Kleinkind. Symbole – Rituale – Sakramente</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  ... wichtige Welt- und Lebensdeutungen der Religionen und Weltanschauungen kennen lernen und sich im Geiste Jesus und des II. Vatikanums respektvoll und kritisch mit ihnen auseinander setzen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  insbesondere die Individualität der Kinder in Bezug auf ihre Interessen, Stärken, Schwächen sowie religiösen Zugänge wert schätzen und sie auch in ihrer Unterschiedlichkeit bezüglich Herkunftsfamilie und religiöser Kulturen wahr- und ernst nehmen und angesichts der gegenwärtigen kulturellen und religiösen Vielfalt religionspädagogische Modelle kennen lernen, die schon bei Kindern nicht nur die Toleranz, sondern auch den Respekt gegenüber anderen Kulturen und Religionen zu fördern verstehen. Kultur - Religion – Religionen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Lehrplan für den Religionsunterricht an den Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik ist in Verbindung mit dem Gesamtlehrplan zu lesen und ist ein Lehrplan mit Rahmencharakter.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Dieser ermöglicht den Religionslehrerinnen und Religionslehrern Veränderungen und Neues in Kultur, Gesellschaft, Pädagogik und Religion zu berücksichtigen sowie die einzelnen Lehrplaninhalte den schulspezifischen und situationsspezifischen Zielsetzungen gemäß zu gewichten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Im Religionsunterricht an der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik ist besonders darauf Wert zu legen, dass die Themenbereiche als verbindliche Unterrichtsinhalte in allen Klassen sowohl theologisch als auch religionspädagogisch erarbeitet, wiederholt, vertieft und im Zusammenhang mit der fortschreitenden Praxis reflektiert und von ihr her besser verstanden werden. Dabei ist auf den Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler zu achten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Einzelthemen können situations- und zielgruppenorientiert ausgewählt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass der Themenbereich so repräsentativ und elementar wie möglich dargestellt wird.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sind durch die Anforderungen ihrer praktischen Ausbildung in denjeweiligen Einrichtungen besonders herausgefordert, weil sie die Situation des Kindes in den Blick nehmen, psychologische und religionspädagogische Inhalte sehen müssen und selbst noch im eigenen, auch religiösen Entwicklungsprozess stehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Das Prinzip der Praxisbezogenheit will die Schülerinnen und Schüler in dieser Situation ernst nehmen und ihnen helfen, die religionspädagogischen Bezüge zu sehen und umzusetzen. Besonders im Bereich der Elternarbeit sollen die Schülerinnen und Schüler die Fähigkeit entfalten, über religionspädagogische Zugänge offen informieren zu können und Eltern zu ermutigen, die Religiosität ihrer Kinder ernst zu nehmen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die allgemeinen didaktischen Prinzipien sind im Lehrplan der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik, Abschnitt III, Allgemeine didaktische Grundsätze, nachzulesen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Religionsdidaktische Prinzipien</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Diese umfassen insbesondere die Berücksichtigung bzw. Förderung ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">... der Korrelationsdidaktik</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">... des Verstehens der Bilder- und Symbolsprache</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">... die geschichtliche Dimension der Themen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">... der Ökumene</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">... des interreligiösen Dialogs</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">... der Spiritualität</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">... der religiösen Entwicklung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">... des Lernens an Hand von Lebens- und Glaubensgeschichten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">... des biblischen Lernens</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">... des Lernens durch religiöse Übungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Religionspädagogische Prinzipien für die Praxis religiöser Erziehung in den Kindergärten und anderen pädagogischen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Diese umfassen insbesondere die Berücksichtigung bzw. Förderung ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">... der Wahrnehmungsfähigkeit in Bezug auf die Selbstoffenbarung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gottes im alltäglichen Zusammenleben mit den Kindern in den</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kindergärten und anderen pädagogischen Einrichtungen für Kinder und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Jugendliche.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">... der Kompetenz im Umgang mit dem situativen Ansatz, zB</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Situationen, die spirituell-religiöses Lernen begünstigen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">aufgreifen und in die Weiterarbeit einbeziehen.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">... der Multireligiosität und der konfessionellen Vielfalt, zB</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Beachtung des Kindes in seiner individuellen Religiosität, Beachtung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">seiner Lebenswelt in seiner je spezifischen Kultur und Religion.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">... der Fähigkeit, die theologischen sowie philosophischen Fragen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und Gedanken der Kinder im Sinne eines Theologisierens mit Kindern</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">wertschätzend aufgreifen zu können.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">... der Reflexion und kritischen Auseinandersetzung mit den neuesten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erkenntnissen in der Religionspädagogik und Entwicklungspsychologie</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und mit relevanten Bildungskonzepten.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">... der Handlungsorientierung, zB das Bemühen darum,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">spirituell-religiöse Grunderfahrungen im pädagogischen Handeln, im</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">alltäglichen Zusammenleben erlebbar werden zu lassen.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">... der religionspädagogischen Elementarisierung, dh. altersgemäße</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und zielgruppenorientierte Adaptierung ohne Verkürzung des Inhaltes.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Heil – Unheil – Erlösung</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Jenseitsvorstellungen der Schülerinnen und Schüler</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Jenseitsvorstellungen in den Weltreligionen</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Eschatologie – Himmel, Hölle und ihre Bilder</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gott – Gottesfrage</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gottesbilder der Schülerinnen und Schüler</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gottesfrage in den Religionen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vielfalt der biblischen Gottesbilder</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Jesus Christus, Sohn Gottes</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Glaube – Kirche – Feste</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Freizeit gestalten – das Leben feiern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Festkultur innerhalb und/oder außerhalb der Kirche</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sonntag – Tag des Herrn, Tag des Menschen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kirchenjahr – Liturgie der zentralen Feste</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Unterwegs sein – Wallfahrten</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Freiheit und Verantwortung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leben in sozialen Bezügen - vom Ich zum Du zum Wir</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erfahrungen in der Herkunftsfamilie</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gewalterfahrung – Konflikte – Konfliktbewältigung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vorbild Jesus von Nazaret – prophetisches Christentum</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Glaubensgeschichten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vorbilder im Glauben und im Leben</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Heilige – Frauen und Männer</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schöpfung – Geschöpflichkeit</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Staunen über den Kosmos – Furcht und Ehrfurcht</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Mensch als Geschöpf und Mitschöpfer</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Individualität – Identität – Würde des Menschen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bibel – Tradition</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Heilige Schrift – Erfahrungen und Zugänge</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Abraham – Vater des Glaubens</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bibeltexte im Kirchenjahr</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Symbole – Rituale – Sakramente</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Was Jugendlichen „heilig“ ist – Symbolerfahrung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Rituale und Symbole im Alltag der Schülerinnen und Schüler</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Liturgische Riten – Liturgieverständnis</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Sakrament der Eucharistie</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kultur – Religion - Religionen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erscheinungsformen des Religiösen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Heilige Zeichen, Orte, Zeiten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kirchen, Religionen und religiöse Gemeinschaften</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Heil – Unheil – Erlösung</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Heils- und Unheilserfahrungen Jugendlicher</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Die Passion Jesu</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Tod und Auferstehung in der Liturgie</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gott – Gottesfrage</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Biographische Auseinandersetzung mit dem eigenen Gottesbild</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Orientierung am Gottesbild Jesu</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Förderung eines positiven Gottesbildes</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Offenbarung und Wirken Gottes in der Geschichte und der Glaube an</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">den dreifaltigen Gott</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Glaube – Kirche – Feste</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Geschichte der Kirche</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Christliche Kirchen – Ökumene</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Glaubensbekenntnisse</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Weihnachtsfestkreis - Osterfestkreis</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Freiheit und Verantwortung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leben in Entscheidungen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Werte und Normen vor dem Hintergrund der Freiheit</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Klärung der Begriffe: gut – böse, Ethik –Moral, Gewissen –</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Verantwortung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Verantwortungsvoller Umgang mit der Freiheit</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vorbild Jesus von Nazaret – prophetisches Christentum</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Leben und die Lebenspraxis Jesu Menschenfreundlichkeit Gottes</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">„Jesuanische Pädagogik“</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schöpfung – Geschöpflichkeit</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">In Beziehung mit der Schöpfung leben – Spiritualität und Verantwortung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wesen, Wert, Chancen, Gefahren und Entwicklungen von Beziehungen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Peer group, Freundschaft, Partnerschaft</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Auf dem Weg zur Intimität</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bibel – Tradition</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Evangelium – Evangelien</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Von Jesus zum Christentum, der zweiten abrahamitischen Religion</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundzüge biblischer Ethik</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Symbole – Rituale – Sakramente</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gebetserziehung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Formen des Gebetes, Haltungen, meditative Übungen, religiöse Sprache Kräfteschulung – ganzheitlich-sinnorientierte Pädagogik Christliche Symbole in unserer Lebenswelt</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Verwendung religiöser Symbole in einer säkularisierten Welt</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kultur – Religion - Religionen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Volk Israel als Empfänger des Ersten Testaments</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Judentum als erste abrahamitische Religion Aufbruchbewegungen in der Kirche</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Religiöse Sondergemeinschaften, okkulte Phänomene, Esoterik</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Heil – Unheil – Erlösung</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Erfahrung von Schuld und Leid</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Umgang mit Krisen und deren Bewältigung</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Mit Kindern Versöhnung feiern</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gott – Gottesfrage</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zuspruchserfahrungen von Gottes Liebe im eigenen Leben und in der Geschichte</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gottes- und Nächstenliebe als Antwort</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gottesbilder der Kinder</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aufbau einer Gottesbeziehung – mit Kindern von Gott reden</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Glaube – Kirche – Feste</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Dienst am Menschen, Diakonia – Martyria – Liturgia</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Weltethos, das Gebot der Nächstenliebe</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mit Kindern das Kirchenjahr gestalten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kinder im Gottesdienst</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Freiheit und Verantwortung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Menschenwürde – Menschenrechte – Menschenpflichten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Verantwortung für das ungeborene Leben, Humangenetik</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einstellung zur Krankheit, Alter, Tod – menschenwürdiges Sterben</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aktuelle Fragen angewandter Ethik</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erziehung zum mündigen Christen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vorbild Jesus von Nazaret – prophetisches Christentum</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Abba-Beziehung Jesu</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kultkritik – Sozialkritik – christliche Soziallehre Prophetinnen und Propheten des Ersten Testaments</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schöpfung – Geschöpflichkeit</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fragestellungen ökologischer, sozialer und ökonomischer</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nachhaltigkeit</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Pädagogik der Langsamkeit</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bibel – Tradition</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mose und die Exoduserzählung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Dekalog und Bergpredigt</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Paulus und die neutestamentlichen Briefe</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Symbole – Rituale – Sakramente</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Symbolerziehung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Symbole des Verzeihens, des Versöhnens und des Neubeginns</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sakrament der Taufe und der Firmung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sakrament der Versöhnung, Sakrament der Krankensalbung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kultur – Religion - Religionen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gedanken-, Gewissens-, Religionsfreiheit</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Islam als dritte abrahamitische Religion</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die religiöse Entwicklung des Kindes, religiöse Entwicklungsstufen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Heil – Unheil – Erlösung</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Erfahrungen des Scheiterns, des Schuldigwerdens, der Sünde</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Mit Kindern über den Tod reden</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Entwicklung der kindlichen Todesvorstellung</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gott – Gottesfrage</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Reich Gottes – Barmherzigkeit, Vergebung und Versöhnung als Zeichen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">des Gottesreiches</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Radikale Lebens- und Gottsuche</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Philosophieren und Theologisieren mit Kindern</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Glaube – Kirche – Feste</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ausdruck des Glaubens</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vielfalt der Kirchenbilder</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kunst und Kirche</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Freiheit und Verantwortung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gewissen – Gewissensentfaltung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gewissensbildung und Werteerziehung im Kindergarten und anderen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">pädagogischen Einrichtungen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vorbild Jesus von Nazaret – prophetisches Christentum Zivilcourage in Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Kirche Aufbrüche und Umbrüche – Umgang mit Neuem Religionspädagogische Innovationen und Entwicklungen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schöpfung – Geschöpflichkeit</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Als Mann und Frau geschaffen, Frau sein – Mann sein Körperlichkeit und Sexualität, Vielfalt sexueller Orientierungen Sexualerziehung im Kindergarten und anderen pädagogischen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einrichtungen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Partnerschaft und Familie, Singleleben, Ehelosigkeit Sakrament der Ehe</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bibel – Tradition</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Literarische Gattungen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Psalmen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Biblische Geschichten (Erstes Testament – Zweites Testament)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Biblisches Erzählen – Narrative Theologie</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Symbole – Rituale – Sakramente</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Bedeutung von Symbolen in der modernen Welt für die kindliche</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Entwicklung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Symbolgeschichten und Symbolgestalten</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kultur – Religion - Religionen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Multikulturelles und interkulturelles Lernen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Respekt – Begegnung – Vorschriften – Rituale</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kultur als schöpferische Lebensäußerung, Kunst und Religion</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Religionskritik</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Heil – Unheil – Erlösung</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Reflexion der persönlichen Glaubens- und Zweifelsgeschichte</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Theodizee</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Befreiende Antworten aus der Bibel</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kinderfreuden – Kinderleiden – Kinderkultur</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gott – Gottesfrage</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vom Urvertrauen zum Gottvertrauen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zusammenhang zwischen Grundvertrauen und Gottesglauben</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Geschäft mit existentiellen Sehnsüchten</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Glaube – Kirche – Feste</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Struktur der Kirche, kirchliche Ämter für Frauen und Männer Dienst am Kind und am Jugendlichen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einrichtungen kirchlicher Trägerschaft und ihr Engagement für Kinder und Jugendliche</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Freiheit und Verantwortung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Berufsethik</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beruf – Berufung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Macht und Ohnmacht, Erfolg und Misserfolg in der Arbeit mit Kindern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Elternarbeit zu religiösen Themen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Religiöse Weiterbildung – Notwendigkeit und Angebote</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vorbild Jesus von Nazaret – prophetisches Christentum</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Umgang von Jesus mit Frauen und Kindern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Priester als Zeichen – das Sakrament der Priesterweihe</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Frauen in Bibel, Kirche und Gesellschaft</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Feministische Theologie</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schöpfung – Geschöpflichkeit</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schöpfung und Evolution – religiöse und philosophische Zugänge Schöpfung mit Kindern erleben und feiern</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bibel – Tradition</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bibel und Literatur</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kinderbibeln - Auswahlkriterien</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Symbole – Rituale – Sakramente</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sakramentenverständnis</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Liturgische Feiern mit Kindern und Jugendlichen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Theologie und Feier der Sakramente</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Formen der Marienverehrung - Maria</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kultur – Religion - Religionen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Weltreligionen im Dialog</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Arbeiten mit multikulturellen und multireligiösen Kindergruppen Religiöse Praxis im Alltag einer säkularisierten Gesellschaft Erscheinungsformen des Atheismus</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Bild des Kindes, die Stellung der Frau in den Weltreligionen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>LEHRPLAN FÜR DEN EVANGELISCHEN RELIGIONSUNTERRICHT AN DER</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">BILDUNGSANSTALT FÜR KINDERGARTENPÄDAGOGIK</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schüler und Schülerinnen sollen befähigt werden,</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>den eigenen religiösen „Standort“ bestimmen und formulieren zu können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich eigenständig und kritisch aus christlicher Sicht zu aktuellen Problemen und Konflikten zu äußern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich verantwortungsbewusst und mündig in Alltag und Welt von heute einzubringen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>religionspädagogisch verantwortlich im Umgang mit Kindern zu arbeiten und deren Bedürfnisse zu erkennen und aufzugreifen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gelerntes kindgerecht in die Praxis umsetzen zu können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grundlegende Kenntnisse des christlich-evangelischen Glaubens zu erlangen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>anderen Religionen offen zu begegnen, ohne dabei die eigenen christlichen Grundsätze aufzugeben</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Einteilung des Unterrichtsstoffes erfolgt nach Bausteinen/Modulen ohne Klassenzuordnung, wobei eine Beschränkung auf wesentliche religiöse Inhalte unter besonderer Berücksichtigung evangelischer Spezifika erfolgt. Deshalb ist die Aufteilung des Lehrstoffes auf die einzelnen Schulstufen im gegenständlichen Lehrplan nicht mehr enthalten. Sie soll in Zukunft je nach Unterrichtssituation und autonom erfolgen, wobei die Fachinspektoren darauf zu achten haben, dass § 6 Abs. 2 lit. d des Schulorganisationsgesetzes berücksichtigt wird.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Eine Vernetzung der verschiedenen Module ist möglich und wünschenswert, dabei kann ein Thema unter verschiedenen Aspekten erarbeitet werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Inhaltliche Schwerpunkte und die Reihung des Stoffes wählt der/die Lehrer/in gruppenspezifisch und kann so gegebenenfalls der Form des klassenübergreifenden wie des fächerübergreifenden Unterrichts gerecht werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die einzelnen inhaltlichen Punkte verstehen sich als Möglichkeiten. Es liegt in der fachlichen Kompetenz des/der Lehrers/in aus der Vielfalt der vorliegenden, möglichen Lehrinhalte jeweils der Unterrichtssituation entsprechend auszuwählen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Unterricht in der 1. und 2. Klasse hat einen persönlichkeitsbildenden Schwerpunkt und behandelt vor allem religiöse Inhalte, die auf die Lebenssituation und altersspezifische Fragen der Schüler/innen eingehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Ab der 3. Klasse wird religionspädagogischen Themen verstärkt Raum gegeben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Durch das Modulsystem wird ein fächerübergreifender Unterricht erleichtert, außerdem berücksichtigen die Themen-Bausteine die von anderen Unterrichtsgegenständen vorgeschlagenen Anknüpfungsmöglichkeiten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Zuordnung der Themenbereiche erfolgt vor allem unter Berücksichtigung religionspädagogischer Aspekte für die Praxis im Kindergarten und im Hinblick auf die Bedürfnisse des Kindes, wodurch auch der Themenbereich "Kind" eine Ausweitung erfahren hat.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Christliche Grundzüge wie Toleranz und gegenseitige Akzeptanz werden sowohl im Umgang miteinander als auch mit den Kindern als unverzichtbar angesehen für das Miteinander in einer zunehmend multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Weiters soll der Beitrag des Christentums für die Aufarbeitung und Bewältigung verschiedenster Lebens- und Weltsituationen relevant sein.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>bis 5. Klasse</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gott</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der biblische/christliche Gottesbegriff</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gottesvorstellungen und Gottesbilder</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Umgang mit der eigenen Gottesvorstellung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kind und Gott / kindliche Gottesvorstellungen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Atheismus und Religionskritik</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Spiele und Feste</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  als Teil menschlichen Lebens</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  als Bestandteil religiösen Lebens</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lebensfeste und Feste in Kirchenjahr und Jahreskreis</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Feste in der Kirche (Ort)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Gottesdienst als Fest</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ritualisierung von christlichen Festen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Feiern mit Kindern /Kinderoffenes Abendmahl</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Theoretische und praktische Umsetzung von Feiern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">„Neue“ Feste als Anfrage und Aufgabe</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Interreligiöses und multikulturelles Feiern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Feiern in einer „Fun“- und „Action“-Gesellschaft</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Feier- und Ruhetage (Sabbat/Sonntag)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Glauben kennen lernen, erfahren und weitergeben</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Glaubensformen, -begriffe und -definitionen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Reformation und deren Auswirkung auf christlichen Glauben</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Evangelische Glaubensvorstellung benennen können</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Christliche Konfessionen in ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden Umgang mit anderen Konfessionen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Evangelische Kirche in Österreich und ihre Geschichte Glauben in ganzheitlicher Sicht</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Problematik der Vermittlung von Religion</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Religionspädagogische Konzepte</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Glaubenswelt und -möglichkeiten von Kindern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Faktoren „religiöser“ Erziehung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die religiösen Entwicklungsstufen im Leben des Kindes</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Bibel als Grundquelle christlichen Glaubens</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der biblische Kanon</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Historischer Jesus und seine Umwelt</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Jesu Rede von Gott und sein Handeln</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundzüge paulinischer Theologie</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Aufnahme biblischer/christlicher Inhalte und Traditionen in</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">diversen Medien</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die jüdischen Wurzeln des christlichen Glaubens</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wahrheitsfrage</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Religiöse Ausdrucksformen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Formen religiöser Äußerungen verstehen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Religiöse Erfahrungen im Alltag</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kinder in ihren religiösen Bedürfnissen verstehen, begleiten und</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">fördern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gebet als religiöse Äußerung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kind und Gebet</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bedeutung von Symbolen und religiöser Sprache</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Religiöse Erfahrungen in (kindgerechte) Sprache fassen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Religiöse Bekenntnisse</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Neue religiöse Gruppierungen (Esoterik) und Sonderformen (Sekten)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hoffnung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der christliche Hoffnungsbegriff und dessen Auswirkungen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hoffnung als Lebenselement</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Apokalyptik und Offenbarung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Propheten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zukunftsentwürfe und Weltvorstellungen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Christliche Rechtfertigungslehre</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Reich Gottes</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kinder als Zeichen der Hoffnung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gebet als Ausdruck der Hoffnung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beziehungen und Gemeinschaft</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Menschliche Beziehungen in ihren vielfältigen Formen kennen lernen Eigene Beziehungsvorstellungen erkennen und reflektieren Gesellschaftlicher Wandel von Lebens- und Gesellschaftsformen und aktualisierte christliche Antworten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erwachsenen-Kind- und Eltern-Kind-Beziehung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Freundschaft, Partnerschaft, Liebe, Sexualität, Ehe und Familie Geschichtliche Gebundenheit von Rollenbildern und deren christliche</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Reflexion</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Christliche Wertvorstellungen als Beitrag für das Leben des Einzelnen und der Gesellschaft</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gewissen und Möglichkeiten der Urteilsfindung aus christlicher Sicht</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Stellenwert von Religion/Kirche</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kirche und Macht</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Religion und Kirche in ihrem Verhältnis zum Staat</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Rolle der Kirche im Laufe der Geschichte</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundkenntnisse der Weltreligionen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Anforderungen und Anfragen einer multikulturellen und</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">multireligiösen Gesellschaft</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lebensgeschichte und Schülerpersönlichkeit</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Reflexion des eigenen Lebensweges und Ausblick</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Persönliche Religiosität reflektieren</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Den eigenen Standpunkt bestimmen können</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Verschiedene Möglichkeiten von Lebensgestaltung und Sinngebung Leistungsdenken in Schule und Beruf und dessen Auswirkung auf den Menschen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Freiheit und Bindung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einfluss von Medien auf die (eigene) Lebensgestaltung Medienangebote auf weltanschauliche und religiöse Motive hinterfragen lernen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kinder</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gottesdienst für Kinder/mit Kindern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Methodik und Praxis biblischen Erzählens</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bibeln und Vorlesebücher für Kinder</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kinderliturgie</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kinderoffenes Abendmahl</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Religionspädagogische Ansätze und Konzepte</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kind und Tod</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kind und Krankheit/Leid/Krieg</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gewalt gegen Kinder</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Religiöse Bilderbücher</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Religiöse Kinderlieder</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gebetbücher für Kinder</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beten mit Kindern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kindgerechte kreative Umsetzung religiöser Inhalte</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kindgerechter Einsatz von Medien</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kindgemäßes Feiern religiöser Feste</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Methodik und Praxis des Jahresfestkreises für Kinder umzusetzen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fremde Kinder</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kinder in verschiedenen Religionen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leben und Umwelt</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das christlicher Menschenbild und seine Konsequenzen Wert und Würde des Lebens</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bedrohtes Leben: Abtreibung, Todesstrafe, Suizid und Euthanasie</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Menschenrechte und Christentum</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die 10 Gebote als Regeln für das Leben</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Friedensethik und Gewaltlosigkeit</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Jesu Handeln und Reden als Lebensmaßstab</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Rassismus</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Optionen für Randgruppen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Formen des Widerstands</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch, Umwelt und Natur</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die biblische Rede von der Schöpfung als Zu- und Anspruch</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Mensch als Geschöpf Gottes</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Problematik der Gentechnik</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Eine Welt</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Diakonie – Auftrag für das Leben</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Tod und Sterben</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sinnstiftende Lebenskomponenten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Arbeit, Arbeitslosigkeit, Freizeit, Erholung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Umgang mit Macht</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Technik (Gentechnik ua.)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>ALTKATHOLISCHER RELIGIONSUNTERRICHT</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe BGBl. Nr. 514/1992.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>LEHRPLAN FÜR DEN ISLAMISCHEN RELIGIONSUNTERRICHT AN DER</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">BILDUNGSANSTALT FÜR KINDERGARTENPÄDAGOGIK</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Islamische Religionsunterricht leistet im Rahmen des Erziehungs- und Bildungsauftrags der Schule einen eigenständigen Beitrag. Er trägt der religiösen Dimension von Bildung und Erziehung Rechnung und versteht sich als Angebot an die zukünftigen KindergärtnerInnen. Er greift die Lebenssituation dieser jungen Menschen auf und gibt Hilfen, das Leben bewusst und sinnerfüllt wahrzunehmen, indem er auf altersgemäße Weise in die elementaren religiösen Grundlagen des Islam einführt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Er geht ein auf grundlegende Lebensumstände und menschliche Erfahrungen wie Freude, Traurigkeit, Krankheit, Tod, Leben, Geborgenheit, Sicherheit, Freiheit, Vertrauen, Zuversicht und thematisiert Eigenschaften wie Großzügigkeit, Bescheidenheit, Gerechtigkeit, Mitgefühl, Aufrichtigkeit, Zuverlässigkeit, Liebe, Fürsorge und Respekt, Toleranz und Geduld.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Islamische Religionsunterricht:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>motiviert und leitet dazu an, die Frage nach Gott zu stellen, und sich mit der Frage nach Sinn und Ziel allen Lebens und allen Daseins auseinander zu setzen. Er eröffnet und reflektiert die Antworten des Korans und des Islam. Er führt darauf hin, in Orientierung auf Gott und in Bezug auf die Schöpfung, die Verantwortung als Mensch zu erkennen, den Zusammenhang von Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung wahrzunehmen und sich einzusetzen für ein Leben in Freiheit und sozialer Verantwortung.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>erschließt hinterfragend die religiösen Wahrheiten. Durch die Verbindung von Wissen und Erfahrungen der Menschen erzieht er zu Kritik- und Urteilsfähigkeit und befähigt, das Religiöse bewusst als wesentliches Element von Lebensführung wahrzunehmen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>macht aufmerksam auf die islamische Prägung und bildet somit eine Brücke zur muslimischen Kultur und zu islamisch geprägten Ländern und Regionen. Er klärt die Bedeutung und den Beitrag der Religionen zur Zivilisation der Menschheit und zur Prägung der Gesellschaften. Er befähigt dazu, eigene Standpunkte zu entwickeln und zu vertreten, mit anderen zusammen die Frage nach allgemeiner Ethik zu erörtern, andere Auffassungen zu tolerieren und von anderen Menschen zu lernen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>gibt Hoffnung, nimmt Zukunftsängste und stärkt für das Leben einzustehen. Er motiviert zu religiösem Leben, weckt Liebe und Respekt zur Schöpfung und zu den Menschen und dient der Bindung der Menschen untereinander über alle Grenzen hinweg.</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Das Anliegen des islamischen Religionsunterrichts ist es, den Blick zu schärfen für das Wesentliche sowohl im Dies- als auch im Jenseits. Gegenüber einem rein materiellen Weltbild bringt er die Frage nach dem einen Gott und nach seinen Attributen zur Sprache und führt zu einem ganzheitlichen Denken. Er beschäftigt sich mit existenziellen Daseinsfragen: „Woher komme ich? Wohin gehe ich? Wozu sind wir auf der Welt?“ und sucht rational und vernünftig die Antworten aus dem Islam zu vermitteln. Er befähigt dazu, die Grundpositionen und Grundlagen des Islam zu erfassen, um dabei zu einem ausgewogenen Maß zu kommen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Anhand der Hauptthemen des Korans und der Sunna und unter vielerlei Aspekten, Lebenssituationen und Zielen thematisiert er das Gemeinsame und Verbindende in unserer pluralistischen Gesellschaft.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Er fördert dadurch die religiöse Sprachfähigkeit der Schülerinnen und Schüler und motiviert zu gegenseitigem Austausch und Gespräch.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Aspekte bezüglich der Stiftung von Sinn, Freude, Vertrauen, Frieden und Gerechtigkeit sowie der Vorstellungen über Schutz der Schöpfung und des Schwächeren, von Würde des Menschen und Freiheit als eine Glaubensbedingung im Islam werden vertieft.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Er führt auf elementare Weise in den Islam ein und eröffnet eine altersgemäße Begegnung und Beschäftigung mit ihm. Anhand praktischer Beispiele wird den Schülerinnen und Schülern der Zusammenhang von schulischem Lernen und islamischem Leben erfahrbar gemacht.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Der Islam spricht den Menschen ganzheitlich an und dementsprechend sollen die unterschiedlichen Glaubenseinstellungen erfahrbar gemacht werden. Besonders soll dabei die koranische Methode "Siehe und begreife", dem Beobachten und Nachdenken mit offenem Weitblick, Anwendung finden. Somit erschließt der Unterricht die Erlebniswelt für religiöse Erfahrungen. Von den Alltagserfahrungen ausgehend wird die koranische Botschaft in der Realität grundlegend begreiflich. Kognitives wie auch erlebnis- und handlungsbetontes Lernen sind miteinander verbunden. Kreatives Gestalten in unterschiedlichen Sozialformen und Medien werden einbezogen, um der Aufgabe dieser Erzieher bei der Betreuung der Kinder im Kindergarten Rechnung zu tragen. Diverse Beobachtungen und Eindrücke werden emotional und rational verarbeitet sowie soziale Kompetenzen erworben.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Beide Geschlechter sollten durch den islamischen Religionsunterricht Impulse bekommen, sich in ihren Verhaltensweisen nicht auf einengende geschlechtsspezifische Rollenmuster reduzieren zu lassen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Somit trägt der islamische Religionsunterricht im Rahmen seiner schulischen Möglichkeiten zur Charakterschulung und Gewissensbildung bei, bemüht sich so der Jugend, Werte und Orientierung zu geben, zeigt Möglichkeiten und Wege ihr Leben am Koran auszurichten, ermutigt situationsbezogen auch gegen eingefahrene Gepflogenheiten und Auffassungen neue Möglichkeiten zu finden, die der Koran für ein besseres und friedvolleres Zusammenleben der Menschen offeriert. Auf diese Weise leistet er seinen Beitrag zur Gestaltung des eigenen wie des gesellschaftlichen Lebens. Er vermittelt die für das Zusammenleben und zur besseren Verständigung notwendigen Verhaltensweisen und Normen. Meinungsvielfalt und Interessengegensätze bilden eine Dynamik in der Gesellschaft, die der islamische Religionsunterricht positiv beeinflusst.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Den Lebens- und Erfahrungsraum der Schule gestaltet der islamische Religionsunterricht mit, insbesondere bei Anlässen wie Feste, Feiern und Gottesdiensten, um Religiosität erfahrbar zu machen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Inhalte des Lehrplanes sind handlungsorientiert, die den jungen Menschen begründete, verantwortliche Impulse für Ihre Lebensweise geben.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Lehrplaneinheiten sind tragende Grundlagen. Sie sind Ausgangslage für die Vertiefungen und Weiterführungen in den kommenden Schulstufen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Integriert in die Erfahrenswelt der Schülerinnen und Schüler thematisieren die Einheiten Islam und Muslimsein, Gott und Gebet, die inhaltliche Bedeutung des Korans, Fürsorge und Liebe, Freude, Fest und Traurigkeit, Schöpfung und Verantwortung und lassen über die Beispiele der Gottesgesandten und unter vielerlei Aspekten menschliche Ideale und schöne Eigenschaften erfahren. Sie wirken identitätsstiftend und tragen den menschlichen Bedürfnissen nach Geborgenheit, sich aufgehoben und in Sicherheit wissen, bei Gott und bei Menschen, Rechnung und lassen Vergewisserung erfahren. Das Erkennen seiner Selbst und die des Anderen wird angebahnt, und es wird zu individueller Wahrnehmung und Vertriefung innerer Dimensionen hingeführt.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Da die Schülerinnen und Schüler befähigt werden sollen, sich selbst und andere zu reflektieren, Herausforderungen und Problemsituationen zu begegnen, finden entsprechende Inhalte in den Lehrplaneinheiten Eingang.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Unter den in diesem Bildungs- und Erziehungsauftrag dargelegten Gesichtspunkten sind die Lehrplaneinheiten erstellt und sachlogisch geordnet. Jede Lehrplaneinheit bildet mit ihren Inhalten eine thematische Einheit und versucht durch Verschränkung mit der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler einen oder zwei der folgenden Bereiche schwerpunktmäßig und meistens unter Einbezug von Aspekten der anderen Bereiche zu bearbeiten:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Gott und die Welt als Gottes wunderbare Schöpfung kennen lernen und wahrnehmen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Den Koran kennen lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Die Gottesgesandten und ihre Botschaft kennen lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Von Mohammad (sallal-lahu `alaihi wa sallam) erzählen und hören wie er Gott und Religion den Menschen nahe bringt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Sich selbst und andere erkennen und im Zusammenleben wirken</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Die ethisch-moralischen Werte im religiösen Kontext erfahrbar machen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Das Bewusstsein in der religiösen Dimension erweitern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Erfahrbar machen wie Religiösität eine Stütze, eine Bereicherung im Leben ist</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">9.</symbol>Ausdrucksformen individueller und gemeinsamer Religiösität erleben und verstehen (Gebet, Feste, religiöse Praxis)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">10.</symbol>Andere Religionen und Lebensweisen kennen lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Die Verantwortlichkeit des Einzelnen für seine Mitmenschen sowie Geschwisterlichkeit, Frieden, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit fördern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Personen der islamischen Geschichte kennen lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Geschichte der muslimischen Völker kennen lernen</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die allgemein gültigen didaktischen Grundsätze des III. Abschnittes des Lehrplanes der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik sind auch für den Religionsunterricht anzuwenden, soweit dies dessen Eigenart zulässt. Besonders Augenmerk ist darauf zu legen, dass die Schülerinnen und Schüler den Bezug der Lehrinhalte zu ihrem eigenen Leben und ihrem späteren Beruf erkennen und fähig werden, das Gelernte in ihrem Leben und im späteren Beruf anzuwenden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Dieser Lehrplan soll als Rahmenplan verstanden werden, wobei auf das unterschiedliche Ausmaß islamischer Sozialisation bzw. religiöser Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler durch Differenzierung und Individualisierung bei der Auswahl der Schwerpunkte im Lehrprogramm Rücksicht zu nehmen ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Unterrichtsthemen sollen bei der Umsetzung möglichst aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Was bedeutet das Thema für die Schülerinnen und Schüler?</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Was bedeutete das Thema für Kinder in den Vorschuleinrichtungen?</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Was bedeutete das Thema für Kinder mit Migrantenhintergrund?</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Die Lehrinhalte sind von Gedanken des Dialogs getragen – eine Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer aller Unterrichtsgegenstände, insbesondere im Rahmen von fächerverbindenden Themen und Projekten ist anzustreben.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">In der Reihenfolge der Behandlung der angeführten Lehrplaneinheiten ist der Jahreslauf der Feste zu berücksichtigen. Um eine Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern anderer Unterrichtsgegenstände zu ermöglichen, verweisen einige Lehrplaneinheiten auf fächerverbindende Themen. Einzelne Punkte und Themen der Lehrplaneinheiten können jederzeit im Zusammenhang mit den Themen späterer Lehrplaneinheiten erneut eingebracht, wiederholt, vertieft und gefestigt werden, was im pädagogischen Ermessen der Lehrerin bzw. des Lehrers liegt.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Lehrstoff ist in „Iman“ – die Ebene der Innerlichkeit – und in „religiöse Praxis“ und „Moral- und Werteerziehung“ als Ebene der Praxisbezogenheit gruppiert.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     Iman               Praxisbezogenheit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                religiöse Praxis    Moral- und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                    Werteerziehung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"> 1. Klasse  ALLAH (ta`ala)     ALLAH (ta`ala)      Tiere, Pflanzen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            ist unser          liebt jeden, der    und Steine haben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            Schöpfer.          sich reinigt.       Namen.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            Der Quran ist      Islamische          Natur als Zeichen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            unser edles        Reinheit -          ALLAHs schützen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            Buch.              At-Tahara "Wudu" -  Wir sind und die</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            „DIR dienen wir    Die rituelle        Natur Muslime.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            und DICH bitten    Gebetswaschung      Wir sind eine</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            wir um Hilfe!“     Fasten ist die      kleine</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            Ibrahim            Heilung.            Gemeinschaft.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            (`alaihis-salam)                       Ibrahim und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            ist ein Hanif,                         Ismail erbauten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            dem Wahren                             die Ka’ba.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            Zugeneigter!                           Die Moscheen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                   Der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                   Gartenbesitzer</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"> 2. Klasse  „Es gibt nichts    Das Gebet           Die Höhlenfreunde</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            Seinesgleichen!“   Im Ramadan werden   "As-habul kahf"</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            Die Engel          die Tore des        Tauba "Reue"</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            Die                Paradieses          ALLAHs Segen mit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            Buchreligionen     geöffnet.           der Gemeinschaft</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            „Ahlul Kitab“      Und entrichte den   Muslime suchen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            Musa               Anteil der Armen,   Asyl bei den</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            (`alaihis-salam)   die Zakat!          Christen.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            erhält die                             „O Muslime seid</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            Botschaft ALLAHs.                      gerecht!“</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                   Muslime in Europa</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                   heute.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"> 3. Klasse  Iman und           Der Koran führt     Muhammad</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            Vertrauen auf      uns auf den         (sallal-lahu</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            ALLAH (ta`ala)     richtigen Weg.      `alaihi wa</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            „So bin ICH        Leben in Madina     sallam) liebte</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            (euch) nahe!“      Musa                die Kinder.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            Muhammad           (`alaihis-salam)    Wir leben mit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            (sallal-lahu       trifft Khidr.       Christen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            `alaihi wa         „Und ER erlaubte    zusammen.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            sallam) wird       euch die guten      Die Hingabe ist</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            Gesandter          Dinge!“             unsere</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            ALLAHs.            Halal und Haram     Lebensweise.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                               im Islam            Muslime verlassen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                   sich auf ALLAH</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                   (ta`ala) "Ashabul</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                   Uchdud"</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                   Lukman und sein</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                   Sohn</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                   Familie des</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                   Propheten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"> 4. Klasse  Wir kommen von     Das Freitagsgebet   Seid gütig zu den</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            ALLAH (ta`ala)     Die Fiqh-Schulen    Eltern!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            und zu IHM         Frauen und Männer   Ein Tag mit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            kehren wir         sind miteinander    Muhammad (sallal-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            zurück.            der Khalifa.        lahu `alaihi wa</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            ALLAH (ta`ala)     Fundamente des      sallam)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            liebt seine        Islam               Anstrengung auf</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            Geschöpfe.                             dem Wege Gottes</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            Die Propheten                          Die Geduld</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            überbringen                            Tiere und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            ALLAHs Botschaft.                      Menschen leben in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                   Gemeinschaft</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                   Verantwortung für</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                   die Familie</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"> 5. Klasse  Es gibt keine      Die Hauptquellen    Die Menschen sind</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            Gottheit außer     unserer Religion    vielfältig.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            ALLAH (ta`ala)     „Koran und Sunna“   Die Sahaba von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            „Tauhid“.          Die Hadsch          Muhammad (sallal-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            Jeder wird zur     „Einheit der        lahu `alaihi wa</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            Verantwortung      Muslime“            sallam)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            gezogen            Hörst du nicht      Islamische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            (Abrechnung in     den Hilferuf der    Errungenschaften</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            Akhira).           Menschen.           für Europa</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            Wir sind           Al-khulafa-ur       Islamische Kunst</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            Mukallaf.          Raschidun           und Literatur</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            Tod und Leben      Der Islamischer</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            danach             Staat in Madina</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>NEUAPOSTOLISCHER RELIGIONSUNTERRICHT</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe BGBl. Nr. 269/1986.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>BUDDHISTISCHER RELIGIONSUNTERRICHT</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe BGBl. Nr. 255/1992.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>VII. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN DER EINZELNEN</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE, DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE, LEHRSTOFF</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>A. PFLICHTGEGENSTÄNDE</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>2. PÄDAGOGIK</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">(einschließlich Pädagogische Psychologie, Pädagogische Soziologie, Philosophie)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kenntnisse/Einsichten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>fachbezogene Grundlagen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verständnis für das Phänomen der menschlichen Entwicklung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis der für das Kind relevanten Institutionen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht in die Vorläufigkeit von (wissenschaftlichen) Erkenntnissen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht in die besondere Natur des Menschen und in die sich daraus ergebenden Konsequenzen sowie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht in die Möglichkeit, Notwendigkeit und Begrenztheit pädagogischen Handelns erwerben.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fertigkeiten/Fähigkeiten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>für das Kind relevante Problemkreise erkennen, beurteilen und handlungstheoretisch bzw. praxisbezogen bewältigen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>pädagogisches Handeln auf argumentative Basis stellen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>altersgemäß und situationsorientiert intervenieren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>pädagogische Aussagesysteme auf ihren Entstehungszusammenhang beziehen und auf aktuelle Relevanz überprüfen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bezüge zwischen Einzelerfahrungen und Gesetzmäßigkeiten herstellen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wertangebote auf mögliche Konsequenzen überprüfen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich kritisch mit sozialen Strukturen, Rollen und Handlungsmustern auseinandersetzen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Phänomene unterschiedlich fokussieren sowie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das eigene Handeln und Denken auf einer Metaebene betrachten können.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Haltungen/Bereitschaften:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>offen gegenüber Neuem sein,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fragen stellen und sich in Frage stellen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>bereit sein, ihre eigene Erziehungsgeschichte und Sozialisation zu reflektieren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kritik aushalten und adäquat reagieren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Menschen mit Toleranz und Wertschätzung begegnen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im Umgang mit Menschen kultur- und geschlechtssensibel agieren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>lösungs- und zukunftsorientierte Wege planen und erproben,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>aktiv an gesellschaftlichen Gestaltungsprozessen mitwirken und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>lebensbegleitendes Lernen als wichtigen Bestandteil der persönlichen Entwicklung auffassen können.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Lernen ist grundsätzlich als ein über die Lehrinhalte der einzelnen Unterrichtsgegenstände hinausgehendes selbstverantwortetes Handeln zu verstehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Fächerübergreifende Projekte sind durchzuführen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Unterricht ist unter Berücksichtigung integrativer und</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">interkultureller Aspekte zu gestalten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Vermittlung der Inhalte hat nach dem aktuellen Stand der Lernforschung mit angemessenen Methoden zu erfolgen. Medien sind in vielfältiger Form im Unterricht einzusetzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Auf der Basis des Grundlagenwissens ist fachliches Lernen, Erfahrungslernen, sozialkommunikatives Lernen und autonomes Lernen anzustreben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Begleitende Prinzipien des Unterrichts sind:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aktualität,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Situationsorientiertheit,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Prozessorientiertheit,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ganzheitlichkeit,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Exemplarität.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hinführung der Schülerinnen und Schüler zu:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>selbständigem Arbeiten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>eigenständigem Wissenserwerb,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>wissenschaftsorientiertem Arbeiten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Umgang mit Fachliteratur,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>effizienten Präsentationen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Einführung in den Unterrichtsgegenstand „Pädagogik (einschließlich Pädagogische Psychologie, Pädagogische Soziologie, Philosophie)“, Grundlagen der menschlichen Entwicklung und des Verhaltens, der Erziehung, Bildung und Sozialisation,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Motive und Ziele des Verhaltens, Handelns und Lernens, Leistungsmotivation und Anspruchsniveau der Lernenden, Grundsätze des Lernens,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Psychologie und Pädagogik des Spiels,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ausdrucks- und Darstellungsmöglichkeiten des Menschen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">pädagogisch relevante Beobachtungskriterien,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Pädagogische Anthropologie,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wechselwirkung von Verhaltensweisen der am Erziehungsprozess</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beteiligten,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bedingungsfeld der Erziehung,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Institutionen der Erziehung und Bildung,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">sozialpädagogische Einrichtungen sowie</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einführung in wissenschaftliche und projektorientierte Arbeitsweisen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Entwicklung des Menschen in den ersten Lebensjahren, Pädagogische Psychologie,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Grundlagen der Allgemeinen Psychologie,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Motivationspsychologie,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lernpsychologie,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Tiefenpsychologie,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Pädagogische Soziologie,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Zugänge zum Philosophieren,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">der Mensch als handelndes und erkennendes Wesen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">die Stellung der Philosophie,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Grundlagen der Erkenntnistheorie, der Logik, der Sprachphilosophie, der Ontologie, der Ethik und der Ästhetik, Wissenschaftstheorie, Wissenschaftsmethodologie und erste praktische sowie fächerübergreifende Bezüge sowie</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">fachspezifische Medienarbeit.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Entwicklung des Menschen bis ins Erwachsenenalter, Freizeitpädagogik,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Erziehung und Bildung als kulturanthropologisches Geschehen, Wertgrundlagen und Zielsetzungen des pädagogischen Handelns, Deklaration der Menschenrechte sowie der UN-Charta über die Rechte der Kinder (Kinderrechtskonvention – KRK),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Phänomen Gewalt,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">besondere pädagogische Bedürfnisse,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Rollenbild und Selbstverständnis, Erwartungshaltungen und Erfahrungen der Pädagoginnen und Pädagogen in unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Möglichkeiten der Psychohygiene der Erzieherinnen und Erzieher, Prinzipien des Verhaltenstrainings, der Gesprächsführung und der Teamarbeit,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungswesen in Österreich und Europa, Erwachsenenbildung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">interkulturelle Erziehung und Bildung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Integrationspädagogik,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">geschlechtssensible Pädagogik,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kommunikations- und Zeichensysteme bei Mensch und Tier,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">ausgewählte Probleme der Logik und der Sprachphilosophie,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">neue Lernkultur,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Forschungsdesigns sowie</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Strategien der wissenschaftlichen Erarbeitung pädagogisch relevanter</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sachverhalte.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Arbeits- und Organisationspsychologie, Projektmanagement,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">konstituierende Faktoren der Erwachsenenpersönlichkeit, pädagogische Aspekte humanwissenschaftlicher Erkenntnisse (an Fallstudien),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kriterien zur strukturellen Erfassung und Bewertung von pädagogisch</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">relevanten Zusammenhängen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Aufarbeitung von Erziehungsproblemen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">pädagogische Aussagesysteme in Vergangenheit und Gegenwart,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Persönlichkeitspsychologie:</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Theorien und Methoden wissenschaftlicher Individualitätserfassung,</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">philosophische Problemstellungen aus den Bereichen Ethik, Religionsphilosophie, Rechtsphilosophie, Ontologie und Anthropologie sowie</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Bildung und Erziehung in der Informationsgesellschaft - Globalisierung und Zukunftsvisionen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schularbeiten:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse: zwei Schularbeiten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse: zwei Schularbeiten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse: zwei zweistündige Schularbeiten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse: zwei Schularbeiten, davon eine zweistündig und eine</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">dreistündig.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>HEIL- UND SONDERPÄDAGOGIK</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Ziel des Unterrichts ist die Entwicklung einer toleranten, offenen und aktiven Haltung gegenüber Kindern mit physischen oder psychischen Behinderungen (Kindern mit besonderen Bedürfnissen).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>fachbezogene Grundlagen erwerben,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die für zusätzlichen Förderbedarf relevanten Institutionen kennen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Phänomen der Behinderung in seiner Vielfältigkeit verstehen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>individuell bedeutsame Problemkreise erkennen, beurteilen und bewältigen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kompetent beraten, sensibel agieren und gegebenenfalls intervenieren können und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zukunftsorientierte Handlungsmöglichkeiten eröffnen und stützen können.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Individuelle Entwicklungsverläufe und besondere Entwicklungsbedürfnisse von Mädchen und Knaben sind transparent zu machen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Unterricht hat so zu erfolgen, dass für die Schülerinnen und Schüler sensibles und ausgewogenes Urteilen unter Berücksichtigung des Bedingungsfeldes der Behinderung möglich wird.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Mit Hilfe von Fallbeispielen, externen Referentinnen und Referenten, Exkursionen und durch Zusammenarbeit mit Personen aus dem schulischen und außerschulischen Bereich ist ein praxisnaher Unterricht sicherzustellen. Dabei sind Medien in ausgewählter Form einzusetzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen angehalten werden, aktuelle Fragestellungen durch selbständige Studien und Beobachtungen abzuklären.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Grundbegriffe und Grundprobleme,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Voraussetzungen der Entstehung von Behinderungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">multifaktorielle Bedingtheit von Behinderungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Arten von Behinderungen und</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">spezifische Behinderungen und Auffälligkeiten (Fallstudien).</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Wahrnehmungsstörungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Teilleistungsstörungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Verhaltensauffälligkeiten,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Behindertenintegration,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Institutionen zur Diagnose, Bildung, Förderung und Integration von</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kindern mit besonderen Bedürfnissen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Umgang mit Eltern und mögliche Hilfestellungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Möglichkeiten der Psychohygiene,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Bedingungsfeld der Therapie und</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">grundlegende Verhaltensmaßnahmen in Krisenfällen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>4. DIDAKTIK</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wertekompetenz entwickeln,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Erziehungs- und Bildungsarbeit dem jeweiligen Stand der Didaktik entsprechend planen, vorbereiten, umsetzen und reflektieren können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht in die Komplexität des Bildungs- und Erziehungsgeschehens gewinnen sowie Fachkompetenz und Flexibilität in Entscheidungsprozessen erwerben,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>erkennen und reflektieren können, wie in Erziehungs- und Bildungsprozessen oftmals geschlechtsspezifische Rollenzuschreibungen unbewusst tradiert werden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>methodisch-didaktische Kompetenz entwickeln, die geeignet ist, den Handlungsspielraum von Mädchen und Knaben unabhängig von traditionellen geschlechtsspezifischen Rollenklischees zu erweitern,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>fachspezifische und fächerübergreifende Aspekte als Grundlage für interdisziplinäre Zusammenarbeit erkennen und integrieren können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch vielfältige Lernformen und Unterrichtstechnologien Methodenkompetenz erwerben,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bildungsmittel kennen, kritisch auswählen und gezielt einsetzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zur kritischen Auseinandersetzung mit aktuellen Entwicklungen gelangen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zu kompetenter fachspezifischer Anwendung von Informationstechnologie befähigt und auf wissenschaftliches Arbeiten vorbereitet sein,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zu kritischer Urteilsbildung, eigenverantwortlichem Handeln, zum Wahrnehmen der eigenen Möglichkeiten und Grenzen sowie zu effizientem Nutzen vorhandener Ressourcen befähigt sein,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erlebnisfähigkeit, individuelle Ausdrucksfähigkeit und Kreativität entfalten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im Sinne der Sozialkompetenz mit einzelnen Kindern, der Gruppe, mit anderen Interaktionspartnerinnen und -partnern innerhalb der Institution Wertschätzung, Empathie, Interaktions- und Kommunikationsfähigkeiten entwickeln sowie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Feldkompetenz in Bezug auf Interaktionsprozesse zwischen Kindern, Eltern und anderen Bezugspersonen der Kinder sowie der Öffentlichkeit erwerben.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Zum Erreichen einer engen Wechselwirkung zwischen Theorie und Praxis besonders in der 1. und in der 2. Klasse wäre es zweckmäßig, dass die Unterrichtsgegenstände „Didaktik“ und „Kindergartenpraxis“ von einer Lehrerin/einem Lehrer unterrichtet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vorrangige Kriterien beider Auswahl des Lehrstoffes:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Orientierung am Erlebnis- und Erfahrungshintergrund der Schülerinnen und Schüler und an Erfordernissen der Kindergartenpraxis,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  aufbauende, kontinuierliche Strukturierung und Basis für „lebensbegleitendes Lernen“.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bei der Unterrichtsgestaltung sind zu berücksichtigen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Methodenvielfalt und Methodengerechtheit, Handlungsorientierung,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Situationsorientierung,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Prozessorientierung,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  offene Lehr- und Lernformen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  exemplarisches Lernen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  fächerübergreifendes Lernen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  ganzheitliches Lernen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  multimediales Lernen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Berücksichtigung schulautonomer Schwerpunktsetzungen, gelegentliche Einbeziehung von Expertinnen und Experten, Einbeziehen von Lehrausgängen und Exkursionen sowie Stundenblockungen und seminaristisches Arbeiten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern aller Unterrichtsgegenstände, speziell der Pflichtgegenstände „Pädagogik (einschließlich Pädagogische Psychologie, Pädagogische Soziologie, Philosophie)“‚ „Heil- und Sonderpädagogik“, allenfalls der Pflichtgegenstände der zusätzlichen Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher an Horten (Zusatzausbildung Hortpädagogik) sowie mit den Praxisstätten ist unerlässlich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Für die Persönlichkeitsbildung sind insbesondere folgende Prozesse, Haltungen und Fähigkeiten zu fördern:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Selbsterfahrung, Selbstwahrnehmung, Fähigkeit zur Empathie,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Reflexion,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Objektivierung,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Wertorientierung in der Alltagskultur,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Interaktion und Kommunikation in verschiedenen Sozialformen, Initiierung kreativer und innovativer Prozesse sowie Psychohygiene.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Transferwirkung zwischen Kindergartenpraxis und Didaktik ist besonders zu beachten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Begriffe der Didaktik,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Institutionen der Kleinkindpädagogik,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Raum- und Zeitstruktur im Kindergarten,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kennenlernen von Spielen, Materialien und Medien für die einzelnen</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Erziehungsbereiche,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">exemplarisch ausgewählte didaktische Modelle,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">sozial-emotionale Prozesse,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Bedeutung der Motivation,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Ordnungssysteme für berufsspezifische Medien und Aspekte der Kommunikation und Kooperation im Team des Kindergartens.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Bedingungs- und Entscheidungsfelder der Kindergartenarbeit, Aufgabenbereiche im zukünftigen Berufsfeld, geschlechtsrollenfixierende Faktoren im Kindergartenalltag, kurzfristige Planung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sozialformen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Spielbereiche,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Spiel im Freien,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">frühkindliche Lernformen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kriterien für das Wahrnehmen kindlicher Verhaltensweisen und Reflektieren von sozialen Beziehungssystemen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">realitätsbezogene Auseinandersetzung mit kindlichen Lebenswelten, aktuellen Situationen und Erlebnissen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Methoden der Förderung von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnissen der Mädchen und Knaben unter Berücksichtigung von Bildungs- und Erziehungszielen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kriterien zur Beurteilung von Fachliteratur,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Modelle der Kommunikation und Kooperation im Team des Kindergartens mit Erziehungsberechtigten und anderen Bezugspersonen sowie Einblick in verschiedene Institutionen der Bildung und Erziehung.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Modelle für den Aufbau der Bildungs- und Erziehungsarbeit in den Bereichen:</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Spracherziehung - einschließlich Handpuppen und Figurenspiel,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>elementare Musikerziehung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bewegungserziehung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Umwelt (Wahrnehmung, Erfahrung, Bewältigung, Verkehrserziehung), qualitative Kriterien für die Auswahl von Medien, Auseinandersetzung mit Fachliteratur,</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">didaktische Prinzipien,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Aspekte der Integration und der Inneren Differenzierung, exemplarische Methoden und Modelle zur Förderung von Mädchen und Knaben in der frühen Kindheit,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kriterien für kurz-, mittel- und langfristige Planungs- und Reflexionsprozesse,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">weiterführende Modelle der Kommunikation und Kooperation im</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">pädagogischen Feld,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kriterien der Beobachtung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">kritische Auseinandersetzung mit Faktoren, welche die institutionelle Kleinkinderziehung beeinflussen und Geschichte des Kindergartens.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Modelle für den Aufbau weiterer grundlegender Bereiche der Bildungs- und Erziehungsarbeit:</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>emotionale Erziehung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>soziale Erziehung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wertorientierung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erziehung zur Chancengleichheit,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>religiöse Erziehung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sexualerziehung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ästhetische Erziehung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Förderung der Kreativität,</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vernetzung von Kindergarten und Schule:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Modelle der Kommunikation und Kooperation,</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Modelle der Integration,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">didaktische Modelle zur Förderung von Mädchen und Knaben mit besonderen Bedürfnissen im Kindergarten,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Methoden der Erwachsenenbildung und Modelle der Öffentlichkeitsarbeit,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Reflexion von Spiel- und Arbeitsprozessen, Methodenanalysen, Beobachtung individueller kindlicher Verhaltensweisen und kritische Auseinandersetzung mit der Wechselwirkung von Erziehungsverhalten und Gruppenprozessen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Bestimmungen über die Aufgaben des Kindergartens in den</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">einschlägigen Landesgesetzen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">bildungspolitische Trends,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">administrative Aufgaben und</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">eigenständige Auseinandersetzung mit Fachliteratur.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Modelle zur Orientierung in der Umwelt und zur Bewältigung von aktuellen Situationen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Auseinandersetzung mit didaktischen Modellen im Hinblick auf gegenwartsbezogene Problemfelder:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Veränderungen kindlicher Lebenswelten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>interkulturelle Erziehung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>geschlechtssensible Erziehung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Suchtprävention,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Integration,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Medienerziehung,</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Vergleich von aktuellen Modellen im In- und Ausland, Konzeption, Organisationsentwicklung und Qualitätssicherung, Wandel von Methoden und Materialien im historischen Kontext, vergleichende Auseinandersetzung mit Fachliteratur, grundlegende Techniken zur Anbahnung von wissenschaftlichem Arbeiten und</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Zusammenschau und Strukturierung des Fachbereiches.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schularbeiten:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse: zwei Schularbeiten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse: zwei Schularbeiten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse: zwei Schularbeiten (zweistündig),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse: zwei Schularbeiten (zweistündig),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse: zwei Schularbeiten (davon eine zweistündig und eine dreistündig).</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>5. KINDERGARTENPRAXIS</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Achtung vor dem Eigenwert der Persönlichkeit des Kindes entwickeln,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>als Erziehungspersönlichkeit Rollenflexibilität (Rollenkompetenz) und Handlungskompetenz erwerben,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>für eine bewusste Auseinandersetzung mit Einstellungen und Werthaltungen im Sinne der Berufsethik sensibel werden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ihr Erziehungsverhalten hinsichtlich Geschlechtsrollenstereotypen hinterfragen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Erziehungs- und Bildungsarbeit dem jeweiligen Stand der Didaktik entsprechend gestalten, systematisch beobachten, analysieren und reflektieren können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Teamfähigkeit und Konfliktkultur erwerben,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere die Zusammenarbeit mit Eltern und Erziehungsberechtigten kompetent gestalten können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>befähigt werden, Erziehungs- und Bildungsarbeit im Sinne der Qualitätssicherung transparent machen zu können und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zu einem Selbstverständnis für interdisziplinäre Zusammenarbeit gelangen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Zum Erreichen einer engen Wechselwirkung zwischen Theorie und Praxis besonders in der 1. und in der 2. Klasse wäre es zweckmäßig, dass die Unterrichtsgegenstände „Didaktik“ und „Kindergartenpraxis“ von einer Lehrerin/einem Lehrer unterrichtet werden. Unter Miteinbeziehung regionaler Gegebenheiten sind Blockungen im Pflichtgegenstand „Kindergartenpraxis“ anzustreben. Intensive und kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern aller fach- und berufsrelevanter Unterrichtsgegenstände sowie mit dem Fachpersonal an den Praxisstätten ist erforderlich. Schülerinnen und Schüler, die einen Unterricht in einer Volksgruppensprache besuchen, sollen nach Möglichkeit ab der 3. Klasse auch in zweisprachig geführten Kindergärten praktizieren. Sie haben ab der 3. Klasse jeweils eine der vorgesehenen Praxiswochen, sofern nach Organisation und Ausstattung geeignete Kindergärten vorhanden sind, in einem zweisprachig geführten Kindergarten zu absolvieren. Eine Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Zweitsprache ist anzustreben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Im Hinblick auf Interkulturalität soll Zweisprachigkeit generell gefördert, aber nicht nur theoretisch unterrichtet, sondern auch in der Kindergartenpraxis erprobt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Praktizieren in integrativ geführten Kindergärten ist anzustreben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Im Unterricht und bei der Betreuung der Schülerinnen und Schüler sowohl an den Praxisstätten als auch im Klassenverband sind für die Planungs- Übungs-, Reflexions- und Evaluationsphasen zu berücksichtigen:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Begleitung von Planung, Vorbereitung, Umsetzung sowie Reflexion und Evaluation,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>verschiedene Methoden zur Förderung von Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Kritikfähigkeit, Problembewusstsein und Selbstreflexion unter Anwendung auch von Methoden der Erwachsenenbildung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aufbau eines verantwortungsbewussten Erziehungsverhaltens und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Hilfestellung bei Reflexionen der Schülerinnen und Schüler über ihre Berufsmotivation.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kontinuierliche Begleitung der Schülerinnen und Schüler bei ihrer Sozialisation im Berufsfeld (Leitbild) auch durch außer schulische Kontakte bzw. Schulveranstaltungen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Methodenvielfalt und Methodengerechtheit, Handlungsorientierung,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Aufbau von Praxiserfahrungen durch Lernen am Modell und Erfahrungslernen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Situationsorientierung,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Prozessorientierung,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  offene Lehr- und Lernformen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  exemplarisches Lernen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  fächerübergreifendes Lernen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  ganzheitliches Lernen und</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  multimediales Lernen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Transferwirkung zwischen „Kindergartenpraxis“ und „Didaktik“</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">ist besonders zu beachten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Auseinandersetzung mit der Institution Kindergarten, Teilnahme an Spielprozessen im Kindergarten,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Hospitieren,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">erstes Praktizieren,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Anbahnung und Reflexion von Kontakten und Beziehungen, Einführung in Bibliothek, Ludothek und Materialsammlung, Erproben von Bildungs- und Spielmitteln sowie von Materialien und Medien; beginnender Aufbau entsprechender berufsspezifischer Sammlungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Wahrnehmen didaktischen Vorgehens und erzieherischen Handelns sowie kindlichen Verhaltens, bewusste Selbstwahrnehmung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Erstellen und Auswerten schriftlicher und mündlicher Berichte und Aspekte der Kommunikation und Kooperation im Team des Kindergartens.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Einführung in Teilbereiche der Planung und Reflexion darüber, Hospitationen mit spezieller Aufgabenstellung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">praktisches Arbeiten in verschiedenen Sozialformen, Spiel- und Arbeitsbereichen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Einsatz von Medien,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Besuche verschiedener Institutionen der Bildung und Erziehung, schriftliche Aufzeichnungen von Beobachtungen mit engumgrenzten Aufgabenstellungen und Modelle der Kommunikation und Kooperation mit Eltern. Eine Praxiswoche im Kindergarten.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Hospitieren mit differenzierten Aufgabenstellungen, Analyse der Bedingungs- und Entscheidungsfelder der Bildungs- und Erziehungsarbeit,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Erweitern der situationsorientierten Handlungskompetenz,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">praktisches Arbeiten mit Teilgruppen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">kurz-, mittel- und langfristige Planung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">aufbauende Vorgangsweisen: Vorbereitung, Umsetzung und Reflexion,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Formen und Methoden der Beobachtung; Darstellung der Beobachtungsergebnisse,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Methoden der Praxisreflexion,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Reflexion kindlichen Spielverhaltens in Bezug auf Geschlechterrollen, Modelle zur Transparenz von Bildungs- und Erziehungsarbeit, weiterführende Modelle der Kommunikation und Kooperation im pädagogischen Feld,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Besuche von berufsbezogenen Institutionen und Aufgabenbereiche des pädagogischen Teams im Kindergarten.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Zwei Praxiswochen im Kindergarten.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Weitgehend eigenständige kurz-, mittel- und langfristige Planungen auf der Grundlage von Beobachtung und Reflexion,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Praktizieren bei weiterer Steigerung der Selbstständigkeit -</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">autonomes Nutzen von Freiräumen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Förderung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Hospitieren in unterschiedlichen Kindergärten und anderen</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">berufsbezogenen Institutionen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Eingehen auf gesellschaftspolitische Strömungen und kindliche Lebenswelten unter Berücksichtigung folgender exemplarisch genannter Aspekte:</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Integration,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kooperation von Kindergarten und Schule,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>interkulturelle Erziehung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>geschlechtssensible Erziehung,</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Reflexion des eigenen Erziehungsverhaltens hinsichtlich der Selbst-, Sozial-, Sach- und Methodenkompetenz,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Einblick in Kompetenzbereiche des pädagogischen Teams gewinnen und Planung, Vorbereitung, Durchführung und Reflexion von Teilaufgaben im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere bei der Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten in Koordination mit dem pädagogischen Team des Kindergartens.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Drei Praxiswochen im Kindergarten; bei „zusätzlicher Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher an Horten (Zusatzausbildung Hortpädagogik)“ davon eine Woche in einschlägigen Einrichtungen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Eigenständiges Praktizieren als verantwortliches Mitglied des pädagogischen Teams,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Anwenden effektiver Planungs- und Reflexionsformen, Hospitieren mit dem Ziel einer vertieften Einsicht in sozialpädagogische Zusammenhänge,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">eigenständige systematische Beobachtungen und zweckmäßige Aufzeichnungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">gezielte Förderung einzelner Kinder und Kindergruppen, Dokumentations- und Präsentationstechniken und Projekt- und Konfliktmanagement (allenfalls unter Einbeziehung von Expertinnen und Experten), Qualitätsstandards sowie Qualitätssicherung.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Zwei Praxiswochen im Kindergarten; bei zusätzlicher Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher an Horten (Zusatzausbildung Hortpädagogik) davon eine Woche in einschlägigen Einrichtungen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>6. DEUTSCH</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>(einschließlich Sprecherziehung, Kinder- und Jugendliteratur)</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sprachlich korrekt, situationsadäquat, geschlechtssensibel, zielgruppen- und problemorientiert schriftlich und mündlich kommunizieren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Texte emotional, ästhetisch und kognitiv verstehen und sich mit ihnen handlungs- und produktionsorientiert auseinandersetzen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>eigenständig verschiedenste Informationsquellen nützen (zB Bibliothek, Medien, Informationstechnologien) und entsprechende Arbeitstechniken einsetzen und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>in der Auseinandersetzung mit Texten und in der Interaktion unterschiedliche Werte, Lebenshaltungen und Weltanschauungen kennen lernen und reflektieren und damit eine Basis für ein sinnerfülltes, eigenverantwortliches Leben schaffen sowie verantwortungsvoll ihr Berufsethos aufbauen können.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Bereiche (schriftliches und mündliches Gestalten, Sprecherziehung, Literatur- und Textbetrachtung, Medien- und Massenkommunikation, Sprachbetrachtung und Rechtschreibung und berufspraktische Inhalte) sollen einander im Unterricht durchdringen und ergänzen. Sie sind gleichwertig; die Gewichtung erfolgt durch die Lehrerinnen und Lehrer und soll den Bedürfnissen und Interessen der Schülerinnen und Schüler gerecht werden bzw. auf schulstandortrelevante Besonderheiten Rücksicht nehmen (zB schulautonome Schwerpunkte, Projekte).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Bei Themen, die sowohl Gegenstand des Deutschunterrichtes als auch anderer Unterrichtsgegenstände sind, ist fächerübergreifendes und fächerverbindendes Lehren und Lernen anzustreben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Auf Können und Verstehen ist mehr Wert zu legen als auf bloß reproduzierbares Wissen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Im Sinne der Selbsttätigkeit sollen die Schülerinnen und Schüler dazu angeleitet werden, verschiedenste Informationsquellen zu nutzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Dem Prinzip der Methodenvielfalt ist bei Planung und Durchführung des Unterrichts Rechnung zu tragen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Bei unterschiedlichen Lernvoraussetzungen auf Grund der Herkunft der Schülerinnen und Schüler aus anderen Kulturkreisen sind insbesondere bei daraus resultierender eingeschränkter Sprachkompetenz geeignete Fördermaßnahmen zu setzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliches und mündliches Gestalten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen vielfältige Gesprächs-, Rede- und Schreibsituationen durch Erleben und Erproben kennen- und erfolgreich gestalten lernen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Methoden der Beobachtung und Aufzeichnung helfen, das Gesprächs- und Redeverhalten zu beschreiben, bewusst zu machen und zu bewerten; auf Reflexion geschlechtsspezifischen Kommunikationsverhaltens und auf eine geschlechtergerechte Sprache ist Wert zu legen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Regelmäßiges Schreibtraining soll zu wachsender Sicherheit und zur Bereitschaft führen, unterschiedliche Schreibformen zu gebrauchen und situationsadäquat anzuwenden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Das betrifft</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das handlungsbezogene Schreiben, das je nach Situation stärker auf das Thema, die Schreibabsicht oder die Erwartungen der Leserinnen und Leser ausgerichtet sein kann,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das sachliche, themenbezogene Schreiben,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Schreiben als Hilfsmittel zum Lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Schreiben als Ausdruck des eigenen Wahrnehmens, Fühlens und Denkens und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Schreiben als kreativen Umgang mit Sprache (auf der Laut-, Wort-, Satz- und Textebene).</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Geeignete Methoden und technische Hilfsmittel (zB Computer) sind gezielt einzusetzen, um Schreibprozesse zu unterstützen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Verwendung von Wörterbüchern ist auch bei Schularbeiten zu gestatten.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprecherziehung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Sprecherziehung ist tragendes Prinzip für alle Klassen und hat, ausgehend von der Herkunftssprache, das Verfügen über die Standardsprache anzustreben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Gegebenenfalls ist mit den Lehrerinnen und Lehrern des Freigegenstandes „Seminar Stimmbildung“ zusammenzuarbeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Literatur- und Textbetrachtung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Im Bereich der Literatur und Textbetrachtung ist von einem erweiterten Literaturbegriff auszugehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Das Lesen und Verstehen von Texten, die schriftlich oder durch andere Medien vermittelt werden, sollen einen Schwerpunkt des Deutschunterrichtes bilden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Bei der Literaturauswahl sind das Prinzip der Altersgemäßheit und der Lebensnähe sowie die Interessen der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Es ist darauf zu achten, dass nach Möglichkeit sowohl Texte von Autoren als auch von Autorinnen verwendet werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen die Möglichkeit haben, die in literarischen Texten vorhandenen Frauen- und Männerbilder auch kritisch zu reflektieren bzw. sie im jeweiligen gesellschaftshistorischen Kontext wahrzunehmen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Literatur ist als Möglichkeit zu intellektueller Herausforderung zu sehen, sie soll die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenhängen, Wertvorstellungen und persönlichen Erfahrungen bewirken und analytisches Denken fördern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Textanalyse sowie Literaturkritik sind nicht Selbstzweck, sondern Mittel, die das Verständnis eines Textes ermöglichen und erweitern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Auseinandersetzung mit literarischen Werken und Biographien von Autorinnen und Autoren aus den verschiedenen Epochen kann chronologisch, unter thematischen Gesichtspunkten oder in Längsschnitten erfolgen. Schwerpunktsetzungen sollen die Lehrerin und der Lehrer im Hinblick auf die Erfordernisse der jeweiligen Unterrichtssituation (zB Interessenslage der Schülerinnen und Schüler, kulturelle Gegebenheiten, Projekte) autonom setzen. Voraussetzung dafür ist die Sicherung eines literarhistorischen Grundrasters, der einen Überblick über die literarischen Strömungen und ihre Repräsentantinnen und Repräsentanten gewährleistet.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Medien und Massenkommunikation:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Dem Grundsatz der Vielfalt ist Rechnung zu tragen. Die Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern des Unterrichtsgegenstandes „Informatik und Medien“ ist unerlässlich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung und Rechtschreibung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Fundierte Kenntnisse in Grammatik- und Rechtschreibung sollen die sprachliche Kompetenz erweitern und sind Bedingung für erfolgreiche Lernhilfe im Hort.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Grammatisches und orthographisches Wissen soll die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, bewusst mit Sprache umzugehen, über Sprache zu reden und eigene Texte selbstständig zu überarbeiten. Hilfsmittel wie das Wörterbuch sind heranzuziehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Sprach- und Schreibnormen werden als gesellschaftlich bedeutende Faktoren der Sprachbeherrschung betrachtet, ihre Veränderbarkeit ist aufzuzeigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Berufspraktische Inhalte:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Für diesen Bereich ist die enge Kooperation mit den Lehrerinnen und Lehrern der Pflichtgegenstände „Didaktik“, „Kindergartenpraxis“ und „Informatik und Medien“ sowie gegebenenfalls „Hortpraxis“ unerlässlich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>bis 5. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprecherziehung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Übungen zur Sensibilisierung für die eigene Sprechweise (zB bei Rollenspielen, mit Videoaufnahmen, mit Artikulationsübungen) und Übungen zur kompetenten Anwendung der Standardsprache.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliches und mündliches Gestalten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erlebnisse, Erfahrungen und Gefühle situationsgerecht mitteilen, Sachverhalte und Texte zusammenfassend wiedergeben und verständlich erklären,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Argumentieren (eigene Interessen ausdrücken, Anliegen vorbringen, Standpunkte vertreten; zu Handlungen auffordern, appellieren) und Techniken der Ideenfindung (zB mindmapping, cluster).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nur mündliches Gestalten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesprächsverhalten üben (Gesprächsregeln erarbeiten und anwenden), verschiedene Gesprächsformen erproben (zB Paar-, Kleingruppen-, Klassengespräch, Referat, Rollenspiel) und</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">einfache Erzähltechniken kennen lernen und anwenden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nur schriftliches Gestalten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schreiben über sich und andere, erzählen, schildern und beschreiben</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">sowie berichten,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Inhaltsangabe,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">einfache argumentierende Textsorten und Formen kreativen Schreibens.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Literatur und Textbetrachtung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Literarische Textformen kennen lernen (Übersicht über die wichtigsten Gattungen),</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">persönliche Zugänge zu literarischen Texten finden, individuelle Lesefertigkeit weiterentwickeln (stilles Lesen sowie auch das Vortragen von Texten),</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kinder und Jugendliteratur:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Adoleszenzliteratur, Beispiele zu weiteren Gattungen der Kinder- und Jugendliteratur (Märchen).</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Medien und Massenkommunikation:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler mit Massenkommunikationsmitteln thematisieren und Ausdrucksformen in verschiedenen Medien (zB Werbung).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung und Rechtschreibung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erwerb und Ausbau einer persönlichen Rechtschreibkompetenz,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einblick in das Regelsystem der Rechtschreibung,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einblick in Text-, Satz- und Wortgrammatik,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erwerb und Üben von Nachschlagetechniken sowie</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerntechniken und Übungsformen zu Grammatik und Rechtschreibung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Berufspraktische Inhalte:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einer Gruppe erzählen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">gestaltendes Vorlesen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Spielregeln und Anleitungen formulieren und Erlebnisberichte.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Schriftliches und mündliches Gestalten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vertiefende Auseinandersetzung mit den Lehrinhalten der 1. Klasse, Dialogisieren,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Argumentationstechniken kennen lernen und anwenden – Wandel von Ich-bezogenen Inhalten zu sachbezogenen Themen und</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">produktive Auseinandersetzung mit literarischen Texten als Vorstufe für das Interpretieren.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nur mündliches Gestalten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Weitere Gesprächsformen erproben (zB Interview),</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Strukturieren von Sachverhalten (zB als Weiterführung eines Brainstormings),</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erzähltechniken erweitern und Dramatisieren von Texten, szenisches Gestalten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nur schriftliches Gestalten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Dialogisches Schreiben,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Charakterisieren,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">argumentierende Textformen (Fünf-Satz-Technik, Erörterung),</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Strukturierungs- und Gliederungsübungen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Technik des Exzerpierens,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Protokollieren und Formen kreativen Schreibens.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Literatur und Textbetrachtung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Anfänge bis Vorklassik – ausgewählte Beispiele im jeweiligen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">historischen und soziokulturellen Kontext,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispiele aus der Gegenwartsliteratur,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundlagen der Analyse literarischer Texte,</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kinder- und Jugendliteratur:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Übersicht über die Gattungen der Kinder- und Jugendliteratur,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kreativ-produktive Auseinandersetzung mit dem Bilderbuch und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Adoleszenzliteratur.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Medien und Massenkommunikation:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Produktive und analytische Auseinandersetzung mit Printmedien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung und Rechtschreibung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vertiefung und Erweiterung des Lehrstoffes der 1. Klasse.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Berufspraktische Inhalte:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Exzerpieren von Fachartikeln,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beobachten und Beschreiben,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">ausgewählte Werke für das Kindergartenkind sowie</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erfinden und Erzählen von Geschichten für das Kleinkind.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliches und mündliches Gestalten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vertiefende Auseinandersetzung mit den Lehrinhalten der 1. und 2. Klasse,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">projektorientiertes Arbeiten im Team sowie</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kenntnis und Anwendung verschiedener Präsentationsmethoden (auch unter Verwendung neuer Informationstechnologien).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nur mündliches Gestalten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Weitere Gesprächsformen erarbeiten (zB Debatte, Podiumsdiskussion),</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesprächsrunde leiten,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Feedback geben und annehmen sowie</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Referieren unter Einbeziehung verschiedener Präsentationsmethoden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nur schriftliches Gestalten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Produktive und analytische Auseinandersetzung mit literarischen Texten,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">erörterndes Schreiben und Auseinandersetzung mit argumentativen Textsorten,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">(zB Pro und Kontra-Argumentation, Begriffserläuterungen, Leserbrief)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">und</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Formen kreativen Schreibens.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Literatur und Textbetrachtung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sturm und Drang, Klassik, Romantik, Vormärz und Biedermeier – ausgewählte Beispiele im jeweiligen historischen und soziokulturellen Kontext,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispiele aus der Gegenwartsliteratur,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">poetologische Verfahrensweisen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kinder- und Jugendliteratur:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>analytische und kreativ-produktive Auseinandersetzung mit dem Bilderbuch.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Medien und Massenkommunikation:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Produktive Auseinandersetzung mit Medien unter Einsatz neuer Technologien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung und Rechtschreibung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vertiefung der bereits erworbenen Kenntnisse im Bereich der Rechtschreibung und Grammatik und Bewusstmachen von Stilvarianten, vor allem in Bezug auf die eigene Sprachkompetenz.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Berufspraktische Inhalte:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundkenntnisse eines dramatischen Aufbaues als Grundlage für das Figurenspiel,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Dramatisieren von Texten,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leitung einer Gesprächsrunde,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bilderbuchanalyse sowie</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kriterien einer geschlechtergerechten Kinderliteratur.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliches und mündliches Gestalten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vertiefende Auseinandersetzung mit den Lehrinhalten der 1., 2. und 3. Klasse,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Interpretation literarischer Texte (Kenntnis und Anwendung analytischer Verfahren mit Verarbeitung von ausgewählter Sekundärliteratur),</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundlagen zur Hinführung auf wissenschaftliches Arbeiten (zB Bibliographieren, Internetrecherche), Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen und berufsbezogenen Themen, (zB Texterörterung, Leserbrief, Kommentar, Problemarbeit), Referieren und Präsentieren (Steigerung des Abstraktions- und Argumentationsniveaus),</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Problemarbeit, literarische Facharbeit,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Weiterführung verschiedener Diskussionsformen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftverkehr mit Behörden (formale Aspekte); Bewerbung, Lebenslauf</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">und</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Formen kreativen Schreibens.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Literatur- und Textbetrachtung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispiele der Literatur von 1848 bis zum 1. Weltkrieg im historischen und soziokulturellen Kontext,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispiele aus der Gegenwartsliteratur, Interpretationsmethoden,</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kinder- und Jugendliteratur:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwicklung der Kinderlyrik, Vergleich von Kinder- und Erwachsenenlyrik und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beurteilungskriterien für Kinder- und Jugendliteratur.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Medien- und Massenkommunikation:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Literatur und Film,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Filmanalyse, auch von Kinderfilmen sowie</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fernsehspiel und Hörspiel (4. oder 5. Klasse).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung und Rechtschreibung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Weitere Vertiefung der bereits erworbenen Kenntnisse im Bereich der Rechtschreibung und Grammatik; Übungsschwerpunkte im Hinblick allfälliger Defizite der Schülerinnen und Schüler sowie Sprachwandel und Sprachnorm.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Berufspraktische Inhalte:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Technik des wissenschaftlichen Arbeitens,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fachartikel aus Didaktik, Pädagogik als Anlass für Texterörterungen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Internetrecherche,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Analyse von Medien für Kinder (zB Film, Hörspiel, CD Rom) und Kriterien geschlechtergerechter Medien für Kinder.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliches und mündliches Gestalten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vertiefende Auseinandersetzung mit den Lehrinhalten der 1. bis 4. Klasse,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">spontane und vorbereitete Reden zu ausgewählten Situationen und Anlässen (Anwenden rhetorischer Mittel und geeigneter Redetechniken), Moderation von Diskussionen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Problemarbeit, literarische Facharbeit, Interpretation, Texterörterung,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Verfassen von Rezensionen (besonders von Kinderbüchern), Formen kreativen Schreibens und</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">formale Kriterien der Textgestaltung bei wissenschaftlichen Arbeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Literatur- und Textbetrachtung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispiele aus der Literatur des 20. Jahrhundert in ihrem historischen und soziokulturellen Kontext,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Entwicklungen und Tendenzen in der Gegenwartsliteratur,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Interpretationsmethoden,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Literaturkritik,</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kinder- und Jugendliteratur:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beurteilungskriterien für Kinder- und Jugendliteratur.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Medien und Massenkommunikation:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Literatur und Film,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Filmanalyse sowie</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fernsehspiel und Hörspiel (4. oder 5. Klasse).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung und Rechtschreibung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Analyse und Vergleich von Texten unter stilistischen Gesichtspunkten (zB in Zeitung, Trivialliteratur).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Berufspraktische Inhalte:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Redesituationen aus der Berufspraxis für den Bereich „mündliches Gestalten“ sowie</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Rezensionen von Kinderbüchern für eine Zeitung oder Zeitschrift.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schularbeiten:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse: vier Schularbeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse: drei Schularbeiten (davon zwei Schularbeiten zweistündig)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse: drei Schularbeiten (zweistündig)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse: drei Schularbeiten (zweistündig)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse: zwei bis drei Schularbeiten (davon eine dreistündig und eine vierstündig)</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>LEBENDE FREMDSPRACHE/VOLKSGRUPPENSPRACHE (Alternativ; siehe Abschnitt IV)</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die rezeptiven und produktiven vier Grundfertigkeiten (Hörverstehen und Lesen, Sprechen und Schreiben) in der Fremdsprache in realitätsnahen Kommunikationsprozessen situationsgerecht einsetzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich die vielfältigen Möglichkeiten zeitgemäßer Informations- und Kommunikationstechnologien in der Fremdsprache zum kontinuierlichen Wissenserwerb und zur Auseinandersetzung mit anderen Kulturen im Alltag nutzbar machen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Themen unter dem vorrangigen Aspekt der Förderung von Sprachkompetenz erarbeiten und dabei Kenntnisse und Fertigkeiten, die sie in anderen Unterrichtsgegenständen erworben haben, in Beziehung setzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>berufsfeldbezogene Themen und Situationen sprachlich bewältigen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>über die Fremdsprache soziale und kulturelle Gegebenheiten anderer Länder kennen lernen, um deren Kulturen und Wertsysteme auf der Basis von gegenseitiger Toleranz und Wertschätzung zu respektieren und eine kritische Distanz zur eigenen Weltsicht zu erwerben. Darauf aufbauend sollen sie zur Mitarbeit an der europäischen Integration sowie zu internationaler Verständigung bereit und fähig sein,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>bei der Auseinandersetzung mit aktuellen Themen das Bewusstsein erlangen, dass Fremdsprachenkenntnisse den Zugang zu Informationen aus allen Lebensbereichen und Wissensgebieten erleichtert und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Arbeitstechniken anwenden können, die den weiteren selbstständigen Fremdsprachenerwerb im Sinne des lebensbegleitenden, autonomen Lernens ermöglichen.</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen am Ende der zweiten Kasse zumindest das Niveau des Independent Users B1 gemäß den in den Richtlinien des Europarates festgelegten Standards für Sprachkompetenz (siehe Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Sprachen, Kapitel 3, gemeinsame Referenzniveaus: Globalskala;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Europarat, Straßburg 2001, ISBN 3-468-49469-6) erreichen:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Sie sollen zumindest</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Hauptpunkte verstehen können, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge wie aus Arbeit, Schule, Freizeit geht,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die meisten Situationen bewältigen können, denen man auf Reisen im Sprachgebiet begegnet,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessensgebiete äußern können und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume, Hoffnungen und Ziele beschreiben und zu Plänen und Ansichten kurze Begründungen oder Erklärungen geben können.</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen bis zum Ende der fünften Klasse das Niveau Effectivnes C1, zumindest jedoch das Niveau Independent Users Vantage B2 gemäß den in den Richtlinien des Europarates festgelegten Standards für Sprachkompetenz erreichen:</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="e1" ct="text">Sie sollen zumindest</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen verstehen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im eigenen Spezialgebiet auch Fachdiskussionen verstehen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich so spontan und fließend verständigen können, dass ein normales Gespräch mit einem “native speaker” ohne Belastung für beide Gesprächspartner möglich ist und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich zu einem breiten Themenspektrum klar und detailliert ausdrücken, einen Standpunkt zu einem Problem erklären und die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben können.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Unterrichtssprache ist die lebende Fremdsprache, mit Ausnahme jener Fälle, in denen Deutsch dem Zweck kontrastiver Sprachbetrachtung in Wortschatz, Syntax und Grammatik dient. Mündliche und schriftliche Übersetzungen von Texten sind punktuell zur Klärung komplizierter Sachverhalte einzusetzen und nicht als eigenständige Übungsform. Auf geschlechtergerechte Sprache und gleichberechtigte Kommunikation ist zu achten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Lehrstoffauswahl hat eine Analyse der Situation in der Klasse und der Rahmenbedingungen voranzugehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Bei der Auswahl der Arbeitstechniken ist dem Prinzip der Methodenvielfalt unter Berücksichtigung der verschiedenen Lerntypen Rechnung zu tragen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Durch das Erleben vielfältiger Methoden sollen den Schülerinnen und Schülern im Hinblick auf autonomes Lernen und als Grundlage für das Erlernen weiterer Fremdsprachen die persönlich relevanten Lernstrategien bewusst gemacht werden. Ein breites Spektrum von Strategien und Techniken dient dazu, dass diese auch selbstständig zielgerichtet angewendet werden können.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Bei der Auswahl der Textsorten haben literarische Texte gleichberechtigt neben Gebrauchstexten Verwendung zu finden. Bei literarischen Texten ist nach Möglichkeit darauf zu achten, dass sowohl Texte von Autoren als auch von Autorinnen verwendet werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen die Möglichkeit haben, die in literarischen Texten vorhandenen Frauen- und Männerbilder auch kritisch zu reflektieren bzw. sie im jeweiligen gesellschaftshistorischen Kontext wahrzunehmen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Beteiligung der Schülerinnen und Schüler an der Textauswahl fördert deren Motivation und Interesse.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Bei der Erarbeitung von literarischen Texten ist dem emotionalen und lebensbezogenen Zugang besondere Bedeutung beizumessen. Schülerinnen und Schüler sollen ihren Erfahrungshorizont erweitern und ihre Kritik- und Reflexionsfähigkeit entwickeln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Erweiterung der sprachlichen Kompetenz steht beim Austausch über Werte, Interessen und persönliche Erfahrungen im Vordergrund. Strategien der Textanalyse oder Literaturkritik sollen nicht Selbstzweck sein, sondern nur dort angewendet werden, wo sie das Verständnis eines Textes erleichtern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Beim Umgang mit der Interlanguage als natürlicher Entwicklungsstufe beim Fremdsprachenerwerb sind in der Unterrichtsarbeit Fehler als Anlass für konstruktives Feedback zu betrachten. Kommunikativer Kompetenz ist gegenüber sprachlichem Perfektionismus der Vorrang zu geben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die vier Grundfertigkeiten sollen sowohl schwerpunktmäßig und gezielt als auch integrativ geübt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Themenorientierte Wortschatzerweiterung ist ein zentrales Anliegen und hat in kontextueller Form (zB Kollokationen, implizite Grammatik, Redewendungen) zu erfolgen. Die Beschäftigung mit Grammatik ist nicht als Selbstzweck, sondern im Sinne eines zirkulären Spracherwerbs zu verstehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Prinzipiell ist beim Einsatz von zB Englisch als Arbeitssprache die Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern aller Unterrichtsgegenstände möglich und wünschenswert, sofern sich aus der Unterrichtsarbeit sinnvolle Verbindungen anbieten, die sprachliche Kompetenz dabei gefördert wird und der organisatorische Rahmen gegeben ist. Dies gilt auch für Intensivsprachwochen, Schülerinnen- und Schüleraustausch sowie für berufsbezogene Projekte im fremdsprachigen Ausland.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Beim fächerübergreifenden, projektorientierten Arbeiten ist die Kooperation mit anderen Lehrerinnen und Lehrern, besonders bei berufsspezifischen Inhalten, unerlässlich.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Verwendung von Wörterbüchern auch bei Schularbeiten ist nach Maßgabe der Aufgabenstellungen zu gestatten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vier Grundfertigkeiten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vorführen, Erarbeiten und Einüben verschiedenster Arbeitstechniken des Fremdsprachenerwerbs wie</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lesetechniken (zB: skimming, scanning, reading for detail),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schreibformen (zB: summary, letter, argumentative writing),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Techniken beim Hörverstehen (zB: listening for gist, listening for detail) und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sprechsituationen (zB: interviews, discussions, presentations).</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachstrukturen und Wortschatzarbeit:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wiederholung wesentlicher Bereiche der Grundgrammatik (zB Zeitformen, Adjektiv - Adverb, indirekte Rede),</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterung des Wortschatzes im Einklang mit den nachfolgend genannten Themenschwerpunkten,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Arbeitstechniken (zB Lerntraining: Formen der Wortschatzerweiterung).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Themenschwerpunkte:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aktuelle Themen aus dem persönlichen Erfahrungsbereich und dem sozialen Umfeld der Schülerinnen und Schüler,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">altersspezifische und geschlechtssensible Fragestellungen (zB Familie, Freundinnen und Freunde, Partnerbeziehungen, Freizeitgestaltung, Berufsorientierung, Lebensplanung), aktuelle landeskundliche Themen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">altersadäquate, der Interessenslage der Schülerinnen und Schüler</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">entsprechende Literatur,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">berufsbezogene Themen:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aktivitäten, die im Berufsfeld in Verbindung mit der Fremdsprache besonders geeignet sind (zB Lieder, Reime, Spiele, Bilderbücher, einfache Anleitungen),</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Filme und Fernsehprogramme für Kinder.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>bis 5. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vier Grundfertigkeiten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterung der Fertigkeiten, Übungen auf anspruchsvollerem Niveau.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachstrukturen und Wortschatzarbeit:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erarbeitung und Wiederholung von Strukturen zur Bewältigung der Themen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterung des Wortschatzes im Einklang mit den nachfolgend genannten Themenschwerpunkten,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterung der Arbeitstechniken (Lerntraining: zB eigenverantwortlicher Umgang mit immer wiederkehrenden grammatikalischen Fehlern).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Themenschwerpunkte:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aktuelle Themen an Hand anspruchsvollerer, längerer Texte entsprechend der Interessenslage der Schülerinnen und Schüler (zB Phänomene unterschiedlicher Jugendkulturen, Beziehungsthematik, Lebensplanung, allgemeine psychologische Fragestellungen), landeskundliche, kulturspezifische und sozialpolitische Themen, altersadäquate, der Interessenslage der Schülerinnen und Schüler entsprechende Literatur mit gehobenem Niveau, vorzugsweise Originaltexte und</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">berufsbezogene Themen:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gegenüberstellung von pädagogischen Konzepten in verschiedenen Ländern, Auseinandersetzung mit den Arbeitsbereichen im zukünftigen Berufsfeld der Schülerinnen und Schüler.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schularbeiten:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse: zwei bis vier Schularbeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse: zwei bis vier Schularbeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse: zwei bis vier Schularbeiten (ein- oder zweistündig)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse: zwei bis vier Schularbeiten (zweistündig)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse: im ersten Semester ein bis zwei Schularbeiten (zwei- oder dreistündig), im zweiten Semester eine Schularbeit (dreistündig)</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>GESCHISCHTE UND SOZIALKUNDE, POLITISCHE BILDUNG</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>historische, politische und gesellschaftliche Zusammenhänge erkennen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zwischen historischen und politischen Fakten und deren Interpretationen differenzieren können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>aktuelle Probleme und Konflikte durch die Kenntnis ihrer Ursachen besser verstehen und den Verlauf von Auseinandersetzungen nachvollziehen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>gegenwärtige soziale und politische Situationen durch das Wissen um ähnliche oder unterschiedliche Situationen in vergangenen Zeiten besser bewältigen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>als verantwortungsbewusste und mündige Menschen sich in die Welt von heute einbringen und diese mitgestalten können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>auf Grund der Kenntnis ihrer politischen Rechte und Pflichten fähig sein, am öffentlichen und kulturellen Leben teilzunehmen und als erwachsene Frauen und Männer sowohl politische als auch soziale Verantwortung zu tragen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>erkennen, dass Geschlechterrollen und -verhältnisse im historischen und kulturellen Konnex unterschiedlich definiert und veränderbar sind,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch das Kennenlernen unterschiedlicher Kulturen, sozialer Gruppen und individueller Lebensweisen integrativ wirken können und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ihre eigene pädagogische Tätigkeit in Folge des erlangten historischen Wissens und der gewonnenen gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Kenntnisse sach- und situationsgerecht auf der Grundlage von Humanität und Toleranz gestalten können.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Durch exemplarischen Unterricht ist die Kenntnis eines historischen Grundrasters zu sichern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Einerseits sollen historische Vorgänge unter Beachtung ihrer Auswirkungen auf die Welt von heute betrachtet, andererseits sollen ausgehend von Ereignissen der Gegenwart deren Ursachen aufgezeigt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Verwendung von unterschiedlichen Quellen und deren kritische Beurteilung ist unerlässlich; bei historischen Längs- und Querschnitten sind lokale bis globale Dimensionen zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die exemplarische Auseinandersetzung mit einzelnen Themenbereichen ist erforderlich.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Alltagsgeschichte ist unter besonderer Berücksichtigung der Situation der Geschlechter, der Familie und anderer sozialer und ethnischer Gruppen zu betrachten. Der Geschichte der Kindheit ist entsprechend Raum zu bieten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Politische Verhaltensweisen sollen den Schülerinnen und Schülern transparent gemacht werden und ihnen Orientierungshilfe für persönliches politisches und soziales Engagement geben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Eine möglichst große Vielfalt unterschiedlicher Lehr- und Lernformen ist anzuwenden, wobei in der Zeitgeschichte nach Möglichkeit Oral History einbezogen werden sollte.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Historische und aktuelle Gegebenheiten sind möglichst fächerübergreifend zu behandeln, insbesondere in den Pflichtgegenständen „Deutsch (einschließlich Sprecherziehung, Kinder-Jugendliteratur)“, „Bildnerische</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erziehung“, „Musikerziehung“, „Geographie und Wirtschaftskunde“, „Physik“, „Religion“, „Didaktik“ und „Kindergartenpraxis“ sowie gegebenenfalls in den Pflichtgegenständen der zusätzlichen Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher an Horten (Zusatzausbildung Hortpädagogik) „Didaktik der Horterziehung“ und „Hortpraxis“.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Quellen und Methoden der Geschichte,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">historischer Grundraster; Probleme der Periodisierung, Welt (Staaten, Gesellschaften, Kulturen),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">zentrale Errungenschaften der Ur- und Frühgeschichte,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">wesentliche Merkmale von Hochkulturen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">die Antike,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">das Frühmittelalter,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">die Weltreligionen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Vergleich von Herrschafts-, Staats- und Regierungsformen sowie unterschiedliche Formen des Zusammenlebens von Menschen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Mittelalter - Feudalismus, Verhältnis Kaisertum – Papsttum, Entstehung von Nationalstaaten, die Entwicklung der österreichischen Länder, Romanik und Gotik,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Übergang Mittelalter zu Neuzeit - geisteswissenschaftliches und naturwissenschaftliches neues Weltbild, Renaissance, Humanismus, Expansion Europas und deren Folgen, religiöse Reformbewegungen, Absolutismus und Aufklärung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Barock und</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">unterschiedliche wirtschaftliche und soziale Strukturen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Revolutionäre Prozesse am Ende des 18. Jahrhunderts und restaurative Gegenbewegungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Liberalismus, Nationalismus,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">industrielle Revolution und die soziale Frage, Lösungsmodelle</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">(insbesondere soziale Emanzipationsbewegungen),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Imperialismus, Kapitalismus, Sozialismus,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Österreich im 19. Jahrhundert (Politik, Kunst und Kultur),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Ursachen, Verlauf und Folgen des 1. Weltkriegs,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Entwicklung und Erscheinungsbild von Parteien, Entstehen und unterschiedliche Formen von Diktaturen in Europa und deren Auswirkungen (insbesondere Nationalsozialismus, Holocaust, Widerstand und Verfolgung), die Entwicklung Österreichs in der Zwischenkriegszeit,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Ursachen, Verlauf und Folgen des 2. Weltkriegs sowie Grund-, Bürger- und Menschenrechte und ihre Entstehung, politische und soziale Benachteiligungen in verschiedenen politischen Systemen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Die Teilung der Welt von 1945 bis 1989 - der Kalte Krieg, Stellvertreterkriege, Unabhängigkeitsbewegungen, Rüstungswettlauf und friedliche Lösungsansätze,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">die Welt seit 1989 (weltpolitische Situation),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">exemplarische Behandlung aktueller Konflikte und Probleme - Ursachen, Verlauf und Lösungsansätze (Theorie und Praxis), Völkerrecht,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Österreich, die 2. Republik - Grundlagen, Entwicklung und aktuelle politische und gesellschaftliche Situation (Verfassung, Staatsvertrag, Neutralität, Parteien, Regierungsformen, Sozialpartnerschaft, Einbindung in die Europäische Union und in andere übernationale Organisationen, österreichische und europäische Identität, direkte und indirekte Demokratie),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">soziale und politische Bewegungen (zB Friedensbewegung, neue Frauenbewegung, Ökologiebewegung) und Grundlage, Wesen und Instrumente der Demokratie, Grund- und Bürgerrechte, Migration und Integration.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">9.</symbol>GEOGRAPHIE UND WIRTSCHAFTSKUNDE</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>räumliche, wirtschaftliche und soziale Strukturen und Prozesse erkennen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>regionale und globale topographische Kenntnisse in Beruf und Freizeit anwenden können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich zur Untersuchung und Beurteilung von Lebensräumen notwendige Informationen beschaffen und auswerten können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grundlegende weltwirtschaftliche Zusammenhänge und wirtschaftliche Gesetzmäßigkeiten verstehen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Komplexität von Beziehungsgeflechten zwischen Natur- und Humanfaktoren und die Auswirkungen menschlicher Eingriffe in die Natur wahrnehmen, um daraus verantwortungsbewusstes, ökologisches und soziales Verhalten entwickeln zu können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>unterschiedliche Lebensbedingungen in der Welt analysieren und deren sozioökonomische Auswirkungen verstehen sowie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Flexibilität, Mobilitätsbereitschaft und kritisches Konsumverhalten entwickeln.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Alle Themenbereiche sind mit entsprechender topographischer Zuordnung zu behandeln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Notwendig ist die regelmäßige Verwendung fachspezifischer Materialien (zB Kompass, Atlanten, Karten).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Vor allem bei lokalen und österreichischen Themenbereichen ist der Bezug zum Naturraum herzustellen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Vielfalt der Kulturräume als Bereicherung ist hervorzuheben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Im Bereich der sozialgeographischen Themen ist besonders die Situation von Mädchen und Knaben weltweit zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Besonderes Augenmerk ist auf die Anwendbarkeit der Kenntnisse und Fähigkeiten in der beruflichen Praxis zu legen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Eine möglichst große Vielfalt unterschiedlicher Lehr- und Lernformen ist anzuwenden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Raum, Gesellschaft und Wirtschaft sind möglichst fächerübergreifend zu behandeln, insbesondere in den Pflichtgegenständen „Biologie und Umweltkunde (einschließlich Gesundheit und Ernährung)“, „Physik“, „Chemie“, „Informatik und Medien“, „Geschichte und Sozialkunde, Politische</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildung“, „Didaktik“ und „Kindergartenpraxis“ sowie gegebenenfalls in den Pflichtgegenständen der zusätzlichen Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher an Horten (Zusatzausbildung Hortpädagogik) „Didaktik der Horterziehung“ und „Hortpraxis“.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Erde und ihre Darstellungsmöglichkeiten,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">exogener und endogener Formenschatz, landschaftsökologische Zonen - Klima- und Vegetationszonen und deren Interpretation,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Menschen und ihre Lebensumstände in unterschiedlichen Lebensräumen und</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Bevölkerungsstrukturen und Prozesse - Beziehung zum Naturraum und regionale Unterschiede, Interpretation demographischer Kennziffern, Exemplarischer Vergleich von Ballungsräumen weltweit, Mobilität.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Grundlagen des Wirtschaftens, exemplarische Behandlung der Wirtschaftssektoren und Produktionsfaktoren, geschlechtsspezifische Aspekte von Arbeit und Wirtschaft,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Raum, Gesellschaft und Wirtschaft Österreichs - naturräumliche Grundlagen; Bevölkerungsentwicklung; ökonomische Strukturen und Prozesse sowie</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Ökologie und Umwelt - globale und regionale Vernetzungen und Auswirkungen, Umweltschutz, Raumordnung, Dorferneuerung, Stadtsanierung.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge - Marktmodelle und reale Wirtschaftssysteme sowie deren mögliche Auswirkungen auf das Leben von Frauen und Männern, Globalisierung und Disparitäten, Wirtschaftspolitik unter besonderer Berücksichtigung Österreichs, Entwicklungspolitik,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Migration,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Konsumethik und Europäische Integration - Europäische Union und andere</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">supranationale Organisationen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>10. MATHEMATIK</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fähigkeiten/Fertigkeiten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Problemstellungen in die mathematische Symbolsprache übersetzen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>exakt arbeiten und argumentieren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>beim Lösen von Aufgaben planmäßig und konsequent vorgehen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ergebnisse präzise darstellen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>den Transfer bereits gelernter Fertigkeiten und Methoden auf neue Aufgabenstellungen herstellen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit technischen Hilfsmitteln richtig umgehen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Rechengesetze richtig anwenden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mathematische Zusammenhänge exakt graphisch darstellen und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ergebnisse auf ihre Richtigkeit überprüfen und abschätzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>logische Denkstrukturen durch Lösen mathematischer Probleme und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>konstruktiven Umgang mit der grundsätzlichen Unabschließbarkeit von Wissen erwerben.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einsichten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen erkennen, dass</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Argumentieren ein Charakteristikum der Mathematik ist,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Lösen von Aufgaben Freude und Selbstvertrauen bringen kann,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mathematisches Denken und mathematische Erkenntnisse unterschiedlichen Lebens-, Wissens- und Berufsbereichen auf breiter Basis angewendet werden sowie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mathematisches Grundwissen und Denken im Sinne mathematischer Frühförderung bereits im Kleinkindalter bei Mädchen und Knaben gleichermaßen zu fördern sind.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Behandlung exemplarisch und aktuell ausgewählter Lehrinhalte ist grundsätzlich der Vorzug gegenüber der Vermittlung eines oberflächlichen Gesamtbildes der Mathematik zu geben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Motivierung der Schülerinnen und Schüler soll durch die Auswahl individuell geeigneter Methoden und Aufgaben (- innere Differenzierung -) unter Alltagsbezug erfolgen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Auf sozialisationsbedingte Vorerfahrungen und Vorgehensweisen von Mädchen und Knaben ist Bedacht zu nehmen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sind in geeigneter Weise zu eigenständigem und exaktem Arbeiten anzuleiten. Unterschiedliche Lösungsstrategien sind zu diskutieren. Logisches Denken ist zu fördern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die mathematische Fachsprache ist frühzeitig einzuführen und nachfolgend konsequent zu verwenden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Technische Hilfsmittel (zB Taschenrechner, Informationstechnologie) sind adäquat einzusetzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Frauen und Männer, die Mathematik in ihrem Arbeitsfeld anwenden, können als Expertinnen und Experten allenfalls einbezogen werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Zur Sicherung des Unterrichtsertrages ist angemessenes Wiederholen und Üben einzuplanen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sind an fächerübergreifendes Denken und teamorientiertes Arbeiten heranzuführen, um in Grundzügen naturwissenschaftlich-mathematisches Forschen als interdisziplinären und kommunikativen Prozess zu erleben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mengenlehre:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Zahlenmengen und Rechengesetze,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Potenzen mit Exponenten aus Z,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Terme und Termumformungen, Binomische Formeln,</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gleichungen und Ungleichungen:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>lineare Gleichungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bruchgleichungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>quadratische Gleichungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Koordinatensystem,</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Figuren in der Ebene:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Flächenberechnungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Pythagoreischer Lehrsatz, Ähnlichkeit,</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Körper im Raum:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Berechnungen - Oberfläche und Volumen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Vektoren,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Potenzen:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit Exponenten aus Q, Rechnen mit Wurzeln,</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Funktionen:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>lineare Funktionen, Potenzfunktionen, Wurzelfunktionen,</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Systeme von linearen Gleichungen:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zwei Gleichungen mit zwei Variablen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>drei Gleichungen mit drei Variablen,</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Folgen:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>monotone und beschränkte, Konvergenz und Divergenz, Reihen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Winkelfunktionen:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Graphen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Auflösung von rechtwinkeligen und schiefwinkeligen Dreiecken,</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Exponential- und Logarithmusfunktion:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einfache Exponential- und logarithmische Gleichungen,</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Differentialrechnung:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Differentialquotient,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Differentiationsregeln.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Kurvendiskussionen, Extremwertaufgaben,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Integralrechnung:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Integrieren als Umkehrung des Differenzierens,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Integrationsregeln,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Flächenberechnungen mit Hilfe des bestimmten Integrals,</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Statistik:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Datenpräsentation (Tabellen, Diagramme),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Mittelwerte, Streuungsmaße, Normalverteilung, Korrelation,</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wahrscheinlichkeitsrechnung:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rechenregeln für Wahrscheinlichkeiten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Baumdiagramm,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Binominalverteilung</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schularbeiten:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse: ein bis zwei Schularbeiten im Semester,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse: ein bis zwei Schularbeiten im Semester,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse: ein bis zwei Schularbeiten im Semester, mindestens eine</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">zweistündig,</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse: ein bis zwei Schularbeiten im Semester, zweistündig.</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>11. PHYSIK</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Das Staunen über Vorgänge in der Natur soll als Motiv für naturwissenschaftliches Forschen erkannt und erhalten werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Denken in Modellen und Lösen von Aufgaben (auch in Experimenten) sollen Erfolgserlebnisse ermöglichen und das Selbstvertrauen stärken.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fähigkeiten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wechselwirkungen zwischen Naturwissenschaft, Technik, Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Alltagsleben erkennen und kritisch beurteilen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Forschung und Verantwortung als untrennbar erkennen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bewusstsein über die Stellung des Menschen in der Natur und im Kosmos erlangen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>naturwissenschaftliche Probleme erkennen, physikalische Modellvorstellungen entwickeln und ihre Aussagekraft abschätzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>genau beobachten, Einzelheiten sehen und das Beobachtete sprachlich richtig wiedergeben können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>aus erworbenen physikalischen Kenntnissen Analogieschlüsse ziehen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Informationen selbständig aufsuchen, kritisch beurteilen und einsetzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>konstruktiven Umgang mit der grundsätzlichen Unabschließbarkeit von Wissen pflegen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einsichten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen die Einsicht gewinnen in die</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Notwendigkeit der Unterstützung und Kontrolle der Forschung durch die Öffentlichkeit,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verantwortlichkeit sich selbst, den anderen und der Umwelt gegenüber,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>wirtschaftliche und soziale Bedeutung technologischer Prozesse,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wichtigkeit der Bereitschaft zu Kommunikation und Kooperation beim Experimentieren und Forschen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bedeutung der Mathematik für die exakte Beschreibung physikalischer Phänomene und deren Zusammenhänge,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Notwendigkeit zur Modifizierung physikalischer Denkweisen, sobald die Forschung neue Erkenntnisse liefert und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Relevanz physikalischen Wissens für demokratische Entscheidungsprozesse.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Behandlung exemplarisch und aktuell ausgewählter Lehrinhalte ist grundsätzlich der Vorzug gegenüber der Vermittlung eines oberflächlichen Gesamtbildes der Physik zu geben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Physik hat für die Schülerinnen und Schüler in allen Klassen die Grundlagen für naturwissenschaftliche Beobachtung in anschaulichen Versuchen zu liefern. Der Transfer dieser Inhalte für die Arbeit im zukünftigen Berufsfeld ist in Kooperation mit den Lehrerinnen und Lehrern der relevanten Unterrichtsgegenstände, insbesondere der Pflichtgegenstände „Didaktik“</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">und „Kindergartenpraxis“, sowie gegebenenfalls der Pflichtgegenstände der zusätzlichen Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher an Horten (Zusatzausbildung Hortpädagogik) „Didaktik der Horterziehung“ und „Hortpraxis“ zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Logisches Denkens und Beobachtungsfähigkeit sind durch entsprechende Experimente und Aufgabenstellungen konsequent zu fördern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Für spezifische Themenstellungen können externe Fachleute zugezogen werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sind in geeigneter Weise zu eigenständigem und exaktem Arbeiten anzuleiten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Individuelle Leistungs- und Erfahrungsunterschiede sowie verschiedene Lebenswelten und geschlechtsspezifische Alltagserfahrungen der Schülerinnen und Schüler sind zu beachten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mechanik:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die physikalische Größen: Länge, Zeit, Masse (Messreihen und Messfehler),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Geschwindigkeit, Beschleunigung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bewegungsformen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kräfte und Wechselwirkungen, Gleichgewicht,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Energie, Arbeit und Leistung,</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wärmelehre:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Temperatur und Temperaturmessung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wärmemenge, spezifische Wärme,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Hauptsätze der Wärmelehre,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wärmekraftmaschinen,</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Gasgesetze,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Energiehaushalt der Erde,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Grundlagen der Wetterkunde,</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Weltbilder:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gravitationsgesetz, Keplergesetze,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erde, Sonnensystem, Universum,</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Raumfahrt, Satelliten.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Schwingungen und Wellen:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Harmonische Schwingung, Eigenschwingung, Resonanz,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rückkopplung,</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Akustik:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schall, Spektrum,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>akustische Wahrnehmung (Ton, Klang, Geräusch),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schallschutz,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Tonaufnahme und -wiedergabe,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Dopplereffekt,</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Optik:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lichtquellen und Ausbreitung des Lichtes,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Optische Wahrnehmung (Bild, Bilderzeugung),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Reflexion, Brechung (Spiegel, Linsen),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Spektrum, Farbentheorie,</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Elektrischer Strom:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>elektrische Ladung, bewegte Ladungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Elektrisches und magnetisches Feld,</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Induktion, Generator, Motor Kraftwerke und Elektrizitätsversorgung:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Elektromagnetische Strahlung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Massenmedien und deren physikalische Grundlagen,</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Elemente der Kernphysik:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Zerfallsgesetz und Reaktor,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kernwaffenproblematik,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Strahlenschutz.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>12. CHEMIE</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Bedeutung und Stellung der Chemie im Rahmen der Naturwissenschaften erkennen und Querverbindungen zu den anderen Unterrichtsgegenständen herstellen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>stoffliche Vorgänge in Natur und Technik, sowie den Umgang mit und die Veränderung von Materialien des täglichen Gebrauchs in Theorie und Praxis verstehen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Stoffeigenschaften und Veränderungen der Stoffe, die bezüglich ihrer Anwendung im täglichen Leben und bezüglich ihrer Auswirkungen auf den menschlichen Organismus und die Umwelt von Bedeutung sind, verstehen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>chemische Sachverhalte in die chemische Fachsprache umsetzen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Modellvorstellungen zur Deutung der Struktur und der davon abhängigen Eigenschaften der Stoffe entwickeln und verstehen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Bedeutung von analytischen Methoden und Verfahren zur Strukturaufklärung erfassen (zur Ableitung des Verhaltens der Stoffe aus ihrem Aufbau, von den einfachsten Molekülen bis zu biochemischen Systemen),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>beim Arbeiten mit Materialien (Chemikalien) und Geräten im Alltag und im Labor, besonders im Hinblick auf das vorgesehene Arbeiten mit Kindern, entsprechendes Sicherheitsbewusstsein entwickeln und umsetzen</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">können.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Eine möglichst große Vielfalt der Lehr- und Lernmethoden ist unter Berücksichtigung neuer Medien anzustreben. Dabei soll exaktes Beobachten und sprachlich richtiges Beschreiben von Sachverhalten ständig geübt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Den Fragestellungen der Chemie (zB die Wahl von Materialien, Umgang mit Reinigungsmitteln und Nahrungsmittel) mit denen die Schülerinnen und Schüler bei ihrer zukünftiger Tätigkeit täglich konfrontiert werden, ist besondere Aufmerksamkeit zu schenken.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Kindgemäße Zugänge zur Chemie sind zu erarbeiten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Praxisbezug zu anderen Unterrichtsgegenständen ist herzustellen: zB mit den Pflichtgegenständen „Bildnerische Erziehung“, „Werkerziehung“, „Biologie und Umweltkunde (einschließlich Gesundheit und Ernährung)“, „Seminar Ernährung mit praktischen Übungen“, „Kindergartenpraxis“ und „Didaktik“ sowie gegebenenfalls mit den Pflichtgegenständen der zusätzlichen Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher an Horten (Zusatzausbildung Hortpädagogik) „Didaktik der Horterziehung“ und „Hortpraxis“.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der lebenspraktische Nutzen der Chemie soll im Vordergrund stehen. Berufs- und Alltagsbezug sind exemplarisch herzustellen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Für spezifische Themenstellungen können externe Fachleute zugezogen werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Neben Demonstrationsexperimenten sollen Experimente der Schülerinnen und Schüler deren Selbsttätigkeit fördern und ihnen helfen, Gefahrenmomente abzuschätzen und ein Sicherheitsgefühl aufzubauen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Aktualität, Lebensnähe und Praxisbezug sind auch durch Schulveranstaltungen unter Berücksichtigung der regionalen Gegebenheiten sowie der Interessen der Schülerinnen und Schüler herzustellen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Pflichtgegenstände „Seminar Ernährung mit praktischen Übungen“ und „Biologie und Umweltkunde (einschließlich Gesundheit und Ernährung)“ ist erforderlich (insbesondere ist die Lehrstoffverteilung gemeinsam zu erstellen).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Erarbeitung und Ableitung chemischer Arbeitsweisen und Begriffe aus der täglichen Erlebniswelt,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Atombau, Radioaktivität,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Periodensystem der Elemente,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Verschiedenartigkeit von Stoffklassen und deren chemische Bindungen</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">und</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Abläufe chemischer Reaktionen und deren praktische Bedeutung in Alltag und Technik.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Chemie und Umwelt (mit Bezug zu ökologischen Fragestellungen), Grundlagen der organischen Chemie und Aspekte der Biochemie, ausgewählte organische Verbindungen aus Industrie, Landwirtschaft und unmittelbarer Mitwelt und Materialkunde mit Bezug zum beruflichen Umfeld.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>BIOLOGIE UND UMWELTKUNDE</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">(einschließlich Gesundheit und Ernährung)</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Ziel des Unterrichts ist es, Menschen heranzubilden, die auf Grund gewonnener Erkenntnisse und Einsichten in biologische Zusammenhänge in ihrem späteren Wirkungsbereich Entscheidungen verantwortungsbewusst treffen können. Diese Erkenntnisse und Einsichten sollen sie darüber hinaus dazu befähigen, Umwelt- und Gesundheitsanliegen im zukünftigen Berufsfeld effizient wahrzunehmen, und Kinder hierfür zu sensibilisieren.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Informationen zu naturwissenschaftlichen Themen selbsttätig finden, fachlich richtig darstellen und kritisch beurteilen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>fundiertes biologisches Wissen in Argumentation und Diskussion nutzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>komplexe Sachverhalte wahrnehmen, darin das Wesentliche erkennen und anschaulich wiedergeben können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einfache naturwissenschaftliche Arbeitsmethoden beherrschen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblick in die aktuellen Möglichkeiten und Grenzen der Naturwissenschaften erhalten und diese kognitiv und ethisch bewerten können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein entwickeln, insbesondere sollen ihnen Natur- und Umweltschutzthemen ein Anliegen sein.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Methodenvielfalt ist unter Einbeziehung adäquater Medien anzustreben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Exaktes Beobachten und fachsprachlich richtiges Beschreiben soll konsequent geübt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Ausgehend vom Natur-Erleben soll durch den Einsatz naturwissenschaftlicher Methoden und Arbeitsweisen ein Verstehen der Natur erzielt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Aktualität, Lebensnähe und Praxisbezug sind auch durch Schulveranstaltungen unter Berücksichtigung der regionalen Gegebenheiten sowie der Interessen der Schülerinnen und Schüler herzustellen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Für spezifische Themenstellungen können externe Fachleute zugezogen werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Für Ausgewogenheit zwischen dem Erlernen fachlicher Inhalte und praxisbezogener Umsetzung ist durch Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Pflichtgegenstände „Didaktik“ und „Kindergartenpraxis“ sowie gegebenenfalls der Pflichtgegenstände der zusätzlichen Ausbildung zur Erzieherin/ zum Erzieher an Horten (Zusatzausbildung Hortpädagogik) „Didaktik der Horterziehung“ und „Hortpraxis“ insbesondere im Bereich des Beobachtens und Experimentierens zu sorgen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Aktuelle Themen und zentrale Anliegen der Biologie und Umweltkunde (zB Umweltschutz, Artenkenntnis, Gesundheitsfragen) sind durchgehend und ausgewogen zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Es ist auch darauf zu achten, dass die grundlegenden Kenntnisse der Biologie des Menschen und seiner Umwelt als Basiswissen für andere Fachbereiche dienen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Pflichtgegenstände „Seminar Ernährung mit praktischen Übungen“ und „Chemie“ ist erforderlich (insbesondere ist die Lehrstoffverteilung gemeinsam zu erstellen).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Zelle, Gewebe, Organ und Organsysteme,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Bau, Funktion und Entwicklung menschlicher Organsysteme mit besonderem Aspekt der Gesunderhaltung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">die menschliche Sexualität: biologische und soziale Aspekte und Hygiene und biologische Grundlagen der ersten Hilfe.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Organe der Pflanzen und ihre Funktion an Hand ausgewählter Arten unter Berücksichtigung ökologischer Zusammenhänge,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Energiefluss und Stoffkreisläufe und Anatomie und Physiologie ausgewählter Tiergruppen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Ökologie - Grundlagen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">geologische und mineralogische Aspekte und</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">ausgewählte Ökosysteme, insbesondere mit Bezug zu heimischen</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lebensräumen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Grundlagen der vergleichenden Verhaltensforschung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Genetik (klassische Genetik, Molekulargenetik),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Gentechnik und Biotechnologie und Entstehung des Lebens und Evolution.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>14. MUSIKERZIEHUNG</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich zu einer eigenständigen musikalischen Persönlichkeit entwickeln musikalische Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben und kontinuierliches Üben als Grundlage dafür erkennen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>erfahren, dass die Freude am eigenen Musizieren die Voraussetzung ist, Kinder und Jugendliche für Musik zu begeistern,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich mit den didaktischen und entwicklungspsychologischen Grundlagen der musikalischen Früh- und Jugenderziehung auseinandersetzen und in der Praxis anwenden können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>erfahren und erkennen, dass durch Beschäftigung mit Musik Konzentration, Leistungsbereitschaft, Gemeinschaftssinn, Kommunikationsfähigkeit, Rücksichtnahme, Toleranz und Kritikfähigkeit gefördert werden kann,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich der vielfältigen Wirkungen und Funktionen der Musik bewusst werden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich emotional und kognitiv mit Musik auseinandersetzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich im beruflichen und privaten Bereich weiterführend mit Musik beschäftigen und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die musikalische Bedeutung verschiedener Kulturkreise unter besonderer Gewichtung Österreichs im historischen und internationalen Zusammenhang kennen und bewerten können.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Lehrplanbereiche „Musikalische Praxis“ und „Musikkunde“ sind ständig zu vernetzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Singen, Musizieren, Bewegen und Hören sind als Grundlage für den Erwerb theoretischen Wissens zu nutzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Fächerverbindendes Arbeiten der Lehrerinnen und Lehrer der Pflichtgegenstände „Musikerziehung“, „Instrumentalunterricht“, „Rhyth misch-musikalische Erziehung“, „Didaktik“ und „Kindergartenpraxis“ sowie gegebenenfalls der Pflichtgegenstände der zusätzlichen Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher an Horten (Zusatzausbildung Hortpädagogik) „Didaktik der Horterziehung“ und „Hortpraxis“ ist unerlässlich.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Möglichkeiten für fächerübergreifendes, insbesondere auch projektbezogenes Arbeiten mit den Lehrerinnen und Lehrern aller anderen Unterrichtsgegenstände sind wahrzunehmen; speziell sind Einblicke in die Kindergarten- und Hortarbeit auf musikalischem Gebiet zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Ein vielfältiges musikalisches Angebot unter Einbeziehung zeitgenössischer Musik ist vorzusehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen zur kritischen Auseinandersetzung mit Sprache, transportiertem Inhalt und Bedeutung traditioneller und zeitgenössischer Kinderlieder (soziale, kulturelle und geschlechts-spezifische Aspekte) herausgefordert werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Auf Qualität in der musikalischen Praxis im Hinblick auf Präzision und Ausdruck ist Wert zu legen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Auswendiges Singen und Musizieren muss im entsprechenden Ausmaß gefordert werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Gelegenheiten für Präsentationen und Auftritte bei schulischen Veranstaltungen und in der Öffentlichkeit sind wahrzunehmen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Künstlerinnen und Künstler, Expertinnen und Experten sind nach Möglichkeit in den Unterricht aktiv miteinzubeziehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Verbindungen zum regionalen und überregionalen Kulturleben sind herzustellen, aktuelle Anlässe zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Neue Medien und Technologien sind zu nutzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Musikalische Praxis:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Stimmbildung, Repertoireerwerb – Aufbau der stimmlichen Kondition sowohl anhand eines altersadäquaten Liedrepertoires als auch anhand von Kinderliedern mit und ohne Begleitung,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">ständige Schulung des Gehörs, des rhythmischen Empfindens und des</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">musikalischen Gedächtnisses.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hinführen zum bewussten Hören,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterung der Hörerfahrung,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Improvisationen mit elementaren Musikinstrumenten – auch</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einbeziehung der instrumentalen Vorkenntnisse von Schülerinnen und Schülern,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bewegung als Grundlage für Stimmbildung,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wechselbeziehung zwischen Musik und Bewegung sowie Textvertonungen im melodischen Bereich des Kinderliedes.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Musikkunde:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Notenschrift,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Metrum, Takt, Rhythmus (Grundlagen der Schlagtechnik),</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Tonsysteme (Dur, Moll, Pentatonik),</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Intervalle und Akkorde (einfache Akkordverbindungen als Vorbereitung zur Liedbegleitung) und Grundbegriffe der Formenlehre (formbildende Elemente, Gestaltungsprinzipien).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktischer Beitrag:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Materialiensammlung (zB Kinderlieder, Verse und Geschichten zum Vertonen, Kriterien für die Liedauswahl) in Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern des Pflichtgegenstandes „Didaktik“.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Musikalische Praxis:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fortsetzung des vokalen und instrumentalen Musizierens mit gesteigerten Anforderungen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hinführen zum „Blatt-Singen“ in Verbindung mit Gehörbildung, Anleitungen zum selbstständigen Erarbeiten von Liedern und Erfindungsübungen und Kompositionsversuche in Zusammenhang mit der Formenlehre.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Musikkunde:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kadenz im Hinblick auf Liedbegleitung – Bassschlüssel, die Stimme – die gebräuchlichsten Musikinstrumente und musikalische Formen (jedenfalls Variation, Rondo, große Liedform).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktischer Beitrag:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fortsetzung der Materialiensammlung (siehe 1. Klasse) in Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern des Pflichtgegenstandes „Didaktik“.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Musikalische Praxis:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vokales und instrumentales Musizieren aus verschiedenen Stilrichtungen und Kulturkreisen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Ensembleleitung im Hinblick auf Aufgaben im Kindergarten (zB Einsätze geben, Gruppenbildung) und</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">erste Liedarrangements für kindgerechtes Musizieren (leichte rhythmische Begleitungen, Bordun, Ostinato).</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Musikkunde:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Festigen musiktheoretischer Kenntnisse und Fertigkeiten, Polyphonie und polyphone Formen und</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">ausgewählte Gattungen der Vokal- und Instrumentalmusik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktischer Beitrag:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Methoden zur Liederarbeitung mit Kindern,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ideen und Anleitungen zur Improvisation in Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern des Pflichtgegenstandes „Rhythmisch-musikalische Erziehung“,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Klanggeschichten – in Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Pflichtgegenstände „Instrumentalunterricht“ und „Rhythmisch-musikalische Erziehung“ und Hinweise auf Fachliteratur – erstes Kennenlernen von Fachliteratur.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Musikalische Praxis:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vokales und instrumentales Musizieren aus verschiedenen Epochen, Improvisationen auf elementaren Instrumenten mit gesteigerten Anforderungen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Weiterführung der Kompositionsversuche mit traditioneller bzw. grafischer Notation (auch unter Einbeziehung neuer Medien und Technologien) und</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">leichte Liedarrangements für kindgerechtes Musizieren als Fortsetzung zur 3. Klasse.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Musikkunde:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Stilepochen und Stilrichtungen der Musik im kulturellen, gesellschaftlichen und historischen Kontext unter Berücksichtigung musiktheoretischer und formaler Aspekte und Kennenlernen einfacher Computer-Musikprogramme.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktischer Beitrag:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hörerziehung,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wecken der Hörsensibilität und der Hörlust,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Spiele und Aufgaben für differenziertes Hören,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vermittlung von Zugängen zu Musik (zB durch Bewegen, Malen, „Spiel-mit-Sätze“) und Kennenlernen von geeigneter Literatur für das Musikhören mit Kindern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Musikalische Praxis:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vokales und instrumentales Musizieren aus verschiedenen Epochen und Kulturkreisen (in Verbindung mit Musikgeschichte), eigenständiges musikalisches Erarbeiten von vorgegebener oder selbstgewählter Literatur und Programme für Fest- und Feiergestaltung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Musikkunde:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Weitere Auseinandersetzung mit allen Stilepochen in Fortsetzung zur</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse.</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktischer Beitrag:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Interkulturelle Erziehung und</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">musikalische Entwicklung und Förderungsmöglichkeiten im Kindesalter.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>15. INSTRUMENTALUNTERRICHT</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Instrument: Gitarre, Klavier, Akkordeon;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Instrument: Flöte (Blockflöte, Querflöte, Bambusflöte), Violine;</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>technische Fertigkeiten in Verbindung mit musikalischer Ausdrucksfähigkeit auf dem Instrument erwerben und kontinuierliches Üben als Grundlage dafür erkennen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einen Überblick über die verschiedenen Stilrichtungen gewinnen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>vielfältige Möglichkeiten des Musizierens kennen lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch Gruppenunterricht teamfähig werden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Instrumente kreativ und improvisatorisch einsetzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Instrumentalspiel als persönliches Ausdrucksmittel entdecken,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich mit den didaktischen Grundlagen der musikalischen Früh- und Jugenderziehung auseinandersetzen und diese in der Praxis anwenden können und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Instrumente in ihre Praxisausbildung integrieren und im künftigen Berufsfeld kompetent einsetzen können.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Instrumentalunterricht ist grundsätzlich als Gruppenunterricht zu gestalten, wobei auch auf die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler unter aktiver Beteiligung der Gruppe Rücksicht zu nehmen ist.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler gleicher Leistungsstufe sind nach Möglichkeit in einer Gruppe zusammenzufassen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Als Gestaltungsmöglichkeiten des Gruppenunterrichtes sind zu nutzen:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsatz der Stimme,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>rhythmische Begleitung mit Percussions - und Körperinstrumenten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bewegung zur und durch Musik,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Improvisation in der Gruppe,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>audiovisuelle Medien (auch zur Selbstkontrolle).</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Das Zusammenspiel mit anderen Instrumenten ist zu pflegen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Pflichtgegenstände „Musikerziehung“, „Rhythmisch-musikalische Erziehung“, „Didaktik“ und „Kindergartenpraxis“ sowie gegebenenfalls der Pflichtgegenstände der zusätzlichen Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher an Horten (Zusatzausbildung Hortpädagogik) „Didaktik der Horterziehung“ und „Hortpraxis“ ist unerlässlich und mit den Lehrerinnen und Lehrern der anderen Unterrichtsgegenstände anzustreben.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Solo- und Ensembleliteratur und berufspraktisches Spiel sind in einem entsprechenden Verhältnis anzubieten.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Projekte und Veranstaltungen sollen die Schülerinnen und Schüler zu künstlerischer Tätigkeit anregen und das Gemeinschaftserlebnis fördern.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Der Besuch einschlägiger Musikveranstaltungen soll für Schülerinnen und Schüler beispielgebend und motivierend sein.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>1. Instrument (Gitarre)</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Haltung und Stimmen des Instrumentes technische Übungen für die linke und rechte Hand:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Tonleiter- und Melodiespiel in verschiedenen Lagen, Lagen- und Saitenwechsel,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Übungen im zwei- und mehrstimmigen Zusammenspiel innerhalb der Gruppe,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">rhythmische und melodische Improvisationsübungen, auch unter Zuhilfenahme von Stimme, Körper- und Rhythmusinstrumenten, Singen und Spielen einstimmiger Melodien,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">zweistimmiges Spiel mit leeren und gegriffenen Saiten, Erarbeiten von leichten Solostücken, Blattspielübungen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Akkordanschlag, verschiedene Zerlegungsarten, einfache</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schlagtechniken,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">einfache Kadenzen in Dur und Moll und</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">praktische Umsetzung elementarer musiktheoretischer Inhalte.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktik des Instrumentalspiels für die berufliche Praxis:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erstellen einer praxisbezogenen Liedsammlung in Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Unterrichtsgegenstände „Musikerziehung“, „Didaktik“ und „Kindergartenpraxis“,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Melodiespiel anhand der Liedsammlung,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Liedbegleitung, auch des eigenen Gesanges nach Gehör und nach Noten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">und</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Anleitung zum zielführenden Üben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Fortsetzung der technischen Übungen und des Blattspielens, Festigung der rhythmischen Fähigkeiten, auch in Bezug auf Schlagtechniken,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">erweiterte Kadenzen in Dur und Moll,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Barrégriffe; Anwendung des Kapodasters, Transpositionsübungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Liedbegleitung, vor allem des eigenen Gesanges, in verschiedenen</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Techniken nach Gehör und nach Noten,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Gestaltung von Vor-, Zwischen- und Nachspielen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Improvisation und kreatives Gestalten mit dem Instrument,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Auseinandersetzung mit verschiedenen Notationsformen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Ensemblespiel, auch mit anderen Instrumenten,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">leichte Etüden und Sololiteratur und</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">praktische Umsetzung musikkundlicher Inhalte.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktik des Instrumentalspiels für die berufliche Praxis:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterung der Liedsammlung in Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Unterrichtsgegenstände „Musikerziehung“, „Instrumentalunterricht, 2. Instrument“, „Didaktik“ und „Kindergartenpraxis“,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Transponieren von Melodie und Begleitung unter Berücksichtigung des Umfanges der Kinderstimme und Anleitung zum solistischen Einsatz des Instrumentes im Kindergarten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Technische Übungen und Blattspielübungen mit gesteigerten Anforderungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Wechselbässe und Bassdurchgänge,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sololiteratur (Originalliteratur und Bearbeitungen) aus</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">verschiedenen Epochen und Stilbereichen, auch zur praktischen</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Umsetzung musikkundlicher Inhalte,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Ensemblespiel, auch mit anderen Instrumenten,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Improvisation und kreatives Gestalten,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Liedbegleitung, vor allem des eigenen Gesanges, in verschiedenen</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Tonarten und Tongeschlechtern,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Verwendung von Nebenstufen und Akkorden aus der Popularmusik, Begleitung von Volks- und Kunstliedern, Liedern aus der Popularmusik und</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">nach Möglichkeit Einbeziehung von E-Gitarre und E-Bass.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktik des Instrumentalspiels für die berufliche Praxis:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterung der Liedsammlung in Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Pflichtgegenstände „Musikerziehung“, „Instrumentalunterricht, 2. Instrument“, „Didaktik“, „Kindergartenpraxis“ sowie gegebenenfalls der Pflichtgegenstände der zusätzlichen Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher an Horten (Zusatzausbildung Hortpädagogik) „Didaktik der Horterziehung“ und „Hortpraxis“. selbstständiges Erarbeiten von Liedbegleitungen mit verschiedenen Anschlagarten,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">unter Berücksichtigung des Umfanges der Kinderstimme, instrumentale Gestaltung von Reimen, Geschichten und Bilderbüchern und</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">solistischer Einsatz des Instrumentes in der Praxis.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Technische Übungen als Vorbereitung zur Erweiterung des Repertoires, Interpretation von Sololiteratur aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kammermusik und Ensemblespiel, auch mit anderen Instrumenten, Improvisation mit gesteigerten Anforderungen und Anwendung der musiktheoretischen Kenntnisse in einfachen Kompositionsversuchen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktik des Instrumentalspiels für die berufliche Praxis:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einsatz des Instrumentes bei Fest- und Feiergestaltung und differenzierte musikalische Ausgestaltung von Texten und Bilderbüchern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Instrument (Klavier)</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Körperhaltung; Hand- und Fingerhaltung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Fingerübungen (Tonleitern, Akkorde),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Anschlagtechnik,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Artikulation und Phrasierung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Anleitungen zum selbstständigen Üben und zum Erstellen von</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Fingersätzen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">einfache homophone und polyphone Klavierliteratur aus verschiedenen Stilepochen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">einfache Kadenzen und ihre Anwendung - Liedbegleitung (auch des eigenen Gesanges) nach Gehör und nach Noten, Improvisationsübungen, wie Erfinden einfacher Melodien, Motivergänzung, Vor-, Zwischen- und Nachspiele,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Erstellen einer praxisbezogenen Liedsammlung und</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">gegebenenfalls auch Einbeziehung des Keyboards (ohne Verwendung der Begleitautomatik).</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktik des Klavierspiels für die berufliche Praxis:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die im Lehrplan für „Gitarre“ in den einzelnen Klassen angeführten didaktischen Beiträge gelten auch für den Instrumentalunterricht “Klavier”.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Fortsetzung der elementartechnischen Übungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Klavierliteratur aus verschiedenen Stilepochen in Verbindung mit formaler Betrachtung und stilistischen Eigenheiten der jeweiligen Epochen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Blattspielübungen, vor allem im Bereich der Kinderlieder, Liedbegleitung, insbesondere für den Einsatz in der Praxis, einfache Transpositionsübungen im Zusammenhang mit Liedbegleitung und Improvisations- und Gestaltungsübungen unter Berücksichtigung formaler Gestaltungsprinzipien (Motiv, Wiederholung, Sequenz, Fortspinnung, Kontrast, Veränderung).</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktik des Klavierspiels für die berufliche Praxis:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die im Lehrplan für „Gitarre“ in den einzelnen Klassen angeführten didaktischen Beiträge gelten auch für den Instrumentalunterricht “Klavier”.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Fortsetzung der elementartechnischen Übungen mit gesteigerten Anforderungen Klavierliteratur aus verschiedenen Stilepochen unter Berücksichtigung von Spielstücken, die auch in der beruflichen Praxis verwendbar sind (zB Tanzsätze),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Anleitungen zum selbstständigen Erarbeiten einer Liedbegleitung sowie von Vor und Zwischenspielen (auch unter Einbeziehung einfacher Rhythmusinstrumente),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Transpositionsübungen und Improvisations- und Gestaltungsübungen sowie Klanggeschichten.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktik des Klavierspiels für die berufliche Praxis:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die im Lehrplan für „Gitarre“ in den einzelnen Klassen angeführten didaktischen Beiträge gelten auch für den Instrumentalunterricht “Klavier”.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Erweiterung und Festigung der bisher erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Anleitungen zum selbstständigen Erarbeiten von Klavierstücken (Fingersatz, Artikulation, Phrasierung, Dynamik, Agogik), das Klavier als Solo-, Kammermusik- und Begleitinstrument im Rahmen von Fest- und Feiergestaltung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Hörbeispiele ausgewählter Klavierliteratur, die in der beruflichen Praxis verwendbar ist und Improvisationsübungen, Klanggeschichten.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktik des Klavierspiels für die berufliche Praxis:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die im Lehrplan für „Gitarre“ in den einzelnen Klassen angeführten didaktischen Beiträge gelten auch für den Instrumentalunterricht “Klavier”.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>1. Instrument (Akkordeon)</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Haltung, Balgführung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">elementartechnische Übungen für die linke und rechte Hand, Grundlagen des Zusammenspiels beider Hände,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">spielerisches Erkunden der klangtechnischen Möglichkeiten des Instruments,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterung des Tonraumes vom Fünftonraum vorerst bis zur Oktave, später darüber hinaus (Übergreifen, Untersetzen, Spreizen der Finger, Fingerwechsel, Stummer Fingerwechsel),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Tonleiter- und Melodiespiel in verschiedenen Tonarten, Begleitmöglichkeiten und -modelle der linken Hand,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Artikulation und Phrasierung sowie Übungen zur Dynamik, Anwendung der verschiedenen Registrierungsmöglichkeiten, rhythmische und melodische Improvisationsübungen, auch unter Zuhilfenahme von Stimme, Körper- und Rhythmusinstrumenten, Literatur - Etüden, österreichische und internationale Folklore, Spielstücke leichten bis mittleren Schwierigkeitsgrades, Einführung in die Popularmusik, Einführung in die konzertante Originalliteratur, Duo- und Ensemblespiel einfacher Literatur, auch mit anderen Instrumenten mit Schwerpunkt auf die Fest- und Feiergestaltung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Hörproben, die die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Instruments</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">dokumentieren,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Anleitung zum zielführenden Üben und</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">theoretisches Fachwissen - Aufbau des Instruments und seine</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Geschichte, Einführung in die Reparaturkunde.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktik des Instrumentalspiels für die berufliche Praxis:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erstellen eines praxisbezogenen Liedrepertoires in Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Unterrichtsgegenstände „Musikerziehung“, „Didaktik“ und „Kindergartenpraxis“ (Kinder- und Volkslieder, Liedgut für den Jahresfestkreis, Tänze aus der österreichischen und internationalen Folklore im elementaren Schwierigkeitsgrad),</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">selbständiges Finden von Begleitungsmodellen, Erfinden einfacher Vor- und Zwischenspiele,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Liedbegleitung, auch des eigenen Gesanges nach Gehör und nach Noten und</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Improvisationsübungen (Experimentieren mit Klängen und Geräuschen des Instruments, Vertonen von Versen und Reimen, Gestalten von Klanggeschichten einfacher Art).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Wiederholung und Festigung der erworbenen Fähigkeiten, Fortsetzung der technischen Übungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Primavistaspiel,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Ausbau des Spiels im Diskant - Erweiterung des Tonraums über zwei</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Oktaven, mehrstimmiges Spiel (zB Spiel in Terzen und Sexten, Spiel mit gefesseltem Finger),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Akkordspiel,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kadenzen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Liedbegleitung, vor allem des eigenen Gesanges, in verschiedenen</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Tonarten, nach Gehör und nach Noten,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterung des Bassspiels - Wechselbass mit Dur-, Moll- und Septakkorden, Erarbeiten gängiger Bassfiguren, Einführung des Terzbasses Melodiespiel mit der linken Hand,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Improvisation und kreatives Gestalten mit dem Instrument und Literatur - Solo- und Ensembleliteratur gesteigerter Anforderung unterschiedlicher Stilrichtungen, Kammermusik, auch mit anderen Instrumenten, mit Schwerpunkt auf die Fest- und Feiergestaltung.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktik des Instrumentalspiels für die berufliche Praxis:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterung der Liedsammlung in Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Pflichtgegenstände „Musikerziehung“, „Instrumentalunterricht, 2. Instrument“, „Didaktik“ und „Kindergartenpraxis“,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ausbau des Spielrepertoires mit Schwerpunkt auf Kindertänze, Transponieren von Melodie und Begleitung unter Berücksichtigung des Umfanges der Kinderstimme und Improvisations- und Gestaltungsübungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Fortsetzung der technischen Übungen und des Vom-Blatt-Spiels mit gesteigerten Anforderungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Einführung in instrumentenspezifische Techniken (zB “Bellow Shake”), Verzierungen (Vorschlag, Pralltriller, Mordent, Triller, Glissando), Verwendung von Nebenstufen und Akkorden aus der Popularmusik zu entsprechenden Beispielen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">vertiefende Übungen zur Artikulation,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Einführung in die Polyphonie,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Improvisation und kreatives Gestalten von Versen und Klanggeschichten mit gesteigerten Anforderungen und Sololiteratur- und Ensembleliteratur (Originalliteratur und Bearbeitungen mit gesteigerter Anforderung unterschiedlicher Stilrichtungen, auch zur praktischen Umsetzung musikkundlicher Inhalte).</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktik des Instrumentalspiels für die berufliche Praxis:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterung des Spielrepertoires (zB Lieder, Tänze) in Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Pflichtgegenstände „Musikerziehung“, „Instrumentalunterricht,</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Instrument“, „Didaktik“ und „Kindergartenpraxis“</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">sowie gegebenenfalls der Pflichtgegenstände der zusätzlichen Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher an Horten (Zusatzausbildung Hortpädagogik) „Didaktik der Horterziehung“ und „Hortpraxis“, selbständiges Erarbeiten von Liedbegleitungen mit Vor-, Zwischen und Nachspiel unter Berücksichtigung des Umfanges der Kinderstimme, Förderung der Eigenständigkeit beim kreativen Gestalten (Improvisationsübungen mit höheren Anforderungen, Erfinden von Vor- und Zwischenspielen, Untermalen von literarischen Vorgaben wie Reimen, Geschichten und Bilderbüchern) und solistischer Einsatz des Instrumentes in der Praxis (Fest- und Feiergestaltung).</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterung und Festigung der bisher erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Anleitung zu selbstständiger Erarbeitung von Spielliteratur und ihrer Interpretation,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kammermusik und Ensemblespiel, auch mit anderen Instrumenten, Erarbeitung von Originalliteratur aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen, auch zur praktischen Umsetzung musikkundlicher Inhalte,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Improvisation mit gesteigerten Anforderungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Begleitung von Liedern ohne Angabe von Akkordbezeichnungen, Anwendung der musiktheoretischen Kenntnisse in einfachen Kompositionsversuchen und Hörbeispiele unterschiedlicher Stilrichtungen und Besetzungen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktik des Instrumentalspiels für die berufliche Praxis:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erproben der verschiedenen Möglichkeiten des Instrumenteneinsatzes für die unterschiedlichen Erfordernisse im zukünftigen Beruf, Ausbau des Spielrepertoires für die berufliche Praxis, Variieren und Transponieren von Liedern für Kinder und Jugendliche, auch aus dem Popularmusikbereich anhand des gesammelten Liedrepertoires,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Improvisation und kreatives Gestalten: zB Kompositionsversuche auch unter Einbeziehung der graphischen Notation und neuzeitlicher Techniken und</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">differenzierte musikalische Gestaltung von Texten und Bilderbüchern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Instrument (Flöte/Blockflöte)</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Übungen zur Haltung, Atmung, Tonbildung, Artikulation und Phrasierung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Erarbeiten sämtlicher spielbarer Töne auf einer C- oder F-Flöte, Anleitung zum zielführenden Üben, Intonationsübungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Übung im zwei- und mehrstimmigen Zusammenspiel innerhalb der Gruppe, rhythmische und melodische Improvisationsübungen auch unter Zuhilfenahme von Körper- und Rhythmusinstrumenten, Gestaltungsversuche mit Klängen und Geräuschen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Improvisation im Bereich der Pentatonik,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Spielen und Transponieren nach Gehör und nach Noten,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Blattspielübungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Solo- und Ensemblespiel einfacher Literatur, auch mit anderen</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Instrumenten und</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">praktische Umsetzung musikkundlicher Inhalte.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erstellen eines praxisbezogenen Liedrepertoires in Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Pflichtgegenstände „Musikerziehung“, „Instrumentalunterricht, 1. Instrument“, „Rhythmisch-musikalische Erziehung“, „Didaktik“ und „Kindergartenpraxis“,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Spielen und Singen von Liedern für Kinder nach Noten und aus dem Gedächtnis und Bewegungsbegleitung in Verbindung zur Rhythmisch-musikalischen Erziehung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Spielen einer zweiten Flöte im Quintabstand,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Übungen zur Haltung, Atmung, Tonbildung, Artikulation und Phrasierung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Erarbeiten sämtlicher spielbarer Töne und moderner Spieltechniken,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Intonationsübungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Tonleitern und Akkordzerlegungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Improvisation und kreatives Gestalten unter Einbeziehung von</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Versvertonungen und Klanggeschichten,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Spielen, Transponieren und Singen nach Noten und Gehör, Blattspielübungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sololiteratur (Originalliteratur und Bearbeitungen) in zunehmendem Schwierigkeitsgrad aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen, auch zur praktischen Umsetzung musikkundlicher Inhalte und Ensemblespiel auch mit anderen Instrumenten.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterung des Liedrepertoires mit Gestaltung von Vor-, Zwischen- und Nachspielen in Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Pflichtgegenstände „Musikerziehung“, „Instrumentalunterricht,</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Instrument“, „Rhythmisch-musikalische Erziehung“, „Didaktik“</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">und „Kindergartenpraxis“ sowie gegebenenfalls der Pflichtgegenstände der zusätzlichen Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher an Horten (Zusatzausbildung Hortpädagogik) „Didaktik der Horterziehung“ und „Hortpraxis“ und</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">häufiges solistisches Spiel im Kindergarten und im Hort.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Technische Übungen zur Atmung, Tonbildung, Intonation, Artikulation und Phrasierung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">ausdrucksvolles Spiel, auch Verzierungstechniken,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterung des Repertoires von Sololiteratur aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen, auch zur praktischen Umsetzung musikkundlicher Inhalte und Ensemblespiel auch in chorischer Besetzung und mit anderen Instrumenten.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Variieren und Transponieren von Liedern für Kinder und Jugendliche, auch aus dem Popularmusikbereich anhand des gesammelten Liedrepertoires,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Improvisation und kreatives Gestalten (zB Kompositionsversuche auch unter Einbeziehung der graphischen Notation und neuzeitlicher Techniken),</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">musikalische Gestaltung von Reimen, Geschichten und Bilderbüchern und Bewegungsbegleitung auch in Verbindung mit dem Orff-Instrumentarium.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Instrument (Flöte/Querflöte)</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Übungen zur Haltung, Atmung, Tonbildung, Artikulation und Phrasierung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Erarbeiten des Tonraumes c1 bis d3,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Anleitung zum zielführenden Üben,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Intonationsübungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Übung im zwei- und mehrstimmigen Zusammenspiel innerhalb der Gruppe, rhythmische und melodische Improvisationsübungen auch unter Zuhilfenahme von Körper- und Rhythmusinstrumenten, Gestaltungsversuche in verschiedenen Tonräumen, Blattspielübungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Solo- und Ensemblespiel einfacher Literatur, auch mit anderen</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Instrumenten nach dem technischen Können und</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">praktische Umsetzung musikkundlicher Inhalte.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erstellen eines praxisbezogenen Liedrepertoires in Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Pflichtgegenstände „Musikerziehung“, „Instrumentalunterricht, 1. Instrument“, „Rhythmischmusikalische Erziehung“, „Didaktik“ und „Kindergartenpraxis“,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Spielen und Singen von Liedern für Kinder nach Noten und aus dem Gedächtnis und Bewegungsbegleitung in Verbindung zur Rhythmisch-musikalischen Erziehung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Übungen zur Haltung, Atmung, Tonbildung, Artikulation und Phrasierung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterung des Tonraumes,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Intonationsübungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Tonleitern und Akkordzerlegungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Improvisation und kreatives Gestalten unter Einbeziehung von</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Versgestaltung und Klanggeschichten,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Spielen, Transponieren und Singen nach Noten und Gehör, Blattspielübungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sololiteratur (Originalliteratur und Bearbeitungen) in zunehmendem Schwierigkeitsgrad aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen, auch zur praktischen Umsetzung musikkundlicher Inhalte und Ensemblespiel auch mit anderen Instrumenten.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterung des Liedrepertoires mit Gestalten von Vor-, Zwischen- und Nachspielen in Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Pflichtgegenstände „Musikerziehung“, „Instrumentalunterricht, 1. Instrument“, „Rhythmisch-musikalische Erziehung“, „Didaktik“ und „Kindergartenpraxis“ sowie gegebenenfalls der Pflichtgegenstände der zusätzlichen Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher an Horten (Zusatzausbildung Hortpädagogik) „Didaktik der Horterziehung“ und „Hortpraxis“,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bewegungsbegleitung in Verbindung zur Rhythmisch-musikalischen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erziehung und</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">häufiges solistisches Spiel im Berufsfeld.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Technische Übungen zur Atmung, Tonbildung, Intonation, Artikulation und Phrasierung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">ausdrucksvolles Spiel, auch Verzierungstechniken,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterung des Repertoires von Sololiteratur aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen, auch zur praktischen Umsetzung musikkundlicher Inhalte und Ensemblespiel, auch in chorischer Besetzung und mit anderen Instrumenten.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Variieren und Transponieren von Liedern für Kinder und Jugendliche, auch aus dem Popularmusikbereich anhand des gesammelten Liedrepertoires,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Improvisation und kreatives Gestalten: zB Kompositionsversuche auch unter Einbeziehung der graphischen Notation und neuzeitlicher Techniken,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">häufiges solistisches Spiel im Berufsfeld,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">musikalische Gestaltung von Reimen, Geschichten und Bilderbüchern und Bewegungsbegleitung auch in Verbindung mit dem Orff-Instrumentarium.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Instrument (Flöte/Bambusflöte)</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Bau einer Bambusflöte in Sopran- oder Altlage,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Übungen zur Haltung, Atmung, Tonbildung, Artikulation und Phrasierung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Erarbeiten sämtlicher spielbarer Töne auf dem gebauten Instrument, Anleitung zum zielführenden Üben, Intonationsübungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Übung im zwei- und mehrstimmigen Zusammenspiel innerhalb der Gruppe, rhythmische und melodische Improvisationsübungen auch unter Zuhilfenahme von Körper- und Rhythmusinstrumenten, Gestaltungsversuche mit Klängen und Geräuschen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Improvisation im Bereich der Pentatonik,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Spielen und Transponieren nach Gehör und nach Noten,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Blattspielübungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Solo- und Ensemblespiel einfacher Literatur, auch mit anderen</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Instrumenten und</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">praktische Umsetzung musikkundlicher Inhalte.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erstellen eines praxisbezogenen Liedrepertoires in Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Pflichtgegenstände „Musikerziehung“, „Instrumentalunterricht, 1. Instrument“, „Rhythmischmusikalische Erziehung“, „Didaktik“ und „Kindergartenpraxis“,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Spielen und Singen von Liedern für Kinder nach Noten und aus dem Gedächtnis und Bewegungsbegleitung in Verbindung zur Rhythmisch-musikalischen Erziehung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Bauen und Spielen einer zweiten Bambusflöte (im Quintabstand), Kenntnisse und Fertigkeiten im Flötenbau,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Beheben von kleinen Schäden,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Übungen zur Haltung, Atmung, Tonbildung, Artikulation und Phrasierung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Erarbeiten sämtlicher spielbarer Töne und moderner Spieltechniken,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Intonationsübungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Tonleitern und Akkordzerlegungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Improvisation und kreatives Gestalten unter Einbeziehung von</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Versvertonungen und Klanggeschichten,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Spielen, Transponieren und Singen nach Noten und Gehör, Blattspielübungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sololiteratur (Originalliteratur und Bearbeitungen) in zunehmendem Schwierigkeitsgrad aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen, auch zur praktischen Umsetzung musikkundlicher Inhalte und Ensemblespiel auch mit anderen Instrumenten.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterung des Liedrepertoires mit Gestaltung von Vor-, Zwischen- und Nachspielen in Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Pflichtgegenstände „Musikerziehung“, „Instrumentalunterricht,</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Instrument“, „Rhythmisch-musikalische Erziehung“, „Didaktik“</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">und „Kindergartenpraxis“ sowie gegebenenfalls der Pflichtgegenstände der zusätzlichen Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher an Horten (Zusatzausbildung Hortpädagogik) „Didaktik der Horterziehung“ und „Hortpraxis“ und häufiges solistisches Spiel im Kindergarten und Hort.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Spielen und allenfalls Bauen weiterer Bambusflöten nach Bedarf, erweiterte Kenntnisse zum Beheben von Schäden,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">technische Übungen zur Atmung, Tonbildung, Intonation, Artikulation</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">und Phrasierung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">ausdrucksvolles Spiel, auch Verzierungstechniken,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterung des Repertoires von Sololiteratur aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen, auch zur praktischen Umsetzung musikkundlicher Inhalte und Ensemblespiel auch in chorischer Besetzung und mit anderen Instrumenten.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Variieren und Transponieren von Liedern für Kinder und Jugendliche, auch aus dem Popularmusikbereich anhand des gesammelten Liedrepertoires,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Improvisation und kreatives Gestalten (zB Kompositionsversuche auch unter Einbeziehung der graphischen Notation und neuzeitlicher Techniken),</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">musikalische Gestaltung von Reimen, Geschichten und Bilderbüchern und Bewegungsbegleitung auch in Verbindung mit dem Orff-Instrumentarium.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>2. Instrument (Violine)</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse: (aufbauend auf Vorkenntnissen)</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Kinder- und Tanzlieder in den ersten drei Lagen (auswendig), Unterhaltungsliteratur,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Austerzen von Liedern, Dazuspielen der Bassstimme,</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Stimme einfacher Lieder singen – 2. Stimme spielen (Terz, Bass oder zusammen),</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Kammermusik und ihre Interpretation aus verschiedenen Stilepochen im Zusammenwirken mit Musikerziehung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">technische Übungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Übungen für Tongebung (Bogen), Vibrato, Geläufigkeit, Tonleitern und Zerlegungen über drei Oktaven, Flageolettspiel und einfaches Doppelgriffspiel.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktik des Violinenspiels für die berufliche Praxis:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die im Lehrplan für „Blockflöte“ in den einzelnen Klassen angeführten didaktischen Beiträge gelten auch für den Instrumentalunterricht “Violine”.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Fortsetzung der technischen Übungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Ausbau des Repertoires für die berufliche Praxis,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Tänze und rhythmische Übungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kammermusik (auch mit anderen Instrumenten),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Erarbeiten eines Tanzmusikrepertoires - Kindertanzlieder, Volkstänze,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Transpositionsübungen anhand von Liedern und Literatur aus verschiedenen Stilepochen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktik des Violinenspiels für die berufliche Praxis:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die im Lehrplan für „Blockflöte“ in den einzelnen Klassen angeführten didaktischen Beiträge gelten auch für den Instrumentalunterricht “Violine”.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Fortsetzung der technischen Übungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Festigung und Erweiterung des Repertoires, insbesondere für die berufliche Praxis,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Solo- und Kammermusikwerke aus verschiedene Stilepochen und Stilrichtungen in Zusammenarbeit mit Musikerziehung.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktik des Violinenspiels für die berufliche Praxis:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die im Lehrplan für „Blockflöte“ in den einzelnen Klassen angeführten didaktischen Beiträge gelten auch für den Instrumentalunterricht “Violine”.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">16.</symbol>RHYTHMISCH-MUSIKALISCHE ERZIEHUNG</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch Erwerb theoretischer Grundlagen und Reflexion rhythmisch-musikalische Inhalte in die Praxis umsetzen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Sensibilisierung der Sinne und die Differenzierung der Wahrnehmung als Grundlage für Beobachtungs- und Handlungsprozesse erkennen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich situationsgemäß und geplant mit Musik und Bewegung auseinandersetzen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>variable Formen der Kommunikation und Interaktion durch Musik und Bewegung in Einzel-, Paar- und Gruppensituationen hinsichtlich Beobachtung und Reflexion kennen und anwenden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>den individuellen künstlerischen Bewegungsausdruck durch Spiel, Improvisation und Gestaltung entwickeln und einsetzen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich methodisch-didaktische Grundkenntnisse aneignen und Möglichkeiten der Umsetzung im Berufsfeld erarbeiten und in weiterer Folge anwenden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>über einen Überblick der geschichtlichen Entwicklung der rhythmisch-musikalischen Erziehung verfügen und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Grundlage von Musik und Bewegung in der Bedeutung für die Entwicklung des Individuums sowie geschlechtsspezifische Körperbilder kennen und verstehen</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">können.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Unterricht soll den Schülerinnen und Schülern durch Eigenerfahrung das Erleben und Erkennen der Wechselbeziehung von Musik und Bewegung vermitteln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Praktischer und theoretischer Ansatz sollen in enger Verbindung ineinander greifend vermittelt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Prozessorientierter Unterricht soll in Verbindung von Musik, Bewegung, Stimme, Sprache und Materialien handlungsorientiertes Lernen ermöglichen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Vernetzung motorischer, sozial-affektiver und kognitiver Lernprozesse soll in konkreten Handlungsabläufen erfahrbar werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Inhalte von Musik und Bewegung sollen nach dem Prinzip Spannung und Entspannung erfahren und deren psychohygienische Zusammenhänge bewusst gemacht werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Wahrnehmung, Kommunikation und Kreativität sollen als Lern- und Praxisfelder von Musik und Bewegung in ihrer Komplexität erfasst werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die unterschiedlichen Auswirkungen von geplanten und offenen Lernsituationen und deren Bedeutung sollen bewusst gemacht werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Unterricht soll interkulturelle Bildungsimpulse (Musik, Tänze, Rhythmen) vermitteln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Fächerübergreifende, intensive Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Pflichtgegenstände „Didaktik“, „Kindergartenpraxis“, „Musikerziehung“ , „Instrumentalunterricht“, „Bewegungserziehung; Bewegung und Sport“ und „Pädagogik (einschließlich Pädagogische Psychologie, Pädagogische Soziologie, Philosophie)“ sowie gegebenenfalls der Pflichtgegenstände der zusätzlichen Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher an Horten (Zusatzausbildung Hortpädagogik) „Didaktik der Horterziehung“ und „Hortpraxis“ ist erforderlich.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Projektorientiertes Arbeiten mit Lehrerinnen und Lehrern relevanter Unterrichtsgegenstände ist anzustreben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Im Unterricht der 2. und 3. Klasse ist der Schwerpunkt auf Eigenerfahrung zu legen. In der 4. und 5. Klasse sind aufbauend auf diese individuellen Erfahrungen und das erworbene Wissen, Prinzipien, Methoden und Inhalte zu reflektieren und in die Praxisplanung umzusetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Sensibilisierung der Wahrnehmungsbereiche (auditiv, visuell, taktil, kinästhetisch) in Verbindung mit Körpererfahrung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Entwicklung von Körperbewusstsein und Ausdrucksfähigkeit, Bewegungsgestaltung – Bewegungsimprovisation,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Beziehung und Wechselbeziehung von Musik und Bewegung (Zeit, Kraft, Raum, Form),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Vermittlung von Grunderfahrungen im musikalischen Bereich (zB Takt, Metrum, Rhythmus, Pause, Phrasen, Akzente, Liedform), rhythmische Übungen: vokal, instrumental, in Verbindung mit Bewegung und Notenbild-Notation, Dirigieren,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">soziales Lernen; Kommunikations- und Interaktionsspiele, Entwicklung und Förderung von Kreativität in Bewegung und Musik mit und ohne Material,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">unterschiedliche Musikimpulse (verschiedene Stilrichtungen aus dem europäischen und außereuropäischen Raum), Objekte und Material als Improvisationsanregung;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Gestaltungsmodelle mit Musik, Bewegung, Sprache, Materialien und Bild,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Malen zu musikalischen Impulsen (Motive, Musikstücke), Klanggeschichten (zB mit Orffinstrumentarium),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">freie und gebundene Tanzformen, Tanzgeschichte, Kindertanz (interkulturell) sowie</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Reflexion und Analyse selbst erlebter Rhythmikeinheiten.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Ziele und Inhalte der Rhythmisch-musikalischen Erziehung, geschichtliche Grundlagen der Rhythmik und ihre Bedeutung für die Gegenwart,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kennenlernen, Anwendung und Auswertung verschiedener Materialien im Hinblick auf die Arbeit mit Kindern,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">selbstständige Durchführung von Rhythmiksequenzen, Bewegungsbegleitung mit Singstimme, selbstgebautem Instrumentarium, Flöte, Klavier und anderen Instrumenten; Atemübungen; Haltung; Stimmübungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">methodische und praktische Überlegungen zum Aufbau eines Repertoires an Liedern, Texten, Klanggeschichten, Tänzen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Gestaltung verschiedener Musikbeispiele aus unterschiedlichen Epochen und Stilrichtungen und einführende Fachliteratur.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Rhythmisch-musikalische Erziehung als Bildungs- und Erziehungsansatz in allen Bereichen des Berufsfeldes, insbesondere auch in der Verkehrserziehung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">methodischer Aufbau von Rhythmikeinheiten,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Hospitation bei Rhythmikeinheiten im Übungskindergarten,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">gegebenenfalls im Übungshort,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Hospitation mit gezielter Aufgabenstellung, Beobachtungsaufgaben, individuelle Praxisbetreuung im Rahmen des Unterrichts, Entwickeln von Beobachtungs- und Reflexionskriterien, Auswirkungen von Musik und Bewegung auf soziale, gesellschaftliche und kulturelle Beziehungen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Rhythmik als Vorbereitung für den Schuleintritt; als Lernhilfe im Hort,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Rhythmik zur Förderung teilleistungs- und verhaltensauffälliger</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kinder und Fachliteratur.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Zusammenfassung der Erfahrungen und Einsichten in die Bedeutung von Musik und Bewegung als Bildungs- und Erziehungsmittel, Chancen und Möglichkeiten der Rhythmisch-musikalischen Erziehung in Bezug auf die Förderung der Gleichstellung von Mädchen und Buben (hinsichtlich zB emotionaler Ausdrucksfähigkeit, Körpersprache, Bewegungsmuster, Raumerfahrung),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Vermittlung methodischer Grundlagen für die Arbeit mit Kindern unterschiedlicher Entwicklungsvoraussetzungen und Verhaltensdispositionen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Möglichkeiten der Rhythmisch-musikalischen Erziehung innerhalb der Frühförderpraxis sowie der Heil- und Sonderpädagogik, projektorientiertes Arbeiten einschließlich Projektpräsentation, Ansätze der Rhythmisch-musikalischen Erziehung zur Lebenshilfe und Fachliteratur unter Einbeziehung fächerübergreifender Aspekte.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">17.</symbol>BILDNERISCHE ERZIEHUNG</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sach- und Methodenkenntnis für eine theoretische und praktische Auseinandersetzung mit kulturellen Phänomenen der bildenden und angewandten Kunst erwerben, sowie Verständnis für die Verschiedenheit von Kultur und Kulturen sowie deren Wertefelder entwickeln können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Darstellungsmittel differenziert, effizient und zielgerichtet einsetzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>bei Werk- und Gestaltungsprozessen emotive Vorgänge als besonderes Element persönlicher, allgemeiner und beruflicher Bildung erfahren, verinnerlichen und reflektieren können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>soziale Kompetenz im Zuge von Teamarbeit entwickeln und sich ökonomische Kompetenz bei der Umsetzung von Ideen in organisatorischen und gestalterischen Bereichen aneignen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich der eigenen Wertvorstellung gegenüber künstlerischer Arbeit bewusst werden und so die persönliche Geschmacksfrage als alleinige Argumentationsgrundlage in der fachlichen Auseinandersetzung relativieren können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>bei ihrer Arbeit Qualitätskriterien hinsichtlich gestalterischer Anforderungen im Bereich der bildlichen Kommunikation formulieren und durchsetzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>spielerisch-experimentelle Aktivitäten des Kindes, auch unter Einbeziehung des Zufalls, als sinnstiftende Momente und als mögliche Voraussetzung für Umsetzungsstrategien kreativer Prozesse erkennen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fähigkeiten zum Konzipieren und Umsetzen von Aufgabenstellungen aus dem Bereich der bildlichen Gestaltung allgemein und insbesondere für die visuelle Kommunikation im Bereich Kindergarten und Hort erwerben und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblick in Lebenswelt und Entwicklung des Kindes erlangen, seine bildlich-gestalterischen Darstellungsweisen erkennen, verstehen und interpretieren können.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Zur Durchführung des Unterrichtes sind mehrstündige Unterrichtseinheiten eine unerlässliche Voraussetzung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen zur ökonomischen Verwendung von Materialien und Werkzeugen angeleitet werden; ausschließliches Erproben von Materialien und Verfahren ist zu meiden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Innerhalb der einzelnen Aufgabenstellungen, aber auch bei der Planung von umfassenden Arbeitsprojekten sind Selbstständigkeit und die Fähigkeit zu Koordination und Kooperation zu fördern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Im Sinne eines professionellen Anspruchs sollen die Ergebnisse der praktischen Arbeit und die Ergebnisse des theoretisch-reflektiven Anteils jahrgangsgemäß und in repräsentativer Form zusammengestellt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Fähigkeit, die eigene Arbeit in angemessener Fachterminologie darstellen zu können, ist durch mündliche Reflexionen, Zusammenfassungen und Referate zu entwickeln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Verschiedene Formen der Präsentation dienen der Sicherung des Unterrichtsertrages und sollen als Voraussetzung für eine Selbstpräsentation auch im Hinblick auf die Reife- und Diplomprüfung angesehen werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Um den Transfer in die berufliche Praxis sicher zu stellen, ist auf den fachdidaktischen Bezug im Unterricht größter Wert zu legen. Zu diesem Zwecke ist eine intensive Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der relevanten Unterrichtsgegenstände, insbesondere der Pflichtgegenstände „Didaktik“</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">und „Kindergartenpraxis“ sowie gegebenenfalls der Pflichtgegenstände der zusätzlichen Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher an Horten (Zusatzausbildung Hortpädagogik) „Didaktik der Horterziehung“ und „Hortpraxis“ unerlässlich.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Anwendung zeitgemäßer Informations- und Kommunikationstechnologie ist in didaktisch und inhaltlich sinnvoller Weise einzusetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Lehrstoff der 1. bis 3. Klasse bildet die Basis für den Schwerpunkt „Bildnerische Erziehung“ im Pflichtgegenstand „Seminar Bildnerische Erziehung, Werkerziehung, Textiles Gestalten“.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>bis 3. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildende und angewandte Kunst:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Malerei,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grafik, Druckgrafik,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Architektur,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">zeitgenössische künstlerische Medien und Ausdrucksformen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Illustration, Bildgeschichte, Bilderbuch, Comics,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildfunktionen, Bildsujets, Bildauffassungen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildordnung: Bildelemente und Struktur,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Farbe - Licht, Farbwahrnehmung, Kontrastlehre, Farbsemiotik,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Farbtheorien, Maltechniken,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kunst - semantische, syntaktische, sigmatische und pragmatische Parameter,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kunst und Gesellschaft, Kunst und Politik, Kunst und Geschichte, Kunst und Psyche, Geschlechterrollen in der bildenden Kunst, Biographische Zugänge (Biographien von Künstlerinnen und Künstlern) und Kunstvermittlung - Museum, Galerie, Kunstmarkt, Medien, Kunstwerke als Massenmedium, Kulturtourismus.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Visuelle Medien</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zeichnung als Informationsträger (zB Skizze, Plan), Schrift, Typografie, Lay-out, Graphic Design - visuelle Aspekte der Werbung,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Bild - Präsentation und Fotografie, Film, Video, Computer (Multimedia, CAD, Grafik, Animation und Simulation, Internet, Webdesign).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Phänomenologie der bildlichen Repräsentation beim Kind Motorische, physiologische, psychologische Aspekte, Umweltgestaltung und Alltagsästhetik,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">visuelle Aspekte der Architektur, des Design und ästhetisch geprägter Situationen und Prozesse (zB öffentliche und private Räume, Identität des Ortes, kulturelle, religiöse, politische und sportliche Veranstaltungen, Zeremonien und Rituale, Spiele und Aktionen),</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Selbstdarstellung, Körpersprache, Body-styling (auch unter geschlechtsspezifischen Aspekten) und Erscheinungsformen von Kitsch.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>18. WERKERZIEHUNG</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>fachtypische und fachdidaktische Kenntnisse und Fertigkeiten, Einsichten und Haltungen für die eigene Werktätigkeit und in ihrem Berufsfeld systematisch, gegenstandsgerecht und planvoll einsetzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Umsetzung von Ideen, beginnend von der Beschaffung und dem Einsatz der Arbeitsmittel bis zur zeitlichen Organisation ökonomisch und sachgerecht gestalten können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>von sich aus Problemstellungen in den Unterricht einbringen, Informationsmaterial beschaffen, einschlägige Fachliteratur und das Angebot von zB Museen, Ausstellungen, Hörfunk, Fernsehen, Internet, Zeitschriften eigenständig nutzen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Werkstoffe, Arbeitsmittel und Arbeitsverfahren der Fachterminologie entsprechend benennen, sachgemäß und zweckentsprechend einsetzten können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im Umgang mit Werkzeug und Maschinen grundlegende Sicherheit erlangen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>über eigene Erfahrung grundlegende Einsichten in Gestaltungs- und Produktionsprozesse gewinnen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Zusammenwirken von Form, Funktion, Material und Verfahren als wesentlichen Faktor des Ausdrucks und als notwendige gestalterische Einheit erkennen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch Qualitätskriterien für die gestaltete Umwelt zu einer differenzierten und begründeten Werthaltung finden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Teamfähigkeit und Kooperationsbereitschaft erwerben,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im Zuge des Werk- und Gestaltungsprozesses affektive Bereiche, Haltungen und Wertschätzungen bewusst erleben,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das erworbene Bildungsgut für ihre Tätigkeit im Berufsfeld didaktisch sinnvoll auswählen und aufbereiten können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Planung, Gestalt und Methodik eigener Werktätigkeit und des Unterrichtsgeschehens im Hinblick auf spätere werkbezogene Aktivitäten im Berufsfeld reflektieren und umsetzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnisse und Einblicke in die Entwicklungsstufen und Gestaltungsweisen der werkenden Mädchen und Knaben erlangen und berufsbezogen einsetzen können und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Bedeutung des Werkens für die Integration von Mädchen und Knaben mit unterschiedlichen Verhaltensweisen, Begabungen und speziellen Bedürfnissen erkennen und berücksichtigen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Zur Durchführung des Unterrichtes sind mehrstündige Unterrichtseinheiten eine unerlässliche Voraussetzung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Es ist an geschlechtsrollenspezifische Vorerfahrungen anzuknüpfen und das Erweitern von Handlungsspielräumen anzustreben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen zur ökonomischen Verwendung von Materialien und Werkzeugen angeleitet werden; ausschließliches Erproben von Materialien und Verfahren ist zu meiden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Anwendung zeitgemäßer Informations- und Kommunikationstechnologie ist in didaktisch und inhaltlich sinnvoller Weise einzusetzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Sowohl bei der praktischen Tätigkeit als auch bei Reflexion und theoretischer Auseinandersetzung haben die berufsbezogenen Zielsetzungen im Vordergrund zu stehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Werken ist ein projektorientierter und kreativer Prozess, offene Unterrichtsformen sind fachimmanent und daher als unverzichtbar anzusehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Werkbetrachtung und theoretische Auseinandersetzung sollen von eigenen praktischen Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler ausgehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Bezug zu werkpädagogisch relevanten Phänomenen der erlebbaren Welt (zB Natur, Kunst, Produktionsstätten) ist im besonderen Maße durch Unterrichtsaktivitäten auch außerhalb des Schulstandortes zu gewährleisten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Themen, die sich aus aktuellen Anlässen anbieten, sind wegen ihres hohen Motivationscharakters und ihrer Berufsbezogenheit in den Unterricht einzubeziehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Freude am Schaffensprozess und die Sinnlichkeit im Umgang mit Materialien und Werkstoffen sollen als fachimmanente Möglichkeiten der Motivation erkannt und gefördert werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Problematik einer unreflektierten Übernahme von rezepthaften Arbeitsanleitungen (zB in Bastel- und Hobbybüchern) ist den Schülerinnen und Schüler bewusst zu machen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Improvisationsfähigkeit, Experimentierfreude und Neugierverhalten sollen durch den - auch spielerischen - Umgang mit Materialien gefördert werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die allgemeinen Schutzbestimmungen bezüglich der Benützung von Elektrogeräten und Maschinen sind zu beachten und den Schülerinnen und Schülern nachweislich zur Kenntnis zu bringen. Der Unfallverhütung ist besonderes Augenmerk zu schenken.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Begegnung mit dem Originalwerk ist anzustreben. Wenn möglich ist auf ein ausgewogenes Verhältnis von Künstlerinnen und Künstlern zu achten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Um den Transfer in die berufliche Praxis sicher zu stellen, ist auf den fachdidaktischen Bezug im Unterricht größter Wert zu legen. Zu diesem Zweck ist eine intensive Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der relevanten Unterrichtsgegenstände, insbesondere der Pflichtgegenstände „Didaktik“</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">und „Kindergartenpraxis“ sowie gegebenenfalls der Pflichtgegenstände der zusätzlichen Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher an Horten (Zusatzausbildung Hortpädagogik) „Didaktik der Horterziehung“ und „Hortpraxis“ unerlässlich.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Verschiedene Formen der Präsentation dienen der Sicherung des Unterrichtsertrages und sollen als Voraussetzung für eine Selbstpräsentation auch im Hinblick auf die Reife- und Diplomprüfung angesehen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Lehrstoff der 1. bis 3. Klasse bildet die Basis für den Schwerpunkt „Werkerziehung“ im Pflichtgegenstand „Seminar Bildnerische Erziehung, Werkerziehung, Textiles Gestalten“.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>bis 3. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Körperhaftes Gestalten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Skulpturale und plastische Gestaltungstechniken mit leicht formbaren</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Materialien,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Montageverfahren, Gussverfahren, Abdruckverfahren,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Formen der Räumlichkeit vom Relief bis zur Vollplastik, Körper-Raum-Beziehung; Kernplastik; raumoffene Plastik; Raumlineatur, exemplarische Werke der dreidimensionalen Kunst,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Möglichkeiten der körperhaften Gestaltung in Kindergarten und Hort, Spielfiguren (inklusive Bühnengestaltung und Bühnentechnik), Masken, Betrachten beispielhafter Lösungen von Spielfiguren, Bühnengestaltung und Bühnendekoration und verschiedene Kunstintentionen und ihre Ausdruckformen an Hand von exemplarischen Werken der plastischen Kunst; Objektkunst.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Produktgestaltung/Design:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Keramisches Gebrauchsgut; Aufbaukeramik,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Spielzeug; Schmuck; eventuell Fertigung von einfachen Klangkörpern, Hinweise zur Herstellung von Spielzeug und didaktischem Material in Kindergarten und Hort,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Materialkunde-Werkzeugkunde-Verfahren der wesentlichen Werkstoffe wie Papier, Holz, Ton, Metall und Kunststoff,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Verständnis für handwerkliche Anforderungen verschiedener Techniken, Zusammenhang von Material, Form, Funktion und Ausdruck, Produktanalyse, subjektive und objektive Kriterien für die Bewertung von Produkten,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">kritisches Konsumverhalten und</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">exemplarische Auseinandersetzung sowohl mit Werken des industriellen Design als auch der handwerklichen Fertigung; soziales Design.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Raumgestaltung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundelemente von Bauwerken und Raumgestaltung; archetypische Formen des Bauens (zB Umschließen, Überdachen, Durchbrechen), Raumfunktionen, Raumempfinden, Wohnbedürfnisse; Zusammenhang von Raumform, Raumausstattung und Raumwirkung. Geschlechtsspezifische Raumaneignung und -nutzung,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bau- und Wohnformen für Kinder,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Möglichkeiten des Bauens unter Bedachtnahme auf Material, Materialverbindung und Werkzeug in Kindergarten und Hort und räumliche Gestaltung von Spiel- und Arbeitsbereichen in Kindergarten und Hort (zB Spielplatzgestaltung, Gruppenraumgestaltung) und ihre geschlechtsspezifischen Auswirkungen auf das Spiel- und Sozialverhalten von Mädchen und Knaben; räumliche Gestaltung insbesondere für Alltag, Feste und Feiern (zB Ausstattung, Dekoration, Zeichensetzung); Auseinandersetzung an Hand beispielhafter Lösungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>19. TEXTILES GESTALTEN</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>soziale Kompetenz im Zuge von Teamarbeit entwickeln und sich ökonomische Kompetenz bei der Umsetzung von Ideen in organisatorischen und gestalterischen Bereichen aneignen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch praktische und theoretische Auseinandersetzung textile Werke als ästhetisch erleben und an Hand von Werken aus Vergangenheit und Gegenwart erkennen, dass Textiles ein wesentlicher Teil der Gesamtkultur ist,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Arbeitsmittel, wie Werkzeuge und Geräte, Materialien und Arbeitsverfahren fachgerecht und ökonomisch einsetzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch Kombination von Techniken, Verfahren und Gestaltungsweisen Einblicke in das vielfältige Zusammenwirken von textilen Materialien gewinnen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Möglichkeiten und Herausforderungen bei der Herstellung textiler Produkte kennen lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Probleme der Produktgestaltung erkennen und in Entwurfs-, Planungs- und Arbeitsprozessen Wege zu ihrer Lösung finden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zu verantwortungsbewusstem Konsumverhalten, kritischer Auseinandersetzung mit der Alltagskultur sowie zur Gestaltung ihrer persönlichen und beruflichen Umwelt fähig sein,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im Berufsfeld zur Förderung der Selbstständigkeit und Alltagsbewältigung von Mädchen und Knaben beitragen können und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>in selbstständiger, eigenverantwortlicher pädagogischer Arbeit die entsprechende Auswahl von Aufgabenstellungen zum textilen Gestalten im Berufsfeld treffen können.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Zur Durchführung des Unterrichtes sind mehrstündige Unterrichtseinheiten eine unerlässliche Voraussetzung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Den unterschiedlichen individuellen Eingangsvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler soll durch weitgehende Flexibilität in der Unterrichtsführung Rechnung getragen werden. Es ist an geschlechtsrollenspezifische Vorerfahrungen anzuknüpfen und das Erweitern von Handlungsspielräumen anzustreben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Bei der Auswahl von Aufgabenstellungen ist zu berücksichtigen, dass unterschiedliche Zielsetzungen unter Anwendung verschiedener Techniken und Fertigungsweisen an einzelnen Werkstücken kombiniert werden können.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Vertiefung und Festigung von wesentlichen Lehrstoffinhalten, im Sinne einer exemplarischen Konfrontation, ist einer überblicksmäßigen Darstellung der Vorzug zu geben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Themen, die sich aus aktuellen Anlässen anbieten, sind wegen ihres hohen Motivationscharakters auch in Hinblick auf das spätere Berufsfeld in den Unterricht einzubeziehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Durch Experimentieren und spielerisches Erproben soll die Freude am gestalterischen Tun geweckt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Formalistische Übungen, Arbeitsproben um ihrer selbst willen, sowie Mustervorlagen sind zu vermeiden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die theoretische Auseinandersetzung mit ästhetischen, technischen, ökonomischen, ökologischen und kulturhistorischen Aspekten textiler Kultur und deren Produkten soll von praktischer Tätigkeit ausgehen und sie begleiten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Begegnung mit Originalen ist der Darbietung von Reproduktionen vorzuziehen. Dafür sollen Lehrausgänge in handwerkliche und industrielle Produktionsstätten genutzt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen angeleitet werden, einschlägige Fachliteratur und das Angebot von zB Museen und Ausstellungen selbstständig zu nutzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Apparative Medien, zeitgemäße Technologien und Arbeitshilfen sind sinnvoll heranzuziehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Aufbauend sollen in jeder Klasse sowohl Ergebnisse der praktischen Arbeit als auch deren theoretisch-reflektorische Auseinandersetzung in repräsentativer Form zusammengestellt werden. Diese Form der Präsentation dient der Sicherung des Unterrichtsertrages und auch als mögliche Vorbereitung auf die abschließende Prüfung. In diesem Sinne sollen die erforderlichen rhetorischen Fähigkeiten unter Anwendung der Fachterminologie in Form von mündlichen Zusammenfassungen und Referaten geübt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Durch transparente Unterrichtsgestaltung und -organisation sollen den Schülerinnen und Schülern unter Einbeziehung der Fachdidaktik die Transfermöglichkeiten ins Berufsfeld bewusst gemacht werden. Zu diesem Zweck ist eine intensive Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der relevanten Unterrichtsgegenstände, insbesondere der Pflichtgegenstände „Didaktik“ und „Kindergartenpraxis“ sowie gegebenenfalls der Pflichtgegenstände der zusätzlichen Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher an Horten (Zusatzausbildung Hortpädagogik) „Didaktik der Horterziehung“ und „Hortpraxis“ unerlässlich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Lehrstoff der 1. bis 3. Klasse bildet die Basis für den Schwerpunkt „Textiles Gestalten“ im Pflichtgegenstand „Seminar Bildnerische Erziehung, Werkerziehung, Textiles Gestalten“.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>bis 3. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Produktgestaltung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gestaltungsaufgaben unter Anwendung von flächenbildenden, flächenverändernden und flächenverarbeitenden Verfahren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Textil und Körper:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Formen des Umhüllens, Schützens, Veränderns und Aspekte von geschlechts- und kulturspezifischen Kleidernormen in ihrer historischen Entwicklung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Textil und Raum - Textil in der Raumgestaltung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Formen des Abgrenzens,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Formen des Entspannens und des Ruhens,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Formen des Betrachtens,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">textile Wohnformen und</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">begehbare Objekte.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Textil und Spiel - Textile Spielfiguren:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Spiele zum Erlernen verschiedener manueller Fähigkeiten, Spiele zum Sensibilisieren des haptischen Empfindens, Spiele, die zur Bewegung anregen, Ausstattungsobjekte für alle Formen des Theater- und Rollenspieles und</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Werkzeichnungen, Schnitt und Entwurf.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Werkbetrachtung – Reflexion:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Auseinandersetzung mit textilen Werken aus verschiedenen Zeiten und Kulturen unter Bedachtnahme auf Textilberufe im Wandel der Zeiten in ihrer geschlechts- und kulturspezifischen Bedeutung, Analyse von Produkten und Produktionsprozessen unter Berücksichtigung von Funktionszusammenhängen, sowie gestalterischer, ökonomischer, soziokultureller und kulturhistorischer Aspekte, Verbrauchslehre,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Textildesign und Textiltechnologie.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">20.</symbol>SEMINAR BILDNERISCHE ERZIEHUNG, WERKERZIEHUNG,</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">                           TEXTILES GESTALTEN</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die im Lehrplan der Pflichtgegenstände „Bildnerische Erziehung“ und „Werkerziehung“ und „Textiles Gestalten“ angeführten jeweiligen Bildungs- und Lehraufgaben gelten auch für die entsprechenden Schwerpunkte im Pflichtgegenstand „Seminar Bildnerische Erziehung, Werkerziehung, Textiles Gestalten“.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die im Lehrplan der Pflichtgegenstände „Bildnerische Erziehung“, „Werkerziehung“ und „Textiles Gestalten“ angeführten jeweiligen didaktischen Grundsätze gelten auch für die entsprechenden Schwerpunkte im Pflichtgegenstand „Seminar Bildnerische Erziehung, Werkerziehung, Textiles Gestalten“ jedoch mit Zielrichtung auf größere Selbstständigkeit und die Bewältigung von komplexeren selbstgewählten Aufgabenstellungen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Besonderer Wert ist auf seminaristische Arbeitsformen zu legen (zB offener Unterricht, Kursmodelle, Projekte).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der jeweilige Lehrstoff der 1. bis 3. Klasse der Pflichtgegenstände „Bildnerische Erziehung“, „Werkerziehung“ und „Textiles Gestalten“ bildet die Basis für die entsprechenden Schwerpunkte im Pflichtgegenstand „Seminar Bildnerische Erziehung, Werkerziehung, Textiles Gestalten“.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Teilweise selbst gewählte Aufgabenstellungen mit erhöhten Anforderungen aufbauend auf den jeweiligen Lehrstoff der 1. bis 3. Klasse der Pflichtgegenstände „Bildnerische</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erziehung“, „Werkerziehung“ und „Textiles Gestalten“.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Orientierung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kleinere, fächerübergreifende Projekte als Grundlage zur Wahl der fachlichen Vertiefung und Schwerpunktsetzung in der 5. Klasse.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vertiefung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vertiefte fachliche Auseinandersetzung nach Wahl der Schülerinnen und Schüler als projektorientierte Arbeit mit praktischen und theoretischen Anteilen unter Einbeziehung des fachlichen Umfeldes und fächerübergreifender Aspekte.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">21.</symbol>BEWEGUNGSERZIEHUNG; BEWEGUNG UND SPORT</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen vor allem</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Funktion und Bedeutung von Bewegung für die Gesamtentwicklung von Mädchen und Knaben erkennen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bewegungsangebote in Form von Spiel und Sport planen, vorbereiten, durchführen und reflektieren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Freude von Mädchen und Knaben an Bewegung, Spiel und Sport wecken und fördern,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>gezielte Maßnahmen zur individuellen Entwicklungsförderung setzen und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich mit aktuellen Entwicklungen (zB Psychomotorik, Motopädagogik) kritisch auseinandersetzen können.</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen weiters als Grundlage für die berufsbezogene didaktisch-methodische Ausbildung möglichst vielfältige Bewegungshandlungen im praktischen Tun erfahren (siehe dazu sinngemäß die Verordnung BGBl. Nr. 37/1989 in der jeweils geltenden Fassung).</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Bei der Vermittlung der Lerninhalte ist vornehmlich an praktische Situationen anzuknüpfen, dabei ist die besonders enge Verflechtung des Bereiches „Bewegung und Sport“ mit der berufsbezogenen didaktisch- methodischen Ausbildung („Bewegungserziehung“) zu beachten. Insbesondere in der 2. und 3. Klasse ist die Vermittlung ausgewählter Inhalte des Lehrstoffes (vor allem „Grundlagen des beruflichen Handelns“ und „Methodische Mittel“) unmittelbar mit dem praktischen Tun im Bereich „Bewegung und Sport“ zu verknüpfen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Zudem ist die Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern aller Unterrichtsgegenstände, im Besonderen von „Pädagogik (einschließlich Pädagogische Psychologie, Pädagogische Soziologie, Philosophie)“, „Didaktik“ und „Kindergartenpraxis“ sowie gegebenenfalls der relevanten Pflichtgegenstände der „zusätzlichen Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher an Horten (Zusatzausbildung Hortpädagogik)“ unerlässlich.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Je nach Neigung und Interesse der Schülerinnen und Schüler sind prozessorientierte, fächerübergreifende und fächerverbindende Formen des Unterrichts und Projektunterrichts, ausgerichtet nach dem jeweiligen Themenbereich zu wählen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Teambildung (Lehrerinnen und Lehrer der ausgewählten Unterrichtsgegenstände und/oder Schülerinnen und Schüler), gemeinsame Diskussion und Planung bis zur Konkretisierung der Lernziele sind nach Möglichkeit vorzusehen. Dabei sind auch Hospitationen im Kindergarten und Hort in Absprache und gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrer der Pflichtgegenstände „Didaktik“ und „Kindergartenpraxis“ zu gewährleisten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Im Hinblick auf eine umfassende berufliche Kompetenz kommen dem Sicherheitsbewusstsein, den Kenntnissen der Ersten Hilfe in Theorie und Praxis, sowie der Erlangung eines sicheren Schwimmkönnens auf der Grundlage des österreichischen Schwimmabzeichens (Helferschein) besondere Bedeutung zu.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Im Rahmen der schulorganisatorischen Gegebenheiten – etwa Schulveranstaltungen, schulbezogene Veranstaltungen, Feste, Feiern – sind vor allem die Bewegungsangebote und sportlichen Schwerpunkte im Zusammenhang mit den berufsspezifischen Lerninhalten auszuwählen (zB Kinderskilauf, Anfängerschwimmen, kreative Spiele zur psychomotorischen Förderung, kindgemäße Entspannungsübungen).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Nach Maßgabe der Möglichkeiten sollen vielfältige Bewegungsangebote im Freien (Park, Wasser, Wiese, Wald, Eis, Schnee) erfolgen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die didaktischen Grundsätze sind gemäß der Verordnung BGBl. Nr. 37/1989 in der jeweils geltenden Fassung zusätzlich sinngemäß heranzuziehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff Bewegungserziehung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Inhalte sind in Abstimmung mit den Lehrinhalten anderer Unterrichtsgegenstände, insbesondere „Pädagogik (einschließlich Pädagogische Psychologie, Pädagogische Soziologie, Philosophie)“, „Didaktik“ und „Kindergartenpraxis“ sowie gegebenenfalls „Pädagogik/Hort“, „Didaktik der Horterziehung“ und „Hortpraxis“, im Sinne eines Spiralcurriculums ein oder mehrere Male auf die einzelnen Klassen aufzuteilen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>bis 5. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundlagen des beruflichen Handelns:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ziele und Aufgaben der Bewegungserziehung im Kindergarten und im Hort,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Materialien- und Gerätekunde,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Alltagsmaterialien als Bewegungsanreiz,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fachsprache, Fachliteratur und Sicherheitsmaßnahmen und Unfallverhütung, Erste Hilfe.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Methodische Mittel:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Planung, Organisation und Gestaltung von offenen und angeleiteten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bewegungsangeboten,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">methodische Wege,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Möglichkeiten der Motivierung zum Bewegen und Spielen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">psychomotorische Arbeitsweisen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">freie Bewegungsmöglichkeiten,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Anbahnen sportlichen Handelns sowie</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Differenzierung und Integration.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundlagen der Bewegungserziehung im Berufsfeld:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Praxisrelevante Ergänzung der anatomisch-physiologischen Grundlagen, Leistungs- und Belastungsfähigkeit im Kleinkind-, Kindes- und Jugendalter,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bedeutung der Motorik für die Persönlichkeitsentwicklung, geschlechtsspezifisches Körperbewusstsein und Raumaneignungsverhalten – Möglichkeiten des Ausgleichs, Erkennen von Auffälligkeiten im Bewegungs- und Sozialverhalten, soziales Lernen in Bewegungssituationen, Gesundheitsförderung durch Bewegung und Sicherheit im Straßenverkehr.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreatives Bewegen, Spielen und Tanze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bewegungsspiele,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Spielleitung,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Spielfeste, Sportfeste und</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">einfache Tänze für Kindergarten und Hort.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bewegter Kindergarten - Bewegter Hort:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bewegung und Sport im Jahresablauf,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bewegung und Lernen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bewegungspause,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bewegungsräume,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bewegungslandschaften,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Eltern und andere Partner in der Bewegungserziehung und Bewegung in der Freizeitgestaltung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff Bewegung und Sport:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe sinngemäß die Verordnung BGBl. Nr. 37/1989 in der jeweils geltenden Fassung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>22. INFORMATIK UND MEDIEN</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>informatische und informationstechnische Grundkenntnisse erwerben und diese zur Lösung einer Problemstellung sicher und kritisch einsetzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>erkennen, dass Informatik einer wissenschaftlichen Systematik unterliegt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Informationstechnologien und Medien selbst bestimmt und kritisch nutzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Fähigkeit erlangen, Kinder und Jugendliche zum kritischen Umgang mit Informationstechnologien fachkundig anzuleiten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>neben einem sehr pragmatischen Einüben des Umganges mit Medien auch zur Fähigkeit gelangen, Informationen zu bewerten, für sich zu nutzen und an andere weiterzugeben und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die erworbene Medienkompetenz im Unterricht aller anderen Unterrichtsgegenstände nutzen können.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Durch das zielgerichtete Arbeiten an konkreten und praxisnahen Inhalten in Teams und in Projekten soll der Einsatz von Medien und von Informationstechnologien geübt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Lehrstoff in den einzelnen Klassen ist als nicht streng auf die Schulstufen fixiert anzusehen, sondern auf den anwendungsorientierten Bedarf abzustimmen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Reines Faktenwissen ist zu Gunsten von Regel- System- und Orientierungswissen zurückzustellen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Besonderes Augenmerk ist auf Analyse und Lösung von Problemen zu legen, welche bei Medieneinsatz und -konsum für Schülerinnen und Schüler auftreten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Medieneinsatz in einzelnen Themenbereichen anderer Unterrichtsgegenstände ist in Kooperation mit den Lehrerinnen und Lehrern dieser Unterrichtsgegenstände zu planen und zu unterstützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Arten von Medien (insbesondere Printmedien, Video und Film, Neue Medien),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Grundbegriffe der EDV (Hardware, Betriebssysteme, Netzwerke, Verfahren zur Problemlösung, Algorithmus, Programm, Daten), Grundlagen der Standardsoftware zur schriftlichen Korrespondenz, zur Dokumentation, zur Publikation von Arbeiten, zur multimedialen Präsentation sowie zur Kommunikation,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Grundlagen der Tabellenkalkulation und Datenbanken (von Daten zur Information; Aufbereitung und Visualisierung von Daten), Arbeiten im Internet zur Informationsgewinnung und Kommunikation (Browser - Mail),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Grundlagen der Gestaltung von Präsentationen (Herstellen und Einsatz von Medien, Grafikeinbindung und -bearbeitung, intentionale Informationsweitergabe),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">e-learning und Telelearning (Teletutoring, Open Distance Learning, und Teleteaching), Computer Based Training.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Formatierung - Layout (Umgang mit Text und Bild) – Desktop Publishing,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Printmedien (Technik, Layout, redaktionelle Gestaltung, Nachricht und Kommentar, die österreichischen Printmedien),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Gestalten von multimedialen Präsentationen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Erstellen von Kalkulationsmodellen, Bewerten und Interpretieren der Ergebnisse; Benutzen einfacher Datenbanken,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Arbeiten im Internet zur Informationsgewinnung und Kommunikation (Webpages – Hypertext, Gewinnung und Bewertung von Informationen, Einbindung in die eigene Arbeit, Zitieren),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lern- und Spielprogramme, Anwendungsprogramme zur Unterstützung im beruflichen Alltag (Kennenlernen, Benutzen, Bewerten) und Videoarbeit (Sprache des Films, Kameraarbeit, Anfertigen von Kurzvideos).</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Vertiefung und Festigung der Lerninhalte der 1. und 2. Klasse unter besonderer Berücksichtigung des Aspekts der Eigenständigkeit und der Selbsttätigkeit,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Durchführung mindestens eines fächerübergreifenden Medienprojektes, Auswirkungen des Computereinsatzes und der Neuen Medien im wirtschaftlichen, sozialen und persönlichen Bereich, Grundlagen von Datenschutz, Datensicherheit und Datenschutzrecht, Medienpädagogik (vom fremd- zum selbstbestimmten Medienkonsumenten, Wahrnehmung und Wirkung von Inhalten) und Methoden der empirischen Sozialforschung (Fragebogenerstellung, Statistik).</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">23.</symbol>SEMINAR ORGANISATION, MANAGEMENT UND RECHT</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grundlegende Kenntnisse über betriebliches Management - insbesondere sozialpädagogischer Einrichtungen - erwerben und in ihrem Berufsfeld anwenden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch den Erwerb von Kenntnissen berufsspezifischer Rechtsbereiche grundlegende rechtliche Fragestellungen im sozialpädagogischen Umfeld beurteilen und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Besonderheiten der Führung von Dienstleistungsorganisationen mit starker Mitarbeiterführung kennen lernen und erfahren</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">können.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Aus dem künftigen beruflichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler sind einzelne Beispiele so zu wählen, dass damit eine möglichst große Vielfalt von Lerninhalten abgedeckt wird.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die wesentlichen Aspekte der Lehrplanbereiche „Organisation und Management“ sind anhand eines konkreten Beispieles in projektorientiertem Unterricht zu vermitteln (zB Erweiterung eines Kindergartens, Neukonzeption eines Hortes, Gründung einer Kinderkrippe).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Unternehmensziele – Unternehmenskultur (Leitbild, Corporate Philosophy, Corporate Identity, Corporate Design, Image, Besonderheiten des Non-Profit-Bereiches),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Management im sozialpädagogischen Bereich,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kommunikation und Information, Führungsstile (zB management by objectives),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Zusammenarbeit mit Institutionen, Konfliktmanagement,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Aspekte der Personalentwicklung (Stellenbeschreibung, Anreizsysteme, Motivation, Mitarbeitergespräch, Anforderungsprofile, Personalauswahl),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Bewerbung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Marketing im sozialpädagogischen Bereich,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Werbung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Öffentlichkeitsarbeit, Transportieren von Wertekonzeptionen, Möglichkeiten der Finanzierung (Fundraising), Qualitätsmanagement, Evaluation in sozialpädagogischen Einrichtungen, Evaluation (Zielgruppenzufriedenheit, Produktqualität, Teamzufriedenheit; Qualitätskriterien und Qualitätsindikatoren in der sozialpädagogischen Arbeit),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">berufsspezifische Elemente des Rechnungswesens und der Betriebswirtschaft,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, Beleg, Kassaführung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Grundbegriffe des Rechts und der Rechtsordnung (Gesetz, Verordnung, Erlass, Bescheid; Gerichtswesen, Rechtsmittel, Diversion), Datenschutz,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Familienrecht, Scheidungs-, Obsorge- und Wegweiserecht,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Haftung und Schadenersatz,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Aufsichtspflicht,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Arbeits- und Sozialrecht, Dienstrecht,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kindergartenrecht und Jugendwohlfahrt.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">24.</symbol>SEMINAR ERNÄHRUNG MIT PRAKTISCHEN ÜBUNGEN</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ernährungswirtschaftlich-gesundheitliche Erkenntnisse vor allem in Hinblick auf die Erfordernisse im künftigen Beruf theoretisch und praktisch umsetzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>gesundheitsförderndes Ernährungsverhalten und Tischkultur zu einem allgemeinen Anliegen machen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>geschlechtsspezifische Aspekte im Bereich der Alltagsversorgung thematisieren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>multikulturelle Gegebenheiten der Ernährung kennen und berücksichtigen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Warenangebot hinsichtlich ernährungsphysiologischer Wertigkeit und ökologischer Aspekte prüfen und bewerten können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Mahlzeiten und Getränke nach ernährungsphysiologischen, saisonalen und lokalen Gesichtspunkten zusammenstellen, herstellen, analysieren und eventuell aufwerten können sowie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>hygienische Maßnahmen setzen können.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Über eigenes Erleben sollen die Schülerinnen und Schüler im Schulalltag zu bewusstem Ernährungsverhalten hingeführt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Zur Durchführung des praktischen Teils sind geblockte Unterrichtseinheiten vorzusehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Transfer der erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten für die Arbeit im zukünftigen Berufsfeld ist in Kooperation mit den Lehrerinnen und Lehrern der relevanten Unterrichtsgegenstände, insbesondere der Pflichtgegenstände „Didaktik“</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">und „Kindergartenpraxis“ sowie gegebenenfalls der Pflichtgegenstände der zusätzlichen Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher an Horten (Zusatzausbildung Hortpädagogik) „Didaktik der Horterziehung“ und „Hortpraxis“ zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Pflichtgegenstände „Biologie und Umweltkunde (einschließlich Gesundheit und Ernährung)“ und „Chemie“ ist erforderlich (insbesondere ist die Lehrstoffverteilung gemeinsam zu erstellen).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Bestandteile der Nahrung, grundlegende chemische Begriffe, gesunde Ernährung, Essverhalten, Individual- und Betriebshygiene und praktische Übungen zur gesunden Ernährung.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Gemeinschaftsverpflegung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Tischkultur,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Individual- und Betriebshygiene,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Abfallwirtschaft und</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">berufsbezogene praktische Übungen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>B. VERBINDLICHE ÜBUNG</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">25.</symbol>SEMINAR KOMMUNIKATIONSPRAXIS UND GRUPPENDYNAMIK</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sprachliche und nichtsprachliche Zeichensysteme verstehen, bewerten und einsetzen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Präsentations- und Moderationstechniken kennen und gezielt anwenden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>intra- und interpersonale Vorgänge und Konflikte differenziert wahrnehmen und steuern,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>geschlechtsspezifische Aspekte in Kommunikations- und Gruppenprozessen reflektieren und bearbeiten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rahmenbedingungen in ihrer Wirksamkeit für die Kommunikation erkennen und gegebenenfalls verändern,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>eigenständige Strategien der Konfliktlösung entwickeln können sowie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kompetenzen in Bezug auf Weiterentwicklung der Persönlichkeit erwerben.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Vertiefung, Erweiterung und individuelle praktische Umsetzung kommunikativer und kooperativer Modelle und Techniken sollen durch seminaristisches Arbeiten gewährleistet werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Gruppendynamische Prozesse sind theoriegeleitet zu beobachten und den Schülerinnen und Schülern als Hilfestellung zur Entwicklung von eigenständigen Konfliktlösungsstrategien und im Hinblick auf Persönlichkeitsentwicklung transparent zu machen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Lernen am Projekt ist als bevorzugte Methode heranzuziehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kommunikation:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und ihre Kommunikationsfunktionen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kommunikationsmodelle,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Rhetorik und freie Rede,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">sprachliche und bildhafte Kommunikationsmittel und</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">mediengerechte Gestaltung von Mitteilungen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kooperation:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundlagen und Techniken des Miteinander-Redens,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zeit- und Selbstmanagement,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Konfliktlösungsmodelle,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Supervisionsmodelle,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundlagen der Mediation und Verhaltenstraining.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gruppendynamik:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mechanismen in Gruppen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">kompensatorische Maßnahmen zur Stressbewältigung,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gruppenentwicklungsmodelle,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lenkung von Gruppenprozessen und Methoden der Reflexion.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>C. PFLICHTGEGENSTÄNDE DER ZUSÄTZLICHEN AUSBILDUNG ZUR</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>ERZIEHERIN/ZUM ERZIEHER AN HORTEN (ZUSATZAUSBILDUNG</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>HORTPÄDAGOGIK)</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>26. PÄDAGOGIK/HORT</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>strukturell förderliche und hinderliche Faktoren für Lernen erkennen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ihr persönliches Lernen bewusst steuern,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>gruppendynamische Prozesse erfahren, verstehen und bewerten und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>individuelle emotionale Bedürfnisse ausgleichend abdecken können.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Eine enge Vernetzung der Lehrstoffe der Pflichtgegenstände „Pädagogik/Hort“, „Didaktik der Horterziehung“ und „Hortpraxis“ ist unbedingt erforderlich.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Querverbindungen zum Lehrstoff anderer relevanter Unterrichtsgegenstände sind herzustellen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Hort und seine sozialpädagogischen Aufgaben,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">die soziale und geschlechtsspezifische Entwicklung im Schulalter, unterschiedliche Familienformen und sonstige Formen des Zusammenlebens,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Auseinandersetzung mit später Kindheit und Pubertät bei Mädchen und Knaben in der Hortgruppe;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Gegenwartsprobleme, Freizeitverhalten, Lern- und Leistungsverhalten</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">von Mädchen und Knaben,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Leistungsbeurteilung in der Schule,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Berufswahl, Bildungs- und Lebensplanung auch unter</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">geschlechtsspezifischen Aspekten.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schularbeiten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Eine Schularbeit pro Semester.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">27.</symbol>DIDAKTIK DER HORTERZIEHUNG</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Mädchen und Knaben zu kreativer, eigenständiger und sinnvoller Gestaltung der Freizeit führen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lernstrategien zum Aufbau einer positiven Arbeitshaltung entwickeln,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>bei der Planung des Hortalltages den Wechsel zwischen intensiven Lern-, Arbeits- und Entspannungsphasen berücksichtigen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Maßnahmen zur Vermeidung von Über- bzw. Unterforderung der Kinder durch Kenntnis verschiedener Methoden kompensatorischer Hilfestellung setzen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch das Erproben verschiedener kommunikativer Techniken Diskussionen leiten und Gespräche führen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Gemeinschaftsbewusstsein der Gruppe fördern,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Mädchen und Knaben erweiterte Handlungsspielräume jenseits von Geschlechterrollenstereotypen eröffnen</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">und dadurch</schluss><schluss typ="e1" ct="text">- die Anforderungen an die Institution Hort als Freizeitraum,</schluss></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">    Lernstätte und Ort der sozialen Begegnung bewältigen können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Das Prinzip der Selbsterfahrung ist als eine wesentliche Voraussetzung eigenen pädagogischen Handelns im Unterricht bevorzugt anzuwenden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die dabei gewonnene Einsicht in die Notwendigkeit einer aufbauenden Strukturierung von Lerninhalten soll zu wirksamer Lernhilfe befähigen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Bedeutung einer adäquaten Arbeitsatmosphäre (gekennzeichnet zB durch Abwechslung, Humor, Anerkennung und Ermutigung) soll bewusst gemacht werden. Die Wichtigkeit von Querverbindungen zu anderen Fachbereichen bei der Sicherung, Vertiefung, Übung und Bearbeitung von Lerninhalten ist deutlich darzustellen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Als Voraussetzung für spätere Teamarbeit im Hort sind kooperative Lern- und Arbeitsformen nach dem Prinzip der Selbsterfahrung im Unterricht zu erproben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Bedeutung des Einbringens der eigenen Persönlichkeit beim Wecken und Verfolgen von Interessen, sowie bei Fragen der Persönlichkeitsbildung und Werthaltung, ist für pädagogisches Handeln im Berufsfeld bewusst zu machen. Das Hinterfragen persönlicher Werthaltungen und Geschlechtsrollenbilder ist dabei unerlässlich.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Eine enge Vernetzung der Lehrstoffe der Pflichtgegenstände „Didaktik der Horterziehung“, „Hortpraxis“ und „Pädagogik/Hort“ ist unbedingt erforderlich.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Querverbindungen zum Lehrstoff anderer relevanter Unterrichtsgegenstände sind herzustellen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erster Einblick in die sozialpädagogischen Aufgaben des Hortes im Hinblick auf</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Freizeitgestaltung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lernstätte und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ort der sozialen Begegnung.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Kennenlernen verschiedener Horte,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Differenzierung und Strukturierung jener Faktoren, die das Erziehungsfeld im Hort beeinflussen zB Erhalter, Lage, Gruppen- bzw. Zeitstruktur, Einrichtung und Gestaltung der einzelnen Spiel- und Arbeitsbereiche,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">erstes Kennenlernen von Inhalten und Methoden der Hortarbeit und erste Auseinandersetzung mit der Didaktik der Spiel- und Freizeitpädagogik.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Gezielte Auseinandersetzung mit den sozialpädagogischen Aufgaben des Hortes,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kennenlernen von Organisationsformen und Methoden für die Schaffung geeigneter Lernsituationen im Hort,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Auswahl von Inhalten, die den Bedürfnissen, Interessen von Mädchen und Knaben hinsichtlich emotionaler und sozialer Erziehung unter Berücksichtigung von Werthaltungen entsprechen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Methoden für und Analyse von Spiel- und Arbeitsprozessen, die für die Kinder im Hort geeignet sind,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">vertiefte Auseinandersetzung mit der Spiel- und Freizeitpädagogik und Kriterien für kurz-, mittel- und längerfristige Planungsformen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Weiterführende Auseinandersetzung mit der Didaktik der Freizeitpädagogik,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Auseinandersetzung mit Gegenwartsproblemen wie</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ökologie und Umweltschutz,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Suchtprävention,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>veränderte Familiensituation,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>interkulturelle Erziehung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Integration,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Medienerziehung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gewalt und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Geschlechtsrollenbilder,</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">unterschiedliche pädagogisch-didaktische Konzepte der Hortarbeit, Wechselwirkung: Schule – Hort – Elternhaus,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Methoden der Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten und anderen</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Bezugspersonen und</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">administrative Aufgaben im zukünftigen Berufsfeld.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schularbeiten:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse: zwei Schularbeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse: zwei Schularbeiten oder eine zweistündige Schularbeit</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>28. HORTPRAXIS</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Erziehungs- und Bildungsaufgaben im Hort dem jeweiligen Stand der Didaktik entsprechend gestalten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Zusammenarbeit mit Eltern, Erziehungsberechtigten, Lehr- und anderen Bezugspersonen pflegen und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die aktuellen Berufsanforderungen bewältigen</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">können.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Unterricht soll von den individuellen Beobachtungen und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler ausgehen. Regelmäßige und kritische Analysen der Beobachtungs-Ergebnisse vorbildlich gestalteter Hortarbeit und des eigenen Tuns sind eine wesentliche Lernvoraussetzung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Unterrichtsertrag ist durch Besprechung der Vorbereitungen vor und nach dem Praktizieren, regelmäßige Betreuung der Praxisversuche, individuelle Nachbesprechung und fallweise durch schriftliches Festhalten der Ergebnisse zu sichern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Das eigene Erzieherverhalten soll durch gezieltes Verhaltenstraining bewusst gemacht und reflektiert werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Praxiswochen sind gewissenhaft vorzubereiten und begleitend zu kontrollieren.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Unter Einbeziehung regionaler Begebenheiten sind Blockungen der Hortpraxis anzustreben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Eine enge Vernetzung der Lehrstoffe der Pflichtgegenstände „Hortpraxis“, „Didaktik der Horterziehung“ und „Pädagogik/Hort“ ist unbedingt erforderlich.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"> Querverbindungen zum Lehrstoff anderer relevanter Unterrichtsgegenstände sind herzustellen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler, die einen Unterricht in einer Volksgruppensprache besuchen, sollten nach Möglichkeit auch in einem zweisprachig geführten Hort praktizieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Einführung in die Hortarbeit und deren Planung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">erstes Erproben von hortspezifischen Methoden,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Anleitung zur Erstellung erster schriftlicher Protokolle für die Hortarbeit,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Hospitieren und erstes spontanes, praktisches Arbeiten im Hort, erste Beobachtungsaufgaben,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Vertrautmachen mit Materialien und Bildungsmitteln, die gezielt auf die Erziehungs- und Bildungsaufgaben im Hort abgestimmt sind und exemplarische Angebote als ersten Einblick in Spiel- und Arbeitsprozesse der Mädchen und Knaben im Pflichtschulalter.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Praktizieren in verschiedenen Hortgruppen unter Steigerung der Selbstständigkeit hinsichtlich der Planung und der verantwortungsbewussten Führung einzelner Kinder bzw. der Kindergruppe, gezielter Einsatz von Medien, Bildungs- und Arbeitsmitteln,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">vertiefte Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen der</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">schriftlichen Planung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Hospitieren mit gezielten Aufgabenstellungen und</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">weiterführende Beobachtungsaufgaben (zB geschlechtsspezifisches Spielverhalten, Kommunikation in interkulturellen Gruppen). Eine Praxiswoche.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Weitgehend selbstständiges Praktizieren im Hort nach eigenständiger, methodengerechter Planung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">gelegentliches Hospitieren mit dem Ziel einer vertieften Einsicht und Zusammenschau hinsichtlich methodisch-didaktischer Aspekte der Hortarbeit einerseits und des Ablaufs von Gruppenprozessen andererseits,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Durchführung eigenständiger, planmäßiger Beobachtung und Anfertigung pädagogisch relevanter Aufzeichnungen für die Reflexion und Mitwirkung bei der Zusammenarbeit zwischen Elternhaus, Schule und Hort sowie Auseinandersetzung mit allenfalls unterschiedlichen Erwartungen und Forderungen von Familie und Schule an den Horten. Eine Praxiswoche.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">29.</symbol>DEUTSCH (LERNHILFE)</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>abgestimmt auf Grenzen und Möglichkeiten der Institution Hort Mädchen und Knaben im Pflichtschulalter Lernhilfe geben</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">und dabei</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die emotionale und soziale Seite des Lernprozesses,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sprachliche Kompetenz,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lesefähigkeit, sinnerfassendes Lesen und Lesefreude,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schreibfähigkeit, Schreibrichtigkeit und Schreibfreude,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rechenrichtigkeit und Rechenfreude sowie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>über Können und Wissen hinaus kreatives und logisches Denken</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">fördern können.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Unterricht soll sich weitgehend an konkreten Beispielen orientieren. Daher ist eine Kooperation mit der Schule anzustreben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Lernprobleme und Fehlerursachen sind in methodischer Vielfalt zu analysieren und zu diskutieren.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Beratungsgespräche sind zu üben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sind mit geeigneten Hilfsmitteln und Methoden für besondere Lernbedürfnisse vertraut zu machen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Interkulturelle Lerntechniken sollten berücksichtigt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Einblick in verschiedene Methoden der schulischen Lehrstoffaufbereitung und -erarbeitung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Übungen im gezielten Einsatz kreativer Arbeits- und Übungsformen wie</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im Anwenden von Gedächtnishilfen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im Anfertigen und Einsetzen didaktischer Spiele,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im Erstellen und Einsetzen einfacher Arbeitsblätter,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im Korrigieren und Überprüfen fremder Arbeitsergebnisse und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im Erstellen fachbezogener Aufgabenstellungen unter Anwendung multimedialer Übungsmaterialien,</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Einblick in die einschlägigen Lehrplanbestimmungen des Pflichtgegenstandes „Deutsch“ im Bereich der allgemein bildenden Pflichtschule (APS) sowie im Bereich der Unterstufe der allgemein bildenden höheren Schule (AHS), Kenntnis der wesentlichen Zielsetzungen in Grammatik, Vokabular und für die Erstellung von Textsorten,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Umgang mit Unterrichtsbehelfen der APS/AHS, entsprechendem Übungsmaterial und Fachliteratur,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">kreative Techniken kommunikativen Spracherwerbs und -gebrauchs, Gestaltungskriterien für unterschiedliche Textsorten, kreative Ansätze zur Textproduktion,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Korrekturübungen anhand von Schülerarbeiten betreffend Wortschatz,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Zeichensetzung, Grammatik und Ausdruck,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Erkennen und Anwenden verschiedener Übungstypen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Leseerziehung und -förderung (Erstleser), Lesemotivation, Motivationsmethoden zu kreativem Sprachgebrauch und Bewusstmachen sprachlicher Vorbilder.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">30.</symbol>LEBENDE FREMDSPRACHE (LERNHILFE)</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>abgestimmt auf Grenzen und Möglichkeiten der Institution Hort Mädchen und Knaben im Pflichtschulalter Lernhilfe geben</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">und dabei</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die emotionale und soziale Seite des Lernprozesses,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sprachliche Kompetenz,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lesefähigkeit, sinnerfassendes Lesen und Lesefreude sowie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schreibfähigkeit, Schreibrichtigkeit und Schreibfreude</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">fördern können.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Unterricht soll sich weitgehend an konkreten Beispielen orientieren. Daher ist eine Kooperation mit der Schule anzustreben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Lernprobleme und Fehlerursachen sind in methodischer Vielfalt zu analysieren und zu diskutieren.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Beratungsgespräche sind zu üben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sind mit geeigneten Hilfsmitteln und Methoden für besondere Lernbedürfnisse vertraut zu machen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Interkulturelle Lerntechniken sollten berücksichtigt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Einblick in verschiedene Methoden der schulischen Lehrstoffaufbereitung und -erarbeitung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Übungen im gezielten Einsatz kreativer Arbeits- und Übungsformen wie</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im Anwenden von Gedächtnishilfen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im Anfertigen und Einsetzen didaktischer Spiele,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im Erstellen und Einsetzen einfacher Arbeitsblätter,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im Korrigieren und Überprüfen fremder Arbeitsergebnisse und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im Erstellen fachbezogener Aufgabenstellungen unter Anwendung multimedialer Übungsmaterialien,</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Einblick in die einschlägigen Lehrplanbestimmungen des Pflichtgegenstandes „Lebende Fremdsprache“ im Bereich der allgemein bildenden Pflichtschule (APS) sowie im Bereich der allgemein bildenden höheren Schule (AHS), Kenntnis der wesentlichen Zielsetzungen in Grammatik, Vokabular und für die Erstellung von Textsorten,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Umgang mit Unterrichtsbehelfen der APS/AHS, entsprechendem Übungsmaterial und Fachliteratur,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">kreative Techniken kommunikativen Spracherwerbs und -gebrauchs, häufige Fehler in Rechtschreibung, Grammatik und Aussprache erkennen und beheben,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Korrekturübungen anhand von Schülerarbeiten betreffend Wortschatz, Grammatik, Ausdruck,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Erklärungsmodelle zur Grammatik mit entsprechenden Übungen, Motivation und Hilfestellung zum richtigen Einsatz von Wörterbüchern, effektive Vorbereitung auf Schularbeiten,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Erkennen und Erarbeiten verschiedener Übungstypen, Motivationsmethoden für das Lesen fremdsprachlicher Texte, Motivationsmethoden zu kreativem Sprachgebrauch,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Bewusstmachen sprachlicher Vorbilder sowie</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kennenlernen von und Umgang mit neuen Medien (zB zur Ausspracheverbesserung, Vokabel- und Grammatiktrainer).</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">31.</symbol>MATHEMATIK (LERNHILFE)</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>abgestimmt auf Grenzen und Möglichkeiten der Institution Hort Mädchen und Knaben im Pflichtschulalter Lernhilfe geben</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">und dabei</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die emotionale und soziale Seite des Lernprozesses,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sinnerfassendes Lesen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rechenrichtigkeit und Rechenfreude sowie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>über Können und Wissen hinaus kreatives und logisches Denken</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">fördern können.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Unterricht soll sich weitgehend an konkreten Beispielen orientieren. Daher ist eine Kooperation mit der Schule anzustreben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Lernprobleme und Fehlerursachen sind in methodischer Vielfalt zu analysieren und zu diskutieren.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Beratungsgespräche sind zu üben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sind mit geeigneten Hilfsmitteln und Methoden für besondere Lernbedürfnisse vertraut zu machen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Interkulturelle Lerntechniken sollten berücksichtigt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Einblick in verschiedene Methoden der schulischen Lehrstoffaufbereitung und -erarbeitung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Übungen im gezielten Einsatz kreativer Arbeits- und Übungsformen wie</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im Anwenden von Gedächtnishilfen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im Anfertigen und Einsetzen didaktischer Spiele,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im Erstellen und Einsetzen einfacher Arbeitsblätter,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im Korrigieren und Überprüfen fremder Arbeitsergebnisse und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im Erstellen fachbezogener Aufgabenstellungen unter Anwendung multimedialer Übungsmaterialien,</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Entwicklungsstufen des mathematischen Denkens,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Einblick in die einschlägigen Lehrplanbestimmungen des Pflichtgegenstandes „Mathematik“ im Bereich der allgemein bildenden Pflichtschule (APS) sowie im Bereich der allgemein bildenden höheren Schule (AHS),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Umgang mit Unterrichtsbehelfen der APS/AHS, entsprechendem Übungsmaterial und Fachliteratur,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Methoden zur Schulung des räumlichen Vorstellungsvermögens (Größenordnungen),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Erarbeiten von Hilfestellungen beim Schätzen und Beurteilen von Maßen, Zeiten und Rechenergebnissen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Korrekturübungen anhand von Schülerarbeiten (Erkennen und Beheben häufiger Fehler im mathematischen Denken),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lösungsabläufe erkennen und beschreiben und</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">unterschiedliche Zugänge und Wege zur Lösung von Aufgabenstellungen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>D. FREIGEGENSTÄNDE</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>SEMINAR STIMMBILDUNG</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Stimme als Schlüsselqualifikation für die berufliche Praxis erfassen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>den Zusammenhang von Stimme und Persönlichkeit erkennen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die eigenen stimmlich-musikalischen Fähigkeiten verbessern und Stimme ökonomisch einsetzen</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">können,</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Singen als selbstverständliche musikalische und emotionale Äußerung erfahren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zu einer gut geführten Sprech- und Singstimme angeleitet werden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>stimmliche Schwierigkeiten (Probleme) erkennen und stimmhygienische Maßnahmen kennen lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Textverständnis als Grundlage für stimmlichen Ausdruck erfahren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Gehör im Hinblick auf Intonation und Klang sensibilisieren können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Inhalte der folgenden Bereiche und ihre Auswirkung auf die Stimmgebung kennen lernen: Haltung, Atmung, Artikulation, Resonanz und Register sowie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Stimme als Mittel zu einer verbesserten Kommunikation einsetzen können.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Das theoretische Wissen der anatomischen und physiologischen Grundlagen der Stimme ist aus der praktischen Arbeit erkennbar und ableitbar zu machen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Auf die Einhaltung der Reihenfolge „Haltung“ - „Atmung“ -</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"> „Artikulation“ - „Resonanz“ ist zu achten und „Register“ als methodischer Leitfaden einzusetzen, wobei alle Bereiche immer vernetzt zu sehen sind.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Bilder als Vorstellungshilfen sind heranzuziehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Pflichtgegenstände „Musikerziehung“, „Rhythmisch-musikalischer Erziehung“, „Instrumentalunterricht“, „Biologie und Umweltkunde (einschließlich Gesundheit und Ernährung)“, „Bewegungserziehung; Bewegung und Sport“, sowie mit „Deutsch (einschließlich Sprecherziehung, Kinder- und Jugendliteratur)“ und „Lebende Fremdsprache/ Volksgruppensprache“, sowie anderer relevanter Unterrichtsgegenstände ist anzustreben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Außerschulische Experten und Expertinnen (zB Fachärzte und -ärztinnen, Logopäden und Logopädinnen, Sänger und Sängerinnen) können einbezogen werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Auf ganzheitliche Stimmbildung ist größter Wert zu legen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Technisch richtiges Singen und Sprechen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Arbeit an der Haltung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Eutonus; Aufbau einer Muskelkonditionierung im Zusammenhang mit der Haltung,</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erkennen und Korrigieren von Bewegungsblockaden:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Entspannungstechniken; Sensibilisierung von Bewegungsabläufen,</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Atmung und Atemtypen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  reflektorische Atmung (Abspannen); Erlernen der Tiefatmung; der minimale Luftverbrauch als Grundlage für eine ökonomische Stimmgebung,</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Artikulation:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Lippen, Zunge, Unterkiefer als Artikulationswerkzeuge, Bildung und Eigenschaften der Konsonanten und der Vokale, die Tiefatmung als Voraussetzung für eine körpergeführte</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Artikulation,</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Resonanz:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Unterscheiden von Kopf- und Brustresonanz,</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kopfresonanz:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Differenzieren von Kuppel- und Maskenklang; Stimmsitz,</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Register:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Unterscheidung der Stimmlippenaktivität in Rand- und Vollstimme bzw. deren Mischungsverhältnisse mit dem Ziel des Einregisters, Stimmeinsatz und Stimmabsatz sowie</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ausweitung des Stimmumfanges.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Anwendung in der beruflichen Praxis:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Stimmbildung mit Kindern anhand von Liedern,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erkennen von Stimmschwierigkeiten und Stimmstörungen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Setzen von stimmhygienischen Maßnahmen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Korrektur unökonomischer Stimmleistungen und der eigene richtige Stimmgebrauch als Vorbild für die Kinder.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Früherziehung</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>PHYSIOLOGISCHE GRUNDLAGEN</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verständnis für physiologische, psychologische und soziale Zusammenhänge speziell in der Entwicklung des Kleinstkindes gewinnen und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>in ihrem späteren Wirkungsbereich für die Gesunderhaltung der ihnen anvertrauten Kinder in optimalem Ausmaß sorgen können.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Lehrstoff ist unter Berücksichtigung sowohl fachspezifischer als auch fächerübergreifender Aspekte der Betreuung des Kleinstkindes zu vermitteln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Außerschulischer Fachkräfte können für spezielle Schwerpunkte eingebunden werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Schwangerschaft und Geburt – aufbauend auf dem Lehrstoff des Pflichtgegenstandes „Biologie und Umweltkunde (einschließlich Gesundheit und Ernährung)“ – unter besonderer Berücksichtigung der intrauterinen Entwicklung sowie pränatale, perinatale und postnatale Schädigungen),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">ausgewogene und gesunde Ernährung des Kindes unter drei Jahren unter besonderer Berücksichtigung von Themen wie Ernährungsbedarf, Stillen, Flaschenernährung, spezielle Ernährungsformen, Diäten, Speisepläne,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Körperpflege, Hautpflege (Themen wie Wickeltechniken, spezielle Hauterkrankungen),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">präventive und prophylaktische Maßnahmen gegen Erkrankungen im Kleinstkindalter,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Unfallverhütung und Erste Hilfe speziell für das junge Kind.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>PÄDAGOGIK UND DIDAKTIK DER FRÜHERZIEHUNG</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit den relevanten Aussagesystemen, Begriffen und Methoden soweit vertraut sein, dass sie die für die Entwicklung, Erziehung und Bildung des Kleinstkindes wesentliche Problemkreise erkennen, verstehen und beurteilen und sie auf dieser Basis handlungstheoretisch bzw. praxisbezogen bewältigen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch Vorbereitung auf die komplexen Aufgaben und Anforderungen im zukünftigen Berufsfeld reflektiert handeln,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kleinkindcharakteristische, prozesshafte Abläufe erkennen und verstehen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rahmenbedingungen für ein anregendes Lernumfeld schaffen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Angebote zur individuellen Förderung initiieren, planen, durchführen und evaluieren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>fachspezifische und fächerübergreifender Aspekte berücksichtigen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>eigenständig und kritisch zu berufsspezifischen Themen Stellung nehmen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ursächliche Zusammenhänge im Verhalten der Kleinstkinder bzw. im pädagogischen Geschehen erkennen sowie Möglichkeiten und Grenzen erzieherischer Maßnahmen wahrnehmen und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sensibel Auswirkungen ihres pädagogisch-didaktischen Agierens für die Entwicklung des Kindes erkennen, einschätzen und es allenfalls entsprechend modifizieren</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">können.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Um die notwendige Konzentration der Unterrichtsgegenstände des Bereiches „Früherziehung“ zu gewährleisten, ist die Zusammenarbeit aller beteiligten Lehrerinnen und Lehrer unbedingt erforderlich.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Fächerübergreifende Unterrichtsplanung und Unterrichtsgestaltung sind ebenso wie Projektunterricht im Sinne einer ganzheitlichen Ausrichtung im Bereich „Früherziehung“ zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sind zu mündlicher und schriftlicher Darstellung von pädagogischen und didaktischen Sachverhalten, individuellen Wahrnehmungen und Problemen unter richtiger Verwendung von Fachausdrücken anzuleiten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Lehrstoff ist als didaktische Einheit zu betrachten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Durch die Auseinandersetzung mit vielfältigen Methoden ist für die Schülerinnen und Schüler ein eigenverantwortliches und erfahrungsbezogenes Lernen zu ermöglichen und anzustreben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Einsatz von modernen Medien zur Beobachtung von Verhaltensweisen der Mädchen und Buben ist für eine kritische Auseinandersetzung und die fachliche Qualifizierung einzuplanen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Einschlägige Fachliteratur ist in die Unterrichtsarbeit mit einzubeziehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>und 5. Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Pädagogik der Früherziehung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Prä- und perinatale Entwicklung,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Entwicklung in den ersten vier Lebensjahren,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einflussfaktoren (zB integrative, interkulturelle, religiöse, geschlechtssensible),</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">spezielle Interaktions- und Kommunikationsmöglichkeiten des Säuglings und Kleinkindes,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mutter-Kind-Interaktion,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ausdrucks- und Darstellungsmöglichkeit des Kindes in den ersten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lebensjahren,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">theoretische Erziehungskonzepte in Bezug auf das Kleinkind, gesellschaftliche Veränderungen und Auswirkungen auf die prä-, peri- und postnatale Entwicklung,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">die emotionale Entwicklung des Säuglings und des Kleinkindes, Individuum – Gruppe (Möglichkeiten und Grenzen bei Kindern unter drei Jahren),</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hilfestellung zur Früherkennung von Abweichungen in unterschiedlichen Entwicklungsbereichen und Prävention im Hinblick auf Verwahrlosung, Missbrauch, Gewalt, Aggression und Sucht.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktik der Früherziehung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gestaltungsmöglichkeiten von förderlichen Situationen zur Entwicklung und Entfaltung der sensorischen, motorischen und sprachlichen, wie auch der kognitiven und emotionalen Fähigkeiten und Fertigkeiten des jungen Kindes unter Berücksichtigung des ganzheitlichen und bedürfnisorientierten Prinzips, situationsorientierte Planung, Durchführung und Reflexion, familienergänzende und familienunterstützende Formen von Betreuungseinrichtungen für Kinder unter drei Jahren (Qualitätskriterien),</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">verschiedene Modelle der Zusammenarbeit mit Eltern, Erziehungsberechtigten und anderen Bezugspersonen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Modelle zur individuellen Gestaltung der Eingewöhnungsphase, Auseinandersetzung mit Dimensionen des Erzieherverhaltens, Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">kritische Auseinandersetzung mit bestehenden und in Entwicklung befindlichen didaktisch-pädagogischen Konzepten, Methoden und Modellen für das Kind unter drei Jahren im Vergleich mit anderen Ländern,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einblick in die Erstellung von Konzeptionen für</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Betreuungseinrichtungen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Öffentlichkeitsarbeit,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beobachten als Grundlage für das Wahrnehmen von individuellen Befindlichkeiten, Entwicklungsständen und Bedürfnissen, Auseinandersetzung mit dem zukünftigen Berufsfeld (Anforderungsprofil, Erwartungen, Umgang mit Belastungen, psychohygienische Maßnahmen, interdisziplinäre und integrative Formen der Zusammenarbeit) und Auseinandersetzung mit Fachliteratur.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Eine Schularbeit je Semester oder eine Schularbeit (zweistündig) im Jahr.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>DIDAKTIK DER FRÜHERZIEHUNG</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kleinkindcharakteristische, prozesshafte Abläufe erkennen und verstehen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch Vorbereitung auf die komplexen Aufgaben und Anforderungen im zukünftigen Berufsfeld reflektiert handeln und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Auswirkungen ihres pädagogisch-didaktischen Agierens für die Entwicklung des Kindes sensibel erkennen, einschätzen und es allenfalls entsprechend modifizieren</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">können.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Um die notwendige Konzentration der Unterrichtsgegenstände „Didaktik der Früherziehung“ und „Früherziehungspraxis“ zu gewährleisten, ist die intensive Zusammenarbeit der beteiligten Lehrerinnen und Lehrer erforderlich. Fächerübergreifende Unterrichtsplanung und Unterrichtsgestaltung sind ebenso wie Projektunterricht im Sinne einer ganzheitlichen Ausrichtung im Bereich „Früherziehung“ zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Durch die Auseinandersetzung mit vielfältigen Methoden ist für die Schülerinnen und Schüler ein eigenverantwortliches und erfahrungsbezogenes Lernen zu ermöglichen und anzustreben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Einsatz von modernen Medien zur Beobachtung von Verhaltensweisen der Mädchen und Buben ist für eine kritische Auseinandersetzung und die fachliche Qualifizierung einzuplanen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Einblick in die geschichtliche Entwicklung der Betreuungseinrichtungen für Kinder unter drei Jahren in Österreich, Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen außerfamiliärer Betreuungsmöglichkeiten für Kinder unter drei Jahren, Gestaltung und Nutzung räumlicher Bedingungen unter Berücksichtigung individueller entwicklungspsychologischer Besonderheiten, Gestaltung des Tagesablaufes unter Berücksichtigung didaktischer Grundlagen, entwicklungspsychologischer Kenntnisse, sowie individueller Befindlichkeiten der Kinder (besondere Gewichtung beispielsweise auf Essen, Schlafen, Wickeln), Auseinandersetzung mit didaktischen Prinzipien, die für ein kindzentriertes und situationsorientiertes Handeln zu beachten sind, Methoden und Modelle zur Gestaltung von charakteristischen Spielprozessen für das junge Kind unter Berücksichtigung von altersentsprechendem Spiel- und Sozialverhalten,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kennenlernen von altersadäquaten Spielmaterialen, Qualitätsmerkmale und Kriterien zur Auswahl von Spielmaterialien und Auseinandersetzung mit Fachliteratur.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>FRÜHERZIEHUNGSPRAXIS</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Erziehungs- und Bildungsarbeit für Kinder unter drei Jahren dem aktuellen Stand der Erkenntnisse der Didaktik und der Pädagogik entsprechend gestalten und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Bedürfnisse des jungen Kindes erfassen können, um einerseits psychisches und physisches Wohlbefinden sicherzustellen und andererseits individuelle Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zur konstruktiven Zusammenarbeit mit Eltern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Expertinnen und Experten befähigt werden sowie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>gesellschaftspolitische Strömungen und Entwicklungen einschätzen und beurteilen können.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die fächerübergreifende Zusammenarbeit aller im Bereich „Früherziehung“ beteiligten Lehrerinnen und Lehrer ist erforderlich, um die persönliche und fachliche Befähigung der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die intensive Zusammenarbeit mit dem Fachpersonal der Praxisstätten ist Voraussetzung für einen bestmöglichen Transfer der Theorie in die Praxis. Die Früherziehungspraxis soll sich an regionalen Gegebenheiten orientieren. Da die Berufspraxis ein extrem differenziertes Feld darstellt, muss der Unterricht ganz besonders von individuellen Erfahrungen und Beobachtungen der Schülerinnen und Schüler ausgehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Regelmäßige und kritische Analysen der Beobachtungen einzelner Kinder und der methodischen Gestaltung von Bildungs- und Erziehungsarbeit stellen eine wesentliche Lernvoraussetzung dar. Mündliches Reflektieren, sowie regelmäßige Betreuung der praktischen Arbeit, sollen zu einer kritischen Einschätzung des eigenen Tuns führen. Um den gegenwärtigen und zukünftigen gesellschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden, sind die Schülerinnen und Schüler für den Umgang mit verschiedenen Kulturen zu sensibilisieren.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Blockung von Praxisstunden ist im Sinne der Kontinuität der Praxiserfahrungen sinnvoll.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die vorgesehene Praxiswoche in außerfamiliären Betreuungseinrichtungen ist so vorzubereiten und durchzuführen, dass ihre pädagogische und didaktische Effektivität gewährleistet ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Hospitieren in außerfamiliären Betreuungseinrichtungen für Kinder unter drei Jahren unter Berücksichtigung der regionalen Bedingungen vorwiegend in Krippen (Krabbelstuben, Vorkindergartengruppen), Kindergruppen, Kinderhäusern, Säuglings- und Kinderheimen sowie bei Tagesmüttern,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Einblick in spezielle Bedürfnisse des Kindes, sowie in das frühkindliche Spielverhalten durch Beobachtungen, Kontaktanbahnungen und aktives Mitspielen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kennenlernen von adäquaten Spielmaterialien und Bildungsmitteln, gezielte Beobachtungen der Durchführung von bedürfnisorientierten und kindzentrierten Angeboten,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">erstes Praktizieren mit einzelnen Kindern und/oder Kleingruppen, Aufarbeiten und Reflektieren individueller Erlebnisse, Erfahrungen und Beobachtungen, Erstellen von schriftlichen Reflexionen als Grundlage für die Analyse von Prozessen und für die Auswirkungen erzieherischen Handelns und Anlegen ausbaufähiger fachspezifischer Sammlungen und Praxisanregungen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Praktizieren in außerfamiliären Betreuungseinrichtungen für das Kleinstkind unter Berücksichtigung der regionalen Bedingungen, durch gezielte und differenzierte Beobachtungsaufgaben Erfassen der Individuallage und des Entwicklungsstandes des einzelnen Kindes, Erstellen und Auswerten von schriftlichen Beobachtungsprotokollen, Planen, Praktizieren und Reflektieren unter Bedachtnahme von adäquaten methodischen Grundsätzen und didaktischen Prinzipien, Methoden zur Entwicklungsanregung und Persönlichkeitsentfaltung mit besonderer Gewichtung der sensorischen, motorischen und sprachlichen Förderung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kennenlernen und Erproben von unterschiedlichen Methoden der Zusammenarbeit mit Eltern besonders im Loslösungs- und Eingewöhnungsprozess,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Pflegerische Handlungen unter Berücksichtigung der emotionalen und physischen Grundbedürfnisse und Erweiterung der fachspezifischen Sammlung und der Praxisanregungen. Eine Praxiswoche in außerfamiliären Betreuungseinrichtungen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Schulautonome Freigegenstände</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ergänzende berufspezifische Kenntnisse oder Fertigkeiten erwerben und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich in Spezialgebieten des Berufsfeldes vertiefen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Ausgewählte Fachbereiche für die vertiefende oder ergänzende Vorbereitung auf das künftige Berufsfeld.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die nähere Beschreibung der Bildungs- und Lehraufgabe, der didaktischen Grundsätze sowie des Lehrstoffes hat durch schulautonome Lehrplanbestimmungen zu erfolgen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>E. UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Früherziehung</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>FRÜHERZIEHUNGSPRAXIS, KOMMUNIKATION UND</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>PERSÖNLICHKEITSBILDUNG</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht in relevante Problemkreise des persönlichen und interaktiven Bereiches gewinnen, damit sie mögliche Konflikte in der Zusammenarbeit mit Fachkräften, Eltern, im Team und in der Kindergruppe erkennen, beurteilen und bewältigen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>eigenes und fremdes Verhalten reflektieren und Handlungskompetenz für Kommunikation und Kooperation erlangen und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Bedeutung der Zusammenarbeit mit allen am Erziehungsprozess beteiligen Personen erkennen und dadurch einen erweiterten Einblick in die vielfältigen Arbeitsbereiche und Möglichkeiten der interdisziplinären Zusammenarbeit gewinnen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Lehrausgänge, Exkursionen und Teilnahme an Fachveranstaltungen zum Thema Früherziehung (zB Tagungen, Kongresse, Vorträge, Ausstellungen, Messen, Beratungsstellen, Kliniken) sollen die Lehrinhalte der übrigen Unterrichtgegenstände des Bereiches „Früherziehung“ unter besonderer Berücksichtigung interdisziplinärer Aspekte ergänzen und vertiefen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Blockung der Unterrichtsstunden ist aus didaktischen Gründen anzustreben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Methoden der Selbsterfahrung sind anzuwenden, um eigenständiges, kritisches und kreatives Handeln zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Um gruppendynamische Prozesse zu erkennen, personale Kompetenzen und Ressourcen zu erweitern und Lösungsstrategien zu entwickeln, sind geeignete Übungen durchzuführen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die fächerübergreifende Zusammenarbeit aller Lehrerinnen und Lehrer der Unterrichtsgegenstände des Bereiches „Früherziehung“ ist im Sinne des ganzheitlichen Ansatzes unumgänglich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Früherziehungspraxis:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fortsetzung der praktischen Erfahrungen und Kennenlernen weiterer Einrichtungen unter Berücksichtigung der regionalen Bedingungen (zB Hospitieren bzw. Praktizieren in Alternativkinderkrippen, Kinderstationen in Krankenhäusern, Geburtenstationen, Elternberatungsstellen),</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kennenlernen weiterer Einrichtungen wie Beratungsstellen für Schwangerschaftsbetreuung und für Krisensituationen, klinische Einrichtungen für Gynäkologie, Neonatologie, Pädiatrie, Neuropsychiatrie des Kindes- und Jugendalters, integrative sonder- und heilpädagogische Einrichtungen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einblick in den Arbeitsbereich von Frühförderinnen und Frühförderern, Sonderkindergärtnerinnen und Sonderkindergärtnern, Therapeutinnen und Therapeuten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Weitgehend selbstständiges Planen und Praktizieren in Zusammenarbeit mit dem Team der Praxisstätte,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erkennen von Faktoren, die sich auf die Zusammenarbeit im Team förderlich oder hemmend auswirken,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erstellen und Auswerten von schriftlichen Reflexionen, Wahrnehmen und Erkennen besonders sensibler Phasen in veränderten Lebenssituationen (zB im integrativen, interkulturellen, religiösen oder geschlechtssensiblen Kontext), Beobachtungsmethoden (unter Verwendung zB von audio-visuellen Medien, Beobachtungsbögen, Tagebuchaufzeichnungen) und Einblick in administrative und organisatorische Arbeiten unter Berücksichtigung gesetzlicher Bestimmungen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Eine Praxiswoche in außerfamiliären Betreuungseinrichtungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kommunikation und Persönlichkeitsbildung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesprächsführung mit besonderer Berücksichtigung von</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">partnerzentriertem Gesprächsstil,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gruppendynamik, Gruppenprozesse,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kommunikation als Prozess der Interaktion - Möglichkeiten und Grenzen beim jungen Kind,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Strukturanalyse von Arbeitsprozessen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Teamentwicklung, Teamarbeit, Konflikte und Konfliktbewältigung, Beratungs-, Problem- und Konfliktgespräche mit Eltern und Erziehungsberechtigten,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Umgang mit Belastungen, Psychohygiene der Erziehenden, Praxisbegleitung, Supervision und Weiterbildungsmöglichkeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Schulautonome unverbindliche Übungen</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ergänzende berufspezifische Kenntnisse oder Fertigkeiten erwerben und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich in Spezialgebieten des Berufsfeldes vertiefen.</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Ausgewählte Fachbereiche für die vertiefende oder ergänzende Vorbereitung auf das künftige Berufsfeld.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die nähere Beschreibung der Bildungs- und Lehraufgabe, der didaktischen Grundsätze sowie des Lehrstoffes hat durch schulautonome Lehrplanbestimmungen zu erfolgen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>F. FÖRDERUNTERRICHT</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgaben, didaktische Grundsätze, Lehrstoff:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Ziel des Förderunterrichtes ist die Wiederholung und Einübung des vorauszusetzenden oder des im Unterricht des betreffenden Pflichtgegenstandes in der jeweiligen Klasse durchgenommenen Lehrstoffs für die Schülerinnen und Schüler, die vorübergehend von einem Leistungsabfall betroffen oder bedroht sind, wobei von der Voraussetzung auszugehen ist, dass es sich um geeignete und leistungswillige Schülerinnen und Schüler handelt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Förderunterricht darf grundsätzlich nicht zur Ausweitung, Ergänzung oder Vertiefung des Unterrichts in dem betreffenden Pflichtgegenstand verwendet werden.</absatz></abschnitt></nutzdaten><layoutdaten paperf="7" paperh="841.9" paperw="595.3" margl="70.9" margr="70.9" margt="70.9" margb="56.7" headerd="35.45" footerd="35.45" gutter="0" gutterpos="0" deftab="35.4" />
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