<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><risdok xmlns="http://www.bka.gv.at">
<metadaten />
<nutzdaten>
<abschnitt nr="1" typ="ns" paperf="h" endnhier="true"><kzinhalt typ="p"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212,65" leader="o" /><tab align="r" position="425,25" leader="o" />Bundesrecht</absatz></kzinhalt><kzinhalt typ="f"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212,65" leader="o" /><tab align="r" position="425,25" leader="o" />Bundesrecht</absatz></kzinhalt><fzinhalt typ="p"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212,65" leader="o" /><tab align="r" position="425,25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5C%2A+MERGEFORMAT+">129</feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5C%2A+MERGEFORMAT+">1</feld></absatz></fzinhalt><fzinhalt typ="f"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212,65" leader="o" /><tab align="r" position="425,25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5C%2A+MERGEFORMAT+">1</feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5C%2A+MERGEFORMAT+">1</feld></absatz></fzinhalt><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kurztitel</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kurztitel" halign="j">Lehrpläne - Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kundmachungsorgan</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kundmachungsorgan" halign="j">BGBl. Nr. 514/1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 699/1993</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">§/Artikel/Anlage</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="artikel_anlage" halign="j">Anl. 1</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Inkrafttretensdatum</ueberschrift><absatz typ="erltext" halign="j">01.09.1993</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Außerkrafttretensdatum</ueberschrift><absatz typ="erltext" halign="j">31.08.1996</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Beachte</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="beachte" halign="j">Klassenweise gestaffeltes Inkrafttreten (Art. I § 3)</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Text</ueberschrift><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                           Anlage</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                          --------</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>LEHRPLAN DER BILDUNGSANSTALT FÜR</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>KINDERGARTENPÄDAGOGIK</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>I. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Art und Gliederung des Lehrplans</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Lehrplan der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik ist ein Lehrplan mit Rahmencharakter, der unterrichtliche Ziele, Inhalte und Verfahren für die Planung und Realisierung von Lernprozessen angibt und die eigenständige und verantwortliche Unterrichtsarbeit der Lehrerin/des Lehrers gemäß den Bestimmungen des § 17 Abs. 1 des Schulunterrichtsgesetzes ermöglicht, aber zugleich in ihrem Ausmaß begrenzt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Anordnung, Gliederung und Akzentuierung des im Lehrplan der einzelnen Klassen angeführten Jahresstoffes einschließlich der Auswahl der Beispiele sind der verantwortlichen Entscheidung des Lehrers überlassen. Die angegebene Reihenfolge der Sachgebiete bedeutet, wo sie sich nicht zwingend aus dem Zusammenhang des Stoffes ergibt, eine Empfehlung. Bei der Stoffauswahl ist neben dem sachlogischen Aufbau auch die Möglichkeit und Notwendigkeit exemplarischer Behandlung zu beachten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Mitwirkungsrechte der Schülerinnen und Schüler sowie der Erziehungsberechtigten gemäß Schulunterrichtsgesetz sind zu beachten. Der Lehrplan umfaßt</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die allgemeinen Bestimmungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das allgemeine Bildungsziel,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die allgemeinen didaktischen Grundsätze,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Stundentafel und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Lehrpläne der einzelnen Unterrichtsgegenstände, jeweils Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff (nach Klassen gegliedert) und didaktische Grundsätze des Unterrichtsgegenstandes.</listelem></strichliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Zielorientiertheit des Lehrplans soll in Wechselwirkung mit der Schülerorientiertheit des Unterrichts den Bildungsauftrag der Schule sichern und Gesichtspunkte zur Orientierung der Unterrichtsarbeit bieten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Unterrichtsprinzipien</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Schule sind viele Bildungs- und Erziehungsaufgaben gestellt, die nicht einem Unterrichtsgegenstand oder wenigen Unterrichtsgegenständen zugeordnet werden können, sondern nur fächerübergreifend im Zusammenwirken vieler oder aller Unterrichtsgegenstände zu bewältigen sind. Kennzeichnend für diese Bildungs- und Erziehungsaufgaben ist, daß sie in besonderer Weise die allgemeinen didaktischen Grundsätze der Persönlichkeitsbildung und Wissensintegration, der Aktivierung und Motivierung sowie der Lebensbezogenheit des Unterrichts berücksichtigen; kennzeichnend für sie ist ferner, daß sie nicht durch Lehrstoffangaben allein beschrieben werden können, sondern als Kombination stofflicher, methodischer und erzieherischer Anforderungen zu verstehen sind; und schließlich, daß sie unter Wahrung ihres interdisziplinären Charakters jeweils in bestimmten Unterrichtsgegenständen oder Teilen von Unterrichtsgegenständen einen stofflichen Schwerpunkt besitzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Als solche Bildungs- und Erziehungsaufgaben, die auch „Unterrichtsprinzipien” genannt werden, sind aufzufassen:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gesundheitserziehung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Interkulturelles Lernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Leseerziehung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Medienerziehung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Musische Erziehung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Politische Bildung (einschließlich Staatsbürgerliche Erziehung und Friedenserziehung)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sexualerziehung (einschließlich Erziehung zu partnerschaftlichem Verhalten zwischen den Geschlechtern)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sprecherziehung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Umwelterziehung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verkehrserziehung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vorbereitung auf die Arbeits- und Berufswelt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vorbereitung auf die Anwendung neuer Techniken, insbesondere der Informations- und Kommunikationstechniken</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wirtschaftserziehung (einschließlich Sparerziehung und Konsumentenerziehung)</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Die Umsetzung der Unterrichtsprinzipien im Schulalltag erfordert eine wirksame Koordination der Unterrichtsgegenstände und der Ausnützung ihrer Querverbindungen, den Einsatz geeigneter zusätzlicher Unterrichtsmittel und allenfalls die gelegentliche Heranziehung außerschulischer Fachleute. Für diese Umsetzung bieten sich vor allem projektorientierter Unterricht und Projekte an. Die Koordination insbesondere im Hinblick auf die Anwendung in der zukünftigen Berufsarbeit der Schülerinnen und Schüler wird schwerpunktmäßig von Didaktik, allenfalls Pädagogik, wahrzunehmen sein. Die Unterrichtsprinzipien sollen jedoch nicht eine Vermehrung des Lehrstoffes bewirken, sondern zu einer besseren Durchdringung und überlegter Auswahl des im Lehrplan beschriebenen Lehrstoffs beitragen. Unterrichtsprinzipien bleiben auch gleich bedeutend, wenn in bestimmten Schulstufen zur selben Thematik eigene Unterrichtsgegenstände geführt werden.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Unterrichtsplanung</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Die Lehrerin/der Lehrer hat ihre/seine Unterrichts- und Erziehungsarbeit auf der Grundlage des Lehrplans eigenständig und verantwortlich zu planen (§ 17 Abs. 1 des Schulunterrichtsgesetzes). Die Entscheidungsfreiräume im Rahmenlehrplan erfordern von der Lehrerin/vom Lehrer</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Konkretisierung des allgemeinen Bildungsziels, der Bildungs- und Lehraufgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände und der fachübergreifenden Lernbereiche („Unterrichtsprinzipien”),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Auswahl der Lehrstoffe,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die zeitliche Verteilung und Gewichtung der Ziele und Lehrstoffe sowie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Festlegung der Methoden und Medien des Unterrichts.</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Die Unterrichtsplanung hat einerseits den Forderungen des Lehrplans bezogen auf eine Schulstufe zu entsprechen und andererseits pädagogisch und didaktisch angemessen auf die Fähigkeiten, Bedürfnisse und Interessen der Schülerinnen und Schüler sowie auf aktuelle Ereignisse einzugehen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Um diesen verschiedenen Anforderungen gerecht werden zu können, erfolgt die Planung in zwei Stufen: Jahresplanung und mittelfristige Planungen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">In der Jahresplanung, die in den ersten Wochen des Schuljahres zu erstellen ist, erfolgt eine erste zeitliche Anordnung der wesentlichsten Ziele und Stoffbereiche auf der Grundlage des Lehrplans. Die Reihung geschieht nach sachlogischen bzw. lehrgangsmäßigen Gesichtspunkten. Wo dies nicht sinnvoll bzw. notwendig ist, orientiert sich die Anordnung an jahreszeitlichen Gegebenheiten, Querverbindungen der Unterrichtsgegenstände, Schulveranstaltungen, Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler und ähnlichem. Ungefähre Zeitrichtwerte sollen festgelegt werden, wobei auf genügend Freiräume für aktuelle Anlässe, Wiederholungen, Übungen, Differenzierungen und ähnliches zu achten ist.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Es wird empfohlen, die Jahresplanung während des Schuljahres durch mittelfristige Planungen zu ergänzen. Nun können die in der Jahresplanung festgelegten Planungsabsichten auf die jeweiligen unterrichtlichen Gegebenheiten und Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler abgestimmt und konkretisiert werden. Mittelfristige Planungen enthalten neben den Zielen und Inhalten eine vorläufige Festlegung der Methoden und Medien.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Bei der Jahresplanung und den mittelfristigen Planungen sind entsprechend ihren Erfordernissen zu berücksichtigen:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>geographische, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Bedingungen einer Region bzw. Hinweise auf besondere örtliche Gegebenheiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler durch entsprechende Maßnahmen der inneren Differenzierung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Einplanung von Lernzeiten, die der Schülerin/dem Schüler ausreichend Raum zur Wiederholung, Festigung und Einübung sichern;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Beteiligung der Schülerinnen und Schüler in einem ihrer Reife entsprechenden Ausmaß;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Einordnung des Lehrbuches und anderer Unterrichtsmedien.</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">In allen Unterrichtsgegenständen können in der Unterrichtsplanung berücksichtigt werden:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>fachbezogener und fächerübergreifender Projektunterricht,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Gestaltung von Festen und Feiern,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Formen der inneren Differenzierung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schulveranstaltungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Einbeziehung von Eltern und Experten in den Unterricht.</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Gemeinsame Planung mit Lehrerinnen und Lehrern des eigenen Unterrichtsgegenstandes oder anderer Unterrichtsgegenstände ist wünschenswert.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Schulautonome Lehrplanbestimmungen</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Schulautonome Lehrplanbestimmungen (§ 6 Abs. 1 des Schulorganisationsgesetzes) eröffnen in dem vorgegebenen Rahmen Freiräume im Bereich der Stundentafel, der durch den Lehrplan geregelten Inhalte des Unterrichtes (Lehrpläne der einzelnen Unterrichtsgegenstände), der Lern- und Arbeitsformen sowie der Lernorganisation.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Für eine sinnvolle Nutzung dieser Freiräume ist die Orientierung an der jeweiligen Bedarfs- und Problemsituation in der Schule oder in der Klasse an einem bestimmten Schulstandort sowie an den daraus resultierenden Wunsch- bzw. Zielvorstellungen von wesentlicher Bedeutung. Die Nutzung der schulautonomen Freiräume bedarf eines an den Bedürfnissen der Schüler und Schülerinnen, der Schulpartner insgesamt sowie des schulischen Umfeldes orientierten Konzeptes.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Abweichungen von der Stundentafel können durch schulautonome Lehrplanbestimmungen unter Beachtung der folgenden Einschränkungen vorgenommen werden:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Der Pflichtgegenstand „Religion” ist von der autonomen Gestaltung ausgenommen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>von den Summen der Wochenstundenzahlen der einzelnen Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen kann in einem Ausmaß von insgesamt höchstens zehn Stunden abgewichen werden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>die Summen der Wochenstundenzahlen der praktischen Pflichtgegenstände (Praxis) dürfen nicht unterschritten werden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>die in der Stundentafel vorgesehene Gesamtwochenstundenzahl aller Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen der fünfjährigen Ausbildung (einschließlich der zusätzlichen Ausbildung zum Erzieher an Horten) darf nicht überschritten werden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>die Gesamtwochenstundenzahl darf nur bei solchen Pflichtgegenständen und verbindlichen Übungen unterschritten werden, deren Gesamtwochenstundenzahl in der Stundentafel mindestens sechs Wochenstunden beträgt und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>die Summe der Wochenstunden der Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen pro Klasse darf 40 Wochenstunden nicht überschreiten.</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Im Rahmen der obgenannten Freiräume können durch schulautonome Lehrplanbestimmungen auch zusätzliche Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen im Ausmaß von bis zu zwei Wochenstunden pro Klasse vorgesehen werden. Weiters können im Rahmen der lehrplanmäßig festgelegten Lehrstoffe Schwerpunkte gesetzt werden, in den verbindlichen Übungen kann darüber hinaus der Unterricht in geblockter Form angeboten werden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann die Praxis darüber hinaus unter Berücksichtigung der regionalen Gegebenheiten und der zur Verfügung stehenden Praxis- und Besuchsstätten zum Teil geblockt werden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Im Bereich der zusätzlichen Ausbildung zum Erzieher an Horten können durch schulautonome Lehrplanbestimmungen alle oder einzelne Unterrichtsgegenstände dieses Ausbildungsbereiches geblockt oder in seminaristischer Unterrichtsform angeboten werden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Ferner können durch schulautonome Lehrplanbestimmungen zusätzliche Freigegenstände und unverbindliche Übungen, ein zusätzlicher Förderunterricht sowie ein geändertes Stundenausmaß in den im Lehrplan vorgesehenen Freigegenständen, unverbindlichen Übungen und Förderunterrichtsbereichen festgelegt werden. Der Förderunterricht kann in allen Pflichtgegenständen auch geblockt angeboten werden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Soweit im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen lehrstoffmäßige Schwerpunktsetzungen im Bereich der Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen vorgenommen werden oder in diesem Lehrplan nicht enthaltene Unterrichtsgegenstände geschaffen werden, haben die schulautonomen Lehrplanbestimmungen auch die Bildungs- und Lehraufgabe, die Lehrstoffumschreibung und die didaktischen Grundsätze zu enthalten. Sofern durch die schulautonomen Lehrplanbestimmungen ein höheres Stundenausmaß vorgesehen wird, als für den Fall des Nichtbestehens schulautonomer Lehrplanbestimmungen in diesem Lehrplan vorgeschrieben wird, können durch die zusätzlichen Lehrplanbestimmungen zusätzliche Bildungs- und Lehraufgaben, didaktische Grundsätze und Lehrstoffumschreibungen vorgenommen werden. In diesem Zusammenhang sind folgende Gesichtspunkte von grundsätzlicher Bedeutung:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Bei der Setzung von Schwerpunkten kommt der Bildungsaufgabe der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik besondere Bedeutung zu.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Bei der Erweiterung des Lernangebotes im Rahmen bestehender Unterrichtsgegenstände hat es sich um eine vertiefende, besondere Interessen und Begabungen der Schüler sowie Bereiche des späteren Berufsfeldes berücksichtigende Erweiterung zu handeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Bei der Schaffung von Unterrichtsgegenständen mit interdisziplinärem Charakter (Unterrichtsgegenstände, die Lernfelder mit fachübergreifendem Charakter umfassen, die im Rahmen der sonst angebotenen Unterrichtsgegenstände nicht oder innerhalb eines längeren Zeitraumes nicht systematisch angeboten werden können) ist wegen des gegebenen Zusammenhanges mit bestehenden Unterrichtsgegenständen auf die Vermeidung von Stoffwiederholungen zu achten und sind Entlastungsmöglichkeiten durch eine fächerübergreifende Abstimmung des Lehrstoffangebotes zu nützen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Bei der Schaffung von Unterrichtsgegenständen mit eigenständigem Charakter ist auf das Bildungsziel der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik Bedacht zu nehmen.</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Die schulautonomen Lehrplanbestimmungen haben den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerwochenstunden und Möglichkeiten der räumlichen und ausstattungsmäßigen Gegebenheiten der Schule zu beachten.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Ziff" ct="text">II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik haben gemäß § 94 unter Bedachtnahme auf § 2 des Schulorganisationsgesetzes die Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern jene Berufsgesinnung sowie jenes Berufswissen und Berufskönnen zu vermitteln, die für die Erfüllung der Erziehungs- und Bildungsaufgaben in den Kindergärten erforderlich sind, und sie zugleich zur Hochschulreife zu führen. An diesen Bildungsanstalten können ferner auch Erzieherinnen und Erzieher an Horten ausgebildet werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Als Experten des Erziehens für den gesamten vorschulischen (frühkindlichen) Bereich und als Mitglied einer demokratisch strukturierten Gesellschaft sollen die Kindergartenpädagogen eine Dienstleistung erbringen können, die durch Vorbild, erzieherische Entscheidungsreife und kindergartendidaktische Fähigkeiten gekennzeichnet ist. Dazu bedarf es auch der Förderung der Persönlichkeitsentwicklung in der Ausbildungszeit.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  In diesem Sinne sollen alle Unterrichtsgegenstände über die Vermittlung der fachspezifischen Lerninhalte hinaus ihren Beitrag zur Förderung der Erlebnisfähigkeit und des Problembewußtseins, des selbständigen Denkens, der allseitigen sprachlichen Bildung, der Kreativität, Emotionalität und Innovationsfähigkeit und damit der intellektuellen, sittlichen und sozialen Mündigkeit leisten. Dadurch werden die Schülerinnen und Schüler einerseits zur kompetenten Berufsausübung und andererseits zur Studierfähigkeit geführt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>III. ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Um das allgemeine Bildungsziel zu erreichen, sind für die Unterrichtsarbeit an den Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik die folgenden zehn didaktischen Grundsätze, also allgemeine Leit- bzw. Richtlinien, Normen, Anweisungen, Anleitungen und Regeln, zu berücksichtigen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Jugendgemäßheit - Wissenschaftsorientierung - Soziales Lernen</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Unterricht ist im dreifachen Beziehungsgefüge von Personhaftigkeit des jungen Menschen, von Sachlichkeit und von Mitmenschlichkeit zu planen und durchzuführen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Zum ersten hat er die Ansprüche der Jugend auf Verständnis und Vertrauen, auf Wohlwollen und Gerechtigkeit, auf Geltung und Anerkennung, auf Sicherheit, Zugehörigkeit und Geborgenheit, auf Wertfindung, Wertorientierung und Wertbindung sowie auf Selbständigkeit zwischen Selbständigseinwollen und Selbständigseinkönnen zu berücksichtigen. Dadurch kann vor allem auch ein gesundes Selbstwertgefühl aufgebaut bzw. vertieft werden. Dementsprechend sind den Schülerinnen und Schülern dort Möglichkeiten bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Unterrichts wie bei der Gestaltung des Schullebens einzuräumen, wo dies pädagogisch sinnvoll erscheint.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Zum zweiten sollen insbesondere die unmittelbar berufsrelevanten Lehrstoffe den jeweiligen wissenschaftlichen Erkenntnisstand berücksichtigen. Die Schülerinnen und Schüler sollen Verständnis für komplexe Sachzusammenhänge erwerben sowie unterschiedliche Methoden kritisch beurteilen lernen, was vor allem auch Offenheit für die Veränderung des Erkenntnisstandes einschließt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Zum dritten geht es um die zielorientierte und kontinuierliche Weiterentwicklung und Entfaltung der sozialen Kompetenzen in einer Atmosphäre der gegenseitigen Achtung und Rücksichtnahme, der Kooperation und der mitmenschlichen Verantwortung. Das Sammeln von eigenen Erfahrungen beim Aufbau einer Klassen- und Schulgemeinschaft als einer Hilfe-, Aussprache-, Arbeits-, Feier- und Spielgemeinschaft ist für jede spätere Teamarbeit wie auch für eine erfolgreiche Führung von Kindergruppen von großer Bedeutung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Berufsorientierung und Allgemeinbildung</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  In allen Bereichen hat der Unterricht grundsätzlich darauf Bedacht zu nehmen, der doppelten Zielstellung der Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik gerecht zu werden: nämlich die Schülerinnen und Schüler einerseits zur kompetenten Berufsausübung und andererseits zur Studierfähigkeit zu führen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Was die Berufsorientierung betrifft, sollten bei der Auswahl und Akzentuierung der Lehrstoffe sowie bei der Bestimmung der Ziele jene Einstellungen, Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten im Mittelpunkt stehen, die zu einer reflektierenden Bewältigung beruflicher Situationen befähigen. Dazu gehören vor allem eine hohe Meinung vom angestrebten Beruf und die entsprechende Professionalität im Wissen und Handeln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Hinsichtlich des Anspruches der Allgemeinbildung geht es sowohl um die Vermittlung eines soliden Basiswissens und Basiskönnens als auch um die Einführung in die wichtigsten Lern-, Arbeits- bzw. Studiertechniken als wesentlicher Grundlage für die selbständige Weiterbildung und die allfällige Aufnahme eines Studiums.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Berufsorientierung im Theorie-Praxis-Bezug</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Im berufsorientierten Teil der Ausbildung ist dafür zu sorgen, daß die Veranstaltungen zur praktischen Tätigkeit theoriebezogen und die Veranstaltungen zur theoretischen Reflexion praxisbezogen erfolgen. Durch den ständigen Theoriebezug der Praxis und durch das Praktischwerden der Theorie wird das unverzichtbare Ineinandergreifen von Praxis und Theorie sichergestellt. Darüber hinaus sind den Schülerinnen und Schülern in jedem Unterrichtsgegenstand Möglichkeiten der didaktischen Aufbereitung der Lehrstoffe bewußt zu machen, um sie dadurch im Hinblick auf ihre Berufsorientierung für das Problem der Didaktisierung zu sensibilisieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Persönlichkeitsbildung und Wissensintegration</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Lernangebote der Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik sollen auf eine ganzheitliche Bildungswirkung abzielen und den schöpferischen Selbstaufbau der Persönlichkeit ermöglichen, welcher Körper und Geist, Gefühl, Gemüt und Wille, Denken und Handeln, Wissen und Können gleichermaßen einschließt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Bei der Auswahl der Lehrstoffe soll im Sinne dieses Bildungsprinzips einerseits auf die Gültigkeit der Inhalte, andererseits auf deren Gegenwartsbezogenheit und Zukunftsbedeutung geachtet werden. Hinsichtlich ihrer Berufsorientierung sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, sich zunehmend auch als verantwortliche Entscheidungsträger für erzieherisches Handeln zu begreifen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Aktivierung und Motivierung</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Wo immer es möglich ist, sollen bei den Schülerinnen und Schülern die Bereitschaft zum Denken und Handeln, das Interesse an kulturellen Werken, Ereignissen und Veranstaltungen, die Freude am Erleben und Erforschen der Natur, das Bedürfnis nach Auseinandersetzung mit Menschen und Ideen auch hinsichtlich des außerschulischen Lebensbereichs aufgegriffen und geweckt, unterstützt und gefördert, erweitert und vertieft werden. Dazu eignen sich unter anderem auch vorbereitende Hausaufgaben und das Reflektieren des Unterrichts. All dies führt die jungen Menschen zum selbsttätigen Bildungserwerb in verschiedenen Arbeits- und Sozialformen und darüber hinaus zur geistigen Selbständigkeit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Strukturierung und Exemplarität</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Forderung nach Strukturierung bezieht sich sowohl auf die Aufbereitung der Lehrstoffe als auch auf die Gestaltung des Unterrichtsablaufs. Das vorausgehende Erfassen und Verstehen der Strukturen der Inhalte durch die Lehrenden ist die wesentlichste Voraussetzung für die einsichtige Vermittlung von Strukturwissen im Unterricht. Erst eine sorgfältige Inhaltsanalyse zeigt nämlich, ob sich ein Stoffgebiet für das exemplarische oder für das orientierende, überblicksmäßige Lehren, für entdeckendes oder für informierendes Lernen eignet. Andererseits ermöglicht erst die überlegte Anordnung der Lehr- bzw. Lernschritte erfolgreiche Lernprozesse. Systematisches Lernen ist jedenfalls sowohl auf die Tiefenwirkung des Exemplarischen wie auf die Breitenwirkung des Orientierenden angewiesen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Lebensbezogenheit und Veranschaulichung</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Im Unterricht sind Lerngelegenheiten zu arrangieren bzw. aufzugreifen, die das soziale, kulturelle und naturhafte Umfeld der Jugendlichen und der Schule, die Alltagssituationen, aktuelle Ereignisse oder Praxiserfahrungen bieten. Außerdem werden die Lehrenden versuchen, den Schülerinnen und Schülern die Bedeutsamkeit und Sinnhaftigkeit der Bildungsaufgaben und Lehrstoffe für ihr gegenwärtiges und zukünftigtes Leben argumentativ einsichtig zu machen. Die Lebensbezogenheit drückt sich auch in der Verbundenheit der Schule und des Unterrichts mit dem Leben außerhalb der Schule aus.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Veranschaulichung verlangt von den Lehrenden, daß sie die Lehrstoffe dem Erleben und Erfahren der Jugendlichen mehr bzw. vielsinnig oder durch Beispiele zugänglich machen. Lernprozesse des Erkennens und Verstehens, des Denkens und Abstrahierens werden oft durch die Auseinandersetzung mit der konkreten Wirklichkeit, oft aber auch durch Nachbildungen, Abbildungen oder Symbole ermöglicht.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Individualisierung durch Differenzierungsmaßnahmen</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Individualisierung verlangt von den Lehrenden, daß sie trotz der vereinheitlichenden Tendenz jedes Klassenunterrichts die Verschiedenartigkeit der Jugendlichen und ihre Bedingtheit ernst nehmen und diesen Tatsachen zu entsprechen versuchen. Dabei werden sie die unterschiedlichen Entwicklungsstufen und Individuallagen der Schülerinnen und Schüler im allgemeinen sowie den sachstrukturellen Entwicklungsstand auf einem umschriebenen Sachgebiet aufgrund bisheriger Lernerfahrungen im besonderen, also die verschiedenen Bildungsvoraussetzungen, berücksichtigen (insbesondere in der ersten Klasse).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Unterschiedlichkeiten der Schülerinnen und Schüler betreffen im einzelnen ihr Lerntempo, ihre Lernbereitschaft und Lernfähigkeit, ihre Interessen, ihre Vorerfahrungen, ihre Kooperations- und Kommunikationsbereitschaft und -fähigkeit; ihre Selbständigkeit, ihre Selbsteinschätzung, eventuell besondere individuelle Begabungen und anderes. Diesen Unterschiedlichkeiten sollen die Lehrenden durch differenzierende Maßnahmen, wie zum Beispiel unterschiedlich viele oder/und schwierige Aufgabenstellungen, verschiedene Sozialformen, Lehr-/Lernmittel, Lernzeit und Hilfestellung, entsprechen. Die zusätzliche verantwortungsbewußte Berücksichtigung der wahrgenommenen Lernfortschritte jedes einzelnen schafft die Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen und hilft mit, unnötige Über- bzw. Unterforderungen möglichst zu vermeiden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">9.</symbol>Berücksichtigung verschiedener Lehr- und Lernformen</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Unterricht ist so zu führen, daß die Schülerinnen und Schüler verschiedene Formen des Wissens- und Könnenserwerbs erfahren und erproben können: das gebundene und das freie Lernen, das informierende und experimentierende, das projektorientierte und entdeckende Lernen, das wiederholende und übende Lernen sowie das Lernen im Gespräch. Durch dieses vielfältige Angebot von Möglichkeiten der Informationsaufnahme und Informationsverarbeitung sollen auch jene grundlegenden Denk- und Arbeitsmethoden erworben werden, die sowohl für das Berufsfeld Kindergarten/Hort und für die ständige Fortbildung als auch für das erfolgreiche Aufnehmen eines Studiums von Bedeutung sind. Jedenfalls bedarf das geleitete Lernen der Ergänzung durch selbständiges Lernen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">10.</symbol>Sicherung und Kontrolle des Unterrichtsertrags</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Um die Lern- bzw. Leistungsbereitschaft und -fähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu erhalten und womöglich zu steigern, werden die Lehrenden versuchen, ihnen Erfolgserlebnisse im Lernen und Leisten zu ermöglichen. Dazu werden sie trachten, den Lernertrag zu sichern und zu bewahren, und zwar einerseits durch kontinuierliches, abwechslungsreiches und sinnvolles Zusammenfassen und Üben bzw. Wiederholenlassen des Wesentlichen, andererseits durch das Anknüpfen an bereits Gelerntes, das Herstellen von Querverbindungen und durch das Anwendenlassen des Gelernten in andersartigen Aufgabenstellungen und in verschiedenen Zusammenhängen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Zur Sicherung des Lernertrags eignen sich auch mündliche und schriftliche nachbereitende Hausaufgaben. Diese sind gemäß § 17 Abs. 2 des Schulunterrichtsgesetzes so vorzubereiten, daß sie von den Schülerinnen und Schülern ohne die Hilfe anderer durchgeführt werden können. Auf die Belastbarkeit der Schülerinnen und Schüler ist - auch unter Berücksichtigung der anderen Unterrichtsgegenstände - besonders Bedacht zu nehmen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Lernkontrolle und die Beobachtung der Schülerleistungen geben den Lehrenden Hinweise auf die Wirksamkeit ihrer Unterrichtsarbeit und auf Maßnahmen zu deren Verbesserung. Die Kontrolle des Unterrichtsertrags dient aber auch der Motivation der Schülerinnen und Schüler und informiert diese und deren Erziehungsberechtigte über den Leistungsstand und über Lernfortschritte. Mit den Erziehungsberechtigten hat der Lehrer auch in dieser Hinsicht die erforderlichen Kontakte zu pflegen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>IV. STUNDENTAFEL</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Unterrichtsgegenstände)</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">---------------------------------------------------------------------</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     Wochenstundenzahl          zusätzlich   Lehrver-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstände *6)                        Ausbildung zum  pflich-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                          Klasse        Summe   Erzieher an    tungs-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     1.  2.  3.  4.  5.           Horten      gruppe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                3.  4.  5.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">---------------------------------------------------------------------</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Religion ...........  2   2   2   2   2   10                    (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pädagogik</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  (einschließlich</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Pädagogische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Psychologie,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Pädagogische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Soziologie,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Philosophie) .....  -   2   3   3   3   11                      II</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pädagogik für</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Erzieher an Horten                                 1            II</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Heil- und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Sonderpädagogik ..  -   -   -   1   1    2                      II</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Didaktik</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  (insbesondere</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Didaktik der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Kindergarten- und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Vorschulerziehung)      2   3   3   3   12                      II</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      2                                          III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kindergartenpraxis *1)    2   4   5   5   17                     III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Didaktik der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Horterziehung                                       1  2        II</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                   2             III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Hortpraxis *1) .....                                  2  2       III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  (einschließlich</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Sprecherziehung,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Kinder- und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Jugendliteratur)    4   3   3   3   3   16             1       I</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache  3   3   2   2   2   12             1      (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geschichte und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Sozialkunde ......  2   2   2   -   2    8                   (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geographie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Wirtschaftskunde .  2   2   2   1   -    7                   (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Rechtskunde und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Politische Bildung .  -   -   -   -   2    2                    III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mathematik .........  3   3   2   2   -   10             1     (II)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Physik .............  -   2   2   2   -    6                   (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Chemie .............  -   2   2   -   -    4                   (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Biologie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Umweltkunde ......  2   2   1   2   -    7                    III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gesundheitslehre ...  -   -   -   -   1    1                   (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Musikerziehung .....  2   2   1   2   2    9                   (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Instrumentalunterricht</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Gitarre *2) ......  2   1   1  0/1  -   4/5                    IV</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Flöte *2) ........  -   1   1  1/0  -   3/2                    IV</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Rhythmisch-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  musikalische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Erziehung ........  -   2   -   -   -    2                     IV</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildnerische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Erziehung *2) ....  2   2   2   2  0/2  8/10                 (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Werkerziehung *2) ..  5   2   2   2  2/0 13/11                  (IV)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Leibeserziehung ....  3   2   2   2   3   12                   (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">---------------------------------------------------------------------</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     Wochenstundenzahl          zusätzlich   Lehrver-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verbindliche Übungen *6)                      Ausbildung zum  pflich-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                          Klasse       Summe    Erzieher an    tungs-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     1.  2.  3.  4.  5.            Horten      gruppe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                  3. 4. 5.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">---------------------------------------------------------------------</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ergänzende</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  berufskundliche</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Unterrichts-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  veranstaltungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Hauswirtschaftlich-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    gesundheitlicher</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Bereich ........  3   -   -   -   -    3                      V</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Kindergartenpraxis  -   -   1   -   -    1                     III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Figurenspiel/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Verkehrserziehung   -   -   -   1   -    1                      IV</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Buchhaltung/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Kommunikations-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  techniken und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Gruppendynamik ...  -   -   -   -   2    2                     III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">---------------------------------------------------------------------</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     37  39  38  36  33  183       2  4  7</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                            (40)(40)(40)(196)       (13)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">---------------------------------------------------------------------</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                              Wochenstundenzahl              Lehrver-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">     Freigegenstände *6)                           Summe      pflich-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Klasse                      tungs-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                            1.   2.   3.   4.   5.             gruppe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">---------------------------------------------------------------------</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Stenotypie *3) *4) ......  (2)  (2)  (2)   -    -    2          (V)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Instrumentenbau *3) *4) .  (2)  (2)  (2)   -    -    2          (V)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Früherziehungspraxis ....   -    -    -    2    2    4          III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Rhythmisch-musikalische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Erziehung *3) .........   -    -    1    1    1    3           IV</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Instrumentalunterricht</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Gitarre ...............   -    -    -    -    1    1           IV</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Flöte .................   -    -    -    -    1    1           IV</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Slowenisch ..............   2    2    2    2    2   10           I</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kroatisch ...............   2    2    2    2    2   10           I</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ungarisch ...............   2    2    2    2    2   10           I</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Französisch .............   2    2    2    2    2   10           I</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Italienisch .............   2    2    2    2    2   10           I</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Unverbindliche Übungen *6)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Chorgesang *3) ..........   1    1    1    1    1   5           (V)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Spielmusik *3) ..........   -    1    1    1    1   4           (V)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Praxisanleitung *3) .....   2    2    -    -    -   4           III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Interkulturelle</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Erziehung *3) *4) .....   -    -    -   (2)  (2)  2           III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Darstellendes Spiel *3) .   2    2    2    2    -   8            V</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sprecherziehung .........   -    2    -    -    -   2            IV</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Literaturpflege .........   -    -    -    1    1   2          (III)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Biologische Übungen *3)*4) (2)  (2)  (2)   -    -   2           III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Informatik *3) ..........   2    2    -    -    -   4            II</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Medienkunde .............   -    -    -    2    2   4           III</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Leibeserziehung .........   2    2    2    2    2  10          (IVa)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    Förderunterricht *6)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deutsch *5) .............   2    2    2    2    2  10           (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mathematik *5) ..........   2    2    2    2    -   8           (II)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache *5).   2    2    2    2    2  10           (I)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Musikerziehung *5) ......   2    2    -    -    -   4          (IVa)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">---------------------------------------------------------------------</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  *1) Praxiswochen: Sieben Wochen, auf die einzelnen Klassen laut Lehrplan verteilt. Bei zusätzlicher Ausbildung zum Erzieher an Horten außerdem drei Wochen Ferialpraktikum nach Abschluß der 3. oder 4. Klasse.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  *2) In der 4. Klasse Gitarre oder Flöte sowie in der 5. Klasse Bildnerische Erziehung oder Werkerziehung nach Wahl der Schülerinnen und Schüler.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  *3) Kann auch als Mehrklassenkurs geführt werden. *4) Kann nur einmal im Rahmen der Ausbildung besucht werden. *5) Als Klassen- oder Mehrklassenkurs durch einen Teil des Unterrichtsjahres. Der Förderunterricht kann bei Bedarf in jedem der in dieser Rubrik angeführten Unterrichtsgegenstände je Unterrichtsjahr und Klasse höchstens insgesamt dreimal für eine Kursdauer von jeweils höchstens 8 Wochen eingerichtet werden. Eine Schülerin/ein Schüler darf je Unterrichtsjahr höchstens insgesamt vier Kurse besuchen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  *6) Zur Erlassung schulautonomer Lehrpläne siehe Abschnitt I Z 4.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">---------------------------------------------------------------------</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>V. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>AN DER BILDUNGSANSTALT FÜR KINDERGARTENPÄDAGOGIK</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>(Bekanntmachung gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes)</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><literaliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Katholischer Religionsunterricht</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Grundkonzept des Lehrplanes</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Lehrplan baut auf Catechesi tradendae und dem Österreichischen Katechetischen Direktorium auf. In seiner Struktur stimmt er mit dem neuen Lehrplan für den katholischen Religionsunterricht an der allgemeinbildenden höheren Schule und berufsbildenden höheren Schule überein. Für das inhaltliche Grundkonzept ist der Lehrplan der berufsbildenden höheren Schule herangezogen worden. Die spezifischen Anliegen der Schultype - in erster Linie die berufsbezogene Ausbildung in der Schule - wurden mehrfach berücksichtigt: in der Angabe religionspädagogischer Prinzipien und Themenfelder und in der Möglichkeit jedes Unterrichtsthema einer religionspädagogischen Fragestellung zu unterziehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Daraus ergibt sich, daß</absatz><liste><literaliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>jedes Thema sowohl einem theologischen wie auch einem anthropologischen Richtziel zugeordnet wird (= Wahrung der „Treue zu Gott” und der „Treue zum Menschen”);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>die theologischen, religionspädagogischen, anthropologischen und schulisch-didaktischen Unterrichtsprinzipien und Erziehungsanliegen das Strukturprinzip bestimmen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>der Lehrstoff in Themenfelder gegliedert ist, die je nach Situation der Klasse intensiver oder mehr kursorisch behandelt werden können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>die Lehrinhalte in Kernstoff und Erweiterungsstoff differenziert werden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">e)</symbol>zentrale Anliegen des Religionsunterrichtes an der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik wiederholt werden, zum Teil in jeder Klasse berücksichtigt sind;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">f)</symbol>grundsätzlich jedes Unterrichtsthema für eine religionspädagogische Umsetzung fruchtbar gemacht werden kann und soll;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">g)</symbol>die religionspädagogischen Themenfelder die Stoffverarbeitung für den Religionsunterricht (dh. für den Schüler und den künftigen Erwachsenen) mitbestimmen.</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungsziele und Lehraufgaben:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Der Religionsunterricht hat folgende Ziele zu verfolgen:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Er hat die Frage nach Gott, Welt und Leben zu wecken, zu reflektieren und dabei die Antwort aus Offenbarung und Kirche verstehbar zu machen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Er hat insbesondere mit der Wirklichkeit des Glaubens und der Botschaft, die ihm zugrunde liegt, vertraut zu machen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Er muß in der Auseinandersetzung mit anderen Weltanschauungen und Ideologien zur persönlichen Entscheidung befähigen und zugleich Verständnis und Toleranz wecken.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Er soll versuchen, die Schüler zu einem religiösen Leben zu motivieren und aus dem Glauben zum verantwortlichen Handeln in Kirche und Gesellschaft zu ermutigen.</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Religionsunterricht soll die unterschiedlichen Voraussetzungen und Erwartungen, die der Schüler für diesen Unterrichtsgegenstand mitbringt, berücksichtigen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Das bedeutet:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Er muß dem gläubigen Schüler helfen, sich bewußter für seinen</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Glauben zu entscheiden;</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">dem suchenden und im Glauben angefochtenen Schüler die Möglichkeit geben, die Antworten der Kirche auf seine Fragen kennenzulernen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen;</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">dem sich als ungläubig betrachtenden Schüler Gelegenheit geben, den eigenen Standort klarer zu erkennen oder auch zu revidieren (vgl. dazu Österreichisches Katechetisches Direktorium, S 23).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Er soll - soweit es der zeitliche Rahmen zuläßt - die berufsbezogene Qualifikation für die religionspädagogische Tätigkeit als Kindergärtner und als Erzieher an Horten gewährleisten.</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Aus dieser allgemeinen Aufgaben- und Zielbeschreibung</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">(Globalziele) wurden für den vorliegenden Lehrplan folgende</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Richtziele formuliert:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Der Religionsunterricht soll den Schüler befähigen:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">(Theologischer Gesichtspunkt)</schluss><schluss typ="e1" ct="text">A. Welt und Mensch (im Lichte des Glaubens und der wissenschaftlichen Erkenntnisse) zu deuten;</schluss><schluss typ="e1" ct="text">B. das befreiende Handeln Gottes für die Menschen und mit den Menschen zu sehen und anzuerkennen;</schluss><schluss typ="e1" ct="text">C. die Bibel als Zeugnis des befreienden Handelns Gottes für die Menschen zu sehen und anzuerkennen;</schluss><schluss typ="e1" ct="text">D. Inkulturation als Wesensmerkmal des christlichen Glaubens erfassen und zu verwirklichen;</schluss><schluss typ="e1" ct="text">E. aus christlicher Verantwortung heraus zu handeln. (Anthropologischer Gesichtspunkt)</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>sich selbst zu verstehen und anzunehmen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>sich mit allen Menschen solidarisch sehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>sich im Kosmos als abhängig und mitgestaltend bejahen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>in den Grunderfahrungen und -bedürfnissen die Sinnfrage wahrzunehmen.</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Die Themen sind jeweils sowohl unter dem theologischen wie auch unter dem anthropologischen Gesichtspunkt zu behandeln.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Hinweise auf die Richtziele, denen ein Inhalt schwerpunktmäßig zuzuordnen ist, geben die Klammerausdrücke nach den Themen und Inhaltsangaben.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Unterrichtsprinzipien und Erziehungsanliegen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Für den Religionsunterricht haben die Unterrichtsprinzipien der Schultype Geltung wie für jeden anderen Unterrichtsgegenstand. Der Religionsunterricht dient dem Wissenserwerb im Sinne der Allgemeinbildung, der berufsvorbereitenden Ausbildung und ist den Erziehungsaufgaben der österreichischen Schule (siehe § 2 SchOG) verpflichtet.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Er nimmt diese Aufgaben im besonderen durch Beachtung folgender Unterrichtsprinzipien und Erziehungsanliegen wahr.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Theologische Unterrichtsprinzipien:</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.1. Das Prinzip der doppelten Treue zu Gott und zum Menschen in ihrer unaufhebbaren Spannung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">     Es wird verwirklicht durch die Zuordnung jedes Themas sowohl zu einem theologisch wie auch zu einem anthropologisch begründeten Richtziel.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.2. Das Prinzip der inkarnatorischen Grundstruktur des christlichen Glaubens:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">     Im Zentrum des Religionsunterrichtes steht die Person und das Anliegen Jesu Christi (Christozentrik). Daraus ergibt sich, daß der Glaube als personale Beziehung zu sehen ist und nicht nur als die Kenntnis einer mehr oder minder großen Summe von Einzelwahrheiten (vgl. Catechesi tradendae 5-9). In Person und Werk Jesu Christi findet sich alles aufgenommen und angenommen, was gut ist im Bereich der irdischen Wirklichkeiten. Person und Werk Jesu Christi sind auch nicht nur ein der Vergangenheit angehörendes Ereignis, sondern lebendige und fortwirkende Gegenwart. Die Gemeinschaft der Glaubenden, in der diese Wirklichkeit Christi anwesend bleibt, ist somit Bezugswirklichkeit des Religionsunterrichtes (Ekklesiozentrik). Inkulturation des Christentums durch Aufnahme alles Wertvollen in den christlichen Lebensvollzug und das Einbringen des Geistes Christi in alle Lebensbereiche des einzelnen der Gemeinschaften, Völker und Kulturen zeigen sich so als Grundanliegen, für die der Schüler sensibilisiert werden soll.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.3. Das Prinzip der eschatologischen Dimension:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">     Die in allen menschlichen und christlichen Lebenswirklichkeiten und Wahrheiten enthaltene eschatologische Dimension ist in jedem Themenkreis enthalten. Sie darf daher auch nicht auf jene Themenfelder beschränkt werden, wo sie schwerpunktmäßig behandelt wird.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.4. Christliche Grundhaltungen als Antwort und Nachahmung der Liebe Gottes zur Welt:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">     Alle Themen sollen unter diesem Gesichtspunkt unterrichtet werden. Es besagt, daß Liebe Motor und Motiv christlichen Handelns ist und daß jedem menschlichen Handeln in Liebe das Liebesangebot Gottes zuvorgeht.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.5. Das Prinzip der ökumenischen Dimension:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">     „Die Katechese darf von dieser ökumenischen Dimension nicht absehen; denn alle Gläubigen sind aufgerufen, sich je nach ihrer Fähigkeit und Stellung in der Kirche in die Bewegung zur Einheit einzureihen.” (Catechesi tradendae 32).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.6. Das Prinzip der Integration der Einzelthemen in eine Gesamtschau:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">     Der Religionsunterricht soll erreichen, daß die Einzelkenntnisse, die er vermittelt, nicht unverbunden für den Schüler nebeneinanderstehen. Er soll sie in sein Leben, aber auch in eine der Hierarchie der Wahrheiten (Oek. 11.) entsprechende Gesamtschau integrieren. Nach Catechesi tradendae sind die „Glaubensbekenntnisse” (beachte: Plural) geglückte Synthesen einer solchen Gesamtschau. Die in den Glaubensbekenntnissen gegebenen Formulierungen der Glaubensinhalte sind gleichsam das „Gefäß”, in das der Schüler die Erfahrung und die Erkenntnis dieser Glaubensinhalte einbringen und festhalten kann. Die Systematik der Glaubensbekenntnisse wird dabei im Lehrplan nicht als Form der Anordnung des Lehrstoffes oder der Lehrgänge gesehen, sondern - der ursprünglichen christlichen Tradition entsprechend - als Endpunkt, in den Einzelthemen münden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2. Religionspädagogische Unterrichtsprinzipien:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.1. Das Prinzip der Symbolerschließung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">     Menschliches Leben braucht sinnvoll erfahrbare Zeichen. Sie repräsentieren Wirklichkeit und stiften Gemeinschaft. Sie stellen Entscheidendes dar und sind als Geschehen wirksam. Für die religionspädagogische Arbeit erschließen Symbole elementare Glaubensinhalte, wie die Geheimnisse des Glaubens. Der künftige Kindergärtner soll Symbole entdecken und erschließen können, für sein eigenes Leben und für die Kinder, die seiner erzieherischen Verantwortung anvertraut sind.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.2. Das Prinzip der ganzheitlichen Erziehung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">     Erziehung ist das Geschehen, das den Menschen in seiner Ganzheit betrifft. Menschsein verwirklicht sich in der dauernden Bezogenheit von leiblichen, gefühlsmäßigen und geistigen Vorgängen. Das Kind nimmt sich und diese Beziehungen zu anderen Personen als Ganzheit wahr und darf deshalb nicht spezialisiert und eindimensional (zB nur Wissensvermittlung) erzogen und gebildet werden. Der künftige Kindergärtner soll diesen Ansatz einer ganzheitlichen Erziehung und Bildung für sich beanspruchen und anwenden können. Er legt damit die Basis, ganzheitliche Erziehungsprozesse gestalten zu können.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.3. Das Prinzip der Schulung religiöser Grundfähigkeiten („Kräfteschulung”):</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">     Die im Menschen grundgelegten Kräfte (im Sinne von Anlagen, Fähigkeiten, Tugenden), wie zB ehrfürchtiges Handeln, danken, staunen können, Meditationsfähigkeit usw., brauchen, damit sie wirksam werden, Entfaltung und Schulung. Dabei geht es nicht nur um das „passive” Training einer Kraft. Im Rahmen verschiedenster Begegnungen und Erlebnisse soll eigenes Verhalten aufgebaut werden und damit die Fähigkeit gefördert werden, einzelne Kräfte selbständig in Gebrauch zu nehmen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.4. Das Prinzip der situationsorientierten Erziehung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">     Lebenssituation der Lernenden und zu Erziehenden stehen im Mittelpunkt jedes Erziehungs- und Lernvorgangs. Dieser Ansatz braucht das Wissen um den Entwicklungsstand, die Kenntnis von der jeweiligen Lebenssituation des Schülers bzw. des Kindes. Tradition und erlernbare Inhalte verlieren nicht an Bedeutung. Sie werden zum „Sinn” für den Menschen, indem sie aus der und in die Situation des zu Erziehenden gedeutet und damit angemessen bewältigt werden. Vorgegebene Situationen werden interpretiert, fehlende Situationen müssen ermöglicht werden, und zwar in der Art, daß sich Schüler und Kinder darin selbst wiederfinden können („echte Situationen”).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.5. Das Prinzip der Elternbildung aus der Sicht der erzieherischen Verantwortung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">     Eltern sind die ersten Erziehungsberechtigten ihres Kindes. Dieses Recht gilt auch dann, wenn das Kind anderen Erziehungsverantwortlichen (zB im Kindergarten oder in der Schule) überantwortet wird. Eltern bejahen mit ihrer Wahl einer Erziehungsstätte deren Erziehungskonzept und -ziel, dürfen aber auch von dieser Respekt vor ihrer Erziehungskompetenz erwarten. Der Religionsunterricht soll diese Kompetenzverteilung ernst nehmen, das wechselseitige Einwirken aller an der Erziehung des Kindes beteiligten Personen ansprechen, zur Kooperation und zur Lösung der damit verbundenen Probleme anregen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.6. Das Prinzip der Zeugnisgabe durch den Kindergärtner:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">     Die Glaubensüberzeugung des Kindergärtners hat Vorbildfunktion. Der Religionsunterricht soll diesen Grundvorgang im erzieherischen Bemühen theologisch und pädagogisch transparent machen. Der künftige Kindergärtner soll sich bewußt werden, daß jede Qualität der Lebensdeutung auf die Handlungsmuster der Kinder Einfluß nimmt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3. Anthropologische Unterrichtsprinzipien:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3.1. Das Prinzip der Beachtung der individuellen und sozialen Beziehungen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">     Die Treue zum Menschen verlangt die Beachtung der jeweiligen Reifestufe des Schülers. Noch mehr als in anderen Unterrichtsgegenständen muß dieses Prinzip die konkrete Arbeit in den einzelnen Klassen bestimmen. Es schließt nicht nur das Bemühen um einen partnerschaftlichen Unterrichtsstil ein, es ist auch Fundament für andere anthropologische (zB Schülergemäßheit) und schulisch-didaktische (zB Schülerselbsttätigkeit) Unterrichtsprinzipien.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3.2. Das Prinzip der Schülergemäßheit:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">     Wie das gesamte katechetische Wirken der Kirche ist auch der Religionsunterricht Dienst am Menschen (Österreichisches Katechetisches Direktorium 1.1.). Die Beachtung des Schülers, seiner Anliegen, Fragen, Nöte, Sehnsüchte, seiner Bedürfnisse und seines Bedarfes müssen daher die Arbeitsweisen und das Ausmaß der Intensität einzelner Themen mitbestimmen. Die Aufmerksamkeit des Religionslehrers muß jedem einzelnen Schüler gelten. Jeder sollte sich angesprochen fühlen und seine Anliegen einbringen können. Der Schüler ist nach der Bischofssynode 1977 nicht Objekt, sondern Subjekt der Katechese.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3.3. Das Prinzip der Lehrergemäßheit:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">     Aus der obengenannten Struktur des christlichen Glaubens und aus der Tatsache, daß Unterricht und Erziehung immer ein dialogisches Geschehen sind, darf der Lehrer sich nicht nur als Organisator von Lernprozessen sehen. Er hat das Recht und die Pflicht, seine eigene Persönlichkeit mit ihren Charismen und Begabungen in den Religionsunterricht einzubringen. Eine Grenze findet dieses Prinzip in der Tatsache, daß der Religionslehrer nicht nur seine eigene Meinung, sondern die Lehre Christi und die der Kirche zu vermitteln hat.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3.4. Das Prinzip der Erfahrungsorientierung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">     Bei jedem Themenfeld sind die einschlägigen Erfahrungen, die die Schüler mitbringen, aufzugreifen. Aufgabe des Religionsunterrichtes ist es, diese Erfahrungen auch zu deuten und eine kritische Reflexion zu ermöglichen. Der Religionsunterricht soll aber auch neue Erfahrungen vorbereiten und ermöglichen (vgl. dazu Religionspädagogische Prinzipien, 2.4.).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3.5. Das Prinzip der Sprachbildung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">     Als geschichtliche Religion wird christlicher Glaube in Worten und Sprachgestalten weitergegeben und bezeugt. Viele dieser Sprachgestalten sind nur aus dem Lebenskontext verständlich, in dem sie ihre Ausprägung erfuhren (vgl. Redegattungen in der Bibel; philosophische Fachausdrücke in dogmatischen Texten). In höheren Schulen soll der Religionsunterricht die damit verbundenen Verstehensprobleme bewußtmachen und Hilfen zum richtigen Verständnis anbieten. Der Verbalisierung eigener religiöser Erfahrungen und dem Glaubensgespräch kommen zudem immer größere Bedeutung zu, besonders im Hinblick auf den den Glauben vermittelnden Beruf eines Kindergärtners. Das Prinzip der Sprachbildung besagt, daß bei allen Themenkreisen diese Anliegen zu beachten sind.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3.6. Das Prinzip der Gesellschaftsbezogenheit:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">     Christlicher Glaube realisiert sich nicht nur im privaten Bereich. Er nimmt auch im gesellschaftlichen Bereich einen großen Raum ein. Wo immer dies möglich ist, soll auf einschlägige Probleme und Fragen der Gesellschaft und der künftigen Verantwortung des Schülers gegenüber der Gesellschaft Bezug genommen werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3.7. Das Prinzip des geschichtlichen Denkens:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">     Christentum ist eine historisch gewordene und wachsende Religion. Christliches Leben schließt darum wesentlich das Gedächtnis an das Heilswirken Gottes in der Geschichte (Ahamnese) ein. Soweit möglich, sollten die Themen aus ihrem Gewordensein heraus verständlich werden. Daher können Teilabschnitte und Anliegen der Kirchengeschichte bei anderen Themen eingebracht werden. Da Zukunft immer auch Herkunft ist (Heidegger), umfaßt das Prinzip des geschichtlichen Denkens neben dem kritischen Blick auf die Vergangenheit immer auch den planenden Blick auf die Zukunft.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3.8. Elternarbeit - Familienbezogenheit:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">     Nach soziologischen Untersuchungen urteilen und handeln junge Menschen gerade im religiösen Bereich stark familienkonform (L. A. Vaskovics). Deshalb ist bei jedem Themenfeld auch die Familie des Schülers zu beachten. Unter Beachtung der psychischen Situation des jungen Menschen, seiner fortschreitenden Selbständigkeit und seiner Religionsmündigkeit ist eine Zusammenarbeit des Religionsunterrichtes mit den Familien und Eltern zu suchen. Dem jungen Menschen sollen sowohl Hilfen zur Selbständigkeit wie auch zur Wahrnehmung seiner Aufgaben in der eigenen gegenwärtigen Familie und in seiner zukünftigen Familie angeboten werden. Bewährt haben sich gemeinsame Veranstaltungen von Schülern und Eltern (Seminare, Feiern, Aktionen). Die Sprechstunde und der Elternsprechtag behalten als Mittel der Kooperation von Religionsunterricht und Elternhaus ihre Bedeutung und sind gewissenhaft vorzubereiten und durchzuführen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4. Schulisch-didaktische Unterrichtsprinzipien:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4.1. Das Prinzip der Lebensnähe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">     Der Religionsunterricht soll „vom Leben her” und „zum Leben hin” erziehen. Dabei sind nicht nur das individuelle Leben des Schülers und die Klassengemeinschaft zu sehen, sondern die Gesamtheit des Lebens in der modernen Welt mit ihren Strukturen, Problemen, Möglichkeiten und Aufgaben (vgl. auch § 2 SchOG).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4.2. Das Prinzip der Anschaulichkeit:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">     Im traditionellen Verständnis fordert dieses Prinzip eine konkrete Unterrichtsgestaltung, die Einbeziehung von Veranschaulichungshilfen, der Erfahrungen aus der Kindergartenpraxis und der berufsbezogenen Gegenstände. Im Religionsunterricht ist darüber hinaus zu beachten, daß es neben der äußeren Anschauung, neben sinnenhaft Faßbarem und neben der konkreten Vorstellungswelt auch das breite Gebiet der „inneren Anschauung” (Erfahrung, Meditation, Innerlichkeit), der geistig-geistlichen Anschaulichkeit und Veranschaulichung gibt. Der Schüler höherer Schulstufen ist zwar zu abstrakten Denkleistungen fähig und fordert sie auch in vielen Bereichen. Dennoch sollte das Anliegen des Konkreten und der Konkretisierung auch dort ernstgenommen werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4.3. Das Prinzip der Schülerselbsttätigkeit:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">     In allen Schulstufen hat das „Lernen durch Tun” seine große Berechtigung. In der Oberstufe fordert die zunehmende Selbständigkeit und Selbstverantwortung und die Religionsmündigkeit ein spezifisches Beachten dieses Unterrichtsprinzips. Formen der Wahrung dieses Prinzips sind nicht nur die Arbeitsweisen und Methoden der Schülerselbsttätigkeit. Soweit möglich sind die Schüler auch bei der Wahl der Methoden, bei der Erarbeitung der Themenreihung und ähnlichem heranzuziehen. Das Bemühen um größtmögliche Schülerselbsttätigkeit innerhalb des Unterrichts steht im Dienst der Hilfe zu Selbständigkeit in Glaube und Leben. Vom Religionslehrer erfordert die Beachtung dieses Prinzips das Ernstnehmen der Schüler und den damit verbundenen Takt, aber auch das Bewußtsein, daß er nur bezeugen, appellieren, anbieten kann, daß die letzten religiösen und ethischen Entscheidungen aber nicht in seine Hand gegeben sind.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4.4. Das Prinzip des exemplarischen und orientierenden Lernens:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">     Religionsunterricht kann und will nicht die gesamte Theologie vermitteln. Unbeschadet der Forderung nach einer Gesamtschau macht es die Situation der Schüler und der Klassen notwendig, das Prinzip des Exemplarischen zu beachten. Was etwa am Beispiel eines Sakramentes erschlossen wurde, kann man auf andere Sakramente beziehen. Viele Anliegen können auf Grund der zur Verfügung stehenden Zeit nur in exemplarischer Auswahl behandelt werden. Die Auswahl muß immer im Blick auf die Gesamtheit des Stoffbereiches und die Situation des Schülers erfolgen. Zu beachten ist, welche Einzelinhalte und Einzelziele in der zur Verfügung stehenden Zeit behandelt werden können. Die Auswahl ist immer auch fachspezifisch zu rechtfertigen. Orientierendes Lernen verhilft dem Schüler dazu, sich in einem Thema selbst zurechtzufinden. Es bietet Hilfen zu eigenem Weiterdenken und Weiterlernen an.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4.5. Das Prinzip der Methodenvielfalt:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">     Grundsätzlich ist jeder Religionslehrer in der Methode frei. Die gewählte Methode muß jedoch dem Inhalt, dem Schüler, dem Ziel und dem Lehrer entsprechen. Zu beachten ist der sinnvolle Einsatz verschiedener Methoden (Abwechslung). Dies kommt vor allem den unterschiedlichen Persönlichkeiten bei den Schülern (vgl. visuelle, auditive und kinästhetische Typen) entgegen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4.6. Das Prinzip der Fächerverbindung und der Kooperation; Wo immer es möglich ist, sollten Querverbindungen und Kontakte zu den anderen Unterrichtsgegenständen gesucht und hergestellt werden, ohne aber das eigenständige Ziel des Religionsunterrichtes aus dem Auge zu verlieren. Für den Religionsunterricht an den Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik ist gerade im berufsbezogenen Teil (Religionspädagogik) mit den berufsbildenden Fächern, wie zB Pädagogik, Kindergarten- bzw. Hortpraxis, Didaktik, notwendig. Die Zusammenarbeit von Vertretern verschiedener Unterrichtsgegenstände ist gerade in diesem Schultyp geboten, dh. eigentlich Anliegen aller Lehrpersonen. An möglichen Maßnahmen sind beispielhaft zu nennen: Kooperation im geplanten fächerübergreifenden Unterricht, Beratung und Ergänzung in „Grenzgebieten”, Beteiligung an Klassenkonferenzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4.7. Das Prinzip der Festigung des Unterrichts- und Erziehungsertrages;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">     Neben der Motivation und der Anleitung zur eigenen außerschulischen Arbeit des Schülers dienen diesem Anliegen Wiederholungen und das Prinzip der Themenwiederkehr: Zentrale Anliegen kehren unter unterschiedlichem Aspekt in mehreren Schuljahren wieder.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">5. Erziehungsanliegen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">5.1. Als integrierender Teil der österreichischen Schule hat der Religionsunterricht seine spezifischen Beiträge zu den Erziehungs- und Bildungsaufgaben der österreichischen Schule zu leisten. Vor allem trifft dies für folgende Bereiche zu:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Medienerziehung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Politische Bildung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sexualerziehung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erziehung zur Partner- und Elternschaft,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gewissensbildung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Friedenserziehung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erziehung zu verantwortlicher Haltung im Beruf,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erziehung zu einem integrativen Lebensstil.</listelem></strichliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">5.2. Die religionspädagogische Zielsetzung erfordert ua. eine besondere Beachtung der Gebetserziehung und der liturgischen Bildung (im Sinne der Eigenerfahrung des Schülers und künftigen Kindergärtners).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrinhalte</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Verbindliches Minimum an Lehrinhalt stellen die Themenfelder der einzelnen Klassen dar. Diese Themenfelder müssen in den Klassen, wo sie vorgesehen sind, zur Sprache kommen. Das Ausmaß und die Intensität wird durch die Situation der Schüler (Vorwissen, Aufnahmebereitschaft und ähnliches) bestimmt. Es ist möglich, einzelne Aspekte eines Themas oder ein Themenfeld zur Gänze im Rahmen der übrigen Themen einzubringen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Bei begründeten Raffungen (Stundenentfall) wird der Minimallehrplan erfüllt, wenn jedes der Themen mindestens im Ausmaß einer Unterrichtseinheit zur Sprache kommt. Die in diesem Fall notwendigen Beschränkungen müssen jedoch die Grundaussage des Kernstoffes wahren.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Diese Beschränkung bietet dem Religionslehrer die Möglichkeit, neben dem Verpflichtenden Lehrstoff auf andere Anliegen einzugehen, die die Schüler bewegen oder brauchen. Dabei werden in den meisten Fällen Inhalte aufgegriffen werden, die im Lehrplan an anderer Stelle oder in anderem Zusammenhang genannt sind.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Summe des bei den Lehrinhalten angegebenen Kernstoffes und des Erweiterungsstoffes ergibt einen Maximallehrplan, der zur Gänze nicht durchgeführt werden kann. Die im Erweiterungsstoff angegebenen Inhalte sind mögliche Erweiterungen, aus denen der Religionslehrer je nach Situation der Klasse eine Auswahl treffen kann.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die beim Kernstoff angegebenen Inhalte sind nicht mit Stundenthemen identisch. Ein Teil dieser Inhalte ist für den Schüler eine Wiederholung aus früheren Schulstufen. Der Kernstoff umfaßt auch das erwartete Maturawissen im Sinne einer dem Schüler zumutbaren Gesamtschau.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  In der folgenden Lehrstoffangabe sind die Kapitel, die sich auf den Schüler beziehen, in Normalschrift, jene, die die Berufspraxis des Kindergärtners zum Gegenstand haben, in Kursivschrift gesetzt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1. Klasse (2 Wochenstunden):</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>GEMEINSAM UNTERWEGS</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>FRAGEN AN MEIN LEBEN</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.1. Religionsunterricht und religiöse Erziehung (E 2, E 3) Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Schule: Lebens- und Arbeitsraum des Schülers (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Religion als Unterrichtsthema und Religion als Lebensvollzug (E 3).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Aufgaben und Gestaltung des Religionsunterrichtes an der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik (B 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Religiöse Erziehung im Kleinkindalter - Thema des Religionsunterrichtes an der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik (Überblick) (E 2).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Die Kirche als Bildungsträger und Träger von Erziehungseinrichtungen (D 2) (Bedeutung der Kirche für Bildungsarbeit, Leistung für Kultur, für die Erziehung, für die Schulen usw.).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.2. Der Mensch auf der Suche nach Glück und Sinn (A 4, B 4) Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Der Jugendliche in der Umbruchsituation (B 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Die Suche des Menschen (des Kindes) nach dem Glück und Sinn (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Der Zusammenhang von Glück und Lebenssinn (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Gott - Urheber des Glücks (B 4).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Zeichen und Symbole für das Glück (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Zukunftserwartungen und Sinnfrage des Menschen (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Scheinantworten auf die Sinnfrage (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">14.</symbol>Beispiele menschlicher Sinnfindung (biblische Texte, Geschichten, Märchen, Bilder ...) (A 4).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.3. Berufung zum Leben aus dem Glauben (A 1,E 1)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Leben als Ruf und Antwort, als Gabe und Aufgabe (A 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Vorfelder des Glaubens (Vertrauen, Zuwendung, Geborgenheit, Aufbruch, Hören, Miteinander sprechen usw.) (A 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Glaube - Glaubensschwierigkeiten - Zweifel - Unglaube (A 1/E 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Verständnis von und Beispiele für Glauben aus der Bibel (C 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Glaubenszeugnis - Glaubensfeier - Glaubenstat (E 1).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Beispiele von gläubigen Menschen aus Geschichte und Gegenwart - Heilige (D 2, E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Die Bedeutung des Vorbildes für die Entwicklung des Glaubens (E 2).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.4. Leben mit Leid und Tod (A 4, C 4, E 4)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Lebensverlust und Lebensgewinn (Erhebung von Erfahrungen) (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Der Umgang des heutigen Menschen mit Leid und Tod (E 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Leid und Tod im Leben eines Kindes (A 4).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Verdrängung und Bearbeitung von Leid und Tod (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Eschatologie (B 4, D 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Das Sakrament der Krankensalbung (B 4).</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>NACH GOTT FRAGEN</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.5. Der Glaube an den einen Gott (A 1, B 1, D 1)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Gottesvorstellungen junger Menschen (A 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Möglichkeiten der Gotteserfahrung (A 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Gott im Mitmenschen begegnen - Zeugen der Gotteserfahrung (A 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Gotteserfahrungen des Kleinkindes - „Spuren Gottes” in der kindlichen Welt (A 1).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Das Verhältnis von Glaube und Wissen (D 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Gotteserfahrungen in Kunst und Literatur (D 3).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Das Gottesbild in Kinderbüchern (D 3).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.6. Gotteserfahrungen in der Bibel (C 1)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Beispiele der Gotteserfahrung im Alten Testament (C 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Jesu Gottesbild und Gottesbeziehung (C 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Gott, der befreit und mitgeht: (Dtn. 6,20-25; Lk. 1,46-55 ...) (C 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Der nahe und der ferne Gott (zB Ps. 22) (C 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Biblische Vorstellungen über Gott für das Kleinkind (C 1).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Die Schöpfung - der schaffende Gott (C 3).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Vaterbild und Gottesbild (A 1, C 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Der Monotheismus - das erste Gebot (C 4).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.7. Glaube und Gottesbild in den Konfessionen und Religionen (A 4, B 4)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Überblick über die wichtigsten christlichen Konfessionen (D 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Wesensmerkmale der außerchristlichen Religionen: Judentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus, Universismus (A 2).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Verbreitung der Konfessionen und Weltreligionen (A 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Die Aussagen des 2. Vatikanums zu den Andersgläubigen (D 4).</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>DER EINZELNE UND DIE GEMEINSCHAFT</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.8. Grundbedürfnisse des Menschen (A 1)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Grundlegende Bedürfnisse des Menschen in materieller, geistiger, sozialer und religiöser Hinsicht (A 1, B 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Grundbedürfnisse des Kindes, wie Angenommensein, Geborgenheit, Vertrauen, Versöhnung, Gemeinschaft, Liebe ua. (A 2, B 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Leben mit christlichen Grundwerten (E 4).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Allgemein anerkannte Werte in den Religionen (B 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Die Bedürfnisse des Schülers gegenüber der Klassengemeinschaft (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Werterziehung nach christlichen Grundsätzen (E 4).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.9. Leben in Gemeinschaft (E 2)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Bedeutung und Aufgaben von Gemeinschaften: Familie, Schule, Kirche, Staat (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Das Verhältnis von Individuum und Gemeinschaft (A 2, E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Die Gemeinschaft der Glaubenden - Kirche (D 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Probleme, die in und durch die Gemeinschaft entstehen und deren Bewältigung (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Die Bedeutung und die Möglichkeiten gemeinschaftlichen Lebens im Kindergarten (E 2).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Kirchliche Jugendgemeinschaften (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Kirchliche Erneuerungsbewegungen (D 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Die Gemeinschaft der Heiligen (D 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">14.</symbol>Das „ausgeschlossene” Kind (E 2).</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>VOLLZÜGE DES GLAUBENS</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.10. Gestalt des christlichen Lebens (D 1, E 1)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die eigene Glaubensgeschichte (E 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Ausdrucksformen und Grundzüge des katholischen Glaubenlebens (D 1, E 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Leben mit der Kirche (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Feste des katholischen Glaubens und das Kirchenjahr (D 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Kirchliche Feste in der Kindergartenarbeit (E 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Möglichkeiten christlichen Lebens für das Kleinkind (E 2).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Möglichkeiten religiöser Bildung (E 2).</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse (2 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>FREIHEIT UND SINNVOLLE BINDUNG</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>FREI WERDEN UND FREI SEIN</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.1. Freiheit und Verantwortung (A 4, E 1)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Freiheit als Wesensmerkmal des Menschen (A1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Freiheit für und Freiheit von (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Freiheit und Normen (A 2, E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Freiheit und Gewissen (E 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Menschliche Entscheidungsfreiheit (A 1, E 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Freiheit und Verantwortung (E 2).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Jesus Christus und seine Freiheit bewirkende Botschaft (C 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Das Kind und dessen persönliche Freiheit (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Freiheit durch Regeln geschützt (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">14.</symbol>Fehlformen der Freiheit (A 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">15.</symbol>Freiheitsberaubung in unserer Zeit (A 2).</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>AUFBRÜCHE UND PROTEST</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.2. Jugend im Aufbruch (A 2)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Jugendliche auf der Suche nach neuen Lebensformen (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Jugendkultur als Protest gegen Erstarrung in der Gesellschaft (A 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Aufbruch und Protest Jesu gegen verschiedene Strömungen und Verhaltensweisen seiner Zeit (C 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Flucht in die Sucht: Drogen, Alkohol, Medikamente ... (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Die „Eigenart” des Kindes im religiösen Verhalten (A 4, E 4).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Jugend zwischen Aufbruch und Flucht: Alternativgruppen und Aussteiger (A 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Das Engagement der Jugend für den Frieden (E 2, A 2).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.3. Sekten und religiöse Bewegungen (A 4)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Sekten: Eine Herausforderung für die großen Kirchen (A 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Sekten und Neue religiöse Bewegungen (Jugendreligionen) (A 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Umgang mit Vertretern der Sekten und Jugendreligionen (E 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Gespräche mit betroffenen Eltern und Kindern, die mit diesen Gruppen in Berührung gekommen sind (E 2).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Der Unterschied zwischen kirchlichem und sektiererischem Umgang mit der Bibel (C 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Die im Bundesland/in der Diözese tätigen Sekten und Neuen religiösen Bewegungen (D 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Sekten als kirchengeschichtliches Phänomen (Längsschnitt) (D 4).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.4. Aufbrüche im Geist Gottes (D 2, E 2)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Berufungen, Charismen, Aufbrüche im Geiste Gottes (C 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Berufungen, Impulse, Aufbrüche in der Geschichte der Kirche:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Heilige (D 2).</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Das Pfingsereignis als Aufbruchserfahrung (B 2, C 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Umkehr und Reform als dauernder Auftrag der Kirche (D 2, E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Veränderungen im Glaubensverhalten des Erziehers durch das Kind (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Neue Wege in der religiösen Erziehung im Kleinkindalter (E 4).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Jugend in der Erwachsenenkirche (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Charismatische Bewegungen (D 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Basisgemeinden in der Kirche (D 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">14.</symbol>Gelebte Ökumene am Beispiel von Taize (D 2).</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>PARTNER SEIN - GEMEINSCHAFT</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.5. Vielfalt der Berufungen durch Gott und die Antworten des Menschen (D 2, E 2)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Gezielte Lebensgestaltung und Berufsvorbereitung als Auftrag und Aufgabe (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Berufung zum Dienst im Licht der Bibel (C 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Das allgemeine Priestertum als Berufung zu verschiedenen Diensten in und an der Kirche, in und an der Welt (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Das Weihesakrament als Berufung zum Dienst (D 2, E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Leben nach evangelischen Räten (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Laientheologen - Form des kirchlichen Dienstes (E 2).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Berufen zum Beruf eines Kindergärtners (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Die Aufgabe der Frau in der Kirche (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">14.</symbol>Berufungsgeschichten in der Bibel (C 4).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.6. Sinn und Bedeutung von Freundschaft (A 2)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Freundschaft als Weg der Selbstfindung und Glückserfahrung (A 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Merkmale von Freundschaft: Treue, Wahrhaftigkeit, Achtung, Rücksichtnahme, Verzicht, Hingabe (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Gefährdung und Fehlformen der Freundschaft (A 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Nähe und Distanz des Kindergärtners zum Kind (E 2).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Beispiele für Freundschaft in der Bibel (C 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Symbole für Freundschaft (D 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Freundschaft, Kameradschaft, Liebe (A 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">14.</symbol>Wert der Beziehungen im Kindergarten für die religiöse Entwicklung des Kindes (E 4).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.7. Familie und Gruppe als Orte sozialen Lernens (A 2) Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die Familie - die erste soziale Erfahrung im menschlichen Leben (A 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Vermittlung von Werten durch die Familie (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Familie und Gruppe als Orte der Identitätsfindung (A 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Aufgabe des Jugendlichen in der Familie und Gruppe (E 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Die Bedeutung des Kindes für die Familie (A 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Unvollständige Familien (E 2).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Gefährdung der Familie in der heutigen Zeit (A 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Kommunikationsformen in Gruppe und Familie (A 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Sicht und Ernstnahme familienbedingter Probleme im Leben eines Kindes (Hilfestellung aus christlichen Überlegungen) (E 2).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.8. Gemeinschaftsbildung in Schule und Kirche (A 2, E 2) Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Schülererfahrungen von Gemeinschaft in Schule und Kirche (A 2, E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Kirche als Gemeinschaft und Institution (D 2, E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Notwendigkeit personaler Beziehungen für den Aufbau kirchlicher Gemeinschaft (B 2, E 2).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Gemeinschaftsbildung in der Schule (Schülervertretung, Freundschaften, Interessensgruppen, Schulpartnerschaft) (A 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Außenseiter in der Schule (A 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Formen der Gemeinschaftsbildung in der Kirche (E 2).</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>MIT JESUS IN FREIHEIT VERBUNDEN</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.9. Jesus von Nazareth in seiner Zeit und Umwelt (C 2) Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Biblische und außerbiblische Zeugnisse (C 2, D 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Jesus als historische Persönlichkeit (C 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Das Leben und das Land Jesu für das Kleinkind (C 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Gruppierungen und Parteien im Judentum zur Zeit Jesu und deren Messiaserwartungen (C 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Die Religionskritik Jesu (C 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Palästina zur Zeit Jesu (C 2).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Unterschiedliche Vorstellungen von Jesus und Erwartungen an ihn (Geschichte und Gegenwart) (A 2, D 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Verhältnis zwischen Judentum und Christentum (E 2).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.10. Jesus Christus - Der Erlöser (B 4, C 4, E 2)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Jesus Christus - Gottes Sohn (B 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Menschen begegnen Jesus und finden in ihm Christus (B 2, E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Leben, Sterben und Auferstehen als Erlösungsgeschehen (C 4, B 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Erlösungserfahrungen für das Kind (A 1, B 1).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Christen in der Nachfolge Jesu (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Das Jesusbild in den Evangelien (C 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Der Christusglaube in Geschichte und Gegenwart (D 4).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.11. Die Bibel im Leben eines Christen (C 4, E 4)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Frohbotschaft und Zeugnis als Grundstruktur der Bibel (C 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Die Entstehung der biblischen Schriften (C 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Die Schriften des Alten und des Neuen Testaments (C 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Methodische Zugänge zu biblischen Texten (C 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Die Bedeutung der Bibel im kirchlichen Leben und im Leben einzelner Menschen (C 4, E 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Biblische Inhalte für Kinder (C 2).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Die Bibel als Literatur (C 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Wichtige bibelwissenschaftliche Informationen: Offenbarung, Kanon, Irrtumslosigkeit, Inspiration ... (B 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Entfaltung der biblischen Wahrheit durch das Lehramt der Kirche (B 2, C 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">14.</symbol>Christen leben mit und nach der Schrift (Beispiele und Formen) (E 4).</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse (2 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>DEN GLAUBEN LEBEN - HANDELN AUS</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>DEM GLAUBEN</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>GLAUBE: URSPRUNG UND GESTALT</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  3.1. Zum Glauben kommen - Taufe (B 2, D 2)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Wege zum Glauben (B 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Die religiöse Entwicklung des Kindes (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Vermittlungsprozesse von Glauben an das Kind (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Die erste Glaubensentscheidung: die Taufe (B 3).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Jesus Christus: Grund des Glaubens (C 2).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Urvertrauen - Urangst (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Das ungetaufte Kind im Kindergarten (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Taufe und Ökumene (D 3).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">14.</symbol>Das Patenamt (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">15.</symbol>Die Kindertaufe (B 2, D 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">16.</symbol>Markante Glaubensgestalten für das Kleinkind (D 2).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3.2. Glaube als Haltung und Tat - Firmung (B 2, E 2) Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Gelebter Glaube (E 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Die Glaubensfähigkeit des Kindes (A 2, E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Firmung als bewußte Entscheidung für den Glauben (B 1, E 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Leben mit dem Hl. Geist (B 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Mit Kindern Pfingsten feiern (D 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Zeichen religiöser Mündigkeit (E 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Der Glaube und Krisen des Glaubens (A 4).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Firmung und Pfarre (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Symbole aus der Firmliturgie (B 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Einheit in Glaube, Hoffnung und Liebe (E 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">14.</symbol>Die Beziehung des Erwachsenenglaubens zur kindlichen Glaubensfähigkeit (A 4, E 4).</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>GLAUBENSERFAHRUNG FÜR DAS</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>KLEINKIND</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3.3. Schulung religiöser Grundfähigkeiten (Kräfteschulung) (A 4, B 4) Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die Bedeutung der vollen Wirklichkeitserfassung für den Glauben (D 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Die Bedeutung des Handelns für den Glauben (E 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Die Bedeutsamkeit religiöser Grundfähigkeiten (zB Ehrfurcht haben, Toleranz zeigen ...) für den Glauben (A 4,D 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Die „Kräfteschulung” als Weg zur Glaubenserfahrung (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Methoden der Kräfteschulung (A 4).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Kräfte (= Grundfähigkeiten), die für Glaubensverhalten von Bedeutung sind (A 4).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3.4. Symbolerziehung (A 4)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die Bedeutung der Symbole im kindlichen Leben (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Symbole im Leben des heutigen Menschen (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Vorgang der Symbolentdeckung und -verarbeitung (D 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Begriffserklärung und Differenzierung: Zeichen, Symbole, Verwendungsmerkmale usw. (A 4).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Vorsakramentale Erziehung (B 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Die Symbole in den Sakramenten (D 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Die Symbole in der katholischen Liturgie (D 4).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3.5. Jesusverkündung für das Kind (C 2)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Der Beziehungsaufbau zwischen Kind und Jesus (E 2, C 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Kindgemäße Inhalte aus den Evangelien (Auswahl, Ausmaß und Kriterien) (C 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Möglichkeiten des persönlichen Umgangs mit der Bibel (C 1).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Gleichnisse (Neues Testament) und Wunderberichte für die Kleinkindererziehung (C 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Gleichnisse und Wunder für den Glauben des Christen (C 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Die Herausforderung von Kreuz und Auferstehung für den Glauben (C 1).</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>LEBEN ALS ANTWORT</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3.6. Menschenwürde und Menschenrechte (A 4, C 2, E 4) Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Anthropologische Begründung: Rechte und Pflichten des Menschen (A 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Das Recht des Menschen auf Leben (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Die Rechte und die Würde des Kindes aus christlicher Perspektive (A 4, B 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Gefährdung der Menschenwürde (A 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Die christliche Begründung der Menschenrechte und die daraus resultierenden Verpflichtungen (B 4, C 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Das christliche Menschenbild (B 4).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Verbriefte Menschenrechte (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Abtreibung und Euthanasie (E 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Das behinderte Leben (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">14.</symbol>Gefährdungen des Kindes durch die Gesellschaft (E 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">15.</symbol>Die Begegnung des Kindes mit dem behinderten Leben (A 2).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3.7. Das Gewissen und die Gewissensbildung des Kindes (A 4, E 4) Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Das Wesen und die Formen des Gewissens (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Inhalte der kindlichen Gewissensbildung (A 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Wege der Gewissensbildung beim Kind (A 2, E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Gewissensfunktion und Gewissensentscheidung (E 4).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Gewissen und Gesetz (= soziales Gewissen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Gewissen und Verantwortung (A 2, E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Gewissenskonflikt (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">14.</symbol>Die Bedeutung des Vorbildes für das Kind (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">15.</symbol>Moralisches Lernen (Piaget - Kohlberg) (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">16.</symbol>Die Frage der Strafe (E 4).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3.8. Gott befreit zur Liebe - Dekalog und Bergpredigt (C 4) Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Menschliche Sehnsucht nach Befreiung und Liebe (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Das biblische Modell dieser Sehnsucht und deren Erfüllung (C 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Biblische Texte für das Kind, die befreiende Erlebnisse bewirken (E 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Gottes und Nächstenliebe (B 4, E 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Dekalog (C 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Bergpredigt (C 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Einübung des Kindes in christliche Gebote und Verhaltensweisen (E 2).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Möglichkeiten befreiender Erlebnisse und Schritte im Kindergarten (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Bibelwissenschaftliche Ergebnisse zu den Dokumenten der Bergpredigt und des Dekalogs (C 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Dekalog und Bergpredigt im Vergleich mit ähnlichen Texten aus anderen Religionen und Weltanschauungen (A 4).</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>BEFREIENDE ERFAHRUNGEN IM GLAUBEN</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3.9. Schuld und Versöhnung (A 3, D 4, E 2)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Menschliche Erfahrungen von Heil und Unheil (A 3, B 3).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Heil- und Unheilserfahrungen in biblischen Texten, besonders in der Urgeschichte (C 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Texte der Urgeschichte für das Kleinkind (C 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Formen der Schuldbewältigung (A 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Bewältigung von Schuld aus dem Geist des Evangeliums (aus der Praxis Jesu und der Kirche) (C 4, D 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Das Bußsakrament (E 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Kindliche Bewältigung von „Schuld” und Fähigkeit zur Umkehr (E 2).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Die Lehre vom Teufel (D 3).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Die Bedeutung des Ablasses (D 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Der strafende Gott in der Erziehung (D 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">14.</symbol>Kollektivschuld (A 3).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">15.</symbol>Bußerziehung im Kleinkindalter (E 2).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3.10. Feste und Feiern (D 3)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die Fähigkeit zu feiern im Menschen (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Anlässe und Bedingungen für das Feiern im Kindergarten (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Prinzipien der religiös orientierten Festgestaltung (A 4, E 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Der kirchliche Festkalender - seine Berücksichtigung im Kindergarten (D 4).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Der religiöse Ursprung des Festes (B 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Das Leben Jesu im Kirchenjahr (C 4, D 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Funktionen des Festes für den Glauben (B 4).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3.11. Eucharistie (B 3, D 3, E 3)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Wesen und Verständnis der Eucharistie (B 3).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Aufbau und Gestaltung der Eucharistiefeier (B 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Voreucharistische Erziehung (E 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Kinderliturgie (D 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Gestaltung von Kindermessen (E 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Der Sonntag (D 3).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Die Hinführung des Kindes zum Gemeindegottesdienst (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Vom Sabbat zum Sonntag (C 3, D 3).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Die Liturgiereform des 2. Vatikanums (D 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">14.</symbol>Leben mit der Eucharistie (E 4).</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse (2 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>DER EINZELNE UND DIE GESELLSCHAFT</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>LEBEN IN PERSONALER BEZIEHUNG</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4.1. Partnerschaft als christliches Anliegen (B 2, E 2) Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Charakteristika menschlicher Partnerschaft (Solidarität, Toleranz, Gleichwertigkeit, gegenseitige Anerkennung ...) (A 2, E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Theologische Begründung von Partnerschaft (B 4, C 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Partnerschaft als christliches Anliegen im Kindergarten (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Partnerschaft in der Kirche (D 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Kind als „Partner” in der kirchlichen Gemeinschaft (D 2).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Gefährdungen der Partnerschaft (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Ökumene als Partnerschaft (D 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Verschiedengläubige Kinder im Kindergarten (D 2, E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">14.</symbol>Die Bedeutung des Gesprächs für die Partnerschaft (A 2).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4.2. Sinn der Geschlechtlichkeit (A 1, D 1)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Menschliche Geschlechtlichkeit aus christlicher Sicht (A 4, E 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Achtung und Mißachtung des Menschen in seiner geschlechtlichen Rolle (A 1, E 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Ehelosigkeit und Enthaltsamkeit (A 1, E 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Das sechste Gebot (E 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Christlich orientierte Geschlechtserziehung (E 2).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Aufklärungsliteratur für das Kind und deren Bewertung (A 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Mißbrauch menschlicher Sexualität (E 4).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4.3. Ehe und Familie (A 2, E 3)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Wesen und Sinn der Ehe (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Das Sakrament der Ehe (B 2, C 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Die Bedeutung der Familie für die Lebensgeschichte des einzelnen (A 4, E 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Die Feier der katholischen Trauung (B 2, D 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Voreheliche Beziehungen und nichteheliche Gemeinschaften aus der Sicht christlicher Verantwortung (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Die Wechselwirkung zwischen Kindergarten und Familie (E 2).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Ehe und Familie im Wandel der Zeit (A 4, E 2)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Verantwortung für Geschiedene und Wiederverheiratete (E 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Die Verantwortung der Kirche für unvollständige Familien (A 2, E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">14.</symbol>Das Kind in schwierigen Familienverhältnissen (E 2).</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>AUSEINANDERSETZUNG MIT DER</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>UMWELT</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4.4. Eltern als Katecheten (E 2)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Verantwortete Elternschaft (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Familie = Form der kirchlichen Gemeinschaft (D 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Die religiöse Entwicklung des Kleinkindes (B 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Die Bedeutung des elterlichen Vorbildes und der elterlichen Glaubensgeschichte für das Leben des Kindes (B 2, E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Wesen der religiösen Erziehung in der Familie (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Elternarbeit in Zusammenhang mit religiöser Erziehung (E 2).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Das Kind und der elterliche Alleinerzieher (A 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Förderung der katechetischen Rolle der Eltern durch kirchliche Maßnahmen (D 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Literatur zur religiösen Erziehung (A 4).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4.5. Beruf - Arbeit - Freizeit (E 3)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Situation und Probleme der heutigen Berufswelt (A 4, E 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Arbeit und Beruf im Lichte der katholischen Soziallehre (A 3, C 3, E 3).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Berufsehtos des Kindergärtners (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Wert der Freizeit und ihre Gestaltung (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Bewältigung der Situation der Arbeitslosigkeit (E 3).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Freizeit als freie Zeit für andere (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Erholung des ganzen Menschen: Anliegen und Möglichkeiten (E 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Schöpfungsauftrag und Arbeit (C 4, E 3).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">14.</symbol>Kirchliche Berufe und Arbeitsbereiche (D 3).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">15.</symbol>Berufliche Fortbildung (E 4).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4.6. Die religiöse Erziehung im Pflichtschulalter (E 3) Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die religiöse Entwicklung des Pflichtschulkindes (E 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Die Sozialisationsnormen im Pflichtschulalter (E 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Der katholische Religionsunterricht im Pflichtschulalter (B 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Formen kirchlicher Jugendarbeit (E 2, E 4).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Zusammenarbeit Kindergarten - Volksschule (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Lehrplan und Arbeitshilfen im Religionsunterricht der Volksschule (B 4, E 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Angebote kirchlicher Kinder- und Jugendarbeit im Pflichtschulalter (E 4).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4.7. Soziale Gerechtigkeit (D 2, E 2)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Armut und Reichtum als Herausforderung zur sozialen Gerechtigkeit (A 2, E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Entwicklung und Grundlage katholischer Soziallehre (D 2, E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Sinn und Inhalt der sozialen Gerechtigkeit ( A 2, E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Inhalt und Anliegen des 7. Gebotes (C 4, E 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Einüben sozialen Verhaltens im Kindergarten (E 3).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Auswirkungen sozialer Gegebenheiten im Kindergarten (E 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Sozialbewegungen und -einrichtungen in der Kirche (A 2, D 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Soziale Gerechtigkeit und Dritte Welt (E 4, D 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">14.</symbol>Auseinandersetzung mit den Sozialismen dieser Zeit (A 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">15.</symbol>Caritas als Lebenshaltung (E 4).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4.8. Frieden - Grundlage menschlicher Gemeinschaft (B 3, E 4) Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Der Wille zum Frieden als persönliche Grundhaltung (A 1, E 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Das Wesen der christlichen Friedensbotschaft (B 3, C 3).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Christliche Konfliktlösungsvorschläge (E 2).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Persönlichkeiten - für den Frieden engagiert (A 4, E 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Aktuelle Themen, wie: Gerechter Krieg, Landesverteidigung, Atomwaffe (A 4, E 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Friedenserziehung (A 4, E 4).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4.9. Ideologien und Weltanschauungen (A 1, D 4)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Begriffe: Weltanschauung - Weltbild - Ideologie (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Weltanschauliche Strömungen der Gegenwart und deren Beziehung zum Christentum (A 4, D 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Das christliche Weltbild (B 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Aufbau eines christlichen Weltbildes im Kind (E 4).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Glaube und Wissenschaften (in Beispielen, Unterschiede, Konflikte) (B 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Verschiedene Erziehungsansätze und deren Beziehung zu Religion (zB Montessoripädagogik, emanzipatorische P ...) (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Der durch Weltanschauungen herausgeforderte Glaube (A 4, B 4).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4.10. Kirche - Gemeinschaft der Getauften (D 2, E 2) Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Erfahrungen mit kirchlicher Gemeinschaft (D 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Kirche als gesellschaftliche Institution (D 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Biblische und lehramtliche Aussagen zur Kirche (C 4, D 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Kindliches Erleben von Kirche (D 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Kirche und Kindergarten (E 2).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Reich-Gottes-Gleichnisse (C 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Eine Kirche - viele Kirchen (D 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Das Kirchenbild im Wandel der Geschichte (D 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">14.</symbol>Kind und Pfarrgemeinde (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">15.</symbol>Erleben der Kirche im Gottesdienst (D 2).</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse (2 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>LEBEN IN CHRISTLICHER</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>VERANTWORTUNG</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>RELIGIÖSE ERZIEHUNG</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">5.1. Religiöse Erziehung - Inhalte und Wege (E 3)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Verständnis und Ziele der religiösen Erziehung (A 3).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Wesentliche Inhalte religiöser Erziehung (B 3, C 3, D 3).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Kennzeichen kindlicher Religiosität (A 3, B 3).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Entfaltung des Religiösen im Kleinkindalter (A 3).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Vermittlungshilfen für die religiöse Erziehung (E 3).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Verantwortliche für die religiöse Erziehung (E 2).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Das Glaubenszeugnis des Erziehers (E 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Religiöse Weiterbildung (E 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Religiöse Sozialisation (A 2, B 2).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">5.2. Gebetserziehung (D 1)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Gebet als wesentlicher Ausdruck des Glaubens (B 1, D 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Begründung für die Gebetserziehung (E 3).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Möglichkeiten der Gebetserziehung beim Kleinkind (Formen, Gebetshaltung, Sprache, Gebetszeiten usw.) (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Gebet und Gottesbeziehung (B 1, D 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Gebetspraxis des Jugendlichen und des Erwachsenen (Situation, Probleme, Möglichkeiten und Beispiele) (D 1, E 2).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Meditation (D 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Mit Kindern meditieren (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Das biblische Gebet (C 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">14.</symbol>Die christliche Gebetstradition (D 3).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">5.3. Kind und Bibel (C 4)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Zugänge zur Bibel (C 3).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Die Bibel im Kindergarten und in der religiösen Kleinkinderziehung (E 3).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Das biblische Gottesbild (C 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Methoden der Bibelarbeit für das Kleinkindalter (Erzählen, Elementarisieren, Spiel ...) (C 2, E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Biblische Texte in Feiern (D 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Gottesverkündigung durch biblische Texte und Inhalte (B 3, C 3).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Auslegungshilfen für biblische Texte (Lexika, Kommentare, Methoden) (D 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Bibelausgaben für das Kind (Auswahlkriterien, Beispiele) (C 2, E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Elternbildung zum Thema (Bibel in der Familie) (E 2).</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>ZUSAMMENSCHAU CHRISTLICHEN</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>LEBENS UND GLAUBENS</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">5.4. Credo - Bezeugung des Glaubens im Wort (B 4)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Grundstrukturen und -aussagen des katholischen Credo (B 4, E 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Die Bedeutung des Glaubenszeugnisses für das eigene Leben und das der Umwelt (E 1).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Persönlicher und kirchlicher Glaube (D 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Das Glaubensbekenntnis der großen christlichen Kirchen (D 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Möglichkeiten eines kindlichen Glaubensbekenntnisses (E 4).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Credoformen des jungen Menschen in der heutigen Zeit (Beispiele und Einübung) (B 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Ursprung und Entwicklung christlicher Konfessionen - im Überblick (D 3).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Der Glaube an den Schöpfergott (C 3).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">14.</symbol>Die Ökumene (E 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">15.</symbol>Die Verschiedengläubigkeit im Kindergarten als erzieherische Aufgabe (E 4).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">5.5. Sakramente - Bezeugung des Glaubens im Feiern (B 4) Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Sakramente als kirchlicher Lebensvollzug (D 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Der heilsanzeigende und -schaffende Charakter der Sakramente (D 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Die Symbolfähigkeit des Kindes (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Das Feiern von Festen (D 4, E 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Sakramentale Erziehung im Vorschulalter (E 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Inkarnatorische Grundstruktur des Heils: Christus - Kirche - Sakramente (B 2, D 4).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Heilige Zeichen und Riten in anderen Religionen (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Sakramentalien (B 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">14.</symbol>Feier des christlichen Brauchtums (A 4, D 4).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">5.6. Diakonie - Bezeugung des Glaubens in der Tat (E 2) Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Menschsein in Mitmenschlichkeit (A 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Christsein in brüderlich-schwesterlicher Liebe: Diakonie (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Die Bedeutung des in Taten gelebten Glaubens für die Berufstätigkeit des Kindergärtners (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Die Bezeugungsfähigkeit des Kindes im Handeln (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Formen und Beispiele christlicher Diakonie heute (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Leben nach christlichen Normen (E 4).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Diakonie als individuelle und gemeindliche Verwirklichung von Glaube, Hoffnung und Liebe (E 2, C 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Die österreichische Caritas (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Beispiele für Diakonie in der kirchlichen Geschichte (D 2).</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">5.7. Leben auf die Zukunft hin (E 4)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Leben aus dem Glauben (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Die Lehre von der Zukunft (Eschatologie) (D 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Die Verantwortung im Beruf (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Die politische Verantwortung des Christen (E 4).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Ehe und Familie (A 4, E 2).</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Erweiterungsstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Ethische Verantwortung gegenüber Zukunftsproblemen der Menschheit (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Die Verantwortung für das Kind (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Persönliches Engagement in der Kirche (E 2).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="3">14.</symbol>Das Problem der Arbeitslosigkeit (E 4).</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Evangelischer Religionsunterricht</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Rahmenlehrplan für den evangelischen Religionsunterricht an Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik ist ein Lehrplan, der sich der theologischen Korrelationsmethode verpflichtet weiß. Insofern sind in diesem Lehrplan die spezifischen Anliegen evangelischer Theologie genauso berücksichtigt wie die unterschiedlichen möglichen religionspädagogischen Ansätze. Damit soll der Lehrplan für die Kindergartenpädagogik einen spezifischen evangelischen Beitrag in diesem Schultyp darstellen und es dem Lehrer ermöglichen, diesen spezifischen evangelischen Beitrag im Erziehungsanliegen der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik einzubringen und zu vertreten. Dabei wird in besonderer Weise darauf Bedacht genommen, daß die Schülerinnen und Schüler der Bildungsanstalten in doppelter Weise unterrichtet werden müssen, einerseits sollen sie für ihre persönliche und religiöse Entwicklung die notwendigen Impulse und Hilfestellungen erhalten, andererseits soll aber auch bedacht werden, daß die Schülerinnen und Schüler in Zukunft in Kindergärten arbeiten werden und von daher gefordert sind, christliche Vorstellungen, Lebensweisen und auch Inhalte vertreten sowie vermitteln zu können.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Weiters ist der Lehrplan dadurch gekennzeichnet, daß die klassischen religionspädagogischen Disziplinen wie Bibelkunde, Kirchengeschichte und so weiter nicht als eigene Themenbereiche ausgewiesen werden, sondern daß Bibel- und Kirchengeschichte sowie die anderen klassischen Gegenstandsbereiche als didaktische Prinzipien in jedem Themenfeld und in jedem Themenvorschlag vorauszusetzen sind. Dabei wird dem korrelativen Ansatz Rechnung getragen, der besagt, daß religiöse und theologische Aussagen eingebettet sein sollen in den Lebensvollzug der Lernenden und in diesem Fall auch der später Lehrenden, um auf diese Weise sowohl Daseinserhellung als auch Zukunftsperspektiven zu eröffnen. Es ist also strikt davon auszugehen, daß die angegebenen Themenfelder auf einer theologischen Folie zu sehen sind, wobei diese Folie explizit ausgewiesen werden muß, weil sie in einzelnen Themenfeldern von ihrer inneren Logik her bestimmend ist. Weiters ist als didaktischer Grundsatz zu beachten, daß der/die Lehrer/in entsprechend der vorhandenen Lerngruppe aus den Themenfeldern die einzelnen Themen auswählt und von daher die Inhalte vermittelt. Diese Freiheit des Lehrers/der Lehrerin bedeutet aber gleichzeitig die Bindung an eine verantwortete Lehrstoffverteilung, die von dem/der Lehrer/in genau zu führen ist und alle Klassen zu umfassen hat. In diesem Zusammenhang soll auch darauf aufmerksam gemacht werden, daß die einzelnen Themenfelder natürlich auf Grund entwicklungspsychologischer und schulpädagogischer sowie religionspädagogischer Vorgaben einzelnen Schulstufen zugewiesen werden, daß die Themenfelder aber von ihrer Konzeption her alle miteinander eng verknüpft sind und von daher ein Netzwerk ergeben, das die Beziehungen der einzelnen Themenfelder zueinander sichert und die Stringenz der Unterrichtsinhalte in ihren gegenseitigen Verknüpfungen immer wieder neu aufweist. Es sind also die einzelnen Themenfelder in ihrer schulstufenübergreifenden und allgemeinbildenden Perspektive zu sehen. Damit ist der evangelische Religionsunterricht in seinem Ansatz als fächerverbindender Unterricht definiert, der auf die Zusammenarbeit und die Impulse der anderen Lehrgegenstände in der Bildungsanstalt in der Kindergartenpädagogik hinweist. Gleichzeitig ist damit aber auch festgelegt, daß die Inhalte der einzelnen Schulstufen in aufbauender und, wie schon gesagt, in verknüpfender Weise zur Vorbereitung auf die Matura dienen. Insofern ist der evangelische Religionsunterricht zielgeleitet, um den Schülerinnen und Schülern die notwendigen Unterlagen für die Berufsberechtigung, die mit der Matura erworben wird, zu liefern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Themenfelder sind nach drei übergeordnete Gesichtspunkten geordnet nämlich nach: I. Individualen Themen, II. Sozialen Themen und III. Globalen Themen. Diese Zuordnung bedeutet für die einzelnen Themenfelder eine Schwerpunktsetzung bedeutet aber nicht, daß sie sachlich, geschweige denn theologisch auf diesen Themenbereich eingeschränkt sind, sondern natürlich weisen die individualen Themenfelder genauso soziale und globale Momente auf wie dies bei den anderen Themenfeldern umgekehrt auch der Fall ist. Es wird in der didaktischen Reflexion notwendig sein, die dauernden Querverbindungen der einzelnen Themenfelder untereinander und auch der einzelnen Themenfelderbereiche zu suchen, aufzuzeigen und für die Schüler/innen transparent zu machen. Auf diese Weise wird die Kompetenz des Lehrers im Gefüge der relevanten Themenfelder einerseits und im Gefüge der übrigen Gegenstände gesichert, andererseits wird aber durch die konsequente Verarbeitung der einzelnen Themenfelder der spezifische Beitrag des evangelischen Religionsunterrichtes in der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik festgeschrieben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schulpraktische Prinzipien</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der evangelische Religionsunterricht an Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik ist bestimmt durch die Anzahl der Schüler/innen und daher die Möglichkeit, welche die zur Verfügung stehende Zeit dem Unterrichtsverlauf gibt. Der/die Lehrer/in hat also stärker als in anderen Gegenständen aus didaktischen Prinzipien heraus, die dargestellt worden sind, auszuwählen und den Lehrstoffverteilungsplan für die einzelne Schulstufe zu erstellen. Dabei werden die didaktischen Prinzipien, die für die anderen Gegenstände im Bereich der Bildungsanstalten gelten, zB vom Einfachen zum Komplizierten, vom Anschaulichen zum Abstrakten ebenfalls für den evangelischen Religionsunterricht gelten und von daher die Vergleichbarkeit dieses Unterrichtes mit anderen Unterrichtsgegenständen und Unterrichtsformen innerhalb der Bildungsanstalt herzustellen. Die zeitliche Begrenzung des Unterrichtes bedeutet aber keine Beschränkung in der Auswahl der Themenfelder und im Angebot der zu besprechenden Einzelthemen, sondern eine Konzentration auf wesentliche Themenfelder. Diese didaktische Entscheidung hat der/die jeweilige Lehrer/in aus schulpraktischen Erwägungen, die von der pädagogischen Soziologie, Psychologie und von der Lernpsychologie her begründbar sein müssen, zu treffen. Damit soll das Prinzip der Schülerorientierung des Unterrichtes besonders noch einmal angesprochen werden, weil natürlich der evangelische Religionsunterricht stark motivierenden Charakter hat und von daher auf die intensive Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler angelegt ist. Insofern bietet sich auch als ein Bereich der didaktischen Entscheidung die Möglichkeit an, die Mitbestimmung der Schüler/innen bei der Reihung der einzelnen Themenfelder und bei der Auswahl konkreter Themen zu fördern. Gleichzeitig sind die angegebenen Themen im Rahmen der Themenfelder entsprechend der schulpädagogischen Situation zu modifizieren oder zu erweitern; allerdings unter Bedachtnahme auf die vorangestellten Lernziele. Die vorangestellten Lernziele in jedem Themenbereich nehmen das grundsätzliche didaktische Anliegen wieder auf, indem sie einerseits den daseinsauslegenden und daseinserhellenden Aspekt betonen (Lernziele 1-4) und andererseits aber auch den berufspraktischen Aspekt (Lernziel Nr. 5) jeweils aufnehmen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Praktische Unterrichtsgestaltung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Frage nach der praktischen Unterrichtsgestaltung, die gewählte Methode und der Einsatz von Medien und anderen Lehr- und Lernmitteln richtet sich nach den oben genannten didaktischen Kriterien. Es soll also zwischen didaktischen Vorüberlegungen und deren Umsetzung in praktische Unterrichtsarbeit mit Hilfe von methodischen Hilfsmitteln unterschieden werden. Die jeweiligen methodischen Ansätze werden sich nach den didaktischen Überlegungen richten und nicht umgekehrt. Dabei ist das Prinzip der Schülerorientierung ein weiteres Mal zu beachten, damit einerseits sowohl Unter- wie auch Überforderungen vermieden werden und andererseits die Aktualität und Lebendigkeit des evangelischen Religionsunterrichtes nicht aufs Spiel gesetzt wird. An dieser Stelle wird die pädagogische Arbeit des Lehrers nach der Erstellung des verantworteten Lehrstoffverteilungsplanes ihre weitere Aufgabe erhalten, nämlich die adäquaten Unterrichtsmittel für den Unterricht zur Verfügung zu stellen, wobei Unterrichtsmittel grundsätzlich so zu wählen und einzusetzen sind, daß durch sie die zunehmende Selbständigkeit der Schülerinnen und Schüler gewährleistet wird. Gerade hier wird das fächerverbindende Denken, das dem evangelischen Religionsunterricht zugrunde liegt, seine besondere Bedeutung haben, weil der Lehrer bzw. die Lehrerin sich von dem methodischen Vorgaben der anderen in der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik gelernten Gegenstände inspirieren läßt. Die allgemeinen didaktischen Grundsätze für den Gesamtlehrplan der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik bieten hierfür die besten Voraussetzungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Übersicht über die Themenfelder des Lehrplans</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">I. Individualer Aspekt</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">   Frage nach Gott</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">   Glück und Leid</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">   Gewissen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">   Lebensgeschichte</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">   Wahrheit und Lüge</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">   Hoffnung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">   Glauben „lernen”</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">II. Sozialer Aspekt</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">   Die Bedeutung der Gemeinschaft</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">   Religiöse Ausdrucksformen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">   Beziehungen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">   Leben in Kirchen und Konfessionen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">   Fremde Kinder</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">   Spiele und Feste</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">   Glauben „lehren”</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">   Macht</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">III. Globaler Aspekt</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">   Arbeit und Leben</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">   Leistung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">   Freizeit</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">   Friede</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">   Gerechtigkeit</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">   Leben</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">   Medien</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Themenfelder geordnet nach Schulstufen</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Frage nach Gott</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Lebensgeschichte</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Beziehungen</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Spiele und Feste</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Glück und Leid</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Leben in Kirchen und Konfessionen</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Glauben „lernen”</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Leben</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Macht</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Wahrheit und Lüge</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Religiöse Ausdrucksformen</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Medien</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Friede</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Gewissen</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Bedeutung der Gemeinschaft</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Freizeit</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Glauben „lehren”</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Arbeit und Leben</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Hoffnung</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">fremde Kinder</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Gerechtigkeit</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Leistung</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>THEMENFELDER</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Frage nach Gott</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Gottesvorstellungen und entsprechende Anbetungsformen kennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Die Formen von Religionskritik, Atheismus und religiöse Indifferenz kennen und miteinander in Beziehung setzen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Motive für einen christlichen Gottesbegriff und eine christliche Gotteserfahrung sowie den daraus folgenden Glauben erwägen und darstellen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Eine eigene Stellung zu Gottesbildern und Glaubenserfahrungen gewinnen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Die Bedeutung von Gottesvorstellung, Glauben an Gott und der entsprechenden Sozialisation bzw. Erziehung darstellen und beurteilen können.</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mögliche Themen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Religion und Religionskritik (Feuerbach, Freud, Nitzsche, Marx, Sartre)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Gottesvorstellungen in Kindergebetsbüchern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Gottesvorstellungen und Formen des Gottesglaubens in den Veröffentlichungen zum Kindergottesdienst</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Gottesvorstellungen der kirchlichen Feste</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Probleme beim Erzählen von Gott</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Eltern - Gott und Kinder - Gott</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Formen der Anbetung und des kindgemäßen Gebetes</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Gott: der Schöpfer - der Vertraute - der Tröster - der Helfer</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Frage nach Leid, Schmerz und Ungerechtigkeit im Leben der Kinder</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Religiöse Stereotypen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Glück und Leid</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Persönliche Glücksvorstellungen einordnen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Den Zusammenhang zwischen Glück und Wohlbefinden und die daraus entstehende Lebensauffassung darstellen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Glück und Leid als Gegensatzpaar in Weltanschauungen erkennen und als Grundlage theologischer Anthropologie ausführen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Möglichkeiten und Grenzen des Wunsches nach dem persönlichen Glück darstellen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Weinen und Lachen bei Kindern verstehen können.</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mögliche Themen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Frage nach dem Lustgewinn</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Geschenke und Liebe: Quellen allen Glücks?</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Widerspruch und Widerstand - Ursachen für Leid</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Regeln, Ordnungen und Grundeinstellungen als Begrenzungen und Hilfen menschlichen Lebens</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Erzieherisches Handeln und Freiheitsstreben von Kindern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Frage nach dem Tod im Leben von Kindern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Familie: Glück für das Kind - keine Familie: Unglück für das Kind?</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Umgang mit kindlichen Vorbildern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Glück in Werbung oder Spiel</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Glück im Leben der Kinder</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gewissen</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die Bereiche des Guten und des Bösen benennen und nach den Begründungen für gutes Handeln und böses Handeln fragen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Die Freiheit menschlichen Handelns darstellen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Gewissen als Widerspruch zwischen Zielen und Wirklichkeit darstellen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Den christlichen Glauben als Dialektik des Handelns darstellen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Die Schuldproblematik im menschlichen Leben erkennen und akzeptieren können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Unschuld und Schuld in der Gewissenserziehung bei Kindern darstellen können.</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mögliche Themen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Das Böse als Thema in der Literatur</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Das Böse als Erfahrung in der Geschichte</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Das Böse, ein verfehlter Begriff (Verhaltensforschung, Gesellschaftstheorien usw.)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Frage nach dem guten Menschen (Beispiele aus der Literatur) „Das Dichten und Trachten des Menschen ist böse von Jugend an” Strafe bei Kindern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Frage von Gut und Böse in den Märchen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Gewalt in der Erziehung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Gewalt in Beziehungen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Mut zum Widerstand</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lebensgeschichte</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die verschiedenen Wege der Identitäsbildung (Anm.: richtig: Identitätsbildung) aufzeigen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Lebensgeschichtliche Voraussetzungen und Entwicklungsmöglichkeiten für Heranwachsende darstellen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Vorstellungen von unterschiedlichen Arten der Lebensgestaltung aufzählen und ihre Begründungen benennen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Die Möglichkeiten der Selbstbestimmung erkennen und deren christliche Motivation aufzeigen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Die Lebensgeschichte von Kindern darstellen und die Möglichkeiten erzieherischen Einwirkens benennen können.</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mögliche Themen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Begründungen und die Folgen unterschiedlicher Erziehungsstile Lebensmöglichkeiten, Lebensinhalte und Statussymbole</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der ganz normale Alltag: Lebensläufe von Kindern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Frage nach Leistung und Belohnung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Wenn Kinder einmal erwachsen werden</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Spiele für Kinder und die damit vermittelten sozialen Beziehungen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Bücher für Mädchen, Bücher für Buben: Welche Verhaltensmuster</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">werden vorgegeben?</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Bilderbücher, die Lebensläufe schildern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Kinder und die Alten: Zwei Seiten der gleichen Sache?</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Spiel, Tanz und Gebet: Reservate menschlichen Handelns?</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Gottesdienst für Kinder: Gott für die Kleinen - Gott für die Großen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wahrheit und Lüge</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die Frage nach der Wahrheit als Frage nach zuverlässigen Leitlinien für das Leben verstehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Verschiedene Theorien der Wahrheit miteinander in Beziehung setzen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Glaube auf dem Hintergrund der Frage nach der Wahrheit betrachten können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Die Bedeutung der Wahrheit für Glauben und Existenzfragen darstellen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Wahrheit und Lüge - Geschwister der gleichen Sache?</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mögliche Themen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Wahrheitsfrage in der Literatur</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Wahrheit - nur eine Frage des Standpunktes</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Lüge in Kinderkatechismen und religiöser Kinderliteratur</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Das Verhältnis von Glaube, Wahrheit und Vertrauen bei Kindern Fehler menschlichen Verhaltens und die Angst vor den Folgen „Notlüge”</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Wahrheit und Lüge in Märchen und Sagen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Streit um die Wahrheit als Zusammenhang von Einsicht, Liebe und Vertrauen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Durchsetzungswillen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Anthropologie der Lüge</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Meine phantastische Welt</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Ich baue ein neues Paradies</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hoffnung</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Zukunftsentwürfe und deren Bedeutung für gegenwärtiges Handeln darstellen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Hoffnung als tragenden Sinn erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Weltprobleme und die Chancen ihrer Lösung benennen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Den christlichen Begriff Hoffnung beschreiben und auf das eigene Leben hin befragen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Den Begriff Hoffnung als Grundaussage für das Leben von Kindern benennen können.</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mögliche Themen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Utopien und künftige Weltvorstellungen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Bedeutung der Offenbarung und der Apokalypse</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Das Prinzip Hoffnung und seine Bedeutung für die politische</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Diskussion</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Stadtplanung: Kindergärten und Spielplätze</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Hoffnung in Theaterstücken für Kinder</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Kinder als Zeichen der Hoffnung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Glauben „lernen”</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Glaubensformen kennen und unterscheiden können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Glaubensbegriffe miteinander vergleichen und gegeneinander abwägen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Den evangelischen Glaubensbegriff definieren und in seinen Folgewirkungen darstellen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Den Zusammenhang von „Kopf-Herz-Hand” beschreiben können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Glaubenswelten von Kindern beobachten und beschreiben können.</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mögliche Themen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Methoden der Bibelauslegung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Offenbarungs- bzw. Buchreligionen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Literatur über die Bibel</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Das Entstehen dogmatischer Aussagen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Schrift als Bekenntnis - Bekenntnisschriften</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Glaube ist Mut und Vertrauen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Das Lebensmodell Jesu</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><lt /></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Bedeutung der Gemeinschaft</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die Erwartungen an und die Verbindlichkeit für menschliche Beziehungen darstellen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Die Bedeutung der Gemeinschaft als Ausdruck grundsätzlicher anthropologischer Aussagen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Die Ausformungen des Gemeinschaftsbegriffes und das jeweils daraus resultierende Menschenbild in religiösen Gruppierungen darstellen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Auffassungen des Gemeinschaftsbegriffes darstellen können und den eigenen Standpunkt dazu nennen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Die Bedeutung von Gemeinschaft in der Biographie von Kindern.</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mögliche Themen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Krise des Gemeinschaftsbegriffes in den verschiedenen Kulturen und in verschiedenen politischen Strukturen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Freunde, Gegner und Feinde bei Kindern Spielgemeinschaften als Probe für Lebensgemeinschaften</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Anforderungen verschiedener Gemeinschaften für den Einzelnen Was will ich von der Gemeinschaft?</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Das Mitmachen bei Gebeten, Feiern und Festen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Außenseiter und Insider</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Gemeinschaft der Glaubenden - Gemeinschaft von Kindern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Bedeutung der Familienstrukturen für die Gemeinschaft</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Kindergarten, Kinderspielplätze und Wohnbau</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Frage nach dem Teilen und nach dem Eigentum</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Religiöse Ausdrucksformen</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Formen religiöser Äußerungen beschreiben, einordnen und verstehen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Religiöse Transzendenzerfahrungen in der Alltagssprache und in der Alltagssprache und in der Lebenswelt hören und verstehen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Die Schwierigkeiten in der Übereinstimmung von religiösen Ausdrucksformen und christlichen Grundaussagen darstellen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Grundformen für religiöse Sprache entwickeln können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Kinder in ihren religiösen Bedürfnissen verstehen und fördern können.</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mögliche Themen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Religiöse Ausdrucksformen und Erscheinungsformen wie zB New Age,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Esoterik, Okkultismus</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Alltagssprache in ihrer religiösen Bedeutung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die religiöse Erziehung durch die Eltern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Wie sind die Eltern religiös erzogen worden</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Bedeutung von Glaubensbekenntnissen, Gebeten und festen Formeln</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Frage nach der privaten und nach der öffentlichen Frömmigkeit</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Frage nach Gott im Lebenshorizont der Kinder</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Frage von Schöpfung und Umwelt im Verständnishorizont von Kindern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Bedeutung kirchlicher bzw. religiöser Feiertage</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Frage nach der Religion als Frage nach Bindung und Freiheit Religiöse Entwicklungsstufen im Leben der Kinder</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Vater- und Mutterstrukturen in der heutigen Gesellschaft</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Bedeutung von Symbolen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beziehungen</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Bekannte und neue Formen des Zusammenlebens darstellen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Die sozialen und psychologischen Voraussetzungen für neue Lebensformen darstellen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Die Option der Gesellschaft für bestimmte Gemeinschafts- und Lebensformen argumentieren können und mit dem biblischen Menschenbild in Beziehung setzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Die eigenen Beziehungswünsche und Beziehungslosigkeiten reflektieren und begründen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Die Beziehungen unter Kindern bzw. zwischen Kindern und Erwachsenen beschreiben können.</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mögliche Themen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Bedeutung der Freundschaft für das Leben</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Sexualität als Liebe - Leistung - Tabu?</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Kindliche Sexualität und deren Bedeutung für die Entwicklung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Kinder und Geschwister</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Kinder in familiären Strukturen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Beziehungen von Kindern zu Neugeborenen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Eheauffassungen der christlichen Konfessionen Kraft, Stärke und Gewalt in menschlichen Beziehungen Kampfspiele und Sozialisationsspiele für Kinder</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Egoismus, Durchsetzungsvermögen und Verzicht als soziale Tugenden?</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leben in Kirchen und Konfessionen</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die Ausformung religiöser Anschauungen in christlichen Konfessionen darstellen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Grundsätzliche Unterschiede der verschiedenen Konfessionen kennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Die Gemeinsamkeiten der Konfessionen darstellen können und ihren Beitrag zur Lösung von übergreifenden Sachfragen beschreiben können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Den eigenen konfessionellen Standpunkt als Beitrag zu der einen Welt artikulieren können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Die Konfessionsgebundenheit von Kindern und Eltern kennen und damit umgehen können.</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mögliche Themen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Entstehung der verschiedenen Konfessionen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Evangelisch-Katholisch im Alltagsleben</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Wie erleben Kinder die unterschiedlichen Kirchen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Wünsche von Kindern an ihre Kirchen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Kinderkirche gegen Erwachsenenkirche</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Bedeutung des Sonntages</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Mission als Utopie der einen Weltfamilie</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Grundzüge für einen Katechismus der Kinder</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Frage nach der Taufe</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Rolle von Mann und Frau in den Kirchen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Konfessionelles Selbstbewußtsein</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fremde Kinder</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Wahrnehmen, daß es in der Umwelt verschiedene Gruppen gibt, die selber und deren Kinder benachteiligt sind.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Das Einsetzen für benachteiligte Gruppen als gesellschaftliche Aufgabe erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Das Einsetzen für benachteiligte Gruppen als Humanitätsbeitrag des Christentums argumentieren können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Bereitschaft für den Einsatz für andere Gruppen und Benachteiligte in unserer Gesellschaft entwickeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Durch den Kontakt mit fremden Kindern fremde und eigene Kulturen kennenlernen.</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mögliche Themen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Ausländerkinder in der Umwelt</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Mädchenerziehung in verschiedenen Kulturen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Erziehung von Buben in verschidenen (Anm.: richtig: verschiedenen)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Kulturen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Rolle von Mann und Frau in verschiedenen Kulturen und Religionen Küche und Eßgewohnheiten in anderen Kulturen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Wohnen und leben von Fremden in unserer Gesellschaft Freuden und Leiden von Fremden und Randgruppen in unserer</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesellschaft</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Gastfreundschaft als biblischer Auftrag</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Spiele und Feste</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Spiele und Feste als Ausdrucksformen menschlicher Gemeinschaft beschreiben können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Spiele und Feste als Entfaltung menschlicher Fähigkeiten und Lebensfreude ausdrücken können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Spiele und Feste als Ausdrucksformen von Gotteserfahrungen in unserer Gesellschaft darstellen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Bereitschaft entwickeln, mit Spielen und Festen entsprechend ihren Spielregeln und ihren Formen umzugehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Spielen mit Kindern einüben und weiterführen.</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mögliche Themen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Bedeutung von Sport und Spiel für Kinder</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Bewegung für Kinder als Abbau von Aggressionen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Einzelne und die Gemeinschaft im Spiel</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Erwünschte und unerwünschte Spiele</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Spiele und Feste als Zeichen von Sensationslust</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Vermarktung von Spielen und Festen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Bedeutung von Spielen und Festen in der Politik</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Feste in der Kirche</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Spiele in Religion und Kirche</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Lebensfeste: Taufe, Geburtstag, Weihnachten, Ostern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Besondere Feste im Jahr: Feste von Vereinen, Geburtstagsfeste und</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">anderes</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Ritualisierung von christlichen Festen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Tanz, Bewegung und Animation bei Spielen und Festen Feste und Spiele als Einübung in Alltagserfahrungen Spiele, Feste und Feiern in Kinderbüchern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Literatur über Spiele und Feste und deren Intentionen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Wunsch nach Harmonie und die Erfahrung des Spielverderbers Spiel, Tanz und (Anm.: richtig: Ekstase) Extase</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Lieder und Psalmen in der Bibel</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Glauben „lehren”</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die Problematik der Vermittlung von Religion beschreiben können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Lehraussagen verschiedener Religionen zueinander in Beziehung setzen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Die Differenz von Lehraussagen und Lebensvollzug beschreiben können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Lehraussagen der christlichen Kirchen sichten und beurteilen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Lehraussagen mit Lebensäußerungen von Kindern verbinden und beurteilen können.</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mögliche Themen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  „Klassische” evangelische Pädagogik</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Konzepte evangelischer Religionspädagogik</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Zusammenhang von Didaktik und Methodik</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Frage des Kinderabendmahls</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Religiöse Sprache und Alltagssprache</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Das Erzählen von biblischen Geschichten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Fragen und zweifeln als Wege des Glaubens</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Bausteine für einen Katechismus für Kinder</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Macht</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die Schüler sollen Machtstrukturen im persönlichen und im gesellschaftlichen Bereich benennen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Die Schüler sollen den biblischen Begriff der Macht und den politischen Machtbegriff diskutieren können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Die Schüler sollen Ohnmachtserfahrungen in ihrer Lebenswelt benennen und darstellen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Die Schüler sollen den Zusammenhang von Macht, Autorität und Freiheit diskutieren können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Die Schüler sollen Machtmißbrauch an und Ohnmacht von Kindern darstellen können.</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mögliche Themen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Wenn ich krank bin, dann bete ich</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Mein Kuscheltier versteht mich</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Umgang von Kindern mit ihren Spielsachen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Sieger und Verlierer beim Spiel</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Geprügelte und mißbrauchte Kinder</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Wenn du mein Freund sein willst, dann ...</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  „Unsere Kinder sollen es besser haben”</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Mein Vater ist der Stärkste</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Was ich alles nicht darf</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Wenn ich groß bin, dann werde ich</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Arbeit und Leben</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die verschiedenen Konzeptionen und Konstellationen von Arbeit kennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Erkennen, daß die Verteilung und Entlohnung von Arbeit sowie die Freizeit in gesellschaftlicher Verantwortung zu betrachten sind.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Den Vergleich von Vorstellungen über Arbeit und Beruf im christlichen und nichtchristlichen Bereich ziehen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Die eigene Einstellung zu Arbeit, Beruf und Freizeit kritisch argumentieren können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Die Fragen von Arbeit, Freizeit und Beruf in bezug auf das Leben darstellen können.</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mögliche Themen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Mögliche Berufswünsche von Kindern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Arbeit von Eltern - Leben in der Familie</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Arbeit als Last und Abhängigkeit</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Arbeit als Dienst in der Gemeinschaft</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Zusammenhang von Arbeit, Ruhe und Feier in Familienstrukturen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  „Arbeit” von Kindern und deren Bedeutung für die Erwachsenen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Leben nur am Wochenende?</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Freizeit und Spiel</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Arbeitslosigkeit von Eltern in ihren Auswirkungen auf Kinder</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Bedeutung des Geldes für Kinder und für Erwachsene</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die arbeitenden Eltern - die alleingelassenen Kinder Sabbatgebote</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leistung</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Formen, Motive und Auswirkungen des Leistungsdenkens aufzeigen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Arbeit und Leistung darstellen und argumentieren können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Den Zusammenhang zwischen Rechtfertigungslehre und Leistungsdenken darstellen und argumentieren können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Leistung im Arbeits- und Lebensbereich einsetzen lernen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Die Leistungserwartung an Kinder darstellen und argumentieren können.</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mögliche Themen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Leistung und Leistungserwartung in Schule und Arbeitswelt</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Zusammenhang zwischen Leistung und Anerkennung bzw. Selbstbewußtsein</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Kindliche Leistung im Gegensatz zur Erwachsenenleistung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Kinderwelt in Zeichnungen und Bastelergebnissen im Bezug auf Leistungsanforderungen von Eltern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Kindliches Leistungsvermögen und elterliche Leistungserwartungen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Zusammenhang zwischen Leistungszwang und Leistungsfreude Fehlformen von Leistung im religiösen Bereich</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Fehlformen von Leistung im sozialen Bereich</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Luthers Rechtfertigungslehre angewendet auf Kinder</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Freizeit</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Erkennen, daß sinnvolle Freizeitgestaltung das große Problem der Zeit ist.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Freizeit als Möglichkeit für Selbstfindung und Selbstentfaltung des Menschen argumentieren können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Die Chancen erkennen, in der Freizeit Lebensqualität und damit Lebenssinn zu gewinnen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Die Arten von Freizeitgestaltung einander gegenüberstellen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Sinnvolle Freizeitangebote für Kinder nennen können.</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mögliche Themen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Bedeutung der manuellen Fähigkeiten für die Freizeitgestaltung von Kindern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Spiel als Teil der Freizeit von Kindern und Erwachsenen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Kinderwünsche als Wirtschaftsfaktor</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Bedeutung der Medien im Freizeitbereich</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Gestaltung von Urlaub und Ferien</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Freizeitverhalten der Familie und Bedürfnisse von Kindern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Theater und Spiel als Freizeitangebot für Kinder</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Bedeutung von Religion im Freizeitangebot</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Das Verständnis von Zeit als geschenkter Zeit</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Zeit der Ruhe als Impuls für das tägliche Leben</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Bedeutung von Gesellschafts-, Familien- und Kinderspielen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die automatisierten Spielzeuge für Kinder</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Das Spielen von biblischen Geschichten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Sonntag</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Friede</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die unterschiedlichen Interpretationen für Gewalt und die daraus folgende Diskussion um den Friedensbegriff kennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Die Bedingungen und Möglichkeiten der Gewaltverminderung bzw. Gewaltfreiheit in sozialen und internationalen Bezügen argumentieren können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Aus der Reich-Gottes-Botschaft Maßstäbe für ein friedensgeleitetes Handeln erarbeiten können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Die Bereitschaft erproben, bei Konfliktlösungen konstruktiv mitzuwirken.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Die Konfliktfähigkeit von Kindern kennen und die Versöhnungsbereitschaft fördern lernen.</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mögliche Themen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Unterschied zwischen sinnvollen und sinnlosen Konflikten Streiten können unter Geschwistern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Streiten können in der Familie Konfliktlösungsmodelle nationaler und internationaler Art kennen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Pflicht des Widerstandes gegen Ungerechtigkeit Gerechtigkeitsempfinden von Kindern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Krieg spielen und Frieden stiften</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Aggressionen unter Kindern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Gewalt gegen Kinder</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Bedeutung der Autorität im Leben von Kindern und Heranwachsenden</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Zusammenhang zwischen Ordnung, Disziplin und mögliche Gewalt</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Gewaltlosigkeit Jesu gegenüber seinen Feinden</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der gewaltfreie Widerstand in der christlichen und hinduistischen Tradition</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Verheißung des ewigen Friedens</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Aggression als Grundzug der menschlichen Natur</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Erziehungstheorien und deren Beurteilung von Gewalt</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Rolle der Kirchen als Friedensstifter</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Krieg, Leid und Tod in Darstellungen von Kindern</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Schalom für Dorf und Stadt</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gerechtigkeit</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die Auseinandersetzungen um die Frage der Menschenrechte darstellen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Das Eintreten für die Menschenrechte in ihrer Verbindung mit der Wahrung der Menschenwürde argumentieren können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Die Aussagen der christlichen Tradition für die Diskussion um Menschenrechte und Menschenwürde darstellen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Die Bereitschaft entwickeln, sich selber für die Wahrung der Menschenrechte einzusetzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Erkennen, daß die pädagogische Arbeit mit Kindern in den Bereich der Wahrung der Menschenrechte einzuordnen ist.</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mögliche Themen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Menschenrechtserklärung und die Zehn Gebote</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Sklaverei</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Das Zusammenleben und das Zusammenwirken der verschiedenen Rassen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">und Kulturen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Bedeutung der Fremden in der Gesellschaft</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Kinder verschiedener Kulturen feiern Feste miteinander</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Freiheit der Religionsausübung als Grundrecht</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Arbeit von Menschenrechtsgruppen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Kinder als Leidtragende von politischer Gewalt</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Kinder in der Dritten Welt</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Bedeutung der Vorurteile</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Menschenrechtserziehung in Kindergarten und Familie</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der offene und der verdeckte Rassismus</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leben</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die Umwelt als Verhältnis zwischen Natur und Mensch beschreiben können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Alternative Vorstellungen zum Mensch - Naturverhältnis erarbeiten und argumentieren können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Die Schöpfungstheologie als einen verantwortlichen Umgang mit der Natur erarbeiten und argumentieren können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Die Bedeutung der Lebensgestaltung für Mensch, Natur und Umwelt darstellen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Das Engagement für den Schwachen in der Gesellschaft darstellen und argumentieren können.</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mögliche Themen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die menschliche Ausbeutung der Natur</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Bedeutung der Natur für die Kinder</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Wasser, Luft und Sonne: Lebensgrundlage für die kommende Generation</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Fortschrittsgläubigkeit als Voraussetzung für die technologische</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Naturbeherrschung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Ehrfurcht vor dem Leben</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Naturverständnis von Indianern, des Hinduismus und anderer</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Traditionen kennen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Behinderte Kinder - bewahrte Kinder?</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Bruder und Schwester - Lebenswirklichkeit oder Begriffe</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Kinder bauen eine neue Welt</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Verantwortlicher Umgang mit Mensch und Natur</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die biblische Schöpfungslehre</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Aufgabe des Menschen in der Schöpfungstheologie</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Mensch als Ebenbild und Geschöpf Gottes</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der „neue Mensch” als Zeichen für die Befreiung der Schöpfung Bewahrung der Schöpfung, Frieden und Gerechtigkeit</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Medien</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die Wirkungsmöglichkeiten der Massenmedien beschreiben und argumentieren können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Die Einflüsse analysieren können, welche die Medien auf die Lebensführung haben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Die Medienangebote auf ihre weltanschaulichen Grundhaltungen hin befragen und beurteilen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Mit den Kommunikationstechniken konstruktiv und kritisch umgehen können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Die Wirkungsweise von Medien auf Kinder darstellen und beurteilen können.</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mögliche Themen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Medien in der Familie</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Kind und Fernsehen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Kind und Buch, Kinderbuch, Kinderzeitung und Zeichnung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Kind und Theater</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Kind und Musik</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Kind und Werbung, Kinder in der Werbung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Gebetbücher für Kinder</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Bibelausgaben für Kinder</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Vorlesebücher für Kinder</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Technische Medien bei Kindern: Computer und Video sowie Kassetten</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">und Schallplatten und CD</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Zusammenhang zwischen Unterhaltung, Information und Meinungsbildung Bedeutung und Zielrichtung von kirchlichen Medien</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Umgang mit Krankheit und Tod als Problem der Medien Gewalt und Sexualität in den Medien</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><literaliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Altkatholischer Religionsunterricht</listelem></literaliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allgemeines Bildungsziel:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Durch den altkatholischen Religionsunterricht sollen die zukünftigen Kindergärtner befähigt werden, den ihnen anvertrauten vorschulpflichtigen Kindern christliche Grundwahrheiten zu vermitteln und in ihnen Ehrfurcht und Liebe zu Gott und Jesus Christus zu wecken.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die zukünftigen Kindergärtner sollen auch befähigt werden, den vorschulpflichtigen Kindern das Leben in der Kirche und das Feiern der religiösen Feste im Kirchenjahr nahezubringen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Ziel des altkatholischen Religionsunterrichtes muß es vor allem sein, den zukünftigen Kindergärtner zu vermitteln, daß religiöser Glaube zur Sinnfindung und Selbstverwirklichung im Leben beiträgt und zu besseren mitmenschlichen Beziehungen in unserer Gesellschaft führen kann.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Spezielle Lehraufgaben:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse (2 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Die biblische Geschichte des Alten Testamentes.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Das Kirchenjahr (kirchliche Feste, Sitten und Gebräuche). Das Gotteshaus, der Gottesdienst.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erlernen von Liedern und Gebeten für das Vorschulkind.</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse (2 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Die biblische Geschichte des Neuen Testamentes.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Sakramente und ihre Bedeutung für das Leben des Kindes. Das Leben in der Gemeinschaft (Kindergartengruppe, Familie ...).</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse (2 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">   Aus der Geschichte des Judentums, Palästina zur Zeit Jesu, das Leben Jesu und sein Tod.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">   Die Urchristen, Verbreitung des Christentums.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">   Die ersten Konzile, Kirchenspaltung.</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse (2 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Geschichte der altkatholischen Kirche.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Aufbau der altkatholischen Kirche (Gemeinde- und Synodalordnung).</schluss></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">   Wir und die anderen christlichen Kirchen (Ökumenische Bestrebungen).</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse (2 Wochenstunden):</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Christus lehrt uns, in Gemeinschaft zu beten.</schluss></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">   Heiliges Amt der Gemeinde - Kindergottesdienst (Erarbeiten von Liedern und Gebeten).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">   Das Kindesalter in religionspädagogischer Sicht (Vorschulalter, Schulanfänger, Grundschüler, christliche Sexualerziehung, Gewissensbildung, Finden eigener Wertvorstellungen).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">   Praktische Übungen zur Umsetzung biblischer Geschichten für Kinder im Vorschulalter.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die im allgemeinen geltenden didaktischen Grundsätze sind auch für die Religionspädagogik anzuwenden, soweit deren Eigenart es zuläßt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Insbesondere ist darauf zu achten, daß bei der Erarbeitung des Lehrstoffes dem Gespräch (Seminar) breiter Raum gegeben wird und der belehrende Vortrag nicht die vorherrschende Methode sein soll.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">VI. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">AUFTEILUNG DES LEHRSTOFFES AUF DIE EINZELNEN SCHULSTUFEN (KLASSEN),</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">                        DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>A. PFLICHTGEGENSTÄNDE</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Pflichtgegenstände für alle Schülerinnen und Schüler</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>PÄDAGOGIK</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>(einschließlich Pädagogische Psychologie, Pädagogische</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Soziologie, Philosophie)</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Ziel des Unterrichtes ist es, die Schülerinnen und Schüler mit den pädagogischen Aussagesystemen, Begriffen und Methoden soweit vertraut zu machen, daß sie die für die Erziehung und Bildung des Kindes relevanten Problemkreise erkennen, beurteilen und handlungstheoretisch bzw. praxisbezogen bewältigen können, wobei sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Aspekte zu berücksichtigen sind.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die biologischen, psychologischen und soziologischen Grundlagen der Erziehung und Bildung (insbesondere des jungen Kindes) sind den Schülerinnen und Schülern so zu vermitteln, daß diese das individuelle Verhalten von Personen, die dynamischen Prozesse innerhalb von Gruppen und die Abhängigkeit des pädagogischen Geschehens von soziokulturellen Strukturen verstehen und daraus das eigene pädagogische Handeln verantworten lernen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sind in die Kulturanthropologie und in die Geschichte der Pädagogik soweit einzuführen, daß sie eigenständig und kritisch zu ihrer aktuellen beruflichen Situation Stellung nehmen und ihren Standort innerhalb der jeweils vorherrschenden pädagogischen Strömungen beziehen können.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Sie sollen grundlegende Voraussetzungen für folgende Handlungsebenen erwerben: Zielsetzungs-, Begründungs- und Entscheidungskompetenz in unterschiedlichen pädagogischen Situationen; Verständnis von didaktisch-methodischen Zusammenhängen; Beurteilungskriterien für Erziehungs- und Bildungsmittel; Fähigkeit zur Reflexion über die Wirksamkeit von pädagogischen Maßnahmen, von Projekten und Programmen, insbesondere im Hinblick auf die Bewältigung der pädagogischen Situationen im Kindergarten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Im Bereich der Philosophie sind die Schülerinnen und Schüler mit wesentlichen Problemen und deren Lösungsversuchen unter besonderer Berücksichtigung ihrer Relevanz für pädagogische Fragestellungen und Zielsetzungen bekannt zu machen. Sie sind zum selbständigen Denken und zur kritischen Auseinandersetzung mit Wertsystemen und Normen menschlichen Seins in verschiedenen Kulturen und Epochen hinzuführen, um zu einem eigenen Welt- und Menschenbild zu gelangen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der gesamte Unterricht soll zur Achtung der Würde des Menschen und seiner Entwicklung, zu Toleranz, zur Wertschätzung menschlicher Leistungen führen und in der Begegnung mit dem Kind, seinen Eltern und Erziehern den entsprechenden Niederschlag finden. Er soll weiters den Zugang zu wissenschaftlichen Untersuchungen erschließen und zum selbständigen Bildungserwerb befähigen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Einblicke in humanwissenschaftliche Fachliteratur sollen die Schülerinnen und Schüler zu vertiefter Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Ergebnissen und zu selbständigem Bildungserwerb befähigen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Erstes Kennenlernen und Abgrenzen des Unterrichtsgegenstandes Pädagogik.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Erste Einsicht in Motive und Ziele des Verhaltens, Handelns und Lernens, insbesondere in das Wirken der Leistungsmotivation als Hilfe zur Gewinnung eines angepaßten Anspruchsniveaus als Schülerin bzw. Schüler.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Kennenlernen und Anwenden der Grundsätze des Lernens (schülerzentrierte Bewältigung von Lernproblemen).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Erwerben von grundlegenden Kenntnissen über das Spiel (Psychologie des Spiels: Begriff, Arten, Entwicklung; Pädagogik des Spiels:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erziehung zum Spiel, Erziehung und Bildung durch das Spiel).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Beobachten von Kindern (mit genau umschriebener Aufgabenstellung) als Grundlage für das Erarbeiten von pädagogisch relevanten Beobachtungskriterien. Sensibilisierung für die Bedeutung der Wechselwirkung von Erzieherverhalten und Verhalten der Kinder durch Interpretation aktueller Erlebnisse und eigener Erfahrungen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Gewinnen von ersten Einblicken in die Komplexität des Erziehungsgeschehens (konstituierende Momente, Vielfalt der im Erziehungsfeld wirkenden Kräfte). Ausdrucks- und Darstellungsmöglichkeiten des Kleinkindes.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Vertrautwerden mit grundlegenden Fachausdrücken und Begriffen, ausgehend von konkreten Situationen, sowie Anbahnen des Verstehens berufsbezogener Fachsprache und der Kontakte mit berufsrelevanter Fachliteratur. Im Zusammenhang damit erste Auseinandersetzung mit logischtheoretischen Denkprozessen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Eine einstündige Schularbeit je Semester.</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Entwicklungspsychologie des Kindes bis zum Schulalter; Verlauf und Bedeutung der Entwicklung in allen Bereichen als Voraussetzungswissen für pädagogisches Handeln und Verstehen. Biologische Grundlagen der menschlichen Entwicklung und des Verhaltens, der Erziehung und Bildung. Grundlegende Begriffe der Ethologie. Erste Hinweise auf Auffälligkeiten in der Entwicklung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Grundbegriffe und Grundprobleme der Pädagogischen Psychologie unter Einbeziehung der wichtigsten Erkenntnisse der Allgemeinen Psychologie, der Sozialpsychologie, der Motivationspsychologie, der Lernpsychologie, der Tiefenpsychologie.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Grundbegriffe und Grundprobleme der Pädagogischen Soziologie:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Individuum und Gruppe (Gruppenbildung, Gruppenprozesse, Gruppenstrukturen); Individuum und Gesellschaft (Individuation, Personalisation, Sozialisation, Enkulturation); soziale Rollen und soziale Schichten. Die Familie und ihre Funktionen. Institutionen (Organisation) der Erziehung und Bildung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Grundbegriffe und Grundprobleme der Pädagogik: Erziehung und Bildung, deren Motive und Ziele; Erziehungsmittel und -maßnahmen; Autorität und Erziehung; pädagogische Haltung und Einstellungen, Erziehungsstile. Pädagogische Analyse und Interpretation von Situationen, Beziehungen und Prozessen in der Familie und in Institutionen der Kleinkinderziehung sowie erstes Erarbeiten von Beurteilungsansätzen für pädagogisches Handeln. Rollenbild und Selbstverständnis des Kleinkindpädagogen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Eigenart philosophischer Fragestellung; Zugänge zum Philosophieren.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Begriff vom Meschen (Anm.: richtig: Menschen) in der Philosophie; der Mensch als handelndes und erkennendes Wesen. Hinweise auf das Verhältnis der Philosophie zu anderen Phänomenen der Kultur (Religion, Kunst, Wissenschaft, Ideologie) und zu Wirtschaft und Politik. Das Problem der Wirklichkeit und ihrer Erkenntnis:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zugänge zur Wirklichkeit (rationale und nichtrationale Erkenntnisformen). Interpretationen der Wirklichkeit (Idealismus, Materialismus). Grundbegriffe der Metaphysik, Wahrheitstheorien.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Intensivierung des Kontaktes mit Medien: Fachzeitschriften, einfache humanwissenschaftliche Lektüre, einschlägige Angebote im audio-visuellen Bereich.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Zwei einstündige Schularbeiten je Semester.</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Entwicklung, Erziehung, Unterricht und Bildung des Kindes im Grundschulalter; Verlauf und Bedeutung der Entwicklung in allen Bereichen; charakteristische Unterschiede zwischen Kleinkind und Schulkind. Einblick in Lehrplan und Unterrichtsmethoden der Vorschulstufe und der Grundschule, insbesondere der 1. und 2. Klasse.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Überlick (Anm.: richtig: Überblick) über Entwicklung Erziehung und Bildung in Vorpubertät, Pubertät und Jugendalter. Phasen der Erwachsenenalters. Lebenslanges Reifen und Lernen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Erziehung und Bildung als kulturelles, gesellschafts- und zeitbedingtes Geschehen; Einblick in kulturanthropologisches Geschehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Zielsetzungen des pädagogischen Handelns; Erfassen von Erziehung und Bildung im Hinblick auf die Rangordnung der Ziele; Verwirklichung von Zielen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Prinzipien des Verhaltenstrainings, der Gesprächsführung und der Teamarbeit.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Aufbau des Bildungswesens in Österreich einschließlich der Erwachsenenbildung. Bedeutung und Aufgaben der Erziehung und Bildung im Kindergarten im Wandel der Zeit und der Gesellschaft unter besonderer Berücksichtigung der aktuellen Erfordernisse. Aufgaben einer interkulturellen Erziehung und Bildung (Kinder von Minderheiten im Kindergarten sowie das pädagogische Problem der Mehrsprachigkeit.)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Sozialpädagogische Einrichtungen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Kritische Auseinandersetzungen mit sozialen Rollen und Schichten; die gesellschaftliche Verantwortung des Erziehers und seine standespolitische Stellung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Psychohygiene, insbesondere im Hinblick auf den Beruf des Erziehers.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Wesentliche Dimensionen der Sprache: Kommunikations- und Zeichensysteme bei Mensch und Tier. Repräsentationsleistung der Sprache. Sprachhandlung und Sprechakt. Funktion der Sprache für die kulturelle, soziale und politische Differenzierung. Sprache und Lebensform. Sprachspiele. Probleme symbolischer Darstellung von</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erkenntnis: Formen und Funktionen von Zeichen; Begriffsbildung; Axiomatik, Deduktion, Induktion. Definieren; Argumentieren.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Probleme wissenschaftlicher Erkenntnis: Hypothesen- und Theorienbildung, Gesetzmäßigkeiten, Wahrscheinlichkeit. Qualität und Möglichkeiten der Quantifizierung; einfache und vernetzte Kausalitäten. Das Postulat der Wertfreiheit und die normativen Voraussetzungen der Wissenschaft; die Verantwortung des Wissenschaftlers.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Angemessene Beherrschung von Fachausdrücken der berufsrelevanten Humanwissenschaften.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Beurteilungskriterien für Fachliteratur. Gebrauch von</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">berufsrelevanten Medien.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Eine einstündige und eine zweistündige Schularbeit im 1. Semester.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Eine zweistündige Schularbeit im 2. Semester.</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Vertiefende Zusammenschau wesentlicher humanwissenschaftlicher Erkenntnisse an Hand von Fallstudien und Modellen unter pädagogischem Aspekt. Strukturierung der Zusammenhänge im Hinblick auf eigenständiges Darstellen, Begründen und Handeln der Schülerinnen und Schüler. Aufarbeiten von Erziehungsproblemen: Bedeutung, Ursachen, mögliche Hilfestellungen und Prophylaxe.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Konstituierende Faktoren der Persönlichkeitswerdung im Spannungsfeld der individuell-biographischen, institutionellen und epochalen Gegebenheiten. Die Bedeutung der kreativen Lebensgestaltung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Vielfalt der Medien, ihr Einfluß auf die Gesellschaft und ihr Stellenwert als Erziehungs- und Bildungsmittel. Information, Kommunikation, Manipulation.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Pädagogische Aussagesysteme. Einblicke in die Geschichte der Pädagogik, Strömungen in der Gegenwart; Auseinandersetzung mit Vertretern pädagogisch relevanter wissenschaftlicher Richtungen insbesondere mit den Initiatoren institutionalisierter Kleinkinderziehung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Methoden der wissenschaftlichen Individualitätserfassung; Persönlichkeitstheorien als Versuch zur Erfassung des Menschen und als Hilfe bei der Bewältigung von pädagogischen Aufgaben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Kooperation mit Erwachsenen, insbesondere mit Eltern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Berufsfeld, Lehrerinnen und Lehrern, Behördenvertretern; Möglichkeiten und Grenzen der Zusammenarbeit; im Zusammenhang damit Gesetzmäßigkeiten gruppendynamischer Prozesse.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Erwachsenenbildung: Zielsetzungen, Prinzipien, Inhalte, im Hinblick auf die Persönlichkeitsentfaltung, die berufliche Weiterbildung und die Elternbildung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Einzelne philosophische Problemstellungen: Der Zusammenhang von</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wert, Norm und Lebensform: Das Problem der Freiheit, das Problem des Guten. Moralformen, Wertvorstellungen und Gesellschaftsnormen (interkulturelle Vergleiche). Die Frage nach dem geglückten Leben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Problematik des Begründens von Werten und Normen: Sein und Sollen; faktische Geltung und begründete Gültigkeit; Möglichkeiten eines unbedingten Imperativs.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Institution und Moral: Macht und Recht, Moralität und Legalität, Entscheidung und Verantwortung, Gewissen und Schuld.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Fragen der philosophischen Anthropologie: Phylogenetische und ontogenetische Zugänge zur Theorie der Menschwerdung und ihre Interpretationsmöglichkeiten. Funktion und Bild des Menschen in verschiedenen Wissenschaften, Ideologien und Religionen. Die Frage nach dem Wesen des Menschen; die Frage nach Sinn und Ziel der menschlichen Existenz.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Drei Schularbeiten im Unterrichtsjahr, davon zwei zweistündig und eine dreistündig; im 2. Semester nur eine Schularbeit.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der schülerzentrierte bzw. erfahrungsorientierte Unterricht in Pädagogik soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, die gewonnenen Erkenntnisse und Einsichten in das praktische erzieherische Tun umzusetzen sowie das pädagogische Geschehen im Hinblick auf seine Strukturen und Gesetzmäßigkeiten zu durchschauen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Daher streben Auswahl und Aufbau des Lehrstoffes keine strenge Systematik an, sondern orientieren sich am Erlebnishintergrund und an den konkreten Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler. Dabei sind die jeweiligen Gegebenheiten der Klassengemeinschaft im Hinblick auf soziales Lernen zu berücksichtigen und entsprechende Hilfen zur Aufarbeitung von Konflikten zu geben. Die methodische Gestaltung des Unterrichtes hat auf das Abstraktionsniveau der Schülerinnen und Schüler sowie auf fächerübergreifende Themenkreise Bedacht zu nehmen. Scheinbare Wiederholungen von Lehrstoffeinheiten erklären sich aus der Tatsache, daß der Unterrichtsgegenstand Pädagogik als aufbauendes Fach zu betrachten ist; daher sind bestimmte Stoffgebiete fortschreitend auf einer jeweils höheren Ebene zu erläutern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Repräsentative Fachliteratur ist heranzuziehen und kritisch auszuwerten. Dabei ist auf den Aufbau von Leseinteressen, Lesegewohnheiten und einer individuellen humanwissenschaftlichen wie berufsrelevanten Bibliographie Bedacht zu nehmen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Konkretisierung des Pädagogikunterrichtes ist fallweise durch einschlägige Lehrausgänge und Hospitationen zu sichern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Um die notwendige Konzentration der Pflichtgegenstände Pädagogik, Didaktik - allenfalls Heil- und Sonderpädagogik - sowie Kindergarten- und Hortpraxis zu gewährleisten, sind nachweislich Besprechungen der zuständigen Lehrerinnen und Lehrer abzuhalten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Dem schülerzentrierten bzw. erfahrungsorientierten Ansatz entsprechend sind vor allem in der zweiten Klasse Erwartungshaltungen und Erlebnisse der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen. Initiativen der Schülerinnen und Schüler sind anzuregen, aufzugreifen und in das Unterrichtsgeschehen zu integrieren. Gleichzeitig soll nicht versäumt werden, Ansätze für eine ausbaufähige Strukturierung des Lehrstoffes vorzugeben. Dabei sind die Schülerinnen und Schüler zum sachgerechten Formulieren anzuleiten. Hinsichtlich der Beobachtungsaufgaben ist die Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Unterrichtsgegenstände Deutsch (Slowenisch, Kroatisch, Ungarisch), Didaktik und Kindergartenpraxis sowie mit den Kindergärtnerinnen und Kindergärtnern der Übungs- und Besuchskindergärten anzustreben. Die Formulierung des Lehrstoffes in Lernzielen weist darauf hin, daß der Pädagogikunterricht in der</absatz><liste><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse vor allem die Aufgabe hat, die Hinführung der Schülerinnen</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">und Schüler zum Sehen und Verstehen kindzentrierter prozeßhafter Abläufe zu gewährleisten.</schluss></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  In der 3. Klasse sollen die Schülerinnen und Schüler zu systematischem Denken hingeführt sowie in ihrer Fähigkeit zu Begriffsbildung und in ihrem Abstraktionsvermögen gefördert werden. Parallel zur Vermittlung des entsprechenden Sachwissens sind ihnen an geeigneter Stelle Hilfen und Anregungen für die Anwendung des theoretischen Wissens auf die praktische Arbeit im Kindergarten zu geben; bei konkreten Anlässen sind sie zum Verstehen des Kleinkindes und zum kritischen Wahrnehmen des eigenen Erzieherverhaltens anzuleiten. Dabei ist deutlich zu machen, daß der pädagogische Gesichtspunkt das Wissen um Grundtatsachen aus Pädagogischer Psychologie, Pädagogischer Soziologie und Philosophie voraussetzt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Bezüglich der biologischen Grundlagen der Entwicklung, Erziehung und Bildung ist auf den Kenntnissen aus der Biologie und Umweltkunde aufzubauen; bezüglich einer eingehenden Darstellung der Auffälligkeiten in der Entwicklung und des Erarbeitens von spezifischen Erziehungsmaßnahmen ist auf den Unterrichtsgegenstand Heil- und Sonderpädagogik zu verweisen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sind zur mündlichen und schriftlichen Darstellung von pädagogischen Sachverhalten und Problemen unter richtiger Verwendung von Fachausdrücken anzuleiten. Die schriftlichen Arbeiten haben sich auf berufsspezifische pädagogische Fragestellungen zu beziehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Im Hinblick auf den Lehrstoff sind die 3. bis 5. Klasse als didaktische Einheit zu betrachten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  In der 4. Klasse ist besonderer Wert darauf zu legen, die Schülerinnen und Schüler zum integrativen Verstehen komplexer Prozesse aus der Sicht verschiedener Fachrichtungen zu führen, wobei der Pädagogik die Funktion einer Vermittlungswissenschaft zukommt. Darauf aufbauend sollen sich die Schülerinnen und Schüler darin üben, ursächliche Zusammenhänge im Verhalten der Kinder bzw. im pädagogischen Geschehen aufzufinden sowie die Möglichkeiten und Grenzen erzieherischer Maßnahmen zu erkennen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Unterricht in der 5. Klasse hat die Aufgabe, das erworbene Wissen der Schülerinnen und Schüler zu vertiefen</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch seminaristisches Arbeiten (individuelle Arbeiten, Partner- und Gruppenarbeiten unter Betonung der Selbständigkeit und der Eigenständigkeit);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch Anleitung zum Erfassen von aktuellen Problemstellungen, zur differenzierten Auseinandersetzung mit diesen, um eigenständige Problemlösungen entwickeln zu können (dabei ist den Schülerinnen und Schülern die Effektivität von gruppendynamischen Prozessen sowie die Rolle des Gruppenleiters für die Bewältigung von Konflikten und Problemen in der Gruppe bewußtzumachen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch Projektaufgaben auch unter Ausnützung der Konzentration von Unterrichtsgegenständen (dabei ist auf die Motivierung der Schülerinnen und Schüler zur späteren selbstverantwortlichen Weiterbildung hinzuarbeiten).</listelem></strichliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>HEIL- UND SONDERPÄDAGOGIK</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Ziel des Unterrichtes ist es, die Schülerinnen und Schüler mit den Grundtatsachen der Heil- und Sonderpädagogik vertraut zu machen, um eine offene und tolerante Haltung Behinderten gegenüber sowie Interesse für deren Bedürfnisse und Probleme zu wecken.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die biologischen, psychologischen und soziologischen Voraussetzungen der Entstehung von Behinderungen sind in ihren Grundzügen so zu vermitteln, daß die Schülerinnen und Schüler die Bedeutung nicht nur der einzelnen Faktoren, sondern auch des Zusammenwirkens mehrerer Faktoren (multifaktorielle Bedingtheit) im Hinblick auf den Umfang und die Schwere der Beeinträchtigung erkennen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Weiters sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, Auffälligkeiten in der Entwicklung einzelner Kinder, die in Regelinstitutionen anzutreffen sind, wahrzunehmen, um die ehestmögliche Vorstellung bei Fachkräften zu veranlassen. Die Schülerinnen und Schüler sind für die Möglichkeiten der Integration Behinderter derart aufzuschließen, daß sie deren Voraussetzungen und Grenzen abzuschätzen wissen, um einerseits entsprechende individuelle Zielsetzungen aufbauend zu planen und zu realisieren und andererseits mit Fachkräften zusammenzuarbeiten.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Wichtige Grundbegriffe und -probleme der Heil- und Sonderpädagogik. Überblick über Arten und Ursachen von Behinderungen (multifaktorieller Erklärungsansatz).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Auffälligkeiten im Bereich des Verhaltens: Störungen der Selbststeuerung; Kontakt- und Einordnungsschwierigkeiten;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Aktivitätsstörungen; Aggressivität; Angst; neurotische Verhaltensweisen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Auffälligkeiten im Bereich der Psychosomatik: Bewegungsunruhe;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Einnässen, Einkoten; Schlafstörungen; Eßstörungen, Erbrechen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erkennen der Auffälligkeiten, Möglichkeiten der Hilfen im Kindergarten in Abgrenzung zur Therapie.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Teilleistungsstörungen im Bereich der Motorik (Grobmotorik, Feinmotorik). Teilleistungsstörungen der Wahrnehmung (optisch, akustisch, taktil-kinästhetisch) und der Sprache.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Hirnfunktionsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten (Konzentration, Ausdauer, Aufmerksamkeit, Hyperaktivität, Kontaktschwäche ua.)</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Sehbehinderung, Hörbehinderung</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Behinderungen im Bereich der Sprache:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachentwicklungsverzögerungen, Stammeln, Dysgrammatismus, Näseln,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Poltern, Stottern ua. Sensibilisieren für das Erkennen von verschiedenen Teilleistungsstörungen und der sich daraus ergebenden Schwächen; Möglichkeiten der Hilfen im Kindergarten in Abgrenzung zur Therapie.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Integrationsproblematik (in Familie, Regelinstitutionen, Sonderinstitutionen, Gesellschaft); Formen der Verwirklichung der Integration (Koexistenz, Koedukation, Kooperation, Integration) an Hand konkreter Beispiele; subjektive und objektive Grenzen der Integration.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Überblick über heil- und sonderpädagogische Einrichtungen, Teamarbeit in der Heil- und Sonderpädagogik.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die besondere Situation der Eltern von auffälligen Kindern; Aufgaben der Kindergärtnerinnen und Kindergärtner im Hinblick auf Psychohygiene.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Zu den Unterrichtsgegenständen Pädagogik, Didaktik, Kindergarten- bzw. Hortpraxis, Biologie und Umweltkunde sowie Gesundheitslehre sind Querverbindungen herzustellen, um den Schülerinnen und Schülern die meist nur graduellen und nicht prinzipiellen Unterschiede zwischen normaler und auffälliger Entwicklung bewußtzumachen. Dadurch soll auch die Gefahr vermieden werden, daß das einschlägige Fachwissen zu vorschnellen, eigenmächtigen Diagnosestellungen verleitet und Vorurteile hervorruft.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Unterricht soll Demonstrationen mit Fallbesprechungen (unter Einbeziehung der Medien) gemäß dem Prinzip des Individualisierens miteinschließen. Ebenso ist der Standpunkt zu betonen, daß in erster Linie das Kind und nicht die Behinderung Beachtung verdient. Der Gefahr der zu einseitigen Betrachtung ist durch Hervorhebung der multifaktoriellen Bedingtheit von Symptomen und deren möglicher Mehr- bzw. Vieldeutigkeit zu begegnen. Durch das Sachwissen soll auch eine emotionale sowie ethisch-sittliche Haltung des Respektes und der Toleranz gegenüber „anderen” geübt und gefestigt werden.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Für manche Schülerinnen und Schüler kann der Unterricht in Heil- und Sonderpädagogik Entscheidungshilfe bieten und Motivation sein für eine weitere Ausbildung zur Sonderkindergärtnerin oder Sondererzieherin bzw. zum Sonderkindergärtner oder Sondererzieher.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>DIDAKTIK</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>(insbesondere Didaktik der Kindergarten- und</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Vorschulerziehung)</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Unterricht in der „Didaktik” soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, auf Grund der Kenntnisse der Erziehungs- und Bildungsziele und der Voraussetzung für die verschiedenen Lernprozesse im Kindergarten, die Erziehungs- und Bildungsarbeit zu planen, Methoden zu entwickeln und auf ihre Wirksamkeit hin zu reflektieren, wobei sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Aspekte zu berücksichtigen sind.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Kenntnis des sachlogischen Aufbaues des Bildungsgutes soll Auswahl und Aufbau von Methoden für die pädagogische Arbeit im Kindergarten sichern.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Durch Einsicht in die Faktoren des Bildungsgeschehens sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, eigenverantwortlich eine entsprechende Auswahl von Inhalten und Zielen für die pädagogische Arbeit im Kindergarten zu treffen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen Kenntnis über eine entsprechende Anzahl von Bildungsmitteln besitzen. Sie sollen dazu geführt werden, Erziehungs- und Bildungsmittel kritisch auszuwählen und gezielt einzusetzen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Um Lernprozesse wirkungsvoll auslösen und aufrechterhalten zu können, sollen die Schülerinnen und Schüler mit vielfältigen Möglichkeiten der Motivation vertraut gemacht werden.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Durch das Prinzip der Reflexion sollen sie befähigt werden, die Sachrichtigkeit und Wirksamkeit von Methoden für verantwortliches Handeln im Kindergarten zu überprüfen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Kenntnis verschiedener Kommunikationsformen und -möglichkeiten soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, Interaktionsprozesse zu verstehen und zu fördern. Durch Interpretation des gebotenen Bildungsgutes und der persönlichen Erfahrung soll die Bereitschaft geweckt werden, die Eigenständigkeit des Kindes durch eine positive emotionale Führung zu entfalten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Einsicht in die Komplexität des Erziehungsgeschehens im Kindergarten soll die Schülerinnen und Schüler letztlich dazu befähigen, Planungsaufgaben zu bewältigen, flexibel in der Wahl des Angebotes zu sein, Schwierigkeiten und Probleme von der Ursache her zu analysieren, Grenzen der eigenen Kompetenz und Delegierungsaufgaben wahrzunehmen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Einführende Information über die Institution Kindergarten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erste Kenntnis von Materialien und Bildungsmitteln für sprachliche und musikalische Angebote im Kindergarten. Kennenlernen von Spielen zur Förderung von Bewegung und Geschicklichkeit, Wahrnehmungsdifferenzierung und Gedächtnisleistungen; Einführung in Regelspiele für den sozialen Lernbereich, Erleben einfacher Gestaltungsaufgaben zur Förderung der kindlichen Kreativität. Dadurch soll ein entsprechender Grundstock an Materialien und Bildungsmitteln aufgebaut werden.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Im Zusammenhang mit dem Kennenlernen von Materialien Aufbau des ersten Verstehens einiger didaktischer Prinzipien für kindliche Spiel- und Arbeitsprozesse durch exemplarische Angebote. Beispielhaftes Aufzeigen von didaktischen Möglichkeiten, Kinder zu eigenständigem Handeln zu führen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erstes Verständnis für die Komplexität kindlicher Lernprozesse anhand konkreter Beispiele unter besonderer Berücksichtigung von emotionalen und sozialen Gesichtspunkten. Exemplarisches Aufzeigen der Bedeutung der Motivation.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Richtlinien zum Anlegen fachspezifischer Sammlungen. Verwendung von Fachbüchern, Anbahnen einer berufsspezifischen Fachsprache. Angebote für Elterninformationen anhand der konkreten Bildungsaufgaben.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Erster Überblick über Faktoren, die das Erziehungsfeld Kindergarten beeinflussen, anhand konkreter Beispiele: Lage des Kindergartens; die vielfältigen Bedingungen der Gruppenstruktur; Situierung und Gestaltung einzelner Spiel- und Arbeitsbereiche unter Berücksichtigung ihrer Funktion und ihrer gegenseitigen Abhängigkeit, Materialangebote für die einzelnen Spiel- und Arbeitsbereiche im Gruppenraum und im Freien. Zeitstruktur, insbesondere Tages-, Wochenrhythmus, Konzentrations- und Erholungsphasen der Kinder, Jahresablauf; Wechselwirkung von Spiel- und Arbeitsprozessen sowie Sozialformen. Allenfalls Information über weitere Erziehungsinstitutionen für Kleinkinder.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Durch engbegrenzte Beobachtungsaufgaben erste Erhebungen, insbesondere von kindlichen Verhaltensweisen in einer bestimmten Situation und von unterschiedlichem Verhalten einzelner Kinder.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erste Reflexionen über den Einfluß des Erzieherverhaltens, etwa hinsichtlich der Motivation von Kindern, verschiedener Interaktionsprozesse in der Gruppe.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Kennenlernen und Gestalten einfacher Bildungsmittel zur Kontaktanbahnung, zur Initiierung und Förderung von Spiel- und Arbeitsprozessen. Exemplarisches Angebot von Methoden zur Förderung von Prozessen in den einzelnen Spiel- und Arbeitsbereichen. Hinweise für das Schaffen von Voraussetzungen für die Motivation von Kindern.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vermittlung von Methoden zur Förderung von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnissen der Kinder unter Berücksichtigung von Situationen, die auf aktuellen Erlebnissen basieren und eine realitätsbezogene Auseinandersetzung fordern. Erste Auseinandersetzung mit den Erziehungs- und Bildungszielen anhand exemplarischer Angebote.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Fortführung und Erweiterung fachspezifischer Sammlungen von Materialien und Bildungsmitteln.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Möglichkeiten, die Bildungsarbeit im Kindergarten für Eltern</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">transparent zu machen; Modelle der Zusammenarbeit.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Eine einstündige Schularbeit pro Semester.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Didaktischer Aufbau der Sprach-, Musik- und Bewegungserziehung unter dem Aspekt der Förderung der kognitiven, kreativen und sozial emotionalen Fähigkeiten, sowie der Förderung einzelner Fähigkeiten und Fertigkeiten und des Erwerbs von Kenntnissen bei Kleinkindern. Dabei ist auf Entwicklungsmäßigkeit und individuelle Begabungsvarianten besonders zu achten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Kenntnis von Bildungsmitteln und Medien für die angesprochenen Bereiche; Kriterien für deren Beurteilung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einsicht in die Komplexität des Aufbaues von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnissen, aufgezeigt an praktischen Beispielen. Voraussetzungen und Methoden für die Entfaltung kindlicher Lernprozesse. Aufzeigen von Möglichkeiten, auf Spezialinteressen der Kinder einzugehen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Kennenlernen von entwicklungsgemäßen Methoden für die Förderung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren - insbesondere in den spezifischen Institutionen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Kenntnis verschiedener Formen und Kriterien der schriftlichen Planung. Unterscheiden von einzelnen Bildungseinheiten sowie längerfristiger Prozesse unter dem Aspekt unterschiedlicher Lernformen und der Ganzheitlichkeit und Erlebnisorientiertheit frühkindlicher Förderung. Kenntnis und sachgemäße Verwendung von Planungshilfen. Diskussion verschiedener Gesichtspunkte der Reflexion anhand konkreter Modelle.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vertiefte und weiterführende Auseinandersetzung und Strukturierung der Faktoren, die das Erziehungsfeld Kindergarten beeinflussen. Fortführen der Auseinandersetzung mit verschiedenen didaktischen Prinzipien für die Förderung kindlicher Spiel- und Arbeitsprozesse.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Weiterführen der Angebote für die Zusammenarbeit mit den Eltern.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Zwei einstündige Schularbeiten im 1. Semester.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Eine zweistündige Schularbeit im 2. Semester.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Fortführung und Strukturierung der Bildungsangebote zur Förderung verschiedener Persönlichkeitsbereiche des Kindes, insbesondere der emotionalen Erziehung, des Sozial- und Wertverhaltens. Aspekte religiöser Erziehung. Probleme der Sexualerziehung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Didaktische Gesichtspunkte für den Aufbau von Fähigkeiten zur Bewältigung der Lernangebote in der Bildungsinstitution Schule, insbesondere für das Erlernen von Kulturtechniken, für neue Anforderungen im Lern- und Leistungsverhalten, für die Sozialisation in der Schulklasse, unter Bezugnahme auf die Lehrpläne der Grundschule, insbesondere der Vorschulstufe.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Kenntnis von Faktoren, die die Auswahl von Erziehungs- und Bildungszielen beeinflussen: insbesondere Zielvorstellungen, wie sie in den geltenden Kindergartengesetzen der Länder bzw. in vorliegenden Bildungsplänen formuliert sind; Abhängigkeit bildungspolitischer Trends von gesellschaftlichen Problemen und wissenschaftlichen Strömungen; Ganzheitlichkeit der Struktur frühkindlicher Lernprozesse, Einfluß der Persönlichkeit des Erziehers.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Formen, Probleme und Konsequenzen der Zusammenarbeit Erwachsener:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Einführung in Methoden der Erwachsenenbildung, insbesondere für die Kooperation mit Eltern, Hilfen für Gesprächsführung, Anwendung von gruppendynamischen Erkenntnissen für Methoden der Zusammenarbeit.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Reflexion der Spiel- und Arbeitsprozesse im Kindergarten:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Methodenanalysen, Beobachtung von Reaktionen der Kinder und daraus resultierende Überlegungen für die Individualisierung des Bildungsangebotes, kritische Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Erzieherverhalten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vertiefung der Kenntnis für die pädagogische Arbeit mit Kindern in den ersten drei Lebensjahren unter Berücksichtigung von kompensatorischen Maßnahmen für Kinder mit Entwicklungsrückständen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Kenntnis der administrativen Aufgaben im Kindergarten im Hinblick auf die geltenden Landesgesetze. Dienstrechte und Pflichten der Kindergärtnerinnen und Kindergärtner.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Zwei einstündige Schularbeiten im 1. Semester.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Eine zweistündige Schularbeit im 2. Semester.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Vertiefende Zusammenschau und Strukturierung wesentlicher didaktischer Einsichten und Erkenntnisse anhand von Modellen im Hinblick auf Orientierung in der Umwelt und Bewältigung von aktuellen Situationen; Auseinandersetzung mit Problemen der Gegenwart. Einfluß der Zusammenarbeit mit den am Erziehungsgeschehen beteiligten Erwachsenen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Entwicklung langfristiger Programme, die zur Erreichung bestimmter Erziehungs- und Bildungsziele beitragen. Kriterien für den Aufbau einer Jahresplanung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Zusammenschau und Strukturierung der Faktoren, die das Erziehungsfeld Kindergarten beeinflussen; Kenntnis des Wandels von Methoden und Materialien im historischen Zusammenhang unter besonderer Berücksichtigung gegenwärtiger Modelle im In- und Ausland.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Methoden der Reflexion von Gruppenprozessen. Möglichkeiten der Anwendung von Methoden des Verhaltenstrainings.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Zusammenschau methodischer Sonderfragen der Kindergartenpädagogik:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Methoden zur kompensatorischen Förderung einzelner Kinder. Methoden zur Förderung von Kindern mit Spezialbegabungen. Methoden im Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern. Methoden zur Förderung von leichtbehinderten Kindern in Kindergärten (Integrationsmodelle).</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Drei Schularbeiten im Unterrichtsjahr, davon zwei zweistündig und</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">eine dreistündig.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Im 2. Semester nur eine Schularbeit.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Auswahl und Aufbau des Lehrstoffes streben keine strenge Systematisierung an, sondern orientieren sich am Erlebnishintergrund und an den konkreten Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler im Kindergarten. Das Prinzip der aufbauenden, kontinuierlichen Strukturierung sollte für die Aufbereitung der Lehrinhalte im Fach Didaktik charakteristisch sein.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die methodische Gestaltung des Unterrichts soll daher die Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Schüler vorrangig einbeziehen. Dabei ist die Bedeutung der Motivation für das eigene Handeln bewußt zu machen, um die Transferwirkung hinsichtlich der Kleinkinderziehung zu ermöglichen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Fähigkeit zur Reflexion soll durch die kontinuierliche Überprüfung der Sachrichtigkeit und Effektivität des jeweiligen pädagogischen Handelns entfaltet werden. Dies soll als Voraussetzung gesehen werden, um die Komplexität des Erziehungsgeschehens zu verstehen. Dadurch soll die Bereitschaft zur Veränderung im Sinne der Dynamik des Erziehungsprozesses entfaltet werden.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Für das Sammeln von Information und als Hilfe für eigenständiges Arbeiten und kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen didaktisch-methodischen Modellen ist die Verwendung einschlägiger Fachliteratur jeweils zu sichern. Fachbezogene Lehrausgänge mit dem Ziel der Veranschaulichung einzelner didaktischer Modelle und verschiedener pädagogischer Institutionen sollen angeboten werden.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Querverbindungen zu allen Unterrichtsgegenständen, die den sachlogischen Aufbau des Bildungsgutes lehren, sind herzustellen. Insbesondere ist eine enge Verbindung zu den Unterrichtsgegenständen Kindergartenpraxis, Pädagogik sowie Heil- und Sonderpädagogik zu sichern.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Lehrerinnen und die Lehrer sollen den Schülerinnen und Schülern ihre Wahl entsprechender Methoden transparent machen, dabei sollen sie sowohl das Prinzip der Methodenfreiheit als auch das der Methodengerechtheit beispielhaft vertreten.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Der methodische Ansatz in der 1. Klasse soll sich vor allem am Prinzip der Selbsterfahrung orientieren. Über das eigene Erleben können die Schülerinnen und Schüler die Abhängigkeit des Handelns von der Emotionalität und auch die Bedingung für kreatives Denken und Gestalten erfahren.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die jeweilige Aufgabenstellung soll an konkrete Situationen anknüpfen, um die Transferwirkung auf die pädagogische Arbeit im Kindergarten vorzubereiten. Dazu können auch schriftliche Erhebungsprotokolle von engumrissener Aufgabenstellung beitragen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Durch das Angebot qualitativ hochwertigen Materials soll eine Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler hinsichtlich der Qualität der Bildungsmittel grundgelegt werden.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Aufbauend auf den in der 1. Klasse erreichten Bildungszielen sollen Ansätze für eine ausbaufähige Strukturierung durch exemplarische Angebote der Lehrinhalte angestrebt werden. Das Prinzip des Lernens am Modell soll als Grundlage für die praktische Arbeit im Kindergarten dienen. Über das Kennenlernen verschiedener Faktoren, die das Erziehungsgeschehen im Kindergarten beeinflussen, soll die spontane Gestaltungsfreude und Improvisationsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler angeregt werden. Sie sollen dadurch befähigt werden, Probleme durch Veränderung zu bewältigen. Um ihre Kritikfähigkeit anzubahnen, sollen verschiedene Techniken der Selbstbeobachtung, etwa Videoanalysen und Rollenspieltechniken, angeboten werden. Die Selbständigkeit der Schülerinnen und Schüler bei der Verwendung von Fachliteratur ist zu fördern.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Die in der 2. Klasse zitierten didaktischen Grundsätze können in den zwei folgenden Klassen mit dem Ziel der Strukturierung fortgesetzt werden.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">In Konzentration mit dem Unterrichtsfach Deutsch ist auf die sprachliche Treffsicherheit bei der Formulierung von verschiedenen pädagogischen Aufgabenstellungen und von Erziehungs- und Bildungszielen zu achten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Für die kontinuierliche Differenzierung und Erweiterung von Beobachtungsaufgaben soll der Einsatz von Medien geübt und die größere Effektivität eines Arbeits- und Lernprozesses durch die Anwendung verschiedener Lernstrategien erfahren werden.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Um die Möglichkeit der Selbsterfahrung zu sichern, ist ein Angebot von Übungen für die Kontaktanbahnung und Kooperation, wie Interaktionsspiele, Methoden der Gesprächsführung ua., in Übereinstimmung mit den Lehrinhalten der ergänzenden berufskundlichen Unterrichtsveranstaltungen, notwendig.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Als Vorbereitung für den Aufbau und die Gestaltung einer Facharbeit sind entsprechende Techniken zu vermitteln. Dabei ist auf die Einsatzmöglichkeit diverser Medien hinzuweisen.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Für die Bearbeitung von Projektaufgaben sind Methoden der Teamarbeit und kommunikative Techniken als Grundlage zu empfehlen. Angebote von Übungen für die Selbsterfahrung im Hinblick auf Methoden des Verhaltenstrainings und Methoden der Reflexion von Gruppenprozessen sind durch Stundenzusammenlegung geblockt anzubieten, allenfalls als fächerübergreifendes Seminar, unter Einbeziehung von Experten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Für das Verständnis der Methoden zur Bewältigung diverser Sonderprobleme im Kindergarten ist eine enge Zusammenarbeit mit den ergänzenden berufskundlichen Unterrichtsveranstaltungen anzustreben.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>KINDERGARTENPRAXIS</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Unterricht in Kindergartenpraxis soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, die Erziehungs- und Bildungsarbeit im Kindergarten dem jeweiligen Stand der Didaktik entsprechend zu gestalten, die Zusammenarbeit mit den Eltern zu pflegen sowie die sonstigen Berufsaufgaben zu bewältigen. Im Hinblick darauf müssen jedenfalls alle Bereiche des Lehrstoffes erarbeiten werden, die eine umfassende Erziehungs und Bildungsarbeit im Kindergarten ermöglichen. Sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Aspekte sind dabei zu berücksichtigen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Hospitieren und erstes Teilnehmen an Initiativen und Aktivitäten der Kindergärtnerinnen und Kindergärtner sowie behutsames Mitwirken an Spielprozessen der Kinder im Kindergarten. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Materialien und Bildungsmitteln bekannt gemacht werden.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Dadurch und durch zusätzliche Angebote soll ein erster Einblick in kindliche Spiel- und Arbeitsprozesse vermittelt werden.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">An einfachen Beispielen sorgfältig geplanter Angebote sollen die Schülerinnen und Schüler in der konkreten Situation Möglichkeiten und Auswirkungen didaktischen Tuns und erzieherischen Handelns beobachten und erfahren können.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erstellen und Auswerten einfacher, auf eng umrissene Aufgabenstellung abgestimmter mündlicher Berichte und schriftlicher Aufzeichnungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">In enger Verbindung mit dem Hospitieren und den Anforderungen der Didaktik erste Erfahrungen mit dem Aufbau systematischer und ausbaufähiger fachspezifischer Sammlungen.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Fortsetzen des Hospitierens im Kindergarten mit spezieller Aufgabenstellung und erstes praktisches Arbeiten vornehmlich in Kleingruppen. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler einerseits auf kindliches Verhalten in bestimmten Situationen, andererseits auf weitere Faktoren, welche die Erziehungs- und Bildungsarbeit im Kindergarten beeinflussen, aufmerksam gemacht werden, auch im Hinblick auf das Spiel im Freien.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Anleitung zur Erstellung und Auswertung mündlicher und schriftlicher Berichte.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erste Einführung in die Kindergartenarbeit und deren Planung. Besuche in verschiedenen Kindergärten. Eine Praxiswoche im Kindergarten.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Praktizieren in verschiedenen Kindergärten. Dabei weiterführende Auseinandersetzung mit Zielen, Methoden, personellen, räumlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen einer effektiven Erziehungs- und Bildungsarbeit in diesen Kindergärten. Besuche in verschiedenen Institutionen für Kleinkinder.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Übung in Planung und Durchführung einzelner Arbeitseinheiten sowie allmähliche Hinführung zu langfristiger Planung und Gestaltung der Erziehungs- und Bildungsarbeit im Kindergarten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Fallweise Hospitieren mit spezieller Aufgabenstellung. Erstellen von Praxisberichten als Grundlage für Praxisanalysen. Vor- und Nachbesprechen der Praxisversuche. Praktische Übungen im Verhaltenstraining.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Zwei Praxiswochen im Kindergarten.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Praktizieren in Kindergärten bei weiterer Steigerung der Selbständigkeit hinsichtlich kurz- und langfristiger Planung der Erziehungs- und Bildungsarbeit im Kindergarten. Eigenständigkeit in der verantwortungsbewußten Führung einzelner Kinder bzw. der Kindergruppen. Fallweise Hospitieren mit konkreter Aufgabenstellung und schriftlichen bzw. mündlichen Berichten als Grundlage einschlägiger Praxisanalysen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einüben wünschenswerten Erzieherverhaltens.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Übungen zur Elternarbeit. Teilnahme an der Planung und Durchführung</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">von Vorhaben der Zusammenarbeit mit den Eltern.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einblick in administrative Arbeiten im Kindergarten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Bekanntmachen mit Problemen und Lösungsvorschlägen hinsichtlich des Übertritts vom Kindergarten in die Grundschule bzw. Vorschulstufe.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Besuch von Sonderkindergärten und ähnlichen Einrichtungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Zwei Praxiswochen im Kindergarten (bei zusätzlicher Ausbildung zum Erzieher an Horten eine Praxiswoche im Kindergarten).</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Weitgehend selbständiges Praktizieren in Kindergärten nach eigenständiger, methodengerechter Planung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vertiefte Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen der schriftlichen Planung und deren Realisierung im Kindergarten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Befähigung zur gezielten Förderung einzelner Kinder, insbesondere verhaltensauffälliger oder leicht behinderter Kinder, Kinder mit Entwicklungsrückständen oder mit Spezialbegabungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einblick in Möglichkeiten effizienten Einsatzes der Kindergartenassistenz in Planung und Gestaltung der Praxis sowie in die Aufgaben, die mit der Leitung eines Kindergartens verbunden sind.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Fallweises Hospitieren mit dem Ziel einer vertieften Einsicht und Zusammenschau hinsichtlich didaktischer Aspekte der Kindergartenarbeit einerseits und des Ablaufes von Gruppenprozessen andererseits.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Durchführung eigenständiger, planmäßiger Beobachtung und Hinweise für zweckmäßige Aufzeichnung für die Reflexion.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Auseinandersetzung mit den verschiedenen Kriterien zur Beurteilung der Berufsleistung der Kindergärtnerinnen und Kindergärtner.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Zwei Praxiswochen im Kindergarten mit dem Ziel selbständiger Arbeitsplanung und Arbeitsgestaltung.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Um die notwendige Konzentration der Pflichtgegenstände Kindergartenpraxis, Didaktik und Pädagogik (Heil- und Sonderpädagogik) zu sichern, sind Besprechungen der zuständigen Lehrerinnen und Lehrer abzuhalten. Gelegentlich sind auch jene Lehrerinnen und Lehrer, die die Bereiche der Fachdidaktik unterrichten sowie die Übungs- und Besuchskindergärtnerinnen und -kindergärtner miteinzubeziehen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Unterricht in Kindergartenpraxis soll von den individuellen Beobachtungen und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler ausgehen. Regelmäßige und kritische Analysen der Beobachtung vorbildlich gestalteter Kindergartenarbeit und des eigenen Tuns stellen eine wesentliche Lernvoraussetzung dar.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Kindergartenpraxis soll sich an regionalen Gegebenheiten orientieren.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Schülerinnen und Schüler, die den Freigegenstand Slowenisch oder Kroatisch oder Ungarisch besuchen, sollen nach Möglichkeit ab der</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse auch in zweisprachig geführten Kindergärten praktizieren.</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Es ist ihnen eine Einführung in diese Form der Kindergartenarbeit zu bieten. Diese Schülerinnen und Schüler haben ab der 3. Klasse jeweils eine der vorgesehenen Praxiswochen, sofern nach Organisation und Ausstattung geeignete Kindergärten vorhanden sind, in einem zweisprachig geführten Kindergarten zu absolvieren. Eine Zusammenarbeit mit der Lehrerin/dem Lehrer der Zweitsprache ist anzustreben.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Um eine besonders enge Wechselbeziehung zwischen Theorie und Praxis zu gewährleisten und den Schülerinnen und Schülern noch nicht zu bewältigende Spannungen zu ersparen, hat die Unterrichtsgegenstände Didaktik und Kindergartenpraxis in der ersten Klasse eine Lehrerin bzw. ein Lehrer zu unterrichten. Nach Möglichkeit ist dieses Prinzip auch in der 2. Klasse beizubehalten. Das Blocken von Unterrichtsstunden aus didaktischen Gründen ist in der 1. und 2. Klasse wünschenswert.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Besprechung der Vorbereitung vor und nach dem Praktizieren, regelmäßige Betreuung der Praxisversuche, individuelle Nachbesprechung und allenfalls das Festhalten der Ergebnisse sollten den Unterrichtsertrag sichern helfen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Durch Verhaltenstraining - auch unter Verwendung audiovisueller Medien - soll wünschenswertes Erzieherverhalten angestrebt werden.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die vorgesehenen Praxiswochen sind so vorzubereiten und durchzuführen, daß ihre pädagogische und didaktische Effektivität gewährleistet ist. Besonderer Wert ist auf die begleitende Kontrolle zu legen. In der 5. Klasse sind die Praxiswochen geblockt im</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Semester anzusetzen.</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>DEUTSCH</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>(einschließlich Sprecherziehung, Kinder- und</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Jugendliteratur)</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Unterricht in Deutsch soll sowohl unter fachspezifischen als auch fächerübergreifenden Aspekten zur Sicherheit und Gewandtheit im mündlichen und schriftlichen Gebrauch der Sprache führen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Er soll befähigen, Erlebtes, Erfahrenes und eigene Gedankengänge klar darzustellen. Dabei sind folgende Lehrziele zu berücksichtigen:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kritische Sprachbetrachtung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Pflege berufsspezifischer Kommunikationsformen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>standortsprachliche Kompetenz beim Lesen und Schreiben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sinnerfassendes und sinnvermittelndes Lesen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnisse der Textgrammatik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Förderung der Schreibrichtigkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen sprachlicher Strukturen und ihrer Funktion</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lektüre fiktionaler und nichtfiktionaler, deutschsprachiger und fremdsprachiger Texte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Überblick über die zeitbezogene Einordnung von Texten, unter vorrangiger Behandlung österreichischer Texte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Förderung des Verständnisses für den ästhetischen Wert von Texten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>selbständiges Auseinandersetzen mit Texten durch die Schülerin bzw. den Schüler und Hinführung zur kritischen Stellungnahme</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis von ausgewählten Werken der Kinder- und Jugendliteratur</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vermittlung von Kriterien zur Beurteilung von Kinder- und Jugendliteratur</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht in die Bedeutung von Kindergarten und Hort für die Verbreitung von adäquater Kinder- und Jugendliteratur (auch im Wege der Elternberatung)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bewußtmachen der Mitverantwortung des Kindergartens und Hortes für die sprachliche und somit sozio-kulturelle Entwicklung der Kinder</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachpflege und Sprecherziehung:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Grundlage der Sprech- und Vortragstechnik. Üben des dialektfreien Sprechens, des Vorlesens und Erzählens. Vortragen - zum Teil auch auswendig gelernter - Textstellen in Prosa und Versen (Kinderreime, Märchen, phantastische Geschichten usw.)</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vorübungen zu Referaten und zu Diskussionen. Erproben verschiedener</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Gesprächsformen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kinder- und Jugendliteratur:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einige Werke aus der dem Alter der Schülerinnen und Schüler gemäßen Jugendliteratur (unter Berücksichtigung der wichtigsten Gattungen) als Ausgangspunkt für eine kritische Stellungnahme.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Das Kinderbuch in seinen Formen und Themenkreisen; Märchen, Sage.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lektüre und Textbetrachtung:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einführung in die Grundbegriffe der Poetik anhand konkreter Beispiele. (Die Texte sollen möglichst aus dem 19. und 20. Jahrhundert gewählt werden, wobei das österreichische Schrifttum besonders zu berücksichtigen ist.)</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Funktion der Medien und Anleitung zu kritischer Auswahl aus dem Medienangebot.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprach- und Stilkunde, Rechtschreibung:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Wort- und Satzgrammatik als Hilfe für den eigenen richtigen</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">mündlichen und schriftlichen Ausdruck.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Überblick über die häufigsten Verstöße gegen die Sprachrichtigkeit (Einfluß der Mundart und Umgangssprache), über Fehlerquellen im mündlichen und schriftlichen Ausdruck.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die wichtigsten Regeln der Rechtschreibung und der Zeichensetzung</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">sowie Übungen zu deren Sicherung.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Pflege des schriftlichen Ausdrucks:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Verschiedene Arten des Aufsatzes wie Erlebniserzählung, Schilderung, Bericht, Beobachtung und Beschreibung; Nacherzählung und Inhaltsangabe, Phantasieaufsatz und Erweiterung eines Erzählkerns. Verfassen von Texten mit unterschiedlichen Schreibabsichten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Übungen zur Bereicherung und Belebung des Ausdrucks, zur Treffsicherheit und Anschaulichkeit.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Sechs einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, drei je</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Semester.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachpflege und Sprecherziehung:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erhöhte Anforderungen an ausdrucksvolles Lesen, Vortragen und Erzählen. Kontrolle der eigenen Sprechweise zur Verhaltenssteuerung und Meinungsbildung mit Hilfe von audiovisuellen Medien. Anhören von vorbildlich gesprochenen Texten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Technik des selbständigen Lesens im Hinblick auf Lesetempo, Überblick und Sinnerfassen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Übungen im Diskutieren (auf der Grundlage von Fachwissen) und Dramatisieren.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kinder- und Jugendliteratur:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Standardwerke der Kinder- und Jugendliteratur.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Beurteilungskriterien im Hinblick auf sprachliche Gestaltung,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">sachliche Richtigkeit, Inhalt, pädagogische Gesichtspunkte sowie</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">ethische und religiöse Werte.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lektüre und Textbetrachtung:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Beispiele der deutschsprachigen Literatur von ihren Anfängen bis einschließlich Vorklassik, soweit sie für das Verständnis der Gegenwartsliteratur von Bedeutung oder von zeitloser Gültigkeit sind; Proben aus der Weltliteratur. Werke der zeitgenössischen Literatur.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprach- und Stilkunde, Rechtschreibung:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Wiederholung und Vertiefung der Kenntnisse aus der Satz- und Wortgrammatik; Erarbeiten einer Übersicht über die Gliedsätze. Umformen und graphische Darstellung von Sätzen; Satzbaupläne. Bildhaftigkeit der Sprache.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Beispiele für den Wandel der deutschen Sprache im Laufe der Jahrhunderte; der deutsche Sprachschatz (Erb-, Lehn-, Fremdwörter); Sprachverwandtschaft, Sprachgemeinschaft.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Weitere Übungen zur Sicherung der Rechtschreibung und Zeichensetzung.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Pflege des schriftlichen Ausdrucks:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Direkte und indirekte Charakteristik, Bilddeutung; Kürzung, Erweiterung und Zusammenfassung vorgegebener Texte. Buchbesprechung. Stoffsammlungen, Klärung von verwandten Begriffen, Erörterung. Verfassen von Anleitungen. Fortsetzen der bisher geübten Aufsatzgattungen mit erhöhten Anforderungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Ersinnen und Erzählen von Geschichten für das Kleinkind. Übungen zur sprachlichen Formung der schriftlichen Vorbereitung für die Kindergartenpraxis (Fachsprache, Systematik).</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Fünf Schularbeiten im Unterrichtsjahr, zwei einstündige und eine zweistündige im 1. Semester, eine einstündige und eine zweistündige im 2. Semester.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachpflege und Sprecherziehung:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Weiterführung der Sprecherziehung mit besonderer Berücksichtigung einer klangvollen und gut artikulierten Sprache. Gestalten von dramatischen Szenen nach gegebenen Mustern und aus dem Stegreif. Gespräche über aktuelle, insbesondere berufsbezogene Themen. Interpretationsübungen anhand von Texten aus verschiedenen Bereichen (Kinder- und Jugendliteratur, Dichtung, Trivialliteratur, Presse, Werbung usw.).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vorlese- und Erzähltechnik vor einer Gruppe.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kinder- und Jugendliteratur:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Kinder- und Jugendliteratur zu verschiedenen Themenkreisen im Hinblick auf Aktualität und Berufspraxis (Informationsquelle, Reifungshilfe, Kommunikationsmittel und Kreativimpulse).</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lektüre und Textbetrachtung:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Beispiele der Literatur des Sturm und Drang, der deutschen und österreichischen Klassik, Romantik und sozialkritischen Dichtung des Vormärz, soweit sie für das Verständnis der Gegenwartsliteratur von Bedeutung oder von zeitloser Gültigkeit sind. Werke der zeitgenössischen Literatur.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprach- und Stilkunde, Rechtschreibung:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Stilkritische Übungen an verschiedenen Texten zur Festigung des Sprachgefühls und als sachliche Voraussetzung für die Interpretation von Dichtungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erhöhte Anforderung bei der Sicherung der Rechtschreibung und Zeichensetzung. Bewußtmachen eigener Lernwege.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Pflege des schriftlichen Ausdrucks:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Dialoge; Stoffsammlungen und Gliederungsübungen, Problemarbeiten, Vorübungen für die literarische Facharbeit (Teilaspekte von Dichtungen, Interpretationen von kurzen Geschichten, Gedichten und Szenen). Abfassen von Protokollen und Exzerpten. Leserbrief.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Dramatisieren von Geschichten für das Kleinkind.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vier zweistündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, zwei je</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Semester.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachpflege und Sprecherziehung:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Kurze Referate, insbesondere über Themen aus berufsbezogenen Fachgebieten unter Benützung einschlägiger Literatur.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Diskussion. Gesprächstechnik in der Gruppe.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Übungen zur Steigerung des klaren und gewandten Ausdrucks beim</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Formulieren abstrakter Inhalte.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kinder- und Jugendliteratur:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Tendenz der modernen Kinder- und Jugendliteratur. Kinder und Jugendliteratur in ihrer Bedeutung im sozio-kulturellen Hintergrund der Jugendlichen. Beurteilung der sprachlichen Gestaltung nach entwicklungspsychologischen, jugendsoziologischen, pädagogischen und kommunikationstheoretischen Gesichtspunkten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Jugendzeitschriften. Brückenliteratur. Themen- und Gattungsvergleiche zwischen Kinder- und Jugendliteratur und Erwachsenenliteratur.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lektüre und Textbetrachtung:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Textbeispiele von 1848 bis zum Ersten Weltkrieg als Spiegelbild der Zeit (Realismus, Naturalismus, Impressionismus, Expressionismus usw.) unter besonderer Berücksichtigung des österreichischen Beitrages zum deutschsprachigen Schrifttum. Werke der zeitgenössischen Literatur.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Randbereiche der Literatur (Unterhaltungsliteratur, Reiseromane, Kriminalromane) - Kriterien zur Beurteilung von Kitsch und Schund.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprach- und Stilkunde, Rechtschreibung:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Herkunftssprache, Wirkungsanalyse und Konsumgewohnheiten im Rahmen der Massenmedien. Sprachanalyse und Sprachkritik. Funktion des Sprachzeichens (semantische, syntaktische und pragmatische), Objekt- und Metasprache. Natürliche Sprachen und Kunstsprachen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Zweifelsfälle der Rechtschreibung und der Zeichensetzung. Hinweise im Hinblick auf Lernhilfe.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Pflege des schriftlichen Ausdrucks:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Problemarbeiten, literarische Facharbeit (Interpretation von dichterischen und pädagogischen Texten, Gegenüberstellung motivgleicher Texte, stilkritische Übungen).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Schriftverkehr mit Behörden (wie Eingaben, Ansuchen, Berichte, Protokolle, Planungsvorschläge). Übungen zur Steigerung des klaren und gewandten Ausdrucks beim Formulieren abstrakter Inhalte, besonders im Zusammenhang mit der Fachsprache.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vier zweistündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, zwei je</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Semester.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachpflege und Sprecherziehung:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Umfangreichere Referate über vorgegebene oder selbstgewählte Themen und unter stärkerer Verwendung von Arbeitsbehelfen (zB Sachbücher, Lexika, Zeitschriften). Kurzreferate im Hinblick auf die Elternarbeit (Reden zu besonderen Anlässen, Informationsgespräche usw.) Kinder- und Jugendliteratur:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Kinder- und Jugendliteratur in den Medien.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Darstellungsmöglichkeiten. Methoden zur Förderung der Leselust bei</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kindern und Jugendlichen. Bibliothekskunde.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lektüre und Textbetrachtung:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die literarischen Strömungen des 20. Jahrhunderts, wobei der österreichische Beitrag besonders zu berücksichtigen ist. Tradition und Auflösung übernommener Dichtungsformen. Die Gegenwartsliteratur am Beispiel einiger bedeutender Vertreter und Werke.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einfluß des ausländischen Schrifttums.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Medien und Literatur in ihrer Wechselwirkung.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprach- und Stilkunde, Rechtschreibung:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Gefühlswert der Sprache. Kritische Betrachtung der Ausdrucksmittel</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">in Presse, Werbung, Hörfunk, Fernsehen und Film.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Pflege des schriftlichen Ausdrucks:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Problemarbeiten, literarische Facharbeit (Hinweise auf Formen des Zitierens und sinnvolle Verwendung von Zitaten). Lebenslauf, Bewerbungsschreiben.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Schriftliche Arbeiten für die Berufspraxis und Elternarbeit (wie Elternbriefe, Einladungen, Anschläge, Rundschreiben, usw.). Übungen zum Abfassen von Artikeln für Fachzeitschriften.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Drei Schularbeiten im Unterrichtsjahr, zwei dreistündige im</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Semester und eine vierstündige im 2. Semester.</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die getrennt aufgezählten Stoffbereiche sollen einander im Unterricht durchdringen, damit von verschiedenen Gesichtspunkten aus die Leistung der Sprache und das Wesen der Dichtung bewußt werden. Die einzelnen Stoffgebiete sind gleichwertig. Auf Können und Verstehen ist mehr Wert zu legen als auf bloßes Fachwissen. Die Schülerinnen und Schüler sind zur Verwendung von Nachschlagewerken (Sachbüchern, Lexika) anzuleiten.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachpflege und Sprecherziehung:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Von den vorhandenen Grundlagen ausgehend, ist über natürlich gegebenen Sprechsituationen das freie Sprechen zu üben und durch verschiedene Kommunikationstechniken zu fördern, wobei neben dem vorbildlichen Sprechverhalten des Lehrers audiovisuelle Hilfsmittel eingesetzt werden sollen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Auf gutes, richtiges Sprechen ist nicht nur in allen Bereichen des Deutschunterrichts, sondern auch in allen übrigen Unterrichtsgegenständen zu achten.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Pflege des schriftlichen Ausdrucks:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Fähigkeit, sich sicher und klar auszudrücken, soll durch planmäßig aufbauende Übungen erreicht werden. Verschiedene Textsorten mit altersgemäßer, berufsbezogener und dem Interessenbereich der Schülerinnen und Schüler entsprechender Themenstellung soll geübt werden.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lektüre, Textbetrachtung, Kinder- und Jugendliteratur:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Bei der altersentsprechenden Auswahl der Lektüre ist darauf zu achten, daß die Schülerinnen und Schüler fähig werden, den Wert dichterischer Werke in ihrer zeitlosen sowie epochegebundenen Dimension als Spiegelbild gesellschaftlicher Verhältnisse zu erfassen, kritisch zu überdenken und daraus Anregungen für die Gestaltung des persönlichen und beruflichen Lebens zu gewinnen. Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen sind herzustellen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Von der ersten Klasse an soll mit der Erarbeitung einer Leseliste begonnen werden, die in den folgenden Klassen auszubauen ist. Sie soll auf allen Stufen sowohl Beispiele aus der Gegenwartsliteratur als auch zeitlosen Lesestoff einschließen, und zwar über alle zur Verfügung stehenden Medien (wie Printmedien, Theater, Film, Hörspiel, Rundfunk, Fernsehen).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Erscheinungsformen der Kinder- und Jugendliteratur in den verschiedenen Medien sind zu berücksichtigen. Die Kenntnis ausgewählter Werke soll durch Gemeinschafts- und Privatlektüre mit nachfolgender Besprechung sowie durch Referate vermittelt werden.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprach- und Stilkunde, Rechtschreibung:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Sprachlehre soll die Reflexion grammatischer Phänomene, dem persönlichen Sprachgebrauch sowie der Analyse und Beurteilung sprachlicher Äußerung dienen. Auch bei der Interpretation soll eine grammatisch-stilistische Betrachtungsweise und ihre kommunikative Intention zum Tragen kommen. Sprachlehre und Rechtschreibung sollen den Deutschunterricht ganzheitlich durchdringen. Partnerarbeit soll die Einübung in die Lernhilfe fördern.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Bei Lehraufgaben, die sowohl Gegenstand des Deutschunterrichtes als auch des Unterrichtes in Didaktik und Kindergarten-, allenfalls Hortpraxis sind, ist enge Zusammenarbeit der betreffenden Lehrerinnen und Lehrer erforderlich.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>LEBENDE FREMDSPRACHE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>(Englisch)</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Wichtigstes Ziel des Englischunterrichtes an Bildungsanstalten - neben fachspezifischen und fächerübergreifenden Aspekten - ist der Aufbau einer entsprechenden Kommunikationsfähigkeit, der die Fertigkeiten des Hörverstehens, des Sprechens, des Leseverstehens und des schriftlichen Ausdruckes zu Grunde liegen. Dadurch sollen die Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzt werden, in der Fremdsprache situationsgerecht zu handeln, d.h. Gehörtes und Gelesenes zu verstehen und sich mündlich und schriftlich richtig auszudrücken.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Hörverstehen:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen imstande sein, gesprochene Sprache vor allem in direktem Kontakt zu verstehen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprechen:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Sie sollen im zukünftigen Berufsalltag imstande sein, Gesprächssituationen in der Fremdsprache zu bewältigen und sich sach-, situations- und partnergerecht auszudrücken.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Leseverstehen:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Sie sollen den Sinn fremdsprachlicher Texte erfassen; bei der Textauswahl sollte das Berufsfeld mitberücksichtigt werden.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schreiben:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Sie sollen imstande sein, sich in der Fremdsprache vorwiegend in jenen Formen auszudrücken, welche von kommunikativem Wert sind.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Im Sinne der Persönlichkeitsbildung hat der Englischunterricht das Ziel, mehr Achtung vor der Eigenart anderer Menschen und Völker zu wecken und so die Bereitschaft zu internationaler Zusammenarbeit anzuregen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Hörverstehen:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Schulung des Hörverstehens durch systematische Konfrontation mit dem gesprochenen Wort bzw. einfachen Originaltexten unter Verwendung technischer Hilfsmittel (Kassette, Videoband, Schulfunk, Tonfilm). Die Schülerinnen und Schüler sollen die Fähigkeit erwerben, Gehörtes dem Sinne nach und in wichtigen Details zu erfassen, so etwa Dialoge, kurze Szenen, einfache Texte erzählenden Inhalts, kurze Erlebnisberichte.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprechen:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Aufbau bzw. Erweiterung eines Grundsprachschatzes, zunächst in Anlehnung an vorgegebene Sprechsituationen, später als Versuch einer persönlichen Aussage, etwa in Form kurzer Mitteilungen, Erklärungen, Begründungen, Äußerungen über persönliche Bedürfnisse, Meinungen, Wünsche und Gefühle usw., auch mit Hilfe von Bildgeschichten und Fotos.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erarbeiten eines grundlegenden, besonders für den täglichen Gebrauch verfügbaren Wort- und Phrasenschatzes aus dem Alltagsleben und dem unmittelbaren Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler, wie Familie, Wohnen und Einrichten, Gesundheit und Körperpflege, Mahlzeiten, Kleidung, Hobbies ua. Erwerb einer im Beruf verwertbaren Sammlung von Liedern, Reimen, Sprüchen und Spielen aus den englischsprechenden Ländern. Übungen zu einer richtigen Aussprache und Tonführung.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Leseverstehen:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Schulung des Leseverstehens an Texten aus dem Erlebnis- und Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler. Dazu gehören zB Mitteilungen, kurze Briefe, kurze Szenen aus dem täglichen Leben, Dialoge, Berichte, Lesestücke erzählenden Inhalts, Kindergeschichten, Märchen, Texte landeskundlicher Art. Wecken der Freude am Lesen anhand entsprechender Texte.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachlehre:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vermittlung bzw. Festigung grundlegender Grammatikkenntnisse sowie deren Erweiterung und Anwendung im Hinblick auf die Erfordernisse der auf den einzelnen Schulstufen vorgesehenen Aufgaben. Im Sinne einer kommunikativen Grammatik sind die zu erwerbenden Strukturen in konkreten Sprechsituationen zu erarbeiten und einzuüben.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schwerpunkte sollen etwa auf folgenden Gebieten liegen:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Richtige Bildung und Anwendung der gebräuchlichsten Zeiten, continuous form, Frage, Verneinung, Wortstellung im einfachen Aussage- und Fragesatz, Vergleichsstufen des Eigenschaftswortes, Fürwörter, Verhältniswörter. Dabei geht es nicht darum, in erster Linie formale Kenntnisse zu erwerben, sondern die Fähigkeit, sich sprachlich möglichst richtig auszudrücken.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Kurze Zusammenfassungen von Gehörtem und Gelesenem, kleine Berichte über Selbsterlebtes, Umformungen, einfache Nacherzählungen, Verfassen von Briefen (Mitteilungen, Anfragen, Einladungen, Dankschreiben), Fragen und Antworten; Durchführung regelmäßiger Schul- und Hausübungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Fünf einstündige Schularbeiten, zwei im 1. Semester, drei im</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Semester.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Hörverstehen:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Verbesserung des Hörverstehens durch vermehrten Einsatz technischer Unterrichtsmittel, durch Abhören und Nachspielen kurzer Szenen. Die Schülerinnen und Schüler sollen zunehmend imstande sein, Texte in ihrer Kernaussage zu erfassen und ihnen wichtige Detailinformationen zu entnehmen. Bei der Auswahl von Texten sollten Dialoge, einfache Interviews, aber auch Lieder und Reime berücksichtigt werden.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprechen:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Weiterentwicklung der Fähigkeit, sich der englischen Sprache im Alltag zu bedienen. Die Schülerinnen und Schüler sollen in zunehmenden Maße imstande sein, den erworbenen Sprachschatz der eigenen Absicht gemäß einzusetzen. Der Wortschatz ist auf Themenkreise auszudehnen, der für die Schülerinnen und Schüler auf Grund der Wahl dieser Schulart von Interesse und Bedeutung sind:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Betätigung mit Kindern, vor allem Anleitungen zum Bauen, Werken, Malen usw., zu Rollenspiel und zu sozialen Arbeitsformen; Freizeit; Reise.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Weitere Übungen zu einer richtigen Aussprache und Tonführung.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Leseverstehen:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Weitere Schulung des Leseverstehens an Lesestoffen im Zusammenhang mit den bereits genannten Themenkreisen unter Bedachtnahme auf die Umwelt der Schülerinnen und Schüler und deren Probleme sowie der stärkeren Ausrichtung auf den zukünftigen Beruf, Texte landeskundlicher Art. Ausschnitte aus einem inhaltlich und sprachlich der Altersstufe angemessenen Werk der neueren Literatur. Übungen, auch im Hinblick auf die Förderung des selbständigen Lesens. Versuche persönlicher Stellungnahmen zum Gelesenen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachlehre:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vertiefung der bisher erworbenen Kenntnisse mit dem Schwerpunkt auf folgenden Gebieten: Umstandswort (Vergleichsstufen und Stellung im Satz), Zeitformen (past tense und present perfect tense), Leideform, modale Hilfszeitwörter, Gebrauch der Verhältniswörter, Besonderheiten im Gebrauch des Artikels, die indirekte Rede und Frage, einfache Bedingungssätze.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Stellen und Beantworten von Fragen, Zusammenfassen von wesentlichen Informationen aus einem Text, Verfassen von Briefen, Beschreibungen, Darstellung eines Handlungsablaufes nach Bildern, Versuch im Abfassen persönlicher Stellungnahmen zu Gelesenem oder Gehörtem. Kurze Aufsätze anhand von Leitfragen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Fünf einstündige Schularbeiten, davon zwei oder drei im</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Semester.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Hörverstehen:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erweitern und Schärfen des Hörverstehens. Die Schülerinnen und Schüler sollen zunehmend in die Lage versetzt werden, Originaltexte (auch Interviews, Dialoge, Erzählungen, Phantasiegeschichten, Lieder) trotz Vorkommens unbekannter Wörter in ihrer Gesamtaussage oder in wichtigen Details zu verstehen und persönliche Aussagen darüber zu machen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprechen:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Fähigkeit, sich der englischen Sprache im Alltag zu bedienen, ist weiter zu entwickeln. Hinführen zu selbständiger Stellungnahme durch Üben im Argumentieren über einfachste Sachverhalte. In die Themenkreise sollen auch kulturelle Belange, wie Theater, Film, Rundfunk, Fernsehen, Feste und Feiern einbezogen werden. Rollenspiele, Erklären von Spielregeln, bildgesteuertes Erfinden von Geschichten, auch im Hinblick auf die Arbeit im Kindergarten und Hort. Allenfalls Kurzreferate und Erlebnisberichte auch anhand von Bildmaterial.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Schulung der Aussprache und der Intonation im Kontext.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Leseverstehen:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Hinführen zum verständnisvollen und kritischen Umgang mit Texten anhand von Textinhalten, die zum Argumentieren anregen. Motivieren zum selbständigen Lesen anhand von Kurzgeschichten oder von Ausschnitten aus einem geeigneten Werk der Gegenwartsliteratur (Drama, Roman, Jugendliteratur).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einfache persönliche Stellungnahmen zu Gelesenem.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachlehre:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vertiefung der bisher erworbenen Kenntnisse mit dem Schwerpunkt auf Zeitenfolge und Funktion der Nominalformen des Zeitwortes (infinitive, participle, gerund).</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Schriftliche Übungen, wie sie sich aus den für die 3. Klasse genannten Stoffgebieten ergeben. Die Schülerinnen und Schüler sollen nun auch imstande sein, unter Rücknahme bisher vorgegebener Hilfestellungen schriftliche Aussagen selbständig zu produzieren.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Dazu gehören: längere, zusammenhängende schriftliche Äußerungen in Form von einfachen Stellungnahmen zu Gesprächs- und Textinhalten, Bilddeutungen, Inhaltsangaben, Nacherzählungen, anspruchsvollere Briefe usw.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vier einstündige Schularbeiten, je zwei im Semester.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Hörverstehen:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Das Hörverstehen ist an Aufgaben mittleren Schwierigkeitsgrades</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">weiter zu schulen und zu verbessern.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprechen:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Steigerung der Sicherheit im freien Anwenden der erworbenen Sprachkenntnisse, vor allem beim Vorbringen eigener Absichten, Meinungen und Empfindungen. Langsamer Aufbau eines berufsrelevanten Wortschatzes, etwa zu folgenden Themen: soziale Einrichtungen, soziale Konflikte, Umwelteinflüsse und Gesundheit, soziales Verhalten in der Gruppe.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Weiterhin Pflege einer richtigen Aussprache und Intonation.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Leseverstehen:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Weiterentwickeln des Leseverstehens anhand schwierigeren Lesegutes aus dem Bereich der Freizeitgestaltung, der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Gelegentlich aktuelle Zeitungsausschnitte, eventuell Texte über Erziehungsfragen und große Erzieherpersönlichkeiten. Die Schülerinnen und Schüler sollen imstande sein, das Gelesene mit ihren eigenen Erfahrungen in Verbindung zu bringen und darüber zu sprechen. Proben aus der englischsprachigen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, darunter eine Ganzschrift.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachlehre:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Nach Bedarf Wiederholung und Verbesserung der Grammatikkenntnisse.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Schriftliche Übungen, die sich aus den für die 4. Klasse genannten Stoffgebieten ergeben. Stellungnahmen zu Gesprächs- und Textinhalten, Inhaltsangaben und Nacherzählungen mit gesteigerten Anforderungen, Abfassen von Briefen, Bewerbungsschreiben.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vier zweistündige Schularbeiten, je zwei im Semester.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Hörverstehen:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Weitere Übungen mit gesteigerten Anforderungen zur Verbesserung des Hörverstehens. Die Schülerinnen und Schüler sollen imstande sein, Texte mittleren Schwierigkeitsgrades zu verstehen, wiederzugeben und zu kommentieren, allenfalls zu interpretieren.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprechen:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Festigung des richtigen und sicheren Gebrauchs der englischen Sprache. Übungen im freien Sprechen über aktuelle Ereignisse und über die Lektüre. Der Wortschatz ist dabei durch Ausdrücke aus dem kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Leben zu bereichern, soweit sie notwendig und brauchbar sind.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Leseverstehen:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Weitere Schulung des Leseverstehens unter anderem von aktuellen Zeitungsausschnitten, Artikeln aus dem pädagogischen Bereich und an Beispielen aus der zeitgenössischen englischsprachigen Literatur, davon mindestens eine Ganzschrift.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachlehre:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Schwerpunktmäßiges Wiederholen wichtiger Kapitel der Grammatik.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Schriftliche Übungen, wie sie sich aus den für die fünfte Klasse genannten Stoffgebieten ergeben. Übungen im Aufsatzschreiben in Form von Stellungnahmen zu Berichten über aktuelle Ereignisse, Zusammenfassungen, Kommentaren und allenfalls von Interpretationen zu Gelesenem und Gehörtem.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Zwei Schularbeiten, davon eine zweistündige im 1. Semester, eine</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">dreistündige im 2. Semester.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Unterricht ist in englischer Sprache zu führen. Die Muttersprache dient nur zur Erklärung schwieriger Ausdrücke und grammatischer Sachverhalte.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Lernziele des modernen Fremdsprachunterrichtes werden weitgehend von der Bedeutung praktischer Sprachkenntnisse bestimmt. Die Frage, was die Schülerin/der Schüler mit seinen Fremdsprachkenntnissen anfangen kann, soll die Auswahl der Lehrinhalte sowie die Planung des Unterrichts bestimmen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Lernen in der Schule schließt auch soziales Lernen ein. Der Unterricht sollte so gestaltet sein, daß kooperatives Verhalten gefördert wird. Soziale Lernformen wie Gruppen- und Partnerarbeit sollen Werthaltungen wie Toleranz gegenüber den anderen, Übernehmen von Verantwortung, Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme auf Schwächen des Partners, Lernhilfe, Bereitschaft zum Gespräch und zur Zusammenarbeit erzielen. Auf die didaktischen Grundsätze der lebenden Fremdsprache (Englisch) in der zusätzlichen Ausbildung zum Erzieher an Horten wird verwiesen, auch im Hinblick auf partnerschaftliche Lernhilfe in den Klassen und klassenübergreifend.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Zum Sprechen:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Im Bereich des Sprechens besteht das Ziel darin, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, die kommunikativen Absichten des Partners zu erkennen und die eigenen klar darzustellen. Sie sollen darüber hinaus ermutigt werden, auch außerhalb der Schule bei jeder sich bietenden Gelegenheit den Kontakt mit englischsprechenden Menschen aufzunehmen und möglichst viel Englisch zu hören und zu lesen. Die Fähigkeit, den erworbenen Sprachschatz flexibel anzuwenden, muß in einem langen Lernprozeß entwickelt werden. Daher kommt der Transferphase im Bereich des Sprechens große Bedeutung zu, und es gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Lehrerin/des Lehrers, immer wieder lebensechte Kommunikationssituationen zu finden, in welchen die Schülerinnen und Schüler gelernte Äußerungen anwenden können. Geeignete Übungsformen sind ua. Frage und Antwortketten; Zusammentragen geeigneter Äußerungen zu einer verbal beschriebenen oder durch eine einfache Skizze dargestellten Situation und Zusammensetzen von Gesprächsabläufen; Umwandlungs-, Erweiterungs- und Variationsübungen ausgehend von Dialogmustern; Vollenden eines begonnenen Gespräches mit mehreren Möglichkeiten des Fortsetzens (zustimmend, ablehnend, ungewiß); Dramatisieren kurzer Geschichten aus dem Stegreif; Darstellen kurzer Alltagsszenen aus dem Stegreif; Übungen im Formulieren von Argumenten bzw. Gegenargumenten zu einfachen Sachverhalten, zunächst mit Hilfe visueller und graphischer Impulse, später unter Rücknahme der Hilfestellung ua. Der richtigen Lautbildung, Tonführung und dem Sprechrhythmus (zB Schwachtonformen) ist in allen Klassen gebührende Aufmerksamkeit zu widmen, Übungen sollten jedoch nur im Kontext vorgenommen werden. Das Verwenden von Kassetten und Videobändern, Filmen, von Schulfunk- und Schulfernsehsendungen und von Sprachübungsgeräten dient der Gewöhnung an verschiedene Sprecher.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen den Wortschatz und die Kenntnis idiomatischer Wendungen im Unterrichtsgespräch und bei der Lektüre erwerben. Durch Beschäftigung mit verschiedenen Themenbereichen muß der Grundwortschatz stetig und konzentrisch erweitert werden. Der zu aktivierende Wortschatz ist von der Lehrerin/dem Lehrer auszuwählen und durch ständiges, abwechslungsreiches Wiederholen und anwenden in lebensnahen Gesprächssituationen im Gedächtnis der Schülerinnen und Schüler zu verankern. Nach Bedarf können Wörter, Wortgruppen und Redewendungen nach verschiedenen Gesichtspunkten, wie Sachgebiete und Wortfelder, sinnverwandte Wörter, Gegensatzpaare, assoziatives Zuordnen von Wörtern zu einem Grundwort ua., geordnet werden. Das Erarbeiten unbekannter Wörter erfolgt weitgehend durch Erklärung und Umschreibung, wozu ein methodisch geeignetes einsprachiges Wörterbuch unentbehrlich ist.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Zum Hör- und Leseverstehen:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Zur Unterstützung des Hörverstehens sollen verschiedene methodische</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Vorgangsweisen berücksichtigt werden:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Zur Vorentlastung empfehlen sich zB Bildimpulse; „brainstorming”;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">„advance organizers” (Leitfragen) - „pre-questions”;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">„key-words” - mit deren Hilfe eine Geschichte vor dem Hören oder Lesen erraten werden soll.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Zur Überprüfung eignen sich zB „multiple-choice” - Fragen (auch nach dem Hören möglich); „gap-texts” - Lückentexte (auch Lieder); „note-taking”.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Zur Weiterführung eignet sich (mündlich oder schriftlich) zB bei „open-ended texts” das Finden eines Schlusses; das Finden eines anderen Schlusses als den, der vorgegeben ist; „summary”.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Ausgehend von Zielvorstellungen, wonach erworbene Sprachkenntnisse für den zukünftigen Benützer der Fremdsprache von praktischem Nutzen sein soll, werden gezielte Übungen zur Entwicklung des selbständigen Hör- und Leseverstehens einen festen Platz in der Unterrichtsplanung finden müssen. Hiezu bieten sich auch lehrbuchunabhängige kürzere, humorvolle oder spannende Texte an, deren Inhalte geeignet sind, die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler zu erregen, zB vereinfachte Werke, Kinder- und Jugendbücher, Märchen. Ziel der Übungen zum Hör- und Leseverstehen ist es, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, sich selbständig mit der fremden Sprache zu beschäftigen, Theateraufführungen zu besuchen, Filme anzuschauen, Bücher zu lesen und fremdsprachige Sendungen zu hören. Dieser selbständige Spracherwerb ist gelegentlich in den Unterricht einzubeziehen bzw. zu überprüfen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Geeignete Übungsformen sind ua.: Übungen zum Erfassen wesentlicher Tatsachen („intensive reading”) oder überfliegendes Lesen (zB skimming, scanning) oder Gewinnung von Informationen durch wiederholtes Lesen bzw. Hören eines der Lernstufe in Länge und Schwierigkeitsgrad angemessenen Textes; Herausfinden des Handlungsfadens durch Notieren bzw. Unterstreichen der für die Handlung wichtigen Wörter bzw. Wortgruppen als Vorbereitung für Wiedergaben und Interpretationen; Hinlenken der Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Detail zum Üben selektiven Hörens und Lesens; Ausfüllen von Diagrammen anhand gehörter oder gelesener Texte; alle Arten von Zuordnungs-, Einsetz- und Ergänzungsübungen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Zur Grammatik:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Auch im Bereich Sprachlehre hat der praktische Aspekt der Spracherlernung Vorrang. Obwohl grammatische Korrektheit im Ausdruck auch eines der Ziele im Fremdsprachunterricht ist, darf der Erwerb von Grammatikkenntnissen nicht zum Hauptanliegen werden. Daher werden auch grammatische Erscheinungen in solchen lebensnahen Situationen dargeboten und geübt, die diese Formen tatsächlich verlangen. Nur in den Phasen des Erklärens, der Regelfindung und in bestimmten Übungsphasen wird die zu erlernende Struktur aus dem Kontext herausgehoben. Beginnend mit stärker gelenkten, über weniger gesteuerte bis hin zu freien Übungen sollen die Schülerinnen und Schüler zur praktischen Sprachanwendung gelangen. Geeignete Übungsformen, wie Analogieübungen, Einsetzübungen, Ergänzungsübungen, Zuordnungsübungen, Umformungsübungen ua., sowie das Erarbeiten von Gesetzmäßigkeiten werden zunächst durch visuelle Lernhilfen, wie Skizzen, Zeichnungen, Bilder, Folien, Schriftkarten, Diagramme, Schemata, Symbole, Signale, übersichtliche Tafelbilder ua. unterstützt. Beim Umformen ist darauf zu achten, daß die umgeformten Sätze sprachlich und inhaltlich genauso stimmen, dh. kontextualisierbar sind, wie die vorgegebenen. Je geübter die Schülerinnen und Schüler werden, desto mehr kann die Einsichtnahme rein verbal und das Üben unter Rücknahme der Hilfestellung erfolgen. Auch die Gegenüberstellung deutscher und englischer Strukturen wird dort notwendig sein, wo es zu Interferenzerscheinungen zwischen Muttersprache und Fremdsprache kommt.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Zu den schriftlichen Übungen:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die schriftlichen Übungen sollen organisch aus dem Unterrichtsgeschehen erwachsen und als sinnvolle Ergänzung der mündlichen Übungen in einem zeitlich vertretbaren Verhältnis zu den übrigen Phasen des Lernprozesses stehen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Als schriftliche Übungsformen eignen sich: Nacherzählungen, deren Schluß der Phantasie der Schülerinnen und Schüler überlassen wird; das Umwandeln dramatischer Texte in eine oder mehrere Erzählungen in der Form, daß einzelne handelnde Personen herausgegriffen werden und über die betreffenden Sachverhalte berichten oder dazu Stellung nehmen; Dialogformen; das Dramatisieren von Erzähltexten, wo die entsprechenden idiomatischen Voraussetzungen bereits vorhanden sind. Die meisten dieser Übungen sind auch in Briefform möglich, wie ja Berichten und Briefschreiben überhaupt ein fester Bestandteil der schriftlichen Übungen sein sollte. Schriftliche Übungen sollen auch die Grundlage für Schularbeiten bilden. Übersetzungsübungen dürfen bei Schularbeiten nicht gefordert werden.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schul- und Hausübungen zur Festigung und Anwendung von im Unterricht erworbenen Kenntnissen und Fertigkeiten sind regelmäßig in geeigneter Form auf ihre Richtigkeit zu überprüfen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Von den angeführten didaktischen Möglichkeiten ist in angemessener Form und Intensität Gebrauch zu machen. Jegliche einseitige Behandlung von Lehrstoffen ist zu vermeiden, eine Integration verschiedener Lehraufgaben und methodischer Prinzipien ist anzustreben. Die Lehrerinnen und Lehrer sollen dadurch zur Methodenvielfalt angehalten werden.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>GESCHICHTE UND SOZIALKUNDE</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Unterricht hat einen gegenwartsbezogenen Überblick über den Verlauf des Weltgeschehens zu vermitteln, wobei Ursachen, Anlässe und Zusammenhänge zu verdeutlichen sind. Aus den Einsichten in die politischen, rechtlichen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Wechselbeziehungen soll der künftige Erzieher politisches Bewußtsein als Grundlage für die eigene Lebensgestaltung und für die Lösung gesellschaftlicher Probleme im Sinne der Demokratie und des Rechtsstaates entwickeln.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Kenntnis der Geschichte Österreichs soll zur Achtung vor den Leistungen der Vergangenheit sowie zur Aufgeschlossenheit für die Aufgaben der Gegenwart und Zukunft führen. Die Vermittlung von sozialkundlichen Bildungsstoffen unter besonderer Berücksichtigung der Stellung des Kindes, der Frau und der Familie in Vergangenheit und Gegenwart soll die Bereitschaft zu einer von Toleranz und Humanität geprägten Lebensführung fördern.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lernziele und Lerninhalte:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse (2 Wochenstunden):</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Entwicklung von Primärgesellschaften zu frühen Hochkulturen</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Lernziele:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblick gewinnen in die Aufgaben und Methoden des Faches</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen der für die Entwicklung der Menschheit bestimmenden naturräumlichen und sozialen Faktoren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der wesentlichen Merkmale von Hochkulturen</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Grundbegriffe der Geschichts- und Sozialwissenschaft</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Entwicklungsstufen menschlicher Zivilisation und Kultur in urgeschichtlicher Zeit, insbesondere in Österreich</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Arbeitsteilung und geschlechtsspezifisches Rollenbild; die Bedeutung der Familie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Entwicklung einer differenzierten Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung in den frühen Hochkulturen</listelem></strichliste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Politische Organisationsformen und kulturprägende Kräfte in der antiken Welt</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Lernziele:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gewinnen eines Überblicks über die Entwicklung von Staaten und Staatsformen; Verstehen der Wechselwirkungen von Staat und Kultur in der Antike</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der Problematik der politischen Organisation von Großreichen und von deren Einfluß auf Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verstehen der Hellenisierung und Romanisierung als rechtschaffende und kulturverschmelzende Kräfte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der Auswirkungen des Christentums auf das gesellschaftliche und kulturelle Leben</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Polis und Res pulica; gesellschaftliche Auseinandersetzungen in Athen und Rom, ihre Ursachen und Folgen; die Entwicklung und Funktion der Sklaverei; antike und moderne Demokratie; Sparta als antagonistisches Modell</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Bedeutung griechischer Philosophie und Wissenschaft; die hellenistische Kultur</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Entwicklung Roms zum Weltreich; der römische Rechtsbegriff und seine Auswirkungen; die Romanisierung - besonders am Beispiel Österreichs</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Das Christentum als neuer religiöser, politischer und kultureller Faktor; das unterschiedliche Menschenbild der Antike und des Christentums (Wertschätzung der Arbeit, Personalität der Frau)</listelem></strichliste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Von der Antike ins Mittelalter</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Lernziele:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen von Kontinuität und Wandel in neu entstehenden Kulturkreisen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verstehen der Feudalordnung im mittelalterlichen Europa</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Auswirkungen der germanischen Völkerwanderung in Europa</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Der Islam als politische und kulturformende Kraft; das arabische Weltreich</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Neuordnung Europas durch das Frankenreich, Entwicklung von Lehenswesen und Grundherrschaft</listelem></strichliste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse (2 Wochenstunden):</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Europa im Mittelalter</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Lernziele:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verstehen des abendländischen Dualismus von Kaisertum und Papsttum</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gewinnen eines chronologischen und thematischen Überblicks über das Werden Österreichs im Mittelalter und die Kunststile dieser Zeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der wirtschaftlichen Veränderungen im Spätmittelalter und deren Auswirkungen auf Staat und Gesellschaft</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die universalen Mächte Kaisertum und Papsttum, ihr Zusammenwirken und ihre Rivalität</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Entwicklung der österreichischen Länder; Landesfürstentum, Hausmachtpolitik; Romanik und Gotik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verfall der Feudalherrschaft im Spätmittelalter und Aufstieg des Bürgertums</listelem></strichliste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Renaissance, Humanismus, religiöse Reformbestrebungen und Konflikte</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Lernziele:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen des Erkenntnisfortschrittes am Beginn der Neuzeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der Bedeutung der überseeischen Expansion europäischer Staaten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verstehen der religiösen Auseinandersetzungen in Reformation und Gegenreformation sowie ihres Zusammenhanges mit sozialem Wandel und politischem Machtkampf</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Humanismus und Renaissance als Ausdruck des neuen Selbst- und Weltverständnisses; Fortschritte der Wissenschaft, Erfindungen, Entdeckungen und Auswirkungen der kolonialen Expansion, Frühkapitalismus</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Reformation und katholische Erneuerung in der Spannung von religiösen Anliegen und weltlicher Machtpolitik; der Dreißigjährige Krieg</listelem></strichliste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Absolutismus und Aufklärung</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Lernziele:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen der Wesensmerkmale des Absolutismus, seiner Wirkungen und Folgen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gewinnen eines Überblicks über die Entwicklung Österreichs zur Großmacht</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verstehen des Barock als Ausdruck eines veränderten Lebensgefühles</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der Grundideen der Aufklärung und ihres Fortwirkens bis zur Gegenwart</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Das System des höfischen Absolutismus am Beispiel Frankreichs</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Der Aufstieg Habsburgs in der Auseinandersetzung mit Frankreich und dem Osmanischen Reich. Die Kunst des österreichischen Barock</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ideen der Aufklärung; ihre Auswirkungen auf Gesellschaft, Religion, Staat und Wirtschaft</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Der aufgeklärte Absolutismus in Österreich unter Maria Theresia und Josef II.</listelem></strichliste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Revolutionäre Prozesse am Ende des 18. Jahrhunderts und restaurative Gegenbewegungen</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Lernziele:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen der Ursachen von Freiheitsbewegungen und revolutionären Prozessen sowie der Möglichkeiten ihrer Durchsetzung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der Gefahr totalitärer Machtansprüche bei Revolution, Gegenrevolution und Restauration</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Das Werden einer modernen Demokratie in den USA</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Französische Revolution</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Das napoleonische Hegemonialsystem; nationale Freiheitsbewegungen in Europa</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Der Wiener Kongreß und die Restauration; Vormärz und Biedermeier in Österreich</listelem></strichliste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse (2 Wochenstunden):</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Gestaltende Kräfte des 19. Jahrhunderts in Wirtschaft, Gesellschaft und Staat</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Lernziele:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der Wechselwirkungen zwischen wissenschaftlichen, technologischen und politischen Entwicklungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen verschiedener Lösungsversuche für die Bewältigung der sozialen Spannungen und Krisen des Industriezeitalters</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen des Liberalismus und Nationalismus als gesellschaftsformende und staatsbildende Kräfte im 19. Jahrhundert</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der Grundlagen, Formen und Auswirkungen imperialistischer Politik</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die erste Industrielle Revolution und die damit verbundene Veränderung der Wirtschafts- und Gesellschaftsstruktur; ihre Auswirkungen auf die Familie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Frau und Kind in den verschiedenen Gesellschaftsschichten des 19. Jahrhunderts</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entstehung und Weiterentwicklung sozialistischer Theorien und christlicher Soziallehren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Liberalismus und Nationalismus, ihr Durchbruch in den Revolutionen von 1848.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Nationale Einigungsbewegungen und Entstehen neuer Nationalstaaten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Imperialistische Politik der Weltmächte bis 1914</listelem></strichliste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Österreich 1848 bis 1914</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Lernziele:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verstehen der Probleme eines Vielvölkerstaates</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen von Zusammenhängen zwischen außenpolitischen Vorgängen und innenpolitischen Entwicklungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen des Wandels vom Untertanen zum Staatsbürger durch die Einführung von Verfassung und Wahlrecht</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Begreifen der Kunst als Spiegel gesellschaftlicher Zustände</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Nationalitätenfrage, der Ausgleich mit Ungarn, die Entwicklung der Verfassung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die außenpolitische Entwicklung; Balkan- und Bündnispolitik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wirtschaftliche und soziale Probleme; Entwicklung des Wahlrechts; Entstehung der politischen Parteien und der Interessensverbände</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Kunst des Fin de siecle zwischen Epigonentum und Aufbruch</listelem></strichliste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Erster Weltkrieg und Zwischenkriegszeit</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Lernziele:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der Ursachen für die Erschütterung der Vorrangstellung Europas</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfahren der katastrophalen Auswirkungen eines weltweiten Vernichtungskrieges mit moderner Kriegstechnik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verstehen der krisenhaften Erscheinungen im wirtschaftlichen, sozialen und politischen Bereich während der Zwischenkriegszeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der Ursachen für die Entwicklung autoritärer und totalitärer Ideologien und Herrschaftssysteme</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Der Erste Weltkrieg, seine Auswirkungen auf europäische Staatsgebiete, Herrschaftsformen, Wirtschafts- und Sozialstrukturen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Oktoberrevolution und Sieg des Kommunismus in Rußland; Stalinismus in der Sowjetunion</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Wirtschaftsmacht USA; die Weltwirtschaftskrise und ihre Auswirkungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Faschismus in Italien; Nationalsozialismus in Deutschland</listelem></strichliste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Österreich von 1918 - 1938</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Lernziel:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der Bedeutung weltanschaulicher Gegensätze und politischen Machtstrebens für die Entwicklung des Staatswesens</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen der Ursachen für das Fehlen des Staatsbewußtseins und für die Abhängigkeit vom Ausland</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Auflösung der Donaumonarchie und Kampf um das Staatsgebiet</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Das Entstehen der demokratischen Republik und die neue Verfassung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die politischen Parteien; Wirtschaftsprobleme; Radikalisierung des politischen Lebens; Austromarxismus und Austrofaschismus; Bürgerkrieg; Ständestaat</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kultur der Zwischenkriegszeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Der „Untergang” Österreichs</listelem></strichliste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Der Zweite Weltkrieg</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Lernziel:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen der Ursachen und Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Betroffenheit über die Massenvernichtung in Konzentrationslagern und im Bombenkrieg und über die Zwangsdeportation von Millionen Menschen</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ursachen des Zweiten Weltkrieges</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verfolgungen und Massenvernichtungen; Freiheits- und Widerstandsbewegungen</listelem></strichliste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse (2 Wochenstunden):</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Weltpolitik und Staatenwelt seit 1945</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Lernziele:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gewinnen von Einsichten in die Wechselbeziehungen der Völker und Staaten und in die permanenten Veränderungen im weltpolitischen System</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der Gründe für die Krisenanfälligkeit der gegenwärtigen Welt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen des Interessenkonfliktes zwischen Entwicklungsländern und Industriestaaten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen der Integrationsbestrebungen europäischer Staaten</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Weltsituation im Jahr 1945; die Teilung Europas; der Kalte Krieg; Politik der Koexistenz und Entspannung; die Umwälzungen im Ostblock seit 1989 und ihre Folgen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schwerwiegende zwischenstaatliche Konflikte seit 1945, friedliche Lösungsstrategien oder kriegerische Gewaltakte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Vereinten Nationen und andere internationale Organisationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entkolonisierung in Asien und Afrika; wirtschaftliche und politische Probleme der Entwicklungsländer; der Nord-Süd-Konflikt; der Einfluß des religiösen Fundamentalismus auf die Politik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Politische und wirtschaftliche Integrationsbestrebungen Europas</listelem></strichliste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Österreich: die Zweite Republik</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Lernziele:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen der Entwicklung eines Österreichbewußtseins</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der Vor- und Nachteile von Koalitions- und Alleinregierungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der Bedeutung des Staatsvertrages und der österreichischen Neutralität</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Begreifen der gegenwärtigen Aufgaben und der Stellung Österreichs in Europa und in der Welt</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Wiedererrichtung des österreichischen Staates und die geistige Neuorientierung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Besetzung und Ringen um den Staatsvertrag; der wirtschaftliche Wiederaufbau</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Entwicklung der politischen Parteien und ihrer Programme; Koalitionen und Alleinregierungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die österreichische Neutralität und die Umfassende Landesverteidigung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Brückenfunktion Österreichs in der gegenwärtigen Weltpolitik</listelem></strichliste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Politische und gesellschaftliche Probleme unserer Zeit Lernziele:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der Notwendigkeit politischer Mitwirkung und Mitverantwortung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gewinnen von Einsichten in die Bedingungen der Friedenssicherung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sensibel werden für die Probleme von Minderheiten, sozial Schwachen, Frauen und Kindern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen der Auswirkungen der zweiten Industriellen Revolution und der Fortschrittsideologie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen der Zusammenhänge aktueller politischer Ereignisse</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Politische Mitwirkungsmöglichkeiten in der rechtsstaatlichen Demokratie; Verhältnis von Gruppeninteressen und Gesamtinteresse; Gefährdung der Demokratie durch extremistische Gruppen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Möglichkeiten des Abbaues von Gewalt zwischen Einzelmenschen, Gruppen, Völkern und Staaten; Rüstungskontrolle und Friedensbewegungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Menschen und Bürgerrechte und die Probleme ihrer Durchsetzung aufgrund verschiedener Rechtsvorstellungen und Sozialstrukturen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Rolle der Frau in verschiedenen Epochen und Kulturen; bedeutende Frauenpersönlichkeiten in der Geschichte; das Streben nach Gleichberechtigung; Frauenprobleme der Gegenwart</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kinderarbeit in Vergangenheit und Gegenwart; Erziehung und Bildungspolitik im historischen Wandel</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die zweite Industrielle Revolution; Ambivalenz der wissenschaftlichen und technischen Entwicklung; Arbeitswelt und Freizeit; Verantwortung für die Umwelt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Transparentmachung des tagespolitischen Geschehens Didaktische Grundsätze:</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Der Geschichts- und Sozialkundeunterricht soll durch Setzung von Schwerpunkten unter Anwendung des exemplarischen Prinzips die Stellung des Menschen in der Gesellschaft während verschiedener Epochen unter Beachtung der jeweils dominierenden politischen, wirtschaftlichen, religiösen und kulturellen Kräfte zeigen; Beispiele aus der Geschichte Österreichs sind - wo immer möglich - vorzuziehen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Probleme des Zeitgeschehens sollen bei allen sich bietenden Anlässen in objektiver Weise behandelt und Möglichkeiten der Erziehung zu demokratischer Gesinnung genützt werden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Sozialkundliche Bildungsstoffe sind nicht isoliert zu behandeln, sondern anhand konkreter historischer oder aktueller Situationen zu gewinnen. Für die Erarbeitung und wiederholende Zusammenfassung der Geschichte der Frau und des Kindes in der obersten Klasse ist die Möglichkeit eines projektorientierten Unterrichts gegeben.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Themenkreise in den einzelnen Klassen sind in Lernziele und Lerninhalte gegliedert. Dem Lehrer bleibt es überlassen, diese zu gewichten, die für die Erreichung der Lernziele vorgegebenen Lerninhalte auszuwählen und allenfalls, soweit es die Unterrichtszeit erlaubt, zusätzliche Lerninhalte einzubringen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Audiovisuelle Unterrichtsmittel, Quellenlektüre und Quellenauswertung, Referate und Diskussionen sind zur Verlebendigung des Unterrichts in geeigneter Weise einzusetzen. Exkursionen zu historischen Stätten sowie der Besuch von Ausstellungen und Museen dienen darüber hinaus einem vertieften Verständnis einzelner historischer Epochen. Wiederholungen in Längs- und Querschnitten sollen zu einem umfassenden Unterrichtserfolg beitragen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>GEOGRAPHIE UND WIRTSCHAFTSKUNDE</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Das Ziel einer ganzheitlichen geographisch/wirtschaftskundlichen Erziehung ist der Erwerb von Einstellungen, Fähigkeiten und Kenntnissen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">„Einstellungen” meint: verantwortungsvolle, sachgemäße und solidarische Betrachtung unserer Welt zum künftigen Wohle von Mensch und Natur.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">„Fähigkeiten” bedeutet: geographische/wirtschaftskundliche Informationen finden, interpretieren und für die Lösung von Fragen anwenden können.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">„Kenntnisse” umfaßt: das Wissen um räumliche Muster, raumwirksame und wirtschaftliche Prozesse zur Bewältigung des zukünftigen Lebens.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Der Unterricht in Geographie und Wirtschaftskunde soll zum Erreichen folgender Ziele beitragen, die sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Aspekte enthalten:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Entwicklung der Fähigkeit, erworbenes Wissen und gewonnene Einsichten im privaten, beruflichen und öffentlichen Leben bei räumlichen, wirtschaftlichen und politischen Entscheidungen anzuwenden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Einsicht in das Wirkungsgefüge und die Dynamik des Raumes, der Wirtschaft und der Gesellschaft vermitteln.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die räumlichen Gegebenheiten und deren Nutzung sowie die Regelhaftigkeiten menschlichen Verhaltens in Raum, Wirtschaft und Gesellschaft aufzeigen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Entwicklung und Anwendung von topographischem Orientierungswissen, räumlichen Ordnungsvorstellungen und Orientierungsfertigkeiten.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Sich der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen unter verschiedenen räumlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen bewußt werden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Verständnis grundlegender Zusammenhänge in betriebs-, volks- und weltwirtschaftlichen Bereichen sowie Kenntnis gesamtwirtschaftlicher Gesetzmäßigkeiten, Strukturen und Probleme.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Bedeutung der Wahrnehmung und Bewertung von Umwelt im weitesten Sinn für das menschliche Handeln erkennen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Wirtschaftspolitik als wesentlichen Bestandteil der Politik erkennen, ihre Modelle und deren reale Umsetzung in unterschiedlichen Systemen einschätzen können.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Fähigkeit erweitern, die von den Massenmedien verbreiteten politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Informationen über Österreich und die Welt kritisch zu beurteilen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Einsicht in den Wandel der Produktionsprozesse und Verständnis für Veränderungen der Arbeits- und Berufswelt.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Komplexität von Beziehungsgeflechten zwischen Natur- und Humanfaktoren erkennen und zu den Auswirkungen menschlicher Eingriffe Stellung nehmen können.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Landschaften als Lebensräume ökonomisch und ökologisch einschätzen und Interessengegensätze bei der Nutzung von Räumen somit auch die Notwendigkeit von Raumordnungsmaßnahmen begründen können.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Weitere zur Verarbeitung geographisch-wirtschaftlicher Informationen notwendige Arbeitsmittel und -verfahren kennen und diese vermehrt für die selbständige Informationsauswertung einsetzen können.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die persönliche Rolle als Konsument kritisch durchleuchten und die volkswirtschaftliche Bedeutung des Konsumverhaltens erkennen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Raum, Gesellschaft und Wirtschaft auch fächerübergreifend mit benachbarten natur- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen betrachten können.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Auseinandersetzung des Menschen mit seiner natürlichen und sozialen Umwelt</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die Erde und ihre Darstellungsmöglichkeiten</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Lernziele:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Gestalt der Erde und ihre Bewegungen beschreiben und deren Folgewirkungen erklären</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Geographische Darstellungsmöglichkeiten kennen und interpretieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Hilfsmittel zur Orientierung anwenden</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Geoid, Revolution, Rotation, Ekliptik. Beleuchtungsverhältnisse; Globus, Karte, Bilder, Graphiken, Tabellen; Gradnetz, Zeitzonen, Orientierung im Gelände.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Die landschaftsökologischen Zonen der Erde</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Lernziele:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Verbreitung der natürlichen Landschaftskomponenten (Geofaktoren) analysieren und erklären</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wechselbeziehung von Relief, Klima, Boden und Vegetation beispielhaft aufzeigen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Landschaftsökologische Zonen der Erde als natürliche Lebensräume sehen und bewerten</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Formen des Reliefs und ihre Entstehung; Erklärung der Temperatur- und Niederschlagsverteilung der Erde; Klima- und Vegetationszonen der Erde; Wechselbeziehungen zwischen Boden, Klima, Relief und Vegetation; Charakterisierung und Verbreitung der landschaftsökologischen Zonen.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Der Mensch und seine wirtschaftlichen Bedürfnisse Lernziele:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bedürfnisbefriedigung und Güterknappheit als Ursachen wirtschaftlicher Aktivitäten des Menschen erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Antriebskräfte der Entwicklung einer Volkswirtschaft kennen</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Mensch und seine materiellen Bedürfnisse, das ökonomische Prinzip, Wirtschaften als Folge von Knappheiten, Arbeitsteilung und Geldwirtschaft als Kennzeichen volkswirtschaftlicher Entwicklung, der Einsatz von Produktionsfaktoren</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Bevölkerungsstrukturen, ihre Entwicklungen und Veränderungen Lernziele:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die räumliche Verteilung der Erdbevölkerung beschreiben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Ursachen, Formen und Folgen demographischer Prozesse erklären</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Topographische Verteilungsmuster der Weltbevölkerung, Kennziffern demographischer Prozesse, Regelhaftigkeiten und Entwicklungstendenzen der Bevölkerung, Bevölkerungswanderungen an Staatenbeispielen, regionale Beispiele zur Bevölkerungsentwicklung bei unterschiedlichen ökonomischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Regionale Differenzierung nach kulturellen und sozioökonomischen Merkmalen</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Lernziele:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Prägende Kulturfaktoren und grundlegende sozioökonomische Indikatoren kennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Gliederung der Erde nach kulturellen und sozioökonomische Gesichtspunkten begründen</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die großen Sprachengruppen, die Verbreitung der Weltreligionen, unterschiedliche Lebensformen (mit besonderer Berücksichtigung der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen); Gliederung der Erde unter Einbeziehung kultureller Merkmale; wichtige soziale und wirtschaftliche Kennzahlen, Gliederung der Erde nach sozioökonomischen Kriterien.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Wirtschaftsformen und städtische Lebensweisen</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Nutzung der natürlichen Ressourcen und ihre Folgen Lernziele:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Agrarsoziale Strukturen und agrare Nutzungsformen und -zonen der Erde beschreiben und erklären</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vorkommen und Begrenztheit mineralischer und fossiler Rohstoffe erkennen</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Soziale und ökonomische Strukturen der Landwirtschaft, Verteilung, Produktion und weltwirtschaftliche Bedeutung wichtiger Rohstoffe; Verkehrserschließung, Landschaftsveränderung und Wertwandel von Naturräumen durch den wirtschaftenden Menschen, Nutzung ökologischer Grenzräume und Neulandgewinnung, Entstehung und Auflösung von Landnutzungszonen.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Prozesse der Industrialisierung</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Lernziele:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Unterschiede zwischen Modellen und realen Erscheinungsformen von Wirtschaftssystemen erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Ausbreitung der industriellen Entwicklung über die Erde aufzeigen und deren Rahmenbedingungen und Antriebskräfte an Beispielen darstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Industrielle Denkweisen und Arbeitsformen erkennen und deren Übergreifen auf andere Wirtschaftsbereiche erfassen</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Komponenten von Wirtschaftssystemen, ökonomische Modellvorstellungen, Konkretisierung an Staatenbeispielen. Soziale, politische und wirtschaftliche Voraussetzungen und Interessen, das räumliche Potential, externe Bedingungen. Alte und neue Industrieregionen der Erde, Industrialisierungsgrad und materieller Lebensstandard; Kapitaleinsatz, Massenproduktion, Formen der Rationalisierung und der Automation, Spezialisierung, Konzentrationserscheinungen und Marktstrategien; Auswirkungen auf andere Wirtschaftsbereiche.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Unternehmen und Betriebe</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Lernziele:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Innerbetriebliche Organisation kennenlernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht in grundsätzliche unternehmerische Entscheidungen gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die gesamtwirtschaftliche Bedeutung von Unternehmen verstehen</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Unternehmerische Grundentscheidungen und ihre Faktoren: Forschung und Entwicklung, Produkt, Produktionsprozeß, Absatzmarkt, Finanzierung und Investition, Marketing, Unternehmensführung, Materialwirtschaft, Bilanz. Beispiele von Unternehmensformen und rechtlichen Rahmenbedingungen für unternehmerische Tätigkeit.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Industrie und Umwelt</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Lernziele:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht gewinnen in die Spannungsverhältnisse zwischen wirtschaftlichen und ökologischen Interessen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Notwendigkeit internationaler umweltpolitischer Maßnahmen als Folge der fortschreitenden technologisch-wirtschaftlichen Entwicklung verstehen</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Aktuelle Fallstudie von Umweltproblemen, die sich überregional</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">auswirken</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Die Stadt als Ausdruck wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklungen</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Lernziele:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Den weltweiten Vorgang der Verstädterung in seinen Ursachen, Abläufen und Auswirkungen beschreiben und seine unterschiedlichen Ausprägungen erläutern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Struktur und funktionale Gliederung von Städten in verschiedenen Kulturkreisen vergleichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Qualität des urbanen Lebensraumes bewerten</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Verstädterungsprozeß in einzelnen Regionen der Erde, Push- und Pullfaktoren der Verstädterung, Satellitenstädte, Marginalsiedlungen, Besonderheiten der Verstädterung in Entwicklungsländern.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Stadt als wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt. Städtische Funktionen als Ausdruck wirtschaftlicher, sozialer und gesellschaftlicher Strukturen und Entwicklungen. Stadtbilder, gewachsene und geplante Städte, urbanes Leben: ökologische und soziale Umweltprobleme einer Großstadt; Stadt-Umland-Beziehungen.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Regionale Disparitäten</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Lernziele:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Räumliche Differenzierung in Aktiv- und Passivräume aufzeigen</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Beispiele aus verschiedenen Regionen der Erde, Kriterien der Abgrenzung, Mechanismen, die zur Herausbildung von Aktiv- und Passivräumen führen.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Raum, Gesellschaft und Wirtschaft Österreichs</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Lagebeziehungen und Naturraumpotential</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Lernziele:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Bedeutung der Lagebeziehungen für Österreich erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die unterschiedlichen naturräumlichen Voraussetzungen österreichischer Landschaften für die ökonomischen Tätigkeiten erkennen</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Veränderungen der Lagebeziehung und deren Auswirkungen; landschaftsökologische Grundlagen, naturräumliche Gliederung, politisch-administrative Einheiten.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Demographische und gesellschaftliche Entwicklungen Lernziele:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis charakteristischer demographischer Strukturen und Prozesse</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ursachen und Auswirkungen des sozioökonomischen Strukturwandels der Gegenwart analysieren</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Strukturen, Entwicklung und Verteilung der österreichischen Bevölkerung, Bevölkerungsprognosen, Auswirkungen des demographischen Wandels, die Veränderungen der Erwerbsstruktur, nicht bezahlte Dienstleistungen, soziale und berufliche Mobilität, Arbeitsmarkt, Einkommens- und Vermögensverteilung.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Gesamtwirtschaftliche Leistungen und Probleme</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Lernziele:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Leistungen und Strukturmerkmale der österreichischen Volkswirtschaft und deren Veränderungen anhand wesentlicher ökonomischer Daten erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die außenwirtschaftlichen Verflechtungen Österreichs in ihrer Bedeutung für die Gesamtwirtschaft erkennen und beurteilen</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Volkswirtschaftliche Kennzahlen und Strukturdaten, volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, sektorale Gliederung der Wirtschaft, die volkswirtschaftliche Bedeutung des Fremdenverkehrs, Handels- und Kapitalverflechtungen mit dem Ausland, Zahlungsbilanz, Österreichs Stellung in der Weltwirtschaft.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Wirtschafts- und Sozialpolitik</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Lernziele:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die österreichische Wirtschaftsordnung, deren Träger, Ziele und Instrumente kennenlernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Maßnahmen zur Umsetzung konkreter wirtschafts- und sozialpolitischer Ziele kennen und deren politische und ökonomische Effizienz einschätzen</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Träger, Instrumente und Ziele der Wirtschafts- und Sozialpolitik, die Praxis der sozialen Marktwirtschaft in Österreich, Eigentumsverhältnisse in der österreichischen Wirtschaft, Wirtschaftsverbände, Interessensvertretungen der Arbeitgeber und -nehmer, Sozialpartnerschaft; öffentliche Haushalte und Budgetpolitik. Zielkonflikte anhand konkreter Beispiele aus der Tagespolitik, Wechselbeziehungen zwischen Konsumverhalten und Wirtschaft.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Regionale Disparitäten</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Lernziele:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Regionale Unterschiede der wirtschaftlichen und demographischen Dynamik und ihre Konsequenzen für Raum und Bevölkerung beobachten und einschätzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verständnis für die Notwendigkeit von räumlichen Ordnungsmaßnahmen zur Sicherung von Lebens- und Wirtschaftsraum</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Raumtypen anhand von Beispielen, zentrale Orte und ihre Bedeutung für den ländlichen Raum, der Agglomerationsprozeß und seine Folgen, Zentralräume und Stadtregionen, Merkmale des stadtnahen und des stadtfernen Raumes, Funktionswandel eines ausgewählten Raumes, kommunalpolitische Probleme anhand eines konkreten Beispiels, Instrumente und Institutionen der Raumordnung in Österreich.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Ökologie- und Umweltprobleme</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Lernziele:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Interessen als Ursachen ökologischer Probleme erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fähigkeiten zu verantwortungsvoller Mitgestaltung des Lebensraumes erwerben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Maßnahmen zur Pflege von Siedlungs- und Landschaftsbild beurteilen</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Nutzungskonflikte anhand konkreter Beispiele, Instrumente der Umweltpolitik, Möglichkeiten der persönlichen Mitwirkung bei umweltpolitischen Maßnahmen, Landschaftsschutz, Dorferneuerung, Stadtsanierung.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse (1 Wochenstunde):</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Kraftfelder der Weltwirtschaft und Weltpolitik</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Fragen der europäischen Integration</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Lernziele:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Integrationsbestrebungen in Europa mit besonderer Berücksichtigung der EG und Osteuropas analysieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Auswirkungen der europäischen Integration auf Österreich anhand von Beispielen aufzeigen</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Wirtschaftliche und politische Motive und Zielsetzungen, konkurrierende nationale und regionale Interessen; Auswirkungen supranationaler Organisationen; politische und wirtschaftliche Anpassungsprobleme.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Fragen der Weltwirtschaft</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Lernziele:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Handelspolitische Intentionen in Theorie und Praxis vergleichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ziele und Funktionen internationaler Wirtschaftsorganisationen beschreiben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Waren- und Zahlungsströme in ihren Grundzügen kennen</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Beispiele für Liberalisierung und Protektionismus, internationale Wirtschaftsorganisationen, Währung, Wechselkurs, Märkte und Börsen, internationale Arbeitsteilung, transnationale Konzerne.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Globale Disparitäten und Wahrnehmungen von Völkern und Staaten Lernziele:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen, wie unterschiedliche Vorstellungen über Völker, Länder und Orte zustande kommen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Unterschiedliche Vorstellungen und Wertungen des Entwicklungsbegriffes diskutieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ursachen unterschiedlicher Entwicklung an regionalen Beispielen aufzeigen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Problematik der Entwicklungspolitik durchleuchten</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Lerninhalte:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Unterschiedliche Informationsquellen, gesteuerte oder zufällige Wahrnehmung, unterschiedliche Wertvorstellungen. Leitbilder und Wertvorstellungen für Entwicklung, Lebensqualität und Entwicklung, Problematik sozioökonomische Indikation, endogene und exogene Ursachen und deren Verflechtung, Motive, Träger und Instrumente der Entwicklungspolitik, Zusammenarbeit von Industrie- und Entwicklungsländern, Vorstellungen über eine neue Weltwirtschaftsordnung.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Der Lehrstoff der einzelnen Klassen steht jeweils unter einem Jahresthema, das wiederum in Themenkreise gegliedert ist. Innerhalb der Themenkreise haben die Lernziele vorrangige Bedeutung, vor allem als Filterfunktion gegenüber der Stoffülle der Lerninhalte.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Reihenfolge von Themenkreisen, Zielstellungen und Lerninhalten bildet eine Grundlage für die Unterrichtsplanung, die auch abgeändert werden kann, wenn es die aktuelle Unterrichtssituation erfordert. Die eingehende Auseinandersetzung mit Grundfragen des Faches Geographie und Wirtschaftskunde ist einer zwar lückenlosen, aber oberflächlichen Durchnahme aller Lerninhalte grundsätzlich vorzuziehen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Auswahl der Beispiele, durch die die Themenkreise im Unterricht konkretisiert werden, soll nach folgenden Gesichtspunkten erfolgen:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Aussagekraft (bezüglich exemplarischer Übertragbarkeit und des Erkennens von Zusammenhängen),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Vorwissen, Interessen und Verständnis der Schülerinnen und Schüler,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Aktualtität (Anm.: richtig: Aktualität) und Lebensnähe,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Sicherung topographischer Grundkenntnisse,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>vorhandenes Unterrichtsmaterial.</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Der Unterricht soll darauf ausgerichtet sein, die Schülerinnen und Schüler in die Lage zu versetzen, das erworbene Wissen in sachlich richtiger und altersadäquater Form an Kinder weiterzugeben. Zusammenhänge und die Bildung klarer Begriffe haben Vorrang vor einer Überfrachtung des Unterrichts durch Fakten. Topographisches Wissen bedeutet die Fähigkeit zur räumlichen Orientierung. Auf die Entwicklung dieser Fähigkeit ist bei jeder geeigneten Unterrichtssituation Bedacht zu nehmen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Alle Sozial- und Aktionsformen haben ihre Berechtigung im Unterricht, solange ihr Einsatz gründlich überlegt wird und zum Erwerb bestimmter Qualifikationen führt. Besondere Bedeutung kommt dem projektorientierten und dem fächerübergreifenden Unterricht zu, da beide die Zusammenschau der Fächer fördern.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Der Unterricht in Geographie und Wirtschaftskunde muß sich auch vermehrt der realen Umwelt zuwenden. In Lehrausgängen und Betriebserkundungen können Schülerinnen und Schüler unmittelbar räumliche und wirtschaftliche Situationen und Prozesse beobachten und erleben.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Das Fach Geographie und Wirtschaftskunde ist eines der medienintensivsten Fächer. Der regelmäßige Einsatz von Medien aller Art ermöglicht die Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Schüler und fördert individuelles wie soziales Lernen und Üben.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>RECHTSKUNDE UND POLITISCHE BILDUNG</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Ziel des Unterrichtes ist es - auch unter Berücksichtigung fächerübergreifender Aspekte - die Kenntnis jener wichtigsten Gesetze und Verordnungen sowie der daraus folgenden entsprechenden Verhaltensweisen zu vermitteln, die für die berufliche Tätigkeit im Kindergarten und Hort erforderlich sind.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Weiters soll die Fähigkeit, einfache Eingaben an Gerichte und Behörden zu verfassen, erworben werden.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Aus den nachstehenden Stoffangaben ist unter Beachtung der Berufsbezogenheit eine entsprechende Auswahl zu treffen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Grundlegende Begriffe: Recht, Rechtsquellen (zB Gesetz, Verordnung).</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Aus dem Privatrecht:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Rechts- und Handlungsfähigkeit; Persönlichkeitsrechte; rechtlich bedeutsame  Altersstufen; gesetzliche Stellvertretung (Vormundschaft); Grundzüge des Sachwaltergesetzes.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Das eheliche und uneheliche Kind; Rechte des Kindes; Rechte und Pflichten der Eltern; Erziehungsberechtigung. Annahme an Kindesstatt.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die wichtigsten berufsbezogenen Verträge (Pflegschaftsvertrag, Arbeitsvertrag, Versicherungsvertrag u.a.). Schadenersatzrecht; Haftung und Haftpflicht.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Arbeits- und sozialrechtliche Bestimmungen: Sozialversicherung:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kollektivvertrag; Urlaub; Kündigung, Entlassung, Arbeitnehmerschutz, Mutterschutz; Anstellung im vertraglichen und öffentlichen Dienstverhältnis, Lohn- und Einkommensteuer.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Aus dem öffentlichen Recht:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Jugendfürsorge (Jugendwohlfahrt, Jugendschutz).</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Kindergartengesetz (bzw. Hortgesetz) und Dienstrecht der Kindergärtnerinnen und Kindergärtner (bzw. Erzieherinnen und Erzieher an Horten) des zutreffenden Landes.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Grundlegende straßenpolizeiliche Bestimmungen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Aufbau des Gerichtswesens (insbesondere Jugendgerichte);</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Grundlegende berufsbezogene Bestimmungen aus dem Strafrecht; Delikte (Vergehen, Verbrechen) und Strafe; Unabhängigkeit der Richter;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">wichtigste Rechtsmittel.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Der Unterricht soll Kenntnisse über das politische, kulturelle und wirtschaftliche Geschehen sowie Sachinformationen über deren historische und gesellschaftliche Entstehungsbedingungen und die in ihnen wirkenden Kräfte und Interessen vermitteln. Die Schüler und Schülerinnen sollen die Fähigkeit zum Erkennen politischer, kultureller und wirtschaftlicher Zusammenhänge sowie deren kritischer Beurteilung gewinnen. Darüber hinaus sollen die Schüler und Schülerinnen zur aktiven Mitwirkung und Mitgestaltung am politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Zusammenleben motiviert werden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Der Unterricht soll nicht nur das nötige Wissen in Rechtskunde vermitteln, sondern auch das Verständnis für die Bedeutung des Rechtes als Grundlage einer gesellschaftlichen Ordnung wecken. Insbesondere sind dabei jene Themen auszuwählen, die die Grundlage für das berufliche und persönliche Leben des Einzelnen bilden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Aus den angegebenen Rechtsgebieten sind vor allem jene Kapitel auszuwählen und eingehend zu behandeln, die als Grundlage für eine richtige Beurteilung verschiedener Situationen des beruflichen und persönlichen Lebens notwendig sind.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Im Gegenstand Rechtskunde und Politische Bildung sind Querverbindungen zu allen Unterrichtsgegenständen (insbesondere Geschichte und Sozialkunde, Geographie und Wirtschaftskunde) nach Möglichkeit auf Grund einer gemeinsamen Planung mit Lehrern und Lehrerinnen anderer Unterrichtsgegenstände herzustellen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die einzelnen Stoffgebiete sollen, soweit dies möglich ist, von konkreten Fällen ausgehend so behandelt werden, daß ein systematischer Aufbau gewährleistet ist.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>MATHEMATIK</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Der Unterricht in Mathematik soll zum Erreichen der folgenden Ziele</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">beitragen, die sowohl fachspezifische wie fächerübergreifende Aspekte</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">enthalten:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Mathematisches Wissen und Können.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grundlegende Kenntnisse, Fertigkeiten, Fähigkeiten und Einsichten in den Stoffgebieten Algebra, Geometrie, Analysis und Stochastik erwerben und verwenden können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit mathematischen Methoden und Denkweisen vertraut werden, auch im Hinblick auf mathematisch orientierte Lernspiele,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit der Verwendung geeigneter mathematischer Texte und Arbeitsmittel, insbesondere elektronischer Rechengeräte, vertraut werden.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Anwenden von Mathematik.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ihr mathematisches Wissen und Können in verschiedenen Bereichen, insbesondere in solchen, die zu ihrer Lebens- und Wissenswelt Bezug haben, anwenden können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Mathematik als nützliches Werkzeug zur Lösung von Alltagsproblemen erkennen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>wesentliche Erkenntnisse für mathematische Früherziehung und Lernhilfe nützen können.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Allgemeine mathematische Fähigkeiten.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">In Zusammenhang mit dem Erwerb von mathematischem Wissen und Können und dem Anwenden von Mathematik sind folgende Lernziele anzustreben:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Argumentieren und exaktes Arbeiten.</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Insbesondere: präzises Beschreiben von Sachverhalten, Eigenschaften und Begriffen (Definieren); Arbeiten unter bewußter Verwendung von Regeln; Begründen; Vollständigkeit einer Argumentation überblicken; Rechtfertigen von Entscheidungen (etwa der Wahl eines Lösungsweges oder einer Darstellungsform).</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Darstellen und Interpretieren.</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Insbesondere: verbales, formales und graphisches Darstellen von Sachverhalten; Deuten von formalen Begriffen durch Belegen mit Vorstellungen und Inhalten; Wechseln von Darstellungsformen; Herauslesen von Eigenschaften und Beziehungen aus Darstellungen.</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Produktives geistiges Arbeiten.</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Insbesondere: Kombinieren von vertrauten Methoden; Analysieren von Problemen, Begründungen, Darstellungen oder mathematischen Objekten; Anwenden bekannter Verfahren in teilweise neuartigen inner- oder außermathematischen Situationen; Abstrahieren und Konkretisieren, Verallgemeinern und Spezialisieren, Analogisieren und Kontrastieren.</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kritisches Denken.</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Insbesondere: Überprüfung von Vermutungen, von Ergebnissen; Erkennen von Mängeln in Darstellungen oder Begründungen; Erkennen der beschränkten Gültigkeit von Aussagen, Feststellen von Voraussetzungen; Erkennen von Unzulänglichkeiten mathematischer Modelle.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Persönlichkeits- und Sozialentwicklung.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden,</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sorgfältig, konzentriert, planmäßig und überlegt zu arbeiten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>gesetzmäßig zu denken, klare Begriffe zu bilden, sinnvolle Fragen zu stellen sowie kontrolliert zu abstrahieren und zu verallgemeinern,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Informationsquellen sachgerecht zu nutzen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>selbständig Wissen zu erwerben,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Darstellungsformen, die zur Beschreibung konkreter wie abstrakter Sach- und Denkverhalte erforderlich sind, zu verwenden oder zu erarbeiten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kritisches Denken zu entwickeln und gegenüber verschiedenen Standpunkten und Sichtweise offen zu sein,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ihre Kommunikationsfähigkeit zu entwickeln,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sowohl selbständig als auch kooperativ zu arbeiten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Freude an kreativem Verhalten und intellektuellen Leistungen zu gewinnen.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Fundamentale Idee: Elementare Algebra (Wiederholen und Vertiefen) Zahlenmengen (Mengentheoretische Begriffe, Vergleichen und Verknüpfen von Mengen an den erforderlichen Lehrstoffstellen und in einem für das Verständnis des jeweiligen Sachverhaltes notwendigen Umfang, keine Wahrheitstafeln, Primat der Anschauung).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Kennen von Eigenschaften und Arbeiten mit Rechengesetzen (Zahlengefühl).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erarbeitete Rechengesetze beim Umformen von linearen Gleichungen, Bruchgleichungen und Ungleichungen (einfache Textaufgaben) anwenden können, Beherrschen von Probetechniken, Vertrautmachen mit unterschiedlichen Schreibweisen der Naturwissenschaften.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Potenzen mit Exponenten aus N und Z. Fundamentale Idee: Koordinatenungebundene Geometrie Flächen und Körper: Grundbegriffe der Geometrie, Dreieck, Viereck,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kreis und Kreisteile (ohne Segment), Lehrsatz des Pythagoras.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Kongruenzabbildung - Symmetrie (Ornamente und Fliesenmuster), Strahlensatz - Vergrößern und Verkleinern.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Volumen und Oberfläche von Körpern.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Allenfalls: Rißleseübungen zur Förderung der Raumanschauung.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Fünf einstündige Schularbeiten (zwei oder drei im 1. Semester).</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Fundamentale Idee: Einbindung der Geometrie in ein rechtwinkeliges Koordinatensystem</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Beherrschung des rechtwinkeligen Koordinatensystems im R2; Punkte einzeichnen, herauslesen können, Entfernungen von Punkten, Mittelpunkt von Strecken, Länge von Strecken.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vektor: Koordinatendarstellung, Addition, Subtraktion, Multiplikation mit einer Zahl, Betrag.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Analytische Geometrie: Einfache Fragestellungen (Merkwürdige Punkte im Dreieck - ohne Inkreismittelpunkt).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Funktion - Mengendiagramm, Funktionsgleichung, Wertetabelle,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Funktionsgraph.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Lineare Funktion: Interpretation (Anstieg, ua.).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Allenfalls: Gleichungen zur Beschreibung von Modellen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Geradengleichung über Parameterdarstellung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Fundamentale Idee: Funktionsbegriff (Entwicklung aus der Anschauung)</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Lineare Gleichungen mit zwei Variablen (Schnittpunkte als Nichtrasterpunkte), Zusammenhang lineare Gleichung mit zwei Variablen</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">- Graphische Darstellung, praxisnahe Textbeispiele.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Potenzen mit Exponenten aus Q, Wurzeln, Zusammenhang Wurzel - Potenz, Abschätzen von Wurzeln.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Potenzfunktion: Symmetrie, Umkehrfunktion, Monotonie, Stetigkeit (im Sinne von durchzeichenbaren Funktionen).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Allenfalls: Quadratische Gleichung; Beschränktheit, Interpretation der Funktionsgraphen. Anwendungsorientierte Beispiele</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Fünf einstündige Schularbeiten (zwei oder drei im 1. Semester).</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Fundamentale Idee: Vertiefung und Präzisierung des Funktionsbegriffes.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Elemente der Differential- und Integralrechnung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Folgen: Anschauliche Einführung des Grenzwertbegriffes (Graphische Darstellung: Nullfolge), Monotonie, Beschränktheit, Konvergenz - Divergenz, arithmetische Folge - lineare Funktion.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Allenfalls: arithmetisches und geometrisches Mittel.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Winkelfunktionen: Sinus- und Cosinusfunktion als Beispiele periodischer Funktionen, Darstellung als Funktionsgraph, Auflösen von Dreiecken im Rahmen anwendungsorientierter Aufgaben (Einstieg über das rechtwinkelige Dreieck).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Exponential- und Logarithmusfunktion: Anwendungsbeispiele, Erkennen der umfassenden Bedeutung (auch gesellschaftspolitische Fragen),</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Anwendungen: Bevölkerungswachstum, Waldsterben, Ausbreitung von Seuchen ua. Ganzrationale Funktionen, Gleichungen höheren Grades in einer Variablen in R, Graphische Darstellung von Polynomfunktionen, Abspalten eines Linearfaktors (wenn Lösung ganzzahlig), Stetigkeit und Grenzwert (orientiert am Funktionsgraphen aus der Anschauung).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Allenfalls: Herleitung des Differenzen(Differential)quotienten.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vier einstündige Schularbeiten, je zwei im Semester.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Fundamentale Idee: Präzisierung und Anwendung der Differential- und Integralrechnung</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Wiederholung und Präzisierung der Begriffe aus der Differentialrechnung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Anwendung der Differentialrechnung anhand praxisrelevanter Aufgaben.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Hauptsatz der Differential- und Integralrechnung (Die Stammfunktion als Flächeninhaltsfunktion - Flächenberechnungen).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Fundamentale Idee: Modellierung der Wirklichkeit mit Hilfe der Stochastik</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Elemente der beschreibenden Statistik: absolute und relative Häufigkeit, Mittelwert, Median, Varianz, Standardabweichung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Allenfalls: Korrelationskoeffizient.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Elemente der Wahrscheinlichkeitsrechnung: Beziehung Wahrscheinlichkeit - relative Häufigkeit als zentrale Idee, Zufallsexperiment (symmetrisch, unsymmetrisch), Additions- und Multiplikationsregel, (abgekürztes) Baumdiagramm.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Zufallsvariable, Binomialverteilung (Lesen von Tabellenwerten bzw. Berechnung von Werten mit dem Computer).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Allenfalls: Normalverteilung, Elemente der beurteilenden Statistik Praxisrelevante Beispiele.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Zusammenfassende Wiederholung und Vertiefung des gesamten</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoffes.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vier zweistündige Schularbeiten, je zwei im Semester.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Planung und Durchführung des Unterrichts erfordert eine Reihe von Überlegungen und Entscheidungen, wozu im folgenden wichtige Gesichtspunkte genannt sind.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Aktivierung der Schülerinnen und Schüler:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Ziele des Mathematikunterrichts beziehen sich vor allem auf die Entwicklung von Fähigkeiten, die sich darin äußern, daß die Schülerinnen und Schüler entsprechende Handlungen durchführen können. Dementsprechend sind beim Lehrstoff die Lernziele der einzelnen Klassen durch Tätigkeiten der Schülerinnen und Schüler beschrieben, die von diesen im Unterricht durchgeführt und beherrscht werden sollen. Dazu sind geeignete Aufgabenstellungen notwendig.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen nicht nur mathematisches Wissen und Können reproduzieren, sondern sie sollen auch lernen, Wissen zu rekonstruieren oder selbständig zu entwickeln sowie vielfältig anzuwenden. Um selbständiges Arbeiten und Schüleraktivitäten zu ermöglichen, werden vielfach gezielte Informationen und Anleitungen notwendig sein.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Wahl passender Sozialformen des Unterrichts:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Einsatz passender Sozialformen des Unterrichts soll auf die angestrebten Lernziele, die Eigenart des Stoffes und auf das Vorverständnis der Schülerinnen und Schüler abgestimmt werden:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lehrervortrag für rasche und klare Information, Hilfestellungen, Erklärungen und zum Hervorheben wichtiger Aspekte.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fragend-entwickelnder Unterricht für Denkanstöße und zur Feststellung von Schwierigkeiten bzw. von Verständnis bei einzelnen Schülerinnen und Schülern.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lösen von Aufgaben durch Schülerinnen und Schüler an der Tafel zur Demonstration von Lösungswegen oder zur Beobachtung einzelner.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einzel- oder Partnerarbeit zur Förderung von selbständigem Denken und von Eigenaktivitäten der Schülerinnen und Schüler, zum Erkennen von unterschiedlichen Schwierigkeiten einzelner und für differenzierte Hilfestellungen im Sinne von Lernhilfe.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Partner- und Gruppenarbeit zum selbständigen Arbeiten, zum sozialen Lernen und zum Anstreben allgemeiner Lernziele (zB Argumentieren, kritisches Denken).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Mitwirken der Schülerinnen und Schüler bei der Organisation von Projektarbeit.</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Im Rahmen der verschiedenen Sozialformen sollen die Schülerinnen und Schüler auch planmäßig dazu angeleitet werden, Texte und sonstige Informationen für ihre Arbeit zu verwenden.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Motivierung der Schülerinnen und Schüler:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Motivierung kann vielseitig erfolgen:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch fachbezogene Aspekte (etwa durch Beziehungshaltigkeit, Anwendungs- oder Problemorientierung, durch theoretische Aspekte zur Gewinnung von Einsicht und Übersicht, durch Verfahrensaspekte, die Sicherheit vermitteln, durch eine Entwicklung des Stoffes, die die Bedeutung, die Zweckmäßigkeit oder den Sinn erkennen läßt),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>vom Unterrichtsstil und von Unterrichtsformen her (etwa durch persönliche Autorität und Engagement der Lehrerin/des Lehrers, durch Kooperationsbereitschaft, gut überlegten Vortrag, Schülerselbsttätigkeit),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im Hinblick auf die Einzelpersönlichkeit (etwa durch Beachtung von Vorerfahrungen, Vorkenntnissen und Interessen, durch Erfolgserlebnisse, durch Gespräche über den Sinn mathematischer Tätigkeiten im Unterricht, durch persönliche Beziehungen zur Lehrerin/zum Lehrer),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch Förderung der Einsicht, daß Erfolge im Mathematikunterricht persönliche Anstrengungen erfordern, daß damit aber wertvolle und nachhaltige Qualifikationen erarbeitet werden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit ihren möglichen Transferwirkungen auf andere Bereiche der Schule, des späteren Lebens, Berufs und Studiums.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Produktives geistiges Arbeiten:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Um produktives geistiges Arbeiten zu ermöglichen, muß den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit geboten werden, zu experimentieren, Probleme zu entdecken und zu formulieren, zu erkennen, ob Daten fehlen oder überflüssig sind, Vermutungen und Plausibilitätsbetrachtungen anzustellen, selbständig Problemlösungsversuche durchzuführen. Gute Gelegenheit dazu bietet auch der projektorientierte Unterricht.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen sich gegebenenfalls mit mehreren Lösungsmöglichkeiten eines Problems auseinandersetzen, ein Festlegen auf einen bestimmten Lösungswegs soll nicht immer angestrebt werden. Zur Schulung des Problemlösens können auch Aufgaben gestellt werden, bei denen die Schülerinnen und Schüler nur den Lösungsweg beschreiben. Im Laufe der Zeit sollen sie mit mathematischen Problemlösestrategien vertraut werden, die sie bewußt einsetzen. Für selbständiges und produktives Arbeiten ist die Vermeidung von Zeitdruck wesentlich. Dazu sind sorgfältige Überlegungen notwendig, in welchem Ausmaß und auf welchem Niveau einzelne Inhalte behandelt und welche Aufgaben gestellt werden.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Entwicklung von Verständnis für mathematische Begriffe:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Das Verständnis für einen Begriff kann sich darin äußern, daß man verschiedene Darstellungen (verbal, symbolisch, bildhaft) geben kann, daß man inner- und außermathematische Vorstellungen mit dem Begriff verbinden kann, daß man theoretische Beziehungen zu anderen mathematischen Begriffen herstellen kann, daß man formale Operationen, Argumentationen sowie Anwendungen durchführen kann und daß man Angaben zu Sinn und Zweck eines Begriffes machen kann. Dies setzt eine überlegte Entwicklung von Begriffen im Unterricht voraus. Ein Präzisieren und ein verbindliches Festlegen von Begriffen in Form von Definitionen sollte im allgemeinen angestrebt werden, muß aber nicht am Anfang stehen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Anwendungen eines Begriffes sollten schon bei dessen Entwicklung mitberücksichtigt werden. Es muß keineswegs immer die Theorie den Anwendungen vorangehen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Ein umfangreiches Begriffsverständnis wird vielfach durch ein Lernen in Phasen, die auch durch längere Zeitabschnitte getrennt sein können, erreicht werden. Das Arbeiten mit einem Begriff kann auf verschiedenen Exaktheitsniveaus erfolgen; die Wahl eines passenden Niveaus hängt vor allem vom Kontext und den zu behandelnden Aufgabenstellungen ab.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sicherung des Unterrichtsertrages:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Im Unterricht ist eine angemessene Zeit für das Üben einzuplanen, insbesondere für den Erwerb grundlegender Kenntnisse und Fertigkeiten. Den Schülerinnen und Schülern sollen aber auch Übungsaufgaben zur Schulung von mathematischen Grundtätigkeiten (Argumentieren und exaktes Arbeiten, Darstellen und Interpretieren, produktives geistiges Arbeiten, kritisches Denken) gestellt werden. Eine Festigung des Gelernten tritt auch durch dessen Anwendungen in verschiedenen, teils neuartigen Zusammenhängen ein.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen Gedanken, die zum Erwerb mathematischen Wissens geführt haben, wiederholen und dabei lernen, erworbenes Wissen zu rekonstruieren und auch zu begründen. Ein Beschreiben der eigenen mathematischen Tätigkeiten, etwa des Lösens von Problemen, kann zu einem Bewußtmachen und Festigen des Wissens - auch im Hinblick auf die didaktische Weitergabe in der Lernhilfe - führen. Zusammenfassen, Einordnen in Bekanntes, Herstellen von Beziehungsnetzen, überblicksartiges Betrachten und Auseinandersetzen mit aufgetretenen Fehlern sollen bei möglichst hoher Aktivität der Schülerinnen und Schüler zur Festigung und Vertiefung führen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Durch eine innere Differenzierung, etwa dadurch, daß unterschiedliche Aufgabenstellungen (in der Anzahl oder im Schwierigkeitsgrad) gegeben oder daß leistungsstärkere anderen Schülerinnen und Schülern helfen, können individuelle Unterschiede im Lerntempo berücksichtigt werden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Lehrerinnen und Lehrer sollen sich laufend über den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler informieren, etwa durch schriftliche Informationsfeststellungen, durch Beobachtung bei Einzelarbeit oder durch persönliche Gespräche. Hausübungen sind regelmäßig in geeigneter Form zu korrigieren.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Mündliche Prüfungen und Schularbeiten sollen sich möglichst auf unterschiedliche Lernziele beziehen. Es sollen sich daher nicht alle Aufgaben in numerischen Berechnungen, algebraischen Umformungen oder geometrischen Konstruktionen erschöpfen, sondern es sollen auch Aufgaben oder Aufgabenteile zum Argumentieren und exakten Arbeiten, zum Darstellen und Interpretieren sowie in eingeschränktem Maß zum produktiven Arbeiten gestellt werden. Die Aufgaben werden somit vielfach weder quantitativ noch qualitativ gleichwertig sein können.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Einsatz von Rechengeräten und anderen Hilfsmitteln:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Rechengeräte und andere Hilfsmittel (insbesondere Formelsammlungen, Tabellen) sind in einer den Zielen und den übrigen didaktischen Grundsätzen des Lehrplanes angemessenen Form als Arbeitsmittel einzusetzen. Die Wahl dieser Arbeitsmittel (zB Taschenrechner, auch programmierbare, Personalcomputer) obliegt der Lehrerin/dem Lehrer. Die Einbettung neuer Techniken (anwendungsorientierte Software, zB Computeralgebrasysteme) ist wünschenswert, darüber hinaus auch Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>PHYSIK</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Der Unterricht in Physik soll zum Erreichen der folgenden Ziele</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">beitragen, die sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Aspekte enthalten.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Fächerübergreifende Ziele:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Zur Befähigung der Schülerinnen und Schüler zu Mündigkeit und zu</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Verantwortungsbewußtsein sich selbst gegenüber:</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Fähigkeit, die Wechselbeziehungen zwischen Naturwissenschaften, Technik, Gesellschaft und Politik zu erkennen und kritisch zu beurteilen. Erkennen, daß Forschung und Verantwortung untrennbar sind. Bereitschaft und Fähigkeit, konstruktiv zu Problemlösungen beizutragen. Im besonderen auch die Bereitschaft zuzuhören und auf andere einzugehen. Einsicht in die Stellung des Menschen in der Natur und im Kosmos gewinnen.</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Fähigkeit, durch richtiges Einschätzen von Gefahren zur Unfallverhütung beizutragen.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Zur Befähigung der Schülerinnen und Schüler zu Verantwortungsbewußtsein gegenüber der Mitwelt und der Umwelt:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Erkennen, daß zwischen dem Stand naturwissenschaftlicher Forschung (mit Einschluß der Grundlagenforschung) in einem Staat und dessen wirtschaftlicher und politischer Bedeutung ein Zusammenhang besteht.</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Erkennen der Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Forschern und Politikern bei Entscheidungsprozessen. Erkennen, daß Naturwissenschaft das Ergebnis der Arbeit zahlreicher Menschen aus vielen Nationen ist und daher die Zusammenarbeit und Verständigung zwischen den Völkern fördert. Einsicht, daß Forschung von der Öffentlichkeit unterstützt, aber auch kontrolliert werden muß. Einsicht, in welcher Weise die Auswirkungen der naturwissenschaftlich-technischen Entwicklung unsere Umwelt verändert.</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Den Einfluß der Naturwissenschaften auf die Geisteshaltung der Menschheit erfassen.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Zur Befähigung der Schülerinnen und Schüler, notwendige Einsichten, grundlegende Verfahrensweisen und Haltungen im Sinne der Studierfähigkeit zu gewinnen:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Bereitschaft und Fähigkeit, naturwissenschaftliche Probleme zu erkennen und mit geeigneten Mitteln Lösungsversuche anzustellen.</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Fähigkeit, erworbene Kenntnisse auf verwandte Probleme anzuwenden und Analogien zu erkennen.</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Einsicht in die Arbeitsweise der Technik anhand bestimmter technischer Entwicklungen.</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Kenntnis von Beiträgen österreichischer Forscher. Fähigkeit, Informationen aufzusuchen, zu verarbeiten und weiterzugeben.</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Fähigkeit, Arbeiten in der Gruppe zu organisieren und</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">durchzuführen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Fachspezifische Ziele:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Wissen und Verständnis:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Grundlegende physikalische Erscheinungen und Versuche in ihrem Ablauf beschreiben können.</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Grundlegender Umgang mit physikalischen Größen und Begriffen. Verstehen physikalischer Erscheinungen des Alltags. Verständnis der physikalischen Grundlagen technischer Geräte. Einblick in physikalische Modellvorstellungen und ihre Aussagekraft.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Fähigkeiten und Fertigkeiten:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Fähigkeit, genau zu beobachten, Einzelheiten zu sehen und das Beobachtete sprachlich richtig wiederzugeben.</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Fähigkeit, einfache Experimente durchzuführen und deren Ergebnisse zu interpretieren.</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Erkennen der Bedeutung von Meßfehlern und Abschätzen ihrer Folgen. Einblick in den Gebrauch der Mathematik zur Beschreibung physikalischer Zusammenhänge, in die graphische Darstellung von Meßreihen sowie die Auswertung von Graphen gewinnen. Fertigkeit in der Lösung einfacher physikalischer Aufgaben. Fähigkeit, physikalische Vorgänge mit Hilfe grundlegender bekannter Gesetze oder Modelle zu erklären.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Einsichten, Bewertungen und Haltungen:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Anbahnen der Fähigkeit, Ergebnisse und Verfahrensweisen der Physik in ihrer technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedeutung zu beurteilen.</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Fähigkeit, Informationen und Darbietungen der Massenmedien kritisch zu beurteilen.</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Bereitschaft zur Kommunikation und Kooperation beim Beobachten, Experimentieren und Forschen.</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Erreichen eines energie- und umweltbewußten Verhaltens auf Grund gewonnener Einsichten.</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Einsicht, daß persönliche Weiterbildung auf dem Wissensgebiet der Physik notwendig ist.</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Einsicht, daß physikalische Denkweisen unter dem Zwang neuer Erkenntnisse modifiziert werden müssen.</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Einsicht, daß physikalisches Wissen für demokratische Entscheidungsprozesses unerläßlich ist.</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Einsicht, daß die Naturwissenschaften und damit auch die Physik einen wesentlichen Teil der menschlichen Kultur darstellen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Einführung in die Aufgaben und Arbeitsweisen der Physik.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Grundlagen der Mechanik: Die Grundgrößen Länge und Zeit, die gleichförmige und gleichmäßig beschleunigte Bewegung, Modell freier Fall, Masse und Kraft, Masse und Gewicht, Kraft und Druck, Arbeit und Leistung, potentielle und kinetische Energie, Erhaltungssätze von Energie und Impuls, Stoß; physikalische Probleme im Straßenverkehr.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Aufbau der Materie und Grundlagen der Wärmelehre: Atom, Molekül, Wärme als Molekularbewegung, Temperatur und Temperaturmessung, thermische Ausdehnung, Brownsche Bewegung, kinetische Deutung von Temperatur und Wärmemenge, spezifische Wärme, Modell ideales Gas, Gasgesetze, absolute Temperatur, Wärmehauptsätze, Umwandlung von Wärme in mechanische Energie, Verbrennungskraftmaschinen, der Energiehaushalt der Erde und Energieprobleme, irreversibel Prozesse.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Grundlagen der Wetterkunde.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Krummlinige Bewegung, Kreisbewegung, Zentralkraft, Drehimpuls, Gravitationsgesetz, Planetenbewegung, Keplergesetze, der Aufbau unseres Sonnensystems, Feldbegriff, Kraftfeld, Kraftlinien, Potential, Arbeit, Probleme der Raumfahrt.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Schwingungen und Wellen: Gesetz von Hooke, harmonische Bewegung, Federpendel und Fadenpendel, Eigenschwingungen, Resonanz, transversale und longitudinale Wellen, der Schall als longitudinale Welle, Interferenz, stehende Wellen, Schwebungen. Huygens-Prinzip, Reflexion, Brechung, Beugung. Dopplereffekt.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Ausbreitung des Lichtes: Lichtquellen und Ausbreitung des Lichtes, Lichtgeschwindigkeit, Reflexion, Brechung, Spiegel, Linsen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Wellencharakter des Lichtes: die Lichthypothesen von Newton und Huygens, Interferenz von kohärentem Licht, Beugung am Spalt und am Gitter, Spektren, Spektralanalyse, Polarisation.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Die bewegte elektrische Ladung: Ohmsches Gesetz, Gesetze der Stromverzweigung, Stromarbeit und Stromleistung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Bewegte Ladungen als Ursache magnetischer Erscheinungen:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Magnetfeld, elektromagnetische Induktion und einfache Anwendungen, Gleich- und Wechselstrom, Widerstand und Leistung des Wechselstroms.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Probleme der Elektrizitätsversorgung in Österreich. Elemente der Halbleiterphysik.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Der elektrische Schwingkreis. Elektromagnetische Wellen. Prinzipien</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">von Rundfunk und Fernsehen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Hülle und Kern des Atoms im Überblick.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Strahlenschutz.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Physikunterricht soll im allgemeinen von den Beobachtungen der Naturerscheinungen ausgehen und sie in überschaubaren Experimenten reproduzieren. Mit den Hilfsmitteln der Mathematik sollen anhand praktischer, altersgemäßer Beispiele die theoretischen Grundlagen verdeutlicht werden. Zur Veranschaulichung helfen Experimente - insbesondere das Schülerexperiment - Modelle, audiovisuelle Medien, Diagramme und Tabellen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Allgemeine physikalische Abläufe sollen in typischen Einzelmodellen exemplarisch studiert werden, wobei besonderes Augenmerk auf solche Lerninhalte zu richten ist, die fächerübergreifende Funktion besitzen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die aktive Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler ist durch das Schülerexperiment und durch Bildung von Arbeitsgruppen zu intensivieren.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Auf die sich im Kindergarten und Hort ergebenden physikalischen Probleme des Alltags sollen die Schülerinnen und Schüler vorbereitet werden. Beispiele berufsspezifischer physikalischer Fragen zur Umwelt sollen an Einzelbeispielen erläutert werden, um auch so den Praxisbezug herzustellen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>CHEMIE</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Chemieunterricht soll das Verständnis für die chemischen</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Vorgänge im Alltag, in Natur und Technik wecken.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen die Stellung der Chemie im modernen Weltbild sowie Aufgaben und gesellschaftlich-zivilisatorische Bedeutung chemischer Forschung und Technik erkennen. Die Vermittlung grundlegender Kenntnisse aus allen Bereichen der Chemie soll die Schülerinnen und Schüler nicht nur zu verantwortungsbewußter Verwendung chemischer Substanzen in allen Lebensbereichen, sondern auch zu Stellungnahmen zu aktuellen Problemen der Chemie in bezug auf die Umwelt befähigen. Im Hinblick auf die Bedeutung der zukünftigen Berufsarbeit kommt der Behandlung von Umwelteinflüssen überragende Bedeutung zu. Die Wechselwirkung von Ökologie und Ökonomie stellt ein durchgehendes Unterrichtsprinzip dar.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Dazu sind notwendig:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die Kenntnis der Stoffeigenschaften, die bezüglich ihrer Anwendung im täglichen Leben und ihrer Auswirkungen auf den menschlichen Organismus und die Umwelt von Bedeutung sind. Voraussetzung dafür ist das Kennenlernen</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>des Aufbaues der Materie und der damit im Zusammenhang stehenden Gesetzmäßigkeiten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>stofflicher Veränderungen und der dafür notwendigen Bedingungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einfacher Arbeitsmethoden, um Zusammenhänge zwischen Eigenschaft und Aufbau von Stoffen zu erfassen.</listelem></strichliste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Die Anwendung ausgewählter Arbeitsmethoden auf einfache chemische Problemstellungen im Demonstrations- und Schülerexperiment.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Das Wecken und Festigen des Sicherheitsbewußtseins beim Umgang mit Chemikalien und Geräten im Labor und im Alltag.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Das Umsetzen von chemischen Sachverhalten in die chemische Fachsprache.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Das Entwickeln des Verständnisses für Modellvorstellungen zur Deutung der Struktur und der davon abhängigen Eigenschaften der Stoffe.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Das Erfassen der Bedeutung von analytischen Methoden und Verfahren zur Strukturaufklärung, um das Verhalten der Stoffe - von den einfachsten Molekülen bis zu biochemischen Systemen - aus ihrem Aufbau ableiten zu können.</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen Bedeutung und Stellung der Chemie im Rahmen der Naturwissenschaften erkennen und Querverbindungen zu den anderen Unterrichtsgegenständen herstellen können.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Dazu dienen Themen wie: Energie; Rohstoffe; Recycling; Auswirkung menschlicher Tätigkeit auf Boden, Wasser und Luft sowie Maßnahmen zur Reinhaltung; Beiträge der Chemie zum Schutz des Lebensraumes und der Gesundheit.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen zu verantwortungsbewußter Haltung beim Einsatz technischer Hilfen befähigt werden. Das Sicherheitsbewußtsein beim Arbeiten mit Materialien und beim Umgang mit Lösungsmitteln (Werken; Bildnerische Erziehung) ist, besonders auf das in diesen Schularten vorgesehene Arbeiten mit Kindern, zu wecken und zu fördern.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Chemie vermittelt Kenntnisse von den Stoffen unserer Umwelt und ihrer praktischen Bedeutung.</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Gewinnung von Einsichten durch Beispiele aus dem Alltag:</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Umweltschutzmaßnahmen; Gewinnung und Wiederverwertung von Rohstoffen.</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Aufgabenbereiche:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Charakterisierung von Stoffen und stofflichen Veränderungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beispiele für Trennmethoden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beispiele für die Bestimmung von Stoffeigenschaften</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beispiele für chemische Vorgänge im Alltag</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Berücksichtigung der Gesichtspunkte Sicherheit und Umwelt</listelem></strichliste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Bausteine der Stoffe</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Erkennen des Zusammenhanges zwischen:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Atombau und Periodensystem</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Atombau und chemischen Eigenschaften der Elemente</listelem></strichliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Kleinste Teilchen</listelem></literaliste><schluss typ="Lit" ct="text">Bausteine von Atomen: Proton, Neutron, Elektron</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Charakterisierung der Atome durch: chemische Symbole, Protonenzahl, Massenzahl, Atommasse</schluss><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Elektronen ändern ihre Energiezustände innerhalb eines Atoms Grundzustand und angeregter Zustand, Ionisierungsenergie Modellvorstellung zur Deutung dieser Phänomene: Orbitalmodell (Orbitale als Aufenthaltsbereiche der Elektronen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Die Ordnung der Elemente</listelem></literaliste><schluss typ="Lit" ct="text">Aufbauprinzip der Elektronenhülle</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Einteilung des Periodensystems:</schluss><strichliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Haupt- und Nebengruppenelemente (s-, p-, d- und f-Block)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>18-Gruppen-Periodensystem</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verteilung von Metallen und Nichtmetallen</listelem></strichliste><schluss typ="e4" ct="text">Ableitung physikalischer und chemischer Eigenschaften von Elementen aus ihrer Stellung im Periodensystem (Alkalimetalle, Halogene, Edelgase oder auch andere Gruppen)</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Querverbindungen zB:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Physik: Elemente und Isotope, Modellbild vom Aufbau der Materie, Emission und Absorption, Spektralanalyse, Elektronenhülle des Atoms, Periodensystem.</schluss><ziffernliste ebene="4"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Die chemische Bindung. - Der Zusammenhalt der Teilchen und die Eigenschaften der Stoffe.</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Aus Elementen entstehen Verbindungen</listelem></literaliste><schluss typ="Lit" ct="text">Formel, chemische Reaktion, chemische Gleichung</schluss><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Stoffklassen und Bindungstypen</listelem></literaliste><schluss typ="Lit" ct="text">Beispiele für Stoffklassen aus Alltag, Technik und Umwelt Elektronenaktivität als Grundlage für verschiedene Bildungstypen</schluss><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Ionenbindung - Salze</listelem></literaliste><schluss typ="Lit" ct="text">Elektronenabgabe und -aufnahme, Kationen und Anionen, Ionenwertigkeit</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Oxidation und Reduktion als Begriffe</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Ionengitter</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Charakteristische Ionenverbindungen</schluss><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Atombindung - Molekulare Stoffe</listelem></literaliste><schluss typ="Lit" ct="text">Bindung gleichartiger und ungleichartiger Nichtmetallatome Charakteristische Eigenschaften polarer und unpolarer Moleküle Atomgitter und Molekulargitter</schluss><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">e)</symbol>Metallbindung - Metalle</listelem></literaliste><schluss typ="Lit" ct="text">Charakteristische Metalleigenschaften Elektronengasmodell</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Atome treten in den meisten Fällen nicht frei auf, sondern in Atomverbänden bzw. Verbindungen vereinigt. Die Art der Atome und die chemische Bindung bestimmen die Eigenschaften der Atomverbände bzw. Verbindungen. Daraus ergeben sich die Möglichkeiten der experimentellen Darstellung und praktischen Gewinnung wichtiger Elemente und Verbindungen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktischer Hinweis:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die dazu notwendigen Sicherheitsaspekte sind zu beachten und zu besprechen, die Probleme der Beeinflussung der Umwelt aufzuzeigen und die Bedeutung einer verantwortungsbewußten Haltung beim Einsatz technischer Hilfsmittel zu betonen.</schluss><ziffernliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Chemische Vorgänge - Energieumsatz bei chemischen Reaktionen und ihre praktische Bedeutung</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Energieumsatz bei chemischen Reaktionen (einfache Beispiele)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Chemisches Gleichgewicht (Prinzip des kleinsten Zwanges)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Protolysen (Säure-Base-Reaktionen) pH-Wert/Indikatoren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Redox-Reaktionen</listelem></literaliste><schluss typ="Lit" ct="text">Elektrochemische Reaktionen, Galvanische Zellen (Akkumulator, Batterie, Umwelt)</schluss><ziffernliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Der Mensch im Spannungsfeld zwischen Umwelt und Technik Ausgewählte Themen und technologische Prozesse</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="4"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rohstoffbeschaffung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rückgewinnung von Rohstoffen (Recycling)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Energieausnützung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Nebenprodukte bei chemischen Prozessen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Umweltbelastung</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Aus folgenden Beispielen kann eine Auswahl getroffen werden:</schluss></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wasser:     Lösungsmittel, Wasserhärte</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kochsalz:   Elektrolyse und Solvayverfahren (Natronlauge, Soda,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            Chlor, Halogene, Abraumsalze)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Schwefel:   Schwefeldioxid, Gips, Schwefelsäure,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            Schwefelwasserstoff</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kalk:       gebrannter und gelöschter Kalk</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Luft:       Ammoniaksynthese, Salpetersäureherstellung,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">            Düngemittel</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Phosphate:  Phosphor, Phosphorsäuren, Düngemittel</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Silikate:   Glas, Keramik, Zement</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Metalle:    Gewinnung, Anwendung, Korrosion</absatz><liste><schluss typ="e1" ct="text">Wirtschaftliche und umweltrelevante Aspekte: Emissionen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Immissionen, Verunreinigungen, Recycling.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktischer Hinweis:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Durchführung von Messungen, Abschätzung und Interpretation von</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Meßergebnissen; Einschätzen von Meßwerten (pH-, MAK-, MIK-Wert, ppm und ppb).</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Querverbindungen zB:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Physik: Leitfähigkeit, Elektrolyse, Korrosion</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Biologie und Umweltkunde: Reinigung von Luft und Wasser,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Düngemittel, Minerale</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Mathematik: Interpretation von Meßwerten</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Geographie und Wirtschaftskunde: Rohstoffbeschaffung</schluss><ziffernliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Grundlage der organischen Chemie</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">Aus der historischen Entwicklung der organischen Chemie soll die Bedeutung organischer Verbindungen in der heutigen Zeit für Technik und Alltag verdeutlicht werden.</schluss><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Der Bauplan organischer Verbindungen</listelem></literaliste><schluss typ="Lit" ct="text">Die Bindungseigenschaften des Kohlenstoffatoms bedingen die Vielfalt organischer Verbindungen Kohlenwasserstoffe: Alkane, Alkene, Alkine, Aromaten</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Die Kohlenwasserstoffgerüste dieser Verbindungen bilden die Grundgerüste aller abgeleiteten organischen Verbindungen (Derivate).</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Arten der Isomerie</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Nomenklatur der Kohlenwasserstoffe</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Fremdatome im Kohlenstoffgerüst (Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel, Halogene)</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktischer Hinweis:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Zur Veranschaulichung von unterschiedlichen Strukturen sind</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Molekülbaukästen zu verwenden.</schluss><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Eigenschaften der Kohlenwasserstoffe</listelem></literaliste><schluss typ="Lit" ct="text">Experimentelle Unterscheidung verschiedener Kohlenwasserstofftypen durch Untersuchungen physikalischer und chemischer Eigenschaften</schluss><ziffernliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Herstellung organischer Verbindungen aus fossilen Rohstoffen Erdgas, Erdöl und Kohle sind Energieträger und Syntheserohstoffe. Ihr Einsatz als Primärenergieträger ist mit Umweltproblemen verbunden. Die Verwendung dieser Stoffe als Syntheserohstoffe führt zu den Reaktionstypen Substitution, Addition, Elimination, Umlagerung und Polymerisation.</listelem></ziffernliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Erdgas - Erdöle - Kohle</listelem></literaliste><schluss typ="Lit" ct="text">Unterschiede in der Zusammensetzung</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Bedeutung:</schluss><strichliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rohstoff</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Energieträger</listelem></strichliste><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Aliphate - Aromate</listelem></literaliste><schluss typ="Lit" ct="text">Basisprodukte industrieller Synthesen</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Didaktischer Hinweis:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einhaltung der notwendigen Sicherheitsvorkehrungen bei Versuchen zur Löslichkeit, Brennbarkeit und Reaktionsfähigkeit unter Beachtung der Sicherheitsdatenblätter.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Derivate der Kohlenwasserstoffe, die Halogene, Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel enthalten</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Bedeutung funktioneller Gruppen für die Eigenschaften organischer Verbindungen. Herstellung, Eigenschaften, Reaktionen und Anwendungen der folgenden Stoffklassen an ausgewählten Beispielen auch in Zusammenhang mit dem Kapitel 10, Hinweis auf mögliche Umweltbelastungen und Toxizität.</schluss><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Halogenverbindungen</listelem></literaliste><schluss typ="Lit" ct="text">Aliphatische und aromatische Halogenkohlenwasserstoffe Lösungsmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, Kühl- und Treibmittel</schluss><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Hydroxydverbindungen - Alkohole und Phenole</listelem></literaliste><schluss typ="Lit" ct="text">Ein- und mehrwertige Hydroxydverbindungen</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Oxidierbarkeit von Alkoholen</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Alkoholische Getränke, Lösungsmittel, Frostschutzmittel,</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Treibmittel</schluss><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Aldehyde und Ketone</listelem></literaliste><schluss typ="Lit" ct="text">Syntheserohstoffe, Lösungsmittel, Aromastoffe</schluss><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Carbonsäuren</listelem></literaliste><schluss typ="Lit" ct="text">Carbonsäuren als Synthese- und Naturprodukte (zB Methansäure, Ethansäure-Essig, Milchsäure, höhere Fettsäuren), Chirale Verbindungen - optische Aktivität</schluss><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">e)</symbol>Ester</listelem></literaliste><schluss typ="Lit" ct="text">Prinzip der Veresterung und ihrer Umkehrung (Hydrolyse bzw. Verseifung), Bedeutung der Ester als Lösungsmittel und Aromastoffe</schluss><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">f)</symbol>Stickstoffverbindungen</listelem></literaliste><schluss typ="Lit" ct="text">Aufbau von Aminen und Säureamiden Aminosäuren - prinzipieller Aufbau natürlicher Aminosäuren, Nitroverbindungen</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Didaktischer Hinweis:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Mit Hilfe einfacher Reaktionen sollen die Schülerinnen und Schüler nach Möglichkeit in selbst durchgeführten Experimenten an Produkten aus dem Alltag deren Eigenschaften und Inhaltstoffe erkennen.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">9.</symbol>Ausgewählte organische Verbindungen</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Durch Kombination von Verbindungen mit verschiedenartigen funktionellen Gruppen und unterschiedlichem sterischem Aufbau entstehen durch Synthese neue Verbindungsklassen.</schluss><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Fette</listelem></literaliste><schluss typ="Lit" ct="text">Aufbau und Bedeutung als Nahrungsmittel und technischer Rohstoff</schluss><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Kohlehydrate</listelem></literaliste><schluss typ="Lit" ct="text">Aufbau verschiedener Kohlehydrate: Mono-, Di- und Polysaccharide</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Bedeutung von Zucker und Stärke als Nahrungsmittel Cellulose als Textilrohstoff</schluss><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Proteine</listelem></literaliste><schluss typ="Lit" ct="text">Proteinaufbau aus Aminosäuren (Aminosäurensequenz), Funktion der Proteine im Organismus</schluss><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Nucleinsäuren</listelem></literaliste><schluss typ="Lit" ct="text">Bausteine der Nucleinsäuren</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Unterschied zwischen DNA und RNA</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Bedeutung für die Weitergabe der genetischen Information und Synthese körpereigener Proteine</schluss><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">e)</symbol>Wasch- und Reinigungsmittel</listelem></literaliste><schluss typ="Lit" ct="text">Gewinnung von Seifen</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Waschmittel, der Natur nachgebaute Syntheseprodukte</schluss><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">f)</symbol>Kunststoffe</listelem></literaliste><schluss typ="Lit" ct="text">Struktur und allgemeines Syntheseprinzip</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Eigenschaften von Polymeren</schluss><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">g)</symbol>Farbstoffe</listelem></literaliste><schluss typ="Lit" ct="text">Strukturmerkmale farbiger Verbindungen an Beispielen natürlicher und synthetischer Farbstoffe. Beispiele für die Synthese von Farbstoffen</schluss><literaliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">h)</symbol>Nahrungsmittel (Rückstände, Haltbarmachung)</listelem></literaliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Didaktischer Hinweis:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Mit Hilfe einfacher Reaktionen sollen die Schülerinnen und Schüler in selbst durchgeführten Experimenten an Produkten aus dem Alltag deren Eigenschaften erkennen. Querverbindungen zu Biologie und Umweltkunde.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">10.</symbol>Chemie im Spannungsfeld von Ökonomie und Ökologie</listelem></ziffernliste><schluss typ="Lit" ct="text">An ausgewählten Beispielen sollen positive und negative Auswirkungen bei der Herstellung und Anwendung organischer Stoffe verdeutlicht werden. Möglichkeiten des Recyclings organischer Verbindungen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Der Lehrplan enthält die Grundlagen der Allgemeinen, Anorganischen und Organischen Chemie, wobei auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Theorie und Praxis Wert zu legen ist.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Dem Konzept liegt die Methode zugrunde, ausgehend von den Eigenschaften der Stoffe und ihren einfachsten Bausteinen, bis zu höheren Strukturen vorzudringen. Innerhalb eines Lernjahres kann die Reihenfolge der einzelnen Kapitel entsprechend der Jahresplanung in sinnvoller Weise geändert werden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Durch das Erkennen von Gesetzmäßigkeiten soll das Verständnis für Vorgänge in der Natur vertieft werden. Praktische Beispiele sollen die Theorie ergänzen. Lebensnahen Problemen, mit denen die Schülerinnen und Schüler bei ihrer zukünftigen beruflichen Tätigkeit im Kindergarten, allenfalls im Hort, täglich konfrontiert werden, ist besondere Aufmerksamkeit zu schenken.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Schülerexperimente, Lehrausgänge und Exkursionen sollen nach Möglichkeit zur Vertiefung der Praxisbezogenheit durchgeführt werden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Diskussionen über aktuelle Anlässe und Probleme fördern die Entwicklung eigenständiger Gedankengänge und Lösungsmöglichkeiten. Dabei sollen Querverbindungen zu den anderen Naturwissenschaften und zur Didaktik hergestellt werden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Das Interesse der Schülerinnen und Schüler kann durch Bildung von Arbeitsgruppen oder Durchführung von Projektunterricht verstärkt werden. Gruppenarbeit fördert die Selbsttätigkeit beim</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Durchführen von Experimenten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Abschätzen von Gefahrenmomenten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwickeln eines Sicherheitsbewußtseins</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beobachten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Auswerten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Protokollieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen neuer Zusammenhänge und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwickeln neuer Ideen</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Die Diskussion über die Ergebnisse einer Gruppenarbeit fördert die Entwicklung eigenständiger Gedankengänge und Lösungsmöglichkeiten. Durch die Formulierung der Ergebnisse wird die Ausdrucksweise inhaltlich und sprachlich geformt.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>BIOLOGIE UND UMWELTKUNDE</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Der Unterricht in Biologie und Umweltkunde soll, unter Berücksichtigung sowohl fachspezifischer als auch fächerübergreifender Aspekte, jungen Menschen die Mannigfaltigkeit der biologischen Umwelt und die Vorgänge in der Natur verständlich machen und folgende Bildungsziele beachten:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden,</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Zusammenhänge zwischen Bau- und Lebensvorgängen bei Pflanzen und Tieren sowie deren Beziehung zur Umwelt zu erkennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>den Menschen in seiner Individualität, aber auch seinem Eingefügtsein in die Gesellschaft und die Gesamtheit der Natur zu erkennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die vielfältigen Möglichkeiten zu erkennen, die Natur im Interesse des Menschen verantwortungsbewußt zu nützen, aber auch zur Erkenntnis zu gelangen, daß Eingriffe in biologisch-ökologische Systeme nur nach verantwortungsvoller Prüfung erfolgen dürfen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch Erkennen der Einsparungspotentiale im Energie- und Verpackungsbereich zur sinnvollen und schonenden Nutzung unserer natürlichen Ressourcen beizutragen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch grundlegende Informationen über die der Natur innewohnenden Gesetzmäßigkeiten und die Schulung des kritischen Beobachtens im künftigen Erzieherberuf, Fragen der Kinder und Jugendlichen aus dem Bereich der Biologie und Umweltkunde richtig zu beantworten und Beobachtungsfreude zu wecken.</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit dem Bau und der Funktion des menschlichen Körpers vertraut werden, wobei der körperlichen Entwicklung des Kindes und Jugendlichen besondere Bedeutung zukommt;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblick in die Gesetze der Fortpflanzungsbiologie des Menschen unter Berücksichtigung der Sexualethik und der Familienplanung gewinnen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblick in den Anteil der Biologie am naturwissenschaftlichen Weltbild der Gegenwart erhalten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zu Achtung vor dem Leben und Verantwortungsbewußtsein gegenüber Mitwelt, Umwelt und Nachwelt gelangen.</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Ziel ist der verantwortungsbewußte Mensch, der aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse und seiner Einsicht in die biologischen Zusammenhänge in seinem späteren Wirkungsbereich - insbesondere in Kindergärten, Horten oder Heimen - Entscheidungen so zu treffen vermag, daß die Gesunderhaltung der ihm anvertrauten Kinder und Jugendlichen im weiteren Sinne die Erhaltung der Natur und des Lebens in einem für ihn physisch und psychisch optimalen Ausmaß gewährleistet ist.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Zelle als lebende Einheit. Zellaufbau und Zellfunktionen. Bakterien und Viren. Wichtige pflanzliche und tierische Einzeller.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Von der Ein- zur Vielzelligkeit: Zellteilung, Zelldifferenzierung, Arbeitsteilung, Zellkolonie, Gewebe, Organ.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Überblick über das System der Pflanzen. Algen, Pilze, Flechten, Moose, Farnpflanzen, Samenpflanzen - unter Berücksichtigung bedeutender Pflanzenfamilien und geschützter Pflanzen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Anatomie und Physiologie der Pflanzen. Assimilation, Dissimilation, Stoffaufnahme, Stoffleitung und Speicherung von Stoffen unter Bezugnahme auf die entsprechenden Pflanzenorgane. Kreislauf der Stoffe und Energiefluß.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Reizreaktionen der Pflanzen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Überblick über das System der Tiere. Baupläne unter Berücksichtigung bedeutender Vertreter sowie geschützter Tiere. Funktionssysteme (Bewegung, Kreislauf, Stoffwechsel, Empfindungs- und Steuerungssysteme, Fortpflanzung).</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Stellung der Erde im Weltall. Entstehung und Aufbau der Erde. Schalenbau. Struktur und Entstehung wichtiger Gesteine. Kreislauf der Gesteinsbildung. Berücksichtigung von Mineralen und Gesteinen, die für die Wirtschaft von Bedeutung sind; Energieträger. Bodenbildung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Ökologie: Grundbegriffe (Biosphäre, Ökosystem, Biotop, Biozönose):</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Abiotische und biotische Umweltfaktoren; Anpassung von Tieren an jahreszeitliche Abläufe; Biorhythmen; Beziehung der Tiere zur Umwelt - Anpassungen an verschiedene Lebensräume; Nahrungsketten; Nahrungskreisläufe; Staatenbildung; Symbiose; Parasitismus. Naturnahe und naturferne Ökosysteme - ausgewählte Beispiele heimischer Lebensräume (Tümpel, Bach, Wald, Boden, Stadt ua.).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Das biologische Gleichgewicht, Störfaktoren und Möglichkeiten der Abhilfe: Wasser (Wasseraufbereitung, Kläranlagen), Boden (Erosion, Düngung, Verdichtung, Humus), Luft (Luftverschmutzung, Luftreinhaltung), Abfall (Vermeidung und Beseitigung, Recycling).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Gefährdung des Menschen durch Umweltfaktoren: Chemikalien und Gifte, Lärm, Streß. Naturschutz; Arten- und Biotopschutz.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Bau, Funktion und Entwicklung der menschlichen Organsysteme unter dem besonderen Aspekt der Gesunderhaltung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Ausgewählte Regelsysteme: Aufbau und Entwicklung des aktiven und passiven Bewegungsapparates.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Bedeutung der richtigen Ernährung, insbesondere für Kinder und Jugendliche; Pflege des Dentalapparates. Organe des Stoffwechsels (Verdauung, Enzyme, Atmung, Blut- und Kreislaufapparat, Immunsystem, Ausscheidung).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Haut; Ganzheitskosmetik.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Hormonale Steuerung. Nervensystem; Psychohygiene; Gefährdung des Menschen durch verschiedene Suchtgifte (beispielsweise durch Alkohol, Nikotin und Drogen), Arzneimittelmißbrauch. Sinnesorgane.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Fortpflanzungsbiologie des Menschen: Bau und Funktion der Geschlechtsorgane. Empfängnis, Schwangerschaft, Geburt, Mutter-Kind-Paß. Familienplanung. Geschlechtskrankheiten.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Ethologie: Angeborenes und erlerntes Verhalten (Reflexe, Automatismen, Instinktverhalten; Lernverhalten; einsichtiges Verhalten). Beispiele für Verhaltenskreise (Sozialverhalten, Aggression, Sexualverhalten uä.).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Richtige Haltung von Nutz- und Haustieren.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Humanethologie: Typisch menschliche Verhaltensweisen; Gebrauch und Mißbrauch in verschiedenen Lebensbereichen (Werbung, Kindchenschema ua.)</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Genetik: Klassische Vererbungslehre; Mutation und Modifikation;</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Molekulargenetik. Angewandte Genetik: Tier- und Pflanzenzucht;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Humangenetik (Erbkrankheiten, Eugenische Maßnahmen); Gentechnik.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Evolution: Abiotische und biotische Evolution; Evolution der zellulären Organisation - molekularbiologische und biochemische Aspekte der Zellfunktionen. Evolutionstheorien. Beweise der Evolution. Stammesgeschichte des Menschen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Ausgewählte Beispiele der Biotechnologie.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Überlastung mit bloßem Gedächtniswissen ist zu vermeiden.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Umfangreiche systematische Betrachtungen müssen zugunsten wesentlicher allgemeinbiologischer und ökologischer Inhalte zurücktreten. Bei der Behandlung des Lehrstoffes sind Aktualität, Lebensnähe sowie Praxisbezug sehr wichtig. Neue Erkenntnisse der Wissenschaft sind in die Unterrichtsarbeit miteinzubeziehen. Auf eine ausreichende Artenkenntnis der heimischen Fauna und Flora ist hinzuarbeiten. Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen (insbesondere zu Geographie und Wirtschaftskunde, Chemie, Physik, Pädagogik, Heil- und Sonderpädagogik, Didaktik, Praxis, Leibeserziehung) sollen nach Möglichkeit wahrgenommen werden.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Von besonderer Bedeutung ist die Erziehung zu exaktem Beobachten und sprachlich richtigem Beschreiben der Sachverhalte. Von großer Bedeutung ist weiters die Erziehung der Jugendlichen zu umwelt- und gesundheitsbewußten Staatsbürgern.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Unterricht ist durch Verwendung von Naturobjekten, womöglich aus der engeren Heimat, und durch intensive Ausnützung der audiovisuellen Unterrichtsmittel wirklichkeitsnahe zu gestalten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Kleine physiologische und ökologische Versuche sowie das Beobachten der Natur im jahreszeitlichen Wechsel sind durchzuführen. Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei selbst aktiv werden, etwa durch Versuchsplanung, Protokollführung, Darstellung und Auswertung der Ergebnisse.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einschlägige Schulveranstaltungen wie Exkursionen, Lehrausgänge und Projektwochen sind im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten einzuplanen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>GESUNDHEITSLEHRE</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Unmittelbares Anliegen des Unterrichtes ist es, den jungen Menschen einen Einblick in die vielfältigen Aufgabenbereiche der Hygiene in der Gegenwart zu gewähren. Sie sollen über hygienische Maßnahmen im Kindergarten und Hort einschließlich Küchenhygiene informiert werden, aber auch gezielte Förderungsmaßnahmen zum Schutze der Gesundheit und des Wohlbefindens der Menschen kennenlernen, um das Rüstzeug für eine gesunde, ausgeglichene Lebensführung zu erhalten. Die aus dem Unterricht - unter Einbeziehung fächerübergreifender Aspekte - gewonnenen Erkenntnisse sollen die Schülerinnen und Schülern zu verantwortungsbewußtem Verhalten hinsichtlich der Verhütung von Krankheiten und Unfällen erziehen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Ziel ist es, im jungen Menschen eine entsprechende Einstellung zu seiner Gesundheit zu wecken und ihn dazu anzuregen, durch sinnvolle Pflege von Körper und Geist seine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu steigern und optimal zu erhalten.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Bedeutung des Zusammenwirkens einzelner Organsysteme für die Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Körpers anhand ausgewählter Beispiele: Zivilisationskrankheiten; Einfluß von Genußmitteln und Suchtgiften; Psychopharmaka; Umgang mit Arzneimitteln.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Umgehen mit gesundheitlich belasteten Kindern (beispielsweise Diabetiker, Epileptiker, Allergiker, an Neurodermitis erkrankte Kinder, ...).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Gesunderhaltung des menschlichen Körpers, gesunde Lebensführung und Hygiene unter Bedachtnahme auf die zukünftige Berufstätigkeit anhand ausgewählter Beispiele: Ganzheitskosmetik. Zahnhygiene. Förderung des kindlichen Bewegungsapparates; Haltungsfehler und Haltungsschäden; Bewegungserziehung; Ergonomie. Parasiten im und am menschlichen Körper und deren Bekämpfung. Wichtige Infektionskrankheiten insbesondere des Kindes - Wesen, Entstehung, Verlauf, Maßnahmen zu ihrer Verhütung; Impfpaß. Hygiene im Kindergarten und Hort einschließlich Küchenhygiene. Psychohygiene.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Öffentliche Gesundheitsvorsorge.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Unfallverhütung sowie richtiges Verhalten bei Unfällen und in Krankheitsfällen im Kindergarten und Hort.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Hausapotheke.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Für die Auswahl und die Darlegung des gesamten Unterrichtsstoffes sind die praktischen Erfordernisse im Kindergarten und im Hort maßgebend.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen die Bedeutung des Zusammenwirkens einzelner Organsysteme erkennen lernen, um Verständnis für vorbeugende Maßnahmen und Hilfestellungen erwerben zu können. Sie sollen den Wert eines gesunden Körpers erkennen und daraus die Verpflichtung zur Erhaltung der eigenen Gesundheit sowie jener der ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen ableiten können. Insbesondere sind die Zusammenhänge zwischen nicht entsprechender Lebensführung und der daraus sich ergebenden Schädigung der Gesundheit hervorzuheben.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen sollen wahrgenommen werden. Zusammenarbeit mit den Lehrern der naturwissenschaftlichen Fachbereiche, der Pädagogik, Heil- und Sonderpädagogik sowie der Leibeserziehung, bezüglich medizinischer Fragen mit dem Schularzt, ist anzustreben. Neue Erkenntnisse der Wissenschaft sind in die Unterrichtsarbeit einzubeziehen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Eine möglichst lebendige Darstellung des Lehrstoffes soll durch Verwendung verschiedenster Anschauungsmittel und durch den Einsatz moderner audiovisueller Hilfsmittel erzielt werden.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Lehrausgänge und Exkursionen in diverse Institutionen und Gesundheitseinrichtungen sowie Fachreferate von Experten sind im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten einzuplanen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>MUSIKERZIEHUNG</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Musikerziehung soll die angehenden Kindergartenpädagogen dazu befähigen, Musik in ihren persönlichen Lebensbereich bewußt einzubeziehen sowie den beruflichen Anforderungen auf diesem Gebiet zu genügen. Dazu sollen sie neben Kenntnissen in Musikkunde das erforderliche praktische Können erwerben, eine Anleitung zu selbsttätiger Auseinandersetzung mit Musik erfahren und die Stellung der Musik im Bereich der Kultur (mit besonderer Berücksichtigung Österreichs) erfassen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen zu bewußtem Hören und Wahrnehmen der akustischen Umwelt sowie zu kritischer Einstellung zu Musik und Musikkonsum erzogen werden. Sie sollen Freude an schöpferischer musikalischer Tätigkeit sowie an eigener Musikausübung (Singen, Musizieren, Experimentieren, Improvisieren) finden und so Anregungen zu sinnvoller Freizeitgestaltung erhalten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Eine weitere Aufgabe des Unterrichtes ist die Förderung der emotionalen Entwicklung und die Bereicherung der individuellen Erlebnisfähigkeit, als Voraussetzung, Kinder und Jugendliche für Musik zu sensibilisieren. Ebenso wichtig ist das Erkennen der sozialen Funktion der Musikerziehung, zB durch Gemeinschaftserlebnis und die Notwendigkeit des Hörens auf andere, Kinder für soziales Verhalten aufzuschließen. Darüber hinaus ist die Fähigkeit zu methodisch adäquatem Vorgehen in der musikalischen Früh- und Jugenderziehung zu vermitteln sowie die Befähigung für die spätere Funktion bei der Beratung in der musischen Elternbildung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Damit soll die Musikerziehung einen wesentlichen Beitrag zur berufsspezifischen Ausbildung, zur Allgemeinbildung und Persönlichkeitsfindung leisten.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Singen, Musizieren, Gestalten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Aufbau der stimmlichen Kondition im Hinblick auf die berufliche Belastbarkeit der Stimme. Stimmbildung vor allem anhand von Kinderliedern.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Hör- und Treffübungen, Gedächtnis- und Erfindungsübungen. Singen nach Gehör und nach Noten. Ein- und mehrstimmige Lieder, ausgehend vom Erfahrungsbereich der Kinder, insbesondere Kinder-, Volkslieder und Kanons.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Rhythmische Schulung, Unabhängigkeitsübungen, Transponieren von Kinderliedern, schlagtechnische Übungen, rhythmische Klatschspiele, elementare Instrumentalbegleitung zu Lied und Spiel. Ständige Schulung des rhythmischen Gefühls und des Gefühls für rhythmische Form. Verwendung von Instrumenten zur klanglichen Bereicherung unter Wahrung stilistischer Gesichtspunkte.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Musizieren mit elementaren Musikinstrumenten (wie körpereigene und selbstgebaute Instrumente), kindgemäße Instrumente und Erlernen ihrer Spieltechnik.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erarbeiten von Tonräumen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vokale und instrumentale Gestaltungsversuche mit dem melodisch-rhythmischen Material des Kinderliedes (Improvisation), Vertonen von Kinderreimen im Rahmen der erarbeiteten Tonräume (Rufterz, Leierformel, Dreiklang, Pentatonik, Diatonik, Dur und Moll;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Querverbindungen zum Instrumentenbau); Verbalisieren, Dramatisieren;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">spielerischer Umgang mit technischen Geräten.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Musikkunde:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Notenkunde.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erarbeiten und Festigen der Grundbegriffe der Musiklehre im Hinblick auf rhythmische, tonale und formale Elemente: Metrum, Takt, Rhythmus, Tonräume, Melodietypen, Intervalle, Dreiklänge, Dominantseptakkord, einfache Kadenzen, Motiv, Thema, Halbsatz, Periode, einfache Liedformen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Bewußtmachen gestaltender Prinzipien in der Musik: Wiederholung, Variation, Steigerung, Symmetrie - Asymmetrie, Spannung - Lösung, Kontrast.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Physikalische Grundlagen der Schallerzeugung: Ton, Geräusch, Klang.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die menschliche Stimme: Funktion, Pflege.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Singen, Musizieren, Gestalten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Fortsetzung der Stimm- und Gehörbildung - auch am Kinderlied und anderem Liedgut, Schulung der Treffsicherheit und des rhythmischen Empfindens bei gesteigerter Anforderung beim Singen und Musizieren. Fortsetzen der vokalen und instrumentalen Musikpflege. Ein- und mehrstimmige Lieder mit gesteigerten Anforderungen. Einfaches polyphones Singen, schwierigere Kanons.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Übungen im Blattsingen. Tonfolge, die über die Melodik einfacher Volkslieder hinausgehen. Übungen im zweistimmigen Singen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Gestaltungsversuche mit Klängen und Geräuschen unter Einbeziehung der Sprache und von Erscheinungsformen aus der zeitgenössischen Musik.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Verklanglichen von Geschichten oder Bildern (Querverbindung zu Deutsch und Bildnerischer Erziehung).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Anleitung zum selbständigen Erarbeiten von Liedern nach Noten. Aufbereitung von Liedern zur vokalen und instrumentalen Ausführung in kleinen Gruppen. Gestalten von Singtänzen nach vorgegebenen Liedern.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Musikkunde:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erweitern der vorhandenen Kenntnisse. Vierklänge und ihre Umkehrungen. Dreiklangsumkehrungen aller Stufen, einfache drei- und vierstimmige Kadenzen (Querverbindung zur Instrumentalmusik).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Baßschlüssel.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Instrumentenkunde: Ausgehend von den elementaren Instrumenten, Behandlung der gebräuchlichen Musikinstrumente. Einfache Partiturleseübungen. Übungen im Erkennen der wichtigsten Orchesterinstrumente. Umgang mit technischen Mittlern von Musik.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Wichtige Formen der Instrumentalmusik: Tanzformen, Suite, Rondo, große Liedformen, Variationsform. Erklärung an ausgewählten Hörbeispielen unter Hinweis auf Funktionsbereich (Tanzmusik, Schlagermusik, Kirchenmusik usw.) sowie auf Leben und Werk einzelner Komponisten und ihre Bedeutung in der Musikgeschichte.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Singen, Musizieren, Gestalten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Singen, Stimmbildung und Gehörbildung sind im Zusammenhang mit der Erweiterung des Liedschatzes der Klasse mit erhöhten Anforderungen fortzusetzen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Schulung des musikalischen Vorstellungsvermögens.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Im tonalen Bereich Üben und Singen in Moll und in den Kirchentonarten, soweit im dargebotenen Liedgut vorhanden.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Funktionelles Hören: Finden des Funktionsbasses bzw. der 3. Stimme unter Verwendung vor allem des alpenländischen Volksliedes. Dirigieren mit gesteigerten Anforderungen. Hinweise für die Leitung von Sing- und Spielgruppen. Singen im Dienste der Werkbetrachtung. Gestalten von Kinderliedbegleitung mit dem kindertümlichen Instrumentarium (Querverbindung zur Spielmusik).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Instrumentales Gestalten mit gesteigerten Anforderungen (Rondo, dreiteilige Liedform, Variation usw.).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Improvisation einzeln und in Gruppen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Anleitung zur selbständigen musikalischen Fest- und Feiergestaltung.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Musikkunde:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Modulation als harmonisches Phänomen, insbesondere in der Anwendung bei der instrumentalen Liedbegleitung. Die wichtigsten Formen und Gattungen der Vokal- und Instrumentalmusik.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Musik und ihre Stellung in der Gesellschaft. Volksmusik, Kunstmusik, kommerzielle Musik. Ausgewählte Hörbeispiele unter Berücksichtigung ihres musikhistorischen Aspekts.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Singen, Musizieren, Gestalten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Fortsetzen der vokalen und vokalinstrumentalen Musikpflege sowie der Gehörbildung und Stimmbildung unter Berücksichtigung methodischer Hilfen für die eigene Stimme sowie für die Stimme des Kindes.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Festigen des in den vorhergehenden Klassen erworbenen Liedschatzes. Gesänge für drei- und vierstimmigen Chor aus verschiedenen Epochen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Anleitung zu selbsttätigem musikalischen Gestalten (Auswahl der Instrumente und Instrumentierung von Kinderliedern). Verklanglichen einer Bildgeschichte. Anleitung zur Herstellung von instrumentalen Vor-, Zwischen- und Nachspielen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Anleitung zum Selbstfinden von Kinderliedern; Melodisieren von</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Reimen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Musikkunde:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Höhepunkte der europäischen Musik. Stilmerkmale, historische</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Zusammenschau.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Anregung zum Umgang mit Fachliteratur für den persönlichen Bereich.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Fachdidaktische Beiträge zur musikalischen Früherziehung:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Funktion und Bedeutung des spontanen Singens im Kindergarten. Übersicht über das Kinderlied (traditionelles und neues Liedgut, Liedgattungen), Kinderinstrumente; Richtlinien für das Musizieren mit Kleinkindern und mit Kindern im Hort.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Kriterien für die Hörerziehung im Kindergarten. Auswählen von Beispielen aus der Kunstmusik und Methodik ihres Einsatzes im Kindergarten und Hort.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Methoden der Liedvermittlung.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Singen, Musizieren, Gestalten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Singen von schwierigeren Liedern oder Chören, auch solchen, die tonartlich nicht gebunden sind. Singen und Musizieren mit gesteigerten Anforderungen unter Einbeziehung der erlernten Instrumente (Blockflöten, Gitarren und beliebige Ensembleformationen).</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Musikkunde:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Höhepunkte der europäischen Musik. Stilmerkmale, historische Zusammenschau. Außereuropäische Kulturkreise vor allem in Hinblick auf das verwendete Liedgut.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Kritische Auseinandersetzung mit Erscheinungsformen der zeitgenössischen Unterhaltungsmusik (Jazz, Pop, Rock, Schlager usw.).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Fachdidaktische Beiträge zur musikalischen Früherziehung:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Melodisieren von Kinderreimen, Improvisieren im Bereich der Melodik des Kinderliedes. Gestalten von Kinderliedern (rhythmisch-bewegungsmäßig bzw. mit Lied und Musik).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erkennen von Stimmfehlern bei Kindern („Brummer”) und Möglichkeiten zu deren Behebung. Die Mutation bei Hortkindern.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Anregung zum Umgang mit Fachliteratur auf dem Gebiet der musikalischen Früherziehung. Hilfen für die Elternarbeit (musikalische Fachberatung der Eltern). Hinweise über Möglichkeiten künftiger musikalischer Betätigung (Chor, Singkreis, Musiziergruppe).</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die einzelnen Teilgebiete der Musikerziehung sind im Unterricht nie streng voneinander zu trennen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Im Hinblick auf das künftige Berufsfeld der Schülerinnen und Schüler im Kindergarten und im Hort sollte ausgehend von methodisch-didaktischen Prinzipien der Kindergartenpädagogik exemplarisch aufgezeigt werden, wie vom Ganzheitlichen zur Differenzierung gefunden wird. Auch sind die Lernprozesse sowie die Gesichtspunkte des didaktischen Aufbaues den Schülerinnen und Schülern so durchschaubar zu machen, daß sie mit austauschbaren Inhalten auf andere Altersstufen übertragen werden können. Durch beispielhaftes Erarbeiten von Lied- und Spielgut für Kindergarten und Hort sind Auswahl- und Beurteilungskriterien bewußt zu machen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Obwohl die musikalische Früherziehung schwerpunktmäßig erst in der</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>und 5. Klasse zusammengefaßt wird, ist bereits ab der 1. Klasse</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">der jeweils mögliche Bezug zwischen Lehrstoff und beruflichen Erfordernissen aufzuzeigen. In diesem Sinne ist auch mit den Lehrerinnen und Lehrern der Didaktik und Kindergarten- bzw. Hortpraxis in geeigneter Weise zusammenzuarbeiten, um die Übertragung der Methoden zu sichern.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Beim Singen - Musizieren - Gestalten sind drei Ebenen zu beachten:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Singen von Liedern. Die Liedauswahl nach Inhalt und musikalischer Gestaltung soll den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler unter Berücksichtigung der Altersgemäßheit angepaßt sein.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Funktionales Singen (Singen zur Stimmbildung oder zur Erarbeitung musikkundlicher Grundbegriffe). Entsprechend dem ganzheitlichen Prinzip wäre in der Stimmbildung vom Experiment, der Erprobung der eigenen Möglichkeiten ausgehend, zum Singen nach Gehör und Noten überzugehen. Singen darf jedoch nicht nur als Mittel zur Stimmbildung und Musikkunde eingesetzt werden, vielmehr soll die Freude am Singen (das zweckfreie Singen) vor jeder Verschulung des Singens stehen und Singen im geselligen Kreis so oft als möglich gepflegt werden. Es sollte eine bewußte Trennung zwischen „Singen an sich” und der „Arbeit am Lied” erfolgen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Singen als Vorführung. Die Arbeit am Lied erfolgt mit dem Ziel einer besonderen musikalischen Leistung, zB in der Fest- und Feiergestaltung.</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Auch für das instrumentale Musizieren ist das Prinzip der drei Ebenen anwendbar:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Erfahrung sammeln. Freies spontanes Gestalten sowohl mit Geräuschen und Klängen als auch mit vorgegebenen musikalischen Strukturen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Systematisieren und Bewußtmachen von Notation, musikalischen Strukturen, Gestaltungsmitteln und instrumentalen Spieltechniken.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Aufbereiten von Lied- und Spielgut im Hinblick auf das Vorspiel. Technik des Übens und der Einstudierung.</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Die im Instrumentalunterricht erworbenen Fertigkeiten sind schon von der 1. Klasse an, insbesondere aber in der 4. und 5. Klasse, in den Dienst der Musikerziehung zu stellen, allenfalls auch unter Einbeziehung außerhalb der Schule erlernter Instrumente.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Musikkunde sollte ebenso wie die Instrumentenkunde an praktisches Erleben anschließen bzw. eine Systematisierung der im elementaren Singen und Musizieren gewonnenen Erfahrungen bringen. Das Erwerben und Erweitern von musikkundlichen Kenntnissen ist aber nicht als übergeordnetes Lernziel anzusehen, sondern hat einerseits dem Vertiefen der musikalischen Wahrnehmungsfähigkeit zu dienen, andererseits die nötigen Grundlagen für das Vermitteln und Umsetzen von Musik im Beruf zu liefern. Die ausgewählten Hörbeispiele sollen aus Meisterwerken verschiedener Epochen stammen, wobei auch die zeitgenössische sowie die außereuropäische Musik zu berücksichtigen ist. In der 1. bis 3. Klasse sollen die Schülerinnen und Schüler die Werke zunächst von Funktion, Bedeutung und musikalischer Form her erfassen lernen. In der 4. und 5. Klasse sind Musikgeschichte und Stilkunde schwerpunktmäßig zu berücksichtigen, dabei ist eine Beschränkung auf Höhepunkte geboten. Bei der Besprechung einzelner Beispiele sind, wo immer möglich, die Zusammenhänge zwischen der Musik weit zurückliegender Zeiträume und der Musik der Gegenwart bzw. der jüngeren Vergangenheit herzustellen. Biographische Hinweise haben nur dem Verständnis der Werke zu dienen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Im Unterricht sind solche Werke vorzuziehen, die von den Schülerinnen und Schülern oder von der Lehrerin/vom Lehrer musiziert werden können, doch ist auch der Einsatz der technischen Mittler unentbehrlich. Neben der Kenntnis der Funktion sollte die Befähigung zum Umgang mit Tonträgern und Wiedergabegeräten sowie deren Einsatz in Freizeit und Beruf vermittelt werden. In der Werkbetrachtung sind die Möglichkeiten eines fächerübergreifenden Unterrichtes wahrzunehmen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>INSTRUMENTALUNTERRICHT</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Unterricht soll sowohl unter fachspezifischen als auch fächerübergreifenden Aspekten zu musikalischer Erlebnisfähigkeit führen und Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln. Aufgrund dessen sollen die angehenden Kindergärtnerinnen und Kindergärtner befähigt werden, den beruflichen Anforderungen zu entsprechen. Innerhalb dieser Bildungsaufgaben sind folgende Lernziele zu berücksichtigen:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erwerb instrumentaltechnischer Fertigkeiten in Verbindung mit musikalischer Ausdrucksfähigkeit;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aneignung musikkundlicher Kenntnisse in ständiger Verbindung mit Musikerziehung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kreativer und improvisatorischer Einsatz des Instrumentes;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Eigenständiges Musizieren im Solo- und Ensemblespiel;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Praxisbezogene Verwendung des Instrumentes;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erwerb didaktischer Grundlagen der musikalischen Früh- und Jugenderziehung.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Alle genannten Lernziele sollen der persönlichen musikalischen Entfaltungsmöglichkeit dienen und den sicheren Umgang mit dem Instrument in der beruflichen Tätigkeit gewährleisten.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Gitarre</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Haltung und Stimmen des Instrumentes, Körperhaltung. Wechselschlag.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Melodiespiel in verschiedenen Lagen;</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Melodiespiel mit Lagen und Saitenwechsel.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Tonleitern:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Daumenschlag, Dämpftechnik.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Übung im zwei- und mehrstimmigen Zusammenspiel innerhalb der Gruppe.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Rhythmische und melodische Improvisationsübungen auch unter Zuhilfenahme von Stimme, Körper- und Rhythmusinstrumenten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Gleichzeitiges Singen und Spielen einstimmiger Melodien - zweistimmiges Spiel mit leeren und gegriffenen Saiten. Blattleseübungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Akkordanschlag, Zerlegungen, einfache Schlagtechnik.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einfache Kadenzen in Dur und Moll.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Anleitung zum zielführenden Üben.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Praktische Umsetzung musiktheoretischer Inhalte.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erstellen einer praxisbezogenen Liedsammlung in Zusammenarbeit mit</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Musikerziehung und Didaktik/Kindergartenpraxis.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Melodiespiel anhand der Liedsammlung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Liedbegleitung auch des eigenen Gesanges nach Gehör und nach Noten.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Haltung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Tonbildungsübungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Tonleitern mit Lagenwechsel.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Improvisation und kreatives Gestalten mit dem Instrument.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Anleitung zur Erstellung eines Fingersatzes.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Blattspielübungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Festigung der rhythmischen Fähigkeiten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erweiterte Kadenzen in Dur und Moll.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Barregriff, Anwendung des Kapodasters.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Liedbegleitung, auch des eigenen Gesanges, in verschiedenen</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Techniken nach Gehör und nach Noten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vor-, Zwischen- und Nachspiele.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erweiterung der Liedsammlung in Zusammenarbeit mit Musikerziehung, Flöte und Didaktik/Kindergartenpraxis; leichte Etüden; leichte Sololiteratur, die sich auch am Interessenbereich der Schüler orientiert.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Ensemblespiel auch mit anderen Instrumenten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Praktische Umsetzung musikkundlicher Inhalte.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erweiterung der Liedsammlung in Zusammenarbeit mit Musikerziehung, Flöte und Didaktik/Kindergartenpraxis.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Transponieren von Melodie und Begleitung in Tonarten, die der Kinderstimme entsprechen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Liedbegleitung, auch des eigenen Gesanges, in verschiedenen</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Techniken, nach Gehör und nach Noten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Gestaltung von Vor-, Zwischen- und Nachspielen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Anleitung zum solistischen Einsatz des Instrumentes im Kindergarten.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Haltung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Tonbildungsübungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Bindetechnik.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Lagenwechsel.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Barregriffübungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Improvisation und kreatives Gestalten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Blattspielübungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Liedbegleitung, auch des eigenen Gesanges, in verschiedenen</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Tonarten und Tongeschlechtern.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Verwendung von Nebenstufen, Jazz- und Popularmusikakkorden.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einfache Modulationen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Wechselbässe, Baßdurchgänge.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einfache Sololiteratur (Originalliteratur und Bearbeitungen) aus</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">verschiedenen Epochen und Stilbereichen, auch zur praktischen</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Umsetzung musikkundlicher Inhalte.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Ensemblespiel, auch mit anderen Instrumenten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erweiterung der Liedsammlung in Zusammenarbeit mit Musikerziehung, Flöte und Didaktik/Kindergartenpraxis sowie Didaktik der Horterziehung/Hortpraxis.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Selbständiges Finden von Liedbegleitungen mit verschiedenen Anschlagsarten, besonders in Tonarten, die der Kinderstimme entsprechen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Gestalten von Vor-, Zwischen- und Nachspielen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Solistischer Einsatz des Instrumentes im Kindergarten sowie im Hort.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Technische Übungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Bindungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Barregriff.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Anschlagsarten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Lagenwechsel.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Tonbildung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Verzierungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Begleitung von Volks-, Kunst- und Popularmusik, gegebenenfalls</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Einbeziehung von E-Gitarre und E-Baß.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erweiterung des Repertoires von Sololiteratur aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen auch zur praktischen Umsetzung musikkundlicher Inhalte.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Kammermusik und Ensemblespiel auch mit anderen Instrumenten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Liedbegleitung mit Wechselbaß, Baßdurchgang und unter Verwendung von Nebenstufen auch aus dem Popularmusikbereich anhand der Liedsammlung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Transponieren.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Gestalten von Vor-, Zwischen- und Nachspielen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Improvisation und kreatives Gestalten im Hinblick auf die musikalische Untermalung von Reimen, Geschichten und Bilderbüchern.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Solistischer Einsatz des Instrumentes in Kindergarten und Hort.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Flöte</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>(Blockflöte oder Bambusflöte)</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>A. Blockflöte</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Übungen zu Haltung, Atmung, Tonbildung und Artikulation.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erarbeiten sämtlicher spielbarer Töne auf der Sopran- oder Altflöte; allenfalls einschließlich der Überblastöne.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Intonationsübungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Übung im zwei- und mehrstimmigen Zusammenspiel innerhalb der Gruppe.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Rhythmische und melodische Improvisationsübungen auch unter</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Zuhilfenahme von Körper- und Rhythmusinstrumenten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Gestaltungsversuche mit Klängen und Geräuschen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Improvisation im Bereich der Pentatonik.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Transponieren nach Gehör und nach Noten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Blattspielübungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Solo- und Ensemblespiel leichter Literatur, auch mit anderen</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Instrumenten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Anleitung zum zielführenden Üben.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Praktische Umsetzung musikkundlicher Inhalte.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erstellen einer praxisbezogenen Liedsammlung in Zusammenarbeit mit Musikerziehung, Gitarre, Didaktik und Kindergartenpraxis.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Spielen und Singen von Liedern für Kinder nach Gehör und nach Noten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Bewegungsbegleitung in Verbindung zur Rhythmisch-musikalischen Erziehung.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Erlernen einer 2. Flöte (Quintabstand).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Übungen zu Haltung, Atmung, Tonbildung, Artikulation und Phrasierung. Erarbeiten sämtlicher spielbarer Töne.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Intonationsübungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Tonleitern und Akkordzerlegungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Improvisation und kreatives Gestalten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Spiel nach Gehör und nach Noten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Blattspielübungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Sololiteratur (Originalliteratur und Bearbeitungen) mittleren Schwierigkeitsgrades aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen, auch zur praktischen Umsetzung musikkundlicher Inhalte.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Ensemblespiel auch mit anderen Instrumenten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erweiterung der Liedsammlung in Zusammenarbeit mit Musikerziehung, Gitarre und Didaktik/Kindergartenpraxis sowie Didaktik der Horterziehung/Hortpraxis.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Spielen und Transponieren nach Gehör und nach Noten. Gestalten von Vor-, Zwischen- und Nachspielen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Bewegungsbegleitung in Verbindung zur Rhythmisch-musikalischen</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Erziehung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Improvisation und kreatives Gestalten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Solistischer Einsatz des Instrumentes im Kindergarten und im Hort.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Technische Übungen zu Atmung, Tonbildung, Intonation und Artikulation, zu Verzierungen und Griffverbindungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Improvisation und kreatives Gestalten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erweiterung des Repertoires von Sololiteratur aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen, auch zur praktischen Umsetzung musikkundlicher Inhalte.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Ensemblespiel auch in chorischer Besetzung und mit anderen Instrumenten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Variieren und Transponieren von Liedern für Kinder und Jugendliche, auch aus dem Popularmusikbereich anhand der Liedsammlung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Improvisation und kreatives Gestalten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Solistischer Einsatz des Instrumentes im Kindergarten und im Hort.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>B. Bambusflöte</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Bau einer Sopran- oder Altbambusflöte oder Weiterverwendung bzw. Fertigstellung der im Freigegenstand Instrumentenbau gebauten Bambusflöte.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Übung zu Haltung, Atmung, Tonbildung und Artikulation.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erarbeiten sämtlicher spielbarer Töne auf der Sopran- oder Altflöte, gemäß dem Bauvorgang; allenfalls einschließlich der Überblastöne.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Intonationsübungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Übung im zwei- und mehrstimmigen Zusammenspiel in der Gruppe.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Rhythmische und melodische Improvisationsübungen, auch unter</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Verwendung von Körper- und Rhythmusinstrumenten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Gestaltungsversuche mit Klängen und Geräuschen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Improvisation im Bereich der Pentatonik.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Transponieren nach Gehör und nach Noten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Blattspielübungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Solo- und Ensemblespiel leichter Literatur, auch mit anderen</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Instrumenten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Anleitung zum zielführenden Üben.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Praktische Umsetzung musikkundlicher Inhalte.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erstellen einer praxisbezogenen Liedsammlung in Zusammenarbeit mit Musikerziehung, Gitarre, Didaktik und Kindergartenpraxis.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einsatz des Instrumentes in der Kindergartenarbeit.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Spielen und Singen von Liedern für Kinder nach Gehör und nach Noten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Bewegungsbegleitung in Verbindung zur Rhythmisch-musikalischen Erziehung.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Bauen und Erlernen einer 2. Bambusflöte (Quintabstand).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Kenntnisse und Fertigkeiten im Flötenbau und im Beheben von kleinen Schäden.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Übungen zu Haltung, Atmung, Tonbildung, Artikulation und Phrasierung. Erarbeiten sämtlicher spielbarer Töne.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Intonationsübungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Tonleitern und Akkordzerlegungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Improvisation und kreatives Gestalten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Bewegungsbegleitung in Verbindung zur Rhythmisch-musikalischen</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Erziehung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Praxisorientiertes Spiel nach Gehör und nach Noten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Transponieren nach Gehör und nach Noten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vor-, Zwischen- und Nachspiele.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Blattspielübungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Ensemblespiel auch mit anderen Instrumenten allenfalls Bau einer</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">weiteren Bambusflöte.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einfache Sololiteratur aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen (Originalliteratur und Bearbeitungen), auch zur praktischen Umsetzung musikkundlicher Inhalte.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erweiterung der Liedsammlung in Zusammenarbeit mit Musikerziehung, Gitarre und Didaktik/Kindergartenpraxis sowie Didaktik der Horterziehung/Hortpraxis.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einsatz des Instrumentes in der Kindergarten- und Hortpraxis. Spielen und Transponieren nach Gehör und nach Noten. Gestalten von Vor-, Zwischen- und Nachspielen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Bewegungsbegleitung in Verbindung zur Rhythmisch-musikalischen</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Erziehung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Improvisation und kreatives Gestalten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Solistischer Einsatz des Instrumentes im Kindergarten und im Hort.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Bauen und Spielen weiterer Bambusflöten nach Bedarf. Genaue Kenntnisse zum Beheben von Schäden.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Technische Übungen zu Atmung, Tonbildung, Intonation, Artikulation, zu Verzierungen und Griffverbindungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Variieren von Liedern für Kinder und Jugendliche.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Improvisation und kreatives Gestalten im Hinblick auf den Einsatz in der Kindergarten- und Hortpraxis.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erweiterung des Repertoires von Sololiteratur aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen, auch zur praktischen Umsetzung musikkundlicher Inhalte.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Ensemblespiel auch in chorischer Besetzung und mit anderen Instrumenten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Variieren und Transponieren von Liedern für Kinder und Jugendliche, auch aus dem Popularmusikbereich, anhand der Liedsammlung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Improvisation und kreatives Gestalten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Solistischer Einsatz des Instrumentes in Kindergarten und Hort.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Gruppenunterricht stellt den Instrumentallehrer vor Aufgaben, die besondere didaktische Vorbereitungen erfordern, damit alle Schülerinnen und Schüler der Gruppe ständig am Unterrichtsgeschehen aktiv Anteil nehmen können. Grundsätzlich ist zu vermeiden, daß der Gruppenunterricht als eine verkürzte Form des Einzelunterrichts verstanden wird.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Da das Leistungsniveau bei den einzelnen Schülerinnen und Schülern einer Gruppe nach Maßgabe der Musikalität, der manuellen Geschicklichkeit und der Übungsmöglichkeit meist sehr unterschiedlich ist, sollten möglichst Schülerinnen und Schüler annähernd gleicher Leistungsstufen in einer Gruppe zusammengefaßt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Von Anfang an sind kreatives Gestalten, Improvisation, Gehörbildung, rhythmisches Empfinden und notationsfreies Spiel in Verbindung mit Atmen, Singen und Bewegen zu pflegen. Körper-Rhythmus und andere Instrumente können zur Erarbeitung, Ergänzung und Vertiefung eingesetzt werden. Musikkundliche Kenntnisse sind in der instrumentalen Praxis anzuwenden. Den Schülerinnen und Schülern sind die notwendigen technischen Anleitungen zum eigenständigen Erarbeiten von Spielstücken und Liedbegleitungen und zum improvisatorischen Einsatz des Instrumentes sowie Methoden des selbständigen Übens zu vermitteln. Das Erlernte soll im Musikunterricht sowie im Rahmen der Fest- und Feiergestaltung dargeboten werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die künstlerischen und technischen Möglichkeiten des Instruments sind durch gelegentliches Vorspiel von Werken aus alter und neuer Zeit, auch unter Einsatz technischer Mittler, aufzuzeigen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Im Interesse eines künstlerisch orientierten Unterrichts und im Hinblick auf die Anforderungen aus der Kindergarten- und Hortpraxis ist ein koordiniertes Vorgehen, insbesondere mit den Unterrichtsgegenständen Musikerziehung, Rhythmisch-musikalische Erziehung, Didaktik, Kindergarten- und Hortpraxis, Instrumentenbau, Spielmusik und Chorgesang erforderlich. Besprechungen zur gemeinsamen Unterrichtsplanung sind wünschenswert.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Alle genannten didaktischen Grundsätze sollen es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, das Instrument sowohl berufsspezifisch als auch zur persönlichen Bereicherung einsetzen zu können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>RHYTHMISCH-MUSIKALISCHE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>ERZIEHUNG</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Unterricht in Rhythmisch-musikalischer Erziehung hat das Erleben und Erkennen der Wechselbeziehung von Musik und Bewegung zum Ziel. Aufbauend auf Eigenerfahrung, soll er das Verständnis für die erzieherische Bedeutung von Musik und Bewegung vermitteln. Dabei sind folgende Lernziele zu berücksichtigen:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Primärerfahrungen mit Musik und Bewegung als Mittel der Persönlichkeitsentwicklung im kognitiven, affektiven, sozialen und motorischen Bereich</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sensibilisierung der Sinne und Körpererfahrung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verfeinerung der Aufnahme-, Verarbeitungs- und Reaktionsfähigkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entfaltung des schöpferischen Umgangs mit Musik und Bewegung im persönlichen und beruflichen Bereich</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verständnis für Einzelsituationen, Partnerbeziehung und Gruppe</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht in psychosomatische Vorgänge und deren Beachtung im persönlichen und beruflichen Leben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erwerb didaktischer Umsetzungsmöglichkeiten im Beruf</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erwerben der theoretischen und praktischen fachlichen Grundlagen sowie der Fähigkeit, die Rhythmisch-musikalische Erziehung in die pädagogische Arbeit mit Kindern im Kindergarten, allenfalls im Hort, einzubeziehen.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Sensibilisierung der Wahrnehmungsbereiche (auditiv, taktil, visuell, kinästhetisch) in Verbindung mit Körpererfahrung. Differenzierung von Eindrücken über die einzelnen Sinneskanäle zur Förderung der Aufmerksamkeit, der Konzentrations- und Merkfähigkeit. Steigerung der Aufnahmebereitschaft und Fähigkeit zur angemessenen, flexiblen Verarbeitung von wechselnden Ansprüchen der Umwelt.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Entwicklung von Körperbewußtsein. Erfahrung des Wechselspiels von körperlicher Spannung und Entspannung und deren Auswirkung auf den emotionalen Bereich. Ansätze zur Analyse der nonverbalen Körpersprache. Vielfältige Bewegungserfahrungen zur Erweiterung des eigenen Bewegungsrepertoires. Differenzierung des individuellen Bewegungsausdrucks durch Spiel, Imitation, Improvisation und Gestaltung mit und ohne Material. Steigerung der Bewegungsqualität in der praktischen Auseinandersetzung mit Elementen, die der Musik und Bewegung gleichermaßen zugrunde liegen: Zeit (Tempo, Metrum, Rhythmus, Takt), Dynamik, Melodie, Form.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einsatz von Musik zur Differenzierung des Hörvermögens sowie zur Steigerung des musikalischen Bewegungsausdrucks. Musikalische Improvisation zur Bewegung mit Körperinstrumenten, Sprache, Stimme, auf Stabspielen, Flöten und selbst gebautem Instrumentarium. Erarbeiten von Bewegungsabläufen frei improvisierter und gebundener Tanzformen unter Einbeziehung von Liedern, Texten und Spielen, mit instrumentaler Illustration und Begleitung im Hinblick auf die Arbeit mit Kindern. Tänzerische Gestaltung von Musikstücken. Einsicht in die charakteristischen Merkmale und Elemente von Musik und deren Auswirkungen auf den Bewegungsausdruck und auf soziale Beziehungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Förderung der sensiblen Wahrnehmungsfähigkeit für gruppendynamische Vorgänge. Bewußtmachen nonverbaler Kommunikationsformen in Einzel-, Partner- und Gruppenaufgaben. Entwicklung von Selbständigkeit, Verantwortungsbewußtsein, Einfühlungsvermögen, Anpassung, Toleranz, Fairneß sowie der Fähigkeit zur Kooperation und zum Lösen von Konflikten. Umsetzen der Eigenerfahrung im Bereich des sozialen Lernens bei der Arbeit mit Kindern.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Entwicklung und Förderung von Phantasie und Kreativität in Bewegung und Musik mit Materialien und Objekten. Intensivieren der Erlebnisfähigkeit. Didaktische Auswertung und Anwendung von rhythmisch-musikalischen Spielformen unter Berücksichtigung von Kombinationsmöglichkeiten mit sensomotorischem Training und freiem Gestalten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Bedeutung und Geschichte der „Rhythmisch-musikalischen Erziehung”.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einführung in die praktische Arbeit mit Kindern. Elemente der Rhythmisch-musikalischen Erziehung als Erziehungsansatz in allen Bereichen der Kindergartenarbeit. Methodischer Aufbau von Übungseinheiten. Didaktische Analyse von Modellen Rhythmisch-musikalischer Erziehung im Kindergarten. Hinweise auf entwicklungsspezifisches Arbeiten mit Kindern und auf gruppendynamische Vorgänge. Hinführen zum eigenen Arbeiten in der Kindergruppe.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Im Hinblick auf die allgemeine Bildungs- und Lehraufgabe wird die individuell angemessene Entwicklung der körperlichen, geistigen und emotionalen Kräfte angestrebt. Das Erfahren und  Erkennen ihrer Wechselbeziehung im Sinne einer ganzheitlichen Erziehung und Bildung soll auch den Sozialbezug miteinschließen. Erkenntnisse und Haltungen, die durch den Unterricht in Rhythmisch-musikalischer Erziehung erworben werden, müssen auf Eigenerfahrungen aufbauen und durch Analyse sowie Reflexion bewußtgemacht werden. Einschlägige Literatur dient als Anregung und Vertiefung des Verständnisses. Die Zusammenarbeit mit Didaktik und Kindergartenpraxis ist wahrzunehmen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>BILDNERISCHE ERZIEHUNG</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Unterricht in Bildnerischer Erziehung soll zum Erreichen folgender Ziele beitragen, die sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Aspekte enthalten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Generelles Ziel ist es, die in den vorangegangenen Bildungsgängen erworbenen fachtypischen Kenntnisse, Fertigkeiten, Einsichten und Haltungen zu erweitern, zu differenzieren und zu vertiefen. Insbesondere sollen die Schülerinnen und Schüler dazu geführt werden, ihr bildnerisches Darstellungsvermögen weiter zu entwickeln und es in zunehmendem Maße bewußt und zielorientiert einsetzen zu können:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>für persönlichen Ausdruck</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>für visuelle Verständigung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>für die Arbeit in Kindergarten und Hort</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zur Verfeinerung der Wahrnehmungsfähigkeit</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Darüber hinaus sollen die Schülerinnen und Schüler elementare Sach- und Methodenkenntnisse für eine Auseinandersetzung mit Kunst und visuellen Medien erwerben und zu einer sinnvollen Nutzung des ästhetischen Angebots sowie zu einer fundierten Werthaltung gegenüber diesen Bereichen der Kultur geführt werden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Insbesondere sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, für ihre künftige Arbeit in Kindergarten und Hort bildnerische Tätigkeiten bei Kindern anzuregen, entsprechende Gestaltungs- und Verfahrensweisen, Materialien und Medien auszuwählen und kreatives Verhalten zu fördern.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Damit soll die Bildnerische Erziehung einen wesentlichen Beitrag zu berufsspezifischer Ausbildung, zur Allgemeinbildung und zur Persönlichkeitsbildung leisten.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Praktische Arbeit</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Bereiche: Bildnerisches Gestalten (Farbe, Grafik)</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Ornament</schluss></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">          Schrift und Typografie</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildnerisches Gestalten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ihre Erfahrungen mit verschiedenen Materialien, Bildformaten, Darstellungs- und Gestaltungsmitteln erweitern sowie unter Berücksichtigung individueller Ausdrucksmöglichkeiten Einsicht in deren Zusammenhänge vorwiegend anhand gegenständlicher Aufgabenstellungen gewinnen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ihre Sachkenntnis und Kenntnisse verschiedener Arbeitsverfahren erweitern und zielorientiert einsetzen lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Probleme bildnerischen Gestaltens hinsichtlich Entwurfs-, Planungs- und Arbeitsprozessen erkennen und entsprechende Lösungen finden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zunehmend befähigt werden, Arbeitsschritte zu organisieren und auszuführen, allein aber auch in der Gruppe,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>lernen, bildnerisches Gestalten zu einer verfügbaren Methode der Verfeinerung sinnlicher Erfahrungen, visueller Mitteilung, persönlichen Ausdrucks und schöpferischen Handelns zu gebrauchen.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Teilbereich Farbe:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>aufbauend auf den Lehrstoff der vorhergegangenen Bildung, sich mit Farbe auseinandersetzen lernen (Ordnungsprinzipien, Grundfarben, Mischfarben, Farbfamilien, Farbqualitäten, Farbwirkungen, Farbkontraste ua.),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsatzmöglichkeiten der Farbe als Gegenstandsfarbe, Erscheinungsfarbe, Symbolfarbe und Farbe als Ausdrucksträger kennenlernen und anwenden können.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Teilbereich Grafik (Handzeichnung und Drucktechniken):</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die verschiedenen Verfahren in ihrer Wirkungsweise und Einsatzmöglichkeit kennenlernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Druckgrafik als Medium der Vervielfältigung und der Information sowie als künstlerisches Ausdrucksmittel kennenlernen und für schulische, berufsbezogene und persönliche Zwecke einsetzen können.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Lerninhalte:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Deckende und lasierende Malweise.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Unterschiedliche Farbmaterialien (Deckfarben und Dispersionsfarben, Aquarellfarben, farbige Beizen ua.) und entsprechende Werkzeuge (Haar- und Borstenpinsel, Spachtel ua.) und geeignete Malgründe (Papier, Textilien, Pappe, Faserplatten, Holz ua.).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Farbdifferenzierung und Farbmodulation.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Möglichkeiten der körperhaften und räumlichen Gestaltung mittels Farbe.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Farbkontrast.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lineares, flächiges und körperhaft-räumliches Gestalten, Umriß- und Binnenzeichnung, Textur, Schraffur.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verschiedene graphische Materialien (Graphit, Kreiden, Kohle, Feder, Pinsel ua.) und entsprechende Bildgründe (Zeichenpapier, Tonpapier, Packpapier ua.).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Hochdrucktechniken (zB Stempeldruck, Kordeldruck, Materialdruck, Linolschnitt), Schablonendruck, Siebdruck, Tiefdruck.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Ornament:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lernziele:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Grundprinzipien der ornamentalen Gestaltung kennen und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>insbesondere berufsbezogen anwenden lernen.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Lerninhalte:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Freies und angewandtes Ornament, Grundprinzipien wie Spiegelung, Streuung, Reihung, Flächenfüllung mit geeigneten Werkzeugen und Materialien.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Schrift und Typografie:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lernziele:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sicherheit in der Ausformung der Buchstaben und Gestaltung von Schriftbildern gewinnen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schrift anwenden lernen, unter Beachtung des flächenübergreifenden Prinzips auch für schulische und berufsbezogene Aufgaben.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Lerninhalte:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wiederholendes Üben der Schreib- und Blockschrift, rhythmisches Schreiben und Gestalten von Schriftfeldern mit verschiedenen Werkzeugen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Allenfalls: Anfertigen von Schriftschablonen, Verwendung von vorgefertigten Buchstaben.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Werkbetrachtung - Kunstbetrachtung</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lernziele:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Begriffe und Fachausdrücke erarbeiten und anwenden lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblicke gewinnen in das Wesen der Kunstgattungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Werkstruktur analysieren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die inhaltliche Bedeutung von Werken erkennen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Verhältnis von Wirklichkeit und Darstellung klären,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Frage nach Entstehungsbedingungen von Werken stellen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsichten gewinnen in künstlerische Schaffensprozesse und zu einer fundierten Werthaltung gegenüber den Produkten der Kunst gelangen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>in der Lage sein, signifikante Kunstwerke in das Gesamtbild einer Kultur einzuordnen und elementare stilgeschichtliche Zusammenhänge herzustellen.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Lerninhalte:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Exemplarische Werke aus den Bereichen Malerei, Grafik und Ornament - womöglich ausgehend von den Erfahrungen der praktischen Arbeit,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einfache Analysen und Interpretationsversuche.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Fachdidaktik</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lernziele (1. bis 5. Klasse):</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Planung, Gestaltung und Methodik des Unterrichtsgeschehens bewußt erleben und im Hinblick auf spätere fachbezogene Aktivitäten in Kindergarten und Hort reflektieren lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das im Unterricht erworbene Bildungsgut nicht nur für sich selbst, sondern unter Beachtung fächerübergreifender Aspekte in Kindergarten und Hort sinnvoll nutzen und gezielt einsetzen lernen und in selbständiger, eigenverantwortlicher pädagogischer Arbeit die entsprechende Auswahl für die Tätigkeit in Kindergarten und Hort treffen lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben, die sie im Hinblick auf die Arbeit im Hort befähigen, den entsprechenden Lehrplaninhalten der</listelem></strichliste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>- 9. Schulstufe gerecht zu werden,</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch Einblicke in die Entwicklungsstufen der bildnerischen Gestaltungsweisen des Vorschulkindes, vorwiegend aber des Hortkindes, bildnerische Tätigkeiten anregen und entsprechende Materialien, Verfahrensweisen, Medien ua. auswählen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>erkennen, daß bildnerisches Gestalten einen sinnvollen Beitrag zur Freizeitgestaltung leisten kann (Hort) und für die Integration von Kindern mit unterschiedlichen Verhaltensweisen und Begabungen von wesentlicher Bedeutung ist,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>befähigt werden, für ihre Arbeit in Kindergarten und Hort unter Berücksichtigung fächerübergreifender Aspekte Aufgabenreihen (zB nach Schwierigkeitsgrad) zu erstellen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ihre in „Kunstbetrachtung” erworbenen Kenntnisse sinnvoll nutzen und einsetzen lernen, um für ihre Arbeit in Kindergarten und Hort eine entsprechende Auswahl treffen zu können.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Lerninhalte:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erläutern der Verwendung von Materialien, Bildgründen und Arbeitsverfahren, die für das Bildnerische Gestalten im Vorschulalter und im Hort geeignet sind. Erörtern von motivierenden Aufgabenstellungen für Kindergarten- und Hortkinder.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Auseinandersetzung mit Drucktechniken und Malverfahren, die für den Kindergarten und für den Hort geeignet und mit einfachen Mitteln durchführbar sind.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsatz von Drucktechniken, Schrift und Schriftgestaltung für Fest- und Feiergestaltung, im Rahmen der Elternarbeit und als Mittel der Information.</listelem></strichliste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Praktische Arbeit</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Bereiche: Bildnerisches Gestalten (Farbe, Grafik)</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Schrift und Typografie</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Ornament</schluss><schluss typ="Lit" ct="text">Planzeichnen</schluss></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">          Apparative Medien</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Siehe 1. und 2. Klasse, darüber hinaus:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Planzeichnen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen:</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grundlegende gebundene Abbildungsverfahren (Schnitte, Risse, Pläne ua.) anfertigen und angemessen einsetzen können.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Apparative Medien:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit apparativen Medien vertraut werden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>erfahren, daß auch Foto, Film, Video und andere Geräte (Computer, Kopiergerät ua.) geeignete Medien für bildnerisches Gestalten, für Dokumentation und Interpretation von Realität sowie für Kommunikation sind.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Lerninhalte:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Bildnerisches Gestalten:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Freies Gestalten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erweitern der Gestaltungsfähigkeiten bei Studien vor dem Objekt im Hinblick auf das Erfassen wesentlicher Proportionen, Richtungsbezüge, Bau und Gliederung, Oberflächenbeschaffenheit sowie plastischer und räumlicher Sachverhalte an einfachen Gegenständen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Anfertigen von Sachzeichnungen zur Verwendung im Kindergarten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Perspektive; Zusammenhang von Raumgegebenheiten und Dekorationskonzepten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Großformatiges Zeichnen zur Erläuterung und Illustration bestimmter Sachverhalte,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Farbe in bezug auf Thema und Aussage, als optisches Signal und Symbol,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bildfolgen (Comics) zur Darstellung einfacher Handlungsabläufe,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Bilderbuch.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Schrift und Typografie:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsatz von Schriftarten, vorgefertigten Buchstaben, von Computer und Kopiergerät ua. Ornament:</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lerninhalte der 1. und 2. Klasse mit gesteigerten gestalterischen und technischen Anforderungen, allenfalls auch mit Hilfe apparativer Medien (Foto, Computer).</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Planzeichnen:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwurf, Dokumentation und anschauliche Mitteilung von einfachen baulichen, räumlichen und gegenständlichen Gegebenheiten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lesen, Besprechen, Entwerfen und Zeichnen von Plänen aus dem Lebensbereich und der künftigen Berufswelt der Schülerinnen und Schüler.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Apparative Medien:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Praktische Übungen und Aufzeigen grundlegender Gestaltungsmöglichkeiten.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Kunstbetrachtung</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lernziele:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">siehe 1. und 2. Klasse</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lerninhalte:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Kinderzeichnung: Aufzeigen von Gestaltungsprinzipien und Gesetzmäßigkeiten anhand von geeigneten Beispielen. Bedeutung der Kinderzeichnung für die Kunst des 20. Jahrhunderts.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Das Bilderbuch: Erarbeiten von Bewertungskriterien (zB Aussagewert, künstlerische Gestaltung); historische Entwicklung des Kinderbuches.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Naturstudien in Malerei und Grafik (Skizze, Entwurf, Studie);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gebrauchsgrafik (Plakat, Schrift, Typografie ua.);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erscheinungsformen der Perspektive in der bildenden Kunst;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Exemplarische Werke der Architektur, Grundriß, Aufbau, Material, Konstruktion, Lichtführung. Konstruktive und dekorative Bauelemente.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vergleich von Werken aus verschiedenen Kunstepochen.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Fachdidaktik</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lernziele:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">siehe 1. bis 5. Klasse.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lerninhalte:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwicklung der bildnerischen Gestaltungsweise des Kindes (Gründe für die kindliche Farbwahl, Formgebung ua.),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Hinführung zu differenzierter Farb- und Formgebung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Technik und Aussage von Illustrationen in Kinderbüchern, Bildgeschichten, Comicstrips und Trickfilmen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erarbeiten von Beurteilungskriterien für die optische Gestaltung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Anbahnen eines Qualitätsempfindens,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Methoden der Kunst- und Werkbetrachtung mit Kindern anhand von Reproduktionen und Originalen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gestaltung der beruflichen Umwelt: Einsatz von Sachzeichnen, Raum- und Dekorationskonzepten.</listelem></strichliste><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Praktische Arbeit</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Bildnerisches Gestalten (grafischer und farbiger Bereich sowie Bereich apparativer Medien).</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lernziele:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">siehe 1. bis 4. Klasse.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lerninhalte:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Selbstgewählte Aufgaben zur Entfaltung der persönlichen Ausdrucksfähigkeit.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Kunstbetrachtung</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lernziele:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">siehe 1. bis 4. Klasse.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lerninhalte:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Stilgeschichtliche und kunsthistorische Zusammenhänge in den wesentlichen Kunstepochen und den Bereichen Architektur, Plastik, Malerei und Grafik,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aufzeigen grundlegender Gestaltungsmöglichkeiten in den Bereichen der apparativen Medien.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Fachdidaktik</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lernziele:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">siehe 1. bis 5. Klasse.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lerninhalte:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Auseinandersetzung mit Aufbaureihen im Hinblick auf die zunehmende Differenzierung von Bildformen und Gestaltungstypen sowie Bereicherung der Bildgestaltung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schaffung von räumlichen und materiellen Bedingungen für die bildnerische Arbeit; Motivation zu bildnerischem Gestalten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Bedeutung des bildnerischen Gestaltens für das Kind.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Allgemeines:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Zur Durchführung des Unterrichtes sind mehrstündige Unterrichtseinheiten eine unerläßliche Voraussetzung.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die im Lehrplan angeführte Reihenfolge der Bereiche ist nicht bindend, eine ausreichende Berücksichtigung jedes einzelnen Bereiches ist jedoch zu gewährleisten. Um einen angemessenen Unterrichtsertrag in den Bereichen sicherzustellen, sind diese in den Schulstufen schwerpunktmäßig anzuordnen und aufbauend zu behandeln.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Querverbindungen zwischen den Bereichen, aber auch zu anderen Unterrichtsgegenständen (wie Werkerziehung, Didaktik, Kindergarten- bzw. Hortpraxis, Pädagogik ua.) werden empfohlen. Themen, die sich aus aktuellen Anlässen (insbesondere im Übungskindergarten, allenfalls im Übungshort) anbieten, sind wegen ihres hohen Motivationscharakters und ihrer Berufsbezogenheit nach Möglichkeit in den Unterricht einzubeziehen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Zur Sicherung des Unterrichtsertrages sollen gemeinsam erarbeitete Zusammenfassungen, vorgegebene Unterlagen und eigene Notizen der Schülerinnen und Schüler in einer Mappe zusammengestellt werden. Diese Mappe soll durch eine Sammlung von Zeitungsausschnitten, Kunstkarten, Fotos ua. ergänzt werden. Ebenso sind die fachdidaktischen Hinweise zur Umsetzung der gelernten Techniken und Arbeitsweisen für die Arbeit im Kindergarten und im Hort festzuhalten.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Schwerpunktsetzungen in der Bildnerischen Arbeit in den einzelnen Klassen schließen eine Behandlung in anderen Klassen nicht aus. Praktische Arbeit</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen zur ökonomischen Verwendung von Materialien und Werkzeugen angeleitet werden. Auf Unfallverhütung ist hinzuweisen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Zum Bildnerischen Gestalten ist eine dem Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler angemessene Ausdrucksform anzustreben. Das gelegentliche Erproben von Materialien und Verfahren darf nicht zum Selbstzweck werden. Innerhalb der einzelnen Aufgabenstellungen, aber auch bei der Planung von umfassenden Arbeitsprojekten, sind Selbständigkeit und kreatives Verhalten der Schülerinnen und Schüler sowie die Fähigkeit zu Koordination und Kooperation (Gruppenarbeit) zu fördern. Unterrichtsformen, welche die Darstellung schematisch festlegen, sind zu vermeiden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Für das Studium vor dem Objekt wird ein Aufbau in Teilschritten empfohlen (schwerpunktmäßiges Eingehen auf einzelne Probleme und Fortschreiten von einfachen zu komplexeren Objekten).</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Planzeichnen darf nicht als Selbstzweck betrieben werden. Komplizierte Verfahren sind auszuschließen. Ebenso sind Konstruktionsaufgaben der Darstellenden Geometrie kein Auftrag dieses Teilbereiches der Bildnerischen Erziehung. Die hergestellten Pläne und Werkzeichnungen sind als sachliches Verständigungsmittel vornehmlich für die Berufswelt aufzufassen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Im Bereich der apparativen Medien soll der Ausbildungsschwerpunkt bei Darstellungsprinzipien und Anwendungsmöglichkeiten liegen und nicht im Technischen. Zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten in fast allen Unterrichtsgegenständen, bei Unterrichtsprojekten, im Berufsalltag, auch als Mittel der Dokumentation, im Dienste von Schulveranstaltungen ua. sollen dargelegt und Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere Didaktik, Kindergarten bzw. Hortpraxis und Pädagogik, wahrgenommen werden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Das Ornament wird insbesondere im Rahmen des Textilen Gestaltens, des Werkens, der Raum- und Bühnengestaltung und fächerübergreifend bei der Gestaltung von Festen und Feiern sinnvoll und berufsbezogen Anwendung finden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Grundprinzipien ornamentaler Gestaltung können ua. im Rahmen der Kunstbetrachtung sowie des Studiums vor dem Objekt erarbeitet werden. Kunstbetrachtung - Werkbetrachtung</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Bei der Kunst- und Werkbetrachtung soll von der praktischen Erfahrung der Schülerinnen und Schüler ausgegangen werden. Auch in diesem Bereich sollen sie aktiv an der Unterrichtsgestaltung mitwirken. Sie sind anzuregen, Bildmaterial und Texte zu beschaffen, Problemstellungen vorzutragen und das Angebot von Fachliteratur, Museen, Ausstellungen, Hörfunk, Fernsehen, Zeitschriften ua. selbständig zu nutzen. Die Werke sollen so ausgewählt werden, daß sie den angestrebten Aspekt exemplarisch veranschaulichen. Auf angemessene Präsentation ist zu achten. Die herangezogenen Bildbeispiele müssen genügende Größe aufweisen, für alle gut sichtbar sein und ausreichende technische Qualität besitzen (Nutzung der verschiedenen AV-Medien). Die Begegnung mit dem Original ist anzustreben (Museumsbesuche, Lehrausgänge).</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Fachdidaktik</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Den Schülerinnen und Schülern ist die Möglichkeit zu einer späteren Erweiterung des Berufsfeldes in Richtung Horterziehung durch entsprechende Planung der Unterrichtsarbeit ab der 1. Klasse zu sichern.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die didaktische Gestaltung der Unterrichtsarbeit soll jeder Schülerin und jedem Schüler bewußtgemacht werden, sodaß die Möglichkeit des Transfers im Hinblick auf die Arbeit im Kindergarten und im Hort gegeben ist, zB Einsatz und Handhabung von Geräten, Werkzeugen und Materialien, Organisation von Arbeitsschritten, Vermeidung von Fehlerquellen ua. Die Berücksichtigung der Altersgemäßheit bei der Wahl der Methode, der Materialien und Werkzeuge sowie bei der Auswahl des Schwierigkeitsgrades und des Arbeitsumfanges ist den Schülerinnen und Schülern auch bei den einzelnen Arbeitsschritten bewußtzumachen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>WERKERZIEHUNG</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Der Unterricht in Werkerziehung soll zum Erreichen folgender Ziele beitragen, die sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Aspekte enthalten:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Werkerziehung soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, fachtypische und fachdidaktische Kenntnisse und Fertigkeiten, Einsichten und Haltungen für eigene Werktätigkeit, aber auch bei der Berufsarbeit in Kindergarten und Hort systematisch, gegenstandsgerecht und planvoll einzusetzen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Darüber hinaus sollen die Schülerinnen und Schüler mit exemplarischen Problemen der Produkt- und Umweltgestaltung vertraut werden, insbesondere die ökologische Problematik dieses Bereiches in Gegenwart und Zukunft erkennen und zu einer differenzierten und begründeten Werthaltung hingeführt werden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Damit soll die Werkerziehung einen wesentlichen Beitrag zu berufsspezifischer Ausbildung, zur Allgemeinbildung und zur Persönlichkeitsfindung leisten.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Werken:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Textiles Gestalten:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Werken:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Praktische Arbeit:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lernziele (1. bis 5. Klasse):</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ihre werktechnischen und gestalterischen Fertigkeiten und Erfahrungen ständig erweitern und festigen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>bei der Gestaltung von Werkstücken die Arbeitsmittel, Werkstoffe und Arbeitsverfahren sachgerecht und ökonomisch einsetzen lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Werkstoffe, Werkzeuge und Verfahren richtig benennen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Probleme bei der Gestaltung von Werkstücken hinsichtlich Entwurfs-, Planungs- und Arbeitsprozessen erkennen und lösen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>erkennen, daß bei der Gestaltung von Werkstücken (Produkten) Funktion, Material (Werkstoffe) und Form in Einklang zu bringen sind.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Lerninhalte (1. und 2. Klasse):</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Werken:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Körperhaftes und räumliches Gestalten: Plastisches Gestalten, vorwiegend figurativ, in additiven und subtraktiven Techniken mit leicht formbaren Materialien (zB Knetwachs, Ton, Papiermache, Plastilin, Seife ua.). Aufbauend auf den Erkenntnissen der vorhergegangenen Schulstufen, Erweitern der Erfahrungen bei der Gestaltung von Vollplastik und Relief (zB Menschen- und Tierdarstellungen, Masken, Kacheln). Heranziehen auch weiterer Materialien wie Gips, Holz ua. Montageverfahren mit verschiedenen vorgefundenen Materialien. Gußverfahren (zB Gipsguß, Wachsguß). Abdruckverfahren.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Bauen unter Berücksichtigung verschiedener Funktionen, wie Umschließen, Abgrenzen, Durchbrechen, Überdachen ua.; allenfalls auch großformatig (begehbar) mit Karton, Stangen, Plachen ua.; Anfertigen von Grundelementen für das Zusammenstellen von Bauwerken und Raumgestaltungen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Produktgestaltung:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Flechten mit verschiedenen Materialien. Papierarbeiten (auch Faltarbeiten wie Mützen, Schiffchen, Faltschachteln ua.).</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Kindgemäßes Spielzeug aus verschiedenen Materialien.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Gefäßkeramik:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Daumenschale, Aufbaukeramik, Glasieren und Engobieren, Plattenkeramik, allenfalls Drehen auf der Töpferscheibe.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Textiles Gestalten:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Gestaltung textiler Produkte: Raumdekoration, textiles Gebrauchsgut, freie Textilgestaltung unter Anwendung von flächenbildenden, flächenverändernden, flächenverarbeitenden Verfahren, allenfalls Bekleidung.</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Werken:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Textiles Gestalten:</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Werken:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lerninhalte:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Werken:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Körperhaftes und räumliches Gestalten:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Herstellen von räumlichen Gegebenheiten für spontane Kinderspiele und für das vorgegebene Spiel (Märchen-, Puppen-, Schattenspiel) sowie von Puppen für das Figurentheater, zB Flachpuppen, Handpuppen, Marionetten und Masken (auch Bühnengestaltung).</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Räumliche Gestaltung von Spiel- und Arbeitsbereichen im Kindergarten und im Hort (auch im Freien).</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Dekoration für Alltag, Fest- und Feiergestaltung im Kindergarten</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">und im Hort.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Produktgestaltung:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Einfache Verfahren beim Herstellen von Produkten aus Holz und Metall (zB Spielzeug, Gebrauchsgegenstände, Schmuck).</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Skulpturale Verfahren auch in Materialien mit höherem Bearbeitungswiderstand wie Holz, Kunststein, Sandstein, Speckstein.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Allenfalls: Gestaltung von Keramik mit erhöhten Anforderungen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lerninhalte (3. Klasse):</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Textiles Gestalten:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Erweitern der Kenntnisse und Erfahrungen in textilen Techniken, aufbauend auf die Erfahrungen und Kenntnisse der ersten und zweiten Klasse.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Kombinieren von Techniken, die auch an Werkstücken für das kindliche Spiel anzuwenden sind (zB Herstellen von Puppen für das Lern- und Bühnenspiel); Puppenkleidung, Ausstattung für die Puppenecke; Anfertigen von Tieren in textilen Techniken (dreidimensional).</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Allenfalls: ein Werkstück für den persönlichen Gebrauch.</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Lerninhalte:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Werken:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Schülerin bzw. der Schüler hat aus einem selbstgewählten Bereich eine praktische Arbeit zu erbringen, die unter besonderer Berücksichtigung berufsbezogener Aspekte in Umfang und Differenziertheit über dem Niveau der vorhergehenden Lernstufen zu stehen hat.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Wahlbereiche sind: Körperhaftes und räumliches Gestalten,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Produktgestaltung, Textiles Gestalten.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Werkbetrachtung</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lernziele (1. bis 5. Klasse):</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Werken/Textiles Gestalten:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>bei der Beurteilung von Werkstücken sachgemäße Kriterien anlegen lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsichten gewinnen in das Zusammenwirken von Funktion, Material und Verfahren anhand von Werken aus verschiedenen Kulturkreisen, Vergangenheit und Gegenwart und auch der Volkskunst,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>bei der Bewertung von Produkten aus Gegenwart und Vergangenheit zu verfeinertem Qualitätsempfinden und fundierten Werthaltungen geführt werden.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Lerninhalte (1. und 2. Klasse):</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Werken:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Spielzeug</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Werke der Plastik, Keramik</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Materialauswahl</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Produktanalyse</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Unterschied zwischen handwerklicher und industrieller Fertigung</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Textiles Gestalten:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Textile Arbeiten aus dem Bereich der Kunst und Volkskunst, aus</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">verschiedenen Zeiten und Ländern.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lerninhalte (3. und 4. Klasse):</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Werken:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Kritierien für die Bewertung von Produkten (Gebrauchswert, ästhetischer und ökonomischer Wert).</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Subjektive und objektive Bewertung.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Betrachten beispielhafter Lösungen aus Bühnengestaltung und Bühnendekoration: Technische Probleme wie Veränderungen der Bühne, Kulissenwechsel, Vorhang, Beleuchtungseinrichtungen, Zuschauerperspektive ua. Grundtypen des Bühnenspiels wie Guckkastenbühne, Arena ua. Dekorationen für Alltag, Feste und Feiern im Kindergarten und im Hort.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Einblicke in entsprechende Formen des Brauchtums.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Skulpturen im Zusammenhang mit den bei der praktischen Arbeit gestellten Aufgaben.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Textiles Gestalten:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Beachtung der optischen und haptischen Wirkung von textilen Materialien an typischen Werken in verschiedenen Techniken.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Bekleidungsgeschichte, erläutert an wenigen exemplarischen Beispielen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Mode und Modetrends.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Kritisches Konsumverhalten.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lerninhalte (5. Klasse):</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Exemplarische Auseinandersetzung mit Werken aus den Bereichen „Körperhaftes und räumliches Gestalten”, „Produktgestaltung”, „Textiles Gestalten” unter Berücksichtigung der europäischen Kunst, einschließlich Volkskunst und Brauchtum, allenfalls auch außereuropäischer Kulturkreise.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Zusammenhang von Material, Form, Funktion und Ausdruck.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Stilprobleme.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Fachdidaktik</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lernziele (1. bis 5. Klasse):</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Planung, Gestaltung und Methodik des Unterrichtsgeschehens bewußt erleben und im Hinblick auf spätere werkbezogene Aktivitäten in Kindergarten und Hort reflektieren lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das im Unterricht erworbene Bildungsgut nicht nur für sich selbst, sondern - unter Beachtung fächerübergreifender Aspekte - in Kindergarten und Hort sinnvoll nutzen und gezielt einsetzen sowie in selbständiger, eigenverantwortlicher pädagogischer Arbeit die entsprechende Auswahl für die Tätigkeit in Kindergarten und Hort treffen lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben, die sie im Hinblick auf die Arbeit im Hort befähigen, den entsprechenden Lehrplaninhalten der Schule der 6- bis 14-jährigen gerecht zu werden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch Einblicke in die Entwicklungsstufen und Gestaltungsweisen des Vorschulkindes, vorwiegend aber des Hortkindes, gestalterische Tätigkeiten anregen und entsprechende Materialien, Verfahrensweisen, Medien ua. auswählen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>erkennen, daß Werken und Textiles Gestalten einen sinnvollen Beitrag zur Freizeitgestaltung leisten kann (Hort) und für die Integration von Kindern mit unterschiedlichen Verhaltensweisen, Begabungen und Behinderungen von wesentlicher Bedeutung ist,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>befähigt werden, für die Arbeit in Kindergarten und Hort unter Berücksichtigung fächerübergreifender Aspekte Aufgabenreihen (zB nach Schwierigkeiten und Materialien) zu erstellen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die in „Werkbetrachtung” erworbenen Kenntnisse sinnvoll nutzen und einsetzen lernen, um für die Arbeit in Kindergarten und Hort eine entsprechende Auswahl treffen zu können.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Lerninhalte (1. und 2. Klasse):</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Werken/Textiles Gestalten:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Organisation von Arbeitsschritten,</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Möglichkeiten zur Motivation,</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Aufbaureihen mit abgestuften Schwierigkeiten,</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Wecken des Verständnisses für handwerkliche Anforderungen</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">verschiedener Techniken,</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Auseinandersetzung mit Gestaltungskriterien (Material, Funktion, Form und Farbe) im Hinblick auf die Arbeit in Kindergarten und Hort,</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Formmöglichkeiten im plastischen Bereich in Kindergarten und Hort, Möglichkeiten des Bauens unter Bedachtnahme auf Material,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Materialverbindung und Werkzeug,</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Hinweise zur Herstellung von Spielgaben (zB Fingerpuppen) und zur Ausstattung von Festen und Feiern in Kindergarten und Hort.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lerninhalte (3. und 4. Klasse):</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Werken/Textiles Gestalten:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Auseinandersetzung mit Aufbaureihen zu plastischer Gestaltung und Produktgestaltung in Kindergarten und Hort, Möglichkeiten des Einsatzes von Dekoration, Spielzeug, Bühnengestaltung, Kostümen, Puppen ua. in Kindergarten und Hort, Gestaltung der beruflichen Umwelt.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lerninhalte (5. Klasse):</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Theoretische Auseinandersetzung mit der in Praktischer Arbeit</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">gewählten Aufgabenstellung</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Allgemein:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Beim Werken und beim Textilen Gestalten stehen sowohl bei der praktischen Tätigkeit als auch bei Werkbetrachtung und theoretischer Auseinandersetzung die berufsbezogenen Zielsetzungen im Vordergrund.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Zur Durchführung des Unterrichtes sind mehrstündige Unterrichtseinheiten eine unerläßliche Voraussetzung.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die im Lehrplan angeführte Reihenfolge der Bereiche ist nicht bindend, eine ausreichende Berücksichtigung jedes einzelnen Bereiches ist jedoch zu gewährleisten. Um einen angemessenen Unterrichtsertrag in den Bereichen sicherzustellen, sind diese in der Jahresplanung der Schulstufen schwerpunktmäßig anzuordnen und aufbauend zu behandeln.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Querverbindungen zwischen den Bereichen, aber auch zu anderen Unterrichtsgegenständen (wie Bildnerische Erziehung, Didaktik, Pädagogik, Kindergarten- bzw. Hortpraxis) werden empfohlen und sollen wahrgenommen werden. Themen, die sich aus aktuellen Anlässen (insbesondere im Übungskindergarten, allenfalls im Übungshort) anbieten, sind wegen ihres hohen Motivationscharakters und ihrer Berufsbezogenheit nach Möglichkeit in den Unterricht einzubeziehen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Zur Sicherung des Unterrichtsertrages werden gemeinsam erarbeitete Zusammenfassungen und kurze, eigene Notizen der Schülerinnen und Schüler empfohlen. Als Arbeitsmappe für den künftigen Beruf soll eine Zusammenstellung von Proben der verschiedenen Techniken, von Arbeitsanweisungen, fachspezifischen, pädagogisch-didaktischen Hinweisen, Ausschnitten aus Zeitungen und Zeitschriften, Kunstkarten, Fotographien ua. angelegt werden. Hinweise auf die Umsetzung der gelernten Techniken und Arbeitsweisen in die Gegebenheiten des Kindergartens, allenfalls des Hortes, sollen - eventuell in Beispielsreihen - gegeben werden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Schwerpunktsetzungen von Bereichen in den einzelnen Klassen schließen ihre Behandlung in anderen Klassen nicht aus.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Werken/Textiles Gestalten:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Praktische Arbeit:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Auf zielführende Organisation innerhalb der Arbeitsaufgaben, vor allem auf einen zeitsparenden und wirtschaftlichen Arbeitsablauf, sowie den sinnvollen Einsatz von technischen Hilfsmitteln und Medien ist Bedacht zu nehmen. Arbeitsproben sollen nur im Zusammenhang mit den geplanten Werkstücken gemacht werden und sind nur bis zur Beherrschung der Arbeitsverfahren durchzuführen. Innerhalb der einzelnen Aufgabenstellung, aber auch bei der Planung von umfassenden Arbeitsprojekten sind Selbständigkeit und kreatives Verhalten der Schülerinnen und Schüler sowie die Fähigkeit zur Koordination und Kooperation (Gruppenarbeit) zu fördern. Schematisches Nacharbeiten von Mustervorlagen ist unzulässig. Erziehung zur Genauigkeit, Ausdauer, Sorgfalt und Hilfsbereitschaft ist zu pflegen. Kostenberechnungen sollen zur Planung einer ökonomischen Arbeit im Kindergarten, allenfalls im Hort, befähigen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Der Unfallverhütung ist besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Die allgemeinen Schutzbestimmungen bezüglich der Benützung von Elektrogeräten und Maschinen sind zu beachten und den Schülerinnen und Schülern nachweislich zur Kenntnis zu bringen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Bei Bühnengestaltung sind Improvisation und Gestaltung mit einfachen Mitteln unter Ausnutzung vorhandener räumlicher Gegebenheiten vorrangig zu bedenken. Bühnengestaltung kann auch im Hinblick auf fächerübergreifende Aspekte Lerninhalt der Bildnerischen Erziehung sein.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Werkbetrachtung:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Werkbetrachtung und theoretische Auseinandersetzung soll von eigenen praktischen Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler ausgehen. Einsichten in Sachverhalte sollen womöglich selbständig erarbeitet werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen angeregt werden, von sich aus Problemstellungen im Unterricht vorzubringen und Informationsmaterial (Bilder, Texte ua.) zu beschaffen. Die Werke sollen so ausgewählt werden, daß sie den angestrebten Aspekt exemplarisch veranschaulichen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen auch angeleitet werden, die einschlägige Fachliteratur und das Angebot von Museen, Ausstellungen, Hörfunk, Fernsehen, Zeitschriften ua. selbständig zu nutzen. Die Problematik von rezepthaften Arbeitsanleitungen (zB in Bastel- und Hobbybüchern) ist den Schülerinnen und Schülern bewußt zu machen. Die Begegnung mit dem Originalwerk ist anzustreben (Lehrausgänge ua.).</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Fachdidaktik:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Erweiterung des Berufsfeldes im Hinblick auf Horterziehung soll den Schülerinnen und Schülern durch entsprechende Planung der Unterrichtsarbeit ab der 1. Klasse gesichert werden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die didaktische Gestaltung der Unterrichtsarbeit soll den Schülerinnen und Schülern transparent gemacht werden, sodaß die Möglichkeit des Transfers im Hinblick auf die Arbeit in Kindergarten und Hort gegeben ist. Besondere Hinweise scheinen beim Einsatz und der Handhabung von Geräten, Werkzeugen und Materialien sowie bei der Organisation von Arbeitsschritten angebracht.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Bei der Wahl der Methode, der Materialien und Werkzeuge sowie der Auswahl des Schwierigkeitsgrades ua. ist auf Altersgemäßheit zu achten.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>LEIBESERZIEHUNG</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Der Unterrichtsgegenstand Leibeserziehung an den Bildungsanstalten</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">für Kindergartenpädagogik hat</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einerseits die Fähigkeit der Schülerinnen und Schüler zum Bewegen, Spielen, Leisten und zu gesunder Lebensführung durch entsprechende Zielsetzungen weiterzuentwickeln und festzulegen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>andererseits sind im didaktisch-methodischen Bereich die Bewegungserziehung im Kindergarten und die sportliche Freizeitgestaltung im Hort zu berücksichtigen.</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Für den ersten Bereich ist der „Lehrplan für Leibesübungen an Polytechnischen Lehrgängen, allgemeinbildenden höheren Schulen, berufsbildenden mittleren und höheren Schulen sowie höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten” (BGBl. Nr. 37/1989 in der jeweils geltenden Fassung) vollinhaltlich heranzuziehen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die didaktisch-methodische Ausbildung umfaßt eine Ergänzung und Erweiterung des schon genannten Lehrplanes für Leibesübungen. Sie ist in allen Klassen im engen Zusammenhang mit der praktischen Ausbildung zu vermitteln.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktisch-methodische Ausbildung</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die didaktisch-methodische Ausbildung ist in allen Klassen anknüpfend an die praktische Ausbildung in verstärktem Ausmaß in der</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>bis 5. Klasse zu berücksichtigen. Im folgenden sind auch die für</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">die berufsspezifische Ausbildung wichtigen Zielsetzungen der allgemeinen und speziellen Methodik der Leibesübungen, allenfalls auch der Bewegungslehre, exemplarisch enthalten. Die fachdidaktischen Grundlagen für die Durchführung der Übungseinheiten mit Kindern sind unter Bedachtnahme auf Querverbindungen mit den jeweils relevanten Unterrichtsgegenständen zu erarbeiten.</schluss><ziffernliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Begriffserklärungen:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einführung in Fachsprache und Fachliteratur; Gerätekunde.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis der Funktion und der Inhalte einer Systematik der Leibesübungen.</listelem></strichliste><ziffernliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Der Übungsbedarf und die Belastungsfähigkeit der Kinder:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wissen um den Übungsbedarf und die Belastungsfähigkeit der Kinder beiderlei Geschlechts, Erkennen von Haltungs- und motorischen Schwächen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sammlung von altersspezifischen Übungs- und Spielgut.</listelem></strichliste><ziffernliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Grundelemente des motorischen Lehr- und Lernprozesses des Kindes:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis der Lehr- und Lernstufen mit Erarbeitung von praktischen Beispielen aus verschiedenen Sportarten.</listelem></strichliste><ziffernliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Methodische Reihen und ihre Anwendungsmöglichkeiten:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis und Struktur von methodischen Reihen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sammlung und Anwendung von methodischen Übungs- und Spielreihen.</listelem></strichliste><ziffernliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Mittel der Planung und Organisation von Übungseinheiten mit besonderer Berücksichtigung eines zweckmäßigen Ordnungsrahmens:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vorbereitung von Übungseinheiten und deren aufbauende Planung auf längere Sicht.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einführung in die verschiedenen Organisationsformen.</listelem></strichliste><ziffernliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Sicherheitsmaßnahmen:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wissen um die Unfall- und Verletzungsgefahr.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis der wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen:</listelem></strichliste><schluss typ="Lit" ct="text">Beherrschung von Sicherungs- und Hilfegriffen, Geräteüberprüfung, Verwendung von Matten, Ordnungsrahmen ua.</schluss><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis der Baderegeln, Pistenregeln, Wanderregeln, Sicherheitsbestimmungen beim Wandern und Skilaufen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beachtung der Sicherheitsmaßnahmen unter erschwerten Rahmenbedingungen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verhaltensweisen bei Unfällen.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Für Erzieher an Horten auch:</schluss><ziffernliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Bedeutung von Wettkampf und Wettspielen:</listelem></ziffernliste><strichliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis der wichtigsten Spiel- und Wettkampfregeln, Kampfrichter- und Spielleitertätigkeit.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis der wichtigsten Organisationsformen: zB Planung und Durchführung eines Sportfestes, Anwendung der verschiedenen Austragungsarten von Wettspielen usw.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Bei der Vermittlung der Lerninhalte kommt der Zusammenarbeit mit den Didaktik- und Praxislehrerinnen und -lehrern sowie auch gegebenenfalls mit den Übungskindergärtnerinnen und -kindergärtnern besondere Bedeutung zu. Darüber hinaus ist jede Möglichkeit des fächerübergreifenden Unterrichtes auszunützen, zB Vorbereitung und Analyse von Bewegungseinheiten in der Kindergarten- und Hortpraxis.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Im Verlauf der Ausbildung ist die praxisorientierte Wissensvermittlung zu intensivieren und über verschiedene unterrichtliche Verfahren herzustellen: zB transparente Unterrichtsweise (begründete Unterrichtsverfahren), häufige Verwendung didaktisch-methodischen Begleitmaterials (Film, Bild, schriftliche Unterlagen ua.), Kleingruppenarbeit, Arbeitsaufträge, Umgang mit der vorhandenen Fachliteratur (Schulbibliothek).</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Wenn möglich sollen im Rahmen der schulorganisatorischen Gegebenheiten (Schulveranstaltungen, schulbezogene Veranstaltungen) leibeserziehliche Schwerpunkte im Zusammenhang mit den für die Ausbildung spezifischen Lerninhalten gesetzt werden (zB Kinderschilauf, Schwimmen, kreative Bewegungsspiele zur psychomotorischen Förderung, vorbeugendes Haltungsturnen).</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Das Erreichen eines für die beruflichen Erfordernisse ausreichenden Schwimmenkönnens (Erarbeiten der für den Helferschein geltenden Leistungen) ist von wesentlicher Bedeutung. Die Schülerinnen und Schüler sind von Anfang an zur Mitgestaltung der Übungsstunden (Üben, Trainieren, Versuchen, Experimentieren, Diskutieren) anzuregen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Ebenso können Arbeitsaufträge als selbständige schriftliche Vorbereitung zur Durchführung von Bewegungsangeboten, Übungseinheiten ua. gegeben werden.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><ziffernliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Pflichtgegenstände der zusätzlichen Ausbildung zum Erzieher an Horten</listelem></ziffernliste></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>PÄDAGOGIK FÜR ERZIEHER AN HORTEN</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Ziel des Unterrichtes ist es, den Schülerinnen und Schülern die für die Erziehung und Bildung des Kindes und des Jugendlichen im Pflichtschulalter relevanten Problemkreise so weit einsichtig zu machen, daß sie die pädagogischen Aufgaben im Hort und in anderen einschlägigen Institutionen erkennen, beurteilen und bewältigen können.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Die Entwicklung des Hortes als sozialpädagogische Einrichtung; zukunftsorientierte Aspekte und Modelle.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Sozialpädagogische Aufgaben des Hortes; Problemfelder der institutionellen Erziehung.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Spezifische Probleme des Schulkindes und Jugendlichen,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Möglichkeiten der Bewältigung.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Der Hort als Ort der sozialen Begegnung.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Lern- und Leistungsverhalten des Schulkindes; individuelle, institutionelle und gesellschaftliche Voraussetzungen; Verhaltensprobleme im emotionalen, sozialen und kognitiven sowie im Leistungsbereich. Einblick in die Arbeitsweisen und die Lehrpläne der Pflichtschulen (auch der Sonderschulen). Faktoren und Kriterien für die Berufswahl und Berufsfindung.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Konsum- und Freizeitverhalten des Schulkindes und Jugendlichen;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Auf- und Ausbau von Einstellungen und Interessen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Pädagogischpsychologische Beratungsdienste.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Eine einstündige Schularbeit je Semester</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>DIDAKTIK DER HORTERZIEHUNG</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Der Unterricht soll die künftigen Erzieherinnen und Erzieher an Horten befähigen, die mannigfaltigen Erziehungsaufgaben, welche sich aus der Funktion des Hortes als Freizeitraum, Lernstätte und Ort der sozialen Begegnung ergeben, zu bewältigen. Dazu gehört:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Initiieren und Auslösen von Prozessen, die zu einer eigenständigen und kreativen Gestaltung der Freizeit führen;</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Entwicklung von Lernstrategien zum Aufbau einer positiven Arbeitshaltung und eines angemessenen Arbeitsverhaltens;</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Grundlegung individueller Lernprozesse durch geeignete Maßnahmen;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Hilfestellung auf dem Weg zu einem angemessenen Anspruchsniveau für die eigene Leistung;</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Klärung und Verarbeitung der im Schulleben gewonnenen Erfahrungen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Bei der Planung hinsichtlich der Zeitstrukturierung sollen die künftigen Erzieherinnen und Erzieher an Horten den notwendigen Wechsel von intensiver Lern- und Übungsarbeit und spannungsfreien Spielphasen berücksichtigen lernen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Durch Kenntnis verschiedener Methoden der kompensatorischen Hilfestellung sollen die angehenden Erzieherinnen und Erzieher in Horten imstande sein, Maßnahmen zu setzen, um eine Über- bzw. Unterforderung der Kinder zu vermeiden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Durch das Erproben verschiedener kommunikativer Techniken sollen die künftigen Erzieherinnen und Erzieher an Horten ua. befähigt werden, Diskussionen zu leiten und Gespräche zu führen. Sie sollen ferner mit dem Einsatz von Rollenspielen als Möglichkeit sozialen Lernens vertraut sein.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die zukünftigen Erzieherinnen und Erzieher an Horten sollen die Fähigkeit besitzen, das Gemeinschaftsbewußtsein der Gruppe zu fördern, selbständiges und verantwortliches Handeln der ihnen anvertrauten Kinder in der Gemeinschaft anzubahnen und bei diesen die Bereitschaft zu persönlichem Engagement zu wecken. Darüber hinaus sollen sie die Fähigkeit erwerben, Kinder zu Achtung und Toleranz gegenüber Werthaltungen und Überzeugungen zu führen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Erste Kenntnis von den Aufgaben des Hortes im Hinblick auf seine Funktionen als Freizeitraum, Lernstätte und Ort der sozialen Begegnung.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Kennenlernen verschiedener Arten von Horten und Institutionen zur außerschulischen Betreuung von Kindern im Pflichtschulalter.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Erster Überblick über die Faktoren, die das Erziehungsfeld im Hort beeinflussen: Lage des Hortes, Gruppenstruktur, Zeitstruktur, Einrichtung und Gestaltung der einzelnen Spiel- und Arbeitsbereiche unter Einbeziehung des Bereiches im Freien, Ausstattung mit Materialien und Bildungsmitteln für die einzelnen Aktivitätsbereiche.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Forderungen der Bildungsinstitution Schule und den Arbeits- und Spielprozessen im Hort.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Eröffnen von Einblicken in die planmäßige Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher an Horten sowie erste Erhebungen und Reflexion des Erzieherverhaltens.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Erste Kenntnis von speziellen Lernhilfen für die Bewältigung von Aufgabenstellungen der Schule, Entwickeln von Lernstrategien.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Kenntnis verschiedener Materialien und Bildungsmittel für die Förderung von Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder im Hort.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Exemplarisches Angebot von Methoden zur Weckung von individuellen Interessen; Anleitung zu kommunikativem Handeln der Kinder, Anwendung und Kombination von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Spielformen in verschiedenen Erlebnisbereichen. Weiterführung systematisch angelegter Sammlungen von Bildungsmitteln im Hinblick auf die pädagogische Arbeit im Hort.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Methoden für den Einsatz von Fachliteratur.</schluss><ziffernliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Vertiefte Auseinandersetzung mit den sozialpädagogischen Aufgaben des Hortes sowie anderen Formen außerschulischer Betreuung.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Differenzierung und Strukturierung des Wissens um die Faktoren, die das Erziehungsfeld im Hort beeinflussen, und Verständnis für deren Wechselwirkung. Schaffen von Voraussetzungen für flexibles Handeln hinsichtlich der Gestaltung einer Gruppeneinheit; organisatorische und methodische Maßnahmen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Kenntnis verschiedener Organisationsformen der Freizeit unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse der Kinder. Überblick über didaktische und methodische Möglichkeiten für die Ausbildung individueller Interessen, um Kinder zu befähigen, ihre Freizeit eigenverantwortlich und kreativ zu gestalten, etwa Wecken des Interesses für die Teilnahme am kulturellen Geschehen, für sportliche Aktivitäten, für den Aufbau von Hobbys.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Kenntnis von Organisationsformen und Methoden für Lernsituationen im Hort. Methoden für selbständiges Bewältigen von Aufgaben unter Berücksichtigung des individuellen Lerntempos und der Leistungsfähigkeit des Kindes; Möglichkeiten der Sicherung, Vertiefung, Übung und Bearbeitung von Lerninhalten. Einblick in die Lehrpläne der allgemeinbildenden Pflichtschulen (Querverbindung zur Pädagogik). Materialien und Methoden für Lernhilfen zur Förderung leistungsschwacher Kinder.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Hort und Schule.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Methoden für Spiel- und Arbeitsprozesse, die für die Förderung der Kinder im Hort geeignet sind. Auswahl von Inhalten, die den entwicklungsgemäßen Bedürfnissen und individuellen Interessen der Kinder entsprechen und die ein selbständiges und eigenverantwortliches Handeln in der Lebenswirklichkeit vorbereiten und sichern sollten, insbesondere unter Einbeziehung der realen Gegebenheiten der näheren Umwelt.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Einführung in die Ziele, Aufgaben und Planung der Verkehrserziehung im Hort in Ergänzung zur schulischen Verkehrserziehung mit methodischen Angeboten, aufbauend auf den entsprechenden Lehrstoff in den ergänzenden berufskundlichen Unterrichtsveranstaltungen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Methoden für die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes im Hort hinsichtlich der Emotionalerziehung, der Sozialerziehung und des Wertverhaltens.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Kriterien für die Vorbereitung der Hortarbeit hinsichtlich kurz- bzw. längerfristiger Planungseinheiten.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Methodenanalysen und Reflexion des Erziehungsgeschehens bzw. des Erzieherverhaltens.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Methoden der Zusammenarbeit mit den Eltern unter besonderer Berücksichtigung der pädagogischen Probleme im Hort.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Eine einstündige Schularbeit je Semester.</schluss><ziffernliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Zusammenschau und Strukturierung der verschiedenen didaktisch-methodischen Bereiche, die für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes im Schulalter maßgeblich sind.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Methoden und Planung von Modellen, die die Kinder in ihrer Auseinandersetzung mit den Gegenwartsproblemen unterstützen, um sie zu eigenständiger Auswahl, kritischer Beurteilung und zu originellen Lösungsversuchen zu führen, zB in den Bereichen Umweltschutz, Gesundheit und Hygiene; Bedeutung und Einfluß der Medien; Einsicht in gesellschaftspolitische Zusammenhänge.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Erarbeitung und kritische Beurteilung von Modellen der individuellen Freizeitgestaltung.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Methoden und Kriterien für Entscheidungshilfen hinsichtlich der Berufswahl der Jugendlichen. Kenntnis von berufsberatenden Institutionen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Überblick über Methoden, Strategien und Organisationsformen für die Bewältigung der schulischen Anforderungen. Methoden und Modelle für lern- und leistungsschwache Kinder. Fragen kompensatorischer Förderung und Auseinandersetzung mit der Integrationsproblematik leicht behinderter und verhaltensauffälliger Kinder.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Kenntnis der administrativen Aufgaben der Erzieherinnen und Erzieher an Horten im Hinblick auf die geltenden Landesgesetze. Dienstrechte und -pflichten der Erzieherinnen und Erzieher an Horten.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Modelle der Zusammenarbeit mit Eltern und Vertretern der Schule.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Eine einstündige Schularbeit je Semester.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Das Prinzip der Selbsterfahrung soll im Unterricht angewendet werden und die künftigen Erzieherinnen und Erzieher an Horten zur individuellen Förderung und zur Gemeinschaftserziehung der ihnen anvertrauten Kinder befähigen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die ebenfalls in Selbsterfahrung gewonnene Einsicht in das Prinzip der aufbauenden kontinuierlichen Strukturierung von Lerninhalten soll die künftigen Erzieherinnen und Erzieher an Horten zu einer wirksamen Lernhilfe befähigen. Sie sollen dazu angehalten werden, beim Aufbau von Arbeitshaltung und Arbeitsverhalten auf ein Vorgehen in kleinen Schritten zu achten. Geeignete Maßnahmen dabei sind die Ausbildung, fortlaufende Verbesserung und ständige Übung von Lernstrategien, zB sachgemäßer Umgang mit Material, Alleinarbeit und Zusammenarbeit in verschiedenen Formen, zweckmäßiger und selbständiger Gebrauch von Schulbüchern und Arbeitsmitteln. Dabei soll den zukünftigen Erzieherinnen und Erziehern an Horten die Bedeutung einer adäquaten Arbeitsatmosphäre bewußt werden, die ua. durch Abwechslung, Humor, Anerkennung und Ermutigung gekennzeichnet sein soll. Die Wichtigkeit von Querverbindungen zu anderen Fachbereichen bei der Sicherung, Vertiefung, Übung und Bearbeitung von Lerninhalten ist ihnen klarzumachen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die zukünftigen Erzieherinnen und Erzieher an Horten sollen kooperative Lern- und Arbeitsformen, wie Partner- und Gruppenarbeit, selbst üben, um sie bei den Kindern im Hort überzeugend verwirklichen zu können. Darüber hinaus sollen damit durch Selbsterfahrung Voraussetzungen für eine spätere Teamarbeit im Hort geschaffen werden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Zum Erlernen und zur Anwendung effektiver Formen der Kommunikation sind Interaktionsspiele zur Lockerung, zur Schulung von Ausdruck, Konzentration, Sensibilität und Kooperation zu empfehlen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Bedeutung des Einbringens der eigenen Persönlichkeit beim Aufbau von Interessen bzw. bei Fragen der Persönlichkeitsbildung und Werthaltung ist den künftigen Erzieherinnen und Erziehern an Horten bewußt zu machen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Sie sind mit einschlägiger Fachliteratur für die Vorbereitung und Planung der persönlichen Arbeit im Hort und für die eigene Weiterbildung vertraut zu machen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>HORTPRAXIS</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Der Unterricht in Hortpraxis soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, die Erziehungs- und Bildungsarbeit im Hort dem jeweiligen Stand der Didaktik entsprechend zu gestalten, die Zusammenarbeit mit Eltern und Lehrern zu pflegen sowie die sonstigen Berufsaufgaben zu bewältigen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Hospitieren und erstes spontanes praktisches Arbeiten im Hort. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler auf bedeutsame Faktoren, welche das Erziehungsfeld Hort beeinflussen, aufmerksam gemacht werden. Durch exemplarische Angebote soll ein erster Einblick in Spiel- und Arbeitsprozesse und in schulisches Lernen der Kinder im Pflichtschulalter vermittelt werden. In diesem Zusammenhang sollen die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Materialien und Bildungsmitteln vertraut werden, um sie gezielt in der Erziehungs- und Bildungsarbeit im Hort einsetzen zu lernen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">An Beispielen geplanter Angebote sollen die Schülerinnen und Schüler sowohl in der konkreten Freizeitsituation als auch in der Lernsituation (Aufgabenbewältigung, Lernhilfe ua.) Möglichkeiten und Auswirkungen didaktischen Tuns und erzieherischen Handelns beobachten und erfahren können.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Einführung in die selbständige Hortarbeit und deren Planung. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler einzelne Arbeitseinheiten mit einer kleineren Gruppe von Kindern eigenständig bewältigen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Anleitung zur Erstellung mündlicher und schriftlicher Berichte und deren Auswertung.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Besuche in verschiedenen Horten.</schluss><ziffernliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Praktizieren in verschiedenen Hortgruppen bei weiterer Steigerung der Selbständigkeit hinsichtlich kurz- und langfristiger Planung der Erziehungs- und Bildungsarbeit im Hort und der Eigenständigkeit in der verantwortungsbewußten Führung einzelner Kinder bzw. der Kindergruppe.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Gezielter Einsatz von Bildungs- und Arbeitsmitteln sowie anderer Medien.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen die unterschiedlichen Erwartungen und Forderungen von Familie und Schule an den Hort kritisch überprüfen lernen. Vor allem sollen sie grundsätzlich deren Auswirkungen auf die pädagogische Arbeit im Hort in Planung und Durchführung berücksichtigen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Praktische Vorbereitung auf die Zusammenarbeit von Eltern und Lehrern sowie die Teilnahme an derartigen Vorhaben.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Fallweises Hospitieren mit gezielter Aufgabenstellung. Erstellen von Praxisberichten und deren Auswertung als Grundlage für Praxisanalysen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Besuch verschiedener Arten von Horten und anderer außerschulischer</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Institutionen. Hospitationen in Schulen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Vorbereitung der Ferialpraxis.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Eine Praxiswoche im Hort. Drei Wochen Ferialpraxis in Tagesheimstätten, Ferienlagern, -heimen oder ähnlichen Institutionen. (Unter den entsprechenden Voraussetzungen kann die Ferialpraxis auch bereits nach der 3. Klasse angesetzt werden.)</schluss><ziffernliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Weitgehend selbständiges Praktizieren im Hort nach eigenständiger methodengerechter Planung.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Befähigung zu gezielter Förderung einzelner Kinder im Pflichtschulalter, insbesondere Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten, Lern- und Leistungsschwächen sowie leicht körperlich behinderter Kinder ua. Vertiefte Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen schriftlicher Planung der Hortarbeit.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Fallweises Hospitieren mit dem Ziel einer vertieften Einsicht und Zusammenschau hinsichtlich methodisch-didaktischer Aspekte der Hortarbeit einerseits und des Ablaufes von Gruppenprozessen andererseits.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Durchführung eigenständiger, planmäßiger Beobachtung und Anfertigung pädagogisch relevanter Aufzeichnungen für die Reflexion.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Auswertung der Ferialpraxis.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Mitwirken bei der Zusammenarbeit mit Eltern und Vertretern der Schule.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Um die notwendige Konzentration der Pflichtgegenstände Hortpraxis, Kindergartenpraxis, Didaktik und Pädagogik (Heil- und Sonderpädagogik) zu erreichen, sind Besprechungen der zuständigen Lehrerinnen und Lehrer, Kindergärtnerinnen und Kindergärtner sowie Erzieherinnen und Erzieher an Horten abzuhalten.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Der Unterricht in Hortpraxis soll von den individuellen Beobachtungen und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler ausgehen. Regelmäßige und kritische Analysen der Beobachtungsergebnisse vorbildlich gestalteter Hortarbeit und des eigenen Tuns stellen eine wesentliche Lernvoraussetzung dar.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Schülerinnen und Schüler, die den Freigegenstand Slowenisch oder Kroatisch oder Ungarisch besuchen, sollen nach Möglichkeit auch in zweisprachig geführten Horten praktizieren.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Das Blocken von Unterrichtsstunden aus didaktischen Gründen ist fallweise wünschenswert.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Besprechung der Vorbereitungen vor und nach dem Praktizieren, regelmäßige Betreuung der Praxisversuche, individuelle Nachbesprechung und allenfalls das Festhalten der Ergebnisse sollten den Unterrichtsertrag sichern helfen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Durch Verhaltenstraining soll wünschenswertes Erzieherverhalten angestrebt werden, allenfalls auch unter Einsatz audiovisueller Medien.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die vorgesehene Praxiswoche ist so vorzubereiten und durchzuführen, daß ihre pädagogische und didaktische Effektivität gewährleistet ist. Insbesondere ist auf eine gewissenhafte begleitende Kontrolle zu achten.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>DEUTSCH</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">(einschließlich Sprecherziehung, Kinder- und Jugendliteratur) Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Der Unterricht soll dazu befähigen, Kindern im Pflichtschulalter Lernhilfe zu geben und deren Grenzen zu erkennen, Lesefähigkeit und Lesefreudigkeit zu fördern sowie Kinder- und Jugendbücher zu beurteilen und einzustufen, um das Unterrichtsprinzip Leseerziehung zu unterstützen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Einblick in die Lehrpläne aus Deutsch an den Schulen für das Pflichtschulalter; Didaktik des Deutschunterrichtes. Techniken kommunikativen Sprachgebrauchs; Umgang mit Sprach-, Rechtschreib- und Lesebüchern.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Methodische Hilfen zum rationellen Erlernen von Texten (Gedicht, Gedächtnisübung, Lehrstoff usw.).</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Kriterien der Gestaltung unterschiedlicher Textsorten; Korrekturübungen anhand von Beispielen; Übungen im Auffinden von Fehlern in Rechtschreibung und Zeichensetzung; Überblick über die häufigsten Verstöße gegen die Sprachrichtigkeit; Hilfen zu deren Verhinderung. Richtiger Umgang mit Wörterbüchern. Vertiefung der Einsichten in den Gebrauch der Sprache. Methodik der Leseerziehung und Möglichkeiten der Leseförderung unter besonderer Berücksichtigung des Erstlesealters.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Ausgehend von der Wort- und Satzlehre, sollen die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen methodischen Möglichkeiten vertraut gemacht werden. Die angemessene sprachliche Bewältigung verschiedener Situationen ist durch kommunikative Techniken zu üben.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Sinnvolle Lernhilfe soll weitgehend an praktischen Beispielen aufgezeigt werden; eine diesbezügliche Zusammenarbeit mit Hort und Schule sowie ein Hospitieren an denselben wäre wünschenswert.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen mit den Institutionen zur Förderung wertvoller Kinder- und Jugendliteratur bekannt gemacht und zur Verwendung von Fachliteratur zur Weiterbildung angeregt werden. Die Bedeutung des sprachlichen Vorbildes soll bewußtgemacht werden.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>LEBENDE FREMDSPRACHE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>(Englisch)</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Erwerb der Fähigkeit zu einer erfolgreichen Lernhilfe in der lebenden Fremdsprache Englisch, die über das Können und Wissen hinaus auch die emotionalen und sozialen Seiten des Lernprozesses fördert.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Kennenlernen und Interpretieren der Lehrpläne der allgemeinbildenden Pflichtschulen sowie der Unterstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen. Einblick in die für den Englischunterricht approbierten Lehrwerke und deren methodischen Aufbau anhand typischer Lehrbucheinheiten. Korrekturübungen anhand von Beispielen. Die Erzieherinnen und Erzieher an Horten sollen imstande sein, die verschiedenen Übungstypen und die damit verbundenen Hausaufgaben zu erkennen sowie die häufigsten Fehler in Schülerarbeiten schnell zu finden. Sie sollen mit allen Bedingungen und Methoden vertraut sein, die den Übungserfolg herbeiführen, insbesondere auch bei lernschwachen und wenig motivierten Schülern. Die Bedeutung des sprachlichen Vorbildes soll bewußtgemacht werden.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die künftigen Erzieherinnen und Erzieher an Horten sind in schülerorientierte Verhaltensweisen, wie Gespräche mit dem Kind über seine Lernprobleme, Ausschöpfen aller Möglichkeiten zur Gruppen- und Partnerarbeit, Ausnützen aller Hilfsmittel und Rücksichtnahme auf die besonderen Lernbedürfnisse der einzelnen Schülerinnen und Schüler als unentbehrliche Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen, einzuführen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Geeignete Übungsformen sind ua.:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Übungen im gezielten Einsatz lustbetonter Arbeitsformen wie</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Lernspiele (Ratespiele, Wettspiele, Gedächtnisspiele), Sing- und Tanzspiele, Stegreifspiele (auch mit Hilfe von Handpuppen oder eines Puppentheaters), Lieder, Reime und Rätsel zur Festigung von Wortschatz und Strukturen sowie zur Förderung der Sprechfertigkeit;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Übungen im Anfertigen der für die Lernhilfe nützlichen</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Anschauungsmittel wie Skizzen, Zeichnungen, Wortkarten, Wortbildkarten, vor allem als Grundlage für Übungssätze und Wortschatzarbeit;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Übungen im Herstellen von einfachen Skizzen, Symbolen, Tabellen,</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Übersichten ua. als Grundlage zur Erklärung grammatischer Erscheinungen oder zum Ableiten von Regeln;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Übungen im Erkennen von Lernzielen aus vorgegebenen Hausaufgaben;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Übungen im klaren Formulieren von Hausaufgaben;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Übungen im Erkennen und Durchführen verschiedener Übungsformen, wie</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Bilden von Sätzen anhand eines Mustersatzes mit Angabe von Wörtern, Wortgruppen oder Skizzen zum Variieren; Zuordnungsübungen, Einsetz-, Ergänzungs- und Umformungsübungen;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Übungen im Zusammensetzen von Dialogteilen;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Übungen in Partner- und Gruppenarbeit;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Übungen im Korrigieren und Überprüfen fremder Arbeitsergebnisse;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Übungen im Durchnehmen einer Lehrbucheinheit (Darbieten - Üben - Bewußtmachen - Anwenden);</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Übungen im Erarbeiten eines Dialoges durch Zerlegen in erlernbare</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Minidialoge;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Übungen im Darstellen einfacher Szenen aus dem Alltag der Kinder;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Übungen im Lösen von Alternativaufgaben, Entscheidungsaufgaben und Auswahl-Antwort-Aufgaben zu einem Hör- oder Lesetext;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Übungen im Erstellen von Leitfragen oder Schlüsselwörtern, die als</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Stütze für eine Zusammenfassung der schriftlichen und mündlichen Äußerungen dienen sollen;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Übungen im Erkennen und Korrigieren von Aussprachefehlern.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Allenfalls Übung fachbezogener Aufgabenstellungen unter Einsatz des Computers.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>MATHEMATIK</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Der Unterricht soll zu erfolgreicher Lernhilfe in der Mathematik</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">befähigen, die über das Können und Wissen hinaus auch Lernprozesse im</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">logischen Denken fördert.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="3"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="e1" ct="text">Kennenlernen und Interpretieren der Mathematiklehrpläne an den Schulen für das Pflichtschulalter.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Klären methodischer Grundzüge des Mathematikunterrichts anhand häufig vorkommender Fehler.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Aufzeigen und Einsetzen didaktischer Lehrmittel allenfalls auch einfacher Computer-Software. Umgang mit Mathematikbüchern.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Hospitieren in verschiedenen Schulstufen der Pflichtschule.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">In der zusätzlichen Ausbildung sollen die häufigsten Fehlerquellen im mathematischen Denken und Arbeiten der zu betreuenden Schülerinnen und Schüler aufgezeigt und die Anwendung von Gedächtnishilfen geschult werden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Das Hospitieren in verschiedenen Schulstufen der Pflichtschule soll den angehenden Erzieherinnen und Erziehern an Horten Einblick in die unterschiedlichen Methoden der Lehrstofferarbeitung geben und sie mit der Bekämpfung häufig vorkommender Fehler vertraut machen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>B. VERBINDLICHE ÜBUNGEN</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>ERGÄNZENDE BERUFSKUNDLICHE UNTERRICHTSVERANSTALTUNGEN</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Unterricht in den ergänzenden berufskundlichen Unterrichtsveranstaltungen soll zur Erreichung der folgenden Bildungsziele, die sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Aspekte enthalten, beitragen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  - ergänzende Fähigkeiten und Fertigkeiten, die zur Bewältigung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">    verschiedener spezieller Aufgaben im Rahmen einer verantwortungsbewußten Arbeit im Kindergarten erforderlich sind, erwerben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sie sollen insbesondere</absatz><liste><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>in einem hauswirtschaftlich-gesundheitlichen Schwerpunkt grundlegende Erfahrungen mit hauswirtschaftlichen Arbeiten, vor allem im Hinblick auf die Erfordernisse im künftigen Beruf, erlangen. Sie sollen die Fähigkeit erwerben, einfache Mahlzeiten nach gesundheitlichen und wirtschaftlichen Grundsätzen herzustellen. Sie sollen befähigt werden, Speisen und Getränke, die für die Zubereitung mit Kindern geeignet sind, auszuwählen sowie pflegerische Handlungen und Sofortmaßnahmen in Erster Hilfe, insbesondere bei Kindern, zu setzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>befähigt werden, als Multiplikatoren Aufgaben der Verkehrserziehung wahrnehmen zu können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnisse und Fertigkeiten zur Bewältigung der einfachen Arbeiten im Rechnungswesen sowie Kenntnis der Rechtsgrundlagen des Rechnungswesens und der Folgen von Mängeln erwerben;</listelem></strichliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Vertrautheit mit der einfachen Buchhaltung, insbesondere Budgetplanung, Kontoführung, Rechnungsführung, Material- und Inventarverwaltung, erlangen und Einblick in Personalverrechnung gewinnen;</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sensibilität für Gruppenprozesse erwerben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblick in aktuelle einschlägige Arbeits- und Forschungsprojekte gewinnen.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Hauswirtschaftlich-gesundheitlicher Bereich:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Ausarbeitung von Speiseplänen auf das Basis elementarer Grundbegriffe der Ernährungslehre, Vorbereitung und Herstellung einfacher Mahlzeiten. Anregungen für das Aufwerten von Speisen, die aus Großküchen geliefert werden.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Aufbau und Pflege von Tischkultur.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Hauswirtschaftliche Arbeiten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Haushalts- und Wirtschaftsführung nach ökonomischen und gesundheitlichen Gesichtspunkten</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Sofortmaßnahmen zur Ersten Hilfe (insbesondere Behandlung von Wunden, Stillen von Blutungen, Anlegen von Verbänden bei Kindern). Richtige Maßnahmen bei plötzlichen Erkrankungen und Unfällen verschiedenster Art. Pflegerische Handhabungen bei Kleinkindern.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Kindergartenpraxis:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vorbesprechung und Analyse von Übungseinheiten der Kindergartenpraxis auf der Grundlage fachdidaktischer Erkenntnisse und nach aktuellen methodischen Gesichtspunkten.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Figurenspiel:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Kennenlernen verschiedener Möglichkeiten des Puppenspiels, Erproben</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">unterschiedlicher Formen, Figuren und Techniken.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Verkehrserziehung:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einführung in die Ziele und Aufgaben der Verkehrserziehung im Kindergarten (zB Wecken positiver Einstellung zum Straßenverkehr; Aufbau von verkehrsgerechtem Verhalten; Anbahnung eigenverantwortlichen Handelns und partnerschaftlichen, defensiven Verhaltens im Hinblick auf die künftige Verkehrsteilnahme); Sicherung der für die Verkehrserziehung im Kindergarten notwendigen fachlichen Voraussetzungen (zB Beachtung des jeweiligen Entwicklungsstadiums der Kinder; Kennen der sozialpsychologischen Grundlagen; Kenntnis von Übungs- und Trainingsmöglichkeiten; Bewußtmachen des Zusammenwirkens von Straßenbeschaffenheiten, Verkehrs- und Witterungseinflüssen, Fahrzeugart und Verkehrsregeln); Planung der Verkehrserziehung im Kindergarten und allenfalls im Hort (zB Anwenden didaktischer Modelle; Einsatz geeigneter Methoden; Zusammenarbeit mit Eltern und Exekutive).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Aktuelle Arbeits- und Forschungsgebiete, abgestimmt auf die besonderen Bedürfnisse des Kindergartens und der Kleinkinderziehung.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Buchhaltung:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Begriff, Gliederung und Teilgebiete des Rechnungswesens; Interessenten am Rechnungswesen; gesetzliche Bestimmungen, Systeme der Buchführung, Abrechnungssysteme  in Kindergärten, insbesondere in Übungskindergärten; Belege, Belegbearbeitung, Ausstellung von Rechnungen, Buchführungspflicht - Aufzeichnungspflicht; Kassabuch und Bankbuch (Brutto-Verbuchung); die Umsatzsteuer, Kassabuch-Nettoverbuchung; allenfalls Verwendung von Buchhaltungs-Software.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kommunikationstechniken und Gruppendynamik:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Übungen zur Gesprächsführung und Kooperation, insbesondere mit</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Erwachsenen: Unterschiedliche Ziele und Formen des Einzel- und Gruppengesprächs (informierendes Gespräch, nondirektives Beratungsgespräch), Technik der Gesprächs- und Diskussionsleitung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Verhaltenstraining: Konditionierung, Gegenkonditionierung; Erstellung und Durchführung von Verstärkerprogrammen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Methoden der Reflexion von Gruppenprozessen: Wahrnehmen von Gruppenrollen und Gruppenprozessen, verschiedene Techniken der Darstellung von Gruppenprofilen, Möglichkeiten der Lenkung von Gruppenprozessen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Begriff, Anliegen und Vorgangsweisen der Supervision.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Methoden der kompensatorischen und emanzipatorischen Erziehung:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kindorientierte Individualisierung von Erziehungs- und Bildungsprogrammen; kompensatorische Maßnahmen zur Streßbewältigung;</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einübung in Vorgangsweisen der Konfliktlösung und Entscheidungsfindung.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Unterricht der verbindlichen Übungen ist von Fachkräften, allenfalls außerschulischen Experten der betreffenden Sachgebiete, zu halten. Der Unterrichtsertrag ist durch entsprechende Maßnahmen zu sichern.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die methodische Gestaltung des Unterrichts in der 1. Klasse soll vorrangig die Selbständigkeit der Schülerinnen und Schüler gewährleisten, um den Aufbau von Fähigkeiten und Fertigkeiten im hauswirtschaftlichen und kinderpflegerischen Bereich zu sichern.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Weiters soll durch das Prinzip der Selbsterfahrung das Verantwortungsbewußtsein der Schülerinnen und Schüler gefördert werden. Dadurch soll der Transfer für die praktische Arbeit im Kindergarten, allenfalls im Hort, sichergestellt werden. - Die Blockung der Unterrichtsstunden ist aus didaktischen Gründen zum Teil erforderlich. Für den Bereich der Verkehrserziehung in der vierten Klasse sind acht bis zehn Stunden vorzusehen. Im Hinblick auf ein gezieltes Funktionstraining ist auf den Erfahrungen in der Rhythmisch-musikalischen Erziehung aufzubauen bzw. enge Zusammenarbeit mit dem entsprechenden Freigegenstand anzubahnen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>C. FREIGEGENSTÄNDE</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>STENOTYPIE</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Ziel des Unterrichtes ist die Fähigkeit, ein Diktat mit einer Geschwindigkeit von mindestens 60 Silben in der Minute nach dem System der Deutschen Einheitskurzschrift (Wiener Urkunde), Verordnung des Bundesministers für Unterricht, BGBl. Nr. 171/1969, aufzunehmen, sicher zu lesen und wortgetreu in Langschrift wiederzugeben; Erziehung zur Wendigkeit im Erfassen des gesprochenen Wortes und zur Genauigkeit.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Ein weiteres Ziel ist die Beherrschung der Schreibmaschine im Zehn-Finger-Blindschreiben sowie aller Einrichtungen der Schreibmaschine zur rationellen Anfertigung sauberer Schriftstücke mit und ohne Aufstellung; Gewandtheit im möglichst fehlerfreien und sauberen Abschreiben und im Schreiben nach Diktat und Band - allenfalls bis zu einer Geschwindigkeit von 80 Anschlägen in der Minute.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>oder 2. oder 3. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Kurzschrift:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Verkehrskurzschrift, bei entsprechenden Vorkenntnissen</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">allenfalls Einführung in die Eilschrift.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Maschinschreiben:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Richtige Körper- und Handhaltung</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Bearbeiten des Griffeldes im Zehn-Finger-Blindschreiben (Grundstellung asdfjklö); möglichst fehlerfreies und sauberes Abschreiben und Schreiben nach Diktat bzw. Band - allenfalls bis zu einer Geschwindigkeit von 80 Anschlägen in der Minute. Richtige Anwendung der Hervorhebungsarten (Unterstreichen, Sperrschrift, Mittestellen, Großschreiben) sowie der Zahlen und Zeichen. Erarbeiten praktischer Beispiele (Briefe, Tabellen ua.), Kenntnis einiger Vervielfältigungsverfahren.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Bedienung aller Einrichtungen der Schreibmaschine, die zur Anfertigung obiger Arbeiten nötig sind. Richtige Pflege der Schreibmaschine. Allenfalls Kennenlernen einfacher Textverarbeitung auch auf dem PC.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Auf graphische und systematische Korrektheit im Schreiben und</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">auf sicheres Lesen nicht nur der eigenen, sondern auch fremder Niederschriften ist zu achten. Das Beherrschen der Kürzel ist besonders einzuüben. Durch entsprechende Fühlungnahme mit den Lehrerinnen und Lehrern anderer Unterrichtsgegenstände ist die vielfältige Anwendung der Kurzschrift zu sichern.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Das Ausmaß der Kürzungslehre sowie die Schreibfertigkeit sind dem Aufnahmevermögen der Schülerinnen und Schüler anzupassen. Die Systemrichtigkeit und die Genauigkeit der Übertragung haben den Vorzug gegenüber der Schreibgeschwindigkeit.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Ansage- und Abschreibübungen sind der Umwelt der Schülerinnen und Schüler und den Stoffgebieten anderer Unterrichtsgegenstände zu entnehmen, sodaß die kurzschriftliche Praxis für die einzelnen möglichst umfassend wird.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Im Maschinschreibunterricht ist das Hauptaugenmerk auf die Brauchbarkeit aller angefertigten Schriftstücke zu lenken. Darüberhinaus sollen die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen in der zukünftigen Berufspraxis vorkommenden, geläufigen Aufgaben vertraut gemacht werden.</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Die maschinschriftlichen Reinschriften sind auf losen Blättern durchzuführen und in Mappen zu ordnen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>INSTRUMENTENBAU</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Unterricht in Instrumentenbau soll sowohl unter fachspezifischen als auch fächerübergreifenden Aspekten zu musikalischer Erlebnisfähigkeit führen und Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Auf Grund dessen sollen die angehenden Kindergärtnerinnen und Kindergärtner befähigt werden, den beruflichen Anforderungen zu entsprechen. Innerhalb dieser Bildungsaufgaben sind folgende Lernziele zu berücksichtigen:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bau einfacher Musikinstrumente</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erwerb instrumentaltechnischer Fertigkeiten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kreativer und improvisatorischer Einsatz der Instrumente</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erwerb der Fähigkeit, einfache Musikinstrumente mit Kindern im Kindergarten und Hort - entsprechend der jeweiligen Entwicklungsstufe - herzustellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>praxisbezogene Verwendung der Instrumente.</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Durch das eigenständige Herstellen des Instrumentariums soll der Schülerin/dem Schüler ein besonderer Zugang zu den Instrumenten und zum Musizieren eröffnet werden.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Verbindung von herkömmlichem und selbstgefertigtem Instrumentarium soll der Schülerin/dem Schüler erweiterte Klang- und Gestaltungsmöglichkeiten für die Berufspraxis eröffnen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>oder 2. oder 3. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Bau einfacher Musikinstrumente (Schlaghölzer, Rassel-, Klapper- und Schelleninstrumente, Trommeln verschiedener Art, allenfalls einfache Flöten, Stabspiel und andere) in entsprechender handwerklicher und klanglicher Qualität.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Richtige Handhabung und Pflege der Instrumente.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Praktische Anwendung durch Experimentieren und Improvisieren mit Geräuschen und Klängen und vorgegebenen musikalischen Strukturen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Beim Bau der Instrumente ist auf handwerkliche und klangliche Qualität sowie auf materialgerechte Verarbeitung größter Wert zu legen. Besondere Bedeutung kommt ständiger Gehörschulung zu. Beim Experimentieren und Improvisieren soll rhythmisches Empfinden geweckt und gefördert werden. Unter Einbezug der Fest- und Feiergestaltung ist gemeinsames Musizieren mit selbstgebauten Instrumenten zu fördern.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Im Interesse eines praxisorientierten Unterrichts und im Hinblick auf die Anforderungen aus der Kindergarten- und Hortpraxis ist ein koordiniertes Vorgehen insbesondere mit den Unterrichtsgegenständen Musikerziehung, Instrumentalmusik, Didaktik, Kindergarten- und Hortpraxis, Spielmusik und Chorgesang erforderlich. Besprechungen zur gemeinsamen Unterrichtsplanung sind wünschenswert.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Alle genannten didaktischen Grundsätze sollen es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, die Instrumente sowohl berufsspezifisch als auch zur persönlichen Bereicherung einzusetzen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>FRÜHERZIEHUNGSPRAXIS</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Ziel des Unterrichtes ist die Erweiterung, Vertiefung und Abrundung der Erfahrungen in der Kindergartenpraxis. Durch Einbeziehung der Praxis bei Kindern von 6 Monaten bis 3 Jahren sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, aus der Erkenntnis der Bedeutung der ersten Lebensjahre Erziehungs- und Bildungsaufgaben auch bei ganz jungen Kindern zu übernehmen und insbesondere durch Hinwendung zum einzelnen Kind kompensatorisch zu wirken.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>und 5. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Hospitieren und Praktizieren in Säuglingsheimen, Krippen, Integrationsgruppen und ähnlichen Einrichtungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einblick in die Anfänge kindlichen Spielverhaltens („Lernen lernen”). Anleitung zu erzieherisch richtiger Planung und Durchführung der Kinderpflege (Essen, Reinlichkeitserziehung, Schlafen ua.). Erkennen von entwicklungsentsprechendem Verhalten der Kinder und Erfassen von Auffälligkeiten. Einblick in die den Bedürfnissen des jungen Kindes gemäße Planung des Tagesablaufes, der Raumgestaltung und des Angebotes altersangemessener Aktivitätsmöglichkeiten und erste praktische Erprobung derselben, zB:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Die kindlichen Fähigkeiten wecken und entfalten helfen. Dem Kind die individuelle Förderung in den Phasen seiner höchsten Aufnahmefähigkeit zukommen lassen. Auf die Ansprüche des Kindes, auf seine Stimmungen ganz persönlich eingehen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Hospitieren in weiteren Institutionen, die auch mit Erziehung junger Kinder befaßt sind, wie Mutterberatung, allenfalls Tagesmutter ua. Erstellen zweckmäßiger Aufzeichnungen und Berichte.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Sinngemäß gelten die didaktischen Grundsätze des Pflichtgegenstandes Kindergartenpraxis, soweit sie auch für die Früherziehungspraxis relevant sind, unter besonderer Berücksichtigung der für die Altersstufe von 6 Monaten bis 3 Jahren unabdingbaren Individualisierung der Erziehung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Blockung von Unterrichsstunden ist aus didaktischen Gründen wünschenswert.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>RHYTHMISCH-MUSIKALISCHE ERZIEHUNG</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">(siehe Pflichtgegenstand)</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">3., 4. und 5. Klasse:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erweiterte Erfahrung und Einsicht in die Bedeutung von Musik und Bewegung als Erziehungsmittel. Differenzierung des kreativen Körperausdrucks, der Bewegungsimprovisation und Bewegungsgestaltung. Erfassen und Umsetzen der methodisch-didaktischen Grundlagen der rhythmisch-musikalischen Erziehung im Hinblick auf die Praxis. Lernzielorientierte Anwendung von Materialien und Objekten. Einsatz von Stimme, Sprache, Flöten, Orff-Instrumenten und selbstgebautem Instrumentarium zur Bewegungsbegleitung. Gestalten von Liedern, Texten und Tanzformen in Bewegung und mit Instrumenten. Entwickeln weiterer Übungssequenzen für den Kindergarten. Selbständiges Erarbeiten von Themenbereichen zur Durchführung von rhythmisch-musikalischen Übungseinheiten mit Kindern verschiedener Entwicklungsstufen; Reflexion und Analyse.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Rhythmisch-musikalische Erziehung als Möglichkeit zur Vorbereitung auf den Schuleintritt sowie zum Einsatz im Hort. Förderung der Fähigkeit, Übungseinheiten zu variieren und dem jeweiligen Niveau der Gruppe anzupassen. Übungen zum Ausgleich von emotionalen Spannungen und motorischen Defiziten. Rhythmisch-musikalische Erziehung als Hilfe zum angemessenen Umgang mit Aggression. Aufgaben und Spiele mit Musik und Bewegung zur Förderung von Konzentration, Kommunikation und Kreativität. Rhythmisch-musikalische Lernspiele als Lernhilfe (Sprach- und Mengenlehre, Schreibförderung, logisches Denken ua.). Rhythmisches Gestalten von Liedern, Texten und Tanzformen für Schulkinder. Szenisches Spiel in Verbindung mit Musik und Bewegung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Rhythmisch-musikalische Erziehung in der Sonderpädagogik. Didaktischer Aufbau eventuell versäumter Primärerfahrung; Möglichkeiten des spontanen Reagierens und Anpassens bei einem Minimum an verbaler Steuerung. Allenfalls einschlägige Einblicke in entsprechenden Institutionen der Sonderpädagogik. Einsicht in psychosomatische Vorgänge und deren Beachten im persönlichen und beruflichen Leben. Erstellen von kurz-, mittel- und längerfristigen Rahmenplänen. Kenntnis der einschlägigen Fachliteratur.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">(siehe Pflichtgegenstand)</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Das Herstellen von Querverbindungen zur Didaktik und Kindergarten- bzw. Hortpraxis sowie die Analyse der durch die Schülerinnen und Schüler in diesem Unterricht erworbene Praxiserfahrungen soll die Umsetzung rhythmisch-musikalischer Erziehung in der beruflichen Praxis verbessern.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>INSTRUMENTALMUSIK</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">(siehe Pflichtgegenstand)</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Gitarre</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Technische Übungen im Hinblick auf die Solo- und Ensembleliteratur. Sololiteratur aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Kammermusik und Ensemblespiel auch mit anderen Instrumenten.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Begleitung von Liedern für Kinder und Jugendliche. Gestalten von Vor-, Zwischen- und Nachspielen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Transponieren von Melodie und Begleitung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Improvisation und kreatives Gestalten im Hinblick auf die musikalische Untermalung von Reimen, Geschichten und Bilderbüchern, auch in Verbindung mit dem Orff-Instrumentarium.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Solistischer Einsatz des Instrumentes in Kindergarten und Hort.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Blockflöte</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Technische Übungen im Hinblick auf die Solo- und Ensembleliteratur. Stilgerechte Verzierungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Sololiteratur aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Kammermusik und Ensemblespiel, auch mit anderen Instrumenten.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Spielen und Singen von Liedern für Kinder und Jugendliche. Erfinden einer 2. Stimme.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Transponieren.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Gestalten von Vor-, Zwischen- und Nachspielen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Improvisation und kreatives Gestalten im Hinblick auf die musikalische Untermalung von Reimen, Geschichten und Bilderbüchern und zur Bewegungsbegleitung, auch in Verbindung mit dem Orff-Instrumentarium.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Bambusflöte</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Technische Übungen im Hinblick auf die Solo- und Ensembleliteratur. Stilgerechte Verzierungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Sololiteratur aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Kammermusik und Ensemblespiel, auch mit anderen Instrumenten.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktik des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Spielen und Singen von Liedern für Kinder und Jugendliche. Erfinden einer 2. Stimme.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Transponieren.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Gestalten von Vor-, Zwischen- und Nachspielen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Improvisation und kreatives Gestalten im Hinblick auf die musikalische Untermalung von Reimen, Geschichten und Bilderbüchern und zur Bewegungsbegleitung, auch in Verbindung mit dem Orff-Instrumentarium.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">(siehe Pflichtgegenstand)</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>SLOWENISCH</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Unterricht soll die Schülerinnen und Schüler zu Sicherheit und Gewandtheit im Gebrauch der slowenischen Sprache in Wort und Schrift führen. Dazu gehört die Fähigkeit zur Darstellung von Erlebtem, Gehörtem, Gelesenem sowie eine angemessene Ausdrucksweise im Dienste der Spracherziehung des Kindes.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Kenntnis der bedeutendsten Werke des slowenischen Schrifttums unter besonderer Berücksichtigung des literarischen Schaffens der Kärntner Slowenen soll die Empfänglichkeit für dichterische Werke als Quellen der Lebensfreude und der Lebenshilfe fördern und so einen Beitrag zur Formung des Weltbildes leisten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sind mit Kinder- und Jugendliteratur in slowenischer Sprache sowie mit Kriterien für deren Beurteilung vertraut zu machen. Es sind ihnen jene Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, die nötig sind, um die slowenische Sprache im künftigen Beruf didaktisch und methodisch richtig einsetzen zu können.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachpflege:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Planmäßige Sprecherziehung. Übungen im ausdrucksvollen Lesen. Vorlesen und Erzählen von - insbesondere für das Kleinkind - erzieherisch wertvollen Geschichten und Märchen. Sprechen von Kinderreimen; Versuche im Stegreifspiel.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lektüre:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Proben aus der slowenischen Jugendliteratur.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Pflege des schriftlichen Ausdrucks:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Darstellen eigener Erlebnisse und Beobachtungen. Nacherzählungen und Inhaltsangaben. Fabulierende Ausgestaltung eines Erzählkernes oder eines gegebenen Stoffes. Übungen zur Bereicherung, Belebung und Schärfung des Ausdrucks.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachlehre und Rechtschreiben:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Rechtschreibsicherheit im Bereich des aktiven Wortschatzes der Schülerinnen und Schüler ist durch Übungen zu festigen und durch kurze Diktate zu erproben. Wichtige Rechtschreibregeln sind zu erarbeiten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erkennen von Sprachformen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachpflege:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Mündliche Berichte über Erlebtes und Gelesenes. Dramatisieren</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">einfacher Stoffe.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lektüre:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einige Proben der slowenischen Literatur aus dem 19. und 20. Jahrhundert. In Verbindung mit der Lektüre Hinweise auf die wichtigsten Dichtungsarten. Berücksichtigung der Kinder- und Jugendliteratur.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Pflege des schriftlichen Ausdrucks:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Schriftliche Übungen. Darstellen eigener Erlebnisse und Beobachtungen. Nacherzählungen und Inhaltsangaben. Übungen zur Bereicherung, Belebung und Schärfung des Ausdrucks.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachlehre und Rechtschreiben:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Überblick über das Werden der slowenischen Sprache. Die Wortarten und ihr richtiger Gebrauch. Bereicherung des Wortschatzes. Rechtschreibübungen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, je zwei im Semester.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachpflege:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Freie Wechselrede über berufsbezogene Themen und Fragen aus dem Interessenkreis der Schülerinnen und Schüler.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Pflege des Laienspiels in verschiedenen Formen, Singen von volkstümlichen und jugendgemäßen Liedern.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Übungen im Hören vorbildlich gesprochener Texte unter Auswertung von Schallplatten, Rundfunk und falls sich die Gelegenheit dazu bietet, auch durch Theaterbesuch. Sprechen längerer Texte.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lektüre:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Ausgewählte Werke der slowenischen Literatur unter besonderer Berücksichtigung des literarischen Schaffens der Kärntner Slowenen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Kurzer Überblick über die Geschichte der Kinder- und Jugendliteratur bei den Slowenen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Pflege des schriftlichen Ausdrucks:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Darstellen von Erlebnissen, Beobachtetem und Gelesenem in persönlicher Ausdrucksweise und einwandfreier sprachlicher Gestaltung. Versuche, die eigene Meinung über lebensnahe Probleme in gut gegliederter Form darzulegen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachlehre und Rechtschreiben:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Das Wichtigste über die Satzlehre zur Bereicherung des Stils, mit</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Berücksichtigung der Zeichensetzung.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Fachdidaktik:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Einführung in die Besonderheiten des Wortschatzes und der Sprachstruktur von Kleinkindern; Aufbau von Übungsreihen zur Erweiterung des Wortschatzes und des Satzbaues.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Anlegen systematisch geordneter und ausbaufähiger Sammlungen von geeignetem, bodenständigem Lied-, Spruch-, Erzähl- und Spielgut für das Kleinkind sowie einer entsprechenden Auswahl slowenischsprachiger Bilderbücher. Singen von slowenischen Kinderliedern.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erste Einführung in die pädagogische Terminologie.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, je zwei im Semester.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachpflege:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Alltagsgespräche mit erhöhten Anforderungen, Diskussionen und Diskussionsleitung über berufsbezogene Themen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einfache Referate. Darstellen von Szenen aus Dramen der Slowenischen Literatur. Singen von Volkstümlichen Liedern in slowenischer Sprache.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lektüre:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Ausgewählte Proben der Dichtung des 20. Jahrhunderts, die Einblicke</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">in den geistigen Aufbruch unserer Zeit vermitteln.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Pflege des schriftlichen Ausdrucks:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einfache Abhandlungen aus verschiedenen Sachgebieten.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachlehre und Rechtschreiben:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einblick in das Leben, den Symbolgehalt und den Gefühlswert der slowenischen Sprache. Bedeutung von Personen- und Ortsnamen. Volksetymologie.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Fachdidaktik:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erweiterung der Sammlung von Lied-, Spruch-, Erzähl- und Spielgut für das Kleinkind. Singen von kindertümlichen Liedern in slowenischer Sprache. Vorlesen, Erzählen und Ersinnen von Geschichten für das Kleinkind.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Verfügbarkeit verschiedener Sprachkodes (Mundart usw.) in der Interaktion mit Kleinkindern. Sprache als Hilfe zur Orientierung des Kindes in der Umwelt und zu seiner kognitiven Förderung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Ausbau der pädagogischen Terminologie, auch im Hinblick auf die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den Eltern; sprachliche Gestaltung von Elternabenden; Formulierung von Elternbriefen und Feierstunden in zweisprachigen Kindergärten; kindgemäße Pflege von Volks- und Brauchtum.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vier Schularbeiten im Unterrichtsjahr, drei einstündig, eine</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">zweistündig.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachpflege:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Redeübungen, vor allem als Erzählungen und als Berichte über Stoffe aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler unter besonderer Berücksichtigung der heimatlichen Umwelt.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Gespräche über aktuelles Kulturgeschehen (Film, Rundfunk, Fernsehen, Theater, Ausstellungen).</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lektüre:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Ausgewählte Proben aus der slowenischen Gegenwartsliteratur unter</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">besonderer Berücksichtigung des literarischen Schaffens der Kärntner</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Slowenen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Pflege des schriftlichen Ausdrucks:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Schriftliche Darstellung von Erlebtem, Beobachtetem und Erdachtem unter Bedachtnahme auf die Erweiterung des aktiven Wortschatzes.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachlehre und Rechtschreiben:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Fallweise Übungen zur Überwindung von Verstößen gegen die Sprachrichtigkeit, Zeichensetzung im Zusammenhang mit der Satzlehre, allenfalls auch im Sinne gezielter Lernhilfe.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Fachdidaktik:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Spezifische Maßnahmen zur Förderung des Sprechens und des Sprachverständnisses von mehrsprachig erzogenen Kindern, insbesondere unter Anwendung von Spruch- und Erzählgut, durch das darstellende Spiel sowie durch Einsatz des Bilderbuches.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Pädagogische Terminologie mit gesteigerten Anforderungen, auch im Hinblick auf die Beratung von Eltern in Erziehungsfragen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Besonderheiten zweisprachiger Kindergärten der slowenischen Volksgruppe in Österreich. Vertrautmachen mit einschlägiger Literatur.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vier Schularbeiten im Unterrichtsjahr, drei einstündig, eine</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">zweistündig.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Bei der Lektüre ist vor allem darauf zu achten, daß die Schülerinnen und Schüler fähig werden, den Wert dichterischer Werke zu erkennen und daraus Anregungen für die Gestaltung des persönlichen und beruflichen Lebens zu gewinnen. Von der ersten Klasse an soll mit der Erarbeitung einer Leseliste begonnen werden, die in den folgenden Klassen auszubauen ist.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Sprecherziehung soll durch Verwendung von Sprechplatten, falls möglich auch durch Anhören von Schulfunksendungen und durch Tonbandaufnahmen (Kontrolle der eigenen Sprechweise), intensiviert werden.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Neben der auf die Erlernung der slowenischen Sprache ausgerichteten Ausbildung soll auch der nach didaktischen und methodischen Gesichtspunkten ausgerichtete Einsatz des Slowenischen in der Förderung von Kindern in zweisprachigen (Deutsch/Slowenisch) Gebieten Beachtung finden. Dazu ist der Kontakt mit den Pflichtgegenständen Kindergartenpraxis (allenfalls Hortpraxis) und Didaktik zu pflegen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>KROATISCH</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Unterricht soll die Schülerinnen und Schüler zu Sicherheit und Gewandtheit im Gebrauch der kroatischen Sprache in Wort und Schrift führen. Dazu gehört die Fähigkeit zur Darstellung von Erlebtem, Gehörtem, Gelesenem sowie zu angemessener Ausdrucksweise im Dienste der Spracherziehung des Kindes.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Kenntnis der bedeutendsten Werke des kroatischen Schrifttums unter besonderer Berücksichtigung des literarischen Schaffens der Burgenland-Kroaten soll die Empfänglichkeit für dichterische Werke als Quellen der Lebensfreude und der Lebenshilfe fördern und so einen Beitrag zur Formung des Weltbildes leisten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sind mit Kinder- und Jugendliteratur in kroatischer Sprache sowie mit Kriterien für deren Beurteilung vertraut zu machen. Es sind ihnen jene Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, die nötig sind um die kroatische Sprache im künftigen Beruf didaktisch und methodisch richtig einsetzen zu können.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachpflege:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Planmäßige Sprecherziehung, insbesondere im Hinblick auf akzentrichtige und diphthongfreie Aussprache der Vokale. Übungen im ausdrucksvollen Lesen. Vortragen kurzer Prosastücke und Gedichte; Singen von Liedern. Vorlesen und Erzählen von Märchen, Volkssagen, Fabeln, Tiergeschichten. Versuche im Stegreifspiel.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lektüre:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Proben aus der kroatischen Jugendliteratur.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Pflege des schriftlichen Ausdrucks:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Darstellen eigener Erlebnisse und Beobachtungen. Nacherzählungen und Inhaltsangaben. Übungen zur Bereicherung, Belebung und Schärfung des Ausdrucks. Festigung der schriftkroatischen Ausdrücke.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachlehre und Rechtschreiben:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Grundzüge des Satzbaues. Wortlehre: Hauptwort, Eigenschaftswort, das persönliche, das rückbezügliche und das besitzanzeigende Fürwort, das Zeitwort und das Vorwort.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Rechtschreibsicherheit im Bereich des aktiven Wortschatzes der Schülerinnen und Schüler ist durch Übungen zu festigen und durch kurze Diktate zu erproben. Wichtige Rechtschreibregeln sind zu erarbeiten. Gewöhnung an den Gebrauch des Wörterbuches.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachpflege:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Mündliche Berichte über Erlebtes und Gelesenes. Dramatisieren einfacher Stoffe. Höhere Anforderungen an das lautrichtige, sinngemäße und ausdrucksvolle Lesen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lektüre:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einige Proben der burgenländischen kroatischen Literatur aus dem 20. Jahrhundert. Kroatische Volkssagen, Stoffe aus der kroatischen Geschichte und Kultur sowie Texte über bedeutende Männer und Frauen des kroatischen Volkes. Berücksichtigung der Kinder- und Jugendliteratur.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Pflege des schriftlichen Ausdruckes:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Schriftliche Übungen. Darstellen eigener Erlebnisse und Beobachtungen. Nacherzählungen und Inhaltsangaben. Übungen zur Bereicherung, Belebung und Schärfung des Ausdrucks.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachlehre und Rechtschreiben:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Wortarten und ihr richtiger Gebrauch. Deklination des Hauptwortes, Deklination der Fürwörter. Das Zahlwort. Die Konjugation der Zeitwörter. Bereicherung des Wortschatzes.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Rechtschreibübungen, insbesondere betreffend die Großschreibung, die Zeichensetzung und die Behandlung der Konsonantenangleichung. Gebräuchliche Fremdwörter.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr; je zwei im Semester.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachpflege:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Richtige Betonung und diphthongfreie Aussprache. Übungen im Hören vorbildlich gesprochener Texte. Freies Sprechen mit Vorbereitung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Freie Wechselrede über berufsbezogene Themen und Fragen aus dem Interessenkreis der Schülerinnen und Schüler.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Pflege des Laienspiels in verschiedenen Formen. Singen von</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">volkstümlichen und jugendgemäßen Liedern.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lektüre:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Leseproben zur systematischen Gliederung der kroatischen Literatur und zum Einblick in die Geschichte des Volkes. Bedeutende kroatische Dichter und Schriftsteller. Ausgewählte Werke aus dem Schrifttum der Burgenland-Kroaten.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Pflege des schriftlichen Ausdrucks:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Darstellen von Erlebnissen, Beobachtungen und Gelesenem in persönlicher Ausdrucksweise und einwandfreier sprachlicher Gestaltung unter Berücksichtigung der Besonderheiten des kroatischen Satzbaues.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Versuche, die eigene Meinung über lebensnahe Probleme in gut gegliederter Form darzulegen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachlehre und Rechtschreiben:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Das Wichtigste über die Satzlehre (insbesondere die Nebensätze) zur Bereicherung des Stils, mit Berücksichtigung der Zeichensetzung.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schwerpunkte der Wortlehre: Erkennen der vier Vergangenheitszeiten anhand der Lektüre. Die Mittelwörter, die satz- und wortverbindenden Wörter. Umlaute und Ablaute sowie die Doppelvokale. Die Behandlung der schwierigsten Konsonanten mit Hinweisen auf die Rechtschreibung.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Fachdidaktik:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Einführung in die Besonderheiten des Wortschatzes und der Sprachstruktur von Kleinkindern; Aufbau von Übungsreihen zur Erweiterung des Wortschatzes und des Satzbaues.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Anlegen systematisch geordneter und ausbaufähiger Sammlungen in kroatischer Sprache von geeignetem, bodenständigem Lied-, Spruch-, Erzähl- und Spielgut für das Kleinkind sowie eine entsprechende Auswahl kroatischer Bilderbücher. Singen von kroatischen Kinderliedern.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erste Einführung in die pädagogische Terminologie.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, je zwei im Semester.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachpflege:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Alltagsgespräche mit erhöhten Anforderungen, Diskussionen und Diskussionsleitung über berufsbezogene Themen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einfache Referate. Darstellen von Szenen aus kroatischen Volksstücken. Singen von volkstümlichen Liedern in kroatischer Sprache.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lektüre:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Ausgewählte Proben der Dichtung des 20. Jahrhunderts. Erzählungen und Abhandlungen über das Arbeits- und Berufsleben. Umfangreiche erzählende Dichtungen. Bilder aus der Geschichte und Kultur des kroatischen Volkes.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Pflege des schriftlichen Ausdrucks:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einfach Abhandlungen aus verschiedenen Sachgebieten.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachlehre und Rechtschreiben:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einblick in das Leben, den Symbolgehalt und den Gefühlswert der kroatischen Sprache. Bedeutung von Personen- und Ortsnamen, Volksetymologie.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Fachdidaktik:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erweiterung der Sammlung von Lied-, Spruch-, Erzähl- und Spielgut für das Kleinkind. Singen von kindertümlichen Liedern in kroatischer Sprache. Vorlesen, Erzählen und Ersinnen von Geschichten für das Kleinkind.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Verfügbarkeit verschiedener Sprachkodes (Mundart usw.) in der Interaktion mit Kleinkindern. Sprache als Hilfe zur Orientierung des Kindes in der Umwelt und zu seiner kognitiven Förderung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den Eltern, sprachliche Gestaltung von Elternabenden; Formulierung von Elternbriefen und Feierstunden in zweisprachigen Kindergärten; kindgemäße Pflege von Volks- und Brauchtum.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vier Schularbeiten im Unterrichtsjahr, drei einstündig, eine</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">zweistündig.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachpflege:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Redeübungen, vor allem als Erzählungen und als Berichte über Stoffe aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler unter besonderer Berücksichtigung der heimatlichen Umwelt.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Gespräche über aktuelles Kulturgeschehen (Film, Rundfunk, Fernsehen, Theater, Ausstellungen).</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lektüre:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Ausgewählte Proben aus der kroatischen Gegenwartsliteratur unter</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">besonderer Berücksichtigung des literarischen Schaffens der Burgenland-Kroaten.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Pflege des schriftlichen Ausdrucks:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Schriftliche Darstellung von Erlebtem, Beobachtetem und Erdachtem unter Bedachtnahme auf die Erweiterung des aktiven Wortschatzes.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachlehre und Rechtschreiben:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Fallweise Übungen zur Überwindung von Verstößen gegen die Sprachrichtigkeit, Zeichensetzung im Zusammenhang mit der Satzlehre, allenfalls auch im Hinblick auf didaktisch richtige Lernhilfe.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Fachdidaktik:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Spezifische Maßnahmen zur Förderung des Sprechens und des Sprachverständnisses von mehrsprachig erzogenen Kindern, insbesondere unter Anwendung von Spruch- und Erzählgut, durch das darstellende Spiel sowie durch Einsatz des Bilderbuches.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Pädagogische Terminologie mit gesteigerten Anforderungen, auch im Hinblick auf die Beratung von Eltern in Erziehungsfragen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Besonderheiten zweisprachiger Kindergärten der kroatischen Volksgruppe in Österreich. Vertrautmachen mit einschlägiger Literatur.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vier Schularbeiten im Unterrichtsjahr, drei einstündig, eine</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">zweistündig.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Bei der Lektüre ist vor allem darauf zu achten, daß die Schülerinnen und Schüler fähig werden, den Wert dichterischer Werke zu erkennen und daraus Anregungen für die Gestaltung des persönlichen und beruflichen Lebens zu gewinnen. Von der ersten Klasse an soll mit der Erarbeitung einer Leseliste begonnen werden, die in den folgenden Klassen auszubauen ist.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Sprecherziehung soll durch Verwendung von Sprechplatten, falls möglich auch durch Tonbandaufnahmen (Kontrollieren der eigenen Sprechweise), intensiviert werden.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Neben der auf die Erlernung der kroatischen Sprache ausgerichteten Ausbildung soll auch der nach didaktischen und methodischen Gesichtspunkten ausgerichtete Einsatz des Kroatischen in der Förderung von Kindern in zweisprachigen (Deutsch/Kroatisch) Gebieten Beachtung finden. Dazu ist der Kontakt mit den Pflichtgegenständen Kindergartenpraxis (allenfalls Hortpraxis) und Didaktik zu pflegen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>UNGARISCH</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Unterricht soll die Schülerinnen und Schüler zu Sicherheit und Gewandtheit im Gebrauch der ungarischen Sprache in Wort und Schrift führen. Dazu gehört die Fähigkeit zur Darstellung von Erlebtem, Gehörtem, Gelesenem sowie zu angemessener Ausdrucksweise im Dienste der Sprecherziehung des Kindes.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Durch die Behandlung der bedeutendsten Werke des ungarischen Schrifttums soll den Schülerinnen und Schülern Einblick in die wesentlichen Epochen der geistesgeschichtlichen Entwicklung Ungarns geboten werden. Dabei ist auf die literarische Befruchtung des pannonischen Raumes durch die ungarische Literatur - unter besonderer Berücksichtigung des auf das Burgenland bezogenen ungarischen Schrifttums - zu verweisen. Das Erkennen der Gemeinsamkeit zwischen Österreich und Ungarn aus der gemeinsamen Geschichte, aber auch das Verständnis für die verschiedene Wesensart, soll die Bereitschaft zu internationaler Zusammenarbeit fördern.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sind mit Kinder- und Jugendliteratur in ungarischer Sprache sowie mit Kriterien für deren Beurteilung vertraut zu machen. Es sind ihnen jene Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, die nötig sind, um die ungarische Sprache im künftigen Beruf didaktisch und methodisch richtig einsetzen zu können.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachpflege:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Planmäßige Sprecherziehung; Aneignung einer klaren Aussprache; Einübung der richtigen Betonung, Unterscheidung der kurzen und langen Vokale, Berücksichtigung der zusammengesetzten und der Doppelkonsonanten. Sprachmelodie. Festigung des Wortschatzes durch Umformungs- und Einsetzübungen. Dialoge (Rollenspiele) aus dem Alltag der Familie und der Umwelt des Kindes bzw. Jugendlichen. Übungen im ausdrucksvollen Lesen. Auswendiglernen kurzer Texte.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lektüre:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Proben aus der ungarischen Jugendliteratur.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Pflege des schriftlichen Ausdrucks:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Darstellen eigener Erlebnisse und Beobachtungen; Nacherzählungen und Inhaltsangaben; fabulierende Ausgestaltung eines Erzählkernes oder eines gegebenen Stoffes. Übungen zur Bereicherung, Belebung und Schärfung des Ausdrucks.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachlehre und Rechtschreiben:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Nominal- und Verbalsätze. Gebrauch des Hilfszeitwortes und der Verneinung. Numeralia und Pronomina: Orts- und Zeitsuffixe.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Rechtschreibsicherheit im Bereich des aktiven Wortschatzes der Schülerinnen und Schüler ist durch Übungen zu festigen und durch kurze Diktate zu erproben. Wichtige Rechtschreibregeln sind zu erarbeiten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erkennen von Sprachformen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachpflege:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Alltagsgespräche aus den Sachgebieten: Zeit (Uhr, Tage, Wochen, Monate, Jahreszeiten), Tagesablauf (Beruf und Freizeit, Mahlzeiten und Getränke), auf der Straße (Auskunftserteilung, Wegbeschreibung), Einkaufen (Geschäfte, Märkte), Kleidung.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lektüre:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einige Proben aus der auf das Burgenland bezogenen ungarischen Literatur (wie Sagen, Tierfabeln, Jugendgedichte ua.).</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Pflege des schriftlichen Ausdrucks:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Schriftliche Übungen (Diktate, Übersetzungen); Darstellen eigener Erlebnisse und Beobachtungen; Nacherzählungen und Inhaltsangaben. Übungen zur Bereicherung, Belebung und Schärfung des Ausdrucks.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachlehre und Rechtschreiben:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Wortarten und ihr richtiger Gebrauch; die Konjugation des Zeitwortes (subjektive und objektive Konjugationsformen). Possessivsuffixe und Besitzanzeige, Steigerung. Vokalharmonie und Agglutination. Umstandsbestimmungen. Bereicherung des Wortschatzes; Rechtschreibübungen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, je zwei im Semester.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachpflege:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erweiterung des Wortschatzes aus den Sachgebieten öffentliche Einrichtungen (Postamt, Bank, Bahn, Arzt, Krankenhaus, Apotheke, Sport).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Freie Wechselrede über berufsbezogene Themen und Fragen aus dem Interessenkreis der Schülerinnen und Schüler.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Pflege des Laienspiels in verschiedenen Formen. Singen von volkstümlichen und jugendgemäßen Liedern. Übungen im Hören vorbildlich gesprochener Texte. Erörterung und Interpretation längerer Texte.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lektüre:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Leseproben zur systematischen Gliederung der ungarischen Literatur. Ausgewählte Werke aus dem Schrifttum der Ungarn des Burgenlandes.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Pflege des schriftlichen Ausdrucks:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Darstellen von Erlebnissen, Beobachtetem und Gelesenem in persönlicher Ausdrucksweise und einwandfreier sprachlicher Gestaltung. Versuche, die eigene Meinung über lebensnahe Probleme in gut gegliederter Form darzulegen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachlehre und Rechtschreiben:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Schwerpunkte der Wortlehre: Die Zeiten des Zeitwortes; unregelmäßige Zeitwörter; weitere Formen der Zeitwörter (Imperativ, Adhortativ, Konjunktiv, Potentialis, Faktativ, Frequentativ); Bildung von Mittelwörtern; Ableitungssilben und ihre Wichtigkeit beim Wandel der Bedeutung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Das Wichtigste über die Satzlehre zur Bereicherung des Stils, mit</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Berücksichtigung der Zeichensetzung.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Fachdidaktik:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Einführung in die Besonderheiten des Wortschatzes und der Sprachstruktur von Kleinkindern; Aufbau von Übungsreihen zur Erweiterung des Wortschatzes und des Satzbaues.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Anlegen systematisch geordneter und ausbaufähiger Sammlungen von geeignetem bodenständigem Lied-, Spruch-, Erzähl- und Spielgut für das Kleinkind sowie eine entsprechende Auswahl ungarischsprachiger Bilderbücher. Singen von ungarischen Kinderliedern.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erste Einführung in die pädagogische Terminologie.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, je zwei im Semester.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachpflege:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Alltagsgespräche mit erhöhten Anforderungen zu den Sachgebieten:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Medien (Presse, Rundfunk, Fernsehen), kulturelle Freizeiteinrichtungen (Theater, Kino, Museen und Ausstellungen), Gegenwartsprobleme, Dienstleistungen, Sozialfürsorge.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Diskussionen und Diskussionsleitung über berufsbezogene Themen. Einfache Referate. Gepflegtes Vorlesen mit erhöhten Anforderungen. Vortrag von Gedichten.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lektüre:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Ausgewählte Proben der Dichtung des 20. Jahrhunderts.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Pflege des schriftlichen Ausdrucks:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einfache Abhandlung aus verschiedenen Sachgebieten. Zusammenfassungen, persönliche Stellungnahme, selbständige Ausarbeitung berufsbezogener Themenstellungen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachlehre und Rechtschreiben:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die wichtigsten Regeln der ungarischen Syntax. Gesetzmäßigkeiten</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">und Ausnahmen der Wort- und Satzlehre.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einblick in das Leben, den Symbolgehalt und Gefühlswert der ungarischen Sprache. Bedeutung von Personen- und Ortsnamen. Volksetymologie.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Fachdidaktik:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erweiterung der Sammlung von Lied-, Spruch-, Erzähl- und Spielgut für das Kleinkind. Singen von kindertümlichen Liedern in ungarischer Sprache. Vorlesen, Erzählen und Ersinnen von Geschichten für das Kleinkind.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Verfügbarkeit verschiedener Sprachkodes (Mundart usw.) in der Interaktion mit Kleinkindern. Sprache als Hilfe zur Orientierung des Kindes in der Umwelt und zu seiner kognitiven Förderung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Ausbau der pädagogischen Terminologie, auch im Hinblick auf die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den Eltern und die sprachliche Gestaltung von Elternabenden; Formulierung von Elternbriefen und Berichten. Der sprachliche Beitrag zur Gestaltung von Festen und Feierstunden in zweisprachigen Kindergärten; kindgemäße Pflege von Volks- und Brauchtum.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vier Schularbeiten im Unterrichtsjahr, drei einstündig, eine</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">zweistündig.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachpflege:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Freie Rede und Kurzreferate zu gestellten Themen; Stellungnahme zu aktuellen Fragen. Berichte über Stoffe aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler unter besonderer Berücksichtigung der heimatlichen Umwelt. Reise und Tourismus in Ungarn.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Gespräche über aktuelles Kulturgeschehen; kulturgeschichtlicher Überblick Ungarns.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lektüre:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Proben aus der dichterischen Eigenart wichtiger Epochen der</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">ungarischen Literatur.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Ausgewählte Proben aus der ungarischen Gegenwartsliteratur unter besonderer Berücksichtigung des literarischen Schaffens der Burgenland-Ungarn.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Pflege des schriftlichen Ausdrucks:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Schriftliche Darstellung von Erlebtem, Beobachtetem und Erdachtem</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">unter Bedachtnahme auf die Erweiterung des aktiven Wortschatzes.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Übersetzungsübungen schwierigerer Texte.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachlehre und Rechtschreiben:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Zusammenfassung der gelernten Regeln, allenfalls auch im Hinblick auf die Erfordernisse der Lernhilfe. Praktische Auswertung sprachlicher Feinheiten durch Einprägen markanter Übersetzungsregeln. Geläufige Abkürzungen. Richtiges Übersetzen und sinngemäßes Übertragen fremdartiger Redewendungen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Fachdidaktik:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Spezifische Maßnahmen zur Förderung des Sprechens und des Sprachverständnisses von mehrsprachig erzogenen Kindern, insbesondere unter Anwendung von Spruch- und Erzählgut, durch das darstellende Spiel sowie durch Einsatz des Bilderbuches.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Pädagogische Terminologie mit gesteigerten Anforderungen, auch im Hinblick auf die Beratung von Eltern in Erziehungsfragen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Besonderheiten zweisprachiger Kindergärten der ungarischen Volksgruppe in Österreich. Vertrautmachen mit einschlägiger Literatur.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vier Schularbeiten im Unterrichtsjahr, drei zweistündig, eine</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">einstündig.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Dieser Lehrplan setzt voraus, daß die Schülerinnen und Schüler während der Pflichtschulzeit am Ungarischunterricht teilgenommen haben oder der ungarischen Volksgruppe angehören. Wird der Unterricht aus Ungarisch als Anfängerlehrgang geführt oder als Mehrklassenkurs, so ist im Hinblick auf die verschiedenen Voraussetzungen, welche die Schülerinnen und Schüler mitbringen, der Lehrstoff entsprechend zu gliedern.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Um die Schülerinnen und Schüler möglichst bald an die normale Sprechweise des Alltags zu gewöhnen, sollte die Unterrichtsgestaltung auf einer fast ausschließlichen Verwendung der ungarischen Sprache von der ersten Unterrichtsstunde an aufbauen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Verschiedene Möglichkeiten, die den Schülerinnen und Schülern die ungarische Lebensweise besser veranschaulichen, wie Bilder, Landkarten, Spiele, Lieder, Schulfunk, Schulfernsehen, Schallplatten, Tonbänder, Filme ua., sind zu nützen, Schülerbriefwechsel ist zu fördern. Die Schulung in der Grammatik hat ausschließlich der Richtigkeit des Ausdrucks zu dienen und daher in organischem Zusammenhang mit dem übrigen Unterricht zu stehen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Der ständige Hinweis auf die Gleichheiten, Ähnlichkeiten und Verschiedenheiten in Grammatik, Sprachaufbau und bei einzelnen Ausdrücken der deutschen und ungarischen Sprache dient dem Verständnis der einzelnen Sprachen und regt zur vergleichenden Sprachwissenschaft an. Durch diese Vergleiche soll den Schülerinnen und Schülern auch manche Eigenart der ungarischen Sprache verständlich gemacht werden. Literarische Zitate, Sprichwörter, häufige Redewendungen helfen zum Verständnis der Denkweisen und der Verhaltensformen der Ungarn. Die nationale Eigenart der Magyaren richtig zu verstehen und dabei auf die nachbarlichen Beziehungen im Donauraum von einst und jetzt hinzuweisen, hat als wichtiger Grundsatz zu gelten. Von der ersten Klasse an soll mit der Erarbeitung einer Leseliste begonnen werden, die in den folgenden Klassen auszubauen ist.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Neben der auf die Erlernung der ungarischen Sprache ausgerichteten Ausbildung soll auch der nach didaktischen und methodischen Gesichtspunkten ausgerichtete Einsatz des Ungarischen in der Förderung von Kindern in zweisprachigen (Deutsch/Ungarisch) Gebieten Beachtung finden. Dazu ist der Kontakt mit den Pflichtgegenständen Kindergartenpraxis (allenfalls Hortpraxis) und Didaktik zu pflegen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>FRANZÖSISCH</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Befähigung der Schülerinnen und Schüler, sich mündlich und schriftlich so auszudrücken, wie es der Alltag und das Berufsleben erfordern.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vermittlung sprachlicher Grundkenntnisse in den Sachgebieten der persönlichen Umwelt. Vermittlung der berufsspezifischen Sprachkenntnisse, die für eine Tätigkeit mit Kindern erforderlich sind.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einführung in das politische, soziale und kulturelle Leben Frankreichs.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erziehung zum Verständnis fremder Wesensart und zur Bereitschaft zu</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">internationaler Zusammenarbeit.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachgebiete:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Umwelt und Alltag: Schule, Familie, Wohnung, Tagesablauf, Jahreszeiten, Monate; auf der Straße; der menschliche Körper, Personenbeschreibungen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachpflege:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Schulung des Gehörs (unter Verwendung audiovisueller Hilfsmittel), Vermittlung einer möglichst einwandfreien Aussprache durch planmäßige Sprechübungen. Festigung des Wortschatzes durch Dialoge, Umformungen und Einsetzübungen. Auswendiglernen kurzer Texte.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachlehre und Rechtschreibung:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Befehlsform ohne Fürwort, einfache Frage, Verneinung, Wortstellung, Übereinstimmung der Satzglieder, Artikel, Teilungsartikel, Hauptwort, Eigenschaftswort, Zahlwort, häufige Präpositionen; persönliches, besitzanzeigendes, hinweisendes, rückbezügliches und bezügliches Fürwort (1. und 3. Fall); Gegenwart, passe compose der regelmäßigen und häufigsten unregelmäßigen Zeitwörter.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lektüre:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Kurze Beschreibungen, Geschichten, Dialoge, Bilderbücher, einfache</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Gedichte, Lieder.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Abschreibübungen, Diktate, Beantwortung einfacher Fragen im Anschluß an das Gelesene. Gelegentliche Übersetzung einfacher, zusammenhängender Sätze zur Festigung der grammatikalischen Kenntnisse. Einsetzübungen, Umformungen von Sätzen. Bildung von Satzreihen nach Mustersätzen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachgebiete:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erweiterung des Tagesablaufes zuhause und im Beruf, Wetter, Einkaufen, Lebensmittel, Mahlzeiten, Gäste, Kleidung, Mode, Spiele.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachpflege:</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Aussprache- und Sprechübungen: Verbesserung der Aussprache unter Berücksichtigung der Satzmelodie. Beschreibungen, Auflösung geeigneter Lesestoffe in Fragen und Antworten, Zusammenfassungen und Umformungen, Alltagsdialoge.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachlehre und Rechtschreibung:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Festigung und Erweiterung der Grundkenntnisse. Übereinstimmung des Mittelwortes der Vergangenheit in Verbindung mit etre. Steigerung des Eigenschaftswortes. Bildung, Verwendung und Steigerung des Umstandswortes, Verwendung von en und y. Festigung und Erweiterung der unregelmäßigen Zeitwörter; futur; futur proche; passe recent, imparfait.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lektüre:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Wie 1. Klasse mit gesteigerten Anforderungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Weiters leichte Textproben aus der französischen Kinder- und Jugendliteratur.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Freiere Diktate, Beantwortung von Fragen im Anschluß an den gelesenen Text, kurze Erlebnisberichte, gelegentliche Übersetzungsübungen, einfache Privatbriefe.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, je zwei im Semester.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Sachgebiete:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Großstadt, Sport und Spiele, Gesundheit, Welt des Kindes, Familie</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">und Gesellschaft, Rolle von Mann und Frau.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachpflege:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Fortsetzung der Ausspracheschulung; Hörübungen; Erarbeitung eines Grundwortschatzes aus den Sachgebieten. Einfache Stellungnahme, Nacherzählungen, Wiedergabe der wesentlichen Gedanken längerer Textabschnitte.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachlehre und Rechtschreibung:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Übereinstimmung des Mittelwortes der Vergangenheit mit dem 4. Fall. Verwendung von passe compose und imparfait. Gebrauch der Nennform. Unbetonte persönliche Fürwörter mit der Befehlsform. Übersicht über die unregelmäßigen Zeitwörter, conditionnell I und II, plusqueparfait. Bedingungssätze, Zeitsätze.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lektüre:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Leichte Zeitungs- und Zeitschriftenartikel, nicht zu schwierige</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Textproben aus der modernen französischen Literatur unter besonderer</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Berücksichtigung der Kinder- und Jugendliteratur.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Fachdidaktik:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Anlegen einer ausbaufähigen Sammlung von Spielen, Reimen, Liedern,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Geschichten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einführung in die pädagogische Terminologie.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Außer den bisherigen Übungen: Kurze Zusammenfassungen der gelesenen Texte und einfache Stellungnahmen zu allgemeinen Themen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, je zwei im Semester.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Sachgebiete:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Pädagogische und psychologische Thematiken aus dem Bereich der Kindererziehung und Entwicklung des Kindes; Arbeit im Kindergarten; soziale Einrichtungen in Frankreich.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachpflege:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Gespräche über Gelesenes; Praxisberichte; Übungen im Lesen größerer</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Abschnitte.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachlehre und Rechtschreiben:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Bildung und Verwendung des Passiv; passe simple (nur passives Wissen und Erkennen anhand von Texten); Bildung und Verwendung des Subjonctif. Indirekte Rede.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lektüre:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Texte aus dem pädagogischen und psychologischen Bereich; ansonsten</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">wie 3. Klasse mit gesteigerten Anforderungen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Fachdidaktik:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erweiterung der Sammlung. Auswahl an geeigneten Bilderbüchern. Einführung in die Besonderheiten des kindlichen Sprachkodes.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Wie bisher, außerdem: Stellungnahmen zu Fragen aus dem pädagogischen und psychologischen Bereich.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vier Schularbeiten im Unterrichtsjahr, drei einstündig, eine zweistündig.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachgebiete:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Aktuelle Themen des Weltgeschehens: Vertiefung der</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">berufsspezifischen Thematiken.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachpflege:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Anregungen zu spontanen sprachlichen Äußerungen durch Gruppen- und Klassengespräche.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachlehre und Rechtschreibung:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Wiederholung und Vertiefung der erworbenen Sprachkenntnisse.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lektüre:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Texte zu aktuellen Themen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Proben aus Werken bedeutender Schriftsteller, die Fragen der Geschichte, des politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">in Frankreich beleuchten.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Fachdidaktik:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Maßnahmen zur Förderung des Sprechens und des Sprachverständnisses</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">mehrsprachig erzogener Kinder.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Besonderheiten und Problematik von gemischtsprachigen Kindergärten</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">in Österreich.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Verkürzungen längerer Texte auf ihre wesentliche Aussage; persönliche Stellungnahmen und kritische Auseinandersetzungen mit Gegenwartsproblematiken und berufsspezifischen Fragen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vier Schularbeiten im Unterrichtsjahr, drei einstündig, eine zweistündig.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Eine erfolgreiche Unterrichtsgestaltung setzt die fast ausschließliche Verwendung der Fremdsprache von Beginn an voraus (aufgeklärte Einsprachigkeit).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen sich möglichst bald an eine normale Sprechweise gewöhnen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Verschiedenen Möglichkeiten, den Schülerinnen und Schülern die französische Lebensweise zu veranschaulichen (Medien, Lieder, Landkarten), sind zu nützen. Schülerbriefwechsel sollte gefördert werden. Ein möglichst hoher Grad an Sprechfertigkeit und eine natürliche Ausdrucksweise sind durch Hörübungen, lebensnahe Gestaltung von Sprechsituationen, den Einsatz geeigneter Medien (zB Kassetten, Filme, Computer, Sprachlabor ua.) und durch Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Schüler zu erreichen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schulung in der Grammatik hat ausschließlich der Richtigkeit der Ausdrucksweise zu dienen und daher in organischem Zusammenhang mit dem übrigen Unterrichtsgeschehen zu stehen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Als Lesestoff können neben dem approbierten Lehrbuch auch Klassenlesetexte und altersgemäße Zeitungs- und Zeitschriftenartikel verwendet werden.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Auf fächerübergreifende Aspekte und projektorientierte Vorgangsweise ist Bedacht zu nehmen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>ITALIENISCH</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Befähigung der Schülerinnen und Schüler, sich mündlich und schriftlich so auszudrücken, wie es der Alltag und das Berufsleben erfordern.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vermittlung sprachlicher Grundkenntnisse in den Sachgebieten der persönlichen Umwelt, Vermittlung der berufsspezifischen Sprachkenntnisse, die für eine Tätigkeit mit Kindern erforderlich sind.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einführung in das politische, soziale und kulturelle Leben Italiens.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erziehung zum Verständnis fremder Wesensart und zur Bereitschaft zu</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">internationaler Zusammenarbeit.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Sachgebiete:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Umwelt und Alltag: Schule, Familie, Wohnung, Haus; Uhr, Tagesablauf, Monate, Jahreszeiten; der menschliche Körper, Personenbeschreibungen, Alter; auf der Straße.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachpflege:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Schulung des Gehörs (unter Heranziehung audiovisueller Hilfsmittel); Vermittlung möglichst einwandfreier Aussprache durch planmäßige Sprechübungen. Festigung des Wortschatzes durch Dialoge sowie Umformungen und Einsetzübungen: Auswendiglernen kurzer Texte.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachlehre und Rechtschreibung:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Hauptwort mit Artikel: Eigenschaftswort: Mehrzahlbildung des Haupt- und Eigenschaftswortes, ihre Übereinstimmung in Geschlecht und Zahl;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">die mit dem Artikel verschmelzbaren Vorwörter a, di, in, su;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">persönliches Fürwort, besitzanzeigendes Fürwort, fragendes und hinführendes Fürwort; Grund- und Ordnungszahlen; Hilfszeitwörter avere und essere; regelmäßiges Zeitwort in der aktiven Form der Gegenwart, der zusammengesetzten Vergangenheit (passato prossimo);</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">das rückbezügliche Zeitwort, einige unregelmäßige Zeitwörter; Frage, Verneinung; Mengenangaben; bezügliche Fürwörter.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lektüre:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Beschreibungen, Geschichten, Bilderbücher, einfache Gedichte,</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lieder, Dialoge.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Abschreibübungen, Diktate, ausgehend vom durchgearbeiteten Lesestoff, Beantwortung einfacher Fragen im Anschluß an das Gelesene. Gelegentliche Übersetzungen zur Festigung der grammatikalischen Kenntnisse. Einsetzübungen, Umformung von Sätzen, Bildung von Satzreihen nach Mustersätzen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachgebiete:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erweiterung des Tagesablaufes (Geschäfte, Markt, Warenhaus), Kleidung, Mode, Mahlzeiten, Speisen und Getränke, Spiele.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachpflege:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Aussprache- und Sprechübungen: Verbesserung der Aussprache unter besonderer Berücksichtigung der Satzmelodie, Bildbeschreibungen, Auflösung geeigneter Lesestoffe in Fragen und Antworten, Umformungen, Alltagsdialoge, Verwendung von Tonbändern.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachlehre und Rechtschreibung:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Zukunft; Befehlsform; regelmäßige und unregelmäßige Steigerung des Eigenschaftswortes; die betonten und unbetonten persönlichen Fürwörter; Zeitwort; imperfetto - passato prossimo - trapassato prossimo.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lektüre:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Wie in der 1. Klasse mit gesteigerten Anforderungen; leichte</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Textproben aus Kinder- und Jugendbüchern.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Freiere Diktate, Beantwortung von Fragen im Anschluß an die gelesenen Texte, Übersetzungsübungen; kurze Erlebnisberichte, einfache Briefe.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, je zwei im Semester.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Sachgebiete:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Großstadt, Sport und Spiele, Gesundheit (Arzt, Spital, Apotheke); Welt des Kindes, Familie und Gesellschaft, Rolle von Mann und Frau.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachpflege:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Sprechübungen: Ordnung des Wortschatzes nach Sachgebieten mit besonderer Berücksichtigung der für den beruflichen Alltag nötigen Ausdrücke und Wendungen. Wiedergabe der wesentlichen Gedanken längerer Textabschnitte und einfache Stellungnahmen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachlehre und Rechtschreibung:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Gerundium, Bildung und Verwendung des Konditionals und des Konjunktivs, soweit es zum Verständnis des Lesestoffes notwendig ist. Befehlsform 3. Person. Leideform; unregelmäßige Mehrzahlbildung der Hauptwörter.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lektüre:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Leichte Zeitungs- und Zeitschriftenartikel; nicht zu schwierige</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Textproben der modernen italienischen Literatur: Berücksichtigung von</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Kinder- und Jugendliteratur.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Fachdidaktik:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Anlegen einer ausbaufähigen Sammlung von Spielen, Reimen, Liedern und Geschichten; erste Einführung in die pädagogische Terminologie.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Außer den bisherigen Übungen, kurze Zusammenfassungen der gelesenen Texte, einfache Stellungnahmen zu allgemeinen Themen (zB Texte, Hörbeispiel).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vier einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, je zwei im Semester.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Sachgebiete:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Pädagogische und psychologische Themenkreise aus dem Bereich der Kindererziehung und der Entwicklung des Kindes; Arbeit im Kindergarten; soziale Einrichtungen in Italien.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachlehre und Rechtschreibung:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Systematische Übersicht über die unregelmäßigen Zeitwörter und über den Gebrauch der Zeiten und der Modi; bezügliche Fürwörter cui und quale; Gebrauch der wichtigsten Vor- und Bindewörter.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lektüre:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Texte aus dem pädagogischen und psychologischen Bereich, sonst wie</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse mit gesteigerten Anforderungen.</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Fachdidaktik:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erweiterung der Sammlung; Auswahl an geeigneten Bilderbüchern.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Einführung in die Besonderheiten des kindlichen Sprachkodes.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Wie bisher; außerdem Stellungnahme zu Fragen aus dem pädagogischen und psychologischen Bereich.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vier Schularbeiten, drei einstündig, eine zweistündig.</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Sachgebiete:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Aktuelle Themen des Weltgeschehens; Vertiefung der</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">berufsspezifischen Thematiken.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachlehre und Rechtschreibung:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Zusammenfassung, Vertiefung und Ergänzung des bisher Gelernten;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">passato remoto, soweit es zum Verständnis des Lesestoffes notwendig</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">ist.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lektüre:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Proben aus Werken bedeutender Schriftsteller, die Fragen der Geschichte, des politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">in Italien beleuchten.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachpflege:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Anregung zur spontanen sprachlichen Äußerung durch Gruppen- und Klassengespräche.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Fachdidaktik:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Maßnahmen zur Förderung des Sprechens und des Sprachverständnisses</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">mehrsprachig erzogener Kinder; Besonderheiten und Problematik von</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">gemischtsprachigen Kindergärten in Österreich.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schriftliche Arbeiten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Verkürzung längerer Texte auf ihre wesentliche Aussage. Persönliche Stellungnahmen und kritische Auseinandersetzung mit Gegenwartsproblemen und berufsspezifischen Fragen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vier Schularbeiten, drei einstündig, eine zweistündig.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Eine erfolgreiche Unterrichtsgestaltung setzt die fast ausschließliche Verwendung der Fremdsprache von Beginn an voraus (aufgeklärte Einsprachigkeit).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen sich möglichst bald an eine normale Sprechweise gewöhnen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Verschiedenen Möglichkeiten, den Schülerinnen und Schülern die italienische Lebensweise zu veranschaulichen (Medien, Lieder, Landkarten), sind zu nützen. Schülerbriefwechsel sollte gefördert werden. Ein möglichst hoher Grad an Sprechfertigkeit und eine natürliche Ausdrucksweise sind durch Hörübungen, lebensnahe Gestaltung von Sprechsituationen, den Einsatz geeigneter Medien (zB Kassetten, Filme, Computer, Sprachlabor ua.) und durch Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Schüler zu erreichen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schulung in der Grammatik hat ausschließlich der Richtigkeit der Ausdrucksweise zu dienen und daher in organischem Zusammenhang mit dem übrigen Unterrichtsgeschehen zu stehen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Als Lesestoff können neben dem approbierten Lehrbuch auch Klassenlesetexte und altersgemäße Zeitungs- und Zeitschriftenartikel verwendet werden.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Auf fächerübergreifende Aspekte und projektorientierte Vorgangsweisen ist Bedacht zu nehmen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schluss typ="Lit" ct="text">D. UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>CHORGESANG</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Ziele des Unterrichts in Chorgesang sind das Kennenlernen von Chorliteratur als Weg zu besserem Musikverständnis und der Gebrauch der Stimme als selbstverständliches Mittel musikalischer Äußerung.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Dabei sollen den Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten des gemeinsamen Singens eröffnet werden, die sie zur aktiven Teilnahme am Musikleben befähigen, zu ihrer Persönlichkeitsbildung beitragen und die künftige musikalische Arbeit im Beruf erleichtern helfen. Im besonderen sind zu fördern:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>richtige Atmung und Körpergefühl</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>klangvolles Singen und Sprechen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>reine Intonation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ökonomischer Gebrauch der Stimme und Aufbau einer stimmlichen Kondition im Hinblick auf die berufliche Belastbarkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grundlegende Fähigkeiten der Chorleitung.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>bis 5. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Abs" ct="text">Lockerungsübungen</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Stimmbildungsübungen zu Zwerchfellatmung und Atemreflex, zu weichem</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Einsatz und Registerausgleich</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Artikulationsübungen</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Geistliche und weltliche Chorliteratur aus allen Epochen und Stilrichtungen, auch unter Einbeziehung von Instrumenten.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Bei der Auswahl der Chorliteratur ist aus Gründen der Motivation auf Stilvielfalt zu achten und der Interessenbereich der Schülerinnen und Schüler miteinzubeziehen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Textverständnis ist als Grundlage für die musikalische Erarbeitung zu sehen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Chorsätze sind nach den jeweiligen schulischen Gegebenheiten auszuwählen und einzurichten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Besonders interessierten und begabten Schülerinnen und Schülern sind solistische Aufgaben zu ermöglichen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vielfältige Auftritte des Chores, zB bei Gottesdiensten, Festen, Feieren und Wettbewerben sind einzuplanen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Alle Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Lehrerinnen und Lehrern anderer Unterrichtsgegenstände sind zu nützen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>SPIELMUSIK</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Ziele des Unterrichtes in Spielmusik sind das Kennenlernen von Instrumentalliteratur in Original und Bearbeitung als Weg zu besserem Musikverständnis und die Fähigkeit zum gemeinsamen Musizieren durch Konzentration und Rücksichtnahme.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Dabei sollen den Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten des gemeinsamen Musizierens eröffnet werden, die sie zur aktiven Teilnahme am Musikleben befähigen, zu ihrer Persönlichkeitsbildung beitragen und die  künftige musikalische Arbeit im Beruf erleichtern helfen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die im Instrumentalunterricht erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten sind anzuwenden.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die in Musikerziehung erworbenen Kenntnisse und praktischen Anwendungsmöglichkeiten des Orff-Instrumentariums sollen im Hinblick auf die berufliche Praxis intensiviert werden.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Fähigkeiten zur Leitung von Spielmusikgruppen sollen erworben</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">werden.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>bis 5. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Spielliteratur aus allen Epochen und Stilrichtungen in Original und Bearbeitung, auch unter Einbeziehung von Singstimmen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Spiel-mit-Stücke</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktik des Musizierens für die berufliche Praxis:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Handhabung und Einsatz des Orff-Instrumentariums</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Gestaltung von Reimen, Stimmungsbildern und Geschichten</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Liedbegleitung</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Anleitung zum Musizieren mit Kindern</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Auswahl geeigneter Spielliteratur für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Improvisation und kreatives Gestalten</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Bei der Auswahl der Spielliteratur ist aus Gründen der Motivation auf Stilvielfalt zu achten und der Interessenbereich der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Arrangements sind nach vorhandenen Instrumenten (auch Elektrophone und selbst gebaute Instrumente) und technischen Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler auszuwählen bzw. selbst einzurichten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Besonders Interessierten und Begabten sind solistische Aufgaben zu ermöglichen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Vielfältige Auftritte der Spielmusikgruppe zB bei Gottesdiensten, Festen und Feiern sind einzuplanen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Alle Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Lehrerinnen und Lehrern anderer Unterrichtsgegenstände sind zu nützen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>PRAXISANLEITUNG</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Unterricht soll die Kindergartenpraxis unterstützen. Er soll den Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten aufzeigen, mit Erziehungs- und Bildungsangeboten auf Kinder zuzugehen, Verantwortung zu übernehmen, alters- und entwicklungsbedingte Probleme kennenzulernen, im Freizeitbereich - auch unter Einbeziehung der Fremdsprachen - Kontakt- und Kommunikationserfahrungen zu sammeln und so ihre sozialen Fähigkeiten - besonders im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit Eltern und im Team - weiterzuentwickeln.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Fächerübergreifendes Aufbereiten von Lehrplaninhalten aus verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere Musikerziehung mit Instrumentalunterricht, Rhythmisch-musikalische Erziehung, Bildnerische Erziehung, Werkerziehung, Didaktik, Kindergartenpraxis, Pädagogik, Deutsch, lebende Fremdsprache und Religion für die praktische Arbeit mit Kindern im Freizeitbereich.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Inhalte von Aktivitäten in der Praxis mit verschiedenen</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Schwerpunkten:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Kreativer Bereich: Singen - Musizieren; Hören - Zeichnen - Malen; Falten - Formen - Bauen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Darstellender Bereich: Darstellendes Spiel; Rollen- und Stegreifspiel; Schattenspiel - Puppentheater.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Motorischer Bereich: Textiles Gestalten; Nähen - Knüpfen - Weben.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Sprachlicher Bereich: Vorlesen; Erzählen - Sprechen; Gespräch - Wortspiele - Reimen; Nacherzählen - Fabulieren.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Übung im Aufbau ausbaufähiger Sammlungen von Spielen, Büchern und Beschäftigungsmaterialien sowie im Anlegen von fachspezifischen Karteien.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Verarbeiten der von den Schülerinnen und Schülern gemachten Erfahrungen bei Einblick in verschiedene Sozial-, Krankheits- und Notsituationen. Erwerben einer offenen und toleranten Haltung für die Bedürfnisse der Familien mit Problemkindern und bei der Überwindung von Sprachbarrieren.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Unterricht ist von Fachkräften zu gestalten, die eine Koordination mit der Didaktik und Kindergartenpraxis durchführen können. Der unterschiedlichen Schwerpunkte wegen können bei Bedarf abwechselnd verschiedene Lehrerinnen und Lehrer eingesetzt werden, wobei die Semesterwochenstundenzahl beizubehalten ist. Der Unterrichtsertrag ist durch fundierte Vor- und Nachbesprechung und Führung einfacher Protokolle zu sichern. In der praktischen Arbeit sollen die Schülerinnen und Schüler persönliche Möglichkeiten ihrer Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit ohne Leistungsdruck entfalten und erproben können.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Blockung der Unterrichtsstunden aus didaktischen Gründen ist möglich.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>INTERKULTURELLE ERZIEHUNG</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Unterricht hat zum Ziel, in einer Zeit zunehmender Migration in allen Teilen der Welt die Probleme bewußt zu machen, die daraus sowohl für die Migranten als auch für die Population des jeweiligen Immigrationslandes entstehen. Ferner muß er jene Probleme, die sich aus der Zugehörigkeit der bodenständigen Volksgruppen zB der Slowenen, Kroaten und Ungarn zur österreichischen Bevölkerung ergeben, sowie Probleme, die aufgrund der zunehmend stärker werdenden wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und medialen Vernetzung Europas und der Welt entstehen, aufgreifen und erörtern. Aus solcher Bewußtheit - im kognitiven wie auch im emotionalen Bereich - sollen jene sozialen Einstellungen, Haltungen und Verhaltensweisen entwickelt bzw. gefördert werden, die das Zusammenleben von Menschen aus verschiedenen Kulturen nicht nur möglich machen, sondern zur Quelle positiver kreativer Lebensformen werden lassen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen zu erkennen, daß viele Bedürfnisse, Eigenschaften, Merkmale, Fähigkeiten und Fertigkeiten allen Menschen zu eigen sein können, wenngleich die Art ihrer Ausprägung, das heißt die kulturelle Identität der Menschen aus verschiedenen Ländern, gemäß den unterschiedlichen Bedingungen in verschiedenen Lebensräumen zu verschiedenen Zeiten der geschichtlichen Entwicklung sehr unterschiedlich sein kann. Das bessere Verständnis der eigenen kulturellen Herkunft und Eigenart sowie derjenigen von Menschen aus anderen Kulturräumen soll helfen, etwaig bestehende Vorurteile abzubauen und die notwendigerweise entstehenden gegenseitigen Mißverständnisse zu ertragen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die zukünftigen Erzieherinnen und Erzieher sollen befähigt werden, mit Integrationsproblemen (Sprachbarrieren, Ausgrenzungen und dergleichen) in der Kindergruppe möglichst adäquat umzugehen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>und/oder 5. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Mögliche Zielperspektiven für die Arbeit in Kindergarten und Hort:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erfahrungsbereich kulturelle Identität, basierend auf intra- und interpersonellen Erfahrungen und Einsichten</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bewußtwerdung von Vorurteilen, Stereotypen und Klischees</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sensibilisierung für gefühlsmäßiges Angemutetsein von „fremd” und „vertraut”</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bewußtmachung von Konfliktpotentialen, die interkulturellen Begegnungen inhärent sind.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Integration dieser Bewußtseinsinhalte in die eigene Identität, um den Umgang mit Integrationsproblemen (Sprachbarrieren, Ausgrenzungen und dgl.) in der Kindergruppe möglichst adäquat zu gestalten.</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Erfahrungsbereich Strukturierung und Organisation (Rahmenbedingungen, Raum, Zeit)</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>spezielle räumliche Vorkehrungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>spezielle materielle Ausstattung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>spezielle Rahmenbedingungen hinsichtlich Personal, Anzahl der Kinder pro Gruppe und Altersstruktur der Gruppe</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>spezielle Planung (lang-, mittel- und kurzfristige Zielsetzungen) im Hinblick auf die Möglichkeiten der Integration von interkulturellem Lernen und interkulturellen Bildungsinhalten in die Kindergartenarbeit.</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Erfahrungsbereich Erziehungs- und Bildungsarbeit</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verschiedenheit der Vorerfahrungen von Kindern, daher unterschiedliche Ausgangssituationen bei der Eingewöhnung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Umgang mit Muttersprache und Zweitsprache</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Spiel als Medium interkulturellen Lernens (Gleichheiten bzw. Unterschiede der Spielformen, der Spielregeln)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Möglichkeiten der Mitarbeit von mit der jeweiligen Muttersprache und Kultur vertrauten Personen im Kindergarten bzw. im Hort</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Möglichkeit, das Gruppenprofil (Gruppierungen innerhalb der Kindergruppe) zu beobachten, zu beeinflussen bzw. zu lenken</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vermittlung von Alltagskultur in Erwachsenen/Kind und Kind/Kind Begegnung („small talk”, Kleidung, Essen, Einkaufen, Sitten und Gebräuche und dgl.)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Spezielle Probleme der Zusammarbeit (Anm.: richtig: Zusammenarbeit) mit der Familie bzw. der Schule Didaktische Grundsätze:</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Das bevorzugte didaktische Vorgehen der unverbindlichen Übung Interkulturelle Erziehung ist die Selbsterfahrung, möglichst im Rahmen von kulturell heterogenen Gruppen. Vermittlungsebene ist die Alltagskultur, und zwar sowohl die landesübliche als auch die fremder Länder. Es geht dabei um die Werte, Sitten und Traditionen, die in bestimmten Gesetzen, religiösen Vorschriften, Normen sowie in Gewohnheiten, Regeln und Bräuchen ihren Ausdruck finden. Sie sind Orientierungshilfen für das individuelle Verhalten des Menschen sowie für das Zusammenleben des Menschen im Rahmen (s)einer bestimmten Kulturzugehörigkeit.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Es geht dabei um das erzieherische Bemühen, neben der als natürlich empfundenen, selbstverständlichen (im eigentlichen Sinn des Wortes!) Alltagskultur auch andere kennenzulernen und als gleichwertig anzuerkennen. Solche Kenntnis kann den Erfahrungshorizont im Sinne von Multikulturalität erweitern helfen und so den friedlichen Umgang der Menschen untereinander fördern. Interkulturelle Orientierung in der Bildungsarbeit soll verhindern helfen, daß Kinder anderer kultureller Provenienz um jeden Preis - auch den des Verlustes der eigenen Identität - in unsere Kultur integriert werden, aber auch, daß die eigene, österreichische Kultur verwässert, verallgemeinert, angeglichen wird, weil das gleichermaßen den Verlust der eigenen Identität zur Folge hätte. Die Verteidigung der Unterschiede wie auch der Gleichheiten der jeweiligen Identität gegenüber autoritärer und/oder totalitärer Versuchung ist ein wesentliches Ziel dieser Arbeit.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Aus derartigen Versuchungen entwickeln sich Spannungen und Konflikte, deren Opfer zumeist die Angehörigen der „fremden” Kultur sind. Diese Thesen sollten als Grundlage des Unterrichtes dienen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Interkulturelle Orientierung der Bildungsarbeit kann nicht in der bedingungslosen Integration von Kindern anderer Kulturräume in unser Wertsystem münden. Die Verteidigung der Unterschiede und Identitäten gegenüber jeglicher totalitärer und autoritärer Versuchung ist ein wesentliches Ziel dieser pädagogischen Arbeit. Demnach soll Interkulturelle Erziehung im Kindergarten und im Hort auch keine schleichende Landnahme durch fremde Kulturen, sondern eine Bereicherung unseres kulturellen Lebens sein.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Der Unterricht ist von Fachkräften zu gestalten, die eine Koordination mit der Didaktik und Kindergarten- bzw. Hortpraxis durchführen können. Der Unterrichtsertrag ist durch fundierte Vor und Nachbesprechungen sowie Führung einfacher Protokolle zu sichern. In der praktischen Arbeit sollen die Schülerinnen und Schüler persönliche Möglichkeiten entfalten können.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Die Blockung der Unterrichtsstunden aus didaktischen Gründen ist möglich.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>DARSTELLENDES SPIEL</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Ziel des Unterrichtes ist</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>eine Sensibilisierung im Hinblick auf Selbsterfahrung, Partnererfahrung und Raumwahrnehmung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Erziehung zur kritischen Wahrnehmung von Kommunikationssignalen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Förderung von Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Handhabung und Darbietung szenischen Materials;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Bedachtnahme auf die beruflichen Erfordernisse im Hinblick auf die Auswahl der Spielformen und Stoffe.</listelem></strichliste><schluss typ="e1" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>soziale Interkationsfähigkeit auf der Basis darstellender Spiele erwerben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>eigene Kreativität bei verbalen und nonverbalen Kommunikationsformen innerhalb der Gruppe kennenlernen und entfalten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>szenisches Spiel in seiner gesellschaftlichen und erzieherischen Funktion durchschauen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kreativen Einsatz der sprachlichen, mimischen und körperlichen Ausdrucksfähigkeit bei szenischen Aktivitäten aller Art erproben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>dramaturgische Problemlösungen in allen Bereichen des szenischen Spieles planen und durchführen.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>bis 4. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Von einfachen zu schwierigen Aufgaben fortschreitend, Übungen im Rezitieren und Darstellen (verbal und nonverbal) ausgewählter, der Altersstufe angemessener Werke; Spielformen wie Stegreifspiel, Situationsspiel, Entscheidungsspiel, Planspiel (Debatte, Verhandlung), selbsterarbeitetes Spiel, Pantomime, Maskenspiel, Menschenschattenspiel, Figurenschattenspiel, Puppenspiel. Anleitung zur weitgehend selbständigen Ausführung aller damit verbundenen künstlerischen und technischen Arbeiten. Vertrautwerden mit dem Theaterbetrieb. Anlegen einer Spielkartei oder einer Spielsammlung.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die bei den darstellenden Spielen gebotenen Möglichkeiten zur Persönlichkeitsbildung, Gemeinschaftserziehung und Teamarbeit sind auszunutzen. Die Umsetzung auf die spätere berufliche Arbeit in Kindergarten und Hort sowie die Anwendung bei der Fest- und Feiergestaltung ist speziell zu berücksichtigen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Zusammenarbeit mit den Unterrichtsgegenständen Pädagogik, Deutsch, Didaktik, Kindergarten- und Hortpraxis, Rhythmisch-musikalische Erziehung, Leibeserziehung, Musikerziehung, Instrumentenbau, Spielmusik, Bildnerische Erziehung und Werkerziehung.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>SPRECHERZIEHUNG</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Ziel des Unterrichtes ist die Verbesserung der für den künftigen Beruf erforderlichen Sprechweisen und Sprechtechniken sowie der Fähigkeit, persönlich gestaltete und frei gehaltene Rede- und Gesprächsführung im Beruf einsetzen zu können.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Einführung in die wesentlichen physiologischen Vorgänge beim Sprechen; Beachtung der richtigen Atemtechnik; Lautlehre;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Artikulation und Stimme; verschiedene Arten des Stimmeinsatzes;</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Beseitigung geringfügiger Sprechdefizite.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Übung im lautreinen Sprechen. Anwendung in Sprechtexten mit besonderer Berücksichtigung eines klangvollen Sprechens auch an Beispielen aus der Literatur sowie aus Kinder- und Jugendbüchern.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Verschiedene Formen didaktischen  Sprechens: erzählendes Sprechen, Sprachakzente, erzieherisches Sprechen, praxisbezogenes Sprechen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erproben von Möglichkeiten in der Vortragstechnik. Übung im Gesprächs- und Diskussionsverhalten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Möglichkeiten zur Feststellung und Hilfen zum Abbau geringfügiger</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Sprachfehler bei Kindergarten- und Hortkindern.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die erarbeiteten Grundlagen bilden die Voraussetzung für die verschiedensten Sprechsituationen, die im angewandten Sprechen (erzieherischen Sprechen) ihren Niederschlag finden, wobei das vorbildliche Sprechverhalten der Lehrerin/des Lehrers und die Zuhilfenahme audiovisueller Mittel die Voraussetzung zur Erreichung dieses Zieles bilden soll. Werden Teilbereiche des Sprachaktes zeitweise isoliert geübt, so müssen sie immer wieder in den gesamten Sprechablauf einmünden.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Dieses Angebot sollte insbesondere denjenigen Schülerinnen und Schülern empfohlen werden, für die - über die im Pflichtgegenstand Deutsch der ersten Klasse angebotene Sprecherziehung hinaus - eine spezielle Förderung im Hinblick auf die künftige Berufstätigkeit zweckmäßig erscheint.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>LITERATURPFLEGE</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Ziel des Unterrichtes ist es, das Verständnis für Dichtung zu vertiefen sowie das Interesse an der Lektüre, an wertvollen Theater- und Filmaufführungen bzw. Hör- und Fernsehspielen zu fördern.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>und 5. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Interpretationsübungen und Diskussionen über Texte der Weltliteratur (mit besonderer Berücksichtigung des Gegenwart), auch über Hörspiele, Fernsehspiele, Filme und Theateraufführungen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Eingehen auf besondere literarische Interessen der Schülerinnen und Schüler.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">„Literaturpflege” ist keine Erweiterung der dem Pflichtgegenstand</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Deutsch zugemessenen Unterrichtsstunden.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Hauptaufgabe dieser Übungen ist es, durch lebendige Auseinandersetzung die Schülerinnen und Schüler zu weiterer und selbständiger Beschäftigung mit literarischen Werken zu führen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>BIOLOGISCHE ÜBUNGEN</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Unterricht baut auf den Unterricht des Pflichtgegenstandes Biologie und Umweltkunde auf und orientiert sich an dessen Lernzielen und -inhalten, soll diese aber insbesondere auf dem praktischen Sektor erweitern und vertiefen sowie die Schülerinnen und Schüler zum selbständigen Arbeiten anleiten und hinführen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>oder 2. oder 3. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Kennenlernen und Einüben der wichtigsten in der Biologie und Umweltkunde gebräuchlichen Arbeitsmethoden und Arbeitstechniken. Schulung der Beobachtung und der Fähigkeit, das Beobachtete in adäquater Weise richtig wiederzugeben und darzustellen. Darüber hinaus sollten die Schülerinnen und Schüler speziell die Fähigkeit erwerben:</schluss><strichliste ebene="1"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zur sachgerechten Verwendung von Arbeitsgeräten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zur Einrichtung und Betreuung einer permanenten Ausstellung von verschiedenen Naturobjekten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zum selbständigen Anlegen von Sammlungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zur eigenständigen Betreuung von Zimmerpflanzen und Kulturen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zur Einrichtung und Pflege von Aquarien, Terrarien, Kleinbiotopen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zum exemplarischen Beobachten von Tieren (unter Einhaltung und Berücksichtigung der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zum eingehenden Studium von Naturobjekten mit Hinweisen auf methodenwissenschaftliche Forschung.</listelem></strichliste><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Diese Vertiefung sollte in Einzel- und in Gruppenarbeit erfolgen. Die Schülerinnen und Schüler sollten durch die eigene Betätigung zusammenhängendes Naturgeschehen besser erfassen und eine auf Verständnis beruhende verantwortungsvolle Einstellung zur Natur gewinnen, um sie Kindern (und Jugendlichen) vermitteln zu können. Durch die eigene Betätigung sollen die Schülerinnen und Schüler wertvolle Impulse für die Berufsarbeit gewinnen.</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Auf Genauigkeit bei der Durchführung der Beobachtungen und Versuche ist stets Wert zu legen. Das Führen von Protokollen ist zweckmäßig. Die gültigen Sicherheitsbestimmungen sind zu beachten.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>INFORMATIK</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="e1" ct="text">Den Schülerinnen und Schülern sollen die Grundlagen der neuen Technologien vermittelt werden. Ausgehend vom gegenwärtigen Stand der Informatik, sollen die Schülerinnen und Schüler insbesondere deren Denk- und Arbeitsweisen, Möglichkeiten ihrer Anwendung und Perspektiven ihrer möglichen Weiterentwicklung kennenlernen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Einführung in die Grundbegriffe der EDV (Eingabe, Verarbeitung, Ausgabe). Exemplarische Anwendung auf praktische Problemstellungen aus verschiedenen persönlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Lebensbereichen sowie aus verschiedenen Unterrichtsgegenständen (in Form von Beispielen).</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Hardware</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Erste Einführung in die Hardware (Aufbau und Arbeitsweise):</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Prozessor, Speicher, Peripherie.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Software</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Grundzüge einer problemorientierten Programmiersprache, um einfache Probleme mit dem Computer lösen zu können. Programmstrukturen. Datenstrukturen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Arbeiten mit Anwendersoftware, insbesondere Textverarbeitung, Dateiverwaltung, Tabellenkalkulation.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Auswirkungen im wirtschaftlichen, sozialen und persönlichen</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Bereich. Aspekte des Datenschutzes.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Durch praktisches Arbeiten am Computer sollen die Schülerinnen und Schüler mit elektronischer Datenverarbeitung vertraut gemacht werden. Dazu sollen neben der Analyse und Lösung einfacher logischer Probleme auch Aufgabenstellungen aus  praxisnahen Gebieten behandelt werden (zB Statistik, Buchhaltung).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Wenn möglich sollte im Unterricht Kontakt mit fertiger Software angeboten werden. Die Schülerinnen und Schüler sollten auch Einblick gewinnen, wie Kinder mit Mikroelektronik umgehen lernen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>MEDIENKUNDE</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Der Unterricht soll Grundkenntnisse über Kommunikationsphänomene</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">vermitteln.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen die erzieherische Bedeutung erkennen, die Massenmedien wie Spielfilm, Hörfunk und Fernsehen, ebenso wie die Printmedien oder das Theater, ausüben.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Sie sollen zu kritischem Umgang mit Massenmedien befähigt werden; sie sollen lernen, grundsätzliche Erkenntnisse der Medienerziehung in Horten anzuwenden.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>und 5. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Vermittlung eines Einblicks in die Herstellung von Filmen, Fernsehsendungen, HF-Programmen, Tonträgern, Printmedien, insbesondere Zeitungen und Zeitschriften.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Anleitung zu Eigenproduktionen von AV-Medien wie: Diaserien, Kurzfilmen, Ton- und Videoaufnahmen, Hort- und Lagerzeitungen ua. und deren Einsatz im Beruf, insbesondere auch in der Elternarbeit.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Kritische Einsicht in Kommunikationsphänomene.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Selbsterleben der Wirkweisen von Medien und Deduktion von Folgerungen für die Medienerziehung (Gefahren und positive Möglichkeiten der Medien. Sinnvoller Gebrauch der Medien für die Freizeitgestaltung und kritisch selektive Teilnahme zur persönlichen Bereicherung).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Kritische Beobachtung und Analyse von Medienprodukten, Einübung in den Umgang mit Medien und deren Auswertung. Auswahl von Film- und Fernsehprogrammen und deren erzieherische Auswertung im Hortleben.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Übung im Einsatz der Geräte und in der Gerätebedienung.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen durch den aktiven Umgang mit Medien, durch Eigenerleben und gezielte Anregungen, eine Fertigkeit beim Einsatz von Medien im Beruf, insbesondere in Horten sowie in der Elternarbeit, erwerben können.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>LEIBESERZIEHUNG</b></absatz><liste><schluss typ="Abs" ct="text">Bildungs- und Lehraufgabe:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die unverbindlichen Übungen sollen einerseits die im Pflichtgegenstand behandelten Übungsbereiche vertiefen (Bildung von Neigungsgruppen, zB Basketball, Geräteturnen, Leichtathletik, Volkstanz, Schwimmen, Wandern), sie andererseits aber auch ergänzen. Sie dienen sowohl der Verbesserung und Erweiterung des Eigenkönnens wie auch einer vertieften Einsicht in die didaktischen und leibeserziehlichen Anliegen und Aufgaben (siehe auch Pflichtgegenstand).</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Lehrstoff:</schluss><ziffernliste ebene="2"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>bis 5. Klasse:</listelem></ziffernliste><schluss typ="Ziff" ct="text">Ausgewählte Übungsbereiche aus dem Lehrstoff des Pflichtgegenstandes Leibeserziehung, die den örtlichen Gegebenheiten, den persönlichen Voraussetzungen und den Interessen der Schüler gerecht werden; auch Angebote, die der künftigen Berufsausübung dienen können.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Spezialisierung und Perfektionierung in bestimmten Übungsbereichen. Verschiedene freizeitorientierte Sportarten, die im Pflichtgegenstand nicht angeboten werden (zB Tennis, Tischtennis, Rudern, Judo).</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Spezifische Übungsangebote für Kinder, die der motorischen Förderung besonders bedürfen.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Jugendgemäße Trainingsformen.</schluss><schluss typ="Abs" ct="text">Didaktische Grundsätze:</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Die unverbindlichen Übungen können als Klassen-, als Mehrklassen-, aber auch als Mehranstaltenkurse geführt werden. Eine Blockung der Stunden ist möglich.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Da die Lehrstoffangaben im Lehrplan die einzelnen Übungsbereiche nur andeuten bzw. manche Ergänzungsstoffe überhaupt nicht nennen, ist für jede unverbindliche Übung eine eigene Lehrstoffverteilung auszuarbeiten. Bei der Erteilung des Unterrichtes wird die Verwendung des Kurssystems in einzelnen Bereichen besonders vorteilhaft sein.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Das Prinzip der aktiven Mitgestaltung durch die Schülerinnen und Schüler (Übernahme von Organisationsaufgaben, Vorbereitung von Wettkämpfen ua.) ist zu beachten.</schluss><schluss typ="Ziff" ct="text">Diese didaktischen Grundsätze sind unter Wahrung der relevanten Punkte in den didaktischen Grundsätzen des Pflichtgegenstandes Leibeserziehung zu berücksichtigen.</schluss></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>E. FÖRDERUNTERRICHT</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff, Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Ziel des Förderunterrichtes ist die Wiederholung und Einübung des vorauszusetzenden oder des im Unterricht des betreffenden Pflichtgegenstandes in der jeweiligen Klasse durchgenommenen Lehrstoffs für die Schülerinnen und Schüler, die vorübergehend von einem Leistungsabfall betroffen oder bedroht sind, wobei von der Voraussetzung auszugehen ist, daß es sich um geeignete und leistungswillige Schülerinnen und Schüler handelt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">  Der Förderunterricht darf grundsätzlich nicht zur Ausweitung, Ergänzung oder Vertiefung des Unterrichts in dem betreffenden Pflichtgegenstand verwendet werden.</absatz></abschnitt></nutzdaten><layoutdaten paperf="7" paperh="841.9" paperw="595.3" margl="70.9" margr="70.9" margt="70.9" margb="56.7" headerd="35.45" footerd="35.45" gutter="0" gutterpos="0" deftab="35.4" />
</risdok>