<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><risdok stylesheet="RISJudikaturXML2XHTML11.xsl" h-version="4.0.5_12.06.2020" h-creator="PWRIVIE25.BR2RIS.BR2RISConverter_03.09.2020_12:30:19" h-created="3. September 2020, 12:30:34" xmlns="http://www.bka.gv.at"><metadaten /><nutzdaten><abschnitt nr="1" typ="ns" paperf="h" endnhier="true"><kzinhalt typ="p"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Bundesrecht konsolidiert</absatz></kzinhalt><kzinhalt typ="f"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Bundesrecht konsolidiert</absatz></kzinhalt><fzinhalt typ="p"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5c*+MERGEFORMAT+">2</feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5c*+MERGEFORMAT+">2</feld></absatz></fzinhalt><fzinhalt typ="f"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5c*+MERGEFORMAT+">1</feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5c*+MERGEFORMAT+">1</feld></absatz></fzinhalt><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kurztitel</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kurztitel" halign="j">Lehrpläne der Hauptschulen</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kundmachungsorgan</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kundmachungsorgan" halign="j">BGBl. II Nr. 134/2000 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 201/2002</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Typ</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="typ" halign="j">V</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">§/Artikel/Anlage</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="artikel_anlage" halign="j">Anl. 1</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Inkrafttretensdatum</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="ikra" halign="j">01.09.2002</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Außerkrafttretensdatum</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="akra" halign="j">31.08.2003</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Index</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="index" halign="j">70/02 Schulorganisation; 70/06 Schulunterricht; 70/07 Schule und Kirche</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Beachte</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="beachte" halign="j">Vierter und sechster Teil: </absatz><absatz typ="erltext" ct="beachte" halign="j">Klassenweise gestaffeltes Inkrafttreten (Art. I § 2)</absatz><absatz typ="erltext" ct="beachte" halign="j">1. 9. 2000 (1. Klasse)</absatz><absatz typ="erltext" ct="beachte" halign="j">1. 9. 2001 (2. Klasse)</absatz><absatz typ="erltext" ct="beachte" halign="j">1. 9. 2002 (3. Klasse)</absatz><absatz typ="erltext" ct="beachte" halign="j">1. 9. 2003 (4. Klasse)</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Text</ueberschrift><ueberschrift typ="anlage" ct="text" halign="r">Anlage 1</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">LEHRPLAN DER HAUPTSCHULE</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ERSTER TEIL</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Funktion und Gliederung des Lehrplans</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der vorliegende Lehrplan stellt einerseits die für die Einheitlichkeit und Durchlässigkeit des Schulwesens notwendigen Vorgaben dar und eröffnet andererseits Freiräume, die der Konkretisierung am Standort vorbehalten sind. Der Lehrplan dient als Grundlage für</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Konkretisierung des Erziehungsauftrags der Schule,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Planung und Steuerung des Unterrichts in inhaltlicher und in methodischer Hinsicht,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Gestaltung des Erweiterungsbereichs und für schulautonome Lehrplanbestimmungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Planungen der schulpartnerschaftlichen Gremien,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das standortbezogene Bildungsangebot,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Berücksichtigung der individuellen Interessen und persönlichen Lebensrealität der Schülerinnen und Schüler.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan gliedert sich in das Allgemeine Bildungsziel, die Allgemeinen Didaktischen Grundsätze, den Teil Schul- und Unterrichtsplanung, die Stundentafeln und die Lehrpläne für die einzelnen Unterrichtsgegenstände.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Allgemeine Bildungsziel definiert gemeinsam mit den Allgemeinen Didaktischen Grundsätzen und dem Teil Schul- und Unterrichtsplanung Verbindlichkeiten, Verantwortlichkeiten und Freiräume bei der Umsetzung des Lehrplans.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Stundentafeln nennen Unterrichtsgegenstände und geben das Stundenausmaß der Unterrichtsgegenstände an, definieren die Freiräume für schulautonome Maßnahmen und sind maßgebend für den zeitlichen Umfang des Kernbereiches.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In den Lehrplänen der einzelnen Unterrichtsgegenstände wird die “Bildungs- und Lehraufgabe” festgelegt, welche sich sowohl auf den Kern- als auch auf den Erweiterungsbereich bezieht. Außerdem werden Bezüge zum Allgemeinen Bildungsziel und insbesondere Beiträge zu den Bildungsbereichen angeführt. Im Abschnitt “Didaktische Grundsätze” werden Anleitungen zur Gestaltung des Unterrichts gegeben und im Abschnitt “Lehrstoff” werden die zu erreichenden Ziele bzw. Inhalte für den Kernbereich festgelegt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Gesetzlicher Auftrag</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Hauptschule hat im Sinne des § 2 und des § 15 des Schulorganisationsgesetzes an der Heranbildung der jungen Menschen mitzuwirken, nämlich beim Erwerb von Wissen, bei der Entwicklung von Kompetenzen und bei der Vermittlung von Werten. Dabei ist die Bereitschaft zum selbstständigen Denken und zur kritischen Reflexion besonders zu fördern. Die Schülerinnen und Schüler sind in ihrem Entwicklungsprozess zu einer sozial orientierten und positiven Lebensgestaltung zu unterstützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Leitvorstellungen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Bildungs- und Erziehungsprozess erfolgt vor dem Hintergrund rascher gesellschaftlicher Veränderungen, insbesondere in den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Technik, Umwelt und Recht. Der europäische Integrationsprozess ist im Gange, die Internationalisierung der Wirtschaft schreitet voran, zunehmend stellen sich Fragen der interkulturellen Begegnung. In diesem Zusammenhang kommt der Auseinandersetzung mit der regionalen, österreichischen und europäischen Identität unter dem Aspekt der Weltoffenheit besondere Bedeutung zu. Akzeptanz, Respekt und gegenseitige Achtung sind wichtige Erziehungsziele, insbesondere im Rahmen des interkulturellen Lernens. Wenn Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen - zB unterschiedlichen Muttersprachen - gemeinsam unterrichtet werden, ist neben der sicheren Verwendung der Unterrichtssprache der Begegnung der Kulturen im Alltagsleben besonderes Augenmerk zu widmen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Wahrnehmung von demokratischen Mitsprache- und Mitgestaltungsmöglichkeiten in den unterschiedlichen Lebens- und Gesellschaftsbereichen erfordert die Befähigung zur sach- und wertbezogenen Urteilsbildung und zur Übernahme sozialer Verantwortung. Zur Entwicklung dieser Fähigkeiten ist in hohem Maße Selbstsicherheit sowie selbstbestimmtes und selbst organisiertes Lernen und Handeln zu fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen eigene weltanschauliche Konzepte entwerfen und ihre eigenen Lebenspläne und eigenen Vorstellungen von beruflichen Möglichkeiten entwickeln. Die Schülerinnen und Schüler sind sowohl zum selbstständigen Handeln als auch zur Teilnahme am sozialen Geschehen anzuhalten. Im überschaubaren Rahmen der Schulgemeinschaft sollen Schülerinnen und Schüler Fähigkeiten erwerben, die später in Ausbildung und Beruf dringend gebraucht werden, etwa für die Bewältigung kommunikativer und kooperativer Aufgaben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Fragen und dem Verlangen nach einem sinnerfüllten Leben in einer menschenwürdigen Zukunft hat der Unterricht mit einer auf ausreichende Information und Wissen aufbauenden Auseinandersetzung mit ethischen und moralischen Werten und der religiösen Dimension des Lebens zu begegnen. Die jungen Menschen sind bei der Entwicklung zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten zu fördern und in der Herausforderung, in ihrem Dasein einen Sinn zu finden, zu stützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Würde jedes Menschen, seine Freiheit und Integrität, die Gleichheit aller Menschen, der Frauen und der Männer, sowie die Solidarität mit den Schwachen und am Rande Stehenden sind wichtige Werte und Erziehungsziele der Schule.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Innovative Technologien der Information und Kommunikation sowie die Massenmedien dringen immer stärker in alle Lebensbereiche vor. Besonders Multimedia und Telekommunikation sind zu Bestimmungsfaktoren für die sich fortentwickelnde Informationsgesellschaft geworden. Im Rahmen des Unterrichts ist diesen Entwicklungen Rechnung zu tragen und das didaktische Potenzial der Informationstechnologien bei gleichzeitiger kritischer rationaler Auseinandersetzung mit deren Wirkungsmechanismen in Wirtschaft und Gesellschaft nutzbar zu machen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Schülerinnen und Schülern sind unter Berücksichtigung der ausstattungsmäßigen Gegebenheiten relevante Erfahrungsräume zu eröffnen und geeignete Methoden für eine gezielte Auswahl aus computergestützten Informations- und Wissensquellen zur Verfügung zu stellen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat sich entsprechend § 17 des Schulunterrichtsgesetzes sowohl an wissenschaftlichen Erkenntnissen als auch an den Erfahrungen und Möglichkeiten, die die Schülerinnen und Schüler aus ihrer Lebenswelt mitbringen, zu orientieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne der gemeinsamen Bildungswirkung aller Unterrichtsgegenstände hat der Unterricht die fachspezifischen Aspekte der einzelnen Unterrichtsgegenstände und damit vernetzt fächerübergreifende und fächerverbindende Aspekte zu berücksichtigen. Dies entspricht der Vernetzung und gegenseitigen Ergänzung der einzelnen Disziplinen und soll den Schülerinnen und Schülern bei der Bewältigung von Herausforderungen des täglichen Lebens helfen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Aufgabenbereiche der Schule</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wissensvermittlung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Vermittlung fundierten Wissens als zentraler Aufgabe der Schule sollen die Schülerinnen und Schüler im Sinne eines lebensbegleitenden Lernens zur selbstständigen, aktiven Aneignung, aber auch zu einer kritisch-prüfenden Auseinandersetzung mit dem verfügbaren Wissen befähigt und ermutigt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, in altersadäquater Form Problemstellungen zu definieren, zu bearbeiten und ihren Erfolg dabei zu kontrollieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kompetenzen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine so erworbene Sachkompetenz bedarf allerdings der Erweiterung und Ergänzung durch Selbst- und Sozialkompetenz. Die Entwicklung der eigenen Begabungen und Möglichkeiten, aber auch das Wissen um die eigenen Stärken und Schwächen sowie die Bereitschaft, sich selbst in neuen Situationen immer wieder kennen zu lernen und zu erproben, ist ebenso Ziel und Aufgabe des Lernens in der Schule wie die Fähigkeit und Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, mit anderen zu kooperieren, Initiative zu entwickeln und an der Gestaltung des sozialen Lebens innerhalb und außerhalb der Schule mitzuwirken (“dynamische Fähigkeiten”).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Förderung solcher dynamischer Fähigkeiten soll die Schülerinnen und Schüler auf Situationen vorbereiten, zu deren Bewältigung abrufbares Wissen und erworbene Erfahrungen allein nicht ausreichen, sondern in denen Lösungswege aktuell entwickelt werden müssen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist wichtig, dass Schülerinnen und Schüler lernen, mit Sachthemen, mit sich selbst und mit anderen auf eine für alle Beteiligten konstruktive Weise umzugehen. Sie sollen Sachkompetenz, Selbstkompetenz und Sozialkompetenz in einem ausgewogenen Verhältnis entwickeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Religiös-ethisch-philosophische Bildungsdimension</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler stehen vor den Fragen nach Sinn und Ziel und ihrem Verlangen nach einem sinnerfüllten Leben in einer menschenwürdigen Zukunft. Bei der Suche nach Orientierung bieten Religionen und Weltanschauungen ihre Antworten und Erklärungsmuster für eine eigenständige Auseinandersetzung an. In den Unterrichtsgegenständen ist auf philosophische und religiöse Erklärungs- und Begründungsversuche über Ursprung und Sinn der eigenen Existenz und der Welt einzugehen. Junge Menschen sollen Angebote zum Erwerb von Urteils- und Entscheidungskompetenz erhalten, um ihr Leben sinnerfüllt zu gestalten. Orientierungen zur Lebensgestaltung und Hilfen zur Bewältigung von Alltags- und Grenzsituationen sollen die Schülerinnen und Schüler zu einem eigenständigen und sozial verantwortlichen Leben ermutigen. Die Achtung vor Menschen, die dabei unterschiedliche Wege gehen, soll gefördert werden. Diese Zielsetzungen bilden die Grundlage für eine fächerübergreifende und vernetzte Zusammenarbeit und vervollständigen damit die Beiträge der Unterrichtsgegenstände und Bildungsbereiche zur umfassenden Bildung der jungen Menschen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Bildungsbereiche</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildung ist mehr als die Summe des Wissens, das in den einzelnen Unterrichtsgegenständen erworben werden kann. Im Folgenden werden daher weitere Ziele der Allgemeinbildung in fünf Bildungsbereichen näher erläutert. Sie sind als Benennung wichtiger Segmente im Bildungsprozess zu verstehen und bilden ebenso wie die religiös-ethisch-philosophische Bildungsdimension eine Grundlage für die fächerverbindende und fächerübergreifende Zusammenarbeit. Die Bildungsbereiche bieten gemeinsam mit den Zielen in den Abschnitten “Aufgabenbereiche der Schule” und “Leitvorstellungen” den Bezugsrahmen für die Einordnung jener Beiträge, die die einzelnen Unterrichtsgegenstände für den gesamten schulischen Bildungsprozess zu leisten haben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In den Bildungsbereichen sind auch jene Zielsetzungen enthalten, die von folgenden Unterrichtsprinzipien vertreten werden:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheitserziehung, Erziehung zur Gleichstellung von Frauen und Männern, Medienerziehung, Musische Erziehung, Politische Bildung, Interkulturelles Lernen, Sexualerziehung, Lese- und Sprecherziehung, Umwelterziehung, Verkehrserziehung, Wirtschaftserziehung, Erziehung zur Anwendung neuer Technologien, Vorbereitung auf die Arbeits- und Berufswelt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungsbereich Sprache und Kommunikation</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausdrucks-, Denk-, Kommunikations- und Handlungsfähigkeit sind in hohem Maße von der Sprachkompetenz abhängig. In jedem Unterrichtsgegenstand sind die Schülerinnen und Schüler mit und über Sprache - zB auch in Form von Bildsprache - zu befähigen, ihre kognitiven, emotionalen, sozialen und kreativen Kapazitäten zu nutzen und zu erweitern. Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Sozialisationsbedingungen ermöglicht die Einsicht, dass Weltsicht und Denkstrukturen in besonderer Weise sprachlich und kulturell geprägt sind.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wenn die Begegnung mit anderen Kulturen und Generationen sowie die sprachliche und kulturelle Vielfalt in unserer eigenen Gesellschaft als bereichernd erfahren wird, ist auch ein Grundstein für Offenheit und gegenseitige Achtung gelegt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein kritischer Umgang mit und eine konstruktive Nutzung von Medien sind zu fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungsbereich Mensch und Gesellschaft</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Verständnis für gesellschaftliche (insbesondere politische, wirtschaftliche, rechtliche, soziale, ökologische, kulturelle) Zusammenhänge ist eine wichtige Voraussetzung für ein befriedigendes Leben und für eine konstruktive Mitarbeit an gesellschaftlichen Aufgaben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit sich selbst und mit anderen anzuleiten, insbesondere in den Bereichen Geschlecht, Sexualität und Partnerschaft. Sie sollen lernen, Ursachen und Auswirkungen von Rollenbildern, die den Geschlechtern zugeordnet werden, zu erkennen und kritisch zu prüfen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verflochtenheit des Einzelnen in vielfältige Formen von Gemeinschaft ist bewusst zu machen; Wertschätzung sich selbst und anderen gegenüber sowie Achtung vor den unterschiedlichen menschlichen Wegen der Sinnfindung sind zu fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist bewusst zu machen, dass gesellschaftliche Phänomene historisch bedingt und von Menschen geschaffen sind und dass es möglich und sinnvoll ist, auf gesellschaftliche Entwicklungen konstruktiv Einfluss zu nehmen. Aufgaben und Arbeitsweisen von gesellschaftlichen Institutionen und Interessengruppen sind zu vermitteln und mögliche Lösungen für Interessenskonflikte zu erarbeiten und abzuwägen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat aktiv zu einer den Menschenrechten verpflichteten Demokratie beizutragen. Urteils- und Kritikfähigkeit sowie Entscheidungs- und Handlungskompetenzen sind zu fördern, sie sind für die Stabilität pluralistischer und demokratischer Gesellschaften entscheidend. Den Schülerinnen und Schülern ist in einer zunehmend internationalen Gesellschaft jene Weltoffenheit zu vermitteln, die vom Verständnis für die existenziellen Probleme der Menschheit und von Mitverantwortung getragen ist. Dabei sind Humanität, Solidarität, Toleranz, Frieden, Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und Umweltbewusstsein handlungsleitende Werte.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vorbereitung auf das private und öffentliche Leben (insbesondere die Arbeits- und Berufswelt) hat sich an wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, sozialem Zusammenhalt, einer für beide Geschlechter gleichen Partizipation und ökologischer Nachhaltigkeit zu orientieren. Dabei sind auch Risiken und Chancen der neuen Technologien zu berücksichtigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auseinandersetzung mit religiösen und philosophischen Erklärungs- und Begründungsversuchen über Ursprung und Sinn der eigenen Existenz und der Existenz der Welt ist eine wichtige Aufgabe der Schule.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungsbereich Natur und Technik</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Natur als Grundlage des menschlichen Lebens tritt in vielfältiger, auch technisch veränderter Gestalt in Erscheinung. Die Kenntnisse über die Wirkungszusammenhänge der Natur sind als Voraussetzung für einen bewussten Umgang und die Nutzung mit Hilfe der modernen Technik darzustellen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verständnis für Phänomene, Fragen und Problemstellungen aus den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaft und Technik bilden die Grundlage für die Orientierung in der modernen, von Technologien geprägten Gesellschaft.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat daher grundlegendes Wissen, Entscheidungsfähigkeit und Handlungskompetenz zu vermitteln. Die Schülerinnen und Schüler sind zu befähigen, sich mit Wertvorstellungen und ethischen Fragen im Zusammenhang mit Natur und Technik sowie Mensch und Umwelt auseinander zu setzen. Als für die Analyse und Lösung von Problemen wesentliche Voraussetzungen sind Formalisierung, Modellbildung, Abstraktions- und Raumvorstellungsvermögen zu vermitteln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungsbereich Kreativität und Gestaltung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gedanken und Gefühle verbal und nonverbal zum Ausdruck zu bringen, ist eine wesentliche Lebensform der Menschen. Den Schülerinnen und Schülern ist Gelegenheit zu geben, selbst Gestaltungserfahrungen zu machen und über Sinne führende Zugänge mit kognitiven Erkenntnissen zu verbinden. Dabei eröffnet sich für sie die Chance, individuelle Fähigkeiten zu entdecken und zu nutzen und sich mit den Ausdrucksformen ihrer Mitmenschen auseinander zu setzen. Daraus sollen sich Impulse für das Denken in Alternativen, für die Relativierung eigener Standpunkte, für die Entwicklung eines kritischen Kunstverständnisses und für die Anerkennung von Vielfalt als kultureller Qualität ergeben. Die kreativ-gestaltende Arbeit soll im Spannungsfeld von Selbstverwirklichung und sozialer Verantwortung als individuell bereichernd und gemeinschaftsstiftend erlebt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungsbereich Gesundheit und Bewegung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unter Bewusstmachung der Verantwortung für den eigenen Körper ist körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden zu fördern. Die Schülerinnen und Schüler sind zu unterstützen, einen gesundheitsbewussten und gegenüber der Umwelt und Mitwelt verantwortlichen Lebensstil zu entwickeln. Im Sinne eines ganzheitlichen Gesundheitsbegriffs ist ein Beitrag zur gesundheits- und bewegungsfördernden Lebensgestaltung zu leisten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Vordergrund stehen dabei die Förderung von motorischen und sensorischen Fähigkeiten, wobei den Schülerinnen und Schülern Kompetenz für eine bewegungsorientierte Gestaltung ihrer Freizeit auch im Hinblick auf einen späteren Ausgleich zur beruflichen Beanspruchung zu vermitteln ist. Durch die Auseinandersetzung mit Gesundheitsthemen wie Ernährung, Sexualität, Suchtprävention, Stress ist sowohl das körperliche als auch das psychosoziale Wohlbefinden zu fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, sich am Straßenverkehr sicher und unfallverhütend zu beteiligen, technische Haushaltseinrichtungen risikobewusst zu nutzen und gefährliche Stoffe verantwortungsbewusst einzusetzen und zu entsorgen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ZWEITER TEIL</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan gibt Ziele vor. Im Sinne ihrer eigenständigen und verantwortlichen Unterrichts- und Erziehungsarbeit haben die Lehrerinnen und Lehrer</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Auswahl der Unterrichtsinhalte und Unterrichtsverfahren zur Erreichung dieser Ziele vorzunehmen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im Unterricht Lernsituationen zu gestalten und Lernprozesse einzuleiten und zu unterstützen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>vielfältige Zugänge zum Wissen zu eröffnen und auch selbst Informationen anzubieten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gelegenheiten zu schaffen, Können zu entwickeln und anzuwenden sowie Erfahrungen und Eindrücke zu gewinnen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Planung und Durchführung des Unterrichts sind insbesondere folgende Grundsätze zu beachten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Anknüpfen an die Vorkenntnisse und Vorerfahrungen der Schülerinnen und Schüler</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat an die Vorkenntnisse, Vorerfahrungen und an die Vorstellungswelt der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen. Kontinuierliche Kontakte mit vorgelagerten und weiterführenden Schulen sind zweckmäßig.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Interkulturelles Lernen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interkulturelles Lernen beschränkt sich nicht bloß darauf, andere Kulturen kennen zu lernen. Vielmehr geht es um das gemeinsame Lernen und das Begreifen, Erleben und Mitgestalten kultureller Werte. Aber es geht auch darum, Interesse und Neugier an kulturellen Unterschieden zu wecken, um nicht nur kulturelle Einheit, sondern auch Vielfalt als wertvoll erfahrbar zu machen. Durch die identitätsbildende Wirkung des Erfahrens von Gemeinsamkeiten und Unterschieden der Kulturen, insbesondere in ihren alltäglichen Ausdrucksformen (Lebensgewohnheiten, Sprache, Brauchtum, Texte, Liedgut usw.), sind die Schülerinnen und Schüler zu Akzeptanz, Respekt und gegenseitiger Achtung zu führen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auseinandersetzung mit dem Kulturgut der in Österreich lebenden Volksgruppen ist in allen Bundesländern wichtig, wobei sich jedoch bundeslandspezifische Schwerpunktsetzungen ergeben werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschiedliche Ausgangsbedingungen sind zu berücksichtigen. Eine allenfalls vorhandene Zwei- oder Mehrsprachigkeit soll positiv besetzt und die Schülerinnen und Schüler sollen ermuntert werden, Kenntnisse in der Muttersprache im Unterricht sinnvoll einzubringen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Integration</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unter Beachtung des Prinzips der sozialen Integration ist gemäß § 15 des Schulorganisationsgesetzes Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die in die Hauptschule aufgenommen wurden, eine der Aufgabe der Sonderschule entsprechende Bildung zu vermitteln, wobei entsprechend den Lernvoraussetzungen der einzelnen Schülerinnen und Schüler die Unterrichtsziele der Hauptschule anzustreben sind.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sofern für diese Schülergruppe ein der Behinderung entsprechender Lehrplan der Sonderschule zur Anwendung kommt, gelten die hier angeführten Allgemeinen Didaktischen Grundsätze sinngemäß in Ergänzung der didaktischen Grundsätze des Lehrplanes der Sonderschule.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Förderung durch Differenzierung und Individualisierung</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler haben vielfältige und unterschiedliche Fähigkeiten, die je nach deren Entwicklungsstand sowie nach Themenstellung und Herangehensweise im Unterricht in unterschiedlicher Weise zum Ausdruck kommen. Aufgabe der Schule ist es, die Schülerinnen und Schüler zur bestmöglichen Entfaltung ihrer individuellen Leistungspotenziale zu führen. Leistungsfähigkeit und besondere Begabungen sind dabei kontinuierlich zu fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den Unterricht ergeben sich daraus folgende mögliche Aufgabenstellungen bzw. pädagogisch-didaktische Konsequenzen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erstellung von differenzierten Lernangeboten, die individuelle Zugänge und auch immer wieder neue Einstiege und Anreize bieten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Eingehen auf die individuell notwendige Arbeitszeit, auf unterschiedliche Lerntypen, Vorkenntnisse, Vorerfahrungen und kulturelles Umfeld,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Berücksichtigung des unterschiedlichen Betreuungsbedarfs,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bewusstmachen der Stärken und Schwächen im persönlichen Begabungsprofil der Schülerinnen und Schüler, wobei bevorzugt an die Stärken anzuknüpfen ist,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwicklung von Rückmeldeverfahren, ob die Schülerinnen und Schüler tatsächlich ihr individuelles Leistungspotenzial optimal entfalten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Herstellung eines individuell förderlichen Lernklimas und Vermeidung von Demotivation.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die methodisch-didaktische Gestaltung soll die Berücksichtigung der jeweils aktuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler gestatten. Unterrichtsformen, durch die sich Differenzierung und Individualisierung verwirklichen lassen, reichen von Einzelarbeit über Partnerarbeit bis zu den zahlreichen Möglichkeiten der Gruppenarbeit. Dazu gehören auch Phasen des offenen Lernens und Wahlmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Differenzierung in Deutsch, Mathematik und Lebende Fremdsprache:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die für alle Unterrichtsgegenstände formulierten Aussagen zur Differenzierung und Individualisierung gelten auch für Deutsch, Mathematik und Lebende Fremdsprache. Diesen Unterrichtsgegenständen kommt jedoch insofern im Hinblick auf den weiteren Bildungs- bzw. Ausbildungsweg besondere Bedeutung zu, als Kulturtechniken vermittelt werden und die Kommunikationsfähigkeit erweitert wird.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bei der Führung von Leistungsgruppen ist zu beachten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Leistungsdifferenzierung dient der besonderen Förderung der Schülerinnen und Schüler sowie der Sicherstellung der Durchlässigkeit im Schulwesen. Die organisatorische Umsetzung hat sich nach Maßgabe der ausführungsgesetzlichen Bestimmungen ausschließlich an diesen pädagogischen Zielstellungen zu orientieren. Die Stimmigkeit der Einstufung und der Noten ist regelmäßig durch vergleichende Maßnahmen (zB bei den Aufgabenstellungen) abzusichern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einschätzungen und Prognosen über die Leistungsfähigkeit dürfen nicht bewirken, dass einzelnen Schülerinnen und Schülern Teile des Bildungsangebots vorenthalten werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Anforderungen der höchsten Leistungsgruppe haben jenen der Unterstufe der allgemein bildenden höheren Schule zu entsprechen. Die Anforderungen der übrigen Leistungsgruppen sind so zu dimensionieren, dass sich jede Leistungsgruppe nach Möglichkeit um eine Notenstufe von der nächsthöheren unterscheidet.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Einstufung in die einzelnen Leistungsgruppen gemäß § 31b des Schulunterrichtsgesetzes hat nach einem Beobachtungszeitraum zu erfolgen, welcher mindestens zwei Wochen ab Beginn des Unterrichtsjahres und längstens bis zum Ende des ersten Semesters dauert. Eigenständige Leistungsfeststellungen zum Zweck der Einstufung sind dabei nicht zulässig. Allfällige Umstufungen in höhere oder niedrigere Leistungsgruppen sind gemäß § 31c des Schulunterrichtsgesetzes vorzunehmen. Über den aktuellen Stand ihrer Leistungen sind die Schülerinnen und Schüler regelmäßig zu informieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sofern die Leistungsgruppen in getrennten Schülergruppen unterrichtet werden, ist eine zeitlich und inhaltlich genau abgestimmte gemeinsame Grundlage herzustellen, damit die Möglichkeit der Umstufung in eine höhere Leistungsgruppe sichergestellt wird. Die Anforderungen der einzelnen Leistungsgruppen sind den Schülerinnen und Schülern einsichtig zu machen. Ihre Einschätzung des eigenen Leistungsstandes ist zu fördern und es sind ihnen Wege zur Verbesserung ihrer Leistungsfähigkeit zum Zweck der Umstufung in die nächsthöhere Leistungsgruppe zu zeigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Förderung in Leistungsgruppen sowie die Umstufungen gemäß § 31c des Schulunterrichtsgesetzes haben insbesondere unter Bedachtnahme auf die Übertrittsmöglichkeiten in mittlere und höhere Schulen zu erfolgen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Auftrag zur Differenzierung und Individualisierung kann sich nicht in der Zuordnung zu bestimmten Lerngruppen erschöpfen. Auch der Unterricht in Schülergruppen hat gemäß der oben genannten Grundsätze, die für alle Unterrichtsgegenstände gelten, zu erfolgen, weil die Annahme, es gäbe homogene Niveaus, empirisch nicht zutreffend ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Förderunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderunterricht stellt eine der grundlegenden Maßnahmen im Sinne des § 19 Abs. 4 des Schulunterrichtsgesetzes (“Frühwarnsystem”) dar, welche der Zielsetzung folgt, Schülerinnen und Schüler, die von einem Leistungsabfall betroffen oder bedroht sind, vor Schulversagen zu bewahren. Darüber hinaus stellt der Förderunterricht für Schülerinnen und Schüler, die in der Anfangsstufe des betreffenden Pflichtgegenstandes auf Schwierigkeiten stoßen, ein zusätzliches Lernangebot dar. Dabei ist vorauszusetzen, dass es sich um leistungsfähige und leistungswillige Schülerinnen und Schüler handelt, die vorübergehend von einem Leistungsabfall betroffen oder bedroht sind.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Deutsch, Mathematik und Lebende Fremdsprache ist jedenfalls ein Förderunterricht für jene Schülerinnen und Schüler vorzusehen, die</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>eines zusätzlichen Lernangebots bedürfen, weil sie die Anforderungen in den wesentlichen Bereichen nur mangelhaft erfüllen oder Umstellungsschwierigkeiten wegen eines Schulwechsels haben; nach der Einstufung in Leistungsgruppen kommt dieser Förderunterricht nur mehr für Schülerinnen und Schüler der dritten Leistungsgruppe in Betracht;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>auf den Übertritt in eine höhere Leistungsgruppe vorbereitet werden sollen oder deren Übertritt in eine niedrigere Leistungsgruppe verhindert werden soll.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein Förderunterricht kann im Rahmen der der Schule zur Verfügung stehenden Lehrerwochenstunden in allen Pflichtgegenständen angeboten werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Förderunterricht kann in der 1. bis 4. Klasse als Klassen-, Mehrklassen- oder Mehranstaltenkurs geführt werden und ist einem bestimmten Pflichtgegenstand zuzuordnen. Er kann in allen Pflichtgegenständen in Kursform, geblockt oder in den Unterricht des jeweiligen Pflichtgegenstandes integriert durchgeführt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für Förderunterricht dürfen in jeder Klasse pro Schuljahr insgesamt 72 Unterrichtsstunden und für jede/n Schüler/in 48 Unterrichtsstunden vorgesehen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bezüglich des Förderunterrichts in den leistungsdifferenzierten Pflichtgegenständen siehe Z 4 (Förderung durch Differenzierung und Individualisierung).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für Schülerinnen und Schüler mit einer anderen Muttersprache als Deutsch wird auf Z 3 und 4 der Bemerkungen zu den Stundentafeln verwiesen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auch durch bloße Übernahme von Erfahrungen anderer können das Wissen, Können und Erleben erweitert werden. Im Unterricht ist durch das Schaffen einer entsprechenden Lernatmosphäre - nicht zuletzt auf Grund der wachsenden Bedeutung dynamischer Fähigkeiten - die selbsttätige und selbstständige Form des Lernens besonders zu fördern. Dafür bieten sich auch projektartige und offene Lernformen an.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind ihrem Alter entsprechend zu kritischem und eigenverantwortlichem Denken zu führen. Es sind Impulse zu setzen, die die Entwicklung eigener Wert- und Normvorstellungen bei den Schülerinnen und Schülern anregen und fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Schülerinnen und Schülern ist Lernen als Prozess verständlich zu machen. Sie sollen die an sie gestellten Anforderungen kennen, sich selbst einschätzen lernen und darin auch Motivation für ihre Arbeit finden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vermittlung von Lerntechniken ist eine unabdingbare Voraussetzung für selbsttätiges Erarbeiten von Kenntnissen und Fertigkeiten, dient aber auch dem Zweck, eine Basis für den lebensbegleitenden selbstständigen Bildungserwerb zu legen. Bei der Gestaltung des Unterrichts ist darauf zu achten, dass für die Präsentation individuellen Wissens Möglichkeiten geboten werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Herstellen von Bezügen zur Lebenswelt</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne des exemplarischen Lernens sind möglichst zeit- und lebensnahe Themen zu wählen, durch deren Bearbeitung Einsichten, Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Methoden gewonnen werden, die eigenständig auf andere strukturverwandte Probleme und Aufgaben übertragen werden können. Die Materialien und Medien, die im Unterricht eingesetzt werden, haben möglichst aktuell und anschaulich zu sein, um die Schülerinnen und Schüler zu aktiver Mitarbeit anzuregen. Begegnungen mit Fachleuten, die in den Unterricht eingeladen werden können, sowie die Einbeziehung außerschulischer Lernorte bzw. die Ergänzung des lehrplanmäßigen Unterrichts durch Schulveranstaltungen stellen wesentliche Bereicherungen dar. Den neuen Technologien kommt verstärkt Bedeutung zu.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Bewusste Koedukation</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Koedukation beschränkt sich nicht auf gleichzeitiges Unterrichten von Schülerinnen und Schülern. Vielmehr ist eine bewusste Auseinandersetzung mit geschlechtsspezifischen Vorurteilen zu führen. Es ist wesentlich, Lerninhalte auszuwählen, die gleichermaßen Mädchen und Knaben ansprechen, den Unterricht so zu gestalten, dass er sowohl den Bedürfnissen der Mädchen als auch der Knaben entgegenkommt, ein (Lern<gdash />)Klima der gegenseitigen Achtung zu schaffen sowie Erwartungshaltungen und Umgangsformen der Lehrerinnen und Lehrer gegenüber Mädchen und Knaben zu reflektieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterricht in geschlechtshomogenen Gruppen kann zu einer Erweiterung des Verhaltens- und Interessensspektrums von Mädchen und Knaben beitragen. Daher kann es im Zusammenhang mit speziellen Themen oder Situationen sinnvoll sein, unter Beachtung der von der Ausführungsgesetzgebung gemäß § 8a des Schulorganisationsgesetzes festgelegten Voraussetzungen den Unterricht nach Geschlechtern getrennt durchzuführen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">9.</symbol>Sicherung des Unterrichtsertrages und Rückmeldungen;</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Leistungsbeurteilung</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Sicherstellung des Unterrichtsertrages sind im Unterricht ausreichende und gezielte Wiederholungen und Übungen vorzusehen, sodass im Regelfall eine außerschulische Lernunterstützung nicht nötig ist. Zur Festigung des Gelernten ist beizutragen, indem Zusammenhänge zwischen neu Gelerntem und bereits Bekanntem hergestellt werden und indem - soweit möglich - Neues in bekannte Systeme und Strukturen eingeordnet wird.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hausübungen sollen durch besondere Intentionen, wie zB Sammeln von Materialien und Informationen, Erkundungen, zusätzliche Übung und Festigung die Unterrichtsarbeit ergänzen. Dabei ist auf die Belastbarkeit der Schülerinnen und Schüler zu achten (siehe auch § 17 Abs. 2 des Schulunterrichtsgesetzes).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine detaillierte Rückmeldung über die erreichte Leistung ist wichtig und soll auch bei der Leistungsbeurteilung im Vordergrund stehen. Klar definierte und bekannt gemachte Bewertungskriterien sollen Anleitung zur Selbsteinschätzung sein und Motivation, Ausdauer und Selbstvertrauen der Schülerinnen und Schüler positiv beeinflussen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Bestimmung des Wesentlichen für die Leistungsbeurteilung sind bei den Lehrstoffangaben jedes Faches auch die jeweiligen Beiträge zu den Bildungsbereichen, zu den Aufgabenbereichen der Schule und zu den Leitvorstellungen zu beachten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Rahmen der Bestimmungen über die Leistungsbeurteilung (Leistungsbeurteilungsverordnung) sind auch Methodenkompetenz und Teamkompetenz in die Leistungsbeurteilung so weit einzubeziehen, wie sie für den Unterrichtserfolg im jeweiligen Unterrichtsgegenstand relevant sind.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind in die Planung und Gestaltung, Kontrolle und Analyse ihrer Arbeitsprozesse und Arbeitsergebnisse in zunehmendem Maße aktiv einzubeziehen, damit sie schrittweise Verantwortung für die Entwicklung ihrer eigenen Kompetenzen übernehmen können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">DRITTER TEIL</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>SCHUL- UND UNTERRICHTSPLANUNG</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Qualität des Unterrichts ist wesentlich, dass standortspezifische Faktoren wie die regionalen Bedingungen und Bedürfnisse, spezielle Fähigkeiten von Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern oder besondere Formen der Ausstattung konstruktiv in die Unterrichtsarbeit eingebracht werden. Die Konkretisierung und Realisierung der Vorgaben des Lehrplans hat gemäß § 17 des Schulunterrichtsgesetzes nach Maßgabe der nachfolgenden Bestimmungen standortbezogen zu erfolgen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Planungsvorgänge beziehen sich insbesondere auf:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Konkretisierung der Kernbereiche durch die einzelnen Lehrerinnen und Lehrer,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gestaltung der Erweiterungsbereiche durch die einzelnen Lehrerinnen und Lehrer,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>fächerverbindende und fächerübergreifende Maßnahmen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Abstimmung der Leistungsfeststellungen auf die Unterrichtsarbeit durch den einzelnen Lehrer als Grundlage für die Beurteilung der Schülerleistungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ergänzung des Unterrichts durch Schulveranstaltungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gestaltung des Angebots an Freigegenständen und unverbindlichen Übungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>schulautonome Lehrplanbestimmungen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aspekte des Lehrens und Lernens wie Unterrichtsgestaltung, Erziehungsstil und individuelle Förderung sowie Rückmeldungen über das Unterrichts- und Schulgeschehen sind wichtige Bereiche von Qualität in der Schule. Schulqualität umfasst weiters Elemente wie Schulklima, Schulmanagement, Außenbeziehungen und Professionalität sowie Personalentwicklung. Die Entwicklung von Schulqualität wird auch durch geeignete Maßnahmen der Selbstevaluation gefördert.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Unterrichtsplanung der Lehrerinnen und Lehrer</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrerinnen und Lehrer haben ihre Unterrichts- und Erziehungsarbeit in verantwortungsbewusster und eigenständiger Weise auf der Grundlage des Lehrplans und schulautonomer Lehrplanbestimmungen zu planen. Auf die Rechte der Schülerinnen und Schüler auf Beteiligung bei der Gestaltung des Unterrichts ist Bedacht zu nehmen (siehe § 17 und § 57a des Schulunterrichtsgesetzes).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vorgaben im Abschnitt “Kernbereich” der Lehrpläne der einzelnen Unterrichtsgegenstände sind verbindlich. Ebenso sind jedenfalls das Allgemeine Bildungsziel und die Bildungs- und Lehraufgabe der einzelnen Unterrichtsgegenstände umzusetzen. Dabei ist zu berücksichtigen, wie viel Zeit für den Kernbereich zur Verfügung steht. Die Festlegung insbesondere der konkreten Inhalte und Beispiele erfolgt durch die jeweiligen Lehrerinnen und Lehrer. Diese haben außerdem festzulegen, welche Teilziele im Erweiterungsbereich behandelt werden und wie die beiden Bereiche zusammenwirken.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die standortbezogene Gestaltung der Erweiterungsbereiche bietet im Sinne der anzustrebenden gemeinsamen Bildungswirkung aller Unterrichtsgegenstände die Möglichkeit, sowohl mit jenen Lehrerinnen und Lehrern, die denselben Unterrichtsgegenstand unterrichten, als auch mit den Lehrerinnen und Lehrern der anderen Unterrichtsgegenstände in den jeweiligen Klassen Planungen und Abstimmungen durchzuführen. Auf diese Weise kann ein koordiniertes pädagogisches Vorgehen erwirkt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterrichtsplanung umfasst die zeitliche Verteilung sowie die Gewichtung der Ziele und Inhalte. Sie bezieht sich auch auf die Methoden, die zur Bearbeitung der Inhalte und zur Erreichung der Ziele angewendet werden sowie auf die Lehrmittel und Medien, die eingesetzt werden. Die Planung erfolgt in mehreren Schritten, als Jahresplanung sowie als ergänzende mittel- und kurzfristige Planung während des Schuljahres.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Kern- und Erweiterungsbereich</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan unterscheidet in den Pflichtgegenständen und verbindlichen Übungen zwischen einem Kern- und einem Erweiterungsbereich. Für den Kernbereich sind zwei Drittel der in der subsidiären Stundentafel (siehe Z 2 im vierten Teil - Stundentafeln) angegebenen Wochenstundenanzahlen vorzusehen. Neben dieser zeitlichen Begrenzung ist der Kernbereich auch inhaltlich definiert.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Allgemeine Bildungsziel und die Allgemeinen Didaktischen Grundsätze sowie die Bildungs- und Lehraufgaben und die didaktischen Grundsätze der einzelnen Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen gelten für Kern- und Erweiterungsbereich. Der Abschnitt “Lehrstoff” legt zur Gewährleistung der Vergleichbarkeit und Durchlässigkeit den verbindlichen Kernbereich fest. Die Umsetzung der knapp und abstrakt formulierten Kernanliegen ist verbindliche Aufgabe der jeweiligen Lehrerinnen und Lehrer. Die zeitliche Gewichtung sowie die konkrete Umsetzung obliegt den jeweiligen Lehrerinnen und Lehrern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Erweiterungsbereich ist standortbezogen durch die jeweilige Lehrerin bzw. den jeweiligen Lehrer allein oder fachübergreifend im Team zu planen, allenfalls nach Maßgabe schulautonomer Lehrplanbestimmungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Gestaltung des Erweiterungsbereiches sind insbesondere folgende Gesichtspunkte zu berücksichtigen: regionale und lokale Gegebenheiten; Bedürfnisse, Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler; Lernfortschritte der Klasse (Bedarf an Vertiefung, Übung usw.); individuelle Schwerpunkte der Lehrerinnen und Lehrer; materielle und personelle Ressourcen; autonome Lehrplanbestimmungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kern- und Erweiterungsbereich sind sowohl inhaltlich als auch organisatorisch miteinander vernetzt. Lernformen, Unterrichtsphasen, Schulveranstaltungen usw. sind nicht von vornherein dem einen oder dem anderen Bereich zugeordnet. Die Zuordnung hat sich vielmehr an den Lernzielen zu orientieren. Sowohl Leistungsfeststellung als auch Leistungsbeurteilung beziehen sich auf beide Bereiche.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Schulautonome Lehrplanbestimmungen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan eröffnet besonders gekennzeichnete Freiräume, für deren Nutzung schulautonome Lehrplanbestimmungen erforderlich sind. Auszugehen ist von den spezifischen Bedarfs- und Problemsituationen in einzelnen Klassen oder an der gesamten Schule. Die Nutzung von Freiräumen im Rahmen der Schulautonomie soll sich nicht in isolierten Einzelmaßnahmen erschöpfen, sondern erfordert ein auch auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler ausgerichtetes Gesamtkonzept. Dies ist in einer sachlich fundierten Auseinandersetzung, in die grundsätzlich alle am Schulleben Beteiligten einzubeziehen sind, unter Berücksichtigung der räumlichen, ausstattungsmäßigen und personellen Standortbedingungen sicherzustellen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen können zB folgende Schwerpunkte gesetzt werden:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fremdsprachenschwerpunkt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>künstlerisch-kreativer Schwerpunkt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>naturkundlich-technischer Schwerpunkt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ökologischer Schwerpunkt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Informatikschwerpunkt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>gesellschafts- und wirtschaftskundlicher Schwerpunkt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>interkultureller Schwerpunkt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>bewegungsorientierter Schwerpunkt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schwerpunkt zur Gesundheit und Ernährung.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Soweit schulautonom Unterrichtsgegenstände eingeführt werden, die in diesem Lehrplan nicht enthalten sind, müssen die schulautonomen Lehrplanbestimmungen neben Lehrstoffumschreibungen auch Bildungs- und Lehraufgaben und didaktische Grundsätze enthalten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wenn Unterrichtsgegenstände mit fächerübergreifendem Charakter geschaffen werden, kann es - um Stoffwiederholungen zu vermeiden - erforderlich sein, Teile aus den Kernbereichen bestehender Unterrichtsgegenstände in diese Unterrichtsgegenstände zu verlagern. In den schulautonomen Lehrplanbestimmungen sind diese Verlagerungen auszuweisen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wird schulautonom das Stundenausmaß für einen bestehenden Unterrichtsgegenstand erhöht, können Zusätze zu dessen Fachlehrplan formuliert werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wenn durch schulautonome Lehrplanbestimmungen die Stundenanzahl eines Pflichtgegenstandes bzw. einer verbindlichen Übung reduziert wird, geht dies zu Lasten des Zeitbudgets für den Erweiterungsbereich. Eine Verlagerung von Teilen des Kernbereiches in andere oder neue Pflichtgegenstände ist möglich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Festlegung schulautonomer Lehrplanbestimmungen ist auf Folgendes zu achten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Abstimmung der inhaltlichen Angebote und der angestrebten Kompetenzen mit den Aufgaben des allgemein bildenden Schulwesens und insbesondere mit dem Bildungsziel der Hauptschule,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sicherstellung eines breit gefächerten Bildungsangebots, das die Vielfalt der Begabungen und Interessen berücksichtigt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vermeidung einer frühzeitigen Spezialisierung oder einer einengenden Ausrichtung auf bestimmte Schul- und Berufslaufbahnen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erhaltung der Berechtigungen und Übertrittsmöglichkeiten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vermeidung der Vorwegnahme von Bildungsinhalten anderer Schularten in wesentlichen Bereichen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einhaltung der Verfahrensbestimmungen (siehe § 63a des Schulunterrichtsgesetzes).</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bezüglich spezieller Vorgaben für autonome Beschlussfassungen siehe auch die Abschnitte “Förderunterricht”, “Kern- und Erweiterungsbereich”, “fächerverbindender und fächerübergreifender Unterricht”, “Betreuungsplan für ganztägige Schulformen” sowie die Stundentafeln (samt den Bemerkungen zu den Stundentafeln).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Leistungsfeststellung</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrerinnen und Lehrer haben ihr Gesamtkonzept der Rückmeldung und Leistungsfeststellung den Schülerinnen und Schülern sowie den Erziehungsberechtigten in geeigneter Weise bekannt zu geben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der 1. bis 4. Klasse beträgt in jenen Unterrichtsgegenständen, für welche im sechsten Teil Schularbeiten vorgesehen sind, der Zeitrahmen für deren Durchführung pro Schuljahr insgesamt vier bis fünf Unterrichtseinheiten und die Anzahl der Schularbeiten vier bis sechs. Im ersten Lernjahr einer Fremdsprache stehen für drei bis vier Schularbeiten drei bis vier Unterrichtseinheiten zur Verfügung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Festlegung der Anzahl der Schularbeiten erfolgt - vorbehaltlich einer Regelung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen - durch die jeweilige Lehrerin oder den jeweiligen Lehrer.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Fächerverbindender und fächerübergreifender Unterricht</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Tradition des Fachunterrichts trägt der Notwendigkeit zu systematischer Spezialisierung Rechnung. Gleichzeitig sind der Schule aber Aufgaben gestellt, die sich nicht einem einzigen Unterrichtsgegenstand zuordnen lassen, sondern nur im Zusammenwirken mehrerer Unterrichtsgegenstände zu bewältigen sind. Dieses Zusammenwirken erfolgt durch fächerverbindenden und fächerübergreifenden Unterricht. Dabei erfolgt eine Bündelung von allgemeinen und fachspezifischen Zielen unter einem speziellen Blickwinkel, wodurch es den Schülerinnen und Schülern eher ermöglicht wird, sich Wissen in größeren Zusammenhängen (siehe den ersten Teil “Allgemeines Bildungsziel”) selbstständig anzueignen. Anregungen bzw. Aufträge für fächerverbindenden und fächerübergreifenden Unterricht ergeben sich sowohl aus den Allgemeinen Bestimmungen als auch aus den Lehrplänen der einzelnen Unterrichtsgegenstände.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im fächerverbindenden Unterricht haben Lehrerinnen und Lehrer im Rahmen ihres Fachunterrichts mögliche, die Fächergrenzen überschreitende Sinnzusammenhänge herzustellen. Die Organisation des nach Fächern getrennten Unterrichts bleibt hier bestehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei fächerübergreifender Unterrichtsgestaltung steht ein komplexes, meist lebens- oder gesellschaftsrelevantes Thema oder Vorhaben im Mittelpunkt. Die einzelnen Unterrichtsgegenstände haben im integrativen Zusammenwirken - zB im Sinne des Projektunterrichts - ihren themenspezifischen Beitrag zu leisten. Dies bedingt eine aufgabenbezogene besondere Organisation des Fachunterrichts und des Stundenplans. Die Organisation kann über längere Zeiträume sowie klassen- und schulstufenübergreifend erfolgen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Gestaltung der Nahtstellen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der pädagogischen Gestaltung von Schulein- und Schulaustrittsphasen kommt besondere Bedeutung zu. Erste Erfahrungen beeinflussen die Entstehung von Einstellungen oft sehr nachhaltig, in Abschluss- und Austrittsphasen ist eine Vorbereitung auf zukünftige Arbeits- und Organisationsformen erforderlich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um Voraussetzungen für einen möglichst erfolgreichen Übergang zu schaffen, haben die Lehrerinnen und Lehrer mit den Erziehungsberechtigten zusammen zu arbeiten (§ 2 und § 62 des Schulunterrichtsgesetzes).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um die Kontinuität des Lernens zu wahren, ist auf die Lehrplananforderungen und die gebräuchlichen Lernformen der Volksschule Bezug zu nehmen. Die Lernanforderungen, die an die Schülerinnen und Schüler gestellt werden, müssen den Übergang von der bisherigen Schulart berücksichtigen und dürfen nicht zu rasch gesteigert werden. Leistungsfeststellungen sollen zunächst vor allem der gezielten individuellen Rückmeldung des Lernfortschritts dienen (Informationsfeststellungen), die Leistungsbeurteilung soll erst nach einer angemessenen Eingewöhnungs- und Einarbeitungsperiode beginnen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vor dem Übertritt in eine weiterführende Schule sind die Schülerinnen und Schüler schrittweise und gezielt auf die neuen Arbeitsweisen und Organisationsformen vorzubereiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Öffnung der Schule</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schule ist in ein soziales Umfeld eingebettet, zB in die Nachbarschaft, den Stadtteil, die Gemeinde. Durch Öffnung nach außen und nach innen ist dem Rechnung zu tragen, um die darin liegenden Lernchancen zu nutzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Öffnung nach außen kann durch Unterricht außerhalb der Schule erfolgen sowie durch Ergänzung des Unterrichts in Form von Schulveranstaltungen. Den Grundsätzen der Anschaulichkeit und der Alltagsbezogenheit entsprechend eignen sich Betriebe, öffentliche Einrichtungen, Naturräume usw. als Unterrichts- bzw. Lernorte.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Öffnung nach innen bedeutet, Personen aus dem Umfeld der Schule einzubeziehen, die ihre Erfahrungen, ihre Fertigkeiten und ihre Kenntnisse an die Schülerinnen und Schüler weitergeben können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Betreuungsplan für ganztägige Schulformen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Betreuungsteil an ganztägigen Schulformen umfasst die Bereiche gegenstandsbezogene Lernzeit, individuelle Lernzeit sowie Freizeit (einschließlich Verpflegung).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch gezielte individuelle Förderung, durch partnerschaftliche Lernformen sowie durch die Vermittlung von Lerntechniken in ihrer Lernbereitschaft und Lernmotivation gefördert werden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mehr Gelegenheit für soziales Lernen erhalten und die Kontakte untereinander intensivieren können - über die Zugehörigkeit zu Gesellschaftsschichten, Religionen, Kulturen uä. hinweg,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zusätzliche Möglichkeiten zur Entfaltung ihrer Kreativität erhalten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ohne Leistungs- und Konkurrenzdruck zu einem sinnvollen Freizeitverhalten (zB spielerische und sportliche Aktivitäten, Umgang mit den Medien) geführt werden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ihre elementaren Bedürfnisse nach Bewegung, Sich-zurückziehen-Können und Erholung auch bei geringeren räumlichen und zeitlichen Möglichkeiten erfüllen können. Dies setzt allerdings ein Mindestmaß an Raum und Ausstattung voraus. Wo die Möglichkeit besteht, sollte auch für Aufenthalt im Freien gesorgt werden.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zur Verwirklichung dieser Ziele sind folgende Grundsätze zu beachten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die individuelle Betreuung wird am besten durch innere Differenzierung und häufiges Arbeiten in kleinen Gruppen erreicht, vor allem dann, wenn die Gruppe aus Schülerinnen und Schülern verschiedener Klassen besteht. Auf die unterschiedlichen Interessen und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler ist so einzugehen, dass sowohl Lernschwache als auch überdurchschnittlich Lernbefähigte möglichst wirkungsvoll gefördert werden. Die biologische Leistungskurve ist bei der Abfolge der Lern- und Freizeiteinheiten zu berücksichtigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zusammenarbeit der für den Betreuungsteil Zuständigen mit den Erziehungsberechtigten und den Lehrerinnen und Lehrern des Unterrichtsteiles kommt besondere Bedeutung zu.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die gegenstandsbezogene Lernzeit umfasst drei Wochenstunden (sofern schulautonom keine andere Festlegung erfolgt), wobei nicht mehrere Stunden an einem Tag vorgesehen werden sollten. Sie ist jeweils einem bestimmten Pflichtgegenstand, in der Regel einem, für den schriftliche Arbeiten vorgesehen sind, zuzuordnen. In der gegenstandsbezogenen Lernzeit ist der Ertrag der Unterrichtsarbeit zu sichern und durch entsprechende Übungen zu festigen. Neue Lehrstoffe dürfen nicht erarbeitet werden. Bei schriftlichen Arbeiten ist der vollständigen sowie möglichst richtigen und eigenständigen Ausarbeitung Augenmerk zu schenken. Die Unterstützung durch die Lehrerin bzw. den Lehrer darf nur so weit gehen, dass die Erledigung der gestellten Aufgabe selbstständige Leistung der Schülerin bzw. des Schülers bleibt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die individuelle Lernzeit umfasst vier Wochenstunden (sofern sich aus schulautonomen Regelungen nicht anderes ergibt). Im Mittelpunkt der individuellen Lernzeit stehen zweckmäßige und zeitökonomische Verfahrensweisen des selbstständigen Lernens (Erledigung der Hausübungen, Aneignung des Lehrstoffes, Vorbereitung auf Leistungsfeststellungen usw.).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann das Ausmaß der gegenstandsbezogenen Lernzeit unter Bedachtnahme auf pädagogische, räumliche und ausstattungsmäßige Gegebenheiten mit zwei oder vier Wochenstunden festgesetzt werden. Das Ausmaß der individuellen Lernzeit ist in diesen Fällen entsprechend auf sechs Wochenstunden zu erhöhen bzw. auf zwei Wochenstunden zu reduzieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">VIERTER TEIL</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>STUNDENTAFEL</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gesamtwochenstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                             Klassen und Wochenstunden *3)   Summe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstände *1) *2)  1. Kl.  2. Kl.  3. Kl.  4. Kl.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Religion .................     2       2       2       2       8</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deutsch ..................                                   15-21</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache .....                                   12-18</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde                                    5-10</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geographie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Wirtschaftskunde .......                                    7-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mathematik ...............                                   14-20</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geometrisches Zeichnen ...                                    2-6</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde .                                    7-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Chemie ...................                                   1,5-4</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Physik ...................                                    5-10</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Musikerziehung ...........                                    6-11</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung ...                                    7-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Technisches Werken *4) ...)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Textiles Werken *4) ......)                                   7-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ernährung und Haushalt ...                                    2-6</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Leibesübungen ............                                   12-18</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verbindliche Übungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Berufsorientierung .......     -      0-1     0-1     1-2    1-4 *5)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">sonstige .................    0-1     0-1     0-1     0-1     0-4</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gesamtwochenstundenanzahl    28-30   30-32   30-33   32-34    127</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie in Z 2, wobei in Übereinstimmung mit dem Allgemeinen Bildungsziel zusätzliche Freigegenstände und unverbindliche Übungen im Hinblick auf die besonderen Bedürfnisse, Interessen, Begabungen und Neigungen der Schülerinnen und Schüler vorgesehen werden können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Förderunterricht:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie in Ziffer 2.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Pflichtgegenstände und verbindliche Übung:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                             Klassen und Wochenstunden *3)   Summe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstände          1. Kl.  2. Kl.  3. Kl.  4. Kl.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Religion .................     2       2       2       2       8</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deutsch ..................     5       4       4       4      17</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache .....     4       4       3       3      14</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geschichte und Sozialkunde     -       2       2       2       6</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geographie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wirtschaftskunde .........     2       2       2       2       8</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mathematik ...............     4       4       4       4      16</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geometrisches Zeichnen ...     -       -       1      1,5     2,5</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Biologie und Umweltkunde .     2       2       2       2       8</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Chemie ...................     -       -       -       2       2</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Physik ...................     -       2       2       2       6</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Musikerziehung ...........     2       2       2       1       7</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung ...     2       2       2       2       8</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Technisches Werken *4) ...)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Textiles Werken *4) ......)    2       2      1,5      2      7,5</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ernährung und Haushalt ...     -       -      1,5     1,5      3</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Leibesübungen ............     4       4       3       3      14</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verbindliche Übung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Berufsorientierung .......     -       -     x *6)   x *6)   x *6)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gesamtwochenstundenanzahl     29      32      32      34     127</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Freigegenstände und unverbindliche Übungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Angebot hat ausgewogen und so breit zu sein, dass die Schülerinnen und Schüler eine Auswahl insbesondere aus dem naturwissenschaftlich-technischen, musisch-kreativen, sprachlichen, sportlichen und spielerisch-forschenden Bereich vorfinden. Auf eine Schwerpunktsetzung ist jedenfalls Bedacht zu nehmen. Wird ein Unterrichtsgegenstand mit entsprechenden Anforderungen für besonders begabte, interessierte bzw. vorgebildete Schülerinnen und Schüler geführt, kann dies in einem entsprechenden Zusatz zur Gegenstandsbezeichnung ausgewiesen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                             Klassen und Wochenstunden       Summe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Freigegenstände und         1. Kl.  2. Kl.  3. Kl.  4. Kl.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">unverbindliche Übungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Vertiefung bzw. Ergänzung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">eines Pflichtgegenstandes</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  siehe Pflichtgegenstände                                    2-8</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Allgemeine Interessen- und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Begabungsförderung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Spezielle Interessen-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  und Begabungsförderung .                                   2-8 *7)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Berufsorientierung .....                                   2-8 *7)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Chorgesang .............                                   2-8 *7)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Darstellendes Spiel ....                                   2-8 *7)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Einführung in die</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Informatik .............                                   2-8 *7)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Kurzschrift ............                                   2-8 *7)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Maschinschreiben .......                                   2-8 *7)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Schach .................                                   2-8 *7)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Spielmusik</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  (Instrumentalmusik) ....                                   2-8 *7)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Technisches Werken bzw.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Textiles Werken ........                                   2-8 *7)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Verkehrserziehung ......                                   2-8 *7)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Freigegenstand</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fremdsprachen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Englisch ...............                                    6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Französisch ............                                    6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Italienisch ............                                    6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Russisch ...............                                    6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Spanisch ...............                                    6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Tschechisch ............                                    6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Slowenisch .............                                    6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Bosnisch/Kroatisch/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Serbisch ...............                                    6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Ungarisch ..............                                    6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Kroatisch ..............                                    6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Türkisch ...............                                    6-12</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Muttersprachlicher</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Unterricht *8) ...........    2-6     2-6     2-6     2-6     8-24</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Förderunterricht:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deutsch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mathematik</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kann auch in den übrigen Pflichtgegenständen angeboten werden (siehe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Abschnitt Förderunterricht im zweiten Teil)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">--------------------------------------------------------------------</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">*1) Wenn bei Einführung eines Pflichtgegenstandes “Zweite Lebende</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fremdsprache” mindestens sechs Wochenstunden über zwei Jahre vorgesehen werden,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>ist der Pflichtgegenstand “Lebende Fremdsprache” als “Erste lebende Fremdsprache” zu bezeichnen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>ist die Verbindung der Pflichtgegenstände “Mathematik” und “Geometrisches Zeichnen” zulässig, wobei als Summe der Wochenstunden 15 nicht unterschritten werden darf, und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>ist die Verringerung der Summe der Wochenstunden in den Pflichtgegenständen “Technisches Werken” oder “Textiles Werken” auf sechs Wochenstunden zulässig.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">*2) Wenn bei Einführung eines Pflichtgegenstandes</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">“Naturwissenschaftliches Labor” oder anderer autonomer Pflichtgegenstände im naturwissenschaftlichen/technischen Bereich mindestens vier Wochenstunden über vier Jahre vorgesehen werden, finden lit. b und c der Anmerkung 1) Anwendung.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">*3) Zur Verteilung der Stunden auf Kern- und Erweiterungsbereich</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">siehe den entsprechenden Abschnitt im dritten Teil. *4) Als alternativer Pflichtgegenstand.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">*5) Kann auch geblockt oder integriert in den Unterricht von</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Pflichtgegenständen geführt werden.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">*6) In der 3. und 4. Klasse je 32 Jahresstunden integriert in den Unterricht von Pflichtgegenständen.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">*7) Es ist sowohl die ganzjährige, als auch eine kürzere, auf</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">aktuelle Anlässe reagierende, kursmäßige, allenfalls geblockte Führung möglich.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">*8) Für Schülerinnen und Schüler mit einer anderen Muttersprache als</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Deutsch.</schlussteil></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">---------------------------------------------------------------------</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bemerkungen zu den Stundentafeln:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Unterrichtsgegenstände mit weniger als zwei Wochenstunden können in größeren Einheiten geblockt geführt werden.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Für Schülerinnen und Schüler, die die allgemeine Schulpflicht in der 2. oder 3. Klasse vollenden, kann in der 1. und 2. Klasse bzw. in der 2. Klasse ein bestimmtes Angebot an zusätzlichen Freigegenständen vorgesehen werden (zB Ernährung und Haushalt, Berufsorientierung).</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Für außerordentliche Schülerinnen und Schüler, mit einer anderen Muttersprache als Deutsch, kann zum Erwerb der Unterrichtssprache zusätzlich zum Förderunterrichtsangebot ein besonderer Förderunterricht im Ausmaß von bis zu zwölf Wochenstunden angeboten werden, der bei besonderen Lernproblemen bis auf achtzehn Wochenstunden erweitert werden kann. Dieser Förderunterricht kann sowohl parallel zum Unterricht in den Pflichtgegenständen als auch mit diesem gemeinsam geführt werden. Sofern die Organisation des besonderen Förderunterrichts nur zusätzlich zum Unterricht in den Pflichtgegenständen möglich ist, ist - allenfalls auch durch entsprechende Kürzungen in anderen Unterrichtsgegenständen - dafür Sorge zu tragen dass die zusätzliche Belastung höchstens sechs Wochenstunden beträgt. Bei Bedarf ist eine ganzjährige Führung dieses Förderunterrichts zulässig.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Für ordentliche Schülerinnen und Schüler, mit einer anderen Muttersprache als Deutsch, kann zusätzlich zum Förderunterrichtsangebot ein besonderer Förderunterricht im Ausmaß von bis zu sechs Wochenstunden angeboten werden. Dieser Förderunterricht kann sowohl parallel zum Unterricht in den Pflichtgegenständen als auch mit diesem gemeinsam geführt werden. Bei Bedarf ist eine ganzjährige Führung dieses Förderunterrichts zulässig. Sofern dieser Unterricht mehr als zwei Wochenstunden umfasst, kann für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler die Gesamtwochenstundenanzahl der Pflichtgegenstände um bis zu drei Wochenstunden gekürzt werden.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen können bei gleichzeitigem Vorliegen folgender Bedingungen bis zu sieben Wochenstunden in zusätzliche Angebote umgewandelt werden:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>außerordentlich schwierige regionale Bedingungen (zB Erreichbarkeit der Schule) und</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ausreichende Inanspruchnahme von zusätzlichen Angeboten und</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vorliegen eines anspruchsvollen Konzeptes, das der Förderung der Interessen, Begabung und Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler sowie der Steigerung der Vielfalt der Angebote, auch in Form eines wohnortnäheren Unterrichts, dient, und</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>jährliche Überprüfung des Erfolgs der Maßnahmen und weiteres Vorliegen der Bedingungen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">FÜNFTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT AN HAUPTSCHULEN</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">(Bekanntmachung gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes,</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>sofern nicht gesondert bekannt gemacht)</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Katholischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Religionsunterricht verwirklicht die Schule besonders ihren Auftrag zur Mitwirkung an der religiösen Bildung (§ 2 Schulorganisationsgesetz) in Form eines eigenen Unterrichtsgegenstandes. Dieser versteht sich als Dienst an den Schülerinnen und Schülern und an der Schule. Er ist konfessionell geprägt und weist durch seine Orientierung an der biblischen Offenbarung und der kirchlichen Tradition seinen Standort aus.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Mittelpunkt stehen junge Menschen mit ihren Lebens- und Welterfahrungen. Als Raum für das offene Gespräch bietet der Unterricht die ganzheitliche (kognitive, affektive, handlungsorientierte) Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Überzeugungen. Die Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler werden dabei aus der Perspektive der Botschaft des christlichen Glaubens reflektiert, der in der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus seine Mitte hat. Gegenstand des Unterrichts sind das menschliche Leben und der christliche Glaube und deren Mit-, In- und Gegeneinander. So werden Schülerinnen und Schüler in ihrer religiösen Wahrnehmungs-, Urteils- und Entscheidungsfähigkeit gefördert.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Religionsunterricht soll für religiöse Erfahrung sensibilisieren, für die Geheimnistiefe der menschlichen Existenz öffnen und in die (Bilder<gdash />)Sprache der Religion einüben. Er soll zu eigenverantwortlicher Entscheidung befähigen und die Achtung vor Menschen mit anderen Anschauungen fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Er soll mit unserer Kultur vertraut machen, die wesentlich vom Christentum geprägt ist, den Zusammenhang zwischen Glaube und Gesellschaft reflektieren und zu einem Leben in der Gesellschaft ermutigen, das auf Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung ausgerichtet ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">So leistet der Religionsunterricht einen wesentlichen Beitrag zur Sinnfindung, zu einer religiösen Sachkompetenz, zur Werteerziehung und zur Gestaltung des Schullebens.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Ziele:</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Leben ist der genuine Ort des Heilshandelns Gottes. Die folgenden Zielformulierungen lenken in ihrer Doppelstruktur die Aufmerksamkeit auf wesentliche Aspekte dieses Lebens.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Auf Sehnsüchte und vielfältige Gottesbilder aufmerksam werden und sich mit der eigenen Gottesahnung und dem dreieinen Gott auseinander setzen, wie er sich in der befreienden biblischen Botschaft offenbart: Gottesfrage</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bewusst in einer Welt kultureller und religiöser Vielfalt leben und sich dabei mit unterschiedlichen Lebens- und Glaubensweisen auseinander setzen sowie Toleranz und Wertschätzung einüben:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Religion/en</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Fragwürdigkeit des Lebens angesichts individueller und gesellschaftlicher Grenzsituationen wahrnehmen und dabei verschiedene Wege zur Bewältigung von Schuld, Leid und Tod kennen lernen: Heil - Unheil; Erlösung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>In einer Gesellschaft, die einerseits eine Vielfalt von Lebensmöglichkeiten bietet, andererseits Lebenschancen entzieht, sich orientieren und dabei die eigene Würde und die der anderen entdecken, sowie Möglichkeiten solidarischen Lebens und Handelns entwickeln: Freiheit - Verantwortung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>In einer Welt, in der Ressourcen, Konsum- und Gestaltungsmöglichkeiten genützt und missbraucht werden, Position beziehen und dabei die Sehnsucht nach “einem Leben in Fülle” offen halten, sich als Geschöpf und die Welt als Schöpfung in Dankbarkeit und Verantwortlichkeit begreifen:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Schöpfung/Geschöpflichkeit</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>In der Bilder- und Medienwelt bewusst leben und sinnstiftende religiöse Ausdrucksformen erschließen: Symbole - Rituale;</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Sakramente</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Beschleunigung des Lebens und das schnelle Vergessen unterbrechen und im Innehalten die Wurzeln des Christlichen und seine kirchliche Gestalt in unserer Kultur entdecken und Feste feiern: Glaube/Kirche</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese Ziele gelten sowohl für den Kern- als auch für den Erweiterungsbereich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag des katholischen Religionsunterrichtes zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch seinen spezifischen Beitrag zur religiös-ethischphilosophischen Bildungsdimension unterstützt der konfessionelle Religionsunterricht grundlegend alle Aufgabenbereiche der Schule. Durch Wissensvermittlung im Bereich der christlichen Religion, anderer Religionen und Weltanschauungen trägt der Religionsunterricht zum Verstehen unserer Kultur bei, die stark von der jüdisch-christlichen Tradition geprägt ist. Junge Menschen lernen Werte zu entdecken, moralisch zu urteilen und zu handeln. So wird die individuelle und soziale Identität gestärkt und die Sachkompetenz, Selbstkompetenz und Sozialkompetenz gefördert.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge des katholischen Religionsunterrichtes zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verstehen religiöser, speziell biblischer Texte</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erschließen des biblischen Ursprungs gängiger Sprachmuster</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einüben von religiösen Kommunikationsformen: zB schweigen, beten, tanzen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bearbeiten von religiösen Themen in Medien: zB Literatur, Film, Werbung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auseinandersetzen mit anderen Kulturen und Religionen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fragen nach Gott, Sinn und Ziel des Lebens</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beitragen zur Bewältigung von Alltags- und Grenzsituationen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auseinandersetzen mit Werten und Normen als Orientierungshilfe zur Lebensgestaltung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fördern von Solidarität, Toleranz und Gerechtigkeit, insbesondere durch soziales Lernen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verantwortungsbewusstes Umgehen mit der Welt auf der Grundlage biblischen Schöpfungsglaubens</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kulturprägende Kraft des Christentums im Laufe der Geschichte erkennen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Religiöses Brauchtum kennenlernen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anderen Konfessionen, Religionen und Weltanschauungen begegnen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Reflektieren von Wertvorstellungen und ethischen Fragen im Zusammenhang mit Natur und Technik, Mensch und Umwelt</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Chancen und Grenzen der Machbarkeit auf der Grundlage des biblischen Schöpfungsglaubens erkennen: Mensch als Geschöpf und Gestalter</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">(Mit<gdash />)Gestalten von Festen und Feiern</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wahrnehmen religiöser Ausdrucksformen in der Kunst</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fördern von Ausdrucksformen der eigenen Religiosität</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Grundlage des biblisch/christlichen Menschenbildes positive Wege der Lebensgestaltung aufzeigen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Reflektieren der ethischen Dimension des Sportes</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einstellungen zu Gesundsein und Kranksein in unserer Gesellschaft im Blick auf die christliche Ethik kritisch beleuchten</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für alle Ziel- und Inhaltsformulierungen des Lehrplans gilt nachstehende Struktur. Diese beschreibt keine zeitliche Abfolge der einzelnen Elemente, sondern fordert deren Verschränkung. In der praktischen Umsetzung soll die Differenziertheit der Unterrichtssituation wahr- und ernstgenommen werden, wodurch sich unterschiedliche Schwerpunktsetzungen ergeben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Struktur des Religionsunterrichts:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Es kommt das konkret erfahrene Leben von Mädchen, Buben/Burschen und Lehrerinnen und Lehrern zum Ausdruck.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>In einem kommunikativen Geschehen werden diese Erfahrungen</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>bewusst gemacht, bedacht,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>auf ihre religiöse Sinndimension hin erschlossen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit der biblischen und kirchlichen Überlieferung wechselseitig in Beziehung gebracht.</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Diese Auseinandersetzung will zu einem “neuen” Handeln ermutigen, das sich in Tun (actio) und Innehalten (contemplatio) ausdrückt.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In einem so gestalteten Prozess wird die christliche Botschaft nicht nur inhaltlich zum Ausdruck gebracht, sondern vollzieht sich im Geschehen selbst. Sie kann zu einer Herausforderung für die Schülerinnen und Schüler werden. Der Erwerb von Wissen und Fertigkeiten ist in diesem Prozess eingebunden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Religiöse Übungen bieten im Rahmen der Schule einen Raum, der für religiöse Erfahrungen förderlich ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Sehnsüchte und vielfältige Gottesbilder aufmerksam werden und sich mit der eigenen Gottesahnung und dem dreieinen Gott auseinander setzen, wie er sich in der befreienden biblischen Botschaft offenbart: Gottesfrage</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>In Weggeschichten die Zuwendung Gottes erahnen und Gott als einen, der mitgeht, kennen lernen: biblische Weggeschichten, biblisches Basiswissen - Schwerpunkt Neues Testament, Person und Umwelt Jesu, der Weg als Bild für menschliches Leben.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewusst in einer Welt kultureller und religiöser Vielfalt leben und sich dabei mit unterschiedlichen Lebens- und Glaubensweisen auseinander setzen sowie Toleranz und Wertschätzung einüben:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Religion/en</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die unterschiedlichen religiösen und kulturellen Lebensweisen in Klasse und Schule wahrnehmen: Zusammenleben, Feiern, Bräuche.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Fragwürdigkeit des Lebens angesichts individueller und gesellschaftlicher Grenzsituationen wahrnehmen und dabei verschiedene Wege zur Bewältigung von Schuld, Leid und Tod kennen lernen: Heil - Unheil; Erlösung</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ängste zur Sprache bringen und im Erfahrungsaustausch (christliche) Wege der Bewältigung suchen: Gesprächs- und Konfliktkultur.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In einer Gesellschaft, die einerseits eine Vielfalt von Lebensmöglichkeiten bietet, andererseits Lebenschancen entzieht, sich orientieren und dabei die eigene Würde und die der anderen entdecken, sowie Möglichkeiten solidarischen Lebens und Handelns entwickeln: Freiheit - Verantwortung</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Neubeginn in der Schule als Herausforderung für die Rollenfindung und persönliche Entfaltung wahrnehmen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Das Gegen- und Miteinander in Klasse, Familie und anderen Gemeinschaften sehen: Beiträge zur Gemeinschaftsbildung.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Eucharistie als Bewährung von Gemeinschaft/Gemeinde erkennen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In einer Welt, in der Ressourcen, Konsum- und Gestaltungsmöglichkeiten genützt und missbraucht werden, Position beziehen und dabei die Sehnsucht nach “einem Leben in Fülle” offen halten, sich als Geschöpf und die Welt als Schöpfung in Dankbarkeit und Verantwortlichkeit begreifen: Schöpfung/Geschöpflichkeit</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Persönliche Fähigkeiten als Gabe und Aufgabe erkennen und für Lebensschätze und Lebensquellen dankbar werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Eucharistie als Ausdruck von Verdanktsein und Dank sehen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Bilder- und Medienwelt bewusst leben und sinnstiftende religiöse Ausdrucksformen erschließen: Symbole - Rituale; Sakramente</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Elementare Symbole wahrnehmen und deuten: Symbole im Alltag.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gesten und Rituale der Zusammengehörigkeit und des Glaubens einüben: Stille, Gebets- und Meditationsformen, Kreuzzeichen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beschleunigung des Lebens und das schnelle Vergessen unterbrechen und im Innehalten die Wurzeln des Christlichen und seine kirchliche Gestalt in unserer Kultur entdecken und Feste feiern: Glaube/Kirche</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Feste im Leben und in der Schulgemeinschaft mitgestalten und feiern.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Das Kirchenjahr als Rhythmus christlichen Lebens kennen und seine Feste mitfeiern: Weihnachten, Ostern, Pfingsten.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Sehnsüchte und vielfältige Gottesbilder aufmerksam werden und sich mit der eigenen Gottesahnung und dem dreieinen Gott auseinander setzen, wie er sich in der befreienden biblischen Botschaft offenbart: Gottesfrage</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>In Berufungserzählungen die Zuwendung Gottes erahnen und als Herausforderung für die persönliche Lebensgestaltung sehen:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">biblische Berufungserzählungen, biblisches Basiswissen - Schwerpunkt Altes Testament, Lebensträume.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Biblische Gottesbilder als Ausdruck der Erfahrung sehen, dass Gott ein Freund des Lebens ist: Vielfalt der biblischen Gottesbilder, eigene Gottesvorstellungen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewusst in einer Welt kultureller und religiöser Vielfalt leben und sich dabei mit unterschiedlichen Lebens- und Glaubensweisen auseinander setzen sowie Toleranz und Wertschätzung einüben:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Religion/en</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Menschen mit ihren unterschiedlichen Lebens- und Glaubensformen aus dem Geist der biblischen Botschaft heraus ernst nehmen und wertschätzen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Fragwürdigkeit des Lebens angesichts individueller und gesellschaftlicher Grenzsituationen wahrnehmen und dabei verschiedene Wege zur Bewältigung von Schuld, Leid und Tod kennen lernen: Heil - Unheil; Erlösung</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sich in der Erfahrung von Leid an die Mitmenschen und an Gott wenden: Klage - Psalmen, Hilfsinstitutionen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In einer Gesellschaft, die einerseits eine Vielfalt von Lebensmöglichkeiten bietet, andererseits Lebenschancen entzieht, sich orientieren und dabei die eigene Würde und die der anderen entdecken, sowie Möglichkeiten solidarischen Lebens und Handelns entwickeln: Freiheit - Verantwortung</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>In der Vielfalt gegenwärtiger Lebensweisen der Botschaft Jesu begegnen: sich an Jesu Umgang mit verschiedenen Menschen orientieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Den eigenen Platz als Mädchen oder Bub finden und anderen Raum geben.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In einer Welt, in der Ressourcen, Konsum- und Gestaltungsmöglichkeiten genützt und missbraucht werden, Position beziehen und dabei die Sehnsucht nach “einem Leben in Fülle” offen halten, sich als Geschöpf und die Welt als Schöpfung in Dankbarkeit und Verantwortlichkeit begreifen: Schöpfung/Geschöpflichkeit</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beispiele diakonischen Handelns in Kirche und Gesellschaft kennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Sehnsucht nach einem Leben in Fülle, wie sie in der Reich Gottes Botschaft Jesu enthalten ist, stärken.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Bilder- und Medienwelt bewusst leben und sinnstiftende religiöse Ausdrucksformen erschließen: Symbole - Rituale; Sakramente</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gesten und Rituale der Zusammengehörigkeit einüben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sakramente als Zeichen der Liebe und Nähe Gottes im Leben der Menschen verstehen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beschleunigung des Lebens und das schnelle Vergessen unterbrechen und im Innehalten die Wurzeln des Christlichen und seine kirchliche Gestalt in unserer Kultur entdecken und Feste feiern: Glaube/Kirche</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Mit religiösem und kirchlichem Brauchtum vertraut werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aufgaben und Strukturen der Pfarrgemeinde kennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Spuren des Christlichen aus der Vergangenheit und in der Gegenwart nachgehen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Sehnsüchte und vielfältige Gottesbilder aufmerksam werden und sich mit der eigenen Gottesahnung und dem dreieinen Gott auseinander setzen, wie er sich in der befreienden biblischen Botschaft offenbart: Gottesfrage</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>In Befreiungserzählungen die Botschaft von der Zuwendung Gottes vernehmen: Befreiungserzählungen, Exodus.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Lebensgeschichte Jesu als Hineingehen Gottes in das Leben der Menschen entdecken: Menschwerdung.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewusst in einer Welt kultureller und religiöser Vielfalt leben und sich dabei mit unterschiedlichen Lebens- und Glaubensweisen auseinander setzen sowie Toleranz und Wertschätzung einüben:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Religion/en</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">- Jüdischen und muslimischen Glaubenstraditionen begegnen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Fragwürdigkeit des Lebens angesichts individueller und gesellschaftlicher Grenzsituationen wahrnehmen und dabei verschiedene Wege zur Bewältigung von Schuld, Leid und Tod kennen lernen: Heil - Unheil; Erlösung</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Unheilvolle Situationen wahrnehmen, eigene Verstrickungen einsehen und sich auf heilsame Veränderungen einlassen: Schuld, Formen der Vergebung, Versöhnung, Sakrament der Wiederversöhnung.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In einer Gesellschaft, die einerseits eine Vielfalt von Lebensmöglichkeiten bietet, andererseits Lebenschancen entzieht, sich orientieren und dabei die eigene Würde und die der anderen entdecken, sowie Möglichkeiten solidarischen Lebens und Handelns entwickeln: Freiheit - Verantwortung</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sensibel werden für die Stimme des Gewissens.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Christliche Grundregeln des Zusammenlebens kennen und im Leben anwenden lernen: Dekalog und Bergpredigt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Geschlechtlichkeit als wichtige Dimension des Lebens entdecken und für einen geschlechtergerechten Umgang sensibel werden.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In einer Welt, in der Ressourcen, Konsum- und Gestaltungsmöglichkeiten genützt und missbraucht werden, Position beziehen und dabei die Sehnsucht nach “einem Leben in Fülle” offen halten, sich als Geschöpf und die Welt als Schöpfung in Dankbarkeit und Verantwortlichkeit begreifen: Schöpfung/Geschöpflichkeit</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vom Angebot und der Fülle des Lebens verantwortungsvoll Gebrauch machen und zwischen Lebensfreude, Verschwendung und Maßlosigkeit unterscheiden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Verantwortung für die Gestaltung der Mit- und Umwelt wahrnehmen: Arbeit, Beruf, Freizeit.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Bilder- und Medienwelt bewusst leben und sinnstiftende religiöse Ausdrucksformen erschließen: Symbole - Rituale; Sakramente</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Den Einfluss von Kommunikationsmitteln und Medien auf Lebensstil und Gemeinschaft erforschen und kritisch bewerten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sich mit Kunst auseinandersetzen und in ihr einen Ausdruck von Leben und von Möglichkeiten religiöser Lebensdeutung erkennen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beschleunigung des Lebens und das schnelle Vergessen unterbrechen und im Innehalten die Wurzeln des Christlichen und seine kirchliche Gestalt in unserer Kultur entdecken und Feste feiern: Glaube/Kirche</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Bedeutung des Sonntags für das Leben des Einzelnen und der Gesellschaft erkennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sich mit den Anfängen der Kirche und ihren prägenden Gestalten auseinandersetzen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Sehnsüchte und vielfältige Gottesbilder aufmerksam werden und sich mit der eigenen Gottesahnung und dem dreieinen Gott auseinander setzen, wie er sich in der befreienden biblischen Botschaft offenbart: Gottesfrage</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>In biblischen und außerbiblischen Darstellungen die Gottessehnsucht der Menschen aufspüren, deren Gottesbilder mit den eigenen vergleichen und die Spuren Gottes im Leben eines jeden Menschen wahrnehmen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Be-geisterung (Anm.: richtig: Begeisterung) für das Leben gegen Ängste und Resignation wach halten: Vielfalt der Geistbegabungen, Wirken des Heiligen Geistes.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewusst in einer Welt kultureller und religiöser Vielfalt leben und sich dabei mit unterschiedlichen Lebens- und Glaubensweisen auseinander setzen sowie Toleranz und Wertschätzung einüben:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Religion/en</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Östlichen Glaubenstraditionen begegnen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lebensfreundliche und lebensfeindliche Formen von Religiosität unterscheiden: Grundfunktionen von Religion, Kennzeichen von religiösen Sondergemeinschaften und Sekten.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Fragwürdigkeit des Lebens angesichts individueller und gesellschaftlicher Grenzsituationen wahrnehmen und dabei verschiedene Wege zur Bewältigung von Schuld, Leid und Tod kennen lernen: Heil - Unheil; Erlösung</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Größe und Ohnmacht menschlichen Lebens erkennen und positive</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Wege der Lebensgestaltung suchen: Genusskultur, Abhängigkeiten.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Angesichts von Sterben und Tod sich mit der befreienden</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Botschaft der Auferweckung auseinandersetzen: Leben durch den Tod hindurch.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In einer Gesellschaft, die einerseits eine Vielfalt von Lebensmöglichkeiten bietet, andererseits Lebenschancen entzieht, sich orientieren und dabei die eigene Würde und die der anderen entdecken, sowie Möglichkeiten solidarischen Lebens und Handelns entwickeln: Freiheit - Verantwortung</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Angesichts der Verletzung von Menschenrechten sich für Menschenwürde einsetzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Botschaft der Propheten und ihren Ruf nach Gerechtigkeit kennen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gott als einen sehen lernen, der mit den zu Opfern Gemachten solidarisch ist: Eucharistie.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In einer Welt, in der Ressourcen, Konsum- und Gestaltungsmöglichkeiten genützt und missbraucht werden, Position beziehen und dabei die Sehnsucht nach “einem Leben in Fülle” offen halten, sich als Geschöpf und die Welt als Schöpfung in Dankbarkeit und Verantwortlichkeit begreifen: Schöpfung/Geschöpflichkeit</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fragen nach dem Woher und Wozu stellen und sich dabei mit den Antworten der modernen Wissenschaften und des christlichen Glaubens in ihrem Zu- und Gegeneinander auseinandersetzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Der christlichen Botschaft von einem “neuen Himmel und einer neuen Erde” begegnen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Bilder- und Medienwelt bewusst leben und sinnstiftende religiöse Ausdrucksformen erschließen: Symbole - Rituale; Sakramente</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verbale und nonverbale Kommunikationsformen erproben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Den Reichtum der biblischen Sprach- und Symbolwelt erschließen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beschleunigung des Lebens und das schnelle Vergessen unterbrechen und im Innehalten die Wurzeln des Christlichen und seine kirchliche Gestalt in unserer Kultur entdecken und Feste feiern: Glaube/Kirche</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>In Leben und Glauben der Orts- und Weltkirche Einblick gewinnen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Entwicklung der Kirchen kennen und anderen Konfessionen begegnen: Ökumene.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereiches werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Evangelischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Siehe die Bekanntmachung BGBl. II Nr. 201/2002.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Altkatholischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allgemeine Bestimmungen und didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die Allgemeinen Bestimmungen und die Didaktischen Grundsätze</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">der vom Bundesminister für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten durch Verordnung festgesetzten Lehrpläne für die Hauptschulen sind nach gegebener Möglichkeit anzuwenden.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Werden Schüler von mehreren Schulstufen zu einer Religionsunterrichtsgruppe zusammengezogen, so kann eine entsprechende Wechselfolge der Lehrpläne einsetzen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Es liegt in der Verantwortung der Religionsunterrichtsleitung</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">und der Religionslehrkraft, die Lehrstoffverteilung jeweils unter Beobachtung des Stundenausmaßes, der Leistungsfähigkeit und der Stufenzusammensetzung der Religionsunterrichtsgruppe zu erstellen.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allgemeines Bildungsziel:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Religionsunterricht hat an die christlich-sittliche und soziale Bildung anzuschließen, die nach dem Lehrplan für den Religionsunterricht in der Grundschule erzielt wurde. Der weitere Ausbau soll in Verbindung mit Bildern aus dem Ablauf kirchlichen Geschehens aus der Vergangenheit bis zur Gegenwart so vorgesehen werden, dass eine lebensnahe Bildung erzielt wird. Bei der Vermittlung von Bildungsgrundlagen und Kenntnissen ist darauf Bedacht zu nehmen, dass die Schüler sowohl für die Teilnahme am Religionsunterricht in berufsbildenden Schulen wie gegebenenfalls in allgemein bildenden höheren Schulen vorzubereiten sind. Zugleich soll damit eine allgemeine Bildungsgrundlage geboten werden, durch die die Schüler befähigt werden, in einer objektiven Geistes- und Gesinnungshaltung verantwortungsbewusst vor Gott und den Menschen als Glieder ihrer Kirche und der menschlichen Gesellschaft wie deren Ordnung zu leben und zu handeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Verbindung mit dem Lehrstoff ist jeweils eine entsprechende Auswahl von Gebeten und Liedern zu bieten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgaben:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler ist soweit in die Bibelkunde einzuführen, als dies zum Verständnis der Bibel und ihrer einzelnen Teile erforderlich ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Zusammenhang mit der Entstehung der wichtigsten Schriften des Alten Testaments und mit der alttestamentlichen Umwelt ist die Geschichte des israelitisch-jüdischen Volkes so weit zu behandeln, dass der Schüler eine entsprechende Grundlage zum Erfassen des Neuen Testaments erhält.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unter Heranziehung der neutestamentlichen Zeitgeschichte ist dem Schüler Jesus Christus, sein Leben und seine Wirksamkeit nach der Darstellung der Evangelien nahe zu bringen. Darauf aufbauend, ist der Schüler mit der Geschichte der Urgemeinden in Jerusalem und Antiochia und damit mit der Persönlichkeit des Paulus sowie mit den Fragen des Juden- und Heidenchristentums bekannt zu machen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht sind Bilder aus der Kirchengeschichte zu bieten, soweit sie in das Verständnis der heutigen christlichen Situation hineinführen: Die Kirche bis 313. - Östliches und westliches Christentum bis zur Trennung. - Die Entwicklung des Papsttums. - Kirchlicher Verfall und Reformversuche (Reformation. - Die Anglikanische Kirche. - Die Kirchenversammlung zu Trient.). - Die kirchlichen Verhältnisse im 18. und 19. Jahrhundert. - Die Entstehung der altkatholischen Bewegung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Altkatholische Kirche: Von der gegenwärtigen kirchlichen Situation ausgehend, ist Lehre und Verfassung der Altkatholischen Kirche, ihr Verhältnis zur anglikanischen Kirchengemeinschaft und zu den Ostkirchen und ihre Stellung in der Ökumene zu behandeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Israelitischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrziel:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der israelitische Religionsunterricht an allen Lehranstalten, in allen Klassen, bei allen Altersstufen hat die Aufgabe, die jüdische Jugend religiös-sittlich zu erziehen, sie zur Teilnahme am religiösen Leben zu befähigen, von der Erhabenheit unseres Glaubens zu überzeugen, sie in ihrer Selbstachtung zu bestärken, schon im Hinblick auf die Größe unserer mehrtausendjährigen Geschichte, auf den unüberbietbaren Opfermut und Opferwillen des jüdischen Volkes, dessen Mentalität sich auch in unseren Tagen beim Werden des alt-neuen ISRAEL dokumentierte.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Erreichung dieses Lehrzieles dienen an der Hauptschule:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Der Unterricht in biblischer und nachbiblischer Geschichte, die Einführung in die Literatur des Judentums der Vorzeit und der Gegenwart. Religions- und Sittenlehre in der Darstellung von G. Wolf.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Der Unterricht im Hebräischen soll in das Verständnis der Bibel</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">und des Gebetbuches einführen, zur Teilnahme am öffentlichen Gemeindegottesdienst befähigen sowie die Voraussetzungen zur Erlernung des Hebräischen als Umgangssprache schaffen.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Der Unterricht in der Religionslehre, der sowohl in</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">systematischer Form als auch im Anschluss an den Unterricht in der Geschichte und im Hebräischen erteilt wird, soll die Grundgedanken des Judentums, den Gottesbegriff, die Lehren von der sittlichen Bestimmung des Menschen und seiner Pflichten entwickeln sowie die Jugend mit dem Werden des Staates ISRAEL vertraut machen.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die nachstehende Lehrstoffverteilung hat in vollem Ausmaß nur an jenen Lehranstalten Geltung, an denen der israelitische Religionsunterricht klassenweise erteilt wird. In Abteilungen, die wegen des Schülermangels zwei oder mehrere Klassengruppen umfassen, hat der Religionslehrer auf Grund der ihm von seiner Religionsbehörde erteilten Instruktion eine der Zusammensetzung der Schüler entsprechende Auswahl zu treffen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Aus dem Lehrbuch der Biblischen Geschichte “Josua” bis “Sauls Tod”. Geographie des Landes Israel.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Bibellektüre: Zweites Buch Mosis, Kapitel 20, 22, 23, Drittes Buch Mosis, Kapitel 19.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Hebräisch: Im Jugendgottesdienstbuch “Maariw und Mincha für Sabbat”; lesen und übersetzen an Hand der beigefügten deutschen Übersetzung. Erläuterung des durchgenommenen Stoffes mit besonderer Hervorhebung folgender Stellen: Echad Elohenu, L`cha adonaj, W`soss Hathora, J`hallelu, Hodu, Haschiwenu, Waj`chulu, Magen Awoth, Keduscha, W`schomru; ferner Hawdalah. Schehechejanu.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Sprechübungen aus dem durchgenommenen Lehrstoff. Synagogale Melodien. Die Personalsuffixe, Geschlecht und Zahl des Hauptwortes.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Wiederholung des Lehrstoffes der ersten Klasse.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Aus dem Lehrbuch der Biblischen Geschichte: von “David” bis zum “Untergang des Reiches Juda” (586 v.).</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schlussteil ebene="2" art="normal" ct="text">Bibellektüre: Psalmen 1, 3, 90 bis 93 (Auswahl), Sprüche Salomos (Auswahl), Jeremia 7, 17, Klagelieder (Auswahl), Jesaia 1, 11.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Hebräisch: Schalosch R`galim (die drei Wallfahrtsfeste): Maariw und Mussaf - Tefilla aus dem Gebetbuch an Hand der deutschen Übersetzung, mit besonderer Hervorhebung folgender Stellen:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="2" art="normal" ct="text">Waj`daber, Mosche, Adonaj-Adonaj, Hallel, besonders die ersten zwei Psalmen Hallelujah und B`zess Jisrael. Der Priestersegen.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Sprachliches: Hinweis auf das Perfektum futurum und Waw conversivum. Sprechübungen aus dem durchgenommenen Lehrstoff. Synagogengesang.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Erzählungen aus der Biblischen Geschichte. Vom “Babylonischen Exil” bis zur “Zweiten Tempelzerstörung”.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Bibellektüre: Aus “Hiob”, “Ezechiel” 18, 37, Psalmen 137, 113 bis 118 (Auswahl).</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Hebräisch: Rosch Haschanah: Maariw und Mussaf aus dem Gebetbuch, mit besonderer Hervorhebung folgender Stellen:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="2" art="normal" ct="text">Tikeu, Sachrenu, M`loch, B`Sefer-Chajim, Awinu Malkenu (Übersetzen die ersten fünf und die “Katwenu”). Synagogengesang.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Sprachliches: Wiederholen des bisher durchgenommenen Lehrstoffes und Hinweis auf die Niphal-Form. Sprechübungen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Wiederholung des bisher durchgenommenen Lehrstoffes. Erzählungen aus der jüdischen Geschichte vom Jahre 70 unserer Zeit bis zur Gegenwart. Der Jüdische Kalender.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Bibellektüre: Aus dem Pentateuch, II. B. M. Kap. 19, Vers 3-6, Kap. 20, Vers 1-3, 7-8, 12-17. Ferner Lesestoff Auswahl aus “Sprüche der Väter”.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Hebräisch: Jom Kippur: Kol-Nidre, Mussaph, Neila im Zusammenhang mit besonderer Betonung folgender Stellen: Watiten lanu, Mechal, Aschamnu, einige “Al-Chet”, Awinu Malkenu (Chassmenu). Synagogengesang.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Sprachliches: Wiederholung des durchgenommenen Lehrstoffes und Sprechübungen im Rahmen desselben.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">SECHSTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">LEHRPLÄNE DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">A. PFLICHTGEGENSTÄNDE</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Deutsch</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht hat die Aufgabe, die Kommunikations- und Handlungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler durch Lernen mit und über Sprache zu fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Besonderen sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit Sprache Erfahrungen und Gedanken auszutauschen, Beziehungen zu gestalten und Interessen wahrzunehmen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sachinformationen aufzunehmen, zu bearbeiten und zu vermitteln und sich mit Sachthemen auseinander zu setzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ausdrucksformen von Texten und Medien und deren Wirkung zu verstehen sowie sprachliche Gestaltungsmittel kreativ einzusetzen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Einblicke in Struktur und Funktion von Sprache gewinnen. Der mündliche und schriftliche Sprachgebrauch soll frei von groben Verstößen gegen die Sprach- und Schreibrichtigkeit sein.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht muss mit den anderen Unterrichtsgegenständen verknüpft gesehen werden. Er soll die sprachlichen Mittel sichern und erweitern, damit die Schülerinnen und Schüler sich über Sachthemen, über Beziehungen und über Sprache angemessen verständigen können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht muss Schülerinnen und Schüler, für die Deutsch Zweit- (Dritt- oder Viert<gdash />)Sprache ist, im Anschluss an die Lern- und Lebenserfahrungen ihrer sprachlichen und kulturellen Sozialisation so fördern, dass damit eine grundlegende Voraussetzung für deren schulische und gesellschaftliche Integration geschaffen wird.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die zuerst erworbene Sprache ist in hohem Maß Grundlage für den Erwerb einer Zweitsprache. Daher soll die Muttersprache beim Zweitspracherwerb nach Möglichkeit berücksichtigt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Schülerinnen und Schülern sollen im Deutschunterricht Werte und Lebenshaltungen mit Hilfe von Texten vermittelt werden. Dabei soll die inhaltliche Auseinandersetzung mit Religion, Weltanschauung und Tradition die Basis für ein sinnerfülltes, eigenverantwortliches Leben schaffen und zur Achtung anderer Kulturen und Lebensweisen führen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht soll beitragen, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, ihre kognitiven, emotionalen und kreativen Möglichkeiten zu nutzen und zu erweitern. Der kritische Umgang mit und die konstruktive Nutzung von Medien ist eine wichtige Aufgabe. Die sprachliche und kulturelle Vielfalt in der Gesellschaft soll als bereichernd erfahren werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht soll Urteils- und Kritikfähigkeit, Entscheidungs- und Handlungskompetenzen weiterentwickeln. Er soll die Auseinandersetzung mit Werten im Hinblick auf ein ethisch vertretbares Menschen- und Weltbild fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutschunterricht soll durch zunehmend präzise Verwendung von Sprache dazu beitragen, Phänomene und Zusammenhänge zu benennen und zu beschreiben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Gestaltungserfahrungen mit Sprache machen und sinnliche Zugänge mit kognitiven Erkenntniswegen verbinden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Sprech- und Atemtechnik üben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die vielfältigen Aufgaben von Sprache (Sprache als Grundlage von Beziehungen, als Trägerin von Sachinformationen aus verschiedenen Bereichen, als Gestaltungsmittel) legen für den Deutschunterricht sinnvolle Handlungszusammenhänge nahe. Damit fordern sie zum fächerverbindenden und fächerübergreifenden Arbeiten und zum Lernen an Themen heraus, die für die Einzelnen sowie für die Gesellschaft bedeutsam sind und Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler mit einbeziehen. Sprach- und Schreibnormen sollen in allen Verwendungszusammenhängen angemessen berücksichtigt und behandelt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrerinnen und Lehrer haben auf die Qualität der sprachlichen Äußerungen zu achten. Der individuelle Lernfortschritt und das Bemühen um die Optimierung von Arbeitsergebnissen sind zu beachten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprechen verlangt von den Schülerinnen und Schülern, sich in zunehmendem Maß auf die jeweilige Sprechsituation einzustellen und dabei auch unterschiedliche Leistungen von Standardsprache und Herkunftssprachen zu erfahren. In geeigneten Gesprächs- (Partner-, Kleingruppen-, Klassengespräch .) und Redeformen (spontanes, vorbereitetes und textgebundenes Sprechen) sollen die Schülerinnen und Schüler die Wirkungsweise verschiedener verbaler und nonverbaler Ausdrucksmittel erleben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hilfen zum verständlichen Sprechen sollen angeboten werden. Auf individuelle Sprechhemmungen ist Bedacht zu nehmen, auf die Stärkung des Selbstwertgefühls der Schülerinnen und Schüler ist zu achten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfache Methoden der Beobachtung und Aufzeichnung sollen helfen das Gesprächsverhalten zu beschreiben und damit bewusst zu machen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gelegenheiten zum Sprechhandeln, auch in realen Situationen, sind so oft wie möglich zu nützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schreiben im Deutschunterricht muss zu wachsender Sicherheit und zur Bereitschaft führen, unterschiedliche Schreibformen zu gebrauchen. Das betrifft</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das handlungsbezogene Schreiben, das je nach der Situation stärker auf das Thema, die Schreibabsicht oder die Erwartungen der Leserinnen und Leser ausgerichtet sein kann,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Schreiben als Hilfsmittel zum Lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Schreiben als Ausdruck des eigenen Wahrnehmens, Fühlens und Denkens,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das spielerische und das schöpferische Schreiben.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Verfassen von Texten ist als mehrschichtiger Prozess zu sehen, der vom Schreibvorhaben bis zum fertigen Text reicht. Je nach der Schreibentwicklung und den Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler sind geeignete Methoden und technische Hilfsmittel (zB Computer) gezielt einzusetzen, um diesen Schreibprozess zu unterstützen. Durch die regelmäßige Beschäftigung mit eigenen und fremden schriftlichen Arbeiten sollen die Schülerinnen und Schüler lernen, Texte einzuschätzen, zu beurteilen und zu optimieren. Texte von Schülerinnen und Schülern sollen in geeigneter Weise zugänglich gemacht oder veröffentlicht werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die beim Verfassen von Texten auftretenden Mängel in der Beherrschung der Sprach- und Schreibrichtigkeit müssen zu individuellen, bei Bedarf zu gemeinsamen Schwerpunkten der Unterrichtsarbeit werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Lesen und Verstehen von Texten, die schriftlich oder durch andere Medien vermittelt werden, soll einen Schwerpunkt des Deutschunterrichts bilden. Bei der Auswahl sind der Leistungsstand, insbesondere die Lesefertigkeit und -fähigkeit, und die Interessen und Konsumgewohnheiten der Schülerinnen und Schüler zu bedenken. Individualisierung und Differenzierung beim Angebot der Texte sind daher notwendig.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Altersgemäße mediale und lokale kulturelle Angebote sind einzubeziehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch regelmäßige, methodisch abwechslungsreiche Beschäftigung mit Texten verschiedener Art sollen die Schülerinnen und Schüler zu gründlichem Textverständnis und zu positiver Einstellung zum Lesen gelangen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung und Rechtschreibunterricht sind grundsätzlich in die Handlungszusammenhänge des Deutschunterrichts einzubinden. Die Auseinandersetzung mit Sprach- und Schreibnormen soll nicht Selbstzweck sein und auch nicht auf vordergründiges Begriffswissen abzielen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgangspunkte sollen vor allem Texte und komplexe Situationen sein, bisweilen ist es aber auch zielführend, einzelne Teilbereiche der Grammatik oder Rechtschreibung zunächst isoliert zu betrachten. Über beide Zugänge sollen die Schülerinnen und Schüler Einblick in Bau und Funktion der Sprache gewinnen: Durch die Beschäftigung mit Text-, Satz- und Wortgrammatik sowie mit Lautung und Schreibung sollen die Schülerinnen und Schüler ihr Sprachwissen erweitern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grammatische Inhalte und Begriffe müssen in dem Maß vermittelt werden, wie es ein altersgemäßes Nachdenken und Sprechen über Sprache erfordert. Sprach- und Schreibnormen werden als gesellschaftlich bedeutende Faktoren der Sprachbeherrschung betrachtet, ihre Veränderbarkeit soll aufgezeigt werden. Spielerische und entdeckende Verfahren sollen als ein wesentlicher Zugang zur Auseinandersetzung mit Sprache eingesetzt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grammatisches und orthographisches Wissen soll die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, bewusst mit Sprache umzugehen, über Sprache zu reden und eigene Texte selbstständig zu überarbeiten. Dazu ist es zweckmäßig, Hilfsmittel in Buchform und elektronischer Form, zB österreichische Wörterbücher, heranzuziehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beschäftigung mit Sprach- und Schreibnormen soll nach Gesichtspunkten der inneren Differenzierung erfolgen, die den individuellen Besonderheiten der einzelnen Schülerinnen und Schüler weitgehend Rechnung zu tragen hat. Besondere Maßnahmen zur Differenzierung sind vor allem notwendig, wenn der Deutschunterricht Zweitsprache-Unterricht ist (siehe weiter unten).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Leistungsdifferenzierung erfolgt durch den methodischen Zugang, nach Umfang und Komplexität der Aufgabenstellung, nach dem Arbeitstempo der Schülerinnen und Schüler sowie nach dem Anspruchsniveau, das mit der jeweiligen Aufgabenstellung verbunden ist (siehe auch den Abschnitt “Förderung durch Differenzierung und Individualisierung” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für Schularbeiten ist dem Abschnitt “Leistungsfeststellung” des dritten Teils zu entnehmen. Die Verwendung von Wörterbüchern bei Schularbeiten ist zu ermöglichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Besondere didaktische Grundsätze, wenn Deutsch Zweitsprache ist:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese Grundsätze gelten als Leitlinien für den regulären Deutschunterricht sowie für den besonderen Förderunterricht für Schülerinnen und Schüler mit einer anderen Muttersprache als Deutsch.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Einschätzung der individuellen Lernfähigkeit von Schülerinnen und Schülern mit einer anderen Muttersprache ist immer ein Missverhältnis zwischen vorhandenen Möglichkeiten und tatsächlicher Ausdrucksfähigkeit zu berücksichtigen. Als Zugang zu kommunikativen Realsituationen sowie als Möglichkeit einer kontinuierlichen Reflexion und behutsamen Fehlerkorrektur kommt der Hereinnahme von ungesteuertem Spracherwerb in den Unterricht große Bedeutung zu.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht sind die rezeptiven Fertigkeiten (Hörverstehen und Leseverstehen) vor den entsprechenden produktiven Fertigkeiten (Sprechen und Schreiben) zu vermitteln, dh. das Hörverstehen vor dem Sprechen und das Leseverstehen vor dem Schreiben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hörverstehen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Hörverstehen stellt im Zweitsprachenunterricht eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiche Kommunikation dar.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hörübungen sollen das Verstehen anbahnen und schulen: das Globalverständnis (die allgemeine Sinnerfassung) und das Detailverständnis (das Erfassen bestimmter Einzelheiten). Hören soll dabei kein passiver Vorgang sein, sondern eingebunden werden in kommunikative Situationen, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, verbal oder nonverbal zu reagieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Entwicklung des rezeptiven Wortschatzes soll vor allem durch sinnerfassendes Hören (und Lesen) erfolgen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hörverstehensübungen müssen auch für die Laut- und Ausspracheschulung eingesetzt werden. Übungen dieser Art sollen ihr Textmaterial größeren Sinnzusammenhängen entnehmen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schulung der mündlichen Ausdrucksfähigkeit (einschließlich der richtigen Aussprache und Intonation) soll einen Schwerpunkt im Unterricht von Deutsch als Zweitsprache bilden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Spracherwerb ist dabei als Prozess zu verstehen, in dessen Verlauf die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, sprachliche Mittel selbstständig einzusetzen und bestimmte Sprachnormen einzuhalten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aussprache und Intonation sollen der deutschen Standardsprache möglichst nahe kommen. Neben der Lautsicherheit ist ein in Rhythmus, Melodieführung und Sprechtempo möglichst natürlicher Sprechton anzustreben. Auf den engen Zusammenhang mit dem Hörverstehen ist zu achten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lesen und Leseverstehen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Zweitspracherwerb kommen dem Lesen folgende Aufgaben zu:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Das laute Lesen soll die Entsprechung von Schriftsymbolen und den dazu gehörigen Lauten automatisieren, Aussprache, Intonation und Sprachrhythmus sowie die Lesefertigkeit festigen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Das stille Lesen soll der Sinnerfassung von Texten (mit unbekannten Elementen) und der Wortschatzerweiterung dienen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das selbstständige Lesen als Mittel zum eigenständigen Spracherwerb ist besonders zu fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schreiben</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Schreiben hat im Unterricht Deutsch als Zweitsprache zunächst nur lernunterstützende Funktion. Es ist erst allmählich zu einer eigenständigen Fertigkeit zu entwickeln und muss zu wachsender Sicherheit führen und die Bereitschaft wecken, unterschiedliche Schreibformen reproduktiv und produktiv zu gebrauchen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Rechtschreiben</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Von Anfang an sollte danach getrachtet werden, dass der Prozess des Schreibens aktiv vollzogen wird, dh. er sollte vom Sensorischen zum Kognitiven und zum Motorischen führen (Hinschauen/Hören/Merken/Aufschreiben).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spezifische Schwierigkeiten beim Erwerb der deutschen Rechtschreibung ergeben sich vor allem aus Unterschieden zu den Muttersprachen der Schüler und Schülerinnen, besonders bei:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Laut-Buchstaben-Entsprechungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Abgrenzung von Wörtern,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wortzusammensetzungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Groß- und Kleinschreibung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Satzzeichen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kontrastive Vergleiche (Muttersprache und Deutsch) können Problembereiche deutlich machen und Fehlschreibungen verhindern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler und auf Schwierigkeiten, die sich aus den Unterschieden zu ihrer jeweiligen Muttersprache ergeben, ist durch geeignete Individualisierungsmaßnahmen einzugehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Arbeit mit österreichischen und zweisprachigen Wörterbüchern sollen Nachschlagetechniken erlernt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundkenntnisse aus der Sprachbetrachtung unterstützen das Verständnis für die Rechtschreibung und sollen daher im Rechtschreibunterricht angewendet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundsätzlich ist zwischen Erkennungsgrammatik für den muttersprachlichen Unterricht und Erzeugungsgrammatik für den Zweitund/oder Fremdsprachunterricht zu unterscheiden:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlernt man eine Sprache als Zweitsprache, bedient man sich der Erzeugungsgrammatik, die das bestehende Regelsystem einer Sprache als gegeben annimmt. Dafür bieten Satzmuster oder nach kommunikativem Bedarf erworbene Teile der Formenlehre rasch die Möglichkeit, mit relativ einfachen Strukturen sprachrichtig zu kommunizieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erst nach Erarbeitung, Reflexion und Einsicht in die Funktion grammatischer Phänomene können diese im Bedarfsfall auch benannt werden. Dabei ist zu bedenken, dass viele Funktionen grammatischer Phänomene des Deutschen in den verschiedenen Muttersprachen der betroffenen Schülerinnen und Schüler oft keine direkte Entsprechung haben (zB die Funktion des Artikels).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Einschätzung der tatsächlichen Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler ist zu berücksichtigen, dass diese nur einen kleinen Ausschnitt ihrer tatsächlichen Erfahrungs- und Erlebniswelt in der für sie fremden Sprache wiedergeben können. Schularbeiten sind so zu erstellen, dass sie dem individuellen Sprachstand der Schülerinnen und Schüler entsprechen. Die Verwendung von zweisprachigen Wörterbüchern ist zu ermöglichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mangelnde Sprachkompetenz in der Zweitsprache Deutsch legitimiert nicht eine Zuweisung in die niedrigste Leistungsgruppe. Vor allem in Sprechen, Lesen und Schreiben erwerben Schülerinnen und Schüler mit einer anderen Herkunftssprache im gemeinsamen Unterricht mit Schülern und Schülerinnen der höchsten Leistungsgruppe eine hohe Sprachkompetenz in Deutsch - vor allem aus der Sicht der sozialen Funktion des Sprachlernens.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache als Grundlage von Beziehungen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlebnisse, Erfahrungen, Gedanken austauschen: Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken mündlich und schriftlich partnergerecht mitteilen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beziehungen aufnehmen, ausbauen und gemeinsames Handeln ermöglichen: Einfache Mittel kennen lernen und anwenden um Gespräche partner- und situationsgerecht zu führen. Vertraute Gesprächsformen anwenden und neue kennen lernen. In vielfältigen Situationen und unter verschiedenen Bedingungen ausdrucksvoll und verständlich sprechen. Texte verfassen um persönliche Beziehungen auszudrücken; entsprechende Formen der Übermittlung kennen lernen und einsetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interessen wahrnehmen: Eigene Absichten und Absichten anderer wahrnehmen und mit eigenen Worten ausdrücken. Anliegen mündlich und schriftlich vorbringen; dafür einfache sprachliche Mittel sichern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache als Trägerin von Sachinformationen aus verschiedenen Bereichen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationsquellen erschließen: Personen befragen; Auskünfte einholen. Mit Ordnungs- und Suchhilfen vertraut werden; Bibliotheken, Medien bzw. andere Informationssysteme zur Erarbeitung von Themen nützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen aufnehmen und verstehen: Die Fähigkeit zum sinnerfassenden Lesen weiterentwickeln und das individuelle Lesetempo steigern; Lesetechniken zur Informationsentnahme kennen lernen und anwenden. Aus Gehörtem und Gesehenem Informationen entnehmen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen für bestimmte Zwecke bearbeiten sowie schriftlich und mündlich vermitteln: Aus Gehörtem, Gesehenem und Gelesenem Wesentliches wiedergeben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich mit Sachthemen auseinander setzen: Zu einfachen Sachverhalten und Äußerungen mündlich und schriftlich Stellung nehmen lernen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache als Gestaltungsmittel</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Literarische Textformen und Ausdrucksmittel kennen lernen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Persönliche Zugänge zu literarischen Texten finden, im Besonderen aus der Kinder- und Jugendliteratur. Einfache Gestaltungsmittel erkennen und als Anregung für eigene Texte nützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausdrucksformen in verschiedenen Medien kennen lernen: Einfache Möglichkeiten kennen lernen, wie in Medien Themen und Inhalte gezielt aufbereitet und gestaltet werden (auch durch eigenes Erproben). Deren Wirkung auf sich und andere wahrnehmen und beschreiben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kreative sprachliche Gestaltungsmittel kennen lernen: Schriftlich und mündlich erzählen; erzählerische Mittel einsetzen, um Texte bewusst zu gestalten. Durch kreativen Umgang mit Lauten, Wörtern, Sätzen oder Texten Möglichkeiten sprachlicher Gestaltung erleben und erproben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung und Rechtschreibung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">siehe Abschnitt 1. bis 4. Klasse</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache als Grundlage von Beziehungen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlebnisse, Erfahrungen, Gedanken austauschen: Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken mündlich und schriftlich partnergerecht mitteilen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beziehungen aufnehmen, ausbauen und gemeinsames Handeln ermöglichen: Die schon bekannten Mittel der Gesprächsführung ausbauen und erweitern. Gesprächsformen mit zunehmender Sicherheit anwenden. In vielfältigen Situationen und unter verschiedenen Bedingungen ausdrucksvoll und verständlich sprechen. Texte verfassen um persönliche Beziehungen auszudrücken; entsprechende Formen der Übermittlung kennen lernen und einsetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interessen wahrnehmen: Verschiedene Absichten beschreiben und vergleichen lernen. Anliegen mündlich und schriftlich vorbringen; weitere sprachliche Mittel kennen lernen und erproben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache als Trägerin von Sachinformationen aus verschiedenen Bereichen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationsquellen erschließen: Personen zu verschiedenen Themenbereichen befragen; Fragen vorbereiten und zielführend stellen. Mit Ordnungs- und Suchhilfen vertraut werden; Bibliotheken, Medien bzw. andere Informationssysteme zur Erarbeitung von Themen nützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen aufnehmen und verstehen: Die Fähigkeit zum sinnerfassenden Lesen weiterentwickeln und das individuelle Lesetempo steigern; Lesetechniken zur Informationsentnahme kennen lernen und anwenden. Aus Gehörtem und Gesehenem Informationen entnehmen und Notizen anlegen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen für bestimmte Zwecke bearbeiten sowie schriftlich und mündlich vermitteln: Das Wesentliche von Gehörtem, Gesehenem und Gelesenem anhand von Notizen ordnen und mündlich oder schriftlich wiedergeben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich mit Sachthemen auseinander setzen: Zu einfachen Sachverhalten und Äußerungen mündlich und schriftlich Stellung nehmen. Eigene Überlegungen äußern und begründen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache als Gestaltungsmittel</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Literarische Textformen und Ausdrucksmittel kennen lernen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Persönliche Zugänge zu literarischen Texten finden, im Besonderen aus der Kinder- und Jugendliteratur. Einfache Gestaltungsmittel erkennen und als Anregung für eigene Texte nützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausdrucksformen in verschiedenen Medien kennen lernen: Einfache Möglichkeiten kennen lernen, wie in Medien Themen und Inhalte gezielt aufbereitet und gestaltet werden (auch durch eigenes Erproben). Deren Wirkung auf sich und andere wahrnehmen und beschreiben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kreative sprachliche Gestaltungsmittel kennen lernen: Schriftlich und mündlich erzählen; erzählerische Mittel einsetzen, um Texte bewusst zu gestalten. Durch kreativen Umgang mit Lauten, Wörtern, Sätzen oder Texten Möglichkeiten sprachlicher Gestaltung erleben und erproben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung und Rechtschreibung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">siehe Abschnitt 1. bis 4. Klasse</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache als Grundlage von Beziehungen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlebnisse, Erfahrungen, Gedanken austauschen: Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken mündlich und schriftlich partnergerecht mitteilen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beziehungen aufnehmen, ausbauen und gemeinsames Handeln ermöglichen: Den Gesprächsverlauf bewusst wahrnehmen und zunehmend eigenständig auf Partner/innen und Situationen eingehen. In verschiedenen Gesprächsformen den Gesprächsverlauf beobachten und beschreiben, um ihn beeinflussen zu können. In vielfältigen Situationen und unter verschiedenen Bedingungen ausdrucksvoll und verständlich sprechen. Texte verfassen, um persönliche Beziehungen auszudrücken; entsprechende Formen der Übermittlung kennen lernen und einsetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interessen wahrnehmen: Verschiedene, auch einander widersprechende Absichten beschreiben; Stellung beziehen. Anliegen sprachlich differenziert vorbringen; formale und mediale Möglichkeiten nützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache als Trägerin von Sachinformationen aus verschiedenen Bereichen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationsquellen erschließen: Informationen von Personen gezielt einholen; entsprechende sprachliche und technische Mittel kennen lernen und erproben. Mit Ordnungs- und Suchhilfen vertraut werden; Bibliotheken, Medien bzw. andere Informationssysteme zur Erarbeitung von Themen nützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen aufnehmen und verstehen: Die Fähigkeit zum sinnerfassenden Lesen weiterentwickeln und das individuelle Lesetempo steigern; Lesetechniken zur Informationsentnahme kennen lernen und anwenden. Aus Gehörtem und Gesehenem Informationen entnehmen und gezielt Merkhilfen einsetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen für bestimmte Zwecke bearbeiten sowie schriftlich und mündlich vermitteln: Das Wesentliche von Gehörtem, Gesehenem und Gelesenem mündlich und schriftlich auch unter Verwendung von Merk- und Veranschaulichungshilfen wiedergeben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich mit Sachthemen auseinander setzen: Zu Sachverhalten (auch aus Texten) und Äußerungen Argumente sammeln, ordnen und zu einfachen mündlichen und schriftlichen Stellungnahmen zusammenfassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache als Gestaltungsmittel</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Literarische Textformen und Ausdrucksmittel kennen lernen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Literarische Texte mit höherem Anspruchsniveau im Hinblick auf Thema, Form und Umfang erleben und verstehen, im Besonderen aus der Jugendliteratur. Grundlegende Einblicke in Entstehungs- und Wirkungszusammenhänge von Texten gewinnen. Gestaltungsmittel erkennen und als Anregung für eigene Texte nützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausdrucksformen in verschiedenen Medien kennen lernen: Verstehen, wie in Medien Themen und Inhalte gezielt aufbereitet und gestaltet werden (auch durch eigenes Erproben).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kreative sprachliche Gestaltungsmittel kennen lernen: Schriftlich und mündlich erzählen; erzählerische Mittel einsetzen, um Texte bewusst zu gestalten. Durch kreativen Umgang mit Lauten, Wörtern, Sätzen oder Texten Möglichkeiten sprachlicher Gestaltung erleben und erproben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung und Rechtschreibung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">siehe Abschnitt 1. bis 4. Klasse</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache als Grundlage von Beziehungen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlebnisse, Erfahrungen, Gedanken austauschen: Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken mündlich und schriftlich partnergerecht mitteilen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beziehungen aufnehmen, ausbauen und gemeinsames Handeln ermöglichen: Eigenes Gesprächsverhalten in seiner Wirkung abschätzen und situations- und partnergerecht einsetzen können. Sich in verschiedenen Gesprächsformen - versuchsweise auch leitend - angemessen verhalten. In vielfältigen Situationen und unter verschiedenen Bedingungen ausdrucksvoll und verständlich sprechen. Texte verfassen, um persönliche Beziehungen auszudrücken; entsprechende Formen der Übermittlung kennen lernen und einsetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interessen wahrnehmen: Verschiedene, auch versteckte Absichten erkennen und zuordnen; entsprechend reagieren. Anliegen sprachlich differenziert vorbringen; auch mit Anforderungen im öffentlichen und institutionellen Bereich vertraut werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache als Trägerin von Sachinformationen aus verschiedenen Bereichen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationsquellen erschließen: Informationen von Personen gezielt einholen (auch in Form von Interviews); entsprechende sprachliche und technische Mittel einsetzen. Mit Ordnungs- und Suchhilfen vertraut werden; Bibliotheken, Medien bzw. andere Informationssysteme zur Erarbeitung von Themen nützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen aufnehmen und verstehen: Die Fähigkeit zum sinnerfassenden Lesen weiterentwickeln und das individuelle Lesetempo steigern; Lesetechniken zur Informationsentnahme kennen lernen und anwenden. Aus Gehörtem und Gesehenem - auch größeren Umfangs - Informationen entnehmen und gezielt Merkhilfen einsetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen für bestimmte Zwecke bearbeiten sowie schriftlich und mündlich vermitteln: Das Wesentliche aus Gehörtem, Gesehenem und Gelesenem wirkungsvoll und anschaulich mündlich und schriftlich präsentieren und erklären.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sich mit Sachthemen auseinander setzen: Zu Sachverhalten und Äußerungen (auch aus Texten) Argumente sammeln, ordnen und zu ausführlicheren mündlichen und schriftlichen Stellungnahmen zusammenfassen. Standpunkte anderer in zunehmendem Maß berücksichtigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache als Gestaltungsmittel</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Literarische Textformen und Ausdrucksmittel kennen lernen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Literarische Texte mit höherem Anspruchsniveau im Hinblick auf Thema, Form und Umfang erleben und verstehen, im Besonderen aus der Jugendliteratur. Grundlegende Einblicke in Entstehungs- und Wirkungszusammenhänge von Texten gewinnen. Gestaltungsmittel erkennen und als Anregung für eigene Texte nützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausdrucksformen in verschiedenen Medien kennen lernen: Verstehen, wie in Medien Themen und Inhalte gezielt aufbereitet und gestaltet werden (auch durch eigenes Erproben).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kreative sprachliche Gestaltungsmittel kennen lernen: Schriftlich und mündlich erzählen; erzählerische Mittel einsetzen, um Texte bewusst zu gestalten. Durch kreativen Umgang mit Lauten, Wörtern, Sätzen oder Texten Möglichkeiten sprachlicher Gestaltung erleben und erproben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung und Rechtschreibung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">siehe Abschnitt 1. bis 4. Klasse</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>bis 4. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung und Rechtschreibung</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">(bezieht sich auf die jeweils genannten Aufgabenbereiche):</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachliche Erscheinungsformen betrachten und anwenden</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wissen über Sprache erwerben und anwenden, wie es für einen möglichst fehlerfreien Sprachgebrauch notwendig ist. Einblicke in Struktur und Funktion von Sprache gewinnen, und zwar aus den Bereichen der Pragmatik, der Semantik und der Text-, Satz- und Wortgrammatik. Maßgebend für die Auswahl sind der Entwicklungsstand, die Leistungsfähigkeit und der sprachliche Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Rechtschreiben</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Gebrauchswortschatz entsprechend dem jeweiligen Thema stetig erweitern und orthographisch sichern. Die Regelhaftigkeit von Sprachformen und Schreibung in zunehmendem Maße erkennen und verstehen. Neben anderen Hilfen Wortbedeutungen und Wortbildung zum Erschließen der richtigen Schreibung nützen lernen. Individuelle Rechtschreibschwächen herausfinden und durch regelmäßige Übungen abbauen. Hilfsmittel (Wörterbücher, elektronische Programme ua.) benützen lernen und regelmäßig verwenden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">LEBENDE FREMDSPRACHE</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">(Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch,</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Tschechisch, Slowenisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Ungarisch,</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Kroatisch, Türkisch)</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Fremdsprachenunterrichts ist es, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, sich in der Fremdsprache in altersgemäßer, situationsadäquater und der jeweiligen Leistungsstufe entsprechender Form zu informieren und auszudrücken.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Prozess des Fremdsprachenerwerbs bietet zahlreiche Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit interkulturellen Themen. Das bewusste Aufgreifen solcher Fragestellungen soll zu einer verstärkten Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler führen und ihr Verständnis für andere Kulturen und Lebensweisen vertiefen. Dabei ist der Vergleich mit den eigenen Erfahrungen und den österreichischen Gegebenheiten anzustreben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Fremdsprachenunterricht soll Grundlage für den weiteren selbstständigen Spracherwerb sein; darüber hinaus soll er auch einen Beitrag zur Entwicklung adäquaten Sozialverhaltens der Schülerinnen und Schüler leisten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Erlernen der vier Fertigkeiten (Hörverstehen, mündliche Kommunikation, Leseverstehen, schriftliche Kommunikation) soll unter Berücksichtigung der Altersgemäßheit die Bewältigung von Alltags- und Unterrichtssituationen ermöglichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allgemeine Fachziele sind:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Das Verstehen von gesprochener Sprache in direktem Kontakt oder über Medien als Ergebnis der Erarbeitung von vorgeschlagenen Themen und Sprachmitteln ausgehend von Standardaussprachen sowie einer durchschnittlichen Sprechgeschwindigkeit.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Der aktive Einsatz der erworbenen Redemittel in für die Schülerinnen und Schüler relevanten Situationen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Das selbstständige Erfassen schriftlicher, fremdsprachlicher Texte verschiedener Art unter Berücksichtigung der vorgesehenen Themen und Sprachmittel.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die schriftliche Anwendung der erworbenen Sprachmittel in adressatenbewusster und mediengerechter Form (der Textsorte entsprechend) auch unter Einbeziehung neuer Technologien (Textverarbeitung, E-Mail).</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine Fremdsprache ist Ausdruck von teilweise anderen und fremden Kultur- und Lebensformen sowie Wertsystemen. Der Erwerb einer Fremdsprache soll auch dem Kennenlernen dieses Fremden, der bewussten Auseinandersetzung, dem Abbau von Vorurteilen und der Entfaltung des Wertbewusstseins dienen. In der Anwendung der Fremdsprache soll wertorientiertes Handeln im politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und weltanschaulichen Umfeld umgesetzt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Fremdsprachenunterricht soll in seiner Gesamtheit zur Erreichung aller Ziele dieses Bildungsbereiches beitragen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fremdsprache ist Ausdruck von Kultur- und Lebensformen. Wertorientiertes Handeln im politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Umfeld wird durch Sprache umgesetzt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Erwerb einer Fremdsprache soll auch dem Kennenlernen von Fremdem und der bewussten Auseinandersetzung damit dienen. Dadurch sollen auch Vorurteile abgebaut werden. Sofern es sich bei der Fremdsprache um eine Volksgruppensprache handelt, soll deren besondere Beachtung zum gleichberechtigten und friedlichen Zusammenleben beitragen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine Internationalisierung der Fachsprachen hat bereits stattgefunden, Fremdsprachenkenntnisse erleichtern den Zugang. Themen aus diesem Bereich sollen auch im Fremdsprachenunterricht bearbeitet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anregung kreativer Aktivitäten durch Fremdsprachenunterricht wie zB: fremdsprachliche Theateraufführungen, Rollenspiele, Verstehen und Verfassen fremdsprachlicher Liedtexte, kreatives Schreiben in den Fremdsprachen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kommunikative Anlässe über gesunde Lebensführung und den harmonischen Umgang mit dem gesellschaftlichen Umfeld bzw. der natürlichen Umwelt sollen auch im Fremdsprachenunterricht genutzt bzw. hergestellt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sportspezifisches Vokabular soll im Fremdsprachenunterricht vermittelt werden. Auseinandersetzung (auch) mit landestypischen Sportarten (zB Baseball, Cricket usw.) und gegebenenfalls auch deren Ausübung könnte angeregt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht ist so viel Fremdsprache wie möglich, so wenig Unterrichtssprache wie nötig einzusetzen. Die Techniken der mündlichen und schriftlichen Übersetzung und Übertragung sind lediglich punktuell, und nur wenn sie dem besseren Verständnis dienen, einzusetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Wortschatzvermittlung in vielfältiger und vernetzter Form (Vokabular im Kontext, Kollokationen, Vokabular mit impliziter Grammatik, fixe Redewendungen, halbfixe Redewendungen) ist größtes Gewicht beizumessen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die vier Fertigkeiten sind regelmäßig und möglichst integrativ zu üben. Als Ziel ist die Fähigkeit zur erfolgreichen Kommunikation, die nicht mit fehlerfreier Kommunikation zu verwechseln ist, anzustreben. Die jeweiligen kommunikativen Anliegen sind beim Üben von Teilfertigkeiten in den Vordergrund zu stellen. Neue Technologien (Textverarbeitung, E-Mail, Internet) sind einzubeziehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Regelmäßige Hörübungen sind durchzuführen, und den Schülerinnen und Schülern sind möglichst viele Sprechanlässe für den Gebrauch der Fremdsprache anzubieten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der funktionale Aspekt der Grammatik hat Vorrang gegenüber dem formalen Aspekt. Das Erarbeiten und Einüben von grammatischen Strukturen hat möglichst im kommunikativen Zusammenhang zu geschehen und darf nicht zum Selbstzweck werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein bewusster und reflektierter Umgang mit Sprache (auch im Vergleich mit der Unterrichts- bzw. Muttersprache) ist zu fördern. Dabei sind komparative und kontrastive Methoden in der 1. und 2. Klasse eher zu vermeiden, in der 3. und 4. Klasse vor allem dort einzusetzen, wo es sinnvoll erscheint und zu einem verbesserten sprachlichen Bewusstsein der Fremdsprache gegenüber führt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Einsatz von spielerischen und musisch-kreativen Elementen ist erforderlich, da sich dies einerseits sehr positiv auf die Motivation auswirkt und andererseits auch lernpsychologisch sinnvoll ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Landes- und kulturkundliche Informationen sind mit den Themen und kommunikativen Situationen sinnvoll zu verbinden, handlungsorientiert zu vermitteln und bewusstseinsbildend zu nutzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um möglichst große Authentizität zu gewährleisten sind direkte persönliche Begegnungen (Einsatz von “native speakers”, Schüleraustausch, Intensivsprachwochen) und Einsatz und Nutzung von audiovisuellen Medien, neuen Technologien (zB E-Mail, Internet) empfehlenswert.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Erleben der Fremdsprache als authentisches Kommunikationsmittel in fächerübergreifenden Situationen ist anzustreben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vermittlung und Anwendung von Lerntechniken, insbesondere im Hinblick auf autonomes Lernen und als Grundlage für das Erlernen weiterer Fremdsprachen, soll zentrales Anliegen sein.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Englisch und Französisch ist das rezeptive Beherrschen der Lautschrift als Hilfsmittel bezüglich der Aussprache und Intonation anzustreben (Förderung des selbstständigen Erarbeitens von unbekanntem Wortmaterial). Standardisierte Akzentzeichen sind als Lernhilfen zu verwenden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den Lernerfolg sind alle vier Fertigkeiten im gleichen Ausmaß (im Anfangsunterricht überwiegend mündliche Kommunikation) ausschlaggebend. Übersetzungen von Texten kommt keine eigenständige Bedeutung zu. Verstöße gegen die Sprachrichtigkeit sind nur eines der Kriterien und können nicht alleine ausschlaggebend sein.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrerinnen und Lehrer sollen auf die Qualität der sprachlichen Äußerungen achten. Der individuelle Lernfortschritt und das Bemühen um die Optimierung von Arbeitsergebnissen sind zu beachten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für Schularbeiten ist dem Abschnitt “Leistungsfeststellung” des dritten Teils zu entnehmen. Die Verwendung von Wörterbüchern bei Schularbeiten ist - nach Maßgabe der Aufgabenstellung - zu ermöglichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungsphasen sind in mündlicher und schriftlicher Form zu integrieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fertigkeitsorientierung steht im Vordergrund des Fremdsprachenunterrichts. Dies ist bei der Festlegung des Erweiterungsbereichs zu berücksichtigen. Bei Vertiefung der Fertigkeiten ist es nahe liegend, die Ziele des Kernbereichs weiter zu führen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschiedliche Voraussetzungen bei den Schülerinnen und Schülern (Lerntypen, Lerntempo, Neigungen und Interessen, soziale Fertigkeiten, Stärken und Schwächen) müssen durch verschiedene methodische Zugänge, Umfang und Komplexität der Aufgabenstellung und entsprechend individualisierte Arbeits- und Betreuungsformen Berücksichtigung finden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Falls sich Schülerinnen und Schüler im Klassenverband befinden, denen die betreffende Fremdsprache als Muttersprache bzw. als Zweitsprache im Familienverband dient, sind deren besondere Kenntnisse und Fähigkeiten im Unterricht zu nutzen. Eine solche Konstellation stellt meist eine natürliche Chance dar, mit verschiedenen Varianten der Standardsprache umgehen zu lernen, direkte Informationen über die kulturellen Hintergründe zu erhalten und ermöglicht eine positive Hervorhebung von Mehrsprachigkeit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Leistungsdifferenzierung (siehe auch den Abschnitt Förderung durch Differenzierung und Individualisierung im dritten Teil)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beschreibung des Lehrstoffes erfolgt in Form globaler Zielsetzungen, welche unabhängig von der individuellen Leistungsfähigkeit der einzelnen Schülerinnen und Schüler gelten. Eine Differenzierung kann im Grad der Erreichung der einzelnen Ziele und im Grad der Hilfestellung zum Ausdruck kommen. Grundsätzlich soll immer nach dem Prinzip: “Vom Einfachen zum Schwierigen” vorgegangen werden. Aufbauend auf einem gemeinsamen Grundangebot für alle Schülerinnen und Schüler bekommen leistungsstarke Schülerinnen und Schüler zusätzliche Angebote, die aber auch für die leistungsschwächeren Schülerinnen und Schüler zugänglich sein sollen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lernschwächere Schülerinnen und Schüler werden die Lernziele häufig in einer weniger komplexen oder abstrahierten Form erreichen. Dies kommt in der Fremdsprache vor allem durch eine einfachere Ausdrucksweise und durch Konzentration auf elementare Strukturen im Bereich der Grammatik zum Tragen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Schaffung und Erhaltung eines positiven Lernklimas sollen die Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer individuellen Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft unterstützt werden. Ein solches Lernklima kann durch Stärkung des Selbstwertgefühls und Fokussierung auf vorhandene Stärken der Schülerinnen und Schüler erreicht werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Differenzierungsmaßnahmen sind zu treffen in Bezug auf die methodische Aufbereitung des Lehrstoffes (Zugänge über mehrere Wahrnehmungskanäle), auf Abstraktionsgrad und Komplexität der Aufgabenstellung, Komplexität der sprachlichen Äußerungen und unterrichtsorganisatorische Maßnahmen (offene Lernformen).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kriterien für die Planung und Durchführung der Differenzierungsmaßnahmen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Grad des Verständnisses gehörter oder gelesener Texte;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Komplexität der Ausdrucksmittel sowohl im rezeptiven als auch im produktiven Bereich;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Komplexität bzw. Verständlichkeit der Aufgabenstellungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Unterschiedliches Zeitausmaß, das von den einzelnen Schülerinnen und Schülern zur Erreichung der Lernziele benötigt wird (Übung und Festigung);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Intensität der erforderlichen Betreuung bzw. der erforderlichen Hilfestellung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Stellenwert von schriftlichen und mündlichen Ausdrucksformen (bei lernschwachen Schülerinnen und Schülern ist vor allem die lernunterstützende Funktion des Schreibens zu beachten);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Umgang mit Fehlern (ein sensibler Umgang mit Fehlern ist notwendig. In den verschiedenen Unterrichtsphasen ist klar zu machen, ob das Hauptaugenmerk bei sprachlicher Korrektheit - mit Korrektur - oder bei Geläufigkeit - ohne Korrektur durch die Lehrkraft - liegt.);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vielfalt an methodischen Zugängen mit Berücksichtigung der verschiedenen Wahrnehmungskanäle.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fertigkeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Rezeptive Fertigkeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Regelmäßige Lese- und Hörübungen haben als Ziel:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Erschließen der Textintention;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Erfassen des Wesentlichen (Globalverstehen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Erfassen bestimmter Einzelheiten (Detailverstehen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Erschließen von unbekanntem Sprachmaterial aus dem Zusammenhang.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hörverstehen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hörtexte müssen sich am rezeptiven Wortschatz der Schülerinnen und Schüler orientieren. Es sind vor allem Texte heranzuziehen, die von kommunikativem Wert sind und authentischen Sprechtexten zumindest nahe kommen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zielsetzung ist das Verstehen von:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einfachen Äußerungen und dem Klassengespräch (wie zB Anweisungen, Fragen und Auskünfte der Lehrerinnen und Lehrer sowie der Schülerinnen und Schüler);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kurzen Texten, die aus bekannten Elementen bestehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>themenbezogenen Texten, die einige unbekannte Elemente enthalten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Liedern.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leseverstehen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel ist die Grundlegung für das stille, sinnerfassende Lesen. Bei der Auswahl der Texte ist einerseits auf Handlungsrelevanz für den Alltag zu achten, andererseits darauf, dass ein vielfältiges Bild der Gesellschaft in den Ländern der Zielsprache vermittelt wird. Das Verständnis verschiedener Textsorten (im Russischen/Serbischen in cyrillischer Schrift) ist anzustreben. Zielsetzung ist das Verstehen von:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kurzen Sachtexten und Mitteilungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einfachen Briefe persönlichen Inhalts;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Dialogen als Basis für die Entwicklung des Sprechens;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einfachen fiktionalen Texten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gedichten und Liedern.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Produktive Fertigkeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Vordergrund steht die Entwicklung der Kommunikationsfähigkeit, wobei der Schulung des mündlichen Ausdrucks Vorrang zu geben ist. Das Prinzip der Handlungsorientiertheit, Adressatenbewusstheit und Mediengerechtheit ist zu beachten. Ein korrekter Sprachgebrauch ist anzustreben, jedoch steht die kommunikative Leistung im Vordergrund.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mündliche Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Fremdsprache ist als Kommunikationsmittel im Unterricht zu verwenden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zielsetzung dabei ist:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gesprächsführung über Themen und Texte, die vom Erfahrungs- und Interessenshorizont der Schülerinnen und Schüler ausgehen und ihn erweitern; sich dabei über ihre Meinungen, Wünsche und Entscheidungen verständigen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Sprachmittel und damit verbundene kulturspezifische Verhaltenskonventionen für relevante Alltagssituationen erwerben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schulung der Aussprache und Intonation, wobei die Lautschrift als Unterstützung einbezogen werden soll, wenn die jeweilige Fremdsprache es erfordert.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Schreiben hat im Anfangsunterricht vorwiegend lernmethodische Funktion. Im Zuge des Lernfortschritts ist es zu einer eigenständigen Fertigkeit zu entwickeln, wobei die kommunikative Leistung vorrangig ist. Sprach- und Schreibrichtigkeit sind ebenfalls anzustreben. Zielsetzung dabei ist:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Umgestaltung von erarbeiteten Texten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verfassen von Beschreibungen und einfachsten kreativen Texten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schreiben von einfachen Briefen und Mitteilungen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hörverstehen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Schulung des Hörverstehens sollen die Texte nicht wesentlich über den rezeptiven Wortschatz der Schülerinnen und Schüler hinausgehen. Sie sollen auch längere fiktionale Texte im Wesentlichen erfassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leseverstehen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen auch längere fiktionale Texte im Wesentlichen erfassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mündliche Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Über die Zielsetzungen der 1. Klasse hinaus sollen die Schülerinnen und Schüler in gelenkter Form kurze, zusammenhängende Äußerungen über Erlebtes, Beobachtetes, Gelesenes und Gehörtes machen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Über die Zielsetzungen der 1. Klasse hinaus ist auch das Schreiben einfacher Zusammenfassungen zu erarbeiten und zu üben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Rezeptive Fertigkeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An den generellen Zielsetzungen der 1. und 2. Klasse ist weiterzuarbeiten. Zusätzlich ist die Einführung in die Arbeit mit dem Wörterbuch vorgesehen. Reflektiert werden soll auch der Unterschied zwischen gesprochener und geschriebener Sprache. Die Kommentierung von Texten soll angeregt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hörverstehen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es sind vor allem Texte heranzuziehen, die von kommunikativem Wert sind. In zunehmendem Ausmaß sollen authentische Texte herangezogen werden. Dabei sind unterschiedliche Textsorten zu bearbeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zielsetzung ist das Verstehen von:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Klassengesprächen (wie zB Anweisungen, Fragen und Auskünfte der Lehrerinnen und Lehrer sowie der Schülerinnen und Schüler);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>längeren und komplexeren Texten aus verschiedenen Bereichen des Alltags;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kurzen fiktionalen Texten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Liedern.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hörtexte sollen über den rezeptiven Wortschatz der Schülerinnen und Schüler in angemessener Weise hinausgehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leseverstehen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel ist der Ausbau der grundgelegten Lesefertigkeit und die Förderung der Lust am Lesen. Das Verständnis verschiedener und von der Thematik her anspruchsvollerer Textsorten (im Russischen/Serbischen in cyrillischer Schrift) mit komplexeren Aufgabenstellungen ist anzustreben. Auswahlkriterien für Texte:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">siehe 1. und 2. Klasse. Zielsetzung ist das Verstehen von:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>alltagsbezogenen Sachtexten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>persönlichen Mitteilungen (Notizen, Briefe usw.) auch handschriftlicher Art;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kurzen Artikeln aus Zeitungen, Magazinen unter Einbeziehung der neuen Technologien (Internet, E-Mail);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>fiktionalen Texten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Liedern und Gedichten.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Neue Technologien sind einzubeziehen.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Produktive Fertigkeiten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es wird auf die generellen Zielsetzungen der 1. und 2. Klasse verwiesen. Zusätzlich ist die Einführung in die Arbeit mit dem Wörterbuch vorgesehen. Reflektiert werden soll auch der Unterschied zwischen gesprochener und geschriebener Sprache. Die Kommentierung von Texten soll angeregt werden. Ein korrekter Sprachgebrauch ist anzustreben, jedoch steht die kommunikative Leistung im Vordergrund.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mündliche Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vorkenntnisse sind zu festigen und zu erweitern und die zunehmend selbstständige Anwendung ist zu fördern. Folgende Ziele sind über die der 1. und 2. Klasse hinausgehend zu verfolgen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vorbereitung auf Realsituationen durch Schaffung und Nutzung von Sprechanlässen im Unterricht, ausgehend von den Erfahrungen und Interessen der Schülerinnen und Schüler;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>selbstständige Anwendung von erlernten Redemitteln und damit verbundene kulturspezifische Verhaltenskonventionen für relevante Alltagssituationen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erzählen von Erlebtem, Beobachtetem, Erfundenem usw.;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kreative Gestaltung von Spielszenen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vorkenntnisse sind zu festigen und zu erweitern und zunehmend selbstständig anzuwenden. Da der Zweck des Schreibens im Vordergrund steht, ist die kommunikative Leistung gegenüber der Schreibrichtigkeit vorrangig. Neue Technologien sind einzubeziehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Als Textsorten sind zu erarbeiten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einfache Beschreibungen und Berichte;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Notizen und Mitteilungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Briefe und Texte persönlicher Art (zB Lebenslauf);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einfache Stellungnahmen und Zusammenfassungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kreative Texte und einfache Gebrauchstexte;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Umgestaltung von Texten.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hörverstehen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Über die Zielsetzungen der 3. Klasse hinaus sollen auch längere Texte verwendet werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen auch verschiedene standardsprachliche Varianten der Zielsprache verstehen lernen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leseverstehen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Über die Zielsetzungen der 3. Klasse hinaus sollen die Anforderungen durch die Zunahme der Länge und des Schwierigkeitsgrades der Texte steigen. Die Schülerinnen und Schüler sollen ermuntert werden, sich auch außerhalb der Unterrichtszeit mit fremdsprachlichen Texten auseinander zu setzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mündliche und schriftliche Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Zielsetzungen der 3. Klasse für die mündliche und schriftliche Kommunikation gelten auch für die 4. Klasse, jedoch steht eine zunehmend selbstständige Anwendung der erworbenen Fertigkeiten im Mittelpunkt. Auch die sprachliche Qualität von mündlichen und schriftlichen Äußerungen soll durch den Lernzuwachs steigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachfunktionen, Themen und Wortschatz:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>bis 4. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprachfunktionen müssen in einem unmittelbaren Zusammenhang mit konkreten mündlichen und schriftlichen Kommunikationssituationen stehen, die sich aus der Erarbeitung von Themen ergeben. Die genannten Themenbereiche sind zu erarbeiten und sollen an Erfahrungen, Interessen und Verständigungsbedürfnissen der Schülerinnen und Schüler anknüpfen. Diese Themen sollen den Einblick in die Lebensweisen und -bedingungen (Vorstellungen, Wünsche, Werte und Normen) von Menschen verschiedener sozialer Gruppen zum Ziel haben. Landesspezifische Sprach- und Verhaltenskonventionen und die Alltagskultur der Länder der Zielsprache sind anwendungsorientiert zu vermitteln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anzustreben ist ein Basiswortschatz, der sich aus den behandelten Themen und Situationen nach den Kriterien der Verwendbarkeit, Wahrscheinlichkeit des Auftretens und der Erlernbarkeit ergibt. Es ist zwischen produktivem, rezeptivem und potenziellem (aus dem Kontext erschließbarem) Wortschatz zu unterscheiden. Bei der Erarbeitung des Wortschatzes sind nicht nur einzelne Wörter wichtig, sondern vor allem Kollokationen und fixe Redewendungen, die als lexikalische Einheiten zu erlernen sind.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Funktionen           Kommunikative Tätigkeiten/Aufgaben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kontakte pflegen     o Sich vorstellen unter Beachtung von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Beziehungen regeln     mündlichen/schriftlichen Konventionen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       (Begrüßung, Anrede, Verabschiedung)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Wünsche, Bitten, Dank, Entschuldigung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       formulieren Ratschläge, Warnungen, Lob und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       Tadel ausdrücken</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Hilfe anbieten/erbitten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Informationen über Namen, Alter, Hobbys, das</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       Befinden austauschen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Mitschülerinnen und Mitschüler, Eltern,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       Geschwister, Freundinnen und Freunde</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       vorstellen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Einladungen aussprechen, sich verabreden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       (Zeit- und Ortsangaben machen)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Ansichts-, Gruß- und Glückwunschkarten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       schreiben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kommunikation        o Nichtverstehen/Nichtwissen äußern</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und Handlungen       o Wörter erfragen; sich nach der Bedeutung von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">steuern                Wörtern erkundigen; um Erklärung,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       Wiederholung, langsameres Sprechen bitten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Vorschläge machen; Absprachen treffen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Informationen einholen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Stellungnahmen       o Zustimmung, Ablehnung, Aufforderung,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">abgeben                Anordnungen und Verbote, Bitten und Wünsche</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       äußern und auf die anderer eingehen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Erwartungen und Absichten äußern</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gefühle äußern       o Bewunderung, Missfallen, Zuneigung,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       Abneigung, Freude, Traurigkeit, Ärger, Angst,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       Wohlbefinden, Unwohlsein ausdrücken</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Informationen        o berichten, erzählen, erklären, benennen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">geben und erfragen     fragen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Zustände, Eigenschaften, Aussehen, Abläufe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       beschreiben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Besitzverhältnisse und Mengen angeben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o über Gehörtes/Gelesenes/Erlebtes berichten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Vorlieben und Abneigungen darstellen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o ein Vorhaben umreißen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o einfache Handlungsanweisungen verstehen und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       geben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Fähigkeit/Unfähigkeit ausdrücken</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Vergleiche anstellen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Bedingungen und Folgen ausdrücken</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erzählen und         o Rollenspiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gestalten            o erlebte und erfundene Geschichten kreativ</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       gestalten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o spontane Assoziationen, Einfälle, Eindrücke</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       äußern</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Diskutieren und      o in einfacher Weise Meinungen äußern;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">argumentieren          widersprechen, verneinen, bezweifeln,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       vermuten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Begründungen erfragen/geben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Themenbereiche:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Familie und Freunde;</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Wohnen und Umgebung;</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Schule;</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Einstellungen und Werte;</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Erlebnisse und Fantasiewelt (einfache fiktionale Texte);</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Hobbys und Interessen.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die angeführten Sprachfunktionen sind auch in der 2. Klasse dieselben, jedoch sollen der zur Verfügung stehende Wortschatz, die Geläufigkeit, die raschere Verfügbarkeit und die Komplexität der sprachlichen Äußerungen zunehmen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Themenbereiche der 1. Klasse sind auch in der 2. Klasse in vertiefender Form zu bearbeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den Bereich der Sprachfunktionen gelten dieselben Vorgaben wie für die 1. und 2. Klasse. Die Themen und die Qualität der sprachlichen Äußerungen verändern sich auf Grund des Prinzips der Altersgemäßheit und der zunehmenden sprachlichen Anforderungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Themenbereiche:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umwelt und Gesellschaft;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interkulturelle und landeskundliche Aspekte;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schule und Arbeitswelt;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einstellungen und Werte;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlebnisse und Fantasiewelt;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kultur und Medien;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Freizeit- und Konsumverhalten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die angeführten Sprachfunktionen sind auch in der 4. Klasse dieselben, jedoch sollen der zur Verfügung stehende Wortschatz, die Geläufigkeit, die raschere Verfügbarkeit und die Komplexität der sprachlichen Äußerungen zunehmen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Themenbereiche der 3. Klasse sind auch in der 4. Klasse, allerdings in vertiefender Form, zu bearbeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grammatik - alle Fremdsprachen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne der Zirkularität des Sprachenlernens soll die Mehrzahl der anschließend aufgelisteten Strukturen zwar in den ersten beiden Lernjahren eingeführt, in den Folgejahren aber wiederholt und erweitert werden. Im Zuge der Erarbeitung der Grammatik ist auf kommunikative Zusammenhänge im mündlichen und schriftlichen Bereich besonders Bedacht zu nehmen. Grammatische Teilsysteme dürfen sich keineswegs verselbstständigen und wegen ihrer leichteren Überprüfbarkeit indirekt zum eigentlichen Lernziel des Fremdsprachenunterrichts werden. Wo es sinnvoll ist, sollen grammatische Strukturen besser ohne Regelformulierung als lexikalische Einheiten vermittelt werden. Generell ist die situative Einführung und ein induktives Erschließen grammatischer Sachverhalte aus Textbeispielen anzustreben. Die anschließenden Aufstellungen enthalten die Basisgrammatik der einzelnen Sprachen, und benennen die grammatischen Elemente, die im Laufe von vier Lernjahren produktiv beherrscht werden sollen. Das Vorkommen grammatischer Strukturen im rezeptiven Bereich kann darüber hinausgehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Englisch</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Zuordnung der grammatischen Strukturen und lexikalischen Einheiten zu den Funktionen ist exemplarisch zu verstehen. Die angeführten Strukturen werden zum Teil auch in anderen Zusammenhängen auftreten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die mit * markierten grammatischen Elemente, die über das Niveau der produktiv beherrschten Strukturen hinausgehen, können in der</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse gelegentlich im rezeptiven Bereich vorkommen, wenn es für</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">die Schülerinnen und Schüler möglich ist, die jeweilige Bedeutung der Strukturen aus dem Kontext zu erschließen. Diese sollten in der</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse aber im wesentlichen auch produktiv angewendet werden</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">können.</schlussteil></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Funktionen           Grammatische Elemente/lexikalische Einheiten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Informationen        o Expressing eternal truths, habits and</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">geben und erfragen     frequency (adverbs of frequency) and facts</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sachverhalte und       with present simple</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Handlungen           o Forming questions and negatives by using</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(Routinen) als         auxiliaries (including the `dummy auxiliary`</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gegenwärtig,           “do”) and polite questions (using would)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">vergangen und        o `wh`/`how` - questions</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">zukünftig            o Expressing distance and factuality, referring</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">darstellen             to past events (past simple) *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(Dauer von           o Expressing the connection between present and</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       past (present perfect simple) - some common</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       forms (e.g. with ever, never, already, just)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Expressing present activities and present</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       routines (present continuous)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Expressing predictions and expectations (with</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       modal auxiliary `will`) and expressing</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       previously decided intention (be + “going</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       to”) - some frequent forms *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Using the most important conjunctions (e.g.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       and, or, but, after *, then, because, if *)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    ________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Personen/Sachen/     o Singular and plural of nouns (some frequent</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Tätigkeiten            irregular forms), articles and this/that;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">bezeichnen und         these/those - common uses and collocations of</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">beschreiben            nouns/adjectives and nouns/verbs</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Adverbs (frequent forms) *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Personal pronouns (including objective case)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Prepositions of time and location (from a</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       lexical perspective as they occur in texts)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Some frequently used phrasal verbs (lexical</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       items) *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    ________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Besitzverhältnisse   o Possessive pronouns, genitive and `of`</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">angeben                construction *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Vergleichen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Comparison of adjectives (irregulars: good,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       bad, many/much) and constructions with</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       comparisons (than) *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    ________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mengen und           o Quantifiers and pronouns (e.g.: some, many,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Zahlen angeben         much, any *, every, all)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Numerals, ordinals (date)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kommunikation        o Agreeing (Yes, I do; Yes, I have; Neither</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und Handlungen         have I; So do I) *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">steuern              o Expressing ability, asking and refusing</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kommentare,            permission and expressing possibility (can,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bestätigungen,         can`t, may)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erlaubnis,           o Expressing internal (must) and external</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fähigkeit,Verbot,      (have to, should) necessity *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verpflichtung        o Expressing prohibition (mustn`t), lack of</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">ausdrücken             obligation and necessity (don`t have to,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       should) *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Aufforderung,        o Use of imperative</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Warnung, Bitte,      o Expressing (polite) requests, offers and</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wunsch, Angebote,      possibilities with modal auxiliaries (can and</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Möglichkeit;           could/I`d like to .../would)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bedingungen und      o Expressing general conditions, instructions</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Folgen ausdrücken      and advice (if + present simple, ... present</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       simple) *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die aufgelisteten Bereiche sind als Ergänzung zu den in der 1. und 2. Klasse erlernten Teilbereichen zu sehen. Die bereits erlernten Formen sind immer wieder zu verwenden und zu festigen. Im Vordergrund steht die Funktion der grammatischen Struktur.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die mit * angeführten grammatischen Elemente, die über das Niveau der produktiv beherrschten Strukturen hinausgehen, können in der</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse gelegentlich im rezeptiven Bereich vorkommen, wenn es für</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">die Schülerinnen und Schüler möglich ist, die jeweilige Bedeutung der Strukturen aus dem Kontext zu erschließen. Diese sollten in der</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse im wesentlichen auch produktiv angewendet werden können.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den mit ** gekennzeichneten Elementen sollen die Schülerinnen und Schüler zwar begegnen, sie sollen aber nicht Gegenstand von Überprüfungen sein.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Funktionen           Grammatische Elemente/lexikalische Einheiten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Informationen        o Expressing factuality with future time</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">geben und erfragen     reference (timetables and after if) with</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sachverhalte und       present simple *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Handlungen           o Talking about a process or a period of an</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(Routinen) als         activity in the past (past continuous)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gegenwärtig,         o Expressing the connection between present and</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">vergangen und          past with emphasis on the period or process</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">zukünftig              of the activity (present perfect continuous)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">darstellen           o Expressing the speaker`s present view of</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Dauer von              events before a particular point in the past</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Aktivitäten            (past perfect) **</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">ausdrücken           o More conjunctions (when, before, while,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       although, since) and relative (who, that,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       which) and reflexive (myself, yourself, ...)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       pronouns</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    ________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Personen/Sachen/     o Word grammar (e.g. clean/verb; clean up,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Tätigkeiten            clean/adj.; cleanly; cleaner, cleanness,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">bezeichnen und         cleanliness, cleaning lady), word building</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">beschreiben            (word fields)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Some frequent forms of phrasal verbs with:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       away, back, down, in, off, on, out, over, up</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       and some other particles *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Prepositions from a lexical perspective as</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       they occur in texts (e.g. at school, in town</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       etc.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bedingungen,         o Expressing likely conditions (if + present</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Folgen und             simple, will/won`t + base form)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Abstraktheit         o Expressing unlikely conditions (if + past</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">ausdrücken             simple, would + base form) *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Expressing impossible conditions (if + past</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       perfect, would have + third form) **</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Über etwas           o Reporting present situations (present simple)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">berichten              and reporting facts and activities (past</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       simple and past continuous) **</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Beschreibung von     o Referring to situations and actions with</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Prozessen              general or unknown agents (Passive/present</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       and past simple) only frequently used forms</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       (not through transformation exercises) *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kommunikation        o Asking for comments or confirmation by using</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und Handlungen         tags (most frequent forms in spoken English)*</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">steuern              o Expressing assumptions and uncertainty by</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ausdruck von           using modal auxiliaries such as `could, might</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Vermutungen,           (possibility), may`</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Vorschlägen;         o Expressing ability (be able to) and giving</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gewissheit,            and refusing permission in past tense (be</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fähigkeit und          allowed to) *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Möglichkeit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">ausdrücken</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Französisch</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kategorien        Unterkategorien            Beispiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Die Satzarten     Aussagesatz:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  gerade Wortfolge           Jean est malade.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Frage und Antwortsatz:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  reine Intonationsfrage     Tu viens! Jean vient?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  mit oder ohne              Quand tu viens?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Fragewort:                 Tu viens quand?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Frage mit “est-ce que”     Est-ce que tu viens?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  mit und ohne Fragewort:    Quand est-ce que tu</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             viens?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Aufforderungssatz          Viens! Tais-toi!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  (Imperativ)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verneinung        mit “ne ... pas”, “ne ...  Jean ne vient pas.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  personne”                  Je ne vois personne.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  “ne ... rien”              Jean ne fait rien.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  “personne”, “rien” in der  -Qui est la? -Personne.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Antwort                    -Qu`est-ce que tu fais?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             -Rien.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Die               Nomen: Genus, Numerus,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Nominalgruppe     einzelne zusammengesetzte</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Nomina</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Begleiter und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Stellvertreter:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  best. und unbest. Artikel  beaucoup de chocolat</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  article partitif           beaucoup de pommes</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  article partitif in der    du chocolat/des pommes</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Verneinung                 Je ne mange pas de</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  adjectif demonstratif      chocolat/de pommes.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  adjectif possessif         Je viens. Toi, tu ne</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  adjectif indefini          peux pas venir.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Grundzahlwörter</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Personalpronomina:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Subjektspronomina          Je le vois.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  tonique/atone,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Objektspronomina le, la</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  les, lui, leur, me/moi,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  te/toi, nous, vous,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Reflexivpronomina.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Stellung bei der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Personalform</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Adjektiv: Genus, Numerus,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Übereinstimmung, Stellung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Präpositionen     Die wichtigsten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Präpositionen und ihre</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Verwendung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Das Verb          Konjugation der Verben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  auf -er, -ir: indicatif</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  present, futur compose,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  imperatif, einige Formen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  des passe compose (vor</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  allem als present</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  accompli).</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Andere Verbklassen und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  unregelmäßige Verben nach</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Maßgabe der Kommunika-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  tionssituationen.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Reflexive Verben.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Übereinstimmung des passe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  compose der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  nichtrückbezüglichen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Verben mit “etre”</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erweiterungen     Ergänzungen: complement    J`aime jouer au</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">des einfachen     d`objet direct/indirect,   football.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Satzes            complement infinitif       Dis-lui de venir.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Attribute: complement de   la porte de la salle</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  nom proposition relative</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  mit “ou”, “qui”, “que”</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Adverbiale Bestimmungen:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  ursprüngliches Adverb      alors, puis .../le</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  abgeleitetes Adverb        matin, le soir.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Pour/sans + infinitif      Il m`a telephone pour</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             m`inviter.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             Il s`en va sans saluer.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Der               Beiordnung: “et”, “ou”,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">zusammengesetzte  “mais”</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Satz              Unterordnung: “que”,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  “si”, “parce que”,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  “quand”, “pendant que”,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  “lorsque”, “comme”.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die grammatischen Elemente der 1. Klasse sind wieder aufzunehmen, weiterzuführen und zu ergänzen.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kategorien        Unterkategorien            Beispiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Die Satzarten     Aussagesatz:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  extraposition du sujet:    Jean, il est malade.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  extraposition de l`objet:  Jean, tu le vois?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Frage und Antwortsatz:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Einfache Inversion:        Ou vas-tu?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             Que fais ton pere?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Frage mit “Qu`est-ce       Qui est-ce que tu vois?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  qui”, “Qui est-ce que?”    Qu`est-ce qui se passe?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Frage mit prep. +          A qui/quoi penses-tu?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  qui/quoi</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verneinung        “ne ... jamais”, “ne ...   Jean ne vient</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  plus”                      jamais/plus.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Die               Personalpronomina:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Nominalgruppe     Objektspronomina: y, en</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Reflexivpronomina.         Je veux le voir.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Stellung beim Infinitiv    Jean est plus grand que</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Adjektiv:                  Jacques.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Vergleichsformen           Il est le plus grand.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Das Verb          Konjugation der Verben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  auf -er, -ir:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Weitere Formen des passe   Je dormais. Tout a</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  compose, imparfait, futur  coup, le telephone a</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  simple, conditionnel I     sonne.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erweiterungen     Adverbiale Bestimmungen:   Jean parle plus</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">des einfachen     Vergleichsformen des       lentement que son</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Satzes            Adverbs                    frere. Jean parle le</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             plus lentement.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Hervorhebung               C`est moi qui l`ai</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             fait.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die grammatischen Elemente der 2. Klasse sind wieder aufzunehmen, weiterzuführen und zu ergänzen.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kategorien        Unterkategorien            Beispiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Die Satzarten     Aussagesatz:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Passivsatz                 La souris est mangee</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             par le chat.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Aufforderungs-    Ohne imperatif             Tu viens, enfin! Entrer</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">satz                                         sans frapper!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             Tu ne recommenceras</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             pas!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verneinung        Restriktion mit “ne ...    Je ne connais que son</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  que”,                      ami.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  “Rien ne” und “personne    Rien ne me manque.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  ne” in Kopfstellung        Personne n`est venu.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Die               Nomen: noms composes:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Nominalgruppe     genre, pluriel</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Begleiter und              On a besoin de pain</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Stellvertreter: article    (aber: Il nous faut du</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  partitif nach Verben mit   pain.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  “de” und vor               Nous buvons du bon</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Adjektiv + Nomen           lait.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Zahlwörter: Bruchzahlen,   Nous buvons de(s)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Sammelzahlen               bonnes boissons.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Pronomina: pronom          une dizaine, une</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  demonstratif, possessif,   quinzaine etc.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  indefini; kombinierte      Je le lui donne.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Objektspronomina           des cheveux marron; ca</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Adjektiv: Nomen als        fait tres femme; des</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Adjektiv; näher bestimmte  yeux bleu clair; il est</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Adjektive, Adjektive mit   content de son travail</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Objekt</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Präpositionen     Weitere wichtige</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Präpositionen und ihre</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Verwendung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Das Verb          Konjugation: weitere</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  häufige unregelmäßige</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Verben;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Tempora:                   une campagne riante</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  plus-que-parfait;          Il me faut une</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  participe present in       secretaire sachant</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  adjektivischer und in      l`anglais.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  satzwertiger Verwendung;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Zeitenfolge in der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  indirekten Rede.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Subjonctif present in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  häufigen Verwendungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erweiterungen     Attribute: proposition</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">des einfachen     relative mit “dont” und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Satzes            mit “preposition + qui”</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Adverbiale Bestimmungen:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  weitere Adverbien</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Der               Unterordnung:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">zusammengesetzte  Adverbialsätze mit         Pendant que je mange,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Satz              indicatif und mit          mon frere regarde</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  subjonctif;                toujours la</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Bedingungssatz mit “si”    television.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  in den wichtigsten         J`irai a l`ecole bien</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Formen                     que je sois malade.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Gerondif                   Si tu ne viens pas,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             je suis/serai fache.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Satzwertige                Si tu venais, je serais</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Infinitivkonstruktionen:   content.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  “apres + inf. passe”,      Si tu etais venu,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  “avant de + inf.”          j`aurais ete content.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Hervorhebung               C`est aux voleurs qu`il</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             faut faire attention.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Zeichensetzung    Grundregeln</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die grammatischen Elemente der 3. Klasse sind wieder aufzunehmen, weiterzuführen und zu ergänzen.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kategorien        Unterkategorien            Beispiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Die Satzarten     Frage und Antwortsatz:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Fragesatz mit komplexer    (Quand) les elections</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Inversion:                 auront-elles lieu?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Passivsatz        “on” und rückbezügliche    Cette boisson se boit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Verben mit passiver        frais.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Bedeutung                  On vous demande au</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             telephone.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verneinung        Restriktion mit “ne ...    Il ne parle guere.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  guere”                     Je ne bois ni biere ni</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  mehrfache Verneinung:      vin.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  “ne ... ni ... ni”</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Das Verb          Tempora: passe simple</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  (nur rezeptiv)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Übereinstimmung des</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  participe passe mit avoir</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  und der rückbezüglichen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Verben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Bedingungssatz mit “si” +  Si tu etais venu,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  plus-que-parfait           j`aurais ete content.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Bedingungssatz ohne “si”   Tu me donnerais</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             1000 francs que je ne</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             le ferais pas.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Italienisch</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Grammatische Kategorien und                 Beispiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">       <gs>Strukturen</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>____________________________________________________________________</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>Proposizione enunciativa            Maria e tedesca.</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>Proposizione interrogativa          Maria e tedesca?</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                                    E tedesca Maria?</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>Negazione e restrizione             non + verbo</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                                    non ... ancora, non ... piu, non</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                                    ... mai ...</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>____________________________________________________________________</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>Nomi:</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>forma singolare e plurale,          libro - libri; casa - case</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>maschile e femminile</gs></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j"><gs>Articoli:</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>determinativi e indeterminativi     il, la, l`, lo, i, le, gli, un,</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>articolo partitivo *                una, un`, unodi + articolo</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                                    determinativo</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>____________________________________________________________________</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>Pronomi e pronomi-aggettivi:</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>pronomi personali soggetto          io, tu, lui ...</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>pronomi personali complemento       lo incontro oggi; oggi incontro</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>diretto e indiretto,                lui;</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>forme toniche e atone *             gli scrivo una lettera; scrivo</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>frasi ideomatiche con “ce”, “ne”,   una lettera a lui</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>“lo”, “ci”, “la”                    non lo so; che ne pensi;</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                                    farcela,</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                                    c`e, ci sono, quanti ne abbiamo</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                                    oggi ...</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>pronomi e aggettivi possessivi *    E questa la mia penna? No, e la</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                                    sua.</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>pronomi e aggettivi dimostrativi    questo, quello</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>pronomi e aggettivi indefiniti      molto, poco, troppo, tanto,</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                                    alcuni, niente, qualche,</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                                    qualcosa, nessuno, qualcuno,</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                                    ognuno ...</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>pronomi e aggettivi interrogativi   che, che cosa, chi, quanto,</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                                    come, dove, perche, a chi, con</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                                    chi ...</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>pronome relativo “che”              Il ragazzo che ho visto ieri ...</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>____________________________________________________________________</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>Aggettivi qualificativi:</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>concordanza dell`aggettivo col</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>nome                                le mele rosse</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>gradi dell`aggettivo: * compara-    piu bello</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                        tivo</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                      * super-      il piu bello</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                        lativo</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                        relativo</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                      * super-      bellissimo</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                        lativo</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>                        assoluto</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l"><gs>____________________________________________________________________</gs></absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verbi:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Le forme del verbo:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">le 3 coniugazioni                   Verbi in -are, -ere, -ire</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    nell`indicativo presente</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">verbi irregolari frequenti          fare, andare, venire, essere,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    avere, uscire, potere, sapere,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    volere ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">verbi riflessivi *                  alzarsi, pettinarsi ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">L`uso dei tempi:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Presente</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">passato prossimo *                  avere + participio passato</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    essere + participio passato</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Modi del verbo:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Indicativo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">alcune forme del condizionale       vorrei, vorresti, potrei, mi</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    piacerebbe ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">imperativo *                        parla! scrivi! va`! non +</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    infinito</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Avverbi *                           Franco parla velocemente</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Preposizioni e preposizioni         di, a, da, in ... + articolo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">articolate                          determinativo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Numerali: cardinali, ordinali,      uno, due ..., primo, secondo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">          frazionali                ..., un mezzo, un quarto ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die mit * angeführten grammatischen Elemente sollen in der 1. Klasse nur im rezeptiven Bereich vorkommen, in der 2. Klasse jedoch auch produktiv angewendet werden können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Grammatische Kategorien und                 Beispiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">       Strukturen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Übung, Vertiefung und Weiterführung der Strukturen der 1. und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">2. Klasse</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pronomi e pronomi-aggettivi:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">pronomi personali combinati         Me lo dici?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Non gliela (la casa) vende.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verbi:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Le forme del verbo:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">forma attiva e passiva              Il cane morde il bambino.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Il bambino e (viene) morso dal</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    cane.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Il cane ha morso il bambino.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Il bambino e stato morso dal</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    cane.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">L`uso dei tempi:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">passato prossimo                    pronome diretto + avere + part.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    passato</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Hai comprato le mele? Si, le ho</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    comprate.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">imperfetto *                        Coniugazione e uso.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Ogni estate andavo al mare.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">passato remoto **                   solo ricettivo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">futuro semplice                     L`anno prossimo andro in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    montagna.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Modi del verbo:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">imperativo                          scrivi! scriva! scrivete!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    imperativo + pronome complemento</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    scrivigli! lascialo! diglielo!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">condizionale *                      coniugazione</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    modo per chiedere un favore, per</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    esprimere un dubbio, una</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    possibilita eventuale ecc.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Le dispiacerebbe chiudere la</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    finestra?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Che farei senza di te?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">congiuntivo *                       coniugazione</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    modo per esprimere la</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    soggettivita, un desiderio, un</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    dubbio, un`esortazione ecc.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    E meglio che tu stia a casa.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Mi dispiace che non abbiate</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    accettato l`invito.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">periodo ipotetico **                Se avessi una macchina andrei in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    vacanza.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gerundio                            andando, scrivendo, dormendo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    stare + gerundio</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Die mit * angeführten grammatischen Elemente sollen in der 3. Klasse nur im rezeptiven Bereich vorkommen, in der 4. Klasse jedoch auch produktiv angewendet werden können.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Den mit ** gekennzeichneten Elementen sollen die Schülerinnen und Schüler zwar begegnen, sie müssen sie aber nicht aktiv beherrschen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Russisch</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kategorien        Strukturen                 Beispiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Satzarten         Aussagesatz, Fragesatz,    On citaet knigu.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  einfache Gliedsätze *      Citaet li on knigu?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Verneinung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Nomen             Geschlechtsregeln,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  nominale Deklination</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  häufige unregelmäßige</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Formen *                   goroda *, v uglu *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pronomen          pronominale Deklination    ja, ty, .; moj, tvoj,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  (Personal-, Possessiv-,    ..., ego</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Demonstrativ-,             ee, ich; etot,eta, eto;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Interrogativ-,             kto,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Reflexivpronomen *1)       cto, kakoj</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Adjektiv          Deklination der Adjektiva</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  (in allen Fällen *1)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  häufige Kurzformen der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Adjektiva                  bolen, zdorov,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             nuzen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verb              regelmäßige Konjugation    citaju, -aes`, budu</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  im Präsens                 citat`</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Präteritum und Futur       pro/cital (-a, -i)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  vollendeter und            pri/sel (-sla, -sli) *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  unvollendeter Verben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  häufige modale Strukturen  nado, nuzno, mozno</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  häufige Imperativformen    skazi/te, napisi/te,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  “haben” und “nicht haben”  otvet`/te</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             u menja (est`), net</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             u menja byl (-a, -o,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             -i), ne</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             bylo *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  häufigste Verben mit       brat`, vzjat`, pit`,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  schwieriger Konjugation*   est`,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             iditi, echat` *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Numerale          Grundzahlwörter (bis       2 brata, 20 ucenikov</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  1000 *1) und ihre Rektion   pervyj, pjatyj</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Deklination der            mne 12 let</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Ordnungszahlwörter (bis    27 marta ... goda</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  100 *1)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Alters- und Datumsangaben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Darüber hinausgehende Strukturen können      chotet`, moc`, kak ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">lexikalisch geboten werden.                  zovut?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             dvoe detej *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrstoff der 1. Klasse soll wiederholt, gefestigt und weitergeführt werden. Für die Weiterführung kommen in erster Linie die im Lehrstoff der 1. Klasse mit * gekennzeichneten Strukturen und Beispiele in Frage.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dabei gilt wiederum, dass darüber hinausgehende Strukturen lexikalisch geboten werden können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kategorien        Strukturen                 Beispiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Nomen             Besonderheiten der         mat`, doc`, ljudi;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Deklination, Deklination   Ivanov;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  der Familiennamen, einige  deti, imja, vremja:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Ausnahmen *                anglicanin - anglicane</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             *,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             derevo - derev`ja *,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pronomen          Besonderheiten, einige     nikto, nicego;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Negativpronomen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Indefinitpronomen          -to, -nibud`</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Adjektiv          weiche Adjektiva,          niznij; bystree, -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Steigerung, weitere        vsego, - vsech,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Kurzformen                 bolee bystryj</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             samyj bystryj; bol`sij</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verb              Verbalaspekt in            pisal/napisal pis`mo;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Präteritum, Futur,         idti-chodit`, echat` -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Imperativ und Infinitiv,   ezdit`;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Verben und Fortbewegung,   prijti-prichodit`,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  einige präfigierte Verben  uechat` - uezzat`;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  der Fortbewegung           po/blagodarit`;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  häufige schwierigere       nel`zja, dolzen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Verben *                   chotet`</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  modale Strukturen und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  unpersönliche Wendungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Konjunktiv in häufigen     chotel by; nuzno-nado-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Wendungen (im              vazno-chotet`, ctoby *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Konditionalsatz *1)         ...;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Wiedergabe der russischen  citaja *, otkryt(yj)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  (Adverbial<gdash />)Partizipien</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  im Deutschen *1)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  häufige passivische und    dom stroitsja, dom byl</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  unpersönliche              postroen; tam mnogo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Konstruktionen             strojat</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             eslo vojti v komnatu *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Numerale          Deklination der            s dvuch do trech, okolo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Grundzahlwörter in         desjati;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  wichtigen Wendungen        oba, obe, troe, cetvero</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Sammelzahlwörter           *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Darüber hinausgehende Strukturen können      chocetsja, pridetsja:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">lexikalisch geboten werden.                  procitav *; lucsij,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             men`sij;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             nekogo *; davajte</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             posmotrim</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrstoff der 3. Klasse soll wiederholt, gefestigt und weitergeführt werden. Für die Weiterführung kommen in erster Linie die im Lehrstoff der 3. Klasse mit * gekennzeichneten Strukturen und Beispiele in Frage.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darüber hinausgehende Strukturen können lexikalisch geboten werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Spanisch</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kategorien        Strukturen                 Beispiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Satzarten         Oraciones enunciativas e   Carlos lee el libro.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  interrogativas             Como estas?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verneinung        Negacion                   Juan no viene.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             No, no me llamo Carlos,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             yo soy Pedro.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Nomen             Genero y numero            el tren; las mujeres;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Articulo definido e        unos chicos</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  indefinido</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pronomen          Pronombres personales:     tu, a mi me gusta,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  uso y posicion respecto    levantate! Tengo que</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  al verbo; a + personas *   decirte una cosa.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Pronombres  demostrativos  esta, este, aquel,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             aquella, esta chica</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                              Posesivos      tu manzana, un amigo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                              interro-       mio</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                              gativos        Que haces?, Donde</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                              relativos      vives?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             la maestra que esta</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             alli ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Adjektiv          Concordancia de los        un vaso pequeno</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  nombres y adjetivos        Es mas grande que tu.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Grados de la               Es el mas caro. Mi</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  comparacion *              hermano mayor/menor ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             Este libro es tan</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             interesante como ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verb              Conjugacion de los verbos</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  regulares en -ar, -er,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  -ir</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Conjugacion de los verbos</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  irregulares mas usados y</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  de los auxiliares haber,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  ser y estar                Hay fresas. El parque</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             esta cerrado, el parque</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             es grande.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Verbos modales: poder,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  querer, tener</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Tiempos simples y</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  compuestos:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  - Presente</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  - Futuro compuesto         Voy a ver.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  - Condicional **</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  - Imperativo en            Toma!, lavate!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    afirmacion</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  - Preterito perfecto,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    indefinido, imperfecto</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    de los verbos mas</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    frecuentes</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Verbos reflexivos *        Me llamo ... Se levanta</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             a las 6.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Adverb            Adverbios de lugar         Ven aca!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                            de tiempo        Ya lo se!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                            de modo          Casi no lo veo!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                            de cantitad      Cuanto quieres?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                            de afirmacion,   A lo mejor viene.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                            negacion, duda*</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Adverbios en -mente *      felizmente</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Präpositionen     Preposiciones *            de, a, entre ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Numerale          Numerales; la hora y la    Uno, dos; primero,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  fecha                      segundo ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Die mit * angeführten grammatischen Elemente sollen in der 1. Klasse vorwiegend im rezeptiven Bereich vorkommen, in der 2. Klasse jedoch auch produktiv angewendet werden können. Den mit ** gekennzeichneten Elementen sollen die Schülerinnen und Schüler zwar begegnen, sie sollten aber nicht Gegenstand von Überprüfungen sein.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kategorien        Strukturen                 Beispiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Satzarten         Oraciones complejas y      Sera ella quien</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  subordinadas               contestara.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  (relativas, temporales,    Cuando llueve, la gente</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  causales, condicionales    no sale.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  ...) *                     Si hiciera buen tiempo,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             saldriamos a pasear.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Oraciones pasivas *        Esta casa se va a</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             vender. La casa ha sido</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             vendida.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verneinung        Negacion con no, ni ...    Ni el ni sus hermanos</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  ni, nunca,                 lo saben.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  nadie/ninguno, en          Nadie ha dicho eso.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  absoluto ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Nomen             Particularidades: Genero   la senora Perez; el</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  y numero                   hambre, el ala ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Articulo definido e        Lo que mas me gusta ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  indefinido:                El chico tendra unos</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  lo/unos                    15 anos.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Desaparicion del           Ya tengo piso. He</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  articulo                   hablado con otro senor.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pronomen          Pronombres                 El senor Lopez? - No</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  personales: le/lo; se lo   lo/le veo.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             Le doy el coche. Se lo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             doy.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Pronombres relativos: el   el que mejor trabaja;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  que/el cual; cuyo *        la fiesta a que me</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             invitaron; una amiga</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             cuya madre ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Adjektiv          Grados de la comparacion   Ya es mayor. Es</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             interesantisimo.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             Cuesta mas de</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             5.000 pesetas.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verb              Conjugacion de los verbos</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  irregulares mas usados</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Tiempos:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  - Preterito                Creia que habia</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    pluscuamperfecto         llegado.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  - Presente y preterito **  Ojala (que) tenga</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    de subjuntivo            suerte! Si tuvieses</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             tiempo! Espero que</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             vengas.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  - Imperativo con           Damelo! Digasela!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                    pronombre compuesto *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Verbos reflexivos *        Me olvide de tu recado.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             No me muevo de aqui.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             Siempre se pelean.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Perifrasis verbales con    Tengo que ir a la</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  infinitivo *               escuela.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  con gerundio **            Sigo estudiando ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  estar + gerundio *         Estoy cantando</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             canciones.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Präpositionen     Preposiciones              Por Vd., para mi</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             trabajo, segun el ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Numerale          Numerales mas complejos    Una docena, una</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             quincena.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Die mit * angeführten grammatischen Elemente sollen in der 3. Klasse vorwiegend im rezeptiven Bereich vorkommen, in der 4. Klasse jedoch auch produktiv angewendet werden können. Den mit ** gekennzeichneten Elementen sollen die Schülerinnen und Schüler zwar begegnen, sie sollten aber nicht Gegenstand von Überprüfungen sein.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Tschechisch</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kategorien        Strukturen                 Beispiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Satzarten         Aussagesatz, Fragesatz,    Hleda papiry. Hleda</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Verneinung                 papiry? Nehleda papiry.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Satzglieder       Kongruenz                  Petr a Jana sli,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Rektion *                  rozumim tomu, zavolam</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             ti</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wortbildung *     Grundprinzipien der        boj - bojovat; skocit -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Suffigierung,              vyskocit; vodovod</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Präfigierung,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Komposition</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Nomen             Genus der Nomina,          hrad, stroj; mesto,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  nominale Deklination       more; zena, duse, dlan,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  (Abweichungen und          kost; starosta; psani;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Besonderheiten *1)          kure</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pronomen          pronominale Deklination    ja, ty, my vy; on; muj,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  der verschiedenen Typen    moje; ten; kdo, co;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  der Pronomina *            vsechen; jenz, tentyz;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             nikdo, nic; nekdo, neco</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Adjektiv          Deklination der            mlady, cizi;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  qualitativen Adjektiva     mily - milejsi; hezky -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Steigerung der Adjektiva   hezci</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Numerale          Deklination der            jeden, dva, tri, ctyri,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Ordinalia, Kardinalia      pet, sto, tisic;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             prvni, druhy</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verbum            Grundprinzipien des</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Verbalaspekts *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Präsenskonjugation *       nese, bere pece, maze,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             umre; tiskne, mine;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             kryje, kupuje; prosi,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             trpi, sazi; dela; byt,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             vzit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Präteritum                 delal, prosil, tiskl</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  unvoll. und voll.          budu cist - prectu</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Futurum *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Imperativ                  Delej! Jdi! Tiskni!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Modale Strukturen *        lze, musi se, smi se,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             ma se, je treba</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Passivpartizipien *        nesen, tisknut/tisten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Darüber hinausgehende Strukturen können      chtit, moci</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">lexikalisch geboten werden.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrstoff der 1. Klasse wird wiederholt, gefestigt und weitergeführt. Für die Weiterführung kommen in erster Linie die im Lehrstoff der 1. Klasse mit * gekennzeichneten Strukturen und Beispiele in Frage.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dabei gilt wiederum, dass darüber hinausgehende Strukturen lexikalisch geboten werden können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kategorien        Strukturen                 Beispiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Satzarten         Nebensätze und ihre        kudy, kdyz, kdykoli,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Einleitung *               jak, jakmile, dokud,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             nez, abych</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Satzglieder *     Wortstellung und ihre      Dnes se mi to vsak</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Funktionen*                nepodarilo. To nemuze</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             vedet nikdo - To nikdo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             nemuze vedet - Nikdo to</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             nemuze vedet.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  spezielle Konstruktionen   dprisli jen dva, bylo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  mit Numeralia,             nas pet, prislo jich</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Indefinitpronomina         nekolik</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kasus             Gebrauch der Kasus,        byt lekarem, jit lesem,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Präpositionen *            po ulici</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wortbildung *     Suffigierung,              tvorit - pretvaret,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Präfigierung von Verben    psat - dopsat - napsat</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  (im Zusammenhang mit der   - popsat - prepsat -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Aspektbildung) *           zapsat</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Nomen             Deklination der            v Ceskych Budejovicich,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Ortsnamen *                v Breclavi, z Vysocan</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pronomen          Besonderheiten einiger     jenz, tentyz; lec-,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Pronomina *                kde-, -koli</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Adjektiv          Deklination der            mamincin, bratruv;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  possessiven Adjektiva      zdrav, nemocen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  prädikative Form der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Adjektiva</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Numerale          Deklination der            dvoje, troje,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Gattungszahlwörter         ctvero/dvoji, troji,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                             ctvery</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verbum            unvollend. Futurum von     ponesu;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Bewegungsverben mit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  po- *,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  unpersönliche              rika se; dum je</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Konstruktionen, Passiv     postaven - stavi se dum</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Konjunktiv                 hledal bych</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Bildung von                prinest - prinaset</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Aspektpaaren *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Aktionsarten *, bestimmte  smat se - rozesmat se</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  und unbestimmte Verben *,  jit - chodit;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Iterativa*                 chodiv(av)at</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Transgressiv *             nesa, (do)nessi</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                  Verbaladjektiva *          studujici, praci</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrstoff der 3. Klasse soll wiederholt, gefestigt und weitergeführt werden. Für die Weiterführung kommen in erster Linie die im Lehrstoff der 3. Klasse mit * gekennzeichneten Strukturen und Beispiele in Frage.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dabei gilt wiederum, dass darüber hinausgehende Strukturen lexikalisch geboten werden können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Slowenisch</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Zuordnung der grammatischen Strukturen und lexikalischen Einheiten zu den Funktionen ist exemplarisch zu verstehen. Die angeführten Strukturen werden zum Teil auch in anderen Zusammenhängen auftreten. Darüber hinausgehende Formen und Strukturen können auf lexikalischer Ebene geboten bzw. erarbeitet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Funktionen           Grammatische Strukturen/lexikalische Einheiten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Information geben    o Pripovedna in vprasalna poved v trdilni in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und erfragen           nikalni obliki</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Samostalnik: spol; 1., 4. in 2. sklon v</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sachverhalte und       ednini, dvojini in mnozini; najpogostejse</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Handlungen             mnozinske besede (vrata, ocala, hlace ipd.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(Routinen) als       o Ujemanje pridevnika in pridevniskih besed</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gegenwärtig,           (vprasalni in svojilni zaimki, vrstilni</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">vergangen und          stevniki), stopnjevanje z bolj/najbolj oz.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">zukünftig              manj/najmanj</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">darstellen           o Osnovni stevniki: vezava (sklon in stevilo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       povedka)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Personen/Sachen/     o Osebni zaimek: 1., 4. in 2. sklon v vseh</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Tätigkeiten            osebah in stevilih, naglasene in naslonske</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">bezeichnen und         oblike, stava naslonk, izpust osebnega zaimka</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">beschreiben            kot nepoudarjenega osebka</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Glagol: trdilne in nikalne oblike sedanjika</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Besitzverhältnisse     od biti; sedanjik, preteklik in prihodnjik</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">angeben                (ujemanje pri delezniku na -l); povratni</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       glagol (stava naslonke se); osnovno uporabno</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Vergleichen            znanje o glagolskem vidu (zakljucenost pri</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       dovrsniku, neizrazanje zakljucenosti pri</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mengen angeben         nedovrsniku); tikanje in vikanje</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Prislov: izpeljava prislovov nacina iz</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       kakovostnih pridevnikov, stava v trdilnem in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       nikalnem stavku, ujemanje pri rad,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       stopnjevanje z bolj/najbolj in manj/najmanj</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Predlog: vezava s 4. in 2. sklonom</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Vprasalnica ali (zborno), a (pogovorno) oz.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       izpust pri odlocevalnih vprasanjih;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       vprasalnice (k-/c-) pri dopolnjevalnih</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       vprasanjih (kdo, kaj, kaksen, kateri, cigav,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       koliko, kam, kdaj, kako, zakaj ipd.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Kolicinski izrazi: vezava (2. sklon, povedek</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       v ednini)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Veckratno zanikanje ob nikalnih zaimkih</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       (nihce. nic itd.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Naslonske glagolske oblike in besede</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kommunikation und    o lahko, smem</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Handlungen steuern   o moram, ne smem, naj</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und Stellungnahmen   o (ne) znam, lahko - ne morem</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">abgeben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erlaubnis,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fähigkeit,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Möglichkeit,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verbot,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verpflichtung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">ausdrücken</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Aufforderung,        o Velelnik, velelna poved</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bitte, Wunsch        o Vprasalna poved, prosim, zelim, rad bi +</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       deleznik na -l</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die aufgelisteten Bereiche sind als Ergänzung zu den in der 1. und 2. Klasse erlernten Teilbereichen zu sehen. Die bereits erlernten Formen sind immer wieder zu verwenden und zu festigen. Im Vordergrund steht die Funktion der grammatischen Struktur.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Funktionen           Grammatische Strukturen/lexikalische Einheiten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Informationen geben  o Samostalnik: moska, srednja, zenska a-jevska</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und erfragen           in zenska i-jevska sklanjatev; najpogostejse</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       posebnosti (clovek, otrok, mati, mnozinske</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       besede ipd.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sachverhalte und     o Sklanjatev ter ujemanje pridevnika in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Handlungen             pridevniskih besed (vprasalni, svojilni in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(Routinen) als         kazalni zaimki, vrstilni stevniki), dolocna</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gegenwärtig,           in nedolocna oblika (tudi velik/veliki in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">vergangen und          majhen/mali), priponsko stopnjevanje,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">zukünftig              svojilni pridevniki na -ov/-ev in -in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">darstellen             (bratov, ucencev, sestrin)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Osnovni stevniki: vezava oz. ujemanje v vseh</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Dauer von              sklonih</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Aktivitäten          o Osebni zaimek: sklanjatev, naglasene,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">ausdrücken             naslonske in navezne (zame ipd.) oblike;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       stava naslonk</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Personen/Sachen/     o Glagol: namenilnik pri glagolih premikanja;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Tätigkeiten            pogojnik; uporabno znanje o glagolskem vidu</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">bezeichnen und         (zakljucenost pri dovrsniku, neizrazanje</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">beschreiben            zakljucenosti pri nedovrsniku); deleznik na</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       -n/-t za izrazanje stanja (in trpnika);</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bedingungen,           posebnosti (grem, vem, jem, dam, ipd.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Folgen und           o Prislov: priponsko stopnjevanje</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Abstraktheit         o Predlog: v, na, ob (4. in 5. sklon); pred.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">ausdrücken             pod. nad. med. za (4. in 6. sklon); iz, z/s,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Über etwas             od (2. sklon); v - iz, na - z/s, ob - stran</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">berichten              od; k/h (3. sklon); z/s (6. sklon); idr.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Beschreibung von     o Veznik: priredni in podredni vezniki po</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Prozessen              potrebi</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Besedni red (navadni, posebni, izredni),</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ausdruck von           naslonski niz (stava naslonk)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Vermutungen und      o Intonacija (povedna, vprasalna, velelna) in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Spekulationen, von     poudarjanje</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Absichten und        o Zapletenejsi kolicinski izrazi (pol kile</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">äußeren Zwängen        kruha ipd.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Naklonski glagoli in besede ob pogojniku;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       lahko bi, ne bi mogel/mogla, (ne) smel/a bi</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o hocem, hotel bi; moram, moral bi; treba je,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       treba bi bilo; ipd.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Bosnisch/Kroatisch/Serbisch</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterschiede zwischen Bosnisch, Kroatisch und Serbisch sollen im Rahmen von einzelnen grammatischen Kategorien und Strukturen geboten werden. Ebenso soll in den lexikalisch gebotenen Strukturen darauf hingewiesen werden. In den im Lehrplan angeführten Beispielen werden Unterschiede mit // gekennzeichnet.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Grammatische Kategorien          Beispiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und Strukturen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Satzarten                        Mila ima knjigu. Ima li Mila</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Einfacher Satz -                 knjigu?//</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Aussagesatz, Fragesatz           Da li Mila ima knjigu? Sto//Sta ima</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verneinung, Befehlssatz          Mila?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                 Mila nema knjigu. Daj, Mila,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                 knjigu!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Nomen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geschlechtsregeln, Deklination   otac, majka, dijete//dete; sin,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">regelmäßige und häufige          sina, sinu ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">unregelmäßige Pluralformen *     mladic-mladici, knjiga-knjige,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                 selo-sela;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                 otac-ocevil, * covjek//covek-ljudi</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                 *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pronomen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Personal-, Possesiv-,            ja, ti; moj, tvoh, svoj; ovaj, ova,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Demonstrativ-, Interrogativ-,    ovo; onaj, ona, ono; tko//ko,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Reflexivpronomen, das Pronomen   sto//sta; kakav, kakva, kakvo;</absatz><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">sebe, se,</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Relativpronomen</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                 ciji, cija, cije; koji, koja, koje</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Adjektiv</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Adjektivdeklination (bestimmte   lijep//lep grad, lijepa//lepa</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und unbestimmte Form) *          zemlja, lijepo//lepo dijete//dete;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Komparation (regelmäßige und     nov-novi *,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">unregelmäßige)                   jasan-jasniji-najjasniji,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                 dobar-bolji-najbolji</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verb</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">regelmäßige Konjunktion im       vidim, gledam, kupujem (ne vidim)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Präsens (-im, -am, -em),         biti (jesam/nisam), htjeti//hteti</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verneinung                       (hocu, necu), imati,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">unregelmäßige Verben im Präsens  ici, doci, moci, pisati-pisem,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                 plakati-placem *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Konsonantenveränderungen im</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Präsens (Jotierung und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Palatalisierung) *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">reflexive Verben                 zvati se, kupati se, sjecati</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                 se//secati se</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Imperativ von häufig             Cuj! Cujte! Dodi! Dodite!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gebrauchten Verben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Konjugation im Perfekt und       ja sam citao, ja cu citati//citacu</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Futur</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Konditional (Potenzialis I)      ja bih pisao, pisala ... lsao bih</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wunsch, Möglichkeit *            kuci</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verbalaspekt (imperfektive und   Lijepo//lepo bismo se odmorili *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">perfektive Verben; Präfigierung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und Suffigierung) *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">se - Passiv                      Kuca se gradi.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Numerale</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Grundzahlen und ihre             (dvoje, troje) -oje;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deklination,                     * -ero, -oro (cetvero, cetvoro) *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sammelzahlwörter *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Partikeln</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">häufig gebrauchte Modal-,        sigurno, mozda, nikako, svakako,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Konversationspartikeln und       slobodno, valjda, dosta, gotovo,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Partikeln des Grades             malo, mongo, jos nesto</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Präpositionen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(in adverbialen Bestimmungen     na(ulici), u (gradu), od (jutra)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">des Ortes und der Zeit)          do(mraka), prije//pre,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                 poslije//posle, u ponedjeljak//</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                 ponedeljak), u ozujku//martu) *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrstoff der 1. Klasse soll wiederholt und gefestigt werden. Die mit * gekennzeichneten Strukturen und Beispiele kommen für die Weiterführung in Frage. Darüber hinausgehende Strukturen können lexikalisch geboten werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kategorien und Strukturen        Beispiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Textstrukturen                   Biste li bili tako ljubazni da ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(sprachlichen Handlungen         Uzela bih na tvom mjestu//mestu ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">zugeordnet)                      Rekla je da/neka je on nazove.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(indirekte und direkte           Rekao je da ce doci.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Rede)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Der komplexe Satz                Igram tenis kad imam vremena. Kad</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wortfolge, Gliedsätze,           imam vremena, igram tenis. Nije</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Haupttypen der Nebensätze        dosao u skolu stoga//zato sto je</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                 bolestan.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verb                             mahati-mahnuti; baciti-bacati;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verbalaspekt (Erweiterung)       moci, leci, peci, zeci, reci *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verben mit                       Govorio je onako kako je bio</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Konsonantenveränderungen *       naucio.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Plusquamperfekt, Konditional I   Da je dosao, ne bismo imali</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und II und der Gebrauch in       problema. *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Konditionalsätzen *              Cesta je izgradena. Cesta ce biti</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Passiv, Partizip Passiv          izgradena.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Modalverben                      htjeti//hteti, imati, morati,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                 smjeti//smeti,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                 trebati, znati, zeljeti//zeleti</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                 On smije doci.//On sme da</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                 dode.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Nomen                            meduvrijeme//meduvreme *,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildung (Präfigierung und        prijatelj *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Suffigierung) *                  stol//sto-stolovi, brod-brodovi</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erweiterung (Flexion,            sportas//sportist(a)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Stammerweiterung)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Lehnwörter (Unterschiede S/B/K)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pronomen                         netko//neko, nesto, nitko//niko,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erweiterung und indefinite       svatko//svako; ni od koga, ni s</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pronomen                         kim;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pronominalphrasen *              ni o cemu pametnom, s ovakvima kao</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                 Vi</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Adjektiv                         brz-brzi-najbrzi</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">weitere Steigerungsformen,       prelijepa//prelepa, preskup *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Steigerung durch Wortbildung *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrstoff der 3. Klasse soll wiederholt, gefestigt und weitergeführt werden. Die im Lehrstoff der 3. Klasse mit * gekennzeichneten Strukturen und Beispiele sollen durch die Weiterführung erfasst werden. Alle darüber hinausgehenden Strukturen können im Rahmen der Sprechhandlungen lexikalisch geboten werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Ungarisch</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Zuordnung der grammatischen Strukturen und lexikalischen Einheiten zu den Funktionen ist exemplarisch zu verstehen. Die angeführten Strukturen werden auch in anderen Zusammenhängen auftreten (auch für 3. und 4. Klasse). Darüber hinausgehende Formen und Strukturen können auf lexikalischer Ebene geboten bzw. erarbeitet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Die mit * angeführten grammatischen Elemente können in der</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse im rezeptiven Bereich vorkommen, sollen aber erst in der</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse produktiv angewendet werden.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Funktionen           Grammatische Strukturen/lexikalische Einheiten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Informationen geben  Nevelö:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und erfragen         o Hatarozott, hatarozatlan</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sachverhalte und     Ige:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Handlungen           o Kijelentö mod jelen idö alanyi ragozas</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(Routinen) als       o Kijelentö mod mult es jövö idö alanyi es</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gegenwärtig,           targyas ragozas *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">vergangen und        o Modbeli segedigek kijelentö mod jelen idöben:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">zukünftig              tud, akar, szeret</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">darstellen           o Szeretne</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Modbeli segedigek kijelentö mod mult es jövö</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       idöben *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o ikes igek kijelentö mod jelen idöben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o ikes igek kijelentö mod mult es jövö idöben *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o igekötös igek kijelentö mod jelen, mult es</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       jövö idöben *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o letige allito es tagado alakja kijelentö mod</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       jelen idöben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o letige allito es tagado alakja kijelentö mod</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       mult es jövö idöben *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o igevonzatok</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o felszolitas: legyen/legy szives!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Personen/Sachen/     Nevszok:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Tätigkeiten          o a többes szam jele (-k), a targy ragja</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">bezeichnen und         (fönev, melleknev, szamnev)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">beschreiben          o a helyhatarozo ragjai, az idöhatarozo ragjai,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       a reszeshatarozo ragja (-nak/-nek)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o az eszközhatarozo ragjai</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o mod- es allapothatarozo ragjai: -ul/-ül,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       -an/-en *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Besitzverhältnisse   o a birtokos jelzö ragja (-nak/-nek)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">angeben              o a birtokos szemelyjelek *, a birtokjel -e</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o a melleknev fokozasa, hasonlitas *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Vergleichen          o szamnevek (hatarozatlan, hatarozott,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       töszamnev, sorszamnev, keltezes)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     Hatarozoszo:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o helyhatarozoszok, idöhatarozoszok</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     Nevmasok:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o szemelyes (alany- es targy * esetben),</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       birtokos, mutato, kerdö</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mengen angeben       Nevutok:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o alatt, fölött, mellett, mögött, elött,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       között, utan, mulva</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o a szemelyes nevmas nevutos alakjai *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       (alattam, stb.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kommunikation und    Kötöszok:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Handlungen steuern/  o es, hanem, is, de, mert *, vagy, ezert, tehat</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Stellungnahmen         *, hogy, amikor, azert ... mert *, ha *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">abgeben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erlaubnis,           Szoalkotas:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fähigkeit,           o szoösszetetel</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Möglichkeit,         o szokepzes: -z, -l, -kodik/-kedik/-ködik, -as/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verbot,                -es, -s *, -tlan/-tlen *, -u/-c *, -i, -dik,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verpflichtung          -sag/-seg *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">ausdrücken</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     Mondattan:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Aufforderung,        o kijelentö, kerdö, allito, tagado (kettös</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bitte, Wunsch          tagadas), tömondatok, bövitett mondatok,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       összetett mondatok</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o szorend</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die aufgelisteten Bereiche sind als Ergänzung zu den in der 1. und 2. Klasse erlernten Teilbereichen zu sehen. Die bereits erlernten Formen sind zu vertiefen und zu festigen. Im Vordergrund steht die Funktion der grammatischen Struktur. Die Zuordnung der grammatischen Strukturen und lexikalischen Einheiten zu den Funktionen ist wiederum exemplarisch zu verstehen. Die angeführten Strukturen werden zum Teil auch in anderen Zusammenhängen auftreten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die mit * angeführten grammatischen Elemente können in der</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse im rezeptiven Bereich vorkommen, sollen aber erst in der</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse produktiv angewendet werden.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Funktionen           Grammatische Strukturen/lexikalische Einheiten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Informationen geben  Ige:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und erfragen         o felszolito mod alanyi es targyas ragozas</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o a `visz` tipusu igek ragozasa</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sachverhalte und     o felteteles mod jelen es mult idö alanyi es</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Handlungen             targyas ragozas *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(Routinen) als       o szabad, kell, lehet, erdemes stb. + fönevi</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gegenwärtig,           igenev *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">vergangen und        o igekötös igek, helyük a a mondatban</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">zukünftig            o igevonzatok</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">darstellen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     Nevszo:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Dauer von            o a modhatarozo ragjai: -kent *, -keppen *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Aktivitäten          o az ok- es celhatarozo ragjai: -ert *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">ausdrücken           o az eredet- es eredmenyhatarozo ragjai:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       -bol/-böl; -tol/-töl, -va/-ve *</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Personen/Sachen/     o a szamhatarozo ragja: -szor/-szer/-ször</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Tätigkeiten          o a birtokos szemelyjelek több birtok eseten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">bezeichnen und       o a tulajdonnevek helyesirasa *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">beschreiben          o a melleknevi vonzatok</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o a törtszamnevek</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bedingungen/Folgen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und Abstraktheit     Hatarozoszo:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">ausdrücken           o helyhatarozoszok, idöhatarozo-szok,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       modhatarozoszok, allapothatarozo-szok</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Über etwas           Igenev:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">berichten            o fönevi-, melleknevi- * es hatarozoi igenev *</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Beschreibung von     Nevmas:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Prozessen            o visszahato, kölcsönös, mutato, kerdö,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       vonatkozo, hatarozatlan, altalanos *</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ausdruck von         Nevuto:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Vermutungen und      o a helyhatarozo nevutoi a honnan es hova</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Spekulationen, von     kerdesre (alol, ala stb.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Absichten und        o az idöhatarozo nevutoi (alatt, utan, ...),</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">äußeren Zwängen        ragos nevutos formai * (-tol fogva, -on at)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o a modhatarozo nevutoi: nelkül, szerint</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o az ok- es celhatarozo nevutoi: miatt, vegett</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o a szemelyes nevmasok nevutos alakjai *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       (bennem, elem, hozzam, stb.)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     Kötöszo:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o melle- es alarendelö mondatok kötöszoi, paros</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       kötöszok</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     Szoalkotas:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o szoösszetetelek</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o szokepzes: a leggyakoribb es legproduktivabb</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       kepzök</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     Mondattan:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o mellerendelö összetett mondatok elmelyitese,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       alarendelö összetett mondatok</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Kroatisch</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Zuordnung der grammatischen Strukturen und lexikalischen Einheiten zu den Funktionen ist exemplarisch zu verstehen. Die angeführten Strukturen werden auch in anderen Zusammenhängen auftreten. Darüber hinausgehende Formen und Strukturen können auf lexikalischer Ebene geboten bzw. erarbeitet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Funktionen           Grammatische Strukturen/lexikalische Einheiten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Informationen geben  o Izjavna i upitna recenica u potvrdnom i</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und erfragen           nijecnom obliku</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Imenice: rod; padezi u jednini i mnozini;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sachverhalte und       najgusce mnozinske rici (vrata, ocalji,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Handlungen             hlace)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(Routinen) als       o Sloznost pridjeva (upitne i posvojne</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gegenwärtig,           zamjenice, redni broji)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">vergangen und        o Glavni broji: konstrukcija padeza i</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">zukünftig              upotribljavanje predikata</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">darstellen           o Licna zamjenica: deklinacija u svi lici i</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       broji, naglaseni i enkliticni obliki</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Personen/Sachen/     o Glagoli: potvrdni i nijecni obliki</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Tätigkeiten            sadasnjosti od “biti”; sadasnjost, proslost i</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">bezeichnen und         buducnost (srocnost kod glagolskog pridjeva</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">beschreiben            na -o, -la, -lo); povratni glagol (polozaj</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       enklitike “se”); osnovno znanje</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Besitzverhältnisse     upotribljavanja glagolskoga vida</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">angeben                (zakljucenost kod dovrsene radnje,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       neizrazavanje zakljucenosti kod nedovrsene</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Vergleichen            radnje); “ti”kanje i “vi”kanje</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Prilogi: izvedba prilogov iz pridjevov,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mengen angeben         polozaj u potvrdnoj i nijecnoj recenici</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Prijedlogi: s razlicnimi padezi</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Upitna cestica “li” kot znak odlucnog pitanja</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Kolicinski izrazi: u vezi s genetivom,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       predikat u jednini</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Veckratno nijekanje kod nijecnih namjenic</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       (nista itd.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kommunikation und    o Smim</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Handlungen steuern   o moram, ne smim, neka</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und Stellungnahmen   o (ne) znam, (ne) morem</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">abgeben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erlaubnis,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fähigkeit,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Möglichkeit,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verbot,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verpflichtung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">ausdrücken</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Aufforderung,        o Zapovid, zapovidna recenica</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bitte, Wunsch        o Upitna recenica, prosim, zeljim, rado bi +</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       glagolski pridjev na -o, -la, -lo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die aufgelisteten Bereiche sind als Ergänzung zu den in der 1. und 2. Klasse erlernten Teilbereichen zu sehen. Die bereits erlernten Formen sind immer wieder zu verwenden und zu festigen. Im Vordergrund steht die Funktion der grammatischen Struktur.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Funktionen           Grammatische Strukturen/lexikalische Einheiten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Informationen geben  o Imenice: nepravilne deklinacije (muski rod na</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und erfragen           -a; zenski rod na -i) najgusce iznimke</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       (clovik, dite, mati)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sachverhalte und     o Deklinacija i sloznost pridjeva (upitne,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Handlungen             posvojne i pokazne zamjenice, redni broji),</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(Routinen) als         odredjeni i neodredjeni oblik</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gegenwärtig,           (crljeni/crljen), stupnjevanje, posvojni</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">vergangen und          pridjevi na -ov/-ev i -in (bratov, ocev,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">zukünftig              sestrin)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">darstellen           o Broji: opci pregled; srocnost u svi padezi,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       redni broji i njihova deklinacija</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Zamjenice: sve vrsti zamjenic i njihova</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       deklinacija</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o Glagoli: kondicional; poznavanje upotrebe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       glagolskoga vida (zakljucenost kod dovrsene</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       radnje, neizrazavanje zaklijucenosti kod</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       nedovrsene radnje); glagolski pridjev na</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       -n/-t za izrazavanje stanja (i pasiva)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Dauer von            o Prilogi: stupnjevanje prilogov</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Aktivitäten          o Prijedlogi: u, na, po (akuzativ + lokativ);</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">ausdrücken             pred, pod, nad, med, za (akuzativ +</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       instrumental); s (genetiv + instrumental)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Personen/Sachen/     o Vezniki: priredni i zavisni po potrebi</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Tätigkeiten          o Red rici (obicni, posebni, vanredni),</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">bezeichnen und         redoslijed enklitikov</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">beschreiben          o Intonacija (izjavna, upitna, zapovidna) i</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                       naglasak</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bedingungen,         o Komplicirani kolicinski izrazi (pola kile</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Folgen und             kruha)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Abstraktheit         o Enkliticni glagoli i rici kod kondicionala;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">ausdrücken             ne bih mogao</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                     o hocu, htio bih; moram, morao bih</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Über etwas           o Nepostojno “-a-” i regresivna asimilacija</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">berichten</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Beschreibung von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Prozessen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ausdruck von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Vermutungen und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Spekulationen, von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Absichten und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">äußeren Zwängen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Türkisch</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Grammatische          Wortbildung und          Beispiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kategorien und        Phonetik</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Strukturen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Satzarten             özne + yüklem            Cocuklar oynuyorlar.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Aussagesatz,          özne + tümlec + yüklem   Cocuklar bugün</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bestandteile des      eylemin tabani + mastar  parkta,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Satzes und ihre       eki                      güzel havada</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Funktionen, einfache  eylem + zaman eki +      oynuyorlar.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gliedsätze,           kisi eki                 oynu + yor + lar</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Reihenfolge der       (kök)                    oyna + mak</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Satzteile,            yüklem                   (kök) (mastar)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Funktion des</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Prädikats im Satz</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(Wortwurzeln und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wortbildungssuffixe)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fragesätze:           cekili eylem + mi (mi,   Iyi misin? Nasilsin?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">mit dem               mu, mü)                  Kim, nereye, ne zaman</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fragepartikel “mi”    kim, ne, nereye, ne      gidiyor?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">mit Fragewörtern      zaman, neden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Aufforderungssatz                              Lütfen siraya</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                               giriniz!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">unregelmäßiger        ... + yüklem + ...       Calma elin kapisini,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Satzbau *             (yüklem sona             calarlar kapini</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      gelmiyor)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Nomen/Subjekt         özel ad (`)cekim eki     Yasemin, Tuna,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Eigennamen und        cogul eki -ler (-lar)    Ankara, Yaseminler,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gattungsbezeich-      cekim ekleri:            Duygular,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">nungen                (y)-i, (y)-i, (y)-u,     okul, tatil, cocuk,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Rechtschreibung von          (y)-ü             orman, cocuklar,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verbindungen mit             (y)-e, (y)-a      cicekler, evler</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Eigennamen                     -de, -da        Sibel`i, Viyana`ya,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Funktion und                  -den, -dan       Eylül`de,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gebrauch des          (n)-in, (n)-in, (n)-un,  Türkiye`den,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pluralsuffixes               (n)-ün            Avusturya`nin</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">nominale Deklination   ad + dir (-dir, -dur,   Türkiye, laik bir</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Nominalsätze *                 -dür)           cumhuriyettir.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Subjekt im Prädikat   ad + ad ---<gt /> bilesik ad  Yildizlari izliyorum.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">mit                   sifat + ad ---<gt /> bilesik  Anadolu, kizkardes</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wortbildungssuffix *            ad</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">zusammengesetzte</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Namenwörter</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gesetze der Vokale</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und Konsonanten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pronomen              büyük ünlü uyumu         ben, sen, o, biz,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Beziehung zu Namen    kalin ünlüler a, i,      siz, onlar beni,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">prominale             o, u                     bana, bende, benden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deklination           ince ünlüler e, i,       Insan kendini</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(Personal-,           ö, ü                     bilmeli.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Reflexiv-,            ünsüzlerin benzesmesi    Benim yurdum kim, ne,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Possessiv-,           sertle sert,             herkes, birsey</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Demonstrativ-,        yumusakla yumusak</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Interrogativ-,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Relativ-,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">indefinites *</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pronomen)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Adjektiv             sifat ad                  güzel, iyi, duru,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">qualifizierende      sifat sifat ad            saglam</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Adjektive und ihre   sifat + zaman eki + kisi  kücük balik</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">ergänzende           eki                       kücük kirmizi balik</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Funktion,            sifat + ekeylem mastari   güzeli, güzele,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deklination der      + zamaneki + kisi eki     güzelde, güzelden,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Adjektive (Zahl-,    sira sayi ekleri ...      güzelin</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Interrogativ-,       -inci (-inci, -üncü,      Cicekler güzeldirler.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Demonstrativ-,       -uncu)                    ilik-sicak-kaynar</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">indefinite *         ülestirme ekleri ...      bir, onbir,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Adjektive),          -d(t)e ...,               binyüzonbir</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Adjektive als        ...-d(t)a ...             birinci cocuk, ikinci</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Prädikat mit         asil sayi sözcügü +       ev</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wortbildungssuffix   er(-ar)                   Ücer, beser</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">*                                              paylasalim.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Steigerungsformen,                             ikide bir (yarim),</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Grundzahlwörter und                            ücte iki, dörtte</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">ihre Rektion,                                  bir (ceyrek)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deklination der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ordnungszahlwörter,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bruch- und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Teilungszahlwörter,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Uhrzeit und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Datumsangaben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verb/Prädikat        eylem + zaman eki + kisi  Geldim geldik</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Regelmäßige          eki                       gelmisim gelmisiz</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Konjugation in zwei  -di (-di, -du, -dü)       gel(i)yorum</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Vergangenheits-      -mis (-mis, -mus, -müs)   gel(i)yoruz</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">formen               -yor, -(e)cek, -(a)cak    gel(e)cegim</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Präteritum und       eylem tabani + cekim eki  gel(e)cegiz</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Plusquamperfekt      + kisi eki                Balik suda yasar.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Präsens und Futur    eylem + olumsuzluk +      Istemiyorum</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Besondere Formen     zaman + kisi              bilmiyor musun</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">für alle Zeiten *    tabani  eki  eki  eki</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verneinungsform des</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Prädikats</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Zuordnung der Wortbildung und Phonetik zu den grammatischen Kategorien und Strukturen ist exemplarisch zu verstehen. Die angeführte Wortbildung und Phonetik wird zum Teil in anderen Zusammenhängen auftreten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die mit * angeführten Strukturen sollen in der 1. Klasse vorwiegend im rezeptiven Bereich vorkommen, in der 2. Klasse produktiv angewendet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Grammatische          Wortbildung und          Beispiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kategorien und        Phonetik</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Strukturen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wort                  kök sözcükler + yapim    agaclik, oyuncakci,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wortbildungs-         ekleri                   evli</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">methoden:             (ad-sifat-eylem) + ek    kara(n)lik, iyilik,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  von Nomen           türemis sözcük           caliskan</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  von Adjektiven                               satici, görgü, aski,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  von Verben                                   okul</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wörter mit ähnlicher  anlam yakinligi          Her yer baska.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bedeutung             anlam karsitligi         (memleket, ülke,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Antonyme              ad + ad, sifat + ad,     kent, kiyi)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">zusammengesetzte      ad + eylem               iyilik-kötülük,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wörter und ihre       bilesik sözcük           savas-baris</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Schreibweise          ses benzerligi           ayakkabi, akbaba,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Homonyme                    ana grup           alabalikari-sari,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wörter mit            alt grup     alt grup    dal-bal, gül-bülbül</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">allgemeiner und                                     hayvanlar</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">spezieller Bedeutung                           sürüngenler   kuslar</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Satzarten             adeylem ile kurulu       Avusturya güzel bir</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Nominal- und          tümce                    ülkedir.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verbalsätze                                    Baris icinde yasam</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">komplexe Sätze:       dilek-kosul              icin insan hosgörülü</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  kausale Sätze       ilgi (tümce + ki +       olmali.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                      tümce)                   Agir git ki yol</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Relativsätze        sirali-bagli             alasin.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Infinitivsätze      arasöz-aratümce          Gönül bir saraydir,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Digressionsrede,                               kirilirsa-incinirse-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Digressionssatz                                yapilmaz.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Passivsatz            edilgen eylem ile        Dogada ki canlilik</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                               gözlendi.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">unregelmäßiger        yüklemi sona gelmeyen    Günes dogar</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Satzbau               tümce                    sabahleyin, herkes</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">alltägliche                                    gider isine.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verwendung                                     Gelde isyan etme.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">idiomatische                                   Sakla samani, gelir</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Redewendungen                                  zamani.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sprichwörter,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gedichte</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Nomen/Subjekt         ad + ad        )         Günesisini</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">zusammengesetzte      sifat + ad     ) bile-   ilkokul, alabalik,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Namen                 eylem + ad     ) sik     Karadeniz</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">abgeleitete Namen     ad + yapim eki ) ad      cankurtaran,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">von Namen             sifat + yapim  )         imambayildi</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Nominalisierung von   eki            ) türe-   yagmurluk, iscilik,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Adjektiven            eylem + yapim  ) mis     sekerlik</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Nominalisierung von   eki            ) ad      genclik, güzellik,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verben                                         iyilik</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                               güllük, kurtulus,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                               dinlence</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Genitivattribut       ... in ... i             Okulun müdürü</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  bestimmte           ...    ... i             ödev defteri</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  unbestimmte         ... in ... in            ögrenci(n)in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  zusammengesetzte    ... i                    defteri(n)in cil(d)i</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  ohne Suffix         ...    ...               altin yüzük, keci</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                               sakal</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pronomen              herkes, kimse, birisi,   Birisi falancayi</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">indefinites           falan ...                soruyor, kimse</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pronomen              özne ... yüklem          tanimiyor.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Reflexivpronomen      I ... <lt /> ... <lt /> ... I      Insan kendine</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                               güvenmeli.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Adjektiv              biraz, bircok, bütün,    Nice yillar</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">indefinites Adjektiv  nice ...                 diliyoruz.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">abgeleitete           masmavi, dupduru,        Masmavi gökyüzü gibi,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Adjektive             ipincead + yapim eki     irmagin suyu dupduru.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  von Namen           ... ---<gt /> türemis sifat   Insanca, kardesce</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  von Adjektiven      sifat + yapim eki ---<gt />   akillica, güzelce,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verneinungsform des   -ce, -li, -siz           iyice</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Adjektivs</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verb/Prädikat         ad + yapim eki ---<gt />      Civilemek, ateslemek,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">regelmäßige           türemis                  islemek</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Konjugation in        eylem                    temizlemek,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">allen Zeiten          sifat + yapim eki ---<gt />   incelemek,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">abgeleitete Verben    türemis eylem            karalamak</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  von Namen           (-lemek, -lamak)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  von Adjektiven</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erweiterung des       neyi, kimi, ne zaman     Güllerin renkleri</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">einfachen Satzes      nereye                   bölgeden bölgeye</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">direktes und          nasil, ne kadar          degisir.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">indirektes Objekt                              Gül islak yerleri</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">nähere Bestimmungen                            pek sevmez.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Umstandsbestim-                                Gül ciceklerin en</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">mungen mit                                     sevilenidir.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Adverbien</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Zuordnung der Wortbildung und Phonetik zu den grammatischen Kategorien und Strukturen ist exemplarisch zu verstehen. Die angeführte Wortbildung und Phonetik wird zum Teil in anderen Zusammenhängen auftreten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die mit * angeführten Strukturen sollen in der 3. Klasse vorwiegend im rezeptiven Bereich vorkommen, in der 4. Klasse produktiv angewendet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>GESCHICHTE UND SOZIALKUNDE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Geschichte und Sozialkunde versteht sich als Begegnung mit der Vergangenheit des eigenen und anderer Kulturkreise. Er leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Orientierung der Schülerinnen und Schüler in Zeit und Raum und zur Identitätsfindung in einer pluralistisch verfassten Gesellschaft. Das Kennenlernen verschiedener Modelle menschlicher Existenz in der Vergangenheit soll zu Verständnis und Toleranz dem Anderen gegenüber in der Gegenwart führen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundbereiche und Dimensionen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll sich mit folgenden Grundbereichen der Geschichte beschäftigen: Politik/Herrschaft, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur. Im besonderen Maße ist hierbei von der Erlebnis- und Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler auszugehen, mit Alltags-, Mentalitäts- und Geschlechtergeschichte als gleichberechtigte Zugänge.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zeit und Themen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erst die Dimension der Zeit eröffnet den Zugang zum Verständnis von Geschichte. Das lässt eine genetisch-chronologische Betrachtungsweise sinnvoll erscheinen. Die Auswahl des Lehrstoffes sollte thematisch in Längs- und Querschnitten erfolgen, unter Berücksichtigung der Interessen und des Alters der Schülerinnen und Schüler.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Universal - national - regional - lokal:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll Einblick in die Geschichte Europas und der Welt sowie unter Berücksichtigung regionaler Entwicklungen in die Geschichte Österreichs geben, um die Herausbildung einer reflektierten Identität zu ermöglichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gegenwartsbezug und politische Bildung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll Einsichten in die Pluralität von politischen Leitbildern und Institutionen vermitteln. Durch die Konfrontation mit Spannungsfeldern wie Ordnung-Freiheit, Herrschaft-Mitbestimmung und Krieg-Frieden soll ein wichtiger Beitrag zur Erziehung zu Demokratie und Rechtsstaatlichkeit geleistet werden. Ideologiekritische Haltung und Toleranz, Verständnisbereitschaft und Friedenswille sind wichtige Voraussetzungen für politisches Handeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einsichten und Haltungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verstehen historischer Handlungsweisen aus der Zeit heraus und Aufbau eines historischen Bewusstseins.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gewinnen einer differenzierten Betrachtungsweise durch Begegnungen mit dem räumlich und zeitlich Anderen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erklären gegenwärtiger wirtschaftlicher, gesellschaftlicher, politischer und kultureller Phänomene aus der historischen Entwicklung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewusstmachen der vielfältigen Ursachen historischer Ereignisse und der verschiedenen Möglichkeiten ihrer Deutung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulung multiperspektivischer Betrachtungsweise als Bestandteil eines kritischen politischen Bewusstseins.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fertigkeiten und Techniken:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Orientierung in Zeit und Umwelt als Produkt menschlichen Wirkens - Zuordnen können (vorher - nachher) - Entwicklung eines Zeitbegriffs.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerben eines Begriffsinstrumentariums, um historische Informationen aufnehmen und beurteilen zu können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Selbstständiges Beschaffen, Aufnehmen und Bewerten von Informationen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Begründung und Vertretung eigener und Respektierung anderer Positionen als Basis von Dialogfähigkeit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Verstehen historischer Entwicklungen und Handlungsweisen unterstützt die Begründung von Toleranz und gegenseitiger Achtung und die Orientierung des eigenen Lebens an dauerhaften Werten und Normen. Beiträge zur Entwicklung der Religionen verstärken die Fähigkeit zu differenzierter Einschätzung von gesellschaftlichen und kulturellen Phänomenen. Die ethischen Normen in ihrer historischen und zeitgebundenen Ausprägung machen die Notwendigkeit persönlicher Auseinandersetzung deutlich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Arbeit mit (Quellen- und Autoren<gdash />)Texten, Interpretation und Bewertung; Begriffsbildung und Anwendung; Sammeln und Anwenden von Argumenten im Diskurs.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Historische Beispiele zu Naturwissenschaft und Technik; gesellschaftliche Folgen von technischen Innovationen; Arbeit mit Statistiken. Interpretation von Diagrammen; kritische Bewertung des naturwissenschaftlich-technischen Fortschritts.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Rollenspiele zu historischen Themen; künstlerische Gestaltungsmöglichkeiten zu historischen Themen (Grafik, Collage, Plastik); kultur- und kunstgeschichtliche Einblicke.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegungskultur in historischen Zusammenhängen; Auswirkung des Ernährungs- und Hygienestandards; gesellschaftliche und politische Funktion des Sports in verschiedenen Kulturen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Ziele und Aufgaben des Geschichte- und Sozialkunde-Unterrichts tragen in ihrer Gesamtheit zu diesem Bildungsbereich bei.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Bearbeitung der Themen sind die Relevanz für die zukünftige Lebenssituation, der exemplarische Charakter, der Beitrag zur politischen Bildung, der regionale Aspekt und fächerübergreifende Bezüge zu berücksichtigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Gliederung der Themen ist nach systematischen, längsschnittförmigen und chronologischen Gesichtspunkten möglich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf die chronologische und räumliche Verankerung der behandelten Phänomene ist zu achten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Fragestellungen sollen den Erfahrungen, Problemen und Erkenntnisinteressen der Gegenwart entstammen. Historische Sachverhalte dürfen aber nicht mit gegenwartsorientierten Kriterien beurteilt werden, sondern müssen aus dem jeweiligen Kontext heraus erklärt und verstanden werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein wichtiges Hilfsmittel ist der Vergleich. Die Ähnlichkeit zwischen zwei Phänomenen verführt oft zur Gleichsetzung, und es ist notwendig, die Unterschiede differenziert herauszuarbeiten. Auf diese Weise soll ein kritisches historisches Bewusstsein entwickelt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht dienen die fachwissenschaftlichen Begriffe zur Erfassung von historischen und sozialkundlichen Sachverhalten. Der altersgemäßen Konkretisierung dieser Begriffe ist dabei besondere Aufmerksamkeit zu schenken.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es soll ein wichtiges Anliegen des Unterrichts sein, Eigenständigkeit in der Analyse und Interpretation von Textquellen, Bildern, Karten, Statistiken und Diagrammen zu entwickeln. Diese methodischen Fähigkeiten stellen eine wichtige Voraussetzung für politisch bewusstes Handeln dar. Dabei ist der Einsatz der neuen Technologien empfehlenswert.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Historisches Lernen schließt immer eine multiperspektivische Betrachtungsweise ein. Unterschiedliche Positionen können methodisch ua. durch historische Rollenspiele nachvollzogen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfühlungsvermögen und kritische Distanz sind für ein demokratisches Engagement wertvoll. Der Einsatz verschiedener Sozialformen soll dazu beitragen, Erkenntnisse individuell oder gemeinschaftlich zu gewinnen. Die kommunikative Kompetenz soll durch das Unterrichtsgespräch in seinen vielfältigen Formen gefördert werden. Die Entwicklung einer Diskussionskultur, in der die Meinung der anderen respektiert wird, ist anzustreben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Historische Sachverhalte können auch vor Ort im Rahmen von Lehrausgängen und durch Museums- und Ausstellungsbesuche vermittelt werden. Der Einsatz von Medien und die Befragung von Zeitzeugen sind wichtige Möglichkeiten, um Geschichte zu veranschaulichen. Das dafür notwendige methodische Instrumentarium muss im Unterricht zugrunde gelegt werden. Es sollen Möglichkeiten eröffnet werden, durch die die Schülerinnen und Schüler in “freien Arbeitsphasen” und in Projekten forschendes und entdeckendes Lernen praktizieren können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Menschliches Handeln vollzieht sich unter bestimmten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Rahmenbedingungen und verändert diese ständig. Die Analyse der einzelnen Faktoren und das Erkennen von deren Wechselwirkung sind ein wesentliches Anliegen des Unterrichts. An konkreten historischen Sachverhalten soll beispielhaft gezeigt werden, welche Probleme die Menschen in verschiedenen Epochen und Räumen zu bewältigen hatten und wie unterschiedlich oder ähnlich sie diese gelöst haben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll Einblick geben in die Geschichte des Zeitraumes vom ersten Auftreten der Menschen bis zum Ende des Mittelalters.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Folgende Themenbereiche sind dabei zu behandeln:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Auseinandersetzung des Menschen mit der Natur und ihre Auswirkungen auf die Organisation des menschlichen Zusammenlebens.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Das Leben des Menschen in verschiedenen Gemeinschaften und Lebenswelten unter Berücksichtigung des Alltags und der Geschlechterverhältnisse (Nomadentum, Bauern und Dorf, ritterliches Leben und höfische Kultur).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Arbeitswelt, Entwicklung der Arbeitsteilung und Formen des Wirtschaftens (Naturalwirtschaft, Tauschwirtschaft, Sklavenwirtschaft, mittelalterliche Grundherrschaft, Entstehung des Marktes, Technikgeschichte).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwicklung verschiedener politischer Herrschaftsformen unter besonderer Berücksichtigung von verschiedenen Modellen politischer Mitbestimmung (athenische Demokratie, römische Republik, städtische Autonomie, Ständeversammlung im Mittelalter).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Soziale und militärische Konflikte, ihre Ursachen und Lösungsversuche an ausgewählten Beispielen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Charakteristika früher Hochkulturen und der griechischen und römischen Antike.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Entwicklung von Weltbildern unter Einbeziehung von magischen, mythischen und religiösen Vorstellungen (Entwicklung des Christentums in Spätantike und Mittelalter, Islam).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Grenzen und Räume - Besiedlung und Integration des österreichischen Raumes bis zur Entwicklung einer politischen Einheit unter den Babenbergern und Habsburgern.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kunst und Kultur als Ausdrucksform einer Epoche.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll Einblick geben in die Geschichte vom Beginn der Neuzeit bis zum Ende des Ersten Weltkrieges.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Folgende Themenbereiche sind zu behandeln:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Neue Perspektiven am Beginn der Neuzeit - ein neues Welt- und Menschenbild (Humanismus und Renaissance).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Begegnung und Konfrontation - Europa und die Welt von den Entdeckungen bis zur europäischen Expansion im Zeitalter des Imperialismus.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Reform und Revolution als Antwort auf Defizite in Kirche und Staat - von der Reformation über die Reformen Maria Theresias und Josefs II. bis zur Französischen Revolution.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wirtschaft und Gesellschaft - verschiedene Formen des Wirtschaftens und deren Auswirkungen auf die Arbeitswelt, Freizeit, Familie und die Stellung der Frau (vom Frühkapitalismus bis zur Industriellen Revolution).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwicklung des modernen Staates - Absolutismus, Verfassungsstaat und früher Parlamentarismus.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Macht und Hegemonie: Die napoleonische Zeit und das europäische Ordnungssystem am Wiener Kongress.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Menschenrechte und das Problem ihrer Durchsetzung.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Geschichte und Gesellschaft im Vergleich: Amerika und Asien.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Herausbildung verschiedener politischer Ordnungskonzeptionen - Liberalismus, Nationalismus, Sozialismus.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Habsburgermonarchie als supranationales Gebilde - die Probleme des Zusammenlebens verschiedener Völker in einem Staat.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Staaten und Völker im Krieg - Kriegsursachen und Friedensbemühungen in der Neuzeit bis zum Ersten Weltkrieg.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kunst und Kultur als Ausdruck des Lebensgefühls einer Epoche - von der Renaissance über das Barock bis zum Jugendstil unter Berücksichtigung der Alltagskultur.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll Einblick geben in die Geschichte vom Ende des Ersten Weltkrieges bis zur Gegenwart.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Folgende Themenbereiche sind zu behandeln:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wirtschaft und Gesellschaft im 20. Jahrhundert - Veränderungen in Arbeitswelt und Freizeit, Wirtschaftskrisen, Familie im Wandel, neues Selbstverständnis der Frau.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Demokratie und Diktatur in Europa - Krise der Demokratie, Entstehung und Bedingungen diktatorischer Systeme, Methoden totalitärer Herrschaft: Faschismus, Nationalsozialismus, Kommunismus.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Der Nationalsozialismus als Beispiel eines totalitären Systems - Ideologie, Propaganda, Mobilisierung der Jugend, rassische Verfolgung, organisierter Massenmord, Widerstand.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwicklung und Krise der Demokratie in Österreich - Verfassung, Parteien, Wehrverbände, autoritäres System, Bürgerkrieg, NS-Zeit.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Der Zweite Weltkrieg und die internationale Politik nach 1945 - Kalter Krieg, Blockbildung und Entspannung, das Ende der bipolaren Welt, die UNO.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die USA und die Sowjetunion - ein Vergleich verschiedener politischer und gesellschaftlicher Systeme.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Auflösung der Kolonialreiche und das Ende der europäischen Hegemonie; Nord-Süd-Konflikte.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Österreich - die Zweite Republik: politisches System, wirtschaftliche Entwicklung, außenpolitische Orientierung, Wirtschafts- und Sozialpolitik im Wandel, Möglichkeiten politischer Mitbestimmung und Mitverantwortung.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Europa und seine Integration.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>GEOGRAPHIE UND WIRTSCHAFTSKUNDE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Mittelpunkt von Geographie und Wirtschaftskunde steht der Mensch. Seine Aktivitäten und Entscheidungen in allen Lebensbereichen haben immer auch raumstrukturelle Grundlagen und Auswirkungen. Diese räumlichen Aspekte menschlichen Handelns sind Gegenstand des Unterrichts. Besonders thematisiert werden solche Vernetzungen am Beispiel der Wirtschaft, deren allgemeine Grundlagen zu erarbeiten sind. Es bieten sich vielfältige Ansätze fächerverbindenden Arbeitens an. Neben der bewussten Wahrnehmung wird die Beschreibung sowie die Erklärung von Sachverhalten, Zusammenhängen und Entwicklungen des menschlichen Handelns angestrebt. Geographie und Wirtschaftskunde soll Schülerinnen und Schülern helfen, im privaten, beruflichen und öffentlichen Bereich verantwortungsbewusst und tolerant zu handeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Geographie-und-Wirtschaftskunde-Unterricht der 1. bis 4. Klasse wird angestrebt:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aufbau von Orientierungs- und Bezugssystemen mit Hilfe fachbezogener Arbeitsmittel und Arbeitstechniken, um Wissen selbstständig erwerben, einordnen und umsetzen zu können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bewusstes Wahrnehmen der räumlichen Strukturiertheit der Umwelt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsichten in Vorgänge der Raumentwicklung gewinnen, um Fragen der Raumnutzung und Raumordnung unter Beachtung von Ökonomie und Ökologie zu verstehen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblick in unterschiedliche Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme gewinnen, um sich mit aktuellen und zukünftigen politischen Fragen auseinander zu setzen sowie demokratisch und tolerant handeln zu können.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die raumdifferenzierende Betrachtungsweise in anderen Bereichen anwenden sowie Kenntnisse und Einsichten aus anderen Unterrichtsgegenständen heranziehen können.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt; Toleranz gegenüber dem Anderen bzw. gegenüber Minderheiten; Bewertung ökonomischer Fragestellungen unter ethischen und religiösen Gesichtspunkten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerb von Sprachkompetenz durch Auswertung von Texten, Bildern und grafischen Darstellungsformen; Einbeziehung aktueller Massenmedien; Entwicklung einer Diskussionskultur.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerb von Urteils- und Kritikfähigkeit, Entscheidungs- und Handlungskompetenz; Entwicklung von Toleranz gegenüber dem Anderen bzw. gegenüber Minderheiten; Erkennen und Bewerten von Gegebenheiten und Entwicklungen in der Arbeits- und Berufswelt; Bewertung ökonomischer Fragestellungen unter ethischen Gesichtspunkten; Einsicht in ökonomische Zusammenhänge; Aufbau eines Wertesystems zur verantwortungsbewussten Gestaltung des Lebensraums.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erklärung der Entstehung von Naturvorgängen und ihrer Wirkung auf Mensch und Umwelt; Beschreibung der Auswirkungen klimatischer Veränderungen auf die Lebenswelt; verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt; kritische Auseinandersetzung mit Statistiken, Wahrnehmen von Manipulationsmöglichkeiten; Auseinandersetzung mit einfachen Modellen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kreative Darstellung von Sachverhalten; Entwicklung der Bereitschaft zur Mitwirkung an der Gestaltung der Umwelt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verwendung einschlägiger Orientierungshilfen; Erkennen des Zusammenhangs zwischen Gesundheit und Umweltbedingungen; Erfassen der zunehmenden Bedeutung der Freizeitgesellschaft; Erkennen der kulturellen Differenzierung von Ernährungsgewohnheiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der 1. und 2. Klasse soll der Erwerb elementarer Begriffe, Fertigkeiten und Einsichten anhand einfacher Sachverhalte angestrebt werden. Dabei soll den Schülerinnen und Schülern die Vielfalt menschlichen Lebens und Wirtschaftens auf der Erde bewusst werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der 3. und 4. Klasse soll die Erweiterung und Vertiefung dieser Qualifikationen erfolgen. Es sollen grundlegende Kenntnisse und Einsichten über Österreich und Europa sowie Verständnis für weltweite Fragestellungen angebahnt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Geographische und wirtschaftskundliche Inhalte sollen im Unterricht nicht nebeneinander stehend getrennt, sondern in starkem Maße miteinander verflochten in vergleichender Darstellung aller Kontinente unter möglichst häufiger Berücksichtigung Österreichs behandelt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan sieht für jede Klasse mehrere Themenkreise vor. Diese werden durch Zielstellungen näher bestimmt. Ihre Reihenfolge im Lehrplan ist eine Grundlage für die Unterrichtsplanung, deren Festlegung den Lehrerinnen und Lehrern obliegt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrstoff der 1. bis 4. Klasse ist nach thematischen Schwerpunkten gegliedert. Im Unterricht sind drei leitende Fragenbereiche immer wieder aufzugreifen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Österreich wird in jeder Schulstufe behandelt, wobei das Hauptgewicht in der 3. Klasse liegt. Neben einem soliden topographischen Orientierungswissen ist eine Übersicht der demographischen, sozialen, politischen und ökonomischen Strukturen und Entwicklungstendenzen zu vermitteln sowie die Stellung des Landes innerhalb Europas herauszuarbeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Leitfrage Zentrum/Peripherie stellt den Problemkreis regionaler Disparitäten in den Mittelpunkt, wobei von lebensweltlich unmittelbar erfahrbaren Beispielen auszugehen ist. Kleinregionale, nationale, europäische und globale Fragestellungen sind zu berücksichtigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Wechselspiel zwischen Produktion und Konsum bzw. Angebot und Nachfrage sowie ihr Zusammenwirken für die Preisbildung, betriebswirtschaftliche und nationalökonomische Prozesse stehen im Zentrum des Fragenbereichs Markt und Wirtschaftskreisläufe.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die regionale Zuordnung der einzelnen Beispiele sowie die zusammenfassende Darstellung auf jeder Schulstufe hat gemeinsam mit topographischen Übungen den Aufbau eines erdumspannenden topographischen Grundgerüsts zu sichern, das immer wieder herangezogen und weiter verdichtet werden muss. Topographische Begriffe sollen aber nie um ihrer selbst willen gelernt, sondern immer mit bestimmten Sachverhalten bzw. Fragestellungen verbunden werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Geographie und Wirtschaftskunde muss sich regelmäßig der erreichbaren realen Umwelt zuwenden. In Lehrausgängen, Wanderungen, Betriebserkundungen und ähnlichem sollen die Schülerinnen und Schüler unmittelbar an der Wirklichkeit räumliche und wirtschaftliche Situationen erleben. Viele Lerninhalte sind einer unmittelbaren Begegnung jedoch nicht zugänglich. Deshalb ist Geographie und Wirtschaftskunde auf die Verwendung unterschiedlicher Medien angewiesen. Sie ermöglichen die wiederholte Auseinandersetzung mit Lerninhalten und dienen der Objektivierung und Zuordnung der Einzelbeobachtung. Die Verwendung elektronischer Medien soll zur arbeitsorientierten Unterrichtsgestaltung wesentliche Impulse beisteuern. Besonders zu fördern sind Unterrichtsprojekte, da sie eine ganzheitliche Auseinandersetzung mit komplexen Fragestellungen ermöglichen. Offene Lernformen sollen eine Individualisierung und Autonomisierung des Lernprozesses gewährleisten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darstellung menschlichen Lebens und Wirtschaftens; Aufzeigen von Gleichartigkeiten und Unterschieden. Grundlegende Einsicht, dass Gesellschaft und Wirtschaft räumlich strukturiert sind.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beispiele aus Österreich und Europa sollen in der 1. und 2. Klasse vertreten sein, jeder außereuropäische Erdteil wenigstens einmal in einer der beiden Klassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ein Blick auf die Erde:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerben grundlegender Informationen über die Erde mit Globus, Karten, Atlas und Bildern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie Menschen in unterschiedlichen Gebieten der Erde leben und wirtschaften:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, dass sich Menschen in ihren Lebens- und Konsumgewohnheiten auf regionale und kulturelle Voraussetzungen einstellen und dass die Lebensweise einem Wandel unterliegt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, wie einfache Wirtschaftsformen von Natur- und Gesellschaftsbedingungen beeinflusst werden, und erfassen, dass Menschen unterschiedliche, sich verändernde Techniken und Produktionsweisen anwenden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, wie Menschen mit Naturgefahren umgehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wie Menschen Rohstoffe und Energie gewinnen und nutzen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, wie Rohstoffe und Nutzenergie gewonnen und zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern gebracht werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsehen, dass Rohstoffe und Energieträger auf der Erde ungleichmäßig verteilt und begrenzt vorhanden sind und dass ihre Nutzung oft die Umwelt belastet.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ein erster Überblick:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Regionale bzw. zonale Einordnung der im Unterricht durchgenommenen Beispiele.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der Grundstrukturen einfacher Wirtschaftsformen: von der agrarisch dominierten Selbstversorgerwirtschaft zu arbeitsteiligen Systemen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen, dass es auf der Erde eine Regelhaftigkeit in der Anordnung klimatischer Erscheinungen gibt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leben in Ballungsräumen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Leben in Ballungsräumen und peripheren Räumen vergleichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen von Merkmalen, Aufgaben und Umweltproblemen in Ballungsräumen. Erkennen der Vernetzung zwischen Kernstadt und Umland.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerben grundlegender Informationen über Städte mit Hilfe kartographischer Darstellungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gütererzeugung in gewerblichen und industriellen Betrieben:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, dass unterschiedliche Gründe die Standortwahl für einen Betrieb beeinflussen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, wie Güter in Betrieben verschiedener Art und Größe in unterschiedlichen Organisationsformen erzeugt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen der Auswirkungen von Betrieben und Produktionsprozessen auf die Umwelt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verstehen, dass verschiedene Tätigkeiten in der Wirtschaft unterschiedliche Kenntnisse und Fähigkeiten voraussetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Dienstleistungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der Vielfalt des Dienstleistungsbereichs sowie Verständnis für seine zunehmende Bedeutung im Wirtschaftsleben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen der wirtschaftlichen Bedeutung von Freizeit und Tourismus.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerben grundlegender Informationen und Fertigkeiten für die richtige Wahl von Verkehrsmitteln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen, wie Regionen durch Verkehrseinrichtungen unterschiedlich erschlossen und belastet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Erde als Lebens- und Wirtschaftsraum des Menschen - eine Zusammenschau:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zusammenfassende Einordnung der bisher behandelten Beispiele in Staaten, Landschaftsgürtel und Wirtschaftszonen der Erde.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, dass die Verteilung der Bevölkerung auf der Erde ungleichmäßig ist und dass es Gunst- und Ungunsträume gibt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vertiefende Kenntnisse und Einsichten über menschliches Leben und Wirtschaften in Österreich, Europa und auf der Erde. Darstellung in Einzelbildern und Übersichten. Besondere Berücksichtigung von natürlicher und gestalteter Umwelt, Wirtschaft, Arbeitswelt und Berufsfindung. Aufbau der Bereitschaft, sich aktuellen politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fragen zuzuwenden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiterentwicklung topographischer Kenntnisse und methodischer Zugänge zu deren Erwerb. Behandlung eines Fallbeispiels in Projektform.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lebensraum Österreich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand von unterschiedlichen Karten, Luft- und Satellitenbildern die Eigenart österreichischer Landschaften erfassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einige Ursachen und Folgen der Bevölkerungsverteilung und -entwicklung erfassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gestaltung des Lebensraums durch die Menschen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lebenssituation in zentralen und peripheren Gebieten vergleichend erfassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vergleichen unterschiedlicher Standortpotenziale zentraler und peripherer Gebiete an den Beispielen Verkehr, Infrastruktur, Versorgung und Umweltqualität.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen der Zusammenhänge von Wirtschaftsweise und Landnutzung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Notwendigkeit der Raumordnung begreifen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einblicke in die Arbeitswelt:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedeutung der Berufswahl für die Lebensgestaltung erkennen und erste Wege der Berufsfindung nutzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den stetigen Wandel der Arbeitswelt erkennen und daraus die Einsicht in die Notwendigkeit der ständigen Weiterbildung und Mobilität gewinnen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, dass in der Wirtschaft unterschiedliche Interessen aufeinander treffen und dass die Methoden des Interessenausgleichs einem Wandel unterworfen sind.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen subjektiver und gesamtwirtschaftlicher Probleme der Arbeitslosigkeit sowie nationaler und europäischer Lösungsansätze.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wirtschaften im privaten Haushalt:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der Notwendigkeit, im privaten Haushalt Ausgaben den finanziellen Möglichkeiten entsprechend zu planen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen von Möglichkeiten für die Wahrung von Verbraucherinteressen in der Marktwirtschaft.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erarbeiten der Vorteile und Herausforderungen einer gemeinsamen europäischen Währung für die Verbraucher/innen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Volkswirtschaftliche Zusammenhänge: Österreich - Europa:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen grundlegender Zusammenhänge der Marktprozesse.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der Aussagekraft wichtiger Kennzahlen zum Vergleich von Volkswirtschaften.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An aktuellen Beispielen erkennen, wie die öffentliche Hand die Wirtschaft beeinflusst und durch strukturpolitische Maßnahmen in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union Regionalförderung betreibt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der weltweiten Verflechtung der österreichischen Wirtschaft und ihrer Stellung in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gemeinsames Europa - vielfältiges Europa:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vielfalt Europas - Landschaft, Kultur, Bevölkerung und Wirtschaft - erfassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Informationen über ausgewählte Regionen und Staaten gezielt sammeln und strukturiert auswerten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen, dass manche Gegenwarts- und Zukunftsprobleme nur überregional zu lösen sind, um damit die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit gesamteuropäischen Fragen zu fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zentren und Peripherien in der Weltwirtschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedeutung ausgewählter Staaten und Regionen für Weltpolitik und Weltwirtschaft erkennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwicklungsunterschiede zwischen Regionen wahrnehmen und Erklärungsansätze für deren Ursachen untersuchen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bereitschaft anbahnen, Maßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit zu bewerten und zu unterstützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leben in einer vielfältigen Welt:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen der kulturellen, sozialen und politischen Differenzierung in unterschiedlichen Regionen der Erde.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bereitschaft anbahnen, sich mit “dem Anderen” vorurteilsfrei auseinander zu setzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leben in der “Einen Welt” - Globalisierung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zunehmende Verflechtungen und Abhängigkeiten in der Weltwirtschaft und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft erkennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedeutung der “neuen Mächtigen” wie multinationaler Unternehmen, internationaler Organisationen und anderer “global players” erfassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verantwortung der Menschen für die “Eine Erde” erkennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedeutung weiterer Wege der Berufsfindung, der Aus- und Weiterbildung unter dem Aspekt weltwirtschaftlicher und technologischer Veränderungen erfassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>MATHEMATIK</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>in den verschiedenen Bereichen des Mathematikunterrichts Handlungen und Begriffe nach Möglichkeit mit vielfältigen Vorstellungen verbinden und somit Mathematik als beziehungsreichen Tätigkeitsbereich erleben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mathematisches Können und Wissen aus verschiedenen Bereichen ihrer Erlebnis- und Wissenswelt nutzen sowie durch Verwenden von Informationsquellen weiter entwickeln. Das Bilden mathematischer Modelle und das Erkennen ihrer Grenzen soll zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Aussagen führen, die mittels mathematischer Methoden entstanden sind;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch Reflektieren mathematischen Handelns und Wissens Einblicke in Zusammenhänge gewinnen und Begriffe bilden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>in Verfolgung entsprechender Lernziele produktives geistiges Arbeiten, Argumentieren und exaktes Arbeiten, kritisches Denken, Darstellen und Interpretieren als mathematische Grundtätigkeiten durchführen, wobei sie dazu hingeführt werden sollen, Lernprozesse selbstständig zu gestalten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch das Benutzen entsprechender Arbeitstechniken, Lernstrategien und heuristischer Methoden Lösungswege und -schritte bei Aufgaben und Problemstellungen planen und in der Durchführung erproben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>verschiedene Technologien (zB Computer) einsetzen können.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Unterrichtsziele und Unterrichtsinhalte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen durch Erwerb und Nutzung grundlegender Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten Einsichten in die Gebiete Arithmetik, elementare Algebra und Geometrie gewinnen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Arithmetik: mit rationalen Zahlen rechnen, Rechenergebnisse abschätzen, elektronische Hilfsmittel benutzen können, Gesetzmäßigkeiten des Rechnens kennen und anwenden können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>elementare Algebra: Variablen als Mittel zum Beschreiben von Sachverhalten, insbesondere von Gesetzmäßigkeiten und funktionalen Beziehungen, und zum Lösen von Problemen verwenden können; algebraische Ausdrücke und Formeln bzw. Gleichungen umformen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Geometrie: mit grundlegenden geometrischen Objekten und mit Beziehungen zwischen diesen Objekten vertraut werden, zeichnerische Darstellungen von ebenen und räumlichen Gebilden anfertigen können, räumliches Vorstellungsvermögen entwickeln und Längen-, Flächen- und Volumsberechnungen durchführen können, geeignete Sachverhalte geometrisch darstellen und umgekehrt solche Darstellungen deuten können.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Folgende mathematischen Grundtätigkeiten sind zu entwickeln:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Produktives geistiges Arbeiten, insbesondere: Kombinieren vertrauter Methoden; Analysieren von Problemen, Begründungen, Darstellungen, mathematischen Objekten; Anwenden bekannter Verfahren, auch in teilweise neuartigen Situationen; Abstrahieren und Konkretisieren; Verallgemeinern und Spezialisieren.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Argumentieren und exaktes Arbeiten, insbesondere: präzises Beschreiben von Sachverhalten, Eigenschaften und Begriffen (Definieren); Arbeiten unter bewusster Verwendung von Regeln;</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Begründen (Beweisen); Arbeiten mit logischen Schlussweisen;</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Rechtfertigen von Entscheidungen (etwa der Wahl eines Lösungsweges oder einer Darstellungsform).</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kritisches Denken, insbesondere: Überprüfen von Vermutungen;</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Überprüfen von Ergebnissen; Erkennen von Unzulänglichkeiten mathematischer Modelle; Erkennen von Mängeln in Darstellungen oder Begründungen; Überlegen von Bedeutungen mathematischer Methoden und Denkweisen; Überlegen der Bedeutung des Mathematikunterrichts für die eigene Person.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Darstellen und Interpretieren, insbesondere: verbales, formales oder graphisches Darstellen von Sachverhalten;</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">geometrisch-zeichnerisches Darstellen von Objekten; Finden und Interpretieren graphischer Darstellungen; Erstellen und Interpretieren von mathematischen Modellen außermathematischer Sachverhalte.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Mathematikunterricht soll folgende miteinander vielfältig verknüpfte Grunderfahrungen ermöglichen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erscheinungen der Welt um uns in fachbezogener Art wahrzunehmen und zu verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Problemlösefähigkeiten zu erwerben, die über die Mathematik hinausgehen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diese Grunderfahrungen sollen zur Entwicklung von Verantwortungsbewusstsein den Mitmenschen und der Umwelt gegenüber führen und zur Erkenntnis beitragen, dass Phänomene und Bereiche existieren, die unabhängig von der augenblicklichen Befindlichkeit des Menschen sind (rationale Distanz).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Ziele und Aufgaben tragen in ihrer Gesamtheit zu diesem Bildungsbereich bei.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beschreiben von Objekten und Prozessen; Präzision der Sprachverwendung; Gebrauch und Bedeutung von Definitionen, Vorgänge des Klassifizierens; Umsetzen von Texten in mathematische Handlungen; Konzentrieren von Sachverhalten in mathematische Formeln; Auflösen von Formeln in sprachliche Formulierungen; Vermitteln und Verwenden einer Fachsprache mit spezifischen grammatikalischen Strukturen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Untersuchen von Situationen und Problemen mit Hilfe rationalen Denkens; Erkennen der Stärken und Grenzen der mathematischen Denkweise; Aufarbeiten gesellschaftlicher Themen mit mathematischen Methoden (zB Statistik); kritischer Umgang mit empirischem Datenmaterial; planmäßiges, sorgfältiges und konzentriertes Arbeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwickeln verschiedener Lösungswege zu mathematischen Fragestellungen; Nutzen heuristischer Strategien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Berechnungen, Statistiken und Auswertungen im Gesundheits- und Ernährungsbereich (Energieverbrauch, Nährwerttabellen, Belastungskurven).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Jahresplanung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufbauend auf die Grundschule ist der weitere Bildungserwerb unter besonderer Berücksichtigung der Kenntnisse und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler zu planen und durchzuführen. Unter Berücksichtigung der Schulplanung sind in der Jahresplanung die Ziele und Inhalte sowohl von Kern- als auch Erweiterungsbereich zeitlich anzuordnen und zu gewichten (siehe auch Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Jahresplanung ist ein Freiraum für Bedürfnisse von Schülergruppen vorzusehen, in dem Interessensschwerpunkte der Schülerinnen und Schüler Berücksichtigung finden, insbesondere wenn regionale, schulische oder berufsvorbereitende Erfordernisse dies nahe legen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wesentliche Orientierungsmerkmale für die Jahresplanung sind die Abgrenzung von Kern- und Erweiterungsbereich sowie die für das Ende der 4. Klasse angestrebten Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Systematisches und situationsbezogenes Lernen, verständnisvolles Lernen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein konstruktives Verhältnis der Schülerinnen und Schüler zur Mathematik soll gefördert werden. Verständnisvolles Lernen ist ein individueller, aktiver und konstruktiver Prozess. Die Schülerinnen und Schüler sind nicht Konsumierende eines fix vorgegebenen Wissens, sondern Produzierende ihres Wissens, mit Betonung auf aktives Erarbeiten, Erforschen, Darstellen, Reflektieren. Mathematische Begriffe und Verfahren werden durch die eigenen Aktivitäten von den Schülerinnen und Schülern in ihr Wissenssystem eingebaut. Im Unterricht ist eine Balance zwischen systematischem Lernen und situationsbezogenem Lernen im praktischen Umgang mit lebensweltlichen Fragestellungen herzustellen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Unterrichtsformen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit und projektorientierter Unterricht sollen die bestimmenden Unterrichtsformen des Mathematikunterrichts sein. Schriftliche Darstellungen von Lösungswegen sollen erst dann angeboten werden, wenn sich die Schülerinnen und Schüler mit einer Aufgabe - zumindest teilweise - auseinander gesetzt haben. Auch bei leistungsstärkeren Schülerinnen und Schülern ist handlungsorientiert vorzugehen. Keinesfalls darf der Unterricht auf das Erlernen von Verfahren und Fertigkeiten beschränkt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Motivierung der Schülerinnen und Schüler:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit Hilfe von Problemstellungen aus Themenkreisen, die den Erfahrungen und Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechen, sollen mathematisches Wissen und Können entwickelt und gefestigt werden. Dabei soll die Nützlichkeit der Mathematik in verschiedenen Lebens- und Wissensbereichen erfahren werden. Wünschenswert für diese Phase ist eine Mitverantwortung durch die Schülerinnen und Schüler. Hilfen oder Informationen sollen dann erfolgen, wenn sie verlangt oder benötigt werden. Selbstständiges Entdecken und Erfolgserlebnisse sind ein wesentlicher Beitrag zur Motivation.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Unterrichten in Phasen, Vernetzung, Querverbindungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unter Beachtung der Vorkenntnisse sollen Inhalte in einer ersten Phase nur um einige Gesichtspunkte erweitert, bei einfachen Anwendungen erprobt und erst in einer späteren Phase vertieft und ergänzt werden. Vernetzungen der Inhalte durch geeignete Unterrichtssequenzen und Aufgabenstellungen sind anzustreben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen sowie zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler sind herzustellen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sicherung des Unterrichtsertrages:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Gedankengänge, die zum Erwerb mathematischen Wissens geführt haben, wiederholen und dabei lernen, erworbenes Wissen zu rekonstruieren, eigenständig darzustellen und auch zu begründen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Üben soll nicht nur auf die Festigung von Fertigkeiten beschränkt bleiben, sondern den Schülerinnen und Schülern sollen auch planmäßig Arbeitsaufträge zur Schulung der mathematischen Grundtätigkeiten erteilt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Nachsteuerung des Lernprozesses ist die Beobachtung des Lernfortschrittes notwendig, ohne dass damit ein Notendruck verbunden sein darf.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Individualisierung und Differenzierung (siehe auch Abschnitt “Förderung durch Differenzierung und Individualisierung” im dritten Teil):</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Differenzierungsmaßnahmen sollen die Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren individuellen Begabungen, Fähigkeiten, Neigungen, Bedürfnissen und Interessen bestmöglich gefördert werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Bewältigung von mathematischen Alltagsproblemen sollen thematische Schwerpunkte gesetzt werden. Zu solchen Schwerpunktthemen sollen vielfältige mathematische Zugänge und didaktische Einstiegsmöglichkeiten geboten werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Differenzierung und Individualisierung erfolgt unter Berücksichtigung des Arbeitstempos der Schülerinnen und Schüler, durch den methodischen Zugang, nach Umfang und Komplexität der Aufgabenstellung sowie nach dem Anspruchsniveau, das mit der jeweiligen Aufgabenstellung verbunden ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lesen mathematischer Texte, Fachsprache:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ab der 1. Klasse ist darauf Bedacht zu nehmen, dass die Schülerinnen und Schüler sich mit Mathematik auch in Textform auseinander setzen (zB selbstständiges Erarbeiten aus Musterbeispielen und Erklärungstexten).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mathematische Inhalte können etwa durch Üben von Beschreibungen, Erklärungen und Kurzaufsätzen oder Erstellen von Zusammenfassungen unterschiedlich dargestellt werden. Elementare Begriffe, Symbole und Darstellungsformen können zur Beschreibung mathematischer und außermathematischer Sachverhalte sinnvoll verwendet werden. Mit wachsender Geläufigkeit im Umgang mit mathematischer Sprache und Symbolik kann diese Verwendung auch zur Klärung von Begriffen und zur Klärung von logischen Zusammenhängen dienen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Nutzen von Nachschlagwerken soll erkannt und der Gebrauch von Formelsammlungen, Tabellen und ähnlichem gelernt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aufgabenstellungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sowohl der Prozess der Problemlösung als auch das Produkt haben eigenständige Bedeutung. Aufgaben sollen nach Möglichkeit so gestellt sein, dass ein Scheitern an einer Teilaufgabe die weitere Bearbeitung nicht völlig unmöglich macht. Aufgaben, die sich auf elementare Tätigkeiten beziehen, und solche mit aufeinander aufbauenden Lösungsschritten sind möglich und wünschenswert.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabenstellungen sind so zu wählen, dass sie in verständlicher Sprache und übersichtlicher Form abgefasst sind, die thematische Verankerung altersadäquat ist und dass ohne Zeitdruck gearbeitet werden kann. Unterschiedliche korrekte Interpretationen sind zu akzeptieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Arbeiten mit dem Taschenrechner und dem Computer:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundsätzlich sind schon ab der 1. Klasse Einsatzmöglichkeiten zur planmäßigen Nutzung von elektronischen Hilfen beim Bearbeiten von Fragestellungen der Mathematik und als informationstechnische Hilfe (in Form von elektronischen Lexika, Statistiken, Fahrplänen, Datenbanken, ...) gegeben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Möglichkeiten elektronischer Systeme bei der Unterstützung schülerzentrierter, experimenteller Lernformen sind zu nutzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das kritische Vergleichen von Eingaben und Ausgaben bei verschiedenen Programmen und Geräten bezüglich der Problemstellung kann zum Entwickeln eines problem- und softwareadäquaten Analysierens, Formulierens und Auswertens beitragen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Historische Betrachtungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Schülerinnen und Schülern ist an geeigneten Themen Einblick in die Entwicklung mathematischer Begriffe und Methoden zu geben. Sie sollen einige Persönlichkeiten der Mathematikgeschichte kennen lernen. Die Mathematik soll als dynamische Wissenschaft dargestellt und ihre Bedeutung bei der Entwicklung der abendländischen Kultur gezeigt werden. Die Bedeutung der Mathematik in der Gegenwart soll in den Unterricht einfließen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Zeitrahmen für Schularbeiten ist dem Abschnitt “Leistungsfeststellung” des dritten Teils zu entnehmen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen praxisorientierte Aufgaben unter dem Aspekt der Modellbildung möglichst oft rechnerisch, geometrisch und graphisch darstellen, lösen und kritisch betrachten können. Dabei sollen sie von ihrer unmittelbaren Erlebniswelt ausgehen und ihre Erfahrungen auch in fächerübergreifende Vorhaben einbringen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen ebenso grundlegendes mathematisches Wissen und Können erwerben und abstraktes Denken und formale Fähigkeiten entwickeln. Sie sollen im präzisen Arbeiten und Argumentieren ausgebildet werden und mit mathematischen Darstellungsformen vertraut werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sie sollen elektronische Hilfen und (auch selbst erstellte) Formelsammlungen in steigendem Ausmaß ab der 1. Klasse verwenden und wiederholt Gelegenheit haben, ihr Vorstellungsvermögen auch computerunterstützt zu schulen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um den Schülerinnen und Schülern einen kontinuierlichen Aufbau ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten zu ermöglichen, sind Stoffangaben der unteren Klassen in den oberen Klassen mit zu berücksichtigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Abfolge der Stoffangaben ist nicht als Hinweis auf die Reihenfolge für die unterrichtliche Planung zu betrachten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.1. Arbeiten mit Zahlen und Maßen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit natürlichen Zahlen vertiefen, dabei auch große natürliche Zahlen verwenden und mehrstellige Multiplikationen und Divisionen durchführen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rechnen mit Maßen und Umwandlungen zur Bearbeitung von Sachaufgaben und geometrischen Berechnungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>anhand von Teilern und Vielfachen Einblicke in Zusammenhänge zwischen natürlichen Zahlen gewinnen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vorstellungen mit positiven rationalen Zahlen verbinden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit der Darstellung in Dezimal- und Bruchschreibweise vertraut sein,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einfache Ungleichungen zum Einschranken benutzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit den positiven rationalen Zahlen Rechnungen mit leicht abschätzbaren Ergebnissen durchführen und zur Lösung von Problemen in Sachsituationen vielfältig anwenden können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rechnen mit Brüchen, nur in einfachen Fällen, die anschaulich deutbar sind,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grundlegende Sicherheit im Kopfrechnen gewinnen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>elektronische Rechenhilfsmittel einsetzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnisse über Umkehroperationen erweitern,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Regeln über die Reihenfolge von Rechenoperationen, einschließlich der Klammerregeln, anwenden können.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.2 Arbeiten mit Variablen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Mit Variablen allgemeine Sachverhalte beschreiben können, zB gleichartige Rechenabläufe, die sich nur durch unterschiedliche Zahlen unterscheiden, oder allgemeine Beziehungen zwischen Größen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>insbesondere Formeln bzw. Gleichungen aufstellen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lösungen zu einfachen linearen Gleichungen finden können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Formeln anwenden und interpretieren können.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.3 Arbeiten mit Figuren und Körpern</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ausgehend von Objekten der Umwelt durch Idealisierung und Abstraktion geometrische Figuren und Körper sowie ihre Eigenschaften erkennen und beschreiben können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>aufbauend auf die Grundschule Kenntnisse über grundlegende geometrische Begriffe gewinnen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Skizzen von Rechtecken, Kreisen, Kreisteilen, Quadern und ihren Netzen anfertigen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Zeichengeräte zum Konstruieren von Rechtecken, Kreisen und Schrägrissen gebrauchen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Maßstabszeichnungen anfertigen und Längen daraus ermitteln können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Umfangs- und Flächenberechnungen an Rechtecken (und einfachen daraus zusammengesetzten Figuren),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sowie Volums- und Oberflächenberechnungen an Quadern (und einfachen daraus zusammengesetzten Körpern) durchführen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Formeln für diese Umfangs-, Flächen- und Volumsberechnungen aufstellen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Winkel im Umfeld finden und skizzieren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gradeinteilung von Winkeln kennen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Winkel mit dem Winkelmesser (Geodreieck) zeichnen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einfache symmetrische Figuren erkennen und herstellen können.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">1.4. Arbeiten mit Modellen, Statistik</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>direkte Proportionalitäten erkennen (zB Warenmenge-Geld, Zeit-Weg),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>entsprechende Fragestellungen finden und Berechnungen durchführen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Modelle mit realen Gegebenheiten vergleichen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grundlegende Überlegungen zur Sinnhaftigkeit von Modellen für die Praxis anstellen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Tabellen und graphische Darstellungen zum Erfassen von Datenmengen verwenden können.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.1. Arbeiten mit Zahlen und Maßen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Festigen und Vertiefen der Fähigkeiten beim Arbeiten mit positiven rationalen Zahlen, um vielfältige und komplexere Probleme in Sachsituationen bearbeiten zu können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rechnen mit Brüchen (mit kleinen Zählern und Nennern), damit die Rechenregeln im Hinblick auf die Algebra sicher beherrscht werden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>diese Rechenregeln für das Bruchrechnen begründen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bruchdarstellung in Dezimaldarstellung überführen und umgekehrt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>wichtige Teilbarkeitsregeln kennen und anwenden können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rechnen mit Prozenten in vielfältigen Zusammenhängen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Maße verwenden und Umwandlungen durchführen können in dem Ausmaß, wie es die Bearbeitung von Sachaufgaben und geometrischen Aufgaben erfordert und es dem Vorstellungsvermögen der Schülerinnen und Schüler entspricht.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.2. Arbeiten mit Variablen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit Variablen allgemeine Sachverhalte beschreiben,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gleichungen und Formeln aufstellen, insbesondere auch in Sachsituationen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>unter Verwendung von Umkehroperationen einfache lineare Gleichungen mit einer Unbekannten lösen und Formeln umformen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Formeln interpretieren.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.3. Arbeiten mit Figuren und Körpern</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Dreiecke, Vierecke und regelmäßige Vielecke untersuchen, wesentliche Eigenschaften feststellen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Figuren skizzieren und konstruieren können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen, ob Angaben mehrdeutig sind oder überhaupt nicht in Konstruktionen umgesetzt werden können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kongruente Figuren herstellen können, die Kongruenz begründen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Eigenschaften von Strecken- und Winkelsymmetralen kennen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>und für Konstruktion anwenden können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Flächeninhalte von Figuren berechnen können, die sich durch Zerlegen oder Ergänzen auf Rechtecke zurückführen lassen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Volumina von Prismen berechnen, möglichst in Anwendungsaufgaben.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">2.4. Arbeiten mit Modellen, Statistik</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>charakteristische Kennzeichen von indirekten und direkten Proportionalitäten an Beispielen angeben können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einfache Fragestellungen dazu formulieren, sie graphisch darstellen und lösen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fragen zu sinnvollen Anwendungsbereichen für solche Proportionalitäten stellen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>relative Häufigkeiten ermitteln können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>entsprechende graphische Darstellungen lesen, anfertigen und kritisch betrachten können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Manipulationsmöglichkeiten erkennen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3.1  Arbeiten mit Zahlen und Maßen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>rationale Zahlen in verschiedenen Formen deuten können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>als Zustände gegenüber einem Nullpunkt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>als Punkte auf einer Zahlengeraden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen und Beschreiben von Kleiner-Größer-Beziehungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>rationale Zahlen für Darstellungen in Koordinatensystemen verwenden können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Regeln für das Rechnen mit rationalen Zahlen wissen und bei Rechenbeispielen (mit einfachen Zahlen) mit Sicherheit anwenden können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verketten der vier Grundrechnungsarten und derart entstehende Terme auch mit elektronischen Rechenhilfsmitteln berechnen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sicherheit im Kopfrechnen gewinnen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Potenzschreibweise kennen und anwenden können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Zahlen, vor allem in Sachsituationen, unter Verwendung von Zehnerpotenzen darstellen können.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3.2  Arbeiten mit Variablen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Formeln (bzw. Terme) umformen und durch Rechenregeln begründen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit einfachen Potenzen arbeiten können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Formeln in Sachsituationen und in der Geometrie aufstellen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aufgaben aus Anwendungsbereichen und aus der Geometrie durch Umformungen von Formeln oder Termen lösen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>dabei auch Aufgaben variieren und graphische Darstellungen nutzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lösen von linearen Gleichungen mit einer Unbekannten.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3.3  Arbeiten mit Figuren und Körpern</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vergrößern und Verkleinern von Figuren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ähnliche Figuren erkennen und beschreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Formeln für Flächeninhalte von Dreiecken und Vierecken begründen und damit Flächeninhalte berechnen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Umkehraufgaben lösen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gegenstände, die die Gestalt eines Prismas oder einer Pyramide haben, zeichnerisch darstellen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Oberfläche, Rauminhalt und Gewicht von Gegenständen, die die Gestalt eines Prismas oder einer Pyramide haben, berechnen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>den Lehrsatz des Pythagoras für Berechnungen in ebenen Figuren nutzen können.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">3.4  Arbeiten mit Modellen, Statistik</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>lineare Wachstums- und Abnahmeprozesse mit verschiedenen Annahmen unter Zuhilfenahme von elektronischen Rechenhilfsmitteln untersuchen können (zB Zinssätze),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>funktionale Abhängigkeiten erkennen, formelmäßig und graphisch darstellen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Untersuchen und Darstellen von Datenmengen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4.1  Arbeiten mit Zahlen und Maßen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch zusammenfassendes Betrachten das Zahlenverständnis vertiefen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>anhand einfacher Beispiele erkennen, dass es Rechensituationen gibt, die nicht mit Hilfe der rationalen Zahlen lösbar sind,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Näherungswerte oder Schranken für irrationale Zahlen angeben können, auch unter Verwendung elektronischer Hilfsmittel,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>bei Anwendungen Überlegungen zur sinnvollen Genauigkeit anstellen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4.2  Arbeiten mit Variablen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sicherheit beim Arbeiten mit Variablen, Termen, Formeln und Gleichungen steigern,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Arbeiten mit einfachen Bruchtermen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>lineare Gleichungen mit zwei Variablen graphisch darstellen und Lösungen angeben können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verfahren zum Lösen von linearen Gleichungssystemen (zwei Gleichungen mit zwei Variablen) nutzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch das Arbeiten mit funktionalen Abhängigkeiten einen intuitiven Funktionsbegriff erarbeiten.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4.3  Arbeiten mit Figuren und Körpern</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>den Lehrsatz des Pythagoras für Berechnungen in ebenen Figuren und in Körpern nutzen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>eine Begründung des Lehrsatzes des Pythagoras verstehen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Berechnungsmöglichkeiten mit Variablen darstellen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schranken für Umfang und Inhalt des Kreises angeben können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Formeln für die Berechnung von Umfang und Flächeninhalt des Kreises wissen und anwenden können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Formeln für die Länge eines Kreisbogens und für die Flächeninhalte von Kreisteilen herleiten und anwenden können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Formeln für die Berechnung der Oberfläche und des Volumens von Drehzylindern und Drehkegeln sowie für die Kugel erarbeiten und nutzen können.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">4.4  Arbeiten mit Modellen, Statistik</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wachstums- und Abnahmeprozesse mit verschiedenen Annahmen unter Zuhilfenahme von elektronischen Rechenhilfsmitteln untersuchen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>funktionale Abhängigkeiten untersuchen und darstellen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Untersuchen und Darstellen von Datenmengen unter Verwendung statistischer Kennzahlen (zB Mittelwert, Median, Quartil, relative Häufigkeit, Streudiagramm).</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>GEOMETRISCHES ZEICHNEN</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Richtige Handhabung und Wartung fachspezifischer Werkzeuge, jeweils in Abstimmung mit der Aufgabenstellung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Informationsgewinn durch geeignete Ausfertigung graphischer Arbeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen von Strukturen und Eigenschaften geometrischer Objekte;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen geometrischer Grundfiguren in größeren Zusammenhängen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwickeln von Objekten durch Transformieren und Modellieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Anwenden geometrischer Grundkenntnisse auf naturwissenschaftliche und technische Problemstellungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen und Verwenden der Geometrie als Sprache; Einsetzen von Handskizzen als Hilfsmittel bei der Entwurfsarbeit, aber auch als selbstständige Darstellungsform;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Anwendung geeigneter Abbildungsverfahren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Interpretation und Weiterentwicklung geometrischer Darstellungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Anwendung geeigneter Unterrichtssoftware (2D-Systeme, 3D-Systeme).</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Geometrischem Zeichnen verknüpft die Vorstellung von den Erscheinungen der Welt in uns und das Verständnis für Raum und Figur. Diese Grunderfahrungen tragen zur Erkenntnis bei, dass Phänomene existieren, die unabhängig von der augenblicklichen Befindlichkeit des Menschen sind. Die oder der Einzelne gewinnt Gestaltungsfreiheit und kann sein technisches Grundwissen in den Dienst der Gemeinschaft stellen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache als Kommunikationsmittel für das Beschreiben und Erklären geometrischer Objekte und Vorgänge, die Zeichnung als Sprache der Technik, Präzision im sprachlichen Ausdruck; Zeichnungen als Mittel der interkulturellen Verständigung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vorbereitung auf die Berufswelt (zB zweckentsprechender Einsatz von Werkzeugen), die Vorteile von Gründlichkeit und Ordnung erkennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen, Strukturieren, Modellieren geometrischer Objekte, Erfassen und Diskutieren von Bewegungsvorgängen und Transformationen im Raum, Raumvorstellungs- und Intelligenztraining.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Individuelles Gestalten von geometrischen Objekten und Modellen, kreatives Lösen von geometrischen Problemstellungen, einen angemessenen Anspruch an Sauberkeit und Genauigkeit graphischer Ausfertigung entwickeln; Endausfertigung von Zeichnungen nach ästhetischen Gesichtspunkten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwicklung der Feinmotorik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll auf die Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet sein; dh. der rezeptive Anteil ist auf die Vermittlung grundsätzlicher Überlegungen und einführende Unterrichtssequenzen zu beschränken.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Abgesehen von ausdrücklich streng gefassten Arbeitsaufträgen soll solchen Aufgaben, die die Kreativität und selbstständige Gestaltungskraft der Schülerinnen und Schüler anregen, der Vorzug gegeben werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Freihandskizze ist als ein unverzichtbares Hilfsmittel bei der Entwurfsarbeit, aber auch als selbstständige Darstellungsform einzusetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Einsatz von CAD-Systemen ist auf die Verfügbarkeit geeigneter Arbeitsmittel zur Einzel- oder Partnerarbeit hinzuwirken. Dabei ist auf die sachgerechte und intelligente Nutzung zu achten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Konstruktion auf dem Zeichenblatt soll durch Modelle und andere Hilfsmittel, die der Entwicklung der Raumanschauung dienen bzw. die geometrischen Hintergründe deutlich machen, begleitet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Behandlung von Raumobjekten sollen Aussagen über geometrische Inhalte und Beziehungen vorwiegend aus der jeweiligen Raumsituation entwickelt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Abbildung von Raumobjekten soll stets exakt zwischen einer Betrachtung der Raumsituation und einer Beschreibung des Bildes unterschieden werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist größter Wert auf Genauigkeit und Sauberkeit zu legen. Der graphischen Gestaltung der Arbeiten kommt - abgestimmt auf die jeweils verwendete Ausfertigungstechnik - besondere Bedeutung zu.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Anwendung der Fachsprache ist zu achten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind zu einer geeigneten Form der Dokumentation der Unterrichtsarbeit anzuhalten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ebene Geometrie:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen und Anwenden von geometrischen Grundelementen und Grundstrukturen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eigenständiges Gestalten von Ornamenten und Mustern. Spielerisches Experimentieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anwendung von 2D-Systemen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Axonometrische Darstellungen ebenflächig begrenzter geometrischer Körper:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kartesisches Koordinatensystem.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spezielle axonometrische Darstellungen; Sichtbarkeitsüberlegungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ebene Schnitte, einfache Verschneidungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einführung in ein geeignetes 3D-System.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Modellierungsvorgänge; Beispiele aus Alltag, Architektur, Technik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen räumlicher Zusammenhänge.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hauptrisse:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grund-, Auf- und Kreuzriss: Herstellen und rekonstruierendes Lesen solcher Risse.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mehrbilderverfahren:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Seitenrisse als Darstellungsmittel und Konstruktionshilfe: wahre Länge; wahre Gestalt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Werkzeichnungen; Bemaßung; Maßstab.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Perspektive:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundeigenschaften und ihre Anwendung auf einfache Darstellungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ellipse:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anschauliche Erzeugung; Eigenschaften; Anwendungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Krumme Flächen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beispiele, Darstellungsskizzen; Betrachtung und Darstellung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Drehzylinder, Drehkegel, Kugel.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Modellierungsvorgänge; Annäherung im Rahmen geeigneter 3D-Systeme.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>BIOLOGIE UND UMWELTKUNDE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Biologie und Umweltkunde hat von der</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>bis zur 4. Klasse die Beschäftigung mit den Themenbereichen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Mensch und Gesundheit, Tiere und Pflanzen sowie Ökologie und Umwelt zum Schwerpunkt. In allen vier Klassen dienen diese drei Bereiche zur Strukturierung der Unterrichtsinhalte.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht ist so zu konzipieren, dass die folgenden Ziele realisiert werden können:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Schülerinnen und Schüler sollen zentrale biologische Erkenntnisse gewinnen, Prinzipien, Zusammenhänge, Kreisläufe und Abhängigkeiten sehen lernen und Verständnis für biologische bzw. naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen erwerben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Schülerinnen und Schüler sollen Verständnis für den eigenen Körper erwerben, das sie zu einem verantwortungsvollen Umgang mit sich selbst befähigt (Akzeptanz des eigenen Körpers, der eigenen Sexualität; Gesundheitsförderung).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Schülerinnen und Schüler sollen die Abhängigkeit der Menschen von Natur und Umwelt begreifen und Wissen, Fähigkeiten/Fertigkeiten erwerben, die sie für einen umweltbewussten, nachhaltigen Umgang mit unseren Lebensgrundlagen motivieren und befähigen (ökologische Handlungskompetenz).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Schülerinnen und Schüler sollen ein biologisches “Grundverständnis” erwerben, welches sie bei ihrer zukünftigen Partizipation an gesellschaftlichen Entscheidungen unterstützen kann. Werte und Normen, Fragen der Verantwortung bei der Anwendung naturwissenschaftlicher bzw. biologischer Erkenntnisse sollen thematisiert werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Schülerinnen und Schüler sollen positive Emotionen für Natur und Umwelt entwickeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Personale und soziale Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Kooperation, Konflikt- und Teamfähigkeit, emotionale Intelligenz sollen erworben bzw. gefördert werden.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weckung der Achtung vor Natur und Leben sowie des Bewusstseins der Verantwortung für die Folgen von Eingriffen in Ökosysteme. Grenzen der Machbarkeit wissenschaftlichen Experimentierens und wirtschaftlicher Nutzung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mensch als biologisches und soziales Wesen, Sexualität/Partnerschaft/Familie, Gesundheit/Krankheit als biologisches und soziales Phänomen; Arbeitswelt, Friedenserziehung; Verhältnis Mensch - Natur, Ökologie - Ökonomie, Energie, Nachhaltigkeit; Anwendung biologischer Erkenntnisse.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Phänomen Leben, Mensch als Lebewesen, Vernetzung belebter Systeme, Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf Natur, Umwelt und Gesundheit, Naturwissenschaften und Ethik, naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsstrategien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung der Sprachkompetenz im Bereich der Alltags- und Fachsprache.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung der Kreativität durch Umgang mit Lebewesen und Naturobjekten, Einsatz von kreativitätsfördernden Methoden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Körperliche Voraussetzung für Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden/Gesundheit, Umwelt und Sport.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Erarbeitung aller Themen ist stets die Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen, sowohl bei der Auswahl der Inhalte und Methoden als auch durch Anwendung des Wissens auf den eigenen Bezugsrahmen. Gesellschaftsrelevante Aspekte sind möglichst häufig zu berücksichtigen, um der Bedeutung biologischer Erkenntnisse für die Gesellschaft gerecht zu werden und die Schülerinnen und Schüler auf die zukünftige Beteiligung und Verantwortung am gesellschaftlichen Leben vorzubereiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sind zu selbstständigem Arbeiten und zur Problemlösefähigkeit unter Anwendung folgender Arbeitstechniken anzuregen: Beobachten, Vergleichen, Ordnen; Arbeiten mit geeigneten Hilfsmitteln (zB Lupe, Mikroskop, Computer, Fachliteratur); Suchen, Verarbeiten und Darstellen von Information; Identifizieren und Lösen von Problemen; Durchführen einfacher Experimente und Messverfahren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fächerübergreifendes und projektorientiertes Arbeiten ist zu fördern. Naturbegegnung ist anzustreben (zB durch Exkursionen, Arbeiten im Freiland, pflegenden Umgang mit Tieren und Pflanzen).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lern- und Sozialformen wie etwa Gruppenarbeit, soziales Lernen, offenes Lernen sollen die soziale wie personale/emotionale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="erll" ct="text" halign="j">Zu den drei Themenbereichen ist festzuhalten:</ueberschrift><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">“Mensch und Gesundheit” wird in jeder Schulstufe anhand ausgewählter Themenstellungen bearbeitet, die Fragen zu Gesundheit und Lebensstil sowie soziale und ethische Aspekte beinhalten. Am Ende der 4. Klasse sollen die Schülerinnen und Schüler einen altersgemäßen Überblick über Bau und Funktionen des menschlichen Körpers besitzen. Neben der Förderung des Verständnisses für den eigenen Körper sowie eines umfassenden Gesundheitsbewusstseins soll eine an den Schülerinnen und Schülern orientierte Sexualerziehung zum Tragen kommen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Beschäftigung mit dem Themenbereich “Tiere und Pflanzen” ist heimischen Arten bzw. jenen Arten, die typisch für die jeweils zu bearbeitenden Ökosysteme sind (siehe “Ökologie und Umwelt”), der Vorzug zu geben. Weiters sind auch solche zu berücksichtigen, die besondere Bedeutung für den Menschen haben. Die Schülerinnen und Schüler sollen einen Einblick in die Vielfalt der Organismen erhalten und deren wesentliche Charakteristika kennen lernen. Durch den Hinweis auf verwandtschaftliche Beziehungen zwischen den Lebewesen sollen die Schülerinnen und Schüler Verständnis für die Einordnung der Organismen in ein System entwickeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Themenkreis “Ökologie und Umwelt” sind das Kennenlernen von Organismen und ihr Zusammenwirken, Einsicht in die Zusammenhänge zwischen belebter und unbelebter Natur sowie Umweltprobleme und Schutzmaßnahmen im Mittelpunkt. Ziel ist eine solide Basis für umweltfreundliches Handeln und Verhalten, die sich aus Umweltwissen, Umweltbewusstsein und ökologischer Handlungskompetenz zusammensetzt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Naturbegegnungen sind vorzusehen. Auch sollen konkrete Aktivitäten im Sinne der Ökologisierung der Schule gefördert werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesundheit:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufbauend auf den in der Volksschule erworbenen Kenntnissen ist ein Überblick über Bau und Funktion des menschlichen Körpers, insbesondere der Organsysteme, zu geben. Gleichzeitig ist eine Vertiefung des Verständnisses für den eigenen Körper anhand der Schwerpunkte Bewegung und Sexualität anzustreben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegung: Grundlagen der Bewegung, daran beteiligte Organe, Bewegung - Gesundheit - Wohlbefinden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sexualität: Unter Einbeziehung der Interessen der Schülerinnen und Schüler sind folgende Themen zu behandeln: Bau und Funktion der Geschlechtsorgane, Menstruation, Empfängnis, Schwangerschaft und Geburt, körperliche, psychische Entwicklung und Befindlichkeit in der Pubertät, Aufklärung über sexuellen Missbrauch/Prophylaxe.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Tiere und Pflanzen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Beispielen ausgewählter einheimischer Vertreter aus dem Tier- und Pflanzenreich sind Bau und Funktion sowie Zusammenhänge zwischen Bau, Lebensweise und Umwelt zu erarbeiten, wodurch eine Basis für altersgemäßes Verständnis verwandtschaftlicher Beziehungen gelegt werden soll.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schwerpunkte bilden Wirbeltiere und Blütenpflanzen. Bei der Auswahl sollen jene Organismen im Vordergrund stehen, die für das Ökosystem Wald von Bedeutung sind oder den Erlebnisbereich der Schülerin oder des Schülers bilden. Weiters sind die Haustiere zu berücksichtigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ökologie und Umwelt:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand von Vertretern der Wirbeltiere und/oder des Ökosystems Wald sind ökologische Grundbegriffe (biologisches Gleichgewicht, Nahrungsbeziehungen, ökologische Nische) zu erarbeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Positive wie negative Folgen menschlichen Wirkens sollen thematisiert und hinterfragt werden. Umweltprobleme, deren Ursachen und Lösungsvorschläge sind zu bearbeiten. Umwelt-, Natur- und Biotopschutz sollen an konkreten Beispielen demonstriert werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesundheit:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand der Bereiche Mikroorganismen und Ökosystem Wald sind die positiven und negativen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit in physischer und psychischer Hinsicht zu behandeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Tiere und Pflanzen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Beispielen ausgewählter einheimischer Vertreter aus dem Tier- und Pflanzenreich sind Bau und Funktion sowie Zusammenhänge zwischen Bau, Lebensweise und Umwelt zu erarbeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schwerpunkte bilden Wirbellose und weitere ausgewählte Blütenpflanzen, Sporenpflanzen, Pilze und Mikroorganismen. Bei der Auswahl stehen vor allem jene Organismen im Vordergrund, die für die Ökosysteme Wald und heimisches Gewässer von Bedeutung sind. Weiters ist die Zelle als Grundbaustein aller Lebewesen zu behandeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ökologie und Umwelt:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand der Ökosysteme Wald und heimisches Gewässer sind ökologische Grundbegriffe (biologisches Gleichgewicht, Nahrungsbeziehungen, ökologische Nische, Produzent - Konsument - Destruent) zu erarbeiten und zu vertiefen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Positive wie negative Folgen menschlichen Wirkens sind hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Ökosysteme Wald und heimisches Gewässer zu analysieren und zu hinterfragen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umweltprobleme, deren Ursache und Lösungsvorschläge sind zu erarbeiten. Umwelt-, Natur- und Biotopschutz sollen an konkreten Beispielen demonstriert werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesundheit:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand der zu besprechenden Ökosysteme sind die positiven und negativen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit zu behandeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Tiere und Pflanzen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Beispielen ausgewählter Vertreter aus dem Tier- und Pflanzenreich sind Bau und Funktion sowie Zusammenhänge zwischen Bau, Lebensweise und Umwelt zu erarbeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schwerpunkte bilden diejenigen Organismen, die für die menschliche Ernährung eine besondere Rolle spielen (Nutztiere, Nutzpflanzen). Auf die Bedeutung der Pflanzen für die Existenz des Lebens auf der Erde ist einzugehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiters ist die Entwicklungsgeschichte der Erde und des Lebens, einschließlich des Menschen, zu behandeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ökölogie und Umwelt:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand des Ökosystems Boden und eines landwirtschaftlich genutzten Ökosystems (zB Acker, Wiese) sind ökologische Grundbegriffe (biologisches Gleichgewicht, Nahrungsbeziehungen, ökologische Nische, Produzent - Konsument - Destruent, Stoffkreisläufe) zu erarbeiten und zu vertiefen. Grundlegende geologische Kenntnisse sollen dem Verständnis des Bodens und des Zusammenwirkens von belebter und unbelebter Natur dienen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Positive wie negative Folgen menschlichen Wirkens sind hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf das Ökosystem Boden zu analysieren und zu hinterfragen. Umweltprobleme, deren Ursachen und Lösungsvorschläge sind zu erarbeiten. Umwelt-, Natur- und Biotopschutz sollen an konkreten Beispielen demonstriert werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesundheit:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Kenntnisse über Bau und Funktion des menschlichen Körpers (einschließlich der Themenfelder Gesundheit und Krankheit, Psychosomatik und Immunsystem) sind zu erweitern und zu vervollständigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sexualität: Unter Einbeziehung der Interessen der Schülerinnen und Schüler sind folgende Themen zu behandeln: Sexualität als biologisches, psychologisches und soziales Phänomen, Empfängnisregelung, Schwangerschaft, Geburt; AIDS-Prophylaxe.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Tiere und Pflanzen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Beispielen ausgewählter Vertreter aus dem Tier- und Pflanzenreich sind Bau und Funktion sowie Zusammenhänge zwischen Bau, Lebensweise und Umwelt zu erarbeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schwerpunkte bilden diejenigen Organismen, die für den Themenbereich Stadtökologie und das gewählte Ökosystem einer anderen Region von Bedeutung sind.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiters sind Grundlagen der Vererbung zu erarbeiten und deren Anwendungsmöglichleiten (zB Gentechnik) auch im Hinblick auf gesellschaftliche und ethische Fragen zu behandeln und zu diskutieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ökologie und Umwelt:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand von Stadtökologie und einem Ökosystem einer anderen Region (zB Meer, Regenwald) sind ökologische Grundbegriffe (biologisches Gleichgewicht, Nahrungsbeziehungen, ökologische Nische, Produzent - Konsument - Destruent, Stoffkreisläufe) zu vertiefen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Positive wie negative Folgen menschlichen Wirkens sind hinsichtlich ihrer Auswirkungen zu analysieren und zu hinterfragen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umweltprobleme, deren Ursachen und Lösungsvorschläge sind zu erarbeiten. Umwelt-, Natur- und Biotopschutz sollen an konkreten Beispielen demonstriert werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>CHEMIE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Chemieunterricht dient einerseits dazu, die Schülerinnen und Schüler mit dem Wissen und den Grundfähigkeiten zur Bewältigung stofflicher Alltags-, Freizeit-, Lebens- und Berufsphänomene auszustatten und hat andererseits die Aufgabe, die gesellschaftliche Erziehung im Bereich von Natur und Materie vorzunehmen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Aufgabe des Chemieunterrichtes ist es daher, die Schülerinnen und Schüler, ausgehend von deren Erfahrungsbereich und unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten, zu einem chemisch-naturwissenschaftlichen Denken hinzuführen. Dies geschieht durch:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bewusstes Beobachten chemischer Vorgänge;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen chemischer Prinzipien und Arbeitstechniken auch anhand selbst durchgeführter Experimente;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schulung des einfachen Modelldenkens unter Einbeziehung vorhandener Schülervorstellungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassung der Zusammenhänge zwischen Mikrokosmos und alltäglichem Erfahrungsbereich;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verstehen der Bedeutung der Chemie für alle Lebensformen und Lebensvorgänge.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Chemieunterricht hat weiters die Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler in die Lage zu versetzen, die volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Chemie und Technik altersgemäß einzuschätzen, sowie auf die Berufs- und Arbeitswelt vorzubereiten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Dies geschieht durch:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Hinführen zu einem Verständnis für Stoffkreisläufe, für die Wechselbeziehung Ökonomie - Ökologie und damit zu umweltbewusstem Handeln sowie zu Energie- und Rohstoffsparen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kritische Auseinandersetzung mit den Gefahren der Anwendung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse sowie mit technikfeindlichen und unwissenschaftlichen Vorurteilen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ferner soll der Chemieunterricht im Sinne der Persönlichkeitsentwicklung das Bewusstsein für Eigenverantwortung fördern und zu mündigem Freizeit- und Konsumverhalten führen. Dies geschieht durch:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erziehung zu Team-, Kommunikations- und Solidarfähigkeit sowie Erziehung zu Genauigkeit, Sorgfalt und Verantwortung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Förderung der Gesundheitserziehung, des Zivilschutzgedankens sowie des sicherheitsbewussten Handelns.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Grundlagen legen zur Beurteilung von Gefahren für die Umwelt und von Umweltschutzmaßnahmen, um eine menschenwürdige Zukunft zu ermöglichen. Entscheidungskompetenz in dieser Richtung entsteht erst durch ein unverzichtbares chemisches Grundwissen. Auch die ethisch-moralische Diskussion solcher Zukunftsfragen hat dieses Grundwissen als Basis.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durchgängige Gültigkeit materieller Aufbauprinzipien für sämtliche Bereiche der Natur; technische Errungenschaften der Gesellschaft unter Berücksichtigung der Widerspiegelung innerer Aufbauprinzipien in äußeren Eigenschaften.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschied zwischen Alltags- und Fachsprache bzw. Symbolsprache, präziser Sprachgebrauch und Argumentationsverhalten bei Planung, Beobachtung, Beschreibung und Protokollierung chemischer Vorgänge.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bedeutung der Naturwissenschaften für den Lauf der Geschichte und die gesellschaftlichen Bedingungen, Verknüpfung der Begriffe Wirtschaft - Technik - Wertung - Verantwortung - Ethik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ästhetische und emotionale Bezüge zur stofflichen Um- und Mitwelt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umgang mit Gefahr- und Altstoffen, Ernährungs- und Gesundheitserziehung, Aufklärung über Drogen und Doping, Bedeutung der Hygiene, Bedeutung der Chemie für den medizinischen Fortschritt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Chemieunterricht soll überwiegend von der Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler ausgehen. Prinzipiell ist der induktive Weg zum Erkenntnisgewinn anzustreben. Dies bedeutet, dass vom Lehrerexperiment und vor allem auch vom Schülerexperiment auszugehen ist. Dabei ist den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zu möglichst selbstständigem Suchen, Forschen und Entdecken zu geben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unter anderem sollen einfache Modellvorstellungen sowie das Periodensystem der Elemente für Erklärungen herangezogen werden. Bei der Formulierung von Gesetzen ist auf qualitative und Je-desto-Fassungen besonderer Wert zu legen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll durch moderne Lern- und Sozialformen (zB Teamarbeit) auch das Lernen im sozialen und emotionalen Bereich fördern. Darüber hinaus hat eine Auseinandersetzung mit neuen Technologien, Unterrichtssoftware und elektronischen Informationssystemen zu erfolgen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Unterrichtsgestaltung ist ein ausgewogenes Verhältnis von exemplarischer Vertiefung (zB durch Projektunterricht, Lehrausgänge und Exkursionen) und informierender Darbietung (womöglich unterstützt durch Experimente oder Formen des Medieneinsatzes) anzustreben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Chemieunterricht ist Sicherheitserziehung im weitesten Sinne. Daher muss hier ganz besonders auf Gefahren, die von Stoffen und Reaktionen ausgehen, hingewiesen werden, ohne zu dramatisieren oder zu verniedlichen. Durch den vorschriftsmäßigen Gebrauch von Sicherheitsausstattung und -hilfen sind die Schülerinnen und Schüler beim Experimentieren auch aktiv an die Sicherheitsstandards zu gewöhnen. Die Entsorgung ist vor allem wegen der Vorbildfunktion demonstrativ sorgfältig durchzuführen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einteilung und Eigenschaften der Stoffe</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht gewinnen in die verschiedenen Einteilungskriterien für die Materie.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Unterscheiden können zwischen Gemengen und Reinstoffen bzw. deren Eigenschaften.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen von Trennverfahren und deren Anwendung.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aufbauprinzipien der Materie</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht in ein altersgemäßes Teilchen- bzw. Atommodell.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verstehen des Ordnungsprinzips der Elemente.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen der chemischen Symbol- und Formelsprache.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der chemischen Bindung als Ursache für die Vielfalt der Stoffe.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erwerb von Basiswissen über die Strukturen ausgewählter anorganischer und organischer Stoffe und einfachster Struktur-Wirkungsbeziehungen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundmuster chemischer Reaktionen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Qualitative Erfassung des Zusammenhanges zwischen der stofflichen und energetischen Veränderung, die durch die Zerlegung und Neubildung von Bindungen bedingt wird.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verstehen der Kopplung von Oxidation und Reduktion anhand einfacher Beispiele.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Alltagsbezogenes Erkennen der Bedeutung saurer und basischer Lösungen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht gewinnen in wichtige Eigenschaften und Reaktionen von Säuren, Basen und Salzen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verständnis erlangen für typische Eigenschaften der wichtigsten funktionellen Gruppen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Rohstoffquellen und ihre verantwortungsbewusste Nutzung</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen von Luft, Wasser und Boden als Rohstoffquelle einerseits und schützenswerte Lebensgrundlage andererseits.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wissen um die Bedeutung, Gewinnung und Verarbeitung wichtiger anorganischer Rohstoffe.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wissen um die Bedeutung, Gewinnung und Verarbeitung fossiler Rohstoffe.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wissen um den Stellenwert von Altstoffen und deren Entsorgung oder Wiederverwertung.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Prinzipielles Verstehen von Umweltproblemen als Störung natürlicher Systeme.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der Bedeutung chemischer Methoden bei der Minimierung von Schadstoffen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erwerb von chemischen Grundkenntnissen in praxisrelevanten Gebieten wie Kleidung, Wohnen, Energiequellen und Energieversorgung, Verkehr und neue Technologien.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht gewinnen in die wirtschaftliche Bedeutung der chemischen Industrie.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Biochemie und Gesundheitserziehung</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht gewinnen in die für die Lebensvorgänge wichtigsten Stoffklassen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erste Hinführung zur Entscheidungsfähigkeit betreffend Nahrungs- und Genussmittel, Medikamente und Drogen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verständnis erlangen für die Zusammensetzung und Anwendung hygienerelevanter Stoffe.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Altersgemäße Schulung der Einschätzung von Stoffen in Hinblick auf deren Gefährlichkeit und Erlernen des verantwortungsvollen und sicheren Umgangs mit (Haushalts<gdash />)Chemikalien.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>PHYSIK</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von fachspezifischen Aspekten wird die enge Verflechtung der Physik mit anderen Naturwissenschaften bearbeitet: Der Unterrichtsgegenstand trägt zu allen Bildungsbereichen bei und soll sich keinesfalls nur auf die Darstellung physikalischer Inhalte beschränken.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat das Ziel, den Schülerinnen und Schülern das Modelldenken der Physik (Realwelt - Modell - Modelleigenschaften - Realwelt) zu vermitteln und physikalisches Wissen in größere Zusammenhänge zu stellen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dies geschieht durch:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>bewusstes Beobachten physikalischer Vorgänge;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verstehen und altersgemäßes Anwenden von typischen Denk- und Arbeitsweisen der Physik;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen von Gültigkeitsgrenzen physikalischer Gesetzmäßigkeiten in alltagsbezogenen Situationen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Eigenständige und handlungsorientierte Auseinandersetzung mit Problemen aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler nach Möglichkeit ausgehend von Schülerexperimenten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwickeln von Erklärungsversuchen beziehungsweise Modellvorstellungen und deren Anwendungen bei physikalischen Vorgängen in Natur und Technik.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Außerdem hat der Physikunterricht den Schülerinnen und Schülern in Verbindung mit anderen Unterrichtsgegenständen die Vielschichtigkeit des Umweltbegriffes bewusst zu machen. Dadurch soll eine bessere Orientierung in der Umwelt und entsprechend verantwortungsbewusstes Handeln erreicht werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dies geschieht durch:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der kulturellen und wirtschaftlichen Bedeutung der Physik;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen von Gefahren, die durch die Anwendung naturwissenschaftlich-technischer Erkenntnisse verursacht werden, und Auseinandersetzung mit problemadäquaten Maßnahmen zur Minimierung (Unfallverhütung, Verkehrserziehung, Strahlenschutz, Zivilschutz, Friedenserziehung ...);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht gewinnen in die Bedeutung technischer Entwicklungen für Gesellschaft und Umwelt;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblicke gewinnen in die Berufs- und Arbeitswelt.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Beiträge österreichischer Wissenschafterinnen und Wissenschafter, Forscherinnen und Forscher, Technikerinnen und Techniker sowie Erfinderinnen und Erfinder ist besonders einzugehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Darlegung eines Zusammenhanges zwischen Modellbildung und Weltanschauung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Anwendung physikalischer Aussagen bei der Interpretation philosophischer und religiöser Erklärungsversuche über den Ursprung und die Entwicklung des Universums.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Ziele und Aufgaben des Physikunterrichtes unterstützen alle wesentlichen Anliegen des Bildungsbereiches.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfluss von Physik und Technik auf gesellschaftliche, ökonomische und ökologische Entwicklungen; kritische Auseinandersetzung mit unwissenschaftlichen bzw. technikfeindlichen Meinungen; Einfluss moderner Technologien; Aufzeigen möglicher Gefahren bei der Umsetzung von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen in technische Anwendungen; Entwickeln persönlicher Wertvorstellungen und der Einsicht zur Mitverantwortung im Umgang mit der Umwelt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anwendung einer altersadäquaten Fachsprache; präziser Sprachgebrauch bei Beobachtung, Beschreibung und Protokollierung physikalischer Vorgänge und Planung von Schülerexperimenten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Biomechanische Grundlagen von Bewegungsvorgängen; Bedeutung der Physik im Verkehrswesen; Funktion und wesentliche physikalische Vorgänge beim Gebrauch von Sportgeräten; physikalische Vorgänge in Medizin und Medizintechnik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Planung, Durchführung und Auswertung von Experimenten; Einfluss der Physik auf Ästhetik, Funktion und Design.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan ist aus einzelnen Modulen aufgebaut, deren Abfolge bzw. Gewichtung durch diverse Schwerpunktsetzungen variiert und beliebig kombiniert werden kann.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Physikunterricht soll zu übergeordneten Begriffen und allgemeinen Einsichten führen, die an Hand weiterer Beispiele auf konkrete Sachverhalte angewendet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von konkreten Beobachtungen bzw. Alltagserfahrungen der Schülerinnen und Schüler sind unter Berücksichtigung lokaler Gegebenheiten jeweils die zu Grunde liegenden physikalischen Inhalte zu erarbeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Modellvorstellungen (zB das Teilchenmodell) und grundlegende Begriffe (zB Trägheit, Kraft oder Energie) sind an allen geeigneten Stellen zur Erklärung von Vorgängen in Natur und Technik heranzuziehen, um altersadäquat aufbereitet immer tiefergreifende Verständnisebenen zu erreichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Gewinnung von Gesetzen ist neben der Verallgemeinerung von Beobachtungen auf Grund von Experimenten gelegentlich auch die gedankliche Herleitung und anschließende experimentelle Überprüfung von Lösungsansätzen (Hypothesen) anzuwenden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Formulierung von Gesetzen ist auf qualitative Je-desto-Fassungen besonderer Wert zu legen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Nur an geeigneten Beispielen ist die Leistungsfähigkeit mathematischer Methoden für die Physik zu zeigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An geeigneten Inhalten ist den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zu möglichst selbstständigem Untersuchen, Entdecken bzw. Forschen zu geben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dies bedingt den Einsatz von Schülerversuchen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Altersgemäße Denkwege und Deutungsversuche der Schülerinnen und Schüler sind zu berücksichtigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Physik bestimmt unser Leben:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend vom Interesse und von Fragestellungen, die von den Schülerinnen und Schülern kommen, soll ein “motivierender Streifzug” durch unterschiedlichste Bereiche des belebten und unbelebten Naturgeschehens unternommen werden.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die für die Physik typische Denkweise kennen lernen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Unterschiede zwischen physikalischen und nicht-physikalischen Denkvorgängen erkennen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Welt, in der wir uns bewegen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von unterschiedlichsten Bewegungsabläufen im Alltag, im Sport, in der Natur beziehungsweise in der Technik sollen die Schülerinnen und Schüler ein immer tiefergehendes Verständnis der Bewegungsmöglichkeiten, der Bewegungsursachen und der Bewegungshemmungen von belebten und unbelebten Körpern ihrer täglichen Erfahrungswelt sowie des eigenen Körpers gewinnen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bewegungsfördende und bewegungshemmende Vorgänge verstehen und anwenden.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Alle Körper bestehen aus Teilchen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Alltagserfahrungen sollen die Schülerinnen und Schüler immer intensiver mit dem Teilchenmodell und seinen Auswirkungen auf diverse Körpereigenschaften vertraut gemacht werden. Weg und Geschwindigkeit; die gleichförmige und die gleichförmig beschleunigte Bewegung; Masse und Kraft; Masse und Trägheit; Gewichtskraft und Reibungskraft.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Teilchenmodell aller Körper und wichtiger Auswirkungen akzeptieren und verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Teilchenaufbau und grundlegenden Wärmephänomenen verstehen; Temperatur, Wärme, Wärmemenge und Wärmedehnung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grundlegendes Wissen über Entstehung und Ausbreitung des Schalls erwerben und anwenden können; Druck, Frequenz, Tonhöhe, Lautstärke, Schallgeschwindigkeit;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ursache des Schwimmens, Schwebens und Sinkens von Körpern im Wasser verstehen und anwenden können; Dichte von Stoffen, Gewichtsdruck in Flüssigkeiten und in Luft.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Traum vom Fliegen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler sollen die wesentlichsten Vorgänge beim Fliegen nach dem Prinzip “leichter als Luft” und “schwerer als Luft” verständlich gemacht werden.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bewegungsmöglichkeiten von Kleinstkörpern, etwa Staubkörnern, Sporen oder Regentropfen verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die grundlegenden Vorgänge bei einer Ballonfahrt verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das “aktive” Fliegen von beispielsweise Vögeln, Schmetterlingen oder Flugzeugen auf Grund einfachster Modellvorstellungen verstehen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Unser Leben im “Wärmebad”:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Alltagserfahrungen sollen die Schülerinnen und Schüler ein immer tiefer gehendes Verständnis der thermischen Vorgänge in der unbelebten und belebten Welt gewinnen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Alltagsbegriffe “Wärme” und “Kälte” als Bewegungsenergie der Aufbauteilchen der Körper sowie den Unterschied zwischen “Wärme” und “Temperatur” verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>modellartig verschiedene Formen des Wärmetransportes und wichtige Folgerungen erklären können; Wärmeleitung, Wärmeströmung, Wärmestrahlung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Bedeutung der Wärmeenergie für Lebewesen in ihrer Umwelt erkennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Bedeutung der Wärmeenergie im wirtschaftlichen und ökologischen Zusammenhang sehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Zustandsänderungen und dabei auftretende Energieumsetzungen mit Hilfe des Teilchenmodells erklären können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsichten in globale und lokale Wettervorgänge und Klimaerscheinungen gewinnen (Jahreszeit, Wasserkreislauf auf der Erde, Meeresströmungen, Windsysteme).</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Elektrische Phänomene sind allgegenwärtig:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Alltagserfahrungen sollen die Schülerinnen und Schüler immer intensiver mit grundlegenden elektrischen Vorgängen im technischen Alltag und in Naturvorgängen vertraut gemacht werden.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Auswirkungen der elektrisch geladenen Atombausteine auf makroskopische Vorgänge qualitativ verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>verschiedene Spannungsquellen als Energieumformer und einfache Stromkreise verstehen; Gleichstrom und Wechselstrom, Stromstärke, Spannung, Widerstand, das Ohm`sche Gesetz;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>elektrische Erscheinungen in Technik und Natur erklären können.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Elektrotechnik macht vieles möglich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler soll ein grundlegendes Verstehen von Aufbau und Wirkungsweise wichtiger elektrischer Geräte erreicht und die Wichtigkeit von Schutz- und Sparmaßnahmen erkannt werden.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Energieumformung, Arbeitsverrichtung und Wirkungsgrad wichtiger Elektrogeräte verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grundlegendes Sicherheitsbewusstsein im Umgang mit elektrischen Einrichtungen entwickeln (Arten von Sicherungen und Isolation);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht in die ökologische Bedeutung von Energiesparmaßnahmen gewinnen und ökologische Handlungskompetenz aufbauen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Elektrizität bestimmt unser Leben:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Alltagserfahrungen sollen die Schülerinnen und Schüler ein immer tiefer gehendes Verständnis von technischer Erzeugung und Konsum von Elektroenergie gewinnen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht in den Zusammenhang zwischen elektrischer und magnetischer Energie gewinnen; Permanentmagnet und Elektromagnet; elektromagnetische Induktion;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grundlegendes Wissen über Herstellung, Transport und “Verbrauch” elektrischer Energie erwerben (Generator und Transformator);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gefahren des elektrischen Stromflusses erkennen und sicherheitsbewusstes Handeln erreichen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsichten in Funktionsprinzipien technischer Geräte aus dem Interessensbereich der Schülerinnen und Schüler gewinnen (Elektromotor).</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Welt des Sichtbaren:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Alltagserfahrungen sollen die Schülerinnen und Schüler grundlegendes Verständnis über Entstehung und Ausbreitungsverhalten des Lichtes erwerben und anwenden können.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Voraussetzungen für die Sichtbarkeit von Körpern erkennen und die Folgeerscheinungen der geradlinigen Lichtausbreitung verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Funktionsprinzipien optischer Geräte und deren Grenzen bei der Bilderzeugung verstehen und Einblicke in die kulturhistorische Bedeutung gewinnen (ebener und gekrümmter Spiegel; Brechung und Totalreflexion, Fernrohr und Mikroskop);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grundlegendes Wissen über das Zustandekommen von Farben in der Natur erwerben.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gekrümmte Wege auf der Erde und im Weltall:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Alltagserfahrungen sollen die Schülerinnen und Schüler ein immer tiefer gehendes Verständnis der Auswirkungen von Kräften auf das Bewegungsverhalten von Körpern gewinnen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Eine Bewegung längs einer gekrümmten Bahn als Folge der Einwirkung einer Querkraft verstehen; Zentripetalkraft;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Gewichtskraft als Gravitationskraft deuten können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bewegungen von Planeten und Satelliten grundlegend erklären können.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das radioaktive Verhalten der Materie:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Alltagsvorstellungen der Schülerinnen und Schüler soll ein grundlegendes Verständnis wichtiger Vorgänge in Atomkernen erzielt werden.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsichten in Veränderungen im Atomkern als Ursache der “Radioaktivität” gewinnen (Eigenschaften von Alpha-, Beta- und Gammastrahlen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>radioaktiven Zerfall als ständig auftretenden Vorgang erkennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grundlegende Vorgänge bei der Energieumsetzung in der Sonne, in Sternen und bei Kernreaktionen verstehen können (Kernfusion, Kernspaltung).</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>MUSIKERZIEHUNG</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Musikunterricht soll einen selbstständigen, weiterführenden Umgang mit Musik unter Beachtung altersspezifischer Voraussetzungen auf der Basis von Handlungsorientiertheit, Aktualität, kultureller Tradition und Lebensnähe vermitteln. Dies soll in der aktiven Auseinandersetzung mit möglichst vielen musikalischen Bereichen, Epochen und Ausdrucksformen erfolgen. Dabei sollen ästhetische Wahrnehmungsfähigkeit, Vorstellungskraft, Ausdrucksfähigkeit und Fantasie der Schülerinnen und Schüler eine Erweiterung und Differenzierung erfahren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von den Vorkenntnissen der Schülerinnen und Schüler sind deren musikalische Fertigkeiten systematisch und aufbauend weiterzuentwickeln. Dabei soll im Laufe der vier Unterrichtsjahre ein Repertoire an Liedern, Tänzen und Hörbeispielen entwickelt und gefestigt werden. Durch die Beschäftigung mit Musik sollen Konzentrationsfähigkeit, Leistungsbereitschaft, Selbstdisziplin, Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Toleranz gefördert werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vernetzung von Musik und Lebenswelt und die gesellschaftliche Bedeutung von Musik sollen - auch mit Hilfe von fächerübergreifendem Unterricht - erkannt werden. Dazu gehört auch das Erfahren und das Wissen um die psychischen, physischen, sozialen, manipulierenden und therapeutischen Wirkungen von Musik und deren Nutzung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kritikfähigkeit und Bewertung musikalischen Geschehens und künstlerischer Leistungen sollen unter Anwendung fachkundiger Äußerung geschult werden. Musik soll als Faktor individueller Lebensgestaltung sowie als Möglichkeit für die eigene Berufswahl erkannt werden. In die Wechselwirkungen von Musik und Wirtschaft soll anhand regionaler und überregionaler Gegebenheiten Einsicht gewonnen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Besonderer Wert ist auf die Bewusstmachung der musikalischen Identität Österreichs im historischen, regionalen und internationalen Kontext zu legen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Musik als wesentlicher Bestandteil in Kult und Religion.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Religion und Weltanschauung als Impuls für kompositorisches Schaffen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Musik als nonverbale, wertprägende Sprache, die auf Empfinden, Vitalität, Gemüt, Atmosphäre, Zusammengehörigkeitsgefühl, Gemeinschaftserlebnis wirkt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Musik als Spiegel und Former des Lebensgefühls und des Zeitgeistes.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verständigungsmöglichkeiten über die Sprache hinaus; Textgestaltung mit musikalischen Mitteln; künstlerischer und physiologischer Umgang mit der eigenen Stimme; fachkundige Äußerungen über Musik; multikulturelles Verständnis; Wirkung von Medien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musik als Spiegel der Gesellschaft, Jugendkultur; kritisches Konsumverhalten - sinnvolle Freizeitgestaltung; gesellschaftliches Verhalten und Erleben im Kulturbetrieb - Verständnis für künstlerische Lebenswelt; Musik als Wirtschaftsfaktor - Musikland Österreich - Berufswelt Musik; Entwicklung des Kulturverständnisses durch Toleranz und Kritikfähigkeit; kreativer Umgang mit neuen Medien; Erziehung zur Genauigkeit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Akustik und Instrumentenkunde, physiologische Grundlagen des Hörens und der Stimme; analytische und kreative Problemlösungsstrategien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Künstlerische Komponente von Bewegung; Schulung der Motorik; Sich-Bewusstmachen von Raum-Zeit-Dynamik-Verbindungen; Vernetzung beider Gehirnhälften - musiktherapeutische Ansätze; Entwicklung von Wohlbefinden, Beruhigung - Stimulierung; Schärfung der Sinne - Wahrnehmungserweiterung; Bereitschaft zu Ausdauer, Konzentration und Selbstdisziplin; Beitrag zur positiven Lebensgestaltung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fertigkeiten der Reproduktion, Produktion und Improvisation durch Singen, Musizieren, Bewegen, Gestalten; Entwicklung der Fantasie, Spontaneität und Kreativität - individuell und in Gemeinschaft; nonverbale Kommunikation; emotionale Intelligenz - emotionale Befindlichkeit mit Musik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrplanbereiche vokales Musizieren, instrumentales Musizieren, Bewegen, Gestalten, Hören, Grundwissen sind immer im Zusammenhang zu sehen und sollen dem jeweiligen Lernziel entsprechend vernetzt werden. Dabei sind fächerübergreifende und fächerverbindende Aspekte besonders zu berücksichtigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlage für theoretisches Wissen soll das musikalische Handeln - auch mit improvisatorischen Mitteln - und der Zusammenhang mit dem musikalischen Werk sein. Die einzelnen Stufen: Kennenlernen - Erfahren und Erleben - Erlernen, Erarbeiten und Üben - Wissen und Anwenden (rezeptiv, reproduktiv, kreativ) sind zielorientiert einzusetzen. Ausgehend von den Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler soll das Interesse für die vielfältigen Ausdrucksformen in der Musik aus verschiedenen Epochen und Kulturkreisen vor allem praxisorientiert geweckt und weiterentwickelt werden. Dabei sind auch regionale musikalische Traditionen zu berücksichtigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Instrumente, Materialien, Medien und aktuelle Technologien sind mit einzubeziehen. Durch selbstständiges Lernen in verschiedensten Sozialformen soll das Interesse gefördert, der Lernerfolg gesichert und zu partnerschaftlichem und kommunikativem Verhalten beigetragen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen den Lehrer bzw. die Lehrerin im Unterricht musikalisch tätig erleben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein unerlässlicher Bestandteil der Unterrichtsgestaltung ist die aktive Einbeziehung von Künstlerinnen, Künstlern, Expertinnen und Experten sowie die Verbindung zum regionalen und überregionalen Kulturleben in und außerhalb der Schule.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Projekte und Veranstaltungen können die Schülerinnen und Schüler zu künstlerischer Tätigkeit anregen und das Gemeinschaftserlebnis fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vokales Musizieren:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Stimmbildung und Sprecherziehung in Gruppen und chorisch (Lockerung, Haltung, Atmung, Ansatz, Artikulation); Repertoireerwerb auch unter Berücksichtigung der Hörerfahrung und der regionalen musikalischen Traditionen; Erarbeiten und Üben ein- und mehrstimmiger Lieder und Sprechstücke im Hinblick auf musikalische und sprachliche Genauigkeit; Gestaltung von Liedern aus verschiedenen Stilrichtungen, Epochen und Kulturkreisen mit oder ohne Begleitung, auch in Verbindung mit Bewegung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Instrumentales Musizieren:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Handhabung von Rhythmusinstrumenten und Stabspielen; Musizieren mit herkömmlichen, selbst gebauten, elektronischen und Körperinstrumenten; elementare Liedbegleitung; elementare Gruppenimprovisation.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bewegen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegung in Verbindung mit Stimmbildung; Erarbeiten und Üben von Körperhaltung und Bewegungsabläufen; gebundene und freie Bewegungsformen auch unter Einbeziehung von Materialien und Instrumenten; Erfahren von Metrum, Takt, Rhythmus, Melodie sowie Form, Klang und Stil durch Bewegung; Gruppentänze, vorgegebene und selbsterarbeitete Tanzformen, Tanzlieder.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gestalten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Textliches, darstellendes und bildnerisches Gestalten zur Musik; kreatives Spiel mit Rhythmen, Tönen und Klängen; Nutzung von Medien und neuen Technologien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hören:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfahren, Beschreiben und Bewerten der akustischen Umwelt; Entwicklung von emotionalen, aber auch kognitiven Bezügen zur Musik durch Hören ausgewählter Beispiele aus verschiedenen Epochen, Stilen, Funktionsbereichen und Kulturkreisen und beim vokalen und instrumentalen Musizieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundwissen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundbegriffe der Musiklehre vor allem in Zusammenhang mit dem Klassenrepertoire: grafische und traditionelle Notation als Hör-, Musizier- und Singhilfe; Metrum, Takt, Rhythmus; Dynamik, Tempo, Phrasierung; Intervalle, Akkorde; Dur, Moll, pentatonische Elemente;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Motiv, Thema; zwei-, dreiteilige Liedform, Rondo, Variation;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kennenlernen musikalischer Gattungen; optisches und akustisches Erkennen der gebräuchlichsten Instrumente und deren Spielweisen;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aufbau eines musikalischen Fachvokabulars; Einblicke in das Leben von Musikerinnen und Musikern in Zusammenhang mit ausgewählten Musikbeispielen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Vokales Musizieren:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Stimmbildung unter Berücksichtigung der körperlichen und entwicklungspsychologischen Voraussetzungen; stilgerechter Einsatz der Stimme; Wiederholung, Festigung und Erweiterung des Repertoires; Erarbeiten und Üben ein- und mehrstimmiger Lieder unter Berücksichtigung der mutierenden Stimmen und im Hinblick auf musikalische und sprachliche Genauigkeit; exemplarische Lieder zur Musikgeschichte und aus verschiedenen Kulturkreisen; Sprechstücke.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Instrumentales Musizieren:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung der Musizierpraxis mit Körperinstrumenten, Rhythmusinstrumenten, Stabspielen und elektronischen Instrumenten; verstärkter Einsatz vorhandener Klasseninstrumente; Liedbegleitung in Verbindung mit musiktheoretischen Grundlagen; einfaches improvisatorisches Musizieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bewegen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegung in Verbindung mit Stimmbildung; verschiedene Bewegungsformen und Tänze unter Berücksichtigung der aktuellen Musik; exemplarische Tänze zur Musikgeschichte und aus verschiedenen Kulturkreisen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gestalten:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gestaltung von Musikstücken mit gegebenen oder selbst erfundenen rhythmischen und melodischen Motiven, Texten und Bewegungsabläufen; Einbeziehung aktueller Medien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hören:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hören von Musik in Bezug auf Formen, Gattungen und Stile aus verschiedenen Epochen und Kulturkreisen; kritische Auseinandersetzung mit den Wirkungen von Musik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundwissen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anwenden, Festigen und Erweitern der Grundbegriffe der 1. und 2. Klasse; Ensembles und Besetzungen in verschiedenen Epochen und Kulturkreisen; ausgewählte Beispiele vokaler und instrumentaler Gattungen aus verschiedenen Epochen unter Berücksichtigung des 20. Jahrhunderts: Oper, Oratorium, Musical, Suite, Konzert, symphonische Gattungen; aktuelle Strömungen der Popularmusik; Musik und Musikerbiografien im sozialen, wirtschaftlichen und politischen Umfeld; Orientierung im regionalen, überregionalen und internationalen Kulturleben; Erkennen von Musik als Wirtschaftsfaktor; Kennenlernen von Berufen im Musikbetrieb.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>BILDNERISCHE ERZIEHUNG</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Bildnerische Erziehung stellt sich die Aufgabe, grundlegende Erfahrungen in visueller Kommunikation und Gestaltung zu vermitteln und Zugänge zu den Bereichen bildende Kunst, visuelle Medien, Umweltgestaltung und Alltagsästhetik zu erschließen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Komplexe Lernsituationen, in denen sich Anschauung und Reflexion mit der eigenen bildnerischen Tätigkeit verbinden, sollen mit den für ästhetische Gestaltungsprozesse charakteristischen offenen Problemstellungen die Voraussetzungen für ein Lernen mit allen Sinnen und die Vernetzung sinnlicher und kognitiver Erkenntnisse schaffen. Auf dieser Grundlage sollen Wahrnehmungs-, Kommunikations- und Erlebnisfähigkeit gesteigert und Vorstellungskraft, Fantasie, individueller Ausdruck und Gestaltungsvermögen entwickelt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die eigene Gestaltungsarbeit soll Einsichten in die Zusammenhänge von Produkt und Prozess ermöglichen, technische und handwerkliche Grundlagen vermitteln und Offenheit, Experimentierfreudigkeit, Flexibilität und Beharrlichkeit als wichtige Voraussetzungen für kreatives Gestalten erlebbar machen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Ergänzung und Relativierung der subjektiven Erfahrungen durch grundlegendes Sachwissen zielt auf Erweiterung der Wahrnehmungs-, Erkenntnis- und Handlungsqualitäten im visuellen Bereich. Neben der Entwicklung persönlicher Erlebnisfähigkeit und Freude an bildender Kunst sollen auch verstandesmäßige Zugänge eröffnet und das reflektorische und kritische Potenzial von Kunstwerken in altersgemäßer Form bewusst gemacht werden. In gleicher Weise soll eine sachliche Basis für die kreative und verantwortungsbewusste Nutzung der neuen Medien und das persönliche Engagement in Fragen der Umweltgestaltung gelegt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lernchancen des Faches reichen über fachspezifische Kenntnisse und Fertigkeiten hinaus. Die mit der eigenständigen Gestaltungsarbeit verbundene Selbsterfahrung, die Förderung der Kreativität, der Handlungsbereitschaft und der Freude am eigenen Tun können ebenso wie die Wertschätzung ästhetischer Vielfalt und die Entwicklung kulturellen Bewusstseins und kultureller Toleranz wichtige Beiträge zur Persönlichkeitsbildung und zur Wahrnehmung sozialer Verantwortung leisten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verknüpfung ästhetischer Anforderungen mit ethischen Grundeinstellungen und Weltanschauungen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblicke in historische, ethische und ökonomische Bedingungsfelder künstlerischer Prozesse.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verbinden sprachlicher und bildhafter Kommunikationsmittel; mediengerechte Gestaltung von Mitteilungen; Verbalisieren ästhetischer Erfahrungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wechselbeziehung zwischen Kunst und gesellschaftlichen Entwicklungen, Kunst und Religion; Zusammenhang von Kunst und kultureller Identität; Einsichten in fremde Kulturen; Verantwortungsbewusstsein und Handlungskompetenz für die Mitgestaltung der Umwelt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Visuelle Aspekte von Naturphänomenen; Maß, Zahl und Struktur als Gestaltungsaspekt; Entwicklung des Abstraktions- und Raumvorstellungsvermögens; Werkstoffe und Techniken sowie deren sachgerechter und verantwortungsbewusster Einsatz; Aspekte wechselseitiger Beziehung in der Entwicklung von Naturwissenschaft und bildender Kunst.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung und Differenzierung der sinnlichen Wahrnehmungs- und Erkenntnisfähigkeit sowie des Darstellungvermögens, Lust an gestalterischer Tätigkeit; Entwicklung der ästhetischen und emotionalen Bildung; Entwicklung technischer und handwerklicher Fähigkeiten; Entwicklung kreativer Haltungen und Methoden sowie eines altersgemäßen ästhetischen Sachwissens; Begabungsförderung im Hinblick auf Berufe mit künstlerischem bzw. gestalterischem Anforderungsprofil.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung von motorischen und sensorischen Fähigkeiten; der menschliche Körper als Ausdrucksmittel und künstlerisches Medium.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Themen und Aufgabenstellungen müssen auf jeder Schulstufe die drei Bereiche bildende Kunst - visuelle Medien - Umweltgestaltung und Alltagsästhetik behandeln. Im Unterabschnitt Sachgebiete gibt der Lehrplan stichwortartig Hinweise auf eine mögliche Aufgliederung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auswahl und Schwerpunktsetzung liegen in der Verantwortung der Lehrenden, müssen sich für den Kernbereich aber an den im Unterabschnitt Lehrstoff genannten Zielen orientieren. Durch entsprechende Themenwahl und Akzentuierung können auch mehrere der drei Bereiche gleichzeitig angesprochen werden (zB: Architektur als Kunstwerk, Propagandamedium und gestalteter Lebensraum).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die vertiefende und mehrdimensionale Auseinandersetzung mit ausgewählten Themen- und Problemstellungen sowie Vernetzungs- und Transferleistungen sind wichtiger als die Behandlung einer möglichst großen Anzahl von Aufgaben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Motivation der Schülerinnen und Schüler und deren Freude an eigenständiger bildnerischer Tätigkeit sollen zentrale Aspekte der Aufgabenstellungen sein.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterrichtssequenzen sollen praktische Gestaltungsaufgaben gleichwertig mit der Reflexion und mit einer altersgemäßen Vermittlung von Sachinformationen verbinden und die Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit ihren eigenen Arbeiten einschließen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um die Qualität von Gestaltungslösungen einsichtiger zu machen, soll die Anwendung von Techniken und der Einsatz bildnerischer Mittel nicht Selbstzweck sein, sondern mit thematischen und inhaltlichen Anliegen ursächlich verbunden werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die einzelnen Unterrichtssequenzen und Projekte sollen insofern aufeinander bezogen sein, als sie aufbauende Lernschritte und Schwierigkeitsgrade in thematischer, gestalterischer und technischer Hinsicht berücksichtigen müssen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne der Anschaulichkeit muss grundsätzlich auf optimale Qualität der verwendeten Bildmedien geachtet werden. Die Begegnung mit dem Original ist auf jeden Fall anzustreben. Manche Einsichten können zudem nur im unmittelbaren Vergleich (zB: Doppelprojektion) gewonnen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Anspruch, Lernchancen aus der Vernetzung von praktischer Arbeit und Reflexion zu entwickeln, stellt besondere Anforderungen an den Organisationsrahmen der Lernprozesse. Die wöchentliche Doppelstunde als minimale Zeiteinheit des Unterrichtsgeschehens zählt ebenso zu den Voraussetzungen wie die Einbeziehung außerschulischer Lernorte (Galerien, Museen, Ateliers, Begehung von Architektur usw.), die eine Begegnung mit Originalwerken möglich macht.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsertrag ist in geeigneter Form zu sichern (Mitschrift, Dokumentationsmappe, Bildersammlung uä.).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sachgebiete:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildende Kunst:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Malerei, Grafik, Schrift, Plastik/Objekt, Architektur, Foto, Film, Video, Computer, zeitgenössische künstlerische Medien und Ausdrucksformen (zB: Aktionskunst, Happening, Performance, Montage, Environment, Konzeptkunst, ...);</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildfunktionen und Bildsujets, Bildauffassungen;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildordnung: Bildelemente und Struktur;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Farbe: Licht, Farbwahrnehmung, Funktion und Wirkung der Farbe, Maltechniken, Farbtheorien;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kunst und Gesellschaft, Kunst und Politik, Kunst und Geschichte;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kunstvermittlung: Museum, Galerie, Kunstmarkt, Medien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Visuelle Medien:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zeichnung als Informationsträger (zB: Skizze, Plan, ...);</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schrift, Typografie, Lay-out, Graphic Design;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schrift und Bild: Plakat, Zeitung, Illustrierte, Comics, visuelle Aspekte der Werbung;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprache und Bild: Vortrag, Präsentation; Präsentationsmedien:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wandtafel, Kunstmappen, Overheadprojektor, Diaprojektor, Kopiergerät;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fotografie, Film, Video, Computer (Multimedia, CAD, Grafik, Animation und Simulation);</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">gesellschaftliche Bedeutung der Bildmedien;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kunstwerke als Massenmedien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Umweltgestaltung und Alltagsästhetik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">visuelle Aspekte der Architektur und des Design;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Stadtbilder, Stadtstrukturen, Idealstädte, Stadtutopien, Denkmalschutz, Kulturtourismus, Identität eines Ortes;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Raumgestaltung, Raumwirkung;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">ästhetisch geprägte Situationen und Prozesse: kulturelle, religiöse, politische und sportliche Veranstaltungen, Feste und Feiern, Zeremonien und Rituale, Spiele und Aktionen;</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Selbstdarstellung: Körpersprache, Mode, Make-up.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Themen und Aufgabenstellungen zielen auf die Aneignung grundlegender Erfahrungen, Fertigkeiten und Kenntnisse. Durch das eigenständige Lösen von Gestaltungsaufgaben sollen die Schülerinnen und Schüler visuelle Darstellungsformen für Sachverhalte, Ideen und Konzepte finden und ihren Gedanken, Gefühlen, Fantasien und Utopien mit bildnerischen Mitteln Ausdruck verleihen lernen. Durch die Reflexion der eigenen Gestaltungsleistungen und durch die Auseinandersetzung mit Werken der bildenden Kunst, mit visuellen Medien, mit Themen der Umweltgestaltung und Alltagsästhetik sollen erste Einblicke in Struktur und Funktion visueller Gestaltung gewonnen werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen erfahren, dass visuelle Wahrnehmung in vielen Fällen durch haptische, akustische und andere Sinneseindrücke unterstützt und wesentlich mitbestimmt wird.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im spielerischen Umgang mit den bildnerischen Mitteln unterschiedliche Gestaltungsweisen und Techniken kennen und zur Visualisierung altersgemäßer Themenstellungen anwenden lernen; visuelle Wahrnehmungen sprachlich mitteilen können; erste Erfahrungen im Umgang mit neuen Bildmedien erwerben; Werke der bildenden Kunst kennen lernen - nach Möglichkeit im Zusammenhang mit der eigenen bildnerischen Tätigkeit; Situationen der Umweltgestaltung im persönlichen Umfeld wahrnehmen, eigene Ansprüche formulieren und visuell darstellen lernen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildnerische Techniken und Gestaltungsweisen einer gestellten Aufgabe sinnvoll zuordnen können, experimentelle Verfahren als Impuls nutzen lernen; die Wahrnehmung von Bildern und Zeichen der alltäglichen Lebenswelt bewusst machen und erörtern können; die neuen Bildmedien im Rahmen von Gestaltungsaufgaben als Werkzeug kennen lernen; über Teilaspekte erste Einblicke in die komplexe Struktur von Kunstwerken erhalten und Erkenntnisse für eigene Gestaltungsleistungen nutzen lernen; Umweltgestaltung als Gemeinschaftsaufgabe erkennen und in der Bearbeitung altersgemäßer Gestaltungsaufgaben eigene Konzepte mit den Entwürfen anderer abstimmen und optimieren lernen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Themen und Aufgabenstellungen zielen auf Vertiefung, Erweiterung und zunehmend selbstständige Anwendung der erworbenen Erfahrungen, Fertigkeiten und Kenntnisse. In der engen Verbindung eigener Gestaltungserfahrungen mit der Reflexion und dem Erwerb spezifischen Sachwissens sollen die Schülerinnen und Schüler unkonventionelle Lösungswege kennen lernen, die Vielgestaltigkeit ästhetischer Ausdrucksmöglichkeiten erfahren, Vielfalt als Qualität erkennen und mit der Mehrdeutigkeit visueller Aussagen umgehen lernen. Dabei können Erfahrungen im Verbinden sprachlicher mit visuellen und anderen nonverbalen Kommunikationsweisen erworben werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen Informationsquellen und Einrichtungen der Kunstvermittlung kennen und selbstständig nutzen lernen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweitertes Wissen über Form-Wirkungs-Zusammenhänge erwerben und selbst anwenden lernen; visuelle Phänomene strukturiert beschreiben und analysieren können; die kreativen Möglichkeiten der neuen Bildmedien erfahren und nutzen lernen; die Auseinandersetzung mit Kunstwerken durch Vernetzung unterschiedlicher Betrachtungsaspekte und durch Einbeziehung gesicherter Sachinformation intensivieren und Kriterien für die Werkanalyse entwickeln; ästhetisch bestimmte Aspekte des Alltagslebens erkennen und im persönlichen Bereich gestalten lernen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabenstellungen zunehmend durch die eigenständige Wahl der Technik und der Gestaltungsmittel themengerecht bewältigen können; Grundgesetze visueller Kommunikation mit den damit verbundenen Möglichkeiten der Manipulation kennen und kritisch beurteilen lernen; die neuen Bildmedien in komplexe Gestaltungsaufgaben integrieren können; Wissen über kunsthistorische Zusammenhänge und ihre gesellschaftlichen Ursachen erwerben; Projekte der Umweltgestaltung durch Nutzung der ästhetischen Zugänge analysieren lernen und in eigenen Gestaltungsversuchen Alternativen entwickeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>TECHNISCHES WERKEN</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Auseinandersetzung mit den Sachbereichen “Gebaute Umwelt”, “Technik” und “Produktgestaltung/Design” sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, das Leben in einer hochtechnisierten Welt in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht zu bewältigen. Dazu soll Technisches Werken durch entdeckendes, problemlösendes und handelndes Lernen beitragen. Dabei sind neben der Schwerpunktsetzung auf technische Aspekte auch Elemente des textilen Bereiches zu beachten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Entwicklung und Anwendung von Strategien zum Erkennen und Lösen von technischen und gestalterischen Problemen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsichten gewinnen in Zusammenhänge von Ursache und Wirkung bei technischen Sachverhalten; Förderung von Kreativität und Innovationsfähigkeit durch systematisches und divergierendes Denken; eigenständige Durchführung von Problemlösungs- und Gestaltungsprozessen; ökonomisches Organisieren von Herstellungsprozessen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Entwicklung von Fähigkeiten und Fertigkeiten durch die Umsetzung kognitiver Lernprozesse in Produkte und Ergebnisse:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fähigkeiten und Begabungen entwickeln zur Lebens- und Freizeitgestaltung; Sicherheitsbewusstsein aufbauen und werkgerechten Einsatz von Maschinen und Werkzeugen kennen lernen; genaue und materialgerechte Verarbeitung von Werkstoffen nach funktionalen und gestalterischen Kriterien; Einblicke in die Berufs- und Arbeitswelt als wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung gewinnen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Entwicklung von Kompetenzen durch Sammeln von Erfahrungen aus der praktischen Arbeit:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Steigerung der Sensibilität durch sinnliches Erleben beim Verarbeiten verschiedener Werkstoffe; Entwicklung von Zielstrebigkeit und Konsequenz beim Lösen gestellter Aufgaben; Entwicklung von kritischer Selbsteinschätzung, Frustrationstoleranz und Kritikfähigkeit als Grundlage für Entscheidungsfindungen; Erwerb von Urteilsvermögen und Qualitätsbewusstsein bei der Bewertung von Produkten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ermöglichen von sozialen Erfahrungen und Hinführen zu verantwortungsvollem Handeln für eine menschengerechte Umweltgestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kooperationsbereitschaft und Teamfähigkeit bei Planungs- und Herstellungsprozessen aufbauen; Mitgestaltung des gemeinschaftlichen Lebensraumes; Gesundheitsaspekte bei der Auswahl von Materialien und Technologien bei baubiologischen und ökologischen Überlegungen berücksichtigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Durch die Abschätzung der Technikfolgen entsteht moralische und ethische Kompetenz für die Auswirkungen menschlichen Tuns.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verantwortungsbewusster Umgang mit den begrenzten Ressourcen der Erde.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aneignung entsprechender Fachterminologie und Förderung der Kommunikationsfähigkeit bei der Analyse von Werkstücken.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung der Teamfähigkeit, Berufsorientierung, Entwicklung von Kompetenz und Verantwortung für die Gestaltung des Lebensraums durch modellhaftes Lösen von gestalterischen und technischen Aufgaben, Förderung von Toleranz und gegenseitiger Achtung durch interkulturelle Werkbetrachtung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung systematischen Denkens durch die Entwicklung von Problemlösungsstrategien, Umsetzung und Erprobung von theoretischen Lösungen in der Realität, Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Inhalten und Methoden, Nutzung zeitgemäßer Technologien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung von Kreativität und gestalterischen Fähigkeiten durch individuelle Ausdrucksmöglichkeiten und innovative Problemlösungen, Entwicklung des Darstellungsvermögens durch die systematische Auseinandersetzung mit Entwurf und Planung von Objekten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwicklung von Gesundheits- und Sicherheitsbewusstsein beim Einsatz von Werkzeugen, Werkstoffen und Technologien, Ausbau der Feinmotorik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Werken soll ein kreativer Prozess sein, in dem die Eigenständigkeit bei der Entwicklung von Problemlösungsstrategien gefördert wird.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Auswahl und Vermittlung der Inhalte ist auf den Motivationscharakter und auch auf den unmittelbaren Lebensraum der Schülerinnen und Schüler bedacht zu nehmen. Wichtigstes Ziel der Unterrichtsarbeit ist wegen seines starken Motivationscharakters das Herstellen eines konkreten Produkts.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Planung des Unterrichts ist sicherzustellen, dass alle Lehrplanbereiche ausreichend berücksichtigt werden, wobei auch Querverbindungen zwischen den verschiedenen Bereichen und zu anderen Unterrichtsgegenständen anzustreben sind. Schwerpunktsetzungen durch spezielle Neigungen und Fähigkeiten der Lehrkraft, situative Gegebenheiten und das Aufgreifen aktueller Anlässe sind möglich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Planung soll die Anfertigung von altersgemäßen Entwürfen, Skizzen, Werkzeichnungen, gegebenenfalls auch die Herstellung von Modellen, die Auswahl der Materialien, die Planung von Fertigung und Prozessabläufen umfassen. Zur Unterstützung der Planung, Darstellung und Herstellung von Werkstücken sollen zeitgemäße Technologien und Medien eingesetzt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsichten in Zusammenhänge können gelegentlich durch experimentierendes und prozesshaftes Erarbeiten geeigneter Lehrplaninhalte gewonnen werden, wobei in diesem Fall keine fertigen Endprodukte erzielt werden müssen. Ergebnisse von solchen Auseinandersetzungen sollen in geeigneter Form dargestellt oder präsentiert werden, um zur Festigung des Gelernten beizutragen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die kritische Reflexion von Lösungen und allfällige Korrekturen sind wichtige Bestandteile von Herstellungsprozessen und dienen zur Festigung des Gelernten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Exkursionen und Lehrausgänge stellen wesentliche Ergänzungen des Unterrichts dar, offene Unterrichtsformen sind unverzichtbar.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Entwicklung von Werkstücken soll durch Material-, Form- und Farbauswahl Gestaltungsabsicht angestrebt werden und im Endprodukt erkennbar sein. Die geforderte Eigenständigkeit bei der Problemlösung schließt die Verwendung von fertigen Bausätzen und rezeptartigen Anleitungen weitgehend aus.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Herstellung der Werkstücke sollen die Schülerinnen und Schüler handwerkliche Grundfertigkeiten erlernen und anwenden können. In der 1. und 2. Klasse sollen die Grundbegriffe der Material- und Werkzeugkunde, in der 3. und 4. Klasse darüber hinaus spezielle Anwendungsmöglichkeiten erarbeitet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Maschinen, Geräte und Materialien sind in den Werkräumen so zu verwenden bzw. aufzustellen, dass eine Gefährdung oder Beeinträchtigung der Gesundheit nach menschlichem Ermessen ausgeschlossen ist. Individuelle Voraussetzungen und der Entwicklungsstand von einzelnen Schülerinnen und Schülern sind zu berücksichtigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Folgende Werkzeuge und Maschinen dürfen von Schülerinnen und Schülern in keinem Fall benützt werden: Kreissägen, Hobelmaschinen, Fräsmaschinen, Winkelschleifer.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf die Gefahren beim Arbeiten mit elektrischem Strom und auf Maßnahmen zur Unfallverhütung ist jedenfalls und eindringlich hinzuweisen. Werkstücke dürfen nur mit maximal 24 Volt Stromspannung betrieben werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das praktische Arbeiten der Schülerinnen und Schüler als zentrales Anliegen der Werkerziehung und die komplexe Auseinandersetzung mit den Inhalten erfordern ein hohes Maß an Flexibilität bei der Unterrichtsplanung über größere Zeiträume.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den praxisorientierten Unterricht empfiehlt sich die Nutzung von geeigneten Sonderunterrichtsräumen mit entsprechender Ausstattung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gebaute Umwelt:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Auseinandersetzung mit den Inhalten “Der Ort”, “Das Bauwerk”, “Das Wohnen” sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, an der Gestaltung ihres unmittelbaren Lebensbereiches verantwortungsvoll mitzuwirken bzw. Fantasien und Denkmodelle für die Zukunft zu entwickeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sie sollen elementare Grundlagen für die Gestaltung und Nutzung von Bauwerken kennen und anwenden lernen. Dabei sollen die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Architektur erkannt, die daraus resultierenden Probleme analysiert und Lösungsmöglichkeiten entwickelt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neben dem Erleben gebauter Architektur können auch aus der Fertigung von Modellen Erkenntnisse gewonnen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Ort:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auseinandersetzung mit der Lage eines Bauwerks, seinem Außenraum, seiner unmittelbaren Umgebung und seinem größeren Umfeld durch Erkundung von realen Situationen und geeigneten Plandarstellungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Bauwerk:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen von Kategorien zur Unterscheidung nach:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Nutzung und Raumbedarf: Wohnbau, Industrie- und Bürobau, Sonderbau (Kirche, Schule, Krankenhaus, ...);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gestaltung und Form;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Konstruktionen: Massivbauweise, Skelettbauweise;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Baumaterialien.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Wohnen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erleben und verbalisieren unterschiedlicher Raumeindrücke sowie individuelles und gemeinsames Entwickeln von Fantasien und Modellen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Ort:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen und Erfassen von städtebaulichen, raumplanerischen und infrastrukturellen Zusammenhängen durch Auseinandersetzung mit konkreten Anlässen aus dem engeren Erlebnisbereich der Schülerinnen und Schüler.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Bauwerk:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsichten gewinnen in grundlegende Gestaltungsprinzipien und funktionale Anforderungen durch Erleben und Vergleichen von unterschiedlichen Gebäudetypen. Auseinandersetzung mit zukunftsorientierten Technologien im Bau- und Energiebereich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Das Wohnen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwickeln von Konzepten für das Wohnen von Menschen mit ähnlichen oder unterschiedlichen Bedürfnissen. Auseinandersetzung mit Ausstattung und Funktionalität von Wohnräumen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Produktgestaltung - Design:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Auseinandersetzung mit den Inhalten “Gebrauchsgut” und “Werkzeug” sollen die Schülerinnen und Schüler Einsichten und Kompetenzen für die Herstellung und Nutzung von Produkten gewinnen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch das Erarbeiten eines Anforderungskatalogs am Beginn jeder Aufgabe sollen sie Kriterien für die Beurteilung von Produkten entwickeln. Beim Erstellen einer Produktanalyse sollen Zusammenhänge zwischen Form, Funktion, Werkstoff, Ökologie und Ökonomie hergestellt werden und zu konsumkritischem Verhalten führen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Werkzeug:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Herstellen einfacher Werkzeuge aus leicht zu bearbeitenden Materialien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gebrauchsgut:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Herstellen von einfachen, funktionstüchtigen Produkten für Alltag und Spiel. Erarbeiten und Herstellen von Gefäßen und Behältern aus leicht formbaren Werkstoffen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Werkzeug:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Herstellen von anspruchsvolleren Werkzeugen aus Materialien mit höheren Anforderungen nach selbst angefertigten Werkzeichnungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gebrauchsgut:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anfertigen von Werkstücken mit höheren funktionalen und gestalterischen Ansprüchen für Freizeit, Sport bzw. soziale Bereiche. Planen, Gestalten und Herstellen von Gebrauchsgütern in Einzel- oder Serienfertigung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Auseinandersetzung mit Inhalten der Teilbereiche “Mechanik”, “Strömungs- und Elektrotechnik” sollen die Schülerinnen und Schüler systematische Denkprozesse bei der Problemerkennung, Analyse und Zielformulierung entwickeln. Sie sollen auch durch experimentelle Verfahren kreative Lösungsansätze suchen, Entscheidungen treffen und so zu einer Problemlösung finden können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mechanik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gewinnen von Einsichten in einfache mechanische Vorgänge an Maschinen durch Untersuchen, Bauen und Erproben; Herstellen von einfachen Fahrzeugen, eventuell mit Lenk- und Bremsvorrichtung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Strömungstechnik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Fertigung von Flug- oder Schiffsmodellen, Wind- oder Wasserrädern sollen Einsichten in Grundprinzipien von Maschinen, die Luft- und Wasserströmungen nutzen, gewonnen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Elektrotechnik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gewinnen von Einsichten in einfache elektrische Schaltungen oder Anlagen und Erarbeiten einfacher Schaltpläne; Anwendung verschiedener Arten von Stromquellen und Verbrauchern - vor allem auch in Verbindung mit Aufgaben aus anderen Lehrplanbereichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mechanik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gewinnen von Einsichten in verschiedene Antriebs-, Lenkungs- und Steuerungssysteme; Erkennen der Problematik von Energieeinsatz und Wirkungsgrad bei Fahrzeugen und Maschinen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Strömungstechnik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweitern und Vertiefen des Verständnisses für verschiedene Funktionsweisen aus dem Bereich der Hydro- und Aerodynamik. Einsatz verschiedener Antriebs- und Steuerungssysteme bei Schiffs- und Flugmodellen, Kraft- und Energiemaschinen - gegebenenfalls unter Einbeziehung der Elektrotechnik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Elektrotechnik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lesen und Verstehen von elektrischen und einfachen elektronischen Schaltplänen. Erarbeiten der Funktionsweise von Bauteilen und Anwenden bei einfachen Grundschaltungen insbesondere zum Regeln und Steuern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>TEXTILES WERKEN</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Textilunterricht soll die Tätigkeitsbereiche Kleiden, Wohnen, Gestalten, Arbeiten bzw. Produzieren und Konsumieren erschließen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Grund der gesellschaftlichen Bedeutung dieser Bereiche trägt der Unterrichtsgegenstand Textiles Werken zu wichtigen Grundanliegen unserer Kultur bei.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat das Ziel, alle Schülerinnen und Schüler auf die Bewältigung der in diesen Bereichen auftretenden Alltagssituationen vorzubereiten und sie zu befähigen, diese selbstständig, kritisch und kreativ zu meistern. Dabei sind neben der Schwerpunktsetzung im textilen Bereich auch technische Aspekte zu beachten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die handlungsorientierte Methode des Faches soll die Vernetzung links- und rechtssphäriger Fähigkeiten, also intellektuellen Faktenwissens und vernetzt-konzeptuellen Denkens, ermöglichen. Auf Grund des lebenspraktischen Bezuges des Faches sollen Qualifikationen vermittelt werden, die es den Schülerinnen und Schülerinnen ermöglichen, an der aktiven, kritischen und kreativen Gestaltung ihrer Umwelt teilzunehmen, Teamfähigkeit, Genauigkeit, Konzentration und Ausdauer zu schulen und dabei Wege zur Selbstverwirklichung zu finden. Dem Interesse der Schülerinnen und Schüler am Experimentieren mit textilen Materialien und Arbeitstechniken, an der spontanen Gestaltungsfreude, an der eigenen sowie an der Kleidung der Mitmenschen, am Verkleiden und am Spielen sollen entsprechende Freiräume zur Entfaltung schöpferischer Fähigkeiten gewährt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Folgende Kompetenzen sollen vermittelt werden:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fähigkeiten zur Informationsbeschaffung auf dem Textilsektor, zur Feststellung eigener Bedürfnisse, zur individuellen Auswahl von Textilien, zur nonverbalen Kommunikation und zum kritischen Konsumverhalten.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Das kann unter anderem erreicht werden durch:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwicklung emotionaler, imaginativer und manueller Fähigkeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwicklung der Sensibilität für Farbe, Musterung, Kontrast, Material, Form, Proportion;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entfaltung der subjektiven Kulturfähigkeit in den Bereichen Kleidung und Wohnen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aufbau eines Problembewusstseins für gesellschaftliche und psychologische Zwänge und für die Komplexität technisch-ökonomischer Zusammenhänge;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erleben von eigenen Werthaltungen und Wertentscheidungen, Begründung von Werturteilen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fertigkeiten in den textilen Grundtechniken unter Berücksichtigung funktionaler, soziologischer, ökologischer und ökonomischer Gesichtspunkte in den Bereichen Kleidung - Mode, Raumgestaltung - Wohnen, Produktgestaltung - Produktanalyse;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnisse der Eigenschaften, Einsatzmöglichkeiten und Gestaltungskriterien textiler Materialien sowie Kenntnisse bezüglich textilen Kulturgutes der eigenen und anderer Kulturen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Näherbringen von Symbolen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wertschätzung der Arbeit, Werthaltungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>verantwortliches Handeln.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Möglichkeiten der nonverbalen Kommunikation vom “Be-Greifen” bis zur Auseinandersetzung mit Textilien als Medium visueller Botschaften; Entwickeln einer Fachsprache.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Textiles Kulturgut als materiale Basis für den Erziehungs- und Bildungsprozess; Komplexität wirtschaftlicher Zusammenhänge; Hinführung zur Arbeits- und Wirtschaftswelt; Beschäftigung mit neuen Technologien; Aufgeschlossenheit für historische und gegenwärtige Kulturen; Mode, Kult, Werbung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Berücksichtigung von technischen, ökonomischen und ökologischen Voraussetzungen; Auswahl der Materialien, Recycling.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausformung des Geschmacks, des persönlichen Stils und Erkennen eigener Interessen; emotionale Bildung; Sicherheit bei ästhetischen Entscheidungen, Wahl unkonventioneller Formen, Farben, Materialien und Techniken; Einzigartigkeit des eigenen Produkts.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sinnvolle und richtige Wahl der Materialien und Formen von Bekleidung; Schulung der Motorik.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll auf den in der Grundschule erworbenen Erfahrungen, Kenntnissen und Fertigkeiten aufbauen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lernen soll weitgehend in Handlungsprozessen stattfinden, in Kombination mit kulturhistorischer Entwicklung, Interpretation oder Reflexion.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Verflechtung von praktischer Arbeit und intellektueller Bildung soll sowohl die sensomotorische als auch die kognitive und emotionale Dimension des Lernens ansprechen und zu umfassenden Lernerfahrungen führen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mehrere Ziele und Lehrplaninhalte können an einem Werkstück erarbeitet werden; dafür bildet die Zusammenfassung des Lehrstoffes der 1. und 2. Klasse bzw. der 3. und 4. Klasse die Voraussetzung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sowohl moderne Wahrnehmungs- und Gestalttheorien als auch Kreativitäts- und Kommunikationstheorien sollen die Grundlagen der Aufgabenstellungen bilden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die schülerzentrierten Aufgabenstellungen sollen unterschiedliche Aktionsformen wie planendes Entwickeln, problemlösendes, entdeckendes, experimentierendes und spielerisches Lernen ermöglichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dabei soll die Steigerung der differenzierten Wahrnehmungsfähigkeit, des kreativen Ausdrucksvermögens und der Kritikfähigkeit als Priorität gesehen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fähigkeiten zum selbstständigen Planen, rationellen Arbeiten und kritischen Konsumverhalten sollen entwickelt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Textiles Werken soll auch einen Beitrag zur sinnvollen Gestaltung der Freizeit leisten. Den Schülerinnen und Schülern sollen Kenntnisse vermittelt werden, die sie dazu motivieren, Textiltechniken zum Selbsttun, zum kreativen Tätigsein und zur Kultivierung eigener Möglichkeiten bei der Gestaltung ihrer Kleidung und ihrer engeren Umwelt zu gebrauchen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beschäftigung mit Textilien, das Betrachten von textilen Schöpfungen aus Vergangenheit und Gegenwart, der Umgang mit textilen Materialien und den dafür notwendigen Geräten soll elementare Einblicke in die Wirtschafts-, Sozial- und Kulturgeschichte gewähren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch die Auseinandersetzung mit textilen Materialien und Techniken sollen problemlösendes Denken, flexibles Verhalten, Toleranz und Teamfähigkeit sowie manuelle Geschicklichkeit und Ausdauer gefördert werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den praxisorientierten Unterricht empfiehlt sich die Nutzung von geeigneten Spezialunterrichtsräumen mit entsprechender Ausstattung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Faser - Faden - Textile Flächen/Textiltechnologie:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerb von grundlegenden Kenntnissen über die Herstellung und Gewinnung textiler Rohstoffe, textile Verfahrens-, Fertigungs- und Produktionstechniken, manuelle und maschinelle Techniken, Eigenschaften und Pflege der Fasern; Gewinnen von Einsichten in ökonomische und ökologische Zusammenhänge.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerb von Kenntnissen zur Analyse, Auswahl und Beurteilung von Textilien; Einkaufsquellen und ihre Beurteilung hinsichtlich Qualität, Auswahl und Preis; Entwicklung eines kritischen Konsumverhaltens.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gewinnung der Fasern und ihre Verarbeitung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen und Erprobung fadenbildender oder fadenverstärkender Verfahren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>praktisches Anwenden flächenbildender Verfahren mit Fasern und Fäden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Eigenschaften der Fasern, Pflege und Pflegekennzeichen im Hinblick auf die sachgerechte Auswahl von Textilien erarbeiten.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Anwenden von fadenbildenden, fadenverstärkenden oder flächenbildenden Verfahren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Planen und Erproben der Einzel- und Serienfertigung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsatzmöglichkeiten neuer technologischer Hilfsmittel kennen lernen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>textile Prüfverfahren anwenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Textilveredelung praktisch erfahren.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Design/Gestaltungstechniken:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erarbeitung von Gestaltungsgrundlagen des Designs wie Farbe, Form, Struktur, Musterung, Rhythmus, Harmonie, Kontrast und Proportion zur Entwicklung der Wahrnehmungs- und Gestaltungsfähigkeit. Umsetzen eigener Entwürfe unter Berücksichtigung elementarer Gestaltungskriterien für das Design. Experimentelles und sachkundiges Umgehen mit Materialien und Arbeitstechniken. Reflexion im Hinblick auf Funktion, Gestaltung und Technik von Produkten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen, Umsetzen und praktisches Anwenden von flächenverbindenden oder flächengestaltenden Verfahren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einfache Schnitte entwickeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Grundformen und ihre Abwandlungen kennen lernen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Praktisches Anwenden von flächengestaltenden oder flächenverbindenden Verfahren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schnitte aus Vorlagen gewinnen und einfache Abänderungen konstruieren;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Reflexion der Planungs- und Durchführungsarbeiten sowie der Erscheinungsform und Funktionalität des Produkts.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kultur/Textilgeschichte:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>bis 4. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen textiler Verfahren und Sachkultur im Kontext der Kulturtechniken der Menschheitsgeschichte;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Betrachten und Analysieren textiler Kunst- und Gebrauchsgegenstände aus der Vergangenheit;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erschließung der multikulturellen Welt durch Kulturvergleiche;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen ästhetischer Normen und ihrer Wandelbarkeit.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kleidung/Mode/Bekleidungsphysiologie:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkennen der Funktion der Kleidung; psychologische und soziologische Aspekte von Kleidung und Mode; Bedeutung der Kleidung in den jeweiligen Gesellschaftsformen; Thematisierung des Spannungsfeldes Individualität und Gruppenzugehörigkeit. Kennenlernen der Grundregeln der Bekleidungsphysiologie. Erarbeitung von Modemerkmalen: Änderungen in Farbe, Design und Schnitt als Mittel zur Aktualisierung sich rasch wandelnder Modekonzeptionen. Sich Erscheinungsformen und den Wandel der Mode, ästhetische Normen und ihre Wandelbarkeit, Zielgruppen der Werbung und Klischeevorstellungen bewusst machen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnisse über Funktionen der Kleidung erwerben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich mit den Möglichkeiten individueller Gestaltung und Aktualisierung von Kleidungsstücken unter Berücksichtigung funktionaler und ästhetisch-gestalterischer Gesichtspunkte auseinander setzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Herstellung oder Veränderung von Kleidung und Accessoires unter Anwendung textiler Techniken.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen von Unterschieden selbst gefertigter und industriell hergestellter Produkte im Hinblick auf Qualität, Originalität und Kosten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblicke gewinnen in die Phänomene der Mode;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Analyse und Bewertung von Material, Schnitt und Ausführung hinsichtlich des Verwendungszweckes, der Gesundheit und des Wohlbefindens;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Planung und Herstellung oder Veränderung von Kleidung und Accessoires unter Anwendung textiler Techniken mit erhöhten Anforderungen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wohnen/Raumgestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erkunden der Nutzung verschiedener Räume, Einrichtungsgegenstände und textiler Elemente der Innenraumgestaltung. Schärfung der Wahrnehmung durch Beobachten und Vergleichen; Gestaltungsmittel im Raum wie zB Licht, Form, Farbe, Muster. Erkennen funktionaler und ästhetischer Aspekte von Räumen sowie individueller Bedürfnisse als Prämisse für die persönliche Gestaltung und das subjektive Wohlbefinden. Kennenlernen von Raumfunktionen und Raumgestaltung in verschiedenen Epochen und Kulturen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>bis 4. Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erwerben von Einsichten über das Wohnen als Grundbedürfnis der Menschen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erwerben elementarer Kenntnisse über Räume, Raumfunktionen und Darstellung von Räumen (Grundriss, Maße, Maßstab, Plansymbole);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gewinnen von Beurteilungskompetenz bezüglich Einrichtungsgegenstände und Textilien des Innenraums durch selbstständiges Lösen von Gestaltungsaufgaben.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>ERNÄHRUNG UND HAUSHALT</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Ernährung und Haushalt soll zur Bewältigung von Aufgaben im privaten Haushalt befähigen, wobei der Haushalt in seiner Gesamtheit als Versorgungs-, Wirtschafts- und Sozialbereich zu sehen ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ernährung und Haushalt ist ein themenzentrierter und handlungsorientierter Unterrichtsgegenstand und soll Entscheidungsgrundlagen für die Förderung des seelischen, körperlichen, sozialen und ökologischen Wohlbefindens anbieten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Zusammenhänge zwischen Alltagsgestaltung und Lebensqualität sollen aufgezeigt werden, wobei Gesundheitserhaltung in allen Fragen der Lebensgestaltung ein zentrales Anliegen sein muss. Das Erkennen der Leistungen privater Haushalte für die Gemeinschaft soll zur Aufwertung von im Haushalt erbrachter Arbeit beitragen und die Notwendigkeit partnerschaftlicher Arbeitsteilung begründen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Bewusstsein, dass dem Leben im Haushalt unterschiedliche Wert- und Normvorstellungen zu Grunde liegen, soll zu aufgeschlossenem, tolerantem Umgang miteinander sowie im multikulturellen Umfeld führen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Themenbereich Ernährung und Gesundheit sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, sich für eine der Gesundheit dienliche Ernährungsweise entscheiden zu können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Themenbereich Haushalt und Gesellschaft soll die politische, soziale, kulturelle, ökonomische und ökologische Bedeutung privater Haushalte für die Gesellschaft erkannt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Themenbereich Verbraucherbildung und Gesundheit soll zu einem gesundheitlich, ökologisch und ökonomisch orientierten Umgang mit Ressourcen im Haushalt (physische und psychische Arbeitskraft, Zeit, natürliche Ressourcen, Geld und Güter) führen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Themenbereich Lebensgestaltung und Gesundheit soll die Erarbeitung eines gesundheits- und sozialverträglichen Lebensstilkonzepts unterstützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verantwortungsvolles Verbraucherverhalten durch nachhaltige Nutzung von Ressourcen; Kultur des Zusammenlebens und partnerschaftliche Arbeitsteilung in Fragen der Alltagsgestaltung; Orientierungen für die Entwicklung sozial- und gesundheitsverträglicher Lebensstilkonzepte.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Produktbeschreibungen, schriftliche Arbeits- und Gebrauchsanleitungen und Rezepte sinngemäß erfassen und in Handlungen umsetzen; psychische Funktionen für die Sprachentwicklung durch sinnliche Erfahrungen gewinnen; einen der Kultur des Zusammenlebens dienlichen Kommunikationsstil anwenden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedeutung der Ernährungssicherheit erkennen; Einstellung für eine gesundheitsfördernde und sozial verträgliche Lebensweise entwickeln; soziokulturelle Einflüsse auf das Ernährungsverhalten und die Gestaltung des Zusammenlebens im Haushalt erkennen; sich den Stellenwert unentgeltlich geleisteter Arbeit bewusst machen; religiöse und ethische Einflüsse auf Essverhalten und auf das Leben im Haushalt erkennen; emotionale Bedeutung der Kultur des Zusammenlebens erkennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Naturwissenschaftliche Erkenntnisse in den Bereichen Güterbeschaffung, Ernährung, Arbeitsorganisation, Hygiene und Sicherheit im Privathaushalt anwenden bzw. erproben; ökosoziale Zusammenhänge bei der Lebensmittelproduktion erkennen; Einflüsse von Technik und neuen Technologien im Haushalt erkennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ästhetische Funktionen der Ess- und Trinkkultur erkennen; kreative Fähigkeiten zur Förderung des Wohlbefindens im Haushalts nutzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundregeln im Sicherheits- und Hygienemanagement anwenden; ergonomische Erkenntnisse bei praktischen Arbeiten anwenden; sich den Zusammenhang zwischen Ernährungsgewohnheiten und Gesundheit bewusst machen; Einblick in Maßnahmen zur Prophylaxe ernährungsabhängiger Erkrankungen gewinnen; gesundheitsförderndes Verhalten und Verantwortung für die eigene Gesundheit entwickeln; für das Wahrnehmen und Erleben beim Essen und Trinken sensibel werden; ökologische Erkenntnisse im Alltag nutzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die praktische Anwendung von Erkenntnissen ist ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts in Ernährung und Haushalt. Für die praktische Erprobung von Haushaltsmanagement (planen, entscheiden, gestalten, durchführen, bewerten) empfiehlt sich die Nutzung von fachspezifischen Unterrichtsräumen, die den erforderlichen Ausstattungs-, Sicherheits- und Hygienestandards entsprechen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur praktischen Unterrichtsgestaltung sind als beispielhafte Lernanlässe Haushaltssituationen sowohl aus dem Versorgungs-, als auch aus dem Wirtschafts- und Sozialbereich zu wählen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als Praxisbezug sind daher neben Tätigkeiten zur Nahrungszubereitung auch praktische Arbeiten im Sinne von Haushaltsmanagement zu verstehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfache, grundlegende Arbeitstechniken sind zu vermitteln und zu üben. Bei der Nahrungszubereitung ist auf eine lebensmittelgerechte, qualitätsschonende Verarbeitung zu achten. Bei der Auswahl von Lebensmitteln und beim Zusammenstellen von Speisenfolgen ist ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen Rechnung zu tragen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um den unterschiedlichen Wert- und Normvorstellungen zur Lebensgestaltung gerecht zu werden, sind unterschiedliche Lösungsstrategien zuzulassen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Neue Technologien und Kommunikationssysteme sind dem Lernanlass entsprechend sinnvoll zu nutzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Selbstständigkeit, Übernahme von Verantwortung und Kooperation sind bei der Bewältigung von Aufgaben im Haushalt wesentliche Kompetenzen und daher im Unterricht ausreichend zu üben und in die Leistungsbeurteilung mit einzubeziehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch geeignete organisatorische Maßnahmen ist zu gewährleisten, dass der Bildungs- und Lehraufgabe auch im praktischen Unterricht entsprochen werden kann.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wenn im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen eine Kürzung auf die minimale Stundenanzahl erfolgt, ist es empfehlenswert, den Unterricht in Ernährung und Haushalt innerhalb einer Schulstufe durchzuführen. Um eine Kontinuität im Bereich der Ernährungsbildung zu erzielen, kann durch schulautonome Bestimmungen Ernährung und Haushalt ab der 5. Schulstufe angeboten werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ernährung und Gesundheit:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anhand einer Lebensmittelgruppe Kriterien der Lebensmittelqualität kennen lernen. Verzehrsempfehlungen für die Lebensmittelgruppen kennen. Aufgaben der Nahrungsinhaltsstoffe kennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Nährstoffschonende Lebensmittelbearbeitung üben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ernährungsphysiologisch sinnvolle Ergänzung von Convenience Food anwenden. Einflüsse auf das individuelle Ernährungsverhalten reflektieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit reflektieren. Die Bedeutung der Mahlzeiten für das individuelle Leistungsvermögen erkennen. Ernährungsphysiologisch sinnvolle Mahlzeiten planen und zubereiten. Abhängigkeiten zwischen Nährstoff- und Energiebedarf unter Berücksichtigung der Lebensphase Jugend kennen lernen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Haushalt und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgabenbereiche privater Haushalte kennen (der Haushalt als Bereich des Zusammenlebens, als Wirtschafts- und Versorgungsbereich).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auswirkungen der Berufstätigkeit auf das Leben im Haushalt analysieren. Soziale Netze - familienergänzende Einrichtungen kennen lernen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Verbraucherbildung und Gesundheit:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einflüsse auf die Kaufentscheidung anhand eines Beispiels kennen lernen. Die Notwendigkeit der Planung von Haushaltseinkommen und -ausgaben erkennen. Kriterien der Arbeitsorganisation kennen und anwenden. Kennzeichen von Qualitätsprodukten und Lebensmitteln erkennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Prozess von der Informationsbeschaffung zur Kaufentscheidung anhand eines Produkts nachvollziehen. Technologien und/oder Güter anhand eines Beispiels nach differenzierten Gesichtspunkten bewerten. Maßnahmen des Zivilschutzes im Privathaushalt kennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lebensgestaltung und Gesundheit:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unfallvorsorgemaßnahmen im Wohn-, Arbeits- und Freizeitbereich anwenden bzw. kennen. Zusammenhang zwischen Hygieneverhalten und Gesundheit erkennen. Kultur des Zusammenlebens üben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bedürfnisse, Werte und Normen für die persönliche Lebensgestaltung reflektieren. Einstellungen und Verhaltensweisen, die der sozialen Integration dienlich sind, entwickeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>LEIBESÜBUNGEN</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Leibesübungen soll gleichrangig zur Entwicklung der Sach-, Selbst- und Sozialkompetenz beitragen: durch vielseitiges Bewegungskönnen und vielfältige Bewegungserfahrung; verantwortungsbewusstes Bewegungshandeln; handlungsleitendes und wertbezogenes Wissen; Wahrnehmungsfähigkeit für den eigenen Körper und das eigene Bewegungsverhalten; Selbstvertrauen; Entfaltung von Leistungsbereitschaft, Spielgesinnung, Kreativität, Bewegungsfreude und Gesundheitsbewusstsein; Umgehen mit Geschlechterrollen im Sport und Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Interessen und Bedürfnisse; partnerschaftliches Handeln; Übernehmen von Aufgaben; Teamfähigkeit; Durchsetzungsvermögen unter Beachtung fairen Handelns; Regelbewusstsein und interkulturelles Verständnis.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Mittelpunkt stehen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Förderung der Entwicklung durch ausreichende und vielfältige motorische Aktivität.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erwerb eines grundlegenden und vielseitigen Bewegungskönnens und das Entdecken von Vorlieben für bestimmte Bewegungsformen und deren Einbeziehung in den persönlichen Lebensstil.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entfaltung von Freude an der Bewegung. Entwicklung von Bewegungskönnen, Leistungsvermögen und der Fähigkeit zum Spielen und Gestalten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aufbau einer bewegungsorientierten, gesundheitsbewussten und gegenüber der Umwelt und Mitwelt verantwortlichen Lebensführung sowie einer lebenslangen Bewegungsbereitschaft.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die Ziele sind:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ausbildung und Weiterentwicklung der konditionellen und koordinativen Grundlagen des Bewegungshandelns, Verbesserung der individuellen Leistungsfähigkeit.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erwerb eines grundlegenden und vielseitigen Bewegungskönnens und Entdecken von Vorlieben für bestimmte Bewegungsformen und deren Einbeziehung in den persönlichen Lebensstil.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vielfältige Körper- und Bewegungserfahrungen in unterschiedlichen Situationen und Räumen, besonders auch in erlebnishaften und naturnahen Bewegungstätigkeiten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Befähigung zum Bewegungshandeln sowohl in Kooperation als auch in Konkurrenz und Befähigung zum Umgehen mit Konflikten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kritisch-konstruktive Auseinandersetzung (Handeln und Wissen) mit Phänomenen der Bewegungskultur, besonders mit solchen der jeweiligen Trendsportarten, sowie mit Normen und Werten des Sports.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vielfältige Bewegungserfahrungen sollen den Aufbau der eigenen Persönlichkeit und neben dem individuellen Engagement auch das Übernehmen von Verantwortung im Team und Anstreben bedeutender Ziele in der Gemeinschaft widerspiegeln. Ein sinnerfülltes Leben soll kennen gelernt werden sowie Werte und Normen im Bereich Sport, die zu ethischem Handeln führen. Im Wettkampfsport sollen die Wertekonflikte zwischen Erfolg und Fairness sowie Konkurrenz und Solidarität sportpädagogisch gestaltet werden. Vor dem Hintergrund des medial dargebotenen Hochleistungssports sollen die Schülerinnen und Schüler lernen, dass sportmoralisches Handeln vom unaufgebbaren Wert der Personen- und Menschenwürde gefordert wird.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Besonderheiten der “Sportsprache” (schriftlich, mündlich) als Mittel der Verständigung in Bewegung, Sport und Spiel; Körpersprache als nonverbale Kommunikation.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch gezielte Strukturierung und Intervention können Prozesse zur Kooperation und Teamfähigkeit in Gang gesetzt, sozial bzw. motorisch Schwache integriert, das Selbstwertgefühl Einzelner gehoben und Schülerinnen und Schüler an Grenzsituationen herangeführt werden. Der Unterrichtsgegenstand kann sehr gut dazu beitragen, Problemlösungsverhalten und Konfliktlösungsstrategien zu vermitteln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschiedlichste Körper- und Bewegungserfahrungen können die Grundlagen von biologischen und physikalischen Bedingungen auch in verschiedenen Elementen (Wasser, Luft) deutlich machen. Natursportarten können Zusammenhänge zwischen Ökologie und Sport aufzeigen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Leibesübungen hat eine tragende Rolle bei der Gestaltung der Schule als gesundheits- und bewegungsfördernder Lebensraum.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zu den wesentlichen Anliegen des Unterrichtsgegenstands Leibesübungen zählen sowohl für Mädchen als auch für Knaben traditionelle und zeitgenössische Formen der Bewegung und ihre Entwicklung in Tanz, Gymnastik und Bewegungstheater. Freie Gestaltung von Bewegungen und Bewegungserfindung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bildungs- und Lehraufgabe ist in jeder der vier Schulstufen unter Setzen von alters- und entwicklungsgemäßen Schwerpunkten zu erfüllen. Diese Schwerpunkte sind den Teilbereichen des Lehrstoffes (Bewegungshandlungen) gleichmäßig zuzuordnen und auch unter Beachtung geschlechtsspezifischer Anliegen festzulegen. Werden im Erweiterungsbereich Inhalte vorgesehen, die nicht an den Kernbereich anschließen, so sind entsprechend der Vorerfahrung der Schülerinnen und Schüler ausreichende Grundlagen zu schaffen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Wahl der Lehrwege sowie bei der Festlegung der Anforderungen ist das motorische Entwicklungs- bzw. Leistungsniveau durch Einholen von Informationen und Erhebungen über den Leistungsstand zu berücksichtigen. Leistungskontrollen können einen Lern- und Übungsanreiz für die Schülerinnen und Schüler darstellen und auch als Rückmeldungen für die Unterrichtsplanung und -durchführung herangezogen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vermittlung der motorischen Grundlagen für Bewegung und Sport hat in jedem Fall unter Berücksichtung gesundheitsorientierter und motorisch fördernder Gesichtspunkte zu erfolgen. Dazu gehören vielfältige Bewegungsangebote unter Bedachtnahme auf die individuelle gesundheitliche und physiologische Reizsetzung, wobei auf die unteren und oberen Grenzen der Wirksamkeit Bedacht zu nehmen ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lernbereitschaft kann durch Einbeziehung der Bewegungswelt der Schülerinnen und Schüler und entsprechender Trends im freizeitlichen Bewegungshandeln gesteigert werden. Eine weitere mögliche Motivation zum Sporttreiben sind die Vorbereitung auf und die Teilnahme an jugendgemäßen Vorführungen und Wettkämpfen (Schulvorführungen und -wettkämpfe, Vereins- und Verbandswettkämpfe) sowie das Erwerben von Leistungsabzeichen (ÖGA, ÖJSTA, ÖSA, ÖLTA, Helferschein, ...).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf eine sinnvolle Verteilung (zB Vielfalt, Ergänzung, Kontrast) der Lehrinhalte über die vier Schulstufen hinweg ist zu achten. Dabei sollen die Inhalte des Unterrichts nicht nur von den Rahmenbedingungen am jeweiligen Schulstandort abhängen, sondern auch von den Möglichkeiten bei Schulveranstaltungen und Schulwettkämpfen, sowie von einer Kooperation mit außerschulischen Partnern. Für wesentliche Inhalte (zB das Erlernen und Verbessern des Schwimmkönnens) ist auch die Abwicklung des Unterrichts in Kurs- oder Blockform an geeigneten Übungsstätten vorzusehen, um so den Unterrichtsertrag zu sichern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Theoriegeleitete Inhalte (Zusammenhänge, Begründungen, Sinninhalte) sind ausgehend vom Bewegungshandeln (Erleben und Erfahren) zu vermitteln und möglichst in fächerübergreifenden Lehr- und Lernverfahren zu vertiefen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine angestrebte Leistungssteigerung hat sich an von Schülerinnen und Schülern eigen- und mitbestimmten, aber auch an fremdbestimmten Leistungsmaßstäben zu orientieren; die individuellen Voraussetzungen sind dabei zu beachten und kognitive Grundlagen zur Leistungsverbesserung zu vermitteln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Schulveranstaltungen mit bewegungserziehlichen Inhalten sind die Schülerinnen und Schüler im Unterricht ausreichend vorzubereiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht ist zu jeder Zeit ein höchstmögliches Maß an Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. Schülerinnen und Schüler sollen Risiko und Gefahren bei der Sportausübung einschätzen lernen und selbst und für andere Maßnahmen zur Gefahrenvermeidung beim Sporttreiben (auch über die Schule hinaus) treffen können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">1. und 2. Klasse:                  3. und 4. Klasse:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Grundlagen zum Bewegungshandeln:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Vielfältige motorische             Erweitern der vielfältigen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Aktivitäten.                       motorischen Aktivitäten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Grundlegendes Verbessern der       Weiterer Ausbau der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">konditionellen Fähigkeiten:        konditionellen Fähigkeiten:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer     Schnelligkeit; Kraft (auch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(vorwiegend im aeroben Bereich),   Verwendung angemessener Geräte</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Beweglichkeit                      und allenfalls Einsatz von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Fitnessgeräten), Ausdauer (sowohl</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   im aeroben Bereich als auch im</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   anaeroben Bereich),</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Beweglichkeit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Stabilisieren der koordinativen    Verbessern der koordinativen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fähigkeiten: Gleichgewicht,        Fähigkeiten; Bewusstmachen des</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Raumwahrnehmung und Orientierung,  eigenen Bewegungsverhaltens</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Rhythmusfähigkeit,                 hinsichtlich Bewegungsqualität</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Reaktionsfähigkeit und             und Bewegungsökonomie.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">kinästhetische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Differenzierungsfähigkeit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Gewinnen von Körper- und           Gewinnen von Körper- und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bewegungserfahrung und             Bewegungserfahrung;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Aufbau von sportartspezifischen    Sportartspezifische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Grundstrukturen.                   Grundstrukturen verfeinern und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   daraus komplexe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Bewegungsfertigkeiten entwickeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Könnens- und leistungsorientierte Bewegungshandlungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Vielfältiges Bewegen und           Schnell und ausdauernd in einer</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Spielen im Wasser; Schwimmen       Lage auch in Wettkampfform</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">können in einer Schwimmlage.       schwimmen; allenfalls</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Einfache Sprünge.                  Kennenlernen einer weiteren Lage.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Sprünge.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Bewegungsfertigkeiten ohne, mit    Anspruchsvollere</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und an Geräten erlernen, üben und  Bewegungsfertigkeiten ohne, mit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">zu kurzen Bewegungsfolgen          und an Geräten erlernen und üben;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">verbinden.                         Bewegungsverbindungen erarbeiten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   und nach räumlich-zeitlichen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   sowie ästhetischen Kriterien</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   gestalten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Leichte Kunststücke allein und     Kunststücke allein, in der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">in der Kleingruppe (er)finden,     Gruppe und im Klassenverband</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">erproben, üben und einander        (er)finden, erproben, üben und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">präsentieren.                      gemeinsam präsentieren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Schnell, ausdauernd und über</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Hindernisse laufen. Weit, hoch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und über Hindernisse springen.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">In die Weite und auf Ziele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">werfen, schleudern und stoßen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Erlernen, Üben und Anwenden von    Verbessern und vielfältiges</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">leichtathletischen (Grund)Formen.  Anwenden von leichtathletischen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   (Grund)Formen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Entwicklung von                    Entwicklung der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">sportspielübergreifenden           Sportspielfähigkeit (allein,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fähigkeiten und Fertigkeiten.      miteinander und gegeneinander)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   unter technikrelevanten Aspekten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Spielorganisation übernehmen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wettkämpfe (und deren Vorformen) in den verschiedensten Sportarten und Sportspielen bestreiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Leisten und Wettkämpfen unter den Aspekten Leistungswille, Fairness und Umgang mit Sieg und Niederlage; Leistungsgrenzen erfahren und respektieren, aber auch durch eigenständiges Lernen und Üben verschieben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Angemessener Aufbau kognitiver Grundlagen zu sportlicher Leistung und Leistungsverbesserung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Spielerische Bewegungshandlungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Entwickeln von Spielfähigkeit      Weiterentwicklung der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und vielseitigem Spielkönnen       Spielfähigkeit unter verstärkt</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">durch spontanes und kreatives      technikrelevanten Aspekten.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Spiel in verschiedenen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Situationen mit Gegenständen, mit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geräten und ohne Geräte, durch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">kooperative Spiele, Spiele ohne</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verlierer und durch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">regelgebundene Spiele.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Entwickeln von Regelbewusstsein    Zunehmend genaue</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">als Fähigkeit,                     Regelauslegung. Spielleitungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Spielvereinbarungen und            übernehmen.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Spielregeln anzuerkennen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">situativ abzuändern und neu zu</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gestalten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Taktische Maßnahmen setzen         Taktische Einzelentscheidungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">können.                            treffen bzw. gruppen- und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   mannschaftstaktische Maßnahmen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   umsetzen können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gestaltende und darstellende Bewegungshandlungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Aufbau von Körperwahrnehmung;      Entwicklung eines</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Entwicklung von Sensibilität für   differenzierten Bewegungsgefühls</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">verschiedene Sinne und von         und von Verständnis für</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">ästhetischer Erfahrung in          Bewegungsqualität.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ausdruck und Bewegung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Entwickeln der Fähigkeit,          Eigenständiges und kreatives</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erlebnisse, Stimmungen und         Variieren, Kombinieren und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gefühle in Bewegung zum Ausdruck   Erfinden von Bewegungen mit und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">zu bringen.                        ohne Materialien.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Umsetzen von Musik und Rhythmus    Umsetzen von Musik und Rhythmus</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">in Bewegung und Tanz.              in Bewegung und Tanz.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Gymnastische Grundformen ohne      Erweiterung der gymnastischen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geräte und mit Geräten und deren   Grundformen ohne Geräte und mit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">räumlich-zeitliche Gestaltung als  Geräten; Koordination von Raum,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Einzel- und Gruppenarbeit.         Zeit und Dynamik erfahren; als</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Einzel- und Gruppengestaltung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   umsetzen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Einfache akrobatische und          Akrobatische und gauklerische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gauklerische Fertigkeiten.         Fertigkeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gesundheitsorientiert-ausgleichende Bewegungshandlungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Bedeutung der Bewegung für das     Einfluss der Körperfunktionen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">physische, psychische und soziale  und Bewegungswirkungen auf das</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wohlbefinden erfassen.             physische, psychische und soziale</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Wohlbefinden (zB Verbessern der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   organischen Leistungsfähigkeit,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   aktive Erholung und ausgleichende</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Bewegung) erfahren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Erfahren der Körperfunktionen      Körpergefühl entwickeln und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und eigenverantwortliches Umgehen  Körperwahrnehmung verbessern;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">mit dem Körper entwickeln.         Reaktionen des Körpers erfahren.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Erfahren, Ausgleichen und          Fachspezifische Informationen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Vermeiden allfälliger muskulärer   über Körperstatik (zB</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Dysbalancen und ebenso             Wirbelsäule) und Körperfunktionen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">motorischer Defizite in den        (zB Muskelfunktion, Ermüdung,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bereichen Ausdauer, Kraft und      Pulsfrequenz usw.) beschaffen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beweglichkeit unter besonderer</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Berücksichtigung der Haltung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erlernen der Gefahrenvermeidung, des richtigen Verhaltens in Gefahrensituationen und bei Unfällen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erlebnisorientierte Bewegungshandlungen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Entdecken und Erschließen von      Entdecken und Erschließen von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">einfachen Bewegungen in            komplexen Bewegungen in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">unterschiedlichen Umgebungen       unterschiedlichen Umgebungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(vorzugsweise in der Natur: zB     (vorzugsweise in der Natur: zB</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Schnee, Wasser, Eis) und           Schnee, Wasser, Eis) und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Situationen.                       Situationen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Erfahrungen mit rollenden und      Erweiterung der Erfahrung mit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">gleitenden Geräten (zB Fahrrad,    rollenden und gleitenden Geräten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Rollbrett, Inline-Skater,          (zB auch mit Einrad, Snowboard).</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Eislaufschuhe, Ski) gewinnen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Gemeinsam handeln und dabei an     Maßnahmen zur Sicherheit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sicherheit gewinnen.               ergreifen. Selbst und in der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Gruppe Gefahren erkennen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Altersgemäße fachspezifische Kenntnisse zu Art, Aufbau und Wartung von Geräten sowie zu Gefahren bei Natursportarten erwerben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern-und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">B. VERBINDLICHE ÜBUNGEN</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>BERUFSORIENTIERUNG</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Berufsorientierung findet viele Ansatzpunkte in den anderen Unterrichtsgegenständen, verfolgt jedoch darüber hinausgehende, eigenständige Ziele.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Berufsorientierung strebt die Entscheidungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler an und soll zwei Hauptkomponenten integrieren: Ichstärke (Selbstkompetenz) und Wissen um die bzw. Auseinandersetzung mit der Berufswelt (Sach- und Methodenkompetenz). Sozialkompetenz gewinnt steigende Bedeutung in der Berufswelt: Sie soll sowohl Gegenstand der Untersuchung als auch der Einübung im Rahmen der Berufsorientierung sein.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Somit soll ein wesentlicher Beitrag zur Persönlichkeitsbildung der Schülerinnen und Schüler geleistet werden. Die Entwicklung und Stärkung von Hoffnung, Wille, Entscheidungsfähigkeit, Zielstrebigkeit, Tüchtigkeit, Leistungsbereitschaft, Durchhaltevermögen und Beziehungsfähigkeit soll dabei im Mittelpunkt stehen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Berufsorientierung bietet auch Gelegenheit, traditionelle Einstellungen und Vorurteile im Hinblick auf Berufs- und Bildungswege zu überprüfen, und zielt darauf ab, den Raum möglicher Berufs- und Bildungsentscheidungen, insbesondere für Schülerinnen, zu erweitern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprache und Kommunikation:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulung des präzisen Sprachgebrauches; Gewinnung von und kritische Auseinandersetzung mit bildungs- und berufsrelevanten Informationen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Arbeits- und Berufswelt unter kulturellen, wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Gesichtspunkten kennen lernen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Natur und Technik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auswirkung neuer Technologien in den verschiedenen Berufs- und Lebensbereichen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kreativität und Gestaltung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bedeutung von Kunst und Kreativität für Freizeit und Arbeitsleben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesundheit und Bewegung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dimensionen der Gesundheit als Faktor in Arbeit und Beruf.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll die Tatsache berücksichtigen, dass Berufsorientierung prozesshaften Charakter hat. Er soll die Berufs- und Bildungswahl einleiten, begleiten und zur selbstständigen Berufs- und Bildungswahlentscheidung hinführen. Dabei ist auf berufsorientierende Inhalte anderer Unterrichtsgegenstände, auch früherer Schulstufen, Bezug zu nehmen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beiträge der Berufsorientierung zur Persönlichkeitsbildung bedingen eine besondere Art der Unterrichtsgestaltung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">anschauliches, unmittelbares Erleben und Selbsttätigkeit sind dafür Voraussetzung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Umsetzung im Unterricht bieten sich an: Klassengespräche, Rollenspiele, Gruppenarbeit, selbstständige Einzelarbeit, personale Begegnungen, Realbegegnungen. Realbegegnungen bieten eine breite</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Palette von Möglichkeiten: Schul-, Betriebs- und Berufserkundungen, Berufspraktische Tage, Besuch von Berufsinformationsmessen usw. Sie erfordern eine fundierte Vor- und Nachbereitung mit den Schülerinnen und Schülern und intensive Kooperation zwischen den Schulen und Betrieben. Bei der Terminisierung ist auf den Gesamtablauf des Berufsorientierungsprozesses zu achten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist darauf Bedacht zu nehmen, dass Entscheidungen der Bildungs- und Berufsplanung persönliche Entscheidungen sind und häufig im Kreis der Familie oder in Einzelberatungen stattfinden. Sie können daher im Unterricht nur vorbereitet werden. Die zielgerichtete Inanspruchnahme von außerschulischen Beratungseinrichtungen durch die Schülerinnen und Schüler ist zu fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kernbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Folgenden werden die Lernziele der Berufsorientierung angeführt - sie sind jedenfalls zu gewährleisten. Die aufgezählten Themenbereiche zeigen einen Weg zur Umsetzung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Berufsorientierung soll dazu führen, dass die Schülerinnen und Schüler</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die eigenen Wünsche, Interessen und Neigungen entdecken, erforschen und hinterfragen lernen sowie Begabungen und Fähigkeiten wahrnehmen können, um persönliche Erwartungen reflektieren und einschätzen zu lernen (3. und 4. Klasse):</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Erfahrungen mit Tätigkeiten, in denen Fähigkeiten angesprochen werden (kognitive, affektive, psychomotorische), Auseinandersetzung mit Berufsbiographien, kulturelle Thematisierung von Arbeit (Dichtung, Musik, Werkzeug, Kleidung, Sozialformen, ...) (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">persönliche Lebens- und Berufsplanung kritisch reflektieren und überprüfen (Präkonzepte, eigenes Rollenverständnis, geschlechtsspezifische Sozialisation, ...) (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Selbstreflexion in Bezug auf Interessen, Neigungen, Fähigkeiten aus den verschiedenen Lebensbereichen (Freizeit, Schule, ...) und Verknüpfung mit der Berufswahl (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Veränderbarkeit des Berufswunsches, Berufswunschverlauf (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Anforderungsprofile für berufliche Tätigkeiten und Ausbildungen (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Berufswunsch und Realisierbarkeit im Wirkungsgefüge von zB Eltern, Freundinnen und Freunden, Wirtschaft und Gesellschaft (4. Klasse).</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Arbeit in ihrer vielfältigen Bedeutung und Form als Elementarfaktor für die Menschen und ihren Lebensraum erkennen und ihr einen persönlichen Stellenwert zuordnen können (3. und 4. Klasse):</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Arbeit im unmittelbaren Erlebnisbereich der Schülerinnen und Schüler (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">eigene und die Erfahrung anderer mit Arbeit (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Vergleich von Arbeit in verschiedenen Lebens- und Wirtschaftsräumen; Weltwirtschaft und globale Entwicklungen, volkswirtschaftliche Zusammenhänge (Lohn- und Preisentwicklung, Wirtschafts- und Sozialpolitik), europäische Entwicklungen (4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">die vielfältigen Formen von Arbeit, zB: unbezahlte Arbeit (Hausarbeit, Arbeit für Gemeinschaft und Familie, informeller Sektor) - Erwerbsarbeit, selbstbestimmte Arbeit - fremdbestimmte Arbeit (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Arbeit und Gesundheit, Arbeitsbedingungen und Gesundheitssicherung (4. Klasse).</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch Auseinandersetzung mit der Problematik der geschlechtsspezifischen Konzentration auf bestimmte Ausbildungswege und des nach Geschlechtern geteilten Arbeitsmarkts die daraus resultierenden Konsequenzen für die weitere Lebens- und Berufslaufbahn einschätzen lernen (3. und 4. Klasse):</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Stärkung des Selbstwertgefühls, insbesondere von Mädchen, hinsichtlich der Eignung für ein breites Ausbildungs- und Berufsspektrum (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Doppelbelastung von berufstätigen Frauen und Lösungsansätze (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Partnerschaft und Aufgabenteilung in Familie, Ehe und Lebensgemeinschaften (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Rollenverständnis (biologische Rolle, soziale Rolle, Berufsrolle) von Mädchen und Frauen, Knaben und Männern (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">gesetzliche Grundlagen, zB Ehegesetz, Gleichbehandlungsgesetz usw. (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Bezahlung, Aufstiegsmöglichkeiten, Wiedereinstiegsproblematik, Teilzeitbeschäftigung, Weiterbildungschancen (4. Klasse).</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Eltern, Funktion der Erziehungsberechtigten als wesentliche Entscheidungsträger einbeziehen (3. und 4. Klasse):</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Reflexion der eigenen Entscheidungsmöglichkeiten innerhalb der Familie (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Erschließung von Eltern, Verwandten, Freunden und Freundinnen als Quelle der Unterstützung (4. Klasse).</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>aktuelle Formen sowie die Veränderbarkeit von Arbeit und Berufen erkennen, Entwicklungen einschätzen lernen und eine persönliche Strategie für die eigene Berufs- und Lebensplanung aufbauen können (3. und 4. Klasse):</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Veränderungen und Weiterentwicklung von Arbeit und Berufen unter historischen, politischen, wirtschaftlichen, sozialen, ergonomischen und ökologischen Aspekten (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Auswirkungen neuer Technologien auf die verschiedenen Berufs- und Lebensbereiche im Zusammenhang mit Arbeit erforschen (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Arbeitslosigkeit als strukturelles Phänomen - mögliche persönliche Strategien und Fördermaßnahmen am Arbeitsmarkt (4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Interessenvertretungen und Grundlagen des Arbeits- und Sozialrechts (4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Basisqualifikationen als Ausgangspunkt für Spezialisierungen und Weiterbildungsmöglichkeiten (4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">steigende Bedeutung von sozialen Kompetenzen (Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, Tragen von Verantwortung usw.) im Berufs- und Wirtschaftsleben (4. Klasse).</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich in den verschiedenen Berufsbereichen zurecht finden lernen, Charakteristika erkennen und nach eigenem Interesse vertiefte Einblicke in ausgewählte Berufe gewinnen (3. und 4. Klasse):</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Berufe nach bestimmten Kriterien Berufsfeldern zuordnen (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">persönlich ausgewählte Berufe und Arbeitsbereiche erkunden, Erkenntnisse ableiten und mit persönlichen Einstellungen und Haltungen in Zusammenhang bringen (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">die Arbeits- und Berufswelt erfahren, Realbegegnungen (3. und 4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">selbstständiges Einholen und kritisches Auseinandersetzen mit berufsrelevanten Informationen (3. und 4. Klasse).</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erwartungshaltungen und Beeinflussungen von außen wahrnehmen, ergründen und in ihrer Wirkung einschätzen lernen (3. und 4. Klasse):</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">äußere Einflüsse auf die Entwicklung des Berufswunsches (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">geschlechtsspezifische Vorurteile (Rollenbilder, geschlechtsspezifische Arbeitsteilung usw.) (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Lebens- und Berufsbiographien (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Statistiken und Datenmaterial zu beruflichen Positionen, Einkommenshöhen, Arbeitsplatz- und Ausbildungsangebot usw. (4. Klasse).</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die vielfältigen Ausbildungswege in Österreich mit ihren besonderen Anforderungen und Bildungsabschlüssen charakterisieren können sowie über Eintritts- und Übertrittsprobleme Bescheid wissen, um einen für sie richtigen Ausbildungsweg zu finden und sich darauf vorbereiten zu können (3. Klasse/2. Semester und 4. Klasse/1. Semester):</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Angebotsprofile und Eingangsvoraussetzungen der weiterführenden Schulen bzw. Schulstufen sowie der Lehre, Inhalte und Abschlüsse (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Aufnahmeverfahren der Schulen und Betriebe, zB Tests, Bewerbungen (4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Kombination von Theorie und Praxis in den Ausbildungswegen (4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Schulabbruch und daraus resultierende Konsequenzen (4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Bildungsabschlüsse und Berufschancen (3. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Umstiegsmöglichkeiten und Anrechenbarkeiten, Zugangsbedingungen in weitere aufbauende Ausbildungen (Kolleg, Fachhochschule, ...) exemplarisch kennenlernen (4. Klasse);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Notwendigkeit und Angebote lebensbegleitender Weiterbildung (3. Klasse).</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beratungseinrichtungen, die Hilfe für die Planung der beruflichen Ausbildung anbieten, kennen lernen und das Angebot für sich nutzen können (4. Klasse):</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Schülerberatung, Schulpsychologie; Arbeitsmarktservice, Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer; Projekte, Förderprogramme; sonstige Beratungs- und Informationsquellen.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>schwierige berufliche Situationen für bestimmte Gruppen erkennen, Zusammenhänge und mögliche Gründe dafür überlegen, Veränderungsmöglichkeiten aufzeigen und diskutieren können (4. Klasse):</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Berufsbiographien (zB Ausländer/innen, Behinderte, ältere Arbeitnehmer/innen);</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">gesetzliche Bestimmungen, zB Ausländerbeschäftigungsgesetz,</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Behinderteneinstellgesetz;</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Förderung des Integrationsgedankens.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erweiterungsbereich:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">C. FREIGEGENSTÄNDE</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>VERTIEFUNG BZW. ERGÄNZUNG EINES PFLICHTGEGENSTANDES</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Lehrpläne der einzelnen Pflichtgegenstände im Abschnitt A mit Ausnahme des Erweiterungsbereiches.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>ALLGEMEINE INTERESSEN- UND BEGABUNGSFÖRDERUNG</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein Freigegenstand zur allgemeinen Interessen- und Begabungsförderung gibt Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, ihre persönlichen Interessen und individuellen Begabungen zu entdecken und ihre Fähigkeiten, Fertigkeiten sowie Kenntnisse in besonderer Weise zu entwickeln, zu entfalten, zu erweitern und zu vertiefen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Aufgaben und Ziele orientieren sich in diesem Zusammenhang an Themen und Tätigkeiten, die sich aus dem Lebensalltag der Schülerinnen und Schüler, aus dem Unterricht in den Pflichtgegenständen sowie aus den Bildungsbereichen ergeben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wesentliches Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung besonders zu fördern. Bedacht ist darauf zu nehmen, dass die Schülerinnen und Schüler ihre kognitiven, affektiven und kreativen Fähigkeiten entfalten können. Wo es von der inhaltlichen Aufgabenstellung her angebracht ist, soll ganzheitliches, angewandtes und forschendes Lernen sowie selbstständiger Bildungserwerb ermöglicht werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die allgemeine Interessen- und Begabungsförderung ist durch ein besonders offenes Lehrstoffkonzept charakterisiert, das weit gehende Freiräume für die Auswahl einzelner Themenbereiche zulässt. Neben den Merkmalen der flexiblen Stoffauswahl und Stoffbegrenzung ist vor allem auch die besondere Rolle schülerorientierter Arbeitsformen hervorzuheben, die im Mittelpunkt der Unterrichtsarbeit stehen sollen und deren Ausbau ein eigenständiges Ziel darstellt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrerin bzw. der Lehrer soll Initiative, Selbstständigkeit, Selbsttätigkeit und Selbstfindung der Schülerinnen und Schüler ebenso wie entsprechende kooperative und kommunikative Prozesse fördern. Bei der Wahl der Themen bzw. der Aufgabenstellungen und der Festlegung der weiteren Umstände (Stoffe, Arbeitsweisen, Organisationsformen, Zeit, Ort, ...) sollen die Schülerinnen und Schüler weitestgehend einbezogen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Folgenden werden die grundsätzlichen Zielstellungen der in Frage kommenden Unterrichtsgegenstände benannt. Die konkrete inhaltliche Ausprägung des Lehrstoffes hat an der Schule zu erfolgen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Spezielle Interessen- und Begabungsförderung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anlass- und bedarfsorientiert sind - entsprechend den Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler - Schwerpunkte aus folgenden Zielstellungen zu wählen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre grundlegenden kommuniktiven und kreativen Fähigkeiten erproben und erweitern und dabei die vielfältigen Möglichkeiten der persönlichen Ausdrucksfähigkeit entdecken.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Auseinandersetzung mit sozialen und politischen Fragestellungen sollen sie Verständnis für gesellschaftliche bzw. historische Zusammenhänge sowie verantwortungsbewusstes, tolerantes und demokratisches Verhalten entwickeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In Auseinandersetzung mit den Gesetzmäßigkeiten der Natur, mit technologischen Gestaltungsmöglichkeiten und Umweltfragen sollen sie ihre Handlungskompetenz erweitern und ihre Wertvorstellungen weiterentwickeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Methoden der Wahrnehmung und Reflexion ihrer persönlichen Befindlichkeit (seelisch, geistig und körperlich) entwickeln und lernen Wege zu finden, wie sie zu verbessern ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Berufsorientierung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vertiefende Inhalte aus dem Lehrplan der verbindlichen Übung “Berufsorientierung” mit Schwerpunktsetzungen gemäß den Interessen und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Chorgesang:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Freude am Singen, Verständnis für die Musik und die Liebe zu ihr entwickeln. In Verbindung mit dem im Pflichtgegenstand “Musikerziehung” gepflegten Liedgesang ist das einstimmige und das mehrstimmige Lied zu üben.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Darstellendes Spiel:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Darstellung ist ein kreativer Prozess, der alle Schülerinnen und Schüler zu erfassen hat. Die Kooperation erstreckt sich dabei auch auf die Vorbereitungsarbeiten, wie etwa Beschaffung und Herstellung von Requisiten, Bühnenbildern, Plakaten oder Einladungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einführung in die Informatik:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Sicherheit in der Bedienung von Computern samt Peripheriegeräten, Geläufigkeit bei der Verwendung üblicher Anwendersoftware und grundlegende Kompetenzen im Umgang mit neuen Technologien insgesamt gewinnen und interessensorientierte Arbeiten mit neuen Technologien sowohl individuell als auch im Team durchführen können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kurzschrift:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen Diktate fehlerfrei und sauber aufnehmen und diese sicher lesen und wortgetreu in Langschrift wiedergeben können. Sie sollen Wendigkeit und Genauigkeit im Erfassen des gesprochenen Wortes erlangen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Maschinschreiben:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen im Zehn-Finger-Blindschreiben (Grundstellung asdf-jklö) fehlerfreies und sauberes Schreiben ohne bestimmte Geschwindigkeit beherrschen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schach:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch das Erlernen des “königlichen Spieles” sollen die Schülerinnen und Schüler logisch-systematisches Denken unter Betonung sachgesetzlicher, ökonomischer und ästhetisch-kreativer Gesichtspunkte entwickeln.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Spielmusik (Instrumentalmusik):</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch das gemeinsame Spielen auf Musikinstrumenten sollen die Schülerinnen und Schüler Freude am Musizieren und musikalisches Verständnis entwickeln und auf das Hören größerer Musikwerke vorbereiten sein. Bei der Wahl der Instrumente ist nach Möglichkeit auf die Eignung zum Zusammenspiel zu achten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Technisches Werken bzw. Textiles Werken:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Jener Unterrichtsgegenstand, der von den Schülerinnen und Schülern im Zuge der Alternativstellung nicht gewählt wurde, kann hier im unverbindlichen Bereich angeboten werden. Die Inhalte entsprechen dem jeweiligen Pflichtgegenstand, mit Schwerpunktsetzungen gemäß den Interessen und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Verkehrserziehung:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schülerinnen und Schüler sollen eine kritische und verantwortungsbewusste Einstellung zum Straßenverkehr erwerben und zu bewusstem Wahrnehmen und überlegtem Handeln in Verkehrssituationen fähig sein.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>FREMDSPRACHEN</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Slowenisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Ungarisch, Kroatisch, Türkisch:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe den Lehrplan des jeweiligen Pflichtgegenstandes “Lebende Fremdsprache” im Abschnitt A mit Ausnahme des Erweiterungsbereiches.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>MUTTERSPRACHLICHER UNTERRICHT</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vorrangiges Bildungsziel für Schülerinnen und Schüler aus zweisprachigen Lebenszusammenhängen ist die Erreichung eines hohen Grades der Zweisprachigkeit (Muttersprache und Deutsch). Da sie zwei Primärsprachen erlernen, ergeben sich grundsätzlich analoge Bildungs- und Lehraufgaben wie im Deutschunterricht. Es wird daher auf die betreffenden Stellen des Lehrplanes für Deutsch verwiesen, spezifische bzw. über den Deutschunterricht hinausgehende Aspekte werden explizit ausgeführt:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der muttersprachliche Unterricht soll helfen,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>über die Förderung einer positiven Einstellung zur Zweisprachigkeit die Identität zu stärken und den Integrationsprozess zu unterstützen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>über die Auseinandersetzung mit der Herkunft und der aktuellen Lebenswelt sowie der Aufarbeitung der bikulturellen/zweisprachigen Erfahrungen Brücken zwischen Kulturen und Generationen zu schlagen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Beiträge zu den Bildungsbereichen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beiträge des muttersprachlichen Unterrichts sind analog jenen des Deutschunterrichts.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mensch und Gesellschaft (zusätzlicher Beitrag):</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auseinandersetzung und Bewusstmachen von Gemeinsamem und Unterschiedlichem, von Eigenem und Fremdem und schließlich von Interferenzen zwischen den beteiligten Sprachen und Kulturen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Grund der Gemeinsamkeiten der Didaktik des muttersprachlichen Unterrichts mit dem Deutschunterricht wird auf die entsprechenden Passagen im Lehrplan für Deutsch verwiesen. Darüber hinaus sind noch weitere Überlegungen zu berücksichtigen:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprach- und kulturübergreifendes, fächerübergreifendes Arbeiten, Lernen an und in (interkulturellen) Projekten soll gegenseitiges Verständnis und Toleranz fördern und entwickeln und somit integrative Prozesse unterstützen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Erreichung der Zweisprachigkeit ist die inhaltliche und methodische Verknüpfung bzw. Koordination mit dem Deutschunterricht notwendig und sinnvoll.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für das Herausarbeiten von Gemeinsamem und Unterschiedlichem, von Berührungen und Kontakten (in Geschichte, Kultur, Literatur und Sprache) sind kontrastive Verfahren anzuwenden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der heterogenen Sprachkompetenz der Schülerinnen und Schüler kann durch verschiedene Lernformen (selbsttätiges Lernen, Lernen im Tandem oder in Gruppen, Projektlernen, ...) begegnet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Da die Beherrschung der Muttersprache die Basis für den Erwerb von Fremdsprachen darstellt, ist Koordination mit dem Fremdsprachenunterricht notwendig. Kontrastive Reflexionen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie Interferenzen zwischen dem Deutschen, der Muttersprache und der Fremdsprache sind geeignet, Verwechslungen hintanzuhalten und den Lernertrag zu sichern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Inhaltliches Reproduzieren von verschiedenen Textsorten in der Muttersprache sowie in Deutsch (schriftlich wie mündlich) sind geeignet, für Interferenzen zu sensibilisieren und sie schließlich zu vermeiden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Vermittlung eines grundlegenden philologischen Rüstzeugs - Einführung in die Verwendung von Wörterbüchern, morphologischen Tabellen und Nachschlagewerken - bereits vom Beginn des muttersprachlichen Unterrichts an ist geeignet, die Selbstständigkeit und Sicherheit vor allem bei schriftlichen Arbeiten und beim (inhaltsbezogenen) Lesen zu fördern.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Einstellung der Schülerinnen und Schüler zu ihrer Muttersprache sowie zum Deutschen ist auf Grund der jeweiligen Sozialisationsbedingungen unterschiedlich. Ähnlich verhält es sich bei den sprachlichen Voraussetzungen. Daher kann der Lehrstoff nur bedingt nach Klassen bzw. Schulstufen eingeteilt werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Über den Deutschunterricht hinausgehende Aufgabenbereiche sind:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwicklung und Festigung einer funktionalen schriftlichen wie mündlichen Zweisprachigkeit in verschiedensten Situationen, Anwendungsbereichen und funktionalen Stilen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sensibilisierung für sprachliche Richtigkeit (bei der Aussprache, bei der Rechtschreibung, in der Grammatik, Syntax und Semantik, Lexik, in der Stilistik), insbesondere vor dem Hintergrund der Interferenzen zwischen der Muttersprache und dem Deutschen auf der Basis der Reflexion und Analyse über die eigene Sprachverwendung (der Muttersprache und des Deutschen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erweiterung der Begiffsbildung und des Fachwortschatzes mit dem Ziel einer ausgeglichenen sprachlichen Entwicklung.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Sprachbetrachtung soll zum Erkennen von Sprachstrukturen und zum Sprachvergleich (zB Ausdruck der Zeit, Handlungsverlauf, Rektion, Phraseologie) hinführen. Die Reflexion über Sprechakte und Redemittel, über Verwendungszusammenhänge (Sprachpragmatik), soll zu einer bewussten Sprachverwendung und gewählten Ausdrucksweise in der Muttersprache und im Deutschen führen und nachlässiges Sprachmischen verhindern helfen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kompetenz in der Muttersprache erfordert ein Grundwissen über die Literatur, Landes- und Kulturkunde des Herkunftslandes, zweisprachige Kompetenz setzt voraus, dass die beteiligten Sprachen und Kulturen von den Schülerinnen und Schülern zueinander in Beziehung gesetzt werden können.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Kommunikation:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwicklung der sprachlichen Darstellung eigener Erfahrungen, Gefühle, Meinungen, Verfassen von sachbezogenen Texten und Konfrontation der Ausdrucksformen mit dem Deutschen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sicherung der Rechtschreibung, Hintanhalten von Interferenzen mit dem Deutschen durch sprachliche Sensibilisierung.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mündliche Kommunikation:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erweiterung der Sprechfähigkeit und des Inventars des Sprachhandelns unter Bezugnahme auf eine Vielfalt von soziokommunikativen Situationen (situatives Sprachhandeln).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sensibilisierung für den Einsatz von sprachlichen Registern in der Muttersprache im Vergleich zum Deutschen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lesefertigkeit:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lust am Lesen entwickeln, Vergleiche und Berührungspunkte mit der deutschsprachigen Literatur suchen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vergleich von muttersprachlichem Original und deutscher Übersetzung.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Nachdenken über Sprechen und Sprache (Muttersprache und Deutsch) zur Festigung des Sprachbewusstseins und Förderung der Sicherheit des Sprachgebrauchs.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sich bewusst machen und versprachlichen, in welchen Sprachen sich die Lebenswelten der Schülerinnen und Schüler widerspiegeln.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sensibilisierung für das Phänomen der Sprachmischung mit dem Ziel, Interferenzen leichter zu bewältigen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">D. UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>VERTIEFUNG BZW. ERGÄNZUNG EINES PFLICHTGEGENSTANDES</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe die Lehrpläne der einzelnen Pflichtgegenstände im Abschnitt A mit Ausnahme des Erweiterungsbereiches.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>ALLGEMEINE INTERESSEN- UND BEGABUNGSFÖRDERUNG</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Abschnitt C (Freigegenstände).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>MUTTERSPRACHLICHER UNTERRICHT</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Abschnitt C (Freigegenstände).</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Anmerkung</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="anmerkung" halign="j">Fremdsprachen nicht direkt darstellbar, es wird daher auf die </absatz><absatz typ="erltext" ct="anmerkung" halign="j">gedruckte Form des BGBl. bzw. auf das PDF-Format im RIS verwiesen.</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Zuletzt aktualisiert am</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="geaendert" halign="j">03.09.2020</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Gesetzesnummer</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="gesnr" halign="j">20000676</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Dokumentnummer</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="doknr" halign="j">NOR40031053</absatz></abschnitt></nutzdaten><layoutdaten paperf="7" paperh="841.95" paperw="595.35" margl="85.05" margr="85.05" margt="85.05" margb="85.05" headerd="28.35" footerd="65.2" gutter="0" gutterpos="0" deftab="35.4" /></risdok>