<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><risdok stylesheet="RISJudikaturXML2XHTML11.xsl" h-version="4.0.5_12.06.2020" h-creator="PWRIVIE26.BR2RIS.BR2RISConverter_07.09.2020_14:15:05" h-created="7. September 2020, 14:15:26" xmlns="http://www.bka.gv.at"><metadaten /><nutzdaten><abschnitt nr="1" typ="ns" paperf="h" endnhier="true"><kzinhalt typ="p"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Bundesrecht konsolidiert</absatz></kzinhalt><kzinhalt typ="f"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Bundesrecht konsolidiert</absatz></kzinhalt><fzinhalt typ="p"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5c*+MERGEFORMAT+">2</feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5c*+MERGEFORMAT+">2</feld></absatz></fzinhalt><fzinhalt typ="f"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5c*+MERGEFORMAT+">1</feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5c*+MERGEFORMAT+">1</feld></absatz></fzinhalt><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kurztitel</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kurztitel" halign="j">Lehrpläne für Minderheiten-Volksschulen und für den Unterricht in Minderheitensprachen in Volksschulen in den Bundesländern Burgenland und Kärnten</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kundmachungsorgan</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kundmachungsorgan" halign="j">BGBl. Nr. 118/1966 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 333/2001</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Typ</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="typ" halign="j">V</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">§/Artikel/Anlage</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="artikel_anlage" halign="j">Anl. 1</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Inkrafttretensdatum</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="ikra" halign="j">01.09.2001</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Außerkrafttretensdatum</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="akra" halign="j">31.08.2003</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Index</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="index" halign="j">70/07 Schule und Kirche; 70/09 Minderheiten-Schulrecht</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Text</ueberschrift><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                           Anlage 1</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                                           --------</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">LEHRPLAN DER VOLKSSCHULEN (VOLKSSCHULKLASSEN,</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">VOLKSSCHULABTEILUNGEN) MIT DEUTSCHER UND SLOWENISCHER</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>UNTERRICHTSSPRACHE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">im Sinne des § 12 lit. b des Minderheiten-Schulgesetzes für Kärnten, BGBl. Nr. 101/1959</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ERSTER TEIL</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Volksschule hat - wie alle österreichischen Schulen - im Sinne des § 2 des Schulorganisationsgesetzes die Aufgabe, an der Entwicklung der Anlagen der Jugend nach sittlichen, religiösen und sozialen Werten sowie nach den Werten des Wahren, Guten und Schönen durch einen ihrer Entwicklungsstufe und ihrem Bildungsweg entsprechenden Unterricht mitzuwirken. Sie hat die Jugend mit dem für das Leben und den künftigen Beruf erforderlichen Wissen und Können auszustatten und zum selbsttätigen Bildungserwerb zu erziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die jungen Menschen sollen zu gesunden, arbeitstüchtigen, pflichttreuen und verantwortungsbewussten Gliedern der Gesellschaft und Bürgern der demokratischen und bundesstaatlichen Republik Österreich herangebildet werden. Sie sollen zu selbstständigem Urteil und sozialem Verständnis geführt, dem politischen und weltanschaulichen Denken anderer aufgeschlossen, sowie befähigt werden, am Wirtschafts- und Kulturleben Österreichs, Europas und der Welt Anteil zu nehmen und in Freiheits- und Friedensliebe an den gemeinsamen Aufgaben der Menschheit mitzuwirken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Humanität, Solidarität, Toleranz, Frieden, Gerechtigkeit und Umweltbewusstsein sind tragende und handlungsleitende Werte in unserer Gesellschaft. Auf ihrer Grundlage soll jene Weltoffenheit entwickelt werden, die vom Verständnis für die existenziellen Probleme der Menschheit und von Mitverantwortung getragen ist. Dabei hat der Unterricht aktiv zu einer den Menschenrechten verpflichteten Demokratie beizutragen sowie Urteils- und Kritikfähigkeit, Entscheidungs- und Handlungskompetenzen zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gemäß § 9 des Schulorganisationsgesetzes hat die Volksschule in der Vorschulstufe die Aufgabe, die Kinder im Hinblick auf die für die 1. Schulstufe erforderliche Schulreife zu fördern, wobei die soziale Integration behinderter Kinder zu berücksichtigen ist. In den darauf folgenden vier Schulstufen der Grundschule hat die Volksschule eine für alle Schülerinnen und Schüler gemeinsame Elementarbildung unter Berücksichtigung einer sozialen Integration von Kindern mit Behinderungen zu vermitteln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dabei soll den Kindern eine grundlegende und ausgewogene Bildung im sozialen, emotionalen, intellektuellen und körperlichen Persönlichkeitsbereich ermöglicht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von den individuellen Voraussetzungen der einzelnen Schülerinnen und Schüler, hat die Grundschule daher folgende Aufgaben zu erfüllen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entfaltung und Förderung der Lernfreude, der Fähigkeiten, Interessen und Neigungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Stärkung und Entwicklung des Vertrauens der Schülerin bzw. des Schülers in seine eigene Leistungsfähigkeit;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erweiterung bzw. Aufbau einer sozialen Handlungsfähigkeit (mündiges Verhalten, Zusammenarbeit, Einordnung, Entwicklung und Anerkennung von Regeln und Normen; Kritikfähigkeit);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erweiterung sprachlicher Fähigkeiten (Kommunikationsfähigkeit, Ausdrucksfähigkeit);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwicklung und Vermittlung grundlegender Kenntnisse, Fertigkeiten, Fähigkeiten, Einsichten und Einstellungen, die dem Erlernen der elementaren Kulturtechniken (einschließlich eines kindgerechten Umganges mit modernen Kommunikations- und Informationstechnologien), einer sachgerechten Begegnung und Auseinandersetzung mit der Umwelt sowie einer breiten Entfaltung im musisch-technischen und im körperlich-sportlichen Bereich dienen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>schrittweise Entwicklung einer entsprechenden Lern- und Arbeitshaltung (Ausdauer, Sorgfalt, Genauigkeit;</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme);</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ausgehend von den eher spielorientierten Lernformen der vorschulischen Zeit zu bewusstem, selbstständigem, zielerreichendem Lernen hinführen.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Der umfassende Bildungsauftrag der Grundschule setzt sich die individuelle Förderung eines jeden Kindes zum Ziel. Dabei soll einerseits der individuellen Erziehungsbedürftigkeit und Bildsamkeit der Schülerinnen und Schüler entsprochen werden, andererseits bei allen Schülerinnen und Schülern eine kontinuierliche Lernentwicklung angebahnt werden. Damit soll die Grundschule die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Lernen in den weiterführenden Schulen schaffen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Darüber hinaus ist es das Bildungsziel des zweisprachigen Unterrichtes an Minderheiten-Volksschulen, den Schülerinnen und Schülern auf der kognitiven und emotionalen Ebene den Wert der Zweisprachigkeit</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>für die Bewältigung lebenspraktischer Erfordernisse,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>für das Gelingen positiver Kommunikations- und Kooperationsprozesse in der individuellen Lebenswelt,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>für die Verwirklichung persönlicher Beiträge zum friedlichen Zusammenleben der Volksgruppen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">bewusst zu machen, sie zum Erwerb einer entsprechenden Sprachkompetenz zu motivieren, zum Abbau von Vorurteilen beizutragen und zur Anwendung von Sprachkenntnissen bei geeigneten Sprechanlässen anzuregen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">In der nur noch selten geführten Oberstufe (5. bis 8. Schulstufe) hat die Volksschule die Aufgabe, eine grundlegende Allgemeinbildung zu vermitteln sowie die Schülerinnen bzw. Schüler je nach Interesse, Neigung, Begabung und Fähigkeit für das Berufsleben und zum Übertritt in mittlere Schulen oder in höhere Schulen zu befähigen.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Volksschule als sozialer Lebens- und Erfahrungsraum</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schule ist ein vielfältiger Erfahrungs- und Handlungsraum für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern. Schulleben geht über den Unterricht weit hinaus. Neben sachlichem Lernen findet in der Schule immer auch soziales Lernen in unterschiedlichen Formen und Situationen statt. Dies wird insbesondere dann der Fall sein, wenn Kinder mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen bzw. Kinder mit Behinderungen (Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf) sowie Kinder mit speziellen Bedürfnissen gemeinsam unterrichtet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die wohnortnahe Volksschule muss dem Kind Raum und Schutz gewähren, damit es Selbstwertgefühl entwickeln und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufbauen kann. Durch eine Situation gefühlsmäßiger Sicherheit und Entspanntheit wird einerseits schulisches Lernen begünstigt, andererseits wird aber auch soziales Verhalten positiv beeinflusst. Eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür ist das grundsätzlich wertschätzende Verhalten der Lehrerin bzw. des Lehrers jedem einzelnen Kind gegenüber. Ein Klima des Vertrauens, der Zuneigung, der Anerkennung und Offenheit begünstigt soziale Verhaltensformen der Kinder.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Volksschule soll den Kindern die Möglichkeit geben, ihre Bedürfnisse und Interessen unter Berücksichtigung anderer Personen wahrzunehmen und zu vertreten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Konflikte, die sich aus dem Zusammenleben bzw. aus Interessenunterschieden ergeben, müssen frühzeitig zum Gegenstand gemeinsamer Reflexion gemacht werden; dabei wird die Schülerin bzw. der Schüler Mittel und Wege der Konfliktbewältigung kennen lernen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine besondere sozialerzieherische Aufgabe erwächst der Grundschule dort, wo sie interkulturelles Lernen ermöglichen kann, weil Kinder mit deutscher und nichtdeutscher Muttersprache unterrichtet werden. Die Aspekte des interkulturellen Lernens unter besonderer Berücksichtigung des Kulturgutes der entsprechenden Volksgruppe werden im besonderen Maße in jenen Bundesländern zu verwirklichen sein, in denen Angehörige einer Volksgruppe bzw. österreichische und ausländische Kinder gemeinsam unterrichtet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Rahmen der Auseinandersetzung mit dem jeweils anderen Kulturgut sind insbesondere Aspekte wie Lebensgewohnheiten, Sprache, Brauchtum, Texte (zB Erzählungen, Märchen, Sagen), Tradition, Liedgut usw. aufzugreifen. Interkulturelles Lernen beschränkt sich nicht bloß darauf, andere Kulturen kennen zu lernen. Vielmehr geht es um das gemeinsame Lernen und das Begreifen, Erleben und Mitgestalten kultureller Werte. Aber es geht auch darum, Interesse und Neugier an kulturellen Unterschieden zu wecken, um nicht nur kulturelle Einheit, sondern auch Vielfalt als wertvoll erfahrbar zu machen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interkulturelles Lernen soll in diesem Zusammenhang einen Beitrag zum besseren gegenseitigen Verständnis bzw. zur besseren gegenseitigen Wertschätzung, zum Erkennen von Gemeinsamkeiten und zum Abbau von Vorurteilen leisten. Querverbindungen zum didaktischen Grundsatz des sozialen Lernens und zum Unterrichtsprinzip Politische Bildung einschließlich Friedenserziehung sind sicherzustellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine günstige Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit und das Lernen der Kinder sind in hohem Maße von der Persönlichkeit der Lehrerin bzw. des Lehrers abhängig. Aus der Sicht der Schülerinnen und Schüler befindet sich die Lehrerin bzw. der Lehrer in einer Vorbildrolle. Diese Rolle wird bestimmt durch Art und Fähigkeit der Lehrerin bzw. des Lehrers, der Schülerin bzw. dem Schüler offen zu begegnen. Sie bzw. er soll auf die Bedürfnisse des Einzelnen eingehen, auftretende Schwächen mit Einfühlungsvermögen und Verständnis akzeptieren und an ihrer Behebung bewusst mitarbeiten. Darüber hinaus muss die Lehrerin bzw. der Lehrer durch ihr bzw. sein Verhalten Vorbild in Konfliktsituationen, Partner in mitmenschlichen Beziehungen sowie Helfer und Berater bei der Auseinandersetzung mit Schwierigkeiten sein. Im täglichen Unterricht darf sich die Lehrerin bzw. der Lehrer nicht ausschließlich als Wissensvermittler und Belehrender, sondern auch als Lernender verstehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Nicht nur Lehrerverhalten, sondern auch bestimmte Rahmenbedingungen für Unterricht spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle: kooperative Arbeitsformen, Abbau zu starker Lenkung, Einschränkung von Konkurrenzsituationen usw. Dadurch erfahren die Selbsttätigkeit und die Eigeninitiative der Schülerinnen und Schüler eine besondere Förderung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ZWEITER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>I. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN FÜR DIE GRUNDSCHULE</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Art, Funktion und Gliederung des Lehrplanes nach</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lehrplan-Grundstufen</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan der Grundschule ist ein Lehrplan mit Rahmencharakter. Dieser äußert sich in der allgemeinen Festlegung des Bildungsziels, der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs für die einzelnen Unterrichtsgegenstände sowie der fächerübergreifenden Lernbereiche. Der Lehrplan bildet die Grundlage für die eigenverantwortliche Planung und Durchführung des Unterrichts durch die Lehrerin bzw. durch den Lehrer.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gemäß § 12 Abs. 2 des Schulorganisationsgesetzes ist die Grundschule in der Grundstufe I mit einem getrennten Angebot von Vorschulstufe (bei Bedarf) sowie 1. und 2. Schulstufe oder mit einem gemeinsamen Angebot von Schulstufen der Grundstufe I zu führen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen ist die Planungsgrundlage für die Arbeit in der Vorschulstufe der Lehrplan. Wegen des vielfältigen Förderauftrages und des kompensatorischen Charakters der Vorschulstufe wird im Lehrplan eine umfassende Aufgabenbeschreibung der vorschulischen Erziehung vorgenommen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Er ist als Planungskonzept angelegt, das der Lehrerin bzw. dem Lehrer in der Auswahl der Aufgaben und Inhalte ein Eingehen auf die individuellen Bedürfnisse und Voraussetzungen der Kinder und die besonderen Gegebenheiten in der jeweiligen Vorschulklasse bzw. bei gemeinsamer Führung von Schulstufen der Grundstufe I ermöglicht. Es ist im Sinne dieser Lehrplankonzeption, dass ein Durchlaufen des gesamten Vorschulstufenlehrplanes für in diese Schulstufe aufgenommene Kinder nicht zwingend erforderlich ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Grundstufe I sind der Lehrplan der Vorschulstufe und der Lehrplan der darauf folgenden 1. und 2. Schulstufen so aufeinander abgestimmt, dass ein Wechsel gemäß § 17 Abs. 5 des Schulunterrichtsgesetzes während des Unterrichtsjahres ermöglicht wird, um eine Über- oder Unterforderung auszuschließen. Ein solcher Wechsel der Schulstufe kann erst nach dem Ausschöpfen dieser in den Lehrplanstufen vorgesehenen Möglichkeiten erfolgen. Bei der Unterrichtsplanung gemäß Ziffer 5 ist dies entsprechend zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Neuordnung des Schuleingangsbereiches soll auch der Förderung von besonders begabten Schülerinnen und Schülern dienen, indem diese von der 1. in die 2. Schulstufe wechseln können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit dem allgemeinen Bildungsziel und den Bildungs- und Lehraufgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände ist der Lehrplan zielorientiert. Der Lehrstoff der einzelnen Unterrichtsgegenstände deckt den Inhaltsaspekt des Unterrichts ab. Die allgemeinen didaktischen Grundsätze und die den einzelnen Unterrichtsgegenständen zugeordneten didaktischen Grundsätze geben Leitlinien für unterrichtliches Entscheiden und Handeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für Sachbegegnung, Verkehrserziehung, Sprache und Sprechen, Vorbereitung auf Lesen und Schreiben, Mathematische Früherziehung, Singen und Musizieren, Rhythmisch-musikalische Erziehung, Bildnerisches Gestalten, Werkerziehung, Leibesübungen und Spiel gelten die Bestimmungen des jeweiligen Lehrplanes der Volksschule, Sechster Teil, und für Sachunterricht, Mathematik, Musikerziehung, Bildnerische Erziehung, Schreiben, Technisches Werken, Textiles Werken und Leibesübungen gelten die Bestimmungen des jeweiligen Lehrplanes der Volksschule, Siebenter Teil, mit der Maßgabe, dass dieser Unterricht auf der Vorschulstufe sowie auf den ersten vier Schulstufen gemäß dem Minderheiten-Schulgesetz für Kärnten in annähernd gleichem Ausmaß in deutscher und slowenischer Sprache zu erteilen ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrstoff ist im Lehrplan in zwei Spalten dargestellt: In der linken Spalte wird die stoffliche Grobstruktur angegeben und dadurch die inhaltliche Linienführung eines Unterrichtsgegenstandes verdeutlicht. In der rechten Spalte wird die Grobstruktur modellhaft konkretisiert, sehr oft beispielhaft interpretiert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan umfasst</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Allgemeines Bildungsziel,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Allgemeine Bestimmungen einschließlich der Unterrichtsprinzipien,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Allgemeine didaktische Grundsätze,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Stundentafel,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bildungs- und Lehraufgaben sowie Lehrstoff und didaktische Grundsätze der Unterrichtsgegenstände.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Zur leichteren Lesbarkeit des Lehrplanes wurde die unten folgende Gliederung vorgenommen, bei der zunächst die primär für die Vorschulstufe geltenden Bestimmungen aufscheinen. Wegen der notwendigen Vernetzung aller für die Grundschule geltenden Lehrplanteile sind selbstverständlich auch jene Bestimmungen, die schwerpunktmäßig für die Grundstufe II gelten, zu beachten.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Grundsätzlich werden die je einem Schuljahr entsprechenden Schulstufen im Lehrplan der Volksschule (Grundschule) zu zwei Grundstufen zusammengefasst, und zwar so, dass sich die Grundstufe I über die Vorschulstufe sowie die erste und zweite Schulstufe, die Grundstufe II über die dritte und vierte Schulstufe erstreckt. Die Grundstufe I und die Grundstufe II bilden die Grundschule.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Innerhalb einer Grundstufe sind die im Lehrplan angegebenen Jahresziele als Richtmaß anzusehen. Die Zusammenfassung von Schulstufen zu Lehrplan-Grundstufen ermöglicht die Verlängerung der Lernzeit durch einen sich über zwei bzw. mehrere Unterrichtsjahre erstreckenden Zeitraum, wenn dies aus didaktischen Gründen erforderlich ist.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Zum Schuleingangsbereich vergleiche auch Punkt 11 und zur Volksschuloberstufe Punkt II.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Zur Organisation der Grundstufe I - Wechsel der Schulstufen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die Grundschule ist gemäß § 12 des Schulorganisationsgesetzes in der Grundstufe I</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit einem getrennten Angebot von Vorschulstufe (bei Bedarf) sowie der 1. und 2. Schulstufe oder</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit einem gemeinsamen Angebot von Schulstufen der Grundstufe I zu führen.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Bei gemeinsamer Führung von Schulstufen der Grundstufe I gibt es zB folgende Möglichkeiten:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vorschulstufe gemeinsam mit der 1. Schulstufe,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vorschulstufe gemeinsam mit der 1. und 2. Schulstufe,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>1. und 2. Schulstufe.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">In der Grundstufe I sind erforderlichenfalls der Lehrplan der Vorschulstufe und der Lehrplan der darauf folgenden 1. und 2. Schulstufen aufeinander abgestimmt einzusetzen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Wechsel der Schulstufen gemäß § 17 des Schulunterrichtsgesetzes.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Der Zeitpunkt des Wechselns von Schulstufen wird von der individuellen Entwicklung des einzelnen Kindes bestimmt. Bevor ein Wechsel von Schulstufen vorgenommen wird, sind alle Förder- bzw. Differenzierungsmaßnahmen auszuschöpfen. Ein Wechsel der Schulstufe bezieht sich auf alle verbindlichen Übungen bzw. Pflichtgegenstände. Dieser Wechsel ist unabhängig von der Organisationsform zu gewährleisten und hat somit entsprechende Konsequenzen für die Unterrichtsplanung und -gestaltung, sowie auf die Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten im Sinne des § 19 Abs. 4 des Schulunterrichtsgesetzes.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Verbindliche Übungen auf der Vorschulstufe</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen ist der Lehrstoff der Vorschulstufe im Lehrplan nach verbindlichen Übungen gegliedert. Diese Gliederung der Lehrplanangebote in verbindliche Übungen und deren weitere Untergliederung in Teilbereiche weist die Lehrerin bzw. den Lehrer auf die Vielseitigkeit der Aufgaben hin und zielt auf die Ausgewogenheit des Bildungsangebotes ab.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Bei der Arbeit in der Vorschulstufe ist von einer strengen Scheidung des Lehrstoffes nach verbindlichen Übungen Abstand zu nehmen, vielmehr ist deren enge Verklammerung sicherzustellen. Die konkrete Lernsituation hat auf die schulischen und außerschulischen Erlebnisse, Erfahrungen und Interessen der Kinder Bezug zu nehmen. Lernanlässe ergeben sich aus kindnahen Sach- und Lebensbereichen.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Gliederung der Bildungsangebote nach Unterrichtsgegenständen -</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Dauer unterrichtlicher Einheiten</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Auf Grund der §§ 6 und 10 des Schulorganisationsgesetzes ist der Lehrstoff der Grundschule nach Unterrichtsgegenständen gegliedert, denen in den Stundentafeln Zeitrichtwerte zugeordnet werden. Damit ist die Lehrerin bzw. der Lehrer verpflichtet, den Kindern Bildungsangebote aus allen angeführten Lernbereichen zu machen. Dem Wesen des Grundschulunterrichts entspricht es, eine strenge Scheidung des Lehrstoffs nach Unterrichtsgegenständen zu vermeiden. Dies ist schon deshalb nötig, weil der Unterricht in der Grundschule - besonders auf der Grundstufe I - womöglich von den Erfahrungen, Interessen und Bedürfnissen der Kinder ausgeht oder diese zumindest einbezieht. Somit sind die Lernanlässe oft situationsorientiert und fachübergreifend. Auf der Grundstufe II wird sich der Unterricht in größerem Ausmaß an den Eigengesetzlichkeiten bestimmter Lernbereiche orientieren.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die Dauer unterrichtlicher Einheiten in der Grundschule orientiert sich vor allem an der Konzentrations- und Lernfähigkeit der Kinder und hängt von der jeweiligen Lehraufgabe und vom Lehrstoff ab. Sie wird sich deshalb - mit Ausnahme von raum- bzw. personengebundenem Unterricht (zB Leibesübungen, Technisches Werken, Textiles Werken) - im Allgemeinen nicht an der schulorganisatorischen</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Zeiteinheit “Unterrichtsstunde” orientieren. Im Stundenplan ist daher nur der raum- bzw. personengebundene Unterricht auszuweisen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Darüber hinaus ist grundsätzlich für ein entsprechendes Ausmaß an täglicher Bewegungszeit für die Kinder zu sorgen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die unverbindliche Übung Lebende Fremdsprache ist auf der 1. und 2. Schulstufe der Grundstufe I integrativ zu führen (in kürzeren Einheiten fächerübergreifend). Auf der Grundstufe II kann die unverbindliche Übung Lebende Fremdsprache im Rahmen der in der Stundentafel vorgesehenen Wochenstunden in längeren Unterrichtseinheiten bzw. integrativ geführt werden.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Unterrichtsplanung</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Im Sinne des § 17 Abs. 1 des Schulunterrichtsgesetzes ist unterrichtliches Planen Ausdruck der eigenständigen und verantwortlichen Unterrichts- und Erziehungsarbeit der Lehrerin bzw. des Lehrers.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Der Lehrplan dient der Lehrerin bzw. dem Lehrer bei der Planung als Grundlage für</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Konkretisierung des allgemeinen Bildungsziels, der besonderen Bildungsaufgaben und fachübergreifenden Lernbereiche sowie der Bildungs- und Lehraufgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Konkretisierung und Auswahl der Lehrstoffe;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die zeitliche Verteilung und Gewichtung der Ziele und Lehrstoffe;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Festlegung der Methoden (Unterrichtsgliederung, Sozial- und Arbeitsformen, Projekte, Differenzierungsmaßnahmen und Ähnliches) und Medien des Unterrichts.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Jede Lehrerin bzw. jeder Lehrer hat der Arbeit eine Planung zu Grunde zu legen, welche kontinuierlich zu entwickeln ist. Angebotene Jahrespläne dienen der Lehrerin bzw. dem Lehrer als Hilfe für diese Planungsentscheidungen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Jede Lehrerin bzw. jeder Lehrer hat bei der unterrichtlichen Arbeit (auch für den slowenischsprachigen Teil des Unterrichts) von einer Jahresplanung auszugehen, die eine Konkretisierung des Lehrplanes für die jeweilige Schulstufe oder Lerngruppe und Schulsituationen bezogen auf ein Unterrichtsjahr, darstellt. Die Arbeit mit dem Lehrbuch ist dieser Konzeption unterzuordnen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die Planung der Jahresarbeit auf der Vorschulstufe verlangt von der Lehrerin bzw. vom Lehrer besondere Überlegungen hinsichtlich flexibler Gestaltung von Lernsituationen und individueller Fördermaßnahmen. In dieser Planung sind sowohl die Inhalte der einzelnen verbindlichen Übungen aufzunehmen, die allen Kindern angeboten werden sollen, als auch die speziellen Lernangebote zur differenzierenden und individualisierenden Förderung einzelner Schülerinnen und Schüler bzw. Schülergruppen. Hierbei ist auf die Bedeutung der Sprachförderung ausreichend Bedacht zu nehmen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Im Jahresplan erfolgt ab Beginn des Schuljahres eine erste vorläufige zeitliche Anordnung der Lehrstoffe, und zwar nach Gegebenheiten des Jahreskreises, unter Berücksichtigung der regionalen und örtlichen Bedingungen, hinsichtlich der Möglichkeit von Querverbindungen zwischen verschiedenen Unterrichtsgegenständen (vorfachlicher, fachübergreifender Unterricht), nach vorgesehenen Schulveranstaltungen usw. sowie nach sachlogischen bzw. lehrgangsmäßigen Gesichtspunkten gemäß der Stoffstrukturen. Für Übung, Wiederholung, freies Lernen, Spiel und Feier usw. ist bereits bei der Jahresplanung ein entsprechender Zeitrahmen vorzusehen. Aktuelle Ereignisse und Lernanlässe sind im Sinne des Gelegenheitsunterrichts aufzugreifen. Der Grundschule ist damit mehr Möglichkeit gegeben, Lebens- und Erfahrungsraum für Kinder zu sein. Die klassenbezogene Jahresplanung soll während des Schuljahres durch mittelfristige Planungen ergänzt werden.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Diese sollen auch die aktuellen Bedürfnisse und Interessen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen und ihnen ein dem Alter und der Entwicklung entsprechendes Maß an Mitbestimmung ermöglichen können. Hier bieten sich ua. auch Formen des offenen Unterrichts an. Angebotene regionale Jahrespläne (auch für den slowenischsprachigen Teil des Unterrichts) können der Lehrerin bzw. dem Lehrer als Hilfe für seine Planungsentscheidungen dienen.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Lernen und Lehren in der Grundschule</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Lernorganisation auf der Vorschulstufe</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Bei der Planung und Gestaltung des Schultages ist auf eine entsprechende Rhythmisierung zu achten. Dabei ist auf den Wechsel der Lernbereiche, der individuellen und sozialen Lernphasen (Wechsel der Sozialformen) und der Arbeits- und Pausenzeiten Bedacht zu nehmen.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Innerhalb und in der Wechselwirkung der Lernbereiche ist auf Ausgewogenheit der kognitiven, affektiven und psychomotorischen Lerndimension zu achten.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Auf Grund der besonderen psychischen und sozialen Situation der Kinder der Vorschulstufe beginnt der Schultag insbesondere in den ersten Monaten des Unterrichtsjahres mit einer Phase freien Spielens. Bei der Dauer der Lernphasen sowie beim Übergang zu neuen Aktivitäten ist auf die Belastbarkeit der Kinder bzw. auf die Einplanung von entsprechend gestalteten Erholungsphasen Rücksicht zu nehmen. Der Großteil der zur Verfügung stehenden Zeit eines Schultages ist für die Kleingruppenaktivitäten vorzusehen; dies ermöglicht den Kindern die Betätigung in unterschiedlichen Lernbereichen sowie ein Nebeneinander von verschiedenen didaktischen Grundformen (Arbeit und Spiel). Kleingruppenaktivitäten stellen eine besonders geeignete Form der Aktivierung und Motivierung der Schülerinnen und Schüler dar und bieten der Lehrerin bzw. dem Lehrer Gelegenheit zur individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Für die Durchführung der Kleingruppenaktivitäten, aber auch für gemeinsames Tun der Klasse (Gruppe) kommt der Einrichtung und Gestaltung des Raumes - auch im Hinblick auf das Bewegungsbedürfnis der Kinder - besondere Bedeutung zu. Durch eine entsprechende Ausstattung wird der Klassenraum zu einer kindgemäßen Lern- und Lebensstätte. Dafür ist eine Aufgliederung in Spiel-, Bau- und Leseecke mit den entsprechenden Spiel- und Arbeitsmitteln zweckmäßig. Gezielte Förderungsmaßnahmen dürfen grundsätzlich nicht zu Leistungsdruck und Überforderung führen. Dies erfordert genaue Beobachtung und setzt bei der Lehrerin bzw. beim Lehrer großes Verständnis für kognitive, physische, emotionale und soziale Belastbarkeit der Kinder voraus. Hausaufgaben sind auf dieser Stufe nicht zu geben.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Zum Beobachten, Erkunden und Klären von Sachverhalten kommt den unmittelbaren Begegnungen mit der Wirklichkeit insbesondere mit der Begegnung der deutschen und slowenischen Sprache im täglichen Leben auch außerhalb des Schulhauses besondere Bedeutung zu; in diesem Zusammenhang kommt den Lehrausgängen großes Gewicht zu.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Lernformen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Um den Unterricht in der Grundschule kindgemäß, lebendig und anregend zu gestalten, soll die Lehrerin bzw. der Lehrer verschiedene Lernformen ermöglichen. Ausgehend von den eher spielorientierten Lernformen der vorschulischen Zeit soll zu bewusstem, selbstständigem, zielorientiertem Lernen hingeführt werden. Dieses Lernen kann durch folgende grundschulgemäße Formen gefördert werden:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lernen im Spiel,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>offenes Lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>projektorientiertes Lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>entdeckendes Lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>informierendes Lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>wiederholendes und übendes Lernen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="2" art="normal" ct="text">ua. mehr.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Lerngesetzmäßigkeiten und Lerntechniken</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="2" art="normal" ct="text">Bei der Planung und Organisation von Lernprozessen sollen für das Lernen in der Schule relevante Erkenntnisse der Lernforschung Berücksichtigung finden. Lern- und Arbeitstechniken sind situationsbezogen zu vermitteln und einzuüben.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Moderne Kommunikations- und Informationstechniken (Einsatz nach Maßgabe der ausstattungsmäßigen Gegebenheiten an der Schule)</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="2" art="normal" ct="text">Die Möglichkeiten des Computers sollen zum selbstständigen, zielorientierten und individualisierten Lernen und zum kreativen Arbeiten genutzt werden. Der Computer kann dabei eine unmittelbare und individuelle Selbstkontrolle der Leistung ermöglichen. Beim praktischen Einsatz des Computers im Unterricht ist auf den möglichst unkomplizierten und einfachen Zugang für die Schülerinnen und Schüler zu achten. Dies wird durch den integrativen Einsatz des Computers im Klassenzimmer in der Regel besser erreicht als durch die Benutzung zentraler Computerräume. Ergonomische Gesichtspunkte sind zu beachten.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">e)</symbol>Zwei Lehrerinnen bzw. Lehrer in einer Klasse</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="2" art="normal" ct="text">In Klassen, in welchen zum zweisprachigen Unterricht angemeldete Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit nicht angemeldeten Schülerinnen und Schülern unterrichtet werden, wird der Unterricht - auch zeitlich begrenzt - von zwei Lehrerinnen bzw. Lehrern gemeinsam gestaltet.</schlussteil><schlussteil ebene="2" art="normal" ct="text">Dadurch kann sichergestellt werden, dass unter Bedachtnahme auf die individuellen Lernvoraussetzungen (siehe 1. didaktischer Grundsatz “Kindgemäßheit und Berücksichtigung der Lernvoraussetzungen”) alle Schülerinnen und Schüler eine optimale Förderung erhalten.</schlussteil><schlussteil ebene="2" art="normal" ct="text">Die inhaltliche und zeitliche Verteilung der Aufgaben im Lehrerteam orientiert sich in den einzelnen Unterrichtsphasen zB an der Lehrabsicht, der Anzahl der zum zweisprachigen Unterricht angemeldeten Schülerinnen und Schülern sowie deren Sprachkompetenz in Slowenisch mit der Maßgabe, dass der Unterricht für die zum zweisprachigen Unterricht angemeldeten Schülerinnen und Schülern insgesamt in annähernd gleichem Ausmaß in deutscher und slowenischer Sprache erfolgt.</schlussteil><schlussteil ebene="2" art="normal" ct="text">In der Zeit, in der für die zum zweisprachigen Unterricht angemeldeten Schülerinnen und Schüler der Unterricht durch die zweisprachige Lehrerin bzw. den zweisprachigen Lehrer in slowenischer Sprache gestaltet wird, erfolgt für die nicht zum zweisprachigen Unterricht angemeldeten Schülerinnen und Schüler der Unterricht durch die Teamlehrerin bzw. den Teamlehrer in deutscher Sprache.</schlussteil><schlussteil ebene="2" art="normal" ct="text">Darüber hinaus ermöglicht die Anwesenheit der Teamlehrerin bzw. des Teamlehrers auch flexible Gruppenbildungen, wobei in diesen Unterrichtsphasen die Sprachzugehörigkeit nicht als Differenzierungskriterium gelten kann. Die Zusammensetzung der Gruppen kann durch Interesse, Selbsteinschätzung, unterschiedliche Lernvoraussetzungen, Freundschaftsbeziehungen, Lerntempo usw. sowie durch methodische Überlegungen bestimmt werden.</schlussteil><schlussteil ebene="2" art="normal" ct="text">In Klassen, wo beide Lehrerinnen bzw. Lehrer die gesamte Unterrichts- und Erziehungsarbeit gemeinsam leisten, haben sie die Aufgaben des klassenführenden Lehrers gemeinsam wahrzunehmen. Diese kooperative Führung der Klasse umfasst vor allem die Koordination der Erziehungsarbeit, die Abstimmung der Unterrichtsarbeit auf die Leistungssituation der Klasse und die Belastbarkeit der Schülerinnen und Schüler, die Beratung der Schülerinnen und Schüler in unterrichtlicher und erzieherischer Hinsicht, die Pflege der Verbindung zwischen Schule und Erziehungsberechtigten, die Wahrnehmung der erforderlichen organisatorischen Aufgaben sowie die Führung von Amtsschriften.</schlussteil><schlussteil ebene="2" art="normal" ct="text">Hinsichtlich der verschiedenen quantitativen, qualitativen und methodischen Differenzierungsmaßnahmen wird auch auf die didaktischen Grundsätze (Punkt 7) verwiesen.</schlussteil><schlussteil ebene="2" art="normal" ct="text">Das kooperative Zusammenwirken des Lehrerteams hat insbesondere unter den Gesichtspunkten zu erfolgen,</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>dass momentan auftretenden Lernschwierigkeiten und Lernproblemen bei Schülerinnen bzw. Schülern umgehend durch Lehrerintervention begegnet werden kann;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>dass die Lernwege bzw. Lernprozesse der Kinder gesteuert, genau beobachtet und protokolliert werden können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>dass durch individuelle Hilfestellung und Beratung durch die Lehrerin bzw. den Lehrer die Eigenaktivität (selbstständiges Lernen) der Schülerinnen bzw. Schüler gefördert wird;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>dass gegenstandsspezifische Lern- und Arbeitsformen vermittelt werden können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>dass die verschiedenen Schülergruppen bei ihrer Arbeit jederzeit Hilfe und Beratung anfordern können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>dass bei Bedarf zeitlich begrenzt auch mit nur einem Kind gearbeitet werden kann (Intensivförderung);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>dass Kinder ihrer individuellen Lernfähigkeit entsprechend gefördert werden können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>dass gelegentlich auftretende Störungen des Unterrichts leichter bewältigt werden können;</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="2" art="normal" ct="text">uam.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Diese Art der Unterrichtsgestaltung macht es erforderlich, dass es hinsichtlich der Unterrichtsplanung und der Unterrichtsführung zu regelmäßigen Absprachen sowie zur Reflexion über den Unterricht im Lehrerteam kommt.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">f)</symbol>Klassenübergreifende und gemeinschaftsfördernde Maßnahmen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Zum Zwecke des gegenseitigen Verständnisses, der gegenseitigen sprachlichen und kulturellen Wertschätzung und des Abbaues von Vorurteilen sollen besondere Maßnahmen wirksam werden.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">An allen Schulen, an welchen neben zweisprachig geführten Klassen auch deutschsprachige Klassen geführt werden, sind klassenübergreifende, gemeinschaftsfördernde Maßnahmen vorzusehen.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Im Sinne des interkulturellen und sozialen Lernens sind unverbindliche Übungen sowie verschiedene Unterrichtsprojekte grundsätzlich klassen- bzw. schulstufenübergreifend anzubieten und durchzuführen.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Die im Volksschullehrplan angesprochenen kindgemäßen Lernformen (Lernen im Spiel, offenes Lernen, projektorientiertes Lernen usw.) ermöglichen darüber hinaus vielfältige klassen- bzw. schulstufenübergreifende Aktivitäten.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Die genannten Maßnahmen sollen sicherstellen, dass auch jene einsprachigen Kinder, die keinen unterrichtsbedingten Kontakt mit zweisprachigen Kindern haben, regelmäßig in der Schule gemeinsam tätig sein können.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Diese gemeinsamen Aktivitäten dürfen zu keiner Verkürzung des zweisprachigen Unterrichtes führen.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Integration</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Zu einer körperlichen bzw. geistigen Behinderung kommen häufig gesellschaftliche Benachteiligungen, wie etwa Vorurteile, Unwissenheit, unangemessenes Mitleid, Unverständnis und Berührungsängste. Die Solidarität mit Behinderten zu fördern und ein gemeinsames Aufwachsen im Wohnort zu ermöglichen, sind Anliegen der sozialen Integration. Die Schule wird somit zum Begegnungsort behinderter und nichtbehinderter Kinder. Im Vordergrund steht die soziale Integration der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in die Gemeinschaft der Gleichaltrigen. Wesentlich für das Gelingen von sozialer Integration ist auch die Einbeziehung und Information aller Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schüler der Klasse.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">In der Regel wird der Lehrplan der Grundschule den Ausgangspunkt der Lernplanung bilden. Beim gemeinsamen Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern können sowohl der Lehrplan der Grundschule als auch der Lehrplan einer Sonderschule - auch unterschiedlicher Schulstufen - insgesamt oder für einzelne Unterrichtsgegenstände zur Anwendung kommen und somit die Grundlage für die Unterrichtsplanung bilden. Maßgeblich dafür sind die individuellen Lernvoraussetzungen der Kinder und ihre spezifischen Bedürfnisse, um eine Über- oder Unterforderung auszuschließen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Der Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfes während des Unterrichtsjahres hat das Ausschöpfen aller zur Verfügung stehenden Fördermaßnahmen voranzugehen. Schulische Integration ist ein Entwicklungsprozess, der von den Lehrerinnen und Lehrern Offenheit für geänderte Unterrichtssituationen und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit (gemeinsame Planung; Abstimmung der Ziele und methodisch-didaktischen Maßnahmen im Unterricht; gemeinsame Verantwortung für alle Kinder) verlangt. Integrativer Unterricht bietet aber auch Gelegenheit, neue Wege des schulischen Lernens zu gehen und jene Unterrichtsqualitäten zu entwickeln, die in Zukunft im Sinne des lebensbegleitenden Lernens an Bedeutung gewinnen werden.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Der Rahmencharakter der Lehrpläne für die Grundschule (Volksschule, Sonderschule) eröffnet die Möglichkeit auf unterschiedliche Situationen hilfreich, ermutigend und individualisierend einzugehen, um bei der Leistungsfeststellung die Schülerinnen und Schüler in ihrem Selbstwertgefühl, ihrem Selbstvertrauen und in ihrer Erfolgszuversicht zu stärken.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Unterrichtsprinzipien</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Der Schule sind viele Bildungs- und Erziehungsaufgaben gestellt, die nicht einem Unterrichtsgegenstand oder wenigen Unterrichtsgegenständen zugeordnet werden können, sondern nur fächerübergreifend im Zusammenwirken vieler oder aller Unterrichtsgegenstände zu bewältigen sind. Kennzeichnend für diese Bildungs- und Erziehungsaufgaben ist, dass sie in besonderer Weise die Grundsätze der Lebensbezogenheit und Anschaulichkeit und die Konzentration der Bildung berücksichtigen; kennzeichnend für sie ist ferner, dass sie nicht durch Lehrstoffangaben allein beschrieben werden können, sondern als Kombination stofflicher, methodischer und erzieherischer Anforderungen zu verstehen sind; und schließlich, dass sie unter Wahrung ihres interdisziplinären Charakters jeweils in bestimmten Unterrichtsgegenständen oder Teilen von Unterrichtsgegenständen einen stofflichen Schwerpunkt besitzen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Als solche Bildungs- und Erziehungsaufgaben, die</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">auch “Unterrichtsprinzipien” genannt werden, sind aufzufassen:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gesundheitserziehung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Leseerziehung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Medienerziehung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Musische Erziehung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Politische Bildung (einschließlich Friedenserziehung),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Interkulturelles Lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sexualerziehung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sprecherziehung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erziehung zum Umweltschutz,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verkehrserziehung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wirtschaftserziehung (einschließlich Sparerziehung und Konsumentenerziehung),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erziehung zur Gleichstellung von Frauen und Männern.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Die Umsetzung der Unterrichtsprinzipien im Schulalltag erfordert eine wirksame Koordination der Unterrichtsgegenstände unter Ausnützung ihrer Querverbindungen, den Einsatz geeigneter zusätzlicher Unterrichtsmittel und allenfalls die gelegentliche Heranziehung außerschulischer Fachleute. Für diese Umsetzung bieten sich vor allem projektorientierter Unterricht und Formen offenen Unterrichts an. Die Unterrichtsprinzipien sollten jedoch nicht eine Vermehrung des Lehrstoffs bewirken, sondern zu einer intensiven Durchdringung und gezielten Auswahl des im Lehrplan beschriebenen Lehrstoffs beitragen. Unterrichtsprinzipien bleiben auch gleichbedeutend, wenn in bestimmten Schulstufen zur selben Thematik eigene Unterrichtsgegenstände geführt werden.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">9.</symbol>Entscheidungsfreiräume im Lehrplan - Methodenfreiheit und Methodengerechtheit</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Der Rahmencharakter des Lehrplanes ermöglicht der Lehrerin bzw. dem Lehrer Entscheidungsfreiräume hinsichtlich der Auswahl und Gewichtung, der zeitlichen Verteilung, der Konkretisierung und Strukturierung der Lehrstoffe sowie hinsichtlich der Festlegung der Unterrichtsmethoden und -mittel nach verschiedenen didaktischen Gesichtspunkten. Durch die Anwendung von Lehrplanteilen verschiedener Schulstufen bzw. von Lehrplänen verschiedener Schularten (Volksschule, Sonderschule) gemäß § 17 Abs. 4 des Schulunterrichtsgesetzes erwächst der Lehrerin bzw. dem Lehrer eine verantwortungsvolle Aufgabe zur Sicherung der Kontinuität der individuellen Lernentwicklung.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Aus der Entscheidungsfreiheit der Lehrerin bzw. des Lehrers hinsichtlich der Unterrichtsarbeit erwächst die pädagogische und didaktische Verantwortung. Wahl und Anwendung von Unterrichtsmethoden sind zudem eine schöpferische Leistung.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Für die Auswahl und Gewichtung der Lehrstoffe innerhalb der einzelnen Pflichtgegenstände, verbindlichen und unverbindlichen Übungen ist Ausgewogenheit anzustreben; soziale, emotionale, intellektuelle und körperliche Bildung stehen in engem Zusammenhang und sind daher entsprechend zu berücksichtigen. Außerdem sollen bei der Auswahl und Gewichtung der Lehrstoffe und Unterrichtsmittel beachtet werden:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Berücksichtigung des Lernstandes der Klasse im Allgemeinen sowie einzelner Schülerinnen und Schüler im Besonderen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Berücksichtigung des sozialen und kulturellen Umfeldes des Kindes und der Schule sowie aktueller Anlässe;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Vermeiden von Überlastungen bzw. Überforderungen der Schülerin bzw. des Schülers durch zu umfangreiche, verfrühte oder zu komprimierte Anforderungen, die sowohl der notwendigen Vertiefung und Verinnerlichung von Lern- und Bildungsinhalten als auch einer ausgewogenen Persönlichkeitsentwicklung hinderlich sind;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Berücksichtigung exemplarischer Lehrstoffe, das heißt solcher Inhalte, die in besonderer Weise geeignet erscheinen, grundlegende und bedeutsame Einsichten und Erkenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten, Erfahrungen und Erlebnisse auf andere Sachverhalte zu übertragen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Nutzen moderner Kommunikations- und Informationstechniken (nach Maßgabe der ausstattungsmäßigen Gegebenheiten an der Schule).</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">10.</symbol>Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten, schulischen und</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">außerschulischen Einrichtungen</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Im Hinblick auf die vielfältigen Aufgaben der Grundschule ist der enge Kontakt zwischen Lehrerin bzw. Lehrer und Eltern besonders wichtig. Lehrerinnen bzw. Lehrer und Eltern sollten insbesondere über Maßnahmen beraten, die erforderlich sind, um eine bestmögliche Förderung der Kinder sicherzustellen. Diese Zusammenarbeit wird in besonderem Maße gefördert, wenn die Eltern auch an der Gestaltung schulischer Aktivitäten mitwirken.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Aber auch die enge Wechselwirkung von schulischem und außerschulischem Lernen macht eine kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen der Schule und den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten erforderlich. Je konsequenter die gegenseitige Information wahrgenommen wird, desto leichter wird es gelingen, Unterschiede in den Erziehungsformen der Schule und jenen des Elternhauses zu erkennen und pädagogische Maßnahmen zu überlegen.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Der Lehrerin bzw. dem Lehrer fällt auch die Aufgabe zu, die Erziehungsberechtigten nicht nur über Inhalte und Gestaltung des Unterrichts, sondern auch über den individuellen Leistungsstand ihres Kindes zu informieren.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Hiebei hat die Lehrerin bzw. der Lehrer besonders in der Vorschulstufe die Eltern über Maßnahmen zu beraten, die die Gesamtentwicklung des Kindes fördern.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Bei der gemeinsamen Führung von Schulstufen der Grundstufe I sind erforderlichenfalls der Lehrplan der Vorschulstufe und der Lehrplan der darauf folgenden höheren Schulstufen der Grundschule flexibel bzw. individuell auszuschöpfen. Das erfordert einen intensiven Kontakt zu Eltern und Erziehungsberechtigten, im Besonderen, wenn ein Kind für das Durchlaufen der Grundstufe I drei Jahre benötigt. Durch die Zusammenarbeit zwischen Lehrerinnen und Lehrern und Eltern bzw. Erziehungsberechtigten können unterschiedliche Erwartungen und Anforderungen an das Kind durchschaubar und daraus resultierende Belastungen reduziert werden. Für die Erziehungs- und Unterrichtsarbeit der Lehrerin bzw. des Lehrers kann es eine große Hilfe sein, wenn die Erziehungsberechtigten Aufschlüsse über das Kind geben.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Für die individuelle Förderung der Kinder in der Vorschulstufe sowie in den weiteren Schulstufen der Grundschule ist auch die Kooperation der Lehrerin bzw. des Lehrers mit anderen Einrichtungen erforderlich. Besonders wichtig ist die Kontaktnahme mit dem Kindergarten und der 1. Schulstufe der Grundschule. Darüber hinaus ist auch die Kooperation der Lehrerinnen und Lehrer mit anderen Einrichtungen vorteilhaft (vgl. hiezu auch die Ziffern 11 und 12).</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Wertvolle Hilfestellung kann durch den schulpsychologischen Dienst, die Schulärztin bzw. den Schularzt und allenfalls weiteren in der Klasse beschäftigten Lehrerinnen und Lehrern sowie gegebenenfalls durch Sonderpädagogische Zentren usw. erfolgen.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Schuleintritt</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Einer pädagogischen Gestaltung der Schuleingangsphase kommt besondere Bedeutung zu. In Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten und vorschulischen Institutionen soll der Schuleintritt möglichst harmonisch erfolgen.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">In den ersten Schultagen und Schulwochen erwirbt das Kind wichtige Orientierungen für künftiges Leben und Lernen. Das Kind soll Zeit und Gelegenheit haben, seine Mitschülerinnen und Mitschüler kennen zu lernen und zu ihnen wie zur Lehrerin bzw. zum Lehrer positive Kontakte herzustellen. Es soll mit dem Schulhaus und der Zeiteinteilung in der Schule vertraut werden.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Diese ersten schulischen Erfahrungen entscheiden mit darüber, ob sich die Lernfähigkeit und Lernbereitschaft eines Kindes entsprechend entwickeln können. Es ist daher darauf zu achten, dass zunächst die dem Kind bekannten und vertrauten Formen des täglichen Lebens, der Sprache, des Spielens und des häufig eher zufälligen Lernens von der Schule aufgenommen werden. Allmählich und behutsam sind diese Formen zu eher zielorientierten Lernformen zu erweitern. Die bereits angeführten Möglichkeiten des Ausschöpfens des Rahmencharakters des Lehrplanes der Vorschulstufe einerseits und der darauf folgenden Schulstufen andererseits dienen insbesondere der Vermeidung von Über- bzw. Unterforderungen beim Wechsel von Schulstufen gemäß § 17 Abs. 5 des Schulunterrichtsgesetzes. Anzustreben ist eine sachbezogene Arbeitshaltung, die unter anderem durch Genauigkeit, Sorgfalt und Ausdauer gekennzeichnet ist, die aber auch Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme mit einschließt.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Besonderes Augenmerk ist darauf zu richten, dass es nicht durch ein zu rasches Ansteigen der Lernanforderungen im Schuleingangsbereich bei einzelnen Schülerinnen bzw. einzelnen Schülern zu Überforderungen kommt.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Erfahrungsaustausch zwischen Lehrerinnen, Lehrern und Eltern kann widersprüchliche Lern- und Erziehungsmuster durchschaubar machen und daraus resultierende Belastungen für Kinder abbauen.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Derartige Ziele werden nur dann erreichbar sein, wenn im Sinne der Schulpartnerschaft (siehe die §§ 62, 63a sowie § 19 Abs. 8 des Schulunterrichtsgesetzes) die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus sowie ein entsprechendes Vertrauensverhältnis gegeben sind.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Schulübertritt</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Der pädagogischen Gestaltung des Schulübertritts kommt besondere Bedeutung zu. In Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten und den weiterführenden Schulen soll der Schulübertritt möglichst harmonisch erfolgen.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Als besonders empfehlenswert haben sich Projekte zum gegenseitigen Kennen lernen erwiesen (zB Schnuppertage, Schulfeste, Tage der offenen Tür, Besuche in der abgebenden bzw. aufnehmenden Schule).</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Möglichst häufige Kommunikation zwischen den Lehrerinnen und Lehrern sowie den Erziehungsberechtigten kann unterschiedliche bzw. widersprüchliche Lern- und Erziehungsmuster durchschaubar machen und daraus resultierende Belastungen der Kinder abbauen.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Im Sinne der Aktivierung und Motivierung, aber auch des Sozialen Lernens der Schülerinnen und Schüler kann die Kenntnis über die Arbeitsweisen in den weiterführenden Schulen wesentlich zum Gelingen des Schulübertritts beitragen. Die Schülerinnen und Schüler sollen auf die neue Lernwelt vorbereitet werden.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">13.</symbol>Lehrplan-Zusatz “Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">nichtdeutscher Muttersprache”</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Der Lehrplan-Zusatz “Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache” ist in Verbindung mit dem Lehrplan “Deutsch, Lesen, Schreiben” bzw. “Deutsch, Lesen” Grundlage für das Lehren und Lernen von Deutsch als Zweitsprache.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Eine detaillierte Berücksichtigung der zum Teil sehr unterschiedlichen Vorkenntnisse der Schülerinnen bzw. der Schüler in der Zweitsprache Deutsch kann nicht im Lehrplan, sondern nur auf der Ebene der klassenbezogenen Jahresplanung unter Berücksichtigung des jeweiligen lernorganisatorischen Modells, das an der Schule verwirklicht wird, erfolgen.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Der Lehrplan-Zusatz “Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache” ist nicht nach Schulstufen gegliedert. Er versteht sich als ein mehrjähriges Lernkonzept, das von Schülerinnen bzw. Schülern mit keinen oder mit nur geringen sprachlichen Vorkenntnissen in Deutsch jeweils vom Beginn an durchlaufen wird (unabhängig von der Schulstufe, in die die Schülerin bzw. der Schüler eingestuft wird), das bei bestehenden Vorkenntnissen aber auch in Teilzeitbereichen übersprungen werden kann.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Der Lehrplan-Zusatz “Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache” ist im Wesentlichen als Differenzierungs- und Individualisierungshilfe für einen Unterricht zu verstehen, der sich immer auch an den Lernzielen und Vermittlungsformen des allgemeinen Lehrplanes für Deutsch orientiert. Dies ist schon allein deshalb erforderlich, weil Schülerinnen bzw. Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache in vielen Fällen in einem mehr oder weniger großen Ausmaß am Unterricht in “Deutsch, Lesen, Schreiben” bzw. “Deutsch, Lesen” teilnehmen bzw. in diesen immer wieder einbezogen werden. Die unterrichtspraktische Verklammerung zwischen einzelnen Teilbereichen des Lehrplanes für Deutsch mit jenen des Lehrplan-Zusatzes wird mit zunehmender Lernzeit wachsen und zu fließenden Übergängen führen. Hinsichtlich der Volksschuloberstufe siehe Anlage 1 zur Verordnung über die Lehrpläne der Hauptschulen, BGBl. II Nr. 134/2000, in der jeweils geltenden Fassung.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">14.</symbol>Schulautonome Lehrplanbestimmungen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Schulautonome Lehrplanbestimmungen (§ 6 Abs. 1 des Schulorganisationsgesetzes) sind in der 1. bis 4. Schulstufe der Grundschule im Bereich des Pflichgegenstandes Leibesübungen sowie im Bereich der unverbindlichen Übungen vorgesehen. In der Volksschuloberstufe sind schulautonome Lehrplanbestimmungen auch im Bereich der Pflichtgegenstände und Freigegenstände sowie des Förderunterrichts im 4. und 6. bis 8. Teil vorgesehen.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Schulautonome Lehrplanbestimmungen haben sich an der jeweiligen Bedarfs- und Problemsituation in einer Klasse oder Schule an einem bestimmten Schulort sowie aus den daraus resultierenden Wunsch- bzw. Zielvorstellungen zu orientieren und haben den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerwochenstunden und Möglichkeiten der räumlichen und ausstattungsmäßigen Gegebenheiten der Schule zu beachten.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Soweit im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen für die Volksschuloberstufe in diesem Lehrplan nicht enthaltene Unterrichtsgegenstände geschaffen werden oder Unterrichtsgegenstände vorgesehen werden, für die dieser Lehrplan keinen Lehrstoff enthält, haben die schulautonomen Lehrplanbestimmungen auch die diesbezüglichen Bestimmungen zu enthalten. Sofern durch die schulautonomen Lehrplanbestimmungen ein höheres Stundenausmaß vorgesehen wird, als für den Fall des Nichtbestehens schulautonomer Lehrplanbestimmungen in diesem Lehrplan vorgeschrieben wird, können durch die zusätzlichen Lehrplanbestimmungen zusätzlich Bildungs- und Lehraufgaben, didaktische Grundsätze und Lehrstoffumschreibungen vorgenommen werden. In diesem Zusammenhang sind folgende Gesichtspunkte von grundsätzlicher Bedeutung:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Im Rahmen des Konzeptes der Allgemeinbildung ist ein breit gefächertes Bildungsangebot sicherzustellen, das die Vielfalt von Begabungen und Interessen berücksichtigt und zu frühe Spezialisierungen vermeidet.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Allgemeinbildung schließt eine zu frühe, einengende Ausrichtung an möglichen Schul- und Berufslaufbahnen durch spezielle Vorbereitungs- und Qualifikationsangebote aus. Dies steht nicht im Widerspruch zum Bedarf nach erweiterten und intensivierten Angeboten zur Berufsorientierung und Schullaufbahnberatung.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Auf die Bildungsaufgabe der Volksschule und die Übertrittsmöglichkeiten ist Bedacht zu nehmen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Bei der Erweiterung des Lernangebotes im Rahmen bestehender Unterrichtsgegenstände hat es sich um eine vertiefende, besondere Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigende Erweiterung zu handeln, die nicht Bildungsinhalte anderer Schularten in wesentlichen Bereichen vorwegnehmen darf.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann das im Betreuungsplan für ganztägige Schulformen (Z 15) festgelegte Ausmaß der gegenstandsbezogenen Lernzeit unter Bedachtnahme auf pädagogische, räumliche und ausstattungsgemäße Gegebenheiten mit zwei oder vier Wochenstunden festgesetzt werden. Bei zwei Wochenstunden gegenstandsbezogener Lernzeit beträgt das Ausmaß der individuellen Lernzeit sechs Wochenstunden; bei vier Wochenstunden gegenstandsbezogener Lernzeit beträgt das Ausmaß der individuellen Lernzeit zwei Wochenstunden.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">15.</symbol>Betreuungsplan für ganztägige Schulformen</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Vorschulstufe</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="2" art="normal" ct="text">Abschnitt I Z 14 (Schulautonome Lehrplanbestimmungen) letzter Absatz und lit. b [Grundstufe I (einschließlich gemeinsamer Führung) und Grundstufe II] finden mit der Maßgabe Anwendung, dass sich die gegenstandsbezogene Lernzeit im Sinne eines zeitgemäßen Vorschulunterrichtes primär auf verbindliche Übungen bezieht.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Grundstufe I (einschließlich gemeinsamer Führung) und Grundstufe II</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="2" art="normal" ct="text">An ganztägigen Schulformen (§ 8d des Schulorganisationsgesetzes) hat der Betreuungsteil wie der Unterrichtsteil zur Erfüllung der Aufgabe der österreichischen Schule gemäß § 2 des Schulorganisationsgesetzes beizutragen. Er umfasst die Bereiche gegenstandsbezogene Lernzeit, individuelle Lernzeit sowie Freizeit (einschließlich Verpflegung).</schlussteil><schlussteil ebene="2" art="normal" ct="text">Folgende Ziele sind im Rahmen der ganztägigen Schulform anzustreben:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lernmotivation und Lernunterstützung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Soziales Lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kreativität,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Anregung zu sinnvoller Freizeitgestaltung und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rekreation.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernmotivation und Lernunterstützung:</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die Lernbereitschaft und Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler soll sowohl durch gezielte individuelle Förderung als auch durch partnerschaftliche Lernformen erhöht werden. Dabei ist auf ihre jeweiligen Interessen und Möglichkeiten Bedacht zu nehmen. Lern- und Arbeitstechniken sind situationsbezogen einzuüben bzw. anzuwenden.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Soziales Lernen:</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die ganztägige Schulform soll durch ihr vielgestaltiges Schulleben mehr Gelegenheit für soziales Lernen bieten und die Kontakte zwischen den Schülerinnen und Schülern (verschiedener Gesellschaftsschichten, Religionen, Kulturen uä.) intensivieren. Kontaktfähigkeit, Toleranz und sozial angemessene Begegnungsformen sollen weiterentwickelt und gefördert werden. Dabei sind die vor- und außerschulischen Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Kreativität:</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die ganztägige Schulform soll zusätzliche Möglichkeiten zur Entfaltung der Kreativität bieten.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Anregung zu sinnvoller Freizeitgestaltung:</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die ganztägige Schulform soll zu einem sinnvollen Freizeitverhalten (zB spielerische und sportliche Aktivitäten, Umgang mit den Medien) führen. Dabei sollen vermehrt Haltungen und Einstellungen, aber auch Fähigkeiten und Fertigkeiten erworben und gefördert werden, die über die Schulzeit hinaus positive Wirkung haben sollen.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Rekreation:</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre elementaren Bedürfnisse nach Bewegung, Sich-zurückziehen-Können und Erholung auch bei geringeren räumlichen und zeitlichen Möglichkeiten erfüllen können. Dies setzt allerdings ein Mindestmaß an Raum und Ausstattung voraus. Wo die Möglichkeit besteht, sollte auch für Aufenthalt im Freien gesorgt werden.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Zur Verwirklichung dieser Ziele sind folgende Grundsätze zu beachten:</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Auf die unterschiedlichen Interessen und Fähigkeiten aller Schülerinnen und Schüler ist durch Differenzierung und individuelle Zuwendung einzugehen. Sowohl lernschwache als auch überdurchschnittlich lernbefähigte Kinder sollten möglichst gezielt gefördert werden.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die biologische Leistungskurve ist bei der Abfolge der Lern- und Freizeiteinheiten zu berücksichtigen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Der Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer sowie der Erzieherinnen und Erzieher des Betreuungsteiles mit den Erziehungsberechtigten sowie bezüglich der Lernzeiten mit den Lehrerinnen und Lehrern des Unterrichtsteiles kommt in ganztägigen Schulformen besondere Bedeutung zu.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die gegenstandsbezogene Lernzeit umfasst drei Wochenstunden (sofern gemäß Z 14 letzter Absatz schulautonom keine andere Festlegung erfolgt), wobei nicht mehrere Stunden an einem Tag vorgesehen werden sollten. Im Sinne eines zeitgemäßen Grundschulunterrichtes bezieht sich die gegenstandsbezogene Lernzeit primär auf Pflichtgegenstände. Sie dient der Festigung und Förderung des Unterrichtsertrages, nicht jedoch der Erarbeitung neuer Lehrstoffe. Hiebei ist auf vollständiges und möglichst eigenständiges Arbeiten Wert zu legen. Arbeitsaufträge an einzelne Schülerinnen und Schüler sind unerlässlich und sollen zu einer ökonomischen Nutzung der Lernzeit führen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die individuelle Lernzeit umfasst vier Wochenstunden (sofern sich aus Z 14 letzter Absatz nicht anderes ergibt). In der individuellen Lernzeit kommt den Lehrerinnen und Lehrern sowie den Erzieherinnen und Erziehern die Aufgabe zu, die Schülerinnen und Schüler zu zweckmäßigen und zeitökonomischen Verfahrensweisen des selbstständigen Lernens (Aneignung des Lehrstoffes, Vorbereitung auf Leistungsfeststellungen, Hausübungen usw.) anzuleiten.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Während der individuellen Lernzeit sind möglichst alle Hausübungen zu erledigen. Auf den unterschiedlichen Umfang der Hausübungen und das unterschiedliche Lerntempo ist zu achten.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Volksschuloberstufe</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Für die Volksschuloberstufe siehe Anlage 1 zur Verordnung über die Lehrpläne der Hauptschulen, BGBl. II Nr. 134/2000, in der jeweils geltenden Fassung.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>II. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN FÜR DIE VOLKSSCHULOBERSTUFE</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die verhältnismäßig gleichartige Zusammensetzung der Schülerjahrgänge der 1. bis 4. Schulstufe ist auf der Oberstufe der Volksschule nicht mehr gegeben. Der Übertritt von Schülerinnen bzw. Schülern in Hauptschulen und in allgemein bildende höhere Schulen bedingt sehr veränderte Leistungssituationen, besonders im Zusammenhang mit den verschiedenen Organisationsformen der wenig gegliederten Schulen. Da die örtlichen Gegebenheiten der einzelnen Oberstufen der Volksschule sehr verschieden sind, wird die Festlegung der Bildungs- und Lehraufgaben sowie des Lehrstoffes der einzelnen Pflichtgegenstände den Landesschulräten übertragen, wobei sich diese am Lehrplan der Hauptschule, Anlage 1 zur Verordnung über die Lehrpläne der Hauptschulen, BGBl. II Nr. 134/2000, in der jeweils geltenden Fassung zu orientieren haben. In den Pflichtgegenständen Deutsch, Mathematik und Lebende Fremdsprache hat diese Orientierung an den Anforderungen für die II. Leistungsgruppe zu erfolgen. In Klassen, die mehrere Schulstufen in sich vereinigen, ist der Lehrstoff so weit wie möglich in gleichwertigen Jahreswechselfolgen durchzunehmen. Auf diese Weise soll ein Zersplittern des Unterrichts vermieden werden. Das Lehrgut ist dabei so aufzuteilen, dass die jeweils neu hinzutretenden Schülerinnen bzw. Schüler den Anschluss an den jeweiligen Abschnitt der Wechselfolge ohne Schwierigkeiten finden können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Hinblick auf eine abgerundete Bildung können zur Behandlung einzelner Bildungseinheiten alle Entlassungsschüler zeitweise zusammengefasst werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In ähnlicher Weise ist auf der 8. Schulstufe für die Förderung begabter Schülerinnen bzw. Schüler, besonders im Hinblick auf den Übertritt in weiterführende Schulen, zu sorgen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">DRITTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>I. ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE FÜR DIE GRUNDSCHULE</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Arbeit der Lehrerin bzw. des Lehrers in der Grundschule insbesondere in der Vorschulstufe sind</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Aufgreifen von Lerngelegenheiten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Arrangieren von Lernsituationen und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Organisieren von Lernprozessen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">von besonderer Bedeutung.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Mit den folgenden didaktischen Grundsätzen sollen wesentliche und kennzeichnende Merkmale eines kind- und grundschulgemäßen Unterrichts charakterisiert werden:</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Kindgemäßheit und Berücksichtigung der Lernvoraussetzungen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die Grundschullehrerin bzw. der Grundschullehrer hat den Unterricht grundsätzlich am Kind zu orientieren, an seinen Lernmöglichkeiten und -grenzen im Spannungsfeld von dem, was es braucht, und dem, was es will. Dies bedeutet auch, dass den Kindern ein ihrem Alter und ihrer Entwicklung entsprechendes Maß an Mitwirkung bei der Vorbereitung und Durchführung des Unterrichts wie bei der Gestaltung des Schullebens insgesamt eingeräumt wird.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Individualisierung verlangt von der Lehrerin bzw. vom Lehrer, dass sie bzw. er trotz der vereinheitlichenden Tendenz jedes Klassenunterrichts die Verschiedenartigkeit der kindlichen Persönlichkeiten und ihrer Bedingtheiten ernst nimmt und ihnen zu entsprechen versucht. Dabei wird sie bzw. er die unterschiedlichen Entwicklungsstufen und Individuallagen der Schülerinnen bzw. der Schüler im Allgemeinen sowie den sachstrukturellen Entwicklungsstand auf einem umschriebenen Sachgebiet auf Grund bisheriger Lernerfahrungen im Besonderen, also die verschiedenen Bildungsvoraussetzungen der Kinder, berücksichtigen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die Unterschiedlichkeiten der Kinder betreffen im Einzelnen ihr Lerntempo, ihre Lernbereitschaft und Lernfähigkeit, ihre Interessen, ihre Vorerfahrungen, ihre Kooperationsbereitschaft und Kooperationsfähigkeit, ihre Zugehörigkeit zu einem bestimmten Kulturkreis, ihre Kommunikationsfähigkeit, ihre Selbstständigkeit und anderes. Diesen Unterschiedlichkeiten der Kinder soll die Lehrerin bzw. der Lehrer durch differenzierende und individualisierende Maßnahmen entsprechen. In diesem Sinne sind auch die wahrgenommenen Lernfortschritte des Kindes zu berücksichtigen. Ein besonderes Augenmerk gilt auch jenen Kindern, die nach dem Lehrplan der Vorschulstufe unterrichtet werden.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Bei der Unterrichtsgestaltung ist darauf zu achten, dass dem besonderen Bewegungsbedürfnis des Kindes Rechnung getragen wird. Es gibt zahlreiche Lernsituationen, die keinerlei Sitzzwang erfordern. Schulkurzturnen wie gymnastische Übungen, Bewegungsspiele und andere motorische Aktivitäten sind in den Unterricht einzubauen. Besondere Bedeutung kommt auch der Pausengestaltung zu. Bei der Bemessung der Hausübungen muss darauf Bedacht genommen werden, dass auch langsamen und lernschwachen Kindern genügend Zeit für Bewegung und Spiel bleibt.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Soziales Lernen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Soziales Lernen hat wie alles Lernen in der Schule Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung. Die Entwicklung der sozialen Fähigkeiten spielt im Lebensvollzug des Kindes und des Erwachsenen eine ebenso bedeutende Rolle wie seine Kenntnisse und Fertigkeiten. Zielorientiertes soziales Lernen greift geeignete Situationen auf und ist um eine kontinuierliche Lernentwicklung bemüht.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">In Verbindung mit und neben dem sachlichen Lernen hat die Lehrerin bzw. der Lehrer auch das soziale Lernen der Kinder anzuregen, zu fördern und es damit weiter zu entfalten.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die Förderung der Persönlichkeit der Kinder zielt einerseits auf die Stärkung des Selbstwertgefühles und andererseits auf die Entwicklung des Verständnisses für andere ab. In besonderer Weise ermöglicht diese: das Mit- und Voneinanderlernen, das gegenseitige Helfen und Unterstützen, das Erwerben einfacher Umgangsformen, das Entwickeln und Akzeptieren von Regeln bzw. eines Ordnungsrahmens als Bedingung für Unterricht, das gewaltfreie Lösen bzw. das Vermeiden von Konflikten, das Erkennen und Durchleuchten von Vorurteilen, das ansatzweise Verständnis für Manipulation, die Sensibilisierung für Geschlechterrollen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Möglichkeiten dazu bieten zum Beispiel verschiedene Situationen im Zusammenleben der Klasse, das Lernen in kooperativen Sozialformen (Kreisgespräch, Partner- und Gruppenarbeit, Rollenspiel, Kinder als Helfer für Kinder usw.) und das Aufgreifen und Anbieten von sozialen Themen im Unterricht.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Um soziales Lernen zu ermöglichen, muss die Lehrerin bzw. der Lehrer trachten, ein Klima des gegenseitigen Vertrauens und der mitmenschlichen Verantwortung zu schaffen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Klasse und Schule sollen von Lehrerinnen bzw. Lehrern sowie Schülerinnen bzw. Schülern gemeinsam als Hilfe-, Aussprache-, Arbeits-, Spiel- und Feiergemeinschaft gestaltet und erlebt werden.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Der Weg führt dabei von der Entwicklung möglichst vieler positiver Ich-Du-Beziehungen zwischen Schülerinnen, Schülern und zwischen einzelnen Schülerinnen bzw. Schülern und der Lehrerin bzw. dem Lehrer über den Aufbau eines Wir-Bewusstseins zur gemeinsamen Verantwortung aller für alle in der Klasse oder Lerngruppe, zum Mitleben in einer lebendigen Schulgemeinschaft und zum Verständnis für andere größere Sozialgebilde des Lebens. Soziales Lernen erhält besonders große Bedeutung und Chance, wenn Kinder mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, Kinder unterschiedlicher Schulstufen, Kinder mit unterschiedlicher Muttersprache, Kinder mit Behinderungen (Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf) sowie Kinder mit speziellen Bedürfnissen gemeinsam unterrichtet werden.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Lebensbezogenheit und Anschaulichkeit</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die Grundsätze der Lebensbezogenheit und der Anschaulichkeit verlangen von der Lehrerin bzw. vom Lehrer, dass der Unterricht nach Möglichkeit von der konkreten Erlebniswelt des Kindes ausgeht und zu dieser auch wieder zurückführt. Veranschaulichung verlangt von der Lehrerin bzw. vom Lehrer, dass sie bzw. er die Lehrstoffe den Erfahrungen der Kinder zugänglich machen soll. Dies kann auf der Ebene der Sinneswahrnehmungen oder auf der Ebene der Vorstellungen geschehen. Inhalte können zum einen dadurch konkret erfahrbar gemacht werden, dass man sie ihrer Art entsprechend, zB durch Sehen, Hören usw., zugänglich macht, zum anderen, dass man sie durch Beispiele bzw. durch Nutzung der modernen allenfalls vorhandenen Informationstechniken vergegenwärtigt. Wo es für das Lernen sinnvoll erscheint, soll es mehr- bzw. vielsinnig angeregt werden. Von diesen Erfahrungen ausgehend, soll das Kind zum Denken und zur Abstraktion geführt werden. Lernprozesse des Erkennens und Verstehens, des Denkens und Abstrahierens werden oft durch die Auseinandersetzung mit der konkreten Wirklichkeit, oft aber auch durch Nachbildungen, Abbildungen oder Symbole ermöglicht.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die Lehrerin bzw. der Lehrer soll Lerngelegenheiten arrangieren bzw. aufgreifen, die das soziale, kulturelle und naturhafte Umfeld des Kindes und der Schule, die Alltagssituationen oder aktuelle Ereignisse bieten. Sie bzw. er wird versuchen, dem Kind die Bedeutsamkeit und Sinnhaftigkeit der Lehraufgaben und Lehrstoffe für sein gegenwärtiges und zukünftiges Leben zu vermitteln. Die Lebensbezogenheit drückt sich auch in der Verbundenheit der Schule und des Unterrichts mit dem Leben außerhalb der Schule aus.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Konzentration der Bildung</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die Schulerziehung hat den ganzen Menschen zu bilden und darf keinen Seinsbereich, vom Körperlichen bis zum Seelisch-Geistigen, vernachlässigen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Im Hinblick auf das Bildungsgut der Schule bedeutet dies, dass der Stoff in größeren Sinnganzheiten unter Ausnützung aller Wechselbeziehungen an die Schülerin bzw. den Schüler heranzubringen ist.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Vom eher ganzheitlichen Erleben der Kinder ausgehend, wird die Wirklichkeit unter verschiedenen Aspekten betrachtet. Damit wird, ausgehend vom vorfachlichen Unterricht auf der Grundstufe I, auf der Grundstufe II allmählich zu einem stärker fachlich gegliederten Unterricht fortgeschritten. Zugleich werden der Lebenszusammenhang und der sachstrukturelle Zusammenhang eines Lehrstoffes bei seiner Vermittlung berücksichtigt.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Sachgerechtheit</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die Lehrerin bzw. der Lehrer hat im Unterricht den Anspruch der Sache zur Geltung zu bringen, hiebei ist Sachrichtigkeit grundsätzlich erforderlich, auch wenn aus psychologischen bzw. methodischen Gründen Vereinfachungen geboten sind.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Außerdem ist der Unterricht so zu führen, dass die Schülerin bzw. der Schüler genügend Zeit zur persönlichen Auseinandersetzung mit den Lehrstoffen hat. Es bedeutet auch keinen Verstoß gegen diesen didaktischen Grundsatz, den Kindern die Möglichkeit zu geben, auf dem Umweg über Irrtümer zu lernen, was häufig viel nachhaltiger und damit letztlich effektiver ist. (Dies gilt jedoch nicht für den Teilbereich Rechtschreiben.) Denn auch dieses Lernen ist von der Absicht geleitet, zum Erfassen des “Sachrichtigen” hinzuführen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Sachgerechtheit und Kindgemäßheit sind einander notwendigerweise ergänzende, keinesfalls einander ausschließende oder widersprechende Grundsätze.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Aktivierung und Motivierung</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">In allen Bereichen des Unterrichts sollen, wo immer möglich, spontanes Interesse, Neugierverhalten, Wissensbedürfnis und Leistungsbereitschaft der Schülerin bzw. des Schülers geweckt und gepflegt werden.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Im Sinne dieses Grundsatzes soll die Lehrerin bzw. der Lehrer an die natürliche Aktivität der Kinder anknüpfen, und es gilt, möglichst viele und vielfältige Möglichkeiten für hantierenden Umgang bzw. für das Handeln zu eröffnen. Das Tun soll zum Überlegen, Abwägen, Ordnen, Planen und zum Erkennen führen. Die Aktivitäten reichen vom spielerischen Tun über planmäßiges Arbeiten bis zum selbst gesteuerten, entdeckenden Lernen auf eigenen Wegen. Die Kinder können an der Vorbereitung (zB durch vorbereitende Hausübungen) des Unterrichts, gelegentlich auch am Nachdenken über Unterricht beteiligt werden. Die Kinder sollen durch Unterricht auch zu verschiedenen Aktivitäten außerhalb der Schule angeregt werden.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Das Erlernen und Beherrschen von verschiedenen Arbeits- bzw. Lerntechniken ist eine wichtige Grundlage für die Möglichkeit selbsttätigen Bildungserwerbs in verschiedenen Unterrichts- und Sozialformen. Eine wichtige Voraussetzung für Aktivierung und Motivierung schafft die Lehrerin bzw. der Lehrer dadurch, dass sie bzw. er versucht, die Bedeutsamkeit von Lehraufgaben und Lehrstoffen, dort, wo es sinnvoll ist, über die subjektive Betroffenheit der Kinder zu vermitteln. Damit wird einerseits der Sinn eines Unterrichtsabschnitts einsichtig, andererseits die Aufmerksamkeit für das Unterrichtsangebot geweckt.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die medienspezifischen Vorteile moderner Kommunikations- und Informationstechniken können zur Aktivierung und Motivierung beitragen (Einsatz nach Maßgabe der ausstattungsmäßigen Gegebenheiten an der Schule).</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Individualisieren, Differenzieren und Fördern</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">In der Grundschule unterscheiden sich die Schülerinnen und Schüler, insbesondere die Schulanfängerinnen und Schulanfänger hinsichtlich des Entwicklungsstandes des Sozialverhaltens, der Kommunikationsfähigkeit, der Selbstständigkeit, der Interessen, der Motivation, des Vorwissens, der Lernfähigkeit, der Arbeitshaltung ua., wie kaum in einer anderen Schulart.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Diese Unterschiede müssen erkannt, beachtet und zum Ausgangspunkt für individualisierende und differenzierende Lernangebote und Lernanforderungen gemacht werden. Eine verantwortungsvolle Berücksichtigung der Unterschiede schafft die Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen aller Schülerinnen und Schüler und hilft mit, Über- bzw. Unterforderungen möglichst zu vermeiden.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Ein das Lernen fördernder Unterricht soll in einer pädagogischen Atmosphäre von Ermutigung und Erfolgszuversicht, Geduld und Güte, Vertrauen und Verständnis, gegenseitiger Achtung und Rücksichtnahme erfolgen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Dies erfordert von der Lehrerin bzw. vom Lehrer, dass sie bzw. er sich um die bestmögliche Förderung jeder einzelnen Schülerin bzw. jedes einzelnen Schülers bemüht. Der Klassenraum soll sowohl als lernanregende Umwelt als auch als Raum für kindliches Zusammenleben gestaltet sein und eine flexible Sitzordnung ermöglichen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Jeder Unterrichtstag soll inhaltlich und zeitlich so ausgewogen gestaltet sein, dass Arbeit und Spiel, Anstrengung und Entspannung einander ergänzen und durchdringen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Maßnahmen der Individualisierung bzw. inneren Differenzierung sind im Sinne des Förderns und des Forderns zu verstehen und zu gestalten. Sie tragen dazu bei, dass die Grundschule auch die sehr wichtige Aufgabe der Begabungsförderung erfüllt.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Im Rahmen der Differenzierung werden innerhalb der Jahrgangsklassen oder heterogenen Lerngruppen unterschiedliche, stets veränderbare Schülergruppierungen vorgenommen. Als mögliche Kriterien für Gruppierungen gelten: Interesse, Selbsteinschätzung, unterschiedliche Lernvoraussetzungen, Freundschaftsbeziehungen, Lerntempo usw.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Differenzierungsmaßnahmen beziehen sich auf Schülergruppen und Individualisierungsmaßnahmen beziehen sich auf das einzelne Kind.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Als mögliche Verfahren bieten sich ua. an:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Unterschiede in der Aufgabenstellung (zB Anzahl der Aufgaben, Zeitaufwand, Schwierigkeitsgrad, Anzahl der Wiederholungen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>unterschiedliche Sozialformen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>unterschiedliche Medien und Hilfsmittel;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>unterschiedliche Hilfestellung durch Lehrpersonen und Kinder.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die Realisierung der Individualisierung, der inneren Differenzierung und Förderung wird durch eine entsprechende Ausstattung der Schule bzw. der Klasse mit Arbeitsmitteln, technischen Medien, modernen Informations- und Kommunikationsmedien usw. unterstützt.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Förderunterricht bietet die Möglichkeit, Lernprozesse durch gezielte Übungen, individualisierende Arbeitsweisen, intensivierte Lehrerhilfen und zeitlich längeres Verweilen an Stoffelementen zu unterstützen, einzelnen Schülerinnen bzw. Schülern den Anschluss an den Lernfortschritt der Klasse zu sichern sowie vorhandene Lücken zu schließen und einen kontinuierlichen Lernzuwachs zu ermöglichen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die Lehrerin bzw. der Lehrer wird sich nicht nur im Förderunterricht bemühen, vor allem lernschwächeren Schülerinnen bzw. Schülern kontinuierliche Erfolgserlebnisse zu ermöglichen, die eine auf Selbstvertrauen begründete Leistungsbereitschaft entstehen lassen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Zur Unterstützung von Förderungsmaßnahmen sowie vor schwer wiegenden Entscheidungen soll die Schule beratende Einrichtungen in Anspruch nehmen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Wertvolle Hilfestellung wird dabei vor allem durch den schulpsychologischen Dienst erfolgen.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Sicherung und Kontrolle des Unterrichtsertrages</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die Schulanfängerinnen und Schulanfänger kommen im Allgemeinen mit einer hohen Lernbereitschaft in die Schule. Eine wichtige Aufgabe der Grundschule ist es, diese ursprüngliche Lernbereitschaft der Kinder weiterzuentwickeln und damit ihre Lernfähigkeit zu fördern.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die Vorerfahrungen, das Vorwissen, die Lern- und Leistungsfähigkeit, das Lerntempo, die Konzentrationsfähigkeit und vieles andere mehr sind bei den einzelnen Schülerinnen bzw. Schülern in der Regel sehr unterschiedlich ausgebildet. Daher darf grundsätzlich nicht erwartet werden, dass Kinder im gleichen Zeitraum gleiche Leistungen erbringen. Das Lernangebot hat diese unterschiedlichen Voraussetzungen zu berücksichtigen, um leistungsmäßige Über- wie Unterforderung möglichst zu vermeiden. Es sind auch unterschiedlich lange Lernzeiten zu gewähren. Vor allem ist den Kindern im Rahmen der Grundstufe I für die Erstlehrgänge in den Bereichen Lesen, Schreiben und Mathematik gegebenenfalls unter Einbeziehung von Teilen der verbindlichen Übungen “Sprache und Sprechen, Vorbereitung auf Lesen und Schreiben” sowie “Mathematische Früherziehung” genügend Zeit zu lassen. Beim Durchlaufen der Grundstufe I in drei Schuljahren wird die für das erfolgreiche Absolvieren erforderliche Lernzeit zur Verfügung gestellt, ohne dass es zu einem Wiederholen einer Schulstufe kommt. Um die Lern- bzw. Leistungsfreude und -fähigkeit der Kinder zu erhalten und womöglich zu steigern, wird die Lehrerin bzw. der Lehrer versuchen, ihnen Erfolgserlebnisse im Lernen und Leisten zu ermöglichen. Dazu wird sie bzw. er trachten, den Lernertrag zu sichern und zu bewahren, und zwar einerseits durch kontinuierliches, abwechslungsreiches und sinnvolles Zusammenfassen und Üben bzw. Wiederholenlassen des Wesentlichen, andererseits durch das Anwendenlassen des Gelernten in andersartigen Aufgabenstellungen und in verschiedenen Zusammenhängen (auch in mündlichen und schriftlichen nachbereitenden Hausaufgaben, wobei auf die Belastbarkeit des einzelnen Kindes Bedacht zu nehmen ist). So wird der Lernerfolg zur sicheren Grundlage für weiteres Lernen und Leisten. Damit Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung als ermutigende Rückmeldung auf den individuellen Lernprozess wirken können, soll im Rahmen der Lernzielorientierung auch der individuelle Lernfortschritt des Kindes berücksichtigt werden. Lernkontrolle ist ein integrierter Bestandteil von Lernprozessen. Die Kinder sollen daher allmählich angeleitet werden, Lernkontrolle zunehmend auch in der Form von Selbstkontrolle ihrer Lernprozesse wahrzunehmen. Dies wird ua. durch den Einsatz eines Computers erleichtert.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Lernen und schulische Leistungen beschränken sich nicht allein auf Fachwissen. Sozialverhalten und Arbeitsverhalten sind zwei entscheidende Dimensionen schulischen Lernens, die Aufschlüsse darüber geben, wie Leistungen zu Stande kommen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Lernkontrolle und Beobachtung der Schülerleistung dienen der Lehrerin bzw. dem Lehrer dazu, die Wirksamkeit der Unterrichtsarbeit zu überprüfen und Maßnahmen zu ihrer Verbesserung zu treffen; sie informieren aber auch Schülerinnen bzw. Schüler und Eltern über den Leistungsstand und über Lernfortschritte beim einzelnen Kind. Die dazu erforderlichen Kontakte sind sorgsam zu pflegen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die schulische Leistungsbereitschaft von Kindern wird wesentlich von ihrem Selbstwertgefühl, ihrem Selbstvertrauen und ihrer Erfolgszuversicht bestimmt. Leistungsbeurteilungen haben daher äußerst behutsam zu erfolgen. Der Rahmencharakter des Grundschullehrplanes eröffnet für eine ermutigende, hilfreiche und individualisierende Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung ausreichende Möglichkeiten.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">9.</symbol>Didaktische Hinweise für den zweisprachigen Unterricht</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Zweisprachiger Unterricht hat grundsätzlich davon auszugehen, dass beim Spracherwerb und bei der Spracherweiterung dem jeweiligen familialen Hintergrund sowie dem sprachlichen Umfeld der Schule außerordentlich hohe Bedeutung zukommt.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Das heißt, dass im unmittelbaren Umfeld des Kindes (Familie, Freundeskreis usw.) beide Sprachen in unterschiedlichem Ausmaß vorhanden sind und Verwendung finden.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Aus diesen Gegebenheiten erfährt der zweisprachige Unterricht seine besondere Begründung, bezieht daraus hohe Motivation und bietet vielfältige Möglichkeiten praxisbezogener Unterrichtsgestaltung.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Es sollte beachtet werden, dass auch die emotionalen, kommunikativen und emanzipatorischen Gesichtspunkte bei der behutsamen Anleitung zum richtigen Sprachgebrauch zum Tragen kommen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Ausgangspunkte für methodisch-didaktische Überlegungen sind daher einerseits die sprachlichen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen bzw. Schüler und andererseits die unterschiedlichen Möglichkeiten beide Sprachen zu gebrauchen:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beobachtung und Einschätzung der individuellen sprachlichen Vorerfahrungen der Kinder;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vertrauen in die eigene Sprechfähigkeit wecken bzw. Hemmungen bei der Verwendung beider Sprachen abbauen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sprechanlässe aus unmittelbaren Lebenssituationen des Kindes herleiten (zB Einbeziehung von Eltern bzw. Erziehungsberechtigten, Großeltern, von Verwandten, außerschulischen Fachleuten; Lernanlässe außerhalb der Klasse);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>didaktische Analyse des sprachlichen und sozialen Umfeldes des Kindes als Grundlage für die Planung typischer, kommunikativer Sprechanlässe;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>spontane Sprechanlässe im Schulalltag aufgreifen (Mitteilung von Gefühlen, Konflikten usw.);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Sprache der Lehrerin bzw. des Lehrers hat Vorbildwirkung und leistet auch einen Beitrag zur Sprachentwicklung der Schülerinnen bzw. Schüler;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ausweitung der kommunikativen Fähigkeiten durch besondere Wertschätzung der Herkunftssprache/n sowie durch eine behutsame Hinführung in Richtung der Standardsprachen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aufgreifen regionaler, sprachlicher und sozialer, aber auch kultureller und historischer Gegebenheiten.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>II. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE DER VOLKSSCHULOBERSTUFE</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die didaktischen Grundsätze der Volksschuloberstufe orientieren sich an jenen der Hauptschule (Anlage 1 zur Verordnung über die Lehrpläne der Hauptschulen, BGBl. II Nr. 134/2000, in der jeweils geltenden Fassung).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">VIERTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">GESAMTSTUNDENZAHL UND STUNDENAUSMASS DER PFLICHTGEGENSTÄNDE,</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">DER VERBINDLICHEN ÜBUNGEN, DES FÖRDERUNTERRICHTES, DER</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>FREIGEGENSTÄNDE UND UNVERBINDLICHEN ÜBUNGEN</b></absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">a) Stundentafel der Vorschulstufe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verbindliche Übungen/obvezne vaje                       Klasse</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Religion/verouk                                           2</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sachbegegnung/srecanje s stvarnim svetom               1,5-2 1)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verkehrserziehung/prometna vzgoja                        0,5</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sprache und Sprechen, Vorbereitung auf Lesen und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Schreiben/jezik in govor, priprava na branje in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">pisanje                                                  3,5</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mathematische Früherziehung/matematicna predvzgoja       1,5</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Singen und Musizieren/petje in muziciranje               1,5</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Rhythmisch-musikalische Erziehung/ritmicnoglasbena</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">vzgoja                                                 1-1,5 1)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildnerisches Gestalten/likovno oblikovanje               1</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Werkerziehung/rocno delo                                  1</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Leibesübungen/telovadba    )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Spiel/igra                 )                            6-7 1)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gesamtwochenstundenzahl/tedensko število ur              20</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Förderunterricht/pospeševalni pouk 2)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1)</symbol>Soweit in der Stundentafel nur alternative Wochenstundenzahlen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">oder Mindest- und Höchstzahl des Wochenstundenausmaßes angegeben sind, erfolgt die Festlegung des Stundenausmaßes durch die Schulbehörde erster Instanz und dient insbesondere bei gemeinsamer Führung der Vorschulstufe mit der 1. bzw. 1. und 2. Schulstufe der Vermeidung von organisatorischen Problemen, die sich durch ein unterschiedliches Stundenausmaß der Vorschulstufe und den darauf folgenden Schulstufen ergeben können.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2)</symbol>Siehe Z 3 der Bemerkungen zur Stundentafel der Vorschulstufe.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Bemerkungen zur Stundentafel</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die in der Stundentafel für die einzelnen verbindlichen Übungen angeführten Wochenstunden sind als Richtmaß aufzufassen, wobei die Aufteilung der zur Verfügung stehenden Zeit auf kleinere Lernsequenzen der Lehrerin bzw. dem Lehrer überlassen bleibt.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>In der Vorschulstufe kann im Rahmen der verbindlichen Übung “Sprache und Sprechen, Vorbereitung auf Lesen und Schreiben” eine besondere Förderung in der Muttersprache des Kindes im Ausmaß von drei Wochenstunden bei Bedarf parallel zum Unterricht in den verbindlichen Übungen bzw. ganz oder teilweise mit diesem gemeinsam geführt werden.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Zur Förderung im Hinblick auf einen Wechsel können Förderangebote zur Anwendung kommen, wobei die in der Stundentafel der 1. bis 4. Schulstufe vorgesehene Gesamtwochenstundenzahl nicht überschritten werden soll.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">b) Stundentafel der Grundschule</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstände/obvezni         Schulstufen und Wochenstunden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    predmeti                     1.        2.        3.        4.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Religion/verouk                  2         2         2         2</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sachunterricht/stvarni pouk      3         3         3         3</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deutsch, Slowenisch, Lesen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Schreiben/nemšcina,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">slovenšcina, branje, pisanje     7         7         -         -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deutsch, Slowenisch,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Lesen/nemšcina, slovenšcina,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">branje                           -         -         7        9-11</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mathematik/matematika            4         4         4         4</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Musikerziehung/glasbena vzgoja   1         1         1         1</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung/likovna</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">vzgoja                           1         1         -         -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Schreiben/likovna vzgoja,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">pisanje                          -         -         2        1-2</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Technisches Werken/tehnicno )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">oblikovanje                 )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Textiles Werken/tekstilno   )    1         1         2        1-2</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">oblikovanje                 )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Leibesübungen/telovadba          2         2        3 1)      3 1)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verbindliche Übung/obvezna</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">vaja</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verkehrserziehung/prometna</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">vzgoja                          x 2)      x 2)      x 2)      x 2)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gesamtwochenstundenzahl/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">tedensko število ur             21        21        24        26</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Förderunterricht/pospeševalni</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">pouk</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- fächerübergreifend/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  medpredmetno                   1         1         1         1</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Slowenisch/slovenšcina         1         1         1         1</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Unverbindliche Übungen/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">neobvezne vaje</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">1. Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Chorgesang/zborovsko petje               bis zu 80 Jahresstunden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Spielmusik/instrumentalna glasba         bis zu 80 Jahresstunden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Leibesübungen/telovadba                  bis zu 80 Jahresstunden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Darstellendes Spiel/igra                 bis zu 80 Jahresstunden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Musikalisches Gestalten/glasbeno</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">oblikovanje                              bis zu 80 Jahresstunden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildnerisches Gestalten/likovno</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">oblikovanje                              bis zu 80 Jahresstunden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache/ýivi tuji jezik     bis zu 80 Jahresstunden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Interessen- und Begabungsförderung/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">pospeševanje interesov in nadarjenosti   bis zu 80 Jahresstunden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Muttersprachlicher Unterricht/pouk v</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">materinšcini                    2-6       2-6       2-6       2-6</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">2. Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Chorgesang/zborovsko petje 3)    2         2         2         2</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Spielmusik/instrumentalna</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">glasba                           1         1         1         1</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Leibesübungen/telovadba          2         2         2         2</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Darstellendes Spiel/igra         1         1         1         1</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Musikalisches Gestalten/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">glasbeno oblikovanje             2         2         2         2</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildnerisches Gestalten/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">likovno oblikovanje              2         2         2         2</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache/ýivi</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">tuji jezik                      x 4)     x 4)        1         1</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Interessen- und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Begabungsförderung/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">pospeševanje interesov in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">nadarjenosti                     2         2         2         2</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Muttersprachlicher</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Unterricht/pouk v</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">materinšcini                    2-6       2-6       2-6       2-6</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">____________________________________________________________________</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1)</symbol>Die vorgesehene Wochenstundenzahl kann zwischen Grundstufe I und II getauscht werden, sofern dies aus organisatorischen Gründen erforderlich ist.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2)</symbol>Zehn Jahresstunden, die im Rahmen grundschulgemäßer Planung der Lernzeiten für die einzelnen Unterrichtsgegenstände zu berücksichtigen sind. Die Gesamtwochenstundenzahl wird dadurch nicht verändert.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3)</symbol>Ein bereits festgelegtes Stundenausmaß tritt an die Stelle des</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">hier für den Fall des Nichtbestehens schulautonomer Lehrplanbestimmungen vorgesehenen Stundenausmaßes.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4)</symbol>32 Jahresstunden, die im Rahmen grundschulgemäßer Planung der Lernzeiten für die einzelnen Unterrichtsgegenstände zu berücksichtigen sind. Die Gesamtwochenstundenzahl wird dadurch nicht verändert.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Bemerkungen zur Stundentafel</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die Bestimmungen des jeweiligen Lehrplanes der Volksschule, vierter Teil, betreffend die Bemerkungen zu den Stundentafeln der Grundschule (ausgenommen die Punkte 3 und 7) gelten auch für die oben angeführte Stundentafel, soweit im Minderheiten-Schulgesetz für Kärnten nicht anderes bestimmt ist.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Soweit in der Stundentafel nur alternative Wochenstundenzahlen oder Mindest- und Höchstzahl des Wochenstundenausmaßes angegeben sind, erfolgt die Festlegung des Stundenausmaßes durch schulautonome Lehrplanbestimmungen; sofern keine schulautonome Festlegung getroffen wird, erfolgt diese durch die Schulbehörde erster Instanz.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Der Förderunterricht in der Grundschule ist als fachübergreifende Unterrichtsveranstaltung je Unterrichtsjahr und Klasse bei Bedarf anzubieten. Bei der Feststellung der Förderbedürftigkeit durch den Lehrer gemäß § 12 Abs. 7 des Schulunterrichtsgesetzes sind die voraussichtliche Dauer (Kursdauer) des Förderunterrichtes sowie der Unterrichtsgegenstand, auf den sich die Förderung bezieht (Deutsch, Slowenisch, Lesen, Schreiben bzw. Deutsch, Slowenisch, Lesen und/oder Mathematik) anzugeben.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Darüber hinaus ist gemäß § 16a Z 4 des Minderheiten-Schulgesetzes für Kärnten in Verbindung mit § 12 Abs. 7 des Schulunterrichtsgesetzes für zum zweisprachigen Unterricht angemeldete Schülerinnen und Schüler, deren Kenntnis der slowenischen Sprache nicht ausreichend ist, ein Förderunterricht in Slowenisch anzubieten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>In den Volksschulen (Volksschulklassen, Volksschulabteilungen) mit deutscher und slowenischer Unterrichtssprache ist in der Grundschule die deutsche und die slowenische Sprache in allen Unterrichtsgegenständen in annähernd gleichem Ausmaß zu verwenden.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Stundentafel der Volksschuloberstufe:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">---------------------------------------------------------------------</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                         Schulstufen und Wochenstunden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Pflichtgegenstände/     --------------------------------</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">obvezni predmeti         5. Kl.  6. Kl.  7. Kl.  8. Kl.      Summe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">---------------------------------------------------------------------</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Religion/verouk ........    2       2       2       2</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deutsch/nemscina ....... )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Slowenisch/slovenscina . )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geschichte und           )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Sozialkunde/zgodovina  )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  in druzboslovje ...... )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geographie und           )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Wirtschaftskunde/      )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  zemljepis in           )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  gospodarstvo ......... )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mathematik/matematika .. )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Geometrisches Zeichnen/  )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  geometrijsko risanje . )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Biologie und             ) 26-28   28-30   29-31   29-32</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Umweltkunde/biologija  )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  in spoznavanje okolja  )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Physik und Chemie/fizika )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  in kemija ............ )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Musikerziehung/glasbena  )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  vzgoja ............... )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bildnerische Erziehung/  )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  likovna vzgoja ....... )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Technisches Werken/      )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  tehnisko oblikovanje   )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  *1) .................. )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Textiles Werken/         )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  tekstilno ............ )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  oblikovanje *1) ...... )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ernährung und Haushalt/  )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  prehrana in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  gospodinjstvo ........ )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Leibesübungen/telovadba  )</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Berufsorientierung/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">poklicna orientacija ..     -      0-1     0-1     1-2      1-4 *2)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">---------------------------------------------------------------------</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gesamtwochenstundenzahl    28-30   30-32   31-33   31-34      126</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">---------------------------------------------------------------------</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Förderunterricht/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  pospesevalni pouk</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">---------------------------------------------------------------------</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- fächerübergreifend/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  medpredmetno .........    1       1      1-2     1-2</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Slowenisch/slovenscina    1       1       1       1</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">---------------------------------------------------------------------</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Freigegenstand/prosti</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  predmet</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">---------------------------------------------------------------------</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Lebende Fremdsprache/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  zivi tuji jezik</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">---------------------------------------------------------------------</absatz><liste><schlussteil ebene="2" art="normal" ct="text">*1) Als alternativer Pflichtgegenstand.</schlussteil><schlussteil ebene="2" art="normal" ct="text">*2) Kann geblockt geführt werden, wobei Schulveranstaltungen zur „Berufsorientierung” bis zur Hälfte des in den einzelnen Schulstufen vorgesehenen Stundenausmaßes eingerechnet werden dürfen. Die verbindliche Übung „Berufsorientierung” kann integriert in den Unterricht der Pflichtgegenstände geführt werden.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Bemerkungen zur Stundentafel</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Unterrichtsgegenstände mit einer Wochenstunde können mit zwei</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Stunden in jeder zweiten Woche während des ganzen Unterrichtsjahres geführt werden.</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Das Stundenausmaß für Religion in der geteilt geführten</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">einklassigen Volksschule beträgt für die Untergruppe und für die Obergruppe je zwei Wochenstunden. In gleicher Weise ist die ungeteilte einklassige Volksschule für den Religionsunterricht in zwei Gruppen mit je zwei Wochenstunden zu teilen.</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">2a.</symbol>Die Festlegung der Stundenausmaße in den Pflichtgegenständen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">(mit Ausnahme des Pflichtgegenstandes Religion) erfolgt durch schulautonome Lehrplanbestimmungen; sofern keine schulautonomen Festlegungen getroffen werden, finden die durch zusätzliche Lehrplanbestimmungen des Landesschulrates für Kärnten erfolgten Festlegungen Anwendung.</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Der Förderunterricht in der Volksschuloberstufe ist als</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">fachübergreifende Unterrichtsveranstaltung je Unterrichtsjahr und Klasse bei Bedarf anzubieten. Bei Feststellung der Förderbedürftigkeit durch den Lehrer gemäß § 12 Abs. 7 des Schulunterrichtsgesetzes sind die voraussichtliche Dauer (Kursdauer) des Förderunterrichtes sowie der Unterrichtsgegenstand, auf den sich der Förderunterricht bezieht („Deutsch”, „Mathematik” und/oder „Lebende Fremdsprache”) anzugeben.</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Darüber hinaus ist gemäß § 16 a Z 4 des Minderheiten-Schulgesetzes für Kärnten in Verbindung mit § 12 Abs. 7 des Schulunterrichtsgesetzes für zum zweisprachigen Unterricht angemeldete Schüler, deren Kenntnis der slowenischen Sprache nicht ausreichend ist, ein Förderunterricht in Slowenisch anzubieten.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Als Freigegenstand „Lebende Fremdsprache” ist jene Lebende</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Fremdsprache (ausgenommen Slowenisch) anzubieten, die für die nicht zum zweisprachigen Unterricht angemeldeten Schüler Pflichtgegenstand ist, wobei das für diesen Pflichtgegenstand vorgesehene Stundenausmaß maßgeblich ist. Der Besuch dieses Freigegenstandes ist im Rahmen des Pflichtgegenstandes zulässig.</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen können bei Vorliegen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">folgender Bedingungen bis zu sechs Wochenstunden in zusätzliche Angebote umgewandelt werden:</schlussteil><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>außerordentlich schwierige regionale Bedingungen (zB Erreichbarkeit der Schule) und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ausreichende Nachfrage nach zusätzlichen Angeboten und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vorliegen eines anspruchsvollen Konzeptes, das der Förderung der Interessen, Begabungen und Lernmotivation der Schüler und der Steigerung der Vielfalt der Angebote, auch in Form eines wohnortnäheren Unterrichts, dient.</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Im übrigen gelten die Bemerkungen zur Stundentafel der Hauptschule sinngemäß.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">FÜNFTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>(Bekanntmachung gemäß § 2 Abs. 2 des<br />Religionsunterrichtsgesetzes)</b></absatz><liste><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Katholischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lehrpläne für den Religionsunterricht an den im Minderheiten-Schulgesetz erwähnten Volksschulen sind gleich den allgemeinen Lehrplänen für den Religionsunterricht an Volksschulen (Bekanntmachung BGBl. Nr. 134/1963, Anlage A, fünfter Teil lit. a in der jeweils geltenden Fassung).</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Evangelischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Bekanntmachung BGBl. Nr. 134/1963 (Anlage A, fünfter Teil lit. b) in der jeweils geltenden Fassung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Altkatholischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Rahmen der Verordnung des Bundesministeriums für Unterricht vom 4. Juni 1963, BGBl. Nr. 134 (Anlage A, fünfter Teil lit. c) in der jeweils geltenden Fassung, bekanntgemachten Lehrpläne für den altkatholischen Religionsunterricht an Volksschulen sind in Anwendung zu bringen. Nach Maßgabe der Möglichkeiten ist auf die sprachliche Differenzierung Rücksicht zu nehmen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Israelitischer Religionsunterricht</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe Bekanntmachung, BGBl. Nr. 134/1963 (Anlage A, fünfter Teil lit. d) in der jeweils geltenden Fassung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">SECHSTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN SOWIE LEHRSTOFF UND DIDAKTISCHE</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>GRUNDSÄTZE DER VERBINDLICHEN ÜBUNGEN DER VORSCHULSTUFE</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für Sachbegegnung, Verkehrserziehung, Sprache und Sprechen, Vorbereitung auf Lesen und Schreiben, Mathematische Früherziehung, Singen und Musizieren, Rhythmisch-musikalische Erziehung, Bildnerisches Gestalten, Werkerziehung, Leibesübungen und Spiel gelten die Bestimmungen des jeweiligen Lehrplanes der Volksschule, sechster Teil, mit der Maßgabe, dass der Unterricht gemäß dem Minderheiten-Schulgesetz für Kärnten in annähernd gleichem Ausmaß in deutscher und slowenischer Sprache zu erteilen ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">SIEBENTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN SOWIE LEHRSTOFF UND DIDAKTISCHE</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">GRUNDSÄTZE DER PFLICHTGEGENSTÄNDE DER GRUNDSCHULE (MIT AUSNAHME DER</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>VORSCHULSTUFE) UND DER VOLKSSCHULOBERSTUFE</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Grundschule gelten für Sachunterricht, Mathematik, Musikerziehung, Bildnerische Erziehung, Schreiben, Technisches Werken, Textiles Werken und Leibesübungen die Bestimmungen des jeweiligen Lehrplanes der Volksschule, siebenter Teil, mit der Maßgabe, dass der Unterricht auf den ersten vier Schulstufen gemäß dem Minderheiten-Schulgesetz für Kärnten in annähernd gleichem Ausmaß in deutscher und slowenischer Sprache zu erteilen ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Volksschuloberstufe gelten für Deutsch, Lebende Fremdsprache, Geschichte und Sozialkunde, Geographie und Wirtschaftskunde, Mathematik, Geometrisches Zeichnen, Biologie und Umweltkunde, Physik und Chemie, Musikerziehung, Bildnerische Erziehung, Technisches Werken, Textiles Werken, Ernährung und Haushalt und Leibesübungen sowie Berufsorientierung die Bestimmungen des jeweiligen Lehrplanes der Volksschule, siebenter Teil.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>A. GRUNDSCHULE (MIT AUSNAHME DER VORSCHULSTUFE)</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Deutsch, Slowenisch, Lesen, Schreiben/Deutsch, Slowenisch, Lesen</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Deutsch- und Slowenischunterricht hat die Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler - unter Berücksichtigung der individuellen Lernvoraussetzungen - in ihrer Bereitschaft und Fähigkeit zu zwischenmenschlicher Verständigung im mündlichen und schriftlichen Bereich durch Lernen mit und über Sprache zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Einzelnen geht es darum, in Deutsch und Slowenisch</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Gefühl der Zugehörigkeit zur slowenischen Volksgruppe zu entwickeln bzw. tolerantes Verhalten zu wecken und zu fördern;</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">auch bei Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen ist von Anfang an Zweisprachigkeit zu ermöglichen;</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die individuellen Sprachen des Kindes zur jeweiligen Standardsprache zu erweitern; auch bei Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen ist von Anfang an Zweisprachigkeit zu ermöglichen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>den Schülerinnen und Schülern durch Sprache die Herstellung einer Beziehung zur unmittelbaren Umgebung zu ermöglichen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsichten in die Sprachen des Lebens- und Kulturraums der Schülerinnen und Schüler im Sinne des interkulturellen Lernens zu erlangen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>den richtigen Sprachgebrauch im mündlichen und schriftlichen Bereich zu üben und zu festigen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einige Grundeinsichten in Funktion und Struktur beider Sprachen gewinnen zu lassen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch Vergleiche Ähnlichkeiten und Unterschiede von Sprachen aufzuzeigen und auf ihre Rolle in der Kommunikation hinzuweisen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zum Lesen und zur Auseinandersetzung mit dem Gelesenen anzuregen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einen kreativen Sprachgebrauch zu ermöglichen und zu fördern;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einfache Arbeits- und Lerntechniken zu vermitteln, die in zunehmendem Maße zu selbstständigem Bildungserwerb befähigen.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Der Unterrichtsgegenstand Deutsch, Slowenisch, Lesen gliedert sich in folgende Teilbereiche:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sprechen/Ustno sporocanje</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lesen/Branje</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schreiben (nur Grundstufe I)/Pisanje (samo za osnovno stopnjo I)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verfassen von Texten/Pisno sporocanje</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rechtschreiben/Pravopis</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sprachbetrachtung/Spoznavanje jezika</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Diese Aufgliederung in Teilbereiche verdeutlicht Sachstrukturen und die stoffliche Linienführung des Lehrplans, soll aber keinesfalls einer sinnvollen Vernetzung von Lernbereichen entgegenstehen und ermöglicht daher dem Lehrer einen kindgemäßen und sachgerechten Unterricht. Dies gilt auch für den die Grundleistungen der Kinder sichernden Lehrplanteil “Elementarer Spracherwerb”, der ebenfalls in die oben angeführten Teilbereiche zu integrieren ist.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Auf der Grundstufe II wird der Teilbereich Schreiben (pisanje) dem Unterrichtsgegenstand Bildnerische Erziehung (likovna vzgoja) zugeordnet, die übrige Gliederung in Teilbereiche bleibt unverändert.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Sprechen/Ustno sporocanje:</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Sprechen ist einer der wichtigsten Teilbereiche des Deutsch- und Slowenischunterrichts, gliedert sich in fünf Aufgabenfelder und umfasst grundlegende und langfristige Ziele. Wesentliche Aufgabe des Teilbereiches Sprechen ist es, die Bereitschaft und Fähigkeit der Schülerinnen und Schüler zur mündlichen Kommunikation in beiden Sprachen allmählich zu erhöhen und sie zu einem möglichst sicheren Gebrauch beider Standardsprachen zu führen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Es sind natürliche Sprechsituationen zu schaffen, in denen sich die Schülerinnen und Schüler auch der slowenischen Sprache spontan bedienen.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lesen/Branje:</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Der zweisprachige Leseunterricht auf der Grundstufe I hat die Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern die grundlegende Lesefertigkeit zu vermitteln und damit die Begegnung und Auseinandersetzung mit Texten zu ermöglichen. Zunehmend erfahren die Schülerinnen und Schüler das Lesen im Sinne des interkulturellen Lernens als einen bedeutenden Zugang zu beiden Kulturen im Land, insbesondere als ein wesentliches Mittel zur Informationsgewinnung und zur Unterhaltung.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Im Leseunterricht auf der Grundstufe II sollen die Schülerinnen und Schüler erfahren, dass sie durch Lesen und durch die Auseinandersetzung mit dem Gelesenen über ihre realen Lebenserfahrungen hinaus das Verständnis für sich selbst und für andere vertiefen sowie sich und andere informieren und unterhalten können.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die vielfältige Begegnung und Auseinandersetzung mit Texten verschiedenster Art in beiden Sprachen dient der Anbahnung der Lesemündigkeit. In diesem Zusammenhang ist auch die Lesefertigkeit der Schülerinnen und Schüler zu erweitern und zu festigen.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Schreiben (nur Grundstufe I)/Pisanje (samo za osnovno stopnjo I):</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Aufgabe des Schreibunterrichts ist es, die Schülerinnen und Schüler zum Gebrauch grundlegender konventioneller grafischer Zeichensysteme anzuleiten. Dabei sollen sie erfahren, dass Schreiben eine Form der Kommunikation und Dokumentation ist. Im Besonderen soll der Schreibunterricht zur sicheren Beherrschung beider Schriftsysteme führen.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Verfassen von Texten/Pisno sporocanje:</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Im Teilbereich Verfassen von Texten sollen sich die Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage ihrer Mitteilungsbereitschaft und der erworbenen Fähigkeiten im Sprechen, Schreiben und Rechtschreiben in beiden Sprachen zunehmend selbstständig schriftlich äußern, und zwar sowohl ichbezogen, zB über Erlebnisse, Beobachtungen, als auch partnerbezogen, zB Wünsche, Fragen; auf der Grundstufe II auch sachbezogen.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Rechtschreiben/Pravopis:</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Aufgabe des Rechtschreibunterrichts in beiden Sprachen ist es, die Schülerinnen und Schüler zu normgerechtem Schreiben zu motivieren, grundlegende Rechtschreibkenntnisse zu vermitteln und in der Folge ihr Rechtschreibkönnen kontinuierlich zu erweitern, sie zum Erkennen und Anwenden einfacher Regeln zu führen und ihnen eine möglichst geläufige Nachschlagetechnik zu vermitteln.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Sprachbetrachtung/Spoznavanje jezika:</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Aufgabe der Sprachbetrachtung ist es, allmählich wachsende Einsichten in Funktion und Struktur beider Sprachen zu vermitteln und zunehmend begrifflich zu sichern.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundstufe I (1. und 2. Schulstufe)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen/Ustno sporocanje</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als Schwerpunkte innerhalb der einzelnen Aufgabenfelder bis zum Ende der 2. Schulstufe gelten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">beim Erzählen, Mitteilen, Zuhören</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>beim Erzählen und Mitteilen anderer bewußt zuhören und sich zu Gehörtem äußern können;</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">beim situationsbezogenen Sprechen</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>in verschiedenartigen Situationen sprachlich angemessen handeln;</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">beim Gespräch</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich in verschiedenen Gesprächsformen beim Sprechen, Hören und Verstehen einander zuwenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einsehen, daß Miteinander-Sprechen geregelt werden muß und daher einfache Gesprächsregeln zu vereinbaren und zu beachten sind;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>in der Schule erworbene Sprechformen und sprachliche Mittel allmählich auch im Gespräch anwenden;</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">bei der Sprachübung (Erweiterung der Sprachfähigkeit)</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>den Wortschatz auf verschiedenen Ebenen (Wortbedeutung, Wortfeld, Wortfamilie, Oberbegriffe usw.) erweitern;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>über häufig gebrauchte Satzmuster verfügen und allmählich zur Standardsprache hingeführt werden;</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">bei der Sprechübung (Deutliches Sprechen)</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Laute richtig bilden sowie Wörter und Texte gut artikulieren können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ausdrucksvoll sprechen können.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Erzählen, Mitteilen, Zuhören:</schlussteil></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Motivation                        In einer entspannten Atmosphäre</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Freude und Bereitschaft zum</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Erzählen, Mitteilen und Zuhören</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  entwickeln</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Geeignete Situationen aufgreifen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  oder schaffen, die zum Erzählen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  anregen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erlebnisse, Beobachtungen und     Von persönlichen Erlebnissen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gefühle mitteilen                 Ereignissen, Beobachtungen usw.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  erzählen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Zu Bildern und Bildgeschichten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  sprechen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Eigene Gefühle und Empfindungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  sowie die anderer wahrnehmen und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  verstehen, zB durch Trösten,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Beruhigen und dergleichen verbal</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Hilfe anbieten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Spielerischer, kreativer Umgang   Laut- und Wortspielereien,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">mit Sprache                       Reimbasteleien ua. mehr versuchen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Namen, Begriffe, Geschichten usw.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  erfinden und verändern</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Zuhören                           Dem Erzählen des Lehrers zuhören</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  und daraus Anregungen für das</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  eigene Erzählen gewinnen, dem</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Erzählen der Mitschüler aufmerksam</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  zuhören</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Die Aufnahmebereitschaft und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  -fähigkeit durch geeignete</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Erzählsituationen (Erzählkreis,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  regelmäßige Erzählzeiten vorsehen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  eventuell Aufmerksamkeitsübungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  und dergleichen) wecken und fördern</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Gehörtes (zunächst ohne Anspruch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  auf Genauigkeit und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Vollständigkeit) wiedergeben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Sich zu Gehörtem äußern (zB Fragen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  stellen)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Situationsbezogenes Sprechen:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">In einfachen Sprechsituationen    Sprechsituationen aufgreifen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erfahrungen sammeln, Situationen  spielerisch erproben, zB</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">sprachlich bewältigen             - begrüßen, verabschieden, sich</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    entschuldigen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  - sich erkundigen bzw. Auskunft</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    geben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  - Vorschläge äußern (Sitzordnung,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Pausengestaltung, Spiele,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Freizeitgestaltung)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gespräch:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Hinführen zum Gespräch;           Spielerische Formen des</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Vorformen des Gesprächs           Miteinander-Sprechens und Festigen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  des erworbenen Wortschatzes (zB</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Kennenlernen, Rate- und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Fragespiele, Zuhörspiele und Spiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  zur Weitergabe des Wortes)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Spiele, die im Besonderen zum</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Gebrauch der slowenischen Sprache</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  motivieren</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Einfache Kommunikationsformen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  (Weiterrufen in der Sprechkette,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Erzählkreis usw.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Schrittweises Sichern einfacher</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Formen des Ansprechens, Anknüpfens,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Weiterführens und dergleichen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Schulung des Hörens und           Vom Wahrnehmen über das bewußte</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verstehens                        Hinhören und Zuhören zum</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Aufeinander-Hören</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Einsehen, Vereinbaren und         Die Wichtigkeit von Gesprächsregeln</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Beachten einiger wichtiger        einsehen bzw. vereinbaren und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gesprächsregeln                   beachten (zB das Wort weitergeben,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  den Sprecher ansehen und ihm</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  zuhören, ihn ausreden lassen, den</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Sprecher nicht auslachen, wenn er</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Unpassendes, Unverständliches sagt</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  oder sich in der jeweils anderen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Sprache äußert, seine eigene</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Meinung begründen können)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Hinführen zu verschiedenen        Partner-, Gruppen- und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gesprächsformen                   Kreisgespräche zu Themen aus dem</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Erfahrungs- und Interessenbereich</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  der Kinder oder aus Sachbegegnungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  oder über das Miteinander-Sprechen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  selbst (zB Kasper-Spiele und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Kartenspiele zur</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Gesprächserziehung)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sprachübung (Erweiterung der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sprachfähigkeit):</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wortschatz erweitern und          Über Gegenstände, Bilder und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">differenzieren                    ähnliches sprechen; Tätigkeiten,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Geräusche, Beobachtungen usw.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  sprachlich darstellen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Vorhandene sprachliche Elemente zu</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  neuen Worteinheiten zusammenfügen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  und deren Bedeutung suchen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Die Bedeutung von Wörtern</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  umgrenzen, inhaltlich bestimmen, zB</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  durch zugehörige Gegenwörter</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  (groß/klein) oder durch kleine</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  sprachliche Felder</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Richtige Satzmuster üben          Sätze mit gleichem Satzbau analog</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  bilden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Üben von Satzmustern, die häufig</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  fehlerhaft verwendet werden,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  insbesondere Fehlformen, die sich</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  aus dem Unterschied zwischen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Mundart- und Standardsprache</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  ergeben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sprechübung (Deutliches</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sprechen):</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Natürlich und ausdrucksvoll       Fördern und Verstärken des</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">sprechen                          natürlichen Sprechens der Kinder</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Sprache ausdrucksvoll gestalten (zB</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Emotionen, Meinungen, Interessen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  durch sprachliche Ausdrucksmittel</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  unterstützen, zB etwa mittels</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Rollenspiel)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deutlich sprechen                 Bewußtes Beachten der Artikulation</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  beim Sprechen; Zungenbrecher und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  ähnliche Texte artikuliert</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  nachsprechen; Sprachspiele,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  lautliche Eigenheiten beider</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Sprachen beachten lernen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Übungen zur Lautunterscheidung in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  deutscher (zB Singen - sinken,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  reden - retten, Liebe - Lippe)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  sowie in slowenischer Sprache (zB</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  pod - pot, ziv - siv, kosa - koza,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  svet - cvet)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Texte nachgestaltend und          Sprechen von Reimen, Versen und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">sinngestaltend sprechen           Gedichten; Reimwörter finden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Verse und kurze Gedichte frei</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  vortragen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Mundart - Standardsprache         Mundart und Standardsprache im</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Deutschen und Slowenischen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  vergleichen; Gemeinsamkeiten und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Unterschiede feststellen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Lesen/Branje</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Bei der Unterrichtsarbeit ist anzustreben, daß die Schüler bis zum</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ende der 2. Schulstufe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  - eine möglichst anhaltende Lesemotivation entwickelt haben;</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>in der Lage sind, altersgemäße, dem sprachlichen Vermögen entsprechende Texte in beiden Sprachen in gemischter Antiqua geläufig zu lesen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>den Sinn dieser Texte erfassen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich mit Texten in einfacher Weise auseinandersetzen können.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Erstlesen (Grundleistungen):</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Den nachfolgend genannten Grundleistungen kommt als Voraussetzung für den Erstleseunterricht im engeren Sinn besondere Bedeutung zu (siehe dazu auch diesbezügliche didaktische Grundsätze).</schlussteil></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Lesemotivation                    Permanente und gezielte Maßnahmen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  zur Weckung des Lesewillens und zur</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Erhaltung der Lesefreude in beiden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Sprachen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sprachförderung                   Umfassende und gezielte Maßnahmen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  zur Sprachentwicklung;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  wechselseitige Unterstützung von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  mündlichem Sprachunterricht und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Lesenlernen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sprechmotorik                     Artikulierendes Sprechen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Beobachten der Lautbildung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Akustische Gliederungs- und       Gehörte Sprache in Wörter gliedern;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Merkfähigkeit                     Wörter von ähnlich klingenden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  anderen unterscheiden und später</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  wiedererkennen;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Einzellaute erkennen, von anderen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  unterscheiden und später</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  wiedererkennen; einfache Reime</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  erkennen, sich merken, selbst</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  bilden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Im Slowenischen besonders auf die</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  richtige Aussprache des „l”</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  (zB als /u/ am Wortende) achten;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  die unterschiedliche Aussprache der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  stimmhaften und stimmlosen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Konsonanten sowie die labiodentale</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Aussprache des „v” als /w/ vor</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Vokalen und als /u/ in allen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  anderen Positionen einüben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Visuelle Gliederungs- und         Auf Bildern Einzelheiten erkennen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Merkfähigkeit                     und später wiedererkennen;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  die Gliederung von gedruckten und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  geschriebenen Texten in Wörter</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  wahrnehmen, einige Wörter von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  anderen unterscheiden und später</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  wiedererkennen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Symbolcharakter der Schrift und   Erfassen, daß Schrift und andere</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">anderer Zeichen                   Zeichen (zB Verkehrszeichen) etwas</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  bedeuten und daß man ihre Bedeutung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  durch „Lesen” finden kann</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Grundlegende Begriffe             Wort, Laut, Schrift, Buchstabe;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">links, rechts, oben, unten, vorne,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">hinten und dergleichen</absatz><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Erstleseunterricht (Lehrgang):</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Unabhängig von der gewählten Methode und Ausgangsschrift umfaßt der Erstleseunterricht im eigentlichen Sinn der Grundstufe I mehrere Teilschritte, wobei ihre Reihenfolge keine bindende methodische Abfolge ausdrückt.</schlussteil></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Übungen zum akustischen,          Durchgliedern von Sätzen in Wörter</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">sprechmotorischen und             Ähnlich klingende Wörter sprechen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">visuellen Durchgliedern von       vergleichen und unterscheiden Laute</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sätzen und Wörtern                und Lautgruppen heraushören und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  sprechen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Gleiche Buchstaben in verschiedenen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Wörtern feststellen, von anderen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  unterscheiden und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  kennzeichnen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Durchgliedern von Wörtern durch Ab-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  und Aufbauübungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Laute und Buchstaben austauschen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  und neue Wörter entstehen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  lassen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erfassen der Laut-Buchstaben -    In vielseitigen Übungen jedem</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Zuordnung in ihren verschiedenen  Buchstaben den ihm entsprechenden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Varianten und Qualitäten;         Laut zuordnen und artikulieren (zB</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Beherrschen der Buchstaben        Buchstaben suchen, feststellen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  benennen, sortieren, unterscheiden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  usw.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Bestimmte Buchstaben auch für</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  mehrere Laute anwenden (zB in sehen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  und Straße, reka und pes, mlin und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  bil)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Unterschiedliche Buchstaben bzw.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Buchstabengruppen für den gleichen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Laut einander zuordnen (zB</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Großbuchstaben - Kleinbuchstaben)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Speichern und Wiedergeben von     Einprägen von ausgewählten Wörtern</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wörtern und Buchstabengruppen     durch oftmaliges Anbieten ihres</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Schrift- und Klangbildes und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  sprechmotorisches Wiedergeben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Übungen zum raschen Wiedererkennen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  von Wörtern und Buchstabengruppen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Aufbauendes Zusammenlesen         Aufbauendes Zusammenlesen zunächst</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  von bekannten, dann von unbekannten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Wörtern;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Erfassen ihrer Bedeutung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Nonsenswörter aufbauen und lesen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Vielfältige Auf- und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Abbauübungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Durch Austauschen, Weglassen und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Hinzufügen von Buchstaben bei</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  bekannten und später bei</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  unbekannten Wörtern die Bedeutung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  eines Wortes verändern</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  In neuen Wörtern bekannte Elemente</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  auffinden und als Lesehilfe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  verwenden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Sätze mit bekannten und neu</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  gelernten Wörtern bauen und umbauen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Erfassen ihrer Bedeutung bzw. ihrer</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Bedeutungsänderung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Weiterführendes Lesen:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Steigerung der Lesesicherheit     Vielfältige Übungen zur guten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und der Lesegeläufigkeit in       Aussprache</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">beiden Sprachen                   Überschauendes Lesen von Texten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  in immer größeren Sinnschritten, zB</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  durch Übungen im „Blitzlesen”</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Beachtung der wichtigsten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Satzzeichen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Übungen zum sinnerfassenden       Vom lauten zum stillen Lesen von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Lesen                             Texten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Beantworten von Fragen zum</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  gelesenen Text</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Unterscheiden von Wichtigem und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Unwichtigem</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Schriftliche Anweisungen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Aufforderungen und ähnliches</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  verstehen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Begegnung mit literarischen       Umweltgeschichten, Märchen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Texten in möglichst natürlichen   Kinderlyrik sowie kurze</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Lesesituationen                   dramatische Szenen aus dem</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  literarischen Schaffen und dem</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Volksgut beider Kulturkreise</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  usw.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Einbeziehung von Privatlektüre</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erste Übungen zum                 Literarische Texte mit besonderer</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">partnerbezogenen                  Berücksichtigung der heimischen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">sinngestaltenden Lesen            Literaturschaffenden beider</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(Vorlesen) von vorgeübten         Sprachen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Texten in natürlichen             Gebrauchstexte, zB Anleitungen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Lesesituationen                   Einladungen, Aufforderungen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Hinweise, Anordnungen, Anfragen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Listen, Notizen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Eigene Niederschriften und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Niederschriften von Mitschülern</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  lesen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Anbahnung selbständiger           Gespräche und Diskussionen zur</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Auseinandersetzung mit Texten     Sinnverarbeitung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">verschiedener Art                 Stellungnahme, Vergleiche,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Gegenüberstellungen, Veränderungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  und phantasievolle Weiterführung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  usw.</absatz><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Schreiben/Pisanje</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Bei der Unterrichtsarbeit ist anzustreben, daß die Schüler bis zum Ende der 2. Schulstufe</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Buchstaben, Ziffern und Zeichen in einer der österreichischen Schulschrift angenäherten Form aus der Vorstellung schreiben können (dies schließt nicht aus, daß die Schüler mit dem Schreiben der Druckschrift vertraut gemacht werden);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kurze Texte gut lesbar - auch aus der Vorstellung - schreiben können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ansätze zu einer geläufigen Schrift erkennen lassen.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Der Schüler soll seine Grundvoraussetzungen für das Schreibenlernen festigen und zumindest in folgenden Teilbereichen weiterentwickeln:</schlussteil></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Schreibmotivation                 Freude am grafischen Gestalten, am</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  möglichst genauen Ausführen von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  grafischen Formen, an der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  gelungenen Verständigung durch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  grafische Zeichen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Training der für das Schreiben    Lockerungsübungen, insbesondere</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">bedeutsamen Grob- und             für die Schulter-, Arm-, Hand-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Feinmotorik                       und Fingermuskulatur; auch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  beidhändige Übungen; Fingerspiele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  und anderes Bewegungsabläufe von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  der Grobmotorik in Richtung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Feinmotorik überführen;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Kräftigungsübungen für die Hand-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  und Fingermuskulatur (Kneten,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Falten, Formen, Biegen, Reißen und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  dergleichen)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Grundlegendes                     Im Zusammenhang mit dem Training</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Begriffsverständnis für           der Grob- und Feinmotorik: auf, ab,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bewegungsrichtungen und           hinaus, hinunter, nach links, nach</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bewegungsformen                   rechts, schräg; in der Mitte,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  oberhalb, unterhalb, gerade, eckig,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  rund, spitz</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Schulung der                      Vorgegebene einfache und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Auge-Hand-Koordination            zusammenhängende Bewegungsabläufe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  übernehmen und möglichst genau</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  nachvollziehen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Vorgegebene rhythmische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Bewegungsreihen übernehmen und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  möglichst genau nachvollziehen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Bewegungen aus der Vorstellung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  möglichst genau nachvollziehen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Übungen in kleiner werdenden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Spurvorlagen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Schreibhaltung; verschiedene      Hilfen und Hinweise zur Körper-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Schreibwerkzeuge und              und Handhaltung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Schreibmaterialien gebrauchen     Erfahrung im Umgang mit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  verschiedenen Schreibgeräten auf</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  unterschiedlichen Schreibflächen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  sammeln</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Die Grundformen der               Formelemente und Grundformen der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ausgangsschrift nachbilden und    Schreibbewegung üben, zB Aufstrich,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">schreiben                         Abstrich, Waagrechte, Parallele,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Spitze, Arkade, Girlande, Oval,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Schleife</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Das Zeichenverständis (Anm.:      Einfache Zeichen (zB</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">richtig: Zeichenverständnis       Verkehrszeichen, Symbole)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">vorbereiten)                      darstellen und ihre Aussage</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  verbalisieren</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Bei diesen Übungen werden Leistungsunterschiede deutlich erkennbar.</absatz><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Sie geben Hinweise, in welchen Teilbereichen die einzelnen Schüler individuell zu fördern sind.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Auf die wechselseitigen Beziehungen zwischen Schreiben-, Lesen- und Rechtschreiblernen ist zu achten, wobei aber auch den unterschiedlichen Lernfortschritten der Kinder in diesem Bereich Rechnung zu tragen ist.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Unabhängig von der gewählten Methode und Ausgangsschrift umfaßt der Schreibunterricht der Grundstufe I folgende Bereiche:</schlussteil></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Buchstaben und Ziffern            Aus Form- und Bewegungselementen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">formgerecht und im richtigen      entstehen Buchstaben und Ziffern;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Bewegungsablauf ausführen         Wechseln von Schriftgröße und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Schreibgerät</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wörter und Sätze gut lesbar ab-   Buchstaben zu Wörtern und Sätzen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und aufschreiben                  zusammenfügen; dabei Schreiben als</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  sinnvolle Tätigkeit erfahren;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Selbstgeschriebenes stets auch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  lesen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Bei der Schulschrift: Zeigen und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Beschreiben schwieriger</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Bewegungsabläufe, zB</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Richtungswechsel,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Buchstabenverbindungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Wörter zunehmend als Ganzes</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  abschreiben; Hinführen zum</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Aufschreiben (Schreiben aus der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Vorstellung)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Schreibabläufe zunehmend          Allmähliches Beschleunigen des</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">automatisieren                    Bewegungsablaufes, zB durch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Nachfahren von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Buchstabenverbindungen und kurzen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Wörtern</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Schreibbewegungen automatisieren,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  damit Schrift frei verfügbar wird</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Formgerechtes und geordnetes      Formale Ordnungen beim Schreiben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Schreiben                         einhalten; zB Steilheit des</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Schriftwinkels, Verhältnis der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Ober-, Mittel-, Unterlängen;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  gleiche Wortabstände und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Zeilenabstände; Rand beachten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Die Beziehungen zwischen          Druckschrift und Schulschrift</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Druckschrift und                  miteinander vergleichen; auf der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Schulschrift                      2. Schulstufe Wörter und kurze</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Texte von Druckschrift in die</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Schulschrift übertragen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verfassen von Texten/Pisno sporocanje</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Als Schwerpunkt der einzelnen Aufgabenfelder können bis zum Ende</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">der 2. Schulstufe angesehen werden:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Freude am Verfassen von Texten in beiden Sprachen entwickeln;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Mitteilungen, Wünsche, Fragen, Antworten und dergleichen niederschreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>eigene Erlebnisse, Beobachtungen und ähnliches in kurzen Sätzen aufschreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>über Personen, Tiere, Gegenstände, Handlungsabläufe und Sachverhalte schreiben.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Vorbereitende und begleitende     Das mündliche Erzählen und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Übungen zum Verfassen von         Mitteilen der Schüler allmählich</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Texten                            in die Form kurzer schriftlicher</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Texte lenken</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Vorgegebene kurze Texte, aber auch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  einzelne Sätze und Wortgruppen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  abschreiben und diese gelegentlich</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  auch ohne Vorlage aufschreiben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Wichtiges von weniger           Ungeordnet vorgegebene Wörter zu</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Wichtigem bzw. Unwichtigem      einem Satz, ungeordnet vorgegebene</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  unterscheiden                   Sätze zu einem sinnvollen Text</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  ordnen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Passende Überschriften zu einfachen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Geschichten, zu Bildern ua. finden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  und schreiben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Die inhaltlichen Aussagen einer</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Bildfolge in Sätzen ausdrücken</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Vorgegebene Textteile ergänzen  ZB zu einer Geschichte einen Schluß</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  finden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Situationsbezogene</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Formulierungsübungen            Im Bereich des Wortschatzes und der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Satzstrukturen typische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Sprachmuster beider Sprachen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  berücksichtigen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Einfache schriftliche Muster    ZB Beschriften von Heften und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  funktionsgerecht anwenden       Büchern; Adressen auf Grußkarten;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Bücherlisten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Gemeinsames Erarbeiten eines    ZB zu einem Ereignis, Bild</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Textes</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Texte verfassen                   Selbständig verfaßte</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Niederschriften können anfangs nur</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  aus einem Wort, einer Wortgruppe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  oder einem kurzen Satz bestehen.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Sie werden im allgemeinen erst</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  allmählich (etwa auch durch das</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  gemeinsame Verfassen von Texten)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  auf zwei oder mehrere kurze Sätze</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  erweitert. Beim Verfassen von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Texten ist - von der ursprünglich</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  starken Ichbezogenheit des</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  kindlichen Schreibens ausgehend -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  darauf hinzuarbeiten, daß</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  allmählich eine oder mehrere</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  vorwiegende Schreibabsichten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  berücksichtigt werden:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  - andere unterhalten oder Anteil</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    nehmen lassen (zB eigene</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Erlebnisse aufschreiben, damit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    sie andere lesen können)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  - andere informieren (zB durch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Mitteilungen, durch einfache</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Beschreibungen)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  - an andere appellieren (zB durch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Bitten, Wünsche, Anfragen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Einladungen, Grüße)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  - sich etwas notieren (zB</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Merkzettel, Verzeichnis)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Rechtschreiben/Pravopis</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Bei der Unterrichtsarbeit ist anzustreben, dass die Schüler bis</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">zum Ende der 2. Schulstufe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- einen begrenzten Wortschatz gründlich geübt haben und möglichst</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  sicher beherrschen;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- sich einiger Strategien bedienen können, um zu normgerechtem</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Schreiben zu gelangen;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- einige grundlegende Kenntnisse der Großschreibung, der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Interpunktion und der Trennung erworben haben.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Motivation                         Das Bemühen um normgerechtes</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Schreiben wecken und fördern</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erarbeitung und Sicherung eines</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">begrenzten Wortschatzes</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Auswahl des Wortschatzes         Wörter, deren Bedeutung bereits</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     erfasst wurde, nach folgenden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Kriterien auswählen: aktiver</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Wortschatz, Häufigkeit,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     exemplarischer Wert auch im</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Hinblick auf spätere Analogie-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     und Regelbildungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Wörter durchgliedern             Wörter akustisch, optisch und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     sprechmotorisch durchgliedern</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Entsprechungen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Teilentsprechungen und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Nichtentsprechungen zwischen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Lautung und Schreibung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     entdecken</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   In verschiedenen Wörtern gleiche</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Schreibungen feststellen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     (Verdopplungen, Endungen ua.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Wörter einüben                   Wörter, Wortgruppen und kurze</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Sätze abschreiben und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     aufschreiben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Den erarbeiteten Wortschatz in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     verschiedenen sprachlichen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Zusammenhängen anwenden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Von gesicherten Wörtern zur        Beispiele:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Schreibung anderer Wortformen        Straße - Straßen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">bzw. anderer Wörter gelangen         Baum - Bäume</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">(Stammprinzip im Deutschen;          kalt - kälter</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wortfamilien)                        gehen - geht</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     essen - isst</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     fahren - mitfahren - wegfahren</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Bahn, Autobahn, Eisenbahn</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Stange - Stängel</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Primeri:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     cesta - ceste</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     drevo - drevesa</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     lep - lepsi</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     hoditi - hodi</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     jesti - je</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     peljati - pripeljati -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     odpeljati</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     cesta, cestar, avtocesta;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Besonderheiten der Rechtschreibung:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Großschreibung                   Aus vielen Analogiebildungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   erfassen, dass</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   - im Deutschen alle Namenwörter,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     im Slowenischen nur die</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Eigennamen groß zu schreiben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     sind,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   - das erste Wort im Satz und das</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     erste Wort einer Überschrift in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     beiden Sprachen groß zu</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     schreiben sind</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Interpunktion                    Die Satzschlusszeichen Punkt,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Fragezeichen und Rufzeichen in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     leicht erfassbaren Beispielen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     richtig anwenden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Trennung                         Einfache Zusammensetzungen in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     einzelne Wörter trennen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   In einfachen Fällen: Wörter nach</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Sprechsilben trennen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     (razzlogovanje)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Unterstützende Strategien beim</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Rechtschreibenlernen:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- akusto - sprechmotorisch         Deutlich artikulierendes Sprechen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     in schriftnaher Überlautung als</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     gelegentlich mögliche Hilfe zum</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     normgerechten Schreiben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     erkennen können</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Beim Schreiben leise mitsprechen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- visuell - schreibmotorisch       Sich durch Lesen und Schreiben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     normgerechte Schreibungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     einprägen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Wörter zunehmend aus der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Vorstellung aufschreiben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- erstes Rechtschreibwissen        Elementare Einsichten in die</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  anwenden                           Regelhaftigkeit der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Rechtschreibung anwenden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Hilfen für das Rechtschreiben    Den Lehrer, auch Eltern und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Mitschüler um Auskunft bitten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Einführung in den Gebrauch des</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Wörterbuchs; das Wörterbuch und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     andere schriftliche Unterlagen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     verwenden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sprachbetrachtung/Spoznavanje jezika</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Bei der Unterrichtsarbeit ist anzustreben, daß die Schüler bis zum</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ende der 2. Schulstufe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  - Interesse am bewußten Umgang mit beiden Sprachen entwickeln.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Einsicht in Sprache durch         Im Zusammenhang mit dem</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Entdecken, Vergleichen und        Erstleseunterricht können viele</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Betrachten                        sprachliche Erscheinungen (in den</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Bereichen Satz, Wort, Buchstabe)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  bewußtgemacht werden, zB die</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Gliederung von gedruckten oder</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  geschriebenen Texten in Wörter;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Buchstaben in verschiedenen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Positionen eines Wortes</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Wiederholtes Vergleichen und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Betrachten am anschaulich</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  vorliegenden Sprachmaterial führen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  zunehmend zum Erfassen (in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Teilbereichen zum Benennen)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  sprachlicher Erscheinungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Unterschiede und Besonderheiten in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  beiden Sprachen sind bewußtzumachen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  (zB Gute Nacht!/Lahko noc!)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Es kann auch die Erkenntnis</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  angebahnt oder unterstützt werden,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  daß sich durch die geänderte</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Bedeutung die grafische Gestalt und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  die Lautgestalt eines Wortes meist</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  ändern (Puppe - Puppen, Maus -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Mäuschen)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Im Slowenischen ist auf ähnliche</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Beispiele einzugehen (puza - puze,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  hisa - hisica)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Einsicht in Sprache durch         Neue Wörter durch Weglassen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">spielerischen Umgang mit          Hinzufügen oder Austauschen eines</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">sprachlichen Elementen            Buchstabens oder eines Lautes</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  bilden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Reimwörter</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Unsinnige Wörter</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Der Satz als Sinneinheit          Sätze bauen und umbauen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Unvollständige Sätze ergänzen bzw.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Lückensätze</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  vervollständigen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Satzschlußzeichen anwenden: Punkt,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Fragezeichen, Rufzeichen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Die Wortart „Namenwort”         Sammeln und Ordnen von Namen aus</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  der Lebenswelt des Schülers (Namen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  von Menschen, Tieren, Pflanzen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Dingen)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Die Begriffe „Namenwort” und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  „Eigenname” im Hinblick auf die</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Rechtschreibung unterscheiden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  lernen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Suchen von Namenwörtern in Sätzen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Den meisten Namenwörtern können im</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Deutschen die Begleiter der, die</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  oder das zugeordnet werden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Entdecken und Erkennen, daß es im</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Slowenischen keine derartigen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Begleiter gibt</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sprachbezogene Begriffe           Die Begriffe „Buchstabe”,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  „Wort”, „Satz” anhand von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Beispielen verstehen (nicht</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  definieren) und im Umgang mit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Sprache anwenden</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundstufe II (3. und 4. Schulstufe)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen/Ustno sporocanje</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als Schwerpunkte innerhalb der einzelnen Aufgabenfelder gelten bis</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">zum Ende der 4. Schulstufe in beiden Sprachen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erzählen, Informieren, Zuhören</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sprachliche Ausdrucksformen allmählich bewusst einsetzen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch aufmerksames Zuhören Sachverhalte, Gedanken und die Lage anderer erfassen;</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Situationsbezogenes Sprechen</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>verschiedenartige Situationen einschätzen und sprachlich angemessen bewältigen;</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Gespräch</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>relativ selbstständig partner-, sach- und problembezogene Gespräche in verschiedenen Formen führen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gesprächsregeln formulieren, begründen und beachten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im Sinne des Unterrichtsprinzips “Interkulturelles Lernen” sowie des bilingualen Spracherwerbs die Regel beachten, dass man - nach Möglichkeit - in der Sprache antwortet, in der man angesprochen wird;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einfache Gesprächstechniken kennen und situationsgerecht anwenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>in der Schule erworbene Sprech- und Sprachformen im Gespräch anwenden;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>beide Sprachen zur Herstellung von Beziehungen zur schulischen und außerschulischen Umwelt anwenden;</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Sprachübung (Erweiterung der Sprachfähigkeit)</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einen grundlegenden Wortschatz inhaltlich erschlossen und begrifflich verfügbar haben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zunehmende Sicherheit im Gebrauch beider Sprachen als Standardsprachen erlangt haben;</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Sprechübung (Deutliches Sprechen)</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sicherheit im ausdrucksvollen und lautrichtigen Sprechen gewinnen.</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Schulstufe</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Erzählen, Informieren, Zuhören:</schlussteil></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Interessant und anschaulich        Über Ereignisse, persönliche</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  erzählen, andere unterhalten       Erlebnisse und dergleichen in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     zeitlich richtiger Abfolge</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     erzählen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Beim Erzählen wesentliche          Durch Erzählen andere unterhalten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Einzelheiten berücksichtigen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Kurze gelesene oder gehörte</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Geschichten anderen erzählen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Ausgedachte Geschichten erzählen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     (zu Bildern, Geräuschen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Wörtern, Pantomimen usw.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Andere informieren                 Einfache Sachverhalte und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Handlungsabläufe möglichst</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     genau sprachlich darstellen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Eigene Gefühle, Gedanken und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Wünsche anderen mitteilen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Auffallende Merkmale von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Gegenständen, Tieren und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Menschen beschreiben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Aufmerksam zuhören                 Anderen Sprechern längere Zeit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     aufmerksam zuhören</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Wesentliches erfassen und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     wiedergeben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Zu Gehörtem Stellung nehmen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Situationsbezogenes Sprechen:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verschiedenartige                  Reale Handlungssituationen bzw.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Sprechhandlungssituationen         in Rollenspielen dargestellte</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  sprachlich allmählich sicher       Situationen sprachlich</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  bewältigen                         bewältigen:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   zB</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   - mit jemandem Kontakt aufnehmen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   - trösten, wünschen, fordern,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     richtig stellen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   - einem anderen zustimmen, die</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Meinung eines anderen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     anerkennen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   - die eigene Meinung begründen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gespräch:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">weiter gehende Schulung des        zB durch verschiedene</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Zuhörens, Aufeinander-Hörens       kommunikative Spiele in beiden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  und Verstehens                     Sprachen; Unterscheiden von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Wesentlichem und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Unwesentlichem; Zusammenfassen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     wichtiger Ergebnisse eines</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     kurzen Gesprächs</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erweitern der Gesprächsregeln und  zB beim Thema bleiben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  der Gesprächstechniken</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Eigene Behauptungen begründen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Nicht alles unbefragt hinnehmen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Anteilnehmen durch Rückfragen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Zustimmen, Ablehnen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Die Klärung von Sachverhalten und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Problemen anstreben (zB durch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Fragen, Beurteilen, von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Gesprächsbeiträgen)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Sich auf Gesprächsteilnehmer und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     deren jeweilige Rolle bzw.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Sprache einstellen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Beherrschen einfacher              Partner-, Gruppen- und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Gesprächsformen                    Kreisgespräche zu Sachthemen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     und -problemen aus dem</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Erfahrungs- und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Interessenbereich der Kinder</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     oder aus Sachbegegnungen in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     verschiedenen Lernbereichen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Wie auf der Grundstufe I können</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     sich Gesprächsanlässe spontan</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     aus bestimmten Situationen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     ergeben oder gezielt angeregt</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     werden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sprachübung (Erweiterung der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Sprachfähigkeit):</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wortschatz erweitern und           Gegenstände und Bilder besprechen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  differenzieren                     oder beschreiben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Beobachtungen und Vorgänge</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     sprachlich darstellen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Möglichkeiten der Wortbildung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     erproben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Wortbedeutungen durch Ordnen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Vergleichen und Anwenden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     unterscheiden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Standardsprachliche Satzmuster     Vorwörter mit dem richtigen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  üben und erweitern                 Fall gebrauchen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Üben von Satzmustern mit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     steigendem Schwierigkeitsgrad,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     um Fehlformen vorzubeugen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     (Satzreihen und Satzgefüge)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sprechübung (Deutliches</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Sprechen):</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ausdrucksvoll sprechen             Persönliche Aussagen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     ausdrucksvoll gestalten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Sprachliche Äußerungen durch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Mimik und Gestik unterstützen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Verschiedene</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Ausdrucksmöglichkeiten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     sprachlichen Handelns für</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     bestimmte Situationen erproben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     (Rollenspiele)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deutlich sprechen                  Übungen zur Schulung der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Artikulation in beiden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Sprachen: Wörter und Texte</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     bewusst artikuliert sprechen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     (Sprechspiele, Zungenbrecher,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Scherztexte und dergleichen)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Sicherung der Lautbildung und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Übungen zur Lautunterscheidung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     mit Berücksichtigung der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Unterschiede in Deutsch und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Slowenisch (zB</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Lautdifferenzierungsübungen)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Texte nachgestaltend und           Durch unterschiedliches Sprechen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  umgestaltend sprechen              von Texten (fröhlich,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     weinerlich ...) verschiedene</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Stimmungen ausdrücken</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">4. Schulstufe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erzählen, Informieren, Zuhören:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">In bewusster Gestaltungsabsicht    Beim Erzählen allmählich die</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  erzählen, andere unterhalten       eigene Gestaltungsabsicht</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     umsetzen (Höhepunkt gestalten,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Spannung bewirken, Mitgefühl</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     erwecken und dergleichen)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Andere informieren                 Wesentliche Merkmale von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Gegenständen, Tieren und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Personen treffend beschreiben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Sachinformationen weitergeben (zB</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     von sachlichen Zusammenhängen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     mit Hilfe von Texten, Bildern,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Tafelbildern, ... berichten)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Arbeitsergebnisse zusammenfassen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Eigene Gefühle, Gedanken und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Wünsche anderen mitteilen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Aufmerksam zuhören                 Sprachangeboten verschiedenster</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Art (auch Medien) über längere</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Zeit aufmerksam zuhören</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Wesentliches erfassen und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     möglichst genau wiedergeben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Zu Gehörtem Stellung nehmen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Feststellen, wodurch eine</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Darstellung gefällt, wodurch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     eine Erzählung lustig, traurig,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     spannend wirkt</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Situationsbezogenes Sprechen:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verschiedenartige                  Reale Handlungssituationen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Sprechhandlungssituationen         bzw. in Rollenspielen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  sprachlich allmählich sicher       dargestellte Situationen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  bewältigen                         sprachlich bewältigen:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   zB</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   - mit jemandem Kontakt aufnehmen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   - ermuntern, wünschen, richtig</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     stellen, sich beschweren</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   - einem anderen zustimmen, die</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Meinung eines anderen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     anerkennen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   - die eigene Meinung begründen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     und vertreten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Gespräch:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Weiter gehende Schulung des        zB durch verschiedene</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Zuhörens, Aufeinander-Hörens       kommunikative Spiele;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  und Verstehens                     Zusammenfassen wesentlicher</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Ergebnisse eines Gesprächs;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Auswählen und Auswerten von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Gesprächsbeiträgen unter</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     bestimmten Gesichtspunkten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wichtige Redeelemente für das      zB Einleitung, Anknüpfung,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Gespräch                           Überleitung, Weiterführung,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Zusammenfassung und Ähnliches</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erweitern der Gesprächsregeln und  Seine Meinung vertreten (nicht</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  der Gesprächstechnik               sofort aufgeben)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Seine Meinung ändern, wenn man</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     überzeugt worden ist</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Sich Stichwort-Notizen machen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Das Gespräch durch eigene</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Initiativen voranbringen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Die Klärung von Sachverhalten und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Problemen anstreben (zB durch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Vermutungen, Fragen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Erkundigungen, Argumente,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Bestätigung und Widerspruch)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Beherrschen verschiedener          Auch längere Partner-, Gruppen-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Gesprächsformen                    und Kreisgespräche bzw.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Diskussionen zu Sachthemen und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     -problemen aus dem Erfahrungs-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     und Interessenbereich der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Kinder oder aus Sachbegegnungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     in verschiedenen Lernbereichen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     führen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Über den Gesprächsablauf (zB</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     anhand einer Tonbandaufnahme)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     miteinander sprechen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Die Gesprächsanlässe können sich</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     spontan aus bestimmten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Situationen ergeben oder</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     angeregt werden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sprachübung (Erweiterung der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Sprachfähigkeit):</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wortschatz erweitern und           Vorgänge und Handlungsabläufe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  differenzieren                     treffend, folgerichtig und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     begrifflich klar darstellen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Verschiedene Möglichkeiten der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Wortbildung in beiden Sprachen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     erproben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Wortbedeutungen durch Vergleichen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     und Abgrenzen unterscheiden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     auch durch Gegenüberstellung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     von Wörtern in beiden Sprachen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     (zB Bein, Fuß - noga; Mond -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     mesec, luna; Finger, Zehen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Erde - prst)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Standardsprachliche Verwendung     Sicherung des normgerechten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  einzelner Wortarten üben           Gebrauchs von Zeitwort,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Namenwort und Eigenschaftswort,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     auch im Hinblick auf Fehler,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     die sich aus der jeweils</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     anderen Sprache ergeben (zB die</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Milch - mleko)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Korrektur von Fehlformen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Standardsprachliche Satzmuster     Sichern von Satzmustern mit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  üben und erweitern                 komplexerer Struktur, um</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Fehlformen vorzubeugen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sprechübung (Deutliches</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Sprechen):</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ausdrucksvoll sprechen             Übungen zum sicheren Gebrauch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     unterschiedlicher Mittel des</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     ausdrucksvollen Sprechens</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     (Betonung, Lautstärke,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Artikulation, Tempo, Pausen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Mimik, Gestik)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Ausdrucksvolles Gestalten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     dialogischer Situationen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Deutlich sprechen                  Erhöhte Anforderungen bei der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Schulung der Artikulation</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     (Flüstersprache, größere</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Entfernung usw.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Sprechtechnische Übungen:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Wortreihen und Texte schnell</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     und deutlich sprechen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Sicherung der Lautbildung und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Übungen zur Lautunterscheidung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     unter Berücksichtigung der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Unterschiede in Deutsch und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Slowenisch (zB Zucker - zob;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Vater - Vase - veter - avto)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Texte nachgestaltend und           Durch Verändern von Texten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  umgestaltend sprechen              spielerisch neue Lautgestalten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     bilden sowie durch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     unterschiedliches Sprechen von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Texten verschiedene Stimmungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     und Charakterzüge ausdrücken</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Lesen/Branje</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Bei der Unterrichtsarbeit ist anzustreben, dass die Schülerinnen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und Schüler bis zum Ende der 4. Schulstufe in beiden Sprachen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  - ihr Lesen zunehmend an persönlichen Interessen orientieren;</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>altersgemäße Texte selbstständig lesen und inhaltlich erschließen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch die Auseinandersetzung mit Texten deren Absichten, Wirkungen und dergleichen erkennen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>vorbereitete Texte sinngestaltend vorlesen können.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">3. Schulstufe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Förderung und Unterstützung der    Möglichst oft auf aktuelle,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Lesebereitschaft und der           altersgemäße Texte hinweisen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  individuellen Leseinteressen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Vielfältige altersgemäße Texte</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     mit ausgewähltem entsprechendem</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Lesestoff auch in slowenischer</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Sprache anbieten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     (Klassenbibliothek,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Schulbibliothek)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Zur selbstständigen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Textbeschaffung anregen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     (Bibliotheksbesuch,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Bücheraustausch)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erfahren, dass man aus Texten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Sinn entnehmen kann:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- aus literarischen Texten         In Märchen, Sagen, Erzählungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     aus beiden Kulturkreisen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Umweltgeschichten usw.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Handlungszusammenhänge erleben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     und erkennen; einfache</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Handlungsabfolgen richtig</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     wiedergeben (zB erzählen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     spielen); Pointen erfassen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Gemeinsam über Texte und ihre</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     unterschiedliche Wirkung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     sprechen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Zu Texten die eigene Meinung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     äußern und begründen, Texte</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     fantasievoll weiterführen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- aus Gebrauchstexten              Bilder und Bildunterschriften als</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Zusatzinformationen nützen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Inhaltsverzeichnisse,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Kurzbeschreibungen usw. als</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Informationsquelle benützen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Aus Nachschlagewerken</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Informationen entnehmen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Aus Überschriften, Buchtiteln</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     usw. auf Informationsgehalt</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     schließen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Steigerung der Lesefertigkeit      Überschauendes Lesen in immer</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     größeren Sinnschritten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Lesen von Texten in verschiedener</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     räumlicher Anordnung (zB in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Pyramidenform)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Lesen von Texten ohne</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Wortabstände, ohne Satzzeichen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Lesen von Texten verschiedener</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Druckgröße und Schriftarten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     (verschiedene Formen der Block-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     und Druckschrift, lateinische</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Schreibschrift)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Vielfältige Übungen zur guten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Aussprache</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Lesen einfacher Texte unter</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Beachtung der Leseflüssigkeit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Lesen einfacher Texte in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     zunehmend steigendem Tempo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Vorbereitung und Übung             Vielfältiges Üben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  textgerechten Vorlesens und        sinnentsprechenden und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Vortragens                         sinngestaltenden Lesens und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Vortragens</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     - Lesen und Vortragen von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                       Kinderreimen, Gedichten,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                       Geschichten uam. unter</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                       besonderer Beachtung der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                       Klangstruktur und der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                       Sprechpausen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     - Auswendiglernen und Vortragen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                       von Gedichten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">4. Schulstufe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Förderung und Festigung guter      Möglichst oft zur</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Lesegewohnheiten, individuelle     Auseinandersetzung mit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Leseinteressen ausweiten und       aktuellen, altersgemäßen Texten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  bilden                             anregen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Vielfältige altersgemäße Texte in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     deutscher und slowenischer</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Sprache anbieten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     (Klassenbibliothek,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Schulbibliothek)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Die selbstständige Textauswahl</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     fördern (Bibliotheksbesuch,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Büchertausch usw.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Ausweitung der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Inhaltserschließung und des</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Textverständnisses:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Literarische Texte               Märchen, Sagen, Fabeln,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Umweltgeschichten, Erzählungen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Gedichte und dialogische Texte</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     usw. aus beiden Kulturkreisen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     auch in Mundart, lesen, um sich</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     zu unterhalten, um</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     mitzuempfinden, um sich anregen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     zu lassen usw.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Den Verlauf einer Handlung, eines</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Geschehens durch Erzählung,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     durch spielerische oder</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     pantomimische Darstellung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     wiedergeben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Gebrauchstexte                   Mit Sachbüchern,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Nachschlagewerken, kurzen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Gebrauchstexten (zB Spielregeln</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     - auch zu Computerspielen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Anleitungen, Kochrezepten)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     sowie Angeboten der neuen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Medien (zB CD-Roms, Internet)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     umgehen lernen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Aufschriften, Hinweise, Appelle</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     (zB im Verkehr, an und in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Gebäuden) in beiden Sprachen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     lesen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Informationen auswerten und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     anwenden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- sich mit Texten verschiedener    Verschiedene Texte zum gleichen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Art selbständig auseinander        Thema, auch in beiden Sprachen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  setzen                             einander gegenüberstellen, nach</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Unterschieden suchen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   An Texten (Werbetexten usw.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Absichten erkennen und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     besprechen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Zu Texten in einfacher Form</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Stellung nehmen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Steigerung der Lesefertigkeit      Überschauendes Lesen in immer</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     größeren Sinnschritten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Lesen von Texten in verschiedenen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     räumlichen Anordnungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Lesen von Texten verschiedener</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Druckgrößen und Schriftarten,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     auch neuer Medien (verschiedene</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Formen der Gemischtantiqua,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     lateinische Schreibschrift,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Fraktur)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Lautrichtiges, wortgetreues Lesen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Lesen einfacher Texte mit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     zunehmender Steigerung der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Leseflüssigkeit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Lesen einfacher Texte in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     zunehmend steigendem Tempo</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Vorbereitung und Übung             Vielfältiges Üben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  textgerechten Vorlesen und         sinnentsprechenden und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Vortragens                         sinngestaltenden Lesens und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Vortragens</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Lesen und Vortragen von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Gedichten, dialogischen Texten,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Geschichten uam. unter</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     besonderer Beachtung der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Sprechpausen und der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Ausdrucksgestaltung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Auswendiglernen und Vortragen von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Gedichten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Verfassen von Texten/Pisno sporocanje</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Als Schwerpunkt bis zum Ende der 4. Schulstufe gelten in beiden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Sprachen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>eine anhaltende Freude am Verfassen von Texten entwickelt haben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>eigene Erlebnisse, Beobachtungen, Dialoge, Erfundenes und Ähnliches aufschreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Mitteilungen, Aufforderungen, Wünsche, Hinweise, Anleitungen, Aufträge und Ähnliches aufschreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>über Personen, Tiere, Gegenstände, Handlungsabläufe und Sachverhalte in ganzen Sätzen und in Stichwörtern schreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einzelbilder und Bildfolgen schriftlich versprachlichen sowie Texte ergänzen und verändern;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Briefe, Grußkarten, E-Mails und Ähnliches zu verschiedenen Anlässen schreiben;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gelesenes, Gehörtes, Gesehenes, Gefühltes und Gedachtes in eigenen Worten (ganze Sätze oder Stichworte) schriftlich wiedergeben.</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Schulstufe</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Begleitende Übungen zum Verfassen</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">von Texten:</schlussteil></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Wichtiges von weniger Wichtigem  zB passende Überschriften zu</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  bzw. Unwichtigem unterscheiden     Bildern und Texten finden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Gedanken ordnen und damit        zB vorgegebene Bildfolgen und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Möglichkeiten des Textaufbaues     Textteile ordnen und ergänzen;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  erkennen und finden                Anfang, Höhepunkt, Abschluss</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     von Texten erkennen und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     formulieren</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Gedanken möglichst klar, genau   Im Bereich des Wortschatzes und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  anschaulich und folgerichtig       der Satzstrukturen immer</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  ausdrücken                         situationsbezogen formulieren:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     treffende Wörter;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Aufforderungen, Ausrufe,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Fragen; Anrede-, Einleitungs-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     und Schlussformel in Briefen;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Verwenden der wörtlichen Rede</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Texte zu einer                   Texte zu einem gemeinsamen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Erfahrungsgrundlage gemeinsam      Erlebnis, zu einem Bild und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  erarbeiten                         ähnliches in kleinen Gruppen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     oder mit der Klasse erarbeiten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- einfache schriftliche Muster     Einfache Formulare, Tabellen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  funktionsgerecht anwenden          und Ähnliches ausfüllen;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Adressen, Listen und Ähnliches</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     schreiben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Texte verfassen:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- vor allem, um andere zu          zB durch eigene Erlebnisse,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  unterhalten oder Anteil nehmen     Träume; durch einfache</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  zu lassen                          Geschichten zu vorgegebenen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     oder selbst gefertigten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Bildern, zu Reizwörtern, zu</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     einem Erzählkern; durch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Weitererzählen begonnener</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Geschichten; durch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Sprechblasentexte, erfundene</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Geschichten, lustige Verse,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Briefe, Karten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- vor allem, um andere zu          zB durch einfache Beschreibung,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  informieren                        durch Anleitungen; Einladungen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Ankündigungen; Aufgabenpläne,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Verlustanzeigen; durch Briefe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     und Karten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- vor allem, um an andere (um      zB durch Einladungen, einfache</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  eventuell auch an sich selbst)     Werbetexte in Prospekt-,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  zu appellieren                     Plakat-, Schildform und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Ähnliches, Ge- und Verbote</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- vor allem, um etwas für sich zu  zB (telefonische) Mitteilungen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  notieren                           Einkaufswaren, Kochrezepte;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     kurze Sachtexte, Liedtexte</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">4. Schulstufe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Begleitende Übungen zum Verfassen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  von Texten:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Wichtiges von weniger Wichtigem  zB in Texten das Wichtigste</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  bzw. Unwichtigem unterscheiden     unterstreichen; Stichwörter und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Sätze zu Gelesenem und Gehörtem</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     aufschreiben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Gedanken ordnen und damit        zB vorgegebene Bildfolgen und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Möglichkeiten des Textaufbaus      Textteile ordnen und ergänzen;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  erkennen und finden                Anfang, Abschluss, Höhepunkt</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     von Texten erkennen und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     formulieren; sich die</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Reihenfolge und Verknüpfung von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Sätzen bewusst machen und diese</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     beim eigenen Schreiben beachten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Gedanken möglichst klar, genau,  zB Dinge, Tätigkeiten,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  anschaulich und folgerichtig       Eigenschaften, Sachverhalte,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  sprachlich darstellen              Situationen usw. immer</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     angemessener sprachlich</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     darstellen: treffende Wörter</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     finden, Begründungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     formulieren, die entsprechenden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Zeitformen wählen, die</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     wörtliche Rede gezielt</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     einsetzen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Texte zu einer                   Texte, zB zu einem gemeinsamen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Erfahrungsgrundlage gemeinsam      Erlebnis, zu Bildern, zu</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  erarbeiten                         einem sachunterrichtlichen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Thema und Ähnlichem in kleinen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Gruppen oder im Klassengespräch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     erarbeiten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- schriftliche Muster              zB Formulare, Erlagscheine und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  funktionsgerecht anwenden          Ähnliches ausfüllen; Listen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Verzeichnisse und Ähnliches</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     schreiben; eine Kartei anlegen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     etwa für die Klassenbücherei</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Texte verfassen:                   Die Schüler sollen immer</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     bewusster erkennen, dass die</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Art der Abfassung eines Textes</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     von der vorwiegenden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Schreibabsicht abhängt und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     hinsichtlich der Wahl der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Sprache auch davon, an wen sich</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     der Text richtet</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- vor allem, um andere zu          zB durch das Erzählen von eigenen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  unterhalten oder Anteil nehmen     Erlebnissen, Träumen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  zu lassen                          Geschichten zu vorgegebenen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     oder selbst gefertigten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Bildern, zu Reizwörtern, zu</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     einem Erzählkern; Anfang und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Schluss zu</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Erzählungsfragmenten;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Sprechblasentexte, erfundene</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Geschichten, lustige Collage</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     von Wörtern und Sätzen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Geheimsprache, Witze, Dialoge</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     auch für zweisprachige</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Textsammlungen wie</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Schülerzeitungen, Bücher;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Briefe, Karten, E-Mails</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- vor allem, um andere zu          zB durch das Beschreiben von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  informieren                        Personen, Tieren, Gegenständen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Handlungsabläufen und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Sachverhalten; durch das</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Nacherzählen einfacher Texte</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     (auch mit verändertem</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Standpunkt); durch Gebrauchs-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     und Bastelanleitungen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Einladungen, Verkaufs-, Tausch-</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     und Verlustanzeigen; durch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Briefe, Karten, E-Mails zu</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     verschiedenen Anlässen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- vor allem, um an andere (und     zB durch Spielregeln,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  eventuell auch an sich selbst)     Einladungen, Programme,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  zu appellieren                     Werbetexte (in Prospekt-,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Plakat-, Schildform und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Ähnlichem), verschiedene</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Anzeigen; Flugblätter</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- vor allem, um etwas für sich     zB Mitteilungen und Vormerkungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  (und eventuell auch für andere)    aller Art, Kochrezepte;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  zu notieren                        Wissenwertes, Sachtexte,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Liedtexte; Erlebnisse in einem</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Tagebuch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Rechtschreiben/Pravopis</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Bei der Unterrichtsarbeit ist anzustreben, dass die Schülerinnen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und Schüler bis zum Ende der 4. Schulstufe in beiden Sprachen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  - einen allgemein gebrauchten, aber begrenzten Schreibwortschatz</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">    gründlich geübt haben und möglichst sicher beherrschen;</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einige grundlegende Phänomene und Probleme der Rechtschreibung kennen, zB die gebräuchlichsten Fälle der Großschreibung, der Interpunktion sowie im Deutschen die Bezeichnung von Vokallänge und Vokalkürze, im Slowenischen die Schreibung aufeinander folgender Mitlautzeichen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zunehmend selbstständig Schreibstrategien anwenden können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sich Regelmäßigkeiten bewusst machen und daraus erarbeitete einfache Regeln formulieren und anwenden.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">3. Schulstufe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Motivation                         Das Bemühen um normgerechtes</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Schreiben erhalten und festigen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erarbeitung und Sicherung eines</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  begrenzten Wortschatzes</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Auswahl des Wortschatzes         Wörter, deren Bedeutung bereits</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     erfasst wurde, nach folgenden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Kriterien auswählen: aktiver</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Wortschatz, Häufigkeit,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     exemplarischer Wert auch im</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Hinblick auf Analogie- und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Regelbildungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Wörter durchgliedern             Wörter akustisch, optisch und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     sprechmotorisch durchgliedern</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Entsprechungen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Teilentsprechungen und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Nichtentsprechungen zwischen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Lautung und Schreibung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     entdecken</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   In verschiedenen Wörtern gleiche</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Schreibungen feststellen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Wortschreibungen festigen        Wörter, Wortgruppen und Sätze mit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     zunehmender Sprachbewusstheit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     schreiben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Den erarbeitenden Wortschatz in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     verschiedenen sprachlichen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Zusammenhängen anwenden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Von rechtschreibmäßig gesicherten  Wortzusammensetzungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Wörtern zur Schreibung anderer</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Wortformen bzw. anderer Wörter   Wortableitungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  gelangen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Analogien</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Einfache Wortfamilien; der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Wortstamm als Hilfe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Besonderheiten der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Rechtschreibung:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Großschreibung                   Festigung der Großschreibung von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Namenwörtern im Deutschen bzw.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     von Eigennamen im Slowenischen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     des ersten Wortes einer</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Überschrift in beiden Sprachen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Großschreibung des</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Anredefürwortes “Sie” und des</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     entsprechenden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     besitzanzeigenden Fürwortes</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     “Ihr” sowie deren Ableitungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     im Deutschen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Bezeichnung der Vokallänge       Wörter mit bezeichneter und nicht</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     bezeichneter Vokallänge sammeln</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     und üben (zB Saal; nahm; kam -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     keine Gegenüberstellungen!)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Bezeichnung der Vokalkürze       Wörter mit bezeichneter und nicht</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     bezeichneter Vokalkürze sammeln</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     und üben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Im Slowenischen Wörter mit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Zentralvokal (“Halblaut”)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     sammeln und ordnen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Häufungen von                    Wörter üben, bei denen eine</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  aufeinanderfolgenden               Häufung von aufeinander</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Konsonantenzeichen                 folgenden Mitlautzeichen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     auftritt (zB pflegen, pflücken</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     /prst, odpreti; empfangen;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Schlusssatz, Krepppapier)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Konsonantenverbindungen und      Im Slowenischen ist das “j”</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  -zeichen                           in den Konsonantenverbindungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     lj und nj auch dann zu</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     schreiben, wenn es nicht</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     ausgesprochen wird</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Die Schreibung der Buchstaben l</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     und v (Gebrauch der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Selbstlautprobe: nov - nova,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     stol - stoli usw.), der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     stimmhaften und stimmlosen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Konsonanten und den Gebrauch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     der Vorwörter s-z und k-h üben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Trennung                         Zusammengesetzte Wörter in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     einzelne Wörter trennen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Wörter des Schreibwortschatzes</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     nach Sprechsilben trennen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     (razzlogovanje), zB Ap=fel,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Wes=pe, ras=ten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Keine Trennung von “ck” im</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Deutschen, zB Zu=cker</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Interpunktion                    Sichere Anwendung der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Satzschlusszeichen Punkt,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Fragezeichen und Rufzeichen in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     einfachen Fällen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Einfache Fälle der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Beistrichsetzung zB in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Aufzählungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Zeichen bei der einfachsten Form</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     der wörtlichen Rede (zB Eva</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     fragt: “ _______________?”)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Hilfen für das Rechtschreiben      Erworbenes Rechtschreibwissen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     zunehmend anwenden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Wörter alphabetisch ordnen, auch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     nach dem zweiten Buchstaben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Übungen im Gebrauch des</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Wörterbuches</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Das Wörterbuch als zuverlässige</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Rechtschreibhilfe nutzen lernen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">4. Schulstufe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Motivation                         Das Bemühen um normgerechtes</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Schreiben erhalten und festigen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Erarbeitung und Sicherung eines</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  begrenzten Wortschatzes</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Auswahl des Wortschatzes         Wörter, deren Bedeutung bereits</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     erfasst wurde, nach folgenden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Kriterien auswählen: aktiver</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Wortschatz, Häufigkeit,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     exemplarischer Wert auch im</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Hinblick auf Analogie und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Regelbildungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Wörter durchgliedern             Wörter akustisch, optisch und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     sprechmotorisch durchgliedern</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Entsprechungen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Teilentsprechungen und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Nichtentsprechungen zwischen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Lautung und Schreibung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     entdecken</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   In verschiedenen Wörtern gleiche</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Schreibungen feststellen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Wortschreibungen festigen,       Wörter, Wortgruppen und Sätze</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Schreibstrategien bewusst          mit zunehmender</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  anwenden                           Sprachbewusstheit schreiben,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     dabei erworbenes Regelwissen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     anwenden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Von rechtschreibmäßig gesicherten  Wortzusammensetzungen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Wörtern zur Schreibung anderer     Wortableitungen, Analogien;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Wortformen bzw. anderer Wörter     Wortfamilien; der Wortstamm</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  gelangen                           als Hilfe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Besonderheiten der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Rechtschreibung:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Großschreibung                   Anredefürwort “Sie” und das</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     entsprechende besitzanzeigende</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Fürwort “Ihr” sowie deren</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Ableitungen im Deutschen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Großschreibung der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Anredefürwörter “Ti,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Vidva/Vedve, Vi/Ve” und der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     entsprechenden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     besitzanzeigenden Fürwörter</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     “Tvoj, Vajin, Vaš” sowie deren</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Ableitungen (auf individuellen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Wunsch des Schreibenden auch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Kleinschreibung)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Das erste Wort einer wörtlichen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Rede</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Einfache Fälle nominalisierter</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Verben (das Lesen, beim</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Schreiben und dergleichen)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Einfache Fälle nominalisierter</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Adjektive (etwas Neues, alles</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Liebe und Gute)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Besondere Fälle der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Großschreibung von Eigennamen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     im Slowenischen (zB Dobrla vas,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Zelezna Kapla)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Bezeichnung der Vokallänge im    Wörter mit bezeichneter und nicht</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Deutschen                          bezeichneter Vokallänge</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     rechtschreibmäßig sichern</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Bezeichnungsformen der Vokallänge</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     kennen und zunehmend</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     selbstständig richtig anwenden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     (Verdopplung, “ie”, Dehnungs-h,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     “ß”)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Bezeichnung der Vokalkürze im    Wörter mit bezeichneter und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Deutschen                          nichtbezeichneter Vokalkürze</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     rechtschreibmäßig sichern</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Bezeichnungsformen der Vokalkürze</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     kennen und zunehmend</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     selbstständig richtig anwenden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     (Verdopplung, “tz”, “ck”)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Besonderheiten der Schreibung    Wörter mit Zentralvokal</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  von Vokalen im Slowenischen        (“polglasnik”) bzw. mit einem</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     anderen Vokal (zB pes - psi;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     hiter - hitra bzw. bolan -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     bolna, mocan - mocna) üben und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     ordnen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- aufeinander folgende             Wörter rechtschreibmäßig sichern,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Mitlautzeichen                     bei denen eine Häufung von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     aufeinander folgenden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Mitlautzeichen (zB “Arzt”,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     “schnell”, odpreti - odprl,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     knjiga) und stimmhafte und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     stimmlose Konsonanten bzw. die</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Konsonantenpaare nj und lj, die</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Buchstaben l und v auftreten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     bzw. die Vorwörter s / z und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     k / h üben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Trennung                         Die Trennung von Wörtern des</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Schreibwortschatzes sichern (zB</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Vorsilben, Wortbestandteile)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Interpunktion                    Zeichen bei einfachen Formen der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     wörtlichen Rede (zB “...!”,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     rief Markus. “...”, sagte</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Markus.) im Deutschen und im</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Slowenischen (zB “...!” je</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     zaklical Marko. “...,” je rekel</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Marko.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Hilfen für das Rechtschreiben      Erworbenes Sprachwissen bewusst</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     anwenden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Wörter alphabetisch ordnen, auch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     nach dem dritten (zB Maler,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Mann, Maus; milo, miš, miza)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     und nach dem vierten Buchstaben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     (zB schauen, schief, schreiben;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">hlace, hlapec, hladen)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Übungen zum Erwerb einer</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">möglichst geläufigen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Nachschlagetechnik im Wörterbuch und am Computer</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Verwendung des Wörterbuches</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">ist bei allen schriftlichen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Arbeiten, bei der Überarbeitung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">von Diktaten und auch bei den Schularbeiten zu ermöglichen</absatz><liste><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Sprachbetrachtung/Spoznavanje jezika</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Bei der Unterrichtsarbeit ist anzustreben, dass die Schülerinnen und Schüler bis zum Ende der 4. Schulstufe in beiden Sprachen</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Satzglieder durch die Verschiebeprobe ermitteln können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wortarten unterscheiden und mit der Fachbezeichnung benennen können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>erste Einsichten in Wortbildung und Wortbedeutung - auch beim Vergleich der Sprachen - gewonnen haben.</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Schulstufe</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Ersten Einblick in Funktion und Bau von Sätzen gewinnen:</schlussteil></liste><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Der Satz als Sinneinheit         Sinnvolles Ergänzen von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Satzfragmenten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Unsinnige Sätze richtig stellen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Durch die Betonung verschiedener</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Wörter den Sinn eines Satzes</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     etwas ändern</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Satzarten unterscheiden          Sätze nach ihren Leistungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     unterscheiden; aussagen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     fragen, auffordern, ausrufen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     (in konkreten Situationen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     erproben)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Den Satz in gleichen Wortfolgen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     mit verschiedener Intonation</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     sprechen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Die entsprechenden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Satzschlusszeichen anwenden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Satzglieder als umstellbare      Umstellung erproben und dabei</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Elemente erkennen                  Unterschiede hinsichtlich</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Bedeutung oder Wirkung angeben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     (“zerschnittene” Sätze)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Die wichtigsten Wortarten kennen:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Zeitwörter als Wörter zur        zB Tätigkeiten ausführen und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Benennung von Tätigkeiten,         benennen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Vorgängen und Zuständen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Zu bestimmten Sachbereichen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Tätigkeiten finden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Hinführen zu den Zeitstufen -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Gegenwärtiges, Vergangenes,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Zukünftiges - in möglichst</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     natürlichen Situationen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Namenwörter als Wörter zur       Wortreihen aus verschiedensten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Benennung von Menschen, Tieren,    Sachbereichen zusammenstellen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Pflanzen, Dingen, Gedanken und     (Benennung von Tieren, Pflanzen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Vorstellungen                      und Dingen)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Abstraktes mit Namenwörtern</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     bezeichnen, zB Freude, Angst,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Glück</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Namenwörter nach Einzahl,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Mehrzahl und im Slowenischen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     auch nach der Zweizahl</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     unterscheiden und ordnen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Namenwörter in die Einzahl,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Mehrzahl und im Slowenischen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     auch in die Zweizahl setzen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Artikel als mögliche Begleiter   Namenwörter nach dem Artikel</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  des Namenwortes                    ordnen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Namenwörter im Slowenischen nach</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     der Endung ordnen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Eigenschaftswörter zur           Eigenschaftswörter als Mittel</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Kennzeichnung von Eigenschaften    zur genaueren Beschreibung von</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Eigenschaften, von Lebewesen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     und Dingen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Zu Namenwörtern inhaltlich</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     passende Eigenschaftswörter</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     suchen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Einblick in Wortbildung und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Wortbedeutung:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Zusammensetzen von Wörtern       Einfache Zusammensetzungen aus</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Namenwörtern bilden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Genauere Bezeichnungen durch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Zusammensetzen von Wörtern</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     finden (zB Tiergarten,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     hellgelb, fingerbreit)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Unterschiede der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Wortzusammensetzung im</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Deutschen und Slowenischen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     beachten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Vorsicht bei wortwörtlichen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Übersetzungen (zB zivalski vrt</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     - Tiergarten)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Sammelnamen                      Zusammenfassen von Personen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Speisen, Pflanzen, Tieren und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Gegenständen durch Sammelnamen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Wortfamilien                     Zu einem Wortstamm gehörende</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Wörter sammeln, ihre Bedeutung</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     besprechen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">4. Schulstufe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Einsichten in Funktion und Bau</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  von Sätzen gewinnen:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Die Stellung des Zeitwortes in   Mit Satzgliedern spielerisch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  verschiedenen Satzarten            umgehen (Satzstreifen)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Entdecken, wo das Zeitwort in</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     einzelnen Satzarten steht</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   - Unterschiede in den beiden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Sprachen kennen lernen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   - Üben der Wortstellung im</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Slowenischen (zB Bil sem doma.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Danes sem bil doma.)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Verfahren zur Ermittlung von     Sätze mit Hilfe der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Satzgliedern (Verschiebe-,         Verschiebeprobe untersuchen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Ersatz-, Weglass- und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Erweiterungsprobe)               Information durch Austausch eines</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Satzgliedes oder durch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Umstellung verändern</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Ausgebaute Sätze verkürzen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Kurze Sätze durch Ergänzungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     erweitern und die auf diese</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Weise veränderte Information</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     besprechen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Satzteile (Subjektsteil,         Ausgebaute Sätze bis auf den</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Prädikatsteil)                     Subjekts- und Prädikatsteil</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     verkürzen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Zusätzliche Information durch</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Ergänzungen feststellen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Die wichtigsten Wortarten kennen:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Zeitwörter                       Die wichtigsten sprachlichen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Zeitformen einander</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     gegenüberstellen,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Formveränderungen besprechen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Im Deutschen unterscheiden der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Vergangenheitsform beim</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     mündlichen Erzählen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     (Vergangenheit - ich habe</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     gespielt) und in schriftlichen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Erzählungen (Mitvergangenheit -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     ich spielte)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Im Slowenischen Wortstellung des</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Hilfszeitwortes und des</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Mittelworts bei der Bildung der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Zeitformen erkennen und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     anwenden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Die Person des Zeitworts erkennen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     und anwenden (zB vidim, greva)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Namenwörter                      Verschiedene Formen (Fälle) des</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Namenwortes in Texten entdecken</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Im Deutschen vier, im</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Slowenischen sechs Fälle des</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Namenwortes (unter</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Berücksichtigung der Einzahl</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     und Mehrzahl bzw. Einzahl,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Zweizahl und Mehrzahl) anwenden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Fürwörter als Stellvertreter     In Spielen und Gesprächen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  für Namenwörter                    Fürwörter durch Gesten ersetzen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Namenwörter durch Fürwörter</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     ersetzen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Das Zeitwort im Slowenischen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     überwiegend ohne Fürwort</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     verwenden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Eigenschaftswörter               Lebewesen und Dingen bestimmte</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Eigenschaften zuordnen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Gleichheit und Unterschiede mit</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Hilfe von Eigenschaftswörtern</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     feststellen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Veranschaulichen der</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Vergleichsformen (Grundstufe,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Mehrstufe, Meiststufe;</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     osnovnik, primernik, preseznik)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Einblick in Wortbildung und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">  Wortbedeutung:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Zusammensetzen von Wörtern       Bilden zusammengesetzter Wörter</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     aus verschiedenen Wortarten (zB</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     kaufen - Haus: Kaufhaus; Kohle</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     -schwarz: kohlschwarz; knjiga -</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     vezati: knjigovez; dolg - cas:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     dolgcas)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Vor- und Nachsilben              Neue Wörter durch Nachsilben bzw.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Vorsilben bilden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Wortfamilien                     Zu einem Wortstamm gehörende</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     Wörter sammeln und nach schon</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     bekannten Wortarten ordnen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">- Wortfelder                       Sinnverwandte Wörter sammeln (zB</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     sich fortbewegen)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                   Bedeutungsunterschiede</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                     beschreiben</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Elementaler Spracherwerb</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für jene Schüler, die ohne Kenntnisse bzw. mit geringen Kenntnissen der slowenischen Sprache in der Grundschule zum zweisprachigen Unterricht bzw. zum Slowenischunterricht angemeldet werden, sind zunächst folgende Grundleistungen zu sichern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne des elementaren Spracherwerbs sind</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Schüler zu befähigen, möglichst bald dem Unterricht folgen zu können;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Kommunikationsfähigkeit anzubahnen und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Motivation zur Beschäftigung mit der slowenischen Sprache grundzulegen und zu vertiefen.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Diese Zielsetzungen stehen in engem Zusammenhang und beeinflussen einander. Der Lehrplanteil „Elementarer Spracherwerb” soll - unterstützend - die Begegnung mit der zweiten Sprache in einer lustbetonten und zwanglosen Atmosphäre herbeiführen, die Freude der Kinder am Erlernen der Zweitsprache wecken und somit im allgemeinen eine positive Haltung gegenüber der anderen Sprache aufbauen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Sprachliche Kommunikation muß als konkrete Tätigkeit anhand von Themen, Situationen und Aktivitäten (Lieder, Rätsel, Reime, Spiele ...) erfahren werden, die auf die unmittelbaren Interessen des Kindes Bezug nehmen. Denn für das Kind ist es unnatürlich und schwierig, Sprache von ihrem Verwendungszweck zu trennen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Wie der Deutsch- und Slowenischunterricht soll auch der Abschnitt „Elementarer Spracherwerb” die Schüler in ihrer Bereitschaft und Fähigkeit zur zwischenmenschlichen Verständigung im mündlichen (und schriftlichen) Bereich fördern.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Da der Erwerb einer weiteren Sprache ein den Menschen in seiner Gesamtheit bewegender Prozeß ist und Kommunikation immer soziales Verhalten einschließt, ist das bewußt geplante Lernen von kooperativen Verhaltensweisen unabdingbar. Darüber hinaus soll eine offene, aufgeschlossene Haltung der Volksgruppe gegenüber angestrebt werden.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">ZIELE IM BEREICH DER FERTIGKEITEN:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Elementarer Spracherwerb soll den Aufbau von Hörverstehen und mündlicher Kommunikationsfähigkeit zum Schwerpunkt haben. Leseverstehen und Schreiben als eigenständige Fertigkeiten sind im jeweiligen Unterrichtsgegenstand  zu vermitteln. Das Schriftbild kann jedoch lernunterstützend eingesetzt werden, sobald das Klangbild abgesichert ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Ausnützen natürlicher Kommunikationssituationen in der Klasse sollen die Schüler lernen, sprachlich zu handeln und die Unterrichtsarbeit mitzugestalten (zB Vorschläge machen, Wünsche vorbringen, Nichtverstehen äußern, um Wiederholung bitten usw.).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiters sollen die Schüler auf Alltagssituationen vorbereitet werden, die sich aus den Unterrichtsthemen ergeben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hörverstehen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schüler sollen möglichst bald in der Lage sein,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Anweisungen und Anleitungen des Lehrers zu verstehen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einfache Äußerungen im Rahmen der erarbeiteten Gesprächsstoffe zu erfassen sowie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>dem Unterricht in Slowenisch zu folgen.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Sprechfertigkeit:</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die Schüler sollen möglichst bald in der Lage sein, spontan und in einfachster Form</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kontakte mit Lehrern und Mitschülern aufzunehmen, Informationen zu geben und einzuholen, Gefühle und Wünsche zum Ausdruck zu bringen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einfache Gespräche zu führen sowie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>am Unterricht aktiv teilzunehmen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">LEHRSTOFF:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von Unterrichtssituationen und einfachen Alltagssituationen, die sich aus den verschiedenen Themen ergeben, soll der Schüler lernen, sprachliche Äußerungen anderer zu verstehen, und ermutigt werden, eigene Sprechabsichten mit einfachsten Mitteln zu verwirklichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hörverstehen und Sprechfertigkeit müssen sich vorerst am Unterrichtsgeschehen orientieren (Anweisungen, Anleitungen, Fragen zum Unterricht usw.). In weiterer Folge können sie im Rahmen der im Lehrplan vorgesehenen Erfahrungs- und Lernbereiche realisiert werden:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Unterricht, Klassenzimmer, Schulsachen; Familie und Freunde, Alltag zu Hause, Feste; Einkaufen; Arbeit und Freizeit; Essen und Trinken; Kleidung; Zeit; Wetter; Reisen; Tiere u.ä.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechabsichten:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kontakte aufnehmen                Grüßen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Dobro jutro!/Dober dan!/Dober</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    vecer!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Sich verabschieden</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Srecno!/Lahko noc!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Sich vorstellen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Jaz sem...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Andere vorstellen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    To je ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Befinden erfragen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Kako ti (vam) gre?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Über ein Befinden Auskunft geben</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Dobro!/Slabo!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Sich entschuldigen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Oprosti!/Oprostite!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Handlungen anbahnen bzw.          Um Hilfe bitten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">veranlassen                         Prosim, pomagaj!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Hilfe anbieten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Lahko pomagam?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Jemanden ersuchen, etwas zu tun</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Prosim, daj mi ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                      pokazi mi ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                      prinesi mi ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Informationen einholen und geben  Identifizieren eines bestimmten</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Gegenstandes</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Kaj je to?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Bedeutung, Schreibweise und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Aussprache eines slowenischen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Wortes erfragen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Kaj je ... po slovensko?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Kako to pisem?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Kako naj to povem?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Ali je to prav?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Ali so napake?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Angaben über sich und andere machen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Jaz sem ..</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Star (stara) sem ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    To je moj (moja, moje) ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Imam ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Doma sem v,na,pri ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Angaben über Namen, Alter usw. vom</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Partner oder über eine dritte</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Person erfragen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Kdo si?/Kdo je to?/Kaj delas</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    (dela ...)?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Ali imas ...?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Koliko si star (stara)?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Sagen, daß man etwas nicht weiß</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Ne vem!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Fragen bzw. feststellen, wo sich</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    etwas befindet</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Kje je ...?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  ... v/na/pri ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Zeitangaben erfragen und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Zeitangaben machen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Koliko je ura?/Kdaj ...?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    ob .../zjutraj/opoldne/</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    zvecer ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Angaben über Tätigkeiten erfragen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  bzw. machen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Kaj delas?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Pisem ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Fragen nach der Menge/dem Preis</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Koliko je ...?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Koliko stane ...?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Sagen, daß man etwas nicht</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  versteht, um Wiederholung ersuchen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Ne razumem!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Se enkrat, prosim!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Stellungnahmen abgeben            Zustimmung bzw. Ablehnung äußern</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Dobro!/To ni dobro!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Ja, prosim!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Ne, hvala!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Etwas verneinen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Nimam!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Nocem.</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Um Erlaubnis bitten und darauf</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  reagieren</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Ali smem ...?</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Anerkennung äußern</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Lepo! Zelo lepo!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Dobro! Prav dobro!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wünsche und Gefühle ausdrücken    Gefallen und Mißfallen äußern</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">bzw. erfragen                       Rad (rada) imam ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Nimam rad (rada) ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Wünsche äußern und danach fragen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Zelim ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Prosim, ...!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Prosim, kaj drugega!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Sich bedanken</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Hvala!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Äußerungen anderer verstehen:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Anweisungen verstehen             Anweisungen für Tätigkeiten am</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  eigenen Platz verstehen und darauf</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  reagieren</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Vstani! Pospravi! Sedi!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Vzemi zvezek (knjigo)!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Pokazi (pokazite)!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Pozdravi (pozdravite)!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Ponovi!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Preberi!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Allgemeine Anweisungen für den</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Arbeitsrahmen sowie Ermahnungen</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  verstehen und darauf reagieren</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Tiho! Glasneje! Dvigni roko!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Pridi k tabli! Pomagaj! Pazi!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Polusaj! Pocasi, prosim!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Povej!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Vsi skupaj! Delajte v</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    skupinah!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Po dva, tri ...</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Allgemeine Anweisungen zur</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  Klassenordnung verstehen und darauf</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                  reagieren</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Odpri duri (vrata)! Zapri duri</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    (vrata)! Zapri okno! Odpri okno!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Ugasni luc! Prizgi luc!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Razdeli zvezke! Poberi liste!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    Daj odpadke v kos! Daj stol na</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                                    mizo! Umij si roke! Zbrisi tablo!</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Fragen verstehen                  Kdo manjka?</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kdo nima domace naloge?</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kdo zna? Kdo ne ve?</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ste razumeli?/Kdo se ni gotov?</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kdo si upa? Kdo hoce ...?</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ali si popravil (popravila)?</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wortschatz:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterrichtsarbeit hat sich an einem Grundwortschatz zu orientieren, der nach den Kriterien der Themenbezogenheit, des leicht Erlernbaren sowie unter Berücksichtigung des für den Aufbau mündlicher Kommunikationsfähigkeit notwendigen Zeitaufwandes festzulegen ist. Die Erweiterung des Wortschatzes erfolgt im zweisprachigen Unterricht bzw. Slowenischunterricht.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachbetrachtung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Redemittel werden im Lehrplanabschnitt „Elementarer Spracherwerb” ganzheitlich erfahren und erlebt. Von einer Vorgabe grammatikalischer Regeln ist abzusehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aussprache:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung der beiden Fertigkeiten Hörverstehen und Sprechen sind die Schulung des Gehörs und die Pflege der Aussprache. „Elementarer Spracherwerb” soll der intensiven Ausspracheschulung dienen, wobei auf die individuellen Schwierigkeiten einzugehen ist. Geeignete Übungsformen sind das Vor- und Nachsprechen mit Berücksichtigung der für das Slowenische charakteristischen Laute, Übungen zur Lautunterscheidung, soweit der vorgesehene Wortschatz dies erlaubt, sowie einfache Reime, Sprüche und rhythmische Sprechübungen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen/Ustno sporocanje</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgangspunkt für sprachliches Lernen sowie für eine gezielte Förderung der kindlichen Sprachentwicklung in der Grundschule sind die individuellen sprachlichen Vorerfahrungen der Kinder. Diese sind im bilingualen Unterricht durch differenzierte und individualisierende Lernangebote zu berücksichtigen. In allen sprachlichen Lernsituationen ist es erforderlich, das Vertrauen des Kindes in seine eigene Sprechfähigkeit zu wecken bzw. zu stärken. Um sprachliche Hemmungen zu vermeiden bzw. abzubauen, soll das Hinführen zu den Formen der Standardsprache keinesfalls unter Leistungsdruck erfolgen. Die Kinder sind behutsam, mit positiver Wertung ihrer (auch dialektalen) sprachlichen Herkunft an die Standardsprache heranzuführen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vielfältige Anregungen zum Sprechen sowie eine behutsame Anleitung zum richtigen Sprachgebrauch werden die Sprechfähigkeit der Kinder erweitern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erzählen, Informieren, Zuhören; situationsbezogenes Sprechen;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gespräch:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Innnerhalb dieser Teilbereiche ist es wichtig, dass die aufgegriffenen Themen aus der Erfahrungswelt und dem Interessenbereich der Schülerinnen und Schüler kommen, wobei auf die Schaffung einer sozial-emotional angenehmen Atmosphäre zu achten ist. Dies erfolgt durch grundsätzliches Akzeptieren von und Ermutigen zu Äußerungen der Schülerinnen und Schüler in ihrer Herkunftssprache; Unterstützung der jeweils schwächeren Sprache durch angemessene Hilfestellung; Anregung zum gemeinsamen Spracherwerb (zB Helfen beim Erlernen der jeweils anderen Sprache);</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Maßnahmen zur ausgewogenen Gesprächsbeteiligung aller Kinder;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">aktives Zuhören der Lehrerin bzw. des Lehrers und Verringerung seines Sprechanteils zu Gunsten der Kinder. Bei allen Formen der mündlichen Sprachverwendung muss durch günstige äußere Bedingungen (Sitzordnung, Gruppenbildung uam.) ein entsprechender Kontakt der Schülerinnen und Schüler untereinander gewährleistet sein. Es sind natürliche Sprechsituationen zu schaffen, in denen sich die Schülerinnen und Schüler auch der slowenischen Sprache spontan bedienen. Durch äußere Zeichen (zB Plakat, Marionette) kann auf die in der jeweiligen Gesprächssituation verwendete Sprache aufmerksam gemacht werden. Die Schülerinnen und Schüler sind zu ermutigen, auch bei geringeren Sprachkenntnissen jeweils in jener Sprache zu antworten, in der sie angesprochen werden; dafür ist das Erarbeiten von Hilfen (zB Fragen nach der Bedeutung, sich an einen anderen wenden) als unterstützende Maßnahme bedeutsam.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachübung (Erweiterung der Sprachfähigkeit):</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprachübung gründet auf dem Sprachkönnen, das die Schülerin bzw. der Schüler in der Familie und der sprachlichen Umwelt erworben hat. Der Übergang von der Mundart oder der regionalen Umgangssprache zur jeweiligen Standardsprache soll sich ohne Bruch vollziehen. Für die Erweiterung der kindlichen Sprachfähigkeit ist es wichtig, dass Gesprächsthemen aus der Erfahrungswelt und dem Interessenbereich der Kinder entnommen werden. Jede Abwertung der Herkunftssprache der Kinder ist unbedingt zu vermeiden. Die slowenische Sprache soll in zweisprachig geführten Klassen auch in Form von gemeinsam erarbeiteten Bezeichnungen bzw. Aufschriften optisch präsent sein. Für die Entwicklung ihrer Sprachfähigkeit brauchen die meisten Schülerinnen und Schüler gezielte Sprachübung, jedoch sollten mechanisierende Übungsformen vermieden werden. Der Spracherwerb in Sinnzusammenhängen ist gegenüber reinen Übersetzungsübungen zu bevorzugen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlegende Bedeutung kommt auch der Lehrersprache zu. Beim Sprechen wird die Lehrerin bzw. der Lehrer beachten, dass ihre/seine Sprechmuster einerseits die kindliche Sprachentwicklung anregen, andererseits aber die sprachlichen Äußerungen der Lehrerin bzw. des Lehrers von den Kindern verstanden werden müssen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lesen/Branje</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erstlesen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulanfängerinnen und Schulanfänger weisen in Bezug auf den Teilbereich Lesen sehr unterschiedliche Lernvoraussetzungen auf. Diesen hat der Leseunterricht durch differenzierte Lernangebote aus beiden Sprachen gerecht zu werden. Jedenfalls ist dem Erwerb der für das Lesenlernen im engeren Sinn erforderlichen Grundleistungen durch jede einzelne Schülerin bzw. jeden einzelnen Schüler besondere Beachtung zu schenken, dh. erst wenn die einzelne Schülerin bzw. der einzelne Schüler (Schülergruppe) die für das Lesenlernen erforderlichen Voraussetzungen erreicht hat, ist mit dem Erstleseunterricht (Leselehrgang) zu beginnen. Erstleseunterricht hat sowohl den Erwerb dieser Grundlagen als auch das Lesenlernen im engeren Sinn in geeigneten Lernsituationen und durch entsprechende Lernmittel zu ermöglichen. Dem Kind ist ausreichend Lernzeit zur Verfügung zu stellen und dem Selbstentdecken genügend Raum zu geben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungen zur Steigerung der Lesefähigkeit und Lesefertigkeit sollen abwechslungsreich sein und so lebendig wie möglich in den Unterricht eingebaut werden. Sinnerfassung und Lesevergnügen sollen den Unterricht von Anfang an leiten, wobei auch ganzheitliches (“naives”, “erratendes”) Lesen zum Tragen kommt (zB Lesen von Kinderreimen, die die Kinder auswendig können; Namenskärtchen der Kinder, Aufschriften, Plakate, Ge- und Verbotstafeln).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Weiterführendes Lesen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Da das Lesenlernen sehr individuell erfolgt, wird der Übergang vom Erstleseunterricht zum weiterführenden Leseunterricht für die einzelnen Kinder zu verschiedenen Zeitpunkten stattfinden. Deshalb werden einerseits die Übungen zur Steigerung der Lesefertigkeit bis zum Ende der Grundstufe I und darüber hinaus durchgeführt und andererseits die Begegnung und Auseinandersetzung mit Texten für einzelne Kinder schon sehr frühzeitig ermöglicht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Leseunterricht auf der Grundstufe II sollen die Schülerinnen und Schüler zunehmend erfahren, dass sie durch Lesen und durch die Auseinandersetzung mit dem Gelesenen aus Texten beider Kulturkreise über ihre reale Lebenserfahrungen hinaus das Verständnis für sich selbst und für andere vertiefen sowie sich und andere informieren und unterhalten können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die vielfältige Begegnung und Auseinandersetzung mit Texten verschiedenster Art in beiden Sprachen dient der Anbahnung der Lesemündigkeit. In diesem Zusammenhang ist auch die Lesefertigkeit der Schülerinnen und Schüler zu erweitern und zu festigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundsätzlich ist bei der Auswahl der jeweiligen Texte auch auf das Sprachverständnis der Schülerinnen und Schüler Bedacht zu nehmen. Bei schwierigeren Texten sind Verstehenshilfen (zB Bilder) anzubieten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schreiben (nur Grundstufe I)/Pisanje (samo za osnovno stopnjo I)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der Regel hat das Kind schon vor seinem Schuleintritt im Umgang mit Schreibmaterial Erfahrung gesammelt. Es darf aber nicht übersehen werden, dass die Schreibmuskulatur, der Stützapparat der Schreibhand, die Bewegungssteuerung und die Koordinationsfähigkeit der Schulanfängerin bzw. des Schulanfängers für den Schreibunterricht nicht voll entwickelt sind und dass der jeweils erreichte Entwicklungsstand dieser Bereiche innerhalb einer Schulklasse oft erhebliche Unterschiede aufweist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Daraus ergibt sich für den Erstschreibunterricht die Notwendigkeit einer gründlichen Vorschulung und Differenzierung. Durch sie soll die Schülerin bzw. der Schüler auf den eigentlichen Schreibvorgang sowie auf das Erfassen der Funktion der Schrift vorbereitet werden. Kinder mit ausgeprägter Linkshändigkeit dürfen nicht gezwungen werden, mit der rechten Hand zu schreiben. In Grenzfällen kann jedoch die Lehrerin bzw. der Lehrer das Schreiben mit der rechten Hand behutsam anregen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Alphabetisierung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgehend von den unterschiedlichen sprachlichen Vorkenntnissen der Kinder, dem soziokulturellen Umfeld der Schule und dem Sprachmilieu in der Familie kann die Alphabetisierung</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>in der Sprache, in der die Kinder die besseren Voraussetzungen mitbringen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>aber auch in beiden Sprachen, gleichzeitig oder zeitlich versetzt,</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">erfolgen.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Verfassen von Texten/Pisno sporocanje</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Der Lernbereich “Verfassen von Texten” geht von der Mitteilungsbereitschaft des Kindes und von dessen Bedürfnis aus, etwas schriftlich festzuhalten.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">In diesem komplexen Lernbereich wirken in beiden Sprachen einander bedingende unterschiedliche Teilleistungen unmittelbar ineinander, und zwar vor allem das Sprechen, das Schreiben und das Rechtschreiben. Das Verfassen von Texten stellt daher hohe Ansprüche an das Kind.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Da auch die Ausgangslage und der Lernverlauf der Schülerinnen und Schüler in diesem Teilbereich individuell sehr unterschiedlich sind, müssen die Anforderungen an Umfang und Selbstständigkeit der Niederschriften und die Fördermaßnahmen im Unterricht entsprechend den schreibmotorischen (eventuell auch den rechtschreibmäßigen) Fähigkeiten, dem Wortschatz und dem Satzbau in beiden Sprachen differenziert werden. Keinesfalls dürfen Texte der Schülerinnen und Schüler auf der Grundstufe I hinsichtlich ihrer rechtschreibmäßigen Mängel eingeschätzt bzw. beurteilt werden. Vielmehr muss jede schriftliche Arbeit so organisiert werden, dass die Schülerinnen und Schüler während der Niederschrift bzw. vor der Abgabe im Zweifelsfall lexikale Lösungswege einschlagen können. Die unsicheren Schreibungen werden Gegenstand des nachfolgenden Rechtschreibunterrichts. Es können aber auch die Schülerinnen und Schüler auf der Grundstufe I zB der Lehrerin bzw. dem Lehrer ihre eigenen Geschichten ansagen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die Lehrerin bzw. der Lehrer hat geeignete Schreibgelegenheiten zu schaffen bzw. aufzugreifen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Im Lernbereich “Verfassen von Texten” sollen sich die Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage ihrer Mitteilungsbereitschaft und der erworbenen Fähigkeiten im Sprechen, Schreiben und Rechtschreiben in beiden Sprachen schriftlich äußern, und zwar sowohl ichbezogen, zB über Erlebnisse, Beobachtungen, als auch partnerbezogen, zB in Wünschen, Fragen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Auch auf der Grundstufe II bildet die Mitteilungsbereitschaft der Kinder eine wesentliche Grundlage für das Lernen in diesem Teilbereich. Ihre Fähigkeit, etwas schriftlich auszudrücken, darzustellen bzw. anderen mitzuteilen, ist wegen der Abhängigkeit von den Teilleistungen vor allem im Sprechen, Schreiben und Rechtschreiben sehr unterschiedlich. Deshalb sind sowohl das eigentliche Verfassen von Texten wie dessen begleitende Übungen entsprechend den individuellen Lernerfordernissen in beiden Sprachen zu differenzieren bzw. zu individualisieren.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Entsprechend der Steigerung ihrer Fähigkeiten im Sprechen, Schreiben und Rechtschreiben sollen sich die Schülerinnen und Schüler in kontinuierlicher Fortführung der Arbeit auf der Grundstufe I selbstständig und immer angemessener ich-, partner- und sachbezogen schriftlich äußern.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Rechtschreiben/Pravopis</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Das Erlernen der Rechtschreibung ist ein komplexer Vorgang, der in engem Zusammenhang mit anderen Teilbereichen des Deutschunterrichts steht:</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Bevor die normgerechte Schreibung eines Wortes eingeprägt wird, sollen die Schülerinnen und Schüler die Bedeutung verstehen (Sprechen). Außerdem sollen sie die Lautbestandteile eines Wortes und deren Abfolge wahrnehmen und den Schriftzeichen zuordnen können (Erstlesen). Schließlich müssen die Grundformen der Schrift erworben sein und die Schülerinnen und Schüler Geschriebenes auch lesen können (Schreiben, Lesen).</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Der Rechtschreibunterricht legt schon auf der Grundstufe I in beiden Sprachen großen Wert auf Üben und sicheres Beherrschen eines begrenzten Schreibwortschatzes, um eine bloß oberflächliche Aneignung möglichst vieler Wörter zu vermeiden.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Wörter sollen in verschiedenen Zusammensetzungen, in unterschiedlichen Textvarianten und in vielseitigen Lernsituationen geübt werden.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Für den Lernprozess sind</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Verstehen der Wortbedeutung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das bewusste Wahrnehmen des Lautbestandes,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Einprägen der normgerechten Schreibung sowie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das gründliche Einüben des Bewegungsablaufes</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">wesentliche Komponenten.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Bloß eindimensionale Vermittlungsweisen können demnach diese Aufgabe nicht zufrieden stellend lösen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Daneben sollen durch das Zusammenstellen gleichartiger Formen bestimmte Einzelphänomene der Rechtschreibung bewusst gemacht werden. Die Gegenüberstellung unterschiedlicher Schreibungen ist dann sinnvoll, wenn dies als Lösungsweg unverzichtbar ist bzw. sich daraus Rechtschreibsicherheit ergibt (zB Lärche - Lerche; cvet - svet; gut - das Gute; schreiben - beim Schreiben). Wenig sinnvoll erscheint jedoch im Deutschen eine Gegenüberstellung bei der Bezeichnung oder Nichtbezeichnung der Vokallänge (zB Wörter mit “a” - “aa” oder “i” - “ie” - “ih”). Auch im Rechtschreiben gibt es Fehler, die von der Schreibung der einen in die Schreibung der anderen Sprache hineinwirken (zB Schule - šola, Mai - maj); dazu sind dementsprechende Übungen anzubieten. Die Vermittlung der Interpunktion ist in engem Zusammenhang mit der Sprachbetrachtung zu sehen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Auf der Grundstufe II soll die gründliche Vermittlung eines begrenzten Schreibwortschatzes fortgesetzt werden. Durch vielseitige methodische Maßnahmen wird sich auf der Grundlage dieses Wortschatzes die Rechtschreibfähigkeit der Schülerinnen und Schüler erweitern.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Das wiederholte Zusammenstellen gleichartiger Formen soll zu ersten Regelbildungen führen; diese sollen von den Schülerinnen und Schülern auch angewendet werden.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die Vermittlung einer möglichst geläufigen Nachschlagetechnik führt in der Regel dazu, dass sich die Schülerinnen und Schüler an den Gebrauch des Wörterbuches sowie des Computers als verlässliche Hilfe bei ihren Rechtschreibproblemen schneller und leichter gewöhnen. Diese Technik soll bei allen schriftlichen Arbeiten, zB bei der Überarbeitung von Diktaten, angewendet werden.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die Verwendung des Wörterbuches ist auch bei den Schularbeiten zu ermöglichen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Bei der Beurteilung von schriftlichen Leistungsfeststellungen, ist insbesondere § 15 Abs. 1 und 3 der Leistungsbeurteilungsverordnung zu berücksichtigen.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Sprachbetrachtung/Spoznavanje jezika</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Grundstufe I</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Voraussetzung für das Gewinnen von Einsichten in Sprachstrukturen ist eine gewisse Sicherheit im Gebrauch der Sprache. Da zudem die Fähigkeit zur Abstraktion und Begriffsbildung bei den meisten Schülern der Grundstufe I noch auf konkrete Erfahrung angewiesen und daher begrenzt ist, kommt der Sprachbetrachtung geringere Bedeutung zu als der Erweiterung der Sprachfähigkeit. Sprachbetrachtung ist überall dort besonders angebracht, wo es gelingt, die Freude am Spracherleben und am Umgang mit sprachlichen Elementen zu fördern. Dies schließt die Überbetonung grammatischer Begriffsbildung aus. Eigenheiten bzw. Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten der slowenischen und deutschen Sprache können sowohl interessante als auch kindgemäße Anstöße zu einer lustvollen Sprachbetrachtung bieten. Grundstufe II</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Auch auf der Grundstufe II ist die Voraussetzung für das Gewinnen von Einsichten in Sprachstrukturen eine gewisse Sicherheit im Gebrauch der Sprache.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Da sich die Fähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu Abstraktion und Begriffsbildung erst auf der Grundstufe II entsprechend entwickelt, bleibt Sprachbetrachtung mit Ausnahme der Beobachtung einiger leicht zu erfassender sprachlicher Erscheinungen der Unterrichtsarbeit der 3. und 4. Schulstufe vorbehalten; aber auch hier ist das Lernziel nicht das Beherrschen einer vordergründigen Begrifflichkeit.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Sprachbetrachtung erfolgt möglichst im Rahmen solcher Unterrichtsformen, die Gespräche über Sprache ermöglichen und bei denen die Kinder Einsichten in Sprachstrukturen durch Entdecken, Ordnen und Vergleichen gewinnen. Dabei wird sowohl die gesprochene als auch die geschriebene Sprache zum Gegenstand der Betrachtung.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Fachbegriffe werden erst dann eingeführt, wenn die Schülerinnen und Schüler durch vielfältigen Umgang mit Sprachmaterial eine Sprachform in ihrer Funktion erkannt haben. Werden Fachbegriffe ohne entsprechende Einsicht, also zu früh, verwendet, bleiben sie leere Worthülsen. Zu einer ersten Benennung können auch Vorbegriffe herangezogen werden. Die Lehrerin bzw. der Lehrer soll jedoch vermeiden, bei der Einführung dieser Bezeichnungen im Unterricht vordergründige inhaltliche Deutungen zu verwenden, die das grammatische Phänomen unzureichend oder irreführend beschreiben.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Auf der 4. Schulstufe sind die wichtigsten Fachbegriffe zu sichern. Auch auf dieser Schulstufe ist jedoch die Überbetonung grammatischen Begriffswissens zu vermeiden.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Schularbeiten:</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Im Unterrichtsgegenstand Deutsch, Slowenisch, Lesen auf der</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Schulstufe sind insgesamt vier bis sechs Schularbeiten</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">vorgesehen, davon jedenfalls drei im zweiten Semester. Von diesen drei Schularbeiten im zweiten Semester sind zwei in Deutsch und bei den Aufgabenstellungen der übrigen Schularbeiten ist darauf zu achten, dass jede der beiden Sprachen in annähernd gleichem Ausmaß zu berücksichtigen ist.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die Dauer der einzelnen Schularbeit kann auch Teile einer Unterrichtseinheit umfassen, darf aber jedenfalls nicht eine Unterrichtseinheit überschreiten.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Elementarer Spracherwerb</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Elementarer Spracherwerb ist im Sinne eines differenzierten Sprachunterrichts in “Deutsch, Slowenisch, Lesen, Schreiben” und “Deutsch, Slowenisch, Lesen” eine Art “Sprachlehrgang” des Slowenischen, der integrativ zu führen ist und keine zusätzliche Unterrichtsveranstaltung darstellt. Dabei hat der Lehrer bzw. die Lehrerin dafür Sorge zu tragen, daß die Kinder „dort abgeholt werden, wo sie sich sprachlich befinden”. Das heißt es sind vielfältige Anlässe für Sprechsituationen zu schaffen, die von den Kindern mit einfachsten sprachlichen Mitteln bewältigt werden können. Damit wird bereits von Anfang an Slowenisch als Zielsprache angestrebt und als Unterrichtssprache verwendet.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schülerzentrierte Arbeitsformen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Lehren einer weiteren Sprache wird nur dann erfolgreich vor sich gehen, wenn das Unterrichtsgeschehen nicht ausschließlich vom Lehrer dominiert wird. Es ist darauf zu achten, daß auf den vom Lehrer gesteuerten Aufbauunterricht schülerzentrierte Arbeitsformen folgen, um die Aktivität der Schüler sicherzustellen und die Sprechzeit zu erhöhen. Folgende schülerzentrierte Arbeitsformen bieten sich an:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schüler arbeiten zu zweit, in kleinen Gruppen; alle Schüler bewegen sich gleichzeitig im Klassenzimmer, und jedes Kind führt mit verschiedenen Partnern einfache Gespräche. Schüler mit guten Slowenischkenntnissen können als Helfer (Sprechpartner) eingesetzt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Medien:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Beachtung des Prinzips der Anschaulichkeit ist für den Lehrplanabschnitt „Elementarer Spracherwerb” besonders wichtig.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Als Medien kommen in Betracht: Gegenstände, Tuchtafelbilder, Tafelskizzen, Folien, Wandbilder, Wort- und Bildkarten, Kassetten, Spiele u. dgl. Darüber hinaus spielt das Verknüpfen von Sprechen und Handeln unter Einbeziehung von Gestik und Mimik eine wichtige Rolle. Die bereits erarbeiteten slowenischen Bezeichnungen bzw. Aufschriften im Klassenraum sind auch im Sprachlehrgang zu verwenden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fehler:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Korrektur von Fehlern beim Sprechen ist stets behutsam, aber konsequent durchzuführen, wobei der Lehrer die Rolle eines Helfers einnimmt. Es ist jedoch entscheidend, daß die Schüler in Transfersituationen spüren, daß sie auch frei agieren können, ohne daß Korrekturen durch den Lehrer vorgenommen werden, soweit nicht die Kommunikation beeinträchtigt wird.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wiederholung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf eine gezielte und ausreichende Wiederholung ist zu achten. Insbesondere muß darauf Bedacht genommen werden, daß der bisher gelernte Sprachschatz verwendet bzw. erweitert wird (Transfer).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">„Elementarer Spracherwerb” ist Teil des täglichen Unterrichts, bis die Schüler befähigt sind, dem Unterricht in Slowenisch zu folgen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hörverstehen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler wird wesentlich mehr verstehen, als er sprachlich produzieren kann. Hörverstehen entwickelt sich durch das Verstehen der Äußerungen des Lehrers und jener Schüler, die über gute Slowenischkenntnisse verfügen. Es kann auch über Medien (Tonband/Kassetten) geschult werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Sprechfertigkeit der Kinder wird anhand authentischer, altersgemäßer Minidialoge geschult, wobei die Verwendung der gesprochenen Sprache zu beachten ist. Die Schüler reproduzieren und variieren die Dialoge nach der Darbietung in Partnerarbeit.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Nicht das bloße auswendige Aufsagen von Minidialogen ist als Ziel anzustreben, sondern die Anbahnung der spontanen Verwendung der slowenischen Sprache in den für den Unterricht charakteristischen Situationen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Es ist darauf zu achten, daß ein möglichst natürliches Sprechtempo eingehalten wird, das die Grundlage für eine gute Aussprache, Wortbildung und Intonation bildet.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aussprache:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schulung der Gehörs und die Pflege der Aussprache sind eine sehr wichtige Aufgabe des „Elementaren Spracherwerbs”. Die Schüler sollen lernen, die für das Slowenische charakteristischen Laute und Lautfolgen richtig zu hören und wiederzugeben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die unrichtige Artikulation von Phonemen kann zur Störung der Verständigung führen; insofern sind sinnunterscheidende Laute bzw. Lautoppositionen zu üben:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>bei Vokalen:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">lang : kurz;</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">eng : breit (immer lang)</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">zB brat : brat; peti : peti</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>bei Konsonanten:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">stimmlos : stimmhaft</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">zB polje : bolje; tam : dam; kos : gos; kosa : koza; sapa : zaba</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Besondere Beachtung ist folgenden Lauten zu schenken:</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">z: stimmhaftes /s/, wie im Deutschen „Sonne”, „Rose”, oder</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">engl. „zero”</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">z: stimmhaftes /sch/, wie in „Genie”</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">s: stimmloses /s/, wie in „Gast”</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">s: stimmloses /sch/, wie in „Schüssel”</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">c: wie /z/, vgl. „zehn”</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">c: wie in „tschechisch”</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Zu beachten ist, daß die Schüler im Lehrplanteil „Elementarer Spracherwerb” vor allem durch Nachsprechen lernen sollen. Der Lehrer spricht im normalen Sprechtempo vor, die Schüler hören zu, beobachten die Mundstellung des Lehrers und sprechen nach. Eine gute Möglichkeit, Ausspracheschulung attraktiv zu gestalten, ergibt sich durch die Verwendung von kurzen Reimen, die eine größere Anzahl der zu übenden Laute enthalten. Auch das Zusammenstellen von Reimpaaren oder das Erfinden von Klangbildern bereitet den Schülern viel Spaß. Ergänzend dazu sind Rollenspiele (zB mit Handpuppen) zur Schulung der Sprachmelodie (Fragen, Verwunderung, Begeisterung usw.) nützlich; gleichzeitig werden die Schüler dadurch auf Kommunikationssituationen vorbereitet.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lesen und Schreiben:</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Der Lese- und Schreibunterricht bleibt dem Regelunterricht</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">vorbehalten.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Wortschatz:</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Der Wortschatz soll kontextuell (im Wortfeld, im sinnvollen Satz) dargeboten und geübt werden. Realia, Bildmaterial, Gestik und Mimik usw. unterstützen die Bedeutungsvermittlung.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Das Qualitative hat generell Vorrang vor dem Quantitativen. Es kommt nicht darauf an, möglichst viele Wörter zu vermitteln, sondern einen kleinen, sorgfältig ausgewählten Grundwortschatz zu erarbeiten, zu üben und im Unterricht vielfältig anzuwenden.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Übungsformen:</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Dem Spielerischen und Musischen kommt auch im „Elementaren Spracherwerb” besondere Bedeutung zu. Reime, Lieder und Lernspiele sind äußerst wirkungsvolle Motivationsträger. Die aus dem zweisprachigen Unterricht bekannten Übungsformen sollen auch hier Anwendung finden.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Das Erleben der zweiten Sprache in Verbindung mit spielerischer Tätigkeit vermittelt den Kindern ein Erfolgsgefühl und fördert die Bereitschaft zu weiterem Spracherwerb.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Werden Äußerungsmuster nicht mit Hilfe von Spielen erarbeitet, bieten sich im „Elementaren Spracherwerb” Reihenübungen sowie Frage- und Antwortketten an. Die Übungen sind dem sprachlichen Niveau der Schüler anzupassen.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><liste><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">B. Volksschuloberstufe</schlussteil></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>(Fünfte bis achte Schulstufe)</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anlage 1 zur Verordnung über die Lehrpläne der Hauptschulen, BGBl. II Nr. 134/2000, in der jeweils geltenden Fassung, sowie Anlage 4 dieser Verordnung finden sinngemäß Anwendung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">ACHTER TEIL</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN SOWIE LEHRSTOFF UND DIDAKTISCHE</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">GRUNDSÄTZE DER VERBINDLICHEN ÜBUNGEN</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">A. GRUNDSCHULE</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Verkehrserziehung</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Für die verbindliche Übung Verkehrserziehung gelten die Bestimmungen des jeweiligen Lehrplanes der Volksschule, achter Teil, mit der Maßgabe, daß dieser Unterricht gemäß dem Minderheiten-Schulgesetz für Kärnten in annähernd gleichem Ausmaß in deutscher und slowenischer Sprache zu erteilen ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">B. VOLKSSCHULOBERSTUFE</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Berufsorientierung</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anlage 1 zur Verordnung über die Lehrpläne der Hauptschulen, BGBl. II Nr. 134/2000, in der jeweils geltenden Fassung findet sinngemäß Anwendung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">NEUNTER TEIL</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN SOWIE LEHRSTOFF UND DIDAKTISCHE</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">GRUNDSÄTZE DER FREIGEGENSTÄNDE UND UNVERBINDLICHEN ÜBUNGEN</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Freigegenstände und unverbindlichen Übungen gelten die Bestimmungen des jeweiligen Lehrplanes der Volksschule, Neunter Teil, mit der Maßgabe, daß dieser Unterricht auf den ersten drei Schulstufen gemäß dem Minderheiten-Schulgesetz für Kärnten in annähernd gleichem Ausmaß in deutscher und slowenischer Sprache zu erteilen ist. Für die unverbindliche Übung „Lebende Fremdsprache” gelten die Bestimmungen des Achten Teils des jeweiligen Lehrplans der Volksschule. Für den Freigegenstand „Lebende Fremdsprache” in der Volksschuloberstufe gelten die Bestimmungen für den gleichen Pflichtgegenstand.</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Zuletzt aktualisiert am</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="geaendert" halign="j">07.09.2020</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Gesetzesnummer</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="gesnr" halign="j">10009286</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Dokumentnummer</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="doknr" halign="j">NOR40030204</absatz></abschnitt></nutzdaten><layoutdaten paperf="7" paperh="841.95" paperw="595.35" margl="85.05" margr="85.05" margt="85.05" margb="85.05" headerd="28.35" footerd="65.2" gutter="0" gutterpos="0" deftab="35.4" /></risdok>