Kurztitel

Durchschnittssätze für die Gewinnermittlung

Kundmachungsorgan

BGBl. II Nr. 228/1999 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 416/2001

§/Artikel/Anlage

§ 3

Inkrafttretensdatum

01.12.2001

Beachte

Bezugszeitraum: Abs. 1

ab 1. 1. 2002

§ 6 Abs. 2 idF BGBl. II Nr. 416/2001

Text

§ 3.

(1) Der Gewinn aus dem Betrieb eines Lebensmitteleinzel- oder Gemischtwarenhändlers kann wie folgt ermittelt werden: Der Gewinn ist im Rahmen einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung mit einem Durchschnittssatz von 3 630 Euro zuzüglich 2% der Betriebseinnahmen (einschließlich Umsatzsteuer) anzusetzen. Von dem mittels dieses Durchschnittssatzes berechneten Gewinn dürfen keine Betriebsausgaben abgezogen werden.

(2) Das Wareneingangsbuch (§ 127 der Bundesabgabenordnung) kann in der Weise vereinfacht geführt werden, daß

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die Belege sämtlicher Wareneingänge jeweils getrennt nach ihrer Bezeichnung (branchenüblichen Sammelbezeichnung) in richtiger zeitlicher Reihenfolge mit einer fortlaufenden Nummer versehen werden,

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die Beträge jährlich für das abgelaufene Wirtschaftsjahr jeweils getrennt nach der Bezeichnung (branchenüblichen Sammelbezeichnung) des Wareneingangs zusammengerechnet werden, und die zusammengerechneten Beträge in das Wareneingangsbuch eingetragen werden,

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die Berechnungsunterlagen zu den Summenbildungen (Rechenstreifen) aufbewahrt werden.