Kurztitel

Erbschafts- und Schenkungssteuergesetz 1955

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 141 aus 1955, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 142 aus 2000,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 8

Inkrafttretensdatum

30.12.2000

Außerkrafttretensdatum

26.06.2001

Index

32/06 Verkehrsteuern

Beachte

Bezugszeitraum: Absatz 3, 4, Litera b und 5

ab 1.1.2001

Paragraph 34, Absatz eins, Ziffer 5, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 142 aus 2000,

Text

3. Berechnung der Steuer.

Paragraph 8,

  1. Absatz eins,Die Steuer beträgt bei Erwerben

bis einschließlich

in der Steuerklasse

Schilling

 römisch eins

römisch zwei

römisch drei

römisch vier

römisch fünf

100.000

2

4

6

8

14

200.000

2.5

5

7.5

10

16

400.000

3

6

9

12

18

600.000

3.5

7

10.5

14

20

800.000

4

8

12

16

22

1,000.000

5

10

15

20

26

1,500.000

6

12

18

24

30

2,000.000

7

14

21

28

34

3,000.000

8

16

24

32

38

5,000.000

9

18

27

36

42

10,000.000

10

20

30

40

46

15,000.000

11

21

32

42

48

20,000.000

12

22

34

44

51

40,000.000

13

23

36

46

54

60,000.000

14

24

38

48

57

und darüber

15

25

40

50

60

v. H. des Erwerbes.

  1. Absatz 2,Die Steuer nach Absatz eins, ist in der Weise zu berechnen, daß von dem Wertbetrag des Erwerbes nach Abzug der Steuer nicht weniger erübrigt wird, als von dem höchsten Wertbetrage der nächstniedrigeren Stufe des Tarifes nach Abzug der nach dieser entfallenden Steuer.
  2. Absatz 3,Die Steuer beträgt ohne Rücksicht auf die Höhe der Zuwendungen:
    1. Litera a
      von Zuwendungen an solche inländische juristische Personen, die gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen, sowie an inländische Institutionen gesetzlich anerkannter Kirchen und Religionsgesellschaften 2,5 vH und
    2. Litera b
      von Zuwendungen an nicht unter Litera a, fallende Privatstiftungen durch den Stifter selbst 5 vH, ist der Stifter eine Privatstiftung 2,5 vH. Werden zugewendetes Vermögen oder an dessen Stelle getretene Vermögenswerte innerhalb von zehn Jahren, ausgenommen zurück an den Stifter oder zur satzungsgemäßen Erfüllung von angemessenen Unterhaltsleistungen, unentgeltlich veräußert, so ist die Differenz auf die Steuer nach Absatz eins, nachzuerheben;
    3. Litera c
      abweichend von Litera b, kann für Zuwendungen des Stifters an eine Familienstiftung (Paragraph 7, Absatz 2,) nach Wahl eines Steuerschuldners die Steuer stattdessen nach dem maßgeblichen Steuersatz des Paragraph 8, Absatz eins, berechnet werden.
  3. Absatz 4,Die sich nach den Absatz eins und 2 oder nach dem Absatz 3, ergebende Steuer erhöht sich bei Zuwendungen
    1. Litera a
      an den Ehegatten, einen Elternteil, ein Kind, ein Enkelkind, ein Stiefkind, ein Wahlkind oder ein Schwiegerkind des Zuwendenden um
      2 vH
    2. Litera b
      an andere Personen um
      3,5 vH
    des Wertes der durch die Zuwendung erworbenen Grundstücke.
  4. Absatz 5,Die sich nach den Absatz eins, 2 und 4 oder nach den Absatz 3 und 4 ergebende Steuer darf im Falle des Absatz 4, Litera a, nicht weniger als 2 vH, im Falle des Absatz 4, Litera b, nicht weniger als 3,5 vH des Wertes der erworbenen Grundstücke betragen.
  5. Absatz 6,Wird durch die Zuwendung auch land- und forstwirtschaftliches Vermögen erworben, so ermäßigt sich die nach den Absatz eins, 2 und 4 errechnete Steuer, soweit sie auf land- und forstwirtschaftliches Vermögen entfällt, um 1500 S.

Schlagworte

Steuerberechnung

Zuletzt aktualisiert am

13.06.2024

Gesetzesnummer

10003850

Dokumentnummer

NOR40013790