Kurztitel

Strafprozeßordnung 1975 ÜR

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 26 aus 2000,

Paragraph/Artikel/Anlage

Artikel 33

Inkrafttretensdatum

20.05.2000

Text

Artikel 33
Schlussbestimmungen zu Art. 3 bis 8, 11 und 27 bis 29

Anmerkung, aus Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 26 aus 2000,, zu Bundesgesetzblatt Nr. 631 aus 1975,)

  1. Absatz eins,Dieses Bundesgesetz tritt – soweit sich dies nicht bereits aus den einzelnen Artikeln ergibt – in Kraft:
    1. Ziffer eins
      hinsichtlich des Artikel 7, (Gerichtsgebührengesetz): Ziffer eins bis 3 (Paragraph 4, Absatz 2 und 4, Entfall des Paragraph 6 a,) und 5 bis 13 (Paragraph 31,;
      Anmerkung 9 zu Tarifpost 1, Anmerkung 6 zu Tarifpost 2, Anmerkung 6 zu Tarifpost 3; Tarifpost 6, 13 und 14) mit 1. Juni 2000, Ziffer 4, (Paragraph 21, Absatz 4,) mit 1. Jänner 2001;
    2. Ziffer 2
      hinsichtlich des Artikel 8, (Gerichtliches Einbringungsgesetz 1962) mit 1. Jänner 2001;
    3. Ziffer 3
      hinsichtlich der Artikel 3, (Gerichtsorganisationsgesetz), 4 (Zivilprozessordnung), 5 (Strafprozessordnung 1975), 6 (Strafvollzugsgesetz), 11 (Finanzstrafgesetz), 27 (Altlastensanierungsgesetz), 28 (Umweltförderungsgesetz) und 29 (Telekommunikationsgesetz) mit 1. Juni 2000.
  2. Absatz 2,Paragraph 31 a, GGG ist für die mit Artikel 7, dieses Bundesgesetzes sowie mit dem Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 106 aus 1999, jeweils zahlenmäßig geänderten Gerichtsgebührenbeträge mit der Maßgabe anzuwenden, dass Ausgangsgrundlage für die Neufestsetzung der geänderten Gebührenbeträge die für August 1994 verlautbarte Indexzahl des vom Österreichischen Statistischen Zentralamt veröffentlichten Verbraucherpreisindex 1986 ist.
  3. Absatz 3,Artikel 7, Ziffer eins bis 3 und 5 bis 13 sind auf alle Schriften und Amtshandlungen anzuwenden, hinsichtlich deren der Anspruch auf die Gebühr nach dem 31. Mai 2000 begründet wird.
  4. Absatz 4,Mit Ablauf des 31. Dezember 2000 werden die Einbringungsstellen bei den Oberlandesgerichten Linz, Graz und Innsbruck aufgelassen. Die Einbringungsstelle beim Oberlandesgericht Wien erhält mit Wirkung vom 1. Jänner 2001 die Bezeichnung „Einbringungsstelle“ und ist mit diesem Tag auch für die Aufgaben der aufgelassenen Einbringungsstellen bei den anderen Oberlandesgerichten zuständig. Eintreibungen sowie Stundungs- und Nachlassverfahren, die im Zeitpunkt des Inkrafttretens des Artikel 8, bei den Einbringungsstellen bei den Oberlandesgerichten Linz, Graz und Innsbruck anhängig sind, sind ab diesem Zeitpunkt von der Einbringungsstelle weiter zu führen.