Kurztitel

Internationales Übereinkommen gegen Doping im Sport

Kundmachungsorgan

BGBl. III Nr. 108/2007 zuletzt geändert durch BGBl. III Nr. 87/2014

Typ

Vertrag – Multilateral

§/Artikel/Anlage

§ 0

Inkrafttretensdatum

01.09.2007

Unterzeichnungsdatum

18.10.2005

Index

79/07 Sport

Langtitel

(Übersetzung)

Internationales Übereinkommen gegen Doping im Sport

StF: BGBl III Nr. 108/2007 (NR: GP XXIII RV 44 AB 106 S. 24. BR: AB 7702 S. 746.)

Änderung

BGBl. III Nr. 4/2009 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 117/2011 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 81/2014 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 87/2014 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 246/2014 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 93/2015 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 195/2015 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 138/2016 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 116/2017 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 65/2019 (K – Geltungsbereich)

Sprachen

Arabisch, Chinesisch, Französisch, Russisch, Spanisch

Vertragsparteien

*Ägypten III 108/2007 *Albanien III 108/2007 *Algerien III 108/2007 *Andorra III 117/2011 *Angola III 117/2011 *Antigua/Barbuda III 117/2011 *Äquatorialguinea III 117/2011 *Argentinien III 108/2007 *Armenien III 117/2011 *Aserbaidschan III 108/2007 *Äthiopien III 4/2009 *Australien III 108/2007 *Bahamas III 108/2007 *Bahrain III 4/2009 *Bangladesch III 4/2009 *Barbados III 108/2007 *Belarus III 117/2011 *Belgien III 4/2009 *Belize III 81/2014 *Benin III 81/2014 *Bhutan III 81/2014 *Bolivien III 108/2007 *Bosnien-Herzegowina III 117/2011 *Botsuana III 117/2011 *Brasilien III 4/2009 *Brunei III 4/2009 *Bulgarien III 108/2007 *Burkina Faso III 4/2009 *Burundi III 4/2009 *Cabo Verde III 4/2009 *Chile III 117/2011 *China III 108/2007 *Costa Rica III 81/2014 *Côte d`Ivoire III 4/2009 *Dänemark III 108/2007 *Deutschland III 108/2007 *Dominica III 81/2014 *Dominikanische R III 81/2014 *Dschibuti III 195/2015 *Ecuador III 108/2007 *El Salvador III 4/2009 *Eritrea III 4/2009 *Estland III 108/2007 *Eswatini III 117/2011 *Fidschi III 117/2011 *Finnland III 108/2007 *Frankreich III 108/2007 *Gabun III 4/2009 *Gambia III 117/2011 *Georgien III 117/2011 *Ghana III 108/2007 *Grenada III 117/2011 *Griechenland III 108/2007 *Guatemala III 4/2009 *Guinea III 117/2011 *Guyana III 117/2011 *Haiti III 117/2011 *Honduras III 93/2015 *Indien III 4/2009 *Indonesien III 4/2009 *Irak III 81/2014 *Iran III 117/2011 *Irland III 4/2009 *Island III 108/2007 *Israel III 81/2014 *Italien III 4/2009 *Jamaika III 108/2007 *Japan III 108/2007 *Jemen III 116/2017 *Jordanien III 117/2011 *Kambodscha III 4/2009 *Kamerun III 4/2009 *Kanada III 108/2007 *Kasachstan III 117/2011 *Katar III 108/2007 *Kenia III 117/2011 *Kirgisistan III 117/2011 *Kiribati III 93/2015 *Kolumbien III 117/2011 *Komoren III 117/2011 *Kongo III 81/2014 *Kongo/DR III 117/2011 *Korea/DVR III 117/2011 *Korea/R III 108/2007 *Kroatien III 4/2009 *Kuba III 4/2009 *Kuwait III 108/2007 *Laos III 116/2017 *Lesotho III 81/2014 *Lettland III 108/2007 *Liberia III 81/2014 *Libyen III 108/2007 *Litauen III 108/2007 *Luxemburg III 108/2007 *Madagaskar III 246/2014 *Malawi III 117/2011 *Malaysia III 108/2007 *Malediven III 117/2011 *Mali III 108/2007 *Malta III 81/2014 *Marokko III 117/2011 *Marshallinseln III 117/2011 *Mauritius III 108/2007 *Mexiko III 108/2007 *Mikronesien III 117/2011 *Moldau III 4/2009 *Monaco III 108/2007 *Mongolei III 4/2009 *Montenegro III 117/2011 *Mosambik III 108/2007 *Myanmar III 117/2011 *Namibia III 108/2007 *Nauru III 108/2007 *Nepal III 117/2011 *Neuseeland III 108/2007 *Nicaragua III 117/2011 *Niederlande III 108/2007, III 4/2009, III 87/2014 *Niger III 108/2007 *Nigeria III 108/2007 *Nordmazedonien III 4/2009 *Norwegen III 108/2007 *Oman III 108/2007 *Pakistan III 4/2009 *Palästina III 195/2015 *Palau III 4/2009 *Panama III 4/2009 *Papua-Neuguinea III 117/2011 *Paraguay III 4/2009 *Peru III 108/2007 *Philippinen III 117/2011 *Polen III 108/2007 *Portugal III 108/2007 *Ruanda III 117/2011 *Rumänien III 108/2007 *Russische F III 108/2007 *Salomonen III 93/2015 *Sambia III 4/2009 *Samoa III 108/2007 *San Marino III 117/2011 *Saudi-Arabien III 4/2009 *Schweden III 108/2007 *Schweiz III 4/2009 *Senegal III 4/2009 *Serbien III 117/2011 *Seychellen III 108/2007 *Sierra Leone III 138/2016 *Simbabwe III 81/2014 *Singapur III 4/2009 *Slowakei III 108/2007 *Slowenien III 4/2009 *Somalia III 117/2011 *Spanien III 108/2007 *Sri Lanka III 117/2011 *St. Kitts/Nevis III 4/2009 *St. Lucia III 4/2009 *St. Vincent/Grenadinen III 117/2011 *Südafrika III 108/2007 *Sudan III 81/2014 *Suriname III 117/2011 *Syrien III 81/2014 *Tadschikistan III 81/2014 *Tansania III 65/2019 *Thailand III 108/2007 *Timor-Leste III 65/2019 *Togo III 117/2011 *Tonga III 117/2011 *Trinidad/Tobago III 108/2007 *Tschad III 4/2009 *Tschechische R III 108/2007 *Tunesien III 108/2007 *Türkei III 117/2011 *Turkmenistan III 117/2011 *Tuvalu III 81/2014 *Uganda III 4/2009 *Ukraine III 108/2007 *Ungarn III 108/2007 *Uruguay III 4/2009 *USA III 4/2009 *Usbekistan III 117/2011 *Vanuatu III 117/2011 *Venezuela III 117/2011 *Vereinigte Arabische Emirate III 117/2011 *Vereinigtes Königreich III 108/2007 *Vietnam III 117/2011 *Zentralafrikanische R III 138/2016 *Zypern III 117/2011

Sonstige Textteile

Der Nationalrat hat beschlossen:

1.

Der Abschluss des gegenständlichen Staatsvertrages – dessen Art. 34 Abs. 3 verfassungsändernd ist – wird bei Anwesenheit der verfassungsmäßig vorgesehenen Anzahl der Abgeordneten mit Zweidrittelmehrheit genehmigt.

2.

Dieser Staatsvertrag ist im Sinne des Art. 50 Abs. 2 B-VG durch Erlassung von Gesetzen zu erfüllen.

3.

Die arabische, chinesische, französische, russische und spanische Sprachfassung 1 dieses Staatsvertrages sind gemäß Art. 49 Abs. 2 B-VG dadurch kundzumachen, dass sie zur öffentlichen Einsichtnahme im Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten aufliegen.

__________________

1 Die Sprachfassungen werden auch in den Anlagen veröffentlicht.

Ratifikationstext

Die vom Bundespräsidenten unterzeichnete und vom Bundeskanzler gegengezeichnete Ratifikationsurkunde wurde am 19. Juli 2007 beim Generaldirektor der Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur der Vereinten Nationen hinterlegt; das Internationale Übereinkommen gegen Doping im Sport ist gemäß seinem Art. 37 Abs. 2 für Österreich mit 1. September 2007 in Kraft getreten.

Nach Mitteilungen des Generaldirektors der Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur der Vereinten Nationen haben folgende weitere Staaten das Internationale Übereinkommen gegen Doping im Sport ratifiziert, angenommen, genehmigt bzw. sind ihm beigetreten:

 

Ägypten

Albanien

Algerien

Argentinien

Aserbaidschan

Australien

Bahamas

Barbados

Bolivien

Bulgarien

China

Cook Inseln

Dänemark

Deutschland

Ecuador

Estland

Finnland

Frankreich

Ghana

Griechenland

Island

Jamaika

Japan

Kanada

Katar

Republik Korea

Kuwait

Lettland

Libysch-Arabische Dschamahirija

Litauen

Luxemburg

Malaysia

Mali

Mauritius

Mexiko

Monaco

Mosambik

Namibia

Nauru

Neuseeland

Niederlande

Niger

Nigeria

Norwegen

Oman

Peru

Polen

Portugal

Rumänien

Russische Föderation

Samoa

Schweden

Seychellen

Slowakei

Spanien

Südafrika

Thailand

Trinidad und Tobago

Tschechische Republik

Tunesien

Ungarn

Ukraine

Vereinigtes Königreich (einschließlich Jersey, Guernsey und Alderney, Insel Man, Bermuda, Kaimaninseln und Falklandinseln)

 

Anlässlich der Hinterlegung ihrer Ratifikations- bzw. Annahmeurkunde haben folgende Staaten nachstehende Erklärungen abgegeben:

Argentinien:

Die Argentinische Republik bekräftigt ihre Forderung nach der Ausdehnung der Anwendung des Internationalen Übereinkommens gegen Doping im Sport, das am 19. Oktober 2005 in Paris von der Generalkonferenz der UNESCO verabschiedet wurde, auf die Falklandinseln (Malvinen), wovon der Generaldirektor der UNESCO seitens des Vereinigten Königreiches Großbritannien und Nordirland am 25. April 2006 informiert wurde, und bestätigt ihre Hoheitsrechte hinsichtlich der Falklandinseln, Südgeorgien und der Südlichen Sandwichinseln, die Bestandteil ihres Hoheitsgebietes sind und, unrechtmäßig durch das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland besetzt, Gegenstand eines Souveränitätsstreites zwischen beiden Ländern sind, was von verschiedenen Internationalen Organisationen anerkannt wird.

In diesem Sinn verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Resolutionen 2065 (XX), 3160 (XXVIII), 31/49, 37/9, 40/21, 41/40, 42/19 und 43/25, in welchen das Vorliegen eines Souveränitätsstreites im Zusammenhang mit der Frage der Falklandinseln anerkannt wird und die Republik Argentinien sowie das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland aufgefordert werden, Verhandlungen aufzunehmen, um so rasch als möglich eine friedliche und dauerhafte Lösung für den Souveränitätsstreit zu finden. Das Komitee der Vereinten Nationen für Dekolonialisierung hat sich wiederholt in diesem Sinn vernehmen lassen, zuletzt in seiner Resolution vom 15. Juni 2006. Ebenso veröffentlichte die Generalversammlung der Organisation Amerikanischer Staaten am 6. Juni 2006 eine neue Mitteilung zu dieser Angelegenheit.

Dänemark:

Das Übereinkommen findet bis auf weiteres keine Anwendung auf die Färöer Inseln und Grönland.

Neuseeland:

Neuseeland erklärt, dass gemäß des verfassungsmäßigen Status von Tokelau und im Hinblick auf die Verpflichtung der Regierung von Neuseeland zur Schaffung der Selbstverwaltung für Tokelau im Wege eines Selbstbestimmungsaktes im Rahmen der Charta der Vereinten Nationen, diese Ratifikation nicht auf Tokelau ausgedehnt wird, solange nicht eine Erklärung seitens der Regierung von Neuseeland beim Depositär nach entsprechender Rücksprache mit diesem Gebiet hinterlegt wird.

Gemäß Art. 4 Abs. 2 des Übereinkommens sind die Anhänge 1 bis 3 (Welt-Anti-Doping-Code, Internationaler Standard für Labors, Internationaler Standard für Kontrollen) lediglich zu Informationszwecken aufgeführt und nicht Bestandteil des Übereinkommens; sie werden aus Gründen der Publizität gemäß § 5 Abs. 1 Z 6 des Bundesgesetzblattgesetzes – BGBlG verlautbart.

Niederlande:

Nach weiterer Mitteilung des Generaldirektors der Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur der Vereinten Nationen haben die Niederlande am 11. Juli 2008 mitgeteilt, dass das Internationale Übereinkommen über Doping im Sport auch auf Aruba Anwendung findet.

Nach Mitteilung des Generaldirektors der Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur der Vereinten Nationen haben die Niederlande am 11. Mai 2011 mitgeteilt, dass das Internationale Übereinkommen gegen Doping im Sport (BGBl. III Nr. 108/2007, letzte Kundmachung des Geltungsbereichs BGBl. III Nr. 81/2014) mit Wirksamkeit vom 10. Oktober 2010 ebenso auf den karibischen Teil der Niederlande (die Inseln Bonaire, Sint Eustatius und Saba) sowie auf Curaçao und Sint Maarten Anwendung findet.

Vereinigten Staaten:

„Der Senat der Vereinigten Staaten von Amerika gab in seiner Resolution vom 21. Juli 2008 mit zwei Drittel der anwesenden Senatoren seine Zustimmung zur Ratifizierung des Übereinkommens vorbehaltlich folgender Erklärung:

Nach dem Verständnis der Vereinigten Staaten von Amerika kann nichts in diesem Übereinkommen die Vereinigten Staaten dazu verpflichten, der Welt-Anti-Doping-Agentur Guthaben zur Verfügung zu stellen.

Gemäß Art. 2 Abs. 4 wird der „Athlet“ für Zwecke der Dopingkontrolle definiert als „jede Person, die am Sport auf nationaler oder internationaler Ebene teilnimmt, wie von jeder nationalen Anti-Doping Organisation festgelegt und von den Vertragsparteien angenommen, sowie jede zusätzliche Person, die am Sport oder an Ereignissen auf niedrigerer Ebene teilnimmt wie von den Vertragsparteien angenommen“. Die Vereinigten Staaten von Amerika erklären, dass mit „Athlet“ für Zwecke der Dopingkontrolle jeder von der Anti-Doping-Agentur der Vereinigten Staaten bezeichnete Athlet gemeint ist, der dem Welt-Anti-Doping-Kodex unterliegt oder ihn angenommen hat.

Präambel/Promulgationsklausel

Die Generalkonferenz der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur, im Folgenden als „UNESCO“ bezeichnet, die vom 3. bis zum 21. Oktober 2005 in Paris zu ihrer 33. Tagung zusammengetreten ist –

in der Erwägung, dass es das Ziel der UNESCO ist, mittels der Zusammenarbeit der Staaten durch Bildung, Wissenschaft und Kultur zum Frieden und zur Sicherheit beizutragen,

unter Bezugnahme auf bestehende völkerrechtliche Übereinkünfte mit Menschenrechtsbezug,

in Kenntnis der am 3. November 2003 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedeten Resolution 58/5 über Sport als Mittel zur Förderung der Bildung, der Gesundheit, der Entwicklung und des Friedens, insbesondere in Kenntnis des Absatzes 7 dieser Resolution,

in dem Bewusstsein, dass Sport für die Erhaltung der Gesundheit, die geistige, kulturelle und körperliche Erziehung und die Förderung der Völkerverständigung und des Weltfriedens eine wichtige Rolle spielen soll,

angesichts der Notwendigkeit, die internationale Zusammenarbeit mit dem Ziel der Ausmerzung des Dopings im Sport zu fördern und zu koordinieren,

besorgt über die Anwendung des Dopings durch Athleten im Sport und die sich daraus ergebenden Folgen für deren Gesundheit, für den Grundsatz des Fairplay, für die Unterbindung der Täuschung und für die Zukunft des Sports,

im Hinblick darauf, dass Doping die ethischen Grundsätze und die erzieherischen Werte gefährdet, die in der Internationalen Charta für Leibeserziehung und Sport der UNESCO und in der Olympischen Charta enthalten sind,

eingedenk der Tatsache, dass es sich bei dem im Rahmen des Europarats angenommenen Übereinkommen gegen Doping und seinem ebenso dort angenommenen Zusatzprotokoll um die völkerrechtlichen Instrumente handelt, die den nationalen Leitlinien gegen Doping und der zwischenstaatlichen Zusammenarbeit zu Grunde liegen,

eingedenk der Empfehlungen zum Doping, die auf der zweiten, dritten und vierten Tagung der Internationalen Konferenz der für Leibeserziehung und Sport verantwortlichen Minister und Hohen Beamten, welche die UNESCO in Moskau (1988), Punta del Este (1999) und Athen (2004) ausrichtete, verabschiedet wurden; und eingedenk der Resolution 32 C/9, welche die Generalkonferenz der UNESCO auf ihrer 32. Tagung (2003) verabschiedete,

eingedenk des Welt-Anti-Doping-Codes, den die Welt-Anti-Doping-Agentur am 5. März 2003 auf der in Kopenhagen abgehaltenen Weltkonferenz über Doping im Sport verabschiedete, und eingedenk der Kopenhagener Erklärung über die Dopingbekämpfung im Sport,

im Hinblick auf den Einfluss, den Spitzenathleten auf Jugendliche ausüben,

im Bewusstsein der weiterhin bestehenden Notwendigkeit, zum besseren Nachweis von Doping und zum besseren Verständnis der Faktoren, welche die Anwendung des Dopings bestimmen, Forschung zu betreiben und zu fördern, damit die Strategien zur Verhütung des Dopings so wirkungsvoll wie möglich gestaltet werden können,

auch in dem Bewusstsein, wie wichtig es für die Verhütung des Dopings ist, Athleten, Athletenbetreuer und die Gesellschaft im Allgemeinen ständig aufzuklären,

im Hinblick auf die Notwendigkeit, die Kapazitäten der Vertragsstaaten für die Durchführung von Dopingbekämpfungsprogrammen aufzubauen,

in Anbetracht der Tatsache, dass staatliche Behörden und für Sport zuständige Organisationen eine einander ergänzende Verantwortung bei der Verhütung und Bekämpfung des Dopings im Sport tragen, insbesondere für die Gewähr, dass Sportveranstaltungen ordnungsgemäß und entsprechend dem Grundsatz des Fairplay durchgeführt werden, sowie für den Schutz der Gesundheit derjenigen, die an diesen Sportveranstaltungen teilnehmen,

in der Erkenntnis, dass diese Behörden und Organisationen zu diesen Zwecken zusammenarbeiten müssen und dabei auf allen geeigneten Ebenen ein Höchstmaß an Unabhängigkeit und Transparenz sicherstellen müssen,

entschlossen, eine weitere und engere Zusammenarbeit zu verfolgen, die darauf gerichtet ist, Doping im Sport endgültig auszumerzen,

in der Erkenntnis, dass die Ausmerzung des Dopings im Sport zum Teil von der stufenweisen Harmonisierung der Dopingbekämpfungsstandards und –praktiken im Sport und von der Zusammenarbeit auf nationaler und weltweiter Ebene abhängt –

nimmt dieses Übereinkommen am 19. Oktober 2005 an.

Anmerkung

1. Dokumentalistische Gliederung:

Anlage I = Anl. 1

Anlage II = Anl. 2

Anhang 1 = Anl. 3

Anhang 2 = Anl. 4

Anhang 3 = Anl. 5

2. Vorbehalte, Erklärungen etc. der Vertragsparteien wurden mit Stichtag 9.5.2014 eingearbeitet.

Schlagworte

e-rk3

Ratifikationsurkunde

Zuletzt aktualisiert am

17.05.2019

Gesetzesnummer

20005490

Dokumentnummer

NOR30006051