Durchführung der Alpenkonvention von 1991 – Protokoll „Beilegung von Streitigkeiten“ (P9)
Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 238 aus 2002,
Vertrag - Multilateral
Paragraph 0
18.12.2002
31.10.2000
89/07 Umweltschutz
PROTOKOLL ZUR DURCHFÜHRUNG DER ALPENKONVENTION VON 1991 ÜBER DIE BEILEGUNG VON STREITIGKEITEN
StF: BGBl. III Nr. 238/2002 idF BGBl. III Nr. 107/2005 (VFB) (NR: GP XXI RV 1092 AB 1229 S. 110. BR: AB 6723 S. 690.)
Deutsch, Französisch, Italienisch, Slowenisch
Vertragsparteien siehe Stammvertrag, Bundesgesetzblatt Nr. 477 aus 1995,
Der Nationalrat hat beschlossen:
Der Abschluss des Staatsvertrages wird genehmigt.
Die vom Bundespräsidenten unterzeichnete und vom Bundeskanzler gegengezeichnete Ratifikationsurkunde wurde am 14. August 2002 hinterlegt; das Protokoll tritt gemäß seinem Artikel 16, Absatz 2, mit 18. Dezember 2002 in Kraft.
Folgende weitere Staaten haben das Protokoll ratifiziert: Deutschland und Liechtenstein.
Die Bundesrepublik Deutschland,
die Französische Republik,
die Italienische Republik,
das Fürstentum Liechtenstein,
das Fürstentum Monaco,
die Republik Österreich,
die Schweizerische Eidgenossenschaft,
die Republik Slowenien
sowie
die Europäische Gemeinschaft,
Vertragsparteien des Übereinkommens zum Schutz der Alpen (Alpenkonvention) –
in dem Bestreben, ein wirksames Konsultations- und Streitbeilegungsverfahren für die Alpenkonvention1) und ihre Protokolle2) auszuarbeiten –
sind wie folgt übereingekommen:
___________________
1) Kundgemacht in Bundesgesetzblatt Nr. 477 aus 1995, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 18 aus 1999,
2) Kundgemacht in Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 230 aus 2002, bis Nr. 238/2002
e-rk3
Konsultationsverfahren
07.02.2018
20002270
NOR30002503