Kurztitel

Österreichische Währung, Verhältnisse des Münzverkehrs

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 63 aus 1858, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 191 aus 1999,

Inkrafttretensdatum

15.06.1858

Außerkrafttretensdatum

31.12.2004

Beachte

Zum Inkrafttreten vergleiche Paragraph 8, RGBl. Nr. 260/1852

Langtitel

Kaiserliches Patent vom 27. April 1858, wirksam für den ganzen Umfang

des Reiches, wodurch die Verhältnisse des Münzverkehres und die

Anwendung der neuen österreichischen Währung auf die

Rechtsverhältnisse geregelt werden

StF: RGBl. Nr. 63/1858

Änderung

RGBl. Nr. 22/1870

BGBl. I Nr. 191/1999 (1. BRBG) (NR: GP XX RV 1811 AB 2031 S. 179. BR: AB 6041 S. 657.)

Präambel/Promulgationsklausel

Wir Franz Joseph der Erste, von Gottes Gnaden Kaiser von Oesterreich; König von Hungarn und Böhmen, König der Lombardei und Venedigs, von Dalmatien, Kroatien; Slawonien, Galizien, Lodomerien und Illirien, König von Jerusalem ec.; Erzherzog von Oesterreich; Großherzog von Toscana und Krakau; Herzog von Lothringen, von Salzburg, Steyer, Kärnthen, Krain und der Bukowina; Großfürst von Siebenbürgen; Markgraf von Mähren; Herzog von Ober- und Nieder-Schlesien, von Modena, Parma, Piacenza und Guastalla, von Auschwitz und Zator, von Teschen, Friaul, Ragusa und Zara; gefürsteter Graf von Habsburg und Tirol, von Kyburg, Görz und Gradiska; Fürst von Trient und Brixen; Markgraf von Ober- und Nieder-Lausitz und in Istrien; Graf von Hohenembs, Feldkirch, Bregenz, Sonnenberg ec.; Herr von Triest, von Cattaro und auf der windischen Mark; Großwojwod der Wojwodschaft Serbien ec. ec.

Im Verfolge zum Artikel 23 Unseres Patentes vom 19. September 1857, Nr. 169 des Reichs-Gesetz-Blattes, finden Wir, nach Vernehmung Unserer Minister und Anhörung Unseres Reichsrathes, die Verhältnisse des Münzverkehres und die Anwendung der neuen österreichischen Währung auf die Rechtsverhältnisse für den ganzen Umfang Unseres Reiches, durch folgende Bestimmungen zu regeln.