Vollstreckung von Strafen des Internationalen Gerichts - Jugoslawien
Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 158 aus 1999,
22.08.1999
(Übersetzung)
Abkommen zwischen den Vereinten Nationen und der Österreichischen Bundesregierung über die Vollstreckung von Strafen des Internationalen Gerichts für das ehemalige Jugoslawien
StF: BGBl. III Nr. 158/1999
Das Abkommen tritt gemäß seinem Artikel 12, mit 22. August 1999 in Kraft.
Die Vereinten Nationen, vertreten durch das Internationale Gericht für das ehemalige Jugoslawien, im folgenden als „Internationales Gericht” bezeichnet, und Die Österreichische Bundesregierung, im folgenden als „ersuchter Staat” bezeichnet,
UNTER HINWEIS auf Artikel 27 des durch Resolution des Sicherheitsrats Nr. 827 (1993) vom 25. Mai 1993 angenommenen Statuts des Internationalen Gerichts 1), demzufolge die Freiheitsstrafe von Personen, die vom Internationalen Gericht verurteilt wurden, in einem Staat verbüßt wird, der vom Internationalen Gericht aus einer Liste von Staaten bestimmt wird, die dem Sicherheitsrat ihre Bereitschaft zur Übernahme verurteilter Personen bekundet haben,
KENNTNIS NEHMEND von der Bereitschaft des ersuchten Staates, vom Internationalen Gericht verhängte Strafen zu vollstrecken;
UM den Urteilen und Strafen des Internationalen Gerichts Wirkung zu verleihen,
SIND wie folgt ÜBEREINGEKOMMEN:
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1) Kundgemacht in Bundesgesetzblatt Nr. 37 aus 1995,