<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><risdok stylesheet="RISJudikaturXML2XHTML11.xsl" h-version="4.1.6_02.09.2024" h-creator="PWRIVIE44.BR2RIS.BR2RISConverter_28.01.2025_11:52:55" h-created="28. Jänner 2025, 11:57:53" xmlns="http://www.bka.gv.at"><metadaten /><nutzdaten><abschnitt nr="1" typ="ns" paperf="h" endnhier="true"><kzinhalt typ="p"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Bundesrecht konsolidiert</absatz></kzinhalt><kzinhalt typ="f"><absatz typ="kz" halign="j"><tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Bundesrecht konsolidiert</absatz></kzinhalt><fzinhalt typ="p"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5c*+MERGEFORMAT+"><span>2</span></feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5c*+MERGEFORMAT+"><span>2</span></feld></absatz></fzinhalt><fzinhalt typ="f"><absatz typ="fz" halign="j">www.ris.bka.gv.at<tab align="z" position="212.6" leader="o" /><tab align="r" position="425.25" leader="o" />Seite <feld code="+PAGE++%5c*+MERGEFORMAT+"><span>1</span></feld> von <feld code="+NUMPAGES++%5c*+MERGEFORMAT+"><span>1</span></feld></absatz></fzinhalt><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kurztitel</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kurztitel" halign="j">Lehrpläne – Bildungsanstalt für Sozialpädagogik</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Kundmachungsorgan</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="kundmachungsorgan" halign="j">BGBl. Nr. 355/1985 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 701/1993</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Typ</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="typ" halign="j">V</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">§/Artikel/Anlage</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="artikel_anlage" halign="j">Anl. 1/06</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Inkrafttretensdatum</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="ikra" halign="j">01.09.1993</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Außerkrafttretensdatum</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="akra" halign="j">31.08.1996</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Index</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="index" halign="j">64/02 Bundeslehrer; 70/02 Schulorganisation; 70/07 Schule und Kirche</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Beachte</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="beachte" halign="j">Klassenweise gestaffeltes Inkrafttretensdatum (Art. III § 1 idF BGBl. Nr. 701/1993)</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Text</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">VI. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">AUFTEILUNG DES LEHRSTOFFES AUF DIE EINZELNEN SCHULSTUFEN (KLASSEN),</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">A. PFLICHTGEGENSTÄNDE</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">PÄDAGOGIK</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">(einschließlich Pädagogische Psychologie, Pädagogische Soziologie, Philosophie)</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Unterrichtes ist es, die Schüler mit den pädagogischen Aussagesystemen, Begriffen und Methoden soweit vertraut zu machen, daß sie die für die Erziehung und Bildung des Heranwachsenden relevanten Problemkreise erkennen, beurteilen und handlungstheoretisch bewältigen können, wobei sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Aspekte zu berücksichtigen sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die humanwissenschaftlichen Grundlagen der Erziehung und Bildung, besonders jene der Pädagogischen Psychologie und Pädagogischen Soziologie, sind den künftigen Erziehern so zu vermitteln, daß diese das individuelle Verhalten von Personen, die dynamischen Prozesse innerhalb von Gruppen verschiedenster Altersstufen und Zielsetzungen sowie die Abhängigkeit des pädagogischen Geschehens von anthropogenen Grundlagen, kommunikativen Regulationen sowie soziokulturellen Strukturen verstehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schüler sollen grundlegende Voraussetzungen für folgende Handlungs- und Denkebenen erwerben:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Zielsetzungs-, Begründungs- und Entscheidungskompetenz in unterschiedlichen pädagogischen Situationen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fähigkeit zur Reflexion über die Wirksamkeit von pädagogischen Maßnahmen, über den Einsatz von Erziehungs- und Bildungsmittel sowie über den Aufbau pädagogischer Planungen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Möglichkeit der Realitätsabschätzung von pädagogischen Konzepten insbesondere von Projekten und Programmen im Bereich der Hort- und Heimerziehung mit besonderer Akzentuierung der Führung Jugendlicher.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Bereich der Philosophie sind die Schüler mit den wesentlichen Problemen des Denkens und Wertens und deren vielfältigen Lösungsversuchen unter besonderer Berücksichtigung ihrer Relevanz für pädagogische Fragestellungen und Zielsetzungen bekannt zu machen. Die Logik soll die Schüler soweit mit den allgemeinen Denkformen vertraut werden lassen, daß sie bewußter denken, die Richtigkeit von Behauptungen beurteilen und sachliche Argumentationsebenen selbständig finden können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Kenntnisse der Kulturanthropologie und der Geschichte der Pädagogik angeregt, sollen die Schüler in kritischer Auseinandersetzung mit Wertsystemen und Normen verschiedener Kulturen und Epochen zu einem selbständig strukturierten Welt- und Menschenbild, zu persönlichen Standpunkten innerhalb der pluralen Welt und zur Reflexion ihrer aktuellen beruflichen Situation gelangen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einblicke in humanwissenschaftliche Fachliteratur sollen die Schüler zu vertiefter Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Ergebnissen und zu selbständigem Bildungswerb befähigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der gesamte Unterricht soll zur Achtung der Würde des Menschen und seiner Entwicklung, zu Toleranz und Wertschätzung jeglicher menschlicher Existenszform (Anm.: richtig: Existenzform) führen, damit dies in der Begegnung mit jungen Menschen, ihren Eltern und Erziehern und im steten Bemühen und die Verantwortbarkeit des eigenen pädagogischen Handelns seinen Niederschlag finden kann.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erstes Kennenlernen und Abgrenzen des Unterrichtsgegenstandes Pädagogik insbesondere Einsichten über den Erzieherberuf und das sozialpädagogische Handlungsfeld.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Überblick über die Institutionen der Erziehung und Bildung (Familie, Schule, Hort, Heim ua.) unter besonderer Berücksichtigung ihrer Wichtigkeit für das Leben der Schüler sowie ihrer sozialpädagogischen Bedeutung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vertrautwerden mit grundlegenden Begriffen pädagogischen Handelns auf verschiedenen Altersstufen sowie den Gesetzen der Kommunikation und der Gruppenbildung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erste Einsichten in die Komplexität des Erziehungsgeschehens (konstituierende Momente, Vielfalt der im Erziehungsfeld wirkenden Kräfte) durch Analyse konkreter Erziehungssituationen aus dem Erfahrungsbereich der Schüler, fallweise auch von Erziehungspraktiken und Erziehungsweisheiten anderer Völker und Epochen; interkulturelle Erziehung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erste Einsicht in Motive und Ziele des Verhaltens, Handelns und Lernens auf verschiedenen Altersstufen; Fremd- und Selbstbeobachtung. Anbahnen des Verstehens von Verhaltensauffälligkeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erwerben von grundlegenden Kenntnissen über das Spiel (Psychologie des Spiels: Begriff, Arten, Entwicklung; Spielpädagogik; Medien des Spielens).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Überlegungen zum Lernbegriff; grundlegende Lernformen auf verschiedenen Altersstufen; Spiel und Lernen, Lernen in Gruppen. Schülerzentrierte Analyse von Lernproblemen. Gewinnen eines angepaßten Anspruchsniveaus als Schüler.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vertraut werden mit grundlegenden Fachausdrücken und Begriffen, ausgehend von konkreten Situationen, sowie anbahnen des Verstehens berufsbezogener Fachsprache und der Kontakte mit berufsrelevanter Fachliteratur. Im Zusammenhang damit erste Auseinandersetzung mit logisch-theoretischen Denkprozessen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine einstündige Schularbeit je Semester.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwicklungspsychologie des Kindes bis zum Ende des Grundschulalters; Verlauf und Bedeutung der Entwicklung als Voraussetzungswissen für pädagogisches Handeln und Verstehen; die Dimensionen der Entwicklung; prä-, peri- und postnatale Fakten, die Bedeutung des Säuglingsalters und der frühestens Kindheit; Auswirkungen frühkindlicher Deprivation.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Biologische Grundlagen des menschlichen Verhaltens und der menschlichen Entwicklung; grundlegende Begriffe der Ethologie.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erziehung und Bildung in der frühen Kindheit:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beziehung, Prozesse und Probleme in der Familie und in den Institutionen der Fremdversorgung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die wichtigsten Fragenkreise der Kleinkindpädagogik;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verhaltensauffälligkeiten im Kleinkindalter.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erziehung und Bildung des Grundschulkindes: Schulfähigkeit, Hort- und Heimfähigkeit; Eigenart der Gruppenbildung und der Spielsituationen; Einblick in die Lehrpläne und die Methoden der Grundschule.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Situation des Grundschulkindes in Hort und Heim: Spiel, Arbeit, Leistung; emotionales, soziales und schulisches Lernen, Wertetraining; Freizeit, Medien, Konsum, Sexualität, Kreativität, Politische Bildung ua. Verhaltensauffälligkeiten im Grundschulalter.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Intentionen und Möglichkeiten der Elternarbeit.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Pädagogische Analyse und Interpretation konkreter Situationen aus der Hort- und Heimpraxis wie aus dem familiären Erfahrungsbereich der Schüler; erstes Erarbeiten von Beurteilungsansätzen pädagogischen Handelns. Methoden der Fremdwahrnehmung im Sinne des Unterscheidens alterstypischer, individueller und kollektiver Verhaltensformen und im Sinne der Verhaltensmodifizierung durch den Gruppenleiter.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundbegriffe und Grundfragen der Philosophie; Ursprung und Aufgabe des philosophischen Fragens in gegenwärtiger und historischer Sicht (exemplarisch). Wesen und Begründung der Erkenntnis aus der Sicht verschiedener philosophischer Betrachtungsweisen; wissenschaftliche Verfahren zur Gewinnung allgemeiner Erkenntnis und deren kritische Reflexion; Grenzen der Erkenntnis.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Intensivierung des Kontaktes mit Medien: Fachzeitschriften, einfache humanwissenschaftliche Lektüre, einschlägige Angebote im audio-visuellen Bereich.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei einstündige Schularbeiten je Semester.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundbegriffe und Grundfragen der Pädagogik: Erziehung und Bildung als kulturelles, gesellschafts- und epochalbedingtes Geschehen;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Überblick über die Kulturanthropologie. Motive und Ziele des Erziehungsvorganges; Erziehungsbedürftigkeit, Recht auf Erziehung;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erziehungsmittel und -maßnahmen; Autorität und Erziehung;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">pädagogische Haltungen und Einstellungen; Erziehungsstile.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufbau des Bildungswesens in Österreich. Geschichte, Aufgaben und Möglichkeiten der Sozialarbeit und sozialpädagogischen Einrichtungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Pubertät als biologisches, epochales und individuelles Phänomen, Verlauf und Bedeutung der Entwicklung in allen Bereichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundbegriffe und Grundprobleme der Pädagogischen Psychologie (Führung, Förderung, Modifikation) unter Einbeziehung der wichtigsten Erkenntnisse der allgemeinen Psychologie (Gegenstand, Methoden, Aufgaben und Richtungen), der Sozialpsychologie (insbesondere der Milieupsychologie), der Motivationspsychologie, der Tiefenpsychologie.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundbegriffe und Grundprobleme der Pädagogischen Soziologie:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">soziale Person und soziales Handeln; Individuum und Gruppe (Gruppenformen, Gruppenprozesse, Gruppenstrukturen), Individuum und Gesellschaft (Individuation, Personalisation, Sozialisation, Enkulturation); Soziale Gebilde (Soziometrie), soziale Kategorien, soziale Institutionen; Soziologie der Familie (Struktur- und Rollenwandel). Soziale Dimensionen der Erziehung;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sozialisationsdefizite und ihre pädagogischen Konsequenzen; Erziehung und Gesellschaft; Formen sozialer Differenzierung, Kriterien sozialer Schichtungen; Formen der sozialen Kontrolle. Soziologie der Freizeit.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Analyse und Interpretation pädagogischer Situationen, Beziehungen und Prozesse; Strukturzusammenhänge in der Führung von Gruppen; die Möglichkeiten und Grenzen pädagogischen Bemühens. Aufarbeitung von erzieherischen Problemen aus dem Erfahrungsbereich der Schüler (Bedeutung, Ursachen, mögliche Hilfestellungen, Prophylaxe).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erfassen des Problems der symbolischen Darstellung der wissenschaftlichen Erkenntnis; Funktion des Sprachzeichens. Objekt und Metasprache.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundzüge der Logik: Begriffsfindung; Wahrheitsfunktion; deduktive und induktive Denkweisen; das Definitionsproblem.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Angemessene Beherrschung von Fachausdrücken der berufsrelevanten Humanwissenschaften.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beurteilungskriterien für Fachliteratur. Gebrauch von</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">berufsrelevanten Medien.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine einstündige und eine zweistündige Schularbeit im 1. Semester.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Eine zweistündige Schularbeit im 2. Semester.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Rollenbild und Selbstverständnis des Berufserziehers; die besonderen Aufgaben, Möglichkeiten und Grenzen des Erziehers in der Gegenwart; Fragen der pädagogischen Verantwortung; Rollenengagement und Rollendistanz; Erzieher und Gesellschaft; Erzieher und Kultur; die Bezugssysteme innerhalb pädagogischer Institutionen; Fragen der Psychologie der helfenden Berufe; die historische Entwicklung des Berufes; große Erzieherpersönlichkeiten in Gegenwart und Vergangenheit.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erziehung und Bildung im zweiten Lebensjahrzehnt: Lebens- und Entwicklungsformen des Jugendalters (Personalisation, Individuation);</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">individuelle, kollektive und epochale Aduldationskriterien, Jugendsoziologie; Jugend und Gesellschaft (Gruppen und Ichidentität);</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Jugend in der Heimerziehung; Institut der Jugendarbeit. Merkmale der Gegenwartsgesellschaft (Strukturproblem, Rollenwandel, Rollenkonflikte ua.).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Führung und Bildung des Erwachsenen (Zielsetzungen, Inhalte und Prinzipien); Institutionen und deren Funktion im Hinblick auf die Persönlichkeitsentfaltung, die berufliche Weiterbildung und die sozialen Bezüge, auf die Elternarbeit und die Sozialpädagogik. Die Vielfalt der Medien, ihr Einfluß auf die Gesellschaft und ihr Stellenwert als Erziehungs- und Bildungsmittel. Information, Kommunikation, Manipulation.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Methoden der wissenschaftlichen Individualitätserfassung; Persönlichkeitsfaktoren, Persönlichkeitstheorien; kreative und kollektive Lebensgestaltung in unserer Epoche.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Überblick über die erziehungswissenschaftlichen Aussagensysteme und über ihre Bedeutung für die Erziehungspraxis; Pädagogik als Wissenschaft, historische und epochale Ansätze, Theorienbildung;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Idealvorstellungen über Ziel und Wege pädagogischen Tuns; reale pädagogische Konzepte und Methoden; Überblick über die erzieherischen Strukturen von Lebensvorgängen und epochalen Gegebenheiten;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">pädagogisch relevante Weltanschauungen und politische Gruppierungen unserer Epoche.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einzelne philosophische Problemstellungen: das Realitätsproblem;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">die Wirklichkeit und ihre Bereiche. Natur und Kultur; Leben und Tod;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Materie, Raum und Zeit; Kausalität und Finalität. Recht und Macht. Werte, Wertungen und Normen. Die Verantwortbarkeit menschlichen Handelns; das Willensproblem; die Sinnfrage; das Verhältnis des Menschen zum Absoluten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Drei Schularbeiten im Unterrichtsjahr, davon zwei zweistündig und eine dreistündig. Im 2. Semester nur eine Schularbeit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Pädagogik an der Bildungsanstalt für Sozialpädagogik soll die Schüler befähigen, die gewonnenen Einsichten und das erworbene Wissen in erzieherisches Tun umzusetzen. Daher muß der Unterricht stets sowohl den schülerzentrierten Ansatz, als auch die konkrete Dimension pädagogischer Situationen berücksichtigen. Diese erfahrungsorientierten Grundlagen sollen die Schüler auch dazu führen, pädagogisches Geschehen im Hinblick auf seine Struktur und seine Gesetzmäßigkeiten durchschauen zu können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Daher streben Auswahl und Aufbau des Lehrstoffes, vor allem in den unteren Klassen, keine strenge Systematisierung an, sondern orientieren sich am Erlebnishintergrund und an den konkreten Erfahrungen der Schüler. Dabei sind die jeweiligen Gegebenheiten der Klassengemeinschaft im Hinblick auf soziales Lernen zu berücksichtigen und entsprechende Hilfen zur Aufarbeitung von Konflikten zu geben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die methodische Gestaltung des Unterrichtes hat auf das Abstraktionsniveau der Schüler und auf fächerübergreifende Themenkreise Rücksicht zu nehmen. Um die notwendige Konzentration der Pflichtgegenstände Pädagogik, Didaktik - allenfalls Heil- und Sonderpädagogik - sowie Hort- und Heimpraxis zu gewährleisten, sind nachweislich Besprechungen der zuständigen Lehrer abzuhalten. Gegebenenfalls ist auch mit den Lehren anderer Unterrichtsgegenstände sowie mit den Praxisstätten Kontakt aufzunehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wiederholungen von Stoffeinheiten erklären sich aus der Tatsache, daß der Unterrichtsgegenstand Pädagogik als aufbauendes Fach zu betrachten ist; daher sind bestimmte Stoffgebiete fortschreitend auf einer jeweils höheren Ebene zu erläutern. Dabei ist repräsentative Fachliteratur heranzuziehen und kritisch auszuwerten. Auf den Aufbau von Leseinteresse, Lesegewohnheiten und einer individuellen humanwissenschaftlichen wie berufsrelevanten Bibliographie ist Bedacht zu nehmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Konkretisierung des Pädagogikunterrichtes ist fallweise durch einschlägige Lehrausgänge und Hospitationen zu sichern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Unterrichtseinheiten, die der Philosophie gewidmet sind, haben die Aufgaben, Anregungen aus dem Erfahrungskreis der Schüler aufzunehmen und darauf aufbauend, soweit als möglich an das Philosophieren heranzuführen. Wichtig ist nicht sosehr die Anhäufung von Kenntnissen, sondern die Weckung und das Wachhalten des Interesses an der Philosophie. Durch das philosophische Fragen soll die Fähigkeit zur Reflexion entwickelt und die Fähigkeit zur Zusammenschau gefördert werden. Die Lehrabschnitte der Logik sind lebensorientiert und altersadäquat zu gestalten. Dabei ist zu Klarheit und Sachlichkeit auch in Diskussion und Teamarbeit zu erziehen. Systematische Philosophiegeschichte wird nicht gelehrt. Der problemgeschichtliche Aspekt gibt die Möglichkeit auf bedeutende Denker, insbesondere auf deren pädagogische Ansätze hinzuweisen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufbauend auf den begrifflichen Grundlagen sind humanwissenschaftliche Erkenntnisse vielfältiger Standpunkte und Forschungsrichtungen den Schülern als gleichwertig anzubieten und in persönlicher Stellungnahme des Lehrers auf relevante pädagogische Fragen hinzuordnen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dem schülerzentriertern (Anm.: richtig: schülerzentrierten) bzw. erfahrungsorientierten Ansatz entsprechend sind vor allen in der 2. Klasse Erwartungshaltungen und Erlebnisse der Schüler zu berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Initiativen der Schüler sind anzuregen, aufzugreifen und in das Unterrichtsgeschehen zu integrieren. Gleichzeitig soll nicht versäumt werden, Ansätze für eine aufbaufähige Strukturierung des Lehrstoffes vorzugeben. Die Formulierung des Lehrstoffes in Lernzielen weist darauf hin, daß der Pädagogikunterricht in der 2. Klasse vor allem die Hinführung der Schüler zum Sehen und Verstehen sozialer Abläufe zur Aufgabe hat.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der 3. Klasse sollen die Schüler zum systematischen Denken hingeführt sowie in ihrer Fähigkeit zur Begriffsbildung und in ihrem Abstraktionsvermögen gefördert werden. Parallel zur Vermittlung des Sachwissens sind den Schülern an geeigneter Stelle Hilfen und Anregungen für die Anwendung des theoretischen Wissens auf die praktische Arbeit in Horten und Heimen zu geben; bei konkreten Anlässen sind sie zum Verstehen der Situation Heranwachsender und zum kritischen Wahrnehmen des eigenen Verhaltens anzuleiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bezüglich der biologischen Grundlagen des Verhaltens ist auf den Kenntnissen der Biologie und Umweltkunde aufzubauen, bezüglich einer eingehenderen Darstellung der Auffälligkeiten in der Entwicklung und des Erarbeitens von spezifischen Erziehungsmaßnahmen ist auf den Unterrichtsgegenstand Heil- und Sonderpädagogik zu verweisen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schüler sind zur mündlichen und schriftlichen Darstellung von pädagogischen Sachverhalten und Problemen und zu richtiger Verwendung von Fachausdrücken auch in Gruppenarbeit und Diskussion anzuleiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die schriftlichen Arbeiten haben sich auf berufsspezifische pädagogische Fragestellungen zu beziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Hinblick auf den Lehrstoff sind die 3. und 4. Klasse als didaktische Einheit zu betrachten. Dabei ist deutlich zu machen, daß der pädagogische Gesichtspunkt das Wissen um Grundtatsachen aus Pädagogischer Psychologie, Pädagogischer Soziologie und Philosophie voraussetzt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In der 4. Klasse ist besonderer Wert auf das integrative Verstehen komplexer Prozesse aus der Sicht verschiedener Fachrichtungen zu legen. Darauf aufbauend sollen sich die Schüler darin üben, ursächliche Zusammenhänge im Verhalten der Menschen bzw. in der Sachlogik pädagogischen Geschehens aufzufinden sowie die Möglichkeiten und Grenzen erzieherischer Maßnahmen zu erkennen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für das Sammeln von Informationen und als Hilfe für selbständiges Arbeiten und kritisches Auseinandersetzen ist die Verwendung einschlägiger Fachliteratur zu forcieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in der 5. Klasse hat die Aufgabe, das erworbene Wissen der Schüler zusammenzufassen. Dies geschieht</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch seminaristische Arbeiten (Partner- und Gruppenarbeiten unter Betonung der Selbständigkeit und Eigenständigkeit der Schüler) und in individuellen Arbeiten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch aktuelle Problemstellungen; in differenzierter Auseinandersetzung sollten originäre Problemlösungen entwickelt werden können (dabei ist den Schülern die Effektivität von gruppendynamischen Vorgängen sowie die Rolle des Gruppenleiters für die Bewältigung von Konflikten bewußt zu machen);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch Zusammenschau der gesamten Wirklichkeit der Hort- und Heimerziehung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch Projektaufgaben unter Ausnützung der Konzentration des Unterrichtes mehrerer Unterrichtsgegenstände (dabei ist auf die Motivierung der Schüler zu späterer selbstverantwortlicher Weiterbildung hinzuarbeiten).</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>HEIL- UND SONDERPÄDAGOGIK</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Unterrichtes ist es, die Schüler mit den Grundtatsachen der Heil- und Sonderpädagogik vertraut zu machen, um eine offene und tolerante Haltung Behinderten gegenüber sowie Interesse für deren Bedürfnisse und Probleme zu wecken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die biologischen, psychologischen und soziologischen Voraussetzungen der Entstehung von Behinderungen sind in ihren Grundzügen so zu vermitteln, daß die Schüler die Bedeutung nicht nur der einzelnen Faktoren, sondern auch des Zusammenwirkens mehrerer Faktoren (multifaktorielle Bedingtheit) im Hinblick auf den Umfang und die Schwere der Beeinträchtigung erkennen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiters sollen die Schüler befähigt werden, durch die Kenntnis psychopathologischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen diejenigen Auffälligkeiten, die im Rahmen der Normalerziehung behoben werden können, von solchen, welche einer Sondererziehung bedürfen, zu unterscheiden. Die Schüler sind für die Möglichkeiten der Integration Behinderter derart aufzuschließen, daß sie deren Voraussetzungen und Grenzen abzuschätzen wissen, um einerseits entsprechende individuelle Zielsetzungen aufbauend zu planen und zu realisieren, und andererseits mit Fachkräften zusammenzuarbeiten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoffe:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Allgemeiner Teil:</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlagen der Heil- und Sonderpädagogik sowie der Kinderpsychiatrie. Anlage und Umwelt als Ursachen von Entwicklungs- und Verhaltensstörungen im Kindes- und Jugendalter unter besonderer Berücksichtigung der Gehirnphysiologie und -pathologie. Normale und abartige Sexualentwicklung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Angemessene Einführung in die medizinische Psychologie (Konstitutions- und Typenlehre, Ausdruckserscheinungen und Schichtaufbau der Persönlichkeit).</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Spezieller Teil:</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hirnorganische Störungen: Ursachenlehre; körperliche und psychische Symptomatik einschließlich Intelligenzmängel. Cerebrale Krampfzustände sowie deren Differentialdiagnose.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Stoffwechselstörungen. Behinderung und deren Formen,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Teilleistungsschwächen. Funktionelle Störungen: Neuropathie, Psychosen. Psychopathische Entwicklungen. Reifungsdiskrepanzen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Milieuschäden: Neurosen (Organ- und Psychoneurosen, Psychosomatosen, pathologische Pubertätskrisen). Verwahrlosung (Früh- und Spätverwahrlosung; körperliche und psychische Verwahrlosungszustände).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einzelprobleme:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprachstörungen; Beurteilung der Aussagen von Kindern;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Differentialdiagnose von Fehlhaltungen wie Eigentumsvergehen, Aggressionen, Durchgehen und sexuelle Abartigkeiten;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Suchtgiftproblematik; Frage der strafrechtlichen Verantwortlichkeit jugendlicher Rechtsbrecher.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kenntnis der wichtigsten heilpädagogischen Institutionen in Österreich und deren Aufgabenbereich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zu den Unterrichtsgegenständen Pädagogik, Didaktik, Hort- und Heimpraxis, Biologie und Umweltkunde sowie Gesundheitslehre sind Querverbindungen herzustellen, um den Schülern die meist nur graduellen und nicht prinzipiellen Unterschiede zwischen normaler und auffälliger Entwicklung bewußt zu machen. Dadurch soll auch die Gefahr vermieden werden, daß das einschlägige Fachwissen zu vorschnellen, eigenmächtigen Diagnosestellungen verleitet und Vorurteile hervorruft.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll Demonstrationen mit Fallbesprechungen (unter Einbeziehung der Medien) gemäß dem Prinzip des Individualisierens miteinschließen. Bei der Beschreibung der Zustandsbilder sind jeweils spezielle Ursachen, Erscheinungsformen und entsprechende Möglichkeiten heilpädagogischer Behandlung aufzuzeigen, dabei ist der Standpunkt zu betonen, daß in erster Linie das Kind und nicht die Behinderung Beachtung verdient. Durch das Sachwissen soll auch eine emotionale sowie ethisch-sittliche Haltung des Respektes und der Toleranz gegenüber „anderen“ geübt und gefestigt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für manche Schüler kann der Unterricht in Heil- und Sonderpädagogik Entscheidungshilfe bieten und Motivation sein für eine weitere Ausbildung zum Sondererzieher.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">DIDAKTIK</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>(insbesondere Didaktik der Hort- und Heimerziehung)</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll die künftigen Erzieher dazu befähigen, die Erziehungs- und Bildungsarbeit in Horten und Heimen für Kinder und Jugendliche sowie in der außerschulischen Jugendarbeit auf Grund ihres Wissens um die Ziele, Einflußfaktoren und konkreten Realisierungsmöglichkeiten eigenverantwortlich zu planen, geeignete Methoden zu entwickeln und diese auf ihre Wirksamkeit zu reflektieren. Dazu gehören unter anderem:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Überblick über das gesamte sozialpädagogische Berufsfeld unter besonderer Berücksichtigung der institutionellen Pädagogik;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wissen um die Möglichkeiten bzw. Grenzen und aktuellen Probleme institutioneller Pädagogik;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht in die Komplexität des Lebensraumes „Heim“ als einem vernetzten System;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Befähigung zur Umsetzung humanwissenschaftlicher Erkenntnisse in berufspraktisches Handeln; Verringerung des Theorie-Praxis-Gefälles;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Befähigung zur Planung der Erziehungs- und Bildungsarbeit, zur Motivation von Kindern und Jugendlichen zur Auslösung und Begleitung von Lernprozessen, zur Persönlichkeitsbildung in allen ihren Teilbereichen, zur Entwicklung spezieller Stütz- und Fördermaßnahmen ua.;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Befähigung zur Arbeit in einem Team, zur Steuerung von Gruppenprozessen, zur Gesprächsführung und Kontaktlösung;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis berufsbezogener Fachliteratur sowie geeigneter Bildungsmittel und Materialien für die praktische Arbeit;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Reflexion, Analyse und Aufarbeitung der in der Hort- und Heimpraxis gewonnenen Erfahrungen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse (in Verbindung mit Hort- und Heimpraxis):</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Überblick über die Spiel- und Beschäftigungsformen für Kinder und Jugendliche mit ausgewählten praktischen Übungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Exemplarische Einführung in Methoden zur Motivation Heranwachsender und zur Auslösung einfacher Lern- und Bildungsprozesse im kognitiven, emotionalen und sozialen Bereich.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen berufsbezogener Fachliteratur, Materialien und Bildungsmittel für die Erziehungspraxis.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anleitung und Beratung beim Aufbau systematischer und ausbaufähiger berufsbezogener Sammlungen sowie einer Spiel- und Beschäftigungskartei.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufzeigen von rationellen und systematischen Lernmethoden (Grundprobleme des Lernens) und Reflektieren des eigenen Lernverhaltens.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einführung in die berufsspezifische Fachsprache.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Erster Überblick über sozialpädagogische Einrichtungen.</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einflußfaktoren und Bedingungsfelder erfolgreicher institutioneller Erziehung: Aufgaben; Zielsetzungen; Raumstruktur; Zeitstruktur;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Arbeitsmethoden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allgemeine Aufgaben und Verantwortungsbereiche des Erziehers;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">spezielle Sicherheitsvorkehrungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Konkrete Möglichkeiten der Lernerziehung und Lernbetreuung:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Ziele, Förderung der Lernmotivation, rationelle Lernmethoden, methodische Prinzipien erfolgreicher Lernhilfe in der Hort- und Heimerziehung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Methodisch-didaktische Voraussetzungen und Grundsätze einzelner Erlebnisbereiche: zB Spielerziehung, Leseerziehung, Bewegungserziehung, Medienerziehung, musisch-kreative Erziehung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anleitung zur Planung, Durchführung und Auswertung (Reflexion) von erlebniszentrierten Anboten aus der Erziehungs- und Bildungsarbeit in Horten und Heimen. Einblick in Kriterien einer prozeßorientierten Planung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fortführung und Erweiterung fachspezifischer Sammlungen von Materialien und Spielgut. Weiteres Kennenlernen der berufsspezifischen Fachsprache unter Einbeziehung einfacher berufsrelevanter Fachliteratur.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine einstündige Schularbeit pro Semester.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auseinandersetzung mit Grundkenntnisse der Gruppendynamik und Gruppenpädagogik, um Gruppenphänomene besser erkennen und Gruppenprozesse gezielter steuern zu können: Gruppe als sozialer Lebens- und Lernraum - Eingliederung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kenntnis verschiedener administrativer und organisatorischer Voraussetzungen für die Sicherung eines effektiven Erziehungs- und Bildungsprozesses.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einführung in Methoden der Verhaltensbeobachtung und Verhaltensbeschreibung als Voraussetzung verantwortlichen pädagogischen Handelns.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vertiefte und weiterführende Auseinandersetzungen mit den Faktoren und Maßnahmen, die die Erziehung beeinflussen, deren Wirksamkeit, ihren konkreten Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fortführung und Strukturierung der Bildungsangebote für verschiedene Persönlichkeitsbereiche des Kindes und der Jugendlichen, insbesondere für die emotionale Erziehung, das Sozial- und Wertverhalten, für religiös-weltanschauliche Einstellungen und spezielle Probleme der Sexualerziehung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einführung in die Animative Didaktik, Freizeitpädagogik; soziokulturelle Animation und Freizeitmanagement. Überblick über freizeitpädagogisch relevante Institutionen und Organisationen. Grundkenntnisse der Methodik kommunikativen und freizeitpädagogischen Handelns.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einführung in die speziellen Aufgaben, Arbeitsmethoden, Möglichkeiten und Grenzen der Einrichtungen der Heil- und Sonderpädagogik, einschließlich der pflegerischen Aufgaben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beurteilungskriterien für berufsbezogene Fachliteratur und Angebote im audio-visuellen Bereich.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei einstündige Schularbeiten im 1. Semester.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine zweistündige Schularbeit im 2. Semester.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bedeutung und Formen von Teamarbeit in der Sozialpädagogik; partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Eltern, Angehörigen und sonstigen im Erziehungsfeld Wirkenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Führung von alternativen Formen wie Außenwohngruppen, Wohngemeinschaften; wirtschaftliche, organisatorische sowie Planungsfragen insbesondere Budgetplanung, Wohnungsunterlagen ua. Entwicklung spezieller Lernprogramme bei Auftreten besonderer Lernschwierigkeiten; kompensatorische Lernförderung. Förderung von Spezialbegabungen. Einführung in methodische Handlungsansätze der Museumspädagogik.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umgang mit verhaltensauffälligen bzw. behinderten Kindern und Jugendlichen. Reflexion des eigenen Erzieherverhaltens.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kenntnis von Methoden und Möglichkeiten der Verhaltensmodifikation; Hinweis auf verhaltens-therapeutische Grundsätze.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interkulturelles Lernen und Integration.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einführung in die Methoden und grundlegenden Techniken der Gesprächsführung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen verschiedener Strategien zur Konfliktlösung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verhaltensbeobachtung und Verhaltensbeschreibung; Umgang mit persönlichen Daten; Führung schriftlicher Aufzeichnungen; Führungsbericht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vertiefte Auseinandersetzung mit Fachliteratur und berufsbezogenen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Medien.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei einstündige Schularbeiten im 1. Semester.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine zweistündige Schularbeiten im 2. Semester.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Positive Möglichkeiten und Grenzen der Hort- und Heimerziehung; Möglichkeiten zur Vermeidung bzw. Verringerung systemimmanenter Gefahren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlagen demokratischer Prinzipien und deren Umsetzungsmöglichkeiten bei Kindern und Jugendlichen in sozialpädagogischen Einrichtungen bzw im Berufsfeld.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Fachexperten (Sozialarbeitern, Therapeuten, Ärzten, Kliniken ua).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Methoden zur kompensatorischen Förderung einzelner Kinder.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Überblick über charakteristische Erziehungssituationen in sozialpädagogischen Einrichtungen: Möglichkeiten der Vorbereitung der jungen Menschen auf die spätere Lebensführung; Beendigung des Heimaufenthaltes, Entlassung und Nachbetreuung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Erzieherberuf: zB Berufsbild, gesellschaftliches Image, berufs- und standespolitische Fragen, persönliche und fachliche Qualifikation des Berufserziehers, besondere berufliche Belastungen, Fort- und Weiterbildung, Psychohygiene, Supervision; Stellung des Erziehers in der Jugendwohlfahrt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Drei Schularbeiten im Unterrichtsjahr, davon zwei zweistündig und</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">eine dreistündig.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im zweiten Semester nur eine Schularbeit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan in Didaktik ist als Rahmenlehrplan zu verstehen. Die Angaben des Lehrstoffes sind nicht im Sinne einer strengen Systematisierung zu verstehen; Auswahl und Aufbau der Lehrinhalte sollen sich am Erlebnishintergrund, an den konkreten Praxiserfahrungen und den Bedürfnissen der Schüler orientieren. Durch aufbauende, kontinuierliche Strukturierung der Lehrinhalte sollte dem Schüler jedoch ein geordneter Überblick über den Lehrstoff vermittelt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die methodische Gestaltung des Unterrichtes soll daher die Selbständigkeit der Schüler vorrangig einbeziehen. Dabei ist die Bedeutung der Motivation für das eigene Handeln bewußt zu machen, um die Transferwirkung hinsichtlich der Erziehungs- und Bildungsaufgaben in der sozialpädagogischen Arbeit zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Fähigkeit zur Reflexion soll durch Überprüfung der Angemessenheit und Effektivität des jeweiligen pädagogischen Handelns entfaltet werden. Dies soll die Voraussetzung schaffen, um die Komplexität des Erziehungsgeschehens unter verschiedenen Einflußfaktoren zu verstehen. Dadurch soll die Bereitschaft zur Veränderung im Sinne der Dynamik des Erziehungsprozesses entfaltet werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für das Sammeln von Informationen und als Hilfe für eigenständiges Arbeiten und die kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen didaktisch-methodischen Modellen ist die Verwendung einschlägiger Fachliteratur in allen Klassen notwendig. Anleitungen zur mündlichen und schriftlichen Auseinandersetzung mit berufsbezogenen Themen sollen angeboten und fachorientierte Lehrausgänge durchgeführt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Querverbindungen zu allen Unterrichtsgegenständen, die den sachlogischen Aufbau des Bildungsgutes lehren, sind herzustellen. Insbesondere ist eine enge Verbindung zu den Unterrichtsgegenständen Hort- und Heimpraxis, Pädagogik, Heil- und Sonderpädagogik sowie den musischen Ausbildungsbereichen zu sichern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrer soll den Schülern seine Wahl entsprechender Methoden transparent machen, dabei soll er sowohl das Prinzip der Methodenfreiheit als auch das der Methodengerechtheit beispielhaft vertreten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>HORT- UND HEIMPRAXIS</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zentrales Anliegen des Unterrichts ist es, die Schüler zu befähigen, die Erziehungs- und Bildungsarbeit in Horten, Heimen und anderen sozialpädagogischen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche sowie in der außerschulischen Jugendarbeit dem jeweiligen Stand der Didaktik entsprechend zu gestalten, sowie die sonstigen Berufsaufgaben eines Erziehers zu bewältigen. Im Hinblick darauf müssen jedenfalls alle Bereiche des Lehrstoffes erarbeitet werden, die für diese umfassende Erziehungs- und Bildungsarbeit erforderlich sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Praktische Erfahrungen und anschauliche Informationen über die verschiedenen Bereiche sozialpädagogischer Tätigkeit sollen den Schülern Gelegenheit zur Orientierung über die mannigfachen Arbeitsbereiche des Erziehers bieten und sie zu einer vertieften Auseinandersetzung mit Erziehertätigkeit sensibilisieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Rahmen des Unterrichtes sollen die Schüler zu systematischer Sammlung wertvoller Anregungen für den gezielten Einsatz in der Berufspraxis angeleitet werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse (in Verbindung mit Didaktik):</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hospitieren und erstes Teilnehmen an Initiativen und Aktivitäten der Erzieher sowie behutsames Mitwirken an Gruppen- und Freizeitprojekten mit Grundschulkindern insbesondere in Horten, Tagesheimstätten und allenfalls Heimen. Dabei sollen die Schüler mit verschiedenen Materialien und Bildungsmitteln bekanntgemacht werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dadurch und durch zusätzliche Angebote soll ein erster Einblick in kindliche Spiel- und Arbeitsprozesse vermittelt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An einfachen Beispielen sorgfältig geplanter Angebote sollen die Schüler in der konkreten Situation Möglichkeiten und Auswirkungen didaktischen Tuns und erzieherischen Handelns beobachten und erfahren können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erstellen und Auswerten einfacher, auf eng umrissene Aufgabenstellung abgestimmter mündlicher Berichte und schriftlicher Aufzeichnungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">In enger Verbindung mit dem Hospitieren und den Anforderungen der Didaktik erste Erfahrungen mit dem Aufbau systematischer und ausbaufähiger fachspezifischer Sammlungen bzw. einer Spiel- und Beschäftigungskartei.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fortsetzen des Hospitierens in Horten, Tagesheimstätten und allenfalls Heimen für Kinder im Pflichtschulalter mit spezieller Aufgabenstellung und erstes spontanes praktisches Arbeiten vornehmlich in Kleingruppen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dabei sollen die Schüler auf bedeutsame  Faktoren, welche das Berufsfeld Hort und Tagesheimstätte beeinflussen, aufmerksam gemacht werden. Durch exemplarische Angebote soll Einblick in Spiel- und Arbeitsprozesse sowie in schulisches Lernen der Kinder im Pflichtschulalter vermittelt werden. In diesem Zusammenhang sollen die Schüler mit verschiedenen Materialien und Bildungsmitteln vertraut werden, um sie gezielt in der Erziehungs- und Bildungsarbeit in der Praxis einsetzen zu lernen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">An Beispielen vorbildlich geplanter Angebote sollen die Schüler sowohl in der konkreten Freizeitsituation als auch in der Lernsituation (Aufgabenbewältigung, Lernhilfe ua.) Möglichkeiten und Auswirkungen didaktischen Tuns und erzieherischen Handelns beobachten und erfahren können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einführung in die selbständige Arbeit insbesondere in Horten und Tagesheimstätten und deren Planung. Dabei sollen die Schüler einzelne Arbeitseinheiten mit einer kleineren Gruppe von Kindern eigenständig bewältigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anleitung zur Erstellung und Auswertung mündlicher und schriftlicher Berichte zur Sicherung des Unterrichtsertrages.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Besuche in verschiedenen ähnlichen sozialpädagogischen Institutionen mit Information über deren Zielsetzungen, Arbeitsmethoden und Hauptprobleme insbesondere der jeweils betreuten Kinder.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine Praxiswoche im Hort bzw. der Tagesheimstätte.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Praktizieren in verschiedenen Horten, Heimen und Tagesheimstätten für Kinder und Jugendliche. Dabei weiterführende Auseinandersetzung mit den personellen, räumlichen, zeitlichen, organisatorischen, wirtschaftlichen und pädagogischen Gegebenheiten derartiger Institutionen, ihren speziellen Aufgaben, Arbeitsweisen und Problemen als Voraussetzung für gezieltes Erzieherverhaltenstraining. Besuch verschiedener sozialpädagogischer Einrichtungen im Arbeitsfeld des Erziehers und Einführung in die selbständige Erzieherarbeit.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übung in Planung und Durchführung einzelner Arbeitseinheiten sowie allmähliche Hinführung zu langfristiger Planung und Gestaltung der Erziehungs und Bildungsarbeit in konkreten Gruppensituationen auch in Hinblick auf die Ferialpraxis.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sammeln von Anregungen für die spätere eigene Berufspraxis. Planung, Vorbereitung, Organisation und Durchführung von Festen und Feiern. Erprobung und Einübung verschiedener Gestaltungselemente. Pflege erzieherisch wertvoller Bräuche und Traditionen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fallweises Hospitieren mit spzieller (Anm.: richtig: spezieller) Aufgabenstellung. Erstellen von Praxisberichten als Grundlage für Praxisanalysen. Vor- und Nachbesprechung der Praxisversuche. Praktische Übungen im Verhaltenstraining. Vorbereitung der Ferialpraxis.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei Praxiswochen im Heim.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Drei Wochen Ferialpraxis in Tagesheimstätten, Ferienlagern, -heimen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">oder ähnlichen Institutionen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Praktizieren in Horten und Heimen bei weiterer Steigerung der Selbständigkeit hinsichtlich kurz- und langfristiger Planung der Erziehungs- und Bildungsarbeit. Eigenständigkeit in der verantwortungsbewußten Führung einzelner Kinder und Jugendlicher bzw. der Gruppe.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gezielter Einsatz von Bildungs- und Arbeitsmitteln und anderer Medien.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schüler sollen die unterschiedlichen Erwartungen und Forderungen von Familie und Schule an den Hort, die Tagesheimstätte und das Heim kritisch überprüfen lernen. Vor allem sollen sie deren Auswirkungen auf die pädagogische Arbeit in der Praxis in Planung und Durchführung grundsätzlich berücksichtigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einübung wünschenswerten Erzieherverhaltens. Einblick in verschiedene Berufsaufgaben des Erziehers sowie diverse administrative Arbeiten. Nach Möglichkeit Teilnahme an Arbeitsbesprechungen des Leiters mit den Erziehern und an Vorhaben der Zusammenarbeit mit Eltern und Lehrern. Fallweises Hospitieren mit konkreter Aufgabenstellung und schriftlichen bzw. mündlichen Berichten als Grundlage einschlägiger Praxisanalysen. Dabei vertieftes Kennenlernen der Zielsetzungen in Horten, Heimen und ähnlichen sozialpädagogischen Institutionen sowie eingehendes Erleben ihrer Arbeitsweisen und praktischen Arbeit. Auswertung bzw. Vorbereitung der Ferialpraxis.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Drei Praxiswochen im Heim.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Drei Wochen Ferialpraxis in Tagesheimstätten, Ferienlagern, -heimen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">oder ähnlichen sozialpädagogischen Institutionen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kennenlernen ausgewählter sozialpädagogischer Arbeitsbereiche; fallweises Hospitieren mit dem Ziel einer vertieften Einsicht und Zusammenschau hinsichtlich methodisch-didaktischer Aspekte einerseits und des Ablaufes von Gruppenprozessen andererseits.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weitgehend selbständiges Praktizieren bei Kindern und Jugendlichen in verschiedenen sozialpädagogischen Institutionen insbesondere Horten und Heimen, praktische Erprobung der erworbenen theoretischen und methodisch-didaktischen Kenntnisse anhand ausgewählter berufspraktischer Aufgabenstellungen und Problemsituationen. Vertiefe Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen der schriftlichen Planung und deren Realisierung; Durchführung und Auswertung von komplexeren Gruppenunternehmungen und Freizeitprojekten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durchführung eigenständiger, planmäßiger Beobachtung und pädagogisch wertvoller, zweckmäßiger Aufzeichnungen für die Reflexion; spezielle Kasuistik; Befähigung zur gezielten kompensatorischen Förderung bzw. zur Integration einzelner Kinder insbesondere verhaltensauffälliger oder leicht behinderter Kinder, Kinder mit Entwicklungsrückständen oder mit Spezialbegabungen in die Gruppe.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungen zur Gesprächsführung; Sensibilisierungstraining; Kontakttraining; Kreativitätstraining ua. Nach Möglichkeit Einbeziehung in die Besprechungen des „Erzieherteams“; Mitwirken bei der Zusammenarbeit mit Eltern und Vertretern der Schule.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei Praxiswochen im 1. Semester mit dem Ziel selbständiger Arbeitsplanung und Arbeitsgestaltung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Hort- und Heimpraxis soll von den individuellen Beobachtungen und Erfahrungen der Schüler ausgehen. Regelmäßige und kritische Analysen der Beobachtung vorbildlich gestalteter Gruppenarbeit in Horten und Heimen und des eigenen Tuns stellen eine wesentliche Lernvoraussetzung dar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um von Anfang an die besonders enge Wechselbeziehung zwischen Theorie und Praxis zu gewährleisten, sollen die Unterrichtsgegenstände Didaktik sowie Hort- und Heimpraxis in der</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse von einem Lehrer unterrichtet werden. Das Blocken von</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Unterrichtsstunden aus didaktischen Gründen ist in der 1. und 2. Klasse wünschenswert.</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Besprechung der Vorbereitung, regelmäßige Betreuung der Praxisversuche und individuelle Nachbesprechung sowie Niederschriften über die speziellen Aufgaben sollten den Unterrichtsertrag sichern helfen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch praktische Übungen im Verhaltenstraining - auch unter Verwendung audio-visueller Medien - soll wünschenswertes Erzieherverhalten angestrebt bzw. eingeübt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die vorgesehenen Praxiswochen sind so vorzubereiten und durchzuführen, daß ihre pädagogische und didaktische Effektivität gewährleistet ist. Insbesondere ist auf eine gewissenhafte begleitende Kontrolle zu achten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um die notwendige Kooperation und Konzentration der Pflichtgegenstände Hort- und Heimpraxis, Didaktik und Pädagogik, allenfalls Heil- und Sonderpädagogik, zu erreichen, sind Besprechungen der zuständigen Lehrer und Erzieher abzuhalten. Im Hinblick auf die speziellen didaktischen Fragen sollten auch Kontakte mit den Lehrern aller übrigen Unterrichtsgegenstände gepflogen werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">DEUTSCH</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>(einschließlich Sprecherziehung, Kinder- und Jugendliteratur)</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Deutsch soll sowohl unter fachspezifischen als auch fächerübergreifenden Aspekten zur Sicherheit und Gewandtheit im mündlichen und schriftlichen Gebrauch der Sprache führen. Er soll befähigen, Erlebtes, Erfahrenes und eigene Gedankengänge klar darzustellen. Dabei sind folgende Lernziele zu berücksichtigen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kritische Sprachbetrachtung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Pflege berufsspezifischer Kommunikationsformen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>standortsprachliche Kompetenz beim Lesen und Schreiben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sinnerfassendes und sinnvermittelndes Lesen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnisse der Textgrammatik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Förderung der Schreibrichtigkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen sprachlicher Strukturen und ihrer Funktion</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lektüre fiktionaler und nichtfiktionaler, deutschsprachiger und fremdsprachiger Texte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Überblick über die zeitbezogene Einordnung von Texten, unter vorrangiger Behandlung österreichischer Texte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Förderung des Verständnisses für den ästhetischen Wert von Texten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>selbständiges Auseinandersetzen mit Texten durch die den Schüler zur kritischen Stellungnahme - auch im Hinblick auf die Erteilung der Lernhilfe</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis von ausgewählten Werken der Kinder- und Jugendliteratur</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vermittlung von Kriterien zur Beurteilung von Kinder- und Jugendliteratur</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht in die Bedeutung von Hort und Heim für die Verbreitung von adäquater Kinder- und Jugendliteratur (auch im Wege der Elternberatung)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bewußtmachen der Mitverantwortung des Hortes und Heimes für die sprachliche und somit sozio-kulturelle Entwicklung der Kinder</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Analyse und Beurteilung sprachlicher Äußerungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vorbereitung auf gezielte Lernhilfe im Bereich der deutschen Sprache bei Kindern und Jugendlichen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Sprachpflege und Sprecherziehung:</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlage der Sprech- und Vortragstechnik. Üben des dialektfreien Sprechens, des Vorlesens und Erzählens. Vortragen - zum Teil auch auswendig gelernter - Textstellen in Prosa und Versen (Kinderreime, Märchen, phantastische Geschichten usw.)</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vorübungen zu Referaten und zu Diskussionen. Erproben verschiedener</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gesprächsformen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kinder- und Jugendliteratur:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einige Werke aus der dem Alter der Schüler gemäßen Jugendliteratur (unter Berücksichtigung der wichtigsten Gattungen) als Ausgangspunkt für eine kritische Stellungnahme. Das Kinderbuch in seinen Formen und Themenkreisen; Märchen, Sage. Sammeln von Reimen und Geschichten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lektüre und Textbetrachtung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einführung in die Grundbegriffe der Poetik anhand konkreter Beispiele. (Die Texte sollen möglichst aus dem 19. und 20. Jahrhundert gewählt werden, wobei das österreichische Schrifttum besonders zu berücksichtigen ist.) Funktion der Medien und Anleitung zu kritischer Auswahl aus dem Medienangebot.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprach- und Stilkunde, Rechtschreibung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wort- und Satzgrammatik als Hilfe für den eigenen richtigen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">mündlichen und schriftlichen Ausdruck.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Überblick über die häufigsten Verstöße gegen die Sprachrichtigkeit (Einfluß der Mundart und Umgangssprache), über Fehlerquellen im mündlichen und schriftlichen Ausdruck.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die wichtigsten Regeln der Rechtschreibung und der Zeichensetzung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">sowie Übungen zu deren Sicherung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Pflege des schriftlichen Ausdrucks:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verschiedene Arten des Aufsatzes wie Erlebniserzählung, Schilderung, Bericht, Beobachtung und Beschreibung; Nacherzählung und Inhaltsangabe, Phantasieaufsatz und Erweiterung eines Erzählkerns. Verfassen von Texten mit unterschiedlichen Schreibabsichten. Übungen zur Bereicherung und Belebung des Ausdrucks, zur Treffsicherheit und Anschaulichkeit.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sechs einstündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, drei je</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Semester.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Sprachpflege und Sprecherziehung:</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erhöhte Anforderungen an ausdrucksvolles Lesen, Vortragen und Erzählen. Kontrolle der eigenen Sprechweise zur Verhaltenssteuerung und Meinungsbildung mit Hilfe von audio-visuellen Medien. Anhören von vorbildlich gesprochenen Texten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Technik des selbständigen Lesens im Hinblick auf das Lesetempo, das Überblick- und Sinnerfassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungen im Diskutieren (auf der Grundlage von Fachwissen) und Dramatisieren.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kinder- und Jugendliteratur:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Standardwerke der Kinder- und Jugendliteratur.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beurteilungskriterien im Hinblick auf sprachliche Gestaltung,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">sachliche Richtigkeit, Inhalt, pädagogische Gesichtspunkte sowie</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">ethnische und religiöse Werte.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lektüre und Textbetrachtung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beispiele der deutschsprachigen Literatur von ihren Anfängen bis einschließlich Vorklassik, soweit sie für das Verständnis der Gegenwartsliteratur von Bedeutung oder von zeitloser Gültigkeit sind; Proben aus der Weltliteratur. Werke der zeitgenössischen Literatur.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprach- und Stilkunde, Rechtschreibung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wiederholung und Vertiefung der Kenntnisse aus der Satz- und Wortgrammatik; Erarbeiten einer Übersicht über die Gliedsätze. Umformen und graphische Darstellung von Sätzen; Satzbaupläne. Bildhaftigkeit der Sprache.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beispiele für den Wandel der deutschen Sprache im Laufe der Jahrhunderte; der deutsche Sprachschatz (Erb-, Lehn-, Fremdwörter); Sprachverwandtschaft, Sprachgemeinschaft.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weitere Übungen zur Sicherung der Rechtschreibung und Zeichensetzung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Pflege des schriftlichen Ausdrucks:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Direkte und indirekte Charakteristik, Bilddeutung; Kürzung, Erweiterung und Zusammenfassung vorgegebener Texte. Buchbesprechung. Stoffsammlungen, Klärung von verwandten Begriffen, Erörterung. Verfassen von Anleitungen. Fortsetzen der bisher geübten Aufsatzgattungen mit erhöhten Anforderungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ersinnen und Erzählen von Geschichten. Übungen zur sprachlichen Formung der schriftlichen Vorbereitung für die Hort- und Heimpraxis (Fachsprache, Systematik).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fünf Schularbeiten im Unterrichtsjahr, zwei einstündige und eine zweistündige im 1. Semester, eine einstündige und eine zweistündige im 2. Semester.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Sprachpflege und Sprecherziehung:</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiterführung der Sprecherziehung mit besonderer Berücksichtigung einer klangvollen und gut artikulierten Sprache. Gestalten von dramatischen Szenen nach gegebenen Mustern und aus dem Stegreif. Gespräche über aktuelle, insbesondere berufsbezogene Themen. Interpretationsübungen anhand von Texten aus verschiedenen Bereichen (Kinder- und Jugendliteratur, Dichtung, Trivialliteratur, Presse, Werbung, usw.). Vorlese- und Erzähltechnik vor einer Gruppe.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kinder- und Jugendliteratur:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kinder- und Jugendliteratur zu verschiedenen Themenkreisen im Hinblick auf Aktualität und Berufspraxis (Informationsquelle, Reifungshilfe, Kommunikationsmittel und Kreativimpulse).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lektüre und Textbetrachtung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beispiele der Literatur des Sturm und Drang, der deutschen und österreichischen Klassik, Romantik und sozialkritischen Dichtung des Vormärz, soweit sie für das Verständnis der Gegenwartsliteratur von Bedeutung oder von zeitloser Gültigkeit sind. Werke der zeitgenössischen Literatur.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprach- und Stilkunde, Rechtschreibung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Stilkritische Übungen an verschiedenen Texten zur Festigung des Sprachgefühls und als sachliche Voraussetzung für die Interpretation von Dichtungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erhöhte Anforderung bei der Sicherung der Rechtschreibung und Zeichensetzung. Bewußtmachen eigener Lernwege.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Methodische Hinweise für die Lernhilfe im Sprachunterricht. Einblick in die Lehrpläne aus Deutsch an den Schulen für das Pflichtschulalter. Umgang mit Sprach-, Rechtschreib- und Lesebüchern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Pflege des schriftlichen Ausdrucks:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dialoge; Stoffsammlungen und Gliederungsübungen, Problemarbeiten, Vorübungen für die literarische Facharbeit (Teilaspekte von Dichtungen, Interpretationen von kurzen Geschichten, Gedichten und Szenen). Abfassen von Protokollen und Exzerpten. Leserbrief. Dramatisieren von Geschichten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vier zweistündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, zwei je</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Semester.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Sprachpflege und Sprecherziehung:</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kurze Referate, insbesondere über Themen aus berufsbezogenen Fachgebieten unter Benützung einschlägiger Literatur.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diskussion. Gesprächstechnik in der Gruppe.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungen zur Steigerung des klaren und gewandten Ausdrucks beim</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Formulieren abstrakter Inhalte.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kinder- und Jugendliteratur:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Tendenz der modernen Kinder- und Jugendliteratur. Kinder- und Jugendliteratur in ihrer Bedeutung im sozio-kulturellen Hintergrund der Jugendlichen. Beurteilung der sprachlichen Gestaltung nach entwicklungspsycholgischen (Anm.: richtig: entwicklungspsychologischen), jugendsoziologischen, pädagogischen und kommunikationstheoretischen Gesichtspunkten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Jugendzeitschriften. Brückenliteratur. Themen- und Gattungsvergleiche zwischen Kinder- und Jugendliteratur und Erwachsenenliteratur.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lektüre und Textbetrachtung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Textbeispiele von 1848 bis zum Ersten Weltkrieg als Spiegelbild der Zeit (Realismus, Naturalismus, Impressionismus, Expressionismus usw.) unter besonderer Berücksichtigung des österreichischen Beitrages zum deutschsprachigen Schrifttum. Werke der zeitgenössischen Literatur.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Randbereiche der Literatur (Unterhaltungsliteratur, Reiseromane, Kriminalromane) - Kriterien zur Beurteilung von Kitsch und Schund.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprach- und Stilkunde, Rechtschreibung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wechselwirkung zwischen Sprach- und Gesellschaftsform, Herkunftssprache, Sprache des Kindes. Sprachstörungen, Sprachspiele.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wirkungsanalyse und Konsumgewohnheiten im Rahmen der Massenmedien.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zweifelsfälle der Rechtschreibung und der Zeichensetzung. Hinweise im Hinblick auf Lernhilfe.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungen im Auffinden von Fehlern in Rechtschreibung und Zeichensetzung. Überblick über die häufigsten Verstöße gegen die Sprachrichtigkeit; Hilfen zu deren Verhinderung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Pflege des schriftlichen Ausdrucks:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Problemarbeiten, Literarische Facharbeit (Interpretation von dichterischen und pädagogischen Texten, Gegenüberstellung motivgleicher Texte, stilkritische Übungen).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schriftverkehr mit Behörden (wie Eingaben, Ansuchen, Berichte, Protokolle, Planungsvorschläge). Übungen zur Steigerung des klaren und gewandten Ausdrucks beim Formulieren abstrakter Inhalte, besonders im Zusammenhang mit der Fachsprache.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vier zweistündige Schularbeiten im Unterrichtsjahr, zwei je</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Semester.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Sprachpflege und Sprecherziehung:</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umfangreichere Referate über vorgegebene oder selbstgewählte Themen und unter stärkerer Verwendung von Arbeitsbehelfen (zB Sachbücher, Lexika, Zeitschriften). Kurzreferate im Hinblick auf die Elternarbeit (Reden zu besonderen Anlässen, Informationsgespräche usw.)</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kinder- und Jugendliteratur:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Kinder- und Jugendliteratur in den Medien.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Darstellungsmöglichkeiten. Methoden zur Förderung der Leselust bei</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kindern und Jugendlichen. Bibliothekskunde.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lektüre und Textbetrachtung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die literarischen Strömungen des 20. Jahrhunderts, wobei der österreichische Beitrag besonders zu berücksichtigen ist. Tradition und Auflösung übernommener Dichtungsformen. Die Gegenwartsliteratur am Beispiel einiger bedeutender Vertreter und Werke.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfluß des ausländischen Schrifttums.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Medien und Literatur in ihrer Wechselwirkung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprach- und Stilkunde, Rechtschreibung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gefühlswert der Sprache. Kritische Betrachtung der Ausdrucksmittel</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">in Presse, Werbung, Hörfunk, Fernsehen und Film.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Pflege des schriftlichen Ausdrucks:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Problemarbeiten, literarische Facharbeit (Hinweise auf Formen des Zitierens und sinnvolle Verwendung von Zitaten). Lebenslauf, Bewerbungsschreiben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Methodik des Aufsatzunterrichtes im Hinblick auf Lernhilfe; Korrekturübungen anhand von Beispielen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten für die Berufspraxis und Elternarbeit (wie Elternbriefe, Einladungen, Anschläge, Rundschreiben, usw.). Übungen zum Abfassen von Artikeln für Fachzeitschriften.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Drei Schularbeiten im Unterrichtsjahr, zwei dreistündige im</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Semester und eine dreistündige im 2. Semester.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die getrennt aufgezählten Stoffbereiche sollen einander im Unterricht durchdringen, damit von verschiedenen Gesichtspunkten aus die Leistung der Sprache und das Wesen der Dichtung bewußt werden. Die einzelnen Stoffgebiete sind gleichwertig. Auf Können und Verstehen ist mehr Wert zu legen als auf bloßes Fachwissen. Die Schüler sind zur Verwendung von Nachschlagewerken (Sachbüchern, Lexika) anzuleiten. Im Hinblick auf eine gezielte Lernnachhilfe im Fachbereich sind den Schülern entsprechende methodische Hinweise zu geben. Die Lehraufgaben sind so auszuwählen, daß besonders solche Probleme des persönlichen Lebens und der Gemeinschaft behandelt werden, die Kritikfähigkeit und Selbständigkeit verlangen. Dabei sollte die Berufsorientierung nicht übersehen werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachpflege und Sprecherziehung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Von den vorhandenen Grundlagen ausgehend ist über natürlich gegebenen Sprechsituationen das freie Sprechen zu üben und durch verschiedene Kommunikationstechniken zu fördern, wobei neben dem vorbildlichen Sprechverhalten des Lehrers audiovisuelle Hilfsmittel eingesetzt werden sollen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf gutes, richtiges Sprechen ist nicht nur in allen Bereichen des Deutschunterrichts, sondern auch in allen übrigen Unterrichtsgegenständen zu achten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Pflege des schriftlichen Ausdrucks:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Fähigkeit, sich sicher und klar auszudrücken, soll durch planmäßig aufbauende Übungen erreicht werden. Verschiedene Textsorten mit altersgemäßer, berufsbezogener und dem Interessenbereich der Schüler entsprechender Themenstellung soll geübt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lektüre, Textbetrachtung, Kinder- und Jugendliteratur:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der altersentsprechenden Auswahl der Lektüre ist darauf zu achten, daß die Schüler fähig werden, den Wert dichterischer Werke in ihrer zeitlosen sowie epochegebundenen Dimension als Spiegelbild gesellschaftlicher Verhältnisse zu erfassen, kritisch zu überdenken und daraus Anregungen für die Gestaltung des persönlichen und beruflichen Lebens zu gewinnen. Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen sind herzustellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Von der ersten Klasse an soll mit der Erarbeitung einer Leseliste begonnen werden, die in den folgenden Klassen auszubauen ist. Sie soll auf allen Stufen sowohl Beispiele aus der Gegenwartsliteratur als auch zeitlosen Lesestoff einschließen, und zwar über alle zur Verfügung stehenden Medien (wie Printmedien, Theater, Film, Hörspiel, Rundfunk, Fernsehen).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Erscheinungsformen der Kinder- und Jugendliteratur in den verschiedenen Medien sind zu berücksichtigen. Die Kenntnis ausgewählter Werke soll durch Gemeinschafts- und Privatlektüre mit nachfolgender Besprechung sowie durch Referate vermittelt werden. Um die Auswertung wertvoller Kinder- und Jugendschriften in der Hort- und Heimerziehung zu sichern, sind die Schüler zu Aufzeichnungen anzuleiten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprach- und Stilkunde, Rechtschreibung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sprachlehre soll die Reflexion grammatischer Phänomene, dem persönlichen Sprachgebrauch sowie der Analyse und Beurteilung sprachlicher Äußerung dienen. Auch bei der Interpretation soll eine grammatisch-stilistische Betrachtungsweise und ihre kommunikative Intention zum Tragen kommen. Sprachlehre und Rechtschreibung sollen den Deutschunterricht ganzheitlich durchdringen. Partnerarbeit soll die Einübung in die Lernhilfe fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei Lehraufgaben, die sowohl Gegenstand des Deutschunterrichtes als auch des Unterrichtes in Didaktik sowie Hort- und Heimpraxis sind, ist enge Zusammenarbeit der betreffenden Lehrer erforderlich.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">LEBENDE FREMDSPRACHE</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>(Englisch)</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wichtigstes Ziel des Englischunterrichtes an Bildungsanstalten - neben fachspezifischen und fächerübergreifenden Aspekten - ist der Aufbau einer entsprechenden Kommunikationsfähigkeit, der die Fertigkeiten des Hörverstehens, des Sprechens, des Leseverstehens und des schriftlichen Ausdruckes zu Grunde liegen. Dadurch sollen die Schüler in die Lage versetzt werden, in der Fremdsprache situationsgerecht zu handeln, das heißt Gehörtes und Gelesenes zu verstehen und sich mündlich und schriftlich richtig auszudrücken.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Hörverstehen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schüler sollen imstande sein, gesprochene Sprache vor allem</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">in direktem Kontakt zu verstehen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sie sollen im zukünftigen Berufsalltag imstande sein, Gesprächssituationen in der Fremdsprache zu bewältigen und sich sach-, situations- und partnergerecht auszudrücken.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leseverstehen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sie sollen den Sinn fremdsprachlicher Texte erfassen; bei der Textauswahl sollte das Berufsfeld mitberücksichtigt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schreiben:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sie sollen imstande sein, sich in der Fremdsprache vorwiegend in jenen Formen auszudrücken, welche von kommunikativem Wert sind.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernhilfe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufgrund der eigenen Lernerfahrung und didaktisch-methodischer Hinweise, bereits ab der 1. Klasse, sollen die zukünftigen Erzieher imstande sein, erfolgreich Lernhilfe in der lebenden Fremdsprache Englisch zu geben. Sie sollen mit Bedingungen und Methoden vertraut sein, Übungserfolge herbeizuführen, insbesondere auch bei lernschwachen und wenig motivierten Schülern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Sinne der Persönlichkeitsbildung hat der Englischunterricht das Ziel, mehr Achtung vor der Eigenart anderer Menschen und Völker zu wecken und so die Bereitschaft zu internationaler Zusammenarbeit anzuregen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Hörverstehen:</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulung des Hörverstehens durch systematische Konfrontation mit dem gesprochenen Wort bzw. einfachen Originaltexten unter Verwendung technischer Hilfsmittel (Kassette, Videoband, Schulfunk, Tonfilm). Die Schüler sollen die Fähigkeit erwerben, Gehörtes dem Sinne nach und in wichtigen Details zu erfassen, so etwa Dialoge, kurze Szenen, einfache Texte erzählenden Inhalts, kurze Erlebnisberichte.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufbau bzw. Erweiterung eines Grundsprachschatzes, zunächst in Anlehnung an vorgegebene Sprechsituationen, später als Versuch einer persönlichen Aussage, etwa in Form kurzer Mitteilungen, Erklärungen, Begründungen, Äußerungen über persönliche Bedürfnisse, Meinungen, Wünsche und Gefühle usw., auch mit Hilfe von Bildgeschichten und Fotos.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erarbeiten eines grundlegenden, besonders für den täglichen Gebrauch verfügbaren Wort- und Phrasenschatzes aus dem Alltagsleben und dem unmittelbaren Erfahrungsbereich der Schüler, wie Familie, Wohnen und Einrichten, Gesundheit und Körperpflege, Mahlzeiten, Kleidung, Hobbies ua. Erwerb einer im Beruf verwertbaren Sammlung von Liedern, Reimen, Sprüchen und Spielen aus den englischsprechenden Ländern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungen zu einer richtigen Aussprache und Tonführung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leseverstehen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulung des Leseverstehens an Texten aus dem Erlebnis- und Erfahrungsbereich der Schüler. Dazu gehören zB Mitteilungen, kurze Briefe, kurze Szenen aus dem täglichen Leben, Dialoge, Berichte, Lesestücke erzählenden Inhalts, Kindergeschichten, Märchen, Texte landeskundlicher Art. Wecken der Freude am Lesen anhand entsprechender Texte.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachlehre:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vermittlung bzw. Festigung grundlegender Grammatikkenntnisse sowie deren Erweiterung und Anwendung im Hinblick auf die Erfordernisse der auf den einzelnen Schulstufen vorgesehenen Aufgaben. Im Sinne einer kommunikativen Grammatik sind die zu erwerbenden Strukturen in konkreten Sprechsituationen zu erarbeiten und einzuüben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schwerpunkte sollen etwa auf folgenden Gebieten liegen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Richtige Bildung und Anwendung der Zeiten, continuous form, Frage, Verneinung, Wortstellung im einfachen Aussage- und Fragesatz, Vergleichsstufen des Eigenschaftswortes, Fürwörter, Verhältniswörter. Dabei geht es nicht darum, in erster Linie formale Kenntnisse sondern die Fähigkeit zu erwerben, sich sprachlich möglichst richtig auszudrücken.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kurze Zusammenfassungen von Gehörtem und Gelesenem, kleine Berichte über Selbsterlebtes, Umformungen, einfache Nacherzählungen, Verfassen von Briefen (Mitteilungen, Anfragen, Einladungen, Dankschreiben), Fragen und Antworten. Regelmäßige Schul- und Hausübungen zur Festigung und Anwendung von im Unterricht erworbenen Kenntnissen und Fertigkeiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fünf einstündige Schularbeiten, zwei im 1. Semester, drei im</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Semester.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Hörverstehen:</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verbesserung des Hörverstehens durch vermehrten Einsatz technischer Unterrichtsmittel, durch Abhören und Nachspielen kurzer Szenen. Die Schüler sollen zunehmend imstande sein, Texte in ihrer Kernaussage zu erfassen und ihnen wichtige Detailinformationen zu entnehmen. Bei der Auswahl von Texten sollten Dialoge, einfache Interviews, aber auch Lieder und Reime berücksichtigt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiterentwicklung der Fähigkeit, sich der englischen Sprache im Alltag zu bedienen. Die Schüler sollten in zunehmenden Maße imstande sein, den erworbenen Sprachschatz der eigenen Absicht gemäß einzusetzen. Der Wortschatz ist auf Themenkreise auszudehnen, die für die Schüler auf Grund der Wahl dieser Schulart von Interesse und Bedeutung sind: Betätigung mit Kindern, vor allem Anleitungen zum Bauen, Werken, Malen ua., zu Rollenspiel und zu sozialen Arbeitsformen; Freizeit; Reise.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weitere Übungen zu einer richtigen Aussprache und Tonführung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leseverstehen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weitere Schulung des Leseverstehens an Lesestoffen im Zusammenhang mit den bereits genannten Themenkreisen unter Bedachtnahme auf die Umwelt der Schüler und deren Probleme sowie der stärkeren Ausrichtung auf den zukünftigen Beruf, Texte landeskundlicher Art. Ausschnitte aus einem inhaltlich und sprachlich der Altersstufe angemessenen Werk der neueren Literatur. Übungen, auch im Hinblick auf die Förderung des selbständigen Lesens. Versuche persönlicher Stellungnahmen zum Gelesenen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachlehre:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vertiefung der bisher erworbenen Kenntnisse mit dem Schwerpunkt auf folgenden Gebieten: Umstandswort (Vergleichsstufen und Stellung im Satz), Gebrauch von past tense und present perfect tense, Leideform, modale Hilfszeitwörter, Gebrauch der Verhältniswörter, Besonderheiten im Gebrauch des Artikels, die indirekte Rede und Frage, einfache Bedingungssätze.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Stellen und Beantworten von Fragen, Zusammenfassen von wesentlichen Informationen aus einem Text, Verfassen von Briefen, Beschreibungen, Darstellung eines Handlungsablaufes nach Bildern, Versuch im Abfassen persönlicher Stellungnahmen zu Gelesenem oder Gehörtem. Kurze Aufsätze anhand von Leitfragen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fünf einstündige Schularbeiten, davon zwei oder drei im</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Semester.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Hörverstehen:</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweitern und schärfen des Hörverstehens. Die Schüler sollen zunehmend in die Lage versetzt werden, Originaltexte (auch Interviews, Dialoge, Erzählungen, Phantasiegeschichten, Lieder) trotz Vorkommens unbekannter Wörter in ihrer Gesamtaussage oder in wichtigen Details zu verstehen und persönliche Aussagen darüber zu machen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Fähigkeit, sich der englischen Sprache im Alltag zu bedienen, ist weiterzuentwickeln. Hinführen zu selbständiger Stellungnahme durch Üben mit Argumentieren über einfachste Sachverhalte. In die Themenkreise sollen auch kulturelle Belange, wie Theater, Film, Rundfunk, Fernsehen, Feste und Feiern einbezogen werden. Rollenspiele, Erklären von Spielregeln, bildgesteuertes Erfinden von Geschichten. Allenfalls Kurzreferate und Erlebnisberichte auch anhand von Bildmaterial.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schulung der Aussprache und der Intonation im Kontext.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leseverstehen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hinführen zum verständnisvollen und kritischen Umgang mit Texten anhand von Textinhalten, die zum Argumentieren anregen. Motivieren zum selbständigen Lesen anhand von Kurzgeschichten oder von Ausschnitten aus einem geeigneten Werk der Gegenwartsliteratur (Drama, Roman, Jugendliteratur).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfache persönliche Stellungnahmen zu Gelesenem.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachlehre:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vertiefung der bisher erworbenen Kenntnisse mit dem Schwerpunkt auf Zeitenfolge und Funktion der Nominalformen des Zeitwortes (infinitive, participle, gerund).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schriftliche Übungen, wie sie sich aus den für die 3. Klasse genannten Stoffgebieten ergeben. Die Schüler sollen nun auch imstande sein, unter Rücknahme bisher vorgegebener Hilfestellungen schriftliche Aussagen selbständig zu produzieren. Dazu gehören:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">längere, zusammenhängende schriftliche Äußerungen in Form von einfachen Stellungnahmen zu Gesprächs- und Textinhalten, Bilddeutungen, Inhaltsangaben, Nacherzählungen, anspruchsvollere Briefe ua. Vier einstündige Schularbeiten, je zwei im Semester.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Hörverstehen:</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Hörverstehen ist an Aufgaben mittleren Schwierigkeitsgrades</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">weiter zu schulen und zu verbessern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Steigerung der Sicherheit im freien Anwenden der erworbenen Sprachkenntnisse, vor allem beim Vorbringen eigener Absichten, Meinungen und Empfindungen. Langsamer Aufbau eines berufsrelevanten Wortschatzes, etwa zu folgenden Themen: soziale Einrichtungen, soziale Konflikte, Umwelteinflüsse und Gesundheit, soziales Verhalten in der Gruppe.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiterhin Pflege einer richtigen Aussprache und Intonation.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leseverstehen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weiterentwickeln des Leseverstehens anhand schwierigeren Lesegutes aus dem Bereich der Freizeitgestaltung, der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Gelegentlich aktuelle Zeitungsausschnitte, allenfalls Texte über Erziehungsfragen und große Erzieherpersönlichkeit. Die Schüler sollen imstande sein, das Gelesene mit ihren eigenen Erfahrungen in Verbindung zu bringen und darüber zu sprechen. Proben aus der englischsprachigen Literatur des</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">19.</symbol>und 20. Jahrhunderts, darunter eine Ganzschrift.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Sprachlehre:</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Nach Bedarf Wiederholung und Verbesserung der Grammatikkenntnisse.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftlich Arbeiten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schriftliche Übungen, die sich aus den für die 4. Klasse genannten Stoffgebieten ergeben. Stellungnahmen zu Gesprächs- und Textinhalten, Inhaltsangaben und Nacherzählungen mit gesteigerten Anforderungen, Abfassen von Briefen, Bewerbungsschreiben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vier Schulareiten (Anm.: richtig: Schularbeiten), davon die erste einstündig, die weiteren zweistündig; je zwei im Semester.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Hörverstehen:</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weitere Übungen mit gesteigerten Anforderungen zur Verbesserung des Hörverstehens. Die Schüler sollen imstande sein, anspruchsvollere Texte zu verstehen, wiederzugeben und zu interpretieren.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprechen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Festigung des richtigen und sicheren Gebrauchs der englischen Sprache. Übungen im freien Sprechen über aktuelle Ereignisse und über die Lektüre. Der Wortschatz ist dabei durch Ausdrücke aus dem kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Leben zu bereichern, soweit sie notwendig und brauchbar sind.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Leseverstehen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weitere Schulung des Leseverstehens anhand von aktuellen Zeitungsausschnitten, Artikeln aus dem pädagogischen Bereich und aus Beispielen aus der zeitgenössischen englischsprachigen Literatur, davon mindestens eine Ganzschrift.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sprachlehre:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schwerpunktmäßiges Wiederholen wichtiger Kapitel der Grammatik.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schriftliche Übungen, wie sie sich aus den für die fünfte Klasse genannten Stoffgebieten ergeben. Übungen im Aufsatzschreiben in Form von Stellungnahmen zu Berichten über aktuelle Ereignisse sowie von Interpretationen und Zusammenfassungen von Gelesenem und Gehörtem.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zwei zweistündige Schularbeiten, je Semester eine.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht ist in englischer Sprache zu führen. Die Muttersprache dient nur zur Erklärung schwieriger Ausdrücke und grammatischer Sachverhalte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Lernziele des modernen Fremdsprachunterrichtes werden weitgehend von der Bedeutung praktischer Sprachkenntnisse bestimmt. Die Frage, was der Schüler mit seinen Fremdsprachkenntnissen anfangen kann, soll die Auswahl der Lehrinhalte sowie die Planung des Unterrichts bestimmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lernen in der Schule schließt auch soziales Lernen ein. Der Unterricht sollte so gestaltet sein, daß kooperatives Verhalten gefördert wird. Soziale Lernformen wie Gruppen- und Partnerarbeit sollen zu Werthaltungen, wie Toleranz gegenüber den anderen, Übernehmen von Verantwortung, Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme auf Schwächen des Partners, Lernhilfe, Bereitschaft zum Gespräch und zur Zusammenarbeit erzielen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zum Sprechen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Bereich des Sprechens besteht das Ziel darin, die Schüler zu befähigen, die kommunikativen Absichten des Partners zu erkennen und die eigenen klar darzustellen. Sie sollen darüber hinaus ermutigt werden, auch außerhalb der Schule bei jeder sich bietenden Gelegenheit den Kontakt mit englischsprechenden Menschen aufzunehmen und möglichst viel Englisch zu hören und zu lesen. Die Fähigkeit, den erworbenen Sprachschatz flexibel anzuwenden, muß in einem langen Lernprozeß entwickelt werden. Daher kommt der Transferphase im Bereich des Sprechens große Bedeutung zu, und es gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Lehrers, immer wieder lebensechte Kommunikationssituationen zu finden, in welchen die Schüler gelernte Äußerungen anwenden können. Geeignete Übungsformen sind ua. Frage- und Antwortketten; Zusammentragen geeigneter Äußerungen zu einer verbal beschriebenen oder durch eine einfache Skizze dargestellten Situation und Zusammensetzen von Gesprächsabläufen; Umwandlungs-, Erweiterungs- und Variationsübungen ausgehend von Dialogmustern; Vollenden eines begonnenen Gespräches mit mehreren Möglichkeiten des Fortsetzens (zustimmend, ablehnend, ungewiß); Dramatisieren kurzer Geschichten aus dem Stegreif; Darstellen kurzer Alltagsszenen aus dem Stegreif; Übungen im Formulieren von Argumenten bzw. Gegenargumenten zu einfachen Sachverhalten, zunächst mit Hilfe visueller und graphischer Impulse, später unter Rücknahme der Hilfestellung ua. Der richtigen Lautbildung, Tonführung und dem Sprechrhythmus (zB Schwachtonformen) ist in allen Klassen gebührende Aufmerksamkeit zu widmen, Übungen sollten jedoch nur im Kontext vorgenommen werden. Das Verwenden von Kassetten und Videobändern, Filmen, von Schulfunk- und Schulfernsehsendungen und von Sprachübungsgeräten dient der Gewöhnung an verschiedene Sprecher.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schüler sollen den Wortschatz und die Kenntnis idiomatischer Wendungen im Unterrichtsgespräch und bei der Lektüre erwerben. Durch Beschäftigung mit verschiedenen Themenbereichen muß der Grundwortschatz stetig und konzentrisch erweitert werden. Der zu aktivierende Wortschatz ist vom Lehrer auszuwählen und durch ständiges, abwechslungsreiches Wiederholen und anwenden in lebensnahen Gesprächssituationen im Gedächtnis der Schüler zu verankern. Nach Bedarf können Wörter, Wortgruppen und Redewendungen nach verschiedenen Gesichtspunkten, wie Sachgebiete und Wortfelder, sinnverwandte Wörter, Gegensatzpaare, assoziatives Zuordnen von Wörtern zu einem Grundwort ua. geordnet werden. Das Erarbeiten unbekannter Wörter erfolgt weitgehend durch Erklärung und Umschreibung, wozu ein methodisch geeignetes einsprachiges Wörterbuch unentbehrlich ist.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zum Hör- und Leseverstehen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Unterstützung des Hörverstehens sollten entsprechende Methoden</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">berücksichtigt werden:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>In der Vorentlastungsphase: Bildimpuls; „brainstorming“;</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">„advance organizers“ (Leitfragen) - „pre-questions“;</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">„key-words“ mit deren Hilfe eine Geschichte vor dem Hören oder Lesen erraten werden soll.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Während des Hörens: „multiple-choice“ - Fragen (auch nach dem Hören möglich); „gap-textes“ - Lückentexte (zB Lieder); „note-taking“.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Nach dem Hören: (mündlich oder schriftlich möglich): zB bei „open-ended texts“ einen Schluß finden; einen anderen Schluß finden als den, der vorgegeben ist; „summary“.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Ausgehend von Zielvorstellungen, wonach erworbene Sprachkenntnisse für den zukünftigen Benützer der Fremdsprache von praktischem Nutzen sein soll, werden gezielte Übungen zur Entwicklung des selbständigen Hör- und Leseverstehens einen festen Platz in der Unterrichtsplanung finden müssen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Hiezu bieten sich auch vom Lehrbuch unabhängige kürzere humorvolle oder spannende Texte an, deren Inhalte geeignet sind die Aufmerksamkeit der Schüler zu erregen zB vereinfachte Werke, Kinder- und Jugendbücher, Märchen. Ziel der Übungen zum Hör- und Leseverstehen ist es, die Schüler zu befähigen, sich selbständig mit der fremden Sprache zu beschäftigen, Theateraufführungen zu besuchen, Filme anzuschauen, Bücher zu lesen und fremdsprachige Sendungen zu hören. Dieser selbständige Spracherwerb ist gelegentlich in den Unterricht einzubeziehen bzw. zu überprüfen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Übungen zum Erfassen wesentlicher Tatsachen „intensive reading“ oder überfliegendes Lesen (zB skimming, scanning) oder Informationen durch wiederholtes Lesen bzw. Hören eines der Lernstufe in Länge und Schwierigkeitsgrad angemessenen Textes; herausfinden des Handlungsfadens durch Notieren bzw. Unterstreichen der für die Handlung wichtigen Wörter bzw. Wortgruppen als Vorbereitung für Wiedergaben und Interpretationen; Hinlenken der Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Detail zum Üben selektiven Hörens und Lesens; Ausfüllen von Diagrammen anhand gehörter oder gelesener Texte; alle Arten von Zuordnungs-, Einsetz- und Ergänzungsübungen.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Zur Grammatik:</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Auch im Bereich Sprachlehre hat der praktische Aspekt der Spracherlernung Vorrang. Obwohl grammatische Korrektheit im Ausdruck auch eines der Ziele im Fremdsprachunterricht ist, darf der Erwerb von Grammatikkenntnissen nicht zum Hauptanliegen werden. Daher werden auch grammatische Erscheinungen in solchen Lebensnahen Situationen dargeboten und geübt, die diese Formen tatsächlich verlangen. Nur in den Phasen des Erklärens, der Regelfindung und in bestimmten Übungsphasen wird die zu erlernende Struktur aus dem Kontakt herausgehoben. Beginnend mit stärker gelenkten, über weniger gesteuerte bis hin zu freien Übungen sollen die Schüler zur praktischen Sprachanwendung gelangen. Geeignete Übungsformen, wie Analogieübungen, Einsetzübungen, Ergänzungsübungen, Zuordnungsübungen, Umformungsübungen ua., sowie das Erarbeiten von Gesetzmäßigkeiten werden zunächst durch visuelle Lernhilfen, wie Skizzen, Zeichnungen, Bilder, Folien, Schriftkarten, Diagramme, Schemata, Symbole, Signale, übersichtliche Tafelbilder ua. unterstützt. Beim Umformen ist darauf zu achten, daß die umgeformten Sätze sprachlich und inhaltlich genauso stimmen, dh. kontextualisierbar sind, wie die vorgegebenen. Je geübter die Schüler werden, desto mehr können die Einsichtnahme rein verbal und das Üben unter Rücknahme der Hilfestellung erfolgen. Auch die Gegenüberstellung deutscher und englischer Strukturen wird dort notwendig sein, wo es zu Interferenzerscheinungen zwischen Muttersprache und Fremdsprache kommt.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Zu den schriftlichen Übungen:</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die schriftlichen Übungen sollen organisch aus dem Unterrichtsgeschehen erwachsen und als sinnvolle Ergänzung der mündlichen Übungen in einem zeitlich vertretbaren Verhältnis zu den übrigen Phasen des Lernprozesses stehen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Als schriftliche Übungsformen eignen sich: Nacherzählungen deren Schluß der Phantasie der Schüler überlassen wird; das Umwandeln dramatischer Texte in eine oder mehrere Erzählungen in der Form, daß einzelne handelnde Personen herausgegriffen werden und über die betreffenden Sachverhalte berichten oder dazu Stellung nehmen; das Dramatisieren von Erzähltexten, wo die entsprechenden idiomatischen Voraussetzungen bereits vorhanden sind. Die meisten dieser Übungen sind auch in Briefform möglich, wie ja Berichten und Briefschreiben überhaupt ein fester Bestandteil der schriftlichen Übungen sein sollte. Schriftliche Übungen sollen auch die Grundlage für Schularbeiten bilden. Übersetzungsübungen dürfen bei Schularbeiten nicht gefordert werden.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Von den angeführten didaktischen Möglichkeiten ist in angemessener Form und Intensität Gebrauch zu machen. Jegliche einseitige Behandlung von Lehrstoffen ist zu vermeiden, eine Integration verschiedener Lehraufgaben und methodischer Prinzipien ist anzustreben. Die Lehrer sollen dadurch zur Methodenvielfalt angehalten werden.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Zur Lernhilfe:</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die künftigen Erzieher sollen im eigenen Unterricht didaktisch-methodisch gezielten Fremdsprachenunterricht erleben und „Lernhilfe“ zunächst als Partnerarbeit in der eigenen Klasse üben. Weiters sind sie während aller Klassen in schulorientierte Verhaltensweisen, wie Gespräche mit dem Kind über seine Lernprobleme, Ausschöpfen aller Möglichkeiten zur  Gruppen- und Partnerarbeit, Ausnützen aller Hilfsmittel zur Erklärung und Rücksichtnahme auf besondere Lernbedürfnisse des einzelnen Schülers als unentbehrliche Voraussetzung für erfolgreiches Lernen einzuführen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Geeignete Übungsformen (auf der Grundlage die Lehrpläne „Englisch“ in den Schulen im Pflichtschulalter) sind ua:</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Übungen im Erkennen und Korrigieren von Aussprachefehlern;</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Übungen im Herstellen von einfachen Skizzen, Symbolen, Tabellen;</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Übersichten ua. als Grundlage zur Erklärung grammatischer Erscheinungen und Strukturen oder zum Ableiten von Regeln;</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Übungen im Erkennen von Lernzielen aus vorgegebenen Hausaufgaben;</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Übungen im Erkennen und Durchführen verschiedener Übungsformen, wie Bilden von Sätzen anhand eines Mustersatzes zum Einüben von Strukturen; Zuordnungsübungen, Einsetz-, Ergänzungs- und Umformungsübungen;</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Übungen im Korrigieren und Überprüfen fremder Arbeitsergebnisse;</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Übungen im Durchnehmen einer Lehrbucheinheit (Darbieten - Üben - Bewußtmachen - Anwenden);</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Übungen im Erkennen der für eine Zusammenfassung wichtigen Textstellen in einem Lehrbuchtext;</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Übungen im vereinfachten Erzählen eines Lehrbuchtextes.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>GESCHICHTE UND SOZIALKUNDE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht hat einen gegenwartsbezogenen Überblick über den Verlauf des Weltgeschehens zu vermitteln, wobei Ursachen, Anlässe und Zusammenhänge zu verdeutlichen sind. Aus den Einsichten in die politischen, rechtlichen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Wechselbeziehungen soll der künftige Erzieher politisches Bewußtsein als Grundlage für die eigene Lebensgestaltung und für die Lösung gesellschaftlicher Probleme im Sinne der Demokratie und des Rechtsstaates entwickeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Kenntnis der Geschichte Österreichs soll zur Achtung vor den Leistungen der Vergangenheit sowie zur Aufgeschlossenheit für die Aufgaben der Gegenwart und Zukunft führen. Die Vermittlung von sozialkundlichen Bildungsstoffen unter besonderer Berücksichtigung der Stellung des Kindes, der Frau und der Familie in Vergangenheit und Gegenwart soll die Bereitschaft zu einer von Toleranz und Humanität geprägten Lebensführung fördern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele und Lerninhalte:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Entwicklung von Primärgesellschaften zu frühen Hochkulturen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblick gewinnen in die Aufgaben und Methoden des Faches</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen der für die Entwicklung der Menschheit bestimmenden naturräumlichen und sozialen Faktoren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der wesentlichen Merkmale von Hochkulturen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Grundbegriffe der Geschichts- und Sozialwissenschaft</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Entwickungsstufen (Anm.: richtig: Entwicklungsstufen) menschlicher Zivilisation und Kultur in</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="2" art="normal" ct="text">urgeschichtlicher Zeit, insbesondere in Österreich</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Arbeitsteilung und geschlechtsspezifisches Rollenbild; die Bedeutung der Familie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Entwicklung einer differenzierten Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung in den frühen Hochkulturen</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Politische Organisationsformen und kulturprägende Kräfte in der</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">antiken Welt</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gewinnen eines Überblicks über die Entwicklung von Staaten und Staatsformen; Verstehen der Wechselwirkungen von Staat und Kultur in der Antike</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der Problematik der politischen Organisation von Großreichen und von deren Einfluß auf Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verstehen der Hellenisierung und Romanisierung als rechtschaffende und kulturverschmelzende Kräfte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der Auswirkungen des Christentums auf das gesellschaftliche und kulturelle Leben</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Polis und Res pulica; gesellschaftliche Auseinandersetzungen in Athen und Rom, ihre Ursachen und Folgen; die Entwicklung und Funktion der Sklaverei; antike und moderne Demokratie; Sparta als antagonistisches Modell</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Bedeutung griechischer Philosophie und Wissenschaft; die hellenistische Kultur</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Entwicklung Roms zum Weltreich; der römische Rechtsbegriff und seine Auswirkungen; die Romanisierung - besonders am Beispiel Österreichs</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Das Christentum als neuer religiöser, politischer und kultureller Faktor; das unterschiedliche Menschenbild der Antike und des Christentums (Wertschätzung der Arbeit, Personalität der Frau)</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Von der Antike ins Mittelalter</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen von Kontinuität und Wandel in neu entstehenden Kulturkreisen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verstehen der Feudalordnung im mittelalterlichen Europa</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Auswirkungen der germanischen Völkerwanderung in Europa</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Der Islam als politische und kulturformende Kraft; das arabische Weltreich</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Neuordnung Europas durch das Frankenreich, Entwicklung von Lehenswesen und Grundherrschaft</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Europa im Mittelalter</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verstehen des abendländischen Dualismus von Kaisertum und Papsttum</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gewinnen eines chronologischen und thematischen Überblicks über das Werden Österreichs im Mittelalter und die Kunststile dieser Zeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der wirtschaftlichen Veränderungen im Spätmittelalter und deren Auswirkungen auf Staat und Gesellschaft</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die universalen Mächte Kaisertum und Papsttum, ihr Zusammenwirken und ihre Rivalität</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Entwicklung der österreichischen Länder; Landesfürstentum, Hausmachtpolitik; Romanik und Gotik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verfall der Feudalherrschaft im Spätmittelalter und Aufstieg des Bürgertums</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Renaissance, Humanismus, religiöse Reformbestrebungen und Konflikte</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen des Erkenntnisfortschrittes am Beginn der Neuzeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der Bedeutung der überseeischen Expansion europäischer Staaten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verstehen der religiösen Auseinandersetzungen in Reformation und Gegenreformation sowie ihres Zusammenhanges mit sozialem Wandel und politischem Machtkampf</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Humanismus und Renaissance als Ausdruck des neuen Selbst- und Weltverständnisses; Fortschritte der Wissenschaft, Erfindungen, Entdeckungen und Auswirkungen der kolonialen Expansion, Frühkapitalismus</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Reformation und katholische Erneuerung in der Spannung von religiösen Anliegen und weltlicher Machtpolitik; der Dreißigjährige Krieg</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Absolutismus und Aufklärung</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen der Wesensmerkmale des Absolutismus, seiner Wirkungen und Folgen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gewinnen eines Überblicks über die Entwicklung Österreichs zur Großmacht</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verstehen des Barock als Ausdruck eines veränderten Lebensgefühles</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der Grundideen der Aufklärung und ihres Fortwirkens bis zur Gegenwart</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Das System des höfischen Absolutismus am Beispiel Frankreichs</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Der Aufstieg Habsburgs in der Auseinandersetzung mit Frankreich und dem Osmanischen Reich. Die Kunst des österreichischen Barock</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ideen der Aufklärung; ihre Auswirkungen auf Gesellschaft, Religion, Staat und Wirtschaft</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Der aufgeklärte Absolutismus in Österreich unter Maria Theresia und Josef II.</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Revolutionäre Prozesse am Ende des 18. Jahrhunderts und</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">restaurative Gegenbewegungen</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen der Ursachen von Freiheitsbewegungen und revolutionären Prozessen sowie der Möglichkeiten ihrer Durchsetzung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der Gefahr totalitärer Machtansprüche bei Revolution, Gegenrevolution und Restauration</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Das Werden einer modernen Demokratie in den USA</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Französische Revolution</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Das napoleonische Hegemonialsystem; nationale Freiheitsbewegungen in Europa</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Der Wiener Kongreß und die Restauration; Vormärz und Biedermeier in Österreich</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Gestaltende Kräfte des 19. Jahrhunderts in Wirtschaft,</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Gesellschaft und Staat</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der Wechselwirkungen zwischen wissenschaftlichen, technologischen und politischen Entwicklungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen verschiedener Lösungsversuche für die Bewältigung der sozialen Spannungen und Krisen des Industriezeitalters</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen des Liberalismus und Nationalismus als gesellschaftsformende und staatsbildende Kräfte im 19. Jahrhundert</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der Grundlagen, Formen und Auswirkungen imperialistischer Politik</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die erste Industrielle Revolution und die damit verbundene Veränderung der Wirtschafts- und Gesellschaftsstruktur; ihre Auswirkungen auf die Familie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Frau und Kind in den verschiedenen Gesellschaftsschichten des 19. Jahrhunderts</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entstehung und Weiterentwicklung sozialistischer Theorien und christlicher Soziallehren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Liberalismus und Nationalismus, ihr Durchbruch in den Revolutionen von 1848</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Nationale Einigungsbewegungen und Entstehen neuer Nationalstaaten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Imperialistische Politik der Weltmächte bis 1914</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Österreich 1848 bis 1914</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verstehen der Probleme eines Vielvölkerstaates</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen von Zusammenhängen zwischen außenpolitischen Vorgängen und innenpolitischen Entwicklungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen des Wandels vom Untertanen zum Staatsbürger durch die Einführung von Verfassung und Wahlrecht</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Begreifen der Kunst als Spiegel gesellschaftlicher Zustände</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Nationalitätenfrage, der Ausgleich mit Ungarn, die Entwicklung der Verfassung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die außenpolitische Entwicklung; Balkan- und Bündnispolitik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wirtschaftliche und soziale Probleme; Entwicklung des Wahlrechts; Entstehung der politischen Parteien und der Interessensverbände</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Kunst des Fin de siecle zwischen Epigonentum und Aufbruch</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Erster Weltkrieg und Zwischenkriegszeit</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der Ursachen für die Erschütterung der Vorrangstellung Europas</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfahren der katastrophalen Auswirkungen eines weltweiten Vernichtungskrieges mit moderner Kriegstechnik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verstehen der krisenhaften Erscheinungen im wirtschaftlichen, sozialen und politischen Bereich während der Zwischenkriegszeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der Ursachen für die Entwicklung autoritärer und totalitärer Ideologien und Herrschaftssysteme</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Der Erste Weltkrieg, seine Auswirkungen auf europäische Staatsgebiete, Herrschaftsformen, Wirtschafts- und Sozialstrukturen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Oktoberrevolution und Sieg des Kommunismus in Rußland; Stalinismus in der Sowjetunion</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Wirtschaftsmacht USA; die Weltwirtschaftskrise und ihre Auswirkungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Faschismus in Italien; Nationalsozialismus in Deutschland</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Österreich von 1918 - 1938</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziel:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der Bedeutung weltanschaulicher Gegensätze und politischen Machtstrebens für die Entwicklung des Staatswesens</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen der Ursachen für das Fehlen des Staatsbewußtseins und für die Abhängigkeit vom Ausland</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Auflösung der Donaumonarchie und Kampf um das Staatsgebiet</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Das Entstehen der demokratischen Republik und die neue Verfassung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die politischen Parteien; Wirtschaftsprobleme; Radikalisierung des politischen Lebens; Austromarxismus und Austrofaschismus; Bürgerkrieg; Ständestaat</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kultur der Zwischenkriegszeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Der Untergang Österreichs</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Der Zweite Weltkrieg</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziel:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen der Ursachen und Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Betroffenheit über die Massenvernichtung in Konzentrationslagern und im Bombenkrieg und über die Zwangsdeportation von Millionen Menschen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ursachen des Zweiten Weltkrieges</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verfolgungen und Massenvernichtungen; Freiheits- und Widerstandsbewegungen</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Weltpolitik und Staatenwelt seit 1945</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gewinnen von Einsichten in die Wechselbeziehungen der Völker und Staaten und in die permanenten Veränderungen im weltpolitischen System</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der Gründe für die Krisenanfälligkeit der gegenwärtigen Welt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen des Interessenkonfliktes zwischen Entwicklungsländern und Industriestaaten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kennenlernen der Integrationsbestrebungen europäischer Staaten</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Weltsituation im Jahr 1945; die Teilung Europas; der Kalte Krieg; Politik der Koexistenz und Entspannung; die Umwälzungen im Ostblock 1989 und ihre Folgen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schwerwiegende zwischenstaatliche Konflikte seit 1945, friedliche Lösungsstrategien oder kriegerische Gewaltakte</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Vereinten Nationen und andere internationale Organisationen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entkolonisierung in Asien und Afrika; wirtschaftliche und politische Probleme der Entwicklungsländer; der Nord-Süd-Konflikt; der Einfluß des religiösen Fundamentalismus auf die Politik</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Politische und wirtschaftliche Integrationsbestrebungen Europas</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Österreich: die Zweite Republik</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen der Entwicklung eines Österreichbewußtseins</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der Vor- und Nachteile von Koalitions- und Alleinregierungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der Bedeutung des Staatsvertrages und der österreichischen Neutralität</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Begreifen der gegenwärtigen Aufgaben und der Stellung Österreichs in Europa und in der Welt</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Wiedererrichtung des österreichischen Staates und die geistige Neuorientierung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Besetzung und Ringen um den Staatsvertrag; der wirtschaftliche Wiederaufbau</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Entwicklung der politischen Parteien und ihrer Programme; Koalitionen und Alleinregierungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die österreichische Neutralität und die umfassende Landesverteidigung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Brückenfunktion Österreichs in der gegenwärtigen Weltpolitik</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Politische und gesellschaftliche Probleme unserer Zeit</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen der Notwendigkeit politischer Mitwirkung und Mitverantwortung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gewinnen von Einsichten in die Bedingungen der Friedenssicherung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sensibel werden für die Probleme von Minderheiten, sozial Schwachen, Frauen und Kindern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen der Auswirkungen der zweiten Industriellen Revolution und der Fortschrittsideologie</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen der Zusammenhänge aktueller politischer Ereignisse</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Politische Mitwirkungsmöglichkeiten in der rechtsstaatlichen Demokratie; Verhältnis von Gruppeninteressen und Gesamtinteresse; Gefährdung der Demokratie durch extremistische Gruppen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Möglichkeiten des Abbaues von Gewalt zwischen Einzelmenschen, Gruppen, Völkern und Staaten; Rüstungskontrolle und Friedensbewegungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Menschen- und Bürgerrechte und die Probleme ihrer Durchsetzung aufgrund verschiedener Rechtsvorstellungen und Sozialstrukturen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Rolle der Frau in verschiedenen Epochen und Kulturen; bedeutende Frauenpersönlichkeiten in der Geschichte; das Streben nach Gleichberechtigung; Frauenprobleme der Gegenwart</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kinderarbeit in Vergangenheit und Gegenwart; Erziehung und Bildungspolitik im historischen Wandel</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblick in die Geschichte institutioneller Kinderbetreuung und -erziehung in Österreich</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die zweite Industrielle Revolution; Ambivalenz der wissenschaftlichen und technischen Entwicklung; Arbeitswelt und Freizeit; Verantwortung für die Umwelt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Transparentmachung des tagespolitischen Geschehens</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Geschichts- und Sozialkundeunterricht soll durch Setzung von Schwerpunkten unter Anwendung des exemplarischen Prinzips die Stellung des Menschen in der Gesellschaft während verschiedener Epochen unter Beachtung der jeweils dominierenden politischen, wirtschaftlichen, religiösen und kulturellen Kräfte zeigen; Beispiele aus der Geschichte Österreichs sind - wo immer möglich - vorzuziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Probleme des Zeitgeschehens sollen bei allen sich bietenden Anlässen in objektiver Weise behandelt und Möglichkeiten der Erziehung zu demokratischer Gesinnung genützt werden. Sozialkundliche Bildungsstoffe sind nicht isoliert zu behandeln, sondern anhand konkreter historischer oder aktueller Situationen zu gewinnen. Für die Erarbeitung und wiederholende Zusammenfassung der Geschichte der Frau und des Kindes in der obersten Klasse ist die Möglichkeit eines projektorientierten Unterrichts gegeben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Themenkreise in den einzelnen Klassen sind in Lernziele und Lerninhalte gegliedert. Dem Lehrer bleibt es überlassen, diese zu gewichten, die für die Erreichung der Lernziele vorgegebenen Lerninhalte auszuwählen und allenfalls, soweit es die Unterrichtszeit erlaubt, zusätzliche Lerninhalte einzubringen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Audiovisuelle Unterrichtsmittel, Quellenlektüre und Quellenauswertung, Referate und Diskussionen sind zur Verlebendigung des Unterrichts in geeigneter Weise einzusetzen. Exkursionen zu historischen Stätten sowie der Besuch von Ausstellungen und Museen dienen darüber hinaus einem vertieften Verständnis einzelner historischer Epochen. Wiederholungen in Längs- und Querschnitten sollen zu einem umfassenden Unterrichtserfolg beitragen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>GEOGRAPHIE UND WIRTSCHAFTSKUNDE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ziel einer ganzheitlichen geographisch/wirtschaftskundlichen Erziehung ist der Erwerb von Haltungen, Fähigkeiten und Kenntnissen. „Haltungen“ meint: verantwortungsvolles, sachgemäßes und solidarisches Verhalten zum künftigen Wohle von Natur und Mensch. „Fähigkeiten“ bedeutet: geographische/wirtschaftskundliche Informationen finden, interpretieren und für die Lösung von Fragen anwenden können. „Kenntnisse“ umfaßt: das Wissen um räumliche Muster, raumwirksame und wirtschaftliche Prozesse zur Bewältigung des zukünftigen Lebens.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Geographie und Wirtschaftskunde soll zum erreichen folgender Ziele beitragen, die sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Aspekte enthalten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwicklung der Fähigkeit, erworbenes Wissen und gewonnene Einsichten im privaten, beruflichen und öffentlichen Leben bei räumlichen, wirtschaftlichen und politischen Entscheidungen anzuwenden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsicht in das Wirkungsgefüge und die Dynamik des Raumes, der Wirtschaft und der Gesellschaft vermitteln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die räumlichen Gegebenheiten und deren Nutzung sowie die Regelhaftigkeiten menschlichen Verhaltens in Raum, Wirtschaft und Gesellschaft aufzeigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwicklung und Anwendung von topographischem Orientierungswissen, räumlichen Ordnungsvorstellungen und Orientierungsfertigkeiten. Sich der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen unter verschiedenen räumlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen bewußt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verständnis grundlegender Zusammenhänge in betriebs-, volks- und weltwirtschaftlichen Bereichen sowie Kenntnis gesamtwirtschaftlicher Gesetzmäßigkeiten, Strukturen und Probleme.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedeutung der Wahrnehmung und Bewertung von Umwelt im weitesten Sinn für das menschliche Handeln erkennen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wirtschaftspolitik als wesentlichen Bestandteil der Politik erkennen, ihre Modelle und deren reale Umsetzung in unterschiedlichen Systemen einschätzen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Fähigkeit erweitern, die von den Massenmedien verbreiteten politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Informationen über Österreich und die Welt kritisch zu beurteilen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsicht in den Wandel der Produktionsprozesse und Verständnis für Veränderungen der Arbeits- und Berufswelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Komplexität von Beziehungsgeflechten zwischen Natur- und Humanfaktoren erkennen und zu den Auswirkungen menschlicher Eingriffe Stellung nehmen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Landschaften als Lebensräume ökonomisch und ökologisch einschätzen und Interessengegensätze bei der Nutzung von Räumen somit auch die Notwendigkeit von Raumordnungsmaßnahmen begründen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Weitere zur Verarbeitung geographisch-wirtschaftlicher Informationen notwendige Arbeitsmittel und -verfahren kennen und diese vermehrt für die selbständige Informationsauswertung einsetzen können.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die persönliche Rolle als Konsument kritisch durchleuchten und die volkswirtschaftliche Bedeutung des Konsumverhaltens erkennen. Raum, Gesellschaft und Wirtschaft auch fächerübergreifend mit benachbarten natur- und sozialwissenschaftlichen Disziplinien betrachten können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auseinandersetzung des Menschen mit seiner natürlichen und sozialen Umwelt</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die Erde und ihre Darstellungsmöglichkeiten</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Gestalt der Erde und ihre Bewegungen beschreiben und deren Folgewirkungen erklären</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Geographische Darstellungsmöglichkeiten erkennen und interpretieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Hilfsmittel zur Orientierung anwenden</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Geoid, Revolution, Rotation, Ekliptik.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Beleuchtungsverhältnisse; Globus, Karte, Bilder, Graphiken, Tabellen; Gradnetz, Zeitzonen, Orientierung im Gelände.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Die landschaftsökologischen Zonen der Erde</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Verbreitung der natürlichen Landschaftskomponenten (Geofaktoren) analysieren und erklären</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wechselbeziehung von Relief, Klima, Boden und Vegetation beispielhaft aufzeigen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Landschaftsökologische Zonen der Erde als natürliche Lebensräume sehen und bewerten</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Formen des Reliefs und ihre Entstehung; Erklärung der Temperatur- und Niederschlagsverteilung der Erde; Klima- und Vegetationszonen der Erde; Wechselbeziehungen zwischen Boden, Klima, Relief und Vegetation; Charakterisierung und Verbreitung der landschaftsökologischen Zonen.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Der Mensch und seine wirtschaftlichen Bedürfnisse</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bedürfnisbefriedigung und Güterknappheit als Ursachen wirtschaftlicher Aktivitäten des Menschen erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Antriebskräfte der Entwicklung einer Volkswirtschaft kennen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Der Mensch und seine materiellen Bedürfnisse, das ökonomische Prinzip, Wirtschaften als Folge von Knappheiten, Arbeitsteilung und Geldwirtschaft als Kennzeichen volkswirtschaftlicher Entwicklung, der Einsatz von Produktionsfaktoren</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Bevölkerungsstrukturen, ihre Entwicklungen und Veränderungen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die räumliche Verteilung der Erdbevölkerung beschreiben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Ursachen, Formen und Folgen demographischer Prozesse erklären</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Topographische Verteilungsmuster der Weltbevölkerung, Kennziffern demographischer Prozesse, Regelhaftigkeiten und Entwicklungstendenzen der Bevölkerung, Bevölkerungswanderungen an Staatenbeispielen, regionale Beispiele zur Bevölkerungsentwicklung bei unterschiedlichen ökonomischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Regionale Differenzierung nach kulturellen und</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">sozio-ökonomischen Merkmalen</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Prägende Kulturfaktoren und grundlegende sozioökonomische Indikatoren kennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Gliederung der Erde nach kulturellen und sozioökonomischen Gesichtspunkten begründen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Die großen Sprachengruppen, die Verbreitung der Weltreligionen, unterschiedliche Lebensformen (mit besonderer Berücksichtigung der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen); Gliederung der Erde unter Einbeziehung kultureller Merkmale; wichtige soziale und wirtschaftliche Kennzahlen, Gliederung der Erde nach sozioökonomischen Kriterien.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Wirtschaftsformen und städtische Lebensweisen</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Nutzung der natürlichen Ressourcen und ihre Folgen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Agrarsoziale Strukturen und agrare Nutzungsformen und -zonen der Erde beschreiben und erklären</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vorkommen und Begrenztheit mineralischer und fossiler Rohstoffe erkennen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Soziale und ökonomische Strukturen der Landwirtschaft, Verteilung, Produktion und weltwirtschaftliche Bedeutung wichtiger Rohstoffe; Verkehrserschließung, Landschaftsveränderung und Wertwandel von Naturräumen durch den wirtschaftenden Menschen, Nutzung ökologischer Grenzräume und Neulandgewinnung, Entstehung und Auflösung von Landnutzungszonen.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Prozesse der Industrialisierung</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Unterschiede zwischen Modellen und realen Erscheinungsformen von Wirtschaftssystemen erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Ausbreitung der industriellen Entwicklung über die Erde aufzeigen und deren Rahmenbedingungen und Antriebskräfte an Beispielen darstellen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Industrielle Denkweisen und Arbeitsformen erkennen und deren Übergreifen auf andere Wirtschaftsbereiche erfassen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Komponenten von Wirtschaftssystemen, ökonomische Modellvorstellungen, Konkretisierung an Staatenbeispielen. Soziale, politische und wirtschaftliche Voraussetzungen und Interessen, das räumliche Potential, externe Bedingungen. Alte und neue Industrieregionen der Erde, Industrialisierungsgrad und materieller Lebensstandart; Kapitaleinsatz, Massenproduktion, Formen der Rationalisierung und der Automation, Spezialisierung, Konzentrationserscheinungen und Marktstrategien; Auswirkungen auf andere Wirtschaftsbereiche.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Unternehmen und Betriebe</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Innerbetriebliche Organisation kennenlernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht in grundsätzliche unternehmerische Entscheidungen gewinnen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die gesamtwirtschaftliche Bedeutung von Unternehmen verstehen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Unternehmerische Grundentscheidungen und ihre Faktoren: Forschung und Entwicklung, Produkt, Produktionsprozeß, Absatzmarkt, Finanzierung und Investition, Marketing, Unternehmensführung, Materialwirtschaft, Bilanz. Beispiele von Unternehmensformen und rechtlichen Rahmenbedingungen für unternehmerische Tätigkeit.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Industrie und Umwelt</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht gewinnen in die Spannungsverhältnisse zwischen wirtschaftlichen und ökologischen Interessen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Notwendigkeit internationaler umweltpolitischer Maßnahmen als Folge der fortschreitenden technologisch-wirtschaftlichen Entwicklung verstehen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Aktuelle Fallstudie von Umweltproblemen, die sich überregional</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">auswirken.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Die Stadt als Ausdruck wirtschaftlicher und gesellschaftlicher</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Entwicklungen</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Den weltweiten Vorgang der Verstädterung in seinen Ursachen, Abläufen und Auswirkungen beschreiben und seine unterschiedlichen Ausprägungen erläutern</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Struktur und funktionale Gliederung von Städten in verschiedenen Kluturkreisen (Anm.: richtig: Kulturkreisen) vergleichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Qualität des urbanen Lebensraumes bewerten</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Der Verstädterungsprozeß in einzelnen Regionen der Erde, Pushund (Anm.: richtig: Push- und) Pullfaktoren der Verstädterung, Satellitenstädte, Marginalsiedlungen, Besonderheiten der Verstädterung in Entwicklungsländern. Die Stadt als wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt. Städtische Funktionen als Ausdruck wirtschaftlicher, sozialer und gesellschaftlicher Strukturen und Entwicklungen. Stadtbilder, gewachsene und geplante Städte, urbanes</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Leben: ökologische und soziale Umweltprobleme einer Großstadt; Stadt-Umland-Beziehungen.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Regionale Disparitäten</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Räumliche Differenzierung in Aktiv- und Passivräume aufzeigen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Beispiele aus verschiedenen Regionen der Erde, Kriterien der Abgrenzung, Mechanismen, die zur Herausbildung von Aktiv- und Passivräumen führen.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Raum, Gesellschaft und Wirtschaft Österreichs</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Lagebeziehungen und Naturraumpotential</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Bedeutung der Lagebeziehungen für Österreich erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die unterschiedlichen naturräumlichen Voraussetzungen österreichischer Landschaften für die ökonomischen Tätigkeiten erkennen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Veränderungen der Lagebeziehung und deren Auswirkungen; landschaftsökologische Grundlagen, naturräumliche Gliederung, politisch-administrative Einheiten.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Demographische und gesellschaftliche Entwicklungen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis charakteristischer demographischer Strukturen und Prozesse</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ursachen und Auswirkungen des sozioökonomischen Strukturwandels der Gegenwart analysieren</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Strukturen, Entwicklung und Verteilung der österreichischen Bevölkerung, Bevölkerungsprognosen, Auswirkungen des demographischen Wandels, die Veränderungen der Erwerbsstruktur, nicht bezahlte Dienstleistungen, soziale und berufliche Mobilität, Arbeitsmarkt, Einkommens- und Vermögensverteilung.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Gesamtwirtschaftliche Leistungen und Probleme</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Leistungen und Strukturmerkmale der österreichischen Volkswirtschaft und deren Veränderungen anhand wesentlicher ökonomischer Daten erfassen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die außenwirtschaftlichen Verflechtungen Österreichs in ihrer Bedeutung für die Gesamtwirtschaft erkennen und beurteilen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Volkswirtschaftliche Kennzahlen und Strukturdaten, volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, sektorale Gliederung der Wirtschaft, die volkswirtschaftliche Bedeutung des Fremdenverkehrs, Handels- und Kapitalverflechtungen mit dem Ausland, Zahlungsbilanz, Österreichs Stellung in der Weltwirtschaft.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Wirtschafts- und Sozialpolitik</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die österreichische Wirtschaftsordnungen, deren Träger, Ziele und Instrumente kennenlernen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Maßnahmen zur Umsetzung konkreter wirtschafts- und sozialpolitischer Ziele kennen und deren politische und ökonomische Effizienz einschätzen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Träger, Instrumente und Ziele der Wirtschafts- und Sozialpolitik, die Praxis der sozialen Marktwirtschaft in Österreich, Eigentumsverhältnisse in der österrichischen (Anm.: richtig: österreichischen) Wirtschaft, Wirtschaftsverbände und Sozialpartnerschaft, öffentliche Haushalte und Budgetpolitik. Zielkonflikte anhand konkreter Beispiele aus der Tagespolitik, Wechselbeziehungen zwischen Konsumverhalten und Wirtschaft.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Regionale Disparitäten</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Regionale Unterschiede der wirtschaftlichen und demographischen Dynamik und ihre Konsequenzen für Raum und Bevölkerung beobachten und einschätzen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verständnis für die Notwendigkeit von räumlichen Ordnungsmaßnahmen zur Sicherung von Lebens- und Wirtschaftsraum</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Raumtypen anhand von Beispielen, zentrale Orte und ihre Bedeutung für den ländlichen Raum, der Agglomerationsprozeß und seine Folgen, Zentralräume und Stadtregionen, Merkmale des stadtnahen und des stadtfernen Raumes, Funktionswandel eines ausgewählten Raumes, kommunalpolitische Probleme anhand eines konkreten Beispiels, Instrumente und Institutionen der Raumordnung in Österreich</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Ökologie- und Umweltprobleme</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Interessen als Ursachen ökologischer Probleme erkennen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fähigkeiten zur verantwortungsvoller Mitgestaltung des Lebensraumes erwerben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Maßnahmen zur Pflege von Siedlungs- und Landschaftsbild beurteilen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Nutzungskonflikte anhand konkreter Beispiele, Instrumente der Umweltpolitik, Möglichkeiten der persönlichen Mitwirkung bei umweltpolitischen Maßnahmen, Landschaftsschutz, Dorferneuerung, Stadtsanierung.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Kraftfelder der Weltwirtschaft und Weltpolitik</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Fragen der europäischen Integration</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Integrationsbestrebungen in Europa analysieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Auswirkungen der europäischen Integration auf Österreich anhand von Beispielen aufzeigen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Wirtschaftliche und politische Motive und Zielsetzungen, konkurrierende nationale und regionale Interessen; Auswirkungen supranationaler Organisationen; politische und wirtschaftliche Anpassungsprobleme.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Fragen der Weltwirtschaft</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Handelspolitische Intentionen in Theorie und Praxis vergleichen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ziele und Funktionen internationaler Wirtschaftsorganisationen beschreiben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Waren- und Zahlungsströme in ihren Grundzügen kennen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Beispiele für Liberalisierung und Protektionismus, internationale Wirtschaftsorganisationen, Währung, Wechselkurs, Märkte und Börsen, internationale Arbeitsteilung, transnationale Konzerne.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Globale Disparitäten und Wahrnehmungen von Völkern und Staaten</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erkennen, wie unterschiedliche Vorstellungen über Völker, Länder und Orte zustande kommen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Unterschiedliche Vorstellungen und Wertungen des Entwicklungsbegriffes diskutieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ursachen unterschiedlicher Entwicklung an regionalen Beispielen aufzeigen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Problematik der Entwicklungspolitik durchleuchten</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Unterschiedliche Informationsquellen, gesteuerte oder zufällige Wahrnehmung, unterschiedliche Wertvorstellungen. Leitbilder und Wertvorstellungen für Entwicklung, Lebensqualität und Entwicklung, Problematik sozioökonomischer Indikation, endogene und exogene Ursachen und deren Verflechtung, Motive, Träger und Instrumente der Entwicklungspolitik, Zusammenarbeit von Industrie- und Entwicklungsländern, Vorstellungen über eine neue Weltwirtschaftsordnung.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrstoff der einzelnen Klassen steht jeweils unter einem Jahresthema, das wiederum in Themenkreise gegliedert ist. Innerhalb der Themenkreise haben die Lernziele vorrangige Bedeutung, vor allem als Filterfunktion gegenüber der Stoffülle der Lerninhalte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Reihenfolge von Themenkreisen, Zielstellungen und Lerninhalten bildet eine Grundlage für die Unterrichtsplanung, die auch abgeändert werden kann, wenn es die aktuelle Unterrichtssituation erfordert. Die eingehende Auseinandersetzung mit Grundfragen des Faches Geographie und Wirtschaftskunde ist einer zwar lückenlosen aber oberflächlichen Durchnahme aller Lerninhalte grundsätzlich vorzuziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Auswahl der Beispiele, durch die die Themenkreise im Unterricht konkretisiert werden, soll nach folgenden Gesichtspunkten erfolgen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Aussagekraft,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Vorwissen, Interessen und Verständnis der Schüler</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Aktualtität (Anm: richtig: Aktualität) und Lebensnähe,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Sicherung topographischer Grundkenntnisse,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>vorhandenes Unterrichtsmaterial.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Der Unterricht soll darauf ausgerichtet sein, die Schüler in die Lage zu versetzen, das erworbene Wissen in sachlich richtiger und altersadäquater Form an Kinder und Jugendlichen, auch im Sinne der Lernhilfe, weiterzugeben. Zusammenhänge und die Bildung klarer Begriffe haben Vorrang vor einer Überfrachtung des Unterrichts durch Fakten. Topographisches Wissen bedeutet die Fähigkeit zur räumlichen Orientierung. Auf die Entwicklung dieser Fähigkeit ist bei jeder geeigneter Unterrichtssituation Bedacht zu nehmen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Alle Sozial- und Aktionsformen haben ihre Berechtigung im Unterricht, solange ihr Einsatz gründlich überlegt wird und zum Erwerb bestimmter Qualifikationen führt. Besondere Bedeutung kommt dem projektorientierten und dem fächerübergreifenden Unterricht zu, da beide die Zusammenschau der Fächer fördern.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Der Unterricht in Geographie und Wirtschaftskunde muß sich auch vermehrt der realen Umwelt zuwenden. In Lehrausgängen und Betriebserkundungen können Schüler unmittelbar räumliche und wirtschaftliche Situationen und Prozesse beobachten und erleben.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Das Fach Geographie und Wirtschaftskunde ist eines der medienintensivsten Fächer. Der regelmäßige Einsatz von Medien aller Art ermöglicht die Selbsttätigkeit der Schüler und fördert individuelles, wie soziales Lernen und Üben.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>RECHTSKUNDE UND POLITISCHE BILDUNG</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel des Unterrichtes ist es - auch unter Berücksichtigung fächerübergreifender Aspekte - die Kenntnis jener wichtigsten Gesetze und Verordnung sowie der daraus folgenden entsprechenden Verhaltensweisen zu vermitteln, die für die berufliche Tätigkeit im sozialpädagogischen Berufsfeld erforderlich sind. Weiters soll die Fähigkeit, einfache Eingaben an Gerichte und Behörden zu verfassen, erworben werden.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aus den nachstehenden Stoffangaben ist unter Beachtung der Berufsbezogenheit eine entsprechende Auswahl zu treffen:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlegende Begriffe: Recht, Rechtsquellen (zB Gesetz, Verordnung).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aus dem Privatrecht:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Rechts- und Handlungsfähigkeit; Persönlichkeitsrechte; rechtlich bedeutsame Altersstufen; gesetzliche Stellvertretung (Vormundschaft);</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Grundzüge des Sachwaltergesetzes. Das eheliche und uneheliche Kind;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Rechte des Kindes; Rechte und Pflichten der Eltern;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erziehungsberechtigung. Annahme an Kindesstatt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die wichtigsten berufsbezogenen Verträge (Pflegschaftsvertrag, Arbeitsvertrag, Versicherungsvertrag ua.). Schadenersatzrecht;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Haftung und Haftpflicht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Arbeits- und sozialrechtliche Bestimmungen (insbesondere auch bei Beschäftigung Jugendlicher): Sozialversicherung: Kollektivvertrag;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Urlaub; Kündigung, Entlassung, Arbeitnehmerschutz, Mutterschutz;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Versicherungsschutz; Anstellung im vertraglichen und öffentlichen Dienstverhältnis, Lohn- und Einkommensteuer.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aus dem öffentlichen Recht:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Jugendfürsorge: Jugendwohlfahrt, Jugendschutz (zB Schutz der Jugend gegen sittliche Gefährdung).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gesetzliche Bestimmungen hinsichtlich der Horte, Heime, Tagesheimstätten) und Dienstrecht der Erzieher in diesen Institutionen des zutreffenden Landes.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlegende straßenpolizeiliche Bestimmungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufbau des Gerichtswesens (insbesondere Jugendgerichte);</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">grundlegende berufsbezogene Bestimmungen aus dem Strafrecht; Delikte (Vergehen, Verbrechen) und Strafe; Unabhängigkeit der Richter;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">wichtigste Rechtsmittel.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll Kenntnisse über das politische, kulturelle und wirtschaftliche Geschehen sowie Sachinformationen über deren historische und gesellschaftliche Entstehungsbedingungen und die in ihnen wirkenden Kräfte und Interessen vermitteln. Die Schüler sollen die Fähigkeit zum Erkennen politischer, kultureller und wirtschaftlicher Zusammenhänge sowie deren kritischer Beurteilung gewinnen. Darüber hinaus sollen die Schüler zur aktiven Mitwirkung und Mitgestaltung am politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Zusammenleben motiviert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll nicht nur das nötige Wissen in Rechtskunde vermitteln, sondern auch das Verständnis für die Bedeutung des Rechtes als Grundlage einer gesellschaftlichen Ordnung wecken. Insbesondere sind dabei jene Themen auszuwählen, die die Grundlage für das berufliche und persönliche Leben des Einzelnen bilden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aus den angegebenen Rechtsgebieten sind vor allem jene Kapitel auszuwählen und eingehend zu behandeln, die als Grundlage für eine richtige Beurteilung verschiedener Situationen des beruflichen und persönlichen Lebens notwendig sind.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Gegenstand Rechtskunde und Politische Bildung sind Querverbindungen zu allen Unterrichtsgegenständen (insbesondere Geschichte und Sozialkunde, Geographie und Wirtschaftskunde) nach Möglichkeit auf Grund einer gemeinsamen Planung mit Lehrern anderer Unterrichtsgegenstände herzustellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die einzelnen Stoffgebiete sollen, soweit dies möglich ist, von konkreten Fällen ausgehend so behandelt werden, daß ein systematischer Aufbau gewährleistet ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>MATHEMATIK</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Mathematik soll zum Erreichen der folgenden Ziele beitragen, die sowohl fachspezifische wie fächerübergreifende</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aspekte enthalten: Mathematisches Wissen und Können. Die Schüler sollen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grundlegende Kenntnisse, Fertigkeiten, Fähigkeiten und Einsichten in den Stoffgebieten Algebra, Geometrie, Analysis, Differential- und Integralrechnung sowie Stochastik erwerben und verwenden können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit mathematischen Methoden und Denkweisen vertraut werden, auch im Hinblick auf mathematisch orientierte Lernspiele,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit der Verwendung geeigneter mathematischer Texte und Arbeitsmittel, insbesondere elektronischer Rechengeräte, vertraut werden.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anwenden von Mathematik.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Schüler sollen</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ihr mathematisches Wissen und Können in verschiedenen Bereichen, insbesondere in solchen, die zu ihrer Lebens- und Wissenwelt (Anm.: richtig: Wissenswelt) Bezug haben, anwenden können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Mathematik als nützliches Werkzeug zur Lösung von Alltagsproblemen erkennen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>wesentliche Erkenntnisse für mathematische Früherziehung und Lernhilfe nützen können.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Allgemeine mathematische Fähigkeiten.</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Zusammenhang mit dem Erwerb von mathematischem Wissen und Können und dem Anwenden von Mathematik sind folgende Lernziele anzustreben:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Argumentieren und exaktes Arbeiten.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Insbesondere: präzises Beschreiben von Sachverhalten, Eigenschaften und Begriffen (Definieren); Arbeiten unter bewußter Verwendung von Regeln; Begründen; Vollständigkeit einer Argumentation überblicken; Rechtfertigen von Entscheidungen (etwa der Wahl eines Lösungsweges oder einer Darstellungsform).</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Darstellen und Interpretieren.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Insbesondere: verbales, formales und graphisches Darstellen von Sachverhalten; Deuten von formalen Begriffen durch Belegen mit Vorstellungen und Inhalten; Wechseln von Darstellungsformen; Herauslesen von Eigenschaften und Beziehungen aus Darstellungen.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Produktives geistiges Arbeiten.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Insbesondere: Kombinieren von vertrauten Methoden; Analysieren von Problemen, Begründungen, Darstellungen oder mathematischen Objekten; Anwenden bekannter Verfahren in teilweise neuartigen inner- oder außermathematischen Situationen; Abstrahieren und Konkretisieren, Verallgemeinern und Spezialisieren, Analogisieren und Kontrastieren.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kritisches Denken.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Insbesondere: Überprüfung von Vermutungen, von Ergebnissen; Erkennen von Mängeln in Darstellungen oder Begründungen; Erkennen der beschränkten Gültigkeit von Aussagen, Feststellen von Voraussetzungen; Erkennen von Unzulänglichkeiten mathematischer Modelle.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Persönlichkeits- und Sozialentwicklung.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Die Schüler sollen befähigt werden</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sorgfältig, konzentriert, planmäßig und überlegt zu arbeiten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>gesetzmäßig zu denken, klare Begriffe zu bilden, sinnvolle Fragen zu stellen sowie kontrolliert zu abstrahieren und zu verallgemeinern,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Informationsquellen sachgerecht zu nutzen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>selbständig Wissen zu erwerben,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Darstellungsformen, die zur Beschreibung konkreter wie abstrakter Sach- und Denkverhalte erforderlich sind, zu verwenden oder zu erarbeiten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>kritisches Denken zu entwickeln und gegenüber verschiedenen Standpunkten und Sichtweise offen zu sein,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ihre Kommunikationsfähigkeit zu entwickeln,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>sowohl selbständig als auch kooperativ zu arbeiten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Freude an kreativem Verhalten und intellektuellen Leistungen zu gewinnen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fundamentale Idee: Elementare Algebra (Wiederholen und Vertiefen) Zahlenmengen (Mengentheoretische Begriffe, Vergleichen und Verknüpfen von Mengen an den erforderlichen Lehrstoffstellen und in einem für das Verständnis des jeweiligen Sachverhaltes notwendigen Umfang, keine Wahrheitstafeln, Primat der Anschauung). Kennen von Eigenschaften und Arbeiten mit Rechengesetzen (Zahlengefühl). Erarbeitete Rechengesetze beim Umformen von linearen Gleichungen, Bruchgleichungen und Ungleichungen (einfache Textaufgaben) anwenden können, Beherrschen von Probetechniken, Vertrautmachen mit unterschiedlichen Schreibweisen der Naturwissenschaften.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Potenzen mit Exponenten aus N und Z Fundamentale Idee: Koordinatenungebundene Geometrie, Flächen und Körper: Grundbegriffe der Geometrie, Dreieck, Viereck, Kreis und Kreisteile (ohne Segment), Lehrsatz des Pythagoras.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kongruenzabbildung - Symmetrie (Ornamente und Fliesenmuster), Strahlensatz - Vergrößern und Verkleinern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Volumen und Oberfläche von Körpern. Allenfalls: Rißleseübungen zur Förderung der Raumanschauung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten: Fünf einstündige Schularbeiten (zwei oder drei im 1. Semester).</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fundamentale Idee: Einbindung der Geometrie in ein rechtwinkeliges Koordinatensystem, Beherrschung des rechtwinkeligen Koordinatensystems im R2; Punkte einzeichnen, herauslesen können, Entfernungen von Punkten, Mittelpunkt von Strecken, Länge von Strecken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vektor: Koordinatendarstellung, Addition, Subtraktion, Multiplikation mit einer Zahl, Betrag.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Analytische Geometrie: Einfache Fragestellungen (Merkwürdige Punkte im Dreieck - ohne Inkreismittelpunkt).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Funktion - Mengendiagramm, Funktionsgleichung, Wertetabelle,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Funktionsgraph. Lineare Funktion: Interpretation (Anstieg, ua.).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allenfalls: Gleichungen zur Beschreibung von Modellen, Geradengleichung über Parameterdarstellung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fundamentale Idee: Funktionsbegriff (Entwicklung aus der Anschauung). Lineare Gleichungen mit zwei Variablen (Schnittpunkte als Nichtrasterpunkte), Zusammenhang linearen Gleichung mit zwei Variablen Graphische Darstellung, praxisnahe Textbeispiele.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Potenzen mit Exponenten aus Q, Wurzeln, Zusammenhang Wurzel - Potenz, Abschätzen von Wurzeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lösung von quadratischen Gleichungen mit einer Variablen in R, Satz von Vieta.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Potenzfunktion: Symmetrie, Umkehrfunktion, Monotonie, Stetigkeit (im Sinne von durchzeichenbaren Funktionen).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allenfalls: Beschränktheit, Interpretation der Funktionsgraphen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anwendungsorientierte Beispiele</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fünf einstündige Schularbeiten (zwei oder drei im 1. Semester).</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fundamentale Idee: Vertiefung und Präzisierung des Funktionsbegriffes. Elemente der Differential- und Integralrechnung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Folgen: Anschauliche Einführung des Grenzwertbegriffes, (Graphische Darstellung: Nullfolge), Monotonie, Beschränktheit, Konvergenz Divergenz, arithmetische Folge - lineare Funktion.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allenfalls: arithmetisches und geometrisches Mittel.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Winkelfunktionen: Sinus- und Cosinusfunktion als Beispiele periodischer Funktionen, Darstellung als Funktionsgraph, Auflösen von Dreiecken im Rahmen anwendungsorientierter Aufgaben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Exponential- und Logarithmusfunktion: Anwendungsbeispiele, Erkennen der umfassenden Bedeutung (auch gesellschaftspolitische Fragen),</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Anwendungen: Bevölkerungswachstum, Waldsterben, Ausbreitung von Seuchen, ua. Ganzrationale Funktionen, Gleichungen höheren Grades in einer Variablen in R, Graphische Darstellung von Polynomfunktionen, Abspalten eines Linearfaktors (wenn Lösung ganzzahlig), Stetigkeit und Grenzwert (orientiert am Funktionsgraphen aus der Anschauung).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allenfalls: Herleitung des Differenzen(Differential)quotienten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten: Vier einstündige Schularbeiten, je zwei im Semester.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fundamentale Idee: Präzisierung und Anwendung der Differential- und Integralrechnung. Grenzwert und Stetigkeit von reellen Funktionen, Differentialquotient, Ableitungsfunktionen, Kurvendiskussionen (Polynomfunktionen) und Extremwertaufgaben. Bestimmtes und unbestimmtes Integral, Hauptsatz der Differential- und Integralrechnung, Anwendungen der Integralrechnung anhand praxisorientierter Beispiele (Flächen- und Volumsberechnungen).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten: Vier zweistündige Schularbeiten, zwei je Semester.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Analytische Darstellung des Kreises, Schnittpunkt von Kreis und Gerade, Kreistangenten. Kegelschnitte (einfachste Lage im Koordinatensystem), Schnittpunkte mit Geraden, einfache Aufgaben aus der Differential- und Integralrechnung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fundamentale Idee: Modellierung der Wirklichkeit mit Hilfe der Stochastik.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik: Elemente der beschreibenden Statistik: absolute und relative Häufigkeit,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Mittelwert, Median, Varianz, Standardabweichung. Allenfalls:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Korrelationskoeffizient.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Elemente der Wahrscheinlichkeitsrechnung: Beziehung Wahrscheinlichkeit - relative Häufigkeit als zentrale Idee, Zufallsexperiment (symmetrisch, unsymmetrisch), Additions- und Multiplikationsregel, (abgekürztes) Baumdiagramm.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allenfalls: Normalverteilung, Elemente der beurteilenden Statistik Praxisrelevante Beispiele. Zusammenfassende Wiederholung und Vertiefung des gesamten Lehrstoffes.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schriftliche Arbeiten: Drei Schularbeiten, im 1. Semester zwei zweistündige, im 2. Semester eine dreistündige Schularbeit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Planung und Durchführung des Unterrichts erfordert eine Reihe von Überlegungen und Entscheidungen, wozu im folgenden wichtige Gesichtspunkte genannt sind.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Aktivierung der Schüler:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Ziele des Mathematikunterrichts beziehen sich vor allem auf die Entwicklung von Fähigkeiten, die sich darin äußern, daß die Schüler entsprechende Handlungen durchführen können. Dementsprechend sind beim Lehrstoff die Lernziele der einzelnen Klassen durch Tätigkeiten der Schüler beschrieben, die von diesen im Unterricht durchgeführt und beherrscht werden sollen. Dazu sind geeignete Aufgabenstellungen notwendig.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Anweisungen zur Lernhilfe sollen - möglichst von praktischen Beispielen ausgehend - bereits im Zusammenhang mit dem jeweils angebotenen Lehrstoff gegeben werden. Dabei sollen - auch im Zusammenwirken mit der Hort- und Heimpraxis - die häufigsten Fehlerquellen im mathematischen Denken und Arbeiten der Schüler und die wichtigsten gedächtnismäßigen Stützen zur Sicherung des erarbeiteten Lehrgutes aufgezeigt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schüler sollen nicht nur mathematisches Wissen und Können reproduzieren, sondern sie sollen auch lernen, Wissen zu rekonstruieren oder selbstständig zu entwickeln sowie vielfältig anzuwenden. Um selbständiges Arbeiten und Schüleraktivitäten zu ermöglichen, werden vielfach gezielte Informationen und Anleitungen notwendig sein.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Wahl passender Sozialformen des Unterrichts:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Einsatz passender Sozialformen des Unterrichts soll auf die angestrebten Lernziele, die Eigenart des Stoffes und auf das Vorverständnis der Schüler abgestimmt werden:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lehrervortrag für rasche und klare Information, Hilfestellungen, Erklärungen und zum Hervorheben wichtiger Aspekte.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Fragend-entwickelnder Unterricht für Denkanstöße und zur Feststellung von Schwierigkeiten bzw. von Verständnis bei einzelnen Schülern.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lösen von Aufgaben durch Schüler an der Tafel zur Demonstration von Lösungswegen oder zur Beobachtung einzelner. Einzel- oder Partnerarbeit zur Förderung von selbständigen Denken und von Eigenaktivitäten der Schüler, zum Erkennen von unterschiedlichen Schwierigkeiten einzelner und für differenzierte Hilfestellungen im Sinne von Lernhilfe.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Partner- und Gruppenarbeit zum selbständigen Arbeiten, zum sozialen Lernen und zum Anstreben allgemeiner Lernziele (zB Argumentieren, kritisches Denken).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Mitwirken der Schüler bei der Organisation von Projektarbeit.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Rahmen der verschiedenen Sozialformen sollen die Schüler auch planmäßig dazu angeleitet werden, Texte und sonstige Informationen für ihre Arbeit zu verwenden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Motivierung der Schüler:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Motivierung kann vielseitige erfolgen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch fachbezogene Aspekte (etwa durch Beziehungshaltigkeit, Anwendungs- oder Problemorientierung, durch theoretische Aspekte zur Gewinnung von Einsicht und Übersicht, durch Verfahrensaspekte, die Sicherheit vermitteln, durch eine Entwicklung des Stoffes, die die Bedeutung, die Zweckmäßigkeit oder den Sinn erkennen läßt),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>vom Unterrichtsstil und von Unterrichtsformen her (etwa durch persönliche Autorität und Engagement des Lehrers, durch Kooperationsbereitschaft, gut überlegten Vortrag, Schülerselbsttätigkeit),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im Hinblick auf die Einzelpersönlichkeit (etwa durch Beachtung von Vorerfahrungen, Vorkenntnissen und Interessen, durch Erfolgserlebnisse, durch Gespräche über den Sinn mathematischer Tätigkeiten im Unterricht, durch persönliche Beziehungen zum Lehrer),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch Förderung der Einsicht, daß Erfolge im Mathematikunterricht persönliche Anstregungen (Anm.: richtig: Anstrengungen) erfordern, daß damit aber wertvolle und nachhaltige Qualifikationen erarbeitet werden können</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit ihren möglichen Transferwirkungen auf andere Bereiche der Schule (zB auch der Tatsachenforschung), des späteren Lebens, Berufs und Studiums,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch Aufzeigen der Berufsbezogenheit und Erwerben der Fähigkeit, Kindern und Jugendlichen verschiedener Gruppen (Horte und Heimtypen) Lernhilfe zu geben sowie Erarbeiten von Möglichkeiten zur Bekämpfung mathematischer Fehler.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Produktives geistiges Arbeiten:</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Um produktives geistiges Arbeiten zu ermöglichen, muß den Schülern die Gelegenheit geboten werden, zu experimentieren, Probleme zu entdecken und zu formulieren, zu erkennen, ob Daten fehlen oder überflüssig sind, Vermutung und Plausibilitätsbetrachtungen anzustellen, selbständig Problemlösungsversuche durchzuführen. Gute Gelegenheit dazu bietet auch der projektorientierte Unterricht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schüler sollen sich gegebenenfalls mit mehreren Lösungsmöglichkeiten eines Problems auseinandersetzen, ein Festlegen auf einen bestimmten Lösungswegs soll nicht immer angestrebt werden. Zur Schulung des Problemlösens können auch Aufgaben gestellt werden, bei denen die Schüler nur den Lösungsweg beschreiben. Im Laufe der Zeit sollen sie mit mathematischen Problemlösestrategien vertraut werden, die sie bewußt einsetzen. Für selbständiges und produktives Arbeiten ist die Vermeidung von Zeitdruck wesentlich. Dazu sind sorgfältige Überlegungen notwendig, in welchem Ausmaß und auf welchem Niveau einzelne Inhalte behandelt und welche Aufgaben gestellt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Entwicklung von Verständnis für mathematiche (Anm.: richtig: mathematische) Begriffe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Verständnis für einen Begriff kann sich darin äußern, daß man verschiedene Darstellungen (verbal, symbolisch, bildhaft) geben kann, daß man inner- und außermathematische Vorstellungen mit dem Begriff verbinden kann, daß man theoretische Beziehungen zu anderen mathematischen Begriffen herstellen kann, daß man formale Operationen, Argumentationen sowie Anwendungen durchführen kann und daß man Angaben zu Sinn und Zweck eines Begriffes machen kann. Dies setzt eine überlegte Entwicklung von Begriffen im Unterricht voraus. Ein Präzisieren und ein verbindliches Festlegen von Begriffen in Form von Definitionen sollte im allgemeinen angestrebt werden, muß aber nicht am Anfang stehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anwendungen eines Begriffes sollten schon bei dessen Entwicklung mitberücksichtigt werden. Es muß keineswegs immer die Theorie den Anwendungen vorangehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ein umfangreiches Begriffsverständnis wird vielfach durch ein Lernen in Phasen, die auch durch längere Zeitabschnitte getrennt sein können, erreicht werden. Das Arbeiten mit einem Begriff kann auf verschiedenen Exaktheitsniveau erfolgen; die Wahl eines passenden Niveaus hängt vor allem vom Kontext und den zu behandelnen Aufgabenstellungen ab.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Sicherung des Unterrichtsertrages:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Unterricht ist eine angemessene Zeit für das Üben einzuplanen, insbesondere für den Erwerb grundlegender Kenntnisse und Fertigkeiten. Den Schülern sollen aber auch Übungsaufgaben zur Schulung von mathematischen Grundtätigkeiten (Argumentieren und exaktes Arbeiten, Darstellen und Interpretieren, produktives geistiges Arbeiten, kritisches Denken), gestellt werden. Eine Festigung des Gelernten tritt auch durch dessen Anwendungen in verschiedenen, teils neuartigen Zusammenhängen ein.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schüler sollen Gedanken, die zum Erwerb mathematischen Wissens geführt haben, wiederholen und dabei lernen, erworbenes Wissen zu rekonstruieren und auch zu begründen. Ein Beschreiben der eigenen mathematischen Tätigkeiten, etwa des Lösens von Problemen, kann zu einem Bewußtmachen und Festigen des Wissens - auch im Hinblick auf die didaktische Weitergabe in der Lernhilfe - führen. Zusammenfassen, Einordnen in Bekanntes, Herstellen von Beziehungsnetzen, überblicksartiges Betrachten und Auseinandersetzen mit aufgetreten Fehlern sollen bei möglichst hoher Aktivität der Schüler zur Festigung und Vertiefung führen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch eine innere Differenzierung, etwa dadurch, daß unterschiedliche Aufgabenstellungen (in der Anzahl oder im Schwierigkeitsgrad) gegeben oder daß leistungsstärkere anderen Schülern helfen, können individuelle Unterschiede im Lerntempo berücksichtigt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrer soll sich laufend über den Lernerfolg der Schüler informieren, etwa durch schriftliche Informationsfeststellungen, durch Beobachtung bei Einzelarbeit oder durch persönliche Gespräche. Hausübungen sind regelmäßig in geeigneter Form zu korrigieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mündliche Prüfungen und Schularbeiten sollen sich möglichst auf unterschiedliche Lernziele beziehen. Es sollen sich daher nicht alle Aufgaben in numerische Berechnungen, algebraischen Umformungen oder geometrischen Konstruktionen erschöpfen, sondern es sollen auch Aufgaben oder Aufgabenteile zum Argumentieren und exakten Arbeiten, zum Darstellen und Interpretieren sowie in eingeschränktem Maß zum produktiven Arbeiten gestellt werden. Die Aufgaben werden somit vielfach weder quantitativ noch qualitativ gleichwertig sein können.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einsatz von Rechengeräten und anderen Hilfsmitteln:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Rechengeräte und andere Hilfsmittel (insbesondere Formelsammlungen, Tabellen) sind in einer den Zielen und den übrigen didaktischen Grundsätzen des Lehrplanes angemessenen Form als Arbeitsmittel einzusetzen. Die Wahl dieser Arbeitsmittel (zB Taschenrechner, auch programmierbare Personalcomputer) obliegt dem Lehrer. Die Einbettung neuer Techniken (anwendungsorientierte Software, zB Computeralgebrasysteme) ist wünschenswert, darüber hinaus auch Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>PHYSIK</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Physik soll zum Erreichen der folgenden Ziele beitragen, die sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Aspekte enthalten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Fächerübergreifende Ziele:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Zur Befähigung der Schüler zur Mündigkeit und zu</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Verantwortungsbewußtsein sich selbst gegenüber: Fähigkeit, die Wechselbeziehungen zwischen Naturwissenschaften,</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Technik, Gesellschaft und Politik zu erkennen und kritische zu beurteilen. Erkennen, daß Forschung und Verantwortung untrennbar sind. Bereitschaft und Fähigkeit, konstruktiv zu Problemblösungen (Anm.: richtig: Problemlösungen) beizutragen. Im besonderen auch die Bereitschaft zuzuhören und auf andere einzugehen. Einsicht in die Stellung des Menschen in der Natur und im Kosmos gewinnen. Fähigkeit, durch richtiges Einschätzen von Gefahren zur Unfallverhütung beizutragen.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Zur Befähigung der Schüler zu Verantwortungsbewußtsein gegenüber</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">der Mitwelt und der Umwelt: Erkennen, daß zwischen dem Stand naturwissenschaftlicher Forschung (mit Einschluß der Grundlagenforschung) in einem Staat und dessen wirtschaftlicher und politischer Bedeutung ein Zusammenhang besteht. Erkennen der Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Forschern und Politikern bei Entscheidungsprozesesses. Erkennen, daß Naturwissenschaft das Ergebnis der Arbeit zahlreicher Menschen aus vielen Nationen ist und daher die Zusammenarbeit und Verständigung zwischen den Völkern fördert. Einsicht, daß Forschung von der Öffentlichkeit unterstützt, aber auch kontrolliert werden muß. Einsicht, in welcher Weise die Auswirkungen der naturwissenschaftlich-technischen Entwicklung unsere Umwelt verändert. Den Einfluß der Naturwissenschaften auf die Geisteshaltung der Menschheit erfassen.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Zur Befähigung der Schüler, notwendige Einsichten, grundlegende</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Verfahrensweisen und Haltungen im Sinne der Studierfähigkeit zu gewinnen: Bereitschaft und Fähigkeit, naturwissenschaftliche Probleme zu erkennen und mit geeigneten Mitteln Lösungsversuchen anzustellen. Fähigkeit, erworbene Kenntnisse auf verwandte Probleme anzuwenden und Analogien zu erkennen. Einsicht in die Arbeitsweise der Technik anhand bestimmter technischer Entwicklungen. Kenntnis von Beiträgen österreichischer Forscher. Fähigkeit, Informationen aufzusuchen, zu verarbeiten und weiterzugeben. Fähigkeit, Arbeiten in der Gruppe zu organisieren und durchzuführen.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Fachspezifische Ziele:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Wissen und Verständnis: Grundlegende physikalische Erscheinungen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">und Versuche in ihrem Ablauf beschreiben können. Grundlegender Umgang mit physikalischen Größen und Begriffen. Verstehen physikalischer Erscheinungen des Alltags. Verständnis der physikalischen Grundlagen technischer Geräte. Einblick in physikalische Modellvorstellungen und ihre Aussagekraft.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Fähigkeiten und Fertigkeit: Fähigkeit, genau zu beobachten,</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Einzelheiten zu sehen und das Beobachtete sprachlich richtig wiederzugeben. Fähigkeit, einfache Experimente durchzuführen und deren Ergebnisse zu interpretieren. Erkennen der Bedeutung von Meßfehlern und Abschätzen ihrer Folgen. Einblick in den Gebrauch der Mathematik zur Beschreibung physikalischer Zusammenhänge, in die graphische Darstellung von Meßreihen sowie die Auswertung von Graphen gewinnen. Fertigkeit in der Lösung einfacher physikalischer Aufgaben. Fähigkeit, physikalische Vorgänge mit Hilfe grundlegender bekannter Gesetze oder Modelle zu erklären.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Einsichten, Bewertungen und Haltungen: Anbahnen der Fähigkeit,</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Ergebnisse und Verfahrensweisen der Physik in ihrer technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedeutung zu beurteilen. Fähigkeit, Informationen und Darbietungen der Massenmedien kritisch zu beurteilen. Bereitschaft zur Kommunikation und Kooperation beim Beobachten, Experimentieren und Forschen. Erreichen eines energie- und umweltbewußten Verhaltens auf Grund gewonnener Einsichten. Einsicht, daß persönliche Weiterbildung auf dem Wissensgebiet der Physik notwendig ist. Einsicht, daß physikalische Denkweisen unter dem Zwang neuer Erkenntnisse modifiziert werden müssen. Einsicht, daß physikalisches Wissen für demokratische Entscheidungsprozesses unerläßlich ist. Einsicht, daß die Naturwissenschaften und damit auch die Physik einen wesentlichen Teil der menschlichen Kultur darstellen.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Einführung in die Aufgaben und Arbeitsweisen der Physik.</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundlagen der Mechanik: Die Grundgrößen Länge und Zeit, die gleichförmige und gleichmäßig beschleunigte Bewegung, Modell freier Fall, Masse und Kraft, Masse und Gewicht, Kraft und Druck, Arbeit und Leistung, potentielle und kinetische Energie, Erhaltungssätze von Energie und Impuls, Stoß; physikalische Probleme im Straßenverkehr.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufbau der Materie und Grundlagen der Wärmelehre: Atom, Molekül, Wärme als Molekularbewegung, Temperatur und Temperaturmessung, thermische Ausdehnung, Brownsche Bewegung, kinetische Deutung von Temperatur und Wärmemenge, spezifische Wärme, Modell ideales Gas, Gasgesetze, absolute Temperatur, Wärmehauptsätze, Umwandlung von Wärme in mechanische Energie, Verbrennungskraftmaschinen, der Energiehaushalt der Erde und Energieprobleme, irreversibel Prozesse. Grundlagen der Wetterkunde.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Krummlinige Bewegung, Kreisbewegung, Zentralkraft, Drehimpuls, Gravitationsgesetz, Planetenbewegung, Keplergesetze, der Aufbau unseres Sonnensystems, Feldbegriff, Kraftfeld, Kraftlinien, Potential, Arbeit, Probleme der Raumfahrt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schwingungen und Wellen: Gesetz von Hooke, harmonische Bewegung, Federpendel und Fadenpendel, Eigenschwingungen, Resonanz, transversale und longitudinale Wellen, der Schall als longitudinale Welle, Interferenz, stehende Wellen, Schwebungen. Huygens-Prinzip, Reflexion, Brechung, Beugung. Dopplereffekt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Ausbreitung des Lichtes: Lichtquellen und Ausbreitung des Lichtes, Lichtgeschwindigkeit, Reflexion, Brechung, Spiegel, Linsen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Der Wellencharakter des Lichtes: die Lichthypothese von Newton und Huygens, Interferenz von kohärentem Licht, Beugung am Spalt und am Gitter, Spektren, Spektralanalyse, Polarisation.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die bewegte elektrische Ladung: Ohmsches Gesetz, Gesetze der Stromverzweigung, Stromarbeit und Stromleistung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegte Ladungen als Ursache magnetischer Erscheinungen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Magnetfeld, elektromagnetische Induktion und einfache Anwendungen, Gleich- und Wechselstrom, Widerstand und Leistung des Wechselstroms.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Probleme der Elektrizitätsversorgung in Österreich. Elemente der Halbleiterphysik.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der elektrische Schwingkreis. Elektromagnetische Wellen. Prinzipien von Rundfunk und Fernsehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hülle und Kerns des Atoms im Überblick. Strahlenschutz.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Physikunterricht soll im allgemeinen von den Beobachtungen der Naturerscheinungen ausgehen und sie in überschaubaren Experimenten reproduzieren. Mit den Hilfsmitteln der Mathematik sollen anhand praktischer, altersgemäßer Beispiele die theoretischen Grundlagen verdeutlicht werden. Zur Veranschaulichung helfen Experimente - insbesondere das Schülerexperiment - Modelle, audiovisuelle Medien, Diagramme und Tabellen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allgemeine physikalische Abläufe sollen in typischen Einzelmodellen exemplarisch studiert werden, wobei besonderes Augenmerk auf solche Lerninhalte zu richten ist, die fächerübergreifende Funktion besitzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die aktive Mitarbeit der Schüler ist durch das Schülerexperiment und durch Bildung von Arbeitsgruppen zu intensivieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf die sich in Horten und Heimen ergebenden physikalischen Probleme des Alltags sollen die Schüler vorbereitet werden. Beispiele berufsspezifischer physikalischer Fragen zur Umwelt sollen an Einzelbeispielen erläutert werden, um auch so den Praxisbezug herzustellen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>CHEMIE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Chemieunterricht soll das Verständnis für die chemischen Vorgänge im Alltag, in Natur und Technik wecken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schüler sollen die Stellung der Chemie im modernen Weltbild, sowie Aufgaben und gesellschaftlich-zivilisatorische Bedeutung chemischer Forschung und Technik erkennen. Die Vermittlung grundlegender Kenntnisse aus allen Bereichen der Chemie soll die Schüler nicht nur zu verantwortungsbewußter Verwendung chemischer Substanzen in allen Lebensbereichen, sondern auch zu Stellungnahmen zu aktuellen Problemen der Chemie in bezug auf die Umwelt befähigen. Im Hinblick auf die Bedeutung der zukünftigen Berufsarbeit kommt der Behandlung von Umwelteinflüssen überragende Bedeutung zu; ein durchgehendes Unterrichtsprinzip stellt die Wechselwirkung von Ökologie und Ökonomie dar.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dazu sind notwendig:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Die Kenntnis der Stoffeigenschaft, die bezüglich ihrer Anwendung</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">im täglichen Leben und ihrer Auswirkungen auf den menschlischen (Anm.: richtig: menschlichen) Organismus und die Umwelt von Bedeutung sind. Voraussetzung dafür ist das Kennenlernen - des Aufbaues der Materie und der damit im Zusammenhang stehenden</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Gesetzmäßigkeiten,</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>stofflicher Veränderungen und der dafür notwendigen Bedingungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einfacher Arbeitsmethoden, um Zusammenhänge zwischen Eigenschaft und Aufbau von Stoffen zu erfassen.</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Die Anwendung ausgewählter Arbeitsmethoden auf einfache</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">chemische Problemstellungen im Demonstration- und Schülerexperiment.</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Das Wecken und Festigen des Sicherheitsbewußtseins beim Umgang</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">mit Chemiekalien und Geräten im Labor und im Alltag.</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Das Umsetzen von chemischen Sachverhalten in die chemische</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Fachsprache.</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Das Entwickeln des Verständnisses für Modellvorstellungen zur Deutung der Struktur und der davon abhängigen Eigenschaften der Stoffe.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Das Erfassen der Bedeutung von analytischen Methoden und Verfahren zur Strukturaufklärung, um das Verhalten der Stoffe von den einfachsten Molekülen bis zu biochemischen Systemen aus ihrem Aufbau ableiten zu können.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Die Schüler sollen Bedeutung und Stellung der Chemie im Rahmen der Naturwissenschaften erkennen und Querverbindungen zu den anderen Unterrichtsgegenständen herstellen können. Dazu dienen Themen wie:</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Energie; Rohstoffe; Recycling; Auswirkung menschlicher Tätigkeit auf Boden, Wasser und Luft sowie Maßnahmen zur Reinhaltung; Beiträge der Chemie zum Schutz des Lebensraumes und der Gesundheit.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Die Schüler sollen zu verantwortungsbewußter Haltung beim Einsatz technischer Hilfen befähigt werden. Das Sicherheitsbewußtseins beim Arbeiten mit Materialien und beim Umgang mit Lösungsmitteln (Werken; Bildnerische Erziehung) ist, besonders auf das in diesen Schularten vorgesehene Arbeiten mit Kindern, zu wecken und zu fördern.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Chemie vermittelt Kenntnisse von den Stoffen unserer Umwelt und</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">ihrer praktischen Bedeutung. Gewinnung von Einsichten durch Beispiele aus dem Alltag: Umweltschutzmaßnahmen; Gewinnung und Wiederverwertung von Rohstoffen.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Aufgabenbereiche:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Charakterisierung von Stoffen und stofflichen Veränderungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beispiele für Trennmethoden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beispiele für die Bestimmung von Stoffeigenschaften</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beispiele für chemische Vorgänge im Alltag</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Berücksichtigung der Gesichtspunkte Sicherheit und Umwelt</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Bausteine der Stoffe</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Erkennen des Zusammenhanges zwischen:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Atombau und Periodensystem</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Atombau und chemischen Eigenschaften der Elemente</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Kleinste Teilchen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="3" art="normal" ct="text">Bausteine von Atomen: Proton, Neutron, Elektron.</schlussteil><schlussteil ebene="3" art="normal" ct="text">Charakterisierung der Atome durch: chemische Symbole, Protonenzahl, Massenzahl, Atommasse</schlussteil><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Elektronen ändern ihre Energiezustände innerhalb eines Atoms Grundzustand und angeregter Zustand, Ionisierungsenergie Modellvorstellung zur Deutung dieser Phänomene: Orbitalmodell (Orbitale als Aufenthaltsbereiche der Elektronen)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Die Ordnung der Elemente</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="3" art="normal" ct="text">Aufbauprinzip der Elektronenhülle</schlussteil><schlussteil ebene="3" art="normal" ct="text">Einteilung des Periodensystems:</schlussteil><aufzaehlung ebene="4" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Haupt- und Nebengruppenelemente (s-, p-, d- und f-Block)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>18-Gruppen-Periodensystem</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verteilung von Metallen und Nichtmetallen,</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="4" art="normal" ct="text">Ableitung physikalischer und chemischer Eigenschaften von Elementen aus ihrer Stellung im Periodensystem (Alkalimetalle, Halogene, Edelgase oder auch andere Gruppen).</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Querverbindungen - zB Physik: Elemente und Isotope, Modellbild vom Aufbau der Materie, Emission und Absorption, Spektralanalyse, Elektronenhülle des Atoms, Periodensystem.</schlussteil><aufzaehlung ebene="4" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Die chemische Bindung - Der Zusammenhalt der Teilchen und die Eigenschaften der Stoffe.</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Aus Elementen entstehen Verbindungen: Formel, chemische Reaktion, chemische Gleichung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Stoffklassen und Bindungstypen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="3" art="normal" ct="text">Beispiele für Stoffklassen aus Alltag, Technik und Umwelt; Elektronegativität als Grundlage für verschiedene Bindungstypen</schlussteil><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Ionenbildung - Salze</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="3" art="normal" ct="text">Elektronenabgabe und -aufnahme, Kationen und Anionen, Ionenwertigkeit</schlussteil><schlussteil ebene="3" art="normal" ct="text">Oxidation und Reduktion als Begriffe</schlussteil><schlussteil ebene="3" art="normal" ct="text">Ionengitter</schlussteil><schlussteil ebene="3" art="normal" ct="text">Charakteristische Ionenverbindungen</schlussteil><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Atombindung - Molekulare Stoffe</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="3" art="normal" ct="text">Bindung gleichartiger und ungleichartiger Nichtmetallatome Charakteristische Eigenschaften polarer und unpolarer Moleküle Atomgitter und Molekulargitter</schlussteil><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">e)</symbol>Metallbindung - Metalle</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="3" art="normal" ct="text">Charakteristische Metalleigenschaften Elektronengasmodell.</schlussteil><schlussteil ebene="2" art="normal" ct="text">Atome treten in den meisten Fällen nicht frei auf, sondern in Atomverbänden bzw. Verbindungen vereinigt. Die Art der Atome und die chemische Bindung bestimmen die Eigenschaften der Atomverbände bzw. Verbindungen. Daraus ergeben sich die Möglichkeiten der experimentellen Darstellung und praktischen Gewinnung wichtiger Elemente und Verbindungen.</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Didaktischer Hinweis:</schlussteil><schlussteil ebene="2" art="normal" ct="text">Die dazu notwendigen Sicherheitsaspekte sind zu beachten und zu besprechen, die Probleme der Beeinflussung der Umwelt aufzuzeigen und die Bedeutung einer verantwortungsbewußten Haltung beim Einsatz technischer Hilfsmittel zu betonen.</schlussteil><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Chemische Vorgänge - Energieumsatz bei chemischen Reaktionen und</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">ihre praktische Bedeutung</schlussteil><aufzaehlung ebene="4" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Energieumsatz bei chemischen Reaktionen (einfache Beispiele)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Chemisches Gleichgewicht (Prinzip des kleinsten Zwanges)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Protolysen (Säure-Base-Reaktionen) pH-Wert/Indikatoren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Redox-Reaktionen Elektrochemische Reaktionen, Galvanische Zellen (Akkumulator, Batterie, Umwelt).</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="3" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Der Mensch im Spannungsfeld zwischen Umwelt und Technik</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Ausgewählte Themen und technologische Prozesse</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rohstoffbeschaffung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rückgewinnung von Rohstoffen (Recycling)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Energieausnützung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Nebenprodukte bei chemischen Prozessen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Umweltbelastung</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aus folgenden Beispielen kann eine Auswahl getroffen werden:</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wasser:         Lösungsmittel, Wasserhärte</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kochsalz:       Elektrolyse und Solvayverfahren (Natronlauge, Soda,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                Chlor, Halogene, Abraumsalze)</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Schwefel:       Schwefeldioxid, Gips, Schwefelsäure,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                Schwefelwasserstoff</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Kalk:           gebrannter und gelöschter Kalk</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Luft:           Ammoniaksynthese, Salpetersäureherstellung,</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">                Düngemittel</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Phosphate:      Phosphor, Phosphorsäuren, Düngemittel</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Silikate:       Glas, Keramik, Zement</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Metalle:        Gewinnung, Anwendung, Korrosion</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Wirtschaftliche</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">und</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">umweltrelevante</absatz><absatz typ="pre" ct="text" halign="l">Aspekte:        Emissionen, Immissionen, Verunreinigungen, Recycling.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktischer Hinweis:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durchführung von Messungen, Abschätzung und Interpretation von Meßergebnissen; einschätzen von Meßwerten (pH-, MAK-, MIK-Wert, ppm und ppb).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Querverbindungen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">zB Physik: Leitfähigkeit, Elektrolyse, Korrosion</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Biologie und Umweltkunde: Reinigung von Luft und Wasser, Düngemittel,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Minerale.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mathematik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Interpretation von Meßwerten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Geographie und Wirtschaftskunde:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Rohstoffbeschaffung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Grundlage der Organischen Chemie</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aus der historischen Entwicklung der organischen Chemie soll die Bedeutung organischer Verbindungen in der heutigen Zeit für Technik und Alltag verdeutlicht werden</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Der Bauplan organischer Verbindungen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Die Bindungseigenschaften des Kohlenstoffatoms bedingen die Vielfalt organischer Verbindungen Kohlenwasserstoffe: Alkane, Alkene, Alkine, Aromaten</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die Kohlenwasserstoffgerüste dieser Verbindungen bilden die Grundgerüste aller abgeleiteten organischen Verbindungen (Derivate).</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Arten der Isomerie</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Nomenklatur der Kohlenwasserstoffe</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Fremdatome im Kohlenstoffgerüst (Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel, Halogene).</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Didaktischer Hinweis:</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Zur Veranschaulichung von unterschiedlichen Strukturen sind</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Molekülbaukästen zu verwenden.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Eigenschaften der Kohlenwasserstoffe: Experimentelle Unterscheidung verschiedener Kohlenwasserstofftypen durch Untersuchungen physikalischer und chemischer Eigenschaften.</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Herstellung organischer Verbindungen aus fossilen Rohstoffen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Erdgas, Erdöl und Kohle sind Energieträger und Syntheserohstoffe. Ihr Einsatz als Primärenergieträger ist mit Umweltproblemen verbunden. Die Verwendung dieser Stoffe als Syntheserohstoffe führt zu den Reaktionstypen Substitution, Addition, Elimination, Umlagerung und Polymerisation</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Erdgas - Erdöle - Kohle</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Unterschiede in der Zusammensetzung</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Bedeutung:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rohstoff</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Energieträger</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Aliphate - Aromate</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Basisprodukte industrieller Synthesen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktischer Hinweis:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einhaltung der notwendigen Sicherheitsvorkehrungen, bei Versuchen zur Löslichkeit, Brennbarkeit und Reaktionsfähigkeit unter Beachtung der Sicherheitsdatenblätter.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Derivate der Kohlenwasserstoffe, die Halogene, Sauerstoff,</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Stickstoff und Schwefel enthalten</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Bedeutung funktioneller Gruppen für die Eigenschaften organischer Verbindungen. Herstellung, Eigenschaften, Reaktionen und Anwendungen der folgenden Stoffklassen an ausgewählten Beispielen auch in Zusammenhang mit dem Kapitel 10, Hinweis auf mögliche Umweltbelastungen und Toxizität</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Halogenverbindungen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Aliphatische und aromatische Halogenkohlenwasserstoffe Lösungsmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, Kühl- und Treibmittel</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Hydroxyverbindungen - Alkohole und Phenole</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Ein- und mehrwertige Hydroxyverbindungen</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Oxidierbarkeit von Alkoholen</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Alkoholische Getränke, Lösungsmittel, Frostschutzmittel,</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Treibmittel</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Aldehyde und Ketone</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Syntheserohstoffe, Lösungsmittel, Aromastoffe</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Carbonsäuren</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Carbonsäuren als Synthese- und Naturprodukte (zB Methansäure, Ethansäure-Essig, Milchsäure, höhere Fettsäuren), Chirale Verbindungen - optische Aktivität</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">e)</symbol>Ester</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Prinzip der Veresterung und ihrer Umkehrung (Hydrolyse bzw. Verseifung), Bedeutung der Ester als Lösungsmittel und Aromastoffe</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">f)</symbol>Stickstoffverbindungen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Aufbau von Aminen und Säureamiden</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Aminosäuren - prinzipieller Aufbau natürlicher Aminosäuren,</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Nitroverbindungen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktischer Hinweis:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mit Hilfe einfacher Reaktionen sollen die Schüler nach Möglichkeit in selbst durchgeführten Experimenten an Produkten aus dem Alltag deren Eigenschaften und Inhaltstoffe (Anm.: richtig: Inhaltsstoffe) erkennen.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">9.</symbol>Ausgewählte organische Verbindungen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Durch Kombination von Verbindungen mit verschiedenartigen funktionellen Gruppen und unterschiedlichen sterischem Aufbau entstehen durch Synthese neue Verbindungsklassen.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">a)</symbol>Fette</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Aufbau und Bedeutung als Nahrungsmittel und technischer Rohstoff</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">b)</symbol>Kohlehydrate</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Aufbau verschiedener Kohlehydrate: Mono-, Di- und Polysacharide Bedeutung von Zucker und Stärke als Nahrungsmittel Cellulose als Textilrohstoff</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">c)</symbol>Proteine</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Proteinaufbau aus Aminosäuren (Aminosäurensequenz) Funktion der Proteine im Organismus</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">d)</symbol>Nucleinsäuren</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Bausteine der Nucleinsäuren</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Unterschied zwischen DNA und RNA</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Bedeutung für die Weitergabe der genetischen Information und Synthese körpereigener Proteine</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">e)</symbol>Wasch- und Reinigungsmittel</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Gewinnung von Seifen</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Waschmittel, der Natur nachgebaute Syntheseprodukte</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">f)</symbol>Kunststoffe</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Struktur und allgemeines Syntheseprinzip</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Eigenschaften von Polymeren</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">g)</symbol>Farbstoffe</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Strukturmerkmale farbiger Verbindungen an Beispielen natürlicher und synthetischer Farbstoffe. Beispiele für die Synthese von Farbstoffen</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">h)</symbol>Nahrungsmittel (Rückstände, Haltbarmachung).</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Didaktischer Hinweis:</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Mit Hilfe einfacher Reaktionen sollen die Schüler in selbst durchgeführten Experimenten an Produkten aus dem Alltag deren Eigenschaften erkennen. Querverbindungen zu Biologie und Umweltkunde.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">10.</symbol>Chemie im Spannungsfeld von Ökonomie und Ökologie</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">An ausgewählten Beispielen sollen positive und negative Auswirkungen bei der Herstellung und Anwendung organischer Stoffe verdeutlicht werden. Möglichkeiten des Recyclings organischer Verbindungen.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Lehrplan enthält die Grundlagen der Allgemeinen, Anorganischen und Organischen Chemie, wobei auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Theorie und Praxis Wert zu legen ist.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dem Konzept liegt die Methode zugrunde, ausgehend von den Eigenschaften der Stoffe und ihren einfachsten Bausteinen bis zu höheren Strukturen vorzudringen. Innerhalb eines Lernjahres kann die Reihenfolge der einzelnen Kapitel entsprechend der Jahresplanung in sinnvoller Weise geändert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch das Erkennen von Gesetzmäßigkeiten soll das Verständnis für Vorgänge in der Natur vertieft werden. Praktische Beispiele sollen die Theorie ergänzen. Lebensnahen Problemen, mit denen die Schüler bei ihrer zukünftigen beruflichen Tätigkeit in Horten, Heimen sowie der außerschulischen Jugendarbeit, täglich konfroniert (Anm.: richtig: konfrontiert) werden, ist besondere Aufmerksamkeit zu schenken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schülerexperimente, Lehrausgänge und Exkursionen sollen nach Möglichkeit zur Vertiefung der Praxisbezogenheit durchgeführt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Diskussionen über aktuelle Anlässe und Probleme fördern die Entwicklung eigenständiger Gedankengänge und Lösungsmöglichkeiten. Dabei sollen Querverbindungen zu den anderen Naturwissenschaften und zur Didaktik hergestellt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Interesse der Schüler kann durch Bildung von Arbeitsgruppen oder Durchführung von Projektunterricht verstärkt werden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gruppenarbeit fördert die Selbstätigkeit (Anm.: richtig: Selbsttätigkeit) beim</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Durchführen von Experimenten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Abschätzen von Gefahrenmomenten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwickeln eines Sicherheitsbewußtseins</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beobachten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Auswerten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Protokollieren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erfassen neuer Zusammenhänge und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwickeln neuer Ideen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Diskussion über die Ergebnisse einer Gruppenarbeit fördert die Entwicklung eigenständiger Gedankengänge und Lösungsmöglichkeiten. Durch die Formulierung der Ergebnisse wird die Ausdurcksweise (Anm.: richtig: Ausdrucksweise) inhaltlich und sprachliche geformt.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>BIOLOGIE UND UMWELTKUNDE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Biologie und Umweltkunde soll, unter Berücksichtigung sowohl fachspezifischer als auch fächerübergreifender Aspekte, jungen Menschen die Mannigfaltigkeit der biologischen Umwelt und die Vorgänge in der Natur verständlich machen sowie folgende Bildungsziele beachten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Schüler sollen befähigt werden,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Zusammenhänge zwischen Bau- und Lebensvorgängen bei Pflanzen und Tieren sowie deren Beziehung zur Umwelt zu erkennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>den Menschen in seiner Individualität aber auch seinem Eingefügtsein in die Gesellschaft und die Gesamtheit der Natur zu erkennen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die vielfältigen Möglichkeiten, die Natur im Interesse des Menschen verantwortungsbewußt zu nützen, aber auch Einblick zu gewinnen, daß Eingriffe in biologisch-ökologische Systeme nur nach verantwortungsvoller Prüfung erfolgen dürfen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch grundlegende Informationen über die der Natur innewohnenden Gesetzmäßigkeiten und die Schulung des kritischen Beobachtens im künftigen Erzieherberuf, Fragen der Kinder und Jugendlichen aus dem Bereich der Biologie und Umweltkunde richtig zu beantworten und Beobachtungsfreude zu wecken.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Die Schüler sollen</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>mit dem Bau und der Funktion des menschlichen Körpers vertraut werden, wobei der körperlichen Entwicklung des Kindes und Jugendlichen besondere Bedeutung zukommt;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblick in die Gesetze der Fortpflanzungsbiologie des Menschen unter Berücksichtigung der Sexualethik und der Familienplanung gewinnen;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblick in den Anteil der Biologie am naturwissenschaftlichen Weltbild der Gegenwart erhalten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zu Achtung vor dem Leben und Verantwortungsbewußtsein gegenüber Mitwelt, Umwelt und Nachwelt gelangen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel ist der verantwortungsbewußte Mensch, der aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse und seiner Einsicht in die biologischen Zusammenhänge in seinem späteren Wirkungsbereich - insbesondere in Horten oder Heimen - Entscheidungen so zu treffen vermag, daß die Gesunderhaltung der ihm anvertrauten Kinder und Jugendlichen im weiteren Sinne die Erhaltung der Natur und des Lebens in einem für ihn physisch und psychisch optimalen Ausmaß gewährleistet ist.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Zelle als lebende Einheit. Zellaufbau und Zellfunktionen. Bakterien und Viren. Wichtige pflanzliche und tierische Einzeller.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Von der Ein- zur Vielzelligkeit: Zellteilung, Zelldifferenzierung, Arbeitsteilung, Zellkolonie, Gewebe, Organ.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Überblick über das System der Pflanzen. Algen, Pilze, Flechten, Moose, Farnpflanzen, Samenpflanzen- unter Berücksichtigung bedeutender Pflanzenfamilien und geschützter Pflanzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anatomie und Physiologie der Pflanzen. Assimilation, Dissimilation, Stoffaufnahme, Stoffleitung und Speicherung von Stoffen unter Bezugnahme auf die entsprechenden Pflanzenorgane. Kreislauf der Stoffe und Energiefluß.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Reizreaktionen der Pflanzen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Überblick über das System der Tiere. Baupläne unter Berücksichtigung bedeutender Vertreter sowie geschützter Tiere. Funktionssysteme (Bewegung, Kreislauf, Stoffwechsel, Empfindungs- und Steuerungssysteme, Fortpflanzung).</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Stellung der Erde im Weltall. Entstehung und Aufbau der Erde. Schalenbau. Struktur und Entstehung wichtiger Gesteine. Kreislauf der Gesteinsbildung. Berücksichtigung von Mineralen und Gesteinen, die für die Wirtschaft von Bedeutung sind; Energieträger. Bodenbildung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ökologie: Grundbegriffe (Biosphäre, Ökosystem, Biotop, Biozönose):</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Abiotische und biotische Umweltfaktoren; Anpassung von Tieren an jahreszeitliche Abläufe; Biorhythmen; Beziehung der Tiere zur Umwelt-Anpassungen an verschiedene Lebensräume; Nahrungsketten; Nahrungskreisläufe; Staatenbildung; Symbiose; Parasitismus. Naturnahe und naturferne Ökosysteme - ausgewählte Beispiele heimischer Lebensräume (Tümpel, Bach, Wald, Boden, Stadt, ua.).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das biologische Gleichgewicht, Störfaktoren und Möglichkeiten der Abhilfe: Wasser (Wasseraufbereitung, Kläranlagen), Boden (Erosion, Düngung, Verdichtung, Humus), Luft (Luftverschmutzung, Luftreinhaltung), Abfall (Vermeidung und Beseitigung, Recycling).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gefährdung des Menschen durch Umweltfaktoren: Chemikalien und Gifte, Lärm, Streß. Naturschutz; Arten- und Biotopschutz.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bau, Funktion und Entwicklung der menschlichen Organsysteme unter dem besonderen Aspekt der Gesunderhaltung; Pflege des Dentalapparates. Ausgewählte Regelsysteme: Aufbau und Entwicklung des aktiven und passiven Bewegungsapparates. Bedeutung der richtigen Ernährung, insbesondere für Kinder und Jugendliche. Organe des Stoffwechsels (Verdauung, Enzyme, Atmung, Blut- und Kreislaufapparat, Immunsystem, Ausscheidung).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Haut; Ganzheitskosmetik. Hormonale Steuerung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Nervensystem; Psychohygiene; Gefährdung des Menschen durch verschiedene Suchtgifte (beispielsweise durch Alkohol, Nikotin und Drogen), Arzneimittelmißbrauch. Sinnesorgane. Fortpflanzungsbiologie des Menschen: Bau und Funktion der Geschlechtsorgane. Empfängnis, Schwangerschaft, Geburt, Mutter-Kind-Paß. Familienplanung. Geschlechtskrankheiten.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ethologie: Angeborenes und erlerntes Verhalten (Reflexe, Automatismen, Instinktverhalten; Lernverhalten; einsichtiges Verhalten). Beispiele für Verhaltenskreise (Sozialverhalten, Aggression, Sexualverhalten uä.).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Richtige Haltung von Nutz- und Haustieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Humanethologie: Typisch menschliche Verhaltensweisen; Gebrauch und Mißbrauch in verschiedenen Lebensbereichen (Werbung, Kindchenschema, ua.)</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Genetik: Klassische Vererbungslehre; Mutation und Modifikation;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Molekulargenetik. Angewandte Genetik: Tier- und Pflanzenzucht;</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Humangenetik (Erbkrankheiten, Eugenische Maßnahmen); Gentechnik.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Evolution: Abiotische und biotische Evolution; Evolution der zellulären Organisation - molekularbiologische und biochemische Aspekte der Zellfunktionen. Evolutionstheorien. Beweise der Evolution. Stammesgeschichte des Menschen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ausgewählte Beispiele der Biotechnologie.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Überlastung mit bloßem Gedächtniswissen ist zu vermeiden. Umfangreiche systematische Betrachtungen müssen zugunsten wesentlicher allgemeinbiologischer und ökologischer Inhalte zurücktreten. Bei der Behandlung des Lehrstoffes sind Aktualität, Lebensnähe sowie Praxisbezug sehr wichtig. Neue Erkenntnisse der Wissenschaft sind in die Unterrichtsarbeit miteinzubeziehen. Auf eine ausreichende Artenkenntnis der heimischen Fauna und Flora ist hinzuarbeiten. Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen (insbesondere zu Geographie und Wirtschaftskunde, Chemie, Physik, Pädagogik, Heil- und Sonderpädagogik, Didaktik, Praxis, Leibeserziehung) sollen nach Möglichkeit wahrgenommen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Von besonderer Bedeutung ist die Erziehung zu exaktem Beobachten und sprachlich richtigem Beschreiben der Sachverhalte. Von großer Bedeutung ist weiters die Erziehung der Jugendlichen zu umwelt- und gesundheitsbewußten Staatsbürgern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht ist durch Verwendung von Naturobjekten, womöglich aus der engeren Heimat und durch intensive Ausnützung der audiovisuellen Unterrichtsmittel wirklichkeitsnahe zu gestalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kleine physiologische und ökologische Versuche sowie das Beobachten der Natur im jahreszeitlichen Wechsel sind durchzuführen. Die Schüler sollen dabei selbst aktiv werden, etwa durch Versuchsplanung, Protokollführung, Darstellung und Auswertung der Ergebnisse.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einschlägige Schulveranstaltungen wie Exkursionen, Lehrausgänge und Projektwochen sind im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten einzuplanen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>GESUNDHEITSLEHRE</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unmittelbares Anliegen des Unterrichtes ist es, den jungen Menschen einen Einblick in die vielfältigen Aufgabenbereiche der Hygiene in der Gegenwart zu gewähren. Sie sollen über hygienische Maßnahmen in Horten und Heimen - einschließlich Küchenhygiene informiert werden, aber auch gezielte Förderungsmaßnahmen zum Schutze der Gesundheit und des Wohlbefindens der Menschen kennenlernen, um das Rüstzeug für eine gesunde, ausgeglichene Lebensführung zu erhalten. Die aus dem Unterricht - unter Einbeziehung fächerübergreifender Aspekte - gewonnenen Erkenntnisse sollen die Schülern zu verantwortungsbewußtem Verhalten hinsichtlich der Verhütung von Krankheiten und Unfällen erziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ziel ist es, im jungen Menschen eine entsprechende Einstellung zu seiner Gesundheit zu wecken und ihn dazu anzuregen, durch sinnvolle Pflege von Körper und Geist seine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu steigern und optimal zu erhalten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Bedeutung des Zusammenwirkens einzelner Organsysteme für die Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Körpers anhand ausgewählter Beispiele: Zivilisationskrankheiten; Einfluß von Genußmitteln und Suchtgiften; Psychopharmaka; Umgang mit Arzneimitteln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Umgehen mit gesundheitlich belasteten Kindern (beispielsweise Diabetiker, Epileptiker, Allergiker, an Neurodermitis erkrankte Kinder, ...).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gesunderhaltung des menschlichen Körpers, gesunde Lebensführung und Hygiene unter Bedachtnahme auf die zukünftige Berufstätigkeit anhand ausgewählter Beispiele: Ganzheitskosmetik. Zahnhygiene. Förderung des kindlichen Bewegungsapparates; Haltungsfehler und Haltungsschäden; Bewegungserziehung; Ergonomie. Parasiten im und am menschlichen Körper und deren Bekämpfung. Wichtige Infektionskrankheiten insbesondere des Kindes - Wesen, Entstehung, Verlauf, Maßnahmen zu ihrer Verhütung; Impfpaß. Hygiene in Horten und Heimen einschließlich Küchenhygiene. Psychohygiene.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Öffentliche Gesundheitsvorsorge.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unfallverhütung sowie richtiges Verhalten bei Unfällen und in Krankheitsfällen im Hort und Heim.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hausapotheke.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für die Auswahl und die Darlegung des gesamten Unterrichtsstoffes sind die praktischen Erfordernisse im Hort und im Heim maßgebend.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schüler sollen Einsicht über die Bedeutung des Zusammenwirkens einzelner Organsysteme erkennen lernen, um Verständnis für vorbeugende Maßnahmen und Hilfestellungen erwerben zu können. Sie sollen den Wert eines gesunden Körpers erkennen und daraus die Verpflichtung zur Erhaltung der eigenen Gesundheit sowie jener der ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen ableiten können. Insbesondere sind die Zusammenhänge zwischen nicht entsprechender Lebensführung und der daraus sich ergebenden Schädigung der Gesundheit hervorzuheben. Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen sollen wahrgenommen werden. Zusammenarbeit mit den Lehrern der naturwissenschaftlichen Fachbereiche, der Pädagogik, Heil- und Soderpädagogik (Anm.: richtig: Sonderpädagogik) sowie der Leibeserziehung, bezüglich medizinischer Fragen mit dem Schularzt, ist anzustreben.  Neue Erkenntnisse der Wissenschaft sind in die Unterrichtsarbeit einzubeziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine möglichst lebendige Darstellung des Lehrstoffes soll durch Verwendung verschiedenster Anschauungsmittel und durch den Einsatz moderner audiovisueller Hilfsmittel erzielt werden. Lehrausgänge und Exkursionen in diverse Institutionen und Gesundheitseinrichtungen sowie Fachreferate von Experten sind im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten einzuplanen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>MUSIKERZIEHUNG</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Musikerziehung soll die angehenden Erzieher dazu befähigen, Musik in ihren persönlichen Lebensbereich bewußt einzubeziehen, sowie den beruflichen Anforderungen auf diesem Gebiet zu genügen. Dazu sollen sie neben Kenntnissen in Musikkunde das erforderliche praktische Können erwerben, eine Anleitung zu selbsttätiger Auseinandersetzung mit Musik erfahren und die Stellung der Musik im Bereich der Kultur (mit besonderer Berücksichtigung Österreichs) erfassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schüler sollen zu bewußtem Hören und Wahrnehmen der akustischen Umwelt sowie zu kritischer Einstellung zu Musik und Musikkonsum erzogen werden. Sie sollen Freude an schöpferischer musikalischer Tätigkeit sowie an eigener Musikausübung (Singen, Musizieren, Experimentieren, Improvisieren) finden und so Anregungen zu sinnvoller Freizeitgestaltung erhalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Eine weitere Aufgabe des Unterrichtes ist die Förderung der emotionalen Entwicklung und die Bereicherung der individuellen Erlebnisfähigkeit als Voraussetzung, Kinder und Jugendliche für Musik zu sensibilisieren. Ebenso wichtig ist das Erkennen der sozialen Funktion der Musikerziehung, zB durch Gemeinschaftserlebnis und die Notwendigkeit des Hörens auf andere, Kinder und Jugendliche für soziales Verhalten aufzuschließen. Darüber hinaus ist die Fähigkeit zu methodisch adäquatem Vorgehen in der musikalischen Erziehung von Kindern und Jugendlichen in Horten, Heimen, Tagesheimstätten sowie in der außerschulischen Jugenderziehung zu vermitteln. Weiters sind die Voraussetzungen für gezielte Elternberatung im musischen Bereich zu schaffen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Damit soll die Musikerziehung einen wesentlichen Beitrag zur berufsspezifischen Ausbildung, zur Allgemeinbildung und Persönlichkeitsfindung leisten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Singen, Musizieren, Gestalten:</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Aufbau der stimmlichen Kondition im Hinblick auf die berufliche Belastbarkeit der Stimme. Stimmbildung vor allem anhand von Liedern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hör- und Treffübungen, Gedächtnis- und Erfindungsübungen. Singen nach Gehör und nach Noten. Ein- und mehrstimmige Lieder, ausgehend vom Erfahrungsbereich der Schüler, insbesondere Kinder-, Volkslieder, Kanons.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Rhythmische Schulung, Unabhängigkeitsübungen, Transponieren von Liedern, schlagtechnische Übungen, rhythmische Klatschspiele, elementare Instrumentalbegleitung zu Lied und Spiel. Ständige Schulung des rhythmischen Gefühls und des Gefühls für rhythmische Form. Verwendung von Instrumenten zur klanglichen Bereicherung unter Wahrung stilistischer Gesichtspunkte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musizieren mit elementaren Musikinstrumenten (wie körpereigene und selbstgebaute Instrumente) und Erlernen ihrer Spieltechnik.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vokale und instrumentale Gestaltungsversuche: Klangexperimente, musikalische Spiele, Liedbegleitung, Improvisation (Querverbindung zum Instrumentenbau); Verbalisieren, Dramatisieren, spielerischer Umgang mit technischen Geräten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Musikkunde:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Hilfestellung zur eigenen Standortbestimmung im Bereich der Musik. Übersicht über die vielfältigen Erscheinungsformen von Musik; Einfluß und Stellenwert in der heutigen Gesellschaft. Technische Mittler von Musik. Physikaliche (Anm.: richtig: Physikalische) Grundlagen der Schallerzeugung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Notenkunde:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erarbeiten und Festigen der Grundbegriffe der Musiklehre im Hinblick auf rhythmische, tonale und formale Elemente: Metrum, Takt, Rhythmus, Tonräume, Melodietypien, Intervalle, Dreiklänge, Dominantseptakkord, einfache Kadenzen, Motiv, Thema, Halbsatz, Periode, einfache Liedform.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewußtmachen gestaltender Prinzipien in der Musik: Wiederholung, Variation, Steigerung, Symmetrie - Asymmetrie, Spannung - Lösung, Kontrast.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die menschliche Stimme: Funktion, Pflege.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Singen, Musizieren, Gestalten:</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fortsetzung der Stimm- und Gehörbildung - auch am Lied; Schulung der Treffsicherheit und des rhythmischen Empfindens bei gesteigerter Anforderung beim Singen und Musizieren. Fortsetzen der vokalen und instrumentalen Musikpflege. Ein- und mehrstimmige Lieder mit gesteigerten Anforderungen. Einfaches polyphones Singen, schwierigere Kanons.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungen im Blattsingen. Tonfolgen, die über die Melodik einfacher Volkslieder hinausgehen. Übungen im zweistimmigen Singen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gestaltungsversuche mit Klängen und Geräuschen unter Einbeziehung der Sprache und von Erscheinungsformen aus der zeitgenössischen Musik.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verklanglichen von Geschichten oder Bildern (Querverbindung zu Deutsch und Bildnerischer Erziehung).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anleitung zum selbständigen Erarbeiten von Liedern nach Noten. Aufbereitung von Liedern zur vokalen und instrumentalen Ausführung in kleinen Gruppen. Gestalten von Singtänzen nach vorgegebenen Liedern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Musikkunde:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweitern der vorhandenen Kenntnisse. Vierklänge und ihre Umkehrungen. Dreiklangsumkehrungen aller Stufen, einfache drei- und vierstimmige Kadenzen (Querverbindung zu Instrumentalunterricht).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Baßschlüssel.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Instrumentenkunde: Ausgehend von den elementaren Instrumenten, Behandlung der gebräuchlichen Musikinstrumente. Einfache Partiturleseübungen. Übungen im Erkennen der wichtigsten Orchesterinstrumente. Umgang mit technischen Mittlern von Musik.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wichtige Formen der Instrumentalmusik: Tanzformen, Suite, Rondo, große Liedformen, Variationsform. Erklärung an ausgewählten Hörbeispielen unter Hinweis auf Funktionsbereich (Tanzmusik, Schlagermusik, Kirchenmusik usw.) sowie auf Leben und Werk einzelner Komponisten und ihre Bedeutung in der Musikgeschichte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einführung in die Probleme der Musikerziehung insbesondere in Horten und Heimen; Möglichkeiten der Hörerziehung und des Musikkonsums.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Singen, Musizieren, Gestalten:</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Singen, Stimmbildung und Gehörbildung sind im Zusammenhang mit der Erweiterung des Liedschatzes der Klasse mit erhöhten Anforderungen fortzusetzen. Schulung des musikalischen Vorstellungsvermögens.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im tonalen Bereich Üben und Singen in Moll und in den Kirchentonarten, soweit im dargebotenen Liedgut vorhanden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Funktionelles Hören: Finden des Funktionsbasses bzw. der 3. Stimme unter Verwendung vor allem des alpenländischen Volksliedes. Dirigieren mit gesteigerten Anforderungen. Hinweise für die Leitung von Sing- und Spielgruppen mit praktischen Übungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Singen im Dienste der Werkbetrachtung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Instrumentales Gestalten mit gesteigerten Anforderungen (Rondo, dreiteilige Liedform, Variation usw.).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Improvisation einzeln und in Gruppen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anleitung zur selbständigen musikalischen Fest- und Feiergestaltung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">(Querverbindung zur Spielmusik).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Musikkunde:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Modulation als harmonisches Phänomen, insbesondere in der Anwendung bei der instrumentalen Liedbegleitung. Die wichtigsten Formen und Gattungen der Vokal- und Instrumentalmusik wie Sonate, Symphonie, Konzert, Cantate.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Musik und ihre Stellung in der Gesellschaft. Volksmusik, Kunstmusik, kommerzielle Musik. Analyse und Interpretation musikalischer Erscheinungsformen wie E-Musik, Jazz, Folklore, Schlager, Beat, Pop; Musikindustrie. Ausgewählte Hörbeispiele unter Berücksichtigung ihres musikhistorischen Aspekts. Gestalten von Musikhörstunden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Stufen der musikalischen Entwicklung bei Kindern und Jugendlichen als Grundlage für eine altersgemäße Musikerziehung. Aufgaben der Musikerziehung in Hort und Heim.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Singen, Musizieren, Gestalten:</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fortsetzen der vokalen und vokalinstrumentalen Musikpflege sowie der Gehörbildung und Stimmbildung unter Berücksichtigung methodischer Hilfen für die eigene Stimme sowie für die Stimme des Kindes und Jugendlichen. Fragen der Mutation.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Festigen und Erweitern des erworbenen Liedschatzes. Gesänge für drei- und vierstimmigen Chor im gleichen und gemischten Satz aus verschiedenen Epochen. Lieder für den geselligen Kreis.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anleitung zu selbständigem musikalischem Gestalten (Auswahl der Instrumente und Instrumentierung von Liedern). Verklanglichen einer Textvorlage. Anleitung zur Herstellung von instrumentalen Vor-, Zwischen- und Nachspielen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anleitung zum Selbsterfinden von Texten und Melodien; Einsetzen von Akkordbezeichnungen zu gegebenen Melodien. Einblick in die musikalischen und technischen Möglichkeiten jugendlicher Musiziergruppen neuen Typs.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Musikkunde:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Höhepunkte der europäischen Musik. Stilmerkmale, historische Zusammenschau. Besprechung von Konzerten, Opernaufführungen, Rundfunksendungen und Schallplatten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anregung zum Umgang mit Fachliteratur für den persönlichen Bereich und den Beruf.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spezielle Aufgaben der Musikerziehung und der Musikausübung in Hort und Heim sowie in der außerschulischen Jugenderziehung. Vertrautheit mit dem wissenschaftlich erforschten musikalischen Verhalten Jugendlicher.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Singen, Musizieren, Gestalten:</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Singen von schwierigen Liedern oder Chören, allenfalls auch solchen, die tonartlich nicht gebunden sind. Singen und Musizieren mit gesteigerten Anforderungen unter Einbeziehung der erlernten Instrumente (Blockflöten, Gitarren und beliebige Ensembleformationen).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Musikkunde:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Höhepunkte der europäischen Musik. Stilmerkmale, historische Zusammenschau. Außereuropäische Kulturkreise vor allem im Hinblick auf das verwendete Liedgut.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kritische Auseinandersetzung mit Erscheinungsformen der zeitgenössischen Unterhaltungsmusik. Einsicht in die weitreichenden sozialen Implikationen von Musik und Musikindustrie.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erörterung und Diskussion von Praxiserfahrungen. Methoden der Liedvermittlung. Erkennen von Stimmfehlern, Möglichkeiten der Abhilfe.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anregung zum Umgang mit Fachliteratur. Hilfen für die Elternarbeit (musikalische Fachberatung der Eltern). Hinweise über Möglichkeiten künftiger musikalischer Betätigung (Chor, Singkreis, Musiziergruppe).</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die einzelnen Teilgebiete der Musikerziehung sind im Unterricht nie streng voneinander zu trennen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Hinblick auf das künftige Berufsfeld der Schüler in Horten, Heimen sowie in der außerschulischen Jugenderziehung sollte ausgehend von methodisch-didaktischen Prinzipien der Hort- und Heimpädagogik exemplarisch aufgezeigt werden, wie vom Ganzheitlichen zur Differenzierung gefunden wird. Auch sind die Lernprozesse sowie die Gesichtspunkte des didaktischen Aufbaues den Schülern so durchschaubar zu machen, daß sie mit austauschbaren Inhalten auf andere Altersstufen übertragen werden können. Durch beispielhaftes Erarbeiten von Lied- und Spielgut für Hort, Heim und außerschulische Jugendarbeit sind Auswahl- und Beurteilungskriterien bewußt zu machen. In diesem Sinne ist auch mit den Lehrern der Didaktik sowie der Hort- und Heimpraxis in geeigneter Weise zusammenzuarbeiten, um die Übertragung der Methoden zu sichern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Singen-Musizieren-Gestalten sind drei Ebenen zu beachten:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Singen von Liedern. Die Liedauswahl nach Inhalt und musikalischer Gestaltung soll den Bedürfnissen der Schüler unter Berücksichtigung der Altersgemäßheit angepaßt sein.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Funktionales Singen (Singen zur Stimmbildung oder zur Erarbeitung musikkundlicher Grundbegriffe). Entsprechend dem ganzheitlichen Prinzip wäre in der Stimmbildung vom Experiment, der Erprobung der eigenen Möglichkeiten ausgehend zum Singen nach Gehör und Noten überzugehen. Singen darf jedoch nicht nur als Mittel zur Stimmbildung und Musikkunde eingesetzt werden, vielmehr soll die Freude am Singen (das zweckfreie Singen) vor jeder Verschulung des Singens stehen und Singen im geselligen Kreis so oft als möglich gepflegt werden. Es sollte eine bewußte Trennung zwischen „Singen an sich“ und der „Arbeit am Lied“ erfolgen. Mutanten sollten vom Singen nicht ausgeschlossen werden, doch darf ihnen nur der Tonraum zugemutet werden, den sie mühelos bewältigen können (wo immer möglich, sind sie zum Instrumentalmusizieren heranzuziehen).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Singen als Vorführung. Die Arbeit am Lied erfolgt mit dem Ziel einer besonderen musikalischen Leistung, zB in der Fest- und Feiergestaltung.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Auch für das instrumentale Musizieren ist das Prinzip der drei Ebenen anwendbar:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Erfahrung sammeln. Freies spontanes Gestalten sowohl mit Geräuschen und Klängen als auch mit vorgegebenen musikalischen Strukturen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Systematisieren und Bewußtmachen von Notation, musikalischen Strukturen, Gestaltungsmittel und instrumentalen Spieltechniken.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Aufbereiten von Lied- und Spielgut im Hinblick auf das Vorspiel. Technik des Übens und der Einstudierung.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die im Instrumentalunterricht erworbenen Fertigkeiten sind schon von der 1. Klasse an, insbesondere aber in der 4. und 5. Klasse in den Dienst der Musikerziehung zu stellen, allenfalls auch unter Einbeziehung außerhalb der Schule erlernter Instrumente.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Den Schülern sollte bewußt gemacht werden, daß das instrumentale Musizieren nicht nur Bedeutung im Hinblick auf die beruflichen Erfordernisse hat, sondern wesentlich zur persönlichen Selbstverwirklichung beitragen kann. In diesem Sinne ist die Zusammenarbeit mit den Lehrern aller anderen einschlägigen Unterrichtsgegenstände zu pflegen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Die Musikkunde sollte ebenso wie die Instrumentenkunde an praktisches Erleben anschließen bzw. eine Systematisierung der im elementaren Singen und Musizieren gewonnenen Erfahrungen bringen. Das Erwerben und Erweitern von musikkundlichen Kenntnissen ist aber nicht als übergeordnetes Lernziel anzusehen, sondern hat einerseits dem Vertiefen der musikalischen Wahrnehmungsfähigkeit zu dienen, andererseits die nötigen Grundlagen für das Vermitteln und Umsetzen von Musik im Beruf zu liefern. Die ausgewählten Hörbeispiele sollen aus Meisterwerken verschiedener Epochen stammen, wobei auch die zeitgenössische Musik zu berücksichtigen ist. In der 1. bis 3. Klasse sollen die Schüler die Werke zunächst von Funktion, Bedeutung und musikalischer Form her erfassen lernen. In der 4. und 5. Klasse sind Musikgeschichte und Stilkunde schwerpunktmäßig zu berücksichtigen, dabei ist eine Beschränkung auf Höhepunkte geboten. Bei der Besprechung einzelner Beispiele sind, wo immer möglich, die Zusammenhänge zwischen der Musik weit zurückliegender Zeiträume und der Musik der Gegenwart bzw. der jüngeren Vergangenheit herzustellen. Biographische Hinweise haben nur dem Verständnis der Werke zu dienen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Im Unterricht sind solche Werke vorzuziehen, die von den Schülern oder vom Lehrer musiziert werden können, doch ist auch der Einsatz der technischen Mittler unentbehrlich. Neben der Kenntnis der Funktion sollte die Befähigung zum Umgang mit Tonträgern und Wiedergabegeräten sowie deren Einsatz in Freizeit und Beruf vermittelt werden. In der Werkbetrachtung sind die Möglichkeiten eines fächerübergreifenden Unterrichtes wahrzunehmen.</schlussteil><schlussteil ebene="0.5" art="normal" ct="text">Methodische Fragen im Hinblick auf die Musikerziehung in Hort-, Heim- und Jugendgruppe sind, falls erforderlich, sofort in den Unterricht miteinzubeziehen. Dabei sind auch die unterschiedlichen Formen der Fest- und Feiergestaltung zu berücksichtigen. Bei geeigneten Gelegenheiten sollte der Lehrer von der Möglichkeit der Diskussion zur Verlebendigung des Unterrichts Gebrauch machen.</schlussteil></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>INSTRUMENTALUNTERRICHT</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht soll sowohl unter fachspezifischen als auch fächerübergreifenden Aspekten zu musikalischer Erlebnisfähigkeit führen sowie Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln. Aufgrund dessen sollen die angehenden Erzieher befähigt werden, den beruflichen Anforderungen zu entsprechen. Innerhalb dieser Bildungsaufgaben sind folgende Lernziele zu berücksichtigen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erwerb instrumentaltechnischer Fertigkeiten in Verbindung mit musikalischer Ausdrucksfähigkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aneignung musikkundlicher Kenntnisse in ständiger Verbindung mit Musikerziehung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kreativer und improvisatorischer Einsatz des Instrumentes</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Eigenständiges Musizieren im Solo- und Ensemblespiel</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Praxisbezogene Verwendung des Instrumentes</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erwerb didaktischer Grundlagen der musikalischen Früh- und Jugenderziehung</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Alle genannten Lernziele sollen der persönlichen musikalischen Entfaltungsmöglichkeit dienen und den sichern Umgang mit dem Instrument in der beruflichen Tätigkeit gewährleisten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Gitarre</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Haltung und Stimmen des Instrumentes, Körperhaltung. Wechselschlag.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Melodiespiel in verschiedenen Lagen;</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Melodiespiel mit Lagen- und Saitenwechsel.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Tonleitern.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Daumenschlag, Dämpftechnik.</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übung im zwei- und mehrstimmigen Zusammenspiel innerhalb der Gruppe.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Rhythmische und melodische Improvisationsübungen auch unter Zuhilfenahme von Stimme, Körper- und Rhythmusinstrumenten. Gleichzeitiges Singen und Spielen einstimmiger Melodien - zweistimmiges Spiel mit leeren und gegriffenen Seiten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Blattleseübungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Akkordanschlag, Zerlegungen, einfache Schlagtechnik.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfache Kadenzen in Dur und Moll.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anleitung zum zielführenden Üben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Praktische Umsetzung musiktheoretischer Inhalte.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Aspekte des Instrumentalspieles für die berufliche</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Praxis:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erstellen einer praxisbezogenen Liedsammlung in Zusammenarbeit mit Musikerziehung und Didaktik sowie Hort- und Heimpraxis.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Melodiespiel anhand der Liedsammlung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Liedbegleitung, auch des eigenen Gesanges, nach Gehör und nach Noten.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Haltung.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Tonbildungsübungen.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Tonleitern mit Lagenwechsel.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Improvisation und kreatives Gestalten mit dem Instrument.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Anleitung zur Erstellung eines Fingersatzes.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Blattspielübungen.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Festigung der rhythmisch Fähigkeiten.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Erweiterte Kadenzen in Dur und Moll.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Barregriff, Anwendung des Kapodasters.</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Liedbegleitung, auch des eigenen Gesanges, in verschiedenen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Techniken nach Gehör und nach Noten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vor-, Zwischen- und Nachspiele.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung der Liedsammlung in Zusammenarbeit mit Musikerziehung, Flöte und Didaktik sowie Hort- und Heimpraxis; leichte Etüden; leichte Sololiteratur, die sich auch am Interessenbereich der Schüler orientiert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ensemblespiel, auch mit anderen Instrumenten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Praktische Umsetzung musikkundlicher Inhalte.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Aspekte des Instrumentalspieles für die berufliche</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Praxis:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung der Liedsammlung in Zusammenarbeit mit Musikerziehung, Flöte und Didaktik sowie Hort- und Heimpraxis.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Transponieren von Melodie und Begleitung in Tonarten, die der Kinder- bzw. Jugendstimme entsprechen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Liedbegleitung, auch des eigenen Gesanges, in verschiedenen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Techniken, nach Gehör und nach Noten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gestaltung von Vor-, Zwischen- und Nachspielen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anleitung zum solistischen Einsatz des Instrumentes in Hort und Heim.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Haltung.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Tonbildungsübungen.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Bindetechnik.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Lagenwechsel.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Barregriffübungen.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Improvisation und kreatives Gestalten.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Blattspielübungen.</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Liedbegleitung, auch des eigenen Gesanges, in verschiedenen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Tonarten und Tongeschlechtern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Verwendung von Nebenstufen, Jazz- und Popularmusikakkorden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfache Modulationen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wechselbässe, Baßdurchgänge.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sololiteratur (Originalliteratur und Bearbeitungen) im mittleren</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schwierigkeitsgrad aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen, auch</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">zur praktischen Umsetzung musikkundlicher Inhalte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ensemblespiel, auch mit anderen Instrumenten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Aspekte des Instrumentalspieles für die berufliche</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Praxis:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung der Liedsammlung in Zusammenarbeit mit Musikerziehung, Flöte und Didaktik sowie Hort- und Heimpraxis.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Selbständiges Finden von Liedbegleitungen mit verschiedenen Anschlagsarten, besonders in Tonarten, die der Kinderstimme bzw. der Stimme Jugendlicher entsprechen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gestalten von Vor-, Zwischen- und Nachspielen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Solistischer Einsatz des Instrumentes in der außerschulischen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kinder- und Jugendarbeit.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Technische Übungen.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Bindungen.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Barregriff.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Anschlagsarten.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Lagenwechsel.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Tonbildung.</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Verzierungen.</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Begleitung von Volks-, Kunst- und Popularmusik, gegebenfalls</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Einbeziehung von E-Gitarre und E-Baß.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung des Repertoires von Sololiteratur aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen auch zur praktischen Umsetzung musikkundlicher Inhalte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kammermusik und Ensemblespiel auch mit anderen Instrumenten. Didaktische Aspekte des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Liedbegleitung mit Wechselbaß, Baßdurchgang und unter Verwendung von Nebenstufen auch aus dem Popularmusikbereich anhand der Liedsammlung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Transponieren.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gestalten von Vor-, Zwischen- und Nachspielen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Improvisation und kreatives Gestalten im Hinblick auf die musikalische Untermalung von Reimen, Geschichten und Bilderbüchern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Solistischer Einsatz des Instrumentes in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">Flöte</ueberschrift><ueberschrift typ="g2" ct="text" halign="c">(Blockflöte oder Bambusflöte)</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>A. Blockflöte</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Übungen zur Haltung, Atmung, Tonbildung und Artikulation.</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erarbeiten sämtlicher spielbarer Töne auf der Sopran- oder Altflöte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Intonationsübungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übung im zwei- und mehrstimmigen Zusammenspiel innerhalb der Gruppe.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Rhythmische und melodische Improvisationsübungen auch unter</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Zuhilfenahme von Körper- und Rhythmusinstrumenten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gestaltungsversuche mit Klängen und Geräuschen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Improvisation im Bereich der Pentatonik.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Transponieren nach Gehör und nach Noten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Blattspielübungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Solo- und Ensemblespiel einfacher Literatur, auch mit anderen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Instrumenten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anleitung zum zielführenden Üben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Praktische Umsetzung musikkundlicher Inhalte.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Aspekte des Instrumentalspieles für die berufliche</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Praxis:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erstellen einer praxisbezogenen Liedsammlung in Zusammenarbeit mit Musikerziehung, Gitarre, Didaktik sowie Hort- und Heimpraxis.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spielen und Singen von Liedern für Kinder nach Gehör und nach Noten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegungsbegleitung in Verbindung zur Rhythmisch-musikalischen Erziehung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Erlernen einer 2. Flöte (Quintabstand).</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungen zur Haltung, Atmung, Tonbildung, Artikulation und Phrasierung. Erarbeiten sämtlicher spielbarer Töne.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Intonationsübungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Tonleitern und Akkordzerlegungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Improvisation und kreatives Gestalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spiel nach Gehör und nach Noten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Blattspielübungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sololiteratur (Originalliteratur und Bearbeitungen) im mittleren</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schwierigkeitsgrad aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen, auch</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">zur praktischen Umsetzung musikkundlicher Inhalte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ensemblespiel, auch mit anderen Instrumenten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Aspekte des Instrumentalspieles für die berufliche</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Praxis:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung der Liedsammlung in Zusammenarbeit mit  Musikerziehung, Gitarre und Didaktik sowie Hort- und Heimpraxis.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Spielen und Transponieren nach Gehör und nach Noten. Gestalten von Vor-, Zwischen- und Nachspielen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegungsbegleitung in Verbindung zur Rhythmisch-musikalischen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erziehung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Improvisation und kreatives Gestalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Solistischer Einsatz des Instrumentes in der außerschulischen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kinder- und Jugendarbeit.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Technische Übungen zur Atmung, Tonbildung, Intonation und Artikulation, zu Verzierungen und Griffverbindungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Improvisation und kreatives Gestalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung des Repertoires von Sololiteratur aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen, auch zur praktischen Umsetzung musikkundlicher Inhalte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ensemblespiel auch in chorischer Besetzung und mit anderen Instrumenten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Aspekte des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Variieren und Transponieren von Liedern für Kinder und Jugendliche, auch aus dem Popularmusikbereich anhand der Liedsammlung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Improvisation und kreatives Gestalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Solistischer Einsatz des Instrumentes in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>B. Bambusflöte</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bau einer Sopran- oder Altbambusflöte oder Weiterverwendung bzw. Fertigstellung der im Freigegenstand Instrumentenbau gebauten Bambusflöte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übung zur Haltung, Atmung, Tonbildung und Artikulation. Erarbeiten sämtlicher spielbarer Töne auf der Sopran- oder Altflöte, gemäß dem Bauvorgang.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Intonationsübungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übung im zwei- und mehrstimmigen Zusammenspiel in der Gruppe.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Rhythmische und melodische Improvisationsübungen, auch unter</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Verwendung von Körper- und Rhythmusinstrumenten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gestaltungsversuche mit Klängen und Geräuschen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Improvisation im Bereich der Pentatonik.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Transponieren nach Gehör und nach Noten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Blattspielübungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Solo- und Ensemblespiel einfacher Literatur, auch mit anderen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Instrumenten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anleitung zum zielführenden Üben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Praktische Umsetzung musikkundlicher Inhalte.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Aspekte des Instrumentalspieles für die berufliche</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Praxis:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erstellen einer praxisbezogenen Liedsammlung in Zusammenarbeit mit Musikerziehung, Gitarre, Didaktik sowie Hort- und Heimpraxis.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsatz des Instrumentes in Horten und Heimen. Spielen und Singen von Liedern für Kinder nach Gehör und nach Noten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegungsbegleitung in Verbindung zur Rhythmisch-musikalischen Erziehung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Bauen und Erlernen einer 2. Bambusflöte (Quintabstand).</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kenntnisse und Fertigkeiten im Flötenbau und im Beheben von kleinen Schäden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Übungen zur Haltung, Atmung, Tonbildung, Artikulation und Phrasierung. Erarbeiten sämtlicher spielbarer Töne.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Intonationsübungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Tonleitern und Akkordzerlegungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Improvisation und kreatives Gestalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegungsbegleitung in Verbindung zur Rhythmisch-musikalischen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erziehung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Praxisorientiertes Spiel nach Gehör und nach Noten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Transponieren nach Gehör und nach Noten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vor-, Zwischen- und Nachspiele.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Blattspielübungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ensemblespiel auch mit anderen Instrumenten, allenfalls Bau einer</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">weiteren Bambusflöte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sololiteratur im mittleren Schwierigkeitsgrad aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen (Originalliteratur und Bearbeitungen), auch zur praktischen Umsetzung musikkundlicher Inhalte.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Aspekte des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung der Liedsammlung in Zusammenarbeit mit Musikerziehung, Gitarre und Didaktik sowie Hort- und Heimpraxis.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsatz des Instrumentes in der Hort- und Heimpraxis. Spielen und Transponieren nach Gehör und nach Noten. Gestalten von Vor-, Zwischen- und Nachspielen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bewegungsbegleitung in Verbindung zur Rhythmisch-musikalischen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Erziehung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Improvisation und kreatives Gestalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Solistischer Einsatz des Instrumentes in der außerschulischen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Kinder- und Jugendarbeit.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Bauen und Spielen weitere Bambusflöten nach Bedarf.</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Genaue Kenntnisse zum Beheben von Schäden.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Technische Übungen zur Atmung, Tonbildung, Intonation, Artikulation, zu Verzierungen und Griffverbindungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Variieren von Liedern für Kinder und Jugendliche. Improvisation und kreatives Gestalten im Hinblick auf den Einsatz in der Hort- und Heimpraxis.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterung des Repertoires von Sololiteratur aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen, auch zur praktischen Umsetzung musikkundlicher Inhalte.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Ensemblespiel auch in chorischer Besetzung und mit anderen Instrumenten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Aspekte des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Variieren und Transponieren von Liedern für Kinder und Jugendliche, auch aus dem Popularmusikbereich, anhand der Liedsammlung. Improvisation und kreatives Gestalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Solistischer Einsatz des Instrumentes in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>Akkordeon</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Einführung auf das Instrument</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sitzhaltung, Haltung des Instrumentes, Hand-, Fingerhaltung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vorübungen zur Balgführung, zum Spiel auf der Baß- wie Diskontseite</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Beidhändiges Spiel im Fünftonraum</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beidhändiges Spiel mit ganzen, halben und Viertelnoten im 4/4- wie 3/4 Takt</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einführung des Haltebogens</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Spiel mit punktierten Noten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Spiel mit Pausen in der rechten und linken Hand</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Spiel mit Achtelnoten</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Erweiterung des Tonraumes bis zur Oktave und darüber hinaus</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Spiel im 6-, 7-, 8- und Mehrtonraum,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Intervallsprünge bis zur Terz</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vorübungen zum Dehnen der Finger, Übergreifen, Untersetzten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Stummer Fingerwechsel</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Einführung in das mehrstimmige Spiel im Diskant</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">- Spiel in Terzen und Sexten</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Grundlagen des Baßspieles</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Treffübungen auf der Grundbaßreihe</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Grundbässe in Verbindung mit Durakkorden, Mollakkorden und Septakkorden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wechselbaß mit Dur- und Septakkorden</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Didaktische Aspekte des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Erarbeiten eines Spielrepertoires für Hort und Heim</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kinder- und Volkslieder österreichischer Tradition mit verschiedenen Baßbegleitungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Transponierübungen einfachster Art: Sekund-, Oktav- und Terzabstände</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Selbständiges Finden richtiger Baßbegleitungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Liedgut für den Jahresfestkreis: St. Nikolaus, St. Martin, Advent-, Weihnachtsliedgut ua. Theoretisches Fachwissen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Übersicht über die Handzungeninstrumente</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beschreibung des Instrumentes</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Erweiterung des Tonraumes über zwei Oktaven hinaus</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vertiefung der Diskanttechnik des Tonleiterspieles</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Intervallsprünge bis zu einer Oktave</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Erweiterung des Baßspieles</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wechselbaß mit Dur-, Moll- und Septakkorden</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erarbeiten gängiger Baßfiguren</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Artikulationsübungen: staccato, legato, portato</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Rhythmische Übungen der Baßbegleitung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einführung des Terzbasses</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Instrumentenspezifische Phrasierungstechniken</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Übungen zur Dynamik (p, mf, f, cresc., decresc.)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vorübungen zur Artikulation: legato, staccato, portato</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einfache Verzierungen: Vorschlag, Pralltriller, Mordent</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Einführung in die Orginalliteratur (Anm.: richtig: Originalliteratur)</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erarbeitung einfacher Konzertstücke unter Berücksichtigung der richtigen Dynamik und Phrasierung bezüglich der Balgführung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Hörbeispiele klassischer Akkordeonmusik</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Einführung in das Zusammenspiel</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Duospiel unter Anleitung des Lehrers</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Selbsttätiges Einüben von Duostücken</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Didaktische Aspekte des Instrumentalspiels für die berufliche Praxis:</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Erarbeitung eines Spielrepertoires für Hort und Heim</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kinder- und Volkslieder der österreichischen Tradition mit höherer Spielanforderung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Internationale Folklore</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Primavistaspiel</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Transponieren höherer Anforderungen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Spiel im Bereich von 3 Kreuz - 3b</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Finden von Baßbegleitungen zu vorgegebenen Melodien</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Finden einer zweiten Stimme</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Liedbegleitung</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Erweiterung des mehrstimmigen Spieles im Diskant</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verstärktes zweistimmiges Spiel in Sexten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Akkordspiel</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Spiel mit gefesselten Fingern</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Theoretisches Fachwissen</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einführung in die Originalliteratur (Solo, Duo, Ensemble, Orchester) mit Hilfe von Hörproben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Geschichte und Entwicklung des Akkordeons</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Das Prinzip der freischwingenden Durchschlagzunge (Tonerzeugung)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Registrierung</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Spiel über den gesamten Diskanttonraum</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einstimmiges Spiel höherer technischer wie rhythmischer Anforderung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Polyphone Spielstücke</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Spiel mit Synkopen, Umgang und Einsatz der Register, Spiel bis 4 Kreuz und 4b</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Spiel einfacher Kadenzen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Sicherung der instrumentenspezifischen Phrasierungstechniken</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vertiefende Übungen zur Dynamik und Artikulation</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verzierungen höheren Schwierigkeitsgrades: Triller, Vibrato, Arpeggio, Glissandi, ...</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Vertiefung des Baßspieles</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sextakkord in Dur und Moll</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Quartsextakkord in Dur und Moll</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Versuche zeitgenössischer Balgtechniken wie Bellow shake</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einführung in das Melodiebaßspiel</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Erarbeitung von Originalliteratur</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erarbeitung eines zyklischen Werkes</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erarbeitung eines polyphonen Stückes im Stile Bach</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einführung in zeitgenössische Werke seriellen Charakters</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Hörspiele der verschiedenen Richtungen</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Didaktische Aspekte des Instrumentalspieles für die berufliche Praxis:</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Führung einer Spielgruppe</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Selbsttätiges Ensemblespiel in Orginalbesetzung (Anm.: richtig: Originalbesetzung)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aufbau und Leitung einer Spielgruppe</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einführen von Zusatzinstrumenten: Basso, Elektronium</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Zusammenspiel mit anderen Instrumenten</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beispiele konzertanter Ensemble-, Orchesterwerke</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Erarbeiten eines Spielrepertoires für Hort und Heim</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einstudieren von Chorliedern mit Hilfe des Akkordeons</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Finden von Vor-, Nach-, Zwischenspielen</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Improvisationsübungen: Vertonen von Reimen, Geschichten, ua.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Spiel zur Unterhaltung und zum Tanz</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Einführung in die Reparaturkunde</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">- Behebung kleiner Schäden</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Theoretische Grundlagen</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Überblick über die Orginalliteratur (Anm.: richtig: Originalliteratur)</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aufbau eines Akkordeonensembles, -Orchesters</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Zusatzinstrumente und ihre Einsatzmöglichkeiten im Akkordeonorchester/Ensemble</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Gruppenunterricht stellt den Instrumentallehrer vor Aufgaben, die besondere didaktische Vorbereitungen erfordern, damit alle Schüler der Gruppe ständig am Unterrichtsgeschehen aktiv Anteil nehmen können. Grundsätzlich ist zu vermeiden, daß der Gruppenunterricht als eine verkürzte Form des Einzelunterrichts verstanden wird.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Da das Leistungsniveau bei den einzelnen Schülern einer Gruppe nach Maßgabe der Musikalität, der manuellen Geschicklichkeit und der Übungsmöglichkeit meist sehr unterschiedlich ist, sollten möglichst Schüler annähernd gleicher Leistungsstufen in einer Gruppe zusammengefaßt werden. Von Anfang an sind kreatives Gestalten, Improvisation, Gehörbildung, rhythmisches Empfinden und notationsfreies Spiel in Verbindung mit Atmen, Singen und Bewegen zu pflegen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Körper-Rhythmus und andere Instrumente können zur Erarbeitung, Ergänzung und Vertiefung eingesetzt werden. Musikkundliche Kenntnisse sind in der instrumentalen Praxis anzuwenden. Den Schülern sind die notwendigen technischen Anleitungen zum eigenständigen Erarbeiten von Spielstücken und Liedbegleitungen, zum improvisatorischen Einsatz des Instrumentes sowie Methoden des selbständigen Übens zu vermitteln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Des Erlernte soll im Musikunterricht sowie im Rahmen der Fest- und Feiergestaltung dargeboten werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die künstlerischen und technischen Möglichkeiten des Instruments sind durch gelegentliches Vorspiel von Werken aus alter und neuer Zeit, auch unter Einsatz technischer Mittler, aufzuzeigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Interesse eines künstlerisch orientierten Unterrichts und im Hinblick auf die Anforderungen aus der Hort- und Heimpraxis ist ein koordiniertes Vorgehen, insbesondere mit den Unterrichtsgegenständen Musikerziehung, Rhythmisch-musikalische Erziehung, Didaktik, Hort- und Heimpraxis, Instrumentenbau, Spielmusik und Chorgesang erforderlich. Besprechungen zur gemeinsamen Unterrichtsplanung sind wünschenswert.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Alle genannten didaktischen Grundsätze sollen es den Schülern ermöglichen, das Instrument sowohl berufsspezifisch, als auch zur persönlichen Bereicherung einsetzen zu können.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>RHYTHMISCH-MUSIKALISCHE ERZIEHUNG</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Rhythmisch-musikalische Erziehung hat das Erleben und Erkennen der Wechselbeziehung von Musik und Bewegung zum Ziel. Aufbauend auf Eigenerfahrung soll er das Verständnis für die erzieherische Bedeutung von Musik und Bewegung vermitteln. Dabei sind folgende Lernziele zu berücksichtigen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Primärerfahrungen mit Musik und Bewegung als Mittel der Persönlichkeitsentwicklung im kognitiven, affektiven, sozialen und motorischen Bereich</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sensibilisierung der Sinne und Körpererfahrung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verfeinerung der Aufnahme-, Verarbeitungs- und Reaktionsfähigkeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entfaltung des schöpferischen Umgangs mit Musik und Bewegung im persönlichen und beruflichen Bereich</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verständnis für Einzelsituationen, Partnerbeziehung und Gruppe</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsicht in psychosomatische Vorgänge und deren Beachtung im persönlichen und beruflichen Leben</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erwerb didaktischer Umsetzungsmöglichkeiten im Beruf</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erwerben der theoretischen und praktischen fachlichen Grundlagen sowie der Fähigkeit, die Rhythmisch-musikalische Erziehung in die pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen einzubeziehen.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Sensibilisierung der Wahrnehmungsbereiche (auditiv, taktil, visuell, kinästhetisch) in Verbindung mit Körpererfahrung. Differenzierung von Eindrücken über die einzelnen Sinneskanäle zur Förderung der Aufmerksamkeit, der Konzentrations- und Merkfähigkeit. Steigerung der Aufnahmebereitschaft und Fähigkeit zur angemessenen flexiblen Verarbeitung von wechselnden Ansprüchen der Umwelt.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwicklung von Körperbewußtsein. Erfahrung des Wechselspiels von körperlicher Spannung und Entspannung und deren Auswirkung auf den emotionalen Bereich. Ansätze zur Analyse der nonverbalen Körpersprache. Vielfältige Bewegungserfahrungen zur Erweiterung des eigenen Bewegungsrepertoires. Differenzierung des individuellen Bewegungsausdrucks durch Spiel, Imitation, Improvisation und Gestaltung mit und ohne Material. Steigerung der Bewegungsqualität in der praktischen Auseinandersetzung mit Elementen, die der Musik und Bewegung gleichermaßen zugrunde liegen: Zeit (Tempo, Metrum, Rhythmus, Takt), Dynamik, Melodie, Form.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einsatz von Musik zur Differenzierung des Hörvermögens sowie zur Steierung (Anm.: richtig: Steigerung) des musikalischen Bewegungsausdrucks. Musikalische Improvisation zur Bewegung mit Körperinstrumenten, Sprache, Stimme, auf Stabspielen, Flöten und selbst gebautem Instrumentarium.  Erarbeiten von Bewegungsabläufen frei improvisierten und gebunden Tanzformen unter Einbeziehung von Liedern, Texten und Spielen, mit instrumentaler Illustration und Begleitung im Hinblick auf die Arbeit mit Kindern. Tänzerische Gestaltung von Musikstücken. Einsicht in die charakteristischen Merkmale und Elemente von Musik und deren Auswirkungen auf den Bewegungsausdruck und auf soziale Beziehungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Förderung der sensiblen Wahrnehmungsfähigkeit für gruppendynamische Vorgänge. Bewußtmachen nonverbaler Kommunikationsformen in Einzel-, Partner- und Gruppenaufgaben. Entwicklung von Selbständigkeit, Verantwortungsbewußtsein, Einfühlungsvermögen, Anpassung, Toleranz, Fairneß sowie der Fähigkeit zur Kooperation und zum Lösen von Konflikten. Umsetzen der Eigenerfahrung im Bereich des sozialen Lernens bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Entwicklung und Förderung von Phantasie und Kreativität in Bewegung und Musik mit Materialien und Objekten. Intensivieren der Erlebnisfähigkeit. Didaktische Auswertung und Anwendung von rhythmisch-musikalischen Spielformen unter Berücksichtigung von Kombinationsmöglichkeiten mit sensomotorischem Training und freiem Gestalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einführung in die praktische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Elemente der Rhythmisch-musikalischen Erziehung als Erziehungsansatz in allen Bereichen der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit. Methodischer Aufbau von Übungseinheiten. Didaktische Analyse von Modellen Rhythmisch-musikalischer Erziehung in Hort und Heim. Hinweise auf entwicklungsspezifisches Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen. Beobachten von gruppendynamischen Vorgängen. Hinführen zum eigenen Arbeiten in der Kinder- und Jugendgruppe.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Differenzierung der Wahrnehmungsfähigkeit und Vertiefung der gewonnenen Erfahrungen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Fortführung der Körperbildung, Haltungsschulung und Korrektur der Körperaufrichtung sowie Vertiefen des Körperbewußtseins. Differenzierung der Bewegungs- und Fortbewegungsarten. Bewegungsbeispiele. Erarbeiten komplexer Bewegungsabläufe am Platz und im Raum. Weitere Bewegungsimprovisation unter Einbeziehung von Liedern, Texten, Spielen und instrumentaler Begleitung (auch im Hinblick auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen). Kennenlernen von Möglichkeiten der Körperbildung und Verständnis für die psychosomatischen Vorgänge; Folgerungen für das persönliche und berufliche Leben.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Improvisation mit Musikinstrumenten, Sprache, Stimme unter Einbeziehung von Spielmaterialien und Bewegung. Bedeutung der Singstimme für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Einfache musikalische Formmodelle wie Liedformen, Rondo, Kanon, Variation.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Anwendung und Auswertung der verschiedenen Materialien unter neuen Aspekten (wie Spiel, Kommunikation, sensomotorisches Training, Gestaltung).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Vertiefte Einsicht in die Auswirkung von Musik und Bewegung auf die sozialen Beziehungen; Umsetzung dieser Erfahrungen auf das soziale Lernen, insbesondere auch bei Kindern und Jugendlichen. Gemeinschaftsfördernde Übungen mit Hilfe von Musik und Bewegung (Singen, Tanzen, Musizieren; Gestalten von Liedern, Sprüchen, Tanzstücken, szenischem Spiel).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bedeutung und Geschichte der „Rhythmisch-musikalischen Erziehung“.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweiterte Einsicht in die Bedeutung von Musik und Bewegung als Erziehungshilfe, Hinführen zu deren Einsatz in der eigenen pädagogischen Arbeit. (Ausarbeiten von Themen für die Übernahme von Übungseinheiten in der Kleingruppe). Vermitteln der methodisch-didaktischen Grundsätze der Rhythmisch-musikalischen Erziehung. Rhythmisch-musikalische Erziehung als Lernhilfe (Mengenlehre, Sprachförderung, Schreibförderung, logisches Denken ua.). Kenntnis der einschlägigen Fachliteratur. Nachbesprechung und Analyse von selbständig durchgeführten Übungsabläufen mit Kindern und Jugendlichen verschiedener Altersstufen im Rahmen der Hort- und Heimpraxis.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Hinblick auf die allgemeine Bildungs- und Lehraufgabe wird die individuell angemessene Entwicklung der körperlichen, geistigen und emotionalen Kräfte angestrebt. Das Erfahren und Erkennen ihrer Wechselbeziehung im Sinne einer ganzheitlichen Erziehung und Bildung soll auch den Sozialbezug miteinschließen. Erkenntnisse und Haltungen, die durch den Unterricht in Rhythmisch-musikalischer Erziehung erworben werden, müssen auf Eigenerfahrungen aufbauen und durch Analyse sowie Reflexion bewußt gemacht werden. Einschlägige Literatur dient als Anregung und Vertiefung des Verständnisses. Die Zusammenarbeit mit Didaktik sowie Hort- und Heimpraxis ist wahrzunehmen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>BILDNERISCHE ERZIEHUNG</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Bildnerischer Erziehung soll zum Erreichen folgender Ziele beitragen, die sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Apsekte (Anm.: richtig: Aspekte) enthalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Generelles Ziel ist es, die in den vorangegangenen Bildungsgängen erworbenen fachtypischen Kenntnisse, Fertigkeiten, Einsichten und Haltungen zu erweitern, zu differenzieren und zu vertiefen. Insbesondere sollen die Schüler dazu geführt werden, ihr bildnerisches Darstellungsvermögen weiter zu entwickeln und es in zunehmendem Maße bewußt und zielorientiert einsetzen zu können:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>für persönlichen Ausdruck</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>für visuelle Verständigung</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>für die Arbeit in Horten und Heimen sowie der außerschulischen Jugendarbeit</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zur Verfeinerung der Wahrnehmungsfähgikeit (Anm.: richtig: Wahrnehmungsfähigkeit) Darüber hinaus sollen die Schüler elementare Sach- und Methodenkenntnisse für eine Auseinandersetzung mit Kunst</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">und visuellen Medien erwerben und zu einer sinnvollen Nutzung des ästhetischen Angebots sowie zu einer fundierten Werthaltung gegenüber diesen Bereichen der Kultur geführt werden.</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Insbesondere sollen die Schüler befähigt werden, für ihre künftige Arbeit in Horten und Heimen sowie der außerschulischen Jugendarbeit bildnerische Tätigkeiten bei Kindern und Jugendlichen anzuregen, entsprechende Gestaltungs- und Verfahrensweisen, Materialien und Medien auszuwählen und kreatives Verhalten zu fördern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Damit soll die Bildnerische Erziehung einen wesentlichen Beitrag zu berufsspezifischer Ausbildung, zur Allgemeinbildung und zur Persönlichkeitsbildung leisten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>und 2. Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Praktische Arbeit</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Bereiche: Bildnerisches Gestalten (Farbe, Grafik)</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Ornament</schlussteil></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Schrift und Typografie</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildnerisches Gestalten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Schüler sollen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ihre Erfahrungen mit verschiedenen Materialien, Bildformaten, Darstellungs- und Gestaltungsmitteln erweitern, sowie unter Berücksichtigung individueller Ausdrucksmöglichkeiten Einsicht in deren Zusammenhänge vorwiegend anhand gegenständlicher Aufgabenstellungen gewinnen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ihre Sachkenntnis und Kenntnisse verschiedener Arbeitsverfahren erweitern und zielorientiert einsetzen lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Probleme bildnerischen Gestaltens hinsichtlich Entwurfs-, Planungs- und Arbeitsprozessen erkennen und entsprechende Lösungen finden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>zunehmend befähigt werden, Arbeitsschritte zu organisieren und auszuführen, allein aber auch in der Gruppe,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>lernen, bildnerisches Gestalten zu einer verfügbaren Methode der Verfeinerung sinnlicher Erfahrungen, visueller Mitteilung, persönlichen Ausdrucks und schöpferischen Handelns zu gebrauchen.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Teilbereich Farbe:</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Die Schüler sollen:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>aufbauend auf den Lehrstoff der vorhergegangenen Bildung sich mit Farbe auseinandersetzen lernen (Ordnungsprinzipien, Grundfarben, Mischfarben, Farbfamilien, Farbqualitäten, Farbwirkungen, Farbkontraste ua.),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsatzmöglichkeiten der Farbe als Gegenstandsfarbe, Erscheinungsfarbe, Symbolfarbe und Farbe als Ausdrucksträger kennenlernen und anwenden können.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Teilbereich Grafik (Handzeichnung und Drucktechniken):</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Die Schüler sollen:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die verschiedenen Verfahren in ihrer Wirkungsweise und Einsatzmöglichkeit kennenlernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Druckgrafik als Medium der Vervielfältigung, der Information und als künstlerisches Ausdrucksmittel kennenlernen und für schulische, berufsbezogene und persönliche Zwecke einsetzen können.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Deckende und lasierende Malweise.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Unterschiedliche Farbmaterialien (Deckfarben und Dispersionsfarben, Aquarellfarben, farbige Beizen ua.) und entsprechende Werkzeuge (Haar- und Borstenpinsel, Spachtel ua.) und geeignete Malgründe, (Papier, Textilien, Pappe, Faserplatten, Holz ua.).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Farbdifferenzierung und Farbmodulation.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Möglichkeiten der körperhaften und räumlichen Gestaltung mittels Farbe.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Farbkontrast.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lineares, flächiges und körperhaft-räumliches Gestalten, Umriß- und Binnenzeichnung, Textur, Schraffur.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verschiedene graphische Materialien (Grafik, Kreiden, Kohle, Feder, Pinsel ua.) und entsprechende Bildgründe (Zeichenpapier, Tonpapier, Packpapier ua.).</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Hochdrucktechniken (zB Stempeldruck, Kordeldruck, Materialdruck, Linolschnitt) Schablonendruck, Siebdruck, Tiefdruck.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Ornament:</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Die Schüler sollen:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Grundprinzipien der ornamentalen Gestaltung kennen und</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>insbesondere berufsbezogen anwenden lernen.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Freies und angewandtes Ornament, Grundprinzipien wie Spiegelung, Streuung, Reihung, Flächenfüllung mit geeigneten Werkzeugen und Materialien.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Schrift und Typografie:</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Die Schüler sollen:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sicherheit in der Ausformung der Buchstaben und Gestaltung von Schriftbildern gewinnen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schrift anwenden lernen, unter Beachtung des flächenübergreifenden Prinzips auch für schulische und berufsbezogene Aufgaben.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wiederholendes Üben der Schreib- und Blockschrift, rhythmisches Schreiben und Gestalten von Schriftfeldern mit verschiedenen Werkzeugen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Allenfalls: Anfertigen von Schriftschablonen, Verwendung von vorgefertigen (Anm.: richtig: vorgefertigten) Buchstaben.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Werkbetrachtung - Kunstbetrachtung</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Die Schüler sollen:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Begriffe und Fachausdrücke erarbeiten und anwenden lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einblicke gewinnen in das Wesen der Kunstgattungen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Werkstruktur analysieren,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die inhaltliche Bedeutung von Werken erkennen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das Verhältnis von Wirklichkeit und Darstellung klären,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Frage nach Entstehungsbedingungen von Werken stellen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsichten gewinnen in künstlerische Schaffensprozesse und zu einer fundierten Werthaltung gegenüber den Produkten der Kunst gelangen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>in der Lage sein, signifikante Kunstwerke in das Gesamtbild einer Kultur einzuordnen und elementare stilgeschichtliche Zusammenhänge herzustellen.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Exemplarische Werke aus den Bereichen Malerei, Graphik und Ornament</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>womöglich ausgehend von den Erfahrungen der praktischen Arbeit,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einfache Analysen und Interpretationsversuche.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Didaktik</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele (1. bis 5. Klasse):</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Die Schüler sollen:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Planung, Gestaltung und Methodik des Unterrichtsgeschehens bewußt erleben und im Hinblick auf spätere fachbezogene Aktivitäten in Horten, Heimen und der außerschulischen Jugendarbeit reflektieren lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das im Unterricht erworbene Bildungsgut nicht nur für sich selbst, sondern unter Beachtung fächerübergreifender Aspekte in der außerschulischen Jugendarbeit sinnvoll nutzen, gezielt einsetzen lernen und in selbständiger, eigenverantwortlicher pädagogischer Arbeit die entsprechende Auswahl für die Tätigkeit mit Kindern und Jugendlichen treffen lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben, die sie im Hinblick auf die Arbeit im Hort befähigen, den entsprechenden Lehrplaninhalten der</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>bis 9. Schulstufe gerecht zu werden,</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch Einblicke in die Entwicklungsstufen der bildnerischen Gestaltungsweisen der Kinder und Jugendlichen, bildnerische Tätigkeiten anregen und entsprechende Materialien, Verfahrensweisen, Medien ua. auswählen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>erkennen, daß bildnerisches Gestalten einen sinnvollen Beitrag zur Freizeitgestaltung leisten kann und für die Integration von Kindern mit unterschiedlichen Verhaltensweisen und Begabungen von wesentlicher Bedeutung ist,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>befähigt werden, für ihre Arbeit in Hort und Heim unter Berücksichtigung fächerübergreifender Aspekte Aufgabenreihen (zB nach Schwierigkeitsgrad) zu erstellen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ihre in „Kunstbetrachtung“ erworbenen Kenntnisse sinnvoll nutzen und einsetzen lernen, um für ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen eine entsprechende Auswahl treffen zu können.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erläutern der Verwendung von Materialien, Bildgründen und Arbeitsverfahren, die für das Bildnerische Gestalten mit Kindern und Jugendlichen geeignet sind. Erörten (Anm.: richtig: Erörtern) von motivierenden Aufgabenstellungen für Hortkinder und Jugendliche.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Auseinandersetzung mit Drucktechniken und Malverfahren, die für den Hort und die außerschulische Jugendarbeit geeignet und mit einfachen Mitteln durchführbar sind.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsatz von Drucktechniken, Schrift und Schriftgestaltung für Fest- und Feiergestaltung, im Rahmen der Elternarbeit und als Mittel der Information.</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>und 4. Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Praktische Arbeit</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Bereiche: Bildnerisches Gestalten (Farbe, Grafik)</schlussteil><schlussteil ebene="2" art="normal" ct="text">Schrift und Typografie</schlussteil><schlussteil ebene="2" art="normal" ct="text">Ornament</schlussteil><schlussteil ebene="2" art="normal" ct="text">Planzeichnen</schlussteil></liste><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Apparative Medien</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Siehe 1. und 2. Klasse, darüber hinaus:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Planzeichnen:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Schüler sollen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>grundlegende gebundene Abbildungsverfahren (Schnitte, Risse, Pläne ua.) anfertigen und angemessen einsetzen können.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Apparative Medien:</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Die Schüler sollen:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>im Umgang mit apparativen Medien vertraut werden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>erfahren, daß auch Foto, Film, Video und andere Geräte (Computer, Kopiergerät ua.) geeignete Medien für bildnerisches Gestalten, zur Dokumentation und Interpretation von Realität sowie zur Kommunikation sind.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Bildnerisches Gestalten:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Freies Gestalten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erweitern der Gestaltungsfähigkeiten bei Studien vor dem Objekt im Hinblick auf das Erfassen wesentlicher Proportionen, Richtungsbezüge, Bau und Gliederung, Oberflächenbeschaffenheit sowie plastischer und räumlicher Sachverhalte an einfachen Gegenständen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Anfertigen von Sachzeichnungen zur Verwendung in Hort und Heim,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Perspektive; Zusammenhang von Raumgegebenheiten und Dekorationskonzepten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Großformatiges Zeichnen zur Erläuterung und Illustration bestimmter Sachverhalte,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Farbe in Bezug auf Thema und Aussage, als optisches Signal und Symbol,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Bildfolgen (Comics) zur Darstellung einfacher Handlungsabläufe, das Bilderbuch, das Kinder- und Jugendbuch.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Schrift und Typografie:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsatz von Schriftarten, vorgefertigte Buchstaben, von Computer und Kopiergerät ua. Ornament:</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lerninhalte der 1. und 2. Klasse mit gesteigerten, gestalterischen und technischen Anforderungen, allenfalls auch mit Hilfe apparativer Medien (Foto, Computer).</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Planzeichnen:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwurf, Dokumentation und anschauliche Mitteilung von einfachen baulichen, räumlichen und gegenständlichen Gegebenheiten,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Lesen, Besprechen, Entwerfen und Zeichnen von Plänen aus dem Lebensbereich und der künftigen Berufswelt der Schüler.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Apparative Medien:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Praktische Übungen und Aufzeigen grundlegender Gestaltungsmöglichkeiten.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Kunstbetrachtung</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe 1. und 2. Klasse</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Die Kinderzeichnung: Aufzeigen von Gestaltungsprinzipien und Gesetzmäßigkeiten anhand von geeigneten Beispielen. Bedeutung der Kinderzeichnung für die Kunst des 20. Jahrhunderts.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Das Bilderbuch: Erarbeiten von Bewertungskriterien (zB Aussagewert, künstlerische Gestaltung); historische Entwicklung des Kinder- und Jugendbuches.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Naturstudien in Malerei und Grafik (Skizze, Entwurf, Studie);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gebrauchsgrafik (Plakat, Schrift, Typografie ua.);</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erscheinungsformen der Perspektive in der bildenden Kunst;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Exemplarische Werke der Architektur, Grundriß, Aufbau, Material, Konstruktion, Lichtführung. Konstruktive und dekorative Bauelemente.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vergleich von Werken aus verschiedenen Kunstepochen.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Didaktik</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe 1. bis 5. Klasse.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Entwicklung der bildnerischen Gestaltungsweise des Kindes (Gründe für die kindliche Farbwahl, Formgebung ua.),</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Hinführung zu differenzierter Farb- und Formgebung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Technik und Aussage von Illustrationen in Kinder- und Jugendbüchern, Bildgeschichten, Comic-strips und Trickfilmen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erarbeiten von Beurteilungskriterien für die optische Gestaltung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Anbahnen eines Qualitätsempfindens,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Methoden der Kunst- und Werkbetrachtung mit Kindern und Jugendlichen anhand von Reproduktionen und Originalen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Gestaltung der beruflichen Umwelt: Einsatz von Sachzeichnen, Raum- und Dekorationskonzepten.</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="2" art="normal" ct="text">Praktische Arbeit</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bildnerisches Gestalten (grafischer und farbiger Bereich sowie Bereich apparativer Medien).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe 1. bis 4. Klasse.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Selbstgewählte Aufgaben zur Entfaltung der persönlichen Ausdrucksfähigkeit.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Kunstbetrachtung</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe 1. bis 4. Klasse.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Stilgeschichtliche und kunsthistorische Zusammenhänge in den wesentlichen Kunstepochen und den Bereichen Architektur, Plastik, Malerei und Grafik,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Aufzeigen grundlegender Gestaltungsmöglichkeiten in den Bereichen der apparativen Medien.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Didaktik</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele:</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Siehe 1. bis 5. Klasse.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Auseinandersetzung mit Aufbaureihen im Hinblick auf die zunehmende Differenzierung von Bildformen und Gestaltungstypen sowie Bereicherung der Bildgestaltung,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Schaffung von räumlichen und materiellen Bedingungen für die bildnerische Arbeit; Motivitation zu bildnerischem Gestalten;</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die Bedeutung des bildnerischen Gestaltens für Kinder und Jugendliche.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allgemeines:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Durchführung des Unterrichtes sind mehrstündige Unterrichtseinheiten eine unerläßliche Voraussetzung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Lehrplan angeführte Reihenfolge der Bereiche ist nicht bindend, eine ausreichende Berücksichtigung jedes einzelnen Bereiches ist jedoch zu gewährleisten. Um einen angemessenen Unterrichtsertrag in den Bereichen sicherzustellen, sind diese in den Schulstufen schwerpunktmäßig anzuordnen und aufbauend zu behandeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Querverbindungen zwischen den Bereichen aber auch zu anderen Unterrichtsgegenständen (wie Werkerziehung, Didaktik, Hort- und Heimpraxis, Pädagogik ua.) werden empfohlen. Themen, die sich aus aktuellen Anlässen (insbesondere auch in den Besuchspraxisstätten) anbieten, sind wegen ihres hohen Motivationscharakters und ihrer Berufsbezogenheit nach Möglichkeit in den Unterricht einzubeziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Sicherung des Unterrichtsertrages sollen gemeinsam erarbeitete Zusammenfassungen, vorgegebene Unterlagen und eigene Notizen der Schüler in einer Mappe zusammengestellt werden. Diese Mappe soll durch eine Sammlung von Zeitungsausschnitten, Kunstkarten, Fotos ua. ergänzt werden. Ebenso sind die didaktischen Hinweise zur Umsetzung der gelernten Techniken und Arbeitsweisen für die Arbeit in Hort/Heim sowie der außerschulischen Jugendarbeit festzuhalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schwerpunktsetzungen in der Bildnerischen Arbeit in den einzelnen Klassen schließen eine Behandlung in anderen Klassen nicht aus. Praktische Arbeit</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schüler sollen zur ökonomischen Verwendung von Materialien und Werkzeugen angeleitet werden. Auf Unfallverhütung ist hinzuweisen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zum Bildnerischen Gestalten ist eine dem Entwicklungsstand der Schüler angemessene Ausdrucksform anzustreben. Das gelegentliche Erproben von Materialien und Verfahren darf nicht zum Selbstzweck werden. Innerhalb der einzelnen Aufgabenstellungen, aber auch bei der Planung von umfassenden Arbeitsprojekten sind Selbständigkeit und kreatives Verhalten der Schüler sowie die Fähigkeit zu Koordination und Kooperation (Gruppenarbeit) zu fördern. Unterrichtsformen, welche die Darstellung schematisch festlegen, sind zu vermeiden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für das Studium vor dem Objekt wird ein Aufbau in Teilschritten empfohlen (schwerpunktmäßiges Eingehen auf einzelne Probleme und Fortschreiten von einfachen zu komplexeren Objekten).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Planzeichnen darf nicht als Selbstzweck betrieben werden. Komplizierte Verfahren sind auszuschließen. Ebenso sind Konstruktionsaufgaben der Darstellenden Geometrie kein Auftrag dieses Teilbereiches der Bildnerischen Erziehung. Die hergestellten Pläne und Werkzeichnungen sind als sachliches Verständigungsmittel vornehmlich für die Berufswelt aufzufassen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Bereich der apparativen Medien soll der Ausbildungsschwerpunkt bei Darstellungsprinzipien und Anwendungsmöglichkeiten liegen und nicht im Technischen. Zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten in fast allen Unterrichtsgegenständen, bei Unterrichtsprojekten, im Berufsalltag, auch als Mittel der Dokumentation, im Dienste von Schulveranstaltungen ua. sollen dargelegt und Querverbindungen zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere Didaktik, Hort- und Heimpraxis sowie Pädagogik, wahrgenommen werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Ornament wird insbesondere im Rahmen des Textilen Gestaltens, des Werkens, der Raum- und Bühnengestaltung und facherübergreifend bei der Gestaltung von Festen und Feiern sinnvoll und berufsbezogen Anwendung finden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Grundprinzipien ornamentaler Gestaltung können ua. im Rahmen der Kunstbetrachtung sowie des Studiums vor dem Objekt erarbeitet werden. Kunstbetrachtung - Werkbetrachtung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Kunst- und Werkbetrachtung soll von der praktischen Erfahrung der Schüler ausgegangen werden. Auch in diesem Bereich sollen sie aktiv an der Unterrichtsgestaltung mitwirken. Sie sind anzuregen, Bildmaterial und Texte zu beschaffen, Problemstellungen vorzutragen und das Angebot von Fachliteratur, Museen, Ausstellungen, Hörfunk, Fernsehen, Zeitschriften ua. selbständig zu nutzen. Die Werke sollen so ausgewählt werden, daß sie den angestrebten Aspekt exemplarisch veranschaulichen. Auf angemessene Präsentation ist zu achten. Die herangezogenen Bildbeispiele müssen genügende Größe aufweisen, für alle gut sichtbar sein und ausreichende technische Qualität besitzen (Nutzung der verschiedenen AV-Medien). Die Begegnung mit dem Original ist anzustreben (Museumsbesuche, Lehrausgänge).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktik</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Den Schülern ist die Möglichkeit zu einer späteren Erweiterung des Berufsfeldes über Hort- und Heimerziehung hinaus in Richtung außerschulischer Jugendarbeit durch entsprechende Planungen der Unterrichtsarbeit ab der 1. Klasse zu sichern.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die didaktische Gestaltung der Unterrichtsarbeit soll jedem Schüler bewußtgemacht werden, sodaß die Möglichkeit des Transfers im Hinblick auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gegeben ist, zB Einsatz und Handhabung von Geräten, Werkzeugen und Materialien, Organisation von Arbeitsschritten, Vermeidung von Fehlerquellen ua. Die Berücksichtigung der Altersgemäßheit bei der Wahl der Methode, der Materialien und Werkzeuge sowie bei der Auswahl des Schwierigkeitsgrades und des Arbeitsumfanges ist den Schülern auch bei den einzelnen Arbeitsschritten bewußtzumachen.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>WERKERZIEHUNG</b></absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Bildungs- und Lehraufgabe:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterricht in Werkerziehung soll zum Erreichen folgender Ziele beitragen, die sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Aspekte enthalten.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Werkerziehung soll die Schüler befähigen,</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>fachtypische und didaktische Kenntnisse und Fertigkeiten, Einsichten und Haltungen für eigene Werktätigkeit, aber auch bei der Berufstätigkeit in Hort und Heim sowie der außerschulischen Jugendarbeit systematisch, gegenstandsgerecht und planvoll einzusetzen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Darüber hinaus sollen die Schüler mit exemplarischen Problemen der Produkt- und Umweltgestaltung vertraut werden, insbesondere die ökologische Problematik dieses Bereiches in Gegenwart und Zukunft erkennen und zu einer differenzierten und begründeten Werthaltung hingeführt werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Damit soll die Werkerziehung einen wesentlichen Beitrag zu berufsspezifischer Ausbildung, zur Allgemeinbildung und zur Persönlichkeitsfindung leisten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lehrstoff:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Werken:</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Textiles Gestalten:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Werken:</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Praktische Arbeit</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lernziele (1. bis 5. Klasse):</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Die Schüler sollen:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>ihre werktechnischen und gestalterischen Fertigkeiten und Erfahrungen ständig erweitern und festigen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>bei der Gestaltung von Werkstücken die Arbeitsmittel, Werkstoffe und Arbeitsverfahren sachgerecht und ökonomisch einsetzen lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Werkstoffe, Werkzeuge und Verfahren richtig benennen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Probleme bei der Gestaltung von Werkstücken hinsichtlich Entwurfs-, Planungs- und Arbeitsprozessen erkennen und lösen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>erkennen, daß bei der Gestaltung von Werkstücken (Produkten) Funktion, Material (Werkstoffe) und Form in Einklang zu bringen sind.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte (1. und 2. Klasse):</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Werken:</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Körperhaftes und räumliches Gestalten:</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Plastisches Gestalten, vorwiegend figurativ, in additiven und subtraktiven Techniken mit leicht formbaren Materialien (zB Knetwachs, Ton, Papiermache, Plastilin, Seife ua.). Aufbauend auf den Erkenntnissen der vorhergegangenen Schulstufen Erweitern der Erfahrungen bei der Gestaltung von Vollplastik und Relief (zB Menschen- und Tierdarstellungen, Masken, Kacheln). Heranziehen auch weiterer Materialien wie Gips, Holz ua. Montageverfahren mit verschiedenen vorgefunden Materialien. Gußverfahren (zB Gipsguß, Wachsguß, Zinnguß, Abdruckverfahren).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bauen unter Berücksichtigung verschiedener Funktionen, wie Umschließen, Abgrenzen, Durchbrechen, Überdachen ua.; allenfalls auch großformatig (begehbar) mit Karton, Stangen, Plachen ua.; Anfertigen von Grundelementen für das Zusammenstellen von Bauwerken und Raumgestaltungen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Produktgestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Flechten mit verschiedenen Materialien. Papierarbeiten (auch Faltarbeiten wie Mützen, Schiffchen, Faltschachteln ua.).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kindgemäßes Spielzeug aus verschiedenen Materialien.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gefäßkeramik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Daumenschale, Aufbaukeramik, Glasieren und Engobieren, Plattenkeramik, allenfalls Drehen auf der Töpferscheibe.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Textiles Gestalten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Gestaltung textiler Produkte:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Raumtextilien, textiles Gebrauchsgut, freie Textilgestaltung unter Anwendung von flächenbildenden, flächenverändernden, flächenverarbeitenden Verfahren, allenfalls Bekleidung.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Werken:</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Textiles Gestalten:</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Werken:</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Lerninhalte (3. und 4. Klasse):</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Werken:</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Körperhaftes und räumliches Gestalten:</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Herstellen von räumlichen Gegebenheiten für spontane Kinderspiele und für das vorgegebene Spiel (Märchen-, Puppen-, Schattenspiel) sowie von Puppen für das Figurentheater, zB Flachpuppen, Handpuppen, Marionetten und Masken (auch Bühnengestaltung).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Räumliche Gestaltung von Spiel- und Arbeitsbereichen in Horten und Heimen (auch im Freien).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Dekoration für Alltag, Fest- und Feiergestaltung.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Produktgestaltung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Einfache Verfahren beim Herstellen von Produkten aus Holz und Metall (zB Spielzeug, Gebrauchsgegenstände, Schmuck).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Skulpturale Verfahren auch in Materialien mit höherem Bearbeitungswiderstand wie Holz, Kunststein, Sandstein, Speckstein.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allenfalls: Gestaltung von Keramik mit erhöhten Anforderungen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Textiles Gestalten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Erweitern der Kenntnisse und Erfahrungen in textilen Techniken, aufbauend auf die Erfahrungen und Kenntnisse der ersten und zweiten Klasse.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kombinieren von Techniken, die auch an Werkstücken für das kindliche Spiel anzuwenden sind (zB Herstellen von Puppen für das Lern- und Bühnenspiel); Anfertigen von Tieren in textilen Techniken (dreidimensional).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Allenfalls: ein Werkstück für den persönlichen Gebrauch.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Klasse:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Lerninhalte:</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Werken:</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Schüler hat aus einem selbstgewählten Bereich eine praktische Arbeit zu erbringen, die unter besonderer Berücksichtigung berufsbezogener Aspekte in Umfang und Differenziertheit über dem Niveau der vorhergehenden Lernstufen zu stehen hat.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wahlbereiche sind: Körperhaftes und räumliches Gestalten, Produktgestaltung, Textiles Gestalten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Werkbetrachtung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lernziele (1. bis 5. Klasse):</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Werken/Textiles Gestalten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Schüler sollen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>bei der Beurteilung von Werkstücken sachgemäße Kriterien anlegen lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einsichten gewinnen in das Zusammenwirken von Funktion, Material und Verfahren anhand von Werken aus verschiedenen Kulturkreisen, Vergangenheit und Gegenwart und auch der Volkskunst,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>bei Bewertung von Produkten aus Gegenwart und Vergangenheit zu verfeinertem Qualitätsempfinden und fundierten Werthaltungen geführt werden.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte (1. und 2. Klasse):</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Werken:</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Spielzeug</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Werke der Plastik, Keramik</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Materialauswahl</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Produktanalyse</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Unterschied zwischen handwerklicher und industrieller Fertigung</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Textiles Gestalten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Textile Arbeiten aus dem Bereich der Kunst, Volkskunst, aus</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">verschiedenen Zeiten und Ländern.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte (3. und 4. Klasse):</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Werken:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kritierien (Anm.: richtig: Kriterien) für die Bewertung von Produkten (Gebrauchswert, ästhetischer und ökonomischer Wert).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Subjektive und objektive Bewertung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Betrachten beispielhafter Lösungen aus Bühnengestaltung und Bühnendekoration: Technische Probleme wie Veränderungen der Bühne, Kulissenwechsel, Vorhang, Beleuchtungseinrichtungen, Zuschauerperspektive ua. Grundtypen des Bühnenspiels wie Guckkastenbühne, Arena ua. Dekorationen für Alltag, Feste und Feiern in Hort und Heim. Einblicke in entsprechende Formen des Brauchtums.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Skulpturen im Zusammenhang mit den bei der praktischen Arbeit gestellten Aufgaben.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Textiles Gestalten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beachtung der optischen und haptischen Wirkung von textilen Materialien an typischen Werken in verschiedenen Techniken.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bekleidungsgeschichte, erläutert an wenigen exemplarischen Beispielen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Mode und Modetrends.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Kritisches Konsumverhalten.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte (5. Klasse):</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Exemplarische Auseinandersetzung mit Werken aus den Bereichen „Körperhaftes und räumliches Gestalten“, „Produktgestaltung“, „Textiles Gestalten“ unter Berücksichtigung der europäischen Kunst, einschließlich Volkskunst und Brauchtum, allenfalls auch außereuropäischer Kulturkreise.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zusammenhang von Material, Form, Funktion und Ausdruck.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Stilprobleme.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktik</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Lernziele (1. bis 5. Klasse).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Die Schüler sollen:</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Planung, Gestaltung und Methodik des Unterrichtsgeschehens bewußt erleben und im Hinblick auf spätere fachbezogene Aktivitäten in Hort, Heim und außerschulischer Jugendarbeit reflektieren lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>das im Unterricht erworbene Bildungsgut nicht nur für sich selbst, sondern unter Beachtung fächerübergreifender Aspekte in Kinder- und Jugendarbeit sinnvoll nutzen und gezielt einsetzen sowie in selbständiger, eigenverantwortlicher, pädagogischer Arbeit die entsprechende Auswahl für die Tätigkeit in Hort, Heim und außerschulischer Jugendarbeit treffen lernen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben, die sie im Hinblick auf die Arbeit in Hort und Heim befähigen, den entsprechenden Lehrplaninhalten der Schule der 6- bis 14-jährigen gerecht zu werden,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>durch Einblicke in die Entwicklungsstufen und Gestaltungsweisen von Kindern und Jugendlichen, gestalterische Tätigkeiten anregen und entsprechende Materialien, Verfahrensweisen, Medien ua. auswählen können,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>erkennen, daß Werken und Textiles Gestalten einen sinnvollen Beitrag zur Freizeitgestaltung leisten kann und für die Integration von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen Verhaltensweisen, Begabungen und Behinderungen von wesentlicher Bedeutung ist,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>befähigt werden, für die Arbeit in Hort und Heim unter Berücksichtigung fächerübergreifender Aspekte Aufgabenreihen (zB nach Schwierigkeiten und Materialien) zu erstellen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>die in „Werkbetrachtung“ erworbenen Kenntnisse sinnvoll nutzen und einsetzen lernen, um für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen eine entsprechende Auswahl treffen zu können.</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Lerninhalte (1. und 2. Klasse):</schlussteil><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">Werken/Textiles Gestalten:</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Organisation von Arbeitsschritten,</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Möglichkeiten zur Motivation,</schlussteil><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Aufbaureihen mit abgestuften Schwierigkeiten,</schlussteil></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wecken des Verständnisses für handwerkliche Anforderungen</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">verschiedener Techniken,</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Auseinandersetzung mit Gestaltungskriterien (Material, Funktion, Form und Farbe) im Hinblick auf die Arbeit in Horten, Heimen und der außerschulischen Jugendarbeit, Formmöglichkeiten im plastischen Bereich mit Kinder und Jugendlichen, Möglichkeiten des Bauens unter Bedachtnahme auf Material, Materialverbindung und Werkzeug, Hinweise zur Herstellung von Spielgaben und zur Ausstattung von Festen und Feiern insbesondere in Horten und Heimen.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte (3. und 4. Klasse):</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Werken/Textiles Gestalten:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auseinandersetzung mit Aufbaureihen zu plastischer Gestaltung und Produktgestaltung in Hort und Heim,</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Möglichkeiten des Einsatzes von Dekoration, Spielzeug, Bühnengestaltung, Kostümen, Puppen ua. in Hort und Heim,</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Gestaltung der beruflichen Umwelt.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Lerninhalte (5. Klasse):</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Theoretische Auseinandersetzung mit der in Praktischer Arbeit</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">gewählten Aufgabenstellung.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Allgemein:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Beim Werken und beim Textilen Gestalten stehen sowohl bei der praktischen Tätigkeit als auch bei Werkbetrachtung und theoretischer Auseinandersetzung die berufsbezogenen Zielsetzungen im Vordergrund.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Durchführung des Unterrichtes sind mehrstündige Unterrichtseinheiten eine unerläßliche Voraussetzung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die im Lehrplan angeführte Reihenfolge der Bereiche ist nicht bindend, eine ausreichende Berücksichtigung jedes einzelnen Bereiches ist jedoch zu gewährleisten. Um einen angemessenen Unterrichtsertrag in den Bereichen sicherzustellen, sind diese in der Jahresplanung der Schulstufen schwerpunktmäßig anzuordnen und aufbauend zu behandeln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Querverbindungen zwischen den Bereichen, aber auch zu anderen Unterrichtsgegenständen (wie Bildnerische Erziehung, Didaktik, Pädagogik, Hort- und Heimpraxis) werden empfohlen und sollen wahrgenommen werden. Themen, die sich aus aktuellen Anlässen (insbesondere in Übungs- und Besuchspraxisstätten) anbieten, sind wegen ihres hohen Motivationscharakters und ihrer Berufsbezogenheit nach Möglichkeit in den Unterricht einzubeziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Zur Sicherung des Unterrichtsertrages werden gemeinsam erarbeitete Zusammenfassungen und kurze, eigene Notizen der Schüler empfohlen. Als Arbeitsmappe für den künftigen Beruf soll eine Zusammenstellung von Proben der verschiedenen Techniken, von Arbeitsanweisungen, fachspezifischen, pädagogisch-didaktischen Hinweisen, Ausschnitten aus Zeitungen und Zeitschriften, Kunstkarten, Fotographien ua. angelegt werden. Hinweise auf die Umsetzung der gelernten Techniken und Arbeitsweisen in die Gegebenheiten von Hort, Heim und außerschulischer Jugendarbeit, sollen - eventuell in Beispielsreihen - gegeben werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Schwerpunktsetzungen von Bereichen in den einzelnen Klassen, dies schließt ihre Behandlung in anderen Klassen nicht aus.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Werken/Textiles Gestalten:</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Praktische Arbeit:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Auf zielführende Organisation innerhalb der Arbeitsaufgaben, vor allem auf zeitsparenden und wirtschaftlichen Arbeitsablauf, sowie den sinnvollen Einsatz von technischen Hilfsmitteln und Medien ist Bedacht zu nehmen. Arbeitsproben sollen nur im Zusammenhang mit den geplanten Werkstücken gemacht werden und sind nur bis zur Beherrschung der Arbeitsverfahren durchzuführen. Innerhalb der einzelnen Aufgabenstellung, aber auch bei der Planung von umfassenden Arbeitsprojekten sind Selbständigkeit und kreatives Verhalten der Schüler sowie die Fähigkeit zur Koordination und Kooperation (Gruppenarbeit) zu fördern. Schematisches Nacharbeiten von Mustervorlagen ist unzulässig. Erziehung zur Genauigkeit, Ausdauer, Sorgfalt und Hilfsbereitschaft ist zu pflegen. Kostenberechnungen sollen zur Planung einer ökonomischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen befähigen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unfallverhütung ist besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Die allgemeinen Schutzbestimmungen bezüglich der Benutzung von Elektrogeräten und Maschinen sind zu beachten und den Schülern nachweislich zur Kenntnis zu bringen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei Bühnengestaltung sind Improvisation und Gestaltung mit einfachen Mitteln unter Ausnützung vorhandener räumlicher Gegebenheiten vorrangig zu bedenken. Bühnengestaltung kann auch im Hinblick auf fächerübergreifende Aspekte Lerninhalt der Bildnerischen Erziehung sein.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Werkbetrachtung:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Werkbetrachtung und theoretische Auseinandersetzung soll von eigenen praktischen Erfahrung der Schüler ausgehen. Einsichten in Sachverhalte sollen womöglich selbständig erarbeitet werden. Die Schüler sollen angeregt werden, von sich aus Problemstellungen im Unterricht vorzubringen und Informationsmaterial (Bilder, Texte ua.) zu beschaffen. Die Werke sollen so ausgewählt werden, daß sie den angestrebten Aspekt exemplarisch veranschaulichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schüler sollen auch angeleitet werden, die einschlägige Fachliteratur und das Angebot von Museen, Ausstellungen, Hörfunk, Fernsehen, Zeitschriften ua. selbständig zu nutzen. Die Problematik von rezepthaften Arbeitsanleitungen (zB in Bastel- und Hobbybüchern) ist den Schülern bewußt zu machen. Die Begegnung mit dem Originalwerk ist anzustreben (Lehrausgänge ua.).</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktik:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Erweiterung des Berufsfeldes im Hinblick auf außerschulische Jugendarbeit soll den Schülern durch entsprechende Planung der Unterrichtsarbeit ab der 1. Klasse gesichert werden.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die didaktische Gestaltung der Unterrichtsarbeit soll den Schülern transparent gemacht werden, sodaß die Möglichkeit des Transfers im Hinblick auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gegeben ist. Besondere Hinweise scheinen beim Einsatz und der Handhabung von Geräten, Werkzeugen und Materialien sowie bei der Organisation von Arbeitsschritten angebracht.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Wahl der Methode, der Materialien und Werkzeuge sowie der Auswahl des Schwierigkeitsgrades ua. ist auf Altersgemäßheit zu achten.</absatz><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="c"><b>LEIBESERZIEHUNG</b></absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Der Unterrichtsgegenstand Leibeserziehung an den Bildungsanstalten für Erzieher hat</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>einerseits die Fähigkeit der Schüler zum Bewegen, Spielen, Leisten und zu gesunder Lebensführung durch entsprechende Zielsetzungen weiterzuentwickeln und festzulegen,</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>andererseits ist im didaktisch-methodischen Bereich die berufsspezifische Ausbildung für die sportliche Freizeitgestaltung in Horten, Heimen und Tagesheimstätten für Kinder und Jugendliche sowie in der außerschulischen Jugendarbeit zu berücksichtigen.</listelem></aufzaehlung></liste><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Für den ersten Bereich ist der „Lehrplan für Leibesübungen an Polytechnischen Lehrgängen, allgemeinbildenden höheren Schulen, berufsbildenden mittleren und höheren Schulen sowie höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten“ (BGBl. Nr. 37/1989 in der jeweils geltenden Fassung) vollinhaltlich heranzuziehen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die didaktisch-methodische Ausbildung, umfaßt eine Ergänzung und Erweiterung des schon genannten Lehrplanes für Leibesübungen. Sie ist in allen Klassen in engem Zusammenhang mit der praktischen Ausbildung zu vermitteln.</absatz><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktisch-methodische Ausbildung</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die didaktisch-methodische Ausbildung ist in allen Klassen anknüpfend an Gelegenheiten, die sich in der praktischen Ausbildung ergeben, in verstärktem Ausmaß in der 3. bis 5. Klasse zu berücksichtigen. Im folgenden sind auch die für die berufsspezifische Ausbildung wichtigen Zielsetzungen der allgemeinen und speziellen Methodik der Leibesübungen, der Bewegungslehre, Sortpsychologie (Anm: richtig: Sportpsychologie), Sportsoziologie und Sportbiologie exemplarisch enthalten. Einzelne Bereiche der didaktisch-methodischen Ausbildung sind ab der 4. Klasse nach Möglichkeit im Rahmen der Hort- und Heimpraxis zu erarbeiten.</absatz><liste><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">1.</symbol>Begriffserklärungen:</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Einführung in Fachsprache und Fachliteratur; Gerätekunde</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis der Funktion und der Inhalte einer Systematik der Leibesübungen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis der Bildungs- und Lehraufgaben der Unterrichtsgegenstandes Leibesübungen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wissen um Verknüpfung von Sport, Politik und Wirtschaft, zB anhand von internationalen Sportereignissen oder einzelnen Sportarten.</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">2.</symbol>Der Übungsbedarf und die Belastungsfähigkeit der Kinder und Jugendlichen in den verschiedenen Entwicklungsstufen:</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wissen um den Übungsbedarf und die Belastungsfähigkeit der Kinder und Jugendlichen jeden Alters und Geschlechts.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sammlung von altersspezifischen Übungs- und Spielgut.</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">3.</symbol>Die Bedeutung des Sports für behinderte Kinder und Jugendliche:</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wissen um den Übungsbedarf und die Belastungsfähigkeit von Behinderten, zB bei einfachen Spielen, Schwimmen, rhythmische Bewegungsschulung usw.</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">4.</symbol>Grundelemente des motorischen Lehr- und Lernprozesses:</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis der Lehr- und Lernstufen mit Erarbeitung von praktischen Beispielen aus verschiedenen Sportarten.</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">5.</symbol>Methodische Reihen und ihre Anwendungsmöglichkeiten:</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis der Struktur von methodischen Reihen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Sammlung und Anwendung von methodischen Übungs- und Spielreihen.</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">6.</symbol>Mittel der Planung und Organisation von Übungseinheiten mit</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="0" art="normal" ct="text">besonderer Berücksichtigung eines zweckmäßigen Ordnungsrahmens:</schlussteil><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Vorbereitung von Übungseinheiten und deren aufbauende Planung auf längere Sicht.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis der verschiedenen Organisationsformen.</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">7.</symbol>Intensivierungsmöglichkeiten von Übungen:</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis von verschiedenen Intensivierungsmaßnahmen, wie Zusatzaufgabe, Stationsbetrieb, Gerätebahn, Circuit-Training ua.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis von Trainingsmethoden zur Verbesserung der motorischen Grundlagen.</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">8.</symbol>Gesundheitserziehung:</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Körperliche Leistungsfähigkeit und Gesundheit.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Haltungsschwächen - Haltungsschäden - Ausgleichsfunktion der Leibesübungen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Umweltbedingungen und Hygiene.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Ernährung und Gesundheit.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Alkohol-, Nikotin-, Drogenmißbrauch.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Leibesübungen und geistige Gesundheit.</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="2">9.</symbol>Sicherheitsmaßnahmen:</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Wissen um die Unfall- und Verletzungsgefahr.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis der wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen. Beherrschung von Sicherungs- und Hilfegriffen, Geräteüberprüfung, Verwendung von Matten, Ordnungsrahmen ua.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis der Baderegeln, Pistenregeln, Sicherheitsbestimmungen bei Wandertagen und Skikursen, Schulsportwochen usw.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Beachtung der Sicherheitsmaßnahmen unter erschwerten Rahmenbedingungen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Verhaltensweisen bei Unfällen.</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">10.</symbol>Bedeutung von Wettkampf und Wettspielen:</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis der wichtigsten Spiel- und Wettkampfregeln, Schiedsrichter-, Kampfrichter- und Spielleitertätigkeit.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis der wichtigsten Organisationsformen: zB Planung und Durchführung eines Sportfestes, Anwendung der verschiedenen Austragungsarten von Wettspielen usw.</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">11.</symbol>Organisationsformen des österreichischen Sports:</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnis der Struktur und Funktionsweisen des Sports:</listelem></aufzaehlung><schlussteil ebene="1" art="normal" ct="text">Verbandstruktur, Vereinssport, Schulsport, Fitness-Sport usw.</schlussteil><aufzaehlung ebene="1" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="3">12.</symbol>Sportbiologische Grundkenntnisse:</listelem></aufzaehlung><aufzaehlung ebene="2" art="normal"><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnisse über die Auswirkungen des sportlichen Trainings auf das Herz-Kreislauf-System.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Erleben und Erkennen der Leistungsfähigkeit des eigenen Herz-Kreislauf-Systems bei verschiedenen Belastungsformen.</listelem><listelem ct="text"><symbol stellen="1">-</symbol>Kenntnisse über die Arbeitsweise und Trainierbarkeit der Muskulatur.</listelem></aufzaehlung></liste><abstand ct="text" halign="l" /><absatz typ="erltext" ct="text" halign="j">Didaktische Grundsätze:</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Erweiterung und Verbesserung des motorischen Eigenkönnens der Schüler ist anzustreben; die Inhalte der didaktisch-methodischen Ausbildung sind eng an das praktische Handeln anzuknüpfen und vorrangig von diesem ausgehend zu vermitteln.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die angesprochenen Lernziele sollen alle als Prinzipien den Verlauf des Unterrichts und die damit verbundene Reflexion über das Unterrichtsgeschehen schon ab der 1. Klasse mitbestimmen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Bei der Vermittlung der Lerninhalte kommt einerseits der Zusammenarbeit mit den Lehrern für Didaktik der Hort- und Heimpraxis sowie auch mit den Übungshorterziehern besondere Bedeutung zu. Darüber hinaus ist jeder Ansatz des fächerübergreifenden Unterrichtes auszunützen sowie ein allfälliges Hospitieren der sportlichen Freizeitgestaltung in Heimen und Horten zu ermöglichen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Im Verlauf der Ausbildung ist die praxisorientierte Wissensvermittlung über verschiedene unterrichtliche Verfahren zu intensivieren: zB transparente Unterrichtsweise (begründete Unterrichtsverfahren), häufige Verwendung didaktisch-methodischen Begleitmaterials (Film, Bild, schriftliche Unterlagen ua.), Kleingruppenarbeit, Arbeitsaufträge, Umgang mit der vorhandenen Fachliteratur (Schulbibliothek).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Wenn möglich sollen im Rahmen der schulorganisatorischen Gegebenheiten (Schulveranstaltungen, schulbezogene Veranstaltungen) didaktische Schwerpunkte im Zusammenhang mit dem für die Ausbildung spezifischen Lerninhalten gesetzt werden (zB Skilauf, Schwimmen, psychomotorischen Förderung, vorbeugendes Haltungsturnen).</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Das Erreichen eines für die beruflichen Erfordernisse ausreichenden Schwimmkönnens (Erarbeiten der für den Helferschein geltenden Leistungen) ist von wesentlicher Bedeutung.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Die Schüler sind von Anfang an zur Mitgestaltung der Übungsstunden (zB Üben, Trainieren, Versuchen, Experimentieren) anzuregen.</absatz><absatz typ="abs" ct="text" halign="j">Durch Arbeitsaufträge (zB schriftliche Vorbereitungen zur Durchführung von Bewegungsangeboten, Übungsheinheiten (Anm.: richtig: Übungseinheiten) sind Selbständigkeit und Eigenverantwortung bei der Planung und Organisation der Sporterziehung von Kindern und Jugendlichen zu fördern.</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Zuletzt aktualisiert am</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="geaendert" halign="j">28.01.2025</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Gesetzesnummer</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="gesnr" halign="j">10008880</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">Dokumentnummer</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="doknr" halign="j">NOR12107640</absatz><ueberschrift typ="titel" halign="j">alte Dokumentnummer</ueberschrift><absatz typ="erltext" ct="adoknr" halign="j">N6199330900J</absatz></abschnitt></nutzdaten><layoutdaten paperf="7" paperh="841.95" paperw="595.35" margl="85.05" margr="85.05" margt="85.05" margb="85.05" headerd="28.35" footerd="65.2" gutter="0" gutterpos="0" deftab="35.4" /></risdok>