Kurztitel

Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 302 aus 1984, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Nr. 519 aus 1993,

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 43

Inkrafttretensdatum

01.09.1993

Außerkrafttretensdatum

31.08.1994

Text

Lehrverpflichtung

Allgemeines

Paragraph 43, (1) Das Ausmaß der Lehrverpflichtung (Paragraph 31,) richtet sich nach den Paragraphen 48 bis 53, Der Landeslehrer ist hiebei nach Möglichkeit im vollen Ausmaß seiner Lehrverpflichtung zur Unterrichtserteilung heranzuziehen.

  1. Absatz 2,Der Landeslehrer hat erforderlichenfalls auch Unterricht in den Unterrichtsgegenständen zu erteilen, für die er nicht lehrbefähigt ist, ferner Vertretungsstunden zu übernehmen und Freigegenstände, unverbindliche Übungen und Förderunterricht zu halten.
  2. Absatz 3,Über das Ausmaß der Lehrverpflichtung hinaus kann ein Landeslehrer nur aus zwingenden Gründen zu Mehrdienstleistungen bis zum Ausmaß von sieben Wochenstunden, an geteilten einklassigen Volksschulen bis zum Ausmaß von acht Wochenstunden verhalten werden.
  3. Absatz 4,Anmerkung, tritt mit 1. 9. 1994 in Kraft)
  4. Absatz 5,Anmerkung, tritt mit 1. 9. 1994 in Kraft)
  5. Absatz 6,An Volksschulklassen, in denen Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf (Paragraph 8, Schulpflichtgesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 76 aus 1985,, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Nr. 513 aus 1993,) unterrichtet werden, dürfen Landeslehrer, welche keine Lehrbefähigung für Sonderschulen oder zusätzliche Ausbildung für den Unterricht in solchen Klassen besitzen, nur mit ihrer Zustimmung auf Grund des Paragraph 13, Absatz eins, zweiter Satz des Schulorganisationsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 242 aus 1962,, in der Fassung der 15. Schulorganisationsgesetz-Novelle, Bundesgesetzblatt Nr. 512 aus 1993,, zusätzlich eingesetzt werden. Ist für eine Volksschulklasse, in der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichtet werden, kein zusätzlicher Lehrer oder ein Lehrer nur mit einem Teil seiner Lehrverpflichtung vorgesehen, so bedarf auch die Verwendung als Klassenlehrer der Zustimmung des Landeslehrers, wenn dieser keine Lehrbefähigung für Sonderschulen oder zusätzliche Ausbildung für den Unterricht in Volksschulklassen, in denen Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichtet werden, besitzt.