Kurztitel

Arbeitsruhegesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 144 aus 1983,

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 19,

Inkrafttretensdatum

01.07.1984

Außerkrafttretensdatum

07.08.2001

Text

5. ABSCHNITT

Sonderbestimmungen

Sonderbestimmungen für Arbeitnehmer in Verkehrsbetrieben

Paragraph 19, (1) Für Arbeitnehmer

  1. Ziffer eins
    in Verkehrsbetrieben im Sinne des
    1. Litera a
      Eisenbahngesetzes 1957, Bundesgesetzblatt Nr. 60,
    2. Litera b
      Kraftfahrliniengesetzes 1952, Bundesgesetzblatt Nr. 84,
    3. Litera c
      Luftfahrtgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 253 aus 1957,,
    4. Litera d
      Binnenschiffahrts-Konzessionsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 533 aus 1978,,
    5. Litera e
      Schiffahrtsanlagengesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 12 aus 1973,,
    6. Litera f
      Gelegenheitsverkehrsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 85 aus 1952,,
    7. Litera g
      Paragraph 179, Gewerbeordnung 1973 (Schlepplifte), Bundesgesetzblatt Nr. 50 aus 1974,, sowie
  2. Ziffer 2
    in Schlaf-, Liege- und Speisewagenunternehmungen im Rahmen des fahrenden Betriebes der Eisenbahnen
kann durch Kollektivvertrag die wöchentliche Ruhezeit und die Ruhezeit an Feiertagen abweichend von den Paragraphen 3,, 4 und 7 geregelt werden, soweit diese Arbeitnehmer nicht gemäß Paragraph eins, Absatz 2, Ziffer 2 und 3 vom Geltungsbereich ausgenommen sind.

(2)

  1. Ziffer eins
    Die wöchentliche Ruhezeit darf in einzelnen Wochen 36 Stunden unterschreiten oder ganz unterbleiben, wenn in einem kollektivvertraglich festgelegten Zeitraum eine durchschnittliche Ruhezeit von 36 Stunden erreicht wird. Zur Berechnung dürfen nur mindestens 24stündige Ruhezeiten herangezogen werden.
  2. Ziffer 2
    Die Lage der Ersatzruhe kann abweichend von Paragraph 6, festgelegt werden.
  3. Ziffer 3
    In Fällen des besonderen Bedarfes kann zur Aufrechterhaltung des Verkehrs durch Betriebe im Sinne des Absatz eins, eine finanzielle Abgeltung der Ersatzruhe vorgesehen werden.
  1. Absatz 3In Betrieben von Gebietskörperschaften können dienstrechtliche Vorschriften, die den wesentlichen Inhalt des Arbeitsverhältnisses zwingend festlegen, Regelungen im Sinne der Absatz eins und 2 treffen.