Kurztitel

Zweites Verstaatlichungs-Entschädigungsgesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 3 aus 1960,

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph eins

Inkrafttretensdatum

03.01.1960

Text

ERSTER ABSCHNITT.
Entschädigung für die in den Anlagen I und III genannten Vermögenswerte (Anteilsrechte).

Paragraph eins,

  1. Absatz eins,Wer mit Ablauf des 16. September 1946 Eigentümer von mit dem Verstaatlichungsgesetz vom 26. Juli 1946, Bundesgesetzblatt Nr. 168, verstaatlichten Anteilsrechten an den in den Anlagen römisch eins bis römisch drei aufgezählten Gesellschaften war oder sein Rechtsnachfolger erhält vom Bund eine Entschädigung gemäß diesem Abschnitt des vorliegenden Bundesgesetzes.
  2. Absatz 2,Rechte Dritter an verstaatlichten Anteilsrechten sowie Rückstellungsansprüche auf verstaatlichte Anteilsrechte richten sich nicht auf diese, sondern auf den Entschädigungsanspruch oder auf die Entschädigung.
  3. Absatz 3,Wenn der Entschädigungsanspruch aus Paragraph eins, Absatz 2, des Verstaatlichungsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 168 aus 1946,, auf Grund des Artikels 22 des Staatsvertrages vom 15. Mai 1955, Bundesgesetzblatt Nr. 152, auf die Republik Österreich übergegangen ist, besteht ein Anspruch auf Entschädigung nur
    1. Litera a
      für physische Personen unter der Voraussetzung des Paragraph 12, Absatz 5, des 1. Staatsvertragsdurchführungsgesetzes in der Fassung des 2. Staatsvertragsdurchführungsgesetzes vom 23. Jänner 1957, Bundesgesetzblatt Nr. 32;
    2. Litera b
      für physische Personen, soweit auf sie Paragraph 9, des Vermögensvertragsdurchführungsgesetzes vom 26. Juni 1958, Bundesgesetzblatt Nr. 132, anzuwenden ist;
    3. Litera c
      für physische Personen, denen der Entschädigungsanspruch gemäß den Bestimmungen des Artikels römisch eins des 7. Staatsvertragsdurchführungsgesetzes vom 10. Juli 1958, Bundesgesetzblatt Nr. 148, übereignet worden ist.