Notariatsaktsgesetz
RGBl. Nr. 76/1871
BG
Paragraph 2
01.11.1871
31.12.2008
20/13 Sonstiges Privatrecht Allgemein
Zum Inkrafttreten des Gesetzes in den im Reichsrat vertretenen Königreichen und Ländern mit Ausnahme der Bukowina, von Tirol, mit Ausschluss der Sprengel der Gerichtshöfe von Trient und Roveredo, sowie von Vorarlberg, Salzburg, Kärnten, Krain und Dalmatien vergleiche dessen Paragraph 2, Absatz eins, in Verbindung mit Artikel römisch eins, des Gesetzes, betreffend die Einführung einer neuen Notariatsordnung, RGBl. Nr. 75 aus 1871,.
In den meisten anderen zunächst ausgenommenen Kronländern wurde das Gesetz in der Folge durch auf Grund des Paragraph 2, Absatz 2, erlassene Verordnungen in Kraft gesetzt; vergleiche für Dalmatien die Verordnung RGBl. Nr. 141 aus 1872,, für Vorarlberg die Verordnung RGBl. Nr. 148 aus 1872,, für Kärnten und Krain die Verordnung RGBl Nr. 168 aus 1872, und für Salzburg die Verordnung RGBl. Nr. 141 aus 1899,. In Tirol ist das Gesetz erst gemäß der – durch Paragraph 2, Absatz 2, Litera a, der Notariatsordnung 1945 – NO. 1945, StGBl. Nr. 104 aus 1945,, in Geltung belassenen – Verordnung über die Inkraftsetzung des Gesetzes, betreffend das Erfordernis der notariellen Errichtung einiger Rechtsgeschäfte, in Tirol, dRGBl. römisch eins S 1195 aus 1939,, in Kraft getreten.
Paragraph 2,
Dieses Gesetz hat an demselben Tage in Wirksamkeit zu treten, an welchem die neue Notariatsordnung in Geltung tritt.
In der Bukowina jedoch, in Tirol, mit Ausschluß der Sprengel der Gerichtshöfe von Trient und Roveredo, in Vorarlberg, Salzburg, Kärnthen, Krain und Dalmatien hat dieses Gesetz erst mit dem Zeitpuncte in Wirksamkeit zu treten, welcher nach der erfolgten Bestellung einer genügenden Anzahl von Notaren durch Verordnung des Justizministers hiefür bestimmt und im Reichsgesetzblatte kundgemacht werden wird.
Kärnten, Zeitpunkt
12.06.2018
10001679
NOR12019841
N2187122500S