Kurztitel

Außerstreitgesetz

Kundmachungsorgan

RGBl. Nr. 208 aus 1854, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 111 aus 2003,

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 269

Inkrafttretensdatum

23.08.1854

Außerkrafttretensdatum

31.12.2004

Beachte

1. Bezüglich Lehen gegenstandslos durch RGBl. Nr. 103 aus 1862,, RGBl.

Nr. 8 aus 1868,, RGBl. Nr 9 aus 1868, und RGBl. Nr. 103 bis 112 aus 1869,.

2. Bezüglich der Gegenstandslosigkeit der Fideikommisse siehe dRGBl.

römisch eins S 785 aus 1935, dRGBl. römisch eins S 1103 aus 1935,, dRGBl. römisch eins S 825 aus 1938, (GBlÖ

Nr. 254 aus 1938,), dRGBl. römisch eins S 1323 aus 1938, (GBlÖ Nr. 479 aus 1938,), dRGBl. römisch eins

S 509 aus 1939,, dRGBl. römisch eins S 2417 aus 1939,, dRGBl. römisch eins S 1489 aus 1940,, dRGBl. römisch eins

S 661 aus 1941,, dRGBl. römisch eins S 675 aus 1942, und Ziffer 4, des StGBl. Nr. 190 aus 1945,.

Text

b) Feilbietung.

Paragraph 269,

Die freiwillige Versteigerung eines unbeweglichen Gutes ist mit Nachweisung des freien Eigenthumsrechtes des Versteigerers bei der Real-Instanz, die Feilbietung einer mit keinem Pfandrechte versehenen Forderung bei dem Bezirksgerichte anzusuchen, in dessen Bezirk sich der Gläubiger befindet. Die Versteigerung auf unbewegliche Güter versicherter Schuldforderungen kann sowohl bei der Real-Instanz als bei dem Bezirksgerichte angesucht werden, in dessen Bezirk der Gläubiger wohnt.

Andere bewegliche Sachen werden nur dann von dem Gerichte versteigert, wenn sie zu einer noch nicht eingeantworteten Verlassenschaft, zu einem Fideicommisse, oder zu dem Vermögen eines Minderjährigen oder Pflegebefohlenen gehören. Außer diesen Fällen ist die freiwillige Versteigerung derselben bei der politischen Behörde nach den darüber bestehenden besonderen Vorschriften anzusuchen.