Europäische Konvention über die Gleichwertigkeit der Reifezeugnisse
Bundesgesetzblatt Nr. 44 aus 1957,
Vertrag – Multilateral
Paragraph 0
09.10.1956
11.12.1953
79/01 Schulen, Universitäten
(Übersetzung)
EUROPÄISCHE KONVENTION ÜBER DIE GLEICHWERTIGKEIT DER REIFEZEUGNISSE
StF: BGBl. Nr. 44/1957 (NR: GP VIII RV 2 AB 13 S. 4. BR: S. 117.)
BGBl. Nr. 251/1957 (K – Geltungsbereich)
BGBl. Nr. 151/1962 (K – Geltungsbereich)
BGBl. Nr. 122/1970 (K – Geltungsbereich)
BGBl. Nr. 629/1977 (K – Geltungsbereich)
BGBl. Nr. 663/1988 (K – Geltungsbereich)
BGBl. Nr. 664/1988 (K – Geltungsbereich Z)
BGBl. Nr. 702/1992 (K – Geltungsbereich)
BGBl. Nr. 703/1992 (K – Geltungsbereich Z)
BGBl. Nr. 173/1993 (K – Geltungsbereich)
BGBl. Nr. 174/1993 (K – Geltungsbereich Z)
BGBl. Nr. 890/1994 (K – Geltungsbereich)
BGBl. Nr. 891/1994 (K – Geltungsbereich Z)
BGBl. III Nr. 77/1998 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 78/1998 (K – Geltungsbereich Z)
BGBl. III Nr. 217/1999 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 218/1999 (K – Geltungsbereich Z)
Englisch, Französisch
*Belgien 44 aus 1957,, 327 aus 1985, Z *Bosnien-Herzegowina römisch drei 77 aus 1998,, römisch drei 78 aus 1998, Z *Dänemark 44 aus 1957,, 327 aus 1985, Z *Deutschland/BRD 44 aus 1957,, 327 aus 1985, Z *Finnland 702 aus 1992,, 703 aus 1992, Z *Frankreich 44 aus 1957,, 327 aus 1985, Z *Griechenland 44 aus 1957, *Irland 44 aus 1957, *Island 44 aus 1957, *Israel 629 aus 1977, *Italien 44 aus 1957,, 327 aus 1985, Z *Jugoslawien 629 aus 1977,, 327 aus 1985, Z, 702 aus 1992, K, 703 aus 1992, Z K *Kroatien 890 aus 1994,, 891 aus 1994, Z *Lettland römisch drei 77 aus 1998, *Liechtenstein 702 aus 1992,, 703 aus 1992, Z *Litauen römisch drei 77 aus 1998, *Luxemburg 44 aus 1957,, 327 aus 1985, Z *Malta 122 aus 1970,, 703 aus 1992, Z *Neuseeland 663 aus 1988,, 664 aus 1988, Z *Niederlande 44 aus 1957,, 327 aus 1985, Z *Nordmazedonien 890 aus 1994,, 891 aus 1994, Z *Norwegen 44 aus 1957,, 327 aus 1985, Z *Polen 890 aus 1994,, 891 aus 1994, Z *Portugal 327 aus 1985, Z, 663 aus 1988, *Rumänien römisch drei 217 aus 1999,, römisch drei 218 aus 1999, Z *Russische F römisch drei 217 aus 1999,, römisch drei 218 aus 1999, Z *San Marino römisch drei 77 aus 1998, *Schweden 151 aus 1962,, 327 aus 1985, Z *Schweiz 702 aus 1992,, 703 aus 1992, Z *Slowakei 173 aus 1993,, 174 aus 1993, Z *Slowenien 702 aus 1992,, 703 aus 1992, Z *Spanien 151 aus 1962, *Suriname 327 aus 1985, Z *Tschechische R 173 aus 1993,, 174 aus 1993, Z *Tschechoslowakei 702 aus 1992,, 703 aus 1992, Z *Türkei 251 aus 1957, *Vereinigtes Königreich 44 aus 1957,, 327 aus 1985, Z, 890 aus 1994,, 891 aus 1994, Z *Zypern 122/1970
Zu Urkund dessen ist die vorliegende Beitrittsurkunde vom Bundespräsidenten unterzeichnet, vom Bundeskanzler, vom Bundesminister für Unterricht und vom Bundesminister für die Auswärtigen Angelegenheiten gegengezeichnet und mit dem Staatssiegel der Republik Österreich versehen worden.
Geschehen zu Wien, den 24. September 1956.
Die vorliegende Konvention ist für Österreich gemäß ihrem Artikel 6 am 9. Oktober 1956 in Kraft getreten.
Folgende Staaten sind bis zum 23. November 1956 Vertragspartner der Konvention geworden: Belgien, Dänemark, Frankreich, Bundesrepublik Deutschland, Griechenland, Irland, Island, Italien (mit einem Vorbehalt), Luxemburg, Niederlande, Norwegen und Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland.
Einer weiteren Mitteilung des Generalsekretärs zufolge hat das Ministerkomitee des Europarats auf seiner 480. Tagung der Ministerdelegierten vereinbart, daß die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien nicht mehr als Vertragspartei der Konvention zu betrachten ist.
Die Schweiz hat anläßlich der Hinterlegung der Ratifikationsurkunde folgende Erklärungen abgegeben:
Obwohl die Konvention keine spezielle Kündigungsbestimmung enthält, stellt der Schweizerische Bundesrat in Erwägung, daß diese aufgrund des Artikel 56, des Wiener Übereinkommens über das Recht der Verträge vom 23. Mai 1969 gekündigt werden könnte.
Der Schweizerische Bundesrat erklärt, daß die Anwendung der Konvention vorbehaltlich der Zuständigkeit der Kantone auf dem Gebiet des Bildungswesens, wie in der Bundesverfassung festgelegt, sowie auch der Autonomie der Universitäten erfolgt.
Einer weiteren Mitteilung des Generalsekretärs zufolge hat das Vereinigte Königreich am 2. September 1994 den Geltungsbereich der Konvention auf die Insel Man ausgedehnt.
Nachdem die am 11. Dezember 1953 in Paris unterzeichnete Europäische Konvention über die Gleichwertigkeit der Reifezeugnisse, welche also lautet:…
die verfassungsmäßige Genehmigung des Nationalrates erhalten hat, erklärt der Bundespräsident, dieser Konvention beizutreten, und verspricht im Namen der Republik Österreich die gewissenhafte Erfüllung der darin enthaltenen Bestimmungen.
Die Unterzeichneten Mitgliedsregierungen des Europarats,
IN DER ERWÄGUNG, daß eine Politik gemeinsamen Wirkens auf den Gebieten der Kultur und der Wissenschaften zu den Zielen des Europarats gehört;
IN DER ERWÄGUNG, daß dieses Ziel sich leichter erreichen läßt, wenn die Jugend Europas freien Zugang zu den geistigen Gütern der Mitgliedstaaten hat;
IN DER ERWÄGUNG, daß die Universität eine der wichtigsten Quellen des geistigen Lebens eines Landes ist;
IN DER ERWÄGUNG, daß den Studenten, die ihre höhere Schulbildung im Gebiet eines Mitgliedstaates mit Erfolg abgeschlossen haben, alle möglichen Erleichterungen zum Eintritt in eine von ihnen gewählte Universität, die im Gebiet eines anderen Mitgliedstaates gelegen ist, geboten werden sollten;
IN DER ERWÄGUNG, daß solche Erleichterungen, die auch im Interesse des freien Verkehrs zwischen den einzelnen Ländern wünschenswert sind, die gegenseitige Anerkennung der Reifezeugnisse voraussetzen;
SIND wie folgt ÜBEREINGEKOMMEN:
1. vergleiche Zusatzprotokoll (Z), Bundesgesetzblatt Nr. 327 aus 1985,
2. Vorbehalte, Erklärungen etc. der Vertragsparteien wurden mit Stichtag 18.11.1994 eingearbeitet.
e-rk3
07.10.2025
10009237
NOR11009428
N7195716065R