Kurztitel

Verbot der Entwicklung, Herstellung und Lagerung bakteriologischer (biologischer) Waffen und Toxinwaffen sowie Vernichtung solcher Waffen

Kundmachungsorgan

BGBl. Nr. 432/1975 zuletzt geändert durch BGBl. III Nr. 97/2016

Typ

Vertrag - Multilateral

§/Artikel/Anlage

§ 0

Inkrafttretensdatum

26.03.1975

Unterzeichnungsdatum

10.04.1972

Index

49/09 Militärische Waffen

Langtitel

(Übersetzung)

ÜBEREINKOMMEN ÜBER DAS VERBOT DER ENTWICKLUNG, HERSTELLUNG UND LAGERUNG BAKTERIOLOGISCHER (BIOLOGISCHER) WAFFEN UND VON TOXINWAFFEN SOWIE ÜBER DIE VERNICHTUNG SOLCHER WAFFEN

StF: BGBl. Nr. 432/1975 (NR: GP XIII RV 566 AB 684 S. 67. BR: AB 938 S. 320.)

Änderung

BGBl. Nr. 268/1983 (K – Geltungsbereich)

BGBl. Nr. 705/1986 (K – Geltungsbereich)

BGBl. Nr. 178/1987 (K – Geltungsbereich)

BGBl. Nr. 584/1993 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 113/2000 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 97/2016 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 209/2016 idF BGBl. III Nr. 41/2019 (VFB) (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 67/2018 (K – Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 231/2019 (K – Geltungsbereich)

Sprachen

Chinesisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch

Vertragsparteien

*Afghanistan 432/1975 *Albanien 584/1993 *Algerien III 97/2016 *Andorra III 97/2016 *Angola III 209/2016 idF III 41/2019 (VFB) *Antigua/Barbuda III 97/2016 *Äquatorialguinea 584/1993 *Argentinien 268/1983 *Armenien III 113/2000 *Aserbaidschan III 97/2016 *Äthiopien 268/1983 *Australien 432/1975, 268/1983 *Bahamas 178/1987 *Bahrain 584/1993 *Bangladesch 705/1986 *Barbados 432/1975 *Belarus 432/1975 *Belgien 268/1983 *Belize 178/1987 *Benin 268/1983 *Bhutan 268/1983 *Bolivien 268/1983 *Bosnien-Herzegowina III 113/2000 *Botsuana 584/1993 *Brasilien 432/1975 *Brunei III 97/2016 *Bulgarien 432/1975 *Burkina Faso 584/1993 *Burundi III 97/2016 *Cabo Verde III 97/2016 *Chile 268/1983 *China 705/1986, III 97/2016 *Costa Rica 432/1975 *Côte d`Ivoire III 97/2016 *Dänemark 432/1975 *Deutschland/BRD 705/1986 *Deutschland/DDR 432/1975 *Dominica III 209/2016 idF III 41/2019 (VFB) *Dominikanische R 432/1975 *Ecuador 432/1975 *El Salvador 584/1993 *Estland 584/1993 *Eswatini 584/1993 *Fidschi 432/1975 *Finnland 432/1975 *Frankreich 705/1986 *Gabun III 97/2016 *Gambia III 113/2000 *Georgien III 113/2000 *Ghana 268/1983 *Grenada 705/1986 *Griechenland 268/1983 *Guatemala 432/1975 *Guinea III 209/2016 idF III 41/2019 (VFB) *Guinea-Bissau III 97/2016 *Guyana III 97/2016 *Heiliger Stuhl III 97/2016 *Honduras 268/1983 *Indien 432/1975 *Indonesien 584/1993 *Irak 584/1993 *Iran 432/1975 *Irland 432/1975 *Island 432/1975 *Italien 268/1983 *Jamaika 268/1983 *Japan 268/1983 *Jemen/DVR 268/1983 *Jordanien 268/1983 *Jugoslawien 432/1975 *Kambodscha 268/1983 *Kamerun III 97/2016 *Kanada 432/1975 *Kasachstan III 97/2016 *Katar 432/1975 *Kenia 268/1983 *Kirgisistan III 97/2016 *Kolumbien 705/1986 *Kongo 268/1983 *Kongo/DR 268/1983 *Korea/DVR 178/1987 *Korea/R 584/1993 *Kroatien 584/1993 *Kuba III 97/2016 *Kuwait 432/1975 *Laos 432/1975 *Lesotho 268/1983 *Lettland III 113/2000 *Libanon 432/1975 *Liberia III 209/2016 idF III 41/2019 (VFB) *Libyen 268/1983 *Liechtenstein 584/1993 *Litauen III 97/2016 *Luxemburg 268/1983 *Madagaskar III 97/2016 *Malawi III 97/2016 *Malaysia 584/1993 *Malediven 584/1993 *Mali III 97/2016 *Malta 432/1975 *Marokko III 97/2016 *Marshallinseln III 97/2016 *Mauretanien III 97/2016 *Mauritius 432/1975 *Mexiko 432/1975 *Moldau III 97/2016 *Monaco III 97/2016 *Mongolei 432/1975 *Montenegro III 97/2016 *Mosambik III 97/2016 *Myanmar III 97/2016 *Nauru III 97/2016 *Nepal III 209/2016 idF III 41/2019 (VFB) *Neuseeland 432/1975, III 97/2016, III 231/2019 *Nicaragua 268/1983 *Niederlande 268/1983, III 97/2016 *Niger 432/1975 *Nigeria 432/1975 *Nordmazedonien III 113/2000 *Norwegen 432/1975 *Oman 584/1993 *Pakistan 432/1975 *Palästina III 67/2018 *Palau III 97/2016 *Panama 432/1975 *Papua-Neuguinea 268/1983 *Paraguay 268/1983 *Peru 705/1986 *Philippinen 432/1975 *Polen 432/1975 *Portugal 432/1975, III 97/2016 *Ruanda 268/1983 *Rumänien 268/1983 *Salomonen 268/1983 *Sambia III 97/2016 *Samoa III 67/2018 *San Marino 432/1975 *São Tomé/Príncipe 268/1983 *Saudi-Arabien 432/1975 *Schweden 268/1983 *Schweiz 268/1983 *Senegal 432/1975 *Serbien III 97/2016 *Seychellen 268/1983 *Sierra Leone 268/1983 *Simbabwe 584/1993 *Singapur 268/1983 *Slowakei 584/1993 *Slowenien 584/1993 *Spanien 268/1983 *Sri Lanka 178/1987 *St. Kitts/Nevis 584/1993 *St. Lucia 178/1987 *St. Vincent/Grenadinen III 113/2000 *Südafrika 268/1983 *Sudan III 97/2016 *Suriname 584/1993 *Tadschikistan III 97/2016 *Taiwan 432/1975 *Tansania III 231/2019 *Thailand 268/1983 *Timor-Leste III 97/2016 *Togo 268/1983 *Tonga 268/1983 *Trinidad/Tobago III 97/2016 *Tschechische R 584/1993 *Tschechoslowakei 432/1975 *Tunesien 432/1975 *Türkei 432/1975 *Turkmenistan III 113/2000 *UdSSR 432/1975 *Uganda 584/1993 *Ukraine 432/1975 *Ungarn 432/1975 *Uruguay 268/1983 *USA 432/1975 *Usbekistan III 113/2000 *Vanuatu III 209/2016 idF III 41/2019 (VFB) *Venezuela 268/1983 *Vereinigte Arabische Emirate III 97/2016 *Vereinigtes Königreich 432/1975, III 113/2000, III 97/2016 *Vietnam 268/1983 *Zentralafrikanische R III 231/2019 *Zypern 432/1975

Sonstige Textteile

Der Nationalrat hat beschlossen:

Der Abschluß des nachstehenden Staatsvertrages samt Vorbehalt der Republik Österreich wird genehmigt.

Ratifikationstext

Die vom Bundespräsidenten unterzeichneten, vom Bundeskanzler, vom Bundesminister für Inneres, vom Bundesminister für Justiz, vom Bundesminister für Landesverteidigung, vom Bundesminister für Gesundheit und Umweltschutz und vom Bundesminister für Auswärtige Angelegenheiten gegengezeichneten Ratifikationsurkunden wurden am 10. August 1973 bei den Regierungen der Vereinigten Staaten von Amerika, des Vereinigten Königreiches Großbritannien und Nordirland und der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken hinterlegt; das Übereinkommen ist gemäß seinem Art. XIV Abs. 3 am 26. März 1975 in Kraft getreten.

Dem Übereinkommen gehören nach den bis am 25. Juni 1975 eingelangten Mitteilungen der Depositarregierungen folgende weitere Staaten an: Afghanistan, Australien, Barbados, Brasilien, Bulgarien, Costa Rica, Dänemark, DDR, Dominikanische Republik, Ecuador, Fidschi, Finnland, Guatemala, Indien, Iran, Irland, Island, Jugoslawien, Kanada, Katar, Kuwait, Laos, Libanon, Malta, Mauritius, Mexiko, Mongolei, Neuseeland, Niger, Nigeria, Norwegen, Pakistan, Panama, Philippinen, Polen, Portugal, San Marino, Saudi Arabien, Senegal, Sowjetunion, Taiwan, Tschechoslowakei, Tunesien, Türkei, Ukraine, Ungarn, Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland (einschließlich Dominica und jener Gebiete, die unter der Oberhoheit des Vereinigten Königreiches stehen, sowie Brunei, das Britische Protektorat der Salomon-Inseln als auch jener Teil des Kondominiums der Neuen Hebriden, der der Rechtsprechung des Vereinigten Königreiches unterliegt. Für Südrhodesien gelten die Bestimmungen des Übereinkommens erst, wenn die Regierung des Vereinigten Königreiches die anderen Depositarregierungen davon unterrichtet, daß es in der Lage ist zu gewährleisten, daß die sich aus dem Übereinkommen ergebenden Verpflichtungen hinsichtlich dieses Gebietes zur Gänze erfüllt werden können.), Vereinigte Staaten von Amerika, Weißrußland, Zypern.

Anläßlich der Hinterlegung ihrer Ratifikationsurkunde haben folgende Staaten nachstehende Erklärungen abgegeben bzw. Vorbehalte erklärt:

Vorbehalt der Republik Österreich

Auf Grund der Verpflichtungen, die sich aus ihrer Stellung als immerwährend neutraler Staat ergeben, erklärt die Republik Österreich einen Vorbehalt in dem Sinne, daß ihre Mitarbeit im Rahmen dieses Übereinkommens nicht über die durch den Status der immerwährenden Neutralität und die Mitgliedschaft bei den Vereinten Nationen gezogenen Grenzen hinausgehen kann.

Dieser Vorbehalt bezieht sich insbesondere auf Artikel VII dieses Übereinkommens sowie auf jede gleichartige Bestimmung, die diesen Artikel ersetzt oder ergänzt.

China Erklärung:

„1. Der Grundgedanke des Übereinkommens über das Verbot von biologischen Waffen entspricht der Einstellung Chinas und kommt den Bemühungen der friedliebenden Länder und Völker auf dieser Welt in ihrem Kampf gegen Aggression sowie in ihrem Bestreben um Aufrechterhaltung des Weltfriedens entgegen. China war bereits einmal eines der Opfer biologischer (bakteriologischer) Waffen. China hat derartige Waffen nie hergestellt oder besessen und wird dies auch in Zukunft nicht tun. Die chinesische Regierung ist jedoch der Meinung, daß das Übereinkommen gewisse Mängel aufweist. So zum Beispiel fehlen ein ausdrückliches „Verbot der Verwendung“ biologischer Waffen sowie konkrete und wirksame Maßnahmen zur Überwachung und Verifizierung; und es mangelt an wirksamen Maßnahmen für die Verhängung von Sanktionen bei der Behandlung von Beschwerden über Fälle von Verletzungen dieses Übereinkommens. Die chinesische Regierung hofft, daß diese Mängel zum gegebenen Zeitpunkt behoben bzw. korrigiert werden.

2. Weiters hofft die chinesische Regierung, daß es bald zum Abschluß einer Konvention über ein ausnahmsloses Verbot und die vollständige Vernichtung chemischer Waffen kommt.

3. Die Unterzeichnung und Ratifikation des Übereinkommens durch die taiwanesischen Behörden im Namen Chinas am 10. April 1972 und am 9. Feber 1973 sind rechtswidrig und ungültig.“

Einer Mitteilung zufolge findet auf Grund einer Gemeinsamen Erklärung des Vereinigten Königreichs und der Volksrepublik China das Übereinkommen mit Wirksamkeit vom 1. Juli 1997 auf die Sonderverwaltungsregion Hongkong weiterhin Anwendung.

Auf Grund von Erklärungen Portugals und der Volksrepublik China findet das Übereinkommen auf die Sonderverwaltungsregion Macau mit Wirksamkeit vom 20. Dezember 1999 weiterhin Anwendung.

Moldau Erklärung:

„Bis zur vollständigen Wiederherstellung der territorialen Integrität der Republik Moldau findet das Übereinkommen nur auf das Gebiet Anwendung, das von den Behörden der Republik Moldau tatsächlich kontrolliert wird.“

Niederlande

Ferner haben die Niederlande am 7. Oktober 2010 Folgendes mitgeteilt:

„Mit Wirkung vom 10. Oktober 2010 hörten die Niederländischen Antillen auf als Teil des Königreichs der Niederlande zu bestehen. Seit diesem Tag besteht das Königreich aus vier Teilen: den Niederlanden, Aruba, Curaçao und Sint Maarten. Curaçao und Sint Maarten genießen ebenso wie Aruba – und bis 10. Oktober 2010 die Niederländischen Antillen – innerhalb des Königreichs innere Selbstverwaltung.

Es handelt sich hier um eine Änderung der internen verfassungsrechtlichen Struktur des Königreichs der Niederlande. Das Königreich der Niederlande bleibt unverändert das Völkerrechtssubjekt, mit dem völkerrechtliche Übereinkommen abgeschlossen werden. Die Änderung der Struktur des Königreiches hat daher keine Konsequenzen für die Gültigkeit der für die Niederländischen Antillen vom Königreich ratifizierten internationalen Übereinkommen. Diese Übereinkommen, einschließlich etwaiger gemachter Vorbehalte, gelten weiterhin für Curaçao und Sint Maarten.

Die übrigen Inseln, die Teil der Niederländischen Antillen waren – Bonaire, Sint Eustatius und Saba – wurden Bestandteil der Niederlande und bilden als solche „den karibischen Teil der Niederlande“. Die bisher für die Niederländischen Antillen geltenden Übereinkommen gelten auch weiterhin für diese Inseln; jedoch wird nunmehr die Regierung der Niederlande die Verantwortung für die Umsetzung dieser Übereinkommen übernehmen.“

Portugal

Auf Grund von Erklärungen Portugals und der Volksrepublik China findet das Übereinkommen auf die Sonderverwaltungsregion Macau mit Wirksamkeit vom 20. Dezember 1999 weiterhin Anwendung.

Schweiz Vorbehalt:

1. Da das Übereinkommen ebenfalls die für den Einsatz von biologischen Agenzien und Toxinen zu kriegerischen Zwecken bestimmten Waffen, Ausrüstungen oder Vektoren erfaßt, können sich in seinem Anwendungsbereich Abgrenzungsschwierigkeiten ergeben, da es kaum solche spezifischen Waffen, Ausrüstungen oder Vektoren gibt. Die Schweiz behält sich daher vor, selbst zu entscheiden, welche Hilfsmittel unter diese Begriffe fallen.

2. Im Hinblick auf die ihr aus dem Status eines immerwährenden neutralen Staates erwachsenden Pflichten ist die Schweiz gehalten, den allgemeinen Vorbehalt zu machen, daß ihre Mitarbeit im Rahmen dieses Übereinkommens nicht über den durch ihren Status gesetzten Rahmen hinausgehen kann.

Dieser Vorbehalt bezieht sich insbesondere auf Artikel VII des Übereinkommens sowie auf jene analoge Klausel, welche diese Bestimmung im Übereinkommen (oder in einer anderen Vereinbarung) ersetzen oder ergänzen könnte.

Vereinigtes Königreich

Einer Mitteilung zufolge findet auf Grund einer Gemeinsamen Erklärung des Vereinigten Königreichs und der Volksrepublik China das Übereinkommen mit Wirksamkeit vom 1. Juli 1997 auf die Sonderverwaltungsregion Hongkong weiterhin Anwendung.

Präambel/Promulgationsklausel

Die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens –

entschlossen zu handeln, um wirksame Fortschritte auf dem Wege zur allgemeinen und vollständigen Abrüstung, einschließlich des Verbots und der Beseitigung aller Arten von Massenvernichtungswaffen, zu erzielen, und überzeugt, daß das Verbot der Entwicklung, Herstellung und Lagerung chemischer und bakteriologischer (biologischer Waffen sowie ihre Beseitigung durch wirksame Maßnahmen die Erreichung der allgemeinen und vollständigen Abrüstung unter strenger und wirksamer internationaler Kontrolle erleichtern wird,

in Anerkennung der großen Bedeutung des in Genf am 17. Juni 1925 unterzeichneten Protokolls betreffend das Verbot der Verwendung von erstickenden, giftigen oder ähnlichen Gasen und von bakteriologischen Mitteln im Krieg, und eingedenk auch des Beitrags, den das genannte Protokoll zur Milderung der Schrecken des Krieges bereits geleistet hat und noch leistet,

in erneuter Bekräftigung ihres Bekenntnisses zu den Grundsätzen und Zielen jenes Protokolls und mit der an alle Staaten gerichteten Aufforderung, sich streng daran zu halten,

eingedenk dessen, daß die Generalversammlung der Vereinten Nationen wiederholt alle Maßnahmen verurteilt hat, die im Widerspruch zu den Grundsätzen und Zielen des Genfer Protokolls vom 17. Juni 1925 stehen, in dem Wunsch, zur Festigung des Vertrauens zwischen den Völkern und zur allgemeinen Verbesserung der internationalen Atmosphäre beizutragen,

in dem Wunsch ferner, zur Verwirklichung der Ziele und Grundsätze der Satzung der Vereinten Nationen beizutragen,

in der Überzeugung, daß es wichtig und dringend geboten ist, derart gefährliche Massenvernichtungswaffen wie diejenigen, die chemische oder bakteriologische (biologische) Agenzien verwenden, durch wirksame Maßnahmen aus den Waffenbeständen der Staaten zu entfernen,

in der Erkenntnis, daß eine Übereinkunft über das Verbot bakteriologischer (biologischer) Waffen und von Toxinwaffen einen ersten möglichen Schritt zur Erzielung einer Übereinkunft über wirksame Maßnahmen auch für das Verbot der Entwicklung, Herstellung und Lagerung chemischer Waffen darstellt, und entschlossen, auf dieses Ziel gerichtete Verhandlungen fortzusetzen,

entschlossen, im Interesse der gesamten Menschheit die Möglichkeit einer Verwendung von bakteriologischen (biologischen) Agenzien und Toxinen als Waffen vollständig auszuschließen,

in der Überzeugung, daß eine solche Verwendung mit dem Gewissen der Menschheit unvereinbar wäre, und daß alles getan werden sollte, um diese Gefahr zu mindern –

sind wie folgt übereingekommen:

Anmerkung

Vorbehalte, Erklärungen etc. der Vertragsparteien wurden mit Stichtag 20.5.2016 eingearbeitet.

Schlagworte

e-rk3

Zuletzt aktualisiert am

30.12.2019

Gesetzesnummer

10005404

Dokumentnummer

NOR11005488

alte Dokumentnummer

N4197510243W