Kurztitel

Internationale Entwicklungsorganisation (IDA)

Kundmachungsorgan

BGBl. Nr. 201/1961

Inkrafttretensdatum

28.06.1961

Langtitel

(Übersetzung.),

ABKOMMEN ÜBER DIE INTERNATIONALE ENTWICKLUNGSORGANISATION (IDA)

StF: BGBl. Nr. 201/1961 (NR: GP IX RV 393 AB 401 S. 66. BR: S. 175.)

Änderung

BGBl. I Nr. 2/2008 (1. BVRBG) (NR: GP XXIII RV 314 AB 370 S. 41. BR: 7799 AB 7830 S. 751.)

Sonstige Textteile

Nachdem das Abkommen über die Internationale Entwicklungsorganisation (IDA), welches also lautet:

Ratifikationstext

Das Abkommen ist für Österreich gemäß seinem Artikel XI Abschnitt 2 lit. (b) am 28. Juni 1961 in Kraft getreten.

Nach Mitteilung der Internationalen Bank für Wiederaufbau und Wirtschaftsförderung haben folgende Staaten ihre Urkunden hinterlegt:

Afghanistan, Äthiopien, Australien, Bolivien, Bundesrepublik Deutschland, Chile, China, Dänemark, Finnland, Frankreich, Ghana, Guatemala, Haiti, Honduras, Indien, Irak, Iran, Irland, Island, Israel, Italien, Japan, Jordanien, Jugoslawien, Kanada, Kolumbien, Korea, Malaya, Marokko, Mexiko, Nicaragua, Norwegen, Pakistan, Paraguay, Philippinen, Saudi-Arabien, Schweden, Spanien, Sudan, Südafrikanische Republik, Thailand, Tunesien, Türkei, Vereinigte Arabische Republik, Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland, Vereinigte Staaten von Amerika, Vietnam. die verfassungsmäßige Genehmigung des Nationalrates erhalten hat, erklärt der Bundespräsident dieses Abkommen für ratifiziert und verspricht im Namen der Republik Osterreich die gewissenhafte Erfüllung der, in diesem Abkommen enthaltenen Bestimmungen.

Zu Urkund dessen ist die vorliegende Ratifikationsurkunde vom Bundespräsidenten unterzeichnet, vom Bundeskanzler, vom Bundesminister für Finanzen und vom Bundesminister für Auswärtige Angelegenheiten gegengezeichnet und mit dem Staatssiegel der Republik Österreich versehen worden.

Geschehen zu Wien, am 19. Juni 1961.

Präambel/Promulgationsklausel

DIE REGIERUNGEN, in deren Namen dieses Abkommen unterzeichnet ist –

IN DER ERWÄGUNG, daß durch Zusammenarbeit für konstruktive wirtschaftliche Zwecke, durch eine gesunde Entwicklung der Weltwirtschaft und durch ein ausgewogenes Wachstum des Welthandels internationale Beziehungen gefördert werden, die der Erhaltung des Friedens und dein Wohlstand in der Welt dienlich sind,

daß eine Beschleunigung der wirtschaftlichen Entwicklung, die zur Hebung des Lebensstandards und zu wirtschaftlichem und sozialem Fortschritt in den Entwicklungsländern beiträgt, im Interesse nicht nur dieser Länder, sondern auch der gesamten Völkergemeinschaft wünschenswert ist,

daß eine Verstärkung des internationalen Flusses öffentlichen und privaten Kapitals, das dem Ausbau der Produktionskräfte der Entwicklungsländer zugute kommt, das Erreichen dieser Ziele erleichtern würde -,

KOMMEN HIEMIT WIE FOLGT ÜBEREIN:

EINFÜHRUNGSARTIKEL

Die INTERNATIONALE ENTWICKLUNGSORGANISATION (im folgenden als „Organisation“ bezeichnet) wird nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen errichtet, die auch ihre Tätigkeit regeln.