Internationale Patentklassifikation
Bundesgesetzblatt Nr. 517 aus 1975,
Vertrag – Multilateral
Paragraph 0
07.10.1975
31.12.2007
24.03.1971
29/07 Gewerblicher Rechtsschutz
(Übersetzung)
Amtlicher deutscher Text gemäß Artikel 16 Absatz 2
Straßburger Abkommen über die internationale Patentklassifikation vom
24. März 1971
StF: BGBl. Nr. 517/1975
BGBl. Nr. 125/1984
Englisch, Französisch
*Ägypten 517 aus 1975, *Australien 517 aus 1975, *Belarus römisch drei 82 aus 2000, *Belgien 517 aus 1975, *Brasilien 517 aus 1975, *Bulgarien römisch drei 129 aus 2001, *China/VR 393 aus 1996, *Dänemark 517 aus 1975, *Deutschland/BRD 517 aus 1975, *Deutschland/DDR 393 aus 1996, *Estland 393 aus 1996, *Finnland 517 aus 1975, *Frankreich 517 aus 1975, *Griechenland römisch drei 173 aus 1997, *Großbritannien 517 aus 1975, *Guinea römisch drei 173 aus 1997, *Irland 517 aus 1975, *Israel 517 aus 1975, *Italien 393 aus 1996, *Japan 393 aus 1996, *Kanada 393 aus 1996, *Kasachstan römisch drei 46 aus 2002, *Kirgisistan römisch drei 82 aus 2000, *Korea/DVR römisch drei 46 aus 2002, *Korea/R römisch drei 82 aus 2000, *Kroatien römisch drei 82 aus 2000, *Kuba 393 aus 1996, *Luxemburg 393 aus 1996, *Malawi 393 aus 1996, *Mexiko römisch drei 129 aus 2001, *Moldau römisch drei 173 aus 1997, *Monaco 517 aus 1975, *Mongolei römisch drei 129 aus 2001, *Niederlande 517 aus 1975, *Norwegen 517 aus 1975, *Polen römisch drei 173 aus 1997, *Portugal 393 aus 1996, *Rumänien römisch drei 82 aus 2000, *Schweden 517 aus 1975, *Schweiz 517 aus 1975, *Slowakei 393 aus 1996, *Slowenien römisch drei 129 aus 2001, *Spanien 517 aus 1975, *Suriname 393 aus 1996, *Tadschikistan 393 aus 1996, *Trinidad/Tobago 393 aus 1996, *Tschechoslowakei 393 aus 1996, *Türkei 393 aus 1996, *UdSSR 393 aus 1996, *Uruguay römisch drei 82 aus 2000, *USA 517 aus 1975, *Usbekistan 46 aus 2002, *Tschechien 393/1996
Gemäß Artikel 49 Absatz 2 Bundes-Verfassungsgesetz hat der Bundeskanzler unter Mitwirkung des Österreichischen Patentamtes die Internationale Patentklassifikation nach Artikel 1 des Straßburger Abkommens vom 24. März 1971 über die Internationale Patentklassifikation dadurch kundzumachen, daß die Internationale Patentklassifikation beim Österreichischen Patentamt zur ständigen öffentlichen Einsicht aufgelegt wird.
Die von dem gemäß Artikel 64 des Bundes-Verfassungsgesetzes die Funktionen des Bundespräsidenten ausübenden Bundeskanzler unterzeichnete und vom Vizekanzler gegengezeichnete Ratifikationsurkunde wurde am 3. Juli 1974 hinterlegt.
Gemäß seinem Artikel 13 Absatz 1 Buchstabe a tritt das vorstehende Abkommen außer für Österreich auch für Brasilien, Dänemark, die Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Irland, Israel, die Niederlande (einschließlich Surinams und der Niederländischen Antillen), Norwegen, Schweden, die Schweiz, das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland sowie die Vereinigten Staaten von Amerika am 7. Oktober 1975 in Kraft.
Außer den angeführten Staaten haben folgende weitere Staaten ihre Ratifikations- oder Beitrittsurkunden zum gegenständlichen Abkommen hinterlegt:
Staaten | Datum der Hinterlegung der Ratifikations- oder Beitrittsurkunde |
Ägypten | 8. Oktober 1974 |
Australien | 7. November 1974 |
Spanien | 26. November 1974 |
Finnland | 14. Mai 1975 |
Monaco | 10. Juni 1975 |
Belgien | 30. Juni 1975 |
Der Nationalrat hat beschlossen:
Der Abschluß des Straßburger Abkommens über die internationale Patentklassifikation, dessen Artikel 4 Absatz 5, Artikel 5 Absatz 3 Ziffer i, Artikel 6, Artikel 11 Absatz 2 erster Satz und Artikel 11 Absatz 3 verfassungsändernd sind, samt Internationaler Patentklassifikation wird genehmigt.
Die Vertragsparteien,
In der Erwägung, daß die weltweite Annahme einer einheitlichen Klassifikation für Patente, Erfinderscheine, Gebrauchsmuster und Gebrauchszertifikate im allgemeinen Interesse liegt und geeignet erscheint, eine engere internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes herzustellen und die Angleichung der nationalen Rechte auf diesem Gebiet zu fördern;
In Anerkennung der Bedeutung des Europäischen Übereinkommens vom 19. Dezember 1954 über die Internationale Patentklassifikation, aufgrund dessen der Europarat die Internationale Klassifikation für Erfindungspatente erstellt hat;
Im Hinblick auf den weltweiten Nutzen dieser Klassifikation und ihre Bedeutung für alle Vertragsländer der Pariser Verbandsübereinkunft zum Schutz des gewerblichen Eigentums;
Im Bewußtsein der Bedeutung, die diese Klassifikation für die Entwicklungsländer aufweist, indem sie ihnen den Zugang zu der in ständigem Wachstum begriffenen modernen Technik erleichtert;
Gestützt auf Artikel 19 der Pariser Verbandsübereinkunft zum Schutz des gewerblichen Eigentums vom 20. März 1883 in ihrer am 14. Dezember 1900 in Brüssel, am 2. Juni 1911 in Washington, am 6. November 1925 im Haag, am 2. Juni 1934 in London, am 31. Oktober 1958 in Lissabon und am 14. Juli 1967 in Stockholm revidierten Fassung,
Haben folgendes vereinbart:
Erfassungsstichtag: 1.1.1991
B-VG, Bundesgesetzblatt Nr. 1 aus 1930,
04.12.2025
10002342
NOR11002365
N2197514557R