Politische und gerichtliche Organisierung des Erzherzogtumes Österreich ob der Enns
RGBl. Nr. 250 aus 1853, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Nr. 2 aus 1920,
BG
Paragraph 0
10.11.1920
14/02 Gerichtsorganisation; 15 Unabhängigkeitserklärung, Rechtsüberleitung, ÜR, Rechtsbereinigung
1. Soweit die Bestimmungen der Verordnung die Zahl und Abgrenzung der Kreise sowie die Standorte und die Einrichtung der Kreisbehörden regeln, ist ihnen durch den Erlaß des Ministers des Innern, betreffend die Auflassung der vier Kreisbehörden im Erzherzogthume Oesterreich ob der Enns, RGBl. Nr. 237 aus 1859,, materiell derogiert worden. Als Außerkrafttretensdatum für jene Bestimmungen, denen zur Gänze derogiert worden ist, wurde der 29. April 1860 (Einstellung der Amtswirksamkeit der Kreisbehörden gemäß der Verordnung RGBl. Nr. 80 aus 1860,) gewählt.
2. Soweit die Bestimmungen der Verordnung die Zahl und Abgrenzung der Bezirke sowie die Standorte und die Einrichtung der Bezirksämter regeln, ist ihnen durch das Gesetz über die Einrichtung der politischen Verwaltungsbehörden, RGBl. Nr. 44 aus 1868,, und das Gesetz, betreffend die Organisirung der Bezirksgerichte, RGBl. Nr. 59 aus 1868,, materiell derogiert worden. Als Außerkrafttretensdatum für jene Bestimmungen, denen zur Gänze derogiert worden ist, wurde der 30. August 1868 (Beginn der Amtswirksamkeit der politischen Verwaltungsbehörden gemäß der Verordnung RGBl. Nr. 101 aus 1868, und Zeitpunkt der Aktivierung der neu organisierten Bezirksgerichte gemäß der Verordnung RGBl. Nr. 117 aus 1868,) gewählt.
3. Gemäß der Verordnung über die Änderung der Bezeichnung von Gerichten im Lande Österreich, dRGBl. römisch eins S 998 aus 1938, (GBlÖ Nr. 350 aus 1938,), führten im Lande Österreich die Landes- und Kreisgerichte die Bezeichnung „Landgerichte“. Gemäß Paragraph 71, Absatz eins, des Behörden-Überleitungsgesetzes, StGBl. Nr. 94 aus 1945,, sind an die Stelle der Landgerichte wieder Landes- und Kreisgerichte nach dem Stand vom 13. März 1938 getreten.
Verordnung der Minister des Innern, der Justiz und der Finanzen vom 25. November 1853, betreffend die politische und gerichtliche Organisirung des Erzherzogthumes Oesterreich ob der Enns.
StF: RGBl. Nr. 250/1853
RGBl. Nr. 237/1859
RGBl. Nr. 44/1868
RGBl. Nr. 59/1868
RGBl. Nr. 40/1870
RGBl. Nr. 119/1873
RGBl. Nr. 160/1882
RGBl. Nr. 31/1895
RGBl. Nr. 110/1895
RGBl. Nr. 217/1896
RGBl. Nr. 229/1899
RGBl. Nr. 255/1907
RGBl. Nr. 211/1914
RGBl. Nr. 99/1915
BGBl. Nr. 2/1920
BGBl. Nr. 187/1923
BGBl. Nr. 269/1925
BGBl. Nr. 218/1927
GBlÖ Nr. 434/1938
dRGBl. I S 166/1939
BGBl. Nr. 239/1949
BGBl. Nr. 208/1957
BGBl. Nr. 91/1993 (NR: GP XVIII RV 715 AB 775 S. 101. BR: 4477 AB 4467 S. 564.)
BGBl. II Nr. 422/2002
Seine k. k. Apostolische Majestät haben mit den Allerhöchsten Entschließungen vom 6. Juli, 28. August und 14. September d. J. die Zahl und Abgränzung der Kreise, der Sprengel der Gerichtshöfe erster Instanz und der Bezirke im Erzherzogthume Oesterreich ob der Enns, sowie die Standorte und die Einrichtung der Kreisbehörden, Gerichtshöfe und Bezirksämter daselbst Allergnädigst zu genehmigen geruht.
In Gemäßheit dieser Allerhöchsten Bestimmungen und mit Beziehung auf die Verordnung vom 19. Jänner 1853 (Nr. 10, Reichs-Gesetz-Blatt, S. 65), wird Nachstehendes zur allgemeinen Kenntniß gebracht.
1. Erfassungsstichtag: 1.1.1987
2. Die Abs. römisch eins bis römisch zehn wurden als Artikel eins bis 10 dokumentiert, die beiden tabellarischen Übersichten als Anlage eins und 2,
e-rk3
Abgrenzung, RGBl. Nr. 10 aus 1853,, Oberösterreich
22.01.2026
10000002
NOR11000002
N1185315341S