Der Nationalrat hat beschlossen: Das Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 8 aus 1997,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 169 aus 2002,, wird wie folgt geändert: 1. Paragraph 4, Absatz 5 und 6 lautet: „(5) Ab 1. Jänner 1998 dürfen innerhalb eines Durchrechnungszeitraumes von 17 Wochen im Durchschnitt höchstens zehn verlängerte Dienste pro Monat gemäß Absatz eins, geleistet werden. Diese Höchstanzahl vermindert sich 1. ab dem 1. Jänner 2001 auf acht verlängerte Dienste und 2. ab dem 1. Jänner 2004 auf sechs verlängerte Dienste. Durch Betriebsvereinbarung oder im Einvernehmen mit der Personalvertretung kann festgelegt werden, dass bis zu acht verlängerte Dienste zulässig sind. Absatz 3, ist anzuwenden. Für die Berechnung zählt eine durchgehende Arbeitszeit von mehr als 32 Stunden als zwei verlängerte Dienste. (6) Durch Betriebsvereinbarung oder im Einvernehmen mit der Personalvertretung kann festgelegt werden, dass abweichend von Paragraph 2, Ziffer 3, als Wochenarbeitszeit die Arbeitszeit innerhalb eines anderen Zeitraumes von 168 aufeinander folgenden Stunden gilt. Eine solche Regelung muss einheitlich für sämtliche Dienstnehmer/innen einer Organisationseinheit, die verlängerte Dienste leisten, getroffen werden. Absatz 3, ist anzuwenden.“ 2. Die Abschnittsbezeichnung nach Paragraph 7, lautet: „Abschnitt 4 Ausnahmen“ 3. Dem Paragraph 11, wird folgender Absatz 3, angefügt: „(3) Die Verpflichtung zur Führung von Aufzeichnungen über die Ruhepausen gemäß Paragraph 6, Absatz eins, und 2 entfällt, wenn 1. durch Betriebsvereinbarung oder im Einvernehmen mit der Personalvertretung a) Beginn und Ende der Ruhepausen festgelegt werden oder b) es dem/der Dienstnehmer/in überlassen wird, innerhalb eines festgelegten Zeitraumes die Ruhepausen zu nehmen, und 2. durch Betriebsvereinbarung oder im Einvernehmen mit der Personalvertretung keine längeren Ruhepausen als das Mindestausmaß gemäß Paragraph 6, Absatz eins und 2 vorgesehen sind und 3. von dieser Vereinbarung oder vom getroffenen Einvernehmen nicht abgewichen wird.“ 4. Im Paragraph 15, wird folgender Absatz 2 f, eingefügt: „(2f) Die Paragraphen 4, Absatz 5 und 6 sowie 11 Absatz 3, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 146 aus 2003, treten mit 1. Jänner 2004 in Kraft.“

Klestil Schüssel