Der Nationalrat hat beschlossen:
Artikel 1
Änderung des Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetzes
Das Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetz (AVRAG), BGBl. Nr. 459/1993, zuletzt geändert
durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 68/2002, wird wie folgt geändert:
1. Im § 11 Abs. 2 werden das Zitat „§ 15 Abs. 2“ durch das Zitat „§ 15f Abs. 1“, das Zitat „§ 15 Abs. 3“
durch das Zitat „§ 15f Abs. 2“ und der Begriff „Karenzurlaub“ durch den Begriff „Karenz“ ersetzt.
2. Im § 11 Abs. 3 wird die Wortfolge „eines Karenzurlaubes nach den §§ 15 oder 15b MSchG oder §§ 2
oder 5 des Eltern-Karenzurlaubsgesetzes (EKUG), BGBl. Nr. 651/1989, oder anderen gleichartigen österreichischen
Rechtsvorschriften, eines Präsenzdienstes gemäß § 27 des Wehrgesetzes 1990, BGBl.
Nr. 305“ durch die Wortfolge „einer Karenz nach dem MSchG oder Väter-Karenzgesetz (VKG), BGBl.
Nr. 651/1989, oder anderen gleichartigen österreichischen Rechtsvorschriften, eines Präsenzdienstes
gemäß § 19 des Wehrgesetzes 2001, BGBl. I Nr. 146/2001,“ ersetzt.
3. Nach § 14 werden folgende §§ 14a und 14b samt Überschriften eingefügt:
„Sterbebegleitung
§ 14a. (1) Der Arbeitnehmer kann schriftlich eine Herabsetzung, eine Änderung der Lage der Normalarbeitszeit
oder eine Freistellung gegen Entfall des Arbeitsentgelts zum Zwecke der Sterbebegleitung
eines nahen Angehörigen im Sinne des § 16 Abs. 1 letzter Satz UrlG für einen bestimmten, drei Monate
nicht übersteigenden Zeitraum unter Bekanntgabe von Beginn und Dauer verlangen, auch wenn kein
gemeinsamer Haushalt mit dem nahen Angehörigen gegeben ist. Eine solche Maßnahme kann auch für
die Sterbebegleitung von Geschwistern, Schwiegereltern und Schwiegerkindern verlangt werden. Der
Arbeitnehmer kann eine Verlängerung der Maßnahme schriftlich verlangen, wobei die Gesamtdauer der
Maßnahme sechs Monate nicht überschreiten darf.
(2) Der Arbeitnehmer hat den Grund für die Maßnahme und deren Verlängerung als auch das Verwandtschaftsverhältnis
glaubhaft zu machen. Auf Verlangen des Arbeitgebers ist eine schriftliche Bescheinigung
über das Verwandtschaftsverhältnis vorzulegen.
(3) Der Arbeitnehmer kann die von ihm nach Abs. 1 verlangte Maßnahme frühestens fünf Arbeitstage,
die Verlängerung frühestens zehn Arbeitstage nach Zugang der schriftlichen Bekanntgabe vornehmen.
Die Maßnahme wird wirksam, sofern nicht der Arbeitgeber binnen fünf Arbeitstagen – bei einer Verlängerung
binnen zehn Arbeitstagen – ab Zugang der schriftlichen Bekanntgabe Klage gegen die Wirksamkeit
der Maßnahme sowie deren Verlängerung beim zuständigen Arbeits- und Sozialgericht erhebt. Das
Arbeits- und Sozialgericht hat unter Berücksichtigung der betrieblichen Erfordernisse und der Interessen
des Arbeitnehmers zu entscheiden. In solchen Rechtsstreitigkeiten steht keiner Partei ein Kostenersatzanspruch
an die andere zu, ist gegen ein Urteil des Gerichtes erster Instanz eine Berufung nicht zulässig und
sind – unabhängig vom Wert des Streitgegenstandes – Beschlüsse des Gerichtes erster Instanz nur aus den
Gründen des § 517 Abs. 1 Z 1, 4 und 6 der Zivilprozessordnung anfechtbar. Bis zur Entscheidung des
Der Nationalrat hat beschlossen:
Artikel 1
Änderung des Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetzes
Das Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetz (AVRAG), Bundesgesetzblatt Nr. 459 aus 1993,, zuletzt geändert
durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 68 aus 2002,, wird wie folgt geändert:
1. Im Paragraph 11, Absatz 2, werden das Zitat „§ 15 Absatz 2, durch das Zitat „§ 15f Absatz eins,, das Zitat „§ 15 Absatz 3,
durch das Zitat „§ 15f Absatz 2 und der Begriff „Karenzurlaub“ durch den Begriff „Karenz“ ersetzt.
2. Im Paragraph 11, Absatz 3, wird die Wortfolge „eines Karenzurlaubes nach den Paragraphen 15, oder 15b MSchG oder Paragraphen 2,
oder 5 des Eltern-Karenzurlaubsgesetzes (EKUG), Bundesgesetzblatt Nr. 651 aus 1989,, oder anderen gleichartigen österreichischen
Rechtsvorschriften, eines Präsenzdienstes gemäß Paragraph 27, des Wehrgesetzes 1990, BGBl.
Nr. 305“ durch die Wortfolge „einer Karenz nach dem MSchG oder Väter-Karenzgesetz (VKG), Bundesgesetzblatt
Nr. 651 aus 1989,, oder anderen gleichartigen österreichischen Rechtsvorschriften, eines Präsenzdienstes
gemäß Paragraph 19, des Wehrgesetzes 2001, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 146 aus 2001,,“ ersetzt.
3. Nach Paragraph 14, werden folgende Paragraphen 14 a und 14 b samt Überschriften eingefügt:
„Sterbebegleitung
§ 14a. (1) Der Arbeitnehmer kann schriftlich eine Herabsetzung, eine Änderung der Lage der Normalarbeitszeit
oder eine Freistellung gegen Entfall des Arbeitsentgelts zum Zwecke der Sterbebegleitung
eines nahen Angehörigen im Sinne des Paragraph 16, Absatz eins, letzter Satz UrlG für einen bestimmten, drei Monate
nicht übersteigenden Zeitraum unter Bekanntgabe von Beginn und Dauer verlangen, auch wenn kein
gemeinsamer Haushalt mit dem nahen Angehörigen gegeben ist. Eine solche Maßnahme kann auch für
die Sterbebegleitung von Geschwistern, Schwiegereltern und Schwiegerkindern verlangt werden. Der
Arbeitnehmer kann eine Verlängerung der Maßnahme schriftlich verlangen, wobei die Gesamtdauer der
Maßnahme sechs Monate nicht überschreiten darf.
(2) Der Arbeitnehmer hat den Grund für die Maßnahme und deren Verlängerung als auch das Verwandtschaftsverhältnis
glaubhaft zu machen. Auf Verlangen des Arbeitgebers ist eine schriftliche Bescheinigung
über das Verwandtschaftsverhältnis vorzulegen.
(3) Der Arbeitnehmer kann die von ihm nach Absatz eins, verlangte Maßnahme frühestens fünf Arbeitstage,
die Verlängerung frühestens zehn Arbeitstage nach Zugang der schriftlichen Bekanntgabe vornehmen.
Die Maßnahme wird wirksam, sofern nicht der Arbeitgeber binnen fünf Arbeitstagen – bei einer Verlängerung
binnen zehn Arbeitstagen – ab Zugang der schriftlichen Bekanntgabe Klage gegen die Wirksamkeit
der Maßnahme sowie deren Verlängerung beim zuständigen Arbeits- und Sozialgericht erhebt. Das
Arbeits- und Sozialgericht hat unter Berücksichtigung der betrieblichen Erfordernisse und der Interessen
des Arbeitnehmers zu entscheiden. In solchen Rechtsstreitigkeiten steht keiner Partei ein Kostenersatzanspruch
an die andere zu, ist gegen ein Urteil des Gerichtes erster Instanz eine Berufung nicht zulässig und
sind – unabhängig vom Wert des Streitgegenstandes – Beschlüsse des Gerichtes erster Instanz nur aus den
Gründen des Paragraph 517, Absatz eins, Ziffer eins, 4 und 6 der Zivilprozessordnung anfechtbar. Bis zur Entscheidung des
Arbeits- und Sozialgerichts kann der Arbeitnehmer die von ihm verlangte Maßnahme sowie deren Verlängerung
vornehmen, es sei denn, das Arbeits- und Sozialgericht untersagt auf Antrag des Arbeitgebers
dem Arbeitnehmer mit einstweiliger Verfügung nach § 381 Z 2 Exekutionsordnung, RGBl. Nr. 79/1896,
die Vornahme dieser Änderung. Im Übrigen sind die für einstweilige Verfügungen geltenden gesetzlichen
Bestimmungen anzuwenden.
(4) Der Arbeitnehmer hat dem Arbeitgeber den Wegfall der Sterbebegleitung unverzüglich bekannt
zu geben. Er kann die vorzeitige Rückkehr zu der ursprünglichen Normalarbeitszeit nach zwei Wochen
nach Wegfall der Sterbebegleitung verlangen. Ebenso kann der Arbeitgeber bei Wegfall der Sterbebegleitung
die vorzeitige Rückkehr des Arbeitnehmers verlangen, sofern nicht berechtigte Interessen des Arbeitnehmers
dem entgegen stehen.
(5) Fallen in das jeweilige Arbeitsjahr Zeiten einer Freistellung gegen Entfall des Arbeitsentgelts, so
gebührt ein Urlaub, soweit dieser noch nicht verbraucht worden ist, in dem Ausmaß, das dem um die
Dauer der Freistellung von der Arbeitsleistung verkürzten Arbeitsjahr entspricht. Ergeben sich bei der
Berechnung des Urlaubsausmaßes Teile von Werktagen, so sind diese auf ganze Werktage aufzurunden.
(6) Der Arbeitnehmer behält den Anspruch auf sonstige, insbesondere einmalige Bezüge im Sinne
des § 67 Abs. 1 des Einkommensteuergesetzes 1988 in den Kalenderjahren, in die Zeiten einer Freistellung
gegen Entfall des Arbeitsentgelts fallen, in dem Ausmaß, das dem Teil des Kalenderjahres entspricht,
in den keine derartigen Zeiten fallen. Für den Arbeitnehmer günstigere Regelungen werden dadurch
nicht berührt.
(7) Wird das Arbeitsverhältnis während der Inanspruchnahme der Maßnahme oder der Verlängerung
beendet, ist bei der Berechnung einer gesetzlich zustehenden Abfertigung die frühere Arbeitszeit des
Arbeitnehmers vor dem Wirksamwerden der Maßnahme zugrunde zu legen. Bei der Berechnung der
Abfertigung nach dem BUAG ist bei der Berechnung der Stundenzahl nach § 13d Abs. 3 BUAG vorzugehen.
Erfolgt die Beendigung des Arbeitsverhältnisses während einer Freistellung von der Arbeitsleistung,
ist bei der Berechnung der Ersatzleistung gemäß § 10 UrlG das für den letzten Monat vor Antritt der
Freistellung von der Arbeitsleistung gebührende Entgelt zugrunde zu legen.
Begleitung von schwersterkrankten Kindern
§ 14b. § 14a ist auch bei der Begleitung von im gemeinsamen Haushalt lebenden, schwersterkrankten
Kindern (Wahl- oder Pflegekindern) des Arbeitnehmers anzuwenden.“
4. Nach § 15 wird folgender § 15a samt Überschrift angefügt:
„Kündigungs- und Entlassungsschutz bei Sterbebegleitung und der Begleitung schwersterkrankter
Kinder
§ 15a. Der Arbeitnehmer kann ab Bekanntgabe einer in § 14a Abs. 1 vorgesehenen Maßnahme und
bis zum Ablauf von vier Wochen nach deren Ende rechtswirksam weder gekündigt noch entlassen werden.
Abweichend vom ersten Satz kann eine Kündigung oder Entlassung rechtswirksam ausgesprochen
werden, wenn vorher die Zustimmung des zuständigen Arbeits- und Sozialgerichts eingeholt wurde. Das
Gericht hat über eine Kündigung unter Berücksichtigung der betrieblichen Erfordernisse und der Interessen
des Arbeitnehmers zu entscheiden. Dasselbe gilt bei der Begleitung von schwersterkrankten Kindern.“
5. Im § 16 wird das Zitat „§§ 2 bis 15“ durch das Zitat „§§ 2 bis 15a“ ersetzt.
6. Dem § 19 Abs. 1 wird folgende Z 14 angefügt:
„14. Die §§ 11 Abs. 2 und 3, 14a, 14b, 15a und 16 in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I
Nr. 89/2002 treten mit 1. Juli 2002 in Kraft.“
Artikel 2
Änderung des Urlaubsgesetzes
Das Urlaubsgesetz, BGBl. Nr. 390/1976, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I
Nr. 49/2002, wird wie folgt geändert:
1. § 4 Abs. 5 letzter Satz lautet:
„Diese Frist verlängert sich bei Inanspruchnahme einer Karenz gemäß dem Väter-Karenzgesetz (VKG),
BGBl. Nr. 651/1989, oder gemäß dem Mutterschutzgesetz 1979 (MSchG), BGBl. Nr. 221/1979, um jenen
Zeitraum, um den die Karenz zehn Monate übersteigt.“
Arbeits- und Sozialgerichts kann der Arbeitnehmer die von ihm verlangte Maßnahme sowie deren Verlängerung
vornehmen, es sei denn, das Arbeits- und Sozialgericht untersagt auf Antrag des Arbeitgebers
dem Arbeitnehmer mit einstweiliger Verfügung nach Paragraph 381, Ziffer 2, Exekutionsordnung, RGBl. Nr. 79 aus 1896,,
die Vornahme dieser Änderung. Im Übrigen sind die für einstweilige Verfügungen geltenden gesetzlichen
Bestimmungen anzuwenden.
(4) Der Arbeitnehmer hat dem Arbeitgeber den Wegfall der Sterbebegleitung unverzüglich bekannt
zu geben. Er kann die vorzeitige Rückkehr zu der ursprünglichen Normalarbeitszeit nach zwei Wochen
nach Wegfall der Sterbebegleitung verlangen. Ebenso kann der Arbeitgeber bei Wegfall der Sterbebegleitung
die vorzeitige Rückkehr des Arbeitnehmers verlangen, sofern nicht berechtigte Interessen des Arbeitnehmers
dem entgegen stehen.
(5) Fallen in das jeweilige Arbeitsjahr Zeiten einer Freistellung gegen Entfall des Arbeitsentgelts, so
gebührt ein Urlaub, soweit dieser noch nicht verbraucht worden ist, in dem Ausmaß, das dem um die
Dauer der Freistellung von der Arbeitsleistung verkürzten Arbeitsjahr entspricht. Ergeben sich bei der
Berechnung des Urlaubsausmaßes Teile von Werktagen, so sind diese auf ganze Werktage aufzurunden.
(6) Der Arbeitnehmer behält den Anspruch auf sonstige, insbesondere einmalige Bezüge im Sinne
des Paragraph 67, Absatz eins, des Einkommensteuergesetzes 1988 in den Kalenderjahren, in die Zeiten einer Freistellung
gegen Entfall des Arbeitsentgelts fallen, in dem Ausmaß, das dem Teil des Kalenderjahres entspricht,
in den keine derartigen Zeiten fallen. Für den Arbeitnehmer günstigere Regelungen werden dadurch
nicht berührt.
(7) Wird das Arbeitsverhältnis während der Inanspruchnahme der Maßnahme oder der Verlängerung
beendet, ist bei der Berechnung einer gesetzlich zustehenden Abfertigung die frühere Arbeitszeit des
Arbeitnehmers vor dem Wirksamwerden der Maßnahme zugrunde zu legen. Bei der Berechnung der
Abfertigung nach dem BUAG ist bei der Berechnung der Stundenzahl nach Paragraph 13 d, Absatz 3, BUAG vorzugehen.
Erfolgt die Beendigung des Arbeitsverhältnisses während einer Freistellung von der Arbeitsleistung,
ist bei der Berechnung der Ersatzleistung gemäß Paragraph 10, UrlG das für den letzten Monat vor Antritt der
Freistellung von der Arbeitsleistung gebührende Entgelt zugrunde zu legen.
Begleitung von schwersterkrankten Kindern
§ 14b. Paragraph 14 a, ist auch bei der Begleitung von im gemeinsamen Haushalt lebenden, schwersterkrankten
Kindern (Wahl- oder Pflegekindern) des Arbeitnehmers anzuwenden.“
4. Nach Paragraph 15, wird folgender Paragraph 15 a, samt Überschrift angefügt:
„Kündigungs- und Entlassungsschutz bei Sterbebegleitung und der Begleitung schwersterkrankter
Kinder
§ 15a. Der Arbeitnehmer kann ab Bekanntgabe einer in Paragraph 14 a, Absatz eins, vorgesehenen Maßnahme und
bis zum Ablauf von vier Wochen nach deren Ende rechtswirksam weder gekündigt noch entlassen werden.
Abweichend vom ersten Satz kann eine Kündigung oder Entlassung rechtswirksam ausgesprochen
werden, wenn vorher die Zustimmung des zuständigen Arbeits- und Sozialgerichts eingeholt wurde. Das
Gericht hat über eine Kündigung unter Berücksichtigung der betrieblichen Erfordernisse und der Interessen
des Arbeitnehmers zu entscheiden. Dasselbe gilt bei der Begleitung von schwersterkrankten Kindern.“
5. Im Paragraph 16, wird das Zitat „§§ 2 bis 15“ durch das Zitat „§§ 2 bis 15a“ ersetzt.
6. Dem Paragraph 19, Absatz eins, wird folgende Ziffer 14, angefügt:
„14. Die Paragraphen 11, Absatz 2 und 3, 14 a, 14 b, 15 a und 16 in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins,
Nr. 89 aus 2002, treten mit 1. Juli 2002 in Kraft.“
Artikel 2
Änderung des Urlaubsgesetzes
Das Urlaubsgesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 390 aus 1976,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins,
Nr. 49 aus 2002,, wird wie folgt geändert:
1. Paragraph 4, Absatz 5, letzter Satz lautet:
„Diese Frist verlängert sich bei Inanspruchnahme einer Karenz gemäß dem Väter-Karenzgesetz (VKG),
BGBl. Nr. 651 aus 1989,, oder gemäß dem Mutterschutzgesetz 1979 (MSchG), Bundesgesetzblatt Nr. 221 aus 1979,, um jenen
Zeitraum, um den die Karenz zehn Monate übersteigt.“
2.Ziffer 2 Im § 10 Abs. 4 wird die Wortfolge „gemäß EKUG“ durch die Wortfolge „gemäß VKG“ ersetzt und
nach der Wortfolge „oder MSchG“ die Wortfolge „oder Herabsetzung der Normalarbeitszeit nach den
§§ 14a und 14b Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetz, BGBl. Nr. 459/1993,“ angefügt.
3. Im § 16 Abs. 1 Z 2 wird das Zitat „§ 15d Abs. 2 Z 1 bis 4“ durch das Zitat „§ 15d Abs. 2 Z 1 bis 5“
ersetzt.
4. Dem § 19 Abs. 8 wird folgender Abs. 9 angefügt:
„(9) Die §§ 4 Abs. 5 letzter Satz, 10 Abs. 4 und 16 Abs. 1 Z 2 in der Fassung des Bundesgesetzes
BGBl. I Nr. 89/2002 treten mit 1. Juli 2002 in Kraft.“
Artikel 3
Änderung des Arbeitslosenversicherungsgesetzes 1977
Das Arbeitslosenversicherungsgesetz 1977, BGBl. Nr. 609, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz
BGBl. I Nr. 68/2002, wird wie folgt geändert:
1. Im § 15 Abs. 1 wird der Punkt am Ende der Z 9 durch einen Strichpunkt ersetzt und folgende Z 10
angefügt:
„10. bei Sterbebegleitung eines nahen Verwandten oder bei Begleitung eines schwersterkrankten
Kindes gemäß § 29 oder § 32 krankenversichert war oder im Sinne des § 31 Anspruch auf Leistungen
der Krankenfürsorge hatte.“
2. § 21 Abs. 1 vorletzter Satz lautet:
„Jahresbeitragsgrundlagen, die einen Zeitraum enthalten, in dem Karenz-(Urlaubs-)Geld oder
Kinderbetreuungsgeld bezogen wurde oder die Normalarbeitszeit zum Zwecke der Sterbebegleitung eines
nahen Verwandten oder der Begleitung eines schwersterkrankten Kindes gemäß § 14a oder § 14b
AVRAG oder einer gleichartigen Regelung herabgesetzt wurde, bleiben außer Betracht, wenn diese
niedriger als die sonst heranzuziehenden Jahresbeitragsgrundlagen sind.“
3. Nach dem Abschnitt 2 wird folgender Abschnitt 2a mit den §§ 29 bis 32 samt Überschriften eingefügt:
„Abschnitt 2a
Kranken- und Pensionsversicherung bei Sterbebegleitung und bei Begleitung von
schwersterkrankten Kindern
Kranken- und Pensionsversicherung für Dienstnehmer
§ 29. (1) Personen, die in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis stehen und gemäß § 14a oder
§ 14b AVRAG oder einer gleichartigen Regelung eine Herabsetzung, eine Änderung der Lage der Normalarbeitszeit
oder eine Freistellung gegen Entfall des Arbeitsentgelts zum Zwecke der Sterbebegleitung
eines nahen Verwandten oder der Begleitung eines schwersterkrankten Kindes in Anspruch nehmen,
bleiben jedenfalls nach den jeweils auf Grund dieses Dienstverhältnisses anzuwendenden Rechtsvorschriften
kranken- und pensionsversichert.
(2) Besteht die Pflichtversicherung nur auf Grund des Abs. 1 weiter, so ist als Beitragsgrundlage der
Richtsatz gemäß § 293 Abs. 1 lit. a sublit. bb ASVG heranzuziehen, wenn jedoch die letzte Beitragsgrundlage
vor der Sterbebegleitung oder Begleitung eines schwerst erkrankten Kindes niedriger war,
diese. In der Krankenversicherung besteht nur Anspruch auf Sachleistungen, in der Pensionsversicherung
werden Beitragszeiten der Pflichtversicherung erworben.
(3) Besteht die Pflichtversicherung auch ohne Anwendung des Abs. 1 weiter, so ist die monatliche
Beitragsgrundlage für die Pensionsversicherung auf die gemäß Abs. 2 maßgebliche Beitragsgrundlage
aufzustocken. Der Aufstockungsbeitrag beträgt 22,8% des Unterschiedsbetrages zwischen der Beitragsgrundlage
gemäß Abs. 2 und der Beitragsgrundlage auf Grund des Dienstverhältnisses.
(4) Zuständig für die Durchführung der Versicherung ist entsprechend der Meldung des Dienstgebers
der auf Grund des Dienstverhältnisses jeweils zuständige Kranken- bzw. Pensionsversicherungsträger.
(5) Die Beiträge zur Kranken- und Pensionsversicherung gemäß Abs. 1, soweit diese nach Abs. 2 zu
berechnen sind, und der Aufstockungsbeitrag gemäß Abs. 3 sind aus Mitteln der Arbeitslosenversicherung
zu tragen und jährlich im Nachhinein abzurechnen.
Im Paragraph 10, Absatz 4, wird die Wortfolge „gemäß EKUG“ durch die Wortfolge „gemäß VKG“ ersetzt und
nach der Wortfolge „oder MSchG“ die Wortfolge „oder Herabsetzung der Normalarbeitszeit nach den
§§ 14a und 14b Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 459 aus 1993,,“ angefügt.
3. Im Paragraph 16, Absatz eins, Ziffer 2, wird das Zitat „§ 15d Absatz 2, Ziffer eins bis 4 durch das Zitat „§ 15d Absatz 2, Ziffer eins bis 5
ersetzt.
4. Dem Paragraph 19, Absatz 8, wird folgender Absatz 9, angefügt:
„(9) Die Paragraphen 4, Absatz 5, letzter Satz, 10 Absatz 4 und 16 Absatz eins, Ziffer 2, in der Fassung des Bundesgesetzes
BGBl. römisch eins Nr. 89 aus 2002, treten mit 1. Juli 2002 in Kraft.“
Artikel 3
Änderung des Arbeitslosenversicherungsgesetzes 1977
Das Arbeitslosenversicherungsgesetz 1977, BGBl. Nr. 609, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz
BGBl. römisch eins Nr. 68 aus 2002,, wird wie folgt geändert:
1. Im Paragraph 15, Absatz eins, wird der Punkt am Ende der Ziffer 9, durch einen Strichpunkt ersetzt und folgende Ziffer 10,
angefügt:
„10. bei Sterbebegleitung eines nahen Verwandten oder bei Begleitung eines schwersterkrankten
Kindes gemäß Paragraph 29, oder Paragraph 32, krankenversichert war oder im Sinne des Paragraph 31, Anspruch auf Leistungen
der Krankenfürsorge hatte.“
2. Paragraph 21, Absatz eins, vorletzter Satz lautet:
„Jahresbeitragsgrundlagen, die einen Zeitraum enthalten, in dem Karenz-(Urlaubs-)Geld oder
Kinderbetreuungsgeld bezogen wurde oder die Normalarbeitszeit zum Zwecke der Sterbebegleitung eines
nahen Verwandten oder der Begleitung eines schwersterkrankten Kindes gemäß Paragraph 14 a, oder Paragraph 14 b,
AVRAG oder einer gleichartigen Regelung herabgesetzt wurde, bleiben außer Betracht, wenn diese
niedriger als die sonst heranzuziehenden Jahresbeitragsgrundlagen sind.“
3. Nach dem Abschnitt 2 wird folgender Abschnitt 2a mit den Paragraphen 29 bis 32 samt Überschriften eingefügt:
„Abschnitt 2a
Kranken- und Pensionsversicherung bei Sterbebegleitung und bei Begleitung von
schwersterkrankten Kindern
Kranken- und Pensionsversicherung für Dienstnehmer
§ 29. (1) Personen, die in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis stehen und gemäß Paragraph 14 a, oder
§ 14b AVRAG oder einer gleichartigen Regelung eine Herabsetzung, eine Änderung der Lage der Normalarbeitszeit
oder eine Freistellung gegen Entfall des Arbeitsentgelts zum Zwecke der Sterbebegleitung
eines nahen Verwandten oder der Begleitung eines schwersterkrankten Kindes in Anspruch nehmen,
bleiben jedenfalls nach den jeweils auf Grund dieses Dienstverhältnisses anzuwendenden Rechtsvorschriften
kranken- und pensionsversichert.
(2) Besteht die Pflichtversicherung nur auf Grund des Absatz eins, weiter, so ist als Beitragsgrundlage der
Richtsatz gemäß Paragraph 293, Absatz eins, Litera a, Sub-Litera, b, b, ASVG heranzuziehen, wenn jedoch die letzte Beitragsgrundlage
vor der Sterbebegleitung oder Begleitung eines schwerst erkrankten Kindes niedriger war,
diese. In der Krankenversicherung besteht nur Anspruch auf Sachleistungen, in der Pensionsversicherung
werden Beitragszeiten der Pflichtversicherung erworben.
(3) Besteht die Pflichtversicherung auch ohne Anwendung des Absatz eins, weiter, so ist die monatliche
Beitragsgrundlage für die Pensionsversicherung auf die gemäß Absatz 2, maßgebliche Beitragsgrundlage
aufzustocken. Der Aufstockungsbeitrag beträgt 22,8% des Unterschiedsbetrages zwischen der Beitragsgrundlage
gemäß Absatz 2 und der Beitragsgrundlage auf Grund des Dienstverhältnisses.
(4) Zuständig für die Durchführung der Versicherung ist entsprechend der Meldung des Dienstgebers
der auf Grund des Dienstverhältnisses jeweils zuständige Kranken- bzw. Pensionsversicherungsträger.
(5) Die Beiträge zur Kranken- und Pensionsversicherung gemäß Absatz eins,, soweit diese nach Absatz 2, zu
berechnen sind, und der Aufstockungsbeitrag gemäß Absatz 3, sind aus Mitteln der Arbeitslosenversicherung
zu tragen und jährlich im Nachhinein abzurechnen.
(6)Absatz 6,Das Arbeitsmarktservice, der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und
die anderen betroffenen Rechtsträger sind berechtigt, geeignete Vereinbarungen zur Durchführung dieser
Bestimmungen zu treffen.
Sonderbestimmungen für Dienstnehmer ohne Pensionsversicherung
§ 30. (1) Abweichend von § 29 treten für Personen, die auf Grund des Dienstverhältnisses nicht der
Pensionsversicherung unterliegen, an die Stelle der Beiträge zur Pensionsversicherung entsprechende
Beitragsleistungen an jene Rechtsträger, die die Versorgungsleistungen tragen. Die Zeit einer Herabsetzung
der Normalarbeitszeit gemäß §§ 14a oder 14b AVRAG gilt als ruhegenussfähige Dienstzeit.
(2) Der Beitragssatz gemäß Abs. 1 entspricht dem Prozentsatz des jeweils gesetzlich vorgesehenen
Beitrages zur Deckung des Pensionsaufwandes oder eines gleichartigen Beitrages.
Sonderbestimmungen für Dienstnehmer ohne Krankenversicherung
§ 31. (1) Abweichend von § 29 treten für Personen, die auf Grund des Dienstverhältnisses nicht der
Krankenversicherung unterliegen, unter der Voraussetzung eines vergleichbaren gesetzlichen Anspruches
auf Leistungen der Krankenfürsorge an die Stelle der Beiträge zur Krankenversicherung entsprechende
Beitragsleistungen an jene Rechtsträger, die die Leistungen der Krankenfürsorge tragen. Für die Zeit einer
Herabsetzung der Normalarbeitszeit gemäß §§ 14a oder 14b AVRAG besteht jedenfalls Anspruch auf
Leistungen der Krankenfürsorge.
(2) Der Beitragssatz gemäß Abs. 1 entspricht dem Prozentsatz des jeweils gesetzlich vorgesehenen
Beitrages zur Deckung des Aufwandes für die Leistungen der Krankenfürsorge oder eines gleichartigen
Beitrages.
Kranken- und Pensionsversicherung für Arbeitslose
§ 32. (1) Arbeitslose, die der zuständigen regionalen Geschäftsstelle schriftlich bekannt geben, dass
sie sich vom Bezug von Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe abmelden, um sich der Sterbebegleitung
eines nahen Verwandten im Sinne des § 14a Abs. 1 AVRAG oder der Begleitung eines schwersterkrankten
Kindes im Sinne des § 14b AVRAG zu widmen, sind für längstens sechs Monate kranken- und pensionsversichert,
wenn und so lange kein Leistungsbezug nach diesem Bundesgesetz erfolgt und keine anderweitige
Pflichtversicherung in der Kranken- und Pensionsversicherung vorliegt. Der Beitrag zur Krankenversicherung
beträgt 6,8%, der Beitrag zur Pensionsversicherung 22,8% des Richtsatzes gemäß § 293
Abs. 1 lit. a sublit. bb ASVG; wenn jedoch die letzte Beitragsgrundlage auf Grund des Leistungsbezuges
niedriger war, so gilt diese. In der Krankenversicherung besteht nur Anspruch auf Sachleistungen, in der
Pensionsversicherung werden Beitragszeiten der Pflichtversicherung erworben.
(2) Die Arbeitslosen haben der zuständigen regionalen Geschäftsstelle den Grund für die Abmeldung
gemäß Abs. 1 glaubhaft zu machen; auf Verlangen der regionalen Geschäftsstelle ist eine entsprechende
Bescheinigung vorzulegen.
(3) Zuständig für die Durchführung der Versicherung ist entsprechend der Meldung des Arbeitsmarktservice
der auf Grund des Leistungsbezuges zuständige Kranken- bzw. Pensionsversicherungsträger.
(4) Die Beiträge zur Kranken- und Pensionsversicherung gemäß Abs. 1 sind aus Mitteln der Arbeitslosenversicherung
zu tragen und jährlich im Nachhinein abzurechnen.
(5) Das Arbeitsmarktservice, der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und
die anderen betroffenen Rechtsträger sind berechtigt, geeignete Vereinbarungen zur Durchführung dieser
Bestimmungen zu treffen.“
4. Dem § 79 wird folgender Abs. 68 angefügt:
„(68) Die §§ 15 Abs. 1, 21 Abs. 1 sowie 29 bis 32 samt Überschriften in der Fassung des Bundesgesetzes
BGBl. I Nr. 89/2002 treten mit 1. Juli 2002 in Kraft.“
Das Arbeitsmarktservice, der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und
die anderen betroffenen Rechtsträger sind berechtigt, geeignete Vereinbarungen zur Durchführung dieser
Bestimmungen zu treffen.
Sonderbestimmungen für Dienstnehmer ohne Pensionsversicherung
§ 30. (1) Abweichend von Paragraph 29, treten für Personen, die auf Grund des Dienstverhältnisses nicht der
Pensionsversicherung unterliegen, an die Stelle der Beiträge zur Pensionsversicherung entsprechende
Beitragsleistungen an jene Rechtsträger, die die Versorgungsleistungen tragen. Die Zeit einer Herabsetzung
der Normalarbeitszeit gemäß Paragraphen 14 a, oder 14b AVRAG gilt als ruhegenussfähige Dienstzeit.
(2) Der Beitragssatz gemäß Absatz eins, entspricht dem Prozentsatz des jeweils gesetzlich vorgesehenen
Beitrages zur Deckung des Pensionsaufwandes oder eines gleichartigen Beitrages.
Sonderbestimmungen für Dienstnehmer ohne Krankenversicherung
§ 31. (1) Abweichend von Paragraph 29, treten für Personen, die auf Grund des Dienstverhältnisses nicht der
Krankenversicherung unterliegen, unter der Voraussetzung eines vergleichbaren gesetzlichen Anspruches
auf Leistungen der Krankenfürsorge an die Stelle der Beiträge zur Krankenversicherung entsprechende
Beitragsleistungen an jene Rechtsträger, die die Leistungen der Krankenfürsorge tragen. Für die Zeit einer
Herabsetzung der Normalarbeitszeit gemäß Paragraphen 14 a, oder 14b AVRAG besteht jedenfalls Anspruch auf
Leistungen der Krankenfürsorge.
(2) Der Beitragssatz gemäß Absatz eins, entspricht dem Prozentsatz des jeweils gesetzlich vorgesehenen
Beitrages zur Deckung des Aufwandes für die Leistungen der Krankenfürsorge oder eines gleichartigen
Beitrages.
Kranken- und Pensionsversicherung für Arbeitslose
§ 32. (1) Arbeitslose, die der zuständigen regionalen Geschäftsstelle schriftlich bekannt geben, dass
sie sich vom Bezug von Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe abmelden, um sich der Sterbebegleitung
eines nahen Verwandten im Sinne des Paragraph 14 a, Absatz eins, AVRAG oder der Begleitung eines schwersterkrankten
Kindes im Sinne des Paragraph 14 b, AVRAG zu widmen, sind für längstens sechs Monate kranken- und pensionsversichert,
wenn und so lange kein Leistungsbezug nach diesem Bundesgesetz erfolgt und keine anderweitige
Pflichtversicherung in der Kranken- und Pensionsversicherung vorliegt. Der Beitrag zur Krankenversicherung
beträgt 6,8%, der Beitrag zur Pensionsversicherung 22,8% des Richtsatzes gemäß Paragraph 293,
Abs. 1 Litera a, Sub-Litera, b, b, ASVG; wenn jedoch die letzte Beitragsgrundlage auf Grund des Leistungsbezuges
niedriger war, so gilt diese. In der Krankenversicherung besteht nur Anspruch auf Sachleistungen, in der
Pensionsversicherung werden Beitragszeiten der Pflichtversicherung erworben.
(2) Die Arbeitslosen haben der zuständigen regionalen Geschäftsstelle den Grund für die Abmeldung
gemäß Absatz eins, glaubhaft zu machen; auf Verlangen der regionalen Geschäftsstelle ist eine entsprechende
Bescheinigung vorzulegen.
(3) Zuständig für die Durchführung der Versicherung ist entsprechend der Meldung des Arbeitsmarktservice
der auf Grund des Leistungsbezuges zuständige Kranken- bzw. Pensionsversicherungsträger.
(4) Die Beiträge zur Kranken- und Pensionsversicherung gemäß Absatz eins, sind aus Mitteln der Arbeitslosenversicherung
zu tragen und jährlich im Nachhinein abzurechnen.
(5) Das Arbeitsmarktservice, der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und
die anderen betroffenen Rechtsträger sind berechtigt, geeignete Vereinbarungen zur Durchführung dieser
Bestimmungen zu treffen.“
4. Dem Paragraph 79, wird folgender Absatz 68, angefügt:
„(68) Die Paragraphen 15, Absatz eins, 21, Absatz eins, sowie 29 bis 32 samt Überschriften in der Fassung des Bundesgesetzes
Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 89 aus 2002, treten mit 1. Juli 2002 in Kraft.“
Klestil
Schüssel