Der Nationalrat hat beschlossen: INHALTSVERZEICHNIS Artikel Gegenstand I Bundesgesetz, mit dem die Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mit beschränkter Haftung errichtet wird (Austria Wirtschaftsservice-Gesetz) II Änderung des ERP-Fonds-Gesetzes III Änderung des KMU-Förderungsgesetzes IV Änderung des Garantiegesetzes 1977 V Änderung des Bundesgesetzes betreffend die Errichtung einer Innovationsagentur VI Änderung des Arbeitsmarktförderungsgesetzes VII Änderung des Bundesfinanzgesetzes 2002 Artikel römisch eins (Austria Wirtschaftsservice-Gesetz) Errichtung durch Verschmelzung zur Neugründung § 1. (1) Die Finanzierungsgarantie-Gesellschaft mit beschränkter Haftung und die BÜRGES Förderungsbank Gesellschaft mit beschränkter Haftung (im Folgenden: die übertragenden Gesellschaften) werden mit Wirksamkeit zum 31. Dezember 2001 (Tagesablauf) unter Ausschluss der Abwicklung durch Übertragung der Vermögen dieser Gesellschaften mit allen Rechten und Pflichten im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mit beschränkter Haftung (im Folgenden: die Gesellschaft) mit dem Sitz in Wien gegen Gewährung sämtlicher Geschäftsanteile an den Bund verschmolzen [§ 96 Absatz eins, Ziffer 2, des Gesetzes über Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG), RGBl. Nr. 58/1906]. Die Generalversammlungen der übertragenden Gesellschaften haben dazu den Gesellschaftsvertrag der Gesellschaft zu beschließen; mit diesen Beschlussfassungen ist die Gesellschaft mit Wirkung zum 1. Jänner 2002 errichtet. Verschmelzungsbeschlüsse der Generalversammlungen der übertragenden Gesellschaften sind nicht erforderlich. (2) Die Konzessionen und Bewilligungen der übertragenden Gesellschaften gehen auf die Gesellschaft über. Wird in Gesetzen, Verordnungen oder Richtlinien des Bundes auf die übertragenden Gesellschaften Bezug genommen, so tritt an ihre Stelle jeweils die Gesellschaft. (3) Auf diese Verschmelzung finden die Bestimmungen der Paragraphen 220, 220 a, 220 b, 220 c, 221 a, 222,, 225a Absatz 2 und 233 Absatz 2 bis 4 des Bundesgesetzes über Aktiengesellschaften (AktG), Bundesgesetzblatt

Nr. 98 aus 1965,, in Verbindung mit Paragraph 96, Absatz 2, GmbHG, die Bestimmungen der Paragraphen 97 bis 100 GmbHG und des Paragraph 21, des Bundesgesetzes über das Bankwesen (BWG), Bundesgesetzblatt Nr. 532 aus 1993,, keine Anwendung. (4) Die Generalversammlungen der übertragenden Gesellschaften haben den Aufsichtsrat und die Geschäftsführung der Gesellschaft unter Berücksichtigung der Bestimmungen der Paragraphen 3 und 4 zu bestellen. (5) Der Verschmelzung liegen die Schlussbilanzen der übertragenden Gesellschaften zugrunde; als Schlussbilanzen gelten die Bilanzen der übertragenden Gesellschaften zum 31. Dezember 2001. Die Gesellschaft führt die Buchwerte aus den Schlussbilanzen der übertragenden Gesellschaften fort; das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 21800000 Euro. (6) Die Gesellschaft ist unverzüglich von der Geschäftsführung der Gesellschaft unter Vorlage der Beschlüsse der Generalversammlungen der übertragenden Gesellschaften und des von diesen beschlossenen Gesellschaftsvertrages beim Handelsgericht Wien zur Eintragung in das Firmenbuch anzumelden. (7) Soweit dieses Gesetz keine abweichenden Bestimmungen enthält, ist auf die Gesellschaft das GmbHG in der jeweils geltenden Fassung anzuwenden. (8) Sämtliche Geschäftsanteile der Gesellschaft stehen im Eigentum des Bundes. Eine Veräußerung von Geschäftsanteilen ist nicht zulässig. Die Ausübung der Gesellschafterrechte obliegt, soweit im Folgenden nichts Abweichendes bestimmt ist, dem Bundesminister für Finanzen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gesellschaft ist berechtigt, ihrer Firma oder der Abkürzung ihrer Firma (einschließlich Logo) das Bundeswappen beizusetzen. Die Gesellschaft ist nicht verpflichtet, den Firmenzusatz zu führen. (9) Die Gesellschaft hat zum Zwecke der Risikovorsorge für Zahlungen aus von der Gesellschaft übernommenen Garantien, soweit diese Garantien unter Inanspruchnahme der Schadloshaltung des Bundes gemäß Paragraphen eins, 11 und 14 des Garantiegesetzes (Garantiegesetz 1977), BGBl. Nr. 296, und gemäß Paragraph 7, des KMU-Förderungsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 432 aus 1996,, übernommen wurden (Garantiezahlungen), Rücklagen zu bilden. Die Gesellschaft hat insbesondere Haftungsentgelte, Rückflüsse aus Garantiezahlungen, Rückflüsse aus der Verwertung von Sicherheiten, Rückflüsse infolge der Rückerstattung von Haftungszahlungen und Veräußerungsgewinne aus Beteiligungen, welche aus oder im Zusammenhang mit Garantiezahlungen erworben werden, in die Rücklagen einzustellen. Die Rücklagen dürfen nur für Garantiezahlungen verwendet werden, es sei denn die Generalversammlung beschließt eine Verwendung für andere Zwecke. Die näheren Bestimmungen über Widmung, Dotierung und Verwendung der Rücklagen sind im Gesellschaftsvertrag zu regeln. (10) Die Rücklagen gemäß Absatz 9, sind bei Errichtung der Gesellschaft zu bilden aus 1. dem Betrag von 10525000 Euro (aus dem gezeichneten Kapital der BÜRGES Förderungsbank Gesellschaft mit beschränkter Haftung), 2. der Rücklage zur Schadloshaltung der BÜRGES Förderungsbank Gesellschaft mit beschränkter Haftung zum 31. Dezember 2001, 3. der gebundenen Kapitalrücklage der Finanzierungsgarantie-Gesellschaft mit beschränkter Haftung für die Abdeckung von Verlusten aus oder im Zusammenhang mit Beteiligungen an Investitionsgesellschaften zum 31. Dezember 2001 (Paragraph 5, Absatz 3, des Gesellschaftsvertrages der Finanzierungsgarantie- Gesellschaft mit beschränkter Haftung), 4. der Deckungsrücklage der Finanzierungsgarantie-Gesellschaft mit beschränkter Haftung gemäß § 2 Absatz eins, Garantiegesetz zum 31. Dezember 2001, und aus 5. der gebundenen Kapitalrücklage der Finanzierungsgarantie-Gesellschaft mit beschränkter Haftung für die Deckung der Risken aus den Kapitalgarantien gemäß Paragraph 14, Absatz eins, Garantiegesetz 1977 zum 31. Dezember 2001 (Paragraph 5, Absatz 4 a, des Gesellschaftsvertrages der Finanzierungsgarantie- Gesellschaft mit beschränkter Haftung). Aufgaben der Gesellschaft § 2. (1) Aufgabe der Gesellschaft ist die Vergabe und die Abwicklung von unternehmensbezogenen Wirtschaftsförderungen des Bundes sowie die Erbringung sonstiger, im öffentlichen Interesse liegender Finanzierungs- und Beratungsleistungen zur Unterstützung der Wirtschaft. Die Gesellschaft übt ihre Tätigkeit unter Beachtung der Vorschriften des europäischen Beihilfenkontrollrechtes mit dem Ziel der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Österreich unter Berücksichtigung der besonderen Bedeutung der Technologie- und Innovationsförderung für die Wirtschaftsentwicklung und Wertschöpfung sowie der Standortsicherung und der Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen aus. Die Gesellschaft hat das unternehmensbezogene Förderungswesen des Bundes effizient und serviceorientiert zu gestalten.

  1. Absatz 2,Zu den Aufgaben der Gesellschaft zählen insbesondere: a) die Vergabe und die Abwicklung von Förderungen und sonstigen Finanzierungen nach dem Garantiegesetz (Garantiegesetz 1977), BGBl. Nr. 296, und dem KMU-Förderungsgesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 432 aus 1996,; b) die Innovationsvermittlung und die Innovationsberatung zum Nutzen der österreichischen Wirtschaft sowie die Fortführung der Aufgaben der Innovationsagentur; c) die Abwicklung von Beihilfen im Sinne der Paragraphen 27, Absatz eins, Litera a,, 35 Absatz eins, Litera a und 51a Absatz 3, des Bundesgesetzes vom 12. Dezember 1968 betreffend die Arbeitsmarktförderung (AMFG), BGBl. Nr. 31 aus 1969,; d) die Besorgung der Aufgaben und Geschäfte des ERP-Fonds Bundesgesetzblatt Nr. 207 aus 1962,); e) die Vergabe und Abwicklung von Förderungen und sonstigen Finanzierungen sowie die Übernahme von Geschäftsbesorgungen, die der Gesellschaft durch Gesetz oder Abwicklungsvertrag übertragen werden. Der Abschluss derartiger Abwicklungsverträge bedarf der Zustimmung des Bundesministers für Finanzen; f) die Erbringung von Beratungsleistungen, insbesondere gegenüber dem Bund; g) die Erstellung von Vorschlägen für die Mehrjahresprogramme gemäß Paragraph 5 und die Umsetzung der vom Bundesminister für Finanzen und vom Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit genehmigten Mehrjahresprogramme. (3) Die Gesellschaft hat ihre Aufgaben nach den Grundsätzen der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit durchzuführen. (4) Die Gesellschaft erbringt ihre Leistungen an Förderungsnehmer sowie an den jeweiligen Auftraggeber grundsätzlich gegen Entgelt. Aufsichtsrat § 3. (1) Die Gesellschaft hat einen Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat der Gesellschaft besteht aus zwölf Mitgliedern. Der Gesellschaftsvertrag hat dem Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit das Recht einzuräumen, vier Mitglieder in den Aufsichtsrat zu entsenden und weiters der Wirtschaftskammer Österreich, der Bundesarbeitskammer, dem Österreichischen Gewerkschaftsbund und der Vereinigung der Österreichischen Industrie das Recht einzuräumen, jeweils ein Mitglied in den Aufsichtsrat zu entsenden. (2) Auf die Entsendung der Mitglieder der betrieblichen Arbeitnehmervertretung ist Paragraph 110, des Arbeitsverfassungsgesetzes (ArbVG), Bundesgesetzblatt Nr. 22 aus 1974,, anzuwenden. Geschäftsführung § 4. (1) Die Gesellschaft hat zwei Geschäftsführer. Der Gesellschaftsvertrag hat dem Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit das Recht vorzubehalten, ein Mitglied der Geschäftsführung zu entsenden. (2) Auf die Bestellung der Geschäftsführer findet das Stellenbesetzungsgesetz, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 26 aus 1998,, Anwendung. (3) Geht ein öffentlich-rechtlich Bediensteter des Bundes als Geschäftsführer ein Dienstverhältnis mit der Gesellschaft ein, so ist er für die Dauer dieses Dienstverhältnisses gegen Entfall der Bezüge beurlaubt. Mehrjahresprogramme § 5. (1) Die Gesellschaft hat dem Bundesminister für Finanzen und dem Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit einen Vorschlag für ein mehrjähriges Programm für die Umsetzung der in Paragraph 2, Absatz eins, und Absatz 2, Litera a bis e genannten Ziele und Aufgaben zur Genehmigung vorzulegen. Das erste Mehrjahresprogramm ist bis spätestens 31. Oktober 2003 vorzulegen. Für 2003 ist ein interimistisches Jahresprogramm bis spätestens 15. November 2002 zur Genehmigung vorzulegen. (2) Die Vorschläge gemäß Absatz eins, haben unter Berücksichtigung der Jahresprogramme gemäß den §§ 10 und 11 des Bundesgesetzes über die Verwaltung der ERP-Counterpart-Mittel (ERP-Fonds-Gesetz), BGBl. Nr. 207 aus 1962,, die Schwerpunkte der unternehmensbezogenen Wirtschaftsförderung, die einzelnen Maßnahmen und deren Ziele und die Instrumente darzustellen. Die Vorschläge haben insbesondere Indikatoren zur Messung der Zielerreichung, einen Evaluierungsplan sowie eine indikative Finanzplanung zu beinhalten. (3) Die Gesellschaft hat das vom Bundesminister für Finanzen und vom Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit genehmigte Mehrjahresprogramm nach Maßgabe der im jeweiligen Bundesfinanzgesetz bereitgestellten Mittel umzusetzen.

Planungs- und Berichterstattungssystem § 6. Die Geschäftsführung hat für die Einrichtung eines Planungs- und Berichterstattungssystems zu sorgen, das die Erfüllung der Berichterstattungspflichten nach den gesetzlichen Vorschriften und den Richtlinien gemäß Paragraph 15 b, Absatz 2, des Bundeshaushaltsgesetzes (BHG), Bundesgesetzblatt Nr. 213 aus 1986,, sicherstellt. Überleitung der Beamten des Bundes § 7. (1) Für Beamte gemäß Absatz 2, wird das „Amt der Austria Wirtschaftsservice GmbH“ eingerichtet. Diese Dienststelle ist dem Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit unmittelbar nachgeordnet und wird von dem für die Personalangelegenheiten zuständigen Geschäftsführer der Gesellschaft geleitet, der in dieser Funktion an die Weisungen des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit gebunden ist. In Dienstrechtsangelegenheiten dieser Beamten ist der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit als oberste Dienstbehörde in erster Instanz zuständig. (2) Beamte, die am 30. September 2002 dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit angehören und zumindest überwiegend Aufgaben gemäß Paragraph 2, Absatz 2, Litera c, besorgen, gehören ab dem 1. Oktober (Stichtag) für die Dauer ihres Dienststandes der Dienststelle gemäß Absatz eins, an und sind der Gesellschaft zur dauernden Dienstleistung zugewiesen, solange sie nicht zu einer anderen Bundesdienststelle versetzt werden. (3) Beamte gemäß Absatz 2, haben, wenn sie innerhalb von fünf Jahren ab dem Stichtag ihren Austritt aus dem Bundesdienst erklären, Anspruch auf Aufnahme in ein Arbeitsverhältnis zur Gesellschaft zu den zu diesem Zeitpunkt für neueintretende Arbeitnehmer geltenden Bedingungen, mit Wirksamkeit von dem dem Austritt folgenden Monatsersten. Die beim Bund verbrachte Dienstzeit ist dabei für alle zeitabhängigen Ansprüche anzurechnen. Forderungen des Bundes gegenüber diesen Bediensteten aus ihren öffentlich- rechtlichen Dienstverhältnissen, die bis zum Austritt entstanden sind, gehen bei Begründung eines Arbeitsverhältnisses zur Gesellschaft auf die Gesellschaft über und sind von dieser dem Bund unverzüglich zu refundieren. (4) Für Beamte gemäß Absatz 2, hat die Gesellschaft dem Bund den Gesamtaktivitätsaufwand samt Nebenkosten zu ersetzen und einen Beitrag zur Deckung des Pensionsaufwandes zu leisten. Dieser Beitrag beträgt 31,8 vH des Aufwandes an Aktivbezügen. Als Aktivbezüge gelten alle Geldleistungen, von denen ein Pensionsbeitrag zu entrichten ist. Die von den Beamten einzubehaltenden Pensionsbeiträge sind anzurechnen. Im Falle einer künftigen Änderung der Höhe des Pensionsbeitrages der Bundesbeamten gemäß Paragraph 22, des Gehaltsgesetzes 1956 (GG 1956), BGBl. Nr. 54, ändert sich der Prozentsatz des Deckungsbeitrages im gleichen Ausmaß. Ab dem Stichtag an die Gesellschaft geleistete besondere Pensionsbeiträge und Überweisungsbeiträge sind umgehend in voller Höhe an den Bund zu entrichten. Die sonstigen Zahlungen der Gesellschaft an den Bund sind jeweils am Ende des betreffenden Monats fällig. (5) Für die Befriedigung der bezugsrechtlichen Ansprüche der in Absatz 3, genannten Beamten hat der Bund wie ein Ausfallsbürge (Paragraph 1356, des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches) zu haften. Die Höhe der Haftung ist mit jenem Betrag begrenzt, der sich am Tag vor der Wirksamkeit des Austritts aus dem Bundesdienst aus der für den Beamten maßgeblich gewesenen besoldungsrechtlichen Stellung unter Berücksichtigung seiner Verwendung zu diesem Zeitpunkt ergibt, zuzüglich der nach diesem Zeitpunkt zurückgelegten Dienstzeit, der vorgesehenen regelmäßigen Vorrückungen und allgemeinen Gehaltserhöhungen. (6) Für Beamte gemäß Absatz 2, gilt das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG), BGBl. Nr. 450/ 1994. (7) Der Dienststellenausschuss des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit und der einheitliche Betriebsrat der Gesellschaft, gebildet gemäß Paragraph 62 c, Absatz eins, ArbVG aus dem Betriebsrat der Finanzierungsgarantie- Gesellschaft mit beschränkter Haftung und dem der BÜRGES Förderungsbank Gesellschaft mit beschränkter Haftung, üben bis zur Neuwahl eines Betriebsrates im Sinne des Paragraph 62 c, ArbVG jeweils die Funktion der Arbeitnehmervertretung aus. (8) Bis zur Neuwahl eines Betriebsrats ist das Entsendungsrecht in den Aufsichtsrat der Gesellschaft gemäß Paragraph 110, ArbVG durch den einheitlichen Betriebsrat der Gesellschaft auszuüben. (9) Sämtliche Arbeitsstätten der Gesellschaft bilden einen einheitlichen Betrieb im Sinne des Paragraph 34, ArbVG. Vertragsbedienstete des Bundes § 8. (1) Vertragsbedienstete, die am 30. September 2002 dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit angehören und zumindest überwiegend Aufgaben gemäß Paragraph 2, Absatz 2, Litera c, besorgen, werden ab dem

Stichtag Arbeitnehmer der Gesellschaft. Die Gesellschaft setzt die Rechte und Pflichten des Bundes als Dienstgeber gegenüber diesen fort. Für sie gelten die Bestimmungen des Dienst- und Besoldungsrechts, insbesondere des Vertragsbedienstetengesetzes 1948 (VBG), Bundesgesetzblatt Nr. 86 aus 1948, weiter. Der Abschluss sondervertraglicher Regelungen nach Paragraph 36, VBG ist mit den ehemaligen Vertragsbediensteten nicht mehr zulässig. Diese haben, wenn sie nach dem Wirksamwerden einer vom übergeleiteten Dienstverhältnis abweichenden Einzelvereinbarung ihre Bereitschaft zum Ausscheiden aus dem Dienstverhältnis nach den auf sie weiter anzuwendenden Rechtsvorschriften erklären, Anspruch auf gleichzeitige Aufnahme in ein Arbeitsverhältnis zur Gesellschaft nach den für Neueintretende geltenden Rechtsgrundlagen. Ein Anspruch auf Abfertigung besteht im Zusammenhang mit diesem Ausscheiden nicht. Die im vorangegangenen Dienstverhältnis verbrachte Dienstzeit ist in diesem Fall für alle zeitabhängigen Ansprüche anzurechnen. Für Forderungen des Bundes gegenüber diesen Arbeitnehmern gilt Paragraph 7, Absatz 3, (2) Die Arbeitnehmer gemäß Absatz eins, sind hinsichtlich der Nutzung von Dienst- oder Naturalwohnungen so zu behandeln, als ob sie Bundesbedienstete wären. Dadurch wird kein Bestandverhältnis an der Wohnung begründet. Die Bestimmungen des Paragraph 80, des Beamten-Dienstrechtsgesetzes 1979 (BDG 1979), BGBl. Nr. 333, und die Paragraphen 24 a bis 24 c GG 1956 finden weiterhin sinngemäß Anwendung. Die Rechte des Dienstgebers im Sinne des Paragraph 80, BDG 1979 nimmt der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit wahr. (3) Anwartschaften auf Abfertigungen und Jubiläumszuwendungen von Arbeitnehmern gemäß Abs. 1 werden von der Gesellschaft übernommen. (4) Für die Befriedigung der bezugsrechtlichen Ansprüche der in Absatz eins, genannten Bediensteten hat der Bund wie ein Ausfallsbürge (Paragraph 1356, des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches) zu haften. Die Höhe der Haftung ist mit jenem Betrag begrenzt, der sich am 30. September 2002 aus der für den Bediensteten maßgeblich gewesenen besoldungsrechtlichen Stellung unter Berücksichtigung seiner Verwendung zu diesem Zeitpunkt ergibt, zuzüglich der nach diesem Zeitpunkt zurückgelegten Dienstzeit, der vorgesehenen regelmäßigen Vorrückungen und allgemeinen Gehaltserhöhungen. (5) Dem zum Zeitpunkt der Erlangung der Rechtspersönlichkeit der Gesellschaft eingerichteten Dienststellenausschuss kommt hinsichtlich der in Paragraph 8, Absatz eins, genannten Bediensteten bis zur Konstituierung des ersten gewählten Betriebsrates die Funktion des Betriebsrates im Sinne des ArbVG zu. Abgaben- und Gebührenbefreiung § 9. (1) Die gemäß Paragraph 2, Absatz 2, Litera a, b, c, d und e dieses Bundesgesetzes erforderlichen Rechtsgeschäfte sind von den Rechtsgebühren befreit. Die durch dieses Bundesgesetz unmittelbar veranlassten Eingaben sind von den Stempelgebühren befreit. (2) Unentgeltliche Zuwendungen an die Gesellschaft sind von der Erbschafts- und Schenkungssteuer und Leistungen des Bundes zur Dotierung der Rücklagen gemäß Paragraph eins, Absatz 9, zum Zwecke der Risikovorsorge sind von der Gesellschaftssteuer befreit. (3) Zuführungen zu den gemäß Paragraph eins, Absatz 9, gebildeten Rücklagen sind steuerlich abzugsfähig. Die Auflösung der Rücklagen ist insoweit aliquot steuerwirksam, als die Zuführung abzugsfähig gewesen ist. Vertretung durch die Finanzprokuratur § 10. Die Gesellschaft ist berechtigt, gegen Entgelt die Beratung und Vertretung der Finanzprokuratur in Anspruch zu nehmen. Sprachliche Gleichbehandlung § 11. Soweit in diesem Bundesgesetz auf natürliche Personen bezogene Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt sind, beziehen sie sich auf beide Geschlechter in gleicher Weise. Übergangsbestimmungen § 12. (1) (zu Paragraph 3,) Der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit hat bis spätestens zwei Wochen nach der Kundmachung dieses Bundesgesetzes vier Mitglieder des ersten Aufsichtsrates zu entsenden. (2) (zu Paragraph 4,) Der Bundesminister für Finanzen und der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit haben gemeinsam ehestmöglich die für die Bestellung der ersten Geschäftsführung der Gesellschaft erforderlichen Veranlassungen zu treffen, insbesondere die Stellenausschreibung gemeinsam vorzunehmen und die Bestellungs- und Entsendungsakte zu setzen. In-Kraft-Treten und Vollziehung § 13. Dieses Bundesgesetz tritt mit dem Tag nach seiner Kundmachung in Kraft.

§ 14. Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes sind betraut: 1. Hinsichtlich der Paragraphen 3, 4 und 5 der Bundesminister für Finanzen im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit; 2. hinsichtlich der Paragraphen 7 und 8 der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit; 3. im Übrigen der Bundesminister für Finanzen. § 15. Soweit in diesem Gesetz auf Bestimmungen anderer Bundesgesetze verwiesen wird, sind diese in ihrer jeweils geltenden Fassung anzuwenden. Artikel römisch zwei Änderung des ERP-Fonds-Gesetzes Das Bundesgesetz über die Verwaltung der ERP-Counterpart-Mittel (ERP-Fonds-Gesetz), Bundesgesetzblatt Nr. 207 aus 1962,, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 136 aus 2001,, wird wie folgt geändert: 1. Paragraph 9, Absatz 2, lautet: „(2) Die Funktionen der Geschäftsführung sind, soweit nicht gemäß Paragraph 15, einzelne Funktionen den Bundesministern übertragen sind, von den Geschäftsführern der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mit beschränkter Haftung auszuüben.“ 2. Paragraph 10, Absatz 4, lautet: „(4) Das Wirtschaftsjahr des Fonds ist mit dem Kalenderjahr ident. Es beginnt am 1. Jänner und endet am 31. Dezember eines jeden Jahres.“ 3. In Paragraph 12, Absatz 3, entfällt die Wortfolge „der eine Stellungnahme des Bundesministeriums für Finanzen beizufügen ist,“. 4. In Paragraph 15, Absatz 2, entfällt die Wortfolge „dem Bundesministerium für Finanzen und“. 5. In Paragraph 20, Absatz 2, entfällt die Wortfolge „und, soweit über die Zustimmung zur Gewährung des Investitionskredites nicht durch eine Fachkommission entschieden worden war, auch im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Finanzen“. 6. Paragraph 26, Absatz eins, wird wie folgt ergänzt: „Zu diesem Zweck sind von der Geschäftsführung dem Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit alle dazu erforderlichen Auskünfte zu erteilen und die entsprechenden Unterlagen zu übermitteln. In Erfüllung des Aufsichtsrechtes der Bundesregierung erforderliche Weisungen an die Geschäftsführung sind durch den Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit in schriftlicher Form zu erteilen.“ 7. In Paragraph 26, Absatz 4, wird das Wort „Bundeskanzleramt“ durch die Wortfolge „Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit“ ersetzt. 8. Dem Paragraph 27, Absatz 3, wird folgender Absatz 4, angefügt: „(4) Das mit 1. Juli 2002 begonnene Wirtschaftsjahr endet am 31. Dezember 2002.“ 9. Dem Paragraph 28, Absatz 6, wird folgender Absatz 7, angefügt: „(7) Paragraph 9, Absatz 2,, Paragraph 10, Absatz 4,, Paragraph 12, Absatz 3,, Paragraph 15, Absatz 2,, Paragraph 20, Absatz 2,, Paragraph 26, Absatz eins und Absatz 4 und Paragraph 27, Abs. 4 in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 130 aus 2002, treten mit 1. Oktober 2002 in Kraft.“ 10. In Paragraph 29, wird die Wortfolge „der Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten“ durch die Wortfolge „und hinsichtlich des Paragraph 26, Absatz eins,, zweiter und dritter Satz der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit“ ersetzt. Artikel römisch drei Änderung des KMU-Förderungsgesetzes Das Bundesgesetz über besondere Förderungen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU- Förderungsgesetz), Bundesgesetzblatt Nr. 432 aus 1996,, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 82 aus 2000,, wird wie folgt geändert: 1. In Paragraph 2, Absatz 2, wird die Wortfolge „BÜRGES Förderungsbank Gesellschaft mit beschränkter Haftung, im Folgenden kurz BÜRGES genannt,“ durch die Wortfolge „Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mit beschränkter Haftung, im Folgenden AWS genannt,“ ersetzt.

Ziffer 2 In Paragraph 5, Absatz eins,, Paragraph 7, Absatz eins und 2, und Paragraph 9, wird jeweils das Wort „BÜRGES“ durch das Wort „AWS“ ersetzt. 3. Paragraph 7, Absatz eins, letzter Satz lautet: „In dem jeweiligen Vertrag ist jedenfalls auf die Absatz 2 bis 7 Bedacht zu nehmen sowie Aufbau und Verwendung einer Rücklage für Schadensfälle (in der AWS sind dies die Rücklagen gemäß Paragraph eins, Absatz 9, des Austria Wirtschaftsservice-Gesetzes) zu regeln.“ 4. Paragraph 7, Absatz 4 und 5 werden durch die Absatz 4 bis 7 ersetzt: „(4) Der Bundesminister für Finanzen hat zur Wahrung der Rechte und Interessen des Bundes je Abwicklungsstelle einen Beauftragten und einen Stellvertreter des Beauftragten zu bestellen, wobei der Beauftragte (Stellvertreter) gemäß Paragraph 5, Garantiegesetz 1977 jeweils der Beauftragte (Stellvertreter) des KMU-Förderungsgesetzes hinsichtlich der AWS ist. Paragraph 76, Absatz 9, BWG in der jeweils geltenden Fassung ist auf den Beauftragten (Stellvertreter) sinngemäß anzuwenden. (5) Voraussetzung für die Übernahme der Verpflichtung des Bundes ist die Zustimmung des Beauftragten (Stellvertreters). (6) Die Gesellschaft hat die Zustimmung des Beauftragten (Stellvertreters) zu beantragen und anzugeben, ob die gesetzlichen, satzungsmäßigen und sonstigen Voraussetzungen für die Übernahme der Verpflichtung des Bundes vorliegen. Der Beauftragte (Stellvertreter) hat die Plausibilität der Angaben der Gesellschaft zu prüfen und kann sich hiebei, sofern dies auf Grund der Vielzahl oder des Umfanges der Fälle erforderlich ist, auf die Vornahme von Stichproben beschränken. Verweigert der Beauftragte (Stellvertreter) die Zustimmung, so kann die Abwicklungsstelle binnen acht Tagen, gerechnet vom Zeitpunkt der Verweigerung der Zustimmung an, beim Bundesminister für Finanzen die Erteilung der Zustimmung beantragen. Wird ein solcher Antrag nicht fristgerecht gestellt oder bestätigt der Bundesminister für Finanzen die Verweigerung der Zustimmung, so darf die Abwicklungsstelle eine solche Haftung nicht übernehmen. Die Zustimmung gilt als erteilt, wenn der Bundesminister für Finanzen nicht binnen zwei Wochen nach Einlangen des Antrages der Gesellschaft eine Entscheidung trifft. (7) Dem Beauftragten und seinem Stellvertreter steht das Recht zu, in die Schriftstücke und Datenträger der Gesellschaft Einsicht zu nehmen, soweit es für die Erfüllung ihrer Aufgaben gemäß Absatz 5 und 6 erforderlich ist.“ 5. Paragraph 8, Absatz eins, erster Satz lautet: „Die gemäß Paragraph 7, Absatz eins, erforderlichen Rechtsgeschäfte der ÖHT sind von den Rechtsgebühren befreit.“ 6. Paragraph 8, Absatz 2, entfällt. 7. Dem Paragraph 10, Absatz 5, wird folgender Absatz 6, angefügt: „(6) Paragraph 2, Absatz 2,, Paragraph 5, Absatz eins,, Paragraph 7, Absatz eins, 2, 4 bis 7, Paragraph 8, Absatz eins und 2 und Paragraph 9, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 130 aus 2002, treten mit 1. Oktober 2002 in Kraft.“ Artikel römisch vier Änderung des Garantiegesetzes 1977 Das Bundesgesetz vom 12. Mai 1977, betreffend die Erleichterung der Finanzierung von Unternehmungen durch Garantien der Finanzierungsgarantie-Gesellschaft m.b.H. mit Haftungen des Bundes (Garantiegesetz 1977), zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 89 aus 1998,, wird wie folgt geändert: 1. Im Gesetzestitel wird die Wortfolge „Finanzierungsgarantie-Gesellschaft m.b.H.“ durch die Wortfolge „Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ ersetzt. 2. In Paragraph eins, Absatz eins, wird die Wortfolge „Finanzierungsgarantie-Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ durch die Wortfolge „Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ ersetzt. 3. In Paragraph eins, Absatz 2, wird die Wortfolge „10 Milliarden Schilling“ durch die Wortfolge „725000000 Euro“ ersetzt. 4. Paragraph eins b, Absatz 2, entfällt.

Ziffer 5 Paragraph 2, entfällt. 6. Paragraph 3, entfällt. 7. Paragraph 5, lautet wie folgt: „§ 5. (1) Der Bundesminister für Finanzen hat zur Wahrung der Rechte und Interessen des Bundes einen Beauftragten und einen Stellvertreter des Beauftragten zu bestellen. Paragraph 76, Absatz 9, BWG in der jeweils geltenden Fassung ist auf den Beauftragten (Stellvertreter) sinngemäß anzuwenden. (2) Voraussetzung für die Übernahme der Verpflichtung des Bundes gemäß Paragraph eins,, Paragraph 6, Absatz 2 und 3 sowie Paragraphen 11 und 14 ist die Zustimmung des Beauftragten (Stellvertreters). (3) Die Gesellschaft hat die Zustimmung des Beauftragten (Stellvertreters) zu beantragen und anzugeben, ob die gesetzlichen, satzungsmäßigen und sonstigen Voraussetzungen für die Übernahme der Verpflichtung des Bundes vorliegen. Der Beauftragte (Stellvertreter) hat die Angaben der Gesellschaft auf Plausibilität zu prüfen und kann sich hiebei, sofern dies auf Grund der Vielzahl oder des Umfanges der Fälle erforderlich ist, auf die Vornahme von Stichproben beschränken. Verweigert der Beauftragte (Stellvertreter) die Zustimmung, so kann die Gesellschaft binnen acht Tagen, gerechnet vom Zeitpunkt der Verweigerung der Zustimmung an, beim Bundesminister für Finanzen die Erteilung der Zustimmung beantragen. Wird ein solcher Antrag nicht fristgerecht gestellt oder bestätigt der Bundesminister für Finanzen die Verweigerung der Zustimmung, so darf die Gesellschaft die Garantie nicht übernehmen. Die Zustimmung gilt als erteilt, wenn der Bundesminister für Finanzen nicht binnen zwei Wochen nach Einlangen des Antrages der Gesellschaft eine Entscheidung trifft. (4) Dem Beauftragten und seinem Stellvertreter steht das Recht zu, in die Schriftstücke und Datenträger der Gesellschaft Einsicht zu nehmen, soweit es für die Erfüllung ihrer Aufgaben gemäß Absatz 2 und 3 erforderlich ist. Weiters sind der Beauftragte und sein Stellvertreter von der Gesellschaft zu den Sitzungen des Aufsichtsrates sowie zu den Ausschüssen des Aufsichtsrates rechtzeitig einzuladen. Auf seinen Antrag ist dem Beauftragten (Stellvertreter) jederzeit das Wort zu erteilen. Alle Niederschriften über die Sitzungen sind dem Beauftragten und dessen Stellvertreter zu übersenden. (5) Absatz 3 und 4 finden hinsichtlich Paragraph eins b, sinngemäß Anwendung.“ 8. In Paragraph 6, Absatz eins und Absatz 3, Litera a, wird die Wortfolge „5 Milliarden Schilling“ jeweils durch die Wortfolge „360000000 Euro“ ersetzt. 9. In Paragraph 6, Absatz 3, Litera b, wird die Wortfolge „2 Milliarden Schilling“ durch die Wortfolge „145000000 Euro“ ersetzt. 10. In Paragraph 7, Absatz eins, wird die Wortfolge „§§ 1 bis 3 sowie 11“ durch die Wortfolge „§§ 1 sowie 11“ ersetzt. 11. Paragraph 7, Absatz 2 bis 4 entfallen. 12. Paragraph 7 a, entfällt. 13. In Paragraph 10, entfällt die Wortfolge „bei ihrer Geschäftstätigkeit nach diesem Abschnitt ihrem Firmenwortlaut die Bezeichnung „Ost-West-Fonds“ beizufügen und“. 14. In Paragraph 11, Absatz 2, wird die Wortfolge „10 Milliarden Schilling“ durch die Wortfolge „725000000 Euro“ ersetzt. 15. Paragraph 12, entfällt. 16. In Paragraph 14, Absatz 2, wird die Wortfolge „10 Milliarden Schilling“ durch die Wortfolge „725000000 Euro“ ersetzt. 17. In Paragraph 15, entfällt die Wortfolge „hinsichtlich des Paragraph 7, Absatz 3, der Bundesminister für Justiz“. 18. In Paragraph eins, Absatz eins und Paragraph 11, Absatz eins, wird jeweils die Wortfolge „aus Mitteln der Deckungsrücklage gemäß § 2 Absatz eins, jeweils durch die Wortfolge „aus hiefür gewidmeten Mitteln der Gesellschaft“ ersetzt. 19. In Paragraph 14, Absatz eins, entfällt die Wortfolge „oder aus Mitteln der Deckungsrücklage gemäß Paragraph 2, Absatz eins,

Ziffer 20 Dem Paragraph 16, wird folgender Satz angefügt: „Die Änderungen im Gesetzestitel und in Paragraph eins, Absatz eins,, Paragraph eins, Absatz 2,, Paragraph eins b, Absatz 2,, Paragraph 2,, Paragraph 3,, Paragraph 5,, Paragraph 6, Absatz eins und Abs. 3 Litera a und Litera b,, Paragraph 7,, Paragraph 7 a,, Paragraph 10,, Paragraph 11, Absatz eins und 2, Paragraph 12,, Paragraph 14, Absatz eins und 2 und Paragraph 15, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 130 aus 2002, treten mit 1. Oktober 2002 in Kraft.“ Artikel römisch fünf Änderung des Bundesgesetzes betreffend die Errichtung einer Innovationsagentur Das Bundesgesetz betreffend die Errichtung einer Innovationsagentur, Bundesgesetzblatt Nr. 256 aus 1984,, wird wie folgt geändert: 1. Paragraph eins, Absatz 2, entfällt. 2. Dem Paragraph eins, wird folgender Paragraph eins a, angefügt: „§ 1a. (1) Der Bundesminister für Finanzen wird ermächtigt, die Geschäftsanteile des Bundes an der Innovationsagenturgesellschaft m.b.H. auf die Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mit beschränkter Haftung unentgeltlich zu übertragen. (2) Die Übertragung der Geschäftsanteile des Bundes an der Innovationsagenturgesellschaft m.b.H. auf die Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist von allen bundesgesetzlich geregelten Gebühren, Steuern und Abgaben befreit.“ 3. Dem Paragraph 5, wird folgender Satz angefügt: „Der Entfall von Paragraph eins, Absatz 2, sowie Paragraph eins a, Absatz eins und 2 treten mit dem Tag nach seiner Kundmachung in Kraft.“ 4. Das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Nr. 256 aus 1984, tritt mit Ablauf des 30. Juni 2003 außer Kraft. 5. In Paragraph 6, wird nach „§ 3“ die Wortfolge „und des Paragraph eins a, Absatz eins und 2 eingefügt. Artikel römisch sechs Änderung des Arbeitsmarktförderungsgesetzes Das Bundesgesetz vom 12. Dezember 1968 betreffend die Arbeitsmarktförderung (Arbeitsmarktförderungsgesetz – AMFG), Bundesgesetzblatt Nr. 31 aus 1969,, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 68 aus 2001,, wird wie folgt geändert: 1. Paragraph 34, Absatz eins, erster Satz lautet: „Anträge um Gewährung einer Beihilfe gemäß Paragraph 27, Absatz eins, Litera a, sind bei der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mit beschränkter Haftung einzubringen.“ 2. Paragraph 39, Absatz eins, erster Satz lautet: „Anträge um Gewährung einer Beihilfe gemäß Paragraph 35, Absatz eins, Litera a, sind bei der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mit beschränkter Haftung einzubringen.“ 3. Dem Paragraph 53, wird folgender Absatz 15, angefügt: „(15) Paragraph 34, Absatz eins und Paragraph 39, Absatz eins, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 130 aus 2002, treten mit 1. Oktober 2002 in Kraft.“ Artikel römisch sieben Änderung des Bundesfinanzgesetzes 2002 Das Bundesfinanzgesetz 2002, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 38 aus 2001,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. römisch eins Nr. 88 aus 2002,, wird wie folgt geändert (7. BFG-Novelle 2002): Im Bundesvoranschlag (Anlage römisch eins) werden eingefügt: a) Nach dem Voranschlagsansatz 1/63318: „1/6333 Amt der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft: 1/63330/36 Personalausgaben 1/63333/36 Anlagen

1/63337 Aufwendungen (Gesetzl. Verpflichtungen) 22 36 1/63338/36 Aufwendungen“ b) nach dem Voranschlagsansatz 2/63314: „2/6333 Amt der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft: 2/63334/36 Erfolgswirksame Einnahmen“

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