Auf Grund des Paragraph 5, Absatz 3, des Bundesgesetzes über Fachhochschul-Studiengänge (FHStG), Bundesgesetzblatt Nr. 340 aus 1993,, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 72 aus 1998, wird verordnet: Berechtigung § 1. Absolventinnen und Absolventen der nachstehenden Fachhochschul-Studiengänge haben das Recht auf Zulassung zu einem um zwei Semester verlängerten Doktoratsstudium der technischen Wissenschaften: Studiengangskennzahl Bezeichnung 0007 Produktions- und Automatisierungstechnik 0029 Bauingenieurwesen – Baumanagement 0038 Telekommunikation und Medien 0042 Automatisierungstechnik 0048 Medientechnik und Mediendesign 0056 Telematik/Netzwerktechnik 0060 Fahrzeugtechnik Zusätzliche Erfordernisse § 2. (1) Im Rahmen des um zwei Semester verlängerten Doktoratsstudiums haben Absolventinnen und Absolventen der in Paragraph eins, genannten Fachhochschul-Studiengänge 1. Grundlagenfächer, 2. fachspezifische Ergänzungsfächer und 3. Vertiefungsfächer im Gesamtumfang von 44 Semesterstunden zu absolvieren. (2) Die Auswahl der Lehrveranstaltungen aus diesen Fächern hat der/die Studierende im Einvernehmen mit dem/der Betreuer/in der Dissertation vorzunehmen. Steht der/die Betreuer/in zu Studienbeginn nicht fest, so hat die Auswahl der Lehrveranstaltungen im Geltungsbereich des Universitäts-Organisationsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 258 aus 1975,, nach Beratung durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden der Studienkommission, im Geltungsbereich des UOG 1993, Bundesgesetzblatt Nr. 805, nach Beratung durch den zuständigen Studiendekan zu erfolgen. Hiebei ist auf die fachspezifischen Anforderungen der Dissertation Bedacht zu nehmen. Die festgesetzten Lehrveranstaltungen sind zu protokollieren. § 3. Die Grundlagenfächer haben Lehrveranstaltungen aus folgenden Fachgebieten im Gesamtumfang von 24 Semesterstunden zu enthalten: Fachhochschul-Studiengang Fachgebiet Semesterstunden 1. Produktions- und Automatisierungstechnik Mathematik.................................................................................................................. 4–8 Physik (mit Festigkeitslehre und Thermodynamik) .................................................... 4–8 Grundlagen der Elektro- und Meßtechnik................................................................... 6–10 Regelungstechnik......................................................................................................... 4–8
Fachhochschul- Studiengang Fachgebiet Semesterstunden 2. Bauingenieurwesen-Baumanagement Mathematik und Darstellende Geometrie.................................................................... 6–12 Physik .......................................................................................................................... 4–8 Grundlagen Bauwesen, Bauingenieurwissenschaften ................................................. 4–10 Mechanik und Festigkeitslehre.................................................................................... 4–8 3. Telekommunikationstechnik und Medien Mathematik.................................................................................................................. 6–10 Physik .......................................................................................................................... 4–8 Grundlagen der Elektrotechnik.................................................................................... 8–12 4. Automatisierungstechnik Physik .......................................................................................................................... 6–10 Regelungstechnik, Meßtechnik ................................................................................... 6–10 Grundlagen der Elektrotechnik und Informatik........................................................... 6–10 5. Medientechnik und Mediendesign Mathematik.................................................................................................................. 6–10 Physik .......................................................................................................................... 4–8 Grundlagen der Elektrotechnik und Informatik........................................................... 8–12 6. Telematik/Netzwerktechnik Mathematik und Physik............................................................................................... 6–12 Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik........................................................... 8–12 Regelungs- und Meßtechnik........................................................................................ 8–12 7. Fahrzeugtechnik Mathematik, Technische Informatik............................................................................ 4–8 Mechanik, Festigkeitslehre, Thermodynamik, Wärmeübertragung, Strömungslehre, Maschinendynamik...................................................................................................... 8–12 Meß- und Regelungstechnik, Grundlagen des Maschinenbaus................................... 6–10 § 4. Die fachspezifischen Ergänzungsfächer umfassen zehn Semesterstunden. Sie dienen der Einführung in die wissenschaftliche Methodik des Fachgebietes der Dissertation. Die Lehrveranstaltungen sind aus dem Angebot jener Fakultät, der das Dissertationsfach, im Falle einer interdisziplinären Dissertation eines der für die Dissertation einschlägigen Fachgebiete, zugeordnet ist, auszuwählen und zu absolvieren. § 5. Die Vertiefungsfächer umfassen zehn Semesterstunden. Sie dienen der vertiefenden Ausbildung im Fachgebiet der Dissertation. Der/Die Studierende hat die Lehrveranstaltungen aus dem Fachgebiet, im Falle einer interdisziplinären Dissertation aus den Fachgebieten, der Dissertation auszuwählen und zu absolvieren. Fortsetzung des Doktoratsstudiums nach dem ersten Studienjahr § 6. Bei Erfüllung der in den Paragraphen 2 bis 5 genannten Voraussetzungen sind Absolventinnen und Absolventen der in Paragraph eins, genannten Fachhochschul-Studiengänge hinsichtlich der Fortsetzung des Doktoratsstudiums den Absolventinnen und Absolventen eines Diplomstudiums an Universitäten gleichgestellt. Inkrafttreten § 7. Diese Verordnung tritt am 1. Oktober 1999 in Kraft.
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