(19. Novelle zum Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetz) Der Nationalrat hat beschlossen: Artikel römisch eins Das Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetz, BGBl. Nr. 200 aus 1967,, in der Fassung der Bundesgesetze Bundesgesetzblatt Nr. 284 aus 1968,, Bundesgesetzblatt Nr. 24 aus 1969,, Bundesgesetzblatt Nr. 388 aus 1970,, BGBl. Nr. 35/ 1973, Bundesgesetzblatt Nr. 780 aus 1974,, Bundesgesetzblatt Nr. 707 aus 1976,, BGBl. Nr. 648 aus 1977,, Bundesgesetzblatt Nr. 124 aus 1978,, Bundesgesetzblatt Nr. 280 aus 1978,, Bundesgesetzblatt Nr. 685 aus 1978,, Bundesgesetzblatt Nr. 534 aus 1979,, Bundesgesetzblatt Nr. 589 aus 1980,, Bundesgesetzblatt Nr. 285 aus 1981,, Bundesgesetzblatt Nr. 592 aus 1981,, BGBl. Nr. 78/ 1983, Bundesgesetzblatt Nr. 593 aus 1983,, Bundesgesetzblatt Nr. 488 aus 1984,, BGBl. Nr. 104 aus 1985,, Bundesgesetzblatt Nr. 205 aus 1985,, Bundesgesetzblatt Nr. 115 aus 1986,, Bundesgesetzblatt Nr. 612 aus 1987,, Bundesgesetzblatt Nr. 283 aus 1988, und Bundesgesetzblatt Nr. 752 aus 1988, wird geändert wie folgt: 1. Im Paragraph 27, zweiter Satz werden die Worte „Aufklärung und Information" durch die Worte „Aufklärung, Information und sonstige Formen der Öffentlichkeitsarbeit" ersetzt.
Ziffer 2 Paragraph 52, Ziffer 3, Litera a, lautet: „a) ärztlicher Beistand, Hebammenbeistand sowie Beistand durch diplomierte Kinderkranken- und Säuglingsschwestern (Paragraph 76,);" 3. Paragraph 68, Absatz eins, Ziffer 3, lautet: „3. Alle Leistungen der Krankenanstalten mit Ausnahme der im Paragraph 27, Absatz 2, des Krankenanstaltengesetzes, BGBl. Nr. 1 aus 1957,, angeführten Leistungen sind a) mit den von der Versicherungsanstalt gezahlten Pflegegebührenersätzen, b) mit den im Paragraph 27, a des Krankenanstaltengesetzes vorgesehenen Kostenbeiträgen und c) mit den Beiträgen der Versicherungsanstalt zum Krankenanstalten-Zusammenarbeitsfonds abgegolten." 4. Paragraph 76, lautet: „Ärztlicher Beistand, Hebammenbeistand und Beistand durch diplomierte Kinderkranken- und Säuglingsschwestern § 76. Ärztlicher Beistand, Hebammenbeistand und Beistand durch diplomierte Kinderkranken- und Säuglingsschwestern werden in entsprechender Anwendung der Paragraphen 55 und 63 Absatz eins bis 3 gewährt." 5. Paragraph 125, Absatz eins, lautet: „(1) Können Personen, denen nach den Bestimmungen dieses Bundesgesetzes Leistungen zustehen, den Ersatz des Schadens, der ihnen durch den Versicherungsfall erwachsen ist, auf Grund anderer Rechtsvorschriften beanspruchen, geht der Anspruch auf die Versicherungsanstalt insoweit über, als diese Leistungen zu erbringen hat oder darüber hinaus als freiwillige Leistung erbringt. Wurde Anstaltspflege gewährt, umfaßt der übergehende Anspruch anteilsmäßig auch die zusätzlichen Zahlungen der Versicherungsanstalt zur Krankenanstaltenfinanzierung (Paragraph 68, Absatz eins, Ziffer 3, Litera c,); hiebei ist Paragraph 28, Absatz 4, Ziffer 3, KAG sinngemäß anzuwenden. Ansprüche auf Schmerzengeld gehen auf die Versicherungsanstalt nicht über." 6. Paragraph 128, Ziffer 2, lautet: „2. die für jedes Land gemäß den Paragraphen 344, 345 und 345 a des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes errichteten Kommissionen und die gemäß Paragraph 346, des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes errichtete Bundesschiedskommission auch zuständig ist, wenn am Verfahren die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter beteiligt ist." Artikel römisch zwei Inkrafttreten Dieses Bundesgesetz tritt mit 1. Jänner 1990 in Kraft. Artikel römisch drei Vollziehung Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes sind betraut: 1. Hinsichtlich der Bestimmungen des Paragraph 68, Abs. 1 Ziffer 3, des Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetzes in der Fassung des "Art". römisch eins Ziffer 3,, die gemäß Artikel 12, Absatz eins, Ziffer eins, des Bundes-Verfassungsgesetzes in die Kompetenz der Länder fallen, die zuständige Landesregierung; mit der Wahrnehmung der Rechte des Bundes gemäß Artikel 15, Absatz 8, des Bundes-Verfassungsgesetzes der Bundesminister für Arbeit und Soziales; 2. hinsichtlich aller übrigen Bestimmungen der Bundesminister für Arbeit und Soziales.
Waldheim Vranitzky