Artikel 1. (1) Auf Grund des Paragraph eins, des Wiederverlautbarungsgesetzes, BGBl. Nr. 114 aus 1947,, werden in der Anlage die Bestimmungen des Gesetzes vom 15. November 1867, RGBl. Nr. 134, über das Vereinsrecht neu verlautbart. (2) Bei der Wiederverlautbarung wurden die Änderungen und Ergänzungen, die sich aus nachstehenden Rechtsvorschriften ergeben, berücksichtigt: a) Punkt 3 des Beschlusses der Provisorischen Nationalversammlung vom 30. Oktober 1918, StGBl. Nr. 3; b) Paragraph 63, Absatz 5, des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes — AVG. 1950, in Verbindung mit Artikel römisch drei, Absatz eins, EGVG. 1950, §§ 5 und 7 des Verwaltungsvollstreckungsgesetzes — WG. 1950, BGBl. Nr. 172/ 1950; c) Artikel römisch fünf, des Bundesgesetzes vom 2. August 1932, BGBl. Nr. 241 (Strafgesetznovelle vom Jahre 1932); d) Bundesgesetz vom 5. November 1947, BGBl. Nr. 251 (Vereinsgesetz-Novelle 1947); e) Bundesgesetz vom 4. Februar 1948, BGBl. Nr. 50, über die Erhöhung der Geldstrafen im Verwaltungsstrafrecht; f) Bundesgesetz vom 12. Juli 1950, BGBl. Nr. 166 (Vereinsgesetz-Novelle 1950). (3) Die Worte „insofern solche überhaupt gesetzlich gestattet sind (Paragraph 33,)." im Paragraph 10, sind durch "Art". römisch eins der Vereinsgesetz-Novelle 1947, der Paragraph 37, des Vereinsgesetzes durch Punkt 3 des Beschlusses der Provisorischen Nationalversammlung vom 30. Oktober 1918, StGBl. Nr. 3, gegenstandslos geworden; sie werden als nicht mehr geltend festgestellt. (4) Im Hinblick auf die durch die Vereinsgesetz- Novelle 1947, BGBl. Nr. 251, verfügte Aufhebung der Paragraphen 29 bis 35 des Vereinsgesetzes haben die bisherigen Paragraphen 36, 38 und 39 die Bezeichnung 29, 30 und 31 erhalten. (5) Das wiederverlautbarte Gesetz ist unter der Bezeichnung „Vereinsgesetz 1951" zu zitieren. Artikel 2. Zu Paragraph 3, des wiederverlautbarten Gesetzes wird festgestellt, daß das Gesetz auch auf jene Assoziationen keine Anwendung findet, deren Rechtsverhältnisse seit dem Wirksamkeitsbeginn des Vereinsgesetzes in seiner ursprünglichen Fassung (8. Jänner 1868) durch Sondervorschriften geregelt worden sind. Artikel 3. Im Hinblick auf Paragraph 15, des Behörden-Überleitungsgesetzes sind die Aufgaben, die nach dem wiederverlautbarten Vereinsgesetz dem Landeshauptmann zukommen, bis zum Inkrafttreten des im Paragraph eins, des Bundesverfassungsgesetzes Bundesgesetzblatt Nr. 142 aus 1946, angekündigten Bundesverfassungsgesetzes von den Sicherheitsdirektionen zu besorgen. Artikel 4. Als Tag der Herausgabe der Wiederverlautbarung wird der Tag der Kundmachung im Bundesgesetzblatt festgestellt.
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