Jahrgang 2026 | Ausgegeben am 29. Juli 2026 | Teil römisch eins |
70. Bundesgesetz: | Änderung des Richter- und Staatsanwaltschaftsdienstgesetzes und des Arbeits- und Sozialgerichtsgesetzes |
| Nationalrat:, Gesetzgebungsperiode römisch 28 Ausschussbericht 554 Sitzung 87,, Bundesrat:, Ausschussbericht 11861 Sitzung 994,, ) |
Der Nationalrat hat beschlossen:
Das Richter- und Staatsanwaltschaftsdienstgesetz – RStDG, Bundesgesetzblatt Nr. 305 aus 1961,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 100 aus 2025,, wird wie folgt geändert:
Novellierungsanordnung 1, Dem Paragraph 3, Absatz 3, wird folgender Satz angefügt:
„Im Sprengel des Oberlandesgerichts Graz, bei dem im Verkehr mit diesem neben der deutschen die slowenische Sprache als Amtssprache verwendet werden kann, ist bei gleicher Eignung jenen Aufnahmewerberinnen und Aufnahmewerbern der Vorzug zu geben, die die jeweilige zusätzliche Amtssprache in Wort und Schrift beherrschen.“
Novellierungsanordnung 2, Paragraph 54, Absatz eins, Ziffer 5, lautet:
Novellierungsanordnung 3, Dem Paragraph 212, wird folgender Abs. xx angefügt:
„(xx) Paragraph 3, Absatz 3 und Paragraph 54, Absatz eins, Ziffer 5, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 70 aus 2026, treten mit 1. xx 2026 in Kraft.“
Das Arbeits- und Sozialgerichtsgesetz – ASGG, Bundesgesetzblatt Nr. 104 aus 1985,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 50 aus 2025,, wird wie folgt geändert:
Novellierungsanordnung 1, Paragraph 7, Absatz 2, Ziffer 4, lautet:
„in Bosnien und Herzegowina, Nordmazedonien, Kroatien oder Slowenien das Landesgericht Klagenfurt oder“
Novellierungsanordnung 2, Dem Paragraph 98, wird folgender Absatz 34, angefügt:
Van der Bellen
Stocker