53. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung einer Wortfolge in § 196a Abs. 3 erster Satz der Strafprozeßordnung 1975 durch den Verfassungsgerichtshof53. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung einer Wortfolge in Paragraph 196 a, Absatz 3, erster Satz der Strafprozeßordnung 1975 durch den Verfassungsgerichtshof
Gemäß Art. 140 Abs. 5 und 6 B-VG und gemäß § 64 Abs. 2 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, BGBl. Nr. 85/1953, zuletzt geändert durch das Informationsfreiheits-Anpassungsgesetz, BGBl. I Nr. 50/2025, wird kundgemacht:Gemäß Artikel 140, Absatz 5 und 6 B-VG und gemäß Paragraph 64, Absatz 2, des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, Bundesgesetzblatt Nr. 85 aus 1953,, zuletzt geändert durch das Informationsfreiheits-Anpassungsgesetz, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 50 aus 2025,, wird kundgemacht:
Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 23. Juni 2026, G 34/2026-11, dem Bundeskanzler zugestellt am 2. Juli 2026, zu Recht erkannt:
Die Wortfolge „weil er die Tat im Zustand der Zurechnungsunfähigkeit begangen hat oder“ in § 196a Abs. 3 erster Satz Strafprozeßordnung 1975, BGBl. Nr. 631/1975, idF BGBl. I Nr. 157/2024 wird als verfassungswidrig aufgehoben.Die Wortfolge „weil er die Tat im Zustand der Zurechnungsunfähigkeit begangen hat oder“ in Paragraph 196 a, Absatz 3, erster Satz Strafprozeßordnung 1975, Bundesgesetzblatt Nr. 631 aus 1975,, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 157 aus 2024, wird als verfassungswidrig aufgehoben.
Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.“
Stocker