BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2026

Ausgegeben am 17. Juli 2026

Teil römisch eins

52. Kundmachung:

Aufhebung eines Wortes in Paragraph 17, Absatz eins, der Anlage 1 zum Bundesgesetz vom 4. Juli 1975 über die Geschäftsordnung des Nationalrates (Verfahrensordnung für parlamentarische Untersuchungsausschüsse – VO-UA) durch den Verfassungsgerichtshof

52. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung eines Wortes in Paragraph 17, Absatz eins, der Anlage 1 zum Bundesgesetz vom 4. Juli 1975 über die Geschäftsordnung des Nationalrates (Verfahrensordnung für parlamentarische Untersuchungsausschüsse – VO-UA) durch den Verfassungsgerichtshof

Gemäß Artikel 140, Absatz 5 und 6 B-VG und gemäß Paragraph 64, Absatz 2, des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, Bundesgesetzblatt Nr. 85 aus 1953,, zuletzt geändert durch das Informationsfreiheits-Anpassungsgesetz, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 50 aus 2025,, wird kundgemacht:

Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 25. Juni 2026, G 8/2026-15, dem Bundeskanzler zugestellt am 8. Juli 2026, zu Recht erkannt:

  1. Ziffer eins
    Das Wort „Medienvertretern“ in Paragraph 17, Absatz eins, der Anlage 1 zum Bundesgesetz vom 4. Juli 1975 über die Geschäftsordnung des Nationalrates (Verfahrensordnung für parlamentarische Untersuchungsausschüsse – VO-UA), BGBl. Nr. 410, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 99 aus 2014, wird als verfassungswidrig aufgehoben.
  2. Ziffer 2
    Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2027 in Kraft.
  3. Ziffer 3
    Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.“

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