BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2026

Ausgegeben am 12. Februar 2026

Teil römisch zwei

22. Verordnung:

Änderung der Meldegesetz-Durchführungsverordnung

22. Verordnung des Bundesministers für Inneres, mit der die Meldegesetz-Durchführungsverordnung geändert wird

Auf Grund des Meldegesetzes 1991 (MeldeG), Bundesgesetzblatt Nr. 9 aus 1992,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 160 aus 2023, wird – hinsichtlich der Festsetzung von Verwaltungsabgaben im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen – verordnet:

Die Meldegesetz-Durchführungsverordnung (MeldeV), Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 66 aus 2002,, zuletzt geändert durch die Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 417 aus 2023,, wird wie folgt geändert:

Novellierungsanordnung 1, Nach Paragraph 5, wird folgender Paragraph 5 a, samt Überschrift eingefügt:

„Zeitpunkt für die Übermittlung aus Häftlingsevidenzen

Paragraph 5 a,

Der gemäß Paragraph 16, Absatz 3, MeldeG festzulegende Zeitpunkt hinsichtlich Justizanstalten, ab dem diese die in Häftlingsevidenzen verarbeiteten Daten dem Bundesminister für Inneres im Wege eines Änderungszugriffes zu übermitteln haben, ist der 1. März 2026.“

Novellierungsanordnung 2, Dem Paragraph 20, wird folgender Absatz 11, angefügt:

  1. Absatz 11,Paragraph 5 a, samt Überschrift in der Fassung der Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 22 aus 2026, tritt mit Ablauf des Tages der Kundmachung in Kraft.“

Karner