BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2024

Ausgegeben am 27. September 2024

Teil römisch zwei

264. Verordnung:

Änderung der FMA-Kostenverordnung 2016

264. Verordnung der Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA), mit der die FMA-Kostenverordnung 2016 geändert wird

Auf Grund

  1. Ziffer eins
    des Paragraph 19, Absatz 7, des Finanzmarktaufsichtsbehördengesetzes – FMABG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 97 aus 2001,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 112 aus 2024,,
  2. Ziffer 2
    des Paragraph 271, Absatz 4, des Versicherungsaufsichtsgesetzes 2016 – VAG 2016, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 34 aus 2015,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 112 aus 2024,,
  3. Ziffer 3
    des Paragraph 89, Absatz 2, des Wertpapieraufsichtsgesetzes 2018 – WAG 2018, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 107 aus 2017,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 112 aus 2024,,
    1. Litera a
      teilweise in Verbindung mit Paragraph 3, Absatz 2, des DLT-Verordnung-Vollzugsgesetzes – DLT-VVG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 63 aus 2023,,
    2. Litera b
      teilweise in Verbindung mit Paragraph 160, Absatz eins a, des Sanierungs- und Abwicklungsgesetzes – BaSAG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 98 aus 2014,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 112 aus 2024,,
  4. Ziffer 4
    des Paragraph 144, Absatz 2, des Investmentfondsgesetzes 2011 – InvFG 2011, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 77 aus 2011,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 113 aus 2024,,
  5. Ziffer 5
    des Paragraph 56, Absatz 6, des Alternative Investmentfonds Manager-Gesetzes – AIFMG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 135 aus 2013,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 112 aus 2024,,
  6. Ziffer 6
    des Paragraph 2, Absatz 13, des Immobilien-Investmentfondsgesetzes – ImmoInvFG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 80 aus 2003,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 112 aus 2024,,
  7. Ziffer 7
    des Paragraph 45 a, Absatz 2, des Betrieblichen Mitarbeiter- und Selbständigenvorsorgegesetzes – BMSVG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 100 aus 2002,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 119 aus 2024,,
  8. Ziffer 8
    des Paragraph 5, Absatz 2, des Zentralen Gegenparteien-Vollzugsgesetzes – ZGVG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 97 aus 2012,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 57 aus 2022,,
  9. Ziffer 9
    des Paragraph 12, Absatz 2, des Referenzwerte-Vollzugsgesetzes – RW-VG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 93 aus 2017,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 198 aus 2021,,
  10. Ziffer 10
    des Paragraph 28, Absatz 6, des Finanzmarkt-Geldwäschegesetzes – FM-GwG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 118 aus 2016,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 98 aus 2021,,
  11. Ziffer 11
    des Paragraph 15, Absatz 3, des Schwarmfinanzierung-Vollzugsgesetzes, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 225 aus 2021,, und
  12. Ziffer 12
    des Paragraph 22, Absatz 4, des MiCA-Verordnung-Vollzugsgesetzes – MiCA-VVG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 111 aus 2024,,
wird verordnet:

Die FMA-Kostenverordnung 2016, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 419 aus 2015,, zuletzt geändert durch die Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 219 aus 2023,, wird wie folgt geändert:

Novellierungsanordnung 1, In Paragraph eins, Ziffer 3, wird nach dem Verweis „§ 3 Absatz 2, 3 und 4 DLT-VVG“ der Begriff „und“ durch einen Beistrich ersetzt und nach dem Verweis „§ 160 Absatz eins a, BaSAG“ der Verweis „und Paragraph 22, Absatz 2, MiCA-VVG“ eingefügt.

Novellierungsanordnung 2, Dem Paragraph 3, Absatz eins, Ziffer 3, wird folgende Litera j, angefügt:

  1. Litera j
    die Emittenten vermögenswertereferenzierter Token gemäß Artikel 16, oder 17 MiCAR (Asset-referenced Token – ART), die Emittenten von E-Geld-Token gemäß Artikel 48, MiCAR (E-Money Token – EMT), die Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen gemäß Artikel 59 und 60 MiCAR (Crypto-Asset Service Provider – CASP) oder mehreres davon nach Maßgabe von Paragraph 22, Absatz 2, MiCa-VVG sind (ART- und EMT-Emittenten sowie CASP);“

Novellierungsanordnung 3, Dem Paragraph 6, Absatz eins, Ziffer 3, wird folgende Litera g, angefügt:

  1. Litera g
    Paragraph 22, Absatz 4, MiCA-VVG in Verbindung mit Paragraph 21 a, Absatz eins,,“

Novellierungsanordnung 4, In Paragraph 6, Absatz eins, Ziffer 5, wird der Verweis „§ 21a Absatz eins und 2 durch den Verweis „§ 21b Absatz eins und 2 ersetzt.

Novellierungsanordnung 5, In Paragraph 7, Absatz 4, Ziffer 11, wird der Verweis „§ 21a Absatz 4, durch den Verweis „§ 21b Absatz 4 und das Wort „und“ durch einen Beistrich ersetzt.

Novellierungsanordnung 6, In Paragraph 7, Absatz 4, wird am Ende der Ziffer 12, wird das Wort „und“ eingefügt sowie folgende Ziffer 13, angefügt:

  1. Ziffer 13
    eines ART- oder EMT-Emittenten oder CASP gemäß Paragraph 3, Absatz eins, Ziffer 3, Litera j, mit der Mindestpauschale gemäß Paragraph 14, Absatz 3, Ziffer 9

Novellierungsanordnung 7, In Paragraph 13, Absatz eins, Ziffer 8, wird der Punkt am Ende durch einen Strichpunkt ersetzt und folgende Ziffer 9, angefügt:

  1. Ziffer 9
    Subrechnungskreis 9, dem die ART- und EMT-Emittenten sowie CASP gemäß Paragraph 3, Absatz eins, Ziffer 3, Litera j, zugeordnet sind.“

Novellierungsanordnung 8, Dem Paragraph 14, Absatz 3, wird folgende Ziffer 9, angefügt:

  1. Ziffer 9
    ART- und EMT-Emittenten sowie CASP gemäß Paragraph 13, Absatz eins, Ziffer 9
    500 Euro;“

Novellierungsanordnung 9, Dem Paragraph 14, Absatz 3, wird folgender Schlussteil angefügt:

„Maßgeblich für die Zuordnung zu Ziffer 3, oder Ziffer 3 a, ist grundsätzlich der jeweilige Berechtigungsumfang zum 31. Dezember des zweitvorangegangenen Kalenderjahres zu dem FMA-Geschäftsjahr, für das die Vorauszahlung zu leisten ist, ohne damalige Berechtigung zur Erbringung von Wertpapierdienstleistungen jedoch 500 Euro.“

Novellierungsanordnung 10, Paragraph 14 a, Absatz eins, nebst Paragraphenbezeichnung lautet:

Paragraph 14 a,

  1. Absatz eins,Die Kostenpflichtigen gemäß Paragraph 13, Absatz 2, haben der FMA als Referenzdaten die Umsatzerlöse, die sie innerhalb eines Kalenderjahres aus Schwarmfinanzierungsdienstleistungen erzielt haben und wie sie sich aus dem beim Firmenbuchgericht eingereichten Jahresabschluss ergeben, bis zum 30. Juni des Folgejahres zu übermitteln. Korrekturmeldungen hat die FMA zu berücksichtigen, sofern sie bis längstens 30. September des Folgejahres bei der FMA einlangen. Etwaige Fremdwährungsbeträge sind zum Wechselkurs, der im Zeitpunkt der Erlöse gültig gewesen ist, in Euro umzurechnen.“

Novellierungsanordnung 11, In Paragraph 14 a, Absatz 2, Ziffer eins, wird die Wortfolge „jährliche Durchschnitt der Umsatzerlöse“ durch die Wortfolge „Durchschnitt der jährlichen Umsatzerlöse“ ersetzt und am Ende der Ziffer folgender Halbsatz angefügt:

„sind in einem für die Durchschnittsbildung heranzuziehenden Geschäftsjahr in keinem Kalendermonat die Voraussetzungen gemäß Paragraph 3, Absatz eins, Ziffer 3, Litera h, erfüllt, ist nur das jeweils andere Kalenderjahr unter allfälliger Aliquotierung heranzuziehen und auf die Bildung eines Durchschnitts zu verzichten;“

Novellierungsanordnung 12, Paragraph 14 a, Absatz 3, lautet:

  1. Absatz 3,Ergibt bei der gemäß Absatz 2, durchgeführten Berechnung das aufwandbezogene Produkt aus den Parametern E und N einen Betrag in Höhe von mehr als 2 vH der umsatzbezogenen aggregierten Relationsgröße Ugesamt, so ist abweichend von Absatz 2, für das Produkt aus den Parametern E und N ein Betrag in Höhe von 2 vH von Ugesamt zugrunde zu legen.“

Novellierungsanordnung 13, Paragraph 17, Absatz 3, zweiter und dritter Satz lautet:

„Das Gewicht ist

  1. Ziffer eins
    50 vH bei Wertpapierdienstleistungsunternehmen,
  2. Ziffer 2
    80 vH bei inländischen Wertpapierfirmen gemäß Artikel eins, Absatz 2, zweiter Unterabsatz oder Artikel 12, IFR sowie bei über eine Zweigstelle gemäß Paragraph 21, WAG 2018 im Inland tätigen Drittlandfirmen,
  3. Ziffer 3
    100 vH bei inländischen Wertpapierfirmen, die zur Erbringung von Wertpapierdienstleistungen gemäß Paragraph 3, Absatz 2, Ziffer eins bis 3, 6 oder 9 WAG 2018 berechtigt sind, ohne unter Ziffer 2, oder 4 zu fallen, sowie bei Zentralverwahrern,
  4. Ziffer 4
    125 vH bei inländischen Wertpapierfirmen, die zur Erbringung von Wertpapierdienstleistungen gemäß Paragraph 3, Absatz 2, Ziffer 4, 5, 7, oder 8 WAG 2018 berechtigt sind, ohne unter Ziffer 2, zu fallen, einschließlich Wertpapierfirmen gemäß Artikel 12, Absatz eins, DLT-Pilot-Verordnung,
  5. Ziffer 5
    67 vH bei Unternehmen der Vertragsversicherung, Verwaltungsgesellschaften und AIFM sowie bei über eine Zweigstelle gemäß Paragraph 19, WAG 2018 im Inland tätigen Wertpapierfirmen.
Maßgeblich für die Gewichtung ist der jeweilige Berechtigungsumfang zum 31. Dezember des jeweiligen FMA-Geschäftsjahres.“

Novellierungsanordnung 14, Nach Paragraph 21, wird folgender Paragraph 21 a, samt Überschrift eingefügt:

„Subrechnungskreis 9 (ART- und EMT-Emittenten sowie CASP)

Paragraph 21 a,

  1. Absatz eins,Die Kostenpflichtigen gemäß Paragraph 13, Absatz eins, Ziffer 9, haben der FMA die von Wirtschaftsprüfern oder gesetzmäßigen Prüfverbänden geprüfte Referenzdatengrundlage des vorangegangenen Geschäftsjahres bis zum 30. Juni des Folgejahres zu übermitteln.
  2. Absatz 2,Als Referenzdatengrundlage gemäß Absatz eins, gilt für Kostenpflichtige gemäß Paragraph 13, Absatz eins, Ziffer 9, die Bilanzsumme. Davon abweichend gilt als Referenzdatengrundlage bei den Kostenpflichtigen, die zu mehr als einem Fünftel Geschäfte betreiben, die nicht unter die MiCAR fallen, der dem Verhältnis der unter die MiCAR fallenden Geschäfte zum Gesamtgeschäft entsprechende Bruchteil der Bilanzsumme, wenn der Kostenpflichtige dies bis zum 30. Juni des Folgejahres der FMA anzeigt und das Vorliegen der Voraussetzungen durch Vorlage geeigneter Unterlagen nachgewiesen hat. Zum Nachweis kann auf aufsichtliche Finanzdatenmeldungen verwiesen werden. Tatsachen, die verspätet vorgetragen oder nachgewiesen werden, bleiben unberücksichtigt.
  3. Absatz 3,Die FMA hat die auf die Kostenpflichtigen gemäß Paragraph 13, Absatz eins, Ziffer 9, im Einzelnen entfallenden Beträge gerechnet nach ihrem Anteil am Gesamtbetrag aller gemäß Absatz 2, zu berücksichtigenden Bilanzsummen zu ermitteln. Der Anteil bemisst sich nach dem Verhältnis der gemäß Absatz 2, zu berücksichtigenden Bilanzsumme des jeweiligen Kostenpflichtigen zum Gesamtbetrag aller gemäß Absatz 2, zu berücksichtigenden Bilanzsummen der Kostenpflichtigen gemäß Paragraph 13, Absatz eins, Ziffer 9,

Novellierungsanordnung 15, Der bisherige Paragraph 21 a, erhält die Bezeichnung „§ 21b.“.

Novellierungsanordnung 16, Paragraph 22, lautet:

Paragraph 22,

  1. Absatz eins,Für Verweise auf Bundesgesetze in dieser Verordnung gilt Folgendes:
    1. Ziffer eins
      Soweit auf Bestimmungen des Finanzmarktaufsichtsbehördengesetzes – FMABG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 97 aus 2001,, verwiesen wird, ist dieses in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 112 aus 2024, anzuwenden;
    2. Ziffer 2
      soweit auf Bestimmungen des Bankwesengesetzes – BWG, Bundesgesetzblatt Nr. 532 aus 1993,, verwiesen wird, ist dieses in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 112 aus 2024, anzuwenden;
    3. Ziffer 3
      soweit auf Bestimmungen des Zahlungsdienstegesetzes 2018 – ZaDiG 2018, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 17 aus 2018,, verwiesen wird, ist dieses in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 112 aus 2024, anzuwenden;
    4. Ziffer 4
      soweit auf Bestimmungen des E-Geldgesetzes 2010, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 107 aus 2010,, verwiesen wird, ist dieses in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 33 aus 2023, anzuwenden;
    5. Ziffer 5
      soweit auf Bestimmungen des Sanierungs- und Abwicklungsgesetzes – BaSAG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 98 aus 2014,, verwiesen wird, ist dieses in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 112 aus 2024, anzuwenden;
    6. Ziffer 6
      soweit auf Bestimmungen des Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes – ESAEG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 117 aus 2015,, verwiesen wird, ist dieses in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 237 aus 2022, anzuwenden;
    7. Ziffer 7
      soweit auf Bestimmungen des Versicherungsaufsichtsgesetzes 2016 – VAG 2016, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 34 aus 2015,, verwiesen wird, ist dieses in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 112 aus 2024,;
    8. Ziffer 8
      soweit auf Bestimmungen des Wertpapieraufsichtsgesetzes 2018 – WAG 2018, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 107 aus 2017,, verwiesen wird, ist dieses in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 112 aus 2024, anzuwenden;
    9. Ziffer 9
      soweit auf Bestimmungen des Börsegesetzes 2018 – BörseG 2018, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 107 aus 2017,, verwiesen wird, ist dieses in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 112 aus 2024, anzuwenden;
    10. Ziffer 10
      soweit auf Bestimmungen des Zentralen Gegenparteien-Vollzugsgesetzes – ZGVG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 97 aus 2012,, verwiesen wird, ist dieses in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 57 aus 2022, anzuwenden;
    11. Ziffer 11
      soweit auf Bestimmungen des Zentralverwahrer-Vollzugsgesetzes – ZvVG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 69 aus 2015,, verwiesen wird, ist dieses in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 107 aus 2017, anzuwenden;
    12. Ziffer 12
      soweit auf Bestimmungen des Investmentfondsgesetzes 2011 – InvFG 2011, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 77 aus 2011,, verwiesen wird, ist dieses in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 113 aus 2024, anzuwenden;
    13. Ziffer 13
      soweit auf Bestimmungen des Alternative Investmentfonds Manager-Gesetzes – AIFMG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 135 aus 2013,, verwiesen wird, ist dieses in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 112 aus 2024, anzuwenden;
    14. Ziffer 14
      soweit auf Bestimmungen des Immobilien-Investmentfondsgesetzes – ImmoInvFG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 80 aus 2003,, verwiesen wird, ist dieses in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 113 aus 2022, anzuwenden;
    15. Ziffer 15
      soweit auf Bestimmungen des Betrieblichen Mitarbeiter- und Selbständigenvorsorgegesetzes – BMSVG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 100 aus 2002,, verwiesen wird, ist dieses in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 119 aus 2024, anzuwenden;
    16. Ziffer 16
      soweit auf Bestimmungen des Pensionskassengesetzes – PKG, Bundesgesetzblatt Nr. 281 aus 1990,, verwiesen wird, ist dieses in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 112 aus 2024, anzuwenden;
    17. Ziffer 17
      soweit auf Bestimmungen des Finanzkonglomerategesetzes – FKG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 70 aus 2004,, verwiesen wird, ist dieses in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 237 aus 2022, anzuwenden;
    18. Ziffer 18
      soweit auf Bestimmungen des Finanzmarkt-Geldwäschegesetzes – FM-GwG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 118 aus 2016,, verwiesen wird, ist dieses in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 98 aus 2021, anzuwenden;
    19. Ziffer 19
      soweit auf Bestimmungen des Referenzwerte-Vollzugsgesetzes – RW-VG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 93 aus 2017,, verwiesen wird, ist dieses in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 198 aus 2021, anzuwenden;
    20. Ziffer 20
      soweit auf Bestimmungen des Schwarmfinanzierung-Vollzugsgesetzes, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 225 aus 2021,, verwiesen wird, in dieser Verordnung Schwarmfinanzierung-VG genannt, ist dieses in seiner Stammfassung anzuwenden;
    21. Ziffer 21
      soweit auf Bestimmungen des DLT-Verordnung-Vollzugsgesetzes – DLT-VVG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 63 aus 2023,, verwiesen wird, ist dieses in seiner Stammfassung anzuwenden;
    22. Ziffer 22
      soweit auf Bestimmungen des MiCA-Verordnung-Vollzugsgesetzes – MiCA-VVG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 111 aus 2024,, verwiesen wird, ist dieses in seiner Stammfassung anzuwenden.
  2. Absatz 2,Für Verweise auf Unionsrecht in dieser Verordnung gilt Folgendes:
    1. Ziffer eins
      Soweit auf Bestimmungen der Verordnung (EU) Nr. 575 aus 2013,, in dieser Verordnung CRR genannt, verwiesen wird, so ist die Verordnung (EU) Nr. 575 aus 2013, über Aufsichtsanforderungen an Kreditinstitute und zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 648 aus 2012,, Amtsblatt Nummer L 176 vom 27.06.2013 Seite 1, in der Fassung der Verordnung (EU) 2024/1623, ABl. Nr. L 2024/1623 vom 19.06.2024 anzuwenden;
    2. Ziffer 2
      soweit auf Bestimmungen der Verordnung (EU) Nr. 909 aus 2014,, in dieser Verordnung CSDR genannt, verwiesen wird, so ist die Verordnung (EU) Nr. 909 aus 2014, zur Verbesserung der Wertpapierlieferungen und -abrechnungen in der Europäischen Union und über Zentralverwahrer sowie zur Änderung der Richtlinien 98/26/EG und 2014/65/EU und der Verordnung (EU) Nr. 236 aus 2012,, Amtsblatt Nummer L 257 vom 28.08.2014 Seite 1, in der Fassung der Verordnung (EU) 2023/2845, ABl. Nr. L 2023/2845 vom 27.12.2023 anzuwenden;
    3. Ziffer 3
      soweit auf Bestimmungen der Verordnung (EU) Nr. 648 aus 2012,, in dieser Verordnung EMIR genannt, verwiesen wird, so ist die Verordnung (EU) Nr. 648 aus 2012, über OTC-Derivate, zentrale Gegenparteien und Transaktionsregister, Amtsblatt Nummer L 201 vom 27.07.2012 Seite 1, in der Fassung der Verordnung (EU) 2021/168, Amtsblatt Nummer L 49 vom 12.02.2021 Seite 6, anzuwenden;
    4. Ziffer 4
      soweit auf Bestimmungen der Verordnung (EU) Nr. 600 aus 2014,, in dieser Verordnung MiFIR genannt, verwiesen wird, so ist die Verordnung (EU) Nr. 600 aus 2014, über Märkte für Finanzinstrumente und zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 648 aus 2012,, Amtsblatt Nummer L 173 vom 12.06.2014 Seite 84, in der Fassung der Verordnung (EU) 2024/791, ABl. Nr. L 2024/791 vom 08.03.2024, anzuwenden;
    5. Ziffer 5
      soweit auf Bestimmungen der Richtlinie 2014/65/EU, in dieser Verordnung MiFID römisch zwei genannt, verwiesen wird, so ist die Richtlinie 2014/65/EU über Märkte für Finanzinstrumente sowie zur Änderung der Richtlinien 2002/92/EG und 2011/61/EU, Amtsblatt Nummer L 173 vom 12.06.2014 Seite 349, in der Fassung der Richtlinie (EU) 2024/790, ABl. Nr. L 2024/790 vom 08.03.2024, anzuwenden;
    6. Ziffer 6
      soweit auf Bestimmungen der Delegierten Verordnung (EU) 2017/590, in dieser Verordnung Melde-RTS genannt, verwiesen wird, so ist die Delegierte Verordnung (EU) 2017/590 zur Ergänzung der Verordnung (EU) Nr. 600 aus 2014, durch technische Regulierungsstandards für die Meldung von Geschäften an die zuständigen Behörden, Amtsblatt Nummer L 87 vom 31.03.2017 Seite 449, in der Fassung der Berichtigung Amtsblatt Nummer L 250 vom 28.09.2017 Seite 76, anzuwenden;
    7. Ziffer 7
      soweit auf Bestimmungen der Verordnung (EU) 2016/1011, in dieser Verordnung BMR genannt, verwiesen wird, so ist die Verordnung (EU) 2016/1011 über Indizes, die bei Finanzinstrumenten und Finanzkontrakten als Referenzwert oder zur Messung der Wertentwicklung eines Investmentfonds verwendet werden, und zur Änderung der Richtlinien 2008/48/EG und 2014/17/EU sowie der Verordnung (EU) Nr. 596 aus 2014,, Amtsblatt Nummer L 171 vom 29.06.2016 Seite 1, in der Fassung der Verordnung (EU) 2023/2869, ABl. Nr. L 2023/2869 vom 20.12.2023, anzuwenden;
    8. Ziffer 8
      soweit auf Bestimmungen der Verordnung (EU) 2020/1503, in dieser Verordnung ECSPR genannt, verwiesen wird, so ist die Verordnung (EU) 2020/1503 über Europäische Schwarmfinanzierungsdienstleister für Unternehmen und zur Änderung der Verordnung (EU) 2017/1129 und der Richtlinie (EU) 2019 aus 1937,, Amtsblatt Nummer L 347 vom 20.10.2020 Seite 1, in ihrer Stammfassung anzuwenden;
    9. Ziffer 9
      soweit auf Bestimmungen der Verordnung (EU) 2019 aus 2033,, in dieser Verordnung IFR genannt, verwiesen wird, so ist die Verordnung (EU) 2019 aus 2033, über Aufsichtsanforderungen an Wertpapierfirmen und zur Änderung der Verordnungen (EU) Nr. 1093 aus 2010,, (EU) Nr. 575 aus 2013,, (EU) Nr. 600 aus 2014, und (EU) Nr. 806 aus 2014,, Amtsblatt Nummer L 314 vom 05.12.2019 Seite 1, in der Fassung der Verordnung (EU) 2023/2869, ABl. Nr. L 2023/2869 vom 20.12.2023, anzuwenden;
    10. Ziffer 10
      soweit auf Bestimmungen der Verordnung (EU) 2022/858, in dieser Verordnung DLT-Pilot-Verordnung genannt, verwiesen wird, so ist die Verordnung (EU) 2022/858 über eine Pilotregelung für auf Distributed-Ledger-Technologie basierende Marktinfrastrukturen und zur Änderung der Verordnungen (EU) Nr. 600 aus 2014, und (EU) Nr. 909 aus 2014, sowie der Richtlinie 2014/65/EU, Amtsblatt Nummer L 151 vom 02.06.2022 Seite 1, in ihrer Stammfassung anzuwenden;
    11. Ziffer 11
      soweit auf Bestimmungen der Verordnung (EU) 2023/1114, in dieser Verordnung MiCAR genannt, verwiesen wird, so ist die Verordnung (EU) 2023/1114 über Märkte für Kryptowerte und zur Änderung der Verordnungen (EU) Nr. 1093 aus 2010, und (EU) Nr. 1095 aus 2010, sowie der Richtlinien 2013/36/EU und (EU) 2019 aus 1937,, Amtsblatt Nummer L 150 vom 09.06.2023 Seite 40, in der Fassung der Verordnung (EU) 2023/2869, ABl. Nr. L 2023/2869 vom 20.12.2023 anzuwenden.“

Novellierungsanordnung 17, Dem Paragraph 23, ist folgender Absatz 15, anzufügen:

  1. Absatz 15,Paragraph eins, Ziffer 3,, Paragraph 3, Absatz eins, Ziffer 3, Litera j,, Paragraph 6, Absatz eins, Ziffer 3, Litera g und Paragraph 6, Absatz eins, Ziffer 5,, Paragraph 7, Absatz 4, Ziffer 11 bis 13, Paragraph 13, Absatz eins, Ziffer 8 und 9, Paragraph 14, Absatz 3, Ziffer 8 und 9 sowie der Schlussteil des Paragraph 14, Absatz 3,, Paragraph 14 a, Absatz eins,, Absatz 2, Ziffer eins und Absatz 3,, Paragraph 17, Absatz 3, zweiter und dritter Satz, Paragraph 21 a, samt Überschrift, Paragraph 21 b und Paragraph 22, in der Fassung der Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 264 aus 2024, treten mit 30. September 2024 in Kraft.“

Ettl     Müller