Anlage AUFBAULEHRGANG DER BILDUNGSANSTALT FÜR ELEMENTARPÄDAGOGIK

(einschließlich des Aufbaulehrgangs für Berufstätige)

römisch eins. STUNDENTAFEL1

(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)

  

Wochenstunden

 

Lehrver-pflichtungs-gruppe

A.

Pflichtgegenstände, Verbindliche Übungen

Jahrgänge

  

römisch eins.

römisch II.

römisch III.

  

Semester

  
  

1.

2.

3.

4.

5.

6.

Summe

 

A.1

Stammbereich2

        

1.

Religion/ Ethik3

2

2

2

2

2

2

12

III

2.

Sprachen und Kommunikation

2.1

Deutsch (einschließlich Sprecherziehung, Kinder- und Jugendliteratur)

3

3

3

3

3

3

18

I

2.2

Englisch

3

3

3

3

3

3

18

I

3.

Allgemeinbildung

3.1

Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung

1

1

1

1

1

1

6

III

3.2

Geografie und Wirtschaftskunde

1

1

2

2

  

6

III

3.3

Angewandte Mathematik

3

3

3

3

3

3

18

I

3.4

Physik

1

1

2

2

  

6

III

3.5

Chemie

1

1

1

1

  

4

III

3.6

Biologie und Ökologie (einschließlich Physiologische Grundlagen, Gesundheit und Ernährung)

1

1

2

2

  

6

III

3.7

Grundlagen der Informatik und Medien

    

1

1

2

II

4.

Elementarpädagogik (unter 1 bis 6 Jahre) – Theorie und Praxis

4.1

Pädagogik (einschließlich

Psychologie, Soziologie)

2

2

3

3

3

3

16

II

4.2

Inklusive Pädagogik

    

2

2

4

II

4.3

Frühe sprachliche Bildung und Förderung

1

1

1

1

1

1

6

II

4.4

Didaktik

3

3

2

2

3

3

16

II

4.5

Praxis

4

5

5

6

5

4

29

III

4.6

Organisation, Management und Recht, wissenschaftliches Arbeiten

  

1

1

2

2

6

II

5.

Ausdruck, Gestaltung und Bewegung

5.1

Künstlerisch-kreativer Bereich

        

5.1.1

Bildnerische Erziehung

2

2

1

1

1

1

8

IVa

5.1.2

Werkerziehung

1

1

-

-

1

1

4

IV

5.1.3

Textiles Gestalten

  

1

1

1

1

4

IV

5.2

Musikalischer Bereich

        

5.2.1

Musikerziehung, Stimmbildung und Sprechtechnik4

2

2

1

1

1

1

8

IVa

5.2.2

Instrumentalunterricht Gitarre

1

1

1

1

1

1

6

IV

5.2.3

Rhythmisch-musikalische Erziehung

1

1

1

1

1

1

6

IV

5.3

Bewegungserziehung; Bewegung und Sport

2

2

1

1

2

2

10

IVa

Wochenstundenzahl Stammbereich

34

35

38

39

37

36

219

 

A.2

Verbindliche Übungen

        

2.1

Kommunikationspraxis und Gruppendynamik

    

1

1

2

III

2.2

Lerncoaching

1

1

-

-

-

-

2

III

Gesamtwochenstundenzahl

35

36

38

39

38

37

223

 

B.

Pflichtpraktikum

2 Wochen in den Ferien bis vor Beginn des römisch III. Jahrgangs

C.

Freigegenstände und Unverbindliche Übungen5

C.1

Freigegenstände

Schulautonome Freigegenstände

C.2

Unverbindliche Übungen

Schulautonome unverbindliche Übungen

D.

Förderunterricht

römisch II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL

Der Aufbaulehrgang für Elementarpädagogik hat gemäß Paragraph 79, Absatz eins, lit. 1b des Schulorganisationsgesetzes – SchOG, Bundesgesetzblatt Nr. 242 aus 1962,, unter Bedachtnahme auf Paragraph 2, SchOG die Aufgabe, in einem dreijährigen Bildungsgang Absolventinnen und Absolventen von mittleren Schulen ergänzend das Bildungsgut eines Aufbaulehrgangs einer Bildungsanstalt für Elementarpädagogik zu vermitteln und sie zur Universitätsreife zu führen.

Die Ausbildung an einem Aufbaulehrgang einer Bildungsanstalt für Elementarpädagogik vermittelt folgende allgemeine und berufsspezifische sowie soziale und personale Kompetenzen:

Die Absolventinnen und Absolventen können

Die Ausbildung führt zu einer verantwortungsvollen Haltung im Umgang mit Menschen, mit der eigenen und mit anderen Kulturen und mit multikulturellen Gesellschaften sowie zu Gender- und Diversity-Kompetenz (Umgang mit geschlechter- und diversitätsrelevanten Unterschieden und mit Vielfalt). Die Absolventinnen und Absolventen können den Einfluss von Geschlechterbilderstereotypen auf die eigene persönliche Entwicklung reflektieren und dadurch den eigenen Handlungsspielraum erweitern. Die Ausbildung befähigt zur mündigen Teilnahme an einer demokratischen Gesellschaft. Sie fördert die Fähigkeit, offen, flexibel und kreativ persönliche, berufliche und gesellschaftliche Herausforderungen anzunehmen und aktiv zu gestalten. Die Qualifizierung zur frühen sprachlichen Bildung und Förderung ist durch die Ausbildung gegeben.

römisch III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN

Allgemeine Bestimmungen:

Schulautonome Lehrplanbestimmungen (Paragraph 6, Absatz eins, SchOG) eröffnen Freiräume durch die Gestaltung der Pflichtgegenstände (ausgenommen sind die Pflichtgegenstände „Religion“ sowie „Frühe sprachliche Bildung und Förderung“, im Hinblick auf die Erwartungen einer bundesweit einheitlichen Qualifizierung) und verbindlichen Übungen, der Freigegenstände und unverbindlichen Übungen sowie des Förderunterrichts. Für eine sinnvolle Nutzung dieser Freiräume ist die Orientierung an der jeweiligen Bedarfssituation am einzelnen Aufbaulehrgang oder im Jahrgang an einem einzelnen Standort eines Aufbaulehrgangs sowie an den daraus resultierenden Wunsch- bzw. Zielvorstellungen von wesentlicher Bedeutung. Die Nutzung der schulautonomen Freiräume bedarf eines an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler, der Lehrerinnen und Lehrer sowie des schulischen Umfeldes orientierten Bildungsplanes.

Schulautonome Lehrplanbestimmungen haben auf das fachtheoretische und das fachpraktische Ausbildungsziel des Lehrplanes, die damit verbundenen Berechtigungen sowie auf die Erhaltung der Übertrittmöglichkeiten im Rahmen des Schulwesens Bedacht zu nehmen. Sie haben den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerinnen- und Lehrerwochenstunden und die durch den vorhandenen Raum und die vorhandene Ausstattung gegebenen Möglichkeiten des Aufbaulehrgangs zu beachten.

Bei Anwendung der schulautonomen Lehrplanbestimmungen ist das Bildungsziel des Aufbaulehrgangs für Elementarpädagogik zu beachten. Die Erreichung der im Lehrplan definierten Kompetenzen muss gesichert bleiben.

Schulautonome Abweichungen von der Stundentafel:

Die Stundentafel ist im Stammbereich der Pflichtgegenstände in fünf Cluster gegliedert, in welchen Unterrichtsgegenstände zusammengefasst sind, die sich inhaltlich und thematisch ergänzen. Für jeden der fünf Cluster ist ein Gesamtausmaß der Wochenstunden festgelegt, das schulautonom veränderbar ist, wobei jedoch folgende Bestimmungen zu beachten sind – ausgenommen von einer Veränderung sind die Pflichtgegenstände „Religion“ sowie, „Deutsch“, „Englisch“ und „Angewandte Mathematik“ (im Hinblick auf die standardisierte Form der abschließenden Prüfungen) sowie „Frühe sprachliche Bildung und Förderung“ (im Hinblick auf die Erwartungen einer bundesweit einheitlichen Qualifizierung):

Die schulautonome Stundentafel ist für einen gesamten Ausbildungsgang (1. bis 6. Semester, bzw. eine zeitliche Erstreckung dieser Dauer im Falle des Führens eines Aufbaulehrgangs für Berufstätige gemäß Paragraph 79, Absatz eins, lit. 1b dritter Satz SchOG) festzulegen und beizubehalten. Folgende Bestimmungen sind zu beachten:

Soweit im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen zusätzliche Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen sowie Freigegenstände und unverbindliche Übungen eingeführt werden, haben die schulautonomen Lehrplanbestimmungen auch die Bildungs- und Lehraufgaben und den Lehrstoff zu enthalten.

Wenn eine lebende Fremdsprache oder eine Minderheitensprache auf einem niedrigeren Niveau als B2 angeboten wird, ist dies in der Bezeichnung eines solchen Pflichtgegenstandes, eines Freigegenstandes oder einer verbindlichen Übung anzuführen. Entsprechende Änderungen der Bildungs- und Lehraufgabe, der didaktischen Grundsätze und der Lehrstoffumschreibung sind vorzunehmen.

Aufbaulehrgang für Elementarpädagogik geführt als Schule für Berufstätige:

Gemäß Paragraph 79, Absatz eins, lit. 1b SchOG können Aufbaulehrgänge auch als Schulen für Berufstätige geführt werden; erforderlichenfalls auch unter Verlängerung der Ausbildungsdauer. Aufbaulehrgänge für Berufstätige sind in Semester zu gliedern und in Modulen zu organisieren.

Im Falle der Führung des Aufbaulehrgangs als Schule für Berufstätige finden die Bestimmungen des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige, Kollegs und Vorbereitungslehrgänge – SchUG-BKV, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 33 aus 1997,, Anwendung. In diesem Fall finden die in diesem Lehrplan auf Schülerinnen und Schüler abstellenden Bestimmungen sinngemäß auch auf Studierende Anwendung. Die Gliederung der Stundentafel erfolgt in Semestern statt in Jahrgängen. Die Ausbildungsdauer eines Aufbaulehrgangs für Berufstätige kann um bis zu zwei Semester verlängert werden; in diesem Fall sind die Gesamtwochenstunden auf sieben bzw. acht Semester aufzuteilen sowie die Aufteilung der Bildungs- und Lehraufgaben und der Lehrstoffumschreibung zu adaptieren. Wenn der Aufbaulehrgang mit dem Sommersemester beginnt, kann das unbegleitete Pflichtpraktikum auch ab dem 1. Semester bis zu Beginn des letzten Semesters absolviert werden.

Die Ausbildung kann unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes erfolgen, wobei das Ausmaß des Fernunterrichtes entsprechend den regionalen Gegebenheiten und fachlichen Erfordernissen festzulegen ist. Die Ausbildung mit Fernunterricht ist in einer Sozial- und in einer Individualphase so durchzuführen, dass die für den Bildungsgang erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben werden können und die Anzahl der Unterrichtseinheiten der Individualphase jene der Sozialphase nicht übertrifft. Die Individualphase hat grundsätzlich der selbstständigen Erarbeitung und Vertiefung des Lehrstoffes anhand der während der Sozialphase vorgestellten Materialien und Unterlagen in Form des Selbststudiums zu dienen, wobei die Studierenden fachlich und andragogisch zu betreuen sind. In hiefür geeigneten Fällen kann die Individualphase auch zur Vorbereitung der Sozialphase dienen.

römisch IV. ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE

Die Auswahl des Lehrstoffes und erwachsenengerechter Unterrichtsmethoden gehört zu den verantwortungsvollen Aufgaben der Lehrerinnen und Lehrer.

Es ist von den Lehrerinnen und Lehrern ein ausgewogenes Verhältnis von deklarativem, prozeduralem und kontextuellem Wissen anzustreben.

Die kontinuierliche Zusammenarbeit aller Lehrerinnen und Lehrer zum Zwecke des zeitgerechten Bereitstellens von Vorkenntnissen, der Nutzung von Synergien, des fächerübergreifenden Unterrichtes im Sinne ganzheitlicher Bildung ist erforderlich.

Diese notwendige Zusammenarbeit wird durch pädagogische Konferenzen, Beratungen, Teambildungen und andere Kommunikationsformen ermöglicht.

Entsprechende schriftliche Aufzeichnungen wie zB Lehrstoffverteilungspläne und (in Teams zu erarbeitende) Unterrichtsvorbereitungen sind zu führen.

Um das allgemeine Bildungsziel zu erreichen, sind für die Unterrichtsarbeit folgende allgemeine didaktische Grundsätze zu berücksichtigen:

Lehr- und Lernziele:

Die Bildungs- und Lehraufgaben sind die Lehr- und Lernziele, die in Beziehung zur aktuellen Bildungsstufe und zum Lehrstoff zu setzen sind. Der Lehrplan ist als Rahmen zu sehen, der es ermöglicht, Neuerungen und Veränderungen im Berufsfeld der Elementar- und Hortpädagogik zu berücksichtigen und die einzelnen Lehrplaninhalte den schulspezifischen Zielsetzungen gemäß zu gewichten sowie auf regionale Besonderheiten und auf aktuelle Gegebenheiten einzugehen.

Dies verlangt auch, dass die Lehrerinnen und Lehrer ihre fachlichen sowie methodischen Kenntnisse und Fähigkeiten stets weiterentwickeln und ihren Aufgaben gerecht werden. Aktuelles im Fachgebiet sowie der Stand der Forschung im pädagogischen Bereich sind dabei zu berücksichtigen.

Der Lehrplan ist im Ansatz als Spirallehrplan gedacht, in dem zentrale Inhalte im Laufe der vier Semester in zunehmendem Detaillierungsgrad und aufsteigendem Komplexitätsniveau wiederholt behandelt werden. Dies erfolgt sowohl innerhalb eines Unterrichtsgegenstandes als auch fächerübergreifend.

Für die Vorbereitung auf die Diplomarbeit sind Methoden der wissenschaftlichen Informationsgewinnung, eine Einführung in die Grundzüge des wissenschaftlichen Arbeitens und eine korrekte Zitierweise von schriftlichen Quellen – unter Berücksichtigung der bereits erworbenen Kompetenzen aus dem vor dem Aufbaulehrgang zurückgelegten Bildungsgang – in allen betroffenen Unterrichtsgegenständen zu berücksichtigen.

Bewusster Umgang mit Sprache ist im Hinblick auf eine grundlegende bildungs- und gesellschaftspolitische Verantwortung in allen Unterrichtsgegenständen zu unterstützen.

Die Auseinandersetzung mit Fachliteratur ist als durchgängige Anforderung zu forcieren.

Unterrichtsplanung:

Basis für die Unterrichtsplanung sind das allgemeine Bildungsziel, die Bildungs- und Lehraufgaben sowie die Lehrstoffe der einzelnen Unterrichtsgegenstände.

Der Unterricht ist auf Lernergebnisse hin auszurichten. Der Kompetenzaufbau hat systematisch, vernetzt und nachhaltig zu erfolgen. Entsprechende Wiederholungs- und Übungsphasen sind zur Sicherung des Unterrichtsertrages vorzusehen.

Voraussetzung für fächerübergreifendes Denken und Verstehen soll die Zusammenarbeit und Absprache aller Lehrerinnen und Lehrer eines Semesters bei der Planung, Umsetzung und Evaluierung des Unterrichtsprozesses sein. Fächerübergreifende Unterrichtsplanungen und Reflexionen innerhalb der Cluster und Querverbindungen zu anderen Pflichtgegenständen, verbindlichen Übungen sowie Freigegenständen und unverbindlichen Übungen sollen nach Möglichkeit durchgeführt werden.

Die Individualität der Schülerinnen und Schüler ist nach Möglichkeit in allen Unterrichtsgegenständen bei der Unterrichtsplanung und -gestaltung zu berücksichtigen. Es soll dabei von den vorhandenen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler ausgegangen werden, um sicher zu stellen, dass diese ihre Verantwortung für den eigenen Lernprozess auch wahrnehmen können. Dies ist untrennbar mit der Umsetzung geschlechter- und chancengerechten Unterrichts verbunden (individuelle und diskriminierungsfreie Lern-, Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten).

Die Sicherstellung eines optimalen Theorie-Praxis-Transfers ist zu gewährleisten. Die unmittelbare Verknüpfung mit der Lebenssituation der Schülerinnen und Schüler fördert das Gelingen dieses Transfers.

Es ist sicher zu stellen, dass Korrekturhilfen, Wörterbücher und andere digitale und gedruckte Nachschlagewerke, Gesetzestexte, Formelsammlungen sowie andere Arbeitsbehelfe, wie sie in der Realität der Arbeits- und Berufswelt Verwendung finden und im Unterricht eingesetzt werden, auch in Prüfungssituationen gleichartig zur Verfügung stehen.

Nach Modulen gegliederte Lernziele sind in der Fachgruppe und im Team der Jahrgangsvorständinnen und Jahrgangsvorstände festzulegen, wobei die Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen über die Module systematisch, vernetzend und nachhaltig aufzubauen sind. Darüber hinaus obliegt es den Lehrerinnen und Lehrern, individuelle Teilfertigkeiten und Teilfähigkeiten für die jeweiligen Schülerinnen und Schüler der einzelnen Module festzulegen und dafür geeignete Unterrichtskonzepte zu entwickeln.

Neben der Vermittlung von Fachwissen, der Entwicklung und Förderung von Werthaltungen, wie sie in den allgemeinen Bildungszielen beschrieben sind, ist die Förderung von Schlüsselkompetenzen für lebenslanges Lernen (Empfehlung 2006/962/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Dezember 2006 zu Schlüsselkompetenzen für lebensbegleitendes Lernen, Amtsblatt L 394 vom 30.12.2006: Muttersprachliche Kompetenz, Fremdsprachliche Kompetenz, Mathematische Kompetenz und grundlegende naturwissenschaftlich-technische Kompetenz, Computerkompetenz, Lernkompetenz – „Lernen“, soziale Kompetenz und Bürgerkompetenz, Eigeninitiative und unternehmerische Kompetenz, Kulturbewusstsein und kulturelle Ausdrucksfähigkeit) von besonderer Bedeutung. Die Vermittlung des Lehrstoffes und die Persönlichkeitsentwicklung sind untrennbare Komponenten des Unterrichts. Die Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler ist in allen Unterrichtsgegenständen, vor allem bei gruppen- und projektorientierten Unterrichtsformen, zu unterstützen.

Um alle Schülerinnen und Schüler zu eigenverantwortlichem Lernen hinführen zu können, empfiehlt es sich, teambildende Maßnahmen zu treffen.

Sprachkompetenz in der Unterrichtssprache ist die Basis für Lehr- und Lernprozesse in allen Unterrichtsgegenständen. Für den situationsadäquaten Einsatz von Sprache und deren Weiterentwicklung in Wort (gehobene Umgangssprache) und Schrift (Standardsprache) sind alle Lehrerinnen und Lehrer verantwortlich. Schülerinnen und Schüler mit Defiziten in der Beherrschung des sprachlichen Registers (Textkompetenz, fachliche Diskurskompetenz) sind in allen Unterrichtsgegenständen angemessen zu fördern. Für die Beurteilung der Leistungen der einzelnen Unterrichtsgegenstände sind ausschließlich die lehrplanmäßigen Anforderungen (Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff) maßgeblich.

Unterrichtssituationen sind so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler individuelle Stärken zeigen, ihre Selbsteinschätzung sowie einen konstruktiven Umgang mit Fehlern entwickeln können. Die Möglichkeiten individueller Förderung sind auszuschöpfen. Diagnoseinstrumente zur Lernstandserhebung und Lernfortschrittsanalyse sind als Basis für die Planung weiterer Lernprozesse einzusetzen.

Die Unterrichtsprinzipien sind aktuell, vielfältig, kompetenzorientiert, situationsorientiert, prozessorientiert, projektorientiert, exemplarisch, ganzheitlich, individualisierend, berufsfeldbezogen, wissenschaftsorientiert und methodengerecht zu wählen.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Deutsch:

Die Bereiche (Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben, Reflexion, Sprachbewusstsein, Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation, Transfer in das pädagogische Berufsfeld) sind gleichwertig und ergänzen einander im Unterricht. Die Gewichtung erfolgt durch die Lehrerinnen und Lehrer und soll den Bedürfnissen und Interessen der Schülerinnen und Schüler gerecht werden.

Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schülern in allen Jahrgängen

das Bewusstsein ihrer sprachlichen Vorbildfunktion im beruflichen Kontext erlangen können. Im Deutschunterricht ist auf mögliche Schwerpunkte der Schulstandorte einzugehen, insbesondere ist dem künstlerisch-kreativen Bereich der Sprache ausreichend Platz einzuräumen.

durch grammatisches und orthographisches Wissen befähigt werden, bewusst mit Sprache umzugehen. Sprach- und Schreibnormen werden als bedeutende Faktoren der Sprachbeherrschung betrachtet.

ihre sprachlichen Kompetenzen für die Qualifizierung zur frühen sprachlichen Bildung und Förderung aufbauen können.

die Möglichkeit haben, die in literarischen Texten vorhandenen Frauen- und Männerbilder kritisch zu reflektieren und im jeweiligen gesellschaftshistorischen Kontext wahrzunehmen, sich mit gesellschaftlichen und (inter-)kulturellen Zusammenhängen, Wertvorstellungen und persönlichen Erfahrungen auseinanderzusetzen und analytisches und kritisches Denken zu üben. Das Lesen und Verstehen von Texten, die schriftlich oder durch andere Medien vermittelt werden, bilden einen Schwerpunkt des Deutschunterrichtes. Dabei ist die Lektüre von Ganztexten unerlässlich. Zum Verständnis literarischer Strömungen ist die Kenntnis eines literaturhistorischen Grundrasters unerlässlich. Schwerpunktsetzungen sind individuell möglich.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Englisch:

Die Gewichtung der gleichwertigen Kompetenzen (Hören, Lesen, Schreiben, zusammenhängend Sprechen und an Gesprächen teilnehmen, Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation, Transfer in das pädagogische Berufsfeld) erfolgt durch die Lehrerinnen und Lehrer und soll den Bedürfnissen und Interessen der Schülerinnen und Schüler gerecht werden.

Die verschiedenen Kompetenzbereiche sind vernetzt zu entwickeln. Das Prinzip der Kompetenzorientierung wird in allen Bereichen umgesetzt. Die Bildungs- und Lehraufgaben der einzelnen Module sind aufbauend und werden in ihrem Anspruchsniveau und in ihrer Komplexität gesteigert. Die behandelten Kommunikationssituationen bilden die Basis für die systematische Erweiterung des Umfangs und der Qualität des sprachlichen Repertoires.

Den Schülerinnen und Schüler soll weiters die Möglichkeit geboten werden, im Sinne einer individuellen Bildungsplanung nationale und internationale Zertifikate zu erwerben.

Im Sinne der gelebten Internationalität sollen Auslandskontakte wie Sprachwochen, Praktika, Schulpartnerschaften, Schüleraustauschprogramme, internationale Projekte etc. gefördert werden.

Didaktische Grundsätze des Clusters „Allgemeinbildung“:

Der Transfer von Inhalten für die Arbeit im (elementar)pädagogischen Berufsfeld ist in Abstimmung mit den Lehrerinnen und Lehrern der relevanten Unterrichtsgegenstände, insbesondere der Pflichtgegenstände „Frühe sprachliche Bildung und Förderung“, „Didaktik“ und „Praxis“ in jedem Gegenstand zu unterstützen.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung:

Durch exemplarischen Unterricht ist der Erwerb eines historischen Grundrasters sicherzustellen, wobei einerseits historische Vorgänge unter Beachtung ihrer Auswirkungen auf die Welt von heute betrachtet werden, andererseits werden ausgehend von Ereignissen der Gegenwart deren Ursachen aufgezeigt.

Die Vermittlung bzw. Verwendung von Fachsprache und unterschiedlichen Quellen und deren kritische Beurteilung ist Voraussetzung.

Bei historischen Längs-und Querschnitten sind lokale bis globale Dimensionen zu berücksichtigen.

Die Alltagsgeschichte ist unter besonderer Berücksichtigung der Situation der Geschlechter, der Familie und anderer sozialer und ethnischer Gruppen zu vermitteln, wobei der Geschichte der Kindheit entsprechend Raum geboten wird.

Die Schülerinnen und Schülern sind dabei zu unterstützen, Einsicht in politische Verhaltensweisen und Orientierungshilfe für persönliches politisches und soziales Engagement zu erlangen.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Geografie und Wirtschaftskunde:

Die Themenbereiche sind mit entsprechender topografischer Zuordnung zu behandeln.

Die sozialgeografischen und ökonomischen Themen sind geschlechtergerecht zu behandeln.

Der Bezug zum Naturraum ist nach Möglichkeit herzustellen.

Die Vielfalt von Kulturen ist als Bereicherung hervorzuheben.

Eine Zusammenarbeit mit dem Gegenstand „Angewandte Naturwissenschaften“ ist zu gewährleisten.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Angewandte Mathematik:

Die einzelnen Module sind aufeinander aufbauend.

Die Inhalte und erworbenen Kompetenzen eines absolvierten Moduls sind Grundlage für alle nachfolgenden Module und sind daher abzusichern und zu festigen.

Exaktes Arbeiten und Argumentieren, planmäßiges und konsequentes Vorgehen beim Lösen von Aufgaben, zweckmäßiges Umgehen mit technischen Hilfsmitteln, Entwickeln von logischen Denkstrukturen durch Lösen mathematischer Probleme sind durchgängig in den Unterricht zu integrieren. Der Unterricht soll insbesondere vermitteln,

Didaktische Grundsätze der naturwissenschaftlichen Pflichtgegenstände:

Naturwissenschaftliche Arbeitsweisen unterstützen ein Verstehen der Natur.

Exaktes Beobachten und fachlich richtiges Beschreiben soll konsequent geübt werden.

Für spezifische Themenstellungen können externe Fachleute zugezogen werden.

Ausgewogenheit zwischen der Vermittlung von fachlichen Inhalten und ihrer Umsetzungsmöglichkeit in der Praxis ist anzustreben.

Der Rhythmus der Jahreszeiten ist bei der Auswahl der Inhalte und Methoden im Unterricht zu berücksichtigen.

Nachhaltiges Handeln ist durch entsprechende Unterrichtsgestaltung im Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler zu verankern und nach Möglichkeit einzuüben.

Die Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Pflichtgegenstände „Ernährung mit praktischen Übungen“, „Chemie“, „Physik“, „Angewandte Naturwissenschaften“, „Frühe sprachliche Bildung und Förderung“, „Didaktik“ und „Praxis“ sowie gegebenenfalls der Pflichtgegenstände der Zusatzausbildung zur Erzieherin und zum Erzieher an Horten ist insbesondere bei der Erstellung der Lehrstoffverteilung anzustreben.

Im Unterricht soll der Bezug zum jeweils gültigen Bildungsplan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich und dessen Ergänzungen hergestellt werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen an ein forschendes und entdeckendes Experimentieren (forschen, Versuche planen, dokumentieren, reflektieren, präsentieren) herangeführt werden, damit sie Kinder bei deren Auseinandersetzung mit Phänomenen der belebten und unbelebten Natur begleiten können.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Physik:

Die Physik hat für die Schülerinnen und Schüler in allen Modulen die Grundlagen für naturwissenschaftliche Beobachtung in anschaulichen Versuchen zu liefern.

Logisches Denken und Beobachtungsfähigkeit sind durch entsprechende Experimente und Aufgabenstellungen konsequent zu fördern.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Chemie:

Bezüge zu aktuellen Themen und Ereignissen sind nach Möglichkeit zu berücksichtigen.

Der Unterricht kann auch an außerschulischen Lernorten erfolgen.

Die chemischen Basiskonzepte „Stoff-Teilchen-Konzept“, „Struktur-Eigenschaften-Konzept“, „Akzeptor-Donator-Konzept“ und „Energie-Konzept“ sind im Unterricht aufzugreifen.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Biologie und Ökologie (einschließlich Physiologische Grundlagen, Gesundheit und Ernährung):

Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler

Sensibilität für ethische Fragen, insbesondere im Bereich der Biotechnologie und Reproduktionsmedizin entwickeln.

Eine persönliche Haltung entwickeln können und in biologischen Fragestellungen durch Argumente vertreten können.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Ernährung mit praktischen Übungen:

Über eigenes Erleben sollen die Schülerinnen und Schüler im Schulalltag zum bewussten Ernährungs- und Umweltverhalten (Nachhaltigkeit) hingeführt werden.

Die Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Pflichtgegenstände Biologie und Ökologie ist im Sinne von fächerübergreifendem Denken und Verstehen zu forcieren.

Blockunterricht ermöglicht eine handlungsorientierte Unterrichtsgestaltung.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Grundlagen der Informatik und Medien:

Der Lehrstoff in den einzelnen Jahrgängen (Semestern) ist in den jeweiligen Kompetenzbereichen durch die Tiefe und die ausgewählten Beispiele auf die Bedürfnisse und die Kenntnisse der Schülerinnen und Schüler abzustimmen.

Ziel des Unterrichts ist es,

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Pädagogik (einschließlich Psychologie und Soziologie:

Erfahrungsorientiertes und forschendes Lernen begünstigt den Erwerb von Kompetenzen und die Aneignung des Lehrstoffs und ist daher laufend in den Unterricht zu integrieren.

Die begleitenden Unterrichtsprinzipien sind aktuell, kompetenzorientiert, situationsorientiert, prozessorientiert, exemplarisch, ganzheitlich und individualisierend umzusetzen.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Inklusive Pädagogik:

Wechselwirkungen zwischen individueller Entwicklung und Umwelt sind transparent zu machen und pädagogische Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten.

Das Einbringen aktueller Fragestellungen, die Auseinandersetzung mit Fachliteratur sowie Beobachtungen in konkreten Situationen durch die Schülerinnen und Schüler ist zu fördern.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Didaktik:

Persönlichkeitsbildung durch Transfer in Selbsterfahrung, Selbstwahrnehmung, (Selbst)Reflexion, Werteorientierung, Lebens- und Lernbiografie, Psychohygiene ist zu fördern.

Die Unterrichtsprinzipien sind aktuell, vielfältig, kompetenzorientiert, situationsorientiert, prozessorientiert, projektorientiert, exemplarisch, ganzheitlich, individualisierend, berufsfeldbezogen, wissenschaftsorientiert, methodengerecht umzusetzen.

Stundenblockungen und seminaristisches Arbeiten sind anzustreben.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Frühe sprachliche Bildung und Förderung:

Der Gegenstand zeichnet sich durch Eigenständigkeit bei gleichzeitiger Vernetzung mit anderen Gegenständen aus.

Praxisbezogenheit und Reflexionsfähigkeit sowie Feinfühligkeit für sprach- und kultursensibles Handeln und Bewusstsein für Erst- und Zweitspracherwerb sind durch die unterschiedlichen fachlichen Anteile zu stärken.

Die breite fachliche Auseinandersetzung soll zu einem ebenso breiten Repertoire an verschiedenen Methoden der individuellen Förderung führen.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Praxis:

Unter Miteinbeziehung regionaler Gegebenheiten sind Blockungen anzustreben.

Intensive und kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Fachpersonal in den Übungs- und Ausbildungseinrichtungen ist erforderlich.

Im Hinblick auf Sprachdiversität und Interkulturalität soll durch vielfältige und reflektierte Erfahrungen ein sensibler Zugang aufgebaut werden.

Praktizieren in unterschiedlichen Einrichtungen mit Kindern von unter 1 bis 6 Jahren ist im Laufe der Ausbildung unter Miteinbeziehung regionaler Gegebenheiten vielfältig zu organisieren; eine Praxiswoche ist ganz speziell der Begleitung des unter 1 bis 3-jährigen Kindes zu widmen.

Kontinuierliche Begleitung der Schülerinnen und Schüler in ihrer Sozialisation im Berufsfeld ist auch durch außerschulische Kontakte bzw. Schulveranstaltungen anzustreben.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Organisation, Management und Recht, wissenschaftliches Arbeiten:

Erfahrungsorientiertes und forschendes Lernen sind die Grundlagen des Unterrichts, wobei außerschulische Expertinnen und Experten aus dem Kommunikations-, Organisations-, Management- und Rechtsbereich diesen Prozess unterstützen sollen.

Didaktische Grundsätze des Clusters „Ausdruck, Gestaltung und Bewegung“:

Der Transfer von Inhalten für die Arbeit im (elementar)pädagogischen Berufsfeld erfolgt in Abstimmung mit den Lehrerinnen und Lehrern der relevanten Unterrichtsgegenstände, insbesondere der Pflichtgegenstände „Frühe sprachliche Bildung und Förderung“, „Didaktik“ und „Praxis“ (sowie allenfalls der Pflichtgegenstände der zusätzlichen Ausbildung zur Erzieherin und zum Erzieher an Horten (Zusatzausbildung Hortpädagogik) „Didaktik der Horterziehung“ und „Hortpraxis“.

Didaktische Grundsätze des künstlerisch-kreativen Bereichs:

Der Unterricht ist so zu gestalten, dass

durch Experimentieren und spielerisches Erproben die Freude am gestalterischen Tun geweckt wird.

die Schülerinnen und Schüler die eigene Arbeit in angemessener Fachterminologie mündlich und in verschiedenen Formen der Präsentation darstellen können.

Die theoretische Auseinandersetzung mit ästhetischen, technischen, ökonomischen, ökologischen und kulturhistorischen Aspekten von Architektur, Design und Umwelt soll von praktischer Tätigkeit ausgehen und sie begleiten.

Empfehlenswert ist dabei, wenn die Ergebnisse praktischer und theoretischer Auseinandersetzung jahrgangsgemäß und in repräsentativer Form zusammengestellt werden.

Auf ressourcenschonenden und ökologisch nachhaltigen Einsatz von Mitteln, Materialien und Werkzeugen ist zu achten, ebenso auf sicherheitstechnische Vorkehrungen.

Mehrstündige Unterrichtssequenzen in entsprechenden Fachunterrichtsräumen sind vorzusehen.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Bildnerische Erziehung:

In jedem Jahrgang ist nach Möglichkeit zumindest eine Exkursion (ein Lehrausgang) in fach- und inhaltverwandte Einrichtungen abzuhalten.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Werkerziehung:

Durch die Auseinandersetzung mit technischen Materialien, Techniken und Phänomenen ist problemlösendes Denken, flexibles Verhalten, Teamfähigkeit sowie manuelle Geschicklichkeit und Ausdauer zu fördern.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Textiles Gestalten:

Durch die Auseinandersetzung mit textilen Materialien, Techniken und Phänomenen ist problemlösendes Denken, flexibles Verhalten, Teamfähigkeit sowie manuelle Geschicklichkeit und Ausdauer zu fördern.

Formalistische Übungen, Arbeitsproben um ihrer selbst willen, sowie Mustervorlagen sind zu vermeiden.

Didaktische Grundsätze des musikalischen Bereichs:

Im Kleingruppenunterricht soll auf die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler unter aktiver Beteiligung der Gruppe Rücksicht genommen werden.

Schülerinnen und Schüler gleicher Leistungsstufe sind nach Möglichkeit in einer Gruppe zusammenzufassen.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Musikerziehung, Stimmbildung und Sprechtechnik:

Durch Projekte und den Besuch musikalischer Veranstaltungen sollen motivierende Impulse gesetzt werden.

Bei der Unterrichtsgestaltung sind folgende Aspekte besonders zu berücksichtigen: Sing- und Sprechtechnik für Praxis und Präsentationen, Haltung, Bewegung und Atem, Artikulation, Einsatz von Instrumenten in Wechselwirkung mit der Stimme, Wechselwirkung mit der chorischen Stimmbildung, Improvisation, Reflexion, Medien, geschlechts- und entwicklungsspezifische Fördermaßnahmen.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Rhythmisch-musikalische Erziehung:

Das Wahrnehmen, Verstehen und Ausdrücken der Wechselwirkung von Musik und Bewegung im künstlerisch-pädagogischen und kommunikativen Kontext stehen im Vordergrund. Ein wesentlicher Beitrag ist die Entwicklung und der Einsatz des individuellen künstlerischen Ausdrucks in Musik und Bewegung.

In diesem Zusammenhang sind Eigenerfahrungen, gruppendynamische Prozesse und Reflexion unverzichtbar. Dabei werden motorische, sozial-affektive und kognitive Lernprozesse vernetzt und bewusstgemacht.

Sowohl Projekte im musikalischen Bereich des Clusters „Ausdruck, Gestaltung und Bewegung“ (als auch fächerübergreifende Projekte jeder Form vernetzen die Lerninhalte einzelner Fächer und führen damit zu einer umfassenden humanistischen Gesamtbildung.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Bewegungserziehung; Bewegung und Sport:

Der Unterrichtsgegenstand Bewegungserziehung; Bewegung und Sport an den Bildungsanstalten für Elementarpädagogik hat die Aufgabe,

Die bewegungs- und berufsbezogenen Kompetenzen sollen bei den Schülerinnen und Schüler in folgenden Kompetenzbereichen entwickelt werden: „Bewegen: Grundlagen“, „Spielen“, „Leisten“, „Darstellen und Gestalten“, „Gesundheit“, „Erleben und Wagen“, „Selbstkompetenz – Interaktion – Kommunikation“ und „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“.

Eine nachhaltige Gesundheitserziehung und das Wecken von Freude an Bewegung bei Kindern und Jugendlichen ist besonders zu beachten.

Die berufsbezogenen Kompetenzen sind aufbauend von dem 1. bis 6. Semester zu entwickeln. Dabei ist vornehmlich an praktische Situationen anzuknüpfen und die besonders enge Verflechtung des Bereiches „Bewegung und Sport“ mit der berufsbezogenen didaktisch-methodischen Ausbildung („Bewegungserziehung“) zu beachten.

Im Hinblick auf die umfassende berufliche Handlungskompetenz kommen dem Sicherheitsbewusstsein, der Umsetzung von Aspekten der Sicherheit im Zusammenhang mit Bewegungsaktivitäten sowie der Erlangung eines sicheren Schwimmkönnens auf der Grundlage des österreichischen Schwimmabzeichens (Helferschein) besondere Bedeutung zu.

Im Rahmen der schulorganisatorischen Gegebenheiten – etwa Schulveranstaltungen, schulbezogene Veranstaltungen, Feste, Feiern – sind vor allem die Bewegungsangebote und sportlichen Schwerpunkte im Zusammenhang mit den berufsspezifischen Lerninhalten auszuwählen zB Kinderskilauf, Anfängerschwimmen, kreative Spiele zur psychomotorischen Förderung, kindgemäße Entspannungsübungen.

Nach Maßgabe der Möglichkeiten sollen vielfältige Bewegungsangebote im Freien (Park, Wasser, Wiese, Wald, Eis, Schnee) erfolgen.

Im Unterricht ist zu jeder Zeit ein höchstmögliches Maß an Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten.

Unterrichtsmethoden:

Ein breites Spektrum von Unterrichtsmethoden zwischen Instruktion und Konstruktion ist einzusetzen. Auf den Aufbau von Methodenkompetenz ist besonderer Wert zu legen.

Berufsfeldorientierte Aufgabenstellungen sowie problem- und handlungsorientierter Unterricht führen die Schülerinnen und Schüler zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zu genauem und ausdauerndem Arbeiten – in Einzel- und in Teamarbeit – sowie zu verantwortungsbewusstem Entscheiden und Handeln (kompetenzorientierter Unterricht). Dabei soll nicht nur Expertenwissen vermittelt, sondern es sollen vor allem individuelle und selbstgesteuerte Lernprozesse ermöglicht und beratend begleitet werden. Der gründlichen Erarbeitung und dem Training grundlegender Funktionen ist der Vorzug gegenüber einer oberflächlichen Vielfalt zu geben.

Thematische Schwerpunkte können nach den Anforderungen der Berufswelt, Wissenschaft und außerschulischen Bildungseinrichtungen festgelegt werden. Exkursionen, Lehrausgänge und sonstige Schulveranstaltungen sowie das Heranziehen von Fachleuten aus dem Berufsfeld tragen dazu bei, den Schülerinnen und Schüler Einblick in komplexe Zusammenhänge zu geben.

Bei der Auswahl der Lehr- und Lernformen sind folgende Punkte zu berücksichtigen:

Die Unterrichtsmethoden sind so zu wählen, dass durch ihren Einsatz Interesse bei Schülerinnen und Schüler geweckt und deren Eigenverantwortung gefördert wird.

Lernsettings sind so zu gestalten, dass aktuelle Erkenntnisse der Gehirnforschung einbezogen werden, sodass die Schülerinnen und Schüler individuelle Stärken zeigen, gehirngerecht lernen und ihre Selbsteinschätzungsfähigkeit weiter entwickeln können.

Individuelle Begabungen und Potenziale sind zu fördern.

In Ergänzung zum lehrplanmäßigen Unterricht und zur Vertiefung bestimmter Lehrplaninhalte sollen die Schülerinnen und Schüler zum Besuch von künstlerischen und kulturellen Veranstaltungen und zur Auseinandersetzung mit Kunst, Kultur sowie Bewegung und Sport motiviert werden.

Unterrichtsorganisation:

Die Unterrichtsorganisation ist pädagogisch sinnvoll zu gestalten. Sie hat fächerübergreifenden Unterricht, Blockunterricht, Projektunterricht und offene Lernformen zu ermöglichen. Außerschulische Lernorte im beruflichen Umfeld und schulfremde Expertinnen und Experten erhöhen den Berufsfeldbezug.

Das in der Stundentafel vorgesehene Stundenausmaß kann – wenn dies pädagogisch sinnvoll ist – ganz oder teilweise in Form von Blockunterricht erfüllt werden. Außerdem können verschiedene Themenbereiche eines Unterrichtsgegenstandes durch verschiedene Lehrerinnen und Lehrer unterrichtet werden, wobei eine enge Kooperation im Hinblick auf eine gemeinsame Beurteilung der Leistungen der Schülerinnen und Schüler erforderlich ist.

Der Pflichtgegenstand „Frühe sprachliche Bildung und Förderung“ setzt sich aus den Fachbereichen „Deutsch“, „Pädagogik“ „Inklusive Pädagogik“, „Didaktik“, „Praxis“, „Rhythmisch-musikalische Erziehung“, „Musikerziehung/Stimmbildung“ zusammen und soll von jenen Fachlehrpersonen anteilsmäßig unterrichtet werden.

In den Pflichtgegenständen „Praxis“ und „Hortpraxis“ sind die regionalen Gegebenheiten und die zur Verfügung stehenden Praxis- und Ausbildungseinrichtungen zu berücksichtigen.

Unterrichtsqualität und Evaluation:

Die Schülerinnen und Schüler als Persönlichkeiten stehen im Mittelpunkt. Ein wertschätzender und fördernder Umgang unter besonderer Berücksichtigung ihrer Stärken ist Grundvoraussetzung für kompetenzorientierten und nachhaltigen Unterricht.

Lernen und Lehren stellen den Kernprozess am Aufbaulehrgang dar. Unterrichtsentwicklung ist der zentrale Bestandteil der Schulentwicklung. Besonderes Augenmerk ist auf die Abstimmung zwischen Zielen, Maßnahmen, Indikatoren und Evaluation zu legen.

Zu Beginn jedes Semesters sind den Schülerinnen und Schüler die Lernziele und die geforderten Kompetenzbereiche sowie die Formen der Leistungsfeststellung und die Kriterien der Leistungsbeurteilung bekanntzugeben. Der individuelle Lernfortschritt und das erreichte Kompetenzniveau sind bewusst zu machen. Eine entsprechende Feedbackkultur ist für das Gelingen nachhaltiger Lernprozesse aufzubauen.

Unterrichtstechnologie:

Elemente des E-Learning und Blended Learning können die Unterrichtsorganisation und fakultativ auch Prüfungssituationen unterstützen und ergänzen.

Zur Optimierung der Unterrichtsqualität und des Unterrichtsertrages sowie zur Unterstützung des Lernprozesses sind unterschiedliche Medien einzusetzen. Auf den Aufbau der erforderlichen Medienkompetenz ist besonderer Wert zu legen.

Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien ist in allen Unterrichtsgegenständen anzustreben.

Praxis in elementaren Bildungseinrichtungen:

Die Praxis an einem Aufbaulehrgang für Elementarpädagogik ist als dislozierter Unterricht in ausgewählten Praxis- oder Ausbildungseinrichtungen wie Kindergärten und Krippen als Tagespraxis oder als Blockpraxis zu organisieren. Diese ist in Absprache mit den Pädagoginnen und Pädagogen der jeweiligen Einrichtung durch Praxislehrende zu begleiten und zu beurteilen. Die Schülerinnen und Schüler gehen kein Dienstverhältnis ein und erhalten keine Entschädigung (Bezahlung).

Die Praxis dient der Umsetzung der in den facheinschlägigen Unterrichtsgegenständen aufgebauten Kompetenzen.

Die Schülerinnen und Schüler

Die Praxis ist vorzubereiten und zu reflektieren.

Pflichtpraktikum:

Das Pflichtpraktikum ist in den entsprechenden Unterrichtsgegenständen ausführlich vor- und nachzubereiten. Dabei sind die Schülerinnen und Schüler auch hinsichtlich der Einsatzbereiche zu beraten. Die Schülerinnen und Schüler sind von den Lehrerinnen und Lehrern zu veranlassen, in geeigneter Weise Aufzeichnungen über ihre Tätigkeit als Praktikantin und Praktikant zu führen, die in den facheinschlägigen Unterrichtsgegenständen ausgewertet werden können. Die Durchführung des Pflichtpraktikums erfolgt ohne Begleitung durch eine Lehrperson.

Der einzelne Aufbaulehrgang soll Hilfestellung für das Auffinden geeigneter Praxisstellen anbieten; es ist jedoch nicht dafür verantwortlich, dass solche in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen.

Die Schülerinnen und Schüler sind vor dem Beginn des ersten Praktikums darüber zu informieren, welche Schritte sie bei gravierenden Problemen während des Praktikums setzen sollen.

Praktika können im Inland und auch im Ausland durchgeführt werden. Bei Auslandspraktika, welche auch im Hinblick auf fremdsprachliche Kompetenzen empfehlenswert sind, obliegt es dem Aufbaulehrgang, auf die damit verbundenen Besonderheiten hinzuweisen. Die Eignung von Praxisstellen ist dem einzelnen Aufbaulehrgang im Bedarfsfall mit geeigneten Unterlagen nachzuweisen.

römisch fünf. UNTERRICHTSPRINZIPIEN

Der Aufbaulehrgang hat Bildungs- und Erziehungsaufgaben, die nicht einzelnen Unterrichtsgegenständen zugeordnet sind. Diese sind als Unterrichtsprinzipien im Unterricht sämtlicher Unterrichtsgegenstände zu berücksichtigen. Die Unterrichtsprinzipien sind insbesondere:

römisch VI. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT

1. Katholischer Religionsunterricht

Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 571 aus 2003, in der geltenden Fassung.

2. Evangelischer Religionsunterricht

Siehe Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 395 aus 2019, in der jeweils geltenden Fassung.

3. Altkatholischer Religionsunterricht

Siehe Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Nr. 88 aus 1985,.

4. Islamischer Religionsunterricht

Siehe Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 234 aus 2011, in der geltenden Fassung.

5. Neuapostolischer Religionsunterricht

Siehe Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 108 aus 2016, in der geltenden Fassung.

6. Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage

Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Nr. 239 aus 1988, in der geltenden Fassung.

7. Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht

Siehe Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 114 aus 2016, in der geltenden Fassung.

8. Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht

Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 201 aus 2004, in der geltenden Fassung.

9. Buddhistischer Religionsunterricht

Siehe Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 241 aus 2008, in der geltenden Fassung.

10. Freikirchlicher Religionsunterricht

Siehe Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 194 aus 2014, in der geltenden Fassung.

11. Alevitischer Religionsunterricht

Siehe Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 14 aus 2014, in der geltenden Fassung.

römisch VII. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN UND LEHRSTOFF DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE

A. Pflichtgegenstände, Verbindliche Übungen

1. ETHIK

Bildungs- und Lehraufgabe

Der Ethikunterricht ist den grundlegenden Menschen- und Freiheitsrechten verpflichtet. Er zielt auf begründetes Argumentieren und Reflektieren im Hinblick auf Fragen der Ethik und Moral ab.

Der Ethikunterricht soll Schülerinnen und Schüler zu selbstständiger Reflexion über gelingende Lebensgestaltung befähigen, ihnen Orientierungshilfen geben und sie zur fundierten Auseinandersetzung mit Grundfragen der eigenen Existenz und des Zusammenlebens anleiten.

In der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen philosophischen, weltanschaulichen, kulturellen und religiösen Traditionen und Menschenbildern leistet der Ethikunterricht einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Hierbei sollen die Fähigkeit und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden, die Würde des Menschen zu achten, Verantwortung für das eigene Leben und Handeln sowie das friedliche Zusammenleben zu übernehmen sowie eine Haltung von Toleranz und Offenheit zu praktizieren.

Der Ethikunterricht unterstützt die Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und fördert autonomes und selbstreflektiertes Urteilen und Handeln. Er stärkt die Bereitschaft zu argumentativer Prüfung eigener Haltungen und moralischer (Vor-)Urteile.

Grundlagenwissenschaft des Ethikunterrichts ist die Philosophie.

Bezugswissenschaften sind alle Wissenschaften, die das menschliche Handeln erforschen, insbesondere Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Anthropologie, Religionswissenschaft, Theologien verschiedener Religionsgemeinschaften, Geschichte, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Medienwissenschaft, Genderforschung, Informatik, Biologie, Chemie und Medizin. Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.

Als Integrationswissenschaft vertieft die Ethik praktisch-philosophische Diskurse durch Erkenntnisse der einschlägigen Bezugswissenschaften und bindet die Ergebnisse an die Gegebenheiten der Lebenswelt zurück.

Zentrale fachliche Konzepte

Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.

Aus den im Lehrstoff abgebildeten Anwendungsbereichen (Themen) entwickelte, für die Lebensgestaltung relevante Problemfragen werden aus drei Perspektiven betrachtet, die einander ergänzen und durchdringen. Dabei wird die Verbindung zu den Bezugswissenschaften hergestellt.

Die Lebenswirklichkeit der Einzelnen – personale Perspektive:

Hier wird die Frage nach der Bedeutung des jeweiligen Themas für ein gutes und gelingendes Leben der Einzelnen gestellt. Dafür wird an die Alltagserfahrungen und existenziellen Grunderfahrungen der Schülerinnen und Schüler angeknüpft.

Das Zusammenleben in der Gesellschaft – gesellschaftliche Perspektive:

Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das Zusammenleben in lokalen bis hin zu globalen Kontexten betrachtet. Dabei wird auf die verschiedenen kulturellen, sozialen, ökonomischen und religiösen Hintergründe und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler Rücksicht genommen.

Wirkmächtige Leitvorstellungen und Ideen – ideengeschichtliche Perspektive:

Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das moralisch Gute und Gerechte im Lichte maßgeblicher ethischer Positionen und Begriffe sowie unter Bezugnahme auf kulturelle und religiöse Traditionen betrachtet und reflektiert.

Didaktische Grundsätze

Im Unterricht sind folgende Gestaltungsprinzipien anzuwenden:

Integration von Lebenswelt, Ethik und Bezugswissenschaften

Bei der Gestaltung des Ethikunterrichts ist an den Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen. Diese sind durch relevante Erkenntnisse der Bezugswissenschaften unter Zuhilfenahme ethisch-philosophischer Theorien und Methoden problemorientiert zu diskutieren und zu vertiefen.

Diskursorientierung

Mögliche Lösungen moralischer oder lebensgestalterischer Probleme sind diskursiv zu erarbeiten bzw. vorgeschlagene Antworten kritisch zu untersuchen. Dazu sind mannigfaltige (interaktive) Methoden und Gesprächs- und Diskussionsformate einzusetzen.

Diversitätsgebot

Auf die Vielfalt unterschiedlicher Weltanschauungen und Menschenbilder ist Rücksicht zu nehmen. Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Positionen ist ergebnisoffen und respektvoll zu gestalten. Der Unterricht ist so zu strukturieren, dass mehrere wohlbegründete, voneinander abweichende Positionierungen möglich sind.

Fachdidaktische Aufbereitung

Zur Gestaltung fachspezifischer Lerngelegenheiten sind von den Lehrerinnen und Lehrern Kompetenzbeschreibungen, Anwendungsbereiche und zentrale fachliche Konzepte zu verknüpfen.

Jedes Unterrichtsthema soll unter Berücksichtigung der drei Perspektiven des zentralen fachlichen Konzepts altersgerecht behandelt werden. Personale, gesellschaftliche und ideengeschichtliche Perspektive sind je nach Lerngruppe und Unterrichtsintention unterschiedlich zu gewichten, wobei eine im Vordergrund stehen kann.

Es können Exkursionen zu außerschulischen Lernorten durchgeführt und Gespräche, Begegnungen und Workshops mit Expertinnen und Experten ermöglicht werden.

Kompetenzmodell, Kompetenzbereiche, Kompetenzbeschreibungen

Das Kompetenzmodell gliedert sich in fünf Kompetenzbereiche, die für alle Schulstufen gelten. Die beschriebenen Kompetenzen sind in allen Schulstufen zu entwickeln. Ihr Ausprägungsgrad soll mit aufsteigender Schulstufe komplexer und differenzierter werden.

Wahrnehmen und Perspektiven einnehmen

Die Schülerinnen und Schüler können

Analysieren und Reflektieren

Die Schülerinnen und Schüler können

Argumentieren und Urteilen

Die Schülerinnen und Schüler können

Interagieren und Sich-Mitteilen

Die Schülerinnen und Schüler können

Handlungsoptionen entwickeln

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff

Der Ethikunterricht soll Raum für aktuelle Themen bieten.

In besonderer Weise ist auf die mit der jeweiligen Schulform verbundenen Schwerpunkte einzugehen. Dabei können weitere Bereichsethiken thematisiert oder Lehrstoffe behandelt werden.

1. und 2. Semester:

Grundlagen: Philosophische Ethik und Menschenrechte

Ethik und Moral, Freiheit und Verantwortung;

Grundrechte, Kinderrechte

Soziale Beziehungen

Formen von Familie, Partnerschaft und Freundschaft;

Autoritäten, Vorbilder, Jugendkultur

Glück

Glücksvorstellungen, Glücksethiken, Glücksforschung

Sucht und Selbstverantwortung

Suchtprävention, Abhängigkeit, Verantwortung des Einzelnen und der Gesellschaft

Natur und Wirtschaft

Globale und lokale Umweltthemen, globale Gerechtigkeit, nachhaltige Entwicklung, Nachhaltigkeit, Klima, lebensdienliche Wirtschaft, Konsumentinnen- und Konsumentenethik

Religion und Weltanschauung

Religionsgemeinschaften und säkulare Weltanschauungen in Österreich;

Religion und Staat

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Prinzipien normativer Ethik

Zweck, Nutzen, guter Wille, Gerechtigkeit

Medien und Kommunikation

Pressefreiheit, digitale Welt, Wahrheit und Manipulation

Judentum, Christentum, Islam

Glaubensgrundlagen, moralische Richtlinien

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Umgang mit Tieren

Moralischer Status von Tieren, Tierrechte, Tierschutz

Liebe, Sexualität, Beginn des Lebens

Sex und Gender; moralische Dimensionen von Liebe und Sexualität;

Reproduktion

Konflikte und Konfliktbewältigung

Konfliktforschung, Konfliktlösung, gewaltfreie Kommunikation, Respekt und Toleranz

5. Semester– Kompetenzmodul 5:

Grundkonzepte der Ethik

Tugendethik, Pflichtethik, Nutzenethik

Menschenwürde, Menschenrechte, Menschenpflichten

Entwicklung und aktuelle Situation;

Diversität und Diskriminierung:

Integration und Inklusion; Umgang mit Behinderungen, Stereotypen, Fremdheit, interkulturellen Erfahrungen

Krankheit und Gesundheit, Ende des Lebens

Ärztliches und pflegerisches Berufsethos;

Gesundheitliche Aspekte des Sports;

Umgang mit Alter, Sterben und Tod

6. Semester – Kompetenzmodul 6:

Identitäten und Moralentwicklung

Konzepte von Identität, Theorien der Moralentwicklung

Wirtschaft und Technik

Markt und Moral, Unternehmensethik, Technikfolgenabschätzung und -bewertung

Fernöstliche Religionen und Weltanschauungen

Glaubensgrundlagen und moralische Richtlinien im Hinduismus, Buddhismus und Konfuzianismus

2. SPRACHEN UND KOMMUNIKATION

2.1 DEUTSCH
(einschließlich Sprecherziehung, Kinder- und Jugendliteratur)

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Hören“

im Bereich „Sprechen“

im Bereich „Lesen“

im Bereich „Sprachbewusstsein“

im Bereich „Schreiben“

im Bereich „Reflexion“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Lehrstoff:

Bereich „Hören“:

Rollenspiele, Gespräche, kontrollierter Dialog

Bereich „Sprechen“:

Gesprächsformen, die in den jeweiligen Fachschulen bereits erarbeitet wurden, weiterführen, Feedback geben und annehmen, Referieren unter Einbeziehung verschiedener Präsentationsmethoden (einzeln und in Gruppen), Paar- und Gruppengespräche, einfache Diskussionsformen, Rezitieren

Bereich „Lesen“:

Auseinandersetzung mit Werken aus verschiedenen Epochen im jeweiligen historischen und soziokulturellen Kontext, Übersicht über Gattungen und Epochen, literarische Epochen von den Anfängen bis zur Renaissance, Lesetechniken, lineare Texte, nicht-fiktionale und fiktionale Texte – insbesondere epische Kurzformen (Kurzgeschichte, Märchen, Sage, Novelle, Anekdote, Fabel, Parabel, ...), ausgewählte Werke der Literatur sowie der Kinder-und Jugendliteratur

Bereich „Sprachbewusstsein“:

Wiederholung der bereits erworbenen Kenntnisse im Bereich der Rechtschreibung und Grammatik, Entwicklung der Sprache von den Anfängen bis zur Gegenwart (Sprachwandel, Sprachgeschichte, Tendenzen der Gegenwartssprache), Satzanalyse, gängige Fremdwörter, ausgewählte Kapitel der Rechtschreibung und Grammatik, variantenreichen Wortschatz anwenden

Bereich „Schreiben“:

Formen kreativen Schreibens, Zusammenfassung, Leserbrief und offener Brief, prozessorientiertes Schreiben, Exzerpieren

Bereich „Reflexion“:

Ausgewählte Beispiele aus der Literatur des Mittelalters, der Reformation, des Humanismus und der Renaissance, Bezüge zur Gegenwart, Kinder und Jugendliteratur

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Feedbackkultur, Rollenspiele

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Bericht, Dramatisieren, szenische Darstellungen

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Sprechen“

im Bereich „Lesen“

im Bereich „Sprachbewusstsein“

im Bereich „Schreiben“

im Bereich „Reflexion“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Sprechen“:

Gesprächsformen vertiefen und weitere erarbeiten, Gesprächsrunden leiten, Präsentationstechniken, Recherche, Medieneinsatz, darstellerische Übungen, Diskussionen mit vorgegebenen Positionen

Bereich „Lesen“:

Literatur des Barock bis Sturm und Drang, ausgewählte Werke der Literatur sowie der Kinder- und Jugendliteratur, Recherche in Bibliotheken und Internet, Quellenkritik, Zeitungen, Zeitschriften, Massenmedien

Bereich „Sprachbewusstsein“:

Vertiefung der bereits erworbenen Kenntnisse im Bereich der Rechtschreibung und Grammatik und Bewusstmachen von Stilvarianten, vor allem in Bezug auf die eigene Sprachkompetenz, Verbesserung der Ausdrucksfähigkeit, Jugendsprache, regionale Umgangssprache, Sprachphänomene (Denglisch, ...)

Bereich „Schreiben“:

Handouts erstellen, Textgebundene, freie, literarische Erörterungen und Auseinandersetzung mit argumentativen Textsorten (zB Pro und Kontra – Argumentation, Begriffserläuterung), analytische Auseinandersetzung mit literarischen Texten, Empfehlung, Textüberarbeitungen, Rezensionen

Bereich „Reflexion“:

Reflexion der literarischen Epochen, Bezüge zur Gegenwart, Massenkultur, Hochkultur, Avantgarde

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Produktive Auseinandersetzung mit Medien unter Einsatz neuer Technologien, Sprechübungen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Einblick in mögliche Kriterien der Kinderliteratur, Dramatisieren von Texten (Bilderbüchern), Leitung einer Gesprächsrunde, fächerübergreifende Projekte

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Hören“

im Bereich „Lesen“

im Bereich „Sprachbewusstsein“

im Bereich „Schreiben“

im Bereich „Reflexion“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

Lehrstoff:

Bereich „Hören“:

Rezeption, Rollenspiele, Gespräche, kontrollierter Dialog

Bereich „Lesen“:

Literatur von der Klassik bis zur Romantik, themenbezogene Auseinandersetzung mit Werken aus verschiedenen Epochen im jeweiligen historischen und soziokulturellen Kontext, lineare und nichtlineare Texte (Infografiken, ...), fiktionale und nicht-fiktionale Texte, ausgewählte Werke der Literatur sowie der Kinder- und Jugendliteratur

Bereich „Sprachbewusstsein“:

Weitere Vertiefung der bereits erworbenen Kenntnisse im Bereich der Rechtschreibung und Grammatik, Übungsschwerpunkte im Hinblick allfälliger Defizite der Schülerinnen und Schüler sowie Sprachwandel und Sprachnorm, prozessorientiertes Schreiben

Bereich „Schreiben“:

Grundlagen zur Hinführung auf wissenschaftliches Arbeiten sowie die Erarbeitung der formalen Kriterien der Textgestaltung bei wissenschaftlichen Arbeiten, Textanalyse, Interpretation

Bereich „Reflexion“:

Ausgewählte Beispiele aus der Literatur der Klassik und Romantik, Bezüge zur Gegenwart

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Weiterführende Auseinandersetzung mit Medien (Film, Fernsehspiele, Hörspiele ua.), Diskussionen, Präsentationstechniken, Zitieren, Bibliographieren, Recherche

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Hören“

im Bereich „Sprechen“

im Bereich „Lesen“

im Bereich „Sprachbewusstsein“

im Bereich „Schreiben“

im Bereich „Reflexion“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Hören“:

Satire, (politisches) Kabarett, Verbalstrategien, rhetorische Figuren

Bereich „Sprechen“:

Kreativer Umgang mit Lauten, Wörtern und Texten, Teambesprechungen, Elterngespräch

Bereich „Lesen“:

Literatur vom Biedermeier/Vormärz bis zum Naturalismus, Themenbezogene Auseinandersetzung mit Werken aus verschiedenen Epochen im jeweiligen historischen und soziokulturellen Kontext, ausgewählte Werke der Literatur sowie der Kinder- und Jugendliteratur

Bereich „Sprachbewusstsein“:

Kontextgebundene Rechtschreib- und Grammatikübungen, prozessorientiertes Schreiben

Bereich „Schreiben“:

Meinungsrede, Interpretationsmethoden und Literaturkritik

Bereich „Reflexion“:

Ausgewählte Beispiele aus der Literatur des Vormärz, Realismus, Naturalismus, Bezüge zur Gegenwart, Theaterbesuch

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Weiterführende Auseinandersetzung mit Medien, insbesondere Literaturverfilmungen, Vortrag, Präsentation

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Elternbrief, Beurteilungskriterien für Kinder- und Jugendliteratur, Übungen zur sprachlichen Frühförderung, Kritische Auseinandersetzung mit Medien in Bezug auf Anderssein, Inklusion, interkulturelles Lernen

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Hören“

im Bereich „Sprechen“

im Bereich „Lesen“

im Bereich „Sprachbewusstsein“

im Bereich „Schreiben“

im Bereich „Reflexion“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Hören“:

Bewerbungstraining, aktuelle gesellschaftliche Themen, kontrollierter Dialog

Bereich „Sprechen“:

Beratungs-, Bewerbungs- und Beschwerdegespräch, Gespräche, Telefonate, Interviews, Vortrag, Rollenspiel, Moderation und Diskussionsleitung

Bereich „Lesen“:

Literatur von der Jahrhundertwende bis zur Nachkriegszeit, themenbezogene Auseinandersetzung mit Werken aus verschiedenen Epochen im jeweiligen historischen und soziokulturellen Kontext, verschiedene Formen der Gegenwartskunst (Film, Theater, Musical, Oper), Textvergleiche

Bereich „Sprachbewusstsein“:

Texte aus verschiedenen Epochen, Tendenzen der Gegenwartssprache, Übungen zur Sprachrichtigkeit

Bereich „Schreiben“:

Kommentar, Stellungnahmen, Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Motivationsschreiben

Bereich „Reflexion“:

Filmanalyse, Literaturverfilmungen, Theaterinszenierungen

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Geschlechter- und minderheitengerechte Formulierungen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Fachliteratur

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Hören“

im Bereich „Sprechen“

im Bereich „Lesen“

im Bereich „Sprachbewusstsein“

im Bereich „Schreiben“

im Bereich „Reflexion“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Hören“:

Hörspiel, Rede, Gespräch, kontrollierter Dialog

Bereich „Sprechen“:

(Öffentliche) Präsentation, Videoanalyse

Bereich „Lesen“:

Literatur der Gegenwart, Themenbezogene Auseinandersetzung mit Werken aus verschiedenen Epochen im jeweiligen historischen und soziokulturellen Kontext, verschiedene Formen der Gegenwartskunst

Bereich „Sprachbewusstsein“:

Übungen zur Sprachrichtigkeit, Fehlerkategorien

Bereich „Schreiben“:

Vertiefung von Textsorten

Bereich „Reflexion“:

Ausgewählte Beispiele der Literatur des 20. und 21. Jahrhundert

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Fachliteratur, professionelle Gesprächsführung

Schularbeiten:

1. - 4. Semester: je 1 zweistündige Schularbeit

5. Semester: 1 dreistündige Schularbeit

6. Semester: 1 vierstündige Schularbeit

2.2 ENGLISCH

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich der rezeptiven Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“

im Bereich der produktiven Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“

im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Themen aus dem persönlichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler sowie aktuelle soziale, gesellschaftliche und berufliche Themen: zwischenmenschliche Beziehungen, Ernährung, Gesundheit, Lebenswirklichkeiten, Bildung, Erziehung, Lernbereiche in elementaren Bildungseinrichtungen, Kulturen und Länder des englischsprachigen Raums, Berufe in der Kinderbetreuung, politische und gesellschaftliche Strukturen, neue Technologien und Medien, Geschlechterbilder und Gender-Fragen, globale soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, Umwelt, kulturelle und sprachliche Vielfalt sowie interkulturelle Beziehungen, Kunst und Kultur, Freizeitkultur

Bereich „Hören“:

Podcasts, Radionachrichten, Videos, Tonaufnahmen, Interviews

Bereich „Lesen“:

Vertiefung und Erweiterung: Anzeigen, Informationsbroschüren, narrative Texte, Gedichte, Spielanleitungen, Regeln, Alltagstexte, Sachtexte, Websites, Blogs, altersadäquate, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende literarische Texte

Bereich „Zusammenhängend Sprechen und an Gesprächen teilnehmen“:

Vertiefung und Erweiterung: Berichte über Ereignisse, persönliche Erlebnisse und Erfahrungen, Reisen und aktuelles Geschehen, Präsentationen, Buch-, Filmbesprechung; Diskussionen, persönliche und berufliche Pläne, Hoffnungen, Ziele, Träume, Gefühle, berufsbezogene Themen, Aktivitäten, die im Berufsfeld in Verbindung mit englischer Sprache besonders geeignet sind: Lieder, Reime, Bilderbücher, Spiel- und Bewegungsanleitungen, Alltagsabläufe in (elementaren) Bildungseinrichtungen, Räume und Ausstattung im elementaren Bildungsbereich

Bereich „Schreiben“:

Vertiefung und Erweiterung: Buch- und Filmbesprechungen, formelle und informelle E-Mails, Briefe, Einträge in soziale Netzwerke, Artikel, Bericht, Abläufe im Alltag von elementaren Bildungseinrichtungen, Räume und Ausstattung in elementaren Bildungseinrichtungen, einfache argumentative Texte

Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Basierend auf Kommunikationssituationen Vertiefung und Erweiterung von Grammatik, Arbeiten mit dem Wörterbuch, Methoden zur Wortschatzerweiterung, Einsatz digitaler Medien, Internetrecherchen, Mindmapping und Brainstorming, digitalen Medien bei Kurzpräsentationen, konstruktives Feedback, Instrumente zur Selbsteinschätzung, Umgang mit unterschiedlichen Medien, Regeln der Partner- und Teamarbeit, einfache Übungen zum Sprachbewusstsein und zur Sprachenvielfalt, wie Fremd- und Lehnwörter

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Übertragung der im Unterricht erarbeiteten Themen in das zukünftige Berufsfeld: Spielbereiche und tägliche Abläufe in elementaren Bildungseinrichtungen, Räume und Ausstattung, Gruppenstruktur

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich der rezeptiven Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“

im Bereich der produktiven Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“

im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Themen aus dem persönlichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler sowie aktuelle soziale, gesellschaftliche und berufliche Themen: Ernährung, Gesundheit, Lebenswirklichkeiten, Kulturen und Länder des englischsprachigen Raums, Berufe in der Kinderbetreuung, Lernbereiche in elementaren Bildungseinrichtungen, politische und gesellschaftliche Strukturen, neue Technologien und Medien, Geschlechterbilder und Gender-Fragen, globale soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, Umwelt, kulturelle und sprachliche Vielfalt sowie inter- und transkulturelle Beziehungen, Kunst und Kultur, Freizeitkultur

Bereich „Hören“:

Podcasts, Radionachrichten, Videos, Reportagen, Live-Interviews

Bereich „Lesen“:

Vertiefung und Erweiterung: Alltagstexte, Sachtexte, Artikel, Berichte, kurze offizielle Dokumente, Informationsbroschüren, Websites, Blogs, Diagramme, altersadäquate, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende literarische Texte

Bereich „Zusammenhängend Sprechen und an Gesprächen teilnehmen“:

Vertiefung und Erweiterung: Buch-, Filmbesprechungen, Diskussionen, Alltagsabläufe in elementaren Bildungseinrichtungen, Spiel- und Bewegungsanleitungen

Bereich „Schreiben“:

Vertiefung und Erweiterung: Kommentare, Leserbriefe, Buch- und Filmbesprechungen, formelle und informelle E-Mails und Briefe, Bewerbungsschreiben, Artikel, Berichte

Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Basierend auf Kommunikationssituationen Vertiefung und Erweiterung von Grammatik, Arbeiten mit dem Wörterbuch, Methoden zur Wortschatzerweiterung, Einsatz digitaler Medien; Internetrecherchen, Mindmapping und Brainstorming, digitalen Medien bei Kurzpräsentationen, konstruktives Feedback, Instrumente zur Selbsteinschätzung, Umgang mit unterschiedlichen Medien, Regeln der Partner- und Teamarbeit, einfache Übungen zum Sprachbewusstsein und zur Sprachenvielfalt, wie Fremd- und Lehnwörter

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Übertragung der im Unterricht erarbeiteten Themen in das zukünftige Berufsfeld: Alltag in elementaren Bildungseinrichtungen

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich der rezeptiven Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“

im Bereich der produktiven Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“

im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Themen aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler sowie gesellschaftliche, soziale und berufsbezogene Themen: Bildungskooperation, Transitionen, politische und gesellschaftliche Strukturen, neue Technologien und Medien, Geschlechterbilder und Gender-Fragen, globale soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, Umwelt, kulturelle und sprachliche Vielfalt sowie inter- und transkulturelle Beziehungen, Medien, Kunst und Kultur, Freizeitkultur

Bereich „Hören“:

Themen aus dem persönlichen, gesellschaftspolitischen, sozialen und beruflichen Bereich, Originalaufnahmen von Nachrichten, Interviews, Vorträgen, Berichten und Präsentationen

Bereich „Lesen“:

Texte zu einem breiten Spektrum an allgemeinen, gesellschaftspolitischen, sozialen und berufsspezifischen Themen, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende literarische Texte

Bereich „Zusammenhängend Sprechen und an Gesprächen teilnehmen“:

Vertiefung und Erweiterung: Buch-, Filmbesprechung, Simulationen wie Bewerbungsgespräche und Diskussionen zu berufsbezogenen Themen, Bildungskooperation, Projekte

Bereich „Schreiben“:

Formelle und informelle E-Mails und Briefe, Bewerbungsschreiben, Motivationsschreiben, Leserbriefe, Beschwerden und Antworten auf Beschwerden, Anfragen, Antworten auf Anfragen, Artikel, Berichte, Blogs, Antrag, Broschüre, Bildungskooperation, Projekte, Vertiefung und Erweiterung: Graphs, Charts und Cartoons

Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Digitalen Medien bei Präsentationen, Internetrecherchen mit Zusammenfassung und Bewertung von unterschiedlichen Quellen, Graphs, Charts, Cartoons, Instrumente zur Selbsteinschätzung, Umgang mit unterschiedlichen Medien, Regeln der Partner- und Teamarbeit, Übungen zum Sprachbewusstsein und zur Sprachenvielfalt, interkulturelle Projekte

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Übertragung der im Unterricht erarbeiteten Themen in das zukünftige Berufsfeld, die Rolle der Pädagogin und des Pädagogen, Bildungskooperation, Entwicklungs- und Lernprozesse, Projekte

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich der rezeptiven Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“

im Bereich der produktiven Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“

im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Themen aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler sowie gesellschaftliche, soziale und berufsbezogene Themen: Inklusive Pädagogik, Lernbereiche in elementaren Bildungseinrichtungen, politische und gesellschaftliche Strukturen, neue Technologien und Medien, Geschlechterbilder und Gender-Fragen, globale soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, Umwelt, kulturelle und sprachliche Vielfalt sowie inter- und transkulturelle Beziehungen, Medien, Kunst und Kultur, Freizeitkultur

Bereich „Hören“:

Themen aus dem persönlichen, gesellschaftspolitischen, sozialen und beruflichen Bereich, Originalaufnahmen von Nachrichten, Interviews, Vorträgen, Berichten und Präsentationen

Bereich „Lesen“:

Texte zu einem breiten Spektrum an allgemeinen, gesellschaftspolitischen, sozialen und berufsspezifischen Themen, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende literarische Texte, Graphs und Charts

Bereich „Zusammenhängend Sprechen und an Gesprächen teilnehmen“:

Vertiefung und Erweiterung: Beschreibung von Institutionen, Organisationen, pädagogischen Konzepten, Graphs und Charts, Diskussionen, Simulationen wie Teamgespräche

Bereich „Schreiben“:

Formelle und informelle E-Mails und Briefe, Bewerbungsschreiben, Motivationsschreiben, Leserbriefe, Beschwerden und Antworten auf Beschwerden, Anfragen, Antworten auf Anfragen, Artikel, Berichte, Blogs, Antrag, Broschüre, Bildungskooperation, Projekte, Vertiefung und Erweiterung: Graphs, Charts und Cartoons

Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Instrumente zur Selbsteinschätzung, Umgang mit unterschiedlichen Medien, Regeln der Partner- und Teamarbeit, Übungen zum Sprachbewusstsein und zur Sprachenvielfalt, interkulturelle Projekte

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Übertragung der im Unterricht erarbeiteten Themen in das zukünftige Berufsfeld, Beschreibung und Diskussion zur Sprachförderung und zum Umgang mit Mehrsprachigkeit, Rolle von elementaren Bildungseinrichtungen und Aufgaben der Pädagogin und des Pädagogen und Vergleich mit anderen Ländern, Bildungskooperation, Entwicklungs- und Lernprozesse, Projekte

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich rezeptiver Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“

im Bereich produktiver Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“

im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Themen aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler sowie gesellschaftskritische, soziale und berufsbezogene Themen: politische und gesellschaftliche Strukturen, Geschlechterbilder und Gender-Fragen, globale soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, Umwelt, kulturelle und sprachliche Vielfalt sowie inter- und transkulturelle Beziehungen, neue Technologien, Medien, Kunst und Kultur, Freizeitkultur

Bereich „Hören“:

Themen aus dem persönlichen, gesellschaftspolitischen, sozialen und beruflichen Bereich, Originalaufnahmen von Nachrichten, Reportagen, Spielfilmen, Interviews, Vorträgen, Berichten und Präsentationen

Bereich „Lesen“:

Texte zu einem breiten Spektrum an allgemeinen, gesellschaftspolitischen, sozialen und berufsspezifischen Themen wie Zeitungsartikel, Fachartikel, Berichte, Websites, Briefe, E-Mails, Anzeigen, Informationsbroschüren, Einträge in Soziale Netzwerke, Blogs, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende zeitgenössische literarische Texte, Bilder, Graphs und Charts

Bereich „Zusammenhängend Sprechen und an Gesprächen teilnehmen“:

Vertiefung und Erweiterung, mündliche Präsentation von Ideen, Institutionen, Organisationen, Dienstleistungen und pädagogischen Konzepten, Diskussionen, Teamgespräche, Elterngespräche

Bereich „Schreiben“:

Formelle und informelle E-Mails und Briefe, Bewerbungsschreiben, Motivationsschreiben, Leserbriefe, Beschwerden und Antworten auf Beschwerden, Anfragen, Antworten auf Anfragen, Artikel, Berichte, Blogs, Antrag, Broschüre, Bildungskooperation, Projekte, Bilder, Graphs und Charts

Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Instrumente zur Selbsteinschätzung, Umgang mit unterschiedlichen Medien, Regeln der Partner- und Teamarbeit, Übungen zum Sprachbewusstsein und zur Sprachenvielfalt, interkulturelle Projekte

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Übertragung der im Unterricht erarbeiteten Themen in das zukünftige Berufsfeld, Beschreibung und Diskussion zur Sprachförderung und zum Umgang mit Mehrsprachigkeit, Rolle elementarer Bildungseinrichtungen, und Erwartungen der Gesellschaft, Aufgaben der Pädagogin und des Pädagogen, Vergleich mit anderen Ländern, Bildungskooperation, Entwicklungs- und Lernprozesse, Projekte, Präsentation von Ideen, Institutionen, Organisationen, pädagogische Konzepte, Familienstrukturen, Kindheit im Medien- und Konsumzeitalter, Inklusion, Simulationen, Teamwork

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich rezeptiver Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“

im Bereich produktiver Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“

im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Themen aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler sowie gesellschaftskritische, soziale und berufsbezogene Themen: politische und gesellschaftliche Strukturen, Geschlechterbilder und Gender-Fragen, globale soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, Umwelt, kulturelle und sprachliche Vielfalt sowie (inter-)kulturelle Beziehungen, neue Technologien, Medien, Kunst und Kultur, Freizeitkultur

Bereich „Hören“:

Themen aus dem persönlichen, gesellschaftspolitischen, sozialen und beruflichen Bereich, Originalaufnahmen von Nachrichten, Reportagen, Spielfilmen, Interviews, Vorträgen, Berichten und Präsentationen

Bereich „Lesen“:

Texte zu einem breiten Spektrum an allgemeinen, gesellschaftspolitischen, sozialen und berufsspezifischen Themen wie Zeitungsartikel, Fachartikel, Berichte, Websites, Briefe, E-Mails, Anzeigen, Informationsbroschüren, Einträge in Soziale Netzwerke, Blogs, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende zeitgenössische literarische Texte, Bilder, Graphs und Charts

Bereich „Zusammenhängend Sprechen und an Gesprächen teilnehmen“:

Vertiefung und Erweiterung: mündliche Präsentation von Ideen, Institutionen, Organisationen, Dienstleistungen und pädagogischen Konzepten, Diskussionen, Simulationen wie Teamgespräche, Elterngespräche, Bilder, Graphs und Charts

Bereich „Schreiben“:

Formelle und informelle E-Mails und Briefe, Motivationsschreiben, Leserbriefe, Beschwerden und Antworten auf Beschwerden, Anfragen, Antworten auf Anfragen, Artikel, Berichte, Blogs, Anträge, Broschüren, Bildungskooperation und Projekte, schriftliche Präsentation von Ideen, Institutionen, Organisationen, pädagogischen Konzepten, Bilder, Graphs und Charts

Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Instrumente zur Selbsteinschätzung, Umgang mit unterschiedlichen Medien, Regeln der Partner- und Teamarbeit, Übungen zum Sprachbewusstsein und zur Sprachenvielfalt, interkulturelle Projekte

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Übertragung der im Unterricht erarbeiteten Themen in das zukünftige Berufsfeld, Beschreibung und Diskussion zur Sprachförderung und zum Umgang mit Mehrsprachigkeit, Rolle elementarer Bildungseinrichtungen, und Erwartungen der Gesellschaft, Aufgaben der Pädagogin und des Pädagogen, Vergleich mit anderen Ländern, Bildungskooperation, Entwicklungs- und Lernprozesse, Projekte, Präsentation von Ideen, Institutionen, Organisationen, pädagogische Konzepte, Familienstrukturen, Kindheit im Medien- und Konsumzeitalter, Inklusion, Simulationen, Teamwork, Erwartungen der Gesellschaft an elementare Bildungseinrichtungen

Schularbeiten:

1. - 4. Semester: je 1 zweistündige Schularbeit

5. - 6. Semester: je 1 zwei- oder dreistündige Schularbeit

3. ALLGEMEINBILDUNG

3.1 GESCHICHTE UND SOZIALKUNDE, POLITISCHE BILDUNG

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“

im Bereich „Kultur/Wissenschaft“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“:

Vergleich von Herrschafts-, Staats- und Regierungsformen, politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen, Quellen der Ur- und Frühgeschichte, der Antike

Bereich „Kultur/Wissenschaft“:

Methodik, Hochkulturen, Periodisierung, Weltreligionen

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Weltreligionen, Formen des Zusammenlebens, politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen, Methodik, Quellenkunde in verschiedenen Facetten

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Ur- und Frühgeschichte, Antike, politische Bildung

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“

im Bereich „Kultur/Wissenschaft“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“:

Mittelalter, Feudalismus

Bereich „Kultur/Wissenschaft“:

Romanik, Gotik

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Mittelalter, Feudalismus

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Mittelalter, Feudalismus

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“

im Bereich „Kultur/Wissenschaft“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“:

Politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen, revolutionäre Prozesse am Ende des 18. Jahrhunderts, Napoleon, Restauration

Bereich „Kultur/Wissenschaft“:

Aufklärung

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Absolutismus, Aufklärung, politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Aufklärung, höfische Kultur, Erfindungen und Entdeckungen, Weltbild um 1500

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“

im Bereich „Kultur/Wissenschaft“

Lehrstoff:

Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“:

Liberalismus, Nationalismus, Imperialismus, Kapitalismus, Sozialismus, Österreich im 19. Jahrhundert, der Weg in den Ersten Weltkrieg, politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen

Bereich „Kultur/Wissenschaft“:

Österreich im 19. Jahrhundert, Wien als kulturelles Zentrum, Judentum und dessen kulturelle Manifestation

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“

im Bereich „Kultur/Wissenschaft“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

Lehrstoff:

Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“:

Erster Weltkrieg, Zwischenkriegszeit, Faschismus, Nationalsozialismus, Kommunismus, der Zweite Weltkrieg, politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen

Bereich „Kultur/Wissenschaft“:

Kunst als Spiegel der Gesellschaft

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Kunst und Kultur rund um die Jahrhundertwende, politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen, Mensch und Grundrechte

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“

im Bereich „Kultur/Wissenschaft“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

Lehrstoff:

Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“:

Die Welt nach 1945, Kalter Krieg, Stellvertreterkriege, Ende des Kolonialismus, Globalisierung, EU als Friedensprojekt, aktuelles Zeitgeschehen als Wurzel für Zukünftiges, die Welt nach 1989, 2. Republik, soziale und politische Bewegungen seit 1945, Globalisierung, Wesen und Instrumente der Demokratie, die Vielfalt der sozialen Welt in möglichen Zusammenhängen

Bereich „Kultur/Wissenschaft“:

Moderne und Postmoderne, Medien als historischer Faktor, gesellschaftliche Diversität, politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen, zeitgenössische Kunst als mögliches Abbild der Gesellschaft, Chancen und Gefahren wissenschaftlicher Entwicklung

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Politische Modelle, die Welt nach 1945, Kalter Krieg, Stellvertreterkriege, Ende des Kolonialismus, fachspezifische Texte und Materialien, aktuelles Zeitgeschehen als Wurzel für Zukünftiges

3.2 GEOGRAFIE UND WIRTSCHAFTSKUNDE

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung“

im Bereich „Naturräume“

im Bereich „Gesellschaft“

im Bereich „Ökonomie“

im Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung“:

kartografische Hilfsmittel

Bereich „Naturräume“:

endogene und exogene Kräfte, Klima- und landschaftsökologische Zonen

Bereich „Gesellschaft“:

Gesellschaftlicher Wandel und Veränderung der Arbeitswelt, Berufsbilder, Stereotype

Bereich „Ökonomie“:

Wirtschaftspolitik unter besonderer Berücksichtigung Österreichs, Vertiefung in ökonomische Strukturen und Prozesse, Magische Vieleck der Volkswirtschaft, Wirtschafts- und Sozialpolitik, Sozialpartnerschaft, Steuer- und Budgetpolitik, Marktwirtschaft

Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“:

Geografische Hilfsmittel wie Globus und Karte, Pressemitteilungen zu berufsrelevanten Themen analysieren

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung“

im Bereich „Ökonomie“

im Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung“:

Ökonomisches Bildmaterial, Grafiken, Statistiken, Tabellen und Diagramme

Bereich „Ökonomie“:

Wirtschaftliche Grundbegriffe, geschlechtsspezifische Aspekte von Arbeit und Wirtschaft, Veränderung der Bevölkerungsstruktur in Österreich und ihre Auswirkungen auf Raum und Gesellschaft bewerten

Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“:

Bedürfnisse, Werbung, Nachhaltigkeit

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung“

im Bereich „Ökonomie“

im Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung“:

Weltwirtschaftsblöcke, Gewinner und Verlierer der Globalisierung

Bereich „Ökonomie“:

Globalisierung, Marktmodelle, Finanzmärkte

Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“:

Konsumethik, Werbung, Fairness im Handel

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung“

im Bereich „Naturräume“

im Bereich „Gesellschaft“

im Bereich „Ökonomie“

im Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung“:

Kartografische Hilfsmittel, Zeitzonen, räumliche, ökologische soziale und ökonomische Disparitäten

Bereich „Naturräume“:

Landschaftsökologische Zonen, wirtschaftliche Nutzung

Bereich „Gesellschaft“:

Bevölkerungsgeografie, demografische Prozesse, Migration, Integration, Diversität, Entwicklungspolitik / -zusammenarbeit, Gender-Fragen, Rollen in der Gesellschaft

Bereich „Ökonomie“:

Entwicklungs-, Schwellen-, Industrieländer, Fragen der Migration

Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“:

Geografische Hilfsmittel wie Globus, Karte, Feste zur Multikulturalität

3.3 ANGEWANDTE MATHEMATIK

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Zahlen und Maße“

im Bereich „Algebra und Geometrie“

im Bereich „Funktionale Zusammenhänge“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

frühe mathematische Bildung

Lehrstoff:

Bereich „Zahlen und Maße“:

Mengenlehre

Bereich „Algebra und Geometrie“:

Potenzen mit rationalen Exponenten

Bereich „Funktionale Zusammenhänge“:

Lineare Funktionen, Potenz- und Wurzelfunktionen, Polynomfunktionen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Lernfeld „Zahl“

Portfolio:

Portfolio zur frühen mathematischen Bildung

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Algebra und Geometrie“

im Bereich „Stochastik“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

frühe mathematische Bildung

Lehrstoff:

Bereich „Algebra und Geometrie“:

Exponentialgleichungen und Logarithmen; Trigonometrie

Bereich „Stochastik“:

Beschreibende Statistik, Regressionsanalyse

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Lehrstoff aus den Bereichen „Zahlen und Maße“, „Algebra und Geometrie“, „Funktionale Zusammenhänge“, „Stochastik“

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Lernfeld „Raum und Form“

Portfolio:

Portfolio zur frühen mathematischen Bildung

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Algebra und Geometrie“

im Bereich „Funktionale Zusammenhänge“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

frühe mathematische Bildung

Lehrstoff:

Bereich „Algebra und Geometrie“:

Winkel und rechtwinkelige Dreiecke, logarithmische Rechengesetze, Technologieeinsatz

Bereich „Funktionale Zusammenhänge“:

Exponentialfunktion und Logarithmusfunktion, Modelle für Zu- und Abnahmeprozesse; Folgen und Reihen

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Lehrstoff aus den Bereichen „Zahlen und Maße“ und „Funktionale Zusammenhänge“

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Lernfeld „Muster und Reihenfolgen“, Lernfeld „Sortieren und Klassifizieren“

Portfolio:

Portfolio zur frühen mathematischen Bildung

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Algebra und Geometrie“

im Bereich „Funktionale Zusammenhänge“

im Bereich „Analysis“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

frühe mathematische Bildung

Lehrstoff:

Bereich „Algebra und Geometrie“:

Zweidimensionale Aufgabenstellungen

Bereich „Funktionale Zusammenhänge“:

Trigonometrische Funktionen

Bereich „Analysis“:

Differentialrechnung

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Lehrstoff aus den Bereichen „Zahlen und Maße“, „Algebra und Geometrie“, „Funktionale Zusammenhänge“

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Lernfeld „Zeit“

Portfolio:

Portfolio zur frühen mathematischen Bildung

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Analysis“

im Bereich „Stochastik“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

frühe mathematische Bildung

Lehrstoff:

Bereich „Analysis“:

Differentialrechnung, Umkehraufgaben, Extremwertprobleme

Bereich „Stochastik“:

Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsverteilung, Vertiefung der Wahrscheinlichkeitsverteilungen und der Regressionsanalyse

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Lernfeld „Häufigkeit und Zufall“

Portfolio:

Portfolio zur frühen mathematischen Bildung

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Algebra und Geometrie“

im Bereich „Analysis“

im Bereich „Stochastik“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

frühe mathematische Bildung

Lehrstoff:

Bereich „Algebra und Geometrie“:

Vertiefung der Vektorrechnung, Vertiefung der Trigonometrie

Bereich „Analysis“:

Integralrechnung, Vertiefung der Differentialrechnung

Bereich „Stochastik“:

Vertiefung der Wahrscheinlichkeitsverteilungen und der Regressionsanalyse

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Lehrstoff aus allen Kompetenzbereichen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Lernfeld „Häufigkeit und Zufall“, Zusammenschau der Lernfelder

Portfolio:

Portfolio zur frühen mathematischen Bildung

Schularbeiten:

1. - 3. Semester: je 1 zweistündige Schularbeit

4. - 5. Semester: je 1 zweistündige Schularbeit

6. Semester: 1 dreistündige Schularbeit

3.4 PHYSIK

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“

im Bereich „Systeme“

im Bereich „Wechselwirkungen“

im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:

Arbeitsweisen der Physik, Internationales Einheitensystem, Größenordnungen, Stoffeigenschaften

Bereich „Systeme“:

Bezugssysteme, Bewegungsformen, Energieformen, Energieerhaltung, weitere Erhaltungsgrößen

Bereich „Wechselwirkungen“:

Kräfte und ihre Wirkungen

Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:

Energie, Energieumwandlung, Leistung, Astronomie und Kosmologie

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Energiebedarf, Energieproblematik

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Mögliche Beispiele der frühen naturwissenschaftlichen Bildung: Himmelskörper, Fortbewegung, Messungen, einfache Maschinen

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“

im Bereich „Wechselwirkungen“

im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“

im Bereich „Systeme“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:

Temperatur, spezifische Wärme, Aggregatzustände

Bereich „Wechselwirkungen“:

Hauptsätze der Wärmelehre, Aggregatzustände

Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:

Aggregatzustände, Hauptsätze der Wärmelehre, Wärmekraftmaschinen, Wetterkunde, Astronomie und Kosmologie

Bereich „Systeme“:

Gasgesetze

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Wärmeisolierung, Treibhauseffekt

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Mögliche Beispiele der frühen naturwissenschaftlichen Bildung: Verdunstung, Verdampfung, Wetter, Aspekte der modernen Physik, Kernenergie, Strahlenschutz

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“

im Bereich „Wechselwirkungen“

im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“

im Bereich „Systeme“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:

Schwingungen und Wellen

Bereich „Wechselwirkungen“:

Akustik, Optik

Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:

Übertragung von Informationen und Energie, akustische und optische Geräte

Bereich „Systeme“:

Schall-Spektrum, Elektromagnetisches Spektrum

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Gesellschaftliche Bedeutung der Wellenlehre und ihrer Anwendungen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Beispiele der frühen naturwissenschaftlichen Bildung: optische Effekte, Optische Geräte, Musikinstrumente, Sicherheitsvorkehrungen bei akustischen und optischen Experimenten

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“

im Bereich „Wechselwirkungen“

im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“

im Bereich „Systeme“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:

Elektrizitätslehre, Ladung, Leitfähigkeit, Widerstand

Bereich „Wechselwirkungen“:

Elektrostatik, Elektrodynamik, Elektromagnetismus

Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:

Umwandlung von Materie, Verarbeitung, Übertragung und Speicherung von Informationen

Bereich „Systeme“:

Bereitstellung und Verwendung von elektrischer Energie, Halbleiter

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Aspekte der modernen Physik, Kernenergie, Strahlenschutz

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Unfallverhütung, Verhalten bei einem Unfall mit elektrischer Energie, Strahlenschutz, Beispiele der frühen naturwissenschaftlichen Bildung: einfacher Stromkreis, Magnetismus

3.5 CHEMIE

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“

im Bereich „Wechselwirkungen“

im Bereich „Entwicklung und Prozesse“

im Bereich „Systeme“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:

Einteilung von Stoffen, Stofftrennung von Gemengen, Aufbau der Atome und Elementarteilchen

Bereich „Wechselwirkungen“:

Gesetz von Erhaltung der Masse, exotherme, endotherme Reaktionen

Bereich „Entwicklung und Prozesse“:

Atombau, Elemente, Bindungsarten

Bereich „Systeme“:

Atommasse, molare Masse, Ordnungszahl, Metalle-Nichtmetalle, Abschätzen der Elektronegativität, Atomradien, Elektronenkonfiguration

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Erste Erfahrungen mit dem Experimentieren

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Experimente, Sicherheitsaspekte

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“

im Bereich „Wechselwirkungen“

im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:

Eigenschaften von Stoffen mit unterschiedlichen Gitterstrukturen

Bereich „Wechselwirkungen“:

Edelgaszustand, Ionenbindung, Elektronenpaarbindung, Metallbindung

Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:

Wasser, Säuren-Basen, Neutralisation, Redox-Reaktionen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Experimente, Sicherheitsaspekte

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“

im Bereich „Wechselwirkungen“

im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“

im Bereich „Systeme“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:

Alkane, Alkene, Alkine, Isomerie, funktionelle Gruppen

Bereich „Wechselwirkungen“:

Funktionelle Gruppen, Reaktionen

Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:

Erdöl, Kunststoffe, Treibstoffe

Bereich „Systeme“:

IUPAC-Regeln

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Umweltproblematik

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Experimente, Sicherheitsaspekte

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Stoffe und Teilchen“

im Bereich „Wechselwirkungen“

im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“

im Bereich „Systeme“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Stoffe und Teilchen“:

Alkohole, Carbonsäuren, Aldehyde, Ketone, Ester, Kohlenhydrate

Bereich „Wechselwirkungen“:

Tenside, Enzyme, optische Aufheller, Wasserenthärter, Wasserhärte

Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:

Alkoholische Gärung, Essiggärung, Milchsäuregärung

Bereich „Systeme“:

Kohlenhydrate, Fette, Proteine, Lebensmittel

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Bedeutung gesättigter und ungesättigter Fettsäuren sowie verschiedener Zucker in der Ernährung

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Lebensmittelkennzeichnung, Lebensmittelinhaltsstoffe

3.6 BIOLOGIE UND ÖKOLOGIE
(einschließlich Physiologische Grundlagen, Gesundheit und Ernährung)

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“

im Bereich „Systeme“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:

Gewebe, Organ, Organsystem, Organismus, Zusammenspiel der einzelnen Organsysteme

Bereich „Systeme“:

Passiver und aktiver Bewegungsapparat, menschliche Organsysteme, Herz-Kreislaufsystem, Blutkreislauf

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Referat, Diskussion, Fachbegriffe

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Puls fühlen, Zusammenspiel Knochen und Muskulatur erklären, Analyse von Kinderbüchern

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Wechselwirkungen“

im Bereich „Systeme“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Wechselwirkungen“:

Einzeller, Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten beim Menschen, Immunisierung

Bereich „Systeme“:

Menschliche Organsysteme, Infektionskrankheiten, Ernährungsformen, Nahrungsbestandteile, Essstörungen, Ernährung des Säuglings, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Atmung, Verdauung, Ausscheidung, Nervensystem, Hygiene, Krankheiten und deren Vermeidung

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Referat, Diskussion, Fachbegriffe

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Hygienemaßnahmen

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“

im Bereich „Wechselwirkungen“

im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“

im Bereich „Naturwissenschaftliche Arbeitsweisen“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:

DNA, RNA, Chromosomen

Bereich „Wechselwirkungen“:

Mutationen, gonosomale Erbkrankheiten, autosomale Erbkrankheiten

Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:

Proteinbiosynthese – der Weg vom Gen zum Merkmal, Genetischer Code, Mendel‘sche Regeln, Erbgänge, Stammbaumanalyse, Zwillingsforschung, Mitose, Meiose

Bereich „Naturwissenschaftliche Arbeitsweisen“:

Gentechnik (gentechnisch veränderte Stoffe), gesetzliche Grundlagen, Kennzeichnungspflicht, Klonen, In Vitro Fertilisation, Leihmutterschaft, Präimplantationsdiagnostik, Stammzellen, Gentherapie, Pränataldiagnostik

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Referat, Diskussion

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Ernährungsrichtlinien bei einem „Schmetterlingskind“

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Wechselwirkungen“

im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“

im Bereich „Naturwissenschaftliche Arbeiten“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Wechselwirkungen“:

Balzverhalten, Sozialverhalten, Sexualverhalten

Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:

Evolution, Stammesgeschichte des Menschen, chemische und biologische Evolution, Fossilien, Urknalltheorie, Dinosaurier

Bereich „Naturwissenschaftliche Arbeiten“:

Beobachtung im Tiergarten, Ethnogramme, Zwillingsforschung, Altersbestimmung von Fossilien, Erforschung der Bienensprache, Analyse von Tierbehausungen

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Artgerechte Tierhaltung, menschliche Verhaltensweisen, Biographien bedeutsamer Verhaltensforscher

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Besuch eines Tiergartens, Tierbeobachtung, Dinosaurier, Kinderfragen, Experimente

3.7 GRUNDLAGEN DER INFORMATIK UND MEDIEN

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Textverarbeitung“

im Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“

im Bereich „Grundlagen der EDV“

im Bereich „Präsentation“

im Bereich „Netzwerke“ (Web, Internet, Netzwerke)

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Textverarbeitung“:

Grundlagen der Typographie, Textverarbeitungsprogramm, zweckmäßiges Gestalten einfacher (Sach-) Texte, Titelblatt, Textblock, Inhaltsverzeichnis, Zitieren und Literaturverzeichnis, Graphiken und Tabellen, Verwendung von Formatvorlagen, Serienbriefe, Grundlagen der Gestaltung einer Facharbeit (zB Diplomarbeit)

Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“:

Dateneingabe und Formatierung, Sortierung, einfache Berechnungen, Auto-Ausfüllen Funktion, Verwendung von Formeln, Diagrammerstellung, Tabellenkalkulation

Bereich „Grundlagen der EDV“:

Speichern, Umbenennen, Löschen von Dateien, Anlegen von Ordnerstrukturen, Speichern im Netzwerk, Cloud, Backup, gängige Dateiformate, Umwandlungs- und Kompatibilitätsfragen, Speicherbedarf und Informationsverlust, Teile eines Computers (auch: Notebook – Tablet – Smartphone), GUI, Objekte und Eigenschaften, Eingabemedien und ihre Funktionen, Hilfefunktionen, technische Standards

Bereich „Präsentation“:

Grundlagen des Präsentierens, der Wahrnehmung und des Lernens, einfache Visualisierungen, Lesbarkeit, Strukturierung und Layout von Folien, Wahl der Schriftarten, Farbe und Weißraum, Unterschied Handout und Folie, Bilder für unterschiedliche Präsentationen

Bereich „Netzwerke“ (Web, Internet, Netzwerke):

Web, Internet, Netzwerke; Funktionsweise, Möglichkeiten und Grenzen von Suchmaschinen, Fundorte für Wissen, Qualitätsbewertung von Quellen für definierte Zwecke nach inhaltlichen und formalen Kriterien, Zitat und Plagiat

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Handouts, Unterlagen für Referate, Plakate, Arbeiten mit umfangreicheren Dokumenten, Darstellung von Ergebnissen in Diagrammen, Listen, Plakaten, Grundlagen des Erstellens von Präsentationen, einfache Berechnungen mit einer Tabellenkalkulation

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Recherche zu Themen aus dem Berufsfeld, Bewertung der gefundenen Materialien

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“

im Bereich „Grundlagen der EDV“

im Bereich „Präsentation“

im Bereich „Netzwerke“ (Web, Internet, Netzwerke)

im Bereich „Medien“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“:

Text, Liste, Diagramm, Schema, Darstellen finanzieller Vorgänge: Einnahmen- Ausgabenrechnung, erfassen und grafisches Darstellen von Daten, Arbeit mit unterschiedlichen Medien

Bereich „Grundlagen der EDV“:

Personenbezogene Daten, Datensicherheit, Datensicherung, einfache Hardware- und Softwareprobleme, Fehlermeldungen, Updates und Reparaturinstallation

Bereich „Präsentation“:

Layout und Formatierung von Präsentationen, Animationen und Steuerung des Ablaufs, Einbindung von Medien, fachgerechte Visualisierung von Inhalten, praktische Durchführung von Präsentationen, Feedback und Bewertung, Gestaltung und Verwendung von Präsentationsunterlagen, Technik (Geräte und Medien)

Bereich „Netzwerke“ (Web, Internet, Netzwerke):

Soziale Netzwerke (Cybermobbing, Netiquette), Datenschutz (gesetzlicher Rahmen, eigener Beitrag)

Bereich „Medien“:

Bildformate und ihre Bedeutung, Bearbeiten der Größe, Korrekturen und Filter, Markieren, Ebenen, Montage. Technische Voraussetzungen, notwendige Schritte, Ziele, formale Ansprüche, Grundlagen der Erstellung eines Projektes

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Erstellen von Präsentationen nach den Prinzipien der Zweckmäßigkeit und den Anforderungen des jeweiligen Mediums, Kenntnis der wesentlichen Elemente von Datensicherheit und Datenschutz

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Gestaltung von kleinen Broschüren und Informationsschriften, Erstellen bzw. Warten einer Webpage, (Fach-) Präsentation für den Elternabend, Videodokumentation, Info-Folder über eine Institution, Schutz der eigenen Daten, Umgang mit personenbezogenen Daten in Institutionen

4. ELEMENTARPÄDAGOGIK (UNTER 1 BIS 6 JAHRE) – THEORIE UND PRAXIS

4.1 PÄDAGOGIK
(einschließlich Psychologie, Soziologie)

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

im Bereich „Lernen“

im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Grundlagen der menschlichen Entwicklung, des Verhaltens, der Erziehung, Bildung und Sozialisation, pädagogische Anthropologie

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Möglichkeiten der Selbststeuerung

Bereich „Lernen“:

Gedächtnis, Lernprozess, Lernstrategien, Lernform Spiel Anlage- Umwelt - Selbststeuerung

Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:

Texte, Artikel, natur- und geisteswissenschaftliche Methoden

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Lernen“

im Bereich „Organisation von Bildungsprozessen“

Lehrstoff:

Bereich „Lernen“:

Lerntheorien, Erkenntnisse der Neurowissenschaften

Bereich „Organisation von Bildungsprozessen“:

Erziehungsstile und Erziehungsmaßnahmen

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

im Bereich „Lernen“

im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“

Lehrstoff:

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Beziehungsaufbau, Entwicklung und Förderung der Sprache

Bereich „Lernen“:

Pränatale Entwicklung, Entwicklungspsychologische Grundlagen des unter 1 bis 6-jährigen Kindes, Bindungstheorien, Resilienz

Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:

Wissenschaftliche Arbeitsweisen, unterschiedliche Quellen recherchieren, Zitieren, Exzerpieren

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

im Bereich „Lernen“

im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Familienformen, Flucht und Migration, Scheidung, Trennung, Tod

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Stress- und Zeitmanagement, Persönlichkeitstheorien

Bereich „Lernen“:

Grundlagen der Sozialpsychologie, Pädagogische Konzepte in Vergangenheit und Gegenwart,

Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:

Geisteswissenschaftliche Forschungsmethoden

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

im Bereich „Intervention“

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Disziplinen, Grundlagen der Philosophie, philosophische Fragen, Werte und Normen im gesellschaftlichen Wandel, Zielsetzungen des pädagogischen Handelns, Menschenbild

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Sprache als Ausdrucksmöglichkeit und Kommunikationsmittel, Kommunikationsmodelle, Prinzipien der Gesprächsführung

Bereich „Intervention“:

Phänomen Gewalt

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

im Bereich „Lernen“

im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“

im Bereich „Diversity“

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Pädagogische Konzepte, Ethik- und Moralvorstellungen, Menschenrechte

Bereich „Lernen“:

Aktuelle entwicklungspsychologische und bildungstheoretische Forschungsergebnisse

Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:

Fachliteratur

Bereich „Diversity“:

Vorurteilsbewusste Erziehung, Integration, Migration, Flucht

Schularbeiten:

1. - 5. Semester: je 1 zweistündige Schularbeit

6. Semester: 1 dreistündige Schularbeit

4.2 INKLUSIVE PÄDAGOGIK

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“

im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“

im Bereich „Diversity“

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Historische Entwicklung des Umgangs mit Menschen mit Behinderungen, Normen und Normabweichungen, Vergleich des Umgangs mit Menschen mit Behinderungen in anderen Kulturen, Wertgrundlagen, Menschenbild, Behindertenrechtskonvention als Grundlage gesellschaftspolitischer Interventionen

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Separation, Segregation, Integration, Inklusion – Exklusion, Normalisierung, Selbstbestimmung, Empowerment, Subsidiarität

Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:

Fachliteratur, Medienbeiträge.

Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:

Gesetzliche Grundlagen, gesellschaftspolitischer Auftrag, Umsetzungsmöglichkeiten, Modelle der Inklusion, Rahmenbedingungen. Personelle, zeitliche, räumliche Strukturen, Hilfs- und Assistenzmodelle, Kinder- und Jugendhilfe, verschiedene Träger und Organisationen

Bereich „Diversity“:

Modelle der Inklusion und Integration, Bio-Psycho-Soziales Bedingungsmodell,Gefährdung durch Armut, Gewalterfahrung, Intersektionalität, traumatische Erlebnisse, Ableismus, Resilienz

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Beobachtungsmethoden, Erscheinungsbilder und Verhalten von Kindern mit Auffälligkeiten. Einfache sonderpädagogische Maßnahmen

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

im Bereich „Lernen“

im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“

im Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“

im Bereich „Intervention“

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

Lehrstoff:

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Psychohygiene, ICD 10, DSM römisch fünf, Klassifikation der WHO, verschiedene Behinderungen (exemplarisch Down Syndrom, Autismus, Wahrnehmungsstörungen, usw.); Aufgaben der Sonderkindergartenpädagogin, des Sonderkindergartenpädagogen, Psychologin, gezielte Entwicklungsförderung, andere relevante Berufsgruppen; Krankheits- und Störungsbilder, Unterstützungsmaßnahmen für Betroffene und Angehörige, sowie Personal

Bereich „Lernen“:

Netzwerke in Theorie und Praxis, Therapieformen

Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:

Fachzeitschriften, Fachliteratur, Studien

Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“:

Unterschiedliche Wissenschafts- und Berufsdisziplinen, Unterstützungsmaßnahmen im Alltag

Bereich „Intervention“:

Beobachtung, Dokumentation; Gestaltung der Interaktion im Alltag der elementaren Einrichtung mit betroffenen Familien und deren Umfeld, Barrieren und deren Beseitigung; Relevante Erkenntnisse der Neurowissenschaften; Entwicklungsgespräche, Selbsthilfegruppen, Therapiemöglichkeiten

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Fachbegriffe, zB Psychologie, Psychiatrie, Psychotherapie, Sonderpädagogik, Pädiatrie, Diagnostik, Prognose, Supervision, Coaching

4.3. FRÜHE SPRACHLICHE BILDUNG UND FÖRDERUNG

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Sprachbewusstsein/Deutsch“

im Bereich „Kommunikation und Sprache/Praxis“

Lehrstoff:

Bereich „Sprachbewusstsein/Deutsch“:

Funktionen der Sprache, Sprachregister: Alltags-/Bildungssprache; sprachliche Ebenen, zentrale Inhalte und Funktionen mit Relevanz für den Spracherwerb; Sprachsystem: Phonetik, Phonologie, Morphologie, Syntax, Lexikon/Semantik, Sprachhandlung: Pragmatik, Diskurs; ko-konstruktive Lernprozesse

Bereich „Kommunikation und Sprache/Praxis“:

Frühe institutionelle Bildung, Haltung, kulturelle Wertesysteme; Instrumente zur Sprachstandserhebung, zB BESK (DaZ) KOMPAKT; Sprachkonzepte, pädagogische Impulse, Beobachtung; Spielbereiche, Kinderliteratur: inhaltliche sowie sprachliche Aspekte, dialogische Bilderbuchbetrachtung, Lernspiele, Sprechanlässe

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Kommunikation und Sprache/Deutsch als Zweitsprache“

Lehrstoff:

Bereich „Kommunikation und Sprache/Deutsch als Zweitsprache“:

Deutsch als Zweitsprache, Spracherwerbsphasen der Zweitsprache Deutsch in der frühen Kindheit, Phasenmodell; Besonderheiten der deutschen Sprache, individuelle Sprachkompetenzen, Sprach(en)biografie; Mehrsprachigkeit als Entwicklungsaufgabe von Kindern, Konzepte zur Mehrsprachigkeit, mehrsprachige Projekte; Wertediskussion unterschiedlicher Sprachen, bildungspolitische Diskussion zur Mehrsprachigkeit, Minderheitensprachen in Österreich, Migration

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Kommunikation und Sprache/Didaktik“

im Bereich „Kommunikation und Sprache/Praxis“

Lehrstoff:

Bereich „Kommunikation und Sprache/Didaktik“:

Kulturelle, sprachliche und familiäre Wurzeln; Sprach(en)biografie; Qualitätskriterien, Bedeutung des Sprachvorbilds: Entwicklungsorientiertheit unter dem Blickwinkel der Ganzheitlichkeit; Sprache als Querschnittsdomäne, Bedingungen des Zweitspracherwerbs, sprachanregendes Umfeld: frühe Sprachenbildung als Basis der Bildungsbiografie

Bereich „Kommunikation und Sprache/Praxis“:

Bildungs- und Spielmittel, mehrsprachige Lieder, rhythmische Sprachspiele; Denkprozesse, Freispiel, Alltagssituationen, logische Abfolge; sprachanregendes Klima, alltagsintegrierte sprachliche Bildung, Literacy; Sprachkompetenzen, Schuleingangsphase, pädagogische Impulse

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Entwicklungs- und Bildungsprozesse/Pädagogik“

im Bereich „Kommunikation und Sprache/Didaktik“

Lehrstoff:

Bereich „Entwicklungs- und Bildungsprozesse/Pädagogik“:

Meilensteine und Spracherwerbsprozesse in der Erstsprache Deutsch; Begriffsbildung, Wortverständnis, sensomotorische Erfahrungen; Migration, kulturelle Vielfalt, Transkulturalität

Bereich „Kommunikation und Sprache/Didaktik“:

Sensitive Responsivität als förderliche Rahmenbedingung für den (Zweit-) Spracherwerb sprachliche Vielfalt als Chance, Kinder mit Fluchterfahrung, eigene Haltung; Kooperation mit mehrsprachigen Eltern bzw. Erziehungsberechtigten, Erstsprache als Basis für den Zweitspracherwerb; Methoden zur Sprachförderung, Codierungsformen von Bildungsmitteln (vom Gegenständlichen zum Abstrakten), rezeptive und produktive Sprachkompetenz; Expertinnen und Experten aus anderen Fachbereichen, Beratung.

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Entwicklungs- und Bildungsprozesse/Inklusive Pädagogik“

im Bereich „Kommunikation und Sprache/Praxis“

Lehrstoff:

Bereich „Entwicklungs- und Bildungsprozesse/Inklusive Pädagogik“:

Merkmale und Ursachen von Sprachentwicklungsstörungen (Bereiche Grammatik und Wortschatz), Spracherwerbstheorien; Sprachfördermaßnahmen, Bildungskooperation; interkulturelle Materialien, Spiel- und Bildungsmittel; Auffälligkeiten in der Sprech- bzw. Sprachentwicklung, Meilensteine der Sprachentwicklung, interdisziplinäre Kooperation, Beobachtung

Bereich „Kommunikation und Sprache/Praxis“:

Transition, Kooperation mit Schule, Angebote am Übergang, Literacy; Spracheinschätzung, Interpretation, Bildungsangebote für die individuelle Ebene und auf der Gruppenebene; Beratung, Entwicklungsgespräche, Bildungskooperation mit Eltern bzw. Erziehungsberechtigten und der Schule, Übergangsbrief bzw. Übergangsblatt, Übergangsportfolio

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Kommunikation und Sprache/Didaktik“

im Bereich „Hören und Erfassen/Rhythmisch-musikalische Erziehung, Musikerziehung/Stimmbildung“

Lehrstoff:

Bereich „Kommunikation und Sprache/Didaktik“:

Sprachprojekte, Fachliteratur; Modelle am Übergang, Bildungskooperation, Transition; Codierungsformen: Gegenständliche, modellhafte, abbildhafte, symbolische Bildungsmittel; Software/Apps, digitale Bilderbücher, digitale Spiele

Bereich „Hören und Erfassen/Rhythmisch-musikalische Erziehung, Musikerziehung/Stimmbildung“:

Unterschiedliche Entwicklungsbereiche, Ganzheitlichkeit, holistische Zugangsweise; Planung von Stundenbildern, prosodische Elemente; Beobachtung, Planung und Durchführung sprachfördernder rhythmischer Sequenzen und Rhythmikeinheiten; mehrsprachige Lieder, Musikrichtungen, Weltmusik, Instrumente; Sprüche, Reime, phonologische Bewusstheit

4.4 DIDAKTIK

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

im Bereich „Lernen“

im Bereich Basistechniken und wissenschaftlichen Arbeitens

im Bereich Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen

im Bereich Intervention

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Das kompetente Kind, Wechselprozesse zwischen Kind und seiner Lebenswelt – kindliche Lebenswelten der Gegenwart, Bildungsverständnis, UN-Kinderrechte

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Zeitstruktur und Phasen in elementaren Bildungseinrichtungen

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Fachbegriffe der Didaktik unter der Elementarpädagogik

Bereich „Lernen“:

Ausdrucksformen des Kindes in den Bereichen Alltagssituationen, Sozialformen und die Rolle der pädagogischen Fachkraft, lernförderliche Lernumgebung und Lernarrangements

Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:

Fachliteratur

Bereich „Organisation von Bildungs- und Entwicklungsprozessen“:

Organisation elementarer Bildungseinrichtungen in Österreich

Bereich „Intervention“:

Methoden der Beobachtung, Bedeutung, systematische Beobachtung

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

im Bereich „Lernen“

im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“

im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Prinzipien für Bildungsprozesse in elementaren Bildungseinrichtungen, Bedürfnislage des unter 1 bis 3-jährigen Kindes

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Geschichte elementarer Bildungseinrichtungen, geschichtliche Entwicklung und gesellschaftliche Einflüsse

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Kompetenz und Kompetenzmodell

Bereich „Lernen“:

Einflussfaktoren frühkindlicher Lernprozesse, ko-konstruktive Lernprozesse, entdeckendes, forschendes und ganzheitliches Lernen, Spiel, Freispiel, Qualitätskriterien für Bildungsmittel, Ausdrucksformen des Kindes in den Bereichen Bewegung, Musik, Gestaltung

Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:

(inter-) nationale Fachliteratur

Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:

Dynamische Umgebung unter besonderer Berücksichtigung des unter 1 bis 3-jährigen Kindes, Bildungsbereiche, Bildungsrahmenplan, Kompetenzen, Entwicklungsziele. Planungskonzepte

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“

im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“

im Bereich „Intervention“

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Divergente Denkprozesse, Kompetenz(en) des kreativen Denkens und Handelns

Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:

Fachliteratur

Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:

Planungskonzepte

Bereich „Intervention“:

Beobachtung, systematische Beobachtung, Methoden der Beobachtung, pädagogisches Handeln aufgrund von Beobachtungen

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

im Bereich „Lernen“

im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“

im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“

im Bereich „Intervention“

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Frühe Bildung als Basis der Bildungsbiographie des Kindes

Bereich „Lernen“:

Bildungsprozesse, Pflege, Räume, Ausstattung, Rolle der pädagogischen Fachkraft bei der Begleitung des unter 1 bis 3-jährigen Kindes

Bereich „Basistechnik wissenschaftlichen Arbeitens“:

Vergleichende Analyse von Fachliteratur

Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:

Emotionale Kompetenz, besondere Beachtung des unter 1 bis 3-jährigen Kindes, Formen von Planung, Projekte, Eingewöhnung, Bildungskooperation hinsichtlich des unter 1 bis 6-jährigen Kindes

Bereich „Interventionen“:

Verfahren zur Entwicklungseinschätzung, Bildungskooperation in elementaren Bildungseinrichtungen

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

im Bereich „Lernen“

im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“

im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“

im Bereich „Intervention“

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

im Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“

im Bereich „Diversity“

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Bildungspolitische Diskussion im Kontext früher Bildung

Bereich „Lernen“:

Kompetenzentwicklung mit Fokus auf den Schuleintritt in allen Bildungsbereichen, mathematische, naturwissenschaftliche und technische Bildung, Sprache, Literacy

Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:

Vergleichende Analyse von Fachliteratur

Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:

Konstruktive Konfliktbewältigung, Bildungskooperation hinsichtlich des unter 1 bis 6-jährigen Kindes

Bereich „Intervention“:

Beobachtung, Dokumentationsformen für Entwicklungs- und Lernprozesse, Gruppendynamik, Portfolio, Lerngeschichte, Logbuch, Bildungskooperation in elementaren Bildungseinrichtungen

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Handlungsleitende Prinzipien

Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“:

Transition, Transitionskompetenz, Kooperation zwischen Elementar- und Primarstufe im Rahmen der Schuleingangsphase

Bereich „Diversität“:

Ressourcenorientierter Ansatz, Begabten- und Begabungsförderung, Gender und Geschlechtsrelevante Aspekte

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

im Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“

im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“

im Bereich „Diversität“

im Bereich „Intervention“

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Kindliche Lebenswelten der Gegenwart, Familienstrukturen, Armut, Konsum, Verinselung, Arbeitsplatzgestaltung, Ergonomie, Gestaltung von Spielobjekten

Bereich „Selbstmanagement und beruflichen Sozialisation“:

Professionalität, Stellenwert elementarer Bildungseinrichtungen in der Öffentlichkeit, Rolle und Kompetenzen der Pädagogin und des Pädagogen, Qualitätskriterien professionellen Handelns

Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“:

Teamarbeit

Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:

Dimensionen pädagogischer Qualität, Einschätzverfahren

Bereich „Diversity“:

Internationale (Forschungs-) Projekte der elementaren Bildung, interkulturelle Konzepte unter Einbeziehung der Bildungskooperation

Bereich „Intervention“:

Ressourcenorientierte Förderung, Interdisziplinarität

Schularbeiten:

1. - 4. Semester: je 1 zweistündige Schularbeit

5. - 6. Semester: je 1 dreistündige Schularbeit

4.5 PRAXIS

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“

im Bereich „Lernen“

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Persönlichkeit des Kindes, Individualität, wertschätzender Umgang, Entwicklung von situationsorientierter Handlungskompetenz

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Beziehungsaufbau zum Kind, bewusste Selbstwahrnehmung und Methoden der Praxisreflexion, Nähe und Distanz

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Standardsprache, Rolle der Praktikantin und des Praktikanten, Modelle der Kommunikation im pädagogischen Feld, Aufgabenbereiche des pädagogischen Teams im Kindergarten

Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:

Spiel- und Lernprozesse, Mitwirken im pädagogischen Alltag, Teilnahme an Spielprozessen, Hospitieren mit gezielten Aufgabenstellungen, Analyse der Bedingungs- und Entscheidungsfelder der Bildungs- und Erziehungsarbeit, praktisches Arbeiten in verschiedenen Sozialformen, Einsatz von Medien, kurz-, mittel-, und langfristige Planungsmodelle, aufbauende Vorgangsweise: Planung – Umsetzung – Reflexion

Bereich „Lernen“:

Bedingungs- und Entscheidungsfelder

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

im Bereich „Lernen“

im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“

im Bereich „Intervention“

Lehrstoff:

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Non- und paraverbale sowie verbale Aspekte der Kommunikation, Modelle der Transparenz der Bildungsarbeit planen, durchführen und reflektieren, bewusste Selbstwahrnehmung, Persönlichkeit des Kindes, Individualität, wertschätzender Umgang, Entwicklung von situationsorientierter Handlungskompetenz, Rolle der Praktikantin und des Praktikanten, Modelle der Kommunikation im pädagogischen Feld, Aufgabenbereiche des pädagogischen Teams im Kindergarten

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Bewusste Selbstwahrnehmung und Reflexionsmodelle, Entwicklung einer situationsorientierten Handlungskompetenz, Nähe und Distanz, Ko-Konstruktion

Bereich „Lernen“:

Emotionen des Kindes, Planung, Reflexion, Beobachtung, Kompetenzentwicklung, Freispiel, Bildungsmittel, Situationsanalyse

Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:

Pädagogische Impulse und Bildungsangebote zu Bildungsbereichen, methodischer Aufbau, Besuche von berufsbezogenen Institutionen

Bereich „Intervention“:

Beobachtung und Dokumentation, Darstellung von Beobachtungsergebnissen

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

im Bereich „Lernen“

im Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“

im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“

im Bereich „Intervention“

Lehrstoff:

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Vorbildwirkung, Reflexion von Kontakten und Beziehungen, Bedürfnisse des unter 1 bis 3-jährigen Kindes, Alltag, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Spiel- und Lernprozesse, Alltag, Tagesablauf, Freispiel, Ko-Konstruktion

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Reflexion des Sprachgebrauchs, Kommunikation mit Erwachsenen und Kindern, Planungs- und Reflexionsgespräch, Sprachförderung im Bildungsgeschehen einschließlich Alltag, Fachsprache

Bereich „Lernen“:

Bedingungs- und Entscheidungsfelder, Spiel- und Arbeitsbereiche, didaktische Kriterien zur Planung von Bildungsprozessen, emotionale Entwicklung, konstruktive Konfliktbewältigung

Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“:

Mitarbeit im Team

Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:

Zusammenhang zwischen Planung und Reflexion, Bildungs- und Spielmittel bzw. Medien

Bereich „Intervention“:

Beobachtung und Dokumentation, Hygienestandards, Unterstützung in Pflegesituation, Sauberkeitserziehung, Sicherheits-und Autonomiebestrebung des Kindes

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

im Bereich „Lernen“

im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“

im Bereich „Diversity“

im Bereich „Intervention“

Lehrstoff:

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Tagesorganisation, Übergänge im Tagesablauf, Freispiel, Bildungsgeschehen, Alltag, Freispiel, Zeitstruktur, Orientierung am Kind

Bereich „Lernen“:

Kompetenzerwerb, Transitionskompetenzen, Schuleingangsphase, lernmethodische Kompetenzen, Metakompetenz

Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:

Lernarrangements, Projekte, Pädagogische Handlungskonzepte, Bildungskooperation, Partizipation, Begleitung von Konflikten

Bereich „Diversity“:

Pädagogische Haltung zu Interkulturalität, interkulturelle Medien und Materialien, kulturelle Vielfalt als Chance, geschlechtergerechtes Handeln, Raumgestaltung

Bereich „Intervention“:

Einschätzung von Entwicklung, Entwicklungsbereiche, Ausdrucksformen des unter 1 bis 3-jährigen Kindes, pädagogisches Handeln

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

im Bereich „Lernen“

im Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“

im Bereich „Diversity“

im Bereich „Intervention“

Lehrstoff:

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Gruppenleitung im Team, Bildungsgeschehen, Theorie-Praxis-Transfer

Bereich „Lernen“:

Partizipation von Kindern und Eltern, Situationsorientierung, Lernprozesse dokumentieren

Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“:

Modelle der Transitionsgestaltung in der Schuleingangsphase, Formen der institutionenübergreifenden Bildungskooperation

Bereich „Diversity“:

Kindliche Lebenswelten, Lernbereiche, Einschätzen des Entwicklungsstands, individuelle Förderung

Bereich „Intervention“:

Förderkonzepte einschließlich Begabungs- und Begabtenförderung, Bildungskooperation

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

im Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“

im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Werte, Wertepluralismus, Normen, Einstellungen und Haltungen

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Pädagogische Orientierung, Bild vom Kind, Rollenverständnis, Verständnis von Bildung, Prinzipien, Bildungsinhalte

Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“:

Gruppenleitung, verschiedene Funktionen und Rollen im Team

Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:

Pädagogische Qualität, Qualitätskriterien für das unter 1 bis 3-jährige Kind, Qualitätssicherung, Qualitätsentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit

Praxiswochen:

Praxis umfasst Unterricht am Standort des Aufbaulehrgangs und dislozierten Unterricht (Tages- und Blockpraktika) in ausgewählten elementarpädagogischen Einrichtungen.

Für die Blockung der Praxis sind ausschließlich die in der Stundentafel ausgewiesenen Wochenstunden heranzuziehen:

6 Praxiswochen: Praktizieren in unterschiedlichen Einrichtungen mit Kindern von unter 1 bis 6 Jahren ist im Laufe der Ausbildung unter Miteinbeziehung regionaler Gegebenheiten vielfältig zu organisieren; zwei Praxiswochen davon sind ganz speziell der Begleitung des unter 1 bis 3-jährigen Kindes zu widmen. In jedem Fall ist mindestens eine Praxiswoche pro Semester in einer elementaren Bildungseinrichtung zu absolvieren.

Pflichtpraktikum:

2 Wochen sind unbegleitet ab dem 2. Semester bis zu Beginn des letzten Semesters zu absolvieren.

(siehe auch die Ausführungen zu den

4.6 ORGANISATION, MANAGEMENT UND RECHT, WISSENSCHAFTLICHES ARBEITEN

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Basistechniken des wissenschaftlichen Arbeitens“

im Bereich „Forschungsmethoden“

im Bereich „Präsentieren“

Lehrstoff:

Bereich „Basistechniken des wissenschaftlichen Arbeitens“:

Zitierregeln, Fachliteratur unterschiedlicher Quellen, Kurztexte aus Fachzeitschriften und Handbüchern, Fachbücher unterschiedlicher Disziplinen

Bereich „Forschungsmethoden“:

Fragebogen, Leitfrageninterview, Experteninterview, Beobachtung, Dokumentenanalyse, einfache quantitative und qualitative Methoden der Datenanalyse

Bereich „Präsentieren“:

Traditionelle und neue Medien, Grafik

4. Semester (Kompetenzmodule 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Basistechniken des wissenschaftlichen Arbeitens“

im Bereich „Forschungsmethoden“

im Bereich „Präsentieren“

Lehrstoff:

Bereich „Basistechniken des wissenschaftlichen Arbeitens“:

Zitierregeln, Fachliteratur unterschiedlicher Quellen, Kurztexte aus Fachzeitschriften und Handbüchern, Fachbücher unterschiedlicher Disziplinen

Bereich „Forschungsmethoden“:

Fragebogen, Leitfrageninterview, Experteninterview, Beobachtung, Dokumentenanalyse, einfache quantitative und qualitative Methoden der Datenanalyse

Bereich „Präsentieren“:

Traditionelle und neue Medien

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

Lehrstoff:

Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“:

Klassifizierung von Projekten, Projektarten, Projektmerkmale, Phasenkonzept, Projektkreislauf, Kreativitätstechniken, Projektauftrag, Meilensteinplan, Projektstrukturplan, Projektablaufplan, Aktionsplan, Ressourcenplan, Projektcontrolling, Projektbericht, Projektportfolio, Projektevaluation, Kostenkalkulation, Einnahmen- und Ausgabenrechnung

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Sitzungsprotokolle, Kommunikationsmittel innerhalb und außerhalb des Projekts, Rollen und Funktionen im Projektteam

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

im Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Grundzüge der Rechtsordnung, Haftung, Schadenersatz, Jugendschutzgesetz, Kinder- und Jugendhilfegesetz, Dienstrecht, Familienrecht, Kinderbetreuungsgesetz, Aufsichtspflicht

Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“:

Begriffsklärung: Organisation als Instrument – Funktion – Institution bzw. als Tätigkeit – Struktur – Unternehmen, Hierarchie, Organigramm, Organisationsformen, Merkmale einer Organisation, Kompetenzmodelle, Basis- und Führungskompetenzen, Anforderungsprofil, administrative Abläufe, Aufgabengebiete: Personalplanung und –entwicklung, Informationsmanagement, Qualitätsmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Controlling, Beziehungsmanagement, Unternehmenskultur, Corporate Identity (CI), normative, strategische und operative Steuerungstätigkeiten im integrierten Management, verschiedene Projektarten, eigene Projekterfahrungen

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Themenzentrierte Interaktion, Moderation, Informationskultur, -management, Kommunikationsstile, Werte

5. AUSDRUCK, GESTALTUNG UND BEWEGUNG

5.1 Künstlerisch-kreativer Bereich

5.1.1 BILDNERISCHE ERZIEHUNG

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Bild/Produkt erfassen“

im Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“

im Bereich „Bild/Produkt verwenden“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Bild/Produkt erfassen“:

Bildbetrachtung, grundlegende Kompositions- und Gestaltungslehre, Farbe und Farbtheorien

Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“:

Grunderfahrungen mit Material und Werkzeug, grundlegende grafische und malerische Techniken, Studien vor dem Objekt, nichtkonstruktive Raumdarstellung, Skizze, Studie und Entwurf

Bereich „Bild/Produkt verwenden“:

Elementare Druckgrafik, einfache malerische und druckgrafische Techniken und Materialien (Zufallstechniken) im pädagogischen Berufsfeld

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Präsentationsformen, Dokumentation des eigenen Arbeitsprozesses, Kunstvermittlung-Museum

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Vermittlungskonzepte

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Bild/Produkt erfassen“

im Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“

im Bereich „Bild/Produkt verwenden“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Bild/Produkt erfassen“:

Ordnungsprinzipien, Bildorganisation, Ornament, Muster, Bildgattungen, Kunstbetrachtung

Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“:

Bildgeschichte, Collage, Montage, Assemblage, Decollage, Ready Made, Object trouvé

Bereich „Bild/Produkt verwenden“:

Bild-Text-Bezug, Bild im Kontext

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Arbeitsprozess und –ergebnis, Dokumentation, Mappe, Portfolio

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Vermittlung einfacher bildnerischer, druckgraphischer Techniken und Materialien

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Bild/Produkt erfassen“

im Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“

im Bereich „Bild/Produkt verwenden“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Bild/Produkt erfassen“:

Kunstbetrachtung, exemplarische stilistische Einordnungen, Zusammenhänge zwischen Kultur, Kunst, Geschichte und Gesellschaft

Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“:

Bildgeschichten, Bilderbuchanalysen, Digitale Medien, Video, kinetische Objekte, optische Täuschungen

Bereich „Bild/Produkt verwenden“:

Performative Darstellung, Zootrop, Foto und Film

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Ideenfindungsprozesse

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Visuelle Aufbereitung von Themen zu den Bildungsbereichen, Fest- und Feiergestaltungen, Plakate, Aushänge, Phänomenologie der bildnerischen Repräsentation beim Kind

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Bild/Produkt erfassen“

im Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“

im Bereich „Bild/Produkt verwenden“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Bild/Produkt erfassen“:

Kunstbetrachtung, Phänomene und Entwicklungsformen der Kinderzeichnung

Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“:

Experimentelle Verfahren, Körper und Raum, räumliche Konstruktionen (Perspektiven), Design, Architektur

Bereich „Bild/Produkt verwenden“:

Bildrecherche, Bildarchive, Sammlungen, Museen, Urheberrecht, Original und Kopie

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Selbstorganisation, Themenfindung, Präsentationsformen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Gestaltungsaufgaben im Berufsfeld, unabhängig von konkreten Anlässen, Entwicklung der Bildsprache der Kinder, individuelle Ausprägungen

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Bild/Produkt erfassen“

im Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. machen“

im Bereich „Bild/Produkt verwenden“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

Lehrstoff:

Bereich „Bild/Produkt erfassen“:

Interpretationsvergleich

Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. machen“:

Prozessorientiertes und begleitend dokumentierendes Arbeiten nach selbstgewähltem Thema, Querverbindungen zu anderen Disziplinen

Bereich „Bild/Produkt verwenden“:

Transformationen

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Selbstorganisation, Themenfindung

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Bild/Produkt erfassen“

im Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. machen“

im Bereich „Bild/Produkt verwenden“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

Lehrstoff:

Bereich „Bild/Produkt erfassen“:

Vertiefung und Vernetzung der behandelten Inhalte und Überblick über die Themenbereiche

Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. machen“:

Schwerpunkt prozessorientiertes Arbeiten, selbst gewähltes Thema, Transformation

Bereich „Bild/Produkt verwenden“:

Ausstellung, Präsentationsformen, Performance

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Präsentationsformen

5.1.2 WERKERZIEHUNG

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Produkt erfassen“

im Bereich „Produkt konzipieren bzw. herstellen“

im Bereich „Produkt verwenden“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Produkt erfassen“:

Werkzeugkunde, Unfallverhütung, Materialkunde und Werkstoffkunde

Bereich „Produkt konzipieren bzw. herstellen“:

Konstruktionsprinzipien, Gestaltungstechniken mit leicht formbaren Materialien, körperhafte Gestaltung, Spielfiguren, Bühnengestaltung- und Dekoration, Fest- und Feiergestaltung

Bereich „Produkt verwenden“:

Materialexperimente, Zerlegewerkstatt

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Präsentationsformen, Dokumentation des eigenen Arbeitsprozesses

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Anwendungskonzepte, Arbeitsplatzgestaltung, Ergonomie, Gestaltung von Spielobjekten

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Produkt erfassen“

im Bereich „Produkt konzipieren bzw. herstellen“

im Bereich „Produkt verwenden“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Produkt erfassen“:

Materialrecherchen, Wahrnehmungsspiele, Produktanalysen, Grundprinzipien der Mechanik, Optik, Spiele, Spielobjekte

Bereich „Produkt konzipieren bzw. herstellen“:

Gestaltungstechniken mit leicht formbaren Materialien, Montageverfahren, Gussverfahren, Abdruckverfahren, Möglichkeiten der körperhaften Gestaltung, Spielfiguren, Charakterstudien, Puppenbau, Masken, Bühnengestaltung und Dekoration, Objektkunst Design, Produktionstechniken, Raumelemente, Wohnelemente

Bereich „Produkt verwenden“:

Materialexperimente, Zweckentfremdung, kinetische Kunst, Materialaufbewahrung, Umfunktionieren, Wühlkiste, Experiment, spielerisches Arbeiten, Aufbewahrungssysteme, Materialsammlungen, Werkzeugsammlungen

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Reflektierende Gespräche und Diskussionen zu Gestaltungsprozessen, Aufführungen, Vorführungen, Präsentationen, Ausstellungen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Projektplanung, Spiel

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Produkt erfassen“

im Bereich „Produkt konzipieren bzw. machen“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

Lehrstoff:

Bereich „Produkt erfassen“:

Produktanalyse, Kunsthandwerk, Design, Alltagsästhetik, gestalterische, ökologische und soziale Kriterien, Literatur

Bereich „Produkt konzipieren bzw. machen“:

Materialproben, Bildmaterial, Zeitraster, Kalkulation

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Portfolio, Präsentationstechniken, Dokumentation des eigenen Arbeitsprozesses

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Produkt konzipieren bzw. machen“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

Lehrstoff:

Bereich „Produkt konzipieren bzw. machen“:

Digitale oder analoge Präsentationsformen, Rechercheergebnisse, Arbeitsabläufe, Objektfotografie der Werkstücke, Bildauswahl

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Feedback, Reflexion

5.1.3 TEXTILES GESTALTEN

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Produkt erfassen“

im Bereich „Produkt konzipieren“

im Bereich „Produkt herstellen“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Produkt erfassen“:

Materialkunde, vom Schaf zur Wolle, sinnliches Erfassen, Erproben und Erleben von Material, Textil und Körper, ökologische Aspekte von Materialien und Prozessen

Bereich „Produkt konzipieren“:

Ideenskizze, Entwurf, Werk- und Schnittzeichnen

Bereich „Produkt herstellen“:

Fadenbildende, fadenverstärkende, flächenbildende, flächenverbindende und körperbildende Verfahren, Zusammenfügen von Flächen, Be- und Verkleiden

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Beschreibung eines Arbeitsprozesses, Fachsprache, Selbst- und Fremdeinschätzung des Werkstücks, Fotodokumentation, Skizzen, Arbeitsprotokoll

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit, natürliche Fasern, flächenbildende Techniken, Ordnungssysteme, Materialorganisation

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Produkt erfassen“

im Bereich „Produkt konzipieren“

im Bereich „Produkt herstellen“

im Bereich „Produkt verwenden“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Produkt erfassen“:

Flächengestaltende und flächenverändernde Verfahren, Materialkunde, Analyse von Produkten und Produktionsprozessen, Berücksichtigung von Funktionszusammenhängen

Bereich „Produkt konzipieren“:

Muster, Ornamente, Motiv, Streuung, Raster, Rapport, Proportionen

Bereich „Produkt herstellen“:

Flächengestaltende Verfahren wie Stoffmal- und Stoffdrucktechniken, Textilfärbetechniken, Stickerei, Mola, Applikation, Patchwork, Mode und Accessoires, Schmuck, textile Spiele, Behältnisse

Bereich „Produkt verwenden“:

Materialcollage, Modedesign, Produktdesign, Motivgestaltung, Techniktransfer

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Reflexion, Erklärung, fachliche Begründung

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Aufbereitung von Umsetzungsmöglichkeiten, Feste, Theater, Kleidung im Alltag des Kindes

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Produkt erfassen“

im Bereich „Produkt konzipieren“

im Bereich „Produkt machen“

Lehrstoff:

Bereich „Produkt erfassen“:

Fachtheoretische Bezüge: kulturhistorische Bereiche, Textilkunst, Vernetzung, Vertiefung und Überblick der behandelten Inhalte

Bereich „Produkt konzipieren“:

Argumentation, Materialbeschaffung, Arbeitsbedingungen schaffen

Bereich „Produkt machen“:

Forschendes Arbeiten, wissenschaftliches Arbeiten, digitale und analoge Medien für Recherche

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Produkt machen“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

Lehrstoff:

Bereich „Produkt machen“:

Präsentationtechniken, Handout, interaktive digitale Präsentationsformen

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Evaluierung, Feedback

5.2 Musikalischer Bereich

5.2.1 MUSIKERZIEHUNG, STIMMBILDUNG UND SPRECHTECHNIK

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

im Bereich „Bewegen und Darstellen“

„Stimmbildung und Sprechtechnik“

im Bereich „Hören und Erfassen“

„Stimmbildung und Sprechtechnik“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

„Stimmbildung und Sprechtechnik“

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Chorische Stimmbildung, Schulung des Gehörs, vokale Einstimmigkeit, Blattsingen im Fünftonraum, Kinderliedrepertoire, altersadäquates Vokalrepertoire, Üben und Festigen der Kenntnisse aus dem Bereich der allgemeinen Musiklehre: Metrum, Takt, Rhythmus, Tonsysteme, Intervall

Bereich „Bewegen und Darstellen“ inkl. „Stimmbildung und Sprechtechnik“:

Einfache Kinder- und Kreistänze, Bewegungsimprovisationen

Bereich „Hören und Erfassen“ inkl. „Stimmbildung und Sprechtechnik“:

Grundlegende musikalische Parameter, Hören von Musikwerken aus verschiedenen musikalischen Epochen

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Aktuelle und traditionelle musikalische Medien

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“ inkl. „Stimmbildung und Sprechtechnik“:

Liedsammlung, Orff-Instrumentarium, Klanggeschichten, Improvisation mit elementaren Musikinstrumenten

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

im Bereich „Hören und Erfassen“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Chorische Stimmbildung, Schulung des Gehörs, vokale einfache Mehrstimmigkeit, Erweiterung des Liedrepertoires, Transposition, Intervalle, Dreiklänge

Bereich „Hören und Erfassen“:

Grundlegende musikalische Parameter, Hören von Musikwerken unterschiedlicher Epochen und Stile

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Anwendung musikalischer Fachsprache

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Liedsammlung, Jahreskreis, Orff-Instrumentarium, Klanggeschichten, Improvisation mit elementaren Musikinstrumenten

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

im Bereich „Bewegen und Darstellen“

im Bereich „Hören und Erfassen“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Vokales Musizieren mit gesteigerten Anforderungen, Stimmbildung und Atemtechnik, ein- und mehrstimmige Chorliteratur, Kinderliedrepertoire, Stimmimprovisationen, Sprachspiele. Vertiefende Auseinandersetzung mit musiktheoretischen Kenntnissen des 1. und 2. Semesters, Liedharmonisierung, Pentatonik, Grundprinzipien der Improvisation

Bereich „Bewegen und Darstellen“:

Körperinstrumente, Bewegungsimprovisationen

Bereich „Hören und Erfassen“:

Gehörbildung im Oktavraum, einfache Liedformen, Fachsprache, Formen und Gattungen der Musik

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Auswendiges Singen und Musizieren, Einsätze geben und Musik anleiten

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Fachliteratur, Programmmusik, Filmmusik, funktionale Musik, Materialsammlung für das pädagogische Berufsfeld

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

im Bereich „Hören und Erfassen“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Erarbeiten von mehrstimmigen Liedern, Liedbegleitung

Bereich „Hören und Erfassen“:

Instrumentenkunde, Rhythmusschulung

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Interkulturelle Musik, ausgewählte Werke unterschiedlicher Stilrichtungen und Epochen, Urheberrechte und Vermarktung

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Methodenvielfalt bei der Liederarbeitung

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Repertoirekunde

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Methodenvielfalt bei der Liederarbeitung

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Erarbeiten von mehrstimmigen Liedern, Liedbegleitung

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Methodenvielfalt bei der Liederarbeitung

5.2.2 INSTRUMENTALUNTERRICHT GITARRE

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

im Bereich „Bewegen und Darstellen“

im Bereich „Hören und Erfassen“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

im Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Instrumentenkunde, Stimmen, Saitenwechsel, Pflege der Gitarre, grundlegende Noten- und Rhythmuslehre, grundlegende Anschlagsarten, Technik der Greifhand, einfache Schlagmuster, Zerlegungen

Bereich „Bewegen und Darstellen“:

Korrekte Haltung, Körperwahrnehmung

Bereich „Hören und Erfassen“:

Elementare Intervalllehre, Akkordgriffe Dur und Moll, einstimmige Melodien

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Anlegen einer praxisrelevanten Liedersammlung

Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“:

Anleitung zum zielführenden Üben, Improvisationsspiele

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

im Bereich „Hören und Erfassen“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

im Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Weiterführung der Technik beider Hände, Ausweitung der Begleittechnik, einfache Sololiteratur mit leeren Bässen, Septakkorde, Sololiteratur, Lieder

Bereich „Hören und Erfassen“:

Kadenzen, Tonleitern

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Erweiterung des praxisorientierten Liedrepertoires, Improvisation mit Klängen, perkussive Elementen, Einführung in die Methodik der Liedvermittlung

Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“:

Einfache Ensembleliteratur, verschiedene Übetechniken, Melodiespiel in der römisch eins. Lage, die Töne der Stammtonreihe C-Dur auf allen 6 Saiten

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

im Bereich „Hören und Erfassen“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

im Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Einfache Sololiteratur mit gegriffenen Bässen, Lieder, grundlegende Barrégriffe, Fachtermini zu Lautstärke, Tempo, Artikulation

Bereich „Hören und Erfassen“:

Akkordfolgen mit Nebenstufen, erweiterte Kadenz, Grundlagen des Harmonisierens

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Grundlegende Barrétechnik, Tonleitern in verschiedenen Lagen, Lagenwechsel, Anwendung des Kapodasters, Erweiterung des Repertoires an Zupf- und Schlagmustern in unterschiedlichen Taktarten, Erweiterung der Methodik der Liedvermittlung

Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“:

Übetechniken, Problemanalyse, Ensembleliteratur, Einführung in die Nutzung audiovisueller Medien

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

im Bereich „Hören und Erfassen“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

im Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Sololiteratur und Ensembleliteratur unterschiedlicher Stilistik, kontinuierliche Erweiterung des Liedrepertoires, Beginn mit Folk-Pickings

Bereich „Hören und Erfassen“:

Tonleitern und Kadenzen in Dur und Moll, Harmonisieren mit den Hauptstufen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Ausbau der Barrétechnik, Transponieren von Melodien und Akkorden, Lieder adaptieren, komponieren, notieren, Methodik der Musikvermittlung

Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“:

Festigung der rhythmischen Fähigkeiten, selbstständiges Finden kindgerechter Tonarten

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

im Bereich „Hören und Erfassen“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

im Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Gitarretypische Techniken wie Aufschlags- und Abzugsbindungen, Einsatz von leichten Barrégriffen in Solostücken, Lagenwechsel und Lagenspiel

Bereich „Hören und Erfassen“:

Tonleitern und Kadenzen in Dur und Moll, Harmonisieren mit den Hauptstufen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Transponieren von Melodien und Akkorden, Lieder adaptieren, komponieren, notieren, Methodik der Musikvermittlung

Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“:

Begleitmuster, erweitertes Repertoire von Kindeliedern: Tonhöhe, Tempo etc.

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

im Bereich „Hören und Erfassen“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

im Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Mehrstimmige Sololiteratur unterschiedlicher Stilrichtungen und Epochen, kontinuierliche Erweiterung des Liedrepertoires

Bereich „Hören und Erfassen“:

Tonleitern und Kadenzen in Dur und Moll, Harmonisieren mit den Hauptstufen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Transponieren von Melodien und Akkorden, Methodik der Musikvermittlung

Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“:

Vorspielpraxis, verschiedene improvisatorischer Bausteine

5.2.3 RHYTHMISCH-MUSIKALISCHE ERZIEHUNG

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

im Bereich „Hören und Erfassen“

im Bereich „Bewegen und Darstellen“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Sprach- und Klangspiele mit Stimme, Instrumenten und Klangerzeugern, Alltagsgegenstände, Materialien, Eigenbauinstrumente, Klangteppich, Improvisationsspiele, Bewegungsbegleitung

Bereich „Hören und Erfassen“:

Puls- und Rhythmusspiele, Notationsformen, Dirigentenspiele, Geräusche und Klänge, Höraufgaben, Stilleübungen

Bereich „Bewegen und Darstellen“:

Gruppendynamische Bewegungsspiele und wahrnehmungsfördernde Übungen, sensomotorische Übungen, Massagespiele und –geschichten, Spannung – Entspannung als rhythmisches Prinzip, Parameter von Musik und Bewegung, Materialien in der Rhythmik

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Soziales Lernen, Gesprächsführung

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

im Bereich „Hören und Erfassen“

im Bereich „Bewegen und Darstellen“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Elementare musikalische Formen, erweitertes Orff-Instrumentarium, Alltagsgegenstände, Materialien, Stimme, Klang- und Geräuscherzeuger, Instrumente

Bereich „Hören und Erfassen“:

Hörbeispiele aus verschiedenen Epochen und Kulturbereichen

Bereich „Bewegen und Darstellen“:

Musikalische Bewegungsspiele, Mitteln der Rhythmik und ihre Verbindung mit den Parametern von Musik und Bewegung, Improvisationsaufgaben, Fortbewegungsarten, elementare Tanzschritte, freien und gebundenen Tanzformen, Verbindung von musikalischer Form und Bewegungsform

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Gruppendynamische Spiele und Rollenspiele, Führen und Folgen, Anleiten einer Gruppe, nonverbale Kommunikation, Sozialformen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Ziele der Rhythmik, Fachsprache

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

im Bereich „Bewegen und Darstellen“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Improvisationen, Klanggeschichten, Klangszenen und Bilderbuchgestaltungen, Rhythmisieren und Gestalten von Texten, Stimme, Klang- und Geräuscherzeuger, (Percussions)Instrumente, Alltagsmaterialien, rhythmische Bausteine, Bewegungsbegleitung der Grundbewegungsarten

Bereich „Bewegen und Darstellen“:

Grundbewegungsarten, Improvisationsaufgaben, Rollenspiele, Bewegungsimpulse, freie und gebundenen Bewegungsformen, Tänze, Notationsformen

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Improvisationen mit allen Mitteln der Rhythmik und in unterschiedlichen Sozialformen, musikalische Kommunikation

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Materialerfahrungen, Rhythmikmaterialsammlung, Rhythmiksequenzen, Spiel- und Angebotsvariationen

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

im Bereich „Hören und Erfassen“

im Bereich „Bewegen und Darstellen“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Interkulturelle Liedangebote, Rhythmusbausteine, musikalische Motive, Parameter von Musik und Bewegung, Dirigentenspiele

Bereich „Hören und Erfassen“:

Differenzierte Klang- und Geräuschwahrnehmung, Klang- und Geräuschspiele, Musik und Werbung, Choreographien, Malen zur Musik

Bereich „Bewegen und Darstellen“:

Tänze aus unterschiedlichen Kulturen

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Rhythmikeinheiten, Reflexionen, Fachliteratur

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Fachliteratur, das unter 1 bis 3-jährige Kind, Methoden der Rhythmik, kritische Musik-, Text- und Liedauswahl

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

im Bereich „Bewegen und Darstellen“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Unterschiedlicher Notationsformen, Erfinden von Musik, Rhythmusdiktate, Ensemblespiel

Bereich „Bewegen und Darstellen“:

Sprach- und Bewegungsaktivitäten mit und ohne Musik, Material, musikalische Begleitung von vorgegebener Bewegung

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Fachliteratur, Projektorientiertes Arbeiten, Anwendung sozialer und personaler Fähigkeiten

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Verhaltensdispositionen, Begabungen und Defizite, integrative Rhythmik oder fächerübergreifende Rhythmik, angrenzende Fachbereiche der Rhythmik, Methoden der Rhythmik

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

im Bereich „Bewegen und Darstellen“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Gestaltungen mit Musik und Bewegung

Bereich „Bewegen und Darstellen“:

Tanz- und Bewegungschoreographien mit und ohne Materialien

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Rhythmische Angebote

5.3 BEWEGUNGSERZIEHUNG; BEWEGUNG UND SPORT

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Bewegen: Grundlagen“

Bewegungsvielfalt und Kreativität

im Bereich „Spielen“

Spielen können

Spiele vermitteln können

im Bereich „Leisten“

im Bereich „Erleben und Wagen“

Erleben und Erfahren

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Bewegen: Grundlagen“:

Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Differenzierung, Gleichgewicht, Orientierung, Rhythmus, Reaktion, motorische Grundfertigkeiten im Boden- und Gerätturnen

Bereich „Spielen“:

Kleine Spiele, freies Spiel, Trendspiele, kooperative Spiele, allgemeine Spielfähigkeit, Regel- und Materialkunde, Spiele in unterschiedlicher Umgebung mit Aufstellungs- und Sozialformen, die variieren, Spielgeräte, Vermittlungskompetenz von Kleinen Sportspielen

Bereich „Leisten“:

Spiele zur Wassergewöhnung, Schwimmen im Rahmen des Helferscheins, unterschiedliche Schwimmlagen kennenlernen

Bereich „Erleben und Wagen“:

Abenteuerspiele, Spiele im Jahreskreis, Klettern, Schaukeln, Schwingen, Springen, Zirkuskünste, spielerische Formen des Kräftemessens und Kämpfens, freizeitrelevante Spiel- und Sportarten

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Gruppenstrukturen und Gruppendynamiken, Rollen innerhalb der Gruppe

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Gerätebezeichnungen, Materialkunde, Körperpositionen, Bewegungsmerkmale

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Bewegen: Grundlagen“

konditionelle und koordinative Voraussetzungen

Wahrnehmung und Bewegung

im Bereich „Spielen“

im Bereich „Leisten“

Ausdauertraining am Beispiel einer zyklischen Sportart

Schneesport

Boden- und Gerätturnen

Leichtathletik

im Bereich „Gesundheit“

im Bereich „Erleben und Wagen“

Wagen und Bewältigen

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Bewegen: Grundlagen“:

Vielseitige Bewegungsangebote, selbst- und fremdbestimmte Angebote, Förderorientierung, motorische Testverfahren, Pulsmessung, Kenntnis über die koordinativen und konditionellen Fähigkeiten, deren Trainierbarkeit und mögliche Beispiele, Förderung der Kraft- und Ausdauerfähigkeit von unter 1 bis 6-jährigen Kindern

Bereich „Spielen“:

Bewegungs- und Sportspiele zu unterschiedlichen Themen im Jahresverlauf

Bereich „Leisten“:

Freie Bewegungsformen und Fertigkeiten des Boden- und Gerätturnens, Bewegungslandschaft, Bewegungsbaustelle, Bewegungsstation, Laufen/Springen/Werfen, Geschicklichkeitsparcours, Groß- und Kleingeräte

Bereich „Gesundheit“:

Pulsmessung, Haltungsschulung, Rückengymnastik, Fehlstellungen, Haltungsschäden vorbeugen

Bereich „Erleben und Wagen“:

Naturerlebnis Wintersport, Mut tut gut, Abenteuerspiele im Turnsaal

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Selbsteinschätzung, Fair Play, Sicherheit, Planung, Organisation, Durchführung und Reflexion eines Bewegungsangebotes

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Materialien- und Gerätekunde, Sicherheitshinweise, methodisch-didaktische Hinweise, Kenntnisse über den Verlauf der Bewegungsentwicklung, Internetportale und Fachliteratur

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Bewegen: Grundlagen“

im Bereich „Leisten“

Schwimmorientierte Bewegungshandlungen

im Bereich „Gesundheit“

im Bereich „Erleben und Wagen“

im Bereich „Darstellen und Gestalten“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Bewegen: Grundlagen“:

Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Differenzierung, Gleichgewicht, Orientierung, Rhythmus, Reaktion, motorische Grundfertigkeiten im Boden- und Gerätturnen

Bereich „Leisten“:

Freie Bewegungsformen und Fertigkeiten des Boden- und Gerätturnens, Bewegungslandschaft, Bewegungsbaustelle, Bewegungsstation, Ziegel Tauchen, Ringe Tauchen, Rettungsgriffe

Bereich „Gesundheit“:

Psychomotorik, Motopädagogik, Kenntnisse über den Verlauf der Bewegungsentwicklung des unter 1 bis 6-jährigen Kindes, vielseitige Bewegungsangebote, selbst- und fremdbestimmte Angebote, Förderorientierung

Bereich „Erleben und Wagen“:

Klettern, Schaukeln, Schwingen, Springen, Zirkuskünste, spielerische Formen des Kräftemessens und Kämpfens, Zieh- und Schiebewettkämpfe, Selbstverteidigung, Trendsportarten, Outdoor Aktivitäten, Erlebnispädagogik, freizeitrelevante Spiel- und Sportarten, Bewegungstage, Sportwochen, Sportfest, Ausrüstung, Ausstattung, Prophylaxe, Baderegeln, Pistenregeln, Sichern und Helfen, Erlebnispädagogik, Spiele im Jahreskreis, Bewegung und Spiel im Freien, im Wasser

Bereich „Darstellen und Gestalten“:

Darstellungsaufgaben, Bewegungsgeschichte, rhythmische Bewegungsformen, Übungsformen mit Alltagsmaterialien und Kleingeräten, Akrobatik, Tanz, Jonglagen, Körpertheater, Alltagssituationen, -handlungen mit und ohne Materialien, Bewegungsräume, Improvisation, kreatives Tanzen, Körpertheater

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Bewegungsangebote, Fachsprache, Fachliteratur

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Bewegen: Grundlagen“

im Bereich „Spielen“

im Bereich „Leisten“

Schneesport

Sommersportart

im Bereich „Gesundheit“

im Bereich „Erleben und Wagen“

im Bereich „Darstellen und Gestalten“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Bewegen: Grundlagen“:

Kleine Spiele, Alltagsmaterialien und Kleingeräten, Bewegungslandschaft, Bewegungsbaustelle, Bewegungsgeschichte, Vielseitigkeitsparcours vielseitige Bewegungsangebote, selbst- und fremdbestimmte Angebote, Förderorientierung, Klettern, Rutschen, Springen, Rollen, Verstecken, Tragen, Schieben

Bereich „Spielen“:

Kleine Spiele, freies Spiel, Trendspiele, kooperative Spiele, allgemeine Spielfähigkeit, Regelkunde, Materialkunde, Spiele in unterschiedlichen Umgebungen und Sozialformen, Spielgeräte

Bereich „Leisten“:

Freie Bewegungsformen und Fertigkeiten des Boden- und Gerätturnens, Bewegungslandschaft, Bewegungsbaustelle, Bewegungsstation, Laufen/Springen/Werfen, Schneesport, gleitende und rollende Geräte

Bereich „Gesundheit“:

Übungen zur Förderung der Konzentration, Entspannungstechniken, Mobilisation, Kräftigung, Dehnen, Präventionsmaßnahmen, Beobachtung, Haltungsschulung, Übungsprogramme, Stabilisierung, kindgerechte motorische Testverfahren, Bewegungstagebuch, Zusammenhang zwischen Ursachen und Folgen

Bereich „Erleben und Wagen“:

Bewegungstage, Sportwochen, Naturerfahrung, Bewegung und Sport in Kombination mit Naturerlebnis

Bereich „Darstellen und Gestalten“:

Kindertänze, Musik als Stilmittel, Einsatz zur Ablenkung vor körperlicher Leistung

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Exekutive Funktionen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Geschlechtergerechter Unterricht, Bewegungszugänge, Sozialisation, Interessen, Spiele, Bewegungsräume, Sprache, Auswahl der Inhalte, Themen und Materialien, selbst- und fremdbestimmte Angebote, methodische Wege, offene und angeleitete Bewegungseinheiten, Strukturen einer Bewegungseinheit, Phasenaufbau, Stundenbild, Ordnungs- und Betriebsformen Ziele und Aufgaben von Bewegung und Sport im pädagogischen Berufsfeld, Sinnzuschreibungen, Bewegtes Lernen, bewegter Kindergarten, exekutive Funktionen, Bewegungsfehler

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Bewegen: Grundlagen“

im Bereich „Leisten“

Boden- und Gerätturnen

Sportspiele

im Bereich „Gesundheit“

im Bereich „Darstellen und Gestalten“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Bewegen: Grundlagen“:

Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Differenzierung, Gleichgewicht, Orientierung, Rhythmus, Reaktion, grundlegende motorische Fertigkeiten in ausgewählten Sportarten (Sportspiele, Tanz und Gestaltung, Boden- und Gerätturnen, Leichtathletik)

Bereich „Leisten“:

Ausgewählte motorische Fertigkeiten aus dem Bereich Boden- und Gerätturnen, Leichtathletik, Sportspiele beherrschen

Bereich „Gesundheit“:

Übungen zur Förderung der Konzentration, Entspannungstechniken, Mobilisation, Kräftigung, Dehnen, Präventionsmaßnahmen, Beobachtung, Haltungsschulung, Übungsprogramme, Stabilisierung, Zusammenhang zwischen Ursachen und Folgen

Bereich „Darstellen und Gestalten“:

Kindertänze, Musik als Stilmittel, Einsatz zur Ablenkung vor körperlicher Leistung

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Ordnungsrahmen, Gruppenbildungsprozesse, Gruppenstrukturprozesse, Teamfindung

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Geschlechtergerechter Unterricht, Bewegungszugänge, Sozialisation, Interessen, Spiele, Bewegungsräume, Sprache, Auswahl der Inhalte, Themen und Materialien, selbst- und fremdbestimmte Angebote, methodische Wege, offene und angeleitete Bewegungseinheiten, Strukturen einer Bewegungseinheit, Phasenaufbau, Stundenbild, Ordnungs- und Betriebsformen Ziele und Aufgaben von Bewegung und Sport im pädagogischen Berufsfeld, Sinnzuschreibungen, Bewegtes Lernen, bewegter Kindergarten, exekutive Funktionen, Bewegungsfehler

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Spielen“

im Bereich „Leisten“

Schwimmorientierte Bewegungshandlungen

im Bereich „Gesundheit“

im Bereich „Erleben und Wagen“

im Bereich „Darstellen und Gestalten“

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

Lehrstoff:

Bereich „Spielen“:

Kleine Spiele, Sportspiele, Trendspiele, Rückschlagspiele, Neue Spiele, Anleitung von Sportspielen, Fair Play

Bereich „Leisten“:

Spiele zur Wassergewöhnung, Schwimmtechniken, Springen, Tauchen, Rettungsschwimmen, persönliche Zielsetzung, Feedback und Reflexion, Anforderungen des Helferscheins

Bereich „Gesundheit“:

Bewegungsorientierte, gesundheitswirksame Maßnahmen, bewegte Pause, bewegtes Umfeld, bewegter Kindergarten, Pausenspiele, Spielen im Freien, aktives Lernen, Bewegungspausen, Bewegung in der Freizeitgestaltung

Bereich „Darstellen und Gestalten“:

Darstellungsaufgaben, Bewegungsgeschichte, rhythmische Bewegungsformen, Übungsformen mit Alltagsmaterialien und Kleingeräten, Akrobatik, Tanz, Jonglagen, Körpertheater, Alltagssituationen, -handlungen mit und ohne Materialien, Bewegungsräume, Improvisation, kreatives Tanzen, Körpertheater

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Beobachtungsinstrumente, Gruppenarbeit, Emotionsregulation, Verantwortung, Rolle, Funktion, Aufgabe und Kompetenz in jeder Gruppe

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Geschlechtergerechter Unterricht, Bewegungszugänge, Sozialisation, Interessen, Spiele, Bewegungsräume, Sprache, Auswahl der Inhalte, Themen und Materialien, selbst- und fremdbestimmte Angebote, methodische Wege, offene und angeleitete Bewegungseinheiten, Strukturen einer Bewegungseinheit, Phasenaufbau, Stundenbild, Ordnungs- und Betriebsformen Ziele und Aufgaben von Bewegung und Sport im pädagogischen Berufsfeld, Sinnzuschreibungen, Bewegtes Lernen, bewegter Kindergarten, exekutive Funktionen, Bewegungsfehler

A.2 Verbindliche Übungen

2.1 KOMMUNIKATIONSPRAXIS UND GRUPPENDYNAMIK

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

im Bereich „Diversity“

im Bereich „Intervention“

im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Sprache und ihre Funktionen, Verbale- nonverbale Kommunikation, Kongruenz, unterschiedliche Wirklichkeiten, Perspektivenwechsel, Werte, Normen, Haltungen, neue Medien als Kommunikationsmittel

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Selbst- und Fremdwahrnehmung, Grundlagen und Techniken des Miteinander- Redens, Methoden der Reflexion, Feedback, Zeit- und Selbstmanagement, kompensatorische Maßnahmen zur Stressbewältigung

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Kommunikationsmittel, -modelle, -techniken, Kommunikationssituationen im beruflichen Umfeld, freie Rede

Bereich „Diversity“:

Gender- und diversitygerechte Aspekte in Kommunikations- und Gruppenprozessen

Bereich „Intervention“:

Konfliktlösungsmodelle Konfliktkultur, Konflikttheorie, Konfliktmanagement, Deeskalation

Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:

Präsentationstechniken, schriftliche und mündliche Präsentation, Einsatz verschiedener Medien, Fachliteratur

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

im Bereich „Kooperation, Sozial – und Projektmanagement“

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

im Bereich „Diversity“

im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Wahrnehmung, Selbstreflexion, Achtsamkeit

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Psychohygiene, Entspannungsverfahren, Salutogenese

Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“:

Transfer in Bildungsinstitutionen unterschiedlicher Altersstufen hinsichtlich Modellen der Gruppenbildung, Phasen von Gruppenbildungsprozessen, Mechanismen in Gruppen- und Teambildungsprozessen, Rollenposition

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Planung, Durchführung und Reflexion von Gesprächssituationen, situations- und mediengerechte Gestaltung von Mitteilungen, Öffentlichkeitsarbeit, zielgruppenbezogene Interaktion und Kommunikation, Moderation, Supervision, Coaching, Mentoring, Mediation

Bereich „Diversity“:

Transfer in Bildungsinstitutionen unterschiedlicher Altersstufen, gender- und diversitygerechte Kommunikation, Sensibilität für interkulturelle Prozesse, bildhafte Kommunikationsmittel, Psychohygiene, Entspannungsverfahren, Salutogenese, Phasen von Gruppenbildungsprozessen, Mechanismen in Gruppen- und Teambildungsprozessen, Rollenposition

Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:

Präsentationstechniken, schriftliche und mündliche Präsentation, Einsatz verschiedener Medien, Fachliteratur

2.2 LERNCOACHING

1. und 2. Semester (Kompetenzmodul 1 und 2):

Bildungs- und Lehraufgaben:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Organisation des Lernprozesses“:

im Bereich „Lern- und kreative Arbeitstechniken“:

im Bereich „Kennenlernen und Erarbeiten einzelner Schritte zum selbständigen Lernen“:

Lehrstoff:

Bereich „Organisation des Lernprozesses“:

Lerntypen und praktische Konsequenzen, Arbeitsziele, Stressmanagement und Angstbewältigungsstrategien, Entspannungstechniken, Konzentrationstraining, Kalenderführung, Arbeitsplatzgestaltung, Unterrichts- und Arbeitsmaterialien, Ablagetechniken

Bereich „Lern- und kreative Arbeitstechniken“:

Selbstmotivation, Arbeitsunterlagen, systematische Aufzeichnungen, Exzerpieren und Strukturieren von Texten, Erfassen von wesentlichen Inhalten, eigenständiges Formulieren, Wiederholungs- und Übungstechniken, neue Lehr- und Lernformen

Bereich „Kennenlernen und Erarbeiten einzelner Schritte zum selbständigen Lernen“:

Zielsetzung und Planung, Selbstüberwindung und Durchhaltevermögen, Vorwissen aktivieren, Suche von Informationen: Bibliotheken, Internet, CD-Rom, Strukturen, vertiefte Lernarbeit, systemisches Denken, Selbstkontrolle, Lernergebnis, Verantwortung für Handlungen

B. Pflichtpraktikum

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

Zeitlicher und sachlicher Rahmen:

Ab dem 2. Semester bis vor Beginn des 5. Semesters im Ausmaß von mindestens 2 Wochen, im selben zeitlichen Umfang wie eine Praxiswoche, in einer elementaren Bildungseinrichtung.

Es sind auch Praktika in den Semesterferien oder in anderen Ferienzeiten zulässig.

C. Freigegenstände und Unverbindliche Übungen

Bildungs- und Lehraufgabe, didaktische Grundsätze:

Freigegenstände und Unverbindliche Übungen können bestehende Pflichtgegenstände ergänzen oder Inhalte anderer Fachgebiete vermitteln. Um das Unterrichtsprogramm auch für die Lernenden und Erziehungsberechtigten deutlich erkennbar zu machen, ist gegebenenfalls eine eindeutige Bezeichnung festzulegen.

Eine Blockung in bestimmten Teilen des Unterrichtsjahres ist möglich.

C.1 Freigegenstände
Festlegung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen. Siehe Abschnitt III.

C.2 Unverbindliche Übungen
Festlegung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen. Siehe Abschnitt III.

D. Förderunterricht

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die von einem Leistungsabfall betroffene Schülerinnen und Schüler sollen jene Kompetenzen entwickeln, die ihnen die Erfüllung der Bildungs- und Lehraufgabe des betreffenden Gegenstandes ermöglichen.

Lehrstoff:

Wie im jeweiligen Semesters des entsprechenden Pflichtgegenstandes unter Beschränkung auf jene Lehrinhalte, bei denen Wiederholungen und Übungen erforderlich sind.

1  Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des Abschnittes III schulautonom geändert werden.

2  Die Pflichtgegenstände des Stammbereiches sind thematisch in Cluster gruppiert.

3  Pflichtgegenstand für Schülerinnen und Schüler, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen. Das Stundenausmaß des Pflichtgegenstandes Ethik ist nicht veränderbar.

4  Mit Teilbereich Stimmbildung und Sprechtechnik im Ausmaß von einer Wochenstunde im 1. Semester.

5  Festlegung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen (vgl. Abschnitt III).